2025# 11

Halloween und Allerheiligen
Das war die Woche: Was im Landkreisteil thematisiert worden ist – eine Auswahl
Am 8. März werden wieder die Bürgermeister gewählt. Bezüglich deren Rechtsstellung greift dann eine Novelle: In Kommunen mit 2.500 bis 5.000 Einwohnern soll das Bürgermeisteramt grundsätzlich hauptamtlich ausgeübt werden. Die meisten der 37 Landkreis-Gemeinden haben sowieso schon einen hauptamtlichen Rathauschef. Und die meisten Bürgermeister sind mit ihrem Vollzeit-Job ganz zufrieden.

Abt Petrus-Adrian Lerchenmüller, Pater Antony und Pater Simeon erzählten, wie sie Allerhei-ligen und Allerseelen feiern. Naturlich mit Besuch auf dem Friedhof. Foto: Irmgard Hilmer

Wie war die Zeitung vor 100 Jahren? Anders als heute: Eine Ausgabe bestand aus acht Seiten, Bilder gab es nur in den überregionalen Nachrichten und auch da nur zu besonderen Anlässen wie zu einer neuen Regierungsbildung.
Vor hundert Jahren war Halloween in Niederbayern noch unbekannt. Heute sind als Hexen, Zauberer oder Monster verkleidete Kinder, die am 31. Oktober von Haus zu Haus ziehen, ganz normal. Ungewöhnlich ist aber immer noch, dass jemand sein ganzes Haus samt Garten zu einem Horrorhaus verwandelt. Sepp Laschinger aus Gaißing, Gemeinde Schwarzach, hat das gemacht. Dieses Jahr hat er sogar Perchtengruppen für einen Auftritt organisiert und alle Interessierten eingeladen, sein Halloween-Haus zu bestaunen. Für Laschinger ist das Ganze eine große Freude mit durchaus ernstem Hintergrund. Nach einem Autounfall im Jahr 2003 lag er sechs Tage lang im Koma und musste sich dann Schritt für Schritt ins Leben zurückkämpfen. Seitdem interessieren ihn dunkle Gestalten, die ans Jenseits erinnern, noch mehr.
Bereits zum 22. Mal fand dieses Jahr das Internationale Mountainbike-Jugendcamp statt. 55 Teilnehmer im Alter von neun bis 17 Jahren waren aus ganz Deutschland nach St. Englmar gekommen, um von den Besten der Zunft zu lernen. Gespannt hörten die Kinder und Jugendlichen zu, als die Elite-Mountainbiker wie die Schweizerin Nicole Koller, die Dänin Caroline Bohé und Sara Cortinovis aus Italien aus dem Nähkästchen plauderten.
Zu Halloween gehören auch Süßigkeiten. Pünktlich zur Gruselnacht verrieten Menschen aus dem Landkreis ihre besten Rezepte: Die Mitterfelser Berufsschule wartete mit verzierten Grusel-Cookies auf, die Familie Janker zeigte, wie sie ihren Monster-Munch macht. Die Bäckerei Weber in Bogen verziert Plätzchen und Törtchen mit Gespenster- und Hexengesichtern.
Der 31. Oktober mag Halloween gehören, am 1. November wird im katholisch geprägten Landkreis Allerheiligen gefeiert. Drei Windberger Patres erzählten, wie sie Allerheiligen und Allerseelen begehen. Pater Antony verriet, dass er sich an diesem Tag auch immer mit der eigenen Berufung auseinandersetze. Seit Corona seien die Gottesdienste nicht mehr so gut besucht, die Gräberumgänge schon. „Allgemein ist das Totengedenken eine der bestbesuchten liturgischen Feiern im Jahr“, berichten die drei Geistlichen übereinstimmend. – ale–
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2025


Gebetbuch-Engerl
Windberg.
(red) Auch heuer gibt es die beliebten Gebetbuchengerl vom Windberger Bastelteam, bestehend aus Isolde Trum, Sandra Gilch und Claudia Schmidbauer. Diese Engel sind in verschiedenen Größen und Ausführungen mit Unterstützung von Frater Marcus Neuhoff im Klosterladen erhältlich. Der Erlös kommt in diesem Jahr der Bettina-Bräu-Stiftung sowie dem Hospizverein Straubing zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2025


Hunderdorf. CSU: Mittwoch, 5.11., 19.30 Uhr, Nominierungsversammlung des Bürgermeisterkandidaten im Gasthaus Freudenstein, Au vorm Wald, mit Landratskandidat Ewald Seifert.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2025


Windberg. Seniorenclub: Mittwoch, 5.11., 13.30 Uhr, Seniorengottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche. Anschließend bis 16.30 Uhr gemütlicher Nachmittag im Seniorenraum des „Alten Schulhauses“.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2025


Hunderdorf. KuSK: Samstag, 8.11., 17 Uhr, Volkstrauertag. Treffpunkt 16.30 Uhr Gasthaus Baier-Edbauer (in Uniform). Sonntag, 9.11., 10.30 Uhr, Jahresversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus Amann in Windberg (mit Uniform).
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2025


Auftritt am Sonntag
Windberg: Abteichorgestaltet Messe

In Windberg gestaltet der Abteichor am Sonntag, 9. November, den Gottesdienst um 10.30 Uhr mit Chorwerken von Josef Rheinberger, Edward Elgar, John Rutter und Philip Stopford. Der Abteichor gedenkt in diesem Gottesdienst seiner verstorbenen Mitglieder. Im Windberger Pfarrbrief findet sich dazu leider eine falsche Ankündigung. Der Chor singt nicht, wie im Pfarrbrief angegeben, am Samstag, sondern am Sonntag.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2025


Hunderdorf. Seniorenclub: Donnerstag, 6.11., 14 Uhr, Rosenkranzgebet, anschließend Seniorengottesdienst in der Pfarrkirche.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.2025


Hunderdorf. FFW: Samstag, 8.11., Volkstrauertag; Treffpunkt in Uniform 16.30 Uhr Gerätehaus Steinburg. Um 17.30 Uhr Gedenken in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.2025


„Einsatz vor Ort“
Kommunale Dankurkunden verliehen
Straubing-Bogen.
(red) Die Kommunale Dankurkunde für besondere Verdienste um die Kommunale Selbstverwaltung, verliehen vom bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Herrn Joachim Herrmann, wurde am Montag im Landratsamt Straubing-Bogen von Landrat Josef Laumer an Lothar Klein (Hunderdorf), Josef Keufl (Laberweinting) sowie Johann Chrisam und Florian Filter (beide Perkam) überreicht.
„Es ist nicht selbstverständlich, über so viele Jahre hinweg Geduld, Mut und Tatkraft aufzubringen – und dies stets im Bewusstsein, dass politische Arbeit nicht immer von allen sofort gewürdigt wird“, so Landrat Josef Laumer in seiner Laudatio.

Die Geehrten (mit Urkunde) gemeinsam mit den örtlichen Bürgermeistern, Landrat Josef Laumer und den Landtagsabgeordneten Josef Zellmeier und Tobias Beck Foto: Landrats-amt/Pressestelle

Lothar Klein ist seit 2002 Mitglied des Gemeinderates Hunderdorf und ist beziehungsweise war dort auch im Bau-/Umweltausschuss, Finanz- und Haushaltsausschuss, Mitglied der Gemeinschaftsversammlung, Mitglied im Ausschuss für Jugend/Kultur/Senioren/Behinderte, Mitglied des Schulverbandes und Jugendsprecher der Gemeinde (2002 bis 2008).
Josef Keufl ist seit 2002 Gemeinderatsmitglied in Laberweinting und zudem seit 2014 zweiter Bürgermeister. Außerdem ist er auch Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss der Gemeinde und ist seit 2014 Verbandsrat im Wasserzweckverband Mallersdorf.
Johann Chrisam ist Gemeinderatsmitglied in Perkam seit 1996 und zweiter Bürgermeister seit 2020. Zudem ist er Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, im Bau- und Umweltausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss. Seit 2020 ist er auch Vertreter bei der Zweckverbandsversammlung des Wasserzweckverbands Straubing-Land.
Seit 2002 im engagiert
Florian Filter ist seit 2002 im Gemeinderat in Perkam und seit 2020 Mitglied der Gemeinschaftsversammlung der VG Rain. Zudem ist er Mitglied im Bau- und Umweltausschuss und war in der Vergangenheit auch bereits dritter Bürgermeister.
„Demokratie lebt nicht von großen Reden in der Ferne, sondern von der Verantwortung und dem Einsatz der Menschen vor Ort“, zitierte Landrat Josef Laumer bei seinen Dankesworten Theodor Heuss.
Neben den örtlichen Bürgermeistern Max Höcherl (Hunderdorf), Johann Grau (Laberweinting) und Hubert Ammer (Perkam) nahmen sich auch die beiden Landtagsabgeordneten Josef Zellmeier und Tobias Beck Zeit für diese Würdigung (Bundesminister Alois Rainer musste terminbedingt absagen).
Zellmeier und Beck betonten unisono: „Die kommunale Selbstverwaltung ist das Herzstück unseres freiheitlichen Staatswesens. Hier, vor Ort, werden die Anliegen der Menschen unmittelbar gehört, diskutiert und umgesetzt. Und Sie, die Sie hier ausgezeichnet werden, haben Verantwortung vor Ort übernommen.“
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.2025


Liste mit Überraschungen
Ewald Seifert will Klinikstandorte sichern – Schwerpunkt Wirtschaft
Straubing-Bogen.
(jz) Mit spürbarer Aufbruchstimmung hat der Kreisverband der CSU Straubing-Bogen in Degernbach die Kreistagsliste für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt. Über 130 Delegierte aus dem ganzen Landkreis waren der Einladung gefolgt, um die Liste mit 60 Kandidaten und sechs Ersatzkandidaten aufzustellen. Überraschend war dabei, dass mehrere Bewerber bei der letzten Wahl noch auf anderen Listen standen und jetzt den Wahlkampf von Ewald Seifert unterstützen. Mit 20 amtierenden Kreisräten, 20 Bürgermeistern, sechs Vizebürgermeistern und zehn Bürgermeisterkandidaten stellte Kreisvorsitzender Josef Zellmeier eine starke und gut gemischte Liste vor, die mit 99 Prozent angenommen wurde.

Die ersten zehn Kandidaten (von links): Bürgermeisterin Andrea Probst, Vizelandrat Andreas Aichinger, MdB Alois Rainer, Vizelandrätin Barbara Unger, Landratskandidat Bürgermeister Ewald Seifert, Bezirksbäuerin Claudia Erndl, MdL Josef Zellmeier, stellv. Fraktionsvorsitzen-der Erwin Kammermeier, JU-Kreisvorsitzender Philip Sloma und stellv. CSU-Kreisvorsitzende Julia Böckl. Foto: CSU-Kreisverband

Zu Beginn sagte Bogens Bürgermeisterin Andrea Probst nach ihren Willkommensworten vor den Delegierten aus den 49 CSU-Ortsverbänden im Gasthaus Greindl, dass sie sich auf den Wahlkampf in den nächsten Wochen und Monaten bis zum 8. März freue: „Denn Wahlkampf macht Spaß!“ Ewald Seifert sicherte sie die volle Unterstützung der beiden CSU-Ortsverbände Bogen und Oberalteich zu.
Prominente Neuzugänge
CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier stellte nun die vom Kreisvorstand einstimmig empfohlene Liste vor: „Unsere Kandidaten zeigen die Stärke der CSU: Frauen und Männer aus fast allen Gemeinden, mit unterschiedlichen Berufen, Lebenswegen und Erfahrungen, aber auch engagierte Nachwuchskräfte. Erfreulich sei auch, dass sechs bekannte Kandidaten sich für die CSU-Liste entschieden hätten, die nicht der CSU angehören oder vor Kurzem erst zu ihr gewechselt sind. Alle sind bereit, Einsatz für unseren Landkreis zu zeigen. Das ist Politik aus der Bevölkerung heraus!“ Er gab einen Überblick über die Beweggründe, die zu der nun vorgeschlagenen Reihung geführt hatten. Besonders freue ihn die überparteiliche Unterstützung, die Ewald Seifert für seine Kandidatur erhalten habe. Unter anderem von Salchings Bürgermeister und Kreisrat Alfons Neumeier, seiner Stellvertreterin Petra Grießbaum und Irlbachs Bürgermeister Armin Soller. Auch der Bürgermeister von Perasdorf, Thomas Schuster, war vor sechs Jahren noch auf der Liste der Freien Wähler zu finden. Ebenso zwei Bürgermeisterkandidaten, die beim letzten Mal für FW und SPD in den Gemeinderat eingezogen waren und jetzt der CSU angehören.
Mit Landrat Josef Laumer auf Platz 60, gefolgt von Bankvorstand Stefan Hinsken sowie den Bürgermeistern Soller und Schuster, sei die Liste bis zum letzten Platz prominent und kompetent besetzt.
Landratskandidat Ewald Seifert stellte in seinem kämpferischen Kurzreferat die Schwerpunkte seines Wahlkampfes dar. In einer wirtschaftlich und finanziell schwierigen Zeit sei ihm die Stärkung der heimischen Unternehmen und die Ansiedlung neuer Betriebe wichtig. Hier konnte er zuletzt mehrere Erfolge erzielen.
In Zusammenarbeit mit den 37 Bürgermeistern wolle er den Landkreis mit Schwung entwickeln. Dazu brauche es eine leistungsfähige und moderne Verwaltung, die sich schnell an die veränderten Bedingungen anpassen müsse. Er stehe für schnelle und unkonventionelle Entscheidungen. Im Sinne von Josef Laumer werde er Bürgernähe und die Unterstützung des Ehrenamts pflegen. Besonders wichtig sei ihm die Gesundheitsversorgung, dafür bringe er als ehemaliger Teamleiter bei der AOK viel Erfahrung mit. „Wir werden beide Klinikstandorte Bogen und Mallersdorf-Pfaffenberg zukunftsfähig entwickeln, dafür werden wir neue Wege gehen“, versicherte Seifert. Die CSU stehe zudem für solide Finanzen und auch dafür bringe er die nötige Erfahrung mit durch seine 18-jährige Tätigkeit als Fraktionsvorsitzender im Kreistag. „Packen wir es an, für einen starken und lebenswerten Landkreis“, fasste Seifert seine Aussagen zusammen.
Rainer: Seifert der Richtige
Bundesminister Alois Rainer, der trotz vollem Terminkalender persönlich dabei sein wollte, zeigte sich begeistert über die Qualität der Kreistagsliste. Ewald Seifert habe seine Heimatgemeinde in außergewöhnlicher Weise entwickelt und werde dies als Landrat mit Sicherheit nun auch für den ganzen Landkreis tun. „Es braucht Mut, Neues zu wagen, und den hat Ewald Seifert. Er ist genau der Richtige. Er kennt sich bestens aus, er hat Ziele für den Landkreis und die wird er gemeinsam mit dieser tollen Kreistagsliste erreichen.“
Vor der Wahl erhielten alle Bewerber die Gelegenheit, sich vorzustellen. Über die Wahl der Kandidaten und die Reihung der Liste wurde im Block abgestimmt. Mit 99,2 Prozent aller Delegiertenstimmen wurden diese angenommen. Abschließend stimmte Zellmeier auf den Kommunalwahlkampf ein: „Die CSU bleibt die Kraft, die anpackt, gestaltet und auch in schwierigen Zeiten Verantwortung übernimmt!“
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.2025

Die Kreistagskandidaten
Die Kreistagskandidaten: 1. Ewald Seifert, Oberschneiding; 2. Alois Rainer, Haibach; 3. Barbara Unger, Feldkirchen; 4. Josef Zellmeier, Laberweinting; 5. Andreas Aichinger, Sankt Englmar; 6. Julia Böckl, Aholfing; 7. Andrea Probst, Bogen; 8. Philip Sloma, Wiesenfelden; 9. Erwin Kammermeier, Geiselhöring; 10. Claudia Erndl, Feldkirchen; 11. Wolfgang Zirngibl, Ascha; 12. Alfons Neumeier, Salching; 13. Robert Fahrner, Mallersdorf-Pfaffenberg; 14. Georg Edbauer, Schwarzach; 15. Max Höcherl, Hunderdorf; 16. Michael Bachl-Staudinger, Irlbach; 17. Josef Brunner, Bogen; 18. Franz Lehner, Rain; 19. Hans Kienberger, Konzell; 20. Herbert Lichtinger, Geiselhöring; 21. Christian Dobmeier, Mallersdorf-Pfaffenberg; 22. Anton Piermeier, Sankt Englmar; 23. Adalbert Hösl, Aiterhofen; 24. Johann Grau, Laberweinting; 25. Fritz Schötz, Haibach; 26. Dr. Christian Hirtreiter, Straßkirchen; 27. Lara Polster, Bogen; 28. Viktoria Schmalhofer, Geiselhöring; 29. Fritz Schäffer, Niederwinkling; 30. Matthias Wallner, Neukirchen; 31. Nadine Obermeier, Leiblfing; 32. Josef Fisch, Bogen; 33. Josef Heisinger, Steinach; 34. Rosi Kräh, Mitterfels; 35. Johann Busl, Aholfing; 36. Helmut Haimerl, Windberg; 37. Cornelia Hapfelmeier, Mallersdorf-Pfaffenberg; 38. Karolina Zellmeier, Laberweinting; 39. Paul Lermer, Leiblfing; 40. Florian Hien, Kirchroth; 41. Elmar Obermeier, Parkstetten; 42. Tobias Meier, Rain; 43. Michael Haimerl, Rattenberg; 44. Rupert Keckeis, Rattiszell; 45. Daniel Poiger, Stallwang; 46. David Groth, Ascha; 47. Florian Peintinger, Falkenfels; 48. Heike Heinrich, Aiterhofen; 49. Petra Grießbaum, Salching; 50. Maria Vilsmeier, Geiselhöring; 51. Franz Xaver Gilch, Mariaposching; 52. Sandra Zollner, Haselbach; 53. Lothar Klein, Hunderdorf; 54. Harald Bauer, Mallersdorf-Pfaffenberg; 55. Franz Xaver Holmer, Steinach; 56. Wolfgang Reith, Wiesenfelden; 57. Thomas Schuster, Perasdorf; 58. Armin Soller, Irlbach; 59. Stefan Hinsken, Haibach; 60. Josef Laumer, Stallwang. Ersatzkandidaten: Johannes Baumann, Mallersdorf-Pfaffenberg; Birgit Rohrmüller, Parkstetten; Susanne Huber, Irlbach; Carina Wagner, Aiterhofen; Korbinian Brielbeck, Leiblfing; Pascal Obermeier, Parkstetten.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.2025


Konzertabend
Windberg: Gitarren-Trio „Trio Puente“ im Amtshaus

Der Kultur- und Festspielverein Windberg hat für Samstag, 15. November, um 19.30 Uhr einen Konzertabend im Amtshaus organisiert. Mit Trio Puente haben sich drei Gitarristen unterschiedlichster Couleur zusammengefunden.
Der musikalische Background der Gitarristen Cyrus Saleki, Georg Mühlbauer und Erwin Hierstetter reicht dabei von Rock und Pop bis hin zu Jazz und Folk. Das wiederum spiegelt sich in der Musik des

Am 15. November gibt es einen Konzertabend mit „Trio Puente“ im Amtshaus. Foto: Georg Mühlbauer

Trios wider. Musikalisch bilden sie im Trio eine Brücke („Puente“) beziehungsweise eine Verbindung zwischen den unterschiedlichen Musikstilen. Dabei stört es nicht, dass sich beispielsweise ein Popstandard mit einem spanischen Traditional oder eine Bossa nova mit einem Tango abwechselt. Zu hören gibt es dabei Musikstücke nationaler Komponisten wie Dieter Kreidler, Stefan Oser oder Willi Astor – genauso wie Eigenarrangements von Weltklassikern der Beatles, Luiz Bonfa, Gershwin oder Pat Metheny. Auch auf die eine oder andere Eigenkomposition darf man gespannt sein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.2025


Hunderdorf/Windberg. VdK: Freitag, 21.11., 14.30 Uhr, Jahresversammlung und Adventsfeier im Gasthaus Plötz, Großlintach
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2025


Au vorm Wald. FFW: Samstag, 8.11., Heldengedenktag. Treffpunkt 16.45 Uhr beim Steinburger FFW-Haus. Im Anschluss Totengedenken in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2025


Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 7.11., 19 Uhr, Erich-Kräh-Gedächtnispokalschießen, abgehalten im Gasthaus Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2025


Die Polizei meldet
Erneuter Betrugsversuch
Windberg.
Am Dienstagnachmittag ist ein 90-jähriger Landkreisbewohner von einer unterdrückten Telefonnummer angerufen worden. Der Anrufer gab sich als Polizist aus und schilderte einen tödlichen Verkehrsunfall, verursacht durch den Sohn des Seniors. Zur Abwendung einer Strafe müsse Geld übergeben werden. Der 90-Jährige durchschaute jedoch den Betrug und verständigte die Polizei. Die PI Bogen weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass die Polizei, die Justiz, Richter, Staatsanwälte, Notare oder ähnliche Berufsgruppen niemals die Übergabe oder Herausgabe von Geld, Schmuck, Gold oder Wertgegenständen verlangen. Es sollen auch keine Bankdaten, EC-Karten-Daten oder Kreditkartendaten weitergegeben werden. „Wenden Sie sich immer an Ihre örtliche Polizeidienststelle bei solchen Kontaktaufnahmen“, so die Polizei.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2025


Am Samstag ist Bürgerversammlung
Windberg.
(jp) Am Samstag, 8. November, findet um 19.30 Uhr im Gasthaus „Amann“ eine Bürgerversammlung statt. Bürgermeister Helmut Haimerl berichtet dabei über das aktuelle Gemeindegeschehen. Zudem werden das Klimaschutzkonzept und auch die kommunale Wärmeplanung der Gemeinde vorgestellt. Die gesamte Bevölkerung ist zu dieser Versammlung willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2025


Steigende Arbeitsbelastung
Erster Bürgermeister ist künftig berufsmäßig
Hunderdorf.
(jp) Auf der Tagesordnung der Sitzung des Gemeinderats stand neben dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan zur Erweiterung des Baugebietes „Hochfeld-West“ auch die Entscheidung über die künftige Art der Ausübung des Bürgermeisteramts in der Gemeinde Hunderdorf.
Zu Beginn der Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit der Aufstellung eines Bebauungs- und Grünordnungsplans „WA Hochfeld-West Erweiterung“, mit dem das bestehende Baugebiet „Hochfeld-West“ in einem zweiten Bauabschnitt erweitert werden soll. Der Flächennutzungs- und Landschaftsplan ist bereits entsprechend angepasst. Nachdem der Lageplan mit Kennzeichnung des Geltungsbereiches aufgezeigt worden war, fasste das Gremium den Aufstellungsbeschluss. Mit der Erstellung des Bebauungsplans soll die Firma Landschaftsarchitektur und Stadtplanung Heigl aus Bogen beauftragt werden.
Sodann beschloss der Gemeinderat, die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts zu ändern. Künftig soll der Erste Bürgermeister ab der nächsten Wahlperiode hauptamtlich tätig sein. Grundlage für die Entscheidung ist die Änderung der Gemeindeordnung, wodurch die Ersten Bürgermeister von Gemeinden mit zwischen 2.500 und 5.000 Einwohnern grundsätzlich berufsmäßige Bürgermeister sind. Nur falls eine Ausübung als Ehrenamt weiterhin gewünscht ist, muss dies per Gemeinderatsbeschluss bestimmt werden.
Die Gemeinde Hunderdorf fällt mit knapp über 3.000 Einwohnern in diesen Geltungsbereich, jedoch ist in der Satzung der Gemeinde zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts aus dem Jahr 2020 noch die Ausübung als Ehrenamt festgehalten. Daher musste hier eine Änderung dieser Satzung erfolgen, sodass das Bürgermeisteramt ab der neuen Wahlperiode gemäß der Gemeindeordnung als Hauptamt ausgeführt werden kann.
Erster Bürgermeister Max Höcherl verwies in der Sitzung auf die stetig steigende Arbeitsbelastung durch neue Projekte und zusätzliche Aufgaben von übergeordneten Behörden. Der Gemeinderat folgte der Begründung und stimmte der Änderung einstimmig zu, wodurch das Bürgermeisteramt in Hunderdorf ab der neuen Wahlperiode 2026 berufsmäßig ausgeführt wird.
Am Ende der öffentlichen Sitzung informierte der Vorsitzende über die Planung der Einweihung und zwei Tage der offenen Tür für die Erweiterung der Kindertagesstätte, voraussichtlich im Januar 2026.
Anschließend folgte eine nicht öffentliche Sitzung, in der sich das Gremium mit Vertragsangelegenheiten befasste.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2025


Lebensbaum mit vielen Zweigen
Mesnerin Angelika Weinzierl hat zu Allerseelen zusammen mit ihrem Mann Albert ein besonderes Symbol geschaffen. Es stellt einen Lebensbaum mit vielen Zweigen dar, an denen die Sterbebilder der im vergangenen Jahr Verstorbenen befestigt und mit roten Rosen und Teelichtern geschmückt sind. Über allem steht die Figur des auferstandenen Jesus als Zeichen der Auferstehung, und neben der Baumkrone ein Kreuz als Symbol des Todes. Pfarrer Pater Antony, der zusammen mit Pater Valsan den Gottesdienst zelebrierte, sagte: „Am Allerseelentag beten wir für unsere verstorbenen Verwandten, Freunde und alle, die uns Gutes getan haben, und wir vermissen alle, die eine Lücke hinterlassen haben. Jedoch Gott ist da, er ist das Geheimnis des Lebens.“ Pater Antony bedankte sich bei Angelika Weinzierl und ihrem Mann für den mit Sorgfalt und Liebe gestalteten Lebensbaum. Text/Foto: Hildegard Kricke
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2025


Hunderdorf. KuSK: Samstag, 8.11., 17 Uhr, Volkstrauertag. Treffpunkt 16.30 Uhr Gasthaus Baier-Edbauer (in Uniform). Sonntag, 9.11., 10.30 Uhr, Jahresversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus Amann in Windberg (mit Uniform).
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2025


Hunderdorf. SV-Eisstock: Freitag, 7.11., 18 Uhr, Training auf den Asphaltbahnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2025


Windberg. OGV: Samstag, 22.11., 14 Uhr, Adventskranzbinden bei Juliane Zwickenpflug, Staudach 4a. Willkommen sind Mitglieder und Nicht-Mitglieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2025


„Da Woid is mei Hoamat“
Großlintach: Waldgau-Hoagartn mit hochkarätigen Musikgruppen

Wunderbare Musik und tolle Stimmung prägten den diesjährigen Waldgau-Hoagartn, der diesmal im Gasthaus Plötz in Großlintach/Bogen stattfand. Ein Wermutstropfen war lediglich der Zuspruch der Gäste, denn die von Gaumusikreferent Hermann Hupf bestens organisierte, rund dreistündige Veranstaltung hätte wahrlich mehr Zuspruch verdient.

Anhaltenden Beifall bekam die „Oberalteicher Klosterhofmusi“ für ihre gesungenen Zwiefa-chen.

Matthias Müller, Vorsitzender des ortsansässigen Vereins „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“ Hunderdorf, hieß die knapp 50 Anwesenden willkommen. Mit einer kurzen Vorstellung kündigte

Johannes Poiger führte humorvoll durch das Programm.

Hermann Hupf die fünf Gruppen auf der Bühne an. Ihren dargebotenen Musikstücken und Liedern lagen das zu Ende gehende Jahr mit kürzer werdenden Tagen und Raureif, der kommende Winter und der nahende Advent zugrunde, aber auch einfach die Liebe zur angestammten Woidhoamat.
Zwiefache lockten die Tanzpaare aufs Parkett
In die mitreißende Spielfreude mischten sich auch einige gespielte und gesungene Zwiefache, die besonders gefielen und auch Tanzpaare aufs Parkett riefen. Die Familienmusik Schreiner (Mutter Romana und die beiden Töchter Marina und Sabrina) aus Kirchberg im Wald ließ sich mit Stücken wie „Herrgottswinkel“, „Marien-Galopp“ oder „Gugglberg-Polka“ in variierender Besetzung auf Steirischer, Gitarre und Hackbrett eindrucksvoll hören. In dieser Formation gibt es sie seit mittlerweile zehn Jahren.
Fast 50 Jahre sind die „Woidschrazl-Sänger“ schon eine feste Größe in der volksmusikalischen Sängerlandschaft Niederbayerns. Sie besangen mit Liedern wie „Wos schlogt denn do drobm aufm Tannabaam“, „A Platzerl woaß i“, „Tief drin im Böhmerwald“ oder „Wissts wo mei Hoamat is“ ihre Heimat im Bayerwald. Werner Muhr (1. Stimme), Christian Spagerer (2. Stimme) und Andreas Weber (3. Stimme) wurden begleitet von Karl Leidl auf der Zither. Das erste Mal auf dieser Veranstaltung waren „Irmi und Wastl“ dabei. Die hervorragend zusammenpassenden Stimmen von Irmgard Nickl und Sebastian Weinberger aus Rinchnach boten „Mei Hoamat is drinnat im Woid“, das Liebeslied „Lass mi bei dir sei“, „Woidkrankheit“ oder „Zuigt da Winter ei in Woid“ dar.

„Irmi und Wastl“, die erstmals dabei waren, sangen sich in die Herzen der Zuhörer.

Mit Schwung und schier unbändiger Spielfreude erspielte sich die Hof- und Dorfkapelle den Applaus ihrer Zuhörerschaft. Anna Meisinger (Tenorhorn), Evi Groß (Tenorhorn), Martin Janele (Trompete/Flügelhorn), Martina Meisinger (Tuba), Sascha Helmbrecht (Basstrompete/Klarinette), Sebastian Daffner (Bariton), Stephan Meisinger (Basstrompete) und Theresa Preckwinkel (Trompete/Flügelhorn) intonierten Stücke wie „Gruß an Schweden“, „Für d’Sophia“ oder den „Jenhauser-Boarischen“. Mit gesungenen Zwiefachen wie „D’Bäurin hod Katz volorn“ oder „Ja wann i mit mein Reserl zum Tanzn geh“ gefiel die „Oberalteicher Klosterhofmusi“.
Als Sprecher des Abends brillierte Johannes Poiger, der so einige Witze und lustige Anekdoten zu erzählen wusste. Das Schlusswort hatte Gauvorsitzender Andreas Tax, der sich bei allen Mitwirkenden und Organisatoren bedankte. „Mit solch griabigen Abenden kann man den Streichungen des BR an der Volksmusikfront wirksam entgegenwirken“, so Tax kritisch. Schon Tradition war das gemeinsam gesungene Lied „Mia san vom Woid dahoam“ (begleitet von Hermann Hupf auf der Steirischen), das den offiziellen Teil des Programms beschloss. Zur Freude der Volkstänzer ließen sich die Musikgruppen noch mit dem einen oder anderen Stück hören und es durfte getanzt werden. Regina Pfeffer
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2025


DJ „Schinken“ zu Gast
Hainsbach: Am Samstag Schlager-Party
Am Samstag, 8. November, steigt ab 20 Uhr eine Schlager-Party in der Stockhalle des ETSV Hainsbach. So gibt es neben einer Lichtshow nicht nur einen „Traversenkäfig“ als Tanzfläche, die Besucher erwartet außerdem mit dem legendären „DJ Schinken“ (Helmut Eidenschink) ein Original, der sich im Genre auskennt wie kein Zweiter.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2025


Baugebietserweiterung
Hunderdorf.
(jp) Der Gemeinderat hat die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplans fürs Wohngebiet „WA Hochfeld West Erweiterung“ beschlossen. Die Bekanntmachung und das anlaufende Bauleitplanverfahren können auf der Homepage der Gemeinde unter www.hunderdorf.de, auf der Seite des zentralen Landesportals für Bauleitplanung Bayern geoportal.bayern.de/bauleitplanungsportal/ und genauso auch im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Zimmer 4, eingesehen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2025


Satzungsänderung
Hunderdorf.
(jp) Der Gemeinderat Hunderdorf hat am 30. Oktober eine erste Änderungssatzung zur Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts vom 8. Mai 2020 beschlossen. Die Satzung tritt am Tag nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. Sie liegt im Rathaus, Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, bis zum 24. November öffentlich zur Einsichtnahme während der allgemeinen Dienststunden aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2025


Grüner und roter Bruder
Straubinger Wandersbursch ziert nun Ampelanlage am Steiner-Thor-Platz

Von Ulli Scharrer Als grüner Bursche geht er, als roter steht er. Die Rede ist vom Bruder Straubinger. Die fiktive Figur, ein Wahrzeichen der Stadt, findet sich seit Donnerstagmittag auf den drei Fußgängerampeln am Steiner-Thor-Platz. Mit großem Medienecho wurde die Lichtzeichenanlage mit Sonderlogo vorgestellt, das eigentlich nicht vorgesehen ist, sich aber überall in der Bundesrepublik individuell durchsetzt.

Probierten aus, wie eine Straßenüberquerung mit Bruder Straubinger funktioniert (v.l.): Tief-bauamtsleiterin Cristina Pop, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Ramona und Silke Schüller von der Gebäudereinigung Bruder Straubinger, Carolin Ippisch, Leiterin des Ord-nungsamts, Devid Hang von der Stadtplanung, Stadtrat Andreas Fuchs, Michael Maier vom Eishockey-Fanclub „Szene Straubing“ und Stefan Raab vom Tiefbauamt.

„Öha, der Bruder Straubinger“, einigen Passanten fiel das neue Piktogramm sofort auf. Anderen war es egal, sie achteten nur auf die Farben Grün oder Rot. Der kleine Bruder Straubinger hat alles, was ihn erkennbar macht: einen Zylinder, einen Wanderstock und sein Bündel. Der Pumuckl war das Vorbild für den Bruder Straubinger. Der Kobold ziert seit Februar an drei Kreuzungen in München Fußgängerampeln.
Den Antrag zur Bruder-Straubinger-Ampel hatte CSU-Stadtrat Andreas Fuchs im Ordnungsausschuss gestellt. Die Kosten für die Erstellung des Layouts, die notwendigen Schablonen für die Ampeln und die Arbeitszeit belaufen sich auf 2.320,50 Euro. Der Ordnungs- ausschuss hatte komplett für die Bruder-Straubinger-Ampel gestimmt, im Stadtrat gab es Bedenken wegen unnötiger Ausgaben bei leerer Stadtkasse. Daher fanden sich auf Anregung von Stadträtin Feride Niedermeier (Grüne) Sponsoren für die drei Fußgängerampeln (wir berichteten).
Sponsoren ermöglichen die Ampeln mit Sonderlogo
Die Gebäudereinigung Bruder Straubinger GmbH übernimmt 828,20 Euro. Der Tigers-Eishockey-Fanklub „Szene Straubing“ sowie die Stadträte Andreas Fuchs und Holger Frischhut, der seit 30 Jahren beim Volksfestauszug den „lebendigen Bruder Straubinger“ verkörpert, spenden jeweils 464,10 Euro und Feride Niedermeier legt die restlichen 100 Euro drauf. Entwurf und Ausarbeitung der Bruder-Ampelmännchen stammen von Stadtplaner Umberto

Als grüner Bursche geht er, als roter steht er. Fotos: Ulli Scharrer

Pigalotta und seinem Mitarbeiter Devid Hang. Tiefbauamtsleiterin Cristina Pop freute sich über „viele Babys des Bruder Straubinger“, die sich nun an der Ampelanlage finden. Oberbürgermeister Pannermayr betonte, wie stark sich die Straubinger mit ihrem Bruder identifizieren und wie viel Echo, auch bei Sponsoren, die Aktion erfahren hat: „Kleine Dinge sind oft etwas Besonderes, emotional, und stiften Identität.“ Initiator Andreas Fuchs hofft, dass sich die Ampel-Anlage zum „Foto-Insta-Hotspot“ entwickelt.
Mainzelmännchen, Ottifanten, keine Ritter
Nach dem Bruder-Straubinger-Piktogramm an der Ampelanlage am Steiner-Thor-Platz soll nun eine weitere Ampel mit einem Rollstuhl-Symbol ausgestattet werden, und zwar am Übergang Stetthaimerplatz Richtung Grünanlage. SPD-Stadtrat Peter Stranninger, Verwaltungsrat für Menschen mit Behinderung, hatte den Anstoß dazu gegeben. Dort in der Nähe befinden sich zwei Seniorenheime und zwei Behinderteneinrichtungen. Hier gibt es keine Sponsoren. In Mainz gibt es bereits Mainzelmännchen-Ampeln, in Emden Otto-Waalkes-Ampeln (Ottifanten) und im Münchner Glockenbachviertel queere Ampelpärchen. Der Ampel-Monteur am Donnerstag am Steiner-Thor-Platz war aus Landshut und fragte erst einmal nach, wer dieser Bruder Straubinger denn eigentlich sei. Er fand es schade, dass sich sein Stadtrat gegen „Ritter-Ampel“ der Landshuter Hochzeit ausgesprochen hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2025


Meine Kräfte sind zu Ende,
nimm mich, Herr, in deine Hände.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mama, Schwiegermutter, Oma, Uroma,
Frau Irmgard Schötz
geb. Haimerl
von Böhmhöfl

* 1. Dezember 1942   + 27. Oktober 2025
Böhmhöfl, Wald, Absetz, Hirschling, den 6. November 2025
In stillem Gedenken:
Otto, Sohn mit Andrea
Manfred, Sohn mit Sabrina
Waldtraud, Tochter mit Josef
Christine, Tochter mit Josef
Deine Enkel und Urenkel
Deine Brüder
Herbert und Helmut
Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt.
Trauergottesdienst am 8. November 2025, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Windberg.
Anschließend gehen wir im stillen Gedenken auseinander.
Unser besonderer Dank geht an Frau Hannelore Diewald für die herzensgute Betreuung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.2025


Hunderdorf. FFW: Samstag, 29.11., Christbaumversteigerung im Anbau des Feuerwehr-Gerätehauses; ab 19 Uhr geöffnet. Versteigerung 19.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Hunderdorf. Skiclub: Freitag, 28.11., 13.30 Uhr, Eröffnungsfahrt nach Obertauern. Infos und Anmeldung www.skiclub-hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen. Landfrauen: Dienstag, 2.12., 7 Uhr, Fahrt zum Münchner Christkindlmarkt mit Einkaufsbummel. Anmeldung bei Andrea unter Tel. 09961/943565.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Au vorm Wald. FFW: Samstag, 8.11., Totengedenktag. Treffen 16.45 Uhr beim FFW-Haus Steinburg in Uniform, dann Totengedenken in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Hunderdorf. FFW: Freitag, 14.11., Kegelabend im Gasthaus Heinerl. Anmeldung bei Vorstand Achatz, Tel. 017632651221.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Hunderdorf. LC Tanne: Donnerstag, 13.11., 19 Uhr, Hallentraining. Anschließend Schwimmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Hunderdorf. SPD: Sonntag, 9.11., 10.45 Uhr, Aufstellungsversammlung der SPD und PWG für die Kommunalwahlen 2026 im Gasthaus Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Steinburg. FFW: Samstag, 8.11., Volkstrauertag. Treffen 16.45 Uhr in Uniform am Gerätehaus in Steinburg. Beginn 17 Uhr. Danach Totengedenken in Hunderdorf mit angeschlossenem Gottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Bürgerversammlung
Windberg
. (jp) Am Samstag, 8. November, findet um 19.30 Uhr im Gasthaus „Amann“ eine Bürgerversammlung statt. Bürgermeister Helmut Haimerl berichtet dabei über das aktuelle Gemeindegeschehen. Zudem werden das Klimaschutzkonzept und die kommunale Wärmeplanung vorgestellt. Die gesamte Bevölkerung ist dazu willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Bauanträge sind Thema
Hunderdorf.
(jp) Am Donnerstag, 13. November, findet um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Hunderdorf eine Sitzung des Gemeinderates Hunderdorf mit folgender Tagesordnung statt: Bauantrag auf energetische Sanierung des Zweifamilienhauses mit Umbau einer dritten Wohnung sowie Errichtung eines Dachgeschosses mit einer Wohneinheit, Bahnhofstraße 35; Bauantrag auf isolierte Befreiung zur Errichtung von zwei Schuppen und einem Carport, Schwalbenstraße 6; Bauantrag auf Ausbau des Speicherraumes im DG und im DG der Garage mit Zwerchgiebel sowie Anbau eines Abstellraumes mit Dachterrasse an die Garage und Errichtung eines Holzschuppens mit Geräteraum; Bauvoranfrage zum Neubau eines Vierfamilienhauses mit Stellplätzen in der Hubertusstraße 6; Informationen/Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Einstimmig nominiert
Max Höcherl kandidiert wieder für das Bürgermeisteramt
Hunderdorf.
(red) Am Mittwoch fand im Gasthaus Freudenstein in Au vorm Wald die Aufstellungsversammlung zur Nominierung des Bürgermeisterkandidaten des CSU-Ortsverbandes Hunderdorf statt. Nach einer Rückschau auf die vergangene Wahlperiode durch Ortsvorsitzenden Lothar Klein blickte Bürgermeister Max Höcherl auf vergangene und künftige Projekte und kündigte an, sich im Falle einer Wiederwahl weiterhin mit ganzer Kraft zum Wohl der Gemeinde einzusetzen.

Landratskandidat Seifert (l.) und Ortsvorsitzender Klein (r.) gratulierten dem einstimmig no-minierten Bürgermeisterkandidaten Höcherl. Foto: Klaus Hornberger

Neben der Generalsanierung der Turnhalle, der Neugestaltung des Kirchenumfeldes, einer Brandschutzsanierung des gesamten Schulzentrums und dem Neubau einer Kindertagesstätte wurde weiter an der Realisierung eines Bürgerhauses gearbeitet. Nachdem bei der 950-Jahr-Feier der Gemeinde Hunderdorf symbolisch der Grundstein für das Bürger- und Vereinshaus gelegt wurde, ist der Baubeginn für 2026 geplant. Der Breitbandausbau beziehungsweise der Lückenschluss der letzten weißen Flecken im Gemeindebereich war ebenso ein Thema der vergangenen Legislaturperiode und ist in vollem Gange. Erfreut zeigte sich der Rathauschef darüber, dass in nahezu jeder kommunalen Liegenschaft PV Anlagen samt Batteriespeicher installiert werden konnten.
Höcherl erläuterte auch zukünftig anstehende Themen: So soll unter anderem die Fertigstellung einer Tagespflege für Senioren im ehemaligen Raiffeisengebäude sowie eine Nahwärmeversorgung der kommunalen Gebäude in der Ortsmitte durch ein Hackschnitzelheizwerk auf der Agenda des neuen Gremiums stehen. Zudem möchte er den Dorfkern von Hunderdorf mit Glasfaser versorgen, wodurch über 900 Anschlussnehmer in den Genuss von leistungsstarkem Internet kommen würden.
Der anwesende Landratskandidat Ewald Seifert bestätigte Max Höcherl ein ruhiges Gemüt und fachliche Kompetenz im höchsten Grad. Die Gemeinde Hunderdorf könne sich glücklich schätzen, einen kompetenten, jungen und zielstrebigen Bürgermeister zu haben. In der folgenden Wahl entfielen 100 Prozent der Stimmen zugunsten des amtierenden Gemeindeoberhaupts.
Anschließend referierte Seifert zu politischen Themen auf Landkreisebene. Als Landrat wolle er vor allem die Wirtschaft stärken um die Finanzkraft im Landkreis zu erhöhen. Auf die Kommunalwahl ist die Landkreis-CSU bestens vorbereitet, auch dank einer gut aufgestellten Liste. Für den Kreistag kandidieren aus Hunderdorf Lothar Klein sowie der Bürgermeister Max Höcherl, der bereits seit sechs Jahren Mitglied im Landkreisgremium ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2025


Hunderdorf. Seniorenclub: Donnerstag, 20.11., 14 Uhr, Seniorennachmittag im Gasthaus zum Nepomuk, Liane Amann in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.2025


Standesamt
Eheschließungen: Marvin Schulz, Straubing und Michelle Heine, Straubing.
Sterbefälle: Anna Maria Niedermeier, geb. Guggenthaler, Straubing; Johann Ferdinand Alois Mühlbauer, Kirchroth; Sigrid Paula Baumann, Straubing; Bernhard Gürster, Straubing; Maria Luise Mantzel, geb. Zwickl, Straubing; Waltraude Maria Biendl, geb. Proyer, Plattling; Anna Obermeier, geb. Eckl, Straubing.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.2025


Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen. Landfrauen: Samstag, 29.11., 12 Uhr, Adventsfeier im Pfarrheim. Anmeldung bei Andrea, Tel. 09961/943565, zwecks Essensbestellung.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2025


Neuer Vorstand ist der alte
Robert Eberth weiterhin Vorsitzender der KuSK – Lob vom Bürgermeister
Windberg.
(ma) „Die KuSK Hunderdorf ist eine Konstante im Hunderdorfer Vereinsleben“, sagte Bürgermeister Max Höcherl bei der Jahresversammlung, bei der auch Neuwahlen der Vorstandschaft anstanden. Zudem wurden Mitglieder für ihre 20-, 30-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Vorsitzender Robert Eberth eröffnete vor einem gut gefüllten Gastzimmer im Gasthaus Amann die Jahresversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KuSK) Hunderdorf im Gasthaus Amann in Windberg. Er konnte davon berichten, dass der Verein 75 Mitglieder zählt. Erfreulicherweise starb im vergangenen Vereinsjahr kein Mitglied, aber leider konnte auch kein neues gewonnen werden, was laut Eberth auch mit dem Aussetzen der Wehrpflicht sehr stark zusammenhängt.
Ebenso konnte der Vorstand wieder von vielen Veranstaltungen berichten, an denen zahlreich teilgenommen wurde. So hat man an der Christbaumversteigerung des Bayerwaldvereins, dem Gartenfest der Feuerwehr Gaishausen und weiteren Terminen teilgenommen. Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Hunderdorf Volksfest, welches im Zeichen der 950 Jahr-Feier der Gemeinde stand. Ein sehr schönes, internes Ereignis war die Feierlichkeit zum 145-jährigen Bestehen im Gasthaus Amann des Vereins. Ebenso stand der vorgezogene Volkstrauertag in Steinburg und Hunderdorf sowie weitere kirchliche Veranstaltungen auf dem Vereinsplan.
Mehrere langjährige Mitglieder geehrt

Ein Teil der Geehrten der Krieger- und Soldatenkameradschaft; hinten v. l.: Bürgermeister Max Höcherl, stellvertretender Vorsitzender Ludwig Schuhbauer und Vorsitzender Robert Eberth Foto: Manuel Achatz

Stellvertretender Vorsitzender und Kassier Ludwig Schuhbauer konnte im Anschluss von einem positiven Kassenstand berichten. Zahlreiche Spenden konnten im vergangenen Vereinsjahr verzeichnet werden. Nach dem Rechenschaftsbericht ging es an die Ehrungen, wo für 20-jährige Mitgliedschaft Patrick Breu, Frank Freitag und Robert Schaubeck ausgezeichnet werden konnten. 30 Jahre Treue hält Armin Baumgartner dem Verein. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Franz-Xaver Hagn und Josef Helmbrecht geehrt. Josef Eichmeier wurde aufgrund seiner 50-jährigen Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.
Bürgermeister Max Höcherl richtete vor der Durchführung der Neuwahlen noch ein paar Grußworte an die Versammlung, in denen er dem Vorsitzenden sowie den zahlreichen Vereinsmitgliedern ein „herzliches Vergelt´s Gott“ aussprach. „Eine Konstante im Hunderdorfer Vereinsleben ist die KuSK“, bilanzierte er. Die Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse: Vorsitzender Robert Eberth, stellvertretender Vorsitzender sowie zugleich Kassier Ludwig Schuhbauer, stellvertretender Vorsitzender Frank Freitag, stellvertretender Kassier Johann Lobmeier, die fünf gewählten Ausschussmitglieder Marcus Attenberger, Alexander Exner, Josef Helmbrecht, Karl Riepl sowie Reinhold Schuhbauer. In ihrem Amt bestätigt wurden die beiden Kassenprüfer Josef Blasini und Ludwig Schlecht.
Eine Reihe von Veranstaltungen steht an
In seinen Abschlussworten konnte der Vorsitzende auf zahlreiche Veranstaltungen hinweisen. So stehen Ende November zwei Christbaumversteigerungen an, zu denen man bereits eingeladen ist, und auch über die Teilnahme an der 900 Jahr-Feier in Neukrichen wurde informiert. Er dankte der Versammlung für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und freue sich auf die nächsten vier Jahre als Vorsitzender des Kriegervereins Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2025


EHESCHLIESSUNGEN IM STANDESAMT STRAUBING
Bachmann Moritz Maximilian & Kienböck Hannah Sophia, Munchen, Englmann Franz &Treitlinger Julia, Straubing; Röglin Fabian & Dye Julie, Straubing, Schulz Marvin & Heine Michelle, Straubing, Tänase Marius-Ioan & Bila geb. Zolotarova Hanna Oteksandrivna, Straubing, Zilinski Johann, Straubing Podgorski Jennifer, Bogen.

GEBURTEN IM KLINIKUM ST. ELISABETH, STRAUBING
Fischer Julian Franz Josef, Feldkirchen, Ganghofner Elias, Mallersdorf-Pfaffenberg, Kis Sophie-Selina, Straubing, Leonard-Obi Jidenna Jayden, Bogen, Pröbstl Ben Rudolf, Aiterhofen, Reisinger Louis Peter, Aiterhofen, Vasile Adin Konstantin, Schwarzach.
Im OKTOBER wurden 21 Eheschließungen & 21 Geburten \ beurkundet.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2025


Hunderdorf. FFW: Samstag, 29.11., Christbaumversteigerung im Anbau des Feuerwehr-Gerätehauses. ab 19 Uhr geöffnet; Versteigerung 19.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2025


Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen. Landfrauen: Dienstag, 2.12., 7 Uhr, Fahrt zum Münchner Christkindlmarkt mit Einkaufsbummel (auch von den umliegenden Gemeinden). Anmeldung bei Andrea unter Tel. 09961/943565.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2025


Geschenk und Verpflichtung
Gedenkfeier der Gemeinde zum Volkstrauertag
Hunderdorf.
(jp) Vorgezogen zum Volkstrauertag gedachten am Samstagabend Pfarrei und politische Gemeinde der Gefallenen, der Verschollenen und der Vermissten beider Weltkriege, aber auch der Gewalt- und Kriegsopfer dieser Tage vor dem Kriegerdenkmal.

Bürgermeister Max Höcherl (am Rednerpult) bei seiner Ansprache zum Volkstrauertag am Ehrenmal in Hunderdorf Foto: Johann Pollmann

Nach der Gedenkfeier am Steinburger Kriegerdenkmal nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, die Krieger- und Soldatenkameradschaft, der VdK-Ortsverband und die vier Ortsfeuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg und Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal in der Kirchgasse. Pfarrer Pater Antony rief in Erinnerung: „Der Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, er muss immer wieder neu erarbeitet, geschützt und gelebt werden.“ Der Volkstrauertag sei ein Tag des Gedenkens und Innehaltens, ein Tag der Versöhnung und Verständigung, eine Brücke in eine gemeinsame, friedliche Zukunft. Zum Zitat von Mahatma Gandhi: „Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt“ stellte Pater Antony fest, dass dies ein bitterer, aber wahrer Satz sei.
Der Volkstrauertag mahne: Krieg ist kein Schicksal – Krieg ist das Versagen des Menschen. Er ruft uns auf, Verantwortung zu übernehmen, für den Frieden, für die Menschlichkeit, für die Zukunft. Bürgermeister Max Höcherl hob hervor, dass der Volkstrauertag insbesondere ein Tag der Stille, ein Tag des Erinnerns und ein Tag der Verantwortung sei. Er ist kein Tag, an dem wir nur in die Vergangenheit blicken. Er richtet unseren Blick auch in die Gegenwart und in die Zukunft. „Wir in Hunderdorf leben in Frieden, in Sicherheit und in Freiheit – und das ist ein großes Geschenk. Doch dieses Geschenk verpflichtet uns.“ Frieden beginne im Kleinen: in der Art, wie wir miteinander umgehen, wie wir über andere sprechen, wie wir Verantwortung füreinander übernehmen. Frieden entstehe dort, wo Menschen zuhören, Verständnis zeigen und Brücken bauen, statt Gräben zu vertiefen.
Kranz niedergelegt
In stillem Gedenken legte Höcherl im Namen der Gemeinde und der Krieger- und Soldatenkameradschaft einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. Er rief dazu auf: „Möge unser heutiges Erinnern ein Zeichen sein, für Mitgefühl, für Versöhnung und für die Verpflichtung, den Frieden zu bewahren.“
Die Bogenbachtaler Böllerschützen erinnerten mit drei Böllerschüssen symbolisch an die schrecklichen Kriegsereignisse. Mit dem Lied „Der gute Kamerad“ und der deutschen Nationalhymne, intoniert von der Blaskapelle Hunderdorf unter ihrem musikalischen Leiter Lothar Klein, fand der Gedenktag einen würdigen Abschluss.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2025


Räucher-Workshop
Windberg.
(red) Am Freitag, 12. Dezember, findet im Geistlichen Zentrum Windberg ein Räucherworkshop mit dem Thema „Räuchern im Jahreslauf“ statt. Räuchern ist ein uralter Brauch im Winter und in fast allen Kulturen der Welt verankert. Düfte sprechen das limbische System an und helfen, sich an längst vergangene Zeiten zu erinnern. Sie geben Sicherheit oder regen die Konzentration an. Die Gesundheitspädagogin und Kräuterpädagogin Brigitte Nagler entführt die Teilnehmer an diesem Nachmittag in verschiedene Räucherrituale und bringt ihnen die Bedeutung der „Lostage“ näher. Sie sagt: Gerade heimische Kräuter in Verbindung mit Harzen reinigen Räume, verhindern schlechte Stimmung und bringen den Menschen mit sich selber und der Welt in Harmonie.
Anmeldung/Information online unter www.geistliches-zentrum-windberg.de oder per E-Mail an gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.2025


Zu viel Bürokratie im Handwerk
Auch Bäcker klagen über ausufernde Dokumentationspflichten
Hunderdorf.
(ale) Seit fast 90 Jahren betreibt die Familie Kalm eine Bäckerei in Hunderdorf. Doch so viele Vorschriften, wie sie ihren Betrieb zu führen haben und was sie dokumentieren müssen, gab es in der Firmengeschichte noch nie. „Das ist schon ein Wahnsinn mit

Peter Kalm und seine Frau Doris in der Backstube ihrer Bäckerei in Hunderdorf Foto: Ale-xandra Beck

der Bürokratie“, sind sich Peter Kalm, dritter Obermeister der Bäckerinnung Straubing-Deggendorf, und seine Frau Doris einig.
Jedes neu kreierte Gebäck braucht nicht nur eine genaue Liste der Inhaltsstoffe und Allergene, auch die Temperatur der Kühlung muss ständig gemessen und notiert werden. Jeder Kassenbon – und sei es auch nur für eine einzige Breze – muss ausgedruckt werden. „Die meisten Kunden lassen ihn liegen“, sagt Doris Kalm. Das Resultat: ein überbordender Papierkorb unter jeder Kasse.
Rund anderthalb Stunden pro Tag gehen für Dokumentationspflichten drauf. Zeit, die die Kalms anderweitig in ihr Geschäft investieren könnten. Beispielsweise im Kundenkontakt oder in der Backstube, um neue Produkte auszuprobieren. Doch auch die Kreativität ist mit Schreibpflichten verbunden: Für jede kleinste Rezeptänderung muss eine eigene Liste der Inhaltsstoffe erstellt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2025 Seite 1


Goldener Boden mit viel Bürokratie
Hygieneverordnungen, Inhaltsstoffe, Verpackungen: Vorschriften, wie Bäcker ihren Betrieb führen müssen – wie Peter Kalm und seine Frau Doris –, werden stetig mehr und frustrieren.

Von Alexandra Beck
Hunderdorf. Da ist die Sache mit den Eiern vom örtlichen Biohof: Früher füllte Doris Kalm die Eier in Zehnerkartons ab, notierte das Abfülldatum auf den Kartons und stellte sie in den Verkaufsraum. Heute muss sie das große Eiertablett in den Kühlschrank stellen, jeder Kunde öffnet den Kühlschrank und befüllt selbst seinen Zehnerpack. Der Sinn? Doris Kalm zuckt mit den Achseln und antwortet resigniert: „Hygienevorschrift.“

Eine Vielzahl an Belegen, auch für Kleinstbeträge, wird jeden Tag an der Kasse ausgedruckt und sorgt für zusätzlichen Müll. Foto: Imago/Ute Grabowsky

Eine von vielen Vorschriften, die für Bäckermeister Peter und Doris Kalm, die die gleichnamige Bäckerei in Hunderdorf betreiben, nicht nachvollziehbar sind. „Was soll daran hygienischer sein, wenn nicht mehr eine Person die Eier aus dem Kühlschrank holt, sondern 40 verschiedene?“
So wie mit dieser Vorschrift ergeht es Peter Kalm, der dritter Obermeister der Bäckerinnung Straubing-Deggendorf ist, und seiner Frau Doris mit vielem. Auch mit der Dokumentationspflicht der Temperaturen von Frostern, Kühlungen und Kühlschränken. „Die Temperaturen trage ich täglich in eine Excel-Tabelle ein“, sagt Doris Kalm. Die muss sie jahrelang aufheben und dem Lebensmittelkontrolleur regelmäßig vorzeigen. „Dabei ist es doch in unserem ureigensten Interesse, dass Teigrohlinge und Sahneschnitten genügend kühl gelagert werden. Wir wollen gute Produkte verkaufen, damit die Kunden zufrieden sind und uns treu bleiben.“

Peter und Doris Kalm in ihrem Hauptgeschäft im Ortskern von Hunderdorf. Den Kunden eine Vielfalt an Backwaren anzubieten, ist beiden ein Anliegen. Im Zuge einer immer weiter aus-ufernden Dokumentationspflicht ist das nicht immer einfach. Foto: Alexandra Beck

Peter und Doris Kalm mögen ihren Betrieb. Seit 1937 ist dieser in Familienhand. Handwerk ist ihnen wichtig. „Wir arbeiten nicht mit fertigen Backmischungen, auch wenn ich gar nicht bestreite, dass es da auch gute gibt“, sagt Peter Kalm. Individuelle Kundenwünsche erfüllen die Kalms gerne. „Wenn jemand Brot mit weniger Weizen, aber einem größeren Roggenanteil möchte, machen wir das“, sagt Doris Kalm. Beim Nusshörndl ist das schon schwieriger. „Sobald wir für die Füllung anstatt Wal- Haselnüsse verwenden, müssen unsere Verkäuferinnen jeden einzelnen Kunden darauf hinweisen.“
Bei allen gebackenen Broten, Kuchen oder Gebäck muss jede Zutat aufgelistet werden, damit Allergiker wissen, welche Produkte Gluten, Eier, Nüsse und laktosehaltige Milchprodukte enthalten und sie nicht verzehren dürfen. Maximal ein- bis zweimal pro Woche verlange ein Kunde die Liste. „Unsere Verkäuferinnen können sowieso Auskunft über die Inhaltsstoffe geben.“
Eineinhalb Stunden pro Tag fürs Dokumentieren
Peter Kalms Arbeitsplatz ist die Backstube. Seine Frau schmeißt das Büro oder ist im Verkauf. Rund anderthalb Stunden pro Tag gehen für Dokumentationspflichten drauf. Nicht nur die Temperatur muss jeden Tag akribisch aufgeschrieben werden, auch Reinigungs- und Desinfektionspläne müssen turnusmäßig geführt werden. Ebenso muss eine lückenlose Schädlingsbekämpfung mit Angabe von Art, Datum und Ort angegeben werden.
22 Mitarbeiter sind in Kalms Bäckerei beschäftigt, viele in Teilzeit. Auch einige Minijobber sind darunter. Doch die Flexibilität kostet Zeit: „Alle Arbeitszeiten, inklusive Pausen, müssen lückenlos dokumentiert werden. Bei mir auf dem Computer gibt es Endlos-Dateien.“
Mehr Bürokratie kam noch durch das Verpackungsgesetz: „Verpackungen, die an Kunden herausgegeben werden, wie Semmel- und Sandwichtüten und Kaffeebecher, sind systembeteiligungspflichtig und müssen im Verpackungsregister registriert werden. Je nach Menge fällt eine Lizenzgebühr an“, sagt Doris Kalm. Für die muss die Bäckerei aufkommen.
Besonders unsinnig findet Doris Kalm, dass sie verpflichtet ist, für jeden Kauf eines Kunden einen Kassenbon auszudrucken. „Wenn jemand eine einzelne Breze kauft, muss ich den Bon ausdrucken.“ Das diene weniger dem Kunden, sondern der GoBD-konformen Kassenführung, die über zehn Jahre archiviert werden müsse. Die meisten Kunden ließen den Bon einfach auf der Theke liegen: „Wir haben insgesamt drei Kassen. Was da an Abfall zusammenkommt.“ Sie deutet mit ihren Händen einen 25 Zentimeter großen Stapel an. „So viele Bons schmeißen wir jeden Abend weg, nicht zusammen, sondern an jeder Kasse.“ Der unnötig erzeugte Abfall steht ihrer Meinung nach im Widerspruch zum Verpackungsgesetz: „Für die Papiertüten müssen wir eine Lizenzgebühr zahlen, weil diese die Umwelt verschmutzen, andererseits müssen wir Bons ausdrucken, die dann völlig ungenutzt im Müll landen.“
Zu viel Bürokratie auf Kosten der Kreativität
Gegen eine Auflage des Umweltbundesamts hat sich der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks erfolgreich gewehrt. Mit einer Allgemeinverfügung hatte das Amt im August entschieden, dass ein verpackter Christstollen mit einem Gewicht bis zu 750 Gramm unter das Einwegkunststofffondsgesetz fällt und deshalb eine Einweg-Verpackungssteuer anfällt. Die fällt beispielsweise bei Coffee-to-go-Bechern an. Durch ein Widerspruchsverfahren konnte die Verfügung aufgehalten werden. „Das wäre ein völliger Irrsinn gewesen“, sagt Doris Kalm. „Denn wer isst denn schon einen ganzen Stollen im Auto oder nebenher auf einem Spaziergang?“
Die Dokumentationspflichten rauben Zeit, die die Kalms für andere Arbeit benötigen. „Wir haben ein tolles Team, aber eine Geschäftsfrau gehört in erster Linie in den Verkaufsraum, um den direkten Kontakt zu den Kunden zu halten.“ Auch die Kreativität leide an der Bürokratie. Neue Rezepte oder Glasuren auszuprobieren, mache Spaß, koste mittlerweile aber zu viel Zeit. Nicht bei der Herstellung, sondern weil mit jeder neuen Rezeptur eine vollständige Inhaltsliste erstellt werden müsse. Peter Kalm: „Dann lasse ich es oft lieber gleich bleiben.“
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2025 Seite 11


Hunderdorf. LC Tanne: Donnerstag, 13.11., 19 Uhr, Hallentraining. Anschließend Schwimmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2025


Windberg. Trachtenverein: Freitag, 14.11., 19.30 Uhr, Vereinsabend mit Tanzprobe und gemütliches Beisammensein in der Alten Schule.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2025


Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 14.11., 19 Uhr, Erich-Kräh-Gedächtnispokalschießen für alle Vereinsmitglieder im Gasthaus Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2025


Am Freitag ist Bilderbuchkino
Hunderdorf.
(as) Am Freitag, 14. November, hält die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg um 15 Uhr ein Bilderbuchkino ab. Gezeigt wird die Geschichte „Die kleine Rittereule“ – ein Bilderbuch über Mut, Selbstvertrauen und die Kraft des klugen Denkens. Die kleine Eule träumt davon, ein echter Ritter zu sein, und beweist, dass man auch ohne große Flügel und starke Muskeln Großes leisten kann. Selbst einem gefährlichen Drachen begegnet sie mit Mut – und einer überraschend friedlichen Idee. Im Anschluss an das Bilderbuchkino dürfen die Kinder passend zur Geschichte basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2025


Hunderdorf. SV-Eisstock: Freitag, 14.11., 17 Uhr, Training auf Asphaltbahnen. Saisonabschlussfeier 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2025


Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen. Landfrauen: Samstag, 29.11., 12 Uhr, Adventsfeier im Pfarrheim. Anmeldung bei Andrea, Tel. 09961/943565, wegen Essensbestellung.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2025


Windberg. Trachtenverein: Freitag, 14.11., 19.30 Uhr, Vereinsabend mit Tanzprobe und gemütlichen Beisammensein in der Alten Schule.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2025


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 30.11., 10.30 Uhr, Adventsfeier mit Gottesdienst in Pfarr- und Klosterkirche; dann Gasthaus Hüttinger. Anmeldung bei Vorstandschaft bis 19.11.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2025

Windberg. OGV: Samstag, 22.11., 14 Uhr, Adventskranzbinden bei Juliane Zwickenpflug, Staudach 4a.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2025


Gebetbuch-Engerl für guten Zweck
Windberg.
(red) Auch heuer gibt es wieder die beliebten

Ein Gebetbuchengerl Foto: Claudia Schmidbauer

Gebetbuchengerl vom Windberger Bastelteam, bestehend aus Isolde Trum, Sandra Gilch und Claudia Schmidbauer. Die bezaubernden Engel sind in verschiedenen Größen und Ausführungen mit Unterstützung von Frater Marcus Neuhoff im Klosterladen erhältlich. Der Erlös kommt in diesem Jahr der Bettina-Bräu-Stiftung sowie dem Hospizverein Straubing zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2025


Einstimmiges Votum
Stefan Diewald ist der gemeinsame Bürgermeisterkandidat der SPD und PWG
Hunderdorf.
(sd) Der SPD-Ortsverein Hunderdorf und die Parteilose Wählergemeinschaft (PWG) treten bei der Kommunalwahl 2026 erneut mit einem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten und einer gemeinsamen Gemeinderatsliste an. Bei der Aufstellungsversammlung im Gasthaus Baier-Edbauer wurde der bisherige SPD-Ortsvorsitzende Stefan Diewald einstimmig zum gemeinsamen Bewerber für das Bürgermeisteramt nominiert. Nach den einleitenden Worten von Stefan Diewald und dem PWG-Sprecher Thomas Ziesler leitete Diewald die weitere Versammlung. Einstimmig beschlossen die Mitglieder, den Wahlvorschlag unter dem Kennwort „SPD und Parteilose Wählergemeinschaft (PWG)“ einzureichen. Die Gemeinderatsliste wurde nach einer harmonischen Aussprache im Blockverfahren festgelegt.
Beim Wahlgang zur Bürgermeisterkandidatur fiel die Entscheidung einstimmig auf Stefan Diewald. In seiner Dankesrede betonte er das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde, und umriss seine Ziele für die kommende Amtsperiode: „Sollte ich das Vertrauen der Hunderdorfer Wählerinnen und Wähler erhalten, werde ich mich mit ganzer Kraft für die Belange unserer Gemeinde einsetzen. Besonders wichtig sind mir die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, die Schaffung von Mietwohnraum sowie Angebote für alle Altersgruppen – etwa Informationsveranstaltungen, Freizeitangebote und vieles mehr.“
Im Wahlkampf wolle Diewald mit den Kandidaten der gemeinsamen Liste die Bevölkerung mit konkreten Konzepten überzeugen. Er erinnerte daran, dass die aktuelle SPD/PWG-Fraktion im Gemeinderat viele der im Wahlkampf 2020 angekündigten Vorhaben umgesetzt habe. Weitere Informationen und Einblicke in die Arbeit der Fraktion finden Interessierte auf Instagram unter @spd.pwg.hunderdorf sowie im gleichlautenden WhatsApp-Kanal.
Die Versammlung endete mit einer lebhaften Diskussion über aktuelle Themen in Hunderdorf und einer Vorschau auf die bevorstehenden Wahlkampftermine.
Folgende Listenreihung wurde beschlossen: 1. Stefan Diewald, 2. Thomas Ziesler, 3. Sylvia Diewald, 4. Marco Hainz, 5. Sabrina Englmeier, 6. Martin Lex, 7. Christian Lobmeier, 8. Julius Seidl, 9. Martin Neubert, 10. Heike Hagn, 11. Petra Lex, 12. Fabian Hainz, 13. Stefan Feldmeier, 14. Ralf Rademacher, 15. Andreas Grill, 16. Daniela Weiß.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2025


Volkstrauertag auch mit Kirchenzug
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 16. November, begeht die Gemeinde Windberg den Volkstrauertag. Dazu sind nicht nur die Vereine in der jeweiligen Vereinskleidung sowie der Gemeinderat, sondern auch alle Bürgerinnen und Bürger willkommen. Der Gedenktag beginnt um 10.15 Uhr am Dorfplatz mit dem Kirchenzug sowie einem Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche, der von einer Blaskapelle musikalisch gestaltet wird. Im Anschluss versammeln sich Vereine, Gemeinderat und die Bevölkerung am Kriegerdenkmal, um der Gefallenen und Vermissten der Weltkriege zu gedenken. Bürgermeister Helmut Haimerl wird dabei die Gedenkrede halten und mit der KuSK je einen Kranz niederlegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2025


Hunderdorf. Seniorenclub: Donnerstag, 20.11., 14 Uhr, Seniorennachmittag im Gasthaus zum Nepomuk, Liane Amann, in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


Großlintach. Stammtisch Lintach-Hunderdorf: Freitag, 28.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Plötz. Abgabe Spenden bis 26.11.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen. Landfrauen: Dienstag, 2.12., 7 Uhr, Fahrt zum Münchner Christkindlmarkt mit Einkaufsbummel (auch von den umliegenden Gemeinden). Anmeldung bei Andrea unter Tel. 09961/943565.


Hunderdorf/Windberg. VdK: Freitag, 21.11., 14.30 Uhr, Jahresversammlung und Adventsfeier im Gasthaus Plötz, Großlintach.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


Windberg. Gemeinde: Sonntag, 7.12., 13 Uhr, Seniorenadvent in der „Alten Schule“, Schulgasse 2.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


Viel geboten im Dorfleben
Maßnahmen für die nächsten Jahre bei der Bürgerversammlung vorgestellt
Windberg.
(jp) Vor rund 45 Zuhörern bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Amann in Windberg erläuterte Bürgermeister Helmut Haimerl die wichtigsten Zahlen und Maßnahmen des 5,56 Millionen Euro umfassenden Haushalts 2025 (Vorjahr 4,87 Millionen Euro) und gab auch einen Ausblick auf die Vorhaben der nächsten Jahre. Für die engagierte Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger sprach das Gemeindeoberhaupt all diesen ein besonderes Dankeschön aus.
Bürgermeister Helmut Haimerl stellte die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben des mit 5,56 Millionen Euro aufgestellten Haushalts 2025 vor und erläuterte, dass im Verwaltungshaushalt besonders der Bereich Schule und Kindergarten einen Großteil der Ausgaben darstellt, sich aber auch beim Straßenunterhalt einschließlich Winterdienst deutliche Ausgaben ergeben.
Eine erfreuliche positive Entwicklung gab es sowohl bei der Gewerbesteuer als auch bei den Schlüsselzuweisungen und beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Durch die Aufnahme eines Darlehens über 500.000 Euro im Herbst 2021 beträgt der Schuldenstand Ende des Jahres 2025, einschließlich der Darlehen für das Biomasseheizwerk, voraussichtlich 1.010.043 Euro.
Größter Ausgabeposten
Die größeren Ausgaben im Verwaltungshaushalt, wie die Gewerbesteuerumlage, die Kreisumlage sowie die VG-Umlage, sind gestiegen, während der Kostenanteil für die Grundschule und die Schulverbandsumlage jedoch gesunken ist. Allerdings stiegen die Personalkosten als größter Ausgabeposten auch in diesem Jahr massiv an und belaufen sich auf 824.900 Euro. Das Biomasseheizwerk mit Nahwärmeversorgung musste im Jahr 2024 ein Defizit von rund 25.500 Euro verzeichnen, sodass die Rücklage auf rund 3.500 Euro gesunken ist.
Einen der Schwerpunkte der Investitionen im Jahr 2025 stellt die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges LF20 KatS für insgesamt 615.000 Euro dar, wovon im aktuellen Haushaltsjahr 565.000 Euro eingeplant sind. Auch für den Bau eines Regenüberlaufbeckens mit Stauraumkanal sind im Jahr 2025 Kosten in Höhe von 250.000 Euro angesetzt, der Großteil wird jedoch im Jahr 2026 zu Buche schlagen bei geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro.
Die Restzahlungen für die Erschließung des Baugebietes Ried stehen im aktuellen Haushaltsjahr mit 191.700 Euro im Ansatz, der Umbau des Amtshauses zur Schaffung weiterer Räume und einer Notgruppe für die Kindertagesstätte schlägt mit aktuell 270.000 Euro zu Buche. Anschließend ließ der Bürgermeister in der Bildpräsentation Ereignisse in der Gemeinde, in Pfarrei und Kloster sowie die Vereins- und Feuerwehraktivitäten Revue passieren, die für ein buntes Leben im Klosterdorf sorgten. „Für die kommenden Jahre werden wieder vielfältige Aufgaben auf die Kommune zukommen“, so Haimerl. Er bedankte sich schon vorab für die gute und konstruktive Zusammenarbeit sowohl bei den Bürgern als auch beim Gemeinderat und bei der Verwaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


Windberg. Gemeinde: Sonntag, 16.11., Volkstrauertag. 10.15 Uhr, Treffen am Dorfplatz. 10.30 Uhr, Kirche, anschließend Kriegerdenkmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


Windberg. KuSK: Sonntag, 16.11., 10.15 Uhr, Volkstrauertag. Treffen in Uniform am Dorfplatz zum Kirchenzug und Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche, anschließend Gedenken am Kriegerdenkmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


Windberg. OGV: Sonntag, 16.11., 10.15 Uhr, Volkstrauertag. Treffen in Vereinskleidung am Dorfplatz zum Kirchenzug und Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche, anschließend Gedenken am Kriegerdenkmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 16.11., 10.15 Uhr, Volkstrauertag. Treffen in Tracht am Dorfplatz zum Kirchenzug und Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche, anschließend Gedenken am Kriegerdenkmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025

Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


ÖDP/PU mit Landratskandidat
Dr. Christian Waas tritt an – 27 Frauen, 33 Männer und mehr Jugend auf Liste
Straubing-Bogen.
(red) Mit einer Überraschung wartet die ÖDP/PU auf: Bei der gemeinsamen Aufstellungsversammlung am Mittwoch im „Reibersdorfer Hof“ in Parkstetten wurde nicht nur einstimmig der gemeinsame Antritt zur Kreistagswahl beschlossen, sondern ebenso einstimmig auch ein Landratskandidat aufgestellt. Der bisherige Fraktionsvorsitzende Dr. Christian Waas, Hausarzt aus Bogen, erklärte sich zur Kandidatur bereit.
Er kündigte an, mit „sozialer und ökologischer Klarheit“ dafür einzutreten, dass der „wunderbare Landkreis Straubing-Bogen auch für Kinder und Enkel eine liebenswerte Heimat mit echten Zukunftschancen“ sein wird. „Wir haben in der Vergangenheit viel erreicht und wollen auch in Zukunft die fleißigste Fraktion im Kreistag sein“, kündigte Waas an.

Stellvertretende Landrätin Martha Altweck-Glöbl gratuliert Dr. Christian Waas zur Landrats-kandidatur. Foto: Michael Hirtreiter

Zusammen mit der stellvertretenden Landrätin Martha Altweck-Glöbl gab Dr. Waas zunächst einen Rückblick auf die ablaufende Amtsperiode des Kreistages. Er äußerte sich dabei anerkennend über die „menschlich und sachlich“ sehr erfreuliche Zusammenarbeit mit Landrat Laumer und den allermeisten Mitgliedern des Kreistages auch aus den anderen Fraktionen. „Die Demokratie funktioniert bei uns, und eine neue ÖDP/PU-Fraktion wird sich aktiv darum bemühen, dieses positive Klima weiter zu pflegen.“
Erfolge der Fraktion
Als wichtigste Erfolge der Fraktion in den letzten Jahren nannten Waas und Altweck-Glöbl die Wiedererrichtung der Pflegeschule in Mallersdorf-Pfaffenberg, die Modernisierung der Energieversorgung und der Heizungen in allen Landkreisliegenschaften („weg von klimaschädlich-teuer hin zu erneuerbar-günstig“) und die Errichtung des Landratsamtsanbaus in Holzbauweise. „Dass dieser Bau 800.000 Euro billiger wurde als geplant, hat mich im Gegensatz zu vielen anderen nicht überrascht“, sagte Dr. Waas. „Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze, wenn man es richtig anpackt.“ Dafür stehe auch Josef Gold als weithin anerkannter Energieexperte der Fraktion.
Sehr viel Zeit nahm sich die Versammlung im voll besetzten Saal des „Reibersdorfer Hofes“ vor der Abstimmung über die Kreistagsliste für die Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten zur Kreistagswahl am 8. März nächsten Jahres. Die vorgelegte, deutlich verjüngte Liste weist 27 Frauen und 33 Männer aller Altersgruppen und höchst unterschiedlicher beruflicher Ausrichtung auf. In den Kandidierendenvorstellungen wurde deutlich, dass sie in vielfältiger Weise Ehrenämter aus dem sozialen und ökologischen Bereich bekleiden. Als wichtige Themen wurden immer wieder der Erhalt der Kreiskliniken, die Herstellung echter Barrierefreiheit zum Nutzen der Menschen mit Handicap sowie Landschafts-, Natur- und Klimaschutz genannt. Einhellig wurde auch betont, die Chancen für Kinder und Jugendliche auf eine stabile Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu verbessern.
In Ämtern bewährt
„Im ersten Drittel der Liste kandidieren durchwegs Frauen und Männer, die sich seit langem schon in kommunalen Mandaten bewährt haben und die wissen, was es heißt, Verantwortung für das Gemeinwohl zu tragen“, betonte nach dem Wahlgang Versammlungsleiter Bernhard Suttner. Nach den Wahlformalien riefen Kreisrat Michael Hirtreiter und PU-Sprecher Robert Katzendobler zur gemeinsamen, digitalen Ausformulierung des Kreistagswahlprogramms auf. Man werde mit professioneller Hilfe ab sofort auch verstärkt in neuen Kommunikationsformen auftreten – ohne dabei die unverzichtbaren traditionellen Wege wie die bekannten lokalen Medien zu vernachlässigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2025


Windberg. OGV: Samstag, 22.11., 14 Uhr, Adventskranzbinden und Weihnachtsartikel basteln bei Juliane Zwickenpflug, Staudach 4a. Anmeldung unter ogv.windberg.vorstand@mail.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2025


Hunderdorf. FFW: Mittwoch, 19.11., Spendenabgabe Christbaumversteigerung ab 17 Uhr im Gerätehaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2025


Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen. Landfrauen: Samstag, 29.11., 12 Uhr, Adventsfeier im Pfarrheim. Anmeldung bei Andrea, Tel. 09961/943565, wegen Essensbestellung.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2025


Hunderdorf. FFW: Samstag, 29.11., Christbaumversteigerung im Anbau des Feuerwehr-Gerätehauses. Beheizter Anbau ist ab 19 Uhr geöffnet. Versteigerung beginnt um 19.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2025


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 30.11., 10.30 Uhr, Adventsfeier mit Gottesdienst in Pfarr- und Klosterkirche, anschl. Gasthaus Hüttinger Essen und besinnliche Feier mit Musik, Gesang und Geschichten. Anmeldung bei Vorstandschaft bis Mittwoch, 19.11.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2025


Lebendige Jugendarbeit
Bezirksjugendring feiert 70-jähriges Bestehen – Zahlreiche Gratulanten
Windberg.
(red) Mit einem feierlichen Empfang und zahlreichen Gästen aus Politik, Jugendverbänden, Jugendringen und ehemaligen Wegbegleitern hat der Bezirksjugendring Niederbayern am Samstag im Anschluss an seine Herbst-Vollversammlung sein 70-jähriges Bestehen gefeiert. Der Bezirksjugendring blickte dabei auf sieben

Der neugewählte Vorstand des Bezirksjugendrings mit Vorsitzender Steffi Denk (2. v. l.) und Renate Wasmeier (links) Fotos: Bezirksjugendring

Jahrzehnte engagierter Arbeit als Fachstelle für Jugendarbeit in Niederbayern zurück – und zeigte zugleich eindrucksvoll, wie moderne Jugendarbeit heute aussieht.  Im großen Saal der Jugendbildungsstätte betonte der ehemalige Vorsitzende Johannes Schlieter in seinem Grußwort den besonderen Wert der demokratischen Strukturen in der Jugendarbeit: „Das Kriegsende 1945 bedeutete auch das Ende der nationalsozialistischen Jugendpolitik. Erst der Aufbau demokratischer Strukturen machte freie Jugendarbeit möglich.“ Vor diesem Hintergrund sei die Gründung des Bezirksjugendrings 1955 Teil eines größeren Aufbruchs gewesen – getragen von Ehrenamtlichen, die Verantwortung für junge Menschen übernehmen wollten.
Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich würdigte in seinem Grußwort die langjährige, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk und dem Bezirksjugendring. Er betonte insbesondere die Bedeutung des Zusammenspiels von Haupt- und Ehrenamt: „Kontinuität und ehrenamtliches Engagement greifen ineinander, schaffen verlässliche Strukturen und ermöglichen neue Impulse. Wir erleben derzeit eine neue Geschwindigkeit des gesellschaftlichen Wandels.“ Der Bezirksjugendring fungiere hier als Frühwarnsystem: Er mache Brennpunkte sichtbar und erinnere uns immer wieder daran, dass wir in vielfältige Angebote und sichere Räume, im Verein, am eigenen Ort, investieren müssen, für eine Zukunft in Frieden und Freiheit.
Sieben Jahrzehnte Bezirksjugendring
Einen lebendigen Rückblick auf sieben Jahrzehnte Bezirksjugendring präsentierte Geschäftsführerin Anne Waechter. Anschaulich zeichnete sie nach, wie konsequent sich der Bezirksjugendring an den Lebensrealitäten junger Menschen orientiert und sein Angebot über die Jahrzehnte immer wieder weiterentwickelt hat. Sie spannte den Bogen von den anfänglichen Jugendskitagen über die Eröffnung der ersten beiden niederbayerischen Jugendzentren bis hin zur gemeinsamen Entwicklung eines Niederbayerischen Jugendprogramms mit dem Bezirk. Auch der kontinuierliche Aufbau der Geschäftsstelle einschließlich der schrittweisen Etablierung hauptberuflicher Stellen prägte die Entwicklung. Aktuell widmet sich der Bezirksjugendring – neben klassischen Kernaufgaben wie der politischen Bildung – verstärkt dem Thema psychische Gesundheit und entwickelt ergänzend auch digitale Angebote für seine Zielgruppen. Gleichzeitig nutzte Waechter den festlichen Rahmen, um sich nach mehr als 23 Jahren als Geschäftsführung des Bezirksjugendring zu verabschieden.
Vertrauensvolle Zusammenarbeit
Der Vorstand hatte bereits in der vorausgegangenen Vollversammlung ihr prägendes Wirken gewürdigt und sich für ihr außergewöhnliches Engagement für die niederbayerische Jugendarbeit bedankt. Auch der Bezirkstagspräsident hob in seiner Rede ihren großen Beitrag und die vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor.
Anna Gmeiner, Mitglied des Landesvorstands des Bayerischen Jugendrings, ließ im Namen des BJR ebenfalls Glückwünsche zum Jubiläum überbringen und dankte Anne Waechter für ihre engagierte Arbeit.

Geschäftsführerin Anne Waechter wurde ausgezeichnet; hier mit Johannes Schlieter und Lea Schröter.

Ein Schwerpunkt des Bezirksjugendrings liege auf der Medienfachberatung, als zentrale Ansprechpartnerin für aktive Medienarbeit in Niederbayern. Dazu zählten etablierte Formate wie das 19. Jugendfilmfest am Samstag, 29. November, in Straubing sowie neue Workshopangebote zu Themen wie Künstliche Intelligenz und Fake News. Drei interaktive Workshop-Stationen präsentierte die Medienfachberatung im Rahmen der Jubiläumsfeier – darunter eine virtuelle Reise zu Sehenswürdigkeiten in Niederbayern mit VR-Brillen, ein Green-Screen-Fotostudio sowie eine „Fake or Real“-Ausstellung, bei der man historische Fakten rund um den Bezirksjugendring auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen konnte.
Während des Rahmenprogramms nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Darunter befanden sich neben dem ersten hauptamtlichen Geschäftsführer des Bezirksjugendrings Benno Hofbrückl auch ehemalige Vorstandsmitglieder wie die frühere Vorsitzende Claudia Schön, die stellvertretende Vorsitzende Eleonore Kellner und das Vorstandsmitglied Stefan Gruber.
Über das Wiedersehen in großer Runde freuten sich auch die ehemaligen Medienfachberaterinnen Karolina Böhm und Eva Opitz. Zum Kreis der Gratulanten gehörten Renate Wasmeier, Bezirksrätin und Beauftragte des Bezirks für den Bezirksjugendring, Martin Holzner, Direktor des Instituts für Jugendarbeit in Gauting, sowie Thomas Schneider und Christian Schreiner von der Jugendbildungsstätte Windberg.
„70 Jahre Bezirksjugendring Niederbayern zeigen, wie lebendig Jugendarbeit ist, wenn sie sich immer wieder an den Lebenswelten junger Menschen orientiert“, sagte die am Samstag frischgewählte Vorstandsvorsitzende Stefanie Denk, die schon einmal Vorsitzende des Bezirksjugendring war. „Dieses Engagement wollen wir in Zukunft fortsetzen – mit unseren Partnern in der haupt- und ehrenamtlichen Jugendarbeit und im Bezirk.“
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2025


„Der Opfer gedacht“
Mahnung für Frieden und Versöhnung
Windberg.
(ws) Zum Volkstrauertag haben am Sonntag Pfarrei und politische Gemeinde Windberg der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht und Pfarrer Abt Petrus-Adrian Lerchenmüller schloss in das Gedenken beim Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche neben den Toten beider Weltkriege auch die Konflikte und Opfer in der heutigen Zeit ein.

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit: Das wurde beim Volkstrauertag einmal mehr betont. Foto: Karin Hartmannsgruber-Stahl

Anschließend nahmen Bürgermeister, Gemeinderat, einige Ortsvereine und Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal am Pfarrplatz. Sodann sprach Abt Petrus-Adrian Fürbitten und Gebete zum Gedenken für die Opfer von Krieg und Gewalt und für den Frieden.
„Wir versammeln uns heute, um der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror zu gedenken. Der Volkstrauertag erinnert uns daran, wie kostbar Frieden ist – und wie schnell er verloren gehen kann“, so Bürgermeister Helmut Haimerl bei seiner Gedenkrede. „Auch in unserer heutigen Zeit erleben wir Konflikte und Kriege, die Menschen zur Flucht zwingen und uns zeigen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Gleichzeitig stehen wir vor Herausforderungen wie gesellschaftlicher Spaltung, Desinformation und dem Schutz unserer demokratischen Werte. All das macht deutlich: Unser Zusammenhalt ist wichtiger denn je. “ Der Volkstrauertag mahne uns, aus der Vergangenheit zu lernen und Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen. Frieden beginne bei uns – im respektvollen Umgang miteinander und in der Bereitschaft, einander zuzuhören. „Lassen Sie uns heute innehalten, erinnern und stärken, damit wir gemeinsam für ein friedliches und menschliches Miteinander einstehen.“
Kränze am Ehrenmal niedergelegt
Als äußeres Zeichen des Gedenkens und der Anteilnahme legten der Bürgermeister und Robert Wagner von der KuSK je einen Kranz am Ehrenmal nieder. Der Musikverein Hunderdorf gestaltete die Gedenkfeier mit Chorälen und die Böllerschützen der Winith-Schützen erinnerten symbolisch an das schreckliche Kriegsgeschehen von früher und heute. Mit der Deutschlandhymne fand der Gedenktag einen würdigen Abschluss.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2025


Hunderdorf. FFW: Mittwoch, 19.11., Spendenabgabe Christbaumversteigerung ab 17 Uhr im Gerätehaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2025


Hunderdorf. Seniorenclub: Donnerstag, 20.11., 14 Uhr, Seniorennachmittag GH zum Nepomuk, Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2025


Ortsverband nominiert
Hunderdorf.
(red) Am Donnerstag, 27. November, findet um 19.30 Uhr die Nominierungsversammlung zur Aufstellung der CSU-Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl im Gasthaus Baier in Hunderdorf statt. Die Kandidaten können sich vorstellen. Gäste sind willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2025


Hunderdorf/Windberg. VdK: Freitag, 21.11., 14.30 Uhr, Jahresversammlung und Adventsfeier im Gasthaus Plötz, Großlintach.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2025


Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 21.11., 19 Uhr, Erich-Kräh-Gedächtnispokalschießen für alle Vereinsmitglieder im Gasthaus Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2025


Gegenseitige Unterstützung
70 Jahre Bezirksjugendring Niederbayern: Wandel und Stabilität. Begegnungen in der analogen Welt sind auch heute noch wichtig
Windberg.
(red) Viel hat sich in den 70 Jahren Jugendarbeit verändert, und doch sind viele Themen damals wie heute von Bedeutung – das stellten die Festgäste am Samstag bei der Feier zum 70-jährigen Jubiläum des Bezirksjugendrings Niederbayern fest. Zuvor hatte die Vollversammlung (wie berichtet) stattgefunden, bei der Stefanie Denk als neue Vorsitzende gewählt wurde.
Bei der Feier blickte ihr Vorgänger Johannes Schlieter mit den Gästen kurz auf die Anfänge des Bezirksjugendrings Mitte der 50er-Jahre zurück, als es nach dem Zweiten Weltkrieg galt, die Jugend zu demokratisieren. „Heute haben wir es wieder mit Kräften zu tun, die unsere Jugendringe angreifen und als ideologisch darstellen.“ Schlieter dankte auch der Politik, die die Jugendarbeit fördert und verteidigt.

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (r.) und Renate Wasmeier, beratendes Mitglied des Bezirks Niederbayern im Bezirksjugendring (l.), mit Geschäftsführerin Anne Waechter Foto: Manuela Lang, Bezirk Niederbayern

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der selbst lange im Kreisjugendring Freyung-Grafenau engagiert und so auch Mitglied im Bezirksjugendring war, betonte, wie „genial die Idee der Kombination aus Haupt- und Ehrenamtlichen“ sei. „Die hauptamtlichen Mitarbeiter sind ein stabiler Faktor und stellen die hohe Fachlichkeit sicher, die Ehrenamtlichen bringen neue Impulse ein, die sehr wichtig für die Jugendarbeit sind.“ Diese Mischung aus Wandel und Stabilität zeichne die Arbeit dieser für Niederbayern wichtigen Institution aus.
Immer mehr Kinder mit psychischen Problemen
Wie viel Wert der Bezirkstag darauf legt, zeige, dass es einen eigenen Ansprechpartner im Bezirkstag für den Bezirksjugendring gebe; seit dieser Periode hat Renate Wasmeier diese Funktion inne. „Junge Menschen spüren als Erste die Veränderungen in der Gesellschaft. Sie brauchen Ansprechpartner und Unterstützer, damit wir Wege finden, um auf ihre Fragen zu antworten.“
Als eine der großen Herausforderungen nannte Heinrich die rapide steigende Zahl von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen. Dies liege einerseits an den vielen Zukunftsängsten, andererseits aber auch am Umgang mit digitalen Medien. „Investitionen in Momente der Gemeinschaft sind deshalb auch heute noch sehr bedeutsam“, so der Bezirkstagspräsident, der allen, die an der guten Entwicklung des Bezirksjugendrings Anteil hatten, dankte.
Geschäftsführerin Anne Waechter blickte detaillierter auf die sieben Jahrzehnte zurück, in denen immer wieder neue Formate eingeführt wurden, um sich an die Lebensrealität junger Menschen anzupassen. Aus einer rein ehrenamtlich geführten Organisation wurde über die Jahre ein von Hauptamtlichen organisierter und mit ehrenamtlichem Engagement unterstützter Bezirksjugendring.
Früher stand politische Bildung im Fokus
Während in den 50er- und 60er-Jahren die politische Bildung sowie internationale Jugendbegegnungen im Fokus standen, kamen in den 70ern Themen wie Umwelt und Müll hinzu. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Planstellen für Jugendpflege in den Landkreisen. 1978 wurde mit Benno Hofbrückl der erste „Bezirksjugendpfleger“ angestellt, aus dem später der Geschäftsführer wurde. Während der 80er-Jahre begann die Zusammenarbeit mit den Schülervertretungen, und auch das Jugendfilmfest „Jufinale“ wurde eingeführt, das in zwei Wochen in Straubing stattfindet.
Aus vereinzelten Programmen zum Umgang mit Medien wurde in den 90ern ein „medienpädagogisches Gesamtkonzept“, das in den 2000er-Jahren auch den Umgang mit dem Internet in den Blick nahm. Heute sind zwei Medienfachberater beim Bezirksjugendring angestellt.
Drei Handlungsfelder für künftige Jugendarbeit
„Es zeichnet uns in Niederbayern besonders aus, dass wir zusammenhelfen und uns gegenseitig unterstützen“, so Anne Waechter, für die es die letzte Veranstaltung in ihrer Funktion war.
Sie beschrieb in ihrem Ausblick die drei wesentlichen Handlungsfelder für die künftige Jugendarbeit: das Ehrenamt, die psychische Gesundheit und die politische Bildung. „Doch am wichtigsten finde ich, dass wir bei all den digitalen Angeboten die Präsenz nicht vergessen. Junge Menschen müssen zusammenkommen und Erfahrungen in der analogen Welt machen!“ Dies gelte heute noch genauso wie vor 70 Jahren.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2025


Honigspende des Imkervereins
Josef Brem, der Vorsitzende des Imkervereins Steinburg-Neukirchen, hielt auch im Jahr 2025 Wort. Denn erneut übergab er eine Honigspende an das Thomas-Wiser-Haus Straubing (ehemals Kreiskinderhaus). Brem hatte diese vorweihnachtliche Tradition einst gemeinsam mit MdL Josef Zellmeier ins Leben gerufen und versprochen, daran festzuhalten. Und so übergab er am Freitag in dessen Beisein sowie auch in Anwesenheit von Landrat Josef Laumer 18 Gläser Honig an die Regionalleiterin des Thomas-Wiser-Hauses, Claudia Ossenkopp. Für Brem ist es eine Selbstverständlichkeit, auch nach dem Übergang des Kreiskinderhauses im Sommer 2019 in die Dechant-Wiser-Stiftung zum Thomas-Wiser-Haus die jährlichen Honigspenden weiterzuführen. Ein Umstand, der auch Landrat Josef Laumer und MdL Josef Zellmeier erfreut. „Es ist schön, dass diese Tradition weitergeführt wird“, betonten beide unisono. Und Claudia Ossenkopp weiß, „dass die Kinder darauf auch immer schon freudig warten.“ „Ich gebe auch gerne die Erfahrungen und das Bewusstsein für die Natur weiter“, betonte Brem. Und so gab es im gegenseitigen Gespräch noch Einblicke in den Imker-Alltag und die aktuellen Herausforderungen. – Bild: Claudia Ossenkopp, Josef Brem, Landrat Josef Laumer und MdL Josef Zellmeier (von links) bei der Übergabe der Honigspende. Foto: Landratsamt/Pressestelle
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2025


Fäkalschlammabfuhr melden
Hunderdorf.
(jp) Soweit die Meldungen über die durchgeführten Leerungen beziehungsweise erfolgten Schlammspiegelmessungen der Hauskläranlagen in Hunderdorf, Neukirchen und Windberg für das Jahr 2025 noch nicht vorgelegt wurden, sind diese der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf bis spätestens 31. Dezember vorzulegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2025


Windberg. SV: Freitag, 21.11., 19 Uhr, Jahresversammlung in der Vereinshütte.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2025


Windberg. Kultur- und Festspielverein: Montag, 24.11., 19 Uhr, Schafkopfen (für Anfänger und Profis) im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2025


Windberg. OGV: Samstag, 22.11., 14 Uhr, Adventskranzbinden mit Weihnachtsartikel basteln bei Juliane Zwickenpflug, Staudach 4a. Anmeldung per Mail unter ogv.windberg.vorstand@mail.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2025


CSU/NWG kürt ihre Kandidaten
Windberg. (red) Am Freitag, 28. November, findet um 19.30 Uhr die gemeinsame Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes und der Neuen Wählergemeinschaft im Gasthaus Amann statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Aufstellung des Bürgermeisterkandidaten Helmut Haimerl junior sowie der Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl 2026. Als besonderer Gast wird CSU-Landratskandidat Ewald Seifert anwesend sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2025


Spielen, Singen, Tanzen
Bibeltag: Ich bin wertvoll, Gott sieht mich
Hunderdorf.
(hk) Vor Kurzem hat im Pfarrheim der Pfarrei Sankt Nikolaus der Kinder-Bibeltag mit 44 Mädchen und Buben der Grundschule stattgefunden. Mit Spielen, Singen, Tanzen, Besinnen und Basteln sollten die Kinder den Tag erleben und die Heilige Schrift kennenlernen. Der Familien-Gottesdienstkreis unter der Leitung von Angelika Weinzierl und Pfarrer Pater Antony bereitete den Tag, an dem es hauptsächlich um den reichen Oberzöllner Zachäus ging, vor.
Zu Beginn sangen die Kinder das Kennenlern-Lied „Schön, dass du da bist“ und Angelika Weinzierl trat in der Rolle von Rudi Rittersporn, dem Gärtner, auf, der schon ganz aufgeregt war, was sie miteinander erleben werden. In der folgenden Plenumserzählung über die Baumgeschichte konnten die Kinder entdecken, wie viel Wunderbares in der Geschichte steckt.

Viele Kinder waren beim Bibeltag mit dabei. Foto: Emilie Herrnberger

Sie erzählt von Zachäus und seiner Frau und Jesus, der in die Stadt Jericho kommt. Mitglieder des Familien-Gottesdienstkreises stellen die Szenerie dar. Anschließend folgte die Vertiefung dieses Lukas-Evangeliums mit Bastelarbeiten und einem thematischen Spiel, um den Kindern die Veränderung bei Zachäus durch die Begegnung mit Jesus bewusst zu machen.
Zum Abschluss des Tages fand in der Kirche ein Gottesdienst statt, der mit dem Zachäuslied eröffnet wurde. In der Predigt von Pfarrer Pater Antony ging es um einen Zehn-Euro-Schein, den er zerdrückte, auf den Boden warf, drauftrat und schmutzig machte. Er stellte fest: „Wenn jemand den Schein findet, kann er trotzdem damit einkaufen. Er hat seinen Wert nicht verloren.“ Manchmal fühlten auch wir uns wie dieser Geldschein: zerknittert, traurig, nicht gut genug, manchmal sagen wir was Gemeines, machen Fehler und schämen uns. Aber für Gott sei das alles kein Grund, uns wegzuwerfen. „Für Gott sind wir immer wertvoll.“ Pater Antony stellte fest, dass Zachäus das gespürt und deshalb sein Leben verändert habe.
Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pater Antony dem Familien-Gottesdienstkreis unter der Leitung von Angelika Weinzierl für die liebevolle Vorbereitung und Alexandra Dilger und dem Kinder- und Jugendchor für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2025

Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2025


Großlintach. Stammtisch Lintach-Hunderdorf: Freitag, 28.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Plötz. Abgabe Spenden bis 26.11.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


Hunderdorf. CSU: Donnerstag, 27.11., 19.30 Uhr, Nominierung Ratskandidaten, Gasthaus Baier.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


Windberg. Kultur- und Festspielverein: Montag, 24.11., 19 Uhr, Schafkopfen für Jedermann (für Anfänger und Profis) im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


Hunderdorf. FFW: Freitag, 28.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung Stammtisch Lintach im Gasthaus Plötz in Großlintach. Samstag, 29.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im beheizten Anbau vom Gerätehaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 28.11., 18 Uhr, Brotzeitschießen mit Versteigerung im Gasthaus Hüttinger. Spenden bei Pielmeier oder im Gasthaus Hüttinger abgeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


„Ich bin die Letzte, die aufgibt“
Jasmin Lorenz (38) aus Hunderdorf, alleinerziehende Mama von drei Kindern, kämpft gegen den Krebs. Eine Spendenaktion soll die Familie in dieser harten Zeit unterstützen.

Von Hannah Sochor
Hunderdorf. „Der Boden ist unter meinen Füßen weggebrochen“: Es war eine Schocknachricht, als die Ärzte ihr die Diagnose mitgeteilt haben, daran erinnert sich Jasmin Lorenz noch gut. Die alleinerziehende Dreifach-Mama aus Hunderdorf kämpft zum zweiten Mal gegen den Brustkrebs, ist aktuell in Behandlung in einer Spezialklinik in der Nähe von Rosenheim. Sie versucht, stark zu bleiben – für sich und für ihre drei Söhne. Obwohl das nicht immer einfach sei.

Die 38-Jährige hat dem Krebs den Kampf angesagt.

Ihr steiniger Weg habe 2021 begonnen, erzählt Jasmin Lorenz. „Es war alles gut, ich war glücklich, es war ein Wunschkind.“ Doch im letzten Trimester, in der 32. Schwangerschaftswoche, ertastet sie plötzlich einen Knoten – 2022 ist das.
Kurz darauf wird sie in ein Brustkrebszentrum überwiesen. „Dort waren wir gut aufgehoben, die nächsten Schritte wurden sofort eingeleitet.“ Wenig später kommt Sohn Samu zur Welt – „gesund und munter“. Für Lorenz ist das ein kleiner Lichtblick in ihrem neuen, von Krankheit, Chemotherapie und Schmerz geprägten Alltag. „Es war eine schwere Zeit. Ein kleines Baby zu Hause, gleichzeitig ständig im Krankenhaus und bei Ärzten“, erinnert sie sich.
Nach unzähligen Chemotherapien, mehreren Operationen und der Brustabnahme gilt die Behandlung ein Jahr später als abgeschlossen. „Es war alles gut, die Nachsorge zeigte keine Auffälligkeiten. Ich habe mir mein Leben wieder aufgebaut“, sagt die 38-Jährige und verstummt für einen Moment.
„Oh Gott, oh Gott, bitte nicht schon wieder!“
Nach einer abgeschlossenen Krebsbehandlung dauert es fünf Jahre, bis man als geheilt gilt. Doch vier Jahre nach Abschluss der Therapie bemerkt die Dreifach-Mama sie: die anhaltenden Rückenschmerzen. Die Momente, in denen sie keine Luft mehr bekommt. Sie lässt sich untersuchen – und erhält die Schockdiagnose: Der Krebs ist zurück. Mit Metastasen in der Lunge. „Es hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen“, erinnert sich die 38-Jährige mit belegter Stimme. „Ich dachte nur noch: ‚Oh Gott, oh Gott, bitte nicht schon wieder.‘“ Denn sie habe schon gewusst, was auf sie zukommen werde. „Und vor allem bei Metastasen kann man sich nie sicher sein, wie es verläuft.“
Doch Jasmin Lorenz bleibt stark – vor allem für ihre drei Söhne Ben (13), Vincent (10) und Samu (3). „Ich habe dem Krebs eine Kampfansage gemacht. Ich bin wirklich die Letzte, die aufgibt“, sagt sie mit fester Stimme.
Also lässt sie sich in eine Spezialklinik in Rosenheim aufnehmen. „Ich weiß, dass ich Zeit und Ruhe zum Heilen brauche“, erklärt die 38-Jährige. Schon bei der ersten Krebsbehandlung damals habe sie das gemerkt. Die drei Söhne verbringen deshalb die Zeit nun bei der Oma und ihren Papas und seien dort gut aufgehoben. „Aber die Mama fehlt natürlich“, sagt sie mit zittriger Stimme.
„Wer weiß, wie es weitergeht …“
Bis Januar will Lorenz fürs Erste in der Klinik bleiben und wird dort behandelt – „alles geht noch mal von vorn los: Chemo, Bestrahlung, Antikörper“. Doch sie hofft auf eine neue Infusionstherapie, die bis dahin zugelassen werden sollte. „Die kann auch ambulant verabreicht werden, ich könnte nach Hause“, sagt sie. Trotzdem bleibe der Blick in die Zukunft ungewiss. „Wer weiß, wie es aber bis dahin weitergeht.“
Neben Angst und gesundheitlichen Sorgen rückt ein weiteres Problem immer stärker in den Vordergrund, beschäftigt und belastet die Hunderdorferin: die finanzielle Situation. Die Mutter ist alleinerziehend, die Behandlungstermine häufen sich, ebenso die Wege zu Kliniken und Therapien.

Mama Jasmin Lorenz mit ihren Söhnen Ben (l.), Samu (2. v. r.) und Vincent (r.) Fotos: Jasmin Lorenz/privat

Dazu kommen alltägliche Kosten, die anfallen. Viele dieser Ausgaben seien mittlerweile schwer zu stemmen. Ihr bester Freund und eine Freundin hätten deshalb Spendenkonten eingerichtet – damit sich Lorenz während der Behandlung keine Sorgen um die Zukunft machen muss. Die beiden überraschten die 38-Jährige damit. Lorenz ist gerührt: „Es hilft mir, zu wissen, dass es den Kindern gut gehen wird und sie ein schönes Leben haben“, sagt sie. „Und es hilft mir, mich auf das zu konzentrieren, was erst mal wichtig ist: gesund zu werden und den Krebs zu besiegen.“
Spenden für die Familie
… können an die Organisation 4Keepers oder per gofundme überwiesen werden. Das Konto von 4Keepers: IBAN: DE971001 10012384845985, Empfänger: 4Keepers – Gemeinsam gegen Krebs, Vermerk: Jasmin. Die Petition auf gofundme findet man unter dem Link: gofund.me/76b4448e9.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


Umbau schreitet voran
Vom Raiffeisengebäude zur Tagespflege
Hunderdorf.
(jp) Neben vier Baugesuchen ist auch die Auftragsvergabe der Baumeisterarbeiten im Rahmen des Umbaus des ehemaligen Raiffeisengebäudes zur Tagespflegeeinrichtung auf der Tagesordnung der vergangenen Gemeinderatssitzung gestanden.
Zu Beginn der Sitzung befasste sich das Gremium mit drei Bauanträgen und einer Bauvoranfrage. Zu den Anträgen auf energetische Sanierung des Zweifamilienhauses mit Umbau einer dritten Wohnung sowie Errichtung eines Dachgeschosses mit Wohneinheit in der Bahnhofstraße 35 und Ausbau des Speicherraumes im Dachgeschoss und im Dachgeschoss der Garage mit Zwerchgiebel, Anbau eines Abstellraumes mit Dachterrasse an die Garage und Errichtung eines Holzschuppens mit Geräteraum in der Schwalbenstraße 6 konnte jeweils das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden. Ebenso wurde das gemeindliche Einvernehmen in Aussicht gestellt für die Bauvoranfrage zum Neubau eines Vierfamilienhauses mit Stellplätzen in der Hubertusstraße 6. Abgelehnt wurde der Antrag auf isolierte Befreiung zur Errichtung von zwei Schuppen und einem Carport in der Schwalbenstraße 6.
Auftragsvergabe für die Baumeisterarbeiten
Anschließend erfolgte die Auftragsvergabe für die Baumeisterarbeiten für die Tagespflegeeinrichtung. Im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung sind fünf Angebote eingegangen. Der Gemeinderat erteilte den Auftrag gemäß dem Vergabevorschlag des Planungsbüros Littich an die Firma Armin Schuster Bau GmbH aus Hofkirchen als wirtschaftlichsten Anbieter mit einer Bruttoauftragssumme in Höhe von rund 66.408 Euro. Bürgermeister Max Höcherl informierte über Termine, ehe im Anschluss eine nicht öffentliche Sitzung folgte, in der sich das Gremium mit Grundstücksangelegenheiten und Vorkaufsrechtsanfragen befasste.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


Kirchweih in Klosterkirche
Abteichor und Streicher musizieren am Sonntag
Windberg.
(red) Am Sonntag, 23. November, wird in Windberg das Kirchweihfest der Pfarr- und Klosterkirche gefeiert. Die Solisten des Abteichores und Streicher musizieren zur Feier der heiligen Messe um 10.30 Uhr die Kleine Orgelsolomesse von J. Haydn in B-Dur.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


In dem Moment, in dem man erkennt,
dass den Menschen, den man liebt,
die Kraft zum Leben verlässt, … wird alles still.
Xaver Aumer
geb. 25. November 1949
gest. 8. November 2025
In liebevoller Erinnerung:
Deine Schwestern Gerda und Marion
im Namen aller Angehörigen
Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis in Hunderdorf statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


Manche Menschen gehen so plötzlich,
dass die Zeit für einen Abschied nicht mehr reicht.
Hilde Hagn
geb. 10. Dezember 1949
gest. 11. November 2025
Hoch, Parkstetten, Ergoldsbach, den 22. November 2025
Wir werden Dich vermissen
Dein Sohn Thomas mit Martina
Dein Lebensgefährte Josef
Deine Cousine Sylvia mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Urnenbeisetzung am Donnerstag, den 27. November 2025, um 13.45 Uhr am Friedhof Hunderdorf. Anschließend um 14.30 Uhr der Trauergottesdienst in der Pfarrkirche Hunderdorf.
Ein herzliches Vergelt’s Gott für alle Zeichen der Anteilnahme
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2025


Hunderdorf. FFW: Samstag, 29.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gerätehaus. Klaus Hornberger versteigert Brotzeiten und Spenden an die Besucher. Der beheizte Anbau ist ab 19 Uhr für die Bevölkerung geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2025


Mitmach-SDG-Pfad eröffnet
Inklusives Projekt setzt Zeichen für Nachhaltigkeit – Für jeden zugänglich
Windberg.
(red) Die Jugendbildungsstätte Windberg hat im Jahr 2025 ein Modellprojekt im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung durchgeführt. Es widmete sich der Förderung von Klimabewusstsein und Nachhaltigkeit – insbesondere in ländlichen Regionen. Gemeinsam mit Menschen mit Behinderung aus einer Wohngruppe der Barmherzigen Brüder in Straubing, Bewohner:innen der Siedlung Bühel in Schwarzach sowie engagierten Ehrenamtlichen der Jugendbildungsstätte Windberg und der Stadt Straubing entstand auf dem Gelände der Jugendbildungsstätte ein öffentlich zugänglicher Mitmach-SDG-Pfad.

Bei der Eröffnung des SDG-Pfades. Er soll die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Natio-nen erlebbar machen und ist ab sofort für die Bevölkerung zugänglich. Foto: Christian Schrei-ner/Jugendbildungsstätte Windberg

Die feierliche Eröffnung markierte den erfolgreichen Abschluss des Projekts, das die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDG, englisch Sustainable Development Goals) erlebbar macht und sowohl nachhaltiges Denken als auch ein inklusives Miteinander fördert. Der SDG-Pfad ist ab sofort dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich.
An 17 interaktiven Stationen – jeweils einem der UN-Nachhaltigkeitsziele zugeordnet – können Besucher und Besucherinnen etwas über nachhaltiges Handeln im eigenen Alltag lernen, Neues ausprobieren und konkrete Impulse für ein verantwortungsbewusstes Miteinander mitnehmen.
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung umfassen Themen wie Klimaschutz, Bildung, Gesundheit, Gleichberechtigung und verantwortungsvollen Konsum. Die SDGs zeigen, wie ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zusammenhängen. Jeder Mensch kann im Alltag dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen. Die Ziele sollen weltweit bis 2030 erfüllt sein.
Die Jugendbildungsstätte Windberg ist eine von zwölf vom Bayerischen Jugendring (BJR) anerkannten und geförderten Jugendbildungsstätten in Bayern. Träger der Einrichtung sind die Prämonstratenserabtei Windberg, der Bezirk Niederbayern, das Bistum Regensburg und der BDKJ Diözesanverband Regensburg. Die Jugendbildungsstätte bietet ein vielfältiges Programm für Schulklassen und Gruppen an. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung, wie etwa Tagen der Orientierung oder Sozialkompetenztrainings.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2025


Der Tod ist nie endgültig.
Es gibt immer die Erinnerung
an ein großzügiges Herz
an offene Hände an wache Augen
an das gemeinsame Leben.
Ernst
Petzendorfer

geb. 27. Dezember 1939
gest. 6. November 2025
Hunderdorf, den 24. November 2025
In liebevoller Dankbarkeit
Deine Elfriede
Dein Sohn Ernst mit Familie
Dein Sohn Gerhard mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Die Beisetzung fand in aller Stille statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.2025


Die Polizei meldet
Unfallflucht – Zeugen gesucht
Hunderdorf.
Am Montag, gegen 3.30 Uhr, ist es auf der Staatsstraße von Hunderdorf in Richtung Hofdorf zu einem Verkehrsunfall mit Unfallflucht gekommen. Ein 36-jähriger rumänischer Berufskraftfahrer befuhr zum Unfallzeitpunkt mit seinem Sattelzug die Staatsstraße in Richtung Autobahn. Ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer überholte den Sattelzug und bremste vor diesem aus unbekannten Gründen ab. Durch das Bremsmanöver war auch der Lkw-Fahrer gezwungen, abzubremsen; auf der schneebedeckten Fahrbahn geriet das Gespann ins Rutschen und touchierte die rechte Leitplanke. Der Pkw-Fahrer entfernte sich dann, ohne anzuhalten, von der Unfallstelle. Der Gesamtschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt. Zeugen sollen sich unter Telefon 09422/8509-0 mit der Polizei in Bogen in Verbindung setzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2025


Aktiver VdK-Ortsverband
Bedeutung hervorgehoben – Jahresversammlung
Großlintach.
(red) Zahlreiche Mitglieder waren zur Versammlung des VdK-Ortsverbands Hunderdorf/Windberg in den Saal des Gasthaus Plötz in Großlintach (Stadt Bogen) gekommen. Dabei hob die dritte Bürgermeisterin Iris Hartmann aus Hunderdorf die Bedeutung der Arbeit des Sozialverbands hervor.
Ortsverbands-Vorsitzende Jutta Hambauer informierte, dass der Ortsverband im Moment 366 Mitglieder zähle. Im Dorfleben wirkte der Ortsverband im vergangenen Jahr eifrig mit, wie zum Beispiel mit einem Infostand am Mühlhiasl-Markt oder am Volkstrauertag. Ein besonderes Lob bekam der zweite Vorsitzender Johann Lobmeier, der Jahr für Jahr die Haussammlung in Hunderdorf durchführt.

Die Geehrte Zäzilia Gmeinwieser (3. v. r.) mit Hunderdorfs dritter Bürgermeisterin Iris Hart-mann (2. v. l.), den Vorständen des VdK Hunderdorf/Windberg sowie der Kreisgeschäftsfüh-rung und Frauenbeauftragen des VdK Straubing-Bogen Foto: Manuel Achatz

VdK-Kreisgeschäftsführer Markus Gabauer machte in seiner Präsentation deutlich, wie wichtig die Rente für alle Arbeitnehmer sei. „Irgendwann geht es einfach nicht mehr und dann hat man sich die Rente auch mehr als verdient“, so Gabauer. Er erläuterte des Weiteren die vier Formen der Rente, die es in Deutschland gibt. Auch gab er einen Einblick in das Sozialversicherungsrecht in Österreich. In seinen abschließenden Worten stellte er seine noch recht neue Stellvertreterin im Kreisverband, Emilia Kiefl, vor.
Dann stellte Brigitte Heitzer, Vertreterin der Frauen im Kreisverband, das neue Kochbuch des VdK vor. Über 800 Rezepte wurden von Frauen aus dem Landkreis gesammelt und für knapp 400 wurde dann ein Platz im erst kürzlich veröffentlichten Buch gefunden. „Jeder kommt mit diesem Kochbuch auf seinen Geschmack“, so Heitzer.
Dann folgte die einzige Ehrung der Jahresversammlung. Für 30-jährige Zugehörigkeit im VdK-Ortsverband Hunderdorf/Windberg konnten die beiden Vorsitzenden zusammen mit den Ehrengästen Zäzilia Gmeinwieser mit einer Ehrenurkunde auszeichnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2025


Bayerwaldverein spendet an Tafel
Der Bayerwaldverein Hunderdorf hat seine Mitglieder zu einem gemütlichen Zusammensein eingeladen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen nahm Ehrenvorsitzender Werner Schwarzensteiner die Spendenübergabe an die Bogener Tafel vor. Er berichtete kurz über die Entstehung dieser Idee und die erste Kontaktaufnahme mit dem Leiter der Bogener Tafel, Ralf Rademacher. Dieser war persönlich erschienen, um die aus 190 Teilen bestehende Sachspende in Empfang zu nehmen. Rademacher nutzte die Gelegenheit, um seine Arbeit und die Organisation der Bogener Tafel vorzustellen. Er erwähnte, dass er nun seit zehn Jahren die Tafel leitet. Mit 28 ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen werden jeden Donnerstag von 12.15 bis 15.15 Uhr 170 Familien aus Bogen und aus Gemeinden der Umgebung mit den gesammelten Waren versorgt. Zusätzlich bekommen 70 ukrainische Familien Unterstützung. Viele Lebensmittel bekommt die Tafel Bogen von Bäckereien und Metzgereien aus der Region. Als Großspender erwähnte er die Edeka-Zentrale Straubing, die Firma Goldsteig sowie die Firma Wiesenhof, die der Tafel im bis zu sechsstelligen Warenwert Sachspenden überlassen. Ralf Rademacher bedankte sich zum Schluss seines Kurzreferates für die Sachspende des Bayerwaldvereines Hunderdorf. In geselliger Runde mit vielen Gesprächen endete die gelungene Aktion. – Bild (v. l.): Ehrenvorsitzender Werner Schwarzensteiner, Leiter der Tafel Bogen Ralf Rademacher, 2. Vorsitzende Petra Schwarzfischer und Vorsitzender Ingo Dose. Text/Foto: Stefan Diewald
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2025


Hunderdorf. CSU: Donnerstag, 27.11., 19.30 Uhr, Nominierungsversammlung der Gemeinderatskandidaten im Gasthaus Baier.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2025


Großlintach. Schützenverein „Geselligkeit“: Freitag, 28.11., Christbaumversteigerung des Stammtisch Lintach (Schießabend entfällt).
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2025


Hunderdorf. FFW: Freitag, 28.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung Stammtisch Lintach im Gasthaus Plötz in Großlintach. Samstag, 29.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gerätehaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2025


Windberg. Kultur- und Festspielverein: Montag, 1.12., 19.30 Uhr, Jahresversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2025


Workshop zum Räuchern im Jahreslauf
Windberg.
(red) Am Freitag, 12. Dezember, findet im Geistlichen Zentrum ein Räucherworkshop mit dem Thema „Räuchern im Jahreslauf“ statt. Räuchern ist ein uralter Brauch im Winter und in fast allen Kulturen der Welt verankert. Düfte sprechen das limbische System an und helfen uns, uns an längst vergangene Zeiten zu erinnern. Sie geben uns Sicherheit oder regen unsere Konzentration an. Gerade die sogenannte stade Zeit bietet sich an, sich mit dem Thema Räuchern sowie dessen Bedeutung und Wirkung zu widmen. Die Gesundheitspädagogin und Kräuterpädagogin Brigitte Nagler entführt die Teilnehmer an diesem Nachmittag in verschiedene Räucherrituale und bringt die Bedeutung der Lostage näher. Gerade heimische Kräuter in Verbindung mit Harzen reinigen Räume, verhindern schlechte Stimmung und sorgen für Harmonie.
Weitere Informationen und Anmeldung auf der Homepage: www.geistliches-zentrum-windberg.de oder per E-Mail an: gzw@kloster-windberg.de
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2025


SV spendet für Siedlung Bühel
Im September feierte der Sportverein (SV) Windberg sein 50-jähriges Bestehen. Im Vorfeld des Festes beschloss der Vereinsausschuss, dass man auf Gastgeschenke für die teilnehmenden Vereine verzichtet und stattdessen für die sozialtherapeutische Einrichtung in Bühel spendet. Mit vier Häusern, einer Förderstätte sowie einer anerkannten Werkstatt wird dort aktuell 50 Bewohnern Arbeit, Wohnen und Freizeit in einem besonderen Raum geboten. Grundlage der Gemeinschaft ist die anthroposophische Sozialtherapie, die ihre Wurzeln in der Lehre Rudolf Steiners hat. So wird seit 30 Jahren im kleinen Weiler Bühel in der Nähe des Marktes vielzähligen Menschen mit Behinderung ein lebenswertes Zuhause geboten. Mit Dankbarkeit für die Spende freute sich in Vertretung der Bewohner die Verwaltungsleiterin, Manuela Bauer über die Spende des SV. – Im Bild von links: Erwin Schießl (2. Vorsitzender SV Windberg) Manuela Bauer (Verwaltungsleitung Siedlung Bühel) und Martin Mühlbauer (Vorsitzender SV Windberg). Foto: SV Windberg
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2025


Sehr positives Fazit gezogen
Martin Mühlbauer ist wieder SV-Vorsitzender
Windberg.
(red) Am Freitag fand die turnusgemäße Jahresversammlung des Sportvereins Windberg statt. In der sehr gut gefüllten Vereinshütte konnten die Vereinsverantwortlichen ein sehr positives Fazit ziehen und die Funktionsstellen des Vereins neu besetzen. Nach einleitenden Worten durch den Vorsitzenden Martin Mühlbauer würdigte Bürgermeister Helmut Haimerl in

SV-Vorsitzender Martin Mühlbauer (links) und Bürgermeister Helmut Heimerl (rechts) mit der neu gewählten Vorstandschaft. Foto: SV Windberg

seinem Grußwort die Vereinsverantwortlichen für ihre Arbeit im Sinne der Dorfgemeinschaft und der Förderung des Sports. Vor allem die nationalen und internationalen Erfolge der Jugendmannschaften im Bereich Eisstock erzeugen nach den Worten des Gemeindeoberhauptes eine sehr positive Außenwirkung des Klosterdorfes.
In seinem umfassenden Tätigkeitsbericht ging Vorsitzender Mühlbauer vor allem auf das 50-jährige Gründungsfest ein, das im September gefeiert werden konnte. Hierbei zollte er allen Vereinsmitgliedern und Helfern größtes Lob für ihren Teamgeist und Einsatz.
Rückblick auf große sportliche Erfolge
Bei seinem Kurzbericht ging Abteilungsleiter Erwin Schießl auf die Erfolge der Stocksportler ein. Hierbei war der Windberger Kaderschütze Daniel Hornberger wieder mit der U23-Nationalmannschaft erfolgreich. Die 1. Herrenmannschaft konnte im Winter 24/25 den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga feiern und schrammte im Sommer knapp am Aufstieg in die Bayernliga vorbei. Die 2. Herrenmannschaft konnte im Sommer den Aufstieg in die Bezirksoberliga feiern.
Kurz erläuterte Abteilungsleiter Rudi Höpfl die Situation in der Abteilung Ski und dankte hierbei der Vielzahl an Übungsleitern für ihre Arbeit bei der Durchführung des Kinderskikurses. Drei Nachwuchsskifahrerinnen hätten sich dankenswerterweise bereit erklärt, im kommenden Winter die Übungsleiterausbildung in der Sparte Ski zu absolvieren. Mitte Oktober wurde nun wieder in das Training für die Skisaison eingestiegen.
Skifahren in Österreich und Sankt Englmar
Erfreulicherweise werde auch das von Ramona Höpfl und Manuela Bergbauer angebotene Kinderturnen sehr gut angenommen. Abschließend erklärte Höpfl, dass im kommenden Winter wieder drei Fahrten nach Österreich und ein Kinderskikurs in Sankt Englmar geplant sind.
Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis: Vorsitzender: Martin Mühlbauer, 2. Vorsitzender: Jonas Häusler, Kassier: Gitte Niedermeier, Schriftführung: Johann Kraus, Abteilungsleitung Eisstock: Christian Höpfl/Erwin Schießl, Abteilungsleitung Ski: Rudi Höpfl/Johannes Frankl, Abteilungsleitung Tischtennis: Mario Ehrnböck, Beisitzer: Ariana Schindlbeck, Thomas Hornberger, Werner Hilmer, Kurt Hornberger (2. Kassier), Daniel Hundshammer (Öffentlichkeitsarbeit) und Hans Riepl, Kassenprüfung: Manuela Bergbauer und Gerhard Mühlbauer.
Abschließend bedankte sich der Vorsitzende bei allen neu gewählten Ausschussmitgliedern und zeigte sich sehr erfreut, dass neben den bewährten Führungskräften zukünftig eine deutlich jüngere Vorstandschaft die Leitung des Vereins übernimmt. Ein gemeinsames Essen rundete den gelungenen Abend ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2025


Regionale Zusammenarbeit
Stadtwerke Bogen ist neuer Vertragspartner
Hunderdorf.
(jp) Am Donnerstag wurden die Stromlieferverträge für den Zeitraum 2026 bis 2028 im Rathaus der VG Hunderdorf unterzeichnet. Die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden Max Höcherl, Matthias Wallner und Helmut Haimerl sowie die Geschäftsführer der Stadtwerke Bogen GmbH, Karlheinz Denner und Christian Weiß vom Bereich Kundenservice und Vertrieb, freuen sich auf die anstehende regionale Zusammenarbeit.

Die Bürgermeister (sitzend, von links) Helmut Haimerl, Max Höcherl und Matthias Wallner freuen sich mit den Geschäftsführern der Stadtwerke Bogen, Karlheinz Denner (stehend, links) und Christian Weiß, auf eine gute Zusammenarbeit in den kommenden drei Jahren. Foto: Johann Pollmann

Ab Januar beziehen die VG Hunderdorf, ihre Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg sowie der Schulverband Hunderdorf ihren Strom von den Stadtwerken Bogen. Der Wechsel erfolgte im Rahmen einer Ausschreibung, nachdem die aktuellen Stromverträge, die das Ergebnis der bayernweiten Bündelausschreibung für die Jahre 2023 bis 2025 waren, zum Ende des Jahres auslaufen. Der Zeitpunkt der Ausschreibung fiel mit dem Beginn des Ukrainekriegs und den daraus resultierenden massiven Preisanstiegen im Energiebereich zusammen. Um nun bessere Konditionen zu erreichen, entschied man sich, die Ausschreibung selbst durchzuführen und auch regionale Anbieter einzubeziehen.
Die Bürgermeister der drei Gemeinden, Max Höcherl, Matthias Wallner und Helmut Haimerl freuten sich sehr darüber, dass mit den neuen Verträgen mit den Stadtwerken Bogen ab 2026 wieder ein normales Preisniveau erreicht wird und die finanziellen Belastungen für die Gemeinden somit abnehmen.
Die Gemeinden haben sich bewusst weiterhin für Ökostrom entschieden – so bleibt die Versorgung für die rund 110 Abnahmestellen in der gesamten VG, darunter natürlich die gemeindlichen Liegenschaften, aber auch Straßenbeleuchtungen und Pumpstationen, wie bisher umweltfreundlich und nachhaltig. Die neuen Verträge treten zum 1. Januar in Kraft und laufen drei Jahre.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2025


Au vorm Wald. FFW: Samstag, 29.11., Christbaumversteigerungen der FFW Hunderdorf und FFW Neukirchen. Treffpunkt jeweils um 19.15 Uhr im FFW-Haus Hunderdorf und im Gut Haggn, ehemals Hiebl Wirt.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2025


Hunderdorf. FFW: Freitag, 28.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung Stammtisch Lintach im Gasthaus Plötz.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2025


Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 28.11., 18 Uhr, Brotzeitschießen mit Versteigerung im Gasthaus Hüttinger. Spenden können bei Pielmeier oder im Gasthaus Hüttinger abgegeben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2025


Ehrenblatt in Gold verliehen
Stephan Härtenberger, Schreinermeister aus Hunderdorf, ist vor Kurzem bei einem Festakt in der Handwerkskammer (HWK) in Regensburg das Ehrenblatt in Gold für das 152-jährige Betriebsjubiläum verliehen worden. HWK-Präsident und Gastgeber Dr. Georg Haber würdigte den Mut, den Fleiß und den Unternehmergeist der Geehrten: „Jede Auszeichnung ist Ausdruck von großem Respekt und tiefer Anerkennung.“ Die langjährigen Betriebe, so betonte er, stünden nicht nur beispielhaft für wirtschaftliche Höchstleistung, sondern auch für kulturelle und gesellschaftliche Werte: Familiengeschichte, Ausbildung, Innovation und regionale Identität. Viele der Handwerksbetriebe hätten Tradition mit Modernisierung verbunden und sich erfolgreich an neue Herausforderungen wie Digitalisierung und Fachkräftemangel angepasst. – Bild: Schreinermeister Stephan Härtenberger erhielt das Ehrenblatt in Gold. Es gratulierten HWK-Präsident Dr. Georg Haber (l.) und HWK-Geschäftsführer Alexander Stahl. Foto: Fotostudio Daniel
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2025


Überraschung für die Fußballer
Für freudige Gesichter bei den Verantwortlichen der Fußballabteilung sorgte die Firma BePol Armin Berger aus Irlbach pünktlich zum letzten Spieltag vor der Winterpause. Bereits seit längerer Zeit spielte man mit dem Gedanken, die Metall-Zuschauerbänke am Sportgelände mit Sitzkissen auszustatten, um zum einen die Qualität des gesamten Areals anzuheben und zum anderen den Zuschauern mehr Komfort bieten zu können. Diese Überlegung wurde nun in die Tat umgesetzt und für 30 Sitzbänke die zugehörigen Sitzkissen im Wert von knapp 2.000 Euro bei der Fa. BePol geordert. Als langjähriger Gönner und Fan der Hunderdorfer Fußballer zeigte sich Armin Berger, Inhaber der Fa. BePol, großzügig und spendete die Hälfte des Rechnungsbetrags, also somit knapp 1.000 Euro, an die Fußballer. Abteilungsleiter Christopher Hanner bedankte sich im Namen der Fußballabteilung für die immerwährende, langjährige Unterstützung seitens der Fa. BePol. Der Sponsor wünscht allen Besuchern viel Freude damit und allen aktiven Sportlern eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison. – Bild (v. l.): Öffentlichkeitsbeauftragter Stefan Berger, Sponsor Armin Berger von der Firma BePol und Abteilungsleiter Christopher Hanner bei der Spendenübergabe. Foto: K. Horn
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2025


Großlintach. Stammtisch Lintach-Hunderdorf: Freitag, 28.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Plötz. Abgabe Spenden bis 26.11.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2025


Hunderdorf. FFW: Freitag, 28.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung Stammtisch Lintach im Gasthaus Plötz. Samstag, 29.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gerätehaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2025


Steinburg-Neukirchen. Imkerverein: Sonntag, 30.11., 9.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Solcher, Ehren, anschl. Vorstandssitzung.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2025


Der krönende Abschluss
Edmund Laumer aus dem Landkreis Straubing-Bogen wurde mit Rassezuchtkaninchen Europa-Meister und Europa-Champion
Windberg.
(ws) Im November hat in Nitra in der Slowakei die dreitägige 30. E.E. Europaschau stattgefunden – die größte Kleintierschau Europas. 23.500 Kleintiere von mehr als 2.500 Züchtern aus 23 Ländern, davon 10.000 Rassekaninchen, darunter auch viele aus Deutschland, waren hier in den zwölf Messehallen zu sehen. Ein Mann aus Windberg kam dabei groß raus.
Ungefähr 13.500 Tiere wie Hühner, Gänse, Tauben, Vögel und auch Meerschweinchen wurden ausgestellt. Diese Schau findet im dreijährigen Rhythmus statt, die lediglich vor drei Jahren von Polen als Ausrichter wegen des Ukraine-Krieges abgesagt wurde.
Einer unter den deutschen Ausstellern war wieder Edmund Laumer aus Windberg, im Verein B666 Deggendorf beheimatet, mit seinen Hellen-Großsilbern, der, wie er selbst sagt, sich ungefähr zum zehnten Mal beteiligte. Dreimal Tschechien Brno, Prag, zweimal Leipzig, Metz, Frankreich, Dänemark, Nitra sowie 2009 und Holland, wo er schon viermal den Vize-Europameister-Titel und den Europa-Champion-Titel holte.
Großer Wurf gelungen

Edmund Laumer aus Windberg mit seinen preisgekrönten Rassezuchtkaninchen „Hellen Großsilber“ vor den vielen pieksauberen Ställen. Foto: Walter Schneider

So gelang ihm diesmal der große Wurf mit dem Europameister-Titel mit 387,0 Punkten und dem 1,0 Europa-Champion-Titel (dem Sieger 1,0) männlich. Dieser Erfolg, so sagte er, sei der krönende Abschluss seiner fast 55-jährigen internationalen Züchterkarriere, denn er will es ruhiger angehen lassen und nicht mehr so weite Reisen ins Ausland bestreiten. Edmund Laumer konnte in seine mit seiner Kaninchenzucht in der Vergangenheit auch viele weitere Ausstellungserfolge erzielen: Deutscher Meister 1998 in Stuttgart und Deutscher Meister 2001 in Bremen. Er wurde mehrmals Landes- und Landes-Clubmeister, unzählige Male Bezirks-, Kreis- und Vereinsmeister sowie Sektionsmeister und Bundes- oder Landessieger. Für Edmund Laumer ist die Rassekaninchenzucht seine große Leidenschaft neben seiner Familie. Er engagiert sich voll für sein Hobby, ist viel unterwegs, opfert aber auch viel Freizeit in seinem Kaninchenzuchtstall bei seinen Kaninchen. Das Gebäude, die vielen Ställe sind pieksauber und seine Kaninchen sind sehr gepflegt.
Tag und Nacht werden die Kaninchen mit leiser Hintergrundmusik berieselt. Dies alles macht viel Arbeit, die Edi gerne für seine Lieblinge in Kauf nimmt. Sein Lohn sind seine Preise, Ehrungen und Auszeichnungen. Wenn er in Zukunft auch kürzertreten will, ganz aufhören will er nicht. Am 20. und 21. Dezember steht schon wieder die nächste Schau vor der Tür, nämlich die 37. Bundeskaninchenschau (Deutsche Meisterschaft) mit nahezu 20.000 Rassekaninchen in Karlsruhe, bei der er mit dabei ist. Edmund Laumers Fazit lautet jedoch: Nitra war wieder eine Reise wert!
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2025


Standesamt
Geburten: Felix Blümel, Falkenfels; Jakob Theo Pregler, Straubing; Jonas Zimmermann, Konzell; Matija Kneˆzević, Geiselhöring; Theodor Hermann Gänger, Straubing; Helena Maria Färber, Kirchroth; Evelina Volodymyrivna Kabrytska, Straubing.
Eheschließungen: Michael Spanner, Straubing und Katharina Däwes, Straubing; Dominik Konstantin Kamchen, Straubing Und Annalena Schläger, Straubing.
Sterbefälle: Erika Gertrud Margarete Hornauer-Kerscher, geb. Hornauer, Straubing; Siegfried Walter Franz Nather, Straubing; Heinrich Karl Eiglmeier, Straubing; Theres Herrnberger, geb. Geith, Straubing; Johann Bosco Georg Zisler, Straubing; Wilhelm Franz Josef Pöschl, Straubing.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2025


Unser tägliches Brot back uns heute
Familie Iturralde schürt an: In ihrem Hof steht ein traditioneller Holzbackofen
Hunderdorf/Konzell.
(isi) Die Hitze flimmert im kalten Winterhimmel, während sie aus dem Schornstein des kleinen Häuschens in einem Hunderdorfer Hof strömt. Was fast aussieht wie eine kleine Kapelle, hat mit dieser Art Glauben allerdings nur wenig zu tun – doch Spiritualität spielt in gewisser Weise wohl eine Rolle.

Aus einem Holzbackofen schmecke das Brot viel besser, ist Margit Iturralde aus Hunderdorf überzeugt. Foto: Isabella Rutherford

Bei dem Häuschen handelt es sich um einen traditionellen bayerischen Holzbackofen. „Es ist ein eigenes Lebensgefühl, ein Runterkommen, ein Konzentrieren auf eine Tätigkeit“, sagt Margit Iturralde, während sie einen Teigknödel in den vorgeheizten Ofen schiebt. Ihr eigenes Brot zu backen, damit gewinne sie einen „Glauben an sich selbst“, ein Selbstvertrauen in das eigene Können.
Denn der Umgang mit so einem Ofen müsse erst erlernt werden, „da gibt es keinen Knopf für die Temperatur“. Ehepaar Maurer aus Konzell hat Margit und ihrem Mann Claus Iturralde dazu einige Tipps gegeben, schließlich hat Johann Maurer den Ofen selbst gebaut und seine Frau Martina Maurer weiß genau, was man damit alles machen kann. Mittlerweile ist das Backen auch bei den Iturraldes zu einem Ritual geworden, das die ganze Familie wertschätzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025


Da geht’s heiß her
Mit Feuer und Herzblut: Familie Iturralde backt ihr eigenes Brot – in einem traditionellen Holzbackofen. Gebaut wurde der von einem Maurer, der seinem Namen gerecht wird.

Von Isabella Rutherford
Hunderdorf/Konzell. Margit Iturralde öffnet die Metalltür des Backofens in ihrem Hof in Hunderdorf: Hitze dringt aus dem Inneren, bringt die Luft zum Flimmern. Sie schiebt die Asche weg, nimmt einen Besen und wischt den Boden feucht aus. Mit dem Brotschieber legt sie einen blassen, glatten Teigknödel in den Ofen.
„Da drin hat es jetzt noch um die 230 bis 240 Grad“, sagt Claus Iturralde, der neben seiner Frau mit einem Handmessgerät die Temperatur kontrolliert. „Dann schießt man das Brot ein“, führt sie an. Es brauche etwa eine Stunde, bis es fertig ist. Das Paar hat und nutzt den Ofen seit zehn Jahren. „Ich wollte immer einen haben und selbst backen, aber wirklich gebraucht haben wir keinen. Dann war die jüngste unserer drei Töchter plötzlich mit einer

Margit und Claus Iturralde haben in Hunderdorf ihren ganz eigenen „Hänsel und Gretel“-Ofen, in dem sie Brot, Sengzelten und auch mal bei Gelegenheit einen Schweinebraten zube-reiten. Fotos: Isabella Rutherford

Glutenunverträglichkeit konfrontiert“, erzählt die Hobbybäckerin. Nicht jeder Bäcker habe damals glutenfreies Brot angeboten.
Margit Iturralde fing also an, mit eigenen Mehlmischungen in der Küche zu backen. Aber mit dem Ofen dort sei das nicht geglückt: „Es hat einfach nicht so gut geschmeckt.“ Also doch ihren Traum verwirklichen und einen Holzbackofen zulegen? Aber wie? „Bei einem Brotbackkurs habe ich von Johann Maurer in Konzell gehört und ihn angerufen. Er sagte, wir könnten einfach mal vorbeikommen“, sagt sie.
Feuer gefangen für den Ofenbau
Johann Maurer wird seinem Namen gerecht: „Ich bin Maurermeister“, sagt er und blickt auf seinen selbst gebauten Backofen neben seiner Hofeinfahrt. „Damals hatte ich einen Lehrgesellen, der den traditionellen Holzbackofenbau noch vor dem Krieg erlernt hat.“ Aus Interesse lernte der Meister von seinem Gesellen und gab das Wissen auch an seinen Sohn Matthias Maurer weiter, der mit ihm mittlerweile auch Backöfen baut. Dass er diese überhaupt verkaufen durfte, dafür musste der Ofenbauer zunächst kämpfen: „Es ist ein ausgestorbener Beruf, es gab keinen Gutachter, der mich prüfen konnte.“
Der Maurermeister hatte – sprichwörtlich – Feuer für den Ofenbau gefangen und erhielt 1999 von der Regierung von Niederbayern eine „Ausübungsberechtigung für den Bau von Backöfen“. Da das Innere des Ofens einem Gewölbebau gleiche, habe er das gut in das Maurerhandwerk integrieren können, erläutert der Bauunternehmer. Denn er errichtet nicht nur Öfen, sondern renoviert auch denkmalgeschützte Häuser oder rekonstruiert mal eben eine alte Burgmauer – freihändig ohne Stützen oder große Baupläne. „Ich bau’ alles, was gewünscht wird und machbar ist.“ Sogar einen Ofen im Hundertwasserstil.

Claus Iturralde überprüft die Temperatur mit einem speziellen Messgerät.

Sein eigener ist aber eher klassisch. „Als wir dorthin gefahren sind und uns seinen Ofen angesehen haben, stand Maurer plötzlich neben uns und hat gefragt, was wir uns so vorstellen“, sagt Margit Iturralde, „– und dann hat er erst einmal gesagt, dass er momentan keine Zeit zum Ofenbauen hat“. Sie lehnt den Brotschieber an die Wand, sie und ihr Mann sehen sich schmunzelnd an: Seine Frau Martina Maurer habe sich dann unvermittelt eingemischt. „Wir waren uns gleich sympathisch. Sie hat quasi beschlossen, dass er doch Zeit dafür hat.“ Schließlich wolle sie das Glücksgefühl, eigenes Brot herzustellen, niemandem verwehren, erklärt Martina Maurer.
Etwa eine Woche später habe ihr Mann also den ersten Ziegel bei den Iturraldes gesetzt und nach einer weiteren war der Ofen so gut wie fertig. „Brot macht glücklich“, ist Martina Maurer überzeugt. Seit 25 Jahren backt sie jeden Freitag in ihrem Ofenhäuschen im Hof.
Bei Wind und Wetter: „Es macht einfach Spaß“
Auch Familie Iturralde habe sie über den Kauf hinaus Tipps im Umgang mit dem Ofen gegeben. Neben Brot könne Pizza, Fleisch, oder Gemüse zubereitet werden, die Optionen seien zahlreich. „Alles selbstgemacht und natürlich“, betont Martina Maurer.
Claus Iturralde mache ab und an Schweinebraten, seine Frau indes lieber Sengzelten für einen Familiensonntag: „Die Mädels sind erwachsen und außer Haus, aber sowas wollen sie nicht verpassen“, erzählt sie. Zwar backe sie mittlerweile seltener, aufgeben will sie es auf keinen Fall. Nicht einmal Sturm und Regen bremsen sie aus: „Es macht einfach zu viel Spaß.“
Das Selbstvertrauen in eigenes Können steige, denn im Gegensatz zum Hausofen gebe es keinen Knopf zur Temperaturregulierung. Sie öffnet vorsichtig die Ofentür: „Man muss ein Gefühl dafür bekommen und sich auf den Ofen einlassen“.
Freilich gehe auch mal was schief: Ihre erste Pizza sei vor ihren Augen verbrannt. „Das geht wahnsinnig schnell.“ Doch sie selbst und der hungrige Besuch nahmen es mit Humor – schließlich konnte sie mit einer zweiten Pizza aufwarten: „Bei der hat’s dann auch geklappt.“ Und das Warten habe sich gelohnt, denn „es schmeckt besser und intensiver aus dem Holzbackofen.“
Trotz oder gerade wegen des Aufwands entschleunige diese Art des Backens die moderne Schnelllebigkeit. „Es ist ein bisschen wie im Märchen bei Hänsel Gretel – aber natürlich ohne, dass jemand im Ofen landet.“ Die Iturraldes lächeln sich an. Holz schichten, anzünden, warten, auskehren – es sei ein Ritual geworden. Außerdem könnten draußen gleich vier bis sechs Brote gebacken werden, im Hausofen nur maximal zwei, das mache den Zeitaufwand wieder wett.
Die geheime Zutat beim Holzbackofen
Den Brotschieber bereits in der Hand, blickt Margit Iturralde auf den Laib im Ofen. Dass nicht jeder ihre Faszination vom Backen „in einem so altertümlichen Ofen“ teilt, weiß sie. Sie hat keine Illusionen: „Zeit haben wir alle am wenigsten.“ Es sei eine Sache des Wollens.
Sie hebt den dampfenden Brotlaib aus dem Ofen und klopft auf die Kruste. „Fertig“, sagt sie zufrieden: „Beim Brotbacken muss man vor allem tun, was heute nicht mehr selbstverständlich ist.“ Sie setzt das duftende Brot auf die Ablage: „Man muss es mit Liebe machen.“
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025


Die Reanimation des Ausgestorbenen
Der Duft von Frischgebackenem liegt in der Luft. Martina Maurer steht an ihrem Holzbackofen in Konzell: Befeuert hat der etwa 800

Johann und Martina Maurer sitzen vor zwei ihrer „mobilen“ Holzbacköfen.

Grad, nach dem Ausbrennen bei etwa 300 Grad könne sie das Brot „einschießen“, also reinschieben. Ihrem Mann, Johann Maurer, hat sie es zu verdanken, dass sie ihre Backleidenschaft ausleben kann – denn er hat den Backofen gebaut. Eines Maurers Recht, Öfen zu bauen Das hat er von seinem ehemaligen Gesellen gelernt, der den Beruf des Holzofenbauers noch vor dem Krieg erlernt hatte. Der Meister lernte von seinem Gesellen und hatte Spaß an dem Handwerk: Mittlerweile bietet Maurer auch kleinere mobile Öfen an. „Einer davon steht sogar auf den Seychellen.“
In seinem Metier sei er der einzige in Bayern. Sogar direkt ins Haus baut er spezielle Öfen ein – „aus natürlichen Materialien, Lehm und Ziegel. Im Design geht es immer nach Kundenwunsch.“
Doch bevor Maurer seine Öfen verkaufen durfte, stand er vor einem Problem: „Weil der Beruf ausgestorben ist, gab es keinen, der mich prüfen konnte“, sagt er. Schließlich hat er von der niederbayerischen Regierung 1999 eine „Ausübungsberechtigung für den Bau von Backöfen“ erhalten. Heute führe der Unternehmer seine Maurertätigkeit und das Ofenbauen zusammen. „Das passt perfekt.“
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025


Au vorm Wald. FFW: Samstag, 29.11., Christbaumversteigerung der FFW Hunderdorf und FFW Neukirchen; Treffpunkt jeweils 19 Uhr im Hunderdorfer FFW-Haus und im Gut Haggn ehemals Hiebl-Wirt.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025


Hunderdorf. FFW: Samstag, 29.11., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gerätehaus. Samstag, 6.12., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung FFW Au vorm Wald im Gasthaus Freudenstein.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025


Windberg. Kultur- und Festspielverein: Montag, 1.12., 19.30 Uhr, Jahresversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 30.11., 10.30 Uhr, Adventsfeier mit Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche, anschl. im Gasthaus Hüttinger Essen und besinnliche Feier mit Musik, Gesang und Geschichten.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025


Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen. Landfrauen: Dienstag, 2.12., Christkindlmarktfahrt nach München. Abfahrt um 7 Uhr beim Bus Wanninger, dann Ehren, Wegern, Schule, Bahnhof, Bogen Bahnhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025


Windberg. Gemeinde: Sonntag, 7.12., 13 Uhr, Seniorenadvent in der „Alten Schule“, Schulgasse 2.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025


Workshop zum Räuchern im Jahreslauf
Windberg.
(red) Am Freitag, 12. Dezember, findet im Geistlichen Zentrum ein Räucherworkshop mit dem Thema „Räuchern im Jahreslauf“ statt. Die Gesundheitspädagogin und Kräuterpädagogin Brigitte Nagler führt in Räucherrituale ein und bringt die Bedeutung der Lostage näher. Weitere Informationen und Anmeldung auf der Homepage: www.geistliches-zentrum-windberg.de oder per E-Mail an: gzw@kloster-windberg.de
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025

Die Ausgezeichneten für unfallfreies Fahren mit dem Vorsitzenden MdB Alois Rainer (3. v. l.) stellvertretender Vorsitzenden Ferry Eckl (2. v. r.). stellvertretender Landrat Andreas Aichinger (links) und Bezirksvorsitzender der Verkehrswacht Ursula Fendl (rechts) Foto: Andrea Schötz


Gebietsverkehrswacht zieht Bilanz
Neuwahlen, Prävention und 14 Auszeichnungen für unfallfreies Fahren
Haibach.
(as) In wie vielen Aufgabenfeldern die Gebietsverkehrswacht Bogen aktiv ist, wurde bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus Rainer deutlich. Vorsitzender Alois Rainer betonte, dass sämtliche Aktionen und langfristigen Projekte einem gemeinsamen Ziel dienen: der Verkehrserziehung und -aufklärung in allen Altersgruppen, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Im Mittelpunkt standen die Neuwahlen der Vorstandschaft sowie die Auszeichnung zahlreicher Verkehrsteilnehmer für langjähriges unfallfreies Fahren.
Bundesminister Alois Rainer stellte klar, dass ihm die Arbeit der Verkehrswacht trotz seiner vielfältigen politischen Verpflichtungen ein besonderes Anliegen sei. „Die Verkehrswacht wirkt nicht nur durch Präventionsarbeit, sondern macht durch ihre Präsenz bei örtlichen Veranstaltungen sichtbar, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement ist“, betonte er. Für ihn sei es daher selbstverständlich, sich erneut zur Wahl zu stellen. Auch Bezirksvorsitzende Ursula Fendl unterstrich die Bedeutung der Verkehrswachten. Sie ging auf verschiedene laufende Projekte ein und forderte die Mitglieder auf, aktiv um neue Unterstützer zu werben, damit die vielfältigen Angebote weiterhin aufrechterhalten und ausgebaut werden können.

Die Ausgezeichneten für unfallfreies Fahren mit dem Vorsitzenden MdB Alois Rainer (3. v. l.) stellvertretender Vorsitzenden Ferry Eckl (2. v. r.). stellvertretender Landrat Andreas Aichinger (links) und Bezirksvorsitzender der Verkehrswacht Ursula Fendl (rechts) Foto: An-drea Schötz

Viele Aktivitäten und großes Engagement
In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Alois Rainer an die bewährten Aktionen des vergangenen Jahres. Die Verkehrswacht unterstützte wieder die Fahrradausbildung der Schulen, indem sie Material und Fahrräder für die Verkehrsgärten in Bogen und Haibach zur Verfügung stellte. Ein besonderer Dank ging an die Verkehrserzieher POK Roland Kappelmann und PHM Dominik Peschke, die die praktische Ausbildung der Kinder übernehmen. Zudem verwies Rainer auf die vierteljährlichen Plakataktionen und dankte dem Bauhof des Landkreises für die Montagearbeiten und die Betreuung der Geschwindigkeitswarnanlagen in den Gemeinden.
Zudem präsentierte sich die Verkehrswacht beim Tag der offenen Tür des Hunderdorfer Mühlhiaslmarktes und konnte dort viele Besucher über Verkehrssicherheitsthemen informieren. Der Finanzbericht von Schatzmeister Anton Piermeier zeigte trotz einiger notwendiger Anschaffungen einen soliden Kassenstand.
Die Neuwahlen erfolgten per Handzeichen – sämtliche vorgeschlagenen Kandidaten wurden ohne Gegenstimme gewählt. Gewählt wurden: Alois Rainer (Vorsitzender), Ferry Eckl (stellvertretender Vorsitzender), Andrea Schötz (Schriftführerin), Bürgermeister Anton Piermeier (Kassier). Beiräte: PHM Roland Kappelmann, POK Stephan Alverdes, Franz-Xaver Gilch, Andreas Aichinger, Ursula Fendl, Johann Pleischl, Manfred Meindl, Michael Niemeier, Bgm. Max Höcherl, Bürgermeisterin Andrea Probst, Bürgermeister Georg Edbauer, Gerlinde Gietl, Bürgermeister Matthias Wallner. Kassenprüfer: Bürgermeister Fritz Schötz und Markus Rainer.
Im Anschluss gab POK Roland Kappelmann einen umfangreichen Einblick in die Verkehrsunfalllage des laufenden Jahres. In seinem detaillierten Vortrag stellte er die Entwicklung der Unfallzahlen in den ersten drei Quartalen dar und ordnete die Ergebnisse fachlich ein. Da bei zeigte er auch konkrete Ursachen und Risikofaktoren auf. So wies er etwa auf die zunehmende Bedeutung der Ablenkung am Steuer hin, die in mehreren Unfallberichten eine Rolle spielte. Ein besonderes Augenmerk legte er auf die Unfallfluchten, deren Zahl trotz intensiver Ermittlungsarbeit weiterhin eine Herausforderung darstellt. Ziel müsse es sein, durch verstärkte Prävention, sichtbare Präsenz und Aufklärung weiterhin das Unfallgeschehen positiv zu beeinflussen und vor allem junge Fahrer frühzeitig zu sensibilisieren.
Warnung vor Betrugsmaschen
Anschließend informierte PI-Leiterin Daniela Neumayer über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Kriminalitätsprävention. Sie warnte eindringlich vor einer steigenden Zahl von Betrugsfällen, die sowohl im Internet als auch über Telefon auftreten. Besonders perfide seien die Schockanrufe und der Enkeltrick, bei denen Täter gezielt ältere Menschen unter Druck setzen, um an deren Erspartes zu gelangen.
Neumayer erläuterte anhand aktueller Fälle, wie professionell und glaubwürdig die Täter inzwischen auftreten – häufig mit gefälschten Rufnummern, real wirkenden Internetseiten und täuschend echt imitierten Nachrichten über Messenger-Dienste. Auch Betrug über vermeintliche Paketbenachrichtigungen oder gefälschte Zahlungsaufforderungen nehme zu. Sie appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, misstrauisch zu bleiben, keine sensiblen Daten herauszugeben und im Verdachtsfall sofort die Polizei zu kontaktieren. Prävention sei hier entscheidend – und die Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht ein wichtiger Baustein, um Menschen aller Altersgruppen zu erreichen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung besonders sicherheitsbewusster Verkehrsteilnehmer. Insgesamt 14 Personen erhielten Ehrenurkunden für ihr langjähriges unfallfreies Fahren: 30 Jahre: Josef Breu (Schwarzach); 50 Jahre: Johann Wimmer (Bogen), Guenter Totzke (Bogen), Peter Henke (Hunderdorf), Herbert Laschinger (Schwarzach) und Johann Dietl (Neukirchen); 60 Jahre: Rupert Venus (Schwarzach), Manfred Meindl (Bogen) und Günther Roskosch (Ascha); 65 Jahre: Helmut Scheubeck (Haibach) und Gertraud Kahnert (Hunderdorf); 70 Jahre: Rudi Kahnert (Hunderdorf), Heinrich Lobmeier (Neukirchen) und Franz Pongratz (Bogen).
Zum Abschluss dankte Vorsitzender Alois Rainer seinen Vorstandskollegen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Mit Blick auf die anstehenden Aufgaben zeigte er sich zuversichtlich, die erfolgreiche Arbeit der Verkehrswacht weiterzuführen.
Allen Geehrten sprach er seine persönliche Anerkennung aus: „Ihr vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr ist ein Gewinn für die ganze Region.“
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2025

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