1970# 09-10

Josef Weinzierl beerdigt
Hunderdorf.
Groß war die Zahl der Trauergäste, die gestern dem verstorbenen Werkmeister und Gastwirt Josef Weinzierl die letzte Ehre gaben. In seinem Nachruf betonte Pfarrer Ruß, daß Herr Weinzierl im christlichen Geiste sein Leben geführt hat und er sicher trotz seines unerwarteten und schnellen Ablebens nicht unerwartet vor den Richterstuhl des Herrn getreten sei. An seinem Grabe würdigten Leo Gaschler im Namen der Krieger- und Soldatenkameradschaft, Herr Schindler für die Sudetendeutsche Landsmannschaft, Gastwirt Moosburner für den Bayerischen Hotelier- und Gastwirtverband sowie Xaver Anleitner für die FFW Hunderdorf den Verschiedenen mit einem kurzen Nachruf. Der Kirchenchor umrahmte die Trauerfeier mit Grabliedern. Der Gattin und den beiden Söhnen wendet sich die Anteilnahme der Bevölkerung zu.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.1970


Maria Edbauer beerdigt
Hunderdorf.
Kaum konnte die Pfarrkirche die Zahl der Trauergäste fassen, die am vergangenen Dienstag der Metzgermeistersgattin Maria Edbauer das letzte Geleit gaben. Nach längerer Krankheit war sie im Alter von 72 ½ Jahren verschieden. H. H. Pfarrer Ruß würdigte in seiner Grabrede das christliche Leben der ‚Verstorbenen, die sich auch gerne um die Pflege des Gotteshauses und der Kirchenanlage, trotz ihrer vielen Arbeit, angenommen hatte. Vier Töchtern schenkte sie das Leben, wovon eine bereits im Schulalter gestorben ist. Als der Pfarrherr am Grabe die letzten kirchlichen Segnungen vornahm und der Chor mit einem innigen Grablied allen den letzten Abschiedsgruß ankündigte, da wußten die Trauernden, zutiefst bewegt, daß mit Frau Maria Edbauer eine fleißige, tapfere und herzensgute Frau und Mutter für immer von dieser Welt gegangen ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.1970


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 3. 8. Bis 21. 8. 1970 eingereichten Baugesuche
… Baumgartner Berthold, Grub, Gemeinde Gaishausen, Erneuerung des Kamins im Wohnhaus … Weinzierl Josef, Hunderdorf, Windberger Straße 1, Neubau einer Doppelgarage mit Wagenremise; Wölfl Sigmund, Hunderdorf, Hochfeldstraße 4, Neubau einer Garage; Greipl Rudolf, Hunderdorf, Eichenfeldstraße 8, Anbau eines Abstellraumes und Grundstückseinfriedung … Gierl Maia, Kreuzberg, Gemeinde Windberg, Neubau der Stallung … Zeindlmeier Josef, Rimbach, Gemeinde Steinburg, Wiederaufbau der abgebrannten Scheune … Hiller Manfred, Umbau des best. Wohnhauses … Kasper F>ritz, Hunderdorf, Bahnhofstraße 11, Neubau einer Garage … Sandbiller Josef, Hunderdorf, Neubau von Kaminen in der Gastwirtschaft in Windberg; Schötz Johann, Osterberg, Gde. Windberg, Neubau einer Rinderstallung … Popp Johann, Ehren, Gde. Gaishausen, Antrag auf Vorbescheid wegen Errichtung eines Wohnhauses in Gaishausen …
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.1970


Wallfahrt der Männerkongregation
Windberg.
Am Sonntag wallfahrtet die Marianische Männerkongregation Hunderdorf nach Heiligkreuz. Aus diesem Anlaß ist um 9.30 Uhr feierliche Pilgermesse. Es ist auch Gelegenheit zur Beichte gegeben. Die Wallfahrtskirche ist jetzt erstmals auf der neuen Teerstraße zu erreichen, es ist auch genügend Parkraum vorhanden.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1970


Dienstabend des RK
Meidendorf/Windberg.
Der Dienstabend der RK-Gruppe Meidendorf findet erst am Freitag. 11. September, um 20 Uhr bei Wagner in Windberg statt. Dieser wird gemeinsam mit der RK-Gruppe Windberg abgehalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1970


Heute Training und Spielerversammlung
Hunderdorf.
Am Donnerstag findet um 18 Uhr erstmalig mit dem neuen Trainer auf dem Sportplatz das Training aller aktiven Spieler statt. Anschließend ist Versammlung im Clublokal, um die Aufstellung für das wichtige Spiel bekanntzugeben. Zahlreicher Besuch ist notwendig und erwünscht. Quelle: Bogener Zeitung, 03.09.1970


Am offenen Grabe
Windberg.
Eine große Zahl von Trauergästen versammelte sich auf dem Windberger Friedhof um Herrn Josef Artmann, genannt der „Schmid Sepp“ das letzte Geleit zu geben. Am 25. August ist er seiner schweren Krankheit im Krankenhaus Bogen erlegen und wurde nach Windberg überführt. Pater Laurentius segnete den Verstorbenen ein und übergab ihn der geweihten Erde. Die Kameraden des Krieger- und Veteranenvereins legten ihrem dahingeschiedenen Kameraden einen Kranz am Grabe nieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.09.1970


Die Ehe geschlossen
Windberg.
Beim Standesamt Windberg haben den Bund fürs Leben geschlossen der Dreher Helmut Heinrich Hartmannsgruber von Windberg und die Damenschneiderin Hildegard Helene Steininger von Thurndorf bei Parkstetten. Den kirchlichen Segen holte sich das junge Paar in der Klosterkirche Windberg, die weltliche Feier wurde im Gasthaus Wagner veranstaltet. Dem jungen Paar alles Gute auf ihrem gemeinsamen Lebensweg.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.09.1970


Der Frauenbund lädt ein
Hunderdorf.
Am Dienstag findet die nächste Versammlung des Frauenbundes im Hunderdorfer Pfarrheim statt. Ein Kochkurs über Pfannengerichte füllt den Abend aus. Beginn 19.30 Uhr. Vorher um 19 Uhr wird in der Pfarrkirche ein Gedenkgottesdienst für das verstorbene Mitglied Frau Maria Edbauer abgehalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.1970


Guter Besuch heim Dienstabend
Oberaltaich/Großlintach.
Bei der am Donnerstag im Gasthaus Schlecht in Großlintach stattgefundenen ersten Rotkreuzversammlung nach der Sommerpause durfte BRK-Kolonnenführer Rupert Niedermeier 70 Helferinnen und Helfer der Rotkreuz-Kolonne Oberaltaich begrüßen. Niedermeier teilte mit, daß nach Rückkehr des stellvertretenden Kolonnenführers Max Sonnleitner von Teheran eine Gruppenführerbesprechung stattfindet, in der unter anderem auch eine Neueinteilung der Gruppen vorgenommen werde. Der Kreisverband plane in diesem Winterhalbjahr wieder eine Gruppenführerschulung, um diesen das Rüstzeug für die Führung einer RK-Gruppe zu geben. Einen breiten Raum der Ausführungen nahm die Vorbereitung des „Ehrentages für die alten Leute“ der Pfarrgemeinde ein, der am Sonntag, 13. September, im Zusammenwirken mit dem Katholischen Pfarramt stattfindet. Bei den Oktoberdienstabenden sollen insbesondere die praktischen Kenntnisse der Ersten Hilfe aufgefrischt werden. Die Beteiligung am Kriegergedächtnistag am Sonntag. 20. September, sollte für alle Rotkreuzmitglieder eine Selbstverständlichkeit sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.09.1970


Hinweise für den Schulbeginn am Donnerstag
Hunderdorf.
Aus organisatorischen Gründen wurde seitens der Schulleitung für das Schuljahr 1970/71 folgende Klassenverteilung vorgenommen:
In Hunderdorf selbst sind die Hauptschulklassen 5 mit 9 und die Klasse 1 a untergebracht. In Windberg werden die Klassen 1 b, 2 b, 3 b, 3 c und 4 b unterrichtet. In Steinburg befinden sich die Klassen 2 a, 3 a und 4 a.
Die Namenslisten der Grundschulklassen können an den Anschlagbrettern der zum Schulverband gehörenden Gemeinden eingesehen werden. Die Fahrschüler sammeln sich wie im Vorjahr an den bekannten Zusteigeplätzen. Folgende vorläufige Fahrtzeiten sind zu beachten:
Abfahrt von Obermühlbach nach Hunderdorf: 7 Uhr, Zusteigen der Schüler in Neukirchen um 7.10 Uhr. Abfahrt des 2. Busses von Steinburg nach Hunderdorf: 7.15 Uhr für die Klassen 6, 7, 8 und 9. Um 7.45 Uhr werden die Klassen 1 bis 5 von Steinburg nach Hunderdorf befördert. Abfahrt von Hunderdorf nach Steinburg: 7.30 Uhr für die Klassen 2, 3 und 4. Abfahrt von Hunderdorf nach Windberg: 7.20 Uhr für die Klassen 3 und 4. 7.40 Uhr für die Klassen 1 und 2. Abfahrt von Windberg nach Hunderdorf: 7.30 Uhr für die Klassen 5 mit 9.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.09.1970


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 24. 8. Bis 28. 8. 1970 eingereichten Baugesuche
… Himmler Hans, Au vorm Wald, Gde. Steinburg, Einbau eines größeren Fensters … Wagner Max, Au vorm Wald, Neubau von Garagen…
Quelle: Bogener Zeitung, 05.09.1970


Der Herr über Leben und Tod, holte am 4. September 1970 unsere liebe Tante
Frau Berta Ruhland
geb. Santl

im Alter von 75 Jahren, heim in sein ewiges Reich.
Steinburg, Schneitach, Weiden, den 5. September 1970
In stiller Trauer:
Die Hinterbliebenen
Gottesdienst am Montag, den 7. September 1970, um 8 Uhr, in St. Jakob in Straubing. Beerdigung in aller Stille.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.09.1970


Geburtenfreudiger August
Bogen.
Das Standesamt Bogen verzeichnete im August 25 Geburten gegenüber 10 Todesfällen. Getraut wurden fünf Brautpaare. Geburten: … Klaus Anton Grüneisl, Au vorm Wald (Gde. Steinburg) … Roland Achatz. Windberg … Todesfälle: … Niedermeier Franz, Hilfsarbeiter, zul. Rentner, Hunderdorf, Nolteweg 7, 73 Jahre … Artmann Josef, Rentner, Haidbühl (Gde. Windberg), 74 Jahre; Achatz Roland, Windberg, 2 Stunden nach der Geburt gestorben; Wienzierl Josef, Werkmeister, zul. Rentner, Hunderdorf, Apoiger Str. 2, 63 Jahre …
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1970


Standesamtliche Nachrichten
Hunderdorf.
Im Monat August konnte in der Gemeinde Hunderdorf kein Geburtszuwachs verzeichnet werden.. Es fanden im August zwei Trauungen statt und zwei Sterbefälle wurden eingetragen. Eheschließungen: Soldat Kunz, Karlstadt, Neue Bahnhofstraße Verwaltungsangestellte Christine Unger, Hunderdorf, Ringstraße, geheiratet am 15. 8. 70, Konstrukteur Georg Pflügl, Stippich, Gemeinde Neukirchen und kaufm. Angestellte Theresia Baierl, Hunderdorf, Thananger Straße, geheiratet am 20..8 70. Sterbefälle: Rentner Alois Jobsz, Lindfeld, Gemeinde Hunderdorf, 73 Jahre alt, am 14. 8. 70, Maria Edbauer, Hunderdorf, Hauptstraße, 72 Jahre alt, verstorben am 22. 8.70.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1970


Anna Wieser 92 Jahre alt
Hunderdorf.
Die älteste Bürgerin der Gemeinde Hunderdorf, Anna Wieser, in Stetten, Gemeinde Hunderdorf. Konnte am Samstag ihr 92. Wiegenfest feiern. Die Jubilarin, die sich über eine erstaunliche körperliche geistige Frische erfreuen kann, erblickte September 1878 als Anna Feldmeier in Furth das Licht der Welt. Die Heimatzeitung hochbetagten Jubilarin zu ihrem Ehrentag weiterhin Gesundheit und noch viele geruhsame Lebensjahre.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1970


Mit LKW Böschung hinunter
Hunderdorf.
Am Donnerstag um 22.30 Uhr kam ein Lkw-Fahrer, der von Neukirchen nach Hunderdorf fuhr, kurz vor Hunderdorf in einer Linkskurve von der Fahrbahn rechts ab und  fuhr die drei bis vier Meter abfallende Böschung hinunter. Der Fahrer blieb unverletzt, jedoch entstand ein Sachschaden von ca. 1 000 Mark. Die Polizei veranlaßte beim Fahrer Blutentnahme. Sein Führerschein wurde einstweilen sichergestellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.1970


Training und Spielerversammlung
Hunderdorf.
Am Mittwoch wird ab 18 Uhr das Training für alle aktiven Spieler abgehalten. Die Spielersammlung findet am Freitag um 20 Uhr bei Sandbiller statt. Zahlreiche Teilnahme am Training und an der Versammlung wird erwartwet.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.1970


S’Bogner Herbsttest
Neuli war in Bogen s‘Herbstfest,
egstellt hat si dös ganz guat;
ja, dös Feiern liegt dö Bogner
halt jeher scho im Bluat.

Mit an Standkonzert vorm Rathaus
is dö Gaudi ganga o
und von dö Trompetenklänge
zittert heut da Stadtplatz no.

Dann sans nauszogn auf dö Festwies,
s’Wetter kühl, doch dös war wurscht
und da Xaverl hat gleioezapft,
mei, der Mensch der hat an Durscht.

Kinder, dö harn ihre Freud ghabt,
draußn im Vergnügungspark
und so mancher Bua hat nausghaut,
glei dö allerletzte Mark.

Und de guatn Wiesenschmankerl,
zuagricht warns aufs allerbest;
Steckerfisch und Kas und Würstl,
grad wia beim Oktoberfest.

Dort da Erwin bei dö Hendl,
ja, der Mensch hat net schlecht geschwitzt, aber
Giggerlbratn kann er,
mei, der war oft gscheit dahitzt.

Glaubst, der Erwin wenn der sterbn müaßt,
kam in Himmi schnurzengrad,
weil der Bazi s’Fegefeuer
zeitweis scho auf Erdn hat.

Fußball gspielt hams a beim Herbsfest,
d’Stadtrat gegn d‘Schwarzauer Gmoa,
mei, des war dö höchste Gaudi,
g‘wonna aber ham gar koa.

Drin im Bierzeöt da hams gschunkelt
ja, dös war dö reinste Pracht
und an Helmbrecht seine Manna
ham a gscheite Musi gmacht.

Ja, der Helmbrecht hat scho allwei
Lust und Freud zum Musiziern
der könnt leicht im Rundfunk drinna,
a Orchester dirigiern.

Schö war s‘ Herbstfest heuer wieder,
wia ma’s net glei wieder ham;
servus Bogen, laß di Grüaßn,
nexts Jahr kemma wieder zam.

Ludwig Hieninger
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1970


Am Sonntag „Ehrentag für die alten Leute“
Oberaltaich/Großlintach.
Wie schon in den vergangenen Jahren, veranstalten das Bayerische Rote Kreuz, Ortsvereinigung Oberaltaich und das Katholische Pfarramt auch heuer wieder einen „Ehrentag für die ältesten Leute der Pfarrgemeinde Oberaltaich. Er findet am kommenden Sonntag im Gasthaus Schlecht in Großlintach statt. Eingeladen sind alle Mitbürger der Pfarrgemeinde Oberaltaich (auch Muckenwinkling und Trudendorf), die in den Jahren 1875 bis einschließlich 1904 geboren sind. Desweiteren sind Männer und Frauen der Geburtsjahrgänge 1905 bis einschließlich 1911 eingeladen, die ganz alleinstehend sind. Sie alle mögen kommen. Eine persönliche Einladung ergeht heuer nicht! Um 13.30 Uhr findet in der Pfarrkirche eine Andacht statt. Wer nicht allein nach Oberaltaich kommen kann, bzw. nicht von Angehörigen in die Kirche gefahren wird, möge dies sogleich bei Rupert Niedermeier in Furth, Kellerweg 15, melden, damit ein Rotkreuzfahrer eingeteilt wird. Die Fahrt von Oberaltaich nach Großlintach zum „Bunten Nachmittag“ erfolgt gemeinsam mit Personenautos, auch die Fahrt zurück von Großlintach in die Wohnungen der geladenen Gäste.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1970


75 Jahre alt
Hunderdorf.
Am heutigen Freitag kann Frau Elisabeth Kiefl, wohnhaft in Bauernholz, Gde. Hunderdorf, auf 75 Lebensjahre zurückblicken. Unseren Glückwunsch!
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1970


Achtung! Achtung!
Wiedereröffnung

des Bierstadels in der
Gaststätte zur Linde
Einmalige Ausstattung: Eine Neu-nett in Straubing,
Sie werden überrascht sein.
Auf Ihren Besuch freuen sich:
HEINRICH UND RITA GLÖCKL
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1970


Fatimatag in Heilig Kreuz
Windberg.
Morgen wird in Heilig Kreuz wieder der Fatimatag begangen. Nachmittags beginnt um 19 Uhr der Rosenkranz, anschließend ist Predigt und eine Marienfeier. Es werden viele Pilger erwartet, weil diesmal das Fest auf einen Sonntag fällt und die neue Straße bis zur Kirche und der Parkplatz inzwischen vollendet worden sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.09.1970


Kleidersammlung
Hunderdorf.
Am Dienstag führt das Spangenberg-Sozial-Werk e. V. auch in Hunderdorf eine Kleidersammlung durch. Das Hilfswerk bittet, guterhaltene und noch gebrauchsfähige Kleidung gebündelt oder verpackt bis 9 Uhr am Sammeltage bei der Gemeindekanzlei (Volksbücherei) abzugeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1970


Am Dienstag Singstunde
Hunderdorf.
Nach der Sommerpause nimmt der Gesangverein Hunderdorf seine monatlichen Singstunden wieder auf. Alle Mitglieder des Gesangsvereins werden gebeten, sich am Dienstag pünktlich um 20 Uhr im Gasthaus Sandbiller Singstunde einzufinden.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1970


Auch alte Leute können noch viel Gutes tun
Gutgelungener „Ehrentag der alten Leute“ in der Pfarrgemeinde Oberalteich – Nach Liturgiefeier ein fröhlicher „Bunter Nachmittag“
Oberalteich/Großlintach. Am Sonntag fand in der Pfarrgemeinde Oberalteich der schon zur Tradition gewordene „Ehrentag für die alten Leute“ statt, der sowohl für Gastgeber als auch Gäste zu einem bleibenden Erlebnis wurde. Etwa 80 Männer  und Frauen der Geburtsjahrgänge 1875 bis 1904 waren der Einladung gefolgt und nahmen zunächst an einer eigens für sie gestalteten Liturgiefeier in der Pfarrkirche teil, die vom Kirchenchor unter Leitung von HL Hans Hofmann sehr verschönt wurde.

Fleißige Rotkreuzhelferinnen bemühen sich um das Wohl der Gäste

Pfarrer A. Stich führte in seiner Ansprache aus, daß auch das Alter ein Segen sein könne und daß man im Alter noch viel Gutes zu tun in der Lage sei. So sollte sich auch der ältere Mit-mensch noch für die Umwelt interessieren, kleine Handreichungen tun und vor allem im Gebet den Segen Gottes herabflehen. Bitter sei besonders die Not der Einsamkeit, führte der Pfarrer weiterhin aus, auch mache Krankheit und Gebrechlichkeit viel zu schaffen und führe vielfach auch zur Verbitterung. Doch solle man gerade im Alter auf Christus schauen, der sein Kreuz für uns getragen und für uns gestorben sei.
Auf dem Kirchplatz hatte sich zwischenzeitlich eine große Anzahl von Rotkreuzmitgliedern eingefunden, um die Gäste mit ihren Privatfahrzeugen zum Gasthaus Schlecht nach Großlintach zu bringen, wo der vom Bayerischen Roten Kreuz. — Ortsvereinigung ausgerichtete „Bunte Nachmittag“ stattfand. Fleißige Helferinnen haten den Saal hübsch hergerichtet und die Tische mit Blumen geschmückt. Bei Kaffee und Kuchen, aber auch einem Bierchen und sonstigen Getränken kam alsbald eine recht gute Stimmung auf, die bis um 18 Uhr unentwegt anhielt.
BRK-Kolonnenführer Rupert Niedermeier, der die Veranstaltung

Das Gesangsduo Dorfner/Mühlbauer erfreute

bestens vorbereitet hatte, durfte auch besonders Pfarrer Stich, Bürgermeister Landstorfer, Sozialdienstleiterin Martha Hofmann, Hauptlehrer Hans Hofmann, das Gesangsduo Dorfner/Mühlbauer und die Oberalteicher Musikkapelle „The Rockers“ begrüßen. Niedermeier führte aus, daß das Rote Kreuz neben seinen vielfältigen internationalen und nationalen Aufgaben auch den Sozialdienst in seinem Programm enthalten habe. In Oberalteich führe die Rotkreuzortsvereinigung schon seit über 15 Jahren derartige Altleutebetreuungen durch, seit drei Jahren in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Pfarramt, wofür man außerordentlich dankbar sei.
Mit großem Beifall wurde zur Kenntnis genommen, daß Max Feldmeier der Senior dieser Gemeinschaft sei; in voller Gesundheit und Rüstigkeit könne er am 11. Oktober seinen 95. Geburtstag feiern. Am liebsten hätte er auf die Autofahrer verzichtet und wäre zu Fuß von Oberaltaich nach den. fünf Kilometer entfernten Großlintach gegangen.
Dann waren es „The Rockies“, die für allerbeste Unterhaltung sorgten und gerne beteiligte man sich auch am Schunkelwalzer und sang altbekannte Lieder kräftig mit. Zwischendrin sprach auch Frau Martha Hofmann einige nette Worte als erfahrene „Seniorenbetreuerin“ und wartete abschließend sogar mit dem gekonnt vorgetragenen „Erzherzog-Johann-Jodler“ auf.
Bürgermeister Josef Landstorfer gab ebenfalls seiner großen Freude über den gutgelungenen „Ehrentag der alten Leute“ Ausdruck und dankte allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses wunderschönen Nachmittags beigetragen haben.
Viel Beifall und große Aufmerksamkeit erhielt das Gesangsduo Dorfner/Mühlbauer, das mit Heimatliedern und traulichen Zitherklängen erfreute. Josef Groß (81) machte sich zu guter Letzt zum Sprecher der geladenen Gäste und sagte ein herzliches Vergelts Gott für diesen erlebnisreichen und unvergeßlichen Nachmittag.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1970


Training und Versammlung
Hunderdorf.
Am Mittwoch findet das Training für alle Senioren ab 18 Uhr statt. Die Wochenversammlung beginnt am Freitag um 20 Uhr bei Sandbiller. Zahlreicher Besuch des Trainings und der Versammlung ist erwünscht, seht, da am Sonntag der Tabellenzweite in Hunderdorf antritt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.09.1970


Heute abend Rotkreuzversammlung
Hunderdorf.
Die Mitglieder der Rotkreuzgruppe treffen sich heute um 20 Uhr im Cafe Weinzierl zur Monatsdienstbesprechung für September. Alle Helferinnen und Helfer werden gebeten, zu kommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1970


Patrozinium in Heilig Kreuz
Windberg.
Diesen Sonntag wird in Heilig Kreuz das Fest Kreuzerhöhung gefeiert, das als zweites Patrozinium jedes Jahr festlich begangen wird. Samstag ist um 19.30 Uhr Vorabendmesse, vorher ab 19 Uhr Beichtgelegenheit in der Marienkapelle. Am Sonntag beginnt mittags um 13.30 Uhr der Rosenkranz. Nach der Predigt trägt wieder der Priester das Kreuz in feierlicher Prozession um den Berg. Anschließend Kreuzesfeier. Um allen Wallfahrern die Mitfeier zu ermöglichen, wird eine Lautsprecheranlage aufgestellt. Der neue Parkplatz an der Teerstraße kann alle Omnibusse und Pkw aufnehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1970


Vom Schaden sollte man sich vergewissern
Irensfelden
. Am Dienstag gegen 15 Uhr geriet ein 50jähriger Pkw-Fahrer aus dein Landkreis nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit seinem Fahrzeug gegen einen Telefonmasten. Er fuhr weiter, in der Annahme, er hätte an dem Mast keinen Schaden angerichtet. Der Mast war nämlich unter der Erde abgeknickt. worden. Dadurch wurden durch Drahtberührung fünf Anschlüsse gestört. Hierzu sagt die Polizei: Bei einem derartigen Unfall muß der Verursacher, auch ohne einen Schaden zu erkennen, die Polizei oder die Störstelle der Post benachrichtigen. Ähnlich dürfte sich ein Unfallfahrer auch bei einem anderen Fall, wo zunächst kein Schaden zu ersehen ist, verhalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1970


Kirchendach ist erneuerungsbedürftig
Hunderdorf.
Eine große Aufgabe, die Erneuerung des Kirchendaches, kommt auf die Pfarrgemeinde zu. Seit langen Jahren ein dringendes Bedürfnis, das eine ganze Lösung erfordert, ist durch die Kirchenheizung jetzt unaufschiebbar geworden. Schon seit Jahren dringt jeder heftige Regen durch das Kirchendach ins Innere der Kirche und bringt im Winter auch geschmolzenes Schneewasser in den Kirchenraum. Der Kostenvoranschlag von etwa 50 000.- DM (durch 50 Prozent zu erwartenden Zuschuß der Diözese, der wohl später nicht mehr gegeben werden kann), auf die Hälfte für die Pfarrgemeinde gesenkt, kann vielleicht gerade in diesem Jahr noch eingehalten werden. Darum gehen in diesen Tagen, wie bei der Kirchenheizung, Briefe an alle Familien und Haushalte mit der Bitte um Zeichnung eines Spendenbetrages. Um baldige Rücksendung der Zeichnungsabschnitte (in spätestens 14 Tagen) wird gebeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.1970


Bruderschaftsfest festlich begangen
Hunderdorf.
Das Gründungsjahr der Herz-Maria-Bruderschaft der Pfarrei Hunderdorf ist das Jahr 1843. Zum Hauptfest am 2. Sonntag im September hatte Pfarrer Ruß auch Prälat Michael Prem eingeladen, um den Hauptgottesdienst und die Festpredigt zu halten. Prälat Prem, der zugleich Stiftsdekan des Stiftskapitels der Basilika Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle in Regensburg ist, sprach über den Sinn dieses Festes und die Bedeutung der Bruderschaft für unsere Zeit. Bereits in der Woche vorher wurden die hl. Messen für die verstorbenen zehn Mitglieder der Bruderschaft zelebriert. Am Dienstag dieser Woche wurde außerdem ein Requiem für alle verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft gehalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.1970


Verloren – Gefunden
Windberg.
In der Gemeindekanzlei wurde ein Schlüsselbund abgegeben. Der Verlierer kann sich diesen zu den Amtsstunden abholen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.1970


Künstliche Besamungsstation
Windberg.
Von der künstlichen Besamungsstation für Rinder in Rotthalmünster liegt in der Gemeindekanzlei die Liste für Vertragsverlängerung für das Jahr 1971 auf. Alle Landwirte, die 1971 besamen lassen wollen, müssen diese Liste unterschreiben. Es wird gebeten, dies in den nächsten Amtstagen zu erledigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.1970


Geisperger: Gleiche Bildungschancen für alle
Zwergschulen seinen bildungspolitischer Bankrott der CSU – Kandidaten der SPD stellten sich vor
Steinburg/Irschenbach.
Am Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Woche besuchten die Kandidaten der SPD für die Landtags- und Bezirkstagswahlen den Landkreis Bogen, um in Steinburg und Irschenbach die Bevölkerung über aktuelle Probleme zu informieren und die Zielsetzungen der sozialdemokratischen Politik darzulegen.
Vor vielen kritischen und politischen interessierten Zuhörern nahm SPD-Landtagskandidat Fritz Geisperger vor allem zur Bildungspolitik Stellung und unterstrich eindrucksvoll die elementare Bedeutung von Bildung und Schule für einen modernen und demokratischen Staat. Geisperger kennzeichnete die Bildungschancen in einem fortschrittsfreudigen Staat als den Gradmesser für soziale und zukunftsoffene Politik, er forderte deshalb, endlich auch in der Bundesrepublik und insbesondere in Bayern den Auftrag des Grundgesetzes zu erfüllen und rief seinen Zuhörern zu: „Wir brauchen gleiche Bildungschancen für alle“. SPD-Landtagskandidat Geisperger umriß nun die Lage auf dem Ausbildungssektor und zeigte die verhängnisvolle Entwicklung der bayerischen Schulpolitik. Nach Geispergers Worten herrschen schon auf dem Kindergartensektor untragbare Zustände. Besonders benachteiligt seien vor allem ländliche Gebiete. So stehen im Landkreis Bogen nur vier Kindergärten für 200 Kinder offen, die Bevölkerung benötige aber Plätze für etwa 2 500 Kinder. „Nur acht Prozent unserer Kinder im Landkreis Bogen können also die Bildungschancen eines Kindergartens ausschöpfen“ erklärte Fritz Geisperger seinen Zuhörern. Der Taubstummenoberlehrer aus Straubing schilderte die enorme Bedeutung der Kindergartenausbildung und setzte sich nachdrücklich für den schnellstmöglichen Bau neuer Kindergärten im Landkreis Bogen ein, um endlich auch diesen Kindern gleiche Bildungschancen zu gewähren. Kinder ohne Vorschul- oder Kindergartenerfahrung seien nämlich schon in der Grundschule entscheidend benachteiligt, dieser Bildungsrückstand setze sich meist verhängnisvoll in den weiterführenden Schulen fort. Der SPD-Kandidat für die Landtagswahl rief den Versammlungsteilnehmern leidenschaftlich zu: „Jedes Kind, gleich ob aus einer Akademiker- oder Arbeiterfamilie, hat das Recht auf Bildung, die seiner Begabung entspricht, die in nicht benachteiligt und ihm die Chancen bietet, alle seine Fähigkeiten für ein erfülltes Leben in sozialer Sicherheit zu entfalten“. Gleiche Bildungschancen aber müßten durch eine entsprechende Politik geschaffen werden.
In Bayern sei seit vielen Jahren die CSU-Regierung für eine verfehlte und falsche Bildungspolitik verantwortlich. Als eindrucksvolle Beispiele für diesen bildungspolitischen Bankrott der CSU nannte Geisperger die ungezählten Zwergschulen, die nun leer oder unbrauchbar für den modernen Schulbetrieb wie anklagende Zeugen in zahlreichen Gemeinden stehen. Millionen habe die CSU dank ihrer bildungspolitischen Unfähigkeit auf dem Bildungssektor vergeudet, ohne dem Auftrag des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung gerecht zu werden. Die Politik der CSU habe gleiche Bildungschancen nicht näher gebracht, sondern die Benachteiligung der Kinder aus niedrigeren Bevölkerungsschichten noch verstärkt.
Geisperger forderte deshalb, den Teufelskreis der CSU-Bildungspolitik endlich zu durchbrechen. Die beste Möglichkeit für einen ersten Schritt in zukunftsträchtige Bildungspolitik sah Geisperger in einem deutlichen Wahlerfolg der SPD. Die CSU müsse endlich erkennen, daß sie schlechte Politik besonders in Bildung und Erziehung nicht ungestraft betreiben dürfe. Fritz Geisperger versprach, sich bei einer möglichen Wahl tatkräftig der Bildungspolitik zu widmen, und hat deshalb die Wähler, ihm am 22. November ihr Vertrauen zu schenken, denn unsere Kinder haben ein Recht auf Bildung und Erziehung“.
Peter Groeben, der SPD-Listenkandidat für die Landtagswahl, brauchte sich der Bevölkerung nicht mehr vorzustellen. Sie kannten ihn bereits aus der letzten Landratswahl im Landkreis Bogen. Groeben unterstrich die Ausführungen seines Parteifreundes Geisperger und bat seine Zuhörer, am Wahltag nicht nur SPD zu wählen, sondern auf der Liste Platz 12 anzukreuzen, um Peter Groeben die alles entscheidende Wählerstimme zu schenken.
Im Laufe der Versammlung stellten sich noch die Bezirkstagskandidaten der SPD vor. Der Direktkandidat Heinz Schwarzer aus Konzell war für seine Zuhörer ein bekanntes Gesicht, denn er hat sich als Kommunalpolitiker seit Jahren unermüdlich für Fremdenverkehr und Regionalplanung, für Schule und Sport im Landkreis Bogen eingesetzt. Auch Wastl Groll, Gemeinderat und Kreisrat aus Ittling und Listenkandidat für die Bezirkstagswahl, fand das Gefallen der Wähler und versprach, bei einer etwaigen Wahl gemeinsam mit Heinz Schwarzer auch im Bezirkstag die „Tür für den Fortschritt“ zu öffnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1970


Oben auf der Böschungskante umgekippt
Hofdorf.
Eine Studentin fuhr am Freitag gegen 17 Uhr mit ihrem Pkw von Bärndorf in Richtung Hofdorf und wollte auf gerader, übersichtlicher Strecke eine Zugmaschine überholen. Doch mußte sie den bereits eingeleiteten Überholvorgang abbrechen, weil ein Opel-Kadett-Fahrer auf der Überholspur nachdrängte. Beim Wiedereinordnen nach rechts mußte sie hinter der Zug-maschine stark abbremsen. Dabei fuhr ein nach-folgender Ford-Pkw auf ihren Wagen auf, der dann nach links ausscherte, eine 1,50 m hohe Böschung hinauffuhr und oben an der Böschungskante umkippte. Der Pkw kam mit den Rädern nach oben zu liegen. Das war bei km 4 bei Hofdorf. Eine Mitfahrerin der Studentin erlitt Verletzungen. Ein Sachschaden von 2 500 DM entstand.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.1970


Trotz Gegenverkehrs überholt
Hofdorf.
Am Samstag gegen 16 Uhr überholte auf der Staatsstraße 2139 ein zweiundzwanzigjähriger Pkw-Fahrer trotz des Gegenverkehrs und stieß 100 m südlich von Hofdorf mit einem Gegenfahrzeug zusammen. Dabei wurde eine Person verletzt. Es entstand Sachschaden von ca. 1 500 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.1970


Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Am Donnerstag findet um 19 Uhr eine Sitzung des Gemeinderates statt, auf der folgende Punkte zur Aussprache kornmen:1. Halbjahresrechnung 1970, 2. Änderung des Be-bauungsplanes an der Eichenfeldstraße, 3. Antrag der Bundesbahn auf Herstellung eines Sichtdreieckes in Holdorf, 4. Straßennamen für erweitertes Bebauungsgebiet, 5. Wohnungsangelegenheiten im Gemeindehaus. Die Sitzung ist öffentlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.1970


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 31. 8. bis 11. 9. 1970 eingereichten Baugesuche
…Heigl Albert, Meidendorf, Gde. Windberg, Scheunenanbau mit Garage … Prämonstratenser-Abtei; Windberg, Umbau der Prämonstratenser-Abtei zum Jugendhaus der Diözese … Miedaner Alfons, Starzenberg, Gde. Hunderdorf, Einbau einer Stallung in die best. Scheune …
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1970


Mit dem Einsiedler nach Einsiedeln
Windberg.
Nach gründlicher Organisation des Administrators des Klosters Windberg erfolgte eine  zweitätige Omnibusfahrt zum bekannten Kloster Maria Einsiedeln in der Schweiz. Am Samstag in aller Herrgottsfrühe um 3 Uhr starteten zwei Omnibusse mit 60 Teilnehmern — unter ihnen P. Administrator und der bekannte Einsiedler, Frater Conrad von Heilig Kreuz bei Windberg. Der greise, hierorts einzige Einsiedler verließ zum erstenmal seine Einsiedelei, um dorthin zu pilgern, wo ein Riesenkloster aus der Einsiedelei entstand. Die vielen Teilnehmer waren von dem herrlich gelegenen alten Kloster begeistert Auf der Hinfahrt landeten die Omnibusse nach einer Mittagsrast in Markdorf bei Salem gegen 15 Uhr in Einsiedeln. Nach einer wirklichen Stippvisite fuhr man am gleichen Tag wieder nach Markdorf, wo übernachtet wurde. Von dort ging die schöne Reiseroute über Konstanz und weiter über Ulm, um am Sonntag gegen 22 Uhr in der Heimat zu landen, jeder voller Erlebnisse vom Klosterbesuch und der herrlichen Landschaft, besonders um den Bodensee herum.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1970


Aus dem Standesamt im September
Windberg.
Beim Standesamt Windberg haben den Bund fürs Leben geschlossen der Former Klaus Ulrich Kahlert von Ehren und die Gastwirtstochter Ingrid Wagner von Windberg. Dem jungen Paar alles Gute auf dem Lebensweg. — Das Aufgebot haben bestellt der Stahlbauschlosser Attila Adam Vranyozky von Ried und die kaufmännische Angestellte Brigitte Christine Körner von Plattling.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1970


84. Wiegenfest
Windberg. Der Austragslandwirt Johann Häusler von Meidendorf kann am Mittwoch sein 84. Wiegenfest feiern. Der Jubilar erfreut sich noch bester Rüstigkeit. Wir möchten ihm noch viele frohe und gesunde Jahre im Kreise seiner Angehörigen wünschen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1970


Auszahlung
Windberg.
Die Sozialhilfe, Pflegegelder und Pflegekindergelder werden am Donnerstag zwischen 14 und 15 Uhr in der Gemeindekanzlei ausgezahlt.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1970


Neuer Ortsteil wird das „Baumviertel“
Hunderdorf.
In der letzten Sitzung des Gemeinderates legte Verwaltungsangestellte Poll-mann die Halbjahresrechnung 1970 vor, die auf allen Einnahme und Ausgabeposten einen normalen Geschäftsverlauf zeigte. Einwendungen gegen die Rechnungslegung erfolgten daher nicht.
Einstimmig stimmte man einer Änderung des Bebauungsplanes in der Eichenfeldstraße zu. Wegen des Neubaues einer Garage durch Herrn Greipl mußte die Bebauungslinie geringfügig vorgezogen werden. Die Bundesbahn hatte an die Gemeinde einen Antrag auf Erstellung eines Sichtdreiecks in Hofdorf gegenüber dem Anwesen Baier gestellt. Dieser Bahnübergang entspricht nicht ganz den Sicherheitsbestimmungen, welche die Bundesbahn heute auf dieser Strecke verlangt, die in Zukunft mit achtzig Stundenkilometern befahren werden soll. Die Gesamtkosten für den Ausbau belaufen sich auf 18 000 Mark, wovon die Bundesbahn der Bund und die Gemeinde jeweils ein Drittel zu leisten hätten. Obwohl bei der ersten Befragung durch Bürgermeister Härtenberger die betroffenen Anlieger ihr Einverständnis erklärten, wurde dieses Ja-Wort bis zur Sitzung wieder zurückgezogen. Die Zustimmung bezog sich auf die Auflassung dieses Überganges und die Anlegung einer Parallelstraße jenseits der Bahnlinie bis zum Übergang. Damit wäre die Gemeinde auch in den Genuß eines Zuschusses der Bundesbahn gekommen, den sie bei der Auflösung von Bahnübergängen gibt. Gemeinderat Schaubeck schlug vor, direkt bei der Ortsausfahrt Hofdorf den Bahnübergang anzulegen und die Übergänge Deschl und Baier aufzulösen. Damit würde man vermeiden, daß landwirtschaftliche Fahrzeuge länger als nötig auf der Staatsstraße wären, wenn sie auf die jenseits der Bahnlinie liegenden Felder fahren müssen. Der Antrag in der von der Bundesbahn angestrebten Form wurde abgelehnt.
Im Siedlungsgebiet Hunderdorf-Süd ist die Festlegung weiterer Straßennamen notwendig. Nach verschiedenen Vorschlägen einigte sich der Gemeinderat darauf, hier die Straßen nach Bäumen zu benennen. Die glücklichste Lösung scheint das nicht zu sein, doch mangelte es an besseren Vorschlägen. Abschließend wurde die Belegung des Gemeindewohnhauses durch einen neuen Mieter beschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.1970


Der teuere Gatte schied für immer,
der Vater schloß die Augen zu.
Nach längerer Krankheit verschied schnell und unerwartet mein lieber Gatte, unser guter Vater, Opa, Bruder, Schwager und Cousin
Herr Rupert Feldmeier
Rentner von Meidendorf

im Alter von 65 Jahren, selig im Herrn.
Meidendorf, Wieshof, Oberwinkling, Geißing, Bärndorf, Oberalteich, Degernbach, Wimpassing, Karpflberg, den 30. September 1970
In tiefer Trauer:
Elisabeth Feldmeier, Gattin
Rupert Feldmeier, Sohn mit Familie
Elisabeth Feldmeier, Tochter mit Bräutigam
und Sohn
Josef, Johann, Xaver, Ludwig und Max, Brüder
Barbara, Sophie und Rosa, Schwestern
und übrige Verwandte
Sterberosenkranz heute um 17 Uhr in Meidendorf. Requiem am Donnerstag, 1. Oktober 1970, um 9 Uhr in der Pfarrkirche Windberg mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.1970


Spielerversammlung und Lehrabend
Hunderdorf.
Heute findet um 20 Uhr die Spielerversammlung statt. Das wegen der Witterung ausgefallene Training wird durch taktische Unterweisung durch den Übungsleiter an der Magnettafel ersetzt. Da es der erste Lehrabend dieser Art ist, dürfte es für jeden Spieler und Fußballfreund interessant sein, teilzunehmen. Auch die Aufstellungen für kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Wiesenfelden müssen vorgenommen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.1970


Heute Probe des Gesangvereins
Hunderdorf.
Am heutigen Dienstag findet um 20 Uhr bei Sandbiller eine Probe des Gesangvereins statt, zu der höflich eingeladen wird. Alle Mitglieder werden dringend gebeten, zu kommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.1970


Standesamtliche Nachrichten
Hunderdorf.
Das Standesamt Hunderdorf konnte im Monat September nur eine Geburt (Geburtsort Bogen) und zwei Eheschließungen verzeichnen. Sterbefälle wurden in dieser Zeit nicht beurkundet. Geburt: Ralf Christian Richtarsky, Hauptstraße, geboren am 9. 9. 1970; Eheschließungen: Kraftfahrzeugmechaniker Albert Bauer, Hunderdorf, Dekan-Kiermaier-Straße, und kaufmännische Angestellte Angela Elisabeth Wanninger, Hunderdorf, Hauptstraße, geheiratet am 25. 9. 1970; Müllermeister Josef Drexler, Oberhunderdorf, Gemeinde Hunderdorf, und Maria Katharina Groß, Hofdorf, Gemeinde Hunderdorf, geheiratet am 25. 9. 1970.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.1970


CSU-Kandidaten stellen sich vor
Steinburg.
Am Samstag findet um 20 Uhr im Gasthaus Berger eine Versammlung der CSU zur Landtagswahl statt. Es sprechen Bezirkstagskandidat Willi Ammer, der Landtagsabgeordnete Alfred Dick und Landtagslistenkandidat Alfons Schäffer. Die Bevölkerung ist freundlich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.1970


Am Sonntag Feuerwehrübung
Windberg.
Am Sonntag findet um 9 Uhr eine Feuerwehrübung statt. Treffpunkt ist das Feuerhaus Windberg. An der Übung haben alle Gruppen teilzunehmen. Erscheinen in Uniform ist Pflicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1970


Tanzlokal Wagner,
Au vorm Wald

Am Samstag, den 10. Oktober 1970
TANZ
Es fasziniert Sie die Schlagerkapelle „The Flippers“
Auf Ihren Besuch freuen sich die Familien
Wagner und Freudenstein
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1970


Steinburg – Bahnhof
Am Samstag. 10. 10 1970
TANZ
Es faszinieren Sie
„THE BLIZZARDS“.
Auf Ihren Besuch freut sich:
Familie Solcher.
Voranzeige: Am Samstag, 17. 10. 1070
Kirchweihtanz mit den Silbersternen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1970


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 28. 9. bis 2. 10. 1970 eingereichten Baugesuche
…Gmeinwieser Seb., Hoch, Gde. Hunderdorf, Neubau einer Doppelgarage …
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.1970


Morgen Fatimafeier
Windberg.
Morgen, Dienstag, ist in HI. Kreuz Fatimafeier. Um 14 Uhr Rosenkranz, um 14.30 Uhr Predigt; um 19.30 Uhr von Windberg nach Hl. Kreuz Lichterprozession mit Fatimafeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1970


MdL Dick: „Die Bayernkarte muß stechen“
Trümpfe der CSU stechen immer – Für ein starkes Niederbayern verstärkt CSU wählen
Steinburg.
 Bei einer CSU-Versammlung, die Bürgermeister Berger leitete, sprachen Bezirkstagskandidat Willi Ammer, Landtagslistenkandidat Alfons Schäffer und der Landtagsabgeordnete Alfred Dick. Alfons Schäffer forderte eine Fortsetzung der bisher geleisteten Arbeit. Der Landkreis Bogen liege in Leistung ganz an der Spitze, wer sich selbst nur beobachte, wie die SPD, sei zu solchen Leistungen nicht fähig. Alfred Dick stellte die Finanzpolitik in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er stellte klar heraus, daß die CSU bisher eine Politik für alle Bürger betrieben habe. Diese Trümpfe müßten auch in Zukunft für Bayern stechen. Niederbayern könne man nicht mit der SPD, sondern durch eine starke CSU stärken.
Mit Alfons Schäffer stellte sich ein verdienter Kommunalpolitiker als Kandidat zum Landtag vor. Die Bevölkerung des Landkreises Bogen hat es in der Hand, zu Alfred Dick einen weiteren CSU-Mann in das bayerische Parlament zu entsenden, einmal durch eine hochprozentige Wahl und zum anderen durch die Stimmen für Alfons Schäffer auf Platz 11 der Wahlkreisliste. Schäffer sagte, die Bevölkerung im Landkreis Bogen und die von ihr an die Spitze des Landkreises gestellten Persönlichkeiten hätten sich nicht selbst bemitleidet, sondern Hand angelegt an eine stetige Verbesserung auf allen Gebieten. Heute gebe es viele gute Straßen, erschlossene Ortschaften, ein ausgebautes Bildungswesen und damit den Anschluß an das bayerische Land. Bayern selbst habe aber durch eine gute Wirtschaftspolitik die Spitze in der industriellen Wachstumsrate aller Bundesländer erreicht. Dies seien Leistungen unter CSU-Politikern. Man müsse die SPD fragen, was sie denn überhaupt für diesen Raum geleistet habe.
Willi Ammer ergänzte die Ausführungen seines Parteifreundes. Bei der Bundestagswahl habe man von den besseren Männern der SPD gesprochen. Heute müsse man feststellen, daß die SPD keine diskutable Mannschaft habe und in den Jungsozialisten einen Zerstörungstrupp in ihren Reihen habe, der die bürgerliche Gesellschaft Systematisch abbauen wolle. Damit aber sei die Zukunft unseres Landes und unserer Menschen nicht zu sichern. Bildung und Ausbildung auf allen Ebenen, eine dem Menschen dienende Politik, wie sie die CSU seit vielen Jahren betrieben habe und auch in Zukunft gestalten werde, seien die Notwendigkeiten für alle Bürger.
Alfred Dick bedankte sich bei den Anwesenden für den Versammlungsbesuch und versprach. auch in Zukunft seine ganze Kraft für eine Fortsetzung der CSU-Politik zum Wohl der Bevölkerung einzusetzen. Es sei für einen Abgeordneten gut, zu wissen, daß er stets gefordert werde. Die CSU in Niederbayern wisse sich dem durch einen festen Zusammenhalt verpflichtet. Es gelte, das Wahlergebnis für die CSU noch zu verbessern und einen Mandatszugewinn zu erreichen. Diesem ersten Ziel müsse alles untergeordnet werden. Es darf nicht vorkommen, daß Bayern zum Experimentierfeld für eine sozialistische Schaukelpolitik werde, die sich in Bonn gerade jetzt als schädlich für alle Deutschen erweise. Mit Sorge sprach der Landtagsabgeordnete vom Wahlkampfstil der SPD. Die Politiker dieser Partei seien ohne Konzept und ergingen sich nur in scheinbar populären Forderungen auf allen Gebieten. Der Blick in die Landschaft sei aber bei diesen Leuten schwer getrübt. Jeder Politiker müsse wissen, daß er nur über das Geld verfügen könne, das durch das Volk erarbeitet werde. Es brauche auch kein SPD-Mann zu glauben, daß ihm 1 000 M-Scheine in den geöffneten Regenschirm fielen Was an Geldmitteln zur Verfügung stehe, sei der sichtbare Beweis für eine großartige Leistung, für die man schlicht allen Bürgern „danke“ sagen könne.
Ausdruck des Dankes aber müsse sein, daß man für diese Landschaft werbe und sie nicht dauernd durch den Dreck ziehe. Am Beispiel des Nationalparkes zeigte Dick auf, daß dadurch unser Land eine gewaltige Wertschätzung erfahren habe. Dies sei eine goldrichtige Politik.
In der Diskussion ging es noch um die Gebietsreform, Fragen des Fremdenverkehrs und um die Schulpolitik. Bürgermeister Berger dankte abschließend den Rednern für ihr Kommen und dem Landtagsabgeordneten Alfred Dick für die ständig bewiesene Unterstützung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1970


Am Donnerstag Rotkreuzversammlung
Großlintach.
Die Monatsdienstbesprechung für die Rotkreuzgruppe Großlintach findet am Donnerstag un 19.45 Uhr im Gasthaus Schlecht in Großlintach statt. Alle Helfer(innen) aber auch Nichtmitglieder, insbesondere die Teilnehmer des letzten Erste-Hilfe-Kurses, sind hierzu höflich eingeladen. BRK-Instruktor R. Niedermeier wird die Veranstaltung leiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.1970


Schlafendem LKW-Fahrer Geld gestohlen
Hunderdorf.
Am Freitag nachts zwischen 2 und 5 Uhr holte ein Spitzbube einem LKW-Fahrer, der sich auf dem Abstellplatz bei der Tankstelle Elbing in der Kabine seines Wagens schlafen gelegt hatte, die Geldbörse mit 140 Mark heraus. Die Landpolizei bittet, ihr sachdienliche Beobachtungen mitzuteilen, die vertraulich behandelt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.1970


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 5. 10. bis 9. 10. 1970 eingereichten Baugesuche
… Heigl Karl, Schafberg, Gde. Steinburg, Antrag auf Vorbescheid wegen Errichtung eines Wohnhauses …
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.1970


Schießsaison hat begonnen
Großlintach.
Zur Generalversammlung des Schützenvereins Großlintach durfte Vorstand Hans Altschäffl fast alle Mitglieder im Vereinslokal Schlecht begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht wies der Vorstand darauf hin, daß der Verein nun fast 20 Jahre bestehe und daß man sich bemüht habe, sich nicht nur im Umgang mit der Waffe zu üben, sondern auch Kameradschaft und Geselligkeit nicht zu kurz kommen zu lassen. Auch in der kommenden. Schießsaison sind wieder außerordentliche Veranstaltungen, wie Kameradschaftsschießen mit anderen Vereinen, Gemeinderat usw., geplant, um das Vereinsleben entsprechend zu beleben. Bei der Wahl wurde Maurermeister Hans Altschäffl in seinem Amt als 1. Vorstand bestätigt. Als sein Stellvertreter ging Hans Helmbrecht, Brandlberg, hervor. Erster Kassier wurde Lud-wig Traimer, zweite Kassiere Maria Grill und Maria Sachs. Das Amt des Schriftführers versieht Siegfried Attenberger, das der Kassenprüfer Xaver Schlecht und Josef.Schröttinger jr.. Als Waffenwart fungiert Helmut Stelzer.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.1970


Kornel Klar 25 Jahre Lehrer
Hunderdorf.
In diesen Tagen konnte Konrektor Klar sein 25jähriges Dienstjubiläum feiern. K. Klar erhielt seine Lehrerausbildung an einer deutschen Lehrerbildungsanstalt in Jugoslawien. Bei Kriegsende kam er nach Deutschland und wurde erstmals in St. Englmar im Schuldienst eingesetzt. Über Neukirchen kam Klar nach Hunderdorf. Zu seinem Jubiläum gratulierten Rektor Czerwenka und die Kolleginnen und Kollegen seiner Schule. Eine Glückwunschadresse des Landrats Hafner sprach den Dank für die pädagogische Tätigkeit von Konrektor Klar aus und enthielt auch den Dank für die Tätigkeit als Kreiskolonnenführer beim Roten Kreuz. Zum Jubiläum unseren Glückwunsch!
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.1970


Tanzkurs für die Jugend
Hunderdorf.
Die aktive Jugendgruppe der Pfarrei Hunderdorf plant für die kommenden Monate einen Tanzkurs. Mit einem Unkostenbeitrag von 20 DM für den Gesamtkurs konnte der Beitrag sehr billig gehalten werden. Anmeldungen sind noch bis zum 20. Oktober möglich und können beim Kaplan oder im Pfarrhaus getätigt werden. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler aus dem 9. Jahrgang und ältere Jugendliche, soweit sie noch zur Jugend gerechnet werden können. Bei der Vorbereitung einer Jazz-Messe können noch Mitarbeiter gebraucht werden. Wer sich mit Instrument (Baßgitarrist, Schlagzeuger) zur Verfügung stellen will, möchte sich umgehend melden. Im November ist im Hinblick auf die Landtagswahl ein politischer Diskussionsabend vorgesehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.1970


Steinburg. (Kirchweihtanz) Am Sonntag begeht die FFW in der Gaststätte Berger-Bräu ihren traditionellen Kirchweihtanz. Es singen und spielen „Die Original-Donaubuam“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.1970


Gott, der Herr, hat gestern meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester und Tante
Frau Katharina Tremmel
geb. Feldmeier – Rentnersgattin in Grottenholz

zu sich heimgeholt.
Grottenholz, Pürgl, Lintach, Ehrn, München, Straubing, den 17. Okt. 1970
In tiefer Trauer:
Josef Tremmel, Gatte
Elfriede Stelzl, Tochter mit Fam.
Martha Rinkl, Tochter mit Fam.
Felicitas Gleixner, Pflegetochter mit Fam.
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Montag, den 19. Oktober 1970, um 9.00 Uhr in Haibach.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.1970


Auf vorbeifahrenden Pkw nicht geachtet
Hunderdorf.
Am Samstag gegen 15.15 Uhr fuhr ein Mann mit seinem Pkw unachtsam auf die Hauptstraße, übersah auf der linken Fahrbahn einen vorbeifahrenden Pkw und fuhr in dessen linke Türseite. Ein Sachschaden von ca. 250 DM entstand.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1970


75. Geburtstag
Hunderdorf. Gestern konnte Josef Bornschlegl, wohnhaft in Hofdorf, Gemeinde Hunderdorf, auf 75 vollendete Lebensjahre zurückblicken. Wir wünschen dem Jubilar zu seinem Wiegenfest alles Gute!
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1970


Verschiedene Zahlungen
Hunderdorf.
Bei der Gemeindekasse Hunderdorf sind die Brandversicherungsbeiträge, die Feuerschutzabgabe, die Hundesteuer usw. einzuzahlen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1970


Gustav Midasch 90 Jahre alt
Hunderdorf.
Sein 90. Wiegenfest konnte am Donnerstag Gustav Midasch, wohnhaft in der Ringstraße feiern. Der Jubilar, der sich körperlicher sowie geistiger Frische erfreuen kann, gehört mit zu den ältesten Bürgern der Gemeinde Hunderdorf. Er wurde in Dirschl, Kreis Leobschütz/Oberschlesien geboren. Dort verbrachte er mit sechs Geschwistern seine Kinder- und Jugendzeit. 1926 hatte er mit Viktoria Midasch, geb. Motyka, den Bund fürs Leben geschlossen. Die Eheleute mußten durch den 2. Weltkrieg die geliebte Hemat verlassen und kamen auf der Flucht in die die CSSR und in die Ostzone, die sie 1945 nicht mehr verlassen konnten. Erst im Zuge der Familienzusammenführung war es möglich, die Ostzone zu verlassen. Von Seitz/Sachsen (Ostzone) kamen sie vor sechs Jahren nach Hunderdorf. Der liebtse Zeitvertreib des rüstigen Jubilars — der sich in Hunderdorf recht wohlfühlt – ist das Spazierengehen. Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Härtenberger, der die Glückwünsche des Gemeinderates und einen schönen Geschenkkorb überbrachte. Die Heimatzeitung schließt sich dieser Gratulation an und wünscht dem hochbetagten Altersjubilar zu seinem Ehrentag noch alles Gute!
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1970


Diebstahl bei Früchteverwertung
Steinburg.
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag holten bisher Unbekannte aus dem Hofraum der Früchteverwertung „Bayerwald“ 22 Kartons mit Bohnensalat, 8 Kartons Heidelbeerwein und 2 Dosen Tomatenmark heraus. Das Diebesgut wurde zunächst auf den werkeigenen Vierradkarren geladen und bis zum wartenden Kraftfahrzeug befördert. Ein Schaden vor 500 DM entstand. Die Landpolizeiinspektion Bogen bittet um sachdienliche Hinweise.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1970


Um 1 200 DM erleichtert?
Steinburg.
Am Freitag um 17 Uhr bezahlte ein Arbeiter nach Zechgelage mit einem Hundertmark-Schein. Dabei sahen seine Zechgenossen, daß er einen größeren Geldbetrag bei sich trug. Ein Tischgenosse begleitete ihn nach Hause. Am nächsten Morgen stellte der Arbeiter zu seinem Entsetzen fest, daß sein ganzes Geld aus der Gesäßtasche — 1 200 DM — verschwunden war. Die Landpolizei ermittelt. Sie nimmt vertrauliche Hinweise entgegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1970


CSU-Kandidaten stellen sich vor
Windberg.
Am Mittwoch um 20 Uhr findet im Gasthaus Wagner eine Wahlversammlung der CSU statt, zu der die gesamte Bevölkerung sehr herzlich eingeladen ist. Es sprechen Landtagslistenkandidat Alfons Schäffer, Kreisrat Josef Deschl und der Landtagsabgeordnete Alfred Dick.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.1970


Lohnsteuerkarten 1971
Hunderdorf.
Wer noch nicht im Besitz seiner Lohnsteuerkarte 1971 ist und nächstes Jahr voraussichtlich eine Lohnsteuerkarte benötigt, wird gebeten, diese in der Gemeindekanzlei bis spätestens 31. Oktober abzuholen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.1970


Heute Gemeinderatssitzung
Hunderdorf. Heute findet um 19 Uhr im Gemeindeamt eine Sitzung des Gemeinderate statt. Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung: 1. Genehmigung einer Vereinbarung mit der Deutschen Bundesbahn, 2. Aufstellung von Feldgeschworenen, 3. Stellungnahme zur geplanten 20-kW-Leitung der OBAG. Die Sitzung öffentlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1970


Kreisrat Dachauer spricht
Gaishausen.
Am Freitag um 20 Uhr findet Gasthaus Solcher in Gaishausen eine Wahlversammlung der CSU statt, bei der Kreisrat Dachauer und Landtagslistenkandidat Toni Schmalzl sprechen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1970


Wahlversammlung der CSU
Großlintach.
Am Samstag um 20 Uhr findet im Gasthaus Schlecht eine Wahlversammlung der CSU statt, zu der die gesamte Bevölkerung eingeladen ist. Es sprechen der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Felix Dachauer, Landtagslistenkandidat Toni Schmalzl und Bezirkstagskandidat Josef Lermer. Die Versammlung leitet der CSU-Ortsvorsitzende Alois Brandl.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1970


Politischer Frühschoppen der SPD
Windberg.
Am Sonntag, 25. Oktober, findet um 10 Uhr im Gasthaus Amann in Windberg ein Politischer Frühschoppen des Kreisverbandes Bogen der SPD statt. Kurzreferate der beiden SPD-Landtagskandidaten Fritz Geisperger, Straubing, und Peter Groeben, Bogen, sowie der Bezirkstagskandidaten Heinz Schwarzer, Konzell, und Wastl Groll, Ittling, über Bundes-, Landes- und Kreispolitik der SPD sollen zu einer Diskussion überleiten. Die Bevölkerung von Windberg und insbesondere die wahlberechtigte Jugend ist zu diesem Politischen Frühschoppen höflich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1970


DM 500,– Belohnung!
In der Nacht vom 14. zum 15. Oktober wurden aus unserem Hofraum
8 Kartons a` 12 Flaschen Heidelbeerwein
22 Kartons a` 12/2 Gläser Bohnensalat
2-10/1 Tomatenpaprika
gestohlen.
Die Täter benutzten einen Handwagen aus unserem Betrieb zum Wegschaffen des Diebesgutes, den sie in der Nähe auf einer Wiese liegen ließen.
Für Informationen, die zur Ergreifung der Täter führen wird obige Belohnung ausgesetzt.
Informationen an die Landpolizei Bogen oder an
Bayernwald Früchteverwertung Wilhelm Philipp KG,
Zweigbetrieb Steinburg/Ndb., 8441 Steinburg/Ndb. Telefon 09961 / 207

Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1970


Lohnsteuerkarten sind ausgestellt
Windberg.
Die Lohnsteuerkarten für das Jahr 1971 können zu den üblichen Amtszeiten in der Gemeindekanzlei abgeholt werden. Die Amtszeiten sind Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 8 bis 9 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1970


Geisperger: Stimmung günstig für die SPD
Landkreis Bogen hat das geringste Gewerbesteueraufkommen pro Einwohner – Günstige Stimmung für die SPD
Windberg.
Peter Groeben, der auf Platz 12 der SPD-Liste für die Landtagswahlen kandidiert, begrüßte am Sonntag im Gasthaus Ammer viele politisch interessierte Windberger Bürger zum schon traditionellen politischen Frühschoppen der SPD. Der Ingenieur und Gewerbestudienrat aus Bogen betonte in seinen einführenden Worten, die SPD reise im Wahlkampf nicht durch das Land, um die landschaftlichen Schönheiten unserer Heimat für den Fremdenverkehr anzupreisen, sie decke vielmehr als Oppositionspartei in Bayern Fehler, Versäumnisse und Mißstände der CSU-Regierung auf. Im Gegensatz zur CSU-Opposition in Bonn, bei der man leider oft echte Gegenvorschläge vermisse, sei sie aber bereit, eigene Vorstellungen darzulegen und dem Bürger nahezubringen. Peter Groeben ermunterte deshalb seine Zuhörer, am 22. November die ganze Macht ihrer Stimme einzusetzen und SPD zu wählen.
SPD-Landtagskandidat Fritz Geisperger begrüßte in seinem kurzen, doch herzhaften Referat die aufgeschlossene und freundliche Stimmung, die den SPD-Kandidaten in den meisten Versammlungen von der Bevölkerung entgegengetragen werde. Hier zeichne sich ein deutlicher Wandel in der Haltung gegenüber der Sozialdemokratie ab. Das einst tief verwurzelte Mißtrauen schwinde immer mehr. Immer offensichtlicher erkenne der Bürger in der SPD wieder die Partei der breiten Volksschichten. Geisperger gab der Hoffnung Ausdruck, daß sich diese Sympathiebeweise für die SPD auch bei den bevorstehenden Landtagswahlen in politisches Gewicht umsetzen werden und dankte zugleich allen kritischen und politisch aufgeschlossenen Bürgern, die sich in den zahlreichen bisherigen Versammlungen des SPD-Landtagskandidaten und all seiner Parteifreunde zu sachlicher Diskussion und staatsbürgerlichem Engagement bereit fanden.
Fritz Geisperger widmete sich nun vor allem dem Landkreis Bogen. Selbstverständlich sei die Entwicklung im Landkreis Bogen nicht stillgestanden. Selbstverständlich sei auch hier die Wirtschaftskraft gestiegen. Doch dürfe man den Landkreis Bogen nicht isoliert betrachten, man müsse ihn vielmehr mit anderen Landkreisen in Niederbayern und Bayern vergleichen. Fritz Geisperger zeigte vor diesem Hintergrund das Gewerbesteueraufkommen im Landkreis Bogen auf. Das Ergebnis war nicht gerade erfreulich. Aus der neuesten Statistik des Bayerischen Statistischen Landesamtes über das Steueraufkommen der bayerischen Städte und Landkreise verdeutlichte der Straubinger Taubstummenlehrer eindringlich und eindrucksvoll die tatsächliche Wirtschaftslage des Landkreises: „Gott sei‘s geklagt, aber mit 56,43 DM Gewerbesteuer pro Einwohner steht der Landkreis Bogen an allerletzter Stelle in ganz Bayern!“ Geisperger verwies dabei auch auf den drittletzten Platz in der Wirtschaftskraft und auf die schlechte Verdienstsituation im Landkreis Bogen. Der SPD-Landtagskandidat forderte die Versammlung auf, aus diesen traurigen, aber leider wahren Tatsachen die erforderlichen politischen Konsequenzen zu ziehen und die Kandidaten der SPD mit einem starken Stimmenrückhalt in den Landtag und den Bezirkstag zu schicken.
Kreisrat Heinz Schwarze r, der für den Bezirkstag kandidiert, schilderte klar, anschaulich und sachlich die Aufgaben und Möglichkeiten des Bezirkstages. Zwar könne dieser als noch kommunale Einrichtung nicht die großen Linien der bayerischen Landespolitik bestimmen, den-noch stünden ihm aber einige äußerst wichtige Aufgabenbereiche offen. Im Zuge der gerade für unseren Stimmkreis dringend erforderlichen Industrieansiedlung könne der Bezirkstag Zu-schüsse für die Ausweisung neuer Industriegelände gewähren. Vor allem könnte sich der Bezirkstag, der an der OBAG beteiligt ist, für günstigere Strompreise in strukturschwachen Gebieten einsetzen. Heinz Schwarzer betonte: „Eine derartige Förderung wäre für den Raum Straubing-Bogen Gold wert. Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, unserer Heimat auch in dieser Beziehung zu helfen“. Bezirkstagskandidat Heinz Schwarzer sprach noch über die notwendige Förderung des Breitensports, über die Förderung des Fremdenverkehrs und strukturpolitische Maßnahmen und bat die Versammlung um ihr Vertrauen bei den bevorstehenden Bezirkstagswahlen, in denen er als einziger Vertreter des Landkreises Bogen kandidiert.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1970


TÜV überprüft Traktoren
Windberg.
Der nächste Untersuchungstermin für die Traktoren aus unserer Gemeinde findet am Freitag, 6. November, in Steinburg von 8 bis 12 Uhr statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.1970


Bürgermeister feierte 60. Wiegenfest
Windberg.
Am Freitag feierte Bürgermeister Anton Kittenhofer sein 60. Wiegenfest. Dies nahm der Gemeinderat Windberg zum Anlaß, sich in der Gemeindekanzlei zu treffen, den Jubilar in seine Mitte zu rufen und ihn zum 60. Wiegenfest zu beglückwünschen. Zweiter Bürgermeister Feldmeier überreichte dem Jubilar im Namen des Gemeinderates einen Geschenkkorb, wünschte noch viele Jahre in bester Gesundheit und gute Zusammenarbeit. Auch dankte er ihm für den bisherigen 10jährigen Dienst als Bürgermeister zum Wohle der Gemeinde.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.1970


Schuttabladeplatz muß gesperrt werden
Müllabfuhr wird neu geregelt – Bahnübergänge in Hofdorf werden aufgelassen – Aus der Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Bei der Gemeinderatssitzung am. Donnerstag stand auf der Tagesordnung die Genehmigung einer Vereinbarung mit der Deutschen Bundesbahn. In dieser Vereinbarung wird angestrebt, bei der Ortsausfahrt Hofdorf (Baier) bei km 15,010 eine neue Bahnkreuzung zu errichten. Die Bahnübergänge nach Sollach und zum Quellenberg werden aufgelassen. Das Straßenstück erhält von der Staatsstraße bis zum Bahnübergang eine Fahrbahnbreite von 5,50 m und soll mit einer Bitukiesdecke befestigt werden. Die anschließenden Wegstücke auf westlicher Seite erhalten eine Fahrbahnbreite von 4,00 Meter und bis zur Einmündung an die bisherigen Verbindungswege ist eine wassergebundene Fahrbahndecke vorgesehen. Die Kosten dieser Maßnahme übernimmt die Deutsche Bundesbahn, die künftige Unterhaltung der Straßen die Gemeinde. Der Gemeinderat stimmt dieser Vereinbarung mit dem Vorbehalt zu, daß der Weg von der Staatsstraße bis zum Bahngleis mit einer Verschleißschicht versehen wird und die anschließenden Wegstrecken mit einem 45 cm starken Unterbau befestigt werden.
In der Gemeinde ist zur Zeit nur ein Feldgeschworener tätig. Das Landratsamt legte der Gemeinde nahe, vier bis sieben Feldgeschworene aufzustellen. Der Gemeinderat schlug vor, folgende Leute für das Amt des Feldgeschworenen zu benennen: Schaubeck Jos. sen. (Thannanger), Geiger Karl (Hofdorf), Fellinger Ludwig (Sollach) und Schroll Johann (Oberstetten).
Erneut befaßte sich der Gemeinderat mit einem Antrag der OBAG Deggendorf auf Erstellung einer Starkstromleitung in Thannanger und Berndorferholz. Dem Antrag wird zugestimmt, nachdem zur Kenntnis genommen worden war, daß die Trassenführung der 20-KW-Leitung zufriedenstellend geregelt und die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen wurden.
Ernste Schwierigkeiten bereitet den Gemeindevätern der Müllabladeplatz in Sollach. Es wurde wiederholt festgestellt, daß die Müllablader ihren Unrat und die Abfälle nicht über den Hang hinunterräumen, sondern nur auf der bereits eingeebneten Fläche abladen. Der Müllabladeplatz ist deshalb von sperrigen Gütern überfüllt — ja man ging sogar soweit und schüttete bis zum vorbeiführenden Weg auf, so daß dieser nur mehr mit Mühe und Not befahren wer-den konnte. Bürgermeister Härtenberger betonte, daß dieser Zustand nicht länger tragbar sei, denn schon die Räumung belastet die Gemeinde mit erheblichen Kosten. Es wurde deshalb beschlossen, daß der Schuttabladeplatz gesperrt wird und nur jeden Freitagnachmittag zum Abladen geöffnet wird. Das ordnungsgemäße Abladen soll dann vom Gemeindearbeiter überwacht werden. Ferner beschloß der Gemeinderat, die Bebauungsfrist der Baugrundstücke im Bebauungsgebiet „Bahnhofsiedlung-Erweiterung“ von bisher 3 Jahren auf 5 Jahre zu erweitern.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1970


Wir brauchen
Poltiker, auf die man sich verlassen kann
Hervorragend besuchte CSU-Versammlung in Großlintach – Kreisrat Dachauer: Ziel der CSU-Strukturpolitik: Gleiche Chancen für alle Bürger
Großlintach.
Die Gastwirtschaft Schlecht war am Samstag bis auf den letzten Platz besetzt, als der CSU-Vorsitzende von Oberaltaich, Alois Brandl, die erste Wahlversammlung eröffnete. Kreisrat Felix Dachauer setzte sich mit den Wahlaussagen der SPD-Redner auseinander, die so tun, als beginne das Glück des bayerischen Landes erst, wenn die Sozialdemokratische Partei auch in Bayern zum Regieren komme. Was die Herren Geisperger, Groeben und Schwarzer unserer Bevölkerung weiszumachen versuchen, sei im wahrsten Sinne des Wortes Volksverdummung und Volksverhetzung.
Was die SPD/FDP-Regierung in einem einzigen Jahr auf Bundesebene zustande gebracht habe, sei alles andere als rosig, fuhr der Redner fort. Was wurde von dieser Regierungskoalition alles versprochen?, fragte Dachauer: Stabile Wirtschaft, stabile Preise, Steuersenkungen. SPD und FDP haben nichts gehalten. Sie brachten uns Inflation, Preissteigerungen, höhere Steuerlasten. Auch in der Ostpolitik sagten Brandt und Wehner: „Verzicht ist Verrat!“. Und dann unterschrieben sie die sowjetischen Forderungen.
Wir haben allen Grund, der SPD/FDP-Regierung bei ihrem Finanzgebaren auf die Finger zu sehen. Die schleichende Geldentwertung habe seit dem Amtsantritt dieser Bundesregierung eine unerträgliche Höhe erreicht. Das sei die Sorge des ganzen deutschen Volkes.
Kurz vor der allgemeinen Katastrophe sah sich die SPD/FDP-Regierung zum Handeln genötigt — auf Kosten von uns allen: Die Verbraucher müssen ab 1. 8. 1970 einen Zuschlag von 10 Prozent auf die Lohn-, Einkommen- und Körperschaftssteuer zahlen. Gleichzeitig wurden durch die Aussetzung der degressiven Abschreibung vor allem die kapitalschwachen mittelständischen Betriebe empfindlich getroffen.
Scharf setzte sich Dachauer auch mit den Vorhaben des Bundesjustizministers Jahrs auseinander, der der Pornographie Tür und Tor öffnen wollte, der das Ehescheidungsrecht zu Ungunsten der Ehefrau ändern möchte und der keine Hemmungen habe, das keimende Leben im Mutterleib durch einen entsprechenden Abtreibungsparagraphen zu vernichten. Wo sind wir denn nun gelandet? rief der Sprecher unter dem Beifall der Anwesenden aus. Seien wir deshalb auf der Hut vor einer Regierung, deren Ziel es sei, ein sozialistisches Deutschland und Europa zu schaffen.
Auf die Landtagswahl in Bayern eingehend, meinte der Referent, daß die CDU/CSU nicht so vermessen sei zu behaupten, daß sie alles recht gemacht habe. Wer aber behaupte, Bayern sei in allen Bereichen das „Schlußlicht“ in der Bundesrepublik Deutschland, der sage bewußt die Unwahrheit.
Richtig sei vielmehr, daß Bayerns Wirtschaft seit über zehn Jahren stärker wachse, als die aller Bundesländer im Durchschnitt. Bayern mußte sich vom Agrarland wandeln zu einem Staat mit krisensicherer Wirtschaftskraft auf aussichtsreicher Industrie und lebensfähigerer ertragreicher Landwirtschaft. Nun gelte es, diese Basis zu festigen und Bayern so zu gestalten, daß es sich hier auch in den kommenden Jahrzehnten gut und sicher leben lasse. Die Bayerische Staatsregierung habe genaue Vorstellungen davon, was der Staat in den nächsten Jahren tun müsse.
Zur Kulturpolitik meinte Kreisrat Dachauer, daß eine jahrelange Kampagne gegen die bayerische Kulturpolitik angesichts klarer und harter Zahlen zusammengebrochen sei. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Probst habe vor kurzem statistische Feststellungen gebracht, die eindeutig ausweisen, daß Bayern nicht hinter, sondern vor anderen Bundesländern stehe.
Die bisherigen Leistungen der CSU-Regierung in den vergangenen 13 Jahren lassen keinen anderen Schluß zu, als dieser Partei auch am 22. November 1970 wieder das Vertrauen zu schenken. sagte Dachauer abschließend.
Dann stellten sich Toni Schmalzl als Listenkandidat für den Bayerischen Landtag und Josef Lermer als Kandidat für den Bezirkstag vor. Beide Politiker gaben ihre Zielvorstellungen bekannt. Sie versprachen nichts weiter, als sich nach besten Kräften für die Menschen unserer bayerischen Heimat einzusetzen. Angenehm fiel dabei auf, daß Toni Schmalzt auch seinen Mitkandidaten Alfons Schäffer empfahl, „wenn einem mein Gesicht nicht gefallen sollte“ und daß Josef Lermer weitaus mehr aufzuzeigen wußte, wofür es sich einzusetzen gelte, als nur den Kindergartenbau und die Schaffung von Sportplätzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1970


Wissenschaftler bestätigen Konjunkturpolitik der Regierung
SPD-Versammlung mit MdB Wittmann, Straubing
Großlintach.
Am Montag hielt die SPD in Großlintach im Gasthaus Schlecht eine Wahlversammlung ab. Bundestagsabgeordneter Otto Wittmann meinte, die CSU-Opposition versuche derzeit den Leuten einzureden, nach einem Jahr Regierungszeit des Kabinetts Brandt/Scheel sei innenpolitisch nichts geschehen und die Außenpolitik sei eine nationale Katastrophe. Die Wirklichkeit sehe jedoch ganz anders aus. Die jahrelang eingefrorene deutsche Ostpolitik sei endlich aufgetaut und nach monatelangen zähen Verhandlungen habe der Bundeskanzler den Gewaltverzichtsvertrag unterzeichnen können. Es sei das alleinige Verdienst der Bundesregierung, das Gespräch mit den Sowjets über die Sicherheit Berlins in Gang gebracht zu haben. Die in der Schlußphase stehenden Verhandlungen zwischen Bonn und Warschau, die Sondierungen mit Prag, seien bedeutende Schritte zur Erweiterung, des außenpolitischen Handlungsraumes der Bundesrepublik. Das Gespräch zwischen Willy Brandt und Willi Stoph habe daneben zur Verbesserung des innerdeutschen Handels geführt. Heute sei bereits ein Anstieg von 28 Prozent zu verzeichnen. Der Redner gab zu, daß im Hinblick auf. die völlig neue Weichenstellung in der Außenpolitik, die in der Presse überaus breiten Raum einnahm, bei der Bevölkerung der Eindruck entstehen konnte, auf dem Gebiet der Innenpolitik sei nichts geschehen., Der Katalog der getroffenen Maßnahmen, der bereits rechtskräftigen Gesetze und der vorliegenden Entwürfe beweise jedoch eindeutig das Gegenteil. Der Redner erinnerte in diesem Zusammenhang an die Herabsetzung, des Wahlalters. an das Amnestiegesetz für Demonstrationstäter und an den Entwurf einer Novelle zur Zivilprozeßordnung.
Auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik eingehend, meinte Wittmann, die SPD/FDP-Regierung habe eine Vielzahl von wirtschaftspolitischen Entscheidungen getroffen, um die Konjunktur in den Griff zu bekommen. Er erinnerte an die Aufwertung der DM, an Haushaltssperren, an die Konjunkturausgleichsrücklage und zuletzt an den 10prozentigen Konjunkturzuschlag. Hinter den teilweise von CSU-Rednern geäußerten Zweifeln, ob der Konjunkturzuschlag tatsächlich wieder zurückgezahlt werde, stehe die böswillige Unterstellung, die SPD/FDP-Koalition halte sich nicht an Gesetze. Wittmann versicherte, es sei gesetzlich festgelegt, daß der Zuschlag bis Ende Juni 1971 erhoben werden soll.. Die Bundesregierung könne diesen Zeitraum durch Rechtsverordnung verkürzen, jedoch nicht verlängern. Ebenso sei gesetzlich festgelegt, daß die Gelder bei der Bundesbank festgesetzt sind, bis spätestens 31. März 1973 zur Rückzahlung freizugeben sind. Der Abgeordnete warnte davor, den Stabilitätsfanatikern in den Reihen der CSU-Opposition Glauben zu schenken, die selbst um den Preis der Arbeitslosigkeit den Preisauftrieb vollends in die Knie zwingen wollten. So habe wissenschaftlicher Sachverstand den „Bangemache-Argumenten“ der Opposition einen derart vernichtenden Schlag versetzt, der die Gemeinschaftsdiagnose der fünf wissenschaftlichen Institute für das Jahr 1970 Prof. Schiller finde in dieser Stellungnahme seine Wirtschaftspolitik als richtig bestätigt.
Abschließend stellte der Redner fest, die Koalition sei ein Regierungsbündnis für vier Jahre eingegangen und sei entschlossen, die vier Jahre in progressiver Arbeit durchzustehen. Nach Ablauf der Regierungszeit könne der Bürger die sozial-liberale Regierung daran messen, ob die inneren Reformen vorangebracht unter gleichzeitiger Erhaltung von Wachstum und Stabilität.
In der lebhaften Diskussion wurden insbesondere Fragen der Landwirtschaft angesprochen. Wittmann erläuterte das landwirtschaftliche Förderungsprogramm von Bundeslandwirtschaftsminister Ertl. Es gelte, so Wittmann, die Bauern vor weiteren Fehlinvestitionen zu schützen und damit Vermögensverluste zu verhindern. Aus diesem Grund komme künftig nur eine Förderung von entwicklungsfähigen Betrieben in Frage. Es seien ferner weitere soziale Maßnahmen, wie die Schaffung einer eigenen Krankenversicherung für Landwirte, vorgesehen. Die Leistungen dieser Krankenversicherung sollen dieselben sein, wie in sonstigen gesetzlichen Krankenversicherungen, jedoch ohne die für ausgefallenen Arbeitsverdienst sonst vorgesehenen Geldleistungen. Stattdessen würde Krankenkasse nach dem Entwurf die Kosten einer Ersatzkraft bis zur Dauer von höchstens drei Monaten bei stationärer Behandlung und Pflege übernehmen.
Zum Abschluß der Veranstaltung stellte sich auch der Landtagskandidat Peter Groeben von Bogen vor.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1970


Schützen eröffnen Saison
Meidendorf.
Am Samstag beginnt im Vereinslokal Huber die neue Saison des Schützenvereins. Alle Mitglieder sind dazu eingeladen. Beginn 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1970


Bauerhochzeit
Glockn läutn, Kinder laufn,
junge Leut, an ganzn Haufn
sehgst recht stolz an Dorf zuageh,
ozogn alle stramm und schö.

Doch dös allerschönste Paar
san heut d‘ Brautleut, dös is klar.
Sauber zamgricht san s‘ dö zwoa,
jeds schaugt aus wia aus ‘m Oa.

Schon san s‘ vorn am Traualtar
und scho san s‘ a Ehepaar.
Weisung hat da Pfarrer gebn
für dös ganze Erdnlebn.

Bei da Kirchtür draußn scho
geht da Glückwunschtrubl o;
nach dö Leut wenns gang, o mei,
rnüaßtns Glück ham mehr wia Heu.

Aber jetz, an Wirtshaus zua,
bet ham mir bestimmt jetz gnua;
und scho wieder gibts a Grenn,
jeds dös wart auf d‘ Gaglhenn.

S‘ Brautpaar kimmt zu koana Ruah,
d‘ Musi spielt scho immerzua,
und jetz bei dem Gästempfang
wird eahm gwiß dö Zeit net lang.

Dann erst dort beim Hochzeitsmahl,
hundertfuchzg san ’s an der Zahl,
alle tuans heut nobl speisn
und an Brautpaar d’Ehr erweisen.

Und an Brautführer schaugts o!
Hat der net a Schwipserl scho?
Wia der heut sei Steckerl schwingt,
wenn er seine Gstanzl singt.

Und dann erst da Hochzeitslader
hat vo gestern na an Kater;
denn sei Stimm hat heut an Ton
wiar a altes Grammophon.

Aber jetz geht s‘ Tanzn o,
a dö altn Luada no
tanzn wia da Lump am Stecka,
hoaß is drinna zum Vorecka.

Ja dö Musi haut heut drei,
wer möcht heut net lusti sei?
Nur a paarmal is’s im Jahr,
daß ma sehgt a Hochzeitspaar.

Schau, da Hochzeiter schaut hantig!
Wettn mag i, der is grantig;
macht der jetz a depperts Gfries,
dem hams Braut gstoin, aber gwiß!

D’Musi hat an Saal verlassn,
d’Leut stehn druntn auf da Straßn,
und nach anderthalbe Stundn
hat der Mo sei Weiberl gfundn.

Scho gehts weiter mitn Tanzn,
Wirt, hol glei an frischn Banzn!
S‘ Brautpaar und a d’Leut solln leben,
nochmoi tua ma s‘ Glasl hebn.

Bei dö Ehrntanz hörst erst Weisn!
Ja, dö Musi muaß i preisn.
S# Brautpaar tanzt ganz traumverlorn,
wieder san zwoa glückli worn.

Ludwig Hieninger
Wachsenberg/8441 Steinburg
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1970


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 12. 10. bis 16. 10. 1970 eingereichten Baugesuche

Prämonstratenser-Abtei, Windberg, Wiederaufbau d. Wirtschaftsgebäudes … Geiger Anna, Apoig, Gde. Hunderdorf, Neubau einer Garage mit Werkraum und Anbau des Wohnhauses … Grabs Hilde, Darmstadt, Heinrich-Rinck-Weg 7, Neubau eines Wohnhauses in Hunderdorf … Sportverein Hunderdorf, Neubau von Wasch- und Umkleideräumen sowie Schulungsraum … Quelle: Bogener Zeitung, 30.10.1970


Maria Grunert 80 Jahre alt
Hunderdorf.
Am Dienstag konnte die Rentnerin Maria Grundert, wohnhaft Hunderdorf, Hauptstraße, ihr 80. Wiegenfest feiern. Die Jubilarin, die sich noch besonderer Rüstigkeit sowie geistiger Frische erfreuen kann, wurde in Breslau, Schlesien geboren. Sie wuchs mit vier Geschwistern in Breslau auf und erlernte den Beruf einer Näherin. An ihrem Geburtstag 1909 hatte sie mit Max Grunert den Bund fürs Leben geschlossen. Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor, zwei starben schon im Kindesalter. 1945 mußten die Eheleute die Heimat verlassen und kamen nach Hunderdorf. 1960 ist der Ehemann verstorben. Trotz ihres hohen Alters versorgt die Jubilarin ihren täglichen Haushalt. Zu den Gratulanten gehörten neben den vier Kindern auch sechs Enkel und acht Urenkel. Die rüstige Jubilarin liest seit 25 Jahren die Heimatzeitung. Wir wünschen unserer treuen Leserin noch viele frohe Lebensjahre bei bester Gesundheit!
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1970


Schulhausbau in Zeitdruck
Hunderdorf.
Dur die Schlechtwetterperiode der letzten Wochen hat der Schulhausbau etwas gelitten. Bereits jetzt müßte der Rohbau so weit gediehen sein, daß mit der Montage des Daches begonnen werden sollte. Die Baufirmen sind nun beim Ausbau des letzten Stockwerkes und man darf damit rechnen, daß anfangs November diese Arbeiten abgeschlossen werden. Sollte das Wetter dann noch freundlich genug sein, so wird man sicher noch vor Einbruch des Winters das Dach aufsetzen. Es ist anzunehmen, daß dann die Installation von Licht, Wasser und Heizung vorgenommen werden kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1970


Schluckimpfung im November
Hunderdorf.
Das Staatliche Gesundheitsamt Bogen führt im Monat November 70/Januar 71 eine Schluckimpfung gegen Kinderlähmung durch. Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder und Jugendliche vom vollendeten 3. Lebensmonat bis zum 18. Lebensjahr, die bisher noch nicht oder unvollständig geimpft sind oder die an der Salk-Impfung (Einspritzung) teilgenommen haben. Merkblätter sind in der Gemeindeverwaltung erhältlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1970


Auszahlung
Windberg.
Die Sozialhilfe, Pflegegelder und Pflegekindergelder werden am Allerheiligentag zwischen 13 Uhr und 13.45 Uhr in der Gemeindekanzlei ausbezahlt. Um pünktliches Abholen wird gebeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1970


Mein treusorgender Lebenskamerad und gütiger Bruder, Onkel und Vetter
Herr Herbert Roll
Fabrikdirektor i. R.

geb. 11. 1. 1891 – gest. 29. 10. 1970
hat uns für immer verlassen.
Steinburg, den 30. Oktober 1970
In tiefstem Herzeleid:
Dorothea Roll, geb. Goebell
und Angehörige
Beerdigung Samstag, den 31. Oktober 1970, um 15.00 Uhr, im Friedhof Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1970

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