1977# 07-08

Großlintach. Schützenverein: Samstag, 2. 7., 11 Uhr, Treffen der Mitglieder in Schützenkleidung vor der Pfarrkirche Oberalteich zur Teilnahme an der Hochzeit des Schützenmeisters.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.07.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Sonntag, 3. Juli, 7.30 Uhr, Abfahrt bei Georg Baier nach Patersdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.07.1977


Au vorm Wald. FFW: Sonntag, 3. Juli, 8 Uhr, Treffen im Vereinslokal Wagner zur Teilnahme an der Fahnenweihe Mariaposching.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.07.1977


Meidendorf. Schützenverein: Morgen, Samstag, Fahrt mit dem Bus zum Waldfest nach Furth im Wald; Zusteigemöglichkeit in Hunderdorf um 17.10 Uhr in Meidendorf um 17.20 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.07.1977


Sperrmüllabfuhr am Samstag
Hunderdorf.
Für die an die gemeindliche Müllabfuhr angeschlossenen Haushaltungen findet am kommenden Samstag, 2. Juli, die Abfuhr des Sperrmülls statt. Das abzufahrende Sperrgut ist ab 7 Uhr früh am Straßenrand bereitzustellen. Große und schwere Gegenstände sind entsprechend zu verkleinern.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.07.1977


Heuer noch ein Sprachheilkurs
Windberg.
Die Sprechheilkurse, die der Caritasverband schon seit vielen Jahren im Jugendhaus des Klosters Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) durchführt, finden nach wie vor großes Interesse. Um nun auch den Sprechbehinderten, die am letzten zehntägigen Kurs während der Pfingstferien nicht teilnehmen konnten, Gelegenheit zu geben, ihre Spechschierigkeiten zu überwinden oder enigstens zu verbessern, veranstaltet der Caritasverband gegen Ende der Sommerferien vom 2. bis 11. September 1977 nochmals einen solchen Sprechheilkurs. Teilnehmen können daran Knaben und Mädchen ab dem 10. Lebensjahr, aber auch Jugendliche. Neben den von Dozent Karl Zeller, Augsburg, und seinem Mitarbeiterteam in Einzel- und Gruppentherapie gebotenen Sprechübungen ist für die Teilnehmer, wie sich immer wieder zeigt, dabei auch das Gemeinschaftserlebnis von großer Bedeutung für den Heilerfolg. Anmeldungen für diesen Kurs nimmt der Diözesan-Caritasverband Regensburg, Von der Tannstr. 7, schon jetzt entgegen, damit rechtzeitig auch evtl. notwendige Zuschüsse vermittelt werden können.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.07.1977


Windberger Abend mit den Undugus
Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Landjugendbewegung bereitete Programm vor
Straubing-Bogen.
Die Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Landjugendbewegung traf sich zu ihrer regelmäßig stattfindenden Sitzung in Windberg. Im Mittelpunkt der ArGe Sitzung war der Windberger Abend mit den Undugus. Undugus heißt Freundschaft. Die ostafrikanische Jugend- und Folkloregruppe ist vom 30. Juni bis 16. Juli zu Gast in Windberg. Die Afrikaner führen in dieser Zeit in verschiedenen Orten des Landkreises ihre Musik auf und weisen auf ihre Probleme in Kenia hin.
Da die Jugendlichen aus Kenia ihre nächtliche Bleibe in der Jugendbildungsstätte Windberg gefunden haben, überlegten sich die Verantwortlichen der ArGe Bogen, ob sie nicht einen Windberger Abend mit den Freunden aus Kenia veranstalten sollten. Dieser Windberger Abend mit den „Undugus“ findet am Montag, 4, Juli, um 19.30 Uhr statt.
Neben dem Informationsteil wird ein Gottesdienst und ein Folkloreabend stattfinden. Den Gottesdienst werden die ,,Undugus“ auf ihre Weise gestalten. Im Folkloreabend führen die Jugendlichen aus Kenia ihre heimatlichen Tänze auf und singen afrikanische Lieder (Gospels). Unter anderem bieten sie auch internationale Songs an, zu denen getanzt werden kann oder soll.
Es soll ein Abend der Freundschaft und Begegnung werden. Zu dem Windberger Abend, der bei schönem Wetter im Garten des Klosters stattfindet, ist die gesamte Bevölkerung des Landkreises, jung und alt, recht herzlich eingeladen.
Durch das Erscheinen aller kann mitgeholfen werden, die Verhältnisse in Kenia zu verbessern. Auf guten Besuch freuen sich schon heute die Freunde aus Kenia und die Mitglieder der ArGe der Katholischen Landjugendbewegung Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.07.1977


Windberg. FFW: Morgen. Sonntag, 3. Juli, Beteiligung an der Fahnenweihe in Mariaposching. Treffpunkt zur Abfahrt mit Bus um 9 Uhr am Dorfplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.07.1977


Windberg. KI-JB: Montag, 4.7., 19.30 Uhr, Windberger Abend „Undugu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.07.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag, 3. Juli, 7.30 Uhr, Abfahrt zum Gründungsfest nach Mariaposching ab Gasthaus Höfelsauer-Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.07.1977


Glückwünsche zum 75. Geburtstag
Steinburg.
Am Freitag konnte Altbürgermeister und Schuhmachermeister Jakob Petzendorfer seinen 75. Geburtstag feiern. Bürgermeister Berger überreichte ihm aus diesem Anlaß einen Geschenkkorb und übermittelte die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde, verbunden mit dem Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit (unser Bild). Petzendorfer erblickte am 1. 7. 1902 in Schafberg (Gemeinde Steinburg) das Licht der Welt als achtes von insgesamt zehn Kindern. In Au vorm Wald besuchte er die Volksschule und erlernte anschließend in Windberg das Schusterhandwerk. Bereits 1924 gründete der Jubilar in Schafberg eine selbständige Schusterei. Im Jahre 1930 übernahm Petzendorfer das elterliche Anwesen und schloß noch im selben Jahr mit Helena Karmann den Bund der Ehe. Vier Kinder wurden den Eheleuten Petzendorfer geschenkt, davon starb eines bereits im Kindesalter. 1937 legte Herr Petzendorfer die Meisterprüfung ab. Von 1928-1933 und von 1945-1972 war Petzendorfer im Gemeinderat in Au vorm Wald bzw. Steinburg, davon 23 Jahre 2. Bürgermeister. Sieben Jahre wirkte er im Kreistag Bogen mit. Auch ist er bereits 27 Jahre Obermeister der Schuhmacherinnung Bogen. Im Jahre 1967 konnte er das Anwesen seinem jüngsten Sohn übergeben. Das heißt aber nicht, daß der Jubilar nun seine Hände ruhen läßt. Tagtäglich versieht er noch die Stallarbeit und ist in seinem Schusterberuf tätig. Zum, Ausgleich gönnt er sich aber auch noch ab und zu eine Maß Bier, ein Schnüpferl Tabak und eine lange Zigarre.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.07.1977


Hunderdorf. Ski-Club: Sonntag, 7. 7. 77, Wanderfahrt zum Rachel mit Pkw. Treffpunkt um 8 Uhr bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.1977


Hunderdorf. Eisschützen: Freitag, 8. Juli, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.1977


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Freitag, 8. Juli, ab 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag, 10. 7., 7.30 Uhr, Abfahrt zum Gründungsfest und Fahnenweihe nach Albertsried ab Gasthaus Höfelsauer-Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.1977


Fünf Bezirkssieger aus Hunderdorf
Hunderdorf.
Mit großem Erfolg schnitt die Mannschaft der Volksschule bei den Bezirksmeisterschaften von Niederbayern am 28. Juni in Schönnach ab. Bei den Wettkämpfen, die von Schülern des Jahrganges 1964 und darunter bestritten wurden, erreichte Günther Riedl, Jahrgang 64, im 1 000 in-Lauf mit 3,05 Min. Bestzeit, ebenfalls wurde er im Hochsprung mit 1,49 in Erster in seiner Jahrgangsklasse. Im 600 m Lauf der Mädchen, Jahrgang 65, wurde Gabi Diewald mit 1,57 Min. Bezirkssiegerin. Helmut Hirtreiter, Jahrgang 66. wurde im Ballweitwurf (200 g) mit 39,84 m Bezirkssieger und Klaus Stephan, Jahrgang 66, war im 75 m-Lauf mit 11,1 Sek. erfolgreich. Dazu kamen noch einige 2. und 3. Plätze bei dieser Meisterschaft.
Die Sieger in den Wettbewerben werden am Landesentscheid in Augsburg teilnehmen und um bayerische Titel kämpfen. Auch die Mannschaften der Volksschule Hunderdorf schlugen sich beim Bezirksentscheid der Mannschaften am 4. 7. in Bogen sehr gut. Mädchen und Knaben der Jahrgänge 63 und 64 konnten hier jeweils die 2. Plätze belegen. — Das Bild zeigt von links nach rechts: Günther Riedl, Gabi Diewald, Helmut Hirtreiter, Klaus Stephan und Lehrer Hentschirsch.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.1977


Windberg. FFW: Morgen, Sonntag, Beteiligung an der Fahnenweihe in Albertsried. Abfahrt (mit Bus) um 8 Uhr vom Dorfplatz über Irensfelden und Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.1977


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Heute, 20 Uhr, Treffen im Vereinslokal Dorfner. Wichtige Aussprache wegen Dorfmeisterschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.1977


Kinderfreudiger Monat in Bogen
Das Standesamtsregister der Stadt Bogen im Monat Juni
Bogen.
Mit 17 Geburten, drei Eheschließungen und 15 Sterbefällen schloß das Standesamtsregister der Stadt Bogen im Monat Juni ab.
Geburten: … Am 1. Juni ein Sohn Faith dem Elternpaar Oztürk, wohnhaft in Steinburg … Am 2. Juni eine Tochter Christine Angela dem Elternpaar Länger, wohnhaft in Gaishausen/Rammersberg … Am 13. Juni ein Sohn Johann Christian dem Elternpaar Papp, wohnhaft in Oberalteich/Oberlintach …
Sterbefälle: …
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.1977


Tanzlokal Wagner, Au vorm Wald
Heute, Freitag, den 8. Juli 1977,
Hochzeitsfeier mit Tanz
Es spielen die beliebten „Silbersterne“.
Beginn 19 Uhr. Es laden freundlichst, ein:
Das Brautpaar Hauner — Wolf und
Gastwirt Wagner – Freudenstein
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.1977


EINLADUNG
Am Sonntag, den 10. Juli 1977, findet
im
Schloßhof Steinburg
ein
Schloß- und Sommernachtsfest
statt, wozu Sie mit Ihren Angehörigen recht herzlich
eingeladen sind. Für Unterhaltung sorgen die
„Felsenstoaner Musikanten“.
Beginn 15.00 Uhr. Zum Ausschank kommt das
süffige Festbier der Schloßbrauerei Irlbach. Schman-
kerl aller Art — Käse vom Laib — Bratwürstl — Brat-
hendl vom Grill. Hierzu laden herzlich ein:
Heimat- und Fremdenverkehrsverein — FFW Stein-
burg — MSC Meidendorf e. V. — Festwirt Höfelsauer

Der MSC Meidendorf e. V veranstaltet an diesem Abend für
alle Sportsäufer einen Saufwettbewerb mit einer speziell dafür
entwickelten SAUFMASCHINE, wobei es natürlich Preise zu
gewinnen gibt.
Teilnahmebedingungen: 1. Start — 18.00 Uhr; 2. Siegerehrung 22.00 3. Zeitnahme — 1 Mitglied des MSC; 4. Startgeld —4-Mann-Team pro Kopf 2.- DM
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.1977


Au vorm Wald. FFW: Sonntag, 10. Juli, Treffen beim Gasthaus Wagner zur Teilnahme an der Fahnenweihe Albertsried. Abfahrt 8 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.07.1977


Auf zum Schloß- und Sommernachtsfest
Steinburg.
Nicht Schloßgeister, sondern Gäste aus nah und fern erwarten der Heimat- und Fremdenverkehrsverein, die FFW Steinburg und der MSC Meidendorf c. V., wenn am Sonntag, 10. Juli, um 15 Uhr, im Schloßhof Steinburg das bereits traditionelle Schloß- und Sommernachtsfest stattfindet. Parkmöglichkeiten bestehen am Parkplatz Schule beim Feuerwehrgerätehaus, links und rechts der Staatsstraße Mitterfels-Neukirchen und am Parkplatz des Festwirtes Gottfried Höfelsauer, der zum Probieren des süffigen Festbieres aus der Schloßbrauerei Irlbach und zu allerhand Schmankerln einlädt. Vom Schloßhof bietet sich für Erholungssuchende eine Wanderung ins stille Perlbachtal an. Die Wanderwege sind gepflegt und gut beschildert. Mit einem Wettbewerb recht kurioser Art, um 18 Uhr, mit Startgeld und Siegerehrung um 22 Uhr, tritt der MSC Meidendorf in Erscheinung. Die „Felsenstoaner Musikanten“ sorgen für gute Unterhaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.07.1977


Nach Gottes heiligem Willen verschied schnell und unerwartet am 8. Juli 1977 mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa und Schwager
Herr Isidor Kalka
im Alter von 82 Jahren, selig im Herrn.
Hunderdorf, Straubing, Hofdorf, Breitfeld, den 9. Juli 1977
In tiefer Trauer:
Martha Kalka, Gattin
Paul Kalka, Sohn mit Familie
Heinrich Kalka, Sohn mit Familie
Adolf Kalka, Sohn
Rosa Weindl, Tochter mit Familie
Annemarie Erber, Tochter mit Familie
Maria Paisdzior, Schwägerin
Sterberosenkranz heute, Samstag, um 18.30 Uhr. Trauergottesdienst am Montag, den 11. Juli 1977, um 16 Uhr in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.07.1977


Die Polizei im Einsatz:
Schwere Unfälle infolge zu hoher Geschwindigkeit
Straubing-Bogen.
Am Samstag, gegen 23.20 Uhr ereignete sich am Ortsausgang von Steinburg ein schwerer Unfall, als ein Wagen vermutlich infolge zu hoher Geschwindigkeit ins Schleudern geriet und gegen ein Wegweiserschild prallte. Dabei wurden drei Personen schwer verletzt. Es entstand ein Sachschaden von 3 000 Mark. …
Quelle: Bogener Zeitung, 11.07.1977


MdL Ingo Weiß Landratskandidat der CSU
Straubing-Bogen.
Der Landratskandidat des CSU-Kreisverbandes Straubing-Bogen heißt Ingo Weiß. Mit 119 Stimmen nominierten ihn die 198 Delegierten als Bewerber für den Posten des aus seinem Amt ausscheidenden Landrat Xaver Hafner. Zwei Wahlgänge benötigten die CSU-Mitglieder, die am gestrigen Abend im Karpfingersaal in Aiterhofen tagten, um ihren Kandidaten für den Landratsposten zu ermitteln. Mitbewerber um des höchste Amt im Landkreis waren Franz Buchner, Dr. Voggenreiter, Anton Pongratz und Fritz Eidenschink. Der Wahlmodus sah vor, daß die beiden Bewerber, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhielten, in die Stichwahl kamen. Dies waren Ingo Weiß mit 53 Stimmen und Anton Pongratz, ebenfalls mit 53 Stimmen. Die übrigen Kandidaten erhielten im ersten Wahlgang: Franz Buchner 52 Stimmen, Fritz Eidenschink 36 Stimmen und Dr. Voggenreiter 4 Stimmen. Die Stichwahl endete mit 119 Stimmen für Ingo Weiß, sein Gegenkandidat Anton Pongratz erhielt 78 Stimmen. Eine Stimme war ungültig.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.07.1977


Wasser wird abgeschaltet
Steinburg/Gaishausen.
Am Samstag, dem 14. 7., wird von 8 bis 9 Uhr wegen Reparaturarbeiten in den Ortsteilen Ehrn, Gaishausen und ab Steinburg in Richtung Ehrn das Wasser abgedreht.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.07.1977


Wettergott störte Schloß- und Sommernachtsfest
Steinburg.
Der Auftakt zum Steinburger Burgfest mit den „Felsenstoaner Musikanten“ war recht gelungen, doch nach einer Stunde griff der Wettergott störend ein und vertrieb einige Gäste, die unter freiem Himmel das Schloß- und Sommernachtsfest mitverfolgen wollten. Unter der Regie des MSC Meidendorf waren zahlreiche Mannschaften zur Entscheidung angetreten, es gab zwei Fäßchen Bier und je zwei Flaschen Likör für die siegreichen Herren- und Damenmannschaften. Trotz guter Bewirtung kam keine rechte Sommernachtsstimmung auf, so daß das Fest ein vorzeitiges Ende fand. Bis zuletzt hatte der Wettergott die Oberhand, dessen Kapriolen so „den Schloßgeistern“ ein Schnippchen geschlagen haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.07.1977


Hunderdorf. Verwaltungsstelle der Gewerkschaft Holz- und Kunststoff: Samstag, 16. Juli, 19 Uhr, Schulungsabend für Führungskräfte, Vorstandsmitglieder und Betriebsräte zum Thema „Der Betrieb“.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.07.1977


Au vorm Wald. FFW: Sonntag, 17. Juli, 8 Uhr, Abfahrt zur Fahnenweihe Rattiszell. Treffpunkt Gasthaus Wagner.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.07.1977


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Freitag, 15. Juli, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus „Zum Berger-Bräu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.07.1977


Ortsmeisterschaft im Sommerstockschießen
Windberg.
Auf der neu erstellten Asphaltbahn in Windberg ermittelt der Sportverein am Sonntag, dem 17. Juli, den Ortsmeister Im Sommerstockturnier 1977. Die Veranstaltung wird in zwei Turnieren ausgetragen. Beginn des 1. Turniers 6.45 Uhr / Einschreiben ab 6.30 Uhr. Teilnehmer: 1. SV Windberg Damen, 2. Baufirma Feldmeier, Meidendorf, 3. FFW Windberg I, 4. Stammtisch Dorfner I, 5. Stammtisch Dorfner II 6. Stammtisch Mühlbauer, 7. Schützenverein Windberg I, 8. Trachtenverein Windberg I, 9. MSC Meidendorf, 10. Moarschaft Schneider.
Beginn des 2. Turniers ist um 11.45 Uhr / Einschreiben ab 9 Uhr. Teilnehmer: SV Windberg Jugend, 2. Schützenverein Meidendorf, 3. Trachtenverein Windberg II, 4. FFW Windberg II, 5. Schützenverein Windberg II, 6. Stammtisch Dorfner III, 7. Stammtisch Dorfner IV, 8. Stammtisch Dorfner V. 9. SV Windberg Wandern. 10. SV Windberg Tennis.
Anschließend findet das Entscheidungsspiel um den ersten Platz statt, das zwischen den bei-den Gruppensiegern ausgetragen wird. Die Siegerehrung findet nach dem Entscheidungsspiel im Gasthaus Amann, Windberg, statt. Von jedem Turnier erhalten die ersten sechs Gruppen Pokale.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.07.1977


Jahrzehntelanges Engagement belohnt
Staatsminister Alfred Dicküberreichte gestern in Landshut an drei Landkreisbürger das Bundesverdienstkreuz am Bande (Bericht darüber im Lokalteil).

Straubing/Landshut.
Eine Reihe von niederbayerischen Bürgern wurde am Donnerstagnachmittag im großen Sitzungssaal der Regierung in Landshut mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Aus der Hand von Staatsminister Dick erhielten auch drei Bürger des Landkreises Straubing-Bogen diese hohe Auszeichnung: Oberlehrer i. R. Hermann Maier aus Hunderdorf, Gutsbesitzer Emil Lang aus Aholfing und Maschinensetzer i. R. Wilhelm König aus Bogen. Außer ihnen erhielt auch der Straubinger Wilhelm Hoppenthaler das Bundesverdienstkreuz.
Wie Staatsminister Alfred Dick in seiner Festansprache ausführte, werde mit den Ausgezeichneten vor allem auch Niederbayern geehrt. Der Sinn der Ehrungen liege darin, daß der Staat diejenigen seiner Bürger auszeichne, die sich vor allem dafür einsetzten, den Staat zu tragen. Jeder müßte im Grunde dankbar dafür sein, daß es noch Menschen gebe, die bereit seien, sich für den Staat einzusetzen. Anschließend nahm Dick, assistiert von Regierungspräsident Dr. Gottfried Schmid, die Würdigung und die Überreichung der Bundesverdienstkreuze vor.
In seiner Laudatio für Oberlehrer i. R. Hermann Maier aus Hunderdorf würdigte Staatsminister Alfred Dick die Verdienste, die sich der Geehrte durch seine umfassenden ehrenamtlichen Tätigkeiten in kommunalpolitischen und berufsständischen Gremien sowie im Turn- und Sportwesen um das Gemeinwohl erworben hat. Hermann Maier, so Dick, habe sich im kommunalpolitischen Bereich von 1956 bis 1960 als Mitglied des Gemeinderates Hunderdorf und als ehrenamtlicher 2. Bürgermeister dieser Gemeinde zielstrebig und erfolgreich für die Er-richtung eines neuen Schulhauses eingesetzt. Im Jahr 1968 sei ihm das Ehrenamt des Ortswaisenrates übertragen worden, das er seither mit hohem Verantwortungsbewußtsein und mit aller Umsicht wahrnehme. Als langjähriger Vorsitzender des Personalrates der Lehrerschaft (1947 bis 1964) im ehemaligen Landkreis Bogen habe er sich um seinen Berufsstand sehr verdient gemacht.
Hermann Maier lasse es sich jedoch seit Jahrzehnten besonders angelegen sein, das Turn- und Sportwesen zu fördern, fuhr Staatsminister Dick fort. Als jahrzehntelang aktiver Sportler habe sich Hermann Maier besonders um den Fußballsport und die Betreuung von Fußball-Mannschaften bemüht. Während seiner bisher über vierzigjährigen ehrenamtlichen Mitarbeit im Bayerischen Fußballverband sei er auch viele Jahre als Schiedsrichter und Lehrwart tätig gewesen. Der Lohn dafür seien auch viele Auszeichnungen — so etwa die Ehrennadel des Deutschen Fußballbundes — gewesen. Oberlehrer Maier habe im Laufe der zurückliegenden Jahrzehnte in Niederbayern nicht weniger als neun Fußballvereine gegründet und dabei in diesen ehrenamtlichen Funktionen bis zur Konsolidierung der Vereine ausgeübt. Schließlich sei Hermann Maier auch Gründungsmitglied des Bezirksverbandes Niederbayern im BFV, in dem er ebenfalls arbeitsreiche Ehrenämter innegehabt habe oder jetzt-noch wahrnehme.
Durch diese jahrzehntelangen ehrenamtlichen Tätigkeiten habe sich Oberlehrer Hermann Maier in so hervorragender Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht, daß ihm dafür als Zeichen öffentlicher Anerkennung das Verdienstkreuz gebühre.
Verdienste um Niederbayerns Agrarwirtschaft
Staatsminister Alfred Dick hob in seiner Laudatio für Emil Lang, Gutsbesitzer aus Aholfing, dessen langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in zahlreichen berufsständischen Gremien hervor, die er an verantwortungsvoller Stelle ehrenamtlich geleistet habe. Wegen seines unermüdlichen und beispielgebenden persönlichen Einsatzes um die soziale Sicherung des bäuerlichen Beruf-standes zähle Emil Lang zu den hervorragendsten und angesehensten Persönlichkeiten der niederbayerischer: Agrarwirtschaft. Ganz besonders müsse aber seine unablässige und umsichtige. ehrenamtliche Tätigkeit im Dienst der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft und der Landwirtschaftlichen Alterskasse, deren Vorstandsvorsitzender er seit 1968 ist, hervorgehoben werden.
Daneben habe sich Emil Lang aber auch als Kommunalpolitiker engagiert, erklärte Staatsminister Dick. Während seiner langjährigen Tätigkeit als Mitglied des Kreistages, im ehemaligen Landkreis Straubing (1960 bis 1972) und als 2. Bürgermeister der Gemeinde Aholfing (im selben Zeitraum) habe sich Emil Lang für die bestmögliche Förderung aller öffentlichen Belange eingesetzt. Daneben habe aber auch dem Jagdwesen sein besonderen Augenmerk gegolten. Als langjähriger ehrenamtlicher Vorsitzender der Kreisgruppe Straubing und der Bezirksgruppe Niederbayern im Bayerischen Jagdschutz-Verband habe sich Emil Lang überaus verdient gemacht. Dafür sollte das Bundesverdienstkreuz Zeichen öffentlicher Anerkennung sein.
Persönliches Engagement gewürdigt
Wilhelm König aus Bogen habe sich besonders um den Verband der Heimkehrer (VdH) durch eine mehr als zwei Jahrzehnte lange ehrenamtliche Tätigkeit verdient gemacht, begründete Staatsminister Alfred Dick die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für den letzten der drei Landkreisbürger. Seit Gründung des Orts- und Kreisverbandes Bogen im Jahre 1954 nehme Wilhelm König bis zum heutigen Tage das arbeitsreiche und verantwortungsvolle Ehrenamt des Schriftführers wahr. Ungeachtet seines hohen Alters habe Wilhelm König 1972 auch das Ehrenamt des Pressereferenten im Landesverband Bayern des VdH übernommen. Dabei zeichne er sich nicht zuletzt durch seine große Sachkenntnis und sein journalistisches Geschick aus. Rühmenswert sei dabei vor allem auch die enorme Zahl der Berichterstattungen, die Wilhelm König im Kreistag des ehemaligen Landkreises Bogen (über 200mal) und im Stadtrat von Bogen (über 400mal) geleistet habe. Mit starkem persönlichen Engagement setze er sich unablässig für die vom Verband der Heimkehrer verfolgten Ziele ein und zähle heute zu den maßgeblichen Persönlichkeiten des Verbandes.
Daneben lasse Wilhelm König sich seit vielen Jahren auch die Pflege des Turn- und Sportwesens als langjähriges Mitglied des TSV Bogen und des Vereinswesens als aktives Mitglied des Bayerischen Waldvereins und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Bogen sehr angelegen sein, betonte Staatsminister Alfred Dick. Vor allem aber habe sich Wilhelm König durch seine unermüdlichen und langjährigen, ehrenamtlichen Tätigkeiten im Verband der Heimkehrer nicht zuletzt auch um das Gemeinwohl sehr verdient gemacht, so daß er in vollem Um-fang würdig sei, das Bundesverdienstkreuz zu erhalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.07.1977


Ausflug der Landfrauen
Hunderdorf.
Bei entsprechender Beteiligung fahren die Landfrauen am 21. Juli ins Allgäu. Besucht werden in Illerbeuren das Bauernmuseum, und in Ottobeuren die Basilika, Klostermuseum, Kaisersaal und Bibliothek. Die interessierten Frauen sollen sich bis heute, Freitagabend, bei der Ortsbäuerin Fruhstorfer melden.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.07.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 16. Juli, 20 Uhr, Vereinsabend und Bilderbestellung im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.07.1977


Windberg. Winith-Schützen: Sonntag, 17. Juli, 7 Uhr, Abfahrt zur Fahnenweihe nach Hains-bach beim Vereinslokal Hüttinger (Bus).
Quelle: Bogener Zeitung, 15.07.1977


Tanzlokal Wagner Au vorm Wald
Am Samstag. den 16. Juli 1977
TANZ
Es spielen für Sie die beliebten
The Bavarian FLIPPES
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Familien Wagner—Freudenstein
Nächsten Samstag TANZ mit „The Bavarian-Flippers“
Quelle: Bogener Zeitung, 15.07.1977


In der Zeitungsbeilage: 25 Jahre Stadt Bogen

Gasthof und Metzgerei
Sandbiller
Hunderdorf, Windberger Straße 1
Telefon 09422 / 18 06

Seit 1964 laufend DLG prämiierte Fleisch- und Wurst-
waren. Höchste Auszeichnungen für beste Qualität bei
der Slavattko in Utrecht.
Wir sind stets auf beste Zufriedenstellung unserer
Kundschaft bedacht.
Weiterhin empfehlen wir unseren guten und
reichhaltigen Mittagstisch.
Unsere prämiierten Wurstwaren bieten wir Ihnen zur
Brotzeit an.
Auf Ihren werten Besuch freut sich
Ihre Familie Sandbiller
Quelle: Bogener Zeitung, 15.07.1977


Großlintach. Schützenverein: Morgen, Sonntag, 8 Uhr, gemeinsame Abfahrt der Mitglieder (in Schützenkleidung) zur Fahnenweihe nach Hainsbach (beim Vereinslokal).
Quelle: Bogener Zeitung, 16.07.1977


Windberg. FFW: Morgen, Sonntag, Beteiligung an der Fahnenweihe in Rattiszell. Abfahrt (mit Bus) um 8 Uhr vom Dorfplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.07.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 16. 7., 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.07.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Morgen, Sonntag, 7.30 Uhr, Abfahrt beim Gasthaus Höfelsauer zur Fahnenweihe nach Rattiszell.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.07.1977


Straße Hunderdorf – Lintach gesperrt
Hunderdorf.
Die Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf – Lintach wird in der kommenden Woche mit einer neuen Trag- und Asphaltschicht versehen. Aus diesem Grund ist dieses Wegstück vom Beginn der Lintacher Straße / Dekan-Kiermaier-Str. in Hunderdorf bis Großlintach / Gasthaus Schlecht voraussichtlich vom 18. Bis 22. Juli für den Gesamtverkehr gesperrt. Ausnahmen hiervon kommen nicht in Betracht. Zugelassen ist nur entsprechend dem baufortschritt der dringende Anliegerverkehr.
Für den Durchgangsverkehr ist eine Umleitungs-Wegstrecke vorgesehen, die entsprechend beschildert sein wird. Die Umleitung führt über die Thananger Straße zum Hochweg und über die Ortschaft Hoch nach Rammersberg, wo die Einmündung in die Kreis- und Panoramastraße Bogen – Mitterfels erfolgt. Im letzten Teil dieser Umleitungsstrecke befindet sich noch eine ungeteerte Fahrbahndecke. Besondere Aufmerksamkeit wird nahegelgt. Als mögliche Alternative, hauptsächlich für Fahrten Richtung Straubing steht noch die Ausweichstrecke der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf – Sollach – Bogen zur Verfügung.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.07.1977


Den Ausbildungsstand verbessert
Leistungsabzeichen III/4 für zwei Windberger Gruppen — Lob für die FFW
Windberg.
Eine Feuerwehr ist so gut wie ihr Wille, im Ausbildungsstand nie auf der Stelle zu treten, sondern das einmal Gelernte ständig aufzufrischen und durch angesetzte Übungen das Jahr über immer wieder eintretende Ernstfälle erfolgreich meistern zu können. Zwei Gruppen der Windberger Feuerwehr stellten so vor wenigen Tagen wiederum ihr Können in einer Leistungsprüfung unter Beweis.
Wenn auch der Ernstfall anders aussieht und dort immer wieder neue Situationen gemeistert werden müssen und dort Übersicht und rasches Zugreifen notwendig sind, so darf man die Leistungsprüfung mit ihrem starren Ablauf nicht abwerten oder als untauglich für den Brandeinsatz abtun. Der Ablauf und die Anlage der Leistungsprüfung ist in der jetzigen Praxisnähe doch gut geeignet, den Feuerwehrmann immer wieder in sämtlichen Funktionen zu schulen und zu üben.
Mit dem Ablegen der Prüfung beweisen die Feuerwehrkameraden alle zwei Jahre erneut ihre Bereitschaft, einmal angeeignetes Wissen immer wieder auffrischen zu wollen und damit stets bestens einsatzbereit zu sein und zu bleiben. Das Leistungszeichen zeichnet sich dadurch aus, daß es jeder Feuerwehrkamerad vor einer Prüfungskommission durch eine vorgeschriebene Leistung erwerben muß.
Diese Gedanken verband der 1. Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Wanninger, mit der Verteilung der Abzeichen an zwei Gruppen der Windberger Feuerwehr. Wanninger dankte allen Prüflingen für ihre Bereitschaft, sich wieder der Prüfung gestellt zu haben und lobte die Windberger Wehr und ihren Kommandanten an der Spitze vor allem wegen ihrer selbständigen Vorbereitungsarbeit auf die Prüfung hin, die sie ohne Unterstützung eines Kreisbrandmeisters oder Kreisbrandinspektors geleistet hatten. Mit einem gemeinsamen Essen im Gasthaus Hüttinger wurde die bestandene Prüfung anschließend gefeiert.
Folgende Kameraden legten die Prüfung ab: 1. Gruppe: Löschmeister: Kommandant Helmut Haimerl, Peter Faltl, Manfred Hiller, Karl Holmer. Johann Hüttinger, Anton Kittenhofer, Josef Schmidbauer, Ludwig Wagner, Josef Wurm. — 2. Gruppe: Löschmeister: Heinrich Hartmannsgruber, Siegfried Häusler, Hermann Bruckmüller, Xaver Förg, Helmut Hartmannsgruber, Willi Häusler, Rudolf Hofmann, Otto Schätz, Eugen Anneser.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.07.1977


Hunderdorf. Sportverein: Jeden Mittwoch, 18 Uhr, Jugendtraining; kommenden Freitag, 18 Uhr, Seniorentraining mit anschl. Spielerversammlung. — Mittwoch, 20. Juli, besucht die Frauenabteilung statt der letzten Turnstunde das Volksfest in Bogen; Abfahrt um 19.30 Uhr beim Schulhaus mit Privatautos.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.07.1977


Zeltlager in Österreich
Hunderdorf.
Auch heuer wird für die Schüler und Jugend des Sportvereins ein Zeltlager stattfinden. Reiseziel ist wie in den Vorjahren — wieder Ulrichsberg im Mühlviertel (Oberösterreich). Die jungen Hunderdorfer werden sich auch dort mit der heimischen Schüler- und Jugendmannschaft im freundschaftlichen Fußballspiel gegenüberstehen. Das Zeltvergnügen beginnt am Samstag, 30. Juli, mit der Abfahrt um ca. 8 Uhr früh und endet am nächsten Samstag, 6. August, gegen Nachmittag. Rund 35 Schüler und Jugendliche stehen bereits auf der Teilnehmerliste. Wer noch gerne mitfahren möchte, hat dazu noch Gelegenheit. Anmeldungen sind noch bis zum 28. Juli bei Schülerleiter Schönauer möglich. Die Teilnahmegebühr ist für das einwöchige Zeltlager bei voller Verpflegung aus eigener Küche äußerst günstig. Alle Freunde und Gönner des Vereinsnachwuchses werden gebeten, das Gelingen des Lagerlebens evtl. mit einem kleinen finanziellen Beitrag zu unterstützen. Eine entsprechende Spendenliste liegt beim Schülerleiter auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.07.1977


Der Gemeinderat tagt
Hunderdorf.
Am Donnerstag. 21. Juli, findet um 19 Uhr im Gemeinderat eine Sitzung des Gemeinderates statt. Tagesordnungspunkte sind der Erlaß einer Straßenausbaubeitragssatzung und Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.07.1977


Windberg. Sportverein: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Treffen aller Mitglieder im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.07.1977


Bogen/Au vorm Wald. Realschule: Freitag, 19,30 Uhr, Abschlußball in Au vorm Wald – Gasthaus Wagner-Freudenstein.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.07.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft, 22, 7., 19 Uhr, Vereinsabend im Schützenheim mit Ausgabe der Schützenausweise und Leistungsnadeln.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.07.1977


Hunderdorf. Eisschützen: Samstag, 23. 7., 10 Uhr, Arbeitsdienst am Eisweiher. Sonntag, 16 Uhr Weiherfest.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.07.1977


Weiherfest des EC
Hunderdorf.
Den Reigen der Veranstaltungen in Hunderdorf setzt am kommenden Sonntag um 15 Uhr der Eisstock-Club mit einem Weiherfest fort. Beim Eisstockweiher werden neben einem süffigen Festbier auch Bratwürstel und Käse angeboten. Für die Jugend stehen Ponys zum Reiten und Boote zur Verfügung. Das ganze Fest wird auch musikalisch umrahmt.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.07.1977


Für 46 Schüler Ehrenurkunden
Hunderdorf.
Im Rahmen einer kleinen Siegerehrung konnten in der vergangenen Woche an 46 Schülerinnen und Schüler der Volksschule Hunderdorf Ehrenurkunden des Bundespräsidenten verteilt werden, die bei den diesjährigen Bundesjugendspielen gewonnen wurden. Noch nie vorher war eine derart große Leistungsspitze im Hunderdorfer Schulsport zu verzeichnen. Dazu konnten in den Bezirkswettkämpfen fünf erste Plätze gewonnen werden, diese Sieger nehmen beim Landesentscheid in Augsburg teil. Auch in den Mannschaftswettbewerben auf Kreisebene konnten Knaben und Mädchen je zweite Plätze erzielen, und bei den Schwimmwettkämpfen gab es dreimal erste Plätze bei den Mädchen. Unser Bild zeigt die Ge-winner der Ehrenurkunden.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.07.1977


Freiwilliger Arbeitseinsatz
Windberg.
Am Freitag, 22. Juli, ab 13 Uhr und Samstag, 23. 7., ab 8 Uhr wird der Kinderspielplatz neu errichtet. Alle freiwilligen Helfer möchten sich zu den abgegebenen Zeiten am Kinderspielplatz beim Schulhaus in Windberg zum gemeinsamen Arbeitseinsatz einfinden.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


Hunderdorf. FFW Hunderdorf-Gaishausen, Krieger- und Soldatenkameradschaft, Sportverein und Schützenverein: Morgen, Samstag, 11.15 Uhr, Abfahrt mit Bus beim Schützenheim zur Beerdigung von Otto Wurm. Mitfahrgelegenheit für Privatpersonen besteht. Anmeldungen an Xaver Anleitner.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: 23. Juli, 11.45 Uhr, Abfahrt beim zur Teilnahme an der Beerdigung des Kameraden Otto Wurm in Furth im Wald (Schützenkleidung).
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 23. Juli, 14.30 Uhr. Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl; 20 Uhr Mitgliederversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 23. Juli, 20 Uhr, Abschlußfeier für 25. Gründungsfest im Cafe Weinzierl: Sonntag, 24. Juli, 8.30 Uhr, Abfahrt bei Georg Baier zum Trachtenfest in Schwarzach.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


Hunderdorf. SV: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training der AH-Mannschaft für das Spiel am Sonntag, 9.30 Uhr, in Neukirchen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


Nach langer Krankheit holte der Herr über Leben und Tod am 21. 7. 1977 meine liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Pflegemutter, Schwägerin, Tante und Patin
FRAU ZÄZILIA MÜLLER
geb. Reichhart, verw. Weinzierl

im Alter von 79 Jahren heim ins Reich.
Hofdorf, Wegern, München, den 22. 7. 1977
In tiefer Trauer:
Josef Weinzierl, Sohn mit Gattin
Hans Weinzierl, Enkel
Anna Reichhardt, Schwester
Walter Reichhardt, Neffe mit Familie
Resi Reichhardt, Nichte
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 17 Uhr in Hofdorf. Trauergottesdienst am Samstag, 23. 7. 1977, um 9.30 Uhr in Hunderdorf mit anschl. Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


Gott, der Herr, nahm am 19. 7. 1977
Herrn Otto Wurm
im Alter von 55 Jahren heim in ein besseres Jenseits.
Hunderdorf, den 22. Juli 1977
In stiller Trauer:
Anni Wurm, Gattin
Beerdigung am Samstag, den 23. 7. 1977, um. 13.45 Uhr in Furth i. Wald.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


NACHRUF
Die Schützenkameradschaft Hunderdorf trauert um Ihren Herbergsvater und Gründungsmitglied
Herrn Otto Wurm
der im Alter von 55 Jahren aus unserer Mitte gerissen wurde.
Er war uns ein echter Kamerad sowie Gönner und Förderer des Vereins. Wir werden Ihn stets in bester Erinnerung halten.
Die Vorstandschaft
Beerdigung am Samstag, den 22. Juli, 13.45 Uhr im Friedhof in Furth im Wald.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


Hunderdorf. Die Teilnehmer an der Beerdigung von Otto Wurm treffen sich heute um 11.45 Uhr beim Schützenheim zur Abfahrt mit dem Bus.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.1977


Windberg. Trachtenverein: Morgen, Sonntag, 8 Uhr, Abfahrt zur Fahnenweihe nach Schwarzach beim Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.07.1977


Wia Bogn a Stadt worn ist

Da Kriag war aus a etka Jahr,
i woaß a no giat wia’s damals war.
De Demark war no bluadö jung
und in da Wirtschaft no koa Schwung;
de Not hat jedn druckt ganz gwiß,
wia’s in‘ra Nachkriagszeit hoit is.
A Markt war Bogn no zua der Zeit
und lang non et so groß wia heit,
da hat da Marktgemeinderat
a Sitzung ghabt, ganz oblogat.
Da Wutz is Burgamoasta gwen,
da hams koan schlecht ghabt an den.
des war a ganz a schlauer Fuchs,
der war dahinta wiar a Luchs.
A Stadterhebnung, gwiß is’s wahr,
is dem im Kopf rumganga gar:
Jetz Manna, moan i, pack ma’s o,
das waar ja glacht, wer ko, der ko,
jetz ist de Zeit, jetz greif ma zua,
Marktstingln warn ma jetz lang gnua;
jetz möchte ma endli Stadtleit wern,
na könn ma mitredn mit de Herrn,
mir ham ja schließli aa was do,
was ausschaut nach’ra Stadt und so.
Glei hams ans Ministerium
an Antrag gschickt, a söchas Trumm;
ham neigschriebn was’s in Bogn ais gibt
und daß der Markt is recht beliebt;
historisch es bekannt der Ort,
weil früher Grafn glebt ham dort;
daß Bogn elfhundertfuchzig Jahr
hama aa no neigschriebn, des ist klar.
Zum Bogner Volksfest wars so weit,
war d’Antwort da und der Bescheid:
Vorerst ist’s nix mit Eura Stadt,
weil Eua Markt zweng Leitl hat.
Koa Industrie, koa gscheite Schui
und von’ra Stadt, da merkst net vui.
Des hat an Marktgemeinderat
goa net recht zuagsagt in da Tat;
da Wutz hat weiterspekuliert,
hats  noch amoi vo vorn probiert;
vor allm der Landrat Hafner no
hat aa seo Sach‘ dazua gern do
und hat de Herrn da drobn erklärt,
daß Bogn a Stadtergebung wert.
Des war vo jeher schon a Mo,
der auf de Bogner gschaut hat scho.
Grad zwoarafuchzgt um d’Osterzeit,
da wars af oamoi dann so weit,
da is’s bekannt worn, daß da Markt
is endli zua na Stadt erstarkt.
Doch ist der Juni kemma gar
bis d’Stadterhebungsfeier war;
zu dera Zeit da war dann scho
da Neueder, da Xaverl dro.
Und seit der Mo des Szepter ghabt,
hats weiterhin aus beste klappt;
de Industrie ist größer worn,
‘s is vorwärts ganga, hint und vorn;
a Garnison hams zuarabracht,
da ham de Bogner Deandln glacht;
de san zum Gernhabn gar net schlecht,
d’Soldatn warn eah liab und recht,
da is, man mechts ja gar net glauben,
so manche kemma unta d’Haubn.
Seit zwoarasiebzig is jetzt scho
da Deschl Sepp als Kini dro:
des Mannl kentn ja jeda gwiß,
leutseli wiar a oiwei is,
raucht de Zigarrn mit Heiterkeit,
grad wia da Erhard seinerzeit.
Und wo man umanandaschaut,
da wird grad gwerklt, gschafft und baut,
a jeds oits Haus wird zsammagricht
und alles kriagt a nobls Gsicht;
a Stadterl mit an saubern Gwand,
wia’s wenig gibt im Bayernland!

L. Hieninger
Quelle: Bogener Zeitung, 25.07.1977


Bewährungsprobe bestanden
Windberg.
Am Sonntag wurde in Windberg auf der neuen Asphaltbahn die Vereinsmeisterschaft ausgeschossen. Bei der anschließenden Siegerehrung im Vereinslokal Amann konnte Vorsitzender Mayer bei seiner Begrüßung vor allem die zahlreiche Beteiligung der örtlichen Vereine, Verbände und Firmen hervorheben. Er dankte allen erschienenen Gruppen recht herzlich. Sein Dank galt auch allen, die sich beim Bau der Anlage beteiligten. Als Dank und Anerkennung für die kostenlose Bereitstellung des gesamten Schalungsmaterials wurde Herrn Feldmeier ein Erinnerungsgeschenk überreicht. Bürgermeister Kleikamp meinte in seiner Ansprache, die Anlage sei ein Nutzen und eine Freude für alle. Dies gehe schon aus der regen Benutzung in den vergangenen Wochen und vor allem aus der hohen Beteiligung des heutigen Tages (22 Moarschaften) hervor. Sein Dank gilt auch der sorgfältigen Vorbereitung des Turniers. Insbesondere dankte er an dieser Stelle dem Vorsitzenden Mayer und Walter Hornberger, dem Abteilungsleiter der Eisstockabteilung des Sportvereins Windberg. Kleikamp wünschte weiterhin viel Erfolg für den Verein und Eisstockabteilung. Die Pokalverleihung wurde durch Bürgermeister Kleikamp mit Vorstand Mayer und Abt.-Leiter Hornberger vorgenommen. Der Wanderpokal konnte an die Baufirma Feldmeier, Meidendorf, überreicht werden mit dem Titel „Ortsmeister 1977 im Sommerstockschießen“. Weitere Pokale konnten überreicht werden an die Moarschaften: FFW Windberg I, Stammtisch Mühlbauer I, Schützenverein Windberg I, Schützenverein Meidendorf II, Stammtisch Dorfner I, Damenmoarschaft der SV Windberg, Stammtisch Mühlbauer II, Trachtenverein Windberg II, Schützenverein Meidendorf I, SV Windberg-Abt. Wandern, Schützenverein Windberg II, SV Windberg Abt. Tennis. Unser Bild zeigt einige der erfolgreichen Sommerstockschützen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.07.1977


NACHRUF
Der Sportverein Neukirchen-Steinburg e. V. trauert um sein Mitglied und einen Gönner des Vereins
Herrn Otto Wurm
aus Hunderdorf

der so schnell und unerwartet aus unserer Mitte gerissen wurde.
Wir werden seiner stets gedenken.
SV Neukirchen-Steinburg e. V.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.07.1977


Hunderdorf. Fußballverein: Ab sofort findet das Training der Jugend jeden Donnerstag um 18 Uhr statt. — Die Senioren trainieren Mittwoch und Freitag um 18.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.07.1977


„VdK gehört in den Senat”
Hunderdorf/Windberg.
Der VdK Bayern greift mit einer Unterschriften-Aktion die wichtige Angelegenheit „VdK im Bayer. Senat“ wieder auf. Der Verband der Kriegs- und Wehrdienst-opfer, Behinderten und Sozialrentner, Landesverband Bayern (VdK), strebt hiermit die Änderung von Art. 35 der Verfassung des Freistaates Bayern an. 1. Vorsitzender Rudolf Karl vom VdK-Ortsverband Hunderdorf teilte mit, daß die Zahl der Vertreter im Senat von derzeit 60 auf 70 Sitze erhöht werden. Karl, Vorsitzender einer der größten VdK-Dorfortsverbände im Landkreis Straubing-Bogen, erläuterte in einem Informationsgespräch die Gründe für das angestrebte Volksbegehren. Leider, so der Vorsitzende, habe die im letzten Quartal 1976 durchgeführte Unterschriften-Aktion, verbunden mit einer Petition beim Landtag, zu keinem erwünschten Erfolg geführt. Der VdK strebe im Senat drei Sitze an. Im Bayer. Senat werde das Volk in seinen sozialen und kulturellen Körperschaften des Landes vertreten. Um Erfolg zu haben, seien 80 000 Unterschriften von stimmberechtigten Bürgern für den Antrag auf ein Volksbegehren notwendig. Bis heute sind in dem 1946 geschaffenen Senat wichtige Bereiche unserer Gesellschaft wie der Sport, die Behinderten und der Naturschutz nicht vertreten. Der VdK-Landesverband Bayern habe sich deshalb mit diesen großen Gesellschaften zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ hoffen nun diese drei Organisationen, je über 25000 Unterschriften für die Zulassung eines Volksbegehrens zu sammeln. Leider, so meinte Karl, sei der Terminplan etwas kurz gehalten, denn schon am 31. 7. müssen die Listen mit den Eintragungen und der Bestätigung der Gemeinde beim VdK-Landesverband vorliegen. Wer diese Aktion unterstützen möchte, müsse also bis spätestens kommenden Freitag beim VdK-Ortsvorsitzenden Karl vorsprechen. Abschließend betonte Karl, daß das Ziel klar sei, denn die drei Organisationen mit ihren Millionen Mitgliedern hätten in Bayern erhebliche Bedeutung erlangt und sollten ein Mitsprache- und Stimmrecht im Bayerischen Senat erhalten. Über die Verteilung der angestrebten zusätzlichen zehn Sitze (sechs Vertreter für Sport, drei für VdK und einer für Naturschutz) herrsche bei der Arbeitsgemeinschaft Einigkeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.07.1977


Gemeindekasse sehr strapaziert
Zahlreiche Baumaßnahmen – Keine Steuererhöhungen – Größte Geldquelle ist Gewerbesteuer
Hunderdorf.
Der vom Gemeinderat Hunderdorf verabschiedete Haushalt umfaßt in Einnahmen und Ausgaben nahezu 2,9 Millionen DM im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt. Die im Haushaltsplan veranschlagten Summen sind durch die Haushaltssatzung festgelegt und bilden die Grundlage für die gemeindliche Wirtschafts- und Finanzführung im Jahre 1977. Große Investitionen erfordern heuer vor allem die Freizeit- und Schulsportanlage, Straßen- und Gehwegausbau sowie verschiedene Reparatur-, Umbau- und Verbesserungsarbeiten an Straßen, Schulen und Gemeindeamt.
Bürgermeister Härtenberger stellte fest, daß zwar nicht alle anstehenden Wünsche im Haushaltsjahr 1977 zu erfüllen seien, weil nicht die benötigten Deckungsmittel zur Verfügung stehen. Alles in allem könne man mit den verfügbaren und im Haushaltsplan-Entwurf veranschlagten Finanzen zufrieden sein. So gesehen sei es erfreulich, daß verschiedene Großprojekte fortgeführt und die Restfinanzierung erfolgen kann sowie neue, umfangreiche Baumaßnahmen in Angriff genommen werden können.
Dann trug Bürgermeister Härtenberger den Entwurf des Haushaltsplanes 1977 vor. Nach eingehender Beratung der veranschlagten Summen in Einnahmen und Ausgaben bei den einzelnen Abschnitten und deren Haushaltsstellen beschloß der Gemeinderat ohne Abweichung die Haushaltssatzung mit den darin enthaltenen Ansätzen und Abschlußziffern wie folgt: „Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt 1 750 698 DM, im Vermögenshaushalt 1 182. 823 DM. Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung von Ausgaben im Vermögenshaushalt 72 500 DM.“ Die Realsteuerhebesätze (Grundsteuer A und B, Gewerbesteuer) wurden für das Haushaltsjahr 1977 nicht erhöht und betragen somit jeweils 300 Prozent. Die Gewerbemindeststeuer wurde mit zwölf DM festgesetzt. Gebilligt wurde auch das aufgestellte Investitionsprogramm sowie der Finanzplan, die je für die Jahre 1978-1980 gelten und als Anlage der Haushaltssatzung beizufügen sind.
Größere Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind: Schulhausmiete (140 800 DM), Zuweisung für Straßenunterhalt (37 500 DM), ABM-Zuwendungen (88 300 DM), Grundsteuer A (27 000 DM), Grundsteuer B (87 000 DM), Gewerbesteuer (626 000 DM), Anteil an Einkommensteuer (320 600 DM), Schlüsselzuweisung Land (189 000 DM).
Gewichtige Ausgaben des Verwaltungshaushalts sind: Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit, Angestelltenvergütung, Arbeiterlöhne einschl. ABM-Arbeiter und Sozialversicherung (179 000 DM), Schulverbandsumlage einschließlich Sonderschulen (182 350 DM), Kindergarten-Zuschuß (16 550), Gewerbesteuerumlage (240 000 DM), Kreisumlage (349 700 DM), Zinsleistungen (125 500 DM). Im Verwaltungshaushalt verbleiben Mehreinnahmen von 492 900 DM, die dem Vermögenshaushalt zugeführt werden können.
Die größeren veranschlagten Maßnahmen im Vermögenshaushalt stellen dar: Umbau des Gemeindeamtes (30 000 DM), Reparaturarbeiten Schulhaus (26 000 DM), Freizeit- und Erholungsanlage (540 000 DM), Gehweg Staatsstraße und Hauptstraße (130 000 DM), Ausbau Quellenweg 270 000 DM, Deckenerneuerung Lintacher Straße (56 000 DM); Erweiterung Straßenbeleuchtung (10 000 DM), Kredittilgung (72 100 DM). Einnahmequellen sind hierfür: FAG-Mittel für Schulsport (150 000 DM), Zuwendung Freizeitprogramm (72 500 DM), Darlehen aus Programm Freizeit (72 500 DM), Bundeszuwendung für Gehweg an Staatsstraße (10 000 DM), Kfz-Mittel des Landkreises für Gehweg Hauptstraße (62 500 DM).
Auch heuer ist also die Gemeindekasse wieder arg strapaziert, zeigt jedoch ebenso die Leistungsfähigkeit der Gemeindeführung und die Unterstützung von seiten des Kreises, Land und Bund bei der Verwirklichung verschiedener gemeindlicher Maßnahmen. Mit den Investitionen im Vermögenshaushalt werden vor allem Grundversorgungseinrichtungen geschaffen oder verbessert, die der Einwohnerschaft sowie letztlich der gesamten Bevölkerung im Nahbereich zugute kommen und so die enormen Ausgaben aber rechtfertigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.07.1977


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Amann. Alle Mitglieder sollen erscheinen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.07.1977


Kirchenbesichtigungsfahrt
Hunderdorf.
Am Sonntag, 31. Juli, findet eine Kirchenbesichtigungsfahrt statt, bei der neu erbaute und renovierte Kirchen besucht werden. Die Fahrtroute verläuft über Wilting, Cham, Dalking, Geigant, Furth im Wald, Runding, Miltach. Abfahrt am Sonntag nach dem Gottesdienst, 10.15 Uhr, beim Pfarrheim. Eingeladen sind neben Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung alle interessierten Pfarrangehörigen. Interessenten melden sich bitte im Pfarrhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.07.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Freitag, 29. Juli, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.07.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Freitag, 29. Juli, 16 Uhr, Abfahrt bei Georg Baier zur Teilnahme an der Eröffnung des Gautrachten- und Gründungsfestes in Grafenwiesen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.07.1977


Dank für ein gelungenes Fest
Trachtenverein lud zur Abschlußfeier ein — „Ein Ansporn für die anderen Vereine“
Hunderdorf.
Zur Abschlußfeier seines 25. Gründungsfestes hatte der Heimat- und Volks-trachtenverein ins Cafe Weinzierl alle mitwirkenden Persönlichkeiten bei der Abwicklung und Gestaltung des Jubiläumsfestes eingeladen. Vorsitzender Ernst Sacher sen. begrüßte insbesondere Pfarrer Reitinger, Schirmherrn Bürgermeister Härtenberger und Kirchenchorleiterin Amann. Anschließend bewirtete der Verein seine Gäste und brachte so den Dank für das gute Gelingen seines Jubiläumsfestes zum Ausdruck.
In seinem Rückblick auf die drei festlich begangenen Jubiläumstage stellte Vorsitzender Sacher eine erfreuliche Bilanz fest. So wurden zur 25. Bestehensfeier zahlreiche gelungene Festveranstaltungen vom Geburtstagskind „Trachtenverein“ ausgerichtet, wie der Festauszug mit Mitgliederehrung, ein großer Heimatabend sowie ein feierlicher Festgottesdienst und ein sehenswerter Trachtenfestzug mit 40 Vereinen und vier Festkapellen. Die Bevölkerung habe durch regen Zuspruch den Festlichkeiten zu einem vollen Erfolg verholfen. Der 120 Mitglieder zählende Verein könne so auf sein gebührend gefeiertes Geburtstagsfest mit Genugtuung und Freude zurückblicken. Der Verein stehe z. Z. hoch im Kurs und könne besonders auch stolz sein auf die starke Jugendgruppe, sagte der Vorsitzende weiterhin. Anschließend stattete der Vorsitzende seinen Dank für die Unterstützung bei der Durchführung des Jubiläumsfestes ab. Er dankte Bürgermeister Härtenberger für Schirmherrschaft, Pfarrer Reitinger und dem Kirchenchor für die feierliche Gestaltung des Festgottesdienstes, Gemeinderat Schaubeck für die Festzugführung, Max Hornberger für den überlassenen Festplatz. Sacher dankte für die Mithilfe und den Dienstleistungen auch Festwirt Weinzierl, der Freiwilligen Feuerwehr, der Rotkreuz-Ortsgruppe und der Krieger- und Soldatenkameradschaft sowie sämtlichen Vereinsmitgliedern, insbesondere Jugendleiter Hans Wölfl. Bürgermeister Härtenberger, der Schirmherr des Gründungsfestes, stellte fest, daß die Jubiläumsfeierlichkeiten eine gelungene Sache gewesen seien. Härtenbergers Dank galt dem Verein und der rührigen Vorstandschaft mit Ernst Sacher sen. an der Spitze. Das Fest sei sicher für andere ein Ansporn und habe bestimmt auch das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Vereins und der Einwohnerschaft gestärkt. Dann bewirtete der Heimat- und Volkstrachtenverein seine Gäste mit Bier und einer schmackhaften Brotzeit und brachte so seinen Dank sichtbar zum Ausdruck.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.07.1977


Hunderdorf. SV: Heute, Freitag, 17.30 Uhr, Training. Das Erscheinen aller Spieler ist wegen eines Trainingsspieles notwendig. Anschließend ist Spielerversammlung, auch für AH-Spieler.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.07.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.07.1977


Windberg. Gemeindebürger: Heute, Freitag, ab 14 Uhr, und morgen. Samstag, ab 8 Uhr, frei-williger Arbeitseinsatz am Kinderspielplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.07.1977


TANZLOKAL SOLCHER
Steinburg – Bahnhof

Am Samstag, den 30. 7. 1977,
TANZ
Es singen und spielen die beliebten „JUPITERS“.
Einmaliges Superangebot für Biertrinker!
5 Maß Arcobräu-Urfaß
und Eintritt                 nur DM  10.-
Auf Ihren Besuch freut sich: Familie Solcher
Schneiden Sie diesen Gutschein aus und Sie bekommen 1 Maß Arco Urfaß gratis!
Zum Tanzsaisonende — Getränkeversteigerung!

Quelle: Bogener Zeitung, 29.07.1977


Hunderdorf. FFW: Samstag, 30. Juli, 19 Uhr, Abfahrt beim Gasthaus Baier-Edbauer zur Beteiligung am Fackelzug in Perasdorf; Sonntag, 31. Juli, 8 Uhr, Teilnahme beim FFW-Gründungsfest in Perasdorf. Treffpunkt: Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.07.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Sonntag, 31. Juli, 7 Uhr, Abfahrt bei Georg Baier zum Gautrachten- und Gründungsfest nach Grafenwiesen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.07.1977


Windberg. FFW: Beteiligung an der Fahnenweihe in Perasdorf. Gemeinsame Abfahrt heute, Samstag, 19.30 Uhr, ab Meidendorf (in Uniform). Morgen, Sonntag, ebenfalls ab Meidendorf um 8 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.07.1977


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 31. Juli, Abfahrt zum Gautrachtenfest in Grafenwiesen vom Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.07.1977


Au vorm Wald. FFW: Morgen, Sonntag, 8 Uhr, Treffen beim Vereinslokal Wagner zur Abfahrt zur Fahnenweihe nach Perasdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.07.1977


KAG-Satzung bringt Überbelastung
Ja und nein zu Beitragssatzungen — Genehmigung für Schulsportanlage — Schaukasten gebilligt
Hunderdorf.
Erneut setzte sich der Gemeinderat mit dem Erlaß einer Straßenausbau-Beitragssatzung auseinander. Abschließend wurde eine derartige Satzung wie es das Kommunalabgabengesetz vorsehe, nicht befürwortet, da größere Härten für die Betroffenen auftreten würden. Zustimmung fand aber eine Satzung zur Erhebung von Erschließungsbeiträgen nach dem Bundesbaugesetz. Wie der Bürgermeister weiterhin zur Kenntnis gab, sei die schulaufsichtliche Genehmigung zum Bau der Schulsport- und Freizeitanlage erteilt worden, so daß bald mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.
Eingehend erörterte der Gemeinderat — wie bereits in der Sitzung am 18. 11. 1976 — den Erlaß einer Straßenausbaubeitragssatzung nach Artikel 3 des Kommunalabgabengesetzes (KAG). Hiernach könnten für die Erweiterung und Verbesserung von Innerorts-Straßen einschließlich der Gehwege und ähnlichem von den Anliegern Umlagen bis zu 80 Prozent je nach Straßenart erhoben werden. Unter Berücksichtigung anstehender Baumaßnahmen wurde das Für und Wider einer Ausbaubeitragssatzung besprochen. Abschließend wurde einstimmig festgestellt, daß ein Satzungserlaß nicht vertretbar sei, weil die Folge weitere finanzielle Belastungen der Betroffenen seien, die größtenteils unverantwortlich hohe und kaum zumutbare Anliegerbeiträge zu zahlen hätten. Wenn verschiedenerseits behauptet werde, daß KAG bringe eine Verbesserung der Finanzen, so sei dies zwar im Endeffekt richtig, gehe aber einzig und allein wieder zu Lasten des Bürgers.
Beschlossen wurde eine Erschließungsbeitragssatzung nach dem Bundesbaugesetz (BBauG). Hiernach können in den bebauungsplanmäßigen Gebieten die Kosten der Straßenherstellung und damit verbundene Maßnahmen mit 90 Prozent auf die Anlieger umgelegt werden. Dies ist in Baugebieten üblich und wurde auch bisher bereits seit 1962 praktiziert. Die bisher gültige Erschließungsbeitragssatzung ist teilweise überholt, so daß eine Neufassung angebracht war. Wichtigste Neuregelung ist, daß das Umlageverfahren nicht nach Grundstücksfläche und Frontmeterlänge erfolgt, sondern je zur Hälfte nach der Summe der Grundstücksflächen und der im Bebauungsplan festgesetzten zulässigen Geschoßflächen durchgeführt wird. Schließlich wurden noch zwischenzeitlich aktuell gewordene weitere Anlagen, die zur Erschließung des Baugebietes zählen, mitaufgenommen sowie Regelungen über Eckgrundstücke, Gewerbegebiete u. ä. eingearbeitet. Härtenberger hatte einen entsprechenden Satzungsentwurf bekanntgegeben, der dann vom Gemeinderat einstimmig angenommen wurde. Zwar werde auch hier der Bürger zur Kasse gebeten, aber die erstmalige Herstellung der Erschließungsstraßen bringe einen besseren Vorteil und werde daher eher akzeptiert.
Bürgermeister Härtenberger informierte den Gemeinderat aber die Erteilung der schulaufsichtlichen Genehmigung für den Bau der Schulsportanlage durch die Regierung von Niederbayern. Hierin sind aufgeführt die im einzelnen förderungsfähigen Anlagen für den Schulsport sowie einige Auflagen und Anregungen für die Bauausführung beim Sportheim. Jetzt steht nur noch die Genehmigung des Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen bezüglich des Programms „Freizeit und Erholung“ aus, die demnächst erwartet wird. Die Bauarbeiten sind auch bereits öffentlich ausgeschrieben, so daß mit einem baldigen Bau-beginn zu rechnen ist.
Keine Bedenken bestehen von seiten des Gemeinderates gegen die Errichtung eines Schaukastens des SPD-Ortsvereines nahe der Einmündung der Siedlungsstraße in die Hauptstraße. Voraussetzung ist, daß ein entsprechend gestalteter Kasten (nicht Übergröße u. ä.) errichtet und die Verkehrs-Sichtverhältnisse nicht beeinträchtigt werden. Zudem ist noch die Zustimmung des Grundstückseigentümers einzuholen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.08.1977


Gratulation für Maria Obermeier
Hunderdorf.
Die besten Glückwünsche zum 80. Geburtstag übermittelte 2. Bürgermeister Anleitner an die frühere landwirtschaftliche Arbeiterin Maria Obermeier, wohnhaft in Starzenberg. Im Namen der Gemeinde Hunderdorf überreichte Anleitner einen schönen Geschenkkorb an die Jubilarin. MdL Ingo Weiß hatte schriftlich Geburtstagswünsche übersandt.
Die Jubilarin, die sich noch bester körperlicher und auch geistiger Regsamkeit erfreuen kann, wurde am 31. Juli 1897 in Mallersdorf geboren. Bereits seit ihrem 10. Lebensjahr arbeitete Maria Obermeier bei verschiedenen Bauern. Jahrzehntelang, nämlich seit 1907, ist sie zuletzt im Anwesen von Wolfgang Altmann als Dienstmagd tätig gewesen. Bei der Familie Altmann hat sie auch eine Bleibe gefunden und wird in ihrem Lebensabend versorgt.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.08.1977


Hunderdorf. SV: Heute, Mittwoch, und Freitag, jeweils 18.30 Uhr, Seniorentraining. Das Trainingsspiel am Freitag fällt aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.1977


Perlbachtal um eine neue Attraktion reicher
Kneipp- und Durchschreitebecken des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg seiner Bestimmung über geben
Steinburg. Am Freitagabend wurde das im Perlbachtal zwischen Steinburg und Neukirchen gebaute Kneipp-Durchschreitebecken durch Bürgermeister Alfons Berger der Bestimmung übergeben. Dieses Werk entstand in Eigeninitiative des Heimat- und

Das im Perlbachtal neu erstellte Kneipp- und Durchschreitebecken, das vor wenigen Tagen im Rahmen einer kleinen Feierstunde seiner Bestimmung übergeben wurde

Fremdenverkehrsvereins und der Gemeinde. Es soll sowohl allen Feriengästen als auch den Einheimischen zur Erholung gereichen. Amtsrat Bartsch und Oberforstrat Jessberger von der Baron von Poschinger-Bray‘schen Vermögensverwaltung nannten die entstandene Anlage einmalig und einzigartig im gesamten Landkreis. Geschäftsführer Johann Schreiner, der Motor des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins, bedankte sich für die Unterstützung bei Baron von Poschinger, Frau Gall, Herrn Wagner und den Gemeinderäten.
Zur Übergabe des Kneipp- und Durchschreitebeckens im Perlbachtal begrüßte Bürgermeister Berger auch in seiner

Bürgermeister Berger durchschnitt in Anwesenheit zahlreicher Gäste das weiße Band

Eigenschaft als 1. Vorsitzender des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Frau Gall, Oberforstrat Jessberger, Förster Petzendorfer, Amtsrat Bartsch, Bürgermeister Feldmeier, die Gemeinderäte, Schriftführer Schreiner, 2. Vorsitzenden Ludwig Berger sen., die Feriengäste und Gemeindebürger. Er dankte den Gemeinderäten und 2. Bürgermeister Feldmeier für die Unterstützung dieses Vorhabens, Baron Poschinger, in Anwesenheit von Oberforstrat Jessberger und Förster Petzendorfer, Frau Gall und Herrn Wagner, den Bachgrundbesitzern, für die Grundstücksbereitstellung, dem Initiator Geschäftsführer Schreiner, und dem 2. Vorsitzenden Ludwig Berger sen. Indem Bürgermeister Berger das weiße Band durchschnitt, gab er die Anlage für die Bevölkerung frei.
Schriftführer Schreiner begrüßte seinerseits die Ehrengäste des Vereins im Vereinslokal Höfelsauer und sprach allen Beteiligten seinen Dank aus: „Durch die großzügige Unterstützung von Baron Freiherr von Poschinger, Frau Gall, Herrn Wagner, durch den Gemeinderat, die Bürgermeister Berger und Feldmeier und durch viele andere konnte dieses Vorhaben nach neun Jahren endlich realisiert werden. Ihnen allen möchte ich ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sagen. Ludwig Berger und die Arbeiter Auer und Heitzer bezog er in den Dank des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins ein.
Amtsrat Bartsch übermittelte die Grüße des Landrats und würdigte Steinburgs Eigeninitiative: „Was hier geschehen ist, ist vorbildlich. Diese Anlage liegt ideal. Der Urlaub im Bayerischen Wald hat schon sehr viele Vorteile.“
Oberforstrat Jessberger überbrachte die Grüße des Freiherrn Baron von Poschinger Bray und die der Zentralverwaltung und sagte: „Sie haben eine Einrichtung geschaffen, die von Einheimischen und Fremden angenommen wird. Sie wissen, daß wir Ihren Bestrebungen immer aufgeschlossen waren und daß Sie immer mit unserer Unterstützung rechnen dürfen. In diesem Sinne möchte das Haus Poschinger-Bray verbunden bleiben.“
Mit dem Kneipp- und Durchschreitebecken im Perlbachtal hat Steinburg einen Anziehungs-punkt mehr. Die Wanderwege sind gut markiert. In vier Minuten erreicht man die herrlich gelegene Anlage von der Steinburger Brücke/St. Nepomuk aus. Eine Sitzgruppe rustikaler Art und sechs neue Sitzbänke sind erstellt worden und laden zur Rast ein. Der Rückweg, der sich auf der rechten Seite des Baches anbietet, ist romantisch und einsam. Alle Wanderer werden diese Anlage dankbar annehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.1977


Landkreis-Zuwendung für Gehwege
Ausbau des Quellenweges — Müllplatz wird Bauschuttdeponie — Aus dem Gemeinderat
Hunderdorf.
In seiner letzten Sitzung beschloß der Gemeinderat, daß für den Ausbau des Quellenweges der Grunderwerb vorgenommen und in nächster Zeit mit der Verlegung des Kanalnetzes im Baugebiet „Hochfeld-Süd- begonnen wird. Nach einem Sanierungsplan der Müllplätze im Landkreis soll der jetzige Müllplatz in Sollach künftig Verwendung finden als Bauschuttdeponie für das gesamte Gebiet der künftigen Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, wurde bekanntgegeben. Dem Sportverein Neukirchen wurde die Benützung der Schulturnhalle in den Wintermonaten gestattet, dem SV Hunderdorf ein zusätzlicher Zuschuß von 250 DM bewilligt.
Für das künftige Baugebiet „Hochfeld-Süd“, dessen Bebauungsplan derzeit dem Landratsamt zur Genehmigung vorliegt, ist als erstes der Ausbau der Erschließungsstraße, nämlich des Quellenweges, erforderlich. Wegen der finanziellen Einengung kann die Maßnahme heuer nicht gänzlich durchgeführt werden. Der Gemeinderat beschloß, die Kanalbauarbeiten an dieser Wegstrecke der Fa. Rothammer zu übertragen. Der Bürgermeister wurde beauftragt, die entsprechenden Verhandlungen zum Erwerb der zum Ausbau der Erschließungsstraße „Quellenweg“ und des Restteils des Lindfelderweges benötigten Grundstücksflächen vorzunehmen.
Angestrebt wird auch der Straßenausbau im Jahre 1977. Inwieweit die Maßnahme durchgeführt wird, entscheidet der Gemeinderat noch zu gegebener Zeit.
Aufgrund seines Antrages vom 12. 7, 1977 wurde dem Sportverein Neukirchen-Steinburg e. V. die Benützung der Schulturnhalle in den Wintermonaten gestattet, Die Erlaubnis gilt für die Monate November und Dezember 1977, sowie Januar und Februar 1978, jeweils freitags von 18 bis 20 Uhr.
Informiert wurde der Gemeinderat über die Bereitstellung eines Zuschusses durch das Landratsamt Straubing-Bogen. Dieses hat aus dem Kfz.-Mittelkontingent für den Ausbau der Geh-wege an der Hauptstraße einen Zuwendungsbeitrag in Höhe von 62 700 DM in Aussieht gestellt. Damit wird ein wertvoller Beitrag zur Finanzierung der Baukosten geleistet.
Aufgrund seines Antrages wurde dem Sportverein Hunderdorf ein Zuschuß in Höhe von 100 DM zum Zwecke der Jugendförderung (Abhaltung eines Schüler- und Jugendzeltlagers) bewilligt. Ebenso wurde dem Verein für außergewöhnlich angefallene Reparaturarbeiten eine Unterstützung von 150 DM gewährt.
Bürgermeister Härtenberger informierte den Gemeinderat auch über das Schreiben des Ingenieurbüros Kessler, Eggenfelden, und den Lageplan bezüglich der Sanierung der vorhandenen Müllplätze. Hiernach soll für das künftige Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (das sind die jetzigen Gemeinden Gaishausen. Neukirchen, Steinburg, Windberg und Hunderdorf) eine Bauschuttdeponie geschaffen werden. Vorgesehen ist der jetzige Müllplatz in Sollach. Die bisherigen Müllablagerungsplätze werden aufgelassen, sobald die Müllbeseitigung durch den Zweckverband Abfallbeseitigung wahrgenommen wird und dieser eine Zentraldeponie besitzt. Der Gemeinderat zeigte sich mit dem Lösungsvorschlag, wonach in Sollach zu gegebener Zeit eine Bauschuttdeponie angestrebt wird, einverstanden unter der Voraussetzung, daß auch der Grundstückseigentümer Neumaier zustimmt.
Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Schreiben der Regierung von Niederbayern vom 13. Juni. Hiernach hat die Regierung die Umgliederung der Orte Rimbach, Birkhof, Öd und Dörnau der Gemeinde Steinburg in die Gemeinde Neukirchen abgelehnt. Die Entscheidung der Regierung war erforderlich geworden, weil die Gemeinde Steinburg und die Gemeinde Hunderdorf als deren Rechtsnachfolgerin diese Gebietsänderung nicht befürworten. Die Regierung sah sich nicht veranlaßt, die Umgliederung aus dringenden Gründen des öffentlichen Wohles vorzunehmen und betonte, daß für die betroffenen Bürger keine Vereinfachung oder Verbesserung der Verwaltung erzielt werden konnte, da nach Abschluß der Gebietsreform die Einwohner aus den betreffenden Orten ebenso zur Erledigung der Verwaltungsangelegenheiten nach Hunderdorf fahren müssen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.1977


Training nun zweimal wöchentlich
Hunderdorf.
Nach einer kurzen Sommerpause begann für die Fußballer mit dem Pokalspiel in Oberalteich wieder die Saison. Mit 4:2 konnte Parkstetten besiegt werden. Trotz des Sieges zeigte es sich aber, daß für die Kondition noch etwas getan werden muß. So vereinbarten die Spieler bis zum Saisonbeginn zweimal in der Woche zu trainieren. Trainer Josef Hafner, der erst kürzlich einen Lehrgang in München-Grünwald besuchte, konnte allerdings noch nicht alle Aktiven beim Training begutachten. Das heutige Spiel gegen den TSV Bogen sollte dies aber ermöglichen. Zuschauer dürften auch bei diesem „Trainingsspiel“ auf ihre Kosten kommen. Mit weiteren Vorbereitungsspielen gegen Mariaposching am Sonntag in Hunderdorf und Edenstetten sowie dem Pokalspiel gegen Degernbach will man sich für die schwere Saison in der B-Klasse rüsten, um dann im ersten Spiel gegen Stallwang bestehen zu können. Die Mannschaften, der Trainer und die Vorstandschaft hoffen auch in dieser Saison wieder auf die Unterstützung des Hunderdorfer Publikums.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.1977


Hunderdorf. Fußball: Freitag, 5. 8., 17.45 Uhr, Trainingsspiel gegen Schwarzach in Hunderdorf. Anschließend Spielerversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.08.1977


Großlintach. Schützenverein: Heute, Freitag, 18 Uhr, Treffpunkt im Vereinslokal zur gemeinsamen Abfahrt nach Oberalteich zur Teilnahme am Auszug des TSV: Sonntag, 7. 8., 8 Uhr, Treffpunkt im Vereinslokal zur Teilnahme am Kirchenzug des TSV Oberalteich. Teilnahme in Schützenkleidung erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.08.1977


Hunderdorf. Sportverein: Sonntag, 7. 8., 7.45 Uhr, Abfahrt für alle Abteilungen bei Sandbiller zum Gründungsfest nach Oberalteich.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.08.1977


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 7. 8., Fahrt zum Gründungsfest nach Böbrach. Abfahrt um 7.30 Uhr beim Vereinslokal Ammann.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.08.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag, 7. 8., 4.30 Uhr, Abfahrt bei Berger-Höfelsauer nach Österreich.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.08.1977


Mit Auto Hecke beschädigt – geflüchtet
Straubing-Bogen.
In der Nacht vom Samstag zum Sonntag beschädigte ein unbekannter Autofahrer mit seinem Wagen auf der Hauptstraße in Hunderdorf eine Liguster-Hecke auf acht Meter Länge und eine rote Zierfichte. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der Täter dann in Richtung Bahnhofstraße weiter. Sachdienliche Hinweise erbittet die Landpolizei-Station Bogen, Telefon 09422/1951.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.08.1977


Meidendorf. MSC: Freitag. 12. 8., ab 8 Uhr, Arbeitsdienst auf dem MSC-Gelände. — 20 Uhr Monatsversammlung mit Filmvorführung Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.08.1977


STATT KARTEN
Wir haben uns über die Glückwünsche und Geschenke zu unserer Hochzeitsfeier sehr gefreut und bedanken uns herzlich.
Robert u. Christine Klar
Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 10.08.1977


Orgelkonzert in Windberg
Windberg.
Im Rahmen der Windberger Orgelkonzerte hat der Orgelkreis Windberg für das dritte Konzert der Saison 1977 den New Yorker Interpreten Professor Günther Kaunzinger engagieren können. Kaunzinger absolvierte nach seinem Musikstudium das Orgelstudium in Paris 1967 bis 1974 bei drei bekannten französischen Künstlern. Der Solist konzertierte dann bei verschiedenen internationalen Musikfestivals, machte Konzertreisen durch Europa und Amerika und war Preisträger bei sechs internationalen Orgel-Wettbewerben. Im Jahr 1974 wurde Kaunzinger Professor für Orgel an der staatlichen Hochschule für Musik in Würzburg und seit 1976 ist er Professor für Orgel und Improvisation an der Catholic University of America/Washington.
Am Montag, 15. August, 16 Uhr, spielt Günther Kaunzinger in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg Werke von Bach, Mozart, Vierne und Hummel und eine Improvisation über gegebene Themen. Karten für dieses Konzert sind am Kircheneingang erhältlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.08.1977


Steinburger Feuerwehr auf großer Fahrt
Steinburg.
Unter der Reiseleitung des 1. Kommandanten Anton Häusler starteten die Mitglieder der FFW Steinburg mit ihren Angehörigen bei herrlichem Reisewetter nach Österreich. Am Sonntagfrüh, 4.30 Uhr, fuhr ein vollbesetzter Omnibus über Passau nach Schärding, Ried, Völklabruck nach Gmunden am Traunsee, wo die erste Pause eingelegt wurde. Nach einer Frühstückspause und Stadtbesichtigung ging es weiter, den Traunsee entlang, nach Traunkirchen und Bad Ischl und nach Steg am Hallstätter See. Hier wurde eine längere Mittagspause eingelegt. Die Spaziergänger und Bergsteiger kamen auf ihre Kosten. Dann führte die Fahrt nach St. Wolfgang am Wolfgangsee, wo nicht nur das „Weiße Rößl“, sondern auch die herrliche Pfarrkirche und der Ort selbst besichtigt wurden. Für viele Teilnehmer war die anschließende Dampferfahrt über den Wolfgangsee nach St. Gilgen ein großes Erlebnis. Eine andere Gruppe nutzte die Zeit zu einer Gondelfahrt auf das Zwölferhorn. Die Heimreise führte am Mondsee und Attersee vorbei, über Straßwalchen nach Braunau, Simbach, Eggenfelden und über Straubing nach Rain, wo bei einer kräftigen Brotzeit der Ausflug einen „nassen Abschluß“ fand. Auf der Heimfahrt nach Steinburg bedankte sich BM Alfons Berger für die gute Organisation und die rege Beteiligung, besonders des Feuerwehrnachwuchses. Kommandant Häusler äußerte den Wunsch, daß sich die Teilnehmer auch nächstes Jahr wieder am Feuerwehrausflug zahlreich beteiligen mögen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.08.1977


Planfeststellung für BAB-Teil
Planfeststellung Bundesautobahn A3 „Regensburg-Linz“ Abschnitt Straubing—Metten
Straubing-Bogen.
Für den 10,4 km langen Teilabschnitt Bogen-Offenberg der Bundesauto-bahn Regensburg-Linz hat die Regierung von Niederbayern das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und die Planunterlagen zur öffentlichen Auslegung an die Gemeinden geleitet, deren Gebiete von dem geplanten Autobahnbau betroffen sind. Es sind dies die Stadt Bogen und die Gemeinden Hunderdorf, Niederwinkling, Schwarzach und Mariaposching.
Die von der Autobahndirektion München geplante Trasse verläuft nördlich von Bogen durch die südlichen Ausläufer des Bayerischen Waldes, senkt sich bei Niederwinkling in die Donauebene herab und verläuft in gestreckter Linienführung nahezu eben bis zum Donauübergang bei Metten. Der Landkreis Straubing-Bogen soll durch die Anschlußstellen an der Staatsstraße 2139 Bogen und an der Staatsstraße 2147 nördlich von Niederwinkling an die Autobahn angeschlossen werden. Die Strecke Bogen — Offenberg ist in Niederbayern der vorletzte Abschnitt der Autobahn Regensburg — Linz, für den zur rechtlichen Absicherung der Trasse jetzt das Planfeststellungsverfahren eingeleitet wurde. Der letzte planungsrechtlich noch zu sichernde Abschnitt ist das Teilstück von Steinach nach Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.08.1977


Steinburg. FFW: Sonntag, 14. 8., 18.30 Uhr, Geburtstagsfeier von Vorstand Bürgermeister im Gasthaus Höfelsauer-Berger:
Quelle: Bogener Zeitung, 11.08.1977


Steinburg. Heimat- und Fremdenverkehrsverein: Donnerstag, 19 Uhr, hl. Messe im Schulhaus für die verstorbenen Mitglieder Adam, Roll, Geiger und Heimerl.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.08.1977


Mehr Geburten als Sterbefälle
Außerdem verzeichnete das Standesamt Bogen im Juli zwei Hochzeiten
Bogen.
Mit zwanzig Geburten, zwei Eheschließungen und zehn Sterbefällen schloß das Standesamtsregister der Stadt Bogen den Monat Juli ab.
Geburten: … 6. Juli: Robert Josef Gütlhuber, Gaishausen-Rammersberg …  9. Juli: Sabine Bräu, Hunderdorf, Lärchenstraße 9 …
Sterbefälle: …
Quelle: Bogener Zeitung, 11.08.1977


Bürgermeister Berger wird 65
Steinburg.
Am Montag, 15. August, kann Bürgermeister Alfons Berger seinen 65. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlaß lädt die Gemeindeverwaltung im Einvernehmen mit der Freiwilligen Feuerwehr und den örtlichen Vereinen die gesamte Bevölkerung und alle Vereinsmitglieder zu einem gemütlichen Kameradschaftsabend am Sonntag, 14. August, um 19 Uhr, im Bergersaal ein. Dazu spielt die Jugendfeuerwehrkapelle Degernbach ein Standkonzert. Anschließend folgt die Aufstellung der Vereine und die Einholung der Ehrengäste.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.1977


Hundeabgabe ist fällig
Windberg.
Soweit von den einzelnen Hundebesitzern die Hundeabgabe 1977 noch nicht erbracht wurde, ist diese bis längstens 31. August bei der Gemeindekasse Windberg zur Einzahlung zu bringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.1977


Feuerschutzabgabe für 1977
Windberg.
Die Feuerschutzabgabe 1977 ist bis 31. August 1977 bei der Gemeindekasse Windberg einzuzahlen.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.1977


Hunderdorf. Kriegerverein: Sonntag, 14. 8., 19 Uhr, Teilnahme an der Geburtstagsfeier von Bürgermeister Berger. Treffpunkt Gasthaus Berger/Höfelsauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Sonntag, 14. .8., Beteiligung am 25. Gründungsfest des Schützengaus Straubing. Abfahrt um 7.30 Uhr, beim Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.1977


Meidendorf. BRK: Sonntag, 14. 8., 6 Uhr, Abfahrt nach Chiemsee und Reit im Winkl. Es sind noch Plätze frei, Anmeldung bei Wurm.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19.30 Uhr Versammlung im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.1977


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, Training in Bogen, Abfahrt um 18 Uhr beim Schulhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.1977


Windberg. Schützenverein: Sonntag, 14. 8., 7.30 Uhr, Abfahrt vom Vereinslokal zum 25. Gründungsfest des Schützengaus Straubing. Schützenanzug ist Pflicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.1977


Müllabfuhrgebühren einzahlen!
Steinburg.
Alle Teilnehmer der gemeindlichen Müllabfuhr haben bis spätestens 1. September die fälligen Gebühren auf das Konto der Sparkasse Bogen zu überweisen oder bei der Gemeindeverwaltung einzuzahlen. Die Gebührensätze haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.08.1977


Großlintach. Schützenverein: Die Mitglieder, die sich am Jubiläum des Schützengaues Straubing beteiligen, werden gebeten, in Schützenkleidung zur gemeinsamen Abfahrt um 7.30 Uhr im Vereinslokal zu sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.08.1977


Windberg. Sportverein: 27. 8. Beteiligung am Wandertag in Thalesdorf, Kreis Regen. Anmeldungen bei Frau Haimerl oder Johann Rosenhammer. Mitfahrmöglichkeit gegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.08.1977


Windberg. FFW: Sonntag, 14_ 8., Beteiligung an der Nachfeier der FFW Perasdorf. Abfahrt 12.30 Uhr ab Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.08.1977


Voranzeige
Bayerwaldverein Hunderdorf
10JÄHRIGES GRÜNDUNGSFEST MIT FAHNENWEIHE
vom 9.-12. Juni 1978
Um Vormerkung dieses Termines wird gebeten.

Quelle: Bogener Zeitung, 13.08.1977


Windberg. Trachtenverein: Am 3. September Fahrt nach Kufstein, Anmeldung bei Vorsitzendem Schlecht bis 21. August, Ausweise auf Gültigkeit überprüfen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.08.1977


Vom Sportverein
Windberg.
Am heutigen Mittwoch findet um 19.30 Uhr im Gasthaus Amann eine wichtige Versammlung statt. Die Tischtennisjugend trifft sich um 13 Uhr zum allgemeinen Training im Turnraum. Für alle anderen Tischtennisspieler beginnt das Training um 19 Uhr. Um jeweiliges pünktliches Erscheinen wird gebeten. Für die Sommerstockschützen steht die Anlage jeden Abend zwischen 18 und 20 Uhr zu Übungszwecken zur Verfügung. Auch den Tennisfreunden steht die Anlage zur Verfügung. An die angeschlagene Spielordnung hat sich jeder Benützer zu halten.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.1977


Leichtathleten veranstalten Ferienlager
Hunderdorf.
Im Rahmen des Förderangebots der Bayerischen Sportjugend im BLSV veranstaltet die Leichtathletikabteilung des SV Hunderdorf für den Nachwuchs im Jugend- und Schüleralter, vom 29. 8. Bis 3. 9. Ein Ferienlager im Berggasthaus Hinterwies bei Grün.
Das Programm beinhaltet Sport, Bildung und Kameradschaftspflege. Die Leitung obliegt dem Abteilungs- und Jugendleiter Dieter Klug, der für die Durchführung und Gestaltung einige qualifizierte Mitarbeiter gewinnen konnte. Anmeldungen werden jeweils am Freitag ab 18 Uhr am Sportplatz in Hunderdorf angenommen. Die Aufenthaltskosten können dank der Unterstützung des BLSV sehr niedrig gehalten werden.
Eine baldige Anmeldung empfiehlt sich, weil nur eine begrenzte Anzahl von Unterkünften bereitsteht. Die Eltern der Teilnehmer werden gebeten, am Samstag, 3. September, 10 Uhr, den Veranstaltungsort aufzusuchen, um nach einem geselligen Abschlußabend die Rückkehr der Jungen und Mädchen zu gewährleisten.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.1977


Bürgermeister Berger wurde 65 Jahre
Große Gratulationscour am Sonntagabend — Landrat und viele Vereinsvorstände sagten Dank

Steinburg. Wie ein kleines Volksfest feierten Gemeinde und Vereine am Sonntagabend den 65. Geburtstag ihres langjährigen Gemeindeoberhauptes, des 1. Bürgermeisters Alfons Berger, dessen diplomatisches Geschick, Kollegialität, dessen Ausgeglichenheit, Ehrlichkeit und berufliche Leistungen in einer Reihe von Festansprachen gewürdigt wurden. Den Festreigen eröffnete die Jugendfeuerwehrkapelle Degernbach unter ihrem Dirigenten Johann Ecker mit dem „Gruß an Steinburg“. In einem Festzug zahlreicher Vereine wurde der Jubilar mit seiner Gemahlin zum Bergersaal geleitet, wo sich Gratulation an Gratulation reihte. 2. Bürgermeister Feldmeier, Landrat Hafner, Stellvertreter Schäffer, die Bürgermeisterkollegen Härtenberger (Hunderdorf), Kleikamp (Windberg), Primbs (Neukirchen), Weinzierl (Gaishausen), Kreisbrandrat Köck und Pfarrer Reitinger beglückwünschten den beliebten Bürgermeister zum 65. Geburtstag und überreichten Präsente.

Im Namen des Landkreises gratulierte Landrat Hafner dem Steinburger Bürgermeister Alfons Berger zum 65. Geburtstag.

Der Heimat- und Fremdenverkehrsverein, die Wehren Steinburg und Au vorm Wald, die BRK-Ortsgruppe, der VdK, der Krieger- und Veteranenverein, die Bergwachtbereitschaft Bogen, der SV Neukirchen-Steinburg und zahlreiche Gratulanten überreichten Präsente. Jubilar Alfons Berger äußerte sich überrascht über die so groß aufgezogene Feier und bedankte sich herzlichst für die Glückwünsche und Geschenke. Die Jugendfeuerwehrkapelle Degernbach, die Jagdhornbläser BJV Bogen, die Wölfl-Kinder und andere umrahmten die Feier musikalisch.
Bergers Verdienste gewürdigt
In einer Würdigung zeichnete Bürgermeister Feldmeier das Bild eines Mannes, „der 35 Jahre der Gemeinde Steinburg, zunächst als Gemeinderat, seit 1956 als Bürgermeister, diente und der durch eine sinnvolle Planung den Ort Steinburg prägte“. 1956 habe Berger mit der Ausbesserung der Gemeindestraßen begonnen. 1957 sei die Wasserversorgung und 1958 der Schulhausbau mit dem 1961 bezugsfertigen Lehrerwohnhaus dazugekommen. Weitere Stationen seines Wirkens seien die Renovierung der Schloßkapelle Au vorm Wald, der Anschluß an die OBAG, die Industrieerschließung (Fa. Walker) und der Tiefbrunnenbau 1964 gewesen. 1965 sei die Teerung der Ortseinfahrt und Ortsmitte in Au gefolgt, 1966 der Bürgersteig in Steinburg, 1967/72 die

Ein Bild von Steinburg überreichte der Geschäftsführer des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins, Schreiner.

Erschließung des Baugebietes Wegern I/II, 1968 der Bau eines Feuerwehrhauses in Au, Ortsstraßenausbau und Oberwasserkanalbau in Au 1970, dem sich der weitere Ortsstraßenausbau in Steinburg, Schafberg, Haselquanten und Öd angeschlossen habe. 1973 sei der zweite Tiefbrunnen gebaut und die Außenrenovierung des Schul- und Lehrerwohnhauses durchgeführt worden. 1975 habe Steinburg, 1976 Au vorm Wald ein Löschfahrzeug erhalten. Heuer sei das Kneippbecken gefolgt, der Bau eines Kinderspielplatzes in Angriff genommen worden. „Seit seinem Amtsantritt als 1. Bürgermeister verschlangen all diese Maßnahmen rund drei Millionen Mark. Dies alles hat Herr Bürgermeister Berger trotz einer angegriffenen Gesundheit, verbunden mit zwei Krankenhausaufenthalten in München, geschafft. Dafür gebührt ihm die uneingeschränkte Hochachtung der gesamten Bevölkerung. für die er jederzeit ein offenes Ohr hatte,“ sagte Feldmeier. Als Geschenk überreichte er Berger einen geschnitzten Kellermeister.
Glückwunsch des Landrats
Landrat Hafner übermittelte die herzlichsten Glück- und Segenswünsche des Landkreises, des Kreistages und der Verwaltung. „Vor allem freut es mich, einem guten Freund, bei dem ich meine Sorgen aussprechen konnte, auch persönlich meine Glückwünsche aussprechen zu dürfen und für das bisher Geleistete aufrichtig zu danken“, sagte Hafner. Anschließend schilderte der Festredner den Lebensweg des beliebten, geschätzten Gemeindeoberhauptes, der Steinburgs Bild in 21 Jahren als Bürgermeister mit seinem Gemeinderat und der opferbereiten Bevölkerung neu gestaltet habe, und nannte die Leistungen, die man in der Gemeinde erbracht habe. „Unser Jubilar ist über die Grenzen seiner Gemeinde hinaus bekannt, als humorvoller Bräu und Gastwirt und verkörpert als Bürgermeister ein Stück Steinburger und Landkreisgeschichte.“ Hafner erwähnte auch Bergers Initiative als Mitbegründer bzw. Vorstand vieler Vereine und sagte: „Durch seine große Aufbauarbeit hat sich Berger um Gemeinde und Landkreis in besonderem Maße verdient gemacht“. Sodann überreichte er dem Jubilar einen „guten Tropfen“ und ein farbiges Wachswappen des Landkreises.
„Ein aufrichtiger Charakter“
Pfarrer Reitinger, der namens der Pfarrgemeinde sprach, stellte Alfons Berger als echten, aufrichtigen Charakter hin, der in seinem Haus stets ein gastfreundlicher Hausherr gewesen sei. Er dankte für die gute Zusammenarbeit, die er sich auch für die Zukunft nur wünschen könne. Stellvertretender Landrat Schäffer stellte die Leistungen Bergers lohend heraus, der es verstanden habe, sich Freunde zu schaffen, in der Gemeinde, im Landratsamt, bis hinauf zur Regierung und der stets auf Geselligkeit nach harten Dienstgeschäften Wert gelegt habe. Herr Händle von der Molkereigenossenschaft Niederwinkling lobte die 25jährige gute Zusammenarbeit mit Berger und überreichte einige Kostproben. Polizeihauptkommissar Kremhöller fand mit seinen humorvollen Dankworten und Glückwünschen ebenfalls guten Anklang.
Amtskollegen gratulierten
Bürgermeister Härtenberger, der dem Jubilar eine „Hunderdorfer Münze“ überreichte, würdigte den Kollegen als fairen Verhandlungspartner, der sich stets bei Gesprächen und Verhandlungen für eine Lösung eingesetzt habe. „Das zeugt von Freundschaft und Kollegialität“, sagte Bürgermeister Härtenberger, der Bergers Ausgeglichenheit und Beliebtheit in den Mittelpunkt seiner Glückwünsche stellte. Die Bürgermeisterkollegen Kleikamp (Windberg), Weinzierl (Gaishausen) und Primbs (Neukirchen) schlossen sich den mit Glückwünschen an und überreichten Präsente. Kreisbrandrat Franz Köck würdigte Berger für seine mehr als 40jährige Vorstandschaft bei der Feuerwehr und stelle sein Wirken als Gewinn für Gemeinde und Kreis hin.
Viele Vereine anwesend
Die Gratulationscour der Vereine begann mit dem Heimat- und Fremdenverkehrsverein, wo der Jubilar als Vorstand elf Jahre keine Mühe bewiesen und oft selbst Hand angelegt habe, wie Geschäftsführer Schreiner ausführte. Er überreichte die Ehrenurkunde des Vereins und ein Bild Steinburgs. Kommandant Anton Häusler würdigte in Alfons Berger einen vorbildlichen, eifrigen, aufgeschlossenen Vorstand, der unter den Kommandanten Bielmeier, Solcher und Häusler mit dem Feuerwehrhausbau und der Modernisierung der Wehr, Neuanschaffung der TS/8, große Leistungen erbracht habe und überreichte den Feuerwehrpatron St. Florian. Den Glückwünschen schloß sich der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald Wagner, mit einem weiteren Präsent an. Frau Berger erhielt von Kommandant Häusler einen Blumenstrauß. Auch die Jugendfeuerwehr gab dem Jubilar ein schönes Geschenk.
Mit weiteren Glückwünschen und Präsenten warteten die BRK-Gruppe unter Uwe Vollstedt, der VdK unter Anton Grüneisl, der Krieger- und Veteranenverein Hunderdorf mit Alfons Pflügl, die Bergwachtbereitschaft mit Vorstand Heinrich Lobmeier und der SV Neukirchen/Steinburg mit Vorstand Wintermeier auf. „Tante Martha“, ein Feriengast, schenkte einen Blumenstrauß.
Beifall für ihre Darbietungen erhielten die Wölfl-Kinder, die Jagdhornbläser und auch die Jugendfeuerwehrkapelle Degernbach die den geselligen Teil musikalisch umrahmten.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.1977


Glückwunsch zum 80. Geburtstag
Steinburg.
Am Dienstag feierte Frau Gertrude Wanjelik ihren 80. Geburtstag. Die in Steinburg nur als „Tante Trude“ bekannte Jubilarin ist trotz ihres hohen Alters noch sehr rüstig und gesund. Bürgermeister Berger überbrachte der Gratulantin die Glückwünsche der Gemeinde und einen Geschenkkorb – Frau Wanjelik ist am 16. August 1897 in Elsdorf bei Breslau geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend im elterlichen Anwesen in Mühlwitz. Die schwerste Zeit mußte die Jubilarin auf der Flucht im Winter 1945 durchmachen. Seit 1945 lebte die Jubilarin bei ihrer Schwester in Au vorm Wald und in den letzten zehn Jahren bei der Enkelin in Schafberg. Den fünf Kindern ihrer Schwester ist sie wie eine zweite Mutter.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.08.1977


TT-Abteilung lädt ein
Hunderdorf.
Die Tischtennis-Abteilung des SV Hunderdorf beabsichtigt, mit einer Mannschaft am Spielbetrieb des TT-Spielkreises Straubing, III. Kreisliga, teilzunehmen. Alle Mitglieder und Interessierte des Tischtennissports bittet die Vorstandschaft, sich zu einer Versammlung am heutigen Freitag um 20 Uhr im Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf einzufinden. Quelle: Bogener Zeitung, 19.08.1977


Imker fahren nach München
Steinburg.
Die Imkervereine Schwarzach und Steinburg fahren am 28. August gemeinsam zum Bayerischen Imkertag nach München. Die Fahrt erfolgt mit einem Omnibus, der Fahrpreis beträgt 12 Mark. Abfahrt ist Sonntag, 28. 8., 6 Uhr, bei Omnibus Berger (Bogen). Anmeldung bis Montag, 22. 8., bei Attenberger, Tel. 09965/202.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.08.1977


Hunderdorf. TT-Abteilung: Heute, Freitag, ab 18 Uhr, Beteiligung am Training der TT-Abteilung des TSV Bogen in der Realschulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.08.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 20. 8., 19 Uhr, Zusammenkunft im Schützenheim wegen wichtiger Aussprache.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.08.1977


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Mitgliederversammlung im Gasthof Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.08.1977


Für die mir anläßlich meines
65. GEBURTSTAGES
übermittelten Glückwünsche und Geschenke möchte ich mich auf diesem Wege herzlich bedanken.
Alfons Berger
Bürgermeister der Gemeinde Steinburg

Quelle: Bogener Zeitung, 20.08.1977


Hunderdorf. Jugendrotkreuz: Heute, Dienstag, 19 Uhr, Gruppenstunde.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.08.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.08.1977


Windberg. Winithschützen: Samstag, 27. 8., 14 Uhr, Fußballspiel gegen TSV-Schützen Kareth-Lappersdorf am Sportplatz in Hunderdorf. Ab 18 Uhr Vergleichsschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.08.1977


Bau der Freizeit- und Sportanlage beginnt
Gemeinderat vergab die Arbeiten – 1,6 Millionen Mark sind für dieses Projekt vorgesehen – Nicht zum Naturparkverein
Hunderdorf.
Bei der kürzlich im Gemeindeamt stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates galt es eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Bedeutendste Entscheidung war hierbei die Vergabe der Bauarbeiten für das geplante Freizeit- und Sportzentrum an die Fa. Ohneis. Mit dem Baubeginn ist somit in absehbarer Zeit zu rechnen. Kenntnis genommen wurde zudem vom Planfeststellungsverfahren für den Autobahnabschnitt Bogen-Offenberg, der das Gebiet der Gemeinde nur geringfügig berührt. Für die Schaffung eines Landschaftsschutzgebietes wurde ein neuer Abgrenzungsvorschlag erörtert, der sich im Zuge des Baues der Ortsumgehungsstraße Hunderdorf anbietet.
Der Gemeinderat nahm eingangs Kenntnis vom Planfeststellungsverfahren für den Autobahn-Bauabschnitt Bogen-Offenberg, das von Regierung von Niederbayern zur öffentlichen Auslegung und zur Stellungnahme übersandt wurde. Dieser Planungsabschnitt berührt jedoch nicht das gesamte geplante Autobahnnetz im Gemeindebereich Hunderdorf, sondern nur die Teilstrecke Hofdorf/Grabmühl ab Staatstraße in Richtung Waltersdorf. Die Planungsunterlagen liegen in der Zeit bis zum 12. September zur öffentlichen Einsicht im Gemeindeamt auf. Einwendungen können bis zum 27. September vorgebracht werden. Von seiten des Gemeinderates wurden keine Anregungen oder Bedenken gegen den Autobahnbau im betreffenden Planabschnitt erhoben.
Bürgermeister Härtenberger informierte den Gemeinderat über die Schaffung eines Naturparks und eines Landschaftsschutzgebietes, wovon auch die Gemeinde Hunderdorf betroffen ist. Zum Naturpark gehören nach dem Entwurf dieser Rechtsverordnung die Landkreise Deggendorf, Regen und Straubing-Bogen bis hin zur Donau. Das Landschaftsschutzgebiet grenze nur noch bis zum nordöstlichen Teil des Gemeindegebietes bis zum Bogenbach und führe ebenfalls einwärts in den Bayer. Wald. Die Naturparkzone besage, daß es verboten sei, Änderungen vorzunehmen, die geeignet seien, das Landschaftsbild zu verunstalten, die Natur zu schädigen oder den Naturgenuß zu beeinträchtigen. Verschiedene bauliche Anlagen u ä. bedürften der Genehmigung. Einfriedungen auch dann, wenn sie nicht nach der Bauordnung genehmigungspflichtig seien.
Von seiten des Gemeinderates wurde gegenüber dem vor einigen Jahren eingebrachten Abgrenzungsvorschlag für das Landschaftsschutzgebiet nunmehr ein neuer Grenzverlauf aufgegriffen. Anstatt der bisherigen Abgrenzung beim Bogenbach und Kreisstraße Windberg soll die neue Grenzlinie mehr in Richtung Breitfeld verlegt werden und zwar soll die Grenze abgestimmt werden auf die künftige Trassenführung der Ortsumgehungsstraße Hunderdorf.
Dabei bietet sich auch an, noch das Baugebiet „Apoig“ außerhalb das Landschaftsschutzgebietes zu belassen. Grundsätzlich bestehen keine Bedanken gegen den Entwurf der Rechtsverordnung und der Satzung des Vereins Naturpark Bayer, Wald e. V. Es wurde aber auch die Vermutung geäußert, daß manche Einschränkungen zum Nachteil der betroffenen Einwohner erfolgen könnten.
Eine Mitgliedschaft im Verein Naturpark Bayer. Wald wurde nicht befürwortet. Dieser hat den Zweck, das Gebiet des Naturparks zu einem weiträumigen, naturnahen und lärmfreien Erholungsgebiet im Zusammenwirken mit allen interessierten Behörden und Organisationen auszugestalten, die Landschaft zu erhalten und zu pflegen, Erholungseinrichtungen zu fördern und Kulturstätten zu erschließen und zu erhalten.
Dann gab Bürgermeister Härtenberger das Submissionsergebnis der nach VOB ausgeschriebenen Leistungen für den Bau des geplanten Freizeit- und Schulsportzentrums bekannt. Verschiedene Bewerber hatten nur unvollständige Angebote abgegeben und schieden daher aus. Die Fa. Ohneis war der billigste Angebotssteller, auch dann, wenn beim stärksten Mitkonkurrenten die Berücksichtigung als bevorzugter Bewerber aus dem Zonenrandgebiet erfolgte. Darauf beschloß der Gemeinderat einstimmig, die Baumaßnahme zur Ausführung an die Fa. Ohneis zu vergeben. Festgelegt wurden die Bedingungen, daß die Gemeinde noch berechtigt ist, verschiedene ausgeschriebene Positionen zu ändern oder entfallen zu lassen und daß die Firma ABM-Arbeiter beschäftigt, sofern eine Zuweisung für die Gemeinde Hunderdorf durch das Arbeitsamt erfolgt.
Die einzelnen Bauabschnitte werden bestimmt nach den finanziellen Mitteln und der Zweckmäßigkeit der verschiedenen Anlagen durch die Gemeinde nach Absprache mit der Baufirma. Nach dem derzeitigen Stand ist vorgesehen, daß im heurigen Jahr der Baubeginn erfolgen soll beim Hauptspielfeld und bei der Stockschieß-Asphaltbahn. Es kann damit gerechnet werden, daß mit den Bauarbeiten des 1,6 Millionen Mark Projetkts in etwa zwei Wochen begonnen wird. Weiterhin gab der Bürgermeister den Stand der Grundstückskäufe von Schneider und Gerstner bekannt, die zwischenseitlich getätigt werden konnten.
Abschließend behandelte der Gemeinderat eine Anregung zur Errichtung von Grußtafeln an der Ortseinfuhrt und -ausfahrt an der Staatsstraße. Bevor eine weitere Beratung erfolgt, soll an das Straßenbauamt Deggendorf eine Anfrage gerichtet werden, ob diese der Aufstellung von derartigen Tafeln an der Staatsstraße zustimmen könne.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.08.1977


BRK-Ausflug an den Walchensee
Hunderdorf.
Am Sonntag, 11. September, unternimmt die BRK-Ortsgruppe einen Tagesausflug an den Walchensee. Die Abfahrt erfolgt um 5.45 Uhr vom Bahnhof aus. Anmeldeschluß für diese Fahrt ist Sonntag, 25. August. Da noch einige Plätze frei sind, können sich auch Nichtmitglieder beteiligen. Anmeldung und Bezahlung des Fahrpreises von 16 Mark sind bei Gruppenführer Dieter Kühn, Ringstraße 2, möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.08.1977



Schüler und Jugendliche zelteten
Reiseziel war Ulrichsberg in Österreich — Sport, Spiel und Unterhaltung auf dem Programm

Hunderdorf. Auch heuer verbrachten 30 Schüler und Jugendliche mit einer Gruppe Erwachsener wieder ein Zeltlager in Ulrichsberg/

Die fröhliche Reisegesellschaft am Lagerplatz

Österreich. Sport, Spiel und auch einfach Faulenzen ließen das einwöchige Campieren insbesondere für die jungen Teilnehmer zu einem Erlebnis werden. Die Organisation und Lagerleitung hatte wieder Schülerleiter Hans Schönauer in dankenswerter Weise übernommen. Zum Abschluß des gut verlaufenen Lagerlebens gab’s ein großes Lagerfeuer, an dem die Teilnehmenden nochmals gemütlich saßen und gemeinsam für eine zünftige Unterhaltung sorgten.
Aufgrund der Initiative von Hans Schönauer, der von Sepp und Isolde Eberth und Hans Greßler unterstützt wurde, war die Abhaltung dieses Zeltlagers für den SV-Nachwuchs möglich geworden. Schönauer bedankt sich hier auch herzlich bei der Hunderdorfer Bevölkerung, die ihm mit freiwilligen Spenden tatkräftig zur Seite stand. So konnte auch die Teilnehmergebühr äußerst niedrig gehalten werden.
Zum vierten Male wurden am Bad- und Sportplatzgelände, Ulrichsberg, einer Gemeinde mit etwa 2 000 Einwohnern, gelegen im Mühlviertel (Oberösterreich) die Zelte für die SV-Schüler und Jugend aufgestellt. Das Lagerleben selbst war ausgefüllt mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten wie z. B. Baden, Dorfbummel, Wandern, Kartenspiel und anderen Freizeitbeschäftigungen. Natürlich durfte das Fußballspielen nicht fehlen und der angrenzende Sportplatz war hierzu natürlich geradezu ideal.
Zweimal konnten auch Spielbegegnungen mit österreichischen Mannschaften erfolgen. Im ersten Spiel standen sich je eine kombinierte Schüler- und Jugendelf aus Klaffer und Hunderdorf gegenüber. Nach spannendem Spiel hieß der Endstand 3:5 für die Hunderdorfer. Die Jugend- und einige Seniorenspieler konnten gegen eine Juniorenmannschaft der Sportunion Ulrichsberg ein Freundschaftsspiel austragen. Trotz Überlegenheit und zahlreicher Torchancen endete dieses Treffen mit einem 1:0-Sieg der Österreicher.
Der siebentägige Aufenthalt verging für die Teilnehmer allzu rasch, denn außer zwei verregneten Tagen herrschte doch Sonnenscheinwetter. Zum Abschluß gab’s ein großes Lagerfeuer, das mit Musik, Gesang und einem Umtrunk ausgestaltet wurde. Alle Teilnehmer saßen noch einmal in fröhlicher Runde beieinander. Eine junge Akkordeonspielerin aus Ulrichsberg trug ebenfalls zum guten Gelingen des Abends bei.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.08.1977


Krieger- und Soldatenkameradschaft auf Fahrt
Hunderdorf.
Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf hält am Sonntag, 25. 9., ihren diesjährigen Tagesausflug. Die Fahrt führt über Altötting zum Chiemsee und weiter nach Reit im Winkl. Anmeldungen sind innerhalb von 14 Tagen bei Ludwig Berger, Steinburg, oder Vereinskassier Josef Retzer, Au vorm Wald, zu tätigen. Die Abfahrt ist um 5 Uhr. Der Fahrpreis beträgt 17 Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.08.1977

Änderung der Dienstzeiten
Steinburg.
Am Dienstag, den 30. 8., finden die Dienststunden der Gemeindeverwaltung nicht wie üblich von 8 bis 12 Uhr, sondern von 13 bis 17 Uhr statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.08.1977


Erste Bewährungsprobe für die Asphaltbahn
Der Sportverein Windberg testete am Wochenende mit einem Eröffnungsturnier im Sommerstockschießen seine neue Anlage
Windberg.
Der Sportverein Windberg richtete am Samstag und Sonntag das Eröffnungsturnier auf der neu erstellten Asphaltbahn aus. Trotz des nicht gerade schönen Wetters nahmen an jedem Tag je elf Moarschaften am Turnier teil. Es verlief ohne jegliche Zwischenfälle für Veranstalter und Teilnehmer. Die Teilnehmer waren über die neuerstellte Anlage und über die Organisation des Turniers selbst sehr zufrieden.
Nach jedem Turnierabschluß fand die Siegerehrung im Vereinslokal Gasthaus Amann in Windberg statt. Vorsitzender Mayer begrüßte die Teilnehmer und dankte ihnen für ihr Erscheinen und den fairen Spielverlauf. Abteilungsleiter Hornberger überreichte die Pokale sowie Erinnerungsteller. Die Ergebnisse am Samstag: RSV Ittling 18 Punkte, Fortuna Straubing 14 Punkte, VfR Laberweinting 12 Punkte/ Stocknote 1,330, ESC Straßkirchen 12 Punkte/ Note 1,291, EC Rain 10 P./Note 1,188, ESV Degernbach 10 P./Note 0,993, EC Straubing 10 P./Note 0,983. Den Trostpreis für die letzte Moarschaft nahm der EV Mitterfels mit lächelnder Miene in Empfang. Das Sonntagsergebnis lautete: SV Feldkirchen mit 18 Punkten, EC Niederwinkling 16 Punkte, ESV Waltersdorf 14 Punkte, ETC Mitterharthausen 10 P./1,132, EC Steinach 10 P./Note 0,992, EC Atting 10 P./Note 0,947, EC Weißenberg 8 Punkte/Note 0,901. Der Trostpreis wurde an SV Hunderdorf überreicht, nachdem vom EC Falkenfels niemand mehr anwesend war. Unser Bild zeigt die erfolgreichen Turniermoarschaften des RSV Ittling (oben) und des SV Feldkirchen (unten).
Quelle: Bogener Zeitung, 30.08.1977


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Heute, Dienstag, 18.30 Uhr, Training für alle Seniorenmannschaften auf dem alten Sportplatz in Bogen. Das Training für die Jugend findet ab 18 Uhr in Hunderdorf (Sportplatz) statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.08.1977

Aus alten Zeitungen und Druckwerken

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