1975# 11-12

Die Polizei im Einsatz:

Am Freitag wurde die Landespolizei telefonisch davon unterrichtet, daß ein Mann aus Irensfelden (bei Windberg) eine 67jiihrige Frau mit einem Stein verletzt hatte. …
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1975


Gemeinderat bestimmt Sitz der Verwaltung
„Zielplanung“ sieht im Landkreis Straubing-Bogen sieben Verwaltungsgemeinschaften mit 22 Mitgliedsgemeinden vor
Straubing-Bogen.
Die am Freitag von der Regierung bekanntgegebene „Zielplanung“ für die Neugliederung der Gemeinden im Regierungsbezirk Niederbayern (siehe auch heutiger Teil „Niederbayern/Oberpfalz“) besteht aus einer textlichen und einer kartenmäßigen Darstellung der vorgesehenen Verwaltungseinheiten. Im Rahmen der textlichen Darstellung werden bei jeder neuen Verwaltungseinheit die Gemeinden, Gemeindeteile und Gebietsteile aufgeführt, die in ihr zusammengefaßt werden sollen. Hinsichtlich des Sitzes und des Namens einer neu zu bildenden Gemeinde wird durch die Zielplanung keine Entscheidung getroffen. Der Sitz der Verwaltung in einer Gemeinde wird vom Gemeinderat bestimmt.
Nur in wenigen Fällen spricht die Zielplanung zur Frage des Verwaltungssitzes eine Empfehlung aus. Der Name einer neu zu bildenden Gemeinde wird nach Anhörung der Bürger aller beteiligten Gemeinden von der Regierung bestimmt. Die Bezeichnung einer Einheitsgemeinde mit dem Namen einer bestimmten Gemeinde in den Zielplanungsunterlagen dient nur als Arbeitshilfe.
Anträgen oder Anregungen zur Umgliederung einzelner Gemeinde- oder Gebietsteile ist in der Zielplanung so weit wie möglich Rechnung getragen. Soweit dies nicht geschehen ist, bedeutet das keine Zurückweisung. Die Festlegung der neuen Grenzen im einzelnen bleibt in jedem Fall den förmlichen Bestands- und Gebietsänderungsverfahren vorbehalten.
Die Neugliederung soll am 1. Mai 1978 abgeschlossen sein. Die erforderlichen Bestands- und Gebietsänderungen sollen so frühzeitig verfügt werden, daß die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen im März 1978 rechtzeitig getroffen werden können.
Für den Landkreis Straubing-Bogen sieht die Zielplanung insgesamt 20 Verwaltungseinheiten vor. Davon sind dreizehn Einheitsgemeinden und sieben Verwaltungsgemeinschaften mit ins-gesamt 22 eigenständigen Mitgliedsgemeinden. Im einzelnen ist vorgesehen:
Die Zielplanung im Landkreis Straubing-Bogen

Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels mit Sitz in Mitterfels mit den eigenständigen Gemeinden (Mitgliedsgemeinden): a) Gemeinde Ascha, b) Gemeinde Falkenfels, c) Gemeinde Haselbach, d) Gemeinde mit folgendem Gebiet: Mitterfels und Gemeindeteile Hagnberg, Kögl, Wiespoint und Gebietsteil Santl (amtlich nicht benannt) der Gemeinde Gaishausen.
Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf mit Sitz in Hunderdorf mit den eigenständigen Gemeinden (Mitgliedsgemeinden): a) Gemeinde mit folgendem Gebiet: Gaishausen (ohne Gemeindeteile Hagnberg, Kögl, Wiespoint und Gebietsteil Santl (amtlich nicht benannt), Hunderdorf und Steinburg, b) Gemeinde mit folgendem Gebiet: Neukirchen und Obermühlbach, c) Gemeinde Windberg (ohne Gemeindeteile Gottesberg, Mitterbühl, Netzstuhl und Osterberg).

Einheitsgemeinde Bogen mit folgendem Gebiet: Bogen und Oberalteich, Gemeindeteile Anning, Liepolding, Pfelling und Stegholz der Gemeinde Pfelling und Gottesberg, Mitterbühl, Netzstuhl und Osterberg der Gemeinde Windberg.

Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1975


Heute Kläranlage in Betrieb
Hunderdorf.
Die neugebaute mechanisch-vollbiologische Kläranlage der Gemeinde Hunderdorf wird am heutigen Montag erstmals in Betrieb genommen. Alle am Hauptsammler bereits angeschlossenen Grundstücke können von 12 Uhr mittags an die Abwässer ungeklärt in den Kanal einleiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1975


Die ersten Kegel-Ortsmeister
Hunderdorf.
Der Kegelclub „Gut Holz“ richtete am Wochenende die erste Ortsmeisterschaft auf der Kegelbahn im Cafe Weinzierl aus. 36 Mannschaften nahmen teil. Bürgermeister Härtenberger nahm die Siegerehrung vor: Ortsmeister wurde die Mannschaft „Gewerkschaft Holz“ mit 153 Kegel, den 2. Platz sicherte sich der Kegelclub Hofdorf mit 144, gefolgt von der Mannschaft „Nolte-Büro“ auf Platz 3 (144). In der Einzelmeisterschaft belegte Richard Weinzierl mit 50 Kegel den 1. Platz. Arno Gerhard wurde Zweiter und Ludwig Obermeier Dritter.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1975


Erfolgreiche Leistungsprüfung
Au vorm Wald.
Eine weitere Gruppe der FFW Au vorm Wald legte die Prüfung für das Leistungsabzeichen der Stufe II ab: Gruppenführer Alois Schötz jun., Karl Heigl, Hermann Baumgartner, Johann Breu, Dieter Lehmann, Josef Retzer, Alfons Maier und Franz Retzer. Alois Haimerl legte die Zwischenprüfung zum Leistungsabzeichen der Stufe I ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1975


Nach Gottes heiligem Willen verschied am 3. November 1975, mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Ur-Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Anton Hastreiter
im Alter von 77 Jahren, im Herrn.
Lindfeld, Hunderdorf, Stetten, Neukirchen, Aholming, den 4. November 1975
In tiefer Trauer:
Maria Hastreiter, Gattin
Hermann Hastreiter, Sohn mit Familie
Hans Hastreiter, Sohn mit Familie
Anton Hastreiter, Sohn mit Familie
Betty Sacher, Tochter mit Familie
Fanny Hieninger, Tochter mit Familie
Maria Riedl, Tochter mit Sohn
Gisela Hastreiter, Schwiegertochter mit Kindern
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 16.00 Uhr, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Mittwoch, den 5. November 1975, um 15.00 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.1975


Ein neues Kreuz für den Friedhof
Es soll Mittelpunkt des Gottesackers sein — Einweihung war an Allerheiligen
Hunderdorf.
Am Fest „Allerheiligen“ konnte Pfarrer Johannes Vilsmeier das neu errichtete Friedhofskreuz einweihen. Es fügt sich harmonisch ein und soll Mittelpunkt im Friedhof sein und ihm ein entsprechendes Gepräge geben. Das neue schmiedeeiserne beruht auf der künstlerischen Gestaltung und der mühevollen Arbeit der Schmiedemeister Johann Dietl jun. und sen. sowie des Malermeisters Erich Jacobi. Pfarrer Vilsmeier bedankte sich im Namen der Pfarrei mit einem herzlichen „Vergelt‘s Gott“ bei den Vorgenannten, die das Werk unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. Unser Bild zeigt Pfarrer Vilsmeier bei der Kreuzeinweihungs-Zeremonie.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Skigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.1975


Meidendorf/Windberg. Rotes Kreuz: Freitag, 8. 11. Dienstabend der Gruppe Meidendorf bei Schießl. Die Gruppe Windberg trifft sich am Freitag, 14. 11., bei Wagner.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.1975


Kurs über Schaukastengestaltung
Windberg.
Ein Wochenendseminar über Schaukastengestaltung führt das Bischöfliche Jugendamt Regensburg am 8./9. November 75 im Jugendhaus Windberg durch. Beginn: 8.11., 15 Uhr. Die Leitung hat Frau Roswitha Fuchs inne, Referent ist Erich Bolland (Regensburg). Aus dem Programm: Gestaltung in Form, Farbe und Schrift: Verwendung verschiedener Materialien: vom Entwurf zum fertigen Schaubild. Anmeldungen an das Bischöfliche Jugendamt. 84 Regensburg. Postfach 240.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1975


Seminar des Ostarbeitskreises
Windberg.
In einem Seminar des Ostarbeitskreises des BDKJ der Diözese Regensburg soll versucht werden, Jugendarbeit, Bildungs- und Sozialpolitik sowie Fragen der Kirche in den Ländern Polen, CSSR, Ungarn. Rumänien, UdSSR und DDR zu untersuchen und zu vergleichen. Das Seminar findet vom 14. 11. (Beginn 19 Uhr) bis 16.11. im Jugendhaus Windberg statt. Anmeldungen werden an die Diözesanstelle des BDKJ, 84 Regensburg, Obermünsterplatz 7, erbeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1975


Schützen wählten neue Vorstandschaft
Großlintach.
Bei der Generalversammlung des Schützenvereins „Zur gemütlichen Geselligkeit“ im Vereinslokal Schlecht ging es vor allem um die nach zwei Jahren fällig gewordenen Neuwahlen. Vorsitzender Ludwig Treimer begrüßte die Mitglieder und Gäste. Er gab einen Bericht über die vorige und noch laufende Schießsaison. Da der Kassier im Laufe des Schießjahres zurückgetreten war, gab Ludwig Treimer auch den Kassenbericht, der für in Ordnung befunden wurde. Vor der Entlastung der Vorstandschaft gab Schriftführer Michael Seifert einen Bericht über die gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereins sowie über die Teilnahme an Fahnenweihen und Pokalschießen in diesem Jahr. Unter Wahlleitung von Peter Wanninger wurde als neuer Vorsitzender Siegfried Attenberger gewählt. Zweiter Vorsitzender wurde Michael Seifert, der auch weiterhin zugleich das Amt des Schriftführers innehaben wird. Zum ersten. Kassier wählte man Rudi Attenberger, nun zweiten Michael Achatz. Dem Ausschuß gehören Ludwig Treimer, Xaver Schlecht, Josef Altschäffl an.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1975


Hunderdorf. SV: Heute, Donnerstag, um 1.8,30 Uhr Training für alle Senioren. Anschließend Spielerversammlung bei Solcher in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1975


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr: Ab heute, Donnerstag, jeden Donnerstag um 19.30 Uhr Kegeln im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1975


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 8. 11., 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1975


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 9. 11., 9 Uhr, Aufstellung beim Gasthaus Baier-Edbauer zur Teilnahme an der Heldengedenkfeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1975


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag, 9. 11., 9 Uhr, Aufstellung beim Gasthaus Baier-Edbauer zur Beteiligung an der Heidengedenkfeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1975


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienst im Gasthaus Höfelsauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1975


Neuer Elternbeirat wurde gewählt
Helmut Piening ist Vorsitzender — 716 Kinder werden in 21 Klassen unterrichtet
Hunderdorf.
Kürzlich fand für alle Erziehungsberechtigten der Verbandschule eine
Elternversammlung mit Wahl des Elternbeirates für das Schuljahr 1975/76 statt. Johann Hamberger leitete als bisheriger Vorsitzender die Versammlung. Eingangs gab er einen Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit des Elternbeirates im vergangenen Jahr und sprach über die Sitzungen mit den Beratungsthemen. Anschließend begann der Wahlvorgang.
Nachdem kein Wahlvorschlag eingegangen war, mußte mit der Aufstellung von Bewerbern begonnen werden. Während der Stimmauszählung informierte Rektor Czerwenka die Eltern über schulische Probleme. Zuerst nannte er die Änderungen im Lehrkörper und teilte mit, daß mit Ablauf des letzten Schuljahres zwei Lehrkräfte versetzt wurden und drei neue Lehrkräfte ihren Dienst mit Beginn des neuen Schuljahres an der Schule aufnahmen. Sodann gab er eine Übersicht über die Klassengliederung und den derzeitigen Schülerstand. Demnach werden 716 Kinder in 21 Klassen unterrichtet.
Im Laufe der Ausführungen wies Rektor Czerwenka auch auf die schwierige Bildungsarbeit und das notwendige vertrauensvolle Zusammenwirken von Elternhaus und Schule hin. Er gab der Überzeugung Ausdruck, daß alle Lehrkräfte sich in Unterricht und Erziehung voll einsetzen, die Eltern jedoch zu bedenken hätten, daß die Lehrkraft eine freie Erzieherpersönlichkeit sei mit ihrem individuellen Arbeitsstil.
Für Störungen im planmäßigen Unterricht, hervorgerufen durch Abordnung von Lehrkräften für Fortbildungslehrgänge, Erkrankungen oder Mutterschaftsurlaub u. a. bat der Schulleiter um Einsicht und Verständnis. Es entspann sich anschließend eine äußerst rege Diskussion über die verschiedensten Schulprobleme, die durchwegs zur Zufriedenheit beantwortet wurden.
Zu Elternbeiräten wurden gewählt: Laura Baier, Hunderdorf, Helmut Piening, Hunderdorf, Heinrich Lobmeier, Neukirchen, Johann Schaubeck, Hunderdorf, Karl Hastreiter, Gaishausen, Max Fronauer, Steinburg, Manfred Hiller, Windberg. Ersatzleute wurden Siegfried Schroll, Neukirchen, Josef Amann, Lohmühl, Josef Thannhäuser, Hunderdorf, Josef Kilber, Obermühlbach-Bachersgrub, Alfred Schötz, Steinburg, Hermann Gruber, Hunderdorf, Anna Herrnberger, Windberg. Einstimmig wurde Helmut Piening, Hunderdorf, mit dem Amt des 1. Vorsitzenden betraut. Als 2. Vorsitzende fungiert wie bisher Laura Baier, Hunderdorf.
Zum Schluß bedankte sich Rektor Czerwenka für die ungetrübte und vertrauensvolle Zusammenarbeit des bisherigen Elternbeirates mit der Schulleitung und drückte besonders herzlich dem scheidenden Vorsitzenden Hamberger seinen Dank aus. Herzlich begrüßte er zuletzt die Mitglieder des neuen Elternbeirates mit seinem Vorsitzenden, Helmut Piening.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1975

Rammersberg
— Gasthaus Gierl —
Am Samstag, 8., und Sonntag,
9. November 1975
Letztes altes Bier
Freundlichst ladet ein:
Familie Gierl
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1975


IRENSFELDEN
Zu unserem am Samstag,
den 8. Nov. 1975; und
Sonntag, den 9. Nov. 1975,
stattfindenden
Letzten alten Bier
laden wir Sie mit Ihren
Angehörigen herzlich ein:
Familie Hilmer
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1975


Hunderdorf. Heimat- Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 20 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Deschl.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1975


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 8. 11., 19.30 Uhr, Vereinsabend des Trachtenvereins im Gasthaus Amann.; 14 Uhr Tanzprobe für die Jugendgruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1975


Steinburg. FFW: Sonntag, 9, November, 8.45 Uhr, Abfahrt beim Gasthaus Höfelsauer-Berger zum Heldengedenken nach Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1975


Die Polizei im Einsatz:  …
Am Freitagabend, kurz nach 19 Uhr, geriet ein Pkw-Fahrer bei Wiespoint, Gemeinde Gaishausen, wegen eines über die Straße setzenden Wildes ins Schleudern, fuhr in den Straßengraben und überschlug sich dort. Dabei entstand an dem Fahrzeug ein Schaden von 5 000 DM. Der Fahrer stand unter Alkoholeinfluß.

Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.1975


Standesamtsnachrichten aus Bogen
13 Geburten, drei Eheschließungen und 15 Sterbefälle im Oktober
Bogen.
Mit 13 Geburten und drei Eheschließungen sowie 15 Todesfällen schloß das Standesamtsregister den Oktober ab.
Geburten: …
Sterbefälle: … Am 5. Oktober der Austragslandwirt Karl Fendl, Gaishausen, 82 Jahre alt … Am 6. Oktober der Posthauptschaffner a. D. Xaver Eckl, Bogen, Obere Bergstraße 1, 63 Jahre alt … Am 30. Oktober der frühere Stadtsekretär Leo Gaschler, Hunderdorf, Quellenweg 24, 73 Jahre alt …
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.1975


Hunderdorf. Skiclub; Heuto, Mittwoch, 19 Uhr, Skigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1975


Hunderdorf. Skiclub: Morgen, Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Kindergymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1975


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr: Morgen, Donnerstag, ab 19.30 Uhr Kegeln im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1975


Beratung der Waldbesitzervereinigung
Windberg.
Die Waldbesitzervereinigung Mitterfels veranstaltet am 13. 11., um 15 Uhr für die Gemeinde Windberg im Gasthaus Hilmer in Irensfelden eine Gruppenberatung. Folgende Themen werden behandelt: Bayer. Waldgesetz, Aufforstungsverfahren, Zuschüsse, örtl. interessierende Fragen und Vorführung eines Kurzfilmes.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1975


Der Toten beider Weltkriege gedacht
Hunderdorf.
Die Pfarrgemeinde Hunderdorf beging am Sonntag den Heldengedenktag. Aller Opfer der beiden Weltkriege, besonders der Gefallenen und Vermißten der Pfarrei wurde besonders gedacht. Am Ehrenmal hielt VdK-Kreisgeschäftsführer Otto Unger einen Nachruf. Unger legte im Namen des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf einen Kranz nieder. Desweiteren legten zum Gedenken Kränze nieder Bürgermeister Härtenberger (Hunderdorf), Bürgermeister Berger (Steinburg), Bürgermeister Weinzierl (Gaishausen) sowie Alfons Pflügl im Namen der Krieger- und Soldatenkameradschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1975


Klärwerk Hunderdorf ist in Betrieb
Die Anlage ist für 4 000 Einwohner und einem Abwasseranfall von 660 Kubikmeter angelegt
Hunderdorf.
Nach fast zweijähriger Bauzeit wurde die neue Kläranlage für die Gemeinden Hunderdorf und Windberg am Ortsausgang in Richtung Bogen in Betrieb genommen. Sie ist eine mechanische und vollbiologische Abwasserreinigungsanlage, in der Absetzbecken, Schlammfaulraum, Pumpwerk und Tropfkörper in einem Bau angeordnet sind. Lediglich das Nachklärbecken liegt außerhalb: Die Kläranlage ist für 4 000 Einwohner ausgelegt mit einem täglichen Abwasseranfall von 660 Kubikmeter oder 13,25 Liter pro Sekunde im 14-Stunden-Mittel. Mit der Inbetriebnahme dieser Anlage ist ein weiterer Abschnitt der Kanalisierung in Hunderdorf abgeschlossen. Der Großteil des Ortes ist bereits angeschlossen und die volle Kanalisation ist demnächst zu erwarten.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1975


Heldengedenktag auf 23. November verlegt
Steinburg.
Entgegen der Ankündigung im Kirchenanzeiger Hunderdorf findet der Heldengedenktag in Steinburg erst am 23. November im Zuge des Totensonntags statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.1975


Meidendorf. MSC: Heute, Freitag, 20 Uhr, Monatsversammlung im Gasthaus Schießl.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.1975


Hunderdorf. VdK: Morgen, Sonntag, um 14 Uhr Mitgliederversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.1975


Nach kurzer, schwerer Krankheit verscheid schnell und unerwartet am 14. 11. 1975, mein lieber guter Gatte, mein herzensguter Vati, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwage rund Onkel
Herr Josef Schötz
Reifenhandwerker

im Alter von 48 Janren im Herrn.
Hunderdorf, Windberg, Leebach, Niedermotzing, Breitenweinzier, Straubing, den 17. November 1975
In tiefer Trauer:
Agnes Schötz, Gattin
Josef Schötz, Sohn
Zenta und Josef Schötz, Eltern
Zenta Schötz, Schwester mit Sohn
Ottilie Ecker, Schwester mit Familie
Rosa Lankes, Schwester mit Familie
Hilda Heigl, Schwester mit Familie
Karl Schötz, Bruder mit Familie
Inge Romminger, Schwester mit Gatten
Therese Pelzer, Schwiegermutter, mit Schwager
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst heute, Montag, den 17. 11. 1975, um 15 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.1975


Gemeindeamt geschlossen
Hunderdorf.
Heute, Mittwoch (Buß- und Bettag) ist ganztägig im Gemeindeamt kein Parteiverkehr.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Skigymnastik der Senioren in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, keine Skigymnastik.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.1975


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Heute, Mittwoch, 20 Uhr, Dienst im Gasthaus Höfelsauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.1975


PAK der KLJB tagt in Windberg
Straubing-Bogen.
Der Politische Arbeitskreis der KLJB Straubing-Bogen hat am Freitag, 25. 11., 19.30 Uhr, ein Treffen im Jugendhaus Windberg. Auf dem Programm stehen das Referat „Bildungssystem der UdSSR“ und Neuwahl eines AK-Leiters.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1975


Pfarrgemeinderatssitzung verlegt
Hunderdorf.
Die für Freitag, den 21. 11., anberaumte Pfarrgemeinderatssitzung fällt wegen der gleichzeitig stattfindenden CSU-Versammlung aus. Die Sitzung des Pfarrgemeinderates, wozu Besucher herzlich eingeladen werden. wird nunmehr abgehalten am Freitag, den 28-November, um 19.30 Uhr im Jugendheim. Beratungspunkte sind vor allem die Einführung des neuen Gebet- und Gesangbuches (Gotteslob), Lektorendienst, Altentag, Weihnachtsfest.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1975


Hunderdorf. Eisstockclub: Morgen, Freitag, 19.30 Uh,. Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1975


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 23. November, 9.30 Uhr, Auf-stellung zur Teilnahme an der Heldengedenkfeier beim Gasthaus Berger in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1975


Hunderdorf. FFW: Sonntag, 23. November, 9 Uhr, Abfahrt zur Teilnahme an der Heldengedenkfeier in Steinburg beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1975


Hunderdorf. CSU: Morgen, Freitag, 20 Uhr, im Gasthaus Edbauer-Baier Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1975


Veranstaltungen in Windberg
Windberg.
In der Gemeinde Windberg finden in der Faschingszeit folgende Veranstaltungen statt: 29. 11., Schützenverein Meidendorf, Christbaumversteigerung, 6. 12., Trachtenverein Windberg – Christbaumversteigerung, 13. 12. MSC Meidendorf – Christbaumversteigerung, 27.12., Kriegerverein – Christbaumversteigerung, 27. 12., Altenehrung in Meidendorf durch Rot-Kreuz-Gruppe, 1. 1., Rot-Kreuz-Ball in Windberg, 6. 1., Generalversammlung der FFW, 10. 1., Sportlerball, 17. 1. Ball des Trachtenvereins, 18. 1., Ball der Rot-Kreuzgruppe Meidendorf, 25. 1. Feuerwehrball, 27. 2., Kapppenabend des Sportvereins, 1. 3., Kappenabend der FFW.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1975


VdK-Protest gegen Sparmaßnahmen
Aus der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Hunderdorf – Wieder Haussammlung

Hunderdorf. Im Vereinslokal Sandbiller in Hunderdorf fand die Jahresversammlung der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner (VdK) des Ortsverbandes Hunderdorf-Windberg statt. Schriftführer Rudolf Karl konnte zu Beginn der Versammlung zahlreiche Mitglieder begrüßen.
Vor dem Hauptreferat des Kreisgeschäftsführers Unger hatte man die Regularien der Jahresversammlung erledigt, wobei der Ortsverbandsvorsitzende Unger den Jahresbericht erstattete. In

Die Vorstandschaft des VdK-Ortsverbandes mit 1.. Vorsitzenden Otto Unger (vorne, Mitte).

einer Gedenkminute wurde der im abgelaufenen Verbandsjahr verstorbenen Vereinsmitglieder (Eugenie Leidner, Kreszenz Dietl, Otto Haimerl, Lienus Wirth, Anna Amberger und Maria Kulzer) gedacht. Bekanntgegeben wurde auch, daß der Ortsverband zwei Zugänge, eine Neuaufnahme und einen Austritt zu verzeichnen hatte, aber mit 153 Mitgliedern sei ein ausgewogener Stand aufzuweisen.
Nach einem ausführlichen Kassenbericht der abgelaufenen Amtsperiode der beiden Vereins-kassiere Frieda Schmidt für Hunderdorf und Michael Zöllner für Windberg folgte der Bericht über die methodische Vereinsarbeit des abgelaufenen Jahres, wobei auch über die künftige interimistische Arbeit des Ortsverbandes gesprochen wurde. Ferner wurde an das Kameradschaftstreffen in der Gäubodenhalle in Straubing erinnert.
Otto Unger, VdK-Kreisgeschäftsführer und Ortsverbandsvorsitzender, hielt anschließend ein Referat über die beabsichtigten Sparmaßnahmen der Bundesregierung in Höhe von 500 Mill. DM bei der Kriegsopferversorgung und über sonstige aktuelle Fragen zum Schwerbehindertengesetz. Der VdK will gerade wegen der fixierten Sparmaßnahmen bei der Kriegsopferversorgung bei der Bundesregierung vorstellig werden. Unger meinte, daß gerade jetzt der VdK das Schutzorgan für die Behinderten sei.
Anschließend wurden die freiwilligen Sammler für die Listensammlung „Helft Wunden heilen“ auf die einzelnen Sammelbereiche eingeteilt. Unger appellierte an die Bevölkerung, den VdK bei seiner Hilfsaktion zu unterstützen, damit jenen Menschen geholfen werden könne, die durch widrige Umstände und Krankheit in Not geraten seien. Im vorigen Jahr konnten bei dieser Sammlung 963 DM eingebracht werden, wovon die Hälfte beim Ortsverband blieb. So konnte im Rahmen der Mitgliederbetreuung der Ortsverband an die 400 DM an ältere und bedürftige Mitglieder sowie für kleine Geburtstagsgeschenke an Altersjubilare ausgeben. Mit der Bitte, dem VdK die Treue zu halten sowie die Mitgliederwerbung zu intensivieren, wurde die Versammlung geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1975


Hunderdorf: SV-Leichtathletik: Samstag. 22. 11., 14.30 Uhr, Gasthaus „Zur schönen Aus-sieht“ am Bogenberg, Versammlung in Verbindung mit dem Kreistag. Alle Leichtathleten (Jahrgang 56 und älter) sind aufgefordert, teilzunehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1975


Windberg. Gemeinde: Sonntag, 23. 11., Heldengedenktag. 8 Uhr, Gedenkmesse, 7.50 Uhr Aufstellung sämtlicher Vereine auf dem Dorfplatz zum Kirchenzug. Nach Gottesdienst Aufstellung beim Pfarrhof und Zug zum Kriegerdenkmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1975


Windberg. Der Sportverein stellt allen Familien kostenlos den Nikolaus. Anmeldungen bei Sebastian Mayer oder Anna Haimerl.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1975


Steinburg. FFW: Sonntag, 23. 11,. Teilnahme am Heldengedenken. Treffpunkt: 9.30 Uhr bei Höfelsauer-Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1975


Da Flitterwöchner

Jung voheirat‘ is da Kampö
und a Himmö hängt vol Geign.
Alles is halt no in Butter
bei dem Flitterwochnreign.

In da Früah, da kocht er Kaffee,
bringt na seiner Frau ans Bett,
abspüln tuat er, wischn, putzn,
Tag und Nacht, da is er nett.

Geht’s zum Großeinkauf am Samstag,
spuit er glei an großn Mo;
ois was s‘ Weiberl mag, derfs kaufa,
mei, der schaut koa Geld net o.

Jedn Wunsch lest er vorn Gsicht ab
und tragt s‘ dauernd auf dö Händ‘,
wann nur blos dö Flittenvochn
nehma tätn nia a End.

Wünsch ma eahm vui Glück, dem Mannl,
weil er gmacht hat so an Fang,
daß er mit sei’m Weiberl Glück hat
heit und morgn, sei Lebtag lang!

L. Hieninger
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1975


Tanzlokal Solcher
Steinburg/Bahnhof

Am Samstag, den 22. November 1975,
TANZ
Es spielen:
The Blue Diamonds
Am Sonntag ab 14.00 Uhr
TANZ-PARTY
Es spielen:
Die FLASCHENKINDER
Auf ihren Besuch freut sich: Familie Solcher
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1975


Georg Baier fungierte als DLG-Richter
Hunderdorf.
Bei der am 4. und 5. November im Messegelände in Frankfurt stattgefunden DLG-Qualitätsprüfung für Fleischwaren- und Feinkosterzeugnisse 1975 fungierte der Hunderdorfer Metzgermeister Georg Baier als sachverständiger Richter. Bel dieser Qualitätsprüfung auf Bundesebene waren insgesamt 326 Richter – best ehend aus Oberrichtern, Oberrichterassistenten, sachverständigen Richtern und Gastrichtern – tätig. Vorgenommen wurden insgesamt 4 309 Prüfungen. Als Bevollmächtigter der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) handelte Professor Dr. Dr. h. c. L. Kotter, München. Die Kontrolle wurde an zwei Tagen durchgeführt. Georg Baier war der Prüfungskommission für Frischwurst- und Halbdauerware zugeteilt. Täglich waren von jeder Arbeitsgruppe, der jeweils vier Richtee angehörten, 26 Proben auf ihre Qualität zu prüfen. Da in dieses Richteramt der DLG nur qualifizierte Leute benannt werden, bedeutete diese Berufung für Metzgermeister Georg Baier besonders in fachlicher Hinsicht eine ehrenvolle Anerkennung.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1975


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
Am Montag, 24. November, findet um 19 Uhr im Gemeindeamt eine Sitzung des Gemeinderates statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
• Gemeindegebietsreform
• Pachtvertrag für Friedhof
• Streitsache ,,Flachdach-Fertigbau“
• Grünordnungsplan
• Verschiedenes
Die Sitzung ist öffentlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1975


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, um 20 Uhr Volkstanzprobe und Vereinsabend im Gasthaus Deschl in Hofdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1975


Hunderdorf. SV Leichtathletik: Morgen, Sonntag, um 9.30 Uhr Abfahrt zum Herbstwaldlauf in Zeilarn am Bahnhof Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1975


Windberg. Trachtenverein: Heute, Samstag, um 19.30 Uhr Vereinsabend im Gasthaus Amann. Um 19 Uhr Sitzung der Vorstandschaft. Morgen, Sonntag, um 7.45 Uhr im Vereinslokal Amann Teilnahme an der Heldengedenkfeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1975


Nach Gottes hl. Willen verschied am 21. 11. 1975 mein Lebensstern, unsere herzensgute Mutter und Schwester
Frau Margarete Hirsch
geb. 19. 1. 1895

selig im Herrn.
Hunderdorf, München, Friedrichshafen, Kassel, den 22. 11. 1975
In tiefer Trauer:
Johannes Hirsch, Gatte
Johannes Hirsch, Sohn mit Familie
Dorothea Greindel, Tochter mit Familie
Katharina Hentschl, Schwester
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Montag, den 24. 11. 1975, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1975


Nach Gottes hl. Willen verschied am 22. 11. 1975 unsere gute Mutter Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester und Tante,
Frau Franziska Wanninger
geb. Altschäffl

im Alter von 89 ½ Jahren, selig im Herrn.
Hunderdorf, Nürnberg. den 24. November 1975
In stiller Trauer:
Edmund Wanninger, Sohn mit Gattin
Fanny Betzlbacher, Tochter mit Gatten
Angela Bauer, Enkelin mit Familie
Edmund Wanninger, Enkel
Rita Frick, Enkelin mit Familie
Rupert Betzlbacher, Enkel
Ludwig Altscbäffl, Bruder
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Dienstag, den 25. November 1975, um 15.00 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.1975


Beim Heldengedenktag:
Vereine und Feuerwehren
Steinburg.
Am Totensonntag wurde in Steinburg der Heldengedenktag feierlich begangen. Dazu fand im Schulhaus ein Gottesdienst statt, der von der Kapelle Bugl (Windberg) musikalisch umrahmt wurde. Prior Wolfgang Vos ging in seiner Ansprache auf den Sinn dieses Tages ein. Nach dem Gottesdienst zogen die Wehren von Steinburg, Hunderdorf, Gaishausen und Au vorm Wald, die Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf sowie die BRK-Ortsgruppe Steinburg, Bürgermeister Berger und der Gemeinderat in einem feierlichen Zug, der von der Kapelle Bugl geführt wurde, zum Kriegerdenkmal. Hier legte Kommandant A. Häusler im Namen aller einen Kranz nieder, gedachte der Vermißten und Gefallenen beider Weltkriege, indem er erklärte, daß dieser Tag den Lebenden stets zur Mahnung gereichen möge.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.1975


Ich sterbe, aber meine Liebe zu euch stirbt nicht.
Ich werde euch vom Himmel herab lieben,
wie ich euch auf Erden geliebt habe an. (Hl. Hieronymus)
Tief erschüttert bringen wir die traurige Nachricht, daß am 23. Nov. 1975 mein innigstgeliebter Gatte, unser herzensguter braver Papa, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Albert Gall
Bürgermeister der Gemeinde Gaishausen
Imkermeister und Mitglied des Imkervereins Steinburg
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Gaishausen und der
Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 64 Jahren, in den ewigen Frieden entschlafen ist.
Gaishausen, Uttendorf, Hunderdorf, Münster, den 25. Nov. 1975
In unsagbarem Schmerz:
Margarete Gall, Gattin, geb. Stadler
Margarete Gall, Tochter mit Bräutigam Franz
Balbina Gall, Tochter
Xaver Gall, Bruder
Franziska Gall, Schwester
Maria Gall, Schwester mit Sohn Hans
Alfons Gall, Bruder
und übrige Verwandtschaft.
Sterberosenkranz heute, 16.30 Uhr.
Trauergottesdienst Mittwoch, 26. 11. 1975, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.1975


NACHRUF
Nach langer Krankheit verschied unser geschätzter 1. Bürgermeister
Herr Albert Gall
Albert Gall leitete seit 1957 in aufopfernder Weise die Geschicke unserer Gemeinde. Wir verlieren in ihm einen pflichtbewußten Mitbürger, dem wir immer ein ehrendes Gedenken bewahren werden.
Gemeinde Gaishausen
Gemeinderat Gaishausen
Gemeindeverwaltung
Weinzierl,
2. Bürgermeister
Michl, Gemeindesekretär
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.1975


NACHRUF
Am 23. November 1975 verschied
Herr Albert Gall
Bürgermeister der Gemeinde Gaishausen
und 2. Vorsitzender des Schulverbandes Hunderdorf

nach längerer, schwerer Krankheit, aus einem arbeitsreichen Leben. Bürgermeister Gall war seit dem Jahre 1957 Mitglied des Schulverbandsausschusses und von 1962 bis zu seinem Ableben stellvertretender Vorsitzender des Schulverbandes Hunderdorf
Der Schulverband Hunderdorf dankt Bürgermeister Gall für seine ehrenamtliche Tätigkeit, die geprägt war durch verantwortungsbewußtes und gewissenhaftes Handeln.
Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren.
Hunderdorf, den 25. November 1975
Schulverband Hunderdorf
Härtenberger,
1. Vorsitzenger
des Schulverbandes
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.1975


Fahrrad-„Marder“ sind am Werk
Hunderdorf.
Wie uns eine Einwohnerin von Hunderdorf (Name ist der Redaktion bekannt) mitteilt, sollen am Bahnhof Hunderdorf Fahrrad-„Marder“ am Werk sein. Als sie kürzlich am Abend den Zug in Hunderdorf verlassen hatte und ihre Heimfahrt von der Arbeit mit dem dort abgestellten Fahrrad fortsetzen wollte, hatte der vordere Reifen keine Luft mehr. Sie stellte fest, daß das Ventil herausgenommen war. So mußte sie bei strömendem Regen ihr Fahrrad nach Hause schieben. Erst einige Tage zuvor war der Deckel der Glocke abmontiert worden. Zwei Tage später, so berichtete sie, habe sie gesehen, daß auch an anderen Fahrrädern Deckel von den Glocken abgeschraubt waren. Handelt es sich hier um Kinderstreiche? Oder sind halbwüchsige Rowdies am Werk? Wer kann Hinweise geben?
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.1975


Fahrt zum Christkindlmarkt
Hunderdorf.
Am Dienstag, 2. Dezember, 7 Uhr, findet bei genügender Beteiligung eine Omnibusfahrt zum Christkindlmarkt in Nürnberg statt. Interessenten können sich bis kommenden Freitag bei der Ortsbäuerin Maria Fruhstorfer, Tel. 2330, melden.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Skigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.1975


Entscheidungen zur Zielplanung (II):
Haibach und Elisabethszell sind sich einig
Trotz geringer Steuerkarft – Kirchroth Einheitsgemeinde, Mitterfels und Hunderdorf Verwaltungsgemeinschaften
Straubing-Bogen.
In Fortsetzung unserer Berichterstattung über die „Erwägungen der Zielplanung“ der Regierung zur Neugliederung der Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen kommen wir heute zunächst zur Einheitsgemeinde Haibach, die sich aus folgenden Gemeinden zusammensetzt: Elisabethszell mit 732 E, 14 qkm, 71 DM/E Steuerkraft (Landkreisdurchschnitt von Gemeinden vergleichbarer Größenordnung: 178 DM/E) und Haibach mit 1 367 E, 18 qkm, 79 DM/E (206 DM/E), zusammen 2 099 E, 32 qkm, 76 DM/E (243 DM/E). Die Erwägungen, die zu dieser Zielplanung zugrunde gelegt wurden:

Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf
(Sitz in Hunderdorf)

Hierzu gehören die Gemeinden (Mitgliedsgemeinden) a) Gaishausen (ohne Hagnberg, Kögl, Wiespoint, Santl) mit 365 E, 7 qkm, 160 DM/E (156 DM/E) sowie Hunderdorf mit 1 921 E, 11 qkm, 193 DM/E (206 DM/E) und Steinburg mit 650 E, 5 qkm, 261 DM/E (178 DM/E), somit als Mitgliedsgemeinde zusammen mit 2 936 E, 23 qkm, 204 DM/E; b) Neukirchen mit 1 029 E, 14 qkm, 124 DM/E (206 DM/E) und Obermühlbach mit 412 E, 10 qkm, 100 DM/E (156 DM/E), somit zusammen als Mitgliedsgemeinde mit 1 441 E, 24 qkm und 117 DM/E; c) Windberg (ohne die Gemeindeteile Gottesberg, Mitterbühl, Netzstuhl und Osterberg) mit 822 E, 7 qkm, 70 DM/E (178 DM/E).
Dazu die Begründung:
Die Gemeinden Gaishausen, Hunderdorf, Neukirchen, Obermühlbach, Steinburg und Wind-berg liegen in einem verkehrsmäßig und landschaftlich zusammengehörigen Gebiet im Bogen- und Perlbachtal. Alle Gemeinde gehören zum Schulverband Hunderdorf. Der Umstand, daß die Gemeinden Hunderdorf, Steinburg und Gaishausen mehr gewerblich, die Gemeinden Windberg, Neukirchen und Obermühlbach mehr auf den Fremdenverkehr ausgerichtet sind, spricht für die Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft. Während die Kosten einer gutgliederten hauptamtlichen Verwaltung auf eine breite Grundlage verteilt werden, kann sich jede Gemeinde bei der Erfüllung der Angelegenheiten des eigenen Wirkungskreises auf ihre besonderen Probleme konzentrieren.
Die Gemeinde Hunderdorf hat bereits die Leistungskraft, um als selbständiges Mitglied der vorgesehenen Verwaltungsgemeinschaft ihre Aufgaben erfüllen zu kennen. Dies gilt auch für die Gemeinde Windberg, deren südliche Teile Gottesberg, Mitterbühl, Netzstuhl und Osterberg jedoch zur Stadt Bogen tendieren. Diese Gemeindeteile sind daher in die Stadt Bogen einzugliedern, womit Windberg einverstanden ist. Im Anhörungsvorschlag wurde Gaishausen und Steinburg empfohlen, sich zusammenzuschließen, um dann Glied der vorgesehenen Verwaltungsgemeinschaft zu werden. Gaishausen hat sich im Anhörungsverfahren für eine Eingliederung nach Hunderdorf entschieden; die Gemeindeteile Hagnberg, Kögl, Wiespoint und der Gebietsteil Santl sollen an Mitterfels angeschlossen werden. Da diese von Gaishausen gewünschte Gliederung den bestehenden Verflechtungen entsprich,. kann ihnen entsprochen werden. Dies hat allerdings zur Folge, daß die Gemeinde Steinburg als selbständiges Glied der Verwaltungsgemeinschaft sehr schwach wäre. Für die Gemeinde Steinburg bleibt daher nur die Eingliederung nach Hunderdorf. Diese unmittelbare Zuordnung zu Hunderdorf ist auch deshalb gerechtfertigt, weil ähnlich wie in Gaishausen Bindungen zwischen Steinburg und Hunderdorf bestehen. Die Gemeinden Neukirchen und Obermühlbach erreichen erst durch den Zusammenschluß die Leistungskraft, die von einer Mitgliedsgemeinde einer Verwaltungsgemeinschaft erwartet wird. Auch wenn die Gemeinde Neukirchen insbesondere auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, kann ihrem Wunsch, selbständige Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft zu werden, nicht entsprochen werden. Ebenso ist der von Obermühlbach im Anhörungsverfahren vorgetragene Wunsch, nach dem Zusammenschluß mit Neukirchen als selbständige Einheitsgemeinde bestehen zu bleiben, nicht zu verwirklichen. Es fehlt hierzu die erforderliche Leistungskraft.
Als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft kommt Hunderdorf in Betracht. Hunderdorf ist der größere und wirtschaftlich bedeutendere Ort, der auch verkehrsmäßig günstig zu erreichen ist. Durch die Eingliederung von Steinburg und Gaishausen wird Hunderdorf weiter gestärkt.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.1975


CSU-Ortsverband Hunderdorf:
Hans Hamberger neuer Vorsitzender
Willi Hornberger verzichtete wegen beruflicher Überbelastung auf eine erneute Kandidatur
Hunderdorf.
Bei der Ortshauptversammlung im Gasthaus Edbauer-Baier konnte Ortsvorsitzender Willi Hornberger besonders Bürgermeister Karl Härtenberger und CSU-Geschäftsführer Josef Zängl begrüßen. Er verwies auf die Arbeit der abgelaufenen zwei Jahre und stellte mit besonderer Freude fest, daß die CSU bei der Landtags- und Bezirkstagswahl 1974 ein Rekordergebnis erzielt habe. Nachdem er wegen beruflicher Überlastung auf eine erneute Wahl verzichtete, wurde Hans Hamberger zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt. Stellvertretende Ortsvorsitzende wurden der zweite Bürgermeister von Gaishausen, Egon Weinzierl, und Xaver Anleitner. Schriftführer wurde Arnold Watzl, Hans Seidl bleibt weiter Kassier. Zur Vorstandschaft gehören noch Bürgermeister Karl Härtenberger und Hans Schaubeck. Der CSU-Ortsverband ist mit drei Delegierten in der Kreisvertreterversammlung stimmberechtigt. Gewählt wurden die JU-Ortsvorsitzende Heidi Watzl, die auch dem Kreisvorstand kraft Amtes angehört, Karl Härtenberger und Hans Hamberger. Ersatzdelegierte sind Xaver Anleitner, Johann Altschäffl und Egon Weinzierl.
Der neu gewählte Ortsvorsitzende dankte seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit und verwies in seiner Antrittsrede auf die bedrohliche politische Lage in der Bundesrepublik. Die SPD/FDP-Regierung hätte den klaren Beweis erbracht, daß die Aufbauleistung der deutschen Bevölkerung nach dem Kriege sehr schnell gefährdet werden könne. 1976 könne es deshalb bei der Bundestagswahl eine möglicherweise letzte Chance geben, diese gefährliche Entwicklung zu beenden.
CSU-Geschäftsführer Josef Zängl, der als Vertreter des CSU-Kreisvorstandes an der Ver-sammlung teilnahm, befaßte sich in einem Referat mit allgemeinen politischen Fragen. Dabei richtete er an die Mitglieder die Bitte, an die Gründung einer CSU-Ortsgruppe in Windberg heranzugehen, da Windberg im Zuge der Gemeindegebietsreform die Selbständigkeit in der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf behalten werde. Mit Freude stellte der Redner fest, daß die JU in Hunderdorf gewillt ist, auch in der CSU mitzuentscheiden. Allein in dieser Mitarbeit sei der politische Wert der jungen Mitglieder optimal genutzt. Wenn 1978 neue Gemeindeparlamente und der Kreistag gewählt würden, müßten wieder junge Leute eine Chance erhalten. Zängl verwies im politischen Teil seiner Rede auf das Finanznotstandsgesetz, dem die CSU bei den meisten Bestimmungen zugestimmt habe. Künftig werde der Zins- und Tilgungsdienst zu den Hauptausgabeposten des Bundeshaushaltes gehören. Da auch die Rentenversicherung in absehbarer Zeit die fälligen Leistungen aus dem Beitragsaufkommen in bisheriger Höhe nicht mehr werde bestreiten können, erwarte den Steuerzahler eine Flut von Kostensteigerungen. Hoffentlich, sagte Zängl, komme es nicht so wie in Dänemark, daß nahezu die Hälfte des Einkommens dem Staat übereignet werden müsse und daß durch eine unsolide Steuerpolitik der Leistungswille der arbeitenden Bevölkerung und der Wirtschaft zum Schaden des Volkes eingedämmt wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.1975


Hunderdorf. Teilnehmer an der Fahrt zum Christkindlesmarkt: Anmeldung bis Freitag bei Ortsbäuerin Fruhstorfer oder Omnibus Berger, Bogen. Abfahrt: Freitag. 7 Uhr. Zusteigemöglichkeiten in Sollach, Hofdorf, Bärndorf, Bogen, Oberalteich, Parkstetten.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Kinderskigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.1975


Hunderdorf. Hunderdorf. SV: Samstag, 29. 11., 18.30 Uhr, Treffen auf der Hütte. Abfahrt um 18.30 Uhr bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.1975


Schwimmen für Frauen
Hundedorf.
 Im Hallenbad der Schulanlage sind weitere Schwimmveranstaltungen für Frauen geplant. So soll bei genügender Beteiligung ab Mittwoch, 3. Dezember, bis Weihnachten in der Zeit von 18 bis 20 Uhr Schwimmen für diejenigen Frauen stattfinden, die bereits an einem Schwimmkurs teilgenommen haben. Weiterhin ist ein neuer Schwimmkurs für Frauen vorgesehen, vorausgesetzt, daß ein entsprechend großes Interesse vorhanden ist. Dieser Kurs würde ab 14. Januar 1975 in der Zeit von jeweils 18 bis 20 Uhr abgehalten. Anmeldungen sind für beide Schwimmveranstaltungen umgehend an Maria Fruhstorfer (Tel. 2333 ab 18 Uhr) zu richten.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.1975


PAK unter neuer Leitung
Windberg.
Kürzlich traf sich der Politische Arbeitskreis der KLJB Straubing-Bogen im Jugendhaus Windberg. Bernhard Griesbeck informierte die Arbeitskreismitglieder in einem Referat über das Bildungs- und Erziehungssystem der Sowjetunion. Eingangs gab er einen kurzen Abriß über die sowjetische Pädagogik der frühen zwanziger Jahre, die sich vorwiegend an westlich-demokratischen Leitbildern orientierte. Anschließend porträtierte er den Erzieher Makarenko, der heute als der Vater der Sowjetpädagogik gilt, und erläuterte dessen Praxis der Erziehung zur ‚Einsicht in die Notwendigkeit‘. Zum Schluß zeigte er die wesentlichen Änderungen der Schulreform von 1958 auf, die die Verbindung von Schule und Produktion in den Vordergrund stellt. Nach dem Referat gab der bisherige AK-Leiter Willy Hacker einen kurzen Überblick über die geleistete Arbeit der vergangenen zwei Jahre. Zugleich erklärte er, daß es ihm sein Studium nicht weiter erlaube, den Arbeitskreis zu leiten. Bei der anschließenden Wahl bestimmte der Arbeitskreis Christian Merkl, Bogen, zum neuen AK-Leiter.
Der PAK trifft sich wieder am Freitag, 5. Dezember, im Pfarrheim Bogen, um die Arbeits-planung für 1976 zu beraten. Am Dienstag, 9. Dezember, wird der Arbeitskreis eine Fahrt zum Bayerischen Landtag nach München unternehmen. Auf dem Programm steht weiter ein Besuch in den Fernsehstudios München-Freimann sowie ein politisches Kabarett. Zu dieser Fahrt sind noch einige Plätze frei Interessenten können sich bei Kreisjugendpfleger Rudi Landstorfer, 844 Straubing, Leutnerstraße 15 (Landratsamt), anmelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.1975


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 29. November, 14 Uhr, Jugendtreffen im Cafe Weinzierl, um 19.30 Uhr Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.1975


Landkreis hat jetzt 78 000 Einwohner
Verteilt auf 83 Gemeinden — Nach Bewohnern einer der kleinsten Landkreise in Bayern
Straubing-Bogen.
Nach dem Gebietsstand vom 1. 1. 1975 hat der Landkreis Straubing-Bogen 83 Gemeinden. Nachstehend werden die fortgeschriebenen Einwohnerzahlen des Land-kreises Straubing-Bogen am 30.6. 1975 bekanntgegeben:
Aholfing 1 122, Aiterhofen 1 481, Allkofen 245, Amselfing 583, Ascha 932, Atting 884, Bogen, St. 6 743, Elisabethszell 724, Falkenfels 752, Feldkirchen 639, Gaishausen 391, Geiselhöring, St. 3 258, Geltolfing 372, Gossersdorf 558, Grafling 147, Haader 347, Haibach 1346, Hailing 450, Haindling 250 ,Hainsbach 414, Hankofen 551, Haselbach 1 177, Haunkenzell 725, Hirschling 203, Hofkirchen 625, Hunderdorf 1 906, Irlbach 1 030, Kirchroth 815, Kößnach 469, Konzell 1 038, Laberweinting 1904, Landorf 362, Leiblfing 1 598, Loitzendorf 603, Mallersd.-Pfaffenbg., M. 4 888, Mariaposching 1 173, Metting 189, Mitterfels. M. 1 934, Mitterharthausen 1 146, Münster 596, Neukirchen 1036,  Niederachdorf 192, Niederharthausen 217, Niederlindhart 429, Niederwinkling 1 404, Oberalteich 1 564, Oberharthausen 162, Oberhaselbach 383, Obermiethnach 312, Obermühlbach 411, Oberpiebing 610, Oberschneiding 1 443, Oberzeitldorn 444, Paitzkofen 278, Parkstetten 1 718, Perasdorf 682, Perkam 1 036, Pfelling 655, Pillnach 270, Pönning 254, Pondorf 137, Rain 1 437, Rattenberg 1 638, Rattiszell 517, Reißing 547, Salching 880, Sallach 572, Sankt Englmar 1 374, Saulburg 802, Schambach 486, Schwarzach, M. 2 218, Schwimmbach 509, Stallwang 936, Steinach 1 181, Steinburg 649, Straßkirchen 1 760, Unterzeitldorn 216, Upfkofen 232, Wallkofen 416, Weichs 150, Wiesenfelden 1 987, Windberg 846, Zinzenzell 611.
Kreissumme 77 971
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.1975


Kirchenkonzert in Windberg
Straubing-Bogen.
Am Mittwoch, 10. Dezember, 19.30 Uhr, gastiert das Orchester des Südostbayerischen Städtetheaters mit einem Kirchenkonzert in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg. Dieses Konzert wird vom Volksbildungswerk Straubing-Bogen in Zusammenarbeit mit dem Orgelkreis Windberg veranstaltet. Auf dem Programm stehen Werke von Haydn (Sinfonie Nr. 8), L. Boccherini, W. A. Mozart (Serenata notturna, Sinfonie KV 181), C.P.E. Bach (Sonata für Flötensolo). Die musikalische Leitung bat Gerd Uecker, Passau, Solistin ist Sara Miranda-Vargas (Flöte). Karten zu 6,— DM auf allen Plätzen (Schüler, Studenten 3,— DM) sind ab Dienstag im Landratsamt Straubing, Leutnerstraße 15, Tel. 09421/4018, Nebenstelle 71, bei der Buchhandlung Ernst Stöcker, Stadtplatz, bei Fa. Hartmannsgruber, Bogen, sowie im Pfarramt Windberg erhältlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.1975


„Große Preise” für Sandbiller
„1975 DLG-prämiert“ — Hervorragende Auszeichnungen von einem Spezialwettbewerb
Hunderdorf.
Bei der auch diesmal in der Landwirtschaftsschule in Bamberg durchgeführten „DLG-Qualitätsprüfung für Fleischwaren und Feinkosterzeugnisse 1975″, einem durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft auf freiwilliger Grundlage veranstalteten und streng neutral erledigten Spezialwettbewerb, war die Metzgerei Adolf Sandbiller aus Hunderdorf besonders erfolgreich.
Das war bei einem Qualitätstest besonderer Art, zu dem 111 Betriebe aus allen Bundesländern und West-Berlin 518 verschiedenartige Produkte — außer Fleischwaren in SB-Folienpackungen auch Fertiggerichte, andere Feinkosterzeugnisse und Tiefgefrierkost auf Fleischgrundlage — bereitgestellt hatten.
Und zwar erhielt die Metzgerei Adolf Sandbiller in der am stärksten (mit 344 Proben) beschickten Abteilung „Fleischerzeugnisse in SB- Folien-Packungen“ für Schinkensülze mit Champignons sowie für original niederbayerisches Schwarzgeräuchertes bei Bewertung jeweils mit der Höchstpunktzahl „20 Wertmale“, zusammen zwei „Große Preise“.
Das sind hervorragende Prämierungsergebnisse von einem Spezialwettbewerb, bei dem nur rund 72 Prozent sämtlicher Proben — an sich nur Erzeugnisse von „überdurchschnittlicher Qualität“ — als preiswürdig anerkannt worden waren. Somit hatte es eine Auszeichnung schlechthin bedeutet, aus diesem besonders qualifizierten Test überhaupt als Preisträger hervorzugehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1975


Gruppenberatung für Waldbesitzer
Hunderdorf/Gaishausen.
Die Waldbesitzervereinigung Mitterfels veranstaltet am 3. 12. um 15 Uhr für die Gemeinden Hunderdorf und Gaishausen im Gasthaus Baier/Edbauer in Hunderdorf eine Gruppenberatung. Folgende Themen werden behandelt: Bayrisches Waldgesetz, Anhörungsverfahren, Zuschüsse, örtlich interessierende Fragen und Vorführung eines Filmes. Die Leitung hat FOJ Georg Wittmann, Forstdienststelle Neukirchen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1975


Dr. Jürgen Lichte
8441 Hunderdorf

Telefon 09422 / 16 16
Neue Praxisanschrift
Quellenweg 20

ab1. Dezember 1975
wieder Sprechstunden
Sprechstunden:
Mo. — Fr. von 7.30-11 Uhr,
außer Mittwochnachmittag
und 17.00 18.30 Uhr
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1975


Nach Gottes heiligem Willen verschied am 29. 11. 1975 unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Alois Beck
Schmiedemeister
Mitglied der Freiw. Feuerwehr Hunderdorf
und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 70 Jahren selig im Herrn.
Hunderdorf, München, Kelheim, den 1. 12. 1975
In tiefer Trauer:
Alois Beck, Sohn mit Familie
Maria Anleitner, Tochter mit Familie
Sofie Cziuday, Tochter mit Familie
Anna Knott, Tochter mit Familie
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, 16.00 Uhr.
Trauergottesdienst am Dienstag; den 2. 12. 1975, um 15.00 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1975


Hunderdorf. Landfrauen: Der im Dezember vorgesehene Kurs „Bauernmalerei“ im Cafe Weinzierl findet erst im Januar bei rechtzeitiger Bekanntgabe statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.12.1975


Goldene Hochzeit im Hause Höhn
Hunderdorf.
Kürzlich konnte das Ehepaar August Höhn und Emma Höhn, geborene Becker, die goldene Hochzeit feiern. August Höhn war mehrere Jahre lang Gemeindesekretär in Hunderdorf. Die Ehegatten Höhn, die sich allgemeiner Beliebtheit erfreuen, stammen aus Schlesien. Zu ihrem Jubiläumstag gratulierten neben zahlreichen Verwandten und Bekannten auch Bürgermeister Härtenberger im Namen der Gemeinde Hunderdorf und stellvertretender Landrat Alfons Schäffer im Namen des Landkreises Straubing-Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.12.1975


50 Jahre Freud und Leid geteilt
Hunderdorf.
Am 28. November 1925 hatten Wolfgang Küffner und Anna Küffner, geborene Gräbner, in Bayreuth den Bund fürs Leben geschlossen. An diesem Wochenende konnte das Ehepaar nunmehr bei guter Gesundheit und Zufriedenheit das 50jährige Ehejubiläum im Familien- und Verwandtenkreise feiern. Das Ehepaar Küffner stammt aus Bayreuth und kam 1952 von dort nach Hunderdorf. Nunmehr hat es sich in Hunderdorf so eingewöhnt, daß es nie mehr wegziehen möchte. Zum Ehrentag gratulierten dem Ehepaar Küffner, das sich großer Wertschätzung erfreut, auch stellvertretender Landrat Alfons Schiffer und Bürgermeister Karl Härtenberger.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.12.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, 18 Uhr, Skigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.1975


Windberg/Meidendorf. BRK: Freitag, 5. Dezember, Dienstabend bei Wagner, Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.1975


80. Geburtstag des „Bayerwaldbockerls“
Die Bemügungen um eine Bahnverbindung Gäuboden – Wald gehen bis zum Jahr 1865 zurück – Es gab viele Widerstände
Bogen. Diese verkehrspolitische Entwicklung gab dem Magistrat Bogen dazu Anlaß, an den bayerischen König eine Eingabe zu richten, datiert vom 20. September 1865, des Inhalts, „es möchte eine Bahn erbaut werden von Cham über Miltach, Konzell, Gaishausen, Bogen, Amselfing, Straubing“:In diesem Gesuch ist, wie aus der Bogener Chronik hervorgeht, erwähnt, daß die um Bogen befindlichen 23 Ziegeleien alle Jahre fünf Millionen Ziegel fertigen und zum größten Teil verfrachten, so daß diese Gegend wohl der Berücksichtigung wert sei.
Das am 11. 3. 1867 in Bogen gebildete Eisenbahnkomitee machte wiederum eine Eingabe an den Landtag, es möchte der Bau einer Bahnlinie von Rosenheim über Wasserburg, Neumarkt, Landau a. d. I., Straubing, Cham genehmigt werden (Mühldorf—Plattling wurde erst am 15. Oktober 1875 eröffnet).
Am 18. 3. 1867 war von den Vertretern des Unteren Waldes eine Eingabe erfolgt um Erbauung einer Bahn von Passau über Freyung, St. Oswald, Bodenmais, Arnbruck, Kötzting, Arn-schwang. Eine oberste Entscheidung ist jedoch in dieser Frage nie erfolgt.
Am 21. 2. 1869 teilte die Direktion der Ostbahn dem Eisenbahnkomitee von Bogen mit, daß das Projekt der Bahnführung von Straubing nach Cham über Bogen aufgegeben sei, weil dem Staatsministerium bereits ein Antrag über
direkte Verbindung über Parkstetten
hin vorliege, welche Strecke auch die Genehmigung zu erhalten scheine. Aus diesem Grunde wurde von den Bogenern am 14.

75 Arbeiter und ca. zwei Dutzend Loren sind hier beschäftigt und eingesetzt, um den Durchbruch durch den Eichelberg an der ehemaligen Nordperipherie von Bogen zu bewerkstelligen, der für die damaligen Begriffe eine „ungeheure Erdbewegung“ notwendig machte.

November 1871 an die Ostbahn das Ersuchen gerichtet, es möchte wenigstens bei Parkstetten statt bei Steinach eine Haltestelle für Bogen erbaut werden. Schließlich aber fiel in den siebziger Jahren die Entscheidung, die Ausführung dieses Projekts überhaupt zu unterlassen.
Am 15. 10. 1883 erließ das Straubinger Komitee zur Erbauung einer Bahn von Straubing nach Viechtach eine Einladung zur Besprechung des aufgetauchten Projekts. Die Tagung fand im Gasthaus Echinger in Sankt Englmar statt. Die Bahn sollte
über Englmar durch einen Tunnel
bei Markbuchen nach Viechtach

laufen. Aber anscheinend gelangte man schon bei der ersten Besprechung zu der Überzeugung von den bedeutenden Schwierigkeiten der Durchführung und gab den Plan auf.
Am 12. 4. 1888 kam von der Direktion der Staatsbahnen an das im Jahr 1887 gebildete Eisenbahnkomitee die Mitteilung, daß auf Kosten der Stadt Straubing die Generalprojektierung der Bahn Straubing—Bogen—Mitterfels vorgenommen werde. Die Grunderwerbungskosten für die ganze Strecke sollte sich auf ungefähr 240 000 Mark belaufen.
Wie aus der Bogener Chronik weiter hervorgeht, beschloß am 20. 8. 1890 der Bogener Magistrat, zur Grundablösung 1 000 Mark, am 24. 2. 91 weitere 6 000 Mark beitragen zu wollen. Am 30. 9. 91 faßte der Magistrat den Beschluß, von den Grunderwerbungskosten in der Marktgemeinde Bogen 50 Prozent tragen zu wollen. Herstellung und Unterhaltung der Zufahrtsstraße zur Haltestelle und der Ladestraße an die Haltestelle sollte und wollte ebenfalls die Marktgemeinde Bogen leisten.
Nach Mitteilung des Kgl. Bezirksamts vom 30. 9. 1891waren die Herstellungskosten der Lokalbahn Straubing—Konzell auf 3 258 000 Mark veranschlagt, davon für Grunderwerbung 345 000 Mark, speziell in der Marktgemeinde Bogen ca. 18 000 Mark.
1892 wurde die Bahn genehmigt
Einige Zeit dauerten noch die Verhandlungen wegen der Lage des Bahnhofs, und zwar, ob er da zu stehen käme, wo er sich jetzt befindet, oder weiter westlich in Richtung nach Oberalteich.
Die Näherlegung des Bahnhofs wurde ermöglicht dadurch, daß der

Brückenschlag über den großen Donauarm. Zwei Pfeiler sind im Entstehen begriffen. Unverändert damals wie heute schaut die Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg auf das Treiben in der Donauebene.

Brauereibesitzer Bruckmeier Besitzer eines Stadels war, welcher infolge Brandstiftung zerstört worden war. Bruckmeier bestand dann nicht mehr Errichtung des Stadels auf dem alten Platz.
Obwohl der Bogener Magistrat bereits am 29. Mai 1895 erklärt hatte, daß das Bahnhofsgebäude, wenn es nach den vorliegenden Plänen ausgeführt würde, zu klein sei, wurde doch bei der planmäßigen Ausführung beharrt. Es zeigte sich auch bald nach der Eröffnung der Bahn, daß sowohl die Güterhalle als auch der Wartesaal und der Perron zu beschränkt waren. Zur Vergrößerung des Warteraumes wurde 1896 die Halle neben dem Bahnhof erstellt. Um Vergrößerung der Güterhalle reichte man ebenfalls —allerdings vergeblich — im Jahre 1900 ein Gesuch ein.
Die Eisenbahn wurde am 8. Dezember 1895, also vor nunmehr 80 Jahren, bis nach Bogen, am 16. 5. 1898 bis Steinburg und am 5. Dezember 1899 nach Konzell eröffnet.
Wenn wir also am Montag, 8. Dezember, den 80. Geburtstag des „Bayerwaldbockerls“, wie der volkstümliche Ausdruck für die auf der Strecke Straubing—Cham und Cham—Straubing verkehrenden Züge lautet, begehen, während schon 140 Jahre verflossen sind, seit Deutschlands erste Eisenbahnlinie Nürnberg—Fürth eröffnet wurde, so ist schon aus dieser Zeitspanne von 80 Jahren daß Maß der Schwierigkeiten, der Widerstände und Kämpfe zu ersehen, das zu überwinden war, um auch den Bayerischen Wald an das Eisenbahnverkehrsnetz anzuschließen. Die Schwierigkeiten waren sicherlich nicht allein regionaler Bedeutung, wenn auch die noch vorhandenen Akten über die oben bereits erwähnten Vorbesprechungen und Planungen des Bahnbaues ein aufschlußreiches Bild davon geben, wie mehr als einmal alles an der Kurzsichtigkeit und der konservativen Einstellung der Waldbewohner zu scheitern drohte. Unzählige Gemeinderatssitzungen, Bürgerversammlungen und Besprechungen mit Grundbesitzern waren notwendig, um endlich zu einem Ziel zu gelangen. Und viele von denen, die heute oftmals über die verschlungene und rätselhafte Linienführung dieser Bahnstrecke den Kopf schütteln, könnten sich sehr leicht Aufklärung über deren Gründe aus dem Studium der alten Akten verschaffen. Trotzdem muß festgestellt werden, daß auch höheren Orts manche Widerstände zu überwinden waren, bevor man die Notwendigkeit des Anschlusses des Bayerischen Waldes an das Eisenbahnverkehrsnetz einsah.
Eines der Hauptprobleme — nicht nur in finanzieller Hinsicht — war die Überquerung der Donau bei Bogen durch eine Eisenbahnbrücke, die nicht allein über den Strom selbst, sondern auch über das Sander Überschwemmungsgebiet hinweg ihre Bögen spannt und eine Unsumme von Zeit-, Material- und Kostenaufwand verschlang. Aber es wurde geschafft!
Am 8. Dezember 1895 war es soweit!
Bereits am 5. Dezember 1895 hatte die Heimatzeitung, das „Straubinger Tagblatt“, in einer kurzen Notiz auf das Ereignis hingewiesen, in der es hieß: „Die Feier der Eröffnung der Lokalbahn Straubing-Bogen am Sonntag, 8. ds. geht in folgender Weise vor sich: Mittags 12 Uhr geht von hier ein Extrazug mit den vom Comite´ geladenen Festgästen nach Bogen ab. Dortselbst ist festlicher Empfang. Die Rückfahrt erfolgt nachmittags 4 Uhr. Abends ist Festreunion im Colosseumssaale (der spätere Kronensaal — Die Red.), wobei die Kapelle des 11. Infanterie-Regiments concertiren wird. Als Comite´ fungieren die beiden städtischen Kollegien.“
Aus einem vier Tage später erschienenen Bericht im „Straubinger Tagblatt“ geht hervor, daß die „vom Comite´geladenen Festgäste“ Personen der Kgl. Behörden, der Geistlichkeit, des Offizierskorps, die Herren Ärzte und „sonstige im öffentlichen Leben stehende Persönlichkeiten“ waren, und daß diese „von dieser Einladung ausgiebig Gebrauch machten“‘.
Nach einer kurzen Schilderung der Jungfernfahrt über Ittling (wo die Bevölkerung den langsam durchfahrenden Zug freudig begrüßte) und Sand, heißt es, daß der Zug „über die das Überschwemmungsgebiet und die Donau in kühnem Bogen überspannende Brücke donnerte und in die Station einfuhr. Herr kgl. Bezirksamtmann Schrödtl trat in Begleitung der kgl. Beamten und des Herrn Bürgermeisters Haasler vor und begrüßte mit einer Ansprache die Festgäste … Er gab den Gefühlen des Dankes gegen die Kgl. Staatsregierung für die durch deren Fürsorge gewährte Eisenbahn Ausdruck, von welcher sich Markt und Distrikt neuen wirtschaftlichen Aufschwung erhofften, und drückte zum Schlusse den Wunsch aus, die Herren aus Straubing recht oft in Bogen begrüßen zu können, wo sie stets willkommen seien. Namens der Stadt Straubing erwiderte sodann dankend Herr Bürgermeister Leistner die freundliche Begrüßung. Der heutige Tag sei von den Bewohnern Straubings längst ersehnt worden …“
Herr kgl. Bezirksamtmann Schrödtl ergriff sodann noch einmal das Wort. „Es sei Pflicht, diese Feier nicht ohne loyale Kundgebung für das Kgl. Haus vorübergehen zu lassen. In das von ihm auf Seine Kgl. Hoheit, den Prinzregenten, ausgebrachte Hoch wurde lebhaft eingestimmt.“
„Abends beging die Einwohnerschaft Straubings das freudige Ereigniß durch eine Reunion im Colesseumsaale, wobei die Kapelle des Kgl. 11. Infanterie-Regiments aus Regensburg in exquisiter Weise concertirte …“
Und am gleichen Tag fuhr zum letzten Male der Postomnibus nach Bogen, hinein in den nebligen, feuchtkalten Winterabend. „Tempora mutantur“ — die Zeiten ändern sich! Was für damals Geltung hatte, mag auch heute im umgekehrten Sinne wieder gelten: An den Sonntagen verkehren auch heute wieder Busse auf der Strecke, und so hat man hier wieder auf das Jahr 1895 zurückgeschaltet. Wollen wir hoffen, daß fürderhin das Rad der Zeit nicht noch weiter rückläufig ist!
Und wie war es im Jahre 1955?
Das 60jährige Bestehen der Bahnverbindung zwischen Straubing und Bogen wurde am 10. Dezember 1955 im „Postsaal“ begangen. Für die Kinder waren zwischen Bogen und Straubing und Straubing und Bogen von 9.30 Uhr bis zum Nachmittag Freifahrten eingerichtet, und in der Volksschule war eine Ausstellung der Bundesbahn zu sehen. Der Festabend im Postsaal begann um 19.30 Uhr. In seinem Mittelpunkt stand nach der Begrüßung durch Bürgermeister Neueder die Festrede des Präsidenten der BBD Regensburg und ein Vortrag des Heimatforschers und Hauptlehrers Zeuner von der Volksschule auf dem Bogenberg über „Die Vorgeschichte der Eisenbahn Straubing-Bogen“. Der Abend war außerdem umrahmt von Darbietungen des Orchesters der Liedertafel Bogen und des Chors der Liedertafel sowie humoristischen Darbietungen der Schüler und Schülerinnen der Volksschule und des TSV, Freifahrten der BB nach Berchtesgaden und München wurden verlost. Die Ausführungen des BB-Vizepräsidenten Dr. Börner fanden einen schönen Ausklang in der Ehrung zweier Jubilare, die beim Bahn- und Brückenbau mitgearbeitet hatten. Es waren dies der damals 83jährige Alois Sporrer aus Unterholzen, Gde. Dachsberg, und der 78jährige Hans Sagstetter aus Lintach. Im Verlauf des Festabends wurde von der Liedertafel in Bogen unter der Stabführung von HL Avril auch die anläßlich der Stadterhebung Bogens im Jahre 1952 von dem Oberalteicher HL Wimmer komponierte „Hymne an die Stadt Bogen“ (Text von Max Friedl) zum Vortrag gebracht.
Eine originelle Note erhielt der Festtag dadurch, daß bereits am frühen Vormittag die Bevölkerung nach altem Brauch nochmals auf das Fest aufmerksam gemacht worden war. Dieses Amt hatte der ehemalige Marktgemeindediener Bachmayer übernommen, der das „Ausschellen“ vornahm.

Wer sich aber über das Tempo des „Bayerwaldbockerls“ aufregt, das nicht mit der drängenden und kilometerverschlingenden Welt da draußen Schritt hält, der möge bedenken, daß es genau das Tempo ist, das zu dieser Landschaft und ihren Bewohnern paßt, und daß ihm gerade dieses Tempo Zeit und Muße dazu läßt, beim Durchqueren des Bayerischen Waldes des-sen Schönheiten voll und ganz auszukosten. Auch für das „Bayerwaldbockerl“ trifft das Wort zu: „Es ist besser als sein Ruf!“ Hauptsache ist, es ist da und es bleibt da. Es hat im Verlauf von nunmehr acht Jahrzehnten seine Existenzberechtigung tausendfach bewiesen. Möge es auch weiterhin da sein, und bleiben was es ist und was die, die es beantragten und erbauten, auch aus ihm machen wollten: Ein Bindeglied zwischen dem Gäuboden und dem Wald!
Willi König
Quelle: Bogener Zeitung, 04.12.1975


140jähriges Jubiläum der deutschen
Eisenbahnen
„TAG DER OFFENEN TÜR“
in Regensburg am 6. und 7. 12. 1975

Samstag, 6. 12. 1975 und Sonntag, 7. 12. 1975, 9.00-16.00 Uhr
Am Hauptbahnhof große Fahrzeugschau mit Lokomotiven und Reisezugwagen, Vorführung des neuen Zugbahnfunks, Modellbahnanlagen der „Eisenbahnfreunde Abensberg“ und des „MEC Regensburg“, bewirtschafteter Speisewagen, große Güterwagen-Ausstellung in der Güterabfertigung an der Kumpfmühler Brücke, Führungen durch das Bahnbetriebswerk an der Kirchmeierstraße (Lokhallen).
Alle vollen Stunden verkehrt ab Hauptbahnhof ein kostenloser Pendelbus zur Güterabfertigung und zum Bahnbetriebswerk und zurück.

Samstag, 6. 12. 1975
10.00 Uhr
DB-Filmmatinee im Gloria-Filmtheater
(80 Min., Eintritt frei)
11.00 Uhr
Standkonzert der Plattlinger Eisenbahnerkapelle am Hauptbahnhof

Sonntag, 7. 12. 1975
10.30 Uhr
DB-Filmmatinee im Gloria-Filmtheater
(Eintritt frei, neues Programm)
11.00 Uhr
Konzert des Eisenbahnerchores Plattling im Hauptbahnhof

ACHTUNG! An beiden Tagen gewährt die DB im Umkreis von 100 Kilometern und ab Passau Hbf und Bayrisch Eisenstein 50 Prozent Sonderermäßigung auf Rückfahrkarten nach Regensburg.
Auskunft durch alle Bahnhöfe!

Deutsche Bundesbahn
Bundesbahndirektion Regensburg

Quelle: Bogener Zeitung, 04.12.1975


Hunderdorf. Eisstockclub: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Bauer-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.12.1975


Windberg. Schützenverein: Sonntag, 7. 12., 19 Uhr, Generalversammlung im Vereinslokal Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.12.1975


Meidendorf. MSC: Samstag, 6. Dezember, 19 Uhr, in Meidendorf Besuch der Christbaumversteigerung.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.12.1975

Hunderdorf. Bayerwaldverein: Sonntag, 7. Dezember, 14 Uhr, Nikolausfeier im Gasthaus Sandbiller. Alle Trachtenvereinsmitglieder sind mit ihren Familienangehörigen recht herzlich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1975


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Sonntag, 7. Dezember, 13 Uhr, Christbaumversteigerung im Schützenhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1975


Polizei sucht Unfallzeugen
Hunderdorf.
Am Montag, 20. Oktober, gegen 6.45 Uhr wurde in Hunderdorf (Parkbucht beim Bahnhof) durch einen rückwärtsfahrenden Pkw ein Verkehrsunfall mit einem jugendlichen Mopedfahrer verursacht. Da der Jugendliche überstürzt die Unfallstelle verließ, konnten die Personalien der Unfallbeteiligten nicht ausgetauscht werden. Zur Klärung des Unfallherganges ist es dringend erforderlich, daß sich die bisher unbekannte Pkw-Lenkerin bei der LPS Bogen meldet. Es darf mit Sicherheit angenommen werden, daß es sich um eine Bürgerin von Hunderdorf handelt. Sollten Zeugen diesen Unfall beobachtet haben, werden auch sie gebeten, sich mit der LPS Bogen in Verbindung zu setzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1975


Kirchenkonzert in Windberg
Südostbayerisches Orchester gastiert am 10. Dezember in der Klosterkirche
Straubing-Bogen.
Das Orchester des Südostbayerischen Städtetheaters gastiert am Mittwoch, 10. Dezember, 19.30 Uhr, mit einem Kirchenkonzert in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg. Dieses Konzert wird vom Volksbildungswerk Straubing-Bogen in Zusammenarbeit mit dem Orgelkreis Windberg veranstaltet. Auf dem Programm stehen Werke von Haydn )Sinfonie Nr. 8), L. Boccherini, W. A. Mozart (Serenata notturne, Sinfonie KV 181). C. P. E. Bach (Sonata für Flötensolo). Die musikalische Leitung hat Gerd Uecker, Passau; Solistin ist Sara Miranda-Vargas (Flöte). Der Vorverkauf hat bereits begonnen, Karten zu 6.— DM auf allen Plätzen (Schüler und Studenten 3.— DM) sind in der Buchhandlung Ernst Stöcker, Straubing, Ludwigsplatz, in der Schreibwaren-Fa. Hartmannsgruber, Bogen, beim Katholischen Pfarramt Windberg und im Landratsamt Straubing-Bogen, Telefon 09421/4016, Nebenstelle 71, zu haben- Ab Straubing besteht Fahrtmöglichkeit mit einem Omnibus (ab Stadtturm um 19 Uhr Abfahrt). – Unser Bild zeigt das Südostbayerische Orchester.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1975


Pfarrgemeinderat plant Weihnachtsaktion
Hunderdorf.
Bei der kürzlich stattgefundenen Sitzung wurde u. a. auch beschlossen, zusammen mit der KLJB eine Weihnachtsaktion durchzuführen. An den kommenden Wochenenden werden jeweils nach den Gottesdiensten Puzzle-Spiele über Afrika zum Preise von drei Mark, ein Sortiment Weihnachtskarten (vier Stück zum Preis von einer Mark) sowie Wohlfahrtsmarken angeboten. Der Erlös aus dieser Aktion fließt der Mission in Afrika und der Jugendseelsorge in der DDR zu. Die ganze Pfarrgemeinde ist aufgerufen, sich ebenfalls in den Dienst dieser guten Sache zu stellen und von dem Kaufangebot Gebrauch zu machen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Senioren-Skigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.12.1975


Hunderdorf. Sportverein: Samstag, 12. 12., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.1975


Hunderdorf. SV: Freitag, 12. 12., Spielerversammlung im Vereinslokal. Ab 18 Uhr Hallentraining in der Sporthalle Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Donnerstag. 17 bis 18 Uhr, Kinderskigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.1975


St. Nikolaus beim Trachtenverein
Hunderdorf.
Der Heimat- und Volkstrachtenverein Hunderdorf veranstaltete im Gasthaus Sandbiller eine Nikolausfeier. Vereinsvorsitzender Ernst Sacher begrüßte dazu besonders Pater Johannes, 1 Bürgermeister Härtenberger, 2. Bürgermeister Anleitner und die Gemeinderäte. Pater Johannes sagte in der anschließenden traditionellen Adventsansprache, daß die vorweihnachtliche Zeit eine Zeit des Wartens auf Christus sei, die auch zu echtem gegenseitigen Frieden untereinander beitragen möge. Bürgermeister Härtenberger begrüßte grundsätzlich die Abhaltung von Weihnachtsveranstaltungen durch die örtlichen Vereine. Aus der Sicht der Gemeinde meinte Härtenberger, wäre es vielleicht auch einmal angebracht, wenn die Ortsvereine zusammen eine gemeinschaftliche derartige Feier abhalten würden. Anschließend stattete St. Nikolaus dem Heimat- und Volkstrachtenverein einen Besuch ab, berichtete nur gutes vom Vereinsleben und bescherte die Jüngsten mit einem Päckchen voller Süßigkeiten. Die Kinder- und Jugendgruppe des Heimat- und Volkstrachtenvereins erfreute im Verlaufe des Nachmittags mit adventlichen Liedern und vorgeführten Trachtentänzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.1975


Meidendorf. MSC: Samstag. 13.. 12., 19 Uhr, Christbaumversammlung im Gasthaus Schießl. Dezember-Versammlung fällt aus.


Au vorm Wald. FFW: Sonntag, 14. Dezember, 14 Uhr, Christbaumversteigerung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.1975


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Sonntag, 14. Dezember, 14.30 Uhr, Weihnachtsfeier im Gasthaus Sandbiller für alle Vereinsmitglieder und Angehörigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1975


Politische Winterfreizeiten
Windberg.
Alljährlich führen die Arbeitskreise des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, Politischer Arbeitskreis, Ostarbeitskreis und der Arbeitskreis Solidarität und Partnerschaft mit den Menschen in der Dritten Welt im Jugendhaus Windberg in der Zeit zwischen Weihnachten und Heilige Dreikönige vier Winterfreizeiten durch.
Vormittags und abends ist ein bestimmtes Programm angesetzt. Nachmittags besteht die Möglichkeit zum Skifahren, Rodeln, Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen usw. Die Kosten belaufen sich auf 50 Mark pro Person. Fahrtkosten 2. Klasse Bundesbahn werden voll erstattet. Teilnehmen kann jeder im Alter von 16 bis 25 Jahren. Nach der Anmeldung geht jedem Teilnehmer das genaue Programm zu.
Vom 27. bis 31. Dez. 1975 wird das Seminar „Medienpädagogik — Fernsehanalyse“ durchgeführt. Hier sollen Fernsehsendungen auf ihre Manipulationstechniken hin überprüft werden. Zur selben Zeit findet das Seminar „Alltag eines Jugendlichen in der DDR“ statt. Es soll herausgearbeitet werden, welche Lernziele und welcher politischer Einsatz in der Schule gefordert werden, wie sich der Jugendliche in der Freizeit verhält und welchen Anspruch die Staatsjugend (FDJ) erhebt. Filme aus der DDR und ein sozialistischer Tanzabend sollen das Programm auflockern.
Vom 1. bis 6. Januar 1976 wird vom entwicklungspolitischen Arbeitskreis (SuP) ein Seminar mit dem Thema: „Wo der Glaube lebt“ — Mission im Kampf um eine gerechte Gesellschaftsordnung – durchgeführt. Ziele sind, vor allem Vorurteile abzubauen und ein neues Missionsverständnis  zu wecken, Erkennen, daß Mission keine Einbahnstraße ist, den Begriff Mission zu klären, fremde Kulturen kennenzulernen, Möglichkeiten persönlicher Mitarbeit zu sehen.
Anmeldungen sind schriftlich zu richten an: BDKJ und Bischöfl. Jugendamt, Politisches Referat, Obermünsterplatz 7, 8400 Regensburg (Tel. 565 298).
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.1975


Mehr Todesfälle als Geburten
Vier Paare traten im November vor den Traualtar – Auf dem Standesamt registriert
Bogen.
Mit einer bemerkenswerten niedrigen Geburtenanzahl und einer ebenso bemerkenswert hohen Zahl von Todesfällen — zehn Geburten stehen 23 Sterbefälle gegenüber —konnte Ende November das Standesamtsregister der Stadt Bogen abgeschlossen werden.
Geburten: 21. November eine Tochter Kerstin Katharina Maria den Eheleuten Ronald Werner und Brigitta Käte Klara, Wächter, geb. Friedrichson, Windberg …
Sterbefälle: … Am 14. November der Vulkaniseur Josef Schötz, Hunderdorf, Bahnhofstraße 47, 48 Jahre alt … Am 22. November die Austragslandwirtin Franziska Wanninger, geb. Altschäffl, Hunderdorf, Hauptstraße 14, 89 Jahre alt … Am 23. November der Imkermeister Albert Gall, Gaishausen, 64 Jahre alt …
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.1975


Für Treue zum Verband geehrt
Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder im Kreislehrer- und Lehrerinnen-Verband
Bogen.
Im Rahmen eines besinnlichen Adventnachmittags fand die Dezember-Versammlung des Lehrerverbandes im weihnachtlich geschmücken Saal des Gasthauses Schreiber statt. Nachdem Lehrer Alois Bernkopf über standespolitische Sparmaßnahmen von Bund und Land referiert hatte, erfreute Rektor Xaver Groß die Zuhörer mit einem Film über eine Lehrerkonferenz aus dem Jahre 1935 und hielt einen humorvollen Vortrag über das Bestehen und über die den Nachkriegsjahren entsprechenden Probleme des Bogener Lehrervereins seit seiner Neugrün-dung im Jahre 1949, dessen 1. Vorsitzender damals der jetzige Rektor a. D. Franz Hösl war.
Im wichtigsten Teil des Programms dankte der Vorsitzende, Oberlehrer Ludwig Häusler, den langjährigen Mitgliedern für ihre Treue und rief allen Anwesenden ins Gedächtnis, wie notwendig der Verband in Bezug auf die Vergangenheit war, wie kritisch dessen Einstellung zur Gegenwart sein müsse und wie notwendig Ausblicke in eine, dem Fortschritt verbundene Zukunft wären.
Ehrenurkunden erhielten: Theodor Ortner (für 60jährige Mitgliedschaft), Ernst Zeuner (50), Michael Avril (50), Alfons Berngehrer (50), Franz Hösl (50), Hans Roiner (50), Franz Echin-ger (40), Ernst Riemer (40), Hermann Maier (40), Siegmund Weingärtner (40), Maria Obermeier (40), Franz Wartner (40), Hans Baier (25), Xaver Groß (25), Ilse Meinhard (25), Adolf Neuhofer (25), Paul Stahl (25), Alois Czerwenka (25), Elisabeth Fischer (25), Walther Meinhard (25), Walter Ritschl (25), Annemarie Kouba (25), Ludwig Häusler (25).
Rektor a. D. Ortner, der älteste Jubilar, sprach nach einer Rückschau auf ein wechselvolles langes Lehrerleben Dankesworte und wandte sich an die Jüngeren mit der Bitte, dem BLLV treu und aktive Mitstreiter zu sein.
Altbayerische Adventslieder, vorgetragen von Bugl, Frankl, Groß, Windschiegl, Zitherbegleitung Schedlbauer, rundeten die Feier ab, die in einem gemütlichen Zusammensein bei Punsch und Plätzchen endete.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, 17. Dezember, 19 Uhr, Seniorengymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.12.1975


BRK-Mitglieder ausgezeichnet
Hunderdorf.
Zu einer schlichten, besinnlichen Adventfeier traf sich die BRK-Ortsgruppe. Gruppenführer Dieter Kühn konnte hierzu auch Kreisgeschäftsführer Rudi Nowak mit Gattin und die Leiterin der Frauenarbeit im Kreisverband, Martha Hofmann, begrüßen. Anschließend dankte Kühn allen BRK-Mitgliedern für die geleistete Arbeit, wie z. B. bei der Frühjahrs- und Herbstsammlung, beim Losverkauf sowie beim Sonntagsdienst im Krankentransport u. ä.
BRK-Kreisgeschäftsführer Nowak dankte der Hunderdorfer Ortsgruppe ebenfalls für ihre Tätigkeit, erwähnte den ansprechenden Leistungsstand der BRK-Gruppe sowie die gute Zusammenarbeit. Nowak, sagte abschließend, daß er sich freue, einige Mitglieder der BRK-Ortsgruppe für die langjährige Zugehörigkeit zum Roten Kreuz mit Urkunde und Auszeichnungsspange ehren zu können. Für 20jährige Tätigkeit wurde Ludwig Niedermeier sowie für 15jährige Arbeit Max Holmer und Ewald Axinger ausgezeichnet. Martha Hofmann übergab an Gertrud Reichelt und Hermine Axinger für 5jährige Zugehörigkeit Urkunde und Spange. Hofmann sprach ebenfalls Dankesworte an die Rotkreuzhelfer und bat sie zugleich, beim Altennachmittag am 4. Januar mitzuhelfen. Abschließend konnten noch die Mitglieder Kühn, Niedermeier und Fischer Urkunden für die erfolgreiche Ablegung der Leistungsstufe II in Empfang nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.12.1975


Windberger Abend der KLJB
Straubing-Bogen.
Am Freitag, den 19. Dezember, findet um 20 Uhr wieder ein Windberger Abend statt. Dieser Abend soll nicht zu einer der üblichen Advents- und Weihnachtsfeiern werden. Neben einem Theaterstück, das von einer Gruppe aus Rain gespielt wird, ist noch der holländische Theologe Roland van der Vring anwesend.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.1975


Änderung der Müllabfuhrzeiten
Steinburg.
Die Müllabfuhr findet wegen der Wiehnachtsfeiertage in Steinburg bereits am Montag, 22. 12., statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.1975


Am Sonntag: Weihnachtswanderung
der Hunderdorfer Leichtathleten
Hunderdorf.
Die Leichtathleten des SV Hunderdorf veranstalten am Sonntag, 21. Dezember, eine Wanderung nach Mitterfels und zurück, an der sämtliche Abteilungsmitglieder und die Eltern des Leichtathletiknachwuchses teilnehmen. Sie beginnt um 14.30 Uhr an der Schule Hunderdorf. Für eine vorweihnachtliche Andacht sorgt am Zielort Otto Wartner mit dem Vortrag der Waldlermesse, die in Verbindung mit den von ihm ausgesuchten Farbdias mit Motiven aus dem Bayerischen Wald noch eindrucksvoller geworden ist. Zuvor werden während einer Kaffee- und Kuchentafel Lichtbilder von Hunderdorfer Leichtathletik-Ereignissen gezeigt. Der Rückweg erfolgt mit Kerzen-, Fackel- und Laternenlicht. Anschließend treffen sich die jugendlichen und erwachsenen Leichtathleten mit ihren Angehörigen und Freunden zu einem geselligen Punschumtrunk.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1975


Hunderdorf. SV, Leichtathletikabteilung: Samstag, 20 12., 14 Uhr, Lauftraining für Schüler. Treffpunkt Schule
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1975


Windberg. Schützenverein: Morgen, Samstag, 19 Uhr, Weihnachtsfeier im Gasthaus Hürringer.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1975


Steinburg. FFW: Sonntag, 21.12., um 19 Uhr Weihnachtsfeier im Bergersaal.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1975


Bayerwaldverein hielt Adventfeier
Hunderdorf .
Der Bayerwaldverein e. V. veranstaltete im Gasthaus Sandbiller seine diesjäh-rige Weihnachtsfeier. Vereinsvorsitzender Hans Glas begrüßte hierzu besonders Prior Vos und Bürgermeister Härtenberger sowie einige Gemeinderäte. Prior Vos sagte in seiner Adventansprache, daß die vorweihnachtliche Zeit für die Kinder eine Zeit des Wartens auf den Nikolaus und auf das Christkind sei. Für die Erwachsenen solle die Adventszeit eine Zeit der Besinnung auf das kommende Weihnachtsfest sein. Bürgermeister Härtenberger sprach aus Sicht der Gemeinde über das Vereinsleben und stellte dabei fest, daß das Interesse am Vereinsleben in den letzten Jahren wesentlich anstieg und dies einer „guten Dorfgemeinschaft“ bestimmt nützlich sei. Die Weihnachtsveranstaltung wurde von der Kinder- und Jugendgruppe des Vereins gestaltet. Sie wurde von Josefine Weindl mit der Ziehharmonika begleitet. Einzelne junge Vereinsmitglieder trugen adventliche Prologe vor. Zwischendurch hatte auch St. Nikolaus dem Bayerwaldverein einen Besuch abgestattet. Der Weihnachtsmann hatte im Verlauf des Jahres in sein goldenes Buch viel über die Vorstandschaft notiert, lobte jedoch den Verein und seine Führung. Anschließend verteilte Nikolaus an die Jüngsten eine mit Süßigkeiten gefüllte Tüte.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1975


Der Herr über Leben und Tod holte am 18. Dezember 1975 meinen lieben , unvergeßlichen Gatten, unseren guten Vater, Sohn, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel
HERRN JOSEF BUGL
Spenglermeister
Mitglied des Schützenvereins Mitterfels und der FFW Gaishausen

im Alter von 53 Jahren heim in sein ewiges Reich.
Steinburg-Schafberg, Straubing, Landau, Gaishausen, Ulm und Hunderdorf, den 19. Dezember 1975
In tiefer Trauer:
Berta Bugl, Gattin
Elfriede Kramer, Tochter mit Familie
Hildegard Kollmannsperger, Tochter mit Gatten
Barbara Bugl, Tochter mit Bräutigam
Josef Bugl, Sohn
Maria Bugl, Mutter
Hans Bugl, Bruder mit Familie
Ludwig Bugl, Bruder mit Familie
Maria Wölfl, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Überführung am Freitag, den 19. Dezember 1975, um 16 Uhr in Hunderdorf, anschließend Rosenkranz.
Gottesdienst am Samstag, 20. Dezember, vormittags 9.30 Uhr in Hunderdorf, anschließend Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1975


STEINBURG
Am Sonntag, 21. 14. 1975,
um 19 Uhr,
ADVENTFEIER
im Berger-Saal
mit Versteigerung
und Tombola.

Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1975


Hunderdorf. Wegen der Feiertage findet die Müllabfuhr statt am Dienstag, bereits am Mon-tag, 22. Dezember. statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.1975


E. Laumer führt Wenith-Schützen
Windberg. Im Vereinslokal Hüttinger in Windberg fand die Generalversammlung des Schützenvereins „ Wenith-Schützen“ Windberg statt. Erster Schützenmeister Helmut Haimerl konnte zu Beginn der Versammlung fast sämtliche Mitglieder begrüßen und berichtete ausführlich über das Vereinsgeschehen in der abgelaufenen Amtsperiode. Anschließend war die Vorstandschaft des Vereins neu zu wählen. Da sich der bisherige Vorsitzende Haimerl nicht mehr als erster Schützenmeister zur Wahl stellte, galt es, einen neuen ersten Schützenmeister zu finden. Die durchgeführte Neuwahl erbrachte folgendes Ergebnis: Erster Schützenmeister Eduard Laumer, zweiter Schützenmeister Helmut Haimerl, Schatzmeister Helmut Hartmannsgruber, Schriftführer Rainer Holzknecht und Sportwart Karl Kräh. Die neugewählte Vorstandschaft ging sofort an die künftige interimistische Arbeit des Schützenvereins. So wurde vereinbart, daß am 20. 12. im Vereinslokal Hüttinger eine Weihnachtsfeier abgehalten wird, wozu die Bevölkerung von Windberg und Umgebung eingeladen ist. Für Unterhaltung wird von seiten des Schützenvereins bestens gesorgt.

  1. Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.1975

Hunderdorf. Skiclub: Mittwoch, 14. Januar, nächste Skigymnastik in der Schulturnhalle.

Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.1975


Gemeindeamt bleibt geschlossen
Hunderdorf.
Im Zuge der Regelung des Parteiverkehrs im Gemeindeamt an Weihnachten und Neujahr wurde festgelegt, daß am Heiligen Abend, an Silvester und am Freitag, den 2. Januar, die Gemeindekanzlei geschlossen bleibt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.1975


Dieselverbilligung und Bodenerhebung
Hunderdorf.
Ab 5. Januar 1976 werden im Gemeindeamt die Anträge auf Dieselverbilligung für Landwirte ausgegeben. Zugleich sind Angaben zur Bodennutzungsvorerhebung 1976 zu e. teilen. Termin für die Angaben zur Bodennutzungserhebung zu erteilen. Termin für die Rückgabe der Dieselverbilligungsantrage ist der 20. Januar 1976.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.1975


Hallenbad geschlossen
Hunderdorf.
Während der Weihnachtsferien bleibt das Hallenbad geschlossen. Nächster Badetermin für die Öffentlichkeit ist der 16. Januar 1976.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.1975


Unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa und Bruder
Herr Ludwig Meier
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

geb. 29. 12. 1888 – gest. 22. 12. 1975
ist im Herrn entschlafen.
Hunderdorf, Straubing, Bogen, Degernbach, Windberg, den 23. Dezember 1975
In stiller Trauer:
Max Meier, Sohn mit Familie
Katharina Meier, Tochter mit Familie
Ludwig Meier, Sohn mit Familie
Franziska Bauer, Tochter mit Familie
Peter Meier, Sohn mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, Dienstag. 16 Uhr. Trauergottesdienst am Mittwoch. den 24. Dezember 1975, um 9.30 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.1975


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Freitag. 26. 12., 18 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.1975


Windberg. Kriegerkameradschaft: Samstag, 27. 12., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Hilmer in Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.1975


Altennachmittag des BRK
Meidendorf/Windberg.
Das Bayerische Rote Kreuz veranstaltet am kommenden Sonntag um 14 Uhr bei Schießl in Meidendorf einen Altennachmittag, zu dem alle Bürger der Gemeinde Windberg ab 65 Jahren herzlich eingeladen sind. Ab 14 Uhr fährt ein Kleinbus von Windberg nach Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.1975


Tanzlokal Wagner, Au vorm Wald
Am 1. Weihnachtsfeiertag. den 25. 12. 1975
TANZ
Es spielen für Sie die beliebten
The Blue Diamonds
Auf Ihren Besuch freuen sich: FAMILIEN WAGNER – FREUDENSTEIN
Unseren verehrten Kunden und Gästen
ein recht frohes Weihnachtsfest
Voranzeige: GROSSER SILVESTERBALL
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.1975


Tanzlokal Solcher
Steinburg – Bahnhof

1. Weihnachtstag, 25. 12. 75,
TANZ
Es spielen:
TORINOS
Auf Ihren Besuch freut sich:
Familie Solcher
VORANZEIGE: Samstag, 27. 12. 75,
TANZ
Wir wünschen unseren Stammkunden und Gästen
ein frohes Weihnachtsfest!
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.1975


Allen meinen werten Kunden
und Geschäftsfreunden
ein frohes Weihnachtsfest und
ein gesegnetes neues Jahr!
Kaufhaus Schwarz
Hunderdorf

Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.1975


Wir danken unseren verehrten
Kunden für ihre Ihre Treue u. wünschen
frohe Weihnachten
und ein
gesundes und glückliches
neues Jahr!
FAMILIE SANDBILLER
Gasthof und Metzgerei — Hunderdorf

Wir bitten auch 1976 wieder um Ihr Vertrauen!
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.1975


Unseren verehrten Kunden und Geschäftsfreunden
frohe Weihnachten
und gute Fahrt im neuen Jahr!

PETER STRÖHER
Toyota — Autobianchi
8441 Hunderdorf, Telefon 09422 / 10 65.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.12.1975


Hunderdorf für Verwaltungsgemeinschaft
Einstimmiger Beschluß des Gemeinderats, mit Neukirchen und Windberg zusammenzugehen
Hunderdorf.
Die Zielplanung der Regierung, zur Gemeindegebietsreform ist abgeschlossen. Im Bereich Hunderdorf ist die Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft zwischen den Gemeinden Windberg, Neukirchen und Hunderdorf vorgesehen. Gaishausen und Steinburg werden nach Hunderdorf eingemeindet. Die Gemeinde Obermühlbach wird sich bereits ab 1. 1. 76 der Gemeinde Neukirchen anschließen. Die drei noch verbleibenden Gemeinden sind dann Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft d. h. sie haben wie bisher Bürgermeister und Gemeinderat, die über die Maßnahmen der Gemeinde entscheiden. Lediglich die Vollziehung der Beschlüsse und die laufenden Verwaltungsangelegenheiten erledigt die Verwaltungsgemeinschaft, deren Sitz in Hunderdorf sein wird.
Der Gemeinderat Hunderdorf faßte einstimmig folgenden Beschluß: Gemäß der Zielplanung für die Neugliederung der Gemeinden im Regierungsbezirk Niederbayern ist der Gemeinderat Hunderdorf mit der Eingliederung der Gemeinden Gaishausen (ohne Hagnberg, Kögl, Wiespoint und Gebietsteil Santl) und Steinburg in die Gemeinde Hunderdorf zu dem von der jeweiligen Gemeinde gewünschten Zeitpunkt einverstanden. Zugleich beschließt der Gemeinderat die Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft zusammen mit den Gemeinden Neukirchen (einschl. dem eingemeindeten Obermühlbach) und Windberg mit Wirkung vom 1. Mai 1978.“
Der Gemeinderat befaßte sich auch mit dem Abschluß des Pachtvertrages für die Friedhofsgrundstücke. Grundsätzlich fand die Vereinbarung Zustimmung, die nunmehr der Kirchen-verwaltung vorgelegt wird und der Zustimmung des Bischöfl. Ordinariats bedarf. In den Vertrag wurde eine 100jährige Laufzeit, eine Anpassung der Pachtentgelte alle 20 Jahre und eine beiderseitige Zustimmungspflicht der Vertragspartner bei Änderung der Friedhofsanlagen aufgenommen. Der Friedhof an der Dekan-Kiermaier-Straße wird lt. Vereinbarung ab Januar 1976 von der Gemeinde unterhalten und verwaltet.
Gebilligt wurde vom Gemeinderat der Entwurf des Bebauungsplanes mit Begründung für das Baugebiet „Hochfeld-Süd“ sowie der Entwurf des Gründordnungsplanes mit Begründung hierzu. Mit diesem Bebauungsplan soll das Gebiet im Bereich zwischen der Bahnhofsiedlung und der Hochfeldsiedlung und entlang des Quellenweges als weiteres Baugebiet ausgewiesen werden. Der Grünordnungsplan beinhaltet Richtlinien für die Gestaltung der Hausgärten und eine Aufstellung der zulässigen Bepflanzungen. Die Pläne mit Begründungen liegen in der Zeit vom 22. Dezember 75 bis 22. Januar 1976 in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf. Anregungen und Bedenken können während dieser Zeit vorgebracht werden.
Zur Kenntnis gab Härtenberger die Anordnung des Landratsamtes vom 10. 11. 75. Hiernach ist der Hofdorfer Kirchweg von der Kreuzung Lindfeld ab für jeglichen Durchgangsverkehr zu sperren. Zugleich beschließt der Gemeinderat bis zur Behebung des schlechten Ausbauzustandes am Quellenweg eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h anzuordnen. Ferner wurden die von Architekt Gruber vorgelegten Planentwürfe für den Bau eines Freizeit- und Sportzentrums durchbesprochen. Befürwortet wurde die Anlegung eines Trainingsplatzes neben dem eigentlichen Fußballfeld. Gemeinderat Schaubeck zeigte sich bereit einen Vorschlag zur Platzgestaltung einzubringen, wobei die Gesprächsergebnisse berücksichtigt sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Otto Unger erhielt Bundesverdienstkreuz
Für „großen persönlichen Einsatz, bewundernswerten Fleiß und viel Aktivität“ innerhalb des VdK ausgezeichnet

Hunderdorf.
VdK-Kreisgeschäftsführer Otto Unger aus Hunderdorf wurde in Landshut das Bundesverdienstkreuz am Bande des

Otto Unger, VdK-Kreisgeschäftsführer. In Landshut erhielt er das Bundesverdienstkreuz

Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Hiermit wurden die großen Verdienste Ungers auf kommunaler Ebene und besonders für die Tätigkeit im VdK-Kreisverband entsprechend gewürdigt. Unger ist der erste Bürger der Gemeinde Hunderdorf, der mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet wurde.
Unger nahm mit Gattin am diesjährigen Jahresabschlußessen des Gemeinderates Hunderdorf im Gasthaus Sandbiller teil. Bürgermeister Härtenberger hob in einer Laudatio die Verdienst-volle Tätigkeit Otto Ungers hervor und sprach Dank und Anerkennung aus. Unger zeigte sich erfreut, daß seine Tätigkeit durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes anerkannt worden sei. Er betrachtet diese Auszeichnung auch als Anerkennung für den VdK-Ortsverband.
Lebenslauf Otto Ungers
Otto Unger wurde am 7. November 1915 in Ried, Gemeinde Landorf, geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in Straubing gehörte er vom August 1934 bis September 1935 dem freiwilligen Arbeitsdienst an. 1937 folgte die Einberufung zum Wehrdienst. Vom 1. 9. 1939 bis 20. 4. 1945 leistete Unger Kriegsdienst, wobei er zweimal verwundet wurde. Unger geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er am 26. 10. 1945 entlassen wurde.
Von November 1946 bis April 1952 war Unger als Angestellter bei der Gemeindeverwaltung Mariaposching beschäftigt. Seit 1947 ist Unger aktives Mitglied des VdK. Er gründete den VdK-Ortsverband Mariaposching, dessen 1. Vorsitzender er bis zum Jahre 1954 war. Ab März 1954 übernahm Unger ehrenamtlich den Vorsitz des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf, den er auch gegenwärtig noch führt. Neben diesem Ehrenamt arbeitete Unger ehrenamtlich im VdK-Kreisverband Bogen. Am 1. Mai 1952 wurde Unger hauptamtlicher Kreisgeschäftsführer des VdK-Kreisverbandes Bogen. Zusätzlich betreute Unger ab 1954 auch noch den VdK-Kreisverband Straubing mit.
Begründung zur Verdienstkreuzverleihung
„Otto Unger hat sich in der Zeit vom Jahre 1947 bis 30. 4. 1952 als ehrenamtlicher Mitarbeiter und ab 1. 5. 1952 bis jetzt als hauptamtlicher Kreisgeschäftsführer überaus große Verdienste um den VdK erworben. Mit großem persönlichen Einsatz, mit bewundernswertem Fleiß und viel Aktivität ist er nunmehr seit über 22 Jahren als hauptamtlicher Kreisgeschäftsführer des VdK-Kreisverbandes Bogen und über 20 Jahre als Geschäftsführer des VdK-Kreisverbandes Straubing tätig.
Unger gilt als echter Streiter für die Belange der Kriegsbeschädigten und kämpft für entsprechende soziale Verbesserungen für die Mitglieder im VdK.
Aber auch als Gemeinderat der kreisangehörigen Gemeinden Mariaposching und Hunderdorf sowie als Kreisrat erwarb sich Unger große Verdienste um den Aufbau des ehemaligen Landkreises Bogen. Sein Einsatz und seine Arbeit sind als Dienst am Nächsten anzusehen, und sie kamen überwiegend der Bevölkerung des Landkreises Straubing-Bogen und der kreisfreien Stadt Straubing zugute.“
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Hunderdorf. SV-Leichtathletik: Sonntag, 28. 12., Training der Silvesterlauf-Teilnehmer am Bogenberg. Abfahrt um 9.30 Uhr bei Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Gemeindeamt geschlossen
Hunderdorf.
Am Mittwoch. 31. Januar (Silvester) und am Freitag, 2. Januar bleibt das Gemeindeamt geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Weihnachtsfeier der Schützen
Windberg
. Der Schützenverein „Wehnit-Schützen Windberg“ hatte zu einer Weihnachtsfeier ins Vereinslokal Hüttinger eingeladen. Erster Schützenmeister Eduard Laumer konnte zu dieser Veranstaltung viele Schützenschwestern und Schützenbrüder sowie Abordnungen des Trachtenvereins und des Sportvereins willkommen heißen. Für gute Unterhaltung und das leibliche Wohl der Gäste wurde bestens gesorgt. Eingangs unterhielt das Trio Mühlbauer/Obermeier/Dietl mit weihnachtlichen Weisen. Dann stattete der Nikolaus den Wenith-Schützen einen Besuch ab und verlas aus seinem Buch Lob und Tadel. Anschließend folgte ein gemütliches Beisammensein bei Unterhaltsmusik und Gesangseinlagen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Windberg lädt ein zum Dorfabend
Windberg.
Am Sonntag, 28. Dezember findet in Windberg wieder ein Dorfabend statt. Im Saal des Gasthauses Wagner sorgen ab 19.30 Uhr sowohl die Windberger Jugend als auch Windberger Bürger für gute Stimmung und Unterhaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Alte Bürger zur Weihnachtsfeier
Windberg.
Die Ortsgruppen des Roten Kreuzes Windberg und Meidendorf veranstalten für alle Bürger der Gemeinde ab 65 Jahren eine Weihnachtsfeier im Gasthaus Schießl in Meidendorf. Beginn 14 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Therese Schröttinger wird 86
Windberg.
In körperlicher und geistiger Frische kann Therese Schröttinger von Ried am  Montag ihr 86. Wiegenfest feiern.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Besinnliches beim Windberger Abend
Advent seinem Sinn gemäß gefeiert  – Über 150 Jugendliche waren anwesend
Windberg.
Zum letzten Windberger Abend in diesem Jahr trafen sich kürzlich die Mitglieder der KLJB aus dein Landkreis im Windberger Kloster. Der Abend stand unter dem Motto: Advent und Weihnachten.
Mehr als 150 Jugendliche waren aus diesem Anlaß nach Windberg gekommen. Nach einem kurzen Überblick über das Programm des Abends spielte der Theologe Roland van der Vring, der zur Zeit in der Pfarrei Schwarzach tätig ist, ein Gitarrenstück. Van der Vring spielt seit 14 Jahren Gitarre und er verstand es meisterhaft zu spielen.
Anschließend zeigten einige Mitglieder der Jugendgruppe aus Rain den Sketch „Der Besuch“, der so manchen der Anwesenden zum Nachdenken veranlaßte. Wolfgang Folger aus Schwarzach hatte das Stück zusammen mit den Jugendlichen einstudiert. Ein Besucher zum Weihnachtsfest, auf den man sich schon lange gefreut hat, wird wegen der vielen noch nicht erledigten Hausarbeiten alleine gelassen. Dies veranlaßt ihn kurzerhand wieder abzureisen. So stellte sich die Frage, ob man nicht den Kern des Weihnachtsfestes durch all die hektischen Vorbereitungen und Nebensächlichkeiten übersieht.
Danach folgte eine religiöse Bildmeditation, zu der Pater Thomas aus Windberg die Texte sprach. Die Meditation sollte auf den Sketch aufbauen und zeigen, worum es eigentlich geht; was auch vortrefflich gelang.
Nach einer Pause gab es für alle Anwesenden Punsch und Kuchen. Daneben war ausreichend Gelegenheit zum Gespräch geboten. Das persönliche Gespräch sollte dem Abend eine besondere Note geben und es von den teilweise recht lauten Feiern in der Weihnachtszeit abheben. Dazwischen spielte Roland van der Vring besinnliche Lieder auf seiner Gitarre.
Besondere Aufmerksamkeit erregte ein improvisiertes Theaterstück „Im Autobus“, das gegen Ende von der Jugendgruppe aus Rain gezeigt wurde.
Der Windberger Abend verdeutlichte, daß man auch den Advent entsprechend seinem eigentlichen Sinn feiern kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Ein gutes Vaterherz hat aufgehört zu schlagen.
Nach Gottes hl. Willen verschied am 26. Dezember 1975, schnell und unerwartet, mein lieber Gatte, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwiegersohn, Onkel und Pate
HERR LUDWIG ERBER
Rentner von Ellaberg
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

geb. 16. 8. 1903 – gest. 26. 12. 1975
selig im Herrn.
Ellaberg, Großlintach, Windberg, Hoch, Breitfeld, Glashütt, Wörth a. d. Do., Waltersdorf, Straubing, Rosenheim, Thurasdorf, den 27. Dezember 1975
In stiller Trauer:
Rosa Erber, Gattin
Johann Erber
Alois Erber
Ludwig Erber
Michael Erber
Max Erber,
Söhne mit Familien
Josef und Alfons Erber, Söhne
Rosa Meier
Hedwig Gerhardt
Paula Raab
Anna Mühlbauer,
Töchter mit Familien
Johann Erber, Bruder mit Familie
Rosalie Schub, Schwiegermutter
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 16.00 Uhr, anschl. Sterberosenkranz, Sonntag, 14.00 Uhr, Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Montag, den 29. Dezember 1975, um 15 Uhr, in Hunderdorf, mit anschl. Beerdigung. Von Beileidsbezeigungen bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1975


Meidendorf. Schützenverein: Mittwoch, 31. 12., 20 Uhr, Silvesterfeier (mit Brozeit) im Gasthaus Schießl.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.12.1975


Windberg. BRK: Donnerstag. 1. 1., 19 Uhr, Ball bei Wagner, es spielen die „Blue Diamonds“.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.12.1975


Meidendorf. BRK: Freitag, 2. 1., Dienstabend bei Schießl mit Kolonnenführer Herrmann.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.12.1975


Hunderdorf. Eisstock-Club: Samstag, 3. 1., 19.30 Uhr. Generalversammlung mit Neuwahlen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.12.1975


Gasthof Berger-Bräu, Steinburg
Großer Silvesterball

Es spielen die beliebten „Havanna Boys“.
Beginn 19.30 Uhr.      Ende ? ? ?
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Fam. Höfelsauer — Berger
Quelle: Bogener Zeitung, 30.12.1975


Tanzlokal Solcher
Steinburg-Bahnhof

Am 31. Dezember 1975
Großer Silvestertanz
Für Stimmung und Unterhaltung
sorgen bis in die Frühstunden die
TORINOS
Wir wünschen unseren Gästen
ein gesundes neues Jahr!
Auf Ihren Besuch freut sich:
Familie Solcher
Quelle: Bogener Zeitung, 30.12.1975


Tanzlokal Wagner, Au vorm Wald
Am 31. Dezember1975 (Silvester)
Großer Silvesterball
Mit Stimmung begleiten Sie ins neue Jahr hinein die beliebten
The Blue Diamond’s
Auf Ihren Besuch freuen sich: Familien Wagner—Freudenstein
Unseren verehrten Kunden und Gästen ein
erfolgreiches, gutes neues Jahr!
Voranzeige: Samstag, den 3. Januar 1976, TANZ
Quelle: Bogener Zeitung, 30.12.1975


Bogen/Steinburg. Bergwachtbereitschaft: Freitag. 2. 1. 1976, 20 Uhr, Ausbildungsabend in der Brauereigaststätte Berger-Höfelsauer in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.12.1975


Hunderdorf. SV-Leichtathletik: Treffpunkt Silvesterlauf-Teilnehmer (Männer- und Alters-klassen) heute, 14 Uhr, bei Start und Ziel am Bogenberg. Abfahrt für Schüler 11.30 Uhr (Schule Hunderdorf).
Quelle: Bogener Zeitung, 31.12.1975


Hunderdorf. Eisstockclub: Samstag. 4. 1., 13 Uhr, Ortsmeisterschaft. Wilde Stöcke sind zugelassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.12.1975

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