1976# 05-06

In eigener Sache
Die Tarifauseinandersetzung im Druckereigewerbe hat leider auch das Erscheinen unserer Zeitung verhindert. Wir bedauern aufrichtig, daß der Tarifkonflikt diese Entwicklung genommen hat und wir deshalb unserem Informationsauftrag in den vergangenen Tagen nicht nachkommen konnten. Gleichzeitig bitten wir unser Leser und unsere Inserenten um Verständnis für diese von uns nicht gewollte Situation. Wir werden uns bemühen, mit unseren nächsten Ausgaben soviel wie möglich an Information nachzuholen und sie durch einen erweiterten Umfang der Zeitung für deren dreitägiges Nichterscheinen infolge höherer Gewalt zu entschädigen. Unser Bestreben wird auch weiterhin sein, Sie in bewährter Weise pünktlich und zuverlässig mit Ihrer vertrauten Heimatzeitung, die wie gewohnt aktuell, vielgestaltig und umfangreich sein wird, zu beliefern.
Verlag Straubinger Tagblatt
Landshuter Zeitung
Quelle: Bogner Zeitung, 04.05.1976


Karl Obermeier wieder Schützenkönig
Hunderdorf.
Zu der diesjährigen Generalversammlung der Schützenkameradschaft Hunderdorf im Schützenheim konnte Schützenmeister Hans Schönauer besonders Gauschützenmeister Lees (Straubing) willkommen heißen. Anschließend erinnerte Schönauer an die wichtigsten Vereinsereignisse im abgelaufene Jahr und dankte allen Helfern, die ihn unterstützten. Dann trug Xaver Anleitner den Kassenbericht vor. Nachdem eine Kassenprüfung durchgeführt wurde, fand eine Neuwahl der Vorstandsmitglieder statt. Sie brachte folgendes Ergebnis: Schützenmeister: Hans Schönauer, 1. Kassier: Xaver Anleitner, 2. Kassier: Josef Leidl, Schriftführer: Peter Nirschl, Waffenwart: Ludwig Wagner, 1. Jugendleiter: Karl Obermeier, 2. Jugendleiter: Gustl Waldherr.
Dann erfolgte die Proklamation des Schützenkönigs der Saison 1975/76. Erster wurde, wie bereits im Vorjahr, wieder Karl Obermeier (3 423 Ringe) vor Gustl Waldherr (3 252 Ringe) Josef Leidl (2 907 Ringe).
Gauschützenmeister Lees richtete lobende Worte an den Schützenverein, der sich immer sehr aktiv im Vereinsgeschehen zeige. Lees überreichte abschließend an folgende Jungschützen ein Leistungsabzeichen: Bronze: Egon Höcherl, Johann Freundorfer; Silber: Otto, Klaus und Christian Hirtreiter, Josef Diewald. Mit einer Ehrennadel des Bayerischen Schützenbundes wurde Schützenmeister Hans Schönauer sowie Schützenkönig Karl Obermeier ausgezeichnet. Ferner konnte Josef Leidl das Leistungsbzeichen in Silber in Empfang nehmen.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.05.1976


Schuleinschreibung
In dieser Woche finden die Einschreibungen an den Volksschulen für alle Kinder, die am 30. Juni sechs Jahre alt sein werden, statt. Auf Antrag der Erziehungsberechtigten können auch Kinder, die zwischen dem 1. 7. 1970 und dem 31. 12. 1970 geboren sind, aufgenommen werden. Zur Einschreibung müssen sämtliche Geburts- und Impfbescheinigungen mitgebracht werden. Die Anmeldepflicht besteht auch dann, wenn die Eltern beabsichtigen, ihr Kind zurückzustellen.

Hunderdorf. Die Einschreibung erfolgt am Donnerstag, 6. Mai, von 14 bis 16 Uhr an der Grundschule.

Quelle: Bogner Zeitung, 04.05.1976


Jahresrechnung 75 genehmigt
Überplanmäßige Ausgaben gebilligt — Friedhoferweiterung wird bepflanzt
Hunderdorf.
Der Gemeinderat Hunderdorf genehmigte in seiner letzten Sitzung die Rechnung des Jahres 1975 mit Einnahmen von insgesamt 2 986 813 Mark und Ausgaben von insgesamt 2 919 041 Mark vor. Somit ergab sich eine Haushaltsmehreinnahme von 67 771 Mark. Weiterhin wurde die Bepflanzung der Friedhofserweiterungsfläche besprochen und die Anschaffung verschiedener Büromaschinen für die Verwaltung, Meßgeräte für die Kläranlage sowie verschiedene Gebrauchsgegenstände für das Bestattungswesen gebilligt.
Eingangs trug Kassenverwalter Pollmann die jeweiligen Abschlußzahlen der Einnahmen und Ausgaben in den Einzelplänen sowie die Endbeträge des Gesamtplanes des Jahres 1975 vor. Bürgermeister Härtenberger erläuterte dem Gemeinderat die größeren Haushaltsabweichungen 1975. So seien im Verwaltungshaushalt beim Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer Mindereinnahmen von 28 000 Mark zu verzeichnen. Überplanmäßige Ausgaben im Verwaltungshaushalt seien aufgetreten bei den Kosten für die allgemeine Verwaltung (8 000 Mark), bei den Aufwendungen für die Bebauungspläne (6 000 Mark), beid en Vermessungskosten (22 000 Mark) sowie bei der Abführung der Gewerbesteuerumlage (18 000 Mark). Der Vermögenshaushalt enthalte außerplanmäßige Ausgaben bei den Kosten für öffentliche Bedarfsflächen (15 000 Mark) sowie überplanmäßige Ausgaben für den Straßenbau Sollach (23 000 Mark), die Straßenbeleuchtung im Ortsbereich (5 500 Mark) sowie für den Friedhofserweiterungsbau (18 000 Mark). Ein für den Abwasseranlagenbau vorgesehenes Darlehen von 200 000 Mark sei nur mit 160 000 Mark ausbezahlt worden, so daß sich hier im Vermögenshaushalt eine Mindereinnahme von 90 000 Mark ergeben habe. Im Vermögenshaushalt sei beim Abwasseranlagenbau eine Mindereinnahme von 40 000 Mark infolge eines nicht ausbezahlten Darlehensbetrages zu verzeichnen. Die über- und außerplanmäßigen Ausgaben wurden einstimmig vom Gemeinderat gebilligt, da sie unabweisbar waren und ihre Deckung mit Haushaltsmitteln gewährleistet war. Mehreinnahmen hatten sich vor allem ergeben bei den Einzelplänen Grundsteuer A (7 000 Mark), Grundsteuer B (34 000 Mark) und Gewerbesteuer (54 000 Mark).
Anschließend erfolgte die Genehmigung der Jahresrechnung 1975, die im Verwaltungshaus-halt in Einnahmen mit 1 060 899 Mark und Ausgaben mit 1 169 781 Mark und im Vermögenshaushalt in Einnahmen mit 1 925 914 Mark und Ausgaben mit 1 749 200 Mark abschießt. Hieraus ergibt sich eine Haushaltsmehreinnahme von 67 771 Mark. Der Rechnungsprüfungsausschuß wurde beauftragt, die Prüfung der Jahresrechnung 1975 durchzuführen.
Für die vom Arbeitsamt Deggendorf nach dem ABM-Programm genehmigte Maßnahme „Instandsetzung von Straßen, Ausbau des Friedhofs und Errichtung eines Bürgersteigs“ wurden von der Gemeinde vier Bauhelfer eingestellt. Die vom Straßenbauamt Deggendorf vorgeschlagene Vereinbarung für die Erstellung des Bürgersteigs entlang der Staatsstraße wurde vom Gemeinderat noch nicht genehmigt. Es wurde angeregt, verschiedene Angelegenheiten vor der Unterzeichnung der Vereinbarung mit dem Straßenbauamt zu besprechen und gegebenenfalls abzuändern. Hierzu solle eine Ortsbesichtigung stattfinden.
Gartenbauingenieur Schwahn (Langholz) erläuterte im Detail die Bepflanzung des neu angelegten Friedhofes. Hiernach sollen Bäume und Sträucher eingebracht sowie ein Rasen angesät werden. Aufgrund seines Kostenangebotes erhielt Schwahn den Auftrag zur Ausführung dieser Arbeiten, die nahezu einen Kostenaufwand von 5 000 Mark erfordern werden. Beschlossen wurde vom Gemeinderat auch die Anschaffung einer Grasmatte für ausgehobene Gräber, ein Grabkranzständer sowie einheitliche Mäntel und Mützen für das Bestattungspersonal.
Für die Verwaltung wurde der Ankauf einer Schreib- sowie einer Rechenmaschine genehmigt. Die für die ordnungsgemäße Überwachung des Betriebes der Kläranlage noch erforderlichen Meßgeräte (Kostenpunkt rund 3 300 Mark) werden ebenfalls beschafft. Weitere hin wurde vom Gemeinderat beschlossen, die Spengler-Sanierungsarbeiten am Schulhaus- und Turnhallengebäude der Fa. Fischer, Bogen, zur Ausführung zu übertragen. Abschließend nahm der Gemeinderat den Bericht des Wegeausschusses zur Kenntnis und genehmigte daraufhin die Durchführung der erforderlichen Instandsetzungsarbeiten auf den gemeindlichen Sand- und Schotterwegen.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.05.1976


Hunderdorf. Sportverein: Samstag, 8. 5., 19.30 Uhr, Training von AH und Gründungsmannschaft.
Quelle: Bogner Zeitung, 05.05.1976


Windberg/Meidendorf Rotes Kreuz: Freitag, 7. 5., Dienstabend der Gruppen Windberg und Meidendorf bei Wagner Windberg.
Quelle: Bogner Zeitung, 05.05.1976


Anna Weinzierl 85 Jahre
Hunderdorf.
Zum 85. Geburtstag konnte kürzlich Bürgermeister Härtenberger der Austrags. landwirtin Anna Weinzierl, wohnhaft in der Windberger Straße gratulieren. Härtenberger übermittelte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte der Jubilarin einen Geschenkkorb. Anna Weinzierl, eine gebürtige Bognerin, wurde am 29. 4. 1891 in Sollach, Gemeinde Hunderdorf geboren. 1924 war sie mit Ludwig Weinzierl in den Ehestand getreten. Schon seit frühester Jugend arbeitete die Jubilarin in der Landwirtschaft und verrichtete auch noch im betagten Alter leichtere Tätigkeiten. Den Lebensabend verbringt die Weinzierl-Mutter bei ihrem Sohn Josef und dessen Familie.
Quelle: Bogner Zeitung, 05.05.1976


Hunderdorf. SV Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, 19.30 Uhr, Wanderung. Treffpunkt im Schulhaus Steinburg. Wer an der Wanderung nicht teilnimmt, für den ist Gymnastikstunde im Schulhaus Hunderdorf.
Quelle: Bogner Zeitung, 06.05.1976


Hunderdorf. Landjugend: Freitag, 7. 5., Nachtwanderung nach Hl. Kreuz, anschließend Mai-andacht; Treffpunkt 19.30 Uhr beim Jugendheim.
Quelle: Bogner Zeitung, 06.05.1976


Alpenpokallauf in Steinburg
Steinburg.
Der MSC Meidendorf richtet am Sonntag, 9. 5., den 4. Lauf zum Alpenpokal im Raum Steinburg—Buchaberg aus, wozu zu den Veranstaltungen vormittags 9 Uhr mit dem Nachwuchs und um 13 Uhr zur Hauptveranstaltung zahlreiche Fahrer. Gäste und Zuschauer erwartet werden. Dazu weist die FFW Zuschauer in drei Parkplätze ein, im Schulhof bei Walker, auf dem Parkplatz beim Gasthof Höfelsauer-Berger und bei Hahner (Volksfestplatz). Wegen der ‚Waldbrandgefahr wird auf das Rauchverbot hingewiesen.
Quelle: Bogner Zeitung, 08.05.1976


Steinburg. FFW: Sonntag, 9. Mai, Treffpunkt an den vereinbarten Sektionen.
Quelle: Bogner Zeitung, 08.05.1976


In den frühen Morgenstunden des 7. Mai 1976 verschied schnell und unerwartet aus einem Leben voll Aufopferung für die Seinen mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Albert Schmidt
Mitglied des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf

im Alter von 67 Jahren im Herrn.
Hunderdorf, Lindfeld, Pulling, den 9. Mai 1976
In tiefer Trauer:
Elfriede Schmidt, Gattin
Helmut Schmidt, Sohn mit Frau
Heidi Peschke, Tochter mit Familie
Isolde Ebert, Tochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 18.15 Uhr.
Trauergottesdienst am Montag, 10. 5. 1976, um 16 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogner Zeitung, 08.05.1976


Wasser wird knapp
Windberg.
Der Wasserbeschaffungsverband weist darauf hin, daß durch die andauernde Trockenheit die Wasserversorgung gefährdet ist. Das Gießen von Rasenflächen ist deshalb ab sofort verboten. Ferner werden alle Anschließer im eigenen Interesse gebeten, auch den sonstigen Wasserverbrauch einzuschränken.
Quelle: Bogner Zeitung, 11.05.1976


Dreizehn Geburten im Monat April
Bogen.
Mit dreizehn Geburten, drei Eheschließungen und siebzehn Todesfällen schloß das Standesamtsregister der Stadt Bogen im Monat April ab.
Geburten: …
Eheschließungen: …  23. April: Fabrikarbeiter Joseph Fruhstorfer. geb. 4. 9. 12, Bogen-Schönthal. mit der Hausfrau Theres Greipl, geb. Neppl, geb. 28. 2. 28, Windberg-Irensfelden.
Todesfälle: … 27. April: Der Landwirt Josef Fink, Hunderdorf, 74 Jahre alt …
Quelle: Bogner Zeitung, 12.05.1976


„Das ängstliche Kind braucht uns”
Rektor Czerwenka: Der Mensch durchläuft mehrere Phasen der Ängstlichkeit
Hunderdorf.
Die Ängste der Klein- und Schulkinder behandelte der Rektor der Schule Hunderdorf, Czerwenka, in einem Vortrag anläßlich einer Elternversammlung. Der Rektor appellierte an die Eltern, ängstlichen Kindern mehr Verständnis entgegenzubringen und ihnen über die Ängste hinwegzuhelfen.
Zu Beginn erwähnte Rektor Czerwenka die Fülle wissenschaftlicher Abhandlungen über die Angst, hob die Angst als eine Erscheinung hervor, mit der jeder Mensch leben müsse und betonte, daß es sich bei seinen Ausführungen nur um den engeren Bereich der Schule handeln könne. Die Angst entspringe vielleicht der Rätselhaftigkeit unseres Lebens, stelle meist Bedrohliches dar, komme manchmal aus unserem Innersten, werde aber auch von unserer Umwelt ausgelöst, sei oft begründet oder auch unbegründet. Während der Erwachsene die verschiedenen Folgen der Angst zum größten Teil verarbeiten oder tarnen könne, sei dagegen das Kind, je jünger umso mehr, der Angst ausgeliefert.
Die meist gedankenlos hingeworfene Bemerkung: „du bist ein Angsthase“ könne kaum die Angst vertreiben. Vieles könne sich wahrscheinlich bessern durch das allmähliche Selbständigwerden, durch die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen und durch das Vertrauen auf die Hilfe Gottes.
Der Schulleiter ging anschließend kurz auf die Angst im Kleinkindalter ein. Angst und Scheu können nicht entstehen, wenn das Kind die mütterliche Liebe und Geborgenheit verspürt. Angstverhalten, in den ersten Lebensmonaten und Jahren erworben, äußere sich auch noch im Erwachsenen.
In seinen weiteren Ausführungen wies Rektor Czerwenka auf die Angstträume hin, meist zwischen dein 6. und 8. Lebensjahr. In diesem Alter setze oft ein rapides körperliches und seelisches Wachstum ein, das Kind werde von wachsenden Leistungen beansprucht und es stelle sich die Frage nach dem Selbständigerwerden, verbreitet sich die Furcht vor dem Einschlafen. In Traumbildern werde vieles lebendig, was Kinder tagsüber an Ängsten verdrängt hätten.
In eine neue Welt der Ängstlichkeit werde der Jugendliche auch in der Reifungszeit getrieben. Er ist gezwungen, die Schwelle in die Wirklichkeit zu übertreten und fühle sich der nüchternen Arbeitswelt der Erwachsenen ausgeliefert und verunsichert. Die augenscheinlich herausfordernde Selbstsicherheit manche Jugendlicher sei mehr der Ausdruck einer überdeckten Hilflosigkeit.
Hierauf zeigte Rektor Czerwenka auf, wie Kinder versuchten, die Angst zu bekämpfen und welche Möglichkeiten für Eltern und Lehrer bestünden, dem Kinde zu helfen. Abschließend sagte er, müßten Eltern und Erzieher immer für die anvertrauten Kinder da sein, sollten versuchen, mit ihnen vertrauensvoll zu sprechen, ihre Eigenart anerkennen, ihnen, wo immer es notwendig erscheint, beizustehen, sie zu ermutigen, zu loben und zu bestärken, wo es anbracht ist. Unter allen Umständen müßten Äußerungen, die im Kind Angst erzeugen könnten, um es gefügig zu machen, unterbleiben.
Der Tonfilm: „Das ängstliche Kind“ von der Landesbildstelle München, in dem den Erwachsenen vor Augen geführt wurde, wie Eltern ungewollt durch ihr Verhalten oder durch unüberlegte Äußerungen Angst im Kinde erzeuge können, untermauerte die Ausführungen des Schulleiters.
Quelle: Bogner Zeitung, 12.05.1976


Firmlinge zu Gast beim Pfarrgemeinderat
Windberg.
„Wenn jeder seine Aufgabe in der Gemeinschaft erkennt und ausführt. so kann eine gute Gemeinde bestehen.“ Mit dieser Aufforderung sprach Pfarrer Pater Ephrem die Firmlinge in seiner Predigt am Samstagnachmittag an. Der Pfarrgemeinderat hatte die Firmlinge eingeladen, mit ihnen nach Heilig Kreuz zu gehen und gemeinsam Eucharistie zu feiern. Auf dem Hin- und Rückweg hatten die Mädchen und Buben Gelegenheit, mit Fragen, aber auch mit Kritik, an die Mitglieder heranzutreten. Vor der Messe begrüßte Paula Fischer, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, die Firmlinge und forderte sie zur Mitarbeit in der Gemeinde auf. Zum Abschluß wurden die Firmlinge ins Pfarrheim zu einer Stärkung und gemütlichen Beisammensein eingeladen.
Quelle: Bogner Zeitung, 12.05.1976


„Ma soagt a nimmer Moada und Vooda …“
Als man noch zum „Roapa suacha“ in den Wald ging – Von alten Ausdrücken, die der Jugend erhalten bleiben sollten
Straubing-Bogen.
Es gibt viele Wörter im Niederbayrischen, die heute nicht mehr gebraucht werden. und die Kinder kennen sie und ihre Bedeutung kaum mehr. Es ist schade. daß diese Ausdrücke, die wir von unseren Eltern übernommen haben, nun so ganz aussterben. Automatisch gebrauchen wir sie nicht mehr — wir ersetzen sie durch andere, damit wir nicht als „altmodisch“ von unseren Kindern und der Umwelt bezeichnet werden.
Als wir noch Kinder waren, da sagte unsere Mutter, wenn wir von der Schule kamen und den Schulranzen nicht aufräumten: „Host dein Schullkeiller wieder hinkeit!“ Dann, wenn man nicht essen wollte, hieß es, „du bist gschneutert wia a Goaß“ (heikel wie eine Geiß). „Nun doa net allerweil umanandknocka (sitzen) und manch d‘ Hausaufgab. Dann gehst zum Gramma und holst a Lemona (Zitrone)!. Wenn man dann nicht folgen wollte, war man „polisch“ (stur). „Ogschmoh“ (fad) war der Ausdruck, wenn man nicht guter Laune war. Wenn jemand die Suppe geräuschvoll aß, hieß es: „der Schleferer“. Und wenn man herzlich und laut lachte, dann hieß es: „de kudern“. „Schebbern“ hieß das Klirren des Geschirrs, aber es konnte auch eine alte Frau bedeuten. „Hiefazn“ war der Ausdruck für das Weinen, ebenso „drerschn“.
Wenn wir als Kinder auf dem Heuboden Eier suchten — die Hennen hatten damals noch ihre goldene Freiheit — und angebrütete Eier fanden, in denen keine Kücken waren, dann hieß es: „De Koatoa und de schludern“.
In der Ernte mußten wir als Kinder mit dem Heuwagerl das „Wasserlaggl“ und den „Brotzeitzeggerer“ aufs Feld fahren. Das Wasserlaggl war ein hölzernes Faßl mit einer „Blechpiepn“ (Blechrohr zum Trinken) und der Brotzeitzeggerer war eine große Tasche mit zwei eisernen Ringen, die meist aus Blautuch oder Manchester genäht war. Dann wurde am „Ranken“ (Rain) Brotzeit gemacht. Man schnitt sich einen „Kailn“ Brot (großes Stück) herunter, trank dazu das Bier aus der „Flaschn“ oder „Krugel“; die Kinder bekamen „Gracherl“ (Limonade). Die Brotzeit dauerte meistens eine halbe Stunde, und man war müde und es kam vor, daß man „einnaferzte“ (einschlief), dann rief der“Kned“ (Knecht): „Bagg mas scheed“, das bedeutete jetzt. Es wurde auch nicht gespart, insbesondere mit Schimpfnamen, unter den Dienstboten:  „Dirre Heigeign, Pfloasch, Trampel, Zoacha, Schlambn, Nasch, Loas, Zuchtl“ waren Namen für schlampige Frauen. „Luader und Flugger“ hingegen bedeuteten schlechte Frauenspersonen. „A Gnagn“ war eine zänkische Frau. Die Männer, die viel tranken, hießen „Siefling“, und „da Daderl“ war meist der „Hütboab“, der sich nicht recht helfen konnte. Der „Dadderer“ war ein alter, zittriger Mann. „Aol“ war die Großmutter und „da Oel“ war der Großvater.
Als Kinder gingen wir gerne ins Holz hinaus zum „Roapa suacha“ (Erdbeeren) „Moulba“ (Erdbeeren), „Moalba“ (Himbeeren), „Hoaba“(Blaubeeren), „Broba“ (Brombeeren). „Wir banden ein altes „Vieder“ (Schürze) um, gingen über nasse Wiesen. Im Schuh war manchmal Wasser, man sagte dazu „safaozn“. Im Wald gab es viele Geräusche. Wir „taten loasen“ (horchen), ob es von Menschen oder von „Viechern“ (Tieren) kam. Wenn dann der „Waidling“ (Pflückgeschirr) der Schwester schneller voll war als meiner und ich sie um einige „Händ voll Bierl“ (Handvoll Beeren) bat, dann sagte sie: Zupf fleißiger, du bist so „lusert“ (faul), und ich sagte zu ihr, du bist „foadi“ (neidig). Dann hieß es „kusch de“, du bist „de jüngere“ (still sein).
Wenn wir Heu heimfuhren, manchmal auch mit einem Ochsengespann, und es war sehr heiß, dann „lecherzten“ (schnauften) die Tiere sehr. Wir tränkten sie, und während der Brotzeit wurde ihnen Heu vorgeworfen, damit sie sich „stad“ hielten. Man nahm ihnen das „Koikell“ aus dem Maul, damit sie besser fressen konnten. Hatte man ein altes ausgedientes Roß im Stall, das das Gnadenbrot erhielt, so hieß es der „oite Haita“.
Im Frühjahr wurden die „Kluckhenna“ (Bruthenne) angesetzt. Die Kücken hießen „Singerl“ und die jungen Puten hießen „Bibhendeln“, die Enten hießen „Anterl“. Die Mutter sagte, „dö Singerl haom obeggt“, was hieß, daß die Kücken das Ei angepickt hatten. Manchmal liefen die Gluckhennen davon und wollten nicht sitzen (brüten), dann bekamen sie eine „Raodern“ (Sieb) „über das Brutnest gestülpt. Waren dann die Eier verdorben und die Kücken im Ei tot, dann sagte man, „de soan unterkelli“. Manch ein schlaues Mädchen färbte auf Ostern solche unterkellige Eier und schenkte sie am „Ostermoada“ (Ostermontag) den Burschen, die sich nach altem Brauch mit der „Loata“ (Leiter) die gefärbten Eier vom Kammafenster holten. Sie bekamen auch einen „Koacha“ (Kuchen), der war besonders „roagla“ (locker gebacken). Am „Osterirda“ (Osterdienstag) wurde dann über alles gelacht und am „Migger“ (Mittwoch) schwor man der Schelmin Rache.
Ja, de oite Zeid ist vobei,
ma soagt esz Frau und nimmer Wie.
Zum Kind soagt ma net Bangerd,
weil ma se dao ja schamert.
Ma soagt nimmer Moade und Vooda,
da dadn eim ja d Leid ausloacha.
Da Kned und Dirn warn früha am Hof,
do war no woos los!
Da Gned is etz da Traktorfahra
und Dirn muoß Bäuren selber macha.
In Stood gfoahn is ma mit der Schesn,
al so ist haolt der Brauch gwesn.
Die Bäuren hood schwer seidene Kopfdichl trogn,
und da Bauer ist schneidig mit‘n bestn Roß gfahrn.
A Bäuren mit‘n Kopfdichl doat ma nimmer finden.
Is schoad, aber es koants ja niemd mehr bindn.
Die oaden Trachten seggt ma grad noo am Gäubonfest,
aber sonst kennt man d‘ Landleud
von den Stoodleif nimmer weg.
Rosa Englberger (Riedling)
Quelle: Bogner Zeitung, 13.05.1976


Maiandacht für Heimatvertriebene
Bogen/Kostenz.
Paters Roger (Windberg)  hat sich wieder bereit erklärt, am Freitag, 21. Mai; 20 Uhr, im Kloster Kostenz eine Maiandacht für Heimatvertriebene abzuhalten. Es wird mit einem Bus nach Kostenz gefahren, der an folgenden Stellen startet: Oberalteich, Bushalte-stelle, 19 Uhr; Bogen, Ludmillastraße, 19.05 Uhr; Bogen, bei Reischer, 19.10 Uhr; Bärndorf, Tankstelle, 19.15 Uhr; Hunderdorf, Sandbiller, 19.20 Uhr; und Windberg, Klosterhof, 19.30 Uhr. Fahrpreis drei Mark.
Quelle: Bogner Zeitung, 13.05.1976


VdK am Grabe von Albert Schmidt
Hunderdorf.
Zum vierten Male stand in diesem Jahr der VdK-Ortsverband Hunderdorf am Grabe eines seiner Mitglieder. Diesmal war es Albert Schmidt von Hunderdorf, der zu seiner letzten Ruhestätte begleitet wurde. Mehr als 20 Jahre diente Albert Schmidt dem VdK als getreuer Verwalter der Kasse. Seine Tätigkeit war gekennzeichnet von Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit. Für seine Treue zum VdK hatte Schmidt vom Landesverband die Treuenadel in Gold verliehen bekommen. Weiterhin war Schmidt für 20jährige Mitarbeit im VdK mit der Jubiläumsnadel in Gold ausgezeichnet worden. Trotz seiner schweren Kriegsbeschädigung und der Vertreibung aus der angestammten Heimat verlor Schmidt nie den Lebensmut und war stets in Sorge um die Seinen. Am offenen Grabe legten aus Dankbarkeit Kränze nieder der VdK-Ortsverband Hunderdorf, der Heimatvertriebenenverband sowie der SPD-Ortsverband.
Quelle: Bogner Zeitung, 13.05.1976


Haushaltsplan wird beraten
Hunderdorf.
Heute, Donnerstag, findet um 19 Uhr im Gemeindeamt Hunderdorf eine Sitzung des Gemeinderates statt. Die Tagesordnung: 1. Beratung und evtl. Beschlußfassung des Haushaltsplanes und der Haushaltssatzung 1976, 2 Vereinbarung mit dem Straßenbauamt Deggendorf bezüglich des Gehweges entlang der Staatsstraße 2139, 3. Verschiedenes.
Quelle: Bogner Zeitung, 13.05.1976


Keine Leerung ohne Müllmarke
Hunderdorf.
Von der Gemeindeverwaltung wurden den an die zentrale Müllabfuhr angeschlossenen Haushaltungen in den letzten Tagen neue Müllabfuhrmarken zugestellt. Die Plaketten sind umgehend an der Mülltonne anzubringen, da sonst eine Leerung ab Dienstag, 18. Mai, nicht mehr erfolgt.
Quelle: Bogner Zeitung, 13.05.1976


Hundesteuer und Feuerschutzabgabe
Hunderdorf.
Zur Zeit werden von der Gemeinde die Bescheide über die Erhebung der Hundesteuer und der Feuerschutzabgabe zugestellt. Bei Barzahlungen sind die Kassenöffnungszeiten von 8 bis 12 Uhr zu beachten.
Quelle: Bogner Zeitung, 13.05.1976


Hundesteuer wird fällig
Steinburg.
Alle Hundebesitzer sind aufgefordert, bis zum 1. 6. 76 die fällige Hundesteuer für 1976 bei der Gemeindeverwaltung einzuzahlen.
Quelle: Bogner Zeitung, 13.05.1976


Hunderdorf. SV: Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, Gymnastik und Schwimmen um 19.30 Uhr.
Quelle: Bogner Zeitung, 13.05.1976


Großlintach. Schützenverein: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Königsfeier mit Schützenessen sowie Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft.
Quelle: Bogner Zeitung, 14.05.1976


Hunderdorf. Eisstockclub: Heute, Freitag, Uhr, Treffen der Eisstockschützen bei Sandbiller zur Abfahrt zum Preisschafkopfen in Bogen, Gasthaus Schreiber. Zum Pokalturnier nach Falkenfels sind folgende Mannschaften eingeteilt. Samstag, 13.30 Uhr, Moarschaft Holmer, Sonntag, 8 Uhr, Mannschaft Gerhard Arno und um 13 Uhr Moarschaft Höpfl:
Quelle: Bogner Zeitung, 14.05.1976


Hunderdorf. SV-Leichtathletik: Samstag, 15. 5., 12.30 Uhr, Abfahrt zum Grenzlandsportfest in Cham beim Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 14.05.1976


Windberg. Kriegerkameradschaft; Heute, Freitag, Beteiligung an der Geburtstagsfeier für Rupert Feldmeier, Beginn 19 Uhr im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogner Zeitung, 14.05.1976


Windberg. SV: Heute, Freitag. 18.30 Uhr, kurze Besprechung von Vereinsangelegenheiten im Vereinslokal. Anschließend Abfahrt zum Preisschafkopfen nach Bogen.
Quelle: Bogner Zeitung, 14.05.1976


Meidendorf. MSC: Heute, Freitag, Versammlung und Filmvorführung im Gasthof Schießl.
Quelle: Bogner Zeitung, 14.05.1976


Erste-Hilfe-Kurs geplant
Hunderdorf.
Das BRK beabsichtigt ab Donnerstag, 20. Mai, einen acht Doppelstunden um-fassenden Erste-Hilfe-Kurs durchzuführen. Anmeldungen können bis spätestens Dienstag, 18. Mai, bei Ludwig Niedermeier, Hunderdorf, Nolteweg 7, Tel. 1080, abgegeben werden.
Quelle: Bogner Zeitung, 14.05.1976


Schützen fahren nach Österreich
Windberg.
Die Vorstandschaft der Winith-Schützen hat beschlossen, auch in diesem Jahr wieder einen Vereinsausflug durchzuführen. Vorgesehen ist diesmal ein zweitägiger Ausflug der nach Mariazell — Admont – Hallstättersee in Österreich führt. Als Ausflugstage sind der 3. und 4. Juli eingeplant. Anmeldungen zum Vereinsausflug können bei Schatzmeister Helmut Hartmannsgruber oder im Vereinslokal Hüttinger getätigt werden.
Quelle: Bogner Zeitung, 15.05.1976


Geburtstag der Strecke Bogen-Steinburg
Bogen/Steinburg. Wohl kaum einer der hier auf dem am 16. Mai 1896 vor dem Stationsgebäude der Bahn in Steinburg fotografierten Schüler, Schülerinnen und Einwohner der Gemeinde dürfte heute noch am Leben sein. Das Foto-Dokument hielt einen der denkwürdigsten Tage in der Geschichte der Gemeinde Steinburg fest, nämlich die Eröffnung der zweiten Etappe der Bundesbahnstrecke Straubing-Miltach, nämlich von Bogen nach Steinburg, nachdem die erste Etappe — die Strecke Straubing-Bogen — bereits am 9. Dezember 1895 in Betrieb genommen den war. Man sieht den Honoratioren, den Vereinsvertretern, den Lehrern und den an der Einweihungsfeier beteiligten Einwohnern den rund die innere Befriedigung richtig an, mit dem sie diesen denkwürdigen Tag zu begehen gewillt sind. Sie dürfen auch mit Recht stolz darauf sein, denn es bedurfte mannigfaltiger Eingaben, Vorsprachen und mündlich und schriftlich vorgebrachter Petitionen, bis die Strecke gebilligt worden war, gebaut wurde und am 16. Mai 1896 erstmals befahren werden konnte. Noch im gleichen Jahr, am 5. Dezember 1896, wurde die dritte Etappe der Strecke, nämlich Steinburg-Konzell, fertiggestellt und in Betrieb genommen. Zuvor — am 30. September 1896 — war die Strecke Geiselhöring-Radldorf in Betrieb gegangen. Wohl niemand von denen, die auf dem Bild vor der Steinburger Bahnhofswirt verewigt wurden, hätte sich träumen lassen, daß nur 80 Jahre später mit der gleichen Zähigkeit, mit der sie den Kampf um den Bahnbau führten, um die Erhaltung der Strecke gekämpft werden würde! So ändern sich eben die Zeiten! – wkg –
Quelle: Bogner Zeitung, 15.05.1976


Hunderdorf. SV-III. Mannschaft: Sonntag, 16. 5., 11.30 Uhr, Abfahrt nach Elisabethszell bei Sandbiller, gemeinsames Mittagessen. Spielbeginn 14.30 Uhr.
Quelle: Bogner Zeitung, 15.05.1976


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute. Samstag, 19 Uhr. Grillfest für alle aktiven Schützen und deren Frauen beim Schützenheim.
Quelle: Bogner Zeitung, 15.05.1976


Windberg. Trachtenverein: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann; die Tanzprobe der Jugendgruppe entfällt.
Quelle: Bogner Zeitung, 15.05.1976


DANKSAGUNG
Allen, die uns beim Heimgang meines lieben Gatten, unseres guten Vaters und Schwiegervaters
Herrn Josef Fink
Rentner von Hunderdorf
früher Bauer in Grornaring/Böhmerwald

ihre Teilnahme in Wort und Schrift bekundeten, ein herzliches Vergelts Gott.
Dank auch Hochw. Herrn Pfarrer Vilsmeier und dem Kirchenchor für die würdige Gestaltung der Trauer-feier. Ebenso Dank Hochw. Herrn Pfarrer Nagl, Bogen, für die Spendung der hl. Ölung sowie den Ärzten und den Pflegepersonal des Kreiskrankenhauses Bogen.
Hunderdorf. den 18. Mai 1976
In stiller Trauer:
Maria Fink, Gattin
mit Angehörigen
Quelle: Bogner Zeitung, 18.05.1976


Rupert Feldmeier 60 Jahre alt
Windberg.
Am 14. 5. 1976 konnte der Bauunternehmer Rupert Feldmeier, Meidendorf, seinen 60. Geburtstag feiern. Seit 1952 ist der Jubilar ununterbrochen Mitglied des Gemeinderates, von 1952 bis 1972 war er darüber hinaus als 2. Bürgermeister tätig. Feldmeier hatte am 2. Weltkrieg aktiv teilgenommen und war auch in Gefangenschaft geraten. Im Jahre 1949 über-nahm er das elterliche Baugeschäft, das er heute noch leitet. Trotz seiner kommunalpolitischen Tätigkeit und seiner Beanspruchung im Geschäft übernahm er 1967 das Amt des Vor-standes der Freiwilligen Feuerwehr Windberg, das er ebenfalls heute noch innehat. Die FFW Windberg ehrte den Jubilar in einer Feier im Gasthaus Hilmer, die von der Musikkapelle Bugl musikalisch umrahmt war. In kurzen Ansprachen dankten Kommandant Haimerl, Bürgermeister Kleikamp, Pfarrer P. Ephrem sowie die Vorsitzenden des Trachtenvereins und des Krieger- und Soldatenvereins Rupert Feldmeier für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Gemeinde.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.05.1976


‚Mode-Sekten´ statt ‚Jugendreligion´
Die Jugendbildungsstätte Windberg analysierte die verschiedenen Sekten
Windberg.
Die zunehmende Aktivität einiger neuer Sekten, die als „Jugendreligionen“ seit geraumer Zeit bekannt sind, stellt nach Ansicht des Referententeams der Jugendbildungs-stätte Windberg eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Jugendliche und Gesamtgesellschaft dar. Die Analyse dieser Erscheinungen wird daher für die nächste Zukunft ein thematischer Schwerpunkt des Programms der Jugendbildungsstätte sein. In einem ersten Wochenendseminar im April waren die Gemeinsamkeiten aller Mode-Sekten herausgearbeitet worden: Als besonders gefährlicher Zug all dieser Bewegungen erschien den Seminarteilnehmern die planmäßige Ausschaltung des Verstandes in Verbindung mit dem Abbau der Selbstbestimmung und der Kritikfähigkeit. Die völlige Unterwerfung der jugendlichen Anhänger unter den Willen einiger „göttlicher Führer“ sei bei nahen allen Mode-Sekten ebenso Pflicht wie der Abbruch aller bisherigen Person-Beziehungen. In nicht wenigen Fällen verbindet sich damit noch die finanzielle Ausbeutung der Anhänger durch die cleveren Spitzenmanager der wie Wirtschaftsunternehmen geführten Pseudoreligionen.
Von seiten der Jugendbildungsstätte wird der von den Kritikern dieser Bewegungen benutzte Begriff „Jugendreligion“ abgelehnt; dieser Titel sei in hohem Maße irreführend und beinhalte zwei durchwegs positiv besetzte Teilbegriffe: „Jugend“ und „Religion“. Statt dieses zu unfrei-williger Werbung durchaus geeigneten Begriffes wird der Titel „Mode-Sekten“ vorgeschlagen.
Anläßlich der Jugendwallfahrt zum Bogenberg am 16. Mai 1976 führte die Jugendbildungsstätte zusammen mit den Teilnehmern des Wochenendseminars eine Flugblattaktion durch. Eine breitere Öffentlichkeit sollte damit zur Wachsamkeit gegenüber dieser Zeiterscheinung aufgefordert werden. Neben einer Kurzinformation enthielt das Flugblatt einen Coupon, über den ausführliches Informationsmaterial bei der Jugendbildungsstätte angefordert werden kann.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.05.1976


Josef Schröttinger Schützenkönig
Siegfried Attenberger erkämpfte sich die Ehrenscheibe und wurde Vereinsmeister

Großlintach. Bei der im Gasthaus Schlecht stattgefundenen Schützenversammlung wurde Josef Schröttinger jun. zum Schützenkönig 1976 gekürt und Schützenmeister Siegfried Attenberger als Gewinner der Vereinsmeisterschaft vorgestellt und ausgezeichnet. Attenberger konnte die von Maria Arnold gestifteten herrliche Ehrenscheibe in Empfang nehmen. Sektionsleiter Hans Zollner, Welchenberg, freute sich mit den Großlintacher Schützen über ihre schönen Erfolge.


Sie waren die besten Schützen der Saison 1975/76. Von links nach rechts: Hans Zollner, Anni Schlecht, Michael Seifert, Josef Schröttinger, Siegfried Attenberger, Ludwig Treimer, Xaver Schlecht.

Der Vorsitzende und Schützenmeister des Schützenvereins Großlintach, Siegfried Attenberger, hieß die zahlreich erschienenen Mitglieder herzlich willkommen, besonders aber Sektionsleiter Zollner, Ehrenvorsitzenden Peter Wanninger, Kreisrat und Gemeinderat Franz Helmbrecht, Gemeinderat Rupert Lummer und Alois Winter, der sich mit seinen Mannen kostenlos für die musikalische Ausgestaltung zur Verfügung stellte. Attenberger gab bekannt, daß der Verein eine sehr erfolgreiche und ausgeglichene Schießsaison hinter sich habe und heute diese mit der Inthronisation des Schützenkönigs abschließen könnte. Auch bei den überörtlichen Schießveranstaltungen konnte Großlintach gut mitmischen und man hoffe, auch bei den sogenannten Rundenwettkämpfen. eine gute Placierung zu bekommen.
Sektionsleiter Hans Zollner übermittelte die Grüße und Glückwünsche des verhinderten Gauschützenmeisters Hans Lees, Straubing, und freute sich darüber, daß er wieder bei seinen Freunden in Großlintach sein könne. Schießen, so meinte Zollner, sei ein schöner Sport, der älteste überhaupt, verlange viel Einfühlungsvermögen und Gespür und trage auch zur Kameradschaftspflege in einer Gemeinschaft bei. Besondere Anerkennung zollte der Sprecher dem noch jungen, aber sehr tüchtigen Schützenmeister Attenberger, der nicht nur ein hervorragender Schütze sei, sondern auch als Vereinsvorsitzender schon seinen Mann stelle. Der Abend aber solle auch dazu beitragen, daß noch mehr Freunde den Weg zum örtlichen Schützenverein fänden, meinte Zollner weiterhin.
Dann überraschte der Sektionsleiter die Versammelten mit der Mitteilung, daß Siegfried Attenberger der Gewinner der herrlichen, von Maria Arnold gestifteten Ehrenscheibe sei und daß er dies einem 69/165-Teiler verdanke.
Ergebnisse des Ehrenscheibenschießens: 2. Hans Achatz 101,5/289-Teiler, 3. Ludwig Treimer 111,5/151,5-Teiler, 4. Michael Seifert 123/491-Teiler, 5. Richard Attenberger 129,5/505-Teiler, 6. Hans Altschäffl 150,5/258-Teiler, 7. Helmut Stelzer 151,5/345-Teiler, 8. Franz Paukner 170/798-Teiler, 9. Franz Diewald 895-Teiler und 10. Rudolf Attenberger 1144,5-Teiler.
Vereinsmeisterschaft 1975/76: 1. Siegfried Attenberger 3 163 Ringe, 2. Michael Seifert 2 932. Ringe, 3. Ludwig Treimer 2 859 Ringe, 4. Xaver Schlecht 2 810 Ringe, 5. Gabi Schröttinger 2 611 Ringe, 6. Anna Schlecht 2 594 Ringe. 7. Josef Schröttinger jun. 2 475 Ringe, 8, Michael Achatz 2 437 Ringe, Hans Altschäffl 2 443 Ringe, 10. Franz Diewald 2 282 Ringe.
Königsschießen 1975/76: 1. Josef Schröttinger jun. 74-Teiler (Schützenkönig 1975/76), 2. Xaver Schlecht 88-Teiler (Wurstkönig), 3. Anna Schlecht 125,5-Teiler (Brezenkönig), 4. Franz Paukner 200,5-Teiler, 5. Ludwig Treimer 202-Teiler, 6. Michael Achatz 205-Teiler, 7. Michael Seifert 248/335-Teiler, 8. Franz Diewald 248/453,5-Teiler, 9. Siegfried Attenberger 262-Teiler, 10. Richard Attenberger 322-Teiler.
Mit der Einnahme des traditionellen Schützenmahls, vortrefflich zubereitet von der Herbergsmutter, fand die gutgelungene Saisonabschlußfeier ihr Ende. Beim anschließenden Kameradschaftsabend sorgte Alois Winter mit seinen Musikern für beste Unterhaltung.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.05.1976


Gerhard Scherz Schützenkönig
Versammlung des Schützenvereins im Vereinslokal Hüttinger

Windberg. Im Vereinslokal Hüttinger fand eine Veranstaltung des Schützenvereins „Winith-Schützen“ statt. Schützenmeister Edmund Laumer berichtete über die abgelaufene Schießsaison. Sein Dank galt besonders Erich Kräh, der in mühevoller Arbeit eine schöne

Wurstkönig Franz Schreiner, Schützenkönig Gerhard Scherz, Brezenkönig Edmund Laumer und Vereinsmeister Karl Scherz (von links).

Vereinstafel fertigte, die künftig bei der Teilnahme bei Jubiläums- und Gründungsfesten verwendet wird. Weiterhin dankte der Schützenmeister besonders allen Kameraden, die bei Neugestaltung des Schützenheimes tatkräftig mitgeholfen haben. Abschließend gab Laumer bekannt, daß am 3. und 4. Juli der diesjährige Vereinsausflug geplant ist, der heuer nach Österreichführt. Anmeldungen möglichst hierzu sind umgehend zu tätigen.
Dann folgte die Proklamation des Schützenkönigs durch Schützenmeister Laumer. Mit einem 26-Teiler wurde Gerhard Scherz Schützenkönig des Jahres 1976. Wurstkönig wurde Franz Schreiner (57-Teiler) und Brezenkönig Edmund Laumer (72-Teiler). Vereinsmeister der Schießsaison 1975/76 wurde bei 30 Pflichtschießabenden Karl Scherz mit 3 879 Ringen. Auf den weiteren Plätzen folgten: 2. Erich Kräh (3 812), 3. Manfred Scherz (3 521), 4. Alois Scheitinger (3 439), 5. Karl Kräh (3 338), 6. Josef Osen (3 078), 7. Edmund Laumer (3 000), 8. Gerhard Scherz (2 973), 9. Peter Meier (2 924), 10. Josef Förg (2 864).
Quelle: Bogner Zeitung, 19.05.1976


55 Kinder empfingen Kommunion
Hunderdorf
. 55 Kinder aus der Pfarrei empfingen am Sonntag die erste heilige Kommunion. Pfarrer Vilsmeier ermahnte die Kinder in seiner Predigt, ihr Leben mit Christus zu gestalten. Mit einer abendlichen Dankandacht wurde der Tag abgeschlossen. Unser Bild zeigt den Kirchenzug der Erstkommunikanten.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.05.1976


Windberg. SV: Die Miglieder des SV treffen sich heute m 19 Uhr im Gasthaus Wagner, Windberg, zu einer wichtigen Aussprache.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.05.1976


Windberg. SV: Der SV Windberg beteiligt sich am Sonntag beim Volkswandertag in Geiersthal. Anmeldungen bis Freitagmittag.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.05.1976


Hunderdorf. SV. Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, wichtige Vorstandssitzung im Gasthaus Hüttinger in Windberg.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.05.1976


Wer wandert mit?
Hunderdorf.
Der Bayerwaldverein beteiligt sich am Wandertag in Bogen, der am 29./30. Mai stattfindet. Anmeldungen sind zu tätigen bei Hans Achatz oder Katharina Scheibenthaler.
Quelle: Bogner Zeitung, 20.05.1976


Hunderdorf. Rotkreuz-Ortsgruppe: Freitag, 21. Mai, 20 Uhr, Dienstabend mit wichtiger Besprechung im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogner Zeitung, 20.05.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein e. V.: Samstag, 22 Mai, 19 Uhr, Vereinsversammlung und Treffen der Jugendgruppe im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 20.05.1976


Hunderdorf. Katholische Landjugend: Heute, Freitag, Nachtwanderung nach Lintach. Treff-punkt um 19 Uhr beim Jugendheim.
Quelle: Bogner Zeitung, 21.05.1976


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung bei Sandbiller, an die Jungschützen ergeht besondere Einladung wegen des Jugendturniers am 27. Mai um 8 Uhr in Mitterharthausen.
Quelle: Bogner Zeitung, 21.05.1976


Karl Hanner wurde Ehrenvorsitzender
Steinburg.
Der Imkerverein Straubing hielt dieser Tage seine Hauptversammlung ab. 1. Vorsitzende Josef Attenberger begrüßte außer den zahlreich anwesenden Mitgliedern den Kreisvorstand Josef Achatz, Bogen, und Vorsitzenden Hofmann aus Schwarzach. Der Imkerverein Steinburg hat 44 Mitglieder und betreut 1 300 Bienenvölker. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Ernennung des ehemaligen 1. Vorsitzenden Karl Hanner zum Ehrenvorsitzenden. Karl Hanner hat den Verein 30 Jahre lang als Vorsitzender vorbildlich geführt. In den schwierigen Nachkriegsjahren hat K. Hanner mit einer handvoll treuer Imker den Imkerverein Steinburg wieder ins Leben gerufen. Zum Zeichen der Dankbarkeit überreichte Vorsitzender Attenberger im Namen der Mitglieder einen Geschenkkorb. Anschließend sprach Attenberger über Ablegerbildung und verschiedene Maßnahmen zur Bienenpflege. Alle Imker beklagten die zunehmende Umweltverschmutzung. Kreisvorstand Achatz sprach auch über die Zuckerversorgung. Leider wurde der Vorschlag der EG-Kommission den Imkern wieder verbilligten Zucker zukommenzulassen, von der Bundesregierung abgelehnt. Die Wichtigkeit der Bienen-zucht für die Allgemeinheit werde von allen anerkannt. Nur mit Worten allein sei den Imkern nicht geholfen. Der Vorschlag der EG sah eine Beihilfe von 3,50 DM pro Bienenvolk vor. In der Bundesrepublik gebe es etwa 1 500 000 Bienenvölker. Weitere Punkte der Tagesordnung waren die Honigordnung und Honigbehandlung. Zum Abschluß wünschte Attenberger allen Imkern eine reiche Honigernte.
Quelle: Bogner Zeitung, 21.05.1976


In Frieden entschlafen ist unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Anna Dorfner
geb. Vogl
Mitglied des Bauernhilfsvereins und VdK

im Alter von 87 ½ Jahren.
Schafberg, Steinburg, Bogen, Straubing, Wörth, Ingolstadt, Ernzgaden, Ammerhof, den 20. Mai 1976
In stiller Trauer:
Rosa Lex, Tochter mit Kindern
Josef Dorfner, Sohn mit Frau
Otto Dorfner, Sohn mit Familie
Theres Schabl, Tochter
Sophie Dorfner, Tochter mit Angehörigen
Maria Schricker, Tochter mit Sohn
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 19.30 Uhr in Au vorm Wald.
Trauergottesdienst am Samstag, den 22. Mai 1976, um 9 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogner Zeitung, 21.05.1976


Richterschänke Windberg
Am Sonntag, den 23. Mal 1976,
Unterhaltungs-
nachmittag

mit Sabine Siebinger.
Hierzu ladet freundlichst ein:
Fam. Dorfner
Quelle: Bogner Zeitung, 21.05.1976


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 20 Uhr, Versammlung und wichtige Besprechung wegen des Fußballspiels gegen die Feuerwehr im Gasthaus Deschl in Hofdorf.
Quelle: Bogner Zeitung, 22.05.1976


Windberg. FFW: Sonntag, 23. 5., 6.30 Uhr, Abfahrt (Windberg — Irensielden — Meidendorf) zur Fahnenweihe nach Pauluszell.
Quelle: Bogner Zeitung, 22.05.1976


Steinburg. FFW: Sonntag, 24. 5., 9 Uhr, Feuerwehrübung beim Feuerwehrhaus.
Quelle: Bogner Zeitung, 22.05.1976


Adolf Schlecht im Amt bestätigt
Windberg.
Am Sonntag fanden sich die Trachtler aus Windberg zu ihrer Generalversammlung im Vereinslokal Amann ein. Vorsitzender Adolf Schlecht begrüßte die Mitglieder. Nach der Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, bat Vorsitzender Schlecht um die Jahresberichte von Schriftführer und Kassier. Schriftführer Karl Amann verlas das Vereinsgeschehen von 1975 und Kassier Michael Zöllner konnte den Trachtlern einen erfreulichen Bericht vorlegen. Schlecht bedankte sich für die Berichte. Er dankte auch allen Mitgliedern für getane Arbeit im vergangenen Jahr. Nun schritt man zu den Neuwahlen. Es wurde ein Wahlausschuß gebildet, dessen Vorsitzender Walter Hornberger sen. war. „Dö gmüatlichen Waldler Windberg“ wählten in ihre Vorstandschaft: 1. Vorsitzenden Adolf Schlecht, 2. Vorsitzenden Xaver Zwickenpflug, 1. Schriftführer Karl Amann, 2. Schriftführer Maria Liebl, 1. Kassier Heribert Liebl 2. Kassier Michael Zöllner, 1. Vortänzer Werner Amann, 2. Vortänzer Willi Schranz, Jugendleiter Werner Amann, Beisitzer wurden Walter Hornberger jun. und Werner Amann. Der wiedergewählte Vorsitzende dankte für das Vertrauen und schloß die Versammlung mit den Worten: „Treu der Sitt, treu der Tracht, treu der Heimat.“
Quelle: Bogner Zeitung, 25.05.1976


Bürgerversammlung in Irensfelden
Windberg.
Am Samstag findet um 19.30 Uhr im Gasthaus Hilmer, Irensfelden, eine Bürger-versammlung statt. Alle Bürger sind dazu eingeladen.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Orgelkonzert mit Prof. E. Krapp
Windberg.
Der Orgelkreis Windberg hat für das zweite Konzert der Konzertsaison 1976 am 30. Mai, 16 Uhr, den international bekannten Solisten Prof. Edgar Krapp (unser Bild) eingeladen. Krapp wurde 1947 in Bamberg geboren. Mit zehn Jahren bekam er als Mitglied des berühmten Knabenchores der „Regensburger Domspatzen“ seinen ersten Orgelunterricht. Nach dem Abitur trat er in die Musikschule München ein, wo er als Schüler und Assistent von Prof. Franz Lehrndorfer das Staatsexamen mit Auszeichnung bestand und 1971 das Meisterklassendiplom erhielt. Darauf setzte er sein Studium bei Marie-Claire Alain fort. Edgar Krapp wurde 1. Preisträger im internationalen Wettbewerb 1971 in München. Seit 1974 hat er die Professur an der Musikhochschule in Frankfurt inne. Am kommenden Sonntag stehen Werke von Sweelinck, Clerambault, Stanley, Haydn und Joh. Seb. Bach auf dem Programm.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Sitzung des Schulverbandsausschusses
Hunderdorf.
Am kommenden Freitag. 28. Mai. findet um 19 Uhr im Gemeindeamt in Hunderdorf eine Sitzung des Schulverbandsausschusses statt. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Schülerbeförderung.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Maria Sperl wurde 80 Jahre alt
Hunderdorf.
Zum Wiegenfest konnte 2. Bürgermeister Xaver Anleitner kürzlich der Jubilarin Maria Sperl, wohnhaft in der Bahnhofstraße gratulieren. Anleitner übermittelte die Glückwünsche der Gemeinde und übergab einen Geschenkkorb. Maria Sperl, eine gebürtige Stelzer, wurde am 20. Mai 1896 in Steinburg geboren. Am 2. Juni 1919 hatte sie Max Sperl in Steinburg zum Traualtar geführt. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor. Seit 10. November 1962 ist das Ehepaar Sperl nunmehr in Hunderdorf wohnhaft.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Auf zum Bogener Frühlingsfest!

Auf zum Bogner Frühlingsfest!
D‘ Bogner wartn scho af d‘ Gäst,
heut af d‘Nacht da gehts scho o
ja, da gfreun se Wei und Mö.

Wenn da Sepp heut ozapft draußt,
(trinka kann der, daß d grad schaust),
bringt a gwiß a Schwipserl hoam,
mei, des macht den Mo net oam.

Alle sitzens dort beim Bier
an de tausend Leut da schier,
alle sans so froh und frei
wia halt d‘ Menschn san im Mai.

Und da Xaverl, unsa Landrat
der is aa dabei ganz klar;
der laßt über Bogn nix kemma,
weils sei Residenzstadt war

Schmankerl gibt’s de allerbestn:
Hendln, Kas und grillte Würst‘.
Steckerlfisch kannst ham und Lachsbrot.
daß de gwiß no besser dürst‘.

Erst da Erwin, der wird schwitzn,
wenn a seine Hendl brat‘,
kann a wieda Sündn büassn,
wenn a recht vui schware hat.

D’Muusi spuit heit schöne Liadl,
in oam Feier geht’s dahi;
heit hörst net vui Beatlgraffö,
Trumpf is d‘ Hoamatmelodie.
Ja, beim Frühlingsfest in Bogn,
da kimmt net leicht oana z’kurz;
und da Festwirt, der wird lacha,
wenn a macht an Kassnsturz.   -L. H.

Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Donnerstag, 27. Mai, 9 Uhr, Treffpunkt beim Schützenheim zur Vatertagswanderung.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Donnerstag, 27. Mai (Christi Himmelfahrt), Wanderung nach Windberg, Treffpunkt: 13 Uhr bei Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Donnerstag, 27. Mai (Christi Himmelfahrt), Treffpunkt beim Schulhof zur Wanderung nach Lintach, weitere Familienangehörige sind ebenfalls eingeladen.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Mittwoch, um 19 Uhr, Kreispokal in Mitterharthausen mit Moarschaft Holmer. Abfahrt der Jungschützen am Donnerstag, 27. Mai, um 7 Uhr bei Sandbiller zum Jugendturnier in Mitterharthausen. Zum Pokalturnier des TSV Bogen am morgigen Donnerstag um 8 Uhr ist die Moarschaft Arno und um 13 Uhr die Moarschaft Hagn eingeteilt.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, Training der Eisstockschützen auf der Asphaltbahn Rothammer, in Parkstetten. Abfahrt um 18.30 Uhr beim Gasthaus Amann.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Windberg. SV: Der SV Windberg beteiligt sich am Wandertag in Bogen. Anmeldungen heute und morgen bei Anna Haimerl.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.05.1976


Gemeindehaushalt mit 2,3 Millionen
Steuersätze nicht erhöht – Vorschlagsliste für Schöffen – Aus der Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
In der zuletzt im Gemeindeamt stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates wurde über den Entwurf des Haushaltsplanes für das Jahr 1976 beraten. Nachdem eine Teil-durchführung der beabsichtigten Maßnahme (Bürgersteig an der Hauptstraße) veranschlagt wurde, können die Einnahmen und Ausgaben im Haushalt abgeglichen werden. Der Gemeinderat erließ die Haushaltssatzung 1976, die Gesamteinnahmen und -ausgaben von 2 303 205 Mark vorsieht. Die Steuersätze für die Gemeindesteuern wurden nicht erhöht und sind die gleichen wie im Vorjahr.
Eingangs trug Bürgermeister Härtenberger die in den Abschnitten und Unterabschnitten der Einzelpläne veranschlagten Einnahmen und Ausgaben des Haushaltsplan-Entwurfes für 1976 vor. Um den Haushaltsplan abgleichen zu können, mußte die Maßnahme Bürgersteigbau an der Hauptstraße gekürzt werden. 1976 sollen nur die Entwässerung eingebaut sowie die Bordsteine und die Pflasterzeile gesetzt werden, denn im Juni soll die Hauptstraße in diesem Bereich bereits eine neue Teerfeinschicht erhalten. Nach der Haushaltsberatung beschloß der Gemeinderat — vorbehaltlich einer etwa erforderlichen Genehmigung durch die Rechtsaufsichtsbehörde — einstimmig die Haushaltssatzung zu erlassen und den Haushaltsplan mit den darin enthaltenen Ansätzen und Abschlußziffern aufzustellen.
Der Haushaltsplan schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 1 248 046 Mark und in den Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushaltes mit 1 055 161 Mark ab. Der Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung von Ausgaben im Vermögenshaus-halt wurde auf 100 000 Mark festgesetzt. Verpflichtungsermächtigungen zur Auftragsvergabe im heurigen Jahr für Maßnahmen, die den Gemeindehaushalt der kommenden Jahre belasten, wurden nicht aufgenommen. Die Steuerhebesätze der Gemeindesteuer wurden gegenüber dem Vorjahr nicht erhöht. Somit beträgt der Steuersatz für die Grundsteuer A und B sowie für die Gewerbesteuer 300 Prozent. Die Gewerbemindeststeuer ward bei zwölf Mark belassen. Weiterhin beschloß der Gemeinderat, den Finanzplan sowie das Investitionsprogramm für die Haushaltsjahre 1976 und 1980, die Aufschluß über die Finanzentwicklung und die beabsichtigte Durchführung von Baumaßnahmen sowie sonstige Anschaffungen im Vermögenshaushalt dieser Jahre geben. Die Haushaltssatzung, der Haushaltsplan und die Anlagen hierzu liegen noch bis 31. Mai 1976 im Gemeindeamt zur Einsichtnahme auf.
Größere Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind: die Mieteinnahme für die Schule (151 866 DM), Zuweisung vom Landkreis für Straßenunterhaltung (32 500 DM), Kanalbenutzungsgebühren (30 000 DM), Grundsteuer A (30 000 DM), Grundsteuer B (65 000 DM), Gewerbesteuer (320 000 DM), Einkommensteueranteil ( 260 000 DM), Schlüsselzuweisung (201 020 DM) Als größere Ausgaben sind im Verwaltungshaushalt eingetragen: die Schulverbandsumlage (158 855 DM), Zuschuß an Kindergarten (14 500 DM), Straßenunterhaltung ( 48 800 DM) Gewerbesteuerumlage ( 128 000 DM), Kreisumlage (253 000 DM).
Im Vermögenshaushalt werden die größeren Einnahmen sein: Zuweisung vom Freistaat für Sollacher Straße (260 000 DM), Veräußerung von Baugrundstücken (47 000 DM), Kanalanschlußbeiträge (72 000 DM), Anteilsbetrag der Gemeinde Windberg für Abwasseranlage (90 000 DM), Zuweisung vom Bund für Bürgersteig an der Staatsstraße (30 000 DM), Kreditaufnahme (100 000 DM). Die größten Ausgabemittel werden beanspruchen: Restfinanzierung der Schule (100 000 DM); Fertigbau der Sollacher Straße (210 000 DM), Feinschicht für Baugebietsstraßen (60 000 DM), Fertigstellung der Kläranlage (170 000 DM), Grundstückserwerb für Sportzentrum (67 000 DM), Bürgersteig Staatsstraße (75 000 DM), Teilbau des Bürgersteiges an der Hauptstraße (67 000 DM), Friedhofserweiterung (70 000 DM).
Aufgrund der eingegangenen Kosten beschloß der Gemeinderat einstimmig, dem billigsten Bieter, der Fa. Hollmer, Haunkenzell, den Zuschlag für Los I (Bürgersteigbau entlang der Staatsstraße) und für einige Positionen aus Los II (Bürgersteig an der Hauptstraße) zu erteilen.  Weiterhin stimmte der Gemeinderat der Vereinbarung vom 10. 5. 1976 mit dem Straßenbauamt Deggendorf bezüglich der Errichtung des Bürgersteiges entlang der Staatsstraße 2139 zu. Hierin ist besonders die Verbreiterung der Staatsstraße um 0,50 Meter geregelt, der Wegfall der Entwässerungsrinne, die Gewährleistungszeiten sowie die finanzielle Abwicklung.
Aufgestellt wurde vorn Gemeinderat die Vorschlagsliste der Schöffen und Geschorenen für die Geschäftsjahr 1977/1978. Folgende Personen wurden benannt: Xaver Anleitner, Xaver Aumer, Xaver Groß, Paula Maier, Gerd Peschke, Otto Weinzierl. Die Vorschlagsliste liegt in der Zeit vom 24. bis 31. Mai 1976 im Gemeindeamt zur Einsichtnahme auf.
Quelle: Bogner Zeitung, 27.05.1976


Steinburg. Billardfreunde: Am Samstag, 29. Mai, 19 Uhr, Treffen zwecks Gründung eines Billardclubs im Gasthaus Josef Solcher, Wegern.
Quelle: Bogner Zeitung, 27.05.1976


„Landflucht“ auch bei der KLJB
Windberg.
Drei Hauptthemen beschäftigten die 27. Landesversammlung der Katholischen Landjugend Bayerns (KLJB), die am Sonntag im Jugendheim Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) zu Ende gegangen ist: Die „jungen Erwachsenen“ ab 21 Jahre, die sich zunehmend aus der Jugendgruppenarbeit zurückziehen, weil ihre Interessen andere geworden sind, die Entwicklungshilfe und gemeinschaftspolitische Fragen. Die Vorschläge zum Thema junge Erwachsene wurden einem Arbeitskreis überweisen, der daraus bis zur Herbstversammlung praktische Modelle entwickeln soll. Zur Entwicklungshilfe herrschte Einmütigkeit darüber, daß man durch Ausbau personaler Beziehungen zu Entwicklungsländern und den Einbau ihrer Ergebnisse in die Bildungsarbeit auf dem Lande vom Hobby einzelner zu einer Breitenwirkung in der Bevölkerung gelangen könne. Das Modell Senegal, das die KLJB mit dem westafrikanischen Land begonnen hat, soll deshalb intensiviert werden. Die Vorstandschaft wurde beauftragt, sich auch weiterhin der Schulwegfreiheit anzunehmen, da die Schüler auf dem Lande davon besonders betroffen seien.
Nachdem der bisherige Vorsitzende Sepp Rottenaicher nach sechsjähriger Amtszeit nicht wieder kandidiert hatte, wählten die Delegierten als seinen Nachfolger Sepp Bichler aus Sielenbach bei Aichach zum neuen Landesvorsitzenden. Nach längerer Zeit wieder besetzt werden konnte das Amt der Landesvorsitzenden mit Anni Hennersperger aus Wurmsegg im Rottal.
Quelle: Bogner Zeitung, 31.05.1976


Windberg/Meidendorf. Rotes Kreuz: Freitag, 4. 6., 20 Uhr, nächster Dienstabend für beide Gruppen bei Hilmer in Irensfelden.
Quelle: Bogner Zeitung, 01.06.1976


Selbständigkeit bleibt erhalten
Gemeinde behält Gemeinderat — Gut besuchte Bürgerversammlung
Windberg.
Am Freitag fand die diesjährige Bürgerversammlung der Gemeinde Windberg im Gasthaus Hilmer, Irensfelden, statt. Bürgermeister Kleikamp konnte neben den Mitgliedern des Gemeinderates ungefähr 100 Bürger begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht ging der Bürgermeister zunächst auf den endgültigen Abschluß der Kanalisationsarbeiten ein. Besonders erfreulich für die Bürger sei es, daß der Finanzierungsplan eingehalten werden konnte, so daß keine höheren finanziellen Belastungen zu erwarten seien. Ferner sei für die Finanzierung der Hausanschlüsse vom Gemeinderat die Höchstgrenze für die Eigenbeteiligung der Bürger auf 1200 DM festgesetzt. Zusätzliche Bescheide in Höhe von 2.35 DM/qm würden lediglich an die Hausbesitzer im Baugebiet West ergehen.
Bürgermeister Kleikamp erläuterte auch die finanzielle Lage der Gemeinde. Nach wie vor sei der Haushalt durch die Rückzahlung von Darlehen, die zum Teil bis 1958 zurückreichen, erheblich belastet. Baumaßnahmen wie die Erstellung der Straßen Windberg — Meidendorf, Windberg — Oberbuchs, die Errichtung des Schulhauses, die Umgestaltung des Dorfplatzes, die Erschließung des Baugebietes Hochgarten-Riedfeld und nicht zuletzt die Kanalisation schlügen zum Teil noch bis 1998 zu Buche.
Eine der wichtigsten Maßnahmen des vergangenen Jahres sei die Anschaffung des neuen Unimogs gewesen, der neben der Müllabfuhr besonders zum Schneeräumen und zur Instandsetzung der Gemeindewege eingesetzt werde. Für den Wegebau stünden jährlich 18 000 DM zur Verfügung. Mit diesem Geld müsse jedoch auch der gesamte Winterdienst mitfinanziert werden. Die Wege seien derzeit, so der Bürgermeister, in einem guten Zustand, „was nicht zuletzt auf die tatkräftige Mithilfe der Anlieger zurückzuführen ist“.
Als ein nicht zu unterschätzender Erfolg sei die Erhaltung der Selbständigkeit der Gemeinde Windberg zu werten. Der Bürgermeister: „Ab 1. 5.1978 wird lediglich die Verwaltung mit der der Gemeinden Hunderdorf und Neukirchen zusammengelegt. Windberg behält jedoch einen eigenen Gemeinderat sowie die Verfügungsmöglichkeit über die Haushaltsmittel. Abgegeben werden nur die Gemeindeteile Osterberg, Mitterbühl, Gottesberg sowie das Anwesen Weber (Netzstuhl) an die Stadt Bogen“.
Im vergangenen Jahr wurde auch die Außenrenovierung von Hl. Kreuz abgeschlossen. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich durch Darlehen und Spenden, die teilweise auch von auswärts kamen. Für diesen Beitrag zur Erhaltung von Denkmälern hatte die Gemeinde Windberg dieses Frühjahr einen vom Bezirkstag gestifteten Preis erhalten.
Als Vorhaben für die nächste Zeit nannte Kleikamp die Ortsteerung von Irensfelden sowie den Ausbau der Straße von Irensfelden nach Netzstuhl. Außerdem wird der Feuerlöschweiher in Windberg instandgesetzt und mit einem neuen Zaun versehen. Ein persönliches Anliegen des Bürgermeisters ist darüber hinaus die Ankurbelung des Fremdenverkehrs. Zu diesem Zweck regte er die Gründung eines Fremdenverkehrsvereins an, der sich in nächster Zeit konstituieren soll.
Quelle: Bogner Zeitung, 02.06.1976


Elektrische Einrichtungen werden überprüft
Hunderdorf.
In nächster Zeit werden im Gemeindebereich Hunderdorf alle elektrischen Einrichtungen der landwirtschaftlichen Betriebe durch die Elektro-Beratung Bayern GmbH auf ihren ordnungsgemäßen Zustand hin überprüft. Die Prüfung erstreckt sich auf die Unfall- und Feuersicherheit der elektrischen Einrichtungen in den landwirtschaftlichen Betrieben. Prüfkosten werden im Rahmen der gemeindeweisen Prüfung nicht erhoben. Die Prüfungs- und Instandsetzungspflicht ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung.
Quelle: Bogner Zeitung, 02.06.1976


Der Gemeinderat tagt
Hunderdorf.
Heute, Mittwoch, findet um 19 Uhr im Gemeindeamt die Gemeinderatssitzung statt. Auf der Tagesordnung stehen die Jahresrechnung 75, das Programm für Straßen- und Kläranlageneinweihung und Erschließung-Sportplatz. Ein nichtöffentlicher Teil schließt sich an.
Quelle: Bogner Zeitung, 02.06.1976


Wer wandert mit?
Windberg.
Am Sonntag beteiligt sich der Sportverein Windberg am Volkswandertag in Patersdorf. Anmeldungen zur Beteiligung nimmt Anna Haimerl, Windberg, entgegen. Abfahrt um 6 Uhr im Schulhof mit Pkw.
Quelle: Bogner Zeitung, 02.06.1976

Geburtstag gefeiert
Windberg. Am Sonntag feierte Josef Ring von Windberg im Kreise seiner Angehörigen seinen 85. Geburtstag. Der Jubilar kann sich trotz seiner 85 Lebensjahre noch bester Rüstigkeit erfreuen. Bürgermeister Kleikamp überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Geschenkkorb.
Quelle: Bogner Zeitung, 02.06.1976


Ausgleichszulage beantragen!
Windberg.
Die Anträge auf Ausgleichszulage sind vom Amt für Landwirtschaft in Straubing eingetroffen und liegen in der Gemeindekanzlei am Dienstag und Freitag von 14 bis 18 Uhr auf.
Quelle: Bogner Zeitung, 02.06.1976


Änderung der Müllabfuhr
Steinburg.
Wegen der Pfingstfeiertage findet in Steinburg die Müllabfuhr erst am Mittwoch, 9. 6., statt.
Quelle: Bogner Zeitung, 02.06.1976


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, keine Gymnastik-Stunde. Die nächste findet am 24. 6. statt.
Quelle: Bogner Zeitung, 03.06.1976


Steinburg. Rote-Kreuz-Gruppe: Freitag, 4. Juni, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus „Zum Bergerbräu“.
Quelle: Bogner Zeitung, 03.06.1976


Der Herr über Leben und Tod holte am 2. 6. 1976 nach längerer Krankheit, jedoch schnell und unerwartet, meinen lieben Sohn, Bruder, Schwager, Neffen, Onkel und Cousin
Herrn Karl Reichhardt
im Alter von 45 Jahren heim in sein Reich.
Hofdorf, Wegern, Windberg, den 3. Juni 1976
In tiefer Trauer:
Anna Reichhardt, Mutter
Walter Reichhardt, Bruder mit Familie
Anna Haimerl, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute Donnerstag, 3. 6. 1976, um 19.30 Uhr in Hofdorf.
Trauergottesdienst am Freitag, 4. 6. 1976, um 16 Uhr in Hunderdorf.
Beerdigung in aller Stille.
Quelle: Bogner Zeitung, 03.06.1976


Imker fahren nach Erlangen
Steinburg.
Der Imkerverein Steinburg fährt am 13. Juni zur Besichtigung der Landesanstalt nach Erlangen. Zu dieser Fahrt sind noch einige Plätze frei. Auch Imkerinnen und Imker von den Nachbarvereinen und Interessenten sind herzlich willkommen. Der Fahrpreis beträgt 13 Mark. Abfahrt am 13. Juni, 6 Uhr, bei Berger-Höflsauer, Rückkehr gegen 19 Uhr. Anmeldung beim Vorsitzenden Attenberger. Tel. 09965/202.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.06.1976


Gemeindekanzlei heute geschlossen
Windberg.
Die Gemeindekanzlei Windberg ist heute, Freitag nachmittag, geschlossen. Nächste Amtsstunden am Dienstag von 14 bis 18 Uhr.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.06.1976


Erstkommunion für 22 Kinder
Windberg.
An Christi Himmelfahrt wurden 22 Mädchen und Buben in die Eucharistiegemeinschalt der Pfarrgemeinde aufgenommen. In Begleitung ihrer Eltern gingen die Kinder zum Tisch des Herrn und taten damit einen wichtigen Schritt in ihrem Leben. Pfarrer Pater Ephrem bat die ganze Pfarrgemeinde mitzuhelfen, daß die Eucharistie im Leben dieser Kinder zum Tragen komme. Die von der Schola mitgestaltete heilige Messe hinterließ bei den sehr zahlreichen Teilnehmern einen tiefen Eindruck.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.06.1976


Großlintach. Schützenverein: Samstag, 5. 6., 10.15 Uhr, Schützenhochzeit von Rudolf Attenberger in der Pfarrkirche Hunderdorf.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.06.1976


Hunderdorf. SV Fußball: Heute, Freitag, 20 Uhr, wichtige Spielerversammlung wegen Spielbetrieb an Pfingsten im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.06.1976


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.06.1976


STATT KARTEN
Ich gehe zu meinem Vater
und zu Euerem Vater
Dr. jur. Erich Hahnheiser
Eisenbahndirektor i. R.

Mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater ist von uns gegangen.
8441 Windberg, Köln, Osnabrück
In tiefer Trauer:
Erna Hahnheiser, geb. Gottesbühren
Ursula Hahnheiser, geb. Assenmacher
Dirk und Kai Hahnheiser
Dipl.-Ing. Carl Nussbaum
Mechthild Nussbaum,
geb. Hahnheiser
Michael, Stephan, Gundula
u. Mechthild Nussbaum

Hubertus Vidal
Irmingard Vidal,
geb. Hahnheiser
Sterberosenkranz heute, 4. 6. 1976, um 17.30 Uhr in der Klosterkirche Windberg.
Requiem am 5. 6. 1976 um 10.30 Uhr in der Klosterkirche Windberg, anschließend Beisetzung.
Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.06.1976


Beim Englmarisuacha

Ja, was is des für a Gaudi heut tilos?
Scharnweis‘ sehgst Leut dort und wiehernde Roß‘;
alle sans festlich heut gstimmt jung und alt,
Muaß gwiß was Groß‘ sei im Boarischn Wald.
Böllerschüaß‘. Huafklappern, d’Musi dazua,
da iss im Dörferl gwiß aus mit da Ruah;
vui tragn mit Stolz heut die waldlerisch Tracht,
d‘ Rösser san gschmückt heut, a Freud‘ is’s, a Pracht.
Scho geht da Festzug jetz aufi in Wald,
laut hörst as betn und d’Musi de hallt;
fünfstimmigs Glockngleut, klangvoll und laut,
wia wenn a König tat hoamführn sei Braut.
Wer is da aller beim Festzug dabei?
Is‘s net da Aswin, da Graf draußn glei?
Und na sein Buam hat er mitgnomma heut,
da Abt vo Windberg draußt is aa bei de Leut.
Da Pfarrer, der tragt heut sein Rauchmantl gar,
a Jager geht mit, fragt sei Armbrust schö schwaar;
De Ochsn ziahgn s‘Wagerl, grad schö saus zum Schaun
und d’Rösser san gscherzi, man derf eah net traun.
Bald is da Englmari gfundn dann scho,
unta an Reiserberg liegt a, der Mo;
unverwest ist er, ‘s ist wirkli koa Gsponß,
glei wird er aufgladn, ins Dorf zruck geht d‘Roas‘.
Dort am Kapellnberg geht d‘Feldmess‘ glei o,
allezam‘ singa’s und betn so froh.
Lerchnschlag, Drosselsang, daß`s nur so hallt,
reich bist an Brauchtum, du Boarischer Wald!
Ludwig Hieninger
Quelle: Bogner Zeitung, 05.06.1976


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 5. Juni, 19.30 Uhr, Vereinsabend des Trachtenvereins im Gasthaus Amann. 14 Uhr Tanzprobe für die Jugendgruppe.
Quelle: Bogner Zeitung, 05.06.1976


Wir haben heute geheiratet:
Bernard Vandenberg
Gisela Vandenberg

geb. Kraus
Windberg 39 1/13       Bogen, Sudetendeutsche Str. 21
5. Juni 1976
Quelle: Bogner Zeitung, 05.06.1976


Blutiges Wochenende – Vier Tote

Tödliche Verletzungen erlitt auch der 17jährige Kleinkraftradfahrer Egon Wanninger aus Großlintach. Nach Angaben der Landespolizei geriet er am Pfingstsamstag kurz nach 19.30 Uhr mit seiner Maschine auf der Straße von Steinburg nach Mitterfels beim Weiler Wiespoint nach rechts aufs Bankett, prallte gegen einen Straßenpflock und stürzte in ein Gebüsch.

Quelle: Bogner Zeitung, 08.06.1976


Dank für aktive Rot-Kreuz-Arbeit
Verdiente Mitglieder wurden geehrt – Niedermeier referierte über Erste-Hilfe-Maßnahmen

Oberalteich/Großlintach.
60 Helferinnen und Helfer der Rot-Kreuzgemeinschaft Oberalteich waren zur Dienstbesprechung gekommen. Kolonnenführer Rupert Niedermeier freute sich über dieses ständig anwachsende Interesse. Niedermeier überraschte

Unser Bild zeigt das Ehepaar Sonnleitner, Fabian Pisch und die geehrten Riedl und Attenberger sowie Kolonnenführer Rupert Niedermeier.

den stellvertretenden Kolonnenführer Max Sonnleitner und dessen Frau, anläßlich der Vollendung des 50. Geburtstages und des silbernen Hochzeitsjubiläums mit einem hübschen Präsent und dankte für die geleistete Rotkreuzarbeit. Mit reichem Beifall wurde auch der aktive Rotkreuzmann Fabian Pisch bedacht, dem zur Vollendung des 65. Lebensjahres gratuliert wurde. Und auch die übrigen Geburtstagskinder der Monate Juni und Juli wurden nicht vergessen. Der Helfer Alfons Riedl erhielt anschließend eine Urkunde für fünfjährige aktive Dienstzeit; der Helfer Siegfried Attenberger wurde für zehnjährige aktive Mitarbeit im Roten Kreuz ausgezeichnet.
Der Dank des Kolonnenführers galt den Mitgliedern, die am 9. Mai den Krankentransport am Wochenende übernommen und dabei fünf Einsätze gefahren hatten. Niedermeier lud zur vollzähligen Teilnahme an der Fronleichnamsprozession und zur Sanitätsdienstleistung anläßlich des 100jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Oberalteich ein. Weitere Tagesordnungspunkte waren die Einkleidung der Neumitglieder und die Rotkreuzwanderung im Raum Haibach am Sonntag, den 13. Juni. Die Abfahrt erfolgt um 10.30 Uhr am Kellerweg 15 mit Privatfahrzeugen. Die Führung wird OL Georg Moser übernehmen.
Im zweiten Teil des Abends referierte der Kolonnenführer über den Themenkreis „Ohnmacht, Bewußtlosigkeit. Gehirnerschütterung, Schädelhirnverletzung, Schädelbasisbruch, Hitzeerschöpfung, Hitzschlag, Sonnenstich und Epilepsie“. Im praktischen Teil übten die Rotkreuz-mitglieder das Feststellen der Atmung, die Seitenlagerung, das Überheben eines Verunglückten auf die Trage sowie das Aufheben zu dritt im Grätschstand und von der Seite.
Quelle: Bogner Zeitung, 08.06.1976


Unfaßbar für uns alle, ist infolge eines Verkehrsunfalles unser geliebter Sohn und Bruder
Jüngling Egon Wanninger
Schreinerlehrling von Großlintach

im Blütenalter von 17 Jahren, am 3. Juni 1976, für immer von uns gegangen.
Großlintach, Bauernholz, Straubing, Meternberg, den 8. Juni 1976
In tiefer Trauer:
Peter und Maria Wanninger, Eltern
Peter Wanninger, Bruder mit Familie
Maria Pawelski, Schwester mit Familie
Karl Wanninger, Bruder mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Mittwoch. den 9. Juni 1976, nachmittags 14 Uhr, in der Pfarrkirche Oberalteich. Sterberosenkranz heute, 19 Uhr.
Quelle: Bogner Zeitung, 08.06.1976


Finanzierung durch Zuschüsse
Windberg.
In der Berichterstattung über die Windberger Bürgerversammlung (Straubinger Tagblatt vom 2. 6. 76) wurde irrtümlich geschrieben. daß die Finanzierung von Hl. Kreuz ausschließlich durch Darlehen und Spenden erfolgte. Richtig ist, daß die Finanzierung aus-schließlich durch Zuschüsse und Spenden vorgenommen wurde.
Quelle: Bogner Zeitung, 09.06.1976


Heute Müllabfuhr
Hunderdorf.
Wegen der Pfingstfeiertage findet die Müllabfuhr für diese Woche erst am heutigen Mittwoch statt.
Quelle: Bogner Zeitung, 09.06.1976


Großlintach. Schützenverein: Heute, Mittwoch, Teilnahme an der Beerdigung von Egon Wanninger, Treffpunkt um 13.45 Uhr in Schützenkleidung vor der Pfarrkirche Oberalteich.
Quelle: Bogner Zeitung, 09.06.1976


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Treffen aller Mitglieder wegen wichtiger Aussprache für Gründungsturnier im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogner Zeitung, 09.06.1976


Sexualität und Partnerschaft
Windberg.
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend veranstaltet vom 31. Juli bis zum 8. August wieder ein Seminar in der Jugendbildungsstätte Windberg bei Bogen. „Sexualität, Partnerschaft und Kommunikation“, so lautet das Thema dieser Tagung. Die jugendlichen Teilnehmer werden in die offene und partnerschaftliche Kommunikation eingeführt. Schwer-punkt des Seminars ist die Behandlung der Frage „Wie sehe ich mich selbst, wie sehen mich die anderen, wie wirke ich auf sie?“ In der Tagung wird auch ausführlich auf das Entstehen und die Bewältigung von Konflikten in partnerschaftlichen Beziehungen eingegangen. Darüber hinaus werden Bedeutung und Ausdrucksform der Sexualität aufgezeigt. Die Teilnehmer dieses Seminars müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Anmeldungen sind zu richten an: Diözesanstelle BDKJ, Obermünsterplatz 7, 8400 Regensburg (Telefon 0941/565 297 oder 565 267).
Quelle: Bogner Zeitung, 09.06.1976


160 Firmlinge in Hunderdorf
Hunderdorf.
Die Firmung führt die in der Taufe begonnene christliche Eingliederung weiter. In diesem Sakrament empfangen die Getauften den Heiligen Geist, durch diese Gabe werden sie vollkommener und gestärkt, für Christus Zeugnis abzulegen zur Auferbauung des Leibes Christi in Glaube und Liebe. Ein festlicher Tag war für die 160 Kinder der Pfarrei am Donnerstag gekommen, als sie sich zusammen mit ihren Paten in der Pfarrkirche versammelten, um das Sakrament der Firmung zu empfangen. Nachdem die Buben und Mädchen in feierlicher Form das Taufversprechen erneuert hatten, schritten sie mit dem Paten zum Altar. Dort spendete Weihbischof Vinzenz Guggenberger das Sakrament der Firmung durch die Salbung mit Chrisam auf der Stirn unter Auflegung der Hand und durch die Worte „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“. Anschließend fand die Feier der Eucharistie in gemeinsamer Konzelebration statt. Mit der nachmittägigen Dankandacht der Firmlinge und Paten in der Pfarrkirche fand der Firmtag seinen Abschluß.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.06.1976


Heute ist Gemeinderatssitzung
Windberg.
Am Donnerstag, 10. Juni, findet um 19.30 Uhr in der Gemeindekanzlei Windberg eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.06.1976


Gründungsturnier der EC-Abteilung
Windberg.
Der Sportverein Windberg, Abteilung Eisstockclub, hält am Samstag, 12. Juni und Sonntag, 13. Juni, auf den Asphaltbahnen in Bogen sein Gründungsturnier ab. Beginn ist Samstag um 12.30 Uhr und Sonntag um 7.30 Uhr. Es spielen an beiden Tagen jeweils 15 Moarschaften. Die Siegerehrung und Pokalverleihung findet im Anschluß an das jeweilige Turnier im Vereinslokal Gasthaus Amann in Windberg statt. Bürgermeister Kleikamp wird den Moarschaftssiegern den Preis oder Pokal überreichen. Nach der Pokal- und Preisverleihung samstags und sonntags findet jeweils ein geselliges Beisammensein statt. Für Unterhaltung ist gesorgt. Die Bevölkerung ist dazu eingeladen.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.06.1976


Feuerwehr gegen Trachtenverein
Hunderdorf.
Auch heuer messen die Mitglieder des Heimat- und Volkstrachtenvereins mit den Feuerwehrmännern ihre Kräfte im sportlichen Wettkampf. Am kommenden Samstag, 12. Juni, tragen auf dem Sportplatz in Hunderdorf die Mannschaften der Feuerwehr und des Trachtenvereins ein Fußball-Freundschaftsspiel aus. Beginn: 15.30 Uhr. Nach dem Fußballmatch wird gemeinsam ein Gartenfest veranstaltet. Bevölkerung ist herzlich eingeladen.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.06.1976


Versammlung in Hofdorf
Hunderdorf.
Die Gemeinde hat für die beantragte Informationsversammlung betreffend sie Sperrung des Quellenweges von der Kreuzung Lindfeld bis zum Bahnübergang Hofdorf Termin bestimmt für kommenden Mittwoch, 16. Juni, um 20 Uhr, im Gasthaus Deschl in Hofdorf.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.06.1976


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Freitag, 11. 6., 19.30 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 11.06.1976


Meidendorf. M.SC: Freitag, 11. 6., 20 Uhr, Monatsversammlung im Gasthaus Schießl, bereits 19 Uhr, Ausschußsitzung mit Filmvorführung vom Trial am 9. Mai.
Quelle: Bogner Zeitung, 11.06.1976


Ende Juni Straßenteerung
Hunderdorf.
Durch die Kanalbauarbeiten wurde die Hauptstraße arg beschädigt. Größere Unebenheiten waren seither ein alltägliches Übel für die Verkehrsteilnehmer. Nunmehr sind die Arbeiten für einen Bürgersteig entlang dieser Wegstrecke im Gange. Vorerst werden nur die Entwässerung gebaut und die Bordsteine sowie die Pflasterzeile gesetzt. Nach Abschluß dieser Arbeiten wird die Hauptstraße in diesem Bereich mit einer neuen Feinschicht versehen. Die gesamten Bauarbeiten entlang der Straßenstrecke sollen noch Ende dieses Monats abgeschlossen werden.
Quelle: Bogner Zeitung, 12.06.1976


Sechs Hochzeiten im Wonnemonat
Standesamt Bogen verzeichnete im Mai 18 Geburten, sechs Eheschließungen und 16 Sterbefälle
Bogen.
Der bis jetzt heiratsreichste Monat in diesem Jahr war der Monat Mai, der diesmal mit einem halben Dutzend Hochzeiten die Spitze hält. Außerdem registrierte das Standesamt Bogen im verflossenen Monat noch 18 Geburten und 16 Todesfälle.
Geburten: … 11. Mai: Frank Hainz, Steinburg-Wegern … 18. Mai: Markus Gütlhuber, Hunderdorf, Noltweg 11 … 22. Mai: Günther Engl, Steinburg-Wegern …
Eheschließungen: 3. Mai: Friseurmeister Arnold Alfons Kern, Bogen, Schillerstraße 16, mit Bürokaufmann Christa Helene Buchner, Amselfing-Hermannsdorf … 21. Mai: Franz Xaver Dorfner, Gas- und Wasserinstallateur, Bogen-Breitenweizier, mit Hilfsarbeiterin Sieglinde Renate Lichey, Hunderdorf-Lindfeld …
Sterbefälle: 7. Mai: Steinmetz Albert Schmidt, Hunderdorf, Friedenstraße 8, 67 Jahre … Quelle: Bogner Zeitung, 12.06.1976


Viel Interesse an Bauernmalerei
Hunderdorf.
Aufgrund der Initiative der Ortsbäuerin wurde in Hunderdorf mit der Abhaltung eines Kurses für „Bauernmalerei“ begonnen. Da hierfür großes Interesse gezeigt wurde folgte die Abhaltung von drei weiteren Bauernmalerei-Kursen. Die Kurse wurden im Werkraum der Verbandsschule in Hunderdorf unter der Leitung von Malermeister Penzkofer abgehalten. Die Kursteilnehmer haben viel gelernt und bereits eigene Sachen hübsch bemalt Die Malinteressenten zeigten sich erfreut über den Kurs und über ihre ersten selbsthergestelltes Werke. Unser Bild zeigt einen Teil der Kursteilnehmer zusammen mit Malermeister Penzkofer (Mitte).
Quelle: Bogner Zeitung, 12.06.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Beteiligung am Wandertag in Haag am 19./20. Juni und in Schwarzach am 26./27. Juni. Anmeldung bei Hans Achatz oder Katharina Scheibenthaler. Quelle: Bogner Zeitung, 12.06.1976


Windberg. FFW: Sonntag. 13. 6., 7.30 Uhr, Abfahrt vom Dorfplatz zur Fahnenweihe in Elisabethszell.
Quelle: Bogner Zeitung, 12.06.1976


Du gingst so schlicht und einfach durch das Leben
hast keine Arbeit, keine Müh‘ gescheut,
warst heiter und zufrieden.
Gott, der Allmächtige, nahm am Freitagmorgen, nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, jedoch schnell und unerwartet, nach einer Operation, meinen lieben Gatten, unseren lieben, guten Vater, Großvater, Urgroßvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Onkel und Paten
HERRN XAVER MAIER
Rentner von Ried
Mitglied der FFW Windberg und Au v. Wald,
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Windberg und Hunderdorf
Mitglied des Bauernhilfsvereins Windberg/Neukirchen

im Alter von fast 72 Jahren, heim in sein Reich.
Ried/Windberg, Steinburg, Niedermotzing, Hunderdorf, Rimbach, Brandstatt, München, den 12. Juni 1976
In tiefer Trauer:
Maria Maier, Gattin
Therese Holmer, Tochter mit Familie
Maria Kalischko, Tochter mit Familie
Heide Altmann, Pflegetochter mit Familie
Lydia Dynhof, Pflegetochter mit Familie
Claudia Holmer, Pflegetochter
Ursula Laumer, Enkeltochter mit Familie
Marianne Maier, Enkeltochter mit Familie
Adolf Kalischko, Enkelsohn mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Eucharistiefeier am Montag, den 14. Juni 1976, um. 15.00 Uhr in der Pfarrkirche Windberg mit anschließender Beerdigung. Überführung mit Sterberosenkranz heute um 16.00 Uhr in Windberg.
Sterberosenkranz Sonntag um 14.00 Uhr in Windberg.
Quelle: Bogner Zeitung, 12.06.1976


Junge Arbeitslose sind eingeladen
Windberg.
Die Jugendbildungsstätte Windberg bietet allen jungen Arbeitslosen die Gelegenheit fünf Tage lang Erfahrungen zu machen, die dazu helfen sollen, die mit der Arbeitslosigkeit verbundenen Probleme besser zu bewältigen. Neben einem umfangreichen Freizeitprogramm werden Gesprächskreise, Filme, Lesematerial Meditation und ähnliches angeboten. All dies soll dazu dienen, die häufig bei jungen Menschen ohne Arbeitsplatz festgestellte Hoffnungslosigkeit aufzubrechen und zu aktiverem Herangehen an die oft deprimierenden Probleme anzuregen.
Erfahrungsgemäß ist es sehr schwierig, junge Arbeitslose zur Teilnahme an solchen Kursen zu bewegen. Die Jugendbildungsstätte bittet daher jeden, der Kontakt zu dieser Gruppe von Jugendlichen hat, für diese Veranstaltung zu werben.
Der Kurs für junge Arbeitslose dauert fünf Tage und zwar von Montag, 28. Juni, bis Freitag, 2. Juli. Als Unkostenbeitrag für den gesamten Kurs (Übernachtung, Verpflegung, Programm) werden nur DM 5,– erhoben; Fahrtkosten 2. Klasse Bundesbahn werden voll erstattet. Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an: Jugendbildungsstätte Windberg, 8441 Hunderdorf/Bayer. Wald, Tel.: 09422/1337.
Quelle: Bogner Zeitung, 15.06.1976


Sprachheilkurs wird wiederholt
Windberg.
Im Jugendhaus Windberg begann am Pfingstmontag ein zehntägiger Sprachheil-kurs des Caritasverbandes, an dem 30 sprachbehinderte Kinder und Jugendliche teilnehmen. Nach einer von ihnen entwickelten Methode, mit der sie bisher stets gute Erfolge erzielt haben, bemühen sich dabei Dozent Karl Zeller, Augsburg, und seine Mitarbeiter, die vorhandenen Sprechbehinderungen, meist Stottern, abzubauen. Zu Beginn und am Ende des Kurses wird besonderer Wert auch auf die Beratung der Eltern gelegt, damit die erforderlichen Übungen daheim fortgesetzt werden können. Wegen der großen Nachfrage findet heuer noch ein zweiter Kurs dieser Art statt, der am 3. September in Windberg beginnt. Da die Zahl der Interessenten immer wesentlich größer ist als die der vorhandenen Plätze, empfiehlt sich eine baldige Anmeldung beim Diözesan-Caritasverband Regensburg, Von-der-Tann-Str. 7.
Quelle: Bogner Zeitung, 15.06.1976


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Donnerstag, 17. Juni, 16 Uhr, Abfahrt beim Schützen-heim nach Geiselhöring.
Quelle: Bogner Zeitung, 16.06.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Sonntag, 19. Juni, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl. 20 Uhr Vereinsversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 16.06.1976


Hunderdorf. FFW und Krieger- und Soldaten-kameradschaft: Donnerstag, 17. 6., 8.30 Uhr, Aufstellung beim Gasthaus Baier-Edbauer zur Teilnahme an der Prozession.
Quelle: Bogner Zeitung, 16.06.1976


Windberg. Alle Vereine, Verbände und der Gemeinderat beteiligen sich geschlossen an der Fronleichnamsprozession.
Quelle: Bogner Zeitung, 16.06.1976


Prozession am Fronleichnamstag
Hunderdorf.
Nach dem Hauptgottesdienst am kommenden Donnerstag, 17. Juni (Fronleichnam), ist eine Fronleichnamsprozession vorgesehen. Hierzu sind alle Bürgermeister, Gemeinderäte, Vereine und Verbände der Pfarrei zur Teilnahme eingeladen.
Quelle: Bogner Zeitung, 16.06.1976


RSV Ittling und Fortuna Straubing siegten
Abteilung Eissport des SV Windberg veranstaltete Gründungsturnier auf den Asphaltbahnen in Bogen
Windberg.
Am Wochenende hielt der SV Windberg, Abt. Eissport, auf den Asphaltbahnen in Bogen das Gründungsturnier des Vereins ab. Bürgermeister Kleikamp dankte allen erschienenen Gruppen und überreichte Erinnerungspokale an die Moarschaften. Turniersieger vom Samstag: RSV Ittling 26 Punkte, EC Straubing 20 P. (Stocknote 2,0), SV Feldkirchen 20 P. (1,967), VfR Laberweinting 18 P. (1,132), SV Hunderdorf/Haggn 18 P. (0.957), EC Schwarzach 16 P. (1,152), SV Windberg I 16 P. (1,116), TSV Bogen 14 P. (1,151), ESV Bogen 14 P. (1,006), EV Mitterfels 13 P., SV Hunderdorf I 12 P., SV Windberg II 9 P., ESV Eintracht Straubing 7 P., ESV Degernbach 6 P., TSV Bogen — Damen 1 P. – Turniersieger am Sonntag: Fortuna Straubing 22 Punkte, RSV Ittling 20 P. (2,587), EC Rothammer Parkstetten 20 P. (1,094). Post SV Straubing 18 P. (1,293), EC Rain 18 P. (1,279), SV Hunderdorf I 16 P. (1,580), EC Falkenfels 16 P. (1,193), EC Niederwinkling 14 P. (1,058), EC Sallach 14 P. (0,850), EC Aiterhofen 12 P., SV Schwarzach 10 P. (0,772), EC Steinach 10 P. (0,625), EV Haselbach 8 P., SV Hunderdorf — Jugend 6 P. (0,513), ETC Mitterharthausen 6 P. (0,410). — Abteilungsleiter Hornberger und Vorsitzender Mayer dankten allen erschienenen Vereinen für ihre Teilnahme. Der besondere Dank galt aber den Spendern der Pokale und Preise und allen, die an der Ausrichtung dieses Turniers mitgeholfen haben, ebenso den Schiedsrichtern. — Unsere Bilder: Oben RSV Ittling, unten Fortuna Straubing.
Quelle: Bogner Zeitung, 16.06.1976


Mein lieber Mann
Herr Max Wittmann
Mitglied der Freiw. Feuerwehr Hunderdorf

ist im Alter von 65 Jahren am 15. Juni 1976 verstorben.
Lindfeld, den 16. 6. 1976
In stiller Trauer:
Anna Wittmann, Gattin
und Verwandte
Beerdigung am Donnerstag, den 17. 6. 1976, um 13 Uhr in Hunderdorf
Quelle: Bogner Zeitung, 16.06.1976


Hunderdorf. SV: Freitag. 18. Juni, Versammlung aller Abteilungen wegen Aufstellung des Festzeltes zur Zehn-Jahresfeier bei Sandbiller. Abteilung Fußball: Training um 19.30 Uhr mit anschließender Besprechung im Vereinslokal.
Quelle: Bogner Zeitung, 17.06.1976


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 20. Juni, 8 Uhr. Teilnahme an der Fahnenweihe in Konzell, Abfahrt beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogner Zeitung, 17.06.1976


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Sonntag, 20. Juni, 7.45 Uhr. Abfahrt nach Straubing beim Schützenheim.
Quelle: Bogner Zeitung, 17.06.1976


Volksfest vom 2. bis 5. Juli
Hunderdorf.
Das traditionelle Hunderdorfer Volksfest, das auch heuer wieder von Gastwirt Weinzierl ausgerichtet wird, findet vom Freitag, 2. Juli, bis Montag, 5. Juli, auf dem Festplatz vor dem Cafe Weinzierl statt. Selbstverständlich ist wieder für Unterhaltung jeder Art gesorgt. Neu ist heuer ein Preisschafkopfen, das der Kegelclub ausrichtet, und bei dem es als Preise ein Fernsehgerät, ein Minifahrrad, einen Fotoapparat, einen Gartengrill und noch andere schöne Preise zu gewinnen gibt. Ein reichhaltiger Vergnügungspark steht auch heuer wieder jung und alt zur Verfügung.
Quelle: Bogner Zeitung, 17.06.1976


Gemeinsame Sitzung über Kirchenrechnung
Hunderdorf.
Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung treffen sich am Freitag, 18. Juni, um 20 Uhr, im Pfarrheim zu einer gemeinsamen Sitzung. Besprechungspunkte sind u. a. die Neufestsetzung der ewigen Anbetung, Termin für Fahrzeugsegnung, Aufstellung von Gottesdienst-Tafeln und die Kirchenrechnung von 1975. Die Sitzung ist öffentlich.
Quelle: Bogner Zeitung, 17.06.1976


Otto Unger Ehrenvorsitzender
Rudolf Karl neuer VdK-Ortsvorsitzender von Hunderdorf
Hunderdorf.
Im Vereinslokal Sandbiller fand die Generalversammlung mit Neuwahl der Gesamtvorstandschaft der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner (VdK) des Ortsverbandes Hunderdorf-Windberg statt. Eingangs wurden die Regularien der Generalversammlung erledigt, wobei der Ortsverbandsvorsitzende Otto Unger den Jahresbericht erstattete.
Anschließend wurde in einer Gedenkminute der seit der letzten Jahresversammlung verstorbenen sieben Verbandsmitglieder gedacht. Dabei wurden besonders auch die Tätigkeiten und die Treue des plötzlich verstorbenen Kassiers, Albert Schmidt, gewürdigt. Trotz seiner schweren Kriegsbeschädigung hatte Schmidt nie den Lebensmut verloren und war stets um den Ortsverband bemüht, bei dem er 20 Jahre als Kassenverwalter fungierte. Nach dem ausführlichen Kassenbericht der abgelaufenen Amtsperiode schritt man zur Neuwahl der Gesamtvorstandschaft, die notwendig geworden war, da durch den Tod des 2. Vorsitzenden Otto Schulmeister und des kürzlich verstorbenen Kassiers die Vorstandschaft beschlußunfähig wurde, zumal auch der Ortsvorsitzende Unger nach Bogen verzog. Da Unger nicht mehr in Hunderdorf wohnt, galt es vor allem, einen ersten Vorsitzenden zu finden.
Die anschließende Wahl brachte schließlich folgendes Ergebnis: Rudolf Karl (Bild) wurde einstimmig als erster Vorsitzender und Xaver Hagn als zweiter Vorsitzender gewählt. Das Amt des Vereinskassiers übernahm Elfriede Schmidt (die Frau des verstorbenen Kassiers). Als Beisitzer und Kassier für Windberg fungiert Michael Zöllner. Weiterhin wurde Theresia Grimm zur Hinterbliebenenbetreuerin. 1. Vorsitzender Karl führte dann die Versammlung weiter. Er dankte für das Vertrauen und meinte, wenn alle Mitglieder weiterhin so dem VdK die Treue halten und ihm helfend zur Seite stehen, so ist das verantwortungsvolle Amt leichter auszuführen. Anschließend hielt Kreisgeschäftsführer Unger ein Kurzreferat über das neue Behindertengesetz. Danach seien alle Schwerbehinderten gleich zu behandeln. Es kommt nicht darauf an, ob es sich um einen Kriegsbeschädigten, Unfallgeschädigten oder Zivilgeschädigten handle, führte Unger aus. Auch Impfgeschädigte würden vom VdK vertreten, sagte der Kreisgeschäftsführer, der anschließend noch bekannt gab, daß zivile Schäden mit Kriegsschäden gekoppelt werden können und dies zu einer Erhöhung der amtlich anerkannten Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) führe.
Dem Referat schloß sich eine Laudatio des neugewählten 1. Vorsitzenden Karl für den aus-scheidenden Kameraden Otto Unger an. Er hob die verdienstvolle Tätigkeit von Otto Unger hervor und sprach Dank und Anerkennung aus für seinen großen persönlichen Einsatz während seiner 22jährigen Mitarbeit beim VdK-Ortsverband, dessen 1. Vorsitzender er seit Januar 1954 bis heute war. Wegen seines hohen fachlichen Könnens genieße Unger nicht nur in den VdK-Mitgliederkreisen großes Ansehen, betonte Karl.
Aufgrund seiner Verdienste wurde Otto Unger zum Ehrenvorsitzenden des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf-Windberg ernannt. Abschließend gab Karl bekannt, daß dem Ortsverband derzeitig 141 Mitglieder angehören und die durchgeführte Haussammlung „Helft Wunden heilen“ ein Ergebnis von 963,70 DM gebracht habe.
Quelle: Bogner Zeitung, 17.06.1976


Löschfahrzeug erhielt seine Weihe
Durch diese Neuanschaffung- kann die Wehr noch schlagkräftiger werden
Au vorm Wald.
Eine überaus große Zahl der Feuerwehrmänner sowie viele Bürger der Gemeinde versammelten sich, um der Segnung des neuen Löschfahrzeuges durch Pfarrer Vils-meier beizuwohnen. Zuvor fand in der Schloßkapelle ein Gottesdienst statt. Im Gasthaus Wagner-Freudenstein kam man zu einem Gesellschaftsabend zusammen, wo die offizielle Übergabe des Fahrzeuges stattfand.
Vorsitzender Wagner konnte Kreisbrandinspektor Wanninger, Kreisbrandmeister Jungmeier, Bürgermeister Berger mit den Gemeinderatsmitgliedern der Gemeinde Steinburg sowie Pfarrer Vilsmeier als Ehrengäste begrüßen. Bürgermeister Berger erklärte, daß es der Gemeinde aus finanziellen Gründen nicht leicht war, dieses Löschfahrzeug anzuschaffen, zumal erst vor kurzem für die Steinburger Wehr das gleiche Auto gekauft wurde. Leider entsprach das bisherige Fahrzeug nicht mehr den jetzigen Anforderungen. Die beachtlichen Leistungen der FFW Au vorm Wald durfte aber auf keinen Fall daran scheitern, weil keine zeitgemäßen Ausrüstungsgegenstände vorhanden seien.
KBI Wanninger würdigte die Bemühungen der Gemeinde, ein Fahrzeug angeschafft zu haben, das in der Handhabung zeitgerecht ist. Ein größeres Fahrzeug wäre aus technischen Gründen nicht angebracht, außerdem wäre es für die Gemeinde eine enorme Belastung, für die Bestückung und die Unterhaltskosten zu sorgen. Es hätte keinen Sinn, wenn im Ernstfall das Gerät nicht voll und ganz ausgenützt werden könnte. KBI Wanninger machte aber auch die Feuerwehrmänner darauf aufmerksam, daß sie bereit sein müssen, mit diesem Löschgerät zu arbeiten. Im großen und ganzen seien zwar die Brandfälle zurückgegangen, jedoch die Schäden gestiegen. Dies sei nicht auf die Arbeit der Feuerwehren zurückzuführen. Die Wehren aber müßten mit den Geräten vertraut sein und sie einwandfrei bedienen können.
Die FFW Au vorm Wald habe eine erinnerungswürdige Vergangenheit hinter sich. Vor einigen Jahren erst wurde von der Gemeinde ein Gerätehaus finanziert. Die Mitglieder der Feuerwehr hätten viele Stunden Arbeitsleistung ‚dazu aufgewandt. Damals wurde das bisherige Löschfahrzeug gekauft und nun das neue. Die Wehr habe zwischenzeitlich mit einigen Gruppen Leistungsabzeichen in Bronze und Silber abgelegt. Die Anschaffung dieses neuen Lösch-gerätes werde weiterhin ihre Tat- und Schlagkraft unter Beweis stellen.
Abschließend erstattete Kommandant Breu Pfarrer Vilsmeier Dank für die Weihe des Fahrzeuges. „Ich wünsche und hoffe“, sagte Breu, „daß die Wehrmänner stets an den Übungen teilnehmen, um im Ernstfall durch perfekte Handhabung der neuen Geräte der gesamten Bevölkerung helfen zu können.“
Quelle: Bogner Zeitung, 17.06.1976


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Sonntag, 20. Juni, 7 Uhr, Abfahrt zum Gaufest nach Arrach bei Georg Baier.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.06.1976


Windberg. FFW: Sonntag. 20, Juni, Abfahrt vom Dorfplatz zur Fahnenweihe nach Oberalteich.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.06.1976


Windberg. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 20. Juni, 7.15 Uhr, Abfahrt ab Gasthaus Amann zur Fahnenweihe nach Konzell.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.06.1976


Gott, der Herr über Leben und Tod, hat meinen unvergeßlichen, lieben Gatten, meinen treusorgenden Vater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Paten
Herrn Johann Bauer
Rentner von Hoch
Kriegsteilnehmer 1940-1945, Mitglied des VdK
und der Krieger- und Soldatenkameraden, Hunderdorf

nach kurzer, schwerer Krankheit, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, kurz nach Vollendung seines 72. Lebensjahres, heimgeholt in sein ewiges Reich.
Hoch/Hunderdorf, Wörth, Straubing, Parkstetten, den 17. 6. 1976
In tiefer Trauer:
Hedwig Bauer, geb. Gmeinwieser, Gattin
Johann Bauer, Sohn, mit Familie
im Namen aller Angehörigen
Rosenkranz am Samstag, den 19. 6. 1976, um 18.30 Uhr.
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Montag, 21. 6. 1976, um 16 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.06.1976


10. Gründungsfest des SV
Hunderdorf. Auf ein 10jähriges Bestehen kann der Sportverein Hunderdorf im heurigen Jahr zurückblicken. Der Verein veranstaltet von 25.-28. Juni ein Jubiläumsfest. Hierbei sind zahlreiche gesellschaftliche und sportliche Veranstaltungen vorgesehen. An allen vier Tagen ist Bierzeltbetrieb. Auch ein Vergnügungspark wird auf der Festwiese aufgebaut. Weiterhin bringt das Jubiläumsfest am Samstag und Sonntag das Tischtennis-Vereinsmeisterschaftsturnier und Fußballspiele der Damen, Schüler, Jugend Senioren und der AH.
Quelle: Bogner Zeitung, 21.06.1976


Arbeit der nächsten Zeit besprochen
KLJB-Arbeitsgemeinschaft Bogen tagte in Windberg – Termine genannt
Bogen/Windberg.
Am Samstag traf sich die Arbeitsgemeinschaft Bogen der KLJB in Windberg zu einer Arbeitstagung. Dabei wurde Sommernachtsfest vorbereitet, das am 16. Juli im Garten des Jugendhauses stattfindet. Weiterhin beschäftigte man sich mit den Aktivitäten der KLJB auf Diözesan- und Landesebene. Danach ging man noch einmal auf die Auswirkungen der Jugendwallfahrt ein und sprach auch über die Wallfahrt im nächsten Jahr. Zum Schluß beschäftigte man sich noch mit der Planung für das nächste Jahr.
Im Rahmen der Windberger Abends findet am 16. Juli im Vorgarten des Jugendhauses ein Sommernachtsfest statt. Durch das Vorführen der besten Dias von der Jugendwallfahrt und andere entsprechende Einlagen soll dieses Sommernachtsfest eine besondere Note erhalten.
Isabella Hirtreiter aus Oppersdorf und Josef Bogner, der Vorsitzende der KLJB-Großkreisrunde, unterrichteten die Arbeitsgemeinschaftsmitglieder über die Arbeit in den höheren Gremien der Katholischen Landjugend. Dabei kam auch das Image der Landjugend in der Öffentlichkeit und in den Medien zur Sprache. In dieser Aussprache klang an, daß man sich „unter Wert verkauft“ und daß eine bessere Öffentlichkeitsarbeit nötig sei. Im Rahmen des Rückblickes auf die Jugendwallfahrt wurde der Vorschlag gemacht, möglichst bald einen Ausschuß zu gründen, der sich mit der Vorbereitung für das nächste Jahr beschäftigt.
Danach beschäftigte man sich mit der Arbeitsplanung für das nächste halbe Jahr. Der Schwerpunkt soll dabei auf der Konsolidierung des Bestehenden liegen. Man will an das Bestehende anknüpfen und sich vor allem auch darum bemühen, daß die bestehenden Ortsgruppen eine Hilfe von seiten der Kreisebene bekommen.
Folgende Schwerpunkte und Termine wurden im einzelnen festgelegt und besprochen. Die Aktivierung junger Erwachsener, um die sich vor allem die Arbeitsgemeinschaft Straubing bemüht, soll mitgetragen werden. Hierzu findet am 13. Juli im Jugendhaus Parkstetten ein Treffen aller Interessierten statt. Bei der Herbstkreiswanderung soll vor allem der Kontakt zwischen den Gruppen gepflegt werden. Deshalb soll auch die Herbstwanderung von einer Ortsgruppe mit vorbereitet und getragen werden. Ende November findet die Herbstkreisvertreterversammlung statt, an der sich die einzelnen Gruppen möglichst stark beteiligen sollen und bei der die Ziele neu abgesteckt werden. Dabei finden unter anderem auch Neuwahlen statt, wobei der jüngeren Mitgliederstruktur in den einzelnen KLJB-Gruppen Rechnung getragen werden soll.
Quelle: Bogner Zeitung, 21.06.1976


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Mittwoch, 23. 6., 18 Uhr, Training aller Mitglieder in der Turnhalle. Alle Teilnehmer am Spiel gegen Windberg werden gebeten, vollzählig zu erscheinen.
Quelle: Bogner Zeitung, 22.06.1976


Hunderdorf. SV: Heute. Mittwoch, ab 7 Uhr, Beteiligung am Zeltaufbau zur Zehnjahresfeier. Donnerstag, 24. 6., nach Zeltaufbau Spielerversammlung.
Quelle: Bogner Zeitung, 23.06.1976


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr. Treffen im Gasthaus Wagner. Es werden auch die Hemden verteilt.
Quelle: Bogner Zeitung, 23.06.1976


Zuckerversorgung für Imker
Steinburg.
Der Imkerverein hat bei der BayWa Bogen einen Zuckerpreis von 69,50 Mark pro Zentner mit Anfuhr vereinbart. Da der Zuckerpreis sehr unterschiedlich ist und auch bis jetzt keine Verbilligung feststeht, bleibt es jedem Imker selbst überlassen, seinen Zucker möglichst billig einzukaufen. Bestellungen nimmt Vorsitzender Attenberger, Tel, 09965 202 bis Sonntag, 27. Juni, entgegen.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.06.1976


Sportverein Hunderdorf feiert 10. Jubiläum
Zahlreiche gesellschaftliche und Sportliche Veranstaltungen – Bürgermeister Härtenberger ist Schirmherr
Hunderdorf.
Ganz im Zeichen des 10. Gründungsfestes des Sportvereins Hunderdorf werden die Tage vom 25. Bis 28. Juni stehen. Anläßlich dieses Jubiläums haben die Verantwortlichen des SV Hunderdorf für zahlreiche sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen gesorgt. So ist jeweils Bierzeit- und Vergnügungsparkbetrieb und weiterhin finden am Samstag und Sonntag zusätzlich Tischtennis- und Fußballspiele statt. Hierzu werden viele Freunde und Gönner des Vereins sowie viele Gäste aus nah und fern erwartet.
Am Freitag beginnt das Jubiläumsfest mit einem Standkonzert beim Schulhof und dem Einzug mit den örtlichen Vereinen ins Festzelt. Dort wird Schirmherr und Bürgermeister Karl Härtenherger den ersten Hunderter-Banzen anzapfen. Zum Ausschank kommt das süffige Festbier der Arco-Brauerei. Für den Hunger gibt‘s Wiesenschmankerl sowie Hähnchen, Schweinswürstl und Käse. Der Vergnügungspark lädt ein zum Mitmachen am Schießstand, bei der Schiffschaukel, beim Torwandschießen und beim BRK-Losstand. Im Festzelt spielt die Kapelle „Jäger der Grafen von Bogen“ zur Unterhaltung auf. An Sportveranstaltungen werden Tischtennis, Damenfußball und Fußballspiele der Gründungself, der Jugend sowie der Senioren geboten. Am Sonntagvormittag nehmen die Vereine Aufstellung zum Kirchenzug, und um 9.30 Uhr findet am Sportplatz ein Feldgottesdienst statt. Anschließend findet der Festzug statt in Richtung Bierzelt. Auch der Fanfarenzug „Agnes Bernauer“ aus Straubing hat seine Mitwirkung am Sonntagvormittag zugesichert.
Geschichte des Vereins
Schon im Jahre 1949 wurde der Versuch unternommen, in Hunderdorf einen Fußballverein zu gründen. Nur etwa zwei Jahre nahm dieser Verein an Punkt- und Freundschaftsspielen teil. Da kein geeigneter Sportplatz zur Verfügung stand, mußte der Spielbetrieb bald wieder aufgegeben werden. Nach fünfzehnjähriger Pause trat der Wunsch zu einer Neugründung immer mehr zutage. 1966 ergriff Oberlehrer Hermann Maier die Initiative. Als Schiedsrichter und Funktionär des Bayerischen Fußballverbandes war er der richtige Mann. Seinem Einfluß und seiner Erfahrung ist es zu danken, daß der SV Hunderdorf auf 10 Jahre sportliche Tätigkeit zurückblicken kann. Der von Otto Wurm gepachtete Platz wurde in vielen Stunden freiwilliger Arbeit hergerichtet. Anfangs hingen die Punkte für die Hunderdorfer sehr hoch. Jedoch wurde dem Nachwuchs ein Augenmerk gewidmet, und es konnte eine Mannschaft gebildet werden, die mit anderen Vereinen mitmischen konnte. Der Lohn dieser Arbeit blieb nicht aus, und der SV Hunderdorf spielte sich von Jahr zu Jahr mehr nach vorne. In manchen Jahren standen bis zu fünf Mannschaften im Verbandsspielbetrieb. 1975 konnte die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die B-Klasse erreicht werden.
Bald hatte sich jedoch unter der Jugend auch der Wunsch nach der Gründung anderer Abtei-lungen geregt. Die ortsnahen Skigebiete um St. Englmar lockten zur Gründung einer Ski-Abteilung, die jährlich eine Vereins- und Ortsmeisterschaft ausrichtet. Da im Winter der Fußball-betrieb ruht, fand man im Eisstockschießen einen weiteren Ausgleichssport. Nachdem die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung stellte, wurde ein Eisweiher mit Flutlichtanlage errichtet. An den Wochenenden nehmen die Eisschützen oft mit drei Moarschaften mit wechselndem Erfolg an Turnieren und Meisterschaften teil. Mit der Errichtung einer Schulturnhalle stand auch der Gründung einer Frauenturnabteilung sowie einer Tischtennisabteilung nichts mehr entgegen. Schöne Erfolge verbuchte in der kurzen Vereinsgeschichte die Leichtathletik-Abteilung. In den Laufdisziplinen konnten viele Kreis- und Bezirksmeisterschaften errungen werden. Sogar auf Landes- und Bundesebene wurden beachtliche Erfolge erzielt. Ausgezeichnet organisiert hatte die junge Abteilung auch die süddeutschen und Bayer. Meisterschaften im 25-km-Laufen.
Herzliche Grußworte
Die Schirmherrschaft über die Jubiläumsveranstaltung hat Bürgermeister Härtenberger übernommen. Er sowie SV-Vorsitzender Gerd Peschke und Ehrenvorsitzender Hermann Maier richteten an Teilnehmer und Bevölkerung herzliche Grußworte, in denen Aktiven und Funktionären des Vereins Dank gesagt und der Sport als ein wesentlicher Faktor im gemeindlichen Leben herausgestellt wird.
Aufruf zur Beflaggung
Aus Anlaß des Jubiläumsfestes des Sportvereins wird die Bevölkerung von Hunderdorf gebeten, die Häuser zu beflaggen und für ein ordentliches Ortsbild zu sorgen.
Das Festprogramm
Freitag, 25. Juni: 18 Uhr Standkonzert im Schulhof, Einmarsch mit den örtlichen Vereinen ins Festzelt, Bieranstich durch Schirmherr Härtenberger, ab 18.30 Uhr Bierzelt- und Vergnügungsparkbetrieb, 20 Uhr Ehrung der SV-Mitglieder.
Samstag, 26. Juni: 9 Uhr Tischtennis-Mannschaftsspiel gegen Windberg in der Schulturnhalle, 12 Uhr Fußballspiel der Damen, 13 Uhr Fußballspiel der Jugend gegen Degernbach, 14 Uhr Fußballspiel Alte Herren – Gründungself, 15.30 Uhr Fußballspiel gegen SV Neukirchen I, ab 17 Uhr Bierzelt- und Vergnügungsparkbetrieb.
Sonntag, 27. Juni: 9 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug unter Mitwirkung des Fanfarenzuges „Agnes Bernauer“ Straubing, 9.30 Uhr Feldmesse am Sportplatz, 11 Uhr Festzug durch die Ortsstraßen zum Bierzelt, ab 11 Uhr Bierzelt- und Vergnügungsparkbetrieb, ab 12 Uhr Festessen, 12.45 Uhr Fußballspiel der Schüler gegen Elisabethszell, 14 Uhr Fußballspiel gegen WSV Sankt Englmar.
Montag, 28. Juni: ab 18 Uhr Bierzeltbetrieb mit Verlosung, Tag der Behörden, Betriebe und Vereine.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.06.1976


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Freitag, 25. Juni, Treffpunkt 17.45 Uhr beim Schulhof zum Einmarsch ins SV-Bierzelt. Sonntag, 27. Juni, 9 Uhr, Aufstellung beim Festzelt zur Teilnahme am Kirchenzug.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.06.1976


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Freitag, 25. Juni, 17.45 Uhr, Treffpunkt beim Schulhof zum Einmarsch ins Festzelt. Sonntag, 27. Juni 1976, Treffpunkt 8.30 Uhr bei Sandbiller zur Beteiligung am Festzug.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.06.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Morgen, Freitag, 17.45 Uhr, Aufstellung zum Festzug beim Schulhof.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.06.1976


Windberg. Winithschützen: Freitag, 25. Juni, ab 19 Uhr, Trainingsschießen und Ausgabe der bisher erworbenen Leistungsnadeln, Sonntag, 27. Juni, 8 Uhr, Treffpunkt bei Hüttinger zur Teilnahme am Sportfest in Hunderdorf.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.06.1976


Steinburg. SV-Frauenabteilung: Donnerstag, 24. 6., Wandern. Treffpunkt 19.30 Uhr bei: Schulhaus Hunderdorf. Am Sonntag, 27. 6., gemeinsame Teilnahme am Festgottesdienst um 9.30 Uhr am Sportplatz und anschließendem Festzug.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.06.1976


Pfarrgemeinde zog positive Bilanz
Windberg.
Der Pfarrgemeinderat Windberg lud vor kurzem die Gemeindebürger zur Pfarr-versammlung ins Pfarrheim ein. Einführend zeigte Pater Ephrem den Film: „Lebendige Gemeinde“. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, F. Fischer, gab den Rechenschaftsbericht über das vergangene Arbeitsjahr. Der Pfarrgemeinderat konnte einige positive Punkte angeben: Einen Basar zugunsten der Missionspatenschaft. Aufstellung von zwei Tafeln mit den Anfangszeiten der Gottesdienste. Eröffnung des Spielkreises, guter Nachwuchs bei Schola und Ministranten, zahlreiche Bildungsabende und Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit. Die beiden Probleme des Pfarrgemeinderates, Familienkreis und Jugendarbeit, lösten bei den Gästen heftige Diskussionen aus. Zum Schluß zeigte Josef Plager von Bogen einen Film über die 800-Jahrfeier 1971 der Gemeinde Windberg.
Quelle: Bogner Zeitung, 25.06.1976


Hunderdorf. FFW: Heute, Freitag, 17.45 Uhr, Aufstellung beim Schulhof zum Einzug ins SV-Festzelt.
Quelle: Bogner Zeitung, 25.06.1976


Hunderdorf. Ski-Club: Heute, Freitag, ab 20 Uhr gemütliches Beisammensein im SV-Festzelt.
Quelle: Bogner Zeitung, 25.06.1976


Au vorm Wald. FFW: Sonntag, 27. Juni, Beteiligung an der Fahnenweihe in Haibach und am Sportfest in Hunderdorf. Abfahrt um 8 Uhr beim Vereinslokal Wagner.
Quelle: Bogner Zeitung, 25.06.1976


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag, 20.6., 8 Uhr, Abfahrt beim Gasthaus Höfelsauer-Berger zur Fahnenweihe nach Haibach und nach Hunderdorf zum zehnjährigen Bestehen des Sportvereins.
Quelle: Bogner Zeitung, 25.06.1976


Sportverein empfängt Vereine
Hunderdorf.
Für die am Sonntag, 27. Juni, am Festzug beim zehnjährigen Gründungsfest teilnehmenden auswärtigen Vereine ist der Empfang am Bahnhof in Hunderdorf vorgesehen. Die Gäste werden vom Fanfarenzug „Agnes Bernauer“ aus Straubing zur Festwiese geleitet. Dort findet gegen 9 Uhr die Aufstellung der teilnehmenden Vereine zum Kirchenzug zum Sportplatz statt, wo dann Pfarrer Vilsmeier einen Feldgottesdienst zelebriert.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.06.1976


Otto Unger verabschiedet
Hunderdorf.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde der nach Bogen verzogene bisherige Ortsvorsitzende des VdK, Otto Unger. verabschiedet. Der neugewählte Ortsverbandsvor-sitzende Rudolf Karl würdigte die verdienstvolle Tätigkeit Otto Ungers und dankte ihm ab-schließend hierfür. Einstimmig wurde Unger dann zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.06.1976

80. Geburtstag von Franzsika Bugl
Hunderdorf. Zum 80. Geburtstag konnte der 2. Bürgermeister Xaver Anleitner der Landwirtin Franziska Bugl von Lintach gratulieren. Er übermittelte die Glückwünsche und überreichte einen schönen Geschenkkorb im Namen der Gemeinde. Die Jubilarin, eine gebürtige Stelzl, erblickte am 23. Juni 1896 in Unterholzen das Licht der Welt. Mit acht Geschwistern – von denen nur noch eine Schwester lebt – wuchs sie auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Eltern auf und verdiente sich später ihren Lebensunterhalt als Dienstmagd. Am 9. Oktober 1930 hatte sie Xaver Bugl in Hunderdorf zum Traualtar geführt. Der Jubilarin gratulierten zu ihrem Ehrentag insbesondere die beiden Töchter und drei Enkel.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.06.1976


Großlintach. Schützenverein: Zur Teilnahme am Kirchenzug des SV Hunderdorf treffen sich die-Schützen morgen, Sonntag um 8.15 Uhr im Gasthaus Schlecht.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.06.1976


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Sonntag, 27. Juni, 8 Uhr, Treffen auf dem Festplatz bei Sandbiller zur Beteiligung an der Zehn-Jahres-Feier.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.06.1976


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr. Sonntag, 27. Juni, 8 Uhr, Treffpunkt beim Gasthaus Baier-Edbauer zur Teilnahme am Festzug in Hunderdorf und Haibach.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.06.1976


Windberg. FFW: Sonntag 27. Juni, Beteiligung an der Fahnenweihe wir in Haibach (Fahrt mit Bus) und am Gründungsfest des SV Hunderdorf. Treffpunkt 7.30 Uhr im Gasthaus Wagner.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.06.1976


Windberg. SV: Sonntag, 27. Juni, 8.15 Uhr. Treffen der Mitglieder zur Beteiligung an den Festlichkeiten des SV Hunderdorf beim Gasthaus Amann, Windberg.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.06.1976


Windberg/Meidendorf. Rotes Kreuz: Sonntag, 27. Juni, Beteiligung am Gründungsfest des SV Hunderdorf. Treffpunkt: 8.30 Uhr am Dorfplatz.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.06.1976


SV Hunderdorf feierte sein 10. Jubiläum
Große Aufwärtsentwicklung des Vereins – Feierlicher Feldgottesdienst – Festzug durch die Ortschaft – Mitgliederehrung

Hunderdorf. Mit einem Bierzelt- und Vergnügungsparkbetrieb und, zahlreichen Sportveranstaltungen feierte der Sportverein

Feierlich zelebrierte Pfarrer Vilsmeier den Feldgottesdienst am Sportplatz.

Hunderdorf sein 10jähriges Bestellen. Höhepunkt der viertägigen Festlichkeiten waren am Sonntag die Abhaltung des Feldgottesdienstes am Sport-Platz durch Pfarrer Vilsmeier und der anschließende große Festzug durch die Ortsstraßen, an dem sich neben den Ehrengästen, den Abordnungen der örtlichen sowie der auswärtigen Ver-eine und Verbände auch der Fanfarenzug „Agnes Bernauer“ aus Straubing beteiligte.
Eröffnet wurden die Festlichkeiten am Freitag, 18 Uhr, mit einem Standkonzert der Kapelle „Jäger der Grafen von Bogen“ am

Die Ehrengäste beim Festzug.

Schulhof. Dann folgte der Auszug zur Festwiese mit Schirmherrn Härtenberger, dem Gemeinderat und den örtlichen Vereinen. Dort zapfte Bürgermeister Härtenberger mit gekonnten Schlägen den ersten Hunderter-Banzen des Festbieres der Brauerei Arco an. Abends fand die -Ehrung verdienter Vereinsmitglieder statt. Hierzu begrüßte Vereinsvorsitzender Gerd Peschke insbesondere Schirmherr und Bürgermeister Karl Härtenberger, stellvertretenden Landrat Schäffer, Bürgermeister Kleikamp, Ehrenvorsitzenden Hermann Maier, Ehrenmitglied Hugo Kvech, Sportkreisvorsitzenden Dr. Hierl, Bezirksjugendleiter für Niederbayern Pflügl und Kreisspielgruppenleiter Göldl.
Anschließend gab Vorsitzender Peschke einen Rückblick auf die 10jährige Vereinstätigkeit. Oberlehrer Hermann Maier habe 1966 mit seinen Mannen den SV ins Leben gerufen, der heute nach anfänglichen Schwierigkeiten nunmehr über sechs Abteilungen verfüge und dem ein Viertel der Bevölkerung der Gemeinde Hunderdorf angehört. Alle Abteilungen haben den Namen des Sportvereins und der Gemeinde hinaus in alle Lande getragen und würdig vertreten.
Stellvertretender Landrat Schäffer betonte, daß man sich freuen könne, in Hunderdorf einen Verein vorzufinden, der in den 10 Jahren seines Bestehens enorm ausgebaut wurde. Schäffer übermittelte den Dank des Landkreises und meinte abschließend, die Zukunft der Jugend müsse auch dem Sport gehören.
Dr. Hierl, der Kreisvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes, lobte ebenfalls die Aktivitäten des Vereins. Dr. Hierl freute sich, den derzeitigen bewährten Vorsitzenden Peschke mit einer Urkunde und der bronzenen Ehrennadel des Bayerischen Sportverbandes auszeichnen zu können.
Bezirksjugendleiter Pflügl gratulierte zum 10. Gründungsfest und dankte den Verantwortlichen des Vereins, daß man sich für die sportliche Betätigung der Jugend einsetze.
Spielgruppenleiter Göldl zeigte sich erfreut darüber, daß der Sportverein so aktiv geworden und auch so aktiv geblieben ist. Göldl überreichte an Vereinsvorsitzenden Peschke die silberne Ehrennadel mit Urkunde des Bayerischen Fußballverbandes.
Ehrenvorsitzender Hermann Maier wurde für seine großen Verdienste für den Verein durch Vorsitzenden Peschke mit der Vereinsnadel in Silber und einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Im Namen des Sportvereins überreichte 2. Vorsitzender Kaldonek an den Vereinsvorsitzenden Gerd Peschke für seine verdienstvolle Tätigkeit für den Verein ebenfalls die Vereinsnadel in Silber und die Ehrenurkunde. Anschließend wurden mit der bronzenen

Vorsitzender Peschke überreichte an Gründungsvorsitzenden Hermann Maier eine Ehrenurkunde.

Vereinsnadel und einer Urkunde die Gründungsmitglieder des Vereins sowie weitere verdiente Mitglieder geehrt.
Schirmherr und Bürgermeister Härtenberger gratulierte dem rührigen Verein zu seinem 10jährigen Bestehen. Er dankte allen Verantwortlichen und Sportlern für ihren aufopferungsvollen Einsatz zum Wohle des Vereins und der Gemeinde. Gerade auch die Sportler seien es gewesen, die den Namen „Hunderdorf“ weit über die Gemeindegrenzen hinausgetragen haben. Von seiten der Gemeinde sicherte Härtenberger die bestmögliche Unterstützung für die sportlichen Belange zu.
Der Samstag brachte in erster Linie sportliche Veranstaltungen. So wurde vormittags ein Mannschaftsvergleichskampf gegen den Sportverein Windberg in der Hunderdorfer Schulturnhalle durchgeführt. Diesen gewann nach spannenden Kämpfen die Gästemannschaft. Am Nachmittag gab es seit drei Jahren erstmals wieder ein Damenfußballspiel zu sehen. Die Mädchen der Leichtathletikabteilung spielten gegen die Haibacher Handballmädchen. Das Spiel endete mit 1:0 für die Hunderdorferinnen. Im anschließenden Spiel standen sich die Jugendmannschaften des ASV Degernbach und des SV Hunderdorf gegenüber. Die Gäste konnten einen 2:1-Sieg erreichen. Dann spielte die Gründungsmannschaft aus dem Jahr 1966 gegen die Hunderdorfer AH. Das Spiel gewann die ehemalige 1. Mannschaft

Schirmherr Härtenberger bei seiner Ansprache im Festzelt

mit 5:3. Weiterhin wurde gegen SV Neukirchen I ein Freundschaftsspiel ausgetragen, in dem sich die Gäste mit 3:0 durchsetzen konnten.
Am Sonntagvormittag zelebrierte Pfarrer Vilsmeier am Sportplatz einen Feldgottesdienst, zu dem sich die Ehrengäste und die Vereine eingefunden hatten. In seiner Predigt betonte der Ortspfarrer, daß sich die Kirche gegenüber dem Sport nicht ablehnend verhalte. Nach dem Willen Gottes gehe es im Sport um die Gesunderhaltung des Leibes und des Heils der Seele. Sport dürfe jedoch kein Ersatz für die Kirche sein. Abschließend rief Pfarrer Vilsmeier die Anwesenden auf, sportliche Gesinnung zu zeigen und auch das einzige und ewige Ziel, nämlich Gott, anzustreben.
Anschließend formierte sich der Festzug. Angeführt von der Festkapelle „Jäger der Grafen von Bogen“, zogen die Ehrengäste zusammen mit dem Fanfarenzug „Agnes Bernauer“ sowie den auswärtigen und örtlichen Vereinen durch die Ortshauptstraße und anschließend ins Fest-zelt. Über 30 Vereine mit nahezu 500 Mitgliedern hatten sich hierzu eingefunden. In seiner Festansprache sagte Schirmherr und Bürgermeister Härtenberger, daß es sich beim

Landrat-Stellvertreter Schäffer übermittelte die Glückwünsche des Landkreises.

Sportverein um eine Organisation handle, die das aktive Hunderdorfer Vereinsleben nachhaltig bereichere. Härtenberger betonte, daß Oberlehrer Hermann Maier als Schiedsrichter und Funktionär des Bayerischen Fußballverbandes der prädestinierte Mann bei der Neugründung des Vereins im Jahre 1966 war, dessen Einfluß und Erfahrung es zu verdanken sei, daß der Verein auf 10 Jahre sportlicher Tätigkeit zurückblicken könne. Aus dem anfänglichen Fußballverein habe sich in den letzten Jahren durch die weitere umsichtige und weitschauende Führung durch Vorsitzenden Peschke und seinen Mitarbeitern ein Verein entwickelt, der echten Breitensport anbiete in fünf weiteren Bereichen wie Ski, Eisstock, Tischtennis, Leichtathletik und Frauengymnastik. Härtenberger führte weiterhin aus, daß alle aktiven und passiven Mitglieder des Vereins nicht nur zur Entwicklung von echtem Sportgeist, von Kameradschaft und sinnvoller Körperertüchtigung beitrügen, sondern auch das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde fördern. Die Gemeinde erkenne das positive Wirken des Vereins an und zeige sich stets aufgeschlossen gegenüber dem Sport. Bürgermeister Härtenberger versicherte, daß er sich zusammen mit dem Gemeinderat auch künftig bemühen werde, das Ziel eines Sportzentrums anzustreben und in absehbarer Zeit auch zu verwirklichen.
Stellvertretender Landrat Alfons Schäffer gratulierte dem Sportverein zu seinem 10. Geburtstag und übermittelte die Glückwünsche Landrat Hafners und des Landkreises. Schäffer betonte, daß er ein Freund und Gönner der Vereine sei, und auch von seiten des Kreises sei man bestrebt, daß sich die Jugend auf dem Sportplatz zusammenfinde.
Am Sonntagnachmittag war schließlich die Schülermannschaft des ASV Elisabethszell zu Gast. In diesem Vergleichswettkampf siegte die Hunderdorfer Meistermannschaft mit 9:4 Toren. Im anschließenden Jubiläumsspiel gastierte die B-Klassenmannschaft des WSV St. Englmar bei der ersten Mannschaft des SV Hunderdorf. Die heimische Mannschaft erkämpfte sich einen 5:2- Sieg.
Am Montag war zum Festausklang der „Tag der Betriebe und Vereine“ angesetzt, bei dem auch eine Verlosung durchgeführt wurde und die Gewinner schöne Sachpreise in Empfang nehmen konnten. Das Jubiläumsfest war nicht zuletzt ein voller Erfolg für den Veranstalter. Quelle: Bogner Zeitung, 30.06.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Freitag, 2. Juli, 17.45 Uhr, Aufstellung zum Volksfestauszug am Schulhof. Samstag, 3. Juli, 20 Uhr, Treffen aller Mitglieder im Bierzelt; Sonntag 4. Juli, 17 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Bierzelt.
Quelle: Bogner Zeitung, 30.06.1976


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Freitag, 2. Juli, 17.45 Uhr, Aufstellung zum Volksfestzug am Schulhof, 19.30 Uhr Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogner Zeitung, 30.06.1976


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Gasthaus Wagner, Treffen der Mitglieder zu einer Aussprache wegen des Eisstockschießens und einer Wanderung in Böbrach.
Quelle: Bogner Zeitung, 30.06.1976


Meidendorf. MSC: Freitag, 2. Juli, Omnibusfahrt nach Pfatter zum MSC Wiesenfest. Abfahrt um 19 Uhr in Meidendorf. Fahrt ist kostenlos.
Quelle: Bogner Zeitung, 30.06.1976

Aus alten Zeitungen und Druckwerken

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