1978# 05-06

Feuerbeschau wird durchgeführt
Hunderdorf.
Im Gemeindebereich Hunderdorf steht die Durchführung der Feuerbeschau an: Ab Dienstag, 2. Mai, wird der Bezirkskaminkehrermeister zusammen mit einem Vertreter der Gemeinde die Feuerbeschau in den landwirtschaftlichen Betrieben vornehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.05.1978


Abfahrtszeiten für MR-DLG-Fahrer
Hunderdorf.
Die Abfahrt zur DLG-Ausstellung nach Frankfurt ist am Mittwoch, 3. Mai, 4 Uhr, vor dem Amt für Landwirtschaft in Straubing, Kolbstraße 5. Mitfahrgelegenheit besteht nur für die Personen, die sich beim Maschinenring angemeldet haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.05.1978


BLSV-Kreisvorsitzender heim Lauftreff
Hunderdorf.
Zum Lauftreff des LC Tanne Hunderdorf am 3. Mal (Mittwoch), 18.30 Uhr, wird Dr. Hierl aus Straubing erwartet, der sich von der Aktivität der vielen Lauffreudigen aus Hunderdorf und Steinburg überzeugen möchte. Dr. Hierl, BLSV-Kreisvorsitzender, hat andererseits auch im Rahmen seiner Möglichkeiten die Unterstützung beim Bau des Sportzentrums in Hunderdorf zugesichert. Alle, die nach dem Motto „Laufen ohne zu schnaufen“ sich etwas Bewegung im schönen Perlbachtal verschaffen wollen, sind zum Mitmachen aufgerufen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.05.1978


Hunderdorf. SV-Fußball-Abteilung: Dienstag, 2. 5., 18.30 Uhr, Training in Bogen. Anschließend Spielerversammlung bei Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.05.1978


53 Kinder bei der Erstkommunion
Hunderdorf.
In der Pfarrei St. Nikolaus fand am Sonntag die erste heilige Kommunion für 53 Kinder aus der Pfarrei statt. In seiner Festpredigt ermahnte Pfarrer Franz Reitinger die Kinder, ihr Leben mit Christus zu gestalten. Mit einer feierlichen Dankandacht am Nachmittag fand der bedeutungsvolle Erstkommuniontag seinen Abschluß. Unser Bild zeigt die Erstkommunikanten mit Pfarrer Reitinger (rechts im Bild).
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.1978


Staffelfest auf der Dorfrunde
Ein Sportfest für jedermann – Heute Informationsabend
Hunderdorf.
Der SV Hunderdorf veranstaltet am Donnerstag, den 25. Mai, Stafettenläufe auf der sogenannten Dorfrunde (700 m) in der Ortsmitte von Hunderdorf. Die umliegenden Sportvereine, die Bundeswehreinheiten der Standorte Bogen und Mitterharthausen, alle Vereine der Gemeinde Hunderdorf und alle leichtathletiktreibenden Vereine sind zur Teilnahme am Staffelfest eingeladen. Um allen Teilnehmern gleiche Chancen zu bieten, kommen entsprechend der sportlichen Voraussetzungen und dem Alter der Akteure sechs verschiedene Staffelwettbewerbe zur Austragung.
Mit dem Jugendlauf wird die Veranstaltung um 15 Uhr eröffnet. Die Jugendlichen bis zu 18 Jahren der Sportvereine (Fußballer, Handballer, Ruderer, Turner usw.) messen sich mit den Leichtathleten, wobei letztere ein Höchstalter von 16 Jahren nicht überschreiten dürfen, womit der sportliche Nachteil gegenüber den Spezialisten ausgeglichen wird. Um 15.30 Uhr stellen sich die Aktiven (Jahrgang 59 und älter) der Sportvereine dem Starter. Aus insgesamt zehn Läufern besteht eine Staffel — auch beim Jugendwettbewerb — und jeder hat eine 700-m-Straßenrunde zurückzulegen. Zur Frauenstaffel, die sich ohne Berücksichtigung des Alters aus acht Sportlerinnen zusammensetzen muß, erfolgt um 16 Uhr der Startschuß.
Zur Teilnahme sind auch die Vereine der Gemeinde sowie die Freiwilligen Feuerwehren der zur Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf zählenden Orte eingeladen. Ebenso wie bei der an-schließenden Altherrenstaffel sind sechs Kämpfer für diese sicher interessante Stafette not-wendig. Für diese Teilnehmer wird am 3. Mai 1978, 19.30 Uhr, im Cafe Weinzierl extra eine kurze Informationsversammlung abgehalten, damit falsche Vorstellungen und Meinungen ausgeräumt werden. Die abschließende Stafette um 17 Uhr sieht einige Bundeswehreinheiten und Leichtathleten namhafter bayerischer Clubs am Start, denen der besondere Reiz dieses Laufwettbewerbes Motivation genug ist, was sich der Veranstalter für die anderen eingeladenen Vereine auch wünscht. Beispielsweise könnte sich hier die eine oder andere Fußball-mannschaft für Niederlagen, die sie auf dem Fußballfeld hinnehmen mußte, auf der Laufstrecke revanchieren.
Bei der abendlichen Siegerehrung, die im Rahmen eines Gartenfestes stattfindet, erhalten die jeweils drei erstplazierten Staffeln Ehrenpreise. Die sechs Sieger empfangen zusätzlich Wanderpokale, die nach dreimaligem Gewinn in den Eigenbesitz übergehen. Mit einer Plaketten-aktion versucht der Ausrichter weitere Anreize zu schaffen. Jeder Teilnehmer erhält eine Plakette, die das LC Tanne-Emblem enthält. Ist ein Verein mit 50 oder mehr Läufern und Läuferinnen vertreten, kann er bei der Siegerehrung über ein 50-Liter-Faß Gerstensaft frei verfügen. Gelingt einem Club bei zweimaliger Teilnahme diese imponierende Zahl, wird ihm noch die Hälfte der obengenannten Menge überlassen. Wird die Teilnehmerzahl nach drei oder mehr Jahren erreicht, fällt dem Verein noch ein Fünftel des Quantums zu. Als Nachweis gilt die erwähnte Plakette. Die Startgebühren betragen pro Teilnehmer 2,50 Mark, sie werden bei der Abholung der Startnummern. entgegengenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.1978


Otto Sachs EC-Abteilungsleiter
Hunderdorf.
Nachdem der bisherige Abteilungsleiter des Eisstock-Clubs sein Amt zur Ver-fügung gestellt hatte, mußte eine Neuwahl durchgeführt werden. Mit allen Stimmen der anwesenden Mitglieder wurde Otto Sachs zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Stellvertreter blieb Josef Poiger. Sachs gab bekannt, daß am 20/21. Mai die neue Asphaltanlage bei einem Eröffnungsschießen ihrer Bestimmung übergeben wird. Jeden zweiten Freitag finden wie bisher die Versammlungsabende der Abteilung statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.1978


Hunderdorf. KuSK: Donnerstag, 4. 5., 13 Uhr, Treffen zur Wanderung beim Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.1978


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr. wichtige Vereinsversammlung im Gasthaus Amann. Vorher Eisschützentraining auf der Asphaltbahn. Der Trainingsabend für Tischtennis fällt aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.1978


Windberg/Meidendorf. BRK: Freitag. 5. Mai, Dienstabend für beide Gruppen mit BRK-Arzt Sauckel in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.1978


„Steinburg stirbt nicht durch Gebietsreform“
1. Bürgermeister Alfons Berger verabschiedete sich mit seinem Gemeinderat „wehmütigen Herzens” – Ehrungen Steinburger Bürger, Gemeinderäte und Bürgermeister kurz vor Auflösung der über 750 Jahre alten Gemeinde
Steinburg. „Es bleibt ein sichtbares Verdienst der Gemeinde Steinburg, große Leistungen vollbracht zu haben“, bestätigte stellvertretender Landrat und MdL Alfons Schäffer bei der Ehrung von Bürgermeister und Gemeinderäten im Gasthof Höfelsauer-


Für ihre Verdienste um die Gemeinde Steinburg wurden folgende Personen ausgezeichnet: Unser Bild zeigt v. 1. n. r.: 1. Reihe: Gemeindekassier Alois Schötz, GR Max Sperl, GR Josef Retzer, stellv. Landrat Alfons Schäffer, 1. BM Alfons Berger, 2. BM Jakob Petzendorfer, Oberinspektor Alois Brandl, 2. BM Johann Feldmeier; 2. Reihe: BM/GR Karl Hanner, GR Xaver Oischinger, GR Anton Häusler, Gemeindesekretärin Adelheid Altmann, Ludwig Berger, GR Max Schötz, GR Johann Hornberger, GR Josef Lipp; 3. Reihe: Maria Petzendorfer, Lina Dorfner, GR Rupert Kronfeldner, GR Josef Bielmeier, GR Johann Altschäffl sen., GR Johann Kronfeldner, GR Alois Schötz, Wasserwart Karl Heigl, GR Anton Grüneisl, Johann Breu, Uwe Vollstedt und Hans Schreiner. Nicht dabei sind die geehrten GR Josef Stoiber, GR Alfred Müller, GR Josef Hacker, GR. Max Wagner, Frau Kronschnabl, GR Karl Thums, Maria Stelzl und Kurt Hien.

Berger. Kurz vor der Auflösung der über 750 Jahre alten Gemeinde würdigte Oberinspektor Alois Brandt die vertrauensvolle und gute Arbeit und Zusammenarbeit mit BM Alfons Berger und dem Gemeinderat. 2. BM Johann Feldmeier äußerte sich zur Normenkontrollklage beim Bay. Verfassungsgerichtshof in München und stellte die Leistungen der Gemeinde seit Alfons Bergers Wahl zum 1. Bürgermeister im Jahre 1956 heraus. BM Berger bedankte sich seinerseits für die Unterstützung durch den Gemeinderat und die Vereine.
Bürgermeister Alfons Berger, 22 Jahre Bürgermeister und 15 Jahre Gemeinderat, fiel es nicht leicht, sich bei seinen Gemeinderatskollegen, ehemaligen Bürgermeistern und den geladenen Bürgern aufgrund der Gemeindegebietsreform am 30. April 1978 zu verabschieden. Trotzdem begrüßte er in humorvoller Weise den stellvertretenden Landrat MdL Alfons Schäffer, Oberinspektor Alois Brandl von der zentralen Buchungsstelle beim Landratsamt, die ehemaligen Bürgermeister Jakob Petzendorfer, Johann Feldmeier, Karl Hanner sen., alle Vereinsvorstände, die Raumpflegerinnen, die Gemeindesekretärin Adelheid Altmann und alle Gemeinderäte. „Ohne Gemeinderat hätte ich diese Leistungen für Steinburg nicht vollbringen können“, erklärte Alfons Berger, der seine Enttäuschung über die von „oben gesteuerte“ Gebietsreform nicht verhehlte.
2. Bürgermeister Johann Feldmeier erklärte, daß man die Eingemeindung nicht tatenlos hingenommen habe und schilderte die Ereignisse seit dem Anhörungsverfahren im Juli bis Oktober 1976. Erst 14 Tage vor Auslauf des Anhörungsverfahrens habe man von höchster Stelle trotz vorheriger Zusicherung, die Gemeinde könne als Mitglied einer Verwaltungsgemeinde selbständig bleiben, Steinburgs Auflösung und damit die inzwischen erfolgte Eingemeindung beschlossen. „Nachdem wir beim Verwaltungsgericht Regensburg nichts mehr ausrichten konnten“, erklärte J. Feldmeier, „haben wir eine Normenkontrollklage beim Verfassungsgerichtshof in München eingereicht, die abgewiesen, aber noch nicht schriftlich begründet wurde.“
Dann zählte der Referent die Investitionen auf, die in Bergers Bürgermeistertätigkeit seit 1956 fallen. Feldmeier und Berger verwiesen auf die Gewerbesteuer und die Leistungen des Gemeinderates, aber auch auf die Eigeninitiativen der rührigen Vereine und ihrer Vorstände, die wie die Gemeinderäte dafür einen Krug und eine Urkunde als Anerkennung und Ehrung erhielten.
„Wir haben hier in der Gemeinde eine Schlacht und einen Krieg verloren. Dessen ungeachtet wird der Name Steinburg weiterbestehen.“ Dies stellte Oberinspektor Brandl, seit 20 Jahren als Leiter der Buchungsstelle beim Landratsamt zuständig für die Abrechnung der Mittel und ihre Verwendung fest, als er die Arbeit von Ersten Bürgermeister Berger und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde würdigte. Sodann dankte er allen für die vertrauensvolle Arbeit und meinte, daß man sich durch die Gemeindeauflösung nicht auseinanderdividieren lassen dürfte, daß Bergers Rat den neuen Gemeinderäten zustatten kommen und der väterliche Freund und Bürgermeister Alfons Berger, endlich seinen wohlverdienten Lebensabend genießen möge. Auch für die vielen Kommandanten der beiden Wehren und ihre Mitglieder, sowie alle örtlichen Vereine fand 1. Bürgermeister Alois Berger von Herzen kommende Dankesworte. GR Josef Retzer und Johann Feldmeier dankten ihrerseits Berger, der an 670 Sitzungen teilgenommen habe, ebenso wie dem Wasserwart Heigl, der in 21 Jahren 31 400 Hausbesuche machte.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.1978


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
Am Freitag, 5. Mai, findet um 19 Uhr die konstituierende Sitzung des Gemeinderates im Verwaltungsamt Hunderdorf statt. Es werden folgende Tagesordnungspunkte behandelt: 1. Vereidigung der Gemeinderatsmitglieder; 2. Beschlußfassung über die Zahl der weiteren Bürgermeister; 3. Wahl der weiteren Bürgermeister; 4. Vereidigung der weiteren Bürgermeister; 5. Verschiedenes: a) Erlaß einer Geschäftsordnung; b) Wege- und Bauausschuß; c) Ausschußmitglieder für Schulverband; d) Vertreter für Gemeinschaftsversammlung und e) Vertreter für Zweckverband.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1978


RAK-Wochenende verschoben
Windberg.
Das thematische Wochenende des religiösen Arbeitskreises, das für 5. bis 7. Mai angesetzt war, muß auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1978


Hunderdorf. SV-TT-Abt.: Freitag, 5. 5., 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1978


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Donnerstag, 4. Mai, 13 Uhr, Familienwanderung nach Lintach, Abmarsch bei Georg Baier, Samstag, 6. Mai, 20 Uhr, Vereinsabend mit Tanzprobe im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1978


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Freitag, kein Training, 19.30 Uhr, Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1978


Steinburger gründen Bürgerverein
Steinburg-Wegern.
Am heutigen Samstag um 20 Uhr findet im Gasthaus Josef Solcher in Wegern eine Versammlung statt mit dem Ziel, einen Bürgerverein zur Pflege örtlicher Tradition und Gemeinschaft zu gründen. Dazu sind alle Steinburger eingeladen. Dies Gründung eines sogenannten Bürgervereins wurde von staatlicher Seite sowie von der „Aktionsgemeinschaft demokratische Gemeindegebietsreform in Bayern“ wiederholt angeregt, um die Verbundenheit in den aufgelösten Gemeinden nach Inkrafttreten der Gemeindegebietsreform dadurch zu pflegen, daß man das Vereinsleben aktiviert, Dorfsprecher wählt und ähnliches mehr. Aus diesem Grunde soll man durch zahlreiches Erscheinen sein Interesse für diese Vereinsgründung bekunden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.1978


Windberg. Trachtenverein: Heute, Samstag, 14 Uhr, Tanzprobe für die Jugendgruppe, 19.30 Uhr Vereinsabend im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.1978


DPSG will Erfahrung vermitteln
39. Bundesversammlung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg fand in Windberg statt

Windberg. Unter dem Leitgedanken „Lernen durch Erfahrung“ stand die 30. Bundesversammlung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, die vom 3. bis 7. Mai dauerte. In der

Unter dem Motto „Lernen durch Erfahrung“ stand die Bundesversammlung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, die diesmal in Windberg stattfand. Unser Bild zeigt die Teil-nehmer während ihrer Abschlußdiskussion.

Jugendbegegnungsstätte Windberg fanden sich dazu über 100 Delegierte der DPSG aus allen Teilen der Bundesrepublik ein, um zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und um Impulse auszuarbeiten, die dann in die Verbandsarbeit einfließen sollen. Daneben wurden organisatorische Fragen erörtert.
Hauptreferent der Veranstaltung war Professor Dr. Dr. Steinkamp, Münster, der den Leitgedanken des Treffens theoretisch definierte, um so eine Basis für fruchtbare Diskussionen zu schaffen. In kleinen Arbeitsgruppen sprachen die Delegierten die angeschnittenen Probleme durch. In ihrer Abschlußsitzung stimmten die Führer der DPSG überein, daß junge Menschen freie Räume bräuchten, um ihre Fähigkeiten entfalten zu können. In ihren Möglichkeiten würden sie aber häufig durch „verkopftes“, verschultes und systemdienliches Lernen in Schule und Beruf eingeschränkt.
Die DPSG will den rund 100 000 katholischen Pfadfinderinnen und Pfadfindern aber einen Freiraum bieten, der Lernen durch Erfahrung erst gewährleistet. Dabei soll Raum geschaffen werden, damit sie nicht verengt einzelne, sondern physische, intellektuelle, soziale und spirituelle Fähigkeiten erlernen.
Junge Menschen sollen die Schwierigkeiten und Sorgen von Kindern und Jugendlichen aus Familien ausländischer Arbeitnehmer oder die von körperlich oder geistig Behinderten erfahren. Außerdem sollen die Buben und Mädchen ihre Identität als Mann und Frau finden, wobei die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Männern und Frauen als Verantwortliche mithelfen soll.
Die Bundesversammlung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, die zwar den Kontakt mit der Kirche pflegt, ihre Selbständigkeit aber bewahren will, findet jedes Jahr in einer anderen Diözese statt. Bei ihrem Aufenthalt in Windberg suchten die Delegierten nicht nur das gemeinsame Gespräch. Sie versuchten durch ein gemeinsames Rahmenprogramm — so etwa bei einem Ausflug nach Regensburg — sich auch persönlich näher zu kommen. Nächstes Jahr treffen sich die Führungskräfte in Altenberg bei Köln, wo auch das 50jährige Bestehen der DPSG gefeiert werden soll.    -ger-
Quelle: Bogener Zeitung, 08.05.1978


Erna Hahnheiser 80 Jahre alt
Windberg.
Im Kreise ihrer Angehörigen konnte Erna Hahnheiser (Windberg) in körperlicher und geistiger Frische ihr 80. Lebensjahr vollenden. Bürgermeister Kleikamp überbrachte zu diesem Festtag die Glückwünsche der Gemeinde und einen Geschenkkorb. Auch der Pfarrgemeinderat übermittelte Glückwünsche und Geschenke.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.05.1978


Mit eigenen Worten wiedergegeben
Hunderdorf.
Der Seminarrektor Helmut Weingärtner (Pfarrkirchen) referierte in der Monatsversammlung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, Kreisverband Bogen. In der Hauptschule Hunderdorf konnten die Lehrkräfte das berufswissenschaftliche Angebot nutzen und sich über eine besondere Hilfe zur Förderung der Sprachkompetenz der Volksschüler zu informieren.
Helmut Weingärtner bot ein praxisnahes Referat über den Einsatz der Bildgeschichte im Deutschunterricht. Eine Geschichte ohne Wörter wird hier durch eine Reihe von etwa sechs Bildern den Kindern vorgelegt, deren Aufgabe dann die Wiedergabe mit eigenen Worten ist, wobei Phantasie, folgerichtiges Denken und Gemüt angesprochen werden. Die Bildergeschichte steht zwischen Nacherzählung und Phantasieaufsatz und betont in kindgemäßer Weise den Dreischnitt Einleitung — Höhepunkt — Ausklang. Alle Gebote des Aufsatzunterrichts, u. a. Lernzielorientierung, Sequentierung in Einheiten, curriculare Gestaltung, reflexive Feilarbeit an einem Beispielaufsatz, kommen zum Tragen.
Die Vorteile der Bildgeschichte liegen vor allem darin, daß die Schüler leicht zu motivieren sind, besonders, wenn eine witzige Pointe sichtbar wird, weiter, daß der kreative Sprachgebrauch gefördert wird und Eigenschaften, Materialien, Tätigkeiten, Vorgänge und Dinge mit dem richtigen Wort bezeichnet werden. Auch eine innere Differenzierung in Leistungsgruppen ist hierbei möglich, indem z. B. gute Schüler eine Textgestaltung als Tonbandaufnahme machen, mittelschwache Schüler den Aufsatz nach der Überarbeitungsphase ins Reine schreiben und schwache Schüler mit dem Lehrer an einem Satz allein arbeiten.
Seminarrektor Weingärtner überließ den Zuhörern nach einer regen Diskussion Skripten, die gern zur eigenen Unterrichtsarbeit mitgenommen wurden. Vorsitzender Häusler wies auf die zwei nächsten Veranstaltungen des BLLV-Kreisverbandes Bogen hin, die die Reihe der zielorientierten Versammlungen fortsetzen sollen. Es sind dies am 7. Juni 1978 eine wirtschaftskundliche Tagung in der Sparkaste Bogen mit dem Thema „Geld“ und eine Betriebserkundung am 11. Juli 1978 in der Brauerei Thurn und Taxis in Regensburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.05.1978


Erst heute Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Die für Freitag, 5. Mai, angekündigte Gemeinderatsitzung wurde verlegt auf heute, Montag, 8. Mai, 19 Uhr, im Verwaltungsamt Hunderdorf. An den Tagesordnungspunkten hat sich keine Änderung ergeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.05.1978


„Wir sind kein Schattenkabinett”
Steinburger Bürgerverein gegründet — Gemeinderat Hans Feldmeier 1. Vorsitzender
Steinburg.
Zur Gründungsversammlung des Bürgervereins zur Pflege von örtlicher Tradition und Gemeinschaft im Gasthaus Josef Solcher in Wegern konnte Gemeinderat Hans Feld-meier zahlreiche ehemalige Steinburger Gemeindebürger begrüßen. Die Anwesenden billigten die vorgetragene Satzung des Bürgervereins und wählten Gemeinderat Hans Feldmeier als 1. Vorsitzenden, Adelheid Altmann als Schriftführerin und Theresia Schießl als Kassier.
„Der Bürgerverein ist kein Schattenkabinett“, erklärte Hans Feldmeier, „denn er will durch öffentliche Veranstaltungen geselliger und kultureller Art das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bürger erhalten.“ Deshalb traten alle Anwesenden nach eingehender Erläuterung des Vereinszweckes geschlossen dem Verein bei.
„Die Gründung eines Bürgervereins wurde von staatlicher Seite sowie von der „Aktionsgemeinschaft Demokratische Gemeindegebietsreform“ angeregt, um die örtliche Verbundenheit in den aufgelösten Gemeinden auch nach Inkrafttreten der Gemeindegebietsreform dadurch zu pflegen, daß man das Vereinsleben aktiviert, Dorfsprecher wählt und die örtliche Tradition pflegt“, erläuterte Hans Feldmeier, der auch eine Reihe früherer Gemeinderäte begrüßen konnte, die dem Verein eine finanzielle Starthilfe der Steinburger Gemeinde gewährten. Der einstimmig gewählte Vorsitzende führte aus, welche sozialen, kulturellen und kommunalpolitischen Bereiche in den Aufgabenbereich des Bürgervereins fallen, welche Ausschüsse auftauchende Probleme innerhalb der früheren Gemeinde besprechen und klären können und wie das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bürger gestärkt werde. Eindeutig erklärte Hans Feld-meier: „Der Bürgerverein ist kein Schattenkabinett, auch wenn er sich kommunalpolitischer Probleme annehme.“ Hier komme dem Beratungsrecht des noch zu wählenden Dorfsprechers eine große Bedeutung zu. Die Anwesenden waren daher der Meinung, einen geeigneten Dorfsprecher aus der Reihe der Mitglieder zu wählen, wenn der Verein sich zahlenmäßig vergrößert habe, um die Interessen möglichst vieler Gemeindebürger zum Ausdruck bringen zu können.
Die Satzung wurde ausführlich besprochen. Eine Aufnahmegebühr entfällt, ein symbolischer Mitgliedsbeitrag von monatlich 50 Pfennigen wurde gutgeheißen. Der Verein führt den Namen „Bürgerverein zur Pflege von örtlicher Tradition und Gemeinschaft“ mit Sitz in Stein-burg. Wer sich zum Vereinszweck bekennt, kann Mitglied werden, heißt es in der Satzung.
In der Diskussion wurde immer wieder gefragt, mit welchen Anliegen man zum Verein gehen könne. „Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist nicht bezweckt“, erklärte Hans Feldmeier abgrenzend, „aber alle auftauchenden Probleme, z. B. Kanalisation und ähnliches, können die Mitglieder vorbringen.“ Mit geschlossenem Vereinsbeitritt und viel Beifall wurde die Gründung des Steinburger Bürgervereins begrüßt.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.05.1978


Sprechzeiten des Bürgermeisters
Windberg/Hunderdorf.
Bürgermeister Kleikamp hält seine Sprechzeiten in Windberg (schule) jeweils mittwochs von 15.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 17 bis 18 Uhr ab. Von seiten der Verwaltungsgemeinschaft werden vorläufig in Windberg (bisherige Gemeindekanzlei) folgende Amtsstunden abgehalten: Mittwoch von 13.30 Uhr bis 18 Uhr und Freitag von 17 bis 18 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.1978


Sechs neue Gemeinderäte vereidigt
Konstituierende Gemeinderatssitzung — Bau-, Finanz- und Sozialausschuß gebildet
Windberg.
Bei der konstituierenden Sitzung des neugewählten Gemeinderates wurden von Bürgermeister Kleikamp sechs neue Gemeinderäte vereidigt. Der bisherige 2. Bürgermeister Feldmeier erhielt wiederum das einstimmige Vertrauen als Bürgermeister-Stellvertreter. Weiterhin wurden bestellt die Vertreter der Gemeinde für die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft und den Schulverband Hunderdorf.
Zu Beginn der Sitzung nahm Bürgermeister Kleikamp den neugewählten Gemeinderäten den Diensteid ab, wonach Treue dem Grundgesetz und der Verfassung, Gehorsam gegenüber den Gesetzen und eine gewissenhafte Amtspflichterfüllung sowie die Wahrung der Rechte der Selbstverwaltung geschworen wurden. Die neu vereidigten Gemeinderäte waren Christa Teynor, Josef Wurm, Martin Mühlbauer, Isidor Hartl, Dietmar Schmidbauer und Alfons Frankl.
Dann galt es, die weiteren Vertreter der Gemeinde Windberg in die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf durch Beschluß zu bestellen. Hierin ist die Gemeinde Windberg künftig mit zwei Mitgliedern, mit Bürgermeister Kleikamp und zweitem Bürgermeister Feldmeier, vertreten. Als Stellvertreter für Feldmeier (er ist zugleich Stellvertreter für den ersten Bürgermeister) wurde Gemeinderat Frankl bestimmt. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat auch für die Bestellung des zweiten Bürgermeisters Feldmeier als Vertreter der Gemeinde im Schulverbandsausschuß Hunderdorf aus. Als Stellvertreter wurde Gemeinderat Frankl nominiert.
Weiterhin sprach sich der Gemeinderat für die Bildung von gemeindlichen Ausschüssen aus. Diese haben kein Beschlußrecht, sondern sind nur vorberatende Gremien. Einstimmig wurde beschlossen, folgende Ausschüsse zu bilden: Bauausschuß: Hierzu wurden berufen: 2. Bürgermeister Feldmeier (Vorsitzender), Bürgermeister Kleikamp und die Gemeinderäte Haimerl, Wurm und Schmidbauer. Finanzausschuß: Ihm gehören an: Bürgermeister Kleikamp (Vorsitzender) sowie die Gemeinderäte Teynor, Frankl und Mühlbauer. Sozialausschuß: Er besteht aus folgenden Mitgliedern: Bürgermeister Kleikamp (Vorsitzender), Gemeinderäte Teynor und Wurm. Abschließend bestand von seiten des Gemeinderates Einverständnis, daß die Gemeinderatssitzungen künftig an einem Dienstag stattfinden sollen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.1978


Hunderdorf. Sportverein: Freitag, 12. 5., 22.30 Uhr, Abfahrt nach Zürich. Am Donnerstag, 19.30 Uhr, Besprechung für die Teilnehmer bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.1978


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 13. 5.,14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe zu einer wichtigen Gesangsprobe bei Katharina Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1978


Hunderdorf. Eisstock-Club: Heute, Freitag, 18.30 Uhr, Versammlung der Jugend, um 19 Uhr Treffen der Senioren bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1978


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1978


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 13. 5., ab 19 Uhr Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1978


Windberg. FFW: Heute, Freitag, 19 Uhr, Einsatzübung in Meidendorf für alle Aktiven.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1978


Steinburg. Imkerverein: Heute, Freitag, 20 Uhr. Imkerabend im Gasthaus Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1978


Am Samstag donnern die Motoren
MSC Meidendorf ist Ausrichter des 5. Deutschen Meisterschaftslaufes im Trial
Steinburg.
Spitzenfahrer aus der ganzen Bundesrepublik werden am Samstag mit ihren Geländemotorrädern auf einem 10-Kilometer-Rundkurs um Steinburg unterwegs sein, wenn um 11 Uhr im Perlbachtal der Startschuß zum 5. Deutschen Meisterschaftslauf im Trial gefallen ist. Insgesamt werden sich rund 95 Fahrer in vier Klassen an diesem Turnier beteiligen, die den ausgesteckten Rundkurs, der in zehn Sektionen eingeteilt ist, fünfmal durchfahren müssen. Bei dem Trial handelt es sich um kein Motorradrennen, sondern um ein Geschicklichkeitsturnier, das von Fahrern insbesondere Körperbeherrschung und einen ausgezeichneten Umgang mit den Maschinen im Gelände verlangt. Für diese Übung eignet sich das von Baron von Poschinger-Bray zur Verfügung gestellte Gelände auch bestens. Und der MSC Meidendorf, der nun zum dritten Mal ein solches Trial veranstaltet, hat alles getan, den Rundkurs gut vorzubereiten, damit die Veranstaltung reibungslos abgewickelt werden kann. Der Verein hofft auch, daß eine große Zahl von Zuschauern Interesse am Trial finden wird.
Für die Zuschauer noch ein Hinweis: im gesamten Waldgebiet, in dem das Geschicklichkeitsfahren stattfindet, herrscht aufgrund der derzeitig großen Waldbrandgefahr striktes Rauchverbot. Die Männer der FFW Steinburg werden dieses Rauchverbot genau überwachen. Für die Besucher stehen außerdem ausreichend gekennzeichnete Parkplätze zur Verfügung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1978


Egon Weinzierl 2. Bürgermeister
Hunderdorf.
Bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates wurde zum 2. Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf der bisherige 1. Bürgermeister der Gemeinde Gaishausen, Egon Weinzierl, gewählt. Als 3. Bürgermeister in Hunderdorf wurde in der Sitzung Hans Feld-meier (bisheriger 2. Bürgermeister in Steinburg) bestellt. Die als Kandidaten für den zweiten Bürgermeister im Gespräch gewesenen Gemeinderäte aus Hunderdorf, Xaver Anleitner und Hans Hamberger, hatten zugunsten der eingegliederten Gemeinden auf eine Nominierung bei der Wahl verzichtet.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.05.1978


17 Kinder bei der Erstkommunion
Windberg.
Am Sonntag wurden 17 Jungen und Mädchen in die Eucharistiegemeinschaft der Pfarrgemeinde aufgenommen. In Begleitung ihrer Eltern gingen die Kinder zum Tisch des Herrn. Pfarrer Pater Ephrem bedankte sich bei den Eltern für die Hilfe bei der Vorbereitung und bat sie, die Kinder auch weiterhin auf ihrem religiösen Weg zu begleiten und ihnen Stütze und Hilfe zu sein. Am Abend versammelten sich die Erstkommunikanten zur Dankandacht mit der Weihe an die Muttergottes.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.05.1978


Die Polizei im Einsatz: … Am Pfingstmontag gegen 14 30 Uhr überquerte bei Großlintach eine Reitergruppe die Kreisstraße nach Mitterfels zur gleichen Zeit als ein Autofahrer in Richtung Mitterfels fahren wollte. Ein Reiter hatte dabei große Schwierigkeiten mit seinem Pferd. Als der Pkw-Fahrer seinem Unmut über die Behinderung Luft machte, kam der Pferdebesitzer, der die Gruppe begleitete, hinzu, trat den Autofahrer in den Unterleib und schlug ihn. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. …
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1978


Wer fährt mit?
Windberg.
Der Sportverein Windberg beteiligt sich an den Wandertagen in Dingolfing und Böbrach. Für Dingolfing ist die Abfahrt am Sonntag um 6 Uhr, für Böbrach am Samstag um 6 Uhr. Anmeldung bei Anna Haimerl, Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1978


Windberg. Sportverein: Mittwoch, 17. 5., 19 Uhr, wichtige Mitgliederversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1978


Windberg. Sportverein: Sonntag, 21. 5., Jugendpokalturnier auf eigener Sommerstockbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1978


Windberg. TT-Abteilung: Mittwoch, 17. 5., allgemeines Wochentraining.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1978


Trial-Fahrer bewiesen Mut und Können
Deutsche Trial-Elite in Steinburg am Start — MSC Meidendorf e. V. bot perfekte Organisation — Neben A-/B- und Internationaler Lizenz wurde auch ein Senioren-Cup-Rennen durchgeführt

Steinburg
. Die meisterschaftswürdige Veranstaltung war sehr gut organisiert. Bedingt durch die schlechte Witterung waren die Sektionen sehr schwierig und stellten an die Fahrer recht hohe Anforderungen.“ Diese Worte sind im Sportbericht zum 3. DMV-

Stellvertretend für Landrat Ingo Weiß übergab Alfons Schäffer (MdL) die Pokale der B-Lizenz an Wilfried Kammel, Brake (1. Platz über 175 ccm).

Donauland-Trial das am Pfingstsamstag stattfand und das der Motorsportclub Meidendorf e. V. mit DMV in Steinburg durchführte, zu lesen. Von 95 gemeldeten Fahrern starteten 85, es gab neun Ausfälle, weil die ausgesteckten Sektionen wegen des schlechten Wetters an Fahrer und Motoren hohe Anforderungen stellten. Schirmherr Franz Gabriel Freiherr von Poschinger-Bray überreichte an Felix Krahnstöver aus Celle (KIM) den Siegerpokal der A- und Internationalen Lizenz. Weitere Pokale übergaben 1. Bürgermeister Karl Härtenberger (Hunderdorf) und stellvertretender Landrat Alfons Schäffer (MdL) an die Sieger der Wertungsklasse B-Lizenz und die Seniorenpreisträger.
Dem 1. Vorstand des MSC Meidendorf, Hans Huber, war es vorbehalten, die Gäste, Fahrer und Offiziellen zu begrüßen, unter ihnen Fritz Kreuzer aus Gefrees und Helmut Zieger aus Holzkirchen als Sportkommissare, sowie Altbürgermeister Alfons Berger (Steinburg).
Als der Sportkommissar am Samstagvormittag die zehn Sektionen

Felix Krahnstöver aus Celle erhielt aus der Hand des Schirmherrn Franz Gabriel Freiherr von Poschinger-Bray den Siegerpokal der Klasse A — Internationale Lizenz. Hans Huber, Vorsitzender des MSC Meidendorf, gratuliert dazu.

abgenommen hatte die der MSC Meidendorf für die Durchführung des 5. Deutschen Meisterschaftslaufes im Trial ausgesteckt hatte, wurde dem Publikum eine fünfstündige Motorsportveranstaltung geboten, die von Fahrern ein Höchstmaß an Mut, Können und Kraft verlangte. 76 Fahrer waren den teils internationalen Ansprüchen auf dem 10 km langen Rundkurs gewachsen, verloren aber wegen der schlechten Witterung oft wertvolle Punkte auf dem Kurs, der fünfmal zu durchfahren war. Trotz der vielen Gefahren kam es zu keinen ernsten Verletzungen, aber Maschinenschaden und Konditionsmangel führten zu Absagen und Ausfällen. Immer wieder wurden die Lizenzfahrer vom Publikum für ihre Leistungen mit Beifall belohnt, so an der Sektion 9, wo es steil ins Wasserbett des Perlbachs ging, die Maschinen mit artistischer Geschicklichkeit um die Hindernisse zahlreicher Baumwurzeln gebracht werden mußten, und das steinreiche Bett des wasserreichen Baches und die Ausfahrt fehlerfrei von den erfahrenen Geländespezialisten genommen wurde.
Als nach Beendigung der Läufe gegen 17 Uhr die Fahrer erschöpft ihre Maschinen für das nächste Trial am Sonntag in Pfatter verluden, ging es mit Windeseile an die Auswertung der Ergebnisse. So konnte bereits um 19 Uhr Hans Huber, der 1. Vorsitzende des MSC Meidendorf, den Schirmherrn, F. G. Freiherr von Poschinger-Bray, Altbürgermeister Alfons Berger, stellv. Landrat Alfons Schäffer, 1. Bürgermeister Karl Härtenberger, alle Ehrengäste, Sport-kommissare und Fahrer zur Siegerehrung begrüßen. Hans Huber bedankte sich bei allen Grundstücksbesitzern, den Vereinen, der FFW Steinburg, dem THW Bogen und der BRK-Ortsgruppe Steinburg und den Veranstaltern.
Sowohl der Schirmherr als auch Bürgermeister Härtenberger und Landratsstellvertreter Alfons Schäffer, der die motorsportlichen Grüße von Landrat Ingo Weiß übermittelte, würdigte die Leistungen der Trialfahrer und überreichten die Sieger-Pokale.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1978


Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß verschied am 14. Mai 1978, für uns alle unfaßbar, mein lieber Gatte, mein guter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel
HERR JOHANN STETTMEIER
im Alter von 59 Jahren im Herrn.
Lindfeld, Straubing, München, den 16. Mai 1978
In tiefer Trauer:
Maria Stettmeier, Gattin
Maria Schuhbauer, Tochter mit Familie
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Überführung heute 19 Uhr, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Mittwoch, den 17. Mai 1978, um 16 Uhr, in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1978


NACHRUF
Am 14. Mai 1978 verstarb plötzlich und unerwartet
Herr Johann Stettmeier
Kraftfahrer

im Alter von 59 Jahren.
Sein Verantwortungsbewußtsein galt nicht nur dem Betrieb, sondern auch allen seinen Mitarbeitern. Wir werden in Dankbarkeit und Ehrfurcht dem Verstorbenen ein bleibendes Andenken bewahren.
Hunderdorf, den 16. Mai 1978
WALTER MYRTEK
Fuhrunternehmen Hunderdorf
mit Belegschaft

Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1978


Änderung der Müllabfuhr
Hunderdorf.
Aufgrund des Pfingstmontags (Feiertag) verschiebt sich die Müllabfuhr auf Freitag, den 19. Mai. Wegen des Feiertages Fronleichnam, 25. Mai, tritt folgende Änderung in der Müllabfuhr ein: Die Donnerstagroute wird auf Freitag, den 26. Mai, verlegt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.1978


Einberufung der Gemeinschaftsversammlung
Hunderdorf.
Das Landratsamt hat zur ersten Sitzung der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf eingeladen. In dieser konstituierenden Sitzung werden insbesondere der Gemeinschaftsvorsitzende und sein Stellvertreter gewählt und organisatorische und personelle Angelegenheiten beschlossen. Die Sitzung findet am Donnerstag, 18. Mai, 19 Uhr, im Verwaltungsamt der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Kirchgasse 8, statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.1978


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft und FFW: Heute, Mittwoch, 16 Uhr, Beteiligung an der Beerdigung des verstorbenen Mitgliedes Hans Stettmeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.1978


Schützen haben einen neuen König
Traditionelles Schützenessen mit Ehrung des Königs und der Vereinsmeister
Großlintach.
Die Ehrung des neuen Schützenkönigs Xaver Schlecht sowie die Auszeichnungen der Vereinsmeister der Schießsaison 77/78 standen während des traditionellen Schützenessens im Vereinslokal Schlecht im Vordergrund. Unter den drei Schützen mit „Königswürde“ befindet sich auch dieses Jahr wieder eine junge Dame: Hannelore Attenberger wurde Wurstkönigin vor ihrem Bruder Rudi Attenberger.
Vorsitzender Siegfried Attenberger begrüßte die zahlreichen Mitglieder und deren Angehörige, die auch zu dieser Saisonabschlußfeier eingeladen waren. In seinem Rückblick auf die beendete Saison ging Attenberger auf das wöchentliche Vereinsschießen ein, ferner auf den Stand der beiden Mannschaften des Vereins in den Rundenwettkämpfen des Gaues. Als besonders erfreulich bezeichnete er die Aufstellung einer Damenmannschaft, die es zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gebe.
Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen erwähnte der Vorsitzende die Teilnahme an verschiedenen Fahnenweihen und anderen Festen im vergangenen Jahr. Einen Dank sprach Attenberger auch den Mitgliedern der Vorstandschaft für ihre Mitarbeit aus. Zugleich gab er bekannt, daß sich die Schützengesellschaft Großlintach schon in naher Zukunft wieder an Festlichkeiten anderer Vereine in Schwarzach, Hunderdorf, Aufroth und Mitterfels beteiligen werde.
Der Ehrung des Schützenkönigs und seines „Gefolges“ schloß sich die Preisverteilung an die Gewinner der Vereinsmeisterschaft an. Siegerin wurde Roswitha Treimer vor Xaver Schlecht und Ludwig Treimer. Es standen wieder zahlreiche Sachpreise zur Verfügung. Im Verlauf des Abends forderte Attenberger die Mitglieder auf, sich wieder am Vereinsausflug zu beteiligen, der am 3, Juni nach Passau führen werde, von wo aus man auch eine Schifffahrt ins Österreichische unternehmen wolle.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.1978


Die Polizei im Einsatz:
Schüler starb nach Sturz vom Fahrrad
Straubing-Bogen.
Auf tragische Weise kam gestern der 12jährige Hauptschüler Dieter Feldmeier aus Hunderdorf ums Leben. Er fuhr gegen 16 Uhr mit seinem Fahrrad den Bürgersteig der Hauptstraße in Hunderdorf entlang, streifte mit dem Lenkerende eine Absperrung und stürzte. Der 12jährige erlitt dabei eine Hirnquetschung und verstarb noch an der Unfallstelle.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1978


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Sonntag, 21. 5., 7.30 Uhr, Abfahrt beim Schützenheim zur Fahnenweihe in Schwarzach.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1978


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 20. 5., 20 Uhr, Vereinsabend in Verbindung mit Landjugend und Stammtisch bei Imbiß Georg Baier.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1978


Hunderdorf. SV-Eissport-Abteilung: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1978


Windberg. Trachtenverein: Heute, Freitag, 20 Uhr, Heimatabend mit der Musikschule Inzell im Gasthaus Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1978


Gaishausen. FFW: Sonntag, 21. 5., 9 Uhr, Übung für die Gruppen II und IV.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1978


Mehr Geburten als Sterbefälle
Standesamt meldet im April 21 Geburten, vier Eheschließungen und 16 Sterbefälle
Bogen.
21 Geburten – zehn weniger als im vergangenen Monat -, vier Eheschließungen und 16 Sterbefälle hatte das Bogener Standesamt im Monat April zu verzeichnen.
Geboren wurden: Am 7. April eine Tochter Carmen Maria dem Ehepaar Schmidbauer, Windberg; … 16. April ein Sohn Florian Klaus dem Ehepaar Söldner, Steinburg; …
Sterbefälle: … 1. April die Hausfrau Maria Lex, geb. Kronfeldner, Steinburg/Schafberg, 71 Jahre alt; … 14. April der Landwirt Georg Bielmeier, Hunderdorf/Stetten, 74 Jahre alt; … 22. April die Rentnerin Anna Altmann, Windberg, 54 Jahre alt; …
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1978


25 Jahre Treue im Beruf
Mitterfels.
Franz Höcherl, den Mitterfelsern besser unter „der Franz“ geläufig, kann auf ein stolzes Berufsjubiläum zurückblicken: Vor 25 Jahren kam er als Bäckergeselle zur Bäckerei Schwarz nach Mitterfels. Vorher hatte er seine Lehrzeit in Straubing absolviert und dann noch sechs Jahre in einer Bäckerei in Hunderdorf gearbeitet. Zehn Lehrlinge hat Franz Höcherl in den 25 Jahren ausgebildet, unter ihnen den jetzigen Dienstherrn und Besitzer der Bäckerei, Hermann Schwarz jun. Zu seinem Berufsjubiläum gratulierte die Belegschaft. Hermann Schwarz überreichte zum Dank und zur Anerkennung einen schönen Geschenkkorb. Die Ehrung durch die Handwerkskammer wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Unser Bild zeigt den Berufsjubilar Franz Höcherl (links) mit seinem Dienstherrn Hermann Schwarz jun.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1978


Nach Gottes heiligem Willen, verschied am 18. Mai 1978, durch einen tragischen Unfall, unser geliebter Pflegesohn
Dieter Feldbauer
26. 5. 1965 – + 18. 5. 1978

im Alter von 12 Jahren.
Hunderdorf, Bogen, den 18. Mai 1978
In tiefer Trauer:
Xaver und Rosa Hagn, Pflegeeltern mit Familie
Renate Buchner, Mutter
Waltraud Feldbauer, Großmutter mit Sohn
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Samstag, den 20. Mai 1978, 15. Uhr, in der Klosterkirche Windberg. Totenrosenkranz heute, 17.00 Uhr, in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1978


Hunderdorf. Kegelclub: Heute, Samstag. 20 Uhr, wichtige Vereinsbesprechung wegen Aus-flug und Volksfest im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.05.1978


Anregungen zum Studienbeginn
Windberg.
Auch wer jetzt vorwiegend mit Abiturvorbereitungen beschäftigt ist, sollte schon weiter denken. Was erwartet mich an der Universität? Die Jugendbildungsstätte Windberg macht dazu ein Angebot! Nach dem Abitur sind angehende Studentinnen und Studenten nach Windberg eingeladen, um sich Anregungen zum Studienbeginn zu holen. Neben ganz praktischen Umgangskreisen (Checkliste zum Studienbeginn, Umgang mit dem Vorlesungsverzeichnis, Stipendien) stehen Reflexion über den Sinn des Studiums, über die Verantwortung in der Gesellschaft, über Wissenschaftstheorie und über die politischen Aspekte von Uni und Wissenschaftsbetrieb. Schließlich fährt man zur Uni nach Regensburg (Bibliothek und Mensa werden besucht) und hat Gelegenheit, mit dem zentralen Studienberater zu sprechen. — Termin: 19. bis 22 6. 1978, Beginn: Montag, 15 Uhr. Die Leitung hat B. G. Suttner, die Kosten betragen 35 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.05.1978


Sprechzeiten der Verwaltungsgemeinschaft
Hunderdorf/Neukirchen/Windberg.
Die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf hat folgende Sprechzeiten festgelegt: Das Verwaltungsamt in Hunderdorf ist von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 12 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. Zusätzlich ist Parteiverkehr jeden Dienstag und Donnerstag von 13.30 bis 17 Uhr. Am Montag, Mittwoch- und Freitagnachmittag ist künftig das Verwaltungsamt in Hunderdorf geschlossen.
Die Außenstelle in Neukirchen (Gemeindeamt) ist ab heute jeden Montag und Freitag in der Zeit von 13.30 Uhr bis 17 Uhr besetzt. In Windberg (Gemeindeamt) sind Sprechzeiten der VG festgesetzt für Mittwoch von 13.30 bis 18 Uhr. Bei den Außenstellen-Sprechstunden ist das bisherige Personal der jeweiligen Gemeinde anwesend.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.05.1978


Sprechzeiten des Bürgermeisters
Hunderdorf.
Bürgermeister Härtenberger setzte seine Sprechzeiten im Verwaltungsamt Hunderdorf fest für die Zeit auf Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr. An den anderen Nachmittagen der Woche ist das Verwaltungsamt geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.05.1978


Meldung von Unwetterschäden
Windberg.
Sofern anläßlich der starken Regenfälle am Freitag Unwetterschäden aufgetreten sind, können diese am Mittwoch bei der Sprechstunde der VG von 13.30 bis 18 Uhr in Windberg (früheres Gemeindeamt) gemeldet werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.05.1978


„Die Gemeinde ist die Keimzelle des Staates“
14 Bürgermeister wurden mit der Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung ausgezeichnet

Regierungspräsident Dr. Gottfried Schmid (hintere Reihe, dritter von rechts) überreichte an 14 niederbayerische Bürgermeister die kommunale Verdienstmedaille. Unser Bild zeigt einen Teil der Geehrten, darunter die drei Bürgermeister aus dem Landkreis Straubing-Bogen: Hasenecker, Sallach (hinten ganz links), Bomer, Allkofen (hinten, zweiter von links) und Berger, Steinburg (vorne links).

Straubing-Bogen. Im Großen Sitzungssaal der Regierung von Niederbayern in Landshut erhielten gestern vierzehn Kommunalpolitiker aus sieben niederbayerischen Landkreisen, dar-unter drei aus dem Landkreis Straubing-Bogen, aus der Hand von Regierungspräsident Dr. Gottfried Schmid die Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung überreicht, die ihnen vom bayerischen Innenminister Dr. Seidl verliehen worden war. Es handelt sich fast ausschließlich um „Männer der ersten Stunde“ und um Bürgermeister von Gemeinden, die im Zuge der Gebietsreform zu bestehen aufgehört haben. Ehe Regierungspräsident Dr. Schmid die Urkunden und Medaillen überreichte und die Leistungen der vierzehn Kommunalpolitiker im einzelnen würdigte, betonte er die Bedeutung der Gemeinde als Keimzelle des Staates. Die Geschichte zeige, „daß der Staat aus der Gemeinde und von den Gemeinden lebt.“ Träger und Motor der Gemeinden aber seien jene Persönlichkeiten des kommunalpolitischen Lebens, die unter Hintanstellung des persönlichen Interesses das Gemeinwohl in den Mittelpunkt Ihres Wirkens stellten. Ein Großteil der Bürger begnüge sich bei der Mitgestaltung des öffentlichen Lebens mit der Beteiligung an Wahlen und äußerten sich ansonsten nur kritisch. Nach dem Willen der Väter unserer Verfassung sollte aber jeder Bürger nach seinen Kräften aktiv das Gemeinwohl fördern.
An die vierzehn Bürgermeister gewandt, sagte Regierungspräsident Dr. Schmid: „Sie sind der Verpflichtung gegenüber dem Gemeinwohl und dem Ganzen in einem überreichen Maße nachgekommen. Sie waren Männer der Pflicht, deren Wirken das Leben und die Zukunft ihrer Gemeinden gestaltet hat“. Sicherlich habe ihnen ihr Amt auch Enttäuschungen gebracht und bei manchem habe die Gebietsreform wohl auch bittere Wunden geschlagen. Jetzt gelte es aber, Brücken zu bauen und gemeinsam in die Zukunft zu schauen, betonte der Regierungspräsident. Zugleich bat er jene, die von Kommunalämtern Abschied nehmen mußten, den Schatz ihrer Erfahrungen den Nachfolgern zur Verfügung zu stellen.
Aus dem Landkreis Straubing-Bogen wurden die Bürgermeister Berger (Steinburg), Bomer (Allkofen) und Hasenecker (Sallach) geehrt. Alfons Berger, Steinburg, habe sich besonders auf dem Bausektor um die Gemeinde verdient gemacht, hieß es in der Laudatio. Die Gemeindestraßen wurden ausgebessert, die Wasserversorgung gebaut, ein Schulhaus errichtet, ein Lehrerwohnhaus erstellt, die Schloßkapelle renoviert, ein Tiefbrunnen gebaut und Industriegelände erschlossen. Viel habe Berger auch für das Vereinswesen getan. Berger zähle als Mitbegründer und Förderer des örtlichen Vereinswesens. Einer Reihe von Vereinen und Organisationen stehe er bereits seit Jahren als Vorstand vor. Besonders die Feuerwehr sei Berger stets am Herzen gelegen. So hätte die FFW Steinburg ein Löschfahrzeug erhalten und sei ein Feuerwehrgerätehaus errichtet worden. Auch die FFW Au vorm Wald habe ein Löschfahrzeug erhalten. Seit 43 Jahren sei Bürgermeister Alfons Berger Vorstand der Feuerwehr. Alfons Berger war von 1934 bis 1945 und von 1952 bis 1956 Mitglied des Gemeinderates und seit 1956 erster Bürgermeister. …
Quelle: Bogener Zeitung, 23.05.1978


Sternfahrt der Senioren
Bogen/Hunderdorf.
Der Kreisverband des Roten Kreuzes führt am Donnerstag. den 13. Juli, zusammen mit den anderen Kreisverbänden von Niederbayern und der Oberpfalz eine Omnibus-Sternfahrt der Senioren zu einem Festzelt im Donau-Einkaufszentrum in Regensburg durch. Dazu sind alle gehfähigen Senioren ab 60 Jahren eingeladen. Die Busse treffen aus allen Richtungen bis 11 Uhr in Regensburg ein, wo es dann im Festzelt ein Mittagessen zu einem Sonderpreis gibt. Um 14 Uhr beginnt dort ein großes Festprogramm mit namhaften Komikern, Sängern und einer Kapelle. Um einen Überblick über die Teilnehmer zu bekommen. ist Anmeldung bis spätestens 30. Mai bei Gertrud Grötzner, Bogen, Herzog-Ludwig-Straße 5, (Telefon 1200) oder für den Bereich Hunderdorf bei Martha Hofmann (Telefon 2110) erforderlich Der Unkostenbeitrag für Fahrt und Mittagessen beträgt sechs Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Sitzung des Gemeinderats
Hunderdorf.
Am Freitag, den 26. Mai, 19 Uhr, findet im Gemeindeamt Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung statt. Es werden folgende Tagesordnungspunkte behandelt: 1. Annahme einer Geschäftsordnung; 2. Megal-Gasleitung; 3. Bauanträge; 4. Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Härtenberger wurde Vorsitzender
Stellvertreter ist Bürgermeister Lobmeier – VG: „Markstein in der Gemeindegeschichte“
Hunderdorf.
Bei der vom Landratsamt einberufenen konstituierenden Sitzung der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf wurde Karl Härtenberger ohne Gegenstimme zum Gemeinschaftsvorsitzenden gewählt. Anschließend wurden die Sprechzeiten für die Verwaltungsgemeinschaft in Hunderdorf sowie in den Außenstellen Neu-kirchen und Windberg festgesetzt. Bei der Bestellung der Standesbeamten wurden auch die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden zu Eheschließungsstandesbeamten benannt.
Eingangs hatte Regierungsdirektor Dr. Voggenreiter die Grüße des Landrates Weiß übermittelt und betont, daß im Zuge der Gemeindegebietsreform die Bildung der Verwaltungsgemeinschaft in der jetzigen Form eine gute Lösung für diesen Raum sei. Das Inkrafttreten der Reform zum 1. Mai bedeute einen Markstein für die Geschichte der Gemeinden, sagte der Regierungsdirektor.
Nach der Wahl des Gemeinschaftsvorsitzenden wurde Bürgermeister Lobmeier (Neukirchen), ebenfalls ohne Gegenstimme, als Stellvertreter des Gemeinschaftsvorsitzenden bestellt. Die vorgelegte Geschäftsordnung wurde angenommen. Weiterhin wurde vorgeschlagen, daß die künftigen Gemeinschaftsversammlungen turnusmäßig in Hunderdorf, Neukirchen und Windberg stattfinden sollen. In die Geschäftsordnung soll auch mitaufgenommen werden, daß die VG Außenstellen in Neukirchen und Windberg betreibt, wobei Näheres durch Beschluß geregelt wird. Die endgültige Beratung über die Geschäftsordnung erfolgt bei der nächsten Sitzung.
Einstimmig wurde beschlossen, das bisher bei den Mitgliedsgemeinden und eingegliederten Gemeinden beschäftigte Personal entsprechend der bisherigen Ganztags- oder Halbtagstätigkeit zu übernehmen. Bezüglich der Geschäftsräume der VG wurde festgelegt, daß die benötigten Räumlichkeiten von der Gemeinde Hunderdorf angemietet werden. Ebenso wird der für die Sprechstunden in Neukirchen und Windberg benötigte Raum von der VG angemietet. Der Mietpreis wird bei der nächsten Sitzung festgesetzt, wobei die Gemeinden entsprechende Vorschläge für die Miete bekanntgeben sollen. Zum Geschäftsleiter der VG wurde der Verwaltungsangestellte Xaver Kern bestimmt. Als Stellvertreter des Geschäftsleiters wurde der Angestellte Josef Michl benannt. Die Angestellten Kern und Michl wurden auch zu Standesbeamten bestellt, wobei letzterer zum Leiter des Standesamts bestimmt wurde. Für die Bürgermeister Härtenberger, Lobmeier und Kleikamp erfolgte die Bestellung zum Eheschließungsstandesbeamten. Ihre Tätigkeit ist beschränkt auf die Vornahme von Eheschließungen aus dem jeweiligen Gemeindebereich. Trauungen könne auch künftig in Neukirchen und Windberg stattfinden.
Abschließend wurden die Sprechzeiten der VG festgesetzt: Hunderdorf: Montag einschließlich Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Dienstag und Donnerstag von 13.30 bis 17 Uhr. In Neukirchen werden montags und freitags Sprechstunden abgehalten in der Zeit von 13.30 bis 17 Uhr. In Windberg ist die Sprechzeit am Mittwochnachmittag von 13.30 bis 18 Uhr. Bei den Sprechstunden in den Außenstellen soll möglichst das bisherige Personal der Gemeinde anwesend sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Straßensperrung bei Staffellauf
Hunderdorf.
Der LC Tanne im SV Hunderdorf richtet am Donnerstag (Fronleichnam) einen Staffellauf aus. Die Laufrunde befindet sich auf der sogenannten Ortsrunde, wobei Start und Ziel bei der Schulanlage ist. Aus diesem Grund werden in der Zeit von 14.50 bis 17.45 Uhr die Sollacher Straße – Dekan-Kiermeier-Straße – Lintacher Straße – Ortshauptstraße zwischen Einmündung Lintacher Straße und Quellenweg sowie ein Teilstück des Quellenweges auf der sogenannten Dorfrunde für den gesamten Verkehr gesperrt. Auswärtige Teilnehmer aus Richtung Bogen und Straubing sollen möglichst über Bogen, Staatsstraße 2139, anfahren. Die Leichtathletikabteilung weist darauf hin, daß während und nach der Veranstaltung Gartenfestbetrieb im Hofe bei Rita Hornberger (Lintacher Straße 4) ist, wobei Bier zum Ausschank kommt und Wiesenschmankerl angeboten werden. Hier findet auch gegen circa 19 Uhr die Siegerehrung statt. Bei schlechter Witterung ist Überdachungsmöglichkeit vorhanden. Die Kampfrichter und Absperrposten der Feuerwehr werden gebeten, gegen 14.45 Uhr bei der Schule anwesend zu sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Heute Elternabend
Hunderdorf.
Im Einvernehmen mit Kindergartenleitung und Kindergartenbeirat findet heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, im Pfarrheim ein Elternabend statt. Hierbei spricht Dr. Moll, Facharzt für Kinderheilkunde, zum Thema „Kinderkrankheiten, Früherkennung und Vorsorgemaßnahmen“. Der Vortrag wird durch Vorführen von Dias ergänzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Meldung von Unwetterschäden
Hunderdorf/Neukirchen/Windberg.
Sofern anläßlich der starken Regenfälle Wasser- oder Hochwasserschäden aufgetreten sind, können diese während der Dienststunden der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf angemeldet werden, sofern die Meldung noch nicht bei den Bürgermeistern oder Außenstellen erfolgte. Schadensmitteilungen können auch am Mittwochnachmittag von 13.30 bis 18 Uhr in Windberg (Gemeindeamt) und in Neukirchen am Freitagnachmittag von 13.30 bis 17 Uhr erfolgen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Hunderdorf. FFW: Donnerstag, 25. Mai, Teilnahme an der Fronleichnamsprozession. Treff-punkt uni 8.30 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Mittwoch, 18 Uhr, Treffen zum Training bei der Schulturn-halle.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Hunderdorf. KuSK: Donnerstag. 25. Mai, 8.30 Uhr, Treffen zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Hunderdorf. KLJB: Freitag, 26. Mai, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1978


Mütterberatung mit Arzt
Hunderdorf.
Am 29. Mai 1978 von 14.00-15.00 Uhr findet in der Volksschule Hunderdorf unter ärztlicher Leitung die Mütterberatung mit Vigantolausgabe für die Säuglinge statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1978


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 27.5., 20 Uhr, wichtige Vereinsbesprechung wegen Ausflug und Volksfest im Vereinslokal Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1978


Überprüfung der Zugmaschinen
Hunderdorf.
Die nächste Überprüfung von landwirtschaftlichen Zugmaschinen nach Para-graph 29 StVZO findet am Mittwoch, den 31. Mai 1978, in Bogen am Sportplatz von 8.00-12.00 Uhr und von 13.00-16.00 Uhr statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1978


Maiandacht am Bogenberg
Hunderdorf.
Am Sonntag, den 28. Mai, findet die Fußwallfahrt der Landfrauen zum Bogen-berg statt. Treffpunkt ist um 13.15 Uhr beim Schulhof (nahe Rathaus) in Bogen. Bei der an-schließenden Maiandacht in der Wallfahrtskirche Bogenberg wird auch Domkapitular Scharf vom Bischöflichen Ordinariat Regensburg anwesend sein. Der Landfrauenchor wirkt ebenfalls mit. Die Ortsbäuerin lädt alle Frauen und Mädchen und insbesondere auch die Mitglieder des Frauenbundes zur Teilnahme ein. Wer nicht an der Fußwallfahrt teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, mit dem Pkw bis in die Nähe der Kirche zu fahren und so bei der Feier der Mai-andacht dabei zu sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1978


Gemeinderat nahm Arbeit auf
Bürgermeistervertreter aus den eingegliederten Gemeinden und Gemeinderäte vereidigt
Hunderdorf.
Bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates Hunderdorf wurde Gemeinderat Egon Weinzierl zum zweiten Bürgermeister gewählt. Weiterer Bürgermeisterstellvertreter ist Gemeinderat Hans Feldmeier. Weiterhin wurde die Bildung von gemeindlichen vorberatenden Ausschüssen beschlossen und die Vertreter hierfür bestimmt. Informiert wurde der Gemeinderat über ein Schreiben des Gesundheitsamtes bezüglich der Anerkennung der früheren Gemeinde Steinburg als Erholungsort.
Eingangs hieß Bürgermeister Härtenberger insbesondere die neugewählten Gemeinderäte willkommen und wies sie auf ihre Rechte und Pflichten, insbesondere auch auf die Verschwiegenheitspflicht hin. Dann nahm Bürgermeister Härtenberger den neugewählten Gemeinderatsmitgliedern Egon Weinzierl, Heidi Watzl, Hans Dietl, Xaver Diewald, Rupert Kronfeldner, Max Höcherl, Ludwig Fellinger und Hans Feldmeier den Eid entsprechend der Gemeindeordnung ab. Ferner beschloß der Gemeinderat zwei weitere Bürgermeister zu wählen. Dabei wies Bürgermeister Härtenberger darauf hin, daß die für das zweite Bürgermeisteramt im Gespräch gewesenen Gemeinderäte Anleitner und Hamberger zugunsten der eingegliederten Gemeinden auf ihre Kandidatur zum Bürgermeisterstellvertreter verzichtet haben. Von Seiten der CSU-Fraktion wurde der Gemeinderat Egon Weinzierl, Gaishausen, zum Wahlgang für den zweiten Bürgermeister vorgeschlagen. Von Seiten der Freien Wählergemeinschaft wurde Gemeinderat Hans Hamberger für den Wahlgang benannt. Von den in geheimer Abstimmung mittels Stimmzettel abgegebenen gültigen Stimmen fiel die Mehrheit der Stimmen auf Egon Weinzierl. Der erste Bürge-meister verkündete das Ergebnis und stellte fest, daß das Gemeinderatsmitglied Egon Weinzierl zum zweiten Bürgermeister bestellt worden ist. Dieser erklärte die Annahme der Wahl.
Für die Wahl des dritten Bürgermeisters wurde Gemeinderat Hans Feldmeier und Xaver Reiner vorgeschlagen. Die geheime Wahl brachte Stimmenmehrheit für Hans Feldmeier. Der Bürgermeister stellte fest, daß das Gemeinderatsmitglied Feldmeier damit zum dritten Bürgermeister gewählt worden ist, und dieser erklärte die Annahme der Wahl. Dann nahm Bürgermeister Härtenberger den weiteren Bürgermeistern den entsprechenden Diensteid ab.
Ein Exemplar der Geschäftsordnung wurde den Gemeinderäten ausgehändigt Einzelheiten und der Erlaß der Geschäftsordnung sollen in der nächsten Sitzung beraten werden. Kenntnis nahm der Gemeinderat von der Einladung des SV Neukirchen—Steinburg e. V. zur Feier seines 30jährigen Vereinsbestehens. Es bestand Einverständnis, daß sich der Gemeinderat geschlossen am Sonntag, den 9. Juli, am Festzug beteiligt. Aufgrund ihres Angebotes erhielt die BayWa Bogen als billigster Angebotssteller den Auftrag für die Belieferung des Kunststoffzaunes einschließlich des benötigten Zubehörmaterials für die Umzäunung der Sommerstockschießanlage.
Informiert wurde der Gemeinderat über das Schreiben des Staatlichen Gesundheitsamtes Straubing vom 28. April 1978 bezüglich der Anerkennung der früheren Gemeinde Steinburg als Erholungsort. Hierbei werden die örtlichen Gegebenheiten in Steinburg erläutert und der Anerkennung Steinburgs bedingt zugestimmt.
Der Gemeinderat bestimmt folgende Vertreter der Gemeinde Hunderdorf in andere Verbandsgremien: 1. Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft: Bürgermeister Härtenberger (Stellvertreter Weinzierl), Gemeinderat Hamberger (Stellvertreter Altschäffl), Gemeinderat Anleitner (Stellvertreter Baier), Gemeinderat Feldmeier (Stellvertreter Kronfeldner). 2. Wasserzweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe: Bürgermeister Härtenberger (Stellvertreter Weinzierl), Gemeinderat Altschäffl (Stellvertreter Dietl), Gemeinderat Hamberger (Stellvertreter Schaubeck), Gemeinderat Anleitner (Stellvertreter Baier), Gemeinderat Höcherl (Stellvertreter Fellinger), Gemeinderat Feldmeier (Stellvertreter Kronfeldner), Gemeinderat Diewald (Stellvertreter Reiner). Dem Bau- und Wegeausschuß sollen angehören die Gemeinderäte Altschäffl, Dietl, Fellinger, Kronfeldner und Reiner. Dem Rechnungsprüfungsausschuß sollen angehören: Bürgermeister Härtenberger und die Gemeinderäte Watzl, Altschäffl, Feldmeier und Reiner. Zur Kassenprüfung werden beigezogen: Gemeinderat Anleitner und Hamberger; als Ersatzmann wurde Gemeinderat Höcherl bestimmt.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1978


Wettbewerb sportliche Gemeinde:
Hunderdorf dritter Bezirkssieger
2. Platz bei Gruppe bis zu 2 000 Einwohnern — Pokalverleihung in München

Hunderdorf. Die Gemeinde Hunderdorf hat bei dem ausgeschriebenen Wettbewerb „Die sportliche Gemeinde“

Ministerpräsident Dr. Goppel gratuliert Bürgermeister Härtenberger. Links der Präsident des Bayerischen Landessportverbandes, Wilhelm Fritz.

teilgenommen. Dabei konnte der beachtliche Platz des dritten Bezirkssiegers aller Gruppen des Regierungsbezirks Niederbayerns belegt werden. Vom Schirmherrn des Veranstaltungswettbewerbs, Ministerpräsident Dr. h.c. Alfons Goppel, konnte Bürgermeister Härtenberger bei der Siegerehrung in München den Wanderpokal sowie die Siegerurkunde in Empfang nehmen.
Bewertungsgrundlagen für diesen Wettbewerb waren die Zahl der Sportvereinsmitglieder sowie der Sportarten in Hunderdorf. Hierbei konnte Hunderdorf aufweisen: Fußball, Kegeln, Leichtathletik, Schwimmen, Ski, Tischtennis, Intern/Gymnastik und Schießen. Weitere Kriterien waren die Zahl der 1977 erworbenen Sportabzeichen sowie der umbaute Raum der Grundstücke mit Sportanlagen. Weiteres gewichtige Kriterium war der Finanzaufwand der Gemeinde für den Sport.
Die Gemeinde wurde im Auftrag des Schirmherrn, Ministerpräsident Dr. h. c. Goppel, zur Siegerehrung nach München eingeladen. Von seiten der Gemeinde waren Bürgermeister Karl Härtenberger und zweiter Bürgermeister Xaver Anleitner bei der Pokalverleihung im Antiquarium der Residenz anwesend. Dabei erhielt die Gemeinde von Ministerpräsident Goppel einen Wanderpokal für die Belegung des dritten Platzes sowie eine entsprechende Siegerurkunde überreicht (unser Bild). Gerade auch im Hinblick auf den Neubau einer Freizeit- und Erholungsanlage und des hervorragenden Ergebnisses bei dem Wettbewerb könne Hunderdorf mit Recht als „sportliche Gemeinde“ bezeichnet werden, wurde betont.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1978


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Heute, Samstag, 13.45 Uhr, Treffen der Jugendgruppe und aller Festdamen vor der Kirche zur Probe.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1978


Hunderdorf. Seniorenwallfahrt: Montag, 20. 5., 7.30 Uhr, Abfahrt beim Pfarrheim nach Altötting.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1978


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 28, Mai, Fahrt zum Landesverbandsfest nach Osterhofen. Abfahrt um 7.15 Uhr beim Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1978


Der Herr über Leben und Tod nahm
Herrn Rudolf Unkrodt
unseren lieben und treuen Organisten, im Alter von 67 Jahren, während eines Verwandtenbesuches in Nordhausen am Harz/DDR durch plötzlichen Tod zu sich in die ewige Heimat. Die Pfarrfamilie Hunderdorf trauert in Dankbarkeit um den teuren Toten, der in drei Jahrzehnten gewissenhaft und selbstlos als Organist und Sänger sich dem kirchlichen Dienste verschrieben hatte.
Hunderdorf, den 25. Mai 1978
Im Glauben an das ewige Leben
Hans Hamberger
1. Vorsitzender des PGR
Kirchenpfleger
Franz Reitinger
Pfarrer
Seelenrosenkranz: Samstag, 27. Mai 1978, 18.30 Uhr. Eucharistiefeier: Sonntag, 28. Mai 1978, 9.30 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1978


Gemeinderatssitzung am Dienstag
Windberg.
Für Dienstag. den 30. Mai, 19.30 Uhr, im Schulhaus Windberg, wurde eine Sitzung des Gemeinderates anberaumt. Die Tagesordnung: 1. Annahme einer Geschäftsordnung. 2. Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit, 3. Unwetterschäden vom 19. Mai, 5. Ergänzung der ABM-Maßnahme und 6. Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.05.1978


Neun Schwerverletze bei zwei Unfällen
Der schwerste Wochenendunfall ereignete sich bei Steinburg: acht Schwerverletzte – Bei Perkam prallte Pkw gegen Baum

Straubing-Bogen. Keine Verkehrstoten gab es an diesem Wochenende im Landkreis Straubing-Bogen. Dafür ereignete sich aber am Sonntag gegen Mitternacht ein sehr schwerer Verkehrsunfall auf der Staatsstraße zwischen Hunderdorf und

Aus den Trümmern der zwei bei Steinburg zusammengestoßenen Wagen mußte insgesamt acht Schwerverletzte geborgen werden. Im Vordergrund der mit zwei Personen besetzte VW-Käfer dessen Dach Feuerwehrleute mit der Rettungsspreize aufschneiden mußten, um an die hilflos im Fahrzeug eingeklemmten Fahrer heranzukommen.

Steinburg, der allein acht Schwerverletzte forderte. Bei einem weiteren Unfall am Samstagmorgen war beim Bahnübergang in Perkam ein Personenwagen gegen einen Baum geprallt.
Ein Personenwagen aus dem Landkreis Dingolfing hatte — so die Angaben der Landespolizei am Sonntag – um Mitternacht kurz vor Steinburg einen vorausfahrenden Pkw überholt, war dabei ins Schleudern geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Wagen zusammengestoßen. Alle sechs Personen, die in diesem Fahrzeug saßen, wurden schwer verletzt. Eben-falls schwere Verletzungen erlitten die beiden Insassen des anderen Autos.
Der Aufprall war so heftig, daß beide Fahrzeuge total zertrümmert wurden. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Bogen, die mit zwei Fahrzeugen an den Unfallort geeilt war, konnte den Fahrer des mit zwei besetzten Personen Wagens nur mittels der Rettungsspreize aus dem Fahrzeugwrack befreien. Um an den im Fahrzeugwrack Auto eingeklemmten Fahrer heranzukommen, wurde das Dach aufgeschnitten. Die Feuerwehr sorgte auch für die Beleuchtung der Unfallstelle, um den Besatzungen der Notarztfahrzeuge die Hilfsmaßnahmen zu erleichtern.
Der zweite schwere Verkehrsunfall dieses Wochenende hatte sich am Samstagmorgen, kurz nach 4 Uhr, beim Bahnübergang in Perkam ereignet. Auf der Fahrt in Richtung Geiselhöring war ein Mann aus dem Landkreis wegen überhöhter Geschwindigkeit und infolge Alkoholgenusses kurz hinter dem Bahnübergang in Richtung Hirschling nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit der Beifahrerseite gegen einen am Straßenrand stehenden Baum geprallt. Schwerverletzt mußte der Fahrer mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus nach Straubing gebracht werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. …
Quelle: Bogener Zeitung, 29.05.1978


Gott, der Herr, nahm nach kurzer, schwerer Krankheit, am 26. Mai 1978, unsere innigstgeliebte Tochter, Enkelin und Nichte
Gabriele Schlecht
im Alter von 6 Jahren, heim zu den Engeln.
Eglsee, Deggendorf, Amberg, den 26. Mai 1978
In tiefem Leid:
Josef und Margit Schlecht, Eltern
Hermann und Maria Schlecht, Großeltern
Karl und Margarete Hammer, Großeltern
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Dienstag, den 30. Mai 1978, um 16 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.05.1978


Schützen beendeten ihre Saison
Adolf Kalischko Schützenkönig – Erich Kräh Vereinsmeister – Auch Jungschützen aktiv

Windberg. Mit einer gemeinsamen Abschlußfeier beendeten die Winith-Schützen ihre Schießsaison 1977/78. Dabei wurden die Sieger bei der Vereinsmeisterschaft, beim Königsschießen und sonstigen Preisschießen mit Pokalen und schönen Ehrenpreisen bedacht. Eingangs wurde auch eine Gedenkminute eingelegt für den

Die siegreichen Jungschützen (v. 1.). Wurstkönig Thomas Schneider, Schützenkönig Erwin Mühlbauer und Brezenkönig Armin Schneider.

tödlich verunglückten Jungschützen Dieter Feldbauer.
Nach der Begrüßung hielt Schützenmeister Edmund Laumer den Rückblick auf die zurück-gelegte Schießsaison 1977/78. 26 Schießabende fanden statt und 45 Schützen erfüllten das Soll beim Pflichtschießen. Laumer berichtete weiter, daß drei Mannschaften an den Schießrunden teilgenommen hätten. Die Damensonderrunde sei bereits abgeschlossen, wobei Josefine Scheitinger in der Einzelwertung den 4. Platz belegen konnte. Die Jugend nehme derzeit den beachtlichen 2. Tabellenplatz ein und das Seniorenteam stehe auf Rang fünf in der B-Klasse Donau. Der Dank des Schützenmeisters galt allen aktiven Vereinsmitgliedern.

Bei den Senioren gewannen (v. 1.): Karin Kräh (Wurstkönig), Adolf Kalischko (Schützenkönig), Ernst Böhm (Brezenkönig) daneben Schützenmeister Edmund Laumer.

Weiter informierte der Schützenmeister über die Erstellung der Hütte für Vereinsabende am Haimerlhof, wobei zahlreiche Vereinsmitglieder mit freiwilligen Arbeitsstunden mitgeholfen haben. Abschließend wies Laumer auf den zweitägigen Ausflug der „Winith-Schützen“ am 8. und 9. Juli nach Österreich/Zugspitze hin, zu dem Anmeldungen bei Hüttinger und Laumer möglich sind. Dank sprach Laumer auch noch dem Jugend- und Damenwart Erich Kräh sowie namentlich auch noch Reiner Holzknecht aus.
Dann nahm Schützenmeister Laumer die Proklamation der Sieger bei verschiedenen Schießwettbewerben vor und überreichte an die Gewinner Pokale sowie Ehrenpreise. Vereinsmeister wurde Erich Kräh; den zweiten Platz belegte Karl Scherz vor Edmund Laumer. Auf Rang vier und fünf folgten die Jungschützen Alfons Schroll und Erwin Mühlbauer. Beim Königsschießen holte sich Adolf Kalischko mit einem 105-Teiler den Titel des Schützenkönigs. Karin Kräh wurde mit einem 114-Teiler Wurstkönig und Ernst Böhm Brezenkönig mit einem 116-Teiler. Bei den Jungschützen wurde Erwin Mühlbauer Schützenkönig, Thomas Schneider Wurstkönig und Armin Schneider Brezenkönig.
Die Meisterscheibe gewann Edmund Laumer, gefolgt von Manfred Scherz und Erich Kräh. Beim Glücksscheibenschießen belegte Ludwig Buchs den 1. Platz, Karl Scherz den 2. Platz und Manfred Scherz den 3. Platz.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.05.1978


Dr. Moll sprach vor Eltern
Hunderdorf.
Bei der Begrüßung unterstrich der Vorsitzende des Kindergartenbeirates, Breu, daß die Gesunderhaltung der Kinder das größte Anliegen der Eltern sei und dieser Vortrag Hilfen, und Anregungen dazu biete. Dr. Moll ging auf Entwicklungsstörungen wie Minderwüchsigkeit, Übergröße und Fettsucht ein. In diesem Zusammenhang wies Dr. Moll darauf hin, daß an der Übergewichtigkeit der Kinder häufig die Eßgewohnheiten der Eltern die Schuld trügen. Sehr anschaulich wurde anhand von Dias der Unterschied von normal und fehlentwickelten Kindern gezeigt. Auch Fehler des Bewegungsapparates und Haltungsschäden wurden gezeigt. Besonderes Augenmerk wurde auf die richtige Entwicklung der Füße gerichtet.
Ein besonderes Kapitel wurde den Infektionskrankheiten gewidmet. So seien Schnupfen und Husten keine Erkältungskrankheiten, die von einer Unterkühlung herrühren, sondern Erreger würden diese Krankheiten übertragen. Erkranken Kinder nicht öfter als sechs- bis achtmal im Jahr an Schnupfen oder Husten, so sei dies durchaus normal. Kinder, die bei solchen Erkrankungen nicht im Bett bleiben wollen, sollten keinesfalls dazu gezwungen werden, weil die Bettruhe keinen Einfluß auf den Krankheitsverlauf habe. Bei Darminfektionen sei es sehr wichtig, dem Kranken viel Flüssigkeit in Form von Tee zu geben. Abschließend ging Dr. Moll noch einmal auf die typischen Kinderkrankheiten wie Masern, Scharlach, Röteln, Mumps, Windpocken und Keuchhusten ein, erklärte die Erkennungsmerkmale und den Ver-lauf dieser Krankheiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.05.1978


Hunderdorf. SV: Heute, Dienstag, 18.30 Uhr, Training in Bogen; anschließend Spielerversammlung bei Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.05.1978


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, wichtige Vereinsversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.1978


Schnell und unerwartet, verschied mein lieber Gatte, mein guter Vater, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Anton Holzknecht
von Windberg
früher Metzgermeister in Gießhübel/CSSR
geb. 4. 12. 1907 – gest. 30. 5. 1978
Windberg,
Nördlingen, den 31. Mai 1978
In stiller Trauer:
Fanny Holzknecht, Gattin
Reiner Holzknecht, Sohn
Maria Stark, Schwester
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute. Mittwoch, 17 Uhr, in Windberg. Trauergottesdienst am Donnerstag, den 1. Juni 1978, um 15 Uhr, in der Pfarrkirche Windberg, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.1978


Antrag auf Ausgleichszulage
Windberg/Neukirchen.
Die Anträge auf Ausgleichszulage 1978 sind eingetroffen. Antragsberechtigt ist, wer drei Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche bewirtschaftet und Rindvieh, Schafe oder Ziegen hält. Die Anträge können in den Außenstellen Windberg und Neukirchen zu den üblichen Amtszeiten gestellt werden Außerdem werden die Anträge auch bei der Verwaltung in Hunderdorf angenommen zu den Zeiten für Parteiverkehr. Die Anträge sind im Monat Juni zu stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.1978


Orgelkonzert in Windberg
Windberg.
Der Orgelkreis Windberg hat für das zweite Konzert der diesjährigen Konzertreihe am Sonntag, 4. Juni, 16 Uhr, den Solisten Franz Lörch, München eingeladen. Franz Lörch, 1936 in Hohenzollern geboren, machte das Musikstudium an der Kirchenmusikschule Regensburg, setzte dann das, Orgel- und Cembalostudium fort an der Staatlichen Hochschule für Musik in München bei den Professoren Richter und Stadelmann und studierte Kirchenmusik bei den Professoren Dr. Hafner, H. Wismeyer, Fr. Lehrndorfer. G. Bialas und M. Piper. Zum Studium der französischen Orgelmusik war der Solist 1969 Hospitant bei Prof. Segond, Genf. In Windberg spielt Franz Lörch Werke von Walther, Telemann, Bach, Mozart und Vierne. Programme sind am Eingang der Kirche erhältlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.1978


Windberg. KuSK: Heute, Donnerstag, 15 Uhr, Beteiligung an der Beerdigung des Vereinskameraden Anton Holzknecht auf dem Friedhof in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.1978


Hunderdorf. SV-Eisstockabteilung: Freitag, 2. 6., 19 Uhr, wichtige Versammlung bei gutem Wetter an der Asphaltbahn, ansonsten bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Freitag, 2. 6., 17.30 Uhr, Training, 18 Uhr, Freundschaftsspiel der Jugend gegen Mitterfels, jeweils in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.1978


Schützen unternehmen Ausflug
Großlintach.
Der Schützenverein unternimmt in diesem Jahr wieder einmal eine Tagesfahrt. Dieser Vereinsausflug führt von Lintach, wo der Start um 5.45 Uhr am Parkplatz des Gasthauses Schlecht erfolgt, nach Passau. Von dort aus will man eine Dampferfahrt ins Österreichische mitmachen. Es ist auch genügend Zeit zur Besichtigung und zu gemütlichen Aufenthalten in der Drei-Flüsse-Stadt eingeplant, Die Rückkehr erfolgt gegen 22.30 Uhr. An dieser Fahrt, zu der noch einige Plätze frei sind, können sich auch Nichtmitglieder beteiligen. Der Fahrpreis beträgt 25 DM, für Mitglieder die Hälfte. Anmeldungen sind im Gasthaus Schlecht unter gleichzeitiger Entrichtung des Fahrpreises oder bei Vorsitzendem Siegfried Attenberger, Tel. 09962/871, möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.1978


„Die Schweiz ist gastfreundlich”
Sportverein Hunderdorf war in Zürich — Sieger im Pokalturnier

Hunderdorf. Der Sportverein unternahm kürzlich einen gelungenen Dreitagesausflug nach Zürich. Dabei waren 50 Reiseteilnehmer, die von zwei Züricher Brauereien bewirtet wurden. Auch eine kostenlose Schiffahrt dem Züricher See war mit dem Ausflug verbunden. Bei den mit vier Mannschaften veranstalteten Fußballpokalturnier gewann der SV Hunderdorf den ersten Siegerpokal.
Nach der neunstündigen Fahrt wurde in den Außenbezirken von

Die beiden Siegermannschaften, der SV Hunderdorf (stehend) und die Brauerei-Mannschaft.

Zürich die Gelegenheit zur Besichtigung der gastgebenden Brauerei Hürlimann wahrgenommen. Die Betriebsführung wurde von Braumeister Wild vorgenommen, der auch anderweitig die deutschen Gäste aufmerksam betreute. Dabei war es für die meisten Teilnehmer das erstemal einen genaueren Einblick in den „Werdegang“ des Bieres zu bekommen.
Am Nachmittag fand dann ein Pokalturnier statt, an dem die Clubmannschaften der Brauereien Hürlimann, Wädenswill und die deutschen Gästemannschaften Brauerei Berliner Kindl und Sportverein Hunderdorf teilnahmen. Bei den spannenden Pokalspielen standen zum Schluß die gastgebende Mannschaft FC Hürlimann und der SV Hunderdorf punktgleich an der Spitze. Aus sportlich-kameradschaftlichen Gründen wurde der erste Platz an die deutschen Gäste aus Hunderdorf abgetreten. Bei der anschließenden Siegerehrung konnte Fußballabteilungsleiter Heinz Hentschirsch den Siegerpokal entgegennehmen. An diesem Ankunftstag hatte die Brauerei Hürlimann auch zu einem kostenlosen Mittagessen in der Brauereikantine und einem Abendessen im Restaurant Zeughauskeller in Zürich eingeladen.
Am Sonntag fuhr man auf Einladung der Brauerei Wädenswill auf dem Zürichsee mit einem Brauereischiff. Drei Stunden kreuzte man auf dem See und dabei konnte ein herrlicher Landschaftsteil der Schweiz besichtigt werden. Zudem gab’s auf Kosten der Brauerei einen Imbiß auf dem Schiff. Der folgende Nachmittag und Abend stand dann den Teilnehmern zur freien Verfügung, wobei die Gelegenheit genutzt wurde, Zürich etwas näher kennenzulernen. Die Reise in das Nachbarland Schweiz war für jeden Teilnehmer ein Erlebnis. Insbesondere war man beeindruckt von der Gastfreundschaft der Schweizer. Den Dank des Sportvereins sprach Abteilungsleiter Hentschirsch insbesondere den Brauereien Hürlimann und Wädenswill aus für die ausgezeichnet organisierten Veranstaltungen und die großzügige Bewirtung, wobei sich Hentschirsch mit jeweils einem kleinen Erinnerungspräsent verabschiedete.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1978


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 3. 6., ab 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim; Sonntag, 4. Juni, Wanderung zum Gartenfest nach Lintach. Treffpunkt 13.30 Uhr beim Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1978


Hunderdorf. KuSK: Sonntag, 4. 6., Teilnahme an der Fahnenweihe in Falkenfels; Treffpunkt 8 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1978


Hunderdorf. SV- Eisstockabteilung: Heute, Freitag, 19 Uhr, wichtige Versammlung bei gutem Wetter an der Asphaltbahn, ansonsten bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1978


Hunderdorf/Lintach. „Stammtisch Lintach“: Sonntag, 4. 6., 14 Uhr, Gartenfest beim Gasthaus Schlecht.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1978


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 3. 6., 7 Uhr, Treffen der männlichen Mitglieder zum Zelt-Aufstellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1978


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1978


Steinburg. FFW: Samstag, 3. 6., 19.30 Uhr, Kameradschaftsabend mit Verabschiedung von KBI St. Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1978


Steinburg. BRK: Samstag, 3. 6., Geburtstagsfeier des Mitgliedes Häusler. Treffpunkt 19 Uhr in Uniform bei Gruppenführer Vollstedt.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1978


60 Jahre bei der Feuerwehr
Hunderdorf.
Drei Kinder und vier Enkelkinder, Altbürgermeister Alfons Berger und Kommandant Häusler gratulierten Max Sperl am 30. Mai zu seinem 88. Geburtstag. Darüber freute sich der Jubilar, dem der Gang ins nächste Wirtshaus schon zu beschwerlich (zum Karten-spielen) geworden ist. 44 Jahre lebte Max Sperl auf der Sägemühle im Perlbachtal, arbeitete gerne und ist bescheiden alt geworden. Gern sitzt er auf der Bank vor dem Haus und betrachtet den Garten, den er jahrelang noch selber versorgen konnte, und erzählt aus frühester Zeit. 1914/18 war er als Kriegsteilnehmer in Frankreich und kam am Hl. Abend in die Heimat zurück. 1919 heiratete er und lebte mit seiner auch schon 82jährigen Frau bis 1962 auf der Sägemühle in Steinburg und zog dann nach Hunderdorf. Für 60jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Steinburg überbrachte ihm deshalb an seinem Geburtstag Kommandant Anton Häusler mit einer kleinen Abordnung die herzlichen Glückwünsche seiner Kameraden.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.06.1978


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Samstag, 11.30 Uhr, Spalierstehen. Treffpunkt Schulhaus. Aufstellungen für Spiele am Wochenende: Aushang im Kasten.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.06.1978


Gaishausen. FFW: Sonntag, 4. 6., 9 Uhr, Feuerwehrübung der Gruppe IV.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.06.1978


Die Polizei im Einsatz: … Unfallzeugen werden auch zu dem schweren Unfall mit neun Verletzten gesucht, der sich in der Nacht vom 27. zum 28. Mai zwischen Hunderdorf und Steinburg ereignete (wir berichteten). Hinter einem in den Unfall verwickelten grünen Audi fuhren mehrere Pkw-Fahrer, die Erste Hilfe leisteten. Die Polizeiinspektion Bogen bittet diese, sich mit ihr in Verbindung zu setzen (09942/1951). — Aus dem Hofraum eines landwirtschaftlichen Anwesens in Windberg wurde eine Zapfwelle eines Maishäckslers in der Zeit vom 31. 5., 18 Uhr, bis 2. 6., 15.30 Uhr gestohlen. Die PI Bogen bittet um Hinweise. …
Quelle: Bogener Zeitung, 05.06.1978


Hunderdorf. FFW: Für Ausflug am 27. Juni sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen bei Vorsitzendem Anleitner oder Kommandant Hartmannsgruber.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.06.1978


Die Polizei im Einsatz:
… Gestern mittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen Hunderdorf und Steinburg, als eine Radfahrerin nach links abbiegen wollte und dabei von einem in gleicher Richtung fahrenden Pkw erfaßt wurde. Sie wurde hochgehoben und mit dem Kopf durch die Windschutzscheibe geschleudert. Schwerverletzt wurde sie ins Krankenhaus Bogen eingeliefert. …
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.1978


Adolf Schlecht im Amt bestätigt
Windberg.
Am Samstagabend fand die Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins Windberg im Vereinslokal Amann statt. Vorsitzender Adolf Schlecht begrüßte die Anwesenden und dankte allen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Vereinsjahr. Es folgten die Jahresberichte von Schriftführer Karl Amann und Kassier Heribert Liebl, die sehr zufriedenstellend ausfielen. Anschließend hielt man eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder. Bei den Neuwahlen wurden gewählt: Adolf Schlecht, 1. Vorstand, Xaver Zwickenpflug, Stellvertreter, Karl Amann 1. Und Maria Liebl, 2. Schriftführer, Heribert Liebl, 1. Und Hans Müller, 2. Kassier, Vortänzer und Kassenprüfer sind Werner Amann und Walter Hornberger jun., Zeitungswart Hildegard Schlecht. Der wiedergewählte Vorstand dankte für das entgegengebrachte Vertrauen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.1978


FFW verabschiedete zwei verdiente Männer
Ehrenurkunden für KBM Werner Lang und KBI Stefan Mühlbauer — Glückwünsche für FFW-Kommandant Häusler

Steinburg. Zur Verabschiedung von Kreisbrandmeister Werner Lang (Mitterfels) und Kreisbrandinspektor Stefan Mühlbauer konnte Vorstand Alfons Berger anläßlich eines Kameradschaftsabends am Samstag im Bergersaal Kreisbrandrat Franz Köck (Niedermotzing), 1. Bürgermeister Karl Härtenberger mit Gemeinderat (Hunderdorf), die BRK-Ortsgruppe Steinburg, den

Kreisbrandrat Franz Köck überreichte KBM Werner Lang als Abschiedsgeschenk ein Bierkrügerl und die Ernennungsurkunde zum Ehrenkreisbrandmeister.

Heimat- und Fremdenverkehrsverein, die FFW Haid und die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg herzlich begrüßen.
Eine besonders festliche Note erhielt die am Samstagabend durchgeführte Kameradschafts-feier durch die Verabschiedung und Überreichung der Ehrenurkunden an KBM Werner Lang (Mitterfels) und KBI Stefan Mühlbauer (Siegersdorf), als Ehrenkreisbrandmeister und Ehrenkreisbrandinspektor auf Lebenszeit. KBR Franz Köck (Niedermotzing), der die Ehrungen dieser verdienstvollen Feuerwehrmänner vornahm, würdigte dankend das Wirken der beiden. Er überreichte ein Bierkrügerl und die Urkunden an die aus dem aktiven Dienst Scheidenden. Werner Lang wirkte bis zu seiner Wahl als Bürgermeister zehn Jahre als


KBI Stefan Mühlbauer bekam von ihm ebenfalls eine Ehrenurkunde mit der Ernennung zum Ehrenkreisbrandinspektor.

Kreisbrandmeister. KBR Köck gab weiter seiner Hoffnung Ausdruck, daß Lang wie auch die anwesenden Kreisräte Härtenberger und Adelheid Watzl die Belange der Feuerwehr im Kreistag unterstützen mögen. Nach der Entbindung von seinem Amt als KBM sagte Werner Lang: „Trotzdem werde ich auch weiter ein Feuerwehrmann bleiben“. Dies gilt auch für KBI Stefan Mühlbauer, der die Urkunde als Ehrenkreisbrandinspektor auf Lebenszeit aus der Hand von KBR Köck erhielt.
Vor der Gratulationsfeier zum 50. Geburtstag des Steinburger Feuerwehrkommandanten Anton Häusler spielte Georg Lindinger gekonnt auf. KBR Franz Köck überreichte dann dem Geburtstagskind das Buch „Das Leben unseres Schutzpatrons“ und wünschte ihm weiterhin aktive kameradschaftlichen Zusammenhalt, wobei er gleichzeitig auf künftige Gemeinschaftsaufgaben wie Erstellung zweier Löschwasserbehälter in Hunderdorf hinwies.
Altbürgermeister Alfons Berger lobte als Vorstand die vorbildliche Arbeit und den unermüdlichen Einsatz Häuslers und überreichte im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg einen Geschenkkorb, einen handgeschnitzten Florian und eine Urkunde. Maria Berger übergab dem Kommandanten als Altgastwirtin ebenfalls einen Geschenkkorb. „Unser Geburtstagskind ist seit zwölf Jahren im Vorstand ein aktiver Förderer des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins“, erklärte Geschäftsführer Johann Schreiner bei der Überreichung seines Präsents. Franz Rosenhammer (BRK Bogen) und Uwe Vollstedt (BRK-Ortsgruppe Steinburg), die ebenfalls mit Geschenken aufwarteten, wiesen auf eine über 20jährige Mitgliedschaft Häuslers im Roten Kreuz hin. Bürgermeister Karl Härtenberger bedankte sich auch im Namen des Gemeinderates für die Einladung. Zunächst würdigte Härtenberger die Verdienste des Ehrenkreisbrandinspektors Stefan Mühlbauer, der nicht nur mit allen Feuerwehrmännern, sondern auch mit den Gemeinden stets sehr gut zusammengearbeitet habe. Seine kameradschaftliche Art sei besonders hervorzuheben, betonte der

Bürgermeister Härtenberger (Hunderdorf) gratulierte Steinburgs FFW-Kommandanten Anton Häusler mit einem Zinnteller zum. 50. Geburtstag.

Redner. Der Dank des Gemeindeoberhauptes galt weiter einer jungen Feuerwehrgruppe, die das Leistungsabzeichen der Stufe 1 in Bronze erworben hatte. Der Bürgermeister verwies hierbei auf die Wichtigkeit einer guten Ausbildung. Anschließend gratulierte er dem 1. Kommandanten Anton Häusler zum 50. Geburtstag und überreichte ihm einen Zinnteller als Anerkennung für 17 Jahre Dienst am Nächsten als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg. „Damit ist viel Idealismus, Zeitaufwand und Liebe verbunden“, würdigte Härtenberger den verdienstvollen Feuerwehrmann. „Ich kann Ihnen versichern“, fuhr der Redner fort, „daß niemand an den Feuerwehren rütteln wird. Wir brauchen die Wehren auch als Vereine. Es kann sein, daß da und dort ein Umdenken erfolgen muß. Wir werden vernünftige und zweckmäßige Investitionen bei vier Feuerwehren in der Gemeinde Hunderdorf planen müssen. Auch eine Gleichbehandlung ist notwendig.“
Kommandant Anton Häusler bedankte sich für die anerkennenden Worte und die Präsente und gab seinerseits einen Überblick über die Geschichte der FFW Steinburg, wobei er Ehrenkreisbrandinspektor Stefan Mühlbauer besonders herzlich in seinen Dank einschloß und ihm eine Urkunde wegen seiner Verdienste um die FFW Steinburg überreichte. Dieser nahm dann die Übergabe der Besitzzeugnisse Stufe I an die junge Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg vor, deren Einsatzbereitschaft er lobte: „Wenn diese junge Mannschaft dieses Leistungszeugnis Stufe I erhält, dann besagt das, daß sie die Aufnahme in die Feuerwehr geschafft hat“, sagte er wörtlich. Ehrenkreisbrandinspektor Mühlbauer wies noch darauf hin, wie wichtig gute Geräte, gute Ausbildung und schneller Einsatz beim Brandfall seien.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.1978


Hunderdorf. Ski-Club: Donnerstag, 8. Juni, 19.30 Uhr, Versammlung in der Hütte zu Ahorn-wies.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.06.1978


Windberg. Rotes Kreuz: Freitag, 9. Juni, 20 Uhr, Dienstabend in der Hütte. Treffpunkt um 19.30 Uhr im Schulhof zu Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.06.1978


Lindfelderweg gesperrt
Hunderdorf.
Aufgrund des Festbetriebes beim Jubiläumsfest mit Fahnenweihe des Bayerwaldvereins ist der Lindfelderweg im Bereich vom Bahnhof bis zur Einmündung Friedenstraße für den gesamten Fahrverkehr von Freitagabend bis einschließlich Montag, 12. Juni, gesperrt. Die betroffenen Anlieger am Lindfelderweg haben Zufahrtsmöglichkeit nur vom Quellenweg/Bahnhofsiedlung her. Ebenso besteht in der Bahnhofstraße/Staatsstraße 2139 ein Parkverbot.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.06.1978


Der Bayerwaldverein ist nun zehn Jahre alt
Am Wochenende umfangreiche Feierlichkeiten und Weihe einer neuen Fahne – 50 Vereine kommen am Sonntag zum Festzug

Hunderdorf. Für vier festliche Tage wird übers Wochenende der Bayerwaldverein in Hunderdorf sorgen. In der Zeit vom Freitag, 9. Juni, bis Montag, 12. Juni, feiert der Verein sein zehnjähriges Bestehen mit Fahnenweihe, wobei auf der Festwiese in der Nähe des Bahnhofes auch ein Bierzelt- und Vergnügungsparkbetrieb erfolgt. Die Festlichkeiten stehen unter der Schirmherrschaft von Landrat Ingo Weiß. Beim Festzug am Sonntagmittag werden über 50 Vereine mitwirken.
Gegründet wurde der Bayerwaldverein im Jahre 1968 von Mitgliedern des damaligen Stopselclubs, wobei sich 15


Dies ist die neue Fahne des Bayerwaldvereins, die am Sonntag geweiht wird.

Gründungsmitglieder einfanden. Damals wurde zum 1. Vorstand Jakob Helmut und Stellvertreter Otto Hirtreiter gewählt. Die beiden standen dem Verein bis 1971 vor. Im Januar 1972 fand eine Neuwahl statt, bei der zum 1. Vorstand Helmut Lachinger gewählt wurde. Die im Juli erfolgte 2. Neuwahl brachte Hans Glas das Amt des 1. Vorstandes. Laura Baier wurde 2. Vorstand und Josef Leidl Wanderwart. Im August 1972 erfolgte auch die Gründung der Jugend des Bayerwaldvereins mit 18 Jugendlichen, wobei Jugendleiterin Elfriede Siedersbeck, Betreuerin Aloisia Hirtreiter und Gesangsleiterin Josefine Weindl waren. Hans Glas steht dem Bayerwaldverein bis heute in bewährter Manier vor. Seit 1974 fungiert als Wanderwart Hans Achatz, der seit 1975 auch 2. Vorstand des Vereins war. Seit Februar 1977 ist Hans Hamberger 2. Vereinsvorstand.
Recht aktiv hat sich der Verein auch im örtlichen Gemeinschaftsleben beteiligt, so bei zahlreichen kirchlichen und gemeindlichen Festanlässen. Markanteste Ecksteine in der Vereinsgeschichte sind die Errichtung des Waldkreuzes in Hoch (Juli 1973), die Errichtung von Totenbrettern in der Nähe des Waldkreuzes sowie die Aufstellung von zahlreichen Ruhebänken und die Markierung von Wanderwegen. Zudem wurde eine große Wandertafel am Bahnhof in Hunderdorf angebracht, die als Wegweiser für sechs Wanderstrecken dem Wanderer eine nützliche Hilfe ist. Nicht zu vergessen ist auch die Organisation von IVV-Wandertagen seit dem Jahre 1973, wobei jährlich mehrere tausend Wanderer die schöne Vorwaldlandschaft des Bayerischen Waldes um Hunderdorf kennenlernen konnten.
Am Sonntag Weihe der neuen Fahne
Zur zehnjährigen Bestehensfeier konnte für den Bayerwaldverein auch eine Vereinsfahne angeschafft werden, die von Pfarrer Franz Reitinger am Sonntag die kirchliche Weihe erhalten wird. Erfreulicherweise hat für die bevorstehenden Feierlichkeiten Landrat Ingo Weiß die Schirmherrschaft übernommen. Fahnenmutter ist Hannelore Hamberger. Der Festausschuß hat die nötigen Vorbereitungen getroffen, um ein attraktives Fest zu veranstalten und den Gästen aus nah und fern ein ansprechendes Programm zu bieten. Die neue Fahne des Bayerwaldvereins beinhaltet auf der Vorderseite das Kreuz am Waldrand, daneben die Totenbretter und darüber die Worte „Gott zum Gruß — Gut zu Fuß“. Die Rückseite beinhaltet das Motiv der „Mühlhiasl-Mühle“ in Hunderdorf, auf der nach Überlieferungen einst der bekannte Waldprophet „Mühlhiasl“ gewohnt hat. Zudem befinden sich im Kleinformat auf der Rückseite auch. noch das Wappen der Gemeinde Hunderdorf, eine Ansicht vom Pfarrzentrum und die Auf-schrift „Bayerwaldverein Hunderdorf 1968/1978“. Die Patenschaft hat der benachbarte Trachtenverein „dö gmüatlichen Waldler Windberg“ übernommen.
Umfangreiches Festprogramm
Beginnen wird das Fest am Freitag, 9. Juni, um 17.30 Uhr mit dem Standkonzert auf dem Schulplatz und dem anschließenden Auszug zum Festzelt. Abends im Festzelt erfolgt auch die Ehrung der Gründungsmitglieder. Zugleich ist der Freitag der Tag der Vereine, Firmen und Behörden. Am Samstag findet um 17.30 Uhr ein Standkonzert beim Vereinslokal Sandbiller statt, und für 20 Uhr ist ein großer Heimatabend im Festzelt vorgesehen, an dem die Trachtenvereine Windberg, Neukirchen und Hunderdorf, die Bayerwald-Vereinsjugend, die Geschwister Nirschl und die Landjugend mitwirken. Der Sonntag wird den Höhepunkt der Veranstaltungen bringen, wobei um 5.30. Uhr der Weckruf erfolgt und gegen 8 Uhr die teilnehmenden Vereine eingeholt werden. Um 9.15 Uhr ist die Aufstellung zum Kirchenzug bei der Festwiese. Der Kirchenzug erfolgt über die Bahnhofstraße und Hauptstraße (über Steckler) und nach dem Festgottesdienst (Beginn 10 Uhr) zurück über die Hauptstraße zum Mittagessen ins Festzelt. Um 14 Uhr beginnt der große Festzug durch den Ort, wobei der Weg über Bahnhofstraße/Staatsstraße, Hauptstraße (bei Kaldonek), Quellenweg, Fichtenstraße und Frieden-straße genommen wird. Beim nachmittäglichen Festzug werden mehr als 50 örtliche und auswärtige Vereine teilnehmen. Anschließend erfolgen die Bänderverleihung, die Festansprachen und ein gemütliches Beisammensein im Festzelt. Der Montag wird nochmals eine besondere Attraktion bringen, denn zum Festausklang ab 19 Uhr im Festzelt wird auch das durch Funk und Fernsehen bekannte Jodlerpaar Marianne und Michael auftreten.
Grußworte der Ehrengäste
„Das Geburtstagskind hat sich in zehn Jahren stattlich entwickelt. Der Bayerwaldverein Hunderdorf gehört zu den größten Vereinen seiner Art im Landkreis Straubing-Bogen. Der Verein hat viel für die Geselligkeit und die Erhaltung von Brauchtum in der Gemeinde getan und damit seinen Mitgliedern, aber auch der Gemeinde, großen Nutzen gebracht. Der 10jährige Geburtstag möge neuen Aufschwung geben. Insbesondere wünsche ich, daß weiterhin junge Leute sich bereitfinden, im Verein zu wirken. Für die festlichen Tage viel Freude.“
Ingo Weiß
Landrat

„Der Bayerwaldverein hat sich zur Aufgabe gemacht, Sitte und Brauchtum zu erhalten und zu pflegen. Durch Wanderungen soll das Kennenlernen unserer eigenen Heimat gefördert werden. Allen Gästen und Freunden des Bayerwaldvereins entbiete ich einen herzlichen Willkommensgruß. Möge das Fest innerhalb und außerhalb des Vereins neue Verbundenheit wecken und den Vereinsmitgliedern sowie der ganzen Gemeinde in guter Erinnerung bleiben. Dem Vereinsvorstand Hans Glas sowie allen Förderern des Bayerwaldvereins sei an dieser Stelle für die Aktivität und Unterstützung gedankt.“
Karl Härtenberger
1. Bürgermeister

Weitere Grußworte entbieten: Pfarrer Reitinger, 1. Vorstand Hans Glas sowie 2. Vorstand Hans Hamberger, ferner der 1. Vorstand Adolf Schlecht vom Patenverein „Dö gmüatlichen Waldler Windberg“ und die Wanderwarte vom Bayerwaldverein, Hans Achatz und Kathi Scheibenthaler.

Aufruf zur Beflaggung!
Hunderdorf. Anläßlich der Feier des zehnjährigen Bestehens durch den Bayerwaldverein in der Zeit vom 9. bis 12. Juni werden die Hau-eigentümer und Mieter gebeten, die Häuser zu beflaggen und zu schmücken. Dies gilt insbesondere für den großen Festzug am Sonntagnachmittag.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.06.1978


Der Bayerwaldverein Hunderdorf lädt ein zu seinem
10jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe
vom 9. bis 12. Juni 1978
unter der Schirmherrschaft von Landrat Ingo Weiß

Seit 1348 Schloßbrauerei Sattelpeilnstein
FESTPROGRAMM
Freitag, 9. Juni

17.30 Uhr Standkonzert auf dem Schulplatz anschl. Einmarsch ins Bierzelt
Tag der Vereine, Betriebe und Behörden
Ehrung von Gründungsmitgliedern
Samstag, 10 Juni
17.30 Uhr 20.00 Uhr
Standkonzert vor dem Vereinslokal Sandbiller
Großer Heimatabend im Festzelt
Sonntag, 11. Juni
5.30 Uhr Weckruf
8.00 Uhr Einholung der Vereine
9.15 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug (beim Festzelt)
10.00 Uhr Festgottesdienst und Weihe der Fahne
12.00 Uhr Mittagessen im Festzelt
13.30 Uhr Aufstellung zum Festzug (bei Festzelt)
14.00 Uhr Festzug durch den Ort, anschl. Festakt mit Bänderverleihung und gemütlichem Beisammensein im Festzelt
Montag, 12. Juni
ab 19.00 Uhr Festausklang mit dem Jodlerpaar Marianne und Michael (allseits bekannt von Funk und Fernsehen) und dem Conferencier der absoluten Spitzenklasse, Günter Fersch

Bierzelt- und Vergnügungsparkbetrieb — Zum Ausschank kommt das Märzen-Festbier der Schloßbrauerei Sattelpeilnstein — ff Wiesenschmankerl
Festkapelle: Eisenbahner-Kapelle Straubing
Quelle: Bogener Zeitung, 07.06.1978


Hunderdorf. KuSK: Freitag, 9. 6., 17.30 Uhr, Zusammenkunft beim Schulhof zum Auszug zur Festwiese, Sonntag, 11. 6., 8 Uhr, Treffen bei Betzlbacher zur Beteiligung am 10. Gründungsfest des Bayerwaldvereins.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1978


Hunderdorf. FFW: Freitag. 9. 6., 17.30 Uhr, Treffen beim Schulhof zum Auszug zur Festwiese. Sonntag, 11. 6., 8 Uhr, Treffpunkt bei Gasthaus Baier-Edbauer zur Teilnahme beim 10jährigen Gründungsfest des Bayerwaldvereins.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1978


Hunderdorf.  KLJB: Freitag, 9. 6., 17.15 Uhr, Beteiligung am Einzug ins Bierzelt, Treffpunkt: Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1978


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Bei gutem Wetter heute statt Gymnast Wanderung. Treffpunkt 19.30 Uhr an der Schule Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1978


Windberg. Trachtenverein: Freitag, 9. Juni, 17 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Vereinslokal Amann zur Teilnahme am Festeinzug in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1978


Meidendorf. Motorsportverein: Freitag, 9. 6., 20 Uhr, Monatsversammlung im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1978


Erdgasleitung soll tiefer liegen
Kühlraumbenützung neu geregelt — Kanalprojekt Steinburg gebilligt — Gemeinderat tagte
Hunderdorf.
Bei der kürzlich im Gemeindeamt Hunderdorf stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates galt es, die Entschädigung für die ehrenamtlich tätigen Gemeindebürger festzusetzen. Weiter bestanden von seiten der Gemeinde keine grundsätzlichen Einwendungen gegen die MEGAL-Gasleitung. Es wurde jedoch angeregt, die Leitungen tiefer zu legen als geplant. Ausgesprochen hat sich der Gemeinderat auch für die Einreichung des Kanalisationsprojektes Steinburg.
Eingangs wurde der vorgelegte Entwurf einer Geschäftsordnung beraten und nach entsprechender Ergänzung einstimmig angenommen. Hierin ist Grundsätzliches über den Geschäftsgang der Gemeinde enthalten. Einstimmig wurde noch eine Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts und über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Gemeindebürger angenommen. Hierin ist unter anderem ein Sitzungsgeld von 10 Mark je Sitzung für die Gemeinderäte festgesetzt. Weiterhin wurden einstimmig die Entschädigung für die ehrenamtlich tätigen Bürgermeister der Gemeinde festgesetzt. Bezüglich der Behandlung von Bauanträgen wurde mit 12 gegen 1 Stimme beschlossen, daß Bauanträge als laufende Angelegenheit vom Bürgermeister unterzeichnet werden können, sofern jedoch gemeindliche Belange berührt werden, seien die Bauanträge dem Gemeinderat vorzulegen.
Bekanntgegeben wurde auch das Schreiben und die Pläne für die Leitungen der MEGAL-Gasleitung. Dabei stellte der Gemeinderat fest, daß von seiten der Gemeinde keine Einwendungen gegen die 15 Leitungskreuzungen mit Gemeindestraßen oder öffentlichen Wegen bestehen. Bei der Hauptstraße in Gaishausen sei aber die Leitungsverlegung möglichst mit einer Durchpressung vorzunehmen. Bei Hauptentwässerungsgräben sei die Leitung tiefer zu legen, so daß der Mindestabstand Leitungsoberkante zur Wasserlaufsohle einen Meter betrage. Aufgrund der ungünstigen Böden (sumpfige Wiesen) sei auch beabsichtigt, im Bereich Staatsstraße bis zur Gemeindegrenze Mitterfels und der früheren Gemeinde Gaishausen eine Grundstücksentwässerung vorzunehmen. Im freien Gelände seien die Erdgasleitungsrohre daher ebenfalls tiefer zu legen, und zwar mindestens jeweils 1,20 m, gemessen von Leitungsoberkante bis Geländehöhe.
Die Vertreter der Gemeinde im Schulverbandsausschuß des Schulverbandes Hunderdorf wurden wie folgt bestimmt: Bürgermeister Härtenberger und die Gemeinderäte Heidi Watzl, Hans Hamberger, Hans Feldmeier und Xaver Reiner. Einstimmig beschloß der Gemeinderat, daß Notschlachtungen auch aus den ehemaligen Gemeinden Gaishausen und Steinburg in Hunderdorf stattfinden dürfen. Das Kaufangebot zu den Notschlachtungen soll vom Betroffenen jedoch nur in seinem unmittelbarem Ort und —soweit erforderlich — im benachbarten Bereich bekanntgegeben werden. Das gilt für den gesamten ab 1. Mai 1978 gebildeten Gemeindebereich Hunderdorf. Für Notschlachtungen aus anderen Gemeinden gilt weiterhin die bisherige Regelung, wonach die Unterbringung zwar im Kühlraum in Hunderdorf erfolgt, jedoch der Notschlachtungsverkauf in der Wohnsitzgemeinde stattfinden soll. Zur Absicherung der Kreuzung in Stetten wird im Benehmen mit der Landpolizei Bogen die Aufstellung eines Gefahrenzeichens mit dem Zusatz „Kreuzung“ befürwortet. Diese Regelung ist angebracht, damit die Pkw-Fahrer, die aus Richtung Bogen kommen, auf den unübersichtlichen Kreuzungsbereich aufmerksam gemacht werden.
Kenntnis konnte der Gemeinderat auch nehmen von der Bewilligung einer Teilzuwendung für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Hofdorf aus Kfz-Mitteln des Landkreises für das Jahr 1973 in Höhe von 89 000 Mark. Weiter wurde die Einladung des Bayerwaldvereins Hunderdorf zur Teilnahme an dessen 10. Gründungsfest vom 9. bis 12. Juni bekanntgegeben. Einstimmig hat sich der Gemeinderat auch für die Einreichung des Kanalisationsprojektes „Steinburg“ zur Prüfung und Aufnahme in die Finanzierungsliste ausgesprochen. Das Projekt wird über das Landratsamt dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf zugeleitet. Die Planung beinhaltet nur den Ausbau des Kanalnetzes. Über das Projekt Kläranlage wird erst entschieden, wenn die diesbezüglichen Planungen im Zusammenhang mit der Ortskanalisation Gaishausen geklärt sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1978


Hallenbad morgen geschlossen
Hunderdorf.
Das Hallenbad in der Schulanlage in Hunderdorf ist am morgigen Freitag geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1978


Vom Staat Finanzhilfe beantragt
Sie soll Unwettergeschädigten zugute kommen — Gemeinderat dankte der Feuerwehr
Windberg.
Bei der kürzlichen Sitzung des Gemeinderates wurde eine Geschäftsordnung angenommen und die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit festgesetzt. Bürgermeister Kleikamp informierte den Gemeinderat auch über die Unwetterschäden am 19. Mai auf den Gemeindestraßen und sprach dabei den Dank an die FFW Windberg aus.
Eingangs wurde der Geschäftsordnung für den Gemeinderat beraten und entsprechend auf die Verhältnisse der Gemeinde Windberg abgestimmt. Dann beschloß der Gemeinderat einstimmig, diese Geschäftsordnung anzunehmen. Darin ist Näheres geregelt über den Geschäftsgang in der Gemeinde, über den Sitzungsverlauf, wobei die Einladungen mindestens drei Tage vorher den Gemeinderäten zugestellt werden sollen. Dann wurde im Einvernehmen mit dem 1. Bürgermeister und dem 2. Bürgermeister die Entschädigung für die ehrenamtliche Tätigkeit als Bürgermeister festgesetzt. Weiterhin beschloß der Gemeinderat einstimmig, eine Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechtes und über die Entschädigung von ehrenamtlich tätigen Gemeindebürgern zu erlassen. Der vorgelegte und besprochene Entwurf der diesbezüglichen Satzung enthält insbesondere die Bildung der gemeindlichen Ausschüsse sowie ein Sitzungsgeld von 10 Mark für die ehrenamtlichen Gemeinderatsmitglieder und Festsetzungen über die Abgeltung von Reisekosten und Dienstausfallvergütungen.
Informiert wurde der Gemeinderat vom Bürgermeister auch über die durch die starken Regenfälle am 19. Mai aufgetretenen Unwetterschäden, wobei bei der Straße Windberg – Hl. Kreuz die Böschung abgerutscht war und bei den Ortschaften Dambach und Klostermühle Ausschwemmungen bis zu einem Meter Tiefe bei den Zufahrtsstraßen erfolgten Bei den Straßen Biehl, Netzstuhl Meidendorf und Staudach sind ebenfalls erhebliche Straßenschäden durch Abschwemmungen von Untergrund und Schottermaterial eingetreten. Auch Flurschäden sind im größeren Maße verursacht worden. Von seiten der Gemeinde wurde deshalb die Gewährung einer staatlichen Finanzhilfe an die Unwetterschädigten beantragt. Aufgrund der Unwetterschäden auf den Straßen sprach sich der Gemeinderat auch für die Ergänzung der ABM-Maßnahme aus, wobei zwei weitere Arbeiter zur Zuweisung beantragt werden sollen. Festgelegt wurde auch, daß der Bauausschuß zusammentritt und verschiedene Ortsbesichtigungen wahrnimmt. Aufgrund des Einsatzes zur Beseitigung der Unwetterschäden sprach Bürgermeister Kleikamp der Freiwilligen Feuerwehr Windberg mit Kommandant Haimerl seinen Dank aus.
Die von der Gemeinde angekaufte Heusonde soll künftig im Feuerwehrgerätehaus in Windberg untergebracht werden. Sie kann bei Bedarf beim Kommandanten Haimerl oder Bürgermeister Kleikamp angefordert werden. Ein Antrag der Feuerwehr Windberg zur Beschaffung von Schutzanzügen und feuerfesten Gummistiefeln wurde zur Kenntnis genommen. Zuerst ist zu prüfen, ob für diese Anschaffungen Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Bewilligt hat der Gemeinderat Windberg auch einen Zuschuß von je 100 Mark für den Spielkreis Windberg und den Wallfahrtsausschuß Hl. Kreuz.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1978


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Freitag, 17.30 Uhr, Treffen zum Festauszug. Ab 18.30 Uhr Zusammenkunft im Festzelt. — Am 15. 6. Spiel gegen Bundeswehr, am 16. 6. Saisonabschluß bei Sandbiller (Gartenfest).
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1978


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Freitag, 17.15 Uhr, Treffen beim Schulhof zum Auszug zur Festwiese.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1978


Steinburg. Imkerverein: Heute, Freitag, 20 Uhr, Imkerabend im Gasthaus Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1978


Windberg. Stammtisch: Heute, Freitag, Versammlung im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1978


Standesamtliche Nachrichten
Im Mai 24 Geburten, 18 Sterbefälle, aber nur vier Hochzeiten
Bogen.
Mit 24 Geburten, 18 Sterbefällen und vier Eheschließungen schloß das Standesamtsregister der Stadt Bogen den Monat Mai ab.
Geburten: … Am 15. Mai: Ein Sohn Peter dem Elternpaar Siegfried und Silvia Irene Jobst, geb. Schliersmair, wohnhaft in Hunderdorf, Bahnhofstraße 31 …
Sterbefälle: … Am 14. Mai: Der Kraftfahrer Johann Stettmeier, wohnhaft in Hunderdorf, Lindfeld, 58 Jahre alt. — Am 14. Mai: Der Steinhauer, zuletzt Rentner Franz Reitmeier, wohnhaft in Hunderdorf/Ehren, 65 Jahre alt. … Am 18. Mai: Der Schüler Dieter Johann Feldbauer, wohnhaft in Hunderdorf, Windberger Straße 17, 13 Jahre alt. …
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1978


Öffentliche Bekanntmachung:
Handelsregister:
Neueintragungen:

HRB 9266. 24. 5. 78. Poiger GmbH Bau- und Kunstglaserei, Windberg (Hs. Nr. 35 1/5), Gegenstand: Bauglaserei, Kunstverglasung, der Glasgroß- und Einzelhandel, der Handel mit Glasbausteinen sowie sämtliche im Betrieb einer Glaserei vorkommenden Arbeiten. Stammkapital: 20 000 DM. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 29. März 1978. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie die Gesellschaft gemeinsam. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Die Geschäftsführer Poiger Willibald, Glaser in Windberg, und Poiger Hannelore, geb. Maierhofer, Windberg, sind je alleinvertretungsberechtigt. Nicht eingetragen: Veröffentlichungsblatt ist der Bundesanzeiger. Sacheinlagen: Die Gesellschafter Willibald Poiger, Glaser in Windberg, und Hannelore Poiger, geb. Maierhofer, Windberg, bringen als Sacheinlage in Anrechnung auf ihre Stammeinlagen das bisher von ihnen geführte Unternehmen „W. u. H. Poiger“ nach Maßgabe der Eröffnungsbilanz zum 1. 4. 78 mit allen Rechten und Pflichten in die Gesellschaft ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1978


Großlintach. Schützenverein: Sonntag, 11. 6., 8 Uhr, Treffpunkt beim Vereinslokal wegen Fahnenweihe in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.1978


Windberg. FFW: Sonntag, 11. 6., Beteiligung an der Fahnenweihe des Bayerwaldvereins Hunderdorf. Treffpunkt um 8 Uhr im Gasthaus Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.1978


Windberg. Sportverein: Sonntag, 11.6., Beteiligung an der Fahnenweihe des Bayerwaldvereins Hunderdorf. Treffpunkt 7.30 Uhr im Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.1978


Steinburg. Heimat- und Fremdenverkehrsverein: Sonntag, 11. 6., 7.45 Uhr, Treffpunkt „Bergerbräu“ zur Abfahrt zum Gründungsfest des Bayerwaldvereins Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.1978


Steinburg. FFW: Sonntag, 11. 6., Treffpunkt 8.30 Uhr beim „Bergerbräu“ zur Abfahrt zum Gründungsfest des Bayerwaldvereins Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.1978


Elektro-Hieninger in neuem Anbau
Am Wochenende „Tag der offenen Tür“ – Vielfältiges Angebot an Elektroartikeln

Hunderdorf.
Mit einem Anbau hat die Firma Elektro Hans Hieninger in Hunderdorf, Bahnhofstraße 13, ihre Geschäftsräumlichkeiten erweitert, um den Interessenten eine bessere Übersicht und

Durch den Anbau konnte die Angebotspalette erweitert werden.

Vielzahl von Artikeln bieten zu können. Neben der Umgestaltung des Verkaufsraumes konnte eine zusätzliche Raumfläche von 40 qm geschaffen werden, die als Ausstellungs-raum dient. Dem Kunden können nun sämtliche gängigen Elektroartikel in übersichtlicher Reihenfolge gezeigt und auch vorgeführt werden.
Offizielle Eröffnung ist am heutigen Samstag. Aus diesem Anlaß ist am Sonntag, den 11. Juni, ein „Tag der offenen Tür“, wobei in der Zeit von 9 bis 18 Uhr Gelegenheit zur unverbindlichen Besichtigung des Verkaufs- und Ausstellungsraumes besteht.
Die breite Palette der Elektro-Artikel besteht aus Farbfernsehgeräten, Stereoanlagen, Plattenspielern, Kompaktanlagen, Rundfunkgeräten, Cassettenrecorder. Auch zahlreiche Elektro-Kleingeräte stehen in größerer Auswahl bereit. Das Angebot wird ergänzt durch Waschmaschinen, Kühlschränke, Gefriertruhen, Elektroherde, Staubsauger, Haartrockner, Küchenmix- und Schneidgeräte, Taschenrechner usw. Ansprechend ist zudem die Auswahl bei den Wand- und Deckenleuchten. Dabei ist Hans Hieninger bedacht auf kundenfreundliche Preise und gute Qualität. Das Elektrofachgeschäft bietet auch ein besonderes Plus für den Kunden, denn schneller und rascher Wartungs- und Reparaturdienst sind selbstverständlich. Der Unternehmer erklärte, daß auch für die WM ein besonderer Kundendienst eingerichtet wurde, so daß niemand im Fall des Falles auf die Spiele verzichten muß. Für „Spätüberleger“ kommt auch ein neues Farbfernsehgerät für die WM-Spiele noch nicht zu spät, denn prompte Auslieferung wird garantiert.
Hans Hieninger ist seit 1956 selbständig und arbeitet mit bekannten Markengeräte-Herstellern zusammen, so daß qualitativ hochwertige Geräteartikel auf dem neuesten Stand der Technik angeboten werden können. Auch an den jeweiligen Schulungen der Hersteller wird von seiten der Firma Hieninger teilgenommen, um so für den Kundendienst gerüstet zu sein. Neben dem Elektrohandel werden von dem Unternehmen auch sämtliche Elektroinstallationen ausgeführt. Das Unternehmen ist auch mit zwei Funkwagen ausgerüstet, so daß im dringenden Bedarfsfalle der Inhaber oder seine Mitarbeiter schnellstens erreicht werden können.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.1978


Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.1978


Nach längerer, schwerer Krankheit, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, verstarb am Freitag, den 9. Juni 1978, meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma und Schwester
FRAU THERESE DORFNER
geb. Simmel
von Breitfeld

im 67. Lebensjahr.
Breitfeld, Windberg, Bad Heilbrunn, Sandweg, München, Gaishausen, Steinburg, DDR, den 10. Juni 1978
In tiefer Trauer:
Josef Dorfner, Gatte
Josef Dorfner, Sohn mit Frau
Anna Auer, Tochter
Anita, Gabriele,
Cornelia, Sabine,
Enkel
Margarete Simmel, Schwester
Maria Simmel, Schwester
Fanny Meier, Schwester
Anna Fendl, Schwester
Hanni Sternal, Schwester
Josef Simmel, Bruder
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz am Sonntag, den 11. Juni 1978, um 14 Uhr in Windberg.
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Montag, den 12. Juni 1978 um 15 Uhr in der Pfarrkirche Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.1978

Bayerwaldverein Hunderdorf: Festschrift zum 10. Gründungsfest mit Fahnenweihe

Ein gelungener Festauftakt
Bayerwaldverein-Gründungsfest klingt heute aus – Ehrung von Vereinsmitgliedern

Hunderdorf. Das 10jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe des Bayerwaldvereins begann am Freitag mit einem Standkonzert und dem Auszug zur Festwiese. Am Abend ehrte der Bayerwaldverein seine Gründungsmitglieder und weitere verdiente Mitglieder. Der Samstag brachte einen gelungenen Heimatabend im Festzelt, wobei Gesangs- und Volkstanzeinlagen geboten wurden.
Begonnen hatten die viertägigen Festlichkeiten am Freitagabend

Sie wurden für langjährige Treue zum Bayerwaldverein Hunderdorf geehrt.

Mit einem schmissigen Standkonzert am Schulhof durch die Festkapelle „Eisenbahnerkapelle Straubing“. Anschließend folgte der Auszug zur Festwiese, an dem sich Bürgermeister Härtenberger, Pfarrer Reitinger, der Gemeinderat Hunderdorf sowie die örtlichen Vereine beteiligten. Im Festzelt zapfte der Bürgermeister den ersten Festbier-Banzen der Brauerei Sattelpeilnstein an. Gegen 20 Uhr begrüßte Vereinsvorstand Hans Glas alle Gäste aus nah und fern. Sein besonderer Gruß galt dem Patenverein, dem Trachtenverein Windberg, mit Vorstand Adolf Schlecht sowie Bürgermeister Härtenberger mit Gemeinderat. In seinen Grußworten sprach der Bürgermeister den Dank an die örtlichen Vereine für die zahlreiche Beteiligung am Festauszug sowie an den Jubelverein, der sehr aktiv sei, aus. Dann nahmen Hans Glas und Bürgermeister Härtenberger die Ehrung der Gründungsmitglieder des Bayerwaldvereins und von aktiven Vereinsmitgliedern vor.
Mit einem Erinnerungspräsent in Form eines Wandtellers wurden geehrt: Gründungsmitglieder: Helmut Jakob, Leopoldine Jakob, Helmut Lachinger, Georgine Lachinger, Richard Weinzierl, Franz Mühlbauer, Walter Thoma, Anton Eidenschink, Albert Scheibenthaler, Inge Henke, Werner Fischer, Otto Hirtreiter, Aloisia Hirtreiter, Xaver Dorfner, Xaver Obermeier, Anna Obermeier, Anna Knietsch, Manfred Siedersbeck. Verdiente Vereinsmitglieder: Laura Baier, Herbergsfamilie Sandbiller, Waltraud Stieglmeier, Georg Schneider, Arno Gerhardt, Elfriede Siedersbeck, Josefine Weindl, Hans Schaubeck, Isolde Ebert und Katharina Scheibenthaler.
Der Samstag brachte neben dem üblichen Vergnügungspark und Festzeltbetrieb einen großen Heimatabend im Festzelt, veranstaltet durch den Jubiläumsverein. Dabei wurde den zahlreichen Festbesuchern ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm geboten mit zahlreichen volkstümlichen Gesangs- und Volkstanzeinlagen. Dabei wirkten mit die Jugend des Bayerwaldvereins, der Paten-Trachtenverein Windberg, die Geschwister Nirschl, Trachtenverein Hunderdorf, Katholische Landjugend Hunderdorf, Trachtenverein Neukirchen und Waltraud Stiglmeier vom Bayerwaldverein. Es war eine gelungene Veranstaltung, die allgemeinen Anklang fand.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.1978


Ein gutes Mutterherz hat aufgehört zu schlagen
Der Herr über Leben und Tod nahm am 11. Juni 1978 unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante
FRAU EMMA PHILIPP
Bahnbeamtenswitwe aus Nieder-Ebersdorf/Sudetenland

im Alter von 88 Jahren nach längerem Leiden zu sich in die ewige Heimat.
Hunderdorf, den 12. Juni 1978
In tiefer Trauer:
Rudolf Philipp, Sohn mit Frau Gisela
Ursula Philipp, Enkelin
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 14. 6. 1978, um 16 Uhr in der Pfarrkirche zu Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Überführung am Dienstag, den 13. 6. 1978, um 19 Uhr und Sterberosenkranz.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.1978


Schlicht-Medaille wurde erstmals verliehen
Redakteur Dr. Rupert Sigl und Pater Dr. Norbert Backmund sind die ersten Träger – Feierliche Verleihung im Kreistag

Straubing-Bogen.
Die auf Anregung der Jungen Union geschaffene „Josef-Schlicht-Medaille“ wurde gestern während der Kreistagssitzung zum ersten Mal vergeben. Dr. Rupert Sigl (Straubing) und Pater Dr. Norbert Backmund (Windberg) sind die ersten Träger. Sie haben sich „um Heimat, Kultur und Brauchtum des Landkreises Straubing-Bogen besonders verdient gemacht“, wie


Landrat Ingo Weiß (Mitte, mit Urkunde) überreichte Dr. Rupert Sigl (rechts) und Pater Dr. Norbert Backmund (links) Josef-Schlicht-Medaille und Ehrenurkunde. Ganz links der Prior des Klosters Windberg, Pater Thomas Handgrätinger.

Landrat Ingo Weiß in seiner Laudatio betonte. Die Medaille soll einmal jährlich vergeben werden. Sie kann bis zu drei Personen jährlich, jedoch höchstens insgesamt 20 lebenden Personen verliehen werden. Die Medaille, die in Gold gearbeitet ist. zeigt auf der Vorderseite das Bildnis des Heimatschriftstellers Josef Schlicht und auf der Rückseite das Landkreiswappen. Beide Geehrte wurden für ihre Verdienste als heimatverbundene Schriftsteller ausgezeichnet. Dr. Rupert Sigl befaßte sich besonders mit der Erforschung des Lebens von Pfarrer Josef Schlicht und der Verbreitung seiner Werke, während sich Pater Dr. Norbert Backmund hauptsächlich mit der Geschichte des Klosters Windberg und anderer niederbayerischer Klöster befaßte. Es sei eine besondere Ehre für den Landkreis, solche Persönlichkeiten wie die beiden Geehrten auszeichnen zu dürfen, betonte Ingo Weiß. Sie hätten sich um Land und Leute bleibende Verdienste erworben. Die Josef-Schlicht-Medaille solle ein kleines Zeichen des großen Dankes sein, den der Landkreis Dr. Sigl und Dr. Backmund schulde. Weiß dankte auch Direktor Mühlbauer von der Kreissparkasse, die die Herstellung der Gold-Medaillen finanzierte.
In seiner Laudatio rühmte Landrat Ingo Weiß den „überaus wertvollen Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes der Vorväter“, den Dr. Rupert Sigl geleistet habe.
„Durch Dr. Sigl wurde unser großer Heimatdichter und Erzähler bäuerlichen Brauchtums, Pfarrer Josef Schlicht, wieder in Erinnerung gerufen. Dr. Sigl ist der wohl beste Schlicht-Kenner und Verwalter des großen Schlicht‘schen Erbes. Sein Buch „Blauweiß in Schimpf und Ehr. Lust und Leid“, das eine ausgezeichnete Zusammenfassung der wichtigsten Geschichten und Kulturskizzen Schlichts ist, kann als Beweis angeführt werden. Dieses Buch, das bereits 1877 von Schlicht herausgegeben wurde, spiegelt das altbayerische Volk insbesondere des Gäubodens und des Bayerischen Waldes wider.“
Nicht nur das Andenken an Josef Schlicht zeichne Dr. Sigl aus, fuhr Weiß fort, auch seine unzähligen Veröffentlichungen in der örtlichen und überörtlichen Presse charakterisierten ihn als hervorragenden Kenner und Förderer der Bayerischen Volkskunst und des Bayerischen Brauchtums. Als Schriftsteller und Verleger sei er nicht nur in Niederbayern, sondern über Bayerns Grenzen hinaus bekannt.
Durch die Herausgabe der Biographie „Dr. Sigl, Ein Leben für das Bayerische Vaterland“, erinnere Dr. Rupert Sigl an das Leben. Denken und Schaffen des Dr. jur. Johann Baptist Sigl aus Ascholtshausen, eines entfernten Verwandten.
Weit über Niederbayern hinaus bekannt seien seine fachkundigen Referate und Vorträge bei Heimatabenden und Veranstaltungen für das Brauchtum. In diesem Zusammenhang sei auch sein Wirken als Hauptredner bei Mundarttagungen zu sehen. Er kenne die Probleme und die Bedeutung der Mundartschreibung und trete deshalb für eine der Schriftsprache angenäherte Schreibweise ein. Dr. Rupert Sigl sei seit Jahren Redakteur des Straubinger Tagblattes. Fasse man sein Schaffen und Wirken für Heimat, Kultur und Brauchtum im Landkreis Straubing-Bogen zusammen, so könne man mit Gewißheit sagen, daß er allgemeines Ansehen genießt und das Erbe Josef Schlichts würdig vertritt.
Pater Dr. Norbert Backmund habe sich um Heimat, Kultur und Brauchtum im Landkreis Straubing-Bogen besonders verdient gemacht, betonte der Landrat. Er habe sich als Mensch, als Priester, vor allem aber auch als Wissenschaftler hohes Lob verdient.
Die Skala seiner Tätigkeit erstrecke sich von der Kirchen- und Klostergeschichte über die niederbayerische Heimatgeschichte und Volkstumsforschung bis hin zu den Phänomenen der Hellseherei und der Parapsychologie.
Pater Norbert Backmund habe sich neben seinen seelsorgerischen und klösterlichen Diensten in nunmehr 45jähriger wissenschaftlicher Tätigkeit um die historische Erforschung seines Ordens und speziell dessen Entfaltung in seiner Heimat bemüht. Die Ergebnisse seiner Arbeit lägen in mehreren Büchern und einer Vielzahl von Aufsätzen und Lexika-Artikeln vor. Dabei umspannten Untersuchungen zur Abtei Windberg und anderen niederbayerischen Klöstern, zur bayerischen Niederlassung der Chorherren-Orden, über auch zur gesamten abendländischen Ausbreitung seines Ordens, ein weites Feld der Betrachtung.
Weiß wörtlich; „Pater Norbert Backmunds dreibändige Ordensgeschichte der Prämonstratensermönche „Monasticon Praemonstratense“, in Latein geschrieben, ist allgemein als große wissenschaftliche Leistung anerkannt. In seinem Buch „Kloster Windberg, Studien zu seiner Geschichte“, das 1971 erschien, beschreibt er in Wort und Bild die Anfänge und den Werdegang des Klosters bis zur Gegenwart. Ein weiteres Werk Pater Norberts war die Geschichte des Klosters Windberg in den letzten Jahren vor der Säkularisation, herausgegeben im Jahre 1964. Unzählige Aufsätze und Beiträge über Heimat und Volkstum entspringen der Feder Pater Norberts. Wie Josef Schlicht schrieb auch Pater Norbert über das Volk, über Land und Leute. Durch Film- und Diavorträge sowie durch seine Vorträge bei Veranstaltungen der verschiedensten Vereine und Verbände bringt er seinen Zuhörern immer wieder das Brauchtum und die Kultur unserer Heimat näher. Pater Norbert vermittelt uns aber nicht nur Wissenswertes über unsere Heimat, sondern weiß auch über seine Begegnungen mit der fernen Welt zu erzählen. Immer wieder verließ Pater Norbert die Abgeschiedenheit des Klosters und wanderte hinaus in fremde Länder, von denen er seinen Zuhörern bei Vortragsveranstaltungen in faszinierender Weise und in den buntesten Farben zu berichten weiß.“
„Bekannt wurde Pater Norbert auch durch seine „Niederbayerischen Pfarreroriginale“, eine Lektüre, in der Lebenserfahrung, Menschenkenntnis und Menschenverständnis besonders stark zum Ausdruck kommen“ betonte Weiß.
Ein besonderes Wissensgebiet Pater Norberts sei die Parapsychologie, Hellseherei und Telepathie. Seine weithin bekannten Bücher, Vorträge und Veröffentlichungen machten ihn zu einer Koryphäe auf diesem Gebiet. Als „Pilzefachmann“ kenne er rund 250 verschiedene Pilze und stehe jedermann gerne mit fachmännischem Rat zur Seite. Doch nicht vergessen werden solle der Priester Pater Norbert, der die Belange Christi in dieser Welt vertrete. Trotz seiner Vielseitigkeit und seiner weitgespannten Verpflichtungen habe Pater Norbert die Berufung zum Priester stets ernst genommen.
Aufgrund seiner Leistungen zähle Pater Norbert heute zu den bedeutendsten und geachtetsten Persönlichkeiten seiner Heimat und sei einer Ehrung würdig.
Dem „Klassiker der Bayerischen Volkskunde“, Josef Schlicht, werde jetzt der Dank für seine lebenslange Sammlertätigkeit gezollt, meinte Dr. Rupert Sigl in seiner Festansprache. Im Namen aller, die keinen Dank ernteten für die unbezahlten Stunden der Heimatpflege, wolle er den Kreisräten danken, die ihn zum Paten Schlichts gemacht hätten. Mit dem Beschluß, die Schlicht-Medaille zu schaffen, sei eine Notwendigkeit erkannt worden. Schlicht sei zu seiner Zeit der typische Prophet im eigenen Land gewesen. Wegen seiner Aufzeichnungen habe man ihm sogar einen Ehrenbeleidigungsprozess angehängt. Nur außerhalb Bayerns sei er schon zu Lebzeiten anerkannt gewesen.
Heute sei jeder entweder Heimatpfleger oder Heimatverwüster, fuhr Dr. Sigl fort. Jeder stehe zwischen Tradition und Fortschritt. Der Substanzverlust der Dörfer werde beklagt und die Jugend und Kindheit auf dem Dorf verlaufe erlebnisarm. Etwas Gutes sei allerdings an der Nostalgie, meinte der Redner. Man spüre, daß man manches für die Zukunft retten müsse, was vom altherkömmlichen Volksleben zeuge. „Der Bauer spürte es, als sein letztes Roß vom geführt wurde.“ Die Stunde für Schlicht sei deshalb gekommen, weil unsere Industriegesellschaft in die größere Volksgesellschaft von Europa hineinwachse.
„Vergessen Sie in den Gemeinden vor die alten Flurnamen nicht“, forderte Dr. Sigl die Bürgermeister auf. „Geschichtsträchtige Bezeichnungen sollten nicht nur wegen eigener Unwissenheit fallengelassen werden.“ So solle man auch bei der Namensgebung von Straßen umsichtiger sein, meinte der Redner. Eine „Kant-Straße“ passe einfach nicht in ein niederbayerisches Dorf. Die Landbevölkerung scheine es allerdings nicht genug dem Städter gleichtun zu können, indem man immer mehr den Charakter des Dorfes vernichte. Die Einführung der Schlicht-Medaille sei ein bedeutendes Denkmal für Josef Schlicht, sie dürfe aber nicht dazu verleiten, zu meinen, man habe sich dadurch freigekauft von der persönlichen Verpflichtung zur Heimatpflege.
Pater Dr. Norbert Backmund schloß sich den Worten seines Vorredners an. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Ortsnamensgebung. Wenn zwei Orte wie Nieder- und Oberwinkling zusammengingen, dann solle man diesen doch einfach „Winkling“ nennen, forderte er. Kreisrat Ernst Hinsken gratulierte den Geehrten im Namen der CSU-Fraktion. Hinsken hatte als damaliger JU-Kreisvorsitzender 1977 die Anregung zur Einführung dieser Auszeichnung gegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.1978


Hunderdorf. SV: Donnerstag, 15. 6., 17.30 Uhr, Treffen am neuen Sportplatz in Bogen zum Spiel gegen die Bundeswehr. Freitage 16. 6., 19 Uhr, Saisonabschlußfeier (mit Frauen) bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.1978


Jugendleiter-Ausbildung soll besser werden
Hauptamtliche Mitarbeiter in der außerschulischen Jugendarbeit trafen sich in der Jugendbildungsstätte Windberg
Windberg.
Auf Einladung des Bezirksjugendrings Niederbayern und des Bayerischen Jugendrings trafen sich kürzlich in der Jugendbildungsstätte Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) kommunale und kirchliche Jugendpfleger zu ihrem ersten Arbeitstreffen im Jahr 1978. Ein erster Schwerpunkt war die Frage nach einer Verbesserung und Koordinierung der Ausbildung von Mitarbeitern in der außerschulischen Jugendarbeit. Vorrangig ging es dabei in der Diskussion um die Problematik, ob es überhaupt möglich und notwendig ist, die Ausbildung — sie wird größtenteils von den Jugendverbänden, kommunalen und kirchlichen Jugendpflegern sowie den Kreisjugendringen getragen – fachlich und inhaltlich auf einen „Nenner“ zu bringen.
Außerdem wurde immer wieder die Frage nach der sogenannten Flächendeckung bei der Ausbildung angesprochen, sowie das Alter der Jugendleiter und die vorhandenen notwendigen unterschiedlichen Verbandsziele mit in das intensive Gespräch miteinbezogen. Ziel dieses „Unternehmens“, das schließlich für den niederbayerischen Bereich angegangen wird, soll es sein, durch eine Qualifizierung der Ausbildung von Jugendleitern eine verstärkte öffentliche Anerkennung zu erfahren. Als erste Arbeitsschritte beschloß man, zunächst die vorhandenen Arbeitsunterlagen aus den Verbänden und Kreisjugendringen zu sichten und daraus evtl. ein gemeinsames Konzept zu entwickeln. Ein Vorschlag dazu, der von einer kleinen Gruppe ausgearbeitet wird, soll nach Rücksprache mit der Vorstandschaft des Bezirksjugendrings und den Verbänden bis zum Herbst 1978 vorliegen.
Im zweiten Tagesordnungspunkt informierte der Sekretär des Bezirksjugendrings, Benno Hofbrückl, ausführlich über seine bisherigen Tätigkeiten, wobei er insbesonders auf die Bereiche Beratung, Information, Schulung und Öffentlichkeitsarbeit einging. Neben einigen kleineren Informationspunkten über aktuelle jugend-, berufs- und medienpolitische Entwicklungen auf Landesebene, die von Mitarbeitern des Bayerischen Jugendrings, Soller und Sauter, gegeben wurden, befaßte man sich ausführlicher mit der Stellenbesetzung der kommunalen Jugendpfleger, in den beiden Regierungsbezirken. So konnte der zuständige Mitarbeiter im Bayerischen Jugendring, Niedermayer, über Niederbayern berichten, daß derzeit vier kommunale Jugendpfleger arbeiten, in einem Landkreis eine Stellenausschreibung erfolgt ist, in einer kreisfreien Stadt und in einem Landkreis noch in diesem Jahr kommunale Jugendpfleger eingestellt werden, zwei Landkreise zwar Planstellen geschaffen haben, aber voraussichtlich in absehbarer Zeit nicht besetzt werden, und in den Landkreisen Landshut, Rottal/Inn sowie in der Stadt Passau derzeit überhaupt keine Planstellen vorhanden sind. In persönlichen Gesprächen durch Mitarbeiter des Bayerischen Jugendrings sowie des Bezirksjugendrings mit Vertretern der KJR konnten wenigstens zunächst in Landshut und Rottal/Inn Gründe ausgemacht und erste Hilfestellungen gegeben werden. So wird zunächst versucht, in Landshut die Errichtung einer Geschäftsstelle mit einer Schreibkraft zu erreichen, und in Rottal/Inn wird die Vorstandschaft des Kreisjugendrings in nächster Zeit einen Antrag an den Kreistag auf die Errichtung einer Planstelle stellen. Es folgte eine selbstkritische Aussprache, vor allem zu der Frage, warum Politiker trotz einer gesetzlichen Verpflichtung sich nicht entschließen können, Mitarbeiter für die außerschulische Jugendarbeit anzustellen.
Im letzten Besprechungspunkt ging es um die Aufnahme von Jugendgruppen in die Kreisjugendringe, sowie um die öffentlich rechtliche Anerkennung von Jugendgruppen. Frau Sterr von der Geschäftsstelle des Bayerischen Jugendrings informierte zunächst ausführlich über die Aufnahmevoraussetzungen, so sei u. a. die Unabhängigkeit der Jugendgruppe gegenüber einem Erwachsenenverband zu garantieren, die Satzung des Bayerischen Jugendrings anzuerkennen und die demokratische Wahl der Leitungsorgane der Jugendgruppe zu gewährleisten, sowie jugendpflegerische Tätigkeit in ausreichender Breite zu vollziehen. In jedem Fall sei aber eine Beschlußfassung durch die Vollversammlung des KJR und eine Genehmigung durch den Landesvorstand des BJR erforderlich. Im Bereich der öffentlich rechtlichen An-erkennung von Jugendgruppen, die Voraussetzung für eine Förderung aus öffentlichen Mitteln ist, lauten die Kriterien, daß die Jugendgemeinschaft eine „dem Grundgesetz förderliche Arbeit leisten muß und eine zweckentsprechende, sachgerechte, wirtschaftliche Verwendung der Mittel gewährleistet sein müsse, sowie eine einjährige Bewährungsfrist und Gemeinnützigkeit in Ziel und Praxis nachzuweisen sind“. Nach diesen für viele Teilnehmer neuen Informationen „biß“ sich das Gespräch vor allem an der Frage über die Aufnahme von Jugendmusikgruppen fest. Insgesamt war man der Meinung, daß durch eine lasche Handhabung der Aufnahmekriterien die Kreisjugendringe an „politischer Kraft“ verlieren, da sie dann vielfach nur noch als finanzielle Melkkuh angesehen würden.
Die Tagung endete mit dem Beschluß, bei der Herbstarbeitstagung den Schwerpunkt „Jugendzentren“ zu setzen, und legte als Tagungsort Straubing fest.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.06.1978


Der Bayerwaldverein erlebte festliche Tage
Großer Festzug mit 55 Vereinen in Hunderdorf – Schirmherr war Landrat Weiß, Patenverein der Trachtenverein Windberg

Hunderdorf. Der Höhepunkt der viertägigen Festlichkeiten des Bayerwaldvereines Hunderdorf zu dessen zehnjährigen Bestehen bildete die feierliche Weihe der neuen Fahne durch Pfarrer Reitinger. Am Nachmittag bewegte sich ein langer Festzug durch die Ortshauptstraßen, wobei 55 örtliche und auswärtige Vereine für ein

Am letzten Wochenende konnte der Bayerwaldverein Hunderdorf sein zehnjähriges Bestehen feiern: Die Mitglieder des Ortsvereins beim Festzug.

farbenprächtiges Bild sorgten. Schirmherr Landrat Ingo Weiß, Staatsminister Alfred Dick und Bürgermeister Härtenberger sprachen Glückwünsche an den Jubelverein aus. Die gelungenen und gut organisierten Veranstaltungen wurden von auswärtigen Gästen des öfteren besonders hervorgehoben. Auch das Bayerische Fernsehen war anwesend.
Der Sonntag, der eigentliche Festtag, begann mit dem Weckruf. Ab 8 Uhr wurden die ankommenden Vereine, der Patenverein Trachtenverein Windberg „Dö gmütlichen Waldler Windberg“ sowie der Gemeinderat Hunderdorf eingeholt. Nach dem Einzug in die festlich geschmückte Pfarrkirche zelebrierte Pfarrer Franz Reitinger den Festgottesdienst, wobei ein-gangs auch der verstorbenen

Pfarrer Reitinger nahm die Weihe der Fahne vor, neben ihm Fahnenmutter Hannelore Hamberger.

Bayerwald-Vereinsmitglieder Fanny Weinzierl, Elmar Wacker, Willi Scheibenthaler und Karl Reichhardt gedacht wurde.
In seiner Festansprache sagte der Pfarrherr, die Fahne verpflichte zu treuer Gefolgschaft, die in Freud und Leid die Vereinsmitglieder zusammenhalten möge. Der Geistliche rief den Vereinsangehörigen zu ,.Bleibt treu dem guten alten Brauch eurer Heimat, bleibt treu dem guten alten christlichen Glauben eurer Väter“. Weiterhin sprach der Pfarrer aus, möge die neue Fahne Verpflichtung sein, den Namen der Gemeinde und der Kirche würdig zu vertreten bei auswärtigen Veranstaltungen. Dann erteilte Pfarrer Reitinger der neuen Fahne und den Fahnenbändern die kirchliche Weihe.
Anschließend übernahm Fahnenjunker Rudi Schlecht die schmucke Fahne und durch das Kreuzen der Fahnen zwischen dem Bayerwaldverein und dem Patenverein Windberg wurde treue Verbundenheit besiegelt. Als erste Zierde für die neue Fahne heftete Fahnenmutter Hannelore Harnberger nach einem Prolog ihr Erinnerungsband an; es folgten die Bänder der Fahnenbraut und der Festjungfrauen.
Im Namen des Bayerwaldvereins sagte 2. Vorsitzender Hans Hamberger allen Festdamen für das Überreichen der Bänder, und allen, die die Bänder gestiftet haben, herzlichen Dank. Besondere Dankesworte richtete Hamberger an Pfarrer Reitinger, an den Kirchenchor mit Chorleiterin Angela Amann, der den Festgottesdienst in großartiger Weise musikalisch umrahmte.

Eine Reihe von Ehrengästen war am Sonntag gekommen und marschierte beim Festzug mit.

Dann folgte der Auszug zum Festzelt. Dort begrüßte Hans Glas nochmals die teilnehmenden Vereine und besonders die Ehrengäste, Schirmherr Landrat Ingo Weiß, MdB Alois Rainer, Kreisrat Ernst Hinsken, stellvertretenden Landrat Buchner, Bezirksrat Ammer, die Bürgermeister Härtenberger, Lobmeier (Neukirchen) und Kleikamp (Windberg) sowie Heitzer (Bogen).
Landrat Ingo Weiß übermittelte die Glückwünsche an den Festverein. Weiß sprach auch Dankesworte an den Verein für dessen aktive Tätigkeiten zur Erhaltung des heimatlichen Brauchtums. Der Bayerwaldverein nehme einen bedeutenden Platz in der Geschichte der örtlichen Vereine ein und fördere das Gemeinschaftsleben. Der Schirmherr wünschte abschließend, daß sich auch die Jugend weiterhin im Verein zur Mitarbeit bekennen möge. Nur so habe der Verein Bestand und was wäre ein Ort ohne Vereine, meinte Weiß, der dem Festverein ein Landkreiswappen sowie eine Geldspende überreichte.
Bürgermeister Härtenberger entbot allen auswärtigen Vereinen und Gästen ein herzliches Willkommen. Er sagte, Heimat- und Bayerwaldvereine bräuchte man heute mehr denn je, wenn neben dem wirtschaftlichen Fortschritt die Kultur erhalten bleiben soll. Die Heimatvereine sollten dieses Erbe pflegen und schützen; sie dienten so der Volkskultur im besten Sinne. Das gehe, so Härtenberger, vom Wandern und Kennenlernen der schönen Heimat, von der Pflege alten Brauchtums bis zu Musik und Gesang in den örtlichen Vereinsgemeinschaften.
Ein Grußwort hatte auch Staatsminister Alfred Dick dem Festverein übersandt. Es unterstrich die Bedeutung der örtlichen Wandervereine. Weiterhin schrieb der Staatsminister wörtlich: „Die Wandervereine bieten den Wanderfreunden nicht nur die Möglichkeit, ihre Freizeit sinnvoll und gesund zu gestalten, sondern leisten darüber hinaus einen vorbildlichen Beitrag für den Schutz der Natur und Landschaft und die Pflege des heimatlichen Brauchtums. Dem Bayerwaldverein und seinen Mitgliedern gebührt für die aktive Arbeit und das erfolgreiche Wirken im Dienste der Wanderbewegung Dank und Anerkennung.“
Von seiten des Bayerwaldvereines wurde als Dank und Anerkennung Erinnerungsteller mit persönlicher Widmung überreicht an Schirmherrn Landrat Ingo Weiß, Fahnenmutter


Die Bänderverleihung schloß den Festzug ab. Hier erhält der Patenverein Windberg sein Ehrenband.

Hannelore Hamberger, Bürgermeister Karl Härtenberger, Pfarrer Franz Reitinger, Kirchenchorleiterin Angela Amann, Wanderwart Hans Achatz und die beiden Vorsitzenden Hans Glas und Hans Hamberger sowie die Festorganisatorin Katharina Scheibenthaler. Als persönliches Erinnerungsgeschenk überreichte die Fahnenmutter an Schirmherrn Ingo Weiß einen Zinnkrug.
Gegen 13.30 Uhr erfolgte die Aufstellung zum Festzug am Lindfelderweg. Angeführt durch ein Pferdegespann und eine Reitergruppe folgten die Festkapelle „Eisenbahner Straubing“ und 55 örtliche und auswärtige Vereine. Die Spitze des Zuges bildeten die Ehrengäste, der Festverein mit Fahnenmutter und Festjungfrauen, der Patenverein und anschließend folgten neben sämtlichen Ortsvereinen und örtlichen Verbänden zahlreiche Wander- und Heimatvereine. Dazwischen spielten die verschiedenen Kapellen. Den zahlreichen Besuchern, die die Straßen umsäumten, bot sich so ein farbenprächtiger Festzug durch den Ort. Im Festzelt folgte schließlich die Verleihung der Erinnerungsbänder an die anwesenden Vereine. Mit schmissigen Weisen spielte dann die „Eisenbahner -Kapelle“ zum gemütlichen Teil auf, der die Bayerwaldfreunde und die Gäste noch in mancher Stunde in froher Gemeinschaft vereinte.
Einen besonderen Abschluß fand das gelungene Gründungsfest am Montag. Hierbei hatte der Verein nochmals für eine besondere Attraktion gesorgt durch das Auftreten des bekannten Gesangduos „Marianne und Michael“, das mit einem bunten Programm alpenländischen Frohsinns, beliebter Melodien und viel guter Laune aufwartete und viel Anklang fand. Auch konnte Günter Fersch, Ansager, Humorist und Parodist, mit seinem Auftritt die Gäste begeistern. Eine besondere Überraschung bildete dabei die Anwesenheit eines Aufnahme-Teams des Fernsehens, das Aufzeichnungen für die Sendung „Unter unserem Himmel“ vornahm. Die viertägigen Festtage brachten großartig organisierte Veranstaltungen, wobei der Festausklang nochmals viel Stimmung brachte.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.06.1978


Windberger Jugend Turniersieger
Windberg.
Glänzend schnitt die Jugend des SV Windberg bei einem Asphaltstockturnier ab, das vor kurzem auf der heimischen Anlage durchgeführt wurde. Bei elf teilnehmenden Mannschaften belegten die Jungschützen den ersten Platz und gewannen so den ausgesetzten Pokal. Unser Bild zeigt die erfolgreiche Jugendmannschaft des SV Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1978


Ausflug der Winithschützen
Windberg.
Der Schützenverein Windberg unternimmt einen zweitägigen Vereinsausflug am Samstag/Sonntag, 8./9. Juli. Die Fahrt beginnt um 4 Uhr und führt über München nach Garmisch weiter zum Eibsee. Von dort geht’s mit der Seilbahn zur Zugspitze. Eine Wanderung zum „Münchner Haus“ schließt sich an, wobei von dort nach einem längeren Aufenthalt mit der Seilbahn nach Obermoos gefahren wird. Am Abend ist der Besuch eines Heimatabends vorgesehen. Der Sonntag bringt gegen 8 Uhr die Weiterfahrt nach Füssen zum Tegelberg, der sich eine Gondelfahrt auf den Tegelberg anschließt. Dann folgt die Besichtigung des Schloßes Hohenschwangau und die Möglichkeit zur Bootsfahrt auf dem Forchensee. Für diese Fahrt sind noch einige Plätze frei. Interessenten können sich bei Schützenmeister Edmund Laumer oder im Vereinslokal melden.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1978


Wochenendschulung für Jugendvertreter
Windberg.
Die Jugendbildungsstätte Windberg bietet nach der inzwischen überall erfolgten Konstituierung der neuen Pfarrgemeinderäte für die Jugendvertreter eine Wochenendschulung an. Bei diesem Seminar wird nicht Politik gemacht, auch nicht der Aufstand geprobt, sondern über Ziel und Aufgabe eines Pfarrgemeinderats nachgedacht. Mit Jugendlichen Vertretern soll über die eigenen Zielvorstellungen und Ideen, aber auch über die eigenen Ängste vor dieser neuen Aufgabe gesprochen werden. Dieses Wochenende soll mithelfen, daß die Jugendvertreter in ihre neue Aufgabe hineinwachsen und nicht schon bald zwischen den Stühlen „Pfarrer“ und “Gemeinde“ ratlos durchsacken.
Das Seminar beginnt am Freitag, 14. Juli, um 19 Uhr und endet am Sonntag, den 16. 7., mit dem Mittagsessen. Die Kosten betragen 25 Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1978


Hunderdorf. SV-Eisstock: Freitag, 16. 6., 20 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis; Freitag, 16. 6., ab 17.30 Uhr Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1978


Windberg. SV: Heute, 19 Uhr, Vereinsversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1978


Portrait der Woche
Roger van der Heijden

In aller Stille wurde am Mittwoch im Kloster Windberg der 50. Geburtstag eines Mannes gefeiert, dem 60 000 Jugendliche und junge Erwachsene bisher die Möglichkeit verdankten, an Bildungsmaßnahmen, Tagungen und Seminaren teilgenommen zu haben: Pater Roger van der Heijden. Maßgeblichen Anteil hatte Pater Roger nicht nur an der Sanierung des Klosters Windberg (er war mit der Planung und dem Umbau der alten Gemäuer beauftragt), sondern vor allem an der Entstehung der Jugendbildungsstätte Windberg. Als Geschäftsführer des Jugendhauses und der Jugendbildungsstätte hatte er mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, um den Jugendlichen die Möglichkeiten zu bieten, an einer sinnvollen Jugendarbeit teilzunehmen. Als Planer und Organisator sieht er seine Aufgabe mehr darin, Jugendarbeit zu ermöglichen, als sie durchzuführen. Dennoch kommen die Jugendlichen auch deshalb nach Windberg, weil sie wissen, daß sie in Pater Roger und seinen Mitbrüdern ehrliche Partner finden, die sich mit jedem einzelnen beschäftigen, ohne sich aufzudrängen. Pater Roger ist für seinen hintergründigen Humor bekannt, der besonders zum Vorschein kommt, wenn sich eine fröhliche Runde zu abendlicher Stunde unter den ehrwürdigen Klostergewölben zusammenfindet.
Roger van der Heijden wurde 1928 in Boerdonk in der Provinz Noord Brabant in Holland geboren. Nach dem Besuch der Volksschule besuchte er das Humanistische Gymnasium. 1950 trat er in die Prämonstratenserabtei Berne in Heeswijk ein. An der Hochschule der Prämonstratenser studierte er Theologie und Philosophie und wurde am 5. 8. 1956 zum Priester geweiht. 1957 schickte ihn sein Orden nach Niederbayern, an die Prämonstratenserabtei Windberg, um den Wiederaufbau und die Modernisierung dieses Klosters zu betreiben. Von 1957 bis 1958 nahm er an einem Pastoralkurs in Regensburg teil. Seine ersten Erfahrungen mit der Jugendarbeit machte er 1958 und 1959, als er in Gelsenkirchen in der Jugendarbeit tätig war. 1960 wurde er Kaplan in Bogen und Heimleiter des Lehrlingsheimes in Bogen. Von 1963 bis 1969 war er Leiter des alten Jugendheimes in Windberg. Drei Jahre gab er Religionsunterricht an der Realschule in Bogen, und ab 1970 war er Seelsorger an der Fachklinik für suchtkranke Frauen in Haselbach.
Im April 1970 wurde Pater Roger mit dem Umbau eines Teils des Klosters zum Jugendhaus beauftragt. Seiner Umsicht, seiner Energie und seinem persönlichen „Mit-Hand-anlegen“ war es zu verdanken, daß bereits 1971 die ersten Möbel aufgestellt werden konnten. Sportplatzbau, Ausbau der Kellerräume, Erweiterung der Bettenzahl und Eröffnung der Kegelbahn waren die weiteren Stationen, die der unermüdliche Pater Roger erfolgreich abschließen konnte.
Trotz seines weiten Aufgabenbereiches vom Baumeister bis zum Geschäftsführer und vom Pädagogen bis zum Priester, hat sich Pater Roger die innere Ruhe bewahrt. Es gibt kein Problem, das ihn aus dem Sattel werfen könnte. Allerdings kann er auch einmal in Rage geraten, so, als das Landratsamt wegen des Umbaus Schwierigkeiten machte, weil die Pläne nicht ordnungsgemäß genehmigt waren. „Fürchterlich geärgert“ hat er sich damals darüber, daß der Bau eingestellt wurde, ohne daß er jemals von einem Sachbearbeiter besichtigt wurde. „Man kann bei einer Altbausanierung einfach nicht vom Schreibtisch aus beurteilen, ob eine Feuerschutztür eingebaut werden muß oder nicht“, ist seine Einstellung dazu. Das größte Problem für die Jugendbildungsstätte sei, daß man für ein Jahr im voraus alle Termine fest vergeben müsse. „Es ist aber typisch für die Jugend, daß sie sich nicht auf ein Jahr festlegen kann. Deshalb passiert es oft, daß wir an Wochenenden nur halb besetzt sind, obwohl wir mehreren Gruppen absagen mußten, weil die gemeldeten Kurse kurzfristig abgesagt wurden.“ Andererseits sei es dann schwierig, für abgesagte Kurse Ersatz zu finden, weil die Gruppenführer im Landkreis auch nicht von heute auf morgen irgendein gemeinsames Wochenende organisieren könnten.
„Politisch bin ich eine Null“, meint Pater Roger verschmitzt, und betont: „Deshalb bin ich auch dagegen, daß die Pfarrer sich zu sehr politisch betätigen.“ Die holländische Staatsbürgerschaft habe er deswegen behalten, weil er als Holländer mit 65 Jahren eine Grundrente erhalte, auch wenn er fast nichts einzahle. „Denn auch wir müssen für unsere alten Tage sorgen.“ Das Rentenproblem sei im Kloster noch viel schlimmer als in der freien Wirtschaft. „Wir haben praktisch keinen Nachwuchs, der die ‚Klosterrentner‘ fortbringt.“ Das ist auch ein Problem für die Jugendbildungsstätte. Sie trägt sich finanziell nur solange, wie die Patres praktisch unentgeltlich arbeiten. „Das Personal, das wir einstellen müßten, wenn sich das Kloster zurückzieht, wäre viel zu teuer“, meint Pater Roger. Allerdings scheine es zur Zeit mit dem Nachwuchs bei den Prämonstratonsern wieder besser zu werden. Auch im Kloster Windberg wird natürlich die Fußballweltmeisterschaft verfolgt. Verständlicherweise ist Holland dabei favorisiert. Pater Rogers Tip lautet allerdings: „Deutschland wird mit 0:9 Weltmeister“. -hif-
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Da kann nichts passieren …
SEHR VIEL WERT ist den Windbergern ihr heiliger Nepomuk. Damit ihm auch von Auto-fahrern nicht passieren kann, wurde ein Verkehrsschild „Einfahrt verboten für Fahrzeuge aller Art“ unmittelbar an der Außenmauer der Nepomuk-Kapelle am Ortseingang angebracht …  -hif-
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Hunderdorf. SV-Skiclub: Samstag, 17. Juni, ab 19 Uhr gemütliches Beisammensein in der Skihütte Ahornwies; Sonntag, 18. Juni, ab 14 Uhr Hüttenbetrieb in Ahornwies.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Freitag, 19 Uhr, bei Sandbiller Saisonabschlußfeier für alle Mitglieder, Freunde und Gönner.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Hunderdorf. FFW: Samstag, 17. 6., Vereinsausflug. Abfahrt 7 Uhr bei Schmidbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 18.6., Fahrt zur Fahnenweihe nach Bodenmais. Abfahrt 7 Uhr beim Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Windberg. FFW: Morgen, Samstag, 19 Uhr, Beginn des Hüttenabends.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
Am Montag. 19. 6., findet um 19 Uhr im Sitzungssaal des Verwaltungsamtes eine Gemeinderatssitzung statt Die Tagesordnung: 1. Kläranlage Steinburg. 2. Einmündungs-Vereinbarung für Ortsdurchfahrt Hofdorf, 3. Gehweg in Steinburg, 4. Gemeindeweg Fl.Nr. 114 Steinburg, 5. Verschiedenes und Informationen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Vereinsmeisterschaft im Asphaltschießen
Hunderdorf.
Zum ersten Mal wurde auf der neuen Asphaltanlage die Vereinsmeisterschaft im Stockschießen durchgeführt. Nach der Auslosung der Mannschaften begrüßte Abteilungs-leiter Sachs die gemeldeten Schützen und wünschte dem Turnier einen guten Verlauf. Im Vereinslokal Sandbiller wurden dann die Preise übergeben. Die Wertung: 1. Hans Holmer, Hans Riepl, Emil Gerhardt und Wolfgang Riepl mit 12:2 Punkten. 2. Georg Hagn, Klaus Blasini, Alfons Niedermeier und Erwin Wild 10:4 Punkte. 3. Josef Biendl, Walter Gerhardt, Hans Fürtig und Xaver Anleitner mit 9:5 Punkten.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Die Gemeinschaftsversammlung tagt
Hunderdorf/Neukirchen/Windberg.
Am Dienstag, 20. 6., findet um 19 Uhr im Sitzungssaal der Gemeinde Neukirchen eine Gemeinschaftsversammlung statt. Die Tagesordnung: 1. Annahme einer Geschäftsordnung, 2. Festsetzung der Anteilsbeträge für Geschäftseinrichtung und Anschaffung, 3. Festsetzung der Miete für Geschäftsräume, 4. Telefonerstattung der Gemeinde Hunderdorf, 5. Beitritt der Verwaltungsgemeinschaft zum Bayer. Gemeindetag und zur Zusatzversorgungskasse, 6. Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1978


Hunderdorf. Bayerwaldverein: 25./26. Juni Beteiligung am Wandertag in Schwarzach. Anmeldung bei Frau Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute. Mittwoch, 18 Uhr, Treffen zum Training bei der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.06.1978


Nach Gottes heiligem Willen verschied schnell und unerwartet mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder und Schwager
Herr Karl Sykora
Rentner von Mitterfels (früher Christianberg – Böhmerwald)
geboren am 20. November 1910 – gestorben am 19. Juni 1978

versehen mit der hl. Ölung selig im Herrn.
Mitterfels, Au vorm Wald, den 19. Juni 1978
In stiller Trauer:
Maria Sykora, Gattin
Gerlinde Niedermeier, Tochter mit Familie
Resi Schießl, Tochter mit Familie
Maria Sykora, Schwester
Trauergottesdienst heute, Mittwoch, nachmittags 3 Uhr, in der Pfarrkirche in Mitterfels mit anschließender Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.06.1978


Hunderdorf. FFW: Samstag, 24. 6., Teilnahme am Fackelzug in Degernbach, Treffpunkt: 19 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer, Sonntag, 25. Juni, Beteiligung an der Fahnenweihe in Degernbach, Treffpunkt: 8 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.1978


Hunderdorf. KuSK: Sonntag, 25. 6., Teilnahme an der Fahnenweihe in Aiterhofen, Treffpunkt: 7.30 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.1978


Hunderdorf. KLJB: Freitag, 23. 6., 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Freitag, 23. 6., 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.1978

Steinburg. VdK: Sonntag, 25. Juni, 14 Uhr, Jahreshauptversammlung im Gasthaus Josef Solcher in Wegern.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.06.1978


Steinburg. FFW: Samstag, 25. Juni, 19 Uhr, Abfahrt mit Bus nach Degernbach ab Gasthof Höfelsauer — Berger. Sonntag, 25. Juni, 8 Uhr, Abfahrt nach Degernbach ab Gasthof Höfel-sauer Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.06.1978


Vereinsmeisterschaft wird ausgetragen
Windberg.
Am Samstag, 24. Juni, findet auf der Asphaltbahn in Windberg die Vereinsmeisterschaft des Sportvereins statt. Alle Mitglieder des SV können daran teilnehmen. Die Ein-schreibung beginnt um 12 Uhr am Sportplatz. Beginn des Turniers ist um 13 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.06.1978


Heusonde steht bereit
Hunderdorf.
Von seiten der Freiwilligen Feuerwehr wurde ein Heumeßgerät angeschafft, da von der Brandversicherung den Landwirten nahegelegt wurde, regelmäßige Prüfungen des Heustocks vorzunehmen. Bei Bedarf kann die Heusonde bei Kommandant Hartmannsgruber oder Vorstand Xaver Anleitner angefordert werden. Die Bedienung des Meßgerätes ist ein-fach und kann von jedermann vorgenommen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.06.1978


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 20 Uhr, Vereinsabend mit Volkstanzprobe im Gasthaus Sandbiller. Samstag, 15. Juli, Vereinsausflug nach Pottenstein (fränk. Schweiz) und Fichtelgebirge; Anmeldungen bei Vorstand Ernst Sacher.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1978


Kreszenz Drechsler 80 Jahre alt
Großlintach.
Am Donnerstag, 22. Juni, konnte die Austragslandwirtin Kreszenz Drechsler, geborene Schneider, Großlintach, die Vollendung ihres 80. Lebensjahres feiern. 1898• erblickte sie in Streitberg bei Loitzendorf das Licht der Welt und wuchs im Kreise mehrerer Geschwister auf. 1932 trat sie mit Josef Drechsler in der Pfarrkirche zu Oberalteich vor den Traualtar, um den Bund fürs Leben zu schließen. In der Ehe wurde eine Tochter geboren. Sie und die neun Enkelkinder sowie viele Freunde und Bekannte fanden sich beim Geburtstagskind ein, um ihr zum hohen Wiegenfeste zu gratulieren und auch für die weitere Zukunft viel Glück und Gottes Segen zu wünschen. Am Ehrentag erschien auch Bogens 1. Bürgermeister Sepp Deschl, um die Grüße der Stadt sowie des Stadtrates zu über-bringen (unser Bild).
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1978


Maria Neuhierl wird 90
Gaishausen.
Am Montag feiert die Landwirtswitwe Maria Neuhierl aus Gaishausen ihren 90. Geburtstag. Inzwischen ist sie nach einem Herzinfarkt in das Rot-Kreuz-Altenheim nach Plattling umgezogen. Maria Neuhierl, die bereits im Februar 1961 ihren Mann verlor, hat sich ihr Leben lang auf dem kleinen Anwesen in Gaishausen sehr abmühen müssen. Sie ist aber stets zufrieden gewesen und hat ihren Humor bis zum heutigen Tag behalten. Zur Zeit befindet sich die Jubilarin im Kreiskrankenhaus Plattling, da sie sich bei einem Sturz zwei Rippen gebrochen hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1978


Geschäftsgang der VG besprochen
Miete für Geschäftsräume festgesetzt — Informationsblatt in Bearbeitung
Hunderdorf/Neukirchen.
Im Gemeindeamt Neukirchen fand kürzlich eine Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf statt. Dabei ging es insbesondere um den Erlaß einer Geschäftsordnung, die Ablösung der Geschäftseinrichtung von den Mitgliedsgemeinden sowie die Festsetzung der Mieten für die Geschäftsräume. Neben den Bürgermeistern Härtenberger, Lobmeier und Kleikamp waren sämtliche Verbandsmitglieder der Gemeinden anwesend.
Eingangs wurde der vorgelegte Entwurf der Geschäftsordnung beraten und nach Ergänzung einstimmig angenommen. Hierin werden grundsätzliche Angelegenheiten des Geschäftsganges festgelegt. Die Sitzungen der Gemeinschaftsversammlung sollen künftig jeweils regelmäßig um 19 Uhr beginnen und möglichst an einem Donnerstag stattfinden, wobei den Mitgliedern die Einladung mindestens sieben Tage vorher zuzustellen ist. Die Sitzungen sollen turnusmäßig in den Sitzungssälen der Gemeinde Hunderdorf, Neukirchen und Windberg abgehalten werden. Weiterhin wurde aufgenommen, daß die Verwaltungsgemeinschaft Außenstellen in Neukirchen und Windberg betreibt. Der Gemeinschaftsvorsitzende Härtenberger berichtete anschließend über die bisher getätigten Anschaffungen von Einrichtungsgegenständen für die VG. Für die Ausstattung der Verwaltung wurden bisher 44 000 DM ausgegeben. Bezüglich des Ablösebetrages, der von den Mitgliedsgemeinden übernommenen Einrichtungsgegenstände soll ein Satz von 50 Prozent des derzeitigen Neuwertes der jeweiligen Gegenstände in Anrechnung gebracht werden.
Als Mietpreis. der von der VG angemieteten Räume wurde pro qm ein Betrag von 3 DM akzeptiert. Den gleichen Betrag erhalten die Gemeinden von der VG monatlich vergütet für die Benützung der Räume in den Außenstellen Windberg und Neukirchen. Für die Kosten von Heizung und Strom in den Außensprechstellen erhalten die Gemeinden in Windberg und Neu-kirchen von der VG eine jährliche Pauschale. Für Heizung und Strom im Bürgermeisterzimmer und Sitzungssaal im Verwaltungsamt Hunderdorf zahlt die Gemeinde Hunderdorf an die VG ebenfalls eine Pauschale. Festgelegt wurde auch, daß die Gemeinde Hunderdorf, die über keinen eigenen Telefonanschluß verfügt, die eingehenden Telefonrechnungen der VG zur Hälfte übernimmt. Diese Regelung gilt vorläufig für ein Jahr. Weiterhin wurde von Seiten der VG der Beitritt zur Zusatzversorgungskasse der Bayerischen Gemeinden, zum Bayerischen Gemeindetag sowie zum Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern beschlossen.
Weiterhin wurde der Entwurf der Verwaltung über das vorgesehene Mitteilungsblatt der VG an die Bürgerschaft bekanntgegeben. Es bestand Einverständnis mit dem Druck und der Versendung durch die Post an alle Haushaltungen, um so die Bürger über die Tätigkeit der VG zu informieren. Über die Herausgabe eines ständigen Gemeindeboten oder Mitteilungsblattes wird zu einem späteren Zeitpunkt beraten. Dann wurden grundsätzliche Angelegenheiten zum Geschäftsbetrieb der VG besprochen. Dabei wurde festgelegt, daß für grundsätzliche Vollzugsschreiben der Gemeinden der erste Bürgermeister der jeweiligen Gemeinde unterschreibt. Bei der VG und den Gemeinden eingehende Schreiben werden mit den Erledigungsschreiben zentral in Hunderdorf verwahrt. Kanalisationsprojekte, Erschließungsunterlagen, Bebauungspläne usw. werden bei der jeweiligen Mitgliedsgemeinde verwahrt, wobei möglichst eine Zweitschrift an das Verwaltungsamt abgegeben wird, um so eine ordnungsgemäße Aufgabenerledigung sicherstellen zu können. Bei Rechnungen für eine Mitgliedsgemeinde bestätigt der jeweilige Bürgermeister die sachliche Richtigkeit. Erst dann darf der Betrag zur Auszahlung gelangen.
Gebilligt wurden die Beschaffung von kleineren Einrichtungsgegenständen. Zugestimmt wurde auch dem Einbinden der sich in schlechtem Zustand befindenden Standesamtsbücher, wobei mit Kosten von ca. 3 000 DM zu rechnen i ist. Abschließend wurde noch die Aufwandsentschädigung für den ersten und zweiten Gemeinschaftsvorsitzenden der VG festgesetzt und über Personalangelegenheiten beraten.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.06.1978


Vorstandssitzung des VdK
Hunderdorf.
Der VdK-Ortsvorsitzende Rudolf Karl hatte zu einer Vorstandschaftssitzung eingeladen, auf der die Vereinsarbeit des abgelaufenen Halbjahres und die künftige Arbeit des Ortsverbandes Hunderdorf/Windberg besprochen wurde. Intensive Mitgliederwerbung und Halbtagsausflug waren weitere Beratungspunkte. Eingangs berichteten die Kassiere Anna Heilmann für Hunderdorf und Michael Zöllner für Windberg über die Kassenlage und die Mitgliederbewegung. 146 Mitglieder weist demnach der Ortsverein auf. Ortsvorsitzender Karl gab anschließend einen gerafften Rückblick über das Vereinshalbjahr und über das neue Rentenanpassungsgesetz.
Zum Abschluß wurde noch der jährliche Halbtagsausflug des VdK-Ortsverbandes konzipiert, nachdem viele Mitglieder diesen wieder wünschten. Auch der Delegierte für den nächsten Kreisverbandstag wurde festgelegt. Von der Vorstandschaft wurde noch die Möglichkeit besprochen, wie die Mitgliederwerbung intensiviert werden könnte. Man will den Kreisverband um Unterstützung bitten.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.06.1978


Abwasseranlagen-Projekt für die Ortsteile
Gehwegerneuerung in Steinburg – Mit Postkabelverlegung nicht gänzlich einverstanden – Aus dem Gemeinderat
Hunderdorf.
Bei der Sitzung des Gemeinderates im Gemeindeamt wurde beschlossen, eine Gesamtkläranlage für die Ortsteile Steinburg und Gaishausen zu planen, sowie ein Kanalisationsprojekt in Gaishausen zu erstellen. Gebilligt wurde auch der Neuausbau des Gehweges in Steinburg und eines Gemeindeweges in Steinburg. Eingangs wurde über die Kläranlage Steinburg und die Ortskanalisation Gaishausen eingehend beraten. Insbesondere auch im Hinblick auf die kommenden Abwassergebühren auch für diejenigen Haushaltungen, die nicht der öffentlichen Kanalisation angeschlossen sind, sprach sich der Gemeinderat einstimmig für ein Kanalisationsprojekt Gaishausen, Ehren und Unterwachsenberg aus. Mit dem Bau der Kläranlage und der Ortskanalisation kann erreicht werden, daß auch künftig das Bauen in Steinburg und Gaishausen zulässig sein wird.
Zugestimmt wurde auch der Einmündungsvereinbarung zwischen dem Straßenbauamt Deggendorf und der Gemeinde Hunderdorf bezüglich des Ausbaus der Einmündung der Gemeindestraßen in Hofdorf bei der Staatsstraße 2139. Diese wird berührt im Zuge des Straßenausbaus der Ortsdurchfahrt Hofdorf. Zugestimmt wurde auch dem Ausbau der Gehwege in Steinburg vom Anwesen Höfelsauer bis zur Bogenbachbrücke. Dieser Gehweg ist zu erneuern, da aufgrund der engen Straßenverhältnisse der bisherige Bürgersteig durch den dortigen Schwerverkehr der Staatstraße beschädigt wurde. Zur Deckung der Bauausgaben wird die Bewilligung von Mitteln aus der Kraftfahrzeugsteuer des Landratsamtes beantragt. Zusätzlich soll ein Antrag an das Straßenbauamt Deggendorf zur Finanzierung dieser Erneuerungsarbeiten gerichtet werden, da die Erneuerung dieses Gehweges auf den Verkehr auf der Staatsstraße zurückzuführen ist.
Aufgrund des Antrages der Anlieger auf Ausbau des Gemeindeweges Fl.Nr 114 der Gemarkung Steinburg faßte der Gemeinderat einstimmig den Beschluß, die Wegstrecke von ca. 150 m im Zuge der Baumaßnahme „Wirtschaftsweg Gaishausen — Au“ vorzunehmen. Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat auch darüber, daß für den Wirtschaftswegebau Lintach und Starzenberg die Baufirma mit dem Ausbau begonnen habe. Mit den Grundstücks-eigentümern sei Einverständnis erzielt worden, wobei jedoch den einzelnen Betroffenen noch mitgeteilt werden müsse, welche Flächen jeweils zum Straßenbau benötigt werden. Hierzu soll noch ein geeigneter Grundstückserwerbsplan erstellt werden. Kenntnis genommen wurde auch von den Einladungen zum Besuch des Steinburger Kirchweihfestes und des Sportschützenfestes in Neukirchen.
Mit Stimmenmehrheit beschloß der Gemeinderat, beim Neubau des Feuerwehrhauses in Gais-hausen die Tore aus Holz zu gestalten. Aufgrund des kostengünstigsten Angebotes erhielt die Schreinerei Paul Hornberger den Auftrag für die Fertigung der Fenster, der Türen und der Einfahrtstore. Einstimmig wurde auch beschlossen die Änderung des Bebauungsplanes Wegern durch Deckblatt Nr. 6. Dadurch wird die Baulinie bei einer Bauparzelle geringfügig verändert-
Das Deckblatt liegt im Verwaltungsamt Hunderdorf, Kirchgasse 8, zur öffentlichen Einsichtnahme auf.
Nicht einverstanden zeigte sich der Gemeinderat mit einer Postkabelverlegung in der Hochfeldstraße, wie es das Fernmeldeamt Regensburg beabsichtige. Es wurde Widerspruch erhoben, da im Bereich der Hochfeldstraße die gesamte Teerdecke mehrmals durchquert und einmal seitlich aufgegraben werden müßte. Gefordert wurde, daß in diesem Bereich, Kabelverlegung mittels einer Durchpressung vorzunehmen sei. Sollte diese Lösung nicht möglich sein, müßte auf Kosten des Fernmeldeamtes die gesamte Hochfeldstraße mit einer neuen Verschleißschicht versehen werden. Zur kommenden Landtagswahl am 15. Oktober bestand Einverständnis, in der Gemeinde Hunderdorf die drei Stimmbezirke aufrechtzuerhalten. Die Wahllokale sollen eingerichtet werden im Schulhaus in Hunderdorf, in der Schule Steinburg sowie in Schulungsraum des Feuerwehrhauses in Gaishausen. Bezugnehmend auf den Antrag der Jagdgenossenschaft Steinburg wurde zum Ankauf eines Planierschildes ein Zuschuß bewilligt. Mit der Zuschußzusage ist die Verpflichtung verbunden, daß bei Bedarf auch die Gemeinde das Planierschild benutzen darf.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.06.1978


Schulverbandsausschuß tagt
Hunderdorf.
Am Donnerstag, 29. Juni, 19 Uhr, findet im Verwaltungsamt Hunderdorf eine Schulverbandsausschußsitzung statt. Es stehen folgende Tagesordnungspunkte zur Behandlung an: 1. Wahl des Vorsitzenden des Schulverbandsausschusses, 2. Wahl eines Stellvertretenden Vorsitzenden.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.1978


Altglasbehälter wurde abgezogen
Hunderdorf.
Von der Vereinigung „Altglas-Wiederverwertung“ wurde aufgrund der ungenügenden Inanspruchnahme der aufgestellte Altglasbehälter wieder abgezogen. Die Bevölkerung wird gebeten, deshalb Altglas nicht mehr zur bisherigen Sammelstelle zu bringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.1978


Hunderdorf. SV-Skiabteilung: Freitag, 30. Juni, 20 Uhr, außerordentliche Jahresversammlung im Gasthaus Sandbiller (u. a. Neuwahl des 1. Abteilungsleiters).
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Mittwoch, 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.1978


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, kurze Dienstbesprechung bei Gruppenführer Vollstedt.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.1978


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Wochenversammlung im Gasthaus Amann. Anschließend Ausschußsitzung.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.1978


Geschäftsführer Otto Unger verabschiedet
„27 Jahre mit Hingabe die Geschäfte des VdK im Landkreis Straubing-Bogen geführt“ – Neuer Geschäftsführer des VdK, Oswald Maier, stellte sich in Steinburg vor

Steinburg. Bei der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Steinburg im Gasthaus Josef Solcher in Wegern konnte 1. Vorstand Anton Grüneisl als Referenten Kreisgeschäfts-Unger, Oswald Maier und viele VdK-Mitglieder begrüßen. Walter Reichardt gab einen knappen Jahresbericht des Vorstands und den

1. Vorsitzender Anton Grüneisl (rechts) überreichte dem scheidenden VdK-Kreisvorsitzenden Otto Unger (links) ein Präsent. Hinten Oswald Maier, neuer VdK-Geschäftsführer.

Bericht des Schriftführers. Kassier Hans Feldmeier erläuterte den Kassenstand. Kreisgeschäftsführer Otto Unger würdigte die Leistungen des VdK in den letzten 31 Jahren, nahm kritisch zu aktuellen Fragen Stellung und ehrte zahlreiche Mitglieder des Ortsverbandes mit Treueabzeichen. Nachdem Anton Grüneisl den am 1. Juli 1978 aus dem hauptamtlichen Dienst als Kreisgeschäftsführer scheidenden Otto Unger verabschiedet hatte, stellte sich als neuer Kreisgeschäftsführer des VdK Straubing-Bogen Oswald Maier vor.
Eine umfangreiche Tagesordnung stand auf dem Programm der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Steinburg, als 1. Vorsitzender Anton Grüneisl die Mitglieder, unter ihnen Altbürgermeister Alfons Berger und 3. BM Feldmeier (Einheitsgemeinde Hunderdorf), sowie die Kreisgeschäftsführer Otto Unger und Oswald Maier willkommen hieß. Schriftführer Walter Reichardt führte alle wahrgenommenen Termine auf, so die Teilnahme an den Jubiläumsfeiern des VdK in München und die Mitwirkung am gescheiterten Volksbegehren. Trotz der Todesfälle könne man den Mitgliederstand (39) des letzten Jahres halten. In einer Gedenkminute gedachte man der verstorbenen Mitglieder Heinrich Furmann (1. Vorstand), Maria Bugl, Anna Bernerd und Maria Schötz.
Positiv fiel der Kassenbericht durch Kassier Feldmeier aus. Nach den Einzelposten stellte Feldmeier das gute Ergebnis der Sammlung mit dem Motto „Helft Wunden heilen!“ heraus. Auf Anregung eines Mitglieds sprach sich die Versammlung erneut für Totenehrung durch Kranzniederlegung aus.
Otto Unger, der am 1. Juli in den Ruhestand tritt, hielt nach dem Kassenbericht ein aktuelles Referat und ehrte anschließend zahlreiche Mitglieder des Ortsvereins für zehn-, zwanzig- und mehr als dreißigjährige Mitgliedschaft im VdK. Zunächst sprach Otto Unger allen ehrenamtlich Tätigen und den zu ehrenden Mitgliedern den Dank des Kreis- und Laudesvorstandes aus, bevor er auf die Versprechungen vor und die Maßnahmen und Enttäuschungen der Rentner und Kriegsopfer nach den letzten Bundestagswahlen ausführlich einging. Auch ein Ministerrücktritt könne nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Kriegsopferrenten nur elf Dynamisierungen aus dem Bundeshaushalt im Vergleich zu 21 aus der Arbeiter-, Angestellten- und Unfallversicherung ausweisen werden, erklärte der Referent nachdrücklich. Nicht 7,2 Prozent, sondern nur 4,5 Prozent betrage die Anpassung, deren Bemessungsgrenze erst ab den Jahren 75/76/77 datiere, was einer Einsparung von 425 Millionen Mark gleichkommt, da das Jahr 1974 ausgeklammert wurde. Schließlich würdigte der scheidende Kreisgeschäftsführer die Leistungen des VdK und gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß das Erreichte, das in 30jähriger Aufbauarbeit Errungene, auch in den nächsten Jahren Bestand haben möge. Detaillierte Angaben über Einkommensbemessungsgrenzen, Grundrenten und Ausgleichsgrenzen und ergänzende Hilfen und ein Ausblick auf die Länder Österreich und Italien, die die Kriegsopfer und Sozialrentner mit einem 13. bzw. 14 Monatsgehalt besser stellen als die in der Bundesrepublik, folgten. Anträge bei Gehbehinderung könnten, lt. Bundesversorgungsgesetz, nichtmehr örtlich, sondern nur noch bei den Versorgungsämtern erfolgen. Da nur noch der eineinhalbfache Satz zugrunde gelegt werde, seien auch im Rahmen der Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung spürbare Härten eingetreten.
Als letzte Amtshandlung einer 27jährigen verdienstvollen Tätigkeit als Kreisgeschäftsführer zeichnete Otto Unger 18 Mitglieder des Ortsverbandes des VdK für über 30-, 20- und zehnjährige treue Mitgliedschaft mit Treueabzeichen und Urkunden aus. Dies sind- Max Schötz, Johann Schindlmeier, Klara Malchartzek, Franziska Hermann, Alois Fürst, Josefine Feldmeier, Johann Engl, Josef Ecker, Johann Dietl, Maria Diewald, Anna Breu, Anton Grüneisl, Anna Steckler, Franziska Huber, Ludwig Berger, Ludwig Kapfenberger, Josef Solcher und Anna Schneider.
Mit einem Präsent ehrte der 1. Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Steinburg, den am 1. Juli in den verdienten Ruhestand tretenden Kreisvorsitzenden, der 27 Jahre unermüdlich für die Belange des VdK und seiner Mitglieder eingetreten sei. Otto Unger habe sich wie kaum ein anderer voller Hingabe und Pflichterfüllung für die Kriegsopfer seit 1947 eingesetzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.1978


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Freitag, 30. Juni, Tag der Vereine beim Schützenfest Neu-kirchen. Abfahrt bei Sandbiller um 19 Uhr. Am Samstag, 1. Juli, Tag der Vereine in Steinburg. Abfahrt 19 Uhr bei Sandbiller. Am Sonntag, 2. Juli, Schützenfest in Neukirchen, Abfahrt bei Sandbiller um 7.30 Uhr (Vereinskleidung).
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1978


Vereinsoffene TT-Meisterschaft
Hunderdorf.
Die Vorstandschaft der Tischtennisabteilung lädt alle Mitglieder und Tischtennisbegeisterten zu ihrer Vereinsmeisterschaft am Samstag, 1, Juli, 13.30 Uhr, in der Schulturnhalle ein. Bei ausreichender Teilnehmerzahl werden Schüler- und Jugendwettkämpfe gesondert ausgetragen. Teilnehmermeldungen ab 13.30 Uhr in der Schulturnhalle.
Für die vier Erstplazierten der einzelnen Altersklassen gibt es Pokale oder Medaillen. Ferner stehen heuer erstmals für die Wettkämpfe u. a. zwei neue vereinseigene Tischtennisplatten zur Verfügung, Nach Ende der Wettkämpfe ist die Ehrung der Sieger vermutlich im Vereinslokal Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1978


Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1978


Stammtischgemeinschaft Dorfner
Windberg
2-Tagesfahrt ins Salzkammergut am 1. u. 2. Juli 1978

Abfahrt Windberg am Dorfplatz um 4.30 Uhr, Hunderdorf bei Sandbiller um 4.45 Uhr, Hofdorf (Gasthaus Deschl) um 5.00 Uhr, Hofweinzier um 5.15 Uhr, Bogen am Bahnhof um 5.30 Uhr, Straubing am Postamt um 6.00 Uhr. — Interessenten können sich bei Dorfner, Windberg, noch anmelden. Telefon 09422 / 1681.
Fahrtkosten mit Übernachtung, Frühstück und Abendessen 30.— DM. Anmeldeschluß Freitag, den 30. 6, 1978, um 18 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1978


Wer baut wo und was im Landkreis?
Aufstellung über die im Monat Mai beim Landratsamt eingereichten Baugesuche

Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf:
Gemeinde Hunderdorf: Adolf Sandbiller, Erstellung eines 2. Ausganges im Gasthaus Mühlbauer; Fa. Nolte Möbel KG, Werk- und Lagerhallen; Franz Lehner, Riegelberg 41, Wohnhaus mit Garage; Josef Schütz, Starzenberg, Bauliche Änderungen am Wohnhaus; Johann Engl, Stetten, Jauchegrube; Georg Pflügl, Stippich, Neukirchen, Wohnhaus; Heinz Schleier, Wieblinger Str. 49, Eppelheim, Erweiterung der Schafstallung; Johann Woitsch, Alrainerstr. 23/IV, München 70, Überdachung der Terrasse und Ausbau des Dachgeschosses; Elisabeth Geiger, Bahnhofstr. 51, Gartenhäuschen

Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


„Um die Gemeinde verdient gemacht“
Großangelegte Feier zum 50. Geburtstag von Pfarrer Reitinger

Hunderdorf. Unter großer Beteiligung der Vereine und der Bürger beging Pfarrer Franz Reitinger die Feier seines 50. Geburtstages. Ein festlicher Zug bewegte sich in den Abendstunden zum Lokal Sandbiller, angeführt von der Musikkapelle der „Jäger der Grafen von Bogen“. Dort fand eine eindrucksvolle Feier mit einem bunten Programm statt.
Nach dem Standkonzert vor dem Pfarrhof beglückwünschte der

Pfarrer Reitinger konnte viele Glückwünsche entgegennehmen

Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Hans Hamberger, den „allseits beliebten Pfarrherrn“ im Namen der Anwesenden zu seinem Jubelfest. Prior Thomas und Pater Norbert von den Patres des Klosters Windberg waren ebenfalls erschienen, um ihrem Mitbruder zu gratulieren. 23 Ortsvereine mit ihren Vorsitzenden, die Vertreter der Volksschule, Bürgermeister Härtenberger mit seinem Gemeinderat, der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung schlossen sich dann zu einem Festzug zusammen, der angeführt von der Musikkapelle zum Festlokal Sandbiller marschierte. Ein Spalier der Jugend des Bayerwaldvereins empfing dort den Pfarrherrn.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger begrüßte besonders den Jubilar. In seiner Rede sprach er die gute Zusammenarbeit zwischen dem Pfarrer, der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat an. In seiner erst zweijährigen Tätigkeit in Hunderdorf habe der Jubilar die Herzen seiner Pfarrangehörigen gewonnen. Dies sei besonders am guten Kirchenbesuch sichtbar geworden. Trauungen und Taufen würden wieder mehr als bisher in der Pfarrkirche abgehalten. Er würdigte auch die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, die ihren Pfarrer gern bei den Versammlungen sähen. Als besonderen Dank überreichte er ein gemeinsames Geschenk aller Vereine und Verbände, einen Wandteppich.
Bürgermeister und Kreisrat Härtenberger würdigte den Pfarrherrn als Persönlichkeit und Geistlichen und meinte, Pfarrer Reitinger sei ein Seelsorger, wie ihn sich viele wünschten. Im Namen der Gemeinde und des Gemeinderats gratulierte er ihm zu seinem Geburtstag und wünschte dem Jubilar noch viele segensreiche Jahre in der Pfarrei Hunderdorf. Rektor Czerwenka überbrachte die Glückwünsche des Lehrerkollegiums. Er dankte dem Pfarrer für die gute Zusammenarbeit in der Erziehung und Bildung der Schulkinder. Er wünschte ihm auch weiterhin viel Freude in der Schule mit den ihm anvertrauten Klassen und Kindern.
Pfarrer Reitinger äußerte in seiner Dankesrede die Überraschung über die große Feier, mit der er nicht gerechnet habe. Er finde zwar die Zahl 50 für eine runde Zahl, glaube aber nicht, daß sie Anlaß zu einer so überschwenglichen Feier sei. Er dankte allen Vereinen und ihren Vorständen und allen Anwesenden für ihr Erscheinen. Besonderen Dank zollte er dem Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Hamberger, der die Feier meisterlich organisiert und durchgeführt habe. Seinen Dank gab er auch weiter an die vielen Akteuere der Gratulationscour. Er versprach auch, weiter mit viel Freude sein Amt als Seelsorger der Gemeinde Hunderdorf auszuführen. Die Musikkapelle der „Jäger der Grafen von Bogen“, Lieder der Kinder, des Bayerwaldvereins und der Katholischen Jugendgruppe, das „Wölfl-Duo“, die „Jodlerin Waltraud Stieglmeier“ und ein Gedicht der Schülerin Hentschirsch umrahmten die Feier.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


Hunderdorf. SV/TT: Heute, Freitag, 18 bis 20 Uhr, Training in der Schulturnhalle. Samstag, 13.30 Uhr. Vereinsmeisterschaft in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


Hunderdorf. Bayerwaldvereine: Sonntag. 9. 7., Beteiligung am Wandertag in Parsdorf-Feldkirchen (bei München). Abfahrt mit Omnibus um 5 Uhr bei Sandbiller. Anmeldung bei Scheibenthaler bis 4. Jul.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


Hunderdorf. KuSK: Sonntag, 9. 7., Beteiligung an der Fahnenweihe in Leiblfing. Treffpunkt 7.30 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 20 Uhr, Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis. Heute, Freitag, ab 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


Steinburg. FFW: Heute, Freitag, 18 Uhr, Einzug ins Bierzelt. Samstag: 19 Uhr Teilnahme am Tag der Vereine und Betriebe. Sonntag: 8 Uhr Abfahrt Bergerbräu zum Schützenfestzug in Neukirchen. 19 Uhr: gemütliches Beisammensein anläßlich des 50. Geburtstages von Pfarrer Franz Reitinger im Bierzelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


Meidendorf. Schützenverein: Samstag. 1. 7., Busfahrt nach Furth im Wald zum Waldfest. Abfahrt 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


Meidendorf. MSC: Heute, Freitag, 18 Uhr, Treffpunkt Bergerbräu Steinburg mit Clubhemd wegen Auszug ins Festzelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978


Auf geht’s zur
Steinburger Kirchweih
mit Volksfest und Bierzeltbetrieb
vom 30.6. bis 3.7.
Festkapelle: Das Rudi-Faitl-Quartett            Schirmherr: Bgm. Karl Härtenberger
Festprogramm:

Freitag. 30. Juni
18.30 Uhr Standkonzert und Aufstellung beim Bergerbräu zum Einzug ins Festzelt
Bieranstich durch den Schirmherrn Karl Härtenberger —
gemütliches Beisammensein mit dem „Rudi-Faitl-Quartett
Samstag 1. Juli
Tag der Vereine und Betriebe
ab 18.00 Uhr Bierzeltbetrieb — ab Samstag täglicher Auftritt von Katjy Asslany
aus Heidelberg mit akrobatischen Spielen, eine junge Akrobatin vom 2. Deutschen Fernsehen
Sonntag, 2. Juli, Kirchweihsonntag
8.30 Uhr Festgottesdienst — anschließend Frühschoppen beim Bergerbräu
ab 14.00 Uhr Bierzeltbetrieb mit der Festkapelle,
abends zusätzliche Einlagen von Schorsch Lindinger, bekannt vom
Bayerischen Rundfunk — Eintritt frei!
Montag, 3. Juli
ab 19.00 Uhr Bierzeltbetrieb und Festausklang
Festbier aus der Schloßbrauerei Irlbach!
Schweinswürstl vom Rost, Hähnchen vom Grill, Käse — Vergnügungspark — BRK-Losstand — Kinderkarussel
Es freuen sich auf Ihren Besuch:
Freiw. Feuerwehr, Heimat- und Fremdenverkehrsverein und BRK Steinburg — die Schausteller und
Höfelsauer, Festwirt
SCHLOSSBRAUEREI IRLBACH
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1978

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