1977# 11-12

Wichtige Versammlung des SV
Windberg.
Morgen, Mittwoch, um 20 Uhr eine wichtige Versammlung des SV im Amann wegen Beteiligung an drei Turnieren (Samstag und Sonntag sowie Freundschaftsturnier gegen Hunderdorf) statt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 01.11.1977


Herbstversammlung des VdK
Hunderdorf/Windberg.
Der Ortsverband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderter und Sozialrentner (VdK) hält am morgigen Freitag um 15 Uhr im Vereinslokal Sandbiller seine Herbstversammlung ab. Kreisgeschäftsführer Otto Unger wird dabei über die Themen „Kostendämpfungsgesetz in der Krankenversicherung“ und „Ist die Rentendynamisierung in Gefahr?“ sprechen und wichtige Aufklärung zu diesen neuen Gesetzen geben. Ortsvorsitzender Rudolf Karl wird anschließend das anstehende Volksbegehren „Der VdK gehört in den Senat“ erläutern. Nach der allgemeinen Aussprache findet noch eine Verleihung von Treueabzeichen für 10 und 25 Jahre Mitgliedschaft statt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.11.1977


Ortsmeisterschaft im Kegeln
Hunderdorf.
Am Freitag/Samstag, 4./5. November führt der Kegelclub „Gut Holz“, Hunderderf seine dritte Ortsmeisterschaft im Kegeln durch. Alle örtlichen Vereine, Verbände und Firmen sind zur Teilnahme an diesem Turnier eingeladen. Der Verlauf der Dorfmeisterschaft ist, wie in den Vorjahren, so vorgesehen, daß jeder Teilnehmer fünf Schub in die Vollen und fünf Schub zum Abräumen erhält. Vier Kegler bilden jeweils eine Gruppe. Die Schube können abgegeben werden am Freitag von 12 Uhr bis 24 Uhr und am Samstag von 10 Uhr bis 19 Uhr in der Kegelbahn im Cafe Weinzierl. Nach der Punkteauswertung am Samstagabend wird Bürgermeister Härtenberger die Pokalverteilung vornehmen. Anschließend ist noch für die Kegelclubmitglieder und den Teilnehmern an der Ortsmeisterschaft ein gemütliches Beisammensein vorgesehen. Heuer stehen zehn schöne Pokale für die Siegermannschaften und die drei besten Einzelkegler zur Verfügung.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.11.1977


Eisstock-Freundschaftsturnier
Hunderdorf.
Die Eisstockabteilungen des SV Windberg und SV Hunderdorf veranstalten am Samstag, 5. November, auf der Asphaltbahn in Windberg ein Freundschaftsturnier. Von jedem Verein können beliebig viele Mannschaften teilnehmen. Alle Stöcke mit auswechselbarer Platte sind zugelassen. Einschreiben auf der Asphaltbahn Windberg ist um 12.30 Uhr. Die Mannschaften des SV Windberg und SV Hunderdorf werden getrennt zusammengelost. Die Startgebühr beträgt 20 DM pro Mannschaft. Anschließend gemütliches Beisammensein in Windberg. Jeder Teilnehmer erhält einen Preis.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.11.1977


Heute beginnt der Schwimmkurs
Hunderdorf.
Die RK-Gruppe Hunderdorf beginnt am heutigen Donnerstag um 18 Uhr mit dem bereits bekanntgegebenen Schwimmkurs in der Volksschule. Anmeldungen werden bei Kursbeginn noch entgegengenommen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.11.1977


Ein gutes Mutterherz hat aufgehört zu schlagen.
Nach Gottes hl. Willen verschied am 1. 11. 1977 unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Maria Petzendorfer
geb. Huber

im 81. Lebensjahr selig im Herrn.
Wegern, München, den 3. November 1977
In Liebe und Dankbarkeit:
Johann Petzendorfer, Sohn mit Familie
Anna Sperl, Tochter mit Familie
Franz Xaver Huber, Bruder
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz am Donnerstag und Freitag um 16.00 Uhr in Steinburg.
Trauergottesdienst am Samstag, den 5. 11. 1977, um 9.30 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.11.1977


Nach Gottes hl. Willen verschied am Allerheiligentag mein lieber Gatte, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Johann Dietl
im Alter von 76 Jahren, selig im Herrn.
Rammersberg, Delmenhorst, den 3. 11. 1977
In stiller Trauer:
Maria Dietl, Gattin
und Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 16 Uhr.
Trauergottesdienst am Freitag, den 4. 11. 1977, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.11.1977


Junge Union fordert:
„Kreisrat Ernst Hinsken soll in den Landtag“
Einstimmig gefaßter Beschluß des JU-Kreisvorstandes – Aussprache über Kommunal-, Landtags- und Bezirkstagswahlen
Straubing-Bogen.
In der letzten Zusammenkunft der Mitglieder des Kreisvorstandes und der Ortsvorsitzenden des Kreisverbandes der Jungem Union Straubing-Bogen beschäftigte man sich nicht nur mit den bevorstehenden Kommunalwahlen, sondern auch mit der Vorbereitung der im Oktober 1978 stattfindenden Landtags- und Bezirkstagswahlen. Einhellig befürwortete man dabei die erneute Kandidatur des CSU-Stimmkreisabgeordneten für den Landtag, Staatsminister Alfred Dick. Dessen tatkräftiger und engagierter Einsatz um unseren Raum habe besonders in den Reihen der jüngeren Generation hohe Anerkennung gefunden. In den Reihen der CSU-Nachwuchsorganisation gelte Alfred Dick als beispielhaftes Vorbild.
Keine größere Aussprache gab es auch um den am 12. November dieses Jahres zu bestimmenden CSU-Direktkandidaten für den Bezirkstag Niederbayern. Bezirksrat Willi Ammer war in den vergangenen Jahren für die Junge Union in vielfaltigen politischen Fragen ein hervorragender Ansprechpartner. Man befürworte daher seine Wiederbewerbung mit Nachdruck.
Anschließend besprach man auch die Vorbereitung der niederbayer. CSU-Wahlkreisliste für den Bayerischen Landtag. Die anwesenden Mitglieder der Jungen Union waren der Meinung. daß als Nachfolger anstelle des bei den Landtagswahlen 1978 nicht mehr kandidierenden CSU-Landratskandidaten, MdL Ingo Weiß, wieder ein junger und fähiger Mann aus dein Raum Straubing-Bogen eine echte Chance auf der CSU-Wahlkreisliste erhalten sollte. Nach ausgiebiger Diskussion forderte der JU-Kreisvorstand Straubing-Bogen, in einem einstimmig gefaßten Beschluß, die Kandidatur ihres Kreisvorsitzenden, Kreisrat Ernst Hinsken, für den Landtag. Mit dieser Forderung verband man auch den Wunsch gegenüber der CSU um eine gute Plazierung des Kandidaten auf der Wahlkreisliste. Der JU-Kreisvorstand begründete seine Haltung damit, daß sich Hinsken als junger Heimat-Politiker der Christlich Sozialen Union, in den vergangenen Jahren, in überaus engagierter Weise für die Sorgen und Probleme der Bevölkerung dieses Raumes eingesetzt habe. Dies gelte vor allem für seine aktive Mitarbeit in der Kreispolitik als stellv. CSU-Kreistagsfraktionssprecher und Kreisausschußmitglied. In einer Vielzahl von Anträgen und Resolutionen konnte er zusammen mit seinen Freunden der Jungen Union strittige Probleme an die übergeordneten Dienststellen und Ministerien weiterleiten.
Besondere Verdienste habe sich Ernst Hinsken aber im Rahmen seines neunjährigen Wirkens als JU-Kreisvorsitzender um den Aufbau eines gutflorierenden Kreisverbandes der Jungen Union im Landkreis Straubing-Bogen, mit heute 25 Ortsverbänden und 550 aktiven Mitgliedern, erworben. Durch die Übernahme von Ehrenämtern in überregionalen Gremien und Institutionen, wie z. B. Bezirksvorsitzender und Mitglied des Landesausschusses der CSU-Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, Mitglied des CSU-Parteitages und des JU-Deutschlandtages usw., konnte sich Hinsken einen Bekanntenkreis erarbeiten, der ihm bei seiner angestrebten Tätigkeit nur nützlich sein könne. Aus der kath. Jugendarbeit kommend habe Hinsken die Jugendpolitik der vergangenen Jahre im Raum Straubing-Bogen entscheidend mitgeprägt. Die Junge Union begrüßt die Kandidatur ihres Kreisvorsitzenden zum Landtag, da hier ein junger, bürgernaher Politiker die Möglichkeit erhalten würde, neben Staatsminister Alfred Dick, die Probleme des Landkreises und der Stadt Straubing im Landtag wirkungsvoll vertreten zu können.

Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Morgen Asphaltstock-Turnier
Windberg.
Am Samstag, 5. November, findet auf der vereinseigenen Asphaltbahn ein Freundschaftsturnier zwischen dem SV Hunderdorf und dem SV Windberg statt. Es können beliebig viele Moarschaften teilnehmen. Die Mannschaften des SV Hunderdorf und SV Windberg werden getrennt zusammengelost. Die Damen- und Jugend-Moarschaften werden jedoch gesetzt. Startgebühr pro Mannschaft 20 Mark. Beginn: 13 Uhr, Einschreibung 12.30 Uhr. Anschließend zünftiges Zusammensein im Vereinslokal Amann. Jeder Teilnehmer erhält einen Preis.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Morgen, Samstag, 18 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Dorfner, Thema Vereinshemden.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training der Senioren in Oberalteich. Morgen, Samstag, um 19 Uhr Kameradschaftsabend mit Spanferkelessen in der Hütte in Kollnburg, Abfahrt (Mitfahrer) bei Sandbiller um 19 Uhr.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19.30 Uhr. Versammlung im Gasthaus Baier-Edbauer. Samstag, 13 Uhr, Freundschaftsturnier in Windberg. Ebenfalls Samstag, 19.30 Uhr, Abfahrt zum Preisschafkopfen des ESV Degernbach bei Sandbiller.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Hunderdorf. Kegelclub „Gut Holz“: Heute, Freitag, dritte Ortsmeisterschaft im Kegeln im Cafe Weinzierl. Schubzeiten: Freitag, 4. Nov., von 12 bis 24 Uhr, Samstag, 5. Nov., von 10 bis 19 Uhr, Pokalüberreichung am Samstag ca. 19.30 Uhr.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 6. November, Beteiligung an der Heldengedenkfeier, Treffpunkt: 9 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer (mit Mützen).
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Hunderdorf. Freiw. Feuerwehr: Sonntag, 6. November, Teilnahme an der Heldengedenk-feier, Treffpunkt: 9 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 5. November, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Jugendheim.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Neue Trainingszeiten: jeweils freitags von 16 bis 18 Uhr in der Schulturnhalle.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Nach Gottes heiligem Willen verschied am Mittwoch nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Gattin, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester und Schwägerin
FRAU ZENTA SCHÖTZ
geb. Hafner

im Alter von 72 Jahren selig im Herrn.
Dambach, Breitenweinzier, Hunderdorf, Seebach, Straubing, Niedermotzing, Prem, 4. 11. 1977
In tiefer Trauer:
Josef Schötz, Gatte
Paul Schötz, Sohn mit Familie
Zenta Schötz, Tochter mit Sohn
Ottilie Eder, Tochter mit Familie
Rosa Lankes, Tochter mit Familie
Hilde Heigl, Tochter mit Familie
Inge Rominger, Tochter mit Familie
Agnes Schötz, Schwiegertochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Freitag, den 4. 11. 77, um 16 Uhr in Windberg.
Trauergottesdienst am Samstag, den 5. 11. 77, um 9 Uhr in der Pfarrkirche Windberg mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 04.11.1977


Windberg. Trachtenverein: Heute. Samstag, 19 Uhr, Vereinsabend mit Gebiets-Vortänzerprobe im Gasthaus Amann.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 05.11.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag. 6. November, 8.45 Uhr, Abfahrt Höfelsauer-Berger zum Heldengedenktag nach Hunderdorf.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 05.11.1977


Zur letzten Ruhe geleitet
Windberg.
Schnell und unerwartet verschied Kreszenz Schötz von Dambach bei Windberg. Am Samstag trafen sich viele Trauergäste auf dem Windberger Friedhof um der so aus der Mitte der Familie dahingeschiedenen Frau und Mutter Kreszenz Schötz die letzte Ehre zu er-weisen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 07.11.1977


Den 80. Geburtstag gefeiert
Windberg.
Im Kreise seiner Angehörigen konnte Otto Wanninger (Windberg) seinen 80. Geburtstag in körperlicher und geistiger Frische feiern. Der Jubilar wurde am 3 November 1897 in Windberg geboren und ist zeitlebens Windberger geblieben. Gerne noch verfolgt er über Fernsehen und Tagespresse die neuesten Nachrichten aus fern und nah. Bürgermeister Klei-kamp überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Geschenkkorb (unser Bild). Ebenso unter den Gratulanten war der Pfarrgemeinderat.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 07.11.1977


Lohnsteuerkarten 1978 abholen
Windberg.
Die Lohnsteuerkarten für 1978 können ab sofort bei der Gemeinde Windberg abgeholt werden zu den üblichen Amtszeiten.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 07.11.1977


Hunderdorf. VBW: Freitag, 11. November, 20 Uhr, Treffen der Interessenten des VBW in der Hauptschule Hunderdorf.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 08.11.1977


Das mühsam Erreichte erhalten
Eine Aufgabe des VdK — Haussammlung „Helft Wunden heilen“ — Treuenadeln verliehen
Hunderdorf/Windberg.
„Der VdK hat seit 30 Jahren um das Wohl der Kriegsbeschädigten und Rentner gekämpft.“ Diese Worte stellte der Kreisgeschäftsführer Otto Unger in den Vordergrund der Aufklärungsversammlung des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf/Windberg. 1. Vorsitzender Rudolf Karl konnte neben den sehr zahlreichen Mitgliedern auch Kreisgeschäftsführer und Ehrenvorsitzenden Otto Unger, Gemeinderat Xaver Aumer sowie das älteste Mitglied August Otto (91 Jahre) begrüßen.
Vor dem Hauptreferat des Kreisgeschäftsführers hatte man die Regularien der Mitgliederversammlung erledigt, wobei Ortsvorsitzender Karl einen detaillierten Tätigkeitsbericht des Ortsverbandes erstattete. So sei mit einer Delegation teilgenommen worden an der Protestkundgebung am 7. 5. in Osterhofen und der Großveranstaltung am 21. 8. in der Olympiahalle in München. Eine weitere Abordnung beteiligte sich auch beim Kameradschaftstreffen in Eggenfelden. Der diesjährige Halbtagsausflug nach Schloß Ortenburg am 11. 9. sei ein besonderer Beitrag zur Erhaltung der Kameradschaft gewesen. Ferner berichtete Karl über zwei ein-berufene Vorstandschaftssitzungen. Anschließend werde zu einer Gedenkminute des im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieds Josef Steinbauer, Hofdorf, gedacht.
Kreisgeschäftsführer Otto Unger behandelte in seinem Hauptvortrag die Themen „Ist die Rentendynamisierung in Gefahr“ und das „Kostendämpfungsgesetz in der Krankenversicherung“. Auch die Einsparungen klammerte der Sprecher nicht aus, zumal ein weiter Personenkreis bereits zum wiederholten Male zur Kasse gebeten worden sei. Der VdK, so Unger, werde auch in der gegenwärtigen Zeit sehr kritisch im sozialen Bereich Beobachtungen anstellen und entsprechende Schritte einzuleiten versuchen, um weitere Einsparungen auf diesem Gebiet zu verhindern. Der Redner zeigte den Einsatz und die Leistungen des Verbandes in den letzten 30 Jahren auf. Es sei die gegenwärtige Aufgabe des Verbandes, das mühsam Erreichte zu erhalten, auch wenn es dem Staat schwerfallen möge. Unger warnte vor einer sozialen Demontage. Er gab auch zu bedenken, daß die Schwerkriegsbeschädigten und Behinderten sehr oft auf Kosten der Gesundheit arbeiten. Deshalb stelle sich die Frage, ob die Altersrentengrenze nicht herabgesetzt werden sollte. Abschl. forderte Unger die Mitglieder auf, dem Verband die Treue zu halten, denn nur Einigkeit mache stark. Der VdK vertrete seine Mitglieder in allen Angelegenheiten, die Versorgung, Renten und die Fürsorge betreffen. Die VdK-Kreisgeschäftsstelle Bogen, Stadtplatz, ist jeden Donnerstag ganztägig geöffnet.
Anschließend überreichten der Kreisgeschäftsführer und der Ortsvorsitzende fünf goldene und zwei silberne Treuenadeln. Für 25jährige Mitgliedschaft erhielten die goldene Treuenadel des VdK mit Urkunde Theres Greipl, Hilde Thannhäuser, Herbert Exner, Albert Kuffner und Otto Rinkl sowie die silberne Treuenadel mit Urkunde für 10jährige Mitgliedschaft Paula Schittenhelm und Johann Stettmeier. Dabei sagte Karl: „Sie können stolz sein, einer solch großen Gemeinschaft so lange anzugehören.“ Dann wurden die freiwilligen Sammler für die Listensammlung „Helft Wunden heilen“, die in dieser Woche stattfindet, auf die einzelnen Sammelbereiche verteilt. Unger und Karl appellierten an die Bevölkerung, den VdK bei seiner Hilfsaktion zu unterstützen, damit jenen Menschen geholfen werden könne, die durch widrige Umstände und Krankheit in Not geraten seien. Wichtige Hinweise wurden auch noch über das anstehende Volksbegehren „VdK gehört in den Senat“ gegeben. Die Eintragungslisten liegen in den Gemeinden in der Zeit vom 22. 11. bis 5. 12 zur Eintragung auf. Zum Abschluß wurde noch die langjährige Hauptkassierin Elfriede Schmidt mit einem Geschenk geehrt. Sie hat aus gesundheitlichen Gründen ihr Kassieramt zur Verfügung gestellt. Ab Januar 1978 übernimmt Anna Heilmann die Geschäfte des Hauptkassiers. Vorsitzender Karl stellte fest, daß der Kampf um die Existenz der Kriegsopfer und Hinterbliebenen sowie der Behinderten noch immer nicht beendet sei. „Ich bin mit der Auffassung des VdK einig“, so Karl wörtlich, „daß die Herabsetzung der flexiblen Altersgrenze für Schwerbehinderte in der Rentenversicherung von gegenwärtig 62 auf 60 Jahre ein sozial vernünftiger Schritt wäre.“ Karl forderte die Anwesenden auf, neue Mitglieder für den VdK zu gewinnen, denn erst recht heute sei ein starker Verband nötig, um entsprechende Interessen zu vertreten. Zum Schluß bedankte sich der Vorsitzende bei den Vorstandsmitgliedern, die ihn in seiner Tätigkeit des zur Zeit 142 Mitglieder zählenden Ortsverbandes unterstützen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.11.1977


Pfarrei gedachte der Gefallenen
Hunderdorf.
Die Pfarrgemeinde Hunderdorf gedachte am Sonntag der gefallenen und vermißten Soldaten der beiden Weltwiege. Hierzu hatten sich die Feuerwehren der Pfarrgemeinde sowie die Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf und der VdK-Ortsverband zusammen mit den Gläubigen eingefunden. Die Kapelle Bugl umrahmte die Gedenkfeier musikalisch. Eingeleitet wurde die Gedenkfeier mit einem feierlichen Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Franz Reitinger. Anschl. wurde Aufstellung beim Kriegerdenkmal genommen. Dort hielt VdK-Ortsvorsitzender Rudolf Karl die Gedenkansprache. Dabei führte er an: „Wieder gedenken wir heute am Kriegerdenkmal den Soldaten unserer Pfarrgemeinde, die in den beiden Weltkriegen an den Fronten gefallen sind. Wir müssen aber auch den Frauen, Kindern und Männern gedenken, die in der Heimat durch Bomben und Anwendung roher Gewalt ihr Leben verloren haben. Wir gedenken aber auch der Opfer von Gewalt und Terror in aller Welt.“ Sie sind eine Realität und in Wahrheit gebe es bis zum heutigen Tag keinen Frieden. Um uns herum Geiseldrama, Bombenterror und Gewaltverbrechen. Karl rief den Anwesenden zu: „Versuchen wir jeden Tag, die Gewalt zu verdrängen, denken wir in dieser Stunde nach, was wir selbst zum Frieden betragen können.“ Als äußeres Zeichen der Verbundenheit legte Karl im Namen des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf am Ehrenmal einen Kranz nieder. Weitere Kränze legten zum Gedenken nieder: Bürgermeister Härtenberger für die Gemeinde Hunderdorf, Bürgermeister Weinzierl für die Gemeinde Gaishausen, Bürgermeister Berger für die Gemeinde Steinburg sowie Vorstand Pflügl für die Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.11.1977


Grabmalinstandsetzung durch Sammelauftrag
Hunderdorf.
Bei der vorgenommenen Überprüfung der Grabmäler auf die Standfestigkeit hin hat sich ergeben, daß etliche Grabmaloberteile lose auf dem Sockel stehen oder sich bewegen lassen. Ein Steinmetzbetrieb hat gegenüber der Gemeinde die Bereitschaft bekundet, die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten umgehend durchzuführen. Sofern von den betroffenen Grabnutzungsberechtigten Interesse an der Sammelauftragserteilung besteht, kann dies bei der Gemeindeverwaltung Hunderdorf bis spätestens Montag, 14. November, melden.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.11.1977


Anna Kohlbeck zweiter Konrektor
Hunderdorf.
Mit Wirkung zum 1. Oktober 1977 wurde die Oberlehrerin Anna Kohlbeck, Hunderdorf, von der Regierung von Niederbayern zum zweiten Konrektor an der Verbandsschule ernannt. Damit ist Hunderdorf eine der wenigen Schulen im Landkreis für die aufgrund der Größe des Schulbetriebes ein zweiter Konrektor bestellt wurde. Frau Kohlbeck begann im Jahre 1940 mit der Lehrtätigkeit im Volksschuldienst und unterrichtet bereits seit 1954 an der Volksschule Hunderdorf. Oberlehrerin Kohlbeck gilt seit jeher als vorbildliche Lehrerin und Erzieherin der Jugend und erfreut sich allseits großer Wertschätzung.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 10.11.1977


Ein neuer Schalenstein gefunden
Windberg.
Schalen- oder Elendsteine dienten im Mittelalter zu Beleuchtungszwecken in den Kirchen. Sie haben eine Anzahl von gleichmäßigen Vertiefungen, die vermutlich mit Wachs oder Öl gefüllt waren. Es gibt nur sehr wenig solcher Steine. Umso erfreulicher ist es, daß in Windberg nun schon der dritte gefunden wurde. Die Gartenmauer des Klosters wurde 1725 aus den Steinen abgebrochener mittelalterlicher Klostergebäude errichtet. Bei Renovierungsarbeiten fand sich nun ein schöner granitener Schalenstein, 40 zu 40 cm groß, 16 cm hoch, mit 16 gleichmäßigen Vertiefungen. Die beiden ersten Steine waren längst bekannt, sie sind beide mit Säulen verbunden. Der eine mit neun Vertiefungen steht im Klostergarten, beim andern sind die 16 Vertiefungen herausgeschlagen, er steht im Pfarrhof.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 10.11.1977


Ein musikalischer Leckerbissen
Windberg.
Am 13. November um 16 Uhr findet in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg ein Konzert für Blechbläser und Orgel statt. Ausführende sind Studierende der Hochschule für Musik und des Richard-Strauss-Konservatoriums München: Max Hark, Gerhard Luber —Trompete, Bruno Habersetzer — Horn, Karlheinz Löfflmann — Posaune und Peter Krüninger — Orgel (unser Bild). Zur Ausführung gelangen Werke von Gabrieli, Antegnati, Lejeune, Praetorius, Pachelbel, Loeffelholz, Kropfreiter und Koetsier. Die Veranstaltung gliedert sich in zwei durch eine kurze Pause voneinander getrennte Teile: Im ersten Abschnitt werden Canzonen, Sonaten und Partiten alter Meister zu Gehör gebracht, der zweite Abschnitt ist Werken der gemäßigten Moderne vorbehalten. Es wird darauf hingewiesen, daß dieses Konzert nicht zum Abonnement des Orgelkreises Windberg gehört.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 10.11.1977


Ortsmeister im Kegeln ermittelt
Sportfreunde Hunderdorf belegten 1. Platz — Xaver Anleitner gewann Einzelwertung

Hunderdorf.
Am Wochenende richtete der Kegelclub „Gut Holz“ die dritte Ortsmeisterschaft im Kegeln aus. 42 Mannschaften (je vier Mann) gingen an den Start und absolvierten fünf Schub in die Vollen und fünf Schub zum Abräumen.

Die Vertreter der besten Teilnehmermannschaften und die Besten der Einzelwertung zusammen mit Bürgermeister Härtenberger und Vorstand Lachinger.

Bei der Pokalverleihung im Cafe Weinzierl entbot Kegelclub-Vorstand Helmut Lachinger allen Kegelfreunden einen Willkommensgruß. Lachinger freute sich über die gute Beteiligung, die das Turnier recht erfolgreich habe werden lassen. Der Vorstand bedankte sich insbesondere bei den Pokalstiftern und den Mitarbeitern bei Durchführung des Turniers.
Bürgermeister Härtenberger dankte dem Kegelclub für die Ausrichtung der Ortsmeistersschaft und den Teilnehmern für die zahlreiche Beteiligung. Mit der überaus erfreulichen Teilnahme sei die Arbeit des Vereins entsprechend honoriert worden, meinte Härtenberger. Anschließend nahm er die Pokalverleihung vor. Die ersten sechs Mannschaften wurden mit Pokalen ausgezeichnet, die vier nächstplazierten konnten Ehrenpreise in Empfang nehmen. Die besten Einzelkegler bekamen Medaillen überreicht.
Die Ergebnisse der 3. Ortsmeisterschaft: Mannschaftswertung: 1. Sportfreunde Hunderdorf (187 Kegel). 2. Nolte-Gewerkschaft I (163), 3. SV Eisstockabteilung (160), 4. Donnerstagskegler (159), 5. Rotes Kreuz (159), 6. Schützenverein Lintach; Einzelwertung: 1. Xaver Anleitner (55 Kegel), 2. Erwin Niedermeier (52), 3. Arno Gerhard (51).
Quelle: Straubinger Tagblatt, 10.11.1977


Handtaschenraub in Hunderdorf
Hunderdorf.
Die Landespolizei sucht einen jungen Mann, der gestern kurz nach 17 Uhr einer 74jährigen Rentnerin die Handtasche mit 250 Mark und drei Schlüsseln als Inhalt abgerissen hat. Wie die Landespolizei mitteilte, spielte sich das Geschehen am gestrigen Donnerstag so ab: Zwei Rentnerinnen, 74 und 77 Jahre alt, wollten nach 17 Uhr, nach der Heimkehr von Straubing vom Bahnhof Hunderdorf die etwa 200 Meter entfernte Wohnung aufsuchen. Auf der Dorfstraße wurden sie in der Nähe der Metzgerei Baier von einem Radfahrer überholt. Im gleichen Augenblick entriß dieser der 74jährigen Rentnerin die Handtasche mit dem angegebenen Inhalt und fuhr – ohne erkannt zu werden – rasch davon in Richtung Hoch oder Firma Nolte. Der Mann trug der Beschreibung der beiden Frauen nach, einen dunklen Anorack mit Seitenstreifen, eine dunkle Hose, hatte aber keine Kopfbedeckung auf.
Mit den Frauen hat eine Reihe von Zugfahrern den Bahnhof Hunderdorf per Rad verlassen. Die Polizei sucht eventuelle Zeugen des Vorfalles. Sie möchte wissen, wem ein ortsfremder, junger Mann aufgefallen ist, der eventuell den Bahnhof mit einem Fahrrad verlassen hat. Es kann sein, daß er die beiden Frauen genau beobachtet hat und langsam hinter den Frauen hergefahren ist. Beim Gasthaus Edbauer müßte der Radfahrer schon dicht hinter den Frauen gewesen sein. Hinweise sind an die Landespolizeistation Bogen (Tel. 09422/1951) zu richten und werden auf Wunsch auch vertraulich behandelt. Bei den drei Schlüsseln handelt es sich um einen Zimmerschlüssel für ein älteres Schloß und zwei kleinere Schlüssel für Vorhängeschlösser. In der Handtasche befand sich außerdem ein Bundespersonal-Ausweis, der auf den Namen Anna Schwarz ausgestellt ist.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 11.11.1977


Den Toten wird gedacht
Windberg.
Am kommenden Sonntag wollen Pfarrei und Gemeinde den Gefallenen, Verschollenen und Vermißten beider Weltkriege denken. Alle örtlichen Vereine treffen sich im 9.15 Uhr zur Aufstellung zum Kirchenzug auf dem Dorfplatz. Der Gemeinderat beteiligt sich ebenfalls geschlossen am Kirchenzug. Alle Gemeindebürger sind zur Teilnahme aufgerufen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 11.11.1977


Über die vielen Glück- und
Segenswünsche sowie
Geschenke und Geschenk-
körbe zu meinem
80. GEBURTSTAG
habe ich mich sehr gefreut
und möchte mich auf diesem
Wege recht herzlich bei allen
Gratulanten bedanken.
Meinen besonderen Dank
möchte ich aussprechen
Herrn Bürgermeister Klei-
kamp, dem Pfarrgemeinderat,
Herrn Frankl, Vorstand der
Krieger- und Soldatenkame-
radschaft, H. H. Pfarrer
Ephrem und Pater
Laurentius.
Otto Wanninger
Windberg
Quelle: Straubinger Tagblatt, 11.11.1977


Projekt Dachsberg diskutiert
Fernwasserleitung durch dieses Gebiet – Satzungsmäßige Absicherung notwendig
Hunderdorf.
Im Rahmen einer außerordentlichen Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe, bei der auch Dr. Voggenreiter vom Landratsamt Straubing-Bogen anwesend war, wurde ausgiebig erneut das Projekt Dachsberg diskutiert. Zweiter wichtiger Punkt war der Neubau eines Tiefbrunnens im Einzugsbereich.
Vorsitzender Karl Härtenberger berichtete von neuen Aktivitäten in Sachen „Wasserversorgung Dachsberg“, ausgelöst durch die Fernwasserversorgung Bayerischer Wald e. V., die durch Dachsberger Gebiet in Richtung Windberg und Perasdorf eine neue Großleitung verlegen will. Dadurch wäre die direkte Versorgung von Dachsberg möglich, und die Baukosten würden sich durch den Wegfall eines Hochbehälters und eines Überhebepumpwerkes senken. Nach Ansicht des Landesamtes müßte der Wasserzweckverband die Bauträgerschaft übernehmen, ohne daß die durch den Eingemeindungsvertrag zwischen Haselbach und Dachsberg zugesagten erhöhten Zuschüsse verlorengingen. Der Zweckverband könnte dann den gleichen Wasserpreis garantieren wie für das übrige Verbandsgebiet. Dr. Voggenreiter äußerte Bedenken über die rechtliche Möglichkeit, wenn nicht das gesamte Dachsberger Gebiet satzungsmäßig abgesichert sei. Er werde zur Klärung der Sachlage bei der Obersten Baubehörde vorsprechen.
Die Verbandsversammlung erklärte sich schließlich bereit, unter bestimmten Voraussetzungen die Bauträgerschaft zu übernehmen, beauftragte aber den Werkausschuß, vor Inkrafttreten dieses Beschlusses die weiterführenden Gespräche und Arbeiten zu tätigen. Auch eine Vereinbarung mit der Fernwasserversorgung tritt erst in Kraft, wenn alles abgesichert ist und Dachsberg tatsächlich Wasser erhält.
Vorsitzender und Werkausschuß hätten sich in Vorausschau entschlossen, die Bohrung eines weiteren Tiefbrunnens vorzuschlagen. Nachdem die generelle Zustimmung schon bei der letzten ordentlichen Verbandsversammlung eingeholt worden sei, lege man heute das Ergebnis der Ausschreibung vor, berichtete Härtenberger weiter. Auch das Landesamt sei für die Bohrung, weil die Aufbereitungsanlage noch nicht hundertprozentig ausgelastet sei. Das billigste Angebot, abgegeben von der Firma Preussag mit 150 282 DM, erhielt von der Verbandsversammlung den Zuschlag.
Genehmigt wurde von der Verbandsversammlung ein 470 m langer Leitungsbau im Baugebiet Hochfeld-Süd in Hunderdorf. Zuletzt berichtete der Vorsitzende von der Beschäftigung von Arbeitskräften über ABM-Mittel, von dem gelungenen Leitungsbau nach Aign und Pürsten-berg in der Marktgemeinde Mitterfels (Kosten rund 50 000 DM, davon 10 420 durch die Anschließer und 10 000 DM durch die Marktgemeinde), von dem Wunsch der Kreuzkirchner nach Wasseranschluß und von einem Ansuchen aus Dunk, nach vorheriger Ablehnung nun doch an das Wasserleitungsnetz angeschlossen zu werden.
Die Erhebung über nicht angeschlossene Anwesen im Verbandsgebiet habe interessante Aufschlüsse gebracht, berichtete der Vorsitzende abschließend. In Mitterfels seien 33 Anwesen nicht angeschlossen, 25 von ihnen hätten die Erhebungsbögen abgegeben, neun hätten jetzt oder später Interesse an einem Wasseranschluß, in Hunderdorf lauten diese Zahlen 18, 16 und 9 und in Haselbach 54, 20 und 14. Das Gebiet Dachsberg sei dabei nicht berücksichtigt. Insgesamt gesehen, seien acht Prozent der Einwohner im Verbandsgebiet nicht an die Wasserversorgung angeschlossen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 14.11.1977


Der Bürgermeister wurde 50
Große Gratulationscour für Bürgermeister Härtenberger — Alle Ortsvereine kamen

Bürgermeister Anleitner überreichte Bürgermeister Härtenberger ein Zinnkrügerl

Hunderdorf. Die Freiwillige Feuerwehr Hunderdorf und die Gemeinde ließen es sich nicht nehmen, für den ersten Bürgermeister Karl Härtenberger zur Vollendung seines 50. Lebensjahres eine kleine Geburtstagsfeier im Gasthaus Baier-Edbauer zu arrangieren. Hierzu fanden sich nicht weniger als 19 Gratulanten aus dem Behördenbereich sowie den örtlichen Vereinen und Verbänden ein, übermittelten die Glückwünsche und ihre Präsente. Sie brachten so ihre Verbundenheit und Wertschätzung mit dem Gemeindeoberhaupt zum Ausdruck.
Die Feierlichkeit begann, als die Kapelle „Jäger der Grafen von Bogen“ dem Jubilar (geboren am 9. 11. 1927 in Hunderdorf) vor seinem Haus ein Geburtstagsständchen spielte und ihn dann mit schmissigen Weisen zum Gasthaus Baier geleitete. Dort begrüßte 2. Bürgermeister Xaver Anleitner Karl Härtenberger und seine Gattin, Pfarrer Reitinger, Rektor Czerwenka, Konrektor Klar, Bürgermeister Weinzierl (Gaishausen), sowie alle Vorstände der örtlichen Vereine und Verbände.
In einer Laudatio würdigte Anleitner dann die Verdienste Bürgermeister Härtenbergers. Er sagte dabei: „Wir haben uns zu dieser kleinen Feier zusammengefunden um unserem FFW-Ehrenvorstand und Bürgermeister zu seinem 50. Geburtstag die besten Wünsche auszusprechen. Sein besonderes Anliegen galt ja schon immer den örtlichen Vereinen, insbesondere auch der Freiwilligen Feuerwehr, der er schon seit 1943 angehört. Von 1956 bis 1961 hatte er als Kommandant und Vorstand die Führung der Feuerwehr inne. Unter seiner Führung wurde die Ausrüstung verbessert, ein neues Gerätehaus gebaut und ein Löschfahrzeug angeschafft.“
Härtenberger, der seit 1. 5. 1960 dem Gemeinderat angehöre und ab diesem Zeitpunkt zu-gleich als 2. Bürgermeister fungiert habe, sei am 1. 5. 1966 zum 1. Bürgermeister gewählt worden und habe seither in vorbildlicher Weise die Führung und Leitung der Geschicke der Gemeinde Hunderdorf mit Sachverstand, Umsicht und Weitblick wahrgenommen. Anleitner betonte, Härtenbergers Einsatz sei entscheidend für die kontinuierliche Entwicklung der Gemeinde gewesen. Anleitner nannte hier wichtige Geschehnisse und Maßnahmen in der Gemeinde wie z. B. verschiedene Straßenbaumaßnahmen, Baugebietsausweisung, Müllabfuhr, Ortskanalisation, Ausbau der Verwaltung, Schulhauserweiterungsbau, Bemühungen um Kleinzentrum usw. Härtenberger sei aber nicht nur als Bürgermeister gewissenhaft tätig, sondern bekleide noch mehrere Ehrenämter. So sei er 1. Vorsitzender des Wasserzweckverbandes und des Schulverbandes und Mitglied des Kreistages. Zum Dank überreichte er im Namen der Gemeinde einen Zinnkrug.
Pfarrer Reitinger übermittelte die Geburtstagswünsche der Pfarrei, wobei er eine erfreuliche Harmonie zwischen dem Bürgermeister und der Kirchenverwaltung feststellte. Reitinger überbrachte als Geschenk einen „Weinkorb“. Weitere Gratulanten waren: Schulleiter Alois Czerwenka, der im Namen des Verbandsschul-Lehrerkollegiums ein Präsent überreichte, der Gemeinderat, die FFW, der Pfarrgemeinderat, der CSU-Ortsverband, der Sportverein, Bürger-meister Weinzierl für die Gemeinde Gaishausen, der Heimat- und Volkstrachtenverein, der Bayerwaldverein, die Rot-Kreuz-Ortsgruppe, die Krieger- und Soldatenkameradschaft, der Schützenverein, der Kegelclub, der VdK-Ortsverband, der Altenclub, die Junge Union und die Angestellten der Gemeinde.
Bürgermeister Härtenberger zeigte sich überrascht von der großen Gratulationscour. Er dankte allen Gratulanten recht herzlich, besonders auch den „Wölfl-Deandl“ aus Hunderdorf, die zur Unterhaltung mit volkstümlichen Weisen aufwarteten.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 14.11.1977


Mahnwort: „Bleibt standhaft …“
Der Volkstrauertag wurde auch in Steinburg würdig begangen

Steinburg. Trost- und Mahnworte richteten Pfarrer Reitinger und Kommandant Häusler an die Versammelten zum Volkstrauertag in Steinburg. Begleitet von der Blaskapelle Deser, Bürgermeister Berger und dem Gemeinderat sowie örtlichen und auswärtigen Vereinen zog man gemeinsam zur Schule, nahm am Gottesdienst teil und ehrte die Gefallenen und Toten durch ein Heldengedenken während des Gottesdienstes und am Heldendenkmal.
Der Kirchenzug begann um 9.15 Uhr. Die Kapelle Deser führte ihn an. Es folgte die Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf, die Bürgermeister Berger und Feldmeier mit dem Gemeinderat. Die BRK-Ortsgruppe, die Wehren Steinburg, Au vorm Wald, Hunderdorf und Gaishausen und die Bevölkerung schlossen sich an.
Im Mittelpunkt der Predigt Pfarrer Reitingers stand das Wort des Evangeliums „Bleibt stand-haft und ihr werdet das Leben gewinnen“. Der Prediger beklagte, daß Zukunftsplanung zur Entpersönlichung und Verlust der Privatsphäre führe und nahm die Zukunftsprognosen kritisch unter die Lupe. „Wir wissen nicht, wie sich die Prognosen erfüllen. Als Christen können wir aber auf die Prophetie des Evangeliums verweisen“, sagte Pfarrer Reitinger. Trotz Erdbeben und anderer Katastrophen gelte das Wort Christi ‚Kein Haar wird euch gekrümmt werden.‘ in einer Grundsituation, wo alles zur Vollendung, zum Heile hinführe und Christus neben diesem Trostwort auch das Mahnwort ‚Seid standhaft‘ spreche, damit die Christen im Vertrauen zu Gott lebten, mahnte der Geistliche. Die Predigt schloß mit einem Gebet des Kardinals Newman.
Es folgte ein namentliches Gedenken der Gefallenen und Fürbitten für die Toten und Lebenden. Auch am Kriegerdenkmal, vor dem zum Schluß alle Vereine und die Bevölkerung Aufstellung genommen hatten, sprach Pfarrer Reitinger die Gebete. Kommandant Häusler erinnerte an die Bedeutung des Volkstrauertages und legte im Namen der Versammelten einen Kranz nieder.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 14.11.1977


Information über Erdgasleitung
Windberg.
Für alle Grundstücksbesitzer der Gemeinde Windberg, die vom Bau der Erdgasleitung betroffen sind, findet durch den BBV eine Aufklärungsversammlung über Grundablösung Entschädigung usw. am Donnerstag, 17. November, nachmittags in Schwarzach und abends in Steinburg statt. Im eigenen Interesse sollten alle Grundstücksbesitzer, die betroffen sind daran teilnehmen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 17.11.1977


Wasser für Aign und Pürstenberg
Mitterfels.
Zu einer bescheidenen kleinen Wasserfeier hatte der Zweckverband zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe ins Gasthaus Gürster in Scheibelsgrub eingeladen. Es kamen die neuen Anschließer aus Aign und Pürstenberg, Dr. Voggenreiter vom Landratsamt Straubing-Bogen, Verbandsräte und die Mitglieder des Werkausschusses neben den am Bau Beteiligten. Vorsitzender Härtenberger erinnerte zu Beginn an die Bemühungen, die Planungen und schließlich an die Durchführung des Versorgungsnetzbaues. Nur durch die Zusammenarbeit von Anschließern, Gemeinde und Zweckverband sei schließlich das Werk (2.2 km Leitung) gelungen. Die Anschließer hätten in einer Sondervereinbarung mit dem Zweckverband zugestimmt, die doppelte Anschlußgebühr zu bezahlen, die Gemeinde habe einen Zuschuß geleistet und der Zweckverband habe seinen Beitrag Form von Kapital und Arbeit geliefert. Man freue sich mit den neuen Anschließern, daß ihre Wassernot jetzt endgültig vorbei sei. Zugleich der Leitung seien Anlagen für den Feuerschutz errichtet worden.
Josef Simmel und Michael Nißl sprachen im Namen der Anschließer allen Dank aus, die zum Werk beigeholfen hätten. Es sei sichtlich gute und schnelle Arbeit geleistet worden, von der Baufirma und von den beiden Wasserwarten. 2. Bürgermeister Stahl von Mitterfels dankte im Namen der Marktgemeinde dem Wasserzweckverband, daß er sich um eine geographische „Randgruppe“ der Gemeinde angenommen habe. Sicherlich sei ein solcher Bau unwirtschaftlich, doch sollte man niemanden von der Wasserversorgung ausschließen, wenn sie nur irgendwie möglich sei. Bauunternehmer Holmer von Haunkenzell, der seinen Bagger selbst fuhr, sprach von dem herzlichen Einvernehmen zwischen allen Beteiligten, das von Anfang an geherrscht habe und das die Arbeit beflügelt habe.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 17.11.1977


Gott, der Herr, nahm am Mittwoch, nach einem langen, schweren Leiden meinen geliebten Gatten, unseren lieben guten Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Paten
Herrn Ludwig Mühlbauer
Rentner von Meidendorf
Mitglied des MSC und des Schützenvereins Meidendorf

im Alter von 53 Jahren, zu sich in ein besseres Jenseits.
Meidendorf, Windberg, Nesselbach, Kitzholz, München, Mainz, Oberlaindern, den 17. November 1977
In tiefer Trauer:
Erika Mühlbauer, Gattin
Hubert Mühlbauer, Sohn
Petra Mühlbauer, Tochter
Elsa Wörwag, Schwiegermutter
Karl Mühlbauer, Bruder mit Familie
Xaver Mühlbauer, Bruder mit Familie
Josef Mühlbauer, Bruder mit Familie
Maria Haller, Schwester mit Gatten
Rosa Huber, Schwester mit Kindern
Resi Hartl, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, 17. November 1977, um 16.00 Uhr, in der Kapelle in Meidendorf. Trauergottesdienst am Freitag, den 18. November 1977, um 15.00 Uhr, in der Pfarrkirche in Windberg, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 17.11.1977


Geänderte Vorfahrtregelung
Hunderdorf.
Ab heute, 9 Uhr, ist im Bereich der Einmündung Siedlungsstraße / Hauptstraße beim Bahnübergang Betzlbacher eine neue Vorfahrtsregelung in Kraft. Nunmehr hat der aus der Siedlungsstraße kommende Verkehrsteilnehmer dem auf der Hauptstraße Vorfahrt zu gewähren. Für beide vorgenannten Straßenstücke besteht bei der Einmündung beim Bahnübergang in die Bahnhofstraße Staatsstraße 2139 nach wie vor Wartepflicht gegenüber den dortigen Verkehrsteilnehmern.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 18.11.1977


Schluckimpfung für Kinder
Windberg.
Für die Gemeinde Windberg findet die Schluckimpfung gegen Kinderlähmung am Freitag, 2.5. November, um 8.1.5 Uhr in der Gemeindekanzlei statt. Zur Impfung sind aufgerufen alle Kinder, die in der Zeit vom 1.8.76 bis 31. 7.77 geboren sind, sowie die Kinder. die im Vorjahr die 1. und 2. Schluckimpfung genommen haben, sowie alle Kinder, deren Impfung bereits vier Jahre zurückliegt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 18.11.1977


NACHRUF
Wir trauern um unseren allseits geschätzten Sportkameraden, ehemaligen 1. Vorsitzenden und unser Ehrenmitglied
Herrn Ludwig Mühlbauer
Wir werden ihn stets in guter Erinnerung behalten.
MSC Meidendorf e. V.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 18.11.1977


Silber und Bronze für die FFW
Gaishausen.
Zwei Gruppen der FFW Gaishausen traten kürzlich zur Leistungsprüfung an. Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter legten folgende Wehrmänner die Leistungsprüfung in Silber ab: Kronberger Jakob (Gruppenführer), Bugl Ludwig, Lehner Franz, Lehner Hans, Kronfeldner Herbert, Schneider Norbert, Engl Otto, Fuchs Herbert und Kricke Dieter. Die Leistungsprüfung in Bronze bestanden: Kricke Dieter (Gruppenführer), Fendl Max sen., Lehner Stefan, Höcherl Max jun., Bugl Thomas, Fendl Max jun., Weinzierl Hans und Oster-meier Josef jun.
Nach den Prüfungen, bei denen neben Kommandant Dietl auch Bürgermeister Weinzierl sowie 2. Bürgermeister Fuchs mit Gemeinderat Johann Dietl anwesend waren, lobte Kreisbrandinspektor Wanninger den guten Ausbildungsstand der beiden Gruppen. Vor allen hob er die Einsatzfreudigkeit der Jugend hervor, die sich mit großem Ehrgeiz und Pflichtbewußtsein den Aufgaben der Feuerwehr zur Verfügung stelle. Schließlich sprachen noch Kommandant Dietl sowie Bürgermeister Weinzierl Worte des Dankes und der Anerkennung aus.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.11.1977


Hunderdorf. IG Bau-Steine-Erden: Sonntag, 20. November, 9.30 Uhr, Ortsverbandsversammlung mit Geschäftsführer Karl Horst.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.11.1977


Windberg. Winith-Schützen; Samstag, 19., und Sonntag, 20. November, Ortsmeisterschaft im 10-m-Luftgewehr-Schießen im Gasthaus Hüttinger. Schießzeiten: Samstag von 10 bis 22 Uhr und Sonntag von 9 bis 15 Uhr.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.11.1977


Windberg. Trachtenverein. Samstag, 19, 11., um 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann. 14 Uhr, Tanzprobe für die Jugendgruppe.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.11.1977


Nach Gottes hl. Willen verschied am 17. 11. 1977 unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwägerin und Tante
Frau Maria Bugl
im Alter von 82 Jahren im Herrn.
Gaishausen, Hunderdorf, Ulm, Schafberg, den 19. 11. 1977
In stiller Trauer:
Ludwig Bugl, Sohn mit Familie
Johann Bugl, Sohn mit Familie
Maria Wölfl, Tochter mit Familie
Berta Bugl, Schwiegertochter
mit Angehörigen
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche.
Trauergottesdienst am Montag, den 21. 11. 1977, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.11.1977


NACHRUF
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem allseits geschätzten Schützenkameraden u. ehemaligen 1. Vorsitzenden
Herrn Ludwig Mühlbauer
Die Aufopferungen gegenüber dem Verein werden wir immer würdigen und seine Kameradschaft wird uns allen unvergeßlich bleiben.
20. November 1977
Schützenverein Meidendorf
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.11.1977


NACHRUF
Überraschend traf uns die Kunde vom Ableben unseres allseits beliebten Mitgliedes
Herrn Ludwig Mühlbauer
Seine geleistete Arbeit beim Aufbau der Ortsgruppe sowie gute Kameradschaft und Zusammenarbeit werden wir in steter Erinnerung behalten.
20. November 1977
Rot-Kreuz-Gruppe Meidendorf
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.11.1977


Die Polizei im Einsatz
… Am Samstag lief gegen 19.45 Uhr bei Großlintach ein Schäferhund gegen ein fahrendes Auto. Das Fahrzeug wurde dabei beschädigt. Nach Angaben des Autobesitzers dürfte der Hund dabei verletzt worden sein. Der Hundehalter soll sich wegen der Schadensregulierung bei der LPS Bogen (Tel. 09422/1951) melden. — Unbekannte Täter montierten in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Au vorm Wald, in der Nähe der Gaststätte Wagner, zwei Halogenscheinwerfer samt Halterung von einem Opel Kadett ab. Die LPS Bogen sucht Personen. die eventuell Verdächtige gesehen haben, die sich in der Nähe des Fahrzeugs herumgetrieben oder auf-fällig benommen haben.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 21.11.1977


Wir trauern um unseren lieben Bruder, Onkel, Großonkel, Urgroßonkel und Schwager
HERRN WENZEL RITSCHEL
aus Hochdobern in Nordböhmen
geb. 17. 9. 1883          gest. 13. 11. 1977

der im Krankenhaus Bogen, nach Empfang der hl. Krankensalbung, sanft entschlafen ist.
Hunderdorf/Bogen, Straubing, Carossa-Straße 1, den 22. November 1977
In stiller Trauer:
Theresia Barfuß, Schwester
Maria Dudenhöffer, Großnichte
im Namen aller Verwandten
Beisetzung der Urne auf dem Friedhof St. Michael, Straubing, am 26. 11. 1977, um 9.30 Uhr. Trauergottesdienst am 26. 11. 1977, um 10.30 Uh r in Christkönig, Straubing. Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 22.11.1977


Lohnsteuerkarten-Ausschreibung beendet
Hunderdorf.
Die Lohnsteuerkarten für das Jahr 1978 sind ausgeschrieben und können bei Gelegenheit im Gemeindeamt abgeholt werden. Es wird gebeten, die Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte nach Erhalt zu prüfen und bei Unstimmigkeiten umgehend ändern zu lassen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 23.11.1977


Volksbegehren bis 5. Dezember
Hunderdorf.
Die Eintragungslisten auf Zulassung eines Volksbegehrens zur Änderung des Art. 35 Bayer. Verfassung, „Sport, VdK und Naturschutz in den Bayer. Senat“ können im Gemeindeamt Hunderdorf unterzeichnet werden. Eintragungsberechtigt sind nur die wahlberechtigten Bürger aus dem Gemeindebereich oder Personen, die einen Eintragungsschein ihrer Wohnsitzgemeinde besitzen. Eintragungslisten liegen in sämtlichen Städten und Gemeinden Bayerns auf. Es wird darauf hingewiesen, daß es für Vereinsmitglieder und sonstige Personen aus den Nachbargemeinden am einfachsten ist, bei der Gemeinde des Wohnsitzortes den Eintragungsraum aufzusuchen. In Hunderdorf sind die Eintragungszeiten vom 22. November bis 5. Dezember, wie folgt festgelegt. Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Freitag zusätzlich von 14 bis 17 Uhr. Außerdem bestehen Eintragungsmöglichkeiten Samstag und Sonntag von 8 bis 10 Uhr.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 23.11.1977


Nur gutes Spielzeug für die Kinder
Hunderdorf.
Bei der Sitzung des Kindergartenbeirates wurden u. a, die Durchführung des Weihnachtsbasars und des Elternabends mit Referat über pädagogisch wertvolles Spielzeug erörtert. Hierbei war auch die Kindergartenleiterin Bergbauer anwesend. Eingangs wurde allen Spendern gedankt, die mit Eifer und viel Mühe die Bastelgegenstände für den Weihnachtsbasar fertigten sowie den Personen, die mit Sach- und Geldspenden mitgeholfen haben. Der Erlös aus diesem Basar, der bereits am Sonntag stattfindet, kommt dem Kindergartenkindern zugute. Es wird neues Spielzeug, darunter auch ein Kasperltheater angeschafft. Am Dienstag fand im Saal des Pfarrheimes ein Elternabendstatt. Kindergartenleiterin Bergbauer referierte dabei zum Thema „Gutes Spielzeug – gutes Spiel“ und zeigte und erklärte dazu die wichtigsten Spiele. Sofern das eine oder andere Spielzeug zusagte, konnte es nach dem Vortrag gekauft oder bestellt werden. Weiterhin bestand im Anschluß an den Vortrag die Möglichkeit, allgemeine Fragen aus dem Bereich des Kindergartens zu diskutieren. Der Nikolaus wird am 6. Dezember vormittags und nachmittags dem Kindergarten einen Besuch abstatten und den Kindern kleine Geschenke bringen. Der Nikolaus wird vom Bayerwaldverein Hunderdorf (Herr Schneider) gestellt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 23.11.1977


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Freitag. 25. November, 16 bis 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 24.11.1977


Hunderdorf. KLJB: Freitag, 25. November, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 24.11.1977


Der Herr über Leben und Tod hat am Mittwoch, den 23. November 1977, plötzlich und unerwartet meinen lieben Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Onkel und Schwager
Herrn Johann Kartmann
Austragslandwirt von Meidendorf – Kriegsteilnehmer 1945/49

im Alter von 75 ½ Jahren in die ewige Heimat abgerufen.
Meidendorf, Rosenheim, Nürnberg, München, den 24. November 1977
In tiefer Trauer:
Anna Räß, Tochter mit Familie
Ludwig Kartmann, Bruder
Maria Wurm, Schwester mit Familie
Anna Frank, Schwester
Fanny Kartmann, Schwester
Elisabeth Zahlig, Schwester mit Mann
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, Donnerstag, 15 Uhr, in Windberg.
Trauergottesdienst am Freitag, den 25. November 1977, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Windberg mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 24.11.1977


Hunderdorf. Ski-Club: Samstag abend und und Sonntag nachmittag Treffen in der Skihütte in Ahornwies.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 25.11.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 26.11., 20 Uhr, Vereinsabend mit Volkstanzprobe im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 25.11.1977


Weihnachtsaktion für das Bonifaziuswerk
Hunderdorf.
Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung führen heuer wieder eine Weihnachts-Verkaufsaktion durch Der Erlös der Verkaufsaktion kommt dem Bonifatiuswerk der Kinder — dem Bischöflichen Hilfswerk für die Kinderseelsorge in der Diaspora — zugute. Es werden folgende Gegenstände nach den drei Sonntagsgottesdiensten an diesem Wochenende angeboten: 1. Weihnachtskarten mit Umschlag zum Preis von 0,30 Mark, 2. Adventskalender mit Begleitheft zum Preis von 3 Mark und die besonders schönen Weihnachts-Wohlfahrts-Briefmarken. Die ganze Pfarrbevölkerung ist herzlich zum Kauf dieser Gegenstände zugunsten dieser guten Sache eingeladen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 26.11.1977


Altennachmittag am Sonntag
Hunderdorf.
Am kommenden Sonntag, 27. November, 14 Uhr, veranstaltet das Pfarramt Hunderdorf in Verbindung mit der Rotkreuz-Ortsgruppe einen Altennachmittag im Jugend-heim. Hierzu sind alle Bürger aus der gesamten Pfarrei, die über 65 Jahre alt sind, herzlich eingeladen. Geplant ist ein gemütliches Beisammensein bei entsprechender Bewirtung. Für gute Unterhaltung ist gesorgt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 26.11.1977


Advent

De schöne stade Zeit bricht o,
es singt koa Vogerl mehr,
da Raureif glitzert von de Baam,
ois is oa Neblmeer.

De Tag‘ wern oiwei kürzer jetz
und s`Jahr geht langsam z’end‘;
da erste Schnee grtüaßt von de Berg‘,
man merkts, es wird Advent.

Gar vom Adventkranz s’Kerznliacht
es brennt so hell und rein;
verkünd‘t daß langsam Weihnacht wird,
taucht d’Stubn in hellen Schein.

De Muadda backt jetzt Kletzenbrot,
an Christstoll’n no dazua;
aa Zimtstern‘ und vui Marzipan
und Lebkuchn grad gnua.

A Kripperl wird jetzt aufgstellt gar,
mit seiner ganzn Pracht,
mit Hirtn, Christkind, Englschar,
wie’s war zua heiligen Nacht.

Beizeitn gehts zum Weihnachtsmarkt,
man suacht se Gschenka aus
und schwerbeladn, gheimnisvoll
kimmt dann a jeds nach Haus.

Advent, du schöne stade Zeit,
hilfst über manchem Schmerz.
Du bringst a Ruah in unsre Leben
und aa in unser Herz!

Ludwig Hieninger
Quelle: Straubinger Tagblatt, 26.11.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, ab 19 Uhr Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 26.11.1977


Richterschenke
Windberg

Zu dem am Samstag, 26. 11.
und Sonntag. 27. 11. 1977,
stattfindenden
Letzten alten Bier
laden wir alle unsere Ge-
schäftsfreunde und Bekannten
herzlich ein.
Auf Ihren Besuch freut sich:
Familie Dorfner
Quelle: Straubinger Tagblatt, 26.11.1977


Steinburg. Für die Steinburger Bürger ist Gelegenheit zur Eintragungin die Listen zum Volksbegehren im Gemeindesaal (Schulhaus) am Dienstag, 29. 11., von 8 bis 12 Uhr, am Donnerstag, 1. 12., von 13 bis 17 Uhr und am Sonntag, 4.12., von 8 bis 12 Uhr.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.11.1977


Morgen Backkurs
Hunderdorf.
Am morgigen Mittwoch veranstaltet das Volksbildungswerk Hunderdorf einen Backkurs. Unter Leitung von Hauswirtschaftsoberlehrerin Ingrid Speiseder treffen sich die Interessenten um 20 Uhr in der Hauptschule. Die Gebühr pro Abend beträgt 3,50 DM. Außerdem ist mit einem Materialbetrag von 5 DM zu rechnen. Das Backzubehör bringt Frau Speiseder selbst mit. Am ersten Abend werden verschiedene Sorten von Weihnachtsgebäck hergestellt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 29.11.1977


Zugmaschinen werden überprüft
Steinburg.
Die nächste Überprüfung der landwirtschaftlichen Zugmaschinen in Steinburg findet am Mittwoch, 30. November, von 8 bis 12 Uhr, beim Gasthaus „Zum Bergerbräu“ statt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 29.11.1977


Bisher erst 44 Eintragungen
Hunderdorf.
Bei dem z. Zt. laufenden Volksbegehren „Sport, VdK und Naturschutz in den Senat“ sind im Bereich der Gemeinde Hunderdorf bis Dienstag 44 Eintragungen erfolgt. Ins-gesamt ist das Volksbegehren nur erfolgreich, wenn mindestens 10 Prozent der wahlberechtigten Personen in Bayern es unterstützen. In Hunderdorf haben bisher bei rund 1350 Wahlberechtigten nur 3,26 Prozent die Eintragungsliste unterzeichnet. Auch der Sportverein mit sämtlichen Abteilungen und der VdK-Ortsverband Hunderdorf unterstützen das vorgenannte Volksbegehren und bitten alle ihre Vereinsmitglieder sowie die gesamte Bevölkerung, diesem Verfahren durch Eintragung in die Liste zum Erfolg zu verhelfen. Die Eintragungsfrist läuft am Montag, 5. Dezember, ab. Zeiten für die Eintragung sind in Hunderdorf am Donnerstag von 8 bis 12 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, am Samstag von 8 bis 10 Uhr, am Sonntag von 8 bis 10.30 Uhr und am Montag von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr. Der Eintragungsraum befindet sich im Gemeindeamt Hunderdorf, Kirchgasse 8. Einschreibeberechtigt ist nur, wer das Wahlrecht (ab 18 Jahre) oder einen Eintragungsschein besitzt. VdK-Ortsvorsitzender Karl teilte zusätzlich mit, daß sich die VdK-Mitglieder, die sich bisher noch nicht in die Liste eingetragen haben, nach dem Hauptgottesdienst am Sonntag vor der Gemeindekanzlei treffen, um dann gemeinsam den Eintragungsraum aufzusuchen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 01.12.1977


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Freitag, 2. Dezember, 16 bis 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 01.12.1977


Hunderdorf. SV-Fußballjugend: Freitag, 2. Dezember 17.30 Uhr, Nikolausfeier im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 01.12.1977


Eintragungslisten liegen auf

Windberg.
Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 8 bis 10 Uhr und Montag von 8 bis 11 Uhr.

Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Nikolaus kommt ins Haus
Windberg.
Der Sportverein stellt für den 5. Dezember wieder den Nikolaus. Anmeldungen bei Walter Hornberger sen., Tel. 1885.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Müllabfuhr ab 1. Januar
Windberg.
Heute, Freitag, können alle Hausbesitzer von 8 bis 17 Uhr in der Gemeindekanzlei – Sitzungssaal mit den Herren des Müllabfuhrunternehmens eine Aussprache halten und soweit notwendig, neue Mülltonnen erwerben und die Gebührenmarken für die neuen Tonnen ab 1. 1. 78 in Empfang nehmen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Auszahlung der Gemeinde
Windberg.
Heute, Freitag, 2. Dezember, werden von 14 bis 15 Uhr in der Gemeindekanzlei die Sozialhilfe, Pflegegelder und Pflegekindergelder und die Weihnachtsbeihilfen ausbezahlt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Katharina Müller 85
Hunderdorf.
Auf 85 vollendete Lebensjahre konnte dieser Tage Katharina Müller zurückblicken. Die Jubilarin, eine geborene Schröller, wurde am 29. 11. 1892 in Bamberg geboren. Im Juni 1916 heiratete sie Hans Müller. Der Ehe entstammen zwei Kinder. Der Sohn ist im 2. Weltkrieg vermißt und bei der Tochter Thersia Langmantel verbringt sie nunmehr den Lebensabend. Der Mann ist bereits im Jahre 1943 verstorben. Seit 1974 ist die Jubilarin, die als sehr unternehmungslustig gilt und durch den Beruf des Mannes in Deutschland weitgereist war, in Hunderdorf. Zum Ehrentag stellte sich auch Bürgermeister Härtenberger ein, der die besten Wünsche sowie einen Geschenkkorb der Gemeinde übermittelte.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Hunderdorf. Ski-Club: Die Ski-Hütte ist am Wochenende wieder besetzt. Samstag, 3. 12., Christbaumversteigerung bei Sandbiller.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag. 3. 12., 14.30 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Pfarrheim.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Hunderdorf. SV-Eisstock: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 3. 12., 19.30 Uhr, Vorstandschaftssitzung im Cafe Weinzierl.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 3. 12., 19 Uhr, Abfahrt beim Vereinslokal zur Christbaumversteigerung nach Irensfelden.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Windberg. SV: Heute, Freitag, 18 Uhr, Geburtstagsfeier im Vereinslokal. Bei günstigem Wetter vorher Asphaltstock-Turnier.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Nach langem und schwerem, mit bewundernswertester Tapferkeit, ertragenem Leiden verstarb am 29. November 1977 meine über alles geliebte Frau, unsere liebste Schwester und Tante, Patin und Schwägerin
FRAU FRANZISKA HAMBERGER
viel zu früh im Alter von 44 Jahren.
Erlangen, Bogen, Degernbach, Hunderdorf, den 2. Dezember 1977
In unsagbarem Schmerz:
Jacob Hamberger
Rosa Wanninger, mit Familie
Anni Bugl
Josef und Xaver Anleitner mit Familien
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Freitag, den 2. Dezember 1977, um 15 Uhr in Hunderdorf.
Von irgenwelchen Beileidsbezeigungen bitten wir abzusehen.
Für zugedachte Anteilnahme herzlichen Dank.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


SV Hunderdorf
Herzliche Einladung zur
Christbaum-
versteigerung

am kommenden Samstag, 3. 12,
um 19.00 Uhr im Gasthaus
Sandbiller
Quelle: Straubinger Tagblatt, 02.12.1977


Für unfallfreies Fahren ausgezeichnet
Gebietsverkehrswacht Bogen e. V. ehrte 16 Mitglieder — Herbstversammlung mit interessanten Themen

Steinburg.
Höhepunkt der Herbstversammlung der Gebietsverkehrswacht Bogen e. V. war am Mittwochabend in Steinburg die Ehrung von 16 Mitgliedern für langjähriges unfallfreies Fahren. So konnten der 1. Vorsitzende, MdB Alois Rainer, und Geschäftsführer Kurt Meißner Hans Völkl aus Bogen für 50 unfallfreie Jahre am Steuer eines Kraftfahrzeuges mit dem goldenen Lorbeerblatt auszeichnen. Im Verlauf der Herbstversammlung sprachen Heinrich Piermeier, Leiter des Verkehrsreferates beim Landratsamt über das Punkteregister in Flensburg, Polizeihauptkommissar Georg Krendinner über die neue Parkregelung in Bogen und Polizeihauptmeister Hammer über das Autofahren im Winter.

Sie wurden von der Gebietsverkehrswacht Bogen e. V. für langjähriges unfallfreies Fahren mit Kraftfahrzeugen geehrt.

Der Leiter des Verkehrsreferates beim Landratsamt, Heinrich Piermeier. sprach eingangs über die Problematik der Bepunktung, Tilgung und Auswertung und die Maßnahmen gegen Mehrfachtäter beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg. Ordnungswidrigkeiten würden in der Regel nach zwei Jahren getilgt, bei Freiheitsstrafen von nicht mehr als drei Monaten sei die Frist fünf Jahre, bei Strafen von mehr als drei Monaten zehn Jahre. Mit sieben Punkten würden eine Reihe von sehr schweren Verkehrsverstößen (Straftaten) bewertet, die in der Regel schon nach einmaliger Begehung zur Entziehung der Fahrerlaubnis durch den Strafrichter führten zum Beispiel bei Verkehrsunfallflucht und Rauschtaten sowie leib- und lebensgefährdendem falschem Überholen. Dann ging Piermeier auf das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften ein, das bei einer Überschreitung von mehr als 40 km/h bereits zu vier Punkten, bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h bereits zu drei Punkten führe. Bei Erreichung von neun Punkten erfülle eine Verwarnung durch das Landratsamt meist ihren Sinn und zeige Wirkung, stellte der Referent fest. Bei Erreichung von 14 Punkten werde eine theoretische Prüfung verlangt, der jeder Führerscheininhaber sofort nachkommen müsse. Ein medizinisch-psychologisches Fahrtauglichkeitsgutachten werde bei Erreichen von 18 Punkten innerhalb von zwei Jahren zur Pflicht, zumal in der Regel der sofortige Entzug der Fahrerlaubnis erfolge. Bei positiver psychologisch-medizinischer Untersuchung durch den TÜV in Regensburg werde dem Betroffenen die Fahrerlaubnis belassen,
„Wenn man bedenkt, daß im Bereich des Landkreises rund 35 000 Kraftfahrer vorhanden sind, so ist die Zahl von 140 Maßnahmen nach diesen Bestimmungen in einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren doch relativ gering“, schloß Piermeier. Aus der Sicht der Verkehrsbehörde lasse sich feststellen, daß sich das neue System insgesamt bewährt habe. Schließlich ging der Referent auf den im Frühjahr dieses Jahres in Bayern durchgeführten Modellversuch ein, bei dem Verkehrssündern am Steuer durch Teilnahme an Verkehrsseminaren die Möglichkeit geboten worden sei, ihr Punktekonto in der Flensburger Zentralkartei um drei Zähler zu entlasten.
Zu dieser Thematik äußerte sich auch MdB Alois Rainer. Er sprach sich gegen härtere Ge-setze und strengere Maßnahmen aus, forderte statt dessen mehr Aufklärung, verkehrsgerechtes Verhalten und mehr Verkehrserziehung unter Einbeziehung und Hilfe der Gebietsverkehrswacht Bogen e. V., da bereits in diesem Jahr 14 Tote im ehemaligen Bogener Kreisgebiet zu beklagen seien. Piermeier bedauerte hier, daß nur fünf von 55 verwarnten Personen an dem genannten Modellversuch teilgenommen hätten.
Polizeihauptmeister Manfred Hammer (LPS Bogen) referierte anschließend über das Verhalten im Verkehr, im besonderen das Fahren im Winter. Er gab dabei wertvolle Ratschläge und ernstzunehmende Hinweise. Die Unterschätzung der eigenen Geschwindigkeit bei Nebel und Schneeglätte und die Überschätzung der Sichtweite, die vorschriftsmäßige Betätigung des Abblendlichtes, Feststellung der Sichtstrecke durch Orientierung an Pfosten und Leitlinien, gefährliches Orientieren am Mittelstreifen und „Zugpferden“, Verhalten bei Pannen im Nebel und viele andere Punkte wurden von ihm dargelegt. Viel Anklang und Beifall fand der Diavortrag über die seit 1. 1. 76 gültige Straßenverkehrsordnung.
Der 2. Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht Bogen e. V., Polizeihauptkommissar Georg Kremhöller, verwies auf die neue Parkregelung in Bogen. Auf dem hellen Kopfsteinpflaster, berichtete er, „könne man parken, das dunkle Pflaster sei die Abgrenzung. Kein Verkehrsteilnehmer dürfe das Recht der Busfahrer beschneiden und in den Omnibushaltebuchten parken. Es seien reichlich Parkplätze in Bogen auf dem neuen Stadtplatz geschaffen worden, betonte der Leiter der Landespolizeistation Bogens. Kremhöller berichtete noch über die Ergebnisse des Sehtestes in Bogen, den die Bundesverkehrswacht durchgeführt habe.
Folgende Mitglieder der Gebietsverkehrswacht wurden dann von MdB Alois Rainer und dem Geschäftsführer der Verkehrswacht für langjähriges unfallfreies Fahren ausgezeichnet (in Klammern die Zahl der unfallfreien Jahre); mit dem Abzeichen in Bronze Johann Engl. (12), Haselbach; Karl Seidl (18), Irlmühle/Stallwang; mit dem Abzeichen in Silber Max Obermeier (21), Stallwang; Alois Wolf (21), Bogen; Johann Aumer (22), Elisabethszell; Johann Wanninger (25), Furth/Oberalteich; Walter Lang (25), Bogen; Walter Meinhard (25), Haunkenzell; mit dem Abzeichen in Gold Heinrich Guggenberger (30), Parkstetten; Johann Schubnell (30). Reibersdorf; Rupert Stegbauer (31), Elisabethszell; Alois Brandl (38), Furth-Oberalteich. Die Auszeichnung der Gebietsverkehrswacht in Gold mit Eichenkranz erhielten Johann Schlecht (40), Rattenberg; Rudolf Nießner (41), Bogen und Otto Baumann (41), Bogen. Hans Völkl, Bogen, bekam für 50 Jahre unfallfreies Fahren das goldene Lorbeerblatt überreicht.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.12.1977


Hunderdorf. CSU: Sonntag, 4. 12., 10.30 Uhr, im Gasthaus Baier-Edbauer CSU-Versammlung mit Landratskandidat Ingo Weiß, MdL. Die Bevölkerung ist eingeladen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.12.1977


Hunderdorf. CSU-Ortsverband: Sonntag, 4. 12., 10.30 Uhr, Frühschoppen mit MdL und Landratskandidat Ingo Weiß im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.12.1977


Nikolaus kam zur SV-Jugend
Hunderdorf.
Die Jugendmannschaft der Fußballabteilung des Sportvereins Hunderdorf hielt im Gasthaus Baier-Edbauer die diesjährige Nikolausfeier ab. Zu Beginn der Veranstaltung galt der Gruß des Jugendleiters Siegmund insbesondere Bürgermeister Härtenberger. SV-Vorstand Kaldonek und Ehrenvorsand Maier. Wölfl bedankte sich für die Spende der Hunderdorfer Geschäftsleute und von privaten Personen, durch die es möglich geworden sei, auch eine Tombola durchzuführen.
1. Fußballabteilungsleiter Hentschirsch meinte, diese Veranstaltung sei eine Gelegenheit, den Jugendspielern und ihren Betreuern für ihren Einsatz Dank auszusprechen.
Bürgermeister Härtenberger sagte, daß nicht nur Sport betreiben, sondern auch bei einer besinnlichen Stunde beieinander sitzen, solle, wo ebenfalls Kameradschaft und Freundschaft gepflegt werden könne. Härtenberger versicherte, die Gemeinde sei bestrebt, die sportliche Betätigung durch ein schönes Sportgelände zu sichern. Dann stattete der Nikolaus der SV-Jugend einen Besuch ab. Aus seinem Buch trug er vor, was im zu Ende gehenden Jahr zu tadeln oder zu loben war. Dann überreichte Jugendspielführer Josef Hanner als Dank und Anerkennung im Namen der Jugendspieler an Betreuer Wölfl und Trainer Riepl sowie an Frau Lichey (Trikot-Wäsche) ein kleines Präsent. Zum Abschluß der Veranstaltung wurde die Tombola durchgeführt, bei der es Dank der Unterstützung der Freunde und Gönner der Jugend eine Vielzahl von Sachpreisen zu gewinnen gab.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 06.12.1977


Großes Adventskonzert in Windberg
Windberg.
Mit einem großen Chor- und Orgelkonzert am Sonntag. 11. Dezember. 16 Uhr, wird der Orgelkreis Windberg seine Konzertreihe 1977 abschließen. In der Pfarr- und Klosterkirche Windberg konzertiert unter Leitung des Herrn Kirchenmusikdirektors Karl Norbert Schmid der Chor der Kirchenmusikschule Regensburg mit den Solisten Christine Pernpeintner, Sopran und Joseph Nass, Orgel. Es stehen u. a. Chorwerke von Melchior Vulpius, Heinrich Schütz, Andreas Hammerschmidt, Johannes Brahms, Anton Bruckner. Max Reger, Heinrich Kaminski, Joh. Seb. Bach sowie Orgelwerke von Nikolaus Bruhns und Heinrich Kaminski auf dem Programm. Für Nichtmitglieder sind Eintrittskarten für das Konzert erhältlich beim Eingang der Kirche 5 DM Erwachsene, 3 DM Studenten und Jugendliche und 2 DM Kinder. Die Kirche ist geheizt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 07.12.1977


St. Nikolaus beim Kindergarten
Hunderdorf.
Einen Besuch stattete St Nikolaus am Montag auch dem Kindergarten in Hunderdorf ab. Weil die Kindergartenkinder recht brav waren, hatte er Knecht Ruprecht erst gar nicht mitgenommen, dafür jedoch jedem Kind eine kleine Tüte voller Süßigkeiten mitgebracht.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 07.12.1977


Hunderdorf. Schwimmkursteilnehmer: Donnerstag, 8. 12., fällt der Schwimmunterricht aus; nächste Schwimmstunden sind am Donnerstag. 15. November, in der Schulbadeanlage.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 07.12.1977


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, wichtige Versammlung im Vereinslokal Amann.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 07.12.1977


Au v. Wald. FFW: Sonntag, 1.12., 14 Uhr, Christbaumversteigerung.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 07.12.1977


Hunderdorf. SV -Tischtennis: Freitag, 9. Dezember, von 16 bis 18 Uhr Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 08.12.1977


Hunderdorf. KLJB: Freitag, 9. Dezember, 19.30 Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 08.12.1977


Altennachmittag war ein Erfolg
Hunderdorf.
Das Pfarramt Hunderdorf veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Rotkreuz-Ortsgruppe kürzlich ein gemütliches Beisammensein für ältere Leute der Pfarrei im Jugendheim. 55 Pfarrangehörige verbrachten einen gemütlichen Nachmittag. Bürgermeister Härtenberger sprach Grußworte im Namen der Gemeinde, erwähnte auch den Zusammenschluß der Gemeinden und hoffte, daß auch in der künftigen Großgemeinde die Bürger zusammenstehen werden. Pfarrer Reitinger sprach Worte zum Advent. Die Adventzeit sei eine Zeit der Vorbereitung für die Feier der Wiederkehr der Geburt Christi, sagte der Seelsorger. Die Leitung der Veranstaltung hatte Martha Hofmann, die auch mit lustigen Kurzeinlagen und Geschichten aufwartete. Ihr Dank galt den Mitwirkenden dieses Altennachmittags, besonders Frl. Amann, die für die Einstudierung des Einakters verantwortlich war. Für Unterhaltung und Bewirtung der Gäste war bestens gesorgt Zum Schluß der Veranstaltung bekam jeder Anwesende einen Weihnachtsstollen. Besonders erfreuten Schulkinder, die mit dem lustigen Einakter „Die Diätkur“ aufwarteten, sowie die Katholische Landjugend, die mit Musik- und Gesangseinlagen unterhielt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Umstellung der Müllabfuhr
Gaishausen.
Am Mittwoch, 14. Dezember, 9 bis 17 Uhr, findet in der Gemeindekanzlei Gaishausen durch das Abfuhrunternehmen die Gefäßerfassung und die Ausgabe der Kontrollmarken statt. Hausbesitzer, die noch keine Müllgefäße besitzen, können die erforderlichen Gefäße sofort beim Abfuhrunternehmen in der Gemeindekanzlei übernehmen. Die Hausbesitzer werden gebeten, diesen Termin unbedingt wahrzunehmen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 10. Dezember, 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung bei Sandbiller.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Hunderdorf. Gewerkschaft Holz und Kunststoff: Sonntag, 11. Dezember, 10 Uhr, Vorstands-sitzung im Gasthaus Solcher in Steinburg/Bahnhof.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Sonntag, 11. Dezember, 14 Uhr, Advents- und Nikolausfeier im Gasthaus Sandbiller (alle anwesenden Kinder werden vom Nikolaus beschenkt).
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Hunderdorf. SV-Skiclub: Samstag, 10. 12., Weihnachtsfeiern in der Skihütte in Ahornwies, für Schüler und Jugend um 14.30 Uhr, für Erwachsene am Sonntag, 11. 12., 19 Uhr.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 10. 12., 10,30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Amann.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Heute, 20 Uhr, wichtige Versammlung wegen Christbaumversteigerung im Stammlokal Dorfner.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Meidendorf. Hubertusschützen: Sonntag, 10. 12., 10 Uhr, Abfahrt zur Christbaumversteigerung nach Windberg (Trachtenverein) oder Hintersollach (Stopselclub) beim Gasthaus Hilmer.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Au vorm Wald
Am Sonntag, den 11. Dezember 1977,
Christbaumversteigerung
Beginn 14.00 Uhr.
Es laden freundlichst ein:
FFW Au vorm Wald
Gastwirt Wagner Freudenstein

Quelle: Straubinger Tagblatt, 09.12.1977


Die Polizei im Einsatz:
… Um 12 Uhr kam es beim Bahnhof Steinburg zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein Personenwagenfahrer fuhr aus einer Seitenstraße in die vorfahrtsberechtigte Staatsstraße ein und übersah dabei einen anderen Wagen. Es kam zum Zusammenstoß. Verletzt wurde niemand, an beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 2 000 DM. …
Quelle: Straubinger Tagblatt, 10.12.1977


Politische Winterfreizeiten
Windberg.
Die Arbeitskreise „Politik“ und „Solidarität und Partnerschaft mit den Menschen in der Dritten Welt“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend der Diözese Regensburg führen vom 2. bis 8. Januar 78 zwei politische Winterfreizeiten in Windberg und in Hummelberg durch. Das Programm der beiden Freizeiten ist so angelegt, daß vormittags und abends Diskussionen, kurze Vorträge und Filme angesetzt sind. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Wintersport. Die Kosten für die beiden Maßnahmen belaufen sich auf 80 DM. Fahrtkosten werden auf der Basis 2. Klasse Bundesbahn erstattet.
Die eine Freizeit befaßt sich mit dem Thema „verantwortlich leben“; hier geht es vor allem um die neue Weltwirtschaftsordnung. Alternativ-Gruppen werden vorgestellt und Informationen über die Dritte Welt gegeben. Die andere befaßt sich mit den Wahlen, die 1978 stattfinden. Es sollen vor allem Wahlkampfmethoden, Wahlrecht und Wahlpraxis behandelt werden. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren.
Anmeldungen für die beiden Winterfreizeiten nimmt das Bischöfliche Jugendamt, Referat für politische Bildung, Obermünsterplatz 7 8400 Regensburg. Tel. 565298 entgegen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 12.12.1977


MdB Alois Rainer:
Große Leistungen wurden erbracht
Kreistagskandidaten stellten sich vor — Frühschoppen mit MdB Alois Rainer
Hunderdorf.
Der CSU-Kreisverband veranstaltete im Zusammenwirken mit dem Ortsverband Hunderdorf einen politischen Frühschoppen im Gasthaus Baier-Edbauer. Hierzu konnte der Ortsvorsitzende Hans Hamberger den Referenten und Bundestagsabgeordneten Alois Rainer, Pfarrer Reitinger, Bürgermeister Härtenberger sowie die Kreisräte und Kreistagskandidaten aus der näheren Umgebung begrüßen.
Hans Hamberger, CSU-Ortsvorsitzender, freute sich über den guten Besuch der Veranstaltung und erläuterte kurz wichtige Geschehnisse in der Gemeinde. Dabei gab Hamberger bekannt, daß der Normenkontrollklage der Gemeinde Steinburg nicht stattgegeben wurde und somit Gaishausen und Steinburg ab 1. 5.1978 zur Gemeinde Hunderdorf gehören. Zudem sei von der Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes Hunderdorf als Kleinzentrum  ausgewiesen worden. Hornberger meinte, dies sei ein besonderer Verdienst Bürgermeister Härtenbergers, der sich Jahrelang um diese Einstufung eingesetzt habe.
MdB Alois Rainer wehrte sich entschieden gegen die Behauptungen des politischen Gegners der CSU müsse die Mehrheit entzogen werden, da vieles versäumt worden sei und es an Leistungen fehle. Tatsache sei, daß auf dem Land viel geleistet worden sei. Der Trend gehe heute mehr denn je wieder zurück aufs Land. „Da kann man nicht sagen, der ländliche Raum sei arm und vernachlässigt worden.“ In Wirklichkeit sei viel getan und mehr aufgeholt worden, als von verschiedenen Stellen erwartet worden sei.
Auf die Bundespolitik eingehend, nannte er die Arbeitslosenquote als erschreckend hoch, zumal zusätzlich 340 000 Personen derzeitig noch in Umschulungskursen oder AB-Maßnahmen untergebracht seien, die in dieser Statistik nicht aufgeführt seien. Auf die Kommunalpolitik zurückkommend, sagte Rainer, wer Bundeskanzler verlauten lasse, die Gemeinden könnten sich selbst sanieren, sollten also mehr Schulden machen, dann müsse das mit einem Hintergedanken verbunden sein. Denn bekanntlich müßten Schulden zurückgezahlt werden und die Gemeinden dürften nicht wirtschaften, „bis zum geht nicht mehr“. Hunderdorf könne sich glücklich schätzen, einen guten Bürgermeister zu haben, der sich auch wieder zur Wahl stellen wird, betonte Rainer. Er bat darum, bei der kommenden Kreistagswahl neben den bekannten Kandidaten auch der CSU als Partei die Stimme zu geben.
Zum Schluß baten die Kreistagskandidaten Karl Härtenberger (Hunderdorf), Herbert Fredl (Bogen), Reinhard Wenzke (Perasdorf), Erwin Niedermeier (Hagenberg), Heidi Watzl (Hunderdorf) und Otto Hollmer (Haunkenzell) um Unterstützung, damit sie im nächsten Kreistag zum Wohle der Bürger tätig sein könnten.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 12.12.1977


„Großer Preis” und zweimal Silber für Fleischwaren in SB-Folien
Hunderdorf.
Bei der auch diesmal in der Landwirtschaftsschule in Bamberg durchgeführten „DLG-Qualitätsprüfung für Fleischwaren end Feinkosterzeugnisse 1977″, einem durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft veranstalteten und unter Beobachtung unbedingter Objektivität erledigten Spezialwettbewerb, war auch die Metzgerei Adolf Sandbiller aus Hunderdorf sehr erfolgreich. Und zwar bei einem Qualitätstest besonderer Art, der in drei Abtei-en Fleischwaren in SB-Folienpackungen, fertige Fleischgerichte und Feinkostartikel sowie Tiefgefrierkost auf Fleischgrundlage umfaßt hatte, wozu aus dem ganzen Bundesgebiet und Westberlin annähernd 700 verschiedenartige Erzeugnisse freiwillig bereitgestellt worden waren.
Die Metzgerei Sandbiller erhielt in der am stärksten, mit insgesamt 360 Proben beschickten „Sonderprüfung Fleischwaren (Anschnittstücke oder Scheiben) in SB-Folienpackungen“ für Schinkenwurst mit Fleischeinlagen sogar einen „Großen Preis“, außerdem für Schinkensülze mit Champignons sowie für Original niederbayerisches Schwarzgeräuchertes zwei silberne DLG-Preismünzen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 12.12.1977


1 000 DM gingen nach Hunderdorf
Hunderdorf.
Bei der Raiffeisen-Gewinnsparauslosung für den Monat November gewann der Schüler Joachim Peschke aus Hunderdorf 1 000 DM. Geschäftsführer Biegerl von der Raiffeisenbank Hunderdorf eG überbrachte dem jungen Gewinner die besten Glückwünsche und den gewonnenen Tausender. Da sich der Jugendliche erst seit kurzer Zeit am Raiffeisen-Gewinnsparen beteiligt und der Gewinn gerade jetzt vor Weihnachten eintraf, war die Freude um so größer.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 15.12.1977


20 Geburten und 10 Sterbefälle
Dazu registrierte im November das Standesamt Bogen noch zwei Heiraten

Geburten: … Am 6. November: Ein Sohn Andreas Otto dem Ehepaar Waldstein, wohnhaft in Gaishausen/Ehren. … Am 14. November: Ein Sohn Frank Michael dem Ehepaar Steckler, wohnhaft in Steinburg. … Am 29. November: Eine Tochter Kerstin Christine dem Ehepaar Mauthner, wohnhaft in Hunderdorf/Thananger.
Sterbefälle: Am 1. November: Die Hausfrau Maria Petzendorfer, geb. Huber, wohnhaft in Steinburg/Wegern, 80 Jahre alt. … Am 2. November: Die Hausfrau Kreszenz Schätz, geb. Hafner, wohnhaft in Windberg/Dambach, 72 Jahre alt. – Am 13. November: Der ehemalige Geschäftsführer und jetzige Rentner Wenzel Ritschel, wohnhaft in Bogen, Dr.-Martin-Luther-Straße 2 (Altenheim), 94 Jahre alt. … Am 17. November: Die Hausfrau Maria Bugl, geb. Gietl, wohnhaft in Gaishausen, 81 Jahre alt. …
Quelle: Straubinger Tagblatt, 15.12.1977


Prüfung erfolgreich bestanden
14 Rotkreuzler machten Leistungsprüfung Stufe II — OSR Mößmer lobte ihren Eifer

Hunderdorf. Nach wochenlanger intensiver Vorbereitung war es am vergangenen Samstag so weit, 27 aktive Helferinnen und Helfer der Rotkreuzgruppe Hunderdorf stellten sich ihrem Oberschiedsrichter zur Abnahme der Leistungsprüfung der Stufe II (Silber). Wenn auch die theoretische und praktische Übung ohne Aufregung und Hektik verlief, so wurde doch den Kandidaten einiges abverlangt. Als nach fast drei Stunden mitgeteilt wurde, daß alle Teilnehmer das Prüfungsziel erreicht haben, war natürlich die Freude über diesen Erfolg groß.

Nach bestandener Leistungsprüfung der Stufe II stellte man sich gerne dem Fotografen.

Kolonnenführer Franz Rosenhammer hieß neben den Rotkreuzmitgliedern von Hunderdorf besonders Oberschiedsrichter Karl Mößmer (Pfarrkirchen) als Mitglied des Bezirksausschusses Niederbayern/Oberpfalz, zweiten Bürgermeister Anleitner, stellvertretende Kreisgeschäftsführerin Zuley vom BRK-Kreisverband Rottal/ Inn sowie die Schiedsrichter Rudi Nowak, Heinrich Lobmeier, Willi Hermann, Franz Rosenhammer und Ludwig Gruber im Jugendheim Hunderdorf herzlich willkommen.
Oberschiedsrichter Mößmer dankte den verantwortlichen Ausbildern für die Vorbereitung auf diese Leistungsprüfung. Er sei gerne nach Hunderdorf gekommen, um diese — so hoffe er — sicher gut vorbereitete Prüfung abzunehmen. Nach der Ausfüllung verzwickter Fragebögen, die ganz auf den Lehrstoff der Sanitätsausbildung aufgebaut waren, ging es in zwei getrennten Gruppen an die praktische Arbeit. Da ging es um die Versorgung eines Unterarmbruches ebenso wie um das richtige Anlegen eines Brandwundenverbandstuches, um das Umbetten eines Patienten, um das Vorbereiten einer Infusion und schließlich auch um die kombinierte Herz-Lungen-Wiederbelebung am Phantom.
Der zweite Teil des Abends wurde in das naheliegende Gasthaus Edbauer verlegt. Ober-schiedsrichter Mößmer gab dort unter großem Beifall der Anwesenden bekannt, daß alle 17 Teilnehmer das Prüfungsziel erreicht haben. Er sei zuversichtlich, daß nach dieser Leistungsprüfung die Rotkreuzarbeit noch mehr Freude mache, weil man mit noch mehr Sicherheit als bisher, an eine Unfallsituation herangehen könne.
In seiner Eigenschaft als Kreiskolonnenführer beglückwünschte Rudi Nowak die Mitglieder der RK-Gruppe Hunderdorf zu diesem Erfolg, dankte dem Schiedsrichterkollegium für die objektive Beurteilung und besonders Kamerad Mößmer für die beruhigende Atmosphäre während der Prüfung. Diesem Dank schlossen sich auch Kolonnenführer Franz Rosenhammer und zweiter Bürgermeister Anleitner an. Gruppenführer Kühn machte sich zum Sprecher der Prüflinge und fand lobende Worte auch für Sanitätsausbilder Ernst Böhm, der sich mit der Vorbereitung der Gruppe auf diese Leistungsprüfung viel Mühe gemacht habe. Der Verleihung der Leistungsabzeichen in Silber folgte ein gemütliches Beisammensein mit Brotzeit.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 15.12.1977


Barbara Hamberger 80 Jahre alt
Hunderdorf.
Barbara Hamberger, wohnhaft in Lintach, feierte kürzlich ihren 80. Geburtstag. Die Jubilarin wurde in Waltendorf bei Bogen geboren. Im Mai 1928 verehelichte sie sich. Aus der Ehe gingen drei Söhne und eine Tochter hervor, wovon die Tochter bereits im Kindesalter starb. Seit 1975 ist die Jubilarin verwitwet. Leider war es ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht gegönnt, den Festtag mit ihren Angehörigen zu Hause zu verbringen, da sie sich seit einigen Wochen in Krankenhauspflege befindet. Dort fanden sich die drei Kinder mit ihren Familien, Nachbarn, und was die Jubilarin besonders freute, auch Bürgermeister Härtenberger und Pfarrer Reitinger ein, überbrachten Geschenke und gratulierten (unser Bild).
Quelle: Straubinger Tagblatt, 15.12.1977


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle. Die Weihnachtsfeier ist am 18. 12. um 19.30 Uhr bei Hüttinger.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 15.12.1977


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, keine Turnstunde. 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier für alle Mitglieder im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 15.12.1977


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Freitag, 16. Dezember, 20 Uhr, Weihnachtsfeier im Gasthaus ,,Zum Bergerbräu“.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 15.12.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Sonntag, 18. Dezember, 14.30 Uhr, Weihnachtsfeier im Sandbillersaal.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 16.12.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Samstag, 17. 12., 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier im Gasthaus Sandbiller
Quelle: Straubinger Tagblatt, 16.12.1977


Hunderdorf. Eisstock-Club: Samstag, 17. 12, 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier bei Sandbiller.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 16.12.1977


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 16 bis 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 16.12.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 17. Dezember, 19 Uhr, Beteiligung an der Christbaum-versteigerung des SV.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 16.12.1977


Windberg. SV: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier im Schulhaus.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 16.12.1977


Windberg. SV: Samstag, 17. 12., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Amann.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 16.12.1977


Tanzlokal Solcher
Steinburg Bahnhof

Am Samstag, den 17, 12, 1977,
Tanz
Es spielen für Sie die bekannten und beliebten
TORINOS
Auf Ihren Besuch freut sich: Familie Solcher
VORANZEIGE: 1. Weihnachtsfeiertag Tanz mit den
„Torinos“.
Superfaschingsveranstaltung 78
Am 20., 21. und 22. Januar gastiert eine international
bekannte Tanzkapelle aus Graz in Österreich:
„Die fidelen Steierer“
Am Sonntag, den 22. Januar 1977, ab 10 ‚Uhr
Frühschoppen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 16.12.1977


Weihnachtszauber in Bogen

Tausend goldene Lichtlein strahlen
in der schönen kleinen Stadt
die so vieles an Geschenken
hält für jedes Haus parat.
In den Läden an den Straßen
gibt es Spielzeug nach der Wahl,
für die Kleinen und die Kleinsten
in noch nie gekannter Zahl.
Kerzen, Schmuck und Modewaren,
Schuhwerk, Kleidung, sehr modernen,
warten schon seit vielen Wochen
auf die Damen und die Herrn.
Ja Advent ist’s in dem Städtchen!
Jedermann wird dies gewahr,
der durch unsere Straßen wandert
in der schönsten Zeit im Jahr.
Und den Kindern hat’s vor allem
dieser Zauber angetan,
denn in ihren sel’gen Träumen
ahnen sie das Christkind nah’n.

Ludwig Hieninger
Quelle: Straubinger Tagblatt, 17.12.1977


Skiclub hielt Weihnachtsfeier
Hunderdorf.
Die Skiabteilung des SV Hunderdorf hielt die diesjährige Weihnachtsfeier auf der eigenen Skihütte in Ahornwies ab. Nahezu 40 Mitglieder hatten sich zu dieser Veranstaltung eingefunden, die zu einer besonders netten und besinnlichen Weihnachtsfeier in der Atmosphäre einer großen Familie wurde. Neben vorgetragenen Weihnachtsgeschichten wurden auch Adventlieder gesungen. Vereinsvorstand Joachim Kaldonek begrüßte die Anwesenden. Der Vereinsvorstand sprach Dankesworte an Max Leonhardt, denn es sei insbesondere ein Verdienst Leonhardts gewesen, daß der Skiclub diese Skihütte erhielt, die unter Mithilfe von Freunden und Mitgliedern in zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden so urgemütlich ausgestaltet wurde. Kaldonek nahm die Gelegenheit wahr, dem verdienten Vereinskameraden Kornel Klar sen. ein Bierseidel als kleine Anerkennung zu überreichen. Klar sei stets für den Verein da, wann immer seine Hilfe benötigt werde, betonte Kaldonek. Anschließend folgte die besinnliche Weihnachtsfeier, wobei Kornel Klar sen. Erzählungen zum Besten gab, wie das Weihnachtsfest in verschiedenen anderen Ländern gefeiert wird. Dann wartete Frau Kaldonek mit dem Vortrag einer netten Weihnachtsgeschichte und einigen Kurzgeschichten aus dem „Wald“ auf. Die Vorträge fanden aufmerksame Zuhörer.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.12.1977


Anträge auf Gasölverbilligung
Hunderdorf.
Die Gasölverbilligungs-Anträge können ab sofort bei der Gemeindeverwaltung abgeholt werden. Bei dieser Gelegenheit sind die Tierseuchenbeiträge einzuzahlen. Außerdem liegen die Grundkarten zur Bodennutzungsvorerhebung 1978 zur Ausfüllung bereit. Hierbei sind Angaben über Hauptnutzungs- und Kulturarten (z. B. Ackerland, Wiesen, usw.) zu machen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.12.1977


Hunderdorf. LC Tanne: Dienstag, 20. Dezember, letztes Hallentraining vor den Ferien. Wegen Bekanntmachungen Teilnahme von allen Mitgliedern erwünscht.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 19.12.1977


Gemütlicher Nachmittag für Senioren
Windberg.
Die Rot-Kreuzgruppe Meidendorf lud kürzlich alle Gemeindebürger über 65 zu einem gemütlichen Altennachmittag ins Gasthaus Hilmer, Irensfelden, ein. Mit Bus und PKW wurde ihnen durch die Rotkreuzhelfer die Zufahrt und Heimfahrt ermöglicht. Cornel Klar begrüßte die Gäste im Namen der Ortsgruppe Meidendorf. Bürgermeister Kleikamp überbrachte die Grüße der Gemeindesrats und wünschte frohe Stunden. Ein Film über den Schwarzwald fand großen Anklang. Besonders bemühte sich eine Jugendkapelle (Franz Hafner, Gertraud und Hans Kraus) mit gemütlichen und festlichen Weisen die Unterhaltung zu gestalten. Die Rot-Kreuz-Helfer und -Heferinnen sorgten mit Wurstplatten, Kaffee, Kuchen und Getränken für das leibliche Wohl der Gäste.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 20.12.1977


Skikurse am Pröller
Hunderdorf.
Der Ski-Club Hunderdorf veranstaltet in der Zeit vom 26. bis 30. Dezember und vom 2. bis 6. Januar 1978 Skikurse für Kinder und Erwachsene auf dem Pröller. Diese werden von Übungsleitern und Hilfsskilehrern gehalten. Abfahrt jeweils um 9.30 Uhr im Schulhof, Rückfahrt gegen 16.30 Uhr. Im Lehrgangspreis ist auch ein Mittagessen enthalten. Anmeldungen bei Joachim Kaldonek in Hunderdorf, Tel. 09422:1778.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 20.12.1977


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
Am Donnerstag, 22. Dezember, findet um 19 Uhr im Gasthaus Sandbiller eine Gemeinderatssitzung statt. Es wird über folgende Sitzungsgegenstände beraten: 1. Feststellung der geprüften Jahresrechnung 1976, 2. Vorbereitung der Verwaltungsgemeinschaft, 3. Informationen und 4. Verschiedenes.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 22.12.1977


Weihnachtskonzert am Schulhof
Hunderdorf.
Am Samstag, 24. Dezember (Hl. Abend), findet am Schulhof in Hunderdorf ein weihnachtliches Standkonzert statt. Es spielt die Blaskapelle „Jäger der Grafen von Bogen“. Beginn: 15 Uhr. Die Bevölkerung ist eingeladen.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 22.12.1977


Hunderdorf. Kegelclub: Freitag, 23. Dezember, 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier im Cafe Weinzierl.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 22.12.1977


Windberg. SV: Heute, Freitag, 15 Uhr, Training auf der vereinseigenen Asphaltanlage. – Am Montag, 26. Dezember, wird der 1. Spieltag des Kreispokals im Eisstadion Straubing durchgeführt. Abfahrt 6.30 Uhr, Teilnehmer: 1. Moarschaft.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 23.12.1977


Windberg. Trachtenverein: Montag, 26. 12., 19 Uhr, Teilnahme an Christbaumversteigerung der Stammtischgemeinschaft Dorfner Sepp; Treffpunkt 19 Uhr im Vereinslokal.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 23.12.1977


Tanzlokal Wagner Au vorm Wald
Am 25. Dezember 1977 (1. Weihnachtsfeiertag)
TANZ
Es spielen für Sie die beliebten
The Blue Diamonds
Auf Ihren Besuch freuen sich: Familien Wagner – Freudenstein
VORANZEIGE: Großer Silvesterball
Wir wünschen unseren verehrten Kunden und Gästen
ein recht frohes Fest!
Quelle: Straubinger Tagblatt, 23.12.1977


Heute Standkonzert
Hunderdorf.
Heute, Samstag, 15 Uhr, weihnachtliches Standkonzert der Kapelle „Jäger der Grafen von Bogen“ im Schulhof in Hunderdorf.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 24.12.1977


Hunderdorf. FFW: Morgen, 26.12. (2. Weihnachtsfeiertag), 19 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 24.12.1977


Richterschänke Windberg
Unseren verehrten Gästen und Freunden
wünschen wir
ein frohes Weihnachtsfest
und ein glückliches neues Jahr!

Behalten Sie uns Ihre Treue auch weiterhin
Ihre Familie Josef und Agnes Dorfner
Quelle: Straubinger Tagblatt, 24.12.1977


Wir wünschen allen unseren Kunden und Gästen ein
frohes Fest sowie ein
erfolgreiches und gesundes 1978!

GASTHOF — PENSION — METZGEREI
„ZUM BERGERBRÄU“

Inh. Gottfried u. Maria Höfelsauer, Steinburg
VORANZEIGE: 31. 12. 1977
großer Silvesterball
und am 6. Januar 1978  HAUSBALL
Quelle: Straubinger Tagblatt, 24.12.1977


STEINBURG
Am Stefanitag
nachmittags 14.00 Uhr
Weihnachts-
feier

mit Versteigerung und
Tombola im Bergersaal.
FFW Steinburg
Quelle: Straubinger Tagblatt, 24.12.1977


Kinder gestalteten Christmette
Hunderdorf.
Wie schon im vorigen Jahr, war auch heuer wieder bei der Kinder-Christmette am Nachmittag des Heiligen Abend die Kirche voll besetzt. Der Wortgottesdienst wurde von den Kindern selber gestaltet. Gemeindereferentin Angela Amann hatte dazu mit dem Kinder-chor ein Krippenspiel einstudiert. Gekonnt in Wort und Ausdruck versuchten die jungen Spieler und Sänger das Geschehen der Heiligen Nacht im Spiele darzustellen und die Herzen ihrer vielen mitfeiernden Altersgenossen, aber auch vieler älterer Mettenbesucher für die Weihnachtsbotschaft zu begeistern. Unser Bild zeigt eine Szene aus dem Hirtenspiel.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 27.12.1977


„Weihnachten ist anders”
Weihnachtliche Feierstunde in der Verbandsschule mit Liedern aus der ganzen Welt
Hunderdorf.
Unter diesem Motto hatte die Schulleitung der Verbandsschule Hunderdorf kürzlich die Erziehungsberechtigten und die übrige Bevölkerung zu einer besinnlichen vorweihnachtlichen Feierstunde eingeladen.
Die Halle der neuen Hauptschule war überfüllt, als der Schülerchor mit einem Friedenskanon aus Israel die Weihnachtsfeier einleitete. Rektor Czerwenka sprach dann kurz zu den Anwesenden, wies darauf hin, daß man bei aller Hektik des Kaufens und Schenkens den wahren Kern der Weihnacht, das Geschehen von Bethlehem, nicht vergessen dürfe und forderte alle auf, zu versuchen, wieder den echten Sinn der Weihnacht zu erfassen und in den Mittelpunkt der Festtage zu stellen.
Der Schulleiter begrüßte dann die zahlreichen Gäste, besonders Bürgermeister Härtenberger, Hunderdorf, die übrigen Bürgermeister der Gemeinden des Schulverbandes, die Religionslehrer aus Hunderdorf und Windberg, den Elternbeirat mit seinem Vorsitzenden Piening und das gesamte Lehrerkollegium. Anschließend bot der Schulchor unter der Leitung des Lehrers Frankl ein reichhaltiges Programm, bestehend aus den verschiedensten Weihnachtsliedern mit Instrumentalbegleitung nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich, England, Jugoslawien und den USA. Ein Weihnachtsspiel glossierte das Verhalten der meisten Menschen in der Vorweihnacht, das allzu geschäftige Treiben mit seinen negativen Auswirkungen. Dazwischen wurden Instrumentalvorträge zu Gehör gebracht.
Seit Wochen arbeiteten auch verschiedene Klassen und Gruppen für den Weihnachtsbasar, der sehr reichhaltig ausfiel. Die Schülerarbeiten wurden während der Weihnachtsfeier zum Verkauf angeboten, außerdem gab es für die Eltern Punsch und Weihnachtsgebäck. Ein namhafter Betrag aus dem Erlös des Basars konnte einem wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt werden. Die Schulleitung dankt im Namen der Lehrerschaft für die große Hilfsbereitschaft aller Eltern und Freunde der Verbandsschule.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 27.12.1977


Reise nach London gewonnen
Roswitha Bruckmüller aus Windberg gewann Schülerpreisausschreiben 1977
Bogen.
Den letzten Schultag vor Weihnachten wird Roswitha Bruckmüller aus Windberg, Gartenhaus, lange nicht vergessen, denn Sparkassendirektor Walter Lang (Kreissparkasse Bogen) (r) und Verwaltungsangestellter Kowalski beglückwünschten sie zusammen mit Realschuldirektor Ludwig Stockinger (I) als glückliche Gewinnerin einer Londonreise, die sie beim Schülerpreisausschreiben 1977 gewonnen hatte. Roswitha ist Schülerin der 10 aM der Staatlichen Realschule Bogen. Ihr scheint das Glück hold zu sein, denn letztes Jahr gewann sie eine Osterreise nach Born. Auch bei der Werbegemeinschaft Bogen war sie eine der Gewinnerinnen.
Sparkassendirektor Lang war am Donnerstag persönlich in die Realschule gekommen, um die freudige Nachricht zu übermitteln. Im Beisein von Direktor Stockinger erklärte er vor den versammelten Schülerinnen und Schülern, daß viele schöne Preise im Schülerpreisausschreiben 1977 für die richtigen Antworten ausgelost worden seien. Bundespräsident W. Scheel habe die Schirmherrschaft über dieses Preisausschreiben übernommen, in dem viele Fragen zum Umweltschutz zu beantworten waren. Ziel sei es gewesen, zu erkennen, daß das Sparen beim Verbrauch von Rohstoffen wichtig sei, heißt es im Preisausschreiben der Sparkassen. Die Sparkasse Bogen sei durch Losentscheid, sagte Direktor Walter Lang, mit der weiteren Verlosung der Londonreise ermittelt worden. „Das Los fiel auf den Namen Roswitha. Wer heißt so?“ fragte Herr Lang. Roswitha Bruckmüller aus der Klasse 10aM war die Glückliche.
Die Gewinnerin der Londonreise stammt aus Windberg und beteiligt sich gerne und oft an Preisausschreiben. (Im heiligen Jahr gewann sie eine Osterreise nach Rom.) Der Flug nach London schließt auch Taschengeld, Führung, Betreuung, Sprachunterricht, Stadtrundfahrt, Theaterbesuch und einen Besuch bei Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett mit ein. „Um Gottes Willen, das werde nicht ich sein!“ dachte Roswitha Bruckmüller, als sie ihren Vornamen hörte. So kam die glückliche Gewinnerin aus dem Staunen nicht heraus, als ihr Sparkassendirektor Lang (r) und Realschuldirektor Stockinger zu einer Londonreise (24. 3. 78 – 31. 3. 78) herzlich gratulierten. Roswitha scheint ein richtiges Glückskind zu sein und hat bereits ein neues Preisrätsel gemacht. „Zu gewinnen ist eine Fahrt nach Südafrika“, erklärte die reisefreudige Schülerin freudestrahlend.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.12.1977


Geschlossen mit der CSU in den Wahlkampf
Neun Mitglieder des JU-Kreisverbandes Straubing-Bogen bewerben sich auf CSU-Kreistagsliste um die Wählergunst

Straubing-Bogen.
Eine Reihe Junger und dynamischer Kräfte aus der Mitte des JU-Kreisverbandes Straubing-Bogen bewerben sich am 5. März 1978 auf der CSU-Liste um den Einzug in den neuen Kreistag. Gemeinsam mit der CSU wolle man dafür eintreten, bei den Kommunalwahlen wieder ein gutes Stimmenergebnis zu erzielen, um so auch im neuen Kreistag die bisher erfolgreiche Arbeit der CSU-Kreistagsfraktion zum Wohle der Bürger fortführen zu können. Im Rahmen der Jahresschlußsitzung des JU-Kreisverbandes im Gasthaus Karpfinger in Aiterhofen beschäftigte man sich auch mit der Gestaltung der 25-Jahrfeier des Kreisverbandes sowie mit der Abhaltung der nächsten Kreisdelegiertenversammlung.

Die Kandidaten der Jungen Union zur Kreistagswahl 1978 (v. 1. n. r.): Manfred Krä, Wolfgang Folger. Alfons Wolf, Ernst Hinsken, Heidi Watzl, Karl Wanninger, Josef Fey, Bernd Wenzke und Dieter Winter.

Zur Jahresabschlußsitzung der Vorstandschaft und der Ortsvorsitzenden des Kreisverbandes der Jungen Union Straubing-Bogen konnte Kreisvorsitzender Kreisrat Ernst Hinsken alle Versammlungsteilnehmer herzlichst begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem neugewählten Ortsvorsitzenden des JU-Ortsverbandes Niederwinkling, Josef Ehrl, sowie dessen Stellvertreter. Hinsken gab eingangs einen kurzen Überblick über die Aufstellung der CSU-Bezirks- und Landtagskandidaten im Bezirk Niederbayern. Unter Punkt „Information“ konnte der Kreisvorsitzende auf folgende Veranstaltungen hinweisen: 4. 1. 78 CSU-Kreisvorstandschaftssitzung, 9. 1. 78 CSU-Kreisdelegiertenversammlung in Bogen, 20. 1. 78 JU-Ball in Sankt Englmar, 3. 2. 78 Ball der JU Hunderdorf in Au.
Anschließend stellte man offiziell der Öffentlichkeit die neun JU-Mitglieder, welche sich auf der CSU-Kreistagsliste um den Einzug in den nächsten Kreistag Straubing-Bogen bewerben, vor. Es sind dies: Kreisrat Ernst Hinsken, Haibach (Platz 5), Karl Wanninger, Oberzeitldorn (Platz 13), Alfons Wolf, Utzmannsdorf (Platz 25), Wolfgang Folger, Schwarzach (Platz 26), Heidi Watzl, Hunderdorf (Platz 27), Manfred Krä, Aiterhofen (Platz 29), Dieter Winter, Straßkirchen (Platz 43), Bernd Wenzke, Perasdorf (Platz 44), und Josef Fey, Irlbach (Platz 45).
In der Diskussion betonte man, daß man gemeinsam mit der CSU Straubing-Bogen in den Wahlkampf ziehen und dabei für eine vernünftige, realisierbare und zukunftsorientierte Kommunalpolitik im Landkreis Straubing-Bogen eintreten werde. Ähnlich wie in den anderen niederbayerischen Landkreisen werde jedoch auch die JU Straubing-Bogen durch eigenständige Aktionen und Veranstaltungen versuchen, den Bekanntheitsgrad der jüngeren Kandidaten zu verbessern bzw. den Erfahrungsvorsprung der älteren, aktiven Kreisräte auszugleichen. Vor allem will man sich um die Sorgen und Probleme der jüngeren Generation annehmen, dabei aber die älteren und schuldlos in Not geratenen Menschen nicht vergessen.
Nachdem in diesem Jahr die CSU-Straubing-Bogen ein kommunales Sachprogramm herausgegeben habe, hat man von der Erarbeitung eines eigenen Sachprogrammes — wie vor sechs Jahren — Abstand genommen. Vielmehr habe man 12 Leitsätze zur Kommunalwahl 1978 herausgestellt, welche im großen und ganzen den Einsatz der Jungen Union im Bereich der Gemeinde- und Kreispolitik umreißen. Auf diesen Leitsätzen baue man die weitere Argumentation auf. Bei einer Wahl in den künftigen Kreistag werden die CSU-Kreistagskandidaten aus den Reihen der Jungen Union u. a. dafür eintreten:
• für die Erhaltung der bestehenden und die Schaffung neuer qualifizierter und wohnortnaher Arbeitsplätze
• für die Förderung der Leistungsfähigkeit von Industrie, Handwerk und Handel
• für ein sinnvolles Nebeneinander von Voll-, Zu- und Nebenerwerbsbetrieben im Bereich der Landwirtschaft
• für die Stärkung des Fremdenverkehrs sowie für die weitere Schaffung attraktive Sport-, Freizeit- und Naherholungseinrichtungen.
• für die Verbesserung des gesamten Straßenverkehrsnetzes in unserem Landkreis und die Aufrechterhaltung der bestehenden Bahnlinien
• für bestmögliche Bildungs- und Berufchancen unserer Jugend
• für die Bereitstellung geeigneter Jugendfreizeiträume bzw. Jugendheime mindestens in jeder Gemeinde
• für eine optimale ärztliche und zahnärztliche Versorgung der Bevölkerung unseres Raumes
• für eine Stärkung der Finanzkraft unserer Gemeinden durch eine weitere Senkung der Kreisumlage
• für eine sinnvolle Denkmalpflege und weitere Förderung von Kultur, Heimat und Brauchtum im Landkreis
• für eine beiderseits fruchtbare und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Stadt Straubing und den Nachbarlandkreisen
• für eine sparsame, leistungsfähige und bürgernahe Verwaltung.
Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft widmete man sich der Vorbereitung der 25-Jahr-feier des JU-Kreisverbandes Straubing-Bogen, welche am 18. oder 25. 2.1978 in Straßkirchen stattfinden solle. Unter Leitung des JU-Ortsvorsitzenden Willi Spanner, Straßkirchen, wird sich ein Festausschuß mit der näheren Programmgestaltung beschäftigen. Auch ist an die Herausgabe einer Festschrift gedacht. Die nächste JU-Kreisdelegiertenversammlung mit Neuwahl des Kreisvorsitzenden, dessen Stellvertreters, der Kreisvorstandschaft und der Vertreter in die Bezirks- und Landesversammlung findet am-14. 4. 1978 in Geiselhöring statt.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.12.1977


Müllabfuhr im Gemeindegebiet
Windberg.
Die Gemeinde Windberg führt die letzte Müllabfuhr am Freitag, 30. Dezember, durch. Die Müllgefäße sind ab 6 Uhr bereitzuhalten. Für das Jahr 1978 findet die Müllabfuhr durch den Zweckverband Straubing-Stadt und Land statt. Erster Abfahrtag ist Dienstag, der 3. Januar,
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.12.1977


Zur Bodennutzungserhebung
Windberg.
Alle Grundstücksbesitzer mit 0,30 ha und mehr werden gebeten, zu den üblichen Amtsstunden in die Gemeindekanzlei zu kommen, um die Erhebungsformulare der Bodennutzungsvorerhebung 1978 auszufüllen. Letzter Termin: 31. Januar.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.12.1977


Dieselanträge abholen!
Windberg.
Die Anträge auf Dieselverbilligung sind eingetroffen. Die Anträge werden in der Gemeindekanzlei zu den üblichen Amtsstunden ausgefüllt. Mitzubringen sind eine Lieferbescheinigung über den Dieselbezug 1977 sowie die Angaben über den Schlepper.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.12.1977


Wer wandert mit?
Windberg.
Der SV Windberg beteiligt sich am 6. Januar beim Wandertag in Pilsting. Interessenten melden sich bei Walter Schneider oder Anna Haimerl an.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.12.1977


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Während der Ferien finden keine Trainingsstunden statt (keine Turnhallenbenützung).
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.12.1977


Advent beim Bayerwaldverein
Hunderdorf.
Der Bayerwaldverein e. V. hielt seine diesjährige Weihnachtsfeier im Gasthaus Sandbiller ab. Eingeleitet wurde die adventliche Feier mit einem von Schülerinnen vorgetragenen Prolog. Dann bot die Jugendgruppe des Vereins unter Leitung von Jugendbetreuerin Waltraud Stiglmeier weihnachtliche Musik- und Gesangseinlagen. Anschließend begrüßte Vorsitzender Hans Glas die zahlreich anwesenden Gäste. Sein Willkommensgruß galt insbesondere auch Pfarrer Reitinger und Bürgermeister Härtenberger. Pfarrer Reitinger wartete dann mit der Geschichte „Heiliger Abend“ auf. Zurückkommend auf diese Erzählung meinte der Pfarrer, zum Weihnachtsfeste habe jeder Wünsche.
Bürgermeister Härtenberger nannte den Bayerwaldverein einen der aktivsten Vereine der Gemeinde. Zur Fahnenweihe im Jahre 1978 wünschte Härtenberger viel Erfolg. Des Bürgermeisters Dank galt allen Vereinsmitgliedern sowie der Jugendbetreuerin Waltraud Stiglmeier, die sichtlich beispielhaft den Vereinsnachwuchs leite. In seinem Rückblick über die Vereinsgeschehnisse im Jahre 1977 konnte der Weihnachtsmann sich lobend über den Verein und seine Mitglieder aussprechen. Zur Freude der anwesenden Kinder hatte der Nikolaus jedem ein Geschenkpaket mitgebracht. Auch während des gesamten Veranstaltungsprogrammes warteten die jüngsten Mitglieder des Bayerwaldvereis mit netten adventlichen Vorträgen und Weihnachtsliedern auf.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.12.1977


Tabellenplatz ist zu verbessern
Hunderdorf.
Die Fußballabteilung des SV Hunderdorf hielt ihre diesjährige Weihnachtsfeier im Gasthaus Hüttinger in Windberg. Hierzu konnte Abteilungsleiter Hentschirsch insbesondere Bürgermeister Härtenberger, Bürgermeister Anleitner und Vereinsvorsitzenden Kaldonek begrüßen. Kaldonek überreichte einen kleinen finanziellen Beitrag aus Hauptkasse zu Abhaltung dieser Feier. Der Vorsitzende meinte, daß der augenblickliche Tabellenplatz aufgrund der gezeigten Leistungen durchaus zu verbessern sei. Sein besonderer Dank galt auch Bürgermeister Härtenberger mit Gemeinderat, der die Belange des Sports bestens unterstütze. Das gelte insbesondere für den Bau des jetzigen Sport- und Freizeitgeländes in Hunderdorf. Kaldonek bat die Fußballer, daß sie auch bei anderen Veranstaltungen des Sportvereins zahlreicher anwesend sein mögen. Der Trainingsbesuch müsse falls besser werden, sagte Kaldonek. Bürgermeister Härtenberger berichtete den Sportlern über den Sportplatzneubau, der verschiedene Probleme auch für die Gemeinde darstellt. So werden Trainingsplatz und Hauptspielfeld voraussichtlich Anfang nächsten Jahres fertig, so daß sie 1979 bespielbar werden. Da die finanzielle Förderung nicht in der erwarteten Höhe erfolgen wird, kann die beabsichtigte Bauzeit der gesamten Sportanlage (Kosten nahezu zwei Millionen) von drei Jahren nicht eingehalten werden, so daß sich die Bauzeit noch über weitere Jahre erstrecken wird. Abschl. wünschte Härtenberger alles Gute im neuen Jahr, vor allem auch den sportlichen Erfolg.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 28.12.1977


Sechzehn Bildungsfreizeiten im Jahr 1978
Die Jugendbildungsstätte Windberg geht in ihr drittes Jahr – Ein kleines blaues Heft informiert über das Programm
Windberg.
Es ist blau und sieht aus wie ein Schulheft: das neue Jahresprogramm der Jugendbildungsstätte Windberg, die damit in ihr drittes offizielles Jahr geht. „Bildungsfreizeiten“ nennen die Referenten der JBW die 16 Veranstaltungen im Jahr 1978, über die das kleine, blaue Heft informiert; mit diesem Begriff wollen sie deutlich machen, daß außerschulische Jugendbildung immer Freizeitcharakter haben muß, also Spaß machen soll.
Gleich nach Neujahr geht es los mit einem Wochenkurs (Winterfreizeit) zum Thema „Anders  leben – warum eigentlich?“ (2. Bis 8. 1. 78). In dem Seminar „Gewaltlosigkeit“ sollen Wege der gewaltfreien Lösung von Konflikten untersucht werden (13. bis 17. 3. 1978). Kreativität und Originalität sind die Haupttrümpfe für das Faschingswochenende, „Fasching ist mehr …“ (3. Bis 5. 2, 1978). Anregungen zum Studienbeginn können sich angehende Studentinnen und Studenten in der Veranstaltung „Abitur — und dann?“ holen (19. bis 22. 6. 1978). Mitte Oktober werden Jugendsendungen in Hörfunk und TV kritisch untersucht (13. bis 15.10. 1978).
Die Zeit um Allerheiligen bringt das Thema „Tod – ein neuer Anfang“. Die Angst vor dem Tod wird hier zum Thema gemacht (3. bis 5. 11. 1978). „Friede“ heißt ein vorweihnachtliches Bibelseminar, das diesen Zentralbegriff der Weihnachtsbotschaft zum Thema hat (15. bis 17. 12. 1978). Diese Veranstaltungen bilden zusammen den Programmschwerpunkt „Thema“.
Eine zweite große Gruppe von Veranstaltungen ist unter dem Oberbegriff „Begegnung“ zusammengefaßt. Die Jugendbildungsstätte sieht hierin eine besonders wichtige Aufgabe: Man will einen „runden Tisch“ aufstellen, an dem sich Gruppen mit gemeinsamen Problemen oder Interessen zusammensetzen können. „Religionspädagogen und Jugendarbeit“ heißt so ein An-gebot. das Religionspädagogen und Jugendreferenten zur gemeinsamen Zielfindung angeboten wird (13. bis 15. 1. 1978). Mit dem Friedensnobelpreisträger von 1977 „amnesty international“ sollen Jugendleiter und Jugendliche Möglichkeiten sinnvoller Zusammenarbeit entwickeln (25. bis 28. 5. 1978). Jugendliche und Vertreter der Kirchenpresse sollen sich gemeinsam über Inhalte und Gestaltung von Kirchenzeitungen unterhalten (30. 6. 2. 7. 1978). Vielleicht könnenv in offenen Gesprächen Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich gemacht und ein Stück Toleranz hergestellt werden.
Ferien für 16- bis 20jährige bietet die Jugendbildungsstätte vom 14. — 19. 8. 1978 an. Fünf Bildungsfreizeiten werden ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Jugendarbeit angeboten: „Lebendiges Lernen“ (10. – 15. 2. 1978), „Erfahrung und Glaube“ (14. — 16. 4. 1078), „Partnerschaftskurs“ (16. — 21. 5. 78). „Gesprächsführung“ (1. — 3. 6. 1978), „Jugendvertreter im Pfarrgemeinderat — gewählt und bald frustriert?“ (14. — 16. 7. 1978). Diese Kurse sollen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Verantwortlichen neue Anregungen für sich selbst und für ihre Arbeit geben.
Neben diesen „Bildungsfreizeiten“ werden die beiden Referenten P. Thomas Handgrätinger und Bernhard G. Suttner in Windberg wieder mehr als 30 Kurse für Hauptschulabgänger und junge Berufstätige durchführen. Dieser Gruppe von Jugendlichen will die Jugendbildungsstätte Hilfen zur Persönlichkeitsentwicklung in der Übergangsphase vom Jugendlichen zum Erwachsenen geben. Mehr als 600 Jugendliche haben 1977 an solchen Kursen teilgenommen; 1978 waren es mindestens ebensoviele sein. Besonderer Wert wird darauf gelegt, daß die jungen Berufstätigen möglichst während der gesamten Ausbildungszeit Kontakt zum Windberger Jugendhaus halten und das systematisierte Kursangebot von der 2. Hauptschulklasse bis zum Berufsabschluß wahrnehmen.
Das kleine „blaue Heft“ bekommt jeder Jugendliche kostenlos bei den kirchlichen Jugendpflegestellen oder direkt bei der Jugendbildungsstätte Windberg in 8441 Hunderdorf.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 29.12.1977


„Ein Stern hat uns den Weg gelenkt”
Steinburger Schulkinder begeisterten Publikum — Trio Häuslmeier-Poiger erhielt großen Beifall
Steinburg. Bürgermeister Alfons Berger als Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr und Anton Häusler als Kommandant konnten am Stephanitag zahlreiche Gäste zur Weihnachtsfeier der

Die Steinburger Schulkinder unter Leitung von Waldfride Holzapfel sangen und spielten mehrere Szenen eines Weihnachtsspiels.

Feuerwehr im Bergersaal begrüßen, u. a. Waldfride Holzapfel mit dem Steinburger Kinderchor, die Feuerwehrkameraden von Au vorm Wald, Gaishausen und Sparr mit ihren Vorsitzenden und viele Feriengäste. Die Schulkinder begeisterten mit Gesang und Spiel; Auch in Steinburg erhielt das Akkordeontrio Häuslmeier-Poiger viel Beifall mit seinen präzisen Einlagen. Kommandant Häusler war es vorbehalten, allen Spendern und dem Publikum zu danken für seine rege Teilnahme bei der erfolgreichen Christbaumversteigerung. Beste Stimmung herrschte im festlich geschmückten Bergersaal, als Vorsitzender Alfons Berger und Anton Häusler (Kommandant) groß und klein zur Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr herzlich begrüßten. Einen Sonderapplaus erhielten die Steinburger Schulkinder unter Leitung von Waldfride Holzapfel. In mehreren Szenen sangen und spielten die Kinder sich in die Herzen der kleinen und großen Zuschauer. „Ein Stern hat uns den Weg gelenkt“, verkündeten die Hl. Drei Könige aus dem Morgenland, die von König Herodes kommend, den Weg zu den Hirten fanden. Mäuschenstill war es im Saal, als die kleinen und großen „Josef, lieber Josef mein“ sangen. Kommandant Anton Häusler dankte vor allem Waldfride Holzapfel, die sich mit den Schulkindern die Mühe vielfältiger Vorbereitungen für den einmaligen Auftritt gemacht hatte. Mit reichlichem Beifall belohnte das Publikum die besinnlichen Darbietungen. Bestens empfahl sich das Akkordeontrio Sepp Häuslmeier (Sparr), Edeltraud Poiger (Oberkogl) und Willi Poiger (Windberg) mit drei Weihnachtsliedern, exakt gespielten Märschen und dem unvergeßlichen Trompetenecho. Das Trio hatte sich uneigennützig in den Dienst der guten Sache gestellt. Großer Beifall wurde für den mutigen, geglückten Auftritt gezollt. Einen Höhepunkt bildete auch die Versteigerung zahlreicher Spenden. Mancher Braten, Geräuchertes, Liköre, ein Holzfaß und viele andere Präsente fanden ihre Liebhaber. Als Versteigerer der Christbaumspitze hatte Häusler viel zu tun. Das Publikum zeigte sich als stimmungsvoll und spendenfreudig. So gab es am Ende bei den Veranstaltern und Teilnehmern frohe Gesichter.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 29.12.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Freitag, 30. Dezember, 19 Uhr, wichtige Aussprache im Schützenheim. Anwesenheit sämtlicher Mitglieder wird erbeten.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 29.12.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Freitag, 30. Dezember, 19 Uhr, wichtige Aussprache im Schützenheim.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 30.12.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen. Heute, Freitag, 30. Dezember, 19 Uhr. Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 30.12.1977


Quelle: Straubinger Tagblatt, 30.12.1977


Gasthof Bergerbräu Steinburg
Großer Silvesterball

mit den bekannten „WALDLER-BUAM“.
Beginn: 19.00 Uhr.
Auf Ihren Besuch freut sich:
Familie Höfelsauer
Wir wünschen unseren Gästen, Kunden und Bekannten
ein gutes neues Jahr!

Quelle: Straubinger Tagblatt, 30.12.1977


Windberg
Zum Rot-Kreuz-Ball
mit Tombola

am Sonntag. den 1. Januar 1978
Beginn 19.00 Uhr
mit der Kapelle „TORPINOS“
Im renovierten Saal des Gasthauses
Mühlbauer laden herzlich ein:
Rot-Kreuz-Gruppe Windberg
Fam. A. u. E. Mühlbauer

Quelle: Straubinger Tagblatt, 30.12.1977


Windberg. Rotes Kreuz: Sonntag, 1. Januar 78, Wohltätigkeitsball mit Tombola im neuen Saal der Gastwirtschaft Mühlbauer.
Quelle: Straubinger Tagblatt, 31.12.1977

Quelle: Straubinger Tagblatt, 31.12.1977

Aus alten Zeitungen und Druckwerken

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