1976# 09-10

Abschied von Pfarrer Vilsmeier
Künftiger Wirkungskreis in Kastl – Immer für die Belange der Pfarrei eingesetzt

Hunderdorf.
Mit Wirkung vom 1. September verläßt der Ortspfarrer Johannes Vilsmeier die Pfarrgemeinde Hunderdorf. Auf

Pfarrer Vilsmeier bei der letzten gemeinsamen Feier des Gottesdienstes mit den Hunderdorfer Pfarrangehörigen

Wunsch des Geistlichen fand keine offizielle Abschiedsfeier statt. Pfarrer Vilsmeier scheidet nach zweijähriger seelsorgerischer Tätigkeit in Hunderdorf aus gesundheitlichen Gründen und aus Arbeitsüberlastung. Bei den Gottesdiensten am Sonntag verabschiedete sich der Geistliche und sprach allen seinen aufrichtigen Dank aus, die sein seelsorgliches Wirken verstanden und ihn dabei auch unterstützt haben.
Vilsmeier betonte bei seiner Abschiedsansprache, daß ihm sein zweijähriges priesterliches Wirken in Hunderdorf auch Freude bereitet habe und daß der größte Teil der Pfarrangehörigen bei der Meßfeier und beim Sakramentenempfang eifrig dabei war. Mit der beispielhaften Hilfe der Pfarrkinder konnten auch der Altar der alten Friedhofskapelle restauriert, die Kirchenglockenreparatur durchgeführt und ein eindrucksvolles Friedhofskreuz errichtet werden. Abschließend sagte der scheidende Pfarrer für die aufrichtige Mitarbeit ein herzliches Vergelt`s Gott namentlich an den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hans Hamberger, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung, die Ehegatten Meergans, die Schmiedemeister Dietl jun. und sen., Malermeister Jacobi, Organisten Schmidbauer und Unkrodt, Kirchenchor sowie besonders der politischen Gemeinde Hunderdorf und den Gemeinden Steinburg und Gaishausen.
Hans Hamberger dankte Pfarrer Vilsmeier im Namen des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung für sein Wirken in den vergangenen zwei Jahren. Wenn es auch nur zwei Jahre gewesen seien, betonte Hamberger, so habe Pfarrer Vilsmeier während dieser Zeit doch die Geschicke in der Pfarrei mitgeprägt, großen Wert auf die Feier der hl. Eucharistie gelegt, sowie sich immer für die Belange der Pfarrei eingesetzt. Für den künftigen Wirkungskreis von Pfarrer Vilsmeier in der kleineren Pfarrgemeinde Kastl (Oberpfalz) wünschte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende alles Gute und viel Erfolg.
Nach dem Gottesdienst stellten sich zur Verabschiedung von Pfarrer Vilsmeier ein: Bürger-meister Härtenberger (Hunderdorf), Bürgermeister Berger (Steinburg), Bürgermeister Weinzierl (Gaishausen), Kirchenpfleger Baier und die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hans Hamberger und Waldfriede Holzapfel, die jeweils auch ein kleines Erinnerungspräsent überreichten.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.1976


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, wichtige Mitgliederversammlung im Gasthaus Wagner.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.1976


Empfang des neuen Pfarrers
Hunderdorf.
Mit Wirkung zum September diesen Jahres wurde der Geistliche Franz Reitinger zum neuen Pfarrherrn in Hunderdorf berufen. Der 47jährige Pfarrer hatte zuletzt 16 Jahre in der Pfarrei Dalking gewirkt. Am Donnerstag. 2. September, findet um 18.45 Uhr der Empfang am Ortsende von Thananger (Gemeindegrenze bei Thananger) statt. Anschließend ist der Einzug sämtlicher Gemeindevertreter und der örtlichen Vereine mit dem künftigen Ortspfarrer in die Pfarrkirche vorgesehen.
Nach der Spendung des Segens durch den neuen Ortsgeistlichen ist eine Zusammenkunft im Pfarrheim. Zum Empfang sind die Bürgermeister und Gemeinderäte, alle örtlichen Vereine, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sowie die gesamte Bevölkerung eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.1976


Hunderdorf. VdK: Heute, Donnerstag, 18.45 Uhr, Treffen der Mitglieder zum Empfang des neuen Pfarrers Reitinger am Ortsende von Thananger (Gemeindegrenze). Anschließend Einzug in die Pfarrkirche.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Heute, Donnerstag, Teilnahme am Empfang des neuen Pfarrers, Treffpunkt: 18.30 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Hunderdorf. Kath. Frauenbund: Heute, Donnerstag, Beteiligung am Empfang von Pfarrer Reitinger, Treffpunkt: 18.45 Uhr in Thananger (bei Anwesen Fuchs).
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Hunderdorf. Sportverein: Heute. Donnerstag, Teilnahme sämtlicher Abteilungsleiter und der Mitglieder der einzelnen Abteilungen. beim Empfang des neuen Pfarrers, Treffpunkt: 18.35 Uhr beim Ortsende von Thananger.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 4. September, ab 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Hunderdorf. Eisstockclub: Samstag, 4. 9., ab 19 Uhr, Hüttenabend bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 11. 9., Ausflug zum Chiemsee. Abfahrt um 5.30 Uhr bei Gasthaus Amann. Auch Nichtmitglieder können mitfahren.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Meidendorf. Hubertusschützen: Samstag, 4. 9., 19.30 Uhr, Vereinsessen in Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Steinburg. Heimat- und Fremdenverkehrsverein: Heute, Donnerstag, um 18.30 Uhr, Treff-punkt „Berger-Bräu“, Beteiligung beim Einzug des neuen Pfarrherrn Reitinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Steinburg. Heimat- und Fremdenverkehrsverein: Bestellung von Hemdabzeichen und Wachswappen bis 8. Sept. bei Hans Schreiner.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Steinburg. CSU: Freitag. 3. September, 20 Uhr, Wahlversammlung im Gasthaus Berger. Es spricht Bezirksrat Willi Ammer.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


VdK geht auf Reise
Hunderdorf.
Auf vielseitigen Wunsch, eine kleine Ausflugsfahrt zu unternehmen, hat sich die Vorstandschaft des Ortsverbandes der Kriegs- und Sozialrentner Hunderdorf/Windberg entschlossen, eine Fahrt am Sonntag, den 12. September, nach Stift Adlersberg zu unternehmen Die Abfahrt erfolgt mit Bus um 13 Uhr ab in Windberg und Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf. Bei der Hinfahrt wird auch der Dom in Regensburg besichtigt. Für Mitglieder ist die Fahrt frei; für Nichtmitglieder beträgt der Fahrpreis sechs Mark. Anmeldung zur Teilnahme und nähere Auskunft erteilen der 1. Vorsitzende Rudolf Karl, Kassier Elfriede Schmidt und für Windberg Xaver Hagn und Michael Zöllner. Anmeldeschluß ist Donnerstag, 9. September.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Rasch mußt‘ ich von dieser Erde scheiden,
Ihr Lieben alle, lebet wohl.
Gott, der Herr, hat nach längerem, schwerem Leiden, jedoch schnell und unerwartet, unseren lieben, guten Vater, Opa, Uropa, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Paten
Herrn Alois Heigl
Austragslandwirt von Meidendorf – Kriegsteilnehmer 1939-45
Mitglied der Freiw. Feuerwehr Windberg und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Windberg sowie der VdK-Ortsgruppe Hunderdorf

im Alter von 72 Jahren zu sich in ein besseres Jenseits abberufen.
Meidendorf, Schafberg, den 2. 9. 1976
In tiefer Trauer:
Albert Heigl, Sohn mit Familie
Karl Heigl, Sohn mit Familie
Therese Hundshammer, Tochter mit Familie
Erna Bauer, Tochter mit Familie
Josef Heigl, Bruder
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Donnerstag, 16 Uhr, in Meidendorf.
Trauergottesdienst mit anschl. Beerdigung am Freitag, 3. 9. 1976, um 15 Uhr in der Pfarrkirche zu Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1976


Vereinsmeisterschaft 1976 wird ausgetragen
Windberg.
Am Sonntag findet auf der Asphalthahn in Bogen die Vereinsmeisterschaft 1976 statt. Beginn um 7.30 Uhr. Es beteiligen sich sechs Moarschaften. Anschließend ist im Gasthaus Amann, Windberg, gemütliches Beisammensein.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.1976


Hunderdorf. SV Eisschützen: Heute, Samstag. 4. September, 22 Uhr, gemütliches Beisammensein mit Spanferkelessen für alle EC-Mitglieder und deren Frauen/Freundinnen im Sandbiller-Saal.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.1976


Hunderdorf. Altenclub Hunderdorf: Montag, 6. September, 14 Uhr, Zusammenkunft im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.1976



Herzliches Willkommen für Pfarrer Reitinger
400 Pfarrangehörige erwarteten den neuen Seelsorger – Erfreut über den herzlichen Empfang – Erste Kontaktgespräche

Hunderdorf. Nahezu 400 Pfarrangehörige hatten sich am Donnerstag gegen 19 Uhr bei der Gemeindegrenze in Thananger eingefunden, um dem zum neuen Seelsorger bestimmten Pfarrer

Beim Einzug des neuen Pfarrers v. Thananger nach Hunderdorf zur Pfarrkirche: Musikkapelle, Pfarrer, Bürgermeister, Vereine

Franz Reitinger (47 Jahre) einen herzlichen Empfang zu bereiten. Als der Geistliche eintraf, geleiteten ihn die Bürgermeister der Pfarrgemeinde, die Gemeinderäte, der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung sowie die örtlichen Vereine und Verbände und eine stattliche Zahl weiterer Pfarrangehöriger unter den Klängen der Kapelle Bugl von Thananger nach Hunderdorf in die Pfarrkirche, wo Pfarrer Reitinger erstmals den Segen erteilte.
Im Gotteshaus richtete der neue Pfarrherr Grußworte an die Pfarrangehörigen. Hierbei betonte der Geistliche seine Freude über den herzlichen Empfang in seiner neuen Pfarrgemeinde. Reitinger versicherte, er werde sich mit all seinen Kräften bemühen, allen Pfarrangehörigen seine priesterlichen Dienste anzubieten und mit den politischen Gemeinden sowie den örtlichen Vereinen eine gute Zusammenarbeit anzustreben. Der Pfarrgemeinde rief Pfarrer Reitinger zu, daß sie im Glauben fest zueinander stehe und zu einer Familie zusammenwachsen möge. Dann erteilte Reitinger den Segen.

Ein kurzes Grußwort richtete Pfarrer Reitinger nochmals im Jugendheim an die Pfarrangehörigen (v. l. Pater Roger, Pfarrer Reitinger, Pater Wolfgang, Frl. Amann, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger

Anschließend fand im Jugendheim eine Zusammenkunft mit Pfarrer Reitinger, den Gemeindevertretern, den Vereinsvorständen und den Pfarrangehörigen statt. Hierbei war es eine nette Geste von Pfarrer Reitinger, daß er gleich mit jedem Anwesenden ein erstes Kontaktgespräch führte, was ihm viele Sympathien einbrachte.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger führte aus, die große Beteiligung vieler Pfarrangehöriger beim Empfang habe gezeigt, welch großes Interesse dem Kommen von Pfarrherrn Reitinger entgegengebracht werde. Alle freuen sich, daß wieder ein Seelsorger in die Pfarrei gekommen sei, sagte Hamberger weiterhin. Abschließend wünschte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende, daß sich der neue Geistliche schnell eingewöhnen möge und daß es ihm in Hunderdorf gefalle. Gegenüber Pfarrer Reitinger versicherte Hamberger, daß er und die Pfarrangehörigen ihn nach besten Kräften bei seiner Arbeit unterstützen wollen. Hamberger richtete auch ein herzliches Grußwort an Frl. Amann, die Katechetin ist und dem Pfarrer den Haushalt führt.
Bürgermeister Härtenberger entbot dem neuen Seelsorger ebenfalls herzliche Willkommensgrüße. Härtenberger betonte die Bereitschaft von seiten der politischen Gemeinde ein gutes Verhältnis zur Pfarrei zu pflegen. Damit Pfarrer Reitinger seinen neuen Wirkungskreis gleich besser kennenlernen könne , überreichte Härtenberger ein „Heimatbuch der Gemeinde Hunderdorf“.
Rektor Czerwenka richtete im Namen der Schulleitung und der Lehrerschaft ebenfalls Grußworte an Pfarrer Reitinger, der auch künftig an der Verbandsschule als Religionslehrer unterrichten werde. Schulleiter Czerwenka hob den Willen seitens der Lehrerschaft zu einer guten Zusammenarbeit mit dem neuen Ortsgeistlichen hervor.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.09.1976


Hunderdorf. Kath. Frauenbund: Mittwoch, 8. September, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.09.1976


Bezirksrat Willi Ammer:
„Bundesregierung fördert Inflation“
Die jetzige politische Situation müsse jeden Bürger zum Nachdenken veranlassen
Steinburg.
Freitagabend fand im Gasthaus Berger-Höfelsauer eine Wahlversammlung statt, die sehr gut besucht war. Unter den Zuhörern konnte der Ortsvorsitzende Hans Hamberger die Bürgermeister von Steinburg, Gaishausen und Neukirchen, Berger, Weinzierl und Primbs begrüßen. Als Redner waren Bezirksrat Willi Ammer und ein Vertreter der Jungen Union, Bernd Wenzke aus Perasdorf, erschienen. Ammer beschäftigte sich in seinem Referat vor allem mit der wirtschaftlichen Situation der Bundesrepublik und verwies  auf die ständig wachsende Bedrohung unserer Freiheit.
In seinen kurzen Ausführungen machte Bernd Wenzke das Bemühen der jungen Generation um den Erhalt der von CDU und CSU erreichten Werte deutlich. In einigen Fragen warf er Probleme auf, die die gesamte Bevölkerung zum Nachdenken zwingen sollten.
Bezirksrat Willi Ammer ging in seinem Referat insbesondere auf die wirtschaftliche und soziale Stellung unseres Landes ein. Er betonte, daß die Union in 20 Jahren zuverlässiger und solider Regierungsarbeit aus einem Chaos einen Staat aufgebaut habe, der die beste Sozialordnung Europas habe und die zweitstärkste Welthandelsmacht sei. Unter Hinweis auf Vollbeschäftigung, solide Finanzen und persönliche Freiheit stellte er heraus, daß gerade diese politische Vergangenheit die beste Alternative zur Mißwirtschaft und Verschuldungspolitik der Koalitionsregierung sei. Diese habe in sieben Jahren alles gefährdet, was das deutsche Volk in Fleiß und Redlichkeit innerhalb von 20 Jahren aufgebaut habe. Er forderte deshalb die Mög-lichkelten zu gesteigerten Investitionen zu schaffen, denn die Investitionen von heute seien die Arbeitsplätze von morgen.
In einem zweiten Komplex erläuterte Ammer die Vorgänge, die uns Schritt für Schritt in den Sozialismus führen sollen und so unser freiheitliches System zerstören. Anhand einiger Juso-Zitate bewies er eindringlich, wie gefährdet sowohl unsere soziale Marktwirtschaft als auch unsere persönliche Freiheit ist. Überall sei die Einengung der Freiheit zu beobachten. Deshalb sei es wichtig, daß durch eine klare Wahlentscheidung am 3. Oktober eine Wende in der Politik herbeigeführt werde.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1976


Hunderdorf. Sportverein: Heute, Dienstag, 19.30 Uhr, Vorstandssitzung im Gasthaus Solcher, Wegern.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1976


Der Herr über Leben und Tod nahm Donnerstag nach längerem, schwerem Leiden infolge eines tragischen Unglücksfalles meinen geliebten Gatten, meinen lieben Sohn und Bruder, unseren guten Schwiegersohn
Herrn Rudolf Hochstraßer
Autobahnmeister

im Alter von 28 Jahren zu sich.
Neukirchen, Hunderdorf, Bogen, den 7. September 1976
In tiefer Trauer:
Ursula Hochstraßer, Gattin
Kunigunde Zimmerer, Mutter
Elisabeth Zimmerer, Schwester
Ludwig und Anni Kapfenberger, Schwiegereltern
sowie übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Mittwoch, 8. 9. 76, um 16 Uhr in der Pfarrkirche Neukirchen.
Überführung mit Rosenkranz heute, Dienstag, den 7. 9. 76, um 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1976


Wähler werden benachrichtigt
Hunderdorf.
In dieser Woche erhält jeder Wahlberechtigte, der in das gemeindliche Wählerverzeichnis eingetragen wurde, eine Wahlbenachrichtigungskarte mit der Post zugestellt. Das Wählerverzeichnis zur Bundestagswahl für die Gemeinde Hunderdorf liegt in der Zeit vom 13. bis 18. September während der Dienststunden, am Samstag, 18. September, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr in der Gemeindekanzlei zu jedermanns Einsicht aus. Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, kann während der Auslegungsfrist, spätestens am 18. September bis 13 Uhr, bei der Gemeindebehörde Einspruch einlegen. Wahlberechtigte, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, werden bis spätestens 12. September eine Wahlbenachrichtigung erhalten. Wer sie nicht erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, muß Einspruch gegen das Wählerverzeichnis einlegen, da er ansonsten sein Wahlrecht nicht ausüben kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.1976


Fleischbeschauer im Urlaub
Hunderdorf/Windberg.
Der Fleischbeschauer Otto Bugl befindet sich in der Zeit vom 6. bis 23. September in Urlaub. Die Vertretung übernimmt Dr. Kinast, Bogen. Schlachtungen sind zwei Tage vorher anzumelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.1976


Maria Diener zum 70. Geburtstag
Hunderdorf.
Heute, Donnerstag, feiert Maria Diener, Hunderdorf, Quellenweg 20, ihren 70. Geburtstag im Kreise ihrer Kinder und Enkelkinder. Die Jubilarin lebte bis vor fünf Jahren in Straubing, hat sich aber gut in die neue Umgebung eingewohnt. Mit großem Interesse verfolgt sie das Welt- und Dorfgeschehen. Wenn sie auch nicht mehr die Jüngste ist, so ist sie dennoch im Stande, einen großen Haushalt zu versorgen. Möge die Jubilarin noch recht lange gesund bleiben, ihre Umsicht walten lassen und ihren Humor nicht verlieren.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.09.1976


Herr Wolfgang Küffner
Werkmeister i. R.

geb. 21. 3. 1901 – gest. 8. 9. 1976
Hunderdorf, München, Bayreuth, Ochsenfurt, den 9. September 1976
In stiller Trauer:
Anna Küffner, Gattin
Hertha Zimmer, Tochter mit Gatten
Waltraud Lange, Tochter mit Gatten
Regina, Wolfgang, Roland, Klaus und Gerd, Enkel
sowie übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 17.00 Uhr. Beerdigung am Samstag, den 11. 9. 1976, um 14.00 Uhr, in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.09.1976


Standesamtliche Nachrichten
Das Standesamtsregister der Stadt Bogen im Monat August
Bogen.
Während in früheren Jahren der Monat August immer der heiratsfreudigste Monat war, ist hierin – wohl durch den Wegfall steuerlicher Vergünstigungen – ein Wandel eingetreten. In diesem Jahr verzeichnete das Standesamtsregister der Stadt Bogen neben 25 Geburten – 14 Mädchen und 11 Knaben – und 20 Sterbefällen nur eine Hochzeit.
Geburten: … 9. August: Stefan Wagner, wohnhaft in Hunderdorf-Lintach … 14. August: Susanne Scherz. wohnhaft in Windberg-Ried … 21. August: Susanne Doreen Kricke, wohnhaft in Gaishausen …
Sterbefälle: … 8. August: Franz Xaver Probst, Landwirt, Mitterfels-Vorderbuchberg, 72 Jahre … 10. August: Walter Hubert Kühnel, Elektrotechniker, Bogen-Bogenberg, Ortsteil Breitenweinzier, 31 Jahre … 23. August: Johann Auer, Viehhändler, Oberalteich-Großlintach, 49 Jahre … 26. August: Anton. Bugl, Landwirt, Hunderdorf-Hofdorf, 80 Jahre…
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.1976


Nachmittagsfahrt des Altenclubs
Hunderdorf.
Der Altenclub Hunderdorf unternimmt am Montag, 27. September, eine Nachmittags-Fahrt nach Falkenstein. Dazu sind auch Nichtmitglieder eingeladen. Anmeldungen sind bis 20. September an Martha Hofmann, Hunderdorf, zu richten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1976


Wallfahrt zur Deggendorfer Gnad
Hunderdorf.
Am Donnerstag, 30. September, 8 Uhr, findet eine Sühnewallfahrt der Frauen zur Deggendorfer Gnad statt. Anmeldungen sind bis spätestens 25. September an Martha Hofmann, Hunderdorf, zu richten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1976


Meidendorf. MSC: Abfahrt nach Marienbad, Sonntag um 4 Uhr ab Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1976


DAS RAMMERSBERGER KIRCHIMEIHFEST – auch heuer wieder von Festwirt Hans Gierl veranstaltet – wurde am Freitag mit dem Bieranstich durch Bürgermeister Egon Weinzierl (Bild) aus Gaishausen eröffnet. An den bisherigen Festtagen sorgte die Kapelle – „Silbergerg-Oberkrainer“ für Unterhaltung und Stimmung im Festzelt. Ausgeschenkt wurde das süffige Sturm-Festbier und dazu gab’s leckere Wiesenschmankerl. Auch ein kleiner Vergnügungspark bot, besonders den kleinen Besuchern Abwechslung. Heute, Montag, findet das Rammersberger Kirchweihfest seinen Ausklang. Hierzu ist nochmals Festzeltbetrieb, wobei die beliebten „Graßl-Buam“ für zünftige Unterhaltung sorgen werden. Ferner ist eine Verlosung vorgesehen, bei der es als ersten Preis ein Spanferkel zu gewinnen gibt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1976


Hunderdorf. Kath. Frauenbund: Mittwoch, 15. September, 20 Uhr, Vortrag von Margot Leretz zum Thema „Frau in der Öffentlichkeit“ im Jugendheim. Auch Nichtmitglieder sind eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1976


Bergfest in Heilig Kreuz
Windberg.
Am Sonntag, 19. September, feiert die Pfarrgemeinde Windberg in Heilig Kreuz das Fest Kreuzerhöhung. Der Hauptgottesdienst beginnt um 9.30 Uhr. Nachmittags um 13.30 Uhr ist Andacht mit Predigt und Prozession. Anschließend bei schönem Wetter gemütliches Beisammensein auf dem Kreuzberg, bei Regen im Gasthaus Hüttinger in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1976


Hunderdorf. CSU: Donnerstag, 16. September, 20 Uhr, Wahlversammlung im Gasthaus Edbauer-Baier mit Kreisrat Alfons Schäffer und Bundestagskandidat Alois Rainer.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1976


Windberg. Jugendhaus: Freitag, 17. 9., 20 Uhr, Diskussion mit den Bundestagskandidaten von CSU, SPD und FDP.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1976


Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1976


Windberg. SV: Heute, 19 Uhr, Treffen aller Vereinsmitglieder im Gasthaus Wagner.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1976


Hunderdorf. CSU: Heute, Donnerstag, 20 Uhr, im Gasthaus Baier-Edbauer Wahlversammlung mit MdB Rainer und stellv. Landrat Schiffer.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.09.1976


Quelle: Bogener Zeitung, 17.09.1976


Auf nach Rammersberg
zum
Nachkirchweihfest mit Tanz im Bierzelt
am Freitag. den 17., Samstag, den 18., und
Sonntag, den 19. September 1976.
Es erwarten Sie wieder allerlei Schmankerl. Am Freitag
spielt die Kapelle „Early Bird“.
Freundlichst ladet ein:
Familie Gierl
Quelle: Bogener Zeitung, 17.09.1976


Bergwacht übte Erste Hilfe
Abteilungsleiter Lobmeier mit goldener DRK-Ehrennadel ausgezeichnet
Neukirchen/Steinburg.
Am letzten Wochenende versammelten sich die aktiven Kameraden der BRK-Bergwachtbereitschaft Bogen-Neukirchen im Gasthaus Berger-Höfelsauer in Steinburg zu ihrem Dienst- und Ausbildungsabend. Abteilungsleiter Heinrich Lobmeier, Neukirchen, begrüßte dabei die sehr zahlreich erschienenen Kameraden und legte gleich zu Beginn der Veranstaltung eine Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Bergwachtskameraden Rudi Hochstraßer ein, der Gründungsmitglied der Bergwacht Bogen war, wobei Lobmeier die Verdienste Hochstraßers in der Bergwacht würdigte und seine Kameradschaft und Hilfsbereitschaft besonders hervorhob.
Gleichzeitig wurde von den Anwesenden mit Freude zur Kenntnis genommen, daß Abteilungsleiter Heinrich Lobmeier, zugleich Kolonnenführer der Kolonne Neukirchen, in Zinzenzell von Landrat Xaver Hafner mit der goldenen DRK-Ehrennadel ausgezeichnet wurde, wobei Hafner besonders seine enorme Aktivität im Roten Kreuz und bei der Bergwacht hervor-gehoben habe.
Beim eigentlichen Thema des Abends ging es vor allem um die Wunden und Blutungen und die notwendige Erste Hilfe Leistung dabei. Lobmeier meinte, daß es zu den Grundregeln der Ersten Hilfe gehöre, bei Wunden und Blutungen als erstes die Blutungen zu stillen und den Schock zu bekämpfen. Der angelegte Wundverband unterstütze bereits diese Maßnahme, denn er helfe die Blutung zu stillen, lindere den Schmerz und begegne so der Schockgefahr. Außerdem schütze er die Wunde vor zusätzlicher Wundinfektion. Deshalb müsse jeder Bergwachtsmann in der Lage sein, einen ordnungsgemäßen Verband anzulegen. Gleichzeitig, so Lobmeier, sei die Verantwortlichkeit des Ersthelfers nicht mit dem Anlegen des ersten Verbandes erledigt, sondern erst mit dem Beginn der ärztlichen Behandlung des Patienten oder durch die Übernahme durch Rettungssanitäter. Anschließend wurden die einzelnen Verbände praktisch geübt.
Zum Schluß dankte Lobmeier allen Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ließ wissen, daß der nächste Dienst- und Ausbildungsabend am Freitag, 24. September, um 20 Uhr in der Bundeswehrkaserne stattfinden könne und zwar mit einem Planspiel am Sandkasten. Weiterhin werden im Oktober zwei Kameraden beim BRK-Kreisverband Fürstenfeldbruck an einem Lehrgang über Extremsituationen in der Bergrettung teilnehmen mit einem kurzen Diavor-trag über die 20-Jahrfeier beim BRK-Oberalteich ging der lehrreiche Dienstabend zu Ende.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1976


VBW mit neuen Kursen
Hunderdorf.
Vom Volksbildungswerk des Landkreises Straubing-Bogen, Außenstelle Hunderdorf, ist in nächster Zeit die Abhaltung eines Englischkurses sowie eines Fotokurses vorgesehen. Am Donnerstag, 30. September, beginnt ein Englischkurs für Anfänger II. Einmal wöchentlich treffen sich die Teilnehmer von 20 bis 21.30 Uhr in der Hauptschule Hunderdorf. Die Kursgebühr beträgt 35 DM. Mitzubringen ist das Lehrbuch „Englisch für Sie I“. Den Kurs leitet Lehrer Helmut Kalm. Ebenfalls am Donnerstag, 30. September, startet ein Fotokurs für Anfänger I. Es werden 10 Doppelstunden zum Preis von 35 DM angeboten. Interessenten treffen sich um 20 Uhr in der Hauptschule in Hunderdorf. Fotoapparate sind mitzubringen. Kursleiter ist Konrektor Kornel Klar.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1976


Alois Heigl beerdigt
Windberg. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde der verstorbene Austragsland-wirt Alois Heigl von Meidendorf auf dem Friedhof in Windberg zur letzten Ruhe gebettet. Die Vereine gaben ihrem so schnell dahingeschiedenen Vereinskameraden das letzte Geleite und senkten ihre Fahnen über das offene Grab. Pater Laurencius vom Kloster Windberg nahm die kirchliche Einsegnung vor.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1976


Ortsvereine zum Kreuzbergfest
Windberg.
Am morgigen Sonntag wird in der Wallfahrtskirche Hl. Kreuz das Fest der Kreuzauffindung gefeiert. Um 13.30 Uhr Predigt mit anschließender Prozession um den Kreuzberg. Anschließend gemütliches Beisammensein. An der Prozession nehmen alle Ortsvereine teil.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1976


TÜV-Prüfung der Traktoren
Windberg.
Die Oberprüfung der landwirtschaftlichen Zugmaschinen durch den TÜV für die Gemeinde Windberg findet am 4. Oktober in Steinburg von 13 bis 16 Uhr statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1976


Hunderdorf/Bogen. Altenclub: Montag, 27. 9., 13.30 Uhr, Nachmittagsfahrt nach Falkenstein. Abfahrt beim Jugendheim Hunderdorf, Zusteigemöglichkeit in Bogen beim Rotkreuzhaus und Altersheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1976


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 19. 9., 13.30 Uhr, Beteiligung an der Prozession in Hl. Kreuz.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1976


Windberg. Sportverein: Sonntag, 12. 9., 13.30 Uhr, Treffen in Hl. Kreuz zur Teilnahme am Kreuzbergfest.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1976


Rammersberg
Zum Tanz im Bierzelt

spielt am Samstag, 16. 9. 76, ab 19 Uhr die
Kapelle
The Red Arrows
am Sonntag, 19. 9. 76, ab 14 Uhr die Festka-
pelle WÜHR aus Drachselsried.
Auf Ihren Besuch freut sich:
Familie Gierl
Bei schlechter Witterung wird das Festzelt
beheizt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1976


Lehrgang Rhetorik in Windberg
Windberg.
Für das Rhetorik-Seminar „frei reden, gewandt verhandeln, sicher diskutieren“, das das Kolping-Bildungswerk, Diözesanverband Regensburg e. V., am 25./26. 9. 1976 im Jugendhaus Windberg bei Straubing durchführt, sind noch einige Plätze frei. Schwerpunkte des Lehrganges sind Übungen für die Vorbereitung und Ausarbeitung einer Rede. Dabei steht vor allem das Problem der Redeangst und die Überwindung von Redehemmungen im Vordergrund. Teilnehmen können an diesem Lehrgang alle, die am Arbeitsplatz oder in der Freizeit in Vereinen engagiert sind und dort mit Menschen zu tun haben. Die Kosten für die Teilnahme, Unterkunft, Verpflegung und Zertifikat betragen 50 DM. Der Lehrgang beginnt am Samstag, den 25. September 1976, um 19 Uhr und endet am Sonntag mit dem Mittagessen. Dozent des Lehrganges ist Wolfgang Rude, Rottenburg Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an das Kolping-Bildungswerk, Diözesanverband Regensburg e. V., Obermünsterplatz 7, 8400 Regensburg. Telefon 0941/565 282.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.09.1976


Windberg. CSU: Dienstag, 21. September. 20 Uhr, Wahlversammlung Im Gasthaus Wagner mit Kreisrat Josef Desehl, Kreisrat Ernst HiNsken, Kreisrat Karl Härtenberger und Heidi Watzl.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.09.1976


Hunderdorf. SV-Tischtennis; Mittwoch, 22. 9., Training für alle Mitglieder, in der Turnhalle. Anfangszeiten: Schüler 18 bis 19 Uhr, Senioren: 19 bis 21 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1976


Großlintach. CSU: Mittwoch, 22. September, 20 Uhr, Wahlversammlung mit Kreisrat Ernst Hinsken, Kreisrat Josef Deschl und CSU-Kreisvorstandsmitglied Wolfgang Folger, im Gasthaus Schlecht.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1976


„CSU für Frieden und Freiheit”
Stellv. Landrat Schäffer und MdB Alois Rainer sprachen – SPD/FDP-Regierung muß abgelöst werden
Hunderdorf.
Eine CSU-Wahlversammlung hatte kürzlich im Gasthaus Baier-Edbauer statt-gefunden. Die Redner, stellvertretender Landrat Schäffer und MdB Alois Rainer, kritisierten insbesondere die Regierungskoalition, die nicht mit den Staatsfinanzen umgehen könne und das deutsche Volk in den „Sozialismus hineinschlittere. Der 3. Oktober müsse deshalb der Tag sein, an dem die jetzige Regierung Schmidt abgelöst und dadurch die Freiheit und das Recht des Bürgers erhalten werde.
Stellvertretender Landrat Schäffer betonte, daß es der letzte Zeitpunkt sei, die jetzige SPD/FDP-Bundesregierung abzulösen und damit zu verhindern, in den Sozialismus hineinzuschlittern. Deutschland sei das Herz in Europa und wenn man sich in den Nachbarländern um-schaue, sei zu erkennen, wie ringsum die Kommunisten bedrohlich im Vormarsch seien. Das Dreigespann Wehner/Schmidt/Brandt sei Garant, den Sozialismus einzubringen, wobei dies jedoch Zug für Zug geschehe und deshalb für so manchen jetzt noch nicht durchschaubar sei. Bei der bevorstehenden Wahl müsse sich deshalb für die CDU/CSU ein Sieg herauskristallisieren, damit der Bürger weiterhin in Frieden, Freiheit und Selbständigkeit weiterleben könne. „Steigbügelhalter der SPD“ nannte Schäffer die FDP, die nicht mehr eine liberale Partei sei, sondern eine Unterstützerpartei des Sozialismus.
MdB Alois Rainer, erneuter CSU-Bundestagskandidat, griff die Wahlaussage der SPD von 1972 auf und sagte hierzu, daß es jedoch im Gegensatz zu ihr mehr Arbeitslose, keine stabilere Wirtschaft und höhere Inflationsraten gegeben habe. Und Gruppen innerhalb der SPD wollten sich vom Kapital loslösen und strebten eine Verstaatlichung wie in den sozialistischen Staaten an. Die Ostpolitik der SPD/FDP-Regierung sei die schlechteste gewesen und habe nur hauptsächlich mehr Zahlungen gebracht. Die jetzige Regierung sei unfähig, sie habe die blühende Wirtschaft vertan sowie das Geld verpulvert. Es sei an der Zeit, diese Regierung abzulösen durch eine bewährte CDU/CSU-Regierung, wobei als erstes Kassensturz, Bestandsaufnahme und Neubeginn vorzunehmen seien. Rainer betonte, daß die deutsche Wirtschaft wieder mehr Vertrauen zur Regierung erhalten müsse, das derzeit geschmälert sei durch Gedanken der Verstaatlichung der großen Betriebe, Banken und Versicherungen. Eine CDU/CSU-Regierung werde eine kontinuierliche Entwicklung sichern, wobei der Abbau der Arbeitslosen vorrangig sei und dazu müsse die Wirtschaft wieder intakt gesetzt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1976


Nach Gottes hl. Willen verschied am 20. 9. 1976 mein lieber Gatte, unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder und Onkel
Herr Fritz Edbauer
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 74 Jahren, im Herrn.
Ebenthann, München, Straubing, Auerbach-Kaltenbrunn, Hunderdorf, den 21. 9. 1976
In stiller Trauer:
Fanny Edbauer, Gattin mit Kindern
Geschwister
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute 17 Uhr in Hunderdorf.
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 22. 9. 1976, um 16 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1976


Gemeinsame Sitzung im Pfarrheim
Hunderdorf.
Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung haben heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, eine gemeinsame Sitzung im Pfarrheim in Hunderdorf. Tagesordnungspunkte sind u. a. Kirchenverwaltungswahl, Kindergarten, Herbstcaritassammlung, Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.1976


Hunderdorf. Leichtathletik: Samstag, 25. 9., 19.30 Uhr, Versammlung für alle Kampfrichter des 20-km-Laufes bei Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.1976


Hunderdorf. Volksbücherei: Heute, Mittwoch, Bücherausleihe von 17 bis 18 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.1976


Fest der Kreuzerhöhung gefeiert
Windberg.
Nachdem die Außenrenovierung der Kirche in Heilig Kreuz abgeschlossen ist, versuchte der Pfarrgemeinderat Windberg eine neue Form der Gestaltung des Festes der Kreuzerhöhung zu finden. Aufgrund des günstigen Wetters konnten die Gottesdienste im Freien stattfinden. Nach der Predigt am Nachmittag durch Pater Ephrem folgte die Prozession, an der alle Vereine der Gemeinde und sehr viele Gläubige teilnahmen, eine kurze An-dacht. Anschließend war gemütliches Beisammensein mit Musik und Bier auf dem Kreuzberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


Wasser wird abgesperrt
Steinburg.
Heute, Donnerstag, wird in der Zeit von 16 bis 18 Uhr wegen Reparaturarbeiten die gemeindliche Wasserversorgung abgestellt. und zwar ab Kriegerdenkmal Au v. Wald einschl. der Ortsteile Wegern, Steinburg und Ehren.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


Zugmaschinen werden überprüft
Steinburg.
Die Überprüfung der landwirtschaftlichen Zugmaschinen findet in Steinburg am Montag, 4. 10., in der Zeit von 13-16 Uhr statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


50 Jahre Einkleidung
Windberg.
Vor 50 Jahren wurde P. Norbert Backmund in der Prämonstratenser-Abtei Windberg eingekleidet und erhielt den Namen des Ordensgründers, des Hl. Norbert. Für die Gemeinschaft von Windberg ist dieser Tag ein Grund zur Freude und Dankbarkeit. Einmal darf Pater Norbert, der heute 69 Jahre alt wird, dieses Jubiläum in aller Frische und Gesundheit begehen. Zum andern aber bedeuten 50 Jahre eine lange Zeit der Treue zu dem damals eingeschlagenen Weg. In diesem halben Jahrhundert hat Pater Norbert durch sein Wirken in der Seelsorge, mehr noch durch sein wissenschaftliches Arbeiten als Historiker für die Gemeinschaft des Klosters gearbeitet. Noch in diesem Jahr will er ein Buch über die Geschichte des Klosters Windberg herausbringen. Durch historische Forschungsarbeit durch seine Beschäftigung mit dem Mühlhias1 sowie mit parapsychologischen Fragen durch seine Mitarbeit an zahlreichen Publikationen hat er den Namen Windberg weithin bekanntgemacht.
Wenn Pater Norbert heute im Kreis seiner Mitbrüder und Freunde dieses Jubiläum feiert, dann darf der Historiker vermerken, daß nach der letzten Einkleidung 1802 hundertvierundzwanzig Jahre vergangen sind, bis 1926 wieder ein Kandidat in der Abtei eingekleidet wurde. Mit dieser Einkleidung hatten die Prämonstratenser nach Deutschland zurückgefunden. Damit wurde auch in unserem Raum die jahrhundetealte kanonikale Tradition wieder aufgegriffen, ein Leben in Gebet, Apostolat und Gemeinschaft zu führen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


Hunderdorf/Bogen. Altenclub: Montag, 27. September, Fahrt nach Falkenstein, Abfahrt in Hunderdorf bereits um 12.30 Uhr, Zusteigemöglichkeiten in Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


Hunderdorf. Kath. Frauenbund: Donnerstag. 30. September, Fahrt zur Deggendorfer Gnad, es sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen bei Martha Hofmann.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 25. September, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl, 19.30 Uhr, Mitgliederversammlung im Vereinslokal Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, 19.30 Uhr, Gymnastik und Schwimmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Freitag, 24. September, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


Der Leser hat das Wort:
Wo blieb Herr Rainer? Am 17. September veranstaltete der Politische Arbeitskreis (PAK) der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) in der Jugendbildungsstätte Windberg ein Podiumsgespräch zwischen Bundestagskandidaten und Jugendlichen aus dem Landkreis Straubing-Bogen. Bereits Mitte Januar dieses Jahres wurden die Bundestagsabgeordneten Alois Rainer (CSU) und Otto Wittmann (SPD) darum gebeten, diesen Abend für eine Wahlveranstaltung der katholischen Jugend frei zu halten. Während Herr Wittmann und Herr Kapfhammer (FDP) erschienen, um sich den Fragen und Problemen der Jugend zu stellen, hielt es Herr Rainer nicht einmal für notwendig, dem verantwortlichen Veranstalter rechtzeitig eine offizielle Absage zukommen zu lassen. Stattdessen erschien dann stellvertretender Landrat Buchner, der natürlich aufgrund seines ganz anderen Kompetenzbereiches keinen gleichwertigen Diskussionspartner von Herrn Wittmann darstellen konnte. Wo blieb also Herr Rainer?
Offiziell gab Herr Buchner bekannt, es müßten sehr gewichtige Gründe gewesen sein, die Herrn Rainer an diesem Gespräch gehindert hätten. In Kreisen der CSU wurde jedoch gemunkelt, Herr Rainer wolle die direkte Konfrontation mit Herrn Wittmann vermeiden, um Herrn Wittmann dadurch nicht aufzuwerten. Offensichtlich gehen die Wahltaktiker der CSU auch davon aus, daß ihrer Partei die Stimmen der katholischen Jugend ohnehin zufallen werden.
Egal, welche Motivation hinter dem eigenartigen Verhalten von Herrn Rainer stand, wir stellen jedenfalls fest:
Herr Rainer war früh genug eingeladen und wurde auch in der Zwischenzeit an diesen Termin erinnert. Im letzten Moment hat er jedoch vor der unmittelbaren Auseinandersetzung mit Herrn Wittmann und der Jugend gekniffen. Wir bedauern ein derart undemokratisches Verhalten!
Herr Buchner betonte, er habe ein freundschaftliches Verhältnis zu Herrn Rainer. Es zeugt allerdings von wenig Kameradschaftlichkeit oder Freundschaft, wenn Herr Rainer statt seiner Herrn Buchner, der mit Bundespolitik äußerst wenig vertraut ist, und notwendigerweise unterlegen sein mußte, in die nicht gerade angenehme Auseinandersetzung mit einem beschlagenen Bundestagsabgeordneten schickt. Man kann sehr schnell das Vertrauen zu einem Politiker verlieren, der seinen eigenen Freund „verheizt“. Wir können ein solch unkameradschaftliches Verhalten nur bedauern!
Es ist möglich, daß Herr Rainer die katholische Jugend für einen gesellschaftlich und politisch höchst unbedeutenden Faktor hält. Selbst wenn diese Meinung der Wirklichkeit entsprechen würde, hat doch ein Bundestagskandidat — gleich welcher Partei — die verdammte Pflicht, sich die Fragen und Probleme junger Leute wenigstens anzuhören. Gerade Politiker der CSU halten allem Anschein nach sehr wenig vom unmittelbaren Kontakt zum jungen Wähler und seinen Sorgen.
Viele Jugendliche haben erwartet, die Meinung des Bundestagskandidaten zu ihren Fragen zu hören, um sich ein Urteil zu bilden. Diese Meinungsbildung konnte zum großen Teil nur sehr einseitig geschehen. Ein Beispiel mehr, um einzusehen, wie die so oft beklagte politische Gleichgültigkeit der „heutigen Jugend“ durch eklatant unpolitisches Verhalten eines einflußreichen Politikers nur gefördert wird.
Wenn es also stimmt, daß Herr Rainer die Auseinandersetzung mit der Jugend nicht einmal während des Wahlkampfes für notwendig erachtet, dann sollte dies jedem jungen Menschen etwas zu denken geben.
Georg Glöbl
Bund der deutschen katholischen Jugend
Straubing-Bogen
Landshuter Straße 22
8301 Laberweinting
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1976


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Fr, 19.30 Uhr, Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.1976


Windberg. SV: Samstag, 25. 9., 6 Uhr, Treffen der Teilnehmer der Fahrt zum Oktoberfest und Fußballspiel beim Gasthaus Amann zur Abfahrt.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.1976


Meidendorf. „Hubertus-Schützen“: Samstag, 25. September, 20 Uhr, Abschluß-Essen im Gasthaus Schießl.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.1976


Tag der offenen Tür im Postamt
Am Samstag Blick hinter die Kulissen – Verlosung von Postsparbüchern

Hunderdorf. Im Zusammenhang mit der Fertigstellung des Posterweiterungsbaues findet am Samstag, 25. September, ein „Tag der offenen Tür“ beim Postamt Hunderdorf statt. Ab 11 Uhr ist ein


Das Postgebäude mit dem neuen Zustellersaal.

kleiner Festakt vorgesehen und ab 13 Uhr hat die Bevölkerung die Möglichkeit, die Besichtigung der Räume des Postamtes und einer kleinen Ausstellung vorzunehmen sowie Filmvorführungen im Sandbillersaal zu besuchen. Überdies nimmt jeder Besucher noch an einer Verlosung von Postsparbüchern teil.
Mit dem Anbau an das bestehende Postgebäude durch den Eigentümer Adolf Sandbiller wurde ein neuer Zustellersaal geschaffen, in dem jeder Zustellbediensteter die Sortierung der Postsendungen entsprechend seiner Zustellroute bequem vornehmen kann. Neu gestaltet wurde auch der Schalterraum, der nunmehr mit einem schußsicheren Schalterglas ausgestattet ist. Außerdem hat die Außenfassade einen neuen Farbanstrich erhalten. Wie von Dr. Seitz, dem Amtsvorsteher des Postamtes Straubing, zu erfahren war, habe sich die Post um den not-wendigen weiteren Ausbau des Postamtes Hunderdorf bemüht, weil Hunderdorf zentral liege. Günstig sei die vorbeiführende Staatsstraße 2139 und zum anderen könne Windberg gut postalisch mitversorgt werden. Dr. Seitz betonte weiterhin, daß die Post gerne am jetzigen Platz in Hunderdorf sei, weil insbesondere auch mit dem Gebäudevermieter, der Familie Sandbiller, seit drei Generationen ein gutes Einvernehmen herrsche.
Der Post komme es auch darauf an, Kontakte zum Postkunden zu pflegen, und deshalb sei am kommenden Samstag, 25. September, ab 13 Uhr die gesamte Bevölkerung zum Tag der offenen Tür beim Postamt Hunderdorf eingeladen, wobei die Räumlichkeiten, Zustellfahrzeuge, Miniausstellung usw. besichtigt werden konnten und ein Blick hinter die Kulissen des Postamtes möglich sei. Von 13 bis 15 Uhr ist das Postamt Hunderdorf auch außerplanmäßig dienstbereit. Alle Schaltergeschäfte werden wahrgenommen.
Das Programm:
11 Uhr im Saal des Gasthofes Sandbiller: Begrüßung der Gäste durch Betriebsleiter Blindzellner vom Postamt Hunderdorf. Vortrag des Amtsvorstehers des Postamts Straubing, Dr. Seitz, mit dem Thema „Die Post in Hunderdorf, Gestern – Heute – Morgen“.
Grußworte des Personalratsvorsitzenden beim Postamt Straubing, Artmeier.
Kurzansprache des Bürgermeisters der Gemeinde Hunderdorf, Karl Härtenberger.
Schlüsselübergabe vom Bauherrn des Erweiterungsbaues, Adolf Sandbiller, an Betriebsleiter Blindzellner vom Postamt Hunderdorf.
Kirchliche Weihe der neuen Postdiensträume.
Besichtigung der Räume des Postamtes Hunderdorf durch die Ehrengäste, Information, Fragen, Darstellung des Betriebsablaufs, Blick hinter die Kulissen.
12:15 Uhr Imbiß für die Ehrengäste
13 Uhr Tag der offenen Tür für die Bevölkerung:
Besichtigung der Postamtsräume, Information mit Erörterung des Betriebsablaufes — Besichtigungsmöglichkeit der postdienstlichen Fahrzeuge sowie der Postler-Hobby-Miniausstellung.
13.30 Uhr, 14 Uhr und 14.30 Uhr Filmvorführungen im Sandbillersaal.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.1976


Der Leser hat das Wort:
„Wo blieb Herr Rainer?“

So geht es nicht, meine lieben jungen Freunde! Der Politische Arbeitskreis (PAK) der Katholischen Landjugendbewegung hatte für den 17. 9. 1976 zu einer Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten der einzelne den Parteien und Jugendlichen aus dem Landkreis Straubing. Bogen in die Jugendbildungsstätte Windberg eingeladen. Obwohl Mitglieder des PAK bereits mehrere Wochen vor diesem Podiumsgespräch wußten, daß der Abgeordnete Alois Rainer aufgrund terminlicher Verpflichtung im Raum Regen-Viechtach bereits gebunden war, setzte der PAK diese Diskussion an. Herr Rainer muß ab Stimmkreisabgeordneter der CSU um jede einzelne Stimme in der Bevölkerung kämpfen, im Gegensatz zu Herrn Wittmann, der über die SPD-Landesliste abgesichert bzw. gewählt ist. MdB Rainer hat daher wesentlich mehr Termine wahrzunehmen, um mit der Bevölkerung draußen in den Dörfern und Gemeinden sprechen zu können. Junge Leute sind erfahrungsgemäß bei jeder CSU-Wahlversammlung anwesend. Dabei hat sich unser CSU-Stimmkreiskandidat Rainer als auch die übrigen Redner noch nie gedrückt, zu kritischen Sachfragen unserer heutigen Jugend Stellung zu nehmen.
Wenn von seiten des BDKJ in einem Leserbrief im Straubinger Tagblatt vom 23. 9, 1976 behauptet wird, ich sei kein gleichwertiger Diskussionspartner für die Herren Wittmann (SPD) und Kapfhammer (FDP) gewesen, so finde ich darin eine Arroganz, die ihresgleichen sucht. Ich habe einen Großteil meiner Jugendzeit dem Aufbau der Jugendbewegung in meiner Heimatgemeinde und im früheren Landkreis Straubing gewidmet. Ich habe mir damals wie heute die Füße wundgelaufen, wenn es darum ging, Menschen, und dabei speziell jungen Menschen, in ihren Anliegen zu helfen. Ich habe es aber noch nie darauf angelegt, den Leuten nach dem Mund zu reden. Wenn junge Leute der BDKJ dies wollen, dann haben sie in den Herren Wittmann und Kapfhammer sicher bessere Gesprächspartner, als in mir gehabt.
Wie war’s in Windberg? Der Leiter des PAK, Herr Merkl jun., hatte mich, nachdem Herr Rainer verhindert war, gebeten, doch die CSU bei dieser Podiumsdiskussion in Windberg zu vertreten. Als stellv. Kreisvorsitzender dieser Organisation bin ich diesem Wunsche gerne nachgekommen. Dafür mußte ich eine Wahlversammlung in Geltofing absagen, wo für mich kurzfristig ein junger Freund als Redner einsprang. Die Jugend sollte nicht den Eindruck haben, man kneife vor ihren Fragen, darum habe ich zugesagt.
Bei der Begrüßung wurden die Herren Wittmann und Kapfhammer mit tosendem Beifall bedacht. Anstandshalber rührten sich auch bei meiner Begrüßung einige Hände. Ich hatte es bei dieser Podiumsdiskussion nicht nur mit zwei Bundestagskandidaten, sondern zum großen Teil auch mit der Stimmung der Versammlungsteilnehmer als unmittelbare Gegner zu tun. Deshalb habe ich mich von Anfang an voll und ganz mit Alois Rainer solidarisch erklärt, und betont, daß Rainer nicht nur mein Parteifreund, sondern auch mein persönlicher Freund ist. Fast die Hälfte der Diskussionszeit nahmen das Problem der Kriegsdienstverweigerung und das Kriegsdienstverweigerungsverfahren ein. Ich weiß, daß ich zu diesem Thema vielen nicht nach dem Mund geredet habe. Bald nachdem endlich der Themenbereich gewechselt wurde, hat ein Teil der Anwesenden den Diskussionsraum verlassen. Offensichtlich waren für diese Jugendlichen die weiteren Diskussionspunkte nicht mehr so sehr von Interesse.
Ich frage die BDKJ-Mitglieder: Was hat Ihnen Herr Wittmann eigentlich Neues gesagt? Wo war die Antwort des von Ihnen als so sehr beschlagen angesehenen Bundestagsabgeordneten Wittmann, als Sie ihn fragten, „Was ist Arbeit?“. Was hatten die beiden Kontrahenten zu sagen, als ich sie auf die Fehlentwicklung bei der Deutschen Bundesbahn hinwies, in Zeiten des Arbeitskräftemangels den Personalstand um 10 Prozent aufzustocken und in Zeiten des Arbeitsplatzmangels den Personalstand um 10 bis 20 Prozent verringern zu wollen, und damit der Jugend keine Arbeitsmöglichkeit geben zu können? Wo war denn die Antwort, als ich auf das neueste SPD-Plakat hinwies, das eine werdende Mutter auf dem Fahrrad zeigt und mit der Unterschrift „Von Freiheit verstehen wir mehr — § 218″ versehen ist, und darauf Herrn Wittmann fragte, muß man denn, wenn man eine schwangere Frau sieht, gleich an Abtreibung denken?
Ich habe den dort anwesenden jungen Leuten weder nach dem Mund geredet, noch bin ich jemandem, wie Herr Wittmann, über den Mund gefahren. Ich habe stets die Meinung der CSU zu den einzelnen Problembereichen dargelegt bzw. mit meiner persönlichen Meinung unter-mauert, so u. a. wie sich die von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetze in der täglichen Verwaltungspraxis auswirken. Ein jüngerer Diskussionsteilnehmer sagte mir nach der Versammlung: „Wir haben zunächst viel Sympathien für Herrn Wittmann gehabt. Je länger allerdings die Diskussion dauerte, desto mehr schlug das Stimmungsbarometer auf Sie über“.
Herr Merkl hat die Veranstaltung großartig geleitet. Ich fühle mich den jungen Menschen immer noch zugehörig, aber als einer, der eben auch schon Jahrzehnte der Erfahrung hinter sich hat. Ich mußte in Windberg feststellen, daß dort sehr viel Idealismus aber auch sehr viel Utopie und Weltfremdheit zum Ausdruck gekommen sind. Ich werde es mir aber nie nehmen lassen, den Jugendlichen nicht nur meinen Idealismus, sondern auch mein Mehr an Erfahrung mitzuteilen.
Franz Buchner
stellv. CSU-Kreisvorsitzender


Rainers Wahlkampfverpflichtungen
Herr Georg Glöbl vorn Bund der Deutschen Katholischen Jugend im Landkreis Straubing-Bogen stellte die Frage, wo Bundestagsabgeordneter Alois Rainer am Freitag, 17. September, blieb.
Herr Rainer sprach an diesem Tag um 19.30 Uhr im Gasthaus Kerschl in Zachenberg und anschließend im Gasthaus Zachskorn in Böbrach. Den Rest des Abends verbrachte Alois Rainer im Keis von 200 Jungwählern in Patersdorf. Auch dieser Termin konnte nicht verlegt werden.
Wir haben diese Wochenendtermine bewußt schwerpunktmäßig in Gemeinden mit Arbeitern, insbesondere Fernpendlern, angesetzt, damit auch sie die Möglichkeit haben, ihren Abgeordneten kennenzulernen. Allein diese Gründe waren es, die Alois Rainer davon abhielten, an der Podiumsdiskussion des politischen Arbeitskreises der Katholischen Landjugend in Windberg teilzunehmen.
Die Mutmaßungen und Auslassungen des Herrn Abgeordneten Wittmann, Alois Rainer habe vor einer Diskussion mit ihm gekniffen, sind abwegig. Dem Herrn Abgeordneten sitzt wohl noch der Schreck über das Verhalten seines Parteifreundes Helmut Schmidt im Nacken, dessen Weigerung, mit Helmut Kohl zu diskutieren, bei der Bevölkerung kein Verständnis findet. Unser Bundestagsabgeordneter Alois Rainer hat sich bis zur Schlußphase des Wahlkampfes stets bereit erklärt, an Diskussionsveranstaltungen mit politischen Gegnern teilzunehmen. So bei Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Teisnach und der Landjugend in Regen. Die CSU ist aber der Auffassung, daß nunmehr alle Bürger die Gelegenheit erhalten sollen, Veranstaltungen mit unserem Abgeordneten Alois Rainer besuchen zu können. Wir werden auch bei künftigen Wahlkämpfen in den letzten Wochen vor der Wahl diesen Veranstaltungen Vorrang einräumen. Für Podiumsdiskussionen ist auch außerhalb des Wahlkampfes Zeit. Sicherlich sind sie dann sogar sinnvoller.
Selbstverständlich wußte der Vorsitzende des politischen Arbeitskreises der Landjugend, Christian Merkl, seit Wochen, daß Alois Rainer in Windberg nicht teilnehmen kann. Er selbst bemühte sich um geeigneten Ersatz. Mit seiner Zustimmung erklärte sich der stellv. CSU-Kreisvorsitzende Franz Buchner bereit, als Vertreter der CSU an dieser Diskussionsrunde teil-zunehmen. Der Vorwurf, Alois Rainer hätte unentschuldigt nicht teilgenommen, ist demnach völlig unberechtigt erhoben worden.
Fritz Schmid
Wahlkampfleiter der CSU
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.1976


STATT KARTEN
Gasthof zum Bergerbräu
– Steinburg –

Am Samstag, 25. 9., und Sonntag, 26. 9. 1976,
Letztes altes Bier
Wir erlauben uns, Sie mit Ihren werten Angehörigen
und Bekannten freundlichst einzuladen.
Küche und Keller bieten das Beste.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch:
Familien Höfelsauer-Berger
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.1976


Neue VBW-Kurse
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk des Landkreises Straubing-Bogen, Außenstelle Hunderdorf, plant einen Englischkurs sowie einen Fotokurs. Am Donnerstag, 30. September, beginnt ein Englischkurs für Anfänger II. Einmal wöchentlich treffen sich die Teilnehmer von 20 bis 21.30 Uhr in der Hauptschule Hunderdorf. Die Kursgebühr beträgt 35 Mark. Mitzubringen ist das Lehrbuch „Englisch für Sie I“. Den Kurs leitet Lehrer Helmut Kalm.
Ebenfalls am Donnerstag, 30. September, beginnt ein Fotokurs für Anfänger I. Es werden zehn Doppelstunden zum Preis von 35 Mark angeboten. Interessenten treffen sich um 20 Uhr in der Hauptschule in Hunderdorf. Fotoapparate sind mitzubringen. Kursleiter ist Konrektor Kornel Klar.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.1976


Sitzung des Schulverbandsausschusses
Hunderdorf.
Am Dienstag, 28. September, ist im Gemeindeamt Hunderdorf eine Sitzung des Schulverbandsausschusses anberaumt. Beginn 19 Uhr. Zur Beratung und evtl. Beschlußfassung steht der Tagesordnungspunkt „Schülerbeförderung“:
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.1976


Stromabschaltung
Lintach.
Am Montag, 27. September, wird von 9 – 14 Uhr der Strom abgeschaltet und zwar in Rammersberg, Hoch, Lintach und Ellaberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.1976


CSU für Einsparungsmaßnahmen
JU-Kreisvorsitzender Hinsken und Bürgermeister Deschl sprachen auf CSU-Versammlung
Windberg.
Im Namen des CSU-Ortsverbandes Hunderdorf eröffnete vor kurzem Bürgermeister Kleikamp im Gasthaus Wagner eine CSU-Wahlinformationsversammlung. JU-Kreisvorsitzender Ernst Hinsken stellte eingangs fest, daß es bei der Wahl am 3. Oktober vor allem darum gehe, zwischen „Freiheit oder Sozialismus“ zu entscheiden.
Hinsken erinnerte an den SPD-Wahlslogan von 1972 „Wir schaffen das moderne Deutsch-land“ und führte dazu aus, wie die Staatsverschuldung enorm gestiegen sei und inzwischen eine Million Arbeitslose vorhanden seien. Der Redner kritisierte auch die Verfilzung der Gewerkschaft zur SPD, da Gewerkschaftsversammlungen zu SPD-Wahlversammlungen um-funktioniert würden. Die CSU stelle dies Gewerkschaften nicht in Abrede, jedoch sollen sie eine neutrale Rolle spielen, forderte der Referent.
Kritisch setzte sich der JU-Kreisvorsitzende auch mit den Juso-Thesen auseinander. Wenn die SPD-Aussage „uns gehe es jetzt doch ganz gut“ noch, zutreffe, so sei dies auf die soziale Marktwirtschaft, die schon von Bundeskanzler Adenauer geprägt worden sei, zurückzuführen.
„Die Jusos wollen Vergesellschaftung und Investitionslenkung“, betonte Hinsken.
Bürgermeister Josef Deschl erinnerte in seinen Ausführungen daran, daß der heutige Wohlstand aufgrund der sozialen Marktwirtschaft geschaffen worden sei. Die SPD habe dann seit 1969 weiterarbeiten können, jedoch jetzt schwinde die soziale Marktwirtschaft. Die Ostpolitik der Regierung unter Brandt und Schmidt sei ebenfalls gescheitert, sagte Deschl, denn leider würden die Verträge nicht gleich ausgelegt. Sie hätten hauptsächlich Zahlungsverpflichtungen für Westdeutschland erbracht. Von der Ostpolitik der jetzigen Regierung seien nichts als große Worte übrig geblieben. Von tatsächlicher Freundschaft und mehr Menschlichkeit dagegen sei nichts zu spüren.
Die CSU/ CDU würde bei einer Regierungsübernahme darauf drängen, daß gleiche Auffassung bei der Auslegung und Interpretation bei den Ostverträgen und Abkommen herrsche, sowie das Geben und Nehmen ausgewogen sei, erläuterte Deschl.
Die Wirtschaft müsse wieder angekurbelt werden, wobei die ‚Unternehmen wieder mehr Vertrauen zur politischen Führung bekommen müßten. „Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen
Partner werden, jedoch darf nicht zuviel Fremdbestimmung in den Betrieben eintreten“, forderte Deschl. Es gelte, die Steuern zu senken, damit ein Gewinn verbleibe und neue Investitionen getätigt werden könnten und damit das Rad der Wirtschaft wieder besser rotiere. Auch die Steuern für den Arbeiter und Verbraucher sollen nach Forderung von Deschl vernünftig gestaltet werden. Die von der SPD geplante Mehrwertsteuererhöhung belaste nur den Letzt-verbraucher. Eine CSU/CDU-Regierung würde nur dort einsparen, wo es notwendig sei.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.1976


Der Leser hat das Wort:
„Wo blieb MdB Rainer?“

Wenn auch die Herrn Buchner und Schmid in ausführlichen, aber wenig aussagekräftigen Leserbriefen das Fernbleiben des Abgeordneten Rainer an dein Podiumsgespräch mit der Katholischen Landjugend in Windberg zu rechtfertigen versuchen, so läßt sich doch folgendes nicht hinwegdiskutieren:
1. Der Termin für das Podiumsgespräch stand seit dem 21. Januar 1976 (!) fest. Eine Zusage zu einer anderen Veranstaltung konnte deshalb nicht mehr gegeben werden.
2. Wenn Herr Rainer dennoch eine Wahlveranstaltung im Raum Regen vorzog, dann wohl deshalb, weil er sich der Stimmen der Katholischen Landjugend sicher glaubte.
3. Wenn der Vorsitzende des politischen Arbeitskreises der Landjugend, Christian Merkl, tatsächlich seit Wochen wußte, daß Herr Rainer an der Diskussion nicht teilnehmen kann, dann hätte er bestimmt versucht, mit MdB Wittmann einen anderen Termin zu vereinbaren. Herrn Merkl zu unterstellen, er hätte die primitivsten Gebote des Anstands nicht beachtet, erscheint nicht fair.
4. Weil der Veranstalter noch zu Beginn der Podiumsdiskussion erklärte, Herr Rainer habe wenige Tage vorher der Veranstaltung mündlich zugesagt, muß der Auffassung des Leserbriefschreibers Georg Glöbl zugestimmt werden, daß der Abgeordnete Rainer gekniffen hat.
Erich Stegmann
SPD-Wahlkreisgeschäftsführer
*
Im Pressebericht und in einem Leserbrief eines Vertreters der katholischen Jugend wurde die Frage aufgeworfen, warum ich an der Podiumsdiskussion des Politischen Arbeitskreises der Landjugend in Windberg nicht teilgenommen habe. Ich glaube, daß mein Fernbleiben hinreichend erläutert worden ist. Da unser Bundeswahlkreis mit dem Landkreis Regen ein neues Gebiet dazubekommen hat, ist es für mich selbstverständlich, die dortigen Termine, die ich zugesagt habe, wahrzunehmen.
Aus dem Schriftwechsel mit dem Vorsitzenden des Politischen Arbeitskreises der Landjugend, Christian Merkl, geht eindeutig hervor, daß ich meine grundsätzliche Bereitschaft zur Teilnahme an eine vorherige Terminabsprache geknüpft habe. Da ich mit Christian Merkl mehrere Male persönlich darüber gesprochen habe, kann man mir auch nicht den Vorwurf machen, ich hätte die Veranstalter über mein Fernbleiben nicht rechtzeitig unterrichtet.
Versuche, daraus eine Wertung über meine Einstellung zur Jugend abzuleiten, sind unfair. Ich habe beispielsweise an Veranstaltungen des Kreisjugendringes am 27. April in Parkstetten und an einer Jugendveranstaltung im Mai in Bogen teilgenommen. Dort waren weder die Vertreter der SPD noch die der FDP anwesend. Sie kennen die katholische Jugend wahrscheinlich nur kurz vor Wahlen. Unsere jungen Leute im Landkreis wissen sicher, daß ich mich für die Belange der Jugend stets eingesetzt habe. Daß der Landkreis Straubing-Bogen einen hauptamtlichen Jugendpfleger hat, habe ich maßgeblich mitgefördert.
Mein Stellvertreter Franz Buchner, der an der Diskussion teilgenommen hat, hat in allen Fragen meine Auffassung vertreten. Ich hätte genauso wenig denen nach dem Mund geredet, die von Politikern im Hinblick auf die Stimmabgabe am 3. Oktober das hören wollen, was ihnen persönlich paßt. Dies gilt für Fragen der Wehrdienstverweigerung genauso wie für viele andere Probleme.
Ich hoffe, daß diese Feststellung von den Verantwortlichen so verstanden wird, wie sie gemeint ist. Im übrigen hoffe ich auf ein baldiges Gespräch über die angesprochenen Sachfragen, die nach der Wahl sicher eingehender und sachlicher erörtert werden können.
Alois Rainer
Bundestagsabgeordneter
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.1976


Hunderdorf. CSU. Sonntag, 2+6. 9., 10 Uhr, Wahlversammlung mit MdL Ingo Weiß und Kreisrat Karl Härtenberger im Gasthaus Edhauer-Baier.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.1976


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag um 9 Uhr Feuerwehrübung beim Gerätehaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.1976


Hartes Durchgreifen gegen Terroristen
„Ein neuer Start lohnt sich“
Hunderdorf.
Zu einem politischen Frühschoppen hatten CSU und JU Hunderdorf am Sonntag geladen. Vorsitzender Hamberger konnte als Referenten MdL Ingo Weiß und KR und Bürgermeister Härtenberger begrüßen. Unter den Besuchern im vollbesetzten Gasthaus Baier-Edbauer waren auch Bgm. Weinzierl, Gaishausen, und viele Gemeinderäte. Weiß sprach zu den Themen der sozialen Sicherheit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit, der inneren Sicherheit und zur Frage der Ostpolitik. Er stellte vor allem heraus, daß die Lage der BRD wieder sicherer und stabiler werden müsse.
In seinem Referat stellte Ingo Weiß heraus, daß es zwar dem Arbeitnehmer immer noch gut gehe, er aber noch nie so viel Steuern und Soziallasten zu zahlen gehabt habe, wie heute.
Auch für die Jugend sehe die Zukunft nicht rosig aus, erklärte Weiß. Durch die verfehlte Berufsbildungsreform und die Wirtschaftsflaute gebe es momentan mehr als 100 000 jugendliche Arbeitslose, die bei einer Weiterführung dieser Regierung keinesfalls weniger, sondern noch mehr würden. Durch die immer stärkere Belastung der Mittel- und Kleinbetriebe hätten, in den letzten Jahren 48 000 Unternehmer ihre Selbständigkeit aufgeben müssen.
Weiß wies in seinem nächsten Punkt darauf hin, wie gefährdet die innere Sicherheit der BRD sei. Es sei ein untragbarer Zustand, sagte er, daß einige Terroristen die BRD an der Nase herumführen und dabei auch noch mit Milde und Nachsicht behandelt würden. So fordere die CSU ein hartes Durchgreifen gegen die Terroristen und ihre Sympathisanten. Die Ostpolitik bezeichnete er als „eine Pleite nach der anderen“. Die sog. Entspannungspolitik habe nichts gebracht als kleinste Reiseerleichterungen. Die Durchreise und der Postverkehr nach Berlin habe mit 8 Milliarden Mark erkauft werden müssen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.1976


Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.1976


Nach einem arbeitsreichen Leben verschied meine liebe Mutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Maria Heigl
geb. Helmbrecht
Hausbesitzerin in Meidendorf

im Alter von 77 Jahren, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, selig im Herrn.
Meidendorf, Perasdorf, Hunderdorf, Degernbach, Albertsried, Plattling, Straubing, Regensburg, München, den 27. September 1976
In tiefer Trauer:
Sohn Willi
die Geschwister

und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Dienstag, den 28. 9. 76, um 15 Uhr mit anschließender Beerdigung in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.1976


Gelungene Modernisierung des Postamts
Festakt anläßlich der Inbetriebnahme des Posterweiterungsbaues – „Tag der offenen Tür“ fand Anklang
Hunderdorf.
Anläßlich der Fertigstellung des Posterweiterungsbaues und der Modernisierung der Schalterräume fand am Samstag im Sandbillersaal ein kleiner Festakt statt. Anschließend folgte die kirchliche Weihe des neu ersteilten Postzustellraumes und eine Besichtigung sämtlicher Postamtsräume sowie der Postzustellfahrzeuge. Ab 13 Uhr hatte die Bevölkerung Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Postamtes zu werfen.
Zum Festakt im Saal des Gasthofs Sandbiller begrüßte der Betriebsleiter des Postamts Hunderdorf, Anton Blindzellner, auch den Amtsvorsteher des Postamts Straubing, Dr. Seitz, Post-amtmann Englberger, die Personalratsvorsitzenden Hundshammer und Artmeier, Postoberinspektor Knott (alle Postamt Straubing), die frühere Hunderdorfer Postbetriebsleiterin Maria Axinger, Pfarrer Reitinger, Pfarrer Künzel, Bürgermeister Härtenberger, Bürgermeister Kleikamp (Windberg) sowie Postgebäudevermieter Sandbiller.
Die Festansprache hielt Dr. Seitz zum Thema „Die Post in Hunderdorf, Gestern — Heute —Morgen“. Er berichtete über die Entwicklung der Post und die Zuteilung Hunderdorfs im Jahre 1851 von der Postverwaltung Straubing zum Bestellbezirk Bogen, und die spätere Zuteilung erneut zum Postamtsbereich Straubing. In Hunderdorf befindet sich die Post seit drei Generationen in den Gebäuden, die von der Familie Sandbiller gemietet wurden. Seit 1956 ist die Post im jetzigen Hause untergebracht, wo zwei Arbeitsräume sowie ein Abstellraum zur Verfügung standen. Nunmehr wurden die Amtsräume um den Zustellsaal erweitert.
Dr. Seitz führte aus, daß der Amtsbezirk gegliedert sei in den Zustellbezirk I (Ort Hunderdorf) sowie in drei Landzustellbezirke, wobei der Zustellbezirk Land I (Windberg, 26 km) und der Landzustellbezirk II (Lintach, 19,3 km) mit dem Moped befahren wurden, der Landzustell-bezirk III (Thananger, Starzenberg 22,8 km) dagegen ein Fahrradzustellbezirk sei. Die postalischen Einrichtungen seien erweitert worden um zwei weitere Münzfernsprecher im Juli 1974 (davon ein Auslandsmünzfernsprecher) außerdem befänden sich derzeit sieben Briefkästen und drei Wertzeichengeber im Zustellbezirk. Abschließend erwähnte Dr. Seitz, daß im Rahmen der kommunalen Neugliederung die Zustellung in den Gemeinden Steinburg und Gaishausen dann auch von Hunderdorf aus erfolgen werde, denn das Zustellwesen werde neu geordnet und künftig auf die Gemeindegrenzen abgestimmt.
Personalrat Hundshammer vom Postamt Straubing zeigte sich erfreut über die Fertigstellung des Erweiterungsbaues. Er dankte für die reibungslose Durchführung der Arbeiten sowohl der Postverwaltung als auch dem Bauherrn.
Bürgermeister Härtenberger betonte, daß sich die Gemeinde stets bemühe, die öffentlichen Einrichtungen dem Bedarf entsprechend auszustatten. Durch die Gemeindegebietsreform erfahre die Gemeinde Hunderdorf eine zusätzliche Aufwertung und es sei erfreulich, daß die Bundespost durch die Modernisierung des Postamtes ihren Teil dazu beitrage.
Anschließend erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe, dann nahmen Pfarrer Reitinger (Hunderdorf) und Pfarrer Künzel (Bogen) die kirchliche Weihe des neuen Zustellsaales vor. Die Ehrengäste hatten die Möglichkeit, das Postamt zu besichtigen, u. a. auch eine Postler-Hobby-Ausstellung mit Flugzeugmodellen, Mal- und Schnitzarbeiten etc. Vor dem Postamt fand eine Fahrzeugschau statt. Hier zeigte die Post sämtliche Beförderungsmittel, die im Amtsbereich des Postamts Straubing eingesetzt sind.
Um 13 Uhr begann der „Tag der offenen Tür“, wobei die Bevölkerung einen Blick hinter die Kulissen des Postamtes werfen konnte. Unter den Besuchern wurden fünf Postsparbücher verlost. Von 13.30 bis 15 Uhr wurden im Saal des Gasthofs Sandbiller Filme über den Postbetrieb gezeigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1976


Josefa Feldmeier feierte 75. Geburtstag
Steinburg.
Am Mittwoch konnte Josefa Feldmeier ihren 75. Geburtstag feiern. Die Jubilarin erfreut sich trotz des hohen Alten noch bester Gesundheit, nur das Gehen macht ihr zu schaffen. Josefa Feldmeier wurde 1901 in Pürgl bei Neukirchen geboren und verbrachte ihre Kindheit bei Pflegeeltern in Niederhofen. Schon bald nach Beendigung der Schulzeit mußte sie sich ihr Brot selbst verdienen. Sie arbeitete bei Bauern, bis sie 1925 Johann Feldmeier heiratete. Sie hat einem Sohn und drei Töchtern das Leben geschenkt, ihr Ehemann ist im 2. Weltkrieg gefallen. Josefa Feldmeier lebt seit 1960 im Eigenheim ihrer Tochter in Wegern. Bürgermeister Berger überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte der Jubilarin einen Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.1976


Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.1976


Maria Petzendorfer 80 Jahre
Steinburg.
Maria Petzendorfer kann in geistiger Frische ihren 80. Geburtstag begehen. Lei-der ist sie nicht mehr so gut auf den Beinen, aber, wie sie selbst sagt, „geht das Mundwerk noch ganz gut“. Sie plaudert gerne mit jedermann über Vergangenes und Gegenwärtiges.
Am 27. 9. 1896 ist Maria Petzendorfer als Tochter des Försterehepaares Huber in Wegern geboren, verbrachte im elterlichen Hause eine sorglose, wenn auch manchmal karge Kindheit und Jugendzeit. Bereits im Alter von vier Jahren -verlor sie ihre Mutter. 1923 verehelichte sie sich mit dem Holzverlader Johann Petzendorfer, der später in die Fußstapfen seines Schwiegervaters trat und Förster wurde. In der Ehe wurden ein Sohn und eine Tochter geboren. Die Jubilarin verlor im vergangenen Jahr ihren Lebensgefährten, der ein guter Mann und Partner war. Maria Petzendorfer verbringt ihren Lebensabend bei ihrer Tochter.
Bürgermeister Berger überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.1976


Windberg/Meidendorf. Rotes Kreuz: Der Dienstabend wird auf Freitag, 15. Oktober, verschoben.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.1976


Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 19 Uhr, erster Pflichtschießabend im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.1976


Heute 20-km-Straßenlauf
Hunderdorf.
Die Leichtathletikabteilung des SV Hunderdorf richtet am heutigen Samstag einen 20-km-Straßenlauf mit bayer. Altersklassenmeisterschaften aus. Startbeginn ist um 16 Uhr bei der Raiffeisenbank. Der Straßenlauf wird nach einer Ortsrunde auf der Strecke Hunderdorf-Thananger – Bahnhof Steinburg durchgeführt. Schirmherr dieser Leichtathletik-Großveranstaltung ist Bürgermeister Karl Härtenberger. Eintrittsgeld wird nicht erhoben.
Es wird darauf hingewiesen, daß ab 15.30 Uhr die Laufstrecke bis Ende der Veranstaltung gegen 18 Uhr nicht befahren werden darf. Die Straßenstrecke Hunderdorf — Bahnhof Stein-burg ist während dieser Zeit für jeglichen Fahrverkehr amtlich gesperrt. Fahrverbot besteht auch auf den Ortsstraßen (Hauptstr., Quellenweg, Dekan-Kiermaier-Str., Lintacher Str.) in der Zeit von 15.45 Uhr bis 16.15 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.1976


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, ab 19 Uhr Pflichtschießen und gemütliches Beisammensein im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.1976


Windberg. Trachtenverein: Heute um 19.30 Uhr Vereinsabend im Gasthaus Amann, um 14 Uhr Tanzprobe für die Jugendgruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.1976


Ergebnisse der Bundestagswahl 1976 im Landkreis Straubing-Bogen

Gaishausen: Wahlberechtigt 288, Wähler E(rststimmen) 240, Z(weitstimmen) 240, üngültig E: 8, Z: 3, CSU E: 192, Z: 199, SPD E: 32, Z: 31, FDP E:7, Z: 5, DKP: E: 0, Z: 0, NPD: E: 1, Z: 2; Sonstige E: 0, Z: 0

Hunderdorf: Wahlberechtigt 1353, Wähler E(rststimmen) 1084, Z(weitstimmen) 1084, üngültig E: 20, Z: 26, CSU E: 705, Z: 704, SPD E: 319, Z: 312, FDP E:29, Z: 28, DKP: E: 1, Z: 0, NPD: E: 10, Z: 8; Sonstige E: 0, Z: 6

Steinburg: Wahlberechtigt 436, Wähler E(rststimmen) 370, Z(weitstimmen) 370, üngültig E: 7, Z: 9, CSU E: 264, Z: 257, SPD E: 89, Z: 85, FDP E:10, Z: 16, DKP: E: 0, Z: 0, NPD: E: 0, Z: 2; Sonstige E: 0, Z: 1

Windberg: Wahlberechtigt 619, Wähler E(rststimmen) 478, Z(weitstimmen) 478, üngültig E: 9, Z: 8, CSU E: 351, Z: 357, SPD E: 105, Z: 98, FDP E:9, Z: 9, DKP: E: 0, Z: 0, NPD: E: 4, Z: 1; Sonstige E: 0, Z: 5

Landkreis gesamt: (in Prozenten) CSU Z: 75,2, SPD Z: 20,6, FDP Z: 3,3, DKP: Z: 0,1, NPD: Z: 0,5; Sonstige Z: 0,4
Quelle: Bogener Zeitung, 04.10.1976


Der Gemeinderat tagt
Hunderdorf.
Heute, Montag, 4. Oktober, findet um 19 Uhr im Gemeindeamt eine Sitzung des Gemeinderates statt. Auf der Tagesordnung stehen: Wegebau — Zuschußanträge für Baumaßnahmen — Information — versch. Anträge.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.10.1976


Passauer gewann 29-Kilometerlauf
Hunderdorf.
Robert Strasser vom FC Passau gewann, wie bereits in unserem Sportteil berichtet, den 20-Kilometerlauf in Hunderdorf, der unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Härtenberger am Wochenende stattfand. Härtenberger sowie der offizielle Beobachter des BLSV fanden bei der Siegerehrung Worte des Lobes sowohl für die Teilnehmer die sich sportlich fair geschlagen haben, als auch für die Organisatoren des rührigen Vereins. Unser Bild zeigt die Siegerehrung mit BLSV-Beobachter Leitner, den Sieger in der Gesamtwertung, Robert Strasser, Schirmherrn Härtenberger sowie Leichtathletik-Abteilungsleiter Klug.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.1976


Gehsteig für Bahnhofstraße
Hunderdorf.
Derzeit wird der Gehsteig an der Bahnhofstraße vom Gasthof Sandbiller bis zum Ortsausgang in Richtung Bogen ausgebaut. Gerade dieser Abschnitt der vielbefahrenen Staatsstraße von Bogen nach St. Englmar brachte für den Fußgänger vor allem bei Dunkelheit große Gefahren. Erfreulich ist, daß im Zuge dieser Baumaßnahmen die Anlieger auch teilweise ihre Garteneinzäunungen neu und recht geschmackvoll renovieren Die Arbeiten dürften im Laufe der nächsten Tage abgeschlossen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1976


Ein junger Meister
Hunderdorf.
Vor wenigen Tagen hat Paul Hornberge jun. von der Handwerkskammer der Stadt München die Meisterprüfung im Schreinerhandwerk im praktischen wie im theoretischen Teil mit gutem Erfolg abgelegt. Paul Hornberger hat nach der Gesellenprüfung und den Gesellenjahren auch drei Semester eine Gewerbeschule besucht und sich dort mit allen Bereichen des Schreinerhandwerks vertraut gemacht. Dem erst 26jährigen Meister unseren Glückwunsch.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1976


Am Samstag Sperrmüllabfuhr
Hunderdorf.
Am kommenden Samstag, 9. Oktober, findet in der Gemeinde Hunderdorf die Abfuhr des Sperrmülls statt. Das abzufahrende Sperrgut ist ab 7 Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Großes und schweres Sperrgut ist entsprechend zu verkleinern.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1976


Großlintach. Schützenverein: Heute, Freitag, 19 Uhr, im Vereinslokal Schlecht Mitglieder-Hauptversammlung mit anschließendem Eröffnungsschießen.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1976


Hunderdorf. Volksbildungswerk: Morgen, Donnerstag, 20 Uhr, beginnen zwei Kurse: Foto-kurs für Anfänger und Englisch für Anfänger. Treffpunkt Hauptschule Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 9. Oktober, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1976


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 10. Oktober, 12.30 Uhr, Treffpunkt beim Gasthaus Reischer in Bogen zur Teilnahme an der Heimkehrerwallfahrt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1976


Windberg. Die Müllabfuhr findet diesmal bereits am Freitag ab 6 Uhr statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1976


Nach Gottes hl. Willen verschied nach längerer Krankheit mein lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa und Pate
Herr Ludwig Guggeis
Austragslandwirt
Mitglied der Freiw. Feuerwehr Au vorm Wald,
des Bauernhilfsvereins Neukirchen, der Krieger- und
Soldatenkameradschaft Hunderdorf und des VdK

im Alter von 83 Jahren, im Herrn.
Schafberg, den 7. Oktober 1976
In tiefer Trauer:
Maria Heigl, Tochter mit Familie
Luise Bayer, Pflegetochter mit Familie
Evi Wolf, Enkelin mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 16 Uhr in Au vorm Wald.
Trauergottesdienst am Freitag, den 8. 10. 1976, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1976


Kandidatenliste aufgestellt
Windberg.
Folgende Kandidaten stellen sich zur Wahl der Kirchenverwaltung am 24. 10. 1976: Xaver Diewald. Facharbeiter, Hunderdorf (Apoig); Elisabeth Hafner, Hausfrau, Herrnbirket; Max Hafner, Landwirt, Netzstuhl; Alfons Haimerl, Landwirt, Dambach; Helmut Haimerl, Landwirt, Hof; Christine Häusler, Hausfrau, Windberg; Helga Hiller, Hausfrau, Windberg; Helmut Piening, Kaufm. Angestellter, Hunderdorf (Apoig); Hans Plattetschläger, Arbeiter, Dambach; Walter Reinhold, Dreher, Windberg; Hans Schmidbauer. z. Zt. Soldat. Biehl; Norbert Zitzelsberger, Rentner, Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.1976


Josef Attenberger wurde 65
Oberalteich.
Am Sonntag, 10. Oktober, kann Josef Attenberger, Großlintach, seinen 65. Geburtstag feiern. Er wurde in Weichshofen bei Mengkofen am 10. 10. 1911 geboren. Im Juli 1946, bei seiner Verehelichung mit der Landwirtin Therese Wanninger, zog er nach Großlintach. Zusammen bewirtschafteten sie ein kleines landwirtschaftlichen Anwesen. Später stand er bis zur Erreichung der Altersgrenze in den Bayer. Dachziegelwerken, Bärndorf, im Dienst. Zu seinem Geburtstag gratulieren die Gattin mit vier Söhnen und einer Tochter.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.1976


Meidendorf. MSC: Heute, Freitag, 20 Uhr, Monatsversammlung Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.1976


Mal- und Schwimmkurse beginnen
Hunderdorf.
In der Schulanlage in Hunderdorf werden bei genügender Beteiligung Kurse abgehalten für Bauern- und Hinterglasmalerei sowie Kermaki. Ebenso soll ein weiterer Schwimmkurs für Anfänger stattfinden. Kursinteressenten haben ihre Anmeldungen an die Ortsbäuerin (Tel. 09422 2333) zu richten. Die genauen Kurstermine werden zu gegebener Zeit noch bekanntgegeben. An den Kursen kann jeweils nur teilnehmen, wer sich vorher angemeldet hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1976


Hunderdorf. Heimat und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag. 9. 10., 20 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Deschl in Hofdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1976


Anzeigen zum Tag des Brotes
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1976


Mehr Sterbefälle als Geburten
Viele Paare gaben sich das Ja-Wort — Das Standesamt Bogen im September
Bogen.
Das Standesamt Bogen registrierte im Monat September zehn Geburten, vier Eheschließungen und 17 Sterbefälle.
Geburten: …
Eheschließungen: … 18, September: Stellvertr. Schichtführer, Karl Hans Weber, Bogen, Goethestraße 25, mit der Werkstattschreiberin Franziska Maria Hastreiter, Hunderdorf-Stetten. …
Todesfälle: … 7. September: Werkmeister Wolfgang Küffner, Hunderdorf, Ringstraße 24, 75 Jahre alt … 20. September: Austragslandwirt Friedrich Edbauer, Gaishausen-Ebenthann, 74 Jahre alt … 25. September: Hausfrau Maria Heigl, geb. Helmbrecht, Windberg-Meidendorf 76 Jahre alt …
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.1976


Hunderdorf. Gemeinde: Die Volksbücherei ist jeden Mittwoch von 17 bis 18 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.1976


Windberg/Meidendorf. Rotes Kreuz: Freitag, 15. 10., 20 Uhr, Dienstabend für beide Gruppen in Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.1976


Schwimmkurs für Anfänger
Hunderdorf.
Zu einem Schwimmkurs für Anfänger lädt die Ortsgruppe Hunderdorf des Roren Kreuzes ein. Teilnehmen an dem Schwimmkurs, der sechs Doppelstunden umfasst, können Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Kursbeginn ist am Mittwoch, 20. Oktober, um 18 Uhr im Lehrschwimmbecken der Verbandsschule Hunderdorf. Anmeldungen nimmt Martha Hofmann, Hunderdorf entgegen. Nachmeldungen können auch noch bei Kursbeginn erfolgen, Die Gebühr beträgt für Kinder (bis 14 Jahre) 20 DM, für die sonstigen Teilnehmer 30 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.1976


Neue Elternsprecher nun gewählt
Lebhafte Diskussion zahlreicher interessierter Eltern über die Klassengliederung
Hunderdorf.
Gemäß einer Verordnung des Bayer. Ministeriums für Unterricht und Kultus mußten zu Beginn des Schuljahres 76/77 erstmals Klassenelternsprecher gewählt werden, aus deren Reihen wiederum in einem gesonderten Wahlgang die Mitglieder des Elternbeirats ermittelt werden.
Am Wochenende wurde eine Wahlversammlung einberufen. Wahlvorschläge waren nicht eingegangen. Es erschienen weit über 100 Erziehungsberechtigte, ein Beweis für das steigende Interesse der Eltern am schulischen Leben.
Nach einer kurzen Begrüßung befaßte sich der bisherige Vorsitzende Piening mit der gegenwärtigen Klassengliederung an der Verbandsschule und erwähnte einige diesbezügliche Aspekte aus der Sicht der Erziehungsberechtigten. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.
Rektor Czerwenka nahm zu allen Fragen Stellung und versuchte objektiv die schulischen Verhältnisse aus pädagogischer als auch schulorganisatorischer Sicht und Notwendigkeit den Eltern zu erläutern. Er wies auf die einschneidenden Sparmaßnahmen des Staates hin, schilderte die personale Lage an der Verbandsschule und wies auf Verordnungen hin, die für jeden Schulleiter verbindlich sind. Rektor Czerwenka gab noch kurze Informationen bezüglich der Einschränkung der Lernmittelfreiheit und der Durchführung der Schülerbeförderung.
Nachdem die Wahl der Elternsprecher als Hauptpunkt angezeigt wurde, konnte die Aussprache nicht weitergeführt werden, dazu soll ein Diskussionsabend in den Wintermonaten Gelegenheit geben. In seiner Eigenschaft als Wahlleiter gab anschließend der Elternbeiratsvorsitzende Piening Hinweise zur Durchführung der schriftlichen Wahl. Nach der Auszählung der Stimmen konnten folgende Klassenelternsprecher festgestellt werden: Hentschirsch Ingrid, Hunderdorf, Fichtenstr. 12, Stellvertr. Winter Anita, Lintach 7, Schießl Theresia, Au v. Wald 3 1/2, Stellvertr. Schuster Marianne, Oberbucha 75, Schrott Siegfried, Huber Wilhelm, Neukirchen, Auf der Au 156, (Wilhelm Huber, Hunderdorf, Bahnhofstr. 55), Hermann Gruber, Hunderdorf, Fichtenstr. 9, (Maria Kittenhofer, Windberg 17), Helga Bayer, Steinburg, Wegern 66 (Theresia Schießl, Au vorm Wald 3 1/2), Erika Gruber, Hunderdorf, Fichtenstr. 9 (Karl Wölfl, Hunderdorf, Bahnhofstr. 19), Klaus Müller, Hunderdorf, Quellenweg 28, (Katharina Achatz, Lintach 16), Helmut Piening, Hunderdorf, Eichenfeldstr. 12 (Helga Hiller, Windberg 10), Anneliese Hornberger, Schafberg 35 (Christa Schießl, Steinburg 24), Juliane Müller, Hunderdorf, Breitenfelder-Weg 4 (Elisabeth Kalka, Hunderdorf, Friedenstr. 21), Max Wintermaier, Haggn 20 (Gustav Piersig, Niederhofen 45), Laura Baier, Hunderdorf, Hauptstr. 27 (Johann Schaubeck, Hoch 3), Anna Hanner, Ehrn 55 (Manfred Hiller, Windberg 10), Max Fronauer, Wegern 53, Willi Gütlhuber, Hunderdorf, Nolteweg 11 (Helmut Zißler, Obermühlbach 2 1/3), Maria Wunder, Hunderdorf, Quellenweg 11 (Wilhelm Zhorzel, Hunderdorf, Lindfelde Weg 10), Erika Hien, Neukirchen, Karl Holmer, Ried 31 1/3 (Renate Wacker, Hunderdorf, Fichtenstr. 40), Heinrich Lobmeier, Auf der Au 151 (Josef Kilger, Obermühlbach 5 1/3), Max Schuster, Oberbucha 75 1/3 (Eugen Anneser, Windberg 35 1/11).
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.1976


Das Strandesamt im 3. Quartal 1976
Schwarzach.
… Eheschließungen: Der technische Zeichner Rudolf Karl Edenhofer, Ponholz, mit Heidemarie Kräh, Metzgereiverkäuferin, Au vorm Wald, Gemeinde Steinburg. …
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.1976


Da verging dem Feuerteufel das Lachen
„Großbrand“ im Jugendhaus Windberg – Hauptaugenmerk auf der Rettung von Menschenleben

Windberg.
Gebäudeschutz, aber vor allem Rettung von Menschenleben waren die Hauptanliegen einer Großübung, die in Windberg stattfand. Die benachbarten Wehren sollten wenigstens einigermaßen mit einem umfangreichen und schwierigen möglichem Brandobjekt vertraut gemacht werden. Sieben Feuerwehren

Die Verletzten werden fachmännisch versorgt

versuchten in Zusammenarbeit mit den Helfern des Roten Kreuzes, die angenommene Katastrophe zu meistern. Kreisbrandrat Köck, Kreisbrandinspektor Wanninger und Sachbearbeiter Wolf vom Landratsamt waren kritische Gäste.
Über Funk ausgelöst, heulten die Sirenen in Windberg, Hunderdorf, Steinburg, Au vorm Wald, Gaishausen, Bogen und Schwarzach auf. Ausgehend von einem Zimmerbrand mit großer Rauchentwicklung, war ein Dachstuhlbrand entstanden. Kursgäste des Hauses waren im Zimmer eingeschlossen, und auf dem Fluchtweg gab es ebenfalls mehrere Verletzte. Die Ortsfeuerwehr, die als erste an der „Brandstelle“ eintraf, versuchte vom Hydranten aus, dem Feuer beizukommen. Nach der Bergung von einigen Verletzten aus den unteren Stockwerken mußte Einsatzleiter Haimerl einige Männer der Hunderdorfer Wehr, die inzwischen eingetroffen war, mit schwerem Atemschutz zur Rettung von weiteren Verletzten in das zweite Stockwerk schicken. Drei Eingeschlossene konnten jedoch nicht mehr befreit werden und so mußte die Schwarzacher Wehr versuchen, mit der AL 18 über ein Fenster zu den Verletzten heranzukommen. Die Helfer der Ortsgruppe Windberg und Meidendorf übernahmen alle Geborgenen und ließen sie nach der Erstversorgung von zwei Kranken wagen wegfahren.
Während die Bogener Feuerwehr mit dem Tanklöschfahrzeug ebenfalls an der Vorderseite des Gebäudes stand, bauten die Wehren aus Steinburg, Au vorm Wald und Gaishausen an der Rückseite des Gebäudes vom Löschweiher her ihre Schlauchleitungen auf. So war neben der vordringlichen Aufgabe der Rettung von Menschenleben auch der Gebäudeschutz bestens gewährleistet. Nach einer Stunde wurde der Einsatz durch Kommandant Haimerl für beendet erklärt.
Anschließend trafen sich alle Aktiven im Gasthaus Wagner zur

Bergung der Verletzten mit der AL 18

Nachbesprechung und Kritik. Helmut Haimerl, Kommandant der Windberger Feuerwehr und bei dieser Übung Einsatzleiter, begrüßte nachträglich Kreisbrandrat Köck, Kreisbrandinspektor Wanninger, Kreisbrandmeister Jungmayer, Bürgermeister Kleikamp und vom Roten Kreuz Kreiskolonnenführer Klar und Geschäftsführer Nowak. Haimerl bedankte sich bei allen Aktiven für ihre Mithilfe und ihren Einsatz bei dieser Übung.
Dank und Anerkennung sprach anschließend auch Kreisbrandrat Köck aus und meinte, daß hier ein Projekt ins Auge gefaßt wurde, das eine Übung wert ist, ja eigentlich unbedingt erforderlich mache. Auf die Funkalarmierung eingehend, sprach Köck an die Gemeinden allgemein Dank aus für die Bereitstellung der Mittel. Mit dieser Alarmierung sei wieder bewiesen worden, daß sich diese Neuerung bewährt habe und ein schnelles Eintreffen der in Frage. kommenden Wehren nun bestens gewährleistet sei. Übungen seien notwendig, um mit Gerät und wie in diesem Fall mit Projekt vertraut zu werden, betonte Köck abschließend und äußerte sich noch allgemein zuversichtlich über die Bereitschaft der Feuerwehrkameraden.
Kreisbrandinspektor Wanninger, der von Haimerl gebeten wurde, auch die schwachen Seiten der Übung anzusprechen, betonte, daß hier ein schwieriges Objekt angenommen wurde. Schwierig deshalb, da im Jugendhaus Windberg die Gäste stets nur einige Tage verbleiben und somit wenig über die gebäulichen Verhältnisse und Fluchtwege Bescheid wissen. Erfreulicherweise sei im Jugendhaus nun auch der Brandschutz zufriedenstellend gelöst worden.
Kreiskolonnenführer Klar, der die Arbeit der Rotkreuzhelfer leitete, dankte dem Kommandanten für die Einschaltung des Roten Kreuzes in diese Übung und betonte, daß die Arbeit Hand in Hand gehen müsse und daß es unbedingt notwendig sei, daß jeder Feuerwehrmann in einiggen Teilbereichen der Ersten Hilfe, wie Bergen und Tragen sowie Beatmung unbedingt Bescheid wissen müsse. Er biete deshalb den Feuerwehren für die Wintermonaten Ausbildung in dieser Richtung an.
Bürgermeister Kleikamp dankte noch im Namen der Gemeinde für die Bereitschaft zum Einsatz und sprach den Wunsch aus, daß das Ideal aufrechterhalten bleibe, Menschen in der Not zu helfen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.1976


Hunderdorf. Kath, Landjugend: Freitag, 18. Oktober, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugend-heim.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein e. V.: Samstag, 16. Oktober, 20 Uhr, Mitgliederversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.1976


Hunderdorf. SV-Eisschutzen: Morgen, Samstag, 16. Oktober, Arbeitseinsatz am Eisweiher, Treffpunkt 8 Uhr beim Feuerwehrgerätehaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.1976


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 16 . Oktober, ab 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.1976


Am Montag großer Altennachmittag
Hunderdorf/Bogen.
Das Bayerische Rote Kreuz führt am kommenden Montag für die BRK-Altenclubs Hunderdorf und Bogen im Rahmen der „Woche Frau im Roten Kreuz“ um 14 Uhr im Jugendheim in Hunderdorf einen „Bunten Altennachmittag“ durch. Unter anderem werden Filme mit dem Titel „Der alte Mensch im Straßenverkehr“ u, a. gezeigt. Auch Nichtmitglieder sind hierzu höflichst eingeladen. Um recht zahlreiche Beteiligung wird gebeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.1976


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 16. 10., 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.1976


Gemeinderat Johann Dietl wurde 70
Gaishausen.
Seinen 70. Geburtstag konnte kürzlich der Schmiedemeister Johann Dietl feiern. Der Jubilar, am 12. 10. 1906 in Unterwachsenberg, Gemeinde Neukirchen, geboren, heiratete im Jahre 1932 Therese Schleinkofer. Diese schenkte ihm einen Sohn und eine Tochter. Nach seiner Heirat gründete Dietl in Gaishausen eine eigene Schmiede und im Jahre 1939 legte er schließlich die Meisterprüfung erfolgreich ab. Bis zur Übergabe der Schmiede im Jahre 1972 an seinen Sohn führte er seinen Betrieb mit Tatkraft und Umsicht. Aber auch nach der Übergabe arbeitet der Jubilar noch gerne im Betrieb mit. Dietl gehört seit mehreren Amtsperioden dem Gemeinderat Gaishausen an und zählt zu einem der Dienstältesten in diesem Gemeindegremium. Dies nahm die Gemeinde Gaishausen zum Anlaß, zu einer kleinen Feierstunde in die Gastwirtschaft Solcher einzuladen. Hierbei übermittelte Bürgermeister Egon Weinzierl dem Jubilar die besten Glückwünsche der Gemeinde Gaishausen und überreichte einen Geschenkkorb. Für die FFW Gaishausen überbrachte der 2. Kommandant Kricke ebenfalls einen Geschenkkorb für die langjährigen aktiven Dienste Dietls. Als Gratulant stellte sich auch Bundestagsabgeordneter Alois Rainer ein, der dem Jubilar ein Bierkrügel mit persönlicher Widmung überreichte. (Unser Bild).
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.1976


Schwimmkurs des BRK
Hunderdorf.
Am Mittwoch, 20. Oktober, beginnt um 18 Uhr ein Schwimmkurs für Anfänger und Fortgeschrittene, den die BRK-Ortsgruppe Hunderdorf veranstaltet. Es sind zehn Doppelstunden geplant. Anmeldungen sind bei Beginn des Kurses noch möglich. Der Schwimmkurs findet im Lehrschwimmbecken der Verbandsschule statt. Teilnehmen können Kinder ab 5 Jahre sowie Jugendliche und Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1976


Volkstanz und Lied erlebten Blüte
Altbaierischer Hoagarten begeisterte – Laberweinting eine Hochburg der Volkstumspflege

Geiselhöring.
Die Erwartungen des Volksbildungswerkes Straubing-Bogen wurden übertroffen, als am vergangenen Samstag im großen Saal des Geiselhöringer Hofes zum ersten Mal in diesem Ausmaß ein

Viel Beifall gab es unter anderen für die Weintinger Stubnmusi und die Wölfl-Deandln aus Hunderdorf.

Sänger- und Musikantentreffen durchgeführt wurde. Über 400 begeisterte Zuhörer hatten sich eingefunden. Was die Volksmusik-, Volkslied- und Volkstanzgruppen aus dem eigenen Landkreis und aus dem Oberpfälzer Raum boten, zeigte ein neues Aufblühen des alten Volksgutes in den letzten zwei Jahrzehnten.
Der Vorsitzende des Volksbildungswerkes, Kreisrat Leo Heinrich, konnte im vollbesetzten Saal mehrere namhafte Persönlichkeiten begrüßen, unter ihnen Geistlicher Rat Pritscher (Hadersbach), den Initiator des Volksgesang im Labertal, MdL Ida Krinner (Hadersbach), die Kreisräte Heinz Steindl und Josef Zellmeier und den Kreisjugendpfleger Rudi Landstorfer (Bogen).
Einen Großteil des Abends bestritt Laberweinting, wo Konrektor Franz Rösch sehr aktiv auf diesem Gebiete wirkt. Als Weintinger Stubenmusi, Männersingkreis Weinting, Weintinger Viergesang und KLJ Volkstanzgruppe trat dieser Ort immer wieder in Erscheinung, und was diese Gruppen brachten, hatte Schliff.
Außer den Weintingern warteten auch der Trachtenverein Bogen und die Oberschneidinger Trachtenjugend mit Volkstänzen auf.
Zu den alten Hasen, die durch Rundfunk und Fernsehen weit über ihre Heimat hinaus bekannt sind, zählten die Weihrauch-Deandl und die Meyer Musi aus Gleißenberg. Aber auch die Neukirchener Sänger mit Hermann Schedlbauer an der Zither sind hierzulande keine Unbekannten mehr und boten gut vorgetragene Lieder und Weisen. Daß es nicht an Nachwuchs fehlt, zeigten die noch ganz jungen Wölfl-Deandln aus Hunderdorf und die Spielgruppe Niederwinkling.
Durch das Programm, das durch keine Pause unterbrochen wurde, führte Otto Peisl in seiner schlichten und herzigen Form. Ulf Forst, ebenfalls einer der Begründer des Oberpfälzer Sing-kreises, erheiterte durch seine guten Witze und Anekdoten. Der Erfolg dieser Veranstaltung wird sicher die Gestalter und das Volksbildungswerk ermutigen, auch anderorts im Landkreis einen derartigen Abend aufzuführen und wird nicht zuletzt viele Jugendliche veranlassen, auch in Volkstanz- und Volksmusikgruppen mitzuarbeiten und so altes Kulturgut nicht nur zu erhalten, sondern im Volk wieder Allgemeingut werden zu lassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1976


Zur Kirchenverwaltungswahl
Hunderdorf.
Der Wahlvorschlag für die Wahl der Kirchenverwaltungsmitglieder am kommenden Sonntag, 24. Oktober, für die Pfarrei Hunderdorf ist fertiggestellt. Gemäß Art. 5 der Satzung zur Wahl der Kirchenverwaltungen sind in der Pfarrei Hunderdorf sechs Mitglieder und ebensoviele Ersatzleute zu wählen. Folgende Kandidaten sind vorgeschlagen: Altschäffl Johann, Maurermeister, Lintach„ Anleitner Xaver, Kaufmann, Hunderdorf, Baier Xaver jun., Landwirt, Hofdorf, Bergbauer Xaver, Schneider, Gaishausen, Bugl Dora, Hausfrau, Hoch, Fuchs Herbert, Landwirt, Gaishausen, Greipl Heinrich, Schneider, Hunderdorf, Gruber Hermann, Ing. grad., Hunderdorf, Hamberger Hans, Bankkaufmann, Lintach, Hentschirsch Heinz, Lehrer, Hunderdorf, Höcherl Rosina, Hausfrau, Rammersberg, Holzapfel Waldfriede, OLehrerin, Steinburg, Hornberger Xaver, Landwirt, Starzenberg, Hornberger Wilhelm, Kauf-mann, Hunderdorf, Meergans Johann, Hilfsarbeiter, Hunderdorf, Neumeier Franz, Landwirt, Bauernholz, Neumaier Xaver, Landwirt, Hofdorf, Schaubeck Johann, Zimmerer, Hoch, Schreiner Heinrich, Hilfsarbeiter, Irlbach, Spielbauer Georg, Landwirt, Sollach, Steckler Wilhelm, Messerschmied, Steinburg, Watzl Arnold, Elektroing„ Hunderdorf, Weinzierl Egon, Landwirt, Röhrnau.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1976


Nach Gottes hl. Willen verschied am 18. Oktober 1976, schnell und unerwartet, mein lieber Onkel
Herr Georg Altschäffl
Landwirt von Großlintach

im 91. Lebensjahr.
Großlintach, den 18. 10. 1976
In stiller Trauer:
Therese Penzkofer, geb. Altschäffl, Nichte mit Gatten
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Mittwoch, den 20. Oktober 1976, nachmittags 14 Uhr in der Pfarrkirche Oberalteich. Sterberosenkranz heute 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1976


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, wichtige Vereinsversammlung im Gasthaus Englmann.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.1976


Meidendorf. MSC: Heute, Mittwoch, 20 Uhr, Funktionärsversammlung im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.1976


Der Herr über Leben und Tod holte schnell und unerwartet am Dienstag, den 19. Oktober 1976, meinen lieben Gatten, unseren lieben Vater, Schwiegervater, Schwiegersohn, Bruder und Schwager
Herrn Johann Seidl
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 63 Jahren, heim in sein Reich.
Hunderdorf, Köln, Baischwiller, Nürnberg, Dettingen, Wegscheid. den 20. Oktober 1976
In stiller Trauer:
Maria Seidl, Gattin
Johann Seidl, Sohn
Christine Leconte, Tochter mit Familie
Blanca Seidl, Tochter
Annelies Euler, Stieftochter mit Familie
Anna Mikschl, Schwiegermutter
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Überführung heute um 16.30 Uhr.
Sterberosenkranz am Donnerstag, den 21. Oktober 1976, um 17 Uhr.
Trauergottesdienst am Freitag, den 22. Oktober 1976, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.1976


Erste-Hilfe-Wiederholungskurs
Hunderdorf.
Alle Bürger der Gemeinde Hunderdorf, die in den vergangenen Jahren einen Erste-Hilfe-Kurs des Bayerischen Roten Kreuzes mitgemacht haben, werden zu einem Wiederholungsabend am morgigen Freitag, um 20 Uhr in das Cafe Weinzierl eingeladen. Ein erfahrener Ausbilder wird das „Wichtigste in Kürze“ vermitteln.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.1976


Ehepaar Midasch feierte die Goldene
Hunderdorf.
Kürzlich konnte das Ehepaar Gustav und Viktoria Midasch in Hunderdorf das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Midasch, der zugleich 96 Jahre alt wurde, ist der älteste Einwohner der Gemeinde Hunderdorf. Die Eheleute mußten infolge des Zweiten Weltkrieges die geliebte oberschlesische Heimat verlassen und kamen auf der Flucht über die CSSR in die Ostzone, die sie 1945 nicht mehr verlassen konnten. Erst im Zuge der Familienzusammenführung war es möglich, von Seitz/Sachsen im Jahre 1964 nach Hunderdorf zu ziehen, wo sich das Paar nunmehr auch recht wohl fühlt. Als Gratulanten stellten sich der stellvertr. Landrat Alfons Schäffer und Bürgermeister Härtenberger ein, die die besten Glückwünsche des Land-kreises und der Gemeinde übermittelten und je ein Präsentpaket überreichten.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.1976


Ein gutgelungener Altentag
Hunderdorf.
Im Rahmen der Woche der Frauen im BRK fand auch in der Gemeinde Hunderdorf eine außerordentlich gut gelungene Veranstaltung statt, die vordergründig der älteren Generation gewidmet war. Der Saal im Jugendheim konnte die Gäste kaum fassen die gekommen waren, um einen gemütlichen und zugleich lehrreichen Nachmittag zu verleben. Neben den Mitgliedern des Altenclubs Hunderdorf waren auch die von Bogen gekommen, dazu zahlreiche weitere Männer und Frauen, die von Martha Hofmann, der Leiterin der Frauenarbeit im Roten Kreuz, herzlich willkommen geheißen wurden. Ihr Gruß galt auch Pfarrer Reitinger, Bürgermeister Härtenberger, Maria Hafner als Leiterin des Frauenarbeitskreises im BRK, Polizeihauptmeistes Hammer und Kreiskolonnenführer Kornel Klar. Martha Hofmann erläuterte Sinn und Zweck der gegenwärtigen Rotkreuzaktion und stellte insbesondere die Aufgaben der Frau im Roten Kreuz in den Vordergrund ihrer Ausführungen. BRK-Kreiskolonnenführer Kornel Klar erfreute mit den Tonfilmen „Der Blindenhund“ und „Hilfe für ältere Verkehrsteilnehmer“. Polizeihauptmeister Hammer sprach anschließend über ,,Das verkehrsgerechte Verhalten alter Leute“ und machte mit den Gästen auch einen recht vergnüglichen Verkehrsquiz.
Viel Freude bereiteten auch die Jugendrotkreuzmädchen Johanna Zeintlmeler und Marianne Hable aus Neukirchen mit ihrem Sketch „Die Wallfahrer“. Bürgermeister Karl Härtenberger nützte die Gelegenheit, allen zu danken, die in irgendeiner Form zum guten Gelingen dieses Nachmittages beigetragen haben, besonders Martha Hofmann, die sich im sozialen Bereich sehr verdient macht. Der Altenclub sei zwar der jüngste Verein in der Gemeinde Hunderdorf, aber wie er feststellen könne, mit einer der rührigsten. Mit der Silbermedaille der Gemeinde wolle man, so der Bürgermeister, das Bemühen von Martha Hofmann ein wenig honorieren. Mit frohen Liedern fand der gutgelungene Nachmittag seinen Abschluß.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1976


Kindergartenbeirat erstellte Wunschliste
Hunderdorf/Bogen.
In der vorigen Woche fanden für den Kindergarten St. Josef die Kindergartenbeiratswahlen statt. Es wurden gewählt Gisela Zoglmann, Hunderdorf; Christine Demuth. Hunderdorf; Arnold Watzl, Hunderdorf. Als Stellvertreter fungieren: Anneliese Plötz, Hunderdorf; Waltraud Söldner, Sollach; Klaus Falk, Haggn. Zum Beiratsvorsitzenden wurde gewählt: H. Watzl, als Stellvertreterin Christine Demuth. Am Wochenende traf sich der Beirat zur ersten Sitzung. Der Vorsitzende legte eine Wunschliste der Erzieherinnen vor. Nachdem man sich an Ort und Stelle von der Notwendigkeit der angeführten Punkte überzeugt hatte, will man in den nächsten Tagen mit den Vertretern der Trägerschaft die Möglichkeiten der Abhilfe beraten. Als nächster Tagesordnungspunkt stand die Erstellung eines Veranstaltungs-kalenders 1976 auf dem Programm. Auf Initiative der Erzieherinnen wird mit derer Unter-stützung eine Ausstellung von pädagogisch wertvollem Spielzeug gestaltet; in der Advents-zeit soll eine Weihnachtsfeier für die Kinder und Erziehungsberechtigten im Pfarrheim statt-finden. Zum Schluß dankte der Vorsitzende für die tatkräftige Mithilfe der Erzieherinnen und brachte zum Ausdruck, daß man auf gute Zusammenarbeit mit H. Pfarrer Reitinger und Bürgermeister Härtenberger hofft.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag/Sonntag, 30./31. Oktober, Wandertag in Kollnburg. Anmeldung bei Achatz und Kathi Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1976


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 23. 10., 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1976


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1976


Steinburg. Rotkreuz-Gruppe: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus Bergerbräu.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1976


Richterschänke Windberg
Wir laden herzlich ein zum
Letzten alten Bier
am Freitag, 22. 10. 1976, Samstag, 23. 10. 1976,
und Sonntag, 24. 10. 1976.
Familie Dorfner
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1976


Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1976


Missio-Jugendaktion mit Flohmarkt
Windberg.
Anfänglich mochte die Jugendaktion zum Sonntag der Weltmission als eine Art Spielweise gelten. Darauf konnten sich die „Kleinen“ tummeln, während die „Großen“ bei der herkömmlichen Missionskollekte den eigentlichen Beitrag leisteten. Heute jedoch ist diese Jugendaktion in vielen Pfarreien ein aufsehenerregender und bestimmender Faktor geworden. Anläßlich des 50. Jubiläumssonntags möchte die Windberger Pfarrjugend auch heuer wiederum einen spürbaren Eigenbeitrag leisten. Sie hat sich dazu einiges einfallen lassen. Die diesjährige Missio-Masche ist die Gläser-Verkaufsaktion. Ein Viertelliter-Krug mit dem Bildmotiv Weinstock/Reben ist Verkaufsschlager Nummer eins. Mit dem Erlös ihrer Aktionen wie u. a. Flohmarkt, Bastelbasar, Verkauf von heißem Tee und Missio-Oktoberfestbier und mit einem „Markt der unmöglichen Möglichkeiten“ will die Jugend für eine Bildungsstätte in Bagdad und eine Hörfunkstation in Borneo einen Beitrag leisten. Die ganze Pfarrgemeinde wird eingeladen zu einem Tanzabend am Samstagabend nach der Vorabendmesse und zum Frühschoppen am Sonntag nach den beiden Gottesdiensten. Mit dieser Aktion zeigt die Jugend, daß sie durchaus bereit ist, bei der weltweiten Nachbarschaftshilfe unter den Kirchen mitzumachen. Die Jugend erkennt die Zeichen der Zeit: Missio!
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1976


Für die vielen Glückwünsche und Geschenke anläßlich
meines
70. GEBURTSTAGES
spreche ich allen meinen herzlichen Dank aus.
Johann Dietl
Gaishausen

Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1976


Nach Gottes heiligem Willen verschied am 24. Oktober 1976 mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager, Onkel und Pate
Herr Ludwig Spranger
Landwirt
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 86 Jahren, selig im Herrn.
Grabmühl, Bärndorf, Grubhof, den 25. Oktober 1976
In stiller Trauer:
Maria Spranger, Gattin
Hans Spranger, Sohn mit Familie
Therese Weber, Tochter mit Familie
Anni Bogner, Tochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, 16 Uhr, in Hofdorf, Trauergottesdienst am Dienstag, den 26. Oktober 1976, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.1976


Hunderdorf. SV_Skiclub: Mittwoch, 27. Oktober, 19 Uhr, Skigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1976


Der Landkreis probte den Katastrophenfall:
Giftgaswolken und Ölspiegel auf der Donau
Alarmierung der Einsatzkräfte und Behörden klappte vorzüglich – Im praktischen Teil ging die Konzeption verloren

Straubing-Bogen. Den Katastrophenfall exerzierte der Landkreis Straubing-Bogen am vergangenen Samstagmorgen an zwei Schauplätzen, Windberg und Sand, mit dem Ziel, die Alarmierungsmöglichkeit der freiwilligen Einsatzkräfte und der Behörden sowie deren Zusammenwirken zu testen und mögliche Fehlerquellen aufzudecken Nach einem ausgeklügelten Plan, von


Nach einem glänzenden Beginn der Katastrophenschutzübung klappte zum Schluß nichts mehr. Auch eine Lagebesprechung eines Teils des Krisenstabes mit der Wasserwacht an der Donau (Bild 1) änderte daran ebensowenig wie improvisierte Einlagen (Bild 2: Abtransport eines „Verletzten“; Bild 3: ein Kind wird abgeseilt; Bild 4: Die Wasserwacht bei der Arbeit). Bild 5: Der „Vater“ der Übung, Regierungsrat Rainer Leptihn (mit Brille), mit Leuten des Technischen Hilfswerks.

dem nur eine Handvoll Eingeweihter Bescheid wußte, lief die Übung im ersten Teil, der Alarmierung der Einsatzkräfte und Verständigung der Behörden, programmgemäß, im zweiten Teil. den praktischen Übungen, völlig konzeptionslos ab. Fazit des für die Abwicklung der Übung verantwortlichen Abteilungsleiters im Landratsamt, Regierungsrat Rainer Leptihn: „Lieber eine nützliche Blamage, als eine schmeichelhafte Routine“.
Unter strengster Geheimhaltung – sogar Landrat Xaver Hafner war erst wenige Stunden vor Beginn eingeweiht worden — hatten Rainer Leptihn und der Sachbearbeiter für Katastrophenschutz im Landratsamt, Alois Wolf, einen Operationsplan entworfen, der die ins Kalkül gezogenen Hilfskräfte, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk, Bundeswehr und Wasserwacht völlig unvorbereitet treffen sollte. Dann, so meinte man, mußte sich herausstellen, ob und wie der Landkreis in der Lage ist, eine Katastrophe zu meistern. Nicht so sehr Geschick und Fertigkeit der Katastrophenschutzkräfte, die ohnehin regelmäßig üben, sollten getestet werden, sondern die Operationsfähigkeit eines im Katastrophenfall notwendig werdenden Krisenstabes.
Laut Übungsanlage hatte ein Öltanker in der Donau bei Sand die dort verkehrende Fähre ge-rammt und sie zum Kentern gebracht. Aus einem Leck des Tankers strömte Öl. Im anderen, parallel laufenden Fall, war im Kloster Windberg ein Brand ausgebrochen. Dabei war ein Propagangasbehälter explodiert und giftige Gaswolken entwickelten sich.
Ab 5.30 Uhr klingelten überall bei den in die Übung einbezogenen Kräfte die Telefone, wurden die Leute aus den Betten gescheucht, hasteten sie ohne Frühstück, im Laufen die Kleidung zuknöpfend, in ihre Einsatzzentralen. Rot-Kreuz-Schwestern waren schon fünf Minuten nach Alarmierung aus den Betten und in der Zentrale. Wasserwacht, Feuerwehren und Technisches Hilfswerk waren unglaublich schnell und teilweise früher als erwartet an ihrem Einsatzort.
Mittlerweile hatte sich im alten Bogener Landratsamt der Krisenstab, bestehend aus Regierungsrat Leptihn, Sachbearbeiter Wolf, Kreisbaudirektor Schmidt sowie den Chefs der Einsatzkräfte, unter ihnen Michael Schattenhofer (BRK) und Ludwig Zink (Polizei) sowie in Vertretung des Landrats, Regierungsdirektor Dr. Voggenreiter, etabliert. Nach und nach trafen augenreichend weitere Verantwortliche ein.
Wie Regierungsrat Rainer Leptihn in der abschließenden Manöverkritik lobend feststellte, hatte die Alarmierung hervorragend geklappt. Die Einsatzkräfte waren schnell und zielstrebig an ihren Einsatzorten. Auch die Verständigung regionaler Behörden wie Regierung von Niederbayern, Wasserwirtschaftsamt Deggendorf, Wasserschiffahrtsdirektion Regensburg klappte trotz Wochenende und früher Morgenstunde besser als erwartet.
Aber schon die Lösung des fingierten Schiffsunglücks bereitete Kopfzerbrechen. Die Bergung der Toten und Verletzten durch die Wasserwacht war kein Problem, aber die Liquidierung des Ölspiegels. Ein alarmierter Pionier-Offizier des Bw-Standortes Bogen konnte nicht helfen. Zu diesem Zeitpunkt (Wochenendurlaub sowie Teile der Einheit auf Manöver) könne frühestens in fünf Stunden damit begonnen werden, eine Ponton-Brücke zu bauen und damit das Öl aufzuhalten, bis es von der Wasseroberfläche abgesaugt werden könnte. Weitere Alternativen, die in die Beratung des Krisenstabes einbezogen wurden, waren nur halbfertige Lösungsmöglichkeiten. Alles in allem lief die Übung in Sand aber noch fast planmäßig ab.
Im Einsatzort Windberg sah es mittlerweile nach alles anderem als nach Katastrophenstimmung aus. Eine der alarmierten Feuerwehren war, als sie im Kloster weder einen Brandherd entdeckte noch etwas, das nach Organisation aussah, wieder abgerückt. Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk standen untätig herum und warteten darauf, eingesetzt zu werden. Erst einige improvisierte Einlagen sorgten dafür, daß die angerückten Einsatzkräfte noch zu tun bekamen.
In der abschließenden Besprechung, zu der inzwischen auch Landrat Hafner gekommen war, bekräftigte Regierungsrat Leptihn, daß alle, besonders der Krisenstab, aus der Übung einiges gelernt hätten. Leptihn zeigte sich empört über die Disziplinlosigkeit einiger Einheiten, die im vorzeitigen Abrücken einer Feuerwehr ihren Höhepunkt gefunden habe. Landrat Hafner betonte, daß nicht so sehr das reibungslose Funktionieren und Zusammenspielen der Einheiten entscheidend gewesen sei, sondern das Erkennen und das darauf folgende Ausmerzen von Fehlerquellen. In dieser Hinsicht sei die Übung ein Erfolg geworden. -stub-
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1976


Katastrophenfälle
Sarkasmus mußte den Beobachter der ersten Katastrophenschutzübung dieser Art im Landkreis Straubing-Bogen überkommen, wenn er mitansehen mußte, wenn er aus der großartig konzipierten Aktion schließlich wurde. Vorher noch als möglicherweise modellhaft gepriesen, endete die fingierte Katastrophe in einem organisatorischen Fiasko und in einer Unstimmigkeit, die einen schalen Nachgeschmack hinterläßt.
Daß am zweiten Übungsabschnitt nach einem glänzenden ersten Teil überhaupt nichts mehr klappte, lag an zwei Gründen: Erstens war daß gesamte Aktionsprogramm unter strengste Geheimhaltung gestellt worden, um die Einsatzkräfte völlig unvorbereitet zu treffen und damit einen möglichst realistischen Effekt zu erzielen. Deshalb durfte für den praktischen Übungsteil nichts vorbereitet werden. Zweitens wirkten die verantwortlichen Personen in mehreren Rollen zugleich mit (beispielsweise waren Übungs- und Einsatzleitung nicht getrennt worden) und wurden ihren Aufgaben nicht mehr Herr. So kam es, wie es zwangsläufig kommen mußte. Feuerwehren, Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz und Wasserwacht, die noch Stunden nach Alarmierung zur Untätigkeit verurteilt waren und dann kurzerhand improvisierten und für sie, die geübten Helfer, läppische Aufgaben zu lösen hatten, fühlten sich genasführt Bereits im Morgengrauen aus den Betten geholt, nach stundenlangem Warten noch immer ohne Frühstück, ohne erkennbare Führung und dann auch noch ein Anschiß durch den Landrat, der sich durch hungrige Helfer, die sich während seiner Manöverkritik ihren Eintopf holten, kompromittiert fühlte, waren dann doch zuviel. Sie machten ihrem Ärger mit Recht lautstark Luft.
Daß aber eine der Feuerwehren schon nach wenigen Minuten eigenmächtig wieder abrückte, brachte nicht nur den Landrat in Rage. Auch eine Feuerwehr muß ein paar Stunden ohne Freibier ausharren können. Trotz dieses unerfreulichen Ausklangs ist die Übung zu einem Erfolg geworden. Sie zeigte unerbittlich die Schwächen auf, und machte die Stellen deutlich, wo es im Katastrophenschutz-System des Landkreises noch fehlt. Jetzt gilt es, die Lehren daraus zu ziehen und das System da zu verbessern, wo es schwache Stellen offenbarte.
Eines aber bewies die Übung eindeutig: Operationen dieser Art dürfen nicht allein vom grünen Tisch aus geplant und durchgezogen werden. Und vor allem: Die Aufteilung der Kompetenzen ist unerläßlich, soll der einzelne nicht überfordert werden.
Bernhard Stuhlfelner
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1976


Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.1976


Die neuen Kirchenverwaltungen

Hunderdorf. In der Pfarrei Hunderdorf wurden 725 Stimmzettel abgegeben, wovon 28 ungültig waren. Die gültigen Stimmzettel erbrachten folgendes Ergebnis: Hans Hamberger, Lintach (467 Stimmen) Waldfriede Holzapfel, Steinburg (434), Dora Bugl, Hoch (360), Hans Altschäffl, Lintach (310), Xaver Anleitner, Hunderdorf (253), Xaver Baier jun., Hofdorf (226).
Ersatzleute: Egon Weinzierl, Röhrnau (192 Stimmen), Johann Meergans, Hunderdorf (184), Xaver Bergbauer, Gaishausen (160), Rosina Höcherl, Rammersberg (148), Herbert Fuchs, Gaishausen (137), Xaver Neumaier, Hofdorf (118).

Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1976


Missio-Aktion brachte 5000 DM ein
Flohmarkt am Weltmissionssonntag wurde zu einem großen Erfolg für die engagierte Jugend
Windberg.
Den stolzen Betrag von 5 000 DM brachte die Windberger Pfarrjugend durch einen Flohmarkt, Bastelbasar, durch Verkauf von heißem Tee und Münchner Oktoberfestbier am Weltmissionssonntag zustimmen. Die mehrwöchige Vorbereitung auf diesen Tag hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Vor allem die Mädchen der 9. Klasse und einige Ministranten haben mit ihrem Pfarrseelsorger die Jugendaktion ins Rollen gebracht. Bereits vor einigen Wochen erging ein Aufruf an die ganze Pfarrgemeinde Windberg, alles in Scheunen und Rumpelkammern und auf Dachböden Auffindbare für den Flohmarkt bereitzustellen. Dankenswerterweise machte fast jede Familie bei dieser Entrümpelung mit.
Kaum zu glauben, was der Flohmarkt alles bot: mundgeblasene und handbemalte Gläser, Heilige aus Porzellan, Nippes, antike Preßgläser, Gipsfiguren und Spieluhren, Bilder und Spiegel mit schönen alten Rahmen, Edelkitsch bis zur Orgelpfeife. Mit kaufmännischem Geschick und Hartnäckigkeit verstanden die Mädchen es, die Ware an den Mann zu bringen. Der große Knüller der Aktion waren der Gläser-Verkauf und der Missio-Markt, wo neben Steinmännchen, Weihnachtssternen, Missio-Oktoberfestbier und Tee mit Rum auch Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus der Dritten Welt zum Kauf angeboten wurden.
Der Tanzabend für die Mission mit der Kapelle der Geschwister Schmidbauer war erfreulich gut besucht. Helmut Haimerl führte mit Temperament und Humor die Versteigerung durch. Höhepunkt der ganzen Aktion war zweifelsohne am Sonntag der von der gleichen Kapelle und der Schola musikalisch umrahmte Jugendgottesdienst mit rhythmischen Gesängen und Liedern unter dem Thema „Die Zeichen der Zeit erkennen: Mission“. Besonders mutige Mädchen aus der 8. Klasse bewiesen bei diesem Gottesdienst, daß das Ministrieren keineswegs mehr ein Privileg der Jungen ist und daß sie diesen keineswegs nachstehen.
Der Gottesdienst hat jung und alt in der Gemeinde mit den Christen in aller Welt im Gebet vereint und zur Unterstützung der Aktion angeregt. Bis zum Sonntagabend haben die Jugendlichen ein bewundernswertes Durchhaltevermögen gezeigt. Sie waren selbst vom beachtlichen Gesamterlös überrascht und hatten großen Spaß an der Aktion.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1976


Der Leser hat das Wort:
Die Katastrophe von Windberg

Empört war Regierungsrat Leptihn über die Disziplinlosigkeit einer Feuerwehr bei der Katastrophenübung in Windberg, Landrat Hafner kam sogar in Rage. So konnte man es am Dienstag im Straubinger Tagblatt lesen.
Was war geschehen? Kurz vor 8 Uhr am letzten Samstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Mitterfels über die Funkalarmierung zu einer Einsatzübung nach Windberg gerufen. Die rund 20 Männer, die sofort zur Verfügung standen, waren sichtlich verärgert, da sie bereits am Samstag vorher im Rahmen der Feuerschutzwoche an einer Übung teilgenommen hatten. Diese Verärgerung sollte man verstehen, wenn man bedenkt, daß die Mehrzahl meiner Kameraden aus Landwirten, Arbeitern und Handwerkern besteht, die auch am Samstag ihrer Arbeit nachkommen müssen.
Bereits um 8.10 Uhr trafen wir in Windberg ein. Wir wunderten uns, nicht von der Ortsfeuerwehr eingewiesen zu werden. Später stellte sich heraus, daß die Feuerwehr Windberg unverständlicherweise nicht alarmiert worden war. Wir fuhren durch den Ort, in der Meinung, daß es sich um einen Fehlalarm handele. Da sahen wir plötzlich Dr. Voggenreiter vom Landratsamt Straubing-Bogen, der uns erklärte, daß hier eine Übung stattfinden solle. Auf die Frage, warum diese Übung nicht während der Feuerschutzwoche stattgefunden habe, bekamen wir die Antwort, daß Landrat Hafner keine Zeit gehabt hätte und auch heute nicht kommen könne. Diese Antwort war gerade nicht im Sinne meiner Kameraden und die Verärgerung wuchs. Inzwischen waren weitere Herren der Einsatzleitung eingetroffen, jedoch gab uns niemand weder einen Befehl noch irgend eine Anweisung. Man sprach von einem Gaskessel, den aber niemand wußte.
Dr. Voggenreiter erklärte, die Übung sei „von oben“ angeordnet worden, konnte uns aber keinen Verantwortlichen nennen. Inzwischen verging wieder Zeit und es tat sich nichts.
Da wir in unserer Wehr gewohnt sind, bei solchen Übungen klare Befehle zu erhalten und diese ausführen, statt tatenlos herumzustehen, sank die Stimmung meiner Kameraden auf den Nullpunkt. Sie forderten mich auf, meiner Ansicht nach mit Recht, den Schauplatz zu räumen.
Im Interesse der Sache möchte ich feststellen, daß Übungen solcher Art notwendig sind und wir sind auch selbstverständlich bereit, daran teilzunehmen. Die Verantwortlichen sollten sich aber vorher klar darüber sein, wie eine solche Übung ablaufen soll.
Die Arbeitszeit oder auch die Freizeit meiner Kameraden ist mir zu schade, so vertan zu wer-den. Auch wird durch solche Vorkommnisse der Idealismus und die Einsatzbereitschaft mit Füßen getreten.
Auf die Bemerkung von Herrn Stuhlfelner, auch eine Feuerwehr müsse ein paar Stunden ohne Freibier auskommen, möchte ich nicht näher eingehen, da sie nicht der Wirklichkeit entspricht. Ich bin gerne bereit, mit Regierungsrat Leptihn über die Angelegenheit zu sprechen. Die Verantwortlichen sollen aber wissen, daß Feuerwehrmänner keine Marionetten sind, deren Fäden auf ein paar Schreibtischen des Landratsamtes zusammenlaufen und nach Belieben gezogen werden können.
Freiwillige Feuerwehr Mitterfels
Werner Lang, KBM
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1976


Gott, der Herr, holte heute meinen lieben Gatten, unseren guten Sohn, Bruder, Schwager und Onkel
HERRN JOHANN GEIGER
Industriekaufmann

im Alter von 36 Jahren, heim in sein Reich.
Hunderdorf, Degernbach, den 27. Oktober 1976
In tiefer Trauer:
Elisabeth Geiger, Gattin
Hans und Anne Geiger, Eltern
Rudolf Geiger, Bruder mit Familie
Manuela Geiger, Nichte
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz am Donnerstag und Freitag jeweils um 16.30 Uhr.
Trauergottesdienst am Samstag, den 30. 10. 1976, um 14 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1976


Pfarrer-Installation wird diskutiert
Hunderdorf.
Heute, Freitag, findet um 19.30 Uhr im Jugendheim eine gemeinsame Sitzung des Pfarrgemeinderats und der bisherigen Kirchenverwaltung statt. Die neugewählten Mit-glieder der Kirchenverwaltung, deren Amtszeit am 1. Januar 1977 beginnt, sind ebenfalls eingeladen. Tagesordnungspunkte sind u. a.: 1. Amtseinführung (Installation) des Pfarrers, 2. Bekanntgabe des Wahlergebnisses der Kirchenverwaltungswahl, 3. Vorausplanung von evtl. Bildungsveranstaltungen in der kommenden Zeit, 4. Altennachmittag. 5. Wünsche und Anträge. Die Sitzung ist öffentlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1976


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 30. Oktober, 20 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1976


Meidendorf. Hubertusschützen: Samstag, 30. Oktober, 19 Uhr, Beginn des Schießens.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1976


NACHRUF
Nach langer Krankheit verschied am 27. Oktober 1976 unser Mitarbeiter und Kollege
Herr Hans Geiger
techn. Angestellter und stellvertretender Betriebsratsvorsitzender in Hunderdorf

Herr Geiger war 21 Jahre in unserer Firma tätig. Als Mitarbeiter hat er sich immer aktiv am Betriebsleben beteiligt. Außerdem war er in seiner Eigenschaft als stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei der ganzen Belegschaft anerkannt und beliebt. Wir verlieren in ihm einen geschätzten Mitarbeiter.
Geschäftsleitung
Betriebsrat und Belegschaft
Gesamt-Betriebsrat
des Unternehmens Nolte-Möbel KG

Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1976


Gasthof Solcher, Wegern – Steinburg
Am Samstag, den 30. Oktober, und Sonntag,
den 31. Oktober 1976
Letztes altes Bier
Wir erlauben uns, Sie mit Ihren Angehörigen
und Bekannten freundlichst einzuladen.
FAMILIE JOSEF SOLCHER
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1976


Tanzlokal Wagner, Au v. Wald
Am Samstag, den 30. Oktober 1976
TANZ
Es spielen für Sie die beliebten
THE BAVARIAN FLIPPERS
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Familien Wagner – Freudenstein
Nächsten Samstag
TANZ mit „The Blue Diamonds“
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1976


Steinburg Bahnhof
Tanzlokal Solcher

Am Samstag. 30. Oktober 1976
Tanz
Es spielen für Sie
TORINOS
Ihren Besuch freut sich:  Familie Solcher
Sonntag ab 10 Uhr Frühschoppen.
VORANZEIGE:
Am Samstag, den 6. November, spielen zum Tanz die
Original Kitzecker Oberkrainer aus der Steiermark.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1976


Feuerschutzabgabe einzahlen!
Steinburg.
Ab sofort kennen die Lohnsteuerkarten für 1977 in der Gemeindekanzlei abgeholt werden. Ferner wird noch darauf hingewiesen, daß die Feuerschutzabgabe für 1976 bis spätestens 15.11.76, ebenfalls bei der Gemeindekanzlei, eingezahlt werden soll.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.10.1976


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 30. 10., 14 Uhr, Tanzprobe für die Jugendgruppe im Gasthaus Amann. Der Vereinsabend für die Erwachsenen entfällt.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.10.1976

Aus alten Zeitungen und Druckwerken

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