1975# 09-10

Samstagfrüh starb nach schwerer Krankheit mein lieber Vater, Schwiegervater und Opa
HERR ROMAN KALDONEK
im Alter von 79 Jahren.
Hunderdorf, den 1. September 1975
In stiller Trauer:
Joachim Kaldonek, Sohn mit Gattin
Claudia, Sabine,
Evelyn, Andrea

Enkelkinder
Trauergottesdienst heute, 8.00 Uhr, in Hunderdorf.
Beerdigung in aller Stille.
Quelle: Bogner Zeitung, 01.09.1975


Oberalteich/Großlintach. Bayer. Rotes Kreuz: Donnerstag, 4. 9., 20 Uhr, erster Dienstabend nach der Sommerpause im Gasthaus Schlecht, Großlintach. Gruppenführer: Mitgliederkarteien mitbringen.
Quelle: Bogner Zeitung, 02.09.1975


Meidendorf/Windberg. BRK: Freitag, 5. September, Dienstabend bei Schießl. Freitag, 12. September, Treffen der Gruppe Windberg bei Wagner.
Quelle: Bogner Zeitung, 03.09.1975


Großlintach. Jugendschützen: Heute, Donnerstah, 17 Uhr, Jugendschießen im Gasthaus Schlecht.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.09.1975


STEINBURG
Hochzeitsfeier mit Tanz

am Samstag, den 6. 9. 1975, mit der Kapelle
DESER.
Es laden freundlichst ein:
Das Brautpaar Otto Hackl und Marie-Luise Mühlbauer
und Gastwirt Höfelsauer-Berger, Steinburg

Quelle: Bogner Zeitung, 05.09.1975


Hunderdorf. SV Leichtathletik: Abfahrt Kaltegg Sonntag, 8 Uhr (Fahrer: Bugl, Zimmer), Abfahrt Arnstorf Sonntag, 10.30 Uhr: jeweils beim Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 06.09.1975


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Sonntag. 7. 9., Frühschoppen mit Pflichtschießen im Vereinslokal.
Quelle: Bogner Zeitung, 06.09.1975


Ludwig Spranger 85 Jahre alt
Hunderdorf.
Gestern konnte Ludwig Spranger von Grabmühl bei Hunderdorf in geistiger Frische und erstaunlich guter gesundheitlicher Verfassung im Kreise seiner Familie seinen 85. Geburtstag feiern. Die Wiege des Jubilars stand in Freundorf. Im 1. Weltkrieg war er auf den Kriegsschauplätzen in Frankreich und in Rußland; insgesamt trug er sechs Jahre den Soldatenrock. Er heiratete und seine Frau schenkte ihm zwei Söhne und zwei Töchter. Ein Sohn ist im Zweiten Weltkrieg gefallen. Einen schmerzlichen Verlust bedeutete Ludwig Spranger der Tod seiner Frau. Zu seinem Geburtstag im Kreise seiner zweiten Ehefrau und den Kindern gratulierten auch zehn Enkelkinder. 2. Bürgermeister Anleitner war im Namen der Gemeinde Hunderdorf erschienen. um dem Jubilar alles Gute und einen schönen Lebensabend zu wünschen, über das Geschenk der Gemeinde freute sich der 85jährige Spranger besonders.
Quelle: Bogner Zeitung, 06.09.1975


Steinburg hat Anspruch auf Verwaltungssitz
Ergänzend zu dem Bericht der „Boger Zeitung“ vom 30. 8. 75, „Verschenken Gemeinden eine halbe Million“, möchte ich wie folgt Stellung nehmen: Daß die Gemeinde Steinburg in diesem Bericht nur so nebenbei als möglicher Verwaltungssitz genannt wurde, kann nicht so ohne weiteres hingenommen werden. In den von der Regierung und vom Landratsamt zugearbeiteten Vorschlag zur Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft zwischen den Gemeinden Hunderdorf, Windberg, Steinburg-Gaishausen und Neukirchen-Obermühlbach wurde auch Steinburg als möglicher Sitz der genannten Verwaltungsgemeinschaft vorgeschlagen. Daß Steinburg, nicht nur Hunderdorf, verkehrsmäßig sehr günstig liegt, und Steinburg zentraler Mittelpunkt dieser Verwaltungsgemeinschaft ist, das kann und darf man nicht übersehen.
Das Innenministerium und die Regierung weisen immer wieder darauf hin, daß die Gemeindereform „bürgernahe und zentralisiert“ durchgeführt werden soll. Das wäre nur realisierbar mit dem Verwaltungssitz in Steinburg. Außerdem hat Steinburg bereits ein geeignete Verwaltungsgebäude, nämlich das im Jahr 1959 erbaute und seit 1972 leerstehende Schulhaus.
Den Gemeinden Neukirchen-Obermühlbach wurde in diesem Zusammenhang eine Außenstelle in Neukirchen in Aussicht gestellt Das entspricht nicht den Tatsachen, da vom Gesetzgeber keine Außenstellen vorgesehen sind und in der Praxis nicht realisierbar wären. Es sollten bei der Bestimmung des Verwaltungssitzes nicht nur parteipolitische Interessen vertreten werden, sondern die Vorteile und Interessen der Bürger in dieser Verwaltungsgemeinschaft.
Hans Feldmeier, 2. Bürgermeier,
Steinburg
Quelle: Bogner Zeitung, 06.09.1975


Hunderdorf. Frauen-Kegelclub: Heute, Dienstag, um 20 Uhr Gründungversammlung im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogner Zeitung, 09.09.1975


Orgelkonzert in Windberg
Windberg.
Der Orgelkreis Windberg hat für das 4. Konzert der Orgelsaison am 14. September 1975 die noch junge Künstlerin Martha Schuster, Stuttgart, eingeladen. Sie studierte Klavier am Konservatorium in Mainz bei Louise Wandel, Orgel bei Diethard Hellmann. 1964-67 machte die Solistin das Studium der Kirchenmusik mit abschließendem A-Examen an der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt. Daraufhin bildete sie sich weiter im Orgelspiel bei Helmut Walcha mit abschließender Konzertreifeprüfung. 1968 erlebte sie die Bekrönung ihrer Erfolge: Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Nürnberg. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in nahezu alle Länder Europas, in die USA und Japan. Weiter ist Martha Schuster ständige Mitarbeiterin an der Schallplattenserie „Die Bachkantate“, Claudius-Verlag München. Beim Konzert am Sonntag, 14. Sept. 1975, 16 Uhr spielt die Solistin Werke von Frescobaldi, Keril, J. S. Bach und Dupre´.
Quelle: Bogner Zeitung, 09.09.1975


Gaishausener für Hunderdorf
Gaishausen.
Die Gebietsreform bringt für die Gemeinde Gaishausen die Qual der Wahl. Seit vergangenem Sonntag weiß man aber, wie die Gemeindebürger von Gaishausen zur Eingemeindung nach Hunderdorf oder Steinburg stehen: 292 wahlberechtigte Bürger wurden in einer Volksbefragung aufgefordert, sich für Hunderdorf oder Steinburg zu entscheiden. 194 Bürger gingen zur Wahl und gaben ihre Stimme ab. 137 Gemeindebürger entschieden sich für einen Anschluß nach Hunderdorf. Das sind 70.6 Prozent. 33 Wählen wollten eine Verwaltungsgemeinschaft mit Hunderdorf eingehen und nur 24 Wähler, also 12.3 Prozent entschieden sich für Steinburg. Dieses Wahlergebnis wird in Gaishausen als ein klarer Auftrag des Volkswillen gedeutet, das seine Auswirkungen bei Gemeinderat und Bürgermeister in Gaishausen zeitige. Auf diesen Willen des Bürgers hatten sich die Vertreter der Gemeinde Gaishausen bei der Informationsversammlung mit Dr. Voggenreiter in Steinburg berufen.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.09.1975


Rege Heiratslust im Monat August
Mit neun Eheschließungen war der August der heiratsfreudigste Monat
Bogen.
Das Standesamtsregister der Stadt Bogen konnte im Monat August 21 Geburten, neun Eheschließungen und 14 Todesfälle abschließen. Seit langem wurden nicht so viele Ehen geschlossen wie im Monat August 1975.
Geburten: … Am 5. August: ein Sohn Dietmar den Eheleuten Rudolf und Anita Lenz, geb. Göppner, in Bogen , Bayerwaldstr. 2 … 9. August: Eine Tochter Marion Sabine den Eheleuten Franz Xaver und Adelheid Stumhofer, geb. Liebl, in Steinburg-Au v. W. … Eine Tochter Cornelia den Eheleuten Josef und Maria Petzendorfer; geb. Menacher, in Steinburg. … 17. August: Ein Sohn Roland Alexander den Eheleuten Johann und Maria Wittmann, geb. Eden-hofer, in Steinburg-Schafberg … 21. August: Eine Tochter Sonja den Eheleuten Reinhold und Karin Katharina Bräu, geh. Tittiger, in Hunderdorf, Lärchenstraße 9 …
Eheschließungen:  2. August: Zimmerer Franz Martin Hien, in Bogen-Schönthal, mit Kinderpflegerin Rita Walburga Schnupp in Oberalteich-Kleinlintach … 12. August: Hilfsarbeiter Josef Schedlbauer, in Bogen, Stadtteil Degernbach, Ortsteil Waidholz, mit Hilfsarbeiterin Lieselotte Spannfellner in Hunderdorf, Nolteweg 5 …
Sterbefälle: … 14. August: Hausfrau Erna Helene Lange, geb. Baumann, in Bogen, Dr.-Martin-Luther-Straße (Altenheim), 95 Jahre alt … 30. August: Kaufmann Roman Kaldonek, Hunderdorf, Hauptstraße 6, 79 Jahre alt.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.09.1975


Hunderdorf. SV-Leichtathletik: Heute. Mittwoch, um 18 Uhr Training für Schüler und Aktive auf dem Sportgelände.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.09.1975


Hunderdorf: Ja zur Verwaltungsgemeinschaft
Hunderdorf als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft wäre Voraussetzung – Ziel ist das Kleinzentrum
Hunderdorf.
Die Gemeinde Hunderdorf hat eine detaillierte Stellungnahme für die Neugliederung der Gemeinden abgegeben. Darin stimmt die Gemeinde der von Landratsamt und Regierung vorgeschlagenen Neuregelung zu, wonach die Gemeinden Hunderdorf, Steinburg-Gaishausen, Windberg, Neukirchen-Obermühlbach zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammengeschlossen werden sollen. Voraussetzung wäre allerdings, daß Hunderdorf Sitz der Verwaltungsgemeinschaft wird. Zugleich wird in der Stellungnahme darauf hingewiesen, daß, falls von den beteiligten Gemeinden eine Eingemeindung gewünscht wird, Hunderdorf bereit ist, diese Gemeinden aufzunehmen und mit ihnen eine Einheitsgemeinde zu bilden.
In ihrer Begründung hat die Gemeinde Hunderdorf den Verwaltungssitz Hunderdorf mit Außenstelle Neukirchen abgegeben.
• Für 866 Einwohner aus Windberg ist Hunderdorf zentraler als Steinburg. Das bedeutet 3 Kilometer kürzere Anfahrtswege und außerdem keine Bewegung gegen den Verkehrsstrom.
• 1034 Einwohner der jetzigen Gemeinden Steinburg und Gaishausen können den Verwaltungssitz Hunderdorf bequem aus maximaler Entfernung von 1,5 Kilometer erreichen. Zwei Drittel der Einwohner Gaishausena sind Hunderdorf näher als Steinburg.
• 1441 Einwohner der Einheitsgemeinde Neukirchen-Obermühlbach können die Anlaufstelle Neukirchen ebenfalls ohne Zeitverlust erreichen; d. h. bei einer Anlaufstelle Neukirchen ändert sich für die Einwohner der bisherigen Gemeinde Neukirchen nichts und für die Einwohner von Obermühlbach ergibt sich gegenüber einer eventuellen Verwaltungssitzgemeinde Steinburg eine enorme Weg- und Zeltersparnis. Die geplante Außenstelle Neukirchen bringe der Verwaltungsgemeinschaft keine Mehrkosten, weil der dortige Angestellte ohnehin in Obermühlbach wohne und daher keine Reisekosten anfallen würden. Die Miete für einen Raum in Neukirchen sei durch den Wegfall von Reisekosten für den Gemeindeangestellten und die kürzeren Anfahrtswege für die Bürger ausgeglichen. Eine Anfahrt nach Steinburg würde zum Teil über 7 Kilometer betragen.
• Die 1921 Einwohner der Gemeinde Hunderdorf brauchen nicht gegen den Verkehrsstrom zu einer anderen Verwaltungsdienststelle.
• Die öffentlichen Verkehrsmittel sind vom nördlichen Teil des Landkreises in Richtung Hunderdorf – Bogen – Straubing ausgerichtet. Es wäre deshalb nicht möglich in den Vormittagsstunden aus Windberg und Hunderdorf einen Verwaltungssitz Steinburg mit öffentlichen Verkehrseinrichtungen zu erreichen.
• Die betroffenen Gemeinden sind bereits sehr vorteilhaft zu einem Schulverband in Hunderdorf zusammengeschlossen.
• Hunderdorf hat alle Voraussetzungen für ein Kleinzentrum. Durch den Verwaltungssitz können die Schwellwerte noch untermauert werden.
• Die Gemeinden Gaishausen und Steinburg sind seit eh und je in der Pfarrei Hunderdorf vereinigt, d. h. das Zentrum der pfarrgemeindlichen Aktivitäten liegt in Hunderdorf.
• Der bedeutendste Industriebetrieb in Hunderdorf zählt 320 Einpendler aus dem Bereich der geplanten Verwaltungsgemeinschaft.
• Die Gemeinde Hunderdorf hat bereits ein ausgebautes Verwaltungsgebäude mit 11 Räumen und den erforderlichen sanitären Anlagen zur Verfügung. Es liegt zentral. Ein Neubau ist nicht notwendig. Das Schulgebäude in Steinburg könnte evtl. als Kindergarten umfunktioniert werden.
Auf Bestrebungen von Steinburgs 2. Bürgermeister Feldmeier eingehend, daß die Gemeindereform „bürgernah und zentralisiert“ vom Innenministerium und von der Regierung gewünscht werde, daher Steinburg als Verwaltungssitz in Frage käme, betonte der Hunderdorfer Gemeinderat, daß dieser Verwaltungssitz nur für etwa 700 bis 800 Einwohner aus den Gemeinden Steinburg und Gaishausen „bürgernah“  wäre, während alle anderen, wie Windberger, Hunderdorfer, Neukirchener und Obermühlbacher, wesentlich weitere Wege zurückzulegen hätten, als bei einem Sitz in Hunderdorf und einer Außenstelle in Neukirchen.
Weiter wurde Feldmeier Unkenntnis der Bestimmungen des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren vorgehalten, wenn er davon spreche, daß der Gesetzgeber keine Außenstellen (Neukirchen) vorgesehen habe: In den „Richtlinien für die Zusammenfassung der Gemeinden zu größeren Verwaltungsgemeinschaften“ heiße es: „Allerdings könnte es in größeren Mitgliedsgemeinden sinnvoll sein, daß dem Bürgermeister eine Hilfskraft zur Verfügung steht, die den Schriftverkehr zwischen der Mitgliedsgemeinde und der Verwaltungsgemeinschaft erledigt“. Weiterhin sei fixiert:“ Größere Verwaltungsgemeinschaften können selbstverständlich auch Sprech- und Amtstage mit den Mitgliedsgemeinden einrichten.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.09.1975


Nach Gottes hl. Willen verschied am Mittwoch meine liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Maria Kulzer
geb. Freundorfer
Mitglied des VdK Hunderdorf

im Alter von 74 Jahren im Herrn.
Ellaberg, den 11. September 1975
In stiller Trauer:
Jakob Freundorfer, Bruder mit Familie
Karl Freundorfer, Neffe
Hans Freundorfer, Neffe mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 19 Uhr, anschließend Sterberosenkranz.
Freitag. 19 Uhr Sterberosenkranz.
Trauergottesdienst am Samstag, den 13. 9. 75, um 15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Beerdigung.
Quelle: Bogner Zeitung, 11.09.1975


Hunderdorf. SV, Abt. Eisstockschießen: Morgen, Freitag um 19.30 Uhr Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 11.09.1975


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 13. 9., 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogner Zeitung, 12.09.1975


Meidendorf. MSC: Heute, Freitag, 20 Uhr, Monatsversammlung im Gasthaus Schießl.
Quelle: Bogner Zeitung, 12.09.1975


Leberkäs
in Folie, zum Selberbacken,
500 g               DM 3.40
S. u. G. Baier
Fleischwaren
8441 HUNDERDORF, Hauptstraße 27,
Telefon 09422 / 17 67
Quelle: Bogner Zeitung, 12.09.1975


Windberg. Trachtenverein: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Vereinsabend.
Quelle: Bogner Zeitung, 13.09.1975


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag. 14.9., 9 Uhr, Kommandanten- und Maschinisten-treffen.
Quelle: Bogner Zeitung, 13.09.1975


Trachtenverein zeltete in Auerkiel
Viel Spaß bei Sport und Spiel – Bundeswehr sorgte für Verpflegung
Hunderdorf.
In den Sommerferien veranstaltete der Heimat- und Volkstrachtenverein Hundedorf ein einwöchigs Zeltlager in Auerkiel im Kreis Regen. Initiator und Verantwortlicher dieses Lagerlebens, an dem 30 Buben und Mädchen und fünf Erwachsene teilnahmen, war Vereinsvorstand Ernst Sacher. Bei Sport und Spiel sowie dem alltäglichen abendlichen Lagerfeuer verbrachten die Teilnehmer herrliche Tage. Besonders auch den Mädchen bereitete das Lagerleben großen Spaß. Die Bundeswehr in Regen hatte preisgünstig das Essen zur Verfügung gestellt und allen schmeckte die reichhaltige Kost besonders gut.
Quelle: Bogner Zeitung, 16.09.1975


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Kommenden Donnerstag, um 20 Uhr Frauenturnstunde (nur Turnen).
Quelle: Bogner Zeitung, 16.09.1975


FFW-Fahrzeuge kritisch betrachtet
Kommandanten und Maschinisten trafen sich in Steinburg Fahrzeuge oft mit zu wenig PS

Steinburg. Am Sonntag fand auf dem Parkplatz in Steinburg ein Kommandanten- und Maschinistentreffen im Rahmen des monatlichen Fahrdienstes der Freiwilligen Feuerwehren statt, bei dem es um die besondere Tauglichkeit aller anwesenden Fahrzeuge und Pumpen ging. Eine gemeinsame Begutachtung der älteren und neuesten Fahrzeuge und ein kameradschaftlicher


Brandmeister Werner Lang mit Kommandant Anton Häusler und interessierten Zuhörern bei der Fahrzeuginspektion

Gedankenaustausch über Vorteile, Nachteile, Mängel und entsprechend sinnvolle Abhilfe standen dabei im Vordergrund.
Bei einigen Fahrzeugen wurden als die Nachteile mangelhafte Bodenfreiheit, bei allen Fahrzeugen zu wenig Pferdestärken für steigendes Gelände genannt. Man war einhellig der Meinung. daß eine höhere PS-Zahl der Fahrzeugmotore gerade im Vorwald unbedingt wünschenswert sei.
Elf Löschfahrzeuge waren zu dem Treffen erschienen, nämlich die Wehren von Steinburg, Gaishausen, Klinglbach, Sparr, Hunderdorf, Obermühlbach, Ascha, Neukirchen, Parkstetten und Mitterfels mit zwei Fahrzeugen. Steinburgs Feuerwehrkommandant Anton Häusler übermittelte den Anwesenden die Grüße von KBI Jungmeier und begrüßte die Gäste, die Bürgermeister Berger und Feldmeier (Steinburg), Primbs (Neukirchen) und Bugl, (Obermühlbach). „Sinn und Zweck dieses Treffens ist es“, sagte Häusler, „daß die Maschinisten und Kommandanten aller erschienenen Wehren untereinander ihre Erfahrungen, die sie mit Fahrzeugen und Pumpen haben, bereitwillig und offen austauschen zum gegenseitigen Nutzen.“
Als Probleme wurden sodann eine Reihe von kleineren und größeren Fehlerquellen genannt, so z. B. Schwierigkeiten mit der Magnetzündung bei Hitze, wobei das Auswechseln der Kohle schon Abhilfe schaffen konnte. Daß oftmals der erste Gang zu schnell für Bergfahrten in unserem Gelände ist, beklagte eine andere Wehr. Zweckmäßigkeit und Geräumigkeit wurden an einem älteren Fahrzeug aus Mitterfels und einem neuen aus Parkstetten bewundert. Allgemein wurde die zu schwache PS-Zahl der Fahrzeuge getadelt, was für Neuanschaffungen nicht unerheblich ist.
Kreisbrandmeister Werner Lang, Mitterfels, fand für seine Erfahrungen einen Kreis fachkundiger Zuhörer, wofür ihm und allen Feuerwehrkameraden Anton Häusler als Sprecher aller dankte.
Quelle: Bogner Zeitung, 17.09.1975


81 Gemeinden des Kreises nahmen Stellung
Anhörungsverfahren zur Gemeindegebietsreform nun abgeschlossen – Wie sich die Gemeinden nun entschieden
Straubing-Bogen.
Das am 1. Juli begonnene Anhörumgsverfahren zur Gemeindegebietsreform ist am 15 August zu Ende gegangen. Zu den von der Regierung Niederbayern ausgearbeiteten Vorschlägen über die Neugliederung der Gemeinden haben im Landkreis Straubing-Bogen 81 Gemeinden ihre Stellungnahme abgegeben Zwei Monate hatten die Gemeinden dazu Gelegenheit, Bürgerversammlungen und Abstimmungen prägten seit dieser Zeit das Gemeindegeschehen im Landkreis. Zusammenschlüsse und Verwaltungsgemeinschaften wurden heiß diskutiert. Die kleinste Einheitsgemeinde Niederbayerns wird, wie im Regierungsvorschlag bereits angekündigt, St. Englmar mit 1 356 Einwohnern, die kleinste Mitgliedsgemeinde Niederbayerns Perasdorf mit 672 Einwohnern sein. Zwei Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen haben zum Regierungsvorschlag nicht Stellung genommen. Die Stellungnahmen der restlichen Gemeinden lauten wie folgt:

Raum Hunderdorf:
Hunderdorf ist mit der Bildung der vorgesehenen Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Hunderdorf einverstanden, desgleichen Windberg. Der Gemeinderat Gaishausen hat sich einstimmig für die Eingliederung nach Hunderdorf entschieden. Steinburg ist mit der Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft für diesen Raum ebenfalls einverstanden, jedoch mit dem Sitz in Steinburg. Neukirchen und Obermühlbach haben sich für die Eingemeindung nach Neukirchen und den Sitz bzw. die Einheitsgemeinde Neukirchen ausgesprochen.

Quelle: Bogner Zeitung, 19.09.1975


Hunderdorf. Wanderfreunde: Wanderung an 28. 9. 75 in Kolmburg. Anmeldung bei Johann Achatz und Käthi Scheibenthaler.
Quelle: Bogner Zeitung, 19.09.1975


Hunderdorf. Eisstockclub: Heute, Samstag, 13.30 Uhr, Trainingsschießen auf der Asphaltbahn in Bogen für alle Eisschützen.
Quelle: Bogner Zeitung, 20.09.1975


Windberg. FFW: Die für Sonntag, 21.9., angesetzte Übung findet nicht statt.
Quelle: Bogner Zeitung, 20.09.1975


Meidendorf. MSC: Morgen, Sonntag, Fahrt zum Motor-Cross, Reisersberg. Abfahrt um 10 Uhr ab Meidendorf.
Quelle: Bogner Zeitung, 20.09.1975


Maschinenringmitglieder treffen sich beim Zentrallandwirtschaftsfest
Bogen-Hofdorf.
Das Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshelferringe hat anläßlich des Zentrallandwirtschaftsfestes in München einen eigenen Stand erstellt, der sich in Halle 8 (Nr. 8007) befindet. Kreisgeschäftsführer Xaver Groß (Hofdorf), der ebenfalls einige Tage als Berater an diesen Stand tätig ist, richtet an alle Vorstandsmitglieder, nebenberufliche Betriebshelfer und Helferinnen und an alle Mitglieder die Bitte, diesen Stand zu besuchen. Von 11 bis 12 Uhr findet täglich eine Diskussionsrunde mit folgenden Programmpunkten statt: 22. 9.: Allgemeine Unterhaltung. am 23. 9.: „Maschinenring in Japan“, am 24. 9.: „Bauliche Selbsthilfe durch Maschinenringe“, am 25. 9.: „Strohverwertung“, am 26. 9.: „Maschinenring im über betrieblichen Pflanzenschutz“, am 27. 9.: „Maschinenring und Schafhaltervereinigung Bayerischer Wald“, um 28. 9.: „Maschinenring im Grünland“, am 29. 9.: „Wünsche der Maschinenringe an die Landmaschinenindustrie“, am 30. 9.: „Betriebshelferdienst im Maschinenring“. Die nebenberuflichen Betriebshelfer und Helferinnen, welche das Zentrallandwirtschaftsfest in München besuchen, erhalten beim Kreisgeschäftsführer Verpflegungsgutscheine.
Quelle: Bogner Zeitung, 22.09.1975


Nach Gottes heiligem Willen verschied am 23. September 1975 mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Franz Xaver Schötz
Mitglied der FFW Au v. W.
und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 73 Jahren, im Herrn.
Schafberg, Kötzting, Pulling, den 24. September 1975
In tiefer Trauer:
Maria Schötz, Gattin
Ludwig Schießl, Sohn mit Familie
Heinrich Schießl, Sohn mit Familie
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, 19.00 Uhr, in Au v. W. Trauergottesdienst am Donnerstag, den 25. September 1975, um 16.00 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.09.1975


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, 20 Uhr, nur Schwimmen.
Quelle: Bogner Zeitung, 25.09.1975


Rhetorik-Aufbaukurs in Windberg
Windberg.
Im Jugendhaus Windberg bei Straubing führt das Kolping-Bildungswerk, Diözesanverband Regensburg e. V., vom 3.-5. 10, 1975 einen Rhetorik-Aufbaukurs durch. Inhalt dieses Seminares sind neben dem Einüben von Techniken der freien Rede vor allem die Erarbeitung, Durchführung und Auswertung einer Rede, die Prinzipien der Verhandlungstechnik sowie die Versammlungs- und Diskussionsleitung. Teilnehmen an diesem Lehrgang kann jeder, der das überzeugende Reden erlernen oder weiter ausbauen will. Er ist besonders geeignet für Interessenten, die im Beruf oder in ihrer Freizeit in Vereinen oder Verbänden engagiert sind und mit Menschen zu tun haben. Der Lehrgang beginnt am Freitag, 3. Oktober, 19 Uhr, und endet am Sonntag, 12 Uhr. Die Kosten dafür betragen bei freier Unterkunft und Verpflegung und einer Teilnahmebescheinigung DM 50,—. Anfragen wegen kostenloser Prospekte und Anmeldungen sind zu richten an das Kolping-Bildungswerk, Diözesanverband Regensburg e. V., 84 Regensburg, Obermünsterplatz 7, Telefon 0941/565282.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.09.1975


Müllabfuhr erst am Montag
Windberg.
Die Müllabfuhr für das Gemeindegebiet findet nicht am Samstag, sondern erst am Montag zur üblichen Zeit statt.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.09.1975


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 27. 9., 14 Uhr, Treffen der Jugend im Cafe Weinzierl. 19.30 Uhr Mitgliederversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 26.09.1975


Tanzlokal Wagner Au vorm Wald
Am Samstag, den 27. September 1975
TANZ
Es faszinieren Sie die beliebten Bavarian-
FLIPPERS
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Fam. Wagner – Freudenstein
Nächsten Samstag, den 4. Oktober 1975, Tanz mit den
THE FERNANDOS
Heute, Freitag, den 26. September 1975,
Hochzeitsfeier mit Tanz
Es spielt für Sie die beliebte Kapelle „Graßl-Buam“.
Es laden herzlichst ein:
Das Brautpaar Ecker – Hainz und Gastwirte
Wagner – Freudenstein
Quelle: Bogner Zeitung, 26.09.1975


Große Saaleröffnung
Tanzlokal Solcher
STEINBURG – Bahnhof

Am Samstag, den 27. September 1975
• Eröffnungs-Tanz •
Es spielen für Sie
THE FERNANDOS
Auf Ihren Besuch freut sich:
Familie Solcher
Quelle: Bogner Zeitung, 26.09.1975


Der Leser hat das Wort:
Prestige contra Einheitsgemeinde

Als Gemeindebürger von Hunderdorf verfolgte ich die letzten Presseberichte über die Gemeindegebietsreform für den Raum Hunderdorf besonders. Folgendes sei fixiert: Die Gemeinden Hunderdorf, Steinburg, Gaishausen, Windberg, Neukirchen und Obermühlbach sollen sich zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammenschließen, mit Sitz der Verwaltungsgemeinschaft in Hunderdorf. Hunderdorf ist auch zu einer Fusion mit diesen Gemeinden bereit um mit ihnen eine Einheitsgemeinde zu bilden, mit der Administration in Hunderdorf, da sich in Hunderdorf bereits ein Verwaltungsgebäude befindet und sonst auch alle Voraussetzungen für ein künftiges Kleinzentrum vorhanden sind, die die anderen Gemeinden nicht aufzuweisen haben. Nun hat sich aber aufgrund des am 15. August zu Ende gegangenen Anhörungsverfahrens zur Gemeindegebietsreform ein anderes Bild ergeben:
Neukirchen und Obermühlbach haben sich von dem Raum Hunderdorf losgesagt, sie wollen zusammen eine Einheitsgemeinde mit Sitz in Neukirchen bilden.
Der Gemeinderat Gaishausen hat sich wie vermutet einstimmig für die Eingliederung nach Hunderdorf entschieden, also für eine Einheitsgemeinde.
Anders ist es da bei den Gemeinden Steinburg und Windberg, beide haben sich für eine Verwaltungsgemeinschaft ausgesprochen, hier wollen nach m. A. die Gemeinderäte und die Bürgermeister ihre Ämter und somit ihr Ansehen nicht so leicht aufgeben. Daß eine Einheitsgemeinde auch bürgernah und kostensparender ist als eine Verwaltungsgemeinschaft, wo dann in diesem Falle drei Gemeindeparlamente regieren, beraten und aneinander vorbeiplanen und entscheiden, sollte doch jedem klar sein. Nur bei einer Einheitsgemeinde ist ein Bürgermeister und ein Gemeinderat vorhanden, wobei natürlich auch die gewählten Vertreter der einzelnen eingemeindeten Gebiete darin mitberaten und entscheiden.
Wenn eine Einheitsgemeinde oder auch eine Verwaltungs-Gemeinschaft im Raum Hunderdorf geschaffen wird, so befindet sich planungsmäßig die Kanzlei in Hunderdorf, das sollte auch einmal hier gesagt werden.
Aber wann muß der Bürger schon einmal in die Kanzlei? Praktisch in seinem Lebensabschnitt drei Mal: Bei seiner Hochzeit, bei der Geburt eines Kindes und wenn er etwas Glück hat, bei seiner Antragstellung auf Rente.
Rudolf Karl, Hunderdorf
Quelle: Bogner Zeitung, 27.09.1975


Da Bluatspender
Da Xaverl geht vom Wirtshaus hoam,
es war scho ziemli spat,
da sehgt a no im Dämmaliacht
am Baam a greans Plakat.

Des Rote Kreuz bitt‘ d‘Leut recht schö,
daß’s spendn solln a Bluat;
des is für d’Patientn dort
im Kranknhaus drin guat.

Da Xaverl liegt längst drin im Bett
und findt net glei an Schlaf,
drum denkt a nebenbei no schnell
ans Bluatspendiern schö brav.

Und wiar a grad so drinna is
im Denka und Sinniern,
da streift a heller Geistesblitz
an Xaverl just sei Hirn:

Bei uns wern morgn drei Giggerl gschlacht`,
weil d‘Tant kimmt aus da Stadt,
des gibt ganz gwiß an Haufa Bluat,
so wia ma’s seltn hat.

Ma hört, daß’s aa belohnt wern soll
de Bluatspendiererei,
mit Kaffee, Wurstbrot, Schokolad`,
da san ma gern dabei.

Am nächstn Tag, da sehgst den Mo
in d’Stadt nei radln glei,
an Kübi Giggerlbluat hint drauf,
zwoa Liter oder drei.

Kaum war er dort beim Rotn Kreuz,
da hat er scho Malör;
sei Giggerlbluat wui neamad ham,
a Menschnbluat muaß her.

Da Xaverl, der kehrt sofort um
und hat an Bauch voi Wuat:
De Lumpaszunft vom Rotn Kreuz,
der bring i wieda a Bluat!

L. Hieninger
Quelle: Bogner Zeitung, 27.09.1975


Steinburg hat neuen Farbprospekt
Aktivität beim Heimat- und Fremdenverkehrsverein — Fahrverbot zum Perlbachtal
Steinburg.
In der erweiterten Vorstandschaftssitzung des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins konnte Geschäftsführer G. Höfelsauer neben den zahlreich erschienenen Vorstandsmitgliedern auch Bürgermeister und Vorsitzenden Alfons Berger mit einigen Gemeinderäten begrüßen. Zu Beginn der Sitzung stellte Höfelsauer den neuen Farbprospekt vor, der nicht nur von der Vorstandschaft, sondern auch vom Bürgermeister mit seinen Gemeinderäten für gut geheißen wurde.
Im zweiten Punkt der Tagesordnung hatte man sich geeinigt, zum Perlbachtal und zu Hohen Kreuz Fahrverbotstafeln anzubringen, da es sich hier um Wanderwege und nicht um Verkehrsstraßen handle. Weiter stellte Höfelsauer anheim, daß man bis zum Frühjahr 1976 einen anderen Motormäher zum Mähen der Anlagen und Wanderwege benötige, da der alte nun endgültig kaputt sei.
Des weiteren kam man überein, Feriengäste ab fünfjähriger Treue zum Ferienort Steinburg mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent zu erfreuen. Auch ein Faschingsball, der am 17. 1.1976 stattfinden soll, wurde beschlossen.
Aufgrund des Sachschadens, den der alte Maibaum im Juni verursacht hatte, einigte man sich, eine Haftpflichtversicherung für den Ver-in abzuschließen und die bestehende Personenversicherung zu kündigen. Zum letzten Punkt der Tagesordnung beschloß man, im Frühjahr wieder einen netten Dorfbrunnen und einen netten Maibaum zu erstellen.
Nach der allgemeinen Aussprache, in der sich eine lebhafte Diskussion entwickelte, bedankte sich der Geschäftsführer für die großartige Unterstützung von Baron von Poschinger, Irlbach, Oberforstrat Jessberger und des Försters Johann Petzendorfer. Mit einem Dank an Bürgermeister und Vorsitzenden schloß Höfelsauer die Sitzung, der sich ein recht langes gemütliches Beisammensein anschloß.
Quelle: Bogner Zeitung, 29.09.1975


Gott, der Herr, hat nach kurzer, schwerer Krankheit unsere liebe Mama, Oma, Schwiegermutter, Schwester und Tante
Frau Franziska Bielmeier
von St. Englmar

im Alter von 57 Jahren, in ein besseres Jenseits abberufen.
Windberg, Aschenau, St. Englmar, Irlbach und Zwickau, den 29. September 1975
In stiller Trauer:
Marianne Kerscher, Tochter mit Familie
Ludwig Bielmeier, Sohn
Maria Stahl, Schwester mit Kindern
Mathilde Staudinger, Schwester mit Familie
Johann Bielmeier, Bruder mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Dienstag, 30, September 1975, um 14.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Englmar, anschließend Beerdigung.
Quelle: Bogner Zeitung, 29.09.1975


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Morgen, Donnerstag, 19.30 Uhr, Gymnastik und Schwimmen.
Quelle: Bogner Zeitung, 01.10.1975


Meidendorf. Rotes Kreuz: Freitag, 3.10., wichtige Versammlung der Gruppe Meidendorf bei Schießl.
Quelle: Bogner Zeitung, 01.10.1975


Zwanzig-Kilometer-Staßenlauf am Samstag
Hunderdorf.
Die relativ junge Leichtathletikgruppe des SV Hunderdorf ist nicht nur sehr aktiv in der Teilnahme an Wettbewerben, sie versucht darüber hinaus auch in den eigenen Ort Wettkämpfe zu bringen, um diese in Hunderdorf noch junge Disziplin vielen Sportfreunden näherzubringen. So ist es ihr gelungen, für den kommenden Samstag, 4. Oktober, einen 20-Kilometer-Straßenlauf zu programmieren, zu dem bereits eine ganze Reihe von Spitzenläufern aus dem bayerischen Raum ihre Meldungen abgegeben haben. Es ist dies der 1. Lauf dieser Art, der in Hunderdorf durchgeführt wird. Er ist ausgeschrieben für alle Altersklassen, aber der besondere Reiz liegt darin, daß im Rahmen dieses Laufes die Senioren-Bestkämpfe ausgetragen werden, die als inoffizielle  bayerische Meisterschaft der Altersklasse gilt.
Der Lauf führt von Hunderdorf über Gaishausen nach Ehrn und zurück. Diese Strecke ist zwar am Samstag von 16 Uhr bis 18.30 Uhr offiziell gesperrt, und die Mitglieder der FFW haben die Überwachung übernommen, jedoch weisen Abteilungsleiter Klug und Vorsitzender Peschke nochmals ausdrücklich darauf hin, daß auch der Verkehr von den in der Laufstrecke gut liegenden Zufahrtsstraßen abgehalten werden soll. Es wäre schade, wenn dieser erste Lauf in Hunderdorf durch rücksichtslose Verkehrsteilnehmer gestört oder gar gefährdet würde. Außerdem werden der Sportwart für Leichtathletik in Niederbayern anwesend sein und die Organisation und die Durchführung dieser Wettkämpfe kritisch beobachten, da Hunderdorf zu seinem 10. Vereinsjubiläum um die Durchführung der bayerischen Meisterschaften über 25 km für alle Klassen beworben hat. Neben Urkunden für alle Teilnehmer gibt es eine ganze Reihe schöner Pokale für die Sieger, und auch für die ältesten Läufer werden Preise zur Verfügung stehen. Nachmeldungen sind noch bis eine Stunde vor Wettkampfbeginn möglich. Für 19 Uhr ist dann im Gasthaus Sandbiller die Siegerehrung vorgesehen.
Quelle: Bogner Zeitung, 01.10.1975


Fleischbeschauer in Urlaub
Hunderdorf/Windberg.
Vom 1. Oktober bis 15. Oktober ist Fleischbeschauer Otto Bugl in Urlaub. Die Vertretung übernimmt Dr. Kinast, Bogen. Schlachtungen möglichst zwei Tage vorher anmelden.
Quelle: Bogner Zeitung, 01.10.1975


Windberg. KLJB Politischer Arbeitskreis Straubing-Bogen: Freitag, 3, 10., 19,30 Uhr, Arbeitstreffen im Jugendhaus Windberg, Thema: Vorbereitung des nächsten Windberger Abends.
Quelle: Bogner Zeitung, 03.10.1975


STATT KARTEN
Gasthof Metzgerei Sandbiller
Hunderdorf
Letztes altes Bier

Am Samstag. den 4. 10. und Sonntag. den 5. 10. 1975.
Hierzu erlauben wir uns, Sie mit Ihren Angehörigen
und Bekannten freundlichst einzuladen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Familie Sandbiller
Quelle: Bogner Zeitung, 03.10.1975


Straßensperrung Hunderdorf – Gaishausen
Hunderdorf/Gaishausen.
Wegen einer Leichtathletikveranstaltung (20 km-Straßenlauf) des Sportvereins Hunderdorf ist die Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf-Thannanger-Gais-hausen-Bahnhof Steinburg heute von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Absperrung erfolgt durch Verkehrszeichen und durch Ordner. Dem Veranstalter wurde jedoch durch das Landratsamt Straubing-Bogen auferlegt, daß ein dringender. unabwendbarer Anliegerverkehr jederzeit zuzulassen ist, da geeignete Umleitungsmöglichkeiten nicht vorhanden sind. Die Verkehrsteilnehmer werden jedoch gebeten, den Ablauf der Veranstaltung wirklich nur in dringenden Ausnahmefällen durch Einfahren in die gesperrte Strecke oder Ausfahren aus den innerhalb der Sperrstrecke liegenden Ortschaften zu behindern.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.10.1975


Besuch beim Straubinger Tagblatt
Hunderdorf.
Bei der letzten monatlichen Ortsversammlung der JU Hunderdorf wurde unter anderem ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für das kommende Winterhalbjahr beschlossen. Dank der Bemühungen des 2. Vorsitzenden Tanne kann das Programm mit der Besichtigung des Straubinger Tagblattes gestartet werden. Der Termin hierfür ist Mittwoch, 8. Oktober, Treffpunkt um 21 Uhr vor dem Tagblatt. Fahrt nach Straubing wird mit Privatautos durchgeführt. Mitfahrgelegenheit ist vorhanden. Treffpunkt ist um 20 Uhr beim Gasthof Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.10.1975


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 4. 10., 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann, 14 Uhr, Tanzprobe für die Jugendgruppe.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.10.1975


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Sonntag; 5. 10., Pflichtschießen mit anschließendem Frühschoppen. Die Mitglieder möchten sich bitte vollständig einfinden.
Quelle: Bogner Zeitung, 04.10.1975


Gott, der Herr, nahm nach längerer Krankheit am 5. Oktober 1975 meinen lieben Gatten, unseren guten Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager, Onkel und Paten
Herrn Karl Fendl
im Alter von 83 Jahren heim ins Reich.
Gaishausen, Höhlhaus, Köln, Landsberg, Teisbach, Ittling, den 6. Oktober 1975
In tiefer Trauer:
Anna Fendl, Gattin
Maria Dietl, Tochter mit Familie
Rosel Saget, Tochter mit Familie
Resi Fischer, Tochter mit Familie
Karl Fendl, Sohn mit Familie
Dr. Norbert Schiekofer, Sohn mit Familie
Max Fendl, Sohn mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 16 Uhr.
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 8. Oktober 1975, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogner Zeitung, 07.10.1975


Hallenbad wieder geöffnet
Hunderdorf.
Das Hallenbad in der Schule ist künftig jeden Freitag der Bevölkerung wieder zugänglich. Es wird darauf hingewiesen, daß für die Kinder die Badezeit von 18 – 19 Uhr und für die Jugendlichen und Erwachsenen von 19 – 21 Uhr festgesetzt ist.
Quelle: Bogner Zeitung, 08.10.1975


Sperrmüll wird abgefahren
Hunderdorf.
Am kommenden Samstag, 11. Oktober, findet für die an die zentrale Müllabfuhr angeschlossenen Haushaltungen die Abfuhr des sperrigen Mülls statt. Das abzufahrende Sperrgut ist ab 7 Uhr am Straßenrand bereitzustellen.
Quelle: Bogner Zeitung, 08.10.1975


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, 19.30 Uhr, Gymnastik und Schwimmen.
Quelle: Bogner Zeitung, 09.10.1975


Erster Straßenlauf in Hunderdorf
Über 70 Läufer auf der 20-km-Strecke – Hunderdorfer hielten gut mit
Hunderdorf.
Die seit knapp einem Jahr bestehende Leichtathletikabteilung des SV Hunderdorf hielt erstmals in Hunderdorf einen 20-km-Straßenlauf ab. Der Lauf, der für alle Altersklassen ausgeschrieben war, galt zudem als Wertung für die inoffizielle bayerische Meisterschaft der Altersklassen. An dem ersten Straßenlauf in Hunderdorf nahmen 72 Läufer teil. Unter ihnen war auch eine Reihe von Spitzenläufern aus dem bayerischen Raum.
Die Veranstaltung wurde von Abteilungsleiter Dieter Klug organisiert. Die Laufstrecke führte von Hunderdorf über Gaishausen zum Bahnhof Steinburg und wieder zurück. Diese Strecke mußte von den Läufern dreimal zurückgelegt werden. Start und Ziel waren bei der Raiffeisenbank. Besonders erfreulich war, daß sich die einheimischen Läufer gut in Szene setzen und beachtliche Plazierungen erreichen konnten. Zeitschnellster war Robert Eiermann vom ESV Neuaubing (1:05:45). In der Gesamtmannschaftswertung lag der 1. FC Passau auf Platz eins (3:25:14) vor dem SV Hunderdorf (3:40:26). Bei der Wanderpokalwertung belegte der ESV Neuaubing (35 Punkte) knapp vor dem SV Hunderdorf (34 Punkte) den ersten Rang.
Die Siegerehrung wurde im Gasthaus Sandbiller abgehalten. Hierbei richtete Vereinsvorstand Gerd Peschke Gruß- und Dankesworte an die Teilnehmer sowie an die Organisatoren und zahlreichen Helfer. Bürgermeister Härtenberger freute sich, daß erstmals eine solche Veranstaltung in Hunderdorf ausgetragen worden sei und dabei die Beteiligung erfreulich groß war. Härtenberger dankte im Namen der Gemeinde den Veranstaltern, namentlich Leichtathletikabteilungsleiter Dieter Klug, sowie den teilnehmenden Läufern. Bei der Siegerehrung konnten die bestplazierten Läufer neben den Urkunden noch schöne Erinnerungstrophäen in Empfang nehmen.
Quelle: Bogner Zeitung, 09.10.1975


Windberger Abend soll KLJB-Krise meistern
Windberg.
Am Freitag, 10. 10., um 20 Uhr findet im Jugendheim Windberg ein „Windberger Abend“ statt. Er wird von allen Arbeitskreisen der KLJB gemeinsam gestaltet. Die Arbeits-kreise befinden sich nach Ansicht der Verantwortlichen zur Zeit in einer Krise, die mit diesem Abend überwunden werden soll. Der „Windberger Abend“ wird in einer gelockerten Atmosphäre ablaufen, so wird beispielsweise der AK-Film den Streifen „Der Münchner im Himmel“ zeigen. Im ersten Teil des Abends werden sich die Arbeitskreise auf ihre ganz persönliche Art und Weise vorstellen. Anschließend haben die Besucher die Möglichkeit, sich über die Arbeitsweise und das Klima in den einzelnen Arbeitskreisen zu informieren und selbst Anregungen zu geben.
Quelle: Bogner Zeitung, 09.10.1975


21 Geburten im Monat September
Dazu noch sieben Eheschließungen und 18 Todesfälle registriert
Bogen.
Mit 21 Geburten, sieben Eheschließungen und 18 Sterbefällen konnte das Bogener Standesamt den Monat September abschließen.
Geburten: … 7. Sept.: Ein Sohn Marcus Oliver den Eheleuten Edmund Josef und Ursula Laumer, geb. Maier in Windberg …  7. Sept.: Eine Tochter Iris Margarete den Eheleuten Rudolf und Anna Müller, geb. Eidenschink in Hunderdorf, Friedenstraße 13 …
Sterbefälle: … 10. Sept.: Hausfrau Maria Kulzer, geb. Freundorfer in Gaishausen-Ellaberg, 74 Jahre …
Quelle: Bogner Zeitung, 09.10.1975


Wasser wird abgeschaltet
Steinburg.
Am Samstag wird zwischen 9 und 11 Uhr in den Ortsteilen Wegern und Au vorm Wald wegen Reparaturarbeiten das Wasser geschaltet.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.10.1975


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 11. Oktober, 20 Uhr, Vereinsabend mit Verabschiedung von Kaplan Rainer im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.10.1975


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 12. Oktober, 13 Uhr, Teilnahme an der Heimkehrerwallfahrt (mit Mützen!), Treffpunkt: Bogen, Bahnhofstraße.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.10.1975


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Morgen, Samstag, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.10.1975


Hunderdorf. Eisstockclub: Heute, Freitag, 19 30 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.10.1975


Meidendorf. MSC: Heute, Freitag, 20 Uhr, Versammlung im Gasthaus Schießl.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.10.1975


Windberg. Kath. Landjugend Straubing-Bogen: Heute, Freitag, 20 Uhr, Windberger Abend“ im Jugendhaus Windberg. Alle Arbeitskreise stellen sich vor.
Quelle: Bogner Zeitung, 10.10.1975


Meidendorf
Zu unserem am Samstag,
11., und Sonntag, 12. Okto-
ber 1975, stattfindenden
Letzten alten Bier
laden wir Sie mit Ihren
Angehörigen herzlichst ein.
Familie Schießl
Quelle: Bogner Zeitung, 10.10.1975


Wir heiraten
RUDOLF HOCHSTRASSER
URSULA KAPFENBERGER
Steinburg        Hunderdorf
Hochzeitsfeier 11. 10. 75 im Gasthof
Wagner, Au v. Wald
Quelle: Bogner Zeitung, 10.10.1975


Hunderdorf. Skiclub: Mittwoch, 15. Oktober, 19 Uhr, Skigymnastik für Senioren in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogner Zeitung, 14.10.1975


Windberger Abend war vielversprechend
Acht Arbeitskreise der Katholischen Landjugend im Landkreis Straubing-Bogen nahmen ihre Tätigkeit wieder auf

Windberg. Die Arbeitskreise der KLJB im Landkreis Straubing-Bogen nahmen mit dem letzten Windberger Abend im Jugendhaus Windberg ihre Arbeit für das kommende Arbeitsjahr wieder auf. Über 100 Jugendliche hatten sich dazu eingefunden. Der Bericht der Arbeitskreisvorsitzenden zeigte, daß nicht nur in der

Der Arbeitskreis Laienspiel führte den Einakter „Der Stammgast“ auf.

Vergangenheit gearbeitet wurde, sondern daß auch wieder ein reiches Angebot zur Verfügung steht, das für jeden Jugendlichen je nach Interesse viel bietet.
Von der Vorstandschaft der Kreisrunde konnte Isabelle Hirtreiter (Degernbach) eine Reihe von Gästen begrüßen, darunter die Pfarrer Schöberl (Straßkirchen) und Maier (Elisabethszell), Kreisjugendseelsorger Hans Trimpl (Rain), Kaplan Wiesbeck (Bogen), Bernd Wolf vom BDKJ Passau, die neue kirchliche Jugendpflegerin Christl Lindenthal (Straubing), Kreisjugendpfleger Rudi Landstorfer, Brigitte Nagengast (Parkstetten) und nicht zuletzt den Organisator Sepp Bogner (Mitterfels).
Der Arbeitskreis Film wartete zunächst mit dem Film „Münchner im Himmel“ auf. Elisabeth Vogl gab das Programm dieses Arbeitskreises bekannt. Für den Grünen Arbeitskreis sprach Karl Grieb. Der politische Arbeitskreis mit Willi Hacker an der Spitze brachte Ton-bandnachrichten über die Lage der Jugendarbeit im

Die Vorstandschaft der Kreisrunde konnte mit den Berichten der Arbeitskreise recht zufrieden sein

Landkreis Straubing-Bogen. Hans Schuhbauer sagte für den Sozialen Arbeitskreis, daß dieser sich mit der Jugendkriminalität befassen wird. Für den AK Gottesdienst warb Rainer Schamburek. Dieser will mehr mit den Geistlichen Kontakte aufnehmen, damit sowohl im Gottesdienst wie überhaupt in der Jugendarbeit mehr getan wird. In einem Spielgespräch, das Renate Baumann und Agnes Staudinger führten, wollte der AK Dritte Welt klarlegen, was diese uns Wohlstandsmenschen angeht. Für den Religiösen Arbeitskreis, den Kreisjugendseelsorger Hans Trimpl vertrat, bestand die Hauptarbeit in der Vorbereitung der Jugendwallfahrt und des Landjugendtages sowie des Gottesdienstes bei der Herbstwanderung. Mit Versammlungsschwierigkeiten hatte der Arbeitskreis Laienspiel zu kämpfen.
Trotzdem zeigte gerade auch dieser Arbeitskreis durch die Aufführung des Einakters „Der Stammgast“ (Bild!), daß gute Laienspieler unter den Jugendlichen sind. Lehrer Wolfgang Folger (Schwarzach) wird sich ihrer wieder besonders annehmen und einen Fachmann für einen Abend bestellen.
Die Arbeitskreise tagten dann getrennt. Die Teilnehmer am Politischen Arbeitskreis konnten einen Lichtbildervortrag über eine Griechenlandreise erleben. Für alle zeigte der AK Film noch den „Hochzeitstag“. Vorsitzender Sepp Bogner konnte jedenfalls am Schluß feststellen, daß in allen Arbeitskreisen der feste Wille besteht, auch etwas zu leisten. Die Termine für die nächsten Zusammenkünfte wurden bekanntgegeben. Darüber hinaus bietet der neuerschienene Informationsdienst des Kreisjugendringes viele Gelegenheiten, an Schulungen und Kursen teilzunehmen. Auch das kulturelle Angebot ist reichhaltig.
Quelle: Bogner Zeitung, 15.10.1975


Hunderdorf. Rotes Kreuz-Ortsgruppe: Freitag, 17. Oktober, 20 Uhr, Dienstabend im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogner Zeitung, 16.10.1975


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Ab Samstag. 18. 10, wöchentlich um 19 Uhr Pflicht-schießen im Schützenheim.
Quelle: Bogner Zeitung, 17.10.1975


Votum für bewährte Vorstandschaft
Generalversammlung des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins
Steinburg.
Der aufstrebende Fremdenverkehrsverein Steinburg stellte in seiner Generalversammlung beachtliche Erfolge in den Vordergrund. Vereinsvorsitzender und Bürgermeister Alfons Berger gab einen kurzen Überblick über die vergangenen drei Jahre und hob besonders hervor, was in diesem Jahr wieder Neues geschaffen wurde und appellierte an alle Mitglieder weiter gut zusammenzuarbeiten. Hans Schreiner stellte in seinem Tätigkeitsbericht die gute Zusammenarbeit zur Ausrichtung der „750 Jahrfeier“ der Gemeinde Steinburg, und das „100jährige Gründungsfest“ mit Fahnenweihe der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg heraus, wobei sämtliche Wegweiser, Ruhebänke, der Maibaum und der Dorfbrunnen renoviert wurden.
Geschäftsführer Höfelsauer gab einen Überblick über das Erreichte im vergangenen Geschäftsjahr und berichtete über den Neubau der „Sperlbrücke“, die eine Länge von 5 Meter und eine Breite von 2 Meter aufweist. Den Neubau des „Jägersteiges“ im Perlbachtal mit einer Länge von 23 Meter und 1 Meter Breite, wozu von seiten des Buchaberges eine romantische Treppe führt. Weiter seien an beiden Seiten des Jägersteges Ruhebänke, die zum Landschaftsbild passen, aufgestellt worden. Auch in der Insel zum Englischen Bad in der Nähe des Röhrensteges sei eine Sitzgruppe, bestehend aus einem Tisch und zwei Bänken errichtet worden.
Auch 6 Wegweiser zum Perlbachtal – 2 nach Neukirchen und 10 Stück Wegweiser vom Perlbachtal nach Steinburg seien neu angebracht worden. Drei bestehende Wegweiser seien wieder renoviert und am Schlachthaus Höfelsauer eine Anschlagtafel angebracht worden. Mit Stolz verteilte Geschäftsführer Höfelsauer den neuen Ortsprospekt in Farbe an alle Mitglieder, wovon nun 10 000 Stück für Werbungszwecke zur Verfügung stehen. Neue Unterkunftsverzeichnisse, die sich noch im Druck befinden, werden in Kürze ausgegeben. Der brennendste Punkt für den Verein sei zur Zeit ein neuer Motomäher; Höfelsauer berichtete, daß in diesem Jahr die Anlagen und Wanderwege, dreimal gemäht worden seien, jedoch der Motomäher nicht mehr einsatzfähig sei und ein neuer angeschafft werden müsse.
Auch für das Jahr 79 müsse wieder ein neuer Maibaum und ein neuer Dorfbrunnen erstellt werden. Geschäftsführer Höfelsauer dankte den Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und richtete ein besonders herzliches Vergelts Gott an Baron von Poschinger (Irlbach) für die Holzspende zu den Brückenbauten und den neuen Maibaum.
Oberamtmann Bartsch forderte alle Mitglieder zur Entlastung der Vorstandschaft auf, was auch einstimmig geschah. Bartsch, der auch als Wahlvorstand fungierte, schlug die altbewährte Vorstandschaft wieder zur Wahl vor, die folgendes Ergebnis ergab: 1. Vorsitzender Bürgermeister Alfons Berger. 2. Vorsitzender Omnibusunternehmer Ludwig Berger, 1. Geschäftsführer Gasthof- und Metzgerelbesitzer Gottfried Höfelsauer, 2. Geschäftsführer stellvertretender Bürgermeister Johann Feldmeier, Kassier Schneidermeister Josef Bielmeier. Der Ausschuß: Anton Häusler, Max Schötz, Johann Hornberger, Johann Petzendorfer und Hans Schreiner. 1. Vorsitzender Bürgermeister Berger bedankte sich im Namen der Vorstandschaft für das entgegengebrachte Vertrauen, und bat alle Verantwortlichen für die nächsten drei Jahre um eine gute Zusammenarbeit.
Quelle: Bogner Zeitung, 17.10.1975


Gustav Midasch wurde 95 Jahre
Hunderdorf.
Der älteste Bürger der Gemeinde Hunderdorf, Gustav Midasch, konnte am vergangenen Mittwoch seinen 95. Geburtstag feiern. Unter anderem gratulierten der stellvertretende Landrat Alfons Schäffer und 2. Bürgermeister Anleitner. Zusammen mit seiner Frau Viktoria hatte der Jubilar in den Wirren des 2. Weltkrieges seine Heimat verlassen müssen. In Hunderdorf fand der Jubilar, der sich noch guter Gesundheit erfreut, eine zweite Heimat.
Quelle: Bogner Zeitung, 18.10.1975


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Monatsversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 18.10.1975


Windberg. Trachtenverein: Heute, Samstag, 18. 10., Volkstanzprobe und Besprechung der Christbaumversteigerung im Vereinslokal.
Quelle: Bogner Zeitung, 18.10.1975


Alarmeinsatzübung:
Feuerwehr und BRK arbeiten Hand in Hand
Beitrag zur Brandschutzwoche – Kolonnenführer Niedermeier: „Mitarbeit in solchen Einsatzübungen gewinnbringend“

Großlintach. Die Freiwilligen Feuerwehren Oberalteich und Hunderdorf veranstalten in Zusammenarbeit mit der Rotkreuzgemeinschaft Oberalteich eine Alarmeinsatzübung, die in jeder Hinsicht die Erwartungen erfüllte. Ging es den beiden Feuerwehren vordergründig um die Bekämpfung eines angenommenen Scheunenbrandes in Nähe der Gastwirtschaft „Schlecht“, so erprobte die Rotkreuzkolonne Oberalteich erstmals den vor wenigen Wochen aufgestellten Alarmplan. Pünktlich um 12 Uhr Mittag löste Kreisbrandinspektor Emil Wanninger in

Der BRK-Kolonne ging es nicht nur um die Versorgung einiger Verletzter, sondern vor allem um die Erprobung des neuen Alarmplanes.

Großlintach den Alarm für die beiden Feuerwehren Oberalteich und Hunderdorf aus. Gleichzeitig wurde auch BRK-Kolonnenführer Niedermeier verständigt, der von dieser Alarmübung ebenso wenig Bescheid wußte, wie seine Helferinnen und Helfer im weitverzweigten Gemeindebereich.
Während die eingesetzten Wehren aus einem entlegenen Weiher und einem Überflurhydranten das Wasser zum Brandobjekt zu bringen hatten, erhielten die immer zahlreicher eintreffenden Rotkreuzleute den Auftrag, einige Verletzte, die von Feuerwehrleuten geborgen wurden, erstehilfemäßig zu versorgen und mit dem ebenfalls erst nach Alarmierung herbeigerufenen Krankenwagen abzutransportieren.
Im Gasthaus Schlecht fand nach der Übung die „Manöverkritik“ statt. Feuerwehrkommandant Ludwig Geith hieß zunächst alle Erschienenen herzlich willkommen, besonders Kreisbrandinspektor


Kreisbrandinspektor Emil Wanninger und die Kommandanten beteiligter Feuerwehren zeigten sich nach Schluß der Alarmübung sehr zufrieden.

Wanninger und BRK-Kolonnenführer Niedermeier mit seinen Rotkreuzmitgliedern. Sein Gruß galt ebenso den Feuerwehrkameraden aus Hunderdorf mit ihrem Kommandanten an der Spitze. Geith zeigte sich sowohl mit der Zahl der erschienenen Wehrmänner, wie auch mit dem Einsatz selbst zufrieden, war aber der Auffassung, daß da und dort auftretende Mängel nur durch echte Einsatzübungen beseitigt werden könnten. Kreisbrandinspektor Wanninger kam zunächst auf die Brandschutzwoche und das Feuerwehrwesen im allgemeinen zu sprechen, bevor er zur abgelaufenen Alarmübung Stellung nahm.
Im Einsatzbereich gehe es nicht zuletzt auch um die Straßenverkehrssicherung, nachdem bei der Übung drei Kreisstraßen mit Schlauchleitungen zu überqueren waren, so der Kreisbrandinspektor. Seine weiteren Ausführungen bezogen sich auch auf den getätigten Schaumeinsatz, wobei es dem KM im hügeligen Gelände auch um die richtige Druck-Einstellung ging. Der Einsatz von Funkgeräten hätte möglicherweise die Arbeit erleichtert, meinte Wanninger weiterhin. Ebenso wie Kommandant Geith, freute sich auch Wanninger über die so zahlreiche Teilnahme der Oberalteicher Rotkreuzgemeinschaft, was auf ein gutes Verhältnis zwischen Feuerwehr und BRK schließen lasse. Kolonnenführer Rupert Niedermeier dankte den Verantwortlichen der Feuerwehren für die Möglichkeit der Zusammenarbeit und ließ wissen, daß das Mittun bei einer derartigen Einsatzübung außerordentlich wertvoll sei. Der BRK-Kolonne Oberalteich gebe es vor allem um die Erprobung des gemeinsam erarbeiteten Alarmplanes im weitverzweigten Gemeindebereich. Niedermeier zeigte sich glücklich, daß innerhalb weniger Minuten so viele Helferinnen und Helfer am „Unfallort“ waren, daß eine „Schnelleinsatzgruppe“ sofort mit der Rettung und erstehilfemäßigen Versorgung beginnen konnte. Innerhalb weiterer zwölf Minuten habe sich die RK-Teilnehmerzahl auf 35 erhöht. Des Kolonnenführers Dank galt nicht nur den schnellen Meldern, sondern auch allen anderen Frauen und Männern, die trotz des Kirchweihsamstags alles liegen und stehen ließen und zum Sammelplatz eilten.
Quelle: Bogner Zeitung, 22.10.1975


SEIT IN BOGEN eine Folge des Wirtshausdiskurses des Bayerischen Fernsehens „Jetzt red i“ produziert wurde, ist das Städtchen am Fuße des Bogenbergs in jedem Winkel innerhalb der weiß-blauen Grenzen bekannt. Unser Luftbild (freigegeben vom Luftfahrtamt Südbayern unter GS 300/4881) zeigt die Stadt von Westen. Im Vordergrund das Gymnasium, hinten der Bogenberg.
Photo: Josef Berger
Quelle: Bogner Zeitung, 23.10.1975


Großlintach. Schützenverein: Morten, Freitag. 19.30 Uhr, Generalversammlung im Vereinslokal Schlecht in Großlintach.
Quelle: Bogner Zeitung, 23.10.1975


Windberg. Schützenverein. Morgen. Freitag, um 19 Uhr Pflichts-Schießabend für alle Mitglieder im Vereinslokal.
Quelle: Bogner Zeitung, 23.10.1975


SV Hunderdorf: Heute, Donnerstag, ab 18.30 Uhr Training für alle Senioren-Mannschaften, danach Spielerversammlung. 20.30 Uhr Vorstandssitzung im Vereinslokal.
Quelle: Bogner Zeitung, 23.10.1975


Am Freitag Bürgerversammlung
Hunderdorf.
Zur Erörterung gemeindlicher Angelegenheiten findet am Freitag, 24. Oktober, um 19.30 Uhr im Gasthaus Baier-Edbauer eine Bürgerversammlung für alle Gemeindeangehörigen, die in der Gemeinde Hunderdorf wohnen, statt. Die Tagesordnung: 1. Erläuterung des Gemeindehaushalts 1975, 2. Baumaßnahmen der Gemeinde, 3. Wünsche und Anträge.
Quelle: Bogner Zeitung, 23.10.1975


Am Samstag Sirenenprobe
Steinburg.
Am morgigen Samstag, 25. Oktober, findet für den Bereich der Gemeinde Steinburg mittags um 12 Uhr eine Sirenenprobe statt. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.10.1975


Hunderdorf. SV: Morgen, Samstag, Busfahrt zum Spiel Bayern München gegen HSV, Plätze sind noch frei. Abfahrt 11.45 Uhr beim Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.10.1975


Nach Gottes hl. Willem verschied im Kreiskrankenhaus Dingolfing, am Mittwoch, nach längerem, schwerem Leiden meine liebe Mutter, unsere liebe Großmutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Therese Haufellner
geb. Helmbrecht
von Reisbach

im Alter von 70 Jahren, selig im Herrn.
Meidendorf, den 23. Oktober 1975
In stiller Trauer:
Max Helmbrecht, Sohn mit Familie
nebst Geschwistern und übriger
Verwandtschaft.
Trauergottesdienst am Samstag, den 25. Oktober 1975, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche in Windberg mit anschließender Beerdigung.
Überführung mit Sterberosenkranz am Freitag, den 24. Oktober 1975. um 15.30 Uhr.
Quelle: Bogner Zeitung, 24.10.1975


Quelle: Bogner Zeitung, 24.10.1975


Außenrenovierung von HI. Kreuz beendet
Innenrenovierung des altehrwürdigen Gotteshauses steht noch an – Finanzielle Mittel sind erschöpft

Windberg. Auf einem der ersten Vorberge des Bayerischen Waldes liegt, weithin sichtbar, das Prämonstratenserkloster Windberg mit seiner romanisch-barocken Pfarrkirche, deren Gesamtrenovierung im Jahre 1971 abgeschlossen wurde. Wer sich die Mühe macht, von Windberg aus noch einen weiteren Kilometer bergauf zu wandern, gelangt bald zu dem kleinen Wallfahrtskirchlein Hl. Kreuz, das etwas abseits von der Straße steht. Diese Wallfahrtskirche im ihrer heutigen Form geht auf das Jahr 1693 zurück. Der Abt AugustinSchmidbauer (1717 — 1732) fügte der Kapelle und der

Die Außenrenovierung der Wallfahrtskirehe HI. Kreuz bei Windberg ist abgeschlossen. Für eine dringend notwendige Innenrestauration fehlen die finanziellen Mittel. Da die Außenarbeiten bereits großteils von Gemeindemitgliedern mitfinanziert worden sind und eine weitere Belastung der Gemeinde nicht mehr möglich ist, kann die Innenrestauration nur durchgeführt werden, wenn weitere größere Spendenbeiträge von überregionalen Geldgebern einlaufen.

Einsiedlerklause die „Heilige Stiege“ und den „Ölberg“ hinzu. Ferner errichtete er die Lorettokapelle, die heute Marienkapelle genannt ist. In diesem Flur zeugen zahlreiche Votivtafeln vom Glauben der Wallfahrer, die mit einem persönlichen Anliegen nach Hl. Kreuz kamen und deren Gebete erhört wurden. Weitgehend aus dem 18. Jahrhundert stammt die noch heute erhaltene Ausstattung des Kirchleins. Der Windberger Abt Joachim Eggmann errichtete einen neuen Altar. Im Jahre 1784 brachte der Maler Merz Deckenbilder in der Kapelle an.
Die Säkularisation von 1803 ging auch an Hl. Kreuz nicht ohne Spuren vorüber: Es wurde verkauft und gelangte in Privatbesitz. Erst im Jahre 1836 konnte die Wallfahrtskirche wieder ihrem ursprünglichen Zweck zugeführt werden. 1840 wurde Hl. Kreuz zum erstenmal renoviert. In den folgenden Jahren wurde der Turm erhöht, eine Turmuhr eingebaut, der Altar restauriert und die Heilige Stiege, die 1804 nach Windberg gekommen war, wieder an ihren Platz gebracht.
Heute befindet sich die Wallfahrtskirche im Besitz der Gemeinde Windberg. Der Wallfahrtsort war seit einigen Jahren in einem derart schlechten baulichen Zustand, daß eine erneute Renovierung dringend notwendig erschien, wollte man die Kapelle nicht dem endgültigen Verfall überlassen. Dabei erfreute sich Hl. Kreuz gerade in den letzten Jahren einer zunehmenden Beliebtheit bei Pilgern aus nah und fern. Seit dem Sommer 1960 war darüber hinaus auch die Einsiedlerklause wieder bewohnt. Frater Konrad Brückl war bei den Wallfahrern wegen seiner freundlichen und humorvollen Art besonders beliebt. Er betreute die Kapelle bis zum Sommer 1972, als er aus Gesundheitsgründen ins Mutterhaus nach Bad Abbach übersiedelte, wo er diesen Sommer verstarb. Nun versorgt seit dem Sommer 1974 Frater Michael Wittmann die Wallfahrtskirche.
Nach umfangreichen Planungsarbeiten konnte im Sommer 1974 die Außenrenovierung der Kapelle und die Renovierung der Einsiedlerklause beginnen. Jedoch überstiegen die Kosten – und dies war bereits bei der Planung deutlich geworden — die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Windberg bei weitem. Für eine Gemeinde, die gerade ein umfangreiches Baugebiet fertiggestellt hat und gegenwärtig den Ort kanalisiert, erschien die Renovierung von Hl. Kreuz zu Lasten der Gemeindekasse als undurchführbar.
Nur dank der großzügigen Unterstützung von seiten der Regierung von Niederbayern, der Bischöflichen Finanzkammer Regensburg, des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, des Landkreises Straubing-Bogen und nicht zuletzt auch der Bevölkerung in der Gemeinde Windberg konnte die Außenrenovierung durchgeführt werden. Besonders erwähnt sei auch Bezirksheimatpfleger Dr. Hans Bleibrunner, der während der gesamten Renovierungsarbeiten mit Rat und Tat zur Seite stand und der gemeinsam mit Bürgermeister Kleikamp die Behörden um ihre finanzielle Unterstützung bat.
Jedoch blieb trotz aller Zuschüsse ein Restbetrag von über 11 700 DM, der von der Gemeinde selbst aufgebracht werden mußte. Besonderen Erfolg brachte die Haussammlung, bei der die beiden Gemeinderäte Rupert Feldmeier und Alfons Frankl wochenlang von Haus zu Haus gingen und die stattliche Summe von 5 000 DM einbrachten und dies bei einer Bevölkerung von etwas über 800 Einwohnern. Ferner veranstaltete die Gemeinde Dorfabende, Bürgerbälle und Tanzabende, deren Reinerlös Hl. Kreuz zugute kam. Mit diesem Geld und weiteren Spenden konnte schließlich der Restbetrag aufgebracht werden.
Nachdem die Finanzierung gesichert war, konnte im Sommer 1974 mit der eigentlichen Renovierung begonnen werden: Die Firma Rupert Feldmeier, Meidendorf, übernahm die Maurerarbeiten und gab der Kapelle das neue Aussehen, das sich mit seinen Farben weiß und rot gut in die umgebende Landschaft einfügt und dennoch das Kirchlein deutlich von ihr abhebt. Die Kupferarbeiten — um auffälligsten für den Besucher zeigt sich die neue Dachrinne, übernahm die Firma Anton Fruhstorfer aus Bogen und die Zimmererarbeiten, das Einlatten und Eindecken des Daches führte die Zimmerei Dilger (Gaishausen) aus.
Nach einem Jahr intensiver Arbeiten konnte nun vor wenigen Wochen die Außenrenovierung von Hl. Kreuz abgeschlossen werden. Jedoch wäre noch vieles zu tun: Die Kreuzwegstationen an der Straße von Windberg nach Hl. Kreuz, an denen so mancher Wallfahrer den Kreuzweg betet, befinden sich in desolatem Zustand und bedürfen dringender Restauration, wenn sie nicht in einiger Zeit ganz zerfallen sein sollen. Die gesamte Innenrenovierung der Wallfahrtskirche einschließlich der Marienkapelle steht noch an: Die Gemälde müßten aufgefrischt, eine neue Kanzel angeschafft werden. Der gesamte Innenputz ist in schlechtem Zustand. Auch die Orgel, ist so gut wie gar nicht mehr zu gebrauchen und müßte dringend erneuert werden. Der Bürgermeister von Windberg, Franz Kleikamp, erklärte auf Anfragen, daß die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde nun endgültig erschöpft seien. Es könne die weitere Renovierung von Hl. Kreuz nur vornehmen lassen, wenn hierzu Spenden einkämen. Die Gemeinde-bürger, die sich bisher sehr großzügig gezeigt hätten, wage er aber nicht mehr anzugehen, da sie noch durch andere Projekte der Gemeinde wie durch den Bau der Kanalisation ohnehin finanziell stark belastet seien. Daher sei man nun vorwiegend auf Spenden von auswärts angewiesen.
In nächster Zeit soll daher in Hl Kreuz ein Opferkasten aufgestellt werden. Ferner habe die Gemeinde Windberg schon seit einiger Zeit zwei Spendenkontos für Hl. Kreuz eingerichtet. Bei der Sparkasse Bogen könne unter der Kontonummer 120 022 und bei der Raiffeisenkasse Hunderdorf unter der Kontonummer 0120219 eine Spende zur weiteren Renovierung von Hl. Kreuz eingezahlt werden. Die Gemeinde Windberg sei für jeden Betrag, und sei er auch noch so klein, dankbar.
Seit 1960 wird in HI. Kreuz, das ursprünglich eine der wenigen Kreuzwallfahrten in Bayern war, an jedem 13. eines Monats der Fatimatag begangen. Zahlreichen Wallfahrern aus Straubing und Umgebung ist dieses Datum wohl bekannt, die monatliche Wallfahrt nach HI. Kreuz hat bei vielen Straubingern die gleiche Bedeutung, wie die Wallfahrt nach Sossau, die ebenfalls an jedem 13. eines Monats abgehalten wird.
Windberg/Hl. Kreuz ist jedoch nicht nur für Wallfahrer ein beliebtes Ausflugsziel. Auch als Ziel für die Sonntagsnachmittagsfahrt bietet sich Windberg/Hl. Kreuz an. 20 Kilometer von Straubing entfernt liegt es noch im Nahbereich. Auf den ersten Bergen des Bayerischen Waldes gelegen, bietet das Gebiet um Windberg eine herrliche Sicht zum Bogenberg, auf Straubing und weit hinein ins Donautal. Bei klarem Wetter lassen sich von hier aus sogar die Berge der Salzburger Alpen deutlich erkennen. Jedoch soll der Abschluß der Außenrenovierung nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Wallfahrtskirche noch einer umfangreichen Innenrenovierung bedarf, bevor sie wieder in vollem Glanz er-strahlt.
Bernhard Griesbeck
Quelle: Bogner Zeitung, 27.10.1975


Elternversammlung am Donnerstag
Hunderdorf.
Am Donnerstag, 30. 10., findet im Hauptschulgebäude der Verbandsschule Hunderdorf für alle Erziehungsberechtigten eine Elternversammlung mit Wahl des neuen Elternbeirates statt. Es besteht die Absicht der Staatsregierung, die Amtszeit der Elternbeiräte an Volksschulen der zweijährigen Amtszeit an weiterführenden Schulen anzupassen. Während der Feststellung des Wahlergebnisses werden schulische Angelegenheiten besprochen. Eine zahlreiche Beteiligung wäre wünschenswert.
Quelle: Bogner Zeitung, 29.10.1975


Landwirtschaftliche Zugmaschinen werden überprüft
Steinburg.
Am Montag, 3. November, werden in der Zeit von 8 bis 12 Uhr in Steinburg die landw. Zugmaschinen überprüft.
Quelle: Bogner Zeitung, 29.10.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Skigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogner Zeitung, 29.10.1975


Xaver Wagner ein rüstiger Jubilar
Steinburg.
Bürgermeister Alfons Berger, Kommandant Anton Häusler, Feuerwehrkamera-den und Gemeindebürger gratulierten am Wochenende Xaver Wagner, bekannt als „Danzer Veri“, zum Siebzigsten (unser Bild). Der arbeitsame und rüstige Landwirt von altem Schlag war ganz überrascht, als man ihm zum Wiegenfest gratulierte, das er am Sonntag feierte. „Veri“ war viele Jahre als Forstarbeiter tätig, gilt als der letzte der „Bockerlfahrer“, die den Lehm der Steinburger Tongrube mit einem „Bockerl“ zum Steinburger Bahnhof brachten. So schaut der Jubilar auf ein arbeitsreiches Leben zurück und steht auch heute noch als Landwirt seinen Mann.
Quelle: Bogner Zeitung, 29.10.1975


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Donnerstag, 17 bis 18 Uhr Kinder-Skigymnastik in Schulturnhalle.
Quelle: Bogner Zeitung, 30.10.1975


Windberg. Die Müllabfuhr findet in dieser Woche nicht am Freitag, sondern erst am Montag statt.
Quelle: Bogner Zeitung, 30.10.1975


Müllplatz am Freitag geöffnet
Hunderdorf.
Wegen des Festes Allerheiligen ist der Müllplatz in Sollach bereits am Freitag, 31. Oktober, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogner Zeitung, 30.10.1975


Lohnsteuerkarten abholen!
Hunderdorf.
Die Lohnsteuerkarten für das Jahr 1976 liegen in der Gemeindeverwaltung bereit und sollen in der Zeit von 30. Okt. bis 7. Nov. 1975 unbedingt abgeholt werden. Bei der-Abholung sind diesmal Angaben über Beruf, Arbeitgeber und Arbeitsort zu machen, die zur Erarbeitung einer Statistik dienen.
Quelle: Bogner Zeitung, 30.10.1975


Elternbeirat wurde gewählt
Hunderdorf.
Am Dienstag, 28. Oktober, wurde in der gutbesuchten Elternversammlung des Pfarrkindergartens St. Josef der neue Elternbeirat gewählt. Es wurden gewählt: Frau Tanne, Frau Achatz, Frau Simeth, als Elternbeirat und als Stellvertreter Frau Plötz, Frau Höfer, Frau Demut. Vorsitzende Frau Tanne und Stellvertretervorsitzende Frau Achatz.
Quelle: Bogner Zeitung, 30.10.1975


Großlintach. Schützenverein. Heute, Freitag,  um 19 Uhr Eröffnung der Schießsaison 1975/76 mit anschließendem Ausschießen einer Geburtstagsscheibe im Gasthaus Schlecht, Großlintach.
Quelle: Bogner Zeitung, 31.10.1975


Steinburg. Technischer Überwachungsverein (TÜV): Montag von 8 bis 10 Uhr Überprüfung landwirtschaftlicher Zugmaschinen.
Quelle: Bogner Zeitung, 31.10.1975


In Hunderdorf wird zur Zeit viel gebaut
Wieder mehr Gäste bei der Bürgerversammlung – Stellvertretender Landrat Schäffer lobte die Aktivität der Gemeinde
Hunderdorf.
Im Gasthaus Baier-Edbauer wurde die diesjährige Bürgerversammlung abgehalten. Hierzu begrüßte Bürgermeister Härtenberger besonders stellvertretenden Landrat Schäffer, Pfarrer Vilsmeier und die Gemeinderäte. Eingangs informierte Härtenberger die anwesenden Bürger über die größeren Einnahme- und Ausgabeposten im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt des Jahres 1975, erläuterte die gemeindlichen Baumaßnahmen und gab die Entwicklung bezüglich der Gemeindereform und der zentralörtlichen Gliederung zur Kenntnis. Anschließend sprach stellvertretender Landrat Alfons Schäffer aus der Sicht des Landkreises und meinte, daß in Hunderdorf respektable Leistungen unter Ausnützung sämtlicher Förderungsprogramme vollbracht wurden.
Bei der Erörterung des Haushalts 1975 nannte Bürgermeister Härtenberger im Verwaltungs-haushalt Ausgaben für die allgemeine Verwaltung in Höhe von 117 000 DM, für die Schule ist ein Beitrag von 161 000 DM aufzubringen. Hier stünden jedoch Einnahmen von 157 000 DM aus der Schulhausvermietung an den Schulverband gegenüber. Für den Kindergarten sind 13 550 DM an Ausgaben veranschlagt. Für die Straßenunterhaltung, Vermessung und der Erstellung von Bebauungsplänen sind Ausgaben von 60 600 DM eingeplant gegenüber Einnahmen für die Straßenunterhaltung aus FAG-Mitteln in Höhe von 30 300 DM. Als weitere große Ausgabenbeträge stehen im Haushalt die Gewerbesteuerumlage mit 112 000 DM, die Kreisumlage mit 457 000 DM und Schuldzinsen mit 152 900 DM. Die erheblichen Einnahmen sind die Grundsteuern (85 000 DM), die Gewerbesteuer (280 000 DM), die Einkommensteuer (278 000 DM), die Schlüsselzuweisung (35 000 DM) und die Schulddienstbeihilfen des Staates (52 500 DM).
Im Vermögenshaushalt sind für den Schulhausneubau Ausgaben von 200 000 DM veranschlagt. Für die Baumaßnahme Sollacher Straße sind Einnahmen von 350 000 DM zu erwarten, aber Ausgaben in Höhe von 460 000 DM zu leisten. Für die Kanalisation werden Deckungsmittel in Höhe von 560 000 DM erforderlich, wobei Einnahmen aus Anschlußbeiträgen (400 000 DM), Zuschuß (135 000 DM) und Anteilskosten der Gemeinde Windberg (240 000 DM) gegenüberstehen. Für das Freizeit- und Sportzentrum sind 125 000 DM Ausgaben veranschlagt, die Friedhofserweiterung erfordert Ausgaben von rund 50 000 DM.
Anschließend erläuterte Bürgermeister Härtenberger die Baumaßnahmen der Gemeinde. Zum Projekt Schulhaus-Erweiterung führte er an, daß voraussichtliche Gesamtkosten in Höhe von 4 500 000 DM anfallen werden. Für diese Erweiterungsmaßnahme seien bisher 4 270 000 DM ausgegeben worden, die gedeckt wurden durch Zuschüsse von 2 435 006 DM, Eigenmittel von 931 000 DM und Darlehensaufnahmen von 904 000 DM.
Die Baukosten der Sollacher Straße werden den Kostenvoranschlag erheblich überschreiten und nunmehr rund 1,2 Millionen DM betragen. Die Kostenerhöhung von nahe40 Prozent begründete Härtenberger mit einer ungenauen Ausschreibung, der Auflage zur Auftragung einer stärkeren Teerschicht und den schlechten Wetter- und Bodenverhältnissen.
Für den Bauabschnitt I der Friedhofserweiterung sieht die Kostenschätzung Ausgaben für Material von 75 000 DM vor, die Gemeinden Steinburg und Gaishausen anteilsmäßig inssamt rund 25 000 DM aufzuwenden hätten.
Der Kostenvoranschlag für den Kanalbau sieht Ausgaben im Bauabschnitt I in Höhe von 1 564 000 DM vor. Die Deckung soll erfolgen durch Zuschüsse (800 000 DM), Anschlußbeiträge (65000 DM), Eigenmittel der Gemeinde (264 000 DM).
Zum Thema ,,Kleinzentrum“ sagte Härtenberger, gebe es verschiedene Meinungen. Hunderdorf erfülle, wie in der Nahbereichsplanung auch festgestellt wurde, neben der Stadt Geiselhöring als einzige Gemeinde im Landkreis die Voraussetzungen für die Einstufung zum Kleinzentrum. Das Ministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen hält ein Kleinzentrum für möglich. Die Bezirksplanungsstelle und das Landratsamt seien jedoch der Meinung, daß Bogen eventuell zusammen mit Hunderdorf zum Mittelzentrum eingestuft werden könnte.
Stellvertretender Landrat Schäffer übermittelte anschließend die Grüße von Landrat Hafner. Schäffer zeigte sich erfreut, daß in Hunderdorf zahlreiche Baumaßnahmen durchgeführt und viele Leistungen erbracht werden. Die staatlichen Förderungsprogramme seien ausgenützt worden und die finanzielle Lage der Gemeinde noch unbedenklich. Die Gemeinde Hunderdorf habe recht getan, die Einrichtungen zu schaffen, die für die weitere Entwicklung notwendig sind. Zum Schluß seiner Ausführungen sicherte Schäffer seine Unterstützung für die Gemeinde Hunderdorf zu, insbesondere im Hinblick auf die Ausweisung zum Kleinzentrum und einer günstigen Kfz.-Mittelbezuschussung durch den Landkreis bezüglich des Ausbaues der Sollacher Straße.
Dann hatten die Anwesenden Gelegenheit Fragen und Anregungen an die Gemeinde zu richten. In der sehr sachlichen Diskussion, der Bürgermeister Härtenberger und stellvertretender Landrat Schäffer bereitwillig Auskunft gaben, wurden besonders Fragen der Kanalisation, der Ausweisung Hunderdorfs zum Kleinzentrum behandelt. Angeregt wurde auch, die Gemeinde möge die Bundesbahn auffordern, den Bahnhofsplatz zu ordnen da er im jetzigen Zustand das Ortsbild wesentlich beeinträchtigt. Abschließend dankte Bürgermeister Härtenberger den Gemeindebürgern für ihre Aufgeschlossenheit gegenüber der Durchführung der öffentlichen Belange. An den Landrat und an die Kreisverwaltung richtete Härtenberger ebenfalls Dankesworte für die geleistete Unterstützung.
Quelle: Bogner Zeitung, 31.10.1975


Plötzlich und unerwartet verschied gestern unser lieber Vater, Großvater, Urgroßvater, Schwiegervater
HERR LEO GASCHLER
Beamter a. D.
Ehrenvorstand und Gründer der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 73 ½ Jahren versehen mit den hl. Sterbesakramenten selig im Herrn.
Hunderdorf, Straubing, Augsburg, Oberwinkling, den 31. 10. 75
In tiefer Trauer:
Leo Gaschler, Sohn mit Familie
Ella Demeter, Tochter mit Familie
Traudi Baumgartner, Tochter mit Familie
Trauergottesdienst am Montag, den 3. November 1975, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Überführung heute Freitag um 15 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogner Zeitung, 31.10.1975

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