1996-11

Neu: Jugendblaskapelle
Hunderdorf.
(xk) Die Gemeinde und der Musikverein Hunderdorf beabsichtigen die Neugründung einer Jugendblaskapelle. Unter der sachkundigen Leitung des Musiklehrers Hans Faltermeier aus Bogen ist an eine Erstausbildung für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren an allen Blechblasinstrumenten, wie Trompete, Posaune, Tenorhorn, Saxophon, Tuba u. a. gedacht. Hierzu wird bei einem Informationsabend am Freitag, 22. November, um 20 Uhr im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf Näheres erläutert. An diesem Abend wird die Möglichkeit geboten, mit dem Musiklehrer zu sprechen, verschiedene Musikinstrumente kennenzulernen und auszuprobieren.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.1996


Gastkonzert fand großen Anklang
Musikkapelle Sankt Johann begeisterte mit niveauvoller Konzertmusik
Hunderdorf. (xk) Viel Beifall und Anerkennung erntete die Musikkapelle Sankt Johann (Oberösterreich) aus der Partnergemeinde der Gemeinde Hunderdorf für ihr erstes Gastkonzert am Samstagabend im vollbesetzten Festsaal des Landgasthofes „Bergerbräu“ in Steinburg. Die aufeinander gut abgestimmten 27 Musikerinnen und Musiker boten mit klassischer Marschmusik, Klassik und modernen Arrangements niveauvolle Konzertmusik und begeisterten damit die über 200 Zuhörer, die von dem populären Conférencier Dr. Franz Gumpenberger

Conferencier Dr. Franz Gumpenberger führte gekonnt durch das Programm. (Fotos: xk)

ausgezeichnet durch das Programm geführt wurden.
Zum Konzertbeginn marschierten die 27 Musikerinnen und Musiker mit Dirigent Reinhold Westfahl in den Festsaal des Landhotels/Restaurant „Zum Bergerbräu“ ein und eröffneten den Konzertreigen mit dem Marsch „Lahousen“ von Franz Rezek. Bürgermeister Gerhard Peschke hieß sodann die Musikkapelle und Obmann Rudi Dorner willkommen, ebenso Bürgermeister Josef Radler aus der Partnergemeinde und den beliebten Conferencier Dr. Franz Gumpenberger. Man sei beeindruckt gewesen von den Jahreskonzerten in Sankt Johann und man freue sich, daß von den österreichischen Freunden dieses niveauvolle Gastkonzert gegeben werde, so Peschke weiter. Der Wunsch, die seit zehn Jahren bestehende Gemeindepartnerschaft zu beleben, sei auch in diesem Jahr gut verwirklicht worden und finde mit dem gutbesuchten Konzert einen Höhepunkt. Peschke dankte der Musikkapelle sowie Dr. Gumpenberger und allen, die zur Konzertorganisation beigetragen haben sowie den Gastfamilien für die Unterbringung.
Im folgenden führte Dr. Franz Gumpenberger, (in Österreich bekannt durch Rundfunk und Fernsehen) in seiner unnachahmlichen Art, charmant und pointenreich, sowie mit treffenden Bonmonts durch das zweieinhalbstündige Programm. Damit zog er die Zuhörer in seinen Bann und sie zollten ihm für seine kurzweilige Moderation viel Applaus. Musikalisch ging’s dann weiter mit „Adagio romantico“ von Bruno Sulzbacher . Die Melodienfolge von Giuseppe Verdi zeigte ebenso eindrucksvoll, wie ansprechend Blasmusik auch in der Klassik sein kann. Dies unterstrichen auch „Die beiden Savojarden“ , Ouvertüre von Jacques Offenbach. Mit „City 2000″ gab’s dann eine moderne Selection von Alfred Ernst Ahne und mit dem Solowalzer für Tenorhörner „Einsame Herzen“ wurde der erste Programmteil eindrucksvoll abgerundet.
Nach der Pause folgte ein klassisches Potpourri mit „Erinnerungen an Julius Fucik.“ Anders als gewohnt, aber beeindruckend klangvoll zeigte sich dann das Medley „Songs of Elvis“, dem dann „ I do it for

Mit ihrem Können begeisterte die Musikkapelle Sankt Johann.

you“ von Bryan Adams folgte. Ein Arrangement aus „Abba Gold“ und „Contabile for winds“ von Rob Ares bildeten den Abschluß des ebenso gelungenen zweiten Programmteils. Viel Beifall bei den einzelnen Darbietungen und eine abschließende stehende Ovation führten mit „0 du mein Österreich und dem „47er Regimentsmarsch“ zu zwei Zugaben.
Mit den niveauvollen Konzertstücken zeigten die vorwiegend jungen Musikerinnen und Musiker aus der Partnergemeinde, daß sie ihre Instrumente gut beherrschen und wie hier klassische Marschmusik, Klassik und die moderne Musik in Einklang zu bringen sind.
Musikobmann Rudi Dorner zeigte sich abschließend stolz auf die Freundschaft zwischen Hunderdorf und Sankt Johann . Es freue ihn, daß das Gastkonzert mit Dr. Gumpenberger Anklang gefunden habe, sagte er und überreichte Bürgermeister Peschke abschließend ein Erinnerungsfoto der Musikkapelle. Bürgermeister Josef Radler aus der Partnergemeinde hatte in seinem Grußwort das ehrenamtliche Engagement der Musiker betont, die in Oberösterreich auch einen ersten Preis im Vorspielwettbewerb erzielen konnten. Radler würde sich freuen, wenn das heutige Gastspiel auch Anregung sein würde, für eine Neu- bzw Wiedergründung einer Musikkapelle in Hunderdorf.
Am Sonntag erfreuten die österreichischen Musiker noch mit einem kurzen Standkonzert am Kirchplatz. Bürgermeister Gerhard Peschke zollte den Musikern und dem Conferencier abschließend Dank und Anerkennung und übergab noch Erinnerungspräsente an Dr. Gumpenberger, Dirigent Reinhold Westfahl und Musikobmann Rudi Dorner.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.1996


Gartenbauverein geplant
Hunderdorf.
(ta) Aus Aufzeichnungen aus dem Jahre 1912 geht hervor, daß es bereits zu dieser Zeit einen Obst- und Gartenbauverein in Hunderdorf unter der Leitung von Dekan Wolfgang Gruber gegeben hat. Vermutlich hat sich der Verein vor einigen Jahrzehnten aufgelöst. Nun erweckten engagierte Bürger diesen Traditionsverein wieder zum Leben.
Das Aufgabengebiet heutiger Obst- und Gartenbauvereine ist wesentlich umfangreicher als früher. Neben naturnaher Gartengestaltung sowie Obst- und Gemüseproduktion blickt man auch „über den Zaun“: Anlage und Pflege von Biotopen, Pflanzaktionen in und außerhalb der Ortschaft, Mitgestaltung des Dorfbildes usw. sind nur einige Aufgabengebiete neben dem mehr geselligen Bereich wie Ausflüge, Umzüge, Gartlerstammtisch usw. Gerade im Zusammenführen von Alt- und Neubürgern hat ein Obst- und Gartenbauverein eine wichtige soziale Rolle. Verschiedene Beratungsmöglichkeiten in allen Gartenfragen, Lehrfahrten zu fachlichen Objekten, Ausleihmöglichkeiten von Gartenpflegegeräten oder ein Gemeinschaftsbezug von hochwertigen Gartenbedarfsprodukten machen einen OGV zusätzlich attraktiv.
Am Mittwoch, 6. November, 19.30 Uhr, wird nach der Begrüßung durch Bürgermeister Peschke Kreisfachberater Hans Niedernhuber einen Diavortrag zu dem Thema „Aufgaben der Obst- und Gartenbauvereine in der heutigen Zeit“ im Gasthaus Edbauer halten. Anschließend findet die Wahl eines Vorstandes statt. Alle Bürger, die diese Ziele unterstützen und zudem Mitglied werden wollen, sind willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.1996


Ein Herz steht still, wenn Gott es will.

Nach Gottes heiligem Willen verschied mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Onkel und Pate
Herr Xaver Steineck
von Hoch — Mitglied der KuSK Hunderdorf

* 24. 6. 1915    + 3. 11. 1996
Hoch, Bogen, den 5. November 1996
In stiller Trauer:
Therese Steineck, Gattin
Friedrich Steineck, Sohn mit Familie
Franz Steineck, Sohn mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung heute, Dienstag, 5. November 1996, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Mittwoch, 6. November 1996, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.1996


In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Opa und Uropa
Herrn Michael Feldmer
geb. 10. 12. 1907    gest. 2. 11. 1996
Mitglied beim KuSK Hunderdorf
Jubelsodale der Marianischen Männerkongregation

Rankam, Bärndorf, Töging/Inn, den 5. November 1996
In stiller Trauer:
Rita Zitzelsberger, Tochter mit Familie
Michael Feldmer, Sohn mit Familie
Albert Feldmer, Sohn mit Familie
Aussegnung und Sterberosenkranz heute, den 5. November 1996, um 18.30 Uhr in Degernbach. Rosenkranz am 6. November 1996 um 18.30 Uhr. Trauergottesdienst am Donnerstag, 7. November 1996, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Degernbach mit anschließender Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.1996


Der richtige Partner für naturnahe Gärten
Neugründung des Gartenbauvereins Hunderdorf – Bernadette Fries ist erste Vorsitzende
Hunderdorf. (hk) Große Resonanz fand die Gründung eines Gartenbauvereins in Hunderdorf. Dies bewiesen die vielen Interessenten, die sich zur Gründungsversammlung am Mittwochabend im Gasthaus Baier-Edbauer einfanden. Vor gut hundert Jahren wurden erste Obstbauvereine in Bayern gegründet. In Hunderdorf fand man Aufzeichnungen, aus denen hervorgeht, daß es bereits 1912 in Hunderdorf einen solchen Verein gegeben hat. Bürgermeister Peschke freute sich über das große Interesse.

Der Vorstand des neugegründeten OGV: Bürgermeister Peschke, Franz Wirth, Bernadette Fries, Dr. Eva Hager, Marianne Klar und Fachberater Hans Niedernhuber (vorne von links), dahinter die übrigen Vorstandsmitglieder.

Der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, Hans Niedernhuber vom Landratsamt Straubing-Bogen, zeigte einen Diavortrag und sprach über die Aufgaben der Obst- und Gartenbauvereine in der heutigen Zeit. Bernadette Fries wurde von der Versammlung einstimmig zur ersten Vorsitzenden ernannt. Der Stellvertreter ist Franz Wirth.
„Wer sich mit dem Garten als bewußt gestaltete Lebensgemeinschaft von Boden, Pflanze, Tier und Mensch beschäftigt, der möchte aktuell informiert sein, aber auch gärtnerische Probleme mit Gleichgesinnten angehen“, meinte Niedernhuber zu Beginn seines Diavortrages. Hier setze die Bedeutung der Gartenbauvereine an, die mit Fachvorträgen, persönlicher Beratung, mit praktischen Kursen, mit Lehrfahrten und Ausstellungen dafür sorgen. Naturnahe Gärten seien ein Teil der Ökologie, meinte der Redner, denn in ihrer Gesamtheit bildeten sie eine Vernetzung von Lebensräumen, die zur Erhaltung der Pflanzen und Tiere beitrügen. Sie prägten das Ortsbild und seien wichtige Elemente der Ortsverschönerung. Um dies aufzuwerten, sei es notwendig, so der Kreisfachberater, daß Menschen Sinn für gemeinschaftliche Aufgaben hätten, um auch außerhalb der Gartengrenzen Verantwortung für Natur und Landschaft zu übernehmen. Der ländliche Garten müsse etwas hergeben, so der Referent weiter: Obst und Gemüse für den täglichen Verzehr, ein paar Blumen für die Vase und ein paar Kräuter für die Küche. Gegenwärtig vermischten sich zunehmend die Bau- und Gartenformen von Stadt und Land, erklärte der Redner. Zeitgemäße Neugestaltungen sollten einfühlsam mit bewährtem „Alten“ verbunden werden.
Anregungen und Erfahrungsaustausch
Jeder Gartenneuling stehe irgendwann einmal vor der Frage, so der Fachberater, wie und wann er seine Obstbäume und Beerensträucher schneiden solle. Schnittkurse böten hier praxisnahe Anregungen und Erfahrungsaustausch. Bauland ist knapp und teuer. Viele Grundstücke sind daher schmal. Gartenbauvereine seien hier gefordert, diese Tendenz in die Beratung aufzunehmen, denn je kleiner der Garten, desto sorgfältiger müsse geplant und gepflanzt werden, empfahl Niedernhuber. Beim Besuch von Mustergärten, staatlichen Versuchsgärten, Kreislehrgärten und an Pflanzentauschtagen könne man viel Neuer kennen lernen.
Bäume und Sträucher bilden das Gerüst eines Gartens. Sie müssen sorgfältig ausgewählt und passend plaziert werden. Für Anfänger ist dies schwierig. Der Gartenbauverein, so Niedernhuber, sei der richtige Partner. Er hilft bei der Pflanzenauswahl und trägt dazu bei, daß naturnahe Gärten entstehen.
Vorstand gewählt
Im Anschluß fand dann die Wahl des neuen Vorstandes statt. Einstimmg wurde zur ersten Vorsitzenden Bernadette Fries ernannt. Ihr Stellvertreter ist Franz Wirth. Schriftführerin ist Dr. Eva Hager und Kassiererin Marianne Klar. Als Beisitzer fungieren: Max Holzapfel, Josef Helmbrecht und Toni Holzer. Kassenprüfer sind: Hildegard Kricke und Marianne Klar. Bürgermeister Peschke freute sich über die Gründung des Vereins und sagte seitens der Gemeinde jegliche Hilfe zu. Fries freute sich über das große Interesse an dem Verein und hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit der dynamischen und jungen Vorstandschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1996


Begegnung als Highligt für junge Menschen
Arbeitskreis „Schule – Wirtschaft“ beeindruckt von Jugendbildungsstätte – Immer ausgebucht
Windberg. (dw) Die Jugendbildungsstätte Windberg, in ihrem jugendlichen Elan, in Weltoffenheit und kritischen Auseinandersetzungen auch nicht zu trennen von der klösterlichen Ordensgemeinschaft der Prämonstratenser, war Ziel eines Informationsbesuches des Bogener Arbeitskreises „Schule -Wirtschaft“. Ein Gremium, bestehend aus Lehrern aller Schulgattungen, Firmenleitern und Mitarbeitern aus Industrie, Handel, Handwerk und aus Vertretern der Behörden, das sich zur Aufgabe gemacht hat, in Verantwortung für Jugendliche in Schule und betrieblicher Ausbildung miteinander ins Gespräch zu kommen und Beziehungen auszubauen. Schulrat Wilhelm Goetz vom Staatlichen Schulamt und Hans Huber, Ministerialbeauftragter für Berufs- und Fachoberschulen in Ostbayern waren neben Karl Bauer,

Vorsitzender Karl Bauer (r.) informierte zusammen `mit Bildungsreferentin Ankerl-Seethaler, Pater Andreas und Bildungsreferent Geiger über das Konzept der Jugendbildungsstätte Windberg.

Vorstandsmitglied der Sparkasse Straubing-Bogen und als solcher Gastgeber und Vorsitzender der Runde, anwesend. Die große Zahl der Teilnehmer zeige das Interesse an dieser Einrichtung, deren Angebote ein „Highlight“ ,gerade für junge Leute vorstelle.
Pater Andreas, als Verwalter zuständig für alle Bereiche der Anlage, stellte in einem Rundgang das neue Bettenhaus vor. Um den jugendlichen Gästen den Aufenthalt in Windberg zu ermöglichen und die längst zu gering ausgelegte Kapazität der Schlafräume den neuen Anforderungen anzupassen, führte er aus, sei der Neubau des Gasttraktes notwendig geworden. 1991 wurde er vollendet. Eingehend auf die Vorgeschichte, so der Pater, müsse er auf das Jahr 1971 verweisen.
Jugendarbeit habe immer im pastoralen Wunschkalender des Klosters gestanden, also habe man bereits damals ein Jugendzentrum gegründet. Ebenfalls 1971 wurde, nachdem der Brand des klostereigenen Landwirtschaftsgebäudes zu anderen Prioritäten führte, das erste Übernachtungshaus für Gäste gebaut, das bald zu klein wurde. Das jetzige Bettenhaus umfasse 100 Schlafplätze und sei als Pilotprojekt mit einer Solaranlage im Niedrigenergiestandard konzipiert. Seit 1975 sei der Begriff „Jugendbildungsstätte“ eine feste Größe in der kirchlichen Bildungsarbeit mit einer Fülle von Veranstaltungen immer ausgebucht. Der jetzige Abt, Thomas Handgrätinger, von 1975 bis 1993 Jugendbildungsreferent, habe einmal gesagt: „Es ist wichtig, daß die Jugendlichen sich mit dem Herrn verbunden fühlen und Kirche erlebt haben als geschwisterlich und problembewußt, als menschlich und unkompliziert.“ Dann ging es in einer großen Gesprächsrunde um die eigentliche Bildungsarbeit: um das Profil des Windberger Verständnisses vom Umgehen mit jungen Menschen. Franz-Xaver Geiger, als Sozialpädagoge Bildungsreferent in einem Viererteam, stellte das Tätigkeitsfeld des Hauses vor. „Immer wieder“, sagte er, „verändert sich etwas in der Jugendszenerie und damit in der Arbeit“. Zukunftsängste, aber auch das bewußte Wollen, mit der Erwachsenenwelt zurechtzukommen, bestimmten in wechselndem Auf und Ab die Zusammenkünfte der Gruppen. Die kämen aus ganz Niederbayern und der Oberpfalz, stark anteilsmäßig aus dem Landkreis Straubing-Bogen und der Stadt Straubing.
Windberg sähe als Zielgruppen in erster Linie Jugendliche zwischen 15 und 26 Jahren. Bei ihnen wolle man einen Beitrag leisten, sie zur Selbstbestimmung zu befähigen. Doch auch zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement sollen sie ermuntert werden. Der Übergang vom Kind-Jugendlichen-Sein zum Erwachsenen-Sein sei für die jungen Leute mit vielen Unsicherheiten verbunden. Windberg biete Raum, das eigene Leben am Glauben festzumachen und positive Erfahrungen mit der Kirche einzubringen. Bewußte Auseinandersetzungen mit politischen, sozialen und ökologischen Zusammenhängen sollten zum „Einmischen“ befähigen, aber ebenso den toleranten und sensiblen Umgang mit anderen Menschen fördern. In Orientierungstagen, Seminaren mit aktuellen Themenstellungen und Bildungsfreizeiten suchten die Teilnehmer nach Ansätzen für ein sinnvolles Leben, schloß sich die Pädagogin Waltraud Ankerl-Seethaler, ebenfalls Bildungsreferentin unter den vier Hauptamtlichen, den Ausführungen Geigers an. Sie wolle insbesondere auf die Orientierungstage mit Schulklassen eingehen, die den Schwerpunkt der Jugendbildungsarbeit bildeten. Die auf drei Tage mit zwei Übernachtungen begrenzten Auf enthalte in Windberg würden, fern von Schule und örtlicher Pfarrgemeinde, ein offenes und intensives Begegnungsfeld im mitmenschlichen Bereich und zur Kirche bieten.
Den Jugendlichen sollte ermöglicht werden, sich in der Klassengemeinschaft mit der eigenen aktuellen und künftigen Lebenssituation auseinanderzusetzen. Schwerpunktthemen sind dabei: religiöse Vorstellungen, Ablösungsprozesse von der Familie, Liebe, Freundschaft, Sexualität, Rollenerwartungen. Das Programm der Tage erarbeiteten die 1VIhdchen und Jungen selbst aus eigenen Problemsituationen heraus, wobei das Referententeam Hilfen und Anstöße gäbe. Auch, daß Zusammenleben feste Regeln brauche, werde einbezogen, ebenso wie die Reflexion und eine Meditation über den Verlauf der Tage.
Effektive Wirtschaftlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit der Bildungsstätte wurde in der sich anschließenden lebhaften Diskussion von Pater Andreas aufgeschlüsselt. Man versuche, daß man plus minus Null auskomme. Die Kostenverteilung übernähmen die Abtei, der BDKJ und die Diözese mit dem Bayerischen Jugendring. Das Resümee Bauers: „Windberger Ideen können Anstöße geben für den Umgang mit den Jugendlichen in den Betrieben, die uns auch pädagogisch anvertraut sind“.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.1996


Denkmal Mahnung zum Frieden
An Opfer von Krieg und Gewalt erinnert – Lehren aus Kriegen ziehen
Hunderdorf. (xk) Pfarrei und politische Gemeinde Hunderdorf gedachten bereits am Sonntag, vorgezogen zum Volkstrauertag, der Opfer von Krieg und Gewalt, insbesondere der Gefallenen und Vermißten beider Weltkriege. So erfolgten Ansprachen und Kranzniederlegungen bei den Kriegerdenkmälern in Steinburg und Hunderdorf. Dabei wurde in Erinnerung an die 60 Millionen Toten allein der beiden Weltkriege und auch an die derzeit schwelenden Konflikte auf der Welt verdeutlicht, daß es für jeden gelte, insbesondere die Jugend, das Gedenken als Mahnung zum Frieden zu sehen und am Werk der Versöhnung mitzuarbeiten.
Pfarrer Pater Wolfgang Vos, Bürgermeister und Gemeinderäte, die KuSK und die vier Feuerwehren waren zu Beginn der Gedenkfeier

In Steinburg hielt FFW-Vorsitzender Adolf Ecker die Ansprache.

zunächst in Steinburg zusammengekommen. Dort hielt FFW-Vorsitzender Adolf Ecker eine ehrende Ansprache. Dabei fand es der Redner als bedauerlich, daß die Soldaten der Wehrmacht allgemein der Vorwurf als Kriegsverbrecher treffe. Dazu forderte er von den verantwortlichen Politikern Rehabilitation. Als äußeres Zeichen legte Ecker einen Kranz nieder.
Anschließend folgte der Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche zu Hunderdorf. Pfarrer Wolfgang Vos erinnerte daran, daß nach dem Zweiten Weltkrieg ,50 Jahre Friede“ sei und dies als Selbstverständlichkeit angesehen werde. Denken wir noch daran, was Frieden ist, fragte der Seelsorger. Der Volkstrauertag solle der Tag sein, an dem das Volk trauert und bedauert, daß es Krieg gab. Zugleich solle man sich bewußt freuen über den Frieden und es gelte für jeden, diesen Frieden zu sichern.
Nach der Messe nahmen die Vereinsangehörigen, die Kommunalpolitiker und einige Pfarrangehörige am Ehrenmal Aufstellung. Bedauerlich war die geringe Teilnahme der Bevölkerung. Bürgermeister Gerhard Peschke sagte in seiner Ansprache: ,Die Toten schweigen für immer. Leider auch die Toten der unmenschlichen Kriege.“ Für die Lebenden gelte es, ihre

Gedenkfeier in Hunderdorf zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt. (Fotos: xk)

Botschaft und Mahnung weiterzugeben, daß Krieg das Schlimmste sei, was Menschen sich antun können. Krieg erzeuge immer neue Unmenschlichkeit und Gewalt und verbreite unendliches Leid. Peschke weiterhin: „Im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt können wir mi mehr Menschlichkeit und somit zum Frieden in Europa in vielleicht auch in der ganzen Welt finden.“
„Der Gedenktag verpflichtet uns, die Vergangenheit anzunehmen und die Erinnerung wachzuhalten, denn ohne Erinnerung gibt es keine versöhnende Zukunft“, sagte VdK-Ortsvorsitzender Rudolf Karl. Es gelte, Haß und Feindschaft in Vertrauen und Freundschaft umzuwandeln. Nur wenn es der Menschheit gelinge, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, könne ohne Gewalt und Krieg gelebt werden. Karl rief insbesondere die „Älteren“ auf, die folgenden Generationen zu mahnen. KusK-Vorsitzender Ludwig Fellinger erinnerte daran, daß die Sprichwort „die Zeit heilt Wunden“ sicherlich so manchen Schmerz, so manche Wunde vernarben lasse und so manchen bitteren Verlust ausgleiche. Nach 50 Jahren Totengedenken habe dies aber auch zur Folge, daß immer weniger aus der Bevölkerung, vor allem junge Leute, bei dieser Gedenkstunde anwesend seien.
Als äußeres Zeichen des Gedenkens legten Bürgermeister Gerhard Peschke für die Gemeinde Hunderdorf, VdK-Ortsvorsitzender Rudolf Karl für den VdK-Ortsverband sowie Vorsitzender Ludwig Fellinger für die KuSK Hunderdorf jeweils einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle „Bogenbachtaler“ umrahmte die Gedenkfeier in Steinburg und Hunderdorf mit Chorälen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.1996


„Schluß mit dem Griff in die Rentenkassen“
VdK gegen Einführung einer Grundrente – Überblick über Einschnitte – Mitglieder geehrt
Hunderdorf. (xk) Zur Aufklärungsversammlung des Sozialverbandes der Kriegsopfer, Behinderten und Rentner (VdK) hatten sich am Wochenende über 50 Personen im Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf eingefunden. Kreisgeschäftsführer Oswald Maier befaßte sich mit aktueller Sozialpolitik. Dabei unterstrich Maier deutlich die Forderungen des VdK: die Sozialversicherung müsse unbedingt von den Fremdleistungen entlastet werden und am System in der Altersversicherung und bei den Berufs- und Erwerbsunfähigkeits- sowie Hinterbliebenenrenten dürfe nicht gerüttelt werden. Informationen zum VdK-Gruppenversicherungsvertrag gab Helmut Piper. Anschließend wurden langjährige Mitglieder geehrt.
Ortsvorsitzender Rudolf Karl legte den Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Verbandsjahr vor. Er sagte, daß in der Verbandsarbeit neben der Mitgliederberatung und -aufklärung die Teilnahme an verschiedenen Verbandsarbeitstagungen auf dem

VdK-Ortsvorsitzender Rudolf Karl, Stellvertreter Xaver Hagn, Kreisgeschäftsführer Oswald Maier, Seniorenbetreuerin Resi Grimm, Bürgermeister Xaver Diewald und Beisitzer Franz Gruber (v. r.) mit den geehrten VdK-Mitgliedern. (Foto: xk)

Programm gestanden haben. Im abgelaufenen Jahr sei viel Wert auf die Betreuung der älteren Mitglieder gelegt worden. Beim Ausflug sowie bei Halbtagesfahrten für Senioren habe man die Freundschaft im Ortsverband gepflegt. Karl- erklärte in seinem Tätigkeitsbericht, daß der Ortsverband einen konstanten Mitgliederstand von 133 Personen nachweisen könne, im Kreisverband Straubing-Bogen seien es bei 40 Ortsverbänden 3947 Mitglieder, beim Landesverband über 341 000 Mitglieder.
Für die Spenden aus der vorjährigen Hilfsaktion „Helft Wunden heilen“ lobte der Sprecher Sammler und Spender gleichermaßen. Karl dankte der Hauptkassiererin Anna Heilmann für ihre gewissenhafte, saubere Buch- und Kassenführung. Im Grußwort betonte Bürgermeister Xaver Diewald die Tätigkeiten des Ortsverbandes.
Ehrung langjähriger Mitglieder
Anschließend ehrten Ortsvorsitzender Karl und Kreisgeschäftsführer Maier 13 Mitglieder mit dem Treueabzeichen. Die Ehrennadel in Gold mit Urkunde erhielten für 40 Jahre Mitgliedschaft Anna Obermeier, Brune Reinhold, Ferdinand Schötz und Max Elbinger. Für 30 Jahre Mitgliedschaft erhielten die goldene Treuenadel mit Urkunde Katharina Thoma und Maria Bugl. Die Nadel in Silber für zehn Jahre erhielten: Hermann . Baumgartner, Josef Schmidbauer, Josef Ring, Josef Fuchs, Maria Stadler, Richard Scharrer und Rudolf Jakob. Oswald Maier, Kreisgeschäftsführer des Verbandes, sprach in seinem Hauptreferat besonders die derzeitige sozialpolitische Situation aus der Sicht des VdK an. Eingehend befaßte er sich mit dem Schwerbehindertengesetz. Er erläuterte den Grad der Behinderung (GdB) sowie die Ermittlung der Gesamt-GdB und ging auf die Ausweisverordnung ein.
Schwerbehinderte in Deutschland
Zum Jahresende 1995 waren bei den Versorgungsämtern 6,5 Millionen Personen als schwerbehindert (Grad der Behinderung von 50 und mehr) registriert. Behinderungen kamen bei Personen im fortgeschrittenen Alter häufiger vor als bei jüngeren Menschen. So waren 50,6 Prozent der Schwerbehinderten älter als 65 Jahre. Da ein Renten- oder Pensionsbezug vor dem 65. Lebensjahr ohne Abzüge in einigen Jahren in der Regel nur aufgrund einer anerkannten Schwerbehinderung möglich sein wird, vermutete Maier, daß mehr als bisher einen Antrag auf Anerkennung als Schwerbehinderte stellen werden. Verstärkt könne eine solche Entwicklung noch dadurch werden, wenn die Maßstäbe für die Erlangung der Erwerbsunfähigkeit oder Berufsunfähigkeit noch weiter verschärft würden. Schwierigkeiten würden auch immer wieder beim Zusatzurlaub des Schwerbehindertengesetzes auftreten. Es sei daher angebracht, bei der Kreisgeschäftsstelle wegen der Rechtslage anzufragen.
Viele offene Fragen
Das nächste Thema war das Pflegeversicherungsgesetz. Als Errungenschaft pries Maier besonders die Rente für pflegende Angehörige. Karl ergänzte hierzu und bemängelte, daß die Pflegeversicherung nicht rückwirkend greife und dieser Personenkreis, der schon lange vorher pflegte, für diese Zeit keine Rentenanspruch hätte. Der Referent hob auch die Bedeutung des medizinischen Dienstes der Krankenversicherung heraus.
Die geplante Krankenkassenreform ist nach Ansicht des VdK „ein Hammer“. Der Referent hält es für die Bevölkerung als unerträglich, wenn jede Woche „neue Horrorvorschläge in die gesundheitspolitische Debatte“ geworfen würden. Es genüge, so Maier, was derzeit wirklich ernsthaft in die Wirklichkeit umgesetzt wird. Bis zum Jahr 2005 soll das Rentenalter für Frauen von jetzt 60 auf 65 Jahre angehoben werden. Betroffen von dieser Neuregelung, so Maier, sind genau die Jahrgänge, die noch viele Benachteiligungen in ihrem Erwerbsleben erlitten haben. Diese Frauen haben Lücken in der Rentenversicherung, weil sie Kinder großgezogen oder alte Menschen gepflegt haben. Die Heraufsetzung des Rentenalters beginnt schrittweise im Jahr 2000 mit den Frauen des Jahrgangs 1940. Im Jahr 2005 wird der Jahrgang 1945 der erste sein der erst mit 65 Jahren in Rente gehen kann.
„Unsere Sozialversicherung hat sich bewährt, sie muß aber jetzt endlich von den Fremdlasten befreit werden“, wetterte Maier. Dann ist sie auch wieder finanzierbar und die Lohnnebenkosten sinken. Eine Besteuerung der Renten lehnt der VdK strikt ab. Das soziale Klima in Deutschland war bisher, so Maier, eines der wenigen noch verbliebenen Standortvorteile des Wirtschaftsstandortes Deutschland. „Der Sozialstaat beginnt jetzt zu bröckeln und gehe in der Geschichte rückwärts“, erklärte Maier. Im zweiten Teil der Versammlung gab Helmut Piper Informationen zum VdK-Gruppenversicherungsvertrag. Der Gesamtkostenaufwand für eine Bestattung würde sehr schnell ungeahnte Formen annehmen. Die Hinterbliebenen könnten nach Meinung Pipers froh sein, wenn der Verstorbene entsprechend vorgesorgt hat.
Abschließend wurden die sieben freiwilligen Sammlerinnen und Sammler für die Aktion „Helft Wunden heilen“, die bis 17. November stattfindet, auf die einzelnen Ortsteile eingeteilt. Kreisgeschäftsführer Maier und Ortsvorsitzender Karl betonten, daß die Stärke des Verbandes noch immer in der Mehrheit der Mitglieder liegen würde.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1996


Krettenauer bleibt Gewerkschafts-Chef
IG Bauen-Agrar-Umwelt zählt derzeit 228 Mitglieder – Hans Grill ist zweiter Vorsitzender
Hunderdorf/Großlintach.
(rn) Bei der Herbstversammlung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Hunderdorf-Bogen am Freitag im Gasthaus Plötz in Großlintach wurde der seit nunmehr zwölf Jahren amtierende Vorsitzende Hermann Krettenauer erneut in seinem Amt für die nächsten vier Jahre bestätigt. Als Stellvertreter wird ihm Hans Grill aus Kleinlintach treu zur Seite stehen. Während Geschäftsführer der IG Bau, Gerhard Pirner, über den „Tarifbruch der Arbeitgeber“ sprach, informierte Abschnittsleiter Hermann Schmid vom Arbeitsamt Deggendorf über den Themenbereich „Änderungen im Arbeitsförderungsgesetz, insbesondere unter dem Gesichtspunkt: Die Saisonarbeitskräfte im Baugewerbe“.
Vorsitzender Hermann Krettenauer freute sich über den außerordentlich guten Besuch der Herbstversammlung und wertete dies als sichtbares Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen des Ortsverbandes Hunderdorf-Bogen und den Mitgliedern und wünschte sich, daß dies auch weiterhin so bleiben möge.
IG-Bau-Geschäftsführer Gerhard Pirner referierte schwerpunktmäßig über den Tarifbruch der Arbeitgeber, die Situation des Mindestlohnes sowie den Sozialabbau durch die Bundesregierung. Der Referent stellte fest, daß die Bauarbeitgeber den Tarifvertrag über das 13. Monatseinkommen im Baugewerbe gekündigt hätten. Er wies darauf hin, daß nach dem Tarifvertragsgesetz dieser Tarifvertrag jedoch so lange nachwirke, bis ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen sei. Das bedeute für die Mitglieder der IG Bau, daß e einen Rechtsanspruch auf das volle 13. Monatseinkommen hätten und daß die IG Bau diese Ansprüche für ihre Mitglieder, die sich entsprechend rührten, geltend machen und durchsetzen würde. Die Arbeitgeber forderten eine fünfzigprozentige Senkung des 13. Monatsgehaltes. Die IG Bau werde sich jedoch bei den anstehenden Verhandlungen für das Baugewerbe nicht nur über das 13. Monatseinkommen unterhalten, sondern auch über den Tarifvertrag „Überbrückungsgeld im Winter“ und die damit verbundene Winterarbeitslosigkeit, denn es bestehe ein Tarifvertrag über ein „ganzjähriges gesichertes Einkommen im Baugewerbe.“ Als einmalig in der Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland bezeichnete Gerhard Pirner die Kündigung der Manteltarifverträge in der Steine-Erden-Industrie und des Betonsteinhandwerks.
Hermann Schmid, Abschnittsleiter beim Arbeitsamt Deggendorf, sprach im zweiten Teil der Versammlung über den Themenbereich „Aktuelle Änderungen im Arbeitsförderungsgesetz, insbesondere über den Gesichtspunkt „Die Saisonarbeitskräfte im Baugewerbe“. „Die kritischen, aber dennoch sehr aufmerksamen Gewerkschaftsmitglieder erfuhren, daß das Arbeitsamt Deggendorf über einen Haushalt von 500 Millionen Mark verfüge, was auf die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben dieser Behörde schließen lasse. Schmid erläuterte anhand von Rechenbeispielen die Anspruchsvoraussetzungen bei Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe und für das Vorruhestandsgeld. Ausdrücklich vermerkte der Redner, daß die Behörden das Geld nur denjenigen gerne auszahle, denen es wirklich zustehe.
Eindringlich mahnte Hermann Schmid seine Zuhörer vor zu leichtfertig gegebenen Unterschriften für Abfindungen bei Personalabbauten und bei Verzicht auf die Einhaltung der Kündigungsschutzvorschriften. Wer mit einer Stempelzeit rechnen müsse, sollte sich so schnell wie möglich beim zuständigen Arbeitsamt melden, aber trotzdem hinsichtlich zwischenzeitlicher Arbeitszuweisung verfügbar bleiben. Das Arbeitslosengeld würde auf jeden Fall dann entzogen, wenn der Rückruf seitens des Arbeitgebers nicht wahrgenommen würde. Der Repräsentant des Arbeitsamtes äußerte sich letztendlich auch noch zur Höhe des Arbeitslosengeldes und der Arbeitslosenhilfe und zur Teilzeitbeschäftigung. Hermann Schmid war anschließend gerne bereit, die vielen Fragen zum Thema fachkundig und umfassend zu beantworten.
Vor den Neuwahlen des Vorstandes würdigte 2. Vorsitzender Johann Grill unter Überreichung eines Geschenkkorbes das verdienstvolle Wirken des Vorsitzenden Hermann Krettenauer nicht nur in der zu Ende gehenden Wahlperiode, sondern auch in seiner bisher zwölfjährigen Gesamt-Vorsitzendentätigkeit zum Nutzen und Wohle der Mitglieder. Hermann Krettenauer sei immer darauf bedacht gewesen, ausgleichend zu wirken, ohne die berechtigten Interessen der ihm anvertrauten Gewerkschafter hintanzustellen. Hermann Krettenauer bedankte sich bei seinem Stellvertreter und allen Mitgliedern für diese nette Geste und für die insgesamt gute und fruchtbringende Zusammenarbeit seit dem Jahre 1984. Seien es bei seinem Amtsantritt noch 141 Mitglieder gewesen, so dürfe man sich heute über die stattliche Anzahl von 228 freuen. Der enorme Zuwachs sei unter anderem auch durch die Fusion mit den Bereichen Agrar und Umwelt zustandegekommen.
IG-Bau-Geschäftsführer Gerhard Pirner stellte fest, daß die Amtszeit des Vorstandes von bisher drei auf nunmehr vier Jahre verlängert werde und daß Ortsverbandsvorsitzender Hermann Krettenauer zusammen mit einem gut funktionierenden Vorstand auch in der letzten Wahlperiode vorzügliche Arbeit geleistet hätte. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Hermann Krettenauer, Bogen, Stellvertreter Johann Grill, Kleinlintach. In die Vorstandschaft wurden außerdem Rudolf Wagner, Hoch, Albert Kuffner, Hunderdorf und Erika Krettenauer, Bogen, gewählt. Delegierte zum Bezirksverbandstag: Johann Grill, Kleinlintach, Rudolf Wagner, Hoch und Albert Kuffner, Hunderdorf. Ersatzdelegierte: Erika Krettenauer, Helmut Heitzer und Gustav Waldherr.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1996


Kornelius Klar führt nun die Tennisabteilung
Ines Stadler und Alois Haimerl wurden Vereinsmeister – Zwei neue Tennisplätze gebaut
Hunderdorf. (ih) In der Jahreshauptversammlung der Tennisabteilung des SV Hunderdorf stand die Fertigstellung zweier neuer Tennisplätze im Mittelpunkt des Tätigkeitsberichtes. Der Vorsitzende des Gesamtvereins, Peter Henke, lobte das Engagement der bisherigen Abteilungsleitung. Neben den Siegerehrungen anläßlich der verschiedenen Vereinsmeisterschaften wurden auch die Neuwahlen durchgeführt, wobei es hier zu Neubesetzungen verschiedener Funktionen kam. Kornelius Klar löst den seit acht Jahren amtierenden Abteilungsleiter Alois Haimerl ab, der nicht mehr für dieses Amt kandidierte.
Abteilungsleiter Alois Haimerl eröffnete die Versammlung mit seinem Tätigkeitsbericht. Der wichtigste Punkt sei die Fertigstellung der zwei neuen Plätze gewesen, wobei im Vorfeld doch einige Hürden zu überspringen gewesen seien. Gleichzeitig sei auf den

Die Preisträger 1996 mit Alois Haimerl und Vorsitzendem Peter Henke.

alten Plätzen die Beregnungsanlage erneuert worden. Der Anbau mit zwei Duschen werde in Eigenregie erstellt. In diesem Zusammenhang wies Haimerl auch darauf hin, daß beim Bau der neuen Plätze Eigenleistungen erbracht worden seien, die sich auf rund 25 000 Mark beliefen. Allerdings mußte Haimerl auch kritisch anmerken, daß die Arbeitsleistungen von noch viel mehr Mitgliedern erbracht werden müßten. Dem Gemeinderat mit Bürgermeister Gerd Peschke sei man zu großem Dank verpflichtet.
Zwei Mannschaften in Verbandsrunde
Alois Haimerl ging nun auf die sportlichen Aktivitäten ein. Erstmals habe sich die Abteilung mit zwei Mannschaften an der Verbandsrunde beteiligt, wobei jeweils ein vierter Platz erreicht worden sei. Während die „Senioren“ in der Perlbachrunde den zweiten Platz belegten, sei den Damen die Wiederholung des Gewinnes des Wanderpokales gelungen. Ab Mai habe man die verschiedenen Vereinsmeisterschaften durchgeführt. Um den Nachwuchs haben sich Kornelius Klar, Heinz Hentschirsch, Robert Neumaier und Helmut Bittner. gekümmert.
Zum Schluß seiner Ausführungen bedankte sich der Abteilungsleiter bei, allen Helfern und Mitgliedern und hob ganz besonders die Leute heraus, die fast immer bereit waren, Aufgaben für die Abteilung zu übernehmen. Haimerl erklärte, daß er für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stehe.
Der Bericht des Kassiers Wolfgang Zimmer zeigte deutlich auf, wie die Abteilung finanziell gewirtschaftet hat. Natürlich habe der Neubau der zwei Plätze eine Menge finanzieller Mittel verschlungen. Man habe aber von verschiedenen Seiten Zuschüsse bekommen. Zimmer stellte die Einnahmen und Ausgaben mit großem Zahlenmaterial dar. Erfreulich sei, daß der Kassenstand immer noch positiv sei.
Wichtige Nachwuchsarbeit
Der Vorsitzende des Hauptvereins, Peter Henke, überbrachte die Grüße des Vorstandes und die des Bürgermeisters. Henke sprach ebenfalls das Engagement der Mitglieder an und meinte, daß ohne freiwillige Helfer kein Verein mehr existieren könne. Das sei auch beim SV Hunderdorf der Fall. Dem Abteilungsleiter Alois Haimerl bestätigte er einen unermüdlichen Einsatz, wenn es galt, das Projekt

Die neue Abteilungsleitung mit Mitgliedern der bisherigen. (Fotos ih)

Tennisplatzbau zu realisieren, und würdigte seine Verdienste. Als besonders gelungen bezeichnete der Vorsitzende auch die Zusammenarbeit bei der Durchführung des Festes zum 30jährigen Bestehen des Sportvereins Hunderdorf, wobei die Abteilung mit Ernst Schick einen kompetenten Vertreter in den Festausschuß geschickt habe.
Heinz Hentschirsch berichtete von der Nachwuchsarbeit bei den Kleinsten in der Abteilung. In fünf Gruppen hätte er, Robert Neumaier und Helmut Bittner, für rund 50 Mädchen und Buben von Mai bis September Übungsstunden abgehalten. Jugendleiter Klar hat das Training der Jugendlichen geleitet und die Junioren bei den Spielen in der Verbandsrunde betreut. Er meinte, daß sich dabei die Nachwuchskräfte sehr gut geschlagen hätten, wenn man vor allem bedenke, daß bei den Gruppen oft ältere Spieler auf den Plätzen gestanden hätten. Wie wichtig der Neubau von zwei Tennisplätzen gewesen sei, stellte Klar heraus, als er vom Spiel- und Trainingsbetrieb der Damen sprach.
Nun nahmen der Abteilungsleiter und der Vorsitzende mit dem Schülerleiter Heinz Hentschirsch bzw. Jugendleiter Kornelius Klar die Siegerehrungen bei den einzelnen Meisterschaften 1996 vor: Die Ergebnisse: Junioren weiblich: 1. Carola Fischer, 2. Irina Lengle, 3. Claudia Englmeier, 4. Andrea Bach, 5. Sabrina Batzer, 6. Nicole Helmbrecht, 7. Sylvia Schwarz, 8. Ines Braune. Junioren männlich: 1. Markus Hastreiter, 2. Tobias Menauer, 3. Ronny Pröhl, 4. Ernst Hastreiter. Damen-Einzel: 1. Ines Stadler, 2. Brigitte Bittner, 3. Eva Hentschirsch und Monika Pielmeier. Herren-Einzel: 1. Alois Haimerl, 2. Josef Hanner, 3. Ewald Scherl und Josef Zollner. Damen-Doppel: 1. Brigitte Bunge/Waltraud Feldmeier, 2. Hermine Axinger/Marianne Klar, 3. Eva Hentschirsch/Ulrike Hentschirsch und Monika Pielmeier/Martha Prommersberger. Herren-Doppel: 1. Josef Hanner/Ewald Scherl, 2. Andreas Liebl/Armin Mauerer, 3. Heinz Hentschirsch/Robert Neumaier und Manfred Huber/Markus Söldner. Mixed: 1. Hermine Axinger/Josef Zollner, 2. Ulrike Hentschirsch/Manfred Huber, 3. Ines Stadler/Tobias Menauer und Waltraud Hornberger/Karl-Heinz Schießl.
Ergebnisse der Neuwahlen
Vor den Neuwahlen bedachte der Abteilungsleiter Kornelius Klar und Heinz Hentschirsch mit einem Präsent, während Angela Lobmeier sich bei Kornelius Klar ebenfalls mit einem Geschenk bedankte. Die anfallenden Neuwahlen der Abteilungsleitung erbrachten folgendes Ergebnis: Abteilungsleiter: Kornelius Klar, zweiter Abteilungsleiter: Ernst Schick, Kassier: Wolfgang Zimmer, Schriftführer: Hermine Axinger, Schülerleiter: Heinz Hentschirsch, Jugendleiter: Josef Hanner, Sportwart: Manfred Huber, Vergnügungswart: Karl-Heinz Schießl.
Nach den Wahlen sprach der neugewählte Abteilungsleiter seinen Dank an die bisherige Abteilungsleitung aus, wobei er besonders die Verdienste von Alois Haimerl unterstrich. Klar sieht es als seine Hauptaufgabe, mehr Leute noch mehr in die Abteilung einzubinden, um ein größeres. Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Mit den finanziellen Mitteln müsse sparsam umgegangen werden. Die Jugendarbeit solle wie in den letzten Jahren weitergeführt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.1996


Schulverband tagt
Hunderdorf/Windberg/Neukirchen.
(xk) Am Montag, 25. November, findet um 19 Uhr im Sitzungssaal Windberg eine Schulverbandsversammlung mit folgenden öffentlichen Tagesordnungspunkten statt: Beratung und Beschlußfassung über Haushaltsplan-Satzung 1997; Genehmigung von Haushaltsüberschreitungen 1996; Ergänzung des Belegungsplanes für Turn- und Schwimmhalle. Die Ausstattung eines Klassenzimmers mit neuem Mobiliar steht ebenso auf dem Programm wie der Ankauf eines neuen Kopiergerätes. Letzter Punkt: Informationen/Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.1996


Adventsbasar der Trachtler
Hunderdorf.
(xk) Der Heimat- und Volkstrachtenverein veranstaltet am Samstag, 23. November, von 8 bis 16 Uhr in der Aula der Grundschule Hunderdorf einen Adventsbasar. Angeboten werden Adventskränze, Adventsgestecke und selbstgebastelter Weihnachtsschmuck. Außerdem werden von den Trachtlern selbstgebackene Torten, Kuchen, Plätzchen, Kaffee und Glühwein serviert. Der Erlös soll dem Erhalt und der Fortführung der Vereinstätigkeit sowie in der Jugendarbeit Verwendung finden.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.1996


Neu: Tiger Fan Club Blau Weiß Au
Satzung mit vielen Zielen — Vorsitzender ist Hans Peter Jungbauer
Au vorm Wald.
(ta) Ein vor längerer Zeit aufgegriffener Gedanke wurde nun Wirklichkeit. Am 20. Oktober wurde in Au vorm Wald der „Tiger Fan Club Blau Weiß Au“ gegründet. Ziel des Fan Clubs ist es, die Nachwuchsarbeit zu fördern, aber auch eventuelle Sponsoren für den Hauptverein zu finden. Daß dies kein leichtes Unternehmen ist, sind sich die derzeit 13 Club-Mitglieder bewußt. Aber man werde keine Verbindung auslassen, die erfolgversprechend sein könnte. Neben diesen beiden Hauptzielen, wurden in der Satzung auch noch andere wichtige Punkte aufgeführt. So werde der Fan-Club zu mehreren Auswärtsspielen einen Bus einsetzen, um die erste Mannschaft auch auswärts zu unterstützen.
Ein wesentlicher Punkt der Satzung ist die aktive Mitarbeit am Vereinsleben. Dazu gehöre unter anderem auch der Besuch der an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindenden Versammlung sowie der Besuch aller Heimspiele und einiger Auswärtsspiele. Damit dies auch ernst genommen wird, wurde in, der Satzung ein sogenannter Bußgeldkatalog erstellt. Außerdem werde in allen Spielen eine Tip-Kasse eingesetzt, an der alle Zuschauer teilnehmen können. Ein Teil dieser Einnahmen kommt dem Nachwuchs zu.
Der Mitgliederbeitrag beträgt monatlich zehn Mark plus einer einmaligen Aufnahmegebühr von 20 Mark. Passive Mitglieder, die auf sämtliche Vergünstigungen verzichten müssen, zahlen 60 Mark. Bei den am Mittwoch, 6. November, durchgeführten Wahlen kam es zu folgenden Ergebnissen: Vorsitzender Hans Peter Jungbauer, Telefon 09422/6587; zweiter Vorsitzender: Wolfgang Baumgartner, Telefon 09421/82266; Kassier: Markus Maier; Schriftführer: Gerhard Retzer und Markus Kiefl.
Die beiden Vorsitzenden hatten gleich eine Überraschung parat: Sponsoren beteiligten sich an der Beschaffung der neuen Fan-Club-Jacken und einer Trommel.
Interessierte Fans oder Sponsoren können sich an die Vorsitzenden wenden oder an der am Mittwoch, 4. Dezember, stattfindenden Monatsversammlung in Au vorm Wald teilnehmen.
Der Tiger Fan Club Blau Weiß Au fährt am 22. November zum Punktspiel nach Weiden. Abfahrt ist um 17 Uhr in Au vorm Wald. Anmeldungen unter Telefon 09422/6587 oder 09421/82266 oder im Stadion.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.1996


Alte Streiche aus der Schulzeit
Schüler der Hauptschule Hunderdorf trafen sich nach 20 Jahren wieder
Hunderdorf.
Die Klassen 9a und 9b der Hauptschule Hunderdorf des Entlaßjahrgangs 1976 trafen sich zum ersten gemeinsamen Klassentreffen im Gasthaus Schlecht in Lintach. Mit einem gemeinsamen Kaffeeklatsch begann das Wiedersehen. Spätestens bei der zweiten Tasse Kaffee erkannte jeder den anderen wieder: Die Lehrkräfte Walden, Frankl, Höfinger und Häusler wurden in die Runde aufgenommen.
Am späten Nachmittag machten sich die „Ehemaligen“ auf, um gemeinsam in der Pfarrkirche Hunderdorf am Gottesdienst für den verstorbenen Klassenkameraden Max Häusler und den Lehrer Kohlbeck teilzunehmen. Der Jugendchor Neukirchen gestaltete unter der Leitung von A. Brieger diese Messe.
Im Anschluß führte Schulleiter Walden alle „Schüler“ durch ihre alte Schulte. Er informierte über Bauvorhaben und die bereits abgeschlossenen Modernisierungen. Nach einer kurzen Besichtigung der Klassenzimmer machte sich die Gruppe wieder auf, um in Lintach das gemeinsame Abendessen einzunehmen. Der Einakter „Die Schulstunde“, der von Margit Dietl und Alfons Schedlbauer gespielt wurde, reizte die Lachmuskeln ebenso wie die Zusammenfassung aller Streiche und Erlebnisse aus der gemeinsam erlebten Schulzeit. Gedankt wurde zudem den Organisatoren Annemarie Meier, Paula Brunnmeier, Margit Dietl und Alfons Schedlbauer. Beim Abschied gab man sich das Versprechen, sich in fünf Jahren wieder zu treffen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.1996


Vorerst keine weiteren 30-Kilometer-Zonen
Gemeinderat sprach sich dagegen aus – Zukünftige Verkehrsentwicklung soll abgewartet werden
Hunderdorf.
(xk) Weitere „30-Stundenkilometer-Tempozonen“ werden vorerst nicht eingeführt. Das war das Beratungsergebnis des Gemeinderates bei der im Rathaus stattgefundenen Sitzung.
Bürgermeister Gerhard Peschke berichtete dazu über nach und nach eingegangene Anträge für 30-Kilometer-Bereiche in Lindfeld, am Linderfelderweg sowie am Quellenweg. Der Bürgermeister gab diesbezüglich auch die Stellungnahme des Landratsamtes bekannt, das zum Bereich Lindfeld die Beauftragung eines qualifizierten Verkehrsplaners vorschlug. Weiterhin lag die Beurteilung des Verkehrssachbearbeiters der Polizei vor. Bei 30-Kilometer-Zonen müßten auch bauliche Veränderungen zur Verkehrsberuhigung einhergehen.
Einseitige Verlagerung befürchtet
Der Gemeindechef wies auf die in den Einmündungsbereichen eingebrachten Pflasterbeläge bei den Feinasphaltierungen der Straßen im Baugebiet „Hochfeld-Süd-Erweiterung“ hin. Das abschließende Beratungsergebnis im Gemeinderat war: „Weitere 30-Kilometer-Zonen mit baulichen Maßnahmen und Schwellen werden vorerst nicht vorgesehen“. Die weitere Verkehrsentwicklung wird abgewartet. Es dürfe auch nicht eine einseitige Verkehrsverlagerung zu Lasten anderer Innerortsbereiche geben.
Hingewiesen wurde auch, daß gemeindlicherseits beim Landkreis seit Jahren eine „verkehrsberuhigte“ Maßnahme im Ortseingangsbereich der Kreisstraße (Sollacher Straße) beantragt wurde. Die neue Bushaltestelle in Lindfeld könnte in diesem Zusammenhang verkehrsgerecht errichtet werden, bemerkte Peschke. Er verwies darauf, daß sich die Gemeinde seit Jahren um die Gehwegverbindung Hunderdorf-Steinburg bemühe sowie um bessere Überquerungsmöglichkeiten an der Staatsstraße zum Sportplatz und im Kreuzungsbereich Windberger Straße/Lindfelderweg.
Folglich beschloß der Gemeinderat einstimmig eine Ortsabrundungssatzung für den Bereich gegenüber Zollner an der Hauptstraße. Damit soll neben der Trafostation die bauliche Grundlage für einen Wohnhausneubau geschaffen werden. Zugleich wurde auch die geplante Gehweganbindung vom Geh- und Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse über die Hauptstraße und Industriegebiet nach Steinburg, die nunmehr auf Drängen der Gemeinde auch vom Straßenbauamt aufgegriffen wurde, trassenmäßig im Planentwurf vorgetragen.
Baugesuche genehmigt
Für die Baugesuche „Wohnhausaufstockung in der Eichenfeldstraße 13, Errichtung eines Wohnhauses in Hofdorf und Nutzungsänderung einer Kfz-Werkstätte im Gewerbepark“ wurde das gemeindliche Einvernehmen beschlossen. Das Einvernehmen der Gemeinde wurde auch festgestellt für das Wasserrechtsverfahren des Wasserzweckverbandes Bogenbachtalgruppe zum Erstellen eines Spülschachtes am Nolteweg mit Einleitung in den Bogenbach. Einstimmig Beschluß gefaßt wurde, Antrag auf Grundbuchberichtigung für die Gehwegflächen aus der Staatsstraße 2139 in Hofdorf zu stellen. Die Gemeinde erhält für den vor etwa zwei Jahren gebauten Fußweg vom .Freistaat insgesamt 40 Quadratmeter kostenlos.
Zur Information gab dann Bürgermeister Peschke den Bescheid für die Beiträge zur Kreismusikschule. Danach hat die Gemeinde einen Betrag von 7 750 Mark zu zahlen. 25 Kinder besuchen die Musikschule. Für jeden Musikschüler steuert, sonach die Gemeinde einen Beitrag von 310 Mark im Jahr bei, wodurch die Eltern in ihrer zu zahlenden Gebühr entsprechend entlastet werden.
Fuß- und Radweg nach Steinburg?
Ferner wurde der Antrag eines besorgten Bürgers aus Steinburg beraten, der aufgrund der letzten schweren Unfälle an der Staatsstraße eine baldige Fuß- und Radwegverbindung von Hunderdorf nach Steinburg forderte und eine mögliche Wegführung aufskizzierte. Der Auto- und Lastwagenverkehr, aber auch der Fußgänger und Radfährer, zwischen Hunderdorf und Steinburg sei beträchtlich. Er gab zu bedenken, daß viele Jugendliche aus beiden Richtungen zu Fuß in die Disco und die Kartbahn gehen.
Das Gemeindeoberhaupt wies darauf hin, daß schon seit Jahren seitens der Gemeinde Hunderdorf und auch seitens Neukirchen dem Straßenbauamt immer wieder die dringende Notwendigkeit eines Fußweges Hunderdorf – Steinburg – Neukirchen entlang der Staatsstraße dargelegt wurde. Der Gemeinderat nahm deshalb das Schreiben und die jüngsten schweren Unfälle zum Anlaß, vom Straßenbauamt nochmals mit Nachdruck einen baldigen Geh- und Radwegbau zu fordern. Abschließend freute sich der Bürgermeister, daß das Gastkonzert mit der Musikkapelle aus der Partnergemeinde Sankt Johann recht gut .angekommen sei und man deshalb in zwei Jahren ein weiteres anstrebe.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.1996


Stets Blickkontakt zum Fahrer halten
Unterweisung im Schulunterricht – Distanz zu Lastwagen einhalten
Hunderdorf. (xk) Über eine Abwechslung im Schulunterricht freuten sich die sechsten Klassen der Hauptschule in Hunderdorf. Fahrschullehrer Peter Müller, Hunderdorf, versuchte im praktischen Verkehrsunterricht das Verständnis der Fußgänger und Radfahrer für die Probleme der Lastwagen-Fahrer mit dem sogenannten „toten Winkel“ zu entwickeln.
Sinn und Zweck dieser landkreisweiten Aktion ist es, zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beizutragen. Praxisnah mit einem Fahrschul-Lastwagen versuchte Müller das Verständnis der Kinder für the Problematik „Kraft, Masse und Leistung“ der Lastkraftwagen zu wecken. Das erklärte Ziel war es, die jungen Verkehrsteilnehmer zu mehr Distanz zum Lastkraftwagen anzuhalten.
Nach dem Merksatz „sehen und gesehen werden“ solle immer

Schulunterricht einmal anders: Fahrschullehrer Peter Müller zeigt der sechsten Klasse mit Lehrer Diewald die Lastwagen-Problematik mit dem „toten Winkel“ auf.  (Fot: xk)

Blickkontakt zum Fahrer bestehen, dann ist gewährleistet, daß man auch vom Fahrer gesehen werde. Anschaulich wurde aufgezeigt, daß ansonsten der sogenannte „tote Winkel“ ein besonderer Gefahrenpunkt ist. Der Fahrer sehe direkt hinter dem Lastwagen nichts und seitlich wenig, denn die Außenspiegel decken nur einen kleinen Teilbereich ab. Es wurde erprobt, wie schwer es für den Lastwagen-Fahrer ist, kleine Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr – wie Schüler zu Fuß oder mit dem Rad – zu erkennen. Anschaulich wurde vom Fahrschullehrer vermittelt, wie man sich einem Laster nähert, Signale für eine Rückwärtsfahrt oder sonstige Fahrtzeichen erkennt und welchen Abstand man halten soll. Die Aktion , die in Hunderdorf die erste an den Schulen im Landkreis war, wird vom Deutschen Versicherungsverband der Versicherungsunternehmen gefördert. Künftig ist auch vorgesehen, diese Unterweisung auch in der Erwachsenenbildung anzubieten.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1996


Pilger- und Studienreise nach Israel
Zwei Pfarrgemeinden starten interessante Reise in Heilige Land
Hunderdorf/Mitterfels.
(xk) Israel, das Land der Bibel, ist allemal eine Reise wert. Um Land und historische Stätten kennenzulernen, bieten die Pfarreien Hunderdorf und Mitterfels zwei interessante und preisgünstige Pilger- und Studienreisen an.
Die Hunderdorfer starten unter der Reiseleitung von Pfarrer Wolfgang Vos eine zehntägige Fahrt in der Zeit vom 17. bis 26. Februar 1997. Viele Orte der christlichen Vergangenheit und heilige Stätten werden besucht. Die Reise führt nach Jerusalem, dem Ort der Kreuzigungsstätte und dem Grab Christi. In Bethlehem wird die Geburtsstätte Jesu besticht. Die Klagemauer sowie die El-Aksha-Moschee und der Felsendom sind weitere Besuchsziele.
Am See Genezareth wird der Berg der Seligpreisungen, der Ort der Brotvermehrung und die Ausgrabungen von Kaphamaum besichtigt. Weitere Stationen der Reise sind die Golanhöhen, Kana und Nazareth sowie die Kreuzritterstadt Akko und Haifa. Eine Tagesfahrt führt auch nach Sinai zum Katharinenkloster und nach Eilat. Ein freier Verfügungs- bzw. Badetag am Roten Meer ist ebenso eingeplant. Auskunft und ausführliches Programm bei Pfarrer Wolfgang Vos, Hunderdorf, Hauptstraße 19, Telefon 09422/2243.
Einen achttägigen Reisetermin vom 28. Februar bis 7. März 1997 bietet die Pfarrei Mitterfels mit Pfarrer Ludwig Pramps, Lindenstraße 7, 94360 Mitterfels, Telefon 09961/248, als Reiseleiter. Er gibt auch weitere Informationen und nimmt Anmeldungen entgegen. Das Besuchsprogramm ist weitestgehend gleich, jedoch die Tagesfahrt nach Sinai und ein freier Verfügungs- und Badetag entfallen. Für die Israelfahrten empfiehlt sich eine rasche Anmeldung. Selbstverständlich können auch Interessierte aus anderen Pfarreien mitfahren.
Die Reisen werden von einen zuverlässigen deutschsprachigen israelischen Reiseleiter begleitet, um optimale Sicherheit zu gewährleisten und auch das heutige Israel kennenzulernen. Das  Land selbst wird in modernen Touristenbussen auf jenen Routen durchquert, auf denen einst die Propheten und auch die Heilige Familie wandelte.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1996


Gratulation
Das Sportheim war voll gefüllt, als Katharina Scheibenthaler aus Hunderdorf ihr 75. Wiegenfest feierte. Am 11. 11. 1921 erblickte die Jubilarin in Grün bei Sankt Englmar das Licht der Welt. Im November 1942 heiratete sie Scheibenthaler aus Hunderdorf, der viel zu früh – 1969 starb. Acht Kindern schenkte Katharina Scheibenthaler das Leben, wobei vor etlichen Jahren eines tödlich verunglückte. Wie beliebt die „Kathi“ ist und wie sehr man sie schätzt, brachten ihre sieben Kinder, 13 Enkelkinder, sieben Urenkel, Pfarrer Vos, Bürgermeister Peschke und die Vereinsvorsitzenden je mit einem kleinen Vortrag und/oder einem Präsent zum Ausdruck. Einhellig wurde hervorgehoben, daß das Geburtstagskind zu den rührigsten Mitgliedern in den Vereinen zähle und ihre Bereitschaft, mit Rat und Tat mitzuhelfen, Vorbildcharakter habe. Die musikalischen Weisen von „Thomas“ und der in Gedichtform vorgetragene Lebenslauf, verfaßt von SPD-Chef Helmut Jakob ließen den Abend unvergeßlich werden. Das Bild zeigt die Jubilarin (vorne Mitte) mit Pfarrer Vos, den Bürgermeistern Peschke und Diewald, SPD-Vorsitzenden Jakob, Vereinsvorsitzenden Fuchs und Schwarzensteiner sowie Frau Hofmann vom Seniorenclub.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1996


Neue Jugendblaskapelle in Sicht
Junge Musiker begeistert – Im Januar beginnt Ausbildung
Hunderdorf.
(xk) Zur Informationsversammlung des Musikvereins Hunderdorf mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche für die Ausbildung an Blechblasinstrumenten zu begeistern, hatte sich eine stattliche Anzahl interessierter Eltern mit ihren Kindern im Gasthaus Baier-Edbauer eingefunden. Musikvereinsvorsitzender Franz Söldner stellte die derzeitige Situation des Vereins dar und betonte, daß das Hauptaugenmerk auf die Wiedergründung einer Jugendblaskapelle gelegt werde. Auch Bürgermeister Gerd Peschke bekräftigte das große Interesse der Gemeinde am Wiederaufbau einer Blaskapelle und sagte auch weiterhin die bisher dem Musikverein zuteil gewordene Unterstützung und Förderung zu.
Musiklehrer Hans Faltermeier aus Bogen, vielen aus Kirchenchorkreisen bekannt, der vom Verein für die Ausbildung der Blasmusikschüler gewonnen werden konnte, stellte auch sogleich fest: „Für mich als Kirchenmusiker steht bei der Ausbildung der jungen Musiker ein fundiertes Erlernen des Musikinstruments im Vordergrund.“ Die Eltern und Kinder müßten sich darauf einstellen, daß eine Ausbildungszeit bis zu zwei Jahren vonnöten sei, ehe man dann die ersten großen Auftritte als Blaskapelle erwarten könne. Anschließend war für die künftigen Blasmusiker die erste „Musikprobe“. Sie konnten auf verschiedenen Blechblasinstrumenten die ersten Blasversuche unternehmen bzw. sich gleich für ihr gewünschtes Instrument entscheiden. Konnte beim ersten Versuch dem Instrument nicht gleich ein Ton entlockt werden, gab es die ersten Tränen, die jedoch beim erfolgreichen zweiten Versuch sofort versiegten und man sich wie die künftigen „Musikkollegen“ ebenfalls als Jungbläser fühlen konnte. Nachdem die Kinder noch lange weitergeprobt und die Eltern sich über die Kosten für Unterricht und Instrument informiert hatten, waren spontan 14 Kinder bereit, eine Ausbildung zu beginnen.
Interessierte Eltern mit Kindern können sich noch beim Musikverein Hunderdorf (Hans Pollmann; Telefon 09422/4795 oder 09422/911) anmelden bzw. sich informieren. Der Beginn der Ausbildungskurse ist für Anfang Januar 1997 vorgesehen und wird nochmals bekanntgegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.1996


„Streugut“ live in Hunderdorf
Hunderdorf.
(ta) Die KLJB Hunderdorf konnte für Freitag, 29. November, zum zweiten Mal die Bogener Punk-Band „Streugut“ für ein Live-Konzert im Jugendheim in Hunderdorf gewinnen. Ihr Repertoire besteht in erster Linie aus Melodie Punk. Einlaß ist ab 19 Uhr. Beginn gegen 20.30 Uhr. Der Eintritt beträgt drei Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.1996

Der Schuletat umfaßt 938 000 Mark
Umlage pro Schüler liegt bei 1626 Mark — Neues Schulmobilar
Hunderdorf/Neukirchen/Windberg.
(xk) Im Sitzungssaal der Gemeinde Windberg fand kürzlich die Hauhaltssitzung des Schulverbandes Hunderdorf statt. Die wichtigsten Tagesordnungspunkte waren die Beschlußfassung über den Haushalt und die Haushaltssatzung 1997, über den Ankauf von Möbeln für zwei Klassenzimmer sowie eines Kopiergerätes und über die Änderung des Belegungsplanes für die Turnhalle und Schwimmhalle.
Der Vorsitzende des Schulverbandes, Bürgermeister Gerd Peschke gab im Vorbericht zum Haushaltsplan des Jahres 1997 die wesentlichen Abweichungen für das nächste Haushaltsjahr gegenüber dem Etat 1996 bekannt.
Der Gesamthaushalt beziffert sich in den Einnahmen und Ausgaben auf 938 000 Mark, wobei auf den Verwaltungshaushalt 858 000 Mark und auf den Vermögenshaushalt 80 000 Mark entfallen. Die Aufnahme eines Kredites ist nicht vorgesehen. Die Schulverbandsumlage wird auf 691 300 Mark (Vorjahr 565 900 Mark) festgesetzt. Bei einem derzeitigen Schülerstand von 425 Schülern an der Grund- und Hauptschule Hunderdorf ergibt sich eine Pro-Kopf-Umlage von 1 626 Mark (Vorjahr 1 363 Mark). Auf die einzelnen Gemeinden entfallen folgende Umlagen: Gemeinde Hunderdorf für 299 Schüler 486 349 Mark (Vorjahr 414 538 Mark), Gemeinde Neukirchen bei 51 Schülern 82 956 Mark (Vorjahr 69 544 Mark), Gemeinde Windberg aufgrund von angestiegenen 75 Schulkindern 121 994 Mark (Vorjahr 81 816 Mark).
Die größten Einnahmen sind die Schulverbandsumlage 691 300 Mark, der Zuschuß für Lernmittel 8 000 Mark und für die Bücherei mit 3 000 Mark. Weiterhin sind Mieteinnahmen von 2 200 Mark und die Zuschüsse für die Schülerbeförderung in Höhe von 137 000 Mark einkalkuliert. Die größten Ausgaben sind die Personalkosten mit 229 600 Mark, die Schulhausmiete mit 166 500 Mark, die Bewirtschaftungskosten mit 105 000 Mark, der Verwaltungsaufwand mit 12 900 Mark und die Schülerbeförderungskosten mit 232 400 Mark.
Für das kommende Jahr wurden zusätzliche Ausgaben in Höhe von 70000 Mark für die Anschaffung von Möbeln für zwei Klassenzimmer, eine Küche und verschiedene Anschaffungen eingeplant. Weiterhin ist der Haushaltsanstieg begründet durch die Erhöhung der Schulhausmiete aufgrund der Generalsanierung der Hauptschule mit Turnhalle und Lehrschwimmbecken. Die Schulverbandsversammlung, bestehend aus den Vertretern der drei Schulverbandsgemeinden, genehmigte die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 1997 mit Anlagen einmütig.
Anschließend lagen den Anwesenden die derzeitigen Haushaltsüberschreitunen zur formalen Genehmigung vor. Nachdem die Überschreitungen nur unerheblich sind und durch Unterschreitungen voll abgedeckt werden, sprach man sich einstimmig für eine nachträgliche Bewilligung dieser Mehrausgaben aus.
Anschließend genehmigt die Verbandsversammlung den Ankauf von Schulmöbeln für zwei Klassenzimmer mit Gesamtkosten von 11 000 Mark sowie den Ankauf eines neuen Kopiergerätes mit Kosten von knapp 10 000 Mark.
Aufgrund verschiedener nachträglicher Vereinswünsche bewilligte das Verbandsgremium die geringfügige Änderung des Belegungsplanes für Turnhalle und Schwimmbad in einigen Punkten. So erhielt an Dienstagen die Turnhallenbenutzung in der Zeit von 16 bis 18 Uhr der Sportverein, Abteilung Fußball-C-Jugend, zugesprochen. Festgelegt wurde, daß am Freitag das Hallenbad von 17 bis 19 Uhr den Kindern und von 19 bis 20 Uhr den Erwachsenen zur Verfügung stehen soll.
Diese Änderung wurde angestrebt, um ein ruhigeres Erwachsenen- Schwimmen zu gewährleisten. Bisher stand das Schwimmbad freitags generell von 18 bis 20 Uhr der Bevölkerung zur Benutzung offen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1996


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
(xk) Am Donnerstag, den 5. Dezember, findet um 19 Uhr im Rathaus Hunderdorf (Sitzungssaal) eine Gemeinderatssitzung statt: Wartungsvertrag Heizanlage Hauptschule, Festlegung Jahresbauprogramm Gewässer III. Ordnung, Baupläne, Informationen/Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1996

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