1967# 09-10

Trachtler treffen sich
Hunderdorf.
Beute, Samstag um 20 Uhr treffen sich die Mitglieder des Trachtenvereins im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1967


Windberg. (Übung der Feuerwehr) Morgen, Sonntag, findet in Meidendorf eine interessante Feuerwehr-Einsatzübung um 13 Uhr statt. Treffpunkt um 12.30 Uhr beim Feuerhaus in Windberg oder um 13 Uhr beim Feuerweiher in Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1967


Straßenbau Thannanger macht gute Fortschritte
Abgelegene Ortschaften erhalten günstigen Anschluß an das Verkehrsnetz
Hunderdorf.
Seit 20. Juni laufen die Bauarbeiten an einer der wichtigsten Gemeindestraßen. Auf einer Länge von 1,2 Kilometern wurde der Neubau im allgemeinen an die alte Trasse angeglichen. Lediglich enge Kurven wurden entschärft und das Straßenniveau geringfügig aus-geglichen. Die Planungen wurden vom Ing.-Büro Irrgang erstellt, die Ausführung der Arbeiten liegt bei der Firma Rothammer von Parkstettcn. Die Kosten wurden auf 200 000 DM veranschlagt, wobei 50 000 DM durch Mittel aus dem ordentlichen Haushalt der Gemeinde und 150 000 DM aus Kfz-Steuergeldern kommen sollen. Die ungünstigen Bodenverhältnisse in diesem Gebiet machen aber teilweise einen stärkeren Unterbau notwendig, so daß mit einer Kostenüberschreitung gerechnet werden muß. Zur Zeit ist bereits auf der ganzen Strecke der Unterbau eingebracht. Es werden nun die Spitzgräben und Pflastermulden zur Beseitigung der Oberflächenwasser eingebaut. In kürzester Zeit darf mit der Auftragung der Teerdecke gerechnet werden. Wie vorgesehen, können die Arbeiten bis Ende September abgeschlossen werden. Gegenwärtig wird auch durch die Gemeinde Gaishausen der Ausbau der Straße Thannanger-Ebenthann begonnen. Damit wird das Mittelstück der Straße Hunderdorf — Steinburg — Ehrn geschlossen und die Ortschaften Thannager, Ebenthann und Gaishausen werden an die Kreisstraßen herangeführt. Schon im Vorjahr wurde durch die Gemeinde Gaishausen der Bauabschnitt Ehrn-Ebenthann erstellt, der den Auftakt für dieses wichtige Straßenbauprojekt gab. Auf einer Länge von insgesamt 3,5 Kilometer wird nunmehr durch die Gemeinden Hunderdorf, Gaishausen und Steinburg eine neue Verbindungsstraße erstellt, die vor allem den nun etwas abgelegenen Ortschaften einen guten Anschluß an das übrige Verkehrsnetz bringen wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.1967


Aufgeschlossene Gemeindeväter
Hunderdorf.
Eine erfreulich offene Hand zeigten in diesem Jahr Bürgermeister und Gemeinderäte für die Volksschule. Mit der Anschaffung eines Tonfilmgeräts und eines Schulfernsehapparats kam man nicht nur den Wünschen der Lehrkräfte nach, man zeigte dadurch auch anerkennenswerte Aufgeschlossenheit für die Belange der Schule im Hinblick auf neue Lehrmittel. In der Schulküche wurde ein Heißwasserspeicher eingebaut, der für den modernen Hauswirtschaftsunterricht unerläßlich ist. Auch am Schulhaus selber wurden verschiedene Ver-änderungen und Reparaturen vorgenommen. So wurden für die Fahrräder der Kinder etwa 70 Ständer errichtet. Am Nebeneingang der Schule wurde an Stelle des alten Holzgeländers eine Stahlrohrsicherung angebracht, die der Witterung wesentlich besser widerstehen wird. Zur Sicherheit der Schulkinder (um Unfälle zu vermeiden) werden innerhalb der Schule die Glastüren mit Gittern versehen. Der Abgang zum Kellergeschoß und der Kellerflur wurden getüncht, ebenso der Turnraum. Noch in den nächsten Tagen werden Stühle für das Lehrerzimmer angeschafft, damit für das seit dem Bau der Schule erweiterte Lehrerkollegium und für die nebenamtlichen Lehrkräfte genügend Sitzgelegenheiten bei Besprechungen zur Verfügung stehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.1967


Gott, der Herr über Leben und Tod holte am Montag, nach kurzer, schwerer Krankheit, meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Cousine, Tante und Patin
Frau Theres Schötz
geb. Michl
Austragslandwirtsgattin von Böhmhöfl

im Alter von 64 ½ Jahren heim in sein Reich.
Böhmhöfl, Eppershausen, Wegern, Windberg, 4. September 1967
In tiefer Trauer:
Otto Schötz, Gatte
Xaver Gierl, Sohn mit Familie
Theres Söldner, Tochter mit Familie
Otto Schötz, Sohn mit Familie
Karl Schötz, Sohn
Elisabeth Hafner, Tochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Seelengottesdienst am Donnerstag, 7. September 1967, um 9.30 Uhr, in der Pfarrkirche Windberg, anschließend Beerdigung. Sterberosenkranz Dienstag und Mittwoch, um 16.30 Uhr, in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.09.1967


Am Freitag Rotkreuzversammlung
Hunderdorf.
Die Monatsdienstbesprechung für September findet am Freitag, um 20 Uhr im Cafe Weinzierl statt. Neben den Mitgliedern sind auch Interessenten eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.09.1967


Hunderdorf baut vorteilhaftes Mehrzweckgebäude
Volksbücherei, Garage, Abstellraum und Kühlraum unter einem Dach
Hunderdorf.
Der Not gehorchend, hat sich der Gemeinderat von Hunderdorf schon vor längerer Zeit entschlossen, den Schuppen vor dem Gemeindeamt abzubrechen und dort ein Mehrzweckgebäude zu errichten. In einer Länge von 13 Metern und einer Breite von sechs Metern wird nun von der Firma Altschäffl aus Lintach ein Gebäude errichtet, in dem neben einem bereits bestehenden Raum für die Volksbücherei auch eine Garage, ein Abstellraum für Ölfässer, Werkzeug und Geräte,. sowie ein Kühlraum vorgesehen sind.
Besonders glücklich wurde der Eingang zur Bücherei gelöst. Hier entsteht ein kleines Vor-dach, das für die Kunden der Bücherei nützlich ist, wenn sie zu den Ausgabezeiten bei Regen-wetter zu warten haben. Garage und Abstellraum sind mit zwei Kipptoren versehen und bieten relativ viel Platz. Der vierte Raum des Gebäudes ist in einen Vorraum und einen Kühl-raum unterteilt.
Die Errichtung dieser Anlage wurde der Gemeinde schon vor Jahren nahegelegt. Während man vorher dafür das alte Feuerhaus ins Auge faßte, ging man nun doch dazu über, einen Neubau zu errichten. Die Arbeiten am Bau machen schnelle Fortschritte. Es darf damit gerechnet. werden, daß schon in wenigen Wochen der alte unansehnliche Schuppen durch einen sauberen Neubau ersetzt ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.09.1967


Feuerwehrmänner werden geehrt
Gaishausen/Ehrn.
Am Sonntag findet um 19.30 Uhr in der Gastwirtschaft Solcher in Ehren eine Versammlung der Freiw. Feuerwehr Gaishausen statt. Dabei wird Landrat Hafner verdiente Feuerwehrmänner auszeichnen. Auch die Bevölkerung ist hierzu höflichst eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1967


Am Sonntag Bruderschaftsfest
Hunderdorf.
Am kommenden Sonntag findet in der Pfarrei das Bruderschaftsfest statt. Am Samstag ist bereits von 15 bis 18 Uhr Beichtgelegenheit. Auch nach 18.30 Uhr kann noch gebeichtet werden. Am Sonntag ist um 5.30 Uhr Beichtgelegenheit, um 6.30 Uhr Pfarrmesse und um 9 Uhr der Festgottesdienst. Domkapitular Häglsperger hält dabei ein levitiertes Hochamt für die lebenden und verstorbenen Bruderschaftsmitglieder. Nach dem Amt wird die Sakristeieinrichtung geweiht. Um 10.30 Uhr wird eine weitere Messe zelebriert.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.1967


Hunderdorf. (Wieder Bücherstunden) Mit dem Ende Sommerferien beginnen nun wieder die Bücherstunden bei der Volksbücherei. Die nächste Bücherstunde ist am kommenden Sonntag wegen des Bruderschaftsfestes schon von 10 bis 10.30 Uhr. An den übrigen Sonntagen beginnt sie jeweils nach dem Hauptgottesdienst um 10.30 Uhr Bei besonderem Bedarf könnte auch bei genügender Nachfrage an einem Wochentag eine Bücherstunde eingeschaltet wer-den.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.1967


22 Geburten im August
Bogen.
Die Monatsstatistik des Standesamtes Bogen vom August weist 22 Geburten, eine Trauung und sechs Todesfälle auf. Geburten: … Viola Eva Zhorzel, Hunderdorf (Apoig); Sigrid Anna Plattetschläger, Windberg … Siegfried Helmut Lichey, Lindfeld … Renate Bielmeier, Jackelhäusl; Klaus Jürgen Abstreiter, Windberg … Petra Mühlbauer, Hoch, Gde. Hunderdorf; Karl-Heinz Zitzelsberger, Hofdorf. Gde. Hunderdorf; Udo Dieter Hagn, Apoig, Gde. Hunderdorf … Josef Poiger, Hunderdorf. … Todesfälle: Houba Anton, Bärndorf. 66 Jahre … Feldmeier Maria, Schafberg, Gde. Steinburg, 67 Jahre.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.09.1967


Theres Schötz beerdigt
Windberg.
Eine große Zahl von Trauergästen versammelte sich am Donnerstag auf dem Friedhof in Windberg, um Theres Schötz, Austragslandwirtsgattin von Böhmhöfl, die letzte Ehre zu erweisen. Die Verstorbene verstarb im Kreiskrankenhaus Bogen im 65. Lebensjahr. Frau Schötz, geb. Michl aus Untermühlbach, reichte 1928 dem Landwirt Josef Gierl von Böhmhöfl die Hand zum Lebensbund. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Doch schon im Jahre 1936 mußte die Verstorbene ihrem Gatten das letzte Geleit geben. Im Jahre 1937 verehelichte sie sich mit dem Landwirt Otto Schötz von Hochstraß. In dieser Ehe schenkte sie vier Kindern das Leben, eines verstarb im frühesten Alter. Der Kirchenchor umrahmte die Trauerfeier mit einem Mutterlied. Pfarrer Ephrem segnete die Verstorbene ein. Den Angehörigen wendet sich unsere Anteilnahme zu.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.09.1967


Fatimafeier fällt aus
Windberg
. Zum erstenmal, seit die Marienverehrer jeden Monat nach Heilig Kreuz zum Fatimatag pilgern, fällt in diesem Monat die Fatimafeier am 13. September aus. Wie verlautet, geschieht dies mit Rücksicht auf die Feiern am Bogenberg. Aus dem gleichen Grunde soll auch am 17. September das Fest Kreuzerhöhung, das zweite Patrozinium, nicht gefeiert werden. Im Oktober soll wieder ein Fatimatag sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.09.1967


Pfarrgemeinde wählte Pfarrausschuß
12 Vertreter aus allen Berufsschichten
Windberg.
In den nächsten Tagen wird der neugewählte Windberger Pfarrausschuß erstmals zu einer Sitzung zusammentreten. Diese Einrichtung besteht noch nicht in allzuviel Gemeinden, mit ihrer Schaffung wird aber eines der großen Anliegen des Konzils gefördert: die Mitarbeit des Laien. Dabei soll es keineswegs Aufgabe dieses Ausschusses sein, Sprachrohr des Pfarrers zu sein, sondern er soll ihm als Partner gegenüberstehen. Das Konzil bestimmte: „Die Priester sollen die Würde der Laien und die bestimmte Funktion, die dem Laien für die Sendung der Kirche zukommt, wahrhaft anerkennen und fördern. Sie sollen gern auf die Laien hören, ihre Wünsche brüderlich erwägen und ihre Erfahrung und Zuständigkeit in den verschiedenen Bereichen des menschlichen Wirkens anerkennen, damit sie gemeinsam mit ihnen die Zeichen der Zeit verstehen können“.
Es ist kein Zufall. daß gerade jetzt die Laien gesehen werden als Teilnehmer am allgemeinen Priesteramt, indem sie „aktiv Anteil haben am Leben und Tun der Kirche“ und geistig die Seelsorger und das übrige gläubige Volk stärken“. Es gibt Pfarreien, wo noch nicht allzuviel neues Leben sich regt nach dem Konzil und es gibt auch Pfarreien, wo in gut gemeinten Übereifer liturgische Modetorheiten üppig ins Kraut schießen. In beiden Fällen kann die aktive Mitarbeit der Laien beim Suchen der rechten Mitte wertvoll sein. Dann hat das Kirchenvolk die Möglichkeit, Wünsche und Anregungen vorzubringen, berechtigte und unberechtigte Kritik kann gemeinsam erörtert werden. Der Seelsorger wird immer froh sein. die Meinung des Volkes zu hören, denn er ist nicht Verkünder seiner eigenen Ideen, sondern Diener der Freude bei seinen Gläubigen. Oft steht der aktiven Teilnahme am Gottesdienst nur eine unansprechende Meßgestaltung, sei es alten oder neuen Stiles, im Wege, manchmal belastet das aus Unverstand geschehene mutwillige Abschaffen von überliefertem Brauchtum ein gedeihliches Pfarrleben. Kurz gesagt, Reformen und Änderungen sind vielfach nötig, aber erst dann können sie sich sinnvoll entwickeln, wenn die Laien erfahren, daß ihnen das Konzil das Recht des Mitredens bestätigte, sie haben ihre „Stellung in der Kirche unmittelbar von Gott, nicht vom Priester“ und „mögen sich daran gewöhnen, aufs engste mit ihrem Priester vereint in der Pfarrei zu arbeiten.“
In Windberg wurde dieser Pfarrausschuß vor einiger Zeit gewählt, indem an die Gemeinde-mitglieder Wahllisten verteilt wurden, auf denen für jede Berufsschicht ein Vertreter zu wählen war. Wie Pfarrer Pater Ephrem mitteilte, hatte dieses Verfahren den Nachteil, daß viele mehrere Berufe haben und deshalb in verschiedenen Berufsgruppen gewählt wurden. Vermutlich wird man bei der nächsten Wahl auf diese Standesgliederung verzichten. Es wurden gewählt: Als Landwirt Alfons Haimerl, Dambach; Arbeiter Anton Taynor, Dambach; Gewerbetreibende Paula Brenner, Windberg; als Angestellte Alfons Frankl, Ried; Berufstätige Frau Zenta Amann, Windberg; Gemeinderat Rupert Feldmeier, Meidendorf; Kirchenverwaltung Max Zeitlhofer, Kreuzberg; für die Lehrerschaft Anna Kleikamp, Windberg; als Vertreterin der Mütter Anna Haimerl, Dambach, und als Vertreter der Generation über 65 Ludwig Zitzelsherger von Windberg. Die Jugend vertreten Rita und Alfons Frankl von Ried. Sie alle haben nun für die nächsten Jahre, wie es das Konzil ausdrückt, „die Möglichkeit und die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, zu erklären“.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1967


Amokfahrt eines Personenwagens
Steinburg (Landkreis Bogen).
Bei einem schweren Verkehrsunfall am Sonntag wurde ein 79jähriger Fußgänger in einer unübersichtlichen Linkskurve von einem PKW erfaßt, 50 Meter auf der Motorhaube mitgeschleppt und dann zu Boden geschleudert. Gestern abend bei Redaktionsschluß schwebte der alte Mann noch in Lebensgefahr.
Am Sonntag, kurz nach 12 Uhr, wurde der Austragslandwirt von dem Auto zwischen Steinburg und dem örtlichen Bahnhof erfaßt und gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Der Wagen fuhr mit dem Mann rechts über die Fahrbahn, dann quer über die Straße in den linken Straßengraben und Acker über eine etwa zwei Meter hohe Böschung, raste über die Kante der Böschung hinweg und prallte gegen einen Maschenzaun, durchbrach dort eine Betonsäule und riß zwei andere Gartenzaunpfosten nieder. Nachdem das Fahrzeug den Drahtzaun durchbrochen hatte, nahm es noch zwei Buschbäume und Beerenbüsche mit und kam dann endlich zum Stehen. Als der PKW den Gartenzaun durchbrach, wurde der alte Mann vom Kühler geschleudert und blieb mit einem Schädelbruch, einem Oberschenkelbruch und zahlreichen anderen Verletzungen liegen. Er wurde sofort ins Kreiskrankenhaus Bogen gebracht. Obwohl die Windschutzscheibe des Autos zerbrach, wurde weder der Fahrer noch ein anderer der übrigen Fahrgäste im Personenwagen verletzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.09.1967


Wo man singt…
Hunderdorf.
Heute nimmt der Gesangverein um 20 Uhr im Gasthaus Sandbiller seine Übungsstunden wieder auf. Alle aktiven Mitglieder werden um ihr Erscheinen gebeten. Freunde des Liedes und des Gesangs sind höflich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.09.1967


Feierliche Profeß im Kloster Windberg
Frater Andreas für immer in Windberg – Der zweite Theologe aus dem Bayerischen Wald
Windberg.
Einen Höhepunkt im Alltag eines Klosters bedeutet es immer, wenn ein treues Mitglied vor dem Altare verspricht, für die Zukunft dem Konvent anzugehören. Vergangenen Freitag versammelte sich die Klostergemeinschaft Windbergs mit zahlreichen Pfarrangehörigen im Kapitelsaal, als Frater Andreas


Josef Hamberger die ewigen Gelübde ablegte.
In die Hände des Klostervorstandes, Administrator Calixtus van Veghel, versprach Frater Andreas drei Gelübde, Armut, Keuschheit und Gehorsam, zu befolgen und gemeinsam mit den Mitbrüdern im Kloster leben zu wollen. Anschließend wurde die Einkleidung mit den Or-densgewändern vollzogen. Dies deutet symbolisch auf die Worte der Heiligen Schrift, den alten Menschen auszuziehen und einen neuen anzuziehen. Deshalb wurde jetzt die schon früher vollzogene Zeremonie der Einkleidung wiederholt. Zum Zeichen der vollen Hingabe an Gott legte sich der Kandidat vor die Stufen des Altares, während der Konvent die Allerheiligenlitanei sang, in der der Namenspatron des neuen Mitgliedes besonders hervorgehoben wurde. Nach Gebeten und Segnungen verlas Frater Andreas die eigene handgeschriebene Profeßschrift. Am Altar wurde sie von ihm und dem Administrator unterschrieben. Mit den Opfergaben wurde das Dokument bei der Opferung dargeboten. Zum Abschluß wurde das Gehorsamsversprechen dem Klosteroberen und seinen Nachfolgern geleistet.
Wegen seines freundlichen und stets frohen Wesens ist Frater Andreas bei den Windbergern sehr beliebt. Nach Pater Engelmar ist er der zweite Sohn des Bayerischen Waldes, der im Kloster die feierliche Profeß ablegte. Er stammt aus Kaikenried bei Teisnach im Kreise Viechtach. Als Zögling im Knabenseminar Straubing besuchte Frater Andreas das dortige Humanistische Gymnasium. Nach dem Abitur trat er ins Kloster ein und wurde am 8. September 1962 eingekleidet, Im September 1964 legte er nach dem zweijährigen Noviziat die ein-fache Profeß ab. Während dieser Zeit begann er mit dem Philosophiestudium. Zur Zeit studiert er an der Universität Innsbruck Theologie. …jp
Quelle: Bogener Zeitung, 12.09.1967


Lächelt den Fußhallern heuer das Glück?
Hunderdorf.
Als man vor mehr als einem Jahr in Hunderdorf an die Gründung eines Sportvereins ging, da war für alle einsichtigen Sportler und Sportanhänger klar, daß dieses erste Jahr wenig Erfolge und Lorbeeren für die junge Mannschaft bringen würde. Die Spielsaison 1966-87 bestätigte dann auch diese Befürchtungen auf die schlimmste Weise, wurden doch alle Spiele verloren. Lediglich beim letzten Spiel der abgelaufenen Saison holte man durch ein Unentschieden den ersten und zugleich letzten Punkt. Man möchte glauben, daß nach einer solchen Serie von Niederlagen nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch beim Publikum das Interesse am Fußballsport stark abflauen würde. Doch die Hunderdorfer zeigten eine erstaunliche Hartnäckigkeit. Eisern hielten die Zuschauer ihrer Mannschaft die Treue und Spieler, Vorstand und Trainer gaben die Hoffnung nicht auf.
Schon während der Sommerpause stellten sieh bei der 1. Mannschaft bei Freundschaftsspielen Erfolge ein und gaben Mut für das 2. Spieljahr. Einige Neuzugänge wirkten sich außerdem positiv auf die Mannschaftsleistung aus. Nach dem ersten Punkt- und Spielgewinn am Sonntag gegen die Mannschaft von Oberalteich, bei dem Werner Greßler das einzige und sieg-bringende Tor des Tages schoß, darf man hoffen, daß nach der Pechsträhne des 1. Jahres nun doch das Glück mehr auf der Seite der Hunderdorfer ist. Würden auch noch die Hunderdorfer Spieler, die bisher noch in den Reihen auswärtiger Mannschaften spielen, in die Mannschaft des Heimatortes zurückkehren, so könnte Hunderdorf bestimmt die Schlußlaterne ein für allemal an eine andere Elf abgeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1967


Bruderschaft erneuerte den Bund
Hunderdorf.
Viele Mitglieder der Bruderschaft vom Unbefleckten Herzen Mariens hatten sich am Sonntag zum Bruderschaftsfest eingefunden, um in einer gemeinsamen Feier ihren Bund zu erneuern und zu festigen. Das levitierte Amt zelebrierte Domkapitular Häglsperger. In seiner Festpredigt ging er auf das Glaubensleben der Mutter Gottes ein. Er zeigte ihr Gott-vertrauen und ihre Hingabe an Gottes Fügung auf. Der Kirchenchor brachte die Loretto-Messe von Vinzenz Geller zum Vortrag und eine Studentin der Kirchenmusik-Schule in Regensburg. Fräulein Burgmayer aus Langquaid, sang das „Ave Maria“ von Cherubini aus dem Messias von Händel „Er weidet seine Herde“ und „Kommt Seelen, dieser Tag“ von J. S. Bach. Im Anschluß an das Hochamt vollzog der hohe Gast die kirchliche Weihe der Sakristeieinrichtung und sprach der Pfarrgemeinde seine Anerkennung für ihre Opferbereitschaft aus. Vor der Nachmittagsandacht erfolgte die Neueinschreibung von Mitgliedern und ihre feierliche Aufnahme. Anschließend zog man in einer Prozession zur Kirche. In einer kurzen Predigt empfahl Pfarrer Ruß den Bruderschaftsmitgliedem, sich dem unbefleckten, starken und mütterlichen Herzen der Gottesmutter anzuvertrauen und sich in ihren Schutz und ihre Fürbitte zu stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1967


Hunderdorf. (Rege Bautätigkeit) Im Ortsteil Apoig ist eine lebhafte Bautätigkeit zu bemerken. Elektriker Schlecht baut ein Mehrfarnilienhaus, H. Watzl und H. Lankes errichten ein Einfamilienhaus. Die Bauten werden von der Firma Feldmeier aus Meidendorf ausgeführt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1967


An schweren Verletzungen gestorben
Steinburg.
An den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls, der sich, wie bereits berichtet, am Sonntag bei Steinburg ereignet hat, starb in der Nacht zum Dienstag der 79jährige Landwirt Josef Kittenhofer aus Bühel. Der Verschiedene war am Sonntag kurz nach 12 Uhr von einem PKW erfaßt worden, als er einen Spaziergang machte. Kittenhofer wurde gegen die Windschutzscheibe geschleudert und fiel erst nach einer wilden Amokfahrt, die über Graben und Böschungen 50 Meter weit führte, von der Motorhaube.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1967


Beim Zusammenprall schwer verletzt
Hunderdorf.
Am Dienstag gegen 22 Uhr fuhr ein 20jähriger Soldat mit seinem PKW auf der Staatsstraße von Hunderdorf in Richtung Bogen. Am Südausgang von Hunderdorf stieß er gegen einen vorschriftsmäßig auf der rechten Straßenseite entgegenkommenden PKW Opel. Der 20jährige erlitt schwere Verletzungen. Er wurde ins Kreiskrankenhaus Bogen eingeliefert, Blutentnahme erfolgte. Verletzt wurden auch noch zwei mitfahrende Personen. Der Sachschaden betrug ca. 7000 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1967


Patrozinium in Heilig Kreuz
Windberg.
Zuerst war geplant, zugunsten der Feiern auf dem Bogenberg das Patrozinium ausfallen zu lassen. Jetzt soll das Fest Kreuzerhöhung, das zweite Patrozinium der Wallfahrts-kirche Heilig Kreuz, doch begangen werden. Der Festgottesdienst am kommenden Sonntag beginnt um 10 Uhr, vorher ist in der Marienkapelle Beichtgelegenheit. Nachmittags 14 Uhr Predigt, an die sich Prozession und Kreuzesfeier anschließt.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1967


Bunter Abend der „Alten Herrn“
Hunderdorf.
Anläßlich der Beendigung der Alten-Herren-Runde Bogen findet am Samstag, 16. September, im Sandbillersaal ein Bunter Abend statt. Bei dieser Gelegenheit werden dem Meister und den teilnehmenden Mannschaften Erinnerungsgeschenke überreicht. Musikvorträge, Soloeinlagen und ein Quiz sollen für Unterhaltung sorgen. Zu diesem Abend sind alle Sportfreunde mit Familienangehörigen freundlichst eingeladen. Die Veranstaltung beginnt mit Rücksicht auf die Gäste um 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1967


Wasserwacht wird in Hunderdorf gegründet
Gemeinde konnte kein Bad finanzieren – Gastwirt Lehner schuf ein Freibad
Hunderdorf.
Die jüngere Generation und die Schuljugend hat sich schon seit Jahren ein Frei-bad für Hunderdorf gewünscht. Die Notlösung, welche die Gemeinde durch die Pachtung einer Wiese am Mühlenwehr in Apoig beschritten hat, zeigte sich auf die Dauer doch als zu ungewöhnlich und vor allem als zu unsicher. Die Gemeinde selber hat sich zwar schon vor mehr als zehn Jahren durch den Architekten Hirsch ein Freibad projektieren lassen, doch scheiterte der Bau damals an der Finanzierung. Nun hat der Gastwirt Lehner von Bauernholz die Initiative ergriffen und selber ein privates Freibad in der Größe von 20 x 20 Meter gebaut Natürlich erfreute sich dieses Bad im heurigen heißen Sommer eines lebhaften Zuspruches, zumal man dieses Bad kostenlos benützen konnte. Die Wasserwacht Bogen hat diesen Bade- und Schwimmdrang der jungen Hunderdorfer schnell aufgespürt und Vorsitzender Janker sandte seine selbstlosen Heller, uns auch hier möglichst viele Schwimmer heranzubilden, Der Erfolg war denn auch überwältigend. Mehr als 60 Frei-, Fahrten- und Leistungsschwimmerzeugnisse konnten überreicht werden, dazu kamen noch sechs Rettungsscheine (Grundscheine) und auch ein Leistungsschein. Zu diesem stolzen Ergebnis kommt auch noch die staatliche Bilanz der Volksschule, die ihren Schwimmunterricht am Schuljahresschluß nach Bogen verlegte und dort für mehr als zwanzig Schulkinder der Oberstufe das Frei- oder Fahrtenschwimmerzeugnis erreichen konnte.
Dieses große Interesse am Schwimmsport verdient natürlich auch eine weitere Förderung und darum will Polizeimeister Janker das Eisen schmieden, so lange es heiß ist. Schon in. Kürze wird die Wasserwucht Bogen in Hunderdorf eine Versammlung einberufen, auf der es zur Gründung einer eigenen Ortsgruppe Hunderdorf kommen soll. Schon haben sich 25 junge Schwimmer als Mitglieder gemeldet. Es gilt nun vor allem, eine geeignete Vorstandschaft für die Wasserwacht zu finden. Diese Ortsgruppe hätte dann vor allem die Ausbildung von geeigneten Kräften zu fördern, so daß künftig auch Mitglieder der Gruppe Hunderdorf die Lehrtätigkeit übernehmen können. Dieser Gedanke wird bestimmt viele junge Leute, aber auch ältere begeistern, geht es doch um einen gesunden und herrlichen Sport und um die Heranbildung von Rettungsschwimmern. Es wäre erfreulich, wenn diesem Aufruf der Wasserwacht zu einer Gründungsversammlung möglichst viele als aktive oder fördernde Mitglieder folgen würden.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1967


Sitten wie im Wilden Westen
Bogen.
Vor dem Amtsgericht in Bogen mußte sich ein 27jähriger Mann verantworten, der am 16. April mit einer Gaspistole einem anderen ins Gesicht schoß und ihn an den Augen verletzte. Der Tatbestand war folgender: Ein Autofahrer konnte vor einem Gasthaus in Hunderdorf zur nächtlichen Stunde nicht aus der Parklücke heraus, weil der Wagen des Angeklagten in die Lücke hineinragte. So griffen der Autofahrer und seine Kameraden zur Selbsthilfe und schoben das Hindernis zur Seite. In diesem Augenblick kam der Inhaber aus dem Gasthaus und stellte einen der Helferscharf zur Rede. Obwohl dem Wagen kein Schaden zugefügt worden war, steigerte sich der Besitzer so sehr in Wut, daß er plötzlich aus der Tasche eine Gaspistole zog und seinem Gegenüber aus 1,50 Meter Entfernung ins Gesicht schoß. Mit einer Bindehautverletzung mußte der Verwundete ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo er nach fast zwei Wochen als geheilt entlassen wurde. Vor dem Richter versuchte sich der Ange-klagte damit zu entschuldigen, daß er hinter dem Mann, den er zur Rede gestellt hatte, einen anderen mit erhobenen Armen gesehen hatte, der ihn bedrohen wollte. Dies konnte nicht er-wiesen werden. Der Angeklagte, der nur unwesentlich vorbestraft ist bedauerte seinen Schuß. Wegen eines Vergehens der gefährlichen Körperverletzung wurde der Mann zu 200.-DM Geldstrafe, ersatzweise 20 Tage Gefängnis verurteilt Die. Gaspistole wurde eingezogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1967


Unfälle am Ortseingang häufen sich
Gefährliche Kurve forderte wieder drei Schwerverletzte – Auto hatte Totalschaden
Hunderdorf.
Auf der Rückfahrt zur Kaserne in Bogen geriet am Dienstag gegen 22.15 Uhr ein Angehöriger der Bundeswehr mit seinem Auto am Ortsausgang von Hunderdorf vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit über die Leitlinie und rammte einen entgegenkommenden Wagen, der mit zwei Personen besetzt war. Die Insassen erlitten Schnittverletzungen, Prellungen und weitere Verletzungen, die jedoch nicht lebensgefährlich sind. Die linke Vorderseite des Fahrzeugs wurde total eingedrückt. Weit schlimmer waren die Folgen jedoch für den Bundeswehrsoldaten. Er wurde mit schweren Knochenbrüchen, Schnitt- und Platzwunden in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte erst nach einer halben Stunde befreit werden. Einige Verkehrsteilnehmer und Passanten versuchten mit allen Mitteln, den Verletzten aus seinem total demolierten Auto zu befreien. Freiwillige Helfer des BRK Bogen brachten die Verletzten ins Kreiskrankenhaus. Die Verkehrspolizei Bogen sicherte die Unfallstelle ab und nahm die Ermittlungen auf. Leider ist dieses Verkehrsunglück an der Kurve am Ortsausgang von Hunderdorf kein Einzelfall. Erst im vergangenen Jahr war an der gleichen Stelle ein Fahrzeug mit Angehörigen der Bundeswehr verunglückt, wobei es drei Tote und mehrere Schwerverletzte gab. Ein vorschulpflichtiges Kind und ein älterer Mann sind dort ebenfalls bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Viele weitere Unfälle, bei denen es neben Sachschäden auch Verletzungen gab, ereigneten sich an derselben gefährlichen Stelle. Diese Häufung von Verkehrsunfällen in einem Ort dürfte die zuständigen Stellen allmählich aufschrecken und sie veranlassen, die Kurve zu entschärfen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1967


Gott, der Herr, hat unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Oma
Frau Katharina Häusler
am Tage des Festes der Sieben Schmerzen Mariä zu sich genommen.
Hunderdorf, Neckartenzlingen, München, den 15. September 1907
In tiefer Trauer:
Ludwig Häusler, Sohn mit Familie
Käthi Müller, Tochter mit Familie
Traudl Carpenter, Tochter mit Familie
Trauergottesdienst am Dienstag, dem 19. 9. 1967, um 9 Uhr, in Bogen mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.1967


Viele Pilger wallfahrteten nach „Heilig Kreuz“
Prozession zum Patroziniumsfest der Kreuzerhöhung – Pater Ephrem hielt Festpredigt
Windberg.
Diesen Sonntag feierte die Wallfahrtskirche „Zum Heiligen Kreuz“ bei Wind-berg ihr zweites Patrozinium, das Fest der Kreuzerhöhung. Das uralte Fest erhielt eine neue Bedeutung, als im Jahre 625 der griechische Kaiser Herradius am 14. September das heilige Kreuz, das er in siegreichem Kampf den Persern wieder abgenommen hatte, im Triumph auf seinen eigenen Schultern in die Stadt Jerusalem zurücktrug. Obwohl am Sonntag auf dem Bogenberg die große Wallfahrt war, fanden sich sehr viele Pilger in Heilig Kreuz ein. Am Vor- mittag zelebrierte Pater Norbert Bademund den Festgottesdienst, die Prozession am Nachmittag leitete Pfarrer Pater Ephrern. In seiner Ansprache erklärte er das Wort Christi: „Wenn ich erhöht sein werde, will ich alles an mich ziehen.“ Die Menschen heute sollten sich dem liebenden Anruf Gottes nicht entziehen, meinte der Pater. Höhepunkt des Festes war die Kreuzesfeier, die mit dem Te Deum beendet wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.1967


Ruhe sanft in Gottes Frieden,
Ruhe sanft, bis wir uns wiedersehen.
Nach Gottes hl. Willen verschied nach längerer Krankheit am 19. 9. 1967 meine liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante
Frau Klara Keller
im Alter von Jahren selig im Herrn.
Steinburg, den 20. September 1967
In stiller Trauer:
Ida Matzner, Tochter mit Gatten
Helga Feldmeier, Enkelin m. Fam.
und übrige Verwandtschaft
Beerdigung am Donnerstag, den 21. 9. 1967, um 14 Uhr. in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.09.1967


Windberg. (Geheiratet haben) Beim Standesamt Windberg haben den Bund fürs Leben geschlossen, der Schreiner Joachim Robert Mader von Hirschau/Oberpfalz und die Hausgehilfin Franziska Cäcilia Liebl von Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.1967


Am Grabe eines wahrhaft „guten Hirten“*Pfarrer Alois Offenbeck wurde nach einem erfüllten Leben von dieser Welt abberufen
Mitterfels.
Selten versammelt sich eine so zahlreiche Trauergemeinde auf einem Friedhof wie am Montag in Mitterfels. Ein großer Teil der Bevölkerung, die Vereine, starke Abordnungen aus den früheren Wirkungsstätten und eine große Anzahl von geistlichen Mitbrüdern gaben dem, im 84. Lebensjahr verstorbenen, freiresignierten Pfarrer Alois Offenbeck das letzte Geleit. Diese starke Beteiligung und die Unzahl von Kränzen sowie ein stattlicher Reigen von Rednern zeigte, wie beliebt der so bescheidene und ruhige Geistliche war.
Bürgermeister Uekermann sagte, der Verstorbene habe in den Herzen der Gemeindebürger einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen. Es sei ihm, nach seinem Umzug nach Mitterfels am 1. 10. 1955 schnell gelungen, die Achtung und Verehrung der Mitterfelser zu erringen. Stets habe er Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Uekermann dankte dem Verstorbenen auch für seine Treue zum Verkehrsverein. Ein Vertreter des Weihekurses, dem Pfarrer Offenbeck angehört hatte, sprach im Namen der fünf noch lebenden Mitbrüder. Man habe Offenbeck noch von der Studienzeit her in bester Erinnerung, da er stets kränklicher Natur gewesen sei. Er habe aber diese gesundheitlichen Schwierigkeiten genau so gemeistert wie später die mühevolle Arbeit in den verschiedenen Pfarreien, er habe vielen als Vorbild gedient. Dekan Monsignore Schleicher von Bogenberg sprach im Auftrag des Bischofs letzten Dank für die aufopferungsvolle Arbeit und pries den verstorbenen Mittruder als abgeklärten, selbstlosen Arbeiter im Weinberg des Herrn. Der Pfarrherr der Pfarrei Westen-Oberellenbach meinte, so sehr habe Offenbeck nach seiner 25-jährigen Tätigkeit in den Herzen seiner damaligen Pfarrkinder weitergewirkt, daß sie nun nach 30 Jahren mit einer stattlichen Abordnung an seinem Grabe erscheinen würden. Der Bürgermeister der Gemeinde Oberellenbach bescheinigte, daß Offenbeck sich stets in uneigennütziger Weise um die gemeindlichen Belange gekümmert und gute Ratschläge erteilt habe. Dank sprach auch der Vertreter der Spar- und Darlehenskasse Oberellenbach, die der Priester seinerzeit vorausschauend gegründet hatte.
Sehr stark war auch die Abordnung aus der Gemeinde und Pfarrei Pfelling, wo Pfarrer Offenbeck vor seiner Übersiedlung nach Mitterfels 20 Jahre lang gewirkt hatte und das ihm zur zweiten Heimat geworden war, wie er selbst oft bestätigte. Ein Vertreter der Raiffeisenkasse Schwarzach-Pfelling dankte dem Verstorbenen für die Führung der Kasse in Pfelling durch 17 Jahre hindurch. Der Bürgermeister und der Kirchenpfleger von Pfelling hoben insbesondere die selbstlose Art der Mitarbeit und den persönlichen Mut des Verblichenen hervor, den er besonders beim Anmarsch der amerikanischen Truppen im Jahre 1945 bewiesen und dadurch Pfelling vor der Beschießung gerettet habe.
Der Vertreter des Wasserbeschaffungsverbandes führte aus, daß gerade dieser Verband dem Verstorbenen zu größtem Dank verpflichtet sei, denn er sei der Initiator des Wasserleitungsbaues gewesen, des ersten ins Landkreis Bogen nach dein Kriege. Dank sprachen auch die Vertreter des Krieger- und Veteranenvereins und der FFW Pfelling.
Vertreter der Imker waren ebenfalls unter den Rednern. Sie bezeugten, daß Offenbeck 10 Jahre lang den Bienen gedient und auch auf diesem Gebiet Hervorragendes geleistet hebe. Oberforstmeister Schmidt dankte im Namen der Waldbesitzervereinigung, deren Schriftführer der Verstorbene mehr als zehn Jahre lang gewesen sei. Im Namen des CSU-Ortsverbandes kennzeichnete Vorsitzender Hans Gürster das Leben des verstorbenen Mitgliedes als edel, hilfreich und gut. Den letzten ehrenden Nachruf sprach Veteranenvorstand Karl Schmid. Schon beim Gottesdienst hatte Pfarrer Pramps das Leben und das Wirken des, Verstorbenen gewürdigt.
Alois Offenbeck hatte am16. 2. 1884 als Sohn ehrbarer Bauersleute in Tiefenbach, Pfarrei Schierling, das Licht der Welt erblickt. Am Humanistischem Gymnasium in Metten und an der Theologischen Hochschult in Regensburg holte er sich das Rüstzeug für sein späteres Wirken. Die Priesterweihe empfing er am 29. Juni 1910 im Dom zu Regensburg. Seine Priesterlaufbahn begann er nach einigen Aushilfsjahren als Seelsorger in Oberellenbach. Nach 25jähriger Tätigkeit übernahm er 1936 die Pfarrei Pfelling. 1955 hat er in den wohlverdienten Ruhestand und wählte Mitterfels als seinen Ruhesitz. So lange es gesundheitlich ging, half er auch hier dem Pfarrherrn bei der Arbeit.
Als echter Volkspriester sorgte er überall, wo er tätig war, nicht nur für das geistige, sondern auch für das leibliche Wohl seiner Pfarrkinder. So ist es nicht verwunderlich, daß aus allen Äußerungen an seinen Grabe auch das feste Versprechen klang: „Teurer Toter, wir werden Dich nie vergessen!“
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.1967


Hunderdorf. (Die Arbeitergemeinschaft) der Trachtenvereine „Vorderer Wald“ trifft sich morgen, Sonntag, um 16 Uhr im Gasthaus Sandbiller zu einer Besprechung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1967


Hunderdorf. (Der Trachtenverein) trifft sich heute, Samstag, um 20 Uhr im Gasthaus Sandbiller zur ordentlichen Generalversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.1967


Verdiente Feuerwehrmänner wurden geehrt
Zwölf verdiente Mitglieder wurden mit dem slbernen und acht mit dem bronzenen Ehrenzeichen bedacht

Gaishausen.
Zu einer eindrucksvollen Ehrung langjähriger Mitglieder der Freiwilligen Feuer-wehr Gaishausen fanden sich die Mitglieder der Wehr mit zahlreichen Gästen in der Bahnhofswirtschaft Solcher in Ehren (Bahnhof Sternburg) ein. Als prominenten Gast konnte der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr, Johann Dietl, Landrat Hafner begrüßen_ Bei der Ehrung waren weiterhin zugegen: stellvertr. Kreisbrandinspektor Mühlbauer, der Kommandant der Wehr, Karl Solcher und der Bürgermeister der Gemeinde Gaishausen, Albert Gall. Für 40jahrige treue Mitgliedschaft wurden mit dem Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet die Männer: Josef Baumgartner, Alois Bäumer, Xaver Bugl, Karl Fendl, Jakob Freundorfer, Josef Gütlhuber, Josef Kinzkofer, Michl Reitberger, Johann Schedlbauer, Johann Schlecht, Josef Venus, Josef Weinzierl.

Landrat Hafner und stellvertretender Kreisbrandinspektor Mühlbauer bei der Ehrung der Jubilare der Freiwilligen Feuerwehr Gaishausen

Für 25jährige Mitgliedschaft wurden mit den Ehrenzeichen in Bronze dekoriert: Josef Bugl, Johann Dietl, Johann Engl, Jakob Feldmer, Alois Höcherl, Johann Lehner, Alois Mühlbauer, Johann Wittmann. Die Verleihung der Ehrenzeichen nahm Landrat Hafner, selbst ein gebürtiger Gaishausener, vor. In seiner Rede wies er auf den bewiesenen Gemeinsinn, die stete Hills- und Opferbereitschaft der Männer der Freiwilligen Feuerwehr hin. Mühlbauer hob in seiner Ansprache die Bereitwilligkeit der Gemeindeväter in der Ausrüstung der Wehr anerkennend- hervor. Bürgermeister Gall wies in seinen Dankesworten an die Männer der Wehr auf die Anschaffungen für die Feuerwehr auch in diesem Jahr hin. Er zollte Worte des Dankes dem Pächter der Gemeindejagd, Ingenieur Ludwig Frohnauer, der eine Sirene gestiftet hat, die demnächst aufgestellt wird. Ein Festessen für die Jubilare, Freibier für alle Mitglieder der Wehr und ein Tanzkränzchen hielten die Besucher der Veranstaltung noch lange in froher Runde beisammen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.1967


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 4. bis 15. September eingereichten Baugesuche:
… Häusler Michael, Meidendorf, Gemeinde Windberg, Neubau einer Garage; Häusler Johann, Meidendorf, Gemeinde Windberg, Neubau einer Garage …
Quelle: Bogener Zeitung, 26.09.1967


Pater Norbert Backmund feierte 60. Geburtstag
Der bekannte Gelehrte hat unschätzbare Verdienste
Windberg.
Im Windberger Kloster feierte diesen Samstag Pater Norbert Backmund seinen 60 Geburtstag. Wie kaum ein anderer, hat Pater Norbert den Ruf des wiedererstandenen Klosters gefestigt und verbreitet. Schon wenige Jahre nach der Wiedergründung war er dem Konvent beigetreten. Seine Liebe und Begeisterung für das Ordensleben ließen ihn zum Historiker werden, der besonders die Geschichte seiner neuen Heimat erforschte. Heute genießt er als Kirchenhistoriker weit über Bayern hinaus Anerkennung, als Ordenshistoriker ist er in der ganzen Welt ein Begriff. Seine dreibändige Ordensgeschichte „Monasticon Prämonstratense“, ist lateinisch geschrieben und deshalb jedem Wissenschaftler zugänglich. Das Werk bildet heute den Grundstock jeder Forschung, über den Prämonstratenserorden oder eines seiner Klöster. Dutzende begeisterter Rezensionen würdigten die große wissenschaftliche Leistung, die eine große Forschungslücke schloß. Pater Norbert schrieb auch viele andere Bücher, man denke nur an die erst jüngst erschienene Geschichte der Chorherrnorden oder eine sozialge-schichtlich aufschlußreiche Arbeit über die letzten Jahre des alten Windberger Klosters. Auch eine ungezählte Schar von Aufsätzen und Veröffentlichungen entstanden unter der Feder des Geistlichen. Verschiedene wissenschaftliche Gesellschaften zählen ihn zu ihren Mitarbeitern.
Wer aber glaubt, ein Mann von dieser Wissenschaftlichkeit müsse ein trockener Stubengelehrter sein, irrt sich gründlich. Wer das Büchlein „Die Niederbayerischen Pfarreroriginale“ kennt, in dem mancher köstliche Beitrag aus seiner Feder stammt, wird dies bestätigen. Wer aber das Glück hat, zu seinem Freundeskreis oder wenigstens zu dem Bekanntenkreis zu ge-hören, schätzt ihn ob seines trefflichen Urteils, seines gütigen Humors und seiner weltweiten Erfahrung, die selbst seine Gegner anerkennen, die mit ihm die wissenschaftliche Klinge kreuzten. Seine weitausgedehnten Archivreisen lassen ihn jetzt zum charmanten Plauderer und geistvollen Erzähler werden, was wiederum viele Zuhörer seiner Vorträge zu schätzen wissen. Wer wundert sich nicht von einem anerkannten Historiker ausgerechnet einen Vortrag über — Pilze vorgesetzt zu bekommen!
Ein weiteres Interessengebiet dieses Gelehrte ist, man vernimmt es mit Staunen, das Hellsehen. Sein Buch „Hellseher schauen die Zukunft“ berichtet nicht nur über die seltsamen Phänomene der Parapsychologie, sondern behandelt das ganze Problem vom wissenschaftlichen und religiösen Standpunkt aus. Freilich wird dieses Interesse dadurch verständlich, wenn man weiß, daß der bekannte Bayerwaldprophet Mühlhiasl Windberger Untertan und Klostermüller war. Von seinen Vorfahren her verfügt Pater Norbert nicht zuletzt über ein feinsinniges Kunstverständnis, das ihn, verbunden mit seinem Verständnis für das bayerische Wesen, zum idealen Berater der Windberger Kirchenrenovierung macht.
Trotz dieser Vielseitigkeit vergißt der Gelehrte auch seinen priesterlichen Beruf nicht. Viele Pfarreien kennen ihn als Aushilfsseelsorger und mancher ist stolz darauf, von ihm getauft oder getraut worden zu sein.
Das Jubiläum des 60. Geburtstages ist für Pater Norbert keine Arbeitspause. Schon vor einiger Zeit hat er wieder Hand angelegt an neue große wissenschaftliche Unternehmungen, die mit großer Spannung erwartet werden. Wir wünschen dem Jubilar weiterhin viel Erfolg und Freude an seinem schönen Werk.
Josef Plager
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.1967


Steuerkarten werden ausgegeben
Hunderdorf.
In der Zeit vom 8. bis 20. Oktober 1967 werden in den Vormittagsstunden von 8 bis 12 Uhr und-am Nachmittag von 14 bis 17 Uhr die Steuerkarten 1968 an Lohnsteuerpflichtige ausgegeben. Zusätzlich ist, auch für auswärts Beschäftigte am Samstag, den 7.10. und Samstag, den 28. 10. von 8 bis 10 Uhr die Möglichkeit gegeben, ihre Steuerkarte abzuholen. Die Steuerkarten sind persönlich abzuholen. Eine Zustellung, wie dies in den letzten Jahren der Fall war, erfolgt in diesem Jahr nicht. Im gleichen Zeitraum ist auch die Brand- und Hagelversicherung, sowie die Feuerschutzabgabe an der Gemeindekasse zu entrichten. Tierhalter wollen zur Unterzeichnung der Besamungsverträge alsbald vorsprechen. Im Flur des Gemeindeamtes hängt zur Zeit der neue Winterfahrplan der BB aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1967


Freitags Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Am Freitag, findet um 19 Uhr im Gemeindeamt in Hunderdorf eine öffentliche  Sitzung des Gemeinderates statt. Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor: 1. Aufstufung des Weges nach Lintach, 2. Planung eines neuen Schulhauses mit Turnhalle, 3. Genehmigung des Bebauungsplanes Apoig-Ost, 4. Erweiterung des Bebauungsplanes Apoig, 5. Festsetzung von Fleischbeschauzeiten, 6. Umbau der Registratur. Interessierte Gemeindebürger sind zu dieser Sitzung höflichst eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1967


Nach Gottes hl. Willen verschied nach längerer Krankheit, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schiegervater, Schwager und Onkel
Herr Xaver Haimerl
Landwirt von Windberg, Mitglied der Marianischen Männerkongregation

im Alter von 78 Jahren.
Windberg, Hausen, München, Ergolding, Landshut, den 27. Sept- 1967
In tiefer Trauer:
Ottilie Haimerl, Gattin
Xaver Haimerl, Sohn mit Familie
Josef Haimerl, Sohn mit Familie
Alfons Haimerl, Sohn mit Familie
Hermann Haimerl, Sohn mit Familie
Max Haimerl, Sohn
Norbert Haimerl, Sohn mit Familie
Kathi Haimerl, Tochter
Schwester P. K. OSF, Tochter
Maria Meissner, Tochter mit Familie
Rosa Solleder, Tochter mit Familie
Anna Haimerl, Tochter
Rosenkränze am 28. 9. und 29. 9., um 17.00 Uhr. Requiem mit anschließender Beerdigung am Samstag, den 30. 9., um 9.00 Uhr, in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1967


Auszahlung in der Gemeindekanzlei
Windberg.
Die Auszahlung der Sozialhilfe, Pflegegelder, Ausbildungsbeihilfen und Pflege-kindergelder wird am Dienstag von 14 – 15 Uhr in der Gemeindekanzlei vorgenommen. Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1967


Windberg. (Beerdigung) Die Mitglieder der Freiw. Feuerwehr Windberg nehmen in Uniform an der Beerdigung des Vereinskamee den Xaver Haimerl von Dambach am Samstag teil.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1967


Pater Norbert Backmund spricht
Mitterfels.
Am Samstag kommt Pater Norbert Backmund aus Windberg zum zweiten Male in diesem Jahr zu einem Vortrag nach Mitterfels. Der anerkannte Historiker spricht über „Die Entwicklung und Bedeutung der Familiennamen und der modernen Vornamen“. Wohl findet diese Veranstaltung am Samstag um 20 Uhr im Gasthaus Kernbichl im Rahmen der Kolpingversammlung statt, doch sind alle Bürger dazu eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1967


STEINBURG
Brauerei-Gasthof Berger
Am Sonntag, 1. Oktober 1967
TANZ
Es spielen die
„Schwarzen Zigeuner“.
Hierzu ladet freundlichst ein:
Familie Alfons Berger
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1967


Wallfahrt und Ausflug der Krieger
Hunderdorf.
Der Krieger- und Veteranenverein Hunderdorf beteiligt sich am kommenden Sonntag an der Heimkehrerwallfahrt zum Bogenberg. Die Mitglieder treffen um 12.15 Uhr am Bahnhof in Bogen. Am 22. Oktober wird mit dem Omnibus eine Fahrt ins Blaue durchgeführt. Der Fahrpreis beträgt 5 DM. Die Abfahrt erfolgt um 12.30 Uhr vom Gasthof Sandbiller in Hunderdorf. Anmeldungen nehmen Vorstand Gaschler, Kassier Retzer in Au vorm Wald und Jakob Hirtreiter, Apoig, entgegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.1967


Wahl des Elternbeirates
Hunderdorf.
Am kommenden Freitag findet um 19 Uhr im Schulhaus die Wahl des Elterneirates statt. Als Mitglieder des Elternbeirates werden sieben Vertreter der Erziehungsberechtigten und sieben Ersatzleute gewählt. Die Eltern haben für jedes schulpflichtige Kind eine Stimme. Zur Wahl sind die Einladungen zur Versammlung mitzubringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.1967


Mütter werden beraten
Windberg.
Für Windberg und Umgebung findet die Mütterberatung am Dienstag um 14 Uhr im Gasthaus Amann in Windberg statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.1967


Meidendorf-Windberg. (Dienstabend) Dir Rot-Kreuz-Ortsgruppen Windberg und Meidendorf treffen sich am kommenden Freitag um 20 Uhr zu einem gemeinsamen Dienstabend in Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.1967


„Werken“ soll schöpferische Kräfte wecken
Musische Bildung darf nicht vernachlässigt werden – Junglehrer tagten in Hunderdorf
Hunderdorf.
Das Thema „Werken“ stand auf dem Programm einer Tagung, zu der die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ), Kreisverband Bogen, nach Hunderdorf eingeladen hatte. Kreisvorsitzender Miksch konnte Junglehrerinnen und Junglehrer aus dem ganzen Landkreis begrüßen.
Das Klassenzimmer der 7. Klasse hatte sich in einen Ausstellungsraum verwandelt, wo man Schülerarbeiten in den verschiedenen Techniken bewundern konnte. Die Teilnehmer begrüßten es besonders, daß der Referent, Oberlehrer Klar, nicht trockenes Buchwissen vortrug, sondern neben reichhaltigen Erkenntnissen, die er in einem Fortbildungskurs des Kultusministeriums erworben hatte, vor allem aus der Fülle seiner Erfahrung schöpfte und seine Ausführungen durch praktische Beispiele veranschaulichte.
Es sei nicht Aufgabe des Werkunterrichts, handwerkliche Techniken zu erlernen und Gebrauchsgegenstände herzustellen, meinte Klar, vielmehr gelte es, die schöpferischen Kräfte im Kinde zu wecken. Besonders für die intellektuell schwächeren Kinder biete der Werkunterricht durch die manuelle Betätigung die Gelegenheit, etwaige schlechte Leistungen in anderen Fächern zu kompensieren, was sich rückwirkend wieder positiv auf die gesamte Schularbeit, auswirke und zur Persönlichkeitsbildung betrage. Um ansprechende Leistungen zu erreichen sei es natürlich nötig, längere Zeit bei einer Technik zu verweilen. Klar erläuterte nun einzelne Techniken und zeigte an Hand praktischer Beispiele, was in den verschiedenen Alterstufen erreicht werden könne.
Papier und Pappe bieten sich als einfacher Werkstoff an. Von einfachen Faltarbeiten über Papierapplikationen und Masken bis zu Konstruktionen aus gefalteten Papierstreifen, gebe es viele Möglichkeiten. Bei den Holzarbeiten sei früher vor allem Sperrholz verwendet worden. Dafür solle man lieber das natürlichere Brettholz oder Astholz verwenden. Aus Ton könne durch die sogenannte Aufbaukeramik (diese Technik wurde bereits in der Steinzeit verwendet), sehr hübsche Vasen hergestellt werden. An weiterenWerktechniken wurden erklärt: Mosaiken aus Stein und Glas, Applikationen (geklebte Bilder) aus Stoffresten und Schnüren. Ketten aus Kupfer- und Silberdraht, der beliebte Linolschnitt, und Ätzen in Kupferblech…. -ab-
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.1967


Entsteht in Hunderdorf eine Wasserwacht-Abteilung?
Hunderdorf.
Die bisherige Tätigkeit der Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz Hunderdorf hat bewiesen, daß die Jugend sehr an der Ausbildung im Schwimmen interessiert ist. Sehr viele haben schon das Frei-, Fahrten- und Leistungsschwimmerzeugnis sowie Grund- und Leistungsscheine (Rettungsscheine) erworben. Nach den bisherigen Erfahrungen zeigt sich immer wieder, daß die Bürger von Hunderdorf die Arbeit der Wasserwacht unterstützen. Es wäre sehr erfreulich, wenn in Hunderdorf auch Wasserwachtfreunde zur Mitarbeit gewonnen werden könnten, die die Aufgaben einer Vorstandschaft übernehmen würden. Die Lehrerschaft von Hunderdorf hilft ganz besonders in der Nichtschwimmerausbildung mit. Dadurch wird eine wesentliche Vorarbeit für die künftigen Schwimmer und Rettungsschwimmer geleistet.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.10.1967


Veteranenverein nimmt an der Heimkehrerwallfahrt teil
Hunderdorf.
Der Krieger- und Veteranenverein Hunderdorf beteiligt sich am kommenden Sonntag an der Heimkehrerwallfahrt zum Bogenberg. Die Mitglieder treffen sich um 12.15 Uhrr am Bahnhof in Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.10.1967


Gemeinsam zur Schule
Hunderdorf.
In der Zeit vom 6. Bis 29. Oktober liegen im Gemeindeamt Hunderdorf die Eintragungslisten für das Volksbegehren der SPD auf. Unter dem Motto „Gemeinsam zur Schule“ wirbt die SPD für eine christliche Gemeinschaftsschule in Bayern. Die Eintragung in die Listen kann von Montag bis Freitag täglich von 8 – 12 Uhr erfolgen. Am Freitag und Samstag ist das Gemeindeamt von 12 bis 13 Uhr geöffnet. Um auch den Pendlern die Möglichkeit zur Unterschrift zu geben, kann auch an den Samstagen (7. und 28. Okt.) sowie an den Sonntagen (8. und 29. Okt.) von 8 bis 10 Uhr die Unterschrift geleistet werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1967


Am Freitag Rotkreuz-Versammlung
Hunderdorf.
Die Mitglieder der Rotkreuzgemeinschaft treffen sich morgen, Freitag, um 19 Uhr im Gasthaus Weinzierl zur Monatsdienstbesprechung für Oktober.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1967


Architektenwettbewerb für Schulhausneubau
Sechs Lehrsäle, Nebenräume und Turnhalle sind geplant – Bebauungspläne in Apoig-Ost genehmigt – Beteiligung am Straßenbau Oberalteich – Mitterfels
Hunderdorf.
Außerordentliches Interesse zollten die Einwohner der letzten Gemeinderatssitzung, in der als wichtigster Punkt der Tagesordnung der Schulhausneubau und die Errichtung einer Turnhalle besprochen wurde. Es ist erst acht Jahre her, daß die Gemeinde Hunderdorf ein neues Schulhaus mit acht Lehrsälen und Nebenräumen baute und glaubte auch für die Zukunft alle räumlichen Schulprobleme gelöst zu haben.
Rektor Hös1 erläuterte die Notwendigkeit des neuen Projekts. Er zeigte die Entwicklung der Schule Hunderdorf in den letzten Jahren auf und erklärte den Anstieg der Schülerzahlen. 1959 gingen 261 Kinder aus dem Bereich der Schulgemeinde nach Hunderdorf zur Schule. Heute ist diese Zahl auf 339 angewachsen. Für das Schuljahr 1971/72 ist mit einer Schülerzahl von 380 Kindern zu rechnen. Die Zahl der Schüler ist nach Einführung des neunten Schuljahrs dann so groß, daß für 12 bis 13 Klassen die Räume zur Verfügung stehen müssen. Sollte aber zusammen mit Steinburg eine Verbandsschule entstehen, so müßte Platz für mindestens zwei weitere Schulklassen geschaffen werden. Ein Schulhauserweiterungsbau in Hunderdorf würde mindestens sechs neue Lehrsäle, einen Handarbeitsraum, einen Lehrsaal für Naturlehre, Räume für einen Hausmeister und eventuell einen Aufenthaltsraum für Fahrschüler erfordern. Eine Turnhalle soll außerdem eingeplant werden, an ein Lehrschwimmbecken wird gedacht.
Bürgermeister Härtenberger führte an, daß er bereits bei Oberschulrat Westermayer und Kreisamtmann Kraus vorgesprochen und deren Unterstützung zugesagt bekommen habe. Da das bisherige Gelände des Schulgrundes nicht ganz den Anforderungen des Neubaues entspricht, will die Gemeinde ein eigenes Grundstück als Tauschobjekt anbieten. Härtenberger schlug mehrere Möglichkeiten der Projektierung der Baumaßnahme vor. Nach einer beschränkten Ausschreibung von vier namentlich genannten Architekten will man nun einen Vorentwurf einholen. Einstimmig billigte der Gemeinderat diese Maßnahme.
Die Aufstufung des Weges von Hunderdorf, durch das Bauernholz über die Anwesen Reiner und Hamberger nach Lintach, war ein weiterer wichtiger Punkt der Besprechung. Das Landratsamt betrachtet die Voraussetzung für eine Aufstufung dieses öffentlichen Feldweges zum Gemeindeweg als gegeben. Dies würde bedeuten, daß für diesen Weg künftig auch Zu-schüsse aus Kfz-Mitteln bereitgestellt würden. Leider ergab sich bei den Verhandlungen des Bürgermeisters mit den zuständigen Grundstücksbesitzern, daß einige nicht gewillt wären, den notwendigen Grund abzutreten, damit dieser Weg auf 4,5 Meter Ausbauweite und zwei Meter Bankett erweitert werden könnte. Das Projekt wurde zurückgestellt.
Anschließend wurde dem Gemeinderat der Entwurf eines Bebauungsplanes für Apoig-Ost vorgelegt. Acht Bauparzellen sollen in dem bereits bestehenden Bebauungsplan entlang der Windberger Straße miteinbezogen. Der Plan wurde vom Gemeinderat einstimmig genehmigt. Die Kosten für die Erstellung werden zu gleichen Teilen auf die Bauherren umgelegt. Der schon früher verabschiedete erweiterte Bebauungsplan in Apoig stieß auf den Einspruch der Bundesbahn. Die DB schlägt vor, den Übergang bei Blasini als Fußgängerüberweg abzustufen und in einer Straße entlang der Bahnlinie, in den Übergang bei der Siedlung auf die Staatsstraße, einmünden zu lassen. Die Gemeinde will zuerst mit den Grundstücksbesitzern über eine Grundabtretung verhandeln.
Die Fleischbeschauzeiten bei gewerblichen Schlachtungen wurden in Hunderdorf nach Rücksprache mit den Metzgern so festgelegt, daß sie an allen Wochentagen von 7 bis 12 Uhr durchgeführt werden können.
Die Verwendung des früheren Jugendheimes im Gemeindeamt als Werkraum für die Schule hat mit sich gebracht, daß die dort untergestellten Möbel für die Registratur entfernt werden mußten. Die Gemeinde will daher einen Teil des Vorraumes zu den Geschäftszimmern verwenden, um die Registratur unterzubringen. Die anfallenden Kosten von etwa 2 000 DM wurden vom Gemeinderat genehmigt.
Eine Anfrage der Gemeinde Oberaltaich zum Bau der Straße nach Mitterfels wurde postum beantwortet. Die neue Straße führt eine kurze Strecke durch Hunderdorfer Gemeindegebiet Die Gemeinde will sich am Bau dieser Straße beteiligen, da man dadurch einen kürzeren Weg nach Straubing erhalten wird. Der Bau dieser Straße wird aus Kfz-Mitteln und Zuschüssen des Bundes zu 65 Prozent bestritten. Hunderdorf hätte demnach noch ein Darlehen aufzunehmen, dessen Verrentung für zehn Jahre der Gemeinde jährlich eine Belastung von 3 000 DM bringen würde.
Dem Antrag der Gemeindeverwaltung auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Staatsstraße durch Hofdorf wurde von den Behörden nicht stattgegeben, da man bei der guten Linienführung der Straße keine zwingende Gründe für die Errichtung einer solchen Verkehrsbeschränkung sehen kann. Dem Trachtenverein Hunderdorf wurde zum Bau einer Kapelle ein Zuschuß von 100 DM gewährt, für Kriegsblinde wurde der gleiche Betrag wie in den Vorjahren genehmigt und zum Bau einer Bergwachthütte im Skigebiet von St. Englmar entschieden sich Gemeinderäte für einen Betrag von 150 DM.
Der Bürgermeister macht darauf aufmerksam, daß in nächster Zeit Luftaufnahmen von der Autobahntrasse Regensburg — Passau gemacht werden. Zu diesem Zweck wird eine Reihe von Grenzsteinen so gekennzeichnet, daß sie auch vom Flugzeug aus gut sichtbar sind. Wo sich die Grenzsteine in Waldgebieten befinden, werden zusätzliche Markierungen angebracht, um die Signalisierungsarbeiten zu erleichtern. Die Bevölkerung wird schon heute gebeten, diese Arbeiten nicht durch das Entfernen der Marken zu stören. Flurschäden werden nicht zu befürchten sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1967


Bebauungsplan liegt auf
Hunderdorf.
Die Gemeinde Hunderdorf hat für das Gebiet Apoig-Ost an der Straße nach Windberg einen Bebauungsplan erstellt. Der Entwurf wird für die Dauer eines Monates auf dem Gemeindeamt ausgelegt. Er kann in der Zeit vom 15. 10 bis 15. 11. eingesehen werden. Bedenken und Anregungen können in der gleichen Zeit am Gemeindeamt vorgebracht wer-den.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.1967


Gartenbauverein beteiligt sich an der Bezirksversammlung
Hunderdorf.
Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Hunderdorf werden zur Jahresversammlung des Bezirksverbandes in Mitterfels eingeladen. Am Samstag um 20 Uhr findet ein Bunter Abend im Gasthaus zur Friedenseiche statt. Der Sonntag sieht nach dem gemeinsamen Kirchenbesuch um 9 Uhr ab 10 Uhr wieder in der Friedenseiche die Haupttagung vor. Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.1967


Versammlungsbeginn verlegt
Hunderdorf.
Der Beginn der Wochenversammlung am Freitag muß auf 19 Uhr vorverlegt werden, da ab 20 Uhr in Straubing die Schiedsrichterversammlung stattfindet.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.1967


Hunderdorf
Am Samstag. 7. und Sonntag. 8. Oktober 1967
Letztes altes Bier
Hierzu ladet freundlichst ein:
FAMILIE SANBILLER
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.1967


Xaver Haimerl beerdigt
Windberg.
Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde der Austragslandwirt Xaver Haimerl von Dambach zur letzten Ruhe gebettet. Der Verstorbene stammte vom Haimerlhof bei Windberg. Im Jahre 1922 reichte der Verschiedene der Landwirtstochter Ottilie Schranz von Dambach die Hand zum Lebensbund. Gemeinsam bewirtschafteten beide das Anwesen in Dambach, das sie vor einigen Jahren an den Sohn übergaben. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Windberg und die Mitglieder des VdK legten jeweils einen Kranz nieder. Pfarrer Ephrem übergab die sterbliche Hülle der geweihten Erde. Der Kirchenchor umrahmte die Trauerfeier mit einem Grablied. Unsere Anteilnahme wendet sich der Gattin und den elf Kindern zu.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1967


Josef Weber feierte 80. Geburtstag
Windberg.
Der Austragslandwirt Josef Weber von Herrnbirket bei Windberg konnte am Mittwoch sein 80. Wiegenfest feiern. Groß war die Überraschung, als Bürgermeister Kittenhofer im Namen der Gemeinde Windberg dem Jubilar einen Geschenkkorb überreichte und noch viele Jahre in Gesundheit und Wohlergehen wünschte. Wir gratulieren ebenfalls.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.1967


Mehr Särge als Wiegen im September
Bogen.
Das Standesamt Bogen verzeichnete im September 6 Todesfälle mehr als Geburten. Die Statistik enthält 9 Geburten, 15 Todesfälle und 8 Trauungen:
Geburten: … Eva Ella Schießl, Steinburg … Rudolf Thomas Bugl, Hofdorf, Gde. Hunderdorf … Christine Theresia Schötz, Böhmhöfl, Gde. Windberg … Gestorben sind: … Schötz Therese, Böhmhöfl, Gde. Windberg, 64 Jahre;  …
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1967


Nolte-Werk stand in „Flammen“
Eindrucksvolle Wehrübung zum Beginn der Feierschutzwoche – 110 000.- DM Brandschäden im 1. Halbjahr 1967

Hunderdorf.
Wenn im 1. Halbjahr 1967 im Landkreis Bogen „nur“ Brandschäden in Höhe von 110 000.- DM entstanden sind, so mag das mit die Folge einer steten Aufklärung der Bevölkerung bei Feuerschutzwochen, Brandschauen und sonstigen Veranstaltungen sein. Die Verantwortlichen für das Feuerlöschwesen bemühen sich seit Jahren, nicht nur die Männer der Feuerwehren bestens auszubilden und mit den modernsten Geräten vertraut zu machen, sondern ihnen und allen Bürgern zu sagen, wie man

Auch die kleinen Wehren taten ihr Bestes

Brandkatastrophen verhindern kann. Wenn man die über 100 Millionen Mark Brandschäden des Landes Bayern im Jahre 1966 mit denen unseres Heimatlandkreises vergleicht, so darf man mit Fug und Recht sagen, daß wir wieder einmal gut davongekommen sind. Brandschäden ja nicht nur Schäden für den Brandleider, sondern für die ganze Allgemeinheit, die mindestens in Form höherer Brandversicherungsbeiträge zur Kasse befohlen wird.
Die Großeinsatzübung am Samstag im Nolte-Werk mit 7 Wehren, anläßlich der Eröffnung der Feuerschutzwoche, darf als erfolgreich bezeichnet werden. Hier zeigte es sich, daß die Wehren, auch ohne daß sie von diesem Alarmeinsatz unterrichtet sind, innerhalb weniger Minuten am Brandplatz sein können. Da das Nolte-Werk in den letzten Jahren mehrfach vom Roten Hahn bedroht war, wählten Kreisbrandinspektor Baier und Kreisbrandmeister Freundorfer gerade dieses Objekt für die erste Großeinsatzübung im Rahmen der Feuerschutzwoche aus.
Um 16.25 Uhr löste KBI Baier über die Polizeiinspektion Bogen den Großalarm aus. Innerhalb 7 Minuten war die Feuerwehr Hunderdorf am „Brandplatz“, um zusammen mit der rührigen Werksfeuerwehr unter Leitung von Kommandant Hien, den Flammen zu Leibe zu rücken. Kurz nacheinander trafen auch in alphabetischer Reihe — die Wehren von Bogen, Gaishausen, Mitterfels, Neukirchen, Oberaltaich und Steinburg ein und wurden von der Einsatzleitung eingewiesen. Man nahm an, daß Arbeiter einer Sonderschicht mit der Reinigung und Entstaubung in der Lackiererei beschäftigt waren. In der Mitte der Halle entstand eine Explosion und sofort brach Feuer aus. Die Arbeiter lösten zwar sogleich Betriebsalarm aus. Trotz der vielen Handfeuerlöscher gelang es der Betriebsfeuerwehr nicht, das Feuer zu löschen. Kommandant Hien erkannte die Gefahr und löste über die Polizei Alarmstufe 3 aus.
Die eintreffenden Feuerwehren wurden an den Schwerpunkten folgerichtig eingesetzt. Sehr zustatten kamen die Feuermauern, so daß die 235 m und 455 m langen Hallen zunächst nicht in ihrer Gesamtheit überwacht werden mußten.

Über Steigleitern wurde dem „Brand“ in den Hallen zu Leibe gerückt

Sowohl die kleinen Wehren mit ihren LF/8 als auch die Wehren Bogen und Mitterfels mit ihren schweren Tanklöschfahrzeugen leisteten hervorragende Arbeit innerhalb einer knappen halben Stunde war das „Feuer“ unter Kontrolle und die „Gefahr“ gebannt.
In der Werkskantine durfte KBI Baier neben den eingesetzten Wehren auch den Vertreter der Werksleitung, Herrn Kramer, der im Auftrag des Herrn Schäfer die Einsatzübung mit Interesse verfolgte, begrüßen. Der Kreisbrandinspektor zeigte anschließend die einzelnen Phasen der Einsatzübung auf. Neben den guten Leistungen verhehlte der Sprecher auch nicht die Schwächen, die da und dort zutage getreten seien. Von entscheidender Bedeutung sei be einem Großbrand die richtige Einweisung der eintreffenden Wehren durch die aufgestellten Losten, meinte der Sprecher, ebenso die genaue Kenntnis der Wasserentnahmestellen im Werk und in den Feuerlöschteichen. Baier dankte allen, die in irgendeiner Form zum guten Gelingen dieser ersten Großeinsatzübung beigetragen haben, besonders Kreisbrandmeister Freundorfer für die mustergültige Vorbereitung und Leitung der Übung. Dank zollte der KBI auch dem Nolte-Werk selbst, das eine schlagkräftige Werksfeuerwehr aufgestellt und alle möglichen Vorkehrungen für den Feuerschutz getroffen habe.
Baier ging in seinen weiteren Ausführungen auch noch auf die Brandschäden in Bayern und in unserem Landkreis ein. Er sagte, daß alles getan werden müsse, um die Brandschäden auf ein Minimum zu reduzieren. Der Vertreter der Werksleitung, Kramer, anerkannte die Leistungen und dankte den Feuerwehren. Es ginge bei einem größeren Brandschaden nicht nur um das Werk und ihre Inhaber, meinte Herr Kramer, sondern auch um die über 400 Beschäftigten, die hier Arbeit und Verdienst haben. Eine Maß Bier sowie eine Brotzeit sollten das äußere Zeichen des Dankes der Betriebsleitung gegenüber den Feuerwehren sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1967


Elternbeirat wurde gewählt
Hunderdorf.
Zur Wahl des Elternbeirates konnte Bürgermeister Härtenberger am Freitag etwa 80 Männer und Frauen der Schulgemeinde begrüßen, die etwa ein Drittel aller Schulkinder vertraten. Härtenberger ging zunächst auf die Aufgabe und die Bedeutung dieser Wahl ein. Der Elternbeirat stellt die Vertretung der Erziehungsberechtigten einer Schule dar und soll die Beziehungen zwischen Eltern, Kindern und Schule fördern, in manchen Angelegenheiten beratend mitwirken und ein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern herstellen. Für die Schule Hunderdorf waren sieben Elternbeiräte und sieben Ersatzleute zu wählen. Ein Wahlausschuß leitete den Wahlvorgang ein und übernahm die Auszählung der schriftlich abgegebenen Stimmen. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis: Wilhelm Hornberger, Hunderdorf; Dora Bugl, Hoch; Karl Englmeier, Hunderdorf; Max Höcherl, Grub; Albert Altschäffl, Lintach; Johann Schaubeck, Bauernholz; Max Fendl, Gaishausen. Ersatzleute wurden: Eva Lang, Johann Schroll, Ludwig Fellinger, Peter Helmbrecht, Erika Kvech, Hans Maier und Marianne Kaldonek. Der Elternbeirat wählte Wilhelm Hornberger zum Vorsitzenden und Johann Schaubeck zum Stellvertreter. Während der Auszählung der Stimmen gab Rektor Hösl einen Bericht über den derzeitigen Stand der Volksschule und die bevorstehenden Aufgaben beim Ausbau der Schule. Pfarrer Ruß schilderte aus der Sicht des Religionslehrers und Ortsgeistlichen die Situation, die bei der Einführung des 9. Schuljahres und eventuell einer Verbandsschule entstehen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.1967


Der Herr über Leben und Tod holte am 9. Oktober 1967, nach kurzer, schwerer Krankheit meinen lieben Gatten, unseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Paten
Herrn Norbert Frankl
Landwirt von Irensfelden
Mitglied des Kriegervereins, der Freiwilligen Feuerwehr
und des Bauernhilfsvereins

im Alter von 57 Jahren, versehen mit den heiligen Sakramenten, heim in sein ewiges Reich.
Irensfelden, Hollersbach, Oberau, Bogen, Ried und Straubing den 11. Oktober 1967
In tiefer Trauer:
Rosina Frankl, Gattin
Karl Frankl, Sohn
Norbert Frankl, Sohn
Heribert Liebl, Sohn mit Familie
Johann, Ludwig, Alfons und Karl Frankl,
Brüder
Anna Frankl und Lina Pfliigl, Schwestern
und übrige ‚Verwandtschaft
Seelengottesdienst am Donnerstag, 12. 10. 1967, um 9 Uhr, in der Pfarrkirche in Windberg mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.10.1967


Straße nach Windberg gesperrt
Hunderdorf.
Die Kreisstraße Bog 20 wird wegen der Teerung in den Teilabschnitt zwischen Hunderdorf und Windberg vom 12. 10. bis 13. 10. und vom 16. bis 18. 10. jeweils von 7 bis 17 Uhr für den gesamten Durchgangsverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Waltersdorf—Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1967


Fatimatag in heilig Kreuz
Windberg.
Diesen Freitag wird in Heilig Kreuz zum letzten Male in diesem Jahr in feierlicher Form der Fatimatag begangen. Um 14 Uhr beginnt der Rosenkranz, anschließend ist Predigt und Andacht. Abends um 19.30 Uhr treffen sich die Pilger nochmals in Windberg, von wo die Lichterprozession nach Heilig Kreuz zieht, wo dann eine Abendmesse den Wallfahrts-tag beendet. Die jeden Freitag am Morgen treffende Pilgermesse fällt diese Woche aus. Im Winter wird an jedem Dreizehnten der Fatimatag in etwas schlichterer Form begangen. Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1967


Teilnahme an Beerdigung
Windberg.
Die Mitglieder des Krieger- und Veteranenvereins, die Kameraden der Freiw. Feuerwehr und die Mitglieder des Bauernhilfsvereins Windberg – Neukirchen werden gebeten, ihrem verstorbenen Vereinskameraden Norbert Frankl von Irensfelden bei der heute statt-findenden Beerdigung die letzte Ehre zu erweisen.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1967


Elternbeirat wurde gewählt
Steinburg.
Die Schülereltern der Volksschule Steinburg-Au vorm Wald bewiesen wiederum ihr großes schulisches Interesse, denn sie waren am 7. Oktober fast vollzählig zur Wahl des Elternbeirates erschienen. Der Vorsitzende des Elternbeirates, Egon Weinzierl, und Bürgermeister Alfons Berger eröffneten die Versammlung. Als Elternbeiräte wurden gewählt: Egon Weinzierl, Röhrnau, Johann Feldmeier, Wegern, Josef Hornberger, Haselquanten, Wilhelm Wagner, Schafberg, und Theresia Fuchs, Steinburg. Als Ersatzleute fungieren: Wilhelm Steekler, Steinburg, Max Fronauer, Wegern, Heinrich Berger, Steinburg, Adolf Ecker, Brandstatt und Johann Schreiner, Steinburg. Während der Stimmenauszählung führte Schulleiter Müller den vom Bayerischen Rundfunk kürzlich gedrehten Heimatfilm „Zwischen Gäu und Wald“ vor. Die Lehrkräfte beantworteten die Fragen der Eltern. Anschließend erfolgte die erste Sitzung des Elternbeirates. Einstimmig wurde Egon Weinzierl, Landwirt in Röhrnau, zum Vorsitzenden gewählt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.1967


Straße nach Windberg kurz vor Vollendung
Windberg.
In diesen Tagen werden die letzten Arbeiten für die Teerung, der Verbindungs-straße von Windberg nach Hunderdorf ausgeführt. Die Windberger freuen sich schon sehr über diesen Neubau, denn die jetzt entstehende Straße hat mit der alten nur mehr die Lage gemeinsam. Man hofft, daß die längst fällige Straße von Windberg nach Heilig Kreuz bald ausgebaut wird. Die kulturelle Bedeutung Windbergs verlangte schon lange eine geeignete Zufahrt. Besonders an den Wochenenden wird die neue Straße rege befahren werden, die überall eine Breiten von 4,50 Metern erhält. Im Winter waren Ausweichmanöver nicht ungefährlich. Am Montag wird mit der Teerung begonnen, so daß die Straße bald dem Verkehr übergeben werden kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.1967


Volksbegehren der CSU
Hunderdorf.
Im Gemeindeamt liegen die Eintragungslisten zum Volksbegehren der CSU über die christliche Volksschule in der Zeit vom 10. Oktober bis zum 13. November auf. In dieser Zeit kann von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 10 Uhr, am 27. Oktober und 10 November von 14 bis 19 Uhr und am Samstag, 28 Oktober und 11. November, von 8 bis 10 Uhr und am Sonntag, 29. Oktober und 12. November, die Eintragung vorgenommen werden. Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.1967


Am Grabe von Norbert Frankl
Windberg.
Ungewöhnlich viele Trauergäste nahmen am Donnerstag auf dem Windberger Friedhof Abschied von Norbert Frankl aus Irensfelden, der am Dienstag nach einer kurzen Krankheit überraschend im Alter von 57 Jahren gestorben war. Die Witwe, die drei Kinder und der Bruder des Verstorbenen. Pfarrer Johann Frankl von Hollersbach in Tirol, standen am offenen Grabe. Eine Abordnung der Veteranen, der Feuerwehr und des Bauernhilfsvereins nahmen Abschied von einem werten Mitglied. Die Kapelle Bugl und der Kirchenchor umrahmten mit Trauerweisen die Totenfeier. Pfarrer Pater Ephrem hielt den Gottesdienst und gedachte des treusorgenden Familienvaters. Frankl wurde in Irensfelden als Landwirtssohn geboren. Er übernahm das elterliche Anwesen und heiratete 1947. Mit viel Fleiß baute der Verstorbene die Landwirtschaft auf. Der Familie wendet sich allgemeines Mitgefühl zu.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.1967


FFW hält Kirchweihtanz
Steinburg.
Am Kirchweihsonntag um 19 Uhr veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Stein-burg im Saal der Brauerei-Gaststätte Berger ihren traditionellen Kirchweihtanz. Es werden sicherlich viele Gäste aus nah und fern an dieser Veranstaltung teilnehmen, da die allseits bekannte und beliebte Kapelle „Bambino“ (mit Freddy) gewonnen werden konnte.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.1967


Schießsaison beginnt
Großlintach.
Am Mittwoch beginnt beim Schützenverein Großlintach um 19.30 Uhr im Gasthaus Schlecht die Schießsaison 1967/68. Dazu sind alle Mitglieder und Interessenten höflich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.1967


Gott, der Herr, hat nach langer, schwerer Krankheit meinen lieben Gatten, meinen guten Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
Herrn Wilhelm Decker
Austragslandwirt von Meidendorf

im Alter von 63 ½ Jahren, in ein besseres Jenseits abgerufen.
Meidendorf, Edersdorf, München, den 17. Oktober 1967
In tiefer Trauer:
Theres Decker, Gattin
Hilda Schedlbauer, Tochter mit Kindern
und übrige Verwandtschaft
Seelengottesdienst Mittwoch, den 10. Oktober 1967, um 9 Uhr, in der Pfarrkirche in Windberg mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.1967


Preise für Bäcker des Landkreises
Bogen.
Auch heuer beteiligten sich wieder eine Reihe von Bäckereien des Landkreises an der Qualitätsprüfung, welche von der Förderungsgemeinschaft des deutschen Bäckerhundwerkes alljährlich durchgeführt wird. Die Teilnahme ist freiwillig und geht so vor sich, daß aus der laufenden Erzeugung der zur  Qualitätsprüfung angemeldeten Bäckereien verschiedene Brotsorten entnommen werden, über die ein genaues Gutachten durch eine Prüfungskommission erfolgt. Bei günstiger Beurteilung werden an die teilnehmenden Bäckereien Urkunden verliehen. Die Beteiligung der Bäckerinnung Bogen wer heuer zwar nicht sehr groß, obwohl die beteiligten Betriebe sehr gut abschnitten. Innungsmeister Schmiedbauer gab das Ergebnis bekannt. Es erhielten Weber, Bogen, eine goldene Urkunde für sein Brot „Holzhacker-Art“ und 4 silberne Urkunden. Bäckerei Grimm, Falkenfels, erhielt 1 silberne, die Bäckerei Landgraf, Bogen, 2 silberne Urkunden. Für seine „Bauernschnitten“ bekam die Bäckerei Faistl, Haggn, eine goldene Urkunde, für eine weite, Brotart eine silberne. Die Bäckerei Landstrofer, Wiesenfelden, wer zweimal mit Silber, die Bäckerei Inkofer, Stallwang, einmal mit Silber erfolgreich. Zweimal Gold erhielt die Bäckerei Käser, Mitterfels, für „Landbrot“ und “Weizenmischbrot, ebenso die Bäckerei Schmiedbauer, Hunderdorf, für die gleichen Brotsorten 2 goldene Urkunden. Die Bäckerei Zollner, Bogen, Gold für „Bauernschnitten“ und1 silberne Urkunde. Das Ergebnis dieser Qualitätsprüfung darf als Erfolg für das Bäckerhandwerk des Kreises bezeichnet werden und sicherlich wird das Ergebnis auch weitere Berufskollegen anspornen, sich in den nächsten Jahren an diesem freiwilligen Wettbewerb zu beteiligen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1967


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 25. 9. bis 6. 10. 1967 eingereichten Baugesuche
… Frankl Siegmund, Schafberg, Gde. Steinburg, Neubau eines Wohnhauses in Wegern … Hofmeister X., Lintach, Gde. Hunderdorf, Einbau größerer Fenster im Wohnhaus; Venus Josef, Röhnrau, Gde. Gaishausen, Anbau einer Garage an die Scheune; Lehner Josef, Bauernholz, Gde. Hunderdorf, Erweiterung des Wohn- und Geschäftshauses …
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1967


Heute Sitzung des Gemeinderats
Hunderdorf.
Heute Freitag findet um 19 Uhr im Gemeindeamt in Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung statt. Die Gründung eines Schulverbandes und die Einführung von Straßenbezeichnungen werden besprochen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.1967


Ölofenexplosion löste Brand aus
Steinburg.
Das neben der Steinburger Schule gelegene Wohnhaus des Xaver Oischinger, das an eine Münchner Familie vermietet ist, brach am Mittwoch gegen 18.15 Uhr ein Brand aus, dessen Ursache eine Explosion des Öltanks war. Durch das spontane und wirkungsvolle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg konnte das Feuer in wenigen Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehren der Gemeinden von Hunderdorf, Au vorm Wald, Windberg, Bogen, Mitterfels, Neukirchen und Gaishausen erschienen ebenfalls in kürzester Zeit am Brandplatz. Der entstandene Schaden beträgt etwa 40 000 Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.1967


Hunderdorf. (Trachtenverein) Die Trachler treffen sich heute im Gasthaus Sandbiller zum Vereinsabend.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.1967


Wilhelm Decker beerdigt
Windberg.
Am Mittwoch wurde Wilhelm Decker, Austragslandwirt von Meidendorf, auf dem Windberger Friedhof zur letzten Ruhe gebettet. Der Verstorbene wurde als Sohn der Schuhmacherseheleute Josef und Gertraud Decker 1904 in Roßhaupten geboren. Schon bald kauften die Eltern ein landwirtschaftliches Anwesen in Meidendorf. Dieses übernahm der Verstorbene im Jahre 1933 und heiratete die Landwirtstochter Theres Schedlbauer aus Redlingsfurth. Von einer heimtückischen Krankheit befallen, übergab Wilhelm Decker das Anwesen seiner Tochter. Pater Ephrem segnete den Verstorbenen ein. Die Kameraden des Bauernhilfsvereins gaben unter den Klängen der Kapelle Bugl ihrem Mitglied das letzte Geleit. Der Kirchenchor umrahmte die Trauerfeier mit einem Grablied. Der Gattin und Tochter wendet sich unsere Anteilnahme zu.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.1967


Schlepper werden untersucht
Windberg.
Für die Landwirte der Gemeinde Windberg findet am 23. Oktober von 8.30 bis 16 Uhr in Steinburg vom Technischen Überwachungsverein eine Schlepperuntersuchung statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.1967


Prüftermin für Schlepper
Steinburg.
Am Montag von 8.30 bis 16 Uhr ist in Steinburg Gelegenheit gegeben, Schlepper zur Untersuchung vorzuführen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.1967


Expressionistische Kunstwerke mit den Füßen gemalt
Der körperbehinderte Günter Holzapfel ist nie zur Schule gegangen – Mit vielen seiner Bilder beweist der Autodidakt ungewöhnliches Talent – Nach unsagbaren Anstrengungen blieben die ersten Erfolge nicht aus
Steinburg. Wenn man es nicht mit eigenen Augen sieht, wird man es für unmöglich halten. Nur mit den Füßen — alle anderen Gelenke sind gelähmt — fertigt der 25jährige Günter Holzapfel in Steinburg technische und malerische Kunstwerke, die nur einem verschwindend kleinen Prozentsatz der körperlich gesunden

Besonders in der abstrakten Malerei enthüllt sich das fröhliche Wesen von Günter Holzapfel. Leuchtende warme Farben, wie auf unserem Bild links, vereinen sich zu einem harmonischen Ganzen. Bei den expressionistischen Gemälden (wie unsere Aufnahme in der Mitte) zeigt sich deutlich der Einfluß von Cezanne. Innere Zusammenhänge werden aus der Vereinfachung der Formen offenbar. Seit kurzem malt der Körperbehinderte auch religiöse Motive, wie unser Bild rechts zeigt, das mit feinem Gespür theologisch sehr sinnvoll durchdacht ist: Christus steht mitten in der modernen Welt, doch er wird verkannt. Das Gesicht des Gottessohnes, dessen gefaltete Hände die Verbindung zum Vater symbolisieren, drückt tiefen Schmerz aus.

Menschen glücken. Der trotz seiner schweren Krankheit ungewöhnlich lebenslustige junge Mann, der in Moosthenning im Landkreis Dingolfing geboren wurde, ist nie zur Schule gegangen. Doch Günter Holzapfel besitzt ein weit über den Durchschnitt liegendes Wissen, das er sich fast ausschließlich selbst angeeignet hat, und interessiert sich ungemein für alle „schönen“ Künste. Tagtäglich lauscht der Körperbehinderte der klassischen Musik, vertieft sich in humorvolle und geistvolle Literatur und malt mit Feuereifer expressionistische Bilder: Diese Freude an echten Werten strahlt auf alle Freunde und Bekannten des Künstlers aus, der mit seinem Schicksal zufrieden ist. Ohne nach Mitleid zu heischen, hat der junge Mann gern Gesellschaft, ist stets zu Späßen aufgelegt, unterhält sich fröhlich mit seinen Besuchern, so daß darüber die schwere Krankheit in Vergessenheit gerät.
Durch eisernen Willen zum Erfolg
Schon seit 15 Jahren beschäftigt sich Günter Holzapfel mit der Malerei, anfangs aus reinem Zeitvertreib. Da der Körperbehinderte nur die Füße und den Kopf bewegen kann, bereitete das Führen des Pinsels oder des Bleistifts zunächst, unvorstellbare Anstrengungen. Mit verzehren-der Leidenschaft trainierte Holzapfel seine Fußgelenke, schulte sein Auge, bildete seinen Ge-schmack und brachte sein künstlerisches Talent zum Durchbruch. Nach den verschiedensten Versuchen mit Deckfarben und Malstiften „entdeckte“ der intelligente Invalide vor etwa fünf Jahren die Öltechnik und damit seine qualifizierten Fähigkeiten. Heute fertigt Holzapfel, der schon seit Jahren bei seiner Schwester wohnt, für den internationalen Bund der Mund- und Fußmaler viele Landschaftsbilder und Stilleben. Der junge Künstler nimmt gegenwärtig mit erstaunlicher Ausdauer in einem Fernkurs für Malerei teil, um seine Technik weiter zu vervollkommnen. Bei einer repräsentativen Hobbyausstellung im September in Landshut kam Holzapfel bei etwa hundert Kandidaten unter die ersten fünf Sieger. Stets für Neues aufgeschlossen, läßt die fast unheimliche Energie des Körperbehinderten noch Größeres ahnen.
Cezanne und Gogh als Vorbilder
Fast jeden Vormittag malt der junge Künstler mehrere Stunden lang. Von der körperlichen Anstrengung erschöpft, entstehen am Nachmittag in seiner unerschöpflichen Phantasie neue Gemälde, die in Gedanken so lange variiert werden, bis sie formal und farbig seinen Ideal-vorstellungen entsprechen. Viele Anregungen hat Holzapfel von sonntäglichen Ausflügen, vom Besuch berühmter Ausstellungen und bekannter Galerien oder aus dem Gespräch mit Freunden. Betrachtet man die vielen Bilder intensiver und läßt sie vom Künstler erklären, ist die Beeinflussung von den Wegbereitern des Expressionismus Paul Cezanne und Vinzenz van Gogh unverkennbar. Auch der Versehrte geht vom Eindruck der Sinne aus, hat eine persönliche Beziehung zu seinen Werken und schafft mit „Auge und Gehirn“. Das Geistige hat den Vorrang über dem Ästhetischen. Innere Zusammen-hänge werden — größtenteils durch die Verwendung von geometrischen Grundformen wie Kegel oder Kreis — sichtbar, die Perspektive wird, wenn nötig, in Frage gestellt. Holzapfel liebt bei seinen expressionistischen Gemälden dunkle Farben, die manchmal suggestiv auf den Betrachter wirken. Über einigen trefflich gelungenen Bildern vergißt man das Sichtbare und denkt an das „Unendliche“.
Seit kurzem versucht sich der junge Autodidakt auch mit religiösen Themen. Seine Motive, wie das letzte Abendmahl oder Christus in der modernen Welt, haben einen tiefen, ja erregenden Sinngehalt, der zum Nachdenken zwingt. Zwar scheitert Holzapfel im „Neuland“ noch an technischen Problemen — die er mit der Zeit ohne weiteres überwinden kann — aber ein gründliches Nachempfinden von Schmerz, Freude oder Leid auf den Gesichtern seiner Figuren ist nicht zu verleugnen.
Malerei als Ausdruck der Seele

Seit seiner Geburt kann der 25jährige Günter Holzapfel nur seine Füße und seinen Kopf bewegen. Behutsam führt der Invalide im Liegen mit den Zehen den Pinsel und trägt die Farbe mit großzügigen gekonnten Strichen auf. Der junge Künstler, der sich nicht ohne fremde Hilfe von seinem Ruhelager erheben kann, braucht für ein Gemälde meist nur zwei Vormittage, höchstens jedoch zwei Wochen.

Bei der außergewöhnlichen Malfreudigkeit und der körperlichen Behinderung des Künstlers ist es nicht verwunderlich, daß nur ein Teil seiner Werke einer kritischen künstlerischen Analyse standhält. Holzapfel wird auch immer wieder gebeten, volkstümliche Bilder“ zu malen. Der hilfsbereite junge Mann kommt diesem Wunsch und den nicht immer untadeligen Geschmäckern seiner Mitmenschen meist nach, bezeichnet einige dieser Produkte jedoch selbst als Kitsch. Manche Bilder hat der Künstler auf zwei verschiedene Arten gemalt, nach den Empfindungen der Leute und nach seinen Auffassungen. Ein Vergleich dieser Werke verdeutlicht nur das Können und das Talent des Körperbehinderten. Um sich von jedem realistischen Zwang zu lösen, „zerlegt“ Holzapfel einige seiner Gemälde in meist viereckige Flächen, um so mit kubistischen Elementen eine Kunst der Vorstellung zu erreichen. Reizvolle Farbenkomposition charakterisieren die einzelnen „Eigenschaften“ des Themas, das meist wieder expressionistisch geformt, im Mittelpunkt des Bildes den Blick auf sich zieht. Aus dem Kubismus, dem Expressionismus und einem zuversichtlichen Zukunftsdenken hat sich bei dem Künstler die abstrakte Malerei entwickelt. Hier kommen die warmen leuchtenden Farben noch kräftiger zum Vorschein und beweisen, daß Holzapfel über all seinem Leid, das bei den expressionistischen Bildern die dunklen Töne erklärt, von Fröhlichkeit geprägt ist. Wunderbar harmonisierende Farben verschmelzen zu einem einheitlichen Ganzen und dokumentieren eine positive Lebenseinstellung, die vom christlichen Gedanken gut getragen ist.
Guido Scharrer
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.1967


Schluckimpfung gegen Kinderlähmung
Windberg.
Ende November bis Januar werden wieder zwei Schluckimpfungen gegen Kinderlähmung für Kinder und Jugendliche im Alter von 3 Monaten bis 18 Jahre durchgeführt. Die Meldung muß bis 8. November in der Gemeindekanzlei vorgenommen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1967


Nach Gottes hl. Willen verschied am Freitagabend um 22 Uhr schnell und unerwartet mein lieber Gatte, unser guter Vater, Großvater und Onkel
Herr Franz Xaver Stumhofer
Landwirt

wohlvorbereitet im Alter von 75 Jahren selig im Herrn.
Au vorm Wald, Hunderdorf, Waltersdorf, 20. Oktober 1967
In tiefer Trauer:
Rosina Stumhofer, Gattin
Xaver Stumhofer, Sohn
Rosa Weber, Tochter mit Familie
Maria Freundorfer, Tochter mit Familie
Gottesdienst am Montag, 23. 10. 1967, um 9 Uhr, in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1967


NACHRUF
In Trauer geben wir bekannt, daß
Herr Xaver Stumhofer
Au vorm Wald
langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Steinburg

am Freitag, dem 20. Oktober 1967, von Gott abgerufen wurde. Er war 10 Jahre Bürgermeister der Gemeinde Steinburg. Für sein Wirken und Schaffen in der Gemeinde wollen wir ihm ein dankbares Gedenken bewahren.
Steinburg, den 23. Oktober 1967
Der Gemeinderat
und
Alfons Berger, 1. Bürgermeister
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1967


Zahnärztliche Untersuchung
Hunderdorf.
Die zahnärztliche Untersuchung der Kinder von 3 bis 6 Jahren wird morgen, Mittwoch, von 10 bis 11 Uhr in der Schule durchgeführt.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.1967


Unsere liebe, kleine
Petra
ist am 23. 10. 1967 für immer
von uns gegangen.
Hoch, den 24. 10. 1967
Die tieftrauernden Eltern:
Hermann u. Walburga
Mühlbauer
Brüderlein Hermann

und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Donnerstag, um 7.15 Uhr, in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.1967


SPD wirbt um Nachwuchs
Hunderdorf.
Der Ortsverein der SPD Hunderdorf veranstaltet am Samstag um 20 Uhr eine Versammlung im Cafe Weinzierl, in deren Verlauf eine Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten gegründet werden soll. Kreisvorsitzender, Gewerbeoberlehrer Peter Groeben wird zum Thema „Die Parteien und ihre Aufgaben“ sprechen. Nach einer allgemeinen politischen Diskussion können auch noch Wünsche und Anträge gestellt werden. Zur Versammlung wird auch der Kreisvorsitzende der Jungsozialisten, Herr  Bille aus Bogen, erscheinen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1967


Gott, der Herr, rief unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater und Paten
Herrn Josef Tächl
Schuhmacher aus Heinrichsgrün
zuletzt Rentner in Windberg

im 75. Lebensjahr heim in sein Reich. Er starb nach kurzer, schwerer Krankheit, versehen mit den Tröstungen unserer heiligen Kirche.
Windberg, Oberstdorf, Roding, Neufahrn, 25. Oktober 1967.
In stiller Trauer:
Anna Teynor, Tochter mit Familie
Real Seitz, Tochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst und Beerdigung am Samstag, den 28. Oktober 1967, um 9 Uhr, in Windberg. Rosenkränze Donnerstag und Freitag, 17 Uhr in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1967


Schulverband Hunderdorf-Steinburg
Endlich bricht sich der Fortschritt seine Bahn – Mißverständnisse beseitigt
Einführung von Straßennamen
Hunderdorf.
Zur letzten Gemeinderatssitzung konnte Bürgermeister Härtenberger neben den Gemeinderäten auch H. Pfarrer Ruß sowie Schulleiter Rektor Hösl und Elternbeiratsvorsitzenden W. Hornberger und den gesamten Elternbeirat der Volksschule begrüßen. Wichtigster Punkt der Tagesordnung war die Gründung eines Schulverbandes zwischen Hunderdorf und Steinburg. Bürgermeister Härtenberger berichtete eingehend über seine Aussprache mit Bürgermeister Berger und Schulleiter Müller aus Steinburg sowie Pfarrer Ruß und Elternbeiratsvorsitzenden Hornberger aus Hunderdorf. Dabei gelang es, die Mißverständnisse und Gerüchte zu beseitigen, die bisher zwischen beiden Gemeinden eine Annäherung in der Schulfrage scheitern, ließen. Bereits kurz nach dieser Aussprache zwischen beiden Gemeinden kam es in Steinburg zu einer Gemeinderats- und Elternbeiratssitzung, auf der jedesmal einstimmig der Beschluß zur Gründung einer Verbandsschule mit Hunderdorf beschlossen wurde. Die Beschlüsse wurden umgehend dem Staatlichen Schulamt zugeleitet und von dort aus mit einer Stellungnahme des Oberschulrates Westermayer der Regierung weitergegeben. Bürgermeister Härtenberger hatte in der letzten Woche eine Vorsprache bei Regierungsoberschuldirektor Wittmann, Oberbaurat Ruß und Oberregierungsrat Lederer, auf der er die Belange des zukünftigen Schulverbandes im Hinblick auf einen Erweiterungsbau in Hunderdorf vortrug. Härtenberger konnte dabei zwar keine endgültige Zusage über die Verbandsschule Steinburg-Hunderdorf bekommen, er wurde aber dahingehend informiert, daß aller Voraussicht nach die Regierung diesem Zusammenschluß zustimmen werde. In einer sehr sachlich geführten Diskussion sprachen sich alle Anwesenden für einen Zusammenschluß mit der Nachbargemeinde Steinburg aus, die aus geographischer, wirtschaftlicher und kirchlicher Sicht auch die beste Lösung darstellt. Gegen eine weitere Benützung der Schulräume in Steinburg durch die Verbandsschule wurden keine Einwendungen erhoben. Einstimmig wurde von Gemeinderat der Antrag zur Gründung einer Verbandsschule Hunderdorf-Steinburg angenommen. Im folgenden Punkt der Tagesordnung kündigte Bürgermeister Härtenberger die Aufstellung von Straßenbezeichnungen für Hunderdorf an. Die dauernde Erweiterung des Ortes und die willkürliche Verteilung der Hausnummern läßt keine Orientierung mehr zu. Es soll daher versucht werden, die bestehenden Straßen mit Namen zu versehen, die geschichtlich oder anderweitig vertretbar sind, Die Gemeinderäte und auch die gesamte Einwohnerschaft wird um geeignete Vorschläge gebeten. Vor allem sollte man auf diese Weise auch alte Flurbezeichnungen verewigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.1967


Wir gratulieren zum Geburtsfest
Windberg.
Therese Hafner von Herrnbirket, konnte am Freitag (27. Oktober) ihren 81. Geburtstag feiern. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1967


Elternbeirat wurde gewählt
Windberg.
Am 19. Oktober wurden in der katholischen Volksschule in Windberg die Mitglieder des Elternbeirates für das Schuljahr 1967/68 gewählt. Dies sind: Johann Kraus, Irensfelden, Raimund Abstreiter, Windberg; Karl Holmer, Ried; Alfons Frankl, Ried; Max Schuster, Oberbucha; Manfred Hiller, Windberg, und Josef Wurm, Meidendorf. Als Ersatzleute wurden gewählt: Maria Wirth, Windberg; Maria Wanninger, Windberg; Franziska Hamberger, Windberg; Appolonia Roßmeisl, Oberbucha; Maria Laumer, Dambach; Johann Schmidbauer, Biehl, und Xaver Förg, Ried.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1967


Lohnsteuerkarten sind abzuholen
Windberg.
In der Gemeindekanzlei Windberg werden ab sofort bis 15. 11. 1967 zu den üblichen Amtsstunden die Lohnsteuerkarten für das Jahr 1968 ausgegeben. Dabei ist der Arbeitgeber vom 20. September anzugeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.1967

Aus alten Zeitungen und Druckwerken

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