1979# 09-10

Die Polizei im Einsatz:
Lastwagen stellte sich quer
Straubing-Bogen.
In einer scharfen Rechtskurve in Steinburg geriet gestern gegen 15 Uhr ein Lastwagen mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen, dessen Fahrer leicht verletzt wurde, und demolierte schließlich einen geparkten Pkw. Der Schaden wurde auf 22 000 Mark beziffert….
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.1979


SV Windberg machte das Rennen
Windberg.
Der Sportverein veranstaltete vor kurzem das „Mayer-Sebastian-Gedächtnisturnier“ auf der Asphaltanlage in Hunderdorf. Trotz schlechtem Wetter konnte das Turnier ausgetragen werden. Bei der Siegerehrung im Gasthaus Dorfner in Windberg gab es folgende Moarschaftswertungen: Turniersieger wurde der SV Windberg mit der Moarschaft Kurt Hornberger, Albert Decker, Rainer Holzknecht und Alfred Auerbacher. Auf den weiteren Plätzen folgten: 2. SV Hunderdorf II, 3. EC Falkenfels, 4. SV Salching, 5. TSV Bogen, 6. SV Hunderdorf 1, 7. EC Welchenberg, 8. SV Degernbach, 9. ESV Waltersdorf, 10. Eintracht Straubing, 11. SV Windberg II, 12. EC Weißenberg, 13. SV Oberalteich, 14. SV Schwarzach, 15. EC Schwarzach.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.1979


Hunderdorf: Frauenbund: Die Fahrt ins Mühlviertel/Österreich am Sonntag findet nicht statt wegen zu geringer Beteiligung.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.1979


Ein gutes Mutterherz hat
aufgehört zu schlagen.
Nach Gottes heiligem Willen verschied am 31. August 1979 schnell und unerwartet unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Katharina Deschl
geb. Rothammer
Landwirts- und Gastwirtswitwe

im 63. Lebensjahr im Herrn.
Hofdorf, Hunderdorf, Rotham, Hermannsdorf, München, Straubing, Stetten, den 3. September 1979
In tiefer Trauer:
Georg Deschl, Sohn
Rosi Englmeier, Tochter mit Gatten
Christian Englmeier, Enkel
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Überführung heute um 19 Uhr, anschließend Sterberosenkranz.
Trauergottesdienst am Dienstag, den 4. September 1979, um. 16 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.09.1979


Hunderdorf. Frauenbund: Heute, Mittwoch, Treffen nach der Abendmesse im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.09.1979


Kindergarten wieder geöffnet
41 Kinder werden in zwei Gruppen von qualifizierten Fachkräften betreut

Hunderdorf. Der Kindergarten in Hunderdorf hat seine Pforten geöffnet. Wie im letzten Jahr sind die Kinder in zwei Gruppe eingeteilt. Die Vormittagsgruppe umfaßt insgesamt 26 Kinder, von denen 13 Kinder das erste Mal dabei sind. Die Nachmittagsgruppe zählt 25 Kinder. 8 Kinder dieser Gruppe lernen den Betrieb in einem Kindergarten kennen. Kindergartenleiterin ist wie bisher Fräulein Bergbauer, der die Kinderpflegerin Theresia Schroll zur Seite steht. Diese beiden qualifizierten Fachkräftegewährleisten eine gute erzieherische Arbeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1979


EC Steinach gewann Pokalturnier
17 Moarschaften waren beim Sommerstockturnier des Sportvereins Hunderdorf am Start
Hunderdorf.
Recht gut meinte es der Wettergott mit der Eisstockabteilung des Sportvereins, die auf der Asphaltbahn in Hunderdorf ein Pokalturnier ausrichteten. 17 Mannschaften waren bei herrlichem Wetter am Start und lieferten sich faire und sehr spannende Spiele. Bei der Siegerehrung dankte Abteilungsleiter Otto Sachs den Moarschaften für ihre Teilnahme und den Schiedsrichtern für ihre korrekten Entscheidungen. Das Turnier brachte folgendes Ergebnis: 1. EC Steinach mit 24:8 Punkten, 2. EC Schambach 22:10 (Stocknote 1,775); 3. Post Straubing 22:10 (1,684); 4. EC Falkenfels 22:10 (1,621); 5. EC Straubing 22:10 (1,435); 6. EC Schwarzach 18:14 (1,591); 7. EC Straßkirchen 18:14 (0,977); 8. TSV Bogen, 9. SV Windberg II, 10. EC Niederwinkling, 11. ESC Degernbach, 12. EC Weißenberg, 13. DJK Leiblfing, 14. TSV Oberalteich, 15. SV Windberg I, 16. ESV Waltersdorf, 17. EC Welchenberg. Das Bild zeigt die Siegermannschaft, den EC Steinach.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Frei tag , ab 18 Uhr Training auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1979


Hunderdorf. BRK: Sonntag, 9 September, 8 Uhr, Treffen am Schulhof zur gemeinsamen Abfahrt mit Privatautos zur Wanderung am Hirschenstein.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1979


Windberg. Trachtenverein Samstag, 8. September, 6 Uhr, Abfahrt zum Ausflug nach Andechs und Ammersee beim Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1979


Windberg. Winith-Schützen: Samstag, 8 September, 18 Uhr, im Gasthaus Hüttinger für alle Mitglieder Schweinswürstl vom Rost und Freibier.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.09.1979


JU startet Schafkopfturnier
Straubing-Bogen.
Aufgrund der großen Beteiligung im vergangenen Jahr veranstaltet der Kreisverband der Jungen Union Straubing-Bogen auch in diesem Jahr wieder ein großes Preis-Schafkopfturnier. Diese Veranstaltung, zu der die gesamte Bevölkerung eingeladen ist, findet am Freitag, 14. September, um 19.30 Uhr im Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf statt. Der Spieleinsatz sowie freiwillige Spenden (Kto.-Nr. 25 054 bei der Raiffeisenbank Hunderdorf) kommt voll und ganz dem Nardiniheim in Straubing zugute. Die Schirmherrschaft über dieses Turnier hat Kreisrat Ernst Hinsken übernommen. Den Erstplazierten winken wertvolle Preise, z. B. eine Viertagesfahrt nach Bonn für zwei Personen, ein Bayerwaldrundflug, ein Spanferkel, Zinnteller, Bierkrüge und viele Sachpreise.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.1979


Steinburg. Imkerverein: Sonntag, 9. 9., fällt der Imkerfrühschoppen aus wichtigem Grund aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.1979


Der Herr über Leben und Tod holte am 8. 9. 1979 schnell und unerwartet meine liebe Gattin
Frau Maria Plonka
im Alter von 78 Jahren heim in sein Reich.
Hunderdorf, den 10. 9. 1979.
In stiller Trauer:
Josef Plonka, Gatte
im Namen aller Verwandten
Überführung heute, 10. 9. 79, um 18.30 Uhr, anschließend Sterberosenkranz.
Trauergottesdienst am Dienstag, 11. 9. 79, um 16 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.1979


Für besondere Verdienste ausgezeichnet
Ehrenabend für Rotkreuzmitglieder -Ehrennadel in Gold für Hans Kammerl – Kornel Klar erhielt Verdienstmedaille

Straubing -Bogen. Die Ehrung von aktiven Mitgliedern des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Straubing-Bogen, bildete den Mittelpunkt eines Ehrenabends am Freitag im neuen Rot-

Eine besondere Auszeichnung erfuhr der langjährige Kreiskolonnenführer Kornel Klar.

Kreuz-Haus in Bogen. Landrat a. D. und BRK-Kreisvorsitzender Xaver Hafner händigte die hoben Auszeichnungen im Auftrag des Präsidiums und des BRK-Bezirksverbandes Niederbayern-Oberpfalz an die Geehrten aus und dankte für die tatkräftige Unterstützung. Besondere Würdigung fanden die Leistungen des langjährigen Kreiskolonnenführers Kornel Klar aus Hunderdorf, der mit der Verdienstmedaille der Sanitätskolonnen der Stufe II (Silber) überrascht wurde. Kolonnenführer Hans Kammerl aus Oberwinkling erhielt für seinen nimmermüden Einsatz um das Bayerische Rote Kreuz die Ehrennadel des BRK in Gold. Dreizehn weitere Helferinnen und Helfer durften für besondere Verdienste bzw. 25jährige Rotkreuzzugehörigkeit die Ehrennadel in Silber in Empfang nehmen.
Landrat a. D. und BRK-Kreisvorsitzender Xaver Hafner sagte in seiner Festansprache die zu ehrenden Mitglieder hätten sich für das Rote Kreuz und damit auch für den Staat, den Landkreis und die Gemeinden als Nothelfer der Menschheit in hervorragender Weise verdient gemacht, freiwillig und unentgeltlich die Ideale dieser

Die Verdienstmedaille der Stufe II der Sanitätskolonne überreichte ihm Kreisvorsitzender Hafner. Sie wurden mit der BRK-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet; Kolonnenführer Hans Kammerl erhielt Ehrennadel in Gold

weltweiten Hilfsorganisation wie Menschlichkeit, Überparteilichkeit und Neutralität vertreten, als auch in der Wohlfahrts- und Gesundheitspflege, in der Sozialarbeit und in der praktizierenden Nächstenliebe große Einsatzbereitschaft gezeigt. In seinen weiteren Ausführungen kam der Vorsitzende sowohl auf das Problem der älteren Mitbürger als auch auf die Sorgen der Jugend zu sprechen, denen nicht nur vom Staat geholfen werden müsse. In diesem Zusammenhang erwähnte Hafner auch den Bau eines Alten- und Pflegeheimes in Mallersdorf-Pfaffenberg. Trotz der relativ geringen öffentlichen Unterstützung hatte der BRK- Kreisverband Straubing-Bogen diese Baumaßnahme dem Landkreis abgenommen, um echte Sozialarbeit leisten zu können. Interessant waren auch Xaver Hafners Aussagen, daß der BRK-Kreisverband in der Stadt wie im Landkreis im Jahre 1978 nicht weniger 22 000 Menschen, das sind 18,3 Prozent der Einwohner betreut habe. Die Außenstelle Bogen habe mit dem größten Mitgliederbestand an der Betreuung großen Anteil, fuhr der Sprecher fort.
Hafner erwähnte auch die Leistungen des Roten Kreuzes im Rettungs- und Katastrophendienst, aber auch die der Feuerwehren und des Technischen Hilfsdienstes. Diese Einrichtungen hätten nicht nur eine große Bedeutung für die Stadt Bogen, sondern seien überregional für den gesamten ehemaligen Landkreis Bogen und nach Fertigstellung der neuen Donaubrücke bei Bogen auch für den nahegelegenen Raum südlich der Donau gedacht. Diese Brücke sei aber ebenso wichtig für das modern ausgestattete Kreiskrankenhaus Bogen, in das die Patienten auf kürzestem Weg eingeliefert werden können.
An die Bevölkerung appellierte der BRK-Kreisvorsitzende das Rote Kreuz in jeder Hinsicht noch mehr als bisher zu unterstützen. Jedes neu gewonnene Mitglied könne dazu beitragen, Not zu lindern. Das Bayerische Rote Kreuz verfüge zwar über keine umfassenden materiellen Mittel, es sei jedoch, getragen von seiner moralischen Kraft, oft genug Sieger über die Not geblieben.
An die zu ehrenden aktiven Rotkreuzmitglieder gewandt, meinte Hafner, daß sie an diesen Siegen der Menschlichkeit wesentlichen Anteil hätten, weshalb ihnen heute auch eine besondere Ehrung zuteil werde.
Für besondere Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz wurden ausgezeichnet:
Mit der Verdienstmedaille der Sanitätskolonnen der Stufe II: Kornel Klar aus Hunderdorf.
Mit der Ehrennadel des BRK in Gold: Kolonnenführer Hans Kammerl aus Oberwinkling.
Mit der BRK-Ehrennadel in Silber: Kolonnenführer Josef Steger aus Geltolfing, Sozialhelferin Christa Schermer aus Bogen und BRK-Helferin Cilli Eidenschink aus Bogen.
Für 25jährige aktive Mitgliedschaft erhielten die BRK-Ehrennadel in Silber: Annemarie Gierster, Ascha, Anneliese Brielbeck, Ascha, und Therese Haimerl, Ascha, Fritz Menauer, Josef Stahl, Adolf Stahl, Eduard Stahl und Ludwig Bornschlegl, alle Rattiszell. Marile Höfelsauer und Margarete Lehmann, beide Steinburg. Mit dem besonderen Glückwunsch für die Auszeichnung verband Landrat a. D. Hafner die Bitte, auch in Zukunft dem Roten Kreuz in allen Belangen die Treue zu halten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1979


Fahrt ins Blaue des Frauenbundes
Hunderdorf.
Am Montag, 17. September, veranstaltet der Katholische Frauenbund Hunderdorf eine Ausflugsfahrt in den Bayerischen Wald. In einem Urlaubsort ist Gelegenheit zur Besichtigung verschiedener kunsthandwerklicher Betriebe gegeben. Eingeladen sind zu dieser Fahrt alle Frauen der Pfarrei Hunderdorf sowie auch die Mitglieder des Altenclubs. Die Abfahrtszeiten: Steinburg Bergerbräu: 11.50 Uhr, Gaishausen Feuerwehrhaus 11.55 Uhr, Hunderdorf Pfarrheim: 12 Uhr. Der Fahrpreis beträgt 8 DM. Meldungen bis Donnerstag an Martha Hofmann (Telefon: 2110).
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1979


Hunderdorfer Straßenlauf
Hunderdorf. Am Samstag, 15. September, hält der LC Tanne Hunderdorf den 6. Straßenlauf über 25 km für Junioren (-innen), Männer und Frauen ab. Verbunden damit sind die niederbayerischen Meisterschaften. Zugleich ist auch die Teilnahme an einem „Jogging“ (7-km-Trimmlauf oder -gang) möglich. Hier sind vor allem Leute, die gerne laufen, dies aber nicht als Leistungssport betreiben, zur Teilnahme eingeladen. Der Verein, der Betrieb oder die Gruppe aus der Gemeinde Hunderdorf, der bzw. die binnen einer Stunde die meisten Teilnehmer durch Ziel bringt, erhält einen Drei-Liter-Holzbierkrug mit Füllung gleich am Ziel nach der Ankunft der Läufer. Auswärtige Vereine, Gruppen, Lauftreffs usw. können sich ebenfalls an dem Jogging (7 km) beteiligen. Wer hier binnen einer Stunde die meisten Teilnehmer ins Ziel bringt, erhält einen Ehrenpreis. Für den 7-km-Trimmlauf kann die Meldung bis 15.30 Uhr am kommenden Sonntag in der Schulturnhalle erfolgen. Der Start erfolgt für die 25-km-Distanz und für das 7-km-Jogging gleichzeitig um 16 Uhr. Start und Ziel befinden sich an der Raiffeisenkasse, welche ca. 250 m von der Schulturnhalle entfernt liegt. In der Schulturnhalle besteht auch Dusch- und Umkleidemöglichkeit. Die Startgebühren betragen pro Teilnehmer(in) am 25-km-Lauf 6 DM, für den 7-km-Trimmlauf 3 DM. Die Startnummernausgabe erfolgt ab 13.30 Uhr am Eingang der Turnhalle. Für den Trimmlauf gibt es dort auch die Startkarten entsprechend der Teilnehmerzahl bei Zahlung der Startgebühren. Die Siegerehrung findet ab 19 Uhr im Brotzeitstüberl Baier statt. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Kreisrat Ernst Hinsken übernommen. Titelverteidiger des Wanderpokals ist der TSV Straubing, der den Pokal bereits zweimal gewann und am Samstag natürlich versuchen wird, denselben endgültig Samstag in Besitz zu nehmen. Der Veranstalter weist die Bevölkerung noch darauf hin, daß von 16 bis 18 Uhr die Straße Hunderdorf — Steinburg/Bahnhof, welche ja die Laufstrecke darstellt, für den Verkehr gesperrt ist. Die Kampfrichter treffen sich um 15 Uhr bei der Raiffeisenkasse.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Dienstag, und Donnerstag, 13. 9., jeweils 18 Uhr, Training. Am Donnerstag nach dem Training Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1979


Windberg. SV: Heute, Dienstag. ab 18 Uhr Asphalt-Stock-Training. Anschließend um 19.30 Uhr, Wochenversammlung im Vereinslokal Amann. Mittwoch, 12. 8., TT-Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.09.1979


Schulanfang an der Verbandsschule
Hunderdorf.
An der Verbandsschule Hunderdorf beginnt Der Unterricht am Dienstag, 18. September, um 8 Uhr. Die Jahrgänge 1 bis 4 sind wieder im Grundschulgebäude untergebracht, die Klassen 5 bis 9 im Hauptschulgebäude. Die Schüler der 4. Klasse aus der Gemeinde Neukirchen wurden der Klasse 5 c zugeteilt, aus den drei 6. Klassen des Vorjahrs wurden zwei 7. Jahrgänge gebildet. Die Fahrschüler werden zu den bekannten Zeiten an den Zusteigestellen abgeholt. Der Anfangsgottesdienst für die Grundschulklassen wird am Dienstag um 8.15 Uhr abgehalten, die Hauptschulklassen gehen am Mittwoch zum Gottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1979


Fleischbeschauer in Urlaub
Hunderdorf.
Der Fleischbeschauer Otto Bugl befindet sich bis zum 29. September in Urlaub. Die Vertretung hat Dr. Kinast aus Bogen übernommen. Die Schlachtungen sind zwei Tage vorher anzumelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1979


Geburten überwogen Sterbefälle
11 Sterbefälle, 21 Geburten, 3 Eheaufgebote und 6 Eheschließungen im Monat August
Bogen.
Mit 21 Geburten, drei Eheaufgeboten, sechs Eheschließungen, elf Sterbefällen schloß das Eintragungsregister des Standesamtes Bogen im Monat August ab.
Geboren wurden am …
Heiraten wollen … Der Maurer Gerhard Weber, Windberg-Mitterbühl, und die Verkäuferin Maria Rauschendorfer, Degernbach-Waidholz …
Geheiratet haben: Am 4. August der Stabsunteroffizier Theodor Kern, Hunderdorf/Rammersberg, und Bürokaufmann Eva Maria Czyz, Bogen. …
Gestorben sind: … Am 31. August die Hausfrau Katharina Deschl, geb. Rothammer, Hunderdorf /Hofdorf, 62 Jahre.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1979


Hunderdorf. Junge Union: Freitag, 14. 9., um 19.30 Uhr, im Gasthaus Sandbiller großes Preisschafkopfturnier.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1979


Windberg. Rotes Kreuz: Freitag, 14. 9., 20 Uhr, Dienstabend bei Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.09.1979


Gemeindediakon Hasso Tepp
Bogen.
Seit kurzem gibt es in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde zur Unterstützung von Pfarrer Wolfgang Künzel einen Gemeindediakon. Hasso Tepp hat, zusammen mit seiner Frau Erika und seiner Tochter Sabine vorerst sein Domizil im Wohnhaus des Heimleiters Berger vom Leonhard-Kaiser-Heim aufgeschlagen, bis die von ihm gemietete Wohnung in Hunderdorf bezugsfertig ist. Der 41 Jahre alte Hasso Tepp verbrachte seine Jugend im Frankenwald. Nach dem Besuch der Volks- und Handelsschule folgte eine Lehre, die er mit dem Gehilfenbrief abschloß. 1959 wurde er zur Bundeswehr eingezogen. Aus 15 Monaten wurden 12 Jahre. Dieser Zeit verdankt er Besuch und Abschluß der Bundeswehrfachschule und eine dreijährige Tätigkeit als Wehrreferent. Nach der Bundeswehr zog es Hasso Tepp in die Erziehungsarbeit. Die Diakonenausbildung folgte. Der begeisterte Bergsteiger liebt Geselligkeit und will schnell Kontakt zu den Menschen finden. Als Schwerpunkt seiner Arbeit bezeichnet er die direkte Fühlungnahme mit den Christen, die diakonische Arbeit an alten, behinderten und jungen Menschen.
Am Erntedankfest, (30. September), wird die offizielle Einführung des Gemeindediakons Hasso Tepp erfolgen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1979


Straße nach Thananger gesperrt
Hunderdorf/Steinburg.
Während des 6. Hunderdorfer Straßenlaufes mit niederbayerischen Meisterschaften und 7 km Jogging ist die Straße Hunderdorf — Thananger — Bahnhof Steinburg und damit auch die Straße nach Hoch für den gesamten Durchgangsverkehr gesperrt. Die Sperrung erfolgt ab 15.50 Uhr bis längstens 18.15 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1979


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
Am heutigen Freitag findet um 19 Uhr im Verwaltungsamt Hunderdorf eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates Hunderdorf statt. Es stehen folgende Tagesordnungspunkte zur Behandlung: 1. Regionalplan, 2. Behandlung eines Bau-Vorbescheides, 3. Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1979


Wer baut wo und was im Landkreis?
Aufstellung über die im August beim Landratsamt Straubing-Bogen eingereichten Baugesuche
Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf
Gemeinde Hunderdorf:
Wolfgang Handwerker, Schafberg 31 ½, 8441 Steinburg, Geräteschuppen; Xaver Häusler, Hofdorf 11; 8441 Hunderdorf, Erweiterung der Schweinestallung; Johann Gütlhuber, Hoch 60, 8441 Hunderdorf, Garage; Johann Zitzelsberger, Bärndorferholz 2, 8443 Bogen, Wohnhausanbau.
Gemeinde Neukirchen: Max Attenberger, Untermühlbach, 8441. Neukirchen, Wiederaufbau der Scheune.
Gemeinde Windberg: Xaver Hartmannsgruber, Herzog-Ludwig-Str. 4, 8443 Bogen, Wohnhaus mit Garage; Gerhardt Vogtmann, Hubertusstr. 4, 8443 Bogen, Renovierung und Erweiterung des Bauernhauses. …
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1979


Hunderdorf. SV — LC Tanne: Samstag, 15. September, Teilnahme aller Schüler(innen) am 7-km-Jogging. Start 16 Uhr an der Raiffeisenbank.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1979


Windberg. Richterschänke — Stammtisch: Heute, Freitag, Versammlung wegen Ortsmeisterschaft im Kickern.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1979


Nach einem Leben voll Aufopferung und Liebe verschied am 11. September 1979 nach einem längeren Leiden, jedoch schnell und unerwartet, mein lieber Gatte und Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Peter Wanninger
Schreinermeister von Großlintach
Ehrenvorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberalteich

nach Empfang der hl. Sterbesakramente im Alter von 67 Jahren.
Großlintach, Bauernholz, Straubing, Medernberg, Schönthal, Nürnberg, den 14. September 1979.
In tiefer Trauer:
Maria Wanninger, Gattin
Peter Wanninger, Sohn mit Familie
Marie Pawelski, Tochter mit Familie
Karl Wanninger, Sohn mit Familie
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Freitag, 14. 9., 19 Uhr:
Trauergottesdienst am Samstag, den 15. 9. 1979, vormittags 8.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberalteich mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.09.1979


Evangelischer Schulgottesdienst
Hunderdorf/Schwarzach.
Der Gottesdienst zu Beginn des neuen Schuljahres für die evangelischen Schüler und Schülerinnen der Schulen Hunderdorf und Schwarzach findet am Dienstag, 18. September, 8.15 Uhr in der evangelischen Kirche in Hunderdorf statt. Die Kinder der Schule Schwarzach werden mit einem Schulbus nach Hunderdorf gefahren. Interessierte Eltern und Lehrer sind zum Gottesdienst eingeladen. Den Religionsunterricht an beiden Schulen übernimmt Diakon Tepp.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1979


Altenclub war im Lallinger Winkel
Hunderdorf.
Bei strahlenden Sonnenschein unternahm der Altenclub eine Fahrt in den Lallinger Winkel. Auf der Hinfahrt wurde ein Abstecher zum Kloster Niederalteich gemacht. Dort konnte die herrliche Klosterkirche besichtigt werden. In Langfurth bot sich die Gelegenheit, Brotzeit zu machen. Die Zeit danach nutzten die Teilnehmer zu einem gemütlichen Spaziergang im Lallinger Winkel. Alle waren von der Schönheit der Landschaft in der dortigen Gegend beeindruckt Den Abschluß der Nachmittagsfahrten bildet nun noch der Ausflug am Montag, 17. September, welcher die Teilnehmer in das Arbergebiet führen wird. In Bodenmais wird die Holzschnitzerwerkstatt besucht, wo derzeit die Muttergottesstatue für die Hunderdorfer Kirche gefertigt wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1979


Großlintach. Schützen: Heute, Samstag, um 8.15 Uhr Treffen an der Kirche in Oberalteich zur gemeinsamen Teilnahme am Gottesdienst und der Beerdigung von Peter Wanninger.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 20 Uhr, Vereinsabend bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Kegeln Damenmannschaft gegen III. Herrenmannschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1979


NACHRUF
Mit Bestürzung und Trauer haben wir die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres Gründungsmitgliedes und lang-jährigen Ehren-Vorstandsmitgliedes
Peter Wanninger
erhalten, Der Schützenverein Großlintach verlor mit ihm einen guten Freund und wertvollen Menschen. Wir werden uns immer in dankbarer Anerkennung an ihn erinnern.
Schützenverein Großlintach
Die Vorstandschaft

Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.1979


Peter Wanninger beerdigt
Oberalteich.
Am Samstag begleitete eine überaus große Zahl von Trauergästen Peter Wanninger auf seinem letzten Weg. Am vergangenen Mittwoch war Peter Wanninger im Kreiskrankenhaus Mallersdorf im Alter von 67 Jahren verstorben. Peter Wanninger betrieb in Großlintach eine Bau- und Möbelschreinerei. Monsignore Alois Stich zeichnete den Lebensweg von Peter Wanninger, zelebrierte den Begräbnisgottesdienst und sprach die kirchlichen Gebete am Grab. Der Kirchenchor unter Leitung von Hans Hofmann umrahmte die Trauerfeier musikalisch. Der Schützenverein Großlintach mit erstem Schützenmeister Michael Seifert ehrte das verstorbene Gründungsmitglied mit einem Kranz. Der erste Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft, Hans Geith, würdigte ebenfalls die Verdienste, die sich Peter Wanninger in der 26jährigen Vereinszugehörigkeit und seiner neunjährigen Tätigkeit als erster Vorsitzender erworben hatte. Stets sei er einer der Eifrigsten im Verein gewesen, bis sich vor zwei Jahren sein Gesundheitszustand so verschlechtert habe, daß er die Führung des Vereins abgeben habe müssen. Als äußeres Zeichen des Dankes und der Trauer legte Geith einen Kranz ans offene Grab.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.09.1979


Meister im Straßenlauf ermittelt
Sechster Hunderdorfer Straßen lauf — Wanderpokal ging an TSV Staubtrag

Hunderdorf.
Vor kurzem veranstaltete der LC Tanne im Sportverein Hunderdorf den sechsten Hunderdorfer Straßenlauf. Verbunden damit waren die niederbayerischen Meisterschaften für Männer und Frauen in dieser Disziplin. Erstmalig wurde ein Sieben-Kilometer-Jogging-Wettbewerb ausgetragen. Insgesamt beteiligten sich 48 Läufer und Läuferinnen am 25-Kilometer-Straßenlauf und 40 Personen am Sieben-Kilometer-Jogging. Bei kühlem Wetter und Seitenwind zeigten die Teilnehmer großen Einsatz, um gut über die Runden zu kommen.
Bei der Siegerehrung im Brotzeitstüberl Baier konnte Abtteilungsleiter Dieter Klug neben den Wettkämpfern besonders


Norbert Palsa aus Passau ging als Sieger hervor.

Schirmherrn. Kreisrat und Sportbeauftragten des Landkreises Straubing-Bogen Ernst Hinsken aus Haibach und ersten Bürgermeister Karl Härtenberger aus Hunderdorf begrüßen. Klug freute sich. daß heuer die Teilnehmerzahl wieder angewachsen war. Er war auch mit der Teilnahme um ersten Jogging-Wettbewerb, welcher für den Breitensport gedacht ist, sehr zufrieden. Sein Dank galt allen Helfern und vor allem den Spendern von Ehrenpreisen, ohne die ein Leichtathletikclub solche Veranstaltungen nicht abhalten könne.
Bürgermeister Karl Härtenberger gratulierte allen Siegern, wünschte weiterhin viel Erfolg und bat, auch im nächsten Jahr wiederzukommen
Schirmherr Ernst Hinsken gab in seiner Begrüßungsansprache zu erkennen, daß er von der großen Teilnehmerzahl angetan sei. Er dankte den rührigen Abteilungsleiter Klug und dem Gönner des Vereins, H. Tanne. Beide hatten sehr viel für den LC Tanne geleistet. Desweiteren hob Hinsken die Leichtathletik als Sportart hervor, welche den gesamten Körper beanspruche und somit sehr gesund sei. Diese Sportart, erklärte Hinsken, müsse demnach also noch mehr gefördert werden Der Landkreis gebe viel Geld für den Sport aus. Hinsken versprach, sich einzusetzen, daß noch mehr Mittel bereitgestellt würden, um auch die Leicht-athletikvereine noch mehr unterstützen zu können.
Ernst Hinsken nahm die Siegerehrung vor. Erster niederbayerischer Meister wurde Norbert Palsa vom FC Passau mit einer Zeit von 1:28:18 Stunden. Bei den Damen errang Margret Eizenhammer von der LG Passau in 1:46:52 Stunden den Titel. Den Wanderpokal holten sich die Läufer vorn TSV Straubing zum dritten Mal und damit endgültig. Auch die Hunderdorfer Athleten schnitten gut ab. So wurden Rosemarie Pilarski und das Männerteam (Klug – Anzinger – Neumar) dritte Sieger der niederbayerischen Meisterschaft. Reinhold Rauschendorfer wurde in der Männerhauptklasse siebter. Altenklasse I: Platz zwei Hans Anzinger, Platz fünf Ottmar Neumar. Altersklasse III: Platz drei Dieter Klug. Die Ehrenpreise im Jogging-Wettbewerb gingen an die Lauftreffs aus Steinburg und Straubing. Noch zu erwähnen ist, daß auch etliche Wettkämpfer aus Salzburg am Start waren.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Freitag, 21. 9., 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.09.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag. 22. 9., Treffen der Jugend um 14 Uhr bei Sandbiller. 19.30 Uhr Mitgliederversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.09.1979


Rekordbeteiligung bei JU-Turnier
Josef Kandler aus Parkstetten siegte – 900 DM für Nardiniheim Straubing

Straubing-Bo gen.
Ein Rekordteilnahmeergebnis konnte das vom Kreisverband der Jungen Union Straubing-Bogen in Hunderdorf

Kreisrat Hinsken und JU-Kreisvorsitzender Reisinger mit den Erstplazierten

durchgeführte große Preis-Schafkopfturnier verzeichnen. Genau 120 Schafkopfbegeisterte aus dem gesamten Landkreisgebiet traten im vollbesetzten Saale des Gasthauses Sandbiller, Hunderdorf, an, um an diesem Abend den besten Schafkopfspieler zu ermitteln. Zudem konnte man mit der Genugtuung nach Hause gehen, auch etwas für einen guten Zweck getan zu haben. Der Reinerlös in Höhe von 900 DM kam nämlich dem Nardiniheim für behinderte Kinder in Straubing zugute.
Kreisvorsitzender Alfred Reisinger konnte neben den überraschend vielen Schafkopffreunden auch eine Reihe von Ehrengästen begrüßen, darunter Schirmherrn Kreisrat Ernst Hinsken, stellvertretenden Landrat Alfons Schäffer, Kreisrätin Heidi Watzl, Reg.-Dir. Dr. Voggenreiter, die Bürgermeister Härtenberger (Hunderdorf) und Feldmeier (Windberg), die CSU-Ortsvorsitzenden Hamberger (Hunderdorf) und Amann (Neukirchen) sowie JU-Kreisvorsitzenden Karl Edenhofer (Straubing). Reisinger zeigte sich erfreut, daß die bereits sehr hohe Zahl an Teilnehmern des vergangenen Jahres (108 Mitspieler) in diesem Jahr nochmals überboten wurde. Er dankte auch den zahlreichen Geld- und Sachspendern. Es waren rund 60 wertvolle Preise, darunter als Hauptpreise eine viertägige Bonnfahrt, ein Bayerwaldrundflug für drei Personen sowie ein Spanferkel bereitgestellt. Spielleiter Sepp Breu (Hunderdorf) erläuterte den Spielmodus, ehe es dann an den 30 Tischen heiß herging.
Schirmherr Kreisrat Ernst Hinsken nahm gegen Mitternacht die Siegerehrung vor. Er dankte allen beteiligten Schafkopffreunden. Durch ihr Mitspielen hätten sie behinderten Kindern geholfen. Der Schirmherr hob die Initiative der Jungen Union Straubing-Bogen zur Abhaltung dieses Turniers besonders hervor. Diese Aktion sei auch als ein wertvoller Beitrag im „Jahr des Kindes“ anzusehen. Den Hauptpreis, eine viertägige Bonnfahrt für zwei Personen, gestiftet von MdB Alois Rainer, konnte schließlich Josef Kandler (Parkstetten) mit dem Spitzenergebnis von 108 Punkten erringen. Die weiteren Plazierungen: Max Probst sen., Pulling (99), Hans Achatz, Hunderdorf (98), Franz Josef Kermer, Straßkirchen (93), Peter Ternes, Straßkirchen (90), Helmut Lorenz, Pilsting (89), Albert Decker, Meidendorf (88), Winfried Myrtek, Hunderdorf (88), Gerhard Schmelmer, St. Englmar (88), Otto Sachs, Hunderdorf (86), Josef Feldmeier, St. Englmar (85), Rudi Schlecht, Hunderdorf (83), Ludwig Buchs, Hunderdorf (83), Karl Englmeier, Hunderdorf (82), Hermann Fellinger, Hunderdorf (80), Otto Weber, Lintach (80), Konrad Wanninger, Hunderdorf (80), Alexander Exner, Hunderdorf (79), Erwin Feldmeier, Meidendorf (79) und Johann Maurer 78 Punkte.
Kreisvorsitzender Alfred Reisinger sprach abschließend JU-Ortsvorsitzendem Sepp Breu, der für die mustergültige Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung Sorge trug, besonderen Dank aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.09.1979


Hunderdorf. Jugendrotkreuz: Heute, Freitag, 19 Uhr. Gruppenstunde mit Dia-Vortrag (Hofmann) im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, ab 18 Uhr Training auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, ab 13 Uhr Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 22 9., ab 19 Uhr Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1979


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Samstag, 22. 9., 15 Uhr, Feuerwehrübung für Gruppe I. Sonntag, 23. 9., 9 Uhr, für die Gruppen II und III.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 22. 9., 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann. Um 16 Uhr Tanzprobe der Kindergruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.09.1979


Windberg. Sportverein: Heute, Samstag, Vereinsmeisterschaft auf Asphalt; Beginn 17 Uhr, Einschreiben ab 16 Uhr auf dem Vorplatz der Sportanlage.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.1979


Einverständnis mit Regionalplan
Gemeinderat wünscht aber weitere Zuordnungen — Für den Erhalt des Müllplatzes
Windberg.
In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde zu Teilabschnitten des Regionalplanes Donau-Wald Stellung genommen. Für Windberg sollten darin aber noch Entwicklungsmöglichkeiten für den Fremdenverkehr vorgesehen sowie Aufgaben der überörtlichen Versorgung auf dem Sektor Bildungs- und Erziehungswesen zugeordnet werden, wurde beschlossen. Weiterhin stimmte der Gemeinderat der Innenrenovierung der Hl. Kreuz-Kapelle und der Mittelbeantragung für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Irensfelden-Netzstuhl zu.
Eingang nahm der Gemeinderat Kenntnis von den einzelnen Teilabschnitten des Regionalplanes Donau-Wald, die vom Planungsverband übersandt worden waren. Grundsätzlich bestand von seiten des Gemeinderates keine Einwendung gegen die einzelnen Teilabschnitte. Zum Teilabschnitt „Regionalplanerische Aufgaben der Gemeinden“ wurden noch folgende Änderungswünsche vorgetragen:
1. Für die Gemeinde sollten auch Aufgaben aus dem Bereich des Fremdenverkehrs vorgesehen werden, da Windberg gute Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich der Landschaft und der historischen Stätten hat.
2. Auf dem Sektor „Bildungs- und Erziehungswesen und Kultur“ sollten der Gemeinde überörtliche Versorgungsaufgaben zugewiesen worden Dies wird damit begründet, daß sich in Windberg das Prämonstratenserkloster befindet und weitere historische Baudenkmäler vorhanden sind. Im Kloster ist auch eine Jugendbildungsstätte für den Landkreis Straubing-Bogen untergebracht, die eine überörtliche Funktion hinsichtlich des Bildungs- und Erziehungswesens besitzt. Im übrigen werden Orgelkonzerte mit überörtlichem Charakter abgehalten. Abschließend wird festgestellt, daß der Regionalplan und die für die Gemeinde im einzelnen festgelegten Maßnahmen nicht dazu führen sollen, daß die Gemeinde in der Bewältigung anderer Aufgaben Nachteile erfährt bzw. daran gehindert ist.
Der Gemeinderat nahm dann Kenntnis vom Schreiben des Fernmeldeamtes Regensburg und den hierzu übersandten Lageplänen bezüglich der Auslegung von Fernmeldekabeln. Er erhob gegen diese beabsichtigten Maßnahmen keine Einwendungen. Einstimmig beschloß man auch die Innenrenovierung der HI. Kreuz-Kapelle aufgrund der vorliegenden Kostenvoranschläge und des hierzu erstellten vorläufigen Finanzierungsplanes. Die Verwaltung wurde beauftragt, die erforderliche Genehmigung nach der Gemeindeordnung einzuholen.
Bezugnehmend auf das vorliegende Projekt der Gemeindeverbindungsstraße Irensfelden — Netzstuhl vom 20. 10. 1978, beschloß der Gemeinderat, zur Deckung der Bauausgaben die Bewilligung von Zuweisungen aus Mitteln der Kfz-Steuer zu beantragen. Der Kostenaufwand ist mit rund 1. Millionen DM veranschlagt. Der Baubeginn ist noch nicht endgültig festgelegt, da die Finanzsituation der Gemeinde sowie Zuwendungsbewilligungen für das Jahr 1980 noch nicht bekannt sind.
Bürgermeister Kleikamp informierte den Gemeinderat noch über die Besprechung im Landratsamt Straubing-Bogen hinsichtlich der Ausweisung von Bauschuttdeponien. Hiernach haben die Gemeinden Windberg und die Gemeinde Hunderdorf gemeinsam die Erhaltung des Müllplatzes in Windberg gefordert. Der Müllplatz solle künftig als Bauschuttdeponie weiter erhalten bleiben. Von seiten der Regierung sei beabsichtigt, den Müllplatz nicht mehr aufrecht zu erhalten. Der Gemeinderat bestand deshalb mit Nachdruck darauf, daß eine Bauschuttdeponie Windberg festgelegt wird. Unabhängig davon beschloß der Gemeinderat, den Müllplatz zwischenzeitlich einzuebnen, um so den jetzigen Mißstand auf der Müllhalde zu beseitigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.1979


Hunderdorf. Mütterberatung: Dienstag, 25. September, um 14 Uhr in der Volksschule Mütterberatung mit Ausgabe von Fluor-Vigantoletten.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.1979


Probesprengung im Solinger Loch
Straubing-Bogen.
Die zuständigen Behörden des Landkreises und der Standortälteste von Bogen, Brigadegeneral Erdres, haben eine Probesprengung im Sollinger Loch vereinbart. Am Freitag, 28. September, werden in dem geplanten Gelände des 2. Standortübungsplatzes von Soldaten des Pionierbataillons 4 in der Zeit von 9 bis 10 Uhr Sprengladungen in einer Stärke von 100 bis 1000 Gramm gezündet. Ziel ist, die Lärmbelästigung für die Anrainer zu ermitteln. Um objektive Meßwerte zu erhalten, wollen sowohl die Bundeswehr als auch der Landkreis Schallmeßgeräte an unterschiedlichen Stellen (Bogen/Krankenhaus, Sandberg, Nähe Hunderdorf) aufstellen und die Geräuschentwicklung messen. Diese Meßdaten dienen beiden Seiten als weitere Grundlagen zur Prüfung der Realisierbarkeit der Einrichtung eines 2. Standortübungsplatzes im Solinger Loch.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.1979


Altenclub schloß Ausflugsfahrten ab
Hunderdorf.
Zahlreiche Ausflugsfahrten standen in diesem Jahr auf dem Programm des Altenclubs. Den Anfang bildete eine Wallfahrt nach Altötting und zum Geburtshaus des Bruder Konrad in Parzham. Dann führten einige Ausflüge in den Bayerischen Wald. Arnbruck, Lam mit Osser und der Lallinger Winkel waren die Ziele. Zum Abschluß organisierte Martha Hofmann in Zusammenarbeit mit dem Frauenbund eine Tagesfahrt nach Bodenmais. Auf der Hinfahrt machte man in Zwiesel Station und besuchte eine Glasfabrik. Bewundert wurde auch die aus Backstein erbaute Zwieseler Pfarrkirche. Nach einer Kaffeepause in Bodenmais besuchten die Teilnehmer den Herrgottschnitzer von Bodenmais, wo die Madonna für die Hunderdorfer Pfarrkirche gefertigt wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.1979


Hunderdorf. BRK: Freitag, 28. 9., 20 Uhr, Dienstabend bei Berger-Bräu in Steinburg. Treffen zur gemeinsamen Abfahrt um 19.45 Uhr am Schulhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.1979


Hunderdorf. SV-Frauen: Heute, Donnerstag, 19.30 Uhr, Gymnastik und Schwimmen in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.1979

Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 28. 9., 19 Uhr, erster Schießabend der Saison 1979/80.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.1979


Hunderdorf. Kegelclub. Samstag. 29. 9., 19.30 Uhr, wichtige Besprechung wegen Vereins- und Dorfmeisterschaft; Teilnahme aller Vorstandschaftsmitglieder erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1979


Rammersberg. Kirchweih: Samstag-Sonntag. 29./30. Sept. Rammersberger Kirchweihfest im Gasthaus Gierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1979


Steinburg. Eisstockclub: Heute, Freitag, 20 Uhr, Gründungsversammlung im Gasthaus Josef Solcher, Wegern.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1979


Ab November „Langer Behördentag“
Hunderdorf / Neukirchen.
Die Gemeinschaftsversammlung, das beschließende Organ der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, beriet in ihrer letzten Sitzung im Sitzungssaal Neukirchen vor allem über Personalangelegenheiten. Als abschließendes Ergebnis wurde festgehalten, daß sofern sich eine Verbesserung der Personalsituation in der Verwaltungsgemeinschaft in absehbarer Zeit nicht ergibt, eine Neueinstellung erforderlich wird. Die Gemeinschaftsversammlung sprach sich einstimmig dafür aus, neben dem nunmehr bereits angeschlossenen Meldewesen an die EDV ab 1. Januar 1980 auch die Vergütungs- und Lohnabrechnungen über die elektronische Datenverarbeitung abzuwickeln. Neu geregelt wurden auch die Beschäftigungszeiten bei der Geschäftsstelle in Hunderdorf. Die wöchentliche Arbeitszeit wird verlängert, wobei am Freitagnachmittag Dienstschluß wie bei anderen Behörden ist. Ab 1. November tritt diese Neuregelung in Kraft. Damit ist auch die Einführung eines „Langen Behördentages“ verbunden, wie er von der Bayerischen Staatsregierung vorgeschlagen wurde. Das Verwaltungsamt Hunderdorf wird deshalb ab dieser Zeit donnerstags bis 18 Uhr für den Bürger geöffnet sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1979


Unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Petronilla Hackl
geb. Hirtreiter

ist im Alter von 74 ½ Jahren nach längerer Krankheit, jedoch schnell und unerwartet, am 27. 9. 1979 in ein besseres Jenseits abgerufen worden.
Hunderdorf, Hoch, Windberg, Straubing, den 28. 9. 1979
In stiller Trauer:
Familie Huber
Maria Schreiner,
Schwester mit Angehörigen
Margarete Obermeier, Schwester mit Angehörigen
Anna Wanninger, Schwester mit Angehörigen
Veronika Helbig, Schwester mit Angehörigen
Otto Hirtreiter, Bruder mit Angehörigen
Max Hirtreiter, Bruder mit Angehörigen
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 19.00 Uhr.
Trauergottesdienst am Samstag, den 29. 9. 1979, um 9.30 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.09.1979


Probesprengungen im „Sollinger Loch“ ergeben:
Sprenglärm ist für die Anwohner zumutbar
Zulässige Höchstwerte nicht überschritten — Messungen in der Nähe des geplanten Truppenübungsplatzes

Bogen. „Die Meßwerte bei den Probesprengungen sind niedriger als erwartet. Der höchst-zulässige Beurteilungspegel wurde nicht überschritten.“ Zu diesem Ergebnis kamen gestern Meßtrupps der Bundeswehr und der Regierung bei Messungen von Probesprengungen mit Ladungen bis zu 1 000 Gramm. Insgesamt

Aufmerksam verfolgten General Endres (links), Bürgermeister Deschl (mitte) und Oberstleutnant Glück (dritter von rechts) die Messungen der Probesprengungen.

wurden fast dreißig Sprengungen durchgeführt, um exakte Durchschnittswerte ermitteln zu können. Obwohl die Gesamtergebnisse noch nicht vorliegen, konnten die Prüfer aus den Einzelergebnissen erkennen, daß der geplante Truppenübungsplatz im sogenannten „Sollinger Loch“ für die Anwohner in Bärndorf, Stetten, Windberg und Bogen keine negativen Einflüsse bewirken wird. Auch die Patienten des Krankenhauses würden kaum gestört. Allerdings, so schränkte der Beauftragte Wachs vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffungen ein, seien die Messungen stark wetter- und windabhängig.
In Abständen von vier bis fünf Minuten wurden Probesprengungen mit Ladungen von 100, 200, 400, und 1 000 Gramm ausgelöst. Wechselweise wurde frei auf dem Boden oder verdämmt, das heißt in einer Sprenggrube, die mit zwei Lagen Faschinen bedeckt wurde und deren Durchmesser unten höchstens vier Meter und oben zehn Meter betrugen, gesprengt. Im Rahmen ihrer Pionierausbildung werden ähnliche Belehrungs- und Gewöhnungssprengungen ausgeführt, um die Soldaten an den Umgang mit Spreng- und Zündmitteln zu gewöhnen. In Bogen führen derzeit vier Kompanien im Rahmen der Ausbildung einmal im Quartal Sprengungen durch. Insgesamt würden auf dem geplanten Truppenübungsplatz

Mit Standplakaten protestieren Anwohner gegen den geplanten Bau eines Truppenübungsplatzes im „Sollinger Loch“.

sechzehn bis zwanzigmal im Jahr je hundert Sprengungen stattfinden. Gesprengt wird normalerweise nur in Sprenggruben, lediglich bei Versagern wird die Standardladung von 200 Gramm auf 400, im ungünstigsten Fall auf 1 000 Gramm erhöht.
Zahlreiche Sprengungen waren nötig, um für die Messungen exakte Durchschnittswerte zu erhalten. Die Meßtrupps der Bundeswehr und der Regierung Niederbayerns hatten ihre Standorte in besonders stark betroffenen Gegenden gewählt. In Bärndorf, Stetten, Sollach, und bei der OBAG in Bogen waren die empfindlichen Meßgeräte installiert. Zudem führten Trupps Messungen in der Nähe der geplanten Autobahn und beim Kreiskrankenhaus in Bogen durch.
Bei einer anschließenden Besprechung im Offiziersheim konnten bereits erste Einzelergebnisse mitgeteilt werden. In Sollach betrug der Spitzenwert 73 dB (AI) bei einer 400-Grammladung, die frei aufgelegt worden war. Die gemessenen Geräuschwerte in Stetten lagen bei 78 bzw. 63 Dezibel (dB) — (AI). Durchschnittlich 62 bis 67 dB (AI) wurden in Bärndorf gemessen, der höchste Wert beim Standort OBAG in Bogen war 80 dB. Im Krankenhaus wurden Werte von maximal 64 und 67 dB (AI) erreicht. Nach der TA-Lärm-Verordnung und den Richtlinien des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) in bezug auf den Nachbarschaftslärm dürfen die Beurteilungspegel, der ein Durchschnittswert ist und von einem Dauerlärm während eines 16-Stunden-Tages ausgeht, in Dorfgebieten 60 dB (AI), in Wohngebieten 55 dB (AI) und in der Nähe von Krankenhäusern 45 dB (AI) nicht überschreiten. Zu diesen Durchschnittswerten muß bei einem einzelnen Ereignis, einem lauten Knall bei einer Sprengung etwa, ein Wert von 30 dB (AI) hinzuaddiert werden. Die maximal zulässigen Werte für kurzzeitige Lärmbelästigungen liegen also bei 75 bis 85 dB (AI). Diese Grenze wurde bei den Probesprengungen nicht erreicht. Zwar müsse man die konkreten Ergebnisse erst abwarten, aber bereits zu diesem Zeitpunkt könne von einer unzumutbaren Lärmbelästigung für die Anwohner des geplanten Truppenübungsplatzes keine Rede sein, stellten die Prüfer übereinstimmend fest.
General Endres betonte, die Bundeswehr habe es für richtig gehalten, durch exakte und objektive Probesprengungen im „Sollinger Loch“ zur Versachlichung der teilweise emotionsgeladenen Kontroversen mit betroffenen Anwohnern beizutragen. Die Bundeswehr, die einen „guten Kontakt zur Zivilbevölkerung“ schon immer gesucht habe, bemühe sich, der Ungewißheit ein Ende zu machen. „Ich habe Verständnis für die betroffenen Personen“, unterstrich General Endres. Andererseits könne man es der Bundeswehr in Bogen nicht verübeln, daß sie einen neuen Truppenübungsplatz befürworte, zumal der jetzige Übungsplatz auf dem Bogenberg zu klein sei.
Im Laufe der Besprechung übergab Michael Seifert als Vertreter der Interessengemeinschaft gegen den Bau des Truppenübungsplatzes und des FDP-Ortsverbandes an den Beauftragten der Regierung von Niederbayern eine Resolution, in der die Gründe gegen das Vorhaben zusammengefaßt wurden und auch Unterschriften von betroffenen Bürgern enthalten sind. Seifert bezeichnete die Zustimmung der Bundeswehr zu den Probesprengungen als „fair und dankenswert“, bemängelte gleichzeitig, daß man die Bevölkerung sehr lange im Ungewissen gelassen habe. „Die Sprengungen hätten bereits vor einiger Zeit vorgenommen werden sollen“, kritisierte Seifert.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1979


Kirchenrenovierung wird in Angriff genommen
Bis spätestens Mitte Oktober sollen die Arbeiten beginnen – Gesamtkosten belaufen sich auf 145 122 DM
Hunderdorf.
Zur letzten gemeinsamen Sitzung des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung konnte Pfarrer Franz Reitinger neben den anwesenden Räten auch Architekt Naumann aus Regensburg begrüßen. Wichtigstes Thema war die Information über die anstehenden Maßnahmen der Renovierung bzw. der liturgischen Neugestaltung in der Pfarrkirche. Noch bis spätestens Mitte Oktober sollen die Bauarbeiten beginnen. Die Neukonzipierung des Altarraumes hat zwischenzeitlich planerische Gestalt angenommen und die stiftungsaufsichtliche Genehmigung wurde vom Ordinariat erteilt.
Pfarrer Franz Reitinger führte aus, was durch die Liturgiereform auch äußerlich in einem Gotteshaus erreicht werden soll. An Stelle der beweglichen Altäre und Pulte sollten feste Volksaltäre und Ambonen (Allerheiligstes), genauso auch würdige Taufbrunnen geschaffen werden. Desgleichen sollte auch ein Scholaraum in der Nähe des Altares sein.
Zur Kosten- und Finanzierungsfrage erläuterte Architekt Naumann aus Regensburg, die anstehenden Arbeiten seien vorschriftsmäßig ausgeschrieben worden. Von den Kirchen- bzw. Pfarrgemeinderäten sei jede Arbeit an den Mindestbietenden vergeben worden. Auf die Kosten selbst ging Pfarrer Franz Reitinger ein. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 145 122 DM. Nach den Richtlinien sowohl der Diözese als auch des Bundesministeriums für innerdeutsche Beziehungen (Zonenrandförderung) würden jedoch die Kosten für Heizung mit kirchensteuerlichen und staatlichen Mitteln nicht bezuschußt. Von der Diözese sei also nur ein Zuschuß von 50 Prozent der übrigen Kosten zugesagt. Das seien 53 100 DM. Aus Zonenrandförderungsmitteln wären unter einer Reihe von Bedingungen, die hoffentlich erfüllt werden könnten, 25 000 Mark zu erwarten. Somit verblieben an Eigenleistung 67 000 DM. Diese geforderte Eigenleistung könne zum allergrößten Teil durch Rücklagen aus den vergangenen Jahren und Ersparnissen aus dem heurigen Jahreshaushalt gedeckt werden.
Ein Problem bedeute auch die Gesamtanlage der Kirchenheizung. Um im Altarbereich den während der Heizperiode lästigen und absolut nicht gesundheitsfördernden Luftzug beseitigen zu können, sollte vor allem unter dem Turm eine Flächenheizung angebracht werden. Dies bestärkte auch der Architekt. Eine Fußbodenheizung wäre am besten. Deshalb soll auch eine Fußbodenheizung in dem ganzen heuer zu erneuernden Fußbodenbereich installiert werden. Diese werde an die vorhandene Warmwasserheizung angeschlossen. Dazu seien natürlich viele Aushub- und Betonarbeiten notwendig. Die Kinderbänke, welche weggenommen werden müssen, sollten später einmal auf der Empore Verwendung finden.
Pfarrer Franz Reitinger beugte auch gleich falschen Vermutungen vor. Die Spenden für die neue Orgel wurden mit keinem Pfennig zweckentfremdet. Die bisherigen Spenden für die neue Orgel seien zum größten Teil gemäß Vertrag bei der Orgelbaufirma gegen Bankbürgschaft angezahlt. Der andere Teil der gespendeten Gelder sei auf der Bank deponiert. Gezeichnet seien insgesamt an Orgelspenden auf drei Raten: 160 300 DM. Davon seien bis jetzt schon 80 785 DM eingezahlt worden.
Des weiteren informierte der Pfarrherr über die Anschaffung der Muttergottes-Holzplastik. Die lebensgroße Marienstatue sei bereits fertiggestellt und stehe in der Bildhauermeisterwerkstätte Zylow in Bodenmais Sie müßte nur noch mit Farbe versehen werden. Die Kosten in Höhe von 16 950 DM seien durch eigens für diesen Zweck gebundene Spenden abgedeckt. Für den Rest würden sich sicher noch Spender finden lassen, wenn das Kunstwerk erst einmal in der Kirche aufgestellt sei. Voraussetzung dafür sei allerdings der Abschluß der Renovierungsarbeiten. Reitinger hoffte, daß dies bis Weihnachten gelinge. Für das nächste Jahr kündigte Pfarrer Franz Reitinger die künstlerische Gestaltung von Altar, Ambo (Allerheiligstes) und Taufstein an. In fernerer Zukunft liege die Fußbodenheizung im gesamten Kirchenschiff.
Auch die Caritas-Haussammlung wurde besprochen. Diese wird wieder von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates durchgeführt. Sammlungszeit ist die Woche vom 1. bis 7. Oktober. Diese Sammlung steht unter dem Motto „Danken und Teilen“.
Für den Spätherbst planen Pfarrgemeinderat und katholischer Frauenbund einen Bildungsabend, der die Reform des Paragraphen 218 zum Inhalt haben soll. Dr. Kretschmer aus Wiesenfelden biete sich hier als Referent an. Zum Abschluß der Sitzung dankte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Hamberger allen, die zum Gelingen des Pfarrfestes beigetragen hatten. Dieses Pfarrfest sei als voller Erfolg zu werten, sagte Hamberger. Er sei besonders darüber erfreut gewesen, daß die gesamte Bevölkerung so zahlreich ihr Interesse bekundet habe.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.1979


Windberg. SV: Heute, Dienstag, 18 Uhr, Asphalt-Stock-Training. Morgen, Mittwoch, TT-Training und ab 19 Uhr Wochenversammlung im Vereinslokal Amann. Abfahrt am Samstag, den 6. 10., um 6 Uhr beim Vereinslokal Amann nach München (unter anderem Besuch des Fußballspiels FC Bayern 1. FC Kaiserslautern).
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.1979


Erntedank-Geschenk: Ein Diakon
Einführung von Diakon Hasso Tepp durch Bruderpfarrer Küfner aus Rummelsberg

Bogen.
Als einen weiteren Meilenstein in der 35jährigen Geschichte der Diaspora Bogen der Evangelisch-Lutherischen Kirche kann man das Erntedankfest 1979 bezeichnen: An diesem Tag wurde nämlich der von der Rummelsberger Bruderschaft nach Bogen gesandte

Einzug in die Kirche: Diakon Hasso Tepp in der Mitte, links Bruderschaftspfarrer Küfner, rechts Pfarrer Künzel, dahinter ein Teil der Kirchenvorsteher.

Diakon Bruder Hasso Tepp feierlich in sein Amt eingeführt. Die Installation nahm Bruderpfarrer Küfner von den Rummelsberger Anstalten unter der Assistenz von Pfarrer Künzel und Diakon Bruder Taube aus Kelheim vor.
Es zeugte von der guten Zusammenarbeit der beiden Religionen in Bogen, aber auch von dem Einvernehmen mit den weltlichen Behörden, daß Stadtpfarrer Geistlicher Rat Nagl, der am Erscheinen verhindert war, eine Gruß- und Dankesadresse an den Kirchenvorstand gerichtet hatte, daß das Johannes-Kinderheim Kostenz durch Schwestern vertreten war, und daß auch die Ärzteschaft der Krankenhäuser Bogen und Schwarzach Vertreter entsandt hatten. Vertreter der Stadtverwaltung waren ebenso erschienen, wie Bürgermeister der Kreisgemeinden. Die Schulen des Altlandkreises hatten als Vertreter Rektor Müller aus Schwarzach entsandt. Ferner waren die Sozialarbeiterinnen des Gesundheitsamtes und Bundeswehrvertreter gekommen. Auch Jugendpfleger Landstorfer und den Leiter des privaten Kinderheims in Denkzell konnte Pfarrer Künzel willkommen heißen neben den Kirchenvorstehern und den zum Einführungsgottesdienst zahlreich erschienenen Gemeindebürgern.
Der Festpredigt lag der Bibeltext aus der Offenbarung Johannes, drittes Kapitel, zugrunde, bei dem von den „offenen Türen“ gesprochen wird. Dieses Wort sei dem Arbeitsgebiet des neuen Diakons angepaßt, nämlich Türen zu öffnen und durch diese offenen Türen die Glaubenswilligen zu Christus hinzuführen. Bruderpfarrer Küfner verstand es ausgezeichnet, diesen Bibeltext zu interpretieren. Der Festgottesdienst selbst wurde durch Vorträge des Kirchenchores und Orgelmusik (Leitung Schwester Margit) und Vorträge des Posaunenchors unter der Leitung von Dieter Ehlers bereichert.
Anschließend fand die feierliche Installation des neuen Diakons

Installation durch Pfarrer Küfner, links Pfarrer Künzel, rechts Diakon Taube.

durch Bruderpfarrer Küfner statt, bei der Pfarrer Wolfgang Künzel und Diakon Taube (Kelheim) assistierten.
Der feierlichen Installation schloß sich nach dem Gottesdienst noch ein Empfang im Gemeindesaal an, bei dem nach einführenden Worten durch Pfarrer Künzel noch kurze Begrüßungs- und Dankesansprachen gehalten wurden. Pfarrer Küfner gab abschließend dem neuen Diakon noch Geleitworte mit auf den Weg, wobei er bemerkte, daß die Pfarrgemeinde Bogen am Erntedanktag gewißermaßen als Garbenbündel einen neuen Diakon in die Scheune eingefahren habe. Damit ging die Feier, welche auch die Feierlichkeiten für das Gedenken der Kirchenweihe vor 20 Jahren einleitete, zu Ende.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.1979


DIE LEISTUNGSPRÜFUNG IN GOLD UND IN GOLD/BLAU legten zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald mit Erfolg ab. Die Gruppenführer Schötz und Riedl hatten vor der Prüfung hervorragende Ausbildungsarbeit geleistet. Kreisbrandinspektor Wanninger überreichte allen Teilnehmern die Abzeichen und beglückwünschte die Feuerwehrmänner zu ihrem Erfolg. Die erfolgreichen Feuerwehrmänner von links nach rechts mit Bürgermeister Härtenberger, Gerhard Altmann, Josef Schießl, Rudolf Breu, Helmut Kronfeldner, Josef Hornberger, Johann Meergans, Erwin Diermeier, Alois Freudenstein, Alois Schötz und Vorsitzendem Max Wagner. Die Teilnehmer der zweiten Gruppe waren Heribert Riedl, Alfred Blattner, Alois Haimerl, Ludwig Schießl, Alois Poiger, Georg Ecker, Johann Breu, Heinrich Schießl und Dieter Lehmann.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.1979


Regionalplan mit recht positiven Aussagen
Beitritt zum „Naturpark Bayerischer Wald e. V.“ abgelehnt – Kanal-Projekt kostet 5,5 Millionen Mark — Vom Gemeinderat
Hunderdorf.
Der Gemeinderat stellte in seiner letzten Sitzung zu den einzelnen Teilabschnitten des Regionalplans Donau-Wald fest, daß keine Änderungswünsche für die Gemeinde Hunderdorf vorlägen, da für die Gemeinde bereits positive Aussagen getroffen seien. Dabei ist unter anderem festgelegt, daß insbesondere auch im Zonenrandgebiet die Struktur zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig gestärkt und bevorzugt zu entwickeln ist. Als Mittelpunkt des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens sind laut Regionalplan die zentralen Orte aller Stufen weiter auszubauen.
Zu den zentralen Orten gehört auch das Kleinzentrum Hunderdorf. Diese Orte haben die Aufgabe, für die Bevölkerung ihrer jeweiligen Verflechtungsbereiche leistungsfähige Versorgungseinrichtungen bereitzustellen, heißt es weiterhin in der Begründung zu den einzelnen Teilabschnitten. Zur Festlegung der Entwicklungsachsen mit regionaler Bedeutung wird angeführt, daß die Entwicklungsachse Miltach — Straubing entlang der Schienen-verbindung verläuft, also Hunderdorf in der Entwicklungsachse miteingeschlossen ist. Bei der Begründung ist angeführt, daß die Entwicklungsachse eine stärkere Verdichtung von Wohn- und Arbeitsstätten, insbesondere in den Kleinzentren Konzell, Mitterfels und Hunderdorf kennzeichne. Weiterhin ist festgehalten, daß einer Stärkung der Funktion der Kleinzentren in der Region im Hinblick auf die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum besondere Bedeutung zukomme. Die Kleinzentren seien in ihren kleinzentralen Versorgungsfunktionen zu stärken.
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die Gesamtkosten der Projekte Kläranlage —Kanalisation Steinburg — Gaishausen. Danach belaufen sich die Kostenanschläge wie folgt: Kanal Gaishausen 1,8 Millionen Mark, Kanal Steinburg 1,9 Millionen Mark und Kläranlage Steinburg-Gaishausen 1,8 Millionen Mark. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 5,5 Millionen Mark.
Bürgermeister Härtenberger gab die Zuschußbewilligung durch die Bayerische Brandversicherungskammer in Höhe von 1 150 DM.- für die Funksprechandagen der FFW Au vorm Wald und Steinburg bekannt. Zudem informierte er über ein Antwortschreiben der Bayerischen Staatsregierung, die Bemühungen der Gemeinde um die Ansiedlung einer Zahnarztpraxis betreffend.
Der Gemeinderat widmete den Quellenweg zur Ortsstraße, da dieser noch teilweise unter dem „Hofdorfer Kirchweg“ eingetragen ist Weiterhin wurde die Ortsstraße „Am Sportplatz“ zur Ortsstraße gewidmet. Ebenso soll die Wegstrecke in Steinburg von der Staatsstraße bis zum Anwesen Mayer als Gemeindestraße in das Wege- und Bestandsverzeichnis eingetragen werden.
Bürgermeister Härtenberger gab ein Schreiben des Landratsamts Straubing-Bogen über die Aufhebung von gleichen Gemeindeteilen bekannt Der Gemeinderat beschloß einstimmig die infolge der Gemeindegebietsreform nunmehr statistisch zweimal vorhandenen Ortsteile Brandstatt und Hoch einmal aufzuheben, da diese Ortsteile im Zusammenhang stehen und früher nur durch die Gemeindegrenze getrennt waren.
Zur Kenntnis genommen wurde auch ein Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen bezüglich des Beitritts der Gemeinden zum Naturpark Bayerischer Wald e. V. Die Gemeinde Hunderdorf sprach sich gegen einen Beitritt aus. Man war dagegen, daß das gesamte Gebiet der Gemeinde Hunderdorf in den Bereich des Naturparks eingegliedert werden soll, da nach den jetzigen Planungen das gesamte Gebiet links der Donau enthalte sein wird. Die im Zuge der Gemeindegebietsreform nach Hunderdorf gekommenen Gemeinden Steinburg und Gaishausen haben für ihr jeweiliges Gebiet ebenfalls die Einbeziehung in das Landschaftsschutzgebiet abgelehnt.
Aufgrund des Schreibens des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf bezüglich der Unternehmerliste 1980 für den Bau von Abwasseranlagen beschloß der Gemeinderat einstimmig, für 1980 keine Abwasseranlage zur Förderung zu beantragen. Zur Fertigstellung der Sportanlage wurden verschiedene Aufträge vergeben. Aufgrund des billigsten Angebots erhielt den Zuschlag für die Glaserarbeiten die Firma Rötzer in Viechtach. Der Bauausschuß vergab die Bepflanzungsarbeiten, die Begrünung des Bolzplatzes und der Nebenflächen an die Firma Häusler in Meidendorf. Weiterhin wurden vergeben: die Erstellung der Trennwände im Sportheim an die Firma Gruber, Waldmanen, und die der Garderobenbänke an die Firma Härtenberger, Hunderdorf. Die Kinderspielplatzeinrichtungen sollen von der Firma Paßmann, Plattling, gekauft werden. Hierzu wird der Bau- und Wegeausschuß zusammen mit Architekt Gruber die Geräte besichtigen und die notwendige Auswahl treffen.
Beschlossen wurde auch die Aufnahme eines zinsgünstigen Darlehens in Höhe von 62 000 DM für den Bau der Freizeit- und Erholungsanlage, Bauabschnitt III. Dieser günstige Kredit ist zur Förderung aus dem Programm „Freizeit und Erholung“ des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurden die Grundstückskaufverträge für den Ausbau der Wirtschaftswegebaumaßnahme Bauernholz — Lintach sowie verschiedene Vorkaufsrechtsanfragen und Grundstücksverträge behandelt. Ferner wurden Kanalisationsangelegenheiten beraten.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.1979


Josef Breu neuer Betriebsleiter
Postamt unter neuer Führung — Posthauptsekretär Blindzellner in Ruhestand verabschiedet

Bürgermeister Härtenberger übergibt an den bisherigen Betriebsleiter Blindzellner ein Erinnerungsgeschenk .

Hunderdorf. Mit Wirkung zum 1. Oktober wurde der Postobersekretär Josef Breu aus Hunderdorf zum Betriebsleiter des Postamtes Hunderdorf ernannt. Im Rahmen einer kleinen Feier übergab Postoberamtsrat Schmidhammer, Amtsvorsteher des Postamtes Straubing, offiziell die Postbetriebsstelle an Josef Breu. Zugleich wurde auch der bisherige Hunderdorfer Betriebsleiter Posthauptsekretär Anton Blindzellner mit den besten Wünschen in den Ruhestand verabschiedet.
Zu Beginn berichtete Amtsvorsteher Schmidhammer über den beruflichen Werdegang von Josef Breu. Er habe am 1. September 1964 als Postjungbote beim Postamt Bogen begonnen, sei im März

Der neuernannte Betriebsleiter Breu mit seinen Ehrengästen.

1967 zum Postamt Straubing gekommen und dann sei die Versetzung im Oktober 1969 zum Postamt München 25 und ein Jahr später zum Bahnpostamt München erfolgt. Am 1. November 1973 sei Josef Breu zum Postamt Straubing zurückgekehrt. Zwei Jahre später sei er zum Betriebsleiter des Postamtes Mitterfels ernannt worden. Wie Postoberamtsrat Schmidhammer ausführte, sei Breu ein qualifizierter Mitarbeiter, der stets gute Beurteilungen erhalten habe. Demzufolge sei ihm auch die Betriebsleiterstelle zugeordnet worden. Schmidhammer beglückwünschte den neuen Betriebsleiter zur Beförderung und wünschte, daß er seine Amtsstelle zur besten Zufriedenheit weiterführen möge. Breu werde sicher dazu beitragen, daß bestes Einvernehmen mit der Bevölkerung und den Betrieben vorzufinden sei, betonte der Redner.
Der Postamtsvorsteher wandte sich auch an Posthauptsekretär Blindzellner, der offiziell seit 1. September im Ruhestand ist. Schmidhammer betonte, daß Blindzellner ein gutgeführtes Postamt an seinen Nachfolger übergeben könne. Für die Pensionszeit wünschte Postoberamtsrat Schmidhammer alles Gute.
Bürgermeister Härtenberger dankte von seiten der Gemeinde Hunderdorf dem scheidenden Betriebsleiter Blindzellner für seine viereinhalbjährige Tätigkeit beim Postamt Hunderdorf, bei der er mit ruhigem Wesen und korrekter Haltung die Bevölkerung bedient habe. Härtenberger übergab als Erinnerung eine Hunderdorfer Schnupftabakdose. Zu Betriebsleiter Breu sagte Härtenberger, daß er sich freue, daß ein Hunderdorfer diesen Dienstposten erhalten habe. Breu arbeite erfreulich auch in der Öffentlichkeit mit. Dem neuernannten Betriebsleiter wünschte das Gemeindeoberhaupt eine erfolgreiche Tätigkeit.
Postoberamtsrat Veith, Amtsstellenleiter beim Postamt Straubing, wünschte ebenso Betriebsleiter Breu einen guten Einstand. Personalratsvorsitzender Hundshammer äußerte die Überzeugung, auch mit Breu ein gutes Betriebsverhältnis zu haben und wünschte ihm für seinen neuen Wirkungskreis alles Gute. Den besten Wünschen schlossen sich Öffentlichkeitsbeauftragter Knott sowie die Mitarbeiter an. Abschließend überreichte im Namen der Kollegen Postsekretär Franz Söldner den ausgeschiedenen Betriebsleiter Blindzellner als Erinnerung einen Zinnteller.
Zum Schluß dankte Betriebsleiter Breu für seine Ernennung und für die guten Wünsche. Er hoffe, daß er die gesetzten Erwartungen erfüllen könne. Abschließend lud der neuernannte Betriebsleiter seine Gäste und Kollegen zu einem Imbiß im Gasthaus Sandbiller ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1979


Fröhliche Weinprobe in Grinzing
Hunderdorfer Kegler waren zwei Tage in Wien – Sehenswürdigkeiten bestaunt
Hunderdorf.
Kürzlich startete der Kegelclub „Gut Holz“ Hunderdorf eine Zweitagesfahrt nach Wien. Über Deggendorf, Passau, gelangte die Gruppe nach Wien: Nach einem kurzen Stadtbummel führte eine Reiseleiterin die Kegler durch Wien, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anschaulich zu erläutern. Um 19 Uhr fand in Grinzing ein fröhlicher Abend statt, der bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Am Sonntag wurden Schloß Schönbrunn und der Prater besichtigt. Nach dem Mittagessen und anschließendem Praterbummel ging die Fahrt wieder in Richtung Heimat.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1979


Neuwahl brachte kaum Änderung
Michael Seifert bleibt erster Schützenmeister – Xaver Schlecht sein neuer Stellvertreter
Großlintach.
Im Vorlauf der Hauptversammlung des Schützenvereins zu Beginn der neuen Saison wurde der bisherige Schützenmeister Michael Seifert seinem Amt bestätigt. Als neuer Stellvertreter wird für den nichtmehr zur Verfügung stehenden Siegfried Attenberger nun Xaver Schlecht fungieren. Zur Schriftführerin wurde Hannelore Attenberger gewählt und als Kassier wird ebenfalls Xaver Schlecht tätig werden. Zu Beisitzern wurden Rupert Lummer, Hans Altschäffl und Albert Kellner bestimmt. Sportleiter und Mannschaftsführer bleibt weiterhin Siegfried Attenberger.
Schützenmeister Seifert, der die Versammlung eröffnete und die geringe Beteiligung bedauerte, ging in seinem Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr ein. Als besonders erfreulich bezeichnete er die Einnahmen durch eine Christbaumversteigerung und ein Preis-Schafkopfen. Seifert verwies auf den Ausgang der Vereinsmeisterschaft und des Königsschießens, bei dem seit langem wieder eine junge Dame, Gaby Schröttinger, Siegerin geworden sei. Mit der Ehrung der Königin und der Vereinsmeister sei die Saison in Verbindung mit dem traditionellen Schützenessen beendet worden. Außerdem habe der Verein wieder eine unterhaltsame Zweitagesfahrt , diesmal nach Südtirol, unternommen. Ein schöner Erfolg sei der Heimatabend des Vereins zum Ende des seit vielen Jahren wieder einmal durchgeführten „Er- und Sie-Schießens“ gewesen, bei dem nach der Siegerehrung eine Anzahl gelungener Darbietungen das Publikum erfreut hätten. Auch habe sich der Schützenverein wieder an Veranstaltungen benachbarter und befreundeter Vereine beteiligt.
Sportleiter Siegi Attenberger gab einen Überblick über Stand der ersten und der Damenmannschaft in den Rundenwettkämpfen, deren Rückrunden bereits wieder begonnen hätten. Attenberger lobte den Idealismus der Mannschaftsschützen, die sich immer wieder bereitfänden, auch zu entfernteren Wettkämpfen zu fahren. Auch außerhalb der Rundenwettkämpfe hatten Mannschaften des Großlintacher Schützenvereins anderen Schießveranstaltungen immer wieder beachtliche Plätze belegt, so bei der Stadtmeisterschaft in Bogen den zweiten Rang.
Einen kurzen Kassenbericht gab Rudi Altenberger, bevor der Vorstandschaft Entlastung erteilt wurde. Bei den Neuwahlen wurde Michael Seifert als Schützenmeister bestätigt, sein Stellvertreter wurde Xaver Schlecht, der sich dann auch wegen fehlender anderer Kandidaturbereitschaft als Kassier zur Verfügung stellte. Als Schriftführerin wurde für den bisherigen Ludwig Treimer nun Hannelore Attenberger gewählt. In einem kurzen Ausblick kündigte Seifert wieder etliche Veranstaltungen an, zu deren Vorbereitungen er wieder um gute Zusammenarbeit in der Vorstandschaft bat. Diskussionspunkte über den Neukauf eines Gewehres und über die Änderung des Beitragseinzuges sollen auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung übernommen werden. Beschlossen wurde noch, den Mannschaftsschützen für ihre teils weiten Wege zu Wettkämpfen als Anerkennung eine geringe Aufwandsentschädigung zukommen zu lassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1979


Großlintach. Schützenverein: heute, Freitag, ab 19.30 Uhr erstes Ausschießen der von Gg. Fisch gestifteten Ehrenscheibe.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Am 13. 10. Vereinsmeisterschaft, am 10. 11. Dorfmeisterschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, ab 18 Uhr, Training auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, ab 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.10.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 20 Uhr, Vereinsabend bei Georg Baier.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, ab 19 Uhr Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.1979


Erwachsenenbildung wichtiger als je zuvor
Volksbildungswerk Straubing-Bogen legt Programm 1979/80 vor — Kurse laufen in 13 Außenstellen bereits an


Außenstelle Hunderdorf In der VBW-Außenstelle Hunderdorf, Leiter Helmut Kalm (Telefon 09422/2474), sind neun Kurse ausgeschrieben: zwei Englischkurse für Anfänger, ein Hauswirtschaftskurs, ein Bastelkurs, ein Näh- und Zuschneidekurs, ein Bauernmalkurs, ein Schnitzkurs, ein Kosmetikkurs sowie ein Tanzkurs. Vier Einzelvorträge sind in der Außenstelle vorgesehen, ebenso drei Fahrten (zum Planetarium Nürnberg, zum Jagdmuseum München in Verbindung mit einem Theaterbesuch). …
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.1979


Geburten und Heiraten steigen an
Im September 26 Geburten, sechs Eheschließungen und 14 Todesfälle registriert
Bogen.
Das Standesamt Bogen konnte im Monat September 26 Geburten, sechs Hochzeiten und 14 Sterbefälle in das Personenregister eintragen.
Geboren wurde am 2. Sept. eine Tochter Carmen Maria, Eltern: Josef und Angela Rosa Länger, geb. Kraus, in Hunderdorf/Rammersberg … Am 5. Sept. eine Tochter Kerstin Simone, Eltern: Edmund Josef und Ursula Laumer, geb. Maier, in Windberg … 13. Sept.: ein Sohn Michael Johannes, Eltern. Adolf Maria und Maria Aloisia Reisinger, geb. Hien, Hunderdorf, Nolteweg 6 … 27. Sept: ein Sohn Mario, Eltern: Josef und Gertraud Cäcilia Förg, geb. Ebenbeck, Windberg/ Ried …
Es heirateten:  … Am 28. Sept.: Der Maurer Gerhard Johann Weber, Hunderdorf /Mitterbühl, und die Verkäuferin Maria Anna Rauschendorfer, Bogen, Stadtteil Degernbach, Ortsteil Waidholz …
Gestorben sind: … 8. Sept.: Die Hausfrau Maria Plonka, geb. Strewitzek, Hunderdorf, Ringst. 10, 78 Jahre …
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.1979


Therese Engl 75 Jahre alt
Windberg.
Therese Engl, geborene Zitzelsberger von Buchaberg, konnte ihr 75. Lebensjahr im Kreise ihrer Angehörigen vollenden. Bürgermeister Kleikamp überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Windberg und überreichte einen Geschenkkorb. Unter den Gratulanten war auch der Pfarrgemeinderat.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.1979


Vereinsmeisterschaft ausgetragen
Windberg.
Der Sportverein hat die diesjährige Vereinsmeisterschaft auf Asphalt ausgetragen. Vereinssieger wurde die Moarschaft Adolf Auerbacher, Fanny Mayer, Franz Schlecht und Josef Proksch.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.10.1979


Hunderdorf. Katholischer Frauenbund: Mittwoch, 10. 10., nach der Abendmesse Treffen im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1979


Erntedank feierlich begangen
Hunderdorf.
Das Erntedankfest der Pfarrei wurde am Sonntag feierlich begangen. Die Katholische Landjugend hatte in einem Leiterwagen alle Feldfrüchte aufgebaut und diesen vor dem Altar in der Pfarrkirche aufgestellt. Die Gottesdienstbesucher zeigten sich von diesem Schmuck recht angetan. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der Kirchenchor mit zum Erntedankfest passenden Liedern. Pfarrer Franz Reitinger erinnerte in seiner Ansprache an alle, die mit ihrer Arbeit in irgendeiner Weise zu einer guten Ernte beigetragen haben. Wer sich satt essen könne, sagte der Geistliche, müsse auch an die Hungernden denken.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.1979


Diakon Tepp brachte neuen Schwung
Evangelische Jugendarbeit aktiviert – Regelmäßige Sprechstunden des Gemeindediakons
Bogen.
Seit einem Monat wirkt Gemeindediakon Hasso Tepp in der Diaspora Bogen, die von Mariaposching, Niederwinkling und Schwarzach im Süden und Neukirchen, Haselbach bis Elisabethszell im Norden reicht. In Hunderdorf, das in diesem Gebiet den natürlichen Mittelpunkt darstellt, hat Diakon Tepp seit dieser Woche nun seine Wohnung in der Fichtenstraße bezogen.
Für Diakon Tepp war es von Anfang an ein großer Wunsch, in einer der Gemeinden zu wohnen, in der die Menschen zu Hause sind, die er zu betreuen hat. In seiner Wohnung liegt auch sein Büro. Von dienstags bis-freitags ist er dort von 7 bis 9 Uhr und samstags von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. Selbstverständlich können auch andere zeitliche Vereinbarungen getroffen werden. Diakon Tepp ist unter der Rufnummer 09422/1964 zu erreichen.
Im Keller des Hauses soll mit Hilfe von Spenden noch in diesem Jahr ein Raum ausgebaut werden, in dem sich vor allem die evangelische Jugend Hunderdorf ein Stelldichein geben wird. Alten-nachmittage und gesellige Treffs sollen folgen.
Mit gutem Erfolg und zahlreichem Besuch lief nach den Ferien die evangelische Jugendarbeit wieder an. Das Nachmittagsprogramm bei der Gedenkfeier zur Kirchenweihe vor 20 Jahren war für die evangelische Gemeindejugend ein großer Erfolg.
Jeweils mittwochs treffen sich die Buben zwischen acht und zwölf Jahren in den Nebenräumen der evangelischen Kirche. Spiele, Singen, Diskussionen und das Evangelium bilden den Hauptteil dieser Jugendschararbeit. Aus seiner sozialpädagogischen Ausbildung bringt Diakon Tepp, der als Gruppenleiter fungiert, viele Anregungen und Ideen mit, um die Nachmittage entsprechend den Wünschen der Kinder nach pädagogischen Gesichtspunkten zu gestalten.
Aufgrund der enormen Nachfrage aus Kreisen der Konfirmierten wurde beschlossen, auch dieser Altersgruppe die Möglichkeit zu regelmäßigen Treffs in der Erlöserkirche zu ermöglichen. Das erste Treffen soll am Spätnachmittag des 31. Oktober stattfinden. Der genaue Zeitpunkt wird noch bekanntgegeben. Bei diesem ersten Zusammentreffen soll vor allem darüber diskutiert werden, wie die Zusammensetzung der Gruppe sein soll und wann die Stunden gehalten werden sollen.
In diesem Jahr soll auch noch eine Gruppenleiterschulung durchgeführt werden. Es ist ferner vorgesehen, mit konfirmierten Buben und Mädchen, die möglichst über 16 Jahre alt sind, zwei Wochenenden in Oberbayern zu verbringen. Diese Wochenenden sollen jedoch nicht nur dem Vergnügen, sondern vor allem einer gründlichen Vorbereitung für eine künftige Mitarbeit in den Gruppen dienen. Die nächste Gruppenstunde für die Jungschar (Acht- bis Zwölfjährige) ist heute, Mittwoch, um 15 Uhr. — Am kommenden Sonntag wird Diakon Tepp in Hunderdorf (10 Uhr) und Mitterfels (11 Uhr) seinen „Einstandsgottesdienst“ halten.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.1979


Windberg. BRK: Der Dienstabend wird auf Freitag, 19. 10., verlegt.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 18 Uhr, Ausschuß-Sitzung im Vereinslokal Amann. Anschließend Wochenversammlung. Am Freitag, 12. 10., 19 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.1979


Hunderdorf. KLJB: Freitag, 12. 10., Gruppenstunde im Jugendheim mit Abschiedsfeier. Am Samstag, 13. 10., 13 Uhr, Singprobe im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.10.1979


Wahl der Klassenelternsprecher
Hunderdorf.
Am Freitag, 12. 10., 19 Uhr, werden an der Volksschule die Klassenelternsprecherwahlen abgehalten. Die Wahlen finden im Hauptschulgebäude statt. Der Klassenelternsprecher und dessen Vertreter werden für die Dauer eines Schuljahres gewählt. Wahlberechtigt sind alle Erziehungsberechtigten, die wenigstens ein Kind in Schule haben. Stimmberechtigt sind nur die bei der Wahl anwesenden Eltern.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.10.1979


Nach Gottes heiligem Willen verschied am 10. Oktober 1979 nach längerer, schwerer Krankheit, meine herzensgute Gattin, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Elisabeth Schneider
geb. Gmeinwieser

im Alter von 52 Jahren selig im Herrn.
Oberhunderdorf, Hoch, Stetten, den 11. Oktober 1979
In tiefem Schmerz:
Georg Schneider, Gatte
Hedwig Bauer, Schwester mit Angehörigen
Johann Gmeinwieser, Bruder mit Angehörigen
Sebastian Gmeinwieser, Bruder mit Angehörigen
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 16 Uhr.
Trauergottesdienst am Freitag, den 12. Oktober 1979, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.10.1979


Vereinsturnier des Kegelclubs
Hunderdorf.
Am Samstag, den 13. Oktober, findet im Cafe Weinzierl die 5. Vereinsmeisterschaft des Kegelclubs „Gut Holz“ statt. Jeder Kegler hat dieses Jahr 50 Schub, und zwar 25 Schub ins Volle und 25 Schub zum Abräumen. Es stehen fünf schöne Preise für die Herren und drei Preise für die Damen zur Verfügung. Außerdem wird heuer zum ersten Mal ein Wanderpokal für den besten Kegler gestiftet. Das Turnier beginnt um 19 Uhr auf den zwei Kegelbahnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Großlintach. Schützenverein: Heute, Freitag, ab 19.30 Uhr, zweites Ausschießen der von Georg Fisch gestifteten Ehrenscheibe im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, ab 18 Uhr Training auf der Asphaltbahn in Windberg; 20 Uhr Versammlung im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, ab 18 Uhr Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Hunderdorf. KuSK: Sonntag, 14. 10., 12.30 Uhr, Treffen in Bogen Bahnhofstraße zur Heimkehrerwallfahrt (Mütze und Hemd).
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training; anschließend Spielerversammlung bei Karl Solcher, Steinburg (Bahnhof).
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Wer baut wo und was im Landkreis?
Aufstellung über die im September beim Landratsamt eingereichten Baugesuche
Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf: Gemeinde Hunderdorf: Dieter Krike, 8441 Gaishausen, Wohnhausanbau; Franz Xaver Kalm, Quellenweg 1, 8441 Hunderdorf, Überdachung des Garagenvorplatzes und Erneuerung der Dachkonstruktion;
…  Gemeinde Windberg: Paula Brenner, Windberg, 8441 Hunderdorf, Nebengebäude; …
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Den Erlös für soziale Zwecke gespendet
Schafkopfturnier der Jungen Union zugunsten der Bildungsstätte St. Wolfgang – Besichtigung der Räumlichkeiten

Straubing-Bogen. Das vor Jahren aufgeworfene Leitthema des Kreisverbandes der Jungen Union Straubing-Bogen, daß die JU im Dienste des Mitmenschen sich engagierter um soziale Belange annehmen solle, wurde in dieser Woche anläßlich der Besichtigung der Bildungsstätte St. Wolfgang fortgeführt. Rektor Nietert informierte die Mitglieder des Kreisverbandsausschusses über die Aufgaben, Arbeit, Sorgen und Probleme dieser Bildungsstätte.


Foto: Die Gesprächsrunde bei der Diskussion über die Arbeit, Aufgaben, Sorgen und Probleme der Bildungsstätte St. Wolfgang v. 1. Stv. Kreisvorsitzender Hermann Korber, Kreisvorsitzender Alfred Reisinger, Rektor Nietert, stv. Kreisvorsitzender Wolfgang Folger, Kreisschatzmeister Josef Breu, Kreisrätin Heidi Watzl.

Kreisvorsitzender Alfred Reisinger übergab bei diesem Besuch den Reinerlös aus dem JU-Schafkopfturnier 1979 in Höhe von DM 1.000.– an den Leiter der Bildungsstätte St. Wolfgang, Sonderschuldirektor Bernhard Nietert. Er berichtete, daß in Hunderdorf die stattliche Zahl von 120 Schafkopfspielern am Schafkopfturnier der Jungen Union zugunsten sozialer Zwecke teilnahmen. Nachdem im vorigen Jahr der Reinerlös aus diesem Turnier der Behindertenwerkstätte St. Josef zur Verfügung gestellt wurde, hatte man in diesem Jahr beschlossen, dem Nardiniheim Straubing den Reinerlös zukommen zu lassen.
Rektor Nietert informierte die Mitglieder des Kreisverbandsausschusses über die Bildungsstätte St. Wolfgang, deren Träger die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg ist. Die Bildungsstätte bestehe aus einer schulvorbereitenden Einrichtung, einer Sondervolksschule sowie einer Tagesstätte und dem Nardiniheim und sei eine Einrichtung für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis einundzwanzig Jahren.
Durch die schulvorbereitende Einrichtung sollen die behinderten Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren auf eine Sondervolksschule vorbereitet werden. Mit 6-8 Jahren, es besteht eine zweijährige Zurückstellungszeit, erfolgt die neunjährige Schulpflicht in der Sondervolksschule für geistig Behinderte, die um zwei Jahre verlängert werden kann. Rektor Nietert wies darauf hin, daß es in dieser Sondervolksschule um echtes zielgerechtes Lernen gehe. Die Besonderheit dieses Lernens liege darin, daß die Schüler auch all das in der Schule zu lernen haben, was das nichtbehinderte Kind gleichsam auf natürlichem Wege nebenbei lernt. Das Hauptziel bestehe darin, die Kinder lebenstüchtig auszubilden. Der Lehr- und Wochenplan sei auf die Schüler ausgerichtet.
In enger Zusammenarbeit mit der Schule hat die Tagesstätte die eigenständige Verantwortung und Aufgabe, das Kind auf dem Freizeitsektor zu fördern. Die Kinder, derzeit 140, seien von 8 Uhr bis 15.45 Uhr in der Bildungsstätte anwesend. Im Nardniheim befinden sich derzeit 32 Kinder, die so schwer behindert sind, daß sie die tägliche Heimfahrt nicht vertragen, oder Vollwaisen sind. Bei den derzeit sieben Vollwaisen hat das Heim die Funktion, auch die Elternstätte zu ersetzen. Die anschließende Werkstufe zähle zum integrativen Bestandteil der Schule für geistig Behinderte und sei damit berufsschulersetzende Einrichtung. Ziel der Werkstufe sei es, die Jugendlichen auf das Leben als Erwachsene in den verschiedenen Lebensbereichen vorzubereiten.
Rektor Nietert berichtete weiter, in der Bildungsstätte würden Kinder verschiedener Grade der geistigen Behinderung beschult. Dabei handelt es sich um Schwerstbehinderte, Durchschnittsform und Übergangsform. Zur Durchschnittsform zählen Behinderte, die von der ersten Lebenssekunde an geschädigt sind, z. B. durch Chromosomenabweichung. Die häufigste Form sei der sogenannte „Mongolismus“. Rektor Nietert wies darauf hin, daß geistige Behinderung medizinisch gesehen nicht verbessert werden könne, da Gehirnteile zerstört sind. Die Aufgabe bestehe nun darin, andere Gehirnpartien zu fördern und diese für die zerstörten Partien mitarbeiten zu lassen. Abschließend teilte er mit, daß nach der Entlassung aus der Bildungsstätte immer eine Betreuung erfolgen müsse; diese Probleme bedürften einer dringenden Lösung. „Die Spende anläßlich des Schafkopfturniers“, betonte Nietert, „ist zugunsten unserer Kinder gut angelegt.“
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Hauptstraße wird abgesperrt
Hunderdorf.
Infolge der Kanalbauarbeiten ist es erforderlich, das Teilstück der Hauptstraße von der Fleischerei Baier bis zur Einmündung in die Staatstraße (bei Steckler) für den Durchgangsverkehr zu sperren. Der Anliegerverkehr wird zugelassen. Die Sperrung erfolgt voraussichtlich in der Zeit von Montag, 15. 10., bis Freitag, 19. 10.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Heute, Samstag, 19 Uhr, Vereinsmeisterschaft aller aktiven und passiven Kegler.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.10.1979


Hallenbad schließt am 30. Oktober
Einschränkung wegen hoher Heizölpreise – Lernmitteletat aufgestockt
Hunderdorf.
Die Ausschußmitglieder des Schulverbandes Hunderdorf hatten sich kürzlich zu einer Sitzung zusammengefunden, wobei es insbesondere um die Badstillegung und um die Haushaltsmittelsaufstockung ging. Es war auch Schulleiter Czerwenka gekommen.
Vorsitzender Bürgermeister Härtenberger führte aus, es sei aufgrund der enorm angestiegenen Heizkosten beim Hallenbad eine Einsparung vorzunehmen, da gerade dieser Etat enorme Mehrkosten beanspruche. Schulleiter Czerwenka bat, wenn schon eine Einsparung erfolgen solle, das Bad nicht generell stillzulegen, sondern nur für bestimmte Zeiten nicht zu betreiben. Nach eingehender Aussprache und Diskussion sprach sich der Schulverbandsausschuß einstimmig dafür aus, für das Jahr 1979 die Betriebszeit des Hallenbades für 24. September bis 30. Oktober festzulegen. Die Zeit wurde auch deshalb gewählt, da Anfang November die schulfreien Tage an Allerheiligen sowie die Weihnachtsferien sind. Für 1980 ist eine neue Festlegung der Öffnungszeiten bei der nächsten Sitzung vorzunehmen.
Bemerkt wurde von seiten des Schulverbandes, daß diese Lösung nicht auf Dauer gedacht sei, sondern nur eine Einschränkung erfolgte, aufgrund der enorm gestiegenen Heizölpreise.
Der Antrag der Schulleitung auf eine Überschreitung der Haushaltsstelle für Lernmittel um 2 000 DM im Haushaltsjahr 1979 wurde gebilligt Der weitere notwendige Bedarf von 2 000 DM soll auf das Haushaltsjahr 1980 übertragen werden.
Akzeptiert wurde auch eine Abrechnung des Schulverbandes Neukirchen hinsichtlich der Schülerbeförderungskosten für die Jahre 1976, 1977 und 1978. Hiernach hat der Schulverband Neukirchen mit eigenen Schulbussen Kinder des Schulverbandes Hunderdorf im Bereich der Gemeinde Neukirchen weiterbefördert, so daß hier eine Abrechnung erforderlich wurde. Im Haushaltsjahr 1979 soll der im Haushalt des Schulverbandes Hunderdorf eingeplante Betrag ausbezahlt werden.
Aufgegriffen wurde auch das Problem der Benutzung des Schulhofes durch Mopedfahrer. Es wurde grundsätzlich festgestellt, daß die Jugend einen Platz haben sollte zum gemeinsamen Treff. Dies sollte jedoch nicht dazu führen, daß der gesamte Schulhofbereich, insbesondere nach dem Verbotszeichen „Einfahrt verboten“, beansprucht wird. Es wurde deshalb von seiten des Schulverbandes an die Jugendlichen appelliert, den Schulhofvorplatz maßvoll zu benutzen, so daß künftig eine geringe Beeinträchtigung der Nachbarschaft erfolgt und der Schulunterricht nicht gestört wird, Die Schulverbandsausschußmitglieder hoffen, daß auch so eine befriedigende Lösung erreicht werden könne und weitere Maßnahmen nicht erforderlich würden.
Die Ausschußmitglieder sprachen sich auch für die Errichtung des Schulbuswartehäuschens in Wegern bei der Bushaltestelle aus, sofern sämtliche Zustimmungen von seiten des Straßenbauamtes, des Landratsamtes und des Grundstücksbesitzers vorliegen. Wenn möglich, sollte das Wartehäuschen baldmöglichst errichtet werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.1979


Für die zu unserer Vermählung übersandten
Glückwünsche und Geschenke danken wir recht
herzlich.
Josef und Evi Fischer,
geb. Gassenhuber
Windberg, im Oktober 1979
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.1979


Karl Holmer wurde 75 Jahre alt
Steinburg.
„Wir wünschen Dir alles Gute zum 75. Wiegenfest und hoffen, mit Dir auch noch alle den 80. Geburtstag feiern zu können“, sagte Kommandant Anton Häusler im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg zu Karl Holmer, der kürzlich seinen 75. Geburtstag feierte.
Der Jubilar, der auf ein arbeitsreiches Leben zurückblickt, wurde 1904 in Rimbach geboren. Er wuchs in einer kleinen Landwirtschaft auf und erlernte das Maurerhandwerk. 1939 ehelichte der Jubilar Ottilie Breu aus Wachsenberg. 1939 wurde Holmer dienstverpflichtet und 1940 zur Luftwaffe eingezogen. 1945 geriet er in jugoslawische Kriegsgefangenschaft. „Besonders die Lagerzeit war sehr schlecht“, erinnert sich der Jubilar, der erst im Januar ’49 aus der Gefangenschaft heimkam.
Er betrieb die Landwirtschaft weiter und fand bei verschiedenen Firmen als Maurer Arbeit, davon 25 Jahre bei Fa. Altschäffl. 1956 zog er nach Steinburg, wo er Scheune und Haus gebaut hatte. Unter Kommandant Josef Bielmeier beteiligte er sich am Bau des Gerätehauses in Steinburg. Der Jubilar ist Mitglied in der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf, im Bauernhilfsverein und den Wehren Neukirchen und Steinburg. Neben den Feuerwehrkameraden gratulierten Karl Holmer zwei Kinder und zwei Enkelkinder. — Unser Bild: Der Jubilar (Mitte) mit seinen Feuerwehrkameraden.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.1979


Sprechstunden der Lehrkräfte
Hunderdorf.
Die Lehrkräfte an der Volksschule Hunderdorf stehen wöchentlich zu folgenden Zeiten zur Sprechstunde zur Verfügung. Klasse la Anna Kohlheck, Mittwoch, 12.05 bis 12.50 Uhr; 1b Marianne Knockl, Mittwoch, 8.45 bis 9.30 Uhr; 2a Waldfriede Holzapfel, Montag, 8 bis 8.45 Uhr; 2b .Anni Kleikamp, Dienstag, 12.15 bis 13 Uhr; 3a Eva-Maria Römpp, Montag, 13 bis 13.45 Uhr; 3b Monika Doering, Montag, 13 bis 13.45 Uhr; 4a Reinhard Kockl, Freitag, 12.15 bis 13 Uhr; 4b Josef Spandl, Donnerstag, 12.15 bis 13 Uhr; 5a Josef Kohlheck, Donnerstag, 11.20 bis 12.05 Uhr; 5b Josef Aigner, Dienstag, 12.15 bis 13 Uhr; 5c Wolfgang Diewald, Mittwoch, 12.15 bis 13 Uhr; 6a Kornel Klar, Dienstag, 10.35 bis 11.20 Uhr; 6b Gertrud Weingärtner, Mittwoch, 8.45 bis 9.30 Uhr, 6c Hermann Berger, Mittwoch, 9.30 bis 10.15 Uhr; 7a Eva Suttner, Montag. 7.15 bis 8 Uhr; 7b Karl Schneider, Freitag, 9.30 bis 10.15 Uhr; 8a Heinz Hentschirsch, Dienstag, 10.35 bis 11.20 Uhr; 8b Ulrich Pannermayer, Freitag, 11.20 bis 12.05 Uhr; 9a Ludwig Häusler, Dienstag, 8.45 bis 9.30 Uhr; 9b Alfons Frankl, Montag, 10.35 bis 11.20 Uhr. Rektor Czerwenka Alois, Dienstag, 9.30 bis 10.15 Uhr und für die Schulleitung am Dienstag, von 10.35 bis 11.20 Uhr; Annemarie Diewald, Donnerstag, 8.45 bis 9.30 Uhr; Annelise Geiger, Montag, 9.30 bis 10.15 Uhr, Helmut Kalm, Donnerstag, 11.20 bis 12.05 Uhr; Reinhard Kolfhaus (Vertretung für Josef Kohlheck) nach Vereinbarung, Hildegard Prokisch, Montag. 13 bis 13.45 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.10.1979


Jugendbildungsstätte jetzt mit drei „Mann“
Eine Frau verstärkt das Team in Windberg, das sich seit fünf Jahren um die kirchliche Jugendarbeit bemüht

Die neue Referentin in der Jugendbildungsstätte Windberg, Martha Altweck-Glöbl

Windberg. Die ständig wachsenden Aufgaben und Aktivitäten der Jugendbildungsstätte Windberg (Landkreis Straubing-Bogen), die nun seit fünf Jahren kirchliche Jugendarbeit mit eigenen Angeboten betreibt, machten eine Erweiterung des bisherigen Zwei-Mann-Teams notwendig. Als neue Mitarbeiterin und Referentin konnte Martha Altweck-Glöbl aus Schwimmbach (Landkreis Straubing-Bogen) gewonnen werden. Sie hat ihre Studien an der Staatlichen Fachhochschule Regensburg erfolgreich abgeschlossen und verschiedene Praktika u. a. im Städtischen Jugendzentrum Regensburg absolviert. Schon vor und während ihres Studiums hatte Martha Altweck-Glöbl auf Orts- und Kreisebene in der Katholischen Landjugend und im BDKJ-Straubing-Bogen Führungsaufgaben übernommen. Die Jugend-bildungsstätte Windberg wird durch ihre Verbandserfahrung und Basisnähe gerade für die Arbeitsbereiche Kooperation mit den Verbänden und Lehrlingsarbeit sehr bereichert.
Das neue Referententeam der Jugendbildungsstätte startete im Herbst mit fünf Realschultagen. Es folgen im laufenden Schuljahr 79/80 insgesamt 30 „Tage der Orientierung“ für 9. Klassen an Hauptschulen, davon neun Hauptschulseminare vor Weihnachten. Für Herbst 1979 sind dazu noch vier Wochenendseminare für Lehrlinge im ersten Lehrjahr vorgesehen, die im letzten Schuljahr bereits an einem Seminar in Windberg teilgenommen hatten. Nach der Konzeption der berufsbezogenen Bildungsarbeit in Windberg sollen diese Lehrlingsseminare über die gesamte Ausbildungszeit fortgesetzt werden.
In der Zeit bis Weihnachten veranstaltet die Jugendbildungsstätte Windberg zwei Wochenendseminare zu dem Thema „Grundkurs: Soziales Engagement“ vom 3. 11. bis 2. 12. und ein Seminar mit Vertretern der verschiedenen Jugendwohlfahrtsausschüssen in der Diözese zum Thema „Erfahrungen mit dem Jugendwohlfahrtsausschuß“ vom 9.-11. 11. 1979. In der Reihe „Windberger Thesenmarkt“ findet am 29. Oktober ein Gesprächsabend mit Dr. Krätzschmar aus Wiesenfelden statt. Dabei wird er in zehn Thesen die Konzeption vorstellen, die dem neu zu schaffenden „Haus für das Leben“ zugrunde liegt. Beim letzten Thesenmarkt in diesem Jahr möchte die Jugendbildungsstätte Windberg Vertretern der Nachwuchsorganisation der im Bundestag vertretenen Parteien Gelegenheit geben, zehn Thesen zu „unserem Bild von der Jugend“ vorzulegen. An diesem Abend, dem weitere „Märkte“ mit den anderen Organisationen folgen werden, soll einmal grundsätzlich zur Sprache kommen, inwieweit das eigene Bild vom Menschen, die eigene Sicht von der Jugend und die Einstellung zur Jugend die Politik insgesamt und die Schwerpunkte in den nächsten Jahren bestimmen.
Die dringlichste Aufgabe der Jugendbildungsstätte in der kommenden Zeit ist die Jahresplanung für 1980 und die Herausgabe der Informationsbroschüre „Merkheft 1980″. Für 1980 sind bereits 38 „Tage der Orientierung“, elf Lehrlingsseminare und 17 thematische Seminare geplant, ferner bis zu den großen Ferien wieder sechs Abende mit dem „Windberger Thesenmarkt“. Nach zum Teil sehr erfolgreichen Abenden im letzten Jahr soll diese Veranstaltungsreihe weiterhin ein Forum abgeben zur Förderung der Kommunikation unter all denjenigen, die in irgend einer Weise als Lehrer, Politiker, Ausbilder, Sozialarbeiter Verantwortung für Jugend und Jugendarbeit übernommen haben.
Zum Auftakt im neuen Jahr bei den thematischen Bildungsmaßnahmen erwartet sich die Jugendbildungsstätte die Teilnahme vieler an den Fragen, Problemen und Chancen der nächsten Zukunft interessierter Jugendlicher. Die Winterfreizeit vom 2.-7. Januar 1980 hat das Thema „Die 80er Jahre“.
Um die anstehenden Aufgaben besser bewältigen zu können, hat die Jugendbildungsstätte als erstes im Jugendhaus Windberg ein eigenes Büro eingerichtet. Anfragen und Anregungen nimmt dieses Büro gerne entgegen unter der Adresse: Jugendbildungsstätte Windberg, 8441 Hunderdorf, Tel. 09422/1337.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1979


Aufklärungsversammlung über die Flurbereinigung
Bogen/Hunderdorf.
Die Flurbereinigungsdirektion Landau hält in den nächsten Wochen mehrere Aufklärungsversammlungen über die Durchführung von Flurbereinigungen im Gebiet der Stadt Bogen und in der Gemeinde Hunderdorf ab. Für die Flurbereinigung Hunderdorf ist die Versammlung am 31. Oktober um 8.30 Uhr im Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf, für die Flurbereinigung Breitenweinzier am 6. November um 8.30 Uhr im Gasthaus Wurm in Bärndorf, für die Flurbereinigung Oberalteich II ebenfalls am 6. November um 13,30 Uhr im Klosterhotel Oberalteich und für die Flurbereinigung Degernbach am 9. November um 8.30 Uhr im Gasthaus Primbs in Waltersdorf.
Hierzu werden alle Bürger eingeladen, die in den betreffenden Gemeindegebieten und in benachbarten Flurteilen der Gemeinden Niederwinkling, Schwarzach, Perasdorf, Mitterfels, Steinach und Parkstetten Grundeigentum haben. Die Ladung richtet sich auch an die Grundbesitzer, die keine Landwirte sind. Die Grundeigentümer sollen bei der Neuordnung des Gemeindegebietes intensiv mitwirken. Da die umfassende Neuordnung des Gemeindegebietes durch die Flurbereinigung von erheblicher Bedeutung ist, liegt es im Interesse der Grundeigentümer, an der für sie zuständigen Aufklärungsversammlung teilzunehmen. In der Versammlung werden die Grundeigentümer über den Sinn und Zweck des Flurbereinigungsverfahrens, die geplanten gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen (insbesondere Bundesautobahn Regensburg—Passau) sowie über die voraussichtlich anfallenden Kosten und deren Finanzierung aufgeklärt. Für eine Aussprache besteht ausreichend Gelegenheit.
Zu der Versammlung sind auch das Landratsamt, das Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur, das Wasserwirtschaftsamt, das Amt für Landwirtschaft, die Hauptgeschäftsstelle. des BBV und die Autobahndirektion Südbayern geladen, die in ihren Fachbereich fallenden Maßnahmen während der Flurbereinigung Aufschluß geben können.
Im Anschluß an diese Versammlungen könnten die Versammlungsteilnehmer Vorschläge für die künftigen Vorstände der Flurbereinigungs-Teilnehmergemeinschaften vorbringen. Nach Erlaß des Flurbereinigungsbeschlusses (= Anordnung der Flurbereinigung) werden dann diese Personen in einem Stimmzettel aufgeführt und in einer späteren Teilnehmerversammlung für die Vorstandswahl vorgeschlagen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1979


Windberg. Rotes Kreuz: Freitag, 19. 10., 20 Uhr, Dienstabend bei Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1979


Hunderdorf. KLJB: Freitag, 19. 10., um 19.30 Gruppenstunde im Jugendheim. Samstag, 20. 10., 13 Uhr Singprobe im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1979


Hunderdorf. Ski-Club: Samstag, 20. 10., 20 Uhr, Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1979


Hunderdorf. SV-Fußballer: Freitag, 19. 10., 18 Uhr, Training. Anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1979


Kirta-Ausflug des VdK
Hunderdorf.
Bei der letzten Arbeitsbesprechung des Ortsverbandes wurde von den Teilnehmern überwiegend der Wunsch geäußert, einen Herbst- und Wanderausflug zu unternehmen. Deshalb hat sich die Vorstandschaft des Ortsverbandes der Kriegs- und Sozialrentner Hunderdorf/Windberg entschlossen am Sonntag „eine Fahrt ins Blaue“ durchzuführen. Die Abfahrt erfolgt mit Bus um 12.30 Uhr ab Windberg und Hunderdorf. Es ist eine Klosterführung, Herbstwanderung und weil Kirta ist, Einkehr mit Kirtaschmankerl in einem Berggasthof vorgesehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1979


Am Samstag Bürgerversammlung
Windberg.
Am Samstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr, findet im Gasthaus Mühlbauer die diesjährige Bürgerversammlung der Gemeinde Windberg statt. Bürgermeister Kleikamp berichtet über das Gemeindegeschehen. Es können auch Wünsche und Anträge vorgebracht werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1979


Holmer / Leidner neue Kicker-Meister
Windberg.
Großen Anteil fand wieder nie „Kicker“-Ortsmeisterschaft in Windberg. 26 Teams beteiligten sich an der Meisterschaft. Es gab sechs Pokale zu gewinnen. Außerdem wurde der Wanderpokal ausgespielt. Die Siegerehrung im Ausspielungslokal „Richterschänke Dorfner“ nahmen Sepp Dorfner und Helmut Matz vor. Gespielt wurde in zwei Gruppen, die drei erstplazierten Mannschaften in ihrer Gruppe wurden Pokalsieger. Den Wanderpokal sicherte sich mit zwei Siegen über den Gewinner der Gruppe zwei die Mannschaft Leidner/Holmer Mit sieben gemeldeten Teams erhielt die Gruppe „Stammtisch Hoch“ einen Ehrenpokalpreis. Die Gewinner der Pokale waren: Gruppe 1: 1. Leidner/Holmer 9:0 Punkte, 54:22 Tore (Stammtisch Windberg), 2. Weindl/Obermeier 8:1. Punkte, 51:20 Tore (FFW Windberg), 3. Artmann E. /Exner 6:3 Punkte, 46:33 Tore (Stammtisch Hoch), 3. Matz/Kalischko 6:2 Punkte, 39:33 Tore (FFW Windberg). Abschließend bedankte sich Gastwirt Dorfner für die rege Beteiligung und ließ verlauten, daß im kommenden Jahr ein neuer Wanderpokal zur Verfügung gestellt werde. Das Bild zeigt die neuen Meister Leidner/Holmer.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.1979


Hunderdorf. Trachtenverein: Samstag, 20. 10., 20 Uhr, Vereinsabend mit Volkstanzprobe im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag. 20. 10., 19 Uhr. Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Hunderdorf. SV- Eisstock: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training auf der Asphaltbahn in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training in der Schulturnhall.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Hunderdorf. BRK: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend bei Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Hunderdorf. SV-LC Tanne: Im Winterhalbjahr jeden Samstag, 15.30 Uhr. Lauftreff an der Möbeltruhe Steinburg. Abfahrt in Hunderdorf 15.25 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Sportzentrumbau vor Abschluß
Hunderdorf.
Nach dreijähriger Bauzeit werden die Arbeiten beim Freizeit- und Sportzentrum in Hunderdorf Ende dieses Monats abgeschlossen. Die Kosten des Großprojekts belaufen sich auf rund

Das Bild zeigt den fertiggestellten Tennisplatz und das Sportheim.

zwei Millionen Mark. Zur Zeit werden der Bolzplatz und der Kinderspielplatz fertiggestellt. Vollendet wurden bereits die zwei Tennisplätze, die Kugelstoß- und Weitsprunganlage und der Rundwanderweg. Bis auf kleinere Arbeiten sind auch das Sportheim und die 100-m-Laufbahn errichtet. Ausgeführt werden auch die entsprechenden Bepflanzungsarbeiten der Nebenflächen. 1977 wurde die Stockschießanlage, 1978 die Parkplätze und das Rasenhauptspielfeld fertiggestellt. Nach den Vorstellungen des Bauträgers, der Gemeinde Hunderdorf, soll die Anlage die Möglichkeit für sinnvolle Freizeitgestaltung bieten. Es stehen zahlreiche Anlagen für den Freizeit-, Schul- und Breitensport im Gesamtprojekt zur Verfügung. Aufgrund der Finanzlage der Gemeinde ist es nicht möglich, die 400-m-Laufbahn voll auszubauen und die geplante Zuschauertribüne in nächster Zeit zu verwirklichen. Diese beiden Maßnahmen kosten rund 350 000 DM, werden jedoch von seiten der Zuschußbehörden nicht als förderungsfähig anerkannt. Dies wirkt sich nachteilig für die Leichtathletikabteilung des SV Hunderdorf aus, da der Wunsch, eine 400-m-Laufbahn zu erhalten, vorerst noch nicht verwirklicht werden kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Veranstaltungen beim Frauenbund
Hunderdorf.
Vor kurzem hielt der Kath. Frauenbund Hunderdorf im Pfarrheim eine Mitgliederversammlung ab. In der Hauptsache ging es dabei darum, ein Veranstaltungsprogramm für das nächste Vierteljahr aufzustellen. So wird am 28. Oktober ein Kaffeekränzchen nur für die Mitglieder abgehalten. Dieses ist im Pfarrheim und beginnt um 14 Uhr. Am 7. November treffen sich Mitglieder und Interessenten zu einem Bastelabend nach dem Abendgottesdienst, ebenfalls im Pfarrheim. Es sollen hier Seidenblumen gefertigt werden. Material für den ersten Bastelabend ist vorhanden. Als Werkzeug sind eine Schere und eine Zange mitzubringen. Die weiteren Zusammenkünfte werden dann an diesem Abend vereinbart. Am 12. November findet eine Fahrt nach Nürnberg statt, wobei ein Großversandhaus besichtigt wird. Die Abfahrt hierzu ist um 7 Uhr beim Pfarrheim. Der Fahrpreis beträgt 17 DM. Eingeladen zu dieser Fahrt sind alle Pfarrangehörigen von Hunderdorf und Umgebung. An der Fahrt können sich selbstverständlich auch Männer beteiligen. Die Anmeldung sollte bis 30. Oktober bei Martha Hofmann erfolgen. Ebenfalls im November ist ein Filmabend mit dem Thema „Das Werden des Kindes — Das Sterben des Kindes“ geplant. Dr. Jürgen Lichte hat sich erfreulicherweise bereiterklärt, eine anschließende Diskussion zu leiten. Die Vorsitzende bittet alle, die sich für eine Veranstaltung interessieren, sich jetzt schon die Termine vorzumerken und eventuelle Anmeldungen sobald wie möglich zu tätigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Englischkurse des Volksbildungswerkes
Hunderdorf.
Am Dienstag, 22. Oktober, beginnt wieder ein Englischkurs für Anfänger. Treffpunkt: 20 Uhr in der Hauptschule. Weiterhin trifft sich der Englischkurs für Fortgeschrittene (Leistungskurs) am Donnerstag, 24. Oktober, 20 Uhr in der Schule.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Bastelkurs findet nicht statt
Hunderdorf.
Der im Programm des Volksbildungswerkes unter Nr. 4 angebotene Bastelkurs kann nicht abgehalten werden. Der Termin heute, Freitag, entfällt daher.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Disco-Happy-Music
Hoch bei Hunderdorf
Freitag Hitparade

mit Verlosung.
Samstag ab 19 Uhr geöffnet,
Sonntag ab 14 Uhr
Beat-Party
Es unterhält Sie „Disc-Jockey Dandy“
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Gasthof Bergerbräu – Steinburg
Zum Kirchweihsonntag

bieten wir zum Mittagstisch: Gänsebraten (echte
Bauerngänse), Rehbraten, Spanferkel und die Spezia-
litäten des Hauses.
Auf Ihren Besuch freut sich:
Fam. Höfelsauer – Tel. 09961/346
Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979

Quelle: Bogener Zeitung, 19.10.1979


Mitbestimmung als Hauptaufgabe
Ingrid Hentschirsch erneut Vorsitzende des Kindergarten-Elternbeirats
Hunderdorf.
Zur Wahl des Elternbeirats des Kindergartens konnte die Beiratsversitzende des abgelaufenen Kindergartenjahres 1978/79 Ingrid Hentschirsch neben den Eltern auch Pfarrer Franz Reitinger sowie die Kindergartenleiterin Roswitha Häringer und deren Helferin Resi Schroll begrüßen. Ingrid Hentschirsch wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt.
Zu Beginn der Versammlung gab die Vorsitzende einen kurzen Überblick über die besonderen Veranstaltungen während des vergangenen Jahres. Neben Bildungsabenden, jeweils vom Kindergartenheirat in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat veranstaltet, sei stets auch danach getrachtet worden, durch gesellschaftliche Veranstaltungen das nähere Kennenlernen der Kindergarteneltern untereinander zu fördern. Zur Situation im Kindergarten selbst, meinte die Rednerin, es gebe keinerlei Anlaß zur Klage. Das Personal sei laufend bemüht, den Kindern die bestmögliche individuelle Förderung und Erziehung angedeihen zu lassen. Ferner seien die Kleinen auf musischen Gebieten zu optimalen Leistungen herangeführt worden. Es sei aber trotzdem nicht Aufgabe des Kindergartens, Lernziele der Grundschule vorwegzunehmen; die Kinder würden deshalb im Kindergarten nicht rechnen und lesen lernen. Die vorschulische Erziehung der älteren Kindergartenkinder sei mit der Bearbeitung der Vorschulmappen genügend gewährleistet. Das Wichtigste in einem Kindergarten müsse die soziale Erziehung sowie die Entfaltung der Persönlichkeit, der Intelligenz und der Kreativität des Kindes sein. Zum Schuß dankte die Vorsitzende Pfarrer Reitinger als Träger des Kindergartens für die stets gute Zusammenarbeit sowohl mit dem Kindergartenpersonal als auch mit dem Kindergartenbeirat.
Vor den anstehenden Neuwahlen gab Ingrid Hentschirsch noch Aufschluß über die Notwendigkeit und Aufgaben eines Kindergartenbeirates. Der Kindergartenbeirat solle mitentscheiden über die Höhe der Elternbeiträge, über die räumliche und sachliche Ausstattung des Kindergartens, die personelle Besetzung, die Gesundheitserziehung der Kinder und die Planung und Gestaltung von regelmäßigen Informations- und Bildungsveranstaltungen für die Eltern.
Bei der anschließenden Neuwahl wurden folgende Personen zu Beiräten gewählt: Ingrid Hentschirsch, Angela Söldner, Christine Böhm. Als Ersatzleute fungieren Hermine Axinger, Joahnna Bugl, Heidi Winkelmeier. Bei einer darauffolgenden Beiratssitzung wurde Ingrid Hentschirsch als Vorsitzende bestätigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.1979


Die Polizei im Einsatz:
Fußgänger von Pkw überfahren
Straubing-Bogen.
… Ein 74-jähriger Mann aus Buchaberg, Gemeinde Windberg, erlag gestern nachmittag seinen Verletzungen, die er am Sonntag, 14. 10., gegen 20 Uhr bei einem Unfall erlitten hatte. Er war damals von Neukirchen in Richtung Steinburg gegangen und von einem Pkw angefahren worden. …
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1979


Windberg. SV: Mittwoch, 24. Oktober, um 19.30 Uhr im Gasthaus Amann wichtige Versammlung, Trainingszeiten wie bisher.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1979


Sportverein mit neuem Vorsitzenden
Windberg.
Zur Generalversammlung des Sportvereins konnte Vorsitzender Walter Hornberger jun. eine große Zahl von Mitgliedern begrüßen. Sein Dank für das abgelaufene Vereinsjahr galt seinen Mitarbeitern in der Vorstandschaft, den Abteilungsleitern sowie allen freiwilligen Helfern und aktiven Mitgliedern. Nach den einzelnen Berichten der Abteilungsleiter und des Kassiers wurde den Vorstandsmitgliedern Entlastung erteilt. Den schwierigsten Punkt der Tagesordnung stellte die Neuwahl der Vorstandschaft und der einzelnen Abteilungsleiter dar. Als erster Vorsitzender wurde Walter Hornberger sen., Windberg, gewählt. Stellvertreter ist Helmut Feldmeier, Meidendorf. Kassier wurde Brigitte Niedermeier und ihr Stellvertreter Kurt Hornberger. Erster Wanderwart ist Walter Schneider, Windberg, seine Stellvertreterin. Anna Haimerl, Windberg. Erster Abteilungsleiter für Eisstockschützen wurde Adolf Auerbacher, Windberg, sein Stellvertreter Leo Zitzelsberger. Zum Damenwart wählte man Josef Kerscher und zum Jugendwart Helmut Auerbacher. Die TT-Ab-teilung führt weiterhin Sigi Niedermeier. Der neugewählte Vorsitzende bat alle aktiven und passiven Mitglieder um gute Zusammenarbeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.1979


Stammtisch spielt für neue Orgel
Laienspiel aus Lintach-Hunderdorf treten mit dem Schwank „D’Welt geht unter“ auf
Lintach/Hunderdorf.
Nun wird die Stammtisch-Idee für die neue Hunderdorfer Kirchenorgel Theater zu spielen, von den Stammtischfreunden Lintach-Hunderdorf in die Tat umgesetzt- Zu einer vorbereitenden Sitzung konnte Vorsitzender Hans Achatz und Ehrenvorsitzender Alois Winter im Gasthaus Bugl zahlreiche Stammtischfreunde willkommen heißen. Ein finanzieller Erfolg setzt jedoch voraus, daß die Bevölkerung den Dreiakter „D’Welt geht unter“, auf der Bühne in Steinburg im Bergersaal gespielt, recht zahlreich besucht.
Wie die Proben, die am Sonntag nachmittag anliefen, zeigten, bilden die 14 Mitwirkenden und die Verantwortlichen bereits eine harmonische Theatergruppe. Bei zwei Szenen mit Agnes Freundorfer als bissige Kuni, mit Reinhard Korte als Florian Gaudinger und mit Lothar Schießl als Irenäus Fleckerl, und mit Hans Lobmeier als Sepperl Hofbauer, mit Josef Zollner als Hausknecht Korbi, mit Karin Feiler als Postexpedientin und mit Alfons Bugl als Pfarrer Gutherz zeigten die Mitglieder der Laienspielgruppe in voller Aktion.
„Das Wichtigste ist die Kameradschaft“, stellte Ehrenvorsitzender Alois Winter fest, der weiß, was es heißt, in der heutigen Zeit Theater zu spielen. Aber Vorstandschaft und viele Stammtischfreunde haben es sich in den Kopf gesetzt, den Erlös hundertprozentig für die neue Kirchenorgel in Hunderdorf zur Verfügung zu stellen. Sie wollen auch gutes Volksschauspiel bringen; das Stück „D’Weit geht unter“ werde sicher großen Anklang bei der Bevölkerung finden, hoffen die Aktiven.
Mit den Inspizienten Willi und Christl Sterr, den 14 Spielern und vielen Helfern, sowie Alois Winter (Stammtisch-Ehrenvorsitzender) wird der Schwank „D’Welt geht unter“ am 1. und 2. Dezember 1979 um 20 Uhr im Bergersaal sicherlich gelungen über die Bühne zu gehen. Zwei weitere Vorstellungen sind geplant. Auch Kinder und Schüler sollen eine Vorstellung um 14 Uhr am 2. Dezember besuchen können. Der Gesamterlös kommt der Pfarrei Hunderdorf für die neue Kirchenorgel zugute. Die für das Vorhaben Verantwortlichen rechnen vor allem mit der Unterstützung aller örtlichen Vereine. Eins ist jetzt schon sicher: Die Stammtischfreunde Hunderdorf-Lintach glauben fest an einen Erfolg. Wie die Personen des Theaterstücks auf die Zeitungsmeldung „D‘Welt geht unter“ reagieren, darauf dürfen die Zuschauer jetzt schon gespannt sein. Bild: Eine Szene mit den Laienspielern des Stammtisches Hunderdorf-Lintach.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1979


Nach Gottes hl. Willen verschied nach einem arbeitsreichen Leben, an den Folgen eines Verkehrsunfalles, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Pate
Herr Franz Retzer
Landwirt von Buchaberg
Mitglied der FFW Windberg
des Bauernhilfsvereins Neukirchen-Windberg
der Krieger- und Soldatenkameradschaft Windberg

im Alter von fast 75 Jahren selig im Herrn.
Buchaberg, Straubing, den 23. 10. 1979.
In tiefer Trauer:
Sofie Retzer, Schwester,
Maria Retzer, Schwester
Kreszenz  Hofmann, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 24. Oktober 1979, um 15 Uhr in der Pfarrkirche in Windberg mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.1979


Vor allem braucht man Erfahrung
Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik für Franz Xaver Baier
Straubing -Bogen.
Mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zeichnete gestern vormittag Landrat Ingo Weiß den Landwirt Franz Xaver Baier aus Hofdorf, Gemeinde Hunderdorf, aus. Diese hohe Auszeichnung hat sich Franz Xaver Baier mit einer 26jährigen Berichterstattung über Wachstum und Ernte im Raum Bogen für das Bayerische Statistische Landesamt verdient.
Vor Abschluß der Gebietsreform beobachtete Franz Xaver Baier jahrelang in den Gemeinden Hunderdorf, Bogen und Oberalteich, wie die Feldfrüchte heranwuchsen und teilte dem Statistischen Landesamt seine Beobachtungen mit. Zugleich gab er auch Auskunft über die zu erwartenden Ernteerträge und über das Wetter. Nun führt er die gleiche Tätigkeit für die Großgemeinde Bogen durch. „Man braucht für diese Arbeit sehr viel Erfahrung, doch als Landwirt ist das alles kein großes Problem“, meinte Franz Xaver Baier bescheiden, als Landrat Ingo Weiß darauf hinwies, daß diese ehrenamtliche Tätigkeit mit erheblichen freiwilligen Leistungen und einem hohen Maß an Verantwortung verbunden sei und die üblichen Pflichten eines Staatsbürgers weit übersteige.
Mit der Berichterstattung sei auch ein erheblicher Zeit-, Arbeits- und zum Teil auch Kostenaufwand durch das regelmäßige Abfahren des gesamten Berichtsgebietes verbunden und dieser Aufwand stehe in keinem Verhältnis zu den gewährten geringen Entschädigungen. Zudem teilte Franz Xaver Baier mit, daß er alle zwei oder drei Jahre Schulungstagungen besuche.
Landrat Ingo Weiß würdigte das selbstlose Engagement von Franz Xaver Baier und meinte, vor allem die Tatsache, daß Baier nun schon 26 Jahre dieses Ehrenamt zur vollsten Zufriedenheit des Statistischen Landesamtes ausfülle sei Grund genug für eine Ehrung. Die Berichterstattung erfordere regelmäßige, umfangreiche und sachkundige Aufzeichnungen, die aus den Beobachtungen im gesamten Berichtsbezirk resultierten.
Bundespräsident Carstens habe auf Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten Strauß die Auszeichnung verliehen. Mit Worten der Anerkennung heftete Landrat Ingo Weiß die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland Franz Xaver Baier ans Revers und überreichte ihm die dazugehörige Urkunde. -rid-
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.1979


Hunderdorf. Ski-Club: Heute, Mittwoch, 17 bis 18 Uhr, Skigymnastik für Kinder in der Turnhalle, anschließend Badegelegenheit. — Sonntag. 28. 10., Herbstwanderung. Treffpunkt 13 Uhr beim Gemeindehaus in Neukirchen. Wanderung zur Skihütte in Ahornwies Rückfahrt nach Neukirchen erfolgt mit Bus.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.1979


Josef Helmbrecht trat zurück
Hunderdorf.
Vor kurzem hielt die Skiabteilung des Sportvereins eine Mitgliederversammlung ab. Abteilungsleiter Josef Helmbrecht begrüßte die Besucher unter ihnen auch den ersten Vorsitzenden des Sportvereins, Joachim Kaldonek, und stellte zwei neue Mitglieder vor. Helmbrecht erklärt aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt als Abteilungsleiter, sagte aber. Er werde jederzeit aktiv im Skiclub mitarbeiten. Zweiter Abteilungsleiter Kurt Illmann übernimmt nun die Leitung der Skiabteilung bis zu dem Zeitpunkt, wo wieder ein Abteilungsleiter zu wählen sein wird.
Als erstes war die Durchführung der Skigymnastik zu besprechen. Sie soll auf alle Fälle wieder gehalten werden. Für die Kinder beginnt sie sofort, jeweils am Mittwoch um 17 Uhr. Die Leitung übernimmt Claudia Kaldonek.
Für kommenden Sonntag wurde eine Herbstwanderung festgelegt Die Teilnehmer treffen sich am 28. 10. um 13 Uhr beim Gemeindehaus in Neukirchen. Man läßt dort die Autos stehen und wandert zur Skihütte nach Ahornwies Die Rückfahrt nach Neukirchen erfolgt mit einem Bus. Für die Kinder wird wieder eine Nikolausfeier in der Skihütte abgehalten. Als Termin wurde der 8. Dezember (Beginn 14 Uhr) festgelegt.
Während der Weihnachtsferien soll ein Skikurs abgehalten werden. Man überlegte auch, ob es sich nicht rentieren würde, biegsame und bruchsichere Slalomstangen anzuschaffen. Es wäre dies eine Anschaffung für einen sehr langen Zeitraum, betonte man. Im Zusammenhang damit stand auch die Vereinsmeisterschaft. Auch diese ist natürlich wieder fester Bestandteil des kommenden Winterprogramms.
Die Organisation des Hüttendienstes soll wieder wie im vergangenen Winter ablaufen. Für Faschingsdienstag ist ein kleiner Skifasching vorgesehen, vorausgesetzt, die Witterungsverhältnisse lassen dies zu. Ein Mitglied sprach dann noch ein Problem an. Es meinte, daß Mitglieder der Skiabteilung sich bereit erklären sollten, Kindern, die Mitglied im Skiclub sind, Mitfahrgelegenheiten zum Skifahren anzubieten, denn es gebe immer wieder Kinder, die an Sonntagen gerne zum Skifahren möchten, aber aus Mangel an Fahrgelegenheit zu Hause bleiben müßten.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.1979


DER VDK-ORTSVERBAND HUNDERDORF unternahm bei angenehmem Herbstwetter eine Halbtagesrundfahrt durch den Bayerischen Wald. Zunächst führte die Busfahrt nach Metten, wo die Benediktinerabtei mit Kloster sowie die schöne Klosterkirche St. Michael und die Bibliothek besichtigt wurden. Nach der lehrreichen Führung verweilte man noch im Festsaal bei einer kurzen Gebetsandacht. Über Schloß Egg nach Kalteck wurde die Rundfahrt fortgesetzt und dabei die schöne, herbstliche Natur des Bayerischen Waldes bewundert. Dem Pfahl entlang ging es zum Endziel, zur Bernhardshöhe, wo die Einkehr, mit Kirtaschmankerln im Berggasthof den Ausflug harmonisch abrundete.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.1979


Mehrere Maßnahmen in Angriff genommen
Finanzen in Ordnung — Bürgermeister berichtete in Bürgerversammlung – Dank an Bürger – Anfragen an Bürgermeister
Windberg.
Bei der diesjährigen Bürgerversammlung informierte Bürgermeister Kleikamp die Gemeindebürger über die Gemeindeangelegenheiten, die bewältigt wurden bzw. die demnächst anstehen. Wie Kleikamp ausführte, war die Gemeinde nicht untätig gewesen, sondern hatte zahlreiche Maßnahmen durchgeführt oder zumindest in Angriff genommen. Die Versammlung wies zahlreichen Besuch auf und verlief recht harmonisch.
Bürgermeister Kleinkamp begrüßte besonders Oberinspektor Brandl vom Landratsamt Straubing-Bogen, Ingenieur Schamm vom Ingenieurbüro Sehlhoff und VG-Geschäftsleiter Kern. Den zahlreichen Besuch von Gemeindebürgern wertete der Bürgermeister als Zeichen des Interesses an der Gemeindepolitik. In seinem Bericht führte Kleikamp einleitend an, daß der Kanal nun endgültig fertig sei, wobei zehn Prozent der Anschlußbeiträge zurückerstattet worden seien. Das vergangene Jahr habe auch eine Neuregelung der Müllabfuhr gebracht. Die Gemeinde habe sich hierbei für eine annehmbare Regelung in den Außenbereichen eingesetzt, sagte Kleikamp.
Des weiteren sei die Maßnahme Mehrzwecksportanlage abgerechnet worden, wobei eine Förderung in Höhe von 44 000 Mark erreicht worden sei. Erhebliche Eigenleistungen im Benehmen mit dem Sportverein seien dabei erbracht worden. Eine Verpflichtung für die Gemeinde nannte der Bürgermeister die Instandsetzung von Baudenkmälern. So sei die Kapelle in Meidendorf mit einem Putz versehen worden. Zudem habe man die Innenrenovierung der Hl. Kreuz-Kapelle begonnen, wobei sich Kosten von rund 67 000 Mark ergeben Außerdem würden neue Fenster eingesetzt (Kosten 16 000 Mark). Zu den Aufwendungen seien entsprechende Zuschüsse in einer Höhe von 60 000 Mark bewilligt worden. Auch die Renovierung der Nepomukkapelle sei dringend erforderlich geworden, wobei bei der Bauausführung jedoch erhebliche Schwierigkeiten aufgetreten seien, so daß die Arbeiten nunmehr an eine Spezialfirma vergeben werden mußten.
Der Bürgermeister kam auch auf die bisher teuerste Maßnahme der Gemeinde Windberg, nämlich die Wasserversorgungsleitung „Meidendorf-Irensfelden“ zu sprechen. Der Gemeindechef erläuterte, daß die Kosten mit rund 1,1 Millionen Mark veranschlagt und Zuschüsse bis zu 711 000 Mark zugesichert worden seien. Kostenüberschreitungen seien nicht zu erwarten. Der Bürgermeister wies auch darauf hin, daß für alle Haushalte, die vom Projekt erschlossen würden, das Recht aber auch die Pflicht zum Anschließen und Benutzen bestehen. Erreicht habe man für die Maßnahme auch eine gute Bezuschussung. Ursprünglich hätten die Genehmigungsbehörden Bedenken gehabt, da es sich um eine im Verhältnis teure Maßnahme handle, die aufgrund der örtlichen Struktur gegeben sei.
Bürgermeister Kleikamp sprach die Baugebietsausweisung in Windberg an. Die Gemeinde sei bestrebt gewesen, den Südwesthang (Hüttingerfeld) als Bebauungsgebiet zu erschließen. Dies sei jedoch von seiten der Regierung und dem Amt für Denkmalpflege abgelehnt worden, da Windberg einen historischen Ortskern besitze. Eine Ausweitung in Richtung Hunderdorf dürfe nicht erfolgen. Eine Ausweisung könne nur in nördlicher Richtung, zu Hl. Kreuz hin, verwirklicht werden. In diesem Zusammenhang erläuterte der Bürgermeister auch den Sachverhalt zum Baugebiet Hornberger. Es sei für die Gemeinde nicht möglich gewesen, dieses Gebiet zu erhalten, da die Gemeinde als Baugebiet das Hüttingerfeld zum Ziele gehabt habe. Kleikamp sprach die Einführung von Straßennamensbezeichnungen an, wobei demnächst die Zuteilung von neuen Hausnummern im gesamten Gemeindebereich erfolgen werde. Weiterhin sei von seiten der Gemeinde die Forderung erhoben worden, daß der Müllplatz Windberg auch in Zukunft als Bauschuttdeponie erhalten bleiben müsse.
Kleikamp sprach ferner die eingetretene Änderung für die Gemeinde Windberg im Zuge der Gebietsreform an. Als positiv wurde die Erhaltung der Selbständigkeit der Gemeinde gewertet, wobei im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft die Büroarbeit in Hunderdorf erfolgt. Der Bürgermeister ließ verlauten, daß in der Verwaltungsgemeinschaft eine gute Zusammenarbeit vorzufinden sei und die Gemeinde optimal verwaltet werde. Zur Kenntnis gab Kleikamp zudem, daß sich der Gemeinderat seit Beginn seiner Legislaturperiode im Mai 1978 bereits zu 22 Sitzungen eingefunden habe. Der Bürgermeister dankte dem Gemeinderat und VG-Geschäftsleiter Kern für die sachliche Mitarbeit.
In einem Ausblick auf das Jahr 1980 sprach Bürgermeister Kleikamp die bevorstehende Flur-bereinigung, deren Anordnung voraussichtlich im Frühjahr 1980 erfolgen werde, an. Dabei sei es besonders wichtig, auch ein annehmbares ausgebautes Straßennetz zu schaffen. Zudem sei für 1980 Antrag zur Förderung der Straße „Irensfelden–Netzstuhl“ eingereicht worden. Inwieweit der Baubeginn im nächsten Jahr gesichert werden könne, hänge von der Bezuschussung ab. Eventuell müsse auch ein Ausbau im Rahmen der Flurbereinigung erwogen werden. Abschließend dankte der Bürgermeister allen Bürgern für die Aufgeschlossenheit und das Entgegenkommen bei der Bewältigung der gemeindlichen Aufgaben. Des Bürgermeisters Dank galt auch allen Behörden und Dienststellen für die Unterstützung.
Oberinspektor Brandl von der zentralen. Buchungs- und Realsteuerstelle beim Landratsamt Straubing-Bogen betonte, daß die gemeindlichen Finanzen in Ordnung seien und eine solide Finanzpolitik betrieben werde. Zum geplanten Straßenbau stellte der Redner fest, derzeitig seien aus Kfz-Mitteln und dem Härtefond der Regierung eine höchstmögliche Bezuschussung von 75 Prozent zu erreichen. Man müsse sich Gedanken machen, wie der Straßenausbau eventuell mit weniger Eigenmitteln ausgeführt werden könne. Hier würde ein Ausbau über die Flurbereinigung eine Lösungsmöglichkeit darstellen. Die dabei zu erzielenden Einsparungen könnten für anderweitige zusätzliche Straßenverbreiterungen oder Teerungen verwendet werden, sagte Brandl. Er nannte auch entsprechende Vergleiche in verschiedenen Gemeinden, in denen Straßenausbauten bei der Flurbereinigung nach dem aufgezeigten Beispiel vorgenommen wurden. In der abschließenden Diskussion wurden insbesondere Anfragen gerichtet bezüglich der Baugebietsausweisung, dem Wasserleitungsbau sowie der Flurbereinigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.1979


Englischkurs wird neu angesetzt
Hunderdorf.
Der vom Volksbildungswerk angekündigte Englischkurs für Anfänger wird nochmals ausgeschrieben. Die Teilnehmer des Vorjahres sollen sich melden, soweit sie noch Interesse haben. Aber auch alle anderen Interessenten sind willkommen. Den Kurs leitet Lehrer Kornel Klar jun. Anmeldung ist unbedingt erforderlich (Tel. 2474). Der Kursbeginn wird zu gegebener Zeit veröffentlicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1979


Raphael Rehmet 80 Jahre alt
Hunderdorf.
Bei guter geistiger und körperlicher Regsamkeit konnte der frühere Schneidermeister Raphael Rehmet sein 80. Geburtstagsfest feiern. Der Jubilar wurde am 22. 10. 1899 in Schmitsch/Oberschlesien geboren. Zu seinem Lebensmittelpunkt wurde dann der Ort Lauan in Niederschlesien. Mit dieser Heimat ist der Jubilar auch heute noch besonders verbunden und er besitzt viele bebilderte Unterlagen aus seinem schlesischen Heimatort. Der Jubilar war nicht nur Kriegsteilnehmer im ersten Weltkrieg, sondern wurde auch noch im Zweiten Weltkrieg zum Kriegsdienst herangezogen. Am 2. 11. 1929 schloß er mit seiner Frau Erna den Bund der Ehe. Die Gattin verschied im Jahre 1974. Aus der Ehe entstammen zwei Kinder. Ein Sohn lebt in Südafrika. Bei der Tochter verbringt der Altersjubilar seinen verdienten, geruhsamen Lebensabend. Die Familie wohnt seit zwei Jahren in Hunderdorf, der frühere Aufenthaltsort war Straubing. Der Jubilar geht gerne spazieren und beschäftigt sich mit dem Pilzesammeln. Als Gratulanten stellten sich auch zweiter Bürgermeister Egon Weinzierl und Geschäftsleiter Kern ein, die die besten Glückwünsche der Gemeinde Hunderdorf sowie einen Geschenkkorb überbrachten. Das Bild zeigt den Jubilar mit Bürgermeister Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 27. 10., 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann; um 16 Uhr Tanzprobe für die Kindergruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 27. 10., 19.30 Uhr, Vergleichskampf I gegen II. Herrenmannschaft im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, ab 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 27. 10., ab 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Heute, Freitag, um 14 Uhr Treffen der Jugend bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1979


„Haus des Lebens” — ein Ausweg?
Windberg.
Nach der Sommerpause lädt die Jugendbildungsstätte Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) wieder zu einem Thesenmarkt ein. Am kommenden Montag, 29. Oktober, 19.30 Uhr, wird der Vorsitzende des Vereins „Haus für das Leben“ in zehn Thesen die Konzeption dieser geplanten Einrichtung erläutern und sich der Diskussion stellen. Die Jugendbildungsstätte hat Dr. Manfred Krätschmar (Wiesenfelden) eingeladen, um allen jenen, die Verantwortung für Jugend und Jugendarbeit übernommen haben, eine Gelegenheit zum Kontakt und Gespräch mit dem Initiator dieser Anti-Abtreibungs-Aktion zu schaffen. Gerade für die Jugendarbeit ist das Problem „ungewollte Schwangerschaft“ eine ständige Herausforderung. Die Leitung der Jugendbildungsstätte lädt daher zu diesem Thesenmarkt ganz besonders ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.10.1979


Hunderdorf. SPD: Heute, Samstag, 19 Uhr, Cafe Weinzierl Mitgliederversammlung mit Wahlen der Delegierten zur Wahlkreiskonferenz.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.1979


Englischkurs wird neu angesetzt
Hunderdorf.
Der vom Volksbildungswerk ankündigte Englischkurs für Anfänger wird nochmals ausgeschrieben. Die Teilnehmer des Vorjahres sollen sich melden, soweit sie noch Interesse haben. Aber auch alle anderen Interessenten sind willkommen. Den Kurs leitet Lehrer Kornel Klar jun. Anmeldung ist unbedingt erforderlich /Tel. 2474).
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1979


Aufklärung über die Flurbereinigung
Hunderdorf.
Die Flurbereinigungsdirektion Landau führt am kommenden Mittwoch um 14.30 Uhr eine Informationsversammlung im Hinblick auf die bevorstehende Flurbereinigung Hunderdorf durch. Zu dieser Versammlung sind insbesondere die Landwirte, die Grundflächen im Bereich der Gemeinde Hunderdorf haben, eingeladen. Die Einladung, richtet sich auch an die Grundstücksbesitzer, die keine Landwirte sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.10.1979


Xaver Maier wurde 75
Windberg.
Im Kreise seiner Angehörigen konnte Xaver Meier (im Bild links) kürzlich in körperlicher und geistiger Frische seinen 75. Geburtstag feiern. Bürgermeister Kleikamp überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Geschenkkorb. Unter den Gratulanten waren auch die Mitglieder des Pfarrgemeinderates.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.10.1979


VIER STEINBURGER FFW-GRUPPEN ERFOLGREICH: „Ich hoffe, daß vor allem die jüngeren und auch die älteren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg die Endstufen in Gold/Rot und Blau anstreben.“ Dies sagte KBI Emil Wanninger bei der Überreichung der Leistungsabzeichen in Bronze und Silber an vier Gruppen der Steinburger Wehr am Samstagabend im Gasthaus Höfelsauer-Berger. Kommandant Anton Häusler, erster Vorstand- Altbürgermeister Alfons Berger und erster Bürgermeister Karl Härtenberger, Gemeinde Hunderdorf, beglückwünschten ebenfalls die erfolgreichen Feuerwehrmänner. — Das Abzeichen in Bronze erhielten: Anton Häusler, Franz Hanner, Karl-Heinz Solcher, Manfred Illner, Ferdinand Wittmann, Helmut Schindlmeier, Josef Dorfner, Wolfgang Ecker und Hans Altschäffl. Silber: Anton Häusler, Adolf Ecker jun., Max Fronauer, Sepp Lipp, Franz Solcher, Reinhard Dorfner, Franz Höfel, Max Häusler jun. und Adolf Weninger. Silber II: Max Häusler, Alfons Pflügl, Bertold Söldner, Franz Xaver Häusler, Xaver Hornberger, Adolf Ecker sen., Franz Hanner, Michael Kapfenberger und Wolfgang Altmann. Silber III: Hans Altschäffl, Max Hornberger, Max Häusler, Bertold Söldner, Franz Xaver Häusler, Adolf Ecker sen., Franz Hanner, Michael Kapfenberger und Wolfgang Altmann. Unser Bild: die vier erfolgreichen FFW-Gruppen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.10.1979


Freundschaftsschießen der Schützen
Hunderdorf
.  Die Schützenkameradschaft mit Schützenmeister Hans Schönauer an der Spitze wartet wieder mit einer besonderen Aktivität auf. Diesmal wird ein Freundschaftsschießen abgehalten, zu dem etliche benachbarte Schützenvereine eingeladen wurden. Im Kreise der Schützenfreunde wird so ein Vergleichsschießen stattfinden, wobei man im kameradschaftlichen fairen Wettkampf im Luftgewehrschießen um Ringe kämpft. Das Freundschaftsschießen soll insbesondere auch die gute kameradschaftliche Verbundenheit mit den Nachbarverbänden dokumentieren, auch die Geselligkeit soll nicht zu kurz kommen. Die Veranstaltung findet am kommenden Wochenende, 3. und 4. November. im Schützenheim Hunderdorf statt. Neben der Mannschaftswertung erfolgt auch eine Wertung im Einzelschießen. Auch weitere interessierte Teilnehmer, auch Nichtmitglieder, sind eingeladen. Die Preisverteilung findet am Sonntag gegen 18 Uhr im Schützenheim statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.10.1979


Gemeindegebietsänderung beraten
Straßenbau Grub-Ellaberg-Kreisstraße soll beginnen — Unimog für den Winterdienst
Hunderdorf.
In der letzten Sitzung des Gemeinderates im Verwaltungsamt wurden die Straßenbauarbeiten für die Gemeindeverbindungsstraße Grub — Ellaberg, Bauabschnitt II, an den billigsten Angebotssteller, die Firma Rothammer, vergeben. Weiterhin wurde die Gemeindegrenzänderung bei Rimbach beraten, wobei ein Gebietstausch mit der Gemeinde Neukirchen vorgeschlagen wurde.
Bürgermeister Härtenberger gab das Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen bezüglich eines Vergabevorschlages für die Straßenbauarbeiten Grub — Ellaberg zur Kenntnis. Weiterhin erläuterte Ingenieur Irrgang die Angebotswertung mit den verschiedenen enthaltenen Alternativen. Aufgrund des wirtschaftlichsten Angebotes wurde der Zuschlag für die genannte Maßnahme einstimmig an die Firma Rothammer und Sohn in Parkstetten vergeben. Festgelegt wurde, daß der Baubeginn baldmöglichst erfolgen soll. Die Erdarbeiten sollen noch heuer durchgeführt werden.
Das Schreiben der Gemeinde Neukirchen, wonach ein Flächennutzungsplan für den Bereich der Gemeinde Neukirchen aufgestellt wird, nahm der Gemeinderat zur Kenntnis. Da von seiten der Fachbehörden auch ins Gespräch gebracht wurde, auf dem Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft einen Flächennutzungsplan aufzustellen, setzte die Gemeinde Neukirchen hiervon die Gemeinde Hunderdorf in Kenntnis. Nach Meinung des Gemeinde-rates Hunderdorf besteht derzeitig keine Veranlassung, einen Flächennutzungsplan für das gesamte neue Gemeindegebiet Hunderdorf aufzustellen, da bereits ein überarbeiteter Plan für den Hauptbereich (Gemeinde Hunderdorf und Gemeinde Steinburg) vorliegt. Die Gemeinde Hunderdorf erklärte sich jedoch bereit, sich an einem Gesamtplan zu beteiligen, sofern die Gemeinden Windberg und Neukirchen an einer derartigen Aufstellung interessiert sind.
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die neuerliche Ablehnung eines Antrages der Gemeinde auf Errichtung eines Münzfernsprechers in Rammersberg. Weiterhin über ein Schreiben des Bezirks Niederbayern über die damalige Zuschußabsage bezüglich der Renovierung der Schloßkapelle in Au vorm Wald. Außerdem teilte der Bürgermeister mit, daß das Landesamt für Denkmalpflege einen Zuschuß in Höhe von 8 000 DM für die Instandsetzung der Schloßkapelle in Au vorm Wald gewährt habe.
Eingehend diskutiert und beraten wurde der Antrag der Gemeinde Neukirchen für eine Gebietsumgliederung im Bereich Rimbach und Birkhof aus der Gemeinde Hunderdorf zu der Gemeinde Neukirchen. Als Beratungsergebnis wurde festgestellt, daß von seiten der Gemeinde Hunderdorf einer Gebietsbereinigung, wie sie im Lageplan vorgetragen sei, zugestimmt werde. Die Gebietsänderung solle jedoch solle jedoch nicht einseitig zu Ungunsten der Gemeinde Hunderdorf gehen. Es wurde deshalb eine Gebietsbereinigung im Gebiet von Unterwachsenberg, Gemeinde Neukirchen, angeregt mit der Begründung, daß diese Fläche besser zur Gemeinde Hunderdorf passen würde. Ferner regte der Gemeinderat eine Schulsprengeländerung an, wonach nach der angestrebten Gebietsänderung die Gemeindegrenzen auch die Grenzen des Schulsprengels bilden sollen. Hiernach wäre noch der Ort „Öd“ dem Schulsprengel Hunderdorf zuzuordnen.
Für den gemeindlichen Winterdienst wurde erstmals im Winter dieses Jahres ein gemeindeeigener Unimog mit Räum- und Streugeräten zur Verfügung stehen. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, die meisten Gemeindestraßen in Hunderdorf und Steinburg mit dem eigenen Unimogfahrzeug zu räumen und zu streuen. Dem Landkreis, dem bisher der Winterdienst teils übertragen worden war, soll für den Winterdienst 1979/80 der Räum- und Streudienst übertragen werden, für die Gemeindestraße von Sollach – Hunderdorf — Steinburg/Bahnhof. Weiterhin wird für einen möglichst guten und frühzeitigen Räumdienst auf den Nebenstraße – wie bisher – auf den Einsatz der Schneepflüge von Otto und Egon Weinzierl zurückgegriffen.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 18.30 Uhr, Ausschußversammlung; 19 Uhr Vereinsabend im Gasthaus Amann, Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein mit Jugend: Freitag, 2. 11., um 15 Uhr Teilnahme an Beerdigung von Mitglied Buhl.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1979


Hunderdorf. Ski-Club: Heute, Mittwoch, Skigymnastik für Kinder von 18 bis 19 Uhr, von 19 bis 20 Uhr für Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1979


Ein Herz steht still, wenn Gott es will
Nach Gottes hl. Willen verschied am 30. 10. 1979 mein lieber guter Gatte, unser guter Vater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel
Herr Martin Buhl
Mitglied des Bayerwaldvereins und der Krieger- und
Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 62 ½ Jahren selig im Herrn.
Hunderdorf, Bad Homburg, Rosenheim, Haibach, den 31. 10. 1979
In tiefem Schmerz:
Agnes Buhl, Gattin
Josef Buhl, Sohn
Agnes Buhl, Tochter mit Bräutigam
Martin Buhl, Sohn
Wilma Buhl, Tochter
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 18.30 Uhr.
Trauergottesdienst am Freitag, den 2. 11. 1979, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschl. Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.1979

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