1977# 05-06

Neunzehn junge Leute aus Afrika
Umfangreiche Vorbereitungen für den Besuch der „Undugu-Gruppe“
Windberg.
Der Arbeitskrels „Solidarität und Partnerschaft mit den Menschen in der dritten Welt“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Bischöflichen Jugendamtes trifft zur Zeit Vorbereitungen für dem Besuch einer Jugendgruppe aus Kenia. Die „Ugundu-Gruppe“ besteht aus 19 jungen Leuten, die von 28. Mai bis 16. Juli im Bistum Gottesdienste mitgestalten, afrikanische Folklore- und Musikabende durchführen sowie Informationsabende über Kenia halten und mit Jugendgruppen diskutieren werden.
Gemeinsam mit den Jugendpflegestellen und Jugendgruppen arbeitete der Arbeitskreis ein Programm aus, das den jungen Leuten auch Gelegenheit gibt, ein Industrieland näher kennenzulernen. Die erste Woche ihres Aufenthalts wird die Gruppe in der nördlichen Oberpfalz, Marktredwitz und Weiden, verbringen. Vorgesehen sind Besichtigungen der Porzellanindustrie und das Kennenlernen der Probleme dieses Grenzlandgebietes. Für einige Tage werden die Mitglieder dieser afrikanischen Gruppe auf deutsche Familien verteilt, um so die hiesigen Verhältnisse besser kennenzulernen.
Anfang Juni sind die jungen Afrikaner zum evangelischen Kirchentag in Berlin eingeladen und sie werden anschließend eine Woche in Dortmund und Köln verbringen, wo u. a. eine „.Live-Sendung“ beim Westdeutschen Fernsehen geplant ist.
Mitte Juni bis Mitte Juli wird die Gruppe wieder in der Diözese verbringen. In diesem Zeitraum ist in der Jugendbildungsstätte Windberg ein großes internationales Musikfestival geplant, bei dem auch die „Undugu-Gruppe“ mitwirken wird.
Vier Tage verbringen die Kenianer in landwirtschaftlichen Betrieben im Landkreis Kelheim. In der Gegend von Straubing und Bogen sind Besichtigungen und evtl. Mitarbeit in Handwerksbetrieben vorgesehen. Außerdem sind Besuche in Eggenfelden, Landshut, Cham, Schwandorf, Regensburg und in vielen anderen Orten der Diözese geplant. In Brennberg findet in den letzten Aufenthaltstagen ein Auswertungsseminar statt. Die Betreuung der Gruppe erfolgt durch Mitglieder des Arbeitskreises.
Zur Zeit wird eine Informationsbroschüre über Kenia erstellt, die bei Gruppenstunden verwendet werden kann. Auch kann ein spezielles Tonbild über Kenia beim Bischöflichen Jugendamt Regensburg angefordert werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.05.1977


Karl Obermeier Vereinsmeister
Schützenmeister Schönauer gewann das Königsschießen in Hunderdorf

Hunderdorf. Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Schützenkameradschaft Hunderdorf fand im Schützenheim statt. Schützenmeister Hans Schönauer hieß hierzu insbesondere Sektionsschützenmeister Josef Michl (Neukirchen) willkommen. Ein


Die erfolgreichen Hunderdorfer Schützen (v. l.): Wurstkönig Karl Obermeier, Schützenkönig Hans Schönauer, Brezenkönig Ludwig Wagner und Sektionsleiter Michl.

umfangreiches Pro-gramm war bei dieser Zusammenkunft zu bewältigen. Es galt, den Schützenkönig zu proklamieren, den Vereinsmeister auszuzeichnen und Vereinsmitglieder zu ehren. Weiterhin stand ein Rückblick auf das Vereinsgeschehen sowie die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Tagesordnung.
In seinem Rechenschaftsbericht nannte Schützenmeister Hans Schönauer die Aktivitäten des 1971 gegründeten und derzeitig 50 Mitglieder umfassenden Vereins. Obwohl die Schützenkameradschaft der kleinste Ortsverein sei, habe das Vereinsleben auf Geselligkeit und Kameradschaft basiert. Der Verein sei auch zahlreich bei den auswärtigen und örtlichen Veranstaltungen vertreten gewesen. Schönauer ließ auch die vergangene Schießsaison Revue passieren und nannte als schönsten Erfolg das gute Abschneiden beim Sportschützenfest in Bogen. Der Dank Schönauers galt jedem Vereinsmitglied und insbesondere den Mitarbeitern in der Vorstandschaft.
Dann berichtete Kassier Xaver Anleitner über Einnahmen und Ausgaben des Vereins und meldete eine erfreuliche Kassenbilanz. Die daraufhin vorgenommene Kassenprüfung ergab keine Beanstandung und bestätigte eine ordnungsgemäße Finanzverwaltung. Anschließend informierte Jugendleiter Karl Obermeier über das Geschehen bei den Jungschützen. Besonders erfreulich sei, daß die Jungschützen in der Verbandsrunde derzeitig den 2. Tabellenplatz behaupten.
Der Sektionsleiter des Schützengaues Straubing, Josef Michl, freute sich über die rege insbesondere auch bezüglich der positiven Jugendarbeit. Michl nahm dann die Proklamation des Schützenkönigs und des Vereinsmeisters vor. Beim Königsschießen belegte Schützenmeister Hans Schönauer den 1. Rang und wurde somit Schützenkönig 1976/77. Platz zwei behauptete Karl Obermeier, und an dritter Stelle plazierte sich Ludwig Wagner. Vereinsmeister 1976/77 wurde Karl Obermeier vor Gustl Waldherr und Aloisia Hirtreiter. Bei den Jungschützen wurde Hans Freundorfer Schützenkönig. Die Vereinsmeisterschaft der Jugend gewann Otto Hirtreiter jun. Weiterhin bezeichnete Sektionsleiter Michl die Vereinsmitglieder Xaver Anleitner, Peter Nirschl und Ludwig Wagner mit Ehrennadeln aus.
Der neugewählten Vorstandschaft gehören für die Schießsaison 1977/78 an: Schützenmeister: Hans Schönauer, Hauptkassier: Xaver Anleitner. Kassiere: Josef Leidl, Aloisia Hirtreiter, Karl Wirth, Schriftführer: Peter Nirschl, 1. Jugendleiter: Karl Obermeier, 2. Jugendleiter: Ludwig Wagner, Waffenwart: Ludwig Wagner. Kassenprüfer: Peter Nirschl und Karl Zollner.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.05.1977


Max Leonhardt
Vorstandschaftswahlen beim Skiclub
Hunderdorf.
Im Gasthaus Sandbiller hielt die Skiabteilung des Sportvereins Hunderdorf die Jahreshauptversammlung ab. Abteilungsleiter Sachs begrüßte hierzu insbesondere Vereinsvorstand Peschke, Fußballabteilungsleiter Leonhardt und Eisstockabteilungsleiter Schmidt. Anschließend gab Sachs einen Rückblick auf das Geschehen im Skiclub. Bei der Neuwahl der Vorstandschaft wurde Max Leonhardt einstimmig als neuer Skiclub-Abteilungsleiter gewählt.
Eingangs erstattete der Abteilungsleiter des Skiclubs, Otto Sachs, einen Rückblick auf Vereinstätigkeit des Skiclubs seit der Saison 1973/74. In diesem Tätigkeitsbericht nannte Sachs 83 Veranstaltungen. So seien Skigymnastik, Flutlichtfahren, Skikurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Vereinsmeisterschaften und jährliche Vereinsausflüge nach Österreich veranstaltet worden. Auch an den örtlichen Ortsmeisterschaften im Kegeln, im Luftgewehrschießen sowie im Eisschießen habe man erfolgreich teilgenommen. Sachs brachte dabei die verschiedenen gewonnenen Pokale in Erinnerung. Der abschließende Dank des Abteilungsleiters galt insbesondere seinen Mitarbeitern. Namentlich nannte Sachs dabei Schriftführer Kornell Klar sen. und die Skigymnastikleiter Heinz Hentschirsch, Werner Myrtek, Kornell und Klaus Klar.
Dann wartete Kassier Heinz Gertitschke mit dem Kassenbericht der Skiabteilung auf und informierte dabei über die Einnahmen und Ausgaben. Die anschließende Kassenprüfung bestätigte eine ordnungsgemäße Finanzverwaltung. Es folgte die einstimmige Entlastung der bisherigen Vorstandschaft. Die Neuwahl, bei der sich der bisherige Abteilungsleiter Sachs aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte, brachte folgendes Ergebnis: 1. Abteilungsleiter: Max Leonhardt, 2. Abteilungsleiter: Joachim Kaldonek, Kassier: Heinz Gertitschke, Schüler- und Jugendleiter: Josef Helmbrecht, Schriftführer: Kornell Klar.
Der neugewählte Abteilungsleiter dankte seinem Vorgänger für seine bisherige Tätigkeit und bat alle Skiclubmitglieder, aktiv mitzuarbeiten. SV-Vorstand Gerd Peschke sprach ebenfalls Dankesworte an die bisherige Vorstandschaft des Skiclubs und wünschte der neugewählten Führungsmannschaft viel Erfolg.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.05.1977


Mitteilungen der Gemeinde
Windberg.
Die Auszahlung der Sozialhilfe, Pflegegelder und Pflegekindergelder findet am Dienstag, 3. 5., zwischen 14 und 15 Uhr in der Gemeindekanzlei statt.
Die Anbauverzeichnisse zur Hagelversicherung 1977 liegen zur Ausfüllung auf. Die Land-wirte werden gebeten, die entsprechenden Angaben über die Anbauflächen in der Gemeinde-kanzlei zu machen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.1977


Freud und Leid vereint getragen
Alois und Klara Schötz aus Schafberg feierten das Fest der „goldenen Hochzeit“

Steinburg/Schafberg. Das nicht alltägliche Fest der goldenen Hochzeit konnte am Wochenende das Ehepaar Alois und Klara Schötz aus Schafberg feiern. Alle Kinder, Enkel, Urenkel und sonstige Verwandte versammelten sich in der Schloßkapelle Au vorm Wald, um mit dem Jubelpaar Gott für diese gemeinsamen 50 Jahre zu danken.


Das Jubelpaar Alois und Klara Schötz im Spalier der Feuerwehrleute.

Die Kameraden der FFW Au vorm Wald, mit Vorsitzendem Wagner und Kommandant Breu, überraschten das Jubelpaar besonders mit einem Spalier beim Kircheneinzug und beim Gasthaus Wagner-Freudenstein. Alois Schötz ist auch Ehrenkommandant der FFW. Die Feuerwehrkameraden überreichten in der abendlichen Feierstunde aus Dankbarkeit für die geleistete Arbeit im Verein einen Geschenkkorb. Auch die Gemeinde Steinburg mit Bürgermeister Berger und dem gesamten Gemeinderat überbrachte dem Jubelpaar einen Geschenkkorb und die Glückwünsche der Gemeinde.
Alois Schötz und Klara Schötz haben am 27. April 1927 in Blaibach den Bund der Ehe geschlossen. 1928 legte der Jubilar die Meisterprüfung ab und erwarb 1929 die Bäckerei in Schafberg. Manch schwere Schicksalsschläge waren dem Ehepaar auferlegt. Bereits 1933 brannte das gesamte Anwesen ab. Mit neuem Mut wurde wieder neu aufgebaut.
Im März 1940 wurde Herr Schötz zum Kriegsdienst eingezogen, aber 1942 wieder entlassen. Mit 14 Kindern ist das Leben des Jubelpaares gesegnet, davon starben zwei im Kindesalter. Es war wohl eine große Lebensaufgabe, die Kinder in den damaligen Verhältnissen zu erziehen und ihnen allen gute Bedingungen fürs Leben zu schaffen.
Bis 1965 hat das Jubelpaar die Bäckerei selbständig geführt. Den Lebensabend verbringen die Jubilare in Schafberg. Klara Schötz legt ihre Hände aber noch immer nicht in den Schoß. Mit viel Liebe und Ausdauer sitzt sie über ihren Stickarbeiten oder ihrem Nähzeug. Sie ist auch noch sehr gut. zu Fuß und nützt das redlich aus. Alois Schötz ist wegen einer Krankheit leider an die Wohnung gebunden. Aber auch er läßt den Mut nicht sinken. Seine besondere Liebe gilt den 21 Enkeln und drei Urenkeln, die ihn immer gerne besuchen, um mit dem Opa alle möglichen Kartenspiele auszutragen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1977


Pokale für die Schützen
Hunderdorf.
Die Schützenkameradschaft Hunderdorf zeichnete die bestplazierten Mannschaften bei der dritten Ortsmeisterschaft im Schießen mit Pokalen aus. Ortsmeister wurde die Fa. S. und G. Baier, vor der Fa. Max Obermeier und der Fa. Skoula und Tanne.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1977


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Heute, Mittwoch, Treffen der Fußballer der 1. und 2. Mannschaft zum Krankenhausbesuch; Abfahrt um 18 Uhr bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1977


Hunderdorf. SV-Vorstandschaft: Donnerstag, 5. 5., 18.45 Uhr, Vorstandssitzung im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1977


Windberg. Rotes Kreuz: Samstag, 7. 5., 19 Uhr, Abfahrt nach Leiblfing vom Dorfplatz weg.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.1977


Meidendorf. Rotkreuz Ortsgruppe: Freitag, 20 Uhr, Monatsversammlung im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.05.1977


Positive Geburtenbilanz im April
Standesamt schloß mit 16 Geburten, zwei Eheschließungen und zehn Todesfällen ab
Bogen.
In das Standesamtsregister der Stadt Bogen wurden im April 16 Geburten, zwei Ehe-schließungen und zehn Sterbefälle eingetragen.
Geburten: … Am 23. April: Eine Tochter Maria Theresia dem Ehepaar Eidenschink, wohnhaft in Hunderdorf/Sollach. …
Sterbefälle: … Am 13. April: Der Austragslandwirt Johann Klein, wohnhaft in Hunderdorf/Thananger, 72 Jahre …
Quelle: Bogener Zeitung, 05.05.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19 Uhr, Versammlung im Gasthaus Sandbiller; 19.45 Uhr Abfahrt zum Preisschafkopfen nach Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Heute, Freitag, 20 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.1977


Windberg. Sportverein: Heute, Freitag, 20 Uhr, Filmabend im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.1977


Gasthaus Deschl
Windberg

Inh. A. u. E. Mühlbauer
Gönnen Sie Ihrer Mutter zum
Muttertag einen Tag ohne Küchen-
arbeit, kommen Sie zu uns.
Wir bieten
gutbürgerlichen Mittagstisch
zu vernünftigen Preisen.
Nachmittags
Kaffee und Kuchen – Eisspezialitäten
VORANZEIGE:
Am 19. Mai (Vatertag) ab 9.30 Uhr
musikalischer Frühschoppen
Ab 12.00 Uhr
Mittagstisch
Auf Ihren Besuch freuen sich: A. u. E. Mühlbauer
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.1977


Der Schützenverein Großlintach
lädt ein zum
Grasoberln
am Freitag. 6. 5. und zum großen
Preisschafkopfen
am Samstag. 7. 5. jeweils um 19 Uhr im Gasthaus
Schlecht.
Alle Interessenten sind herzlichst willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.1977


Neue Vorstandschaft der KLJB
Hunderdorf.
Zur diesjährigen Vorstandschaftswahl im Jugendheim konnte Vorsitzender Alfons Bugl alle Mitglieder begrüßen. Pfarrer Reitinger und Pfarrgemeindeassistentin Amann entschuldigten sich, da sie wegen anderweitiger Termine verhindert waren. Bugl hielt einen kurzen Jahresrückblick, bei dem er insbesondere den Ausflug zum Starnberger See mit anschließender Besichtigung des Klosters Andechs nannte. Ferner nahm die Gruppe am Kreisjugendsingen in Bogen teil, bei dem Fräulein Amann die leitende Führung übernahm. Außerdem wurden ein Faschingsball und eine Tanzveranstaltung gehalten. Der Vorstand dankte den Mitgliedern, die ständig aktive Teilnahme und großes Interesse zeigten, das auch acht Neuaufnahmen bestätigten. Ebenfalls dankte er für die gute Zusammenarbeit mit Pfarrer Reitinger und Fräulein Amann sowie dem Pfarrgemeinderat. Anschließend leitete Bugl die Neuwahl ein, welche folgendes Ergebnis brachte: 1. Vorsitzender Alfons Bugl, 2. Vorsitzender Reinhard Korte, Gruppenführer: Franz Hornberger, Gruppenführerin: Jutta Kasper, 1. Kassier Reinhard Korte, 2. Kassier Richard Petzendorfer, Beisitzer Josef Zollner.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 7, Mai, 8 Uhr, Zusammenkunft bei Härtenberger zum Arbeitseinsatz für Renovierung der Ruhebänke; 20 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, ab 16.30 Uhr Pflichtschießen der Jungschützen und ab 19 Uhr Pflichtschießen der Senioren im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.1977


Hunderdorf. SV Leichtathletik: Abfahrt zum Volkslauf in Straubing am 8. Mai um ei8 Uhr am Bahnhof Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 7. 5., 19.30 Uhr, Vereinsabend des Trachtenvereins im Gasthaus Amann. Um 13,30 Uhr Tanzprobe für die Jugendgruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.1977


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Heute, Samstag, 19 Uhr, wichtige Vereinsversammlung im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.1977


Wir haben uns über die Glückwünsche und Geschenke zu unserer GOLDENEN HOCHZEIT sehr gefreut und danken herzlichst. Besonders danken wir der FFW Au vorm Wald, Gemeinde Steinburg, und den Nachbarn.
Alois und Klara Schötz
Schafberg

Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.1977


Hunderdorf. Am Dienstag, den 10. Mai, 19 Uhr, findet im Gemeindeamt Hunderdorf eine Sitzung des Gemeinderates statt. Die Tagesordnung. 1. Jahresrechnung 1976, 2. Verschiedenes 3. Ausbau des Quellenweges.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.05.1977


SV sucht Kampfrichter
Hunderdorf.
Am Dienstag, den 10. Mai, 19 Uhr, findet im Gasthaus Miedaner in Breitenweinzier ein Leichtathletik-Kampfrichterlehrgang statt. Alle bisher eingesetzten Kampfrichter, mit oder ohne Lizenz, werden gebeten, teilzunehmen. Bei dieser Gelegenheit werden die schon ausgestellten Ausweise verlängert. Um einmal auf der geplanten 400-m-Bahn Veranstaltungen durchführen zu können, muß der SV Hunderdorf eine genügend große Anzahl Kampfrichter nachweisen. Deshalb appelliert die Leichtathletik-Abteilung nochmals an alle Sportfreunde — auch an die Väter des LA-Nachwuchses — mit ihrer Teilnahme, die Arbeit dieser Sparte zu unterstützen und zu fördern. Denn gerade um die jungen Sportler bemühen sich Betreuer und Übungsleiter besonders und mit viel Idealismus. Der regelkundliche Unterricht wird vom Bezirksobmann Otto Ruhland untermalt mit Farbdias dargeboten. Es erfolgt keine Prüfung! Der Lehrgang wird im Jahr einmal abgehalten und dauert dreieinhalb Stunden. Nach drei Einsätzen bei Veranstaltungen in Hunderdorf wird der Kampfrichterausweis ausgestellt und ausgehändigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.05.1977


Nach Gottes heiligem Willen verschied am 1. 1977 mein lieber Gatte, unser Bruder, Schwager und Onkel
Herr Johann Moro

Mitglied des VdK Hunderdorf
versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, im Alter von 82 Jahren, im Herrn.
Rammersberg, Falkenfels, Engeldorf b. Cham, den 9. Mai 1977
In tiefem Schmerz:
Deine Gattin
mit Angehörigen
Trauergottesdienst heute. Montag. den 9. Mai 1977, um 15.00 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.05.1977


Windberg. SV: Heute, Dienstag, 19 Uhr, wichtige Vereinsversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.1977


Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 13. Mai, letzter Pflichtschießabend mit Königsschießen, Samstag, 14. Mai, Inthronisierung des neuen Schützenkönigs mit Essen. Sachpreise gibt es für alle Mitglieder, die 29 Pflichtschießabende geschossen haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.1977


Den Älteren Freude bereitet
Steinburg.
Die Rot-Kreuz-Gruppe Steinburg veranstaltete in diesem Jahr wieder einen gemütlichen Nachmittag für die älteren Gemeindebürger. Viele sind der Einladung der Ortsgruppe gefolgt und trafen am Samstag im Nebenzimmer der Gaststätte „Zum Bergerbräu“ ein. Unter den Gästen befand sich auch Bürgermeister Berger mit seiner Frau. Er hob besonders lobend hervor, daß solche Zusammenkünfte ein bißchen Abwechslung für die alten Menschen bringen können. Zum Gelingen des Nachmittags trug ein junger Musiker mit heimatlichen Volksweisen und lustigen Musikstücken bei, die bald alle zum Mitsingen animierten. Viel Beifall erntete die Sozialdienstleiterin Martha Hofmann aus Hunderdorf, die mit ihren Gschichterln, Anekdoten und Witzen die Unterhaltung auflockerte. Kaffee und Kuchen und abschließend die Würstchen mundeten allen gut.  Gemeinderat Josef Retzer bedankte sich im Namen aller Anwesenden für die Einladung und die gute Bewirtung. Die Ortsgruppe hatte sich ein bescheidenes Geschenk für die Mütter einfallen lassen. Jede erhielt ein Blumenstöckchen mit „Fleißigen Lieserln“.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.05.1977


Orgelkreis eröffnet Konzertreihe
Windberg.
Am Sonntag, 15. Mai, 16 Uhr, wird der international anerkannte und hervorragende Interpret der Orgelmusik Prof. Edgar Krapp, Frankfurt, die Orgelkonzertreihe in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg eröffnen. Der 30jährige Künstler wurde innerhalb kurzer Zeit nach seinem Studium bei Prof. Franz Lehrndorfer mehrfach ausgezeichnet, so u. a. mit dem 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 1971 in München.
Nach einem einjährigen Aufenthalt in Paris für weitere Studien bei Marie-Claire Alain kehrte Edgar Krapp als Dozent für Orgelspiel und Improvisation an die Münchner Musikhochschule zurück.
Im Jahre 1974 folgte er einem Ruf an die Frankfurter Musikhochschule, wo er als ordentlicher Professur die Nachfolge von Prof. Helmut Walcha antrat. Konzerteinladungen führten Edgar Krapp in alle großen deutschen Städte, fast alle europäischen Länder sowie nach Kanada und Japan. Als Orgel- und Cembalosolist musizierte er u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Züricher und Prager Kammerorchester und dem Radio-Symphonieorchester Berlin. Edgar Krapp, der bereits zum vierten Mal nach Windberg eingeladen wurde, hat diesmal das Programm unter das Motto „Johann Sebastian Bach und seine drei begabtesten Schüler“ gestellt. Eine kurze Einführung dazu wird der Solist vor dem Konzert persönlich geben.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 14. 5., 14.30 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl, 20 Uhr Mitgliederversammlung im Vereinslokal Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Heute, Freitag, 19 Uhr, Weggang beim Jugendheim zur Maiandacht in Hl. Kreuz.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1977


Windberg. Rotes Kreuz: Samstag, 20 Uhr, 15jähriges Jubiläumstreffen aller Mitglieder in der Unfallstelle.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.05.1977


Auf der „Abschußliste“:
Neufahrn-Radldorf, Mittach-Straubing
Straubing.
Nach Informationen des Landtagsabgeordneten Ingo Weiß (Mallersdorf-Pfaffenberg) ist jetzt durch eine Indiskretion eine Liste der Strecken bekannt geworden, auf denen die Deutsche Bundesbahn von der Schiene auf die Straße umsteigen will. Dazu gehören auch die Strecken Neufahrn (Ndb.) — Radldorf und Miltach — Straubing. Ferner stehen folgende Strecken in Niederbayern und in der Oberpfalz auf dieser „Abschußliste“: Neumarkt – Beilngries, Cham – Waldmünchen, Abzweig Schwedenschanze — Kötzting, Zwiesel — Bayerisch Eisenstein, Regen/Wutzlhofen  — Falkenstein, Zwiesel — Bodenmais, Zwiesel – Grafenau, Deggendorf-Hbf. — Eging, Passau — Freyung, Kirchenlaibach — Weiden, Wiesau — Waldsassen, Wiesau — Tirschenreuth, Neustadt a. d. Waldnaab — Floß und Neumarkt/St. Veit – Passau.
Insgesamt sollen in Bayern 1700 km Schienenstrecke für den Personenverkehr aufgegeben werden. Den Personentransport sollen Autobusse übernehmen. Diese Liste soll demnächst offiziell bekanntgegeben werden, die endgültige Entscheidung über die Stillegungen wird im Herbst fallen.
Wie Ingo Weiß ergänzend mitteilt, sollen Stilllegungen zu den Sommerfahrplänen 1978/79 und 1980 erfolgen. In sogenannten Regionalgesprächen hätten alle Beteiligten (Kommunen und Verbände) nochmals Gelegenheit zu Stellungnahmen. Weiß habe sowohl Staatssekretär Dick als auch das Wirtschaftsministerium um Auskunft darüber gebeten, welche Gründe für die Pläne der Stillegung der Strecken Neufahrn — Radldorf und Miltach — Straubing vorlägen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.05.1977


Hunderdorf
Sonntag, 15. Mai 1977, ab 10 Uhr
Musikalischer
Frühschoppen

im Sandbiller-Saal mit der 25 Mann
starken Feuerwehr-Blaskapelle
Degernbach.
Hierzu sind alle örtlichen Vereine
und die gesamte Bevölkerung recht
herzlich eingeladen.
Freiw. Feuerwehr Hunderdorf
Gastwirt Sandbiller

P.S. Zum Ausschank kommt das
süffige ARCO-URQUELL.
Eintritt frei!
Quelle: Bogener Zeitung, 13.05.1977


Am Montag Flurbegehung
Windberg/Meidendorf.
Das Amt für Landwirtschaft Straubing-Bogen führt am Montag, den 16. 5., für die Gemeinde Windberg eine Flurbegehung durch. Treffpunkt ist um 13 Uhr beim Gasthaus Hilmer in Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.05.1977


Hunderdorf. FFW: Sonntag, 15. Mai, ab 10 Uhr, Frühschoppen mit der 25 Mann-Feuerwehrblaskapelle Degernbach im Sandbiller-Saal.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.05.1977


Windberg. FFW: Sonntag, 15. 5., 8.15 Uhr, Einsatzübung für alle Aktiven in Meidendorf. Treffpunkt am Feuerwehrhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.05.1977


Gründung einer Jugendrotkreuz-Gruppe
Hunderdorf.
Nachdem sich schon seit Februar eine kleine Gruppe Jugendlicher zu einer JRK-Gruppe zusammengeschlossen hat, soll am Dienstag, 17. Mai, um 19.30 Uhr im Cafe Weinzierl offiziell eine JRK-Gruppe gegründet werden. Alle Interessenten sind dazu eingeladen. Der Leiter der Jugendarbeit, Hans Hofmann (Bogen) spricht dabei über die Ziele und Aufgaben des Jugendrotkreuzes, als Glied der großen Rotkreuzgemeinschaft und als Jugendverband.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1977

Ortsgruppe verbesserte Ausbildung
Sanitätsfachlehrgang umfaßte 16 Doppelstunden – Leistungsabzeichen Stufe I

Die Lehrgangsteilnehmer zusammen mit BRK-Kreiskolonnenführer Nowak

Hunderdorf. Zum Sanitätslehrgangs-Abschlußabend der BRK-Ortsgruppe Hunderdorf im Cafe Weinzierl konnte Gruppenfahrer Dieter Kühn insbesondere BRK-Kreisgeschäftsführer Nowak, Sozialdienstleiterin Hofmann und 2. Bürgermeister Anleitner begrüßen. Eingangs dankte Kühn allen Teilnehmern an dem 16 Doppelstunden umfassenden Ausbildungslehrgang im Sanitätsdienst und ganz besonders dem Sanitätsausbilder Ernst Böhm.
Bürgermeister Anleitner entschuldigte Bürgermeister Härtenberger und sprach anschließend im Namen der Gemeinde Hunderdorf Grußworte. Anleitner betonte, daß es für die Gemeinde von Vorteil sei, wenn solche Sanitätslehrgänge und Prüfungen bei der BRK-Ortsgruppe absolviert werden, damit dem Nächsten richtig geholfen werden könne. Die Gemeinde sei stolz darauf, daß sich Leute zu diesem Dienst bereiterklären.
Kreisgeschäftsführer und Kolonnenführer Nowak übermittelte die Grüße des BRK-Kreisverbandes Straubing-Bogen. Nowak erinnerte daran, daß jeder Ersthelfer an Grundlehrgängen und möglichst weiteren Sanitätslehrgängen teilnehmen solle, damit der Dienst am Nächsten noch besser und wirkungsvoller gestaltet werden könne. Der Dank des BRK-Kreisgeschäftsführers galt der aktiven Hunderdorfer Ortsgruppe, insbesondere dem Gruppenführer Kühn und dem Ausbilder Böhm.
Rund 25 Helfer hatten sich dem Fachlehrgang „Ausbildung von Rettungssanitätern“ unterzogen, der an 16 Kursabenden bei einem jeweils Zwei-Stunden-Programm abgehalten wurde. Weitere acht Mitglieder legten zudem das Leistungsabzeichen Stufe I ab. Das Prüfungsgebiet erstreckte sich jeweils auf einen theoretischen Teil und praktische Übungen. Die teilnehmenden Helfer konnten nach dem erfolgreichen Abschluß eine Ehrennadel und die entsprechende Urkunde aus der Hand von Kreisgeschäftsführer Nowak in Empfang nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1977


Gott, der Herr, holte am 14. Mai 1977, nach längerer Krankheit, meinen lieben Gatten, unseren guten Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager, Onkel und Paten
Herrn Franz Diewald
im Alter von 75 Jahren, heim ins Reich.
Gaishausen, Steinach, Tausersdorf, Neukirchen, den 16. Mai 1977
In stiller Trauer:
Kreszenz Diewald, Gattin
Franz Diewald, Sohn
Josef Diewald, Sohn mit Familie
Josefine Günther, Enkelin mit Familie
Otto Diewald, Bruder
Katharina Diewald, Schwester
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, 19 Uhr. Trauergottesdienst am Dienstag, 17. Mai, um 16 Uhr, in der Pfarrkirche Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.1977


Zur Landfrauenwallfahrt
Gaishausen.
Die Ortsbäuerin der Gemeinde lädt alle Frauen mit ihren Familien zu der am Sonntag, 22. Mai, findenden Landfrauenwallfahrt auf den Bogenberg ein. Treffpunkt 13.30 Uhr im Schulhof, Stadtplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.05.1977


Klassentreffen in Hunderdorf
Hunderdorf.
Nach fünf Jahren veranstalten die ehemaligen Schüler der Geburtsjahrgänge 1926/27 ihr zweites Klassentreffen am Donnerstag, 19. Mai (Christi Himmelfahrt), im Gasthaus Sandbiller. Wie der Initiator Georg Schneider und Organisator Rudolf Karl mitteilen, haben dazu Bürgermeister Härtenberger sowie die Mehrzahl der Schüler ihr Erscheinen angekündigt. Am Tag des Schülertreffens ist um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche in Hunderdorf ein Gottesdienst für den verstorbenen Rektor Hösl. Anschließend treffen sich die ehemaligen Schüler mit ihren Angehörigen zum Mittagessen im Gasthaus. Dort wird anhand der Klassenliste festgestellt, wer nicht kommen konnte oder — wie üblich wieder einmal schwänzte.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.1977


Müllabfuhr erst am Freitag
Hunderdorf.
Wegen des Feiertages am kommenden Donnerstag (Christi Himmelfahrt) findet die Müllabfuhr erst am Freitag, 20. Mai, statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.1977


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Donnerstag, 19.5., Vatertagswanderung nach Lintach, Treffpunkt: 13 Uhr bei Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Donnerstag, 19. 5., 9 Uhr, Treffen zum Vatertag im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.1977


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Mittwoch. ist keine Gymnastikstunde.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.1977


Steinburg. Die Müllabfuhr für Steinburg ist am Freitag, 20. Mai.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.1977


Sportplatzfest der Leichtathleten
Vereinsmeisterschaft im Dreikampf — Auch Damenfußball und Gartenfest

Hunderdorf. Die Leichtathletikabteilung des Sportvereins Hunderdorf veranstaltet am kommenden Donnerstag, 19. Mai (Feiertag Christi Himmelfahrt), ein Sportplatzfest mit Garten-fest. Mittelpunkt dieser Veranstaltung sind Dreikämpfe (75 bzw. 100-m-Lauf, Weitsprung, Ballwurf), wobei die Vereinsmeisterschaft des SV Hunderdorf ausgetragen wird. Teilnehmen können nicht nur Mitglieder der Leichtathletikabteilung, sondern alle Mitglieder des SV Hunderdorf in sämtlichen Klassen (Schüler-, Jugend- und Männerklasse).
Bei entsprechender Punktzahl wird auch die Mehrkampfnadel in Gold und Silber verlieben. Beginn der Dreikämpfe ist um 14 Uhr. Anmeldung der Teilnehmer ist zu Beginn bei Leichtathletikabteilungsleiter Dieter Klug am Sportplatz vorgesehen.
Die Sportveranstaltung sieht weiterhin noch ein reichhaltiges Programm vor. So ist zudem ein Vergleichs-Dreikampf zwischen der Fußballabteilung und der Leichtathletikabteilung geplant. Im Anschluß an diese Wettkämpfe findet (ca. 16.45 Uhr) ein Damenfußballspiel statt, wobei die Mannschaft der Leichtathletikabteilung des SV einer kombinierten Elf des FTSV Straubing und des TV Geiselhöring gegenüberstehen. Zwischen diesen Mannschaften findet auch ein Vergleichswettstreit im Dreikampf statt. Um ca. 17.20 Uhr folgt ein Fußballfreundschaftsspiel zwischen einer Auswahl der Heeresfliegerpiloten Mitterharthausen und der Leichtathletikabteilung.
Um 18.30 Uhr wird der Straubinger „Trimm-Lauf“ — wie bereits angekündigt – nicht in Straubing, sondern in Steinburg (Perlbachtal) abgehalten. Alle Interessenten aus der Umgebung sind zu dieser Trimm-Aktion willkommen und können sich je nach Leistungsniveau den Leistungsgruppen I—IV anschließen. Treffpunkt ist bei der Schule in Steinburg. Gegen 19 Uhr beginnt das Gartenfest nahe dem Sportplatzgelände, wobei es auch Bierausschank und Grillspezialitäten gibt. Bei schlechter Witterung wird ein Zelt aufgestellt. Gegen 19.30 Uhr ist dann die Siegerehrung vorgesehen. Alle Sportler und die gesamte Bevölkerung sind zu sämtlichen Veranstaltungen eingeladen. Die Leichtathletikabteilung bittet alle Kampfrichter, die aktiven Hunderdorfer Leichtathleten sowie die Wettkampfteilnehmer, sich bis spätestens 14 Uhr am Sportplatzgelände einzufinden.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.05.1977


Schützen beendeten Schießsaison
Proklamation des Schützenkönigs und Dank an verdiente Schützenkameraden
Windberg.
Zur Abschlußfeier mit Proklamation des Schützenkönigs im Gasthaus Hüttinger konnte 2. Bürgermeister Helmut Haimerl neben den Schützenkameraden besonders Vereinsmitglied Egon Jakobs, der zugleich Kreisreferent für Tontaubenschießen ist, begrüßen. Anschließend hielt Haimerl einen Rückblick auf eine erfolgreich verlaufene Schießsaison. Dabei nannte der Schützenmeister insbesondere die Teilnahme der Damen-, Jugend- und Seniorenmannschaft in der Schützen-Verbandsrunde, wobei beachtlich gute Positionen erreicht wurden. Haimerl sprach an Jugendwart Erich Kräh für dessen Tätigkeit besonderen Dank aus und rief zu kameradschaftlichem Verhalten auf.
Dann nahm Schützenmeister Haimerl die Proklamation des Schützenkönigs 1976/77 vor. Das Königsschießen hatte Hans Plattetschläger gewonnen, der damit Schützenkönig wurde und den Vorjahressieger Gerhard Scherz ablöste. Den 2. Platz belegte Karl Scherz vor dem 1. Schützenmeister Edmund Laumer (unser Bild). Schützenkönig Plattetschläger bekam zusätzlich ein Erinnerungspräsent überreicht.
Vereinsmeister der Winith-Schützen in der Saison 1976/77 wurde Erich Kräh (4 006 Ringe) vor Manfred Scherz (3 955 Ringe) und Karl Scherz (3 845 Ringe). Diese ersten drei Gewinner konnten schöne Siegerpokale in Empfang nehmen.
Weiterhin überreichte der 2. Schützenmeister an die Schützenmitglieder, die an allen Schießabenden teilgenommen haben, einen Bierkrug mit Deckel. Verabschiedet mit einem Erinnerungsgeschenk wurde Vereinskamerad Manfred Scherz, der aus beruflichen Gründen den Wohnort wechselt. Für das nächste Preisschießen überreichte seinerseits Manfred Scherz einen von ihm und Hermann Höfer gestifteten Pokal sowie einen von der Fa. Obermeier zur Verfügung gestellten Pokal.
Abschließend wies Haimerl noch auf die nächsten Veranstaltungen der Winithschützen hin und nannte hierbei die Vatertagswanderung am Feiertag Christi Himmelfahrt, den Hüttenabend am 18. Juni und den Wochenendausflug 2./3. Juni nach Zell am See, Saalbach und Kaprun. Mit einem geselligen Beisammensein und einem Festessen und einem Umtrunk wurde die Schießsaison 1976/77 abgeschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1977


Hunderdorf. SV-Leichtathletik: Heute, Donnerstag, 10 Uhr, Beginn des Gartenfestes, 15 Uhr Sportfest.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1977


Hunderdorf. SV-Tischtennisabteilung: Freitag, 20. 5., 17.30 Uhr, Training in der Turnhalle (Spieltermine!).
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1977


Steinburg. Rotkreuzgruppe: Freitag, 20. 5., 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus „zum Bergerbräu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.1977


Frühlingsfest in Bogn

Auf zum Frühlingsfest nach Bogn,
dort is‘s wieder ungelogn
zünfti wia seit eh und je,
gmüatle recht und wunderschee.

Autoscooter, Karussell,
alles fahrt dort ganz scho schnell,
Steckerlfisch und Würscht und Kas,
findn tuat se jeder was.

Und erst dann im Bierzelt drin,
alle hams an froher Sinn.
D’Musi spuit dort mit vui Schwung
Melodien für alt und jung.

D’Hendlbrater, de schaug o!
S’Wasser rinnt eah runter scho;
d’Hendl bratns butterweich,
de vodean se s‘Himmöreich.

S’Bier schmeckt heuer bsonders guat,
da hast bald d’Promill‘ im Bluat.
Vier paar Bratwurst gessn fix,
tust da Alkohol dir nix.

Erst an Deschl und an Heitzer,
dene gfreit der Wiesenspaß
und sogoar de Huabaschmiedin
leist se heut a frische Maß.

Ja, des Frühlingsfest in Bogn,
des is was für die Leit!
Da waarst scho a rechta Giezkragn,
wenn de da dei Gelderl reut.

Ludwig Hieninger
Quelle: Bogener Zeitung, 21.05.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Sonntag, Mai, 13 Uhr, Abmarsch bei Sandbiller zur Wanderung nach Hl. Kreuz; alle Jugendlichen und Mitglieder mit Angehörigen sind eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.05.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: 28./29. Mai, Teilnahme beim Volkswandertag in Bogen; An-meldungen umgehend an Hans Achatz oder Katharina Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.05.1977


Tanzlokal
Solcher
Steinburg/Bahnhof

Am Samstag, den 21. 5. 1977
TANZ
Es spielen für Sie
„THE TORNOS“
Auf Ihren Besuch freut
sich:
Fam. Solcher
Pfingstsamstag
TANZ
Quelle: Bogener Zeitung, 21.05.1977


Gute Entwicklung festgestellt
Hunderdorf/Irensfelden.
Die Raiffeisenbank Hunderdorf e. G. hatte am Freitag ihre Mitglieder zu ihrer Generalversammlung in das Gasthaus Hilmer in Irensfelden eingeladen. Neben den zahlreichen Mitgliedern konnte Aufsichtsratsvorsitzender Härtenberger als Ehrengäste Oberrevisor Hensler vom Bayerischen Raiffeisenverband, den Bankbevollmächtigen Menzl von der Bayerischen Raiffeisenzentralban, Pater Roger vom Kloster Windberg, Bürgermeister Kleikamp und Bürgermeister Primbs begrüßen. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung gedachte die Versammlung der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. Oberrevisor Hensler erläuterte den Jahresabschluß sowie den Geschäftsbericht, er wies besonders auf die gute Entwicklung im Einlagen und Kreditgeschäft hin, konnten doch in diesen Sparten Steigerungen von über 15 Prozent erzielt werden.
Hensler führte aus, daß die über den Landesdurchschnitt liegende Steigerung der beste Beweis für das Vertrauen der Mitglieder und Kunden zu ihrer Bank sei. Er beglückwünschte die Genossenschaft zu ihrem guten Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr. Auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat wird eine Dividende von sieben Prozent auf die eingezahlten Geschäftsguthaben ausgeschüttet. Der Rest des Reingewinns soll den Rücklagen zugeführt werden. Turnusgemäß schieden aus dem Vorstand Josef Steckler und aus dem Aufsichtsrat Karl Härtenberger aus. Beide Herren wurden wieder in ihren Ämtern bestätigt. Bankbevollmächtigter Menzl überbrachte die Grüße der Bayerischen Raiffeisenzentralbank aus Regensburg. In seinem interessanten Referat zeigte er sinnvolle Möglichkeiten für Geldanlagen auf, er erwähnte, daß die Raiffeisenbank Hunderdorf immer bereit sei, ihren Kunden in allen finanziellen Angelegenheiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Aufsichtsratsvorsitzender Härtenberger bat die Mitglieder und Kunden, recht regen Gebrauch von dem übernommenen Lagerhaus in Steinburg zu machen. Er erwähnte, daß es auch jetzt der Raiffeisenbank Hunderdorf möglich ist, die Landwirtschaft mit preiswertem, losem Dünger zu versorgen. Nach einigen Diskussionsbeiträgen schloß gegen 21 Uhr der Vorsitzende die harmonisch verlaufene Versammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.05.1977


Hunderdorf. Jugendrotkreuz: Dienstag, 24. 5., 19 Uhr, Gruppenstunde im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.05.1977


Die Schützen ehrten ihre Meister
Schützenverein Großlintach beendete mit einem Schützenessen die Saison 1976/77
Großlintach. Mit dem traditionellen Schützen-Essen beendete der Schützenverein Großlintach am vergangenen Freitag im Saal des Gasthauses Schlecht die Saison 76/77. Im Verlauf der Feier, zu der auch die Angehörigen der Schützen eingeladen waren, nahm

Unser Bild zeigt v. l. nach r.: Gauschützenmeister Hans Lees, Anna Schlecht, Monika Dietl, Siegfried Attenberger, Josef Schröttinger jun., Ludwig Treimer und Franz Diewald.

Gauschützenmeister Hans Lees die Ehrung der Vereinsmeister und des neuen Schützenkönigs vor. Erster Schützenmeister Siegfried Attenberger gab einen kurzen Rückblick auf die zurückliegende Saison mit ihren Veranstaltungen und der Vorrunde des Kundenwettkampfes, an dem erstmals zwei Großlintacher Mannschaften beteiligt sind. Vor der eigentlichen Preisverteilung zeichnete Gauschützenmeister Lees den früheren Vorsitzenden des Vereins, Ludwig Treimer, sowie den derzeitigen ersten Schützenmeister Siegfried Attenberger wegen ihrer Verdienste um den Verein mit Ehrennadeln des Bezirkes aus. Lees nahm auch die Überreichung der Pokale an die ersten drei Vereinsmeister vor. Sieger wurde mit 3 250 Ringen (Schnitt 116,07) Ludwig Treimer, gefolgt von Anna Schlecht mit 2 942 Ringen (Schnitt 105,07) und Franz Diewald mit 2 855 Ringen (Schnitt 101,96). Jeder der folgenden Schützen bis zum 25. Platz erhielt einen schönen Sachpreis.
Das Königsschießen konnte in diesem Jahr mit einem 108-Teiler Siegfried Attenberger für sich entscheiden. Wurstkönig, wurde die Jugend-Schützin Monika Dietl mit einem 132,5-Teiler und diesmal nur Brezenkönig wurde der vorjährige Schützenkönig Josef Schröttinger jun. mit einem 139-5-Teiler. Eine für das Endschießen von Konrad Gleixner gestiftete wertvolle Ehrenscheibe konnte schließlich noch Ludwig Treimer als Sieger der Vereinsmeisterschaft entgegennehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.05.1977


Nach Gottes heiligem Willen verschied nach längerer Krankheit, jedoch schnell und unerwartet, ein halbes Jahr nach dem Tode seines lieben Sohnes Erwin, mein geliebter Gatte, unser guter treusorgender Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel
HERR JOHANN FUCHS
Landwirt und Imker
Mitglied der Marianischen Männerkongregation

im Alter von 66 ½ Jahren selig im Herrn.
Hoch, Steinburg, Hunderdorf, Oberwiesing, Grabmühl, Mitterfels, den 23. Mai 1977
In Liebe und Dankbarkeit:
Anna Fuchs, Gattin
Johann Fuchs, Sohn mit Familie
Josef Fuchs, Sohn mit Familie
Anni Feldmeier, Tochter mit Familie
Theresia Spranger, Tochter mit Familie
Elisabeth Fuchs, Tochter
Josepha Fuchs, Schwiegertochter mit Heidi
Therese Heimerl, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, 19 Uhr. Trauergottesdienst am Dienstag, den 24. Mai 1977, um 16 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.05.1977


Windberg. SV: Heute, Dienstag, 19 Uhr, wichtige Vereinsversammlung im Gasthaus Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.1977


Müll-Erhebungsbogen zurückgeben
Hunderdorf.
Der jedem Hauseigentümer zugestellte Objekt- und Personenerfassungsbogen bezüglich der Müllabfuhrneuregelung durch den Zweckverband zur Abfallbeseitigung ist teilweise noch nicht an die Gemeinde zurückgegeben worden. Soweit noch nicht geschehen, bittet die Gemeindeverwaltung um alsbaldige Rückgabe der Erhebungsbogen, auch wenn kein Einverständnis mit der Müllabfuhr oder der Bankabbuchung besteht. Auch diejenigen, die bereits jetzt von der gemeindlichen Müllabfuhr erfaßt sind, müssen den Bogen zurückgeben, ansonsten muß die Gemeinde von Amts wegen einen neuen Erfassungsbeleg erstellen. Auch wenn der Zweckverband derzeitig keine eigene Mülldeponie besitzt, ist mit der Müllbeseitigung durch den Zweckverband in absehbarer Zeit zu rechnen. Alsbaldige Rückgabe des Erhebungsbogens ist deshalb jedenfalls — auch im eigenen Interesse — erforderlich. Soweit Unklarheiten vorliegen, ist die Gemeindeverwaltung zur Auskunft gerne bereit.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1977


Feierliche Maiandacht in Lintach
Hunderdorf.
Eine überaus große Beteiligung von Gläubigen aus der Pfarrei erfuhr die Mai-andacht in Lintach. Am Sonntag gegen 19 Uhr versammelten sich etwa 250 Pfarrangehörige bei der Waldkapelle des Heimat- und Volkstrachtenvereins, um mit Pfarrer Franz Reitinger eine würdige Maiandacht zu feiern. Mit einer großen Lichterprozession der Teilnehmer nach Hunderdorf fand diese Feier ihren krönenden Abschluß.
Die Maiandacht in Lintach findet jährlich statt und ist jeweils die eindrucksvollste und feierlichste Andacht zu Ehren der Mutter Gottes. Der Trachtenverein bedankt sich bei den Familien Winklmeier und Helmbrecht, die in beispielhafter Weise das gesamte Jahr über für die Pflege und die hübsche Schmückung der Waldkapelle sorgen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1977


Gründungsfest des Trachtenvereins
Hunderdorf.
Derzeitig laufen beim Heimat- und Volkstrachtenverein verstärkt die Vorbereitungsarbeiten für das Gründungsfest zum 25jährigen Bestehen. Es wird verbunden mit dem Hunderdorfer Volksfest und findet statt in der Zeit vom Freitag. den 24. Juni, bis Sonntag, den 26. Juni. Die Schirmherrschaft dieses Festes des Trachtenvereins „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“ hat Kreisrat und Bürgermeister Karl Härtenberger übernommen. Auf dem umfangreichen Festprogramm stehen zahlreiche Veranstaltungen wie z. B. Standkonzert, Heimatabend, Kirchenzug und großer Trachtentestzug.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1977


Volksbildungswerk mit Lichtbildervortrag
Hunderdorf.
Die Außenstelle Hunderdorf des Volksbildungswerkes veranstaltet am kommenden Freitag, den 27. Mai 1977, im Hauptschulgebäude in Hunderdorf einen Lichtbildervortrag. Rudolf Hopfner zeigt herrliche Dias von seiner Reise nach Mittelamerika unter dem Thema „Guatemala, Land der Vulkane und Indianer „. Eintritt für Erwachsene eine Mark, für Kinder 0,50 Mark. Die Bevölkerung von Hunderdorf und Umgebung ist herzlich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1977


JRK-Jugendgruppe auch in Hunderdorf
Hunderdorf.
Die JRK-Gruppe Neukirchen mit Waltraud Wagner und Walerich Schätz stand Pate, als am 17. Mai die 19. Jugendrotkreuzgruppe des Kreisverbandes im Cafe Weinzierl in Hunderdorf aus der Taufe gehoben wurde. Von der BRK-Ortsgruppe waren Gruppenführer Dieter Kühn, sein Stellvertreter Hans Schötz und der Initiator Werner Fischer anwesend. Dieter Kühn begrüßte den Leiter der Jugendarbeit, Hans Hofmann (Bogen), und äußerte den Wunsch zur Gründung einer JRK-Gruppe. Hofmann erläuterte den Sinn und die Aufgaben der JRK-Gruppen, die als fünfte Gemeinschaft innerhalb des Roten Kreuzes weitgehend ihr Eigenleben als Jugendverband haben, aber mit den anderen Gemeinschaften bestens zusammenarbeiten. Neben speziellen Rotkreuzaufgaben zeige schon das Programm der alljährlichen Wettbewerbe die Vielseitigkeit der Gruppenarbeit. Das Jugendrotkreuz erlebe gerade im nördlichen Landkreis gegenwärtig eine „Hochkonjunktur“ und habe in den 15 Jahren des Bestehens von JRK-Gruppen im Landkreis eine ständige Aufwärtsentwicklung erfahren, so daß die Jugendrotkreuzgruppen zu einem festen Bestand geworden und nicht mehr wegzudenken sind. Aus ihnen sei auch ein guter Nachwuchs für die Kolonnen hervorgegangen. Die Gruppe wählte dann Peter Henke zu ihrem Gruppenführer. In der Betreuung der Gruppe wird der Leiter der Jugendarbeit von den erfahrenen Gruppenführern Waltraud Wagner und Walerich Schätz der JRK-Gruppe Neukirchen unterstützt. unser Bild zeigt die neue JRK-Gruppe Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1977


Neun Mehrkampfnadeln in Gold
Gute Ergebnisse bei den Schüler-Dreikämpfen der Leichtathletik-Abteilung Hunderdorf

Hunderdorf. Die Leichtathletikabteilung des SV Hunderdorf richtete am Sportplatz in Hunderdorf ein Sportfest aus, in dessen Mittelpunkt die Dreikämpfe der Schülerklassen standen. Neben dem Veranstalter SV Hunderdorf nahmen noch teil die Buben und

Die Gewinner der Mehrkampfnadel in Gold zusammen mit Kreissportwart Schlegl

Mädchen des FTSV Straubing und des TV Geiselhöring. In den Klassen Schüler und Schülerinnen A, B und C wurden auch recht beachtliche Leistungen erzielt im Sprint, Weitsprung und Ballwurf. Die Teilnehmer erhielten von Leichtathletik-Kreissportwart Helmut Schlegl Urkunden überreicht. Wer besonders gute Leistungen erzielte, konnte zudem noch die Mehrkampfnadel in Silber oder Gold in Empfang nehmen. Gold gewannen: Roland Zimmer (SV Hunderdorf), Artmeyer (FTSV Straubing), Beate Hartlich (FTSV), Robert Hartmannsgruber (SV), Petra Prommersberger (SV), Martin Klaus (SV), Helmut Hien (FTSV). Weiterhin wurden die Dreikämpfe als Vergleichskampf gegen den FTSV Straubing gewertet, den die Hunderdorf Schüler deutlich gewinnen konnten.
Weitere sportliche Veranstaltungen waren das Damenfußballspiel der Hunderdorfer Leicht-athletik-Mädchen gegen eine kombinierte Mannschaft des FTSV Straubing/TV Geiselhöring, das mit 0:1 von den Gästen gewonnen wurde. Ein weiteres Fußballspiel wurde ausgetragen zwischen der Leichtathletikabteilung des SV Hunderdorf und den Heeresfliegerpiloten in Mitterharthausen. Das Spiel endete mit einem 3:2-Sieg für die Leichtathleten: Von Bürgermeister Härtenberger (Hunderdorf) erhielt der Mannschaftsführer der Piloten, Hauptmann Schmoldt, ein Erinnerungsgeschenk überreicht. Ferner richteten die Straubinger Lauftreff-Freunde ihren Trimmlauf diesmal im Perlbachtal ab. Mit einem kleinen Gartenfest nahe des Sportplatzes fand der erfolgreich verlaufene Sporttag einen guten Ausklang.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1977


Am Ende waren alle Schüler brav
Vor 45 Jahren noch Abc-Schützen — Jahrgänge 1926/27 hielten Klassentreffen

Die Jahrgänge 1926/27 hielten ein Klassentreffen ab.

Hunderdorf. Zum zweiten Mal nach fünf Jahren trafen sich in Hunderdorf ehemalige Schülerinnen und Schüler der Volksschule, um gemeinsam einige gemütliche und nachdenkliche Stunden zu verbringen. Fast alle der Geburtsjahrgänge 1926/27 waren durch die Organisation von Georg Schneider und Rudolf Karl zusammengekommen. Bürgermeister Härtenberger, ebenfalls Jahrgang 1927 und somit zu dieser Schulfamilie gehörend, übermittelte Grußworte und hieß alle wieder in der Heimatgemeinde willkommen, aus der doch viele weggezogen sind. Um so erfreulicher sei es, meinte er, daß sie den Ort, wo sie die Schulzeit verbrachten, nicht vergessen hätten. Die Gemeinde habe nicht geruht und versucht, sich an den wirtschaftlichen Aufschwung anzuschließen, ließ Bürgermeister Härtenberger wissen. Georg Schneider hatte die Schülerliste von einst mitgebracht und von den noch lebenden Schülerinnen und Schülern fehlte niemand „unentschuldigt“. Da damals die Koedukation in der ländlichen Schule selbstverständlich war, so wurden auch die Schülerstreiche fast alle gemeinsam ausgeheckt. Über die „neumodischen“ Sachen, wie Schulangst und Streß, hatte man sich nicht beklagt, sondern war dankbar für alles Gelernte. Rudolf Karl, der das Klassentreffen humorvoll leitete, meinte, daß dieser Jahrgang in den Unbilden der Kriegszeit im Leben auf vieles habe verzichten müssen und manche Freude entbehrte. Der Tag verging wie im Fluge und nach dem Gottesdienst für den verstorbenen Rektor Franz Hösl, dem anschließenden Mittagessen mit den Angehörigen im Gasthaus Sandbiller unterhielt man sich noch lange bis in den Nachmittag. Fotos passierten die Runde und auf viele Fragen gab es auch eine Antwort. Trotz mancher Lausbubengeschichten wäre für diese Klasse eine gute Note zu vergeben gewesen, waren es doch brave Schülerinnen und Schüler.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1977


Bau des Sportzentrums noch heuer
Jahreshauptversammlung der JU – BM Härtenberger informierte über geplantes Vorhaben
Hunderdorf.
Am Wochenende fand die jährliche Hauptversammlung des JU-Ortsverbandes Hunderdorf statt. Ortsvorsitzende Heidi Watzl konnte neben den Mitgliedern den CSU-Ortsvorsitzenden Hamberger und als Vertreter der Kreisvorstandschaft, Christian Merkl, begrüßen. Sie brachte die Freude darüber zum Ausdruck, daß Bürgermeister und Kreisrat Härtenberger bereitwillig Informationen zum Bau des Hunderdorfer Sportzentrums bekanntgeben
Im Rechenschaftsbericht nannte Heidi Watzl eine Reihe von Veranstaltungen, an denen der Ortsverband teilgenommen und auch selbst ausgerichtet hatte, so Wahlversammlungen, Diskussionen und Informationsveranstaltungen. Auch der Kassenbericht von Schatzmeister Josef Breu fand die Zustimmung der Mitglieder. Watzl betonte in der anschließenden Aussprache, wie erfreulich in Hunderdorf die Zusammenarbeit mit der Mutterpartei war, und dankte Ortsvorsitzenden Hamberger für seine stetige Unterstützung. Man beschloß. auch weiterhin zusammenzustehen und so die politische Einheit und Stärke zu demonstrieren.
Merkl sprach in seinen Grußworten die geplanten Veranstaltungen des Kreisverbandes an, wie z. B eine Diskussion mit Oberbürgermeister Scherl und CSU-Vorsitzendem Schmid, die Besichtigung des Flughafens Wallmühle, die Aktion 3. Welt, sowie das traditionelle Fischessen.
In seinem sehr interessanten und anschaulichen Referat berichtete Bürgermeister Härtenberger über die Bemühungen für ein Sportzentrum und den nun geplanten Bau. Er erläuterte, daß zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde auch die Bereitstellung von Sportanlagen gehöre. Nachdem in den letzten 10 Jahren die Priorität in Richtung Schule, Straßen und Kanalbau gesetzt waren, soll nun mehr Gewicht auf diese Maßnahme gelegt werden. Da ja Hunderdorf immer mehr zu einer Wohngemeinde wird und einen sehr aktiven und erfolgreichen Sportverein hat, wurde es notwendig, ein solches Zentrum zu schaffen.
Die geplante Anlage ist in zwei Bereiche aufgeteilt, die getrennt beantragt und bezuschußt werden. Der eine Teil fällt unter die Sparte Freizeit und Erholung und umfaßt sieben Eisstockbahnen, zwei Tennisplätze und einen Rundwanderweg. Der andere Teil gehört in den Bereich Schulsport und besteht aus Weitsprunganlagen, 400-m-Bahn, Spielfeld und Geräteanlagen. Das Ganze wird ergänzt durch einen Kinderspielplatz und einen Bolzplatz.
Härtenberger zeigte an einem mitgebrachten Plan die entsprechenden Einrichtungen und erklärte die Ausstattung des Sportheimes. Er berichtete auch sehr eindrucksvoll über die reichen Hürden, die zu nehmen waren, bis das Sportzentrum nun heutigen Stand herangereift war.
Sobald der neue Grünordnungsplan fertiggestellt ist, wird mit dem Bau der er Eisstockbahnen begonnen. Im Bereich Schulsport soll 1977 noch das Spielfeld fertiggestellt werden. Bis 1978 ist nach Planung das gesamte Sportzentrum fertig. In der anschließenden Diskussion gab Härtenberger bereitwillig Auskunft zu allen offenen Fragen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.05.1977


Sie feierten goldene Hochzeit
Meidendorf.
Am Samstag konnten die Eheleute Albert und Veronika Schmidbauer, geb. Schönberger, von Faustendorf bei zufriedener Gesundheit das goldene Hochzeitsjubiläum in aller Stille feiern. Herzlichen Glückwunsch!
Quelle: Bogener Zeitung, 26.05.1977


Heimat- und Fremdenverkehrsverein:
Kneippbecken im Perlbachtal ausgesteckt
Ruhebänke werden erneuert – Dank an Grundbesitzer und Baron Poschinger-Bray

Steinburg. Bei einer Vorstandssitzung des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg konnte Schriftführer Johann Schreiner zahlreiche Vorstandsmitglieder, die Bürgermeister Alfons Berger und Johann Feldmeier, Ludwig Berger jun., den Vorsitzenden des MSC Meidendorf, den Förster Johann Petzendorfer und Kommandant Anton Häusler herzlich begrüßen. Auf der Tagesordnung standen die Planung für das Kneipp- und Durchschreitebecken, die in Angriff genommene Erneuerung aller Ruhebänke, Ausführungen zum Donautrial im Ferienort Steinburg und andere Punkte.


Am Samstag waren Johann Schreiner vom Heimat- und Fremdenverkehrsverein und Gemeinderat Johann Feldmeier von seiten der Gemeinde beim Ausstecken eines 10 m langen und 2,3 m breiten Kneipp- und Durchschreitebeckens dabei, das im Perlbachtal bei der ehemaligen Sperlsäge entsteht.

Nach dem Einverständnis zur Tagesordnung legte Johann Schreiner den bis ins kleinste aus-gearbeiteten Plan für ein Kneipp- und Durchschreitebecken vor. Dabei wurde das Entgegen-kommen des Baron von Poschinger-Bray/Irlbach sowie das der Bachgrundbesitzer M. Gall, Gaishausen, und X. Wagner, Steinburg, lobend hervorgehoben, so daß nun ein langgehegter Wunsch des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins durch die Gemeinde Steinburg verwirklicht werden könne. Die Verwirklichung dieses Vor-habens, das auch im Rahmen des ABM-Programms möglich sei, komme, wie Schreiner ausführte, allen Wanderern im Perlbachtal zugute. Sitzgruppen aus Holz in der angrenzenden Wiese seien vorgesehen.
Dank einer Holzspende von Baron Poschinger-Bray könne man heuer alle Ruhebänke erneuern, teilte der Referent mit. In diesem Zusammenhang gelte es auch Oberforstrat Jessberger und Förster Johann Petzendorfer zu danken, stellte Schriftführer Schreiner während seiner Ausführungen fest. „Das gute Einvernehmen mit Baron von Poschinger hat sich gezeigt, auch bei dem Freundschaftsbesuch der Gemeinderäte und der Vorstandschaft des Vereins, bei der Besichtigung der vorzüglich eingerichteten Brauerei und bei dem Abschluß des Besuches der Gastwirtschaft in Ittling“ stellte Johann Schreiner unter dem Beifall der Anwesenden fest. Das im Perlbachtal entstehende Kneipp- und Durchschreitebecken, wofür Baron von Poschinger Grund zur Verfügung gestellt habe und auch von den Bachgrundbesitzern Frau Gall und Herrn Wagner zu danken sei, biete bei einer Länge von zehn Metern und einer Wassertiefe von 15 cm (Einlauf) und 25 cm (Auslauf) eine gute Erfrischung.
Den Ort Steinburg als Fremdenverkehrsort würdig zu vertreten, könnten alle, wenn am 29. Mai in Steinburg das 2. Donaulandtrial stattfindet, führte der Referent aus. In diesem Zusammenhang wies Johann Schreiner auch auf eine regen Beteiligung am Einzug ins Bierzelt am 16. 6. 77 (Kirchweih) und am geplanten Tag der Heimat, am 19. 6. 77, hin. An diesem Tag ist beabsichtigt, ehemalige Bürger Steinburgs einzuladen. Auf diese Weise erhalte sich, so wurde ausgeführt, der Name des Fremdenverkehrsortes Steinburg seinen guten Klang.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.05.1977


Ein wichtiger Schritt im Leben
Windberg.
17 Buben und Mädchen wurden am Sonntag in die Eucharistiegemeinschaft der Pfarrgemeinde aufgenommen. Ihre Eltern und Angehörigen begleiteten sie zum Tisch des Herrn. Für die Kinder war dies ein wichtiger Schritt in ihrem Leben. Am Ende des Gottes-dienstes gratulierten sich die Erstkommunikanten gegenseitig und überreichten sich eine Blume. Die von der Schola mitgestaltete heilige Messe hinterließ bei den zahlreichen Teilnehmern einen tiefen Eindruck.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.05.1977


Volksbildungswerk mit Lichtbildervortrag
Hunderdorf.
Die Außenstelle Hunderdorf des Volksbildungswerkes veranstaltet am kommenden Freitag, 27. Mai, um 20 Uhr im Hauptschulgebäude in Hunderdorf einen Lichtbildervortrag. Rudolf Hopfner zeigt herrliche Dias von einer Reise nach Mittelamerika unter dem Thema „Guatemala, Land der Vulkane und Indianer“. Eintritt für Erwachsene 1 DM, für Kinder 0,50 DM. Die Bevölkerung von Hunderdorf und Umgebung ist herzlich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.05.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 28 Mai, ab 19 Uhr, Monatsversammlung (vorverlegt) mit Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.05.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Freitag, 27. Mai, 19.30 Uhr, Maitanz im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.05.1977


S. u. G. Baier wurde Sieger
Hunderdorf. Die Schützenkameradschaft Hunderdorf veranstaltete kürzlich die dritte Orts-meisterschaft im Luftgewehrschießen. 37 Schützenteams (je vier Schützen) hatten sich an diesem Turnier beteiligt. Gewinner dieser Ortsmeisterschaft war die Fa. S. u. G. Baier vor der Fa. Max Obermeier und der Fa. Skoula & Tanne.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1977


Alfons Schroll wurde Jungschützenkönig

Windberg. Der Schützenverein „Winith-Schützen“ proklamierte im Vereinslokal Hüttinger kürzlich die Jungschützenkönige. Die Würde des Jungschützenkönigs holte sich Alfons Schroll jun. mit einem 113-Teiler. Wurstkönig wurde Erwin Mühlbauer und Brezenkönig Karin Kräh. 2. Schützenmeister Helmut Haimerl überreichte an den Jungschützenkönig zusätzlich einen Erinnerungsteller und sprach Dankesworte an den Jugendwart Erich Kräh.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1977


Donauland-Trial gut vorbereitet
FFW übernimmt Brandwache in Steinburg – Drei Parkplätze stehen zur Verfügung
Steinburg.
Die Organisation zum 2. DMV Donauland-Trial am 29. Mai 1977 in Steinburg durch den Veranstalter, den MSC Meidendorf läuft auf Hochtouren. Deshalb fand am 20. Mai im Gasthof Solcher in Wegern eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg statt, die auch heuer wieder vorbildliche Ordnungskräfte und Brandwachen bei der „Deutschen Trialmeisterschaft und dem „OMK-Pokal“ stellen wird. Dazu konnte der Vorsitzende, Bürgermeister Alfons Berger, den Vorsitzenden des MSC Meidendorf, Ludwig Berger jun., die Kommandanten Häusler und Solcher sowie zahlreiche Feuerwehrkameraden herzlich begrüßen.
Die Feuerwehr weist die Gäste aus nah und fern in drei Parkplätze ein. Aus Richtung Hunderdorf kommende Fahrzeuge finden Parkmöglichkeit am Parkplatz P3-Schule beim FFW-Gerätehaus. Von hier ist es nicht weit zum nahen Schloßhof, wo sich das Fahrerlager befindet, wo die Gäste im Biergarten auf einer Anzeigetafel den Stand des Geschicklichkeitsfahrens in aller Gemütlichkeit mitverfolgen können. Die Parkplätze P1 und P2 (Bergweiher und Hannerwiese) liegen links und rechts der Staatsstraße Mitterfels-Neukirchen unmittelbar am Ortsende von Steinburg. Auch von diesen bewachten Parkplätzen ist es nur ein Sprung zum Schloßhof des Steinburger Schlosses, zu dem für Privatfahrzeuge ab 9 Uhr bis 16 Uhr die Zufahrt gesperrt wird. Aus- und Einfahrten sind freizuhalten. Vor allem an der Auffahrt zum Schloßhof (beim Kriegerdenkmal) dürfen keine Fahrzeuge wild parken. Den Anordnungen der Ordnungskräfte, den Anweisungen der mit Feuerlöschern ausgerüsteten Brandwachen an den zehn Sektionen des weiß beschilderten Rundkurses — vom Schloß — Perlbachtal zum Gipfel des Buchaberges — vorbei an der Waldkapelle — Durchquerung des Perlbaches —Hohe Linde und zurück zum Schloß — sind Folge zu leisten. So gilt für alle Zuschauer am Rundkurs „Rauchen im Wald verboten“.
Fußgänger erreichen den Zielpunkt Steinburg auch über Hl. Kreuz oder das Perlbachtal Neu-kirchen-Steinburg. Die Siegerehrung findet uni 18 Uhr im Bergersaal statt. Auch Zuschauer können daran teilnehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1977


DMV-Donauland-Trial am Pfingstsonntag
Zusammenarbeit zwischen dem MSC Meidendorf und den örtlichen Vereinen wird im Vordergrund stehen
Steinburg. Wenn am Sonntag im Perlbachtal zum 2. DMV-Donauland-Trial der Auftakt gegeben wird, stehen nicht nur Geschicklichkeitsfahrer im Mittelpunkt, sondern auch der Fremdenverkehrsort Steinburg wird dabei im Blickpunkt sein. Deshalb legte der MSC Meidendorf unter der Regie von Ludwig Berger, jun. in den vergangenen Wochen besonderen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, die auch letztes Jahr für einen reibungslosen Verlauf des 1. DMV-Donauland-Trials gesorgt hatten. Aufgrund der guten Organisation, der einmaligen Geländeverhältnisse und der Bereitschaft des Grundstückseigentümers Baron von Poschinger Bray/Irlbach ist von der obersten Motorsportkommission in Frankfurt auch 1977 das 2. DMV-Donauland-Trial nach Steinburg übertragen worden. Von seiten der Gemeinde und des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins verweist man auf die Chance, die dieses Ereignis für den Ferienort Steinburg mit seinen Nadel- und Mischwäldern, seinen Wanderwegen und seiner gastfreundlichen Bevölkerung bietet. Wanderwege nach Neukirchen, Rimbach, Hl. Kreuz und Windberg, das Wasserschloß Au und Haggn, aber auch das nur vier Kilometer entfernte Panorama-Bad Mitterfels sind gute Anziehungspunkte.
Wegen der Waldbrandgefahr hat die Feuerwehr den Feuerschutz übernommen und wird über das Rauchverbot strikt wachen. Dafür werden die Zuschauer um Verständnis gebeten. Verständnis sollen die Gäste aber auch den Trialfahrern, deren Fahrstil auf dein Motorrad bewertet wird, auf den sonst so stillen Waldwegen entgegenbringen. Für die Autofahrer stehen drei Parkplätze im Ort zur Verfügung, für die Bewirtung auf der Fahrstrecke und im Schloßhof, wo sich auf einer Anzeigetafel der Stand des Geschicklichkeitsfahrens gut verfolgen läßt, ist reichlich gesorgt. Ein Programmheft mit Streckenplan und Fahreraufstellung informiert den interessierten Zuschauer über diese Sportart.
Die Rotkreuzgruppe Steinburg übernimmt den Sanitätsdienst, für den Funkverkehr bei eventuellen Zwischenfällen sorgt das THW Bogen. Vor dem Start um 11 Uhr findet im Schloßhof um 10.15 Uhr eine kurze Predigt eines internationalen Fahrers statt, zu der durch die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Für die musikalische Umrahmung sorgt eine Straubinger Blaskapelle. Die sportliche Veranstaltung kann mit einem Spaziergang durch die Wälder verbunden werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1977


Grußworte zum Donauland-Trial

Liebe Freunde des Trial-Sports!
Es war mir eine große Freude und Ehre, die Schirmherrschaft über die heutige Veranstaltung übernehmen zu dürfen. Alle Teilnehmer und Besucher begrüße ich auf das herzlichste.
Der MSC Meidendorf unter seinem Vorstand hat wie im letzten Jahr auch diesen deutschen Meisterschaftslauf perfekt geplant und wird den Zuschauern durch die geschickte Streckenführung eine mitreißende sportliche Veranstaltung bieten.
An den Mut und das Können aller Fahrer werden bei diesem deutschen Meisterschaftslauf höchste Ansprüche gestellt werden. Ich wünsche jedem von Ihnen einen erfolgreichen und ganz besonders einen unfallfreien Lauf.
Alle Wanderer und Spaziergänger, die die sonst so ruhigen Waldwege rund um Steinburg schätzen,  bitte ich, diesen jungen, sportlichen Menschen auf ihren Motorrädern viel Verständnis entgegenzubringen.
Mit freundlichen Grüßen
Schloßbrauerei Irlbach
F. G. v. Poschinger-Bray
Schirmherr

Daß auch heuer wieder die Deutsche Trialmeisterschaft in Steinburg am 29. Mai stattfindet, ist eine Ehre für den Ort Steinburg und den Veranstalter, den MSC Meidendorf. Deshalb heiße ich mit besonderer Freude alle Teilnehmer, Besucher und diensttuenden Feuerwehrmänner und Organisateure herzlich willkommen.
Die festliche Gestaltung des Ortsbildes Beflaggung, Gastlichkeit und Beachtung des Rauchverbotes im Wald an dem Rundkurs der Trialfahrer, sowie die Geschicklichkeit Fahrer und die Begeisterung der Sportfreunde aus nah und fern, mögen für ein gutes Gelingen und einen harmonischen Verlauf der Veranstaltung sorgen.
Alfons Berger
Bürgermeister
Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1977


Quelle: Bogener Zeitung, 27.05.1977


Eisschützen wählten Vorstandschaft
Hunderdorf.
Im Gasthaus Sandbiller eröffnete der Eisstockclub-Abteilungsleiter Wenz Schmidt die diesjährige Hauptversammlung der Eisschützen. Dann wartete der Abteilungsleiter mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr auf. Dabei nannte Schmidt die Teilnahme der 83 Mitglieder zählenden Abteilung bei 52 Turnieren und die Abhaltung von 26 Versammlungen. Der Dank Schmidts galt allen aktiven und passiven Mitgliedern für die gute Mitarbeit Dann folgte der Bericht des Kassiers und Schriftführers Kornel Klar. Daraufhin nahmen die Kassenprüfer Kapfenberger und Wenninger die Kassenprüfung vor, die eine Bestätigung für die ordentliche Finanzführung brachte. 2. Bürgermeister Xaver Anleitner, selbst aktiver Eisschütze, informierte die Anwesenden über den Bau der geplanten Freizeit- und Schulsportanlage durch die Gemeinde. Für die Eisschützen ist dabei erfreulich, daß auch eine Sommerstockschießanlage mit sieben Bahnen vorgesehen ist. Als möglichen Baubeginn nannte Anleitner voraussichtlich September 1977.
SV-Vorsitzender Gerd Peschke dankte der Eisstockabteilung für die aktive Tätigkeit. An-schließend wurde die beantragte Entlastung der bisherigen Vorstandschaft der Eisstockabteilung erteilt. Bei der durchgeführten Neuwahl wurde der bisherige Abteilungsleitet Wenz Schmidt wieder in seinem Amt bestätigt. Das weitere Wahlergebnis: 2. Abteilungsleiter Josef Poiger, 1. Kassier Kornel Klar, 2. Kassier Georg Hagn, Schriftführer Kornel Klar, Jugendleiter Klaus Klar, Bertl Höpfl, Platzwarte: Erwin Feldmeier und Xaver Artmann.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.05.1977


FFW und Gemeinde gratulierten
Max Sperl, der letzte Sägemüller aus dem Perlbachtal, feierte seinen 87. Geburtstag.
Hunderdorf.
Max Sperl, der letzte Sägemüller aus dem Perlbachtal, ein alter verdienstvoller Feuerwehrler und langjähriger Bürger Steinburgs, feierte am Pfingstmontag seinen 87. Geburtstag. Dazu gratulierten neben den Kindern und Enkelkindern Bürgermeister Berger mit Gemahlin, die Gemeinderäte Häusler und Bielmeier-Häusler auch im Namen der Feuerwehr und wünschten dem rüstigen Jubilar alles Gute. Der Jubilar verbrachte 43 Jahre in Steinburg, wo er sich großer Beliebtheit erfreute, wurde auch als Briefträger im Nebenerwerb sechs Jahre lang tätig. Der in Siegesdorf/Rattenberg Geborene erlernte noch beim Vater das Mühlenhandwerk, 1919 heiratete er. Zwei Töchter und ein Sohn sowie vier Enkelkinder gratulierten zu seinem Ehrentag. Als Junge hat Max Sperl den 1. Weltkrieg in Nordfrankreich verbracht. Dann betrieb er jahrzehntelang die Sagemühle im Perlbachtal, von der er sich nach einem Arbeitsunfall nur schwer trennte. Inzwischen hat Max Sperl in Hunderdorf Wurzeln geschlagen, wo er seit 15 Jahren im eigenen Haus wohnt. Als Mitglied vieler Vereine hat er manche Auszeichnung erhalten, auf die der humorvolle und gesellige Sperl Max stolz ist. Stets setzte er sich für die Belange seiner früheren Gemeinde und Feuerwehr Steinburg voll ein. Mit Max Sperl lebt auch ein Stück Heimatgeschichte Steinburgs weiter, weil er heute der letzte „Sägemüller“ des Perlbachtales ist. Auf unserem Bild der Jubilar mit Ehefrau.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.1977


Bevölkerung im Landkreis fast gleichgeblieben
Straubing-Bogen.
Nach dem Gebietsstand vom 1. 1. 1977 hat der Landkreis Straubing-Bogen 80 Gemeinden. Nachstehend Einwohnerzahlen am 31. 12. 1976:
Aholfing 1 108, Aiterhofen 1 516, Allkofen 245, Amselfing 583, Ascha 953, Atting 936, Bogen, St 6 823, Elisabethszell 700, Falkenfels 735, Feldkirchen 678, Gaishausen 380, Geiselhöring, St. 3 285, Geltolfing 383, Gossersdorf 562, Grafling 138, Haader 349, Haibach 1 310, Hailing 448, Haindling 230, Hainsbach 424, Hankofen 559, Haselbach 1 177, Haunkenzell 735, Hirschling 206, Hofkirchen 624, Hunderdorf 1 900, Iribach 1 016,  Kirchroth 636, Kößnach 457, Konze11 1 057, Laberweinting 1 846, Landorf 365, Leiblfing 1 555, Loitzendorf 610, Mallersdorf-Pfaffenb. M. 4 792, Mariaposching 1 187, Metting 189, Mitterfels, M. 1 982, Mitterharthausen 1 174, Münster 555, Neukirchen 1 443, Niederachdorf 192, Niederharthausen 213, Niederlindhart 423, Niederwinkling 1 374, Oberalteich 1 598, Oberharthausen 161, Oberhaselbach 378, Obermiethnach 311, Oberpiebing 630, Oberschneiding 1 485, Oberzeitldorn 473, Paitzkofen 275, Parkstetten 1 820, Perasdorf 659, Perkam 1 046, Pfelling 652, Pillnach 274, Pönning 248, Pondorf 143, Rain 1 430, Rattenberg 1 619, Rattiszell 521, Reißing 553, Salching 895, Sallach 551, Sankt Englmar 1 408, Saulburg 811, Schambach 474, Schwarzach. M. 2 184, Schwimmbach 507, Stallwang 938, Steinach 1 239, Steinburg 652, Straßkirchen 1 760, Upfkofen 227, Wallkofen 410, Weichs 142, Wiesenfelden 1 922, Windberg 838, Zinzenzell 597, Kreissumme 77 886
Gegenüber dem Bevölkerungsstand vom 30. 6. 1976 ist eine Minderung von 31 Einwohnern eingetreten.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.1977


Xaver Oischinger wurde 75
Steinburg.
Dieser Tage feierte der Elektrizitätswerkbesitzer und Imker Xaver Qischinger in bester Verfassung seinen 75. Geburtstag. Deshalb gratulierten dem Jubilar Kommandant Häusler von seiten der Freiwilligen Feuerwehr, die Feuerwehrkameraden, von seiten der Gemeinde Bürgermeister Berger, der auch einen Geschenkkorb überreichte. Kamerad Anton Häusler wünschte dem aktiv in der Vorstandschaft mitarbeitenden Jubilar weiterhin gute Gesundheit und dankte zugleich für den geleisteten Dienst in der Wehr. Das Geburtstagskind blickt auf ein reiches Lebenswerk zurück. Seit 1907 in der sogenannten „Buchner-Mühle“ am Perlbach/Steinburg, begann er mit dem Vater bereits im Jahre 1920 mit der Stromversorgung in Steinburg. 1921 folgte der Ausbau der Mühle, den er allein bewerkstelligte. Dem hölzernen Wasserrad folgte bald die Turbine, die zu einem Symbol des Fortschritts auch im Bayerischen Wald wurde. Als 1961 die OBAG das ausgebaute Netz übernahm, war die Zahl der Abnehmer auf 175 gestiegen. So ist der Name Xaver Oischinger mit dem Fortschritt der Elektrizität im Steinburger Raum verknüpft. Immer noch gilt sein Interesse dem E-Werk, der Feuerwehr, der Gemeinde, dem Fremdenverkehr und der Imkerei. Daher war auch von der Seite der Vereine die Zahl der Gratulanten groß, die dem rüstigen Jubilar weiterhin alles Gute wünschten.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.1977


Hunderdorf. Sportverein: Samstag, 4. Juni, 19.30 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.1977


Deutsche Trial-Elite in Meidendorf am Start
78 Lizenzfahrer beim Deutschen Meisterschafts-Trial —Perfekte Organisation des MSC – Fahrer bewiesen Mut und Können

Steinburg. Als am Samstagabend und Sonntagmorgen die deutsche Trial-Elite in Steinburg eintraf, waren ihr die Strapazen des Samstags von ihren Gesichtern abzulesen, denn sie hatten nicht nur eine lange Anreise hinter sich, sondern auch ein Trial in Pfatter, das bereits

Schirmherr Franz Gabriel Freiherr von Poschinger-Bray überreicht Horst Matetat den Siegerpokal in der Wertungsklasse über 175 ccm.

Fahrer und Maschinen hart in Anspruch genommen hatte. Daher kam es auch, daß neun Fahrer die Veranstaltung nur als Zuschauer erleben konnten, weil sie in der kurzen Zeit ihre Maschinenschäden nicht mehr beheben konnten oder konditionell nicht mehr in der Lage waren, diesen schwierigen Lauf durchzustehen.
Als nach der Fahrerbesprechung und der sehr eindrucksvollen Predigt durch den trialfahrenden Pastor Helmfrid Riecker die Fahrer gestartet wurden, erlebte das überaus zahlreich erschienene Publikum ein fünfstündiges Motorsporterlebnis, geladen voller Spannung, Dramatik und Härte, das es lange nicht vergessen wird. Ein besonderer Anziehungspunkt der Zu-schauer wurde unbeabsichtigt Sektion 3, eine Hohlgasse mit einer ca. 4 m hohen, sich im Laufe der Zeit fast senkrecht bildende Abfahrt, die den ganzen Mut der Fahrer in Anspruch nahm. Besonders punkteträchtig waren natürlich die speziell angelegten Sektionen 6 und 8 für die internationalen Lizenzfahrer, an deren Kondition, Mut und Können besondere Ansprüche gestellt wurden.

Schirmherr F. G. Freiherr von Poschinger-Bray übergibt an Felix Krahnstöver den Siegerpokal; der bekannte Trialfahrer gewann in der internationalen A-Lizenz-Wertungsgruppe.

Als nach Beendigung des Laufes gegen ca. 17 Uhr die Fahrer total erschöpft ihre Maschinen verluden, ging es mit Windeseile an die Auswertung der Ergebnisse und so konnte bereits um 19 Uhr die Siegerehrung im Saal des Gasthauses Höflsauer-Berger in Steinburg stattfinden. Nachdem Schirmherr F. G. Freiherr von Poschinger-Bray aus Irlbach sowie Steinburgs Bürgermeister Alfons Berger alle Ehrengäste, Sportkommissare und Fahrer begrüßt hatte, wurden 21 meisterschaftswürdige Pokale den bestplazierten Fahrern überreicht. Ein besonders wertvoller Ehrenpreis wurde von Schirmherrn Freiherr von Poschinger-Bray dem weitest angereisten Fahrer gespendet.
Der Veranstalter MSC Meidendorf e. V. durfte schließlich auch Einblick in die Veranstaltungsberichte der Sportkommissare an die Oberste Motorsportkommission nehmen. Der MSC-Vorsitzende Ludwig Berger jun. konnte nach wochenlanger harter Vorbereitungsarbeit ein zufriedenes Lächeln zeigen, denn der Wortlaut der Berichte beweist, daß die Ausrichtung den Namen des Clubs, den Ort der Veranstaltung und die einmalige Hilfsbereitschaft der Ortsvereine wie Freiw. Feuerwehr, Rotkreuzortsgruppe und Heimat- und Fremdenverkehrsverein Steinburg gut an die Öffentlichkeit brachte. Im Sportbericht heißt es u. a.: „Die Veranstaltung war meisterschaftswürdig und sehr gut organisiert. Die Sektionen waren sehr gut angelegt und einer Deutschen Meisterschaft würdig. Der Veranstalter ist für 1978 wieder als deutscher Meisterschaftsausrichter zu empfehlen.“
Die Ergebnisliste des 2. DMV-Donauland-Trials:
Wertungsgruppe B — Lizenz bis 175 ccm: 1. Platz Roland Haderlein, Neuses, 2. Platz Horst Wittborn, Herford; 3. Platz Gerald Huber, Wiesloch.
Wertungsgruppe B — Lizenz über 175 ccm: 1. Platz Horst Matejat, Bergen, 2. Platz Heinz Eckhardt, Lahn; 3. Platz Josef Kosowski, Hauserhof.
Wertungsgruppe A — Internationale Lizenz: 1. Platz Felix Krahnstöver, Celle; 2. Platz Helmut Stanik, Bramsche; 3. Platz Christian Kulot, Paug.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.1977


Maria Feldbauer 80 Jahre
Hundedorf.
Die Austragslandwirtin Maria Feldbauer in Thananger, Gemeinde Hunderdorf, konnte am Pfingstmontag ihren 80. Geburtstag feiern. Die Jubilarin kann sich noch guter Rüstigkeit erfreuen. Zum Ehrentag stellte sich auch Bürgermeister Härtenberger als Gratulant ein. Er übermittelte die Glückwünsche sowie einen Geschenkkorb der Gemeinde. Die Jubilarin, eine geborene Fronauer, erblickte am 30. 5. 1897 in Kreuzhaus, Gemeinde Elisabethszell, als zwölftes von dreizehn Kindern das Licht der Welt Dort verbrachte sie auch die Kinder- und Schulzeit.. Nach der Schulentlassung arbeitete sie bei verschiedenen Bauern als zuverlässige Dienstmagd. Im Jahre 1940 hatte sie mit Johann Feldbauer die Ehe geschlossen. Der Ehemann verstarb im Januar 1970. Das landwirtschaftliche Anwesen in Thananger wurde der Nichte Barbara Fronauer übergeben, bei der die Jubilarin ihren wohlverdienten, geruhsamen Lebensabend verbringt.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Freitag, 3. Juni, 18.30 Uhr, Singstunde in der Kirche.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1977


Die zahlreichen persönlichen und schriftlichen Glückwünsche meinem 75. Geburtstag bedanke ich mich auf das herzlichste.
Mein besonderer Dank gilt der Gemeinde Steinburg, vertr. durch Herrn Bürgermeister Berger, der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg mit ihrem rührigen Kommandanten A. Häusler sowie dem Herrn Landtagsabgeordneten I. Weiß für seine schriftlichen Glückwünsche.
Meine freudigste Überraschung waren die persönlichen Glückwünsche des Schäferhundevereins Bogen mit Vorstand Sepp Brandl, der auch die zünftig aufspielende Blaskapelle aus Straubing mitbrachte.
Steinburg, 1. Juni 1977
F. X. Oischinger
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 4. 6., 14.30 Uhr, Treffen der Jugendgruppe bei Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.06.1977


Windberg. SV: Heute, Freitag. ab 13 Uhr, freiwilliger Arbeitseinsatz auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.06.1977


Meidendorf. Rotkreuz-Gruppe: Freitag, 20 Uhr, Dienst im Gasthaus Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.06.1977


Hunderdorf. SV: Heute, Samstag, Generalversammlung mit Neuwahlen, zugleich Generalversammlung der Fußballabteilung (Neuwahl).
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.1977


Hunderdorf   VORANZEIGE   Hunderdorf
GARTENFEST
der Schützenkameradschaft Hunderdorf
vom 18. Bis 19. Juni 1977
Am Sonntag spielt eine 30-Mann-Kapelle aus Österreich.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.1977

Herrgottsweihe beim Waldkreuz
Hunderdorf.
Vor einigen Jahren hat der Bayerwaldverein e. V. ein großes Waldkreuz in Hoch errichtet. Nunmehr wurde von diesem Verein auch ein Herrgott am Kreuz angebracht, den eine Schnitzerin aus Oberammergau gefertigt hat. Die feierliche Einweihung des Corpus am Kreuz findet am kommenden Sonntag, 12. Juni, statt. Um 14 Uhr beginnt die Einweihungsfeier mit einem Feldgottesdienst beim genannten Waldkreuz in Hoch. Anschließend nimmt Pfarrer Franz Reitinger die kirchliche Weihe des Corpus vor. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme herzlich eingeladen. Ältere Leute, die gerne teilnehmen möchten, aber keine Fahrgelegenheiten besitzen, werden abgeholt. Meldungen sind an Katharina Scheibenthaler (1479) zu richten. Bei regnerischem Wetter wird die Veranstaltung um eine Woche verschoben.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Pfarrei feiert Fronleichnamsfest
Hunderdorf.
Am Donnerstag, 9. Juni, wird der Fronleichnamstag festlich begangen mit einem feierlichen Hochamt um 9 Uhr in der Pfarrkirche und der anschließenden Fronleichnamsprozession durch die Ortshauptstraßen. Dabei werden an vier Altären Station gemacht und die Lesungen verkündet. Zur Mitfeier des Fronleichnamsfestes lädt Pfarrer Franz Reitinger alle Pfarrangehörigen ein. Besondere Einladung ergeht an die Bürgermeister mit ihren Gemeinderäten, die Lehrerschaft, die verschiedenen Vereine, den Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung. Alle Bewohner von Häusern, die am Prozessionsweg liegen, werden gebeten, ihre Gebäude zu schmücken und zu beflaggen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Asphaltanlage ist fertig
Windberg.
In vielen Freizeitstunden ist von den Kameraden des Sportvereins Windberg eine Asphaltanlage erstellt worden. Die Anlage kann auf fünf Bahnen zum Eisstockschießen benutzt werden. Für die Benützung sind nachfolgende Zeiten festgesetzt worden: mittwochs ab 17.30 Uhr, freitags ab 14 Uhr, samstagnachmittags und sonntagvormittags nach Vereinbarung. Der SV hofft, daß die Anlage von den Bürgern von Windberg und Umgebung recht zahlreich benutzt wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Donnerstag (Fronleichnam), 8.45 Uhr, Aufstellung beim Gasthaus Baier-Edbauer zur  Beteiligung an Gottesdienst und Prozession.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Hunderdorf. Sportverein: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, außerordentliche Generalversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft des Gesamtvereins und der Fußballabteilung im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Hunderdorf. Freiw. Feuerwehr: Donnerstag, 9. Juni, 8.45 Uhr, Aufstellung beim Gasthaus Baier-Edbauer zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Windberg. SV: Morgen, Donnerstag, 7.45 Uhr, Beteiligung der Mitglieder an der Fronleichnamsprozession. Treffpunkt bei Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Windberg. Trachtenverein: Donnerstag, 9. Juni. Beteiligung an der Fronleichnamsprozession in Windberg. Treffpunkt um 7.45 Uhr beim Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Windberg. Sämtliche Ortsvereine beteiligen ± am Fronleichnamsfest. Treffpunkt: 7.45 Uhr -beim Schulhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Windberg. Sportverein: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Treffen für alle Mitglieder im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Windberg. Rotes Kreuz: Freitag. 10. 6., Dienstabend der Gruppe Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Freitag, 3. Juni, 19.30 Uhr, Essen im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.06.1977


Tanz des Sportvereins für guten Zweck
Hunderdorf.
Der Sportverein Hunderdorf veranstaltet am kommenden Samstag, 11. Juni, einen Tanzabend im Sandbiller-Saal. Der Reinerlös der Veranstaltung wird einem guten sozialen Zweck zur Verfügung gestellt. Er soll den Kindern der brandgeschädigten Familien zugute kommen. Die Musikkapelle stellt ihr Entgelt ebenfalls zur Verfügung. Es wäre wünschenswert, wenn die uneigennützige Aktion des Sportvereins entsprechende Unterstützung bei den Mitbürgern finden würde. Der Sportverein Hunderdorf und Bürgermeister Härtenberger laden die Mitglieder der örtlichen Vereine und die gesamte Bevölkerung herzlich ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1977


Auszeichnung für S. u. G. Baier
Hunderdorf.
Bestrebt, den Kunden beste und qualitative Fleisch- und Wurstwaren anzubieten, nimmt die Fleischerei S. u. G. Baier, Hunderdorf, Hauptstraße 27, an verschiedenen inländischen und internationalen Fachwettbewerben teil. Nunmehr liegt das Ergebnis von der „Internationalen Fachkonkurrenz in Kopenhagen 1977,“ vor, wonach der Fa. S. u. G. Baier als Leistungsbeweis sechs Auszeichnungen (dreimal Silber, dreimal Bronze) zuerkannt worden sind. Die Silber-Medaillen wurden zugesprochen für gekochten Lammschinken, für Rinderbierschinken; und für Delikateßleberwurst, fein. Mit Bronze-Medaillen wurden ausgezeichnet: Hausmacher-Pressack, weiß, Schinkenblockwurst und Gewürzfleisch, roh.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1977


Jahresrechnung 1976 umfaßt 2,6 Millionen
Ausbau des Quellenweges 1977? — Trassenführung für Straße Bauernholz / Lintach festgelegt
Hunderdorf. Bei der zuletzt im Gemeindeamt abgehaltenen Sitzung des Gemeinderates wurde die Jahresrechnung 1976 in Einnahmen und Ausgaben mit nahezu 2,6 Millionen Mark festgestellt. Angestrebt wird im heurigen Jahr der Ausbau des Quellenweges, sofern die Haushaltsmittel hierfür zur Verfügung stehen. Ebenso soll 1977 im Zuge der Gehwegteerung der Parkplatz gegenüber der Raiffeisenbank und der Zugang zum Kindergarten „staubfrei“ gemacht werden. Abschließend wurden auch etliche Aufträge für verschiedene Umbauarbeiten im Gemeindeamt vergeben.
Eingangs wurde die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 1976 durch den Kassenverwalter Pollmann vorgetragen. Sie sieht einen Gesamtabschluß in Einnahmen und Ausgaben in Verwaltungs- und Vermögenshaushalt in Höhe von 2 594 509 Mark. Die Abweichungen entsprechend den Anschlägen im Haushaltsplan wurden vom Gemeinderat einstimmig gebilligt. Unabwendbare Mehrausgaben sind angefallen für die Bücherei, Bebauungspläne, Gemeindestraßen, Grunderwerb, Winterdienst, Bestattungswesen und Gewerbesteuerumlage. Mehreinnahmen waren zu verzeichnen bei den Haushaltsstellen für Schule, Grundstücksverkauf, Bestattungsgebühren, Grundsteuer B, Gewerbesteuer und Anteil an der Einkommensteuer sowie sonstige Zuweisungen. Abschließend genehmigte der Gemeinderat einstimmig die Jahresrechnung 1976 samt ihren Anlagen.
Weiterhin hatte sich der Gemeinderat mit einem Antrag auf Trassenänderung beim Ausbau des Wirtschaftsweges Bauernholz — Lintach zu befassen. Von Anliegern wurde angeregt, die auszubauende Straße nicht bei Bauernholz in die bestehende Lintacher Straße einmünden zu lassen, sondern den Verlauf ab Bauernholz (Grundstück Hagn) in Richtung Lindfeld (Nähe Grundstück Sacher) ausmünden zu lassen. Diese Wegführung hatte in früheren Jahren einmal bestanden, sie wurde in letzter Zeit jedoch nicht mehr benützt. Nachdem bereits die Trassenführung feststeht und die Wegestrecke nach Lindfeld eine Verlängerung der Ausbaustrecke bringen würde, konnte der Gemeinderat diesem eingebrachten Antrag nicht zustimmen. Vom Fahrverkehr her dürfte diese Änderung nicht notwendig und zudem auch nicht zweckmäßig sein Ferner kann von seiten der Zuschußbehörde nämlich auf keinen Fall eine Trassenverlegung genehmigt werden. Vom jetzigen Straßenverlauf wird nur bei der beabsichtigten Verwirklichung der Maßnahme im Jahre 1978 geringfügig abgewichen und zwar wird die Abzweigung von der jetzigen Lintacher Straße um rund 100 m verlegt und wird am Rande des Bauernholzes übergeführt. Durch die notwendige Rodung entstehen der Gemeinde geringfügige Mehrkosten.
In allgemeiner Aussprache wurde auch der Ausbau des Quellenweges mit den Anliegern dieser Straße behandelt. Dabei wurde die Dringlichkeit und Notwendigkeit dieser Ausbaumaßnahme anerkannt. Über die Finanzierung dieser Maßnahme mit einem Kostenpunkt von rund 260 000 Mark konnte noch keine genauen Zahlen genannt werden. Hierüber kann erst nach Aufstellung des gemeindlichen Haushaltsplanes befunden werden. Die öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten soll umgehend durch das Planungsbüro Weber vorgenommen werden, wobei sich die Gemeinde eine Auftragsvergabe vorbehält entsprechend der Mittelbereitstellung im Haushaltsplan. Anschließend wurden die verschiedenen Möglichkeiten der Erhebung von Anliegerbeiträgen beim Ausbau des genannten Straßenstückes erörtert. Dabei herrschte Übereinstimmung, daß vom Grundstück Hornberger bis Grundstück Dilger von den Anliegern Straßenausbaubeiträge erhoben werden sollen. Eine entsprechende Ausbaubeitragssatzung ist in einer der nächsten Sitzungen zu beschließen. Die Anlieger auf der restlichen Wegstrecke sollen nach der vorhandenen Erschließungsbeiragssatzung zur Entrichtung eines Erschließungsbeitrages herangezogen werden. Weiterhin sprach sich der Gemeinderat im Zuge der Gehwegteerung entlang der Hauptstraße auch für die Teerung des Parkplatzes gegenüber der Raiffeisenbank aus. Zudem soll der Zugang zum Kindergarten bei Verwirklichung dieser Maßnahme asphaltiert werden.
Ferner nahm der Gemeinderat Kenntnis von den Haushaltsplänen 1977 der Nachbargemeinden Steinburg und Gaishausen. Diese Vorlagepflicht besteht aufgrund der kommenden Gemeindegebietsreform. Von seiten des Gemeinderates wurden keine Einwendungen gegen die vorgelegten Haushaltspläne erhoben. Zur Information gab Bürgermeister Härtenberger die Niederschrift über die Sitzung des Wege- und Bauausschusses betreffend die Wegebesichtigung in der Ortschaft Stetten und über vorzunehmende Ausbau- und Umbauarbeiten im Verwaltungsgebäude bekannt. Verschiedene Aufträge für Renovierungsarbeiten wurden an die billigsten Angebotssteller vergeben. Abschließend billigte der Gemeinderat die Änderung des Bebauungsplanes „Apoig“ durch Deckblatt Nr. 6 und beschließt es öffentlich auszulegen. Von einer Bürgerbeteiligung gemäß dem neuen Bundes-Baugesetz wird abgesehen, da sich die Änderung auf das Plangebiet und die Nachbargebiete nur unwesentlich auswirkt. Das vorgenannte Deckblatt liegt im Gemeindeamt Hunderdorf zur öffentlichen Einsichtnahme bis zum 30. Juni dieses Jahres aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Sonntag, 14 Uhr, Herrgottseinweihung beim Waldkreuz in Hoch; alle örtlichen Vereine und die Bevölkerung sind eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1977


Windberg. FFW: Abfahrt zur Fahnenweihe in Klinglbach morgen, Sonntag, um 7.30 Uhr von Windberg über Irensfelden und Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1977


Meidendorf. MSC: Freitag, 10.6., 20 Uhr, Monatsversammlung im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.1977


Heiratsunlust in Bogen hält an
Im Monat Mai nur eine Hochzeit registriert, dagegen 19 Geburten und 18 Sterbefälle
Bogen.
Auch der Wonnemonat Mai konnte die Heiratslust in Bogen nicht entfachen. Ob die Kühle des Monats daran schuld war, daß sich Verliebte und Verlobte nicht zum Hochzeitmachen entschließen konnten, oder was für Gründe sonst hemmend auf die Heiratslust wirkten, soll hier nicht näher untersucht werden. Auf alle Fälle steht fest, daß das Standesamt Bogen im Wonnemond nur eine Heirat zu registrieren hatte. Außerdem waren 19 Geburten und 18 Sterbefälle zu verzeichnen.
Geburten: … Am 28. Mai ein Sohn Matthias Ewald dem Ehepaar Axinger, wohnhaft in Hunderdorf, Birkenstraße 3. — Am 29. Mai ein Sohn Peter dem Ehepaar Schmidla, wohnhaft in Hunderdorf-Hofdorf …
Sterbefälle: …
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.1977


J. Seidl-Gedächtsnispokal-Turnier
Hunderdorf.
Am Samstag/Sonntag, 11./12. Juni, findet am Sportplatz in Hunderdorf ein Jugendpokalturnier statt. Es nehmen die Mannschaften aus Haibach, Neukirchen, Oberalteich und Hunderdorf teil. Zur Ausspielung kommt der Johann-Seidl-Gedächtnispokal. Seidl war bis zu seinem Tod ein großer Gönner und Förderer des Vereins, insbesondere auch der Jugend. Die Pokalspiele beginnen jeweils um 14 Uhr und 16 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.1977


Au vorm Wald. FFW: Sonntag, 8 Uhr, Treffen zur Abfahrt zur Fahnenweihe Klinglbach.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.1977


Neue Vorstandschaft führt den SV
Kaldonek löste Peschke ab – Aus der Generalversammlung des SV Hunderdorf
Hunderdorf.
Zur Generalversammlung des Sportvereins konnte Vorsitzender Peschke neben sehr vielen Mitgliedern auch die Bürgermeister Härtenberger und Anleitner und einige Gemeinderäte begrüßen. Er dankte allen Abteilungen für den sportlichen Einsatz und lobte die Erfolge, die im letzten Jahr erzielt wurden. Er würdigte die Breitenarbeit des Sportvereins und dankte auch allen Behörden für die tatkräftige Unterstützung.
Kassier Sachs gab seinen Kassenbericht, während die Kassenprüfer Biegerl und Tanne die Kassenbücher prüften und in Ordnung fanden. Anschließend gab Abteilungsleiter Leonhardt den Bericht der Fußballabteilung ab. Er freute sich, daß es der 1. Mannschaft gelungen sei, die Meisterschaft der C-Klasse Bogen zu erringen. Ebenso erfreulich war die Tatsache, daß die 3. Mannschaft den Meister der Reserverunde stellen konnte. Die 2. Mannschaft konnte einen beachtenswerten 4. Platz erzielen. Während sich die Schüler einen vorderen Platz in der Tabelle erkämpften, hatte die Jugend Mühe, den Klassenerhalt zu sichern. Leonhardt dankte allen Verantwortlichen für die geleistete Arbeit und den Aktiven für die gute Zusammenarbeit. Die Torschützen Prommersberger und Paul Bergbauer erhielten den goldenen bzw. silbernen Fußballschuh, eine Auszeichnung, die alljährlich verliehen wird.
Schriftführer Klar gab einen Rechenschaftsbericht über die Kasse der Fußballabteilung. Durch die Mitgliedsbeiträge und einige Veranstaltungen konnte ein Guthaben gesichert werden.
Nach der Entlastung der Vorstandschaft wurde der Wahlausschuß gebildet. Härtenberger, Anleitner und Kapfenberger hatten keine leichte Arbeit, nachdem einige Vorstandsmitglieder ihr Amt zur Verfügung gestellt hatten. Einige Posten konnten erst in einem zweiten Wahlgang besetzt werden.
So wird der Verein künftig von einer neuen Vorstandschaft geführt. 1. Vorsitzender wurde Joachim Kaldonek, 2. Vorsitzender ist Kornel Klar, der auch als Schriftführer fungiert, das Amt des Kassiers behielt Otto Sachs. Die Fußballabteilung wird von Heinz Hentschirsch, Gerhard Peschke und Hans Grill geführt. Die Hilfskassiere Josef Mauthner und Xaver Die-wald behielten ihr Amt, sie werden von Josef Osen unterstützt. Zu Platzwarten wurden Josef Eberth und Franz Primbs gewählt. Die Jugendleiter Sigi Wölfl und Arno Gerhard, sowie die Schülerleiter Hans Schönauer und Harry Scharmach kümmern sich um die Jüngsten des Ver-eins.
Joachim Kaldonek, der neugewählte Vorsitzende, dankte dem Wahlausschuß und der alten Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und bat Spieler und Funktionäre um weitere Unterstützung. Der 2. Vorsitzende Klar forderte die Spieler zur Kameradschaft und sportlichem Einsatz auf, um einen guten Start in die B-Klasse zu ermöglichen. Er gab noch bekannt, daß am 2. Juli eine schlichte Meisterschaftsfeier stattfindet.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.1977


Glückwünsche für Anton Tremmel

Bürgermeister Härtenberger gratuliert Anton Tremmel

Hunderdorf. Anton Tremmel, wohnhaft in Lintach, Gemeinde Hunderdorf, konnte kürzlich seinen 85. Geburtstag feiern. Der Jubilar, geboren am 7. Juni 1892 in Pillersberg bei Elisabethszell, verbrachte dort mit elf weiteren Geschwistern seine Kindheit und Schulzeit. Schon in seiner frühen Jugend mußte er sich seinen Lebensunterhalt bei den Bauern als Hütbub und Dienstknecht verdienen. Dann folgten von 1914-18 vier harte Kriegsjahre. Verehelicht hatte sich Anton Tremmel im Jahr 1930 mit Mathilde Schwaiger. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Die Ehefrau verschied bereits im Jahre 1961. 1933 hatte sich die Familie in Lintach ein Haus kaufen können, das der Tochter und deren Familie übergeben wurde. Zum Ehrentag konnten dem Opa neben den Kindern auch acht Enkelkinder und drei Urenkel alles Gute wünschen. Weiterhin stellte sich Bürgermeister Härtenberger beim Jubilar als Gratulant ein. Er übermittelte im Namen der Gemeinde Hunderdorf die besten Glückwünsche und erfreute mit einem schönen Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.1977


Es sind noch Plätze frei
Großlintach.
Wie im Vorjahr, unternimmt auch heuer wieder der Schützenverein Großlintach einen zweitägigen Ausflug. Diesmal führt der Weg am 17./18. 8. an den Bodensee, wo man auch die Insel Mainau besuchen wird. Die Übernachtung erfolgt in Bregenz, von wo aus man die Heimreise mit eventuellem Abstecher zu den bayerischen Königsschlössern antreten wird. An dieser Fahrt können sich auch Nichtmitglieder beteiligen. Da noch einige Plätze frei sind, ist für jeden Interessenten noch die Anmeldung bei gleichzeitiger Bezahlung des Fahrpreises von 55 Mark für Fahrt, Übernachtung/Frühstück (Mitglieder die Hälfte) im Vereinslokal Schlecht, Großlintach, möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.1977


Hunderdorf. Nach mehreren Jahren veranstaltet der Sportverein Hunderdorf wieder ein Pokalturnier, zu dem die Vereine SV Neukirchen, TSV Oberalteich und SV Pfelling zugesagt haben. Am 17. Juni finden um 14 und 15.45 Uhr die Ausscheidungskämpfe statt. Am kommenden Sonntag die Entscheidungsspiele um den 1. und 2. und 3. und 4. Platz. Hiesige Firmen haben schöne Pokale gestiftet.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.1977


Gartenfest mit 30-Mann-Kapelle
Hunderdorf.
Für ein zünftiges Gartenfest, bei dem auch österreichische Blasmusik zu hören ist, wird die Schützenkameradschaft Hunderdorf am nächsten Wochenende sorgen. Schützenmeister Schönauer kam bei der Anmeldung des Zeltlagers für die Schüler und Jugend für den diesjährigen Sommer mit der Blaskapelle aus Ulrichsberg, Österreich, bei der er aufgrund der Abhaltung der Zeltlager in den Vorjahren kein Unbekannter mehr ist, über ein eventuelles Gastspiel in Hunderdorf ins Gespräch. Bürgermeister Härtenberger leistete Schönauer Unterstützung, um das Zustandekommen des Gartenfestes mit der Kapelle zu verwirklichen und bei einem gemeinsamen Besuch aus Österreich konnte die 30 Mann starke Blaskapelle verpflichtet werden. Die Blasmusikgruppe ist sicher noch bei Schülern und Jugendlichen, die im letzten Jahr im Zeltlager in Ulrichsberg verweilten, in guter Erinnerung. Nunmehr richtet der Schützenverein am Samstag/Sonntag, 18./19. Juni, sein Gartenfest in der Nähe des Schützenheimes aus. Am Samstag ist ab 16 Uhr Betrieb, wobei zur Unterhaltung die Kapelle „Los Amigos“ aufspielt. Auf geht’s dann am Sonntag zum musikalischen Frühschoppen von 10 bis 12.30 Uhr mit der 30-Mann-Blaskapelle aus Ulrichsberg. Diese Kapelle wird auch nochmals von 16.30 bis 21 Uhr mit schmissigen Weisen aufwarten. Hingewiesen wird, daß während der Pokalspiele des SV Hunderdorf am Sonntag kein musikalischer Festbetrieb stattfindet. Zahlreicher Zuspruch wäre aufgrund der Initiative des Veranstalters und der österreichischen Gäste wünschenswert. Die Bevölkerung ist zum Besuch von den Schützenkameraden herzlich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.1977


Hunderdorf. Mittwoch, 15. 8., 19.30 Uhr, Spielerversammlung bei Hüttinger in Windberg. Am 17. Juni Pokalspiele.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.1977


Leiblfing/Windberg
Für den Besuch am 7. 5. 77
des BRK Windberg bedan-
ken wir uns hiermit recht
herzlich.
Josef und
Gabriele Wagner

Quelle: Bogener Zeitung, 14.06.1977


Treffen zur Flurbegehung
Hunderdorf.
Am morgigen Donnerstag treffen sich die Teilnehmer an der Flurbegehung um 18.30 Uhr bei Josef Baier. Im Anschluß daran findet eine Aussprache über die Begehung im Gasthaus Baier-Edbauer statt. Zum Abschluß ist noch eine Besprechung der Gegner des geplanten Bundeswehr-Übungsplatzes vorgesehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: 18. Und 19. Juni Gartenfest beim Schützenheim. Samstag ab 16 Uhr, Sonntag ab 10 Uhr, mit österr. 30-Mann-Blaskapelle; alle Mitglieder der örtlichen Vereine und die Bevölkerung sind eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1977


Hunderdorf. Eisstock-Club: Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung wegen der Finanzierung der Asphaltbahn bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1977


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Freitag, 17. 5., wichtige Versammlung im Gasthaus Dorfner wegen Dorfmeisterschaft im Eisstockschießen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1977


Alles klar für das Gründungsfest
Hunderdorf.
Die Vorstandschaft des Heimat- und Volkstrachtenvereins hatte sich am Samstag zur letzten vorbereitenden Sitzung für die Abhaltung des 25. Vereinsgründungsfestes eingefunden. Nachdem die Organisation für das in der Zeit vom 24. bis 27. Juni stattfindende Fest in Verbindung mit dem Hunderdorfer Volksfest in die Endphase getreten ist, wurden letzte vorbereitende Gespräche über die möglichst reibungslose Abwicklung der Festtage geführt. So werden am Freitag die örtlichen Vereine eingeladen zum Auszug zur Festwiese. Der Heimatabend am Samstag wird von der Kinder- und Jugendgruppe des Vereins und den Wölfl-Deandl aus Hunderdorf gestaltet. Weiterhin wurde auf Anregung von Pfarrer Reitinger festgelegt, daß die Ehrung der verstorbenen Vereinsmitglieder im Gotteshaus stattfindet. Der Festgottesdienst am Sonntagvormittag wird ebenfalls in der der Pfarrkirche stattfinden, wobei die Aufstellung zum Kirchenzug nahe dem Festzelt auf dem Grundstück gegenüber dem Bahnhof und dem Anwesen Hornberger am Lindfelderweg erfolgt. Besprochen wurde auch der Streckenplan für den großen Trachtenfestzug am Sonntagnachmittag, 26. Juni. Der Umzug führt demnach durch die Straßen im Baugebiet Bahnhofsiedlung und die Ortshauptstraßen. Die FFW Hunderdorf übernimmt dabei die Straßensperrungen. Zu seinem Gründungsjubiläum hat der Verein auch eine Festschrift mit Vereinschronik herausgegeben, die an den Festtagen den Besuchern angeboten wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.1977


Lagerfeuer mit Gästen aus Kenia
Windberg.
Die afrikanische Musik- und Tanzgruppe „UNDUGU-BEAT 75″, die aus sechs kenianischen Mädchen und elf jungen Männern im Alter von 17-24 Jahren besteht und in der Zeit vom 28. Mai bis 16. Juli 1977 in der Diözese Regensburg ein interessantes Programm mit afrikanischer Tanzmusik und religiös-afrikanischer Musik gestaltet, war am Montagabend Gast der kirchlichen Jugendpflegerstelle Straubing, des Arbeitskreises „Dritte Welt“ der Kath. Landjugend und der Landjugendgruppe Windberg. Rund um ein Lagerfeuer im Kloster Windberg hieß Alois Mader als Leiter des Arbeitskreises die afrikanischen Gäste willkommen. Es wurde versucht, die Arbeit der deutschen Landjugendgruppen darzustellen und mit den Gästen die beidseitigen Jugendprobleme zu besprechen. Bei Gesang und Würstchengrillen war bald der nötige Kontakt geschaffen und die Begegnung verlief sehr harmonisch.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


Volksfest vom 24. bis 27. Juni
Hunderdorf.
Das traditionelle Hunderdorfer Volksfest wird auch heuer wieder von der Familie Weinzierl in Apoig veranstaltet. In Zusammenarbeit mit der Brauerei Aldersbach, die wieder für ein süffiges Festbier gesorgt hat, wird auf der Festwiese neben dem Cafe Weinzierl auch ein reichhaltiger Vergnügungspark entstehen, der für jung und alt seine Anziehung nicht verfehlen \wird. Das 25. Gründungsfest des Trachtenvereins Hunderdorf das gleichzeitig gefeiert wird, bringt für die Festbesucher am Samstag auch einen bayerischen Heimatabend im Bierzelt und die Hunderdorfer Tanzgruppen werden unter den Klängen der „Jäger der Grafen von Bogen“ sicherlich zu einer besonderen Attraktion. Zum Ausklang am Montag ist noch eine große Verlosung im Bierzelt geplant. Alle in der näheren und weiteren Umgebung von Hunderdorf dürfen sich also freuen, wenn am Freitag, 24. Juni, der Ausmarsch zur Festwiese erfolgt und Bürgermeister Härtenberger den ersten Banzen ansticht.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr: Samstag, 18. Juni, 19 Uhr, Heimatabendbesuch bei „Johanni-Kirchweihfest“, Treffpunkt im Festzelt in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


Meidendorf. MSC: Heute, Donnerstag, 18.30 Uhr, außerordentliches Treffen beim Gasthaus Solcher, Steinburg-Wegern.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag, 19. Juni, 8.30 Uhr, wichtige Besprechung beim FFW-Gerätehaus (möglichst vollzählig erscheinen), anschl. Besuch des Frühschoppens beim Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 18. Juni, 14.30 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafd Weinzierl; 20 Uhr Mitgliederversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


Christlichen Glauben dokumentiert
Feierliche Einweihung der Herrgottsfigur beim Waldkreuz des Bayerwaldvereins
Hunderdorf. In feierlicher Form wurde am Sonntagnachmittag die Einweihung des am Waldkreuz in Hoch errichteten Herrgotts vorgenommen. Pfarrer Franz Reitinger und Pater Wolfgang Vos zelebrierten unter dem Waldkreuz einen Feldgottesdienst, zu dem sich über 200 Pfarrangehörige eingefunden hatten. Die Mitglieder des Bayerwaldvereins haben durch den Entschluß, auf dem bereits vor drei Jahren von ihnen errichteten Kreuz einen Christus an-zubringen, die Verbundenheit zur Heimat und zum christlichen Glauben dokumentiert.

Pfarrer Reitinger bei der Einweihung des am Waldkreuz neu errichteten Herrgotts

Zu Beginn der Feldmesse dankte Pfarrer Reitinger dem Bayerwaldverein für die Kreuzerrichtung und die damit verbundene Aufbringung der finanziellen Mittel. In feierlicher Form zelebrierten dann Pfarrer Reitinger und Pater Wolfgang den Gottesdienst, der festlich mitgestaltet wurde vom Kirchenchor und dem Bläserkreis mit der kleinen Messe von Annette Thoma. Dann nahm Pfarrer Reitinger die kirchliche Weihe des Corpus am Kreuze vor.
In seiner Ansprache bezeichnete Pfarrer Reitinger das Kreuz Christi als ein undurchdringliches Geheimnis. Was Christus für die Menschen am Kreuze bewirkt habe, sollte nicht nur mit Dank entgegengenommen werden, sondern im Leben nachvollzogen werden. Jesu Gang zum Kreuz bleibe beispiellos. Den Christen sei die Aufgabe gestellt, das Leid des persönlichen Lebens, das Leid des Alltags als Kreuz anzunehmen und zu tragen. Christus habe sein Kreuz nicht nur für sich selbst getragen, darum müsse die höchste Form des Kreuztragens für die Christen in der Bereitschaft bestehen, das Kreuz des anderen mitzutragen. Das Kreuz sei und müsse Bestandteil des irdischen Lebens bleiben, rief Pfarrer Reitanger den Anwesenden zu.
In seinen Grußworten nannte Bürgermeister Karl Härtenberger die Mitglieder des Bayerwaldvereins Idealisten, die uneigennützig für den Erhalt des Brauchtums und der Sitte arbeiten. Die Kreuzerrichtung und die Anbringung des Christus zeigten die Verbundenheit zur Heimat und zum christlichen Glauben. „Wir brauchen heimatgebundene und gläubige Menschen, denn eine Gemeinschaft kann nur existieren, wenn ihre Glieder diese Eigenschaften besitzen. Möge das Kreuz auf dem idyllischen Standort vielen Wanderern und vielleicht auch manchen Verzweifelten in stiller Stunde Kraft und Trost geben können“, sagte Härtenberger. Der Bürgermeister dankte dem Bayerwaidverein mit Hans Glas an der Spitze und bat, auch weiterhin Aktivität zu zeigen, damit auf dem weiten Felde des Brauchtums verstärkt für die schöne Heimat gearbeitet werden könne.
Hans Glas, der Vorsitzende des Bayerwaldvereins, gab zum Schluß seiner Freude Ausdruck über die würdige Gestaltung der Einweihungsfeier durch die beiden Geistlichen, dem Kirchenchor und Bläserkreis sowie über die zahlreiche Beteiligung der Bevölkerung.
Der Dank von Glas galt auch der aus Hunderdorf stammenden Schnitzerin Ring, Oberammergau, die den Herrgott für das Waldkreuz gefertigt hatte.
Zum Schluß lud Glas zu einem gemütlichen Beisammensein ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


Kirchweih mit „Tag der Heimat“
Von Donnerstag bis Montag herrscht in Steinburg Volksfest- und Bierzeltbetrieb
Steinburg.
Am Donnerstag, 16. Juni, beginnt die Steinburger Johannes-Kirchweih mit Volksfest und Bierzeltbetrieb bis zum Montag, 20. Juni. Mit einem Standkonzert wird der Festreigen eröffnet. Bürgermeister Berger wird nach dem Einzug im Festzelt den Banzen anstechen. Für die musikalische Umrahmung sorgen zwei Tage die Graßl-Buam, am Samstag und Montag die Buchberger-Buam. Am Freitag ist ab 15 Uhr Tag der Gemeinden und Betriebe.
Höhepunkt am Samstag dürfte zum Tag der Heimat und Vereine ab 19 Uhr der Heimatabend werden. Dazu schrieb der Heimat- und Fremdenverkehrsverein ehemalige Bürger Steinburgs an, von seiten der Gemeinde und des Fremdenverkehrsvereins erfolgt dabei eine kleine Überraschung für die eingeladenen Gäste. Dabei tritt der Gesangs- und Trachtenverein Neukirchen auf, so daß für die beste Unterhaltung aller Gemeindebürger und Gäste gesorgt ist.
Der Festgottesdienst am Kirchweihsonntag findet um 8.30 Uhr im neuen Schulhaus statt. Anschließend folgt ein Frühschoppen beim Bergerbräu. Ab 14 Uhr ist Bierzeltbetrieb mit den Buchberger-Buam, die auch am Montagabend den Festausklang musikalisch bestreiten. An allen Tagen steht ein Vergnügungspark für groß und klein bereit, so daß jedermann auf seine Kosten kommen kann. Parkplätze stehen zur Verfügung.
Der Ort Steinburg, der von drei Seiten mit tiefen Misch- und Nadelwäldern umgeben ist, lädt zum Wandern ins ruhige Perlbachtal ein. Hier fühlt sich. jeder Naturliebhaber auf gepflegten Wanderwegen und neu errichteten Ruhebänken wohl. Die ruhige Lage macht Steinburg das ganze Jahr über zu einem gern besuchten Urlaubsort.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


HUNDERDORF
GARTENFEST
der Schützenkameradschaft
beim Schützenheim.
Samstag, 18. Juni, ab 16 Uhr.
Für Stimmung sorgt die Unter-
haltungskapelle „Los Amigos“.
Sonntag, 19. Juni, ab 10 Uhr
Frühschoppen mit 30-Mann-Blas-
kapelle aus Österreich.
Es ladet herzlich ein: Schützenkameradschaft Hunderdorf
Frische Bratwürste — knusprige Hähnchen — ff Käse
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.1977


Meidendorf. MSC: Morgen, Samstag, 19 Uhr, Treffen des MSC im Gasthaus Solcher in Wegern/Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.1977


Rotkreuzkonzert für alle Leute
Hunderdorf/Bogen/Oberalteich.
Am Sonntag. 26. Juni, findet um 16 Uhr im Stadttheater in Straubing ein großes Wohltätigkeitskonzert für ältere Leute ab 65 Jahren statt. Damit auch die interessierten Musikfreunde von Hunderdorf, Bogen und Oberalteich an dieser Veranstaltung teilnehmen können, wird ein Bus eingesetzt, wenn sich genügend Leute beteiligen. Eingeladen sind alle Mitbürger der genannten Gemeinden, ganz gleich, ob sie einem Altenclub angehören oder nicht. Es wäre allerdings dringend notwendig, sich vorher bei Martha Hofmann in Hunderdorf, beim Rotkreuzhaus in Bogen oder bei Emma Niedermeier in Furth anzumelden oder anmelden zu lassen. Die Anmeldung müßte bis spätestens Dienstag, 21. Juni, erfolgen. Das Konzert selbst ist frei. Folgende Abfahrten am Sonntag, 26. Juni, sind vorgesehen: Ab Hunderdorf um 14.30 Uhr, ab Bogen um 14.45 Uhr und ab Oberalteich um 15 Uhr. Um recht zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Niemand sollte sich diese Gelegenheit entgehen lassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.1977


Erfolg für A. Sandbiller
Hunderdorf.
Einen erneuten Beweis ihrer hervorragenden Fleisch- und Wurstwarenherstellung erbrachte die Metzgerei Adolf Sandbiller anläßlich des „Internationalen Fachwettbewerbs — Kopenhagen 77″ in diesem Jahr. Trotz stärkster Konkurrenz aus fast allen westeuropäischen Ländern konnte Herr Sandbiller für seinen Käseschinken einen 1. Ehrenpreis, die höchste zu vergebende Auszeichnung dieses Wettbewerbes erzielen. Zugleich konnte er drei weitere erste Preise und einen zweiten Preis für seine Rohsalami, das original niederbayerische Schwarzgeräucherte, den Kochschinken und die Schinkenwurst in Empfang nehmen. Wie streng die eingesandten Produkte dabei begutachtet wurden, zeigt das Vorhandensein eines 25köpfigen Preisgerichtes aus 5 Ländern, die dort 3 Tage lang prüften. Wer diese Prüfung mit Erfolg besteht, so schreibt die Fachwelt, darf sich „Europameister der Wurstherstellung 77″ nennen. Herr Sandbiller hat sich mit seinen Erfolgen damit in die europäische Spitzenklasse hochgearbeitet.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.1977


Prämierungen für S. und G. Baier
Hunderdorf.
Großen Wert auf Qualität bei den verschiedenen Angeboten an Fleisch- und Wurstwaren legt die Fleischerei S. und G. Baier in Hunderdorf, Hauptstraße 27. Sie nimmt deshalb jährlich auch bei den DLG-Fachwettbewerben teil, und bei der zuletzt stattgefundenen Prämierung, deren Ergebnis nunmehr bekannte gegeben wurde, erhielt die Fa. Baier die Bronze-Medaille zuerkannt für die schmackhaft-würzigen „Jägerwürstl“. DLG Baier, wie die Fa. Baier auch genannt wird, ist bereits seit 1968 jährlich mit zahlreichen Artikeln DLG-prämiert worden. Beteiligt hatte sich die Fa. Baier auch beim „Internationalen Blutwurst-Fachwettbewerb“ in Frankreich, bei dem sie ebenfalls mit einer Urkunde ausgezeichnet wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.1977


Gott, der Herr, holte am 16. 6. 1977, plötzlich und unerwartet unseren lieben Vater, Opa, Schwiegervater, Bruder, Onkel und Paten
Herrn Alois Breu
Landwirt von Pürgl

im Alter von 74 Jahren zu sich in sein ewiges Reich.
Pürgl, Gaishausen, Welchenberg, den 17. 6. 1977
In stiller Trauer:
Alois Breu, Sohn
Helga Fuchs, Tochter mit Familie
Hildegard Baumgartner, Tochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Samstag, 18. 6. 77, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Neukirchen. Sterberosenkranz am 17. 6. 77, um 16 Uhr in Pürgl.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.1977


Die Polizei im Einsatz:
Schwerer Unfall in Hunderdorf

… Um 21.45 Uhr ereignete sich am 17. 6. in Hunderdorf ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Wagen aus Richtung Steinburg vermutlich infolge zu hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn abkam, einen Baum streifte und gegen eine Böschung prallte. Der Wagen blieb total beschädigt auf dem Bahngleis liegen. Der Fahrer des Wagens mußte schwer verletzt mit dem Hubschrauber nach München gebracht werden, sein Beifahrer blieb unverletzt. …
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.1977


Gemeinderat berät über Haushalt
Hunderdorf.
Am kommenden Mittwoch, 23. Juni, ist für 19 Uhr im Gemeindeamt Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung anberaumt. Einziger Tagesordnungspunkt ist die Beratung und evtl. Beschlußfassung über den Haushaltsplan, den Investitionsplan und die Haushaltssatzung für das Jahr 1977.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag, 26. 6., 8.30 Uhr, Abfahrt zum Gründungsfest nach Heilbrunn. 8 Uhr Abfahrt zum Gründungsfest nach Hunderdorf. Treffpunkt Gasthof Höfelsauer-Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.1977


Rotkreuzkonzert für alte Leute
Hunderdorf/Bogen/Oberalteich.
Am Sonntag, den 26. Juni, findet nachmittags um 16 Uhr im Stadttheater in Straubing ein großes Wohltätigkeitskonzert für ältere Leute ab 65 Jahren statt. Damit auch die interessierten Musikfreunde von Hunderdorf, Bogen und Oberalteich an dieser Veranstaltung teilnehmen können, wird ein Bus eingesetzt, wenn sich genügend Leute beteiligen. Eingeladen sind alle Mitbürger der genannten Gemeinden, ganz gleich ob sie einem Altenclub angehören oder nicht:
Es wäre allerdings dringend notwendig, sich vorher bei Martha Hofmann in Hunderdorf, beim Rotkreuzhaus in Bogen oder bei Frau Emma Niedermeier in Furth anzumelden oder anmelden zu lassen. Die Anmeldung müßte bis spätestens Dienstag, den 21. Juni, erfolgen. Das Konzert selbst ist frei.
Folgende Abfahrten am Sonntag, den 26. Juni, sind vorgesehen: Ab Hunderdorf um 14.30 Uhr, ab Bogen um 14.45 Uhr und Oberalteich um 15 Uhr. Um recht zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Niemand sollte sich diese Gelegenheit entgehen lassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.1977


Fünf Tage lang Hochstimmung in Steinburg
150 ehemalige Bürger des Ferienortes wurden geehrt — Am heutigen Montag klingt das Heimatfest aus

Steinburg. Seit vier Tagen steht der Ferienort Steinburg, mit seinem Kirchweihfest, das heute am Montag, mit dem Festzeltbetrieb ausklingt, im Mittelpunkt. Das Fest begann mit einem Standkonzert am Donnerstag. Bürgermeister Berger zapfte das wohlschmeckende Bier der Schloßbrauerei Irlbach gekonnt an. Nach dem Tag der


Hoch ging’s her beim Heimatfest in Steinburg, das am heutigen Montag, für viele viel zu früh, zu Ende geht.

Gemeinden und Betriebe bildete der Heimatabend am Samstag unter Mitwirkung des Gesangs- und Trachtenvereins Neukirchen den Höhepunkt. Über 150 ehemalige Steinburger waren zum Tag der Heimat mit ihren und zu ihren Angehörigen gekommen und feierten ein gemütliches Wiedersehen. Bürgermeister Alfons Berger, der auch Vorsitzender des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins ist, überreichte den Förderern des Vereins und den geladenen Gästen Präsente der Gemeinde und des Barons von Poschinger-Bray, der sich unter den Ehrengästen befand. Bürgermeister Berger und Organisator Johann Schreiner begrüßten die Gäste und die zahlreich erschienene Bevölkerung aufs herzlichste.
Zum Tag der Heimat dankte Johann Schreiner zunächst den Förderern des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins, die durch großzügige Spenden, durch Rat und Tat und zahlreiche Dienste immer wieder Gutes für den Ort Steinburg getan haben und überreichte ihnen ein Präsent. Dabei nannte der Redner an erster Stelle Dr. Adalbert Freiherr von Poschinger-Bray, Amtsinspektor Brandl, Amtsrat Bartsch, Oberforstrat Jessberger, Förster Petzendorfer, Josef Hornberger, Willi Hieninger, Erich Jacobi und Adolf Ecker. Dank brachte er auch den Bürgermeistern Berger und Feldmeier, dem gesamten Gemeinderat und der Gemeindesekretärin Heidi Altmann gegenüber zum Ausdruck. In die Grußworte bezog Schreiner alle nachbarlichen und örtlichen Vereine mit ihren Vorsitzenden bzw. Kommandanten namentlich ein.
Johann Schreiner konnte erfreut feststellen, daß über 150 ehemalige Steinburger der Einladung nach Steinburg gefolgt waren. So erinnerte er diese Gäste an die Jahre 1944/45 und wandte sich schließlich an die vielen Heimatvertriebenen, die damals ohne Arbeit und Brot, ohne ein Dach über dem Kopf, in Steinburg Aufnahme fanden: „Aber gerade Sie waren uns Beispiel dafür, daß es sich lohnt, für die Heimat hart zu arbeiten. Und manche unter Ihnen haben Steinburg als „zweite Heimat kennen- und lieben gelernt.“ Dann stellte er die Leistungen der „Gemeindeväter“ heraus, nämlich Verrohrung der Straßengraben, Ausbau der Bürgersteige, Teerung der Gemeindewege und Sicherung der Wasserversorgung in den letzten Jahren. Danken müsse er auch zum Tag der Heimat Bürgermeister Berger und den Gemeinde-räten; die finanziell dieses Wiedersehen ermöglichten, führte er aus und fuhr fort: „Ein herzliches Vergelts Gott unserem Baron von Poschinger-Bray aus Irlbach, der uns die Bierkrügel zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stellte und die Untersetzer geschenkt hat.“ Die ehemaligen Steinburger rief er auf, die Verbindung mit der alten Heimat wieder zu festigen, Urlaub zu machen und Steinburg nicht zu vergessen.
Besonderen Beifall fanden anschließend die musikalischen und tänzerischen Einlagen des Gesangs- und Trachtenvereins Neukirchen, der am Tag der Heimat mit der Pflege heimatlichen Brauchtums hervortrat. Als ein Gewitter tobte, unterhielt Herbert Hien die Gäste mit zwei Liedern. Die Stimmung im vollen Festzelt war großartig. Trotz des Gewitters unterhielt man sich gut.
Pfarrer Reitinger stellte in den Mittelpunkt seiner Predigt zum Kirchweihsonntag (Herz-Jesu-Fest) das Thema „Liebe“. Dabei ging er von den Schlagern mit ihren unrealistischen Versprechungen von Zärtlichkeit und Liebe aus, zeigte realistisch dazu die Grausamkeit der heutigen Zeit als Kontrast und bot als Antwort auf die Frage, was Liebe sei, das Vorbild Jesu an, der für uns sein Leben gegeben habe. „Herr, mache mich zum Werkzeug“, sagte der Geistliche, indem er auf das Wesen des Herz-Jesu-Festes einging. Nach dem Gottesdienst fand im Gasthaus Höfelsauer-Berger ein Frühschoppen statt. Inzwischen hatte der Wettergott ein Einsehen mit den Steinburgern und schickte die Sonne wieder hervor. Auch der Bierzeltbetrieb wurde am Sonntag wieder ein Erfolg. So verspricht auch der Festausklang am Montagabend erfolgreich und gelungen zu werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.1977


Der BLLV ehrte treue Mitglieder
Kulturfilmer Hermann begeisterte mit seinem Werk „Waldlerisch g‘lebt und g’feiert

Bogen. Auf seiner Monatsversammlung hatte der Kreislehrerverband Bogen den Kulturfilmer Hermann aus Draxelsried zu Gast, der in seinem Film „Waldlerisch g‘lebt und g‘feiert“ mit eindrucksvollen Szenen aus dem Jahreslauf, dem Brauchtum und der Volkskunst des Bayerwaldes aufwarten konnte.


Sie wurden für ihre Treue zum BLLV geehrt

Dem Betrachter dieses Streifens wurde klar, daß ein großer Teil des Brauchtums schon heute selbst den Einheimischen nicht mehr bekannt ist und in wenigen Jahren vielleicht nur mehr Filmdokumente und Aufzeichnungen uns Bräuche aus dem Leben unserer Vorfahren vermitteln werden.
Dem Zuschauer kam zum Bewußtsein, wie einmalig schön sich unser Bayerwald zu den verschiedensten Jahres- und Tageszeiten präsentieren kann, daß man nur wieder hinaus und die Natur mit offenen Augen betrachten müßte. Schon in dieser Tatsache, daß der Filmemacher Hermann dies dem Publikum wieder ins Gedächtnis rief, lag ein Teilerfolg. seines Filmes.
Als einmaliges Dokument und als filmische Impressionen von äußerstem Reiz und besonderer Seltenheit erwiesen sich die Aufnahmen aus dem Winter 76/77 im Arbergebiet. Hermann zählte dieses seltene Naturschauspiel, das man als „Schneemandl“ bezeichnete und die überaus starke Vereisung von Bergfichten darstellte, als einmaliges Filmdokument in Europa überhaupt. Kein Wunder, daß die begeisterten Zuschauer dem Kulturfilmer großen Beifall spendeten.
Im zweiten Teil der Versammlung konnte Vorsitzender Häusler eine Mitgliederehrung vornehmen, bei der Kolleginnen und Kollegen für 25-, 40-. 50- und 55jährige Treue zum BLLV geehrt wurden. Treue und Solidarität, so meinte Häusler, waren seit mehr als hundert Jahren, die der Verband besteht, die Trumpfkarten im Bemühen um bessere Bedingungen für Schule und Lehrer. Heute sei dieser Zusammenhalt genauso notwendig wie damals als der BLLV aus einer Notsituation von Schule und Lehrerstand heraus geboren wurde. Den Jubilaren, die dem Verband so lange Zeit die Treue gehalten haben, gebühre besonderer Dank, sie seien zu-gleich die Vorbilder für den Lehrernachwuchs und Garanten für eine starke Standesvertretung. Für 25jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Kornel Klar (Hunderdorf), Alois Oswald (Stallwang), Anna Kleikamp (Hunderdorf), Elisabeth Piller (Mitterfels), Adalbert Müller (Haibach); Alfred Müller (Schwarzach) und Lothar Ullmer (Pfelling). 40 Jahre beim Verband ist Schulamtsdirektor Max Lehner (Straubing). 50 Jahre Anna Biedermann (Pfelling) und 55 Jahre ist Ernst Zeuner (Passau) beim BLLV. Der Vorsitzende überreichte ihnen die Ehrenurkunden des Verbandes und sprach ihnen die Glückwünsche und den Dank des Bezirks- und Landesverbandes aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.1977


Landwirte gegen Übungsgelände
Interessengemeinschaft wurde gegründet — Flurbegehung im Bereich Lindforst
Hunderdorf.
Keinen nennenswerten Schädlingsbefall stellten die Teilnehmer an einer Flurbegehung auf den Feldern im Bereich Lindforst auf der Gemarkung Hunderdorf fest. Zu dieser Flurbegehung hatten das Landwirtschaftsamt Straubing, als dessen Vertreter ORLR Mader gekommen war, und der Ortsverband Hunderdorf des BBV eingeladen. Eine allgemeine Aussprache über landwirtschaftliche Probleme schloß sich im Gasthaus Baier/Edbauer an, zu der BBV-Ortsverbandsvorsitzender Ludwig Fellinger eingeladen hatte. Zum Schluß dieser Versammlung konstituierte sich eine Interessengemeinschaft gegen das geplante BundeswehrÜbungsgelände, soweit es die Gemarkung Hunderdorf, insbesondere das Sollinger Loch, betrifft.
Im Verlauf der etwa zweistündigen Flurbegehung konnte ORLR Mader keinen nennenswerten Schädlingsbefall feststellen. Er machte lediglich darauf aufmerksam, daß in diesem Jahr unter Umständen mit einem verstärkten Auftreten von Kartoffelkäfern zu rechnen sei. Ferner verwies er darauf, daß bei dichtstehenden Weizenbeständen Mehltau feststellbar sei Eine entsprechende Spritzung dieser Bestände sei umgehend erforderlich. Mader warnte zugleich vor einer derzeitigen Stickstoff-Spätdüngung, da die zur Zeit sehr kräftig stehenden Bestände zur Lagergefahr neigten. In diesem Zusammenhang empfahl Mader, noch knapp eine Woche mit der Spätdüngung zu warten. Zugleich machte Mader darauf aufmerksam, daß zur Unkrautbekämpfung im Getreideanbau eingesetzte Wuchsstoffmittel keine zufriedenstellende Wirkung gezeigt hätten, da die Temperatur zur Zeit der Ausbringung zu niedrig gewesen sei.
BBV-Ortsverbandsvorsitzender Fellinger bedankte sich zu Beginn der Versammlung im Gasthaus Baier/Edbauer bei ORLR Mader für die wertvollen Hinweise auf Schädlingsbekämpfung und Düngung. Fellinger zeigte sich auch erfreut über die Teilnahme einiger BBV-Mitglieder aus Bärndorf und Bogenberg, vor allem in Hinsicht auf die zu gründende Interessengemeinschaft gegen den Bau eines Bundeswehr-Übungsplatzes. Wie Fellinger mitteilte, sei bekannt, daß die Bundeswehr insgesamt rund 100 Hektar Grund für einen Übungsplatz beanspruche, wovon vor allem die Gebiete Sollinger Loch und Ziermholz auf der Gemarkung Hunderdorf betroffen seien. Das Problem sei, betonte Fellinger, daß nicht mit geeignetes Ersatzland in der Nähe fehle, sondern daß zwei Höfe in ihrer Existenz auf das schwerste gefährdet seien, da ihnen kaum etwas anderes als die Aussiedlung übrig, bliebe. Der BBV-Ortsverband Hunderdorf, vor allem aber die Betroffenen, könnten mit Sicherheit auch mit der bereits zugesagten Unterstützung des BBV-Kreisobmannes und eines Rechtsberaters rechnen. Es werde bereits in Kürze ein Vertreter aus Landshut erwartet.
Bürgermeister Härtenberger, der der Versammlung beiwohnte, erklärte auf Anfrage, es bestehe kaum eine Chance auf Abwendung des geplanten Bundeswehrvorhabens. Härtenberger konnte hinsichtlich Terminen keine Neuigkeiten mitteilen, bat aber die Betroffenen, die sich zu derer Interessengemeinschaft zusammenschließen wollten, vernünftig und vor allem sachlich bei den anstehenden Verhandlungen zu bleiben. Da der Übungsplatz unweigerlich kommen werde., sollten die betroffenen Landwirte ihre Forderungen im Rahmen des Möglichen stellen, erklärte Härtenberger und warnte zugleich davor, den Widerstand zu groß und die Argumentation unsachlich werden zu lassen, da in diesem Falle die Gefahr bestünde, daß höhere Stellen keine Verhandlungsbereitschaft mehr zeigen würden und unter Umständen über die Köpfe der Betroffenen hinweg entscheiden könnten. Der Bürgermeister mußte zugeben, daß es auch ihm unverständlich sei, daß die Bundeswehr mit einem Teil des Übungsplatzes nicht in den weniger problematischen Bereich bei Breitenweinzier ausweiche. Gründe dafür seien ihm noch nicht erklärt worden. Nachdem sich die Interessengemeinschaft konstituiert hatte, versprach Fellinger, die weiteren Schritte bezüglich Information und rechtliche Angelegenheiten einzuleiten. Auch wolle er bei der nichtbetroffenen Gemeindebevölkerung um Verständnis für die Belange der betroffenen Landwirte werben und andererseits verhandlungsbereit mit den zuständigen Stellen sein.          -sei-
Quelle: Bogener Zeitung, 21.06.1977


BEIM GARTENFEST DER SCHÜTZENKAMERADSCHAFT Hunderdorf wartete am Sonntagvormittag zum Frühschoppen und am Nachmittag die 30-Mann-Blaskapelle aus Ulrichsberg/Oberösterreich mit schmissigen Weisen auf. Zum Festbetrieb am Samstagabend hatte die Unterhaltungskapelle „Los Amigos“ aufgespielt. Leider war das Gartenfest am Wochenende teilweise von Gewitterregen unterbrochen oder vorzeitig beendet worden.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.1977


VdK informierte seine Mitglieder
Rentenanpassung ab 1. Juli – Sitzung der Vorstandschaft des VdK-Ortsverbandes
Hunderdorf/Windberg
. Der Vorsitzende des Ortsverbandes Hunderdorf-Windberg der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner (VdK), Rudolf Karl, hatte zu einer Vorstandschaftssitzung eingeladen. Hierbei wurde die methodische Vereinsarbeit des abgelaufenen Halbjahres und die künftige interimistische Arbeit des Ortsverbandes besprochen. Die Kassiere Elfriede Schmidt für Hunderdorf und Michael Zöllner für Windberg berichteten auch ausführlich über die Kassenlage, die noch erfreulich sei.
Eingangs berichtete Karl, daß der Ortsverband derzeitig 143 Mitglieder aufweise. Trotz der steigenden Fluktuation konnte die Mitgliederzahl aber durch Neuaufnahmen konstant gehalten werden. Der Ortsvorsitzende Karl zog dann eine neue positive Bilanz. So habe man mit einer Delegation teilgenommen an der VdK-Protestkundgebung in Osterhofen am 7. 5. und bei der großen Veranstaltung in der Olympiahalle in München am 20. 5. Zweiter Vorsitzender Xaver Hagn regte an, auch bei den Kameradschaftstreffen am 21. 8. in Eggenfelden mit einer Abordnung teilzunehmen. Der diesjährige Ausflug ist wieder für den Herbst fixiert. Für die Mitglieder ist die Fahrt frei.
Anschließend konnte Karl noch über das 20. Rentenanpassungsgesetz und das 9. Anpassungs-gesetz in der Kriegsopferversorgung deskriptiv informieren So werden die Kriegsopferrenten und die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten zum 1. Juli 1977 angepaßt. Die Umstellung erfolgt wie in den vorhergegangenen Jahren. Durch die Datenverarbeitungsanlage der Versorgungsverwaltung in München werden zunächst die Be-scheide nur für die Grundrenten und die einkommensunabhängigen Rententeile bzw. bei denen, die Renten aus der Sozialversicherung als Einkommen zu berücksichtigen sind, erstellt. Die Bescheide werden maschinell gefertigt.
Karl betonte, daß es ohne weiteres vorkommen könne, daß die Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz hinter der angekündigten Erhöhung zurückbleiben. Das treffe dann zu, wenn vom Versorgungsamt eine einkommensabhängige Rente gewährt wird, auf die die Rente aus der Sozialversicherung im Rahmen der Freibeträge anzurechnen ist. Die neuen Leistungen nach dem 9. Anpassungsgesetz sind in der VdK-Verbandszeitschrift „Wille und Weg“, Nr. 6 abgedruckt.
Zum Schluß teilte Vorsitzender Karl noch mit, daß viele Schwerbehinderte oft monatelang auf die Ausstellung ihres Schwerbehindertenausweises warten müssen, aber das Versorgungsamt sei eben durch diese neue Verwaltungsmaßnahme derzeitig noch überlastet. Jedem Mitglied wurde empfohlen, wenn Einkommenserhebungen zu tätigen sind oder Unklarheit bei den Bescheiden auftritt, bei der VdK-Kreisgeschäftsstelle Bogen, Stadtplatz, vorzusprechen. Die Geschäftsstelle ist jeden Donnerstag ganztägig geöffnet (Tel. 2202).
Abschließend war sich die Vorstandschaft über die Meinung einig, daß nur durch erhöhte Aktivität im Verband den großen Gefahren und Nachteilen der Gegenwart begegnet werden könne.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.1977


Hunderdorf. Sportverein: Mittwoch, 18 Uhr, Jugendtraining. – Freitag, 18 Uhr, Treffen beim Schulhaus zum Volksfestzug, um 19 Uhr Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.1977


Hunderdorf. Eisstock-Club: Samstag um 13 Uhr in Bogen Vereinsmeisterschaft auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.1977


Hunderdorf. SV-AH: Sonntag um 13 Uhr Teilnahme am Pokalturnier in Pfelling.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.1977


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr: Freitag, 24. Juni, Beteiligung am Ausmarsch zur Festwiese, Treffpunkt: 17.45 Uhr beim Schulhof, Sonntag, 26. Juni, Teilnahme am Kirchenzug und nachmittägigen Festzug des Trachtenvereins, Treffpunkt: 8 Uhr beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.06.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Morgen, Freitag, Teilnahme am Einzug ins Bierzelt, Treffpunkt: 17.45 Uhr beim Schulhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.06.1977


Hunderdorf. Trachtenverein / örtl. Vereine: Morgen, Freitag, 18 Uhr, Beginn des Gründungs- und Volksfestes mit Standkonzert beim Schulhof. anschließend Ausmarsch zur Fest-wiese. Alle Mitglieder der örtlichen Vereine werden gebeten, sich um ca. 17.45 Uhr einzufinden.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.06.1977


Großlintach. Schützenverein: Morgen, Samstag, 20 Uhr, Heimatabend des Trachtenvereins Hunderdorf im Festzelt. Übermorgen, Sonntag, 8.30 Uhr, Treffpunkt im Vereinslokal Schlecht zur Teilnahme am Kirchen- und Festzug in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977


Hunderdorf. Kegelclub: Heute, Freitag, 18 Uhr, Treffen beim Schulhaus zum Volksfestzug. Morgen, Samstag, 20 Uhr, gemütliches Beisammensein im Bierzelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Freitag, 17.45 Uhr, Treffen zum Volksfestauszug im Schulhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Heute, Freitag, Beteiligung am Einzug ins Festzelt. Treffpunkt 17.45 Uhr im Schulhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977


Windberg. Sportverein: Anmeldung für Volkswandertag in Böbrach bis Mittwoch bei Anna Haimerl, Prospekt ist im Vereinskasten beim Gasthaus Amann einzusehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977


Hallenbad geschlossen
Hunderdorf.
Heute, Freitag, ist das Hallenbad in der Schule für die Öffentlichkeit geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977


Vereinsmeisterschaft und Richtfest
Windberg.
Der Sportverein Windberg, Abt. Eisstock, hält am Samstag, 25. 6., auf der neuer-bauten Asphaltanlage in Windberg die Vereinsmeisterschaft ab. Einschreiben der Teilnehmer ab 13.30 Uhr. Beginn 14 Uhr. Anschließend findet die Siegerehrung statt. Ab 17 Uhr feiert der Sportverein Windberg das Richtfest der neuerstellten Asphaltanlage im Schulhof. Alle Mitglieder aller Altersstufen mit Familie sind herzlich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977


Süddeutsche Orgelmusik
Windberg.
Für das zweite Orgelkonzert der Orgelsaison 1977 hat der Orgelkreis Windberg den noch jungen Solisten Gerhard Weinberger verpflichten können. Weinberger absolvierte nach dem Abitur das Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in München im Fach Orgel bei Domorganist Professor Franz Lehrndorfer, außerdem in den Fächern Kath. Kirchenmusik und Schulmusik. 1970 bestand er das Staatsexamen im Fach Orgel mit der Note „Eins mit Auszeichnung“ und anschließend die Meisterklasse Orgel ebenfalls bei Prof. Franz Lehrndorfer.
Der Solist setzte seine Orgelstudien weiter bei Prof. Flor Peeters in Mechelen/Belgien und bei Prof. Dr. Michael Schneider in Freiburg. 1972 – 1975 war Weinberger Chorleiter und Organist an der Basilika St. Lorenz Kempten und seit Oktober 1974 ist er Dozent für Orgelspiel an der Staatl. Hochschule für Musik in München. Er gab mehrere Konzerte in Nord- und Süddeutschland und in den Niederlanden und machte verschiedene Rundfunkaufnahmen bei mehreren deutschen Rundfunkanstalten.
Der Akzent des Programm, das Weinberger am kommenden Sonntag, 26. Juni, um 16 Uhr in Windberg spielen wird, liegt bewußt auf süddeutscher Orgelmusik. Er spielt Werke von Pachelbel, Schiedermayr, Bach, Francaix, Knecht und Mozart.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977

Auf zum Volks- und Trachtenfest Hunderdorf
Festtage vom 24. bis 27. Juni — 25jähriges Gründungsfest des Trachtenvereins — Zugleich „Hunderdorfer Volksfest“
Hunderdorf. Hoch hergehen wird’s über das Wochenende in Hunderdorf, denn vier Festtage mit Bierzelt- und Vergnügungsparkbetrieb stehen bevor. Der Heimat- und Volkstrachtenverein „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“ feiert sein 25jähriges Bestehen vom Freitag, den 24. Juni, bis Montag, den 27. Juni, in Verbindung mit dem schon zur jährlichen Tradition gewordenen „Hunderdorfer Volksfest“. Höhepunkt der Festlichkeiten werden sicher sein der Heimatabend am Samstag und der große Trachtenfestzug am Sonntagnachmittag. Die Schirmherrschaft für das Gründungsfest hat Bürgermeister Karl Härtenberger inne.

Die Jugendgruppe des Trachtenvereins wird neben den Wölfl-Deandln die Attraktion des Heimatabends am Samstag sein.

Lange Zeit liefen die Vorbereitungen des Heimat- und Volkstrachtenvereins für die Organisation seines 25. Geburtstagsfestes und nunmehr ist alles klar für die bevorstehenden Feierlichkeiten. Die Schirmherrschaft hat Kreisrat und Bürgermeister Karl Härtenberger übernommen. Am Sonntag werden 30 auswärtige Trachtenvereine erwartet. Auch der Ausrichter des Hunderdorfer Volksfestes, Festwirt Richard Weinzierl, hat in seinem Bereich für die nötigen Veranlassungen gesorgt, damit an den vier Festtagen ein zünftiger Wiesenrummel herrscht. Für Gäste aus nah und fern, für jung und alt wird das Fest zu einem beliebten Treffpunkt werden, wo jeder seine Freude und sein Vergnügen findet.
Die Festwiese befindet sich am Lindfelderweg zwischen der Staatsstraße und dem Anwesen Hornberger in der Nähe des Bahnhofes Hunderdorf. Im Festzelt kommt das süffige Festbier der Brauerei Aldersbach zum Ausschank und Angebote an Wiesenschmankerl wie Hähnchen, Bratwürstl, Käse ff. fehlen natürlich nicht, so daß auch für das leibliche Wohl auf alle Fälle gesorgt sein wird. Ein Vergnügungspark, mit Schiffschaukel, Schießbude, Losstand, Karussell usw. lädt ebenfalls zum Mitmachen ein. Die Kapelle „Jäger der Grafen von Bogen“ wird zur Unterhaltung aufspielen.
Der Auftakt der Festtage wird am Freitag um 18 Uhr erfolgen mit einem Standkonzert im Schulhof, der Einholung des Schirmherrn und mit dem Auszug zur Festwiese mit den örtlichen Vereinen. Am Samstag findet im Festzelt unter dem Motto „Wie man singt und tanzt im Bayerischen Wald“ ein großer Heimatabend statt, bei dem die Kinder- und Jugendgruppe des Jubiläumsvereins und die weithin bekannten „Wölfl-Deandl“ aus Hunderdorf mitwirken. Der Sonntag beginnt mit einem Festgottesdienst und nachmittags um 14 Uhr bewegt sich dann der große Trachtenfestzug durch die Ortshauptstraßen. Anschließend hält Schirmherr Härtenberger im Festzelt seine Ansprache und überreicht die Erinnerungsgeschenke. Der Montag bringt zum Abschluß noch den „Tag der Gemeinden, Firmen und Verbände“ und eine Sachpreisverlosung im Bierzelt.
Trachtenverein besteht 25 Jahre
Wie die Pflanze vom Winde verweht wird, die nicht fest im Boden verwurzelt, so kann auch der Mensch sein Leben nicht dauerhaft einrichten, wenn er nicht in der Geschichte verwurzelt ist. Das gleiche gilt für das Brauchtum unserer Vorfahren. Wenn Brauchtum aus den verschiedensten Gründen nicht mehr im Alltäglichen vorzufinden ist, so darf es deshalb noch nicht vergessen werden. Es ist deshalb für das Fortbestehen unserer Kultur lebensnotwendig, daß die Verbindung zur Vergangenheit erhalten bleibt.
Diesem Grundsatz zur Pflege und dem Erhalt von Brauchtum, Tracht, Volkstanz sowie Volkslied folgend, hatten sich am 6. 12. 1952 im Gasthaus Baier vierzehn Idealisten eingefunden und den Heimat- und Volkstrachtenverein ins Leben gerufen. Zum 1. Vorsitzenden wurde in der Gründungsversammlung Georg Baier sen. gewählt. ln den Folgejahren standen dem Verein auch vor Willi Bauer und anschließend Xaver Reiner. Seit 1958 führt nunmehr in anerkennenswerter und unermüdlicher Weise Ernst Sacher sen. die Geschicke des Vereins. Heute zählt der Verein insgesamt 116 aktive und passive Mitglieder und ist ein rühriges Glied im Hunderdorfer Vereinsleben. Auch auf eine verstärkte Jugendarbeit legt der Verein seit 1966 großen Wert. Er kann derzeit stolz sein auf eine Kinder- und Jugendgruppe, die mit Volksliedern und Volkstänzen bei zahlreichen Veranstaltungen mit recht viel Erfolg mitwirkt.
Markante Ecksteine in der Geschichte des Trachtenvereins waren die erste Fahnenweihe im Jahre 1957, die Errichtung der Waldkapelle in Lintach im Jahre 1967, wo auch jährlich eine feierliche Maiandacht mit Lichterprozession abgehalten wird. Im Juni 1972 wurde auch festlich das 20jährige Gründungsfest mit Jugend-Standartenweihe begangen, das mit einem großen Trachtenfestzug seinen Höhepunkt hatte.
Früher hatte der Verein auch eine Theaterspielgruppe. Die Theaterstücke wurden unter der Regie von Oberlehrer Maier einstudiert und fanden bei den Auftritten großen Anklang. Ein Brauchtum wird weitergeführt mit dem alljährlichen Einholen, Schmücken und Aufstellen des Maibaums. Auch bei verschiedenen Anlässen (z. B. Nikolausfeier, örtl. Festveranstaltungen, Restaurierungen von alten Gegenständen usw.) wirkt der Trachtenverein aktiv mit.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977

Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.1977


Vereinsmeisterschaft des EC
Hunderdorf.
Am heutigen Samstag findet um 13 Uhr auf der Asphaltbahn in Bogen die traditionelle Vereinsmeisterschaft des hiesigen Sportvereins statt, zu der alle Mitglieder der Abteilungen des SV Hunderdorf eingeladen sind. Die Einschreibung findet um 12.30 Uhr statt. Die Mannschaften werden ausgelost. Die ersten drei Sieger erhalten Urkunden und Plaketten. Die Siegerehrung wird um 19 Uhr im Bierzelt Hunderdorf vorgenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.06.1977


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 26. Juni, Beteiligung am Kirchenzug und nachmittäglichen Festzug beim Gründungsfest des Trachtenvereins. Treffpunkt 8 Uhr bei Josef Steckler.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.06.1977


Hunderdorf. Eisstock-Club: Sonntag, 26. 6., Teilnahme am Kirchen- und Festzug des Heimat- und Trachtenvereins.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.06.1977


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 26. 6., Teilnahme am 25jährigen Gründungsfest des Trachtenvereins Hunderdorf; Treffpunkt um 7.30 Uhr im Vereinslokal Amann oder um 8 Uhr beim Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.06.1977


Au vorm Wald. FFW: Sonntag, 7.30 Uhr, Treffen im Vereinslokal Wagner zur Beteiligung an der Fahnenweihe Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.06.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Anmeldungen für Wanderungen in Sengkofen am 2./3. Juli und in Böbrach am 2./3. Juli an Hans Achatz und Kathi Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.06.1977


Ein zünftiger Wiesenspaß für jung und alt
Auftakt des Hunderdorfer Volksfestes mit Standkonzert und Ehrung von Mitgliedern des Trachtenvereins – Heute Ausklang

Hunderdorf. Mit einem Standkonzert am Freitagabend erfolgte der Auftakt des Hunderdorfer Volksfestes, verbunden mit dem 25. Gründungsfest des Heimat- und Volkstrachtenvereins. Anschließend ehrte der Trachtenverein im Festzelt verdiente Vereinsmitglieder. Am Samstag gab’s im Bierzelt einen Heimatabend, bei dem die Kinder- und Jugendgruppe des Trachtenvereins und die Wölfl-Deandl erfreuten. Am Sonntagnachmittag bewegte sich ein großer Trachtenfestzug durch die Ortshauptstraßen.
Nach dem Standkonzert der „Jäger der Grafen von Bogen“ beim

Beim Auszug zur Festwiese

Schulhof wurde Schirmherr Bürgermeister Härtenberger eingeholt, der nach dem Einzug ins Festzelt den ersten Hunderter-Banzen anzapfte. Am Ausmarsch zur Festwiese hatten sich sämtliche örtlichen Vereine beteiligt. Abends entbot der Vorstand des Trachtenvereins, Ernst Sacher, allen Gästen einen herzlichen Willkommensgruß. Dann berichtete Sacher ausführlich über die Gründung und Entwicklung sowie die zahlreichen Aktivitäten des Heimat- und Volkstrachtenvereins „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“. 25 Jahre Trachtenverein Hunderdorf, das sei verbunden mit sehr viel Idealismus und geopferter Zeit. Den Wahlspruch des Vereins, „Treu der Sitt, Treu der Tracht und Treu unserer schönen Heimat“, rief der Vorstand insbesondere den jungen Vereinsmitgliedern zu.
Dann zeichnete Sacher verdiente Vereinsmitglieder mit der Vereinsehrennadel aus: Willi Bauer, Sigi Wölfl, Hermann Maier, Sophie Baier, Berta Bauer, Hans Wölfl und Resl Gütlhuber. Zudem

Geehrte Mitglieder des Trachtenvereins zusammen mit Schirmherr Härtenberger

erhielten diese Mitglieder und die Gründungsmitglieder Hans Schäfer, Willi Hornberger, Paul Feldmeier, Alois Beck, Liesl Kalka, Anni Baier und Maria Englmeier das Heimatbuch der Gemeinde Hunderdorf überreicht. Diesen Mitgliedern sei es zu verdanken, sagte Sacher, daß es den Trachtenverein schon 25 Jahre gebe.
Anschließend würdigte Schirmherr Härtenberger die Tätigkeit des Trachtenvereins, der ein wichtiges Glied im Hunderdorfer Vereinsleben darstelle. Härtenberger sagte besonderen Dank Vorstand Ernst Sacher, der bereits seit 20 Jahren den Verein mit bewährter Umsicht und Tatkraft führe. Der Schirmherr überreichte als Anerkennung ein Bierkrügl mit Zinndeckel der Gemeinde Hunderdorf.
Am Samstag erfreuten beim Heimatabend die Kinder- und Jugendgruppe des Vereins und die WölfI-Deandl mit Volkstänzen und Liedern. Am Sonntagnachmittag erlebte das Fest seinen Höhepunkt mit dem großen Trachtenfestzug durch die Ortshauptstraßen, bei dem 30 auswärtige Trachtengruppen und die örtlichen Vereine mitwirkten (darüber berichten wir noch ausführlich).
Fazit nach den ersten drei Festtagen: Ein zünftiger Wiesenspaß für jung und alt, dem der Trachtenverein mit seinen Veranstaltungen eine besondere Note gab. Im Festzelt und beim Vergnügungspark herrschte immer Hochbetrieb. Dazu trugen sicher auch das süffige Festbier der Brauerei Aldersbach und die vorzüglich mundenden Wiesenschmankerl bei. Zu erwähnen ist noch die Kapelle „Jäger der Grafen von Bogen“ unter Leitung von Sepp Schiller, die unermüdlich zünftig aufspielte und für beste musikalische Unterhaltung sorgte. Heute, Montag, findet das Fest seinen Ausklang. Hierzu ist der „Tag der Gemeinden, Vereine und Behör- den“ anberaumt. Ab 18 Uhr ist Bierzeltbetrieb, und die Musikkapelle „Jäger der Grafen von Bogen“ wird nochmals aufspielen. Jeder Besu cher erhält zu jeder Maß Bier ein Los gratis und bei der abschließenden Verlosung warten fünf wertvolle Sachpreise auf die Gewinner, darunter ein Radiogerät, Cassettenrekorder und ein Schlauchboot.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.06.1977


Gott, der Herr, hat am 26. 6. 1977 unseren lieben Vater, Großvater, Schweigervater, Bruder, Onkel, Schwager und Paten
Herrn Franz Xaver Bergbauer
Austragslandwirt von Oberwachsenberg
Mitglied der Marianischen Männerkongregation

im Alter von 72 Jahren, nach längerer Krankheit, zu sich heimgeholt.
Oberwachsenberg, Gaishausen, Schafberg Altnußberg, Untervierau, Wackersdorf, Heiligkreuz, 28. 6.1977
In tiefer Trauer:
Alfred Bergbauer mit Frau
Xaver Bergbauer mit Familie
Rudolf Bergbauer mit Familie
Karl Bergbauer mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Mittwoch, 29. 6. 1977, um 15 Uhr in Neukirchen bei Haggn mit anschließender Beerdigung.
Sterberosenkranz heute, Dienstag, 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.1977

Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1977


En Trachtenzug, der wirklich begeisterte
Heimat- und Volkstrachtenverein Hunderdorf feierte Gründungsfest zum 25jährigen Bestehen – 40 Vereine waren dabei

Hunderdorf.
Seinen Höhepunkt erlebte das Gründungsfest des Heimat- und Volkstrachtenvereins, das zugleich mit dem „Hunderdorfer Volksfest“ stattfand, am Sonntag mit dem feierlichen Festgottesdienst und dem großen Trachtenfestzug am Nachmittag,

Beim Festzug gab es Trachten aus dem gesamten niederbayerischen Raum zu sehen.

bei dem es viele schmucke Volkstrachten zu sehen gab. Im Festzelt folgten die Grußworte mehrerer Festgäste, die das Tätigkeitsfeld zum Erhalt des heimatlichen Kulturgutes des Trachtenvereins „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“ würdigten.
Am Sonntag hatten die Festlichkeiten mit der Einholung der ankommenden Vereine begonnen. Dann folgte der Kirchenzug und ein von Pfarrer Reitinger zelebrierter feierlicher Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Mit der Eucharistiefeier sollte nicht nur christliches Brauchtum erhalten, sondern auch offenkundig werden, daß Christus die Mitte unseres Lebens sei, führte Pfarrer Reitinger aus.
Am Sonntagnachmittag nahmen dann die Ehrengäste, die 30 auswärtigen Heimat- und Volkstrachtenvereine sowie die örtlichen Vereine und Verbände am Lindfelderweg Aufstellung zum Kirchenzug. Unter den Klängen der Festkapelle „Jäger der Grafen von Bogen“, der Feuerwehrkapelle Degernbach, der Jugendkapelle

Sie tanzten zur Freude der Festbesucher: Die jungen Trachtler aus Hunderdorf.

Leiblfing und der Kapelle Schötz aus Elisabethszell bewegte sich dann ein nahezu ein Kilometer langer Festzug durch die Ortshauptstraßen. Dabei bot sich den zahlreich gekommenen Zuschauern ein farbenprächtiges Bild, wobei besonders die verschiedenen bunten Volkstrachten aus dem gesamten niederbayerischen Raum bewundert werden konnten.
Nach dem Einzug ins Festzelt — es konnte leider nicht alle Festzugteilnehmer fassen —entbot Vorsitzender Ernst Sacher nochmals allen Gästen aus nah und fern einen herzlichen Willkommensgruß.
Dann übermittelte Alfons Bergmann, der Landesverbandsvorsitzende der Bayer. Heimat- und Volkstrachtenvereine die Grüße des Verbandes, gratulierte dem Hunderdorfer Trachtenverein herzlich zu seinem Jubiläumstag und wünschte für das zukünftige Wirken viel Erfolg. Bergmann freute sich, daß sich in Hunderdorf zahlreiche Trachtenvereine eingefunden haben, die alle ein Vorbild für den Erhalt des Volksgutes der Heimat seien.
Gauehrenvorstand Alois Aschenbrenner beglückwünschte „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“ im Rahmen des Bayer. Waldgaues der Trachten-vereine. Der Redner betonte, bayer. Volksgut müsse gepflegt werden und das geschehe vorzüglich durch die Trachtenvereine. Aschenbrenner rief den Jugendlichen zu, dieses Kulturgut fortzuführen und so den Erhalt des Brauchtums und der Sitte zu sichern.
Bundestagsabgeordneter Paintner (Landshut) gratulierte ebenfalls dem Jubiläumsverein und übermittelte auch die Glückwünsche des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Josef Ertl. Paintner sagte, von vielen Ländern werde die Bundesrepublik Deutschland beneidet, um ihre Kultur und damit auch um die Heimat- und Volkstrachtenvereine, die das Brauchtum pflegen und erhalten.
Kreisrat und Bürgermeister Karl Härtenberger, der Schirmherr der Festveranstaltungen, übermittelte eingangs seiner Festrede die Grußworte von Staatsminister Alfred Dick, der hierin dem Hunderdorfer Trachtenverein neben dem Glückwunsch zu seinem Jubiläum besonderen Dank und ehrliche Anerkennung für seine bisher im Dienste der Heimat geleistete vorbildliche Arbeit verlauten ließ. Er betonte weiterhin, daß es vor allem das Verdienst der Heimat- und Volkstrachtenvereine und ihrer Mitglieder sei, daß die vielfältigen Formen des bayer. Volks- und Brauchtums lebendig bleiben.
Schirmherr Härtenberger freute sich über den Idealismus der Gemeindebürger, die sich in den Dienst der Sache stellen und das Erbe der heimatlichen Kultur pflegen und schützen. In dankenswerter Weise kümmere sich der Verein auch um die Jugend und führe sie diesen Idealen- zu. Brauchtum und Sitte wären ernsthaft im heutigen Zeitalter gefährdet, gäbe es nicht diese Idealisten, sagte Härtenberger weiterhin. Er versicherte. die Gemeinde sei sich des Wertes der Heimatvereine wohl bewußt und sei deshalb stets zur ideellen und auch materiellen Unter-stützung bereit.
Im Anschluß an die Festreden überreichte Vorsitzender Sacher die Erinnerungsgeschenke in Form von hübschen eingerahmten Großfotobildern der Muttergotteskapelle in Lintach. Diese konnten in Empfang nehmen die beiden Patenvereine Elisabethszell und Grafenwiesen sowie die Trachtenvereine Arrach (meiste Teilnehmerzahl) und Lalling (am weitesten angereist). Zum Schluß übergab Sacher als Dank an Schirmherrn Härtenberger ein farbiges Spitzwegbild in Wachs.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1977


Hunderdorf. Sportverein: Samstag, 2. 7., 19 Uhr, Meisterschaftsfeier der 1. und 3. Mannschaft bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1977


Windberg. Winithschützen: Samstag, 2. 7. und Sonntag, 3. Juli, Fahrt nach Zell am See, Kaprun und Saalbach. Abfahrt 4.30 Uhr am Dorfplatz. Zusteigemöglichkeit: Sandbiller, Anger. Es sind noch Plätze frei, Anmeldung im Gasthaus Hüttinger oder bei Edmund Laumer (auch für Nichtmitglieder).
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1977


Windberg. Schützenverein: Samstag, 2. Juli, und Sonntag, 3. Juli, Ausflug nach Zell am See und Kaprun; Abfahrt am Samstag um 10.30 Uhr am Dorfplatz. Zusteigemöglichkeiten: Sandbiller, Anger (Bogen). Es sind noch Plätze frei (auch für Nichtmitglieder). Anmeldung im Gasthaus Hüttinger und bei Edmund Laumer.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1977


EC Hunderdorf ermittelte den Vereinsmeister
Der SV Hunderdorf trug die Vereinsmeisterschaft im Asphaltschießen in Bogen aus. Abteilungsleiter Wenz Schmidt

Unser Foto zeigt die Siegermannschaft, von links: Abt.-Leiter Schmidt, Klaus Klar, -Josef Poiger, Gerd Altmann und Franz Primbs

konnte sechs Mannschaften begrüßen, die vorher ausgelost wurden. Nur die Jugendmannschaft des EC durfte geschlossen am Wettkampf teilnehmen. Im ersten Durchgang waren einige Mannschaften punktgleich an der Spitze. Der zweite Durchgang zeigte, wer das größere Stehvermögen hatte. Am Abend begrüßte Abteilungsleiter Schmidt die Schützen im Bierzelt. Vorstand Kaldonek nahm die Siegerehrung vor. Die ersten drei Mannschaften erhielten Urkunden und Plaketten. An erster Stelle konnte er die Moarschaft 3 mit Franz Primbs, Gerhard Altmann, Josef Poiger und Klaus Klar ehren. Den 2. Platz belegte die Mannschaft 2 mit Otto Sachs, Max Leonhardt, Ferdinand Hartmannsgruber und Emil Gerhardt. Dritter wurde die Mannschaft 5 mit Josef Schötz, Hans Holmer, Erwin Wild und Bertl Höpfl.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.1977


Vereinsmeister wurde ermittelt
Windberg.
Der Sportverein Windberg ermittelte auf der neuerbauten Asphaltbahn in Windberg den ersten Vereinsmeister im Eisstockschießen. Es beteiligten sieh zehn Moarschaften, darunter auch die neugegründete Damenmannschaft des Vereins. Vereinsmeister wurde die Moarschft Nr. 1 mit Adolf Auerbacher Johann Mayer, Johann Schneider und Walter Schneider. Platz zwei belegte die Moarschaft Josef Procksch, Sebastian Mayer, Kurt Hornberger und Xaver Reichl. Denn 3. Platz belegten Josef Kerscher, Alfred Auerhacher, Martin Buhl und Peter Nirschl. Die Siegerehrung nahm Bürgermeister Kleikamp vor. Er dankte allen, die bei diesem Turnier mitmachten. Vor allem hob er in seiner kurzen Ansprache hervor, was die einzelnen Vereinsmitglieder an freiwilligen Arbeitsstunden leisteten, damit die Anlage geschaffen werden konnte, tun überhaupt dieses Turnier und alle noch folgenden Austragungen in Windberg abhalten zu können. Im Anschluß an die Siegerehrung wurde das Richtfest der Anlage gefeiert. Vorsitzender Sebastian Mayer dankte allen Firmen, Spendern und vor allem allen freiwilligen Helfern für ihren nimmermüden Einsatz beim Bau der Asphaltbahn des Sportvereins Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1977


Ortsmeisterschaft des SV
Windberg.
Am Sonntag, 17. Juli, findet die erste Ortsmeisterschaft auf Asphalt in Windberg statt. Alle gemeindeansässigen Vereine, Betriebe, Geschäfte, Privatmoarschaften und dergl. können sich daran beteiligen. Meldetermin. ist 6. Juli bei Walter Hornberger.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1977


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 3. Juli, Beteiligung am Gründungsfest in Haibach. Abfahrt um 8 Uhr mit privaten Pkw beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: 10. Juli Wandertag in Parsdorf bei München. Anmeldungen bis 3. 7. bei Frau Scheibenthaler. Fahrtkosten für den Bus 7 Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1977


Windberg. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Beteiligung an den Feierlichkeiten der Fahnenweihe in Haibach. Um 7.30 Uhr Abfahrt beim Gasthaus Amann in Windberg. Um rege Beteiligung wird gebeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.1977

Aus alten Zeitungen und Druckwerken

12