1979# 01-02

Rupert Feldmeier geehrt
Windberg
. Im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung und von Landrat Ingo Weiß überreichte Bürgermeister Kleikamp kürzlich an Rupert Feldmeier, Meidendorf, eine Ehrenurkunde. Hierin spricht der bayerische Staatsminister des Innern seinen Dank und Anerkennung für das langjährige verdienstvolle Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung aus. Rupert Feldmeier gehörte in den Jahren von 1948 bis 1972 dem Gemeinderat Windberg an. 16 Jahre davon bekleidete Feldmeier das Amt des zweiten Bürgermeisters. Lange Zeit führte er in Vertretung die Geschicke der Gemeinde, da der seinerzeitige Bürgermeister Amann aus gesundheitlichen Gründen die Amtsführung nicht wahrnehmen konnte.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.01.1979


Wasserversorgung größte Maßnahme 1978
Windberg.
Bei der Jahresabschlußsitzung des Gemeinderates dankte kürzlich Bürgermeister Kleikamp den Gemeinderatsmitgliedern für ihre ehrenamtliche kommunale Tätigkeit und die positive sachliche Mitarbeit im vergangenen Jahr. In seinen Ausführungen nannte Kleikamp insbesondere den Bau der Fernwasserversorgung „Irensfelden-Meidendorf“, den die Gemeinde im Jahre 1978 begonnen habe und der ein weiteres Großprojekt der Gemeinde dar-stelle. Das Jahr 1978 sei auch gekennzeichnet gewesen durch die Neugründung der Verwaltungsgemeinschaft im Zuge der Gemeindegebietsreform. Hierfür sei an zahlreichen vorbereitenden Sitzungen teilgenommen worden, um so die nötigen Vorbereitungen für einen guten Start der Verwaltungsgemeinschaft zu ermöglichen. 1978 habe sich weiterhin der Gemeinderat insgesamt zu 14 Sitzungen eingefunden, um über die anstehenden Gemeindeprobleme zu beraten und zu beschließen. Dabei hätten vier Sitzungen noch im Zeitraum vor den Neuwahlen stattgefunden. zehn seien bereits in die Amtsperiode der wieder- bzw. neugewählten Gemeinderatsmitglieder gefallen. Bürgermeister Kleikamp erwähnte auch das gute Verhältnis und die angenehme Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Kleikamp abschließender Dank für die ordentliche Zusammenarbeit galt den Beschäftigten der Verwaltungsgemeinschaft sowie den Gemeindearbeitern.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.01.1979


Nach Gottes hl. Willen verschied am 30. 12. 1978 unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder und Onkel
Herr Jakob Gürster
Kriegsteilnehmer 1914 — 1918
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Mitterfels

im Alter von 86 Jahren selig im Herrn.
Wegern, Straubing, Hermannsberg, 2. 1. 1979
In stiller Trauer:
Thomas Gürster, Sohn mit Familie
Elisabeth Gürster, Tochter
Kreszenz Schedlbauer, Schwester
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst heute, Dienstag, den 2. 1. 1979, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.01.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Wochenversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1979


Arbeitsreiches Jahr abgeschlossen
Gewerkschaft Holz und Kunststoff schenkte Kindergarten Hunderdorf 1 000 Mark

Steinburg.
Nach einem arbeitsreichen Jahr fand am Donnerstagabend im Gasthaus Solcher die Weihnachtsfeier der Gewerkschaft Holz und Kunststoff der Verwaltungsstelle Hunderdorf statt. Vorsitzender Ludwig Kapfenberger begrüßte besonders Betriebsleiter Schäfer, Pfarrer Reitinger, ersten Bürgermeister Härtenberger aus Hunderdorf und Geschäftsführer Stieber.
Die Ehrengäste entboten Grußworte, für das neue Jahr sprachen sie Glückwünsche aus, mit der Hoffnung aus auf einen sicheren

Ludwig Kapfenberger überreicht Pfarrer Franz Reitinger (Hunderdorf) für den Kindergarten Hunderdorf einen 1 000-DM-Scheck.

Arbeitsplatz und eine gute Mit- und Zusammenarbeit. Die Jugendgruppe des Bayerwaldvereins Hunderdorf erhielt für ihre Weihnachtslieder viel Beifall. Wieder wurden Mitglieder für zehnjährige Treue geehrt. Aus der Hand von Ludwig Kapfenberger konnte Pfarrer Franz Reitinger zugunsten des Hunderdorfer Kindergartens aus dem Erlös einer reichhaltigen Tombola einen Eintausend-Mark-Scheck entgegennehmen. Weitere Höhepunkte waren die Verlosung der vielen schönen Preise, vor allem des Berlin-Fluges und des nagelneuen Schlafzimmers.
Ludwig Kapfenberger gab einen Rückblick und zeigte sich erfreut über Vollbeschäftigung und errungene Erfolge. Er sagte: „Wir können mit dem Erreichten zufrieden sein.“ Sein besonderer Dank galt Betriebsleiter Roland Schäfer. Er habe durch Geld- und Sachspenden die Weihnachtsfeier in diesem Rahmen ermöglicht, erklärte Ludwig Kapfenberger. Betriebsleiter Schäfer ging auf den Ablauf des arbeitsreichen Jahres ein und dankte den Mitgliedern für ihre Mitarbeit. Er sprach sich dafür aus, auch in Zukunft gemeinsam an einem Strick zu ziehen. Pfarrer Franz Reitinger freute sich über die Tombola zugunsten des Kindergartens. Erster Bürgermeister Karl Härtenberger übermittelte die Grüße des Hunderdorfer Gemeinderats und unterstrich die Bedeutung der Firma Nolte mit ihrer großen Belegschaft. Adolf Stieber äußerte sich als Geschäftsführer der Gewerkschaft Holz und Kunststoff Niederbayern zu gewerkschaftlichen Fragen, wies auf den Ortsklassenabbau, die Umstufung der Angestellten und die durch Gespräche erreichten Erfolge hin. Gesellschaftspolitische Fragen, wie Urlaubsregelung, Leistungsdruck und Gesundheit klangen in ihrer Problematik an. Erfreulich nannte der Referent die Mitgliederzahl von 3 000 und schloß sich den Neujahrswünschen seiner Vorredner an. Mit Präsenten wurden folgende Mitglieder für zehnjährige Treue ausgezeichnet: Eduard Bachmeier, Alois Feldmeier, Inge Gertitschke, Xaver Grüneisl und Xaver Häusler. Die Gesangeinlagen der Jugendgruppe des Bayerwaldvereins Hunderdorf und der engagierten Leiterin Waltraud Stieglmeier fanden ebenso wie die Rhythmen der Kapelle viel Beifall.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1979


Wer fährt mit nach Straßkirchen?
Hunderdorf.
Nach Siegen über Otzing und Straßkirchen II und einem Unentschieden gegen Alburg erreichten die Hallenfußballer des SV Hunderdorf beim Vorturnier in der Sporthalle von Straßkirchen den 1. Preis. Sie qualifizierten sich damit für das Endturnier, welches Samstag ab 14 Uhr ausgetragen wird. Bei genügender Teilnehmerzahl setzt die Fußballabteilung wieder einen Bus ein. Meldung bis Freitagabend bei Abteilungsleiter Heinz Hentschirsch (Tel. 09422/915). Die Abfahrt würde am Samstag gegen 12.45 Uhr bei Sandbiller erfolgen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1979


JU: „Bus ist kein ausreichender Ersatz“
Junge Union gegen Streckenstillegung – Aktivierung der Mitgliederwerbung – Neuwahl in den Vorstand
Hunderdorf.
Kürzlich fand im Brotzeitstüberl S. u. G. Baier eine Versammlung der Jungen Union (JU) statt. Dazu konnte Vorsitzender Breu neben Kreis- und Gemeinderätin Heidi Watzl auch den Voratzenden des Kreisverbandes Alfred Reisinger begrüßen. Reisinger gab dabei einen Rückblick auf die Aktivitäten des Kreisverbandes und erörterte Fragen zum Jugendtagungshaus. Weiterhin wurde berichtet über die beabsichtigte Herausgabe eines Informationsblattes auf Verwaltungsgemeinschaftsebene.
Eingangs dankte Breu den Mitgliedern für ihr Interesse an der JU und drückte den Wunsch aus, daß dies auch in Zukunft anhalten möge. Jedes Mitglied rief er dazu auf, weiterhin um die Werbung neuer Mitglieder besorgt zu sein. Kreisvorsitzender Reisinger gab einen Rück-blick auf die wichtigsten Veranstaltungen des Kreisverbandes im abgelaufenen Jahr. So konnte der Kreisverband im Februar in einer Festsitzung in Straßkirchen sein 25jähriges Be-stehen feiern. Im April löste Reisinger in der Kreisversammlung in Geiselhöring den bisherigen Vorsitzenden Ernst Hinken ab, der aus Altersgründen aus der JU ausscheiden mußte. Im Mai besichtigten Mitglieder der JU die Behindertenwerkstätten „St. Josef“ in Straubing und drückten so ihr Engagement nicht nur für die Jugend, sondern für alle gesellschaftlichen Gruppen, hier vor allem für die sozial Schwachen aus. Mit der Besichtigung des Berufsbildungszentrums und der anschließenden Diskussion mit maßgebenden Personen aus dem Bereich der Berufsausbildung und der Arbeitsvermittlung versuchte man, sich ein Bild über die Jugendarbeitslosigkeit in diesem Raum und der Lösung dieses Problems zu machen.
Dann kam Reisinger auf das „Jugendtagungshaus“ zu sprechen, das vor kurzen Thema einer ausführlichen Erörterung zwischen Kreisjugendring und Junge Union war und in der kommenden Woche zur Entscheidung im Kreistag heranstehe. Der Redner zeichnete den Standpunkt der JU nach, die die Notwendigkeit eines solchen offenen Jugendtagungshauses voll bejahe und dies bereits im kommunalen Sachprogramm der CSU gefordert habe. Nur wenig Verständnis bringe man allerdings für die Art auf, wie verschiedene Gruppen an dieses Thema herangingen. Auch würde gerne eher ein zentralerer Standort als z. B. Geiselhöring oder Mallersdorf gesehen. Weiterhin ließ Reisinger verlauten, seien in letzter Zeit in vielen Gemeinden Jugendsprecher benannt worden. Reisinger hob dankend hervor, daß sich in vielen Fällen gerade Mitglieder der JU dieser Aufgabe angenommen hätten. Gemeinderätin Watzl berichtete ausführlich über den Stand der Bemühungen der Verwaltungsgemeinschaft, ein Informationsblatt für die Bürger der Mitgliedsgemeinden einzuführen. Im Sommer 1978 habe die JU Hunderdorf auch einen diesbezüglichen Antrag gestellt Wie die Sprecherin ausführte, soll dieses Blatt in einem ein- oder zweiwöchigen Rhythmus erscheinen. Neben den Bekanntmachungen der Mitgliedsgemeinden und der Verwaltungsgemeinschaft soll in diesem Blatt den Vereinen ein besonders breiter Raum gewidmet werden. Den Vereinen soll so eine Möglichkeit an die Hand gegeben werden, sich ausführlich über das örtliche Vereinsleben zu informieren. Durch ein derartiges Informationsblatt würde das gesellschaftliche Leben in den Gemeinden gefördert sowie das Interesse und die Bindungen der einzelnen Bürger zur Gemeinschaft gestärkt, meinte Watzl. Darüber hinaus solle jedem Bürger die Möglichkeit eingeräumt werden, private oder geschäftliche Anzeigen aufgeben zu können.
Breiten Raum nahm die anschließende Diskussion über die Einstellung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Straubing-Miltach ein. Dabei wurde festgestellt, die durch die Pläne gerade sehr viele junge Leute im Schüler- und Berufsverkehr betroffen seien. Man könne sich schlecht vorstellen, daß sich die Beförderung zu Spitzenzeiten durch den Einsatz von Omnibussen bewältigen lasse. Die Verlagerung des  Verkehrs von der Schiene auf die Straße bringe ein größeres Gefahrenrisiko (überfüllte und schlecht ausgebaute Straßen) und ungewisse Fahrzeiten (besonders im Winter) mit sich, Das Lockmittel der Vermehrung der Haltestellen wirke sich nachteilig auf den Fahrkomfort aus. Der Fahrgast müsse dann eben noch mehr Haltestellen über sich ergehen lassen und dadurch eine längere Fahrzeit in Kauf nehmen. Weiter werde nicht die Auffassung geteilt, daß durch die Einstellung des Personenverkehrs unter Beibehaltung des Güterverkehrs bei der Bundesbahn soviel eingespart werden könne, wie auf der anderen Seite Mehrbelastungen auf den einzelnen Bürger und die heimische Wirtschaft (z. B. Fremdenverkehr) zukämen. Die Versammlung begrüßte allgemein das Bestreben der Gemeinde, sich unter allen Umständen für die Aufrechterhaltung des Schienenverkehrs einzusetzen, zumal gerade die Strecke Straubing-Steinburg am meisten frequentiert werde.
Den Abschluß der Versammlung bildeten die Wahlen der weiteren Mitglieder des Ortsvor-standes, der Delegierten zur Kreisversammlung und des Kassiers. Die Vorstandschaft des Ortsverbandes stellt sich demnach wie folgt vor: Vorsitzender: Josef Breu, Stellvertreter Karl Härtenberger, Max Kronfeldner, Schriftführer: Lydia Fuchs, Kassier: Elfriede Härtenberger, weitere Vorstandsmitglieder: Klaus Klar, Reinhard Korte, Roswitha Bergbauer und Heidi Watzl. Delegierte zur Kreisversammlung: Heidi Watzl, Karl Härtenberger, Max Kronfeldner und Roswitha Bergbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.1979


Sprechzeiten in der VG
Windberg.
Die Sprechzeiten der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf in der Außenstelle Windberg (Gemeindeamt) sind wie folgt festgelegt: Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und Freitag von 17 bis 18 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.1979


Anni Kleikamp 25 Jahre Lehrerin
Windberg/Hunderdorf.
Zu Beginn des neue Jahres 1979 konnte Oberlehrerin Anni Kleikamp, die Gattin von Bürgermeister Kleikamp, ein besonderes Dienstjubiläum feiern, nämlich die 25jährige Tätigkeit als Lehrerin in der Schule Windberg bzw. Verbandsschule Hunderdorf. Anni Kleikamp, die mit besonderes Freude und Hingabe ihre Lehrtätigkeit wahrnimmt, hat sich Verdienste in der Erziehung und Bildung der Schuljugend erworben. In Windberg hatte Anni Kleikamp ihre Lehramtstätigkeit am 1. 1, 1954 aufgenommen und unterrichtete an der Volksschule Windberg ununterbrochen bis zu deren Eingliederung in die Verbandsschule Hunderdorf im Jahre 1972, die bedingt war durch die Schulreform. Oberlehrerin Kleikamp bekleidete zuletzt in Windberg auch das Amt des stellvertretenden Schulleiters. Weiter war sie Vorsitzende des ersten gewählten Pfarrgemeinderates in Windberg und auch in der folgenden Amtsperiode noch zweite Vorsitzende. Zum Jubiläum gratulierten Schulverbandsvorsitzender Härtenberger (Hunderdorf) sowie 2. Bürgermeister Feldmeier (Windberg). Sie übermittelten weiterhin die Glückwünsche des Schulverbandes Hunderdorf bzw. der Gemeinde Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1979


Gemeinde Hunderdorf zählt 2890 Einwohner
Gebietsreform markantestes Ereignis im vergangenen Jahr — Durchwegs positive Gemeindebilanz — Reges Vereinsleben
Hunderdorf.
Bedeutungsvolle Ecksteine in der Geschichte der Gemeinde Hunderdorf setzte das Jahr 1978, wobei herausragendstes Ereignis die Gemeindegebietsreform war. Die Gemeinden Gaishausen und Steinburg wurden der Gemeinde Hunderdorf angegliedert. Zielstrebig wurde unter Bürgermeister Härtenberger und seinem neuen Gemeinderat weitergearbeitet, um die anstehenden gemeindlichen Probleme zu meistern. Die Gemeinde Hunderdorf kann eine durchwegs positive Bilanz verzeichnen, die ergänzt wurde durch ein florierendes Vereinsleben.
Nach der amtlichen Bevölkerungsstatistik hatte zum 1. Januar 1978 die Gemeinde Hunderdorf 1 901 Einwohner. Infolge der Gebietsreform kamen von Gaishausen 342 Einwohner und von Steinburg 647 Einwohner hinzu, so daß die Einwohnerzahl der neuen Gesamtgemeinde nach dem letzten Stand 2 890 beträgt. Das zum 1. Mai 1978 neu gebildete Gemeindegebiet umfaßt 23 Quadratkilometer und weist 40 Ortsteile und Weiler auf. An Geburten wurden für die Gemeinde (ohne Eingemeindung) 21 Geburten registriert. (Vorjahr 18 Geburten). Insgesamt beurkundete der Standesbeamte 23 Eheschließungen. Davon entfallen auf die ursprüngliche Gemeinde Hunderdorf 13 Trauungen (Vorjahr 15 Trauungen). Von der Friedhofsverwaltung wurden 39 Bestattungen (einschließlich Steinburg und Gaishausen) eingeschrieben.
Für den Gemeinderat Hunderdorf wurden im Laufe des vergangenen Jahres zwölf Sitzungen einberufen. Der frühere Gemeinderat Steinburg tagte noch in acht Sitzungen und der ehemalige Gemeinderat Gaishausen war zu vier Sitzungen geladen.
Spiegel des Gemeindegeschehens
Am 17. Februar besucht Staatssekretär Sackmann die Firma Nolte-Möbel in Hunderdorf. Die Kommunalwahl am 5. März bringt die Wiederwahl von Karl Härtenberger zum ersten Bürgermeister, der mit Wirkung zum 1. Mai entstehenden Großgemeinde. Zugleich erhöht sich die Zahl der Gemeinderatssitze von 12 auf 14. Neu in den Gemeinderat gewählt werden acht Gemeindebürger. Am gleichen Tag werden in den Kreistag Bürgermeister Härtenberger und Heidi Watzl gewählt, so daß der hiesige Raum gut im Kreistagsgremium vertreten ist. Mit Beschluß vorn 16. März bewilligt der Gemeinderat dem kath. Pfarramt zur Renovierung der Pfarrkirche einen Zuschuß von 5 000 Mark. Am 23. März billigt der Gemeinderat einstimmig die Jahresrechnung 1977, deren Gesamtplan Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 2 572 903 DM aufweist. Für das Jahr 1978 wird am 6. April der Haushaltsplan mit Einnahmen und Ausgaben von 3,4 Millionen Mark vom Gemeinderat beschlossen. Dabei wurden die Grund- und Gewerbesteuerhebesatze nicht erhöht. Am 13. April vergibt der Gemeinderat die Bauarbeiten für die Wirtschaftswegebaumaßnahmen Starzenberg und Lintach an die Firma Rothammer. In der Sitzung am 27. April dankt Bürgermeister Härtenberger den mit Ablauf der Amts-periode zum 30. April ausscheidenden sechs Gemeinderatsmitgliedern sowie den Bürgermeistern der Gemeinden Gaishausen und Steinburg.
Der 1. Mai prägt die Geschichte der Gemeinde entscheidend infolge des Inkrafttretens der Gemeindegebietsreform. In die Gemeinde Hunderdorf werden eingegliedert, die Gemeinde Gais-hausen (ohne die Gebietsteile Hagnberg, Kögl, Wiespoint und der Gebietsteil im Bereich des Anwesens Santl, die dem Markt Mitterfels zugeordnet werden) sowie der Bereich der Gemeinde Steinburg. Die neue Großgemeinde Hunderdorf wird zusammen mit den Gemeinden Neukirchen und Windberg Mitgliedsgemeinde der neu ins Leben gerufenen Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf mit Sitz in Hunderdorf. Weiterhin beginnt die Amtszeit des im März neu gewählten Gemeinderates. Am 5. Mai wählt der Gemeinderat in seiner konstituierenden Sitzung Egon Weinzierl zum zweiten Bürgermeister, Hans Feldmeier wird dritter Bürgermeister. Ende Mai erfährt die Gemeinde das Ergebnis des Wettbewerbs „Die sportliche Gemeinde“, der vom Bayerischen Landessportverein ausgerichtet war. Hunderdorf wurde dritter Bezirkssieger und belegte den zweiten Platz bei den Gemeinden bis zu 2 000 Einwohnern. Ministerpräsident Goppel überreichte an Bürgermeister Härtenberger eine Siegerurkunde sowie einen Wanderpokal im Antiquarium der Residenz in München.
In der Sitzung am 19. Juni beschließt der Gemeinderat die Projektierung einer Gesamtkläranlage für die Ortsteile Steinburg und Gaishausen. Am 27. Juni ehrt die politische Gemeinde und die Pfarrgemeinde Pfarrer Franz Reitinger zu seinem 50. Geburtstag. Mit Beschluß vom 13. Juli spricht sich das Gemeindegremium dafür aus, Zuwendungen für einen eventuellen Bau der Ringwasserversorgung Gaishausen — Steinburg zu beantragen. Am 2. August wird der Planungsauftrag für die Kanalisation Gaishausen gegeben. In der Zeit vom 4. bis 7. August findet das traditionelle Hunderdorfer Volksfest, ausgerichtet vom Festwirt Weinzierl, statt. Im August erhält die Gemeinde den Zuwendungsbescheid für den Ausbau der Ortskanalisation Bauabschnitt II. Die Kosten sind mit 880 000 DM veranschlagt, wobei eine Forderung von bis 305 000 DM im Aussicht gestellt wurde. Am 24. August vorgibt der Gemeinderat den Auftrag für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Hofdorf.
Staatsminister Alfred Dick besucht am 5. September die Gemeinde Hunderdorf und informiert sich über die Gemeindeprobleme, u.a. wird auch die moderne Hauptschule sowie das sich im Bau befindliche Freizeit- und Sportzentrum besichtigt. Im September wird das Rasenspielfeld im projektierten Freizeit- und Sportzentrum fertig. Ebenso wurden die Teilanlagen Tennisplatz (ohne Umzäunung), die Parkplätze und teilweise Nebenflächen bauvollendet. Ende des Monats wird auch das Feuerwehrgerätehaus Gaishausen fertiggestellt. Zudem hatten die FFW Steinburg und Au vorm Wald eine Fahrzeugfunkanlage sowie Handfunkgeräte erhalten.
Am 21. Oktober verschied Oberlehrer i.R. Hermann Maier, der sich besondere Verdienste in Schule, Gemeinde und Sport erworben hatte. Im Oktober werden auch verschiedene Straßenteerungen im Gemeindebereich Gaishausen vorgenommen. Ende Oktober erhalten auch die Straßen Lintach und Starzenberg noch die Tragasphaltschicht, so daß die jahrelangen schlechten Wegeverhältnisse beseitigt wurden. In der Sitzung am 27. Dezember werden die Bauarbeiten für das Sportheim an das Baugeschäft Hans Altschäffl vergeben. Weiterhin spricht sich der Gemeinderat gegen die beabsichtigten Pläne der Bundesbahn zur Streckenstillegung aus. Ferner wird Landrat a. D. Hafner als Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Gaishausen und nunmehriger neuer Ehrenbürger der Gemeinde Hunderdorf geehrt. Zudem wurde an den ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Steinburg, Alfons Berger, mit Urkunde der Titel „Altbürgermeister“ verliehen.
Geschehnisse in der Pfarrei
Das katholische Pfarramt beurkundete 25 Taufen, 14 Eheschließungen und 35 Sterbefälle. Am 30. April empfingen 53 Buben und Mädchen erstmals die Hl. Kommunion. Im Mai fanden die Pfarrgemeinderatswahlen statt, bei denen Hans Hamberger wieder zum Vorsitzenden gewählt wurde, im Oktober wurde auch mit den Kirchendachrenovierungen begonnen, wobei die Hauptrenovierung noch 1979 ansteht. Der Pfarrgemeinderat veranstaltete im November auch zwei Vortragsabende im Pfarrheim, die jeweils guten Anklang fanden. Am 3. Dezember gratulierten dem langjährigen Pfarrer, Geistlichen Rat Ruhs (Weiden), zu dessen 70. Geburtstag rund 150 Pfarrangehörige und bereiteten ihm so eine besondere Geburtstagsfreude. Weiterhin führte im Dezember der Pfarrgemeinderat eine Weihnachtsverkaufsaktion zugunsten des Bonifatiuswerkes durch und nahm auch die Caritassammlung vor.
Die markantesten Vereinsgeschehnisse
Am 22. Januar veranstaltete der LC Tanne im SV Hunderdorf einen landesoffenen Groß-Lauf, bei dem sich über 100 Teilnehmer einfanden. Regen Zuspruch durch die Wanderfreunde fand auch der am 18. und 19. März abgehaltene 6. internationale Wandertag. Am 20 und 21. Mai organisierten die SV-Eisschützen auf der neugebauten Asphaltanlage ein Eröffnungsturnier, wobei eine Hunderdorfer Moarschaft Gesamtsieger wurde. Von der Leichtathletikabteilung wurde am 25. Mai auf der Ortsrunde ein Staffelfest ausgerichtete bei dem sich rund 260 Teil-nehmer einfanden. Am 4. Juni gratulierte Bürgermeister Härtenberger Steinburgs FFW-Kommandanten Anton Häusler zu dessen 50. Geburtstag. Zugleich wurden Kreisbrandmeister Werner Lang und KBE Mühlbauer geehrt. In der Zeit vom 9. bis 12. Juni feierte der Bayerwaldverein sein zehnjähriges Bestehen. Höhepunkt der Festlichkeiten waren die Weihe der neuen Fahne und der große Festzug.
Am 16. Juli hielt die Ski-Club-Abteilung des SV ein gelungenes Waldfest bei der Skihütte in Ahornwies. Am 23. Juli richtete die SV-Eisschützenabteilung ein Kreisjugendpokalturnier aus, wobei Hunderdorf den Kreispokal gewinnen konnte. Die erste Gruppe der FFW Hunderdorf legte am 31 Juli das Leistungsabzeichen in Gold-Grün ab und stellte somit ihr Können erneut unter Beweis. Am 5. August veranstaltete der SV-Eisstockclub eine Ortsmeisterschaft, wobei diese mit 17 Moarschaften eine überaus große Beteiligung erfuhr. An 28. September trafen sich 28 Freunde des Tennissports, um erstmals über eine Gründung einer Tennisabteilung zu beraten. Dabei wurde u.a. Kornel Klar jun. mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Abteilungsleiters beauftragt. Am 30. September organisierte der SV-LC Tanne den fünften Hunderdorfer Straßenlauf über 20 Kilometer. Der Kegelclub hielt am 11. Dezember und 12. eine Ortsmeisterschaft ab, wobei mit 61 Mannschaften die bisher größte Beteiligung zu verzeichnen war. Am 16. Dezember organisierte der LC Tanne im SV die erste Gemeindemeisterschaft im Crosslauf, wobei Herbert Riedl siege. Die Mannschaftswertung hierbei gewann die SV-Fußballabteilung.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1979


VG Hunderdorf hat 5123 Seelen
Seit Gründung der Verwaltungsgemeinschaft 20 Eheschließungen beurkundet
Hunderdorf/Neukirchen/Windberg.
Mit dem Inkrafttreten der Gemeindegebietsreform wurde auch eine neue öffentlich-rechtliche Institution geschaffen, nämlich die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf mit Sitz in Hunderdorf. Mit Wirkung zum 1. Mai gehören ihr die Gemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg als Mitgliedsgemeinden an.
In der vom Landratsamt einberufenen konstituierenden Sitzung am 18. 5. wurde Bürgermeister Härtenberger (Hunderdorf) zum Vorsitzenden der Gemeinschaftsversammlung gewählt. Zum Stellvertreter wurde Bürgermeister Lobmeier (Neukirchen) bestimmt. Die Gemeinschaftsversammlung, so nennt sich das beschließende Gremium der Verwaltungsgemeinschaft, setzt sich aus vier Vertretern der Gemeinde Hunderdorf, drei Vertretern der Gemeinde Neukirchen und zwei Vertretern der Gemeinde Windberg zusammen. Die Bürgermeister der jeweiligen Mitgliedsgemeinden sind Kraft ihres Amtes Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung. Die weiteren Mitglieder bestimmte jeweils der Gemeinderat aus seiner Mitte. Im Jahre 1978 wurde der für die Vorbereitung der Verwaltungsgemeinschaft zuständige „Arbeitskreis VG“ zu drei Besprechungen eingeladen. Die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) tagte fünfmal, wobei die Sitzungen turnusmäßig in Hunderdorf, Neukirchen und Windberg stattfinden. Wichtigste Beschlüsse waren die Beibehaltung von Außenstellen im Gemeindeamt Neukirchen und Windberg mit bestimmten Sprechzeiten der VG sowie die Verabschiedung des VG-Haushaltes mit einem Gesamtvolumen von 293 400 Mark. Weiterhin wurde über die Herausgabe eines gemeinsamen Informationsblattes für die Bürger beraten, worüber demnächst eine Entscheidung fallen wird.
Mit dem Entstehen der VG sind die nach dem Gesetz der Gemeinden vorbehaltenen Aufgaben des übertragenen Wirkungskreises auf die VG übergegangen, beispielsweise Einwohnermeldeamt, Standesamt und Paßamt. Seit 1. Mai wurden 20 Eheschließungen, bekundet, wobei die Trauungen meist von den Bürgermeistern der jeweiligen Gemeinde vorgenommen wurden. 20 Sterbefälle wurden im gleichen Zeitraum registriert. Seit 1. 7. wurden von der Paßstelle 311 Personalausweise, 100 Reisepässe sowie 53 Kinderausweise neu ausgestellt. Weiterhin wurden von der VG 115 Bauanträge (einschließlich Tekturpläne) vorbehandelt und an die Genehmigungsbehörde weitergeleitet. Die VG weist 5 123 Einwohner in ihren Mitgliedsgemeinden auf, davon in Hunderdorf 2 890, Neukirchen 1 431 und Windberg 802.
Auch der bestehende Schulverband wählte aufgrund der neuen Besetzungen in den Gemeinderäten Hunderdorf, Neukirchen und Windberg sein Verbandsgremium neu. In der am 29. Juni 78 einberufenen Schulverbandsausschußsitzung wurde Bürgermeister Härtenberger (Hunderdorf) wieder als Schulverbandsvorsitzender bestätigt und zu seinem Stellvertreter Bürgermeister Kleikamp (Windberg) gewählt. Für den Schulverbandsausschuß wurden 1978 fünf Versammlungen anberaumt. Am 13. 2. wurde der Haushaltsplan 1978 beschlossen mit Einnahmen und Ausgaben von 497 000 Mark. Ferner wurde am 13. 12. beschlossen, die Verwaltungsgeschäfte des Schulverbandes durch Zweckvereinbarung auf die VG zu übertragen. Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1979


Großlintach. Stammtisch: Samstag, 6. 1., 19.30 Uhr, Ball im Gasthaus Schlecht.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1979


Windberg. FFW: Samstag. 6.1., 13.30 Uhr, im Gasthaus Dorfner (.,Richterschänke“), Jahreshauptversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1979


Meidendorf. Rotes Kreuz: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienst im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1979


Wie ist das Haus so öd und leer,
denn ich habe keine Mutter mehr.
Meine geliebte Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Kreszenz Wagner
geb. Schuster
Mitglied des Bauernhilfsvereins Neukirchen-Windberg

verschied am 3. Januar 1979, nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 74 Jahren.
Oberbucha, Windberg, Mitterwachsenberg, den 5. 1. 1978
Um stilles Gedenken im Gebete bitten:
In tiefer Trauer:
Centa Wagner, Tochter
Cilli Schuster, Schwester
Trauergottesdienst mit anschl. Beerdigung, heute, Freitag, 15.00 Uhr, in der Pfarrkirche Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1979


GROSSLINTACH
Samstag, 6. Januar, 19.30 Uhr
Hausball
im Gasthaus Schlecht.
Es laden herzlich ein:
Familie Schlecht und Stammtisch
Es spielt die Kapelle „Los Amigos“
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1979


STATT KAR’T’EN!
Berger-Bräu Steinburg
Wir erlauben uns, Sie mit Ihren werten
Angehörigen zum
Hausball
am 6. Januar 1979 einzuladen.
Es spielt für Sie das
„Rudi-Vaitl-Quartett“.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Familie Höfelsauer
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1979


Bodenerhebung und Dieselanträge
Windberg.
Für die Landwirte der Gemeinde Windberg werden die Anträge auf Dieselverbilligung sowie die Angaben der Bodennutzungserhebung 1979 jeden Mittwoch zwischen 13.30 Uhr und 17 Uhr in der. Gemeindekanzlei Windberg entgegengenommen sowie am Freitag zwischen 16 und 17 Uhr. Mitzubringen sind eine Lieferbescheinigung für den Dieselbezug 1978. Zu diesen Zeiten sind auch die Beiträge der Tierseuchenkasse für das Jahr 1979 zu entrichten. Außer diesen Zeiten können die Anträge jeden Tag zwischen 18 und 19 Uhr in der Wohnung der Anna Haimerl in Windberg abgegeben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.01.1979


Amtsstunden in Windberg
Windberg.
Die Zeiten für den Parteiverkehr in der Gemeindekanzlei Windberg werden bis auf weiteres wie folgt festgesetzt: Mittwoch zwischen 13.30 und 17 Uhr. Freitag von 16 bis 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.01.1979


Kreszenz Wagner beerdigt
Windberg.
Viele Trauergäste gaben der Austragslandwirtin Kreszenz Wagner von Oberbucha das letzte Geleit nun Friedhof in Windberg. Pfarrer Ephrem segnete die Verstorbene ein. Der Bauernhilfsverein Neukirchen-Windberg legte einen Kranz am Grabe nieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.01.1979


Hunderdorf. LC Tanne: Dienstag, 9. 1., wieder Hallentraining zu den gewohnten Zeiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.01.1979


Mit Nachdruck gegen Streckenstillegung!“
Steinburg-Straubing am meisten frequentiert – Bus kein geeigneter Ersatz – Bevölkerung unterstütz Gemeinde
Hunderdorf.
Besorgt werden von der Bevölkerung im Gemeindebereich die angekündigten Pläne der Deutschen Bundesbahn zur beabsichtigten Stillegung der Bahnlinie Straubing-Miltach zur Kenntnis genommen. Der Gemeinderat Hunderdorf hat kürzlich ausgiebig über die Streckenstillegung beraten und ist dabei einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, sich mit allem Nachdruck für die Erhaltung der Bahn als sicherstes und zuverlässigstes Beförderungsunternehmen einzusetzen. Aufgrund verschiedener Anregungen aus der Bevölkerung wurde im Verwaltungsamt auch eine Unterschriftenliste aufgelegt, in der interessierte Bürger die Bemühungen der Gemeinde durch ihre Unterschrift unterstützen können. Diese Liste liegt noch bis zum 10. Januar auf.
In der von der Gemeinde Hunderdorf abgegebenen Stellungnahme ist unter anderem eine Übersicht über die Reisezugbesetzung wiedergegeben, wonach die anteilige Benützung des Schienenverkehrs im Bereich Hunderdorf — Steinburg nach Straubing und zurück zum Teil 50 Prozent und zum Teil weit über 50 Prozent beträgt. Ein Ersatz mit Omnibussen ist zumindest im Bereich Steinburg — Straubing nicht denkbar, da speziell für den Schüler- und Berufsverkehr zum Teil drei und vier Omnibusse zugleich eingesetzt werden müßten. Weiterhin wird festgestellt, daß ab 1982 die Staatsstraße 2139 als Zubringer von der B 85 zur Autobahn dienen wird. Es ist deshalb mit einem hohen Verkehrsaufkommen auf dieser Strecke zu rechnen. Der zusätzliche Busverkehr wird sicherlich eine weitere Belastung für das ohnehin nicht in bestem Zustand befindliche Straßennetz in unserem Bereich mit sich bringen. Bei Einstellung des Schienenverkehrs sei außerdem neben den Omnibusfahrten mit zusätzlichem Pkw-Verkehr zu rechnen. Folge beim Omnibusverkehr wäre ein weiteres Risiko für Berufstätige durch verkehrs- oder witterungsbedingte Verspätungen.
Als weitere negative Auswirkung nennt die Gemeinde die Preisgestaltung beim Omnibusverkehr. So werde festgestellt, daß der Regeltarif von Steinburg um 80 Pfennig, das sind 30 Prozent pro einfache Fahrt, ansteigt und die Schülermonatskarte von Hunderdorf nach Straubing gegenüber den bisherigen Kosten sich um 11 DM = 26 Prozent und von Steinburg aus um 9 DM = 20 Prozent erhöht. Es könne deshalb von seiten der Bevölkerung sicher kein Verständnis für die Verlagerung des Schienenbeförderungsverkehrs auf die Straße aufgebracht werden.
Bei einer Gesamtbewertung der Situation wurde festgestellt, daß beim jetzigen Betrieb der Personenverkehr eine Wirtschaftlichkeit nicht ergibt. Dem könnte jedoch evtl. dadurch abgeholfen werden, daß einige Züge mit geringer Inanspruchnahme zu gegebener Zeit aus dem Fahrplan gestrichen werden. Insbesondere wurde festgestellt, daß gerade die Strecke Straubing—Steinburg am meisten frequentiert werde und so sicher wirtschaftlich sei. Weiterhin führt die Gemeinde an, daß die Unterhaltung der Gleisanlagen keine besondere zusätzliche Belastung bringen dürfte, da ja angeblich an die Einstellung des Güterverkehrs auf der Strecke nicht gedacht sei. Die Gemeinde müsse deshalb nachdrücklich gegen die beabsichtigte Streckenstillegung für den Personenverkehr plädieren. Zudem erwähnt die Gemeinde, daß auch die Fremdenverkehrsbereiche St. Englmar, Neukirchen usw. eine erhebliche Abwertung hinnehmen müßten. Auch gerade ältere Leute würden benachteiligt, denn sie bevorzugen nach wie vor die Benützung des Zuges.
Im Bereich der Gemeinde Hunderdorf haben sich bereits die Junge Union und der VdK-Ortsverband gegen die Verlagerung des Personenverkehrs von der Schiene auf die Straße ausgesprochen. Insbesondere wurde von Bürgern gegenüber der Gemeinde bzw. der Verwaltungsgemeinschaft in zahlreichen Vorsprachen der Wunsch nach der Beibehaltung des jetzigen Schienenverkehrs vorgetragen, da ansonsten besonders im Schüler- und Berufsverkehr spezielle und nicht zumutbare Härten eintreten würden. Allgemein wurde das Bestreben der Gemeinde, sich für die Aufrechterhaltung des Schienenverkehrs einzusetzen, begrüßt. Im Verwaltungsamt Hunderdorf wurde deswegen auch eine Unterschriftenliste aufgelegt, in der die Unterzeichner sich speziell für die Beibehaltung des Personenverkehrs auf der Bahn aussprechen und den Antrag der Gemeinde Hunderdorf unterstützen. Diese Unterschriftenliste liegt bis kommenden Mittwochmittag, 10. Januar, im Verwaltungsamt in Hunderdorf auf, wobei sich weitere Bahn-Befürworter noch eintragen können.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.01.1979


Nach kurzer, schwerer Krankheit verschied mein lieber Gatte, unser guter Vater, Bruder, Onkel und Pate
Herr Johann Schmidbauer
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr

im Alter von 63 Jahren.
Biehl, Windberg, Irensfelden, den 5. 1. 1979
In stiller Trauer:
Angela Schmidbauer, Gattin
Johann Schmidbauer, Sohn
Lore Schmidbauer, Tochter
Manfred Schmidbauer, Sohn
Herta Schmidbauer, Tochter
und die übrigen Verwandten
Überführung am Montag, dem 8. 1. 1979, um 16.00 Uhr, in Windberg.
Trauergottesdienst am Dienstag, dem 9. 1. 1979, um 15.00 Uhr, in Windberg, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.01.1979


Interessantes für das „Mittelalter“
Windberg.
Zu Tagen der Besinnung und Neuorientierung lädt das Bildungswerk der Katholischen Landvolkbewegung Frauen und Männer im mittleren Lebensalter nach Johannisthal (Beginn 15. Januar abends, Ende 18. Januar nachmittags) und Windberg (Beginn 22. Januar vormittags. Ende 24. Januar nachmittags) ein. Die Referenten sind Domkapitular Maier, Landvolkpfarrer Urlberger, Direktor Greller und Diözesanvorsitzender Leo Heinrich. Anmeldung und ausführliches Programm bei Bildungswerk Niederbayern/Oberpfalz KLB e. V., Obermünsterplatz 7, 8400 Regensburg, Tel. 0941/585 278.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.01.1979


Tennis-Club wird aktiv
Hunderdorf.
Nachdem Ende September im Sportverein Hunderdorf eine Tennisabteilung gegründet wurde und Bürgermeister Härtenberger die Fertigstellung der Tennisablage für das Frühjahr 1979 in Aussicht gestellt hat, haben die Verantwortlichen der neuen Abteilung ihre Arbeit aufgenommen. In der Arbeitssitzung, an der auch der 1. Vorsitzender des Gesamtvereins, Joachim Kaldonek, teilnahm, wurden folgende wichtige Ergebnisse erzielt: 1. Erstellung einer vorläufigen Satzung; 2. Durchführung einer Faschingsveranstaltung (Termin: 9. Februar 1979 bei Sandbiller); 3. Gymnastik für Tennisinteressierte in den Wintermonat: Im Rahmen der Skigymnastik können Tennisfreunde mittwochs von 19 bis 20 Uhr teilnehmen; 4. Übungsbetrieb im Winter: Mittwoch bis 21 Uhr in der Schulturnhalle. Nach Ende des Faschings ist eine weitere öffentliche Versammlung geplant, in der die Satzungsbestimmungen bekanntgegeben werden und das Aufnahmeverfahren beginnt.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.01.1979


Raiffeisenbank stiftete Trikots
Hunderdorf.
Vielfach sind die kleinen Vereine neben ihren Mitgliedsbeiträgen auf Spenden angewiesen, um finanziell über die Runden kommen. So erhielten die Fußballer von der Raiffeisenbank Hunderdorf einen Satz Trikots. Der Leiter der Raiffeisenbank, Sebastian Biegerl überreichte die Dressen am Dreikönigstag, an dem die Fußballer des SV Hunderdorf am Endturnier des Straßkirchener Hallenturniers teilnahmen, an Abteilungsleiter Hentschirsch.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.01.1979


Hunderdorf. SV Jugend: Heute, Mittwoch, ab 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.01.1979


Steinburg. FFW: Samstag, 13. Januar, ab 19 Uhr, Kappenabend mit Schorsch Lindinger im Gasthaus Josef Solcher, Wegern.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.01.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Freitag, 12. Januar, 20 Uhr, Versammlung bei Sandbiller. Samstag, 13. Januar, erste Vereinsmeisterschaft am Eisweiher; Beginn 13 Uhr, Einschreiben ab 12,30 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder des SV.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1979


Windberg. BRK: Freitag, 12. Januar 20 Uhr, Dienstabend bei Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1979


Leichtathleten zogen positive Bilanz
Bei rund 800 Starts dabei – Auf Rang zwei in Niederbayern – 400-Meter-Bahn erwünscht – Jahreshauptversammlung
Hunderdorf.
Die kürzlich von Abteilungsleiter Dieter Klug in der Jahreshauptversammlung des „LC-Tanne im SV“ bekanntgegebenen Aktivitäten zeugen von einer sehr positiven und regen Arbeit der Leichtathletikabteilung. Danach wurden unter anderem 1978 sechs Veranstaltungen von überregionaler oder örtlicher Bedeutung durchgeführt sowie an 58 Wettbewerben im gesamten Bundesgebiet teilgenommen, wobei die Hunderdorfer Leichtathleten bedeutende Plazierungen erreichen konnten.
Eingangs hatte zur Generalversammlung der Leichtathletikabstellung im Bierstüberl S. u. G. Baier, Abteilungsleiter Klug insbesondere Bürgermeister Härtenberger und SV-Vorstand Joachim Kaldonek begrüßt. In dem anschließenden Rechenschaftsbericht erläuterte Klug, daß die Leichtathletikabteilung mittlerweile 160 Mitglieder zähle und seit dem 1. Dezember 1977 die offizielle Bezeichnung „LC Tanne im SV Hunderdorf“ führte. Es sei ein umfangreiches Programm absolviert worden, wobei man auch ein spezielles Augenmerk auf die Jugendarbeit gelegt habe. So seien die Schülertrainer Ring und Piendl für Sprint, Hürden und Hoch- und Weitsprung zur Verfügung gestanden. Trainer Schwarze habe die Übungen für Wurf und Stoß sowie Mehrkampf durchgeführt und auf der Mittel- und Langstrecke seien als Trainer Klug und Vogl zuständig gewesen. Abteilungsleiter Klug berichtete auch über die abgehaltenen Veranstaltungen im Jahre 1978, die zugleich Höhepunkte in der Vereinsarbeit bedeuten. So seien durchgeführt worden: Am 8. Januar die Vereinsmeisterschaft im Crosslauf mit Kameradschaftsabend, am 22. Januar ein landesoffener Crosslauf mit rund 100 Teilnehmern, am 25. Mai ein Staffelfest auf der Ortsrunde mit etwa 200 Teilnehmern und einem anschließenden Gartenfest, am 30. September der 5. Hunderdorfer Straßenlauf (über 20 km) mit 60 Teilnehmern sowie am 16. Dezember die 1. Hunderdorfer Gemeindemeisterschaft im Crosslauf. Ferner seien unter der Leitung von Ottmar Neumar 70 Sportabzeichen abgelegt worden, berichtete Klug.
Besondere Aktivitäten der Abteilung seien das Trainingslager in Kolmberg, der Ausflug nach Stetten mit Vergleichskampf sowie nach Marielist/Dänemark gewesen. Weiterhin ein Ferienlager für die Jugend in Hinterwies und die Berlinfahrt zur Deutschen Schülermeisterschaft so-wie die sechstägige Schwarzwaldfahrt. Zudem sei beim Volkslauf in Straubing mit 87 Läufern die größte Teilnehmerzahl erreicht worden, betonte Klug. Er berichtete dann über das Abschneiden des LC-Tanne bei den verschiedenen Meisterschaften. „So konnte bei den bayer. Waldlaufmeisterschaften in Nürnberg in der AK IV der 2. Platz belegt werden. Weiterhin wurden bei den bayer. Meisterschaften in sämtlichen Disziplinen elf Plazierungen von Rang drei bis zehn erzielt“. Besonders eine positive Bilanz könne bereits bei den niederbayerischen Meisterschaften verzeichnet werden. Dabei seien jeweils Herbert Franke in Pocking (5 000 m), Günter Riedl in Landshut (1 000 m, Schüler) und Josef Hastreiter in Osterhofen (Waldlauf, Jugend) niederbayerische Meister geworden. Weiterhin sei dreimal der zweite Platz belegt worden. Rang drei hätte siebenmal erreicht werden können. Bei den Kreismeisterschaften sei 22mal der erste Platz errungen worden.
Wie Klug weiter ausführte, seien bei Meisterschaften, Sportfesten, Waldläufen, Vergleichs-kämpfen (einschließlich Staffeln und Mannschaften) insgesamt 120 Siege, 104 zweite Plätze und 100 dritte Plätze bei fast 800 Starts erzielt worden. Dabei hätten mit je neun Herbert Franke (Männer) und Günter Riedl (Schüler), mit sieben Stephan Kraus (Schüler B) und Rosemarie Pilarsky (Frauen) sowie mit je fünf Gabi Diewald (Schüler) und Josef Hastreiter (Jugend) die meisten Siege zu verzeichnen. Der LC Tanne habe 58 Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet besucht, von Friedrichshafen bis Bamberg, Bad Aibling und Berlin, wobei rund 22 000 km zurückgelegt worden seien. Eine stolze und beachtenswerte Bilanz, meinte Klug, ergebe auch die für Niederbayern herausgegebene Vergleichsstatistik. Demnach liege der LC Tanne im SV Hunderdorf in allen Disziplinen bei den Schülerinnen und Schülern an zweiter Stelle in Niederbayern hinter Deggendorf und habe sich von Rang 10 im Vorjahr noch erheblich steigern können.
Im Jahre 1978 seien auch 36 Vereinsbestleistungen, hauptsächlich durch den Vereinsnachwuchs, aufgestellt worden. Schüler, Jugend und Senioren stünden an siebter Stelle der Vergleichsstatistik in allen Disziplinen. Dies sei um so beachtenswerter, erklärte Klug, denn die-se Erfolge könnten unter erschwerten Umständen erzielt werden, da seiner Abteilung bisher eine eigene Anlage (400 m Laufbahn und Neben-anlage für Leichtathletik) nicht zur Verfügung stehe und teilweise auswärts trainiert worden sei, beziehungsweise nicht in der erforderlichen Weise trainiert hätten werden können. In diesem Zusammenhang richtete der Abteilungsleiter die dringende Bitte an Bürgermeister Härtenberger, daß von seiten der Gemeinde baldmöglichst auch die Fertigstellung der Leichtathletikanlagen erfolgen möge. Nur so könne der bisherige kontinuierliche Aufwärtstrend beibehalten werden, sagte Klug.
Ferner erwähnte der Redner, daß von seiner Abteilung auch ein Lauftreff ins Leben gerufen worden sei, der im idealen Gelände im Steinburger Perlbachtal ausgetragen werde und an dem sich die Bevölkerung noch besser beteiligen könnte. Neben den zahlreichen Vereinsgeschehnissen konnte Klug auch den Kassenbericht der LC-Abteilung bekanntgeben, der eine zufriedenstellende Bilanz aufweise. Klug dankte für die Unterstützung und Mithilfe bei der Vereinsarbeit. Die Vorstandschaft sei erweitert worden, und nach den durchgeführten Wahlen setze sie sich wie folgt zusammen. 1. Abteilungsleiter Dieter Klug, 2. Abteilungsleiter Jürgen Tanne. Schriftführer Dieter Klug, Kassenwart Heinrich Greipl, Sportzeichenwart Ottmar Neumar, Statistikwart Alois Piendl, Mädchenbetreuerin Rosmarie Pilarsky, Kampfrichterleiter Georg Schneider.
In seinem abschließenden Ausblick auf die Veranstaltungen des Jahres 1979 konnte Klug wieder einen umfangreichen Aufgabenkatalog mit zahlreichen Vereinsaktivitäten nennen. Demnach werde teilgenommen an der Bayer. Crossmeisterschaft in Alzenau sowie an der deutschen Crossmeisterschaft in Kassel. Am März würden in Hunderdorf die bayer. Waldlaufmeisterschaften ausgerichtet sowie in der Zeit vom 14. bis 17. Juni das fünfjährige Bestehen gefeiert, das verbunden sei mit einem Staffelfest (14. 6.) und einer Gemeindemeisterschaft (16. 6.). Weiterhin organisiere der LC Tanne am 25. September einen landesoffenen 25-km-Straßenlauf. Ferner sei beabsichtigt, an verschiedenen weiteren Meisterschaften und Bestenkämpfen des Bayer. Leichtathletikverbandes teilzunehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 13. 1., 19 Uhr, interne Faschingsveranstaltung im Gasthaus Deschl, Hofdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1979


Windberg. SV: Samstag, 13. 1., Vereinsmeisterschaft auf den Klostermühl-Weihern. Einschreiben um 12 Uhr im Vereinslokal Amann. Beginn 12.30 Uhr. Anschließend Siegerehrung im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 13. 1., 19 Uhr, Trachtler-Ball im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1979


Steinburg. Imkerverein: Heute, Freitag, 20 Uhr, Imkerabend im Gasthaus Berger-Höfelsauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1979


Hunderdorf
Am Samstag, 13. Januar,
ab 20.00 Uhr
Kappenabend
mit Unterhaltungsmusik
im Cafe Weinzierl.
Es ladet alle Mitglieder,
Bekannte und Gönner des
Vereins herzlich ein:
Kegelclub Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1979


Wegern-Steinburg
Am Samstag, 13. 1. 1979, ab 19 Uhr
Kappenabend
mit Schorsch Lindinger vorn Bayer. Rund-
funk.
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Freiw. Feuerwehr Steinburg
Fam. Josef Solcher,
Gastwirt
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Samstag, ab 13 Uhr, Vereinsmeisterschaft im Eisschießen am Eisweiher; alle SV-Mitglieder sind teilnahmeberechtigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Heute, Samstag, 20 Uhr, Kappenabend im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1979


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Samstag, 14.15 Uhr, Treffen zum Training bei Sandbiller (Trainingsanzug und Turnschuhe mitbringen.)
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1979


Zum Streckenstillegungsplan

Vor zirka guate achzig Jahr
hat se erfüllt a Traum,
hams baut mit recht vui Fleiß und Gschick
de Bahnstreck Straubing – Cham.
A wenig daschreckt hats d‘Lteut zwar scho
des Dampfroß zua der Zeit
des hört ma heut oft no erzähln
vo unsre altn Leut.
Da hat se dann bald aussagstellt,
daß d‘Bahn an Wohlstand bracht,
Es war als hätts a Tor aufdo
in d’Welt fast übernacht.
De Bauern san in d’Stadt nausgfahrn,
ham fleißi kaaft und zoiht
wenn d’Stadtleut san an Woid zuagroast,
weils dort an jedn gfoit.
Jetzt hams in Bonn beschlossn gar,
de Streck soll stillglegt wern;
wer des blos wieder ausbrüht hat,
des san ma saubre Herrn!
Wenns wirkli so weit kemma soll-
s’is gar net auszumaln,
so müaßt halt wieder wia so oft
da Kloa de Zeche zahln.
De Waidlerbahn rentiert se net,
so hört ma öfter sagn;
was is beim Staat rentabl scho
Möchte i de Herrn drobn fragn?
Theater, Schlösser und Museen,
da zahlt da Staat gern drauf;
a paar Millionen Defizit
de nimmt ma gern in Kauf.
So manches Fußballstadion
hat se no nia rentiert,
doch wirds, weils heut so Mode is,
vom Staat subventioniert.
So mancher Staatsbeamte gar
rentierte se net auf d‘Läng;
ihr Ghalt schiabns trotzdem fleißi ei
und des ganz gewiß net weng!
I moan, mir Waldler sans no wert,
Daß’s uns de Bahn net sperrn,
was baut worn is in schwaara Zeit,
des soll ma besser ehrn.
A so a Plan der bringt für Bonn
ganz gewiß koa Sympathie,
denn, seids amoi ganz ehrlich, Leut,
is des Demokratie?.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1979


1978 mehr Geburten als Sterbefälle
259 Geburten, 43 Eheschließungen und 207 Sterbefälle registriert
Bogen.
Mit 30 Geburten, vier Eheschließungen und 34 Sterbefällen schlossen die Monate November und Dezember des Jahres 1978 beim Standesamt der Stadt Bogen ab. Insgesamt wurden im Jahr 1978 im Standesamtsregister der Stadt eingetragen: 259 Geburten, 43 Eheschließungen und 207 Sterbefälle.
Geboren wurden:  … 16. November, Markus dem Elternpaar Karl und Elisabeth Maria Frankl, Windberg/Irensfelden … 18. November, Robert dem Elternpaar Maximilian und Maria Theresia Pfannenstiel, Hunderdorf … 8. Dezember, Patricia dem Elternpaar Alfons Johann und Hildegard Frankl, Windberg … 11. Dezember, Nicole Christine dem Elternpaar Gerhard Josef und Gisela Marianne Stelzer, Hunderdorf … 19. Dezember, Reinhold dem Elternpaar Ludwig und Emilie Schuhbauer, Hunderdorf/Hoch; 20. Dezember, Robert dem Elternpaar Manfred Johann und Margaretha Theresia Schönberger, Hunderdorf/Au v. W… 30. Dezember, Sonja Elfriede dem Elternpaar Paul und Paula Theresia Hornberger, Hunderdorf …
Geheiratet haben am 24. November der Steuerinspektor Franz Xaver Haimerl, Bogen/ Brandlberg, und die Erzieherin Aloisia Paukner, Rattenberg/Redlmühle …
H e i r a t en wollen … der Landwirt Albert Meier, Degernbach, Ortsteil Lohhof, und die kaufm.. Angestellte Maria Anna Theresia Hafner, Bogenberg, Ortsteil Bärndorf. …
Gestorben sind: … 18. November, Rosina Feldmeier, Windberg/Meiderndorf, 70 Jahre. 20. November, Katharina Länger, Windberg, 71 Jahre. 20. November, Emma Lisbeth Schubert, Bogen, 72 Jahre. 22. November, Cäcilia Weber, Hunderdorf/Röhrnau, 89 Jahre … 25. Dezember, Johann Geiger, Hunderdorf, 66 Jahre … 30. Dezember, Jakob Gürster, Hunderdorf/Wegern, 86 Jahre.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1979


Die Polizei im Einsatz:
… Am Samstag gegen 13 Uhr schnitt in Windberg ein Pkw-Fahrer eine Linkskurve und stieß dabei mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beläuft sich auf rund 3 500 Mark. …
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1979


Ortsmeisterschaft im Eisschießen
Hunderdorf.
Die SV-Eisschützenabteilung richtet am Samstag. 20. Januar, bei entsprechend günstiger Witterung auf dem Eisweiher in Hunderdorf eine Ortsmeisterschaft im Eisschießen aus. Einschreiben ist ab 12 Uhr, Beginn um 12.30 Uhr beim Eisweiher. Hierzu sind alle Betriebe, Vereine und Verbände eingeladen. Für die Teilnahmeberechtigung ist Voraussetzung, daß mindestens je zwei Schützen einer Moarschaft im Gemeindebereich Hunderdorf wohnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1979


Der Leser hat das Wort:
Die Bahn hat nur Freunde

Liest man die Menge von Resolutionen, Leserbriefen und Stellungnahmen der letzten Wochen, so muß man zu dem Schluß kommen, daß die Eisenbahn nur Freunde und keinerlei Feinde hat — sieht man einmal von den „obersten Eisenbahnern“ und den wirklich wichtigen Politikern ab! Und „trotzdem“ scheint die Eisenbahn keine Chance mehr zu haben: Strecke um Strecke wird stillgelegt, wobei in fast schon ritueller Form zunächst einmal der Personenverkehr eingestellt wird. Wenige Jahre später wird dann der Frachtverkehr für „unrentabel“ erklärt und den Schlußpunkt setzt jeweils stets die Demontage der Anlagen. Begleitet wird der ganze Prozeß von den oben erwähnten Klagegesängen der vielen Eisenbahnfreunde und den eiskalten Entscheidungen der offensichtlich nicht einmal von den großen Parteien zu beeinflussenden Verwaltungsapparate. Die Eisenbahn wird weiter sterben, solange in der Politik kurzfristige ökonomische Maßstäbe gelten! Wir, die Grünen, fordern stattdessen Entscheidungen, die auf langfristigen und ökologisch verantwortbaren Überlegungen beruhen. Die Bahn fährt umweltschonend und sicher. Sie wird in den kommenden Jahren auch immer rentabler, weil sie energiesparend Personen und Güter transportieren kann. Angesichts sich verknappender Energiequellen und steigender Energiepreise wäre es ausgesprochen töricht, gerade dieses Verkehrsmittel abstellen zu wollen. Wer die Bahn retten will, muß vor allem dafür sorgen. daß in Politik und Verwaltung anders gedacht und entschieden wird: langfristig und ökologisch.
Bernhard G. Suttner M.A.
Windberg
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1979


Sparkassenräume erhielten kirchliche Weihe
Sparkasse nun modern eingerichtet – Zweitgrößte Zweigstelle — Zahlreiche Ehrengäste heim Festakt

Hunderdorf. Seit kurzer Zeit kann sich die Hunderdorfer Sparkassenzweigstelle in neuen, modern gestalteten Räumlichkeiten präsentieren. Am Freitagnachmittag erhielten die neu errichteten Sparkassenräumlichkeiten durch Pfarrer Franz Reitinger die kirchliche Segnung. Beim anschließenden Festakt im Gasthaus Sandbiller zeichnete Sparkassendirektor Lang den Werdegang der Zweigstelle in Hunderdorf auf. Er berichtete über eine beachtliche Entwicklung, die schließlich ein größeres Raumangebot erforderlich machte.

Zweckverbands- und Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Weiß bei seinen Grußworten, da-neben links Sparkassendirektor Hurt und rechts Sparkassendirektor Mühlbauer.

Die geladenen Festgäste hatten sich zahlreich in den neugebauten Räumlichkeiten im Hause Hornberger in der Sollacher Straße eingefunden. Eingangs erläuterte Sparkassendirektor Walter Lang die nun zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten. Sie würden einen modernen und zweckmäßigen Geschäftsablauf gewährleisten, sagte er. Anschließend nahm Pfarrer Franz Reitinger die kirchliche Weihe der Sparkassenräume vor. Dabei sagte der Pfarrer, Geld – könne bei maß- und sinnvoller Verwendung durchaus etwas Gutes sein, mögen alle, die hier arbeiten, auch Freude an ihrer Arbeit haben und ein treuer Sachverwalter sein, wünschte der Geistliche.
Beim Festakt im Gasthaus Sandbiller begrüßte Sparkassendirektor Walter Lang besonders den stellvertretenden Zweckverbands- und Verwaltungsratsvorsitzenden Landrat Ingo Weiß, die Verwaltungsräte der bisherigen Sparkasse Straubing-Bogen, den Vorstand der neu konstituierten Sparkasse Straubing-Bogen, Landrat a. D. Hafner, Sparkassendirektor i. R. Lampelzammer sowie weitere zahlreiche Behörden- und Firmenvertreter. Wie Direktor Lang in seinem Rückblick ausführte, könne die Zweigstelle der Sparkasse in Hunderdorf eine erfreuliche Entwicklung aufweisen. Nun sei die zum 1. September 1956 eröffnete Zweigstelle der zweitgrößte Zweigbetrieb von 16 im Landkreis. Aufgrund dieser Erfolge sei es erforderlich geworden, das Serviceangebot zu erweitern. Ein Neubau oder Umbau beim bisherigen Standort sei aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr in Frage gekommen.
Mit der neuen Standortwahl im Hause Hornberger, führte Sparkassendirektor Lang weiter aus, sei eine gute zentrale Lage im Ortskern verbunden, wobei neben der modernen und zweckmäßigen Einrichtung ausreichend Parkplätze und ein Nachttresor zur Verfügung stünden. Lang wünschte der Hunderdorfer Zweigstelle ein weiteres Anwachsen und eine gute Kundenbetreuung zu deren Zufriedenheit. Der Redner dankte abschließend für die gute Zusammenarbeit den am Bau beteiligten Firmen sowie der bisherigen Herbergsmutter Anna Wurm. Sein Dank galt insbesondere auch dem seinerzeit amtierenden Landrat Hafner und Direktor Lampelzammer für die herbeigeführten Beschlüsse zur Modernisierung sowie dem Personal mit Zweigstellenleiter Peter Nirschl an der Spitze. Abschließend überreichte Direktor Lang an Pfarrer Reitinger eine Spende von 500 Mark für den Kindergarten in Hunderdorf.
Landrat Ingo Weiß sprach in Vertretung des Zweckverbands- und Aufsichtsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Scherl und betonte hierbei, er selbst habe den Aufschwung der Gemeinde Hunderdorf in den letzten Jahren miterlebt und die kontinuierliche Entwicklung der Sparkassengeschäfte zeige von einem florierenden wirtschaftlichen Geschehen im Gemeindebereich. Das Institut Sparkasse habe es verstanden, das Vertrauen der Bevölkerung zu erwerben mit qualifizierten Fachkräften und guten Konditionen.

Pfarrer Reitinger bei der Weihe der neuen Räume.

Ferner sagte Weiß, die Fusion der Kreis- und Stadtsparkasse habe für den Kunden keine Veränderung gebracht, jedoch stehe im Hinter-grund noch ein leistungsfähigerer Verband. Abschließend wünschte der Landrat der Hunderdorfer Sparkasse alles Gute und überreichte an Zweigstellenleiter Nirschl ein Landkreiswappen.
Bürgermeister Härtenberger betonte, daß von seiten der Gemeinde Hunderdorf die positive Entwicklung der Sparkasse gerne gesehen werde. Die Sparkasse zähle zu einer der wichtigen Grundversorgungseinrichtungen und mit den neuen Räumen sei ein repräsentativer Geschäftsbetrieb errichtet worden, der auch das Ortsbild bereichere. Härtenberger sprach abschließend die besten Wünsche für einen weiteren geschäftlichen Erfolg aus.
Der Vorstandsvorsitzende, Sparkassendirektor Mühlbauer, nahm die Gelegenheit zum Anlaß, ein kurzes Bild von dem seit Beginn dieses Jahres bestehenden Sparkassenzweckverbandes zwischen der Kreis- und Stadtsparkasse zu geben. Die neue Zweckverbandssparkasse habe nunmehr ein Bilanzvolumen von 700 Millionen Mark, Einlagen von 630 Mio. Mark und Ausleihung von 460 Millionen Mark, 156 000 Kundenkonten und neben den drei Hauptstellengebäuden 35 Zweigstellen, berichtete Mühlbauer. Weiter sprach der Vorstandsvorsitzende Glückwünsche aus an die Gemeinde, Sparkasse und das Zweigstellenpersonal zu diesem gelungenen Neubau, mit dem die Entwicklung der Zweigstelle anhalten möge.
Sparkassendirektor Hurt nannte die nunmehrige Hunderdorfer Sparkasse eine Perle unter den Zweigstellen. Durch gute Führung von seiten des Sparkassenverbandes und des persönlichen Einsatzes der Beschäftigten könne dies sicher aufrechterhalten werden, meinte Hurt zum Schluß seiner Ausführungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1979


Vereinsmeister auf Eis ermittelt
Windberg.
Der Sportverein hielt am Samstag die Vereinsmeisterschaft im Winterstockschießen auf Natureis ab. Als Vereinsmeister dieser Saison konnte sich die Moarschaft Adolf Auerbacher mit den Mitspielern Werner Lorenczik, Sigi Niedereier und Werner Hilmer auf den ersten Platz schießen. (Foto). Den zweiten Platz belegte die Moarschaft Rainer Holzknecht, Marianne Kerscher, Walter Hornberger jun. und Reinhard Petermann. Den dritten Platz holte sich die Moarschaft Josef Kerscher, Margit Schneider, Kurt Hornberger und Leo Zitzelsberger. Insgesamt nahmen neun Moarschaften teil.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1979


Frauenbund plante fürs erste Halbjahr
Hunderdorf.
Kürzlich trafen sich die Mitglieder des Hunderdorfer Frauenbundes zu ihrer ersten Versammlung im neuen Jahr. Vorsitzende Martha Hofmann, dankten allen Anwesenden, die dieser Einladung ins Pfarrheim gefolgt waren, für ihr Erscheinen und das bisher entgegengebrachte Vertrauen. Nach -dem Jahreskassenbericht 1978, den Kassenführerin Kühn ablegte, ging man daran, das Programm für das erste Halbjahr 1979 auszuarbeiten.
Eingangs entwickelte sich eine rege Diskussion bezüglich der geplanten Streckenstillegung der Bundesbahn. Da es sich hierbei wirklich um eine Sache handelt, an der niemand teilnahmslos vorbeischauen sollte, zeigten auch die Frauen großes Interesse an diesem Vorhaben und beteiligten sich vollzählig an der Unterschriftenaktion im Gemeindeamt.
Eine interne maskierte Faschingsveranstaltung wird am 7. Februar im Pfarrsaal stattfinden. Zu diesem Unterhaltungsprogramm sind alle Frauen der Gemeinde eingeladen, die nicht Mitglieder beim Frauenbund sind. Ernster soll dann die Fastenzeit beginnen. Voraussichtlich am 12. März ist ein Einkehrtag für die Mitglieder des Bundes im Pfarrheim geplant. Die Frauen aus Elisabethszell werden sich diesem besinnlichen Tag anschließen.
Auch dieses Jahr sollen sich die Mitwirkenden des Frauenbundes wieder um den Blumen-schmuck in der Kirche kümmern. Um einmal auf besondere Art der Gottesmutter ihre Verehrung darzubringen, hat man sich entschlossen, heuer an einem Tag im Mai zum Wallfahrtsort Heilbrunn zu fahren und dort eine Maiandacht abzuhalten. Ferner möchte man durch eine Aktion „Gebrauchte Brillen“ wieder einen kleinen Beitrag für die Mission leisten. Außerdem hat man vor, bei genügender Beteiligung einen acht Doppelstunden umfassenden Kurs über Krankenpflege in der Familie abzuhalten. Der Jahresausflug soll erst im September stattfinden. Abschließend wurde noch beschlossen, daß die Frauen bereits das Jahr über wieder für einen Handarbeitsbasar, dessen Zeitpunkt noch unbestimmt blieb, arbeiten. Vorsitzende Hofmann dankte zum Schluß nochmals allen für die gute Zusammenarbeit und meinte, daß man auch in Zukunft bestrebt sei, innerhalb der Pfarrgemeinde wirkungsvoll zu arbeiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.01.1979


Marienstatue in Auftrag gegeben
Die Kirchenglocken läuten zu den gleichen Zeiten wie bisher — Vom Pfarrgemeinderat
Hunderdorf.
Bei der ersten gemeinsamen Sitzung des Pfarrgemeinde- und Kirchenrates im neuen Jahr konnte Pfarrer Franz Reitinger als Gäste das Ehepaar Zylow aus Bodenmais begrüßen. Der „Herrgottschnitzer von Bodenmais“ hatte eine Auswahl von Marienstatuen zur Besichtigung mitgebracht. Der Hauptpunkt des Abends war nun, aus der Anzahl von Marienfiguren das richtige Standbild für die Hunderdorfer Kirche auszusuchen.
Nach längerem Betrachten und Begutachten der vorgestellten Kunstgegenstände wurden bald zwei Madonnen in die engere Wahl gezogen. Bei der Wahl der Marienstatue müsse bedacht werden, sagte Zylow, daß sie zu den bereits im Gotteshaus vorhandenen Figuren passe. Den Räten wurde die Wahl wirklich nicht leicht gemacht. Man war von einer durch Schlichtheit und Einfachheit bestechenden Madonna ebenso begeistert wie von einer strahlenden Muttergottes. Nach langer und reiflicher Überlegung entschied sich die Mehrheit für die Statue der „Immaculata“, der jungfräulichen Maria.
Der Auftrag für eine gefaßte, lebensgroße Figur wurde dem Holzschnitzermeister Zylow er-teilt. Dieser gab bekannt, daß die Hunderdorfer in frühestens drei bis vier Monaten ihre neue Gnadenstatue erhalten. Der Künstler gab einen kurzen Einblick über den Werdegang einer solchen Figur.
Als weiterer Tagesordnungspunkt besprach man die neue Läutordnung. Pfarrer Reitinger las aus dem Amtsblatt der Diözese Regensburg einen Ausschnitt hierzu vor. Man entschied, in der Hunderdorfer Pfarrei das Morgenläuten und die üblichen Läutzeiten so wie bisher beizubehalten.
Über die Anbringung eines Metallschaukastens neben einer Kirchentüre wurde ebenfalls entschieden. Mitteilungen, die bisher an der Kirchentüre befestigt waren, sollen gut sichtbar in einem solchen Schaukasten für die Pfarrangehörigen ausgehängt werden. Des weiteren möchte man auch gerne am Leichenhaus eine Tafel anbringen, an der jedermann ersehen kann, welche Person verstorben ist Eine Rücksprache mit dem Gemeinderat und mit der Leichenfrau soll deswegen in nächster Zeit erfolgen.
Zum Schluß der Sitzung unterhielten sich die Damen und Herren des Pfarrgemeinderates noch mit dem Pfarrer über die Erstkommunion und das Sakrament der Firmung, das heuer in der Pfarrei gespendet wird. Der Zeitpunkt für diese Festtage wurde noch nicht festgelegt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1979


EC ermittelte Vereinsmeister
Hunderdorf.
Am Samstag führte die Eisstockabteilung des SV Hunderdorf die Vereinsmeisterschaft durch. Viele Helfer hatten den Eisweiher turniergerecht hergerichtet. Neun Moarschaften kämpften unter der Leitung von Schiedsrichter Hans Holmer um den Meistertitel. Bei der Siegerehrung konnte Abteilungsleiter Otto Sachs der Moarschaft Hans Riepl, Rudi Wirth, Wolfgang Greil und Alfons Niedermeier (Foto) zur Vereinsmeisterschaft gratulieren. Den zweiten Platz erreichte die Moarschaft Gerhard Altmann, Bertl Höpfl, Erwin und Willi Schießl. Den dritten Platz belegte die Mannschaft Klaus Blasini, Ludwig Schießl, Rudi Müller und Franz Primbs. Abteilungsleiter Sachs bedankte sich bei allen Teilnehmern und lud gleich-zeitig alle Vereine, Verbände, Behörden usw. zur Ortsmeisterschaft am kommenden Samstag ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1979


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Mittwoch, ab 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1979


Hunderdorf. Kinder und Erwachsene: Donnerstag, 18. 1., zu den üblichen Zeiten zum letzten Mals Schwimmkurs.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Wochenversammlung im Gasthaus Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1979


1978: Ein Jahr der Aus- und Weiterbildung
1978 vier Gruppen und eine Jugendgruppe auf die Leistungsprüfung vorbereitet — Generalversammlung der FFW Windberg

Windberg. In einem sehr umfangreichen Jahresbericht zeigte die FFW Windberg bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Dorfner auf, wie sich eine Ortsfeuerwehr unter einer guten Führung bestens auf den Ernstfall vorbereiten und zum anderen, wie groß die Bedeutung der Feuerwehr Windberg auch als Verein für das Gesellschaftsleben einer Gemeinde sein kann. Vorstand Rupert Feldmeier konnte zu Beginn der Versammlung 89 von insgesamt 116 Mitglieder und besonders Kreisbrandinspektor Wanninger und Bürgermeister Kleikamp begrüßen.

Kommandant Haimerl und Betreuer Hartmannsgruber mit der Feuerwehr-Jugendgruppe

In einem sehr ausführlichen und umfangreichen Jahresbericht sprach Kommandant Haimerl anschließend die Tätigkeiten, Beschlüsse und Leistungen im Jahre 1978 an. Aus der Tätigkeit der Vorstandschaft, die im abgelaufenen Jahr zu sechs Sitzungen zusammengekommen war, berichtete er über die wichtigsten Beschlüsse und Besprechungspunkte. Unter der Rubrik „Ausbildung, Weiterbildung, Schulung“ verwies Haimerl mit Stolz darauf, daß 1978 vier Gruppen auf die Leistungsprüfung vorbereitet wurden und diese auch mit sehr großem Erfolg abgelegt hatten. Es waren dies acht Kameraden mit der Stufe III/4, zwei mit der Stufe III/2, acht mit Stufe III/1, zehn mit Stufe II und acht mit Stufe I. Zum Ende der Feuerschutzwoche konnte als besondere Leistung die Jugendgruppe die Leistungsspange erwerben. Es waren dies: Werner Engl, Florian Hafner, Armin und Wolfgang Hiller, Alfons Schedlbauer, Heinrich Zwickenpflug, Albert Heigl, Karl-Heinz Schießl, und Johann Kraus. Weiter galt der Aus- und Weiterbildung eine Aufklärungsversammlung der Erdgas AG, eine Funkschulung, bei einer außerordentlichen Versammlung eine Aufklärung und Information über Alarmierung und Einsatz des Rettungshubschraubers, eine Filmveranstaltung über das Rettungswesen und eine überörtliche Funkübung.
Neben ihrer ständigen Sorge um Verbesserung von Ausrüstung und Ausbildungsstand, hob Haimerl hervor, habe es die FFW Windberg auch verstanden, Kameradschaft zu pflegen und auch als Verein im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde eine Rolle zu spielen. Neben dem traditionellen Feuerwehrball und der Beteiligung an drei auswärtigen Festlichkeiten dienten vor allem ein großangelegtes Hüttenfest und eine gelungene Geburtstagsfeier für Kassier Norbert Zitzelsberger und eine gleichzeitige Verabschiedung von KBI Mühlbauer der Pflege der Kameradschaft. Ferner habe sich die Feuerwehr an Aktivitäten und Veranstaltungen der übrigen Ortsvereine beteiligt und in diesem Zusammenhang als Beitrag einer Veranstaltung zur Restaurierung der Nepomukkapelle einen Maibaum nach herkömmlichem Brauch aufgestellt.
Wieder auf den aktiven Dienst zurückkommend, versicherte Haimerl, daß er sich weiterhin mit Nachdruck für eine gewissenhafte Durchführung der angesetzten Übungen einsetzen werde, und er bat die Kameraden, auch in Zukunft die Übungen als notwendig zu erachten und ernst zu nehmen: 1979 sollen auch wieder zwei Gruppen auf die Leistungsprüfung, und zwar dann auf die letzte Stufe III/5 vorbereitet werden.
Kassier Zitzelsberger gab anschließend einen genauen Kassenbericht, wonach die Versammlung Entlastung erteilte. Bürgermeister Kleikamp sprach dann den Feuerwehrkameraden Dank und Anerkennung aus und verband damit die Bitte, auch weiterhin mit demselben Eifer für den Nächsten dazusein.
Kreisbrandinspektor Wanninger schloß sich den Worten des Bürgermeisters an und hob die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr heraus. Er lobte auch das gute Ein-vernehmen seinerseits mit der Windberger Feuerwehr, deren Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit er schätze. Die FFW Windberg zeige einen sehr zufriedenstellenden Stand an Ausrüstung und an Mitgliedern. Besonders erfreulich sei dabei, daß sich in Windberg auch die Jugend für den Dienst am Nächsten bereiterklärt und somit die Arbeit der Windberger Feuerwehr auch auf diesem Gebiet Frucht bringe.
Nach der Bekanntgabe der voraussichtlichen Veranstaltungen im Jahr 1979 wurde über einige Punkte abgestimmt. Angenommen wurde so auch der Beschluß der Vorstandschaft, den Jahresbeitrag auf 6 DM zu erhöhen und diesen über das Abbuchungsverfahren einzubringen. Die Aufgabe eines Fahnenjunkers nehmen nach dem Ausscheiden von Johann Mayer wie bisher Josef Feldmeier jun. und Norbert Frankl sowie erstmals Florian Hafner wahr.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.01.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Freitag, 19. Januar, ab 13 Uhr und Samstag, 20. Januar, ab 10 Uhr Neujahrskegeln im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.01.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Donnerstag, ab 18 Uhr Arbeitseinsatz am Eisweiher.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.01.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Heute, Freitag, Uhr und Samstag, 20. 1., ab 10 Uhr, Neujahrskegeln im Cafe Weinzierl. Alle Gemeindebürger, Vereine und Gönner sind eingeladen. Es handelt sich um ein Einzeln-Kegeln.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: 20. Januar, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1979


Windberg. Bauernhilfsverein: Samstag, 20. 1., Bauernjahrtag. 9.30 Uhr Gottesdienst, 10.30 Uhr Jahresversammlung im Gasthaus Hilmer in Irensfelden, 13 Uhr landwirtschaftliche Vorträge.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1979


Windberg. Stammtisch: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung in der Richterschänke.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1979


Steinburg. Rotkreuzgruppe: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1979


Tanzlokal Wagner, Au v. Wald
Morgen, Samstag, den 20. Januar 1979,
Faschings-Tanz
Für beste Faschings-
stimmung sorgen die beliebten
THE BLUE DIAMONDS
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Familien Wagner-Freudenstein
Rot-Kreuz-Ortsgruppe Hunderdorf

Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1979


Zum Schützenball
des Schützenvereins
Großlintach

heute, Freitag, 19. Januar 1979, ab 19.30 Uhr,
im Saale des Gasthauses Schlecht sind alle
Mitglieder mit deren Angehörigen, Freunden
und Bekannten sowie die gesamte Bevölke-
rung herzlich eingeladen.
Zum Tanz und zur Unterhaltung spielen die
„Hienkofer Buam“.
Auf Ihren Besuch freuen sich
der Schützenverein und die Wirtin
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1979


Tanzlokal Solcher,
Steinburg/Bhf.

Am Samstag, den 20. Januar 1979,
Masken- und Lumpenball
Masken erwünscht — Maskenprämiierung
Es spielen die „Mooskirchner Buam“.
Ende 2.00 Uhr
Sonntag, den 21. Januar 1979, ab 10.00 Uhr
Großer Frühschoppen
mit Weißwurstessen und den „Mooskirchner Buam“.
Auf Ihren Besuch freut sich: Familie Solcher
Heute Feuerwehrball
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Samstag, 12.30 Uhr, Ortsmeisterschaft im Eisschießen am Eisweiher.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1979


Steinburg. Imkerverein: Sonntag, 21.1., 14 Uhr, Jahresversammlung im Gasthaus Berger-Höfelsauer. Auch Nichtmitglieder sind eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1979


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
Am Mittwoch. 24. Januar, 19 Uhr, findet im Verwaltungsamt Hunderdorf eine Sitzung des Gemeinderats Hunderdorf statt. Folgende Punkte stehen zur Behandlung an: Er-stellung von Lageplänen für den gesamten Gemeindebereich, Aufstellung von Feldgeschworenen und Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.1979


Hunderdorf. Volksbildungswerk, heute, Montag, 19 Uhr, Bastelkurs für Seidenblumensträuße in der Hauptschule.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.1979


Die Polizei im Einsatz:
… Am Samstag zwischen 22 und 1.30 Uhr wurde vor einem Lokal in Au vorm Wald von einem Kraftrad das Kennzeichen „SR-KH 90″ entwendet. …
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.1979


Hunderdorf. Volksbildungswerk: Heute, Dienstag, 20 Uhr, Farbfilmvorführung über abenteuerliche Indienreise in der Hauptschule.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.1979


„Stammtisch Rutschn“ Ortsmeister
Hunderdorf.
Die Witterung und die Eisverhältnisse erlaubten der Eisstockabteilung des Sportvereins Hunderdorf, auf der vereinseigenen Anlage die Ortsmeisterschaften durchzuführen. Nicht weniger als 20 Moarschaften beteiligten sich am Kampf um Meistertitel und die wertvollen Pokale. 19 Spiele mußten von jeder Mannschaft absolviert werden. Es entwickelten sich spannende Spiele, die auch fair und ohne besondere Vorkommnisse abliefen, so daß Schiedsrichter Hans Holmer ein leichtes Amt hatte. Bei der Siegerehrung, die im Cafe Weinzierl stattfand, gab Abteilungsleiter Otto Sachs die Rangfolge bekannt: Ortsmeister wurde die Moarschaft „Stammtisch-Rutschn“ mit den Schützen Wirth Rudi, Altmann Gerd, Wild Erwin und Steininger Ludwig (Foto). Den 2. Platz errang die Sparkasse Hunderdorf mit Nirschl Peter, Hornberger Walter, Hornberger Kurt und Diewald Sigi. Den 3. Platz belegte die Firma Schießl, Au, mit Schießl Josef, Schießl Willi, Auerbacher Helmut und Auerbacher Adolf. Die weitere Plazierung: 4. Dynamo Thananger, 5. Fuhrunternehmen Solcher, Steinburg, 6. Sport-fischer Hunderdorf I., 7. Fa. Sandbiller I., 8. FFW Au, 9. Sportfischer Hunderdorf II., 10. Ski-club.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.1979


„Windberg spielt verrückt”
Windberg.
Am Freitag. 26. Januar, findet der heurige Windberger Fasching statt. Er steht unter dem Motto „Windberg spielt verrückt“. Es war notwendig, die traditionellen Windberger Abende wieder attraktiver zu gestalten. Der Faschingsabend ist der erste aus der überarbeiteten Reihe in diesem Jahr. So wird er heuer nicht wie ein landläufiger Ball ablaufen. Denn neben guter Musik zum Tanzen bietet er viel Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen. Ansonsten warten viele Überraschungen auf die Besucher. Eingeladen sind alle Jugendlichen im Landkreis, insbesondere aber die Mitglieder der Landjugendgruppen. Masken sind erwünscht Der Abend beginnt um 20 Uhr im großen Saal der Jugendbildungsstätte.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1979


Englischkurs beginnt
Hunderdorf.
Am Donnerstag, 25. Januar, beginnt um 20 Uhr in der Hauptschule Hunderdorf der Englischkurs für Fortgeschrittene. Auch neue Teilnehmer sind hierzu eingeladen. Veranstalter ist das Volksbildungswerk, Außenstelle Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1979


Die Imker hielten Rückschau
Bienengesundheitswart Gerhard Hofmann stellte sieh beim Imkerverein Steinburg vor
Steinburg.
Zahlreiche Imker konnte Vorsitzender Josef Attenberger zu der Jahreshauptversammlung des Imkervereins Steinburg am Sonntag im Gasthaus Höfelsauer-Berger begrüßen. Nach einer umfangreichen Tagesordnung wurden die Filme „Eine Königin wird geboren“ und „Die Heide-Imkerei“ durch den Bienengesundheitswart Gerhard Hofmann aus Schwarzach vorgeführt, den Vorsitzender Josef Attenberger den Imkerfreunden in Steinburg als zuständigen Gesundheitswart des Landkreises vorstellte.
Josef Attenberger begrüßte die Imkerfreunde sehr herzlich und zeigte sich über die Neuaufnahme von drei Neulingen sehr erfreut. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenvorsitzenden Karl Hanner (Steinburg) und dem neuen Bienengesundheitswart Gerhard Hofmann (Schwarzach). Dankend wies er auch auf die zahlreiche Teilnahme der Mitglieder beim Imkertag in Straubing hin. Zuletzt nannte er die Termine für Anfänger und Fortgeschrittene, die er zur Teilnahme an Lehrgängen in Erlangen, Aschach oder Gringell ermunterte.
Attenberger erstattete auch den Jahresbericht und überbrachte Grüße des Kreisvorsitzenden Josef Achatz aus Bogen. Schließlich ging er auf die Honigvermarktung und die Honig-Qualitäts-Prüfungen ein. Hilfreich sei hier die Anwendung des Doppelsiebs und die Schleuder-Heizung, aber nach wie vor auch, solange es kein wirksameres und besseres Mittel auf dem Markt gebe, Fumidil, erklärte Attenberger. Wie sich in Zukunft die Zucker-Prämie oder ein Bezugsschein-System gestalte, müsse man abwarten beziehungsweise werde man beim Imkerfrühschoppen, der zukünftig am 2. Sonntag im Monat stattfinden solle, erörtern.
Der Vorsitzende referierte schließlich über das Gebiet „Bienenhausbauten im Außenbereich“ und die dafür notwendigen Genehmigungen. Als hilfreich wurde dabei der Erlangen-Original-Plan empfohlen und der Weg zum Bauamt. Schließlich berichtete Attenberger von den Zusammenkünften der teilweise gut besuchten Imkerabende in Steinburg.
Nach der Kassenprüfung durch F. Wartner und K. Hien gab Karl Heigl den Kassenbericht, wofür ihm Josef Attenberger im Namen des Vereins dankte. Der Bienengesundheitswart Gerhard Hofmann stellte sein Aufgabengebiet vor, äußerte sich zum Wachsumtausch, Honigpreis und zur Verwendung von Fumidil. Nach der Terminnennung wurden zwei Farbfilme vorgeführt, die die Geburt der Königin und die vorgeführt, Heide-Imkerei zeigten.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1979


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute. Mittwoch, 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Wochenversammlung im Gasthaus Dorfner, vorher TT-Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1979


Theaterfahrt des Volksbildungswerks
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk Hunderdorf bietet am Samstag, 27. 1., eine Fahrt zum Stadttheater Landshut an. Es wird die Komödie „Der Biberpelz“ (6. Hauptmann) aufgeführt. Fahrt und Eintritt kosten zusammen 15 Mark. Anmeldungen ab sofort bei Außenstellenleiter Helmut Kalm, Telefon 2474.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1979


SPD gegen DB-Streckenstillegung
Auf Bedeutung der Europawahl hingewiesen — Günther Baierl neuer Kassier
Hunderdorf.
Kürzlich hatte der SPD-Ortsverein zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Michael Kapfenberger konnte als zweiter Vorsitzender einen Großteil der Mitglieder begrüßen. Auch SPD-Geschäftsführer Erich Stegmann war gekommen. Kapfenberger gab einen Bericht über das zweite Halbjahr 1978, den Mitgliederstand, die Landtagswahl und die finanzielle Lage des Ortsvereins.
Die Gesamtsituation des Ortsvereins bezeichnete Kapfenberger zwar als zufriedenstellend, sagte aber auch, daß dies noch lange nicht bedeute, daß auf Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung kein besonderes Augenmerk mehr gerichtet werden müsse.
Zum Kassier wurde anschließend Günter Baierl und zum Organisationsleiter Gerd Peschke gewählt. Als weiterer Delegierter zur Kreisversammlung wurde Gerd Peschke bestimmt. Ein Kappenabend wird nicht veranstaltet, da der Kreisverband schon eine Faschingsveranstaltung geplant hat. Dann gab Kapfenberger noch einige Termine bekannt, so das Außenseminar, „Arbeitnehmer fordern ein soziales Europa“ in Teisnach am 3. Februar mit Dr. Gerhard Schmid. Stegmann wies in diesem Zusammenhang auf die Wichtigkeit der Europawahl hin. Auch eine Bildungs-Fahrt nach Berlin in der Zeit vom 12. bis 17. August ist geplant.
Ein aktuelles Thema kam noch zur Sprache: der Strecken-Stillegungsplan der Deutsche; Bundesbahn, speziell die Strecke Straubing-Miltach. Der SPD-Ortsverein wies darauf hin, daß der Einsatz von Omnibussen kein gleichwertiger Ersatz sein könne. Denn es gehe nicht nur um das Finanzielle, sondern es müßten auch Sicherheit, Pünktlichkeit und das Problem der vielen Schülerinnen und Schüler miteinbezogen werden. Die Straßen seien noch lange nicht so aus-gebaut, daß sie den zusätzlichen Busverkehr verkraften könnten.
Zum Schluß der Mitgliederversammlung dankte Kapfenberger noch allen für die Mitarbeit und bat sie, weiterhin die Vorstandschaft nach besten Kräften zu unterstützen. Für eine bessere Demokratie, die für den Bürger da sei und nicht umgekehrt, müsse gekämpft werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1979


Presse und Journalismus
Neuer Windberger Thesenmarkt
Straubing-Bogen.
Wenn von der „Macht der Massenmedien“ gesprochen oder geschrieben wird, dann betrifft dies nach Meinung der Experten gerade auch den Lokaljournalismus. Die Jugendbildungsstätte Windberg möchte deshalb beim ersten „Thesenmarkt“ im neuen Jahr einem Lokaljournalisten Gelegenheit geben, seine Rolle und sein Aufgabengebiet vorzustellen und einem kritischen Zuhörerkreis Rede und Antwort zu stehen. Unter der Schlagzeile „Nur Gedrucktes existiert“ wird Redakteur Franz Hirtreiter vom Straubinger Tagblatt zehn Thesen zu Presse und Journalismus vorlegen. Eingeladen sind zum Windberger Thesenmarkt alle jene aus dem Großlandkreis, die irgendwo und irgendwie mit Jugend zu tun haben: Lehrer, Seelsorger, Jugendpfleger, Verantwortliche aus Jugendverbänden und Organisationen, Politiker usw. Der „Windberger Thesenmarkt“ mit Franz Hirtreiter findet am Montag, 29. Januar, um 19.30 Uhr im Jugendhaus Windberg statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.01.1979


Wichtig für Landwirte!
Hunderdorf/Neukirchen/Windberg.
Die Bodenerhebung 1979 ist demnächst zum Abschluß zu bringen. Zudem sind die Dieselverbilligungs-Anträge baldmöglichst einzureichen. Für den Bereich der Gemeinden Hunderdorf und Windberg können die Landwirte diese Angelegenheit im Verwaltungsamt Hunderdorf während der allgemeinen Geschäftszeiten von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr besprechen. Außerdem können am Mittwoch während der Sprechzeit von 14 bis 17 Uhr in der Außenstelle Windberg (Gemeindeamt) die Bodenerhebung und die Gasölverbilligungsanträge für die Landwirte aus dem Gemeindebereich Windberg erledigt werden. Für die Landwirte aus der Gemeinde Neukirchen wird in der Außenstelle Neukirchen (Gemeindeamt) speziell heute, Freitag, die Bodenerhebung durchgeführt und die Dieselanträge entgegengenommen, soweit dies bisher noch nicht erledigt wurde. Die Dienststunden sind von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.01.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 20 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.01.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim; anschließend Fahrt nach Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.01.1979


Rammersberg. Stammtisch: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Mitgliederversammlung im Gasthaus Gierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.01.1979


Hunderdorf. FFW: Heute, Samstag, 19 Uhr, Faschingsball im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1979


Steinburg. FFW: Samstag, 3. Februar, 19 Uhr, Feuerwehrball im Berger-Saal.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1979


Fernwasserleitung soll 1979 fertig werden
Bürgermeister informierte über die Maßnahme — Rund 450 000 DM Anliegerbeteiligung
Windberg/Irensfelden.
Die Gemeinde Windberg hatte kürzlich eine Informationsversammlung im Gasthaus Hilmer bezüglich des Fernwasserbaues Irensfelden — Meidendorf abgehalten. Hierzu hatten sich die betroffenen Anschlußberechtigten eingefunden und wurden von Bürgermeister Kleikamp informiert über den technischen Ablauf der Maßnahme sowie über die künftigen Anschlußgebühren.
Eingangs gab Bürgermeister Kleikamp den Bescheid vom 10. 11. 1978 der Obersten Baubehörde im Bayerischen Innenministerium bekannt. Danach werden für die Wasserversorgungsmaßnahme Irensfelden — Meidendorf bei Gesamtbaukosten von 1,15 Millionen Mark Zu-wendungen von 711 000 DM in Aussicht gestellt. Wie Bürgermeister Kleikamp weiter ausführte. hätten die Anlieger demnach rund 450 000 DM aufzubringen, wobei in diesem Betrag die Kosten der Hausanschlüsse enthalten sind. Dies würde bedeuten, daß bei etwa 100 Anliegern also im Durchschnitt für jeden Anschluß Kosten in Höhe von 4 500 DM anfallen würden. Es dürfte jedoch nach dem Kommunalabgabengesetz nicht sein, daß die Gemeinde von jedem Anschlußpflichtigen 4 500 DM verlange, denn die Kostensumme müsse anteilmäßig und angemessen dem Vorteilsprinzip Rechnung tragen.
Der Bürgermeister betonte, daß es für die Gemeinderäte nicht leicht gewesen sei, hier einen gerechten Beitragsmaßstab festzusetzen und es sehr schwierig gewesen sei, einen möglichst akzeptablen Beitragssatz festzusetzen. Da auch die Aufmessungen der Gebäulichkeiten noch nicht feststanden und auch die genaue Kostensumme der Maßnahme noch nicht feststehe, wurde in der Beitragssatzung zur Entwässerungssatzung in der letzten Sitzung des Gemeinderates kein endgültiger Beitragssatz festgelegt, sondern ein Vorausleistungsbeitrag nach einem Grundbeitrag und nach den weiteren Grundstücksflächen sowie nach einem Geschoßflächenbeitrag. Der endgültige Beitragssatz könne erst nach der endgültigen Abrechnung erfolgen, wobei sich noch eine kleinere Verschiebung bezüglich des Beitragssatzes nach unten oder oben ergeben könne.
Der Bürgermeister betonte weiterhin, daß die Gemeinde berechtigt sei, eine Vorausleistung auf die künftige Beitragsschuld zu erheben, wenn die Maßnahme begonnen wurde. Von seiten der Gemeinde Windberg sei vorläufig als erste Vorauszahlung der Grundbeitrag festgesetzt worden. Dies habe insbesondere den Grund darin, daß die fälligen Baurechnungen unter Einbeziehung der Staatszuschüsse ohne Kreditaufnahme beglichen werden können, so daß Darlehenskosten nicht anfallen, die wiederum auf die Anlieger umzulegen wären. Da die Erhebung der Vorausleistungen deshalb auch im Interesse der Anschlußnehmer sei, bat Kleikamp um Verständnis für die vorläufige Erhebung des Grundbetrages. Der Dank des Bürgermeisters galt insbesondere denjenigen, die bereits den Vorausleistungsbetrag an die Gemeinde überwiesen haben.
Der Bürgermeister berichtete auch über die Auszahlung des 1. Zuschusses in Höhe von 100 000 DM, wobei die Gemeinde jedoch entsprechend dem Baustandsbericht eine höhere Auszahlung erwartet hätte. Ferner berichtete Kleikamp, daß die vom Gemeinderat verabschiedete Satzung Anschluß- und Benutzungszwang vorsehe, also jeder verpflichtet sei, an der Anlage anzuschließen und den Beitrag zu entrichten. Der Bau der Wasserversorgung sichere die Wasserversorgung im betreffenden Gebiet und gewährleiste einen ansonsten nicht erreichbaren Feuerschutz. Speziell in Meidendorf bestehe auch die Gefahr, daß durch die Abwasserverrieselung die Brunnen gefährdet seien, und für Meidendorf künftig keine Baugenehmigung mehr ausgesprochen würde, wenn nicht eine zentrale Wasserversorgung erfolge, so daß hiermit ein Baustopp verbunden wäre. Zudem stünden künftig für Privatbrunnen die Wasseruntersuchungen an, die jährlich 300 DM kosten würden. Abschließend versicherte Bürgermeister Kleikampf. daß die im Zuge des Wasserleitungsbaus beschädigten Wege in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. Zum Schluß der Versammlung beantwortete Bürgermeister Kleikampf verschiedene Anfragen der anwesenden Anschlußberechtigten, wobei ein Ingenieur technische Erläuterungen gab. Demnach könne mit dem Abschluß der Maßnahme im Herbst dieses Jahres gerechnet werden. Der Wasserbezug könne dann erfolgen, wenn der Bau der Zulieferungsleitungen des Zweckverbandes Fernwasserversorgung Bayerischer Wald abgeschlossen sei, wobei ebenfalls heuer mit einer Fertigstellung gerechnet wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1979


Der Leser hat das Wort:
„Von der Wiege bis zur Bahre –
Formulare, Formulare!“

Sollten Sie diese Spruchweisheit noch nie gelesen haben, so haben Sie gewiß Erfahrungen mit der Behörden scheinbar liebstem Kind gemacht: Anträge, Bescheide, Verfügungen., Erhebungen, Verordnungen, Mitteilungen, Aufstellungen, Statistiken und was da sonst noch alles über die Schreibtische flattert.
Zu der Entscheidung unseres Landrates, sich dieser Aufblähung der Bürokratie entgegenzustellen, möchte  ich hier meine größte Hochachtung aussprechen. Es wird daraus ersichtlich, daß es verantwortungsbewußten Politikern selbst schon nicht mehr geheuer vorkommt, mit welchen Mitteln und Tricks sich unser Behördenapparat schier wie eine Kaninchenzucht vermehrt.
Wir jungen Bürger und Wähler unseres Landkreises sind sehr gespannt, inwieweit all die Wahlkämpfer, die letztes Jahr unsere Dörfer durchkämmten, den Landrat nunmehr unterstützen werden. Er ist anscheinend ernsthaft daran, Nägel mit Köpfen zu machen, Behördenunsinn auch als solchen zu benennen. Aber offensichtlich haben manche „Staatsdiener“ noch nicht begriffen, daß sie ihr Gehalt aus dem Volk beziehen, das der wachsenden Steuer- und Abgabenlast allmählich überdrüssig wird.
Hier zeigt einmal ein Politiker, daß er für seine Leute denkt. Wir jungen Bürger wünschen ihm, daß er bei dem begonnenen Gefecht auch von den Politstrategen aus den eigenen roten und blau-gelben Parteizelten Schützenhilfe erhält.
Xaver Hagn
Hauptstr. 38
8441 Hunderdorf
(Landkreis Straubing-Bogen)
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1979


Hunderdorf. Landfrauen: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Teilnahme an der Gebietsversammlung der Landfrauen im Gasthaus Wurm in Bärndorf. Es spricht Frauenarzt Dr. Gröger zum Thema „Krebs ist heilbar“.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1979


Hunderdorf. SV Skiclub: Heute, Mittwoch. Skigymnastik. Kinder 17 Uhr, Jugendliche und Erwachsene 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1979


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Mittwoch, ab 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Wochenversammlung im Vereinslokal Amann. Vorher TT-Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1979


Fernwasser-Satzung beschlossen
Instandsetzungen über ABM vorgesehen — Zwei Arbeiter werden eingestellt
Windberg.
Bei der Sitzung des Gemeinderates wurden die vorgelegten Satzungsentwürfe bezüglich der Fernwasserversorgung Meidendorf — Irensfelden zur Kenntnis genommen. Nach eingehender Beratung bezüglich des Gebührenmaßstabes, die bereits in mehreren Gemeinderatssitzungen erfolgte, wurde nunmehr ein vorläufiger Beitragssatz festgelegt und eine Satzung für die öffentliche Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Windberg sowie die entsprechende Beitrags- und Gebührensatzung hierzu beschlossen.
Weiterhin sprach sich der Gemeinderat für die Beantragung einer ABM-Förderung aus. Entsprechend dem Antrag sollen zwei Arbeiter für etwa ein halbes Jahr der Gemeinde vom Arbeitsamt zugewiesen werden, wodurch verschiedene Instandsetzungs- und Verschönerungsarbeiten an Gebäuden und Plätzen im Gemeindebereich vorgenommen werden sollen. Insbesondere sollen die Wanderwege mit Hinweisschildern gekennzeichnet werden und die Kapelle in Meidendorf, das Feuerwehrgerätehaus, der Blasiusbrunnen am Dorfplatz sollen renoviert werden.
Bezüglich der Planungsarbeiten für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Irensfelden — Netzstuhl stehen noch einige offene Fragen zur Klärung an. Diesbezüglich soll noch eine gemeinsame Aussprache zwischen dem Gemeinderat und einem Vertreter des Ingenieurbüros erfolgen. Weiterhin informierte der Bürgermeister den Gemeinderat über das Schreiben des Deutschen Wetteramtes in München, wonach für den Gemeindebereich Windberg die bisherige Niederschlagsbeobachterin aus gesundheitlichen Gründen ausscheidet. Gemeinderat Alfons Frankl erklärte sich hierauf bereit, künftig die Tätigkeit als Niederschlagsbeobachter vorzunehmen. Weiterhin nahm der Gemeinderat Kenntnis von der Spendenzusage der Sparkasse Bogen in Höhe von 1 000 DM für die Innenrenovierung der Kirche Hl. Kreuz. Abschließend gab Bürgermeister Kleikamp bekannt, daß infolge der Gebietsreform in der Stellung der Feldgeschworenen sich nichts geändert habe und somit die bisherigen Feldgeschworenen der Gemeinde weiterhin im Amt bleiben.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1979


Jürgen Tanne neuer Vorsitzender
Heinrich Lobmeier stellte nach 15 Jahren sein Amt zur Verfügung
Mitterfels/Bogen.
Bei der Jahreshauptversammlung der Reservistenkameradschaft Bogen am Dienstag im Cafe Schwarz in Mitterfels wurde Jürgen Tanne, Hunderdorf, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter wurde Johann Schneider, Bogen-Mühltal, Kassier Max Pfannenstiel, Hunderdorf, und Schriftführer Josef Dietl, Taussersdorf. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Heinrich Lobmeier (Vorstand), Stefan Haas (Kassier) und Heinrich Piermeier (Schriftführer) stellten sich aus beruflichen, aber auch aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl.
Heinrich Lobmeier gab zu Beginn der Versammlung einen umfangreichen Rückblick auf die Arbeit der Reservistenkameradschaft Bogen mit ihrer Gründung im Jahre 1961. Neben den laufenden Monatsversammlungen und Übungsschießen wurden zahlreiche Veranstaltungen von überörtlicher Bedeutung durchgeführt. Lobmeier erwähnte hier insbesondere die bereits traditionellen Kreismeisterschaften der Reservisten und Krieger- und Soldatenkameradschaften, die jährlich im Frühjahr stattfanden. Er erinnerte auch an die Fahnenweihe, Sternfahrten und Ausflüge nach Hamburg und Helgoland. Regelmäßig wurde am niederbayerischen Vergleichsschießen in Kreuzkirchen und anderen Pokalschießen teilgenommen. Lobmeier bedankte sich bei seinen bisherigen Vorstands- und allen Kameradschaftsmitgliedern, daß sie immer aktiv und unter Aufopferung der Freizeit die Arbeit der RK unterstützt haben. Er sprach die Hoffnung aus, daß eine neue, schlagkräftige Vorstandschaft zustande komme, die auch jederzeit mit seinem Rat und seiner Hilfe rechnen könne.
Als Sprecher der übrigen Reservistenkameraden bedankte sich Heinrich Piermeier bei Heinrich Lobmeier dafür, daß er 15 Jahre lang in unermüdlicher Weise die Geschicke der RK Bogen gelenkt habe. Man dürfe sagen, daß nahezu alle Veranstaltungen, die Lobmeier in seinem Rechenschaftsbericht aufgeführt habe, auf seine eigene Initiative zurückzuführen waren. Sein großer Optimismus und sein vorzügliches Organisationstalent ließen alles, was einmal angepackt wurde, auch zu einem Erfolg werden. Es sei zu bedauern, meinte Piermeier, daß ein so überzeugter Reservist nicht mehr in diesem Bereich führend tätig sein könne, da ihm verständlicherweise vor allem sein Bürgermeisteramt in Neukirchen nicht mehr die notwendige Zeit hierfür ließe. Piermeier überreichte im Namen aller Kameraden einen Zinnteller an den ausscheidenden Vorstand Heinrich Lobmeier.
Nachdem Kassier Stefan Haas den Kassenbericht vorgetragen hatte und die Kassenrechnung geprüft war, wurde der bisherigen Vorstandschaft einstimmig Entlastung zum Geschäfts- und Kassenbericht erteilt. Nach der anschließenden Neuwahl der Vorstandschaft bedankte sich der neugewählte 1. Vorsitzende Jürgen Tanne für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er hoffe, daß er bei zumindest anfänglicher Unterstützung durch die bisherigen Vorstandsmitglieder die erfolgreiche Arbeit der RK Bogen fortsetzen könne. Ein besonderes Anliegen sei es ihm, daß er junge Reservisten als neue Mitglieder werben könne.
Zum Schluß wurde noch über anstehende Aufgaben, insbesondere die Erstellung des Veranstaltungskalenders 1979, gesprochen. Man kam überein, in einer Monatsversammlung im Februar die weitere Arbeit der RK Bogen festzulegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1979


„Jugend für die Zeitung interessieren”
Windberg.
Jugendliche hätten beim Lesen einer Tageszeitung oft Schwierigkeiten, meinte Franz Hirtreiter in einer seiner 10 Thesen, die er beim dritten „Windberger Thesenmarkt“ vor-legte. Die Heimatzeitungen müßten sich verstärkt bemühen, auch diese Altersgruppe an das nach wie vor wichtigste Nachrichtenmedium heranzuführen. Der Redakteur des Straubinger Tagblattes wurde in diesem Punkt von den Zuhörern durchwegs unterstützt. Für Jugendliche attraktive Tageszeitungen wurden auch von pädagogischer Seite aus als gute Möglichkeit betrachtet, den Konsum zweifelhafter Lektüre abzubauen. Eine totale Pressekonzentration mit dem Ergebnis, daß nur mehr ganz wenige Verlage existieren, sei für die Meinungsvielfalt in der Demokratie gefährlich. Mehr als eine Zeitung in einem regional beschränkten Gebiet sei jedoch nicht wünschenswert: Allzuleicht könnte dann die Zeitung den verschiedensten Erpressungsversuchen ausgesetzt sein. Die Heimatzeitung und der Lokaljournalismus hätten gerade in Gebieten mit „eindeutigen politischen Mehrheiten“ eine besondere Verantwortung. Oft stellten sie dort das einzige funktionierende Instrument politischer Kontrolle dar. Ein fairer Journalist könne — auch wenn er eine eindeutige eigene politische Einstellung habe — durchaus für eine umfassende Information seiner Leser sorgen. Objektivität im absoluten Sinn dürfe man jedoch nicht erwarten; auch der Journalismus sei von Menschen bestimmt und jeder Mensch müsse notwendigerweise subjektiv bleiben.
In einer weiteren These forderte Hirtreiter seine Zuhörer auf, engeren Kontakt zur Heimatzeitung zu halten. Dadurch gewänne er einen „starken Partner“ bei allen Versuchen, sinnvolle Verbesserungen zu erreichen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1979


Hunderdorf. Fußball-Abteilung: Heute, Donnerstag, 17 Uhr, Training für Schüler; von 18 bis 19.30 Uhr Training für Senioren. Am Samstag voraussichtlich Training am Sportplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1979


Windberg. Stammtisch: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung wegen Stammtischball in der Richterschänke.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1979


BERGER-BRÄU STEINBURG
Am Samstag, 3. 2. 1979, 19.00 Uhr,
Feuerwehrball
mit Tombola
Es spielt die bekannte Kapelle
„The Arrows“ (Rudi Deser)
Es laden freundlichst ein:
Freiw. Feuerwehr Steinburg
Fam. Höfelsauer-Berger

Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1979


Ausflug in den Bayerischen Wald
Hunderdorf.
Am Montag. 5. Februar, unternimmt der Frauenbund zusammen mit dem Altenclub eine Ausflugsfahrt in dem nahegelegenen Bayerischen Wald. Als Reiseroute wählte man den Weg über Haibach ins Skiparadies St. Englmar aus. Den Abschluß dieser Fahrt bildet ein gemütliches Beisammensein beim „Singenden Wirt“ in Elisabethszell. Abfahrt ist um 13.30 Uhr beim Pfarrheim. Ferner ist in Gaishausen und Steinburg an den bereits bekannten Stellen Zusteigemöglichkeit gegeben. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß die interne Faschingsveranstaltung der Frauen auf den 14.. Februar verlegt werden muß.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1979


Englischkurs für Anfänger
Hunderdorf.
Die Volksbildungswerk -Außenstelle Hunderdorf plant einen Englischkurs für Anfänger. Interessenten sollen sich ab sofort bei Außenstellenleiter Helmut Kalm (Tel. 2474) anmelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1979


Hunderdorf. VBW: Dienstag, 6. 2., 19.0 Uhr, praktischer Kurs im Garnieren und Anordnen von kalten Platten im Hauptschulgebäude.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1979


Hunderdorf. Sportverein: Heute, Samstag, ab 19 Uhr, Maskenball der Sportler mit Tombola und Maskenprämierung im Sandbiller-Saal.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1979


Nach Gottes hl. Willen, verschied meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Frieda Poiger
geb. Steckler
Landwirtsgattin von Hunderdorf

im Alter von 65 Jahren, selig im Herrn.
Hunderdorf, Günzburg, Ehrn, Mitterfels, Aschaffenburg, den 5. Februar 1979
In stiller Trauer:
Josef Poiger, Gatte
Josef Poiger, Sohn mit Familie
Anton Poiger, Sohn mit Familie
Josef Steckler, Bruder mit Frau
Helene Hanner, Schwester
Mathilde Gross, Schwester
Elisabeth Steckler, Schwester
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 18.00 Uhr, darauffolgender Rosenkranz. Trauergottesdienst mit anschl. Beerdigung am Dienstag, den 6. 2. 1979 um 15.00 Uhr, in Hunderdorf. Von Beileidsbezeigungen bitten wir höflich Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.02.1979


Kanalbau beginnt im Frühjahr
Planungsaufträge vergeben – Lageplanerneuerung empfohlen – Aus der Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Bei der Sitzung des Gemeinderates Hunderdorf im Gemeindeamt erläuterte Vermessungsdirektor Neuhäusler die Erstellung eines neuen Kartenmaterials für die Ortsbereiche der Gemeinde, wodurch eine genaue Planungsgrundlage für künftige Vorhaben geschaffen werden könnte. Weiterhin wurden die Planaufträge für eine Ringwasserversorgung und des Wirtschaftsweges Au vorm Wald an das Ingenieurbüro Sehlhoff in Bogen vergeben. Zudem wurden die Arbeiten des Kanalbauabschnittes II im Bereich Hunderdorf an die Fa. Dankerl aus Selling bei Cham vergeben.
Eingangs der Sitzung erläuterte Vermessungsdirektor Neuhäusler die Erstellung eines Kartenmaterials für die Ortsbereiche in Hunderdorf, Steinburg und Gaishausen. Dabei würden die bisherigen Lagepläne überarbeitet und lagerichtig neu kartiert im Maßstab 1:1000. Wie Neuhäusler weiter ausführte, ist das bisherige Kartenmaterial mit den wirklichen Maßstäben nicht genau identisch. Eine Neuaufmessung würde deshalb vorteilhaft sein und eine gute Planungsgrundlage für gemeindliche Vorhaben darstellen. Nach den Ausführungen würde die Gemeinde Hunderdorf etwa 10 bis 12 Karten benötigen, wobei je Karte Kosten von rund 3 000 Mark anfallen würden. Diese könnten auf zwei oder drei Jahre verteilt werden, so daß der Gemeindehaushalt im jeweiligen Jahr nicht zu stark belastet würde. Über dieses Informationsgespräch hinaus wird der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen beraten, ob diese Lageplanneuerstellung veranlaßt werden soll.
Ingenieur Schamm vom Planungsbüro Sehlhoff in Bogen erläuterte anschließend die Zusammenhänge der Projektierung der Kläranlage Steinburg — Gaishausen und mit den Planungen des Wirtschaftswegebaues Au vorm Wald — Gaishausen. Nach eingehender Beratung bechloß der Gemeinderat einstimmig, dem Ingenieurbüro Sehlhoff den Auftrag für die Planung und Bauleitung des Wirtschaftsweges Au vorm Wald — Gaishausen zu erteilen. Weiterhin hatte der Gemeinderat den Planauftrag für den Entwurf der Ringwasserversorgung Steinburg – Gaishausen zu vergeben, nachdem dem Wasserwirtschaftsamt eine diesbezügliche Planung vorzulegen ist. Nachdem das Ingenieurbüro Sehlhoff bereits eine Teilplanung vorgenommen hatte und aufgrund der Gesprächsergebnisse wurden diesem Planungsbüro auch der Zuschlag zur Erstellung des Entwurfes der geplanten Ringwasserversorgung erteilt.
Weiterhin gab Dipl.-Ingenieur Weber das Submissionsergebnis der Kanalbaumaßnahme Bauabschnitt II der Ortskanalisation Hunderdorf bekannt. Der Gemeinderat beschloß einstimmig. dem billigsten Angebotssteller der Fa. Dankerl aus Selling bei Cham den Zuschlag für die Baumaßnahme „Kanalisation Bauabschnitt II“ zu erteilen. Die Gesamtkosten des zweiten Bauabschnittes sind mit 880 000 Mark veranschlagt, wozu nach der Ausschreibung eine Kostenüberschreitung nicht erwartet wird. Beginn der Kanalisationsbaumaßnahme wird voraussichtlich im März dieses Jahres sein. Die Maßnahme soll spätestens im Mai 1980 abgeschlossen werden.
Eine ausgiebige Diskussion gab es auch bei der Festlegung der Steuerhebesätze für das Gebiet der Gemeinde Hunderdorf nach der Gemeindegebietsreform, wobei die Hebesätze der Grundsteuer sowie der Gewerbesteuer auf dem bisherigen Satz den Gemeinde Hunderdorf belassen wurden. Die Hundesteuer wird nach dem gesetzlichen Mindestsatz von 20 Mark je Hund erhoben. Weiterhin wurde der Betrag der Feuerschutzabgabe einstimmt auf 15 Mark festgelegt.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.02.1979


Voller Saal beim Feuerwehrball
Steinburg.
Zum Ball der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg konnte erster Kommandant Anton Häusler zahlreiche Tanzpaare von nah und fern im Berger-Saal begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dabei dem Vorstand der Wehr, Altbürgermeister Alfons Berger, den Bürgermeistern Karl Härtenberger (Hunderdorf) und Heinrich Lobmeier (Neukirchen) und allen anwesenden Vorständen und Kommandanten der Wehren von Au vorm Wald, Gaishausen, Neukirchen und Hunderdorf. Auch die Gemeinderäte, die BRK-Ortsgruppe und alle Gäste, besonders aber alle Damen, wurden willkommen geheißen. Dann übernahm Rudi Deser mit seiner Kapelle „Arrows“ die Regie. Im Nu füllte sich das Parkett mit Tanzfreudigen. Obwohl man nur wenige Maskierte sah, herrschte doch Bombenstimmung. Unser Bild: Auch Altbürgermeister Berger und Bürgermeister Härtenberger waren mit von der Partie.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.02.1979


HUNDERDORF
und umliegende Orte
Anfängerkurs für Akkordeon
der Musikschule Gruber
Beginn: Donnerstag, 8. Februar, 16.00 Uhr, in der Schule Hunderdorf.

Anmeldungen bei Kursbeginn noch möglich oder
MUSIK-GRUBER — Telefon 09429/568
Musikinstrumente
Quelle: Bogener Zeitung, 06.02.1979


Hunderdorf. SV-Skiclub: Heute, Mittwoch, 17 Uhr, Gymnastik für Kinder, ab 19 Uhr für Jugendliche und Erwache.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1979


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Mittwoch, 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Wochenversammlung im Vereinslokal Amann. Vorher TT-Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1979


Viel Schwung beim Sportlerball
Hunderdorf.
Zum traditionellen Sportlerball kamen heuer wieder sehr viele Besucher. Vorsitzender Joachim Kaldonek gab in seiner Eröffnungsrede seiner Freude über die sehr zahlreichen und vor allem recht originellen Masken Ausdruck. Es kam dann bald eine prächtige Stimmung auf. So war die Tanzfläche immer bevölkert, wozu die „Havanna-Boys“ mit abwechslungsreichen Rhythmen das ihre beitrugen. Eine fünfköpfige Jury hatte es nicht leicht, bei der Maskenprämierung die richtige Rangfolge zu finden. Man beurteilte nach Gruppen- und Einzelmasken. Die „Steinzeitmenschen“ (Familie Mauthner) übertrafen ganz knapp eine „alte Frau“ mit ihrem Baby im Kinderwagen von „anno dazumal“ (Scherz/Myrtek). Dann folgten zwei urige Vorgänger (Zitzelsberger/Kittenhofer) im menschlichen Stammbaum. Doch die Seeräuber (Schaubeck/Helmbrecht) und die lieblichen Herzdamen (Grill/Helmbrecht) sowie ein Scheich mit der Kleopatra (Zollner/Kaldonek) standen den anderen in nichts nach. Bei den Einzelmasken ergab sich folgende Reihenfolge der Preisträger: Clown (R. Höpfl), Peggy, die Riesensau (A. Bogner), „Halbfrau-Halbmann“ (H. Grill), Mexikanerin (B.Feller), „Mann mit Beil im Kopf“ (Mitterfelser) und der „Darmolschlumpf“ (E. Axinger). Beim Tanz bewiesen die Sportler dann gute Kondition.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1979


Hunderdorf. SV Tennis: Freitag, 9. 2., 19.30 Uhr, große Faschingsveranstaltung im Sandbiller-Saal. Die ganze Bevölkerung ist eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.02.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training der Senioren, anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.02.1979


Gelungener Ausflug des Frauenbundes
Hunderdorf.
55 Frauen und Männer des Seniorenclubs Hunderdorf und des Frauenbundes Hunderdorf fuhren kürzlich in den Bayerischen Wald. Als erstes Zwischenziel wurde St. Englmar angesteuert. Hier machte man Halt, um die schmucke Kirche sowie die Marienkapelle zu besichtigen. Nachdem die Teilnehmer etwas über den Brauch des Englmarisuchens erfahren und sich ein wenig im Dorf umgesehen hatten, ging die Fahrt weiter nach Elisabethszell. Dort wurden die Gäste vom „singenden Wirt“ bereits erwartet Die Gäste wurden vom Wirt und einem Akkordeonspieler unterhalten. Auch Martha Hofmann, die für die Organisation und Durchführung dieses Ausfluges verantwortlich war, bereicherte das Programm durch Liedvorträge. Nach Kaffee und Kuchen trat man die Heimreise an.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1979


Kindergarteneltern feierten Fasching
Hunderdorf.
Kürzlich trafen sich die Eltern der Kindergartenkinder im faschingsmäßig dekorierten Saal des Pfarrheimes. Kindergartenbeiratsvorsitzende Ingrid Hentschirsch begrüßte neben den Eltern auch Pfarrer Franz Reitinger und Gemeindeassistentin Amann. Für die musikalische Unterhaltung sorgte in bewährter Weise Arnold Watzl. Schon bald zeigten die maskierten Paare große Tanzlust. Zwischendurch stärkte man sich am kalten Buffet. Die Verantwortlichen sorgten stets für Getränkenachschub und es herrschte schon nach kurzer Zeit ausgelassene Faschingsstimmung. Kräftig wurde in Tanzpausen geschunkelt und lautstark in die Lieder eingestimmt. Obgleich der nächste Tag für viele wieder ein Arbeitstag war, amüsierte man sich bis spät in die Nacht hinein.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1979


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
Am Montag, 12. Februar, 19 findet im Verwaltungsamt Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung statt. Es stehen folgende Tagesordnungspunkte zur Behandlung: 1. Kartenherstellung durch das Vermessungsamt; Aufstellung von Feldgeschworenen; 3. Verschiedenes; 4. Informationen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute. Freitag, 20 Uhr. Versammlung im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute. Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1979


Steinburg. BRK: Samstag. 10. Februar, 19 Uhr, Kappenabend mit Tombola im Gasthaus „Zum Bergerbräu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1979


Gasthaus Richterschänke
Windberg

Am Samstag, den 10. Februar 1979,
Hausball mit Stammtischball
Es spielen für Sie die „Los Amigos“. Beginn 19 Uhr.
Dazu laden wir alle Stammgäste, Geschäftsfreunde und
Gönner des Hauses herzlich ein.
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Fam. Dorfner und die Stammtischbrüder
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1979


Steinburg
Zu unserem
 Kappenabend
mit Tombola

am Samstag, den 10. 2. 1979, im Gasthaus
„Zum Bergerbräu“ laden wir alle Gönner und
Freunde des Roten Kreuzes recht herzlich ein.
Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.
Beginn: 19.00 Uhr
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Gastwirt Höfelsauer
Rot-Kreuz-Gruppe Steinburg

Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1979


14 Geburten und 13 Sterbefälle
Außerdem vier Eheschließungen und zwei Aufgebote im Januar
Bogen.
Im ersten Monat des Jahres 1979 verzeichnete das Standesamt Bogen 14 Geburten, 13 Sterbefälle, vier Eheschließungen und zwei Eheaufgebote.
Geboren wurde ein Sohn Christian Franz dem Ehepaar Franz Xaver und Rosina Englmeier, Hunderdorf, Fichtenstraße 10, am 1. Januar … Am 22. Januar eine Tochter Birgit Helga dem Ehepaar Johann und Irmgard Theresia Erber, Hunderdorf/Ellaberg … Am 24. Januar ein Sohn Mario dem Ehepaar Manfred Karl und Edeltraud Christa Hanner, Steinburg …
Geheiratet haben: … Am 20. Januar der Landwirt Albert Meier, Degernbach, Ortsteil Lohhof, und die kaufm. Angestellte Maria, Anna Theresia Hafner Bärndorf …
Sterbefälle: …
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1979


Die Polizei im Einsatz:
… Zu einem Einbruch in eine Kellerwerkstätte kam es zwischen dem 8. und 9. Februar in Hunderdorf. Die Täter öffneten die Kellertüre eines Hauses mit einem Nachschlüssel oder einem Dietrich und entwendeten zahlreiche Werkzeuge. Dieses Werkzeug wurde am Tag nach dem Einbruch im Waschhaus des Wohnhauses in einer Mülltonne wiedergefunden. Ob es die Täter zurückbrachten oder nach dem Einbruch wegwarfen, ist unklar. …
Quelle: Bogener Zeitung, 12.02.1979


Gretl Obermeier 80 Jahre
Hunderdorf.
Gretl Obermeier konnte am 10. Februar ihren 80. Geburtstag feiern. Die lustige und humorvolle Jubilarin kann sich einer noch guten Rüstigkeit erfreuen. Geboren wurde sie in Mönbach, Kreis Lengdorf, wo der Vater als Eisenbahnarbeiter tätig war. Später zog die Familie dann in die Heimat des Vaters nach Hunderdorf. 1911 starb die Mutter und die Gretl übernahm als ältestes Kind im Alter von 12 Jahren die Fürsorgepflicht für die sieben jüngeren Geschwister. Da der Vater später auch noch in den Krieg ziehen mußte, blieb ihr diese Erziehungsaufgabe bis 1918. Dann lernte sie den Schwerkriegsbeschädigten Xaver Obermeier kennen und heiratete ihn am 20 Januar 1919. Zehn Kindern schenkte sie das Leben, wobei vier Kinder im Kindesalter verstarben. Drei Söhne und drei Töchter sind verheiratet. Der Ehegatte der Jubilarin verstarb am 14. März 1960.
Zu ihrem Ehrentag gratulierten insbesondere 19 Enkel und sechs Urenkel, der Enkel Ludwig konnte sogar mit ihr Geburtstag feiern. Auch Bürgermeister Härtenberger stellte sich bei der Jubilarin als Gratulant ein und übermittelte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Geschenkkorb. Weiter gratulierten von seiten des Pfarrgemeinderates Hans Hamberger und Dora Bugl. Unser Bild zeigt die Jubilarin und drei ihrer Enkel.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.02.1979


Kalte Platten und Garnituren
Volksbildungswerk veranstaltete praktischen Kurs – 72 Teilnehmerinnen

Hunderdorf. Einen großartigen Zuspruch fand mit 72 Teilnehmern der von der Volksbildungswerk-Außenstelle Hunderdorf

Laura Baier beim praktischen Kurs zur Erstellung von kalten Büfetts

organisierte praktische Kurs im Garnieren und Anordnen von kalten Platten im Hauptschulgebäude. Im Anschluß an seine Begrüßungsworte nannte Außenstellenleiter Helmut Kalm verschiedene geplante Kurse wie z. B. Schnitz- und Bastelkurse sowie häusliche Krankenpflege. Die Kurse werden jeweils rechtzeitig in der Tages-presse bekanntgegeben. Der Außenstellenleiter betonte, daß es jedoch unbedingt notwendig sei, sich vorher für den jeweiligen Kurs anzumelden. In der Zeit von 17 bis 18 Uhr nehme er die Meldungen entgegen. Es sei schon vorgekommen, daß aufgrund geringer Beteiligung Kurse nicht stattfanden, obwohl dann doch zahlreiche, aber nicht vorgemerkte Interessenten zum beabsichtigten Beginn erschienen seien.
Klar und verständlich zeigte Laura Baier aus Hunderdorf anhand der praktischen Beispiele, wie mit etwas Geschick jede Hausfrau schöne kalte Büfetts herstellen könne. Die Palette er-streckte sich von den einfachen Garnituren aus Tomaten und Gurken bis hin zur Fischplatte mit Scrims und Froschschenkeln. Zusätzlich wurden noch Feinkostsalate zubereitet. Bei Auf-schnitt-, Schinken- und Käseplatten wurden die Gestaltungsmöglichkeiten erläutert und praktiziert. Der Kurs beinhaltete in anschaulicher Weise, wie farbenfrohe und appetitanregende Überraschungen hergestellt werden können. Der abschließende Beifall zeigte, daß dieser Vortrag gut ankam und sicher interessante Anregungen vermittelte. Zum Schluß war die Möglichkeit gegeben, sich selbst von den Köstlichkeiten zu überzeugen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.02.1979


„Mannequins“ beim Tennis-Ball
Hunderdorf.
Zum ersten Mal hielt der Tennisclub Hunderdorf eine Faschingsveranstaltung ab. Abteilungsleiter Klar jun. begrüßte die doch recht zahlreichen Besucher, welche fast aus-schließlich in herrlichen Masken erschienen waren und eine gute Stimmung mitgebracht hatten. Nach einer gut bestückten Tombola, deren erste Preise Teile einer Tennisausrüstung und ein Rundflug waren, erreichte der Ball seinen Höhepunkt. „Mannequins“ aus allen Hauptstädten Europas (Bild) führten unter der geschickten Moderation von „Monsieur Gerard“ die neueste und kommende Mode vor. Dafür erntete die internationale Gruppe viel Beifall. Auch „Hans Rosendahl“ besuchte die Tennisfreunde und startete eine lustige Publikumsrunde. Zwischen und nach den Einlagen kamen die Tanzlustigen bei den Rhythmen der „Brandlberger Buam“ auf ihre Kosten.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1979


Hunderdorf. Frauenbund: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Beginn des Pyjama-Balls. Gäste sind willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1979


Hunderdorf. SV-Skiclub: Heute, Mittwoch, 17 Uhr. Skigymnastik für Kinder; 19 Uhr für Jugendliche und Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1979


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Mittwoch, ab 17.30 Uhr Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19. Uhr, Wochenversammlung im Gasthaus Amann. Vorher TT-Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1979


Nach Gottes hl. Willen verschied am 13. 2. 1979 meine liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Kreszenz Hornberger
im Alter von 87 Jahren selig im Herrn.
Hunderdorf, Deggendorf, den 14. 2. 1979
In stiller Trauer:
Ludwig Hornberger, Bruder
Sofie Hornberger, Schwägerin
Willi Hornberger, Neffe mit Familie
Traudl Retzer, Nichte mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 15. 2. 1979, um 15.00 Uhr in Hunderdorf mit anschl. Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1979


Sitzung des Schulverbandsausschusses
Hunderdorf.
Am heutigen Donnerstag, 19 Uhr, findet im Verwaltungsamt eine Sitzung des Schulverbandsausschusses statt. Die Tagesordnung beinhaltet Jahresrechnung 1979, Haushaltsplan und Haushaltssatzung für das Jahr 1979 und Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Freitag, 16. 2., 18 Uhr, vereinsinternes Hallenturnier für Senioren und AH-Spieler in der Kaserne Bogen. An-schließend Siegerehrung mit Essen bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1979


Kinder gestalteten Gottesdienst.
Hunderdorf.
Welch großer Beliebtheit sich die eingeführte Kindermesse erfreut, zeigten die vielen Gottesdienstbesucher am Sonntag. Unter der Leitung von Chorleiterin Angela Amann sang der Kirchenchor die „Pfälzer Kindermesse“. Begleitet wurde der Gesang durch eine Instrumentalgruppe mit Instrumenten des Orffsehen Schulwerkes und der Flötengruppe des Kinderchores. Einige Mädchen lasen die Fürbitten, die Anliegen der Kinder beinhalteten. Die Lesung und die Predigt waren auf die kleinen Zuhörer ausgerichtet.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1979


Nach Gottes heiligem Willen, verschied nach einem arbeitsreichen Leben, schnell und unerwartet, mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager und Cousin
Herr Franz Xaver Schneider
von Irlbach, zuletzt in Windberg

im Alter von 79 ½ Jahren, selig im Herrn.
Windberg, Ravensburg, Torkenweiler, Landau/Pfalz, den 16. Februar 1979
In tiefer Trauer:
Magdalena Schneider, Gattin
Maria Petermann, Tochter mit Familie
Leni Mialki, Tochter mit Familie
Fritz Schneider, Sohn mit Familie
Walter Schneider, Enkel
Reinhard Petermann, Enkel
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Montag, den 19. Februar 1979, um 15.00 Uhr, in der Pfarrkirche Windberg, mit anschließender Beerdigung. Sterberosenkranz heute, 16.00 Uhr, in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1979


Hunderdorf. SV-Fußballer: Heute, Freitag. 18 Uhr, Hallenturnier, Treffpunkt 18 Uhr vor der Kaserne, da gemeinsamer Einlaß Personalausweise mitbringen
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1979


Steinburg. Rotkreuzgruppe: Heute, Freitag, Dienstabend gemeinsam mit Hunderdorf. Treff-punkt 19.30 Uhr im Gasthaus „Zum Berger-Bräu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1979


Gasthaus Berger,
Steinburg

Morgen, Samstag. 17. 2,
Faschingsball
der JUNGEN UNION – CSU
HUNDERDORF
Es spielen:
„Die Felsenstoaner Buam“
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1979


CSU-Kreisvorstand trifft sich
Straubing-Bogen.
Am heutigen Samstag tritt der CSU-Kreisvorstand um 9.30 Uhr im Gasthaus Höfelsauer in Steinburg zusammen. Die Sitzung wird vom Kreisvorsitzenden MdB Alois Rainer geleitet. Auf der Tagungsordnung stehen ein Bericht des Kreisvorsitzenden Alois Rainer zur aktuellen Politik, ein Bericht zum Verlauf der parteiinternen Wahlen auf Ortsebene, die Festlegung der Tagesordnung der Kreisversammlung am 10. 3. 1979 in Aiterhofen, der Finanzbericht für das abgelaufene Rechnungsjahr und die bevorstehende Neuwahl des Kreisvorstandes.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1979


Sitzung des Gemeinderats
Windberg.
Am Dienstag, 20. Februar, 19.30 Uhr, findet im Sitzungssaal Windberg eine Sitzung des Gemeinderates statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1979


Hunderdorf. Volksbildungswerk: Dienstag, 20. 2., 19.30 Uhr, zweiter Garnierkurs im Haupt-schulgebäude. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1979


Hunderdorf/Steinburg. Junge Union-CSU: Heute, Samstag, Faschingsball im Gasthaus Berger-Höfelsauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1979


Blasmusik sorgte für Schwung
Hunderdorf/Steinburg.
Mit 230 Gästen war der Faschingsball der Jungen Union – CSU Hunderdorf im Gasthaus Berger-Höfelsauer erfreulich gut besucht. Eingangs konnte JU-Vorsitzender Josef Breu insbesondere die Bürgermeister Härtenberger und Weinzierl, die Kreisräte Heidi Watzl, Ernst Hinsken und Alfons Wolf, JU-Kreisvorsitzenden Alfred Reisinger sowie Bürgermeister Lobmeier (Neukirchen) begrüßen. Bald kam im Laufe des Abends gute Laune, viel Spaß und eifrige Tanzfreude auf bei den schmissigen Klängen der Blaskapelle „Die Felsenstoana Buam“ aus Elisabethszell. Gerade für die Freunde zünftiger Blasmusik war der Abend so recht nach dem Geschmack, so daß es auf der Tanzfläche immer hoch herging und die Tanzlust bis in die Morgenstunden kein Ende nahm. Im Verlaufe des Abends wurde auch eine Tombola ausgerichtet, bei der es zahlreiche schöne Sachpreise zu gewinnen gab.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1979


7. Internationaler Wandertag
Hunderdorf. Seinen 7. Internationalen Wanderdtag organisiert der Bayerwaldverein Hunderdorf e. V. am Wochenende des 17. und 18. März. Hierzu werden wieder zahlreiche Wanderfreunde aus nah und fern erwartet. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Härtenberger. Die Wanderstrecke der als Winterwanderung ausgeschriebenen Veranstaltung wird eine Länge von 10 km aufweisen. Sie wird den Teilnehmern die Schönheit des Bogenbachtales und des Berglandes des Bayerischen Vorwaldes sicher eindrucksvoll vermitteln, sofern sich das Wetter von der guten Seite zeigt. Start und Ziel sind wieder beim Gasthaus Sandbiller eingerichtet. An beiden Tagen kann in der Zeit von 6 bis 11 Uhr an den Start gegangen werden. Die Startgebühr beträgt 6,50 DM für Medaille, 1,50 DM für IVV-Stempel ohne Medaille, 8 DM bei Nachmeldung für Medaille. Anmeldeschluß ist am 7. März. Nachmeldungen sind noch bis zum jeweiligen Startschluß möglich. Gruppenanmeldungen sind schriftlich an Kathi Scheibenthaler, 8441 Hunderdorf, Apoiger Straße 8 zu richten. Für Gruppen ab 25 Teilnehmer gibt es Ehrenpreise, für die ersten sieben stärksten Gruppen Pokale. Erwandert werden kann bei diesem Wanndertag eine Erinnerungsplakette, die das Motiv der Holzflößer beinhaltet und mit dem an den Holztransport in der vergangenen Zeit erinnert wird, der auf dem rauschenden Wasser der Donau und des Regens abgewickelt wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1979


Wer baut wo und was im Landkreis?
Aufstellung über die im Januar beim Landratsamt eingereichten Baugesuch
e
Gemeinde Hunderdorf. Monika Neumeier, Aswinstr. 1, Bogen, Wohnhaus mit Garage; Berta Bugl, Schafberg, Steinburg, Pkw-Garage; Hermann Baumgartner, Schafberg 18 ½, Steinburg, Wohnhaus und Erweiterung des Wirtschaftsgebäudes; Josef Schießl, Au vorm Wald, Steinburg, Schreinerwerkstatt; Ludwig Gstettenbauer, Schafberg 17, Steinburg, Einbau einer Stallung in die Scheune; Josef Höfl, Hs.-Nr. 22, Steinburg, Doppelgarage; Josef Aumer, Thananger Str. 6, Hunderdorf, Landwirtschaftl. Gerätehalle …
Gemeinde Windberg. Fa. HOBI-Wohnbau GmbH, Hauptstr. 25, Hunderdorf, Einfamilienhaus; Xaver Himmelstoß., Meidendorf, Stallung …
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1979


DER AUTOBAHNBAU in Niederbayern schreitet nun langsam voran. Ergänzend zu unserem gestrigen Bericht unter der Überschrift „Voraussichtlich keine Verzögerungen mehr“ veröffentlichen wir heute die Skizze, die den augenblicklichen Stand des Autobahnbaues in Niederbayern erkennen läßt. Nächste Fertigstellungstermine beim Bau der A 3 sind demnach die Abschnitte AS Passau-Nord bis AS Passau-Süd (1979), Rosenhof-Straubing (1981) und AS Passau-Süd Suben (1981). Die letzte Lücke dieser Autobahn, Straubing-Deggendorf, soll erst 1982/83 geschlossen sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.02.1979


Kampf ums Bekommen und ums Behalten
Am 4. April 1865 begannen die Bemühungen um den Bau einer Bahnlinie Straubing-Miltach-Cham – Am 8. Dezember 1895 wurde die erste Etappe in Betrieb genommen – Jetzt geht es darum, das Geschaffene zu erhalten und zu behalten

Wenn zur Zeit alle Kräfte mobilisiert werden, um die Bahnlinien Straubing-Miltach-Cham und Neufahrn-Straubing vor der Stilllegung zu bewahren, dann ist es in diesem Zusammenhang interessant, einmal im Archiv zu blättern und auf die Entstehungsgeschichte der Bahn zurückzublenden. Völlig vergessen scheinen die immensen Anstrengungen, das zähe Ringen um den Bau dieser Bahnstrecken. 84 Jahre Bahngeschichte im Landkreis Straubing-Bogen sollen am grünen Tisch ein abruptes Ende finden. Goethes Wort „Was Du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es um es zu besitzen“, trifft die derzeitige Situation ganz genau. Alle Beteiligten müssen an einem Strang ziehen, um die beinahe schon verlorene Bahn erneut zu erwerben, um sie dann auch in Zukunft zu besitzen. Dazu soll unsere Dokumentation einen Beitrag leisten.

Es ist dem Hauptlehrer a. D. Ernst Zeuner zu verdanken, daß all die unternommenen Bestrebungen, um zum Bau einer Bahnlinie Straubing-Bogen und darüber hinaus zu einer Verbindung mit Kötzting-Miltach-Cham zu kommen, in chronologischer Folge erhalten geblieben sind. Es begann mit einem Schreiben des

Bau eines Pfeilers am linken Donauufer

damaligen Bürgermeisters Ortner von Bogen, der an den Magistrat der Gemeinden Viechtach und Kötzting die Mitteilung ergehen ließ, daß die Abgeordneten der Kammer auf die Notwendigkeit der Erbauung einer Bahnlinie Straubing-Amselfing-Bogen-Steinburg-Miltach aufmerksam gemacht worden seien. Das geschah am 4. April 1865 und am 20. September des gleichen Jahres richtete Bürgermeister Ortner „an den allerdurchlauchtigsten großmächtigsten König“ die „alleruntertänigste und treugehorsamste Bitte, der Marktgemeinde Bogen in ihren Bestrebungen behilflich“ zu sein. Im April und Mai 1884 finden wir Protokolle über gemeinsame Besprechungen eines zwischenzeitlich ins Leben gerufenen Eisenbahncomitees Kötzting und im Juli und September wurde ein Deggendorfer Ingenieur mit dem Plan und einer Kostenberechnung beauftragt. Im August 1867 erging an den Magistrat Straubing der Vorschlag, die geplante Bahn nicht über Stallwang, sondern über Bogen zu führen und am 30. Oktober erging nochmals eine Bitte an die kgl. Majestät um Genehmigung der Bahn, nachdem man zwischenzeitlich über die geplante Linienführung einig geworden war.
Im Jahre 1868 erbat man bei dem Landtagsabgeordneten Schmidt (Viechtach-München) die Unterstützung des Vorhabens und im September 1868 finden wir einen Briefwechsel mit dem Ing. Streehl in Straubing über die Trassenführung der Bahn Straubing-Stallwang und Straubing-Bogen, weil der Magistrat Kötzting als Linienführung Straubing-Bogen beantragt hatte. Kurz vor Jahresschluß 1868 richtete man an das Eisenbahnkomitee Kötzting und an das von Bogen eine Anfrage über „die Lage der Sache“.
Das Jahr 1869 begann mit einem neuen Vorschlag, den man „an das Hohe Direktorium der Ostbahngesellschaft“ richtete und der das Ziel hatte, die Bahn nach Miltach zu führen und ihr dort Anschluß an die Bahn Passau-Kötzting-Cham zu geben. Dies wurde mit Schreiben vom 21. Februar 1869 abgelehnt, da über die Linienführung Stallwang schon entschieden sei. Am 7. Oktober 1871 richtete man an die Direktion der Ostbahn ein Gesuch des Magistrats, des Gemeindekollegiums und der Bürgerschaft um Genehmigung der Errichtung einer Haltestelle in Parkstetten und einer in Oberalteich an der Linie Straubing-Stallwang-Cham. Den Schluß der vorläufigen Bemühungen bildet am 14. November 1871 eine neuerliche Bitte an seine Majestät den König, die Bahn unter allen Umständen über Bogen zu leiten.
„Schweigen im Walde” bis 1883
Mit dem 15. Oktober 1883 begann die zweite Offensive im Kampf um eine Bahnverbindung nach Miltach-Cham. und zwar erging an den Magistrat der Marktgemeinde Bogen eine Einladung des Eisenbahnkomitees Straubing zur Teilnahme an einer Besprechung im Echingerschen Gasthaus in St. Englmar betreffs der Erbauung einer Bahn Straubing-Viechtach. Diese Besprechung hatte zur Folge, daß man an das Hohe Königliche Staatsministerium einen Entwurf sandte mit der Bitte um „Recognoszierung des Hinterlandes von Straubing in technischer und wirtschaftlicher Beziehung“ und am 28. November 1884 erging an den Magistrat Bogen das Ersuchen des Bezirksamtes um einen Zuschuß zur Projektierung der Bahn Straubing-Bogen-Englmar-Viechtach. Im Oktober 1887 ersuchte das Eisenbahnkomitee Straubing die Gemeinde Oberalteich, Angaben zu machen über den Umfang des Güterverkehrs zum Zweck der Rentabilitätsberechnung der Bahn Straubing-Bogen-Miltach. Zugleich erging eine Anfrage an das Bezirksamt Bogen durch den Magistrat Bogen mit dem Ersuchen, die für die Bahn Straubing-Miltach notwendigen Grundabtretungen (ca. 155 ha) im Amtsbezirk zu ermöglichen. Und ein Rundschreiben des Bezirksamtes Bogen vom 13. November 1887 an die Bürgermeister und die übrigen Mitglieder des Eisenbahnkomitees betraf die Berechnung der Rentabilität der geplanten Bahnlinie.
Eine Anforderung der Rentabilitätsberechnung und die Erläuterung der Vorschläge über technische Einzelheiten des Bahnbaues erging unter dem 21. Oktober 1887 an das Eisenbahnkomitee Straubing von seiten der Lokalbahn-AG München. Das nächste Schriftstück trägt das Datum vom 12. April 1888. Es kam von der Generaldirektion der königlich-bayerischen Staatseisenbahnen und

Durchstich durch den Eichelberg, 1895

hatte als Gegenstand eine Anfrage an den Stadtmagistrat Straubing, ob er gewillt sei, die Kosten einer Projektierung einer Bahnlinie Straubing-Nähe Bogen-Mitterfels-Stallwang zu übernehmen. Um die Mitübernahme dieser Kosten handelt es sich auch bei einem Schreiben, das der Magistrat Straubing an den Magistrat Bogen richtete, und zwar am 16. Mai 1886. Am 25. April 1890 erhielt der Bogener Magistrat durch das Bezirksamt Bogen die Aufforderung, nähere Angaben zu machen, die die Garantien über Ablösung bei Grundabtretungen betreffen. Am 3. August 1890 richtete das Eisenbahnkomitee Straubing an den Magistrat eine Anfrage an den Bogener Magistrat, die den von Bogen zu zahlenden Betrag an Grundabtretungskosten betraf. Zugleich erging auch eine Einladung zu einer Versammlung in Mitterfels. Wie aus einer Aktennotiz vom 20. August 1890 hervorgeht, hat der Bogener Magistrat beschlossen, sich mit einem Betrag von 1 000 Mark an den Kosten zu beteiligen.
Dieser Betrag schien aber den Herren aus Straubing zu niedrig gewesen zu sein, denn am 18. Februar 1891 erging an den Magistrat der Marktgemeinde Bogen die Aufforderung, ihn „um ein Bedeutendes“ zu erhöhen. Durch Magistratsbeschluß vom 1. Oktober 1891 wurde dieser Betrag sodann auf 6 000 DM angehoben.
Damit war aber anscheinend das Gerangel um die Kostenbeteiligung noch nicht zu Ende, denn aus einem Schreiben des kgl. Bezirksamtes Bogen geht hervor, (1. Oktober 1891), daß ein weiterer Beschluß des Marktmagistrats, 50 Prozent der Grunderwerbskosten zu übernehmen, genehmigt worden sei, und am 7. Dezember wurde ein weiterer Beschluß gefaßt, und zwar dahingehend, daß über diese 50prozentige Beteiligung hinaus auch die Herstellung und Unterhaltung der Zufuhr- und Ladewege zur Bahnstation Bogen von der Marktgemeinde übernommen werden. Dieser Beschluß trägt die Unterschriften von 23 Mitgliedern des Magistrats und des Gemeindekollegiums.
Absegnung durch das Bezirksamt
Es mag für die Mitglieder des Bogener Magistrats und für jene des Eisenbahnkomitees ein Freudentag gewesen sein, als am 8. Dezember 1891 vom Bezirksamt Bogen — unterschrieben von dem kgl. Bezirksamtmann Neumüller — die „ausdrückliche Mitteilung“ eintraf, „daß gegen die Aufnahme der Lokalbahn ein rechtliches Bedenken nicht mehr besteht“.
Vorausgegangen waren aber noch die Schreiben der kgl. bayer. Staatsbahnen (Generaldirektion) an das Bezirksamt, das die Genehmigung des Bahnbaues mitteilte, zugleich aber auch die Mitteilung, daß die „aproximative Schätzung der Grundabtretungskosten für die Steuergemeinde Bogen 18 000 Mark“ betrage. (Eine Streckenbegehung und eine Absprache mit den beteiligten Gemeinden war am 14. September 1891 vorausgegangen).
Nun kam das Bahnbauproblem langsam in Fluß, denn bereits am 18. Dezember 1891 erging an die Generaldirektion der kgl. bayr. Staatseisenbahnen die Bitte, eine Bausektion (Bau-büro) in Bogen zu errichten. Am 28. April 1892 erging an den Magistrat der Marktgemeinde Bogen die Anfrage der Staatsbahndirektion, „ob die notwendigen Wohnungen usw. vorhanden“ seien. — Aus der Antwort an die Generaldirektion vom 5. Mai geht hervor, daß bei Roiderer acht Zimmer mit Küche, bei Reischer sechs Zimmer mit Küche, bei Mühlbauer fünf Zimmer mit Küche, bei Weißgerber Harlander fünf Zimmer mit Küche, im Schön-Haus sechs Zimmer, bei Lipp drei Zimmer, Xaver Färber vier Zimmer mit Küche und bei Wagner Harlander vier Zimmer zur Verfügung stünden.
Gedämpft wurde die Euphorie über den Bahnbau allerdings wieder durch ein Schreiben des Grafen Breuj-Steinburg, der aus Lissabon mitteilte, daß er mit dem Minister Graf Crailsheim einen Schriftwechsel geführt habe, aus dem hervorgehe, daß der Baubeginn noch nicht feststehe. Der Schriftwechsel ist datiert mit dem 29. April und 18. Mai 1892. — Auch findet man bei den Unterlagen einen Akt „Gasthofbesitzer Bruckmeier“ über einen geplanten Stadelbau im Bahngelände. Es handelt sich dabei um die Näherlegung des Stationsgebäudes. Wäre dem Ersuchen des Gasthofbesitzers Bruckmeier nicht entsprochen worden, wäre das Stationsgebäude um 200 m mehr westlich zu liegen gekommen.
Unter dem 29. Mai 1895 finden wir noch eine Stellungnahme des Magistrats Bogen über die Hochbauten der Bahnhofanlage, verbunden mit dem Wunsch, dieselben in größerem Maßstab zur Aufführung zu bringen.
Am 8. Dezember 1895 war es soweit
Den Abschluß der uns vorliegenden Chronik bildet die Abschrift einer „Einladung des Bogener Bürgermeisters Halser an die titl. Herren Beamten“, die folgenden Wortlaut hat:
„Der Stadtmagistrat Straubing und das dortige Eisenbahnkomitee halten am Sonntag, 8. Dezember 1895, eine Eröffnungsfeier der Bahn Straubing-Bogen ab. – Programm: 10 Uhr vor-mittags Abfahrt eines Sonderzuges mit Mitgliedern des Mag. Gern. Koll. und Eisenbahnk. Straubing nach Bogen. — 10.30 Uhr ungefähr Eintreffen in Bogen. — Marsch mit Musik zum Gasthaus Bruckmaier. (Gasthaus und Brauerei Bruckmeier ist das jetzige Gasthaus Hafner. Anmerkung der Redaktion). — Dort gemeinschaftlicher Frühschoppen. — 2 Uhr Rückfahrt nach Straubing. Dort im Neumeierschen Collosseumssaal Diner. — (Ob und um welche Zeit die Rückfahrt nach Bogen an diesem Tage noch erfolgt, ist nicht bekannt!)“
Zu berücksichtigen ist natürlich, daß der Bau selbst mehr Zeit in

Einweihung der Bahnstrecke Bogen-Steinburg (1896)

Anspruch nahm, als er heute mit den modernen technischen Hilfsmitteln erfordern würde. Eines der Hauptprobleme — nicht nur in finanzieller Hinsicht — war die Überquerung der Donau bei Bogen durch eine Eisenbahnbrücke, die nicht allein über den Strom selbst, sondern auch über das Sander Überschwemmungsgebiet ihre Bögen spannt und eine Unsumme an Material-, Zeit- und Kostenaufwand verschlang. Aber es wurde geschafft und daß hierbei Qualitätsarbeit geleistet wurde, geht schon daraus hervor, daß diese Brücke heute noch nach über 80 Jahren in ihrem Urzustand dem Verkehr dient.
Am 8. Dezember 1895 war es dann soweit. Bereits am 5. Dezember hatte das „Straubinger Tagblatt“ in einer Notiz auf das Ereignis hingewiesen, in der es hieß: „Die Feier der Eröffnung der Lokalbahn Straubing-Bogen am Sonntag, 8. ds. geht in folgender Weise vor sich: Mittags 12 Uhr geht von hier ein Extrazug mit den vom Comitee geladenen Festgästen nach Bogen ab. Dortselbst ist festlicher Empfang. Die Rückfahrt erfolgt nachmittags 4 Uhr. Abends ist Festreunion im Colosseumsaale, wobei die Kapelle des 11. Infanterie-Regiments concertieren wird. Als Comitee fungieren die beiden städtischen Kollegien.“
Aus einem Bericht im „Straubinger Tagblatt“ geht hervor, daß die „vom Comitee geladenen Festgäste Personen der kgl. Behörden, der Geistlichkeit, des Offizierskorps, die Herren Ärzte und sonstige im öffentlichen Leben stehende Persönlichkeiten“ waren und „daß diese von dieser Einladung ausgiebig Gebrauch machten“. Nach einer kurzen Schilderung der Jungfernfahrt über Ittling — wo die Bevölkerung den langsam durchfahrenden Zug freundlich begrüßte — und Sand, heißt es, daß der Zug, „der aus funkelnagelneuen Wagen bestand“, die über das Überschwemmungsgebiet und die Donau in kühnen Bogen überspannenden Brücke die Böllerschüsse krachten, die den Zug begleitende Musikkapelle intoniert einen Marsch und unter den jubelnden Hochrufen längs des Perrons aufgestellten Schuljugend der recht zahlreich erschienenen Bevölkerung fuhr der Zug in die Station ein“ …Bezirksamtmann Schrödtl trat in Begleitung der kgl. Beamten und des Herrn Bürgermeister Halser vor und begrüßte mit einer Ansprache die Festgäste … Herr Bezirksamtmann daneben insbesondere den Vertreter der kgl. Regierung, Herrn Regierungsrath Frhr. von Aretin, für dessen Erscheinen, nicht minder aller für die den Markt Bogen so ehrende Beteiligung der Stadt Straubing. Er gab den Gefühlen des Dankes gegen die kgl. Staatsregierung, die durch deren Fürsorge gewährte Eisenbahn Ausdruck, von welcher sich Markt und Distrikt einen wirtschaftlichen Aufschwung erhofften und drückte zum Schluß den Wunsch aus, die Herren von Straubing recht oft in Bogen begrüßen zu können, wo sie stets willkommen seien. Namens der Stadt Straubing erwiderte dankend Herr Bürgermeister von Leistner die freundliche Begrüßung. Der heutige Tag sei von den Bewohnern Straubings längst ersehnt worden … Herr Bezirksamtmann Schrödtl ergriff sodann nochmals das Wort. Es Pflicht, diese Feier nicht ohne loyale Kundgebung an das kgl. Haus vorübergehen zu lassen. In das von ihm auf seine kgl. Hoheit, den Prinzregenten ausgebrachte Hoch wurde lebhaft eingestimmt.“
Um 4 Uhr wurde seitens der Straubinger Gäste die Rückfahrt angetreten. Der Bericht fährt fort: „Abends beging die Einwohnerschaft Straubings das freudige Ereignis durch eine Reunion im Colosseumssaal, wobei die Kapelle des kgl. 11. Infanterie-Regiments aus Regensburg in exquisiter Weise konzertierte und in mehreren Reden seitens des Herrn Bürgermeisters von Leistner, und Regierungs-Rat Frhr. von Börger der Freude über die neue Errungenschaft Ausdruck gegeben wurde. Und am gleichen Tage fuhr zum letzten Mal der Postomnibus nach Bogen hinein in den nebeligen feuchtkalten Winterabend. Tempora mutantur. Die Bogener aber freuen sich, daß es so gekommen und daß auch ihr schöner Markt mit einbezogen ist in das Eisenbahnnetz, das in Tausenden von Zweigen den Kontinent überspannt. Nicht minder freuen sich die Straubinger über die Bahn, die ihnen eine neue kleine, aber schöne Welt erschlossen hat. Und zieht erst der Lenz wieder ins Land, da werden sie nicht säumen, derselben zu erfreuen. Wir aber schließen mit den schlichten, aber schönen Worten, in denen die Begrüßung des Herrn Bürgermeisters von Leistner gipfelte: „Möge die neue Bahn allen zum Segen gereichen! Das walte Gott!“
60-Jahrfeier am 10. Dezember 1955
„Fest der Freude und der Dankbarkeit!“ – so war der Bericht überschrieben, den das „Straubinger Tagblatt/Bogener Zeitung“ am 11. Dezember 1955 veröffentlichte. Der Beginn der Veranstaltung glich fast aufs Haar derjenigen vom 8. Dezember 1895: Bekränzter Sonderzug von Straubing über Ittling und Sand nach Bogen, von dort aus unter Vorantritt der Kapelle Sagstetter und begleitet von den Schulkindern und den Vereinen mit Fahnen zum Marktplatz. „Vom Bogenberg herunter dröhnten Bollerschüsse. Beim Rathaus löste sie der Zug auf und die Gäste besuchten als erstes die in einem Schulsaal der Volksschule untergebrachte Ausstellung der BBD Regensburg – eine schöne Schau von Modellstücken (angefertigt von der Lehrwerkstätte der BBD Passau), prächtige Zeichnungen aus Schülerwettbewerben“. Dann versammelten sich die Festgäste im Gasthaus Hafner, jener Gastwirtschaft, wo vor 60 Jahren die Teilnehmer der Jungfernfahrt des „Bogener Bockerls“ sich zu einem Festschmaus versammelten (damals noch Brauerei Bruckmayer).
Um 19.30 Uhr hatte man sich dann im Saal des Hotels „Zur Post“ eingefunden, wo dann ein Festbankett abgehalten wurde, an der sich die „Liedertafel“ unter Avrils Leitung, Schüler und Schülerinnen der Volksschule unter der Regie von Rektor Roiner, Lehrer Stahl, Oberlehrerin Obermeier und verschiedene andere Kräfte beteiligten. Im Straubinger Tagblatt war zu lesen: „Vizepräsident Dr. Börner gab der Freude über den regen Anteil aller Bevölkerungskreise an der Jubiläumsfeier Ausdruck und versicherte, daß es das höchste Bestreben der Bundesbahn sei, überall, und damit auch auf der Strecke Straubing-Cham, fahrplanmäßige und technische Verbesserungen durchzuführen. Seine Ausführungen fanden einen schönen Ausklang in der Ehrung zweier Jubilare, die vor 60 Jahren beim Bahn- und Brückenbau mitgearbeitet hatten: des 83jährigen Alois Sporrer aus Unterholzen, Gde. Dachsberg, und des 78jährigen Hans Sagstetter aus Lintach. Beiden überreichte er schöne Präsentkörbe.“
Der Reigen der Redner wurde fortgesetzt durch Oberbürgermeister Dr. Höchtl (Straubing), Bürgermeister Xaver Neueder (Bogen), der auch die Festversammlung eröffnet und die Ehrengäste begrüßt hatte, und Landrat Xaver Hafner. — Den Festvortrag hielt der Bogenberger Hauptlehrer Zeuner, der im Verlauf einer humorvoll gewürzten Rede darauf hinwies, daß die Überquerung der Donau mit dem zusätzlichen Kostenaufwand einer Eisenbahnbrücke eines der Haupthindernisse bei der Genehmigung des Bahnbaues gewesen sei. Als das die Strecke in Betrieb genommen konnte, habe der Gesamtkostenbetrag sich auf 3,25 Millionen Mark belaufen. — Die Versammlung endete in später Stunde mit einer Verlosung, bei der von der DBB und der Stadtverwaltung gestiftete Gewinne (Freifahrten und Bücher) verlost wurden.
Mittlerweilen sind vor allein am Stationsgebäude Vergrößerungen und Änderungen vorgenommen worden. Die Zugausstattung verbessert, die Dampflok ist verschwunden die Fahrzeit ist um ein Erhebliches verkürzt worden.
„Tempora mutantur!“ — so schrieb unsere Zeitung am 12. Dezember 1885, und dieses „So ändern sich die Zeiten“ wurde als Abschiedswort für den Postomnibus geschrieben, der am Tage der Streckeneinweihung Bogen-Straubing zum letzten Mal verkehrte und dessen Passagierdienst fürderhin von dem „Bogener Bockerl“ versehen wurde. Heute kann man wieder feststellen, „Tempora mutantur“. Nur, daß diesmal das „So ändern sich die Zeiten“ in umgekehrten Sinne Geltung haben soll. Jetzt, nach 84 Jahren des Bestehens der Eisenbahnlinie Straubing-Bogen soll diese Linie – und nicht nur diese, sondern auch ihre Fortsetzungslinie bis nach Miltach und Neufahrn aufgelassen und durch einen Bahnbusverkehr ersetzt werden. Man versucht, das Rad der Geschichte um 84 Jahre zurückzudrehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.02.1979


Vereinsmeisterschaft des Skiclubs
Hunderdorf.
Die Abteilungsleitung des SC Hunderdorf hat auch für heuer wieder eine Vereinsmeisterschaft im alpinen Skilauf geplant. Diese findet am Sonntag, 25. 2., am Pröller für alle Klassen statt. Es wird ein Riesentorlauf gefahren. Das Rennen beginnt um 9.30 Uhr, während die Startnummernausgabe ab 8.30 Uhr in der vereinseigenen Skihütte erfolgt. Die Startgebühr beträgt drei Mark. Anmeldungen nimmt an sofort Sport Kaldonek entgegen. Anmeldeschluß ist Samstag,  24. 2., bis 10 Uhr. Sollte die Meisterschaft witterungsmäßig nicht durchgeführt werden können, so wird dies rechtzeitig bekannt gegeben. Die Skigymnastik findet am Mittwoch, 21. Februar, zum letzten Mal statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.02.1979


Skimeisterschaften der VG
Hunderdorf.
Der Skiclub Neukirchen führt am Samstag, 23. 2., Start 10.30 Uhr, die ersten Skimeisterschaften der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf im Riesentorlauf in Grün/Zellwies durch. Startberechtigt sind außer den Mitgliedern des SC-Neukirchen alle Bewohner der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf. Die Klasseneinteilung erfolgt nach den Richtlinien der DWO. Neben der Einzelwertung gibt es auch eine Mannschaftswertung. Eine Mannschaft besteht aus vier Läufern, wobei die drei Zeitschnellsten gewertet werden. Der SC Neukirchen bittet alle Vereine, die Mannschaften namentlich zu benennen. Bei Absage erfolgt Benachrichtigung unter dem Veranstaltungskalender der Tageszeitung am Samstag. Das Startgeld beträgt einheitlich fünf Mark, für Mannschaften 20 Mark. Anmeldungen, dessen Schirmherrschaft Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender Verwaltungsgemeinschaft Heinrich Lobmeier aus Neukirchen übernommen hat, nehmen Dietmar Rother, Neukirchen 161, Tel.-Nr. 6465 oder Peter Ströher, Hunderdorf, Tel.Nr. 1065 entgegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.02.1979


Die Frauen kamen in Pyjamas
Hunderdorf.
Der Einladung entsprechend, waren zahlreiche Frauen in Nachthemden oder Pyjamas zur Faschingsveranstaltung des Frauenbundes Hunderdorf im Pfarrheim erschienen, wo sie von der Vorsitzenden Martha Hofmann begrüßt wurden. Da ja keine Männer anwesend waren, brachte Martha Hofmann gleich einen lustigen Vortrag, der sich „Die Abrechnung mit dem Mann“ betitelte. Dann gesellten sich Pfarrer Franz Reitinger und Assistentin Angela Amann zur Runde. Die flotten Weisen brachten bald alle in Stimmung und Schwung. Auch erschienen zwei Putzfrauen (Michaela Tzoukmanis und Helga Niedermaier). Sie hielten gekonnt über ihre Arbeit einen Vortrag und wurden geradezu mit Beifall überschüttet. Nun erfolgte die Überreichung der Faschingsorden an den Pfarrer, Angela Amann und Kassiererin Anna Kühn. Als nach dem Luftballonblasen die Stimmung am höchsten war, erschien Martha Hofmann als „Bundeskanzlerkandidatin“ und zeigte auf, wie sie regieren würde und welche Änderungen es gäbe. Beschwingt und froh trennte man sich nach einem gelungenen Faschingsabend kurz vor Mitternacht.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.02.1979


Mut und Können wurden verlangt
Volksschule führte einen Skischultag durch — Für die besten Skifahrer gab es Urkunden

Hunderdorf. Auch in diesem Jahr führte die Volksschule für die Schüler ab der dritten Klasse wieder Schulskimeisterschaften im alpinen Skilauf durch. Die Schneeverhältnisse ließen ein Rennen noch zu. Die Lehrkräfte Heinz Hentschirsch, Ulrich Pannermayr und


Die Sieger der einzelnen Jahrgänge

Paul Vogl hatten den Kurs, einen Riesentorlauf, so ausgesteckt, daß die Schüler neben Mut auch technisches Können beweisen mußten.
Insgesamt beteiligten sich 70 Schülerinnen und Schüler an der Meisterschaft. Fast alle kamen auch einwandfrei und ohne Verletzung durch die Tore. Die beste Zeit fuhren bei den Buben Josef Hacker 9 a und Armin Altmann 8 b mit derselben Zeit von 43,3 Sekunden. Das schnellste Mädchen war Michaela Tzoukmanis 9 b mit 48,1 Sekunden. Aus der Grundschule erreichten die besten Zeiten Werner Neumeier 3 b mit 50,9 Sekunden und Bettina Schroll 4 a mit 53,3 Sekunden.
Die Ergebnisse: Jahrgang 1970: Knaben: 1. Werner Neumeier. 2. Ralph Schießl, 3. Werner Zitzelsberger; Mädchen: 1. Erna Hafner.
Jahrgang 1969: Knaben: 1. Alfred Gstettenbauer, 2. Roland Attenberger. 3. Armin Käfer, 4. Robert Lehner und Martin Kraus; Mädchen: 1. Eva Hentschirsch.
Jahrgang 1968: Knaben: 1. Paul Amann, 2. Karl Schedlbauer, 3. Andreas Ströher, 4. Wolfgang Anneser, .5 Peter Kahn, 6. Werner Schneider; Mädchen: 1. Andrea Kaldonek, 2. Bettina Schroll, 3. Sylvia Müller, 4. Andrea Niedermeier. 5. Sylvia Schießl 6. Astrid Bugl. 7. Karin Grill.
Jahrgang 1967: Knaben: 1. Klaus Fuchs, 2. Stefan Wirth, 3. Alfons Maier, 4. Harald Sklarek, 5. Christian Häusler, 6. Franz Hafner, 7. Josef Schießl, 7. Udo Hagn, 9. Ludwig Wagner; Mädchen: 1. Birgit Peschke, 2. Petra Diermeier, 3. Christiane Schedlbauer, 4. Elke Eberth.
Jahrgang 1966: Knaben: 1. Helmut Maier, 2. Karl Köppl, 3. Martin Schröter, 4. Max Winter-meier, 5. Herbert Scherz, 6. Reinhold Beck, 7. Manfred Poiger, 8. Gerhard Klumbies, 9. Franz Kalm, 10. Franz Lichtl, 11. Manfred Wegmann, 12. Anton Obermaier, 13. Hans Gütlhuber; Mädchen: 1. Sylvia Müller, 2. Sigrid Illner, 3. Rita Schlecht, 4. Gaby Obermeier.
Jahrgang 1965: Knaben: 1. Armin Altmann, 2. Werner Biendl, 3. Gerhard Riedl, 4. Christian Häusler, 5. Franz Hanner, 6. Robert Schaubeck, 7. Klaus Dilger, 8. Werner Wacker.
Jahrgang 1964: Knaben: 1. Josef Hacker, 2. Matthias Wittmann, 3. Josef Bugl, 4. Reinhard Wagner; Mädchen: 1. Michaela Tzoukmanis, 2. Eva Wrona, 3. Waltraud Hastreiter.
Jahrgang 1963: Knaben: 1. Werner Sperl.
Rektor Alois Czerwenka nahm im Hauptschulgebäude die Siegerehrung vor. Die drei besten Teilnehmer eines Jahrganges erhielten Urkunden und Wachsmedaillen, hergestellt von Konrektor Klar. Zum Schluß dankte der Schulleiter den Schülern, den Lehrern, die den Schulskitag organisierten und nicht zuletzt dem örtlichen Skiclub, der Torstangen und Startnummern zur Verfügung stellte. Den Teilnehmern am Kreisskitag wünschte Rektor Czerwenka viel Erfolg.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.02.1979


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, zum letzten Mal Skigymnastik. Am Sonntag, 25. 2., 9.30 Uhr, Vereinsmeisterschaft in Hinterwies. Startnummernausgabe ab 8 Uhr in der Skihütte.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.02.1979

Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Mittwoch, ab 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.02.1979


Hunderdorf. SC-Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training. Die Spiele am Sonntag fallen aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.02.1979


Anmeldung für Wandertag
Hunderdorf.
Am Samstag/Sonntag, 17. und 18. März, richtet der Bayerwaldverein seinen 7. Internationalen Wandertag aus. Der Bayerwaldverein weist darauf hin, daß sich die Gemeindebevölkerung zur Teilnahme am Wandertag auch bei sämtlichen örtlichen Vereinsvorständen anmelden kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.1979


Englischkurs beginnt
Hunderdorf.
Der neue Englischkurs für Anfänger, veranstaltet vom Volksbildungswerk, beginnt am Dienstag, 6. März, um 20 Uhr in der Hauptschule Hunderdorf. Interessenten können sich an diesem Abend noch anmelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.1979


Bastelkurs des Volksbildungswerkes
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk hält einen neuen Bastelabend mit Frau Paulus, Laberweinting, ab. Am Dienstag, 6. März. treffen sich die Teilnehmer um 20 Uhr in der Hauptschule. Hergestellt werden Osterglockensträuße, die aus mundgeblasenen Glaskugeln mit Blüten und Samtbändern verbunden werden (Preis 8.50 DM). Daneben bietet die Kursleiterin die Herstellung eines zwei Meter langen naturfarbenen Holz-Rosenkranzes an. Um das Holzkreuz dieses sehr dekorativen Werkstücks sind handgeschnitzte Strahlen angeordnet (Preis 27.50 DM). Die Teilnehmer haben die Möglichkeit zu wählen, welche Arbeit sie beginnen wollen: es können aber auch Osterglocken und Rosenkranz hergestellt werden. Voraussetzung ist jedoch eine Mindestteilnehmerzahl von 15 Leuten. Das Volksbildungswerk erhebt nur eine Kursgebühr von 1 DM. Anmeldungen sind unbedingt erforderlich und sind bis spätestens 3. März bei Außenstellenleiter Helmut Kalm (Tel. 2474, nur von 17 bis 18 Uhr) zu tätigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.1979


Lehrfahrt zu Siemens-Werken
Hunderdorf.
In der Woche nach Ostern wird eine Lehrfahrt zu den Siemens-Werken in Traunreut veranstaltet. Hierzu ergeht Einladung zur Teilnahme an alle Frauen, insbesondere auch an die Mitglieder des Frauenbundes. Anmeldungen sind bis spätestens 28. Februar bei der Ortsbäuerin Fruhstorfer (Telefon 2333 ab 18 Uhr) oder die Stellvertreterin Frieda Baier vorzunehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.1979


Verschiedene Kurse geplant
Hunderdorf.
Bei genügender Zahl von Interessenten beabsichtigt die Ortsbäuerin verschiedene Lehr- und Malkurse zu organisieren. Insbesondere an die Veranstaltung eines Schwimmkurses. Lehrabende für Bauern- und Hinterglasmalerei, Kurse für Keramik und verschiedene Backkurse gedacht, die noch vor Ostern stattfinden sollen. Die Ortsbäuerin plant einen Kurs für ausgezogene Küchel, den sie leiten wird und der ebenfalls nur bei genügender Beteiligung abgehalten wird. Der Beginn wird dann noch bekanntgegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute Samstag, ab 19.30 Uhr Trachtler-Ball im Gasthaus Sandbiller (Masken erwünscht).
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1979


Meidendorf. BRK: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1979


Tanz bis in den Morgen
Hunderdorf.
Sicher mit ein Höhepunkt unter den Faschingsbällen in Hunderdorf wurde am Samstag der Trachtler-Ball im Gasthaus Sandbiller. Er bildete zugleich den Abschluß der hiesigen Faschingssaison. Der Saal und das Gastzimmer waren bis auf den letzten Platz besetzt, als Vereinsvorsitzender Ernst Sacher besonders die Bürgermeister Härtenberger und Weinzierl sowie verschiedene Gemeinderäte willkommen hieß. Bei den schmissigen Weisen der Eisenbahner-Kapelle kam im Verlaufe des Abends bald gute Stimmung auf. So war es auch nicht verwunderlich, daß die Tanzfläche immer bevölkert war und bis in die frühen Morgenstunden fleißig das Tanzbein geschwungen wurde. Eine besondere Gaudi gab’s beim Jägermarsch. Es wurde zudem eine Tombola ausgerichtet, bei der es viele Sachpreise zu gewinnen gab.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1979


Neue Lagepläne in Auftrag
Keine Münzfernsprecher – Feldgeschworene wieder bestellt – Vom Gemeinderat
Hunderdorf.
Der Gemeinderat beschloß vor kurzem in einer Sitzung die Neukartierung der Flurkarten im Maßstab 1:1 000 im Ortsbereich. Es werden acht Kartenabschnitte neu erstellt. Jeweils zwei in einem Jahr, damit die Kosten, die sich pro Karte auf etwa 3 500 DM belaufen, auf verschiedene Haushaltsjahre verteilt werden können. Im übrigen könne bei dieser Neueinmessung auch eine Grenzermittlung privaterseits vorgenommen werden, die Kosteneinsparungen von etwa 30 Prozent mit sich bringe, teilte der Gemeinderat mit.
Ferner wurde eine Flurkarte im Maßstab 1: 5 000 für das gesamte neue Gemeindegebiet Hunderdorf in Auftrag gegeben. Ein Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen wurde zur Kenntnis genommen, wonach aufgrund der Gebietsreform die Feldgeschworenen in den Gemeindebereichen Steinburg und Gaishausen aus ihrem Amt ausgeschieden sind. Die Feldgeschworenenordnung läßt jedoch eine Neubestellung für diese Gebiete zu. Der Gemeinderat bestimmte als Feldgeschworene für den Gemeindebereich Steinburg Jakob Söldner und Jakob Petzendorfer und für den Bereich Gaishausen Karl Schneider. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in der Ortschaft Hofdorf im Bereich Schötz/Wirth aus. Gemäß dem Kostenangebot der Obag betragen die Kosten der Maßnahme etwa 1 420 DM.
Informiert wurde der Gemeinderat auch über ein Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen bezüglich der Neuregelung der Ladenschlußzeiten. Von seiten der Gemeinde Hunderdorf schloß man sich einstimmig den Vorschlägen des Landratsamtes Straubing-Bogen an, zu den beabsichtigten Festlegungen der Verkaufszeiten. Aufgrund des Schreibens der Deutschen Bundesbahn vom 28. Dezember bezüglich der Errichtung einer weiteren Bushaltestelle in Steinburg wurde die Auffassung vertreten, daß vorerst keine größere Inanspruchnahme erfolgen werde, um hier eine Haltestelle festzulegen .
In eine Schreiben des Fernmeldeamtes Regensburg wurden die von der Gemeinde beantragten öffentlichen Münzfernsprecher in den Ortsbereichen Thananger, Schafberg und Hofdorf abgelehnt. Begründet wurde diese Ablehnung von der Bundespost damit, daß diese Münzfernsprecher nicht wirtschaftlich sein werden und in der näheren Umgebung öffentliche Münzfernsprecher bereits vorhanden sind. Weiterhin gab dem Gemeinderat der Bayerische Landessportverband bekannt, daß eine Förderung der 400-Meter-Laufbahn auch von seiten des Bayerischen Landesportverbandes nicht möglich sei. Die Gemeinde hatte sich an den Verband gewandt, um eine Bezuschussung zu erreichen, da die projektierte Bahn derzeit von keinem staatlichen Förderungsprogramm gefördert wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1979


Hunderdorf. FFW: Montag, 26. Februar, 19 Uhr, Interner Kappenabend im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1979


Hunderdorf. SV-LC Tanne: Heute, Montag und Donnerstag, 1. 3., jeweils um 16.30 Uhr Lauftraining für alle Schülerklassen. Das Hallentraining am Dienstag, 27. 2., fällt aus. Die männliche und weibliche Jugend trifft  sich um 19.30 Uhr in der Turnhalle zwecks Kehraus- Besuch.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1979


„Fasching total“ im Kindergarten
Hunderdorf.
Nun kamen auch die Kindergartenkinder zu ihrem Faschingsvergnügen. Toll und phantasievoll maskiert erschienen sie im Kindergarten. Indianer, Cowboys, Prinzessinnen usw. gaben sich ein Stelldichein. Die Kindergärtnerinnen Roswitha Bergbauer und Resi Schroll, beide selbst in Masken (Mutti aus früheren Zeiten, Pippi Langstrumpf) hatten alle Hände voll zu tun, um die ausgelassenen Buben und Mädchen mit heiteren Spielen unterhalten zu können. Obendrein gab es noch mancherlei Überraschungen. Mit Würstel und allerlei Schleckereien konnte der Hunger gestillt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.1979


Nach Gottes hl. Willen ist unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester und Tante
Frau Cäcilia Holmer
geb. Bugl — Kriegerswitwe

am 26. 2. 1979 nach kurzer Krankheit im Alter von 74 Jahren selig im Herrn von uns gegangen.
Hunderdorf, Bogen, Leverkusen, den 27. 2. 1979
In tiefer Trauer:
Sohn Jakob mit Familie
Sohn Max mit Familie
Tochter Cilli mit Kindern
Tochter Hilde mit Sohn
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute um 18 Uhr mit anschl. Sterberosenkranz.
Mittwoch, 28. 2. 1979, um 18 Uhr Sterberosenkranz.
Trauergottesdienst am Donnerstag, 1. 3. 1979, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschl. Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.1979


Pro Schüler Kosten von 711,34 DM
Haushaltsplan 1979 beschlossen — Badezeiten sind einzuhalten – Schulverbandsausschuß tagte
Hunderdorf.
Bei der kürzlich im Verwaltungsamt Hunderdorf stattgefundenen Sitzung des Schulverbandsausschusses wurde das Ergebnis der Jahresrechnung 1978 vorgetragen. Weiterhin wurde über die Haushaltsplanaufstellung des Schulverbandshaushalts 1979 beraten, an-schließend der Haushaltsplan 1979 aufgestellt und die entsprechende Haushaltssatzung erlassen.
Eingangs trug Vorsitzender Härtenberger die einzelnen Abschlüsse der Jahresrechnung 1978 vor. Zur Prüfung dieser Schulverbandsjahresrechnung wurde ein Prüfungsausschuß gebildet, bestehend aus den Ausschußmitgliedern Härtenberger, Lobmeier, Kleikamp und Watzl. Ein Termin für die Prüfung wurde festgelegt und nach dessen Ergebnis erfolgt die Beratung und Beschlußfassung über die Annahme der Jahresrechnung.
Dann kam es zur Beratung über den Haushaltsplan und über die Haushaltssatzung für das Jahr 1979 des Schulverbandes Hunderdorf, dem die Grund- und Hauptschule in Hunderdorf zugeordnet ist. Nach eingehender Beratung und Ergänzung in einigen Haushaltsansätzen beschloß der Schulverbandsausschuß vorbehaltlich der Genehmigung durch die Rechtsaufsichtsbehörde. die Haushaltssatzung zu erlassen und den Haushaltsplan mit den darin enthaltenen Ansätzen und Abschlußziffern aufzustellen. Demnach wurde der Haushaltsplan 1979 im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben auf 532 865 DM und im Vermögenshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben auf je 49 798 DM festgesetzt. Kredite zur Finanzierung von Ausgaben im Vermögenshaushalt wurden nicht aufgenommen. Auch Verpflichtungsermächtigungen für den Vermögenshaushalt wurden nicht festgesetzt, Die Höhe des durch die sonstigen Einnahmen im Verwaltungshaushalt nicht gedeckten Bedarfs wurde auf 426 727 DM festgesetzt.
Der ungedeckte Bedarf im Vermögenshaushalt umfaßt einen Betrag von 24 264 DM. Für die Bemessung der Umlage an die Verbandsmitgliedsgemeinden wird die Schülerzahl nach dem Stande vom 1. 10. 1978 herangezogen. Die Verbandsschule in Hunderdorf besuchten demnach 426 Schüler aus der Gemeinde Hunderdorf, 94 Schüler aus der Gemeinde Neukirchen und 114 Schüler aus der Gemeinde Windberg, das sind insgesamt 634 Schüler. Die Schulverbandsumlage nach der Schülerzahl beträgt somit je Schüler im Verwaltungshaushalt 673,07 DM, im Vermögenshaushalt 38,27 DM, somit insgesamt 711,34 DM.
Bezüglich der Benützung des Hallenbades durch die Öffentlichkeit wurde eine Regelung befürwortet, wonach den Erwachsenen mehr Rücksicht am öffentlichen Badetag (Freitag) eingeräumt werden soll. Damit soll auch diesem Personenkreis ein ruhigerer Schwimmbetrieb zugestanden werden. Es wurde deshalb wieder darauf hingewiesen, daß die Öffnungszeiten für die Kinder wieder besser eingehalten werden sollen. Die Badezeit für die Kinder, sofern sie nicht von den Eltern beaufsichtigt werden, ist festgesetzt, von 18 bis 19 Uhr. Der Schwimmbetrieb für die Erwachsenen soll von 19 bis 21 Uhr erfolgen.
Weiterhin befürwortete der Schulverbandsausschuß die Erstellung eines Schulbuswartehäuschens bei Stoiber in Steinburg. Die entsprechenden Grundstücksverhandlungen sowie der Antrag auf staatliche Fördermittel hierzu sollen vorgenommen werden.
Mit Sorge wurde vom Schulverbandsausschuß zur Kenntnis genommen, daß verschiedene Beschädigungen bei der Benützung der Schulturnhalle, insbesondere bei den Kleingeräten aufgetreten sind. Nach eingehender Beratung beschloß der Schulverbandsausschuß, die Kleingeräte nicht mehr an die, die Turnhalle benützenden Vereine auszugeben. In entgegenkommender Weise wurde den Vereinen die laut Vertrag fällig werdende Benützungsgebühr für die Schulturnhalle im Jahre 1978’79 erlassen. Die Vereine seien jedoch nochmals darauf hinzuweisen, daß dies nur bei sorgfältiger Behandlung der Turnhalle und der Geräte erfolge, und ansonsten die Benützung der Halle eingeschränkt werden müßte.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.02.1979

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