1977# 01-02

Meisterprüfung abgelegt
Windberg.
Vor der Handwerkskammer Regensburg hat die Meisterprüfung für das Kfz-Handwerk Franz Greipl von Irensfelden abgelegt. Wir wünschen dem jungen Meister viel Erfolg in seinem Beruf.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1977


Auszahlung der Sozialhilfe
Windberg.
Die Auszahlung der Sozialhilfe, Pflegegelder und Pflegekindergelder erfolgt am Dienstag, 4. 1., zwischen 14 und 15 Uhr in der Gemeindekanzlei.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1977


Der Herr über Leben und Tod holte schnell und unerwartet am 30. Dezember 1976 meinen lieben Gatten, unseren guten Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager und Onkel
Herrn Ludwig Neuhierl
Kriegsteilnehmer 1939/45

im Alter von fast 75 Jahren heim ins Reich.
Hochholz, Grad, München, Straubing, Plattling, Hengersberg, Gaishausen, Radmoos, den 3. Januar 1977
In tiefer Trauer:
Maria Neuhierl, Gattin
Maria Adam, Tochter mit Familie
Friedrich Neuhierl, Sohn mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, 16 Uhr, Trauergottesdienst am Dienstag, den 4. Januar 1977, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1977


Das Neujahrssingen war ein großer Erfolg
Jugendblaskapelle Degernbach und die Kapelle Franz Gierschick spielten auf — Sabine Siebinger begeisterte

Steinburg.
Vorsitzender Alfons Berger und Kommandant Anton Häusler konnten zum bunten Nachmittag der Freiwilligen Feuerwehr am Sonntagnachmittag im Bergersaal ein recht begeisterungsfähiges Publikum, die Jugendblaskapelle der Feuerwehr Degernbach, die Kapelle Franz Gierschick, die Kommandanten Rauscher (Degernbach) und Breu (Au vorm Wald) sowie mehrere junge „Künstler“ herzlich begrüßen. Die kleinen und großen Akteure erhielte mit ihren zahlreichen Darbietungen reichlich Beifall. So wurde diese Veranstaltung, die Musik- und Gesangsgruppen ein öffentliches Auftreten ermöglichte, ein voller Erfolg.


Jugendblaskapelle Degernbach unter Leitung von Hans Ecker begeisterte das reichlich Die Beifall spendende Publikum.

Schon zu Beginn setzte Bürgermeister Alfons Berger, dem es zusammen mit dem Organisator, dem Kommandanten Anton Häusler, oblag, die Auftretenden und das Publikum zu begrüßen, humorvolle Akzente und wünschte eine gute Unterhaltung. Toni Häusler fungierte als Ansager und lockerte das Musik- und Gesangsprogramm durch lustige Einlagen auf.
Den bunten Reigen eröffnete die Jugendblaskapelle Degernbach mit dem Marsch „Gruß an Steinburg“. Hans Ecker, dirigierte die 25 jungen Musiker und Musikerinnen dieser temperamentvoll aufspielenden Jugendblaskapelle der FFW Degernbach. Neben Hans Ecker hat diese Kapelle kein geringerer als Sepp Schiller

Sabine Siebinger (hier mit Gitarre) sang sich mit zünftigen Jodlern in die Herzen der Zuhörer

aufgebaut Hans Ecker verstand es, alle Nuancen beim bekannten „Schneewalzer“ und „Trompeten-Echo“ gut herauszuholen, so daß das Publikum der Kapelle stets großen Beifall spendete.
Als gelungen kann das Auftreten des Trios Franz Gierschicks bezeichnet werden, der mit Günter Ludwig und Bruckdorfer Rudi routiniert aufspielte. „Alte Kameraden“ und viele bekannte Lieder wurden gebracht und Hörerwünsche erfüllt. Auch als Alleinunterhalter kam Franz Gierschick aus Leiterkofen gut an und brachte manche Geschicke zum Besten.
Zur Auflockerung des Programms trug der beliebte Heimatdichter manch humorvolles Ge-dicht vor und erntete mit dem Heiratskandidaten viel Beifall, wo es zum Schluß heißt: „ A schwacher, ja dös sag‘ euch g’wiß, wird hi, bevor er gheirat ‚is.“
Sabine Siebinger aus Einfürst bei Schwarzach sang sich mit „Grüaßt euch Gott und S’Hütterl im Schnee“, „I bin a resch Dirndl“ und dem „Bayerwaldlied“ in die Herzen der Zuhörer. Ihre Jodler, die gut ankamen, verrieten das Talent, das in Sabine steckt. Die junge Künstlerin spielte dazu Gitarre und Zither. Sie nimmt in Deggendorf Gesangsunterricht. Ihr zollte das Publikum ebenfalls großen Beifall.
Der Akkordeonspieler Alfons Pflügl sang Weihnachtliches und erfreute mit „Zwei kleine Sterne steh’n am Himmelszelt“. Auch ihm zollte man viel Beifall. Als Gstanzlsinger traten Michi Murr und Toni Häusler hervor. Nach Auslosung der Tombola spielten zum Abschluß dieser gelungenen Veranstaltung nochmals die Jugendblaskapelle Degernbach und das Trio Franz Gierschick auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.1977


Gemeindeamt geschlossen
Hunderdorf.
Am Freitag, 7. Januar. Gemeindeamt ganztägig geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1977


Abfuhr des Sperrmülls
Hunderdorf.
Für die an die zentrale Müllabfuhr angeschlossenen Haushaltungen findet am Samstag, 8. Januar, die Abfuhr des Sperrmülls statt. Das Sperrgut ist ab 7 Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Großes Sperrgut ist entsprechend zu zerkleinern.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1977


Dorfmeisterschaft im Eisschießen
Hunderdorf.
Die Eisstockabteilung des SV veranstaltet am Samstag, 8. Januar, um 13 Uhr eine Dorfmeisterschaft im Eisschießen. Eingeladen sind sämtliche Eisschützen von Vereinen, Firmen, Behörden und sonstigen Gruppen der Gemeinde. Für die Sieger-Moarmannschaften stehen schöne Pokale und Ehrenpreise zur Verfügung. Einschreiben und Auslosung ist um 12.30 Uhr am Eisweiher in Hunderdorf. Die Siegerehrung ist für 10.30 Uhr im Gasthaus Baier-Edbauer vorgesehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1977


EC ermittelte Vereinsmeister
Hunderdorf.
Der Eisstock-Club veranstaltete am Neujahrstag auf der Natureisanlage in Hunderdorf das erste Schießen im neuen Jahr. Zu der ausgeschriebenen Vereinsmeisterschaft konnte Abteilungsleiter Schmidt zehn Moarschaften begrüßen, die durch Auslosung zusammengestellt wurden. Spiegelglattes Eis und die anbrechende milde Witterung waren die Voraussetzungen für ein gutes und spannendes Schießen. Im Vereinslokal Sandbiller wurde die Siegerehrung vorgenommen, wobei für die ersten fünf Moarschaften nette Preise und Plaketten verteilt wurden.
Wertung: 1. A. Bugl, Biendl, Osen und Wild; 2. Holmer, Peschke, Hentschirsch und Artmann; 3. Altmann, Müller, Riepl und Bauer; 4. R. Klar, Sachs, Poiger und E. Bugl; 5. Grill, Leidl, Wirth und E. Feldmeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1977


Windberg. FFW: Donnerstag, 6. 1., Generalversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft. Erscheinen in Uniform!
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1977


Windberg. Rotes Kreuz: Freitag, 7.1., 19 Uhr, Treffen bei Wagner zur Hochzeitsfeier des Kameraden Frankl.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1977


Windberg. SV: Heute. Mittwoch. 19 Uhr, wichtige Mitgliederversammlung im Gasthaus Wagner, Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1977


Ecksteine der Gemeinde und Vereine 1976
Zahlreiche Baumaßnahmen wurden durchgeführt — Neuer Seelsorger in der Pfarrei – Reges Vereinsgeschehen
Hunderdorf. Vielfältiges Geschehen im gemeindlichen, kirchlichen, kulturellen und Sportlichen Bereich kennzeichnete das Gemeindeleben in Hunderdorf im vergangenen Jahr. Dank der Mithilfe der Behörden, Gemeindebürger und der Vereinsmitglieder konnte vieles erreicht des und damit markante Ecksteine in der Geschichte der Gemeinde gesetzt werden. Am Ende des Jahres 1976 konnte alles in allem eine sehr positive Bilanz gezogen werden. Die wichtigsten Daten und Geschehnisse werden deshalb nochmals in einem kurzen Rückblick in Erinnerung gebracht.
Für den Gemeinderat wurden im Laufe des vergangenen Jahres 13 Sitzungen einberufen. Seit Beginn der Amtsperiode am 1. 5. 1966 waren es zum Jahresschluß 64 Sitzungen, Der Schulverbandsausschuß kam im Jahr 1976 nur dreimal zu Sitzungen zusammen.
Das Standesamt beurkundete eine Geburt, vierzehn Eheschließungen und zehn Sterbefälle. Insgesamt waren jedoch für die Gemeinde 12 Geburten und 21 Sterbefälle zu verzeichnen. Die Einwohnerzahl errechnet sich nach der eigenen Bevölkerungsfortschreibung zum Januar auf 1906 (Vorjahr 1911). Die mit 1 Wohnsitz abgemeldeten Personen werden hierbei jedoch nicht mehr erfaßt. Der tatsächliche Stand der Einwohner laut Melderegister würde bei 2 014 Einwohner sein. Die Bevölkerungsentwicklung zeigt sich aufgrund der Baugebiete noch stagnierend, jedoch der allgemeine Geburtenrückgang zeigt sich rapide bei nur 12 Geburten gegenüber rund 35 Geburten in den Jahren 1970, 1971 und 1972.
Gemeindegeschehen in Zeitfolge
Am 1. Januar übernahm die Gemeinde die Verwaltung des kirchlichen Friedhofes. Vereinbarungen mit dem Pfarramt und den Nachbargemeinden wurden getroffen. Die Gemeinde bemühte sich weiterhin in Schreiben an das Landratsamt und den Regionalen Planungsverband -um die Ausweisung Hunderdorfs als Kleinzentrum.
Eine positive Nachricht war die Rechtsverordnung der Regierung von Niederbayern. vom 12. April über die Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf mit Sitz in Hunderdorf. Dieser Verwaltungseinheit gehörten ab 1. 5. 1976 die Gemeinden Neukirchen, Windberg und Hunderdorf an. Die jetzigen Gemeinden Gaishausen und Steinburg werden in die Gemeinde Hunderdorf eingegliedert.
Am 13. Mai erfolgte die Beratung und Beschlußfassung über den Haushaltsplan und Haushaltssatzung, die Einnahmen und Ausgaben von insgesamt 2,3 Millionen. Mark im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt beinhalten. Die Steuerhebesätze wurden nicht erhöht. Ende Juni ließ die Gemeinde eine neue Teerschicht aufbringen auf der Hauptstraße sowie der inner-örtlichen Sollacher Straße. Weiterhin erfolgte die Aufstellung eines Ortsplanes bei der Ein-mündung des Quellenweges in die Hauptstraße (nahe Schmidbauer), der besonders für Orts-fremde sehr nützlich ist.
Die Einweihung der neu erstellten gemeindlichen Kläranlage und der neugebauten Straße Hunderdorf — Sollach wurde im Beisein von zahlreichen Ehrengästen am 5. Juli vorgenommen. In der Zeit vom 2. bis 5. Juli hatte auch das traditionelle „Hunderdorfer Volksfest“ stattgefunden.
Im August fand der Bau des Fußgänger-Verbindungsweges zwischen der Baugenossenschaftssiedlung und der Schule die Zustimmung des Gemeinderates. Der Weg wurde noch im selben Monat mit einer Breite von 1,50 Metern erstellt. Ebenso wurde ein Bürgersteig entlang der Staatsstraße 2139 errichtet. Am 30. August beschloß der Gemeinderat die Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Ortsbereich entlang der Hauptstraße.
Die Post hielt anläßlich der Modernisierung und Erweiterung des Postamtes in Hunderdorf am 25. September eine Einweihungsfeier. Damit waren verbunden ein „Tag der offenen Tür“ und eine Fahrzeugschau der postalischen Zustell- und Transportfahrzeuge.
Am 4. Oktober faßte der Gemeinderat den Beschluß, sämtliche Zuschußanträge für die Ge-währung von Zuwendungen für den Bau des Schulsport- und Freizeitzentrums zu stellen. Weiterhin wurde der Antrag auf Förderung der Straßenbaumaßnahmen Lintach und Starzenberg im Jahre 1978 befürwortet. Am 11. Oktober erfolgte der Satzungsbeschluß für den Bebauungsplan „Hochfeld-Süd“. Demnach soll ein Baugebiet mit etwa 50 Bauparzellen ausgewiesen werden.
Mit Schreiben vom 14. Oktober wurde die Aufnahme des Bauabschnittes II der Ortskanalisation in die Dringlichkeitsliste beim -Wasserwirtschaftsamt Deggendorf beantragt. Am 21. Dezember schlug der Gemeinderat — falls Hunderdorf nicht Kleinzentrum wird — als Alternative vor, Hunderdorf zusammen mit Bogen als Unterzentrum einzustufen, womit eventuell eine bessere Möglichkeit für ein gemeinsames mögliches Mittelzentrum Bogen-Hunderdorf geschaffen werden könnte.
Pfarrei und Vereine
Am 19. Mai empfingen 55 Kinder die  Erstkommunion. Das Sakrament der Firmung spendete am 3. Juni den 160 Kindern Weihbischof Guggenberger. Pfarrer Vilsmeier verließ zum 31. August die Pfarrei. Am 2. September erwarteten nahezu 400 Pfarrangehörige den neuen Pfarrer Franz Reitinger an der Gemeindegrenze in Thananger und bereiteten ihm einen herzlichen Empfang. Dekan Nagl (Bogen) führte am 21. Dezember den neuen Seelsorger offiziell in sein  Amt ein.
Vom katholischen Pfarramt, zu dessen Bereich das Gebiet der Gemeinden Hunderdorf, Steinburg und Gaishausen gehört, wurden beurkundet: 23 Taufen, 16 Eheschließungen (davon neun in der hiesigen Pfarrkirche) sowie 33 Sterbefälle.
Über 3 000 Teilnehmer fanden sich am 20./21. März beim 4. Internationalen Wandertag in Hunderdorf ein, dessen Veranstalter der Bayerwaldverein war. Am 24. April organisierte die Leichtathletikabteilung des SV Hunderdorf die süddeutsche und bayerische Meisterschaft im 25-km-Laufen. Es war die erste Großveranstaltung dieser Art in Hunderdorf. Am 24./25. April richtete die Schützenkameradschaft eine zweite Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen aus, an dem sich 41 Teams beteiligten.
Mit dem Ende der Fußballsaison 1975/76 schaffte die Hunderdorfer Mannschaft nach einjähriger Zugehörigkeit den Verbleib in der B-Klasse nicht. Vom 25. bis 28. Juni feierte der SV Hunderdorf recht eindrucksvoll sein 10jähriges Bestehen mit Festzug, feierlicher Feldmesse sowie mit Bierzelt- und Vergnügungspark betrieb. Am 2. Oktober veranstaltete die SV-Leichtathletikabteilung einen 20-km-Straßenlauf, bei dem sich sämtliche namhaften süddeutschen Langläufer dem Starter stellten. Vom Kegelclub „Gut Holz“ wurde am 6./7. November eine zweite Ortsmeisterschaft im Kegeln abgehalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1977


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr: Freitag. 7. Januar, 19.30 Uhr, Faschingsball im Sandbiller-Saal.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1977


Windberg. SV: Freitag. 7. Januar, 19 Uhr, Abschiedsfeier des Vereinswirtes Josef Wagner. Alle Mitglieder des Sportvereins Windberg werden gebeten, pünktlich im Gasthaus Wagner zu erscheinen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1977


Windberg. SV: Samstag, 8. Januar, 13 Uhr, Vereinsmeisterschaft auf Eis auf den Klosterweihern um 13 Uhr. Alle Vereinsmitglieder können sich beteiligen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1977


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Samstag, 8. Januar, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1977


Älteren Bürgern Freude bereitet
Pfarramt und RBK betreuten 120 Gäste beim Altennachmittag
Hunderdorf.
Freude und Abwechslung im oft eintönigen Alltag brachte für nicht weniger als 120 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger der Pfarrgemeinde Hunderdorf ein „Altennachmittag“, der allen Teilnehmern gewiß in guter Erinnerung bleiben dürfte.
Martha Hofmann, die Sozialdienstleisterin des BRK-Kreisverbandes Straubing-Bogen, hieß die Erschienenen namens des Roten Kreuzes herzlich willkommen, besonders Pfarrer Reitinger, Pfarrsekretärin Amann, Schwester Bonaventura im Auftrag des verhinderten Bürgermeisters Härtenberger, sowie Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hamberger.
Die Genannten nahmen die Gelegenheit wahr, ihren älteren Mitbürgern viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr zu wünschen und der Hoffnung Ausdruck zu geben, daß man sich bei ähnlichen Gelegenheiten öfter wiedersehen möge.
Das vom Jugendchor dargebotene Spiel hatte noch weihnachtliche Gedanken zum Inhalt und wurde mit viel Beifall bedacht. Pfarrsekretärin Amann hatte sich mit dessen Einstudierung viel Arbeit gemacht.
Pfarrer Reitinger brachte mit seiner Ansprache viel Humor in den Saal und verstand es so, die Stimmung entsprechend aufzulockern. Es wäre schön, wenn sich auch junge Leute in den Dienst der älteren Mitmenschen stellten., meinte der Geistliche, fand aber auch herzliche Worte des Dankes für alle, die immer wieder mithelfen, so schöne und erlebnisreiche Nachmittage für die alten Leute zu gestalten.
Dann waren es die „Neukirchener Stub’n-Musi“ und die Sänger, die zusammen mit den „Wölfl-Deandln“ für musikalische und gesangliche Unterhaltung sorgten. Nicht minder er-freute auch die kleine Michaela, die über „Das neue Jahr“ allerhand zu sagen wußte. Vorzüglich schmeckte die vom Pfarrer angekündigte „Bayerische Brotzeit“.
Herrliche Dias, vorgeführt von Schwester Bonaventura, rundeten das nachmittägliche Pro-gramm harmonisch ab. Als dann die geladenen Gäste sogar noch ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen durften, war die Freude vollendet.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.01.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Samstag, 12.30 Uhr, Dorfmeisterschaft am Eisweiher. Eingeladen sind sämtliche Firmen, Vereine. Behörden und Privatmannschaften.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.01.1977


Windberg. Winith-Schützen: Sonntag, 9. 1., 19 Uhr, Generalversammlung im Vereinslokal Hüttinger (Schützenanzug).
Quelle: Bogener Zeitung, 08.01.1977


Bilanz über Arbeit und Einsätze
Generalversammlung der FFW — Vorstandschaft einstimmig im Amt bestätigt
Windberg.
Am Dreikönigstag fand im Gasthaus Hüttinger, Windberg, die diesjährige Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Kommandant Helmut Haimerl konnte 75 der 111 Mitglieder, ferner Kreisbrandinspektor Wanninger und H. Osterode begrüßen. Der wichtigste Tagesordnungspunkt war die Wahl der Vorstandschaft für die nächsten fünf Jahre. Dabei wurde die bisherige Vorstandschaft geschlossen wiedergewählt.
Das Ergebnis der Wahl im einzelnen: 1. Vorsitzender Rupert Feldmeier sen., Kassier Norbert Zitzelsberger, Schriftführer Alfons Frankl jun. Ersatzleute Karl Holmer, Josef Schmidbauer, Josef Wurm. Ferner wurde Gerätewart Eugen Anneser neu in die Vorstandschaft aufgenommen.
Im Rahmen der Veranstaltung dankte Kommandant Haimerl dem wiedergewählten 1. Vorsitzenden Rupert Feldmeier für seinen bereits zehnjährigen Einsatz in diesem Amt und überreichte ihm als Anerkennung einen Zinnteller. Ferner gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute der beiden im letzten Jahr verstorbenen Kameraden Xaver Meier und Alois Heigl. Fünf neue Mitglieder, darunter drei Jugendliche, wurden in die Feuerwehr aufgenommen.
In einem ausführlichen Jahresbericht zog Kommandant Haimerl Bilanz über Arbeit und Einsätze des letzten Jahres. Erfreulicherweise habe es in der Gemeinde Windberg keine größeren Brände gegeben; ein gefährlicher Flächenbrand habe durch rasches Eingreifen schnell unter Kontrolle gebracht werden können. Die größte Übung des Jahres habe am 9. Oktober im Rahmen der Feuerschutzwoche stattgefunden. Bei einem angenommenen Großbrand im Jugendhaus Windberg sei das Zusammenwirken mit den umliegenden Feuerwehren, aber auch mit dem Roten Kreuz und der Polizei geprobt worden. Ferner seien regelmäßige Einsatzübungen abgehalten worden und zwei Gruppen für die Leistungsprüfung zusammengestellt worden, die diese mit Erfolg ablegten.
Als wichtigster Beschluß des vergangenen Jahres galt der Erwerb eines Funkgerätes, mit dessen Hilfe der Einsatz der Feuerwehr nun zentral gesteuert werden kann. Außerdem erhält Windberg eine neue Sirene, da die Leistung der jetzigen Sirene den Anforderungen nicht mehr entspricht. Kommandant Haimerl lobte in diesem Zusammenhang die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die für die Belange der Feuerwehr stets ein offenes Ohr habe.
Anschließend gab Kassier Zitzelsberger einen genauen Kassenbericht, den die Versammlung einstimmig annahm. Auch befürwortete die Versammlung, die vom Kommandanten vorgelegte Mustersatzung für die Feuerwehr, die ihre Aufgabenbereiche genau definiert.
In seinem Grußwort dankte Kreisbrandinspektor Wanninger der FFW Windberg für die geleistete Arbeit und sprach die Hoffnung aus, daß sie sich in Zukunft genauso für die Gemeinschaft einsetzen werde wie bisher. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, daß durch die geplanten Neuanschaffungen die Alarmierung in Windberg wesentlich verbessert werden kann. Ferner gab er eine ausführliche Information über die Funksprechgeräte, die gerade für die überörtliche Zusammenarbeit bei Katastrophenfällen unerläßlich sei.
Bei der anschließenden Diskussion kam in erster Linie die neue Funkalarmierung zur Sprache, jedoch wurde auch über den persönlichen Einsatz eines jeden Feuerwehrmannes gesprochen, der für eine wirkungsvolle Arbeit unbedingt notwendig sei. Mit der Hoffnung, daß die Gemeinde Windberg auch im neuen Vereinsjahr vor größeren Schäden bewahrt bleibe, schloß Kommandant Haimerl die diesjährige Generalversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.01.1977


Vereinsmeisterschaft auf dem Eis
Windberg.
Am 8. Januar wurde auf den Klostermühlweihern die Vereinsmeisterschaft 1976/77 der Eisstockabteilung des Sportvereins ausgetragen. Das Interesse war sehr groß, es beteiligten sich insgesamt sieben Moarschaften. Vereinsmeister wurde die Moarschaft 2 mit Walter Hornberger jun., Josef Proksch. Arthur Päßler und Walter Schneider. Auf den übrigen Plätzen folgten in dieser Reihenfolge die Moarschaften Nr. 6, 1, 3, 4, 5 und 7. Die Siegerehrung findet am 13. 2. 1977 im Gasthaus Amann anläßlich des Kappenabends des SV statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.01.1977


Am Sonntag Cross-Country-Läufe
Hunderdorf.
Am Sonntag, 16. Januar, finden in Hoch/Schuttberg die Cross-Country-Läufe mit Wertung zur Bayer. Crosslaufserie statt. Der Hunderdorfer Lauf ist der zweite von fünf Läufen der Bayerischen Cross-Country-Meisterschaftsserie. Startbeginn ist um 12.30 Uhr in der Nähe des Waldkreuzes. Die Läufe sind für alle Altersklassen ausgeschrieben. Für die Angehörigen des Sportvereins Hunderdorf wird der Lauf zugleich als Vereinsmeisterschaft gewertet. Interessenten können sich noch bis heute. Dienstag, 11. Januar, 20 Uhr, in der Turnhalle in Hunderdorf anmelden. Die Läufe, die zur Cross-Serie zählen (Jugend, Junioren, Männer) finden ab ca. 14 Uhr statt. Der Hauptlauf der Männer ist ca. um 15 Uhr. Die Leichtathletikabteilung bittet alle Kampfrichter und Funktionäre, sich um 12 Uhr beim Start in Hoch zu einer Vorbesprechung einzufinden.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1977


Kornel Klar wurde Bereichsleiter
In Zukunft vier Bereiche und damit bessere Koordinierung der Arbeit möglich
Bogen-Windberg.
Die weite Ausdehnung des Landkreises Straubing-Bogen macht es schwer, die Arbeit des Roten Kreuzes in diesem Gebiet noch zu überblicken und zu lenken, zumal auch das ganze Gebiet der Stadt Straubing zum Kreisverband gehört. So arbeiteten die einzelnen Gliederungen wie Kolonnen, Frauenbereitschaft, Bergwacht, Wasserwacht und Jugendrotkreuz weitgehend getrennt; dazu kam auch noch die getrennte Arbeit des Sanitätszuges Bogen und Straubing.
Um mehr Zusammenarbeit zu erreichen, wurde beschlossen, vier Bereiche zu gründen mit je einem Bereichsleiter, der für diesen Bereich weitgehende organisatorische Vollmachten besitzt und für die Zusammenarbeit der Gliederungen verantwortlich ist.
Der Bereich Straubing umfaßt das Gebiet Aiterhofen, Kirchroth und die Stadt Straubing, der Bereich Mallersdorf-Pfaffenberg das ganze Restgebiet des ehemaligen Landkreises Mallersdorf. Der ehemalige Landkreis Bogen wird in zwei Bereiche aufgeteilt, da sich hier besonders viele Ortsgruppen, Gruppen der Wasserwacht, des Jugendrotkreuzes und die Bergwacht befinden. Bogen-Ost schließt das Gebiet der Stadt Bogen. Neukirchen, Hunderdorf und Schwarzach mit ein, während Bogen-West sich auf das Gebiet Wiesenfelden, Stallwang, Rattenberg, Mitterfels und Oberalteich erstreckt.
Am 8. Januar berief Kreiskolonnenführer Kornel Klar (Hunderdorf) alle Kolonnenführer, die Führer der selbständigen Züge, der Bergwacht der Wasserwacht, der Frauenbereitschaft und des Jugendrotkreuzes in das Rotkreuzheim Windberg. Er erläuterte die wichtigsten Aufgaben des Bereiches und machte Vorschläge für die Zusammensetzung des Bereichsausschusses, soweit es Bogen-Ost betrifft.
Der Ausschuß setzt sich zusammen aus den Kolonnenführern Ernst Böhm (Bogen), Franz Rosenhammer (Hunderdorf), Josef Illner (Schwarzach) und Lobmeier Heinrich (Neukirchen); aus den Führern selbständiger Züge: Josef Westermeier (San.-Zug Bogen) und Karl Heitzer (Betreuungszug Neukirchen); aus den Führerinnen der Frauenbereitschaften: Sozialdienstleiterin Martha Hofmann (Hunderdorf), Gertrud Grötzner (Bogen), Renate Steger (Haibach) und Marose Neumeier (Schwarzach); Bergwacht: Otto Wühr (Neukirchen); Wasserwacht: Ludwig Plank (Bogen), Xaver Sagstetter (Waltendorf), Arnold Keiper (Haibach), Willi Stieglbauer (Schwarzach); Jugendrotkreuz: Leiter der Jugendarbeit Hans Hofmann (Bogen), Alfons Frankl (Windberg). Als weitere Persönlichkeiten wurden berufen: die Bürgermeister Alois Rainer (Haibach) und Alfons Schärfer (Niederwinkling), Dr. Gerlach (Schwarzach), Pfarrer Albersdörfer (Pfelling), Kreiskolonnenführer Kornel Klar (Hunderdorf) und Willi Herrmann (Bärndorf).
Die Mitglieder des Bereiches wählten einstimmig Kornel Klar zum Bereichsleiter, nachdem er das Amt des Kreiskolonnenführers bei den Neuwahlen im März abgeben wird. Zum neuen Kreiskolonnenführer soll Rudi Nowak vorgeschlagen werden.
Für den Bereich Bogen-West ist die gleiche Versammlung für Freitag, 14. 1., um 19.30 Uhr im Schloßhotel Falkenfels angesetzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1977


Sebastian Schindlmeier wurde 90
Hunderdorf.
Bei guter Gesundheit und erfreulicher geistiger Regsamkeit konnte der Austragslandwirt Sebastian Schindlmeier von Starzenberg, Gemeinde Hunderdorf, seinen 90. Geburtstag feiern. Geboren wurde Schindlmeier am 8. Januar 1887 in Nesselbach, vormals Gemeinde Degernbach. 1913 hatte er mit Maria Axinger die Ehe geschlossen. Von drei Kindern starben zwei bereits im Kindesalter. Sein Sohn erkrankte im 2. Weltkrieg an Malaria und verschied an den Folgen dieser Krankheit in Sizilien. Die Ehefrau des Jubilars starb bereits vor 23 Jahren. Seinen Lebensabend verbringt Sebastian Schindlmeier bei der Schwiegertochter, der er auch das landwirtschaftliche Anwesen übergeben hat. Schindlmeier, der noch erstaunlich rüstig und gesund ist, nimmt noch regen Anteil am Tagesgeschehen. So hat er kürzlich noch Rundflüge unternommen und bei Vereinsausflügen teilgenommen. Das Schafkopfen ist noch eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Als Gratulanten stellten sich beim Altersjubilar Schindlmeier der stellvertretende Landrat Schäffer und Bürgermeister Härtenberger ein, die die Glückwünsche des Landkreises bzw. der Gemeinde Hunderdorf übermittelten und ihm ein Geschenk überreichten. Auch der Krieger- und Soldatenverein Hunderdorf mit Vorsitzendem Pflügl und Kassier Retzer hatten sich eingefunden, um die besten Glückwünsche und einen Geschenkkorb zu überbringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1977


Ein hochverdienter Mitbürger
Altbürgermeister Josef Weinzierl feierte seinen 90 Geburtstag

Gaishausen/Röhrnau.
Auf die Vollendung seines 90. Lebensjahres konnte am gestrigen Montag der Austragslandwirt und


Der Jubilar Josef Weinzierl und seine Gratulanten

Altbürgermeister der Gemeinde Gaishausen, Josef Weinzierl, wohnhaft in Röhrnau, zurückblicken. Am 10. Januar des Jahres 1887 erblickte er in Röhrnau das Licht der Welt und wuchs im Kreise von vier Geschwistern im elterlichen Hofe auf. Am 9. Mai 1911 trat er mit seiner Ehefrau Franziska vor den Traualtar. Dem ehelichen Bunde entsprossen drei Kinder, die die Eheleute Weinzierl zu tüchtigen Menschen erzogen. Von 1915 bis 1918 nahm Weinzierl auch am 1. Weltkrieg teil. Nach seiner Rückkehr bewirtschaftete er das ihm übergebene Anwesen und baute es weiter auf. Daneben fand Josef Weinzierl auch noch Zeit, sich im öffentlichen Leben in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Vier Jahre war er Mitglied des Gemeinderates Gaishausen, 16 Jahre stand er dieser mit Umsicht und Tatkraft als 1. Bürgermeister vor.
Am Vorabend seines Ehrentages hatten sich Pfarrer Reitinger, MdB Alois Rainer, der stellvertretende Landrat Schäffer, 2. Bürgermeister Alois Fuchs, 3. Bürgermeister Johann Dietl sowie die beiden Feuerwehrkommandanten Johann Dietl und Günther Kricke in der Wohnung des Jubilars eingefunden, um dem hochverdienten Mitbürger zu seinem 90. Geburtstag zu gratulieren, für die geleistete Arbeit zu danken, mit hübschen Geschenken zu erfreuen und auch weiterhin alles erdenklich Gute, viel Freude und Gesundheit zu wünschen (unser Bild). Im Hause seines Sohnes Egon, der heute selbst 1. Bürgermeister der Gemeinde Gaishausen ist, verbringt Josef Weinzierl zusammen mit seiner Ehefrau Franziska einen geruhsamen Lebensabend.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1977


Plötzlich und unerwartet verschied am 10. Januar 1977 mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Josef Steinbauer
Landwirt
Kriegsteilnehmer 1939/45
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf, des VdK
und des Bauernhilfsvereins

im Alter von 58 Jahren, selig im Herrn.
Hofdorf, Lindfeld, Hunderdorf, Haimelkofen, den 11. Januar 1977
In tiefer Trauer:
Therese Steinbauer, Gattin
Josef Steinbauer, Sohn
Xaver Steinbauer, Sohn mit Familie
Rosa Hecht, Tochter mit Familie
Robert Steinbauer, Sohn
Maria Bugl, Schwester
Anni Limmer, Nichte mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute um 16 Uhr, anschließend Sterberosenkranz.
Mittwoch um 16 Uhr Sterberosenkranz in Hofdorf.
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 13. Januar 1977, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1977


Hunderdorf. SV-Skiclub: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Skigymnastik in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1977


Windberg/Meidendorf. Rotes Kreuz: Freitag, 14.1., 20 Uhr, Dienstabend für beide Gruppen in Meidendorf. Referent ist Kolonnenführer Willi Herrmann.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1977


Skikurs für Erwachsene
Hunderdorf.
Am kommenden Samstag und Sonntag hält die SV-Skiabteilung einen Skikurs für Erwachsene ab. Die Kosten hierfür betragen 40 Mark. Information und Anmeldung nimmt Otto Sachs (Tel. 09422/1795) entgegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1977


Skiclub-Moarschaft Ortsmeister
Hunderdorf.
Zu der traditionellen Ortsmeisterschaft im Eisstockschießen konnte am vergangenen Samstag Abteilungsleiter Schmidt 17 Moarschaften begrüßen. Das ist ein netter Rekord in der Vereinsgeschichte des Eisstock-Clubs Hunderdorf. Wenn auch der Wettergott nicht gerade freundlich gestimmt war, es schneite während des Turniers, so entbrannte doch ein verbissener und zäher Wettkampf um die Punkte. Das Turnier zog sich weit in die Abendstunden hinein, so daß, die Flutlichtanlage eingeschaltet werden mußte. Als dann der Wettkampf zu Ende war, erreichten gleich drei Moarschaften an der Spitze 24 Punkte, so daß erst die Noten über den Turniersieger entscheiden mußten.
In der Gaststätte Baier lobte Abteilungsleiter Schmidt das geduldige Ausharren aller Teilnehmer und die Tatsache, daß der Eisschießsport in Hunderdorf sich so großer Beliebtheit erfreut. Er dankte Kreisrat und Bürgermeister Härtenberger, der Kreissparkasse und Raiffeisenkasse für die gestifteten Pokale und allen Helfern, die dieses Turnier ermöglichten. Neben den Pokalen erhielten auch die einzelnen Schützen nette Erinnerungsplaketten. Nachstehend Einzelergebnisse: 1. Ski-Club II mit den Schützen Altmann G., R. Müller, R. Wirth und A. Gerhard 24 Punkte (Ortsmeister 1977 unser Bild), 2. Eisstock-Club (Vizemeister) 24 Punkte, 3. Ski-Club I mit 24 Punkte, 4. Sparkasse Hunderdorf 22 Punkte, 5. Freiwillige Feuerwehr 20 Punkte, 6. Stammtisch Baier 20 Punkte, 7. Kegel-Club 20 Punkte, 8, Fischereiverein Bogen 18 Punkte. 9. Fischereiverein Hunderdorf 16 Punkte, 10. Stammtisch Sandbiller 16 Punkte, 11. Jugend des EC Hunderdorf 14 Punkte, 12. Bayerwaldverein 13 Punkte, 13. Gemeinderat 12 Punkte, 14. Schützenverein Großlintach 11 Punkte, 15. Schützenverein Hunderdorf 10 Punkte, 16. Jungschützen Hunderdorf 8 Punkte und 17. Kegel-Club II.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1977


Nur zwei Hochzeiten im Dezember
Der zwölfte Monat des Jahres 1976 schloß mit 18 Geburten und 14 Sterbefällen ab
Bogen.
Zwei Eheschließungen, 18 Geburten und 14 Sterbefälle konnte das Standesamt Bogen im Monat Dezember 1976 beurkunden und damit gleichzeitig das Jahr 1976 mit 201 Geburten, 180 Sterbefällen und 34 Eheschließungen abschließen.
Geburten: …
Sterbefälle: … Am 6. Dezember Kraftfahrzeugmechaniker, zuletzt Rentner Nikolaus Drahynicz, Hunderdorf, Hauptstraße 5, 70 Jahre alt …
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1977


Bogen-Steinburg. BRK-Bergwachtbereitschaft: Am Freitag, 14. Januar, 20 Uhr, im Gasthaus Berger-Höfelsauer, Steinburg, Dienstabend. Es werden die Dienstausweise verlängert. Gleichzeitig wird der Dienst für das Skirennen am Pröller des SV Neukirchen und für das Skirennen des Skiclubs Laberweinting am Hilmer-Hang eingeteilt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1977


Hunderdorf. SV Leichtathletik: Abfahrt zum Hüttenabend der LA-Abt. nach Kolmberg am Samstag, 15. Januar. 13 Uhr, am Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1977


Hunderdorf. Eisstockclub: Heute, Freitag (14. 1. 77), 19.30 Uhr, Versammlung des EC bei Sandbiller.
Eisstockclub: Heute. Freitag Uhr, Versammlung des EC bei


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Heute, Freitag, 17. Januar, 19 Uhr. Versammlung im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 15. Januar, 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1977


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus „Zum Berger-Bräu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1977


Meidendorf. MSC: Heute, Freitag, 20 Uhr, Monatsversammlung im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1977


Hunderdorf / Steinburg
Samstag, den 15. Januar 1977, im Solcher-Saal
in Ehrn – Steinburg – Bahnhof
großer
Sportlerball

Es laden freundlich ein:
Sportverein Hunderdorf und Familie Solcher
Beginn: 19.30 Uhr – Ende ?
Für gute Stimmung sorgen die
„Havanna-Boys“
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1977


Arbeit und Zeit zum Skifahren
Politischer Arbeitskreis im BDKJ veranstaltete Winterfreizeit in Windberg
Windberg.
Anfang Januar veranstaltete der Politische Arbeitskreis im Bund der Katholischen Jugend eine Winterfreizeit in der Jugendbildungsstätte Windberg (Landkreis Straubing-Bogen). 21 Teilnehmer von 16 bis 23 Jahren befaßten sich mit der Thematik des Kurses „Die katholische Soziallehre und ihr Verhältnis im Liberalismus und Kommunismus“. Um die Voraussetzung dafür zu haben, machten sie sich zuerst mit dem Theoriemodell „kritischer Rationalismus“ vertraut; auch die Leistungen einer Theorie wurden betrachtet. Anschließend wurde versucht, die katholische Soziallehre, besser vielleicht Naturrechtsphilosophie genannt, aufzuzeigen.
Es zeigte sich dabei, wie widersprüchlich diese Theorie in sich selbst ist und daß sie nicht alle Aufgaben einer Theorie, wie zum Beispiel exakte Wertinhalte, erfüllt. Die katholische Soziallehre geht davon aus, daß es ein natürliches Sittengesetz gibt, daraus folgt ein sozialer Pflichtenkreis: Liebe, Wahrheit, Treue, Gerechtigkeit, Ehrfurcht. Aus dem Naturrecht ergeben sich Sozialprinzipien, oberste naturrechtliche Grundsätze. Diese fünf Sozialprinzipien, sie drücken aus, daß dem Sein der Dinge die Norm für das Handeln innewohnt. Sie spalten sich auf in:
1. Das Formungsprinzip: Ausgangspunkt für die Gestaltung der Gesellschaft ist der Mensch. Die Menschen sind verscheiden, also steckt in jedem Mensch eine Individualnatur, da er aber auch Teil einer Gemeinschaft ist, eine Sozialnatur. Diese beiden Bereiche stehen in einem dialektischen Bezug. Ziel und Sinn jedes Menschen ist die Entfaltung seiner Persönlichkeit.
2. Auf das Solidaritäts-, (Die Menschen sollen sich untereinander helfen)
3. Auf das Subsidiaritätsprinzip (übergeordnete Stellen sollen nur das unbedingt Notwendige regeln; jede Organisation soll sich von unten nach oben aufbauen). Diese Theorie wurde mit dem Liberalismus und dem historischen Materialismus verglichen.
In kleinen Arbeitskreisen befaßte man sich mit dem Aufsatz von Karl Marx „Zur Kritik der politischen Ökonomie“, mit Systemtheorie, weitere Gruppen mit Fundamentaldemokratie bzw. Mitbestimmung.
Neben den wenig praxisbezogenen Arbeitseinheiten war ausreichend Zeit zum Skifahren. Von sich gestalteten die Kursteilnehmer ein Musikfestival: viel brachten sich dabei ein, ob sie bayerische Volksweisen sangen bzw. Rockmusik oder Blues spielten. Auch eine Tanzparty mit Diskothek und Spielen stellten sie auf die Beine. So fanden die Teilnehmer eng zueinander und konnten dadurch offen Kritik aneinander wie an der Kursleitung üben. Jeder hatte die Möglichkeit, die Winterfreizeit mitzugestalten, um so seine eigene Persönlichkeit besser zu entfalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1977


Hunderdorf. Sportverein: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Sportlerball im Solcher-Saal in Ehren Steinburg-Bahnhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1977


Hunderdorf. BRK-Altenclub, Montag, 17. 1., 14 Uhr, Treffen des Altenclubs im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1977


Bauernverband wählt Obmann
Steinburg.
Am Sonntag, 16. 1., findet im Gasthaus „Zum Bergerbräu“ um 19.30 Uhr eine Versammlung des Bauernortsverbandes statt. Der stellvertretende Bauernverbandsobmann Retzer wird die Versammlung leiten. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Neuwahl eines neuen Obmannes.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1977


Gott, der Herr, hat am Donnerstag nach kurzer, schwerer Krankheit schnell und unerwartet meinen lieben Gatten, unseren lieben, guten Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Paten
HERRN JOSEF HAFNER
Maurer und Austragslandwirt von Meidendorf

im Alter von 76 ½ Jahren nach Empfang der hl. Sterbesakramente zu sich in. ein besseres Jenseits abgerufen.
Meidendorf, München, Straubing, Seiderau, Offenberg, Deggenau, den 15. I. 1977
In tiefer Trauer:
Maria Hafner, Gattin
Josef Hafner, Sohn mit Familie
Maria Köhler, Tochter mit Familie
Johann Hafner, Bruder mit Familie
Georg Hafner, Bruder mit Familie
Anna Freimuth, Schwester mit Kindern
Sofie Kritzenberger, Schwester mit Kindern
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Montag, den 17. Januar 1977, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Windberg mit anschließender Beerdigung.
Sterberosenkranz am Sonntag, den 16. Januar 1977, um 14 Uhr in der Kapelle in Meidendorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1977


Jugendzeitschriften – Fehlanzeige?
Windberg.
Die Jugendbildungsstätte Windberg lädt alle Jugendlichen zu einem Wochenende ein, bei dem über die Qualität von Jugendzeitschriften diskutiert werden soll. Vor allem will man untersuchen, wozu solche Illustrierte taugen: zum bloßen „mitmachen“ (konsumieren) oder auch zum „selbermachen“, zu Aktivität und neuen Ideen. Der Kurs beginnt am Freitag, 21. Januar, 19 Uhr und endet am Sonntag, 23. Januar, mit dem Mittagessen. Die Kosten betragen 20 Mark. Anmeldung bitte bis 18. Januar an die Jugendbildungsstätte Windberg, 8441 Hunderdorf. Es wäre gut, wenn jeder Teilnehmer ein paar Hefte seiner bevorzugten Jugendzeitschriften mitbrächte!
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1977


Franz Hösl
Rektor i. R.
* 23. November 1905 1         14. Januar 1977
Straubing,
Sinsheim, München, Obernzell, den 15. Januar 1977
In tiefer Trauer.
Inge Virsay, Tochter mit Familie
Fritz Hösl, Sohn mit Familie
Elfriede Grün, Tochter mit Familie
Katharina Hösl, Mutter und übrige Verwandte
Requiem: Dienstag, den 18. Januar 1971, 8 Uhr, in St. Michael.
Beerdigung: Dienstag, 18. Januar 1977, 14 Uhr, in St. Michael.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1977


NACHRUF
„Was gibt es Größeres, als die Herzen zu lenken, als den Charakter junger Leute zu bilden? Höher sicherlich als jeden Maler, höher als jeden Bildhauer und alle anderen Leute dieser Art achte ich den, der der Jugend Herzen zu bilden versteht.“ (Hl. Johannes Chrysostomus)
In Dankbarkeit und Ehrfurcht trauern Lehrerkollegium, Schulverband und Pfarrgemeinde Hunderdorf um den verstorbenen
Herrn Rektor Franz Hösl
der durch drei Jahrzehnte seinen Kollegen stets Vorbild und verständnisvoller Freund war, durch seine hervorragenden pädagogischen Fähigkeiten unsere Jugend formte und bildete und der als begabter Musiker die Dienste des Organisten und Chorleiters mit unermüdlichem Eifer und viele Liebe versah.
Schulverband und Pfarrgemeinde werden am Sonntag, 30. Januar, um 9.30 Uhr des teuren Verstorbenen in der Eucharistiefeier besonders gedenken.
Hunderdorf, den 16. Januar 1977
Für den Schulverband Hunderdorf:
Karl Härtenberger, Vorsitzender

Für das Lehrerkollegium der Verbandsschule Hunderdorf:
Alois Czerwenka, Rektor

Für die kath. Pfarrgemeinde Hunderdorf:
Franz Reitinger, Pfarrer

Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1977


Probleme in der Dritten Welt
Jugendliche befaßten sich sieben Tage mit „Theologie der Befreiung“
Windberg.
Anfang Januar konnte bereits zum dritten Mal ein Winterfreizeitprogramm über die Probleme in der Dritten Welt angeboten werden, die vom Arbeitskreis „Solidarität und Partnerschaft mit den Menschen der Dritten Welt“ (SuP) im Bund der Deutschen Katholischen Jugend veranstaltet wurde. Die anspruchsvolle Thematik „Südamerika — Pädagogik der Unterdrückten — Theologie der Befreiung“ zog 32 Teilnehmer für dieses Seminar im Jugendhaus Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) an.
Für den Einstieg in diese Problematik bot sich der Film „Favela“, eine Beschreibung der Slums in Sao Paulo, an. Aufgrund der dortigen Situation kam man zu folgenden Ergebnissen: Es besteht zwischen den Industrieländern und den Entwicklungsländern eine Unterdrücker-Unterdrückten-Struktur (Neokolonialismus!). Die gleiche Struktur findet sich aber auch zwischen der reichen Oberschicht und dem „niederen“ Volk in den Entwicklungsländern selbst, ja sogar unter den Slumbewohnern selbst herrscht dieser Macht- und Konkurrenzkampf. Jeweils die Mächtigeren sind an diesem Status der Unterdrückung interessiert wegen ihres eigenen Vorteils. Wer kann und will nun diese Misere ändern? Als Lösung aus diesem Dilemma bietet sich die „Pädagogik der Unterdrückten“ nach Paulo Freire an: Er will in Basisgruppen oder -Gemeinden die unterdrückten Gruppen organisieren, damit sie in einem gewaltlosen Kampf in Solidarität und Gemeinschaft sich selbst und ihre Unterdrücker zu einem besseren Menschsein befreien können. Denn eine Änderung der Situation kann nach Freire nicht von oben, von den Mächtigen oder durch eine bewaffnete Revolution stattfinden, sonst gibt es nur einen Gefängnistausch für die unteren Schichten. Revolution (gewaltlose!) kann nur von unten kommen. Ebenso wäre es falsch, die Unterdrückten durch eine revolutionäre Elite zum Kampf zu motivieren, denn dies schafft eine neue Abhängigkeit des Volkes — nämlich jetzt von ihren Führern. Deshalb ist es notwendig, die Menschen im Dialog untereinander und im gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu Selbstvertrauen und Selbstbestimmung zu führen. Damit dieser gewaltlose, dialogische Weg, der in Südamerika praktiziert wird, gelingen und zur Befreiung führen kann, muß auch bei uns in den Industrieländern der gleiche Weg eingeschlagen werden. So müssen wir bei uns konkret Basisgruppen aufbauen, die schrittweise gewaltlos, aber bestimmt, sich mit den Basisgemeinden der Dritten Welt — 15 000 in Brasilien — solidarisch erklärend, mit ihnen für die eine bessere Welt kämpfen und die Menschheit herausführen aus dem System der Ungerechtigkeit, des Egoismus der Eigenwelten — auch auf die Gefahr, daß diese Gruppen als „Linke“ und „Kommunisten“ verschrien, denunziert und verfolgt werden.
Geht man vom christlichen Menschenbild aus — und das tat man in dieser Woche in Windberg — so sieht sich der unvollendete, geschichtlich aber hoffende Mensch in einer Exodus-Situation aus der Knechtschaft und Unterdrückung heraus, hinüber zu einer neuen Welt der Freiheit, Gerechtigkeit und Liebe, der Weg dorthin führt den Menschen durch eine Wüste mit Rückschlägen, Leid, Verfolgung, Diskriminierung, Denunziationen, Entbehrungen, Nachteile, Opfer, für uns besonders echten Konsumverzicht! Diese scheinbare Ausweglosigkeit dieses Lösungsweges, diese unbequeme Entscheidung für eine solche tiefe Befreiung zu arbeiten, die alles von uns fordert, darf uns nicht hindern, den ersten Schritt zu wagen für eine neue, gerechtere Welt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1977


Helmut Haimerl Kirchenpfleger
Windberg.
Am Freitag versammelten sich die alten und neuen Kirchenverwaltungsmitglieder zu einer gemeinsamen Sitzung. Pfarrer Pater Ephrem dankte zuerst den alten Mitgliedern für ihre geleistete Arbeit in der letzten Amtsperiode. Die neuen Mitglieder hieß er willkommen. Diese wählten Helmut Haimerl zum neuen Kirchenpfleger. Anschließend gab es für alle Mit-glieder mit Frauen ein Essen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1977


BBV-Versammlung am Donnerstag
Hunderdorf.
Am Donnerstag, 20. Januar, 19.30 Uhr, findet eine Versammlung des Bauernverbandes im Gasthaus Baier-Edbauer statt. Auf dem Programm stehen die Neuwahl des Orts-verbandes Hunderdorf sowie ein Referat von Landwirtschaftsdirektor Gottschalk zum Thema „Flurbereinigung“ und „Förderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft“.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1977


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Skigymnastik in der Schulturnhalle; morgen, Donnerstag, 19 Uhr, Abfahrt bei Sandbiller mit Bus zum Flutlichtskifahren.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 22. Januar, 14 Uhr, internes Faschingstreffen der Jugend im Cafe Weinzierl; um 19 Uhr Mitgliederversammlung im Vereinslokal Sandbiller. Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1977


Gott, der Herr. nahm am 18. Januar 1977, nach kurzer Krankheit, meine liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester und Tante
Frau Maria Zollner
geb. Meier
* 6. 12. 1891               18. 1. 1977
Gaishausen,
Schloßberg, den 19. Januar 1977
In tiefer Trauer:
Maria Fuchs, Tochter mit Familie
Herbert Fuchs, Enkel mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Mittwoch, um 16 Uhr.
Trauergottesdienst am Donnerstag, 20. Januar 1977, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1977


Günter Zahn gewann Cross-Lauf
Hunderdorf.
Am Sonntag richtete die Leichtathletikabteilung- des SV Hunderdorf in Hoch/Schuttberg Cross-Country-Läufe aus. Es waren die ersten Wettbewerbe dieser Art in Hunderdorf. Die teilnehmenden Läufer gaben sichtlich ihr Bestes und boten spannenden Leichtathletik-Laufsport. Die Leichtathletikabteilung hatte die Cross-Country-Läufe ausgezeichnet organisiert, so daß die einzelnen Serienwettbewerbe vorzüglich abgewickelt wurden. Die Bewerbe der Jugend-, Junioren- und Männerklasse waren der 2. Lauf zur Bayerischen Cross-Laufserie, die aus fünf Läufen besteht und zum Trainings- und Vorbereitungsprogramm für die bevorstehenden Bayerischen und Deutschen Cross-Country-Meisterschaften zählt. Ab 12.30 Uhr stellten sich insgesamt 160 Teilnehmer dem Starter. Im Hauptlauf der Serienwettbewerbe (ca. 8 000 m) siegte Günter Zahn auf LAC Quelle Fürth vor Robert Straßer vom FC Passau. Herbert Franke vom SV Hunderdorf belegte den ausgezeichneten 4. Platz. Mit den Läufen verbunden war auch eine interne Vereinsmeisterschaft des SV Hunderdorf, die Herbert Franke gewann. Bei der Siegerehrung im Gasthaus Sandbiller bedankte sich SV-Vorsitzender Peschke für die gute Beteiligung bei allen Läufern, bei der Leichtathletikabteilung mit Dieter Klug an der Spitze sowie bei allen Kampfrichtern und Helfern. Anschließend überreiche Peschke jedem Teilnehmer eine Urkunde und die drei Erstplazierten in ihrer jeweiligen Klasse erhielten einen Ehrenpreis. Die einzelnen Wertungsergebnisse der Cross-Country-Läufe in Hunderdorf sind im Sportteil der Dienstagausgabe vom 18. Januar veröffentlicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1977


Ein Ständchen zum 65.
Hunderdorf.
Am 19. Januar konnte der ehemalige Volksmusiker Josef Schleinkofer, Hunderdorf, seinen 65. Geburtstag feiern. Schleinkofer wurde in Degernbach geboren und stammt aus einer kinderreichen Familie. Deshalb mußte er sich bereits in jungen Jahren seinen Lebensunterhalt bei den Bauern verdienen. Dann entdeckte er seine Vorliebe zur Musik und kam auf seiner Wanderschaft durch ganz Deutschland. Im Zweiten Weltkrieg war Schleinkofer bis zu seiner Verwundung im Dezember 1943 an der Front. 1946 heiratete er Anna Pichler. Auch in der Nachkriegszeit musizierte Schleinkofer mit einem Spezi in München und erfreuten sich in vielen Gaststätten großer Beliebtheit Seit 1970 widmet sich der Sepp der Holzschnitzerei. Für seine 65 Jahre ist Schleinkofer erstaunlich unternehmungslustig. Als Stimmungsmacher und humorvolles Mitglied ist der Jubilar besonders auch beim Schützenverein bekannt. So spielte die Blaskapelle Bugl mit sechs Mann am Vortag des Geburtstages dem Sepp vor seinem Haus ein Geburtstagsständchen. Anschließend wurde mit den Schützenkameraden und den Musikanten im Schützenheim zünftig Geburtstag gefeiert. Der Schützenverein mit Schützenmeister Schönauer und Schriftführer Nirschl sowie die Kameraden Obermeier und Wagner überraschten den Jubilar mit einem großen Geschenkkorb (unser Bild).
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.1977


Am Grabe von Rektor Franz Hösl
Viele Trauergäste nahmen Abschied von einem sehr beliebten und geachteten Pädagogen
Hunderdorf.
Eine überaus große Zahl von Trauergästen gaben am Dienstag auf dem Pfarrfriedhof St. Michael in Straubing dem langjährigen Schulleiter und Rektor der Volksschule Hunderdorf, Franz Hösl, das letzte Geleit. Am Samstagmorgen war die Nachricht von seinem plötzlichen Tod bekanntgeworden. Seine große Beliebtheit und Wertschätzung, derer er sich erfreuen konnte, kam bei der Teilnahme an der Beerdigung, aber auch durch die vielen Kranz- und Blumenspenden und die zahlreichen Nachrufe zum Ausdruck. Rektor Czerwenka würdigte in Vertretung des Schulamtes den beruflichen Lebensweg des beliebten und geachteten Lehrers, der mehr als 30 Jahre in Hunderdorf wirkte. Namens des Bezirkslehrerverbandes Niederbayern sprach Martha Floßmann dem Verstorbenen Dank und Anerkennung des BLLV aus. Seine Verdienste in diesem Berufsverband wurden 1970 mit der Überreichung der Karl-Heiß-Medaille belohnt, der höchsten Auszeichnung, die der Bayerische Lehrerverband zu vergeben hat. Im Auftrage des Kreisverbandes Bogen würdigte Vorsitzender Häusler die Verdienste von Franz Hösl, der über lange Jahre hinweg den Kreisverband Bogen als Vorsitzender geführt und in dieser Zeit durch seinen tatkräftigen Einsatz, durch seine Toleranz und Hilfsbereitschaft allgemein Anerkennung gefunden hat Für die Kurskollegen seines Prüfungs-jahrganges fand Kollege Otto Eckl bewegte Worte der Freundschaft und des Mitgefühls vor allem für die hinterbliebenen Kinder Fritz, Inge und Elfriede. Bürgermeister Härtenberger hob die stets gute Zusammenarbeit zwischen Schulleiter Hösl und dem Schulverband hervor. Während seines Wirkens als Pädagoge habe niemals auch die Mitarbeit im gemeindlichen Bereich gefehlt und sein Einsatz für die Schule war immer vom Geist großer Verantwortung getragen. Pfarrer Reitinger würdigte Hösl als Kirchenmusiker, der in Hunderdorf kirchmusikalische Darbietungen von großer Qualität und erstaunlichem Niveau zur Aufführung brachte. Für den Gesangverein Hunderdorf bescheinigte Walter Lang dem früheren Liedermeister Hösl nicht nur großes Können, wie es in vielen Veranstaltungen zum Ausdruck kam, er betonte auch die große gesellschaftliche Komponente, die von ihm und seiner Gattin dem öffentlichen Leben in Hunderdorf zukam. Rudi Karl dankte im Namen der ehemaligen Schüler dem verstorbenen Pädagogen für sein verdienstvolles Wirken und versicherte, daß Franz Hösl als Lehrer stets das Wohl und das schulische Fortkommen der ihm anvertrauten Kinder im Auge hatte und daß sein Wirken noch lange im Bereich der früheren Schüler weiterleben wird. Für die Feuerwehr Hunderdorf dankte Vorstand X. Anleitner für die langjährige Mitgliedschaft und Treue, die Hösl der FFW erwiesen hatte. Aufrichtige Anteilnahme am Tode des beliebten Mitbürgers und Lehrers verspürte man, als die vielen Trauergäste, unter denen sich besonders viele ehemalige Mitschüler, Gemeindebürger, Lehrer und Vertreter von Vereinen und Verbänden befanden, zum Grabe kamen, um für immer Abschied zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 22 Januar, 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.1977


Windberg. SV: Samstag, 22. 1., Besuch des Stammtisch-Kappenabends im Gasthaus Dorfner. Die Vorstandschaft erwünscht sich zahlreiche Beteiligung.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.1977


Windberg. SV: Sonntag, 21. 1., Teilnahme am Eisschießturnier des EC-Fortuna Straubing in der Eishalle Straubing, Teilnehmer Moarschaft Zitzelsberger. Abfahrt: 6 Uhr. Am Eisschießturnier des EC Niederwinkling beteiligt sich die Moarschaft Kerscher. Abfahrt 7 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 22. 1., besucht der Trachtenverein den Stammtisch-Kappenabend im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.1977


Heute ist Bauernjahrtag
Windberg.
Heute findet im Gasthaus Hilmer, Irensfelden, das Jahresfest des Bauernhilfsvereins Neukirchen/Windberg und Umgebung statt. 9.30 Uhr ist Gottesdienst in der Pfarrkirche Windberg, anschließend Fahrt nach Irensfelden. Fahrgelegenheit ist gegeben. 10.30 Uhr beginnt die Generalversammlung, anschließend Essen und danach Vorträge namhafter Persönlichkeiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.1977


Versammlung der Landfrauen
Hunderdorf/Windberg.
Heute, Montag, um 13.30 Uhr, findet im Cafe Weinzierl, Hunderdorf, eine Landfrauenversammlung statt. Gartenkreisfachberater Lehner aus Roggendorf wird einen Lichtbildervortrag mit neuesten Aufnahmen über Dorfverschönerung halten. Anschließend folgt die Wahl der Ortsbäuerin und deren Stellvertreterin für die Gemeinden Hunderdorf und Windberg, die die stellvertretende Kreisbäuerin F. Stadler leiten wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1977


Fernwasser für Meidendorf
Windberg.
Am Donnerstag, 27. Januar, findet im Gasthaus Edlfurtner in Meidendorf um 19.30 Uhr eine Ortsversammlung statt. In dieser Ortsversammlung soll über das Für und Wider einer Fernwasserversorgung eingehend diskutiert werden. Der Vertreter des Wasserwirtschaftsamts Deggendorf, Oberbaurat Passig, wird die Bürger ausführlich beraten. In erster Linie ergeht Einladung an die Bewohner der Ortschaften Meidendorf, Haidbühl, Meidenberg, Irensfelden, Biehl, Staudach, Netzstuhl, Jaklhäusl und Feiertagshof; aber auch alle anderen interessierten Gemeindebürger sind eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1977


Heute ist Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Heute, Dienstag, 5 Januar, ist im Gemeindeamt um 19 Uhr eine Sitzung des Gemeinderats. Tagesordnung: 1. Gehweg in der Hauptstraße, 2. Verschiedenes. 3. Befreiung von Festsetzungen im Bebauungsplan.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1977


Windberg. Sportverein: Mittwoch. 25. 1., Treffen im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1977


Tanzlokal Solcher
Steinburg/Bahnhof

Am Mittwoch, 26. Januar 1977,
Feuerwehr- und
Hausball

mit großer Verlosung.
Für Stimmung und Unterhaltung sorgen die
bekannten
„GRASSL-BUAM“
Auf Ihren Besuch freuen sich:
FFW Gaishausen und Familie Solcher
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1977


Hunderdorf. SV: Donnerstag, 27. 1., 19 Uhr, Vorstandssitzung aller Abteilungen im Vereinslokal — Abteilung Fußball; Freitag, 28. 1., Training in der Halle für alle Sen. Abfahrt: 18.30 Uhr beim Vereinslokal. Anschließend Spielerversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.01.1977


Hunderdorf. SV-Skiclub: Heute Mittwoch, 19 Uhr, Skigymnastik in der Schulturnhalle, Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr, Abfahrt mit Bus zum Flutlichtskifahren bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.01.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 29. 1., 20 Uhr, interne Faschingsfeier im Gasthaus Deschl in Hofdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.01.1977


Hunderdorf. SV-Eisstockschießen: Heute, Freitag, 20 Uhr. Wichtige Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.01.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.01.1977


Über Flurbereinigung diskutiert
Ludwig Fellinger steht nun dem BBV-Ortsverband vor – Aus der Jahreshauptversammlung
Hunderdorf.
Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen trafen sich am Donnerstagabend vergangener Woche die Mitglieder des Bayerischen Bauernverbandes, Ortsverband Hunderdorf, im Gasthaus Baier-Edbauer. Die Hauptthemen des Abends waren die Probleme der Flurbereinigung unter Berücksichtigung der geplanten Autobahntrasse auf der Gemarkung Hunderdorf sowie der Verlust von über 50 ha landwirtschaftlichen Grundes im Ortsteil Sollach, der von der Bundeswehr als Übungsgelände beansprucht würde.
Obmann Johann Meier, Hofdorf, begrüßte besonders Bürgermeister Härtenberger, Oberlandwirtschaftsrat Gottschalk vom Landwirtschaftsamt Straubing sowie zwei Vertreter des BBV, Himmelstoß und Semmelmann.
In seinem Referat ging Gottschalk auf die speziellen Probleme der Landwirte in der Gemeinde Hunderdorf ein, vor allem was die kommende Flurbereinigung anbelangt, deren Beginn für dieses Jahr vorgesehen ist. In diesem Zusammenhang wies Gottschalk auch auf die geplante Autobahntrasse hin, die auf Gemeindegrund knapp drei Kilometer verlaufen solle. Für diese Strecke, so meinte der Oberlandwirtschaftsrat, würden etwa vier Hektar pro laufenden Kilometer Autobahn benötigt. Dieser Ansicht widersprach Ludwig Fellinger, Sollach, der einen wesentliche höheren Grundstücksbedarf befürchtet, er habe pro laufenden Kilometer acht Hektar Bedarf errechnet, was weit mehr Opfer von den betroffenen Landwirten verlange.
OLR Gottschalk erwähnte im weiteren Verlauf seines Referates, daß man den sogenannten „87er-Plan“. Der lediglich eine Teil-Flurbereinigung vorsehe, fallen gelassen und dafür eine Gesamtflurbereinigung vorgesehen habe. Eine Teilbereinigung hätte sich nur auf die Flächen von je 500 m links und rechts der Autobahntrasse bezogen. Zu diesem Thema meinte Fellinger, daß die Abtretungswünsche an die betreffenden Landwirte enorm seien. Berücksichtige man den Bedarf für die Autobahn, für das Bundeswehrübungsgelände soweit es die Gemeinde Hunderdorf betreffe, und die allgemeine Flurbereinigung, so gingen nach seiner Rechnung etwa zehn Prozent des landwirtschaftlich genutzten Gemeindegrundes verloren. Ein erheblicher Verlust, wenn man bedenke, daß keine Grundstücke zum Ausgleich angeboten werden können. Abgesehen von den inzwischen unvermeidlichen Grundstücksabgaben an den Bund für den Autobahnbau sei es unverständlich, daß andere verantwortliche Planungsgremien von Landwirten der Gemeinde Hunderdorf, vor allem im Ortsteil Sollach und Zierholz weitere Grundstücksabtretungen für einen geplanten Bundeswehrübungsplatz fordern, deren land-wirtschaftliche Existenz dadurch nicht mehr gesichert, zumindest aber schwerwiegend beeinträchtigt werde. Zwar habe die Bundeswehr ihren ursprünglichen Anspruch von rund 113 ha auf etwa 90 ha reduziert, erklärte Fellinger weiter, doch würden die Landwirte in den Ortsteilen Sollach und Ziermholz, die über die Hälfte der benötigten Fläche stellen sollen, über die Maßen schwer betroffen.
Bei der anschließenden Neuwahl stellte sich der bisherige Ortsobmann Johann Meier aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Kandidat zur Verfügung. Als Wahlleiter fungierten die beiden Vertreter des BBV, Himmelstoß und Semmelmann. Neuer Obmann nach fünf Jahren wurde Ludwig Fellinger, Sollach, zum Stellvertreter wählte man Georg Spielbauer, Sollach. Zu Beisitzern wurden Xaver Baier, Hofdorf, und Karl Zollner, Hunderdorf, ernannt.
Fellinger bedankte sich nach seiner Wahl beim bisherigen Obmann Meier und dessen Stellvertreter Franz Neumaier für deren bisherige Arbeit. Im Verlauf einer anschließenden Diskussion gab Fellinger seine Absicht bekannt, eine Interessengemeinschaft zur Verhinderung des Bundeswehr-Übungsplatzes in Zusammenarbeit mit den betroffenen Landwirten der angrenzenden Gemarkungen zu gründen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.01.1977


VBW mit neuem Kurs
Hunderdorf.
Im Volksbildungswerk des Landkreises Straubing-Bogen – Außenstelle Hunderdorf – beginnt am kommenden Donnerstag, den 3. Februar 1977, ein Englischkurs für Anfänger. Einmal wöchentlich treffen sich die Teilnehmer von 20 bis 21:30 Uhr in der Hauptschule Hunderdorf. Der Kurs umfaßt zehn Abende. Die Gebühr beträgt 35 Mark. Mitzubringen ist auch das Buch „Englisch für Sie I“. Den Kurs leitet Lehrer Helmut Kalm. Auch neue Interessenten, die schon Englischkenntnisse besitzen, sind herzlich willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.01.1977


Hunderdorf. Altenclub. Die am Montag, 31. 1., 13.30 Uhr, vorgesehene Fahrt nach St. Englmar wird auf Mittwoch, 2. 2., verschoben. Abfahrt 14.30 Uhr ab Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.01.1977


Windberg. SV, Abt Eisstock: An der Kreis-A-Meisterschaft in der Eishalle Straubing am 30. 1. beteiligt sich die Moarschaft H. Auerbacher. Abfahrt 6 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.01.1977


Gehweg-Ausbau an der Hauptstraße
Bürgerversammlung am Freitag — Bebauungsplan „Apoig“ wird geändert
Hunderdorf.
In der kürzlich im Gemeindeamt stattgefundenen Sitzung des Gemeinderats wurden die Bauarbeiten für den Bürgersteig-Neubau entlang der Hauptstraße an die Fa. Hollmer, Haunkenzell, vergeben. Sofern sich die Anlieger mit einem Ausbaubeitrag in Höhe von 400 DM einverstanden erklären, wird keine Straßenausbaubeitragssatzung erlassen, die einen wesentlich höheren Anliegerbeitrag zur Zahlung vorsähe. Weiterhin wurden Befreiungen von Festsetzungen des Bebauungsplanes genehmigt und einer Änderung des Bebauungsplanes „Apoig“ zugestimmt. Ferner sprach sich der Gemeinderat für einen vierbahnigen Ausbau der 400-m-Bahn aus.
Eingangs befaßte sich der Gemeinderat mit en Bau des Gehweges entlang der Hauptstraße vom Grundstück Stahl bis Josef Steckler. Dabei kam man überein, die Ausschreibung vom Vorjahr zugrunde zu legen. Demnach wurde aufgrund der billigsten Angebotspreise der Fa. Hollmer, Haunkenzell, der Zuschlag für die Durchführung der Bauarbeiten erteilt. Die Bauarbeiten sind so rechtzeitig zu beginnen, daß die Maßnahme bis zum 1. Mai dieses Jahres abgeschlossen werden kann. Die Auftragsvergabe enthält ferner die Bedingung. daß bei der Durchführung der Maßnahme die Fa. Hollmer Arbeiter zur Beschäftigung im Zuge des genehmigten Arbeitsbeschaffungsprogrammes (ABM) für die Gemeinde Hunderdorf einzustellen hat.
Nach ausgiebiger Diskussion entschied sich der Gemeinderat für die Erhebung eines Ausbaubeitrages für den Gehweg. Dieser wurde einheitlich für alle Anlieger an der Hauptstraße auf 400 DM festgesetzt. Der Beitrag ist erheblich niedriger, als ein Ausbaubeitrag, der nach der Satzung über die Erhebung eines Straßenausbaubeitrages anfallen würde. Die Zahlungspflichtigen werden durch ein Rundschreiben von dieser entgegenkommenden Regelung und deren Gründe in Kenntnis gesetzt. Weiterhin wurde darüber beraten, wie die benötigten Grundstücksstreifen für den Bürgersteig erworben werden können, da zwei Grundstückseigentümer zu einem Verkauf derzeitig noch nicht bereit sind.
Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen, betreffend die Durchführung einer großräumigen Rattenbekämpfung im Landkreis Straubing-Bogen wurde zur Kenntnis genommen. Der Gemeinderat beschloß, daß sich die Gemeinde Hunderdorf an dieser Aktion nicht beteiligen soll, da verhältnismäßig hohe Kosten anfallen und in Hunderdorf die Rattenvertilgung laufend durch den amtlichen Schädlingsbekämpfer durchgeführt wird.
Weiterhin befaßte sich der Gemeinderat mit der Anregung der Regierung, die vorgesehene 400-m-Bahn im geplanten Sport- und Freizeitgelände mit sechs Bahnen auszustatten. Das Gemeindegremium sprach sich für einen Bau der 400-m-Bahn mit vier Laufbahnen aus, da auch hier größere Wettbewerbe veranstaltet werden können und der Platz für eine breitere Laufbahn ausreichen würde.
Ferner befürwortete der Gemeinderat die Verpachtung der Grundstücke nahe des Friedhofes mit ca. 0,33 ha zum Pachtpreis von jährlich 100 DM. Als Termin für die Bürgerversammlung wurde Freitag, 4. Februar, bestimmt. Die Versammlung ist im Gasthaus Sandbiller und beginnt um 19 Uhr. Die Tagesordnung beinhaltet einen Rechenschaftsbericht, Ausschau auf die gemeindlichen Maßnahmen 1977 sowie Wünsche und Anträge der Gemeindebürger.
Der Gemeinderat beschloß, vom Architekturbüro Kritschel ein Deckblatt zur Änderung des Bebauungsplanes „Apoig“ anfertigen zu lassen, wonach die Flurnummer 1662 in zwei Bauparzellen aufgeteilt werden soll. Zudem sprach sich der Gemeinderat für die Erteilung einer Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Bahnhofsiedlung-Erweiterung II“, für das Bauvorhaben des Josef Hagn bezüglich der Überschreitung der zulässigen Garagenhöhe an der Einfahrtsseite und für das Bauvorhaben des Michael Kapfenberger betreffs des abweichenden Garagenstandortes und der Höhe des Kniestockes garagenseits aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1977


Ende erst weit nach Mitternacht
Großlintach/Oberalteich.
Echte Fröhlichkeit herrschte beim Faschingsball des Schützenvereins Großlintach in den Räumen der Gastwirtschaft Schlecht. Trotz starken Schneefalls waren die Gäste aus nah und fern der Einladung gefolgt und erlebten unter den Klängen der Musikkapelle Bugl schöne und unbeschwerte Stunden. In seiner Eigenschaft als 1. Schützenmeister hieß Siegfried Attenberger die vielen Besucher herzlich willkommen und freute sich besonders über die Anwesenheit des Sektions-Schützenmeisters Hans Zollner (Welchenberg) im Bild rechts des Kreisrates Franz Helmbrecht und mehrerer Gemeinderäte. Sein Gruß galt auch den Vorständen und Mitgliedern der örtlichen Vereine, die durch ihre Anwesenheit die Verbundenheit innerhalb der Vereine der Gemeinde bekundeten. Es war schon weit nach Mitternacht, als man sich in dem Bewußtsein auf dem Heimweg machte, einen gelungenen Faschingsabend erlebt zu haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1977


Der Herr über Leben und Tod holte nach kurzer, schwerer Krankheit am 29. 1. 1977 meine liebe Gattin, meine gute Schwiegermutter, Oma, Schwägerin, Tante und Patin
FRAU MONIKA HORNBERGER
geb. Sträußl

im Alter von 74 Jahren heim in sein Reich.
Hunderdorf, den 31.1.1977
In stiller Trauer:
Ludwig Hornberger, Gatte
Rita Hornberger, Schwiegertochter
Monika, Franz, Rita und Petra, Enkel
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst heute ,Montag, den 31. 1. 1977, um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche in Hunderdorf, mit. anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1977


VBW mit neuem Englischkurs
Hunderdorf.
Im Volksbildungswerk des Landkreises Straubing-Bogen, Außenstelle Hunderdorf, beginnt am morgigen Donnerstag, 3. Februar, ein Englischkurs für Anfänger III. Einmal wöchentlich treffen sich die Teilnehmer von 20 bis 21.30 Uhr in der Hauptschule Hunderdorf. Der Kurs wird von Lehrer Helmut Kalm geleitet. Die Gebühr des an zehn Abenden stattfindenden Kurses betragt 35 Mark. Mitzubringen ist das Buch „Englisch für Sie I“. Es können auch Interessenten teilnehmen, die bereits Englischkenntnisse besitzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1977


Aufklärungsversammlung des BBV
Windberg.
Am Donnerstag, den 3. Februar, findet um 19.30 Uhr im Gasthaus Hilmer, Irensfelden eine Aufklärungsversammlung des BBV statt. Es spricht vom Amt für Landwirtschaft H. Gottschalk über Flurbereinigung und Vorsitzender Stadler, Niederwinkling, vom Maschinenring, über überbetrieblichen Maschineneinsatz. Anschließend ist Neuwahl des Ortsobmannes und Stellvertreters.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1977


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, keine Skigymnastik. Donnerstag, 3. 2., 19 Uhr, bei entsprechender Witterung Abfahrt mit Bus zum Flutlichtskifahren bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1977


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, wichtige Mitgliederversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Samstag, 5. 2., 19 Uhr, Feuerwehrball mit Tombola im Bergersaal.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1977


Morgen Bürgerversammlung
Hunderdorf.
Am morgigen Freitag, 4. Februar, 19 Uhr, findet im Gasthaus Sandbiller eine Bürgerversammlung statt, zu der alle Gemeindeangehörigen eingeladen werden. Die Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters; 2. Gemeindliche Maßnahmen 1977; 3. Kleinzentrum und Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf; 4. Referat des Landrats; 5. Wünsche und Anträge der Bürger.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1977


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute. Donnerstag, keine Gymnastikstunde. Die nächste findet am 10 2. statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1977


Meidendorf. BRK: Morgen, Freitag. 20 Uhr. Dienst im Gasthaus Menacher.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1977


Windberg. Sportverein: Beteiligung am Wandertag in Mengkofen am kommenden Sonntag. Abfahrt beim Schulhaus Windberg um 6 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1977


Großlintach. Schützenverein: Heute, Freitag. 19 Uhr, Versammlung mit Ausschießen einer Schützenscheibe.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1977


SV Hunderdorf: Sportlerball für alle Abteilungen am Samstag im Vereinslokal Sandbiller ab 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1977


SV Hunderdorf. Abteilung Fußball: Heute Training in der Halle ab 18.30 Uhr. Keine Spielerversammlung. Nach dem Training Besprechung des Hallenturniers am 5. 2, beim VfB Straubing.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 20 Uhr, Vereinsabend mit Besprechung des 25jährigen Gründungsfests (Cafe Weinzierl).
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1977


Fernwasser für Meidendorf und Umgebung
Windberg.
Die Gemeinde Windberg hatte zu einer Ortsversammlung in Meidendorf eingeladen. Wassernot in vielen Häusern der Gemeindeteile war Anlaß, einmal gründlich das Thema „Fernwasserversorgung“ zu durchleuchten. Oberbaurat Passig vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf gab über die Herstellung der Hauptleitung, Ortsleitung und der Hausanschlüsse sowie zum leidlichen Thema Kosten einen ausführlichen Bericht. Bauträger ist die Gemeinde. Um einen Überblick zu erhalten, ob eine Fernwasserleitung gebaut werden soll oder nicht, erfolgte eine Abstimmung der anwesenden Hausbesitzer. Das Ergebnis lautete von 63 anwesenden Hausbesitzern 38 mit Ja, 17 mit Nein, 3 leere Stimmzettel sowie fünf Stimmenthaltungen. Aufgrund dieses Ergebnisses wird der Gemeinderat Windberg nun in seiner nächsten Sitzung das Thema Fernwasserversorgung eingehend beraten und einen Beschluß fassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1977


Maria Amann wurde 90 Jahre alt
Windberg.
Maria Amann, Windberg, konnte ihren 90. Geburtstag feiern. Die Jubilarin wurde am 2. Februar 1887 in Steinachern als Tochter der Bauerseheleute Josef und Theresia Schedlbauer geboren. Im Jahre 1919 heiratete sie den Schreinermeister Josef Amann aus Windberg. Zum Ehrentag überbrachte Bürgermeister Kleikamp die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte der Jubilarin einen Geschenkkorb. Stellvertr. Landrat Schäfer brachte die Glückwünsche des Landkreises und ebenfalls ein Geschenk. Pfarrer Ephrem und Pater Laurenzius gratulierten im Namen der Pfarrei, der Pfarrgemeinderat und der Seniorenclub gehörten ebenfalls zu den zahlreichen Gratulanten. Wir schließen uns an und wünschen der Jubilarin noch viele frohe und gesunde Lebensjahre.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1977


Steinburg Bergerbräu
Am Samstag. 5. 2. 1977, 19 Uhr, im Bergersaal
FEUERWEHRBALL
mit Tombola

Es spielt die Kapelle
„The Arrows“ (Rudi Deser)
Auf Ihren werten Besuch freuen sich:
Freiw. Feuerwehr Steinburg
und Fam. Berger—Höfelsauer

Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann. Um 16 Uhr Tanzprobe für die Jugendgruppe
Quelle: Bogener Zeitung, 05.02.1977


Windberg. Stammtischfreunde ,,Zur lustigen Einkehr“: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.02.1977


FFW Steinburg feierte Fasching
Steinburg.
Der Faschingsball der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg stand unter einem guten Stern, denn die Tanzfläche des Berger-Saales war fast zu klein für die zahlreich erschienenen Ballbesucher, die Kommandant Anton Häusler neben BM Berger (Steinburg), BM Weinzierl (Gaishausen) und den Kommandanten und Stellvertretern der Wehren von Au vorm. Wald. Hunderdorf, Gaishausen, Windberg, Obermühlbach, Perasdorf und Neukirchen herzlich begrüßte. Die Kapelle Rudi Deser kam beim tanzfreudigen Publikum gut an. Als gelungen muß man auch das „Spiel ohne Grenzen“ bezeichnen, bei dem Hans Breu die „Wiener Würstln in einer Gesamtlänge von 12,80 Metern gewann (unser Bild). Aber auch an den vollbesetzten Tischen herrschte Bombenstimmung.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1977


Sind die Bogener heiratsmüde?
Bogen.
Mit 14 Geburten, 15 Sterbefällen und einer Heirat schloß das Standesamtsregister den ersten Monat des Jahres 1977 ab.
Geburten: …
Eheschließungen: 7. Januar: Volksschullehrer Alfons Johann Frankl, Windberg, Ortsteil Ried, mit der Operationsschwester Hildegard Studener, Bogen, Stadtteil Bogenberg, Ortsteil Irrn.
Sterbefälle: … 13. Januar: Josef Hafner, ehemals Maurer, zuletzt Rentner, Windberg, Ortsteil Meidendorf (76) …
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1977


Die Landfrauen hielten Rückschau
Versammlung der Ortsverbände — Ortsbäuerinnen wurden im Amt bestätigt
Hunderdorf/Windberg.
Im Cafe Weinzierl fand kürzlich eine Zusammenkunft der Landfrauen von Hunderdorf und Windberg statt, bei der auch die Neuwahl der Ortsbäuerinnen durchgeführt wurde. Hierzu konnte die amtierende Ortsbäuerin Maria Fruhstorfer (Hunderdorf), insbesondere die stellvertretende Kreisbäuerin Stadler (Niederwinkling), die Ortsbäuerin Faltl (Windberg), Gartenbaukreisfachberater Lehner (Roggendorf), Raiffeisenbankgeschäftsführer Biegerl (Hunderdorf) und den Bayerischen Bauernverbands-Ortsobmann Fellinger aus Hunderdorf begrüßen.
Der Fachberater für Gartenbau, Lehner, führte einen Film über Dorfverschönerungen vor. Dabei wurden interessante Möglichkeiten über die Gestaltung von Häusern, Gärten und Blumenschmuck gezeigt. Bei Verwirklichung einiger dieser Vorschläge ist dies bereits ein ansprechender Beitrag zur Verschönerung des Ortes. Dann erläuterte der Geschäftsführer der Raiffeisenbank Hunderdorf, Sebastian Biegerl, die Bestimmungen über den Bezug von Altersgeld und gab einen Hinweis über die verschiedenen Geldanlagen, Sparverträge und Versicherungen. Biegerl beantwortete hierzu eine Reihe von Anfragen. Anschließend gab der kürzlich neugewählte Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Ludwig Fellinger, einen über-blick über den Ortsverband Hunderdorf und berichtete dabei über die Funktionen, Aufgaben und den Mitgliederstand seines Verbandes. Die Ortsbäuerin Maria Fruhstorfer folgte mit einem kurzen Rückblick auf die Tätigkeit in den letzten fünf Jahren ihrer Amtsperiode. In diesem Tätigkeitsbericht nannte die Ortsbäuerin insbesondere die Abhaltung von sieben Schwimmkursen für Anfänger und Fortgeschrittene, vier Malkurse zum Erlernen der Bauern- und Hinterglasmalerei und zwei Bastelkurse. Weiterhin erwähnte Maria Fruhstorfer die Veranstaltung von verschiedenen Vortragsreihen, die neun Fahrten zur OBAG-Lehrküche in Deggendorf und die Leitung von zehn auswärtigen Bastelkursen. Abschließend dankte die Ortsbäuerin Fruhstorfer für das Vertrauen und die Mithilfe. Weiterhin galt ihr Dank der Raiffeisenbank Hunderdorf, die die Frauen bewirtete. Abschließend wurde unter Leitung von Kreis-bäuerin Stadler die Neuwahl der Ortsbäuerinnen von Hunderdorf und Windberg durchgeführt Obwohl die bisherige Ortsbäuerin Maria Fruhstorfer zunächst eine Wiederwahl ablehnte, wurde sie wieder einstimmig zur Hunderdorfer Ortsbäuerin gewählt. Als Stellvertreterin wurde Frieda Baier bestimmt. Zur Ortsbäuerin von Windberg wurde — wie bisher — Emma Faltl und zu ihrer Stellvertreterin Rita Haimerl gewählt. Die Wahl erfolgte jeweils für die kommenden fünf Jahre.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1977


Steinburg/Wegern. FFW: Samstag, 12. 2. 77, 19 Uhr, Faschingsparty im Gasthaus J. Solcher (Wegern).
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1977


Hunderdorf. Volksbücherei: Die Volksbücherei wird künftig nur mehr jeden ersten Mittwoch im Monat für die Bevölkerung von 18 bis 19 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1977


Windberg. Rotes Kreuz: Der Dienstabend der Gruppe Windberg muß auf den 18. Februar verschoben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1977


Großes Vorhaben: Ausbau der Sportanlage
Bürgermeister Härtenberger erstattete Rechenschaftsbericht – Stellvertretender Landrat Buchner für Flurbereinigung
Hunderdorf.
Im Gasthaus Sandbiller fand kürzlich eine Bürgerversammlung statt. Hierzu konnte Bürgermeister Härtenberger insbesondere Pfarrer Reitinger, stellvertretenden Landrat Buchner, Oberinspektor Richtarsky und den Gemeinderat Hunderdorf begrüßen. Anschließend gab Bürgermeister Härtenberger einen Rückblick auf das Gemeindegeschehen im abgelaufenen Haushaltsjahr und nannte die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben hierzu. Dann berichtete Härtenberger über die vorgesehenen gemeindlichen Maßnahmen im Jahre 1977 und deren Kostenhöhe. Der stellvertretende Landrat Buchner lobte die Aktivität der Gemeinde sowie das gute Verhältnis zwischen Bürger und Gemeinde. Außerdem sprach er über die örtlichen Aufgaben und Maßnahmen.
Eingangs berichtete Härtenberger über die größeren Einnahmen und Ausgaben der Einzel-pläne des Verwaltungshaushaltes 1976 und nannte dabei für die allgemeine Verwaltung Ausgaben in Höhe von 126 400 DM, wobei Hunderdorf im Verhältnis zu vergleichbaren Gemeinden mit den Verwaltungskosten erheblich unter dem Durchschnitt (9 bis 24 Prozent des Verwaltungshaushaltes) mit 9,3 Prozent liegt. An Schulverbandsumlage wurden 160 300 DM und für Sonderschüler 11 100 DM bezahlt. Als Einnahme wurde die Miete für die Schulanlage mit 152 000 DM verbucht. Für den Kindergarten in Hunderdorf wurde ein Betriebszuschuß von 14 500 DM an die Pfarrei geleistet. Die Instandsetzung und Unterhaltung der Gemeindestraßen kostete 51 000 DM. An Manöverschäden ging ein Ausgleich von 9 700 DM und an Straßenunterhaltszuschüssen gingen 33 800 DM ein. Im Abschnitt „Finanzen“ waren die größten Ausgabeposten die Gewerbesteuerumlage mit 188 400 DM, die Kreisumlage mit 252 800 DM und Zinsleistungen mit 135 300 DM. Als Einnahmen wurden verbucht die Grundsteuer A mit 27 100 DM, die Grundsteuer B, mit 86 500 DM und die Gewerbesteuer mit 412 200 DM. Die Zuweisung des Einkommensteueranteils betrug 274 000 DM. An Schlüsselzuweisungen gingen 201 000 DM ein.
Dann berichtete Bürgermeister Härtenberger über die Abschnitte im Vermögenshaushalt. Hier standen für die Fertigstellung der Maßnahme Friedhofserweiterung Ausgaben in Höhe von 94 000 DM an. Die Finanzierung der Sollacher Straße verursachte noch Ausgaben von 195 500 DM. Ein Zuschuß ging in Höhe von 260 000 DM ein. Der Ausbau der Straße am Sportplatz kostete 26 500 DM, wovon durch Anliegerbeiträge 13 300 DM gedeckt wurden. Für die Er-richtung des Gehweges an der Staatsstraße wurden 44 100 DM verausgabt und 16 400 DM als Zuschuß vereinnahmt. Die Schulhausrestfinanzierung wurde mit 72 000 DM abgeschlossen. Für die Abwasseranlage waren noch Ausgaben von 174 500 DM erforderlich, dem gegenüber stehen Einnahmen aus Anschlußbeiträgen in Höhe von 95 700 DM sowie der Kostenanteil der Gemeinde Windberg mit 50 000 DM. Darlehenstilgungen wurden mit 125 000 DM geleistet. Neue Darlehen wurden in Höhe von 107 000 DM aufgenommen.
Wie Bürgermeister Härtenberger weiterhin berichtete, belief sich der Schuldenstand der Gemeinde zum 31. 12. 76 auf 1 859 000 DM (einschließlich Darlehen, wozu der Staat Schulddienstbeihilfe leistet). Das ergibt eine Verschuldung pro Einwohner von 929 DM, ohne Schulddienstdarlehen beläuft sich der Schuldenstand auf 1 280 000 DM, was eine Pro-Kopfverschuldung von nur 640 DM ergibt.
Anschließend berichtete der Bürgermeister über abgeschlossene Maßnahmen. So wurde die Abwasseranlage, Bauabschnitt I mit Gesamtkosten von 1 870 000 DM fertiggestellt und finanziert mit Zuschuß in Höhe von 700 000 DM, Anschlußbeiträgen 800 000 DM, Eigenleistung der Gemeinde 200 000 DM und Darlehensaufnahmen 170 000 DM. Die Finanzierung des Schulhauserweiterungsprojektes (Gesamtkosten 4,5 Millionen) wurde abgewickelt mit Zuschuß 2,5 Millionen, Darlehen eine Million DM und Eigenleistung eine Million DM. Außerdem konnte der Straßenbau Hunderdorf – Sollach abgeschlossen werden. Hier war ein Kostenaufwand von 1 126 000 DM erforderlich. Finanziert wurde die Maßnahme mit einem Zuschuß aus Kfz-Mitteln in Höhe von 770 000 DM und Eigenmitteln der Gemeinde von 356 000 DM. Ebenfalls vollendet wurde der Friedhofserweiterungsbau, der Gesamtkosten von ca. 150 000 DM beanspruchte. Davon entfielen auf Materialkosten ca. 92 000 DM, der Restbetrag wurde durch ABM-Zuschüsse gedeckt.
An größeren Maßnahmen in diesem Jahr nannte der Bürgermeister den Ausbau der Sport- und Freizeitanlage mit Gesamtaufwendungen von ca. 1,5 Millionen DM, wobei 1977 mit dem Bau begonnen werden soll und die Fertigstellung sich voraussichtlich auf mehrere Jahre erstrecken wird. Weiterhin wird heuer die Planung des Straßenbaues Starzenberg und Lintach vorgenommen. Die Baukosten betragen nach vorläufigen Berechnungen etwa 565 000 DM, wobei mit einem Zuschuß von 338 000 DM zu rechnen ist. Als Baubeginn ist das Jahr 1978 vorgesehen. Für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Hofdorf im Jahre 1978 (Kosten ca. 400 000 DM) liegt eine Projektierung vor und die Zuschußanträge sind gestellt. Ebenso wurde im Jahre 1976 noch ein Antrag auf Bezuschussung des Bauabschnittes II der Ortskanalisation beim WWA gestellt. Weiterhin wird im Jahre 1977 der Ausbau des Quellenweges mit Anschluß zum Lindfelder Weg in Angriff zu nehmen sein. Diese Maßnahme wird rund 260 000 DM beanspruchen. Wie Bürgermeister Härtenberger berichtete, werden die Gehwege entlang der Hauptstraße fertiggestellt.
Zur zentralörtlichen Gliederung bemerkte Härtenberger, daß bisher noch nicht positiv über eine Ausweisung Hunderdorfs zum Kleinzentrum entschieden und auch keine entscheidende Zusage gemacht wurde. Es werden alternativ nunmehr angestrebt, gemeinsam mit Bogen als Unterzentrum ausgewiesen zu werden. Die Gemeindegebietsreform, so Härtenberger, sei für Hunderdorf zufriedenstellend durchgeführt worden. Nach Hunderdorf werden die Gemeinde Gaishausen und Steinburg eingemeindet, und zusammen mit den Gemeinden Windberg und Neukirchen kann eine Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Hunderdorf gebildet werden. Eine negative Entwicklung habe sich nur in der Sache Truppenübungsplatz ergeben, denn das durchgeführte Raumordnungsverfahren brachte die meiste Punktewertung für das „Sollinger Loch“. Abschließend dankte Härtenberger dem Landrat und den Bediensteten des Landratsamtes für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Verwirklichung gemeindlicher Maßnahmen und den Gemeindeeinwohnern für die Aufgeschlossenheit bei der Durchführung.
Der stellvertretende Landrat Buchner übermittelte die Grüße des Landrates Hafner und zeigte sich erfreut über das gute Zusammenwirken zwischen Bürger und Gemeinde. Die Gemeinde Hunderdorf habe viel geleistet und habe auch noch viel vor. Von der Struktur her biete sich die Schaffung von Arbeitsplätzen und zentralen Einrichtungen für die Gemeinde — auch für das Umland — geradezu an. Buchner bejahe ebenfalls den Ausbau der Freizeit- und Sport-anlage, da die Freizeit mehr werde und eine solche Anlage zur Erholung und Ertüchtigung diene. Begrüßenswert fand der stellvertretende Landrat auch den Abschluß des Kanal- und Kläranlagenbaues sowie die vorgenommenen verschiedenen Baumaßnahmen. Zur zentralörtlichen Gliederung bemerkte Landrat Buchner, daß neben Geiselhöring als einzige Gemeinde des Landkreises Hunderdorf die Voraussetzungen zur Einstufung als Kleinzentrum erfüllt. Der Landrat befürchte jedoch nachteilige Auswirkungen auf das mögliche Mittelzentrum. Buchner verstehe, daß Hunderdorf nicht nachlasse, Kleinzentrum zu werden und aus seiner Sicht befürworte er die Vorschläge auf ein gemeinsames Unterzentrum Bogen-Hunderdorf im Hinblick auf ein mögliches gemeinsames Mittelzentrum, da sich entlang der Staatsstraße auch eine entsprechende gute Entwicklungsachse anbiete. Buchner stimmte auch dem jetzigen Planvorschlag zur Gemeindegebietsreform und dessen Verwirklichung im Hunderdorfer Raum zu. Als Ziel dieser Verwaltungsform nannte der stellvertretende Landrat eine tüchtige Verwaltung mit ausgebildetem Verwaltungspersonal und eine Funktionsverlagerung auf die Gemeinden.
Wie Buchner weiter berichtete, werde auch im niederbayerischen Raum die Autobahn nun-mehr voraussichtlich doch vierspurig gebaut. Für den Truppenübungsplatz waren drei mögliche Standorte vorgesehen. Die meisten Stellungnahmen sprachen sich für einen Übungsplatz im „Sollinger Loch“ aus, wobei ebenfalls große Flächen nahe der Ortschaft Sollach beansprucht werden. Buchner befürchtete, daß der vermehrte Verbrauch an Grund und Boden sich eventuell aber nachteilig auswirken und die Grundlage des heutigen Lebensstandards schmälern könnte. Wegen der erheblichen Grundabtretungen für die Autobahn und den Truppenübungsplatz sei deshalb eine Flurbereinigung im gesamten Gebiet wohl die beste Lösung, da hierdurch die Grundstücksverluste für den einzelnen gemildert werden könnten. Abschließend richteten die Bürger Anfragen, die sich insbesondere auf die Errichtung des Truppenübungs-platzes, Kanalisation, Friedhof und Straßenbeleuchtung bezogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein e. V.: Samstag, 12. Februar, 19 Uhr, Kappenabend im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1977


Hunderdorf. FFW: Samstag, 12. Februar, 19.30 Uhr, interne Faschingsfeier im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Freitag, 12. Februar, 19.30 Uhr, Tanzparty im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1977


Windberg. FFW: Morgen, Samstag, 19.30 Uhr, Kappenabend im Gasthaus Hilmer, Irensfelden
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1977


Meidendorf. MSC: Heute, Freitag, 20 Uhr, Monatsversammlung mit Filmvorführung im Gasthaus Irensfelden (Rallye-Abc m. Walter Röhrl).
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1977


STEINBURG
Gasthaus Josef Solcher

Am Samstag, den 12. 2. 1977,
Kappenabend
der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg.
Beginn: 19 Uhr.
Freundlichst laden ein:
FFW Steinburg und Fam. Solcher
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1977


Tanzlokal Wagner, Au v. Wald
Am Samstag, den 12; Februar 1977,
Faschingstanz
Für beste Faschingsstimmung sorgen die beliebten und bekannten
THE ROYALS
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Familien Wagner-Freudenstein
Nächsten Samstag
TANZ
mit den beliebten
THE BAVARIAN FLIPPERS
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, 12. 2., ab 19 Uhr Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.02.1977


„Den Partner sehen wie er ist”
Wochenendkurs gab Aufschluß über die Probleme der Teilnehmer
Windberg.
Am vergangenen Wochenende fand in Windberg ein Kurs statt, der als Fortsetzung von einem Seminar im August 1976 gedacht war und in dem es um die Probleme der Partnerschaft bei jugendlichen Freundschaften ging. Der Kursleiter, Josef Kreppold, Fortbildungsreferent der Landesstelle des BDKJ in München, meinte, daß die üblichen Formen der Ehevorbereitung allein nicht ausreichen, um den Jugendlichen eine gute Ausgangsbasis für eine Ehe zu ermöglichen.
In dem Wochenendkurs sollte, wie bereits in dem Seminar, auf die persönlichen Probleme der zehn Teilnehmer eingegangen werden. Durch Rollenspiele, in denen Konfliktsituationen geschildert wurden, wurden die verschiedensten Schwierigkeiten deutlich sichtbar und konnten so gemeinsam durch die Beobachter gelöst werden. Gerade das Rollenspiel zeigte immer wieder Problemkreise auf, die auch bei den anderen Teilnehmern bestanden.
Die Absicht der Kursleitung war es dabei, auf jeden einzelnen und auf seine individuelle Bedürfnislage intensiv einzugehen. Die Teilnehmer sollten ihre eigenen Lernziele formulieren und die Problemsituationen benennen und nach Lösungen suchen. Nach sechs verschiedenen Lernschritten kamen die Jugendlichen zu folgenden Ergebnissen, die anhand von den vorgetragenen Problemen gefunden wurden.
Eine wirkliche Partnerschaft ist nur dann möglich, wenn man den Partner so sieht, wie er ist und er den anderen ebenso sieht. Eine Partnerschaft kann dann zur Abhängigkeit führen, wenn man sich selbst ganz für den Partner aufgibt. Wer Partner bleiben will, muß gerade seine ganz spezifischen Fähigkeiten zur Entfaltung bringen, damit er ein Schenkender bleiben kann. Ein wichtiges Element einer Partnerschaft ist dann gegeben, wenn sie eine Verbindung zwischen Ebenbürtigen darstellt, in der es keinen Herrscher und keinen Untergebenen, keine aufgezwungenen Einschränkungen oder erstickenden Besitzansprüche zu geben braucht.
Eine Partnerschaft ohne Konflikte wird es nicht geben. Nur dann, wenn diese Probleme auch offen angesprochen werden, kann die Partnerschaft zu einem Gewinn für beide werden.
In dem Kurs lernten die Jugendlichen ihre persönlichen Probleme in der Partnerschaft zu lösen. Im Mai dieses Jahres findet ein neuer Kurs statt, zu dem sich Interessenten unter folgender Anschrift anmelden können: Bischöfliches Jugendamt, 8400 Regensburg, Obermünsterplatz 7.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1977


Weihnachtspokal für Josef Förg
Generalversammlung der Winith-Schützen – Damenmannschaft gewünscht
Windberg.
Zur diesjährigen Generalversammlung, zu der sämtliche Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden, konnte 1. Schützenmeister Edmund Laumer 29 Mitglieder begrüßen. Besonders begrüßte er Gauschützenmeister Hans Lees und den Schriftführer des Wurftaubenclubs Straubing, Egon Jacobs.
Schützenmeister Laumer ließ das abgelaufene Geschäftsjahr nochmals abrollen, indem er auf die wichtigsten Ereignisse einging. Schatzmeister Helmut Hartmannsgruber berichtete über den Kassenstand. Um den Anwesenden eine endlose und langweilige Zahlenserie zu ersparen, ging er lediglich auf Einnahmen bzw. Ausgaben ein, die über 100 Mark lagen.
Die Rechnungsprüfer Ernst Böhm und Gerhard Scherz hatten die Kasse geprüft und für gut befunden. Böhm dankte dem Schatzmeister für die gute Kassenführung und bat die Mitglieder um Entlastung des Schützenmeisteramtes, die einstimmig erteilt wurde.
Folgende Veranstaltungen sind für 1977 geplant: zwei Ausflüge, ein Hüttenabend, Strohbauschenschießen, Weihnachtsfeier. Termine für die vorgenannten Veranstaltungen werden noch festgelegt. Am 5. März ist Preisschafkopfen.
Josefine Scheitinger stellte den Antrag, auch für die Frauen Schützenkleidung anzuschaffen. Auf Vorschlag von 2. Schützenmeister Helmut Haimerl wurde Erich Kräh zum Damen- und Jugendwart einstimmig gewählt. E. Kräh nahm die Wahl an.
Gauschützenmeister Hans Lees begrüßte die Anwesenden und meinte, er freue sich besonders darüber, daß der Verein in der kurzen Zeit seiner Wiedergründung schon sehr viel geleistet habe. Er gab auch der Hoffnung Ausdruck, daß es möglich sein werde, eine Damenmannschaft zu bilden, die bei den Rundenwettkämpfen teilnimmt. Lees lud dann zu einigen Veranstaltungen ein.
Für besondere Verdienste zeichnete Lees, Helmut Haimerl mit der Gau-Ehrennadel in Silber, Helmut Hartmannsgruber und Karl Kräh mit der Gau-Ehrennadel in Bronze aus. Max Zeitlhofer und Josef Förg steckte er Leistungsnadeln an. Josef Förg konnte er auch den Weihnachtspokal überreichen, den dieser mit einem 34-Teiler gewonnen hatte. Die weitere Preisverteilung nahm Laumer vor.
1. Schützenmeister Edmund Laumer bedankte sich bei der Vorstandschaft und dem Ausschuß für die tatkräftige Unterstützung und guten Zusammenarbeit und bei allen anderen. Die in irgend einer Weise dazu beigetragen haben, den Verein zu unterstützen und schloß die harmonisch verlaufene Generalversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1977


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Die Gymnastikstunde der Frauen findet ab sofort immer mittwochs statt, erstmals am Mittwoch, 16. 2. um 19.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1977


„Lehrerproblem unsachlich betrachtet“
Dem Leserbrief des Herrn Scholz vom 9. 2. 77 zum „Lehrerproblem“ müssen wir widersprechen, da er unsachliche und falsche Aussagen enthält:
1. Die Junglehrer seien selbst an ihrer Misere schuld
In Wahrheit warb das Kultusministerium in den vergangenen Jahren permanent für das Studium der Pädagogik. Aufgrund der beschränkten Studienplätze im anderen Fachrichtungen und wegen der in Aussicht gestellten sicheren Anstellung ließen sich viele Abiturienten zum Pädagogikstudium verleiten. Der einzelne Studierende konnte damals nie und nimmer voraussehen, daß die Planstellenbesetzung so drastisch beschränkt wird, zumal die Volksschule immer noch die höchste Klassenfrequenz hat, und Doppelführungen von Klassen sehr häufig vorkommen. Offensichtlich hatte sich das Ministerium in der Bedarfsplanung verschätzt.
2. Die Junglehrer ließen sich von den günstigen Konditionen des Lehrerberufs verlocken
Die Ausbildung zum Volksschullehrer setzt das Abitur voraus. Sie beginnt mit einem sechs-semestrigen Studium an einer Pädagogischen Hochschule. Am Schluß dieses Studiums muß die 1. Lehramtsprüfung abgelegt werden. Im zweiten Teil der Ausbildung schließt sich ein dreijähriges, praxisbezogenes Seminarstudium an, während dem der Junglehrer meist vollverantwortlich eine Klasse zu führen hat. Gerade diese Doppelbelastung Ausbildung-Klassenführung in Verbindung mit dem geforderter Notenschnitt bei der 2. Lehramtsprüfung (derzeit 2.91) stellen eine starke Belastung für den Kandidaten dar. Mit Ablegung seiner zweiten Staatsprüfung kann der Junglehrer in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen werden. Sollte ein junger Kollege an dieser Prüfung scheitern, steht er mehr oder weniger vor dem Nichts, da die Ausbildung als Volksschullehrer so eingleisig auf den Staatsdienst bezogen ist, daß er keine Ausweichmöglichkeiten hat.
3. Kein Beamter habe bei vergleichbarer Ausbildung und Tätigkeit ein Einkommen wie der Hauptschullehrer
Die Arbeitszeit eines Pädagogen ist bekanntlich nach Unterrichtsschluß nicht beendet Die häusliche Korrektur, die tägliche Vorbereitung und administrative Arbeiten verlangen nach den Berichten eines neutralen wissenschaftlich Instituts eine Arbeitszeit, die weit über die Vierzigstundenwoche hinausgeht Es ist natürlich jedem Lehrer selbst überlassen, wann er diese Arbeiten erledigt. Darüber hinaus ist der Lehrer aufgrund der permanenten Schulreform. gehalten, in Weiterbildungslehrgängen, Arbeitsgemeinschaften oder im Selbststudium sich die Methoden und Unterrichtsmöglichkeiten der neueingeführten Fächer anzueignen.
Bei der Besoldung der Volksschullehrer muß berücksichtigt werden, daß etwa 80 Prozent keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten haben und ihre Eingangsstufe bei der Anstellung gleichzeitig Endstufe vor der Pensionierung darstellt. Angestellte und Beamte im außerschulischen Staatsdienst mit wesentlich geringerer Ausbildung durchlaufen in dieser Zeit fünf bis sechs Beförderungsstufen und sind damit am Schluß höher eingestuft als der Vollschullehrer.
Abschließend sei festgestellt, daß es natürlich jedem freisteht, das aktuelle „Lehrerproblem“ kritisch zu kommentieren. Wünschenswert wäre jedoch eine gründliche Sachkenntnis und eine objektive unvoreingenommene Argumentation.
BLLV-Kreisverband Bogen
Ludwig Häusler t / Helmut Kalm
Volksschule Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1977


Durch ein tragisches Geschick ist unser lieber Sohn und Bruder
Georg Wittwer
im Alter von 20 Jahren in ein ewiges Jenseits abgerufen worden.
Hunderdorf, den 14. 2. 1977
In stiller Trauer:
Eltern und Geschwister
Beerdigung am Mittwoch, 16. 2. 1977, um 14 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1977


Windberg. SV: Mittwoch, 16. 2., 19 Uhr, Wochenversammlung im Vereinslokal Amann. Spenden für Kappenabend-Tombola bitte mitbringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1977


Windberg. Stammtischbrüder „Zur lustigen Einkehr“. Heute, Donnerstag, 19 Uhr, Treffen im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1977


Gemeindekanzlei geschlossen
Steinburg.
Am Donnerstag, 17. 2., ist die Gemeindekanzlei Steinburg geschlossen. Die nächsten Dienststunden finden am Dienstag, den 21. 2., statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1977


Zum Endspurt große Faschingsgaudi
Hunderdorf.
Der Heimat- und Volkstrachtenverein will dafür sorgen, daß in Hunderdorf zum Endspurt des Faschings eine zünftige Faschingsgaudi herrscht. So soll der Hunderdorfer Fasching am kommenden Samstag seinen diesjährigen Höhepunkt erfahren. Der Beginn des närrischen Treibens ist bereits um 17 Uhr beim Gemeindeamt vorgesehen. Dort will sich eine neue Gemeinderegierung proklamieren. Die Blaskapelle Bugl will mit Pauken und Trompeten für ein zünftiges Standkonzert sorgen.
Um ca. 17.30 Uhr ist im Gasthaus Sandbiller die offizielle Einsetzung der Faschings-Regentschaft eingeplant. Dann folgt bei Sandbiller eine närrische Bürgerversammlung, in der die anstehenden Probleme muster(un)gültig gemeistert und die Vorhaben der Gemeinde ins rechte (falsche) Licht gerückt werden.
Ab ca. 18.30 Uhr findet dann der Faschingsball des Heimat- und Volkstrachtenvereins im Sandbiller-Saal statt, wobei zwei Kapellen, nämlich die Blaskapelle „Bugl“ und die Tanzkapelle „Los Amigos“ zum Tanz aufspielen und für Stimmung sorgen werden. Die gesamte Bevölkerung ist zu diesem ab 17 Uhr stattfindenden Faschingstreiben herzlich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1977


Am Sonntag Kinderfasching
Hunderdorf.
Damit auch die Kleinen im Fasching nicht zu kurz kommen, veranstaltet der Bayerwaldverein e. V. am Sonntag, den 20. Februar, ab 14 Uhr im Sandbiller-Saal ein närrisches Faschingstreiben für Kinder. Bei diesem Kinderfaschingsnachmittag ist auch eine Maskenprämierung sowie andere lustige Spieleinlagen vorgesehen. Eingeladen sind alle Hunderdorfer Kinder und die aus der Umgebung.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1977


Gott, der Herr, nahm meine liebe, gute Gattin, meine herzensgute Schwester und Schwägerin, unsere liebe Tante, Patin und Cousine
FRAU OTTILIA HÖGERL
geb. Bräuherr

nach 67 Jahren heim in den ewigen Frieden.
Hunderdorf, den 16. 2. 1977
In stiller Trauer:
Alois Högerl, Gatte
Resi Bauer, Schwester mit Gatten
Franz Xaver Bauer, Neffe mit Frau
mit Frau Helga und Thomas
Eleonore Bauer, Nichte
Albert Bauer, Neffe
mit Frau Angela und Oliver
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Donnerstag, um 16 Uhr.
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Freitag, 19. 2., um 15 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1977


Nach Gottes heiligem Willen verschied am 15. Februar 1977 mein lieber, guter Gatte, unser Bruder, Schwager und Onkel
Herr Karl Bielmeier
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 64 Jahren im Herrn.
Hoch, Winklern, Dörfl, Kollnburg, Dachau, Altrandsberg, den 17. Februar 1977
In tiefer Trauer:
Rosa Bielmeier, Gattin
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 16 Uhr, anschließend Sterberosenkranz.
Trauergottesdienst am Samstag, den 19. Februar 1977, um 9.30 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1977


Für Ihre Faschingsparty:
Geflügelsalat, Herrensalat, Weißkohlsalat, Mexikosalat, Champignon-Eiersalat, Fleischsalat, Reissalat, Wurstsalat pikant.
Zur Magenregulierung Caby scharf aus Lammfleisch, die Wurst die sich für alles eignet.
Ihre
Fleischerei S + G Baier

Hauptstraße 27 – 9441 Hunderdorf
Telefon 094221 17 67
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1977


Tanzlokal Solcher
Steinburg-Bahnhof

Am Samstag, den 19. Februar 1977,
MASKEN- UND
LUMPENBALL

Motto: Wir gehen alle einmal maskiert.
Gaudi.— Tanz — Einlagen
Für Stimmung, Schwung und heiße Musik sorgen die
TORINOS
PRÄMIIERUNG!

Preise: Kassettenrecorder, Radio, Schallplatten,
Kassetten und vieles andere.
Auf Ihren Besuch freut sich: Familie Solcher
Rosenmontag bis in den Morgen!
Motto: Jetzt trink‘ ma no a Flascherl Wein!
Zu jeder Flasche ein kleines Geschenk!
Faschingsdienstag ab 13 Uhr traditioneller
Kinderfasching

Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1977


Tanzlokal Wagner, Au v. Wald.
Am Samstag, den 19. Februar 1977,
großer Faschingsball
Für beste Faschingsstimmung mit viel Schwung
sorgen die beliebten
THE BAVARIAN FLIPPERS
Auf Ihren Besuch freuen sich:
FAMILIEN WAGNER-FREUDENSTEIN
Rosenmontag, den 21. Februar 1977,
TANZ
mit „The Bavarian Flippers“.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1977


HUNDERDORF
Samstag, 19. Februar. ab 18.30 Uhr,
GROSSER FASCHINGSBALL
im Sandbiller-Saal.
Hierzu laden herzlichst ein:
Heimat- und Volkstrachtenverein Hunderdorf
und Gastwirt Sandbiller
Für Faschingsstimmung und Schwung sargen die Blaskapelle „Bugl“ und die Tanzkapelle „Los Amigos“.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1977


„Da Schäfflertanz“

Wochenlang ham heuer d’Schäffler
wieder ihren Tanz probiert;
mit an Schurzfell und an Kapperl
jeder sauber ausstaffiert.

Ja, vor mehr als drei Jahrhundert
war in Minga d’Pest, o Graus,
doch de Schäffler warn de erstn
de se traut ham aus ‚m Haus.

Und mit grünumlaubten Reifen
hams dort tanzt als wia net gscheit,
und de Leit ham bald vogessn
dern de schware ernste Zeit.

Unser Bayernherzog selber
hat die Schäffler höflichst bitt:
Tuats fei mir zuliab erneuern
nach sieben Jahr de Sitt‘!

Drum iss alle siebn Jahr möglich,
daß ma sehgt an Schäfflertanz.
Des is gwiß a netter Reigen
und a schöna alter Glanz.

Wenns am Sonntag wieda tanzn
ja, des gfallt uns ganz bestimmt,
und an Bayernlandl wünsch ma,
daß koa Pest mehr drüber kimmt!

L. Hieninger
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 17 Uhr, Standkonzert und Proklamation einer Faschings-Gemeinderegierung vor dem Gemeindeamt. 17.30 Uhr närrische Bürgerversammlung im Gasthaus Sandbiller, anschl. ab ca. 18.30 Uhr großer Faschingstanz. Die Bevölkerung ist zu allen Faschingsveranstaltungen eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1977


Alois Tremmel ein rüstiger Achtziger
Steinburg.
Am Mittwoch, dem 23. Februar, kann Alois Tremmel in körperlicher und geistiger Frische seinen 80. Geburtstag feiern. Trotz dieses hoben Alters nimmt er am Geschehen seiner Heimat großen Anteil. Um gesund zu bleiben, legt er regelmäßig Dorfrundgänge ein. Natürlich braucht er zu seinem Wohlergehen immer eine gute Prise Schnupftabak. Alois Tremmel verbrachte seine Kindheit bei den Eltern in Riedelswald. Aber schon bald mußte er sich sein Brot als landwirtschaftlicher Arbeiter verdienen. Im Juli 1928 schloß er mit Sofie Häusler den Bund der Ehe, in der ihm drei Töchter geschenkt wurden Der Jubilar war Teilnehmer des 1. Weltkrieges, aus dem er im Januar 1919 gesund nach Hause kam. Auch vom 2. Weltkrieg wurde er nicht verschont. Von 1939 bis Dezember 1944 stand er als Soldat an der Front und durchstand eine zweijährige Gefangenschaft. In die Heimat zurückgekehrt, betätigte sich der Jubilar als Zimmerer bis er 1962 in seinen verdienten Ruhestand ging. Er verbringt seinen Lebensabend zusammen mit seiner Frau und seinen Enkeln in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.02.1977


Jury hatte die Qual der Wahl
Buntes Kinder-Faschingstreiben im Sandbiller-Saal — Große Maskenprämiierung
Hunderdorf.
Ein buntes Faschingstreiben herrschte am gestrigen Sonntag im Sandbiller-Saal beim Kinderfaschingsnachmittag. Viele Kinder, zum Teil in Begleitung ihrer Eltern, waren der Einladung des Bayerwaldvereins gefolgt und stellten sich als Indianer, Cowboys, Prinzessinnen, Ritter, Gammler vor und boten bei Frohsinn und Heiterkeit ein farbenprächtiges Bild. Neben der Maskenprämiierung, bei der die Jury die Qual der Wahl hatte, gab’s auch noch ein lustiges Wurstschnappen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.02.1977


Kidnapping in Hunderdorf
Bürgermeister Härtenberger entführt – Helmut I. übernahm das närrische Amt
Hunderdorf.
Der Heimat- und Volkstrachtenverein hat dafür gesorgt, daß der diesjährige Hunderdorfer Fasching mit einer zünftigen Faschingsgaudi seinen Höhepunkt fand. Begonnen hatte das närrische Treiben, als auf dem Wege zur anberaumten Gemeinderatssitzung am Samstag Bürgermeister Härtenberger von zwei jungen Damen und zwei schwerbewaffneten Männern entführt und in einem grünen VW-Kombi mit dem Kennzeichen „Hun 1″ an einen unbekannten Ort gebracht wurde.
Vor dem Gemeinderat proklamierte sich dann eine neue Gemeinderegierung und Adjudant Ernst Sacher gab die neuen Verordnungsbestimmungen an das Volk bekannt. Die Blaskapelle Bugl wartete dazu mit zünftigen schmissigen Weisen auf. Dann folgte im Gasthaus Sandbiller die offizielle Einsetzung der Faschings-Regentschaft und der neue Oberbürgermeister Helmut I. in der Person von Helmut Piening präsentierte sich mit seinem neuen Rat (Laura Baier, Hermann Hastreiter, Gerd Peschke, Sigi Wölfl und Hans Wölfl) den Bürgern. In spritzig-heiterer Form leitete dann OB Helmut I. die närrische Bürgerversammlung, in der manches Gemeindegeschehen wieder in Erinnerung gebracht wurde. Über die anstehenden gemeindlichen Angelegenheiten fanden bedeutende Beratungen statt und wichtige Beschlüsse wurden getätigt. So wurde die Stadt Bogen nach Hunderdorf eingemeindet, damit Hunderdorf endlich Kleinzentrum werden könne. Um den Scheeräumdienst zu verbessern, wird ganztägig ein Schneefresser eingestellt und das Nachtleben in Hunderdorf soll durch das Abschalten der Straßenbeleuchtung sowie der Erstellung von Schmuskabinen wieder belebt werden. Den Gastwirten drohen drastische Strafen, sollte ein Gast nüchtern das Lokal verlassen und für den Rektor wurde die Beschaffung von Rollschuhen gebilligt, damit dieser noch schneller im Schulgebäude und zwischen Grund- und Hauptschule verkehren könne.
Abschließend zeigte Helmut I. sich unter Forderung eines hohen Lösegeldes für den entführten Bürgermeister Härtenberger bereit, die Regentschaft zu beenden und nachdem die amtierenden Gemeinderäte ihren Bürgermeister wieder freigekauft hatten, wurde die rechtmäßige Gemeindeführung wieder ins Amt eingesetzt.
Zum anschließenden Tanz des Heimat- und Volkstrachtenvereins hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden, die Blaskapelle Bugl und die Tanzkapelle „Los Amigos“ präsentierten dazu Stimmungsmusik bis in die frühen Morgenstunden.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.02.1977


Gemeindeamt geschlossen
Hunderdorf.
Heute, Faschingsdienstag, ist das Gemeindeamt ganztägig geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.02.1977


Der Herr über Leben und Tod nahm nach längerer, schwerer Krankheit, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, jedoch schnell und unerwartet meine liebe Gattin, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester, Tante und Patin
Frau Anna Diewald
geb. Meter
Austragslandwirtsgattin von Taussersdorf

im Alter von fast 71 Jahren zu sich heim in sein ewiges Reich.
Taussersdorf, Obermühtbach, Hunderdorf, Neukirchen, München, Ascha, den 21. Februar 1977
In tiefer Trauer:
Otto Diewald, Gatte
Xaver Diewald, Sohn mit Kindern
Otto Diewald, Sohn mit Familie
Max Diewald, Sohn mit Familie
Alfons Diewald, Sohn mit Familie
Siegmund Diewald, Sohn mit Familie
Hilde Zollner, Tochter mit Familie
Anni Altschäffl, Tochter mit Familie
Enkelkinder und übrige Verwandtschaft
Leichenüberführung heute, 16 Uhr, ab Lagerhaus Neukirchen; anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Mittwoch, 23. 2. 1977, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Neukirchen bei Haggn.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.02.1977


BRK-KREISGESCHÄFTSFÜHRER Michael Schattenhofer, Maria Hafner in Vertretung des Landrates und des Frauenarbeitskreises, Vertreterinnen des Frauenbundes, Pfarrer Reitinger und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger waren am Mittwoch gekommen, um Martha Hofmann, Hunderdorf, zu gratulieren, die ihren. 60. Geburtstag feierte. Herzliche Worte des Dankes fanden alle Gratulanten für Martha Hofmann, die nicht nur wegen ihrer heiteren, humorvollen und hilfsbereiten Art überall beliebt ist und sich große Verdienste im Sozial- und BRK-Dienst sowie im kirchlichen Bereich erworben hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1977


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute Donnerstag, 18.15 Uhr, Abfahrt bei Sandbiller zum Flutlichtspiel beim VfB Straubing (Aufstellung siehe Sportteil). Freitag, 25. Februar. 18.10 Uhr, Abfahrt bei Sandbiller zum Hallenturnier, anschließend Spielerversammlung im Schützenheim (Aufstellung siehe morgiger Sportteil).
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1977


Hunderdorf. SV-Fußballjugend: Heute, Donnerstag, 19 Uhr, Training in der Schulturnhalle in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1977


Hunderdorf. KLJB: Freitag, 25. Februar, 19.30 Uhr, Quiz im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1977


Windberg. SV: Freitag, 25. 2., ab 14 Uhr Arbeitseinsatz auf der Baustelle Mehrzweckanlage.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1977


Der Leser hat das Wort:
Eine notwendige Antwort

Die Herren Häusler und Kalm haben in ihrer Zuschrift versucht, mit einer wortreichen Dar-stellung mir Unsachlichkeit und Unkenntnis nachzuweisen. Aufgrund der Ausführungen muß ich ihnen jedoch vorhalten, daß sie über die Verhältnisse im öffentlichen Dienst wenig informiert sind ober absichtlich Unzutreffendes sagen.
Bundeswehr-Hochschulabsolventen (Vollakademiker!) und beamtete Ingenieure werden in A 10 eingestuft, also 2 Stufen unter dem Hauptschullehrer (Unterschied z. Zt. durchschnittlich 437 DM). Die Offiziere kommen nur über A 12 nach weiteren Qualifikationen und längeren Dienstzeiten. Im gehobenen Dienst — der Hauptschullehrertätigkeit vergleichbar — gibt .es nicht 5 bis 6 Beförderungsstufen, sondern nur 3, wobei das Spitzenamt genauso selten erreicht wird und die Bezüge nicht höher liegen als die des Hauptschulrektors. Zur A 12 benötigt der Beamte bei guter Beurteilung rund 10 Jahre!
Beamte und Soldaten müssen sich ebenso weiterbilden; dies gilt besonders für Lehrtätige, wobei sie jedoch nicht in den Genuß von Schulferien kommen. Was die Ausbildung betrifft, bin ich der Meinung. daß ein guter Fachoberschüler einem mittelmäßigen Abiturienten nicht nachsteht. Ebenso wird heute in weiten Bereichen des Staatsdienstes vom Bewerber mit acht semestrigem Studium ein Mindest-Notendurchschnitt von 3 gefordert. Im übrigen müssen die anderen Beamten ebenfalls einen Vorbereitungsdienst mit abschließender Prüfung absolvieren, wobei sie im Gegensatz zu den Lehrern noch nicht einmal voll besoldet werden.
Abschließend möchte ich nochmals auf die Verpflichtungen des Dienstherren eingehen. Wenn sich auch das Ministerium bei der Haushaltsplanung verschätzt haben sollte, so bedeutet doch Werbung keine Anstellung ohne Auslese. Wie schon gesagt, ist die beamtenrechtliche Besonderheit der Lehrerausbildung, ähnlich wie die der Juristen, entsprechend zu beachten.
Gunter Scholz
Wittelsbacherhöhe 55
8440 Straubing
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1977


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr: Samstag, 26. Februar, 19.30 Uhr, Generalversammlung im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1977


Hunderdorf. SV-Fußball: Sonntag, 27. Februar, 12.45 Uhr, Hunderdorf II — Rain II, 14.30 Uhr, Hunderdorf I — Rain I.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1977


Hunderdorf. SV-Eisstock-Club: Heute, Freitag, 19 Uhr, wichtige Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1977


Windberg. Stammtischrunde: Morgen, Samstag, 13.30 Uhr, Kickerturnier in der Richter-schänke.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1977


Windberg. Reisig-Hack-Gemeinschaft: Morgen, Samstag, 19.30 Uhr, Jahresversammlung im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1977


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Freitag, 25. 2., 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus „Zum Bergerbräu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 26. Februar, ab 19 Uhr Pflichtschießen im Schützenheim, gleichzeitig Freundschaftsschießen mit Schützenverein Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.02.1977


Hunderdorf. SV-Eisstockclub: Heute, 19 Uhr, Abfahrt bei Sandbiller zum Preisschafkopfen nach Mitterfels.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.02.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Heute, Samstag, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl; 19.30 wichtige Mitgliederversammlung und Wandertag-Besprechung im GasthausSandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.02.1977


Steinburg. DGB-Kreis Straubing: Samstag, 5. März. 9 Uhr, Referat des DGB-Kreisvorsitzenden Hans Graf, Weiden, zum Thema „Gefahr der sozialen Demontage“ im Gasthof Solcher.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.02.1977


Imkern gemeinsamen Zuckerkauf empfohlen
Gutbesuchte Jahreshauptversammlung – 25 Mitglieder mit Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet

Steinburg. Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Imkervereins, die traditionell im Bergeraaal stattfand. Vorsitzender Josef Attenberger begrüßte dazu die Mitglieder, den

Bei der Versammlung der Imker wurden sie für ihre langjährige Treue zum Verein geehrt.

Ehrenversitzenden Karl Hanner, den Kreisvorsitzenden Josef Achatz sowie den Seuchenwart Gerhard Hofmann. Tagespunkte waren der Jahresbericht, der Kassenbericht durch Kassier Karl Heigl, Völkerzählung und Beitragserhebung, eine Stellungnahme des Kreisvorsitzenden und ein Lichtbildervortrag des Seuchenwarts Hoffmann. Auch das Thema „Konservenfabrik Steinburg“ wurde besprechen. 25 Imker erhielten Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold. Die Bedeutung der Werbung und gemeinsamer Zuckerkauf spielten eine Rolle. Schließlich bescbloß man, verstorbene Mitglieder durch Kranzniederlegung zu ehren.
Als Vorsitzender des Imkervereins Steinburg freute sich Josef Attenberger besonders über den guten Besuch und die Anwesenheit des Ehrenvorsitzenden Karl Hanner, des Kreisvorsitzenden Achatz und des Seuchenwarts Hoffmann. Attenberger ging auf das gute Honigjahr 1976 ein, empfahl vielfach kostenlos erhältliches Werbematerial zur wirkungsvollen Eigenwerbung und wies u. a. auf die Vorzüge eines Honigauftauschrankes hin. Zugestimmt wurde dem Vorschlag, in Zukunft verstorbene Mitglieder durch Kranzniederlegung zu ehren. Da der Verein jedoch ein großes Einzugsgebiet habe, müsse eine entsprechende Verständigung rechtzeitig erfolgen.
Als Termine, wurden für Samstag, 9 bis 16 Uhr, 26. Februar, der Vortrag „Zeitgemäße Bienenzucht“, (Imkermeister Nettinger) im „Heuwischer Hof“ in Bogen und der 12. März, 10 bis 16, Uhr, mit dem Thema „Züchtertag in Plattling“ im „Landshuter Hof“ angekündigt. Ange-regt wurde ein gemeinsamer Zuckerkauf aller Mitglieder. Auch das Thema „Konservenfabrik“ spielte eine Rolle und wird im Auge behalten.
Nach den lehrreichen Ausführungen durch Josef Attenberger erhielten 25 Mitglieder Ehrenzeichen in Bronze für 15jährige, in Silber für 25jährige und in Gold für 40jährige Mitgliedschaft und zwar, wie auf der Urkunde steht „in dankbarer Anerkennung hervorragender Verdienste um die Bienenzucht und in treuer Verbundenheit mit unserem Verband“.
Ehrennadeln in Bronze erhielten: Jakob Kronberger, Steinburg; Otto Solcher, Steinburg; Josef Stelzl, Steinburg; Hans Schollerer, Dunk; Hermann Flohr, Cham und Josef Attenberger, Untermühlbach.
Ehrennadeln in Silber erhielten: Xaver Brunner, Mitterberg; Josef Michl, Obermühlbach; Franz Wagner, Mitterfels; Alois Schneck, Obermühlbach; Johann Naimer sen., Langholz; Georg Eilbauer, Obermühlbach; Albert Feldmeier, Wiesing; Anton Obermeier, Zierholz; Margarete Gall, Gaishausen; Xaver Kern, Lintach; Xaver Oischinger, Steinburg; Karl Butz, Kreuzkirchen und Johann Decker, Buchet.
Ehrennadeln in Gold erhielten: Johann Häusler, Wieshof; Karl Hanner, Steinburg; Johann Fuchs, Hoch; Xaver Seign, Oberwiesing; Xaver Auer, Hunderdorf und Franz Schedlbauer, St. Englmar.
Attenberger verwies noch auf einzelne Neuerungen, zeigte Anschauungsmaterial, berichtete aus der Arbeit eines Imkers und übergab das Wort an den Kreisvorsitzenden Achatz, der zunächst die Zuckerpolitik der EG kritisch beleuchtete und die Imker vor Betrugsgeschäften, denen sie nicht zum Opfer fallen sollten, warnte. Als Modeschrei werde in Inseraten für eine Hybriden-Zucht (Regina 2000) geworben, die aber als Mörderbiene, auftrete und keine Nachzüchtung ermögliche, sagte der Kreisvorsitzende, indem er auf die gut eingeführte Biene „Karnika“ verwies. Im Zusammenhang mit dem Thema „Konservenfabrik“ zitierte er das neue Honiggesetz, das die Interessen der Imker schütze. Das Faltblatt ,Aus Liebe zur Natur` vom Deutschen Naturschutzring wurde jedem Imker empfohlen.
Den Kassenbericht gab Kassier Heigl, dessen Kassenführung für gut befanden wurde. Erfreulicherweise wurde keine Beitragserhöhung notwendig. Seuchenwart Hoffmann aus Schwarzach zeigte eine Lichtbildserie über die Faulbrut und die Entseuchung des Bienenhauses, wobei er auf die entsprechende Meldepflicht hinwies. Besonderen Beifall fand die farbige Tonbildreihe Hoffmanns, die den anwesenden Imkern viel Anregung für Ihre Arbeit bot.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.02.1977

Aus alten Zeitungen und Druckwerken

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