1978# 01-02

28 Kandidaten für den Gemeinderat
Freie Wählergemeinschaft in der Einheitsgemeinde gegründet — Lebhafte Diskussion
Steinburg / Hunderdorf / Gaishausen.
Am letzten Freitagabend des alten Jahres fand im Gasthaus Josef Solcher (Wegern) eine Informationsversammlung von Bürgern aus den Gemeinden Steinburg, Hunderdorf und Gaishausen statt, die ab 1. Mai 1978 (voraussichtlich) in der Einheitsgemeinde Hunderdorf aufgehen werden. Unabhängig von dieser Muß-Ehe wolle man rechtzeitig, so Manager Hans Feldmeier, eine Wählergemeinschaft der Ortsteile Steinburg, Hunderdorf und Gaishausen bilden, die mit ihren Kandidaten bei den Gemeinderatswahlen für die Einheitsgemeinde Hunderdorf am 5. März 1978 einige der 14 Hunderdorfer Gemeinderäte stellen könne, um die Bürger in und um Hunderdorf bürgernah zu vertreten. Nach lebhafter Diskussion beschloß man die Gründung einer Freien Wählergemeinschaft und die Aufstellung von 28 Kandidaten für die Hunderdorfer Gemeinderatswahl am 5. März 1978.
Hans Feldmeier ging in seiner Begrüßung der Gemeindebürger, unter ihnen die Bürgermeister K. Härtenberger und Berger, davon aus, daß es sich bei diesem Zusammenkommen noch nicht um eine Wahlaufklärung, sondern um einen Informationsabend handele. Der Redner erklärte, die Versammelten müßten sich für die Gemeinderatswahlen Gedanken machen, wies als Steinburger Gemeinderat auf das gute Verhältnis zu Hunderdorf hin, bezeichnete die Verbindung Steinburg-Hunderdorf als eine Mußehe, der es hoffentlich nicht wie in „Ehen vor Gericht“ ergehe.
Nach einer lebhaften Diskussion, die zeitweise in einen vorweggenommenen Wahlkampf angesichts der Anwesenheit des Hunderdorfer und Steinburger Bürgermeisters auszuarten drohte, beschlossen die interessierten Bürger aus Steinburg, Hunderdorf und Gaishausen die Bildung einer „Freien Wählergemeinschaft“, die nicht nur die Bedürfnisse einzelner, sondern alle Bürger in der neuen Einheitsgemeinde Hunderdorf vertreten müsse_ Hans. Feldmeier wurde von Befürwortern der „Freien Wählergemeinschaft“ gebeten, die Anliegen der Wählergemeinschaft in die Hand zu nehmen, die Unterschriftslisten beim Wahlleiter einzureichen und die nächsten Termine festzulegen. Neben Hans Feldmeier, R. Kronfeldner sprach sich auch L. Fellinger für eine gute Zusammenarbeit alle Ortsteile aus „Wichtig ist, daß die Leute sehen, daß wir an einem Strang ziehen“, äußerten sich einzelne Wortmelder. Gemeinderat Kronfeldner sagte, eingehend auf das Verhältnis Steinburg-Hunderdorf: „Es gibt keinen Beschluß der Gemeinde Steinburg, daß wir nach Neukirchen gehen wollten. Die Gemeinde war für eine Verwaltungsgemeinschaft mit Hunderdorf.“
Herr Aichmeier gab zu verstehen, man habe nichts gegen SPD oder CSU, wolle aber mit eigenen Leuten auch von außen eine gute Bürgervertretung im Zentrum bewerkstelligen. Ab-schließend sprach sich Hans Feldmeier für einen sachlichen und fairen Wahlkampf ohne persönliche Angriffe aus. Auf den nächsten Versammlungen solle die Reihenfolge der Kandidaten auf der Liste der Freien Wählergemeinschaft festgelegt und bestätigt werden, wie es demokratisch üblich sei, erklärte H. Feldmeier. Mit der Nennung einzelner Kandidaten während dieser Versammlung schloß die diskussionsfreudige Veranstaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.01.1978


Gemeindeprobleme in Angriff genommen
Hunderdorf wurde als Kleinzentrum eingestuft – Baumaßnahmen strapazieren die Gemeindekasse
Hunderdorf.
Zu der Jahresabschlußsitzung traf sich der Gemeinderat im Gasthaus Sandbiller. Zunächst galt es, noch ein umfangreiches Tagesordnungsprogramm zu erledigen, besonders verschiedene Baumaßnahmen im Jahre 1978 zu behandeln. Anschließend gab der Bürgermeister einen kurzen Rückblick auf das Gemeindegeschehen im Jahre 1977 sowie einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben im Jahre 1978 und dankte dem Gemeinderat für die erfreulich gute Zusammenarbeit.
Eingangs wurde von Bürgermeister Härtenberger der Prüfbericht über die Prüfung der Jahresrechnung 1976 durch den gemeindlichen Rechnungsprüfungsausschuß bekanntgegeben. Die Prüfung hatte keine Beanstandung ergeben. Sodann wurde die Rechnung des Jahres 1976 vorn Gemeinderat einstimmig in Einnahmen und Ausgaben — Im Verwaltungshaushalt mit 1 415 083 DM und im Vermögenshaushalt mit 1 179 425 UM — festgestellt.
Einstimmig billigte der Gemeinderat die Niederschriften der Sitzungen des Arbeitskreises Verwaltungsgemeinschaft. Hierin sind die ersten Besprechungsergebnisse zwischen den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden festgehalten. Sie dienen der Vorbereitung der Verwaltungsgemeinschaft. Insbesondere wurden Regelungen getroffen über den Ausbau des Gemeindeamtes, die Personal- und Sachausstattung, die Verwaltungsgliederung und die Außenstellen.
Informiert wurde der Gemeinderat über das Schreiben der Flurbereinigungsdirektion Landau vom Dezember. Hierin wird mitgeteilt, daß bei einer Arbeitsprogrammbesprechung erörtert wurde, ob die Flurbereinigung im gesamten Gebiet der Gemeinde entsprechend dem Antrag des Amtes für Landwirtschaft, Straubing, durchgeführt werden soll. Eine Entscheidung in dieser Angelegenheit erfolgt noch vor Einleitung des Verfahrens, hieß es abschließend. Der Bürgermeister gab bekannt, daß die Zuschüsse für die Freizeit- und Sportanlage nicht in der erwarteten Höhe eingehen und die Zuwendungen nur rund 25 Prozent der Gesamtkoten von nahezu 2 Millionen DM betragen würden. Die geplante Bauzeit von drei Jahren könne deshalb wegen der großen finanziellen Belastung nicht eingehalten werden, da auch noch verschiedene andere gemeindliche Baumaßnahmen ausgeführt werden müssen. Die zusätzliche Bewilligung eines Zuschusses in Höhe von 5 790 DM durch den Landkreis wurde zur Kenntnis genommen, durch den die Mehrkosten gefördert werden, die entstehen, da die Sportanlagen in der Größenordnung für Vereine errichtet werden.
Bekanntgegeben wurde auch die Zusage der Bezuschussung der Wirtschaftswegebaumaßnahmen Lintach und Starzenberg. Bei Bereitstellung ausreichender Mittel wird das mit 565 000 DM Gesamtkosten veranschlagte Projekt voraussichtlich gefördert mit 338 000 DM, wobei jedoch bereits für 1978 nur ein Teil-Finanzierungsabschnitt angekündigt wurde. Zum Ausbau soll im Jahre 1978 auch die Ortsdurchfahrt Hofdorf kommen. Die Maßnahme soll als ABM-Maßnahme ausgeschrieben werden, wobei als Baubeginn der 1. 10.1978 vorzusehen ist, stellte der Gemeinderat fest. Ohne die ABM-Förderung könnte der Bau nicht in der beabsichtigten Weise durchgeführt werden. Lt. Kostenvoranschlag beträgt die Bausumme ca. 400 000 DM.
Die Änderung des Bebauungsplanes „Hochfeld-Süd“ durch Deckblatt Nr. 1 wurde gemäß § 20 Bundesbaugesetz und Art. 107 Bayer. Bauordnung als Satzung beschlossen. Hierdurch wird der Garagenstand auf Parzelle 15 günstiger eingeplant, was insbesondere dem Interesse des dortigen Baubewerbers entgegenkommt. Das Deckblatt liegt in der Gemeindekanzlei Hunderdorf zur allgemeinen Einsichtnahme auf.
Abschließend hielt der Bürgermeister einen kurzen Jahresrückblick und sprach die anstehenden Probleme im Jahre 1978 an. Härtenberger sagte, daß 1977 die wesentlichsten Punkte für die Gemeinde waren: der Baubeginn der Freizeit- und Schulsportanlage, wobei die Stockschießbahnen bis auf die Markierung als erste Teilanlage fertiggestellt werden konnten. Weiterhin konnte der Ausbau der Gehwege entlang der Hauptstraße abgeschlossen und mit den Bauarbeiten am Quellenweg begonnen werden. Aufgrund der Gebietsreform sei auch der Umbau des Gemeindeamtes vorgenommen worden, damit für die künftige Verwaltungsgemeinschaft die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.
Ein bedeutsamer Schritt für die Gemeinde war auch die Ausweisung Hunderdorfs als Kleinzentrum, um das man sich schon mehrere Jahre verstärkt bemüht hatte, ließ Härtenberger verlauten. Die anstehenden Probleme und Aufgaben im Jahre 1978 seien für die Gemeinde, so Härtenberger, insbesondere der Ausbau der Wirtschaftswege Starzenberg und Lintach sowie die Ortsdurchfahrt Hofdorf. Weiterhin gelte es den Weiterbau der Sportanlage zu verwirklichen sowie Grundstücke im Baugebiet „Hochfeld-Süd“ für Bauinteressenten verfügbar zu erhalten. Zudem stünden die Kommunalwahl und die Landtagswahl sowie das Inkrafttreten der Verwaltungsgemeinschaft an. Es werde auch ein bewegtes Jahr 1978 geben, meinte Hätenberger. Er bedankte sich beim Gemeinderat für die angenehme Zusammenarbeit sowie 2. Bürgermeister, bei den Bediensteten der Gemeinde und der Behörden für die gezeigte Unterstützung. 2. Bürgermeister Anleitner sprach Dankesworte von seiten des Gemeinderates an Bürgermeister Härtenberger für seine umfangreiche Tätigkeit zum Nutzen der Gemeinde.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1978


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Am 6. Januar, Beteiligung am Wandertag in Pilsting. Anmeldung bei Katharina Scheibenthaler oder Hans Achatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1978


Windberg. SV: Heute, Dienstag, 19 Uhr, Versammlung im Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1978


Gaishausen. FFW: Mittwoch, 4. 1., 19 Uhr, Faschingsstanz im Tanzlokal Solcher. Es spielen die „Silverlords“.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1978


Gaishausen. Freiwillige Feuerwehr: Mittwoch, herkömmlicher großer Feuerwehrball mit Verlosung im Tanzlokal Solcher, Steinburg-Bahnhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1978


Ausbau der Jugendbücherei
2 000 neue Bände — Gute Bücher laden zum Lesen ein — Große Aufgabe: Jugendliteratur
Hunderdorf.
Einer der schönsten Räume des neuen Verbandsschulgebäudes ist die Gemeindebücherei Hunderdorf. Sie wurde mit der Einweihung des Verbandsschulgebäudes 1974 er-öffnet und wird von R. Czerwenka geleitet. Der Aufbau begann mit einem Grundstock von rund 1 000 neuen Bänden. Geplant und eingerichtet wurde sie auch auf Initiative des Gemeinderates mit dem 1. Bürgermeister Härtenberger in Verbindung mit der Staatlichen Beratungsstelle in Regensburg, deren namhafte finanzielle Zuschüsse und die Aufgeschlossenheit der Gemeindeverwaltung eine stetige Erweiterung und Bereicherung des Buchbestandes ermöglichen.
Der Schwerpunkt in der Aufbauarbeit liegt auf dem Gebiet der Jugendliteratur. Selbstverständlich wurde auch daneben dem Lesebedürfnis und Buchwünschen Erwachsener entgegen-gekommen. Die Jugendbücherei umfaßt ausgezeichnete Jugendbücher, um die vielfältigen Leseinteressen der Schuljugend einigermaßen befriedigen zu können.
Im Herbst vergangenen Jahres konnten für 6 000 DM 360 neue Bücher beschafft und eingeordnet werden, so daß sich der Bestand auf 2 000 Bände erhöhte. Er setzt sich zusammen aus Jugendbüchern, Werken der schönen Literatur, Romanen, Erzählungen und Gedichtbänden und schließlich aus Sachbüchern über Technik, Biologie, Landwirtschaft, Gesundheitspflege, Religion, Geschichte, Länderkunde, Politik, Wirtschaft, Pädagogik und bildende Kunst.
Besonders die kommende Winterzeit mit den langen Abenden erscheint geeignet, wieder einmal zu einem guten Buch zu greifen, einen Roman, Reisebeschreibungen, wissenschaftliche Abhandlungen zu lesen oder einen Gedichtband aufzuschlagen. Erfreulich und lobenswert ist der offensichtliche Lerneifer der Schuljugend. Das gute Buch ergänzt oft den schulischen Unterricht, fördert spürbar die sprachliche Entwicklung, die Ausdrucksfähigkeit der Landkinder und bildet ein Gegengewicht zu manchen an Kiosken angebotenen sogenannten Jugendzeitschriften. Die bevorstehende Weihnachtszeit sollte alle Eltern anregen, das gute Buch auf dem Gabentisch nicht zu vergessen.
Die organisatorische Planung des Ausleihens von der 1. bis zur 9. Klasse übernahm seit der Eröffnung der Bücherei Konrektor Klar. Frau Klar ist ebenfalls seit Jahren für den ordnungs-gemäßen täglichen Ablauf des von der Staatlichen Beratungsstelle vorgeschriebenen Ausleihverfahrens verantwortlich. Es ist geplant, im Laufe der kommenden Jahre den Buchbestand auf 5 000 bis 6 000 Bände zu erhöhen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1978


Nach Gottes hl. Ratschluß verschied schnell und unerwartet am 2. 1. 1978 meine liebe Gattin, meine gute Mutter, Schwiegermutter, Oma und Tante
FRAU SOFIE WEINZIERL
geb. Wieser

im Alter von 58 Jahren, im Herrn.
Stetten, Hunderdorf, den 3. 1. 1978
In tiefer Trauer:
Johann Weinzierl, Gatte
Ida Maier, Tochter mit Gatten
Helmut und Bettina, Enkelkinder
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, Dienstag, um 16 Uhr; anschließend Sterberosenkranz.
Sterberosenkranz am Mittwoch, den 4. 1. 1978, um 18.30 Uhr.
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 5. 1. 1978, um 15 Uhr, in der Pfarrkirche Hunderdorf; anschließend Beerdigung in aller Stille.
Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.01.1978


Das Jahr 1977:
Hunderdorf als Kleinzentrum ausgewiesen
Baubeginn bei Sportanlage – Aktives Vereinsgeschehen — Viele Probleme konnten gemeistert werden
Hunderdorf.
Markante Geschehnisse im gemeindlichen Bereich kennzeichneten das vergangene Jahr 1977. Für die Gemeinde war es auch ein erfolgreiches Jahr, denn verschiedene Probleme und Aufgaben konnten in Angriff genommen oder gemeistert werden, die sicher einen Eckstein in der Geschichte der Gemeinde bilden. Diese positive Bilanz ist ein Verdienst von Bürgermeister Härtenberger, seinem Gemeinderat und der Unterstützung der Behörden und Gemeindebürger. Aber auch im kirchlichen Bereich und bei den Vereinen war bemerkenswertes Geschehen zu verzeichnen.
Nach der eigenen Bevölkerungsfortschreibung hat die Gemeinde Hunderdorf zum 31. 12. 1977 1914 Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr errechnet sich ein geringfügiger Einwohnerzuwachs von acht Personen. Das Standesamt beurkundete 15 Eheschließungen, acht Sterbefälle, aber keine Geburt. Insgesamt waren für die Gemeinden 18 Geburten zu verzeichnen, was einen deutlichen Geburtenzuwachs gegenüber dem Vorjahr (zwölf Geburten) bedeutet, verstorben sind aus der Gemeinde insgesamt 13 Personen. Die Friedhofsverwaltung hatte insgesamt 24 Sterbefälle (aus Gaishausen. Steinburg und Hunderdorf) verzeichnet. Auch eine rege Bautätigkeit ist zu vermerken: es wurden 55 Bauanträge (einschließlich Tekturpläne) und drei Anträge auf Vorbescheide von der Gemeindeverwaltung bearbeitet und der Genehmigungsbehörde zugeleitet.
Für den Gemeinderat wurden im Laufe des vergangenen Jahres elf Sitzungen einberufen. Seit dem Beginn der Amtsperiode am 1. 5. 1966 waren es zum Jahresschluß 79 Sitzungen. Der gemeindliche Bau- und Wegeausschuß kam zu vier Sitzungen zusammen. Für den Schulverbandsausschuß wurden zwei Versammlungen anberaumt. Der für die Vorbereitung der Verwaltungsgemeinschaft zuständige „Arbeitskreis Verwaltungsgemeinschaft“, der aus den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden besteht, fand sich zweimal im Gemeindeamt ein.
Spiegel des Gemeindegeschehens
Am 14. 1. verschied Rektor i. R. Franz Hösl, der 30 Jahre als Lehrer in Hunderdorf gewirkt hatte. Eine Bürgerversammlung fand am 4. 2. statt, wobei Bürgermeister Härtenberger einen positiven Rechenschaftsbericht ablegte und stellv. Landrat Buchner die Aktivität der Gemeinde sowie das gute Verhältnis zwischen Bürger und Gemeinde hervorhob. Aufgrund der nunmehrigen Unterstützung von Landrat Hafner nimmt der Regionale Planungsausschuß in seiner Sitzung am 22. 2. 1977 Hunderdorf in die Vorschlagsliste zur Bestimmung als Kleinzentrum auf. Am 30. 3. kommt der „Arbeitskreis Verwaltungsgemeinschaft“ zu einer ersten gemeinsamen Besprechung zusammen, wobei richtungsweisende Regelungen vereinbart werden, damit der Übergang der Verwaltungsgeschäfte zum 1. 5. 1978 auf die Verwaltungsgemeinschaft möglichst reibungslos erfolgen kann. Im April wurde mit dem Umbau der Gemeindekanzlei Hunderdorf begonnen.
Am 10. 5. wird die Jahresrechnung 1976 mit einem Gesamtabschluß von 2 594 500 DM in Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt genehmigt und zur Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuß verwiesen. Der Haushaltsplan für das Jahr 1977 wird vom-Gemeinderat am 22. 6. beschlossen mit einem Volumen von 2,9 Millionen, wobei die Steuerhebesätze und Abgabenbeträge nicht erhöht wurden.
In der Zeit vom 18. 7. bis 22. 7. erhält die Straße Hunderdorf — Lintach eine neue Teerdecke (Kosten ca. 100 000 DM). Mit Schreiben vom 31. 8. 1977 stellt das Wasserwirtschaftsamt die Bezuschussung des Bauabschnitts II der Ortskanalisation im Jahre 1978 in Aussicht. Am 5. 9. erfolgt der Baubeginn bei dem Großprojekt „Freizeit- und Schulsportanlage“ (Gesamtkosten rund zwei Millionen DM). Der Ausbau ist in mehreren Abschnitten vorgesehen. Schlechte Bodenverhältnisse machen große Erdbewegungen erforderlich und die Zuschüsse werden nicht in der erwarteten Höhe zugesagt. Als erste Anlage werden 1977 noch die Stockschießbahnen fertiggestellt.
Der Ausbau des Quellenweges wird ebenfalls am 5. 9. in Angriff genommen und bis auf die Teerdecke noch im heurigen Jahr fertiggestellt. Ende September ist auch die Baumaßnahme „Errichtung der Gehwege an der Hauptstraße“ abgeschlossen. Im September wurde auch der Bebauungsplan „Hochfeld-Süd“, der 50 Bauparzellen ausweist, sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes rechtsverbindlich. Anfang September hatte die Gemeinde auch Oberlehrer Maier zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande und 2. Bürgermeister Anleitner zum 50. Geburtstag in einer kleinen Feierstunde gratuliert. Am 9. 11. stellte sich eine große Gratulationscour bei Bürgermeister Härtenberger ein, der sein 50. Wiegenfest beging.
Am 17. 11. wird der Normenkontrollantrag der Gemeinde Steinburg abgewiesen. Steinburg kommt somit infolge der Gemeindegebietsreform zum 1. 5. 1978 zur Gemeinde Hunderdorf. Am 22. 11. 1977 stimmt der Reg. Planungsausschuß Donau-Wald der Einstufung der Gemeinde als Kleinzentrum zu. Langjährige Bemühungen, insbesondere von Bürgermeister Härtenberger, hatten endlich aufgrund der erfüllten Voraussetzungen doch noch zum Erfolg geführt. Mit Schreiben vom 8. 12. 1977 wird von der Regierung eine Teilfinanzierung der Wirtschaftswegebaumaßnahmen Starzenberg und Lintach im Jahre 1978 zugesagt.
Pfarrei und Vereine
Im März wurde Kirchenpfleger Baier nach 25jähriger Tätigkeit verabschiedet durch Pfarrer Reitinger. Ein Bildungsseminar mit vier Abendvorträgen wird vom Pfarrgemeinderat veranstaltet und findet guten Zuspruch durch die Pfarrangehörigen. Im Mai schreiten 50 Erstkommunikanten erstmals zum Tisch des Herrn. Am 22. 5. feierl. Maiandacht bei der Kapelle in Lintach mit anschließender Lichterprozession nach Hunderdorf. Vom Pfarramt wurden 1977 beurkundet 32 Taufen, 18 Eheschließungen und 20 Sterbefälle.
Die Leichtathletikabteilung des SV richtete am 9. 1. einen Crosslauf zur Bayer. Crosslauf-Serie aus. Der 5. Internationale Wandertag am 19./20. 3., ausgerichtet vom Bayerwaldverein e. V., fand erfreulich guten Zuspruch durch die Wanderfreunde. Am 16./17. April richtete die Schützenkameradschaft die dritte Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen aus, wobei die Fa. S. u. G. Baier bei 37 Schützenteams den 1. Platz belegte. Die Schützen richteten im Juni auch ein Gartenfest mit einer 30-Mann-Kapelle aus Österreich aus. Sein 25jähriges Gründungsfest feierte der Heimat- und Volkstrachtenverein in Verbindung mit dem Hunderdorfer Volksfest vom 24. bis 27. Juni. Höhepunkte des Festes mit Bierzelt- und Vergnügungsparkbetrieb waren die Mitgliederehrung, der bayerische Heimatabend und der große Trachtenfestzug am Sonntagnachmittag.
Die Fußballer des SV Hunderdorf schafften nach einjähriger Zugehörigkeit in der C-Klasse gleich auf Anhieb den Wiederaufstieg in die B-Klasse. Am 26. 9. organisierte die Leichtathletikabteilung des SV die Bayer. Senioren-Bestenkämpfe im 25-km-Laufen, wobei mit 200 Läufern eine Rekordteilnahme zu verzeichnen war. Am 4./5. 11. veranstaltet der Kegelclub seine 1. Ortsmeisterschaft im Kegeln. 42 Mannschaften beteiligten sich hierbei und Sieger wurde das Team „Sportfreunde“, die Einzelwertung gewann 2. Bürgermeister Anleitner. Ende November wird die von der Skiclub-Abteilung des SV in zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden gemütlich eingerichtete Skihütte neben dem Skilift in Ahornwies benutzbar.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.1978


Am Samstag Sperrmüllabfuhr
Hunderdorf.
Für die an die zentrale Müllabfuhr der Gemeinde angeschlossenen Haushalte findet die letzte Sperrmüllabfuhr am Samstag, 7. Januar, statt. Das abzufahrende Sperrgut ist ab 7 Uhr früh bereitzustellen: Große und schwere Gegenstände sind entsprechend zu verkleinern. Künftig findet die Sperrmüllabfuhr durch den Zweckverband halbjährlich statt. Die Termine werden jeweils rechtzeitig vom Verband bekanntgegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.1978


Hunderdorf. CSU: Am Donnerstag, 5. 1., 20 Uhr, im Gasthaus Edbauer-Baier CSU-Ver-sammlung. Die gesamte Bevölkerung ist dazu eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.1978


Freiw. Feuerwehr Gaishausen
Heute, Mittwoch, den 4: Januar 1978,
herkömmlicher großer
Feuerwehrball
mit Verlosung.
Für Stimmung und Unterhaltung sorgen die
beliebten „SILVERLORDS“.
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Freiw. Feuerwehr Gaishausen
und Familie Solcher

Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.1978


Neujahrskegeln des Kegelclubs
Hunderdorf.
Der Kegelclub „Gut Holz“ führt auch heuer wieder ein Neujahrskegeln — an-statt einer Christbaumversteigerung — am Samstag und Sonntag, 7. und 8. Januar, im Cafe Weinzierl durch. Hierzu sind alle Ortsvereine und Kegelfreunde eingeladen. Die Schübe können absolviert werden am Samstag von 12 bis 24 Uhr und am Sonntag von 10-19 Uhr. Den Keglern stehen schöne Sachpreise zur Verfügung. Anmeldeschluß ist am Sonntag, 8. Januar, 17 Uhr. Am Sonntag gegen 20 Uhr ist Preisverteilung mit gemütlichem Beisammensein.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1978


Großlintach. Schützenverein; Heute, Donnerstag, 19 Uhr, Pflichtschießen im Gasthaus Schlecht. Sonntag, 8. 1., 19 Uhr, Schützenball.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1978


Windberg. FFW: Freitag, 6. 1., 13 Uhr, Jahreshauptversammlung im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1978


Meidendorf. BRK: Freitag, 6. 1., 20 Uhr, Dienst im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1978


STATT KARTEN
Gasthof Bergerbräu, Steinburg
Wir erlauben uns Sie mit Ihren werten Angehörigen
zu unserem
HAUSBALL
am Freitag, den 6. 1. 1978, freundlichst einzuladen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Familien Berger und Höfelsauer
Es spielt für Sie die Kapelle „Die Waldlerbuam“.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1978


„Menschenrechte in Ost und West“
Windberg.
Der Ostpolitische Arbeitskreis des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend der Diözese Regensburg (BDKJ) veranstaltete eine Winterfreizeit zum Thema „Menschenrechte in Ost und West“. Diese fand in der Jugendbildungsstätte Windberg statt. 29 Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren nahmen daran teil. Während des Seminars war vormittags und abends ein Bildungsteil angesetzt, die Nachmittage waren für den Wintersport frei. Da es noch keinen Schnee gab, wurden die Freizeitmöglichkeiten des Hauses genutzt. In den Seminarteilen wurden Fragen erörtert wie: Was sind Menschenrechte? Wer hat sie „erfunden“? Unterteilung der Menschenrechte in soziale Rechte, politische Rechte und Freiheitsrechte. Unterschiede in der Interpretation der Menschenrechte zwischen Ost und West. Dissidentenbewegung im Osten usw. Die Teilnehmer des Seminars hielten es für wichtig, sich weiterhin mit der Menschenrechtsproblematik zu beschäftigen. Es wurde eine Unterschriftenaktion durchgeführt, die die Freilassung von politischen Gefangenen in der DDR und in der Sowjetunion fordert.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1978


Tierseuchenbeiträge einzahlen
Steinburg.
Alle Inhaber und Eigentümer von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben und einer Gesamtfläche von mindestens 0,5 ha werden aufgefordert, umgehend zur Bodennutzungserhebung in der Gemeindekanzlei vorzusprechen. Ferner sind die Tierseuchenbeiträge einzuzahlen. In diesem Zusammenhang können Anträge auf Gasölverbilligung gestellt werden. Mitzubringen sind sämtliche Lieferungsbescheinigungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1978


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag/Sonntag, 7. und 8. Januar, Neujahrskegeln bei Weinzierl, Schubzeiten samstags von 12 bis 24 Uhr, sonntags von 10 bis 19 Uhr, anschließend gegen 20 Uhr Siegerehrung.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1978


Hunderdorf. Freiwillige Feuerwehr: Samstag, 7. Januar, 19 Uhr, Feuerwehrball im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1978


Zwei weitere CSU-Ortsverbände
Neugründung in Perkam und evtl. Windberg — CSU-Vorstandschaft tagte
Straubing-Bogen.
Unter Leitung des CSU-Kreisvorsitzenden Alois Rainer, MdB, fand in Sossau eine Sitzung der CSU-Kreisvorstandschaft statt, die sich mit der Vorbereitung der bevorstehenden Kreistagswahl befaßte und einen Bericht über den Stand der Wahlvorbereitungen in den Gemeinden entgegennahm. Die CSU wird am kommenden Montag auf einer Kreisvertreterversammlung in Bogen, auf der Landratskandidat Ingo Weiß sprechen wird, die letzte Wahlkampfphase eröffnen.
Die Mitglieder des CSU-Kreisvorstandes stimmten der beabsichtigten Gründung eines CSU-Ortsverbandes in Windberg zu und nahmen zur Kenntnis, daß am kommenden Dienstag, 10. Januar, in Perkam ein CSU-Ortsverband gegründet wird.
Landrat Hafner begründete die Stellungnahme des Landratsamtes zum Anhörungsverfahren über eine Neugliederung der Gemeinden im Raum Aiterhofen, Salching, Feldkirchen. Dabei sei man im Landratsamt zur Auffassung gekommen, daß die Gemeinde Feldkirchen in den bisherigen Grenzen ihre Selbständigkeit behalten sollte und der Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft Aiterhofen mit den Gemeinden Aiterhofen und Salching/Oberpiebing nichts im Wege stünde. Das Gebot des VGH bezüglich der Einwohnerzahlen sei aufgrund einer sehr positiven Einwohnerentwicklung, die um 437 über der zugrundegelegten Zahl liege, erfüllt. Landrat Hafner verwies dabei auf die Aussage des Vorsitzenden des Gemeindetages, Oberbürgermeister Dr. Hans Weiß, daß die Richtzahl 5 000 in Bayern wesentlich unterboten worden sei. Die Gründe für die Belassung von zwei Verwaltungseinheiten seien gewichtig und müßten auch entsprechend gewürdigt werden. Landrat Hafner meinte zum Urteil des VGH, daß doch wesentliche Gesichtspunkte der Gemeindegebietsreform in der Begründung außer acht gelassen worden seien.
Stellvertretender Landrat Buchner wies auf die einmütigen Ergebnisse der Anhörung in den Gemeinden hin und sagte, nunmehr sei die Regierung am Zug, eine bürgerfreundliche Neuordnung zu halten. Man habe getan, was man habe tun können. Buchner zeigte das widersprüchliche Verhalten der SPD auf und untermauerte seine Ausführungen mit Pressestellungnahmen.
Wie schon im Vorjahr, so werde auch dieses Mal eine Narhallagruppe aus dem Landkreis beim großen CSU-Ball in der Gäubodenhalle in Straubing am 14. Januar teilnehmen. Bürgermeister Josef Deschl, dessen Bogener Narrhalla dieses Jahr kommen wird, kündigte bereits einige sehenswerte Einlagen an. Die Delegation der Landkreis-CSU werde dieses Jahr, anstelle des wegen eines Todesfalles verhinderten Kreisvorsitzenden Alois Rainer, sein Stellvertreter Franz Buchner leiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1978


Verwaltungsgemeinschaft wird vorbereitet
Außenstelle in Neukirchen – Paßausstellung in Hunderdorf – Planung der Einrichtung vorrangig
Hunderdorf.
 Der Arbeitskreis Verwaltungsgemeinschaft kam kürzlich zu seiner zweiten Sitzung im Gemeindeamt in Hunderdorf zusammen, um wichtige, anstehende Fragen
bezüglich der Bildung der Verwaltungsgemeinschaft ab 1. 5. 1978 zu besprechen. Von seiten der Rechtsaufsichtsbehörde war Regierungsdirektor Dr. Voggenreiter anwesend. Wichtigste Beratungsergebnisse waren die Zustimmung zu einer Außenstelle in Neukirchen und der Abhaltung von Sprechstunden in Windberg, weiterhin die Übernahme der bisher in den Gemeinden tätigen Beschäftigten.
Bürgermeister Härtenberger, der die Sitzung auftragsgemäß einberief und leitete, konnte ins-besondere Regierungsdirektor Dr Voggenreither, Bürgermeister Weinzierl und Fuchs (Gais-hausen), 2. Bürgermeister Naimer und Gemeinderäte Lobmeier und Niedermeier (Neukirchen), Bürgermeister Berger und Feldmeier (Steinburg), Bürgermeister Kleikamp (Windberg) und 2. Bürgermeister Anleitner (Hunderdorf) begrüßen. Regierungsdirektor Dr. Voggenreither zeigte die Problematik der Konstituierung der Verwaltungsgemeinschaft auf. Wenn auch endgültig erst die Gemeinschaftsversammlung bestimme, die eventuell erst Ende Mai 1978 tätig werden könne, so seien doch bereits jetzt umfangreiche Vorbereitungsarbeiten erforderlich, damit am 1. 5. 78 die Verwaltungsgemeinschaft (VG) ihre Aufgaben voll wahrnehmen könne. Es sei deshalb richtig und unbedingt erforderlich, richtungweisende Vorbereitungsgespräche zu führen.
Härtenberger betonte, daß Hunderdorf durch Rechtsverordnung der Regierung von Niederbayern als Verwaltungssitz bestimmt wurde, wobei die Außenstellen von der VG festgelegt werden können. Der Arbeitskreis stimmte anschließend dem Ausbau der Räumlichkeiten im Gemeindeamt Hunderdorf durch die Gemeinde Hunderdorf zu. Die entsprechend auf die VG abgestimmten Räume werden dann angemietet, wobei es Sache der VG ist, die Einrichtungsgegenstände zu beschaffen. In den Gemeindekanzleien in Neukirchen ist eine Außenstelle vorzusehen und in Windberg sollen Sprechstunden abgehalten werden. Die regelmäßigen Sprechzeiten, bei denen möglichst das bisherige Personal der Gemeinde anwesend sein soll, werden noch zu gegebener Zeit festgelegt.
Eine einheitliche Meinung wurde auch in Sachen Personalangelegenheiten vertreten. Hiernach ist die VG bestrebt, möglichst eine billige Verwaltung zu haben. Dementsprechend werden die vollbeschäftigten Angestellten (einschließlich Auszubildende) und die Halbtagskräfte entsprechend der bisherigen Beschäftigungszeit übernommen. Zusätzlich wird im Zuge der bereits genehmigten ABM-Maßnahme ab 1. 5. 1978 für ein Jahr eine Schreibkraft beschäftigt. Zur Kenntnis genommen wurden vom Arbeitskreis auch die Bewerbungen für die ausgeschriebene Stelle eines Kämmerers. Von einer Anstellung wird vorläufig abgesehen, da die VG die Arbeit mit dem vorhandenen Personal aufnehmen soll.
Bis zur nächsten Sitzung ist ein vorläufiger Geschäftsverteilungsplan und ein Arbeitsverteilungsplan auf die einzelnen Abteilungen zu erarbeiten. Bei einer gemeinsamen Zusammenkunft des Personals soll möglichst auch eine entsprechende Absprache getroffen werden, wer in welchem Sachgebiet tätig sein wird. Angenommen wurde auch der Vorschlag, daß der Angestellte Michl (Neukirchen) als Stellvertreter des Geschäftsführers fungieren soll. Zur Sachausstattung wird festgestellt, daß künftig in den Mitgliedsgemeinden nicht mehr benötigte Einrichtungsgegenstände und Büromaschinen zu erfassen sind. Sofern sie für die Ausstattung der VG verwendbar sind, werden diese Mobiliarsachen von der VG käuflich erworben. Für die weiterhin benötigten Einrichtungsgegenstände und Ausstattungen sind Kostenangebote einzuholen oder Kostenanschläge zu erarbeiten. Für die erforderlichen Beschaffungen sind auch Finanzierungsmöglichkeiten bis zur nächsten Sitzung zu erkunden. Wie Härtenberger weiterhin informierte, wird die VG auch künftig Pässe und Personalausweise selbst ausstellen können, wobei allein Sachausstattungskosten (Tresor, Paßschreibmaschine u. ä.) in Höhe von rund 12 000 DM entstehen werden.
Einverständnis bestand auch mit der Einrichtung einer Telefonnebenstelleanlage im künftigen VG-Verwaltungsgebäude, wobei Kostenangebote für den Kauf oder eine Anmietung von verschiedenen Firmen einzuholen sind. Die Beschaffung von Dienstsiegeln für die Verwaltungsgemeinschaft beim bayerischen Hauptmünzamt wurde ebenfalls befürwortet. Das Siegel soll neben der Aufschrift das kleine bayerische Staatswappen enthalten.
Abschließend konnte festgestellt werden, daß sich die anwesenden Gemeindevertreter einig sind, bestmögliche Vorbereitungen für die VG zu treffen, damit der Übergang Verwaltungsgeschäfte zum 1. Mai 1978 aufgrund der Gemeindegebietsreform möglichst reibungslos erfolgen und somit das Beste aus der vorgegebenen Situation erreicht werden kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1978


Freiwillige Feuerwehr Hunderdorf
Samstag, den 7. Januar 1978, ab 19 Uhr,
im Sandbiller-Saal
Feuerwehr-Ball mit Verlosung
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Freiwillige Feuerwehr Hunderdorf
und Gastwirt Sandbiller

Es spielt die Kapelle „LOS AMIGOS“.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1978


Richterschänke Windberg
Zu unserem
Faschingsball
der Stammtischbrüder am Samstag,
7. 1. 1978, erlauben wir uns, Sie
freundlichst einzuladen.
Fam. Dorfner und Stammtisch
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1978


Tanzlokal Wagner, Au vorm Wald
Am Samstag, den 7. Januar 1978,
Faschingsball
Es spielen für Sie die beliebten
The Red Arrows
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Familien Wagner – Freudenstein  FFW Au vorm Wald
Nächsten Samstag
TANZ
mit den „The Blue Diamonds“
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1978


Über 35 000 DM gesammelt
Hunderdorf.
Die diesjährige Sternsingeraktion galt als Haussammlung für die anstehenden Reparaturen an der Pfarrkirche. Dabei zog der Pfarrer zusammen mit den Ministranten, die als Heilige Dreikönige verkleidet waren, von Haus zu Haus in der gesamten Pfarrgemeinde. Pfarrer Reitinger konnte hierbei seine Pfarrei näher kennenlernen und zugleich um ein Schärflein für die im heurigen Jahr notwendige Kirchenreparatur bitten. Nach Abschluß der Sammlung, die sich über mehr als eine Woche erstreckte, konnten Einnahmen in bar und Überweisungsversprechen in Höhe von 35 124 DM gesammelt werden. Somit konnte schon ein bedeutsamer Grundstock für die Kirchenreparatur, die Eigenmittel der Pfarrei von mindestens 125 000 DM erfordern wird, geschaffen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.01.1978


Gott, der Herr, hat meinen lieben Gatten, unseren lieben Vater, Großvater, Urgroßvater, Schwiegervater und Onkel
Herrn Hermann Nächster
Gärtner a. D.

im 82. Lebensjahr, zu sich genommen.
Hunderdorf, Windberg, Berlin. Wiesbaden, den 7. Januar 1978
In stiller Trauer:
Emma Nächster, Gattin
Rudi Nächster, Sohn mit Familie
Gertrud Klimas, Tochter mit Familie
Käthe Gartner, Tochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Beerdigung am Dienstag, den 10. Januar 1978, um 14.00 Uhr, in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.01.1978


Staatszuschuß für Schulsportanlage
Hunderdorf.
Die Gemeinde Hunderdorf baut derzeit eine Schulsportanlage mit Betriebsgebäude. Die Durchführung der Baumaßnahme ist für die Jahre 1977, 1978 und 1979 geplant. Die Gesamtkosten der Maßnahme sind mit 704 782 DM veranschlagt. Die Regierung von Niederbayern hat auf Vorschlag des Landratsamtes Straubing-Bogen aus Mitteln des Haushaltsjahres 1977 eine Teilbeihilfe in Höhe von 150 000 DM bewilligt. Der Bewilligungsbescheid ist der Gemeinde Hunderdorf zwischenzeitlich zugeleitet worden.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.01.1978


SV-Eisschützennachwuchs erfolgreich
Windberg.
Die Jugendmannschaft des Sportvereins Windberg erkämpfte sich bei der am 8. Januar in der Eishalle in Straubing ausgetragenen Jugendmeisterschaft im Eisschießen des Kreises 105 Gäuboden-Vorwald unter 13 Teilnehmern den beachtlichen dritten Platz und sicherte sich damit die Teilnahme an der Bezirks-Jugendmeisterschaft. Die erfolgreichen Jungschützen sind Werner Hilmer, Robert Schneider, Alfred Auerbacher und Wolfgang Mayer mit ihrem unermüdlichen und umsichtigen Betreuer Helmut Auerbacher.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1978


Gut besuchter Feuerwehrball
Gaishausen.
Der traditionelle Feuerwehrball der FFW Gaishausen war diesmal zugleich Faschingsauftakt. Eine zünftige Musikkapelle sowie eine große Anzahl gutgelaunter Ballbesucher gaben der Veranstaltung eine heitere Note. Vor allem fand eine reichhaltige Tombola mit großherzigen Spenden bei den Besuchern großen Anklang.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1978


Hunderdorf. SV Skiclub: Heute, Mittwoch, Skigymnastik in der Schulturnhalle. Für Kinder von 17 bis 18 Uhr, für Jugendliche und Erwachsene von 19 bis 20 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1978


Windberg. SV: Samstag, 14. 1., Faschingsballpreise für die Tombola können im Vereinslokal Amann abgegeben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1978


Windberg. BRK: Freitag, 13. 1., 20 Uhr, Dienstabend mit Rudi Nowak.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1978


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, wichtige Versammlung im Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1978


Steinburg. FFW: Freitag, 13. 1., 19 Uhr, Kappenabend mit Tombola im Gasthaus Josef Solcher in Wegern.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1978


Härtenberger stellt sich zur Wiederwahl
CSU und freie Wähler nominierten die Kandidaten – „Bewährte Tätigkeit fortsetzen“
Hunderdorf.
Im Gasthaus Baier-Edbauer trafen sich die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Hunderdorf und freie Wähler zur Aufstellung des Bürgermeisterkandidaten und der Gemeinderatsbewerber für die Kommunalwahl am 5. März dieses Jahres. Dabei wurde der amtierende Bürgermeister, Härtenberger, als Kandidat für das Bürgermeisteramt bestätigt und die vorbereitete Wahlvorschlagsliste der Gemeinderatskandidaten angenommen. Bürgermeister Härtenberger versicherte, bei seiner Wiederwahl sich für die anstehenden Probleme und Aufgaben auch für das Gebiet im Bereich der jetzigen Gemeinden Gaishausen und Steinburg einzusetzen, wie er es für Hunderdorf getan habe und tun werde.
Eingangs begrüßte CSU-Ortsvorsitzender Hans Hamberger insgesamt 54 CSU-Mitglieder ein-schließlich der freien Wähler, die sich zu dieser Nominierungsversammlung eingefunden hatten. Hambergers Gruß galt insbesondere Kreisgeschäftsführer Zängl und den Bürgermeistern Härtenberger (Hunderdorf), Weinzierl (Gaishausen) und Berger (Steinburg). Anschließend wurde für das im vergangenen Jahr verstorbene Mitglied Otto Wurm eine Gedenkminute eingelegt. Dann berichtete Ortsverbandsvorsitzender Hamberger, daß der bewährte Bürgermeister, Karl Härtenberger sich erfreulicherweise wieder bereit erklärt habe, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Für die Gemeindewahlen sei infolge der Gebietsreform eine neue Situation eingetreten, weil die Gemeinden Gaishausen und Steinburg zu Hunderdorf kommen. Von seiten der Vorstandschaft, so Hamberger, sei bereits eine vorläufige Kandidatenliste erarbeitet worden, die die Gemeinden Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg sowie die verschiedenen Ortsteile und auch die Berufsgruppen berücksichtige. Hierbei wartete Hamberger auch mit Zahlenangaben auf, wobei zum Ausdruck kam, daß auch den Landwirten entsprechend viele Kandidatenplätze zugedacht sind.
In einer kurzen Rede nannte Bürgermeister Härtenberger einige markante Punkte, die in den letzten Jahren für die Gemeinde Hunderdorf aufgrund seines Einsatzes und der Unterstützung des Gemeinderates erreicht werden konnten. Härtenberger sprach dabei insbesondere den Neubau der Verbandsschule mit Turnhalle und Lehrschwimmbecken an sowie die Ausweisung Hunderdorfs als Kleinzentrum Diese erzielten Erfolge, so betonte Härtenberger, seien Anreiz und Verpflichtung, auch weiterhin in der Kommunalpolitik tätig zu sein. In einem Vorbericht auf die Zukunft meinte Härtenberger, daß jetzt nicht genau festzustellen sei, welche zusätzlichen Aufgaben auf die Großgemeinde Hunderdorf zukommen werden und welche anstehenden Maßnahmen sich realisieren lassen, denn das hänge auch von den verfügbaren Finanzmitteln ab. Deshalb sei er der Auffassung, keine langfristigen Planungsprogramme aufzustellen, sondern eine Liste anzulegen für die anstehenden Probleme und Prioritäten zu setzen. Die derzeitig bekannten Hauptaufgaben, so ließ Härtenberger verlauten, seien die Wegebaumaßnahmen Starzenberg, Lintach und Hofdorf, die Baulanderschließung in Hunderdorf, die Kanalisation in Steinburg und Gaishausen, der Ausbau des Sport- und Freizeitzentrums in Hunderdorf, Bauabschnitt II der Ortskanalisation in Hunderdorf, das Inkrafttreten der Verwaltungsgemeinschaft. Abschließend versicherte Härtenberger, sich bestmöglich für die Gemeindeaufgaben auch weiterhin einzusetzen, wobei er insbesondere auch den angegliederten Gemeinden entgegenkommen werde. Kreisgeschäftsführer Zängl informierte im folgenden über die Wahlmodalitäten zur Kandidatenaufstellung und zur Kommunalwahl selbst, wobei er bemerkte, daß jeder Wähler bis zu drei Stimmen für einen Kandidaten geben könne und wenn man die Gesamtstimmenzahl (28) nicht ausschöpfe, bat Zängl, dann solle man dem Wahlvorschlag selbst durch Ankreuzen des Kennwortes die Reststimmen geben. So könne vermieden werden, daß Stimmen verloren gingen. In geheimer Wahl erfolgte die Wahl des Bürgermeisterkandidaten und der Gemeinderatsbewerber.
Mit 51 Stimmen bei drei Stimmenthaltungen wurde Bürgermeister Härtenberger als Bewerber für das Bürgermeisteramt bestätigt. Mit 41 Ja- und 12 Neinstimmen wurde auch die vorgelegte Wahlvorschlagsliste für den Gemeinderat unverändert angenommen. Demnach lautet der Wahlvorschlag „CSU und freie Wähler“ für die Gemeinderatswahlen 1978 wie folgt: 1. Härtenberger Karl, Schreinermeister, Hunderdorf. 2. Hamberger Hans, Bankkaufmann, Hunderdorf/Lintach. 3. Anleitner Xaver, Schuhmacher, Hunderdorf. 4. Weinzierl Egon, Land-wirt, Gaishausen. 5. Berger Alfons, Steinburg. 6. Schaubeck Johann, Zimmermann, Hunderdorf/Hoch, 7. Watzl Heidi, Lehrerin, Hunderdorf, 8. Hornberger Willi, Kaufmann, Hunderdorf. 9. Fuchs Alois, Landwirt, Gaishausen. 10. Petzendorfer Johann, Förster und Landwirt, Steinburg. 11. Altschäffl Hans, Maurermeister, Hunderdorf/Lintach. 12. Baier Josef, Metzger und Landwirt, Hunderdorf. 13. Hartmannsgrube Ferdinand, Hausmeister, Hunderdorf. 14. Dietl Johann jun., Schmied und Landwirt, Gaishausen. 15. Solcher Franz, Fuhrunternehmer, Steinburg. 16. Groß Xaver, Landwirt, Hunderdorf/Hofdorf. 17. Klumbies Gerd, Zimmerer, Hunderdorf. 18. Spranger Hans, Landwirt, Hunderdorf/Grabmühle. 19. Höpfl Rupert, Bundesbahn-Arbeiter, Hunderdorf/Hoch. 20. Breu Josef, Postangestellter, Hunderdorf. 21. Tanne Jürgen, Maschinenbauer, Hunderdorf. 22. Hirtreiter Karl, Werksarbeiter, Hunderdorf/Thannanger. 23. Sacher Ernst, Werksarbeiter, Hunderdorf/Lindfeld. 24. Feldmeier Paul, Töpfer und Landwirt, Hunderdorf/Thannanger. 25. Hornberger Xaver, Landwirt, Hunderdorf/Starzenberg. 26. Hagn Xaver, Kaufmann, Hunderdorf. 27. Kronfeldner Josef jun., Landwirt, Gaishausen/Grub, 28. Ecker Adolf, Landwirt, Hunderdorf/Brandstatt.
Als Vertrauensmann für den Wahlvorschlag wurde bestimmt Hans Hamberger. Hans Schaubeck wurde als Stellvertreter bestellt. Ortsvorsitzender Hamberger sprach sich insbesondere für einen fairen Wahlkampf ohne persönliche Diffamierungen aus. Er dankte den Anwesenden für das gezeigte Vertrauen und bat um den Besuch der Wahlveranstaltungen sowie um entsprechende Unterstützung.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1978


Bogen: Das Standesamt meldet
14 Geburten, zwei Eheschließungen und 16 Sterbefälle im Dezember

Bogen: Mit 14 Geburten, zwei Eheschließungen und 16 Sterbefällen wurde der letzte Monat des Jahres 1977 beim Standesamt Bogen abgeschlossen. Damit schloß das Jahr 1977 insgesamt 200 Geburten, 34 Eheschließungen und 157 Sterbefällen ab.

Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1978


Hunderdorf. Jugendrotkreuz: Freitag, 13. 1., 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Freitag, 13. 1., 16 bis 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1978


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle; 20 Uhr, Spielerversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1978


Altglas-Sammelbehälter in Hunderdorf
Hunderdorf.
Die Aktionsgemeinschaft „Glas-Wiederverwertung“ hat auch in Hunderdorf einen Großsammelbehälter für Altglas aufgestellt. Er befindet sich beim Feuerwehrgerätehaus, Hauptstraße 35. Die Bevölkerung, auch aus den benachbarten Gemeinden und die Geschäftsleute sollen leere Flaschen und Gläser nicht mehr in die Mülltonne werfen, sondern zur zentral gelegenen Sammelstelle bringen. Der Reingewinn aus dieser Altglassammlung fließt einer gemeinnützigen Einrichtung zu. Deckel und Verschlüsse müssen entfernt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


Bessere Ausbildung und Ausrüstung
Jahreshauptversammlung der FFW Windberg — Funk und neue Sirene
Windberg.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der FFW Windberg im Gasthaus Hilmer in Irensfelden belegte die Vorstandschaft durch ihren Rechenschaftsbericht, wie umfangreich das Jahresprogramm einer verantwortungsbewußten Feuerwehr auch ohne große Einsätze und Festlichkeiten sein kann. Vorstand Rupert Feldmeier konnte zu Beginn der Versammlung 81 von insgesamt 114 Mitgliedern und besonders Kreisbrandmeister Jungmayer begrüßen.
In einem ausführlichen Jahresbericht informierte Kommandant Haimerl anschließend über die wichtigsten Beratungen und über Beschlüsse, die 1977 in sechs Vorstandssitzungen gefaßt wurden. Auf den Ausbildungsstand eingehend, zeigte sich Haimerl erfreut, daß im abgelaufenen Jahr zwei Gruppen das Leistungsabzeichen der Stufe III/4 erwerben konnten. Der Ablauf und die Anlage der Leistungsprüfung sei in der jetzigen Praxisnähe doch gut geeignet, den Feuerwehrmann immer wieder in sämtlichen Funktionen zu schulen und zu üben. Mit dem Ablegen der Prüfung beweise der Feuerwehrkamerad alle zwei Jahre erneut seine Bereitschaft, einmal angeeignetes Wissen immer wieder auffrischen zu wollen und damit bestens einsatzbereit zu sein und zu bleiben. Die Einsatzbereitschaft der Windberger Feuerwehr sei auch 1977 beim Brand in der Gastwirtschaft und Metzgerei Baier in Hunderdorf wieder deutlich unter Beweis gestellt worden.
Trotz der vielen Verpflichtungen zu Festlichkeiten auswärtiger Vereine muß für die Windberger Feuerwehr festgehalten werden, daß sie ihren aufgestellten Übungsplan einhält und daß die meisten Kameraden ihre Aufgabe auch bei Übungen ernst nehmen.
Neben der Ausbildung muß auch der Ausrüstungsstand ständig erweitert und modernisiert werden. Kommandant Haimerl lobte in diesem Zusammenhang die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die für die Belange der Feuerwehr stets ein offenes Ohr habe. So konnte im abgelaufenen Jahr ein Sprechfunkgerät für das Löschfahrzeug angeschafft werden. Auch die Alarmierung in Windberg konnte durch die Installation einer neuen, leistungsfähigeren Sirene wesentlich verbessert werden.
Auf das Jahr 1978 eingehend kündigte Haimerl an, daß wieder zwei Gruppen für die Leistungsprüfung vorbereitet werden und daß auf die Arbeit in der Jungfeuerwehr wieder mehr Wert gelegt wird. Helmut Hartmannsgruber habe dazu die Feuerwehrschule besucht und werde ihm diese Arbeit abnehmen.
Kassier Zitzelsberger gab anschließend einen genauen Kassenbericht, wofür die Versammlung Entlastung erteilte. Bürgermeister Kleikamp sprach dann den Feuerwehrkameraden Dank und Anerkennung aus und verband die Bitte, auch weiterhin mit demselben Eifer für den Nächsten dazusein.
Kreisbrandmeister Jungmayer schloß sich den Worten des Bürgermeisters an und hob die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr heraus. Er lobte auch das gute Einvernehmen seinerseits mit der Windberger Feuerwehr, deren Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit er schätze.
Nach der Bekanntgabe und Verteilung des Übungsplanes für das Jahr 1978 und der Neuaufnahme von Florian Hafner in die Jungfeuerwehr wurden in einer kurzen Diskussion einige Wünsche und Anträge angesprochen.
Mit der Hoffnung, daß die Gemeinde Windberg auch im neuen Jahr vor größeren Schäden bewahrt bleibe und der Bitte um weiteren guten Zusammenhalt schloß Vorstand Feldmeier die Jahreshauptversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


Straubing-Bogen. Heute, Freitag, 20 Uhr, Lehrerball des Kreislehrer- und Lehrerinnenverbandes findet im Saal des Gasthauses Solcher in Steinburg statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


Bogen/Neukirchen. BRK-Bergwacht: Freitag. 13. 1., 20 Uhr, Ausbildungsabend der Bergwachtbereitschaft Bogen im Gasthaus Berger-Höfelsauer in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 14. Januar, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


Hunderdorf. Hallenbad: Heute: Freitag, Badezeit von 18 bis 21 Uhr für die Öffentlichkeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


Hunderdorf: SV-Jugend: Samstag, 14. Januar, 14 Uhr, Treffen bei der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Heute, Freitag, 19.30 Uhr. Versammlung im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


WINDBERG
Am Samstag, 14. Januar 1978,
Sportler-Ball
mit Tombola.

Masken erwünscht! – Beginn 19.30
Uhr.
Es laden freundlichst ein:
Sportverein Windberg
A. u. E. Mühlbauer,
Gastwirt
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


Tanzlokal Wagner, Au v. Wald
Am Samstag, den 14. Januar 1978,
Faschingsball
Es spielen für Sie die beliebten
The Blue Diamonds
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Familien Wagner-Freudenstein
und Rotkreuz-Gruppe Hunderdorf

Nächsten Samstag
TANZ
mit
THE ROYALS
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1978


Versammlung der Freien Wählergemeinschaft
Au vorm Wald.
Am Sonntag, 15. Januar, findet um 9.30 Uhr im Nebenzimmer des Gasthauses Wagner-Freudenstein eine Versammlung der Freien Wählergemeinschaft Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen statt. Die gesamte Bevölkerung ist dazu eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1978


Gut besuchter Sportlerball
Windberg.
Unter dem Motto Sport treiben, Gesund bleiben“, veranstaltete der Sportverein Windberg seinen diesjährigen Sportlerball, der gut besucht war. Mitglieder und Gäste tanzten unermüdlich zu den Melodien der Kapelle „Palomas“. In einer Tanzpause wurde eine reichhaltige Tombola abgehalten. Vorsitzender Mayer dankte allen für ihr Kommen und die Spendenfreudigkeit zur Tombola.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1978


Josef Feldmeier wurde 75
Windberg.
Im Kreise seiner Angehörigen konnte Josef Feldmeier von Meidendorf in körperlicher und geistiger Frische seinen 75. Geburtstag feiern. Neben den Nachbarn, die dem Jubilar gratulierten, überbrachte auch der Pfarrgemeinderat die Glückwünsche der Pfarrei. Bürgermeister Kleikamp überreichte dem Jubilar einen Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1978


Sofie Hornberger 80 Jahre alt
Hunderdorf.
Den 80. Geburtstag konnte Sofie Hornberger begehen. Hierzu stellte sich Bürgermeister Härtenberger als Gratulant ein (unser Bild). Er übermittelte die Glückwünsche sowie einen Geschenkkorb der Gemeinde. Die Jubilarin, eine geborene Edbauer, erblickte in Hunderdorf das Licht der Welt. Im Jahre 1923 eröffnete die Jubilarin eine kleine Krämerei im Ort, die sie bis 1983 führte. Durch ihr freundliches Wesen war sie in der näheren und weiteren Umgebung bekannt und geschätzt. Im Februar 1928 hatte sie Josef Hornberger zum Traualtar geführt. Drei Kinder entstammen dieser Ehe und bei Sohn Willi und seiner Familie verbringt sie ihren wohlverdienten Ruhestand, wo sie auch liebevoll betreut wird. Der Ehegatte verschied bereits im Jahre 1952. Ihr Geburtstagsfest konnte die „Edbauer Sofie“, wie sie auch von vielen jetzt noch genannt wird, bei erfreulicher geistiger und körperlicher Regsamkeit begehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1978


Windberg. Sportverein: Teilnahme am Wandertag in Mengkofen am 4./5. 2., Anmeldungen bei Walter Schneider und Anna Haimerl.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1978


Kandidaten der Freien Wählergemeinschaft
Hunderdorf/Steinburg/Gaishausen.
Seit der Versammlung der „Freien Wählergemeinschaft Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen“ am Sonntag im Gasthof Wagner-Freudenstein in Au vorm Wald ist die Liste der Bewerber der „Freien Wählergemeinschaft“ für den Gemeinderat der Einheitsgemeinde Hunderdorf komplett. Die Wählergemeinschaft stellt keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Folgende 30 Personen stellen sich als Gemeinderatskandidaten am 5. März zur Wahl 1. Johann Feldmeier, Angestellter, Steinburg; 2. Ludwig Fellinger, Landwirt, Hunderdorf; 3, Max Fendl, Landwirt, Gaishausen; 4. Fritz Eichmeier, Arbeiter, Hunderdorf; 5. Rupert Kronfeldner, Schlosser und Landwirt, Steinburg; 6. Karl Hastreiter, Landwirt, Gaishausen; 7. Xaver Neumeier, Landwirt, Hunderdorf; 8. Manfred Mauermeier, Soldat, Steinburg; 9. Max Höcherl, Landwirt, Gaishausen; 10. Josef Aumer, Landwirt, Hunderdorf; 11. Johann Breu, Vorarbeiter, Steinburg; 12. Alfons Poiger, Landwirt, Hunderdorf; 13. Rudolf Schlecht, Facharbeiter, Hunderdorf; 14. Albert Gütlhuber, Landwirt, Gaishausen; 15. Johann Kraus, Holztechniker, Steinburg; 16. Rudolf Sieber, Arbeiter, Hunderdorf; 17. Ludwig Glöckl, Maurer, Steinburg; 18. Johann Erber, Maurer, Gaishausen; 19. Josef Schießl, Schreinermeister, Steinburg; 20. Albert Grill, Landwirt, Hunderdorf; 21. Bruno Weithaler, Automechaniker, Gaishausen; 22. Josef Solcher, Gastwirt und Metzgermeister, Steinburg; 23. Alois Winter, Direktor, Hunderdorf; 24. Ludwig Schießl, Maurer, Steinburg; 25. Josef Helmbrecht, Werkzeugmacher, Hunderdorf; 26. Albert Hastreiter, Bäckermeister, Hunderdorf; 27. Georg Ecker, Facharbeiter, Steinburg; 28. Max Hornberger, Landwirt, Hunderdorf; 29. Johann Zitzelsberger, Maschineneinsteller, Hunderdorf; 30. Karl Heigl, Schlosser, Steinburg.
Zu Beginn der Versammlung wurde ein Wahlausschuß gebildet, dann folgte die Wahl der Kandidaten, die Bestellung eines Vertrauensmannes und die Bekanntgabe des Termins für die Eintragung in die Unterstützungsliste der „Freien Wählergemeinschaft“, am Sonntag, 22. Januar, nach der Frühkirche in Hunderdorf in der Gemeindekanzlei bis 9.30 Uhr. Im Gasthof Deschl in Hofdorf findet am Sonntag um 9 Uhr die nächste Versammlung statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.1978


Orff’sche Musik im Kindergarten
Hunderdorf.
Mit großer Begeisterung spielen die jungen Musikanten im Kindergarten St. Josef in Hunderdorf. Unter Anleitung von Kindergartenleiterin Roswitha Bergbauer (unser Bild) begleiten sie ihre lustigen Kinderlieder nun selber mit den neuen Orff’schen Instrumenten. Die Kirchenverwaltung hat für diese Anschaffung gerne die Mittel genehmigt und auch der Reinerlös des vom Kindergartenbeirat und Pfarrverwaltung veranstalteten Weihnachtsbasars wurde für diesen Zweck bereitgestellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.01.1978


Jahresfest des Bauernhilfsvereins
Windberg.
Am Samstag, 21. Januar, findet im Gasthaus Hilmer in Irensfelden das Jahresfest des Bauernhilfsvereins Neukirchen-Windberg und Umgebung statt. Um 9.30 Uhr findet für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche in Windberg ein Gottesdienst statt. Anschließend um 10.30 Uhr im Gasthaus Hilmer Generalversammlung. Für Mitglieder ist Erscheinen Pflicht. Um 12 Uhr Mahl. Anschließend ab 14 Uhr Vorträge verschiedener namhafter Persönlichkeiten, unter anderem Abgeordneter Rainer Haibach, Dr. Huber vom Tierzuchtamt Landshut und Karl Hanisch vom Bauernverband Straubing. Für Mitglieder, die kein Fahrzeug besitzen, ist nach dem Gottesdienst von Windberg nach Irensfelden Mitfahrgelegenheit geboten.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1978


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19 Uhr, Versammlung im Gasthaus Sandbiller
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1978


Meidendorf. Schützenverein: Samstag, 21. Januar, Beginn der Schießsaison.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1978


Therese Mauthner wurde 80
Windberg.
Zum 80. Geburtstag konnte Bürgermeister Kleikamp Therese Mauthner von Windberg die herzlichsten Glückwünsche überbringen und einen Geschenkkorb überreichen. Diesen Glückwünschen schlossen sich auch der Pfarrgemeinderat, Pfarrer Ephrem, P. Laurenzius und viele Nachbarn und Gemeindebürger an.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1978


Heute, Freitag, den 20. Jan. 1978,
HUNDERDORF
Großer
„Casanova-
Wettbewerb“
im „HAPPY MUSIC“
Aufgabe: Ein hübsches Mädchen suchen!
Zeit: 19.00 Uhr bis 23.30 Uhr.
Initiative und schlaues Köpfchen führen zum Sieg!
1. Preis: 100,— DM in bar!
Morgen, Samstag, den 21. 1. 1978,
„PYJAMA-BALL“
ab 19.00 Uhr.
Motto: „Nackte lügen nicht!“
Für heiße Musik sorgt wie immer „Walter“.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1978


WINDBERG
Am Samstag, den 21. Januar 1978,
FEUERWEHR-BALL
mit Tombola

Beginn 19.30 Uhr.
Es laden freundlichst ein:
Freiwillige Feuerwehr Windberg
A. und E. Mühlbauer, Gastwirt

Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Samstag, 13.45 Uhr, Treffen bei der Schule zur gemeinsamen Abfahrt zum Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.1978


CSU will Ortsverband gründen
Windberg.
Am Sonntag, 22. 1., findet um 19.30 Uhr im Gasthaus Deschl-Mühlbauer eine CSU-Versammlung statt, bei der Landratskandidat Ingo Weiß MdL und Kreisrat Ernst Hinsken sprechen. Im Anschluß daran ist bei entsprechenden Neubeitritten die Gründung eines CSU-Ortsverbandes vorgesehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.1978


Xaver Anleitner Gemeindewahlleiter
Hunderdorf.
Das Landratsamt Straubing-Bogen hat für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahl am 5. März 1978 den zweiten Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf Xaver Anleitner zum Gemeindewahlleiter bestellt. Dem Gemeindewahlleiter obliegt die Durchführung der Wahl im zukünftigen Gemeindebereich Hunderdorf, also auch im Gebiet der Gemeinde Gaishausen und Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.1978


Rotes Kreuz hält Erste-Hilfe-Kurs
Großlintach/Oberalteich.
Auf vielfachen Wunsch hält das Bayerische Rote Kreuz in der Fastenzeit wieder einen Grundausbildungslehrgang für die Erste Hilfe. Jedermann sollte die Gelegenheit nützen, ganz gleich ob Jugendlicher oder Erwachsener, ob Führerscheininhaber oder -anwärter. Erste Hilfe am Unfallort kann oftmals lebensrettend sein. Anmeldungen für die Bereiche Groß- und Kleinlintach, Rammersberg, Lintach, Hoch usw. entweder bei Baumeister Hans Altschäffl, Lintach oder Gastwirtschaft Schlecht, Großlintach. Bewerber der übrigen Ortsteile der vormaligen Gemeinde Oberalteich können sie entweder bei Rupert Niedermeier Furth oder Max Sonnleitner Oberalteich anmelden. Dies sollte bis spätestens 3. Februar geschehen. Der Lehrgang ist kostenlos und umfaßt acht Doppelstunden.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1978


FWG intensiviert Arbeit
Hofdorf.
Nach der Wahl der Vertrauensleute der „Freien Wählergemeinschaft Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen, Gerd Altmann und Erwin Diermeier unter der Wahlleitung durch Johann Feldmeier in einer gutbesuchten Wahlversammlung in Au vorm Wald trafen sich die GR-Kandidaten der FWG am Sonntag, 22. Januar, zu einer Arbeitsbesprechung, die Johann Feldmeier leitete. Es ging unter anderem um die Bildung eines Ausschusses, der mit der Aufstellung eines gemeinsamen Wahlprogrammes betraut wurde. Bei der Wahl dieses Gremiums wurden die Ortsteile Hunderdorf, Steinburg und Gaishausen in gleicher Weise berücksichtigt. Als Kassier wurde einstimmig Johann Kraus, als Schriftführer Alois Winter gewählt. Die Kandidaten der FWG sprachen sich nicht für unhaltbare Wahlversprechen, sondern für mehr Demokratie und Gleichberechtigung aus. Spitzenkandidat J. Feldmeier sprach sich für einen fairen Wahlkampf und eine überzeugende Zusammenarbeit aller Ortsteile aus. Er dankte allen Kandidaten für ihre intensive Mitarbeit und einem Spender für eine großzügige Unterstützung der FWG.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1978


Hunderdorf. SPD und Parteilose Wählergemeinschaft: Donnerstag, 28. Januar, 19.30 Uhr, Nominierung der Gemeinderatskandidaten im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Mittwoch, 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1978


Hunderdorf. JRK: Freitag, 27. 1., 19 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.01.1978


Windberger Abend: „Faschingsgaudi“
Straubing-Bogen.
Alle Jugendlichen sind eingeladen zu dem bunten Faschingstreiben, das am Freitag, 27. Januar, in der Jugendbildungsstätte Windberg stattfindet. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Allerdings sollten alle Besucher verkleidet erscheinen. Möglichst viel gute Laune lustig verpackt — von jedem selbst mitgebracht werden. Da leider keine Band mehr verpflichtet werden konnte, werden heuer Schallplatten abgespielt. Den Besuchern stehen der Partykeller mit Vorraum sowie die zur Bar umfunktionierte Kegelbahn zur Verfügung, Leute, die irgendwelche Instrumente beherrschen, werden gebeten, diese mitzubringen und durch ihr Spielen ein wenig zum Gelingen des Abends beizutragen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1978


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, im Vereinslokal Amann Wochenversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1978


Maria Diewald 75 Jahre alt
Steinburg.
Dieser Tage feierte Maria Diewald in Öd, Gemeinde Steinburg, in körperlicher und geistiger Frische ihren 75. Geburtstag. Neben den zahlreichen Gratulanten überreichte Bürgermeister Feldmeier einen Geschenkkorb und übermittelte die Glückwünsche der Gemeinde. Maria Diewald, geborene Müller, wurde am 20. 1. 1903 in Oberhaid, Kreis Cham, geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie bis zum 15. Lebensjahr im elterlichen Anwesen. Anschließend war sie 20 Jahre lang als landwirtschaftliche Arbeiterin beschäftigt, bis sie 1933 Wolfgang Diewald in Öd heiratete. Leider war das Eheglück nicht von langer Dauer, denn bereits 1943 fiel der Ehemann im 2. Weltkrieg. Mit viel Mühe und Aufopferung führte die Jubilarin das landwirtschaftliche Anwesen mit den drei unmündigen Kindern weiter. Heute verbringt die Jubilarin ihren Lebensabend bei ihrem Sohn Wolfgang. Wie die Jubilarin selbst von sich sagt, war ihre Lieblingsbeschäftigung seit eh und je die Arbeit in der Landwirtschaft. Jetzt widmet sie sich gerne dem Lesen und Stricken und betreut gerne ihre vier Enkel, die ihr sehr ans Herz gewachsen sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1978


Gründung eines CSU-Ortsverbandes
MdL Ingo Weiß bat um Vertrauen der Bürger – Freimuth Höber wurde Ortsvorstand
Windberg.
Kürzlich konnte der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Hunderdorf, Hamberger, in einer sehr gut besuchten CSU Versammlung im Gasthaus Mühlbauer in Windberg als Referenten den Landratskandidaten MdL Ingo Weiß, Landtagskandidat Ernst Hinsken, die Bürgermeister Franz Kleikamp, Windberg, und Karl Härtenberger, Hunderdorf, und einige Kreistagskandidaten begrüßen. Im Anschluß an die Wahlversammlung wurde ein CSU-Ortsverband gegründet.
Bürgermeister Kleikamp begrüßte alle Anwesenden und dankte besonders MdL Ingo Weiß für sein Kommen. In einem kurzen Überblick zeigte er auf, daß Windberg kulturell eine große Rolle spielt. Seit 1. 7. 1972 sei er mit dem jetzigen Gemeinderat für die Belange der Windberger Gemeinde verantwortlich. Er gab einen kurzen Überblick auf die geleistete Arbeit in den letzten Jahren: Windberg, Meidendorf und Irensfelden hätten Ortsbeleuchtungen erhalten, die dringend nötig waren. Im Zuge. der Gebietsreform habe sich MdL Weiß dafür eingesetzt, daß Windberg selbständig bleiben konnte. Zur Kanalisation, einem Projekt von 1,3 Millionen DM, habe Windberg einen Zuschuß vom Staat erhalten. alten. Die Außenrenovierung der Wallfahrtskirche Hl. Kreuz sei durchgeführt worden. 1979/80 soll die Innenrenovierung durchgeführt werden, berichtete Kleikamp. Auch die Planung der Fernwasserversorgung sei abgeschlossen.
Abgeordneter Ingo Weiß zeigte zu Beginn seiner Rede Erstaunen über das große Interesse an dieser Versammlung. Der Gemeinde Windberg sagte er Unterstützung zu und meinte, es wäre die normale Pflicht eines Abgeordneten, zu helfen, wenn er gerufen würde. Er stellte die Frage: „Was erwartet der Bürger von uns, vom Kreistag und vom Landratsamt?“ Die Bürger erwarteten, erklärte Weiß, daß alles getan wird, damit die Kinder bestens ausgebildet werden können, und daß sie auch eine Lehrstelle und einen Arbeitsplatz finden.
Im Anschluß stellten sich die Kreisratsbewerber Ernst Hinsken, Karl Härtenberger, Wolfgang Folger, Heidi Watzl, Bernd Wenzke, Rudolf Gabler und Dietmar Schmidbauer vor.
Bürgermeister Härtenberger führte aus, er wolle in der Kreispolitik tätig werden. Zwischen Windberg und Hunderdorf bestehe seit Jahren eine gewisse Verpflichtung. Er erinnerte an die Wasserversorgung, in der Hunderdorf früher von Windberg mitversorgt wurde. Auch die Kreisstraße sei für beide Gemeinden ein Vorteil. Eine gemeinsame Kläranlage wurde gebaut. Im Zuge der Gebietsreform hätten beide Bürgermeister dafür gesorgt, daß beide Gemeinden selbständig bleiben. Wenn sich ab 1. 5. 1973 Windberg in der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf befindet, sollen in Windberg jedoch Sprechstunden abgehalten werden. Härtenberger sprach den Wunsch aus, daß auch der zukünftige Gemeinderat Verständnis aufbringe, damit auch weiterhin gute Zusammenarbeit möglich ist.
Landtagskandidat Ernst Hinsken berichtete, daß der Kreisvorstand beschlossen habe, in Windberg einen CSU-Ortsverband ins Leben zu rufen. Daß in den Landkreis viele Millionen geflossen seien, sei ein Verdienst Landrat Xaver Hafners und des Landratskandidaten Ingo Weiß. Sie seien stets bemüht, die Wirtschaft zu stärken, um die Heimat lebens- und liebenswert zu erhalten.
Nun wurde mit der Gründung des neuen Ortsverbandes begonnen. Zum Ortsvorsitzenden wurde Freimut Höber mit 17 Stimmen gewählt. Die zwei stellvertretenden Ortsvorstände wurden: Franz Kleikamp mit 16 Stimmen und Dietmar Schmidbauer mit 8 Stimmen. Zum Schriftführer wurde Erwin Mühlbauer und zum Kassier Bernhard Griesbeck gewählt. Zum erweiterten Vorstand gehören außerdem Max Schuster, Walter Auerbacher, Christa Teynor, Anni Kleikamp. Als Delegierte wurden gewählt: Freimuth Höber und Franz Kleikamp. Ersatzleute sind Christa Teynor, Bernhard Griesbeck und Dietmar Schmidbauer. Zum Schluß dankte der neue Vorsitzende den Referenten und allen Anwesenden und schloß die Versammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.01.1978


Hunderdorf. SV Fußballabteilung: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.01.1978


Am Sonntag Crosslauf
Hunderdorf.
Am Sonntag, 29. Januar, veranstaltet die Leichtathletikabteilung des SV Hunderdorf, „LC Tanne“, einen landesoffenen Crosslauf. Zu dieser Veranstaltung sind auch Zuschauer willkommen. Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Die ersten Rennen werden um 13.30 Uhr beginnen. Start und Ziel befinden sich bei der Schulturnhalle in Hunderdorf. Der LC-Abteilungsleiter bittet alle Kampfrichter, mitzuhelfen, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist. Die Kampfrichterbesprechung ist für 13.15 Uhr bei der Schulturnhalle angesetzt. Die Crosslaufveranstaltung umfaßt zehn Rennen, wobei hauptsächlich Teilnehmer aus Niederbayern, aber auch aus Oberbayern an den Start gehen. Weitere Laufinteressenten können sich bis zum Start noch nachmelden. Die Siegerehrung erfolgt gegen 17 Uhr im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1978


Hunderdorf. CSU und Freie Wähler: Heute, Freitag, 19 Uhr, im Gasthaus Sandbiller Kandidatenversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 19 bis 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Samstag, 28. Januar, 13.45 Uhr. Treffen zum Training bei der Schule.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1978


Hunderdorf. SV: Samstag, 28. Januar, 19 Uhr, Sportlerball bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1978


Windberg. SV: Heute, Freitag, 19 Uhr, Beteiligung am Kappenabend der Winith-Schützen und Samstag, 28. 1., 19.30 Uhr, Beteiligung am Faschingsball des Trachtenvereins.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1978


Steinburg. BRK: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus „Zum Bergerbräu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1978


WINDBERG
Am Samstag, den 28. Januar 1978,
TRACHTLERBALL
im Gasthaus Mühlbauer.
Es spielen die Burgfalken.
Beginn 19,30 Uhr.
Herzlich laden ein:
Der Trachtenverein
und Gastwirt Mühlbauer
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1978


Hunderdorf
Samstag, den 28. Januar 1978, 19.00 Uhr
Sportlerball
mit Tombola.
Es spielen die „LOS AMIGOS“
Masken erwünscht!
Es laden ein:
Sportverein Hunderdorf – Gastwirt Sandbiller
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1978


Windberg. CWG: Heute, Samstag, 16 Uhr, Aufstellung eines Wahlvorschlages der Christlichen Wählergemeinschaft im Gasthaus Dorfner. (Alle Bürger sind eingeladen).
Quelle: Bogener Zeitung, 28.01.1978


Zuschuß für Freizeitanlage
Hunderdorf.
Das Ministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen hat im Rahmen des Programms „Freizeit und Erholung“ der Gemeinde Hunderdorf zum Bau einer Freizeit- und Erholungsanlage einen Zuschuß in Höhe von DM 55 000 für das Jahr 1978 und von DM 46 500 für das Jahr 1979 bewilligt. Dieser Zuschuß wird als Anteilfinanzierung zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 253 750 gewährt. Zugleich wird ein niedrigverzinsliches Darlehen der Bayerischen Landesbank – Girozentrale – i n Höhe von DM 34 360 eingeplant.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1978


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Dienstag, 19 Uhr, Versammlung wegen Fahrt zur bayerischen Meisterschaft nach Waldkraiburg im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.1978


Sofie Häusler 80 Jahre alt
Windberg.
Zum 80. Geburtstag konnte Bürgermeister Kleikamp Sofie Häusler, Meidendorf, die Glückwünsche der Gemeinde überbringen und ihr einen Geschenkkorb überreichen. Die Jubilarin erfreut sich noch bester geistiger und körperlicher Rüstigkeit. Sofie Häusler, die von frühester Jugend bis zum 65. Lebensjahr ihrer Arbeit nachging, und die letzten Jahre noch Saisondienste verrichtete, genießt im Hause ihres Sohnes in Meidendorf ihren wohlverdienten Ruhestand. Bürgermeister Kleikamp wünschte noch viele frohe und gesunde Lebens-jahre. Glückwünsche entboten der Jubilarin auch der Pfarrgemeinderat sowie Freunde und Bekannte aus der Nachbarschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Mittwoch, 1. Februar, ab 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1978


Steinburg. FFW: Samstag, 4. 2., 19 Uhr, Feuerwehrball im Berger-Saal.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1978


Windberg. Sportverein: Mittwoch, 1. 2., 19 Uhr, im Gasthaus Amann wichtige Versammlung. Die Teilnahme aller Mitglieder ist dringend erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1978


Erfolgreiche Eisschützen
Hunderdorf.
Beachtenswerte Erfolge verzeichneten am Wochenende die Eisschützen. Mit der Moarschaft R. Wirth, G. Altmann, F. Wild und A. Gerhard errang man beim „Bogenberg Schild“ den 3. Platz. Die gleiche Moarschaft, zu der sich Gerhard E. gesellte, schaffte den Aufstieg in die Bezirksliga. Hier wurde der 2. Platz belegt. Somit konnte Hunderdorf dieses Jahr den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse erreichen. Als Lohn bekam sie die silberne Plakette. Einen Pokal brachte man auch von Welchenberg mit, wo G. Hagn, F. Primbs; K. Zitzelsberger und B. Höpfl den 6. Platz belegten.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1978


Gemeinderatskandidaten nominiert
Hunderdorf.
Bei der gut besuchten Versammlung der SPD/Parteilose Wählergemeinschaft im Cafe Weinzierl begrüßte Ortsvorsitzender Xaver Diewald alle Mitglieder und Freunde sowie die Gemeinderäte Aumer, Peschke, Reiner und den Kreisrat Willi  Scheitler, wie auch den Geschäftsführer der SPD, Erich Stegmann. Xaver Diewald erklärte, man wolle auch diesmal wieder eine Gemeinderatsliste der SPD/Parteilose Wählergemeinschaft aufstellen, um an der Gemeindepolitik mitarbeiten zu können, für den Bürger der Großgemeinde. Dann bildete man einen Wahlausschuß und die Bewerber wurden vorgestellt. Die vorbereitete Liste der Gemeinderatskandidaten wurde mit großer Mehrheit angenommen und die Plätze 1 bis 8 werden doppelt aufgeführt. 1. Xaver Diewald, Arbeiter, Hunderdorf; 2. Xaver Reiner, Elektromeister, Bauernholz; 3. Otto Sachs, Vertreter, Hunderdorf (Parteilos); 4. Hans Müller, Maurer, Hunderdorf; 5. Martha Hofmann, Friseuse, Hunderdorf (Parteilos); 6. Gerd Peschke, Soldat, Hunderdorf; 7. Josef Schötz, Ind.-Kaufmann, Starzenberg (Parteilos); 8. Georg Schneider, Bäcker, Hunderdorf (Parteilos); 9. Josef Feldmaier, Maurer, Hunderdorf (Parteilos); 10. Günter Baierl, Elektriker, Hunderdorf; 11. Hans Hastreiter, Rentner, Stetten; 12. Christa Hilmer, Arbeiterin, Hunderdorf (Parteilos); 13. Jakob Helmut, Soldat, Hunderdorf; 14. Michael Kapfenberger, Schreiner, Steinburg; 15. Alois Füchsl, Schreiner, Hunderdorf (Parteilos); 16. Katharina Scheibenthaler, Hausfrau, Hunderdorf; 17. Hermann Mühlbauer, Angestellter, Hunderdorf (Parteilos); 18. Ludwig Kapfenberger, Angestellter, Hunderdorf; 19. Max Meier, Facharbeiter, Hunderdorf (Parteilos); 20. Adolf Weninger, Angestellter, Wegern (Parteilos). Als Vertrauensmann für den Wahlvorschlag wurde Xaver Diewald und zum Stellvertreter Xaver Reiner bestimmt. Anschließend gab Gemeinderat Xaver Aumer seine Gründe bekannt, warum er nicht mehr für den Gemeinderat kandidiert. Er bat die Anwesenden sowie die Bürgerinnen und Bürger der Großgemeinde, die Kandidaten der SPD/Parteilose Wählergemeinschaft voll zu unterstützen! Ortsvorsitzender Xaver Diewald dankte zum Schluß allen Anwesenden für ihr Kommen, und sprach davon, in Kürze eine weitere Versammlung einzuberufen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1978


Eine rüstige Jubilarin
Windberg.
In geistiger und körperlicher Frische konnte dieser Tage Sofie Häusler, Meidendorf, ihren 80. Geburtstag feiern (wir berichteten darüber). Bürgermeister Kleikamp überreichte der Jubilarin einen Geschenkkorb und übermittelte ihr die Glückwünsche der Gemeinde. Sofie verbringt Ihren wohlverdienten Lebensabend im Hause ihres Sohnes. Die als sehr fleißig bekannte Frau mußte bereits in frühester Jugend ihr Brot selbst verdienen und half auch in den letzten Jahren immer noch als Saisonarbeiterin aus. Neben dem Bürgermeister gratulierte auch der Pfarrgemeinderat und viele Freunde und Bekannte. Unser Bild zeigt die Jubilarin (leider wurde das Bild in der gestrigen Ausgabe verwechselt).
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1978


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle für Senioren und AH-Spieler. Anschließend Zusammenkunft bei Sandbiller für AH-Spieler wegen Hallenturnier.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1978


Hochkonjunktur bei den Geldvermittlern

Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1978


Nach Gottes hl. Willen verschied am 1. 2. 1978 meine liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Tante und Patin
Frau Maria Korte
im Alter von 88 Jahren selig im Herrn.
Hunderdorf, Wellendorf, den 2. 2. 1978
In stiller Trauer:
Werner Korte, Sohn mit Frau
Manfred und Reinhard, Enkel
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute um 15 Uhr, anschließend Sterberosenkranz. Freitag, um 16.30 Uhr, Sterberosenkranz.
Trauergottesdienst am Samstag, den 4. 2. 1978, um 9.30 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1978


Au vorm Wald
Tanzlokal Wagner-Freudenstein

Am Freitag, 3. Februar 1978, 19.30 Uhr
Faschingsball
mit reichhaltiger Tombola
Für Stimmung und Schwung sorgen
THE BAVARIAN FLIPPERS
Es laden herzlich ein:
Junge Union Hunderdorf
und Gastwirt Wagner-Freudenstein

Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1978


Tanzlokal Solcher
Steinburg – Bahnhof

Freitag, den 3. 2. 1978
Sondergastspiel der „Globus“ aus Passau
mit Mitternachtsshow

Samstag, den 4. 2 1978
Hippie- und Gammlerball
mit Maskenprämierung
Rosenmontagsball
Es spielen für Sie TORINOS

Faschingsdienstag
ab 13 Uhr
Kinderfasching

Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1978


Der Herr über Leben und Tod holte schnell und unerwartet am 1. Februar 1978 unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Oma
Frau Anna Bernert
im Alter von 73 Jahren, heim zu sich.
Ehrn, Hörgertshausen, Mitterwachsenberg, München, den 2. Februar 1978
In stiller Trauer:
Die Kinder mit Angehörigen
Beerdigung am Freitag, den 3. Februar 1978, um 15.30 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 3. Februar, 16 bis 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Samstag, 4. Februar, 13.45 Uhr, Treffen zum Training bei der Schule.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.1978


Faschingshochzeit am Samstag
Hunderdorf.
Der Heimat- und Volkstrachtenverein Hunderdorf will auch heuer dafür sorgen, daß es zum Abschluß der Faschingszeit wieder eine zünftige Faschings-Gaudi gibt. Am kommenden Samstag. 4. Februar, ist ab 16.30 Uhr ein närrisches Faschingstreiben vor dem Gemeindeamt vorgesehen mit anschl. Einholung des Faschingsbrautpaares. Gegen ca. 17 Uhr er-folgt der gemeinsame Abmarsch zum Gasthaus Sandbiller, wo die eigentliche Trauungszeremonie stattfindet. Brautführer, Ehrentanz und G’stanzl werden bei dieser Hochzeitsfeier eben-falls nicht fehlen. Ab 18.30 Uhr findet dann der diesjährige Maskenball des Trachtenvereins statt, wobei die schönsten und originellsten Masken prämiiert werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1978


Hunderdorf
Samstag, 4. Februar 1978, im Sandbiller-Saal
Maskenball
(mit Prämiierung)

Es laden freundlichst ein:
Heimat- und Volkstrachtenverein Hunderdorf
und Gastwirt Sandbiller

Ab 16.30 Uhr närrisches Faschingstreiben vor dem Gemeinde-
amt und Einholung des Faschingsbrautpaares.
17.00 Uhr Abmarsch zu Sandbiller, anschl. Trauung.
Ab 18.30 Uhr Tanz mit der Musikkapelle „LOS AMIGOS“.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1978


Hoch, Hunderdorf
Endspurt Leute !
Countdown läuft!
im
„Happy ‚Music“

5 Freitag: Maskenball
4 Samstag: Sexy-Girl-Wahl
3 Sonntag: Dancing-Time ab 14.00 Uhr
2 Montag: Rosenmontagsball
1 Dienstag: Kehraus ab 15.00 Uhr
0 24.00 Uhr: Faschingsbegräbnis
Jeden Tag Verlosung bzw. Maskenprämierung!
Verantwortlich für den speziellen Happy-Music-Sound:
Musicmaker Walter: samtweich, knallhart!
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1978


Berger-Bräu Steinburg
Samstag, 4. Februar 1978
Feuerwehrball
mit Tombola

Es spielt für Sie die
bekannte Kapelle
(R. Deser)       Arrows
Beginn 19 Uhr.
Auf Ihren geschätzten Besuch freuen sich:
Freiw. Feuerwehr Steinburg und Familie Höfelsauer
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1978


Tanzlokal Wagner, Au vorm Wald
Heute, Freitag, den 3. Februar 1978,
großer Faschingsball
Morgen, Samstag, den 4. Februar 1978,
Faschingstanz
Motto: „Komm maskiert ganz ungeniert“
Montag, den 6. Februar 1978,
großer Rosenmontagsball
Stimmung ist Trumpf!
An den drei Tagen sorgen für beste Unterhaltung
die beliebten
THE BAVARIAN FLIPPERS
Auf Ihren Besuch freuen sich: Familien Wagner-Freudenstein
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1978


Richterschenke Windberg
Zu unserem am Samstag, den 4. 2. 1978,
im Gasthaus Dorfner, Windberg, stattfin-
denden
Hausball
erlauben wir uns, Sie freundlichst einzu-
laden. Für Unterhaltung sorgt das
„Bayerwaldtrio Limmer“. Beginn 19.30 Uhr.
Auf Ihren Besuch freuen sich:
Die Wirtsleut Agnes und Josef Dorfner
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1978


Hunderttorf. FDP/Freie Wähler: Sonntag, 5. 2., 9.30 Uhr, politischer Frühschoppen im Gasthaus Baier/Edbauer. Kreistagskandidaten stellen sich vor.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1978


Rammersberg. Freie Wählergemeinschaft: Sonntag, 5. 2., 19 Uhr, Frühschoppen im Gasthof Gierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1978


Freie Wählergemeinschaft stellt sich vor
Rammersberg.
In einer gut besuchten Wahlversammlung der FWG Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen im Gasthof Gierl am Sonntagvormittag konnte Johann Feldmeier (Steinburg) auch Bürgermeister E. Weinzierl (Gaishausen) begrüßen. Es ging bei dieser Versammlung, verbunden mit einem Frühschoppen, um Fragen der Bürger an die Kandidaten um den Wahlmodus, um Fragen der Gebietsreform und der Müllabfuhr. Feldmeier erklärte, daß jeder Wahlberechtigte in der Einheitsgemeinde Hunderdorf 28 Stimmen bei der Gemeinderatswahl habe. Man könne diese Stimmen auf einzelne Kandidaten nach dem Prinzip der Persönlichkeitswahl verteilen, wobei ein Kandidat drei Stimmen erhalten dürfe, egal von welcher Liste, aber auch die Liste allein könne der Wähler ankreuzen, dann erhalte jeder Listenkandidat nur eine Stimme. Eingehend auf die Außenbezirke, die sich wegen Problemen vernachlässigt fühlten, versprachen die Kandidaten wieder stärker deren Probleme in Gemeinderat anzusprechen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.02.1978


Helm mit dem Festanzug vertauscht
Steinburg.
Unter dem Motto „Für alt und jung der nötige Schwung“ begrüßte Kommandant Anton Häusler ein tanzfreudiges Publikum beim Feuerwehrball am Samstagabend im vollbesetzten Bergersaal, darunter 2. Bürgermeister Feldmeier mit Gattin. Delegationen der Wehren aus Au vorm Wald, Neukirchen, Gaishausen, Hunderdorf, Windberg und Haid waren unter den Ballbesuchern. Für Stimmung sorgte die Volksfestkapelle Rudi Deser.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.02.1978


Hunderdorf. SV-LC Tanne: Dienstag, 7. 2., kein Hallentraining. Dafür am Mittwoch, 8. 2., 16.30 Uhr, (Treffpunkt wie bisher), Lauftraining für alle Schüler- und Jugendklassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.02.1978


Heute Gemeindeamt geschlossen
Hunderdorf.
Heute, Faschingsdienstag, ist das Gemeindeamt ganztägig geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1978


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
Am Mittwoch, den 8. Februar, findet um 19 Uhr im Gemeindeamt eine Sitzung des Gemeinderates statt. Wichtigster Tagesordnungspunkt: Vorbereitung der Verwaltungsgemeinschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1978


Um die deutsche Meisterschaft
Windberg.
Nach der Erringung der niederbayerischen Meisterschaft konnte sich die Stockschieß-Jugend des SV Windberg auch bei der am Wochenende in Waldkraiburg ausgetragenen Bayerischen Jugendmeisterschaft im Vorfeld behaupten und ist damit bei der am 25./26. Februar in der Rheinlandhalle Krefeld stattfindenden Deutsche Jugendmeisterschaft startberechtigt. Die Vereinsführung des SV bittet in diesem Zusammenhang alle Jugendlichen der Gemeinde Windberg, die am Eisschießsport interessiert sind, sich der Jugendmannschaft anzuschließen. Sportgeräte werden vom Verein zur Verfügung gestellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1978


Hunderdorf. SV-Skiclub: Mittwoch, 8. Februar, Skigymnastik in der Schulturnhalle für Kinder von 17 bis 18 Uhr, für Jugendliche und Erwachsene ab 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Mittwoch, 3 Februar, 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1978


Windberg. SV: Mittwoch, 8. 2., 19 Uhr, Versammlung der Vereinsmitglieder im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1978


Steinburg. Am Faschingsdienstagnachmittag Kinderfasching im Gasthaus Josef Solcher, Wegern.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1978


Höhepunkt war Faschingshochzeit
Hunderdorf.
Das närrische Faschingstreiben in Hunderdorf fand seinen diesjährigen Höhepunkt mit einer Faschingshochzeit, veranstaltet vom Heimat- und Volkstrachtenverein. Nach. der Einholung des Brautpaares bewegte sich der Hochzeitszug zum Gasthaus Sandbiller, wobei als Hochzeits-Kutsche ein Traktor mit Ladefläche diente. Im Sandbiller-Saal fanden sich vor dem Faschings-Standesbeamten zum Zwecke der ehelichen Verkupplung ein, der ehrengeachtete Jüngling Blasius, verkommener Sprößling seines Vaters Dionisius Saufrecht und die tugendhafte Jungfrau Stasi, geborene Hupfauf. So wahr sie ein närrisches Brautpaar seien, gelobte der Bräutigam, sei es sein zusammengebrochener Wille, die abscheuliche „Krautschäuche“ zum Weibe zu nehmen. Die Braut bejahte, das schwindsüchtige Zigarettenbürscherl unter den Pantoffel zu bringen sowie dessen fünf ledige Kinder mit den eigenen drei unehelichen Sprößlingen aufzuziehen. Anschließend wartete der Brautführer mit seinen „Gstanzl“ dem „Jubelpaar“ auf. Nach dieser zünftigen Faschingsgaudi folgte der Faschingsball des Trachtenvereins. Hierzu spielte die beliebte Kapelle „Los Amigos“ auf und bis in die ersten Morgenstunden des Sonntags hielten sich die Gäste mit Tanz bei guter Stimmung.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.02.1978


Bürgerversammlung am Freitag
Hunderdorf.
Die diesjährige Bürgerversammlung findet am Freitag, den 10. Februar, um 19 Uhr im Gasthaus Baier-Edbauer statt. Hierzu sind die Bürger eingeladen. Die Tagesordnungs-punkte: 1. Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters; 2. Maßnahmen 1978; 3. Gemeindegebietsreform und Verwaltungsgemeinschaft; 4. Wünsche und Anträge.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.02.1978


„Verwaltung soll effektiver werden”
Kreisrat Hans Altschäffl sprach auf politischem Frühschoppen der FDP/Freie Wählergruppe
Hunderdorf.
„Politische Entscheidungen durchsichtiger, die Verwaltung weniger aufwendig und damit effektiver sowie spezielle Probleme des Landkreises bürgerfreundlicher zu behandeln und damit verständlicher zu machen, sind nur ein geringer Teil der Aufgaben für den neuen Kreistag. In den mehr als bisher Kandidaten der FDP/Freie Wählergruppe einziehen sollen“. Dies erklärte Kreisrat Hans Altschäffl während eines gut besuchten politischen Früh-schoppens der FDP/Freie Wählergruppe im Gasthaus Bayer/Edbauer.
In Vertretung für den verhinderten örtlichen Kandidaten Ludwig Fellinger begrüßte Kreistagskandidat Michael Seifert die Gäste, vor allem Kreisrat Hans Altschäffl, der sich wie Seifert über den guten Besuch erfreut zeigte. In seinen Ausführungen ging Altschäffl unter anderem auf die bisher geleistete Arbeit im Kreistag ein und erwähnte dabei, wie wichtig auch eine verhältnismäßig kleine Gruppe wie die der FDP gewesen sei, die eine Fraktionsgemeinschaft mit der Überparteilichen Wählergemeinschaft unter Ex-Landrat Wild eingegangen sei. Dabei gab Altschäffl seiner Hoffnung Ausdruck, daß bei den anstehenden Wahlen mehr Bürger als bisher erkennen würden, daß es allgemein für die Bevölkerung sehr abträglich sei, weiterhin eine absolute Mehrheit wie die der CSU zu unterstützen. Mit den Kandidaten der FDP/FWG sei dem Wähler nun die Möglichkeit gegeben, Kreisräte mit Sachverstand unter dem Leitgedenken ‚Mehr Bürgersinn. weniger Bürokratie“ in den Kreistag zu bestellen. In diesem Zusammenhang kritisierte Altschäffl den aufwendigen Verwaltungsapparat, der entgegen aller früheren Versprechungen nicht billiger, sondern teurer geworden sei. Der bürgerfeindliche Bürokratismus dieser aufgeblähten Verwaltung müsse durch echte bürgernahe Arbeit auf ein Minimum reduziert werden, meinte er.
Als eines der großen anstehenden Probleme des neuen Kreistages bezeichnete Altschäffl die Müllbeseitigung, die derzeit vom Zweckverband noch sehr zu ungunsten vieler Betroffener gehandhabt werde. Straubing als kreisfreie Stadt verhalte sich da gegenüber dem Landkreis sehr selbstherrlich. Die Kreisfreimachung Straubings sei für den ganzen Landkreis ein großes übel gewesen. In Zukunft gelte es, weitere Zentralisierungsversuche zu verhindern. Im weiteren Verlauf stellte Kreistagskandidat Michael Seifert den Gästen die 50 Personen umfassende Liste der Kandidaten vor, wobei die anwesenden Kandidaten selbst kurze Ausführungen über ihre Person machten.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.02.1978


Gruppenleitertreffen in Bogen
Windberg.
Trotz der Anstrengungen der närrischen Tage trafen sich kürzlich die Mitglieder der Landjugend-Arbeitsgemeinschaft Bogen in der Jugendbildungsstätte Windberg zu einer Besprechung. Hauptpunkt der Tagesordnung war der nicht allzu gute Kontakt der ArGe zu den einzelnen Ortsgruppen im ehemaligen Landkreis Bogen, der aber in der nächsten Zeit mehr gepflegt werden soll. Der erste Schritt dazu sollte das Gruppenleitertreffen sein, das am Freitag, 17. Februar, um 19.30 Uhr im Pfarrheim in Bogen (Bahnhofstraße 4, Rückgebäude) stattfindet. Alle Gruppenleiter aus dem Altlandkreis Bogen sind dazu eingeladen. Wenn jeder vielleicht noch zwei oder drei Leute aus seiner Gruppe mitnehmen könnte, wäre das günstig, da sich nämlich bei diesem Treffen alle Teilnehmer die Schwierigkeiten, die sie in ihrer Gruppe zu Hause haben, klarmachen sollen. Wahrscheinlich stellt sich dann heraus, daß diese gar nicht so groß wären, wenn nicht alle getrennt marschieren würden, sondern versuchen, die Probleme gemeinsam zu lösen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.02.1978


Alois Feldbauer wurde 65
Gaishausen.
Bei bester Gesundheit konnte am Dienstag der Landwirt Alois Feldbauer seinen 65. Geburtstag begehen. Zu diesem hohen Ehrentag gratulierten ihm seine Frau sowie ein Sohn und eine Tochter. Geboren in Pitzling im Landkreis Cham, ehelichte der Jubilar 1946 Maria Papp und bewirtschaftete mit ihr das schöne Anwesen mit viel Umsicht und Alois Feldbauer war in früheren Jahren bei verschiedenen weiter entfernten Firmen für lange Zeit tätig. Auch in Gesellschaft ist der Jubilar gern gesehen und mit besonderer Liebe widmet er sich dort dem Schafkopfspiel.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1978


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training für AH-Spieler in der Schulturnhalle. Anschließend Besprechung für Hallenturnier. Freitag, 10. 2., 18 Uhr, Training für Senioren in Oberalteich.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1978


Irensfelden. MSC Meidendorf: Freitag., 10. 2., Monatsversammlung im Vereinslokal Hilmer.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.02.1978


Sitzung des Wahlausschusses
Hunderdorf.
Heute, Freitag, 17 Uhr, trifft sich der Wahlausschuß unter Vorsitz von Gemeindewahlleiter Anleitner im Gemeindeamt Hunderdorf, um über die eingereichten Wahlvorschläge und deren Gültigkeit zu beschließen. Diese Sitzung ist öffentlich. Zur Kommunalwahl am 5. März sind drei Wahlvorschläge von Parteien oder Wählergruppen beim Gemeindewahlleiter eingereicht worden. Für das Bürgermeisteramt liegt nur ein Wahlvorschlag vor, nämlich für den bisherigen Bürgermeister Karl Härtenberger, der von CSU und Freien Wählern nominiert wurde. Für die Sitze im Gemeinderat bewerben sich „CSU und Freie Wähler“, die „SPD und Parteilose Wählergemeinschaft“ und die „Freie Wählergemeinschaft Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen“.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Wer will Erste Hilfe lernen?
Oberalteich/Großlintach.
Bei genügender Beteiligung führt der Rotkreuz-Kreisverband Straubing-Bogen im Bereich der Gemeinde Oberalteich wieder einen Acht-Doppelstunden-Grundausbildungslehrgang für die Erste Hilfe durch. Der Lehrgang ist nicht nur für Führerscheinanwärter wichtig, sondern für alle Bevölkerungsschichten, um im Ernstfall gekonnt richtig helfen zu können. Angesprochen sind auch die Mitglieder der örtlichen Vereine, besonders des TSV und der Feuerwehr. Anmeldeschluß am Donnerstag, den 16 Februar, bei R. Niedermeier, Furth, Max Sonnleitner, Oberalteich, Baumeister Hans Altschäffl, Lintach, und Gastwirtschaft Schlecht, Großlintach. Der Lehrgang ist kostenlos.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Hunderdorf. KuSK: Sonntag, 12. 2., 14 Uhr, Jahreshauptversammlung (Aufnahmemöglichkeit neuer Mitglieder) im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 11. 2., 19 Uhr, Beginn des Pflichtschießens im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 16 bis 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Hunderdorf. FWG: Sonntag, 12. 2., 9.30 Uhr, politischer Frühschoppen im Gasthaus Sandbiller. Kreistagskandidaten stellen sich vor.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Windberg. Stammtischbrüder: Samstag, 12. 2., 19 Uhr, kostenloses Festessen im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Windberg. Gemeindebürger: Samstag, 11. 2., 19.30 Uhr, im Gasthaus Mühlbauer Bürgerversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Windberg. BRK: Heute, Freitag. 20 Uhr, Dienstabend in der Unfallhilfsstelle.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


Steinburg. CSU: Samstag, 11. 2., 20 Uhr, CSU-Versammlung mit den Kreistagskandidaten Anton Pongratz und Karl Härtenberger im Gasthaus Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1978


SV-Skiclub ermittelt Vereinsmeister
Hunderdorf.
Die Skiabteilung des SV Hunderdorf führt die diesjährige Vereinsmeisterschaft am Sonntag, 19. Februar, auf der Pröller-Hangabfahrt durch. Startberechtig sind nur die Mitglieder der Skiabteilung. Der Start erfolgt um 9 Uhr auf der Pröller-Bergliftstation. Die Meisterschaft wird im Riesentorlauf ausgetragen. Die Rennstrecke wird so gewählt, daß sie auch von den jüngsten Teilnehmern zu bewältigen ist. Die Siegerehrung findet gegen 14 Uhr in der vereinseigenen Skihütte statt. Anmeldungen werden von Josef Helmbrecht (Kirchgasse) und Joachim Kaldonek (Tel. 1718) entgegengenommen. Meldeschluß ist am Samstag, 18. Februar, 14 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1978


Sitzung des Schulverbandes
Hunderdorf.
Am kommenden Februar, 19 Uhr, findet im Gemeindeamt Hunderdorf eine Sitzung der Schulverbandsausschuß-Mitglieder statt. Die Tagesordnung: Jahresrechnung 1977, 2. Beratung und evtl. Beschlußfassung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes 1978.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1978


Großlintach. CSU: Sonntag. 12. 2., 19.30 Uhr im Gasthaus Schlecht CSU-Versammlung mit Bürgermeisterkandidat Josef Deschl und Kreistagskandidaten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1978


Großlintach. SPD: Sonntag, 12. 2., 10 Uhr, politischer Frühschoppen mit MdL Geisperger und Kreistagskandidat Kohlhofer im Gasthaus Schlecht.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1978


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 20 Uhr, Vereinsabend bei Imbiß Georg Baier.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1978


Windberg. Sportverein: Sonntag, 12. 2., 13 Uhr, Vereinsmeisterschaft auf Natureis auf dem Klostermühlweiher. Startgebühr fünf Mark je Schütze. Anmeldung und Startgeldzahlung von 12 bis 12.30 Uhr im Vereinslokal Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Dienstag, 17 Uhr, Treffpunkt bei Sandbiller für Vorbereitungsspiel.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1978


KuSK war wieder sehr aktiv
Gutes Kriegsgräbersammelergebnis – Härtenberger für weitere Vereinsförderung

Hunderdorf. Zur Jahreshauptversammlung der Krieger- und

Die geehrten Vereinskameraden mit den Bürgermeistern Härtenberger und Weinzierl

Soldatenkameradschaft konnte Vorstand Pflügl die Bürgermeister Härtenberger (Hunderdorf) und Weinzierl (Gaishausen), 2. Bürgermeister Anleitner (Hunderdorf) und FFW-Kommandant Häusler (Steinburg) begrüßen. Anschließend wurde für die verstorbenen Vereinsmitglieder Josef Steinbauer, Otto Wurm und Karl Bielmeier eine Gedenkminute eingelegt.
Vor 40 Vereinskameraden wartete Kassier Josef Retzer mit dem Kassenbericht auf. Die Kassenprüfung bestätigte eine ordnungsgemäße Finanzverwaltung. Für den aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Josef Steckler wurde als neuer Kassenprüfer Franz Höcherl bestimmt.
In einem Ausblick für das Jahr 1978 sagte Vorstand Pflügl, die Teilnahme an den Fahnenweihen und Gründungsfesten in Falkenfels, Hunderdorf, Aiterhofen und Leiblfing stünden an. Weiterhin seien verschiedene Vereinsfeiern geplant. Abschließend gab Pflügl bekannt, daß dem Verein 1977 10 Kameraden beigetreten seien. Aus der Hand von Bürgermeister Härten-berger konnten Johann Herrnberger, Franz Gmeinwieser und Andreas Achatz Ehrenurkunde und Vereinsnadel in Empfang nehmen.
Bürgermeister Härtenberger sagte, er begrüße das rege Vereinsleben in Hunderdorf. Im Namen der Gemeinde dankte Härtenberger der Krieger- und Soldatenkameradschaft für ihren Einsatz und für die Kriegsgräberfürsorge-Sammlung, bei der jeweils ein stattlicher Betrag abgeführt werden konnte. Die örtlichen Vereine müßten auch in der kommenden Großgemeinde Bestand haben und gefördert werden, sagte Härtenberger. Bürgermeister Weinzierl sprach sich auch für die Koordinierung von Vereinsveranstaltungen innerhalb der künftigen Großgemeinde aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1978


Zuschuß für Hunderdorf
Hunderdorf.
Bürgermeister Härtenberger erhielt von Staatsminister Alfred Dick folgenden Brief: „Ich kann Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, daß das Ministerium im Rahmen des Programms „Freizeit und Erholung“ der Gemeinde Hunderdorf zum Bau einer Freizeit- und Erholungsanlage einen Zuschuß in Höhe von 23 760 DM für das Jahr 1978 bewilligt hat. Dieser Zuschuß wird als Anteilfinanzierung zu den zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 79 200 DM gewährt.“
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.1978


15 Geburten und 21 Sterbefälle
Standesamtsregister verzeichnet im Januar nur eine Eheschließung
Bogen.
Mit 15 Geburten, einer Eheschließung und 21 Sterbefällen schloß das Standesamtsregister der Stadt Bogen den Monat Januar ab.
Geburten: … Am 9. Januar eine Tochter Heidi Maria dem Ehepaar Masuhr, Windberg. Am 10. Januar ein Sohn Robert dem Ehepaar Päßler, Hunderdorf. … Am 17. Januar eine Tochter Monika Elfriede dem Ehepaar Groß, Hunderdorf/Hofdorf. … Am 20. Januar eine Tochter Ingrid Maria dem Ehepaar Kreger, Hunderdorf/Thannanger. …
Sterbefälle: … Am 7. Januar der frühere Schlachthofarbeiter Hermann Nächster, Hunderdorf,. 81. … Am 18. Januar die Hausfrau Anna Nerf, geborene Beer, Saulburg, Geßmannszell. 86.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Mittwoch, ab 17.30 Uhr Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1978


Hunderdorf. SV-Skiclub: Heute, Mittwoch, Skigymnastik in der Schulturnhalle; für Kinder von 17 bis 18 Uhr, für Jugend und Erwachsene ab 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1978


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Amann zur Einteilung der Eisstockschützen für das Turnier.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1978


„Der Landkreis ist viel zu brav“
MdL Fritz Geisperger sprach sich gegen eine „Zerwaltung“ der Bürger aus
Großlintach.
Der SPD-Ortsvorsitzende Kohlhofer konnte neben dem Hauptredner Fritz Geisperger und den Stadtrats- und Kreistagskandidaten der SPD zum politischen Frühschoppen nur ein kleines Häuflein politisch Interessierter begrüßen. In seinem Referat zog Fritz Geisperger Parallelen zwischen der bayerischen Landespolitik und der Kommunalpolitik. Auf beiden Ebenen habe es die CSU sehr leicht, da sie – durch die bestehenden Mehrheitsverhält-nisse bedingt — nicht echt gefordert werde und nicht gefordert werden könne. Ganz besonders drastisch könne man dies im Landkreis Straubing-Bogen feststellen, der sich, so Geisperger wörtlich, viel zu brav benähme.
Eine Lösung, aus diesem Engpaß herauszukommen, versuchte der Landtagsabgeordnete mit einem Beispiel anzubieten. Wenn in einer Familie drei Kinder seien, so werde der Schwerpunkt der Erziehung nicht auf den zwei zuverlässigen Kindern liegen, sondern man müsse die Erziehung auf das dritte, sich etwas abwegig erweisende Kind konzentrieren. Genauso sei es, fuhr Geisperger fort, mit dem Landkreis Straubing-Bogen. Solange er zu den „braven CSU-Kindern“ gehöre, solange er nicht durch den Wählerwillen getragen aufmucke, solange die CSU in ihm die ungebrochene absolute Mehrheit besitze, solange würde von der Landesregierung für den Landkreis nichts Wesentliches unternommen. Der Landtagsabgeordnete hob in diesem Zusammenhang hervor, daß die SPD mit Robert Leidinger einen Mann anbiete, der der Regierung ohne Rücksicht auf Blessuren entgegentreten würde. Er warnte darüber hinaus, daß mit dem CSU-Landrat Ingo Weiß ein vierter Jurist ins Landratsamt einziehen würde, was eine immer mehr um sich greifende „Zerwaltung“ der Bürger mit sich brächte.
Als Beispiel bürokratischer Willkür zu ungunsten des Bürgers nannte Geisperger den Streit zwischen den Busunternehmen Berger und Pummer, die beide Linien von Bogen nach Straubing unterhielten, letzterem Unternehmer sei es aber nicht erlaubt, Fahrgäste zwischen Bogen und Straubing zu- und aussteigen zu lassen. Der Mandatsträger bat am Schluß seiner Ausführungen, die SPD dieses Mal stärker zu machen, denn nur „politische Reaktion stiftet Unruhe!“
Die Diskussion, die sich an die Vorstellung der anwesenden Kandidaten anschloß, erwies sich, wie bereits eingangs erwähnt, äußerst fruchtbar. Alle Diskussionspunkte aufzuführen, wäre zu umfangreich. Angesprochen wurde vor allem Fritz Geisperger als Agrarfachmann mit bodenständigen landwirtschaftlichen Problemen. Zwangsweise, so könnte man schon sagen, sei wiederum die Müllbeseitigung ein zentrales Problem, wobei sich vor allem die Landwirte, bei denen ja weniger Abfälle anfallen, „verschaukelt“ fühlen. So meinte ein erboster Landwirt: ,,Des hams wieder einmal über die Köpfe von de Bürger hinweg ausgmacht!“ Der eineinhalbstündige Gedankenaustausch, bei dem auch Bürgermeisterkandidat Peter Groeben einige Programmpunkte erläutern konnte, veranlaßte H. Kohlhofer spontan, die nächste Versammlung im April wieder nach Großlintach zu legen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1978


Skiclub-Vereinsmeisterschaft
Hunderdorf.
Die Skiabteilung des SV Hunderdorf führt ihre diesjährige Vereinsmeisterschaft am Sonntag, 19. Februar, auf der Pröller-Hangabfahrt durch. Startberechtig sind nur die Mitglieder der Skiabteilung. Der Start erfolgt um 9 Uhr auf der Pröller-Bergliftstation. Die Meisterschaft wird im Riesentorlauf ausgetragen. Gemeinsame Abfahrt ist um 8 Uhr früh beim Gasthaus Sandbiller. Die Siegerehrung findet gegen 14 Uhr in der vereinseigenen Skihütte statt. Teilnehmermeldungen sind bis spätestens Samstag, 18. Februar, an Josef Helmbrecht (Kirchgasse) und Joachim Kaldonek (Tel. 1778) zu richten.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1978


„Bürger steht im Mittelpunkt”
CSU-Wahlversammlung mit Landratskandidat Weiß, Kreisrat Pongratz und Bürgermeister Härtenberger
Hunderdorf/Steinburg.
Zu einer Versammlung ins Gasthaus Berger/Höfelsauer in Steinburg hatte der CSU-Ortsverband Hunderdorf eingeladen. Hierbei referierten Kreisrat Anton Pongratz und Karl Härtenberger. Weiterhin stellten sich verschiedene Bewerber für den Kreistag vor. Pongratz betonte, daß die Parteien auch in der Kommunalpolitik festen Bestand haben müßten. Die CSU sei die Partei, die den Bürger im Mittelpunkt sehen wolle. Die Wählergruppen dagegen kämen und gingen.
Eingangs begrüßte CSU-Ortsvorsitzender Hans Hamberger (Hunderdorf) die Referenten Pongratz und Härtenbergr sowie die zahlreich anwesenden Kreistagskandidaten. Der CSU-Ortsverband, so meinte er, strebe eine gute Zusammenarbeit auch mit Gaishausen und Steinburg an, wobei auf der CSU-Liste jeweils fünf Listenplätze für Kandidaten aus diesem Bereich zur Verfügung gestellt worden seien. Hamberger bat um das Vertrauen für die CSU-Bewerber, wobei er betonte, daß es auf jede einzelne Stimme ankomme. Deshalb solle neben dem Häufeln möglichst auch ein Kreuz im CSU-Kennwort eingetragen werden.
Kreisrat Pongratz stellte fest, es sei Tatsache, daß die Probleme im Rahmen des Möglichen erledigt worden seien, ohne die Bürger entscheidend mehr zu belasten. Dabei erinnerte Pongratz an das Volumen von 300 Millionen im Kreishaushalt und die durchgeführten Großbaumaßnahmen der Krankenhäuser und Gymnasien in Bogen und Mallersdorf sowie weitere Straßenbaumaßnahmen. Der Landkreis habe im nördlichen und südlichen Teil eine andere Struktur und es habe gegolten und gelte weiter, gemeinsam alle diese Probleme zu erkennen und zu lösen.
Bürgermeister Härtenberger richtete einen Ausblick in die Zukunft. Ab 1. Mai werde eine Einheitsgemeinde mit Steinburg, Gaishausen und Hunderdorf entstehen, sagte er. Härtenberger wies unqualifizierte Aussagen bezüglich der Eingemeindung Steinburgs zurück. Der betonte, daß es für die eingemeindeten Gemeinden keine weltbewegenden Veränderungen geben werde. So würden die Feuerwehren in den einzelnen Ortschaften bestehen bleiben und die Projekte Abwasseranlage und Wirtschaftsweg Au – Gaishausen in Angriff genommen werden soweit dies gewünscht werde.
Anschließend stattete auch MdL und Landratskandidat Ingo Weiß der Versammlung einen Besuch ab, wobei er bestmögliche Hilfe für die Bürger und die Gemeinden zusicherte. Auch für das Bauen auf dem Lande werde er sich verstärkt einsetzen, wobei aber verstanden werden müsse, daß auch eine gewisse Linie einzuhalten sei.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1978


Zur Deutschen Jugendmeisterschaft
Windberg.
Am Freitag, 17. Februar, 7.45, Uhr, fährt die Jugendmannschaft mit dem Betreuer und einigen Vereinsmitgliedern zur Deutschen Jugendmeisterschaft im Eisschießen nach Krefeld. Der mitfahrende Personenkreis trifft sich um 7.45 Uhr beim Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1978


Eisstockschießen
Hunderdorf.
Die Eisstockabteilung des SV Hunderdorf richtet am kommenden Samstag, 13 Uhr, die Vereinsmeisterschaft auf dem Eisweiher in Hunderdorf aus. Um 12.30 Uhr werden die Moarschaften ausgelost. Nach dem Wettkampf findet im Gasthaus Sandbiller die Siegerehrung statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1978


Hunderdorf. Eistock-Club: Samstag, 18. Februar, 13 Uhr, Vereinsmeisterschaft am Eisweiher in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1978


Windberg. Freie Wählergemeinschaft: Samstag, 18. Februar, 20 Uhr, Wahlveranstaltung mit Bürgermeisterkandidat Franz Kleikamp im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1978


Für uns alle unfaßbar nahm Gott, der Herr, am 15. Februar 1978 meine innigstgeliebte Gattin, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Therese Schneider
geb. Poiger
Bäuerin von Röhrnau

im 49. Lebensjahr, nach Empfang der hl. Sterbesakramente von uns.
Röhrnau, Gaishausen, Einstück, Riemersdorf, Pellham, den 15. Februar 1976
In tiefem Leid:
Karl Schneider, Gatte
Norbert Schneider, Sohn
Karl Schneider, Sohn mit Familie
Josef Poiger, Bruder mit Familie
Maria Eidenschink, Schwester mit Familie
Cilli Wolf, Schwester mit Familie
Fanny Schneider, Schwägerin
und übrige Verwandtschaft.
Sterberosenkranz heute um 16 Uhr in Hunderdorf.
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Freitag, den 17. 2. 1978 um 15 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1978


Die Polizei im Einsatz:
Zusammenstoß beim Überholen
Straubing-Bogen.
Ein Verkehrsunfall, der einen Sachschaden von rund 10 000 DM forderte, ereignete sich am Donnerstag um 9.45 Uhr auf der Straße von Hunderdorf nach Bärndorf in Höhe Hofdorf. Als ein Bundeswehr-Lkw, der in Richtung Hunderdorf fuhr, nach links abbog, setzte ein nachfolgender Pkw gleichzeitig zum Überholen an und fuhr in den abbiegenden Lastwagen. Dabei wurde der Fahrer des Personenwagens am Kopf verletzt. —…
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


FWG: Für alle Bürger da sein
Als dritte Kraft Ausgleich schaffen – Christlicher Charakter wurde betont
Hunderdorf.
Bei der Versammlung der FWG Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen konnten die Gemeinderats-Kandidaten L. Fellinger (Sollach) und J. Feldmeier (Steinburg) zahlreiche interessierte Bürger begrüßen. die Gemeinderatskandidaten der FWG vorstellen und auch verschiedenen Kreistagskandidaten zur Vorstellung Gelegenheit geben. So sprachen Bürgermeister und Kreistagskandidat K. Härtenberger, Kreisrat J. Stadler und B. Wenzke als Kreistagskandidaten. Bürgermeister Feldmeier betonte in seinem Referat den christlichen Charakter der FWG, die wie er erklärte sich wie jede andere Partei um die Probleme der Bürger kümmere und stets helfe, wo dies erforderlich sei. Eine lebhafte Diskussion schloß sich an.
Nach der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten der FWG Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen beschäftigte sich J. Feldmeier mit der Frage, warum eine „Freie Wählergemeinschaft“ gegründet worden sei. Dabei betonte der Redner das parteilose Engagement der FWG, die ihre Kandidaten in den durch die Gebietsreform größer gewordenen Außenbezirken gut verteilt habe, so daß es für keinen Bürger Nachteile geben könne. Gleichzeitig hob er die demokratische Einstellung der dritten Kraft, die auf Ausgleich bedacht sei, hervor und unterstrich den christlichen Charakter der parteiungebundenen „Freien Wählergemeinschaft“, die jeden in Not geratenen Bürger bei seinen Problemen helfe.
Bürgermeister K. Härtenberger, den die FWG als Bürgermeisterkandidaten  unterstützt, äußerte sich dahingehend, er habe volles Verständnis für die Aufstellung der Kandidaten der FWG, die die CSU nicht als Konkurrenz werte, müsse aber den Vorwurf zurückweisen, die CSU hätte die Außenbezirke und Landwirte zu wenig berücksichtigt.
Gemeinderat Kronfeldner (Steinburg) betonte, daß durch mehr Kandidaten eine treffendere Auswahl, dadurch mehr Ausgleich und auch mehr Demokratie in der neuen Einheitsgemeinde möglich sei und sagte: „Deshalb bitten wir auch, daß unsere Kandidaten auch in Hunderdorf Unterstützung finden“. Neben Karl Härtenberger stellten sich Bernd Wenzke und Josef Stadler als Kandidaten für den Kreistag vor. Probleme mit der Müllabfuhr aufgrund des Bundesabfallgesetzes und Nachteile wegen des geplanten Truppenübungsplatzes erregten die Gemüter. Die Kreistagskandidaten versprachen im neuen Kreistag sachliche Arbeit zu leisten. Der nächste Frühschoppen der FWG findet am Sonntag, 19. Februar, 9.30 Uhr. im Gasthof Josef Solcher in Wegern statt, wozu die FWG den Landratskandidaten zur Vorstellung eingeladen hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Dank für geleistete Arbeit
Gaishausen.
Zur fälligen Jahreshauptversammlung konnte Kommandant Dietl eine große Anzahl von Wehrmännern begrüßen. Nachdem man eingangs der Verstorbenen gedachte, ging man zum Tätigkeitsbericht über. Kommandant Dietl lobte die Solidarität vieler Wehrmänner und ihren beispiellosen Einsatz. Er betonte die Wichtigkeit, bei den jeweiligen Fahnenweihen mit einer ansehnlichen Zahl von Wehrmännern vertreten zu sein. Anschließend erstattete Kassier Max Fendl den Kassenbericht. Die Anwesenden gewannen Einblick in eine vortreffliche Kassenführung und wurden mit den vielen und oftmals hohen Ausgaben konfrontiert, welche auf eine Wehr zukommen. Nach dem Kassenbericht richtete Bürgermeister Weinzierl ebenfalls Worte des Dankes an die Wehrmänner und ihren Kommandanten. Er veranschaulichte wieviel Arbeit und Zeitaufwand nötig sei, um nur eine einzige Tanzveranstaltung mit Tombola vorzubereiten. Weinzierl bedankte sich t auch bei den vielen Spendern, welche die Tombola beim Faschingsball ermöglichten. Nach einer allgemeinen Aussprache appellierterte Kommandant Dietl sowie Bürgermeister Weinzierl an die Waldbesitzer, für den Bau des neuen Gerätehauses großzügig Holz zu spenden. Falls es dem einen oder anderen nicht möglich sein sollte, Holz anzufahren, würde dies auch abgeholt werden. Nach einer anschl. Diskussion dankte Kommandant Dietl nochmals für die Aufgeschlossenheit im Wehrgeschehen und schloß die Versammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 18. Februar, 14,30 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Jugendheim. 19 Uhr Jahreshauptversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training für Senioren in Oberalteich.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Hunderdorf. CSU: Samstag, 18. Februar, 20 Uhr, im Gasthaus Baier-Edbauer CSU-Versammlung mit Landratskandidat Ingo Weiß und Kreistagskandidat Karl Härtenberger.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Samstag, 18. Februar, Vereinsmeisterschaft im Eisschießen, Einschreiben um 12.45 Uhr am Eisweiher; ab 8.30 Uhr Arbeitseinsatz am Eisweiher!
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 16 bis 18 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Sonntag, 19. Februar, 14 Uhr, Generalversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Steinburg. FDP/Freie Wähler: Samstag, 18. Februar, 20 Uhr, im Gasthaus Berger Kreisratskandidatenvorstellung und Versammlung mit Hans Völkl und Kreisrat Hans Altschäffl.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend im Vereinslokal „Zum Bergerbräu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Berta Schmidbauer wurde 75
Windberg.
Berta Schmidbauer, geborene Grüll, von Windberg konnte im Kreise ihrer Angehörigen kürzlich den 75. Geburtstag feiern. Die Jubilarin erfreut sich guter körperlicher und geistiger Rüstigkeit. Bürgermeister Kleikamp überbrachte der Jubilarin die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Geschenkkorb
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Rückblick auf erfolgreiche Jahre
Bürgermeister Kleikamp gab anläßlich einer Bürgerversammlung seinen Rechenschaftsbericht
Windberg.
Zur Bürgerversammlung im Gasthaus Mühlbauer in Windberg konnte Bürgermeister Franz Kleikamp eine große Anzahl Gemeindebürger begrüßen. Da die Finanzen das Wichtigste einer Gemeinde seien, werde darüber ein ausführlicher Bericht gegeben, erklärte er. Es sei die Pflicht einer Gemeinde, ihre Bürger ständig zu informieren. Die Gemeinde habe zwei Ausschüsse gebildet, einen Bauausschuß unter Leitung des 2. Bürgermeisters Helmut Feldmeier und einen Finanzausschuß unter Gemeinderat Pater Andreas Hainberger.
Pater Andreas Hamberger erläuterte die finanziellen Belange. Zuerst klärte er über langfristige und kurzfristige Darlehen auf, die die Gemeinde aufnehmen mußte. Dann zeigte er eine Zusammenstellung über Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungs- und des Vermögenshaushaltes 1977.
Bürgermeister Kleikamp dankte für die Ausführungen und begann mit seinem Bericht. Wie schon zu Beginn der Amtsperiode sei die Müllabfuhr auch jetzt wieder ein aktuelles Thema. Da die eigene Müllabfuhr sehr billig und praxisnah war, wurde die jetzige Form bedauert.
Im Herbst 1972 wurde damit begonnen, Meidendorf, Irensfelden und Windberg (erweitert) mit Dorfbeleuchtung auszustatten. Dies war eine Werbebeleuchtung der OBAG, die der Gemeinde 50 Prozent der Kosten ersparte. 1972 wurde damit begonnen, das Bebauungsgebiet fertigzustellen. 1973 wurde der Anfang gemacht, die Wege gut auszubauen. Die Bundeswehr leistete dabei große Hilfe. 1974 war der Beginn der Kanalisation, eines Projektes, daß sich auf rund 1,3 Millionen DM belief. Ein Unimog, der inzwischen sehr gute Dienste geleistet hat. wurde angeschafft. Die Außenrenovierung der Wallfahrtskirche Hl. Kreuz wurde durchgeführt, ohne Mittel aus der Gemeindekasse nehmen zu müssen. ABM-Leute wurden eingestellt.
Das letzte große Programm sei nun die Fernwasserversorgung Meidendorf, Irensfelden, Hl. Kreuz. Sobald die Zuschüsse kommen, soll das Projekt in Angriff genommen werden. Ab 1. 5. 1978 gehört Windberg zur Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, behält aber Bürgermeister und Gemeinderat.
Die Jugendmannschaft SV Windberg e. V. wurde im Eisstockschießen niederbayerischer Meister. Bürgermeister Kleikamp nahm nun die Ehrung der Sieger vor: Alfred Auerbacher, Werner Hilmer, Wolfgang Mayer und Robert Schneider.
Im Laufe des Abends konnte Bürgermeister Kleikamp den stellvertretenden Landrat und Kreistagskandidaten Alfons Schäffer begrüßen. Dieser hält eine Ansprache, in der er auf aktuelle Probleme einging, die in nächster Zeit bewältigt werden müssen. Nach einer regen Diskussion schloß Bürgermeister Kleikamp die Versammlung und dankte nochmals allen Anwesenden für ihr Kommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Seit 65 Jahren verheiratet
Windberg.
Otto August und seine Frau Martha, geborene Scholz, traten am 16. Februar 1913 vor dem Standesbeamten in Puschkau/Schlesien in den Ehestand. Heute nun können die Ehegatten auf 65 Jahre gemeinsamen Lebensweg in Freud und Leid zurückblicken. Im Jahre 1945 mußten sie die Heimat verlassen und Windberg wurde ihnen zur zweiten Heimat. Bürgermeister Kleikamp überbrachte zum Jubiläum die Glückwünsche der Gemeinde. Stellvertretender Landrat Schäffer gratulierte im Namen des Landkreises.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Angebot der Woche!
Mettwurst Stück 1.–         Bierkugel 100 g -.78
Kochsalami 500 g 3.40     Suppenfleisch 500 g 3.75
Krakauer 500 g 3.50         Spanferkel 500 g 3.80
Gasthof und Metzgerei
BERGERBRÄU
Steinburg

Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1978


Zwei Bürgermeisterkandidaten
Windberg.
Der Wahlausschuß, der zur Prüfung der eingereichten Wahlvorschläge einberufen wurde, erklärte beide eingereichten Wahlvorschläge für die Bürgermeisterkandidaten wie auch für die Gemeinderatsmitglieder für gültig. 24 Gemeindebürger kandidieren auf zwei Listen zum Gemeinderat. Für das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Windberg kandidieren Franz Kleikamp, Regierungshauptsekretär, Windberg und Dietmar Schmid-bauer, Bautechniker von Windberg. Jeder Wähler der Gemeinde Windberg hat am Wahltag bei der Abstimmung für den Gemeinderat 16 Stimmen zu vergeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1978


Dietmar Schmidbauer Bürgermeisterkandidat
Windberg.
Nach langen Diskussionen hatten es viele Bürger der Verwaltungsgemeinde Windberg als ihre Pflicht betrachtet, dem zur Zeit amtierenden Bürgermeister einen mindestens gleichwertigen Gegner zu stellen. In einer öffentlichen Versammlung in der Richter-schenke (Gasthaus Dorfner) wurde mit nur einer Stimmenthaltung ein neuer Wahlvorschlag zusammengestellt. Bautechniker Dietmar Schmidbauer wurde als Bürgermeisterkandidat aufgestellt, und als zweiter Wahlvorschlag für den Gemeinderat: 1. Dietmar Schmidbauer, Windberg; 2. Isidor Hartl, Meidendorf; 3. Helmut Hartmannsgruber, Windberg; 4. Xaver Zwickenpflug, Staudach; 5. Manfred Hiller, Windberg; 6. Siegfrid Schuster, Oberbucha; 7. Josef Kerscher, Windberg; 8. Adolf Schlecht, Windberg. Alle Kandidaten werden doppelt gesetzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1978


Bürgermeister Deschl:
„Vertrauen der Bürger gewinnen“
Gutbesuchte CSU-Wahlversammlung mit Kandidatenvorstellung in Großlintach
Großlintach.
Eine große Anzahl von interessierten Bürgern besuchte die Wahlversammlung der CSU In Großlintach. Das Gastzimmer reichte nicht mehr aus, so daß in den Saal umgezogen werden mußte. Bürgermeister Deschl ging zunächst auf die Gebietsreform und auf die Leistungen der Gemeinde Oberalteich ein. Er betonte, daß es nunmehr darum gehe, den Kontakt mit den Bürgern herzustellen und das Vertrauen der Oberalteicher zu gewinnen.
Der Ortsvorsitzende des CSU-Verbandes Oberalteich, Hans Zollner, begrüßte rund 100 Zuhörer und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß gerade in Großlintach das Interesse so groß sei.
In seinem Referat ging Bürgermeister Deschl auf die großen Probleme ein, die im Laufe der nächsten sechs Jahre bewältigt werden müssen. Wenn auch die Stadtverwaltung in manchen Fällen nicht direkt gefordert sei, so werde doch die Stadt von entscheidenden Vorhaben berührt. In diesem Zusammenhang kam er auf den Bau der Autobahn zu sprechen. Die Stadt erhoffe sich dadurch noch eine stärkere Belebung des Fremdenverkehrs und der Wirtschaft. Wenn auch die Schwierigkeiten neuer Betriebsansiedlungen bekannt seien, so werde besonderer Wert darauf gelegt, die bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten und den bereits ansässigen Firmen Möglichkeiten der Ausdehnung zu geben. Jeder neue Betrieb ist aber immer herzlich willkommen. In diesem Zusammenhang betonte Deschl auch die Bedeutung der Großschiffahrtstraße Rhein-Main-Donau mit einem eventuellen Hafen bei Sand.
Ein großes Anliegen der Stadt sei es, als echtes Mittelzentrum anerkannt zu werden. Die überörtliche Bedeutung und die Ausstrahlungskraft könne sich nicht nur nach Norden, sondern müsse sich auch nach Süden erstrecken. Darum sei eine weitere Donaubrücke zwischen Hofweinzier und Ainbrach unbedingt notwendig. Selbstverständlich seien auch weiterer Wohnungsbau, der Ausbau der Straßen und der Versorgungseinrichtungen notwendig, um die Bedeutung Bogens zu unterstreichen. Andererseits werde aber auch die Förderung des Kultur- und Bildungswesens auf Jugendarbeit und die soziale Verantwortung der Stadt besonderer Wert gelegt. Selbstverständlich garantierte die CSU-Fraktion dafür, daß die Sondermittel, die für die Eingemeindung von Oberalteich gegeben werden, auch nur in diesem Ortsteil Verwendung finden.
In seinen Ausführungen zur Kreispolitik betonte Deschl insbesondere die Maßnahmen, die der Landkreis in der Stadt Bogen durchführte.
Kreisrat Franz Helmbrecht stellte die anwesenden Kandidaten der CSU für den Stadtrat und für den Kreistag vor. Er erläuterte ferner den Wahlmodus und gab seiner Hoffnung Aus-druck, daß die Stadt Bogen wieder, ihrer Größe entsprechend, im Kreistag vertreten sein werde. In der anschließenden Diskussion wurden Schulprobleme, Straßenbaumaßnahmen und die Müllabfuhr besprochen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1978


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 18. 2., 19.00 Uhr Vereinsabend. Um 14.00 Uhr Probe für die Jugendgruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1978


Finanzpolitik der Gemeinde ist in Ordnung
Baumaßnahmen stehen an – Alfons Schäffer: „Enorme Leistungen erbracht“ – Dank an die Bevölkerung
Hunderdorf.
Bei der diesjährigen Bürgerversammlung im Gasthaus Baier-Edbauer gab Bürgermeister Härtenberger eine Rechenschaft ab über das Gemeindegeschehen im Jahre 1977 sowie eine Vorschau auf die Maßnahmen 1978. Nachdem wieder eine Legislaturperiode zu Ende geht, vermittelte Härtenberger auch über verschiedene Großbaumaßnahmen einen Überblick. Hiernach sind in den Jahren seiner Amtszeit Baumaßnahmen mit einem Aufwand von über neun Millionen DM durchgeführt worden, wobei durch verstärktes Bemühen eine Förderung von fünf Millionen DM erreicht werden konnte. Der Gesamtabschluß der Jahresabrechnungen belief sich auf 24,4 Millionen DM. Als unsachlich und unwahr wies Härtenberger auch Behauptungen des SPD-Vorsitzenden zurück, wonach Kanalanschließer im Baugebiet II erhöhte Anschlußbeiträge zu zahlen hätten.
Eingangs begrüßte Bürgermeister Härtenberger insbesondere stellvertretenden Landrat Schäffer, Pfarrer Reitinger, 1. Bürgermeister Weinzierl (Gaishausen) sowie Konrektorin und Oberlehrer Kohlbeck. Dann berichtete Härtenberger über die größeren Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt. Hierbei nannte Härtenberger einen Aufwand von 159 300 DM für die allgemeine Verwaltung, an Schulverbandsumlage wurde 170 328 DM bezahlt sowie für Sonderschüler 10 700 DM. Als Einnahme wurden 140 850 DM an Schulhausmiete verbucht. Für den Kindergartenbetrieb wurde ein Betrag von 16 000 DM geleistet Für Straßeninstandsetzung (Schotter) wurden 14 500 DM ausgegeben. Der Winterdienst verursachte Kosten von 9 000 DM. An Straßenunterhaltungszuschüssen wurden 37 500 DM eingenommen. Die Instandsetzung der Lintacher Straße durch das Aufbringen einer neuen Teerdecke kostete 99 000 DM. Im Abschnitt 9 „Finanzen“ waren die größten Ausgabeposten die Gewerbesteuerumlage mit 266 000 DM sowie die Kreisumlage mit 346 500 DM. Die wichtigsten Einnahmequellen waren die Grundsteuern mit 109 000 DM, die Gewerbesteuer mit 636 000 DM, der Anteilsbetrag an der Einkommensteuer mit 327 500 DM sowie die Schlüsselzuweisung mit 189 000 DM.
Im Vermögenshaushalt verursachte der Umbau des Verwaltungsgebäudes Ausgaben von 31 400 DM und die Schulhausreparatur 24 000 DM. Für den Bau der Freizeit- und Schulsportanlage entstanden Kosten von 334 600 DM. Zuschüsse seien nur mit 35 400 DM eingegangen. Der Ausbau des Quellenweges beanspruchte Ausgaben von 125 000 DM. Für den Bau der Abwasseranlage gingen noch Zuschüsse von 47 000 DM (Land) und 16 000 DM (Kreis) ein.
Der Schuldenstand einschließlich Schulddienstbeihilfe-Darlehen betrug 1,7 Millionen DM, was eine pro-Kopfverschuldung von 948,67 DM ergibt. Nach Abzug des Schulddienstbeihilfe-Darlehens errechnet sich der Schuldenstand auf 1,2 Millionen DM und die Pro-Kopfverschuldung auf 665,08 DM. Mit dem echten Schuldenstand liegt man mit der Pro-Kopfverschuldung noch unter dem Kreisdurchschnitt (701 DM) und dem Landesdurchschnitt (757 DM), sagte Härtenberger weiterhin. Mit der Steuerkraftzahl je Einwohner überschreite man jedoch mit 264,61 DM im Jahre 1977 den Kreisdurchschnitt (202,35 DM) und dem Landesdurchschnitt (231,91 DM), wobei jedoch die Steuerhebesätze in etwa unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt liegen. Nachdem die jetzige Legislaturperiode wieder zu Ende gehe, berichtete der Bürgermeister, daß während seiner zwölfjährigen Amtszeit der Gesamtabschluß der Jahresrechnungen der Gemeinde 24,4 Millionen DM umfaßte. Dabei seien wichtige Baumaßnahmen mit Gesamtkosten von 9 Millionen DM durchgeführt worden, wobei eine Gesamtbezuschussung von 5 Millionen DM erreicht werden konnte. In einer Vorschau auf die anstehenden Maßnahmen im Jahre 1978 nannte Härtenberger in erster Linie den Ausbau der Wirtschaftswege Starzenberg und Lintach (Kosten 565 000 DM) sowie der Ortsdurchfahrt Hofdorf (Kosten rund 400 000 DM). Weiterhin stünde an die Fertigstellung des Quellenweges, wobei Baukosten von etwa 260 000 DM entstehen (ohne Gehwegausbau) und keine Zuschüsse zu erhalten sind. 125 000 DM seien bereits verbaut. Die Fertigstellung von Hauptspielfeld, Bolzplatz, Stockschießbahnen sowie Tennis- und Parkplätzen beim Projekt Sportanlage sei ebenfalls im heurigen Jahr vorgesehen, betonte Härtenberger weiterhin. Zur Errichtung des Truppenübungsplatzes berichtete der Bürgermeister, daß noch keine endgültige Entscheidung über Sollach gefallen sei. Er gab hierzu eine Aktennotiz bekannt, wonach Vorschläge, den Truppenübungsplatz die Irlbacher-Auen zu erstellen, derzeitig geprüft würden. Falls der Übungsplatz dennoch in Sollach zustande käme, wurde zugesichert, daß die Grundstücke teilweise nur als Schutzzone benötigt würden und auch dann landwirtschaftlich genutzt werden können.
Zur Flurbereinigung, so Härtenberger, laufen derzeitig die Vorbereitungsgespräche, wobei die Gemeinde keine Veranlassung zu tätigen habe. Aus diesem Grunde könne er auch keine verbindlichen Aussagen über Art und Zeitpunkt der Durchführung machen. Zum Bau des Ab-schnitts II der Abwasseranlage führte Härtenberger an, sei die Förderung lt. Angaben des Wasserwirtschaftsamtes 1978 fraglich, jedoch könne 1979 vorerst mit einer Bezuschussung gerechnet werden. Hier griff der Bürgermeister eine Presseveröffentlichung des SPD-Vorsitzen-den Diewald auf, der es wörtlich „einen Skandal“ nannte, daß für den 2. Bauabschnitt des Kanalbaues keine rechtzeitigen Zuschußanträge durch den Bürgermeister gestellt wurden. Härtenberger wies diese unsachliche und unqualifizierte Aussage, die eine Richtigstellung an die Bevölkerung bedürfe, zurück. Hierzu sagte Härtenberger, ursprünglich sei nur ein Gesamtprojekt von 800 000 DM genehmigt worden, womit nur die Kläranlage gebaut werden hätte können. Aufgrund eines neuen Antrages wurde der Ausbau mit 1,6 Millionen DM genehmigt, mit der Auflage, das Projekt in zwei Abschnitte zu teilen. Um die Finanzierung jederzeit zu sichern, wurde auch im Gemeinderat einstimmig beschlossen, zuerst den Abschnitt I fertigzustellen und dann erst die Finanzierung des Bauabschnittes II zu beantragen und in Angriff zu nehmen, um die finanzielle Übersicht zu behalten und die gesunde Finanzpolitik nicht zu gefährden. Durch den Ausbau etwa 1979 entstehe für den Anschließer jedoch kein höherer Anschlußkostenbeitrag als bisher, da dies eine Satzungsänderung bedürfte, die keinesfalls beabsichtigt sei. Eine höhere Belastung für den Bürger trete somit nicht ein. Härtenberger stellte ausdrücklich fest, daß er nach den Beschlüssen des Gemeinderates gehandelt habe, welche für die Gemeinde und für die Gemeindebürger die vernünftigste Lösung darstellen. Es könne weder von Versäumnis noch von zusätzlicher Belastung der Bürger die Rede sein.
Zur zentralörtlichen Gliederung führte Härtenberger aus, daß erst nach langem Bemühen dar Planungsausschuß im März 1977 Hunderdorf als Kleinzentrum vorgeschlagen wurde, wobei derzeitig diese Vorschläge nur mehr vorn Ministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen gebilligt werden müssen. Die Gemeindegebietsreform bringe die Eingemeindung von Gaishausen und Steinburg sowie die Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Hunderdorf. Hierzu werden derzeitig die erforderlichen Vorbereitungen getroffen, wobei die Erstausstattungskosten ca. 65 000 DM betragen und anteilmäßig auf die Mitgliedsgemeinden umzulegen sind. Abschließend sprach Härtenberger das Für und Wider des Sportanlagenbaues an, der aus der Gesamtentwicklung der Gemeinde und zur besseren Freizeitgestaltung der Jugend erfolgte. Die hohen Baukosten würden jedoch auf mehrere Jahre verteilt, damit andere Projekte nicht dadurch aufgehalten werden.
Stellvertretender Landrat Alfons Schäffer übermittelte die Grüße von Landrat Hafner. Dann führte der Landkreisvertreter aus, daß sich in Hunderdorf bezüglich des Straßenausbaues, der Errichtung von Gehwegen, der Abwasseranlage usw. viel getan habe und auch diese enormen Leistungen honoriert werden müssen. Der Landkreis sei bemüht, die Gemeinden zu unterstützen, was auch zum Ausdruck komme durch die Senkung der Kreisumlage. Schäffer betonte, daß in Hunderdorf mit dem Finanz-Mitteln gut gewirtschaftet, vieles mit Zuwendungen des Bundes, Landes und Kreises geschaffen worden sei. Die Gemeinde sei vom Bürgermeister und Gemeinderat gut geführt worden, wobei auch die Bevölkerung fleißig mitgetan habe, sagte der Landrats-Stellvertreter weiterhin. Schäffer befürwortete auch die Durchführung der Flurbereinigung, wobei für den Ausbau der Fahrwege bis zu 90 Prozent Zuschüsse erreicht werden können. Abschließend betonte der Redner, weitere Aufgaben stünden an, wobei man sich bemühen werde, sich auch künftig für den Bürger auf dem Lande einzusetzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1978


Nun ruhe aus, du gutes Vaterherz,
Herr lindere unseren tiefen Schmerz.
Nach einem Leben voll Arbeit und Sorge für die Seinen verschied am 15. Februar 1978 mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Josef Holmer
Austragslandwirt und Zimmermann aus Großlintach
Mitglied der Marian. Männerkongregation Straubing
und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Oberalteich

im Alter von 78 Jahren selig im Herrn.
Großlintach, Ried, Hunderdorf, Uttendorf, Thannanger, Lintach und Steinburg, den 18. Februar 1978
In tiefer Trauer:
Maria Holmer, Gattin
Adolf Holmer, Sohn mit Familie
Karl Holmer, Sohn mit Familie
Sofie Primbs, Tochter mit Enkelin
Anna Probst, Tochter mit Gatten
Maria Feldmeier, Tochter mit Familie
Edeltraud Fuchs, Tochter mit Familie
Karl Holmer, Bruder mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Samstag, 17 Uhr.
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Montag, den 20. Februar 1978, nachmittags 14 Uhr in der Pfarrkirche Oberalteich.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1978


Vorerst keine Frachthilfe für Möbel-Absatz
Staastsekretär Sackmann besucht auf einer Grenzlandfahrt die Firmen Möbel-Nolte und Wallstabe und Schneider

Hunderdorf/Niederwinkling. Auf einer Grenzlandfahrt besichtigte

Werksbesichtigung in Hunderdorf: Staatssekretär Sackmann in Begleitung von Landrat Hafner, Werksleiter Schäfer und MdL Ingo Weiß u. a. (Bild oben) und in Oberwinkling: Der Staatssekretär mit seiner Begleitung und Firmenchef Wallstabe vor der Dichtungstechnik (Bild unten).

Staatssekretär Franz Sackmann zwei Betriebe im Landkreis Straubing-Bogen: Die Firma Nolte-Möbel in Hunderdorf und die Firma Dichtungstechnik Wallstabe und Schneider im Ortsteil Oberwinkling der Gemeinde Niederwinkling. Betriebsleiter Roland Schäfer (Hunderdorf) und Seniorchef Wall-stabe (Oberwinkling) führten den hohen Gast und seine Begleitung durch die Betriebe und in-formierten sie über ihre Einrichtungen und die Produktion, trugen ihnen aber auch ihre Sorgen und Probleme vor.
An der von Betriebsleiter Schäfer geführten Werksbesichtigung in Hunderdorf nahmen neben Sackmann auch Landrat Hafner, MdL und Landratskandidat Ingo Weiß, Kreisrat Ernst Hinsken, die Bürgermeister Härtenberger und Weinzierl sowie Betriebsratsvorsitzender Ludwig Kapfenberger teil. Dabei berichtete Schäfer über die Entwicklung der Firma, die 1951 gegründet wurde. Mit Aufkommen der Spanplatte wurde die Fertigung der Tischlerplatten aus heimischen Hölzern umgestellt auf zweitürige Kleiderschränke und später auch auf höherwertige Möbel. Im Jahre 1969 erfolgte allmähliche Umstellung des Betriebes auf die Schlafzimmer-fertigung, und seither ist die Firma mit steigendem Qualitätsanspruch in der Schlafzimmer-branche tätig.
Schäfer betonte, daß die Fracht immer mehr an Bedeutung gewinne, wobei es erschwerend sei, daß zwar bei Roh- und Schnittholz Frachthilfe des Staates gewährt werde, jedoch insbesondere die sehr frachtintensiven Möbel nicht zu den frachthilfebegünstigten Gütern des Grenzlauf von der Rohware bis zum versandfertigen wobei sich der Staatssekretär und die weiteren Teilnehmer über den rationellen Produktionsablauf von der Rohware bis zum versandfertigen Möbelprodukt überzeugen konnte, fand eine Gesprächsrunde im Firmen-Konferenzzimmer statt. Herbei stand Staatssekretär Sackmann Rede und Antwort insbesondere auf Anfragen von Landrat Hafner, Betriebsleiter Schäfer. MdL Ingo Weiß und Kreisrat Hinsken, wobei man sich auch für eine noch bessere Förderung der Wirtschaft im Zonenrandgebiet einsetzte. Zur Frachthilfe betonte der Staatssekretär, sie sei eine Hilfe für die Wirtschaft, um Rohstoffe und Ware zu beziehen und absetzen zu können zum Ausgleich für die vermehrten Kosten für die Frachtferne. Derzeitig sei es nicht möglich, auch den Absatz der Möbel mit der Frachthilfe zu fördern, ließ Sackmann weiterhin verlauten Er versicherte jedoch, daß er sich dafür einsetze, die Erhöhung der Mittel zu erreichen, womit evtl. eine Einzelförderung im Zonenrandgebiet möglich werden könnte. Weiterhin wurde angesprochen verschiedene Probleme im hiesigen Raum wie der Anschluß an die Erdgasleitung, Senkung der Energiepreise und das Problem der qualifizierten Arbeitsplätze.
Seniorenchef Wallstabe als kaufmännischer Leiter begrüßte in Oberwinkling erstmalig im Empfangsraum die Gäste Staatssekretär Sackmann, MdL Ingo Weiß sowie Bürgermeister Schäffer. Er stellte Seniorchef Schneider als technischen Leiter, die beiden Juniorchefs Jürgen Wallstabe und Dr. Schneider sowie den Betriebsratsvorsitzenden Rudolf Berger vor. Zur Entwicklung der Firmen sagte er: Vor 18 Jahren begann man mit großen Schwierigkeiten in einer kleinen Baracke, die heute noch steht, und zog sich bald aus Landarbeitern Industrie- und Facharbeiter heran. Dabei halfen sie selbst in ihrer Freizeit mit ihren Frauen. Heute sei aus der Zuverlässigkeit der Arbeiter das beste Kapital geworden. Der Umsatz konnte trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten gehalten werden. Durch Automatisierung konnten sogar die Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden. Durch Kooperation mit einer italienischen Firma, die O-Ringe viel billiger produziert, konnten viele Aufträge erhalten bzw. an die Firma herangezogen werden, weil die Winklinger Firma auch Spezial- und Sonderaufträge schnellstens erledigt. Man sei stolz auf das, was man erreicht habe. Zwei neue Hallen sind geplant zu errichten, wenn nicht unvorhergesehene Dinge eintreten. Erweiterungsgelände ist vorhanden.
Ingenieur Wallstabe zeigte dann den interessierten Gästen an Hand von Bildern den Aufbau. So beschränkte man sich 10 Jahre lang in engen Büroräumen, bis vor acht Jahren das neue Verwaltungsgebäude gebaut wurde. Bei der Besichtigung wurden im Erdgeschoß die freundlichen Räume und Einrichtungen für die technische Abteilung gezeigt und im 1. Stockwerk die für die kaufmännische Abteilung. Sehr überrascht waren die Gäste, als sie in den Fertigungshallen die Männer und Frauen, die hier in zwei Schichten arbeiten, trotz der rußigen Umgebung bei bester Laune und emsiger Arbeit vorfanden.
Staatssekretär Sackmann und MdL Ingo Weiß waren überrascht über die große Palette von hergestellten Dichtungsringen und über die Genauigkeit, mit der hier gearbeitet wird. Sie erlebten die Leute am Arbeitsplatz und konnten bei Gesprächen sich von dem guten Betriebsklima überzeugen. Selbst auch mit den 10 Prozent portugiesischen Gastarbeitern hat man beste Erfahrungen gesammelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.02.1978


Landratskandidat Ingo Weiß:
Müllgebühren gerechter gestalten
Bei Einöden und Weilern sollen Müllsäcke verwendet werden – Leistungen im Straßenbau herausgestellt
Hunderdorf.
„Die Müllgebühren müssen und können gerechter geregelt werden“, sagte der Landtagsabgeordnete und Landratskandidat der CSU, Ingo Weiß, in einer Wahlversammlung im Gasthaus Baier-Edbauer. Weiterhin führte Weiß aus, daß sich die Leistungen des Land-kreises bezüglich des Kreisstraßenausbaues sehen lassen könnten. Als unwahr wies MdL Weiß Aussagen zurück, wonach das Land Bayern den ländlichen Raum vernachlässige.
Ingo Weiß berichtete von einem Gespräch, das er mit OB Scherl und Geschäftsführer Schreiner vom Zweckverband Abfallbeseitigung in der vergangenen Woche bei der Regierung geführt habe. Er sehe die Möglichkeit, die Gebühren gerechter zu staffeln. So könnte für den 3-Personenhaushalt eine 70-Liter-Tonne, für den 6-Personenhaushalt eine 120-Liter-Tonne und für den 7-Personenhaushalt ebenfalls eine 120-Liter-Tonne zugelassen werden. Bei Einöden und Weilern, die nicht oder nur unter Schwierigkeiten angefahren werden könnten, sollten vermehrt Müllsäcke verwendet werden. „Allerdings müssen die Säcke billiger als Tonnen kommen“, meinte der Abgeordnete. Bei einem 3-Personen-Haushalt müßten 26 Säcke genügen. Das solle im Monat etwa 3,70 DM kosten. Jährlich 52 Säcke für den 4-Personenhaushalt kamen im Monat auf eine Gebühr von etwa 7,36 DM, also billiger als die Tonne. Weiß forderte, der Zweckverband müsse dafür sorgen, daß bereitgestellte Tonnen auch abgeholt würden. Er höre immer wieder Beschwerden, daß Tonnen nicht abgeholt worden seien.
Zu den ständigen Angriffen der SPD über Versäumnisse im Landkreis führte Weiß aus, daß sich die Leistungen des Kreises sehen lassen könnten: insbesondere auch bei den Kreisstraßen. Der Landkreis habe gegenüber anderen Landkreisen ein riesengroßes Kreisstraßennetz mit 458 km (München nur 98 km, Garmisch 19 km) zu bauen und zu unterhalten, obwohl der hiesige Landkreis nach dem Steueraufkommen der steuerschwächste sei.
Bürgermeister Härtenberger sprach anschließend zur Kommunalpolitik, wobei er betonte, daß die Ziele des 1972 aufgestellten Sachprogramms fast ausnahmslos hätten verwirklicht werden können. Härtenberger nannte zahlreiche Maßnahmen, die derzeitig zur Inangriffnahme in der künftigen Großgemeinde anstünden. Der Bürgermeister erwähnte auch die Unterstützung durch Ingo Weiß bei der Bewältigung der gemeindlichen Probleme zu. Zum Schluß stellten sich verschiedene Kreistagsbewerber vor.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.02.1978


Glückwünsche für Emilie Zenker
Windberg.
Am Sonntag konnte Emilie Zenker, Windberg auf 75 Lebensjahre zurückblicken. Im Kreise ihrer Angehörigen wurde dieser Jubeltag gefeiert. Die Jubilarin, die aus Ratibor/Schlesien stammt, hat nach der Vertreibung im Jahre 1945 in Windberg eine zweite Heimat gefunden. In körperlicher und geistiger Frische unternimmt sie noch täglich einen Spaziergang, studiert die Heimatzeitung und widmet sich abends dem Fernsehen. Bürgermeister Kleikamp überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Geschenkkorb. Auch der Pfarrgemeinderat überreichte ein kleines Geschenk und schloß sich den Glückwünschen an.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.02.1978


Windberg. SV: Mittwoch, 22. 2., 19 Uhr, im Vereinslokal Amann Versammlung. Es werden die anstehenden Turniere und Wanderungen durchbesprochen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.02.1978


Hunderdorf. Akkordeonkurs: Donnerstag, 2. 3., 14 Uhr, Beginn des neuen Anfängerkurses in der Schule Hunderdorf. Anmeldungen Donnerstag, 23. 2., zwischen 14 und 15 Uhr in der Schule oder unter Tel. 09429-568.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.02.1978


Hunderdorf. SV-Skiclub: Ab sofort findet keine Skigymnastik für Kinder und Erwache mehr statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.02.1978


Hunderdorf. SV-Jugend: Heute, Mittwoch, 17.30 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.02.1978


EC ermittelte Vereinsmeister
Hunderdorf.
Bei schönem Wetter und guten Eisverhältnissen ermittelte am vergangenen Samstag der Eisstockverein den Vereinsmeister 1978. Abteilungsleiter Schmidt konnte dazu acht Mannschaften begrüßen. Bald zeigte sich, daß es diesmal keine ausgesprochenen Favoriten gab, daß am Ende die bessere Schlagpunktezahl über den Sieger entscheiden mußte. Vier Moarschaften erreichten je 8 Punkte, während die restlichen Moarschaften je 6 Punkte erscheiben konnten.  Die Ergebnisse: 1 Vereinsmeister 1978 wurden Anton Hainz, Robert Klar, Bertl Höpfl und Josef Bauer mit acht Punkten und einer Note von 1,7625. An zweiter Stelle konnten mit der gleichen Punktzahl Josef Bauer, Rudi Müller, Franz Primbs und Rudi Wirth. Den 3. Platz belegten Hartmannsgruber Ferdinand, Josef Mauthner, Karl Riepl und Xaver Anleitner. Am kommenden Sonntag findet die Ortsmeisterschaft am Vereinsweiher statt. Unser Bild zeigt die Siegermannschaft mit Abteilungsleiter Schmidt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.02.1978


Morgen Bürgerversammlung
Gaishausen.
Am Freitag, 24. Februar, findet um 20 Uhr in der Bahnhofsgaststätte Solcher. Steinburg, eine Bürgerversammlung statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.1978


FWG für eine sachliche Politik
Landratskandidaten stellten sich vor — Parteipolitik kritisch unter die Lupe genommen
Steinburg-Wegern.
In der gut besuchten Wählerversammlung der Freien Wählergemeinschaft Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen im Gasthof Josef Solcher in Wegern konnte BM Johann Feldmeier (Steinburg) den Landratskandidaten der CSU, Ingo Weiß, Fritz Geisperger, SPD, (MdL), die Kreisräte Alfons Schäffer (CSU) und Josef Stadler (ÜPWG) sowie Bürgermeister Karl Härtenberger (Hunderdorf) und Egon Weinzierl (Gaishausen) begrüßen. Dabei wurden auch die Landratskandidaten der SPD, Robert Leidinger, und der ÜPWG, Anton Wild, der interessierten Bevölkerung vorgestellt.
Fragen der Industrieansiedlung, der Müllabfuhr und der Gemeindegebietsreform wurden von den Anwesenden kritisch unter die Lupe genommen und weitgehend sachlich diskutiert. Sowohl die Vertreter der Parteien als auch die Kandidaten der FWG sprachen sich für eine sachliche, gerechte Politik auf Landes-, Kreis- und Gemeindeebene aus.
MdL Fritz Geisperger (SPD) würdigte zwar die Fortschritte des Landkreises auf den Sektoren Schulbau, Krankenhausbau und Kreisstraßenbau, erklärte aber, daß die Wirtschaftskraft des Kreises mit anderen Gebieten nicht Schritt gehalten habe, ja bis 1982 laut Schätzung noch weiter zurückfallen könne. Deshalb müsse die CSU-Regierung durch ein ungewöhnliches Wahlergebnis auf den Landkreis aufmerksam gemacht werden. Werde weiterhin brav CSU gewählt, erklärte der Referent, sei eine wirkliche Verbesserung der Wirtschaftskraft nicht zu erwarten. Wörtlich sagte MdL Fritz Geisperger: „Die Satzung des Müllzweckverbandes ist kinderfeindlich, unausgegoren und muß geändert werden“.
Versammlungsleiter Johann Feldmeier stellte dann die Kandidaten der FWG vor, bezeichnete den Standort der FWG als parteiungebunden, bürgerfreundlich und bürgernah. Dies sei auch bei der Kandidatenaufstellung zum Ausdruck gekommen. Deshalb könne jeder Bürger der Einheitsgemeinde am 5. März der Liste 9 seine Stimme geben, da die Kandidaten der FWG auch denen anderer Gruppen ebenbürtig seien.
Sachliche Arbeit wolle man im Gemeinderat leisten. Deshalb unterstütze die FWG auch Karl Härtenberger als neuen Bürgermeister, der sich als fähiger Mann erwiesen habe.
Die Kreisräte Josef Stadler (ÜPWG) und Alfons Schäffer (CSU) sprachen sich für eine sachliche Arbeit im neuen Kreistag aus und standen dem Bürger Rede und Antwort auf kritische Fragen. Kreisrat Schäffer ging auf die Ausführungen Geispergers ein und erklärte, daß die CSU 34 Betriebe angesiedelt habe. In seiner Entgegnung würdigte er die Leistungen des amtierenden Landrats und lobte die Fähigkeiten des Landratskandidaten der CSU, Ingo Weiß, auf dem Gebiete der Verwaltung. Schäffer verbat sich Vorwürfe, man kaufe der CSU alles ab, und wehrte sich gegen Herunterspielung der Leistungen der CSU.
Die Gebietsreform, der Rothemundplan und die Gemeindegebietsreform wurden von vielen Anwesenden als wandelbare Parteipolitik kritisch unter die Lupe genommen. Die Bürgermeister Härtenberger (Hunderdorf) und Feldmeier (Steinburg) nahmen dazu Stellung. Als zu lösende Probleme nannte BM Härtenberger Wasserversorgung, Kanalisation und eine womögliche Verwendung des Steinburger Schulhauses als Kindergarten. Die Kandidaten der FWG sprachen sich für eine demokratische Zusammenarbeit in der neuen Einheitsgemeinde aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.1978


In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben, guten Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Anna Erhart
von Windberg / früher Mugrau/CSSR
* 15. 7. 1894 …. + 22. 2. 1978
Windberg,
Ebermergen, den 23. Februar 1978
In stiller Trauer:
Anita Reinhold, Tochter mit Familie
Josef Erhart, Sohn mit Familie
Karoline Plattetschläger, Schwester mit Kindern
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, Donnerstag, den 23. Februar 1978, um 16 Uhr ab Trauerhaus mit anschließendem Sterberosenkranz.
Trauergottesdienst am Samstag, den 25. Februar 1978, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Windberg mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.1978


Nach Gottes hl. Willen verschied am 21. Februar 1978 unsere liebe Schwester
Anni Schwarz
im Alter von 74 Jahren im Herrn.
Hunderdorf, USA, den 23. Februar 1978
In stiller Trauer:
Elisabeth Schwarz, Schwester
Josefine Werner, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute 16 Uhr.
Trauergottesdienst am Freitag, den 24. 2. 78, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.02.1978


Dieter Leonhardt Vereinsmeister
Der SV Hunderdorf ermittelte den Vereinsmeister im alpinen Skilauf

Hunderdorf. Auf dem Nordhang des Pröllers veranstaltete der

Die Sieger von links nach rechts: J, Kaldonek, R. Höpfl, A. Fries, C. Kaldonek, M. Schuhbauer, S. Müller, D. Leonhardt, E. Kaldonek, A. Altmann, H. Hentschirsch, H. Meier.

Skiclub Hunderdorf seine diesjährige Vereinsmeisterschaft. 51 Läufer waren auf dem Start. Die Sicht- und Schneeverhältnisse waren gut, so daß die Läufer gute Abfahrtsmöglichkeiten hatten. Auf der Riesenslalom-Strecke gab es nur eine Disqualifikation. Bei der Siegerehrung in der Vereinshütte in Ahornwies überreichte Vorstand Kaldonek an die Sieger Pokale und an alle Teilnehmer Urkunden. Wie im Vorjahr, so konnte Dieter Leonhardt auch heuer den Pokal für den Vereinsmeister entgegennehmen. Seine Laufzeit betrug 1,19,1 Minuten.
Die Ergebnisse:
Weibliche Schülerklasse II: 1. Andrea Kaldonek, 2. Evi Hentschirsch, weibliche Schüler-klasse III: 1. Sylvia Müller, 2. Bettina Grill, 3. Birgitt Peschke, weibliche Schülerklasse IV: 1. Evelyn Kaldonek, 2. Ulrike Klar, 3. Petra Hornberger, 4. Bettina Hastreiter, 5. Rita Hornberger.
Männliche Schülerklasse III: 1. Helmut Meier, 2. Reinhold Beck, 3. Christian Häusler, 4. Robert Hartmannsgruber, 5. Josef Poiger, männliche Schülerklasse IV: 1. Armin Altmann, 2. Roland Peschke.
Jugend II weiblich: 1. Claudia Kaldonek Vereinsmeisterin (Damenbestzeit).
Jugend I männlich: 1. Herbert Hüttinger, 2. Peter Hartmannsgruber, 3. Roland Zimmer, 4. Willi Hornberger. Jugend II männlich: 1. Rudi Höpfl, 2. Rudi Englmeier, 3. Michael Hastreiter.
Damen AK II: 1. Marianne Kaldonek, Damen Alpin: 1. Maria Schuhbauer, 2. Karin Hastreiter, 3. Anita Helmbrecht, 4. Margarete Sachs, 5. Hermine Axinger.
Herren AK IV: 1. Adolf Fries. Herren AK II: 1. Joachim Kaldonek, 2. Heinz Gerditschke. Herren AK I: 1. Heinz Hentschirsch, 2. Rudi Müller, 3. Arno Gerhard,
Herren Alpin: 1. Dieter Leonhardt, Vereinsmeister (Herrenbestzeit), 2. Josef Helmbrecht, 3. Hans Hüttinger, 4. Herbert Fuchs, 5. Kornel Klar, 6. Wolfgang Zimmer, 7. Klaus Klar, 8. Otto Sachs, 9. Karl Riepl, 10. Adolf Kalischko, 11. Reinhold Krieg, 12. Josef Schlecht, 13. Wer-ner Myrtek.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1978


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Baier-Edbauer, Samstag, 9 Uhr, Arbeitseinsatz am Eisweiher.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1978


Hunderdorf. SPD: Sonntag, 26. Februar, 14 Uhr, Wahlversammlung mit Landratskandidat Robert Leidinger im Cafe Weinzierl. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1978


Hunderdorf. SV-Fußballabteilung: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training in Bogen (alter Sport-platz), anschl. Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1978


Windberg. Freie Wählergemeinschaft: Samstag, 25. Februar, 20 Uhr, Wahlversammlung im Gasthaus Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1978


Ortsmeisterschaft im Eisschießen
Hunderdorf.
Die Eisstockabteilung des SV Hunderdorf veranstaltet am Samstag, 25. Februar, eine Ortsmeisterschaft im Eisschießen auf der Natureisanlage in Hunderdorf. Das Einschreiben der Teilnehmer erfolgt um 12.30 am Eisweiher. Die Startgebühr pro Mannschaft beträgt 25 Mark. Die Eisschützen laden Vereine, Firmen, Behörden und Privatmannschaften zur Beteiligung ein. Zugelassen sind alle Eisstöcke, die nicht auf dem Ring laufen. Den Sieger-Mannschaften stehen schöne Pokale bereit, zudem erhält jede Mannschaft einen Ehrenpreis. Die Siegerehrung findet im Anschluß an das Turnierende im Gasthaus Sandbiller statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1978


Information über Rettungshubschrauber
Hunderdorf.
Am Dienstag, den 28. Februar, 19.30 Uhr, führt der Motorsport-Club Straubing im Gasthaus Sandbiller eine Informationsveranstaltung durch. Dabei wird auch der Farbfilm „Die Rettung kommt aus der Luft“ gezeigt. Der Vortrag umfaßt insbesondere das Thema: Wie, wo und wann kann der Einsatz dieses Rettungshubschraubers angefordert werden? Hierzu ist die Bevölkerung aus Hunderdorf und aus den Nachbargemeinden eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1978


Erfolgreiche Arbeit für die Bürger
Bürgermeister Kleikamp zeigte sein Programm für die nächsten sechs Jahre auf
Irensfelden.
Gemeinderatskandidat Alfons Frankl konnte zu einer Wahlveranstaltung der „Freien Wählergemeinschaft“ im Gasthaus Hilmer in Irensfelden Bürgermeister Kleikamp, die Gemeinderatskandidaten der „Freien Wählergemeinschaft“ und die Bürger der Ortsteile Irensfelden, Biehl, Staudach, Netzstuhl und Hof begrüßen. Bürgermeister Kleikamp zeigte in einem Referat sein Programm für die kommenden sechs Jahre auf.
Das erste große Projekt wird die Fernwasserversorgung Meidendorf – Irensfelden, da auf die Dauer gesehen, darauf nicht verzichtet werden könne. Es wird jedoch die Fernwasserversorgung nur dann gebaut, wenn der Zuschuß dementsprechend hoch ist und die Anschlußkosten in einem Verhältnis zu den Leistungen der Bürger stehen. Die Aussichten hierfür sind gut. Die Pläne liegen bereits in München, führte er aus. Die Ortsteerung Irensfelden mit Straßen-bau nach Netzstuhl wird durchgeführt. Voraussetzung ist, daß die Fernwasserversorgung abgeschlossen ist, da sonst die Straßen nachher wieder aufgerissen werden müßten. Fremdenverkehr muß ausgebaut werden. Dies kann nicht allein Aufgabe der Gemeinde sein. Hier muß eine Bürgerinitiative gegründet werden, forderte der Redner.
Die Innenrenovierung der Wallfahrtskirche Hl. Kreuz stehe an. Sie soll möglichst, wie schon die Außenrenovierung, ohne Mittel aus der Gemeindekasse durchgeführt werden. Ebenso wird der „Nepomuk“ renoviert. Der Finanzierungsplan wurde bereits aufgestellt. Die Straße Oberbucha — Mühlbach soll fertiggestellt werden.
Nun stellte Bürgermeister Kleikamp die Gemeinderatskandidaten der „Freien Wählergemeinschaft“ vor. Er sagte, ohne guten Gemeinderat könne der beste Bürgermeister nichts erreichen. Darum sollten sich die Bürger gut überlegen, wen sie für die nächsten Jahre in den Gemeinderat wählen. Er wolle mit seinen Gemeinderäten wieder Ausschüsse bilden, einen Bauausschuß, einen Finanzausschuß und einen Sozialausschuß. Er bat um Vertrauen und um Stimmen für sich und seine Gemeinderatskandidaten bei der Wahl am 5. März.
Im Anschluß wurden die Bürger von Frau Kleikamp und Herrn Frankl an Hand von Beispielen aufgeklärt, wie sie richtig wählen, damit kein Stimmzettel ungültig ist und keine Stimmen verschenkt werden. Nach einer kurzen Diskussion beschloß Gemeinderatskandidat Alfons Frankl die Wahlversammlung. Er dankte allen Anwesenden für ihr Kommen und für ihr Inter-esse. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß am 5. März alle Bürger Bürgermeister und Gemeinderäte so wählen, daß im Anschluß an die geleistete Arbeit der letzten Jahre eine gedeihliche Weiterarbeit zum Wohle der Windberger Bürger gewährleistet ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1978


Hunderdorf. SPD: Sonntag, 26. 2., 14 Uhr, politische Veranstaltung im Cafe Weinzierl mit Landratskandidaten Robert Leidinger und Kreistagskandidat Xaver Diewald.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1978


Windberg. Winith-Schützen: Samstag, 11. 3., 19 Uhr, im Gasthaus Hüttinger Preisschafkopfen. Es stehen 20 Preise zur Verfügung.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1978


Der Leser bat das Wort:
„Die Wahrheit zum Kanalbau“

Die Äußerung Bürgermeister Härtenbergers bei der Bürgerversammlung der Gemeinde Hunderdorf am Freitag, 10, 2. (Pressebericht vom 18. 2.) kann nicht unwidersprochen hingenommen werden. Die Sache stammt aus dem Jahre 1976, als ich an einer Gemeinderatssitzung teilgenommen habe und das Thema Kanalbenützungsgebühren auf der Tagesordnung stand. Als man sich nicht einig wurde, fragte der Bürgermeister mich als Außenstehenden, wie ich zu der Sache stehe. Ich gab folgende Erklärung ab: Zuerst hätte man den gesamten Kanal zum Abschluß bringen müssen, dann wäre das eine gerechte Lösung gewesen und die Kosten für Klärwärter und Wartung der Anlage würde nicht viel teuerer. So könnte man auf eine Erhöhung der Kanalbenützungebühren verzichten. Darauf gab mir der Bürgermeister folgende Antwort: Der Kanalbauabschnitt 2 konnte nicht gebaut werden, denn die Gemeinde hat vom Staat keinen Zuschuß bekommen. An diesem Abend mußte ich das glauben. Was dann bei einer Nachfrage in der Regierung ergab, war etwas ganz anderes.
Der Sachbearbeiter der Regierung teilte folgendes mit: Der Bauabschnitt 1 der Abwasserbeseitigung ist finanziert. Für die Beantragung von Zuschüssen der Abwasserbeseitigung gilt folgendes Verfahren: Die Gemeinden beantragen beim Landratsamt die Aufnahme in die Dringlichkeitsliste. Die Regierung stellt im Benehmen mit den Landratsämtern eine Dringlichkeitsliste für Niederbayern auf. Im Jahre 1976 wurden 46 Vorhaben aufgenommen. Alle Anträge, die in der Dringlichkeitsliste nicht untergebracht werden konnten, kommen auf eine gesonderte Liste. Bauvorhaben, für die nur ein zinsverbilligtes Darlehen beantragt wird, kommen auf eine dritte Liste. Da Hunderdorf auf keiner der drei Listen zu finden ist, wurde auch kein Antrag gestellt.
Ich frage mich, wer hat hier unsachliche und unwahre Behauptungen aufgestellt. Der kleine Mann wurde zur Kasse gebeten, und die Großen werden verschont! Tatsache ist, man hat erst im Laufe des Jahres 1977 einen Antrag gestellt. Auch die Aussage, um den finanziellen Überblick nicht zu verlieren, habe man den Bauabschnitt 2 zurückgestellt, kann nicht stimmen. Denn jeder Bürger weiß, daß im selben Atemzug noch viel größere Projekte in Angriff genommen wurden. Die Aussage, eine Satzungsänderung stehe nicht an, kann sich schnell ändern. Das hat sich im Jahr 1977 bei der Satzung der Kanalbenützungs-Gebühren ergeben. Denn es wurden die Grundgebühren von 50 Prozent und das Abwasser pro cbm um 23 Prozent erhöht. Auch diese Erhöhung hätte man den Bürgern nicht aufbürden brauchen, denn, wie ich bei der Bürgerversammlung feststellen konnte, sind im Jahr 1977 5 000 Mark Mehreinnahmen dagewesen. Wenn auch der Gesetzgeber vorschreibt, kostendeckende Gebühren zu verlangen, so steht nirgends, Gewinne müssen erzielt werden.
Zum anderen möchte ich fragen, wo bleibt die Rechnung über die Kanalbenützungs-Gebühren für das 2. Halbjahr 77. Vielleicht muß die Kommunalwahl vorbei sein, um hernach die Rechnung zu präsentieren. Sagt ein Bürger seine Meinung, so wird er als unsachlich hingestellt. Ich werde mich aber nicht beirren lassen, weiterhin meine Meinung zu sagen und mich um mehr Gerechtigkeit zu sorgen.
Xaver Diewald  Eichenfeldstr. 4
8441 Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1978


Lintach. (ÜPWG//FW/BVSP/BP: Dienstag, 28. Februar, 20.15 Uhr, im Gasthaus Schlecht Wahlversammlung mit Landratskandidat Anton Wild und Vorstellung der Kreistagskandidaten.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.1978


Hunderdorf. ÜPWG/Freie Wähler/BSP/BP: Dienstag, 28. Februar, 19 Uhr, öffentliche Wahlversammlung im Gasthaus Sandbiller. Es spricht Landratskandidat Anton Wild, Kreistagskandidaten stellen sich vor.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.1978


„FWG bleibt fair und sachlich”
Steinburg.
Bei der letzten Wahlversammlung konnte Spitzenkandidat J. Feldmeier die Gemeinderatskandidaten der FWG Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen begrüßen und interessierte Bürger willkommen heißen. Feldmeier informierte die Kandidaten über den Wahlmodus und sprach sich dafür aus, auch in der letzten Woche vor der Wahl bei der Aufstellung der Plakate fair und sachlich zu bleiben.
Versammlungsleiter Feldmeier bedankte sich bei allen Kandidaten für ihren Einsatz für alle Bürger der Einheitsgemeinde. Wer der FWG Stimmen gebe, stärke damit eine dritte, und zwar ausgleichende Kraft, die sich nicht nur für die Außenbezirke, sondern für alle Bürger gleichstark einsetze. Deshalb gehe es den Kandidaten auch nicht um billige, oft unhaltbare Versprechungen, sondern um mehr Kontrolle, mehr Demokratie, mehr Ausgleich, mehr Mitarbeit in den Gemeinden. Überhaupt wolle man, ob gewählt oder nicht, mehr Aktivität auf dem kommunalen Sektor entwickeln, um anstehende Probleme, wie Wasserversorgung, Kläranlagenbau, Baugebiete und Straßenteerung zur Zufriedenheit der Bürger lösen zu können.
Feldmeier war sich mit allen Kandidaten darin einig, auch in der letzten Phase einen fairen, sachlichen, Wahlkampf zu führen. Wie könne und wolle man nach der Wahl miteinander sachlich zusammenarbeiten, wenn man die gegenseitigen Wahlplakate und persönlichen Bemühungen aller Kandidaten bereits im Wahlkampf nicht mehr respektiere, fragte Feldmeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.1978


Am Grabe einer guten Mutter
Gaishausen.
Eine überaus große Zahl von Trauergästen gab kürzlich einer guten Frau und Mutter, Therese Schneider aus Röhrnau, das letzte Geleit. Im Alter von 49 Jahren verschied sie nach einer kurzen schweren Krankheit im Krankenhaus Straubing.
Therese Schneider war bis zuletzt eine tüchtige und vorbildliche Bäuerin, welche sich mit viel Liebe und Fleiß ihrer Familie sowie ihrer Scholle widmete. Ihr Tod hinterläßt in der Familie eine große schmerzliche Lücke. Pfarrer Reitinger nahm die Einsegnung vor und versuchte, Worte des Trostes zu finden. Mit einem Grablied nahm man Abschied von einer viel zu früh Verstorbenen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.1978


SPD-Landratskandidat Robert Leidinger:
„SPD als politische Kraft stärken!“ Leidinger; „Die CSU-Mehrheit muß im Landkreis gebrochen werden“
Hunderdorf.
„Nach drei Jahrzehnten hat die CSU unseren Landkreis an das Ende der Entwicklung aller Landkreise in Bayern gebracht. Trotz vieler Mandatsträger, vom Bürgermeister bis zum Staatsminister, hat die CSU unseren Landkreis nicht nach vorne gebracht. Die Verwaltungen wurden immer selbstherrlicher, die Mehrheit der Bürger immer abhängiger, bis auf wenige Einzelne, die durch Geld und Macht den notwendigen Einfluß auf die CSU ausüben können. Diese Entwicklung muß im Landkreis endlich beendet werden. Es ist deshalb unbedingt notwendig, einen Sozialdemokraten als Landrat zu wählen und die Mehrheit der CSU in den Gemeinderäten und im Kreistag zu brechen. Dies ist im Interesse jedes Bürgers. Die CSU hat soviele Fehler und Versäumnisse begangen, von der Gebietsreform über die Müllbeseitigung bis zur Vernachlässigung unseres Landkreises, daß ein Wechsel dringend notwendig ist“, erklärte Robert Leidinger, Mitterharthausen, auf einer Aufklärungsversammlung seiner Partei im Cafe Weinzierl.
Der SPD-Ortsvorsitzende Xaver Diewald konnte zunächst zahlreiche Gemeinderats- und Kreistagskandidaten der SPD vorstellen. Diewald rief dazu auf, mit aller Kraft Bezirksrat Robert Leidinger bei der Landratswahl zu unterstützen. Es müsse verhindert werden, daß ein CSU-Kandidat im ersten Wahlgang gewinne. Leidinger sei der Mann, mit dem dies gelingen könne. Ein Sozialdemokrat als Landrat sei die beste Gewähr dafür, daß die Überheblichkeit und Selbstherrlichkeit der CSU bei uns ein Ende habe. Außerdem sei Leidinger der Mann, der für eine positive Entwicklung des Landkreises sorgen könne. Wir Bürger im Raum Bogen müssen deshalb Robert Leidinger mit aller Kraft unterstützen, schloß Xaver Diewald seine Ausführungen.
Bezirksrat Leidinger betonte am Ende des Wahlkampfes seine absolute Bereitschaft, sich als Landrat mit aller Kraft für die Belange der Bevölkerung einzusetzen. Er werde dabei die alten sozialdemokratischen Grundsätze wahren und befolgen, die sich an der Mehrheit der einfachen Bürger orientieren und nicht die Interessen weniger Einzelner unterstützten. Bezirksrat Leidinger sprach dabei das Sachprogramm der SPD für den Landkreis Straubing/Bogen an. Die SPD wolle eine bürgernahe Verwaltung, die Folgen der Gebietsreform mindern und den Bürgern eine sichere Zukunft in der Heimat schaffen. Leidinger betonte die Notwendigkeit, endlich dafür zu sorgen, daß unser Landkreis von der letzten Stelle der Entwicklung in Bayern nach vorne kommt. „Die CSU hat ihre Chance gehabt und 30 Jahre lang verschlafen. Wenn uns die Mitbürger ihr Vertrauen schenken, werden wir Sozialdemokraten dafür sorgen, daß eine neue und positive Entwicklung In unserem Landkreis eingeleitet wird“, schloß Bezirksrat Robert Leidinger seine Ausführungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.1978


Hunderdorf. Frauenbund: Mittwoch, 1. 3., 19.30 Uhr, Zusammenkunft im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.02.1978


Hunderdorf. ÜPWG: Die für heute, Dienstag, 19 Uhr, anberaumte Wahlversammlung im Gasthaus Sandbiller fällt aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.02.1978


Informationsabend über Rettungshubschrauber
Hunderdorf.
Heute, Dienstag, um 19.30 Uhr findet im Gasthaus Sandbiller ein Informationsabend des ADAC/MSC Straubing über den Rettungshubschrauber „Christoph 15″ mit Filmvortrag „Die Rettung kommt aus der Luft“ statt. Die Bevölkerung ist eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.02.1978


Am 26. 2. 1978 nahm Gott meinen lieben Gatten
Herrn Gustav Midasch
im Alter von 98 Jahren heim.
Hunderdorf, den 28. Februar 1978
In tiefer Trauer:
Viktoria Midasch, Gattin
Beerdigung heute, Dienstag, 15 Uhr, in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.02.1978

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