1967# 03-04

Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 6. 1. bis 7. 2. 1967 eingereichten Baugesuche
… Schuhbauer Josef, Rammersberg, Gde. Gaishausen, Anbau von Garagen, Hühnerstall und Abstellraum … Retzer Franz, Au v. W., Erweiterung der best. Stallung. – Steckler Willi, Hunderdorf, Neubau eines Wohnhauses mit Garage. – Engl Johann, Gaishausen, Neubau eines Wohnhauses mit Garage in Wegern. – Schindlmeier Johann, Brandstatt, Gde, Steinburg, Neubau einer Doppelgarage in Schafberg … Schuhbauer Maria, Hoch, Gde. Hunderdorf, Neubau einer Doppelgarage. – Girlinger Jakob, Apoig, Gde. Hunderdorf, Neubau einer Garage. – Skoula Albin, Apoig, Gde. Hunderdorf, Neubau eines Wohnhauses … Wagner Ludwig, Ochsenweiher, Gde. Windberg, Aufstockung des Wohnhauses und Errichtung einer Scheune … Gerhardt Emil, Hoch, Gde. Gaishausen, Neubau einer Doppelgarage …
Quelle: Bogener Zeitung 01.03.1967


Die FFW Steinburg hielt Rückschau
Kommandant Häusler hat eine schlagkräftige Wehr – KBI Baier bei der Jahreshauptversammlung anwesend
Steinburg.
Am Sonntag hielt die FFW Steinburg im Brauerei-Gasthof Berger ihre diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Kommandant Anton Häusler konnte auch Kreisbrandinspektor Baier, Vorstand und Bürgermeister Alfons Berger und Mitglieder des Gemeinderates begrüßen.
In einer Gedenkminute gedachten die Feuerwehrmänner aller gefallenen und verstorbenen Kameraden. Kommandant Häusler gab dann seinen Rechenschaftsbericht. Die Wehr war im vergangenen Jahr bei zwei Brandfällen, nach Hofdorf und Windberg, ausgerückt. Sie hatte acht Schul- und Einsatzübungen zu verzeichnen und nahm an auswärtigen Festlichkeiten teil. Den Höhepunkt des Vereinsgeschehens bildete die Weihe des Kriegerdenkmals, an der sich 34 auswärtige Vereine mit ca. 700 Personen beteiligten. Kommandant Häusler berichtete weiter über den Erwerb des Feuerwehrautos, das im Mai der Gemeinde Steinburg übergeben wird.
Für das Jahr 1967 sind acht Übungen vorgesehen, die wieder Sonntag vormittags um 9 Uhr stattfinden. Am 18. März will die FFW einen Bunten Abend mit niederbayerischer Volksmusik und Heimatliedern veranstalten.
Kassier Josef Stoiber gab den Kassenbericht und stellte anheim, daß der Umsatz im vergangenen Jahr fast 15 000 DM betrug. Der Kassenstand wurde von den Wehrmännern als sehr gut befunden.
Kreisbrandinspektor Baier wies in seinem Referat auf die Brände im vergangenen Jahr hin, die zum größten Teil auf Fahrlässigkeit zurückzuführen sind. Der Gesamtschaden belief sich auf 1,5 Mill. DM. Seine größte Sorge, sagte KBI Baier, sei eine perfekte Ausrüstung für den Katastropheneinsatz bei Verunglückungen von Tankfahrzeugen und Leckwerden von freistehenden Lagertanks.
Vorstand und Bürgermeister Berger dankte dem Kreisbrandinspektor für sein interessantes Referat und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß KBI Baier noch keine Einladung der FFW Steinburg abgeschlagen habe. Anschließend dankte er allen Kameraden für die Treue und Einsatzbereitschaft im ganzen Jahr. Besonderen Dank sprach er dem rührigen Kommandanten Anton Häusler aus, der sich soviel Mühe zum Wohle der Wehr gebe. Auch dieses Jahr wolle er wieder zwei Gruppen zur Leistungsprüfung stellen.
Kommandant Häusler dankte KBI Baier. Vorstand und Bürgermeister Berger sowie Kassier Josef Stoiber für dessen mustergültige Kassenführung. Alle Kameraden bat er um weitere Unterstützung.
Quelle: Bogener Zeitung 02.03.1967


Schulung der Landjugendführer
Windberg.
Die verantwortlichen Führer Katholischen Landjugend des Kreises treffen sich am kommenden Wochenende im Kloster Windberg zu einem Wochenendseminar. Es beginnt am Samstag um 15.30 Uhr. Im „Grünen Arbeitskreis“ wird Josef Forster über den Agrarkogreß 1967 in Berlin sprechen. Beim politischen Arbeitskreis referiert Oberlehrer Ritschel aus Haibach über das Thema „Politisches Engagement der Jugend“. Den Arbeitskreis für Mädchen leiten Frl. Winterholler aus Landshut und Mathilde Pielmeier. Am Abend wird zunächst ein Lichtbildervortrag über die Berlinreise der Katholischen Landjugend gezeigt. Mit Spielen und dem Abendgebet schließt der Samstag. Nach dem Gottesdienst und dem Frühstück am Sonntag gibt es dann praktische und theoretische Hinweise für die Gruppenarbeit in der Pfarrei unter den Themen „Die Führer-Runde“, die „Gruppenarbeit“ und am Nachmittag unter dem Thema „Arbeit in der Öffentlichkeit“ mit Karl Schreiber und Christl Paringer als Referenten. Schließlich spricht noch die „Pflug-Redaktion“. Mit einem Nachmittagskaffee schließt der Schulungskurs.
Quelle: Bogener Zeitung 02.03.1967


Windbergs älteste Bürgerin zu Grabe getragen
Windberg.
Am Dienstag versammelten sich viele Trauergäste, um Frau Magdalena Amann von Windberg das letzte Geleit zu geben. Die Verstorbene, die älteste Bürgerin der Gemeinde, war am 1. Juli 1874 in Hof, Gemeinde Windberg, geboren. Am 9. November 1897 reichte sie dem Bauernsohn Johann Amann von Windberg die Hand zum Lebensbund. Die Ehe war mit sieben Kindern gesegnet, von denen fünf bereits früh gestorben sind. Zwei Töchter mit sechs Enkelkindern und 10 Urenkeln standen am offenen Grabe und trauern um die Mutter. Die Verstorbene erlebte in ihren 92 Lebensjahren manche freudige Stunde, aber auch viel Leid. Ihr Leben war mit Arbeit ausgefüllt und in ihr hohes Alter half sie noch fleißig auf dem Hofe mit, den sie längst ihrer Tochter übergeben hatte. Im Jahre 1942 mußte sie ihren Gatten zur letzten Ruhe betten. Wegen ihres ruhigen und hilfsbereiten Wesens war sie allseits geachtet und geehrt. Pfarrer Pater Ephrem segnete die Verstorbene ein. Neben ihrem Gatten und dem 1964 verstorbenen Schwiegersohn Johann Hartmannsgruber wurde sie zur letzten Ruhe gebettet.
Quelle: Bogener Zeitung 02.03.1967


Übung- der Feuerwehr
Windberg.
Am kommenden Sonntag findet in Irensfelden um 13 Uhr eine Übung aller aktiven Mitglieder der FFW Windberg statt. Erscheinen ist Pflicht.
Quelle: Bogener Zeitung 02.03.1967


Heute Auszahlung der Unterstützungsgelder
Windberg.
Die Auszahlung der Sozialhilfe, Pflegegelder, Pflegekindergelder und Ausbildungsbeihilfen wird heute zwischen 14 und 15 Uhr in der Kanzlei vorgenommen.
Quelle: Bogener Zeitung 02.03.1967


Jahreshauptversammlung der Gewerkschaft Holz
Steinburg.
Am Sonntag, 5. März, um 9 Uhr findet im Gasthaus Solcher die diesjährige Hauptversammlung der Gewerkschaft Holz, Verwaltungsstelle Hunderdorf, statt. Vorsitzender Kapfenberger gibt den Rechenschaftsbericht und Kassier Diewald, berichtet über den Kassenstand. Als Referent hat der Bezirksleiter Knöferl aus München sein Erscheinen zugesagt. Er wird über das Thema „Wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik“ berichten.
Quelle: Bogener Zeitung 02.03.1967


Nach Gottes heiligem Willen verschied am Dienstag unsere liebe Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwiegermutter
Frau Maria Grüneisl
geb. Hierstetter
Gastwirtswitwe von Meidendorf

im Alter von 85 ½  Jahren, nach Empfang der hl. Sterbesakramente, selig im Herrn.
Meidendorf, Straubing, München, den 1. März 1967
In tiefer Trauer:
Emilie Huber, Tochter
Rosa Dorfner, Tochter mit Familie
Centa Brunschweiger, Tochter mit Gatten
Lina Schirmer, Tochter mit Familie
Loni Hahn, Tochter mit Familie
Berta Schlecht, Tochter mit Familie
Enkel, Urenkel und übrige Verwandtschaft.
Trauergottesdienst am Freitag, den 3. März 1967. um 9 Uhr, in der Pfarrkirche in Windberg mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 02.03.1967


Hunderdorfer Wehr ist bestens gerüstet
Feuerwehr wählte bewährte Vorstandschaft wieder – Große Vorteile der neuen Wasserversorgungsanlage
Hunderdorf.
Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hunderdorf im Gasthaus Sandbiller hatte sich eine große Anzahl von Mitgliedern eingefunden. Vorstand Härtenberger eröffnete die Sitzung und gab einen kurzen Ruckblick auf das Jahr 1906. Neben dem Bau des Feuerwehrgerätehauses war vor allem die Bestellung eines Gruppenlöschfahrzeuges von großer Bedeutung. Das Gerätehaus ist nunmehr fertig und wird in diesem Jahr eingeweiht. Das Gruppenlöschfahrzeug konnte leider nicht zu dem geplanten Termin geliefert werden, doch dürfte sein Eintreffen nicht mehr allzu lange dauern. Durch diese Maßnahmen ist die Hunderdorfer Wehr nun bestens für den Ernstfall gerüstet und ihre Schlagkraft wird da-durch sehr gehoben. Den im Laufe des vergangenen Jahres verstorbenen Mitgliedern wurde eine Gedenkminute gewidmet.
Der Kassenbericht. den Karl Zollner erstattete, zeigte, daß die Wehr eine zufriedenstellende Bilanz aufweisen konnte.
Kommandant Anleitner beschäftigte sich in seinen Ausführungen mit dem Feuerlöschwesen im allgemeinen. Im abgelaufenen Jahr war die Gemeinde von größeren Brandfällen verschont. Lediglich ein Garagenbrand mußte bekämpft werden. Hier zeigten sich die großen Vorteile der neuen Wasserversorgungsanlage. Der Anschluß an einen Hydranten und das schnell her-beigebrachte Schlauchmaterial ermöglichten einen wirksamen Einsatz. Der Brand konnte Hinzuziehung größerer Einheiten gelöscht und ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus verhindert werden.
In einem weiteren Punkt der Tagesordnung konnten Fragen und Anträge gestellt werden. Vorstand Härtenberger und Kommandant Anleitner gaben erschöpfend Auskunft. Bei der Aussprache wurde durch Mehrheitsbeschluß eine Regelung getroffen, die vorsieht, daß sich künftig die FFW Hunderdorf offiziell nicht mehr an der Aussegnung verstorbener Mitglieder beteiligt, wohl aber bei Beerdigungen.
Anschließend legte die gesamte Vorstandschaft ihre Ämter nieder. Ein Wahlausschuß unter dem Vorsitz von Franz Eichinger und den Beisitzern Franz Hornberger und Hans Schaubeck leitete die Neuwahl. In geheimer Wahl wurde Karl Härtenberger mit großer Stimmenmehrheit wieder zum Vorstand gewählt. Auch Anleitner wurde mit überwältigender Stimmenmehrheit in seinem Amt als Kommandant bestätigt. In offener Wahl wurde Josef Poiger einstimmig zum Kommandanten bestimmt. In gleicher Weise erhielten auch Kassier Josef Zollner und Schriftführer Jakob Hirtreiter einstimmig das Vertrauen und blieben damit in Ihren Ämtern. Die Neugewählten nahmen alle ihr Amt an. Als Beisitzer wurden Ludwig Hornberger, Alois Beck sen., Ludwig Schmidbauer, Xaver Baier jun. und Ferdinand Hartmannsgruber in die Vorstandschaft berufen. Auch in diesem Jahr wird die FFW wieder einen gemeinsamen Ausflug durchführen, zu dem auch die Angehörigen geladen sind. Als wahrscheinliches Ausflugsziel ist Pilsen in der CSSR vorgesehen.
Quelle: Bogener Zeitung 03.03.1967


Aufklärung über Pflanzenschutz
Hunderdorf-Hofdorf.
Für die Mitglieder der Spritzgemeinschaften Hunderdorf, Hofdorf und Sollach hält das Landwirtschaftsamt Mitterfels am Dienstag um 13.30 Uhr im Gasthaus Deschl in Hofdorf eine Gruppenberatung mit Filmvorführung ab. Die Teilnehmer werden von Landwirtschaftstechniker Mühlbauer über die verschiedenen Möglichkeiten der Unkrautbekämpfung in Getreide, Rüben, Kartoffeln, Mais usw. sowie über spezielle Fragen und neue Probleme des Pflanzenschutzes aufgeklärt. Zu der Versammlung sind alle Mitglieder der genannten Spritzgemeinschaften eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung 04.03.1967


Vom Krieger- und Veteranenverein
Hunderdorf.
Die Mitglieder des Krieger- und Veteranenvereins Hunderdorf troffen sich am Montag um 8.30 Uhr vor dem Gasthaus Baier zur Teilnahme an der Beerdigung des verstorbenen Mitglieds Josef Obermeier von Hofdorf.
Quelle: Bogener Zeitung 04.03.1967


Versammlung der Trachtler
Hunderdorf.
Heute um 20 Uhr ist im Gasthaus Sandbiller eine Versammlung des Trachtenvereins, zu der alle aktiven Mitglieder eingeladen sind.
Quelle: Bogener Zeitung 04.03.1967


Feuerwehrauto kommt
Windberg.
Die für Sonntag um 13 Uhr in Irensfelden anberaumte Übung der Freiwilligen Feierwehr Windberg fällt aus. Morgen, Sonntag, um 14.30 Uhr sollen sic dafür die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Gasthaus Wagner versammeln zur Übernahme des neuen Fahrzeugs der Wehr, das zu dieser Zeit geliefert wird.
Quelle: Bogener Zeitung 04.03.1967


Es ist bestimmt in Gottes Rat,
daß man vom Liebsten was man hat
muß scheiden
Nach Gottes heiligem Willen verschied schnell und unerwartet am Freitag. 3. Mär. 1967, 9 Uhr früh, mein lieber Gatte, unser guter Bruder, Schwager. Onkel und Pate
Herr Josef Obermeier
Hausbesitzer und Rentner
Kriegsteilnehmer 1914/18
Mitglied des Krieger- und Veteranenvereins

nach öfteren Empfang der heiligen Sterbesakramente ins Alter von 70 Jahren und 5 Monaten.
Hofdorf, Ruhmannsfelden, Bernried, Röhrnau, 4. März 1967
In tiefer Trauer:
Kreszenz Obermeier, geb. Schneider, Gattin
Therese Tremmel, Schwester mit Familie
Rosa Falter, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst ans Montag, 6. März 1967, mit anschließender Beerdigung, um 9 Uhr, in der Pfarrkinde Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung 04.03.1967


Beerdigung von Josef Obermeier vom Hofdorf.
Ansprache vom 1. Vorstand Leo Gaschler am 6. 3. 67 am Grabe.
Verehrte Trauernde!
Aus unserer Pfarrei hat sich der Tod wieder ein Opfer geholt, es ist der ehrengeachtete Josef Obermeier aus Hofdorf, Mitglied des Krieger und Veteranenvereins Hunderdorf. Obermeier war Kriegsteilnehmer vom 1. Weltkrieg. Der Tod kennt keine Grenzen. Schon wieder stehen wir am offenen Grabe eines unserer Kameraden, welcher zu schnell und unerwartet von uns Abschied nahm. Unser sehr geschätzter Kamerad war ein aufgeschlossener ehrlicher Mensch. Die Teilnahme an der Beerdigung beweist, dass Josef Obermeier überall beliebt war. Mit einem Ehrensalut und einem Trauermarsch mit Kranzniederlegung durch Vorstand Gaschler verabschieden sich die Kameraden, welche sehr zahlreich der Beerdigung beiwohnen und den Dank für seine treue Mitgliedschaft bekundeten du wirst uns nie in Vergessenheit geraten und eingehen in die Chronik unseres Vereins.
In Treue fest!
Ruhe in Gottes Hand!
Wir wollen unseren Kameraden ein Vaterunser beten.
Quelle: Archiv des KuSK Hunderdorf


Maria Grüneisl beigesetzt
Windberg.
Im Alter von 85 Jahren starb Maria Grüneisl von Meidendorf. Sie wurde auf dem Windberger Friedhof zur letzten Ruhe gebettet. Pfarrer Pater Ephrem gab ihr den letzte Segen der Kirche. Die Verstorbene, eine geborene Hierstetter, war weithin geachtet und geehrt; es war ihr in ihrem Leben viel Kummer und Leid beschieden, so mußte sie nicht am Grabe ihres Gatten, sondern auch ihrer beiden Söhne stehen. Mit den Töchtern gab jetzt eine große Trauergemeinde das letzte Geleit. Der Kirchenchor sang unter Leitung von Herrn Unkrodt aus Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung 06.03.1967


Das Standesamt Bogen im Februar
Bogen.
Die Februar-Statistik des Standesamtes Bogen enthält 18 Geburten, 2 Eheschließungen und 11 Todesfälle.
Geburten: Christian und Werner Riedl, Lintach, Gde. Hunderdorf … Robert Johann Köderl, Thananger, Gde. Hunderdorf …  Anja Anna Piening, Apoig, Gde. Hunderdorf …
Gestorben sind: … Anleitner Franz Xaver. Hofdorf, Gde. Hunderdorf, 72 Jahre; Bugl Anton, Apoig, Gde. Hunderdorf, 44 Jahre …
Quelle: Bogener Zeitung 07.03.1967


Windberg. (Amtsstunden fallen aus) Heute, Dienstag, fallen die Amtsstunden in der Gemeindekanzlei Windberg aus. Der nächste Amtstag ist am Donnerstagnachmittag.
Quelle: Bogener Zeitung 07.03.1967


In Hunderdorf gibt es noch viele Probleme zu lösen
Neu Straßen sollen ausgebaut werden / Verbandsschule Hunderdorf-Steinburg bietet sich an – Abstimmung über Flurbereinigung
Hunderdorf.
Die Bürgerversammlung der Gemeinde Hunderdorf, die in Anwesenheit von Landrat Hafner und mehr als hundert Gemeindebürgern im Saale des Katholischen Jugendheimes von Bürgermeister  Härtenberger eröffnet wurde, machte deutlich, daß die Gemeinde in den nächsten Jahren vor großen und schwierigen Aufgaben steht. Diese sind nur zu lösen, wenn Landkreis und Bund weiterhin die Projekte unterstützen. Der Schuldenstand der Gemeinde bewegt sich noch in tragbaren Grenzen, so daß notwendige Darlehensaufnahmen noch möglich sind.
Neben mehr als hundert Gemeindebürgern war auch Landrat Hafner, Pfarrer Ruß, Rektor Hösl und OI Sigl zur Bürgerversammlung gekommen. Einleitend wies Bürgermeister Härten-berger auf den Artikel 18 der Bayerischen Gemeindeordnung hin, der besagt, daß einmal im Jahr der Gemeindebürger Anspruch auf Bürgerversammlung habe, auf der er über die wichtigsten Vorgänge in der Gemeinde Aufklärung erhalten solle. Auch bei den öffentlichen Gemeinderatssitzungen sollte man sich über alle aktuellen Vorgänge informieren. Von diesem Recht hätten gerade in den letzten Sitzungen immer mehr Gemeindebürger Gebrauch gemacht.
In einem Rückblick auf das 1. Jahr seiner Amtstätigkeit als 1. Bürgermeister stellte Härtenberger fest, daß die Finanzbasis in diesem Jahr relativ ungünstig gewesen sei, da die Kreisumlage um 50 000 DM mehr erfordere, als durch Schlüsselzuweisungen wieder an die Gemeinde zurückgeflossen seien. Trotzdem habe man einige wichtige Baumaßnahmen durchgeführt. So sei eine Erweiterung der Ortsbeleuchtung durchgeführt worden, die ca. 8 000 DM gekostet habe. Der Fußgängerweg entlang der Staatsstraße sei auf mehr als 40 000 DM gekommen, wovon allerdings der Staat ca. 17 000 DM übernommen habe und auch der Kreis mit einem Zuschuß von 10 000 DM aufwartete. Instandsetzungsarbeiten am Schulhaus hätten 3 000 DM erfordert und der bereits bestehende Kanal im Bebauungsgebiet Bahnhof habe mit einem Auf-wand von ca. 10 000 DM provisorisch angeschlossen und damit benutzbar gemacht werden können. Für das Feuerwehrgerätehaus, das man 1966 endgültig fertigstellte, sei ein Kreiszuschuß von 5 200 DM bewilligt worden, so daß hier keine Belastung des Gemeindehaushaltes mehr notwendig gewesen sei. Für eine dritte Kraft, die zeitweise im Kindergarten ausgeholfen habe, sei ein Zuschuß von 3 800 DM geleistet worden und die Wegebauten hätten einen Be-trag von rund 14 000 DM verschlungen. Es sei das Gebiet zwischen der jetzigen Siedlung an der Windberger Straße bis zur Gemeindegrenze als Bebauungsgebiet genehmigt worden. Man habe Maßnahmen eingeleitet, daß auch das Gebiet von der Bahnhofsiedlung in Richtung der Wasseraufbereitungsanlage in den nächsten Jahren als Bebauungsgebiet ausgewiesen werden könne.
Der Wegebau, eines der Hauptanliegen der Gemeinde, sei in den letzten Jahren nicht besonders gefördert worden. Schwere Aufgaben müßten Zug um Zug gelöst werden. Die Straße nach Lintach habe bereits als Wirtschaftswegebau ausgebaut werden können und die Straße nach Windberg sei vom Landkreis als Kreisstraße übernommen worden. Eine Ausbesserung der noch bestehenden Sandstraßen sei von Jahr zu Jahr schwieriger, da durch die schnellen Fahrzeuge das Schottermaterial von den Fahrbahnen geschleudert werde. Die Straßen nach Thannanger, Hoch und Sollach sollen ausgebaut und geteert werden. Für den Straßenbau nach Thannanger seien bereits Zuschußmittel in Aussicht gestellt worden, der Gemeinderat habe dem Bau bereits zugestimmt, wenn die Mittel heuer eintreffen werden. Die Kosten hierfür dürften sich auf ca. 200 000 DM belaufen. Auch für den Straßenbau nach Hoch liege ein Ge-meinderatsbeschluß vor, daß diese Straße als Wirtschaftsweg mit einer Breite von 4,5 m aus-gebaut werde. Die Mittel aus dem Grünen Plan seien hierfür zwar gestrichen, doch sei man zuversichtlich, eine neue Finanzierungsmöglichkeit zu finden. Die Straße nach Sollach solle ebenfalls laut Gemeinderatsbeschluß mit einer Teerdecke versehen werden. Hierzu sei ein Antrag auf Finanzierung mit Kfz-Mitteln bereits gestellt. Man rechne mit einem Kostenaufwand von ca. 200 000 DM. Der öffentliche Wald- und Feldweg von Sollach nach Hofdorf sei zu Beginn des Jahres zum öffentlichen Gemeindeweg aufgewertet worden und werde so von der Gemeinde betreut. Der Bürgermeister appellierte an den Gemeinschaftssitin der Angrenzer, diese Wege nicht durch Herausackern auf die Straße zu beschädigen und durch das Zuschütten von Abwassergräben größeren Schäden anzurichten. Man wolle in den kommenden Jahren alle verfügbaren Geldreserven für den Wegebau verwenden.
Auch der Ausbau der Kanalisation kommt teuer. Durch die rege Siedlungstätigkeit und den damit verbundenen Einbau sanitärer Anlagen sei der Abwasseranfall in Hunderdorf sehr gestiegen. Die Abwässer in offene Gräben einzuleiten, sei aus den verschiedensten Gründen unterbunden worden. Mit einem Kostenaufwand von ca 200 000 DM sei 1965 der 1. Bauabschnitt der Kanalisation durchgeführt worden. Wegen Finanzierungsschwierigkeiten habe im Jahre 1966 der 2. Bauabschnitt nicht fortgesetzt werden können.
Lediglich die provisorische Einleitung der Abwässer in den Bogenbach habe durchgeführt und damit die Benutzung des bereits bestehenden Kanalabschnittes möglich gemacht werden können Eine Kanalanschluß- und -gebührensatzung sei aufgestellt worden, da die Gemeinde verpflichtet sei, die Kosten für die Kanalarbeiten mit 90 Prozent auf die Anlieger umzulegen. Dies hätte einen Betrag zwischen 6 000 und 8 000 Mark pro Anlieger erfordert, für viele Bau-herrn eine unzumutbare Belastung. So habe man versucht, durch die neue Anschluß- und Gebührenordnung eine Situation zu schaffen, die der Gemeinde noch die Möglichkeit einer Weiterarbeit belasse und andererseits den Bauherrn keine zu große Lasten auferlege. Die Lage der Volksschule werde bestimmt durch das neue Volksschulgesetz, und der Gründung von Verbandsschulen. Hunderdorf besitze gegenwärtig eine vollausgebaute Volksschule, die im letzten Schuljahr sogar durch eine 9. Klasse erweitert worden sei. Im Hinblick auf eine kommende Verbandsschule werde sich die Lösung Hunderdorf-Steinburg anbieten. Sie sei bedingt durch die Lage Steinburgs u. seiner Zugehörigkeit zum Pfarrsprengel. Es werde sich nicht vermeiden lassen, daß vorläufig ein Austausch der Schüler zwischen Hunderdorf und Steinburg zu erfolgen habe, damit die Räume an beiden Schulen für den Unterricht ausgenutzt werden könnten. Die vorgebrachten Bedenken sollten zwar nicht außer acht gelassen werden, müßten aber im Sinne einer beiderseits bestmöglichen Regelung neu durchdacht werden. Bei einem Erweiterungsbau des Schulhauses in Hunderdorf müßte der Neubau von wenigstens 3 Lehrsälen, eines Naturlehrsaales, eines Handarbeitsraumes und einer Turnhalle berücksichtigt werden. Grundstücksverhandlungen seien bereits aufgenommen worden und man dürfe erwarten, daß sie noch im Laufe des Frühjahrs abgeschlossen werden könnten.
Schließlich werde auch noch die Flurbereinigung für Hunderdorf in den nächsten Jahren durchgeführt. Die derzeitige Aufteilung der Felder mache einen wirtschaftlichen Einsatz der Maschinen in vielen Fällen unmöglich oder äußerst unrentabel. In Hunderdorf werde allein der Bau der Autobahn im südlichen Gemeindegebiet und die Teilregulierung des Bogenbaches im Norden von  Bedeutung sein. Eine totale Regulierung des Bogenbaches lehne das Wasserwirtschaftsamt ab. In nächster Zeit werde allen Landwirten eine Unterschriftsliste zugehen. Die Landwirte könnten selber entscheiden, ob sie mit einer Flurbereinigung einverstanden seien.
Im letzten Punkt seiner Ausführungen kam Härtenberger auf die Finanzlage der Gemeinde zu sprechen. Mit ca. 76 DM Steueraufkommen pro Kopf der Bevölkerung liege die Gemeinde etwas über dem Durchschnitt des Landkreises und mit einer Pro-Kopf-Verschuldung 46 DM noch unter dem Durchschnittswert des Landkreises. Diese Voraussetzungen ließen den Schluß zu, daß für die geplanten Maßnahmen noch einige Reserven vorhanden seien, die einer Durchführung der geplanten Projekte möglich erscheinen ließen. Mit dem Dank an Landrat Hafner, dem Kreistag und den Kreisbehörden für die laufende Unterstützung, sowie mit einem Dank an die Abgeordneten MdB Rainer und Dick schloß Härtenberger seine Ausführungen. Er bat darum, daß man ihn auch in den kommenden Jahren bei großen Aufgaben unterstützen werde.
Landrat Hafner ging auf die verschiedenen Punkte der Ausführungen seines Vorredners ein und erläuterte die Finanzierungmöglichkeiten für den Wegebau. Die Kanalisation sei auf der Dringlichkeitsliste bereits weit vorne und es bestehe die Hoffnung, daß im nächsten Jahr mit einer Bezuschussung gerechnet werden könne. Für die Flurbereinigung sei noch eine günstige  Möglichkeit gegeben, durch Zuschüsse die notwendigen Mittel für die Verbesserung von Wegen und Straßen zu erhalten. Er legte den legte den Landwirten nahe, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Zur Finanzlage führte er aus, daß zwar das Durchschnittsergebnis für Hunderdorf günstig aussehe, die Höhe der Schulden im Vergleich zu kleineren Gemeinden andere Summen aufweise. Für die Durchführung der geplanten Maßnahmen sicherte er seine kräftigste Hilfe zu.
Die anschließende Diskussion war sehr sachlich. Rektor Hösl berichtete, daß bereits vor mehr als hundert Jahren eine „Verbandsschule“ zwischen Steinburg und Hunderdorf bestand, so daß eine Verbandsschulgründung zwischen beiden Gemeinden durchaus kein Novum in der Geschichte darstelle. Man müsse bedenken, daß durch den Einsatz eines Schulbusses auch mehr könnten, als dies damals der Fall war. Abschließend dankte Bürgermeister Härtenberger allen für ihr Interesse und den Gästen aus Bogen für ihre Ratschläge.
Quelle: Bogener Zeitung 07.03.1967


Versammlung der Jagdgenossenschaft
Hunderdorf.
Am Samstag findet um 13 Uhr im Saale des Jugendheimes die Jagdgenossenschaftsversammlung statt. Jagdgenossen, die persönlich nicht erscheinen können und einen Stellvertreter schicken, haben dem eine schriftliche Vollmacht mitzugeben, da er sonst nicht stimmberechtigt ist. Auf der Versammlung wird die Gemeindejagd Hunderdorf für die nächsten Jahre vergeben.
Quelle: Bogener Zeitung 08.03.1967


Gemeinderat berät Haushalt
Hunderdorf.
Am heutigen Mittwoch treffen sich die Mitglieder des Gemeinderates um 19 Uhr im Gemeindeamt zu einer Sitzung. Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor: 1. Feststellung der Jahresrechnung 1966, 2. Beratung und eventuelle Verabschiedung des Haushaltsplanes mit der Haushaltssatzung 1967. 3. Informationen, 4. Tanzgenehmigung und Sperrstundenverlängerung.
Quelle: Bogener Zeitung 08.03.1967


Fremdenverkehrsverein
Windberg.
Am Freitag, abends 7 Uhr, findet im Gasthaus Hilmer in Irensfelden eine Zusammenkunft des Fremdenverkehrsvereins Windberg statt. Alle Einwohner der Gemeinde werden um ihre Teilnahme gebeten. Vor allem werden die Hausbesitzer erwartet, die Zimmer mit Betten zu bieten haben oder in nächster Zeit welche bieten können. In dieser Versammlung werden die Mitglieder zur Festigung und Verstärkung des Vereins aufgenommen. Natürlich geht es nicht ohne Mitgliederbeiträge und so sollen auch diese beschlossen werden. Herr Bartsch vom Landratsamt Bogen wird ebenfalls erscheinen und aufklärende Worte in der Angelegenheit „Fremdenverkehrsverein und Ortsverschönerung“ sprechen.
Quelle: Bogener Zeitung 08.03.1967


Jagdversammlung.
Windberg.
Am Sonntag findet im Gasthaus Hilmer in Irensfelden um 14.30 Uhr die Jahresversammlung der Jagdgenossen von Windberg statt. Alle Jagdgrundbesitzer werden erwartet. Vor allem soll beschlossen werden, wie der Jagdpachtschilling 1967 verwendet werden soll. Der Jagdausschuß wird gebeten, bereits um 14 Uhr zu einer Sitzung zu erscheinen.
Quelle: Bogener Zeitung 08.03.1967


Fatimatag in Heilig Kreuz
Windberg.
Am kommenden Montag ist wieder in Heilig Kreuz bei Windberg der Fatimatag. Die Pilger treffen sich um 14 Uhr zum Rosenkranz. Um 14.30 Uhr ist Predigt und Marien-feier.
Quelle: Bogener Zeitung 08.03.1967


Bienenzüchterversammlung
Steinburg.
Am Sonntag um 14 Uhr, hält der Ortsverein der Bienenzüchter – Steinburg im Brauerei-Gasthof Berger eine Versammlung ab. Ortsvorsitzender Karl Hanner sen. hat zu dieser Versammlung den stellvertr. Kreisvorsitzenden Achatz von Hofweinzier als Referenten gewonnen. Es wird ein Film gezeigt, der auch für Nichtimker sehr interessant ist.
Quelle: Bogener Zeitung 08.03.1967


Preisschafkopfen
Steinburg.
Am Sonntag um 15 Uhr, veranstaltet der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Steinburg im Gasthaus Solcher, Wegern ein Preisschafkopfen. Zehn schöne Preise sind zu gewinnen.
Quelle: Bogener Zeitung 08.03.1967


Früchte gewerkschaftlicher Arbeit geernetet
Jugendgruppe soll gegründet werden – Bezirksleiter Josef Knöferl referierte über Wirtschaftsfragen
Steinburg.
Am Sonntag hielt die Gewerkschaft Holz und Kunststoff, Verwaltungsstelle Hunderdorf, in der Bahnhofsrestauration Solcher ihre Jahreshauptversammlung ab. Verwaltungsstellenvorsitzender Ludwig Kapfenberger begrüßte den Bezirksleiter von Südbayern, Josef Knöferl, den er als Freund von Hunderdorf bezeichnete. In seinem Rechenschaftsbericht zeigte sich der Vorsitzende besonders erfreut über den organisatorischen Aufschwung der Verwaltungsstelle, die sie heute zu der zweitgrößten Verwaltungsstelle der Gewerkschaft Holz zähle. Er berichtete über die erfolgreiche Weihnachtsfeier und den Ausflug. Vorsitzender Ludwig Kapfenberger befürwortete, eine Jugendgruppe aufzubauen und bat alle Jugendlichen, ihn dabei zu unterstützen, um der Verwaltungsstelle wieder neue Kraft zu verleihen. Anschließend gab Hauptkassier Diewald den Kassenbericht, der ein Sechstel mehr Einnahmen als 1965 ergab. Der Vorsitzende dankte dem Hauptkassier im Namen aller Kolleginnen und Kollegen für seine korrekte Kassenführung und übergab dem Bezirksleiter Josef Knöferl das Wort. Dieser dankte der Vorstandschaft und hob besonders die Musterarbeit vom Vorsitzenden Ludwig Kapfenberger hervor. Auch im vergangenen Jahr, so führte der Bezirksleiter aus, habe jeder Arbeitnehmer die Früchte der gewerkschaftlichen Arbeit geerntet, die er in drei Punkte zusammenfaßte: 1. Die Löhne, 2. die Arbeitszeitreduzierung von 42- auf 41-Stunden-Woche ab 1. Oktober mit vollem Lohnausgleich. 3. Die Urlaubsverlängerung mit zusätzlichem Urlaubsgeld. Er wies alle Kolleginnen und Kollegen darauf hin, daß diese Vereinbarungen nicht leicht zustandegekommen wären. Der Bezirksleiter ging dann auf das politische Thema, „Die derzeitige wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik“ ein. Die hohe Zahl von einer halben Million Arbeitslosen und Kurzarbeitern sei nur auf die schlechte Regierung von Bundeskanzler Erhard zurückzuführen. Mit Maßhalteparolen könne man nicht regieren, da sie nur gegen die Arbeitnehmer gerichtet seien und die Vorspiegelung falscher Tatsachen seien. „Wir erwarten“, so sagte der Redner, „von der neuen Regierung, die Wirtschaftsmisere wieder in Ordnung zu bringen, was eine Vollbeschäftigung mit sich bringen wird.“ Auch Bundesfinanzminister Franz Josef Strauß habe von Bundeswirtschaftsminister Professor Schiller viel dazu gelernt, der auch jetzt den „Geldhahn“ aufzudrehen befürwortet. Wenn das deutsche Sozialprodukt nur um ein Prozent verringert werde, fehlten dem Staat 478,4 Millionen an Steuereinnahmen. In einer Demokratie sei es wichtig, die Regierung zu kontrollieren und nicht nur am Biertisch zu kritisieren. In einer Zeit, wo Massenprodukte produziert würden, müsse auch die Wirtschaft angekurbelt werden. Anschließend ging Bezirksleiter Josef Knöferl auf das Gesetz der Invalidenrenten ein. Die Durchschnittsrente eines Arbeiters betrage 215,15 DM, bei Todesfall erhalte die Witwe eine monatliche Rente von 117,70 DM und noch weniger. Auf das Krankengeld eingehend. erklärte der Referent, Persönlichkeiten der Wirtschaft würden von der neuen Bundesregierung die volle Lohnfortzahlung von sechs Wochen fordern, das Krankengeld auf vier Fünftel zu kürzen. Zum Schluß sagte der Bezirksleiter: „Wir wünschen der neuen Regierung, die zum Teil ihre Schalthebel zugunsten der Arbeitnehmer umgestellt hat, zu ihrer Arbeit vollen Erfolg“. Verwaltungstellenvorsitzender Kapfenberger dankte dem Kollegen Josef Knöferl für sein interessantes Referat und bat alle Kolleginnen und Kollegen, gerade zur jetzigen Zeit zur Gewerkschaft zu stehen. Er schloß mit dem Satz: „Einigkeit macht stark“.
Quelle: Bogener Zeitung 09.03.1967


Buhl Maria wurde 85 Jahre
Hunderdorf.
Gestern feierte Maria Buhl ihr 85. Wiegenfest. Trotz ihres hohen Alters fühlt sie sich immer noch gesund. Nur das Gehör hat in den letzten Jahren nachgelassen. Auch das Augenlicht wird schwächer, doch eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen an ihrem Lebensabend ist immer noch das Lesen. Im Haus und im Garten kann sie natürlich nicht mehr viel anfangen, nur die Hühner betreut sie noch gern und macht sich dabei in der kleinen Landwirtschaft, die ihre Tochter und der Schwiegersohn nebenbei führen, nützlich. Frau Buhl ist eine geborene Weber und ihre Eltern hatten auf dem gleichen Grundstück, das sich auch jetzt noch im Familienbesitz befindet, ein Anwesen. 1907 hat sie den Bäcker Buhl geheiratet, der aus dem Schwabenlande stammte und in Au eine Bäckerei führte. Sie übernahmen aber dann bald das elterliche Anwesen. Im Jahre 1914 brannte es ab. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Haus zwar im gleichen Grundstück, aber näher an der Kirche aufgebaut. Sieben Kindern schenkte sie das Leben, doch starben zwei bereits im Kindesalter und aus dem Zweiten Weltkrieg kamen zwei Söhne nicht mehr heim. Im Jahre 1953 starb ihr Mann. Seither lebt sie bei ihrer Tochter, die das Anwesen übernommen hat, als Austräglerin. Zu ihrem Jubelfest gratulieren nicht nur die beiden Söhne und die Tochter, sondern auch eine Reihe von Enkeln. Auch die Zeitung schließt sich diesen Glückwünschen an und wünscht der Jubilarin einen recht glücklichen Lebensabend.
Quelle: Bogener Zeitung 09.03.1967


Das Pfarramt meldet
Hunderdorf.
Am Freitag ist für die Katholische Landjugend um 19.30 Uhr ein Beichtvortrag vorgesehen. Anschließend ist Gelegenheit zum Beichten. Es stehen dabei auch auswärtige Beichtväter zur Verfügung. Zu Beginn der darauf folgenden Abendmessewird dann noch eingeläutet, damit auch die übrige Bevölkerung zur rechten Zeit am Abendgottesdienst teilnehmen kann. Am Sonntag werden die Mütter der Erstkommunikanten von 8.30 bis 10.30 Uhr ins Jugendheim zu einem Aufklärungsvortrag gebeten. Am Nachmittag treffen sich die Mütter dann nochmals im Jugendheim um 13.30 Uhr. Nach weiteren Vorträgen und Hinweisen sollen die Mütter von der Jugendgruppe mit Kaffee bewirtet werden und gegen 17 Uhr ist zum Abschluß eine gemeinsame hl. Messe vorgesehen.
Quelle: Bogener Zeitung 09.03.1967


Wer ist interessiert an Mülltonnen?
Hunderdorf.
Die Gemeinde bestellt in nächster Zeit mehrere Mülltonnen. Wer sich an der Müllabfuhr bereits freiwillig angeschlossen hat, soll die Bestellungen für die Tonnen bei der Gemeinde melden, damit ein Einheitstyp erreicht wird. Bestellungen sollen innerhalb der nächsten Woche aufgegeben werden. Eine Tonne mit einem Inhalt von 80 Litern kostet 20 DM.
Quelle: Bogener Zeitung 09.03.1967


Gottes Wille war es, meinen lieben Gatten, unseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Onkel und Paten
Herrn Karl Track
Bauarbeiter aus Hunderdorf
früher Schmied in Neuhof/Sudetenland

nach kurzer Krankheit, schnell und unerwartet, nach Empfang der Letzten hl. Ölung, am 7. März 1967, im Alter von 61 Jahren, zu sich zu rufen.
Hunderdorf, Bogen, München, Höchstädt, 9. März 1967
In tiefer Trauer:
Maria Track, Gattin
Anna Bayer
Helga Kellermeier,
Töchter mit Familien
und übrige Verwandtschaft.
Trauergottesdienst am Freitag. 10. März 67. vormittags 9 Uhr, in Bogen. mit anschließender Beerdigung im neuen Friedhof.
Quelle: Bogener Zeitung 09.03.1967


Windberger FFW erhielt Löschfahrzeug
32 Ortschaften gehören zur Gemeinde – Ein sicheres Fahrzeug gibt Sicherheit
Windberg.
Einer der rührigsten Vereine Windbergs ist die Freiw. Feuerwehr. An diesem Sonntag ging ihr ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: Die Feuerwehr bekam ein eigenes Löschfahrzeug. Die Feuerwehrmänner hatten sich am Nachmittag zahlreich im Vereinslokal Wagner eingefunden und warteten auf den neuen Wagen, der von Vertretern der Lieferfirma vorgefahren wurde. Voll Freude nahmen alle das große neue Fahrzeug in Augenschein. Es bietet Platz für die Motorspritze, Schläuche und andere Geräte und auch für eine kleine Feuerwehrmannschaft. Bürgermeister Kittenhofer übergab im Namen der Gemeinde das Fahrzeug in die Obhut der FFW. Im Namen der Lieferfirma wünschte Herr Oppelt, das Fahrzeug möge nie gebraucht werden, er sei aber zuversichtlich, daß es im Notfall die Windberger nicht im Stich lassen werde. Kommandant Karl Holmer dankte Bürgermeister Kittenhofer und den Gemeindevätern für die erneut bewiesene Unterstützung. Zweifellos bedeutet es für eine Gemeinde wie Windberg ein großes Opfer, wenn sie der Feuerwehr ein so gutes Fahrzeug zur Verfügung stellt. Die große Ausdehnung der Gemeinde mit ihren 32 Ortschaften verlangt jedoch eine schnell bewegliche Feuerwehr. Der Brand im letzten Jahr hat gezeigt, wie wichtig es ist, daß die Ortsfeuerwehr rasch und wirksam zur Stelle sein kann.
Quelle: Bogener Zeitung 10.03.1967


Jagdversammlung bewegt die Gemüter.
Hunderdorf.
Von Jagdvorstand Neumeier, von den zuständigen Stellen des Landratsamtes und, soweit es in seinen Aufgabenbereich fällt, auch vom Bürgermeister wurden gründliche Vorbereitungen getroffen, um die Jagdversammlung mit gleichzeitiger Vergabe der Jagd am heurigen Samstag korrekt durchzuführen. Vorstand Neumeier hat beim Pfarramt um Überlassung es Saales des Jugendheimes gebeten und von der Aufsichtsbehörde wurde durch Herrn Amtmann Bartsch Sorge dafür getroffen, daß die Wahlen geheim und nach den Vorschriften durchgeführt werden können. Im Jugendheim wird daher noch ein geeigneter Raum als Wahl-raum zur Verfügung gestellt. Wie bereits bekannt, bewerben sich zwei Kandidaten um die Gemeindejagd. Es ist daher anzunehmen, daß alle Grundstücksbesitzer im Jagdbereich die Versammlung besuchen werden, damit sie ihre Stimmen zur Wahl abgeben. Die Versammlung beginnt bereits um 13 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung 11.03.1967


Firmung am 13. Juni
Hunderdorf.
Der Termin für die hl. Firmung steht nun endgültig für die hiesige Pfarrei fest. Am 13. Juni wird Bischof Rudolf Graber rund 165 Kindern aus der Pfarrei Hunderdorf in der Pfarrkirche St. Nikolaus das Sakrament der Firmung erteilen. Am Tage darauf wird der Bischof in Bogen firmen und am 15. Juni rund 130 Kinder aus den Pfarreien Windberg und Neukirchen. Die Firmung beginnt jeweils um 9 Uhr. Wie der Pfarrherr Ruß dazu mitteilt, wird für die Firmlinge und deren Eltern und Paten bereits am Sonntag vorher eine gemeinsame Eucharistiefeier durchgeführt, zu der alle Aufgerufenen eingeladen sind.
Quelle: Bogener Zeitung 11.03.1967


Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen
Gott, der Herr, holte am Freitagvormittag unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Großmutter, Schwägerin und Tante
Frau Maria Schäfer
im Alter von 71 Jahren nach einem arbeitsreichen Leben friedlich und gottergeben in sein Reich.
Hunderdorf, Wiedenbrück, Wuppertal, den 9. 3. 1967
In tiefer Trauer:
Roland Schäfer, Sohn mit Familie
Marianne Brandenburg, Tochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Montag. den 13. 3. 1967, um 9 Uhr, in Hunderdorf anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 11.03.1967


Hunderdorf mit ca. 700 000-DM-Haushalt
Im ordentlichen Haushalt 432 000 DM und im Außerordentlichen Haushalt 260 000 DM vorgesehen – Rund 150 000 DM an Schlüsselzuweisungen erwartet.
Hunderdorf.
Die letzte Sitzung des Gemeinderates stand ganz im Zeichen des Gemeindehaushalts. Zunächst galt es einmal die Rechnungsprüfung für das Jahr 1966 durchzuführen. Ein Prüfungsausschuß, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderates, hatte bereits Tage vor-her die einzelnen Posten des Haushalts 1966 überprüft und ein Prüfungsprotokoll und eine Stellungnahme abgegeben. Danach war die Rechnungslegung in Ordnung befunden worden. Der Gemeinderat erteilte einstimmig die Genehmigung. Noch weitere 14 Tage wird die Rechnungslegung zur Einsicht in der Kanzlei aufgelegt.
Auf Punkt 2 der Tagesordnung stand die Beratung und eventuelle Verabschiedung des Haushaltes und der Haushaltssatzung für das Jahr 1967. An den bisherigen Steuerhebesätzen, die bei der Grundsteuer A 200 Prozent, bei der Grundsteuer B 220 Prozent und bei der Gewerbesteuer 280 Prozent betragen, wurde keine Änderung vorgenommen. Desgleichen wurde die Mindestgewerbesteuer mit 12 DM und die Feuerschutzabgabe mit 8 DM unverändert belassen. Bürgermeister Härtenberger erläuterte sodann den Haushaltsentwurf für 1967. An Einnahmen sind hier vor allem die Verwaltungsgebühren mit 2 000 DM, die Wohnungsmieten mit 1 050 D-Mark, die Volksschulmiete durch den Schulverband mit 10 000 DM und die Fleischbeschaugelder mit 4 000 DM zu nennen. Von Bund und Land erwartet man sich einen Zuschuß für den Straßen- und Wegebau in Höhe von 11 000 DM, an Kanalbenutzungsgebühren wurden 2 800 DM errechnet und für Kanalanschlußgebühren wurden ca. 2 800 DM errechnet. Für das Feuerlöschwesen sind 8 500 DM an Zuschüssen veranschlagt. Das Steueraufkommen wird in Grundsteuer A mit 20 000 DM bei der Grundsteuer B mit 19 000 Mark und bei der Gewerbesteuer mit 130 000 Mark beziffert. An Steuerausgleichsbeträgen sind 19 500 DM in Einnahmen vorgesehen. Einen beachtenswerten Betrag bildet diesmal die Schlüsselzuweisung, die mit 151 000 DM angesetzt ist und damit gegenüber dem Vorjahr wieder erheblich größer ist. Bei den Ausgaben fallen 53 000 DM für allgemeine Verwaltungsaufgaben ins Gewicht, in denen auch die Ausgaben für den Ausbau des Gemeindeschuppens eingeschlossen sind. Hier will man drei Garagen errichten. Ein Kühlraum für Notschlachtungen geplant, wird ebenfalls vorgesehen. Der Gemeindevorplatz würde durch den Umbau ein besseres Aussehen erhalten und etwas zur Ortsverschönerung beitragen. An Ausgaben für die Schulen sind 64 000 DM eingeplant und zum Ausbau des Sportplatzes sind 1 000 DM genehmigt worden.
Allerdings ist hier die Voraussetzung notwendig, daß der Sportplatz Eigentum des Vereins wird, oder wenigstens ein Pachtvertrag mit mindestens 15jähriger Laufzeit geschlossen wird. Für soziale Angelegenheiten und Gesundheitspflege sind 10 000 DM eingesetzt. Das Bau- und Wohnungswesen wird etwa 90 000 DM beanspruchen. Hier sind für Baulandbeschaffung 10 000 DM und für Straßenunterhaltung 15 000 DM eingeplant. Der Anteilsbetrag für den Straßenbau nach Thannanger wurde mit 55 000 DM einkalkuliert und für die Beseitigung der Engstelle bei Troidl wurden 3500 DM bereitgestellt. Bei öffentlichen Einrichtungen und zur Wirtschaftsförderung fallen die 57 000 DM für die Kanalisation und den Ankauf. des Feuerwehrmannschaftswagen mit 28 000 DM ins Gewicht. Gewerbesteuerausgleichbeträge müssen in Höhe von 10 000 DM an andere Gemeinden abgeführt werden und die Kreisumlage bildet mit 80 000 DM die höchste Summe in den Ausgaben.
Im außerordentlichen Haushalt steht die Kanalisation mit 57 000 DM in Einnahmen und Aus-gaben zu Buche und der Gehsteig ist mit 12 700 Mark veranschlagt. Für den Straßenbau nach Thannanger erwartet man 130 000 DM an Zuschüssen aus Kfz-Mitteln und aus dem ordentlichen Haushalt 55 000 DM für den gleichen Zweck.
Nach eingehender Beratung wurde der Haushalt und die Haushaltssatzung für das Jahr 1967 einstimmig vom Gemeinderat verabschiedet. Bgm. Härtenberger verlas einen Bericht mit Vorschlägen zur Raumplanung, der an die Landkreisverwaltung abgeschickt wurde. Hier wurde die Landkreisverwaltung gebeten, sich dafür einzusetzen, daß der Bahnhof Hunderdorf wieder ganztägig besetzt wird und die Frachtgutabfertigung wieder aufgenommen wird Zur Abwasserbeseitigung wurde die Gründung eines Zweckverbandes der Bogenbachgemeinden angeregt.
Quelle: Bogener Zeitung 13.03.1967


Unfallflucht
Steinburg.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stieß ein Fahrer mit seinem Pkw in Wegern einen Steinpfeiler um und beschädigte den Gartenzaun der Familie Fronauer. Der Fahrer flüchtete. Der Schaden beträgt ca. 100 DM. Wer kann der Landpolizei Hinweise auf den flüchtigen Fahrer geben?
Quelle: Bogener Zeitung 14.03.1967


23 Personen lernten Erste-Hilfe
Hunderdorf.
Die bedeutendste Gemeinde des Landkreises darf sich glücklich schätzen, unter ihren Gemeindebewohnern auch eine große Zahl hilfsbereiter Leute zu wissen. Auch die Rotkreuzgemeinschaft erfuhr durch den Grundausbildungslehrgang in Erster-Hilfe wieder eine Verstärkung in Form neuer Helferinnen und Helfer. Der 8-doppelstündige Lehrgang konnte durch das Entgegenkommen des H. Pfarrers Ruß im St. Wolfgangsheim abgehalten werden. Der Leiter des Kurses, Ausbilder Ludwig Niedermeier, Hunderdorf, durfte 23 Kursteilnehmer begrüßen. Ausbildungsleiter Rupert Niedermeier gab wertvolle Hinweise für die Hilfeleistung am Unfallort. Der 2. Bürgermeister Franz Hornberger übermittelte namens des verhinderten Gemeindeoberhauptes Karl Härtenberger Grüße der Gemeinde. Dann verteilte er die Kursbescheinigungen.
Quelle: Bogener Zeitung 15.03.1967


Es geht um den Fortbestand der RK-Gruppe Windberg
Windberg
. Am Donnerstag um 20 Uhr findet im Gasthaus Wagner in Windberg der monatliche Dienstabend der Rot-Kreuz-Gruppe statt. Da an diesem Abend über den Fortbestand der RK-Gruppe Windberg entschieden wird, werden alle aktiven Mitglieder erwartet. Ebenso wird die Fünfjahresfeier besprochen.
Quelle: Bogener Zeitung 15.03.1967


Öffentliche Gemeinderatssitzung
Windberg.
Am Donnerstag findet um 18.30 Uhr in der Gemeindekanzlei eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt. Alle interessierten Bürger sind höflich eingeladen. Die Gemeindeväter haben nachfolgende Punkte zur Beratung und Beschlußfassung vorliegen: 1. Schotterverteilung; 2. Einweihung des Feuerwehrautos; 3. Anschaffung eines Briefkastens für die Volksschule; 4, Sturmschaden an der Kirche Hl. Kreuz; 5. Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung 15.03.1967


Die Feuerwehr ruft rum Einsatz
Windberg.
Am kommenden Sonntag ruft die Freiw Feuerwehr alle Bürger zum Einsatz beim Preisschafkopfen im Gasthaus Wagner. Es wird feurig und flott gespielt. Gelöscht kann dann abends bei der Josefi-Feier des Gastwirts Wagner werden.
Quelle: Bogener Zeitung 15.03.1967


Dr. Fritz Kinast neuer Jagdpächter
Jagdgenossenschaft Hunderdorf hatte schwere Entscheidung zu treffen – Jagdpachtschilling für Wegebau – Auch für Schule und Kirche wurden Beträge abgezweigt
Hunderdorf.
Keine Versammlung oder Veranstaltung hat in letzte Zeit so viele Menschen auf die Beine gebracht, wie die Versammlung der Jagdgenossenschaft, mit der Vergabe der Gemeindejagd verbunden war. Schon Tage und Wochen vorher hatten sich die Gemüter um die beiden Kandidaten Dr. Kinast und F X. Baier erhitzt. So waren denn auch zur Versammlung am Samstag rund 170 von 240 Jagdgenossen gekommen, um bei der Wahl dabei zu sein. Einige waren auch noch mit Vollmachten ausgestattet und vertreten die abwesenden Grundbesitzer.
Jagdvorsteher Xaver Neumeier hatte schon die Unterlagen aus dem Jagdkataster vorbereitet und nach Stimmen und Grundstücksgröße seine Aufstellung gemacht. Er begrüßte namentlich Kreisjagdvorsteher Ehring, Amtmann Bartsch und Pfarrer Ruß. In kurzen Worten schilderte er die Situation und appellierte an die Versammlung, in Ruhe und Ordnung die Wahl durchzuführen Er versicherte, daß der Wahlausschuß größten Wert auf eine gerechte Wahl lege.
Amtmann Bartsch überbrachte die Grüße des Landrates und wies darauf hin, daß man nicht um zu diskutieren zusammen gekommen sei, sondern um eine Wahl durchzuführen. Er gab den Modus der Wahl bekannt und gab durch seine knappen und präzisen Anweisungen wenig Gelegenheit zu abschweifenden und unnützen Aussprachen. Den Wahlausschuß, der aus den Herren Aumer, Steckler und Sagstetter bestand, erinnerte er an die Schweigepflicht über den Wahlvorgang.
Im ersten Wahlgang galt es die Art der Wahl zu bestimmen. Eine Versteigerung wurde abgelehnt und man beschloß nach Stimmen und Flächenmehrheit zu entscheiden. Anschließend wurde bekanntgegeben, daß von H. Baier 7500 DM und von H. Kinast 5000 DM als Jagdpachtschilling geboten wurden Etwa 7 Stunden nach Beginn der Versammlung konnte Neumeier das Ergebnis bekanntgeben. Von 220 abgegebenen Stimmen entfielen 127 mit einer Flächenzahl von ca. 520 ha auf Dr. Kinast und 86 Stimmen mit ca. 449 ha auf Herrn Baier.
Nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses galt es, die Verwendung des Jagdpacht-Schillings festzulegen. Aus der Versammlung kamen dazu verschiedene Vorschläge. In einer Abstimmung bekannte sich die weitaus größte Zahl der Jagdgenossen für die bisherige Regelung, die vorsieht, daß der Pachtschilling von der Gemeinde für den Ausbau dir Feld und Waldwege verwendet wird. Gr. Schaubeck regte an, daß man auch für die Schule und für die Kirche einen Betrag von insgesamt 500 DM abzweigt. Auch diesem Vorschlage wurde von der Mehrheit zugestimmt.
Bgm. Härtenberger dankte im Namen des Gemeinderates für das Vertrauen, das die Jagdgenossenschaft der Gemeinde in der Verwaltung des Jagdpachtschillings entgegenbrachte u. versprach, wie In den Vorjahren, auch diesmal wieder jede Mark für die Verbesserung der Wege einzusetzen.
Der neue Jagdpächter, Dr, Kinast, versprach ebenfalls, das in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen und lud die Jagdgenossen zu einer wohlverdienten Brotzeit – man hatte mehr als sieben Stunden ausgehalten – in die Gasthaus ein
Abschließend darf gesagt werden, daß nur der Umstand, daß die Versammlung im Jugendheim gehalten wurde, Ausschreitungen verhütet hat, wie sie gelegentlich in Gasthäusern bei derlei Anlässen vorkommen, wenn nicht mehr der Geist, sondern der Ungeist des Bieres spricht. Auch künftig sollte man auf diese Gelegenheit zurückgreifen, wenn sie H. Pfarrer Ruß für solche Versammlungen anbietet. Daß dies der Wunsch auch des weitaus größten Teiles der Bevölkerung ist, bewies die lebhafte Zustimmung, als Bgm. Härtenberger auch für das kommende Jahr die Bürgerversammlung im Jugendheim ankündigte.
Quelle: Bogener Zeitung 16.03.1967


Mehr Verbandsschulen im Landkreis
Vorstand des SPD-Kreisvereins traf sich in Hunderdorf – Schul- und Organisationsfragen standen im Mittelpunkt – Bezirk unterstützt Bau der orthopädischen Klinik
Hunderdorf.
Kreisvorsitzender W. Uekermann hatte die Vorstandschaft des SPD-Kreisvereins zu einer Versammlung ins Cafe Weinzierl eingeladen. Anfangs gedachte man des verstorbenen Parteifreundes Fritz Erler.
In seinem Rückblick ging Walter Uekermann besonders auf die Regierungsbildung in Bonn ein. Die Kleine Koalition hätte keine Stabilität gebracht, sondern die Unsicherheit verewigt. Die schwache Mehrheitsbasis hätte die Kleine Koalition im Ringen um das Mitziehen eines jeden einzelnen Abgeordneten verzehrt. Statt großer Lösungen hätte man sich bestenfalls immer nur auf Minimalprogramme einigen können. An die Stelle einer neuen, besseren Politik wäre Flickschusterei getreten. Dagegen, so hoffe man, bringe die Große Koalition Stabilität und Sicherheit. Im weiteren Verlauf umriß der Kreisvorsitzende seine Vorstellungen von der künftigen Parteiarbeit. Er betonte, daß die Fraktion, falls man ihr den zweiten Sitz im Kreisausschuß nicht zubillige, vor das Verwaltungsgericht gehen werde.
Bezirksrat Eckl befaßte sich hauptsächlich mit schulpolitischen Fragen und berichtete über seine Bezirkstagsarbeit. Dem Bezirk dankte er, weil dieser dem Erweiterungsvorhaben der orthopädischen Klinik in Schwarzach volles Verständnis entgegenbringe und dieses finanziell auch tatkräftig unterstütze. So habe der Bezirk im Haushaltsplan 1967 einen Zuschuß von 200 000 DM eingeplant, dazu eine Erhöhung der Bürgschaft um weitere 550 000 DM. Im nächsten Jahr sei ein Restzuschuß von 150 000 DM beabsichtigt. Im Interesse der gesamten Bevölkerung seien diese Maßnahmen nur zu begrüßen.
Im Zusammenhang mit dem neuen Volksschulgesetz erläuterte Lehrer Eckl die beabsichtigte Auflösung von Zwergschulen und die Gründung von Verbandsschulen. Für den Leiter des hiesigen Schulamtes erwüchsen schwierige und oft fast unüberwindliche Hindernisse. Gerade von maßgeblichen Persönlichkeiten werde oft eine Verzögerungstaktik praktiziert, die nicht im Interesse einer fortschrittlichen Erziehung liege. Bei dieser Gelegenheit appellierte der Redner an alle Verantwortlichen, Verbandsschulgründungen voll zu unterstützen: denn zur Zeit rangiere der Landkreis Bogen in bezug auf Verbandsschulgründungen am Ende, während man früher immer betonte. daß man in puncto Schulhausbau an führender Stelle in Niederbayern stehe.
Scharf kritisierte Lehrer Eckl die offizielle Verlautbarung über den Aufschub des 9. Schuljahres. Es sei geradezu lächerlich, wenn man dem Volke klarmachen wolle, das neunte Schuljahr sei an den fehlenden Finanzen gescheitert (54 Mio = 8 Starfighter), während Kenner der Materie genau wissen, daß das 9. Schuljahr aus organisatorischen Problemen (Schulräume, Lehrermangel u. -ausbildung z. B.) gescheitert ist. Im übrigen gäbe es heute noch konservative Kräfte, die die Notwendigkeit des 9. Schuljahres noch nicht eingesehen hätten.
Organisationsleiter W. Scheitler gab einen Überblick über den Stimmenanteil bei den Wahlen und über kommende Aufgaben. Sehr erfreulich, so meinte Kreisrat Scheitler, sei der Stimmenanteil der SPD bei den Landtagswahlen gestiegen. Während der Zuwachs bei der CSU im Vergleich zu 1962 nur 375 an Erst- und Zweitstimmen betrug, waren es bei der SPD 1 267 Stimmen.
Kassier, Kreisrat G. Well, gab einen aufschlußreichen Bericht über die Finanzen des Kreisvereins. In der anschließenden Aussprache meldeten sich u. a. die Ortsvorsitzenden B. Muhr und L. Mühlbauer zu Wort. Beide machten Vorschläge zur Verbesserung der Kreisorganisationsarbeit. Zum Schluß der Versammlung beschloß man, auf Vorschlag von Bezirksrat Eckl, eine Resolution an die wohnungspolitische Tagung der SPD in Nürnberg zu richten, die am 18. März stattfindet. Kreisrat Well wurde mit der Vertretung vor diesem Gremium beauftragt. Darin solle vor allem auf die verstärkte Förderung des Sozialen Wohnungsbaues in den mittleren Ortschaften hingewiesen werden.
Quelle: Bogener Zeitung 16.03.1967


Vom Krieger- und Veteranenverein
Hunderdorf.
Die Vorstandschaft des Krieger- und Veteranenvereins bittet alle Mitglieder, ihre Beiträge ab sofort auf der Raiffeisenkasse einzuzahlen, um die Arbeit des Kassiers zu erleichtern. Der Betrag soll für das ganze Jahr beglichen werden. Rückständige Beiträge sind ebenfalls umgehend bei der Raiffeisenkasse einzuzahlen. Die bestellten Mützen für die Mitglieder sind bereits eingetroffen und können im Kaufhaus Willi Hornberger abgeholt werden. Von den 15 DM Gesamtkosten übernimmt der Verein 6 DM. Vom Mitglied sind also nur 9 DM zu bezahlen.
Quelle: Bogener Zeitung 18.03.1967


Platz für Berliner Kinder
Hunderdorf.
Auch 1967 wird wieder eine Sonderaktion für Berliner Kinder durchgeführt. Wer bereit ist, einen Ferienplatz zu bieten, der möchte dies umgehend in der Gemeindekanz-lei melden. Dort werden auch Auskünfte erteilt. Geldspenden werden ebenfalls in der Gemeinde entgegengenommen.
Quelle: Bogener Zeitung 18.03.1967


Schlepperprüfung
Hunderdorf.
Die für ursprünglich am 23; Marz vorgesehene Schlepperüberprüfung wird aus Personalgründen auf Dienstag. 18. April. verlegt. Sie findet in der Zeit von 8 bis 16 Uhr statt.
Quelle: Bogener Zeitung 18.03.1967


Trachtler treffen sich heute
Hunderdorf.
Die Mitglieder des Trachtenvereins treffen sich heute um 20 Uhr im Gasthaus Sandbiller zu ihrem Vereinsabend.
Quelle: Bogener Zeitung 18.03.1967


„So singt’s und klingt’s bei uns“
Steinburg.
Unter diesem Motto veranstaltet heute, Samstag, um 19.30 Uhr die FFW Stein-burg einen großen Bunten Abend. Es wirken unter der Regie von Kommandant Anton Häusler folgende Gruppen und Sänger mit: Der Haselbacher Dreigesang, die Neukirchner Dirndln, die Haibacher Sänger – die Fischer Kinder, der Heimatdichter Ludwig Hieninger und als „Roider Jackl“, der allseits bekannte und beliebte ehemalige Brautführer – Alfons Maier u. a. Man kann erwarten, daß zu diesem gelungenen Programm viele Besucher kommen werden.
Quelle: Bogener Zeitung 18.03.1967


Brauerei-Gasthof Berger, Steinburg
Am Samstag, den 18. März 1967,
GROSSER BUNTER ABEND
Das Programm umfaßt: Den Haselbacher Dreigesang, die Neukirchner Dirndln, die Haibacher Sänger, die Fischer-Kinder, den Heimatdichter Ludwig Hieninger und als Roider Jakl Alfons Maier u. v. andere.
Beginn 19.30 Uhr.
Es laden freundlichst ein:
FFW Steinburg und Familie Alfons Berger
Quelle: Bogener Zeitung 18.03.1967


Wegern/Steinburg
Zu der am Sonntag,
19. März 1967, stattfindenden
Josefi-Feier
ladet freundlichst ein:
Josef Solcher, Gastwirt
Quelle: Bogener Zeitung 18.03.1967


Nach Gottes hl. Willen verschied schnell und unerwartet infolge Unglücksfalls unser innigstgeliebter Sohn, Bruder und Enkel
Jüngling Erwin Amann
im Blütenalter von fast 15 Jahren.
Windberg, Bogen, 17. März 1967
In tiefer Trauer:
Karl und Rosa Amann, Eltern
Sigmund Amann, Bruder mit Fam.
Karl Amann, Bruder
Werner Amann, Bruder
Elli Amann, Schwester
Franziska Amann, Großmutter
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst ans Montag, 20. 3. 1967, uns 9 Uhr, mit darauffolgender Beerdigung in Windberg. Überführung am Samstag, 18. 3. 1967, vom Hause weg.
Quelle: Bogener Zeitung 18.03.1967


Beim Spiel tödlich verunglückt
Windberg.
Ein tragischer Unfall ereignete sich an diesem Wochenende in Windberg. Beim Fußballspielen im Bereich des Schulhauses stürzte der 15jährige Friseurlehrling Erwin Amann aus Windberg ganz unglücklich mit dem Hinterkopf auf einen Stein. Er erreichte zwar noch das naheliegende Elternhaus, brach aber hier bereits im Hausgang zusammen. Der Sterbende wurde noch mit dem Krankenwagen nach Landshut gebracht, aber jede Hilfe kam zu spät.
Quelle: Bogener Zeitung 20.03.1967


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 6. bis 10. 3. 1967 eingereichten Baugesuche
… Weber Johann, Herrnbirket, Gde. Windberg, Anbau einer Scheune mit Unterkellerung … Niedermeier Ludwig, Hunderdorf, Anbau an das Wohnhaus … Hartl Otto, Meidendorf, Gde. Windberg, Neubau eines Zweifamilienhauses …
Quelle: Bogener Zeitung 20.03.1967


Frau Maria Schäfer beerdigt
Hunderdorf.
In diesen Tagen wurde Maria Schäfer zu Grabe getragen. Pfarrer Ruß widmete ihr in seinem Nachruf ein ehrendes Andenken und hob hervor, daß sie sich während ihres Aufenthaltes in Hunderdorf bei der Familie ihres Sohnes stets liebevoll ihren Enkelkindern widmete und ihnen ein gutes Beispiel gab. Im Namen des VdK-Ortsverbandes, dem die Verstorbene seit zehn Jahren angehörte, legte Vorstand Gaschler einen Kranz nieder. Viele Trauergäste gaben Frau Schäfer, die sich hier größter Wertschätzung erfreute, das letzte Geleit.
Quelle: Bogener Zeitung 20.03.1967


Josef Obermeier zu Grabe getragen
Hunderdorf.
Groß war die Trauergemeinde, die dem im 72. Lebensjahr verstorbenen ehemaligen Ziegeleiarbeiter Josef Obermeier von Hofdorf auf seinem letzten Weg die Ehre erwies. Betriebsrat Schneider von der Ziegelei Bärndorf legte am Grabe des Verstorbenen einen Kranz nieder und würdigte die Treue und den Fleiß des früheren Mitarbeiters, der 40 Jahre lang dem Betrieb in Bärndorf angehörte. Auch Vorstand Gaschler widmete dem treuen Mitglied des Krieger- und Veteranenvereins einen Kranz. Während die Kapelle Bugl das Lied vom „Guten Kameraden“ intonierte, hallte ein Ehrensalut über das offene Grab.
Quelle: Bogener Zeitung 20.03.1967


Schon in der Schule Erste Hilfe gelernt
Abschlußklasse der Volksschule absolvierte auch heuer wieder Grundausbildungslehrgang
Hunderdorf.
Es ist seit mehreren Jahren Brauch, daß die Abschlußklasse der Volksschule im Rahmen ihres Naturkundeunterrichts auch einen Grundausbildungslehrgang in Erster-Hilfe absolviert. Am Donnerstag war der Kursus mit acht Doppelstunden zu Ende und Kreiskolonnenführer Klar konnte zur Abschlußprüfung neben Rektor Hösl und Klaßlehrer Häusler auch Kreisgeschäftsführer Nowak begrüßen.
Bei der Prüfung zeigten die Buben und Mädchen der Oberklasse, daß sie im Unterricht gut aufgepaßt hatten. Sie mußten bei ihrem „Einsatz“ eine Schlagaderverletzung an der Hand stillen, eine offene Bauchverletzung versorgen, einen Schlüsselbeinbruch, sowie einen offenen Schienbeinbruch und einen Unterarmbruch behandeln. Es galt ferner, Sofortmaßnahmen für einen Ertrinkenden und einen Bewußtlosen zu ergreifen.
Geschäftsführer Nowak überbrachte die Grüße des Kreisverbandes und gab seiner Freude Ausdruck, daß in Hunderdorf jede Abschlußklasse einen Kurs in Erster-Hilfe mitmacht. Als Anerkennung für die Leistung der Klasse überreichte er eine komplette Sanitätstasche, die von den Kindern bei Wanderungen und Ausflügen mitgetragen werden kann. Klaßlehrer Häusler ermunterte die Knaben und Mädchen dazu, in den nächsten Jahren nochmals einen Kurs zu besuchen, damit die erworbenen Kenntnisse erhalten bleiben.
Nach der Verteilung der Teilnahmebescheinigungen und der Anstecknadeln zeigte Oberlehrer Klar noch eine Reihe von Farbbildern, auf denen die Maßnahmen der Ersten-Hilfe nochmals dargestellt und erläutert wurden.
Quelle: Bogener Zeitung 21.03.1967


Im rauhen Wind flatterten bunte Bänder
Vor der Pfarrkirche in Hunderdorf wurden am Sonntag die Palmgerten geweiht
Hunderdorf.
Wenn das Sprichwort „d‘ Palmkatzerl in der Stub’n, die rot’n Eier in der Sunn“ heuer Gültigkeit hat, dann darf man sich wenigstens für Ostern noch ein besseres Wetter ausrechnen. So wie aber am Palmsonntag, als die Kinder mit ihren Palmgerten vor der Pfarrkirche auf die Weihe warteten, das Wetter war, mochte niemand glauben, daß der Frühling vor der Tür steht. Ein rauher und schneeträchtiger Ostwind ließ die bunten Bänder an den Palmen beängstigend flattern und Kinder wie Erwachsene wünschten sich einige Sonnenstrahlen, damit das Fest einen freundlicheren Ton bekommen hätte.
Pater Johannes nahm die Weihe der Palmgerten und -zweige vor. Dann bewegte sich der Zug zur Schule und zurück zur Kirche. Er erinnerte an den Einzug Christi in Jerusalem. Die bunten Farben der Bänder an den Palmgerten verkündeten symbolhaft, daß nach der Leidenswoche die Auferstehung, der Sieg des Kreuzes folgt Wenn sich auch der Palmbrauch insofern geändert hat, daß man nicht mehr nach den größten und höchsten Palmgerten aus ist, darf man doch sagen, daß die Beteiligung von Jahr zur Jahr größer wird. Es ist ein erfreuliches Zeichen, daß man die schönen Bräuche in einer Zeit nicht vergißt, die so sehr dem Materialismus verfallen ist.
Quelle: Bogener Zeitung 21.03.1967


Die Gottesdienste in der Karwoche im Pfarrhof
Windberg.
Auch in der Karwoche steht die Windberger Pfarrkirche, die immer noch voller Gerüste ist, für die Gottesdienste nicht zur Verfügung. Trotzdem soll die Liturgie in aller Feierlichkeit im Pfarrhof stattfinden, wenn auch sehr beengt. Beichtgelegenheit ist am Dienstag und Mittwoch morgens ab 6 Uhr, am Karfreitag von 7 bis 9 Uhr und am Karsamstag von 14 bis 16 Uhr. Zudem ist am Mittwoch abends um 19.30 Uhr eine Buß- und Beichtfeier für Erwachsene. Die Karliturgie beginnt am Gründonnerstag um 10.30 Uhr, anschließend Anbetungsstunde für die Gläubigen bis 23 Uhr. Am Karfreitag um 15 Uhr Gedächtnisfeier des Todes Christi mit Kreuzverehrung und Kommunionfeier. Die Auferstehungsfeier am Karsamstag beginnt um 20 Uhr. Einleitend wird an der Freitreppe das Feuer geweiht, die Kommunionfeier schließt mit der Laudes. Die Fußwaschung muß in diesem Jahr ausfallen. Am Ostersonntag sind zwei Frühgottesdienste, um 6 und 7 Uhr, um 8.30 Uhr ist dann der Hauptgottesdienst, um 10 Uhr der Klostergottesdienst. In Meidendorf ist ebenfalls um 10 Uhr Gottesdienst, aber nicht in Heilig Kreuz.
Quelle: Bogener Zeitung 21.03.1967


Gegenverkehr behindert: Anzeige
Steinburg.
Ein 19jähriger Landwirtssohn, der mit seinem Kraftfahrzeug in geschlossener Ortschaft in einer unübersichtlichen Kurve links fuhr, behinderte den Gegenverkehr und wurde deshalb angezeigt.
Quelle: Bogener Zeitung 21.03.1967


Schlepper werden überprüft
Windberg.
Die für die Gemeinde Windberg vorgesehene Schlepperüberprüfung nach § 29 STVZO am 30. März 1967 in Steinburg fällt wegen Personalmangel aus. Neuer Termin ist anberaumt für Donnerstag, den 20. April 1967 von 8 bis 16 Uhr in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung 25.03.1967


Schützentreffen
Windberg.
Morgen treffen sich alle Mitglieder des Schützenvereins Windberg im Vereinslokal. Es soll vor allem die Fahrt besprochen werden. Alle Mitglieder werden an diesem Abend zu einem Essen eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung 25.03.1967


Am Grabe von Erwin Amann
Windberg.
Bei harmlosem Spiel war der fünfzehnjährige Friseurlehrling Erwin Amann von Windberg so unglücklich auf einen Stein gestürzt, daß er noch am gleichen Tage sterben mußte. Im Banne dieses tragischen Geschehens stand auch die große Trauergemeind, die in der Karwoche ihm auf dem Windberger Friedhof die letzte Ehre erwies. Und eindrucksvoll waren auch die Gedenkworte Pater Ephrems, der an das Herrenwort erinnerte, allzeit bereit zu sein, denn niemand weiß den Tag und die Stunde. Die Wege des Herrn seien nicht unsere Wege. Neben den Angehörigen ging auch die Windberger Pfadfindergruppe hinter dem Sarg, zu der der Verstorbene gehörte. Den Angehörigen, der Gastwirtsfamilie Amann, wendet sich allgemeine Anteilnahme zu.
Quelle: Bogener Zeitung 28.03.1967


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 27. 2. bis 3. 3. 1967 eingereichten Baugesuche
… Jacobi Erich, Breitfeld, Gde. Hunderdorf, Anbau an das best. Wohnhaus … Solcher Xaver, Steinburg, Neubau eines Wohnhauses … Zollner Max, Au v. Wald, Gde. Steinburg, Neubau einer Garage; Grill Johann, Hunderdorf, Neubau eines Eigenheimes … Schlecht Josef, Apoig, Gde. Hunderdorf, Zweifamilienhaus …
Quelle: Bogener Zeitung 28.03.1967


Boarisch woll ma lustig sei …
Einheimische Sängergruppen erhielten stürmischen Beifall
Steinburg.
Fast vier Stunden lang erlebten die Freunde von Heimatliedern, Gstanzln, Musik und Einaktern am Samstag im Saal des Brauerei-Gasthofes Berger einen echten niederbayerischen Volkslieder- und Heimatabend. Kommandant Anton Häusler eröffnete in wohl gesetzten Worten den Bunten Abend und begrüßte im Namen seiner Feuerwehrkameraden die Gäste aus nah und fern. Namentlich dankte der Kommandant den beteiligten Gesangsgruppen aus Haselbach, Neukirchen, Haibach, den Fischer-Kindern, den Schmiedkindern Hans und Adelheid Fuchs, dem „Heimatdichter“ Ludwig Hieninger und nicht zuletzt der „Bayerwald-Band“ aus Konzell und Alfons Maier.
Die Musikanten aus Konzell warteten mit echter „Oberkreiner Musi“ auf und bewiesen mit ihren Einlagen, daß sie auf der Höhe sind. Ihnen folgten die Haibacher Sänger mit schönen Heimatliedern. Nicht minder gut kamen die „Haselbacher Dirndln“, die .Neukirchner Dirndln, die Fischer-Kinder, der „Heimatdichter“ Ludwig Hieninger, Hans und Adelheid Fuchs, der Einakter von Ludwig Hieninger und Rosa Häusler „Die Heiratsanzeige“ und Alfons Maier als Roider Jakl an, der verständlicherweise sehr auf das politische Zeitgeschehen in seinen gelungenen Gstanzln einging. Bürgermeister Alfons Berger dankte als Vorstand der FFW Stein-burg allen Mitwirkenden und Gästen, besonders dem Kommandanten Anton Häusler. für die hervorragende Ausrichtung des Bunten Abends.
Quelle: Bogener Zeitung 28.03.1967


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 13. 3. bis 17. 3. 1967 eingereichten Baugesuche
… Reinhold Bruno, Windberg, Neubau einer Garage … Schuster Franziska, Oberbucha, Gde. Windberg, Neubau einer Doppelgarage – Wurm Josef Meidendorf, Gde. Windberg, Bau eines Geräteraums mit darüberliegenden Zimmern – Kuffner Albert, Apoig, Gde. Hunderdorf, Umbau und Aufstockung des Wohnhauses …
Quelle: Bogener Zeitung 29.03.1967


Alois Schöfer gestorben
Hunderdorf.
Schier unglaublich klang gestern die Nachricht vom unerwarteten Ableben des erst 43jährgen Bauern Alois Schöfer aus Sollach. Seine gerade und aufrichtige Haltung, seine Bescheidenheit und sein Fleiß machten den tüchtigen Landwirt überall beliebt. Seine Wahl zum Gemeinderat war Ausdruck des Vertrauens, das er innerhalb der Gemeinde genoß. An seiner Beerdigung nimmt die FFW Hunderdorf möglichst geschlossen teil, ebenso treffen sich die Mitglieder des Krieger- und Veteranenvereins um 8.30 Uhr vor dem Gasthaus Baier.
Quelle: Bogener Zeitung 30.03.1967


Ein Herz steht still, wenn Gott en will.
Noch Gottes unerforschlichem Ratschluß verschied am Mittwoch, den 29. 3. 1967, mein innigstgeliebter Gatte, Vati, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate
HERR ALOIS SCHÖFER
Hofbesitzer
Mitglied des Krieger- und Veteranenvereins Hunderdorf

im Alter von 43 Jahren selig im Herrn.
Sollach, Hunderdorf, Oberschneiding, Außerirlach, den 29. 3. 1997
In tiefstem Schmerz:
Marianne Schöfer, Gattin
mit Töchterlein Waltraud
Alois Schöfer, Vater
Josef Schöfer, Bruder mit Familie
Johann Schöfer, Bruder mit Familie
Maria Bogner, Schwester mit Familie
Konrad und Maria Aubeck, Schwiegereltern
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Freitag, den 31. 3. 1967, um 9 Uhr, in Hunderdorf, anschließend Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 30.03.1967


Beerdigung von Alois Schöfer, Sollach.
Ansprache vom 1. Vorstand Leo Gaschler am 31. 3. 67 am Grabe.
Verehrte Trauernde!
Wir stehen wieder am offenen Grabe eines Kriegskameraden vom 2. Weltkriege, welcher durch sein Kriegsleiden so plötzlich von uns Abschied nahm. Wir alle vom Krieger-Veteranenverein sind aufs tiefste gerührt. Viele unserer Kameraden sind die schon vorausgeeilt. Somit wirst Du manchen wieder treffen von Gottes Gericht. Der Herrgott wollte euch noch mit einem Kind beschenken, aber leider musstest Du zu eher von uns und Deiner Frau Absshied nehmen. Umso mehr hat uns Dein Tod überrascht und es ist kaum zu glauben. Ja lieber Freund und Kamerad Alois, wir können nur für Dich beten und Dir den Dank sagen im Namen aller Mitglieder unseres Vereins. Der Ehrensalut und der Trauermarsch sind nur äußere Zeichen sowie die Kranzniederlegung an diesen Grabe. Wir werden dich nie vergessen und in der Chronik unseres Vereins wirst du mit Deinen Bild uns immer lebend erscheinen.
In Treue fest!
Ruhe in Gottesfrieden!
Quelle: Archiv des KuSK Hunderdorf


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 20. 3. bis 23. 3. 1967 eingereichten Baugesuche
… Karmann Xaver, Hofdorf, Gde. Hunderdorf, Neubau einer Garage und Wagenremise und eines Kamins – Gerhardt Hertha, Hoch, Gde. Hunderdorf, Neubau eines Wohnhauses … Baier Rudolf, Steinburg, Neubau eines Wohnhauses mit Garage …
Quelle: Bogener Zeitung 31.03.1967


Nach Gottes heiligem Willen verschied am Mittwochabend, 11 Uhr, mein lieber, guter Gatte, Vater, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Karl Schießl
Kriegsteilnehmer 1914/18
Mitglied des Freiwilligen Feuerwehr, des Krieger- und Veteranenvereins, des VdK und der Marianischen Männerkongregation

nach kurzer, schwerer Krankheit, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, im Alter von 70 ½ Jahren, selig im Herrn.
Hunderdorf, Ulm, Weißenstadt, Moosdorf, Straubing, Heugrub, Ginsheirn, 31. März 1967
In tiefer Trauer:
Therese Schießl, Gattin
Xaver, Sohn
Josef, Sohn mit Familie
Sophie, Anni, Adelheid und Maria, Schwestern
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Samstag. 1. 4. 1967, um 8 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 31.03.1967


Beerdigung von Karl Schießl aus Hunderdorf.
Ansprache vom 1. Vorstand Leo Gaschler am 1. 4. 67 am Grabe.
Verehrte Trauernde!
Wir stehen wieder am offenen Grabe eines Vereinskameraden, es ist der Ehrenzeichenträger des VdK und Kriegsteilnehmer vom 1. Weltkriege 1914-18 Karl Schießl von Hunderdorf. Unerwartet nahm unser lieber Karl von seinen Kameraden Abschied, so dass sie alle aufs tiefste gerührt sind durch deinen zu schnellen Tod. Unser sehr beliebter Kamerad mit seinem ruhigen Wesen war ein aufgeschlossener Mensch und stets hilfsbereit für jeden Menschen, welcher zu ihm kam. Ich glaube, verehrte Trauernde, sagen zu dürfen, dass der Verstorbene schon auf Erden seine Buße getan und von Herr Gott im Himmel seinen christlichen Glauben im ganzen Leben bekundete. Eine Ehrensalut und Trauermarsch bewies, dass unser Kamerad Schießl ein alter Kläger war. Der Vorstand legte ihm als Dank für seine treue Mitgliedschaft und zugleich als Abschied von seine Kameraden eine Kranz nieder, Du wirst von deinen Kameraden nie in Vergessenheit geraten und eingehen in die Chronik unseres Vereins.
In Treue fest!
Ruhe sanft in Gottesfrieden!
Vaterunser.
Quelle: Archiv des KuSK Hunderdorf


Heute Großflugtag bei Windberg
Neuste Typen der Luftwaffe am Start – Reinerlös für die Restaurierung der Pfarrkirche
Windberg.
Heute wird bei Windberg ein großes Schaufliegen der Bundeswehr stattfinden. Nach langem Zögern hat jetzt das Wehrkreiskommando Ostbayern seine Zustimmung zu diesem einmaligen Schauspiel gegeben. Schauplatz wird die Gegend zwischen Windberg und Heilig Kreuz sein. Die Vorführungen beginnen um 14 Uhr. Soweit wir erfahren konnten, sind unter anderem folgende Übungen vorgesehen: Landung einer Formation kleinerer Düsenjäger auf der Straße Windberg-Heilig Kreuz, Umsteigen eines Piloten von einem Hubschrauber zum anderen, Fallschirmabsprünge, verschiedene Formationsflüge, Landung dreier Prototypen des neuen Senkrechtstarters Starfighter GS. Den Höhepunkt werden aber zweifellos die Darbietungen der US-Kunstflugstaffel Flying Patchworkers sein, die noch am Vormittag bei einem Flugtag in Bad Godesberg starteten und gegen 15.30 Uhr eintreffen werden.
Initiator des Flugtages ist Pfarrer Pater Ephrem, der immer noch in Sorge ist, wie die Unsummen für die Restaurierung der Windberger Pfarrkirche aufzubringen sind. Darum wird während der Vorführungen eine Sammlung veranstaltet, die natürlich freiwillig ist. Es ist erfreulich, daß man gerade diesen Weg wählte, um die Rettung des wertvollen Kunstdenkmals zu sichern, aber es lag auch wieder nahe, denn im Windberger Kloster ist man ja allem Neuen zugetan. Prior, Pater Bonifatius, ein Schulfreund Major Hubenpichlers vom Fliegerhorst Landsberg, erwirkte die Genehmigung.
Der Polizei bereitet allerdings die Verkehrslage einige Sorgen. Die Straße von Windberg nach Heilig Kreuz wird daher ab 12 Uhr für den Omnibusverkehr gesperrt. Den Omnibusfahren wird geraten, in Windberg im unteren Dorfplatz vor dem Pfarrhof zu parken.Für Pkw und Motorräder sind einige Abstellplätze im Ortsbereich Windbergs, bei Heilig Kreuz auf der Straße von Windberg nach Heilig Kreuz bis zum Wasserbehälter vorhanden. Es wird allerdings empfohlen, nach Möglichkeit bereits in Hunderdorf zu parken.
Bester Beobachtungspunkt wird zweifellos der Ort Sandweg sein (die ersten Häuser auf der Anhöhe von Heilig Kreuz). Allerdings muß dieser Beobachtungspunkt bereits um 14 Uhr bezogen sein, denn dann beginnen die Vorführungen und die Straße wird gesperrt und die Kreisstraße von Neukirchen nach Heilig Kreuz ist bekanntlich noch nicht vollendet.
Ordnungsdienst bei der Veranstaltung werden die Mitglieder des Windberger Fremdenverkehrsvereins leisten, die sich um 13 Uhr im Gasthaus Amann versammeln mögen. Wie verlautet, hat auch Landrat Hafner die Veranstaltung unterstützt, denn sie wird beweisen, daß die Straße von Windberg nach Heilig Kreuz auch modernsten Anforderungen gewachsen ist und daß der Bau der geplanten Kreisstraße noch lange Zeit unnötig sein wird. Die Opposition im Windberger Gemeinderat wollte darum ursprünglich die Vorführung verhindern, beugte sich aber dann doch den besseren Argumenten des Fremdenverkehrsvereins. Bürgermeister Kittenhofer wird die Begrüßungsansprache halten.
Etwaige Flurschäden sind bis spätestens 19 Uhr in der Gemeindekanzlei anzumelden. Mit Lärmbelästigung müssen neben Windberg die Orte Wassergraben, Sandweg, Kreuzberg, Oberpucha, Unterpucha, Fahenlohe, Hof, Irenzfelden, Meidenberg, Meidendorf, Brandstatt rechnen. Es wird empfohlen, in dieser Zeit die Tiere in den genannten Orten nicht ins Freie zu lassen, da sie unter dem Lärm leiden könnten. Abends um 20 Uhr findet im Gasthaus Wagner Kameradschaftsabend mit den Piloten statt, wozu nur ehemalige Wehrmachtsflieger und Mitglieder der Feuerwehr eingeladen sind.    Jp
Quelle: Bogener Zeitung 01.04.1967 !!


Alois Schöfer beerdigt
Hunderdorf.
Die Pfarrkirche konnte die vielen Trauergäste kaum fassen, die sich eingefunden hatten, um dem so plötzlich verstorbenen Alois Schöfer aus Sollach die letzte Ehre zu erweisen. Erst 43 Jahre alt, stets besorgt um die Familie, ein treuer Gatte, fürsorglicher Vater und unermüdlicher Landwirt auf seinem Hof, riß ihn der Tod unerwartet aus dem Alltag. Das Festgeläut der Osterglocken und der Trauerklang der Totenglocken, so meinte Kooperator Pater Johannes, scheinen schlecht zu harmonieren. Der Schmerz der Zurückgebliebenen kann von Menschen nicht behoben werden. So bleibt uns Christen nur der Trost, daß Tod und Auferstehung wie es zu Ostern geschieht, auch für den Verstorbenen seine Gültigkeit haben. An seinem Grabe legte Bürgermeister Härtenberger im Namen des Gemeinderates einen Kranz nieder und bestätigte dem Verstorbenen, der seit einem Jahr Mitglied des Gemeinderates war, stets die größte Aufrichtigkeit in seiner Mitarbeit, eine umsichtige und ehrliche Meinung in allen Belangen zum Wohle der Gemeinde. Ortsvorsitzender Steckler widmete dem Verblichenen, der Gründungsmitglied des CSU-Ortsverbandes war, einen Kranz und dankte für die Treue, die er dem Verband erwiesen hatte. Im Namen des Krieger- und Veteranenvereins sprach Vorsitzender Gaschler ehrende Worte. Kommandant Anleitner von der FFW Hunderdorf würdigte die Bereitschaft des Kameraden Schöfer. Die Trauerfeier wurde mit einem Grablied des Kirchenchors umrahmt und die Kapelle Bugl spielte die Weise vom „Guten Kameraden“. Das Mitgefühl der großen Trauergemeinde wendet sich vor allem der Frau und den Kindern zu, die einen so schmerzlichen Verlust erlitten haben.
Quelle: Bogener Zeitung 03.04.1967


Hochzeit am Samstag
Windberg
. Beim Standesamt haben das Aufgebot zur Eheschließung bestellt: der Automechaniker Günter Winter von Breitfeld, und die Buchhalterin Rosemarie Hartmannsgruber v. Windberg. Die kirchliche Feier findet in der Hl. Kreuzkirche am Samstag statt Die weltliche Feier begeht das junge Paar im Gasthaus Wagner in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung 03.04.1967


„Großflugtag” mit Hindernissen
Windberg.
Die meisten unserer Leser haben den Aprilscherz vorn Großflugtag in Windberg sogleich erkannt, denn einiges war doch zu unmöglich und an den Haaren herbeigezogen. Aber es kamen doch einige Neugierige, besonders Kinder, um die Düsenjäger landen zu sehen. Aber auch Erwachsene, die jedoch meist nicht ganz sicher waren und im Dorf „spazieren gingen“, der unter Umgehung des Ortes sich an den Schauplatz des Geschehens heranpirschten. Glücklicherweise ist zu hoffen, daß auch ohne diese Sammelgelegenheit die Windberger Kirche fertig renoviert werden kann, denn der Opferwille der Windberger zu diesem schönen Werk ist, wie Pfarrer Pater Ephrem immer wieder betont, erstaunlich groß. Die meisten Her-eingefallenen lachten nachträglich mit den anderen, einige wenige schimpften, denn Humor ist nicht jedermanns Sache.     Jp
Quelle: Bogener Zeitung 03.04.1967


Windberg. (Auszahlung) Die Sozialhilfe, Pflegegelder, Pflegekindergelder und Ausbildungsbeihilfen werden am Dienstag in der Kanzlei zwischen 14 und 15 Uhr ausgezahlt.
Quelle: Bogener Zeitung 03.04.1967


Meidendorf. (Rotkreuzversammlung) Die Mitglieder der neu gegründeten Rotkreuzgruppe treffen sich am Freitag um 20 Uhr im Gasthaus Huber zu oihrer ersten Dienstbesprechung. Kreiskolonnenführer Klar wird die Veranstaltung leiten.
Quelle: Bogener Zeitung 05.04.1967


Sprachheilkurs der Caritas
Windberg.
Einen Sprechheilkurs veranstaltet der Caritasverband der Diözese Regensburg vorn 15 bis 24. Mai 1967 wieder in Windberg, Kreis Bogen. Teilnehmen können sprechbehinderte und sprachgestörte Buben ab zehn Jahren so-wie Erwachsene. Anmeldungen sind zu richten an den Caritasverband für die Diözese Regensburg, 84 Regensburg 1. Postfach 146
Quelle: Bogener Zeitung 06.04.1967


Das Standesamt Bogen im März
Bogen.
Die Statistik des Standesamtes Bogen vom März nennt 13 Geburten, 3 Trauungen und 11 Todesfälle. Geburten: Andrea Ostermeier, Oberhunderdorf (Gde Hunderdorf); Petra Maria Geiger, Breitfeld, Gde. Hunderdorf … Jürgen Johann Schneider, Steinburg … Gabriele Anita Hornberger, Haselquanten, Gde Hunderdorf … Elke Erika Müller, Hunderdorf … Harald Josef Sklarek, Au vorm Wald. Gde. Steinburg; Birgit Anna Peschke, Hunderdorf …  Gestorben sind: Track Karl, Apoig, Gde, Hunderdorf, 61 Jahre; Schäfer Maria Marta, Apoig, Gde. Hunderdorf, 71 Jahre …
Quelle: Bogener Zeitung 07.04.1967


Karl Schießl beerdigt
Hunderdorf.
Viele Trauergäste fanden sich ein zur Beerdigung des im 73. Lebensjahr verstorbenen Rentners Karl Schießl. Standortpfarrer Wilhelm hielt das Requiem und Pfarrer Ruß nahm die kirchliche Einsegnung vor. Kreisgeschäftsführer O. Unger würdigte die Verdienste des Verstorbenen, der lange Zeit als Kassier beim VdK tätig war und das goldenen Treueabzeichen des Vereins verliehen bekam. Auch Vorstand Gaschler vom Krieger- und Veteranenverein gedachte in seinem Nachruf der langjährigen Mitgliedschaft des Verstorbenen beim Krieger- und Veteranenverein. Die Feuerwehren Au und Steinburg nahmen mit größeren Abordnungen teil und Kommandant Schötz legten dem treuen Mitglied einen Kranz nieder. Die Trauerfeier wurde von der Kapelle Bugl umrahmt. Ein Ehrensalut erinnerte an seine Teilnahme am 1. Weltkrieg.
Quelle: Bogener Zeitung 08.04.1967


Jakob Zitzelsberger wurde 75 Jahre
Hunderdorf.
In diesen Tagen konnte der Rentner Jakob Zitzelsberger von Hoch seinen 75. Geburtstag feiern. Die Wiege des Jubilars stand Windberg. Am Ersten Weltkrieg nahm er aktiv teil und später hat er sich ein kleines Häuschen in Hoch gesucht, wo er mit seiner Familie leben konnte. Jahrelang war Jakob Zitzelsberger als Sprengmeister tätig. Scherzhaft nennt man ihn auch den „Schwammerlkönig“. Dem Krieger- und Veteranenverein gehört er seit der Gründung an. Zitzelsberger wurde mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Die Heimatzeitung wünscht alles Gute.
Quelle: Bogener Zeitung 08.04.1967


Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Am Montag findet im Gemeindeamt Hunderdorf eine Sitzung des Gemeinde-rates statt, auf der die Einführung und Vereidigung des Gemeinderates Otto Weinzierl er-folgen wird. Herr Weinzierl wird für den verstorbenen Alois Schöfer den freigewordenen Sitz übernehmen. Neben Informationen steht Ausschreibung der Straßenbauarbeiten für die Straße nach Thannanger und die Straßenverbreiterung bei Drexler auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt bereits um 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung 08.04.1967


Feuerwehrübung
Hunderdorf.
Morgen treffen sich alle aktiven Mitglieder der FFW um 8.30 Uhr vor dem Feuerwehrgerätehaus zu einer Übung. Alle Mitglieder, die schon einen neuen Dienstrock bekommen haben, sollen dazu ihre alte Uniform-Jacke mitbringen. Um vollzähliges Erscheinen wird gebeten.
Quelle: Bogener Zeitung 08.04.1967


Morgen Feuerwehrübung
Windberg.
Am Sonntag ist um 13 Uhr in Irensfelden Schulübung der Freiwilligen Feuerwehr Windberg. Außerdem wird die Aufstellung zur diesjährigen Leistungsprüfung vorgenommen. Bei dieser Übung werden auch Neuaufnahmen vorgenommen. Interessenten möchten daher zu dieser Übung erscheinen.
Quelle: Bogener Zeitung 08.04.1967


Bauernholz
Hunderdorf
Heute abend ab 20 Uhr
TANZ
Es spielen und singen die
„Dominos“
Lehner – Bauernholz
Quelle: Bogener Zeitung 08.04.1967


Nach Gottes hl. Willen verschied am 7. 4. 1967 unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater
Herr Josef Schleinkofer
Mitglied des Krieger- und Veteranenvereins und des VdK Hunderdorf
im Alter von 82 Jahren, selig im Herrn.
Apoig, München, Waltersdorf, Lindfeld, Eglsee, Thannanger, 7. 4. 1967
In tiefer Trauer:
Maria Zollner, Tochter mit Familie
Walli Urban, Tochter mit Kindern
Liesel Schweibl, Tochter mit Kindern
Reserl Köderl, Tochter mit Familie
Josef Schleinkofer, Sohn mit Familie
Johann Schleinkofer, Sohn mit Frau
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Dienstag, 11. 4. 1967, um 9 Uhr, in Hunderdorf, mit schließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 08.04.1967


Nach Gottes hl. Willen verschied am 7. 4. 1967 unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Kreszenz Pollmann
im Alter von 78 ½ Jahren, selig im Herrn.
Egern, Ittling, Bad-Reichenhall, 7. 4. 1967
In tiefer Trauer:
Johann Pollmann, Sohn mit Familie
Ernst Söldner, Sohn mit Familie
Josef Pollmann, Sohn mit Familie
Schwestern und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Montag, 10. 4. 1967, 10 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 08.04.1967


Nach Gottes hl. Willen verschied am 7. 4. 1967 mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Großvater, Urgroßvater, Schwager, Onkel, Pate
Herr Josef Schreiner
im Alter von 67 Jahren, selig im Herrn.
Hunderdorf, Straubing, Düsseldorf, Göttingen, Steinburg, Ichendorf, Degernbach, Schwarzach, 7. 4. 1967
In tiefer Trauer:
Maria Schreiner, geb. Hirtreiter, Gattin
Josef Schreiner, Sohn mit Familie
Anton Schreiner, Sohn mit Familie
Maria Solcher, Tochter mit Familie
Anna Niedermeier, Tochter mit Familie
Gretl Schweninger, Tochter mit Familie
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Montag, 10. 4. 1967, 8.30 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 08.04.1967


Katechet Lange beging 65. Geburtstag
Hunderdorf.
Herr Lange und seine Frau sind zwar erst seit 1965 in Hunderdorf, wo sie die Dienstwohnung neben der evangelischen Kirche bezogen haben, aber sie haben sich in der kurzen Zeit ihres Hierseins gut eingelebt und guten Kontakt mit den Bürgern ihrer neuen Heimat bekommen. So war es auch nicht verwunderlich, daß dem geschätzten Katecheten und Lektor zu seinem 65. Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche zugingen. Neben Pfarrer Sommer stellten sich zur Gratulation auch der Vorsitzende des Kreisverbandes der Heimkehrer, Fritz Zollner, und Herr König sowie Herr Bauer ein, um dem langjährigen Kreiskassen-leiter Lange mit einem schönen Präsent zu gratulieren. Pfarrer Sommer zeigte sich erfreut darüber, daß Herr Lange auch nach seinem 65. Geburtstag der evangelischen Kirche als Katechet und Lektor erhalten bleibt und würdigte ihn als treuen Mitarbeiter der er war, ist und noch sein wird. Das gute Verhältnis zur katholischen Kirche kam zum Ausdruck, als auch Pater Johannes sich einfand und Herrn Lange zu seinem Jubeltag beglückwünschte. Im Namen der Schule Hunderdorf und der Kollegen gratulierte auch Rektor Hösl und gab seiner Freude über die gute Zusammenarbeit Ausdruck.
Der Jubilar ist 1902 in Breslau geboren und war zunächst als Buchhalter und später als Bankkaufmann tätig. 1927 heiratete er. Als er jedoch nach der Entlassung aus jugoslawischer Kriegsgefangenschaft wieder heimkehrte, konnte er in Mitterfels nurmehr das Grab seiner Frau besuchen. Mitterfels wurde dann auch zu seinem ersten Wohnsitz nach dem Krieg und hier übernahm er nach einer Ausbildung das Amt eines evangelischen Katecheten und Lektors. In dieser Eigenschaft unterrichtet Herr Lange an 15 Schulen des Landkreises Straubing und Bogen. Seit 1950 ist er wieder verheiratet. Seine Frau, ebenfalls aus Schlesien, ist als Organistin und Leiterin des evangelischen Kirchenchores in Mitterfels tätig. Trotz seiner 65 Jahre ist Herr Lange noch sehr aktiv und er wirkt in seiner Art noch recht jugendlich. Als Lektor und Katechet hat er einen großen Wirkungskreis und es ist erstaunlich, wenn man bedenkt, daß er in den letzten 10 Jahren mehr als eine viertel Million km in dieser Tätigkeit mit dem Wagen zurückgelegt hat. Alle, die ihn kennen und schätzen, werden ihm zu diesem Tag ihre Glückwünsche nicht versagen und dem Wunsch für gute Gesundheit und noch lange Tätigkeit schließt sich auch die Heimatzeitung gerne an.
Quelle: Bogener Zeitung 10.04.1967


Fatimafeier in Heilig Kreuz
Windberg.
Diesen Donnerstag, 12. April, wird in Heilig Kreuz bei Windberg wieder ein Fatimatag sein. Um 14 Uhr ist der Rosenkranz, anschließend um 14.3 Uhr Predigt und hernach Marienfeier.
Quelle: Bogener Zeitung 12.04.1967


Morgen Rotkreuzversammlung
Windberg.
Die Mitglieder der hiesigen Rotkreuzgruppe treffen sich am morgigen Freitag, abends um 20 Uhr, im Gasthaus Wagner zur Monatsdienstbesprechung für April. Vollzähliges Erscheinen unbedingt notwendig.
Quelle: Bogener Zeitung 13.04.1967


Wieder ein Hochzeitspaar
Bogen.
Das Brautpaar Bernd Bechtel- Anita Schlappa wird am Sonntag um 10 Uhr in der Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg getraut. Die Kolpingsöhne sind eingeladen, mit einer Ehrenabordnung daran teilzunehmen. Abfahrt um 9.30 Uhr beim Rathaus. Bernd Bechtel ist Mitglied der Kolpingfamilie Bogen. Er wirkte bisher sowohl hier als auch in den übrigen Vereinigungen aktiv mit. Mit seiner Hochzeit verliert zwar die Aktivitas ein treues Mitglied, durch den automatischen Wechsel zu Altkolping aber bleibt die Kolpingfamilie weiterhin gestärkt.
Quelle: Bogener Zeitung 14.04.1967


Windberg. (Vom Trachtenverein) Am Samstag findet im Vereinslokal Amann in Windberg eine außerordentliche Generalversammlung statt. Für alle aktiven, passiven sowie Ehrenmitglieder ist es Pflicht an dieser wichtigen Versammlung teilzunehmen. Beginn 19.30 Uhr. Die Vorstandsmitglieder treffen sich bereits eine Stunde früher und zwar um 18.30 Uhr, ebenfalls im Vereinslokal zur Vorstandssitzung. Alle Vereinsmitglieder werden gebeten, pünktlich zu erscheinen.
Quelle: Bogener Zeitung 14.04.1967


Auch VdK Steinburg beteiligte sich
Hunderdorf.
Bei der Beerdigung des langjährigen Kassiers des Ortsverbandes Steinburg, Herrn Karl Schießl, würdigte auch der VdK-Ortsverband Steinburg, sein langjähriges Mit-glied durch eine Kranzspende. Kreisgeschäftsführer Unger legte einen Kranz nieder und dankte für die lange Mitgliedschaft und die treue Arbeit als Kassier.
Quelle: Bogener Zeitung 15.04.1967


Preis-Schafkopien
Windberg.
Am Sonntag hält der Krieger- und Veteranenverein Windberg im Gasthaus Peter Hilmer in Irensfelden ein Preisschafkopfen ab. Es sind schöne Preise bereitgestellt.
Quelle: Bogener Zeitung 15.04.1967


Bebauungsplan für Hochgarten-Riedfeld
Windberg.
Die Gemeinde Windberg, Landkreis Bogen, hat für das Gebiet „Hochgarten-Ried-Leid“ einen Bebauungsplan aufgestellt. Der Entwurf wird für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Der Plan liegt in der Zeit vom 23. 4 bis 23. 5. in der Gemeindekanzlei auf. Be-denken und Anregungen können während der Auslegungsfrist vorgebracht werden. Einsichtnahme während der Amtsstunden am Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 8 bis 9.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung 16.04.1967


Windberg. (Aufgebot) Beim Standesamt Windberg haben das Aufgebot bestellt der Einschaler Otto Schötz von Böhmhöfl und die Bauerntochter Irmgard Haimerl von Hof. Die kirchliche Feier findet am Samstag in der HI. Kreuzkirche statt. Die weltliche Feier hält das junge Paar im Gasthaus Wagner in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung 16.04.1967


Schlepperuntersuchung
Steinburg.
Am Donnerstag. den 20. April, findet in der Zeit von 8 bis 16 Uhr in Steinburg die gesetzlich vorgeschriebene, im allgemeinen alle zwei Jahre fällige Überprüfung der landw. Zugmaschinen statt. Zur Vermeidung von Wartezeiten ist es wichtig, daß die Schlepper mit den Kennreichen-Endziffern 0 bis 4 am Vormittag und 5 bis 9 am Nachmittag vorgefahren werden.
Quelle: Bogener Zeitung 16.04.1967


Steinburg. (Schlepperüberprüfung) Am Donnerstag findet für die Gemeinden Steinburg und Windberg in Steinburg von 8 bis 16 Uhr die Schlepperüberprüfung des Technischen Überwachungsvereins statt.
Quelle: Bogener Zeitung 16.04.1967


Teilnehme an Beerdigung
Hunderdorf.
Die Mitglieder des Krieger- und Veteranenvereins treffen sich heutigen Montag um 9.20 Uhr vor dem Gasthaus Edbauer zur Beerdigung des Mitglieds Wilhelm Mauermeier aus Au vorm Wald. Um zahlreiche Beteiligung bittet die Vorstandschaft.
Quelle: Bogener Zeitung 17.04.1967


Nach Gottes hl. Ratschluß verschied infolge Unglücksfalles mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel
Jüngling Ludwig Huber
im Alter von 19 ½ Jahren selig im Herrn.
Schafberg, Kelheim, den 15.4. 1967
In tiefer Trauer:
Maria Huber, Mutter
Rupert, Bruder
Hermann, Bruder mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Dienstag, den 18. 4. 1987, um 9 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 17.04.1967


Beerdigung von Adolf Mauerermeier von Au vorm Wald.
Ansprache vom 1. Vorstand Leo Gaschler am 17. 4. 67 am Grabe.
Verehrte Trauernde!
Schon wieder hat der Tod infolge eines tragischen Unfalls einen Kriegskameraden vom 2. Weltkrieg ganz plötzlich und unerwartet seiner Familie sowie dem Krieger-Veteranenverein eine Kameraden und guten Vater entrissen. Unser so beliebter auch Adolf war mehrmals verwundet und diente bei einem Panzer Regiment im Zweiten Weltkrieg. Er war Träger vieler Kriegsauszeichnungen. Der Verein verliert somit eine guten braven Kameraden, welcher überall beliebt war und durch seine immer gute Laune. Die große der Trauergäste beweist, dass unser Adolf sehr beliebt war. Mit einem Ehrensalut und dem Marsch „Ich hatte eine guten Kameraden“ sowie die Kranzniederlegung durch den Vorstand für seine treue Mitgliedschaft, verabschieden sich alle Mitglieder von den Verstorbenen mit dem Gelöbnis, du wirst von uns nie in Vergessenheit geraten und weiterleben in der Chronik unsers Vereins.
In Treue fest!
Ruhe in Gottes Hand!
Quelle: Archiv des KuSK Hunderdorf


Nach Gottes hl. Willen verschied am 19. 4. 1967 unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Anna Pielmeier
im Alter von 86 Jahren, selig im Herrn.
Hunderdorf, Bogen, den 19. 4. 1967
In tiefer Trauer:
Anna Hastreiter, Tochter mit Familie
Elisabeth Klein, Tochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Freitag, den 21. 4. 1967, um 9 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 20.04.1967


Auch Hunderdorf will schöner werden
Der zweigrößte Ort des Landkreises Bogen beteiligt sich heuer erstmals an der Aktion der Dorfverschönerung

Hunderdorf.
Erstmals haben Gemeinderat und Bürgermeister die Hunderdorfer zum Wettbe-werb ”Unser Dorf soll schöner werden“ aufgerufen. Der Aufruf richtet sich an alle Haushaltungen und man hofft auf Verständnis und Bereitwilligkeit aller Bürger.
Viele Gemeinden des Landkreises haben in den letzten Jahren bei der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ großes Interesse gezeigt und die Einwohner haben mit viel Liebe und Sorgfalt Hauser, Gärten, Blumenschmuck und Anlagen gepflegt. Ihre Bemühungen fanden nicht nur in der Öffentlichkeit und bei den Preisrichtern des

Solche Bilder sollte man in der Gemeinde nicht mehr antreffen

Wettbewerbs großen Anklang, auch die Hausbesitzer selber haben sich große Freude bereitet, weil ihr Heim und ihr Besitz ein schöneres Aussehen bekommen haben. Nicht immer ist dazu ein großer Geldaufwand notwendig. Manchmal konnte schon mit geringen Mitteln eine Verbesserung erzielt und ein sauberes und schönes Bild von Gebäuden, Gärten und Anlagen erreicht werden. Nicht selten hat das gute Beispiel auch Nachbarn und Bekannte zu eigener Tätigkeit angespornt und damit zur wesentlichen Verschönerung des Ortsbildes beigetragen.
Auch in Hunderdorf kann hie und da schon ein recht beachtlicher Ansatz zu solchen Verschönerungsaktionen beobachtet werden. Häuser wurden neu verputzt oder getüncht, Blumen-schmuck an Fenstern angebracht, Gartenzäune erneuert, Abfallhaufen beseitigt, herumliegender Schrott weggeräumt. Zufahrten neu angelegt. Auch Vereine haben sich in lobenswerter Weise schon in diese Aktion eingeschaltet und durch die Aufstellung von Ruhebänken und Totenbrettern zu dieser Aktion beigetragen.
Leider gibt es aber auch noch einige abschreckende Beispiele und unübersehbare Zeugnisse für schlechten Geschmack und wenig Interesse am allgemeinen Bedürfnis der Dorfverschönerung. Durch diesen Aufruf sollen nun auch die angesprochen werden, die bisher wenig Zeit oder Lust hatten, an der Ortsverschönerung mitzuarbeiten. Hunderdorf ist ein aufstrebender Ort, er soll nach den Vorstellungen der Raumplanungsstellen eine ländliche Kernsiedlung werden. Als zweitgrößter Ort des Landkreises ist Hunderdorf auch gewissermaßen verpflichtet, ein gutes Beispiel zu geben. Der Gemeinderat und der Bürgermeister bitten daher alle Einwohner herzlich, an der Verschönerung des Ortes mitzuwirken, daß nicht nur die Einwohner stolz auf ihr Dorf sein können, sondern auch die Fremden mit Wohlgefallen über die Straßen und Wege spazieren können.
Was kann alles getan werden?
1. Säuberung des Dorfrandes von wilden Schuttabladeplätzen (Konservenbüchsen, Müll, altem Geschirr, Schrott, Autokarosserien).
2. Verbesserung des Straßenbildes durch ordentliche Zäune.
3. Anbringen von Blumenkästen oder Blumentöpfen an Fenstern und Balkonen.
4. Ungekünstelte Bepflanzung von Vorgärten.
5. Entfernung von Bauschutt, Erdhaufen und altem Gerümpel wenigstens an den Straßenseiten der Grundstücke.
6. Bepflanzung des umgebenden Gundstückteiles von Zweckbauten, damit sie sich in das Landschaftsbild einfügen.
7. Heimische Sträucher und Bäume für die Bepflanzung auswählen.
8. Kunststoffe, Kunststeine und hochglänzende Materialien außerhalb des Hauses vermeiden.
9. Bei der Bepflanzung und beim Schmücken der Gräber auf die Friedhofsordnung achten.
10. Sauberkeit auf den Straßen und auf den Grundstücken sollte zur Selbstverständlichkeit werden.
Quelle: Bogener Zeitung 20.04.1967


Versammlung der Trachtler
Hunderdorf.
Heute, Samstag, treffen sich die Mitglieder des Trachtenvereins um 20 Uhr im Gasthaus Georg Baier zu einer wichtigen Besprechung. Es kommt vor allem die Teilnahme an der Gauversammlung in Vilsheim und die Aufstellung eines Maibaumes zur Aussprache.
Quelle: Bogener Zeitung 21.04.1967


Josef Kronfeldner beerdigt
Windberg.
Am Montag wurde auf dem Friedhof in Windberg der im Krankenhaus Bogen verstorbene Josef Kronfe1dner von Fischbehälter bei Windberg zur letzten Ruhe gebettet. Der Verstorbene erreichte ein Alter von 88 Jahren.
Quelle: Bogener Zeitung 21.04.1967


Windberg. (Das Aufgebot) zur Eheschließung haben beim Standesamt Windberg bestellt der Hilfsarbeiter Detlev Wilhelm Häusler von Netzstuhl bei Windberg und die Strickerin Christine Gunda Dengler von Parkstetten.
Quelle: Bogener Zeitung 21.04.1967


Windberg. (Mütterberatung) Am Dienstag um 14 Uhr findet im Gasthaus Amann in Wind-berg die Mütterberatung für Windberg und Umgebung statt.
Quelle: Bogener Zeitung 21.04.1967


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 3. bis 7. 4. 1967 eingereichten Baugesuche
… Baumgartner Hermann, Lintach, Gde. Hunderdorf, Einb. größ. Fenster; Gde. Hunderdorf, Anbau von 2 Garagen u. Abstellraum; Baier R., Hunderdorf, Ausbau d. Dachgeschosses; Hirtreiter J., Hunderdorf, Neubau einer Garage … Gebr. Philipp, Hengersberg, Neubau eines Zweifamilienhauses in Ehren, Gde. Gaishausen; Gütlhuber Josef, Rammesberg, Gde. Gaishausen, Neub. e. Austragsh. … Bugl Oskar, Ochsenweiher, Gde. Windberg, Antrag auf Vorbescheid wegen Errichtung eines Austragshauses …
Quelle: Bogener Zeitung 22.04.1967


Wird der alte Backofen abgebrochen?
Mit dem alten kleinen Gebäude geht ein Stück des alten Windberg verloren
Windberg.
Eigentlich müßte man eher mit der Nachricht rechnen, daß der Backofen beim Gasthof Wagner gegenüber dem Wirtsbrunnen restauriert wird. Jedoch ist zu erfahren, daß dieser Zeuge der Vergangenheit in den nächsten Tagen abgebrochen werden soll. Es wäre wirklich zu überlegen, ob man nicht davon Abstand nehmen soll, denn im Wege steht das kleine Gebäude wohl nicht, aber es ist ein Stück Windbergs. Noch nach dem Krieg konnten alle hier erleben, wie das für den Menschen so notwendige Brot gebacken wurde. Spätere Generationen würden sich freuen, diesen Zeugen der Lebensart ihrer Vorfahren vererbt zu bekommen. Darum soll es schon für die Windberger ein Anliegen sein, irgend eine Lösung zur Rettung des Backofens zu finden. Man soll nicht vergessen, daß die Fremden nicht Ins Dorf kommen, um schöne Teerstraßen zu bewundern: in der Stadt haben sie schönere! Wenn es dem Fremdenverkehrsverein gelingt, den Blumenschmuck im Ort zu vermehren, ist das gut. Aber auch deswegen kommen die Fremden nicht, denn in der Stadt finden sie schönere An-lagen. Gerade die Fremden wollen auf dem Dorf den Lebenskreis ihrer Vorfahren erleben, das heißt nicht, alles beim alten zu belassen. Aber ein so kleines und leicht zu erhaltendes Erinnerungsstück müßte auch heute noch seinen Platz haben. Man sollte in Windberg nicht auf den Lorbeeren ausruhen, die vom alten Kloster herrühren. Hier haben die Bewohner die Möglichkeit, ein Stück ihrer eigensten Vergangenheit zu bewahren. Es wäre gut, wenn die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Besitzer diese Gelegenheit nützen würde.
Quelle: Bogener Zeitung 24.04.1967


Nach Gottes hl. Willen verschied am 23. 4. 1967 unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Tante und Patin
FRAU THERESIA FUCHS
im Alter von 79 ½ Jahren, selig ins Herrn.
Hoch, Mitterfels, Laaber, Öbling, den 23. 4. 1967
In tiefer Trauer:
Johann Fuchs, Sohn mit Familie
Theresia Haimerl, Tochter mit Familie
Michael Preuschl, Schwiegersohn mit Familie
Josef Mühlbauer, Bruder mit Familie
Enkel und Urenkel
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Dienstag, den 25. 4. 1967, um 9 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung 24.04.1967


DANKSAGUNG
Für die Anteilnahme, Kranzspenden und Beileidsbezeigungen anläßlich des Unfalltodes meines lieben Mannes
Herrn Adolf Mauermayer
aus Au vorm Wald
möchte ich mein herzlichstes Vergelt’s Gott zum Ausdruck bringen.
Besonders danken möchte ich Pater Johannen, allen Vereinen sowie der Belegschaft Bergmeier und meinen Arbeitskollegen in Steinburg.
Au vorm Wald, den 26 April 1967
Hedwig Mauermayer mit Kindern
und Verwandtschaft
Quelle: Bogener Zeitung 26.04.1967


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 4. 4. bis 14. 4. 1967 eingereichten Baugesuche
Hamberger Johann, Lintach, Gde. Hunderdorf, Einfriedung des Grundstücks und Anbau eines Schuppens; Eidenschink Konrad, Sollach, Gde. Hunderdorf, Neubau e. Jauchegrube … Karl Johann, Mitterbühl, Gde. Windberg, Anbau der Stallung und Umbau des Wohnhauses … Schötz Ferd., Ried, Gde. Windberg, Neubau einer Garage und Abstellraum … Reichardt Walter, Hofdorf, Gde. Hunderdorf, Neubau eines Wohnh. in Wegern, Gde. Steinburg … Schneider Georg, Oberhunderdorf, Aufstockung des Wohnhauses …
Quelle: Bogener Zeitung 26.04.1967


Feuerwehr fährt nach Pilsen
Hunderdorf.
Due Mitglieder der FWF Hunderdorf haben sich bei ihrem diesjährigen Ausflug Pilsen in der CSSR als Reiseziel auserwählt. Die Fahrt findet bei genügender Beteiligung am 28. Mai statt. Pro Mitglied wird ein Fahrpreis von 15 DM verlangt. Sollte der Bus nicht mit Mitgliedern besetzt werden können, so sind auch Angehörige der Mitglieder und Interessenten eingeladen. Für Nichtmitglieder beträgt der Fahrpreis 23 DM. Bei der Anmeldung, die bis 2. Mai bei Vorstand Härtenberger oder Kommandant Anleitner zu erfolgen hat, ist auch die Kennkarte vorzulegen, da ein Sammelvisum besorgt werden muß. Die abfahrt erfolgt am 28. Mai voraussichtlich gegen 5 Uhr früh. Die Reise nach Pilsen ist über Furth i. Wald geplant.
Quelle: Bogener Zeitung 27.04.1967


Gifteier wurden ausgelegt
Hunderdorf.
Jagdpächter Dr. Kinast hat zur Bekämpfung der Elsternplage im ganzen Revier Gifteier ausgesetzt. Die Eier sind mit dem Aufdruck eines Totenkopfes versehen und tragen die Bezeichnung „Gift“. Kinder und Erwachsene werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Gifteier bei Mißbrauch großen Schaden anrichten können.
Quelle: Bogener Zeitung 27.04.1967


Windberg. (Rotes Kreuz) Am Samstag begeht die Rotkreuzgemeinschaft ihr 5jähriges Bestehen. Alle aktiven und passiven Mitglieder sowie die Bevölkerung sind zu dieser Veranstaltung um 20 Uhr im Gasthaus Wagner höflich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung 27.04.1967


Großer Maitanz
Steinburg.
Am Montag veranstaltet der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Steinbirg im Berger-Saal einen Maitanz. Es spielen die „Fünf schwarzen Zigeuner“. Beginn 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung 27.04.1967


Maibaum wird aufgestellt
Hunderdorf.
Die Mitglieder des Trachtenvereins treffen sich Samstag früh um 8 Uhr zur Schmückung und Aufstellung des Maibaumes. Freunde des Trachtenvereins sind herzlich ein-geladen, tatkräftig mitzuhelfen. Abends um 20 Uhr gemütliches Beisammensein im Vereinslokal Baier. Am 1. Mai findet bei schönem Wetter ein Kinderspiel rund um den Maibaum statt. Eierlaufen, Sackhüpfen und Wurstschnappen sind als Spiele vorgesehen.
Quelle: Bogener Zeitung 28.04.1967


STEINBURG
Brauerei-Gasthof Berger

Am Samstag, den 29. April 1967
Hochzeitsfeier mit Tanz
Es spielt die Kapelle Helmbrecht
Hierzu laden freundlichst ein:
Das Brautpaar Wolf – Holmer und Familie Alfons Berger
Eintritt frei
Quelle: Bogener Zeitung 28.04.1967


Die Bittwoche beginnt
Hunderdorf.
In der kommenden Woche werden von der Pfarrgemeinde die althergebrachten Bittgänge durchgeführt. Am Montag, 1. Mai wird mit Rücksicht auf den staatlichen Feiertag der Bittgang erst um 7 Uhr erfolgen. Da die Kirche Windberg wegen Restaurierungsarbeiten gesperrt ist, erfolgt an diesem Tag der Bittgang nach Hl. Kreuz. Am Dienstag ist um 6 Uhr Bittgang nach Hofdorf und am Mittwoch wird bereits um 4.30 Uhr nach Bogenberg weggegangen. Am Schauerfreitag ist um 6 Uhr Schaueramt für Hunderdorf und Oberhunderdorf und anschließend die Flurprozession.
Quelle: Bogener Zeitung 29.04.1967


Kettenbriefe sind Unsinn
Hunderdorf.
Zur Zeit treffen bei den verschiedensten Leuten der Pfarrgemeinde Kettenbriefe ein, die angeblich im Auftrag der Madonna von Lourdes weiterverbreitet werden sollen. Jeder Empfänger eines solchen Briefes soll sich zum Abschreiben und Weitergeben eines solchen Briefes an mindestens vier weitere Adressen bereit erklären. Da schon öfter Rückfragen von Empfängern beim katholischen Pfarramt eingegangen sind, weist das Pfarramt darauf hin. daß diese Kettenbriefe in keiner Weise mit einer religiösen Pflicht zu identifizieren sind und daher keiner Weitergabe bedürfen.
Quelle: Bogener Zeitung 29.04.1967


Bittgang nach Heilig Kreuz
Windberg.
Die Pfarrei bittet alle Gläubigen der Pfarrgemeinde zu einem gemeinsamen Bitt-gang am 1. Mai nach Heilig Kreuz. Weggang in Windberg bei der Pfarrkirche um 6 Uhr. Quelle: Bogener Zeitung 29.04.1967


Auszahlung
Windberg.
Die Auszahlung der Sozialhilfe, Pflegekindergelder und Pflegegelder für Monat Mai wird am Dienstag von 14 bis 15 Uhr in der Kanzlei vorgenommen.
Quelle: Bogener Zeitung 29.04.1967


Endschießen
Windberg.
Heute abend treffen sich die Mitglieder dem Windberger Schützenvereins, um die Saison mit einem Essen im Vereinslokal zu beenden. An diesem Abend wird auch die Abfahrtszeit für die Fahrt nach dem schönen Berchtesgadener Land festgelegt. Es werden alle Mitglieder oder sonstige Reiselustige erwartet.
Quelle: Bogener Zeitung 29.04.1967


Fahrzeugsegnung am 1. Mai
Windberg.
Am 1. Mai werden alle Fahrzeuge gesegnet. Die Autos, Schlepper und Motorräder werden auf dem Platz vor dem Pfarrhof und der Freitreppe zur Pfarrkirche aufgestellt, wo nach dem Gottesdienst um 8.30 Uhr H. Pfarrer Ephrem die kirchliche Segnung vornehmen wird Die Fahrzeugbesitzer werden gebeten, ihre Fahrzeuge zu schmücken.
Quelle: Bogener Zeitung 29.04.1967


Versammlung der Landwirte
Hunderdorf.
Am Samstag, 6. Mai, findet im Gasthaus Deschl in Hofdorf eine Versammlung der Landwirte statt, in der Vorteile und Funktion eines landwirtschaftlichen Maschinenrings erklärt werden. Die Versammlung ist um 19.30 Uhr. Sie wird von Kreisrat Josef Stadler aus. Oberwinkling geleitet. Das Landwirtschaftsamt wird durch Landwirtschaftsrat Gottschalk vertreten sein.
Quelle: Bogener Zeitung 29.04.1967

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