1971# 01-02

Nach Gottes hl. Willen, verschied am 1. Januar 1971 mein lieber Gatte, mein guter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Alois Bäumer
Austragslandwirt, früherer Händler
Mitglied der Freiw. Feuerwehr Gaishausen,
der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 66 ½ Jahren, selig im Herrn.
Weinberg, Holzkirchen, Hunderdorf, Schafberg, Hermannsdorf, den 1. Januar 1971
In tiefer Trauer:
Maria Bäumer, Gattin
Paula Mühlbauer, Tochter mit Gatten
Rudi, Elisabeth, Alois und Paula, Enkelkinder
Josef Bäumer, Bruder mit Familie
Johann Bäumer, Bruder mit Familie
Anna Hacker, Schwester mit Familie
Maria Gierl, Schwester mit Gatten
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Montag, den 4. Januar 1971, um 15 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung. Überführung am 2. Jan. 1971, um 16 Uhr, anschließend Sterberosenkranz.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.01.1971


Herr, Dein Wille geschehe!
Gott, der Herr, nahm unsere liebe, gute Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Ernestine Franz
geb. Müller

geb. 13. 12. 1899     gest. 1. 1. 1971
nach langem, schwerem Leiden, wohlvorbereitet mit den hl. Sterbesakramenten, zu sich.
Hunderdorf, den 4. Januar 1971
In stiller Trauer:
Die Geschwister mit Angehörigen
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Dienstag, den 5. 1. 1971, um 15 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.1971


Georg Kalka tödlich verletzt
Unfallzeugen gesucht
Hunderdorf.
Am Montag gegen 1.15 Uhr nachts überrollte der PKW eines 20jährigen Fahrers den auf der Straße gehenden 37jährigen Georg Kalka und verletzte ihn tödlich. Der angefahrene Fußgänger wurde noch ins Krankenhaus Bogen gebracht, wo aber nur noch sein Tod festgestellt werden konnte. Der Verstorbene, der sich als fleißiger Maschinenschlosser und wegen seiner Hilfsbereitschaft großer Beliebtheit erfreute, ist Vater von drei kleinen Kindern. Am härtesten trifft der Schicksalsschlag die betagten Eltern und die Kinder des aus Groß-Strehlitz/ Oberschlesien stammenden Georg Kalka. Die Landpolizei Bogen sucht Unfallzeugen. Vor allem ersucht sie den Fahrer eines hellblauen Ford mit Bogener Kennzeichen, der unmittelbar nach dem Unfall aus dem Weg des Anwesens Schäfer herausgefahren war. Auch andere Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Landpolizei Bogen zu melden. Ferner bittet die Polizei, ihr mitzuteilen, wo sich der Verunglückte nachmittags und abends aufgehalten hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1971


Faschingskalender der Vereine
Hunderdorf.
Der Faschingsfahrplan für Hunderdorf steht nunmehr fest. Jeweils am Samstag finden die Bälle statt: Am 16. Januar der Skiabteilung des Sportvereins; am 23. Januar des Trachtenvereins; am 30. Januar Ball der SPD; am 6. Februar Maskenball des VdK; am 13. Februar der Ball des Sportvereins Hunderdorf und am 20. Februar Feuerwehrball. Am Faschingsdienstag, 23. Februar, ist Kehraus und Hausball. Alle Bälle finden im Sandbiller-Saal statt. Für alle Veranstaltungen sind die „4 Musketiere“ verpflichtet worden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1971


Geldmappe mit 210 Mark gestohlen
Ehren.
Ein 24jähriger stahl am Neujahrstag abends eine Geldmappe, die auf einem Fenster-brett in der Gastwirtschaft Solcher abgelegt war. Er wurde überführt. Von den 210 Mark konnten noch 200 Mark sichergestellt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1971


Hunderdorf. Morgen, Mittwoch, findet um 19 Uhr bei Sandbiller die Skiclub-Versammlung statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1971


Windberg. Am Dreikönigstag findet um 14 Uhr im Gasthaus Wagner die Generalversammlung der FFW Windberg statt. Es ist Pflicht aller Mitglieder zu erscheinen. Dabei werden auch Mitglieder in die Wehr aufgenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.01.1971


Durch einen tragischen Verkehrsunfall verschied am 4. Januar 1971 unser Vater, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Pate
Herr Georg Kalka
Schlosser

im Alter von 37 Jahren, wie wir hoffen, selig im Herrn.
Hunderdorf, Hofdorf, Au v. Wald, Straubing. Ludolfshausen, Großstrehlitz, den 5. Januar 1971
In tiefem Schmerz:
 Gabriele und Martin, Kinder
Isidor und Martha Kalka, Eltern
Paul Kalka, Bruder mit Familie Heinrich Kalka, Bruder mit Familie Adolf Kalka. Bruder Rosa Weindl, Schwester mit Familie
Annemarie Erber, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Gottesdienst am Donnerstag, den 7. Januar 1971, um 15.00 Uhr, in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.1971


Wer baut wo und was?
Aufstellung der vom 7. 12. – 18. 12. 1970 eingereichten Baugesuche
… Wirth Heribert, Hofdorf, Gde. Hunderdorf, Umbau und Erweiterung des bestehenden Wohnhauses … Skoula Albin, Apoig, Gde. Hunderdorf, Anbau und Aufstockung der bestehenden Werkstätte …
Quelle: Bogener Zeitung, 07.01.1971


84 Jahre alt
Hunderdorf.
Am 8. Januar kann Herr Sebastian Schindlmeier, wohnhaft Starzenberg, Gde. Hunderdorf seinen 84. Geburtstag begehen. Alles Gute!
Quelle: Bogener Zeitung, 07.01.1971


82. Geburtstag
Hunderdorf. Am Sonntag konnte Frau Therese Krieg in der Ringstraße ihr 82. Wiegenfest feiern. Herzlichen Glückwunsch!
Quelle: Bogener Zeitung, 07.01.1971


Hunderdorf. Die Anträge auf Lohnsteuer – Jahresausgleich 1970 liegen in der Gemeindeverwaltung auf und können während der üblichen Amtsstunden abgeholt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.01.1971


Hunderdorf. Eintrittskarten für den „Brettlhupferball“ des Skiclubs am 16.1. bei Sandbiller werden auch beim Textil- und Sportgeschäft Kaldonek vorverkauft.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.01.1971


Vier Autos aufeinander:
11 500 DM Sachschaden
Au vorm Wald.
Am Hl. Dreikönigstag gegen 14 Uhr wollte ein junger Pkw-Fahrer auf der Staatsstraße 2139 bei der Abzweigung nach Au vorm Wald nach links abbiegen. Da er den Wegweiser erst im letzten Augenblick erkannte, bremste er schlagartig und vergaß auch noch, ein Zeichen zum Abbiegen zu geben. Ein nachfolgender Pkw blieb noch rechtzeitig hinter ihm stehen. Als er gerade über die glückliche Bremsung befreiend Luft holte, knallte der hinter ihm Folgende auf seinen Wagen, dem wiederum ein Vierter folgte. Dieses Autoknäuel verursachte zum Glück keinen Personenschaden, aber einen Sachschaden von insgesamt 11 500 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.01.1971


Durch einen tragischen Unglücksfall verlor ich am 4. 1. 1971 meinen treusorgenden Ehe-mann und die 3 Kinder ihren lieben Vater
Herrn Georg Kalka
aus Hunderdorf

im 37. Lebensjahr.
Hunderdorf, den 8. 1. 1971
In stiller Trauer:
Cäzilie Kalka, Gattin mit 4, Kindern
und Verwandte.
Beerdigung hat bereits stattgefunden.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.01.1971


Bauernhilfsverein Neukirchen-Windberg
und Umgebung
EINLADUNG
Zu dem am Samstag. den 9. Jan. 1971, stattfindenden
BAUERNJAHRTAG
im Gasthaus Hiebl in Haggn.
9 Uhr Kirchenzug ab Gasthaus Hiebl, Haggn; 9.30 Uhr Bauernmesse für verstorbene Mitglieder; 11 Uhr Generalversammlung mit Jahresbericht, Kassenbericht und Umschreiben und Neuaufnahme von Mitgliedern; 12.30 Uhr Mittagessen (Mahl DM 4.-); 14 Uhr Bauernkundgebung mit Referaten namhafter Persönlichkeiten. Beteiligung der Mitglieder ist Pflicht. Ab 18 Uhr Tanz (Eintritt frei).
Die Vorstandschaft
Der Bauernjahrtag in Windberg findet am 23. Januar 1971 in Irensfelden statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.01.1971


Sternsinger sammeln für die Mission
Hunderdorf.
Nach der Dreikönigsweihe am Dienstag erfolgte die Aussendung der Sternsinger. Sie erhielten den Auftrag, den Segen in jedes haus der Pfarrei zu bringen. Es sind acht Ministranten, die in zwei Gruppen aufgestellt als Dreikönige von einem Sternträger begleitet von Haus zu Haus zeihen. – ihren Spruch sagen. C + M + B Christus möge diese Wohnung segnen an die Türen schreiben und um ein „Schärflein“ bitten. Das gesammelte Geld kommt nicht in die Taschen der Buben, sondern sie liefern es für die Mission ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.01.1971


Auf abbiegende Pkw aufgefahren: 5 500 DM Sachschaden
Hofdorf-Bärndorf.
Am Freitag gegen 14.20 Uhr war ein Pkw-Fahrer zwischen Hofdorf und Bärndorf auf der Staatsstraße 2139 gerade beim Abbiegen nach links in einen Seitenweg, als hinter ihm ein Lkw mit geschlossenem Kastenaufbau hielt und den Abbieger verdeckte. Ein anderer Pkw prallte auf den schräg gestellten Abbieger. Zwar wurde niemand verletzt; aber der Sachschaden an beiden Fahrzeugen betrug ca. 5 500 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1971


Bürgermeister konnte gute Bilanz vorweisen
Beim Schulhausbau sind 654 000 Mark verbaut – 430 000 Mark Zuschüsse
Aus der Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Am Mittwoch hatte sich der Gemeinderat zur letzten Sitzung im Jahre 1970 zusammengefunden. Einer Vereinbarung mit dem Straßenbauamt Deggendorf bezüglich des Ausbaues der Einmündung des Feldweges beim Bahnübergang in Hofdorf unter gleichzeitiger Auflassung der bisher bestehenden zwei Feldübergänge stimmte der Gemeinderat unter dem Vorbehalt zu, daß sich die Deutsche Bundesbahn bereit erklärt, die im Vertrag festgelegten Bedingungen beim Ausbau der Wege zu erfüllen. Der Gemeinderat genehmigte ferner die Verlängerung des Vertrages über die Räumung der Kläranlage mit der Fa. Blasini. Der Gemeinderat befaßte sich eingehend mit dem Winterdienst in der Gemeinde. Es wurde festgestellt, daß die Haupt- und Verbindungsstraßen vom Landkreis sehr gut geräumt und gestreut werden. Die Gemeindewege werden von Herrn Weinzierl geräumt und es wurde vorgeschlagen, daß bei sehr starkem Schneefall auch die notwendigsten öffentlichen Feld- und Waldwege vom gemeindlichen Schneepflug befahren werden. Der Stundenlohn für diesen Räumdienst wurde neu festgelegt; die Kosten sollen durch einen Zuschuß aus dem Jagdpachtschilling gedeckt werden. Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die Einkommenssteuerzuweisung 1971. Er gab die im Jahre 1970 erhaltenen Kreiszuschüsse bekannt. Diese betrugen für: Instandsetzung der Nebenkirche in Hofdorf 1 300 DM, für den Schulhausbau 5 000 DM, für das Heimatbuch 500 DM und für die Feuerwehr 1 900 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1971


Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten, die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesen wurden, danken wir recht herzlich.
Hunderdorf, 9. Januar 1971
Herbert Geier mit Frau Anna
geb. Gassenhuber
Quelle: Bogener Zeitung, 11.01.1971


Windberg. Morgen, Mittwoch, ist in Hl. Kreuz Fatimafeier. Um 13.30 Uhr ist Rosenkranz, um 14 Uhr Predigt und Andacht. Die Kirche ist geheizt.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.01.1971


Dezember brachte 27 Neugeborene
Standesamtliche Nachrichten aus der Stadt Bogen
Bogen.
In der Dezemberstatistik des Standesamtes Bogen ist wieder einmal eine Rekordziffer mit 27 Geburten verzeichnet. Hingegen fand nur eine Trauung statt. Gestorben sind 14. Geburten: … Thomas Elmar Lichtl, Lindfeld (Gde. Hunderdorf); Roswitha Maria Wanninger, Hofdorf (Gde. Hunderdorf) … Christian Laumer, Herrnbirket (Gde. Windberg); Dominik Schuster, Steinburg 12 … Simona Natascha Fischer, Hunderdorf, Apoiger Straße 7 … Stefan Josef Brem, Lohhof (Gde. Neukirchen) … Armin Frankl, Wegern (Gde. Steinburg); Martin Kalka, Hunderdorf, Hauptstraße 35; Stefan Mühlbauer, Ochsenweiher (Gde. Windberg) … Gestorben sind: …  Loichinger Maria, Rentnerin, Böhmhäuser (Gde. Windberg), 74 Jahre … Mühlbauer Stefan, Ochsenweiher (Gde. Windberg), lebte 2 Stunden und 50 Minuten.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.1971


Hunderdorf. Den Reigen der Faschingsveranstaltungen eröffnet am Samstag der Ball des Ski-Clubs mit reichhaltiger Tombola. Zum Tanz bei Sandbiller spielen die „3 Musketiere- auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1971


Windberg. Der Dienstabend des Roten Kreuzes Windberg findet am kommenden Freitag um 20 Uhr bei Wagner statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1971


Steinburg. Am Sonntag eröffnet die FFW Steinburg mit ihrem traditionellen Feuerwehrball den Reigen der Ballsaison im Bergersaal. Es spielen die bekannten und beliebten „Flippers“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1971


Gott, der Herr hat am 12. Januar 1971
Frau Cäcilie Ellerbeck
Bäckermeistersgattin

im Alter von 73 Jahren zu sich heimgeholt.
Windberg, Regensburg. den 13. Januar 1971
In stiller Trauer:
Johann Ellerbeck, Gatte
Johann Ellerbeck, Sohn mit Fam.
und übrige Verwandtschaft
Beerdigung am Freitag, 15. 1. 1971, um 15 Uhr in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.01.1971


Sport und Hobby bei klirrender Kälte
Vier Bahnen auf dem Tegelweiher für die Sportler
Steinburg.
Täglich treffen begeisterte Eisstockschützen aus der Umgebung von Steinburg auf dem Eis des großen und kleinen „Tegelweihers“ zu kameradschaftlichem Spiel zusammen. Auf vier Bahnen können die Moarschaften sowohl am Tage als auch am Abend hei „Flutlicht“ erholsame Stunden verbringen. Die Weiher liegen in einer geschützten Lage, so daß auch bei klirrender Kälte, aber auch bei steigenden Temperaturen noch ideale Bedingungen für das Eisstockschießen herrschen. So findet dieser beliebte bayerische Sport auch ohne Sportanlage auf dem Lande viele Anhänger. Hoffentlich bleibt das winterliche Wetter den Schützen noch einige Zeit hold.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1971


Windberg. Die Gemeinde braucht in den nächsten Tagen von allen Landwirten die Angaben zu Bodennutzungserhebung. Die Landwirte werden daher dringend ersucht, soweit noch nicht geschehen, in die Kanzlei zu kommen. Dasselbe gilt auch für die Anträge für Treibstoffverbilligung.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1971


Windberg. Alle Kameraden der Freiw. Feuerwehr Windberg, die Rock und Mütze benötigen oder zu tauschen haben (auch diejenigen, die sich bei der Generalversammlung meldeten) treffen sich am Sonntag um 8.30 Uhr im Gasthaus Hüttinger zum Kauf oder Tausch.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.1971


Alois Bäumer beerdigt
Hunderdorf.
Am ersten Tag des neuen Jahres starb Alois Bäumer von Weingarten. Viele Nachbarn, Freunde und Bekannte gaben ihm das letzte Geleit, als er in Hunderdorf zur letzten Ruhe gebettet wurde. Nach der Einsegnung durch die Geistlichkeit und den tröstlichen Worten an die Hinterbliebenen dankte Leo Gaschler als Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft dem Verblichenen für seine treue Mitgliedschaft beim Verein. Seine letzten Worte, so führte Gaschler aus, galten den Glückwünschen seiner Familie und seinen Kameraden für das neue Jahr. Während Salutschüsse ertönten, wurde der Sarg der geweihten Erde übergeben und die Kapelle Bugl spielte das Lied vom guten Kameraden. Die FFW Gaishausen ehrte durch einen Kranz, den Kommandant Solcher niederlegte, ebenso wie die Krieger- und Soldatenkameradschaft durch ihren Vorstand Gaschler, ihren Kameraden. Auch die FFW Hunderdorf gab Bäumer das letzte Geleit.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.01.1971


22 Helfer mehr auf der Straße
Rot-Kreuz-Gruppe Meidendorf hielt Erste-Hilfe-Kurs
Meidendorf.
Bei der sehr aktiven Rot-Kreuz-Gruppe Meidendorf trafen sich im Gasthaus Pavlicek in Meidendorf 22 Teilnehmer, um die Kenntnisse zur Ersten Hilfe zu erlangen. Kreiskolonnenführer Klar bemühte sich, allen Teilnehmen die erforderlichen Kenntnisse in den festgesetzten Stunden in verständlicher Weise zu erklären und auch praktisch zu üben. Kreisgeschäftsführer Nowak von der Kreisgeschäftsstelle Bogen erschien in der letzten Übungsstunde, prüfte jeden Teilnehmer und überreichte ihnen die Zeugnisse über einen mit Erfolg abgelegten Erste-Hilfe-Kurs. In einer kleinen Feier dankten alle Teilnehmer den Kurs- und Prüfungsleitern -für die Bemühungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.01.1971


Weinet nicht an meinem Grabe
gönnet mir die ewige Ruh‘,
Ihr wißt was ich gelitten habe,
bevor ich schloß die Augen zu.
Gott, der Herr, hat am Sonntag morgen meinen lieben Gatten, meinen lieben, guten Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Paten
Herrn Karl Böhm
Landwirt in Dambach

nach längerer Krankheit, jedoch schnell und unerwartet, im Alter von 48 Jahren und elf Monaten, zu sich gerufen.
Dambach, Mitterwachsenberg, Au b. Neukirchen, Staudach b. Siegenburg, den 18. Januar 1971
In tiefer Trauer:
Resi Böhm, Gattin
Ernst Böhm, Sohn
Anton Böhm, Vater
Anni Schroll, Schwester mit Familie
Maria Wirth, Schwiegermutter und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Dienstag, den 19. Januar 1971, um 15 Uhr, in der Pfarrkirche Windberg, mit anschl. Beerdigung. Sterberosenkranz heute, 16 Uhr, in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.01.1971


Nach Gottes hl. Willen verschied am 17. Januar 1971 unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Helene Laschinger
im Alter von 66 Jahren selig im Herrn.
Ebenthann, Apoig, Pfelling, Schönthal, Ellaberg, Brandlberg, Ehrn, den 17. Januar 1971
In stiller Trauer:
Friedrich Laschinger, Sohn mit Familie
Ludwig Laschinger, Sohn mit Familie
Johann Laschinger, Sohn mit Familie
Elfriede Beinhölzl, Tochter mit Familie
Rosa Schubauer, Tochter mit Familie
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Dienstag, den 19. Januar 1971, um 15 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung. Überführung am 18. Januar 1971, um 15.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.01.1971


Windberg. Die Mitglieder des Bauernhilfsvereins Windberg/Neukirchen werden gebeten, der Beerdigung des Mitgliedes Karl Böhm hier um 15 Uhr. teilzunehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1971


Windberg. Am Mittwoch findet im Schulhaus Windberg um 9 Uhr die Schluckimpfung gegen die Kinderlähmung statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1971


Steinburg. Die Mitglieder und Aktiven des Roten Kreuzes treffen sich heute um 19 Uhr im Nebenzimmer der Gastwirtschaft Berger zur ersten Versammlung im neuen Jahr.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1971


Gott, der Herr, hat unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante
Jungfrau Katharina Schranz
ehem. Pfarrhaushalterin

im Alter von 69 Jahren, nach Empfang der hl. Sterbesakramente, zu sich in ein besseres Jenseits abberufen.
Windberg, Uttenhofen, Bamberg, Cham, den 19. Januar 1971
In stiller Trauer:
August Schranz, Bruder mit Familie
Georg Schranz, Bruder mit Familie
Alfons Schranz, Bruder mit Familie
Ottilie Haimerl, Schwester mit Familie
Leni Kiefl, Schwester mit Familie
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 21. 1. 1971, um 15 Uhr, in der Pfarrkirche in Windberg, mit anschließender Beerdigung. Heute nachmittag 16.15 Uhr, Überführung. Mittwoch, 16 Uhr, Sterberosenkranz.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.1971


Windberg. Am Samstagveranstaltet der Bauernhilfsverein Neukirchen-Windberg seinen Jahrtag. Auf der Tagesordnung stehen: um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Windberg hl. Messe für verstorbene Mitglieder, anschließend geht es in das Gasthaus Hilmer in Irensfelden. Mitfahrgelegenheit von Windberg nach Irensfelden in Pkw ist gegeben. Dort ist dann um 11 Uhr Generalversammlung mit Jahres- und Kassenbericht, Neuaufnahmen und Umschreibungen der Mitglieder nach Besitzerwechsel, 12 Uhr Mahl. 13 Uhr Vorträge über Gegenwarts- und Zukunftsfragen der Landwirtschaft von namhaften Vertretern des Bauernverbandes. Abends geselliges Beisammensein. Alle Mitglieder und solche, die es werden wollen, werden erwartet.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1971


Windberg. Die Mitglieder der FFW Windberg werden gebeten, an der Beerdigung des Kameraden Josef Sandbiller teilzunehmen. Treffpunkt ist um 10 Uhr im Gasthaus Wagner, Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1971


Josef Weber 80 Jahre alt
Hunderdorf.
Am Montag konnte geistig und körperlich rüstig der Austragslandwirt Josef Weber, wohnhaft in Hunderdorf, Thananger Straße sein 80. Wiegenfest feiern. Der Jubilar, der durch Tüchtigkeit, Arbeit und Bescheidenheit in der Umgebung beliebt und geschätzt ist, wurde am 18. 1. 1891 in Großlintach, Gemeinde Oberaltaich geboren. Mit sechs Geschwistern wuchs er in Großlintach auf. Nach der Schulzeit kam er gleich zu den Bauern, später erlernte er den Beruf eines Brauers und Mälzers. Er war Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg, kämpfte gegen die Franzosen und Engländer u. a. auch in Flandern und erlitt eine schwere Verwundung am rechten Arm. Am 14. 4. 1918 hatte er mit Franziska Weinzierl von Röhrnau den Bund fürs Leben geschlossen und übernahm das landwirtschaftliche Anwesen der Braut. Die Ehe wurde mit zwei Kindern gesegnet. 1964 ging ihm die Frau in den Tod voraus. Den Lebensabend verbringt er bei seinem Sohn, Schwiegertochter und den zwei Enkelkindern. Sein größter Wunsch ist, daß er, wenn es die Gesundheit erlaubt, seine Tochter, den Schwiegersohn und Enkelin Renate in Au besuchen kann. Bürgermeister Härtenberger überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und einen Geschenkkorb. Die Heimatzeitung, deren eifriger Leser der Jubilar ist, wünscht noch viele geruhsame Lebensjahre bei bester Gesundheit.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1971


Standesamtliche Nachrichten
Hunderdorf.
Das Standesamt Hunderdorf beurkundete im Monat Dezember 4 Geburten (Geburtsort Bogen) 2 Eheschließungen und 2 Sterbefälle. Geburten: Simona Nataschka Fischer, Apoiger Straße, geboren am 16. 12.70, Martin Kalka, Hauptstraße, geboren am 29. 12. 70, Thomas Lichtl, Lindfeld, geboren am 7. 12. 70, Roswitha Maria Wanninger, Hofdorf, geboren am 8. 12. 70. Eheschließungen: Werkzeugmacher Josef Mauthner, Thananger und Näherin Theresia Maria Ecker, Au v. Wald, geheiratet am 11. 12. 1970, Student Wolfgang Kurt Josef Mantel, München und Studentin Monika Theresia Karmann, Hofdorf, geheiratet am 28. 12. 1970. – Sterbefälle: Austragsbauer Karl Simeth, Lindfeld, 61 Jahre, verstorben am 6. 12.1970, Rentner Johann Hagenauer, Eglsee, 45 Jahre, verstorben 15. 12. 70.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1971


Statt einer Wende kam das Ende
Windberg.
Unter großer Teilnahme und Anteilnahme wurde Frau Cäcilie Ellerbeck, Bäckermeistersgattin von Windberg, auf dem Windberger Friedhof zur letzten Ruhe gebettet. Am 27. Mai 1898 erblickte die Verstorbene in Alberting. das Licht der Welt. 1921 ehelichte sie den Bäckermeister Johann Ellerbeck. In Windberg kauften sie die Bäckerei und bauten sie zu ihrem Lebenswerk aus. Im Jahre 1954 gaben die Ehegatten Ellerbeck ihre Bäckerei auf, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Doch nicht lange war der Verstorbenen dieser Lebensabend gegönnt. Schon bald stellten sich verchiedene Unpäßlichkeiten und Krankheit ein und nach vier Monaten Krankenhausaufenthalt, wo sie sich eine Wende erhoffte, kam das Ende. Den Angehörigen unsere Anteilnahme.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1971


Ein Herz steht still, wenn Gott es will!
Gott, der Herr über Leben und Tod, holte im 19. Jan. 1971 meinen lieben, unvergeßlichen Gatten, unseren herzensguten Vater, unseren treusorgenden Opa, Schwiegervater und Paten
HERRN JOSEF SANDBILLER
Gasthofbesitzer von Hunderdorf

im 64. Lebensjahr schnell und unerwartet heim in sein ewiges Reich.
Hunderdorf, Karlsruhe, Kiefersfelden, den 19. Jan 1971
In tiefem Schmerz:
Maria Sandbiller, Gattin
Adolf Sandbiller, Sohn mit Fam.
Josef Sandbiller, Sohn mit Fam.
Erika Kvech, Tochter mit Fam.
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 21. 1. 1971, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung. Sterberosenkranz heute, Mittwoch, um 16 Uhr in der Pfarrkirche.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.01.1971


70. Wiegenfest
Windberg. Frau Theresia Gierl von Gartenhaus kann heute ihren 70. Geburtstag feiern. Am 21. Januar 1901 erblickte sie als Tochter der Landwirtseheleute Anton und Theres Feldmer in Mitterwachsenberg das Licht der Welt. Die 70 Lebensjahre bescherten ihr manche fröhliche Stunde, doch auch die Schattenseiten des Lebens mußte sie kennenlernen. Mit Frohsinn und gutem Humor meisterte sie jedoch alle Lebenslagen, nahm die guten Tage und auch die schlechten Stunden und erfreut sich nun eines geruhsamen Lebensabends im Kreise ihrer Kinder und Angehörigen. Mit Freuden liest sie noch gerne die Heimatzeitung. Wir wünschen noch viele Jahre in bester Gesundheit und Wohlergehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.1971


Hunderdorf/Steinburg. Am Samstag findet der „Große Trachtlerhall“ des Heimat- und Volkstrachtenvereins Hunderdorf im Bergersaal in Steinburg (nicht wie ursprüngl. geplant im Sandbillersaal) statt. Beginn 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.1971


Hunderdorf. Die Mitglieder der FFW Hunderdorf werden gebeten, heute um 15 Uhr an der Beerdigung des Herrn Josef Sandbiller teilzunehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.1971


Hunderdorf/Au v. W. Am Samstag findet um 19 Uhr im Saal der Gastwirtschaft Wagner in Au v. Wald der traditionelle Rotkreuzball der RK-Gemeinschaft Hunderdorf statt. Für beste Unterhaltung sorgen „The Rockies“.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.1971


Großlintach. Der ursprünglich für Samstag, den 30. Jänner vorgesehene Schützenball findet erst am Sonntag, den 31. im Gasthaus Schlecht in Großlintach, statt. Beginn: 19 Uhr. Es spielt die Tanzkapelle Hans Helmbrecht. Die Bevölkerung aus nah und fern ist schon heute zur Teilnahme höflichst eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.1971


Hunderdorf. Alle interessierten Eltern, deren Kinder 1971 schulpflichtig werden, sind zu einer Elternversammlung am Dienstag, um 19.30 Uhr, im Schulhaus Hunderdorf höflich eingeladen. Schulleiter Rektor Czerwenka spricht über die Kennzeichen körperlicher, geistiger und sozialer Schulreife. Außerdem wird ein Werk aus Arbeitsblättern gezeigt und besprochen, das eine willkommene Hilfe sein dürfte, den Schulneulingen den Übergang vom Elternhaus zur Schule zu erleichtern.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.1971


Hunderdorf/Au v. Wald. Der bereits angekündigte Ball der Rotkreuzgemeinschaft Hunderdorf findet nicht am heutigen Samstag, sondern erst am morgigen Sonntag um 19 Uhr in der Gastwirtschaft Wagner in Au v. W. statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.1971


Josef Sandbiller beerdigt
Hunderdorf.
Als am Dienstag die Kunde vom plötzlichen Tod des Gasthofbesitzers Josef Sandbiller wie ein Lauffeuer durch die Gemeinde ging, da wollte es wohl niemand begreifen, daß der rüstige und arbeitsame Bürger so schnell verschieden war. Ein Herzinfarkt hatte seinem Leben im 64. Jahr ein jähes, unverhofftes und für seine Familie und Bekannten unerwartetes Ende gebracht. Geschätzt im weiten Umkreis wegen seiner ruhigen und bedächtigen Art, geliebt in der Familie wegen seiner umfassenden Fürsorge und Umsicht, war er viel zu früh für immer von dieser Welt gegangen. Es wunderte deshalb auch kaum, daß die Zahl der Trauergäste nahezu das Tausend erreichte, die ihm am Donnerstag den letzten Dienst erwiesen. Kaum konnte die Pfarrkirche die Trauernden fassen, die dem Gottesdienst beiwohnten und in dem H. Pfarrer Ruß dem Verschiedenen den Nachruf hielt. Treue, Sorge und Liebe für seine Familie hatten Josef Sandbiller ausgezeichnet und ihn für die Seinen und die Mitmenschen unvergeßlich werden lassen. Ein schier endloser Leichenzug bewegte sich dann zum Friedhof, wo Vertreter d. Hotel- und Gaststättengewerbes und der Vereine, der Feuerwehren Hunderdorf und Windberg, des VdK-Ortsverbandes, der Krieger- und Soldatenkameradschaft, der Landkrankenkasse Bogen, des Tierzuchtverbandes, des Gesangvereins, des Sportvereins und des Skiclubs Kränze niederlegten und für die treue Mitgliedschaft dankten. Vielen Vereinen war Josef Sandbiller ein umsichtiger und aufmerksamer Herbergsvater gewesen, der auch, wenn es nötig war, mit Rat und Tat zur Seite stand, Kränze der Brauerei Arco und verschiedener Firmen schmückten das Grab. Die Kapelle Bugl intonierte das Lied vom „Guten Kameraden“ als der Sarg der geweihten Erde übergeben wurde. Der Kirchenchor umrahmte die Trauerfeier mit tröstlich-erhebendem Gesang.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1971


Hunderdorf. Die aktiven und passiven Mitglieder des Gesangvereins Hunderdorf treffen sich am Dienstag um 20 Uhr im Gasthaus Sandbiller zu ihrer Jahresversammlung. Alle Mitglieder werden höflich gebeten, zu kommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1971


Beste Stimmung beim Steinburger Feuerwehrball
Steinburg.
Im festlich geschmückten Berger-Saal konnte der Kommandant der Feuerwehr Anton Häusler, viele Gäste aus nah und fern zum Feuerwehr-Ball begrüßen. Die Band „The Flippers“ trieb mit aktuellen Schlagern, gutem Beat, stimmungsvollen Weisen und beliebten Schunkelwalzern das Stimmungsbarometer in die Höhe, so daß die Veranstaltung zu einer rauschenden Ballnacht wurde. Nach diesem gelungenen Abend wird noch man Faschingsgaudi in Steinburg über die Bühne gehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.1971


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 4. 1. – 15. 1. 1971 eingereichten Baugesuche

… Schönauer Hans, Hunderdorf, Anbau e. Garage.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.1971


Hunderdorf/Steinhurg. Am Samstag findet ab 19 Uhr im Saal des Brauerei Berger in Steinburg der traditionelle Faschingsball des SPD-Ortsvereins Hunderdorf/Steinburg statt. Für beste Unterhaltung sorgen die 3 + 1 Musketiere. Alt und jung ist freundlich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.01.1971


Steinburg-Bahnhof. Heute abend findet im überall bekannten Tanzlokal Solcher der traditionelle Schülerball der Landwirtschaftsberufsschule Mitterfels statt. Für Stimmung und Unterhaltung sorgen die bekannten und beliebten Silbersterne. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Quelle: Bogener Zeitung, 29.01.1971


Steinburg. Am Samstag findet im Gast- und Nebenzimmer der Gastwirtschaft Berger um 19 Uhr ein lustiger Kappenabend statt. Mit einem vielseitigen Programm warten die bekannten Schedlbauer-Buam auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.01.1971


STEINBURG
Zu dem am Samstag, den 30. Januar 1971,
stattfindenden
Faschingsball
laden wir alle von nah und fern recht
freundlich ein.
Es spielen die 3 + 1 Musketiere. Beginn
19.00 Uhr.
Familie Berger    SPD-Ortsverein Hunderdorf-Steinburg
Quelle: Bogener Zeitung, 29.01.1971


Am Grabe des Karl Böhm
Windberg.
Eine überaus große Zahl von Trauergästen versammelte sich auf dem Windberger Friedhof, um Karl Böhm von Dambach auf dem letzten Weg das Geleit zu geben. Im Alter von knapp 49 Jahren mußte er für immer seine Familie verlassen, als ihn der Tod nach einem längeren Krankenlager zu sich rief. Am 11. Februar 1922 in Thönischen, CSR, geboren, mußte er 1946 den landwirtschaftlichen Betrieb aufgeben und mit Vater und Schwester die Heimat verlassen. 1947 reichte er der Landwirtstochter Therese Wirth von Mitterwachsenberg die Hand zum Lebensbund. Immer auf der Suche nach einer Heimat für sich und seine Familie, erwarb er den landwirtschaftlichen Betrieb in Dambach bei Windberg. Als immer treusorgender Familienvater ging er auch noch einer ständigen Arbeit als Hilfsarbeiter nach. Vor 5 Jahren mußte er aus gesundheitlichen Gründen letztere Tätigkeit aufgeben, seine Krankheit zwang ihn immer wieder zu Krankenhausaufenthalten. Im Krankenhaus ist er dann auch verschieden. Der Bauernhilfsverein Neukirchen-Windberg, dem er als Mitglied angehörte, geleitete den Verstorbenen zur letzten Ruhestätte und der Vorstand legte am Grabe einen Kranz nieder. Den Angehörigen wendet sich unsere Anteilnahme zu.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1971


Anna Wanninger 70 Jahre alt
Windberg.
Am Mittwoch, den 3. Februar, kann Anna Wanninger von Windberg kann im Kreise ihrer Angehörigen ihr 70. Wiegenfest in voller geistiger und körperlicher Frische feiern. Am 3. Februar erblickte sie in Thananger als Tochter des Bahnarbeiters und Bürstenbinders Xaver Hirtreiter und seiner Frau Margareta, geboreneVogl, dasLicht der Welt. Im Jahre 1922 verehelichte sie sich mit dem Sattler Anton Wanninger von Windberg. In ihrer Ehe wurden zwei Söhne und eine Tochter geboren. Aus dem Zweiten Weltkrieg kehrte der Sohn Anton nicht mehr zurück. Im Jahre 1943 traf die traurige Botschaft seines Todes in den Familienkreis der Jubilarin. 1952 nahm ihr der Tod den Gatten von der Seite. Die Jubilarin, die manch schwere Stunde des Lebens auskosten mußte, lernte in den 70 Lebensjahren auch manch frohe Stunden kennen. Ihr guter Humor verließ sie jedoch nie und auch heute noch ist er ihr treuer Lebensbegleiter. Das Bürstenmacherhandwerk, welches sie bereits in jungen Jahren erlernte, übt sie auch heute noch manchmal aus. Mit den handgefertigten Waren zieht die Jubilarin über Land. Dieses Handwerk hat die Jubilarin weit über die Grenzen der engeren Heimat hinaus bekannt werden lassen. Gerne ist sie aber zu Hause bei ihren Angehörigen und Enkelkindern. Fünf Enkelkinder können der Oma ihre Glückwünsche zu diesem Fest bieten. Wir schließen uns den Glückwünschen der Angehörigen an und wünschen noch viele frohe und gesunde Lebensjahre.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1971


Hochstimmung beim Landratsamtsball
Auch die Mitarbeiter der Kreisanstalten waren dabei
Bogen/Au vorm Wald.
Der Faschingsball des Landratsamtes Bogen und der Kreisanstalten kann in jeder Hinsicht als hundertprozentig gelungen betrachtet werden. Es war ein lustiges Völkchen, das sich am vergangenen Freitag in den Räumen der Gastwirtschaft Wagner in Au vorm Wald eingefunden hatte und das gar nicht ans Heimgehen denken wollte, weil es halt so schön war. Wesentlichsten Anteil an der großartigen Stimmung hatte zweifelsohne die Musikkapelle, das „Hansi-Limmer-Quartett“, das von Anfang bis zum Ende mit schmissigen Weisen aufwartete und durch nette Einlagen die Veranstaltung angenehm auflockerte. Nicht minder gefielen die vielen und originellen Masken,  die erschienen waren, wobei Erich Maier mit seiner „Kinderwagenparodie“ wieder einmal den Vogel abschoß. Fritz Eidenschink, der Vorsitzende des Personalrates, begrüßte Landrat Hafner mit Gattin, dessen Stellvertreter Alfons Schäffer und als Ehrengäste Bürgermeister Alfons Berger und die Gemeinderäte von Steinburg. Zu den Bildern: Viel Beifall erhielt Erwin Maier mit seiner „Kinderwagenparodie“. Durch die netten Einlagen wurde die Stimmung immer mehr angeheizt.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1971


„Haselquanten“ in Zukunft „Schafberg“ genannt
Gemeinderat stimmt Vorentwurf für Baugebiet II in Wegern zu
Steinburg.
In der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres 1971 wurde der Jahresbericht 1970 vorgetragen, eine Ortsnamensänderung beschlossen und der Vorentwurf für das Baugebiet II in Wegern einstimmig angenommen. Bürgermeister Berger konnte vor den versammelten Gemeinderäten mit Befriedigung feststellen, daß auch heuer wieder die Schneeräumung auf allen Gemeindewegen gesichert ist. Wegen Vereinfachung beschloß man die Änderung und Umbenennung des schon oft zu Verwechslung führenden Ortsnamens „Haselquanten“ in „Schafberg“ und sprach sich gleichzeitig für die Beibehaltung der bisherigen Hausnummern aus. Somit gilt ab sofort für die Bewohner dieses Ortes nicht mehr der Name „Haselquanten“, sondern der Name der nächsten Ortschaft, nämlich „Schafberg“, was auch dem Wunsch der Post entspricht.
Auf Heller und Pfennig wies schließlich der Jahresbericht 1970 Zuschüsse, Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde aus. Den größten Posten der Ausgaben nimmt dabei der Bau des Bürgersteiges von Wegern nach Schafberg mit einem Kostenaufwand seit 1969 von fast 73 000 DM ein. Die Ortsteerung Au vorm Wald schlägt bis dato mit 44.000 DM zu Buche, wozu die Anlieger den. erstaunlichen Spendenbetrag von 3 805 DM aufgebracht haben, ein Beispiel, das zur Nachahmung empfohlen werden kann. Für die Erhaltung der 4,4 km langen Gemeindewege sind an Schotter und Fuhrlohn 4 773 DM ausgegeben worden. Im Betrag von 7 447 DM ist u. a. die neuangeschaffte Tragkraftspritze TS — 8-8 für die FFW Au vorm Wald enthalten. Die Gesamtausgaben für den Schulverband schließlich belaufen sich auf 18 000 DM, während die Einnahmen aus der Schulhausmiete der Gemeinde Steinburg wiederum 7 000 DM eingebracht haben.
Mittel zur Finanzierung dieser Ausgaben hat die Gemeinde in Form von Zuschüssen erhalten wie z. B. aus Landkreismitteln 4 000 DM für Gemeindewegeunterhaltungskosten und weitere Zuschüsse vom Staat und Straßenbauamt Deggendorf in einer Gesamthöhe von über 36 000 DM. An Gewerbesteuern sind 87 000 DM, an Grundsteuer A und B ca. 19 000 DM eingegangen. Der Abschluß der Realsteuer liegt jedoch noch nicht vor. Die Kreisumlage wiederum beläuft sich auf ca. 78 000 DM. Entscheidend ist auch noch, daß sich die neu eingeführte Gemeindefinanzreform nicht zu ungunsten der Gemeinde ausgewirkt hat, da sich Einnahmen und Abgaben nahezu die Waage halten. Gewinnbringend ist für die Gemeinde jetzt bereits die mit großem Aufwand errichtete Wasserversorgung, die die Summe von 12 000 DM erbracht hat.
Großes Interesse löste der Vorentwurf des Bebauungsplanes für das neue Bebauungsgebiet II in Wegern aus, den ein Architekturbüro in Landshut ausgearbeitet hat. Da eine positive Stellungnahme vom Straßenbauamt bereits vorliegt, stimmte der Gemeinderat geschlossen dem neuen Bebauungsplan zu, von dem im Sitzungssaal der Gemeinde auch das Modell aufgestellt ist. Einzelheiten zwecks Kauf und Erschließung von Grundstücken sind während der üblichen Öffnungszeiten der Kanzlei zu erfragen. Geplant sind neun Häuser (E+1). Mit der Zustimmung für dieses Vorhaben hat der Gemeinderat von Steinburg einen neuen Schritt zur Erweiterung von Steinburg-Wegern getan.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.02.1971


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 18. 1. – 22. 1. 1971 eingereichten Baugesuche

… Hainz Maria, Wiespoint, Gde. Gaishausen, Neubau einer Doppelgarage … Theimer Herbert, Steinburg, Anbau an das best. Wohnhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1971


Hunderdorf/Steinburg. Der Frauenbund Hunderdorf veranstaltet am Freitag im Berger-Saal Steinburg, einen geselligen Faschingsabend zu dem Gatte, liebe Bekannte und viel gute Laune mitgebracht werden. Für Überraschungen ist gesorgt. Beginn um 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.1971


Anna Reichelt 85 Jahre alt
Hunderdorf.
Das seltene Fest des 85. Geburtstages kann am Sonntag Frau Anna Reichelt aus Hunderdorf, Ringstraße 24, begehen. Daß die Jubilarin noch recht rüstig und am allgemeinen Leben interessiert ist, erstaunt bei diesem hohen Alter am meisten. Tochter, Schwiegertochter, Enkel und Urenkel gratulieren sehr herzlich. Den vielen Glückwünschen aus dem Bekanntenkreis schließt sich auch gerne die Heimatzeitung an, deren treue Leserin Frau Anna Reichelt ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1971


Hunderdorf. Am Samstag um 14.30 Uhr findet die VdK-Mitgliederversammlung im Gasthaus Sandbiller statt. Tagesordnung: Wahl eines Delegierten zum Kreisverbandstag am 28. 2. 1971 und Durchführung des 2. Anpassungsgesetzes in der KOV (Antragsfristen). Ab 19 Uhr findet im gleichen Gasthaus der traditionelle Faschingsball des VdK mit den „Musketieren“ statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1971


Johann Amann gewann Volkswagen
Haupttreffer beim Raiffeisen-Gewinnsparen fiel nach Hunderdorf

Hunderdorf.
Immer größerer Beliebtheit erfreut sich das Gewinnsparen bei der Bevölkerung. Mit dem geringen Einsatz von 9 DM im Monat (wobei 8 DM als Sparsumme verbleiben und nur 1 DM als Spieleinsatz verloren gehen) nimmt jeder Gewinnsparer an

Der Leiter der Raiffeisenbank Hunderdorf, H. Biegerl, gratuliert Johann Amann zu seinem Gewinn und übergibt den VW 1200

der Gewinnauslosung teil, die ihm als Hauptpreis einen Volkswagen oder einen Geldpreis bis zu 1 000 DM oder einen anderen Geldpreis einbringen kann. Erstmals wurde nun für des Raum Südbayern bei der öffentlichen Gewinnsparauslosung Straubing gewählt, wo am 26. Januar in der vollbesetzten Gäubodenhalle unter der Aufsicht eines Notars das Glückslos gezogen wurde. Zwar stellte H. Biegerl, der Leiter der Raiffeisenbank Hunderdorf, fest, daß das Los in Hunderdorf ausgegeben wurde, jedoch der Gewinner Johann Amann aus Lohmühl erst nach Überprüfung der Gewinnsparkarten ermittelt werden konnte. Die Freude über den Gewinn des Hauptpreises, einen VW 1209, war natürlich groß.
Wie Biegerl berichtete, wird das Gewinnsparen auch häufig als „Sparkasse“ und als Aufbesserung für die Weihnachtskasse angeleg, bekommt doch jeder Sparer, der monatlich sein Gewinnlos kauft, am Jahresende einen Einsatz von 96 DM zurück. Nicht verwunderlich, daß das Gewinnsparen bei den Raiffeisenbanken in den letzten Jahren immer mehr Freunde gewonnen hat. Die Raiffeisenbank Hunderdorf selbst, die seit dem Jahre 1963 hauptamtlich geführt und durch einen modernen Neubau mit repräsentativen Räumen und zuvorkommenden Angestellten sehr gewonnen hat, kann dies heute auch mit stolzen Zahlen belegen. Durch die Fusion mit der Raiffeisenbank Windberg 1964 und mit Neukirchen 1970, haben sich Bilanzsumme und Gesamtumsatz erheblich gesteigert. So konnte die Bank im abgelaufenen Jahr eine Bilanzsumme von 4,7 Mill. DM und einen Gesamtumsatz von 51 Mill. DM aufweisen. Daraus ist ersichtlich, daß die Raiffeisenbank Hunderdorf für den Raum der beteiligten Gemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg zu einem wesentlichen wirtschaftlichen Faktor geworden ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.02.1971


Der Herr über Leben und Tod holte am 4. Februar 1971 unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Tante und Patin
Frau Maria Laumer
Austragslandwirtswitwe von Buchamühle

im 86. Lebensjahr, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, heim in sein ewiges Reich.
Buchamühle, Regensburg, Altötting, Hoch, Saign, 4. Februar 1971
In tiefer Trauer:
Alois Laumer, Sohn mit Familie
Sw. M. Martha Laumer
Sw. Friedburga Laumer, Töchter
Sophie Schedlbauer, Tochter mit Familie
Anna Paintinger, Schwester mit Familie
Überführung am Freitag, den 5. Februar 1971, um 15.30 Uhr vom Trauerhaus aus. Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am 6. Februar 1971 um 15 Uhr in Neukirchen bei Haggn.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.02.1971


Ein Herz steht still, wenn Gott es will.
Gott, der Herr, hat am Mittwochmittag meinen lieben Gatten, unseren treusorgenden Vati, meinen guten Sohn, unseren Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Cousin und Paten
Herrn Eduard Dilger
Bauschlosser

unerwartet nach einer schweren Operation im Alter von 38 Jahren zu sich genommen.
Hunderdorf, Steinburg. Thananger, den 3. Februar 1971
In tiefem Schmerz:
Ernestine Dilger, Gattin
Ernst, Christa und Helga, Kinder
Elise Dilger, Mutter
Fritz Dilger, Bruder mit Familie
Maria Englmeier, Schwester mit Familie
Elisabeth Kalka, Schwester mit Familie
Johann u. Rosina Holmer, Schwiegereltern
Hans Holmer, Schwager mit Frau
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Samstag, den 6. Februar 1971, um 15 Uhr in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung. Sterberosenkranz heute, Freitag, um 17 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.02.1971


Gesangverein besteht als Frauenchor weiter
Martha Hofmann zur 1. Vorsitzenden gewählt – Neue Liederbücherei mit Kreiszuschuß angeschafft
Hunderdorf.
In diesen Tagen trafen sich die aktiven und passiven Mitglieder des Gesangvereins zur obligatorischen Jahreshauptversammlung ins Gasthof Sandbiller. Martha Hofmann begrüßte als stellvertretende Vorsitzende auch Pater Wolfgang und den nach Bogen verzogenen vormaligen 1. Vorsitzenden Hübner.
Den üblichen Jahresberichten, bei denen insbesondere den aktiven Sängern Dank und Anerkennung ausgesprochen wurde, folgte eine Neuwahl der Vorstandschaft, die folgendes Ergebnis zeitigte: 1. Vorsitzende: Martha Hofmann, 2. Vor-sitzender: Pater Wolfgang, Schriftführerin: Gundi Hornberger, Kassier: Frau Anna Knitsch. Notenwart: Lisl Fries.
Die Wahl des Liedermeisters mußte auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, da die hierfür vorgesehene Dame nicht anwesend sein konnte.
Die Mitgliederversammlung beschloß, die Singstunden jeden 2. Donnerstag im Monat durchzuführen. Zum Faschingsende, will man sieh zu einem internen Sängerball zusammenfinden.
Der vom Landkreis gewährte Zuschuß von 100,- DM, für den die neugewählte 1. Vorsitzende Martha Hofmann herzlich dankte, wird zur Anschaffung von neuen Liederbüchern verwendet. Mangels sangesfreudiger Männer soll der Gesangverein Hunderdorf, so wurde abschließend vereinbart, vorerst als Frauenchor fortbestehen bleiben.
Es wäre aber sehr erwünscht, wenn sich alsbald wieder sangeskundige und sangesfreudige Männer zum Mitmachen bereitfinden würden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.02.1971


Hunderdorf-Gaishausen. Die Mitglieder der Freiw. Feuerwehr Hunderdorf-Gaishausen werden gebeten, heute um 15 Uhr an der Beerdigung des Kameraden Eduard Dilger in Hunderdorf teilzunehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.02.1971


Nach Gottes heiligem Willen verschied am Donnerstag, den 4. 2. 1971, nach kurzer, schwerer Krankheit unser vielgeliebter Vater, Opa, Schwiegervater, Bruder und Onkel
Herr Franz Klar
Kreisrat i. R.

versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, im Alter von 70 ½ Jahren selig im Herrn.
Hunderdorf, Ungarn, den 4. 2. 1971
In tiefer Trauer:
Kornel Klar, Sohn mit Familie
Kornelius, Robert, Klaus, Ulrike
Enkelkinder
Martin und Michael, Brüder mit Familien
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung am Montag, den 8. 2. 1971, um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche zu Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.02.1971


Geburten und Todesfälle im Januar
Bogen.
Beim Standesamt Bogen wurden im Januar 22 Geburten und 17 Todesfälle registriert. Trauungen haben nicht stattgefunden. Geburten: Doris Rosemarie Gebhardt (am Neujahrstag). Hunderdorf, Quellenweg 22 … Rita Himmelstoß, Meidendorf (Gde. Windberg); Hubert Hofmann, Hof (Gde. Windberg) … Claudia Maria Zitzelsberger, Hofdorf (Gde. Hunderdorf) … Stephan Josef Aumer, Hunderdorf, Thananger Straße 6. Gestorben sind: Bäumer Alois, Austragslandwirt, Weinberg (Gde. Gaishausen), 66 Jahre; Franz Ernestine, Rentnerin, Hunderdorf, Ringstraße 16, 71 Jahre; Kalka Georg, Schlosser, Hunderdorf, Hauptstraße 35, 37 Jahre … Ellerbeck Cäcilia, Hausfrau, Windberg 6, 72 Jahre; Böhm Karl Josef, Landwirt, Dambach (Gde. Windberg), 48 Jahre … Schramm Katharina, Rentnerin, Windberg, 69 Jahre …
Quelle: Bogener Zeitung, 08.02.1971


Das Jugendhaus Windberg steht vor Vollendung
Erstmals Sonderzug nach London – Diözesanversammlung der Katholischen Jugend
Regensburg.
Protestbriefe an Bundesaußenminister Scheel, an das Präsidium des Deutsch-Französischen Jugendwerkes sowie Dankschreiben an Bischof Graber und an den Diözesanrat der Katholiken, die das Wahlalter für den Pfarrgemeinderat auf 16 Jahre herabgesetzt haben, waren mit Ergebnisse der Diözesanversammlung des HDKJ am Samstag in Regensburg.
In einer Bilanz über die Arbeit im letzten Halbjahr konnte die Diözesanleitung des BDKJ Erfolge verbuchen. Hervorgehoben wurde, daß fast alle Veranstaltungen einen guten Besuch aufweisen konnten und daß die angebotene Thematik bei den Teilnehmern großen Widerhall fand.
Bedauert wurde, daß sich das Delegiertentreffen in Weiden noch nicht bis zur Basis ausgewirkt hat.
Wie bei der letzten Diözesanversammlung bereits berichtet wurde, werden in diesem Jahr Jugendpfarrer Werner und Diözesanjugendführer Baier aus ihren Ämtern ausscheiden. Auf die dadurch entstandene Notwendigkeit geeignete Bewerber zu nominieren, wurde besonders hin-gewiesen.
Lange Debatten wurden um die Zusammensetzung des Kuratoriums für das neue Jugendhaus in Windberg geführt, das Bischof Dr. Graber am 1. Mai einweihen wird. Die Diözesanversammlung sprach sich für eine entsprechende Mitbestimmung der Jugendvertreter im Kuratorium aus. Ein Antrag, die Zahl der vorgesehenen Jugendvertreter im Kuratorium zu erhöhen, wurde angenommen.
Der BDKJ bleibe bei einem Ja zur Synode und halte weiterhin Kontakt zum Synodalbüro und zu den Synodalen des Bistums, stellte Jugendpfarrer Werner fest. Mit Werkheften und Features soll in den einzelnen Gemeinden gearbeitet werden. Auch soll in den nächsten Wochen eine Aktionsgruppe ins Leben gerufen werden. Auf die anstehenden Begegnungs- und Studienfahrten wurde besonders hingewiesen. In der Zeit vom 12. bis 18. April findet die alljährliche Jugendromfahrt unter dem Motto „Kirche unterwegs“ statt. Vom 29. 5. bis 4. 6. eine Studienfahrt nach Berlin. Die deutsch-englische Begegnungsfahrt ist in der Zeit vom 23. 7. bis 30. 7. vorgesehen. Ab Regensburg wird ein Sonderzug nach London eingesetzt. Für die Erwachsenen wird ein eigenes Besichtigungsprogramm zusammengestellt. Die bereits im vergangenen Jahr durchgeführte Fahrt nach Moskau fand ein so großes Echo, daß in diesem Jahr vom 28. bis 30. August ein weiterer Besuch in Moskau geplant ist.
Eine Aussprache über die neue Satzung des BDKJ schloß sich an. Nach dem Satzungsentwurf, versteht sich der BDKJ künftig nicht mehr als Bund, sondern als Dachverband. Die strenge Gruppierung von Mannes- und Frauenjugend wird wegfallen. Die Seelsorger des BDKJ sollen in allen Gremien gewählt werden, der Aufbau von unten her stärker erfolgen.
Die Diözesanversammlung verabschiedete ein Schreiben an Bundesaußenminister Scheel, in dem sie sich gegen eine Äußerung des Außenministers wendet, der Staat soll im Rahmen des internationalen Jugendaustausches nur solche Initiativen unterstützen, die „den Zielvorstellungen der Regierung zur internationalen kulturellen Zusammenarbeit besonders entgegenkommen“. Internationale Jugendarbeit solle aber nicht nur dann gefördert werden, wenn sie mit der offiziellen Außenpolitik konform gehe.
Die Versammlung wandte sich auch gegen eine Verlautbarung des Internationalen Jugendwerkes und des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, internationale Begegnungen sollten nur dort gefördert werden, wo bereits deutsch-französische und internationale Begegnungen gleichen Ausmaßes durchgeführt worden seien. Eine solche Einschränkung treffe das ostbayerische Grenzland.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1971


Unfallfahrer soll sich melden.
Hofdorf.
(Gde. Hunderdorf) Am Montag um 1.30 Uhr drängte ein PKW-Fahrer, der aus Richtung Hunderdorf kam, einen anderem Pkw, der aus Richtung Bärndorf kam, nach rechts über die Fahrbahn ab, wobei der Wagen über eine Böschung auf eine Wiese geriet und erheblich beschädigt wurde. Der andere Fahrer hielt nicht an und entfernte sich. Er kümmerte sich nicht um den Verunglückten. Der flüchtige Fahrer saß vermutlich in einem VW. Es könnte sein, der Fahrer den Unfall nicht bemerkt hat. Er daher gebeten, sich bei der Landpolizei Bogen zu melden, damit der Sachverhalt geklärt wird. Wer war um diese Zeit auf dieser Strecke unterwegs? Er wird um Aussagen zu dem Unfall gebeten. Sollte sich der Unfallverursacher nicht melden, muß angenommen werden, daß er Fahrerflucht begangen hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1971


Gebietsreform ist notwendig und wird gebraucht
Der Landkreis Bogen ist lebensfähig auch ohne Gebietsreform – Wenn Zusammenschluß, dann mit Straubing – CSU-Kreisverband diskutiert Landkreisreform
Steinburg.
Der Kreisvorstand der CSU befaßte sich in einer Sondersitzung in Anwesenheit von Staatssekretär Alfred Dick mit den voraussichtlichen Auswirkungen der vom Bayerischen Innenminister Merk mit Recht geplanten Landkreisreform. Man war sich dabei einig, daß eine Gebietsreform notwendig ist und gebraucht wird, allerdings komme sie für die Entwicklungsräume in Ostbayern um Jahre zu früh. Auf die spezielle Situation des Landkreises Bogen eingehend, wurde in einer Resolution, die an den Bayerischen Innenminister weitergeleitet wird. festgestellt: „Der Landkreis Bogen ist auf keine Gebietsreform angewiesen, denn es hat sich durchaus gezeigt, daß er in der Lage ist, in anerkanntem Maße immer höheren Anforderungen in allen Bereichen zu entsprechen, wenn die Finanzausstattung für alle Kommunen, gleich welcher Größe, ausreichend gestaltet wird.“ Als wünschenswert würde eine Grenzbereinigung zugunsten des Landkreises Bogen, die sich besonders im Westen, Südwesten und auch im Süden anbietet, angesehen.
Bundestagsabgeordneter Alois Rainer, der die Zusammenkunft leitete, gedachte eingangs des verstorbenen Ehrenvorsitzenden der CSU, Dr. Josef Schmid mit einer Gedenkminute. Zur Gebietsreform stellte er fest, daß damit brauchbare politische Lösungen verbunden sein müßten.
Landrat Hafner sagte, man lehne die Gebietsreform nicht ab. weil man sie brauche, sie komme aber in diesem Zeitraum überstürzt.
Die bekannt gewordenen Zielvorstellungen über die künftigen Landkreisgrößen wären ein über die künftigen Landkreisgrößen wäre ein Schlag gegen dünn besiedelte Gebiete. Sie brächten dem Bürger auch keinerlei Erleichterungen, sondern vielmehr neue Erschwernisse. Wohl aus diesem Grunde habe das Land Rheinland-Pfalz bei seiner Landkreisreform an der französischen Grenze ebenfalls Landkreise mit ca. 30 000 Einwohnern bestehen lassen. Nur eine Reform. die sich in erster Linie nach der Fläche und den einzelnen Strukturen richte, gewährleiste einheitliche Lebenschancen für alle Bürger auf dem Lande. Diese vorgesehene Größenordnung der Landkreise mit 80 000 Einwohnern liege auch über den Normalzahlen, die Innenminister Dr. Bruno Merk und sein damaliger Staatssekretär Hugo Fink früher genannt hätten. Wenn man von der Tatsache ausgehe, daß in Bayern etwa 50 Landkreise aufgelöst würden, so würde Bogen, der an 91. Stelle liege, nicht darunter fallen. Der Landkreis Bogen erbringe den Beweis, daß Landkreise unter 50 000 Einwohnern Selbstverwaltungsaufgaben in einem größeren Umfang verwirklicht hatten, als man allgemein erwarten durfte. Der Landkreis Bogen weise 1000 Ortschaften und über 4000 Siedlungen auf und habe damit den höchsten Zersplitterungsgrad in der Bundesrepublik Deutschland. Schließlich sei eine Bedingung des Innenministers, daß der Bürger für eine Fahrt zum Landratsamt einschließlich der Erledigung seiner Angelegenheiten nicht mehr als einen halben Tag aufwenden müsse, bei einer Verzögerung in Frage gestellt.
Staatssekretär Alfred Dick erläuterte seinen Parteifreunden anhand neustem Kartenmaterial den Stand der Regionalplanungen. Dabei hat sich herausgestellt, daß weite Teile des Landkreises Bogen eine klare Verflechtung mit der Stadt Straubing aufweisen. Diese Verflechtung geht noch in Bereiche der Landkreise Kötzting, Regensburg und Cham hinein. Lediglich der östliche Teil des Landkreises Bogen weist eine stärkere Zuordnung zur Stadt Bogen auf. Zur Landkreisreform sagte der Staaatssekretär, diese Reform sei schon viele Jahre in der Diskussion, allerdings seien bisher die Bedenken in der CSU-Landtagsfraktion größer gewesen. Die neue Fraktion habe mit großer Mehrheit grünes Licht -für eine Reform gegeben, aber keineswegs starre Größenverhältnisse gefordert oder gut geheißen. Es gehe darum, den Wirtschaftsraum in Niederbayern zu stärken und für die nächsten Jahrzehnte brauchbare Lösungen anzustreben. Dick stellte jedoch klar heraus, daß es ein „Zurück“ nicht mehr gebe. Der Zug zur Landkreisreform sei abgefahren. Er sprach einer Zusammenarbeit im Raum Straubing das Wort, da dies für alle die günstigsten Voraussetzungen erbringe.
MdB Alois Rainer stellte befriedigt fest, daß von einer Zerstückelung des Landkreises Bogen keine Rede ist. Das derzeitige Kreisgebiet müsse auch künftig zusammenbleiben. Für den Fall einer nicht zu verhindernden Zusammenlegung erklärte sich Rainer – und mit ihm die meisten der Vorstandsmitglieder
für eine Zusammenlegung mit dem Landkreis Straubing
Ausschlaggebend dafür seien die vorhandenen Verflechtungen mit Straubing. Ausgeschlossen wurde eine Zusammenlegung mit dem Landkreis Viechtach. Einig war man sich in der Forderung, daß es künftig nicht zwei Verwaltungen an einem Ort geben dürfe. Wo kreisfreie Städte vorhanden seien, die weiterhin kreisfrei bleiben möchten, solle der künftige Sitz der Landkreisverwaltung im Gebiet des Landkreises liegen. In einem möglichen Landkreis Bogen-Straubing würde sich neben Bogen dafür auch Parkstetten anbieten, wurde betont.
Zum neuesten SPD-Vorschlag, die bisherigen Landratsämter als Außenstellen einer künftigen Regionalverwaltung anzusehen, sagte Staatssekretär Alfred Dick: „Dieser SPD-Plan sei undiskutabel, er sei vielmehr eine eigenartige Mischung, um die Leute für dumm zu verkaufen. Auf die Frage angesprochen, ob die SPD bereit sei, die wichtige Aufgabe, wie die Volksschulreform mit der Regierung gemeinsam zu lösen, sagte er, dies müsse aufgrund der bisherigen Stellungnahmen der SPD fast ausgeschlossen werden. Es spreche viel mehr dafür, daß die Opposition versuchen werde. diese Reform politisch auszuwerten. Dabei verschweige sie, daß sie selbst einschneidende Reformen verlangt habe. Die Diskussion insgesamt war vom Willen getragen, für die Bevölkerung akzeptable Lösungen zu finden. Bemerkenswert war, daß die Vertreter der Jungen Union die Landkreisreform ausdrücklich bejahten und einer möglichst engen Zusammenarbeit mit Straubing das Wort redeten. An persönlichen Meinungen und Auffassungen der verantwortlichen Politiker im Landkreis wird eine gesunde Reform jedenfalls nicht scheitern.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1971


Außenrenovierung der Kirche abgeschlossen
Hunderdorf.
Die Restaurierungsarbeiten an der Nebenkirche St. Edigna in Hofdorf konnten in den letzten Wochen vollendet werden. Da die Kirche in Hofdorf einige geschichtliche Ereignisse aufzuweisen hat, dürfte es interessant sein, darauf näher einzugehen.

Alter Stich (Merian) vom Schloß Hofdorf, der hinter dem Altar der Kirche zu finden ist

Hofdorf gehört nach Fink (1924) zu den echten „dorf“. Orten. Ihre Gründung geht auf die Zeit vor 900 zurück, denn zu Beginn des 10. Jahrhunderts war dieselbe abgeschlossen. Namentlich bezeugt ist 1126 ein Adalbert de Hovedorf unter den militantes. Albertus 1148 — 1160 ist bezeugt als Steinberger auf der Steinburg, während sein Bruder, Gozpold de Hovedorf weiter auf dem Stammsitz bleibt. Später gehört Hofdorf den Rittern von Leiblfing, die es im 15. Jahrhundert dem Kloster Windberg schenkten. Bei demselben blieb es als Wirtschaftshof bis zur Säkularisation 1803. Bei der neuen Landteilung 1808 und 1812 kam es zur Gemeinde Hunderdorf. Auch die Kirche ist Eigentum der Gemeinde Hunderdorf. Von der Diözese her wird sie als Nebenkirche von Hunderdorf geführt. Noch 1913 hielt Bischof Antonius Henle kanonische Visitation in Hofdorf, als er auch die Kirche in Hunderdorf und die beiden anderen Nebenkirchen Au und Steinburg besichtigte. Bis 1765 war die Kirche in Hofdorf dem hl. Thomas geweiht. Ein Abt von Windberg führte, aus Frankreich kommend, die Verehrung der französischen Königstochter Edigna ein. Sie hat in Puch bei Fürstenfeldbruck, nach der Legende in einer Linde gelebt und starb dort, nachdem sich viele bei ihr Hilfe und Heilung geholt hatten. Im Schatten der Edignalinde in Puch ruht der Rembrandtdeutsche Julius Langbein von seinem unruhevollen Leben aus.
Hinter dem Altar in der Kirche in Hofdorf hängt ein Stich von Merian (1593 — 1650). Wie weit dieser Stich mit Hofdorf übereinstimmt, ist nicht geklärt. Tatsache ist. daß in Hofdorf ein Schloß stand, das sich um das Wirtshaus erstreckte. Dies zeigen Bodenerhebungen, die auf die ehemalige Schloßanlage deuten und Tatsache ist, daß um die Kirche ein Friedhof angelegt war. Erst bei den letzten

Nebenkirche St. Edigna in Hofdorf nach der Renovierung

Ausschachtungsarbeiten im Sommer vorigen Jahres deckte man sogenannte Totengruben auf. Sie lagen eng aneinander und lassen darauf schließen, daß die Überlieferung recht hat, die davon in berichten weiß, daß im 14. Jahrhundert die Pest geherrscht hat und die Toten in diese Grube gelegt wurden. Es könnte aber auch sein, daß diese Gräber noch aus der Zeit stammen, in der die Leute des Waldes zu arm waren, um sich Särge zimmern zu lassen und die Toten einfach auf ein Brett banden und damit in die Erde senkten. Diese Art der Bestattung ist der Ursprung der Totenbretter, die heute ja nur noch Gedenkbretter sind. Die Außenrenovierung hat insgesamt 29 000 DM gekostet. Ein Teil wurde von den Hofdorfern als Spenden aufgebracht. Der Kreis gab 1 300 DM Zuschuß, da die Kirche unter der Denkmalpflege steht; das Bischöfliche Ordinariat stellte 4 000 DM zur Verfügung und 3 000 DM konnte vom Amt für Denkmalpflege der Regierung von Niederbayern erhalten werden. Der Restbetrag geht zu Lasten der Gemeinde Hunderdorf.
Die Renovierungsarbeiten wurden nach Angaben des zuständigen Heimatpflegers, Dr. Bleibrunner mit Unterstützung des Kreisbaumeisters Bogen durchgeführt.
So schmuck das Kirchlein jetzt außen wirkt, so armselig ist noch der Zustand im Innern. Sobald sich opferfreudige Spender aus der Gegend finden, wird mit der Innenrenovierung begonnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1971


Bei dem o. g. Stich handelt es sich nicht um ein Schloß in Hofdorf bei Hunderdorf, sondern um Schloß und Kirche in Hofdorf bei Mengkofen.
„Schloß Hofdorf (Mengkofen): Kupferstich von Michael Wening, 1723“
Aus : Beschreibung des Churfürsten- und Hertzogthumbs Ober- und Nidern Bayrn. – Rentamt Landshut, Gericht Dingolfing.
Quelle: http://www.hdbg.eu/gemeinden/bilder/wening/hof_L040.jpg
Quelle: https://www.steutzger.biz/124/schloss-hofdorf-bei-mengkofen


Großlintach. Die Monatsdienstbesprechung für die Rotkreuzgruppe Großlintach findet am Donnerstag um 19.45 Uhr im Gasthaus Schlecht statt. Alle Mitglieder werden gebeten, wieder Schreibzeug und Papier mitzubringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1971


Hunderdorf. Der nächste Gesanglabend der Frauengruppe findet am Donnerstag um 20 Uhr bei Sandbiller statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.02.1971


Heilig Kreuz b. Windberg. Am Samstag ist Fatima-Feier. Nachmittag 13.30 Uhr Rosenkranz, 14 Uhr Predigt und Marienfeier. Die Kirche ist geheizt. Alle Gläubigen werden höflichst eingeladen. Die Zufahrt über Windberg ist schnee- und eisfrei.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1971


Windberg. Am Freitag findet um 14 Uhr in der schule in Windberg eine Mütterberatung statt. Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1971


Windberg. Die Freiwillige Feuerwehr Windberg veranstaltet am Freitag im Vereinslokal Wagner einen Tanzabend mit der bekannten Kapelle „Bambina“. Masken sind erwünscht.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1971


Franz Klar beerdigt
Hunderdorf.
Unerwartet und für viele Bekannte und Freunde überraschend kam am letzten Wochenende die Kunde vom Tod von Franz Klar. Im Alter von 70 Jahren war er kurz nach einer schweren Operation im Krankenhaus Bogen verschieden. In seinem Nachruf schilderte: Pfarrer Ruß am Montag den Verstorbenen als treusorgenden Familienvater und aufopfernden Opa für seine Enkelkinder. Zeit seines Lebens war er von großem Pflichtbewußtsein in seinem Beruf und in treuer Fürsorge für seine Familie seinen Weg gegangen, überaus geschätzt wegen seiner Bescheidenheit und seines freundlichen Wesens. Niemand sah dem rüstigen Manne an, daß er schon längere Zeit an einer schweren Krankheit gelitten hatte. In Ungarn geboren, hatte er sich nach dem Krieg dem Verwaltungsdienst verschrieben und war schließlich Kreisrat in seiner Heimat geworden. Nach der Vertreibung führte ihn der Fluchtweg mit seiner Familie zuerst nach Böhmen und schließlich über St. Englmar und Neukirchen nach Hunderdorf. Auch nach Erreichung des Pensionsalters war er immer noch bei verschiedenen Firmen beschäftigt und Arbeit war ihm bis zuletzt ein unersetzliches Lebenselixier. Immer war er dem Sport verbunden und hier in Hunderdorf wurde er Ehrenmitglied des Sportvereins. Die Sportfreunde von Hunderdorf und Neukirchen ehrten ihr Mitglied mit Kranzspenden. Zum letzten Gang hatten sich viele Trauergäste eingefunden, die Franz Klar durch ihre Teilnahme an der Beerdigung den letzten Freundschaftsdienst erwiesen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1971


Eduard Dilger beerdigt
Hunderdorf.
Unter überaus großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde am Samstag der Bauschlosser Eduard Dilger von Hunderdorf zur letzten Ruhe gebettet. Obwohl erst im Alter von 38 Jahren, war Eduard Dilger schon seit langer Zeit durch ein schweres Herzleiden in seiner Arbeit behindert. Trotzdem war er stets freundlich, hilfsbereit und voll Vertrauen auf eine Besserung durch eine Operation. Kurzfristig erhielt er einen Termin zur Operation in Erlangen und voll Zuversicht trat er diesen schweren Weg an. Doch während der Operation schon kam sein Herz für immer zum Stillstehen. Seine Frau und die drei unmündigen Kinder hatten damit einen treusorgenden Mann und fürsorglichen Vater verloren. In seiner Grabrede hob dies Pfarrer Ruß hervor und würdigte den Verstorbenen als fleißigen und besorgten Ehemann und Vater. Die vielen Trauergäste bewiesen auch die Beliebtheit Eduard Dilgers, die er wegen seiner aufgeschlossenen und freundlichen Art bei seinen Mitmenschen genossen hatte. Die ganze Anteilnahme wendet sich der Ehefrau und den Kindern zu.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1971


Arbeitsniederlegung in der Bekleidungsfabrik Walker
DGB-Kreisvorsitzender Kai Weber: Die Behandlung der Leute grenz an Nötigung
Steinburg.
Wegen des Lohnfortzahlungsgesetzes für Arbeitnehmer im Krankheitsfall hat die Strautbinger Bekleidungsfabrik R. G. Walker GmbH für ihre Betriebe in Haselbach, Steinburg und Straubing ein Verwarnungssystem eingeführt, das am Dienstag im Werk Steinburg zu einer viertelstündigen Arbeitsniederlegung führte. Anlaß dazu war die Verteilung von elf Schreiben durch die Geschäftsleitung, in denen den erkrankten vorgeworfen wurde, sie hätten den Betrieb durch ihre Erkrankung geschädigt und deshalb sei auch ihr Arbeitsplatz in Gefahr. Die Geschäftsleitung erwarte, daß in Zukunft alles daran gesetzt werde, Fehlzeiten tunlichst zu vermeiden und nicht wegen geringfügiger Unpäßlichkeiten dem Betrieb fernzubleiben.
Wegen dieser Schreiben der Geschäftsleitung legten am Dienstag elf Arbeiterinnen ihre Arbeit nieder und forderten, mit der Gewerkschaft verhandeln zu dürfen. Nachdem ihnen dies zugesichert wurde, nahmen sie ihre Tätigkeit wieder auf. Wie Prokurist Franz von der Fa. Walker auf Anfrage erklärte, handle es sich um keine Verwarnung mit Nachfolgewirkung auf die Kündigung, er verwies uns an den Firmenchef, Herrn Walker, da dieser das umstrittene Schreiben angeregt habe. Herr Walker betonte, bei dem Schreiben handle es sich um das Ergebnis einer Absprache der „Gesamt-Textil“, da sich seit der Einführung des Lohnfortzahlungsgesetzes im Krankheitsfall die Arbeitsversäumnisse außerordentlich erhöht hätten. Außerdem sei die Maßnahme im Einvernehmen mit dem Betriebsrat getroffen worden, das Schreiben ist auch von der Betriebsrätin, Frau Ebnet, unterzeichnet.
In seinem eigenen Betrieb sei die Krankheitsquote vom 4. Februar 1969 von 5,4 auf 6,7 Prozent im Jahre 1970 gestiegen, 1971 habe sie am 4. Februar 8,1 Prozent betragen. Dieses Ansteigen bringt er direkt mit dem Lohnfortzahlungsgesetz in Verbindung. Herr Walker betonte, daß die Firma nicht von der ärztlichen Diagnose unterrichtet werde, sie erfahre auch nicht, ob sich ein Arbeitnehmer im Krankenhaus befinde oder zu Hause. Auch würden die hohen Krankenquoten vielfach von den Ärzten veranlaßt, da manche von ihnen jeden krank schrieben, der dies verlange, auch wenn er gesund und arbeitsfähig sei.
Wir befragten daraufhin, den Chefarzt des Frauenkrankenhauses in Straubing, Dr. Bockmeier, welche Möglichkeiten die Firma habe, echte und falsche Krankheiten nachzuprüfen. Er bestätigte, daß der Arbeitgeber auf dem Mitteilungsformular nicht über die Diagnose unterrichtet werde, die Krankenkasse natürlich schon. Der Arbeitgeber allerdings habe nach seiner Auskunft jederzeit die Möglichkeit bei der betreffenden Krankenkasse seine Zweifel über eine tatsächliche Krankheit zu äußern. Dann trete der Interventionshebel in Gang, betonte der Arzt. Keine Kasse sei interessiert, und im übrigen auch kein Arzt, jemanden krank zu schreiben, der dies nicht sei. Die Kasse ziehe den Vertrauensarzt heran, der den Patienten jederzeit vorladen oder aufsuchen könne. Von ihm würde die Firma dann über den Stand der Dinge sicherlich glaubwürdig unterrichtet. Außerdem verfügten die Krankenkassen über Krankenkontrolleure, die auch von der Firma zur Überwachung der Krankheitsfälle in Anspruch genommen werden könnten.
Von diesen Möglichkeiten der Kontrolle hat aller Wahrscheinlichkeit nach die Firma Walker wenig oder kaum Gebrauch gemacht, denn unter den Arbeitnehmern, die das Schreiben erhielten, sind nachgewiesener Weise Leute, die sich im Krankenhaus befanden.
Wir haben uns auch mit dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Kreis Straubing, Kai Weber, in Verbindung gesetzt und ihn gebeten, eine Stellungnahme zu diesen Vorfällen abzugeben. Herr Weber erklärte uns, daß es sich bei den von der Firma Walker angeprangerten „Fehlzeiten“
ausschließlich um ärztlich bescheinigte Krankheitszeiten
gehandelt habe. Mit Ausnahme von so schweren Erkrankungen, die einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen  und Arbeitsunfällen, bekomme jeder Arbeitnehmer bei Walker — mit Ausnahme der Angestellten – bei seiner zweiten Erkrankung dieses Verwarnungsschreiben, dessen Tenor man nur in dem Satz „Wer krank wird, fliegt raus“ zusammenfassen könne.
Weder die Belgschaft noch der Betriebsrat oder die zuständige Gewerkschaft seien vor der Einführung dieses Verwarnungssystems befragt worden, noch hätten diese damit ihr Einver-verständnis erklärt. Die Betriebsratsvorsitzende habe von lediglich von dieser einseitigen Maßnahme des Arbeitgebers unterschriftlich Kenntnis nehmen dürfen. In diesem Vorgehen sei ein ungerechtfertigtes Mißtrauen gegenüber Arbeitnehmern und Ärzten zu sehen, weil gerade die deutsche Arbeitnehmerschaft über jeden Vorwurf der Drückebergerei erhaben sei. Auf der andren Seite dürfe man auch den Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen der Ärzte kein unangebrachtes Mißtrauen entgegenbringen. Das eingeführte Verwarnungssystem sei auch unnötig, weil durch das Lohnfortzahlungsgesetz vom 27. 7. 1969 der Vertrauensärztliche Dienst nicht weggefallen sei. Der Arbeitgeber könne auch jetzt noch eine Krankenüberwachung durch die Krankenkasse veranlassen, wenn der Verdacht bestehe, daß der krank gemeldete Arbeitnehmer in Wirklichkeit nicht krank sei. Die ausgegebenen Verwarnungsschreiben grenzten deshalb sehr hart an Selbstjustiz. In den drei Betrieben der Firma Walker seien
bisher ca. 90 derartige ungerechtfertigte Verwarnungen
ausgesprochen werden. Wenn dagegen bisher keine Reaktion von seiten der Belegschaft, des Betriebsrates oder der Gewerkschaft gekommen sei, zeige das von einem hohen Verständnisgrad für die wirtschaftlich angespannte Lage der Industrie. Die Reaktionen der Arbeitnehmer auf die Verwarnungen waren eindeutig: „Wir bleiben zukünftig an unseren Maschinen sitzen, auch wenn wir krank sind, weil uns sonst Entlassung droht“. Der Erfolg dieser Verwarnungsaktion, soweit er weitergeführt werde, liege dann darin, Krankheiten zu verschleppen, geringfügige Erkrankungen zu schweren gesundheitlichen Schäden auswirken zu lassen und die Ansteckungsgefahr zu fördern. Dazu komme dann zwangsläufig eine weitaus größere Belastung der gesetzlichen Krankenversicherung, weil die Leistungen bei schweren Erkrankungen größer und teurer sein werden. Im Endergebnis würde dies zu Beitragserhöhungen für alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Straubing und Umgebung führen. Dieses Beispiel dürfe deshalb nicht Schule machen.
Leider sei der „Fall Walker“ kein Einzelfall. Dem Deutschen Gewerkschaftsbund seien auch andere Firmen bekannt, die wie die Fa. Walker auch, sogenannte schwarze Listen angefertigt haben, aus der die Krankheitshäufigkeit der Arbeiter hervorgeht. Darüber hinaus wurden bereits Entlassungen wegen Krankheit vorgenommen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund habe in Straubing dagegen bisher nichts unternommen, weil er eine Panikstimmung unter den Arbeit-nehmern, die sich zwangsläufig auch negntiv auf ihre Arbeitsleistung auswirken würde, nicht vorrufen habe wollen. Darüber hinaus bestehe schon deshalb für die Unternehmer kein Grund für derartige Repressalien, weil jeder Arbeitgeber nach dem Lohnfortzahlungsgesetz sowieso das Recht habe, Lohnfortzahlung zu verweigern, wenn die Arbeitsunfähigkeit nicht auf ärztlich nachgewiesener Krankheit beruhe. Darüber hinaus könne kein Betrieb behaupten, daß er durch die Krankheit einiger seiner Arbeitnehmer geschädigt werde, weil die Krankheitsfälle seit Inkrafttreten des Lohnfortzahlungsgesetzes in keinem nennenswerten Umfang zugenommen haben und
2. jeder Betrieb sowohl kommende Lohnerhöhungen als auch durchschnittliche Leistungen, die er aus dem Lohnfortzahlungsgesetz zu erbringen habe, in seine Preise einkalkuliere.
Die hier besonders betroffene Gewerkschaft Textil und Bekleidung sei wie jede andere Ge-werkschaft auch selbstverständlich gegen jede Faulenzerei, weil sie wisse, daß jeder Betrieb heute einem harten Konkurrenzkampf ausgesetzt sei und deshalb jede Minderleistung auf die Arbeitnehmer selbst zurückfallen müsse. Diese Tatsache dürfe aber nicht dazu führen, daß gegen die Arbeitnehmer mit Mitteln gearbeitet werde, die die Würde des Arbeiters mit Füßen träten und mit den humanitären Grundsätzen unserer Gesellschaftsordnung nichts mehr gemein hätten. Das Geschäft mit der Angst lohnt sich auch für den Arbeitgeber nicht, weil darunter auf jeden Fell die Arbeitsfähigkeit und -willigkeit, der gesamten Arbeitnehmerschaft zu Schaden kämen.
Kai Weber brachte seine Verwunderung vor allem darüber zum Ausdruck, daß diese lieber nicht geschehenen Vorkommnisse ausgerechnet bei der Firma Walker geschehen seien, da Herr Walker nicht dafür bekannt sei, daß es sich bei ihm um einen besonders unsozialen Unternehmer handle. In diesem Zusammenhang verwies Weber auf § 49 Abs. 2 des Betriebsverfassungsgesetzes, wonach auch der Arbeitgeber alles zu unterlassen habe, was geeignet sei, die Arbeit und den Frieden des Betriebes zu gefährden. Er gab seiner ernsten Besorgnis Ausdruck, daß es sich hier um eine gefährliche Gefährdung des Betriebsfriedens handeln könnte.
M. Freilinger
Quelle: Bogener Zeitung, 11.02.1971


Standesamtliche Nachrichten
Hunderdorf.
Das Standesamt Hunderdorf verzeichnete im Monat Januar fünf Geburten, eine Eheschließung und einen Sterbefall. Geburten: Aumer Josef Stephan, Thananger Straße geb. am 29. 1. 71 in Bogen; Doris Rosemarie Gebhardt, Quellenweg, geb. am 1. 1. 71 in Bogen; Siegmund Emil Hastreiter, Nolteweg, geb. 28. 1. 71 in Hunderdorf; Petra Maria Schiederer, Hofdorf, geb. am 13. 1. 71 in Straubing; Claudia Maria Zitzelsberger, Hofdorf, geb. am 25. 1. 71 in Bogen. Eheschließung: Am 8. 1. 71 Kraftfahrer Erwin Lipp, Unterpischelsberg, Gde. Degernbach, und Ladenhilfe Helga Theresia Greppmeir, Stetten, Hunderdorf. Sterbefall: Gastwirt Josef Sandbiller, Windberger Straße, 63 Jahre, verstorben am 19. 1. 71.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.02.1971


Hunderdorf. Um alle Verkehrsteilnehmer, in die neue Straßenverkehrsordnung einzuführen, findet am Montag um 20 Uhr im Gasthaus Sandbiller ein Aufklärungsvortrag mit Lichtbildern statt. Da die neue StVO am 1. März in Kraft tritt und wichtige Änderungen mit sich bringt, ist der Besuch dieser Versammlung äußerst wichtig.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.02.1971


Hunderdorf. Am Samstag hält der Sportverein Hunderdorf im Sandbiller-Saal seinen traditionellen großen Faschingsball, zu dem alt und jung höflich eingeladen ist. Masken sind erwünscht.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.02.1971


Irensfelden. Am Samstag findet im Hof der Gastwirtschaft Hilmer um 13 Uhr die Vorführung des Klauenpflegestandes statt. Es wird jedem gezeigt, wie er selbst das Klauenschneiden im Pflegestand durchführen kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.02.1971


Steinburg
Zu dem am Sonntag, den 14. 2. 1971,
stattfindenden
Landjugendball
im Gasthof Berger in Steinburg
ladet freundlichst ein:
K L J B Kreis Bogen
Es spielt die Tanzkapelle
„Silbersterne“.
Beginn 19.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.02.1971


Bogen/Steinburg. Am Sonntag findet im großen Saal der Brauereigaststätte. Berger in Steinburg der Kreisball der Katholischen Landjugend statt. Hierzu ergeht an die gesamte Jugend freundliche Einladung. Für beste Stimmung garantieren die „Silbersterne“. Beginn 1930 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.02.1971


Hunderdorf. Am Montag um 20 Uhr hält Polizeihauptmeister Meißner einen Aufklärungsvortrag im Gasthaus Sandbiller über die neue Straßenverkehrsordnung.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.02.1971


Hunderdorf. Heute treffen sich die Sportler und ihre Anhänger um 19 Uhr im Gasthaus Sandbiller zum Sportlerball. „Die 3 Musketiere“ spielen zum Tanz auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.02.1971


Wegern
Zu unserem am Sonntag, den 19. Februar 1971,
sattfindenden
„Familienabend“ (statt Hausball)
erlauben wir uns, Sie mit ihren Angehörigen herz-
lich einzuladen. — Auf Ihren Besuch freut sich:
Familie Josef Solcher
Quelle: Bogener Zeitung, 13.02.1971


Windberg
Am Sonntag, den 14. 2. 1971
Hausfasching
Ab 12 Uhr Mittagstisch
Für Stimmung sorgt der
„Thomas-.
Hierzu erlauben wir uns, Sie
mit Ihren Angehörigen
freundlichst einzuladen.
Josef u. Gabriele Wagner
Quelle: Bogener Zeitung, 13.02.1971


85. Geburtstag
Windberg. Heute feiert Theresia Hilmer von Herrnbirket im Kreise ihrer Angehörigen ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen der Jubilarin noch viele frohe und gesunde Lebensjahre.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.1971


Windberg. Der nächste Dienstabend der Rotkreuzgruppe findet am kommenden Freitag um 20 Uhr bei Wagner statt. Die RK-Gruppe Meidendorf kommt am 6. und 20. 3. Zusammen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1971


Wer baut wo und was im Landkreis Bogen?
Aufstellung der vom 25. 1. – 19. 1. 1971 eingereichten Baugesuche
Geiger Karl, Hofdorf, Gde. Hunderdorf, Neubau einer Scheune, Stall und Jauchegrube … Lobmeier Johann, Hunderdorf, Quellenweg 23, Anbau an das Wohnhaus …
Quelle: Bogener Zeitung, 16.02.1971


Theresia Hilmer feiert 85. Geburtstag
Windberg.
Theresia Hilmer von Herrnbirket konnte am Montag ihren 85. Geburtstag im Kreise ihrer Angehörigen feiern. Ihrem Alter gemäß ist die Jubilarin noch sehr rüstig. Am 15. Februar 1886 erblickte sie in Buchaberg als Tochter der Landwirtseheleute Johann und Kreszenz Dorfner das Licht der Welt. Im Jahre 1912 verehelichte sie sich mit dem Landwirt Karl Hilmer von Herrnbirket und teilte mit ihm Freud und Leid. 1952 mußte sie ihren Gatten zur letzten Ruhestätte begleiten. Den Lebensabend verbringt die Jubilarin bei ihrem Sohn Karl und dessen Familie. Bürgermeister Kittenhofer überbrachte der Jubilarin die Glückwünsche der Gemeinde und erfreute die Jubilarin noch mit einem Geschenkkorb. Er wünschte ihr noch viele frohe und gesunde Lebensjahre. Auch die Heimatzeitung schließt sich den Glückwünschen der Angehörigen und des Bürgermeisters an.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1971


Windberg. Zur neuen Straßenverkehrsordnung findet für die Gemeinde Windberg in Ihrensfelden ein Vortrag statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1971


TÜV in Steinburg. Die nächsten Schlepperuntersuchungen nach § 29 StVZO finden heute von 8 bis 16.30 Uhr in Steinburg vor dem Gasthaus Berger statt. Die Gemeinde Steinburg ersucht um Beachtung dieses Termins.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1971


Bürgermeister feiert 35jähriges Hochzeitsjubiläum
Steinburg.
Am Freitag feiert das Ehepaar Alfons und Maria Berger in Steinburg das 35-jährige Hochzeitsjubiläum, zu dem auch die Heimatzeitung die herzlichsten Glückwünsche übermittelt. Alfons Berger wurde am 15. 8. 1912 in Steinburg als Sohn des Brauereibesitzers Johann Berger geboren und übernahm 1936 das elterliche Gasthaus mit Brauerei. 1942 legte er in Passen die Meisterprüfung als Braumeister ab. Als Ehefrau ehelichte er Mariä Hiebl aus Haggn, die in guten und in schlechten Tagen als tüchtige Frau an seiner Seite stand Durch Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und gute Bewirtung haben sich Alfons und Maria Berger nicht nur in der Gemeinde beliebt gemacht., sondern auch weit über die Grenzen des Landkreises hinaus viele Freunde gewonnen. Das Ehepaar hat einen Sohn und eine Tochter, die wie die Eltern das Brauerei- und Gaststättengewerbe hochhalten. Fünf Enkelkinder können den rüstigen Großeltern Gesundheit und Wohlergehen wünschen. Auch die Gemeinde Steinburg dankt ihrem Bürgermeister, der seit 16 Jahren an der Spitze der Gemeinde steht und immer für alle Gemeindebürger und ihre Sorgen Verständnis zeigte. Der Heimat- und Fremdenverkehrsverein und die FFW Steinburg – Au vorm Wald schließen sich den Gratulanten an und wünschen neben den Gästen aus nah und fern der „Berger-Mutti“ und dem „Berger-Bräu“ Gottes Segen, Gesundheit und Wohlergehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1971


Hochstimmung bei der Kreisjugend
Steinburg.
Auf zwei Veranstaltungen tanzte die Landjugend des Kreises Bogen am Sonntag und füllte nicht nur in Bärndorf, sondern auch in Steinburg den Tanzsaal. Kreisobmann Sepp Groll begrüßte zunächst im Berger-Saal die Tanzlustigen und konnte, nachdem er von der Hochstimmung überzeugt war, auch in Bärndorf der Landjugend viel Vergnügen wünschen. Er und Helmut Wolf sorgten mit einer lustigen Einlage für großes Gelächter. Die „Silbersterne“ brachten mit moderner Tanzmusik, Beat und einer Eigenkomposition von Harald Wieder „Ich werde nie von die gehen“ die Stimmung im festlich geschmückten Ballsaal auf Touren. Mit „Good bye bis morgen“ Klang die Veranstaltung aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.02.1971


Großes Kameradschaftsschießen in der Gemeinde
Oberaltaich/Großlintach.
Da das vor einem Jahr erstmals durchgeführte Kameradschafts-schießen des Schützenvereins Großlintach „Zur gemütlichen Geselligkeit“ einen großen Anklang gefunden hat, beabsichtigt der Verein, auch in diesem Jahr ein derartiges Schießen durchzuführen:
Es wird um Verständnis gebeten, daß auch in diesem Jahr nicht jeder Gemeindebürger mit-schießen kann, da für den „Bunten Abend“ mit Siegerehrung und Preisverteilung nur ca. 130 Sitzplätze vorhanden sind. Am Schießen nehmen teil: die Mitglieder des TSV Oberaltaich, die Gemeinderäte sowie geladene Gäste und die Mitglieder des Schützenvereins Großlintach. Ge-schossen wird in der Zeit zwischen 6. 3. und 11. 3. Am 12. 3. um 19.30 Uhr. ist der „Bunte Abend“ mit Siegerehrung und Preisverteilung vorgesehen. Am Mittwoch, den 24. 2. und 3. 3., jeweils ab 19.30 Uhr, besteht die Möglichkeit, auf den Schießstand des Schützenvereins Großlintach, Gastwirtschaft Schlecht, zu trainieren.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1971


Hunderdorf. Der am Freitag fällige Dienstabend der Rotkreuzgruppe wird um eine Woche verschoben. Er findet am Freitag, 26. 2., um 20 Uhr bei Weinzierl statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.1971


Hunderdorf. Am Samstag findet im Sandbiller-Saal der Faschingsball der Freiwilligen Feuerwehr statt. Es spielen die beliebten „ 3+1 Musketiere“. Beginn 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1971


Hunderdorf. Der Sportverein Hunderdorf beginnt wieder mit seinem Spielbetrieb. Es ist not-wendig, daß die Aktiven am Freitag um 18.30 Uhr beim Training in der Halle anwesend sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1971


Steinburg. Zum Faschingsball mit Maskenprämierung am Sonntag lädt die FFW Steinburg Faschingsnarren aus nah und fern ein. Die bekannten „4 Musketiere“ sorgen für gute Unter-haltung. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Bergersaal.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1971


Steinburg. Die nächsten Schlepperuntersuchungen finden erst am 17. März vor dem Gasthaus Berger von 6 bis 16.30 Uhr statt. In der Mittwochausgabe stand irrtümlicherweise ein falscher Termin.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1971


Steinburg. Die Freiwillige Feuerwehr Gaishausen veranstaltet am Sonntagabend einen Faschingsball im Tanzlokal Solcher. „The Torinos“ treten auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1971


Hunderdorf
Zu dem am Samstag,
20. 2. 1941, im Sandbillersaal
stattfindenden
Feuerwehrball
Ladte freundlichst ein:
FFW Hunderdorf
Beginn 10 Uhr.
Es spielen die 3+1 Muske-
tiere.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1971


Berger – Steinburg
Am Sonntag, den 21. Februar 1971,
FASCHINGSBALL
mit Maskenprämiierung
Für gute Stimmung sorgen die bekannten
4 Musketiere.
Beginn 19 Uhr – Ende?
FFW Steinburg
Gastwirt Berger – Höflsauer
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1971


Irensfelden
Sonntag. 21. 2. 1971
Hausball
Hierzu ladet freundlichst ein:
Familie Hilmer
Die Tanzkapelle Valentinos
sorgt für Stimmung.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.02.1971


30 Jahre gemeinsamer Lebensweg
Windberg.
Die Musiker- und Landwirtsehegatten Oskar und Rosalia Bugl von Ochsenweiher können am Montag ihr 30. Ehejubiläum im Kreise ihrer Angehörigen feiern. Beim Standesamt Windberg schlossen sie den Bund fürs Leben. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, doch der Sohn mußte schon im frühen Kindesalter wieder scheiden. Der Jubilar wurde am 20. März 1909 in Hohenthann geboren und wuchs mit elf Geschwistern auf. Mit 20 Jahren erlernte er wie seine Brüder das Musikerhandwerk. Sie bilden die weit und breit bekannte Kapelle Bugl. Die Jubilarin wurde am 3. September 1915 in Altenried als Tochter der Landwirtseheleute Josef und Maria Venus geboren. Im Jahre 1947 pachteten sie in Ochsenweiher ein kleines landwirtschaftliches Anwesen, das sie 1953 käuflich erwerben konnten und seitdem gemeinsam bewirtschaften. Drei Töchter und drei Enkelkinder können dem Jubelpaar ihre Glückwünsche entbieten. Die Heimatzeitung wünscht noch viele frohe und gesunde Jahre in der Zweisamkeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.02.1971


Kanalisation mit Windberg vereinbart
Weitere Arbeiten am Schulhauserweiterungsbau vergeben – Aus der Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Zur Sitzung des Gemeinderates am Mittwoch begrüßte Bürgermeister Härtenberger auch den Architekten Gruber aus Straubing, der bei den Vergabearbeiten die nachgerechneten Angebotssummen bekanntgab und beratend mitwirkte.
Der Zweckvereinbarung zwischen den Gemeinden Hunderdorf und Windberg wird in der ursprünglich vorgeschlagenen Form zugestimmt. Diese Vereinbarung regelt die Abwasserbeseitigung, den Ausbau des Entwässerungsnetzes, den Bau und Betrieb der Kläranlage, die Art der Ab-wässer, die Haftung, die laufenden Benutzungsgebühren usw.
Der Gemeinderat vergab weitere beschränkt ausgeschriebene Arbeiten am Schulhausneubau jeweils dem billigsten Angebotssteller. Die Elektroarbeiten erhielten die ortsansässigen Firmen Hieninger/Schlecht, die eine Arbeitsgemeinschaft bilden, die Schreinerarbeiten (Fenster und Türen) die Fa. Paul Hornberger, Hunderdorf. Der Auftrag für die Kunststeinarbeiten wurde der Fa. Schedlbauer, Bogen, zugesprochen. Die Fliesen werden die Arbeitsgemeinschaft Schwarzfischer/Niedermeier aus Straubing und Hans Schuhbauer, Bogen, legen. Die Asphaltarbeiten wurden der Fa. Schneitl, Straubing, übertragen. Die Fußbodenarbeiten sollen in der nächsten Sitzung vergeben werden, da noch nicht festgelegt ist, welche Böden man einlegen wird. Hierzu wird die Lehrerschaft um eine Stellungnahme gebeten.
Der Bürgermeister gab bekannt, daß Straßenbau im Bebauungsgebiet „Bahnhofssiedlung – Erweiterung“ bereits Angebote über die Kosten eingeholt wurden. Das billigste Angebot mit Ausbau des Lindfelderweges und Gehweges reichte die Fa. Rothammer, Parkstetten, ein. 1971 sollen der Unterbau der Straße und die Tragschicht ausgebaut werden.
Ferner nahm der Gemeinderat Stellung zu der geplanten Erweiterung des Standortübungsplatzes Bogen im Bereich der Gemeinde Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.02.1971


Gemeinde und Vereine gratulierten
Der 2. Bürgermeister beglückwünscht Alfons und Maria Berger
Steinburg.
Zum 35jährigen Hochzeits-jubiläum fanden sich am Freitagabend bei Alfons Berger im Gasthaus Gemeindebürger und Gemeinderat, Gäste und Mitglieder vieler Vereine zur Gratulation ein. Aktive der Rotkreuzortsgruppe schenkten eine schöne Blumenschale, wünschten dem Jubelpaar Gesundheit, Glück und Segen und dankten Herrn Berger für die Unterstützung, die er der Ortsgruppe des Roten Kreuzes stets erwiesen habe. Den Dank und die Glückwünsche der gesamten Gemeinde sprach Herr Petzendorfer aus. Im Namen des Gemeinderates wurde ein Präsentkorb überreicht. In der Zahl der Gratulanten reihte sich vom Heimat- und Fremdenverkehrsverein der Vorsitzende Johann Schreiner ein, der einen Zinnteller mit dem eingravierten Gemeindewappen von Steinburg als Anerkennung für die Verdienste des Gefeierten übergab. Toni Häusler schloß sich als Kommandant der FFW Steinburg den Gratulanten an und betonte, daß Herr Berger seit 35 Jahren im Vorstand der FFW aktiv sei. Auch er gratulierte dem Ehepaar.
Mit bewegten Worten dankte Herr Berger für die Glückwünsche und Geschenke, die seiner Frau und ihm zuteil geworden sind. Das Ehepaar freute sich vor allem über die vielen Blumen. Bei Freibier und Brotzeit feierte die Berger-Familie mit den Gratulanten dieses Fest. Es war ein gemütliches und schönes Beisammensein.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.02.1971


Hunderdorf. Am Samstag findet um 13 Uhr im Gasthaus Baier-Edbauer eine Versammlung des Bayer. Bauernverbandes statt. Es sprechen MdB Alois Rainer, Geschäftsführer Ebner, Straubing, und Direktor Henlein, Niederwinkling.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1971


Hunderdorf. Heute findet um 13 Uhr im Gasthaus Edbauer/Baier, Hunderdorf, eine Versammlung des Bayerischen Bauernverbandes statt, zu der alle Landwirte mit ihren Frauen der Gemeinde Hunderdorf und der umliegenden Gemeinden eingeladen sind. Um zahlreiches Erscheinen bitten der Ortsobmann Johann Meier und die Ortsbäuerin Maria Fruhstorfer.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.02.1971


Nach Gottes hl. Willen verschied in den frühen Morgenstunden am 26. 2. 1971 mein lb. Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Franz Wanninger
Mitglied des VdK und der Krieger-
und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 70 Jahren selig im Herrn.
Hunderdorf, Oberbergen, Bogen, Ittling, Schönthal, Stammham, Singen, Velbert, Solingen, Mitterharthausen, den 26. 2. 1971
In tiefer Trauer:
Kreszenz Wanninger, Gattin mit Kindern
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Montag, den 1. 3. 1971, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschl. Beerdigung. Sterberosenkranz nach der Kreuzwegandacht um 14 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.1971

Aus alten Zeitungen und Druckwerken

12