Unterhaltung mit hintersinnigem Humor
Komödie wird nächstes Jahr uraufgeführt
„As Geld stinkt net“ von Alois Winter – Spitzeder-Stoff aufgegriffen und neu bearbeitet
Straubing-Bogen. „Die Leit soll’n lacha“ ist das erklärte Ziel von Alois Winter. Deshalb ist das neue Stück des Lintacher Autors, Regisseurs und Schauspielers eine Komödie. Gespickt mit Situationskomik und Lacheffekten verspricht „As Geld stinkt ned“ beste Abendunterhaltung. Darüber hinaus sorgt ein feiner Hintersinn schon beim Lesen des Manuskripts für so manchen stillen Schmunzler. Im nächsten Sommer will die Hunderdorfer Laienspieltruppe die Charaktere, die aus dem (niederbayerischen Land-)Leben gegriffen sind, zum Leben erwecken. Das Stück kommt voraussichtlich ab 8. Juli als Freilichtspiel auf die Bühne.
Die Hunderdorfer Darsteller waren es auch, die Winter zu dem neuen Stück motiviert haben. Bei den Mühlhiasl-Aufführungen in diesem und im vergangenen Jahr seien alle so begeistert dabei gewesen, dass er schließlich den Vorschlag, ein neues Stück zu schreiben, aufgegriffen habe. Das wohl umso lieber, als dass der Theatermensch aus Leidenschaft in der Truppe eine Reihe von Talenten ausgemacht hat. Viele Rollen in „As Geld stinkt ned“ sind den Darstellern deshalb auf den Leib geschrieben.
Die Idee zu dem Stück kam Winter vor drei Jahren, als ihm zufällig ein Buch über Adele Spitzeder in die Hände gefallen war. Die Berliner Hochstaplerin hatte 1869 in einem Münchner Hotel ohne einen Pfennig Geld eine Art Privatbank eröffnet. Ihr Kundenkreis kam vor allem aus ländlichen Gebieten. Als einige Gläubiger gleichzeitig ihr Geld zurückforderten, wurde ein Defizit von 15 Millionen Mark festgestellt. Spitzeder wurde verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.
In seinem Stück entlehnt Winter aber nur die Idee des Geldverleihs aus dem wirklichen Leben der Adele Spitzeder. Das Bankgeschäft seiner Adele Spitzmeisl nimmt eine etwas andere Entwicklung. Und mit dem „ Geschäftsleben“ der Spitzmeisl-Bank wird quasi nebenbei das Leben und Streben auf dem Land beschrieben, angefangen von mütterlichen Verheiratungssorgen über Schicksalsschläge bis hin zu Selbstverwirklichungsträumen.
„Will vor allem unterhalten“
„Ich will vor allem unterhalten“, kommentiert Winter sein Stück. Viel Freude mache ihm das Engagement seiner Darsteller, die auch nach zwei ausverkauften Festspielsommern noch nicht müde geworden seien. So spielen laut Winter wieder mit: Bruno Schneider (als Ochsenwirt), Margit Dien (seine Frau), Hans Lobmeier, Isolde Schneider (Adele Spitzmeisl), Christian Stuier (Bankdirektor), Beate Härtenberger, Christian Speckner, Angelika Schuhbauer, Christian Schneider oder Albert Hastreiter. Einige, vor allem kleinere Rollen sind noch frei. Auch verschiedene musikalische Parts sind noch nicht vergeben.
Das Stück ist teils mit Musik untermalt, geschrieben ebenfalls von Alois Winter. Er wird bei den Aufführungen diesmal nicht auf der Bühne stehen, sondern sich ganz darauf konzentrieren, im Hintergrund die Fäden zu ziehen.
„As Geld stinkt net“ spielt in der Zeit des Biedermeier, entsprechend wurden die Kostüme ausgewählt. Winter selbst steuert einige Stücke aus seinem privaten Fundus bei, anderes wird eventuell von einem Kostümverleih ausgeliehen oder angefertigt. Auch bäuerliche Trachten aus dem Gäuboden werden benötigt. Trotz teils erheblicher Ausgaben für Kostüme, Lautsprecher- und Beleuchtungsanlagen soll das Theater auch im nächsten Jahr wieder Geld für soziale Zwecke einbringen. – pah –
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Alois Winter ist gern bereit, auf Anfrage ein Stück zu einem gewünschten Thema (z. B. zur Ortsgeschichte) zu schreiben. Er ist in Lintach bei Hunderdorf unter Tel. 09422/1685 zu erreichen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.2004
THEATERMENSCH ist vielleicht der Begriff, der am ehesten die zahlreichen Tätigkeitsfelder von Alois Winter aus Lintach bei Hunderdorf zusammenfasst. Der 63-Jährige kann auf eine ganze Reihe von Publikumserfolgen als Autor und Regisseur zurückblicken, darunter seine Gasttätigkeit an der ukrainischen Staatsoper in Simferopol. Als Jugendlicher träumte er von einer Bühnenkarriere. Ein (unerlaubter) Abstecher ans Regensburger Stadttheater gehört ebenso zu seinen Jugenderinnerungen wie der stete mütterliche Druck, doch etwas „Anständiges“ zu lernen. Trotzdem nahm sich Winter in jungen Jahren auch die Zeit und die Freiheit für anderes: Musik zum Beispiel, in seiner damaligen Band „Luis Brothers“, in der er als Bassist und später als Schlagzeuger spielte. Die Straubinger Volksbühne in ihren Anfangsjahren ist eine weitere Lebensstation von Winter. Inzwischen ist er in der Region vor allem als Autor diverser Freilichtspiele bekannt, darunter „Es war einmal im Mühlbachtal“, das in Neukirchen gespielt wurde. Geradezu gefeiert wurde Winter in diesem und im vergangenen Jahr als Darsteller des legendären Sehers „Mühlhiasl“ . Dazu hatte er auch das Freilichtspiel geschrieben. (Fotos: pah)
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.2004
Der Bayerwaldverein II siegte
Eine unterhaltsame Bildersuchfahrt der Landjugend
Hunderdorf. (hk) Die KLJB Hunderdorf führte am Sonntag wieder eine Bildersuchwanderung in der Gemeinde Hunderdorf durch. 23 Mannschaften beteiligten sich an dem Spektakel. Die Strecke führte vom Bauhof Hunderdorf aus über Thananger, Hoch, Rammersberg, Lintach und wieder zum Bauhof zurück.
Auf der Strecke waren Bilder aufgestellt, die man in die richtige Reihenfolge bringen musste, ein Puzzle musste zusammengebaut werden, Autokennzeichen musste man erraten, ein Parcours, der über Autoreifen führte, musste bewältigt werden und Mohrenköpfe mussten auf Zeit gegessen werden. Dazu kam auch noch, dass man einen Fahrschulfragebogen fehlerfrei ausfüllen musste.
Die Teilnehmer hatten ganz schön zu tun, um all diese Aufgaben zu erfüllen und eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Die Mitglieder der Landjugend Hunderdorf haben in wochenlanger Arbeit eine hervorragende Organisation geleistet. Gleichzeitig wurde auch noch am Bauhofgelände ein Gartenfest veranstaltet, wo am Abend die Siegerehrung für die teilnehmenden Gruppen stattfand.

Die Vorsitzende Andrea Spranger bedankte sich bei allen Hellem und auch bei den Pokal- und Sachspendern und nahm mit Pater Wolfgang Vos und der 2. Vorsitzenden Michaela Kunze die Siegerehrung vor. Den ersten Platz belegte die Gruppe Bayerwaldverein II, Zweiter wurde die Reha-Gruppe, den dritten Platz belegte der Stammtisch „Hagana“ auf Platz vier kamen die „Oidn und die Junga“ und den letzten Pokalplatz, nahm die KLJB Windberg ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.2004
Ortsmeisterschaft
Windberg. (ws) Der Sportverein, Abteilung Eisstock, veranstaltet im Auftrag der Gemeinde Windberg auf der Asphaltanlage an der Schulgasse am Sonntag, 12. September, eine Ortsmeisterschaft im Stockschießen. An dem Mannschaftsschießen für Männer, Frauen oder gemischte Mannschaften können alle in der Gemeinde ansässigen Vereine, Betriebe, Geschäfte oder Privatmannschaften teilnehmen. Bedingung ist, dass von jeder Moarschaft mindestens zwei Schützen ortsansässig oder Mitglied ortsansässiger Vereine sind. Jede Mannschaft erhält einen Preis in Form von Pokalen oder Stammkrügen. Ein Wanderpokal, gestiftet von Bürgermeister Josef Wurm, wird mit ausgespielt und geht nach dreimaligem Sieg einer Mannschaft in deren Besitz über. Anmeldung an Alfred Auerbacher, Windberg, Telefon 09422/2399, Fax 09422/807955, oder Ewald Baumgartner, Windberg, Telefon 09422/2245: Das Turnier beginnt um 8 Uhr, Einschreibung ab 7.30 Uhr. Die Siegerehrung findet nach Turnierende im Vereinslokal Amann statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.2004
TURNIER: 14 Mannschaften nahmen an der Ortsmeisterschaft der Eisstockabteilung im Stockschießen auf Asphalt in Hunderdorf teil. Die Teams wurden in zwei Gruppen gelost. Hier gab es dann interessante Spiele, wobei sich aber bald die Favoriten für den Ortsmeistertitel herauskristallisierten. Nach der Vorrunde kam es zum Endschießen, für das sich die jeweils Gruppenersten und -zweiten qualifiziert hatten. Hier wurde nun der Ortsmeister nach dem Spielmodus „jeder gegen jeden“ ermittelt. Nachdem die „Vier Spezl’n“ schon in der Vorrunde ungeschlagen geblieben waren, gelang es den Schützen Erwin Schießl, Hans Riepl, Josef Schröttinger und Hermann Klaschka wiederum, jedes Spiel für sich zu entscheiden. Damit holte sich diese Moarschaft den Ortsmeistertitel 2004 auf Asphalt. De weitere Platzierung: 2. Firma Willig, 3. Stammtisch Lintach II, 4. Schützenverein Hunderdorf. Der Vertreter der Gemeinde Hunderdorf, 3. Bürgermeister Xaver Neumaier, nahm mit Abteilungsleiter Otto Sachs die Siegerehrung vor. – Bild: v. l. 3. Bürgermeigter Xaver Neumaier, Abteilungsleiter Otto Sachs, Hans Riepl, Josef Schröttinger, Erwin Schießl, Hermann Klaschka.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.2004
Förderantrag für Gewerbegebiet gestellt
Aus dem Gemeinderat: Kanalsanierung an der Windberger Straße vergeben
Hunderdorf. (xk) Für die Erschließung des Gewerbegebiets Thananger Straße Erweiterung III wird eine Zuwendung aus dem Wirtschaftsförderungsprogramm der Regierung beantragt. Die Gesamtkosten der Maßnahme, die insbesondere Bodenabtrag zur Geländeanpassung und Herstellung der Erschließungsanlagen beinhaltet, belaufen sich auf rund 522 000 Euro. Dies ist das Beschlussergebnis der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend im Rathaus in Hunderdorf.
Zunächst wurde zu den Bauplänen: Austauschplan für Nutzungsänderung des Wagenschuppens in Gaishausen 35, Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Florianstr. 15, Errichtung einer Garage für den Mobilbagger und einen Kfz-Anhänger, Errichtung eines Schwimmbeckens sowie eines Holzschuppens in Ebenthann 6, Tekturplan wegen Einbau eines Heiz- und Ölraumes in Florianstr. 2, Neubau einer Schleppergarage mit Hoftankstelle in Hofdorf 11, das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.
Sodann legte Bürgermeister Gerd Peschke eingeholte Angebote für die vorzunehmenden Brückenprüfungen an den Gemeindestraßen vor. Die erforderlichen Prüfungen wurden an den TÜV Regensburg bei Kosten von gut 2100 Euro vergeben. Anschließend wurde der Auftrag für die Sanierung des Kanals an der Windberger Straße, Breitfelder Weg, vergeben. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 11 600 Euro. Gebilligt wurden auch die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes sowie die Deckblattänderung zum Bebauungsplan/Grünordnungsplan im Bereich Ehren. Danach soll die Flurnummer 265/3 als Mischgebiet ausgewiesen werden. Maßgabe ist, dass die Änderungskosten der Antragsteller zu tragen hätte, soweit sie weiter verfolgt werden.
Im Folgenden informierte Bürgermeister Gerd Peschke den Gemeinderat über den Fortgang der Bauarbeiten beim FFW-Gerätehaus in Hunderdorf und über den Stand der bisherigen Ausgaben und der verfügbaren Haushaltsmittel, wobei die FFW-Mitglieder derzeit tatkräftig Eigenleistung für das Vorhaben einbringen. Weiterhin gab der Bürgermeister ein Schreiben des Landratsamtes bezüglich des Gesetzes zur Verbesserung des Schutzes junger Menschen über die Gefahren des Alkohol- und Tabakgenusses bekannt. Dazu wurden auch die Gemeinden als vor Ort befasste Behörden um Kenntnisnahme und Beachtung der Folgeänderungen gebeten. Insbesondere wurde im Schreiben auch auf die Notwendigkeit eingegangen, die Abgabe von „Alcopops“ an Kinder und Jugendliche zu verhindern.
Von einem Antrag auf Errichtung einer verkehrsberuhigten Zone am Nolteweg wurde Kenntnis genommen. Vor einer Entscheidung hierüber ist die Stellungnahme der Polizei/Landratsamt im Rahmen einer Verkehrsschau einzuholen. Weiter stellte der Gemeindechef die neue Broschüre von Ortschronisten Kornel Klar mit dem Titel „Mit Michael Wening durch den Landkreis Straubing-Bogen – Schlösser, Klöster, Kirchen und Ortschaften in den Jahren 1701 bis 1726″ vor. Peschke dankte Kornel Klar für diese neue Chronik-Broschüre und seine unermüdliche Ortschronistentätigkeit.
Verkehrssicherheit
Danach gab der Bürgermeister ein Schreiben der Gebietsverkehrswacht Bogen bezüglich des Verkehrssicherheitsstages am heutigen Samstag, 10 bis 16 Uhr, am Stadtplatz Bogen beim „Hotel am Platzl“ bekannt. An Infoständen wird näher informiert und die Verkehrswacht würde sich, so Peschke, freuen, wenn von diesem Angebot Gebrauch gemacht würde.
Weiterhin befassten sich die Gemeinderäte mit einem Antrag auf zentralen Kanalanschluss des Gebietsbereiches Breitfeld-Ried. Hier wurde eine gemeinsame Lösung zwischen den Gemeinden Windberg und Hunderdorf vorgetragen, die nach Ansicht der Antragsteller wirtschaftlich sein könnte. Eine Entscheidung wurde seitens des Gemeinderates jedoch nicht getroffen. Es sollte zunächst eine Kostengrundlage ermittelt werden und dann eine Entscheidung auch im Hinblick auf weitere Ortsteile im Gemeindebereich, die gern einen Kanalanschluss hätten, im Rahmen des Gesamtkonzeptes getroffen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.2004
Baukosten bei 22 000 Euro
Zweites Teilstück des Radweges ist jetzt fertig
Hunderdorf. (xk) Am Montag erhielt das Teilstück des Geh- und Radweges Hunderdorf-Steinburg entlang der Staatsstraße die Asphalttragdecke sowie die Asphaltfeinschicht und ist damit fertiggestellt. Bürgermeister Gerd Peschke freute sich, dass dieses Geh- und Radweg-Teilstück im Zuge der neuen Zufahrtsstraße mit Anlage von Lastwagen-Stellplätzen der Firma Thyssen-Polymer mitgebaut werden konnte. „So konnten auch bis zu 40 Prozent der Baukosten eingespart werden durch allgemein günstige LV-Preise, durch den Wegfall der Baustelleneinrichtung und geringfügigere Erdarbeiten“, resümierte er.

Peschke hatte sich beim Straßenbauamt um diesen kostengünstigen Mitbau erfolgreich bemüht. Die Gemeinde übernahm durch Vereinbarung die Bauträgerschaft und wie üblich den künftigen Unterhalt. Das Straßenbauamt übernimmt die Baukosten, die mit rund 22 000 Euro veranschlagt sind. Neu gebaut wurden rund 340 Meter Geh- und Radweg, wobei die Anbindung auf eine vorhandene Wegtrasse nahe der Erdgasstation insgesamt nunmehr eine Geh- und Radweglänge von rund 525 Metern Verkehrssicherheit bietet.
Die zweite Erschließungszufahrt zum Thyssen-Gelände und die rund 24 Lastwagen-Parkplätze sind ebenso hergestellt und markiert. Damit werden die Zufahrtsverhältnisse zum Kunststofftechnik-Unternehmen neu geregelt und verbessert. Um die Oberflächenentwässerung sicherzustellen, wurde auch ein Rückstaukanal entlang des Werksgeländes zur Industriestraße gebaut. Derzeit wird seitens der Firma noch an zufahrts- und anmeldetechnischen Regelungen gebaut.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2004
Dank für Mühlhiasl-Darsteller
Komödie „s’Geld stinkt net“ kommt auf die Bühne
Hunderdorf. (xk) Am Samstag zog die „Mühlhiasl-Volksschauspielgruppe“ beim Abschlussabend im Sportheim eine positive Bilanz der heurigen drei ausverkauften Aufführungen einschließlich Generalprobe. Gut 1 000 Besucher erlebten das Freilichtspiel an historischer Stätte über den Waldpropheten Mühlhiasl, der auf der Apoiger Mühle gelebt und sinniert hat. Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier durch den jungen Musiker Michael Maier aus Brandstatt.

Organisationsleiter Hans Lobmeier informierte, dass aus dem Generalprobenerlös ein Betrag von 500 Euro an den Aktionskreis „Leukämiehilfe“ überreicht werden konnte. Dann zeigte er auf, dass sich nahezu die Einnahmen und Ausgaben abgleichen und nur ein kleiner Rückhalt für die nächste Freilichtkomödie „s’Geld stinkt net“, die 2005 sechsmal aufgeführt werden soll, gegeben ist. Er dankte dem Bayerwaldverein, dem Frauenbund für die Bewirtung, ebenso wie der FFW Hunderdorf für den Parkplatzdienst und der FFW Steinburg-Au vorm Wald für das Sänftentragen bei den Aufführungen und der Kindergruppe des Trachtenvereins für das Mitwirken. Der Dank galt auch allen Spielern, voran Regisseur und Hauptdarsteller Alois Winter und der Co-Regie von Beate Härtenberger, den vielen Helfern vor und hinter der Bühne, ebenso der Gemeinde für die Unterstützung, den Kartenvorverkauf und die Tribünenbeschaffung.
Zweiter Bürgermeister Hans Hornberger lobte seitens der Gemeinde das Engagement der Mühlhiasl-Mitwirkenden, denn auch die heurige Wiederholung sei wieder eine ansprechende Inszenierung und ein Supererfolg gewesen. Es wurde von den Laiendarstellern viel Freizeit geopfert, allen voran von Regisseur Alois. Daher gebühre allen für das Geleistete Dank und Anerkennung. Sodann wurden von Organisationsleiter Hans Lobmeier und zweitem Bürgermeister verdiente Helfer ausgezeichnet, wie Bühnenmeister Franz Neumaier, Josef Bauer, Fam. Alfons Poiger, Werner Schwarzensteiner, Hans Grill, Leo und Andreas Reiner, Roman Hanner, Trachtenverein Windberg, Sigi Jobst, Franz Bugl, Willi Huber und Xaver Kern. Seitens der Gemeinde bedachte der Bürgermeisterstellvertreter Hornberger den Hauptorganisator Hans Lobmeier mit einem Präsent.
Regisseur Alois Winter dankte seinerseits für die breite Unterstützung bei den Aufführungen und bat zugleich um Hilfe für das neue Freilichtstück „s Geld stinkt net“, das im nächsten Jahr im Juli uraufgeführt wird. „So was war noch nie da. Hunderdorf kommt wieder positiv in die Schlagzeilen“, schwärmte der Autor von dem neuen Stück aus seiner Feder. Die Rollen, so Winter, seien weitgehend auch bereits besetzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2004
Feng Shui im Garten
Hunderdorf. (eh) Nach der fernöstlichen Harmonielehre Feng Shui hat die bewusste Gestaltung unserer Lebensräume eine große Bedeutung für unser Wohlbefinden. Bei der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins am Freitag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr, im Gasthaus Baier referiert die Feng Shui-Beraterin Ursula Schmidt zum Thema „Harmonische Gartengestaltung mit Feng Shui“. Alle Interessenten, auch Nichtmitglieder, sind willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2004

„Für mich ist es eine Gnade hier zu sein“
Ein Leben für Gott – Frater Karl hat sein Glück als Eremit in Heilig Kreuz gefunden
Windberg. „Jetzt ist wieder etwas Ruhe eingekehrt“, sagt Karl Preiß und seufzt erleichtert. Der 47-Jährige aus Regensburg lebt seit Mitte Juli in der Einsiedelei Heilig Kreuz bei Windberg. Erst vor knapp zwei Wochen hat er Jeans und Pullover gegen die Tracht der Franziskanermönche getauscht – seitdem darf er sich Frater Karl nennen. Der Frater ist froh, dass die Einkleidung und der Rummel um ihn hinter ihm liegen und er sich nun seiner Aufgabe als Eremit widmen kann: für Pilger da zu sein und ihnen zuzuhören.

Lächelnd lässt er seinen Blick schweifen: Von der kleinen Terrasse seiner Einsiedelei kann er weit über die Donauebene bis zum Bogenberg sehen. Die Büsche und Bäume biegen sich leicht im Herbstwind. Hie und da wirbelt etwas Laub durch die Luft. Dass er einmal Einsiedler wird, nein daran habe er früher nicht gedacht, sagt er und streicht seinen Habit glatt. Nicht immer spielte der Glaube im Leben von Karl Preiß die Hauptrolle. Als Jugendlicher hat er eine Ausbildung als Automechaniker absolviert. Jahrelang übte er diesen Beruf in Regensburg aus. Später war er als Versicherungsvertreter und Hausverwalter tätig. Preiß hat geheiratet und führte mit seiner Frau Hildegard eine glückliche Ehe. Im Dienst der Kirche zu arbeiten – davon war nie die Rede. „Die Kirche habe ich in meinen Jugendjahren sogar mal öfter geschwänzt“, gesteht er.
Nie mit Gott gehadert
Aber an einem Sonntag im September sei er am Morgen aufgewacht und habe sich gedacht: „Heute fahre ich nach Altötting zur Muttergottes.“ „Wie ein Blitz hat mich das gepackt. Das weiß ich noch wie heute“, erzählt er mit leuchtenden Augen. Von da an gehörten die Kirchenbesuche wieder zu seinem Leben.

1997 ist Preiß Frau nach nur sieben Jahren Ehe an Krebs gestorben. An den Tag ihrer Todes erinnert er sich noch genau. Mit einem Lächeln sei seine Frau eingeschlafen. „Sie muss etwas ganz Besonderes gesehen haben“, ist der Frater überzeugt. Auch wenn dieser Gedanke für ihn ein kleiner Trost war, vergingen Jahre, bis er den Tod seiner Frau verwinden konnte. Phasen tiefer Depression habe er durchlebt. Mit Gott gehadert hat er trotzdem nicht. Im Gegenteil. „Nur mit Hilfe meines Glaubens habe ich diese Zeit überwunden.“
Immer wieder hat Preiß Pilgerfahrten zum Marienwallfahrtsort Heroldsbach in Oberfranken unternommen. Schließlich wurde er Pilgerbetreuer. Nachts, wenn die anderen Pilger längst schliefen, saß Preiß in der Gnadenkapelle in Heroldsbach und betete zur Muttergottes. „Hier habe ich eine vollkommene Ruhe und Frieden in mir gespürt und erkannt, dass ich im Dienst der Kirche arbeiten will.“
Mesner werden – das war von da an sein Traum. „Ich habe mich in Regensburg um eine Mesnerstelle beworben. Aber es war keine frei“. Statt dessen ist Karl Preiß erst einmal Ministrant geworden. „Sicher ungewöhnlich für einen Erwachsenen, aber als Bub hatte ich dafür keine _ Zeit, weil ich auf dem Hof meiner Eltern mitarbeiten musste“, erzählt er.

Neben seinem Dienst als Ministrant arbeitete er beim Straßenapostolat und engagierte sich bei der Mariä Legio (eine Marianische Vereinigung) in Regensburg zu deren Präsidenten er gewählt wurde. Während dieser Zeit ist Preiß oft nach Frauenbründl bei Bad Abbach gefahren und hat den dortigen Einsiedler besucht. „Und eines Tages, als mir der Frater die Tür geöffnet hat, wusste ich, dass, ich auch Einsiedler werden will“, erinnert er sich. Das war im vergangenen Winter.
Und wieder schrieb Preiß eine Bewerbung: Dieses Mal an das Mutterhaus der Eremiten in Bad Abbach, wo sie mehrere Instanzen durchlief: Erst entschied der Altvater, dann die Eremitenversammlung, ein bischöflicher Delegierter und letztendlich noch der Generalvikar. Referenzen habe er sehr gute bekommen. Aber wie auch beim Mesneramt waren alle Eremitenstellen besetzt. Erst im Frühjahr wurde klar, dass für die Klause in Windberg ein neuer Einsiedler gebraucht wird. „Für mich ist es eine große Gnade hier zu sein“, so der Frater. Noch im Dezember vergangenen Jahres hat er in Heroldsbach dafür gebetet, eine Einsiedelei zu finden. „Vielleicht hat das geholfen“, sagt er und zuckt mit den Achseln. „Gott lässt sich nicht in die Karten schauen.“
Keine Zeit, um einsam zu sein
Als verlängerter Arm Gottes sieht sich Frater Karl hier in Windberg. Als jemand, der für Menschen in Not da ist und für sie betet. Täglich kommen Pilger in die Wallfahrtskirche — an den Wochenenden oft drei Busse voll. Da bleibt keine Zeit sich einsam zu fühlen. Der Eremit führt die Pilger durch die Wallfahrtskirche und unterhält sich mit ihnen. „Viele von ihnen vertrauen mir dabei ihre Probleme an.“ Abends, wenn alle weg sind, schließt der Frater die Kirchentür hinter sich und setzt sich an den Altar unter das Kreuz. „Hier bete ich, rede mit Gott und genieße die Ruhe.“ Auch vor der Statue der Muttergottes in der Rosenkranzkapelle betet er jeden Abend. Das große Buch, das vollgeschrieben ist mit Bitten der Pilger, lehnt er dann an die Statue. „Damit die Muttergottes die Sorgen der Menschen direkt am Herzen trägt“, erklärt er.

In diesen Stunden, nachts, allein in der Kirche, fühlt Frater Karl wieder diesen inneren Frieden, den er erstmals in Heroldsbach gespürt hat. „In diesen Momenten fühle ich mich vollkommen frei von allem.“
Vormittags radelt der Frater nach Windberg zum Kloster,. wo er sein Noviziat macht: hier studiert er die Heilige Schrift, lernt Psalme und Ordensgebete. Nach einem Jahr folgt die zweite Profess und später die ewige Profess. „Aber in meinem Herzen habe ich die ewige Profess bereits gemacht“, sagt er.
Kein Radio und Fernseher
Ist der Frater nicht in Windberg unterwegs, dann kommen die Windberger zu ihm. Sie bringen Kuchen oder andere Leckereien und berichten von den neuesten Nachrichten. Denn Radio und Fernseher hat der Frater in seiner Klause nicht – darf er laut Regel des Franziskanerordens nicht haben. Aber das ist für ihn kein Problem. „Die Leute erzählen mir soviel, da brauche ich gar keinen Fernseher.“
Hier in Heilig Kreuz habe er sein Glück gefunden, so Frater Karl. In seiner kleinen Klause hat er sich schon wohnlich eingerichtet. Aus seiner alten Wohnung in Regensburg hat er seine Einbauküche mitgebracht und extra umbauen lassen, damit sie in die Klause passt: Die Küche soll immer hier bleiben – genau wie er selber.
Nicole Ernst
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2004
Erfolgreiche Saison für Abteilung
Vereinsmeister auf Asphalt ermittelt — Sommersaison wurde beendet
Windberg. (ws) Am Samstag ermittelte die Abteilung Eisstock des SV Windberg auf der Asphaltanlage an der Schulgasse ihren


Vereinsmeister im Stockschießen. Dabei beteiligten sich sieben Moarschaften, darunter auch eine Frauenmannschaft. Pünktlich zum Turnierbeginn hat es zu regnen aufgehört und die Veranstaltung konnte bei optimalen Bedingungen abgehalten werden.
In einem spannenden und fairen Wettkampf setzte sich die Moarschaft „Goaßmaßbuam“ mit den Schützen Josef Leidl sen., Christian Häusler, Norbert Frankl und Erwin Schießl mit einer Punktzahl von 10:2 vor „De Mannschaft besteht aus vier Mann“ mit den Schützen Peter Nirschl, Thomas Hornberger, Leo Zitzelsberger und Christian Höpfl, die eine Punktzahl von 9:3 erreichten, als Vereinsmeister auf Asphalt durch. Dritter wurde mit 8:4 Punkten die Moarschaft „And the Winner is…?“ mit den Schützen Albert Decker, Werner Hilmer, Reinhold Wanninger und Michael Edenhofer.
Bei der Siegerehrung im Vereinslokal Amann zeigte sich Abteilungsleiter Alfred Auerbacher erfreut über die gute Beteiligung und den fairen Wettkampf, trotz eines gewissen Ehrgeizes aller Schützen. Er überreichte an jeden Schützen Sachpreise und der letzten Mannschaft die obligatorische Laterne. Dies waren bedauerlicherweise die Frauen, die aber durchaus mit knappen Ergebnissen bewiesen, dass sie mit den Herren mithalten können.
Auerbacher konnte dann zu seiner Freude noch zwei Ehrungen vornehmen. Die zweite Mannschaft mit den Schützen Thomas Hornberger, Ewald Baumgartner, Norbert Frankl und Christian Höpfl erreichten in der Kreisoberliga im Sommer 2004 in ihrer Gruppe einen hervorragenden zweiten Platz mit 12:8 Punkten und einer Stocknote von 1,066. Das Entscheidungsspiel gegen den zweiten der anderen Gruppe, den TSV Stallwang, konnten sie mit 17:5 für sich entscheiden und stiegen damit in die Bezirksliga auf. Des Weiteren konnte Christian Höpfl im Kreis den 1. Platz im Einzelschießen mit 105 Punkten belegen und wurde Kreismeister der Jugend U18. Doch konnte Christian Höpfl wegen eines bereits gebuchten Urlaubs an der Bezirksmeisterschaft nicht teilnehmen. Auerbacher überreichte jeweils eine Erinnerungsurkunde vom Kreis 105.

SV-Vorsitzender Siegfried Niedermeier lobte die Abteilungsleiter für ihre viele Arbeit während des ganzen Jahres, was nicht immer einfach und eine Selbstverständlichkeit sei. Er verwies noch auf die Jahresversammlung des Gesamtvereins am Samstag, 9. Oktober, und hofft auf eine gute Beteiligung. Er informierte, dass der Verein zur Zeit eine Aktion Vereinsanzüge durchführt. Die Anzüge werden den Mitgliedern für etwa 35 Euro Selbstkostenbeitrag überlassen. Mitglieder, die in Mannschaften bei Wettbewerben teilnehmen, erhalten diesen kostenlos. Da die Zeit für die Bestellung drängt, sollten sich alle Interessenten umgehend mit ihm in
Verbindung setzen.
Im Anschluss wurde die Saison mit Essen und Freibier verabschiedet und die Vereinsmeister und die erfolgreichen Schützen der Sommersaison gebührend gefeiert. Alle freuen sich auf die Wintersaison, für die der Verein wieder jeweils am Montagabend eine Trainingsbahn in der Eishalle in Deggendorf gemietet hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2004
Mofa auffrisiert
Hunderdorf. Mit einem am Mofa montierten größeren Auspuffkrümmer stoppten ,am Montag um 16.30 Uhr in der Bahnhofstraße Polizisten einen 15-Jährigen aus dem Landkreis. Zudem hatte der Jugendliche nach Erkenntnissen der Beamten auch das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder verändert, so dass das sich in einem „maroden Zustand“ befindliche Mofa 43 Stundenkilometer schnell lief. Auch dieser Jugendliche hatte nur eine Mofa-Prüfbescheinigung, deshalb wird er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2004
Am Sonntag Herbstmarkt
Pfarrplatz wird zum Marktplatz — Großes Angebot
Windberg. (ws) Bereits zum sechsten Mal findet am Sonntag, 3. Oktober, der Windberger Herbstmarkt statt. Der Pfarrplatz vorm historischen Amtshaus wird an diesem Tag zum Marktplatz mit einem bunten Angebot. Auf Antrag von Pfarrer Pater Dr. Gabriel Wolf wird der Markt statt um 12 Uhr heuer bereits um 9.30 Uhr beginnen, da an diesem Tag die Ministrantenaufnahme erfolgt und die vielen neuen Ministranten mit ihren Eltern nach dem Gottesdienst sich gleich mit einer Brotzeit stärken können.
Der Herbstmarkt an Erntedank ist bereits seit Jahren eine Attraktion in Windberg. Der Agenda-21-Proj ektgruppe „Veranstaltungen“, an der Spitze der stellvertretende Bürgermeister Johann Gstettenbauer und der Obst- und Gartenbauverein, ist es auch diesmal gelungen, zum größten Teil Direktvermarkter aus der Region Bayerischer Wald und dem Landkreis Straubing-Bogen als Aussteller zu gewinnen. Für ein reichhaltiges Angebot an Essen und Trinken sorgen die verschiedenen Vereine des Dorfes.

Die Besucher können auch den Klostergottesdienst um 10.30 Uhr besuchen. Es singt die Gruppe „Ashira“ aus Cham. Im Klosterladen, der ab 12 Uhr geöffnet ist, bietet Pater Jakob ein umfangreiches Sortiment an: religiöse Gegenstände, Bücher, Keramikwaren, aber auch für die Gesundheit dienliche klösterliche spirituelle Liköre und Kräuter. Bei einer Tasse Tee oder Kaffee kann man ungestört die Reichhaltigkeit des Angebots kennen lernen.
Am OGV-Stand, der einheimisches Obst, Gemüse und sonstige Spezialitäten anbietet, erfolgt gegen 15 Uhr die Prämierung der größten Zwiebeln, die aus den im Frühjahr von Anton Spanfeldner an die Kinder verteilten Stecklingen erwachsen sind.
Bei einem Bummel durch den Markt am Pfarrplatz ist es auch bei nicht optimalem Wetter möglich, zwischendurch in dem beheizten Kellergewölbe des Amtshauses eine Brotzeit einzunehmen oder Kaffee zu trinken.
Der Agenda-21-Kreis Windberg verkauft alte Bücher, Romane, Krimis, Klassiker, Bildbände und Kuriositäten. Den Erlös wird Bernhard Suttner an Pfarrer Gallmeier zugunsten der Indio-Hilfe übergeben. Ein Besuch des Windberger Herbstmarktes kann auch damit verbunden werden, dass man vor oder nachher die Gelegenheit nutzt, die Wallfahrtskirche in Heilig Kreuz zu besuchen.
Unter anderem werden beim Markt an den Ständen sowie im Klosterladen präsentiert: Blumen, Seidenblumen, Sträucher, Stauden, Handarbeiten, Herbstgestecke, Keramik, Bücher, Lebensmittel vom Bauernladen, klösterliche Artikel und vieles mehr.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2004
Neues Kirchengeläut
Au vorm Wald. (ta) Das neue elektrische Geläut in der Kirche St. Valentin wird mit einem Gottesdienst seiner Bestimmung übergeben. Anschließend findet auf dem Dorfplatz, bei schlechtem Wetter im Feuerwehrhaus ein kleines Dorffest mit Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen statt. Notwendig wurde die Errungenschaft, weil der bisherige Mesner Max Schötz, der die verantwortungsvolle Aufgabe des Glockenläutens über Jahrzehnte hinweg erfüllte, nun in den Ruhestand geht.
Auf Initiative des Vorsitzenden der Feuerwehr Au vorm Wald, Alois Freudenstein, und mit Unterstützung des hiesigen Stammtisches unter dem Vorsitz von Gerhard Kronfeldner brachte man den Stein für das nunmehr seiner Bestimmung zu übergebende Läutwerk ins Rollen. Durch eine Sammlung in der Bevölkerung sowie durch einen Zuschuss der Gemeinde und der Kirchenverwaltung konnte der Betrag zur Deckung aufgebracht werden und der Auftrag erteilt werden. Der kirchliche Segen, der im Rahmen eines Gottesdienstes um 11 Uhr durch die Geistlichkeit erteilt wird, bedeutet den Abschluss der Bauarbeiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2004
Herbst-Winter-Basar
Hunderdorf. (xk) Der Elternbeirat des Kindergartens St. Nikolaus in Hunderdorf veranstaltet am Samstag, 2. Oktober, in der Grundschule in Hunderdorf von 8 bis 12 Uhr einen Herbst-Winter-Basar. Zum Verkauf kommen gut erhaltene, saubere Kinderkleidung für Herbst und Winter bis Größe 176; ferner werden angeboten: Spielwaren, Skier, Bücher, Fahrräder, Autositze, Buggys, Kinderwagen und vieles mehr. Verkaufsnummern unter Telefon 09422/4681 und 09961/1634. Die mit Verkaufsnummern und Preisen ausgezeichneten Artikel können am Freitag, 1. Oktober, von 16 bis 18 Uhr in der Aula der Grundschule abgegeben werden. Der Verkauf ist am Samstag, 2. Oktober, von 9 bis 12 Uhr in der Grundschule Hunderdorf. Ein Euro Materialkosten und zehn Prozent des Verkaufserlöses kommen dem Kindergarten St. Nikolaus zugute. Es wird Kuchen gegen Spende angeboten. Außerdem findet ein Spielzeug- und Skibasar im November statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2004
Bibelabend
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg beginnt eine Reihe seiner monatlichen Bibelabende für alle Interessierten. Die Reihe befasst sich mit dem Thema „Weg“ und Gestalten aus dem Alten Testament. Der erste Abend findet am Freitag, 1. Oktober, um 19 Uhr in den Räumen der Jugendbildungsstätte Windberg statt. Thema dieses Abends ist „Noah – auf Gegenwegen“. Im Anschluss an den thematischen Abend besteht wieder die Möglichkeit zu einem gemütlichen Beisammensein. Unkosten entstehen keine.
Die Teilnehmer treffen sich , um 19 Uhr an der Pforte der Jugendbildungsstätte Windberg. Wer Zeit hat, kann auch schon mit der Klostergemeinschaft um 18.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg die Vesper mitbeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2004
Bibeltag für die Kinder
Windberg. (ws) Der Pfarrgemeinderat Windberg veranstaltet am Samstag, 2. Oktober, von 13 bis 19 Uhr für Kinder von sechs bis elf Jahren einen Kinderbibelnachmittag in den Jugendräumen des Pfarrhofs. Passend zum Erntedankfest lautet das Thema diesmal „Danken und teilen“. Den Abschluss bildet der Vorabendgottesdienst um 19 Uhr. Anmeldung bei Irmi Spranger, Tel. 09422/3666, oder Sonja Poiger, Tel. 09422/977.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2004
Kirchweihmarkt und Chorkonzert
Hunderdorf. (xk) Am Sonntag, 17. Oktober, findet am Allerweltskirta in Hunderdorf wieder der Kirchweihmarkt in der Zeit von 12 bis 17 Uhr am Schulhof statt. Es werden zahlreiche Fieranten und Aussteller erwartet. Zugleich haben verschiedene Geschäfte geöffnet. Im Rahmenprogramm bietet der Musikverein im Hauptschulgebäude sein Herbstkonzert an. Dabei spielt die Blaskapelle auf; ebenso zeigen die jungen Musikschüler ihr Können. Auch für Kinder wird etwas geboten mit Pferdekutschenfahrten, Minieisenbahn und vielem mehr. Ein besonderer Programmhöhepunkt am Kirchweihtag ist dann um 17 Uhr das Chorkonzert des Basilikachores Waldsassen unter Leitung von Andreas Sagstetter in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus. Der Konzertverlauf beinhaltet Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Anton Bruckner, Wolfgang Amadeus Mozart und anderen. Der Eintritt ist frei. Um eine freiwillige Spende wird gebeten. Der Erlös wird an die neunjährige, an Leukämie erkrankte Melissa Weindl aus Steinburg weitergeleitet.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2004
Vortrag Bachblüten
Hunderdorf (ta) Die Volkshochschul-Außenstelle (Vhs) Hunderdorf bietet einen Vortrag zum Thema „Bachblüten – sanfte Hilfe für mein Kind“. Mit den Bachblüten ist den Eltern eine einfache und wirkungsvolle (nebenwirkungsfreie) Möglichkeit an die Hand gegeben, negative Entwicklungen, störende oder schwierige Verhaltensweisen positiv zu beeinflussen. Der Vortrag findet am Mittwoch, 6. Oktober, um 19.30 Uhr in der Hauptschule statt. Anmeldungen beim Außenstellenleiter sind unbedingt erforderlich, Telefon 09422/2760 oder Fax 09422/807739 oder E-Mail kornelius.klar@web.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2004
Auch Gitarrenkurs
Hunderdorf. (xk) Derzeit werden im Musikverein rund 50 Musikschüler an Blech- und Holzblasinstrumenten, Akkordeon und Keyboard ausgebildet. Nunmehr möchte der Verein sein Engagement auf Seiten der Instrumentalausbildung um das Instrument Gitarre erweitern. Bei entsprechendem Interesse kann auch auf der Gitarre aus- beziehungsweise weitergebildet werden. Hierfür steht ein ausgebildeter Musiker zur Verfügung. Information beim Vorsitzenden Hans Pollmann, Telefon 09422/4795.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2004