2013# 06

Richtfest beim Bau der Trauerhalle
Kosten von rund 250000 Euro — Trauerbegleitung immer bedeutender
Hunderdorf.
(xk) Richtfest konnte am Dienstag beim Bau der neuen Trauerhalle beim Friedhof begangen werden. Das rund 250000 Euro teure Vorhaben wurde von der Gemeinde im Benehmen mit Pfarrer Martin Müller von der katholischen Pfarrei auf den Weggebracht. Auf etwa 90 Quadratmetern Fläche entsteht nun ein würdiger, dem Ort der letzten Ruhe für Menschen angemessener Neubau.

Zimmerermeister Edwin Mühlbauer beim Richtspruch. (Foto: xk)

Bürgermeister Hans Hornberger konnte zum Richtfest alle, die zu diesem Gemeinschaftswerk beigetragen haben beziehungsweise beitragen, willkommen heißen. Er bedankte sich bei dem Architekten und den beteiligten Firmen Schneller, Rattenberg, und Mühlbauer, Niederwinkling, die trotz ungünstiger Witterungsverhältnisse den Zeitplan für den Rohbau eingehalten haben. „So sind wir dem schon seit Langem erwartenden Neubau ein ganz großes Stück näher gekommen und mit dem Rohbau wurde ein wichtiger Bauabschnitt im eingehaltenen Bauzeitenplan erreicht“, konstatierte der Rathauschef.
Sodann gab er einen Überblick der wichtigen Stationen zu dem mit rund 250 000 Euro veranschlagten Bauprojekt. Es sei seit Jahren zunächst eine Renovierung des bestehenden Leichenhauses angedacht gewesen, die sich aber dann nach näheren Kostenschätzungen ebenso kostenintensiv erwies. Pfarrer Martin Müller brachte in der Planungsphase viele Impulse ein, so dass sich der Gemeinderat am 22. März 2012 wirtschaftlich und zukunftsorientiert für das Neubauvorhaben entschied. Am 10. April wurde mit den Abrissarbeiten des alten Leichenhauses der Neubau eingeleitet, der plangemäß voranschritt und bis Mitte/Ende Juli fertiggestellt werden soll. Zur Gesamtmaßnahme gehöre auch die Pflasterung des Trauerhallen-Umfeldes und des Friedhofweges bis zum Friedhofskreuz sowie der bereits errichtete Glockenturm. Erfreulich wertete es Bürgermeister Hornberger, dass Pfarrei und Gemeinde auch bei diesem Trauerhallen-Projekt ebenso gut Hand in Hand arbeiten. Seitens der Kirchenverwaltung sei auch ein zehnprozentiger Zuschuss in Höhe von 24 600 Euro zu den erwarteten Gesamtkosten zugesichert worden.
Ein gestalterischer Schwerpunkt der rund 90 Quadratmeter großen Räumlichkeiten mit Aussegnungsraum, Kühlraum, Bedarfs- und Geräteraum sowie WC sind die Glaserarbeiten der Firma Poiger (Windberg) in der patentierten Mehrschicht- und Farbklebetechnik.
Architekt Robert Troiber zeigte die planungs- und genehmigungsrechtlichen Eckdaten des am 20. Juli 2012 baurechtlich genehmigten Ersatzbaues für das bisherige Leichenhaus auf, das zu klein und nur kostenintensiv zu sanieren gewesen wäre. Der bald darauf erstellte Bauzeitplan offenbarte, dass eine Fertigstellung wegen des zu erwartenden Winters wohl im gleichen Jahr nicht mehr möglich war. Der Baubeginn wurde so zum Frühjahr 2013 angesetzt.
Gute Zusammenarbeit
Der Architekt dankte den Baufirmen für die fach- und sachgerecht ausgeführten Arbeiten, der Gemeinde als Auftraggeber und allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit, sei es Bürgermeister, Gemeinderot-, Verwaltungsleitung, Pfarrherr, Bestattungsfrau und Bauhof. ‚Pfarrer Martin Müller sprach von einer erfreulich guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde, wobei vom Gemeinderat seine aus den Erfahrungen heraus gegebenen Ideen „weg vom Leichenhaus. hin zur Trauerhalle“ aufgenommen wurden. In Zukunft habe die Trauerhalle verschiedene Funktionen zu erfüllen, so dass er den Neubau und die Glastechnik auch aus trauerpsychologischen Gründen favorisierte. „Der Trauerbegleitung in Räumen, wo die Angehörigen in Ruhe und Würde von den Toten Abschied nehmen können“, werde neben der pastoralen Begleitung immer mehr an Bedeutung ‚zukommen“, so der Seelsorger.
Im Anschluss daran sprach Zimmerermeister Edwin Mühlbauer den Richtspruch, den er auf die Trauerhalle bezogen wie folgt abschloss: „Das’s auf ehrfurchtsvolle Weise in dem wohlvertrauten Kreise – hier von seinen Toten man – würdig Abschied nehmen kann – ist der Bau an dieser Stelle einer Einsegnungskapelle.“
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.2013


35-jähriges Bestehen
Stammtisch-Olympiade
Großlintach.
(xk) Am Samstag, 15. Juni, feiert der Stammtischverein Lintach-Hunderdorf sein 35-jähriges Bestehen im Rahmen seines Sommernachtsfestes beim Gasthaus Plätz-Schlecht. Anlässlich des Gründungsfestes wird auch eine Stammtisch-Olympiade ausgerichtet. Ab 14 Uhr findet diese Stammtisch-Olympiade beim Vereinslokal statt. Teilnehmen können Firmen-, Vereins- und Privatmannschaften. Mitmachen darf jeder, der Spaß und Gaudi versteht, denn es zählt der olympische Gedanke „Dabeisein ist alles“. Eine Mannschaft besteht aus vier Personen. Der Parcours beinhaltet sechs Disziplinen. Voranmeldungen sind bis spätestens 9. Juni an Familie Sporrer Telefon 09422/4627 zu richten. Bei Regenwetter entfällt das Olympia-Turnier. Die Siegerehrung erfolgt anschließend beim Sommernachtsfest des Stammtischvereins, das ab 18 Uhr mit Zeltbetrieb beim Vereinslokal Plötz-Schlecht beginnt. Es gibt Diverses vom Grill, Arco-Festbier und Barbetrieb. Für Livemusik sörgen „Zwoaraloa“. Die gesamte Bevölkerung ist dazu willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.2013


Es hat sich vieles getan
Ortspartnerschaft war nicht vom Wetter getrübt
Steinburg.
(jf) Das Wetter hat es nicht gut gemeint mit dem 30. Parkfest der Steinburger in Sachsen-Anhalt, was jedoch der Beliebtheit des Festes und der Partnerschaftspflege keinen negativen Anstrich gab.

Vorne von links: Hans Schuhmann, Frank Freitag, Herbert Dilger, Bürgermeisterin Ludwig mit Töchterchen HuFv-Vorsitzender J. Fuchs. Hinten von links: Inge Schuhamnn, Regina Freitag, Rudi Obermeier, stellvertretender Vorsitzender Udo Englmeier, Karl Liebl. (Foto: jf)

Herzlich und auch lustig war der Eröffnungsabend für die Vertreter des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg am Freitag. Mit Blasmusik wurde ab dem Gemeindehaus, durch die Dorfstraße, zur Burg marschiert. Nicht in einem Zug, sondern bei fast jedem Anwesen, das Häppchen und Getränke anbot, spielten die „Bibertaler“ ein Ständchen und neben der Haustüre wurde eine junge Birke angebracht. Beauftragt mit Grüßen und Wünschen von Bürgermeister Hans Hornberger, überreichte Johannes Fuchs kleine Geschenke an die vormaligen Gemeindevorsteher Gertrud Witwer und Hennes Lins.
Eine Führung durch die Sektkelterei „Rotkäppchen“ in Freyburg und die Besichtigung des ehemaligen Klosters Zscheiblitz, heute ein Weingut mit Gastronomie, beeindruckten die Teilnehmer. Überhaupt ist das Unstruttal eine gefragte Urlaubsregion in Sachsen-Anhalt. Erstaunlich viel hat sich in der letzten Zeit, bezüglich der Infrastruktur getan. Der noch vor vier Jahren (damaliges Treffen) im Bau befindliche :Tunnel (ICE-Trasse Nürnberg-Dresden-Berlin), der unter Steinburg verläuft und die anschließende Osterbergbrücke, sind fertiggestellt. Die Bundesstraße 176 (Bad Bibra – Freyburg – Naumburg) befindet sich momentan im Ausbau. Sie wird um eine Fahrspur erweitert, damit für Urlauber und Gäste das ganze Gebiet noch besser erreichbar ist.
Seit drei Jahren – im Zuge der dortigen Gemeindegebietsreform – besteht nun die VG Finneland. An deren Spitze, fungiert die Bürgermeisterin Monika Ludwig. Sie ist als Verwaltungsfachfrau überrascht, auch erleichtert, dass die Maßnahme ohne größere Reibereien und anhaltenden Groll durchgeführt werden konnte. Ausgeklungen ist der Samstagabend mit einem grandiosen Feuerwerk, welches dieses Jahr den FC-Bayernfans total ins Konzept passte.
Am Sonntagmittag hieß es dann Abschied nehmen. Trotz einiger Ausfälle von Programmpunkten, wegen des Regenwetters, hat es allen gut gefallen. Es wurden neue Eindrücke gewonnen und die Motivation bestärkt, sich weiterhin für Traditionen und den Fremdenverkehr zu engagieren.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.2013


Mein Familienbaum
Windberg.
(ta) Die Arbeitsstelle für Alleinerziehende bietet ein Seminar für Mütter und Väter mit ihren Kindern in Trennungssituation an: vom 28. bis 30. Juni in der Jugendbildungsstätte Windberg. Dabei können die Teilnehmer ihre Familienerfahrung nutzen, um ihre Mutter- oder Vaterrolle zu betrachten und sie so zu stärken. Zur Erinnerung an die heilende Kraft der Familie wird mit kreativen Ausdrucksmitteln ein Symbol aus Ton gefertigt. Informationen bei der Arbeitsstelle für Alleinerziehende unter Telefon 0941/5972243, E-mail: frauenseelsorge@bistum-regensburg.de oder Homepage: www.alleinerziehende-regensburg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2013


Der Heilige Norbert
Windberg.
(ws) Am Donnerstag, 6. Juni, feiert die Klostergemeinschaft Windberg das Hochfest ihres Ordensgründers, des Heiligen Norbert. Aus diesem Anlass findet um 19 Uhr ein feierlicher Gottesdienst statt. Musikalisch wird dieser gestaltet mit festlicher Barockmusik für zwei Trompeten und Orgel. Es spielen Paul Windschüttl und Stefan Binder an den Trompeten. Begleitet werden sie vom Kirchenmusiker Joachim Schreiber.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2013


„Konstruktive Arbeit der Fraktion“
SPD wählt Delegierte — Landtagskandidat Peter Stranninger referiert
Hunderdorf.
(ta) Der SPD Ortsverein Hunderdorf wählte bei seiner öffentlichen Mitgliederversammlung im Gasthaus Edbauer seine Delegierten für die Konferenz zur Europawahl. Peter Stranninger, Direktkandidat für den Landtag und stellvertretender Unterbezirksvorsitzender der Niederbayern-SPD, referierte über die aktuelle politische Situation und stellte das Programm der Bayern-SPD vor.
Der SPD-Ortsvorsitzende Stefan Diewald eröffnete die gut besuchte öffentliche Mitgliederversammlung. Sehr erfreut zeigte er sich über die ansehnliche Zahl an Nichtmitgliedern, die gekommen waren, um sich über die SPD zu informieren. Stefan Diewald stellte die Ergebnisse der letzten Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Hunderdorf vor. Er betonte, dass sich der SPD Ortsverein auch weiterhin durch engagiertes Auftreten in der Gemeinde und konstruktive Arbeit in der Fraktion im Gemeinderat um die Belange der Bürger bemühen werde. „Wie schon in den letzten Jahren ohne Wahlen werde der SPD Ortsverein durch öffentliche Veranstaltungen nicht nur seinen Mitgliedern, sondern auch der gesamten Hunderdorfer Bevölkerung die Möglichkeit der politischen Information geben. Dies unterscheidet uns doch sehr vom politischen Gegner“, so Diewald.
Kurz und reibungslos verlief die Wahl des Delegierten zur Europakonferenz und dessen Ersatz. Einstimmig wurde Diewald von den Mitgliedern beauftragt, den Ortsverein zu vertreten. Als Ersatzdelegierter wurde Leonhard Reiner mit demselben Ergebnis bestimmt.
Zu Beginn seines Referats sprach Landtagskandidat Peter Stranninger über die Themen Schule und Bildung sowie die Energiewende. Er stellte der bayerischen Landesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. Durch den „Schlingerkurs“ der CSU werden nicht nur unnötig Finanzmittel verschwendet, sondern Bayern und vor allem der ländliche Raum verliere dabei. Donauausbau um jeden Preis, jetzt geht’s auch anders. Studiengebühren einführen, um sie dann wieder zurücknehmen zu müssen. Schulreformen, die sozial ungerecht sind und die Schulen vor Ort sterben lassen. Dabei sind Schulen als Standortfaktor sehr wichtig für den ländlichen Raum, betonte Stranninger. Außerdem darf Bildung nicht von, den finanziellen Möglichkeiten der Eltern abhängen. Nicht besser sei es bei der Energiewende.
Zu spät und mit falschen Entscheidungen wurde auf diese Herausforderung reagiert. Er stehe auch verstärkt für die regionalen Themen ein. So fordert er eine größere finanzielle Beteiligung des Landes Bayern an den Kosten der Krankenhäuser des Landkreises Straubing-Bogen. Eine bayerische Landesregierung muss eine wohnortnahe Krankenversorgung sicherstellen. Er und die SPD machen sich dafür stark.
Zum Ende der Versammlung wurden von Peter Stranninger und S efan Diewald sowie den Gemeinderäten Leonhard Reiner, Helmut R. Jakob und Xaver Neumeier Fragen zur Privatisierung der Wasserversorgung, zur Situation der Schulen und zum Stand des geplanten Industriegebietes beantwortet.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2013


„Gottes Schutz im Verkehr“
Pfarrer Martin Müller segnet Fahrzeuge und Fahrer
Hunderdorf.
(xk) Viele Fahrzeugführer beteiligten sich am Sonntag trotz des regnerischen Wetters mit ihrem Kraftfahrzeug bei der Fahrzeug- und Fahrersegnung. Pfarrer Martin Müller rief nach dem 9-Uhr-Gottesdienst bei der Fahrzeugsegnung am Schulhof Gottes Schutz und Segen im Straßenverkehr herab. Der Schulhof war

Pfarrer Martin Müller nahm die Fahrzeugsegnung vor. (Foto: xk)

hauptsächlich von Autos und einigen Schleppern voll geparkt. Zum achten Male vertreten waren auch die „Oldtimerfreunde Hunderdorf“, die aufgrund des Regenwetters doch recht zahlreich am Gedenkgottesdienst teilnahmen, aber nur mit drei Oldtimerfahrzeugen am Schulhof präsent waren.
Kurzzeitig für den Segnungsakt schloss der Himmel seine Regenschleuse. Pfarrer Martin Müller verdeutlichte bei der Segnung, „dass gerade mit der Fahrzeugsegnung ein besonderes Zeichen gesetzt werde und wir unser Tun dem Segen Gottes anvertrauen“. Im Alltag und mit dem Fahrzeug sei man stets auf äußeren und inneren Wegen unterwegs. Es gelte, Rücksicht auf andere zu nehmen und Verantwortung gegenüber den Mitmenschen zu tragen. Der Segen lade ein, das eigene Verhalten als Verkehrsteilnehmer zu überdenken. Der Seelsorger: „Mögen wir stets Gottes Schutz und Segen bei uns haben und vor Unfällen verschont werden für eine stets glückliche Heimkehr“.
Der Pfarrherr rief nach Fürbitten und Gebeten zu Gott und den Schutzheiligen Gottes Segen für alle Fahrer und Mitfahrer sowie die Fahrzeuge herab für ein unfallfreies Fahren. Nach dem Segensgebet schritt Pfarrer Martin Müller mit den Ministranten durch die Fahrzeugreihen am Schulhof und am Weg zurück zum Kirchplatz und segnete dabei die Fahrzeugführer und Kraftfahrzeuge. Abschließend trafen sich die Oldtimerfreunde im Vereinslokal. Die Oldtimerfahrt musste entfallen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.06.2013

Vier Tage lang wird wieder zünftig gefeiert
Am Freitag Festauftakt — Kundgebung mit Ilse Aigner und jede Menge Musik
Qzapft is! — heißt es am Freitag wieder für das traditionelle Hunderdorfer Volksfest, das vom Freitag, 7. Juni, bis einschließlich Montag, 10. Juni, stattfindet. Musik ist dabei wieder Trumpf und ein „Prosit der Gemütlichkeit“ ist ebenfalls angesagt. Dafür sorgt heuer die neue Festwirtsfamilie Franz Wartner mit Team, die zusammen mit Bürgermeister Hans Hornberger und der Rathausverwaltung von der veranstaltenden Gemeinde das Fest gut vorbereitet hat. So stehen den Gästen aus nah und fern vier fröhliche Festtage bevor. Der Sonntag steht im Zeichen einer Kundgebung mit Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner und einer Oldtimerschau der Oldtimerfreunde.

Musik ist Trumpf beim Volksfest. (Foto: xk)

Den Auftakt zum heurigen 58. Volks- und Heimatfest gibt die Hunderdorfer Blaskapelle mit dem Standkonzert am Freitag um 18 Uhr am Schulhof. Dann folgt um 18.30 Uhr der gemeinsame Einzug ins Festzelt mit Bürgermeister und Gemeinderat, dem Festwirt und den Bedienungen sowie den örtlichen Vereinen. Ein stattlicher Festauszug wird sich so wieder über die Hauptstraße und entlang der Bahnhofsstraße bewegen. Anschließend wird Bürgermeister Hans Hornberger das erste Fassl Bier anzapfen und das Fest für eröffnet erklären. Im Festzelt sorgt dann die fesche Blaskapelle Hunderdorf des Musikvereins mit Kapellmeister Lothar Klein für zünftige bayrisch-böhmische Blasmusik, aber auch für Schlagerhits. Der Samstag ist als „Tag der Betriebe und der Jugend“ proklamiert und ab 19.00 Uhr ist Zeltstimmung mit den „Original Bayerwald-Buam“ aus Konzell angesagt.

Auf dem Rummelplatz steht diesmal auch wieder ein Autoscooter.

Am Volksfestsonntag spielen ab 10 Uhr wieder die Hunderdorfer Blasmusikanten auf. Um 10.30 Uhr kommt dann Ilse Aigner, die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, und spricht bei der politischen CSU-Kundgebung zu aktuellen Themen im Festzelt. Ab 10.00 Uhr ist auch das Eintreffen der Fahrzeuge zur Oldtimerschau, die von den Oldtimerfreunden Hunderdorf organisiert wird. Jeder Teilnehmer erhält ein Freigetränk. Um Musik ist Trumpf beim Volksfest. 14.30 Uhr ist dann noch eine gemeinsame Ortsrundfahrt der Oldtimergefährte geplant.
Dem musikalischen Stelldichein mit der Blaskapelle Hunderdorf tagsüber folgt ab 18 Uhr schneidige klangvolle Blasmusik mit den „Klosterhof-Musikanten“ aus Niederalteich.
Am Montag zum Festausklang geht’s dann nochmals rund. Ab 14 Uhr ist Kindernachmittag mit ermäßigten Preisen bei den Fahrgeschäften bis 18 Uhr. Um 15 Uhr ist wiederum die bei den Kindern beliebte Freichip-Aktion der Schaustellerfamilie Zimmermann und der Gemeinde. Das Bierzelt ist ab 16 Uhr geöffnet und die Senioren der Gemeinde ab 65 Jahren sind für ein paar vergnügte Stunden zur geselligen Bierzeltatmosphäre von Pfarrei, Gemeinde und Festwirt eingeladen. Für musikalische Unterhaltung sorgen dabei Maxi Reiner auf seiner Steirischen, Lukas Blasini mit seinem Bariton und Bürgermeister Hans Hornberger mit der Gitarre. Um 18 Uhr ist am Sportplatz Hunderdorf auch noch ein Fußball-Freundschaftsspiel SVH-AH gegen die Bogener Rautenkicker. Abends zum Festausklang ist gute Stimmung mit den beliebten „Mendocinos“ angesagt. Zum Tag der Gemeinden und Behörden kann das Gemeindeoberhaupt sicherlich wieder zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik begrüßen.
Neue Festwirtsfamilie
Das Hunderdorfer Volks- und Heimatfest findet heuer zum 58. Mal statt und kann so schon berechtigt als ein traditionelles Fest bezeichnet werden. Seine Anfänge gehen in die 50er-Jahre zurück. Heuer wurde von der Gemeinde erstmals die Festwirtsfamilie Franz Wartner mit der Festzeltbewirtung beauftragt. Hans Gierl musste nach 18  Jahren die Festzeltbewirtung heuer aus gesundheitlichen Gründen absagen. Franz Wartner, der die Gaststätte „Wies-Wirt“ mit Pils-Pub und Tanzsaal bei Rattenberg seit zwölf Jahren mit viel Herzblut selbst betreibt und zwischenzeitlich renoviert hat, freut sich über die Festwirtsaufgabe. Zusammen mit seinen beiden Söhnen Mario und Christian sowie seiner rechten Hand beim Service bei der Organisation, der langjährigen Mitarbeiterin Sylvia Saller mit ihrem Servicepersonal garantiere er einen reibungslosen Ablauf, versichert der neue Festwirt. Er hat Ernst Hiebl mit der Festküche betraut, sodass es an leckeren Wiesenschmankerln nicht fehlen wird. Neu ist auch der Ausschank des vollmundigen Festbieres der Schlossbrauerei Irlbach. Und natürlich gibt’s auch alkoholfreie Getränke. Heuer gibt’s auch wieder Steckerlfisch. Eine Pils-, Spirituosen-, Cocktail- und Kaffee-Bar lädt zudem zum Verweilen ein.
Die Volksfesttradition soll aufrechterhalten werden, dazu steht Bürgermeister Hans Hornberger mit seinem Gemeinderat. Die Gemeinde ist Veranstalter dieses Festes und hat sich nach Ausschreibung für Franz Wartner als Festwirt entschieden. Der neue Festwirt müsse sich heuer gscheid ostrenga, dass beim Hunderdorfer Volksfest ois passt, aber ihm sei bei diesem Festwirt net bange“, resümiert der `Rathauschef bei der Bierprobe.
Rummel mit Autoscooter
Von den Verantwortlichen wurde alles daran gesetzt, um das Volksfest wieder zu einem Erlebnis werden zu lassen mit fröhlicher Stimmung für Jung und Alt. Neben den Erwachsenen macht schon immer den Kindern und Jugendlichen das Volksfest viel Spaß. Bei einem traditionellen Fest wie dem Hunderdorfer Volks- und Heimatfest dürfen auch die Fahrgeschäfte nicht fehlen So gibt es auch in diesem Jahr wieder einen stattlichen Vergnügungspark der bewährten Schaustellerfamilie Zimmermann, die sich ebenso auf einen zahlreichen Besuch freut. So steht für die Jugend wieder der beliebte Autoskooter bereit, die Kleinen vergnügen sich mit Karussellfahrten oder Schiffschaukel. Weiter bieten der Eis- und Süßwarenstand, der Schießstand, der Glückshafen und die Spickerbude sowie Büchsenwerfen Abwechslung, wie man es von diesen altherkömmlichen Volksfesten kennt.  (xk)
Info
Weitere Programminfos gibt es unter www.vokksfest-hunderdorf.de
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2013

Auch Volksfestleckereien wie Lebkuchenherzen dürfen natürlich nicht fehlen.

Das Hunderdorfer Wahrzeichen
Pfarrkirche Sankt Nikolaus wurde im Mai 1937 geweiht

Im Tal des Bogenbaches, etwa 338 Meter über dem Meeresspiegel,

Die Pfarrkirche Sankt Nikolaus ist das Wahrzeichen des Ortes. (Fotos: xk)

liegt Hunderdorf in schöner, verkehrsgünstiger Lage. Von den Höhenlagen aus bietet sich dem Betrachter eine herrliche Weitsicht auf viele Höhenzüge des, Bayer. Waldes oder auf den Bogenberg oder in den Gäuboden. Die Pfarrkirche „Sankt Nikolaus“ verleiht dem Ort seinen unverkennbaren Charakter und ist so auch Wahrzeichen des Ortes. Schon weithin sichtbar grüßt die Pfarrkirche mit ihrem 44 Meter hohen Turm (einschließlich Kreuz) die Bevölkerung und Besucher aus allen Himmelsrichtungen. Der Turm trägt fünf Glocken. Der Kirchenbau erfolgte 1935/1936, die Konsekration am 30. Mai 1937 durch Erzbischof Michael Buchberger, Regensburg. Architekt war Regierungsbaumeister K. Wirthensohn, Regensburg, und beauftragte Baufirma war Josef Helmbrecht, Oberalteich. Dem rechteckigen Längsschiff mit flacher Kassettendecke ist östlich der Turm vorgelagert, der den Chorraum birgt. Die Wände des Schiffes sind mit Pilastern gegliedert, der rechteckige Chor ist durch einen Bogen angeschnitten. Die Kirche ist etwa 42 Meter lang, 14 Meter breit und bietet ca. 540 Sitzplätze. In den 80er-Jahren wurde der Altarraum nach den gebotenen liturgischen Richtlinien neu gestaltet mit Altar, Ambo und Taufstein. (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2013

Eingebettet in die Höhenzüge des Bayerischen Waldes liegt Hunderdorf.

Ilse Aigner spricht

Ilse Aigner spricht beim Hunderdorfer Volksfest.

Am Volksfestsonntag, 9. Juni, 10.30 Uhr, veranstaltet der CSU-Ortsverband Hunderdorf in Zusammenarbeit mit dem CSU-Kreisverband Straubing-Bogen eine Großkundgebung im Festzelt. Dazu kommt als Hauptrednerin Ilse Aigner (Bild), Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sie spricht zu aktuellen politischen Themen in Bayern und der Bundesrepublik. Dazusind Gäste und Interessierte aus nah und fern willkommen. Aigner ist eine der bekanntesten bayerischen CSU-Politikerinnen und ist seit knapp fünf Jahren im Bundeskabinett von Angela Merkel vertreten. Seit 1998 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestags und seit Oktober 2008 Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Musikalisch empfangen die Hunderdorf er Blasmusikanten die Bundesministerin und unterhalten im Festzelt. (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2013


Wappen und Fahne
Sinnbild für Tradition und Gemeinschaft

Das Gemeindewappen und die Fahne stehen für Tradition, Eigenständigkeit und Gemeinschaftssinn. Die Beschreibung des jetzigen Gemeindewappens lautet: In Blau eine eingeschweifte silberne Spitze, darin ein rotes Stufenkreuz; vorne ein silberner Windhund, hinten ein aus dem Schildrand wachsender silberner Arm mit einem silbernen Pfeil in der Hand.

Wappen und Fahne der Gemeinde Hunderdorf.

Die Geschichte des Wappens, das zusammen mit einer eigenen Gemeindefahne 1984 verliehen wurde, ist aus der Zusammenlegung der Gemeinden Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg im Jahr 1978 und der Aufnahme von Symbolen aus den früheren Wappen der drei beteiligten Gemeinden begründet.  Der Windhund ist das Wappentier des Klosters Windberg, das als größter Grundherr im Gemeindegebiet von historischer Bedeutung war.
Der Hund ist zugleich redendes Bild für den Gemeindenamen Hunderdorf. Der silberne Arm mit Pfeil war Bestandteil des Gemeindewappens von der früher selbstständigen Gemeinde Steinburg und stammt aus dem Wappen der Inhaber der Hofmark Steinburg von 1710 bis 1807, der Familie der Schuß von Peilnstein (Sattelpeilnstein). Das in der Kommunalheraldik seltene Stufenkreuz führten die 1414 ausgestorbenen Herren von Steinberg im Wappen; sie konnten seit dem 12. Jahrhundert ihren Güterbestand um den Sitz Steinberg (später Steinburg genannt) durch Rodung beständig ausweiten. Das Stufenkreuz wurde später Bestandteil des Gemeindewappens von Gaishausen, dessen Gemeindebereich bei der Gebietsreform 1978 nach Hunderdorf eingegliedert wurde.
Die zugleich verliehene Gemeindefahne ist mit drei Streifen in der Farbfolge Rot-Weiß-Blau, wobei die Farbgebung der Wappenfarben maßgebend ist und das Wappen enthalten sein muss. (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2013


Oldtimerschau am Volksfestsonntag
Ortsrundfahrt am Nachmittag.— Der Eintritt ist frei

Die Oldtimerfreunde Hunderdorf richten heuer wieder eine Oldtimerschau am Volksfestsonntag aus. Dazu sind neben den Clubmitgliedern auch zahlreiche. Szenenfreunde mit ihren Oldtimern und  Youngtimern aus nah und fern willkommen.
Das Eintreffen der Fahrer mit ihren Traktoren, Autos und Zweiräder, egal ob im originalen oder restaurierten Zustand, ist ab 10 Uhr bis 12 Uhr vorgesehen. Jeder Teilnehmer erhält eine Wertmarke für ein Freigetränk im Festzelt. Dann ist Fahrzeugschau und Treffen Gleichgesinnter und die es werden wollen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Es wird auch kein Eintritt erhoben! Um 14.30 Uhr starten die teilnehmenden Oldtimerfreunde mit ihren Oldtimern zu einer Ortsrundfahrt, die über den Lindfelder Weg, Quellenweg und Hauptstraße in das Ortszentrum und dann wieder zurück zum Festplatz führt.

Alte Traktoren und Autos werden bei der Oldtimerschau zu bewundern sein. (Fotos: xk)

Es ist erfreulich, dass sich der Oldtimer-Club mit Alois Knott an der Spitze wieder im Rahmenprogramm des Volksfestsonntags mit einer Fahrzeugschau engagiert. Sie wird die Herzen der Besucher sicher höher schlagen und so manche Erinnerungen an vergangene Zeiten schwelgen lassen. Oldtimer-Clubvorsitzender Alois Knott erwartet, dass auch seine Oldtimerfreunde zahlreich vertreten sind (in Vereins-T-Shirt). Durch die Treffen lebt die Szene. Die bisherigen Fahrzeugschauen beim Volksfest in den Vorjahren waren vielbeachtet, konnte doch eine stattliche Zahl an Oldie-Fahrzeugen präsentiert und bestaunt werden. Ob restauriert oder im Originalzustand, von ihnen geht immer eine Faszination aus. Weitere Informationen zum 2005 gegründeten Verein gibt es über www.oldtimerfreunde-hunderdorf.de oder beim Clubvorsitzenden- Alois Knott Telefon 09422/2457. Das Vereinsziel ist es, den Heimatgedanken und das traditionelle Brauchtum zu fördern sowie die historischen Fahrzeuge originalgetreu zu erhalten. (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2013


Erinnerungen an das karge Leben in früherer Zeit
Um die Wende des 19. Jahrhunderts war die Gemeinde Hunderdorf landwirtschaftlich geprägt

Es war nicht unbedingt die sogenannte „gute alte Zeit“. Es war eine harte Zeit damals, um die Wende des 19. Jahrhunderts und in der Kriegs- und Nachkriegszeit der beiden Weltkriege. Ein karges Leben und Auskommen auf dem Lande, das sich die heutige Generation gar nicht mehr vorstellen kann. Ursprünglich war Hunderdorf landwirtschaftlich geprägt. Heute sind die meisten der landwirtschaftlichen Anwesen aufgegeben, die vor Jahrzehnten noch im Haupt- oder Nebenerwerb bewirtschaftet wurden. Hunderdorf hat sich etwa ab dem Jahre 1950 kontinuierlich zu einer Wohn- und Gewerbegemeinde entwickelt.

Vor dem Anwesen in Lintach um 1920, Anna und Ludwig Kern (Dritte u. Vierter v.l. mit Sohn Xaver mittig) und den Kindern Anna, Ottilie, Ludwig und Sepp.

So steht für diese Vergangenheit als Zeitzeuge beispielsweise der Großvater des Artikelverfassers, Ludwig Kern, geboren am 22. August 1878 in Meidendorf. Die Eltern waren seinerzeit zwar mit Kindern gesegnet, aber nicht mit irdischen Gütern bemittelt. So musste er sich, wie seinerzeit die meisten Kinder, schon so früh wie möglich sein Brot als „Hütbub“ verdienen. Später folgte als Knecht das „Bauerndean“ im Gäuboden. Unter zum Teil harter Bedingungen hieß es dann von früh bis spät schwer arbeiten. Dort lernte er auch seine Frau, Anna Venus, aus Waltendorf kennen, die er 1907 zur Frau nahm. Der Ehe entstammten sechs Kinder. Von 1915 Vor dem Anwesen in Lintach um 1920, Anna und Ludwig Kern (Dritte u.  Vierter v. l. mit Sohn Xaver mittig) und den Kindern Anna, Ottilie, Ludwig und Sepp. bis 1918 erlebte er selber die ganze Furchtbarkeit des Krieges an der Front. Er wurde in Frankreich verwundet. Im Zweiten Weltkrieg waren seine drei Söhne zum Kriegsdienst eingezogen, Sohn Ludwig ist 1942 in Russland gefallen, Josef erreichte verwundet einen der letzten Flüge aus Stalingrad und Xaver kam 1947 aus der französischen Kriegsgefangenschaft zurück.
In Sorge um das tägliche Brot und auf der Suche nach Arbeit kam Ludwig Kern in eine chemische Fabrik nach Höchst am Main. Zusammen mit Sebastian Schindlmeier aus Starzenberg war Ludwig Kern dort seinerzeit einer der ersten Industriearbeiter aus der hiesigen Gegend. Dem Bayerwaldler lagen jedoch Natur und Tiere so am Herzen, dass es in bald wieder in die Waldheimat zog. Er kaufte 1912 in Lintach das kleine Anwesen mit rund zwei Hektar zum Preis von 930 Mark. 1927 wurden in Hoch eineinhalb Hektar Wald für 1350 Goldmark hinzuerworben und nachfolgend ein Hektar für die landwirtschaftliche Nutzung gerodet.
Harte Arbeit
Harte Arbeit von früh bis spät, war angesagt, Tag ein Tag aus. Schon um 5 Uhr früh ging es da auf das Feld oder die Wiese. Im Winter die Holzarbeit, dann vom Frühjahr bis zum Herbst das Futtermähen, das Grasmähen zum Heuen oder das Getreidemähen natürlich von Hand mit der Sense, das Ackern und Anbauen und vieles mehr. Da wurde das Heu noch mit der Hand gewendet und mit der Gabel auf den Wagen verladen. Roggen, Hafer und Weizen wurden per Hand mittels Strohbändern zu Garben gebunden. Zum Abtrocknen wurden etwa zehn Garben als „Kornmandln“ aufgestellt. Heu und Getreide wurden mit dem eisenbereiften und von einem Kuhgespann gezogenen Leiterwagen in die Scheune gefahren. Ernten und Dreschen waren eine schweißtreibende Arbeit. Da war auch viel Frauenarbeit mit dabei und alle Familienmitglieder mussten bei den verschiedenen Arbeiten mit anpacken. 1953 haben Sohn Xaver und Schwiegertochter Rosa Kern geheiratet und das kleine Anwesen übernommen, dessen drei Hektar teilweise eine starke Hanglage aufweisen. 1963 wurde der erste Agria-Motormäher beschafft. Da war der rüstige Austrägler Ludwig Kern im Alter von nahezu 80 Jahren zunächst noch sauer, weil er ja alles noch selbst mit der Hand mähen kann und wollte. 1967 wurde dann der erste Traktor, der heute noch im Besitz befindliche 12-PS-Eicher mit Pflug und Egge in Salching für 3500 D-Mark gekauft. Auch danach wurde weiterhin in den starken Hanglagen teilweise noch mit von Kühen oder Pferden gezogenen und handgeführten Scharpflug geackert. Ja, in der ländlichen und hängigen Gegend hielt die maschinelle Ausstattung erst verspätet in den 50/60iger-Jahren verstärkt Einzug.
Weithin bekannt
Ludwig Kern war – weithin bekannt und geschätzt – auch ein Original seiner Zeit! Mit seinen Sangeskameraden Wolfgang Fuchs und dem Hans Falter wurden im Wirtshaus schon gerne die altbekannten „Gsangl“ zur Unterhaltung in geselliger Runde angestimmt. Mit Vorliebe rauchte er die Zigarren der Marke „Schneehasen“ und löffelte abends seine Biersuppe. Auch mit 80 Jahren scheute er sich nicht, auf eine Hochzeit zu gehen und es beim Tanzen oder G`stanzlsingen mit so manchem Jungen aufzunehmen.
Xaver Kern
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2013


Wir sind traurig, dass Du uns verlassen hast, aber glücklich,
dass es Dich gab. In unseren Herzen und Gedanken lebst Du weiter.

In Liebe nehmen wir Abschied von
Herrn Johann Gierl
Gastwirt von Rammersberg
Mitglied der örtlichen Vereine

geb. 3. Januar 1950 gest. 5. Juni 2013
Rammersberg, Bogen, Hofdorf, Straubing, Degernbach, den 7. Juni 2013
In stiller Trauer:
Viola Gierl, Ehefrau
Johannes Gierl Sohn mit Cornelia und Julian
Gabriele Wiesinger mit Familie
Horst Kupka mit Familie
Anton Schiederer, Bruder mit Familie
Heinz Gierl, Bruder mit Familie
Angela Lobmeier, Schwester mit Familie
Erwin Gierl, Bruder mit Familie
und alle übrigen Verwandten
Trauergottesdienst am Samstag, den 8. Juni 2013, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme ein herzliches Vergelt’s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.06.2013


Aigner will alles für Opfer des Hochwassers tun
Die Bundesministerin macht sich für unbürokratische und europäische Hilfe stark
Hunderdorf.
„Unglaublich, wenn man an diese Menschen denkt.“ – Ilse Aigner spricht von den Menschen, die von der Flutkatastrophe getroffen wurden, von denen, die ihre Häuser verlassen mussten und deren Existenz nun bedroht ist. Das Volksfest in Hunderdorf wurde in diesem Jahr eindeutig vom Hochwasser überschattet. „Wir werden alles tun“, sagte die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Betroffenen am Sonntag in Hunderdorf ihre Hilfe zu. Unbürokratisch und auch auf europäischer Ebene – so soll diese Unterstützung aussehen.
„Wir müssen mit Europa reden“, sagte die Bundesministerin beim politischen Frühschoppen in Hunderdorf hinsichtlich der Flutkatastrophe. In Niederbayern gehe das Hochwasser, langsam zurück, im Norden dagegen werde es erst erwartet. Was für ein Schaden dadurch entstanden ist und noch entstehen wird, werde sich erst noch zeigen. Dennoch ist für Aigner klar, dass nun die Hilfe aller gefordert ist. Länder, Bund und die EU müssten zusammenarbeiten.

Wurde vom „singenden Bürgermeister“ Hans Hornberger (rechts) mit einem extra für sie umgeschriebenen Ständchen überrascht: Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner. (Foto: rom)

Entscheidend sei dabei, dass zunächst unbürokratisch geholfen werde. Aigner lobte hierbei die Abwicklung der Soforthilfe im Landkreis Straubing-Bogen. Der Antrag sei „nur eine Seite zum Ausfüllen“. Und damit kein großer bürokratischer Aufwand für die Antragsteller.
So katastrophal die Lage in manchen Regionen auch ist, die Ministerin hob die Hilfsbereitschaft in der Krisensituation hervor: „Wenn es nicht so kritisch wäre – aber ich bin richtig stolz“, so Aigner. Denn so viele Menschen seien bereit gewesen, die Ärmel hochzukrempeln und zu helfen. „Was für eine kraft in diesem Land steckt!“
Trotz des beherrschenden Themas Hochwasser blieb Zeit für den Wahlkampf. Die Landwirtschaftsministerin kämpft dafür, dass kleine landwirtschaftliche Betriebe unterstützt werden. Zur Landwirtschaft habe nicht mehr jeder den richtigen Bezug.
Welche Arbeit dahinterstecke, wüssten viele gar nicht mehr, schilderte Aigner. Daher sei es wichtig, etwa wie die Landfrauen in die Schulen zu gehen und den Kindern Themen rund um die bäuerlichen Betriebe nahezubringen.
„Zukunftspolitik“
Auch wenn sie Landwirtschaftsministerin ist, kündigte Aigner an: „Ich mache keinen Landwirtschaftsvortrag.“ Und sie liefert in ihrer Kundgebung dann auch einen breiten Querschnitt durch die bundespolitischen Themen wie Familie, Bildung und Steuerpolitik. In allen Bereichen setzt Aigner dabei auf das Prinzip der Gerechtigkeit. Es dürfe nicht zur „Gleichmacherei“ der Menschen führen, sondern man müsse gerecht auf die Unterschiedlichkeiten der Menschen eingehen. Als Beispiel führte sie das Schuldenmachen auf Kosten der nächsten Generation an. Für Aigner ist es nicht gerecht, der jungen Generation diese Schulden zu überlassen. In Bayern habe man schon zum achten Mal einen ausgeglichenen Haushalt geschafft. Im Jahr 2014 soll es auch bundesweit einen strukturell ausgeglichenen Haushalt geben. „Das ist Zukunftspolitik“, so Aigner.
Was nicht zur Zukunftspolitik in Bayern gehört, wenn es nach Aigner geht, ist die Einheitsschule. „Die Einheitsschule brauchen wir in Bayern definitiv nicht.“ Die Politikerin stehe für eine große Bandbreite ein. Die europäischen Pläne, die Meister-Ausbildung abzuschaffen, ist für sie „Absurdität“. Zudem zeigte die Bundesministerin auf, was in Sachen Familienpolitik von der CDU/CSU in den vergangenen Jahren geleistet wurde. Darunter fällt etwa der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder, aber auch das umstrittene Betreuungsgeld. Für Aigner ist dies eine „Herzensangelegenheit“. Denn jeder müsse selbst entscheiden können, wie er sein Leben gestalten wolle.
Lob von allen Seiten
Bundestagsabgeordneter Ernst Hinsken zeigte sich gerührt vom ehrenamtlichen Einsatz bei der Hochwassersituation. „Einer hilft dem anderen“, dies verdiene größte Anerkennung und Wertschätzung. Er hielt an seinem Vorschlag fest, die Steuergelder von Steuersündern als unbürokratische Hilfe für die Opfer des Hochwassers einzusetzen. Dies hatte er Finanzminister Schäuble in einem Brief vorgeschlagen. Selbst für die Betroffenen gespendet hatte am Sonntag Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier. „I hob a scho wos eine do“, sprach er die Spendenbox im Festzelt an. Die Veranstalter hatten sich entschlossen, zu sammeln und an die Aktion „Freude durch Helfen“ der Verlagsgruppe „Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung“ zu spenden.
„Da müssma zamhalten“, sagte auch der Ortsvorsitzende der CSU, Peter Henke. Denn eine solche Katastrophe könne jeden treffen. Er legte Aigner weiter ans Herz, dass die Wasserversorgung nicht privatisiert werden dürfe, was laut Aigner von den Kommunen selbst entschieden werde.
Als Überraschung gab es zum Schluss ein Ständchen des Bürgermeisters Hans Hornberger. Die Hunderdorfer hatten das bekannte Lied „Sweet Caroline“ von Neil Diamond kurzerhand für die Ministerin umgeschrieben und damit alle Gäste – inklusive llse Aigner – zum Mitklatschen animiert. -rom-
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.2013


Ilse Aigner trägt sich ins Goldene Buch der Gemeinde ein
Hunderdorf.
(xk) Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz trug sich Am Sonntag in das Goldene Buch der Gemeinde Hunderdorf ein. Die CSU-Politikerin wurde zuvor beim Rathaus von der Blaskapelle Hunderdorf mit schneidigen Klängen begrüßt. Sodann hieß sie Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderat herzlich willkommen. Der Besuch sei für Hunderdorf eine Ehre. Mit dabei war zahlreiche CSU-Politprominenz aus dem Landkreis. Der Rathauschef stellte kurz seine 3227 Seelen Gemeinde vor und informierte dabei über den VG-Verwaltungssitz, Grund- und Mittelschule, Kindertagesstätte mit Kinderkrippe und gute Infrastruktureinrichtungen. Die früher landwirtschaftlich strukturierte Gemeinde habe sich mehr und mehr zu den Funktionen „Wohnen und Gewerbe“ entwickelt. 1971 waren noch 228 landwirtschaftliche Betriebe zu verzeichnen, jetzt sind es nur noch 44 Höfe. Hornberger sprach der Bundesministerin, einschließlich Bundesregierung und der Staatsregierung, ein besonderes Dankeschön aus und bat weiterhin um tatkräftige Unterstützung in den vielen Bereichen, die Bevölkerung und Kommunen beträfen. Bundestagsabgeordneter Ernst Hinsken freute sich, dass die Ministerin zum achten Mal in seinen Wahlkreis gekommen ist, den gerade die Hochwasserkatastrophe bewegt, und forderte verstärkte Hilfen für die Betroffenen. Landrat Alfred Reisinger verwies auf die großartige Gemeinschaftsleistung bei der Bewältigung der Hochwassersituation, wobei allen Hilfskräften besonders- zu danken sei, denn-die haben Großartiges geleistet. Im Landkreis waren im Katastrophenfall 125 Feuerwehren des Landkreises mit über 2500 Kräften eingesetzt. – Bild: Beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde: (Von links, vorne) 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner, MdL Josef Zellmeier, Bürgermeister Hans Hornberger, Bundesministerin Ilse Aigner, MdB Ernst Hinsken, 2. Bürgermeister Jürgen Tanne und Gemeinderat Stephan Härtenberger. (Hintere Reihe von links): Norbert Buchner, Christine Sporrer-Dorner, Xaver Fuchs, Alfred Reisinger, Franz Schedlbauer, Alois Rainer, Peter Henke, Barbara Unger, Hans Tremmel und Hans Ritt. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.2013


Ein Autogramm für Ilse Aigner
Socken ausgezogen, Stift zwischen die Zehen geklemmt und schon schreibt Günther Holzapfel am Sonntag beim Volksfest in Hunderdorf ein Autogramm für die Bundesministerin Ilse Aigner. Der Fußmaler ist weit über seine Heimatgemeinde hinaus für seine Lebensfreude und seine Begabung als Künstler bekannt. Die Einladung für die Kundgebung hatte er sofort angenommen, wie CSU-Ortsvorsitzender Peter Henke während des Festes erzählte, denn der Fußmaler wollte sie unbedingt treffen: Ilse Aigner. Die Freude konnte man ihm förmlich im Gesicht ablesen. Und auch die Politikerin nahm das Geschenk mit Autogramm sichtlich erfreut in Empfang. – Bild: Günther Holzapfel. (links) signiert für Ilse Aigner.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.2013


Mit Alkohol, ohne Führerschein
Hunderdorf.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab ein Fahrzeugführer der Streife unmissverständlich zu verstehen, dass mit ihm irgendetwas nicht stimmte. Die kurze Flucht endete auf dem Rewe-Parkplatz in Hunderdorf, wo sich dann herausstellte, dass der 23-jährige Mann aus Polen keine gültige Fahrerlaubnis besaß, dafür aber ordentlich gebechert hatte. Es folgten die Übergabe der Autoschlüssel an eine Vertrauensperson und eine obligatorische Blutentnahme im Klinikum Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.2013


Zum 35-Jährigen eine Stammtisch-Olympiade
Großlintach.
(xk) Am Samstag, 15. Juni, feiert der Stammtischverein Lintach-Hunderdorf sein 35-jähriges Bestehen im Rahmen seines Sommernachtsfestes beim Gasthaus Plötz-Schlecht. Anlässlich des Gründungsfestes Wird auch eine Stammtisch-Olympiade ausgerichtet. Ab 14 Uhr findet diese Stammtisch-Olympiade beim Vereinslokal statt. Teilnehmen können Firmen-, Vereins- und Privatmannschaften. Mitmachen darf jeder, der Spaß und Gaudi versteht, denn es zählt der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“. Eine Mannschaft besteht aus vier Personen. Der Parcours beinhaltet sechs Disziplinen. Voranmeldungen sind bis 9. Juni an Familie Sporrer, Telefon 09422/4627, zu richten. Bei Regenwetter entfällt das Olympia-Turnier. Die Siegerehrung folgt anschließend beim Sommernachtsfest des Stammtischvereins, das ab 18 Uhr mit Zeltbetrieb beim Vereinslokal Plötz-Schlecht beginnt. Es gibt Diverses vom Grill, Festbier und Barbetrieb. Für Livemusik sorgen „Zwoaraloa“. Die gesamte Bevölkerung ist dazu willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.2013


Die Oldtimer faszinierten
Gelungene Schau mit rund 120 Fahrzeugen
Hunderdorf.
(xk) Am Volksfestsonntag veranstalteten die Oldtimerfreunde eine Oldtimerschau. Willkommen Waren Oldtimer, Autos, Motorräder, Mopeds, Traktoren und Youngtimer. Rund 120 Klassikerfahrzeuge kamen angefahren und faszinierten die Besucher.

Viele Oldtimer, ob Auto, Schlepper oder Motorrad, waren bei der Fahrzeugschau zu bestaunen.

Clubvorsitzender Alois Knott freute sich über die vielen Clubmitglieder und die Oldtimerfreunde aus nah und fern. Jeder Fahrer eines Oldtimer-Klassikers erhielt dank der Unterstützung von Festwirt Franz Wartner bei der Anmeldung nach der Einfahrt eine Wertmarke für ein Freigetränk. Nach dem Eintreffen der Fahrzeuge von 10 bis 12 Uhr gab es bis in den Nachmittag eine gutbestückte Oldtimerfahrzeugschau. Rund 120 Oldtimer, Traktoren, Autos, Kuriositäten sowie motorisierte Zweiräder konnten bewundert werden: Zahlreiche Besucher bummelten durch den Ausstellungsplatz und betrachteten interessiert die Oldtimerfahrzeuge, die so manche Erinnerung an frühere Zeiten wach riefen oder jüngere Besucher staunen ließen.
Pünktlich um 14.30 Uhr starteten eine Vielzahl der Oldtimerfahrzeuge zu einer Ortsrundfahrt über den Lindfelder Weg, Quellenweg, Ortshauptstraße und Dekan-Kiermaier-Straße zurück zum Festplatz. Der Vorsitzende der 2005 gegründeten Oldtimerfreunde Hunderdorf, Alois Knott, zeigte sich erfreut über die große Resonanz und bedankte sich bei allen Teilnehmern und Besuchern. Sein Dank galt insbesondere der Gemeinde mit

Die Ortsrundfahrt mit den Oldtimerfahrzeugen machte viel Spaß. (Fotos: xk)

Bürgermeister Hans Hornberger an der Spitze für die gute Unterstützung sowie den engagierten Clubmitgliedern für die gute Mitarbeit. Bürgermeister Hans Hornberger, der mit dem Clubvorsitzenden im Fiat-Oldtimer-Cabrio bei der Ortsrundfahrt dabei war; freute sich mit über die gelungene Oldtimerschau, die das Rahmenprogramm des Volks- und Heimatfestes bereicherte.
Der Rathauschef hatte beim Empfang von Bundesministerin Ilse Aigner angekündigt, auch seitens der Gemeinde Hunderdorf die Hilfsaktion für Hochwassergeschädigte zu unterstützen. Auch die Oldtimerfreunde sind von der Hochwasserkatastrophe bewegt und werden sich dieser Spendenunterstützung mit einem separaten Betrag anschließen, versicherte Alois Knott im Gespräch.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2013


Als die Kraft zu Ende ging,
war es kein Sterben, es war Erlösung.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Oma und Schwiegermutter
Frau
Erika Gmeinwieser
geb. Rabies

* 19. Juli 1937    + 6. Juni 2013
Hunderdorf, Furth b. Bogen, Halfing0
In stiller Trauer:
Helmut Gmeinwieser, Ehemann
Helmut Gmeinwieser, Sohn mit Margot, Stephanie und Tobias
Evi Gmeinwieser, Tochter mit Andi
im Namen aller Verwandten
Evangelischer Trauergottesdienst am Donnerstag, den 13. Juni, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Von Beileidsbezeigungen am Grab bitten wir Abstand zu nehmen.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2013


Wasserleitungen bei der Schule werden saniert
Auch Brandschutz ist zu verbessern — Neue Atemschutzgeräte für die FFW Au vorm Wald
Hunderdorf.
(xk) Der Einbau einer Phosphatfällungsanlage bei der Kläranlage, die Sanierung der Trinkwasserinstallation und einhergehende Brandschutzverbesserung bei der Grund- und Mittelschule einschließlich Schwimmbad waren die Schwerpunktthemen der kürzlich im Rathaus Hunderdorf stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates. Zudem wurde auf die Anpassung der Abwassergebühren hingewiesen.
Eingangs legte Bürgermeister Hans Hornberger dem Gemeinderat die eingeholten Kostenangebote für das Gewerk „Maler- und Lackierarbeiten“ beim Neubau der Trauerhalle vor. Der Auftrag wurde an den Malerbetrieb Stefan Scherz, Windberg, vergeben.. Der Bürgermeister schlug den Einbau einer Phosphatfällungsanlage bei der Kläranlage vor und informierte über drei vorliegende Firmenangebote. Verwaltungsleiter Hans Pollmann erläuterte, dass die Verrechnung der Anschaffungskosten für eine Phosphatfällungsanlage mit der Abwasserabgabe für Großeinleiter der letzten drei Jahre möglich sei, wenn damit der Phosphatwert um mindestens 20 Prozent reduziert werde. Davon könne ausgegangen werden, denn durch die Phosphatfällungsanlage sei voraussichtlich der Phosphatwert um etwa 50 Prozent gegenüber den bisherigen Werten zu verringern. Dies würde eine jährliche Reduzierung der Abwasserabgabe von rund 5000 Euro führen. Dem gegenüber stünden geschätzte Aufwendungen von etwa 2 500 Euro pro Jahr. Das Ratsgremium vergab den Einbau der Phosphatfällungsanlage mit einem sechs Kubikmeter großen PE-Lagertank einschließlich Dosier- und Schaltanlage an die Firma ScharrTec, Neukirchen. Mit der Herstellung der Bodenplatte für den Tank der Phosphatfällungsanlage wurde das Bauunternehmen Rupert Feldmeier, Windberg/Meidendorf beauftragt.
Wie der Ratsvorsitzende im nächsten Tagesordnungspunkt informierte, stehe bei der FFW Au vorm Wald die Ersatzbeschaffung von vier Atemschutzgeräten an. Aufgrund der Angebotsvergleiche wurde der Zuschlag an die Firma Khan Fire & Safety GmbH & Co.KG, Zwiesel erteilt.
Der Bürgermeister gab das Schreiben des Landratsamtes über die Genehmigung der Haushaltssatzung 2013 bekannt. Darin wurde die Anpassung der nicht mehr kostendeckenden Abwassergebühren erneut moniert. Der Verwaltungsleiter verwies auf die derzeitige Erarbeitung der Kalkulationsgrundlagen, die dann dem Gemeinderat bis zum Herbst 2013 zur Entscheidung vorlegen werden.
Über 100000 Euro Kostenaufwand
Energy-Manager Otto Huml informierte den Gemeinderat über die Ergebnisse der durchgeführten Hygieneuntersuchung nach der neuen Trinkwasserverordnung. Danach sei die Sanierung der Trinkwasserinstallation im Schwimmbad und in der Turnhalle erforderlich. Als bauliche Maßnahmen stünden die Verlegung der Warmwasserbereitung von der Mittelschule in die Turnhalle, die Neuverlegung der Trinkwasserleitungen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und der Verbau von Spülarmaturen zur Vermeidung der Trinkwasserstagnation notwendig. Huml schätzte den Kostenaufwand auf voraussichtlich rund 100000 Euro. Weiterhin würden sich für eine Installation von Selbstschlussarmaturen, welche auch selbsttätig spülen, Kosten von rund 25000 Euro ergeben. Diese außerplanmäßigen Kosten könnten durch Entnahme aus dem Haushaltsansatz von 636 000 Euro „Zuführung zur Rücklage“ gedeckt werden.
Der Gemeinderat beschloss, im Bereich der Turnhalle und des Schwimmbads sowie in der Grund- und Mittelschule die notwendigen Baumaßnahmen anzugehen.
Weiterhin wurde vom Fachplaner auf einen Bericht des Brandschutzgutachters verwiesen. Danach sind nach neuen Vorschriften Brandschutzmaßnahmen, insbesondere Trockenbauarbeiten geboten. Der Bürgermeister teilte dazu mit, dass vom Architekturbüro HIW, Bogen, kurzfristig eine Kostenschätzung erstellt werde.
Zu den sechs behandelten Baugesuchen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die notwendige Sanierung der Außenfassade des Feuerwehrhauses in  Steinburg. Es bestand Einvernehmen, die Maßnahme durchzuführen und dazu entsprechende Angebote anzufordern. Abschließend sprach sich der Rat wegen der möglichen Unfallgefahr für eine sofortige Ausbesserung der Risse und Schadstellen im Belag des Streethockeyplatzes auf der Asphaltanlage am Sportzentrum aus. Zudem Soll ein eingebrachter Vorschlag für eine verbesserte innerörtliche Verkehrsleitbeschilderung für Lastkraftwägen unter Einbeziehung der Straßenbauverwaltung des Staatlichen Bauamtes näher geprüft werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.2013


Kapellenwanderung
Windberg/Sankt Englmar.
(ta) Am Samstag, 15. Juni, bietet das  Geistliche Zentrum der Prämonstratenser-Abtei Windberg eine Kapellenwanderung unter der Leitung von Pater Simeon Rupprecht an. Um 10 Uhr ist Treffpunkt für alle Interessierten bei der Pfarrkirche in Sankt Englmar. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 15 Uhr vorgesehen. Feste Wanderschuhe und Verpflegung sollen mitgebracht werden. Bei starkem Regen entfällt die Veranstaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.2013


Bildung von Kindern
Windberg.
(ta) Am Freitag, 14. Juni, um 18.30 Uhr, veranstaltet die Jugendbildungsstätte  Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) einen Elterninformationsabend zum Thema „Kinderbildung in Windberg“. Es werden die Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, pädagogische Inhalte, Räumlichkeiten und die Leitung der Jugendbildungsstätte vorgestellt. Mitgebrachte Kinder werden unentgeltlich von Betreuern mit Spielen unterhalten. Beginn ist 18.30 Uhr Ende circa 20 Uhr. Information und Anmeldung bei: Jugendbildungsstätte Windberg, www.jugendbildungsstaette-windberg.de oder Telefon 09422/824-200, Pfarrplatz 22, 94336 Windberg und direkt über „Wochenend- und Ferienseminare“.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.2013


Feier der Sonnwende
Windberg.
(ws) Am Samstag, 15. Juni, wird ih Windberg bei Einbruch der Dunkelheit ein Sonnwendfeuer angezündet. Ab 19 Uhr kann sich die Bevölkerung am Bauhof darauf vorbereiten. Um Wiesenschmankerln, wie Grillspezialitäten, Käse und Getränke, kümmert sich der Trachtenverein „Dö gmüatlichen Waldler“. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.2013


Spaß für Senioren und Kinder
Spenden für Flutopfer beim Volksfestausklang
Hunderdorf.
(xk) Viel Frohsinn gab es am Montag nochmals beim Hunderdorfer Volksfest. Ab 14 Uhr war Kindernachmittag angesagt. Bis 18 Uhr standen ermäßigte Preise bei den Fahrgeschäften für das Volksfestvergnügen der jüngeren Besucher auf dem Programm. Auch die große Freichip-Aktion der Schaustellerfamilie Zimmermann und der Gemeinde kam wieder gut an. Pfarrer Martin Müller, Bürgermeister Hans Hornberger und Verwaltungsleiter Hans Pollmann verteilten die begehrten Chips für den Autoscooter und Kinderkarussell sowie Freimarken. für Eis, Popcorn oder Zuckerwatte.

Volksfestvergnügen gab es auch für die Senioren. Für musikalische Unterhaltung sorgten Maxi Reiner und Bürgermeister Hans Hornberger.

Zum Seniorennachmittag trafen sich auch die älteren Bürger für ein paar vergnügte Stunden zur geselligen Bierzeltatmosphäre. Pfarrer Martin Müller, auch Namens des Gemeindeoberhauptes Hans Hornberger, begrüßte die rund 100 Senioren und wünschten ihnen „Freude und Spaß beim Volksfest“. Die Senioren ab 65 Jahre waren – wie bisher jedes Jahr – von der Pfarrei, Gemeinde und vom Festwirt zu einer Maß und einem Hendl eingeladen. Um das Organisatorische kümmerte sich wiederum in bewährter Weise Maria Wölfl, die Vorsitzende des Seniorenclubs Hunderdorf. Für schöne musikalische Unterhaltung sorgten zur Freude der Senioren Maxi Reiner auf seiner Steirischen und Bürgermeister Hans Hornberger mit der Gitarre.
Mit dem „Tag der Gemeinden“ klang am Montagabend das viertägige Hunderdorfer Volks- und Heimatfest aus. Im gut besetzten Festzelt konnte Bürgermeister Hans Hornberger neben den vielen Besuchern eine Vielzahl von kommunalen Mandatsträgern dazu begrüßen. Der Gemeindechef dankte allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, sei es die Festwirtsfamilie Wartner, die Ortsvereine, die Kundgebung mit Bundesministerin Ilse Aigner, die Oldtimerfreunde und die Besucher aus nah und fern.
„Mit dem neuen Festwirt Franz Wartner und seinem Team hat alles gut geklappt“, resümierte das Gemeindeoberhaupt, der auch der heuer erstmals vertretenen Festküche von Ernst Hiebl ein Lob zollte. So kamen zum Festausklang nochmals herzhafte

Beim Autoscooter ging es nochmals hoch her. (Fotos: xk)

Wiesenschmankerl und von der Schlossbrauerei Irlbach das Festbier auf die Tische. Das Bewirtungsteam hatte noch mal alle Hände voll zu tun. Für musikalische Unterhaltung sorgten die „Mendocinos“.
Das Feiern wurde auch für eine Solidaritätsbekundung für die Hochwassergeschädigten genutzt. So stellt der Festwirt einen Euro von jeder am Montag ausgeschenkten Maß Bier der Tagblatt-Hilfsaktion „Freude durch Helfen“ zu Verfügung. Ebenso hatte die CSU bei der Kundgebung am Sonntag eine Spendenbox für diese Hilfsaktion aufgestellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.2013


Du starbst uns viel zu früh
und wirst so schwer vermisst,
Du warst so treu und gut,
dass man Dich nie vergisst.

Plötzlich und für uns alle unfassbar nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem guten Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Paten
Herrn Siegfried Häusler
vom Sternhäusl
Mitglied bei der KuSK Windberg, der FFIV Windberg, dem Sportverein Windberg, den Winith-Schützen Windberg und dem Bauernhilfsverein Neukirchen-Windberg

* 21. September 1947    + 10. Juni 2013
Windberg, Griesau, Atting und Deggendorf, den 12. Juni 2013
Hildegard Häusler, Ehefrau
Gabi Häusler, Tochter mit Hermann
Claudia Stoiber, Tochter mit Richard
Robert Häusler, Sohn mit Alex
Deine Lieblinge: Lisa, Eva und Viola, Enkel
Helga Christl, Schwester mit Familie
Christian Häusler, Bruder mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung mit Sterberosenkranz heute, Mittwoch, um 17.30 Uhr. Trauergottesdienst am Donnerstag, den 13. Juni 2013, um 14.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg mit anschließender Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.2013


Wieder Steinburger Kirta
Festbetrieb mit Musik und Oldtimertreffen
Steinburg.
(xk) Der Steinburger Johanni-Kirta findet heuer am Samstag und Sonntag, 22. und 23. Juni statt. Der Festbetrieb beim Feuerwehrhaus beginnt am Samstag ab 18 Uhr mit dem „Tag der Vereine“ und Musik von „Zworaloi“. Zugleich beginnt das Dartturnier. Die FF Steinburg ist Organisator des Festes und ihr liegt daran, diesen traditionellen Kirta aufrechtzuerhalten.
Am Sonntag zelebriert Pfarrer Martin Müller dann um 10.30 Uhr en Kirchweihgottesdienst beim  FFW-Gerätehaus. Der Messfeier schließt sich eine Fahrzeugsegnung an. Sodann ist wieder Festbetrieb und auch Gelegenheit zum Mittagstisch. Die Feuerwehrler sorgen mit Speisen und Getränke fürs leibliche Wohl. Zur Unterhaltung spielen die Blasmusikanten „De Andern“ auf. Am Sonntag ist von 10 bis 16 Uhr zum zweiten Mal ein Oldtimertreffen verbunden. Dazu sind Oldtimerfreunde und Oldtimerclubs aus nah und fern mit ihren Fahrzeugen al ler Art gerne gesehen, ob Schlepper, Auto, Motorrad, ob restauriert oder im Originalzustand. Jeder Teilnehmer erhält eine Maß Bier oder ein alkoholfreies Getränk. Auch eine Fahrzeugprämiierung mit sechs Sachpreisen ist vorgesehen. Um 14 Uhr wird dann eine Oldtimerparade durch Steinburg gestartet. Nähere Informationen unter Telefon 0175/4046978.
Beim Dartturnier am Samstag können Firmen-, Vereins- und Privatmannschaften teilnehmen, auch mit mehreren Mannschaften. Ein Team besteht aus vier Personen und jeder ist spielberechtigt. Gespielt wird nach den einfachen Regeln des Spielmodus „High-Score“ im Elektronikdart. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Spielzeit ist am Kirta-Samstag ab 18 Uhr. Es winken schöne Sachpreise für die besten Dartteams.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.2013


Gemeinderat tagt
Windberg.
(xk) Am Mittwoch, 19. Juni, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Amtshauses Windberg eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Beratung und Beschlussfassung über die Bedarfsplanung von notwendigen Plätzen in der Kindertageseinrichtung und in der Tagespflege für die Jahre 2013/14 bis 2015/16; Beratung und Beschlussfassung zur Erweiterung des Kindergartens; Info zum Sachstand Windkraft Landkreis Straubing-Bogen; Beratung und Beschlussfassung über Planungskosten Wasserrechtsantrag, Bauanträge, Informationen/Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.06.2013


LEISTUNGSABZEICHEN. Drei Gruppen der Feuerwehr Au vorm Wald legten unter den Augen der Schiedsrichter KBM Klaus Wenninger (FFW Hunderdorf), KBM Thomas Schießl (FFW Kirchroth) und Kommandant Martin Kinninger (FFW Steinach) erfolgreich die Leistungsprüfung der verschiedenen Stufen ab. Alle drei Gruppen bewältigten die gestellten Aufgaben mit Bravour und konnten im Rahmen eines Kameradschaftsabends die Abzeichen in Empfang nehmen. Folgende Mitglieder legten die verschiedenen Prüfungen ab: Stufe 6 Patrick Breu, Stufe 4 Stefan Kronfeldner, Christoph Leidl, Stufe 2 Carina Hacker, Lisa Hacker, Marco Breu, Michael Kronfehlner, Marco Riedl, Sonja Hornberger, Stufe 1 Kristina Hillmeier, Vanessa Häusler, Christoph Pfisterer, Johannes Semmelmann, Andreas Brunner, Julian Schön. Ergänzungsteilnehmer Christian Handwerker, Markus Freudenstein Ausbilder Chrstian Wintermeier, Markus Freudenstein, Christian Handwerker. — Bild: Die Prüflinge mit Feuerwehr-Verantwortlichen und Bürgermeister. (Foto: hb)
Quelle: Bogener Zeitung, 18.06.2013


Egon Höcherl ist Vorsitzender
Feuerwehr hat endlich einen neuen Chef gefunden
Gaishausen.
(hk) Beim dritten Mal hat es nun endlich geklappt. Die Feuerwehr Gaishausen, Gemeinde Hunderdorf, hat wieder einen neuen Vorsitzenden und eine neue Vorstandschaft. Egon Höcherl wurde einstimmig für das Amt des Vorsitzenden für die nächsten drei Jahre gewählt, nachdem die beiden vorangegangenen Wahlen ergebnislos blieben.

Der neue Vorsitzende Egon Höcherl (Dritter von links) zusammen mit der neuen Vorstandschaft und Bürgermeister Hans Hornberger (rechts). (Foto: hk)

Nachdem der bisherige Vorsitzende und Versammlungsleiter Dieter Kricke die zweite außerordentliche Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gaishausen eröffnete, wurde von den anwesenden Mitgliedern über eine Satzungsänderung abgestimmt. Die Vorstandschaft soll in Zukunft für drei Jahre gewählt und um einen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden erweitert werden. Dann ging man zur Wahl der Vorstandschaft, die Bürgermeister Hans Hornberger leitete, über.
Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Egon Höcherl einstimmig gewählt. Seine Stellvertreter für die nächsten drei Jahre sind Herbert Fuchs und Franz Lehner. Der Posten der ausgeschiedenen Schriftführerin Hildegard Kricke wird in Zukunft von Max Fendl junior besetzt. Das Amt des Kassiers bleibt weiterhin in den Händen von Dr. Franz Fuchs und dem Ausschuss gehören an: Max Höcherl, Dr. Franz Bergbauer, der stellvertretende Kornmandant Tobias Rümmelein und Florian Fuchs. Als Kassenprüfer wurden Karl Menacher und Werner Ostermeier bestimmt. Dieter Kricke wurde als Ehrenkommandant der Feuerwehr ebenfalls in den Ausschuss aufgenommen. ‚
Bürgermeister Hans Hornberger war sichtlich erleichtert, dass sich nun wieder eine Vorstandschaft für die Wehr gefunden hat. Er sprach der Wehr jegliche Unterstützung Seitens der Gemeinde zu und wünschte für die Zukunft alles Gute.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.06.2013


CSU Hunderdorf spendet mit Blaskapelle
Beim Hunderdorfer Volks- und Heimatfest, das auch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner besuchte, haben der CSU Ortsverband am Bierzelteingang bei einer Kundgebung eine Spendenbox aufgestellt und Vorsitzender Peter Henke appellierte an die Solidarität der Bayern:, „Eine Katastrophe kann jeden von uns treffen, wir halten zusammen!“ Auch die Blaskapelle Hunderdorf beteiligte sich mit den Festbesuchern gerne an der Sammlung. So kamen 1200 Euro für den Hochwassertopf bei „Freude durch Helfen“ zusammen, über die sich •Marketingleiterin Claudia Karl-Fischer sehr freute. – Im Bild (v.1.): Kapellmeister Lothar Klein, CSU-Ortsvorsitzender von Hunderdorf Peter Henke und sein Stellvertreter Helmut Kronfeldner. -su-
Quelle: Bogener Zeitung, 18.06.2013


Kirta und Oldtimertreffen
Am Wochenende ist wieder einiges geboten
Steinburg.
(xk) Der Steinburger Johanni-Kirta findet heuer am Samstag und Sonntag, 22. und 23. Juni, statt. Der Festbetrieb beim Feuerwehrhaus beginnt am Samstag ab 18 Uhr mit dem „Tag der Vereine“ und Musik von „Zworaloa“. Zugleich beginnt das Dartturnier. Die Feuerwehr Steinburg ist Organisator des Festes. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen. Am Sonntag zelebriert Pfarrer Martin Müller um 10.30 Uhr den Kirchweihgottesdienst beim Feuerwehrgerätehaus. Der Messfeier schließt sich eine Fahrzeugsegnung an. Sodann ist Wieder Festbetrieb und auch Gelegenheit zum Mittagstisch. Zur Unterhaltung spielen die Blasmusikanten „De Andern“ auf.

Am Sonntag gibt es zum Kirta auch eine Oldtimerschau mit Oldtimerparade durch Steinburg. (Foto: xk)

Am Sonntag ist von 10 bis 16 Uhr zum zweiten Mal ein Oldtimertreffen. Dazu sind Oldtimerfreunde und Oldtimerclubs aus nah und fern mit ihren Fahrzeugen aller Art gerne gesehen, egal ob Schlepper, Auto, Motorrad, ob restauriert oder im Originalzustand. Jeder Teilnehmer erhält eine Mass Bier oder ein alkoholfreies Getränk. Auch eine Fahrzeugprämierung mit sechs Sachpreisen ist vorgesehen. Um 14 Uhr wird dann eine Oldtimerparade durch Steinburg gestartet. Nähere Informationen unter Telefon 0175/4046978.
Beim Dartturnier am Samstag können Firmen-, Vereins- und Privatmannschaften teilnehmen, auch mit mehreren Mannschaften. Ein Team besteht aus vier Personen und jeder ist spielberechtigt. Gespielt wird nach den einfachen Regeln des Spielmodus „High-Score“ im Elektronik-Dart. Jeder Spieler hat in sieben Runden jeweils drei Dartpfeile. Alle erzielten Treffen der vier Mannschaftsspieler werden addiert und das Team mit den meisten Punkten wird dann Steinburger Dartmeister. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Spielzeit ist am Kirta-Samstag ab 18 Uhr. Es gibt Sachpreise für die besten Dartteams.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.2013


Taize-Gebet
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg veranstaltet wieder ein Taize-Gebet. Das Taiz6-Gebet findet am Freitag, 21. Juni, um 19.30 Uhr im Chorgestühl der Pfarr- und Klosterkirche statt. Mit Gesängen aus Taize besteht die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und sich für Gott zu öffnen. Musikalisch mitgestaltet wird das Gebet durch die Windberger Schola. Dazu ist keine Anmeldung erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.2013


Für Hochwasseropfer
Die Landfrauen on Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen haben sich spontan entschlossen, für , die Geschädigten des Hochwassers in der Region zu spenden und somit ihre Solidarität und Hilfsbereitschaft zu zeigen. So übergaben sie am Sonntagvormittag einen Betrag in Höhe von 1000 Euro an Dekan Pater Martin Müller zur Weiterleitung an die Hilfsbedürftigen. Das Geld stammt wieder einmal aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen anlässlich des Mühlhiaslmarktes in Hunderdorf, dessen Erlös die Landfrauen stets uneigennützig für einen sozialen Zweck zur Verfügung stellen. – Bild: Die stellvertretende Ortsbäuerin von Hunderdorf, Marianne Aumer, Ortsbäuerin Jutta Hacker, Dekan Pater Martin, die Ortsbäuerin von Gaishausen, Anita Kronfeldner, und ihre Stellvertreterin Helga Fuchs. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.2013


Bis sieben Prozent Abhängige
Drogen und Drogenarten — Frauenbund-Vortrag Hunderdorf. (hk) Am Mittwochabend hielt Kriminalhauptkommissar Günther Venus von der Kriminalpolizeiinspektion Straubing vor den Zuhörerinnen des Frauenbundes im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf einen Vortrag über Drogen und Drogenarten. Zu Beginn seines Referates sagte Günther Venus, dass es legale und illegale Drogenarten gebe. Alkohol sei in Suchtfragen das Problem Nummer eins, jedoch legal. Man schätze, so der Referent, dass etwa fünf bis sieben Prozent der Bevölkerung von Suchtmitteln abhängig seien.
Illegale Drogen wie zum Beispiel Haschisch und Marihuana seien in ihrer Wirkung auf Dauer sehr schädlich. Marihuana sei eine pflanzliche Substanz, habe eine berauschende Wirkung und sei auch schmerzlindernd. In Haschisch sei der gleiche Wirkstoff THC (Tetrahydrocanabinol) enthalten. Schon ab einem Besitz von 100 Gramm kann es sein, dass ein Verbrechenstatbestand vorliegt, jeglicher Umgang mit illegalen Drogen sei verboten und werde auch bei Kleinstmengen zur Anzeige gebracht, konstatierte der Kriminalhauptkommissar.
Besonders gewarnt hat der Referent vor den sogenannten „Kräutermischungen“. Die hier zum Teil enthaltenen synthetischen Cannabinoide stellen eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den Konsumenten dar. Die Wirkung ist nicht einzuschätzen. Daneben ging er auf Drogen wie Heroin oder Kokain ein.
Heroin sei chemisch aufbereitet und führe aufgrund des starken Giftes zu einer starken Abhängigkeit in kürzester Zeit. Kokain habe die gegenteilige Wirkung von Heroin und wirke aufputschend. In unseren Breiten sei Kokain rückläufig, so der Redner, weil es sehr teuer sei.
Amphetamin sei das Kokain des kleinen Mannes. Es komme aus illegalen Laboren aus der ganzen Welt. Lässt die aufputschende Wirkung nach, geht der Konsument durch ein Tal der Depressionen. Methamphetamin, es ist auch als Crystal Meth bekannt, habe man bereits im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Es diente als Dämpfung des Angstgefühls und verschaffte Selbstvertrauen. Hunger, Durst und Müdigkeitsgefühl wurde unterdrückt. Es bewirke eine negative Wirkung auf Organe und schädige Nervenzellen. Es rufe einen starken körperlichen Verfall hervor. Kennzeichen des Konsums seien starke Euphorie, steigert Mitteilungsbedürfnis, das Schlafbedürfnis werde unterdrückt. Lässt die Wirkung nach, falle der Konsument in eine Depression. Um diesen Zustand zu beseitigen, wird erneut konsumiert. Ein Teufelskreislauf beginnt.
Zum Schluss seines Referates empfahl Kriminalhauptkommissar Günther Venus bei Auffälligkeit sofort zu reagieren und Stellung zu nehmen, dass Drogenmissbrauch nicht infrage komme, sowie professionelle Hilfe zu Rate zu ziehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.06.2013


Spende für die Flutopfer
Der Frauenbund Hunderdorf hat es sich schon von je her zur Aufgabe gemacht, für soziale Zwecke und notleidende Menschen zu spenden. Nachdem, nach der Hochwasserkatastrophe in der Region viele Menschen vor dem Nichts stehen, hat sich der Vorstand des Frauenbundes spontan entschlossen für die Flutopfer zu spenden und so übergaben die Vorsitzende Angela Söldner und Vorstandsmitglieder am Freitagabend an Dekan Pater Martin Müller einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro für die Organisation „Freude durch Helfen“. – Bild: Angela Söldner und Dekan P Martin (Mitte) sowie Vorstandsmitglieder des Frauenbundes. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.2013


Ortsmeisterschaft im Fußball fällt heuer aus
Windberg.
(ws) Das für Samstag, 3. August, geplante traditionelle Fußballfest mit Ortsmeisterschaft kann aus mehreren Gründen heuer nicht stattfinden: Der Fußballplatz ist nach dem verregneten Gründungsfest der Feuerwehr in einem schlechten Zustand und wird sich in den verbleibenden sechs Wochen nicht ausreichend erholen. Die Feuerwehr möchte die Bereitschaft aller Gruppen und Vereine nach der Teilnahme am Gründungsfest nicht schon wieder für Mitmachen und Mitfeiern in Anspruch nehmen, weiterhin ist die Feuerwehr auf Bitte der Abtei beim diesjährigen Brunnen- und Klosterfest am Freitag, 5. Juli, für Speis und Trank samt Zeltauf- und Abbau zuständig.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.06.2013


„Es lebe der Sport“
Sommerfest im Kindergarten Sankt Nikolaus
Hunderdorf.
(ta) Am Samstag feierte der Kindergarten Sankt Nikolaus in Hunderdorf sein Sommerfest. Das im zweijährigen Turnus veranstaltete Fest fand dieses Mal unter dem Motto „Es lebe der Sport“ statt. Dazu trafen sich am Nachmittag die 120 Kinder des Kindergartens und bereiteten sich auf ihren Auftritt vor. Manchen Kindern war das Lampenfieber anzusehen, nachdem die große Anzahl an Besuchern sich im Garten des Kindergartens traf.
Nach dem gemeinsamen Einzug in den Garten, empfingen die Chorkinder des Kindergartens die Besucher mit dem Lied: „Das Sommerfest beginnt.“ Dann waren auch gleich die Zwergerl  (Krippengruppe) an der Reihe. Sie zeigten den Eltern, wie sie sich „1, 2, 3 im Sauseschritt“ bewegen konnten. Im Anschluss daran zeigte die Bärenhöhlengruppe eine „Balettnummer“ die Mädchen und die Jungs zeigten ihr Können auf den Fahrrädern, bevor noch ein Kreistanz folgte.

Die Drachenhöhlengruppe zeigte ihr Können am Schwungtuch.

Die Tausendfüßlergruppe erfreute uns mit dem Flummitanz und einem Tanz aus der Türkei. Eine Darbietung zur Klassischen Musik mit dem Fallschirm wurde von der Drachenhöhlengruppe dargeboten, genauso wie die Lieder „Laufen hält uns fit“ und „ Ich freu mich, dass ich turnen kann“.
Zum Schluss lud die Vogelnestgruppe mit dem ;,Fliegerlied“ zum Mitmachen ein und die Vorschulkinder führten ganz aktuell den „Gangnam style“ auf, bevor der Kindergartenchor die Vorstellung mit dem Lied „Ach wie bin ich müde“ beendete.
Im Anschluss an die Darbietungen waren auf dem Gelände des Kindergartens noch verschiedene Aktionen für die Kinder geboten. So konnte man sich schminken lassen, Hüte aus Papier oder Ringe aus Kronkorken basteln. Man konnte sich beim Schubkarrenrennen unter Beweis stellen oder mit den Bügelperlen tolle Bilder basteln. Eine große Attraktion war natürlich die Tombola mit über 500 Preisen. Für das leibliche Wohl sorgte der Elternbeirat mit einigen Helfern, die im Biergarten Leberkäse, Salate und leckere Kuchen, sowie Kaffee und Getränke anboten.
Als krönender Abschluss konnten die Kinder noch ein Bilderbuchkino zur Geschichte „Der kleine Tiger braucht ein Fahrrad“ besuchen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.06.2013

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