Erstes Neujahrsanschießen
Zahlreiche Zuschauer — Nach dem Böllerschützen-Auftritt gab es Sekt
Hunderdorf. (hp) Erfreulich große Resonanz gab es auf die Idee, auch in Hunderdorf auf das neue Jahr 2014 mit einem Neujahrsanschießen der Bogenbachtaler Böllerschützen Hunderdorf-Windberg lautstark einzustimmen. Diese hatten sich kurzfristig zu diesem Termin mit Bürgermeister Hans Hornberger abgesprochen.
Die erst 2013 neu gegründeten Bogenbachtaler Böllerschützen Hunderdorf-Windberg schossen mit vier Schützen um Schützenmeister Albert Kuffner und unter dem Kommando von Dagmar Scherz mit zweimaligem Salut und einem langsamen Reihenfeuer aus ihren Böllern das Jahr 2014 an.
Zahlreiche Bürger hatten sich um 10.30 Uhr vorm Rathaus Hunderdorf eingefunden, um mit Bürgermeister Hans Hornberger bei einem Gläschen Sekt auf das neue Jahr 2014 anzustoßen. Das Hunderdorfer Gemeindeoberhaupt wünschte allen ein frohes und glückliches neues Jahr 2014. Laut Bürgermeister Hans Hornberger könnte ein derartiges Neujahranschießen durchaus ein fester Termin für die kommenden Jahre auf dem Veranstaltungskalender der Gemeinde werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.2014
Nächste öffentliche Gemeinderatssitzung
Hunderdorf. (xk) Am Donnerstag, 9. Januar, findet um 19 Uhr im Rathaus Hunderdorf, Sitzungssaal, eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Beantragung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Ableitung von Oberflächenwasser aus dem Gewerbe- und Industriegebiet Breitfeld, Stellungnahmen zu Bauplänen, Informationen und Sonstiges. Es folgt ein nicht öffentlicher Teil.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.01.2014
Wir nehmen Abschied von
Frau Sophie Kronfeldner

geb. 6. April 1941 gest. 26. Dezember 2013
Gaishausen, Rain, den 6. Januar 2014
In stiller Trauer:
Peter Retzer, Sohn mit Angela
Rita Cufurovic, Tochter
Michael, Stefan, Theresa und Amir, Enkel
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 8. Januar 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Besonders danken wir dem Hausarzt Dr. Michael Hartmann mit Praxisteam und dem BRK-Pflegedienst für die gute Betreuung
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.2014
Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen,
Du wolltest gern noch bei uns sein.
Schwer ist es diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne Dich wird’s nie mehr so wie früher sein. Plötzlich und unfassbar für uns alle verstarb mein lieber Ehemann,
unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Helmut Renner

geb. 2. August 1951 gest. 30. Dezember 2013
Ellaberg, Furth/Bogen, Straubing, Feldkirchen, den 6. Januar 2014
In tiefer Trauer:
Emma Renner, Ehefrau
Mario Renner, Sohn mit Bärbel
Heidi Obermeier, Tochter mit Christian
Ulrike Buschmann, Schwester mit Familie
Peter Renner, Bruder mit Familie
Norbert Renner, Bruder mit Familie
Thomas Renner, Bruder
Claudia Körner, Schwester mit Familie
Manfred Baumgartner, Schwager mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 9. Januar 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf, anschließend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.01.2014
Spiel dein Spiel und wehr dich nicht. Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht, dich nach Hause wehen.
(Hermann Hesse)
Nach schwerer, mit viel Geduld ertragener Krankheit muss ich Abschied nehmen von meiner lieben Ehefrau
Anita Gstettenbauer
geb. Runkel
Mitglied bei den Winith-Schützen, beim OGV,
dem Trachtenverein und den Bogenbachtaler Böllerschützen
* 28. August 1948 + 4. Januar 2014
Windberg, den 9. Januar 2014
In Liebe und Dankbarkeit:
Johann Gstettenbauer, Gatte
im Namen aller Verwandten
Aussegnung mit anschließendem Sterberosenkranz am Samstag, den 11. Januar 2014, um 16.30 Uhr. Trauergottesdienst am Montag, den 13. Januar 2014, um 14.00 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg, anschließend Urnenbestattung.
Statt Kranzniederlegung können auch Spenden an Pallidomo, Kto-Nr. 40 368 532, BLZ 742 500 00, Spk. Ndby-Mitte, überwiesen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.01.2014
Vorerst kein neuer Rewe-Markt
Bürgermeister: Filiale in der Bahnhofstraße vom Konzern abgelehnt
Hunderdorf. (xk) Schwerpunkt der ersten Sitzung des Gemeinderates Hunderdorf im neuen Jahr war die Beantragung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Oberflächenwasserableitung im Gewerbe- und Industriegebiet Breitfeld. Zur Kenntnis genommen wurde vom Ratsgremium, dass der angestrebte Rewe-Markt an der Bahnhofstraße nicht kommen wird.
Zur Information gab der Rathauschef Hans Hornberger diesbezüglich ein Gesprächsergebnis mit der Kiermeier-Unternehmensgruppe und der REWE Markt GmbH, das keine Freude im Ratsgremium auslöste. Danach verbleibt es bei der Schließung des REWE-Marktes in der Hauptstraße Ende Dezember und zudem habe die REWE-Konzernzentrale in Köln den geplanten neuen Standort in der Bahnhofstraße abgelehnt. Als Bürgermeister habe er nun die Kiermeier-Unternehmensgruppe gebeten, die Möglichkeit einer anderweitigen Bebauung des Grundstücks zu prüfen.
Daneben ging es in der Sitzung um die Beantragung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Ableitung von Oberflächenwasser aus dem Gewerbe- und Industriegebiet Breitfeld. Diplom-Ingenieur Egbert Limbach von der Trummer Bauberatung GmbH, Straubing, erläuterte dazu die Einzugsbereiche Eins (öffentlicher Bereich; Anlieger Nolteweg) und Zwei (Gewerbepark AG). Hinsichtlich des Einzugsgebiets Zwei verwies der Redner darauf, dass derzeit keine Überstauerscheinungen bekannt sind und für den Bereich des neuen, noch zu bauenden Edeka-Marktes von der Gewerbepark AG im Rahmen des Bauplanungsverfahrens Regenrückhaltungen von 300 Kubikmetern nachgewiesen werden. Bei einer Schaffung eines Versiegelungsgrades von über 38,9 Prozent durch in Zukunft errichtete Gebäude ist von der Gewerbepark AG auf ihrem Grundstück zum Schutz vor Überlastung und Überstau eine Drosseleinrichtung zu errichten, damit die für eine Regenabflussmenge von 61 Litern pro Sekunde und Hektar ausgelegte öffentliche Regenwasserkanalisation mit DN 600 nicht überschritten wird.
Erläutert wurden zudem gegebene Grundsätze zur Kostentragung der Gemeinde beziehungsweise der Gewerbepark AG. Der Gemeinderat beschloss in Abänderung der Beschlusslage vom Dezember 2013 die wasserrechtliche Erlaubnis gemäß dem vorliegenden Antragsentwurf auf wasserrechtliche Erlaubnis des Ingenieurbüros Trummer für die bestehende Regenwasserkanalisation im Nolteweg zu beantragen und die hierfür anfallenden Planungskosten von rund 1500 Euro zu tragen.
Der Gemeinderat nahm sodann Kenntnis von den nachstehenden Baugesuchen und stellte zu folgenden das gemeindliche Einvernehmen fest: Neubau eines Einfamilienhauses, Florianstraße 19; Neubau einer landwirtschaftlichen Lager- und Gerätehalle (Ersatzbau), Rieglberg 1; Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Kirchgasse 10.
Zu einer Anfrage teilte das Gemeindeoberhaupt Hornberger mit, dass die Erweiterung der Straßenbeleuchtung an der Thananger Straße noch im Januar erfolgen werde.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2014
Sicherheit, Gesundheit und Vorsorge
Obmänner im Amt bestätigt — Referate und Neuwahlen beim Bauernjahrtag
Windberg/Irensfelden. (ws) Neben den Wahlen der Ortsobmänner, bei denen Peter Farn und Otto Schötz junior im Amt bestätigt wurden, standen beim Jahrtag des Bauernhilfsvereins Neukirchen-Windberg und Umgebung am Samstag im Gasthaus Mühlbauer in Irensfelden ein Referat über den aktuellen Holzmarkt sowie Tipps zur Sicherheit, Gesundheit und Vorsorge auf dem Programm. Vorausgegangen war der Veranstaltung ein Gedenkgottesdienst in der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz.
Zu Beginn des Bauernjahrtages erfolgte ein Kirchenzug der Vereinsmitglieder ab der Kreuzbergstraße zur Wallfahrtskirche. „Wir wollen heute am Bauernjahrtag danken für das, was uns im vergangenen Jahr geschenkt wurde. Nicht nur für die Ernte, sondern auch für den Erfolg eurer Arbeit. Aber vieles liegt gar nicht in euerer Hand, denn ihr habt gepflanzt, Gott aber ließ es wachsen“, resümierte Pfarrer Abt Hermann-Josef Kugler beim feierlichen Gottesdienst.
Im Gasthaus Mühlbauer informierte der Windberger Ortsobmann Peter Faltl, dass der Verein bei allen weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen in Windberg präsent war. Der Vorsitzende Josef Höpfl berichtete über die durchgeführten Bauernjahrtage in Neukirchen und Windberg im Jahr 2013 und über die Teilnahme am Gründungsfest der FFW Windberg. Ebenso wurde am Bauernjahrtag beim Patenverein Rattenberg-Klingelbach teilgenommen. Der Bauernhilfsverein Neukirchen-Windberg und Umgebung zählt aktuell 583 Mitglieder, dabei sind zusätzlich 361 Fahnenmitglieder. Bei den notwendigen Wahlen wurden Peter Fahl und Otto Schötz junior als Obmann und Stellvertreter wieder bestätigt. Als Ausschussmitglieder wurden für den Ort Windberg, Thomas Wurm und Christian Huber sowie für den Ort Hunderdorf, Ludwig Fellinger und Karl Zollner gewählt.
Aktuelles zum Holzmarkt
Der zweite WWV-Vorstand Ludwig Kolbeck gab einen kurzen Bericht über den aktuellen Holzmarkt. Geringe Einschlagstätigkeit aufgrund der Witterung im letzten Jahr lässt nur wenig Rundholz auf den Markt gelangen, die Nachfrage und Abfuhr ist dementsprechend gut. Die Preise konnten mit diesem Hintergrund gehalten werden, trotz eher schleppenden Schnittholzabsatzes. Beim Absatz von Buchenholz gibt es jedoch größere Probleme, da die Abnehmer bei der Qualität sehr anspruchsvoll sind. Die Buche erzielt derzeit im Brennholz den besseren Preis. Die momentan sehr warme Witterung ist jedoch sehr ungünstig, denn es könnten sich dadurch im kommenden Jahr an den Bäumen Schäden durch Borkenkäfer und Kupferstecher entwickeln und dadurch den Holzpreis wesentlich beeinflussen.
Unfälle verhindern
Ludwig Rothmayr von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Dienststelle Landshut, gab in einem Referat Tipps über Sicherheit, Gesundheit und Vorsorge. Wichtig sei, dass man mit Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung oder Betreuung seine Zukunft geordnet habe, sagte er. Informationen darüber gebe es bei der Betreuungsstelle am Landratsamt. Sei nach einem Arbeitsunfall Pflegebedürftigkeit gegeben, sei die Unfallversicherung ein Leistungserbringer, etwa die Landwirtschaftliche Pflegekasse/Pflegeversicherung. Ursachen für Unfälle im Umfeld sind laut Rothmayr Stolperfallen, schlechte Beleuchtung, Stürze von Leitern, glatte und nasse Bodenbeläge, Treppen oder fehlende Handläufe. In der Folge ging er darauf ein, wie man sich vor Stürzen schützen kann. Sehr gefährlich für die allgemeine Gesundheit seien laut Rothmayer auch Chemikalien. Die Hände müssten daher bei Arbeiten mit diesen geschützt werden. 92 Prozent aller schädlichen Stoffe gelangten über die ungeschützten Hände in den Körper.
Ein weiteres heißes Thema behandelte Ludwig Rothmayr in seinem Vortrag über Sicherheit bei der Waldarbeit. Das Jahr 2011 sei unfallträchtig gewesen, sagte Rothmayr und verdeutlichte das anhand von Statistiken und abschreckenden Fotos. Er appellierte an die Landwirte und Waldbesitzer, Wissen und technische Ausrüstung immer auf dem neuesten Stand zu halten. Zur Vermeidung von Unfällen bei der Holzarbeit sollte der Motorsäge-Kurs aufgefrischt, die Baumlänge richtig geschätzt und an optimale Schutzkleidung gedacht werden. Waldwege und Straßen müssten entsprechend gesichert sein und womöglich Warnposten aufgestellt werden. Auch an den gefährlichen Schwenkbereich der Motorsäge sei zu denken. Vermeidbare Unfälle mit Schleppern oder Stolper- und Sturzunfälle wurden ebenfalls angesprochen. Rothmayr warnte auch vor Holzspaltern, die nicht mehr der 2006 geänderten Gesetzeslage entsprechen. „Unfälle passieren nicht, sie werden verursacht“, schloss Rothmayr.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2014
Anmeldung zur Firmung
Hunderdorf. (hk) In diesem Jahr wird in Hunderdorf am Freitag, 28. März, die Firmung in der Pfarrgemeinde Sankt Nikolaus mit Diözesanbischof Voderholzer stattfinden. Wer an der Firmung teilnehmen will, kann sich noch bis 26. Januar anmelden. Anmeldeformulare liegen am Schriftenstand der Kirche aus. Für die Eltern der Firmlinge findet am Donnerstag, 30. Januar, 19 Uhr, im Pfarrheim ein Infoabend statt. Die Firmung wird zusammen mit den Firmlingen aus der Pfarrgemeinde Windberg gefeiert.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2014
Rathaus heute zu
Hunderdorf. (xk) Das Rathaus Hunderdorf ist am heutigen Montag ab 12 Uhr wegen eines Trauerfalles geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2014
1000 Euro für die Kirchenrenovierung
Am Freitagabend fand im Hotel Steinburger-Hof das „Dankeschön-Essen“ der Pfarrei Sankt Nikolaus, Hunderdorf, bei dem allen Helfern und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarrei für ihre Dienste mit einem Essen gedankt wurde, statt. Bei diesem Anlass konnten Dekan Pater Martin Müller und Kirchenpfleger Josef Breu von Michaela Kunze-Venus und Pfarrgemeinderatssprecher Alois Knott einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für die in diesem Jahr anstehende Kirchenrenovierung in Empfang nehmen. Das Geld stammt aus dem Gesamterlös des Adventkonzertes in der Pfarrkirche, das vom Chor „Friends“ organisiert wurde und bei dem die Besucher freiwillige Spenden gaben. Pater Martin war über die Spende sehr erfreut und gab seiner Hoffnung darin Ausdruck, dass für das Renovierungsprojekt weitere Spenden erfolgen werden. Er meinte, wenn es auch immer heißt, die Kirche hat sowieso Geld, so reichen die zur Verfügung stehenden Mittel und Zuschüsse für diese notwendige und finanziell schwerwiegende Renovierung nicht aus. — Bild (von links): Kirchenpfleger Josef Breu, Dekan Pater Martin, Pfarrgemeinderatssprecher Alois Knott und Michaela Kunze-Venus vom Chor „Friends“ bei der Spendenübergabe. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2014
850 Euro für die Bettina-Bräu-Stiftung
Freude herrschte im Hause Bräu in Bogen diese Tage, als drei Frauen mit einer Büchse voller Geld vor der Haustür standen. Christina Ströher, Conny Gstettenbauer und Manuela Sepaintner machten es sich vor Weihnachten wieder zur Aufgabe, vom Leid betroffenen Familien zu helfen. Als ehemalige Nachbarin der Familie Bräu hatte Christina Ströher vor einigen Jahren die Idee, Lebkuchen zu backen und gegen Spenden für die Bettina-Bräu-Stiftung zu verkaufen. Und weil es zusammen einfach schöner ist und die beiden Freundinnen ebenfalls helfen wollten, taten sich die Frauen zusammen, um zu backen und zu sammeln. Der Familien-, Bekannten- und Kollegenkreis der drei Frauen sowie Kunden von Geflügel-Eier Franz Sepaintner, der die Lebkuchen auf verschiedenen Wochenmärkten ebenfalls mit anbot, spendeten auch in diesem Jahr wieder eine enorme Summe von 850,01 Euro. Umso größer war die Freude bei der Familie Bräu. „Als unsere Tochter damals wegen ihrer Krebserkrankung in der Haunerschen Kinderklinik lag, wollten wir unbedingt bei ihr sein. Doch die Kosten für die Übernachtungen waren einfach zu hoch. Und so ließen wir sie damals schweren Herzens allein. Heute hat die Bettina-Bräu-Stiftung Wohnungen direkt am Klinikgelände angemietet, es fließen Gelder in die Krebsforschung und in die medizinische Betreuung der erkrankten Kinder. Somit wird zumindest manch finanzielle Sorge der betroffenen Familien gemildert. Dankbar nahm Alois Bräu die Büchse mit 850,01 Euro in Empfang. – Bild (von links): Conny Gstettenbauer, Manuela Sepaintner und Christina Ströher übergaben die Spendenbüchse an Alois Bräu.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2014
Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter, Oma und Uroma
Frau Elfriede Schießl
* 7. Februar 1927 + 11. Januar 2014
Irensfelden, Meidendorf, Oberalteich, Gaishausen und Albertsried, den 15. Januar 2014
In stiller Trauer:
Erwin Schießl, Sohn mit Gabi
Helmut Schießl, Sohn mit Rita
Anneluise Bachl, Tochter
Elfriede Decker, Tochter mit Albert
Manfred Schießl, Sohn mit Balbina
Karl-Heinz Schießl, Sohn mit Anna
Helmut, Jürgen, Robert, Simone,
Daniela, Marion, Tanja, Sebastian,
Melanie und Sabrina, Enkel
Jasmin, Nadine, Philip und
Samuel, Urenkel
sowie übrige Verwandtschaft
Aussegnung mit Sterberosenkranz am Freitag, den 17. Januar 2014, um 17.00 Uhr in Windberg. Trauergottesdienst am Samstag, den 18. Januar 2014, um 10.00 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg, anschließend Urnenbestattung.
Ein herzliches Vergelt’s Gott für die ärztliche und pflegerische Betreuung dem Hausarzt Dr. Michael Hartmann, dem Pflegedienst Maier, dem Leonhard-Kaiser-Haus in Bogen und dem KKH Bogen.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir herzlichen Dank.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.2014
Der Lebenslauf ist nun zu Ende, vorbei ist aller Erdenschmerz,
es ruhen Deine fleißigen Hände und stille steht Dein gutes Herz.
Nach langer mit Geduld ertragener Krankheit nehmen wir Abschied von unserer guten Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Maria Gstettenbauer
geborene Wagner
geb. 2. September 1931 gest. 17. Januar 2014
Schafberg, Straßkirchen, Regensburg, Pfarrerberg, Hunderdorf, den 20. Januar 2014
In Liebe und Dankbarkeit:
Helmut Gstettenbauer, Sohn mit Monika
Evelyn Gstettenbauer, Tochter
Andreas Gstettenbauer, Enkel mit Nadine
Hans Wagner, Bruder mit Familie
Josef Wagner, Bruder mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Dienstag, den 21. Januar 2014, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich
Quelle: Bogener Zeitung, 17.01.2014
Die Sicherheit im Blick
Kriminalkommissar referiert über Einbruchschutz
Hunderdorf. (xk) „Einbruchsicherung – so schütze ich Haus und Hof“ – wegen der vor kurzer Zeit erfolgten Einbruchserie in Hunderdorf initiierten CSU und JU Hunderdorf zu diesem aktuellen Thema einen Vortrag mit Kriminalkommissar Franz Listl. Der Referent zeigte dabei die Gefahrenanalyse, die Vorgehensweise der Täter sowie vielfältige Vorbeugungs- und Sicherungsmaßnahmen auf.
Eingangs freute sich CSU-Ortsvorsitzender Peter Henke im voll besetzten Saal des Gasthauses Baier-Edbauer über das große Interesse der Bevölkerung an diesem Vortrag. Das Thema habe Aktualität, sorgten doch die Wohnungseinbrüche und Diebstähle für Unruhe und Unbehagen, so Henke, der zudem auf einen weiteren interessanten Vortragsabend „Erben und Vererben“ am 5. Februar, 19.30 Uhr, Gasthaus Baier, aufmerksam machte.
Kriminaloberkommissar Franz Listl von der Kriminalpolizeiinspektion Straubing zeigte mit einer Powerpointpräsentation die Konstruktion eines Einbruchs mittels Hebelwerkzeugen auf und warnte: „Einbrecher sollten von ihrer Gefährlichkeit her nicht unterschätzt werden. Auf keinen Fall den Helden spielen und selbst zur Tat schreiten!“ Sicherheit bedeutet alles und wer die Gefahren kenne, könne viele Risiken ausschließen, verdeutliche der Kriminalkommissar und nannte die Ursachen der Kriminalität in der Persönlichkeit des Täters, dessen soziale Lebensbedingungen und die vorgefundenen Tatgelegenheiten. Anhand von Statistiken wurde verdeutlicht, dass sich auf dem Sektor Einbruchdiebstahl einiges zum Negativen verändert habe, mit leider steigender Tendenz im zweistelligen Prozentbereich. „In unserer Gegend können wir uns noch glücklich schätzen, wir sind noch an dert unteren Statistik-Skala“, so Listl. Neben inländischen Einbrechern kommen immer mehr ausländische Tätergruppen infrage. Zwei Drittel der Einbrüche erfolgen in der Zeit von 6 bis 21 Uhr, wobei knapp die Hälfte der ungebetenen Gäste unter 21 Jahre alt sei.
Anschaulich zeigte Kriminalkommissar Franz Listl auf, dass abgestimmte mechanische Sicherungen und Einbruchmeldeanlagen an erster Stelle eines wirksamen Einbruchschutzes stehen. Einbruchhemmende Türen, spezielle Schlösser mit Profilzylindern und Schutzbeschlägen, Türspaltsperren, Mehrfachverriegelungen und Querriegelschlösser sowie spezielle Beschläge durchbruchhemmendes Glas an Fenstern wünscht sich die Polizei zur Vorbeugung. Besonderer Bedeutung komme auch eine aufmerksame Nachbarschaft zu. Wichtig seien ferner Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit zu schließen, Rollläden nur zur Nachtzeit herunterzufahren, Kellerfenster zu sichern, Außenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern installieren. Zur. Sicherheitstechnik berate die Polizei auch vor Ort, bot Listl an.
Aus diesem Grund sind die wesentlichen Bauelemente eines Hauses – auch zur Nachrüstung- in einbruchhemmender Ausführung zu erhalten. Die Bauelemente wie Fenster, Türen, Schlösser, Profilzylinder, Gläser, Schutzbeschläge, Gitter und so weiter seien auf ihre Widerstandskraft hin geprüft und klassifiziert worden. Die Polizei empfehle eine Einbruchhemmung nach Widerstandsklasse zwei. „Eine vernünftige Kombination von einbruchhemmendem, mechanischem Schutz und elektronischer Überwachung ist vorbeugend und bietet hohe Sicherheit. Bei verdächtigen Wahrnehmungen sollte umgehend die Notrufnummer 110 angerufen werden; konstatierte der Referent.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.01.2014
Wertstoffhofleiter verabschiedet
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde am Freitag der langjährige Wertstoffhofleiter von Hunderdorf, Johann Schneider, von Bürgermeister Hans Hornberger verabschiedet. Als Rentner betreute er seit April 2000 in Zusammenarbeit mit seiner Frau Margrit immer zur vollsten Zufriedenheit der Wertstoffanliefernden den Wertstoffhof am Bauhof. Ab 2014 führt nun leitend seine Frau Margrit Schneider mit ihrer neuen Kollegin Erika Feldmeier, die zum 2. Januar ihren Dienst angetreten hat, die Beratung und Betreuung des Wertstoffhofes. Der Bürgermeister überreichte Schneider zum Dank ein Präsent für seinen langjährigen, immer bürger- beziehungsweise kundenfreundlichen Einsatz im Wertstoffhof. – Bürgermeister Hans Hornberger bei der Präsentübergabe an den verdienten Wertstoffhofleiter Hans Schneider (rechts). (Foto: hp)
Quelle: Bogener Zeitung, 18.01.2014
Diebisches Duo hatte es auf Leuchten abgesehen
Polizei fasst nach Großfahndung zwei Männer
Hunderdorf/Mödling. (ta) Ein offensichtlich äußerst aktives Diebesduo ist der Polizei nach einer von der Autobahnpolizei Kirchroth ausgelösten europaweiten Großfahndung ins Netz gegangen. Die Fahndung war infolge eines Fahrzeugteilediebstahls ausgelöst worden. In Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Niederbayern und den österreichischen Fahndungsdienststellen führte sie bereits am vergangenen Dienstag zur Festnahme eines 31-Jährigen und eines 29-jährigen südosteuropäischen Täter, meldete die Polizei gestern.
Die Polizei wurde am Morgen des genannten Tages zur Rastanlage „Bayerischer Wald“ an der Autobahn A3 bei Hunderdorf gerufen, wo Unbekannte die hintere Beleuchtung von insgesamt fünf Sattelanhängern gestohlen hatten. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von 2700 Euro. Die Täter hatten die Nachtruhe der Fahrer ausgenutzt und konnten so unbemerkt von den Fahrzeugbesatzungen die Heckleuchtenträger abmontieren.
Noch während die Beamten vor Ort waren, wurden weitere Diebstähle bekannt. Es kam heraus, dass auf einem Autobahnparkplatz im Nürnberger Raum von insgesamt 18 Anhängern ebenfalls die Rückleuchten abgebaut worden waren. Eine Auswertung durch das Polizeipräsidium Niederbayern ergab, dass es sich um eine Diebstahlsserie handelte, die bis in die Niederlande reicht. Aus diesem Grunde wurde eine europaweite Großfahndung eingeleitet, die noch noch selben Tag zum Erfolg führte.
Gegen 23.45 Uhr wurde auf einem Autobahnparkplatz im Bezirk Mödling in Österreich ein verdächtiges Lastwagengespann festgestellt, deren zweiköpfiger Besatzung weitere auf diesem Parkplatz verübte Diebstähle zugeordnet werden konnten. Bei der Kontrolle des Sattelzuges wurden im Zuge der Durchsuchung diverse Schaublätter, vier Lastwagenersatzreifen und insgesamt 34 Heckleuchtenträger aufgefunden. Die weitere Zusammenarbeit der niederbayerischen und österreichischen Polizeibehörden führte dazu, dass der zuständige österreichische Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen die beiden Täter erließ.
Die Männer wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen. Vonseiten der österreichischen Behörden wird nun ermittelt, ob sie für weitere Straftaten infrage kommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.2014
Steger führt nun die Oldtimerfreunde
Aktiver Verein — Vorstand fast komplett neu besetzt — 69 Mitglieder
Hunderdorf. (xk) „Die Oldtimerfreunde waren im letzten Jahr ein Aktivposten im Vereins- und Gemeindegeschehen“, sagte der bisherige Vorsitzende Alois Knott bei der Jahresversammlung, die am Samstag im Vereinslokal Plötz-Schlecht in Großlintach abgehalten worden ist. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde Christian Steger zum neuen Vorsitzenden gewählt. Dabei steht ihm ein nahezu komplett veränderter Vorstand zur Seite.
In seinem Jahresbericht ließ der Vereinsvorsitzende Alois Knott das letzte Jahr Revue passieren. Der Club zähle aktuell 69 Mitglieder und habe sich aktiv am örtlichen Vereins- und Gemeindegeschehen beteiligt.

Bei vielen Festen
Als Beleg dafür konnte Knott aufzählen, dass der Verein an vielfältigen Veranstaltungen teilgenommen habe, so etwa am Faschingshochzeits- und Festzug in Bogen, an der Oldtimerausstellung beim Bogener Volksfest, am Volksfestauszug Hunderdorf, dem Drescherfest in Degernbach, den Oldtimertreffen in Kirchroth, Konzell und Heilbrunn. Beim Mühlhiasl-Markt in Hunderdorf habe sich der Verein mit Standmotor und Messerschleifen präsentiert. Die dabei von Clubmitglied Christian Steger angebotenen Rundfahrten mit dem FFW-Oldtimerfahrzeug fanden dort ebenso großen Anklang, wie auch beim Kirchweihmarkt. Auch die Fahrzeugsegnung ist von den Oldtimerfreunden mitorganisiert worden.
Oldtimerschau kam gut an
Die in Hunderdorf veranstaltete Oldtimerschau am Volksfestsonntag, so Knott weiter, war eine gelungene Sache mit zahlreichen Fahrzeugen und Besuchern. Auch das vereinsinterne Weinfest in Kruckenberg sei zum Abschluss des Vereinsjahres ein kleines „Highlight“ gewesen. Kassier Dawid Firla trug den Kassenbericht vor und vermeldete abschließend einen positiven Kassenstand. Die Kassenprüfer bestätigten der Versammlung eine ordnungsgemäße Kassentätigkeit, sodass der Kassenführer einstimmig entlastet wurde.
Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger sagte über den Verein: „Die Oldtimer sind mit ihrem achtjährigen Bestehen ein junger Verein, der von Anfang an voll eingeschlagen und sich im Gemeindeleben gut integriert habe.“ Mit dem neuen Festwirt sei auch wieder eine gute Basis für die Oldtimerschau am Volksfestsonntag gelegt worden. Das Gemeindeoberhaupt bat um weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Kommune und sicherte seinerseits als Bürgermeister bestmögliche Unterstützung zu.
Anschließend standen die Neuwahlen der Vorstandschaft an, die sich zunächst schwierig gestalteten, da sich der bisherige Vorsitzende Alois Knott aus zeitlichen und beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte. Letztlich erklärte sich Christian Steger dazu bereit, sich für das Amt zur Verfügung zu stellen, Knott bot sich als sein Stellvertreter an. Die Wahl ging dann rasch vonstatten und ergab folgende Amtsbesetzungen: Vorsitzender Christian Steger, zweiter Vorsitzender Alois Knott, Kassier Alrun Simmich, zweiter Kassier Albert Kuffner, Schriftführer Xaver Kern, Kassenprüfer: Hans Pollmann und Hans Landstorfer.
Anderer Stammtischtag?
Nachdem Christian Steger anschließend als neuer Vorsitzender die Versammlungsleitung übernahm, formulierte er es als seine Aufgabe, die Oldtimerfreunde mit neuen Ideen weiter auf einen guten Weg zu führen. Die Mitglieder rief er dazu auf, engagiert mitzumachen sowie neue Ideen, Anregungen und Feedback zu geben. Eine Übersicht über die Aktivitäten und Termine im Vereinsjahr 2014 werde demnächst erstellt. Unter Punkt „Wünsche“ wurde von einem Vereinsmitglied vorgeschlagen, die monatlichen Oldtimer-Stammtischtreffen künftig wieder auf Freitag zu verlegen. Der neue Vorsitzende sicherte eine diesbezügliche Prüfung und Entscheidung der Vorstandschaft zu.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.2014
Windkraft, Breitband und Straßenausbau
Gemeinderat hatte in erster Sitzung gleich etliche dringende Themen zu behandeln
Windberg. (xk) Die Windberger Verwaltung wird die Stellungnahmen der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange zur Windkraftplanung einholen, um dann die öffentliche Auslegung durchzuführen. Damit hat sie der Gemeinderat in seiner ersten Arbeitssitzung dieses Jahres beauftragt. Die Gemeinderäte befassten sich mit den Stellungnahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Fachbehörden beziehungsweise den überarbeiteten Planungsentwürfen.
Viele weitere Punkte standen auf der Tagesordnung, so etwa die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter. Bürgermeister Hans Gstettenbauer und Geschäftsleiter Hans Pollmann informierten über ein Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen zur neueren Rechtsprechung und Gesetzesänderung diesbezüglich, die eine Aktualisierung der Verordnung notwendig machen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Erlass einer neuen Verordnung gemäß dem vorgelegten Entwurf nach der Muster-Verordnung des Bayerischen Gemeindetages.
Straßen „hinaufgestuft“
Hinsichtlich des Straßenverzeichnisses zur Verordnung über die Straßenreinigung und Winterdienst entschied der Gemeinderat, die Kreisstraßen 5R49 und SR3 mit stärkerer Verkehrsfrequentierung unter Gruppe B (bisher C) einzustufen mit der entsprechenden Reinigungsfläche für Gehwege und die Fahrbahnränder. Die Gemeindeverbindungsstraßen und Ortsstraßen werden unter Gruppe C eingestuft, wobei für die Anlieger die Reinigungsfläche bis zur Fahrbahnmitte festgelegt wird.
Sodann ging es um den Teilflächennutzungsplan „Windkraft Straubing-Bogen-Mallersdorf“. Es wurden die überarbeiteten Planungsentwürfe des Planteams Trummer-Bartsch vorgelegt. Auf dem Gemeindegebiet Windberg sind keine Konzentrationszonen als Versorgungsflächen für Windkraftanlagen mit mehr als 30 Metern Gesamthöhe auf den Landwirtschaftsbeziehungsweise Waldflächen dargestellt.
Der Gemeinderat befasste sich mit den Ergebnissen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Fachbehörden und behandelte die Einarbeitung in den Entwurf. Das Ratsgremium billigte den erarbeiteten Entwurf. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Stellungnahmen der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange einzuholen und die öffentliche Auslegung durchzuführen.
Der Ratsvorsitzende gab das Ergebnis der Kommandantenwahl bei der Feuerwehr Windberg am 6. Januar bekannt. Er dankte dem scheidenden Kommandanten Gerhard Mühlbauer und seinem Stellvertreter Wolfgang Anneser für ihren engagierten Einsatz. Vom Gemeinderat bestätigt wurden sodann Johannes Frankl als neuer Kommandant und Tobias Häusler als Kommandantenstellvertreter für die sechsjährige Amtszeit ab 11. Februar.
Proben für das Trinkwasser
Danach ging es um die Proben für das Windberger Trinkwasser. Für die Wasserversorgung Windberg sind mindestens vier Probeentnahmen jährlich ab dem Jahr 2014 an einer Verbraucherzapfstelle im Leitungsnetz vorzunehmen. Dazu wurde als Verbraucherzapfstelle das Amtshaus (Pfarrplatz 2) festgelegt. Zugleich wurde für die vier routinemäßig vorgeschriebenen Trinkwasseruntersuchungen im Jahr 2014 das Fachunternehmen „Lafuwa“, Fürstenstein, bei Kosten von knapp 700 Euro beauftragt.
Geschäftsleiter Hans Pollmann gab Einblick in die zu erwartenden neuen Förderrichtlinien bezüglich des Breitbandausbaues. Laut vorliegenden, nicht abschließenden Hinweisen des Bayerischen Gemeindetages sieht der Richtlinienentwurf der Staatsregierung zur Beschleunigung des Breitbandausbaus verbesserte Fördersätze und Unterstützung der Kommunen vor. „Dies solle auch für Gemeinden, die bereits im Förderverfahren sind, gelten. Derzeit laufende Verfahren sollten deshalb weitergeführt werden. Die Bedarfsermittlung und die zweimalige Beteiligung der Bundesnetzagentur sollen entfallen, ebenso auch die Beschränkung auf Gewerbe- und Kumulationsgebiete“, so der Verwaltungsleiter.
Straßenausbau angemahnt
Aus dem Gemeinderat wurde moniert, dass der dringend notwendige Ausbau des Teilstücks der Kreisstraße SR49 zwischen Windberg-Meidendorf nach wie vor nicht in Aussicht sei. Dies liege nach dem bisherigen Sachverhalt an dem verhältnismäßig niedrigen Verkehrsaufkommen und den nicht abschließend geklärten Grundstücksfragen, konstatierte der Ratsvorsitzende. Nach fortgeführter Diskussion sprachen sich die Ratsmitglieder einmütig für eine erneute Antragstellung für einen Vollausbau der Kreisstraße SR 49 im Bereich Windberg-Meidendorf ab dem Ortsteil Ochsenweiher aus. Als Begründung wurde das vermehrte Verkehrsaufkommen und einer Zunahme von – wenn auch kleineren Unfällen, vorgetragen. Außerdem werde ein erhöhtes Verkehrsrisiko in der Frequentierung der Engstellen der Kreisstraße durch die mittlerweile größer dimensionierten landwirtschaftlichen Fahrzeuge gesehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.01.2014
„Wir sind die Apostel Jesu“
Einheit der Christen: Ökumenischer Gottesdienst
Hunderdorf. (hk) Am Donnerstagabend fand in der evangelischen Friedenskirche ein ökumenischer Gottesdienst anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen statt, der von Pfarrer Georg Hartlehnert und Dekan Pater Martin Müller zelebriert und vom evangelischen Posaunenchor, unter der Leitung von Dieter Ehlers, musikalisch umrahmt wurde. Das Motto der diesjährigen Gebetswoche lautet: „Ist denn Christus zerteilt?“
Dekan Müller eröffnete den Gottesdienst mit dem Gebet um die Einheit der Christen und meinte, dass im gemeinsamen Beten und Singen Ausdruck zwischen den christlichen Konfessionen verliehen werden solle und sagte, wenn uns auch noch manches trenne, so verbinde uns doch auch vieles.
Pfarrer Hartlehnert sagte in seiner Betrachtung, dass der diesjährige Gottesdienst in Kanada vorbereitet wurde und dass das Wort Kanada aus der Sprache der Irokesen stamme und Dorf bedeute. In der Feier des Gottesdienstes bringen sie zum Ausdruck, dass sie Teil dieses großen globalen Dorfes seien und ein uraltes Ritual pflegen, in dem sie sich im Gebet in die verschiedenen Himmelsrichtungen wenden. Pfarrer Hartlehnert betete: „Führe uns auf guten Weg und lass uns auf dieser Erde als Brüder und Schwestern leben“.
In seiner Predigt meinte der evangelische Pfarrer, dass eine befriedete, sich gegenseitig geltend lassende Weltkirche aus vielen Konfessionen sehr lebendig wäre, aber dass es eine große Einigkeit noch nicht gebe. Er stellte dabei die Frage: „wodurch kann getrennt sein entstehen?“ Und erwiderte diese mit Beispielen im Kräftemessen – wer ist die bessere Kirche, wer zieht mehr an und wer ist besser gerüstet für .die Zukunft? Dabei hielt der Prediger die Rezepte der Einheit, die Paulus sagte: „Wir sind die Apostel Jesu, ihn vor allen haben wir zu verkünden“ dagegen und meinte, somit verbinde uns die Frage nach der rechten Verkündigung und in einer verständlichen Sprache in unserer Zeit verbinde uns die Frage nach der rechten Kirchengestaltung. „Wir müssen nicht immer stark sein und keine Kirche wird die Welt retten, stellte Pfarrer Hartlehnert fest. „Wir mühen uns redlich und doch gelingt vieles nicht. So dürfen wir uns gegenseitig in unseren Schwächen trösten und aufbauen und in all dem auf die Kraft Gottes vertrauen“ meinte der Pfarrer am Schluss seiner Predigt. In den anschließenden Fürbitten kamen die acht Millenniumsziele der Vereinten Nationen, die sich die kanadischen Kirchen gemeinsam zum Ziel gemacht haben, zum Ausdruck.
Das Entlassungs-Gebet, das abwechselnd von einer katholischen und einem evangelischen Lektor gesprochen wurde, sagte schließlich die Aufforderung Paulus an die Christen von Korinth, sich in ihrem Denken und Handeln von der Einsicht leiten zu lassen, dass Christus nicht zerteilt ist, aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.2014
Nächste Gemeinderatssitzung
Hunderdorf. (xk) Am Donnerstag, 30. Januar, findet um 19 Uhr im Rathaus Hunderdorf, Sitzungssaal, eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt. Erweiterung der Urnenwand im Friedhof (Beratung, Beschlussfassung und eventuell Auftragsvergabe), Straßenbeleuchtung Baugebiet Wegern III (Beratung über Umfang), Erweiterung Straßenbeleuchtung Gehweg Hochfeldstraße, Reinigungs- und Sicherungsverordnung (Information über das Rundschreiben des Landratsamtes, eventuell Satzungsänderung), Sachlicher Teilflächennutzungsplan „Windkraft“ (Billigungs- und Auslegungsbeschluss), Antrag auf Errichtung eines Buswartehäuschens in Hoch, Stellungnahmen zu Bauplänen. Informationen und Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.2014
Wahlvorschläge
Hunderdorf. (xk) Beim Gemeindewahlleiter wurden für die Kommunalwahlen die Wahlvorschläge eingereicht. Für das Bürgermeisteramt liegen Wahlvorschläge vor von der Christlich-Soziale Union (CSU) mit Bewerber Hans Hornberger und SPD und Parteilose Wählergemeinschaft (SPD/PWG) mit Bewerber Roland Peschke. Für die Wahl des Gemeinderats wurden Wahlvorschläge eingereicht von der CSU, SPD/PWG und Freie Wählergemeinschaft Hunderdorf-Steinburg-Gaishausen (FWG). Über die Zulassung der Wahlvorschläge entscheidet der Gemeindewahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am 4. Februar um 19 Uhr im Rathaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.2014
Vorschläge eingereicht
Windberg. (xk) Beim Gemeindewahlleiter der Gemeinde Windberg wurden für die Kommunalwahlen die Wahlvorschläge eingereicht. Für das Bürgermeisteramt wurde der Wahlvorschlag Christlich-Soziale Union/Neue Wählergemeinschaft (CSU/NWG) mit dem Bewerber Johann Gstettenbauer eingereicht. Für die Wahl des Gemeinderats liegt ebenfalls nur der Wahlvorschlag der CSU/NWG vor. Da jeweils nur ein Wahlvorschlag rechtzeitig eingereicht wurde, können bis zum 30. Januar, 18 Uhr, weitere Wahlvorschläge nachgereicht werden. Über die Zulassung der Wahlvorschläge entscheidet der Gemeindewahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am 4. Februar um 19.30 Uhr im Amtshaus Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.2014
Sakraler Tanz
Windberg. (ws) Am Sonntag, 26. Januar, bietet das Geistliche Zentrum der Prämonstratenser-Abtei Windberg einen Sakralen Tanz unter der Leitung von Pater Simeon Rupprecht an. Beginn ist um 19 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.2014
Hildegard Piersig feierte „Neunzigsten
„Auf ein Prösterchen“ zu ihrem 90. Geburtstag anstoßen konnte am Mittwoch Hildegard Piersig aus Hunderdorf mit vielen Gratulanten. Zum Ehrentag war neben Verwandten und Bekannten auch der evangelische Pfarrer Georg Hartlehnert gekommen. Stellvertretender Landrat Josef Laumer übermittelte für den Landkreis und Landrat Alfred Reisinger die besten Glückwünsche. Namens der Gemeinde Hunderdorf beglückwünschte Bürgermeister Hans Hornberger die Jubilarin. Hildegard Piersig, eine geborene Hoyer, wurde am 22. Januar 1924 in Pechbach, Kreis Graslitz (Tschechien), geboren. Dort wuchs sie mit einer Schwester auf, da zwei Geschwister im Kindesalter starben. In Schönbach, Kreis Eger, . absolvierte sie eine Lehre als kaufmännische Angestellte und wurde danach im Unternehmen weiterbeschäftigt. Die Tätigkeit in der Spruchkammer, nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Kurverwaltung Bad Orb sowie neun Jahre bei Krauss-Maffay in München waren weitere Arbeitsstationen bis zum Rentenbezug 1965. Danach kam die Familie Piersig nach Niederhofen (Gemeinde Neukirchen). Seit Dezember 1982 ist Hunderdorf ihre Heimat geworden, wo sie gerne lebt. Der Ehe mit Gustav Piersig entstammte Sohn Gerald.. Es war ein Schicksalsschlag, als dieser 1984 im Jugendalter von knapp 18 Jahren an Leukämie verschied. Der Ehemann starb 1993. Hildegard Piersig führt ihren Haushalt im Eigenheim an der Fichtenstraße eigenständig und ist mit ihrem Leben zufrieden. „Ich habe freundliche Nachbarn, die bei vielen Gelegenheiten auch helfen.“ Die Altersjubilarin hat ein gutes Erinnerungsvermögen an viele Zeitgeschehnisse, Fakten und Personen. So verfolgt sie auch heute noch interessiert und kritisch die Tagesereignisse im Radio und Fernsehen. Und ein gesundes Mittagsschläfchen gehört für die agile Jubilarin ebenso zum Alltag. – Bild: Zum Neunziger gratulierten (von links): Stellvertretender Landrat Josef Laumer, evangelischer Pfarrer Georg Hartlehnert und Bürgermeister Hans Hornberger. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 25.01.2014







