Vereinsmeister im Tennis ausgespielt
Veronika Hanner, Florian Schötz und Kornelius Klar waren erfolgreich
Hunderdorf. (he) Am Wochenende fanden die Vereinsmeisterschaften der Tennisabteilung des SV Hunderdorf in den Einzelkonkurrenzen statt. Das Finale bei den Herren bestritten Karlheinz Schießl und Florian Schütz. Das spannende Match war von tollen Ballwechseln geprägt, was vor allem für den zweiten Satz zutraf, den Florian Schütz für sich entschied und somit den Titel erfolgreich verteidigte. Platz 3 belegte Christopher Hanner. Im Endspiel der Herren 50 trafen Kornelius Klar und Heinz Hentschirsch aufeinander.

Bei hochsommerlichen Temperaturen sahen die Zuschauer ein gutes Spiel, welches Kornelius Klar überlegen gestaltete und verdient gewann und somit Vereinsmeister bei den Herren 50 wurde. Bei den Damen hatten sich in der Vorschlussrunde Veronika Hanner gegen Verena Krieg, und Claudia Miedaner gegen T resa Wührl für das Endspiel qualifiziert. Dieses war von langen und sehenswerten Ballwechseln gekennzeichnet. Veronika Hanner konnte schließlich die entscheidenden Punkte machen und trug sich so in die Liste der Vereinsmeisterinnen ein. Abteilungsleiter Matthias Bugl gratulierte den Siegern, die Sachpreise erhielten, zu deren Erfolgen. Er hob dabei die Fairness aller Aktiven hervor und würdigte deren Leistungen.
Dann ging er auf die abgelaufene Verbandsspielrunde ein, an der sich der SV Hunderdorf mit sieben Mannschaften beteiligt hatte. Das herausragende Ergebnis war dabei die Meisterschaft der Damen in der Bezirksklasse 2. Dieses Abschneiden berechtigt zum Aufstieg in die Bezirksklasse 1. Dies ist der höchste Erfolg einer Mannschaft der Tennisabteilung. Mit Freude und großem Engagement seien die Spielerinnen Veronika Hanner, Kathrin Wilhelm, Claudia Miedaner, Waltraud Bauer, Verena Krieg und Teresa Wührl an ihre Spiele herangegangen. Matthias Bugl richtete auch Worte der Anerkennung an Trainer Klaus Gebhardt, der das Team in jeder Hinsicht stets voll unterstützt habe. Die Damen erhielten Blumen und werden sich ein neues Trikot kaufen, das von der Abteilung gesponsert wird.

Hans Freundorfer, Vorsitzender des SV Hunderdorf, überbrachte die Glückwünsche des Hauptvereins. Man sei stolz auf die Spielerinnen. „In der Abteilung läuft es,“ betonte Freundorfer. Zur Beschaffung der neuen Trikots überreichte er eine Geldspende. 3. Bürgermeister Max Höcherl übermittelte die Glückwünsche von Bürgermeister Hans Hornberger und im Namen des Gemeinderates. Es herrsche große Freude über das hervorragende Ergebnis der Hunderdorfer Tennisdamen, auf das alle stolz sein können, so Max Höcherl. Er überreichte im Namen der Gemeinde ebenfalls ein Geldgeschenk.
Mannschaftsführerin Veronika Hanner gab ihrer Freude Ausdruck, dass das Team Meister geworden sei und betonte den guten Zusammenhalt in jeder Hinsicht. Sie richtete Worte des Lobes an den Trainer, dieAbteilungsleitung und die Vereinsführung. Die Mannschaftsführerin übergab eine Collage und meinte, dass diese Sammlung von Bildern über die abgelaufene Saison einen ehrenvollen Platz im Tennisheim erhalten werde. In fröhlicher Runde wurde die Meisterschaft dann noch ausgiebig gefeiert.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.08.2016
Fabeltiere aus Stoff
Auftakt zu den Ferienaktionen — Noch freie Plätze
Hunderdorf. (xk) Gleich am ersten Ferientag ist am Montag mit dem Textiere-Workshop die erste Ferienspaß-Aktion angelaufen. Heuer wird im zweiten Jahr in Hunderdorf ein Sommerferienprogramm der Gemeinde mit Unterstützung der Vereine und von Privatpersonen für Kinder und Jugendliche angeboten.

So bereitete der Kurs „Textiere“, das textile Gestalten von Fabeltieren mit Michael Witte, Kunstpädagoge der mobilen Jugendkunstschule „Kunstraupe“, viel Spaß. Mit Eifer waren die zwölf Mädchen und Buben im Werkraum der Grundschule dabei, im Upcycling (Wiederverwertung) aus abgelegten, scheinbar wertlosen Materialien wie Stoffen, Textilien, Bändern und Holzstücken ein eigenes Fabeltier zu erschaffen. Es entstanden kleine Kunstwerke, wie eine Schildkröte, Katze, Taube, Delphin-Fabelwesen, Eule, Maus, Stier, Wolpertinger und Artverwandtes. „Was man da alles machen kann“, zeigte sich ein Mädchen begeistert. Die Teilnehmer waren- gefordert, aus den teilweise selbst mitgebrachten Stoffen und vorliegenden Materialien herauszufinden, was für sein Fabelwesen ergänzend benötigt wird, ob Draht, Kleber oder Bänder. Flugs, war da die Zeit schnell vergangen. „Das Schöne ist, man hat immer Reststoffe zu Hause und so können es die Kinder weiter ausprobieren“, resümierte Michael Witte.
Unter der Gesamtorganisation der Jugendbeauftragten und Gemeinderätin Michaela Kunze-Venus entstand ein umfassendes Programmangebot. Für Aktionen Ende August und Anfang September sind noch Plätze frei. Hierfür wurde die Anmeldefrist im Rathaus bis 19. August verlängert. Für den Ausflug in den Kurpark Sankt Englmar am 24. August, für den Feuerwehraktionstag „Wasser marsch! — Entdecke die Aufgaben der Feuerwehr“ am 2e. August, den Erlebnistag in freier Natur „Alles rund um den Holunder!“ mit Paula Fuchs in Weinberg am 29. August, Eisstockschießen beim EC Steinburg am 31. August und den Kurs „Abenteuer Farbe – Farben selbst herstellen und erforschen“ mit dem Kunstpädagogen Michael Witte am 8./9. September sind noch Plätze frei, die auch von Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Gemeinden besetzt werden können. Infos unter www.hunderdorf.de. Es liegt ein Flyer im Rathaus bereit.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.2016
Unterwegs zum Hirmon
Windberger Pilger pflegen alte Tradition
Windberg. (esch) Am Dienstag, 9. August, ist wieder eine Pilgergruppe von Irensfelden zur Fußwallfahrt nach Bischofsmais auf dem Weg, wo tags darauf einer der beiden Kirchweihtage ist. Seit gut 350 Jahren sind sie am Vortag des Laurentiusfestes zur Wallfahrtsstätte des Hirmon, eines Einsiedlers aus dem Kloster Niederaltaich, unterwegs, um den Segen Gottes und die Fürsprache des seligen Hermann von

Niederaltaich, wie er korrekt genannt wird, für sich und ihre Familien zu erbitten. Die Wallfahrt reicht bis in die Zeit nach dem 30-jährigen Krieg zurück. Die Pilgergruppe startet um 4.30 Uhr in Irensfelden am Anwesen von Pilgerführer Reinhard Kraus. Nach einem 40 Kilometer langen Marsch über Schwarzach, den Ulrichsberg und Greising erreicht sie gegen 16 Uhr Bischofsmais. Am Abend besucht sie den Gottesdienst zur sogenannten Vorkirchweih. Für Übernachtung ist im Pfarrheim gesorgt und natürlich wird unterwegs immer wieder Pause gemacht, um sich zu erholen, zu erfrischen und für die nächste Etappe zu stärken. Ehe sich die Pilgergruppe tags darauf, am 10. August, dem Laurentiusfest, wieder auf den Heimweg begibt, wird um acht Uhr noch einer der Festgottesdienste in der Wallfahrtskirche mitgefeiert. Die Wallfahrt geht auf den aus der Gegend von Heidelberg stammenden Einsiedler Hermann zurück, der sich um 1320 als „frater conversus“ den Benediktinern von Niederaltaich anschloss und sich dann in die Einsamkeit des Bayerischen Waldes zurückzog. In der Nähe von Bischofsmais errichtete er eine „cella“ zu Ehren des Heiligen Hermann Josef. Dort führte er ein strenges Leben der Entsagung, Buße und Betrachtung. Im 16. Jahrhundert erfuhr die Zelle als Wallfahrt überörtliche Bedeutung. Zur Wallfahrtsstätte Sankt Hermann gehören drei Gotteshäuser: die dem heiligen Laurentius und Barthlomäus geweihte Wallfahrtskirche, die Einsiedeleikapelle und die Brunnenkapelle. Zum Brauchtum der Kirchweihtage gehört das „Hirmonhopsen“. Der bewegliche Kopf der Hermann-Figur diente als Orakel. Nickte das Haupt, wurden die vorgebrachten Bitten und Anliegen erhört. Seit 1875 ist der Kopf verleimt, so dass eine Nickbewegung nicht mehr möglich ist.
Info zur Wallfahrt
… bei Pilgerführer Reinhard Kraus unter Telefon 09962/910315.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.2016
Für wen gehst oder lebst du?
Feier des 25-jährigen Priesterjubiläums von Franziskanerminorit Pater Paul
Schwarzach. (ml) Nachdem Anfang Juli das 25-jährige Priesterjubiläum des Franziskanerminoriten Pater Paul in der Pfarrei Perasdorf gefeiert wurde, versammelte sich die Schwarzacher Pfarrgemeinde am Sonntag zu einem feierlichen Gottesdienst in ihrer Pfarrkirche Sankt Martin.
Musikalisch gestaltet wurde dieser Festgottesdienst dem Anlass entsprechend mit rhythmischen Liedern vom Lobpreis-Team. Pater Paul, einer der vier Patres, der auf dem Bogenberg ansässigen, aus Polen stammenden, zur Unterstützung der Franziskanerminoriten und seit drei Jahren auch in der Pfarreiengemeinschaft Schwarzach-Perasdorf tätig, feierte in Konzelebration mit Pfarrer Alfons Dirscherl, Pfarrer Hans Trimpl sowie Gemeindereferentin Stefanie Trottmann sein 25-jähriges Priesterjubiläum.

Pater Paul Salamon OFMConv., so steht es auf seinem Jubiläumsbild, wurde im Juni 1991 in Krakau zum Priester geweiht, so sagte zum Anfang seiner Festpredigt Pfarrer Alfons Dirscherl. In einer kleinen Geschichte berichtete Pfarrer Dirscherl von einem Rabbi und einem Wächter, in der es um die Frage ging: Für wen gehst oder lebst Du? Diese Sinnfrage habe Pater Paul eindeutig beantwortet.
Schnelle Integration
„Mit deinem: Ich bin bereit zu Gehen für und mit Gott, auch in eine neue Zukunft und nicht zuletzt auch für Maria und seinem Ordensgründer Franziskus von Assisi. Und so stärkt er auch das deutsch-polnische Verhältnis“, wie es Gemeindereferentin Stefanie Trottmann beim Einstecken von den Landesfähnchen symbolisch darstellte. Pfarrer Dirscherl bedankte sich bei Pater Paul für die von Anfang an vertrauensvolle Zusammenarbeit und das gute Miteinander zum Wohle der Pfarrei Schwarzach und Perasdorf, insbesondere auch für die schnelle Integration, denn mittlerweile kann Pater Paul schon mit sehr guten Bayerischkenntnissen aufwarten.
Herzlicher Mensch
Auch Pfarrgemeinderatssprecherin Beate Tremmel schloss sich den Dankesworten an und sagte, dass es für die Pfarreiengemeinschaft eine Freude ist, solch einen herzlichen Menschen als Seelsorger zu haben und man spürt, dass der Glaube ihm dazu die nötige Kraft gibt, nicht aufzugeben, nach vorne zu schauen und nicht zuletzt den Menschen ein Gefühl von Geborgenheit und Zusammenhalt in Gott gibt. Zum Dank und als Anerkennung überreichte sie ihm im Namen der Pfarrei einen Blumenstrauß und ein Geldpräsent. Auch für die Ministranten von Schwarzach überreichte Oberministrant Adrian Murrer an den Jubilar ein Blumengeschenk. Nach dem Gottesdienst wurde beim Gartenfest des Trachtenvereins „Hirschenstein“ Schwarzach die weltliche Feier bei Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen fortgesetzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.2016
Festgottesdienst zum Patrozinium.
Windberg. (esch) Mit einem festlichen Pontifikalamt um 10 Uhr feiert die Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt in Windberg am Montag, 15. August, ihr Patrozinium. Unter der Leitung von Dekanatskirchenmusiker Joachim Schreiber singen der Abteichor und die Frauenschola Werke aus der Feder von Joachim Schreiber. Zu Gehör kommen u.a. das vom Chor gesungene „Credo“ und das von der Schola vorgetragene „Selig“. An den Trompeten sind Paul Windschüttl und Stefan Binder mit Musik, ebenfalls von Schreiber, zu hören. An der Orgel spielt Joachim Schreiber, der scheidende Kirchenmusiker Windbergs, dem auch die Gesamtleitung obliegt. Mit dabei sind heuer wieder Gäste aus der Windberger Partnergemeinde Abos in Frankreich. Nach dem Gottesdienst findet im Freien der Sektempfang statt, der im Falle schlechter Witterung in den Blauen Saal des Alten Pfarrhofes verlegt wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.2016
Weinet nicht, ich hab’s überwunden,
ich bin erlöst von Schmerz und Pein.
Denkt gern zurück an mich in schönen Stunden,
lasst mich in Gedanken bei euch sein.
In Liebe und Dankbarkeit nahmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Oma und Schwester
Herta Zimmer

#* 2. Dezember 1931 + 23. Juli 2016
Straubing, Hunderdorf und München, den 4. August 2016
In Liebe und Dankbarkeit:
Regina, Tochter mit Horst
Wolfgang, Sohn
Roland, Sohn mit Andrea
Andreas, Michael, Fabian mit Simone, Yasmina, Enkel
Traudl, Schwester mit Götz
im Namen aller Verwandten
Die Urnenbeisetzung fand auf Wunsch im Kreise der Familie statt.
Für die bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns bei allen recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.2016
Unser Herz will Dich behalten,
unsere Liebe Dich umfangen.
Unser Verstand muss Dich gehen lassen,
denn Deine Kraft war zu Ende
und Deine Erlösung eine Gnade.
In Liebe und Dankbarkeit nahmen wir Abschied von meiner guten Ehefrau, Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Anna Knott
geborene Beck

geb. 14. Januar 1934 gest. 25. Juli 2016
Hunderdorf, München, den 4. August 2016
Du wirst uns sehr fehlen:
Dein Ehemann Alois
Deine Tochter Anita Madl mit Harald
Dein Enkel Florian
Deine Schwestern Maria und Sofie mit Familien
im Namen aller Angehörigen
Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.
Allen, die sich in Trauer mit uns verbunden fühlen, danken wir von Herzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.2016
Sechzig Jahre im Weinberg des Herrn
Patres Wolfgang und Ephrem feiern Diamantenes Priesterjubiläum
Windberg. (esch) Man könnte denken, sie seien Zwillinge, so vieles haben sie gemeinsam. Gemeint sind die beiden Prämonstratenserpatres Wolfgang Vos und Ephrem van Helvoirt. Am heutigen Freitag können sie in der Abtei Windberg den seltenen Festtag des Diamantenen Priesterjubiläums begehen und dabei auf 60 Jahre priesterlichen Wirkens zurückblicken.
Die Gemeinsamkeiten beginnen schon mit dem in der niederländischen Provinz Nord-Brabant liegenden Geburtsort. Pater Wolfgang stammt aus Aarle-Rixtel und Pater Ephrem aus Berlicum. Zusammen besuchten sie das Gymnasium Sankt Norbert der Abtei Berne in Heeswijk und gemeinsam erfolgte auch ihre Einkleidung am 17. September 1950 in Berne. Genau dort legten beide zwei Jahre später ihre Profess ab.

Gemeinsame Priesterweihe
Miteinander erhielten sie am 5. August 1956 von Bischof Joseph Baeten in der Abteikirche von Berne- Heeswijk die Priesterweihe, ehe ihr Abt sie ein Jahr später mit dem bereits 2013 verstorbenen Pater Roger van der Heijden nach Windberg entsandte, um die dortige Kommunität beim Aufbau des 1923 von Berne wiederbesiedelten Klosters zu unterstützen. 1968 erfolgte ihr kanonischer Transfer von Berne auf die Abtei Windberg. So wurden sie „Windbergenses“, Patres die nun mit allen Rechten und Pflichten eines Kanonikers der Abtei Windberg angehören. Mittlerweile sind sie die Senioren des Konventes und leben als Rentner im wohlverdienten Ruhestand. Wenn auch manches den Lebensweg der beiden Jubilare gemeinsam prägte, so gab es dennoch auch Unterschiede in der Ordensvita der beiden Norbertiner, wie die Prämonstratenser in ihrer niederländischen Heimat auch genannt werden.
Im Schuldienst tätig
Pater Wolfgang übte nach Tätigkeiten in der Gemeindeseelsorge und im Schuldienst Aufgaben mehr im internen Bereich des Klosters Diamantenes Priesterjubiläum aus. Er leitete als Prior de regimine die Abtei, begleitete junge Männer als Novizenmeister und Klerikermagister auf ihrem Weg in den Orden und ist schon seit langen Jahren Aushilfekoordinator im Kloster. 1990 wurde ihm die Leitung der Pfarrei in Hunderdorf übertragen, die er bis 2005 innehatte. Dort war ihm die Sorge um die Aussiedler ein besonders großes Anliegen.
Pater Ephrem führte der Weg recht bald in die Gemeindeseelsorge, wo er die meiste Zeit in der Klosterpfarrei wirkte. Als Nachfolger des letzten Weltgeistlichen von Windberg, Pfarrer Andreas Ach, übernahm er 1961 die Pfarrstelle in Windberg. Als Pfarrer war er dort bis 1999 tätig. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Gründung des Orgelkreises Windberg, zu dessen Konzerten stets namhafte Organisten zu Gast waren, der Aufbruch nach dem Konzil zu einer lebendigen Gemeinde, sowie die Gesamtrenovierung der Kirche mit dem Einbau einer neuen Orgel.
Die große Beliebtheit, die beide in ihren Gemeinden genossen haben, lässt sich an der Verleihung der Ehrenbürgerschaft in den Orten ihres Wirkens ablesen, die anlässlich ihrer jeweiligen Verabschiedung als Pfarrer in Hunderdorf beziehungsweise in Windberg ausgesprochen wurde.
Natur genießen
Den wohlverdienten Ruhestand verbringen Pater Wolfgang und Pater Ephrem in ihrer Abtei im Kreise der Mitbrüder. Bei Spaziergängen in Windberg und Umgebung genießen sie die Natur. Am Sonntag, 7. August, feiern beide um 10 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt einen Dankgottesdienst, den die Windberger Frauenschola musikalisch gestaltet, verstärkt durch ehemalige Sängerinnen, die schon mitgesungen haben, als Pater Ephrem Pfarrer in Windberg war.
Der Zelebrant des Gottesdienstes ist Abt Hermann Josef Kugler. Die Festpredigt hält Pater Felix Biebl, ein junger Mitbruder aus dem Konvent. Der Messfeier schließt sich vor der Alten Prälatur ein Stehempfang an.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.08.2016
Ein engagierter Kirchenmusiker geht
Joachim Schreiber wird Anfang September Regionalkantor in Kelheim
Windberg. (esch) Nach 16-jähriger erfolgreicher Tätigkeit als Kirchenmusiker in Windberg verlässt Joachim Schreiber seinen bisherigen Wirkungsort. Anfang September übernimmt er eine neue Stelle als Regionalkantor in der Diözesanregion Kelheim. Am Montag, 15. August, wird er nach dem Pontifikalamt zum Patrozinium verabschiedet. „Mit dem Weggang von Schreiber verliert nicht nur das Klosterdorf, sondern auch die ganze Region einen sehr engagierten Kirchenmusiker und Chorleiter“, wie es Abt und Pfarrer Hermann Josef Kugler formulierte.

Die Chorherren der Abtei Windberg müssen auf das Orgelspiel bei der Begleitung ihres Stundengebets und der Konventsgottesdienste verzichten. Auch für Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt war er ein engagierter Kirchenmusiker.
Ohne seinen Dirigenten steht ebenso der Abteichor Windberg da. Er hat sich unter Schreibers Regie von einem reinen Freizeitchor zu einem über die Gemeindegrenzen hinaus gerne gehörten Klangkörper entwickelt. Dem tatkräftigen Einsatz Schreibers ist auch das Entstehen der Windberger Schola zu verdanken, die nun ebenfalls ohne Leitung ist. Auch auf Dekanatsebene hinterlässt er eine schwer zu schließende Lücke.
Große Aufbauarbeit geleistet
Im Dekanat Bogenberg-Pondorf ist durch seinen Weggang die Stelle des Dekanatskirchenmusikers verwaist. Im Kloster und in der Pfarrei hat Schreiber „große Aufbauarbeit geleistet“, so Abt Hermann Josef Kugler. Viele. Konzerte gehen auf seine Initiative zurück. Vor allem die Mitwirkung bei den Windberger Festspielen, und auch auswärtige Engagements verdeutlichen die große Anerkennung, die er sich‘ im Laufe der Zeit erworben hat. Dem aus dem badenwürttembergischem Tuttlingen stammenden Musiker, der an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg/Neckar studierte, war auch die Pflege der Kontakte zu seiner alten Heimat stets ein besonderes Anliegen. Regelmäßig standen gegen, seitige Besuche des Abteichores Windberg und des von Schreiber vor 23 Jahren gegründeten und lange Zeit dirigierten „Chor 5″ aus Tuttlingen auf dem Jahresprogramm. Gastauftritte als Organist im In- und Ausland, hervorragende Platzierungen bei Kompositions- und Improvisationswettbewerben trugen unter anderem dazu bei, dass ihm die neugeschaffene Stelle des Regionalkantors der Region Kelheim mit Sitz in Neustadt/Donau von der Diözese Regensburg übertragen wurde.
In dieser Funktion wird er für die vier Dekanate Kelheim, Pförring, Abensberg-Mainburg .und Geisenfeld zuständig sein. Seine künftigen Aufgaben umschreibt Schreiber unter anderem in der Zusammenarbeit mit allen in der Region beschäftigten Kirchenmusikern, in ihrer Beratung bei der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten sowie mit der Initiierung von Dekanatskirchenmusik- und —chortagen. Viel Zeit wird er in die Ausbildung junger Kirchenmusiker investieren. In der Pfarrei Sankt Laurentius in Neustadt/Donau wird er nicht nur Gottesdienste begleiten und Chorarbeit, leisten, sondern mitunter auch Konzerte organisieren. Peter Hilger wird sein Nachfolger Als Nachfolger Schreibers wird zum 1. September Peter Hilger seinen Dienst aufnehmen. Er war bisher hauptamtlicher Kirchenmusiker im Pfarrverband Eichendorf im Dekanat Pfarrkirchen. Mit dem Festgottesdienst am 15. August wird sich Schreiber offiziell musikalisch verabschieden. Unter seiner Leitung singen der Abteichor und die Frauenschola, begleitet durch die beiden Trompeter Paul Windschüttl und Stefan Binder Werke aus der Feder des scheidenden Kirchenmusikers.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.08.2016
Stockschießen und Zaubern
Sommerferien-Aktion macht bereits viel Spaß
Hunderdorf. Die ersten Aktionen zum Sommerferienprogramm der Gemeinde Hunderdorf sind angelaufen. Spiel und Spaß waren angesagt. Am Mittwoch hieß es (Eis-)Stockschießen auf der Asphaltbahn des EC Stein urg in Ehren. Unter der Anleitung des zweiten Jugendleiters Karl Riepl haben die vier Buben alles rund ums Eisstockschießen erfahren und erste Erfahrungen auf der Asphaltbahngemacht. Beim Plattschießen wurdenschon manche guten Treffer erzielt. Bei der nächsten Ferien-Trainingseinheit am 31. August sind noch Plätze frei. Kinder, die darüber hinaus diese traditionelle Sportart erlernen möchten, sind beim EC Steinburg willkommen.

„Zauberhaftes und Zaubereien für Dieses und Jenes“, war das Motto des Zauberkurses mit Marlene Aigner aus Kirchaithnach und deren Tochter Leni, die Deutsche Jugendvizemeisterin im Zaubern ist. So hieß es am Freitagnachmittag im Pfarrheim: Hereinspaziert in die Welt der Magie und Illusionen: Von den beiden Hobbyzauberinnen lernten die teilnehmenden zwei Mädchen und drei Buben allerlei Zaubertrick. In ihrem neuen Programm zeigten sie ein Becherspiel, bei dem ein aufgelegter Ball den Becher durchdringt. Beim Gedankenlesen wurde vom Zauberer beim Betreten des Raumes erstaunlicherweise aufgedeckt, welcher Gegenstand vorher von der Gruppe ausgesucht wurde. Bestimmte Kartentricks wurden ebenso erlernt, wie ein Konzentrationstrick, bei dem sich mit Konzentration der Zuschauer ein Korken im Becher aufstellte. Da gab es viel zu staunen und die erprobten Kniffe klappten schon meist recht gut von den „zauberbegeisterten“ Teilnehmern. Mit den im Kurs erhaltenen Materialien können alle Tricks zuhause vorgeführt werden.
„Wer ein guter Zauberer werden will, der muss viel üben, Geduld haben, sich konzentrieren können und auch ein bisschen Schauspielern gehört dazu“, gaben Marlene und Leni Aigner den „Zauberlehrlingen“ mit auf den Weg.
Unter der Gesamtorganisation der Jugendbeauftragten und Gemeinderätin Michaela Kunze-Venus entstand ein umfassendes Programmangebot, das bis zum Ferienende verschiedene Veranstaltungstermine enthält. Bei einigen Aktionen sind noch Plätze frei. Näheres dazu für Kurzentsc´hlossene unter www.hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.08.2016
Gemeinderat tagt
Hunderdorf. (xk) Am Donnerstag, 11. August, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Aufstellung des Bebauungsplans „Sondergebiet Fotovoltaikanlage Grabmühl“, Beratung und Beschlussfassung über Einstellung des Aufstellungsverfahrens; Einbeziehungssatzung Rammersberg, Aufhebung des Satzungsbeschlusses, Fortführung des Verfahrens mit Billigungs- und Auslegungsbeschluss auf Grundlage geänderter Unterlagen, Beratung und Beschlussfassungen; Antrag Musikverein auf Förderung der Erstausbildung der Musikschüler; Bauangelegenheiten, Errichtung eines Carports, Ehren 41; Informationen und Sonstiges
Quelle: Bogener Zeitung, 08.08.2016
Im Bergwerk und auf Edelsteinsuche
Agenda-21-Aktion für Kinder – Jede Menge Spaß am Ferienanfang
Windberg. (ws) 40 Windberger Kinder von sieben bis elf Jahren sind dem Aufruf zum beliebten Ferienspaß am Anfang der großen Ferien gefolgt und erlebten drei spannende Tage. Die Mitglieder des Ferienspaßteams der Agenda 21 – Karin Altmann, Manuela Bauer, Sigrid Englberger, Sandra Gilch, Ute Gilch, Dagmar Herrnberger und Jana Welz – hatten wieder ein umfangreiches Programm zusammengestellt.

Das Ferienprogramm begann mit einem Besuch im Silberbergwerk Bodenmais. Während der Bergwerksführung erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über den Silbererzabbau und seine Bedeutung für Bodenmais. Spätestens als einige Maschinen in Betrieb gesetzt wurden, war das Interesse aller geweckt. Einige durften sogar einen Bohrhammer halten und so die harte Arbeit der Bergleute früher nachempfinden. Den Bergwerksführer verblüfften die Kinder mit unzähligen neugierigen Fragen, sodass es schon schwierig wurde, alle während der Führung zu beantworten.
Bergwerk und auf Gipfel
Nach dem Besuch im Bergwerk wurde natürlich auch der Gipfel des Silberbergs erklommen. Bergab ging es dann für alle mit der Sommerrodelbahn. Anschließend begaben sich die Kinder auf Edelsteinsuche bei den Joska Kristallwelten. Bei dieser Schatzsuche waren die Kinder äußerst erfolgreich. und dürfen nun einige Edelsteine ihr Eigen nennen. Mit großer Freude wurde auch die Möglichkeit genutzt, sich selbst als Glasbläser zu probieren und eine Glaskugel oder ein Glasherz zu blasen. Mit vielen neuen Eindrücken traten am späten Nachmittag alle die Heimfahrt an und freuten sich schon auf das Programm am nächsten Tag.

Pünktlich trafen sich dann am zweiten Tag alle am Windberger Bauhof, um aus einem einfachen Holzbrett eine wunderbare Gartendekoration entstehen zu lassen. Dabei wurde gesägt, gemalt und geklebt. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und so entstanden viele verschiedene Kunstwerke.
„Zelten“ fiel ins Wasser
Das eigentlich geplante Zelten konnte aufgrund des Regenwetters nicht durchgeführt werden. Doch es wurde eine Ausweichmöglichkeit gefunden und so bauten die Kinder mit lautem „Hallo“ ihr Nachtlager im Windberger Schulhaus auf. Nach dem Würstlgrillen, Lagerfeuer und

Stockbrot-Rösten beim Bauhof begab sich die fröhliche Kinderschar auf eine Nachtwanderung durch Windberg, welche dann am Schulhaus endete. Müde, aber gut gelaunt, kroch jeder unter seine Decke und es dauerte nicht lange, da fielen den Ersten schon die Augen zu. Solch eine Nacht in einem Schulhaus ist natürlich sehr aufregend und so waren die Ersten auch schon bei den ersten Sonnenstrahlen munter. Bei einem gemeinsamen Frühstück gab es noch unheimlich viel zu erzählen, bevor dann die Kinder ihre Nachtlager wieder zusammenpackten und von den Eltern abgeholt wurden.
Am Nachmittag kamen dann alle wieder zur Spielerunde zusammen. Hier konnte jeder seine Geschicklichkeit bei verschiedenen „alten“ Kinderspielen unter Beweis stellen. So wurden zum Beispiel beim Stelzenlauf oder Bobby-Car-Rennen die besten Kinder ermittelt. Teamgeist war beim Schussern oder Sackhüpfen gefragt. Wie gut die Kinder ihr Heimatdorf kennen, konnten sie beim Windberger Fotorätsel zeigen. Am Ende war schnell klar: Alle sind Gewinner, denn der Spaß stand wieder im Vordergrund.
Beim Verabschieden äußerten dann Kinder und Eltern den Wunsch: Auch nächstes Jahr starten wir wieder mit drei Tagen Ferienspaß in die wohlverdienten Sommerferien. Die Organisatoren sind sich einig: Ein solches Programm kann nur mit Unterstützung durchgeführt werden und bedanken sich deshalb bei der Gemeinde und bei den Spendern verschiedener Materialien.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.08.2016
„Ihr seid zum Segen geworden“
60-jähriges Priesterjubiläum der Patres Wolfgang und Ephrem gefeiert
Windberg. (esch) Es war eine wahre Freude zu sehen, welchen Zuspruch die Seniores der Abtei Windberg, die Patres Wolfgang Vos und Ephrem van Helvoirt, erfahren haben, als die beiden Prämonstratenser mit einer großen Zahl an Gästen in der voll besetzten Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt bei einem festlichen Dankgottesdienst am Sonntag ihr Diamantenes Priesterjubiläum feierten. Sie gedachten dabei ihrer Priesterweihe vor 60 Jahren durch Bischof Joseph Baeten in der Abteikirche von Berne.

Zelebrant des Gottesdienstes war der Abt von Windberg, Hermann Josef Kugler. In seinen zum Teil auf niederländisch gesprochenen einleitenden Worten hieß er zahlreiche Familienangehörige aus Holland, Freunde, Weggefährten und Mitbrüder aus nah und fern willkommen, darunter den aus Rom angereisten Generalabt des Ordens und früheren Abt von Windberg, Thomas Handgrätinger, Dekan Pater Martin Müller OPraem. sowie Franziskanerinnen aus Kostenz und Straubing. In seiner Predigt nannte Pater Felix Biebl, der jüngste Pater im Windberger Konvent, als „wichtigste Aufgabe von uns Priestern, dass wir den Segen Gottes weitertragen, dass wir durch unser Leben ein Stück weit spürbar machen, dass Gott es gut mit uns Menschen meint“. Als Priester seien „wir aufgerufen, Menschen der guten Worte zu sein, die andere aufrichten, ihnen Trost spenden und in ihnen Hoffnung wecken“.
Treue Wegbegleiter
Dass die Jubelpatres diese Worte mit Leben erfüllten, zeigte die große Zahl der Mitfeiernden, die an diesem Tag die Jubilare in der Kirche begleitete und damit deren engagiertes pastorales Wirken als treue Wegbegleiter und geschätzte Seelsorger unübersehbar würdigte.
Mit ihrem schon 2013 gestorbenen Mitbruder Roger van der Heijden wurden sie .1957 von der niederländischen Abtei Berne nach Niederbayern entsandt, um den Konvent in Windberg beim Aufbau des 1923 wiederbesiedelten Klosters zu unterstützen.
„Trotz mancher Widrigkeiten ließen sie sich nicht entmutigen“, so der Prediger weiter, „haben sie sich Gottes Führung anvertraut und sind so in ihrem Wirken in der Seelsorge, vor allem in ihren ehemaligen Pfarreien, Pater Wolfgang in Hunderdorf und Pater Ephrem in Windberg, wirklich zum Segen geworden“. Auch die Verleihung der Ehrenbürgerwürden ihrer beiden Wirkungsorte seien beredtes Zeichen dafür.

Gottes Nähe spüren
Dass „ihr an allen Tagen Gottes heilbringende Nähe spüren dürft und dass ihr immer Menschen an der Seite habt, die euch den Segen Gottes zusagen und ihn erfahrbar werden lassen“, das gab Pater Felix seinen Mitbrüdern für die kommenden Jahre als Wunsch mit auf den weiteren Lebensweg. In seinen Dankesworten freute sich Pater Ephrem, auch im Namen seines Mitbruders, besonders, dass die Frauenschola, verstärkt durch viele ehemalige Sängerinnen, den Gottesdienst mitgestaltet hat und dabei die musikalische Leitung erstmals vom neuen Windberger Kirchenmusiker Peter Hilger verantwortet wurde. Mit Blick auf das fortschreitende Alter meinte Pater Ephrem weiter, es sei mittlerweile spürbar, dass gegenseitige Besuche im Familienkreis immer weniger würden und so wünschte er sich, „dass darum dieser Tag uns lange in Erinnerung bleiben soll“.
Im Anschluss an den Festgottesdienst trafen sich die Jubilare mit den Mitbrüdern aus dem Konvent und den Gästen aus nah und fern bei strahlendem Sonnenschein im Freien vor der ehemaligen Prälatur zu einem Stehempfang. Mit gepflegter Blasmusik erfreute der Musikverein Hunderdorf seinen ehemaligen Pfarrer und die ganze Festgesellschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.08.2016
Stocknote entscheidet
„Kaffee Hofmarksrichter“ ist Stadtmeister
Bogen. (ta) Am Samstagvormittag fand die offene Stadtmeisterschaft des TSV 1883 Bogen — Eisstock auf der Asphaltanlage in der Bogenau statt. Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeister Franz Schedlbauer übernommen. Bei idealem Wetter traten elf Mannschaften

gegeneinander an. Schon während, des Turniers konnte man beobachten, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Mannschaften „Kaffee Hofmarksrichter“ und „Manu und die 3 P“ geben wird. Beide hatten am Ende 18:2 Punkte, sodass die bessere Stocknote von 3,253 den Sieg für die Mannschaft „Kaffee Hofmarksrichter“ mit den Schützen Christa Pfeffer, Katharina Riepl, Manfred Probst und Klaus Hofmarksrichter bedeutete. Den 2. Platz belegte die Mannschaft „Manu und die 3 P“ mit einer Stocknote von 2,364 mit den Schützen Manuela Früchtl, Josef Pleischl, Philip Pleischl und Johann Pleischl. Dritter wurden „Die vier Schwarzen“ mit 15:5 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgten der „Seniorengarten Koeppelle“ (13:7) und die „Feuerwehr Bogen“ (12:8). Bei der anschließenden Siegerehrung lobte Vorsitzender Klaus Hofmarksrichter alle Mannschaften für die Teilnahme und den fairen Turnierverlauf. Bürgermeister Franz Schedlbauer betonte, dass der Eisstockverein schon immer ein sehr aktiver Verein war — sowohl im Vereinsleben als auch gesellschaftlich — und er deshalb auch immer gerne die Schirmherrschaft für dieses Turnier übernehme.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.08.2016

Allwetterplatz beim Mittelschulzentrum vor Fertigstellung
Hunderdorf. Die Bauarbeiten für die Anlage einer zweiten Zufahrt mit Parkplätzen, die Erneuerung des Allwetterplatzes und der Anbau des Geräteraums an die Schulturnhalle sowie die Gestaltung der Außenanlagen beim Mittelschulzentrum in Hunderdorf gehen dem Ende zu. Die neu entstandenen 31 Parkplätze samt der Zufahrtsstraße sind bereits fertiggestellt. Bei einem Baustellentermin dieser Tage zeigte sich Bürgermeister Hans Hornberger erfreut über den Baufortgang der finit 406000 Euro veranschlagten Baumaßnahme. Vertreter der Baufirma Strabag und des HIW-Architekturbüros Bogen erläuterten die noch anstehenden abschließenden Arbeiten. Die Gesamtmaßnahme soll bis Ende August 2016 abgeschlossen sein, um zum Schuljahresbeginn 2016/2017 für den Schulbetrieb zur Verfügung zu stehen. – Bild: Baustellentermin vor dem Allwetterplatz nördlich der Schulturnhalle: Bürgermeister Hans Hornberger, Bauzeichnerin Beate Möllmert, Architekt Josef Dotzler (beide HIWArchitektengesellschaft), Polier Helmut Fischer (Fa. Strabag) und Schulhausmeister Leonhard Reiner (von rechts). (Foto: jp)
Quelle: Bogener Zeitung, 12.08.2016
Es geht nicht ums Bier
Zur Zeit des Gäubodenvolksfestes spielt das Bier wieder eine wichtige Rolle. Für Hans Grill aus Hunderdorf ist jedoch nicht der Inhalt des Kruges entscheidend, es ist das Gefäß selbst, das den 77-jährigen Hunderdorfer seit vielen Jahren begeistert: Seit 1981 hat er sich nämlich dem Sammeln von Bierkrügen verschrieben. Xaver Kern aus Hunderdorf erzählt seine Geschichte.

Er ist ein bodenständiger, kameradschaftlicher Mensch, der „Grill Hans“, wie er weithin genannt und geschätzt wird. „1981 habe ich angefangen mit dem Sammeln“, blickt Hans Grill zurück und zeigt auf seine seither „großgewordene“ Sammlung von rund 280 verschiedenen Maßkrügen und etwa 360 diversen Halbekrügerln und Biergläsern. Schon beim Betreten der Räume überwältigt der Blick auf die liebevolle Präsentation der Exemplare, die in den Regalen — streng geordnet in Reih und Glied — in drei Räumlichkeiten zu bestaunen sind. Gerade im Hinblick auf die vor kurzer Zeit stattgefundene 700-jährige Bestehensfeier des Stadtturms und des anstehenden Gäubodenvolksfestes in Straubing ist dem Hans der Maßkrug mit dem Motiv des Straubinger Stadtturms im Zinndeckel wieder besonders in das Blickfeld gerückt. Es ist ein Maßkrug einer Brauerei, die früher in Straubing ansässig war.
Wer kennt die Brauerei?
Trotz Nachfragen konnte der Name der Brauerei bisher nicht herausgefunden werden. Der Krug dürfte aus der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts stammen, mutmaßt der Besitzer. Die Umschrift lautet unten „Schutz Marke“ und oben links „Brauerei“. Rechts daneben ist nach dem „I“ oder Teil eines Buchstabens nach unkenntlichen Buchstaben ein „L“ zu erkennen und anschließend schwerlich ein „L“ oder eher ein „E“ sowie am Ende ein „R“ zu entdecken. Es könnte sich nach dem Buch „Straubinger Brauereien und Wirtshäuser, 2002″, eventuell um die frühere Brauerei Leser handeln. Nach dem Adressbuch „Brauereien von 1893″ war eine Brauerei mit dem Namen „Josef Leser“ am Theresienplatz 7 angesiedelt, also Ende des 19. Jahrhunderts. Im Verzeichnis des Jahres 1921 ist dazu „aufgegeben“ vermerkt. Aber der Anfangsbuchstabe – wohl ein „I“ — und die weiteren nicht zu erkennenden Buchstaben beim etwaigen Vornamen geben weiterhin ein Rätsel auf. Hans Grill würde sich freuen, wenn jemand den Brauereinamen oder Hinweise benennen könnte. Wie kam der Sammler in den Besitz des Maßkruges? In der Nähe von Böbrach wurde ein alter Bauernhof samt Stall und Scheune abgebrochen. Da war am voll gelagerten Speicher auch ein Fundstück — voller Dreck — dabei, das die Aufmerksamkeit seines Freundes fand. Und nach Reinigung kam der insgesamt gut erhaltene Maßkrug zum Vorschein, allerdings weist der Zinndeckel einige kleinere Beschädigungen und wohl Abschleifungen bei der Umschrift auf. Aber nichtsdestotrotz wurde der Steingut-Krug als interessantes Stück Heimatgeschichte und Straubinger Brauerei-Geschichte gesehen. Etwa nach fünf Jahren nach dem Fund konnte der Bierkrugsammler von seinem Sportkameraden den Krug im Tauschwege erwerben. „Ich hab getauscht mit einem alten Email-Schild mit Salem-Zigarettenwerbung und bin so seit rund zehn Jahren im Besitz dieses für mich besonderen Brauerei-Kruges“, erläutert Grill. „Die Krüge- und Gläsersammlung ist ein richtiges Hobby geworden“, erzählt Hans Grill, der früher bei, der Bundeswehr in Bogen, in der Bekleidungskammer der Panzerbrigade 11, 1995 geändert in Brigade 50, beschäftigt war. So hat er auch bei Verabschiedungen von Soldaten das eine oder andere Erinnerungskrügerl überreicht bekommen, aus allen Himmelsrichtungen in Bayern und ganz Deutschland.

Auf einen Maßkrug in seinem Sammelbesitz ist er auch noch ganz stolz. Es ist der älteste Krug und stammt aus dem Familienbesitz seiner Großeltern Wurzer/Schneider aus Obermühlbach, geschätzt auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Und als leidenschaftlicher Sammler hat Hans Grill auch noch die Straubinger Volksfestkrüge am Stück mit einer Ausnahme. Der erste Volksfestkrug vom Gäubodenfest von 1993 fehlt ihm. Da war er krankheitsbedingt nicht da und hat den Kauf seinerzeit verpasst, sonst wäre seine Volksfestreihe komplett. Und wenn er so die Sammlung 740 Exemplare mit insgesamt rund 740 Exemplaren aus der ganzen Republik und einige auch aus dem Ausland betrachtet, dann strahlt er und verbindet damit auch schöne Erinnerungen an frühere Zeiten. Fast jedes einzelne Exponat verbindet Grill mit einer persönlichen Geschichte. Jetzt im fortgeschrittenen Alter ist er nicht mehr zo auf der Jagd nach neuen Exemplaren. Auch wenn das eine oder andere Stück wohl noch hinzukommt. So wie zum Beispiel kürzlich beim 50-jährigen Gründungsfest des Sportvereins, als ihm ein mit Gravur persönlich gewidmetes Krügerl für 50 Jahre Funktionärstätigkeit überreicht wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.08.2016
Musikverein erhält Ausbildungsförderung
Änderungsbeschlüsse bei Neugestaltung des Grundschulpausenhofes — Gemeinderat tagte
Hunderdorf. (xk) Nach einer Ortsbesichtigung entschied das Ratsgremium in der Sitzung im Rathaus, auf dem bisherigen „blauen Platz“ am Pausenhof der Grundschule einen Asphaltfeinbelag aufzubringen. Zuvor war ein Pflaster im Gespräch gewesen. Weiterhin wurde beschlossen, das 2012 beschlossene Bebauungsplanverfahren für ein „Sondergebiet Photovoltaikanlage Grabmühl“ einzustellen sowie die Erstausbildung beim Musikverein zu bezuschussen.
Eingangs informierte Bürgermeister Hans Hornberger zum im Jahre 2012 gefassten und öffentlich bekannt gemachten Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Sondergebiet Photovoltaikanlage Grabmühl“, dass der Grundstückseigentümer oder Betreiber nun die geplante Freiflächenanlage nicht mehr errichten werde. Der Gemeinderat beschloss deshalb, das Bauleitplanungsverfahren einzustellen. Der Sitzungsleiter und der Verwaltungsleiter Pollmann zeigten den bisherigen Verfahrensstand zum Erlass einer Einbeziehungssatzung „Rammersberg“ auf. Der Beschluss vom Dezember 2012 zum Satzungserlass konnte bislang nicht in Kraft gesetzt werden, da die geforderten Dienstbarkeits- und Reallasteintragungen zur Sicherung der Kompensationsflächen wegen eines Grundstückseigentümers nicht vollständig vorliegen.
Nunmehr wurde dem Gemeinderat ein erneuter Antrag des Antragstellers Fischer vorgelegt mit abgeändertem Geltungsbereich zur Schaffung von zwei Wohnbauvorhaben. Das Ratsgremium entschied den Satzungsbeschluss von 2012 aufzuheben.
Antragsgemäß wurde die Fortführung des Verfahrens zum Erlass der Einbeziehungssatzung „Rammersberg“ nach dem geänderten Satzungsentwurf der Architektengemeinschaft Hornberger, Illner & Weny, Straubing, und dessen öffentliche Auslegung beschlossen.
Musikverein bekommt rund 1100 Euro Zuschuss
Fortfahrend nahmen die Ratsmitglieder das Zuschussgesuch des Musikvereins Hunderdorf für die Erstausbildung der Musikschüler für das Ausbildungsjahr 2015 zur Kenntnis. In Anerkennung der wertvollen Musikausbildung wurde dem Verein im Rahmen der Jugendförderung ein Zuschuss in Höhe von 1102 Euro bewilligt. Zum Baugesuch auf Errichtung eines Carports in Ehren 41 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt und wegen des Standorts außerhalb der Baugrenzen eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans genehmigt.
Vor der Sitzung fand ein Ortstermin des Gemeinderates am Pausenhof der Grundschule statt. Andreas Hermann, Elternbeiratsmitglied der Grund- und Mittelschule, teilte mit, der Elternbeirat und die Lehrerschaft hätten sich beschlussmäßig bislang beim sogenannten „blauen Platz“ gegen eine Asphaltierung und für eine Pflasterung ausgesprochen.
Bürgermeister Hornberger verwies auf die Entfernung des blauen Kunststoffbelages, wonach sich die darunter liegende vorhandene Asphalttragschicht in einem einwandfreien Zustand befinde. Es solle daher die Beschlusslage vom Juni überprüft werden, die eine Pflasterung des Bereiches vorgesehen habe. Denn dazu, so der Gemeindechef, müssten die Asphalttragschicht und deren Unterbau ausgebaut und entfernt und ein neuer Unterbau eingebracht werden. Es würde sich bei Kosteneinsparungen anbieten, auf die Asphalttragschicht eine Asphaltfeinschicht von 3,5 bis vier Zentimetern Stärke aufzubringen. Mit 13 gegen drei Stimmen sprachen sich die Gemeinderäte in Beschlussänderung dafür aus, im Platzbereich anstelle des Pflasterbelages eine Asphaltfeinschicht aufbringen zu lassen.
Geschwindigkeit wird auf Tempo 70 beschränkt
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über den Entwurf zur Änderung des Bebauungsplanes „Apoig“ durch Deckblatt 12 in der Fassung der frühzeitigen öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung zur Ermöglichung eines Wohnbauvorhabens an der Windberger- Straße. Bekannt gegeben wurde die Anordnung einer Verkehrsbeschränkung durch das Landratsamt Straubing-Bogen auf der Staatsstraße St2139.
Zwischen Hunderdorf und Steinburg in Fahrtrichtung Steinburg wird zwischen Höhe Nolteweg und Höhe Industriestraße auf zulässige Höchstgeschwindigkeit 70 Kilometer pro Stunde (bisher Tempo 80) beschränkt, ebenso im Bereich zwischen Haselquanten und Au vorm Wald/Schafberg.
Die bauliche Erweiterung der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg wurde abgeschlossen und beim Allwetterplatz mit Parkplatz und. Geräteraumanbau an die Schulturnhalle sei ein guter Baufortschritt gegeben. Bis voraussichtlich zum‘ Schuljahresbeginn 2016/2017 werde die Anlage zur Nutzung zur Verfügung stehen.
Mitgeteilt wurde außerdem, dass ein Teil des Autoparkplatzes am ehemaligen Rewe-Gelände zur vorübergehenden Nutzung durch eine Firma in der Thananger Straße freigegeben worden ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.2016
Im Himmel voller guter Wunsche
Windbergs Kirchenmusiker Joachim Schreiber verabschiedet
Windberg. (esch) In einem eindrucksvollen Pontifikalamt, zelebriert von Abt Hermann Josef Kugler OPraem., hat die Windberger Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt am Montag ihr Titularfest gefeiert. Bei gleicher Gelegenheit verabschiedete sie nach 16 Jahren erfolgreicher Tätigkeit ihren Kirchenmusiker und Dirigenten des Abteichores sowie der Frauenschola, Joachim Schreiber. Er tritt eine neue Stelle in der Region Kelheim an.

Bereits am Eingang der Kirche wurden die tags zuvor gebundenen Kräuterbuschen gegen eine Spende für die Ministrantenarbeit abgegeben. Der Brauch am Fest Mariä Himmelfahrt, Büschel aus Heilkräutern und Blumen zu segnen, lege es nahe, so der Abt in seiner Predigt, „Maria mit einer Blume zu vergleichen, deren Wurzeln tief in der Geschichte jenes Volkes liegen, das Gott sich für seine erste Offenbarung erwählt hat“.
Wenn Maria auch immer wieder die Bereitschaft abgefordert werde ihren Sohn Wege gehen zu lassen, so erfahre sie schließlich die Freude seiner Auferstehung. „Wer innerlich frei lebt, wer offen ist für Gottes Ruf, der wird vor schweren Wegen vielleicht nicht bewahrt, doch reich beschenkt.“ Dazu möge Maria ermutigen.
Ganz im Zeichen des scheidenden Kirchenmusikers Joachim Schreiber stand die musikalische Gestaltung der Messe: Wie so oft während der vergangenen Jahre musizierten — ein letztes Mal unter der Gesamtleitung Schreibers – der Abteichor, die Frauenschola begleitet von den Trompetern Paul Windschüttl und Stefan Binder. Zu Beginn kam der von ihm arrangierte „Festliche Einzug für zwei Trompeten und Orgel über ,Meerstern ich dich grüße“ zu Gehör. Nach der Predigt hörte man das „Credo“.
In seinen Dankesworten am Ende der Messfeier wünschte Abt Hermann Josef dem scheidenden Organisten und seiner Frau Conny einen guten Start im neuen Wirkungskreis in der Diözesanregion Kelheim. Er würdigte ihn als einen Musiker, der in den 16 Jahren seiner Tätigkeit in Windberg „Maßstäbe gesetzt, die Kirchenmusik hier geprägt und ihr seinen Stempel aufgedrückt hat“. Aus dem damaligen Freizeitchor habe er den Abteichor geformt. Auch die Frauenschola habe er weitergeführt, „die mit ihren neuen geistlichen Liedern unsere Gottesdienste bereichert“.
Der Abt hob auch die kompositorischen Fähigkeiten Schreibers hervor. Als Beispiel nannte er die Festmesse „Missa Windbergensis“ für Soli, Chor und Orchester, die er als Auftragskomposition für das in Freising tagende Generalkapitel des Prämonstratenserordens geschrieben hatte. Bei gleicher Gelegenheit dankte der Abt seinem Prior, Pater Dr. Jakob Seitz, für die langjährige Mithilfe in der Seelsorge in der Pfarrei.
Seine Aufgaben besonders in der Ministrantenarbeit und in der Firmvorbereitung wird Pater Felix Biebl weiterführen.
Mit einem für den liturgischen Auszug etwas unüblichen, aber mit sehr viel Beifall aufgenommenen „Muß i denn zum Städele hinaus“ verabschiedete sich der beliebte Kirchenmusiker in lustiger Weise von seiner Gemeinde. Dem Gottesdienst schloss sich auf Einladung des Pfarrgemeinderates ein Stehempfang im Freien vor der ehemaligen Prälatur an. Dabei hatten die Gäste die Möglichkeit, sowohl dem Organisten wie auch den beiden Patres auf vorbereiteten Zetteln gute Wünsche mit auf ihren künftigen Lebensweg niederzuschreiben. Sie wurden dann per Luftballon auf Reisen geschickt und erfüllten den Himmel voller guter Wünsche.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.2016
Putz bröckelt ab
Besichtigung bei der Kirche Heilig Kreuz
Windberg. (xk) Eine kurze öffentliche Tagesordnung zur Sportlerehrung, Geruchsbelästigung bei einem Kanalschacht, etwaige Mängel bei der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz und die Hunderdorf er Gewerbegebietserweiterung „GE Breitfeld-Ost“ beschäftigten den Gemeinderat in seiner Sitzung im Amtshaus.
Eingangs informierte Bürgermeister Hans Gstettenbauer über das Schreiben der Winith-Schützen Windberg für eine Sportlerehrung seitens der Gemeinde. Die erste Luftgewehr-Mannschaft sei von der Bezirksliga in die Niederbayernliga aufgestiegen. Der Gemeinderat entschied, wie zurückliegend bei derartigen vergleichbaren Erfolgen, eine gemeindliche Ehrung im Rahmen der Bürgerversammlung vorzunehmen.
Fortfahrend erläuterte das Gemeindeoberhaupt den vorliegenden Bebauungsplanentwurf samt integriertem Grünordnungsplan zur Entwicklung einer Gewerbegebietserweiterung „GE Breitfeld-Ost“ in der Gemeinde Hunderdorf. Im Rahmen der öffentlichen Auslegung wurde die Nachbargemeinde Windberg als Träger öffentlicher Belange beteiligt. Der Gemeinderat beschloss mit acht zu einer Stimme, gegen das Bauleitplanungsverfahren keine Anregungen oder Einwände vorzubringen.
Der Ratsvorsitzende informierte die Gemeinderatsmitglieder über die Begehung mit der Fa. Strabag zum Kanalschacht auf Höhe der Gebäude „Am Anger 27 beziehungsweise 29″. Dort entstünden Geruchsbelästigungen, nachdem dieser nicht mehr mit einem geschlossenen Deckel ausgestattet ist. Die Fa. Strabag wird der Gemeinde ein entsprechendes Angebot für einen geschlossenen Kanaldeckel übersenden.
Sodann wurden von Schwester Sophie Montaperto, Einsiedlerin in der Klause Heilig Kreuz, Mängel bzw. Schäden in und an der im gemeindlichen Eigentum stehenden Wallfahrtskirche in Heilig Kreuz zur Kenntnis gegeben. Demnach bröckelt im Innenbereich teilweise der Putz von der Wand. Der Hauptaltar ist ihrer Ansicht nach vom Holzwurm befallen. Bei den Figuren gibt es Schäden an der Oberfläche/Bemalung und bei einer der Figuren wurde eine offensichtlich nicht fachgerechte „Reparatur“ vorgenommen. Die Dachrinnen sind an zwei Stellen offenbar verstopft, sodass Wasser an der Wand herunterläuft und bis nach innen durchsickert. Bürgermeister Gstettenbauer sicherte zu, die Dachrinnen reinigen zu lassen. Zu den weiteren angeführten Mängelpunkten wird eine Besichtigung mit fachlich geeigneten Personen wie Restaurator durchgeführt, um die Schäden festzuhalten und eventuell geeignete Maßnahmen und deren Kosten feststellen zu können.
Eine Entscheidung hierüber trifft der Gemeinderat nach einer entsprechenden Bewertung und Kostenschätzung. Ein nicht öffentlicher Teil schloss sich an.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.08.2016
Ziemlich geschwitzt
Ferienspaß mit Brennmalerei und Ausflug
Hunderdorf. (xk) Die Sommerferienaktionen der Gemeinde, organisiert von der Jugendsprecherin im Gemeinderat, Michaela Kunze-Venus, machen weiterhin Spaß. Nachdem bereits einige Veranstaltungen die teilnehmenden Schüler begeisterten, standen diese Woche die Aktionen „Brennmalerei“ und ein Ausflug nach Sankt Englmar auf dem Programm.
Beim Brennmalerei-Kurs am Dienstag wurde unter Anleitung von Bianca Grill eine Dreischicht-Holzplatte mit Lötkolben nach einemausgesuchten Motiv gestaltet. Die acht Schüler waren mit großem Eifer dabei und fertigten das Spielbrett „Mensch ärgere Dich nicht“. Dabei galt es, auf das Werkstück die richtigen Maße für die Punkte und Spielfelder zu übertragen und sodann mit der Brennmalerei aufzuzeichnen. Zum Schluss wurde das Spielbrett mit Farben eingefärbt und jeder Teilnehmer war stolz auf sein „persönlich hergestelltes“ Gesellschaftsspiel.
Der Pfarrgemeinderat Hunderdorf unterstützte in diesem Jahr mit einem kleinen Team ebenso die Ferienaktion der Gemeinde. Die Kinder waren am Mittwochnachmittag im Kurpark Sankt Englmar. Dort stand ein breites Freizeitangebot zur Verfügung. Beim Toben am Spielplatz, Besuch der Alten Mühle und Füttern der Enten kam man bei den sommerlichen Temperaturen ganz schön ins Schwitzen. Da brachten ein Fußbad durch die Wassertretanlage und der Badeweiher eine

wohltuende Abkühlung. Natürlich durfte auch eine kleine Stärkung zwischendurch nicht fehlen. Bevor die Heimfahrt angetreten wurde, gab es für jeden noch zum Abschluss ein großes Eis. Obwohl die Teilnehmerzahl gering war, verbrachte man einen fröhlichen Tag mit viel Spaß.
Nach der zweiten Anmeldefrist stand nunmehr laut Organisatorin Michaela Kunze-Venus fest, dass alle angedachten Ferienaktionen außer dem Kurs „Abenteuer Farbe“ am 8. und 9. September stattfinden. So hat am Freitag der Feuerwehraktionstag „Wasser marsch! – Entdecke die Aufgaben der Feuerwehr“ stattgefunden. Es folgen noch der „Erlebnistag in freier Natur — alles rund um den Holunder“ mit Paula Fuchs in Weinberg am Montag, 29. August, und Eisstockschießen beim EC Steinburg am Mittwoch, 31. August.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.08.2016
Spaß beim Wasserspritzen
Einblick in die Arbeit der Feuerwehr erhalten
Hunderdorf. (xk) Recht gut angekommen ist bei den Schülern – ein Mädchen und sieben Buben – die Sommer-Ferienaktion „Wasser marsch“ bei der FFW Hunderdorf. Dabei gabs viel zu bestaunen, aber auch Spaß und Spannung standen im Mittelpunkt des Nachmittags.
Für die vielen Informationen, Eindrücke und Aktionen standen die Jugendwarte Tobias Englmeier und Thomas Sagstetter sowie

Kommandant Michael Krieg zur Verfügung. So durften die Teilnehmer zunächst das Feuerwehrhaus besichtigen und bei der anschließenden Fahrzeugschau gab es mit dem Tanklöschfahrzeug TLF16/24-r, Löschgruppenfahrzeug LF8, Mehrzweckfahrzeug und Versorgungs-Lastwagen mit Verkehrssicherungsanhänger die vier Einsatzfahrzeuge mit der umfangreichen Ausstattung zu erkunden. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass es im Dienst am Nächsten mit Hunderdorf, Au vorm Wald, Gaishausen und Steinburg vier Feuerwehren innerhalb der Gemeinde gibt.
Dann wurde mit dem Löschgruppenfahrzeug und Mehrzweckfahrzeug zum angenommenen „Löscheinsatz“ nach Hofdorf gefahren. Dort waren die Teilnehmer mit „Feuereifer“ beim gemeinsamen Löschwasseraufbau am Bogenbach mit Leitungsverlegung und Strahlrohr dabei. Dabei faszinierte das Löschen mit den handgeführten Strahlrohren und welche Strahlkraft das Wasser hatte. Schließlich wurde der richtige Einsatz des Rettungsspreizers und des Schneidgeräts erklärt und aufgezeigt, wie bei einem Unfall eine klemmende Autotür aufgemacht wird sowie die Personenrettung vonstatten geht. Bei so vielen Eindrücken rund um die Feuerwehr verging der Nachmittag recht schnell. „Das Wasserspritzen hat mir am meisten Spaß gemacht“, resümierte ein Bub.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.08.2016