Vor der Pause noch die Ferienlektüre ausleihen
Hunderdorf. (as) Die Leser der Gemeindebibliothek Hunderdorf- Neukirchen-Windberg haben noch diese Woche zu den gewohnten Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag von 16 bis 19 Uhr und Mittwoch von 9 bis 11 Uhr die Möglichkeit, sich mit Ferienlektüre, Filmen und Spielen aus dem Medienangebot einzudecken. Am 14. August beginnt die dreiwöchige Sommerpause. Der erste Öffnungstag nach dem Urlaub ist Dienstag, der 5. September. Rund um die Uhr und von überall her ist das Online-Angebot der Bibliothek über www.emedienbayern.de abrufbar. Eine große Anzahl von E-Books und E-Audios steht hier zur Auswahl, die auf Tablets, E-Reader, Smartphones und PC geladen werden können.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.08.2017
Oberbauverstärkung nun fertiggestellt

Hunderdorf. Bürgermeister Hans Hornberger überzeugte sich im Rahmen einer Baustellenbesichtigung von der Fertigstellung der Maßnahme zur Oberbauverstärkung im gesamten Verlauf der Straße von den Einmündungen Quellenweg bis in die Kreisstraße SR 71. Auf einer Länge von rund 325 Meter wurde durch die Firma H & T Baugesellschaft aus Ruhmannsfelden die Oberbauverstärkung der verschlissenen Deckschicht der verkehrsmäßig stark frequentierten Straße durch geführt. Im Zuge der Straßen- und Gehwegbaumaßnahme wurde bereits entlang der gesamten Ausbaustrecke ergänzend zum bestehenden Mischwasserkanal ein neuer Regenwasserkanal mit einem Rohrinnendurchmesser von 300 Millimeter mitverlegt. Über diesen Regenwasserkanal wird die gesamte Straßenentwässerung der Straße Lindfeld, die bislang über den Mischwasserkanal der Kläranlage zugeführt wurde, getrennt abgeleitet. Für diese Maßnahmen entstand ein Baukostenaufwand von rund 330000 Euro. – Bild: Bauleiter Gerhard Reisinger (Ingenieurbüro Sehlhoff), Bürgermeister Hans Hornberger und von der Firma H & T Bauleiter Manuel Christl, Josef Dankesreiter und Heidi Pöschl (von rechts). (Foto: jp)
Quelle: Bogener Zeitung, 06.08.2017
Das „Herz“ der Kirche ist schon da
Wandergruppe erlebt ersten Höhepunkt der Kirchenrenovierung
Windberg. (esch) Es gehört mittlerweile zum gewohnten Bild in Windberg, dass die Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt wegen

der umfangreichen Innenrenovierung vorübergehend geschlossen ist. Touristen, die den Ort besuchen und vorwiegend wegen der kunsthistorisch sehenswerten Kirche in das Klosterdorf kommen, sind enttäuscht, dass sie das Gotteshaus derzeit nicht besichtigen können. Doch die Information, dass die romanische Basilika umso schöner gegen Ende des kommenden Jahres wieder in neuem Glanze erstrahlen wird, lässt viele von ihnen Windberg nochmals als Reiseziel festlegen.
Eine Gruppe von Radwanderern, die auf ihrer Tour einen Aufenthalt in Windberg einlegte, hatte trotz der geschlossenen Kirche Glück. Sie war just zu dem Zeitpunkt da, als einer der Höhepunkte der Sanierungsarbeiten durchgeführt wurde: Das „Herz“ der Kirche, der neue Altar, wurde angeliefert und mit ihm auch der Ambo. Beides Zeichen dafür, „dass in der Messfeier sowohl der Tisch des Wortes als auch der des Leibes Christi bereitet wird“, wie es in der Fachliteratur heißt.

Beide sind aus Gründen der Praktikabilität bereits vor der Einrüstung der Kirche aufgestellt worden. Sie sind aus dem sogenannten „Adneter Marmor“, einem polierfähigen Kalkstein gefertigt, der in Adnet, einer Gemeinde im Salzburger Land, gewonnen wird.
Die Gestaltung des Altars und des Ambos sind das Ergebnis eines geladenen Wettbewerbs. Das Künstlerduo Lutzenberger und Lutzenberger aus Bad Wörishofen ging aus dem Wettbewerb als Sieger hervor und wurde mit der Realisierung der Arbeiten beauftragt. Es ist schon seit 25 Jahren viel im kirchlichen Bereich tätig, so unter anderem bei der Gestaltung der Abtei Speinshart und zuletzt bei der Basilika St. Jakob in Straubing. Altar und Ambo sind so gestaltet, dass sie von beiden Seiten genutzt werden können, je nachdem, ob die Gottesdienstbesucher im großen Kirchenschiff oder bei kleineren Gottesdiensten im Chorraum sitzen.

Renovierung kostet rund drei Millionen Euro
Das rötlich gefärbte Material wurde auch in der Vergangenheit nicht nur in der Windberger Kirche verwendet, sondern zum Beispiel auch für das Portal des Domes in Freising, die Mariensäule in München oder die Tumba von Herzog Albrecht II. in der Straubinger Karmelitenkirche.
Weitere Teile des Wettbewerbs waren die Gestaltung der Sedilien, des Vortragekreuzes, des Ständers für die Osterkerze sowie der Orte der Marien- und Norbertusverehrung, des Taufortes und des Platzes für die Deponierung der heiligen Öle, die alle zu einem späteren Termin angeliefert werden.

Erfreuliches wusste der leitende Architekt des Projektes, Dr. Michael Nadler, vom Landshuter Architekturbüro Nadler, Sperk und Reif, zum Baufortschritt zu berichten: „Es läuft alles planmäßig und wir bewegen uns im veranschlagten Kostenrahmen mit einer Gesamtsumme von 2,965 Millionen Euro.“ Davon entfallen auf die Kirchengemeinde als Eigenanteil 679806 Euro, was nach den Worten vom Windbergs Pfarrer, Abt Hermann Josef Kugler, „eine große finanzielle Herausforderung für die kleine Gemeinde mit ihren knapp 1000 Katholiken darstellt.“
Von den bereits eingebauten neuen Heizungssystemen verspreche man sich, so Nadler, eine Verbesserung des Raumklimas und eine geringere Verschmutzung der Raumschale. Dazu wurden im Chorraum und Altarbereich eine Fußbodenheizung eingebaut, die Bankheizung erneuert sowie eine unter Putz verlegte Wandtemperierungsanlage an der Nordseite zum Trockenhalten des zuvor vom Putz befreiten und entsalzten Mauerwerks installiert.

Komplett erneuert werden muss die Elektroinstallation, weil sie nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen entspricht. In diesem Zusammenhang gibt es auch eine neue Beleuchtung, die die Fresken an der Decke besser zur Geltung bringt. Umfangreich wird sich die Arbeit der Restauratoren gestalten, die nach erfolgter Ausschreibung die Reinigung der Gemälde und Fresken übernehmen.
Auch die Orgel muss überholt werden
Hierzu wird die Kirche im Inneren eingerüstet. Die Orgel muss zwar nicht abgebaut werden, allerdings wird am Ende der Baumaßnahme eine komplette Überholung unumgänglich sein, um es bei der Einweihung der Kirche wieder in voller Klangfülle zu hören.
■ Info: Zur Finanzierung der Sanierungsarbeiten ist der Kirchenpfleger dankbar für jeden Cent, der in die Kasse der Kirchenstiftung fließt. Für das bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte eingerichtete Spendenkonto gelten folgende Angaben: IBAN: DE68742500000570003632, BIC: BYLADEM1SRG. Spendenquittungen werden gerne ausgestellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.08.2017
Behindertengerechter Ausbau

Hunderdorf. Pünktlich zum neuen Schuljahr stehen die WC-Anlagen im Erdgeschoss der Mittelschule nach ihrer Sanierung den Schülern und Lehrkräften wieder zur Verfügung, wie sich Bürgermeister Hans Hornberger überzeugen konnte. Mit einem voraussichtlichen Kostenaufwand von rund 108000 Euro wurden die Sanitäranlagen für Buben und Mädchen, die WC-Anlagen für Lehrer und das Behinderten-WC von Grund auf erneuert und damit dem neuesten bautechnischen und behindertengerechten Stand angepasst. Es wurden unter anderem die Wand- und Bodenfliesen abgetragen und durch neue ersetzt, eine Sanitärtrennwandanlage sorgt für Sichtschutz zwischen den Wasserklosettanlagen und die Leuchtkörper wurden durch energiesparende LED-Leuchten ersetzt. Das neue helle Ambiente wird somit noch einmal unterstrichen. – Bild: Schulverbandsvorsitzender Johann Gstettenbauer, Bürgermeister Hans Hornberger, Gemeinderat und Hausmeister Leonhard Reiner, Bauleiter Dipl.-Ing. Josef Dotzler vom Architekturbüro Hornberger, Illner, Weny und die Rektorin der Grund- und Mittelschule Heidi Leidl (von links). (Foto: jp)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.08.2017
Tradition online leben
Das Kettenkarussell Video der Hunderdorfer Blaskapelle erreicht Hunderttausende
Von Anna Weber
Hunderdorf. Die spontane Fahrt der Hunderdorfer Blaskapelle im Kettenkarussell wird ein Internetphänomen. 730000 Menschen haben das Video gesehen. Über 1500-mal wurde das Video geteilt und über 4000 Menschen gefällt, was sie sehen. Die Musiker hatten den Erfolg nicht erwartet, als sie im Zwieseler Grenzlandfest aus Jux ins

Kettenkarussell stiegen und dort den Gamsgebirgsmarsch spielten. Das in Facebook gestellte Video begeistert mittlerweile fast die ganze Welt.
„I hob gsagt, eigentlich is a Schmarrn“, sagt Kapellmeister Lothar Klein, als vonseiten der Musikanten der Vorschlag kommt; im Kettenkarussell zu spielen. Die ließen sich aber nicht beirren. Nach zwölf Stunden Spielzeit im Zelt waren sie alle froh, um den frischen Wind und setzten die Idee von Markus gleich durch. Der Kettenkarussell-Inhaber Thalkofer bot die Fahrt kostenlos an. „Weil es so etwas in diesem Fahrgeschäft noch nie gegeben hat.“ Minuten später sind die Musikanten mit ihren grünen Leiberln, Trachtenhüten oder pinken Dirndlschürzen in luftigen Höhen zu sehen. Abwechselnd fliegen Klarinetten, Trompeten und Posaunen durch die Luft. „Die Blaskapelle Hunderdorf hebt ab“, heißt es im Internet. Die Zuschauer vor Ort sind begeistert. Die Stimmung war großartig, Handys wurden gezückt und das Geschehen gefilmt. „Auf einmal stand der ganze Biergarten nebenan auf den Beinen und machte Fotos“, erzählt Klein.

„A Sach vo fünf Minuten“
Der Kapellmeister blieb auf dem Boden und filmte seine Musikanten. Julia Schötz, die auf der Klarinette spielt, hat das eineinhalb minütige Video online gestellt. „Aus Gaudi“, wie sie sagt. Wenn sie gewusst hätte, auf welche Resonanz das Video stoßen würde, hätte sie das professioneller aufgezogen, sagt sie. „So war des a Sach vo fünf Minuten.“
Dem Erfolg hat das aber nichts anhaben können: Das Video geht mittlerweile fast um die ganze Welt. Die Fans kommentieren aus Österreich, Schweiz und vor allem aus den Niederlanden. „Wat voor jou Stefan??“ fragt eine Jaqueline. Auch aus dem englischsprachigen Raum kommt Resonanz, erzählt Julia, die fast alle der 1129 Kommentare gelesen hat. Viele würden die Aktion der Hunderdorfer unbedingt nachmachen wollen. In Zukunft werden wohl auch andere Kapellen die Kettenkarusselle und Achterbahnen auf den Volksfesten erobern. Neidisch werden die Hunderdorfer da nicht, denn auch das Lob klingt nicht ab: „Vorreck, gschmeidige Sach“, findet eine Jenny und „Ihr wissts, wos osteht“, fordert ein Stefan seine Kumpels auf.

Resonanz von Australien
Aber nicht nur Fremde sind auf die Aktion aufmerksam geworden. „Meine Verwandtschaft aus Australien, die vor 80 Jahren ausgewandert ist, hat das Video gesehen und mich daraufhin angeschrieben“, sagt Ludwig Marchl, der in der Kapelle mitspielt. Über die Freundesliste seien sie auf das Video gestoßen und haben dann wieder Kontakt mit ihm aufgenommen.

Die Hunderdorfer freuen sich über das durchwegs positive Feedback. Zu Anfangszeiten wurde Klein täglich von fast 50 Personen auf die Aktion angesprochen. „Was mir für Narrische san, wollen die Leute wissen“, sagt Klein. „A Krampf war’s auf Deitsch gsagt.“ Der „Krampf“ war aber ganz schön anstrengend. Die Fliehkraft sei unterm Fahren ziemlich stark. Schlecht sei aber niemandem geworden. „Es war schee, aber dreioder viermal kannt i des ned mocha“, sagt Julia.
Seit 1997 gibt es die Blaskapelle, die aus dem Musikverein Hunderdorf gegründet wurde. „Wir haben keinen einzigen Profi-Musiker“, sagt Max Höcherl, der seit seinem siebten Lebensjahr mitspielt. Der Lothar habe ihn quasi mit großgezogen, meint er. Seit der ersten Stunde ist Klein der Leiter der recht jungen Kapelle. Möglicherweise begründet das die Leidenschaft und Internetpräsenz der Musikanten. Den Online-Auftritt lassen die Hunderdorfer jetzt auf alle Fälle nicht mehr schleifen. Am Sonntag heißt es auf der Facebook-Seite: „Heute fliegen wir nicht, sondern spielen bodenständig im Weckmann Zelt. Schaut’s vorbei!“ Vorbeigeschaut haben viele. „Ach ihr seid’s doch die Kettenkarussell-Fahrer“, heißt es überall. Trotz der Berühmtheit sind die Hunderdorfer nicht abgehoben. Sie wollen bleiben, was sie sind – Vollblutmusiker in einer Dorfkapelle.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.08.2017
„ Lindfeld III“ wird ausgelegt
Weitere Bauleitplanungsverfahren und Bauanträge im Gemeinderat
Hunderdorf. (jp) Die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung war geprägt von Beschlussfassungen zu Bauleitplanungsverfahren, den Erlass von Vorkaufssatzungen und der Erteilung des Einvernehmens zu Bauanträgen.
Eingangs der Sitzung wurden dem Gemeinderat von Bürgermeister Hans Hornberger und Geschäftsstellenleiter Hans Pollmann die Stellungnahmen von Behörden für das Bauleitplanungsverfahren zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt Nr. 16 und zur Aufstellung des Bebauungsplanes für das Sondergebiet zur Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage in Hofdorf bekanntgegeben und erläutert. Der Gemeinderat fasste die entsprechenden Beschlüsse zur Feststellung der Änderung des Flächennutzungsplans und den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan jeweils mit 14 zu einer Stimme. Auch zum Bauleitplanungsverfahren zur Entwicklung eines Baugebietes als allgemeines Wohngebiet Lindfeld III konnten die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange behandelt und die Abwägung hierzu vorgenommen werden.
Weil das geplante Baugebiet entlang der stark befahrenen Kreisstraße SR71 liegt, musste es seitens des Immissionsschutzes des Landratsamtes als erforderlich angesehen werden, eine Ermittlung und Bewertung der Lärmbelastung des Neubaugebietes durch die SR71 vorzunehmen und mit anderen öffentlichen Belangen und privaten Interessen gerecht abzuwägen. Nach dem seitens der Gemeinde in Auftrag gegebenen Schallgutachten wird zwingend die Errichtung eines aktiven Lärmschutzes angesehen. Dies im Rahmen einer späteren Erschließung umzusetzen, ist möglich durch Errichtung einer Schallschutzwand, eines Schallschutzwalles oder eine Kombination aus Schallschutzwand und Schallschutzwall mit einer Gesamthöhe von insgesamt vier Meter. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, in die weiteren Verfahrensplanungen Festsetzungen für eine Wall-Wand-Kombination aufzunehmen. Das Gemeindegremium fasste sowohl die nötigen Beschlüsse zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt Nr. 15 und zur Aufstellung des Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan für das WA Lindfeld III.
Vorkaufsrecht gesichert
Im Rahmen der Tagesordnung waren die Mitglieder des Gemeinderates auch befasst, die städtebauliche Entwicklung in Steinburg nördlich von Au vorm Wald zu sichern. Der Gemeinderat stellte fest, dass er für mehrere Flurnummern die Aufstellung eines Bebauungsplans in Betracht zieht und diese Flächen auch im Hinblick auf den künftigen Bedarf an Wohnbauflächen in der Gemeinde als bedarfsnotwendig ansieht. Um die Gemeinde in die Lage zu versetzen, in Bezug auf die entsprechenden Flächen auch ein Vorkaufsrecht ausüben zu können, beschloss der Gemeinderat einstimmig eine entsprechende Vorkaufssatzung zur Begründung des besonderen Vorkaufsrechts zu erlassen. Auch für verschiedene Flurnummern im Ortsteil Hofdorf sah der Gemeinderat den Bedarf, um in diesem Bereich ein Gewerbegebiet in der Nähe der A3 zu entwickeln und beschloss daher auch den Erlass einer Vorkaufssatzung. Keine Einwendungen gegen die Bauleitplanung der Stadt Bogen zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans der Stadt Bogen und dem Bebauungsplan Sondergebiet Photovoltaik „Bärndorf“, östlichder Anschlussstelle Bogen, A3, sah das Gemeindegremium.
Verkehr im Nolteweg
Die jeweils einstimmige Zustimmung und die notwendigen Befreiungen von Festsetzungen von Bebauungsplänen erteilte der Gemeinderat den Bauanträgen auf Errichtung eines Carports in der Apoiger Straße 9, auf Errichtung von zwei Carports in der Fichtenstraße 19 und zur Abstandsflächenübernahme für das Bauvorhaben zum Abbruch einer Garage und Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Büro in Apoiger Straße 3a. Bürgermeister Hans Hornberger informierte über ein Schreiben eines Anliegers des Nolteweges, mitunterzeichnet von weiteren neun Anliegern, in dem die Verbesserung der Verkehrssituation durch entsprechende Maßnahmen im Nolteweg beantragt wird. Das Gemeindegremium wird sich in einer der nächsten Sitzungen mit der Thematik befassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.08.2017
Meine Kräfte sind zu Ende, nimm mich, Herr, in Deine Hände.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Opa, Bruder und Schwager
Herrn Josef Retzer
aus Wegern
geb. 8. Mai 1937 gest. 14. August 2017
Mitglied der FFW Au vorm Wald,
des Bauernhilfsvereins Neukirchen-Windberg
und der Marianischen Männerkongregation

Wegern, Edenhof, Bogen, Pellham, Stefling, Au vorm Wald, den 17. August 2017
In stiller Trauer:
Juliane, Ehefrau
Helmut, Sohn mit Angela
Alfons, Sohn mit Stefanie
Alois, Sohn mit Rita
Julia, Thomas, Korbinian, Stefan,
Kilian und Patrick, Enkel
Hildegard Malterer, Schwester mit Familie
Georg Hilmer, Schwager mit Familie
Frieda Retzer, Schwägerin mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Donnerstag, den 17. August 2017, um 19.00 Uhr in Au vorm Wald. Der Trauergottesdienst findet am Freitag, den 18. August 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung statt.
Für die bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns hiermit bei allen recht herzlich.
Ein besonderer Dank gilt dem langjährigen Hausarzt Herrn Jörg Lichte.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.2017
Weinet nicht, ich hab’s überwunden,
ich bin erlöst von Schmerz und Pein,
denkt gern zurück an mich in schönen Stunden,
lasst mich in Gedanken bei Euch sein.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Maria Schötz
geborene Dorfner
Mitglied des Frauenbundes Hunderdorf

geb. 12. März 1950 gest. 21. August 2017
Hunderdorf, Bogen, Mitterfels, Aufroth, den 22. August 2017
In tiefer Trauer:
Max Schötz, Sohn
Sylvia Kiefl, Tochter mit Roman
Daniel Kiefl, Enkel
Hans Dorfner, Bruder mit Familie
Helene Brandl, Schwester mit Familie
Schwager und Schwägerinnen
im Namen aller Verwandten
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 23. August 2017, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnehme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.08.2017
Papiere müssen atmen können
Johannes Fuchs ist ehrenamtlicher Archivpfleger der Gemeinden im Landkreis
Alexandra Beck
Johannes Fuchs ist ehrenamtlicher Archivpfleger der Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen. Er berät Gemeinden bei der Auswahl der Dokumente, die ins Archiv wandern müssen, und gibt ihnen Tipps zur richtigen Lagerung in einem Archiv. Denn, einfach alte Papiere in einen Ordner abzuheften und eine Vielzahl von Ordnern in eine Stellage zu stellen, hat mit Archivierung nichts zu tun, weiß Fuchs.

Mit dem Mitterfelser Bürgermeister Heinrich Stenzel und dem Geschäftsstellenleiter Berthold Mühlbauer sichtet er die Unterlagen der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels-Haselbach-Ascha-Falkenfels. Das Archiv der Verwaltungsgemeinschaft befindet sich auf dem Dachboden der Alten Burg in Mitterfels. Mit Schnüren zusammengefasste Papierpacken stapeln sich neben Schnellheftern und nur durch Heftstreifen zusammengehaltene Blätter, dazwischen liegen alte Kladden und Kartons und Briefkuverts mit Papieren. Alles liegt lose aufgereiht nebeneinander in Stellagen. In manchen Stellagen sind die Ordner chronologisch und thematisch sortiert aufgestellt. „Volksbegehren von 1967″, „Belege der Gemeindekassenvon 1943 — 45″ oder „Lastenausgleich Heimatvertriebene“ steht beispielsweise auf den Rücken der Ordner. Vor einer Stellage steht eine Kiste mit zusammengerollten Plänen. Ordner, Papiersammlungen, alte Postkarten und Briefe, Plakate und Fotos: An manchen Stellen sortiert, an vielen einfach nur aufbewahrt liegt die Geschichte der vier Ortschaften Mitterfels, Ascha, Haselbach und Falkenfels.

Wahllos aufbewahren ist nicht archivieren
Wie Mitterfels geht es fast allen der 37 Gemeinden im Landkreis. Der Platz in den Verwaltungsräumen reicht nicht aus, um die Dokumente unterzubringen. „Deshalb werden sie entweder auf dem Dachboden oder im Keller gelagert“, sagt Johannes Fuchs. Dabei haben in den meisten Fällen weder der Keller noch der Dachboden die nötigen klimatischen Voraussetzungen um die Dokumente schadlos archivieren zu können.
Fuchs war Berufsschullehrer und wurde wegen einer Erkrankung mit 59 Jahren pensioniert. Als das Landratsamt in der Zeitung nach einem ehrenamtlichen Archivpfleger suchte, bewarb er sich, bekam die Stelle und nahm zum ersten Januar die Arbeit auf. Mit Fortbildungen hat er sich umfassend auf seine Aufgabe vorbereitet. Richtiges Archivieren ist nämlich gar nicht einfach. Denn wahllos alles aufzubewahren, ist genauso falsch, wie alles unsortiert wegzuschmeißen.
Alte Vereinsunterlagen in der Gemeinde archivieren
Immer wieder stellt Fuchs fest, dass vielen Gemeinden einfach der Überblick über die alten Dokumente fehlt. „Sie wissen gar nicht, was und wo sie es haben.“ Zwischen Ordnern und Plänen liegen dann ungeschützt vergilbte Fotos und Vereinsdokumente, die die charakteristische Dorfgeschichte widerspiegeln. Der Bayerische Staatsanzeiger oder das Bayerische Gemeindeblatt stehen dagegen oftmals in Leder gebunden hinter Glas. „Aber gerade den muss eine Gemeinde nicht unbedingt aufbewahren, denn der Staatsanzeiger oder das Gemeindeblatt wird auch in der Bayerischen Staatsbibliothek oder im Staatsarchiv archiviert“, sagt Fuchs.

Bei Archivierung geht es nicht darum, alles aufzubewahren, sondern die richtigen Unterlagen für die Nachwelt zu sichern. Per Gesetz ist jede Gemeinde verpflichtet, wichtige Schriftstücke 30 Jahre lang aufzubewahren. Doch was ist wert, über diesen Zeitraum hinaus aufgehoben zu werden und was kann unbesorgt entsorgt werden? Protokolle von Gemeinderats- oder Stadtratssitzungen müssen unbedingt aufgehoben werden, weiß Fuchs. „Denn daraus lassen sich später wichtige Informationen über die historische Entwicklung eines Dorfes entnehmen.“ Auch die Rechnungsbücher einer Gemeinde, in denen die Ein- und Ausgaben vermerkt werden, und die Rechnungsprüfberichte sollten aufbewahrt werden. Als dritten Punkt nennt Fuchs orts- und gemeindetypische Geschichtsdokumente. „Unterlagen über Geschäfte, die es in der Gemeinde gab, oder über historische Gebäude sollte jede Gemeinde archivieren“, sagt Fuchs.
Raumtemperatur zwischen 14 und 18 Grad Celsius
Auch Dokumente der Ortsvereine sollten unbedingt im Gemeindearchiv gesammelt werden. „Im Laufe der Zeit wechseln die Vorsitzenden der Vereine und mit jedem Wechsel gehen Unterlagen verloren.“ Auch alte Baupläne sind wichtig, können sie doch neuen Grundstücksbesitzern Aufschluss über die ursprüngliche Bebauung ihres Grundstücks geben oder zeigen, wie ihr Haus früher einmal ausgesehen hat.
Wichtig ist Fuchs, dass die Dokumente aufbewahrt werden, die die individuelle Dorfgeschichte wiedergeben. Leider seien bei der Gebietsreform und der damit verbundenen Eingemeindung viele Dokumente weggeschmissen worden, die Auskunft über die Geschichte kleinerer Ortschaften gaben.
Seit Anfang 2013 ist Fuchs im Amt. Im Laufe seines ersten Amtsjahres hat er jede Gemeinde im Landkreis besucht und ihr Archiv angeschaut. Doch kaum eine Gemeinde verfügt über geeignete Räume für die Archivierung. „Meistens sind die Räume zu kalt oder zu heiß.“ Dabei sind Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit entscheidende Kriterien für eine zweckgemäße Lagerung.
Die Temperatur in einem Archiv sollte zwischen 14 und 18 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit 45 bis 58 Prozent betragen und die Lichtverhältnisse sollten düster bis halbdunkel sein. Auch sollten Metallklammern aus Schriftstücken entfernt werden, um Rostflecken zu vermeiden. Falsch ist es auch, die Blätter in Folien zu packen. „Papiere müssen atmen können.“ Deshalb sollten Dokumente in einem speziellen säurefreien Umschlagspapier archiviert werden.
Gemeinden fehlt es an Personal und Räumen
Nach jedem Besuch bei einer Gemeinde hat Fuchs den Zustand des Archivs beschrieben und Tipps zur Lagerung der Dokumente gegeben. „Doch bei vielen Gemeinden ist nichts passiert, weil die räumlichen und personellen Voraussetzungen fehlen.“ Deshalb setzt sich Fuchs auch für das Landkreisarchiv ein, das im Kloster Oberalteich entstehen soll. Auf einer Fläche von 450 Quadratmetern sollen dort alle wichtigen Dokumente der Landkreis-Gemeinden archiviert werden. „Trotzdem würden die Gemeinden Eigentümer ihrer Dokumente bleiben.“ Ein Zentralarchiv würde sicherstellen, dass wichtige Dokumente jeder Gemeinde als historische Quellen für die Nachwelt erhalten bleiben, sagt Johannes Fuchs. „Denn, nur wer seine Vergangenheit kennt, kann die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen.“
Quelle: Bogener Zeitung, 24.08.2017
Auf einmal bist Du nicht mehr da und keiner kann’s verstehn.
Im Herzen bleibst Du uns ganz nah, bei jedem Schritt, den wir nun gehen.
Nun ruhe sanft und geh‘ in‘ Frieden, denk immer dran, dass wir Dich lieben.
Mit schweren Herzen müssen wir viel zu früh Abschied nehmen von
unserem geliebten Sohn, Bruder, Enkel und Neffen
Tobias Kerscher

geb. 11. Juni 2009 gest. 26. August 2017
Ehren, den 28. August 2017
Wir werden Dich nie vergessen:
Deine Eltern Ulrike und Josef
Deine Schwester Melanie
Deine Großeltern Aloisia und Johann Bogner
im Namen aller Verwandten
Trauergottesdienst am Dienstag. den 29. August 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf.
Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis -statt.
Anstelle von Kranz-, Blumen- und Messspenden bitten wir um eine Spende zugunsten der KUNO-Stiftung Regensburg bei der Hypo Vereinsbank Regensburg, BIC HYVEDEMM447, IBAN: DE08 7502 0073 0371 4075 96, Kennwort: „Tobias Kerscher Station 84″.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.08.2017
Feuerwehrgerätehaus-Anbau fast fertig
Hunderdorf. Am Freitag besichtigte Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger mit Vertretern der Feuerwehr die Zimmererarbeiten zur Fertigstellung des Anbaues ans Feuerwehrgerätehaus. Im Februar hatte der Gemeinderat beschlossen, die Baumaßnahme umzusetzen. Geschaffen wurde ein rund 13 Meter langer und viereinhalb Meter breiter Gebäudeanbau an der Nordseite des

Feuerwehrgebäudebestandes samt einer vier Meter breiten und drei Meter hohen Durchfahrt. Der Anbau wurde in Holzbauweise ausgeführt. Wie Kommandant Michael Krieg erläuterte, kann der Verkehrssicherungsanhänger problemlos, an das Zugfahrzeug angekoppelt, untergestellt werden. Zudem wird durch den Anbau Stauraum zur Lagerung von Regalen und Gitterboxen geschaffen. Die Feuerwehrleute haben sich mit erheblichen Eigenleistungen beteiligt. Es wurden rund 240 freiwillige Einsatzstunden eingebracht. Die Gemeinde übernimmt Kosten von rund 15 000 Euro. – Bild: Stellvertretender FFW-Vorsitzender Tobias Englmeier, Kommandant Michael Krieg, FFWler Detlef Pohl, Robert Wieser (Firma Daiminger, Traitsching), Bürgermeister Hans Hornberger, Feuerwehrvereinsvorsitzender Manuel Achatz und stellvertretender Kommandant Klaus Hirtreiter. (Foto: jp)
Quelle: Bogener Zeitung, 30.08.2017