Ralf Kietzke ist neuer Vorsitzender
Drescherfreunde feiern Zehnjähriges in kleinem Rahmen – 13. Drescherfest
Degernbach. (rs) Überschattet vom Tod des Vorsitzenden Michael Bachmeier war das Vereinsjahr der Drescher- und Oldtimerfreunde Degernbach. Dass sie in seinem Sinne weiterarbeiten wollen, bekräftigten sie bei ihrer Jahresversammlung am Samstag. Ralf Kietzke wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Rund 60 Mitglieder der Drescher- und Oldtimerfreunde Degernbach fanden sich zu der Versammlung in der

Buschenschenke Bachmeier auf dem Fröschlhof ein. Sie hielten Rückschau auf das vergangene Jahr, in dem der Vorsitzende Michael Bachmeier ganz plötzlich gestorben war. Bei der Vorschau auf das heurige Jahr betonten die Vereinsmitglieder, dass sie im Sinne des Verstorbenen weiterarbeiten werden. Das 13. Drescherfest wird am Sonntag, 26. August, stattfinden, wurde festgelegt. Bogens 3. Bürgermeister Eckl sprach ein Grußwort. Auch Schwarzachs Bürgermeister Wenninger nahm an dem Treffen teil.
Museum weiter verbessert
Der amtierende 2. Vorsitzende, Stadtrat Ralf Kietzke, leitete die Versammlung in der voll besetzten ,Buschenschenke Bachmeier. Er sagte, das vergangene Jahr habe so gut begonnen: Es wurden wieder Verbesserungen an der Drescherhalle im Museumsraum und an den Geräten durchgeführt, eine starke Vereinsabordnung trat beim Bogener Volksfest auf, zuvor schon hatte man einen Maibaum aufgestellt und mit Helga Bachmeier ihren runden Geburtstag gefeiert. Auch das Grillfest wurde trotz ungünstiger Witterung ein Erfolg und die Vorbereitungen für das zwölfte Drescherfest liefen auf Hochtouren. Sogar das Fernsehen hatte diesmal sein Kommen angesagt und das Getreide war schon geerntet.
Doch da geschah, womit niemand gerechnet hatte: Wie ein Keulenschlag traf die Verantwortlichen die plötzliche Nachricht vom Tod des Vorsitzenden. Die schwierige Entscheidung, was bezüglich des Festes unternommen werden sollte, war zu treffen. Schließlich rang sich der Vorstand dazu durch, das Fest doch zu halten; der überwältigende Besuchgab ihm recht. Kietzke dankte allen für den Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit. Weiter erwähnte er den Auftritt einer Abordnung beim Burgfest in Haibach, den Vereinsausflug in den Bayerischen Wald, die Anfertigung von Totenbrettern, Geburtstagsfeiern und die Christbaumversteigerung.
Kassier Josef Kiss sagte, die Einnahmen des letzten Jahres erfolgten vor allem aus Beiträgen, Spenden und Veranstaltungserlösen. Die Ausgaben dagegen für Versicherungsbeiträge, für die Erweiterung des Hallenvordaches zum Getreideunterstellen und zur Anschaffung von Zeltplanen fürs Grillfest. Die Einnahmen überwogen, der Kassenstand sei derzeit ausreichend.
Derzeit 280 Mitglieder
Schriftführer Christian Schwingel sagte, der Verein habe derzeit 280 Mitglieder. Im letzten Jahr gab es 13 Abgänge und 28 Zugänge. Zum Museumsbesuch sagte er, zu den allgemeinen Öffnungszeiten am ersten Monatsfreitag in der Sommerzeit kämen nur wenige Besucher. Zweimal seien im letzten Jahr Schulklassen aus Degernbach gekommen und seien begeistert gewesen — auch weil sie von der Familie Bachmeier ein Eis bekamen. Auswärtige Schulen hatten kein Interesse. Gruppen und Vereine vereinbaren künftig einen Besuchstermin und verbinden damit eine Einkehr in der Buschenschenke. Schwingel wies auch noch auf die Darstellung des Vereins im Internet hin.
3. Bürgermeister Franz Xaver Eckl lobte den Zusammenhalt im Verein und den Mut, das Drescherfest trotz des Todes des Vorsitzenden Michael Bachmeier zu halten, was sicher im Sinne des Verstorbenen war. Er dankte fürs Mitmachen beim Bogener Volksfest und wünschte auch weiterhin den gezeigten Zusammenhalt. Die Neuwahlen ergaben Ralf Kietzke als neuen Vorsitzenden, 2. Vorsitzender ist Dennis Breu. Wiedergewählt wurden als Kassier Josef Kiss und als Schriftführer Christian Schwingel sowie als Beisitzer Robert Baier, Alfons Fisch und Josef Müller. Neu gewählt wurden als Beisitzer Ludwig Gilch und Rudolf Kellermeier sowie als Kassenprüfer Josef Fisch und Josef Trautinger. Wiedergewählt wurde noch Rupert Sagmeister für die Pressearbeit:
Feier nur im kleinen Kreis
Der neue Vorsitzende Ralf Kietzke erinnerte daran, dass der Verein im nächsten Jahr das zehnjährige Bestehen feiern könne. Die dazu vorgesehene Anschaffung und Weihe einer neuen Fahne mit größerer Feier habe man nach dem Tod von Michael Bachmeier jedoch gestrichen. Man wolle das Jubiläum nun nur noch auf Vereinsebene begehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.03.2012
Geburten und Sterbefälle beurkundet
Bogen. (ta) Das Standesamt Bogen hat im Februar zahlreiche Geburten und eine Reihe von Sterbefällen beurkundet. Mit der Veröffentlichung waren einverstanden:
Geburten: 31. Januar Patrick Pascal Sautner, Mariaposching-Loham und Mona Emilia Marignorn, Künzing-Forsthart, 3. Februar Timo Thomas Eidenschink, Straßkirchen und. Kiara-Lena Susanne Müller, Straubing, 4. Februar Mark Teske, Leiblfing, 5. Februar Leonie Magdalena Berg, Rain und Melanie Drechsler, Rattiszell sowie Julian Alexander Paul, Mitterfels und Anna Volodymyrivna Shanta, Bogen, 6. Februar Linus Till Dengler, Parkstetten, 7. Februar Nelly Carina Betzinger, Straßkirchen, 8. Februar Dijon Kajtazi, Aiterhofen, 12. Februar Theresa Sophie Schießl, Rain und Melina Zoe Murer, Bogen, 13. Februar David Schäfer, Hunderdorf, 14. Februar, Ege Yusuf Bayar, Straubing, 15. Februar Melissa Lucielle Brocka, Bogen, 16. Februar Lukas Emilian Mundt, Schwarzach, 19. Februar Sebastian David Dilger, Haibach und Maximilian Kilger, Kollnburg, 20. Februar Matthias Heitzer, Haibach-Elisabethszell, 22, Februar Magdalena Angelika Soller, Wörth/Donau, 25. Februar Paulina Helmbrecht, Mariaposching-Loham.
Sterbefälle: 31. Januar Franz Seraph Niedermeier, Neukirchen; 5. Februar Joseph Biendl, Haselbach 6 Februar Katharina Lobmeier geb. Achatz, Bogen; 7. Februar Wilhelmine Therese Karl, Bogen; 8. Februar Anna Weber geb. Ruhland, Mitterfels; 8. Februar Hildegard Rosemarie Ehring geb. Huemer, Bogen; 8. Februar Anton Davidovik Vilkhovoy, Bogen; 10. Februar Anna Regina Hacker geb. Grotz, Offenberg; 16, Februar Maria Hofmann geb. Pielmeier, Bogen; 20. Februar Anton Freundorfer, Mariaposching; 21. Februar Kreszenz Riepl geb.Bilmeier, Bogen; 23, Februar Theres Fruhstorfer geb. Neppl, Bogen; 23. Februar Eduard Paintinger, Haibach-Elisabethszell.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.03.2012
Eine Bereicherung für das Leben aller
Hunderdorf: Leben und Werk des Fußmalers Günther Holzapfel betrachtet
(hk) „Wenn ich mein Leben betrachte, ist es geführt von der Liebe Gottes und von wunderbaren Begegnungen“, so schreibt Günther Holzapfel im Vorwort seines Buches über seine Werke. Am Samstagabend lud der Pfarrgemeinderat ins Pfarrheim zu einem Informationsabend mit und über den Steinburger Fußmaler Günther Holzapfel ein. In seiner Begrüßung bezeichnete der

Pfarrgemeinderatssprecher Alois Knott den Künstler als „Pfundskerl“, der mit seiner Ausstrahlung von Glückseligkeit und seiner fröhlichen-Natur eine Bereicherung für alle sei.
Günther Holzapfel wurde am 26. Juli 1942 in Moosthenning im Landkreis Dingolfing als Jüngstes von vier Kindern geboren. Bei der komplizierten Hausgeburt wurde der um zweieinhalb Monate zu früh Geborene so schwer verletzt, dass er von Geburt an spastisch gelähmt war. Die Bewegung von Armen und Kopf konnte und kann er weder steuern noch kontrollieren. Mit sechs Jahren begann er mit den Füßen zu greifen und zu fühlen und nahm für alle möglichen Tätigkeiten die Füße zu Hilfe.
So entdeckte er auch die Begeisterung für das Malen und versuchte mit Buntstiften mit dem Fuß zu malen. Heute malt er mit Ölfarben. So mancher hat zwei linke Hände, wenn es ums Zeichnen oder Malen geht. Günther Holzapfel hingegen hat seine Berufung, seine Erfüllung und sein Lebensglück darin gefunden, mit den Füßen zu malen. Die Pinsel hält er mit den Zehen. Er liegt beim Malen auf dem Rücken. „Ich bin zwar behindert, aber ich habe meine Behinderung nie wirklich als Handicap gesehen. Wenn ich normal gehen könnte, wer weiß, ob ich so glücklich wäre“, sagt Günther Holzapfel in seiner
Biographie. Seine Freude am Malen spricht aus seinen Ölbildern, für die er besonders gerne Motive aus seiner Heimat, dem Bayerischen Wald, wählt. Aber auch Stillleben und eigene Bildkompositionen gehören zu seinem Repertoire. Seine Bilder waren schon in vielen Städten Deutschlands und im Ausland zu sehen. Sogar in Fukuoka und Naha in Japan und in Australien stellte er seine Bilder aus.
1962 kam Günther Holzapfel zu seiner Schwester, der Lehrerin Walfriede Holzapfel, nach Steinburg. Diese umhegt ihren Bruder wie sie nur kann und begleitet ihn auch auf seinen Ausstellungen und Reisen. Seit 1964 ist er Stipendiat und seit 1984 Vollmitglied der Vereinigung der Mund- und Fußmalenden Künstler so dass er ein finanziell sorgenfreies Leben führen und sein zweites Hobby, das Fernreisen, finanzieren kann. In dem Film über den Alltag Günther Holzapfels konnte man feststellen, dass er einen normalen Tagesablauf führt. Seine Hauptbeschäftigung ist dabei das Malen, das man im Film auch beobachten konnte.
Dabei sagt er: „Vor einer leeren Leinwand zu liegen, ist wie ein Abenteuer.“ Er führt auch ein bewegtes Leben und hat viele Freunde, ist in mehreren Vereinen gut aufgenommen und integriert. Wenn es ihm die Zeit erlaubt, fährt er mit seinem Rollwagen im Perlbachtal spazieren.
Zum Abschluss des Abends meditierte Alois Knott über Holzapfels Bild mit dem Titel „Geburtstagsgeschenk an einen jungen Freund“. Es enthält die drei Grundfarben Rot, Blau und Grün. Rot bedeutet Liebe, Blau Treue, Grün Hoffnung. Auch drei Wege sind darauf: Der linke Weg führt in den Abgrund, der Weg in der Mitte führt zu Gott, der rechte Weg führt ins Nichts. Ein großes Dreieck mahnt, Gott nicht aus dem Auge zu verlieren. Das Glückshorn in der Mitte soll immer Glück bringen. Ein Keil oben zeigt die Versuchung, die überall lauert. Die Sonne steht für Wärme und Geborgenheit. Die Felswand im Hintergrund soll zeigen, dass man Gott immer neu suchen muss. Die Felsen auf dem Weg mahnen, dass das Leben nicht immer einfach ist. Die zwei Bäume verheißen Glück und Harmonie in der Ehe. Die weiße Taube soll Frieden ins Leben bringen. Die grüne Fläche bedeutet, dass der Betrachter zu einem erfüllten Leben geführt werden soll.
Günther Holzapfel wird im Juli seinen 70. Geburtstag feiern. – Und es sei ihm zu wünschen, dass er noch viele Jahre den Alltag aller mit seiner speziellen Ausstrahlung und seinen wunderbaren Gemälden bereichern möge, waren sich alle einig.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.03.2012
Sitzung des Gemeinderates
Windberg. (xk) Am Mittwoch, 14. März, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Amtshauses Windberg eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Informationen und Sonstiges, ILE-Nord 23 sowie Bioenergieregion.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.2012
Josefifeier
Windberg. (ws) Die Pfarrei Windberg veranstaltet am Montag, 19. März, die Josefifeier für alle Gemeindebürger. Der festliche Gottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg. Musikalisch mitgestaltet wird die Festmesse von den Wolfstoana Musikanten. Anschließend spielen die Musikanten noch im Gasthaus Amann auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.2012
Neue Trauerhalle beim Friedhof geplant
Stellungnahmen zum Deckblatt Nr. 8 für Gewerbegebiet „Hofdorf“ behandelt
Hunderdorf. (xk) Die Sanierung der bestehenden Leichenhalle und die Neuerrichtung einer Trauerhalle beim Friedhof, die Behandlung der Stellungsnahmen und Einwendungen im Rahmen der frühzeitigen Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung zum Deckblatt Nr. 8 zur Änderung des Flächennutzungsplans mit Landschaftsplan für ein Gewerbegebiet bei Hofdorf sowie die Behandlung von Baugesuchen waren Hauptthemen der kürzlich im Rathaus stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.
Bürgermeister Hans Hornberger berichtete eingangs, dass die frühzeitige Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung zum Deckblatt Nr. 8 zur Änderung des Flächennutzungsplans mit Landschaftsplan für das Gewerbegebiet „Hofdorf“ durchgeführt wurde. Zu den Einwendungen durch die Träger öffentlicher Belange sowie von privater Seite zeigte Architekt Herbert Weny von der HIW-Architektengesellschaft, Straubing, verschiedene Abwägungsmöglichkeiten auf, die gemeinsam erörtert wurden. Von den Grundstücksanliegern wurden insbesondere Bedenken vorgebracht in Bezug auf die geplante Bienenzuchterweiterung und landwirtschaftliche Hofstellenerweiterung, für die zwischenzeitlich Bauvorbescheide eingereicht wurden. Behördlicherseits wurde zudem auf die fehlende Anbindung des neuen Gewerbegebietes an eine Siedlungsstruktur hingewiesen.
Nachdem in der Gemeinde keine anderen geeigneten Gewerbeflächen zur Verfügung bzw. in Aussicht stehen, soll die Bedarfsnotwendigkeit dieses Gewerbegebietes vonseiten der Gemeinde mit einer zusätzlichen Standortalternativenprüfung nachgewiesen, aber auch die naturschutzrechtliche Bewertung mit einer Avifaune-Erhebung ergänzt werden, waren sich die Gemeindevertreter einig. Der Gemeinderat sprach sich im Rahmen seines Abwägungsbeschlusses auch dafür aus, das Grundstück Flurnummer 877 aus dem Gewerbegebietsbereich zu nehmen. Das Architekturbüro HIW wurde beauftragt, diverse Anregungen in die weitere Planung einzuarbeiten und dann zur weiteren Beschlussfassung vorzulegen.
Leichenhalle: Sanierung oder Neubau?
Eingehende Erörterung erfuhr auch die Entscheidung, ob die bestehende Leichenhalle am Friedhof saniert oder eine neue Trauerhalle errichtet werden soll. Hierbei berichtete das Gemeindeoberhaupt von der Besichtigungsfahrt, bei der verschiedene Trauerhallen in vergleichbaren Größen in Augenschein genommen wurden. Dem Gemeinderat wurden mittels Planentwurfsskizzen der Sanierungsvorschlag sowie die Neubauentwürfe vorgelegt. Nach den vorliegenden Planungsvorschlägen des Architekten Robert Troiber, St. Englmar, liegen die geschätzten Bruttobaukosten für die Sanierung bei 196 000 Euro gegenüber einem Neubau der Trauerhalle mit 239 000 Euro. Das Gemeindegremium entschied sich mit dem gefassten Grundsatzbeschluss für die Neubauvariante, wobei die Ausrichtung des Eingangsbereichs gegen Süden vorgesehen ist. Zu den Baugesuchen für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Brunnenstraße 20 sowie Wiederaufbau und Umbau des bestehenden Mehrfamilienwohnhauses zu einem Generationenhaus mit Behinderten-WC in Wegern 50 wurde das gemeindliche Einvernehmen festgestellt. Genehmigt wurde ferner die Errichtung einer Werbeanlage in der Hauptstraße 24. Keine Zustimmung des Gemeinderates fand dagegen eine Voranfrage auf Befreiung von den Bauvorschriften wegen größerer Wandhöhe, Brunnenstraße 28.
Zur Information gab Bürgermeister Hans Hornberger, dass in der letzten Sitzung der Gemeinschaftsversammlung die Nachfolge des Geschäftsstellenleiters bei der Verwaltungsgemeinschaft infolge der Freistellungsphase der Altersteilzeit ab 1. Dezember geregelt wurde mit der Entscheidung für den Verwaltungsfachwirt Hans Pollmann. Die damit vakant werdende Stelle des Sachbearbeiters in der Finanzverwaltung ist wieder zu besetzen und ist öffentlich ausgeschrieben. Weiterhin informierte der Ratsvorsitzende über die erfolgte Ausschreibung und über die beim Schulverband anstehende Entscheidung zur neuen Stellenbesetzung ab 1. Mai für eine Reinigungskraft mit Hausmeistertätigkeiten in der Grundschule, ebenso wegen Altersteilzeit der jetzigen Stelleninhaberin. Erfreut zeigte sich das Gemeindeoberhaupt über die ankündigte Betriebserweiterung eines ortsansässigen kunststoffverarbeitenden Unternehmens um eine weitere Fertigungshalle. Der Hunderdorf er Bürgermeister Hornberger sprach sich dafür aus, bei der Haushaltsplanung 2012 den Ausbau von weiteren Gemeindeverbindungsstraßen entsprechend den finanziellen Möglichkeiten zu erörtern.
Elektrofahrzeug zum Testen
Bürgermeister Hornberger teilte dem Gemeinderat mit, dass das Fahrzeug des Klärwärters 2012 reparaturbedingt zu ersetzen sei. Zu Testzwecken erhalte die Gemeinde Hunderdorf dafür ein Kommunalelektrofahrzeug von der Region E-Wald. Es hat eine Tagesreichweite von 120 Kilometern. Nach der Testphase kann man sich im Gemeinderat Gedanken machen über die alternative Beschaffung eines E-Fahrzeuges gegenüber einem herkömmlichen Auto, so der Rathauschef.
Abschließend wurde im nicht öffentlichen Teil der Sitzung vom Gemeinderat eine Betriebskostendefizitübernahme zu 100 Prozent beim Kindergarten und der Kinderkrippe gegenüber der Kirchenstiftung gebilligt. Damit wird der Kosten- und Personalsituation Rechnung getragen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.2012
Werner Fischer ist der neue Vorsitzende
Heimat- und Volkstrachtenverein ist unter neuer Führung — Jahresversammlung
Hunderdorf. (hk) Der Heimat- und Volkstrachtenverein hat einen neuen Vorsitzenden. Am Samstagabend wurde im Gasthaus Baier-Edbauer bei der Jahreshauptversammlung nit Nachwahlen Werner Fischer zum Vorsitzenden gewählt. Mehrere Mitglieder wurden für langjährige Treue zum Verein ausgezeichnet. 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner nannte den Trachtenverein einen Verein, der die Tradition und das Brauchtum hochhält.
Zweiter Vorsitzender Werner Fischer sagte zu Beginn seines Berichtes, dass das vergangene Vereinsjahr ein bewegtes Jahr gewesen sei. Der Rücktritt des Ehepaares Albert und Georgine Maurer im September des vorigen Jahres aus gesundheitlichen Gründen sei ein Schock für den Verein gewesen. Sie waren als Vorsitzender und als Schriftführerin und Jugendleiterin zwei Jahrzehnte an der Spitze des Vereins tätig. Durch den festen Zusammenhalt im Verein konnte die Situation jedoch gut abgefangen werden, meinte Fischer. Er dankte dem Ehepaar Maurer für ihre Arbeit und überreichte Albert Maurer ein Geschenk mit den besten Wünschen auch an Georgine Maurer.
Rückblick auf Vereinsjahr
In seinem Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr teilte Fischer mit, dass seit der letzten Jahresversammlung acht Vereinsabende und vier Vorstandssitzungen abgehalten wurden. Außerdem wurde an der Frühjahrs- und Herbst-Gauversammlung teilgenommen und die Vorstandstagung sowie der Gaustammtisch in Windberg besucht. Die Vereinsmitglieder beteiligten sich auch am Herbsttanz in Windberg und an mehreren Veranstaltungen im Gemeindebereich. Auch eine Weihnachtsfeier mit Auftritt der Kindergruppe wurde abgehalten. In diesem Zusammenhang lobte Fischer die Mitglieder für ihr stetes Mittun.

Junge Mitglieder gesucht
Abschließend stellte Fischer fest, dass der Trachtenverein zwar viele Mitglieder habe, aber hur wenige davon auch aktiv seien. Daher sei es notwendig neue, junge Mitglieder für den Verein zu gewinnen, damit der Verein nicht veraltert und weiterhin bestehen könne, meinte der Redner.
Dritter Bürgermeister Helmut Kronfeldner nannte den Heimat- und Volkstrachtenverein einen Verein, der das Brauchtum und die Tradition hochhält und wünschte, dass auch die Jugend, gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit, in dieses Brauchtum eingewiesen werde. Pater Wolfgang Voss, der Ehrenmitglied des Vereins seit vielen Jahren ist, betonte in seinen Grußworten an die Trachtenschwestern und Brüder, dass er gerne zum Verein gehöre. Er wünschte, dass der Trachtenverein, nach dem alten Wahlspruch: „Treu der Heimat, treu der Sitt` und treu der Tracht“ in die Zukunft blicken wolle.
Nachdem der Kassenbericht von Maria Länger, der Bericht des Vortänzerpaares von Wolfgang Riepl und der Jugendleiterbericht von Angelika Lazarus-Lobmeier vorgetragen waren, gab der stellvertretende Vorsitzende noch Termine für die kommende Zeit bekannt.
Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis: Vorsitzender ist für die übrigen drei Jahre der Wahlperiode Werner Fischer. Neu gewählt wurde auch Hans Lobmeier als sein Stellvertreter. Das Amt des Jugendleiters teilen sich in Zukunft Angelika Lazarus -Lobmeier und Melanie Aumer, die auch in der Übergangszeit diese Arbeit schon übernommen haben. Da sich für das Amt des Schriftführers niemand fand, wurde die Wahl auf die nächste Jahreshauptversammlung vertagt. Der neue Vorsitzende Werner Fischer konnte dann auch noch einigen langjährigen Mitgliedern für ihre Vereinstreue danken und sie mit einer Urkunde auszeichnen. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Wolfgang Lummer geehrt. Gertraud Thoma, Johanna Lummer, Josefine Holzapfel, Brigitte Hecht und Erwin Wölfl wurden für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet und die Gründungsmitglieder Theresia Gütlhuber und Johann Wölfl wurden für 60 Jahre Vereinstreue geehrt und mit einem Geschenk bedacht.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.2012
Josefifeier
Windberg. (ws) Die Pfarrei Windberg veranstaltet am Montag, 19. März, die Josefifeier für alle Gemeindebürger. Der festliche Gottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg. Musikalisch mitgestaltet wird die Festmesse von den Wolfstoana Musikanten. Anschließend spielen die Musikanten noch im Gasthaus Amann auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.2012
Gemeinderatssitzung
Windberg. (xk) Am Mittwoch, 14. März, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Amtshauses Windberg eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Informationen und Sonstiges, ILE-Nord 23 sowie Bioenergieregion.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.2012
Ungewöhnlich, unglaublich und einfach lustig
Steinburg: Franz Aichingers Theaterfreunde spielen die „Geschichte vom Stinkerkas“
(erö) Ungewöhnliches bietet die neue Theatergruppe um Franz Aichinger, ungewöhnlich ist das Programmheft mit jeder Menge Probenfotos, ohne Inhaltsbeschreibung, aber mit einem Salatrezept am Schluss, am Ungewöhnlichsten aber ist die anrüchige „Hauptsache“, um die sich alles dreht in dem Stück: „Die unglaubliche G`schicht vom g’stohlenen Stinkerkas“. Am Freitagabend war Premiere und sorgte im Steinburger Hof (Steinburg) für ein proppenvolles Haus. Franz Aichingers

Theaterfreunde nennt sich die Laienspielgruppe, die mit Elan und Schwung, mit Temperament und viel Charme die Geschichte vom verschwundenen Stinkerkas erzählt und spielt.
Ein Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold und in Szene gesetzt von Franz Aichinger, der nach 20 Jahren Bühnenerfahrung den Versuch wagt, als Regisseur eigene Ideen und Vorstellungen auf der Bühne umzusetzen. Der große Saal im Steinburger Hof bietet dafür den idealen Rahmen. Damit der Zuschauer gleich weiß, was ihn erwartet, gibt’s schon vor dem Heben des Vorhangs einen handfesten Ehestreit zwischen Aichinger und seiner wortgewaltigen Ehefrau und Souffleuse Hildegard, die ihren Mann bei der Begrüßung nicht zu Wort kommen lässt. Und so geht’s auch auf der Bühne weiter. Zwei erzürnte Ehefrauen, Pauline Schreiner (Andrea Werner) und Klara Meierlein (Claudia Fischer), geben ihren Männern, dem Schreinermeister Sepp Schreiner (Tom Schneil), und Sigi Meierlein (Johannes Hötzl), seines Zeichens Dorfpolizist, „Saures“, weil die sich nach der Weihnachtsfeier des Musikvereins die ganze Nacht herumgetrieben haben. Dritter im Bund ist Sepps Sohn‘ Toni (Mario Assmann), verlobt mit der feschen Eva (Kerstin Buschmann). Viel Alkohol ist geflossen, und die drei Helden können sich an nichts mehr erinnern. Fatal nur, dass in der
Schreinerwerkstatt eine zerbrochene Leiter und ein abgerissener Fensterladen auftauchen. Leider fehlen dem Sepp ein Schuh und sein Geldbeutel und der Sigi vermisst die Schnupftabakdose. Dann kommt auch noch die Pfarrersköchin Eugenie (Ilse Wiesmüller) daher und zeigt den Diebstahl eines Stinkerkäs an. Irgendwie in die Sache verwickelt ist auch Hugo Oberleitner, Dirigent des Musikvereins, (Xaver Bugl) und Vater von Eva. Aber da gibt es noch Evas Zwillingsschwester Tina aus Amerika, kess und sexy, mit starkem amerikanischem Akzent. Hier ist Kerstin Buschmann in einer Doppelrolle zu sehen.
In drei Akten voller Witz und überraschenden Gags entwickelt sich eine Geschichte, die zu Tränen, Lachtränen natürlich, rührt, denn hier wird zwar Laientheater gemacht, aber vom Feinsten. Jede Geste sitzt perfekt, die Gags kommen am laufenden Band, die Spannung reißt drei Stunden lang nicht ab. Erstaunlich, wie Franz Aichinger seine Truppe motiviert und was er alles aus den Spielern herausholt. Ilse Wiesmüller als naive, keusche Eugenie mit Hut und Lockenperücke ist zum Schreien komisch.
Pauline und Klara sind erschreckend bissige Weiber, die reinsten Furien, und die junge Eva schenkt ihrem Toni auch nichts. Zwillingsschwester Tina ist ein freches Schmeichelkätzchen, und Hugo Obermeier mutiert ganz plötzlich vom vor Zorn schnaubenden Vater zum Angeklagten. Und dann die drei Schwerenöter: Tom Schneil ist ein so überzeugender armer Wicht, dass ihm sofort die ganze Zuneigung der Zuschauer gehört. Und der arme Sigi, der mit seiner Hose auch den Respekt des Polizisten verliert, läuft immer mehr zu großer Form auf. Was Mario Assmann als Toni angeht, so ‚hat man ihn selten so lebendig und präsent auf der Bühne erlebt wie hier. Das Bühnenbild, eine liebevoll ausgestattete Schreinerwerkstatt, ist ebenso perfekt geraten wie Maske (Petra Peschke) und Frisuren (Tina Groß). Inspizientin Tina Groß sorgt als Mädchen für alles für Beleuchtung und Vorhang. Franz Aichinger und seine Freunde machen junges, lebendiges Theater, Theater mal einfach zum „Ablachen“ — warum eigentlich nicht.
Die Aufführungen am Wochenende 16., 17. und 18. März, jeweils um 20 Uhr, sind weitgehend ausverkauft. (Einzelkarten eventuell unter Telefon 09961/6405). In der Pause gibt es Snacks und Getränke.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.2012
Stammtischler bleiben weiter unter bewährter Führung
Jahresversammlung mit Neuwahlen — Nächstes Jahr 35-jähriges Bestehen
Großlintach/Hunderdorf. (xk) Der Stammtischverein Hunderdorf-Lintach hielt am Samstag seine Jahresversammlung im Vereinslokal Plötz-Schlecht, Großlintach, ab. Dabei wurden im Rückblick die vielfältigen Aktivitäten des Stammtischvereins aufgezeigt und der wiedergewählte Vorsitzende Hans-Jürgen Achatz zeigte in einer Terminvorschau auf, dass man auch im angelaufenen Vereinsjahr bis einschließlich März 2013 viel vor hat.
Der Stammtisch Hunderdorf-Lintach ist nicht nur eine Stammtischvereinigung im herkömmlichen Sinne, sondern ein echter Aktivposten im örtlichen Vereinsgeschehen und Gemeinschaftsleben. Dies verdeutlichte Stammtischvorsitzender Hans-Jürgen Achatz, der seit April 2002 an der Vereinsspitze steht, in seinem Ausblick auf das begonnene Vereinsjahr.
Neben der Teilnahme an verschiedenen Festlichkeiten von örtlichen Vereinen und Verbänden im Bereich Großlintach, Hunderdorf und Oberalteich verwies der Vorsitzende auf zahlreiche geplante Veranstaltungen des Stammtisches Hunderdorf -Lintach. „Es wäre schön, wenn viele dabei sein würden“, appellierte Achatz an die Mitglieder. So steht am 30. März ein vereinsinternes Brotzeitschießen auf Asphalt an, am 30. April wird traditionsgemäß wieder der Maibaum beim Vereinslokal aufgestellt, vom 17. bis 20. Mai folgt der Vereinsausflug an den Gardasee, am 21. Juli wird wieder das Sommernachtsfest organisiert mit Standlschießen auf der Stockbahn beim Vereinslokal.
Weiterhin, so der engagierte Vorsitzende, findet am 30. November, die Christbaumversteigerung statt, am 9. Dezember wieder die besinnliche Adventfeier und am 11. Februar der Rosenmontagsball. Zudem sind mehrere vereinsinterne Termine mit einem Kegelturnier mit den Bayerbacher-Stammtischfreunden, Kesselfleischessen, Silvesterfeier und Nikolaushausbesuche vorgesehen. Im März des nächsten Jahres sind auch wieder, Theateraufführungen geplant und weiterhin gelte es, das 35-jährige Gründungsfest zu feiern.
Rückblick auf Vereinsjahr
In seinem Bericht ließ sodann Schriftführer Markus Plötz das zurückliegende Vereinsjahr Revue passieren. Dabei wies er auf zahlreiche organisierte und besuchte Veranstaltungen hin. Höhepunkt dabei war das Maibaumaufstellen und die erfolgte Aufzeichnung durch das Bayer. Fernsehen und der diesbezügliche Sendebeitrag in „la-Vita“. Auch Spenden für soziale Zwecke wurden wieder überreicht. Kassiererin Anna Plötz gab dann einen detaillierten Überblick über die Einnahmen und Ausgaben im Vereinsjahr, wobei sie einen positiven Kassenstand bilanzierte. Nachdem von den Kassenprüfern eine ordnungsgemäße Verwaltung der Finanzen bestätigt wurde, erfolgte einmütig die Entlastung der Kassenführerin und der gesamten Vorstandschaft.
Sodann folgten die Neuwahlen der Vorstandschaft für die nächsten vier Jahre. Dabei dankte Wahlleiter Xaver Kern namens der Stammtischler insbesondere Vorsitzenden Hans-Jürgen Achatz für sein Engagement, aber auch der Vorstandschaft und allen engagierten Mitgliedern für vielfältige Arbeit. Hans-Jürgen Achatz wurde dabei einmütig als Vorsitzender wiedergewählt. Neuer zweiter Vorsitzender wurde Sigi Fellinger. Die Kassenführung liegt in den bewährten Händen von Anna Plötz. Zum neuen zweiten Kassier wurde Franz Holmer berufen und erster Schriftführer bleibt Markus Plötz. Neue stellvertretende Schriftführerin wurde Melanie Bugl. Die Eisstockabteilung leiten weiterhin Karl Spranger und sein Stellvertreter Franz Feldmeier. Die Theaterleitung wurde erstmals an Christian Stettmer übertragen. Auch zukünftig unterstützen die Vorstandschaft als Beisitzer Renate Achatz, Sepp Bugl, Monika Sporrer und Xaver Sporrer.
Sodann bedankte sich der Vorsitzende Hans-Jürgen Achatz mit jeweils einem Präsent bei Xaver Sporrer, der 16 Jahre als zweiter Vorsitzender fungierte, davon ein Jahr als kommissarischer Vorsitzender, bei Melanie Bugl für die Homepage des Stammtisches sowie bei Gastwirtin Anna Plötz, die über 34 Jahre hinweg seit Vereinsbestehen die Kassengeschäfte führt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.03.2012
Die Jugend für das Handwerk begeistern
Handwerkskammer plant Infoaktion — Erstmals auch beim Mühlhiaslmarkt vertreten
Hunderdorf. (xk) Neue Wege beschreitet die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, unterstützt von der Kreishandwerkerschaft, in der Ausbildungsplatzoffensive. So wird erstmals beim Mühlhiasl-Marktsonntag am 25. März in Hunderdorf an die Öffentlichkeit gegangen mit Kreishandwerksmeister und 2. Bürgermeister Jürgen Tanne als Schirmherr. Am Montag wurde die Aktion vorgestellt.

In der Aula der Grundschule wird in der Zeit von 10 bis 17 Uhr ein tolles Informationsangebot für Schüler und Jugendliche zur Berufsfindung in insgesamt 130 Handwerksberufen für alle Schulabschlüsse geboten. „Das Handwerk – Wirtschaftsmacht von nebenan“, mit diesem Slogan will die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz das Interesse von Schulabgängern, sei es Hauptschule, Quali, Mittlere Reife oder Abi, für die insgesamt 130 Handwerksberufe wecken. „Dazu wird erstmals mit einem Lehrstellenradar und Ausbildungsmatching an die Öffentlichkeit gegangen, um insbesondere junge Leute anzusprechen und sie bei der Berufsfindung und Ausbildungsplatzsuche bestmöglich zu unterstützen. Aber auch für die Betriebe bedeute dies Vorteile“, so Stefan Negele, Ansprechpartner bei der Handwerkskammer.
Mit kostenloser App zum Traumberuf
Mit Ausbildungsmatching werde die passgenaue Vermittlung von ausbildungsinteressierten Jugendlichen an ausbildungswillige Betriebe angestrebt. Ziel sei dabei das Zustandekommen eines Ausbildungsvertragea/EQ-Praktikumsvertrages. Vorteil für die Jugendlichen sei nach den Worten von Ausbildungsmatcher Negele die Unterstützung bei der Berufswahl sowie bei der Ansprache von Betrieben. Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert. Mit dem Lehrstellenradar kann sich jeder für die Ausbildungsplatzsuche die kostenlose App auf sein Smartphone downloaden. Damit ist eine Direktsuche nach dem Wunschberuf, ein persönliches Profil inklusive Suchassistent, eine Favoritenliste und vieles mehr möglich. Weiterhin wird nach dem Motto „Handwerk, Bildung und Beratung“ auch eine kostenlose Unterstützung seitens der Handwerkskammer angeboten für die Ausbildungsplatzsuche, Check der Bewerbungsunterlagen und Tipps zum Vorstellungsgespräch.
Für diese erste Aktion hat Kreishandwerksmeister Jürgen Tanne, zugleich 2. Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf, die Schirmherrschaft übernommen. Er brachte bei der Vorstellung der Aktion und der Plakatwerbung am Montagnachmittag seine Freude zum Ausdruck, dass sich die Handwerkskammer für diese Berufsaktion entschieden hat und erstmals in Hunderdorf der breiten Öffentlichkeit präsentiert wird. Zugleich begrüßte es Tanne, dass sich mit Infoständen auch die Bundeswehr und das THW Bogen am Rahmenprogramm beteiligen. So wird die THW-Jugend mit einem Infostand und Jugendbetreuer Benjamin Bründl vertreten sein, die Aufgaben sowie das Einsatzfahrzeug MZKw vorstellen.
Die Bundeswehr ist ebenso mit einem Infostand präsent und wird in den Mannschaftstransportpanzer „Fuchs“ einen Einblick gestatten. Ein besonderes Highlight wird zudem die große, auf 200 Quadratmetern in der Turnhalle stattfindende, Modellschau von zahlreichen funkgesteuerten Fahrzeugen und Anlagen sein. Diese einzigartige Miniaturwelt zeigt der Modellbaustammtisch Thalmassing. Ein Teil des moderaten Eintrittsgeldes wird wiederum dem Bundeswehr-Sozialwerk zugutekommen. Zusammen mit den Vertretern der Handwerkskammer, der Bundeswehr und des THW stellte Tanne mit den bewährten Marktorganisatoren Stephan Härtenberger und Hans Staudinger dann das entsprechende Werbeplakat vor.
Man hoffe und wünsche, dass die Aktion gerade bei der Jugend breite Resonanz finde. Zugleich besteht für jeden Teilnehmer die Möglichkeit, beim angebotenen Preisrätsel eine der zehn „Macher-Taschen“ zu gewinnen. Zum Markttreiben mit Beteiligung von einigen örtlichen Vereinen, Attraktionen für Kinder sowie verkaufsoffenen Geschäften ist so für ein besonders attraktives Programm für die Besucher geboten, bilanzierten Kreishandwerksmeister Jürgen Tanne und das Organisationsteam abschließend.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2012
Hunderdorf. Chor „Friends“: Donnerstag, 15.3.; 19 Uhr, Chorprobe, Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2012
Hunderdorf. Firm-Helfer: Donnerstag, 15.3., 19 Uhr, Treffen der angemeldeten Firmhelfer, Vorbereitung Firmungstag.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2012
Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Kreuzweg und Abendmesse entfallen wegen Dekanatstag.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2012
Hunderdorf. Pfarrgemeinderat: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Dekanatstag am Bogenberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2012
Hunderdorf. SV-Tennis: Donnerstag, 29.3., 19.30 Uhr, Jahresversammlung, Gasthaus Plötz-Schlecht, Lintach.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2012
Hunderdorf. SV/Fußball: Samstag, 17.3., 19 Uhr, Starkbierfest mit Buffet, Sportheim (für gesamte Bevölkerung).
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2012
Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Versammlung, Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2012
Starkbierfest des Musikvereins
Hunderdorf. (xk) Ein zünftiges Starkbierfest mit Bayerischer Brotzeit und natürlich Blasmusik veranstaltet der Musikverein Hunderdorf mit Festwirt Stephan Weckmann am Samstag, 24. März im Steinburger Hof in Hunderdorf. Beginn ist um 19.30 Uhr. Mit dem Einzug der Hunderdorfer Blaskapelle und dem Starkbieranstich durch Bürgermeister Hans Hornberger wird das Fest offiziell eröffnet. Die Blaskapelle Hunderdorf mit Kapellmeister Lothar Klein, die erst kürzlich ihre erste eigene CD mit dem Titel „A frische Maß, dazua a Musi“ herausgebracht hat, spielt anschließend zur Unterhaltung zünftig auf. Weiterhin wird im Verlauf des Abends die Nachwuchsbläsergruppe des Musikvereins unter der Leitung von Richard Stadler dem Publikum ihr musikalisches Können zum Besten geben. Die Kindertanzgruppe des Trachtenvereins „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“ Hunderdorf mit ihrer Jugendleiterin Manuela Aumer wird mit Tanzeinlagen das Programm bereichern. Durch das Programm moderieren lustig-heiter zwei Musiker aus der Blaskapelle. Als zusätzliche Attraktion hat sich die Blaskapelle wieder etwas einfallen lassen. Heuer findet erstmals auch ein „Goaßhaxnkegeln“ statt.
Der Eintritt ist für alle interessierten Bürger frei, Anmeldung unter Telefon 09961/942030.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.03.2012
Gemeinde und Vereine übernehmen Federführung beim „Jedermann“
Heuer sechs Aufführungen des Festspiels geplant — Premiere am 21. Juni
Windberg. (ws) Die Vereinsvorstände und Kindergartenleiterin Sylvia Stiglbauer trafen sich im Sitzungssaal des Amtshauses, um die anfallenden Arbeiten rund um das heurige Windberger Festspiel „Jedermann“ zu besprechen. „Nach dem großartigen Erfolg vor zwei Jahren bin ich überzeugt, dass die Zuschauer auch heuer wieder begeistert sein werden“, gibt sich Bürgermeister Hans Gstettenbauer zum Auftakt des „Windberger Festspiels 2012″ zuversichtlich, denn der „Jedermann“ stecke voller dramatischer Gegensätze.
Gespielt wird der „Jedermann“ in der Originalfassung von Hugo von Hoffmannsthal. „Die Gemeinde Windberg als Veranstalter hat sehr gerne wieder die Federführung übernommen und mit Wolfgang Folger als Regisseur einen erfahrenen Theatermann beauftragt, der das Stück spielfreudig, komödiantisch und doch mit dem notwendigen Ernst der Jedermann-Botschaft einfühlsam inszenieren wird. Für das Spiel vom Sterben des reichen Mannes, ganz in der Tradition mittelalterlicher Mysterienspiele, ist die Freitreppe zum romanischen Portal unserer Windberger Pfarr- und Klosterkirche genau der ideale Ort“ freute sich das Gemeindeoberhaupt. Der „Jedermann“ gilt mit seiner zeitlosen Botschaft als wahrer Klassiker. Der Autor lässt den reichen Jedermann geizig, hartherzig gegen Mitmenschen, taub für Sorgen seiner Nächsten und verfallen den Reizen seiner Buhlschaft agieren. Es kommen Tod, Teufel und Mammon, aber auch der Glaube und die „Guten Werke“ ins ,Spiel. Denn es ist von Gott beschlossen: Jedermann muss sterben. „Und mit Sascha Edenhofer haben wir einen erfahrenen Organisationsleiter, der für einen reibungslosen Verlauf der Festspiele sorgen wird“ ist sich Bürgermeister Hans Gstettenbauer sicher. Zeitgenössische Kostüme, barocke Musik sowie der Abteichor, unter Leitung von Joachim Schreiber, lassen einen angenehmen Theaterabend erwarten. Zudem freut sich Gstettenbauer, „dass sich auch heuer wieder Windberger Vereine sowie die Leitung des Kindergartens Sankt Sabinus um das leibliche Wohl der Theaterbesucher und Akteure kümmern und den Erlös für soziale Zwecke zur Verfügung stellen“. Hiefür werden von diesen auch die vereinseigenen Verkaufshüttenzur Verfügung gestellt, der Aufbau der Tribüne, Kartenverkauf an der Abendkasse sowie die Kartenkontrolle übernommen. Die Parkplatzeinweisungen für die Besucher sowie die Straßensperrungen übernimmt die FFW.
Insgesamt sechs Aufführungen, bei denen über 80 Personen mitwirken, sind geplant. Premiere ist am Donnerstag, 21. Juni. Weitere Aufführungen sind am Samstag, 23. Juni, Sonntag, 24. Juni, Donnerstag, 28. Juni, Freitag, 29. Juni und Samstag, 30. Juni. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr, Einlass bereits um 19 Uhr (nummerierte Plätze). Vor dem Spiel und in der Pause sorgen Windberger Vereine für Verköstigung. Karten gibt es im Vorverkauf beim Straubinger Tagblatt, Telefon 09421/940-6700 und im Klosterladen Windberg, Telefon 09422/809-230. Der Eintritt kostet zwölf Euro, zehn Euro ermäßigt. Die Sitzplätze sind nummeriert. Als weiterer Punkt erfolgte eine Beratung über einen Neuanfang des früher so erfolgreichen Premiere am 21. Juni. Jürgen Prommesberger ist bereit unter Mitwirkung von einigen weiteren Mitgliedernder Ortsvereine ein Organisationsteam zu bilden. Ende März soll diesbezüglich eine erneute Zusammenkunft stattfinden, bei der geklärt werden sollte, wer bereit ist, in diesem Organisationsteam mitzuarbeiten. Außerdem sollten auch Vorschläge über den Veranstaltungsplatz gemacht werden, im Gespräch waren der Pfarrplatz, der hintere Klosterhof oder eventuell Heilig Kreuz.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.03.2012
Taize-Gebet
Windberg. (lab) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg veranstaltet am Freitag, 16. März, um 19.30 Uhr im Chorgestühl der Pfarr- und Klosterkirche Windberg ein Taize-Gebet. Mit Gesängen aus Taiz6 besteht die Möglichkeit zur Ruhe kommen und sich für Gott öffnen. Musikalisch mitgestaltet wird das Gebet durch die Windberger Schola. Dazu ist keine Anmeldung erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.03.2012
Weinet nicht, ich hab’s überwunden,
ich bin erlöst von Schmerz und Pein,
denkt gern zurück an mich
in schönen Stunden,
lasst mich in Gedanken bei euch sein.
Heimgeholt in seinen ewigen Frieden hat Gott, der
allmächtige Herr,
Herrn
Josef Gütlhuber
geb. 8. März 1931 gest. 13. März 2012
Rammersberg, Steinach, Pilling, Kirchdorf am Inn,
den 15. März 2012
In stiller Trauer:
Martha Gütlhuber, Gattin
Robert Gütlhuber, Sohn mit Gabriele
Birgit Schwanzer, Tochter mit Mario
Lukas, Christina, Laura und Bastian, Enkel
Albert Gütlhuber, Bruder
Rosa Gütlhuber, Schwester
Cilli Feldmeier, Schwester
Anna Gütlhuber, Schwägerin
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Samstag, den 17. März 2012, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.03.2012
„Himmelskönig“-Kantate
Windberg: Passionskonzert in der Klosterkirche
(ws) Der Verein der Klosterfreunde der Prämonstratenserabtei Windberg bietet ein Konzert am Palmsonntag, 1. April, in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg an. Das Konzert beginnt um 16 Uhr und dauert etwa. eine Stunde. Das Hauptwerk dieses Konzertes ist die Bach-Kantate BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“. Diese Kantate wurde von J. S. Bach bewusst für den Palmsonntag komponiert. Sie ist zugleich die erst nach seiner Ernennung zum Konzertmeister am Weimarer Hof. Diese Stelle hatte er am 2. März 1714 angetreten mit der Auflage, jeden Monat eine Kantate zu komponieren. Drei Wochen nach seiner Ernennung, am 25. März 1714, am Palmsonntag, kam Bach dieser Pflicht zum ersten Mal nach. Diese Kantate wird rein solistisch gesungen, das heißt die Solisten singen nicht nur die Solo-Arien, sondern auch die Chorpartien. Es singen Magdalena Hinterdobler (Sopran), Jutta Fruhstorfer (Alt), Rene Wagner-Jones (Tenor) und P. Samuel Geng (Bass). Die Soloflöte spielt Elisabeth Fuchs, den Part der Solovioline übernimmt Bärbel Giesen. Elisabeth Fuchs tritt auch noch als Solistin in dem „Konzert für Flöte und Streicher in G-Dur! von Johann Joachim Quantz auf. Ebenfalls zur Aufführung kommt die Arie „Ich folge dir gleichfalls mit freudigen Schritten“ aus der Johannespassion von J. S. Bach. Solistin hierbei ist die Sopranistin Magdalena Hinterdobler. Den virtuosen Flötenpart bei dieser Arie übernimmt Elisabeth Fuchs. Sebastian Obermeier begleitet an der Orgel. Es spielt ein Orchester unter der Leitung von Kirchenmusiker Joachim Schreiber. Der Eintritt ist frei. Zur Kostendeckung wird am Ausgang um eine Spende gebeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.2012
100 Jahre Raiffeisenbank Hunderdorf
Raiffeisenbank Straubing informierte — Bilanzsumme von 675 Millionen Euro
Großlintach. (jf) Im Saal des Gasthauses Plötz in Großlintach fand die Informationsversammlung der Raiffeisenbank Straubing für den Bereich Hunderdorf, Bogen, Neukirchen und Windberg statt. In dieser dritten von insgesamt sieben Veranstaltungen verfolgten 157 Kunden und Mitglieder den Bericht über die geschäftliche Entwicklung der Bank im Jahr 2011. Zum Thema „Ein Gewinn für alle – die Genossenschaften“ folgte ein Referat zum Internationalen Jahr der Genossenschaften. Zum Abschluss des Infoabends gab es

einen Rückblick über 100 Jahre Raiffeisenbank Hunderdorf.
Eingeleitet würde die Versammlung mit einem Bildrückblick auf das vergangene Jahr. Bankdirektor Rainer Haas erläuterte die Zahlen und Ergebnisse der Raiffeisenbank Straubing aus der Aktiv- und Passivseite der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung im Einzelnen. Das Volumen an ausgereichten Krediten belief sich auf 265 Millionen Euro und die Einlagen der rund 33 000 Kunden steigerten sich von 492 auf 527 Millionen Euro. Insgesamt erreichte die Bilanzsumme eine neue Rekordmarke von 675 Millionen Euro. Zusammen mit Anlagen und Ausleihungen über die Verbundpartner wurde sogar ein betreutes Kundenvolumen von 1,2 Milliarden Euro erreicht. Durchwegs positiv sei das Provisionsgeschäft verlaufen. Im Agrar- und Baustoffhandel erhöhte sich der Umsatz im Wirtschaftsjahr. Das gesamte Betriebsergebnis der Genossenschaftsbank sei sehr zufriedenstellend, so Haas. Zum Jahresende zählte die Raiffeisenbank 5 571 Mitglieder und auch für das Jahr 2011 können die Bankteilhaber mit einer Dividende rechnen, die weit über den Kapitalmarktzinsen liegt.
254 Mitarbeiter waren im abgelaufenen Geschäftsjahr beschäftigt, darunter 22 Auszubildende. Im Geschäftsgebiet der Raiffeisenbank Straubing befinden sich 25 Bankstellen und zwölf Warenbetriebe. Ein Großteil der gesamt 1,4 Millionen Euro abzuführenden Steuern fließt dafür auch in Form der Gewerbesteuer mit 592 000 Euro an die Städte und Gemeinden hauptsächlich im Landkreis.
Genossenschaften gelten als krisensicher
Bankdirektor Hermann Mirtl referierte zum von der UNO ausgerufenen Internationalen ahr der Genossenschaften. „Mit der Bankenkrise, die vor über drei Jahren die Welt erschütterte und alles auf den Kopf gestellt hat, entstand Rückbesinnung auf Traditionelles. Plötzlich erinnerte man sich, dass es da eine Organisationsform gibt, die sehr krisensicher ist – die Genossenschaften“, so Mirtl. Der Bankdirektor dankte den Kunden und Mitgliedern für ihre Treue zu der Raiffeisenbank Straubing. Gleichzeitig verabschiedete er sich, da er nach 43 Berufsjahren Ende Juli 2012 in den Ruhestand gehen wird. Nachdem für den zum Jahresende 2011 ausgeschiedenen Bankdirektor Anton Pellkofer bereits seit letztem Jahr dessen Nachfolger Rainer Haas tätig ist, stellte sich Stefan Hinsken als künftiges Vorstandsmitglied und Nachfolger Mirtls vor.
Nach den Jubiläen Raiffeisenbank Windberg im Oktober 2008 und Raiffeisenbank Neukirchen im Februar 2011 vollendete im Oktober letzten Jahres auch die Raiffeisenbank Hunderdorf 100 Jahre. Josef Feldmaier, stellvertretender Geschäftsstellenleiter der Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf, gab einen Rückblick über die Geschichte der Bank, untermalt mit Ansichten des Ortes der vergangenen 100 Jahre. Zum Jubiläum spielte die Blaskapelle Hunderdorf während des Abends zünftig auf.
Die Gründungsversammlung in Hunderdorf war am 1. Oktober 1911, bei der 16 Bürger in der Gastwirtschaft Johann Baier die Unterschrift zur Gründung des Spar- und Darlehenskassenvereins Hunderdorf und Umgebung leisteten. Abschließend wurden die Hunderdorfer Mitglieder, die seit 1961 oder länger Teilhaber der Raiffeisenbank sind, geehrt. 50 Jahre Mitglied sind Willibald Gütlhuber, Hermann Mühlbauer und Johann Wölfl sowie seit 1921 und damit 80 Jahre die Gemeinde Hunderdorf. Vom Vorstand und Aufsichtsrat sowie Hauptgeschäftsstellenleiter Josef Länger erhielten die Geehrten eine Ehrenurkunde und ein Präsent.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.2012
Jubiläum: 30 Jahre Partnerschaft
28 französische Freunde im April zu Besuch – Programm erstellt
Windberg. (ws) Von Donnerstag, 26. April, bis Mittwoch, 2. Mai, kommen 28 Bürger der französischen Partnergemeinde Abos nach Windberg. Für die Gemeinde ist dieser Besuch etwas ganz Besonderes, denn es wird das 30-jährige Bestehen dieser einmaligen Partnerschaft gefeiert. Bürgermeister Hans Gstettenbauer mit dem Gemeh1derat sowie der Partnerschaftsausschuss hoffen darauf, dass die Bevölkerung an den Veranstaltungen zahlreich teilnehmen und so die Wertschätzung der Partnerschaft beweisen wird.
Der Partnerschaftsausschuss unter Vorsitz von Bürgermeister Hans Gstettenbauer erstellte kürzlich im Sitzungssaal des Amtshauses ein abwechslungsreiches Programm für den Aufenthalt der französischen Freunde aus Abos. Diese gegenseitigen Besuche – jährlich wechselnd in Abos und Windberg· – sind die Grundlage für die Stärkung des europäischen Bewusstseins bei den Bürgern der Partnergemeinden. Aus der Partnerschaft haben sich bereits innige Freundschaften entwickelt. Die Jubiläumsfeier soll Gelegenheit dazu bieten, Freundschaften zu pflegen und Kontakte .zu knüpfen.
Zum ersten Mal kommen die Gäste aus Südfrankreich ohne den im vergangenen Jahr verstorbenen Bürgermeister Jean-Marie Cazalere, der Initiator und Motor der im ganzen Landkreis einmaligen Partnerschaft war. ,,Auch wenn die Bürgermeister wechseln, unsere Partnerschaft muss weiterleben, denn Windberg und Abos leben ein Europa der Herzen, das alle bewegt“, appellierte Jean-Marie Cazalere beim 25-jährigen Jubiläum. Dieser Aussage sehen sich sein Sohn, Bürgermeister Jean-Pierre Cazalere, und Bürgermeister Hans Gstettenbauer auch für die Zukunft verpflichtet: Die Partnerschaft soll beim Festakt zur 30-Jahr-Feier am Dienstag, 1. Mai, im Bürgersaal des Amtshauses erneut bestätigt und bekräftigt werden. Die gegenseitigen Besuche sollen allerdings nur noch in der Größenordnung von etwa jeweils 30 Personen stattfinden, da dies ansonsten für beide Gemeinden eine zu große Belastung sei. Auch sollen sie nicht mehr im August, sondern im Frühjahr durchgeführt werden.
Das Programm sieht am Donnerstag, 26. April, gegen 17 .30 Uhr einen Empfang am Dorfplatz vor. Weiterhin erfolgen unter anderem Besuche auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Franz Huber in Haibach und in der Stadt Straubing mit Einkaufsmöglichkeit, eine Schifffahrt zum Kloster Weltenburg, eine Führung bei Kuchelbauers Bierwelten mit Besichtigung des Hundertwasserturmes in Abensberg, eine Führung in der Glasfirma Joska in Bodenmais und der Besuch des Waldwipfelweges in Sankt Englmar. In Windberg erfolgt eine Ortsbesichtigung mit Klosterneubau und Planung Hackschnitzelheizung, Teilnahme bei der Königsproklamation der Winith-Schützen, Maibaumaufstellen des Sportvereins sowie einige gemeinsame gemütliche Abende mit Musik. Am Sonntag, 29. April, ist Tag der Familien mit gemeinsamem Gottesdienst und anschließendem Familiennachmittag der französischen Freunde bei Windberger Gastfamilien. Der Festakt mit Reden und Musik von Klaus Bauer zur 30-Jahr-Feier findet am Dienstag, 1. Mai, um 19 Uhr im Bürgersaal des Amtshauses statt und am Mittwoch, 2. Mai, erfolgt um 10 Uhr die Verabschiedung der Freunde aus Abos, anschließend werden sie zum Flughafen nach München gefahren.
Das genaue Programm mit Uhrzeiten wird vor dem Eintreffen der Gäste öffentlich bekannt gegeben, damit viele Bürger aus Windberg die Gelegenheit haben, sich daran zu beteiligen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.2012
Jeder braucht einen Glaµben
Pater Ephrem referiert beim Frauenbund
Hunderdorf. (hk) Am Mittwochabend hat im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf vor den Zuhörerinnen des Frauenbundes und der Landfrauen Pater Ephrem von der Prämonstratenser-Abtei Windberg über das Thema: ,,Dein Glaube hat dir geholfen“ referiert.
Zu Beginn seines Vortrages stellte Pater Ephrem fest, dass die meisten Menschen den ganzen Tag vom ,,glauben“ reden, aber etwas anderes meinen. ,,Gläubig oder nicht gläubig, ohne Glauben können wir nicht leben.“ Glauben heiße aber auch Vertrauen haben. Wenn der Mensch beispielsweise Fleisch isst, hoffe er, dass keine Antibiotika drin sind. Pater Ephrem fragte die Zuhörer: ,,Wie sind sie zu ihrem Glauben gekommen?“, und es stellte sich heraus, dass jeder die Lebensweise von den Eltern; von der Schule und so weiter, übernommen habe. Den Glauben könne man in einer Gruppe kennen lernen oder durch Überzeugung. Es könne auch passieren, dass man aus dem Himmel eine Überzeugung bekomme, wie zum Beispiel der heilige Paulus, beantwortete der Pater die Frage.
Die unmittelbare Gottbegegnung hat auch Pascal Blaeser in einer Vision erlebt. Er schreibt in seinem Buch: ,, Gott existiert, ich hin ihm begegnet.“ Viele Heilige hatten, wie berichtet wird, ebenfalls Kontakt mit Gott, so Pater Emphrem. Vor dreitausend Jahren hat Abraham auch eine Stimme gehört, die zu ihm sagte: ,,Wandre fort aus deinem Land, in das Land, das ich dich schauen lassen werde. Ich will dich zu einem großen Volke machen“ und Abraham vertraute Jahwe und ging mit Sarah. Dabei ist Abraham so oft von Gott enttäuscht worden und doch hat er fest daran geglaubt, dass Gottes Wort helfe. ,,Niemand von uns könne alleine zum Glauben kommen, er wurde uns von Gott geschenkt“, stellte der Referent fest und erzählte die Bibelgeschichte ,,Die bedrohten Jünger im Boot. Hier antwortete Jesus auf die Frage der Jünger, ob es ihn nicht kümmere, dass sie untergehen, mit den Worten: ,,Warum habt ihr solche Angst, habt ihr noch keinen Glauben?“
Pater Emphrem stellte fest, dass Gott oft weit weg sei und uns nicht hört, wenn die Menschen für ein Anliegen beten. Er zitierte den Religionsphilosoph Eugen Bise, der sagt: ,,auch heute geschehen noch Wunder“ und fuhr fort, dass von allen Kranken, die in Lourdes gewesen sind, zwar nur wenige geheilt wurden, aber sie kommen nach hause mit viel Mut und können ihre Krankheit besser ertragen. In verschiedenen Geschichten aus der Bibel werde immer wieder der Satz ,,dein Glaube hat dir geholfen“ angeführt. Um dies zu erreichen, müssten die Menschen immer wieder ihren Glauben hören und für ihren Glauben beten, betonte der Prämonstratenser-Pater abschließend.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.2012
Gefälschte Papiere
Hunderdorf. Ein 31-jähriger Autofahrer war am Mittwoch mit einer falschen Versicherung und gefälschten TÜV-Stempeln unterwegs. Der 31-Jährige hatte das Auto angeblich samt Zulassung und Versicherung für 10 000 Euro in Rumänien gekauft und war unterwegs nach Spanien. Die spanische Versicherungsbescheinigung und die TÜV-Stempel stellten sich als Fälschung heraus. Ihn erwartet eine Anzeige.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.2012
Drei Einsätze für die Feu·erwehr
Viele Übungen und Aktivitäten – Frauenpower bei der Wehr
Steinburg. (xk) Gut besucht war die Jahresversammlung der FFW Steinburg am Samstag im Steinburger Hof. Nach einem gemeinsamen Essen gaben der Vorsitzende Franz Häusler sowie Kommandant Wolfgang Altmann einen Rückblick über die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Seitens der Gemeinde zollte Bürgermeister Hans Hornberger dem Engagement der Wehr ein besonderes Lob.
In seinem Tätigkeitsbericht wies Vorsitzender Franz Häusler auf organisierte und besuchte Veranstaltungen hin. Er bedankte sich bwi allen Kameraden für die rege Teilnahme an den besuchten Festen wie für das harmonische Miteinander. Eine besondere Ehre war die Patenschaft beim 75-jährigen Gündungsfest der FFW Au vorm Wald. Hierbei war an allen vier Festtagen eine großartige Beteiligung gegeben. Ein besonderes Lob gisdang ferner an verschiedene Organisatoren wie Harald Reichhardt (Feuerwehrball), Reinhard Dorfner (Vatertagswanderung), Stefan Altmann (Kirchweihfest), Peter Häusler und Jürgen Fronauer (Dartturnbier beim Kirchweihfest), Martin Lipp (Adventfeier) und an alle Mithelfer. Erfreulich wertete der Vorsitzende die Aufnahme von vier neuen Mitgliedern. Dies war Wolfgang Kammerer sowie mit Andrea Altmann, Raphaela Petzendorfer und Maike Weinzierl drei junge Damen. Sie sind die ersten Frauen im aktiven Dienst seit der Gründung der Feuerwehr Steinburg vor 138 Jahren. FFW-Kommandant Wolfgang Altmann berichtete über zwölf Übungen sowie die Teilnahme an den Gemeinschaftsübungen mit den Gemeindefeuerwehren. Dreimal wurde die Wehr zum Einsatz gerufen, und zwar zu einem Brandfall sowie zu zwei technischen Hilfeleistungen. Kommandant und Stellvertreter nahmen auch noch bei Dienstversammlungen auf Landkreisebene teil. Zudem absolvierten vier Feuerwehrmänner den Motorsägenführerlehrgang. Altmann bedankte sich bei den Feuerwehrkameraden und den Gruppenführern sowie beim zweiten Kommandanten Stefan Altmann für die geleisteten Stunden für die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehr. Dank ging auch an die Landkreisführungskräfte KBR, KBI und KBM. Abschließend beförderte Altmann mit Richard Hirtreiter, Andreas Bergbauer, Markus Feldmeier und Thomas Steckler vier aktive Feuerwehrmänner.
Aktive Jugendarbeit
Jugendwart und 2. Kommandant Stefan Altmann berichtete über zehn abgehaltene Übungen mit sechs Floriansjüngern, um sie als Nachwuchskräfte für die FFW-Aufgaben zu begeistern und gut auszubilden. Zudem wurde mit den Feuerwehren der Gemeinde eine 24-Stunden-Übung der Jugendgruppen abgehalten. ,,Dies war ein großer Erfolg, da sich die Jugendlichen der Feuerwehren untereinander kennenlernten“ , bilanzierte der Sprecher. Bei der Übung wurden auch verschiedene Einsätze .durchgespielt. Kassier Franz Höfl informierte in seinem Kassenbericht über die getätigten Einnahmen und Ausgaben im Feuerwehrverein. Die Kassenprüfer bestätigten eine gute und genaue Finanzverwaltung, so dass daraufhin einmütig die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft erfolgte.
Drei Feuerwehrdamen dabei
Bürgermeister Hans Hornberger übermittelte seitens der Gemeinde Anerkennung an alle Feuerwehrmitglieder, voran den Kommandanten, Vorsitzenden und der Vorstandschaft, für die geleisteten Dienststunden bei Übungen und Einsätzen für die Beteiligung an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen. Besonders willkommen hieß Gemeindechef auch die jungen drei Feuerwehrdamen, womit Frauenpower bei der Steinburger Wehr eingekehrt sei. Vorsitzender Franz Häusler gab zum noch eine Vorschau auf das heurige Jahr, das wieder von vielen geprägt ist, und rief zu regen Beteiligung auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.03.2012
Neuer Holzspalter für die Jäger
Weniger Schwarzwildverbiss aber mehr Unfälle -Aus der Jahresversammlung
Gaishausen. (xk) Harmonisch verlief die nicht öffentliche Versammlung der Jagdgenossen Gaishausen im Gasthaus Karl Solcher in Ehren. Anwesend waren insgesamt 24 Jagdgenossen, die eine jagdbare Fläche von 212 Hektar vertraten. Der Jagdpachtschilling sei beschlussmäßig für den Schotterankauf zur Instandsetzung der öffentlichen Feld- und Waldwege verwendet worden, ebenso wurden die Maschinen der Jagdgenossenschaft entsprechend ausgeliehen und im Bedarfsfall instandgesetzt.
Neu aufzustellen ist der drei Jahre umfassende Abschussplan. ,,Es sind allgemein ein guter Aufwuchs und wenig Verbiss festzustellen. Die Wildschweine bereiteten keine großen Probleme“, bilanzierte Jagdvorsteher Norbert Schneider. Dies sei ein besonderer Verdienst des umsichtigen Jagdpächters Otto Beckmann. Sodann wurde einmütig Beschluss gefasst, aus dem Jagdpachtschilling 2012 wieder den Ankauf von Schottermaterial zur Unterhaltung öffentlicher Feld- und Waldwege zu tätigen. Die Landfrauen erhalten zudem, wie auch schon in den Vorjahren, einen kleinen Zuschuss. Ferner wurde der Ankauf eines Holzspalters zum Zapfwellenbetrieb am Schlepper gebilligt.
Baum und Wild in Einklang
Der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Tanne übermittelte die Grüße der Gemeinde, auch Namens des terminlich verhinderten Gemeindeoberhauptes Hans Hornberger und zollte der harmonischen Zusammenarbeit zwischen der Vorstandschaft und dem Jagdpächter sowie mit der Gemeinde besondere Anerkennung.
Bei der Jagdgenossenschaft seien die Finanzen in Ordnung und der gute Versammlungsbesuch zeige unter anderem auch das Interesse der Jagdgenossen. Positiv wertete es Tanne auch, dass die Abschusszahlen passen und sich der Verbiss in Grenzen halte. Es dürfe auf keinen Fall heißen „Baum vor Wild“ sondern „Baum und Wild“.
Ludwig Rothmayr, Technischer Aufsichtsbeamter bei der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (BG) informierte zum Unfallgeschehen und zu·den Vorschriften zur Unfallverhütung. Aufgabe der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft ist die Verhütung von Unfällen. 2011 sind die Unfallzahlen gestiegen. Die Unfallträchtigkeit bei den Waldmaschinen lag mit 70 Prozent bei der Motorsäge. Motorsägenkurse seien wichtig. Abschließend zeigte Rothmayr auf, dass gerade auch bei der Jagdgenossenschaft die Mitglieder die Unfallverhütungsvorschriften und die Bedienhinweise beim Benutzen der Maschinen zu beachten haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.03.2012
Viele Aktionen beim Mühlhiasl-Markt
Programm-mit Berufsfindungskonzept, Modellbauschau und THW- Kinderaktionen
Hunderdorf. (xk) Der 13.^Mühlhiasl-Markt als Künstler- und Handwerkermarkt am kommenden Sonntag, 25. März, von 10 bis 17 Uhr am Schulhof in Hunderdorf bietet viele interessante Aktionen: Präsentationen · der Handwerkskammer zur Berufsfindung, der Bundeswehr, des THW, Modellbau-Miniaturwelt und vom Oldtimerverein sowie der Bibliothek werden die Erwartungen der · Besucher nicht enttäuschen.
Rund 60 Aussteller und Fieranten bieten wieder ein diverses Marktwarenangebot sowie Kunsthandwerkliches. Zugleich ist verkaufsoffener Sonntag in der Zeit von 12 bis 17 Uhr bei rund zehn örtlichen Geschäften.
Im Rahmenprogramm bietet die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz in der Aula der Grundschule erstmals ein Lehrstellenradar und Ausbildungsmatching für Schüler und Jugendliche zur Berufsfindung in insgesamt 130 Handwerksberufen für alle Schulabschlüsse. Unterstützt wird die Aktion, bei es auch ein Preisrätsel gibt, von Kreishandwerkerschaft mit Kreishandwerksmeister Jürgen Tanne als Schirmherr. Daneben sind die Bundeswehr und die THW-Jugend aus Bogen mit Infoständen vertreten. Im Marktbereich wird auch Fuchs“ sowie ein THW-Einsatzfahrzeug präsentiert.
Große Modellbauschau
Ein besonderer Höhepunkt wird zudem die große, auf 200 Quadratmetern in der Turnhalle stattfindende, Modellbauschau von zahlreichen funkgesteuerten Fahrzeugen und Anlagen sein. Diese einzigartige Miniaturwelt zeigt der Modellbaustammtisch Thalmassing. Ein Teil des moderaten Eintrittsgeldes (Kinder bis zwölf Jahre frei) wird wiederum dem Bundeswehr-Sozialwerk zugute kommen.
Der Freundeskreis der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen sein neues Medien- und Leseangebot vor, wobei auch gleich Leseausweise beantragt werden können. Ein Bücherflohmarkt, eine Cafeteria, ein Wissensfilm über den Modellbau sowie ein Turmbauwettbewerb mit Cuisinaire-Stäben runden die Bibliotheksaktion ab. ,,Die Oldtimer präsentieren einen Oldtimer-Großtraktor Schlüter mit 200 PS und Nass-Messerschleifen mit Standmotor.“
Flohmarkt für junge Besucher
Weiterhin gibt es Fahrschulinformationen zu den neuen Führerscheinklassen und dem Berufskraftfahrer-Qualifizierungsgesetz sowie einen kostenlosen Sehtest. Auch ein Flohmarkt für Kinder- und Jugendliche. findet beim Marktgeschehen statt. Und natürlich sind für die Kleinen wieder Pferdekutschenfahrten, Ponyreiten und Fahrten mit der Minieisenbahn geboten. Ferner bieten die Landfrauen ab 13 Uhr im Pfarrheim Kaffee und Kuchen gegen Spende für einen sozialen Zweck an.
So erwartet die großen und kleinen Besucher bei dem von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute mit dem Organisationsteam Stephan Härtenberger und Hans Staudinger ausgerichteten 13. Künstler-· und Handwerkermarkt ein vergnügliches Markttreiben sowie ein besonders attraktives Rahmenprogramm.
■ Info
Weitere Informationen im Internet unter www.muehlhiaslmarkt.de
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.2012
Einblick in Kunststofftechnik
CSU-Senioren besichtigen Firma Tanne
Straubing-Bogen. (rs) Am Mitwochnachmittag trafen sich über 50 Frauen und Männer der CSU-Senioren Union zum Veranstaltungsauftakt bei der Firma ·Tanne – Kunststofftechnik in Hunderdorf. Seniorchef Kreishandwerksmeister Jürgen Tanne schilderte zunächst die Entwicklung der Firma zu ihrem heutigen Stand.
Angefangen hatte alles damit, dass sich der aus Tschechien stammende Albin Skoula, von Beruf Maschinenbauer, Anfang der 50er-Jahre selbstständig machte. Sein Werkstoff war Metall, denn Kunststoff gab es damals kaum. Doch wer sich damals mit Sondermaschinenbau beschäftigte, musste innovativ sein. Kein Wunder also, dass sich der Firmengründer auch dem neuen Werkstoff „Kunststoff“ zuwandte. Nach vielen Versuchsreihen, ohne großes Verständnis für chemische Formeln, begann er bereits 1957 mit dem ersten Serienauftrag, Griffknöpfe für das Goggomobil

im nahen Dingolfing zu fertigen. Mit Engagement, Kreativität und großem handwerklichen Verständnis machte sich Albin Skoula innerhalb weniger Aufbaujahre einen guten Namen als zuverlässiger Automobil-Zulieferer. Neue Branchen mit neuen Aufgaben kamen dazu. Für die bundesdeutsche Möbelindustrie beispielsweise lieferte er Laufschienen aller Art in Millionenauflage.
Im Jahre 1967 sei er als Maschinenbauer und Kunststofftechniker ins Untehmen gekommen, sagte Jürgen Tanne. Zusammen mit seiner Ehefrau Christine, geborene Skoula, habe er den Betrieb kontinuierlich weiter aufgebaut und entwickelt, sowie in der neuen Materialgruppe „weiche recycelbare Kunststoffe“ viel Entwicklungsarbeit geleistet. Es folgte in der Versandhalle des Betriebes die Frühjahrskreisversammlung. Dabei streifte Kreisvorsitzender Max Löw das Geschehen im letzten Jahr. Weiter ging er auf die Planungen für das laufende Jahr ein und nannte die nächste Veranstaltung am Mittwoch, 23. Mai. Hier gibt es eine Tagesfahrt mit dem Bus nach Schwandorf und Kreuzberg. Dabei werden die Müllverbrennungsanlage in Schwandorf und die Wallfahrtskirche in Kreuzberg besichtigt. Dazu erfolgt noch eine eigene Ausschreibung.
Dann war Wolfgang Eberl von der Verkehrswacht Straubing an der Reihe und sprach über das Thema: ,,Sicher unterwegs „. Er ging zunächst auf die geplante Änderung·des Punktesystems für das zentrale Verkehrsregister . in Flensburg ein und meinte, es werde vor allem die Schnellfahrer und Alkoholiker treffen.
In seinen weiteren Ausführungen gab er eine ganze Reihe von Hinweisen für eine sichere Teilnahme am Verkehrsgeschehen für die Senioren, ganz gleich ob als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2012
Au vorm Wald. Stammtisch:. Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Frühjahrsversammlung, Vereinslokal Freudenstein. Montag, 26.3., 19.45 ‚Uhr, Hallensport Turnhalle Hunderdorf anschließend Sommerpause
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2012
Hunderdorf. Chor Friends: Donnerstag, 29.3., 19 Uhr, Probe, Jugendheim, für Erstkommunion und Taufe.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2012
Hunderdorf. Ministranten: Heute, Samstag, nach dem Gottesdienst Belohnungs-Aktion für eifrigste Ministranten.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2012
Hunderdorf. Oldtimerfreunde: Sonntag, 25.3., 10 bis 17 Uhr, Präsentation beim Mühlhiaslmarkt mit Oldtimer-Großtraktor „Schlüter“ mit 200 PS, weiterhin Nass-Messerschleifen gegen Spende für einen guten Zweck.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2012
Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Heute, Samstag, 17.30 Uhr, Kreuzwegandacht. Samstag/Sonntag, Misereor-Sonntag, Kollekte Misereor, Eine-Welt-Waren-Verkauf, Gottesdienst, mitgestaltet von PGR-Ausschuss Mission.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2012
Buntes Markttreiben
Am Sonntag ist wieder Mühlhiasl-Markt
Hunderdorf. (xk) Rund 60 Fieranten und Aussteller bieten ein buntes Markttreiben von 10 bis 17 Uhr am Schulhof und halten eine vielfältige Angebotspalette bereit. Interessante Geschenkartikel, Holzarbeiten, Keramik, Gestecke und vieles mehr werden beim Markt geboten (Bild). Gleichzeitig ist bei rund einem Dutzend der Geschäfte verkaufsoffener Sonntag von 12 bis 17 Uhr

Beim Marktgeschehen bereichern das Rahmenprogramm besondere Präsentationen der Handwerkskammer zur Berufsfindung mit einem Ausbildungsradar für alle Schulabgänger, der Bundeswehr und der THW-Jugend Bogen mit Infoständen (jeweils Grundschule) und Vorstellung eines Panzer- bzw. Einsatzfahrzeuges, einzigartige funkgesteuerte Modellbau-Miniaturwelt der Modellbaugruppe Thalmassing (Turnhalle) und der Oldtimerfreunde Hunderdorf mit einem 200-PS-Oldtimertraktor und Nassmesserschleifen. Auch Sehtest und Fahrschulinformationen werden geboten.
Für Kinder ist Gelegenheit für einen Flohmarkt, zum Ponyreiten, für Pferdekutschenfahrten, zum Fahren mit der Minieisenbahn. In der neu ausgestatteten Gemeindebibliothek Hunderdorf, Neukirchen und Windberg in der Mittelschule ist von 13 bis 17 Uhr „Tag der offenen Tür“. Die Landfrauen halten ab 13 Uhr im Pfarrheim Kaffee und Kuchen bereit.
• Info
Näheres dazu im Internet unter
www.muehlhiaslmarkt.de
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2012
Grüß Gott!
Ich bin die kleine Antonia Laumer aus Windberg. Von meinem Papi werde ich auch gerne mal „Puppe“ genannt. Mit 3 630 Gramm Gewicht und einer Größe von 54 Zentimeternbin ich am 30. Dezember 2011 im Klinikum Bogen auf die Welt gekommen. Ganz stolz bin auch auf meine schönen Haare und meine blauen Augen, mit denen ich schon neugierig die Welt erkunde. Lachen tu ich auch schon recht gern, besonders wenn meine Mami tanzt und mir was vorsingt.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2012
Hallo!
Darf, ich mich vorstellen? Ich heiße Jonas Wurzer und wohne in Au vorm Wald, das ist in der Gemeinde Hunderdorf. Am 30. Oktober 2011 bin ich etwas überraschend zwei Wochen zu früh mit einem Gewicht von 3100 Gramm und einer Größe von 49 Zentimetern im Klinikum Straubing zur Welt gekommen. Ich musste mich damals beeilen, weil ich unbedingt meinem Opa Helmut gratulieren wollte, der einen Tag nach mir Geburtstag hat. Inzwischen bin ich tüchtig gewachsen und ein ganz lieber und lustiger Kerl, der seinen Eltern viel Freude macht. Mein Papa, der Betreuer beim SV Neukirchen ist, setzt übrigens große Hoffnungen, dass ich dort einmal Stammspieler in der ersten Mannschaft werde. Oder vielleicht doch darauf, gleich beim FC Bayern?! Naja – schauen wir mal …
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.2012
Bürgermeister mit „Goaßkopf“
Viertes Starkbierfest des Musikvereins – Blaskapelle und Tanzgruppe
Hunderdorf. (xk) Den Auftakt des traditionellen Starkbierfestes des Musikvereins Hunderdorf bildete der Einzug von Bürgermeister und Schirmherr Hans Hornberger, Festwirt Stephan Weckmann und Vereinsvorsitzender Hans Pollmann unter den musikalischen Klängen der Blaskapelle Hunderdorf. In dem gut besetzten Festsaal des Landhotel und Gasthof „Steinburger Hof“ eröffnete der
Schirmherr mit dem Anzapfen des ersten Fasses „Irlbacher Starkbieres“, gekonnt mit drei Schlägen, das vierte Starkbierfest. Bei schmissigen Tönen der Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Kapellmeister Lothar konnten Schirmherr, Festwirt und Vorstand mit den Gästen auf das diesjährige Starkbierfest anstoßen.Vereinsvorstand Pollmann verwies darauf, dass der Abend für die Besucher einige Überraschungen bereithalten werde. Im Programmablauf folgten nunmehr die Auftritte der zwölfköpfigen Kindertanzgruppe des Trachtenvereins Hunderdorf, die unter der Führung ihrer Jugendleiterin Manuela Aumer gekonnt Volkstänze wie den Kikeriki, Hans bleib da, . die Sternpolka und die Topporzer-Polka dem Publikum darboten.
Zünftig aufgespielt
Dazwischen erfreute die· Jugendbläsergruppe des Musikvereins, bestehend aus neun jungen Bläserinnen und Bläsern mit Schlagzeuger, unter der Leitung ihres Ausbilders Richard Stadler bereits in gekonnter Manier die Gäste unter anderem mit Stücken wie Grüße aus dem Egerland, Freude im Herzen und dem Rehragout. Anschließend führten der stellvertretende Vereinsvorsitzende Chrisian Michl und der Jugendleiter der Blaskapelle, Maximilian Höcherl, gekonnt durchs Programm.
Mit Spannung war von vielen dasbereits angekündigte „ Goaßhaxnkegeln“ erwartet worden. Mittels eines an einer Holzkonstruktion an einem Seil angebrachten Holz-Goaßhaxn sollten die Teilnehmer, bei drei zur Verfügung stehenden Wurfversuchen, möglichst viele der unten stehenden Holzkegel umwerfen. Das Ganze wurde dadurch erschwert, dass jeder Teilnehmer eine Vollmaske in Form eines Goaßkopfs tragen und die Kegel blind treffen mussten. Mit manchmal mehr oder auch weniger Erfolg, ganz zur Freude und Belustigung der Zuschauer, versuchten sich viele an dieser Herausforderung, um sich einen der zehn ausgelobten Preise zu sichern.
Mit weiteren Einlagen und den schmissigen Blasmusikklängen ·der über zwanzig Musikerinnen und Musiker . zählenden Blaskapelle Hunderdorf wurden die Starkbierfestbesucher aufs Beste unterhalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.03.2012
Schulverband tagt
Hunderdorf. (xk) Am Montag, 2. April, findet um 18 Uhr im Sitzungssaal Hunderdorf eine Schulverbandsversammlung mit folgenden 9ffentlichen Tagesordnungspunkten statt: Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, , Bericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2011; Feststellung der Jahresrechnung 2011 und Entlastung; Beschlussfassung über Haushaltsplan und Haushaltssatzung 2012, Informationen md Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.03.2012
Buchs und andere formgebende Gehölze
Frühjahrsauftakt beim Obst- und Gartennbauverein
Hunderdorf. (xk) Gut besucht war· die Frühjahrsversammlung des Obst- und· Gartenbauvereins Hunderdorf im Gasthaus·Baier. Vorsitzende Bernadette Fries konnte auf zahlreiche Aktivitäten für die neue Gartensaison hinweisen. Demnach hat der Verein · auch im heurigen Jahr wieder viel vor. Marianne Klar zeigte einen geordneten Kassenstand auf.
Wie Vorsitzende Bernadette Fries betonte, wird nach dem Obstbaumschnittkurs mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Franz Wirth eine botanische Exkursion bei Familie Eisenknappl in Kleinlintach angeboten. Im Juni ist eine Lehrfahrt zur Landesgartenschau ins fränkische Bamberg geplant. Im Herbst befasst sich der Kreisfachberater Niedernhuber mit dem Thema „ökologische·Dorfbildpflege“ und im November findet wieder ein Weidenflechtkurs mit Anette Peschke statt.
Mit großem Hintergrundwissen und zahlreichen aktuellen Bildern informierte, Michael Eisenknappl die Gartler zum Thema „Immergrüne Gehölze über Sortenauswahl, Schnitt und Eigenheiten beliebter Formgehölze“. Der Klassiker Buchs steht seit etwa 30 Jahren immer noch sehr weit oben in der Beliebtheitsskala der immergrünen Gehölze. Gerade in den letzten Jahren hat sich der Gartenliebhaber auf klein wachsende Formgehölze spezialisiert. Buchsähnlich wäre die Sortenart Ilex, welche nicht gegen den Buchs-Baumpilz anfällig ist.
Wie Referent Eisenknappl betonte, ist der Formschnitt bei Buchs, Eibe und Lebensbaum sehr modern. Gerade Säulen, Hecken, Kegel, Kugeln oder andere phantasievolle Gebilde aus der Tierwelt bereichern so manchen Garten. ,,Besonders dicht wachsende Eiben sind gut schnittschatten- und feuchtigkeitsverträglich und nicht zu vergessen ein beliebter Rückzugsort für unsere heimische Vogelwelt“, so Eisenknappl. Er betonte, dass Rhododendron und Kirschlorbeer gerne wegen ihrer interessanten Blattstruktur als Blickfang, gerade in blütenarmen Zeiten, gepflanzt werden. Nachdem der Referent einen n großen Einblick in die wichtigsten immergrünen Gehölze gegeben hatte, konnten die Anwesenden bei einer Verlosung noch diverses Zubehör für die Gartenarbeit gewinnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.03.2012
Mühlhiasl-Markt bei Frühlingswetter
Tausende Besucher – Berufsfindungskonzept, Modellbauschau und, Fieranten
Hunderdorf. (xk) Der Mühlhiasl-Markt als · Künstler- und Handwerkermarkt am Sonntag bot viele interessante Aktionen und lockte bei herrlichem Frühlingswetter wieder einige Tausend Besucher nach Hunderdorf. Präsentationen der Handwerkskammer zur Berufsfindung, der Bundeswehr, des THW, der Oldtimerfreund{l und die Modellbau-Miniaturwelt sowie die Bibliothek waren

Attraktionen im Rahmenprogramm des mit zahlreichen Standlern besetzten Marktes. Zugleich war verkaufsoffener Sonntag bei rund zehn Geschäften, die zum Einkaufsbummel einluden.
Im Rahmenprogramm bot die · Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in der Aula der Grundschule erstmals ein,

Lehrstellenradar und Ausbildungsmatching für Schüler und Jugendliche zur Berufsfindung in insgesamt 130 Handwerksberufen für alle Schulabschlüsse an. Auch ausbildungswillige Betriebe wurden unterstützt. Zeitweise fand sich beim Infostand -auch Kreishandwerksmeister Jürgen Tanne ein, der als Schirmherr diese Aktion unterstützte, die Interesse an Handwerksberufen wecken sollte.
Modellbau Miniaturwelt
Daneben war mit einem Infostand und dem Mannschaftstransportpanzer „Fuchs“ die Bundeswehr vertreten. Mit einem Infostand gewährte die THW-Jugend aus Bogen einen Einblick in die THW-Aufgaben und warb für ihre Hilfsorganisation. Bundeswehr und THW waren voll begeistert. Ein besonderes Highlight war zudem die große, auf 200 Quadratmetern in der Turnhalle stattfindende Modellschau von zahlreichen funkgesteuerten Fahrzeugen und Anlgen. Zu dieser einzigartigen
Miniaturwelt des Modellbaustammtisches Thalmassing kamen rund 400 Besucher. Aus dem moderaten Eintrittsgeld für Erwachsene konnte dem Bundeswehr-Sozialwerk ein Spendenbetrag von 275 Euro überreicht werden.
Der Freundeskreis der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg wartete mit Aktionen rund um die Bücherei, mit einem Bücherflohmarkt und Cafeteria auf. Wieder vertreten waren die Oldtimerfreunde Hunderdorf und zeigten einen kleinen Ausschnitt aus ihrer Vereinstätigkeit. Auch der VdK informierte über seine Ziele im Sozialbereich. Ferner boten die Landfrauen.im Pfarrheim Kaffee und Kuchen gegen Spende für einen sozialen Zweck an.
Mit zahlreichen Fieranten und mehr Ausstellern gab es beim 13. Künstler- und Handwerkermarkt ein vergnügliches Markttreiben am Schulhof mit einer diversen marktüblichen Angebotspalette, Kunsthandwerk und Selbstvermarkter-Produkten.
Attraktives Angebot
Ab Mittag bis in den späteren Nachmittag hinein gab es die größte Besucherresonanz bei schätzungsweise insgesamt rund 6000 Besuchern. So konnte der Markt in der Heimat des „Mühlhiasl“ vom Organisationsteam Stephan Härtenberger und Hans Staudinger wieder als ein voller Erfolg gewertet werden. Und Hunderdorf zeigte einmal mehr, dass es auch ein attraktives Angebot aufweisen kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.03.2012
Planentwurf für Trauerhalle gebilligt
Ergänzungsbeschaffungen für Feuerwehren – Aus dem Gemeinderat
Hunderdorf. (xk) Der Gemeinderat billigte den Planentwurf für den Neubau einer Trauerhalle beim Friedhof. Dies ist das Beschlussergebnis der kürzlich stattgefundenen Sitzung im Rathaus. Ergänzung der Feuerwehrausrüstung, der Erlass einer Ortsabrundungssatzung Gaishausen und das Einvernehmen zu Baugesuchen waren weitere Entscheidungen.
Eingangs der Sitzung besichtigten die Ratsmitglieder das neue Feuerwehrfahrzeug TLF 16/24 Tr. Kommandant Klaus Weninger erläuterte die Ausstattung und Funktionen des technisch auf dem modernsten Stand ausgelieferten Einsatzfahrzeugs. Die Einweihung findet beim Florianifest am 28. April statt, so Bürgermeister Hans Hornberger. Nachdem sich in der vorhergehenden Sitzung der Gemeinderat für den Neubau einer Trauerhalle aussprach, stellt nun Architekt Robert Troiber den Planentwurf für das Neubauprojekt vor. Es ist ein schlichtes, transparentes Gebäude vorgesehen mit Massivmauerwerk und Dachziegeldeckung mit abgehängter Decke. Die Raumeinteilung enthält einen Aufbahrungs- und Aussegnungsraum, überdachten Vorplatz, Lagerraum, zweite Kühlausstattung und WC. Die Fenster und der Eingangsbereich sollen mit farblichen Glaselementen gestaltet werden. Die Kosten wurden auf rund 246000 Euro geschätzt, so der Planer. Nach Erörterung entschieden sich die Ratsmitglieder einhellig für die weitere Planung nach der vorgestellten Entwurfskonzeption. Beschlossen wurde zuvor mit deutlicher Mehrheit; dass der Glockenturm nicht am Neubaugebäude selbst, sondern separat errichtet werden sollte. Diesbezüglich werden vom Architekten alternative Gestaltungsvorschläge erarbeitet.
Zum Tagesordnungspunkt „Ergänzungsbeschaffungen für die Feuerwehren“ bedankte sich zunächst der FF-Kommandant Klaus Weninger für die Neubeschaffung des TLF 16/24 Tr für die FF Hunderdorf und erläuterte nachfolgend die für heuer beantragten Ergänzungsbeschaffungen für die vier Gemeindefeuerwehren. Der Gemeinderat stimmte dieser Ausrüstungsergänzung bei voraussichtlichen Kosten von rund 12 200 Euro einmütig zu. Bürgermeister Hans Hornberger zollte der FF Hunderdorf für die Eigenleistungen und Spendenwerbung im Bezug auf die notwendig gewordene Umrüstung des LF 8/6 ein dickes Lob. Von den im Gemeindehaushalt heuer bereitgestellten 15000 Euro zur Finanzierung dieses Fahrzeugumbaus wurde dank der vielen Eigenleistungen und erbetenen Firmenspenden nur ein Haushaltsbetrag von rund 1500 Euro in Anspruch genommen.
Sodann legte der Ratsvorsitzende einen Antrag auf Erlass einer Ortsabrundungssatzung Gaishausen vor, womit vorrangig für einige Grundstücke Baurecht geschaffen werden sollte. Der Gemeinderat billigte die Einleitung des Erlassverfahrens und beauftragte mit dem Erstellen der Bausatzung die Architektengesellschaft Hornberger, Illner und Weny, Straubing. Maßgabe ist zudem, dass vom Antragsteller die Kosten des Verfahrens getragen werden.
Einvernehmen wurde vom Gemeinderat hergestellt zum Austauschplan für die Errichtung einer Garage in Lintach 13 sowie für die Baugesuche zur Dachformänderung am Betriebsgebäude Halle 17 im Gewerbepark 1; Dachsanierung der Hallen vier bis zehn im Gewerbepark, Errichtung einer Doppelgarage in Quellenweg 28, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Brunnenstr. 48, teilweise Überdachung des Biergartens im Steinburger Hof und Neubau einer Imkerei und eines Schweinemaststalles in Grabmühl. Ergänzend stellte Manfred Otte von der Zentralleitung der Unternehmensgruppe Buchbauer die Investitionen und die geplanten Projekte im Gewerbepark Hunderdorf vor. Das Unternehmen habe zum Jahresende 2011 das gesamte Dobau-Gelände erworben.
Bekrittelt wurden vom Gemeindeoberhaupt Sachbeschädigungen bei der Asphaltanlage am Sportzentrum, vermutlich durch jugendliche Streethockeyspieler. Das Türschloss wurde aufgebrochen, der Zaun durch Übersteigen beschädigt und das EC-Gebäude beschmiert. Dies werde nicht mehr hingenommen. Zur Vermittlung erklärte sich ein in der Jugendarbeit engagierter Gemeinderat bereit. Aus dem Gemeinderat wurden unberechtigte Reifen- und Müllablagerungen im Bereich Hofdorf, Nähe Autobahn, gemeldet.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.03.2012














