2012# 08

Aus der Lieben Kreis geschieden, aus dem Herzen aber nie,
weinet nicht, er ruht in Frieden, doch für uns starb er zu früh.
Gekämpft, gehofft und doch verloren.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem guten  Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager und Onkel
Herrn Alfons Riedl
Straßenbauaufseher
Mitglied des Kleintierzüchtervereins Bogen und Niederwinkling, der Oldtimerfreunde Hunderdorf und des VdK

geb. 23. März 1938 gest. 25. Juli 2012
Lintach, Egg, Bogen, Niederwinkling, Großköllnbach, Hunderdorf, den 1. August 2012
In tiefer Trauer:
Elfriede Riedl, Ehefrau
Christian Riedl, Sohn mit Claudia
Sonja Stöckl, Tochter mit Julius
Günter Riedl, Sohn mit Marianne
Werner Riedl, Sohn mit Qinglei
Renate Karl, Schwägerin mit Familie
Jonas, Laura, Sebastian, Maximilian,
Raphaela, Simon und Lukas, Enkel
Elisas, Urenkel
Gottfried Riedl, Bruder mit Familie
Barbara Derfert, Schwester mit Familie
Anita Helmbrecht, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Freitag, den 3. August 2012, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.08.2012


Weinet nicht, ich hab’s überwunden,
ich bin erlöst von Schmerz und Pein.
Denkt gern zurück an mich in schönen Stunden,
lasst mich in Gedanken bei Euch sein.

In Liebe und Dankbarkeit für alles, was Du für uns getan hast, nehmen wir Abschied von
Frau Georgine Maurer
geborene Feldmer
Mitglied des Trachtenvereins und des Obst- und Gartenbauvereins Hunderdorf

geb. 9. Januar 1954 gest. 29. Juli 2012
Hunderdorf, Straubing, Regensburg, den 2. August 2012
In tiefer Trauer: Dein Ehemann Albert
Dein Sohn Andreas mit Stefanie
Dein Sohn Christian mit Susanne
Deine Enkel Sarah und Emma
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Samstag, den 4. August 2012, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf. Die Urnenbeisetzung findet anschließend im engsten Familienkreis statt.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Besonders danken wir dem Hausarzt Dr. Michael Hartmann mit Praxisteam für die gute ärztliche Betreuung.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.08.2012


Neue Stellvertreterin
Heidi Leidl ist die neue stellvertretende Schulleiterin an der Grund- und Mittelschule in Hunderdorf. Damit kehrt sie an die Schule zurück, bei der sie 1983 ihren Dienst als Lehramtsanwärterin begann. Zusammen mit Schulamtsdirektor Johannes Müller und Schulleiter Kornelius Klar folgte bei Bürgermeister – Hans Hornberger und Schulverbandsvorsitzendem Hans Gstettenbauer im Rathaus in Hunderdorf der Antrittsbesuch. Nun sei das Schulleiterteam in Hunderdorf wieder komplett, so Müller. Der heuer im April ernannte Schulleiter Kornelius Klar und seine neue Stellvertreterin seien zwei Persönlichkeiten, die gut zusammenarbeiten werden, zeigte sich der Schulamtsdirektor überzeugt. Leidl bringe wichtige Erfahrungen mit durch die bereits erfolgte Mitarbeit in der Schulleitung an der Mittelschule Bogen, als Betreuungslehrerin sowie durch ihren Einsatz als externe Schul-Evaluatorin. Außerdem war Leidl im Schuljahr 1999/2000 Klassenlehrerin der ersten M-Klasse im Landkreis. Als einmalig im Landkreis bezeichnete Müller auch das Miteinander der Bürgermeister im Landkreis bei der neuen Schulorganisation mit den Mittelschulverbünden, „um die Schule gemeinsam auf einen guten Weg zu bringen“. Schulleiter Klar zeigte sich froh über die Entscheidung für seine Stellvertreterin Heidi Leidl. Durch die erfolgreiche Tätigkeit der neuen Konrektorin auf dem Gebiet „Schulentwicklung“ erhoffe er sich auch eine weitere positive Entwicklung in Hunderdorf. „Die Kinder sollen im Vordergrund stehen“, so Schulverbandsvorsitzender Hans Gstettenbauer. Leidl wohnt seit ihrer Geburt in Au vorm Wald, Gemeinde Hunderdorf. Nach dem Abitur am Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing im Jahr 1978 studierte sie das Lehramt Hauptschule in München und Regensburg und 1983 folgte der Dienstbeginn als Lehramtsanwärterin in der Volksschule in Hunderdorf, die auch bis zum Jahre 1988, ihre Stammschule blieb. Danach war sie 24 Jahre lang in Bogen tätig. – Bild: Bürgermeister Hans Hornberger, Schulamtsdirektor Johannes Müller, stellvertretende Schulleiterin Heidi Leidl, Schulleiter Kornelius Klar und Schulverbandsvorsitzender Hans Gstettenbauer (von links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.2012


Elektroauto im Praxistest
E-Wald-Projekt: Testwagen für Klärwärter
Hunderdorf.
(xk) Die Gemeinde testet derzeitig ein Elektroauto für den Klärwärter, das im Zuge des Projektes Elektromobilität Bayerischer Wald (E-Wald) von der Hochschule Deggendorf zur Verfügung gestellt wird. Am Montagvormittag wurde das Elektrofahrzeug, ein Renault Kangoo, an Bürgermeister Hans Hornberger und Klärwärter Alex Eberth übergeben.

Bei der Übergabe des E-Autos zum Test: Bürgermeister Hans Hornberger, Klärwärter Alex Eberth und Kfz-Meister Michael Nußbaumer (von links). (Foto: xk)

Kfz-Meister Michael Nußbaumer, der beim E-Wald-Projekt für die Technik und Fahrzeuge zuständig ist, betonte bei der Übergabe für die vierwöchige Testphase: „Mit dem Testfahrzeug sind kleinere Strecken bis zu einer Reichweite von 140 Kilometern zurückzulegen. Je nach Ausstattung kann die Batterie innerhalb einer halben Stunde zu 80 Prozent aufgeladen werden. Die restlichen 20 Prozent nehmen dann etwas mehr Zeit in Anspruch, damit der Akku keinen Schaden nimmt.“ Insgesamt, so Nußbaumer, werde beim E-Wald-Projekt, das zurzeit größte Pilotprojekt der Hochschule, schon eine Fahrzeugflotte von 16 Stück gehalten.
Die E-Autos sind bereits knapp ein Jahr im Dauereinsatz und haben bisher keine Probleme bereitetet, auch nicht im Winter, wo allerdings die Streckenreichweite kürzer wird. Die Fahrzeuge können dann auch später allgemein gemietet werden. Nußbaumer unterstrich, es sei eine Sache „von zwei Minuten“ zum Anstecken für die Aufladung der Batterie. Zudem werde das öffentliche E-Tankstellennetz mit dem E-Wald-Projekt kontinuierlich ausgebaut. Auch Hunderdorf habe sich für eine E-Tankstelle beworben und wurde mit einem Standort am Festplatz berücksichtigt.
Wie Bürgermeister Hans Hornberger ausführte, wolle man gerne diese Testphase nutzen, um eigene Erfahrungen mit der Elektromobilität zu machen. Die Gemeinde habe kürzlich auch entschieden, sich an der E-Wald-GmbH zur Finanzierung zu beteiligen und damit dieses Modellprojekt zu unterstützen. Der Einsatzbereich des Klärwärters sei ein interessantes Gebiet, da die Kontrollfahrten zu den Pumpstationen und zum Kanalnetz innerhalb der Reichweite liegen. Zum anderen habe die Gemeinde zur Nutzung der Sonnenenergie auch auf dem Dach des Kläranlagenbetriebsgebäudes eine Photovoltaikanlage für den Stromeigenverbrauch installiert. So werde die regenerative Energie fast buchstäblich vom Dach in den Tank geleitet, resümiert der Rathauschef. Die Kommune habe grundsätzlich Interesse daran, zukünftig ein E-Fahrzeug zu mieten, falls es zuspricht und die Anforderungen erfüllt sowie den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht wird. Bei der anschließenden Probefahrt gewann der Bürgermeister erste gute Eindrücke von der Fahrzeugleistung.
Und nun ist der Klärwärter an der Reihe für den insgesamt vierwöchigen Test im Arbeitsalltag.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.08.2012


Fußmaler Günther Holzapfel wurde 70
Voller Lebensfreude hat der schwerstbehinderte Fußmaler Günther Holzapfel aus Steinburg, Gemeinde Hunderdorf am Samstag seinen 70. Geburtstag gefeiert An seinem Festtag erfreuten ihn rund 260 Gratulanten mit den besten Wünschen: seine Schwester Walfriede, Verwandte, Vereinskameraden, Freunde und Bekannte. Persönlich zum Gratulieren gekommen waren auch Pfarrer Martin Müller, Pater Wolfgang Vos und Bürgermeister Hans Hornberger. „Ich bin der glücklichste Mensch der Welt“, sagte der international bekannte Günther Holzapfel nicht nur an seinem Geburtstagsfest, sondern auch schon lange davor in seinem eigenen Film und Buch, in denen er in sein bewegtes Leben und seine eindrucksvolle Malerei Einblick gibt. Wunderschön an- und ausgerichtet hatten ihm die Geburtstagsfeier seine Vereinskameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald und Steinburg sowie vom Auinger-Stammtisch. Viele engagierte  Vereinsmitglieder und weitere Freunde sorgten in schätzenswerter Verbundenheit mit „Günthi“, wie er liebevoll genannt wird, für die perfekte Festorganisation und den Service für die rund 260 Gäste. Dabei hatten die Helfer alle Hände voll zutun, die Getränke und das von Monikas Partyservice gelieferte Essen an die Tische zu bringen. Die Damen spendeten zudem das gesamte Kuchen- und Tortenbuffet und sorgten für die Festdekoration. Dieses Miteinander freute den Jubilar ganz besonders. Günther Holzapfel erblickte am 26. Juli 1942 in Moosthenning bei Dingolfing das Licht der Welt. Mit nur sechseinhalb Monaten war er eine Frühgeburt, zu Hause und ohne Arzt. Komplikationen, hatten die sogenannte Little-Krankheit zur Folge, eine spastische Lähmung seiner Hände und mit weiteren Einschränkungen, die ihm auch das Gehen, unmöglich machten. Vieles kann er nicht eigenständig bewältigen und braucht Hilfe. Seine Schwester Walfriede betreut und begleitet ihn seit seinem 20. Lebensjahr. 1962 hat sie ihn zu sich nach Steinburg geholt. Auch viele gute Freunde standen und stehen hilfsbereit zur Seite. Die große Leidenschaft von Günther Holzapfel ist die Fußmalerei. Seine Werke führten ihn zu zahlreichen Ausstellungen nicht nur in Deutschland, sondern nahezu in die ganze Welt, unter anderem nach Japan, Kanada, Australien, Österreich, Lichtenstein, Portugal und Spanien. Aufgrund seines besonderen künstlerischen Schaffens wurde Günther Holzapfel auch vom Verlag für „Fuß- und Mundmalende Künstler“ aufgenommen und ist zeitlebens finanziell abgesichert. Aus dem gesellschaftlichen Leben Steinburgs und der Gemeinde ist Günther Holzapfel nicht mehr wegzudenken. So ist er vereinsmäßig jahrzehntelang integriert und geschätzt bei den Feuerwehren Au vorm Wald und Steinburg sowie beim Auinger Stammtisch. Regelmäßig ist er auch Gottesdienstbesucher und der Glaube an Jesus bestärkt ihn im nicht einfachen Alltag. Nach dem Sinnspruch „Glück kann man nur festhalten, indem man es weitergibt“, hat Holzapfel anstelle von Geschenken um Spenden zugunsten der Ministrantenkasse und der Bettina-Bräu-Stiftung gebeten. – Bild: Feierte glücklich mit vielen Freunden und ‚Bekannten seinen 70. Geburtstag: Günther Holzapfel, hier im Bild mit Bürgermeister Hans Hornberger, den FFW-Führungskräften Au vorm Wald und Steinburg sowie dem Vorstand des Auinger Stammtisches. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 08.08.2012


Die Polizei meldet
Tür zerschlägt Heckscheibe
Hunderdorf.
Am Montag gegen 11.15 Uhr fuhr der Fahrer eines weißen Lastwagens in der Hauptstraße an einem geparkten Toyota vorbei. Dabei schlug die nicht verriegelte Flügeltüre des Lastwagen-Laderaumes gegen das Heck des Autos, sodass die Heckscheibe zersplitterte und das Heck beschädigt wurde. Der Lastwagenfahrer fuhr weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von 2000 Euro zu kümmern.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.08.2012


Grünes Licht für Freiland-Photovoltaikanlage
Einstufung als Grundzentrum gefordert — Trauerhalle wird im nächsten Jahr gebaut
Hunderdorf.
(xk) Grundsätzlich grünes Licht für eine Freiland-Photovoltaikanlage an der Autobahn im Bereich Grabmühl gab der Gemeinderat in seiner Sitzung im Rathaus. Zur Gesamtfortschreibung des Landesentwicklungsprogrammes Bayern schloss sich der Gemeinderat der Stellungnahme des Bayerischen Gemeindetages an und forderte die Berücksichtigung als künftiges Grundzentrum bei der Einstufung der zentralen Orte.
Eingangs lag dem Gemeinderat ein Antrag des Grundstückseigentümers Norbert Spranger aus Grabmühl vor, wonach ein Bauleitplanverfahren für die Errichtung einer Freiland-Photovoltaikanlage eingeleitet werden soll. Etwa im Abstandsbereich von 110 Metern von der Autobahn A 3 soll in den südlichen Bereichen der Flurnummern 874 und 875 auf einer Fläche von maximal zwei Hektar eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von etwa 1 MWp entstehen, wie dazu Bürgermeister Hornberger vortrug. Nach Erörterung fasste der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss, den Flächennutzungs- und Landschaftsplan durch Deckblatt zehn zu ändern und einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen. Mit der Planung soll bei Kostenübernahme durch den Antragsteller das Planungsbüro MKS aus Ascha, beauftragt werden, so die mit 14 zu einer Stimme getroffene Entscheidung.
Zur Behandlung der Stellungnahmen für die Einbeziehungssatzung Gaishausen verwies der Bürgermeister auf die Problematik der naturschutzrechtlichen Ausgleichsregelung. Es werde deshalb mit der beauftragten Architektengesellschaft eine verkleinerte Gebietsfestlegung erörtert und zur nächsten Sitzung zur Beschlussfassung vorgelegt, so der Ratsvorsitzende. Dann befasste sich der Gemeinderat mit dem zur Stellungnahme vorliegenden Entwurf des Landesentwicklungsprogramms (LEP).
Das LEP will Herausforderungen beim demografischen Wandel, Klimawandel und bei der Wettbewerbsfähigkeit aufgreifen und mit der Überarbeitung des LEP-Papiers sollen für die Zukunft gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen gefördert werden. Unter anderem soll das zentrale Ortesystem auf drei Stufen reduziert und raumstrukturell zwischen Verdichtungsformen und ländlichem Raum unterschieden werden sowie flächensparende Innenentwicklungen vorrangig sein. Auch Einzelhandelsgroßprojekte sollten künftig in zentralen Orten für Nahversorgungsbetriebe bis 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche erleichtert werden. Der Gemeinderat schloss sich einmütig der grundsätzlichen Stellungnahme des Bayerischen Gemeindetages an, der zu den Hauptpunkten begründete Anregungen und Bedenken geltend machte. Zudem forderten die Ratsmitglieder, dass Hunderdorf als bisheriges Kleinzentrum bei der künftigen diesbezüglichen Regionalplanung jedenfalls als Grundzentrum eingestuft wird.
Fortfahrend berichtete der Bürgermeister über den Bauzeitenplan zum Neubau der Trauerhalle mit Abriss des bisherigen Leichenhauses, beginnend Mitte September. Allerdings würden sich voraussichtlich die Neubauarbeiten bis Ende November hinziehen. Wegen des etwa zu erwartenden Wintereinbruchs könnte es bei der Fertigstellung zu einer längeren Verzögerung im Bauablauf kommen. Die vorübergehende Zeit ohne Leichenhaus sollte wegen der zwischenzeitlich erforderlichen Behelfsaufbahrung jedoch so kurz wie möglich sein.
In einem gemeinsamen Gespräch mit Architekt Troiber, Pfarrer Martin Müller und Bürgermeister war man sich einig, dass das Vorhaben erst im Frühjahr beginnen sollte. Die Ausschreibung solle aber rechtzeitig etwa im November dieses Jahres erfolgen, so Hornberger. Er konnte erfreut über die in Aussicht gestellte zehnprozentige Bezuschussung des Neubauprojekts seitens der Katholischen Kirchenstiftung berichten.
Zum Bauvorhaben zum Neubau eines Schweinemaststalles und teilweise überdachten Auslaufes und Futtervorratsraumes in Grabmühl 1 wurde das gemeindliche Einvernehmen nicht hergestellt. Mit dem Vorhaben sieht sich die Gemeinde bei der Ausweisung des Gewerbegebietes Grabmühl in der Entwicklungsmöglichkeit stark beeinträchtigt, so die mit zwölf zu drei Stimmen getroffene Beschlussfassung.
Abschließend informierte der Bürgermeister über die Verleihung der ersten Ehrenamtskarten bei einem Festakt im Landratsamt, wobei auch verschiedene ehrenamtlich tätige Bürger aus der Gemeinde die goldene oder die blaue Ehrenamtskarte ausgehändigt erhielten. Errichtet wurde der Trennzaun bei der Asphaltanlage, wobei in einem Teilbereich der Jugend Streethockey ermöglicht wird. Weiterhin gab er die Gewährung einer FAG-Zuwendung von 190000 Euro für die Deckenbauverstärkung an der Straße Hunderdorf-Großlintach sowie die am Freitag, 12. Oktober, stattfindende Info-Versammlung im Gasthaus Baier-Edbauer über die Möglichkeiten für einen Erdgasanschluss im Ortskern und im Bereich der Baugebiete Bahnhof- und Hochfeldsiedlung zur Kenntnis.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.08.2012


Wertstoffhof geöffnet
Hunderdorf.
(xk) Wegen des Feiertages Mariä Himmelfahrt am Mittwoch, 15. August, ist der Wertstoffhof am Bauhof in Hunderdorf bereits am Dienstag, 14. August, nachmittags geöffnet. Anfuhrzeiten sind an diesem Tag zwischen 15 und 17.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.08.2012


Spende
Allen Grund zur Freude hatten am Mittwoch nach dem Festgottesdienst zu Mariä Himmelfahrt Irmgard Bräu und die Ministranten der Pfarrei Hunderdorf mit Pfarrer Dekan Pater Martin Müller, denn der Steinburger Fußmaler Günther Holzapfel überreichte beiden einen Scheck über jeweils 2360 Euro. Anlass für die großzügigen Spenden war Günther Holzapfels 70. Geburtstag, den er kürzlich feiern konnte. Der seit seiner Geburt spastisch gelähmte Fußmaler, der im Malen sein Lebensglück fand, lebt selber sehr genügsam und so ist es ihm eine große Freude, für andere etwas tun zu können. S6 wünschte er sich von seinen Geburtstagsgästen, statt persönlichen Geschenken, Geldspenden und es kam eine stattliche Summe von 4720 Euro zusammen, die er je zur Hälfte für die Bettina-Bräu-Stiftung und die Ministrantenarbeit der Pfarrei Hunderdorf weitergab. Pater Martin dankte Günther Holzapfel im Namen der Ministranten für die großzügige Spende und der damit verbundenen Anerkennung der Ministrantenarbeit und er betonte, dass Günther Holzapfel großen Stellenwert bei den Ministranten habe. Irmgard Bräu bedankte sich im Namen der Bettina-Bräu-Stiftung für die Spende zugunsten der schwer kranken Kinder und meinte, dass Holzapfel nicht nur durch die Spende, sondern durch sein Strahlen viel Glück weiter gebe. — Bild: Mitte Günther Holzapfel, dahinter Pfarrer Pater Martin, links Irmgard Bräu, als Zweite von rechts die Schwester von Günther Holzapfel, Walfriede Holzapfel, und Ministranten. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.2012


Am „Lindfeld“ werden demnächst 22 neue Bauplätze ausgewiesen
Keine grundsätzlichen Einwendungen bei der öffentlichen Auslegung
Hunderdorf.
(xk) Die Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen im öffentlichen Auslegungsverfahren für den Bebauungs- und Grünordnungsplan „Lindfeld II“ stand im Vordergrund der kürzlich im Rathaus in Hunderdorf abgehaltenen Sitzung. Wegen geringfügiger Änderungen wurde eine erneute Auslegung in verkürzter Form beschlossen. Grundsätzlich stehe der Ausweisung der Bauplätze aber nichts im Wege.
Eingangs verwies Bürgermeister Hans Hornberger auf die im Zuge der öffentlichen Auslegung eingegangenen behördlichen Stellungnahmen. Dabei resümierte der Ratsvorsitzende, dass der Baugebietsausweisung „Lindfeld II“ grundsätzlich nichts mehr im Wege steht, da durchwegs Einvernehmen mit der Bauleitplanung bestand oder abwägbare Anregungen vorliegen.
Aufgegriffen wurde ein Anstoß des Landratsamtes, wonach bezüglich der Aufschüttungen und Abgrabungen eine Höhe von maximal 0,75 Meter zugelassen wird. Verschiedene weitergehende Anregungen des Bundes Naturschutz, Kreisgruppe Straubing, wurden in der Abwägung nicht berücksichtigt, da kein Regelungsgehalt im Bebauungsplan gesehen wurde. Auf Vorbringen der Jagdgenossenschaft wurde ein Feldweg als Gehweganbindung im Bereich der Obstwiese in Richtung Bauernholz aus der Planung genommen.
Baugebietserschließung bis zum Frühjahr 2013
Aufgrund der vorgenommenen geringfügigen Planänderungen beschloss der Gemeinderat eine verkürzte nochmalige öffentliche Auslegung, wobei Bedenken und Anregungen nur noch zu diesen geänderten Punkten vorgebracht werden können. Mit dieser Baugebietserweiterung in Lindfeld werden 22 neue Bauparzellen ausgewiesen, wobei eine Baugebietserschließung zum Frühjahr 2013 vorgesehen ist.
Zu einem Baugesuch auf Dachsanierung der bestehenden Lagerhallen im Gewerbepark Hunderdorf wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Kein Einvernehmen gab es für eine Bauvorlage in Grabmühl für die Errichtung einer Imkerei mit zwei Bienenhäusern und Wirtschaftsgebäude, da sich dadurch die Gemeinde in der beabsichtigten Ausweisung des Gewerbegebietes „Hofdorf/Grabmühl“ stark beeinträchtigt sieht.
Beerdigungsglocke zieht in den neuen Turm um
Zur Information gab der Bürgermeister zum Abschluss des öffentlichen Sitzungsteils, dass der Granitglockenturm im Friedhof aufgestellt wurde. Die Glocke, die bei Beerdigungen das letzte Geleit gibt, wird vom Leichenhaus dann versetzt und in den Turm eingebaut. Dies erfolgt ggf. bereits im Vorgriff auf den zum Frühjahr des nächsten Jahres verschobenen Abriss des Leichenhauses und den Neubau einer Trauerhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.08.2012


Geistliche Chormusik bei der Vorabendmesse
Windberg: Capella vocalis in der Klosterkirche
(ws) Ein besonderer musikalischer Beitrag erwartet die Gottesdienstbesucher am Samstag, 1. September. Es wird um 19 Uhr der berühmte Knabenchor capella vocalis aus Reutlingen die Vorabendmesse in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg musikalisch mitgestalten. Der Knabenchor capella vocalis wurde 1992 von seinem jetzigen Chorleiter Eckhard Weyand gegründet und zählt heute zu den bekanntesten Knabenchören Deutschlands.
Weltweite Auftritte und hohe Auszeichnungen unterstreichen diesen Erfolg. Mit jährlich rund 40 Konzerten mit geistlicher Chormusik und Volksliederprogrammen sowie chorsymphonischen Werken konzertiert capella vocalis in ganz Europa und in außereuropäischen Ländern wie Alaska, China und Japan.
Im Jahr 2006 wurde der Knabenchor Preisträger beim Bundeschorwettbewerb in Kiel. Im Mai 2008 war der Chor im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking zu Gast. Beim „International Children’s Chorus Festival“ in Shanghai erhielt der Chor mit dem „Shanghai Golden Award“ eine besondere Auszeichnung. 2010 gewannen die Sänger einen ersten Preis beim „Festival Zelioli“ im italienischen Lecco. 2011 empfing der Knabenchor capella vocalis Jugendchöre aus Hiroshima und Hongkong zu gemeinsamen Konzerten (cantusconiunctus-Projekte) in Reutlingen.
Der enorme Erfolg beruht auf der intensiven und behutsamen Ausbildung der jungen Stimmen. Die Knaben beginnen mit dem Gesangsunterricht im Alter von sieben bis acht Jahren und erhalten ihre musikalische Ausbildung, die mehrere Jahre dauert, innerhalb des Chores. Solopartien in der Zauberflöte (drei Knaben) und aus dem Chor entwachsene Sänger und Dirigenten unterstreichen die sehr gute Ausbildung der Sänger.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.08.2012

Still und leise gingst Du von Deinen Lieben fort.
Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still und unvergessen

Nach Gottes heiligem Willen verstarb meine liebe Gattin, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Anna Pellkofer
* 5. April 1929    + 22. August 2012
Wegern, Hunderdorf, Münster, Unterwachsenberg, München, Stetten, den 23. August 2012
In stiller Trauer:
Josef Pellkofer, Gatte
Josef Pellkofer, Sohn mit Helga
Christa Häusler, Tochter mit Martin
Helmut Pellkofer, Sohn
Renate Hieninger, Tochter mit Hans-Georg
Sandra mit Markus,
Kerstin mit Willi,
Kathrin mit Max,
Marina mit Robert, Enkel
Emil Kordick, Bruder mit Familie
Maria Schröter, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung am Freitag, den 24. August 2012, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Samstag, den 25. August 2012, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.08.2012

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