Der Lebenslauf ist nun zu Ende,
vorbei ist aller Erdenschmerz,
es ruh ’n Deine fleißigen Hände
und stille steht Dein gutes Herz.
Gott, der Herr, hat nach einem erfüllten Leben unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Ururoma, Tante und Patin
Frau Rosina Holmer
geb. 13. Februar 1917 gest. 30. August 2015
in seine ewige Heimat aufgenommen.
Thananger, Lenkerstetten, Kirchham, Hunderdorf, den 1. September 2015
In stiller Trauer:
Johann Holmer, Sohn mit Helma
Ernestine Fundis, Enkelin mit Familie
Christa Wagner, Enkelin mit Familie
Helga Neumann, Enkelin mit Wolfgang
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 3. September 2015, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.09.2015
40-jähriges Bestehen des Sportvereins
Windberg. (ws) Der Sportverein Windberg feiert vom Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. September, sein 40-jähriges Bestehen. Am Freitag um 18 Uhr gibt es ein Standkonzert mit anschließendem Einzug ins Festzelt, dort spielt die Kultband „Kaiserschmarrn“. Neben dem dreitägigen Festzeltbetrieb werden ein Mannschaftswettbewerb für vier Personen „Schlag den Sportverein Windberg“ durch die Skiabteilung am Sonntag, fünf Stockturnieren ab dem heutigen Donnerstag, unter anderem am Samstag um 14 Uhr (nicht wie gestern irrtümlicherweise berichtet am Sonntag um 15 Uhr) ein Herrenturnier mit der Nationalmannschaft und internationaler Beteiligung, durchgeführt. Zu dem unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Johann Gstettenbauer stehenden Jubiläumsfest erwarten die Windberger Sportler am Sonntag mit Gottesdienst, Kirchenzug, Festreden und Ehrungen, neben der allgemeinen Bevölkerung die Vereine der Gemeinde Windberg und die Sportvereine der näheren Umgebung.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.09.2015
Straßenbeleuchtung wird erweitert
Aus dem Gemeinderat: Neugestaltung des Vorplatzes beim Kriegerdenkmal
Hunderdorf. (xk) Die Straßenbeleuchtung in Hunderdorf wird erweitert und zwar um fünf Brennstellen am Donau-Regen-Radweg sowie um eine Leuchte am Nolteweg. Das ist das Beschlussergebnis der jüngsten Ratssitzung unter Vorsitz von Bürgermeister Hans Hornberger. Weiterhin wurde der Entwurf des Kernwegenetzes im Zuge von ILE Nord23, die Digitalfunk-Umrüstung für die vier Feuerwehren und die Neugestaltung des Kriegerdenkmalbereiches gebilligt.
Zum ersten Tagesordnungspunkt „Neugestaltung des Vorplatzes beim Kriegerdenkmal“ fand eine Ortseinsicht statt. In der Sitzung erläuterte Baufirmenchef Gerhard Stelzer seinen Entwurf zur geplanten Umfeldgestaltung und das Kostenangebot. Der Gemeinderat beschloss die Neuanlage des Kriegerdenkmalbereiches in der vorgestellten Form und erteilte der Firma Stelzer den Zuschlag gemäß Kostenangebot bei einem Auftragswert von rund 3 000 Euro.
Dem Gemeinderat wurde das Beratungsergebnis der vor einiger Zeit gebildeten Arbeitsgruppe zum Kernwegenetz im Rahmen von ILE nord23 anhand von zwei Lageplänen vorgestellt. Die Aufnahmegesichtspunkte der vorgeschlagenen Straßen in das Kernwegenetz der Gemeinde Hunderdorf wurde von 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner näher begründet. Das Ratsgremium stimmte dem vorgestellten Ergebnis der Arbeitsgruppe zum Kernwegenetz unverändert zu. Das Konzept wird zur weiteren Beratung und Abstimmung an die Arbeitsgruppe für den Teilraum „Südost“ weitergeleitet. Zur Beleuchtung des Teilabschnitts am Donau-Regen-Radweg zwischen der Ortshauptstraße wurden von Bürgermeister Hans Hornberger die Kostenangebote für die angestrebte Erweiterung der Straßenbeleuchtung für einen Netzanschluss und alternativ für die Errichtung von Solarleuchten bekanntgegeben. Der Gemeinderat entschied sich mit 12:2 Stimmen für die Errichtung von fünf Solarleuchten über die Firma GSW Gold Solar Wind Management Kirchroth, bei einer Angebotssumme von rund 9 500 Euro. Weiterhin beschlossen die Ratsmitglieder einstimmig am Nolteweg (bei Gütlhuber) eine weitere Brennstelle mit Netzanschluss zu errichten. Der Bürgermeister wurde beauftragt ein Kostenangebot einzuholen.
Rund 12 000 Euro für Digitalfunk-Ausstattung
Verwaltungsangestellter Josef Drexler informierte, dass in Abstimmung mit den Kommandanten der vier Gemeindefeuerwehren und der Verwaltung im Benehmen mit der Firma Klein Kommunikationstechnik GmbH, Altdorf, die bedarfsnotwendigen Ausstattungsgegenstände für die Digitalfunk-Ausstattung erarbeitet wurden. Berücksichtigt seien dabei alle Fahrzeuge außer der Versorgungs-Lastwagen der FF Hunderdorf und das TSF der FF Gaishausen, für die Ersatzbeschaffungen eingeleitet sind. Der Zuschlag wurde dem Unternehmen Klein erteilt bei einem Auftragswert von knapp 12 000 Euro.
Keine Einwände bestanden für die Erteilung einer denkmalrechtlichen Erlaubnis zur Inwertsetzung der historischen Kirchenorgel in der Filialkirche „St. Edigna“ in Hofdorf. Sodann wurden einmütig zu den drei Baugesuchen das gemeindliche Einvernehmen beschlossen: Errichtung eines Zwischenbaus am bestehenden Wohnhaus und Werkstatt in der Thananger Straße 2; Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in der Florianstraße 15, Erneuerung und Änderung der Werbeanlage in der Sollacher Straße 3. Keine Zustimmung fand dagegen wegen nachbarrechtlicher Bedenken bei einem Abstimmungsergebnis von sechs gegen acht Stimmen die beantragte Nutzungsänderung für das Wohngebäude, Anbau Treppenhaus, Neubau Lagerhalle und Unterstelle, Abbruch Garagengebäude unter Befreiung von den Abstandsflächen in der Apoiger Straße 3. Der Bürgermeister gab einen mündlich gestellten Antrag auf Einrichtung einer Fußgängerampel an der St 2139 auf Höhe Bahnhofstraße 3 anstelle der vorhandenen Überquerungshilfe bekannt. Das Vorbringen wird zuständigkeitshalber unter Befürwortung durch die Gemeinde an das Staatliche Bauamt – Servicestelle Deggendorf – weitergeleitet. Das Gemeindeoberhaupt informierte ferner über die Übergabe des Förderbescheides zum Ausbau des Breitbandnetzes in der Gemeinde durch Staatsminister Markus Söder. Zu der von der Gemeinde zu deckenden Wirtschaftlichkeitslücke von 100 920 Euro steht demnach vom Freistaat Bayern eine 70-prozentige Förderung in Höhe von 70 644 Euro in Aussicht.
Errichtung einer neuen Kanalisation
Aus dem Gemeinderat wurde das Befahren des Autobahnlängsweges mit schweren Baufahrzeugen im Zuge der Bauarbeiten an der A3 kritisiert. Gebilligt wurde abschließend eine Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt Passau bezüglich des Baues des kombinierten Geh- und Radweges, der Errichtung der neuen Kanalisation und der Erneuerung des Gehweges. Für die Gemeinde ergibt sich für die Oberflächenentwässerung ein Erstattungsbetrag in Höhe von rund 51 000 Euro.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.09.2015
Wilhelm Steckler feierte 85. Geburtstag
Ein hoher Geburtstag ist eigentlich immer ein Familienfest wert. So feierte Wilhelm Steckler aus Steinburg, Gemeinde Hunderdorf, am
Sonntag im Familienkreis seinen 85. Geburtstag. Zum Jubiläumstag erfreute ihn als Gratulant auch 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner, der in Vertretung des Gemeindeoberhauptes Hans Hornberger zum Gratulieren gekommen war. Kronfeldner überbrachte die besten Glückwünsche und ein Geburtstagspräsent seitens der Gemeinde.Wilhelm Steckler, geboren am 30. August 1930 in Straubing, wuchs bei den Großeltern in Hunderdorf auf, bei der Messerschmiede Steckler, die früher am jetzigen Nolteweg angesiedelt war. Er erlernte hier auch das Messerschmiede-Handwerk in dreijähriger Lehrzeit und arbeitete danach sieben Jahre lang als Geselle im Familienbetrieb. Dann folgte eine neunjährige Tätigkeit als Werkzeugschleifer beim Nolteproduktenwerk. Anschließend war Steckler über 27 Jahre hinweg bei der Standortverwaltung Bogen als Heizer beschäftigt bis zum Rentenbezug 1993. 1957 schloss er mit Anna Ecker beim Standesamt in Steinburg den Bund der Ehe, die kirchliche Trauung fand in der Pfarrkirche zu Hunderdorf statt. Im Laufe der Jahre vervollständigten zwei Söhne und zwei Töchter das Familienglück der Stecklers, die nun mit den Schwiegerkindern und den sechs Enkelkindern, sowie zwei Urenkeln den Ehrentag mitfeierten. Gut 26 Jahre, von 1975 bis 2001, war Wilhelm Steckler in Steinburg Mesner und zudem Vorbeter bei Sterberosenkränzen vor Ort in Steinburg und Au vorm Wald. Im Jahre 1961 wurde das jetzige Eigenheim in Steinburg von einem Onkel erworben, welches im Laufe der Zeit entsprechend ausgebaut wurde. Hier verbringt der Jubilar in Zufriedenheit seinen Lebensherbst. Er ist seit einer Herzoperation vor zwei Jahren pflegebedürftig und wird aufopferungsvoll von seiner Ehefrau Anna umsorgt. Lange Zeit, bis ins hohe Alter, gehörte das Schreinern zu den besonderen Vorlieben von Steckler. Dabei fertige er viele schöne Einrichtungsgegenstände für das gemeinsame Haus. – Bild: Wilhelm Steckler (vorne) mit Ehefrau Anna (rechts), den vier Kindern und zwei Urenkeln sowie stellvertretendem Bürgermeister Helmut Kronfeldner (links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.09.2015
Feierstunde mit Spendenübergabe
Die Sparkasse Niederbayern-Mitte feiert heuer ihr 175-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass fand am Montag in der Geschäftsstelle Hunderdorf die Auftaktveranstaltung zur Jubiläums-Aktionswoche mit Kunden und Ehrengästen statt. Wolfgang Hofmeister, seit 2008 Geschäftsstellenleiter in Hunderdorf, betonte in seiner Rede, Regionalität sei bei der Sparkasse keine Floskel, sondern gelebte regionale Verbundenheit. „Hunderdorf liegt mir und meinem Team besonders am Herzen. Wir setzen auf persönlichen Kontakt“, sagte Hofmeister, der auf die 1956 gegründete Sparkassenzweigstelle in Hunderdorf und auf den Umzug 1979 zum jetzigen Standort im Ortskern verwies. Das Hunderdorfer Sparkassenteam gab einen interessanten Einblick zu „175 Jahre Sparkassengeschichte“, die 1840 in Straubing und Landau begann.
Anschließend wurden vom Geschäftsstellenleiter Wolfgang Hofmeister und Vorstandsvorsitzendem Walter Strohmaier symbolische Spendenschecks in Höhe von insgesamt 1280 Euro überreicht. So erhielt Schulleiter Kornelius Klar eine Spende von 510 Euro für ein Schulprojekt, FF-Vorstand Max Holzapfel 420 Euro für ein Jugendzelt und Kindergartenleiterin Alexandra Stadler 350 Euro für die Spielgeräteausstattung in der Kita. Bürgermeister Hans Hornberger und Hans Gstettenbauer gratulierten zum Sparkassen-Jubiläum. Die Gemeindechefs würdigten die regionale Präsenz der Sparkasse und die jeher gute Zusammenarbeit mit den Geschäftsstellenteams in Hunderdorf sowie das soziale Spendenengagement an Vereine und Institutionen. Abt Hermann-Josef Kugler vom Kloster Windberg rief mit dem Segensgebet Gottes Schutz herab und betonte „segnen heißt Gutes wünschen“, damit Gott durch und in den Menschen wirken möge. — Bild: Spendenübergabe von Geschäftsstellenleiter Wolfgang Hofmeister (links) und Vorstandsvorsitzenden Walter Strohmaier (rechts) an die Vertreter der Feuerwehr, der Kindertagesstätte und der Schule im Kreise des Sparkassenteams und der Ehrengäste. (Foto: xk)‘
Quelle: Bogener Zeitung, 03.09.2015
Philosophischer Grundkurs in Windberg
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg bietet in diesem Herbst wieder einen „Philosophischen Grundkurs“ an. An fünf Abenden soll eine Einführung in das philosophische Denken gegeben werden. Für die Teilnahme sind weder ein philosophisches Grundwissen noch andere Grundkenntnisse nötig. Der Kurs will grundlegend in das philosophische Denken einführen. Der diesjährige Kurs geht am Beispiel verschiedener Philosophen aus verschiedenen Epochen der Frage nach: „Wer bin Ich?“. Der philosophische Grundkurs beginnt am Montag, 14. September, und findet von 19.30 bis 21 Uhr statt. Nähere ‚Informationen und Anmeldung im Klosterladen Windberg unter Telefon 09422/ 80 92 30.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.2015
Starker Bauernbündler und Kanzlermacher
Der Scheibelsgruber Kleinlandwirt Johann Wartner drehte am Rad der Geschichte
Vor 70 Jahren ging der Zweite Weltkrieg, die größte, politisch verursachte Katastrophe seit dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) zu Ende. Seinen Anfang genommen hatte er fast auf den Tag genau vor 76 Jahren, mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939. Dieser Rückblick wirft ein Schlaglicht auf die Entwicklungen jener unheilvollen Zeit und beleuchtet besonders die Rolle des Bauernbündlers Johann Wartner aus Scheibelsgrub, welcher der NSDAP in Mitterfels und im damaligen Bezirk Bogen zahlreiche Stimmen kostete. Auch nach dem Krieg machte Wartner von .sich reden – und mit seiner Stimme Konrad Adenauer zum ersten Kanzler der Bundesrepublik. Eine Langfassung dieses Textes hat der Arbeitskreis Heimatgeschichte Mitterfels im „Mitterfelser Magazin“ (Nummer 21/2615) herausgegeben.

Die Weichen für den Zweiten Weltkrieg waren schon weit vor dem Überfall auf Polen gestellt. Am 23. März 1933 hatte die Mehrheit des Reichstages dem sogenannten Ermächtigungsgesetz zugestimmt, das offiziell „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ lautete. Von den 538 anwesenden Abgeordneten stimmten lediglich die 94 Sozialdemokraten gegen das Gesetz. Die restlichen 26 Abgeordneten der SPD waren bereits verhaftet oder geflohen. Den 81 Abgeordneten der KPD waren, durch die Schuldzuweisung am Reichstagsbrand (27. Februar 1933), die bei der Reichstagswahl am 5. März 1933 erreichten Mandate entzogen worden – viele von ihren befanden sich bereits in „Schutzhaft“ (KZ).
Dadurch war die Zweidrittelmehrheit, die die Weimarer Verfassung für verfassungsändernde Gesetze vorschrieb, erreicht worden. Dieses Gesetz ermächtigte die Regierung unter Reichskanzler Adolf Hitler, ohne Mitwirkung des Parlaments Gesetze zu erlassen – auch solche, die gegen die Weimarer Verfassung verstießen. Damit waren auch fast alle Grundrechte außer Kraft gesetzt.
Grundrechte außer Kraft: Der Anfang vorn Ende
Um dieses Geschehen uns heutigen Staatsbürgern, die nur eine „richtige“ Demokratie als Staatsform kennen, verständlich zu machen, muss man sich näher mit den sozialen und politischen Gegebenheiten der letzten Jahre der Weimarer Republik beschäftigen. Die sich wandelnde politische Situation spiegelt sich in den Ergebnissen der Reichstagswahlen von 1928 an wider. Vom 20. Mai 1928 bis zum 5. März 1933 wurden fünf Reichstagswahlen durchgeführt. Dabei muss man bedenken, dass es keine seinschränkenden Prozentzahlen bei der Vergabe der Mandate für die von einer Partei erreichten Stimmen gab. Außerdem konnte der Reichstag den Reichskanzler und die Regierung ohne „konstruktives Misstrauensvotum“ stürzen.
Von besonderer Bedeutung war die starke politische Position des Reichspräsidenten, der für sieben Jahre vom Volk gewählt war und weitreichende politische Befugnisse besaß. Unter anderem war er Oberbefehlshaber des Heeres, konnte einen Volksentscheid anberaumen, den Reichskanzler und die Minister ernennen und entlassen und sogar den Reichstag auflösen. Vor allem verfügte er mit dem Artikel 48 der Verfassung über ein „Notverordnungsrecht“, das ihm gestattete, Grundrechte zeitweilig außer Kraft zu setzen, wenn „die öffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich gestört und gefährdet ist“. Daraus haben die „Väter des Grundgesetzes“ bei der Erarbeitung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland gelernt, das am 23. Mai 1949 in Kraft traf und sich mit nur einigen Ergänzungen und Änderungen bis heute – über 65Jahre lang – bewährt hat.
Starker Vertreter für die Interessen der Bauern
Bei der Analyse der Stimmenverhältnisse bei den Reichstagswahlen von 1928 bis 1933 ist besonders das Abschneiden der NSDAP (National-sozialistische Deutsche Arbeiterpartei) von Belang, deren Erfolg schließlich in die Diktatur führte. Zum Vergleich soll die Entwicklung der Wahlergebnisse im Deutschen Reich, im Freistaat Bayern, im Wahlkreis Niederbayern-Oberpfalz, im Bezirksamt Bogen, der kreisunmittelbaren Stadt Straubing und in der Gemeinde Mitterfels betrachtet werden.

Wie bereits oben angedeutet, verhinderte die Vielzahl der Parteien, die zur Wahl standen beziehungsweise ein Mandat im Reichstag errangen, zeitweise eine konstruktive Arbeit des Parlaments.
Beispiel: Zur 4. Reichstagswahl am 20. Mai 1928 stellten sich 31 Parteien zur Wahl, 14 erreichten einen Sitz im Parlament. Eine Million Stimmen ging an 17 Splitterparteien, was zum Verlust von fünf Sitzen im Reichstag führte, die nicht vergeben werden konnten. Eine besondere Rolle spielte bei uns auch der Bayerische Bauernbund (BBB). Er entstand in den 90er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Er setzte sich für die Anliegen der ländlichen und kleinbürgerlichen Bevölkerung ein und hatte seine Hochburgen in Ober- und Niederbayern. In den Revolutionsjahren 1918/19 unterstützte der BBB die Regierung unter Kurt Eisner. Im Gegensatz zu anderen landwirtschaftlichen Organisationen trat er für eine bürgerliche, föderalistische Struktur der Weimarer Republik ein. Trotz seiner betont liberalen und nicht-klerikalen Programmatik erreichte der BBB einen starken Einfluss in der Bauernschaft des agrarisch geprägten Bayern. Zwischen 1920 und 1930 war der BBB an der von der BVP (Bayerischen Volkspartei) geführten Landesregierung beteiligt und stellte meist den Landwirtschaftsminister. Während der Stimmenanteil der BVP bei den Reichstagswahlen bis 1923 fast gleich blieb, sank der Stimmenanteil des BBB ab 1928 von Wahl zu Wahl. Nach der Reichstagswahl am 5. März 1933 und der Gleichschaltung der landwirtschaftlichen Organisationen zum „Reichsnährstand“ löste sich der BBB 1933 selbst auf.
Wartners Landtagsreden offenbarten Weitsicht

Der verhältnismäßig hohe Stimmenanteil des BBB im Bezirk Bogen und besonders in der Gemeinde Mitterfels hängt mit der Person des Kleinlandwirts aus Mitterfels/Scheibelsgrub zusammen, der von 1920 bis 1933 Mitglied des Bayerischen Landtags war. 1883 geboren, bewirtschaftete er ab 1908 mit seiner Ehefrau und sieben Kindern das nur 13 Tagwerk große Anwesen in Scheibelsgrub bei Mitterfels. Ab 1919 wirkte Johann Wartner in kommunalpolitischen Gremien mit. Am 6. Juni 1920 gewann der Bauernbündler mit 12 133 Stimmen sein erstes Landtagsmandat, ein Triumph für einen Niederbayern von ganz einfacher Herkunft mit sieben Jahren Volksschule und drei Jahren Sonntagsschule. Zahleiche Landtagsreden offenbaren die Weitsicht des politischen Naturtalents Wartner: 1924 schilderte er die Not der Kleinbauern, die Last ungerecht verteilter Steuerpflichten und das Ergebnis einer Marktwirtschaft, die weder sozial noch frei war. Wartners Worte lesen sich 90 Jahre danach wie eine Prophezeiung: Die Inflation treibe verarmte Menschenmassen Hitler und seinen Helfern in die Arme und gefährde die noch junge, ungefestigte Demokratie.
Nach der Machtübernahme durch die NSDAP verlor Wartner auch das Bürgermeisteramt in Mitterfels. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Johann Wartner die Bayernpartei (BP) mit auf und wurde einer der 17 Abgeordneten der BP im Deutschen Bundestag. Deutschlandweit bekannt wurde Johann Wartner nach der 1. Bundestagswahl am 14. August 1949 durch die Wahl von Konrad Adenauer (CDU) zum Bundeskanzler am 15. September 1949. Adenauer brauchte für die Wahl zum Bundeskanzler die absolute Mehrheit von 202 Stimmen. Die vorgesehene Koalition aus CDU/CSU, FDP und DP hatte jedoch nur 201 Stimmen. Die fehlende Stimme bekam er vom Abgeordneten der Bayernpartei: Johann Wartner. Trotz der „Weisung“ der BP-Fraktion, gegen Adenauer zu stimmen fühlte sich Wartner nur seinem Gewissen verpflichtet und gab seine Stimme Konrad Adenauer.
Eigentlich wurden die Weichen für die Katastrophe von 1945 nicht erst mit dem „Ermächtigungsgesetz“ vom 23. März 1933 gestellt, sondern bereits 1930 mit dem Ergebnis der Reichstagswahlen am 14. September, bei denen die NSDAP im Vergleich zur Wahl von 1928 ihre Stimmen von 800 000 auf 6,4 Millionen steigern konnte. Die Deutschnationalen (DNVP) fielen von 14 Prozent auf 7 Prozent zurück, die liberalen Parteien (DDP, DVP) verminderten sich von 13,6 Prozent auf 8,3 Prozent. Nur die Kommunisten (DKP) konnten ihr Ergebnis von 10,6 Prozent auf 13,1 Prozent noch steigern.
Ostbayern war zunächst relativ „naziresistent“
Wie die Wahlergebnisse der drei Reichstagswahlen von 1930 bis 1932 im Wahlkreis Niederbayern-Oberpfalz und besonderes im Bezirk Bogen zeigen, war man hier relativ resistent gegenüber dem nationalsozialistischen Gedankengut. Das ist einmal der BVP zuzuschreiben und zum anderen dem BBB. Beide Wahlvorschläge addiert kamen in Niederbayern und der Oberpfalz auf über 55 Prozent, im Bezirk Bogen sogar auf konstant um die 70 Prozent. Der BBB verlor ab 1932 zwar erheblich an Stimmen, jedoch nicht im Bezirk Bogen. Wahrscheinlich war dies auch auf den Einfluss des „Bauernbündlers“ Johann Wartner aus Mitterfels zurückzuführen.
Guido Knopp bezeichnet Hitlers Machtergreifung als „Machterschleichung“. Wenn man sich näher mit der politischen Situation dieser Zeit befasst, kann man dem zustimmen: Hitler kam nicht durch einen Putsch oder Staatsstreich an die Macht, sondern auf legalem Wege, der ihm diese Möglichkeit bot. Es waren nicht in erster Linie die sechs Millionen Arbeitslosen, die Hitler wählten, sondern es war die depressive Grundstimmung der Zeit, die Hitler nutzte. Bei der Reichstagswahl am 6. November 1932 verlor die NSDAP gegenüber der Reichstagswahl am 31. Juli 1932 4,3 Prozent der Stimmen, das waren über zwei Millionen Wähler. Der Zenit der NSDAP war bereits überschritten.
Wer hätte Hitler stoppen können?
Wer hätte Hitler noch stoppen können? Da waren zum einen die noch bestehenden demokratischen Parteien, wenn sie beim „Ermächtigungsgesetz“ mit der SPD gestimmt hätten, oder der „altersmüde“ Reichspräsident Hindenburg, der sich von politischen Interessengruppen beeinflussen ließ. Außerdem hätten die Gewerkschaften einen Generalstreik durchführen können, soweit sie nicht organisatorisch durch die bereits im KZ befindlichen Kommunisten zu stark geschwächt waren, und die Industrie hätte der NSDAP das Geld entziehen können. Auch die Reichswehr hatte die Möglichkeit, „durch Drohung, ihr Potenzial auch anzuwenden“. Da all dies nicht geschah, nahm das Verhängnis seinen Lauf.
Alois Bernkopf
Quellen (Auszüge): www.dhm.de/lemo/html/weimarlinnenpolitik/bbb, (zu den Reichstagswahlen:) www.gonschionde/weimar/www.wahlen-in-deutschland.de, www.de/weimar/phplausgabe_gebiet.php?gebiet=1705, Ausgaben des Straubinger Tagblatts Nr. 213/15.9.1930, Nr. 174/1.8.1932, Nr. 248/7.11.1932 und Nr. 54/6.3.1933.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.09.2015
Abschied nehmen fällt so schwer, Dein Platz, er bleibt für immer leer.
Du hast gesorgt, Du hast geschafft, bis Dir die Krankheit nahm die Kraft.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Bruder, Schwager, Onkel und Paten
Herrn Josef Baier
Metzger und Gastwirt
Mitglied der örtlichen Vereine
geb. 9. Juni 1935 gest. 5. September 2015
Hunderdorf, Hofdorf, Grub, Windberg, den 8. September 2015
In tiefer Trauer:
Martha Baier, Ehefrau
Xaver Baier, Bruder mit Familie
Maria Meier, Schwester mit Familie
Theresia Höcherl, Schwester mit Familie
Dora Bugl, Schwägerin mit Familie
Anna Schlecht, Schwägerin mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Rosenkranz am Dienstag, den 8. September 2015, um 19.00 Uhr in Hofdorf. Trauergottesdienst am Mittwoch, den 9. September 2015, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.2015
Wir nehmen Abschied von
Frau Anni Kleikamp
Oberlehrerin in Ruhe
* 21. April 1926 + 2. September 2015
Bogen, München und Zorneding, den 8. September 2015
In stiller Trauer: Deine Familie
Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, den 10. September 2015, um 16.00 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg statt.
Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis in aller Stille statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.2015
Weinfest der Freiwilligen Feuerwehr
Au vorm Wald. (hb) Hoch her gehen wird es am Samstag, 12. September, wenn die Freiwillige Feuerwehr Au vorm Wald ihr traditionelles Weinfest im Kronfeldner Stadl veranstaltet. Nicht nur die Dorfbewohner schätzen und lieben ihr Weinfest, auch die Besucher aus der Gemeinde kommen gerne zu der gemütlichen Veranstaltung, um sich von den vielen fleißigen Auingern verwöhnen zu lassen. Zu dieser Veranstaltung ist die gesamte Bevölkerung der Gemeinde Hunderdorf willkommen, um sich bei vorzüglichen Weinen aus besten Lagen und kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen. Für den musikalischen Rahmen sorgt auch in diesem Jahr der Alleinunterhalter „Klaus Bauer“ aus der Nachbargemeinde Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2015
Neue Kinderkrippe ist bereits bezogen
Hunderdorf. (xk) „Rechtzeitig zum Beginn des Kindergartenjahres ist der Neubau der Kinderkrippe bezugsfertig geworden. Es sind nur noch kleinere Restarbeiten auszuführen und am 18. Oktober
können wir Einweihung feiern“, freute sich Bürgermeister Hans Hornberger bei seinem Besuchstermin in der Kindertagesstätte Sankt Nikolaus. Dafür tätigt die Gemeinde eine Zukunftsinvestition von gut 600000 Euro, wofür ein Zuschuss von rund 310000 Euro bewilligt wurde. „Wir sind bereits voll im laufenden Betrieb und die ersten der acht neu angemeldeten Krippenkinder werden in den neuen, freundlichen Räumlichkeiten bereits betreut beziehungsweise sind in der Eingewöhnungsphase“, konstatierte die Kita-Leiterin Alexandra Stadler. Mit der Erweiterung kommen insgesamt 17 neue Plätze zu den bisherigen zwölf Krippenplätzen hinzu, sodass das Krippenangebot jetzt 29 Plätze umfasst, davon entfallen fünf auf die Gemeinde Windberg. – Bild: In der neugebauten Kinderkrippe spielen die Kleinen schon recht munter, konnten Bürgermeister Hans Hornberger und Kita-Leiterin Alexandra Stadler resümieren. Sie werden von Kinderpflegerin Simone Heigl (links) und Erzieherin Daniela Weiß betreut.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2015
Bierkästen-Gehen und Baumstamm-Nageln
Sommerferien-Aktion der KLJB macht Spaß
Hunderdorf. (xk) Am vielfältigen Sommerferienprogramm der Gemeinde beteiligte sich auch die KLJB Hunderdorf mit einer Bildersuchwanderung für Kinder nach dem Motto „Entdecke deine Heimat neu“. Dabei gab es für die acht Teilnehmer viel Spaß und Spannung. Nach einer Kurzinformation von den KLJB-Vorständen

Claudia Englmeier und Matthias Feldmeier wurden zwei Teams mit jeweils vier Mädchen und Buben gebildet, die sich anhand ihrer Begleiter und der Bildervorgaben rund um Hunderdorf auf den Weg machten. Dabei galt es, verschiedene Objekte ausfindig zu machen. Weiterhin warteten auf der Wegstrecke drei Geschicklichkeitsstationen zur Bewältigung. Die erste Station verlangte das Bierkästen-Gehen. Es musste immer von hinten eine Bierkiste nach vorne gereicht werden, um den Weg für das Weitergehen vorzubereiten. Hier zeigten sich die Buben etwas standfester als die Mädels. Bei der zweiten Station war das Baumstamm-Nageln angesagt. Hier waren die Mädels gleich um 100 Schläge besser als die Bubengruppe. Bei jedem Teammitglied wurden die Schläge gezählt, bis der Nagel im Baumstamm war. Bei der dritten Station „Activity“ galt es, Begriffe zu erklären und zu erraten. Jedes Gruppenmitglied musste zwei Minuten lang so viele Begriffe wie möglich erklären und seine Gruppe erraten. Hier hatten die Buben wieder die Nase vorne mit fünf mehr erratenen Begriffen. Im Endergebnis haben alle gewonnen, denn es war eine tolle Ferienspaß-Aktion.
Jetzt heißt es am Freitag noch bei der Feuerwehr „Wasser marsch“, bevor zum Abschluss der Ferienaktionen ein Familienfest am Samstag, 12. September, ab 15 Uhr, bei der Schule steigt, zu dem alle Kinder und Jugendlichen mit Eltern und Großeltern willkommen sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2015
Ein Dorf fiebert der Primiz entgegen
Pater Otto Rothammer kommt in sein Heimatdorf
Ainbrach. (ih) Es ist schon etwas ganz Besonderes für die kleine Ortschaft Ainbrach bei Aiterhofen: Einer aus ihren Reihen wurde vor kurzem zum Priester geweiht und kommt nun in „sein Dorf“ zurück, um die Heimatprimiz zu feiern. Seit Wochen laufen die Vorbereitungen und überall herrscht große Freude, denn eine Primiz hat es in der Geschichte von Ainbrach noch nie gegeben.
Es war nicht der schnurgerade Weg auf der Lebensautobahn, der zu dieser Primiz führte, sondern lange Jahre des Reifens und wohl auch des Suchens nach der wirklichen Berufung. 1977 wurde Christian

Rothammer geboren und wuchs in Ainbrach auf. Nach dem Besuch der Grundschule in Ittling wechselte er ans Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing. Nach dem Abitur studierte er Betriebswirtschaft in Regensburg. Während er dann als gefragter Produkt-Manager beim renommierten Automobilzulieferer Dräxlmaier in Vilsbiburg angestellt war, kam die Berufung zum geistlichen Leben: 2007 trat Christian Rothammer als Novize im österreichischen Zisterzienser-Kloster Heiligenkreuz bei Wien ein. Der Abt gab ihm den Qrdensnamen Otto. 2012 legte Otto Rothammer die Ewige Profess ab. Sein offizieller Name lautet seitdem Pater Otto Rothammer OCist — die Abkürzung steht für den Zisterzienserorden „Ordinis Cisterciensis“. Am 16. August wurde Pater Otto Rothammer in der Rokoko Stiftskirche in Wilhering zum Priester geweiht und wird als Kaplan für die Pfarreien Ottensheim und Vorderweißenbach eingesetzt.
Auf die Frage, was ihn bewegte, Priesterwerden zu wollen, antwortet Pater Otto: „Die Suche nach Gott ist für mich nicht zu trennen von der Suche nach den Menschen und gerade im priesterlichen Dienst ergeben sich immer wieder tiefgründige, existenzielle Begegnungen mit Menschen, in denen eine Spur Gottes lesbar wird. Die Suche nach Gott ist für mich aber auch nicht zu trennen von der Nachfolge Jesu, der Menschen in ihrem Innersten berührt und verändert hat. Gott suchen und Gott anbieten, möglicherweise ist es das, was mich bewegt.“
Die Feierlichkeiten beim Heimatempfang in Ainbrach beginnen am Samstag, 12. September, um 17 Uhr vor der Kirche. Nach der Andacht findet ein Stehempfang auf dem elterlichen Anwesen statt. Am Sonntag, 13. September, wird der Primiziant bei seinem Elternhaus abgeholt und zur Kirche Sankt Michael begleitet. Dort wird um 10.15 Uhr der feierliche Heimatprimizgottesdienst gefeiert und anschließend der Primizsegen durch Pater Otto Rothammer gespendet. Die Bevölkerung ist zum Mitfeiern dieses besonderen Tages willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.09.2015
Bücher-Flohmarkt
Windberg. (ws) Unter dem Motto „Bücher gegen Spende“ findet heuer wieder vom Freitag, 2., bis Sonntag, 4. Oktober, im Kellergewölbe des Windberger Amtshauses ein Bücher-Flohmarkt statt. Der Reinerlös dieser Aktion kommt seit Jahren der Bettina-Bräu-Stiftung, der Windberger Ministrantenarbeit und der Indio-Hilfe von Pfarrer Gallmeier zugute. Die Bücher werden nicht verkauft, sondern gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Auch für Kaffee und Kuchen beim Bücherstöbern am Freitag von 14 bis 22 Uhr, am Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr gesorgt. Am Freitagabend gibt es außerdem Gitarrenmusik live mit Ewald Zeitlhofer. Am Samstag wird ab 16 Uhr eine Lesung geboten: Unter dem Motto „Als Windberg Zufluchtsort für Hamburger Kinder war …“ liest Bernhard Suttner aus biographischen Texten, die von der Kinderlandverschickung während des Zweiten Weltkrieges berichten. Damals lebten Hamburger Kinder in den beschlagnahmten Klostergebäuden. Später haben Betroffene ihre Erlebnisse aufgezeichnet und zum Teil in Buchform veröffentlicht und so eine interessante Episode der Windberger Orts- und Klostergeschichte beleuchtet.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.2015
Anbetung in Windberg
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum Windberg veranstaltet am heutigen Dienstag eine Stunde der Anbetung zum Abschalten und zur Ruhe finden. Der Beginn ist um 19.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.2015
Ferienaktionen mit Familienfest abgeschlossen
Viel Spaß und Spiel geboten — Sonderlob für Michaela Kunze-Venus und die Ortsvereine
Hunderdorf. (xk) Das vielfältige Sommerferienprogramm der Gemeinde Hunderdorf ist am Samstag mit einem großen Familienfest auf dem Schulhof zu Ende gegangen. Dabei waren mit Unterstützung der Vereine und Institutionen nochmals Spiel und Spaß für Kinder und Jugendliche angesagt.

Schön angerichtet war das Fest zum harmonischen Ferienausklang unter der Gesamtorganisation von der Jugendbeauftragten im Gemeinderat Michaela Kunze-Venus, die auch für das aufgestellte Ferienaktionsprogramm gesorgt hatte. Zum Mitmachen war den Mädchen und Jungs einiges geboten, die sich im Laufe des Nachmittags doch recht zahlreich an den Aktionsstationen vergnügten. Es hätten aber durchaus auch noch mehr Kinder mit Eltern, Großeltern und weitere Gäste sein dürfen.

So hatte sich der Sportverein unter Federführung von Heinz Hentschirsch mit dem Bewegungsparcours viel Mühe gemacht. An acht Spielstationen luden sie zum Mitmachen ein: Büchsenwerfen, Tennisballtransport, Ringewurf, Bowling, Hufeisenwurf, Torwandschießen, Stelzenlauf sowie Sackhüfen und Pedalo. Den Kindern machte es sichtlich Vergnügen — ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles. Sieger ist jeder, der mitmacht!“ Unter den 55 teilnehmenden Kindern im Alter von zwei bis 13 Jahren wurden dann Pizzeria-Gutscheine sowie Sachpreise verlost.
Luftballons auf Reisen
Beim beliebten Kinderschminken wurde jedes Kind mit einem fantasievollen Schminkgesicht vom Bibliotheksteam „verzaubert“. Besonders gefragt war auch der Luftballon-Weitflugwettbewerb, der von Gemeinderatsmitgliedern betreut. Der Luftballon-Weitflug war ein Spaß Bürgermeister Hans Hornberger (Zwei wurde. Den Gewinnern winken Bücher-, Kino- und Aquatherm-Gutscheine. Die drei Postkartenabsender mit der am weitesten zurückgelegten Flugstrecke werden Mitte Oktober von der Jugendbeauftragten über ihren Sieg informiert. Zudem war die Hüpfburg genau richtig für ausgiebiges Herumtollen. Für die Musik und Getränke sorgte die KLJB, Würstlsemmeln hielt die FFW Hunderdorf bereit, Käse und Brezen bot der Oldtimerverein an, mit Kaffee und Gebäck wartete das Pfarrgemeinderatsteam auf. Eine kleine Fotoausstellung zeigte

zudem auch Impressionen zum Sommerferienprogramm.
Gesamtorganisatorin Michaela Kunze-Venus, die Jugendbeauftragte im Gemeinderat, resümierte: „Dank der fleißigen Helfer der Ortsvereine, des Pfarrgemeinderates und einiger Gemeinderatsmitglieder konnten den Hunderdorfer Familien eine Vielzahl an abwechslungsreichen Aktionen und familienfreundliche Verpflegungspreise geboten werden. Den teilnehmenden Kindern hat es auch bei den Ferienaktionen recht gut gefallen. Dies ermutige nächstes Jahr wiedereine große Ferienaktion und ein Abschlussfestzu planen.“
Mehr Beteiligung erwünscht
Bürgermeister Hans Hornberger zeigte sich erfreut über das gelungene Ferienprogramm und richtete ein dickes Lob an die engagierte Jugendbeauftragte, Gemeinderätin Michaela Kunze-Venus, die von Anfang an alles super organisiert habe. Sein Dank galt auch den beteiligten Vereinen und Privatpersonen für die Unterstützung, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, die schon lange in Hunderdorf gewünschten Ferienspaß-Aktionen- auf die Füße zu stellen. Nachdem die groß angelegte Aktion heuer erst startete und den Kindern damit etwas Besonderes geboten wurde, wünschte sich der Bürgermeister für das nächste Jahr eine noch größere Beteiligung.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.2015
„Wasser marsch“
Bei der Feuerwehr gab es viel zu entdecken
Hunderdorf. (xk) Recht gut angekommen ist bei den sechs teilnehmenden Jungs die Sommer-Ferienaktion „Wasser marsch“ bei der FFW Hunderdorf im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms. Dabei gab es viel zu bestaunen, aber auch „nasser Spaß“ und Spannung stand im Mittelpunkt.

Für die vielen Informationen, Eindrücke und Aktionen standen die Jugendwarte Detlef Pohl und Tobias Englmeier sowie FF-Kommandant Michael Krieg zur Verfügung. So durften die Teilnehmer zunächst das Feuerwehrhaus besichtigen und bei der anschließenden Fahrzeugschau gab es mit dem Tanklöschfahrzeug TLF 16/2 4 -Tr, Löschgruppenfahrzeug LF8, Mehrzweckfahrzeug und Versorgungs-Lkw mit Verkehrssicherungsanhänger die vier Einsatzfahrzeuge mit der umfangreichen Ausstattung zu erkunden. Im Anschluss daran beeindruckte der Einsatz des Wasserwerfers mit dem Tanklöschfahrzeug. Ebenso waren die Buben mit „Feuereifer“ beim gemeinsamen Löschwasseraufbau mit Leitungsverlegung und Strahlrohr dabei. Die Jungs waren fasziniert beim Zielspritzen mit der Kübelspritze, beim Löschen mit den handgeführten Strahlrohren und welche Strahlkraft das Wasser hatte. Schließlich wurde der richtige Einsatz des Rettungsspreizers und des Schneidgerätes erklärt und aufgezeigt, wie bei einem Unfall eine zugeklemmte Autotür aufgemacht werden kann und wie die Personenrettung vonstattengeht. Bei so vielen interessanten Eindrücken rund um die Feuerwehr verging der Nachmittag recht schnell.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.09.2015
Bald ist Kirchweihmarkt
Noch Anmeldung möglich — Ausstellung „Holz“
Hunderdorf. (xk) Bald ist es wieder soweit und die Vorbereitungen für den Kirchweihmarkt mit verkaufsoffenen Geschäften am Sonntag, 18. Oktober, von 10 bis 17 Uhr am Schulhof bis zum Rathausplatz sind im vollen Gange. Man erhoffe sich für den von der Gemeinde veranstalteten und von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute organisierten Markt mit gut 60 bis 70 Fieranten und Ausstellern wieder gut bestückt sein zu können. Mit ein Schwerpunkt ist heuer zum dritten Mal die Fachausstellung zum Thema „Holz in seinen Dimensionen“, wobei die fachbezogenen Aussteller vielfältige Facetten und Innovationen rund ums Holz präsentieren und eine individuelle Beratung bieten. Die Aktion wird auch unterstützt vom Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald.
Daneben wird allgemein zum Marktgeschehen, für die ganze Familie ein buntes Rahmenprogramm aufgestellt. Die Bundeswehr ist mit einer Fahrzeugschau vertreten. Die Gebietsverkehrswacht Straubing Bogen kommt mit einem Verkehrssimulator. Hier können Fahreinsteiger, aber auch erfahrene Fahrzeugführer ihre Reaktionsfähigkeit in verschiedenen computersimulierten Gefahrensituationen testen. Der Bayerwaldverein und der Pfarrgemeinderat sind mit Flohmarktständen vertreten. Kinderschminken und Bücherflohmarkt sowie eine Cafeteria bietet das Bibliotheks-Team in der Mittelschule an. Ponyreiten, Pferdekutschfahrten, Minieisenbahn und ein Flohmarkt für Kindersachen (hier ist keine Anmeldung erforderlich) runden das Begleitprogramm ab. Zum Herbstfest des Obst- und Gartenbauvereins nach dem Motto „Pflanzenkraft und Kräuterliebe“ im Pfarrheim ist man ab Mittag ebenso willkommen, wobei auch Kaffee und Kuchen angeboten werden. Zudem hat die Kindertagesstätte „Sankt Nikolaus“ anlässlich der Einweihung ab 13 Uhr die Pforten im Erweiterungsbau der Kinderkrippe geöffnet.
Am Marktgeschehen können sich noch weitere interessierte Fachaussteller zur Holz-Thematik, Fieranten mit Kunst- und Handwerk, Hobbyaussteller sowie einheimische Selbstvermarkter, wie beispielsweise von Obsterzeugnissen, am Marktgeschehen beteiligen. Dazu ist jedoch eine Voranmeldung und Zulassung unter Telefon 09422/1778 erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.2015
Taize-Gebet
Windberg. (ta) Abschalten und zur Ruhe finden: Hierzu veranstaltet das Geistliche Zentrum Windberg heute, Freitag, um 19.30 Uhr der Pfarr- und Klosterkirche ein Taize-Gebet. Es lebt vom gemeinsamen Singen ruhiger und einprägsamer Lieder, vom Hören auf Gottes Wort und vom Schweigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.2015
Neue Trikots für die Seniorenmannschaft
Die Fußballer des SV Hunderdorf haben von der Bäckerei Kalm einen neuen Trikotsatz gesponsert bekommen. Die Senioren können sich über eine Zuwendung im Gesamtwert von 850 Euro freuen: Die Hunderdorfer Bäckerei Kalm ist ein langjähriger Partner des SV Hunderdorf. Peter Kalm betonte bei der Übergabe, dass die Geldspenden bei den Hunderdorfer Fußballern gut angelegt seien. Die herausragende Jugendarbeit, das hohe ehrenamtliche Engagement, sowie die gute Organisation der Abteilung Fußball verdienen sich solch eine Unterstützung. – Bild (von links): Abteilungsleiter Fußball Dieter Schmidla sowie Spieler Rafael Nahajowski und Sponsor Peter Kalm. (Foto: sd)
Quelle: Bogener Zeitung, 18.09.2015
Kreuzung wird sicherer gemacht
Sanierung der Stock- und Inlineskater-Bahnen — Aus der Gemeinderatssitzung
Hunderdorf. (xk) Um die Kreuzung Quellenweg, Lindfelder Weg sicherer zu machen, wird sie für rund 50000 Euro umgestaltet. Dies ist das Beschlussergebnis der jüngsten Sitzung des Gemeinderates im Rathaus. Weitere Beschlussfassungen galten der Sanierung der Stockbahnen und Inline-Skaterbahn und der Umsetzung der Ökokontofläche Nr. 5 in Gaishausen.
Eingangs wurde von Bürgermeister Hans Hornberger der Antrag des CSU-Ortsverbandes Hunderdorf auf Erneu erung des CSU-Schaukastens an der Hauptstraße bekanntgegeben. Dem Vorhaben und der Vereinbarung einer entsprechenden Sondernutzungserlaubnis von ‚öffentlichen Verkehrsflächen wurde seitens des Gemeinderates zugestimmt. Bezüglich der Sanierung der Stock- und Inlineskatebahn wurden die vorliegenden Angebote bekanntgegeben. Das Ratsgremium sprach sich für die Ausführungsvariante „Asphaltierung mit Überhöhung“ aus. Der Zuschlag für die Ausführung der Arbeiten wurde an Max Streicher aus Deggendorf, bei einer Auftragssumme in Höhe von rund 24 000 Euro, erteilt. Es gab eine Gegenstimme.
Diskutiert wurde außerdem die Umgestaltung der Einmündung Quellenweg, Lindfelder Weg im Interesse der Verkehrssicherheit. Hier wurden vier Angebote bekanntgegeben. Gemäß Vergabevorschlag des Ingenieurbüros Sehlhoff wurde mit der Umgestaltung die Firma Strabag, Straubing, bei einer Angebotssumme von knapp 50000 Euro beauftragt.
Neue Ökokontofläche
Einig waren sich die Gemeinderatsmitglieder, die Neuanlage der Ökokontofläche 05 bei Gaishausen auszuschreiben. Die Durchführung der Arbeiten soll witterungsabhängig im Frühjahr oder Sommer 2016 erfolgen. Es solle eine beschränkte Ausschreibung erfolgen. Geschäftsleiter Hans Pollmann gab den Nachtrag zur Zulassung des Hauptbetriebsplans Tonagebau „Bogen-Erweiterung“ des Vorhabens der Firma Wienerberger in den Gemarkungen Bogen und Hunderdorf in Auszügen bekannt. Der Gemeinderat erhob keine Einwendungen. Sitzungsleiter Hornberger gab zur geplanten Erweiterung der Straßenbeleuchtung am Nolteweg das Angebot der Bayernwerk AG bekannt. Eine netzgebundene Brennstelle soll demnach rund 4100 Euro kosten. Der Gemeinderat entschied sich schließlich mit acht gegen sechs Stimmen aus wirtschaftlichen Gründen den Auftrag für eine Solarstraßenlampe an die Firma Krinner, Straßkirchen, zu erteilen. Die Kosten liegen hier bei knapp 3 000 Euro.
Zum Baugesuch auf Einbau einer Sandstrahlanlage und dem Aufstellen einer Filteranlage in der Thananger Straße 26 wurde das Einverständnis gegeben. Ebenso wurde der Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Wegern 48 genehmigt.
Der Ratsvorsitzende verwies auf die Unfallverhütungsvorschriften, wonach am Friedhof Grabmale zu entfernen sind, wenn ein sicheres Ausheben des Grabes nicht gewährleistet sei. Die Grabnutzungsberechtigten werden im Bedarfsfall informiert, dass die Entfernung des Grabmales durch einen Steinmetz verpflichtend ist.
Eingegangen sei auch eine Unterschriftenliste von Bewohnern von Rammersberg für einen Kinderspielplatz im Interesse von zehn Kindern. Verkehrsrechtliche Maßnahmen der deutschen Telekom wurden erteilt zur Aufgrabung im Bereich des Bürgersteiges vor den Häusern Wegern 4 und 8 im erweiterten neuen Baugebiet in Wegern. Grund für die notwendigen Reparaturarbeiten seien Störungen an der Telekom-Anlage.
Wieder Kombiklassen
Mitgeteilt wurde außerdem, dass sich Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier für die Einführung von jeweils zwei jahrgangsreinen Klassen in den Jahrgangsstufen 1 und 2 eingesetzt habe. Laut dem Antwortschreiben des bayerischen Kultusministers sehen die Planungen der staatlichen Schulämter aber anders aus. Grundsätzlich vorgesehen seien demnach eine jahrgangsreine Klasse mit 28 Schülern und eine jahrgangsübergreifende Klasse mit 22 Schülern.
Darüber hinaus werden für die jahrgangskombinierte Klasse insgesamt drei Unterrichtsstunden pro Woche von den Staatl. Schulämtern zusätzlich bereitgestellt, sodass ergänzend in Kleingruppen differenziert unterrichtet werden könne. Abschließend wurde auch darauf hingewiesen, dass sich das pädagogische Konzept der jahrgangskombinierten Klassen in der Vergangenheit bewährt habe.
Seit dem Stromausfall Mitte Juli funktioniert die Straßenbeleuchtung in der Amsel-, Tauben-, Finken- und Drosselstraße und im Quellenweg hinsichtlich der Ein- und Ausschaltzeiten nicht mehr richtig. Trotz einer Beschwerde bei der zuständigen Firma konnte das Problem noch nicht gelöst werden.
Es wurde außerdem darauf hingewiesen, dass Gemeinde-App in den nächsten Tagen online verfügbar sein wird und dann offiziell an den Start geht.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.2015
Bücher-Flohmarkt
Windberg. (ws) Unter dem Motto „Bücher gegen Spende“ findet vom Freitag 2. Oktober, bis Sonntag, 4. Oktober, im Kellergewölbe des Windberger Amtshauses ein Bücher-Flohmarkt statt. Der Reinerlös der Aktion kommt seit Jahren der Bettina-Bräu-Stiftung, der Windberger Ministrantenarbeit und der Indio-Hilfe von Pfarrer Gallmeier zu Gute. In bewährter Weise werden Bücher nicht verkauft, sondern gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Kaffee und Kuchen sorgen für eine angenehme Atmosphäre beim Bücherstöbem. Am Freitag ist der Flohmarkt von 14 bis 22 Uhr geöffnet, am Samstag von 10 bis 19 und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Am Freitagabend ist außerdem Gitarrenmusik von Ewald Zeitlhofer geboten und am Samstag gibt es ab 16 Uhr eine Lesung unter dem Motto „Als Windberg Zufluchtsort für Hamburger Kinder war… „. Bernhard Suttner liest aus verschiedenen biographischen Texten.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.2015
Herbst-Heilkräuter
Windberg. (ta) Einen Kräuterspaziergang rund um das Kloster Windberg veranstaltet das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg am Samstag, 26. September, von 16 bis 18 Uhr. Bei der Wanderung geht es vor allem um Heilkräuter des Herbstes. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in einem Seminarraum statt. Anmeldung unter Telefon 09422/809230 oder unter E-Mail gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.2015
Spektakuläre Läufe
Speed-O-Cross-Rennen am 11. Oktober
Windberg/Irensfelden. (ws) Am Sonntag, 11. Oktober, ab 13 Uhr, wird in Irensfelden (zwischen Windberg und Meidendorf) wieder Motorsport vom höchsten Niveau geboten. Der Motorsportclub Meidendorf veranstaltet zum vierten Mal unter der Schirmherrnschaft von Bürgermeister Johann Gstettenbauer ein DMV Speed-O-Cross-Rennen, das allen Motorradfans rasante und spektakuläre Läufe verspricht.

Der Vorsitzende Josef Wurm, der Zweite Vorsitzender Martin Mühlbauer senior und der Sportleiter Hans-Jürgen Amann sowie zahlreiche Helfer werden in vielen Einsatzstunden die Rennstrecke für diese Großveranstaltung entsprechend präparieren. Das Rennen wird auf einem Ackergelände durchgeführt.
An dieser lizenzfreien Veranstaltung können alle Motorsportler mit zwei-, drei- und vierrädrigen Fahrzeugen teilnehmen (Gespanne/Seitenwagen sind leider ausgenommen).
Die Nennung der teilnehmenden Fahrer kann ausschließlich bis Dienstag, 6. Oktober, mittels eines Nennformulars erfolgen. Die technische Abnahme der Fahrzeuge erfolgt am Renntag von 8 bis 10.15 Uhr. Von 10.45 bis 12 Uhr besteht die Möglichkeit für ein zehnminütiges freies Training pro Fahrer. Der Start des Rennens erfolgt pünktlich um 13 Uhr. Dabei können sich Motorfans bis um 16 Uhr auf spektakuläre und spannende Läufe freuen. Auch die Fahrer des MSC Meidendorf werden dabei kräftig mitmischen.
Die Siegerehrung findet gegen 17 Uhr im Vereinslokal Mühlbauer in Irensfelden statt. Die bestplatzierten Teilnehmer erhalten Pokalpreise. Parkmöglichkeiten für die Besucher sind an der Rennstrecke reichlich vorhanden.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.2015
„Feiern mit den Bayern“
Freundschaft mit Sankt Johann in Österreich
Hunderdorf. (xk) Die Hunderdorfer Blasmusikanten und eine Abordnung der Gemeinde mit Bürgermeister Hans Hornberger an der Spitze besuchten am Wochenende auf Einladung die Partnergemeinde Sankt Johann am Walde (Oberöstereich) und pflegten damit die seit 1987 bestehende Gemeindepartnerschaft. Gerade die Musikvereine St. Johann und Hunderdorf sorgen für eine besondere freundschaftliche Verbundenheit und beleben die Partnerverbindung.

Am Samstagnachmittag wurden die 42 Fahrtteilnehmer in St. Johann herzlich empfangen. Die Quartierzuteilung für die Übernachtung erfolgte überwiegend privat in den befreundeten Familien. Anschließend nahm die Hunderdorfer Delegation am Festauszug mit den örtlichen Vereinen zum 1. Oktoberfest in Sankt Hans teil, der von der Musikkapelle Helfenberg angeführt wurde. Es folgte gemeinsam der Bieranstich des bayerischen Festbieres durch Bürgermeister Albert Stürmer (St. Johann) und Hans Hornberger (Hunderdorf), nachdem sie vorher kurze Grußworte an die Besucher richteten. Nach dem Motto „Wir feiern mit den Bayern“ sorgte dann die Hunderdorf er Blaskapelle mit Kapellmeister Lothar Klein für zünftige Musik und einen stimmungsvollen Abend im vollbesetzten Festzelt. Dafür gab es viel Applaus und anerkennende Worte. Die Mitglieder der Musikkapelle St. Johann hatten selbst alle Hände voll zu tun und sorgten reibungslos für eine gute Festzeltbewirtung bei ihrem ersten Oktoberfest. Am Sonntag wurde dann gemeinsam die heilige Messe, zelebriert von Pfarrer Mag. Johannes Wohlmacher, im Festzelt gefeiert. Dann erfolgten ein schwungvoller Frühschoppen mit Livemusik und ein gemeinsames Mittagessen.
Bürgermeister Hans Hornberger und Musikvereinsvorsitzender Lothar Klein überreichten als Gastgeschenke entsprechend gewidmete Oktoberfestkrüge an Bürgermeister Stürmer und dem Musikobmann Hans Wolfesberger. Gegen 13.30 Uhr wurde nach der herzlichen Verabschiedung die Heimreise angetreten in der Gewissheit, von den Österreichern beste Gastfreundschaft erfahren zu haben. Gemeinsam wurde verdeutlicht, dass es den Freunden in Sankt Johann und in Hunderdorf ein Anliegen sei, die Freundschaft weiter zu fördern und zu stärken.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.2015
Vier neue Auszubildende bei Tanne
Zum Start des Ausbildungsjahres 2015/16 haben vier Jugendliche ihre Ausbildung bei der Firma Tanne in Hunderdorf begonnen. Geschäftsführer Martin Tanne und die Ausbildungsleiter Josef Dietl und Torsten Bergmann begrüßten die Auszubildenden im Unternehmen. Jeweils zwei der Berufsanfänger erlernen den Beruf Feinwerkmechaniker und Verfahrensmechaniker Kunststofftechnik.
Mittlerweile haben sie schon in verschiedene technische Abläufe „geschnuppert“ und sich für die Ausbildungsberufe begeistern können. „Schön! Besser hätte es nicht laufen können“, sagen sie unisono. Wie Geschäftsführer Martin Tanne ausführte, absolvieren derzeit elf Auszubildende ihre Ausbildung und damit so viele wie noch nie. Erfreulicherweise konnten dieses Jahr alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden. Die Konjunkturlage und die Perspektive in der Kunststoffbranche seien gut, sodass die Auszubildenden nach Abschluss der Ausbildung in der Regel übernommen werden. Auch in den letzten Jahren wurden alle Ausgelernten angestellt, konstatierte Martin Tanne. 2013 wurde das Tanne-Unternehmen mit dem Ausbildungspreis des Landkreises ausgezeichnet. — ‚Bild: Geschäftsführer Martin Tanne mit den neuen Azubis (von links) Natalie Dietl und Daniel Helmbrecht (beide Feinwerkmechaniker) sowie Dominik Schmidbauer und Dustin Christl (Verfahrensmechaniker Kunststofftechnik). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.2015
Herbst-Heilkräuter
Windberg. (ta) Einen Kräuterspaziergang beim Kloster Windberg bietet das Geistliche Zentrum der Abtei am Samstag, 26. September, von 16 bis 18 Uhr. Bei der Wanderung geht es vor allem um Heilkräuter des Herbstes. Anmeldung unter Telefon 09422/8092 30 oder unter E-Mail gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.09.2015