2015# 08

Spendenlauf als Höhepunkt an der Schule
Zum Schuljahresende standen an der Grund- und Mittelschule Hunderdorf nochmals sportliche Höhepunkte auf dem Stundenplan. Neben den klassischen Bundesjugendspielen war ein Spendenlauf für bedürftige Kinder und junge Familien in Nepal und auf den Philippinen ein Highlight. Zu Beginn der Aktionstage standen zuerst die Bundesjugendspiele auf dem Programm. Somit konnten sich am Ende alle Kinder über eine Urkunde freuen, insgesamt 18 Kinder erhielten für ihre Leistungen eine Ehrenurkunde. Im Rahmen eines weiteren Sportaktionstages konnten. die Schüler „ihre“ Sportart selber wählen. Die Folge war ein buntes Sporttreiben am Sportgelände in Hunderdorf. Auch ein Lehrer-Schüler-Fußballspiel gegen eine Mannschaft der Klassen 5/6 sowie 7/8 stand auf dem Programm. Höhepunkt des Aktionstages war dann der Spendenlauf der Kinder sowie einiger Eltern und Lehrer. Auf Anregung des Kollegiums sowie von Pfarrer Pater Martin Müller wurde das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ als Spendenempfänger ausgewählt. Bereits im Vorfeld wurden dazu im Unterricht einzelne Aspekte und landeskundliche Informationen bearbeitet. Neben dem gemeindebasierten Programm zur Verbesserung der Ernährungs- und Gesundheitssituation von Kleinkindern und Müttern in insgesamt 13 Diözesen auf den Philippinen geht ein weiterer Teil der Spenden an bedürftige Kinder in Nepal. Beim eigentlichen Spendenlauf mussten die Kinder und Eltern eine 500 Meter lange Strecke bewältigen und konnten so – von Spendern. zur Verfügung gestellte Gelder – erlaufen. Die meisten Runden bewältigten dabei die Kombiklasse 2/3 in der Grundschule (350 Euro) sowie die G5 in der Mittelschule (127 Euro). Insgesamt erliefen die Kinder an diesem Tag einen Betrag in Höhe von 1520 Euro. Bei der Spendenübergabe zeigte sich Rektor Klar sehr erfreut von den Leistungen der Schüler. – Bild: Die Schüler der Grund- und Mittelschule mit ihren Spendenbeträgen bei der Spendenübergabe zusammen mit einigen Sponsoren sowie Rektor Kornelius Klar.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.08.2015


Neuer Gedenkort für Verstorbene
Spezieller Ort für Trauernde — Nach Gottesdienst gesegnet
Hunderdorf.
(hk) Während des vergangenen Sonntagsgottesdienstes in der Pfarrei Sankt Nikolaus wurde ein neuer Gedenkort für Verstorbene und ehemalige Priester seiner Bestimmung übergeben und gesegnet. Der Gedenkort wurde in der Seitenkapelle der Kirche, der ehemaligen Taufkapelle eingerichtet. Die Gestaltung hierfür haben Dekan Pater Martin Müller,

Dekan Pater Martin Müller (rechts), Kirchenpfleger Josef Breu und Glaskünstler Willi Poiger (von links) vor der Gedenkstätte. (Foto: hk)

Kirchenpfleger Josef Breu und Glaskünstler Willi Poiger entwickelt.
Die künstlerische Ausgestaltung des Gedenkortes führte die Firma Poiger aus Windberg durch. Ein ganz wesentliches und sowohl das Auge, wie auch das Gemüt ansprechendes Element, ist diese künstlerische Ausstattung, deren Schwerpunkt ganz in der Kunst des Glases liegt und mit der versucht wurde, sensibel auf die Funktion des Gedenkortes einzugehen.
Dekan Pater Martin Müller sagte: „Das Licht der Hoffnung soll in die verschiedenen Farben unseres Lebens hineinleuchten. Christus kennt die Kreuze des Lebens, die Trauer, den Schmerz. Er bringt aber das Leben, das alle Kreuze durchbricht. So ist es nur passend, wenn wir an diesem Sonntag auch die neue Gedenkstätte segnen.“ In seiner Predigt sagte Pater Martin, dass viele Merkmale in dem Gedenkraum ein Zeichen der Hoffnung geben.
In Form einer aufgehenden Morgensonne, die den Ostermorgen andeutet, erinnern an der Fläche des Ovals 40 Sterbebilder an die zuletzt Verstorbenen. Am Rand der Morgensonne stehen die Namen der ehemaligen Seelsorger in Hunderdorf seit 1803. Die Seelsorger von 1616 bis 1803 sind auf einer extra Tafel in der Mauernische in Form einer Mitra aufgelistet. Die Tafel trägt das Klosterwappen der Prämonstratenser-Abtei Windberg, die mit ihren Mitbrüdern über fast. 200 Jahre in Hunderdorf gewirkt hat. Zwei Hocker, ebenfalls aus Glas mit dunklem Holz, laden zum Verweilen ein. Am Leuchter mit den Opferlichtern kann man ein Licht der Hoffnung, des Trostes und des Friedens entzünden.
Über der Morgensonne erhebt sich Christus und darüber befindet sich das seit der Einbauzeit befindliche Fenster mit der Darstellung der Taufe Christus. Die in diesem Raum bereits befindlichen Farben spiegeln sich auch in den Farben des neuen Gedenkortes. Die Farbgebung der Morgensonne ist analog zu den prägenden Fenstern der neuen Trauerhalle am Friedhof. Somit ergibt sich eine Korrespondenz zu dem Ort, an dem wir unsere Verstorbenen am Friedhof verabschieden, zu dem Platz, wo jetzt ihrer gedacht wird. Die Farbtöne wollen eine Hoffnung ausdrücken, die inmitten der Trauer in diesem Raum stärkt. Denn, so Pater Martin in seiner Predigt, speziell Trauernde suchen einen Ort, wo sie die Brücke schlagen dürfen zwischen dieser Welt und dem Raum Gottes, an dem die Verstorbenen geborgen sind. Anschließend folgte die Segnung des Gedenkraumes.
Nach dem Gottesdienst konnten alle Kirchenbesucher die Gedenkstätte für die Verstorbenen und ehemaligen Seelsorger besichtigen und alle fanden großes Lob für das entstanden Werk.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.08.2015


Pokal bleibt beim Motorsportclub
MSC Meidendorf erneut Ortsmeister — Wochenende mit Sport und Musik
Windberg.
(ws) Das Fußballfest der Freiwilligen Feuerwehr Windberg mit einem Turnier der Nachbarfeuerwehren und einer Ortsmeisterschaft gehört zu einem der Jahreshöhepunkte im Klosterdorf. Jedes Mal pilgern viele Besucher zum Prügelfalter, um ihre jeweiligen Favoriten anzufeuern und am Abend beim Bauhof bei Grillspezialitäten und Getränken, serviert von den Helfern der Wehr, sowie flotter bayerischer Musik mitzufeiern. An beiden Tagen herrschte Sommerwetter bei angenehmen Temperaturen.
Am Freitag fand ab 15 Uhr zum ersten Mal ein Beachsoccerturnier statt, ausgetragen zwischen der FFW Windberg und den

Die Ortsmeister im Kleinfeld-Fußball, MSC Meidendorf (weißes Trikot) sowie der Vize-Meister die „Klosterschocker“ (rot-weißes Trikot) mit FFW-Kommandant Johannes Frankl (links), MSC-Vorsitzender Josef Wurm (Zweiter von links), FFW-Kassier Christian Mayer (Dritter von links) und stellvertretender FFW-Vorsitzender Jürgen Prommersberger (rechts). (Foto: ws)

Nachbarfeuerwehren. Beachsoccer ist eine Abwandlung des herkömmlichen Fußballspiels. Diese Sportart wird, wie Beachvolleyball, barfuß auf Sand ausgetragen. Das Spiel wurde beim Turnier in Windberg von zwei Mannschaften mit je vier Spielern – drei Feldspieler und einem Torwart — bestritten. Es siegte Gaishausen gegen Au vorm Wald mit 1:0.
Am Abend unterhielt die Kapelle „Zwoaraloa“ die Gäste mit flotter Musik, Vorsitzender Johann Mayer sowie Kommandant Johannes Frankl überreichten der Siegermannschaft ein Drei-Liter-Weißbierglas sowie weitere Preise. Am Samstag spielten ab 12 Uhr zwölf Mannschaften in zwei Gruppen um die Ortsmeisterschaft im Kleinfeld-Fußball, darunter auch eine Mannschaft der Ministranten, die von ihrem Seelsorger kräftig angefeuert wurde.
Die Halbfinalspiele erreichten die Mannschaften „Hood“, „Klosterschocker“, „D ‚Meidendorfer“ und der MSC Meidendorf. Bei diesen Spielen setzten sich überlegen die Favoriten der MSC Meidendorf gegen „D ‚Meidendorfer“ mit 4:2 und die „Klosterschocker“ gegen „Hood“ mit 3:0 durch. Das Endspiel konnte der MSC Meidendorf gegen die „Klosterschocker“ mit 2:0 fürsich entscheiden und wurde somit Ortsmeister. Als Schiedsrichter fungierten Christian und Rudi Höpfl, Wolfgang Geiger und Manfred Schötz.
Bei der abendlichen Fußballpartie mit Fest- und Barbetrieb wurde den enorm vielen Gästen — es mussten noch Zusatzbänke und Tische aufgestellt werden — von Alleinunterhalter „Klaus“ musikalisch gehörig eingeheizt. FFW-Vorsitzender Johann Mayer zeigte sich bei der Siegerehrung erfreut über die große Beteiligung der Mannschaften an beiden Tagen bei den Turnieren und die große Besucherresonanz. Bürgermeister Hans Gstettenbauer gratulierte den Kommandanten Johannes Frankl und Tobias Häusler und ihrem Team zu einer hervorragenden Organisation der Veranstaltung, die nur durch die vielen freiwilligen Freizeitstunden der Mitglieder und deren Ehepartner durchzuführen gewesen sei.
Kommandant Johannes Frankl und Vorsitzender Johann Mayer überreichten der Siegermannschaft MSC Meidendorf ein gefülltes Drei-Liter-Weißbierglas sowie den von Bürgermeister Hans Gstettenbauer gestifteten Wanderpokal, der jetzt in den endgültigen Besitz des Motorsportclubs übergeht, da er diesen zum dritten Mal gewonnen hat. Der Vizemeister, die „Klosterschocker“, erhielten ein Zwei-Liter-Weißbierglas, der dritte Sieger „Hood“ ein Ein-Liter-Weißbierglas, jeweils gefüllt. Weiterhin erhielten alle teilnehmenden Mannschaften eine Flasche Sekt.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.08.2015


Ungarische Freunde zu Gast
38 Bürger der Partnergemeinde in der Region
Windberg.
(ws) Von Donnerstag, 13. bis Sonntag, 16. August, kommen 38 Bürger der ungarischen Partnergemeinde Gyöngyöspata nach Windberg. Der Partnerschaftsverein „Deutsch-Ungarischer Freundeskreis der Bürger der Gemeinden Windberg und Gyöngyöspata“ hat ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. Die ungarischen Gäste treffen am Donnerstag, 13. August, um 12 Uhr in Passau ein, werden von einer kleinen Windberger Delegation empfangen, besuchen dort das Grab der heiligen Gisela, der Gattin von König Stephan I. von Ungarn, und fahren dann zu ihren Unterkünften während ihres Aufenthaltes in Grün und Irensfelden. Um 18 Uhr erfolgt die Fahrt zum Gäubedenvolksfest ab Irensfelden. Am Freitag, 14. August, geht die Fahrt um 8.30 Uhr ab Irensfelden nach Straubing zum Empfang durch Josef Laumer im Landratsamt. Um 10.30 Uhr werden die ungarischen Freunde am Dorfplatz in Windberg von Bürgermeister Hans Gstettenbauer und Abt Hermann-Josef Kugler sowie den Bürgern der Gemeinde am Dorfplatz offiziell begrüßt. Anschließend erfolgt eine Dorfbesichtigung und der Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde. Am Nachmittag geht es nach Maibrunn zum Begehen des Waldwipfelweges mit Erkunden der Anlagen sowie Ausstellungen vor Ort. Anschließend Besuch der Sommerrodelbahn in Grün mit Fahrten auf dieser. Am Abend schließt ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus Mühlbauer in Irensfelden mit bayerischen Spezialitäten, deutsch-ungarischer Folklore und musikalischer Unterhaltung durch „Klaus“ den Tag ab. Es werden dazu Abt Hermann-Josef Kugler mit Patres vom Kloster und Bürgermeister Hans Gstettenbauer mit Gemeinderat als Gäste erwartet.
Am Samstag, 15. August, erfolgt um 9 Uhr ab Irensfelden die Fahrt nach Kehlheim zur Weiterfahrt mit einem Passagierschiff nach Weltenburg, unter anderem mit Brauereibesichtigung und einer Bierprobe. Anschließend Fahrt mit dem Bus zur Befreiungshalle mit Besichtigung. Am Abend findet im Gasthaus Mühlbauer in Irensfelden ein zwangloses gemütliches Beisammensein statt. Am Sonntag, 16. August, ist um 9 Uhr der Besuch des Gottesdienstes in der Pfarr- und Klosterkirche angesagt. Anschließend findet im Gewölbe des Amtshauses ein Weißwurstfrühstück mit Ehrungen und Übergabe von Gastgeschenken statt. Danach ist die offizielle Verabschiedung der Gäste aus Ungarn durch Abt Hermann-Josef mit Patres, Bürgermeister Hans Gstettenbauer mit Gemeinderat, dem Partnerschaftsverein und den Windberger Bürgern. An allen Veranstaltungen können die Bürger der Gemeinde Windberg teilnehmen. Eine Anmeldung zu den Ausflügen ist aufgrund organisatorischer Maßnahmen zwingend erforderlich und ist unter Telefon 09962/90053 oder 09952/381 möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.08.2015


Der Verkehr rollt wieder durch Steinburg
Lückenschluss des Geh- und Radweges
Hunderdorf.
(xk) Ab dem heutigen Freitag kann der Verkehr wieder durch Steinburg-Wegern rollen, nachdem in dieser Woche die Asphaltierung des neugebauten Geh- und Radweges sowie der Fahrbahn an der Staatsstraße 2139 abgeschlossen und am gestrigen Donnerstag noch die Ampel montiert wurde.

Die Verkehrsfreigabe wurde an der künftigen Ampel-Überquerungsstelle besprochen: (von links) Baudirektor Kurt Stümpfl, Bürgermeister Hans Hornberger, Bauleiterin Anna Kollmer (Fa. Streicher), Bautechniker Franz Xaver Fleischmann und Ingenieur Manfred Hacker (beide Planungsbüro KEB), Abteilungsleiter Asphaltbau Tobis Feigl zusammen mit Bauleiter Alex Holzbauer (beide Fa. Streicher). (Foto: xk)

Wie Baudirektor Kurt Stümpfl vom Staatlichen Bauamt Passau beim Baustellentermin zur Verkehrsfreigabe ausführte, sei mit dem Lückenschluss des Geh- und Radweges Hunderdorf-Steinburgan der Westseite der Staatsstraße die seit rund 20 Jahren versprochene Maßnahme nunmehr gänzlich verwirklicht worden. Das Bauamt investiere für Geh-, Radweg- und Fahrbahnerneuerung insgesamt 285 000 Euro.
Stümpfl dankte den Grundstückseigentümern für die Abtretung der noch benötigten Grundstücksflächen, die die jetzt realisierte Geh- und Radweg-Variante von der Ortsausfahrt Au vorm Wald bis zur Bushaltestelle an der Westseite der Staatsstraße ermöglichte. Dort wurde eine Überquerungshilfe mit einer Dunkelampel errichtet, die nur auf Druckanforderung durch den Überquerenden aktiviert wird. Die Gemeinde lies zudem den schadhaften Mischwasser-Abwasserkanal und den nordöstlich vorhandenen Bürgersteig bei Kosten von rund 190 000 Euro und der Wasserzweckverband die Wasserleitung (25 000 Euro) erneuern. Die Telekom beauftragte die Mitverlegung von Leerrohren für den Breitbandausbau. Bürgermeister Hans Hornberger freute sich, dass nunmehr nach jahrelangen nachdrücklichen Bemühungen der langersehnte Lückenschluss endlich verwirklicht werden konnte.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.08.2015

Quelle: Bogener Zeitung, 08.08.2015


Wir nehmen Abschied von
Dr. Ullrich Lüschow
* 2. Juni 1938
bis
+ 18. August 2015
Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 08.08.2015


Schnelles Internet kommt
Vertrag mit Telekom geschlossen — Arbeiten beginnen bald
Hunderdorf.
(xk) „Wir sind froh, dass wir jetzt so weit sind und mit der Telekom die Kooperationsvereinbarung zum Breitbandausbau unterzeichnen konnten“, resümierte Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger vor kurzem im Rathaus. Zuvor hatte der Rathauschef gegenüber den Telekom-Vertretern unterstrichen, dass die Bevölkerung einen bestmöglichen Breitbandanschluss wünscht und hierfür seit 2008 die gemeindlichen Bemühungen laufen, aber erst im Juli 2013 in das Förderverfahren eingestiegen werden konnte.

Bürgermeister Hans Hornberger (Mitte) unterzeichnet die Kooperationsvereinbarung für den Breitbandausbau im Beisein von Telekom-Vertriebsbeauftragtem Markus Münch, Verwältungsleiter Hans Pollmann, dem Verwaltungsangestellten/Breitbandpaten Sepp Drexler und dem Telekom-Ansprechpartner Wilhelm Köckeis (von links). (Foto: xk)

Die Telekom hat laut Gemeinderatsbeschluss den Zuschlag für den Ausbau des schnellen Internets in der Gemeinde Hunderdorf erhalten. Über 580 Haushalte bekommen nach dem Ausbau nun Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde). Die Telekom werde fast 3600 Meter Glasfaser und sechs Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Damit werden die Kunden der Gemeinde Hunderdorf nicht nur ruck zuck ins Internet gehen, sondern auch Entertain, das TV-Produkt der Telekom, nutzen können.
Gemeinde aufwerten
„Wir werten mit der geplanten Investition nicht nur unsere Gemeinde, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet auf“, so das Gemeindeoberhaupt.
„Wir danken der Gemeinde Hunderdorf für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen,“ sagte Markus Münch, Vertriebsbeauftragter der Telekom Deutschland GmbH. „Wir wissen wie wichtig ein schneller Internetanschluss ist. Wir versorgen die Gemeinde Hunderdorf mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen die Gemeinde Hunderdorf damit zukunftssicher.“
Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das Material bestellt. „Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. In der Regel vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse zwölf Monate“, führte Wilhelm Köckeis aus, der Ansprechpartner der Kommunen bei der Telekom Technik GmbH ist. Wenn die Fertigstellung der Ausbaumaßnahmen zeitlich absehbar ist, erfolge auch eine entsprechende Infoveranstaltung für die Bürger.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.08.2015


Das Erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt,
das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Margarete Gall
geborene Stadler

geb. 10. Juni 1932 gest. 6. August 2015
Gaishausen, Hunderdorf-Bauernholz, den 11. August 2015
Wir vermissen Dich:
Deine Tochter Balbina Gall-Schießl mit Manfred
Deine Tochter Magret Reiner mit Franz
Deine Enkel: Tanja mit Tom
Sebastian
Mathias
mit Stephanie
Martin mit Andrea
Deine Lieblinge:
Philipp, Samuel und Paul
Deine Brüder:
Konrad und Hans Stadler mit Familien
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 13. August 2015, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung. – Von Beileidsbezeigungen bitten wir Abstand zu nehmen.
Allen, die sich in Trauer mit uns verbunden fühlen, danken wir von Herzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.08.2015

„Am Volksfest über Gott und die Welt sprechen“
Zwei Kirchenmänner in Lederhose unterwegs — Begegnung auch mit den Kirchenfernen
Straubing-Bogen.
(ih) Mit einem weinenden und einem lachenden Auge steht Pater Martin Müller an diesem Montagmorgen in seiner Küche: Das weinende Auge schaut auf den Volksfestkalender 2015, der mit dem heutigen Tag endet: Gäubodenvolksfest ade. Das lachende Auge freilich fixiert den Volksfestkalender 2016, der bereits an der Wand hängt – und schon beginnt die Vorfreude. Die bekanntlich ja die schönste Freude ist. Vorfreude auf viele

Pater Martin Müller (links) und Frater Philipp Schmidbauer lieben es, auf dem Gäubodenvolksfest viele Begegnungen zu haben und mit Menschen aller Altersklassen ins Gespräch zu kommen. (Foto: ih)

Begegnungen, Gespräche, die besondere Atmosphäre von Zelt, Musik, Lichtern, Essen, Getränken, Gerüchen, Vorfreude auf die Menschen – und auf die „Volksfest-WG“ im Pfarrhaus Hunderdorf.
„Stadt und Land – Hand in Hand“: Nie stimmt dieses Zitat in Bezug auf die Stadt Straubing und den Landkreis Straubing-Bogen mehr als zur Volksfestzeit. „Das Gäubodenvolksfest prägt den Landkreis, die ganze Region. Es ist ein Feeling in der Gesamtgesellschaft, auch für die, die nicht hergehen“, sagt Pater Martin Müller. Voller Überzeugung spricht . er und meint damit, dass dies etwas ganz Spezielles ist beim Straubinger Volksfest. Dieser Aussage stimmt Frater Philipp Schmidbauer sofort zu: „Das Gäubodenfest hat dazu beigetragen, dass der Landkreis Straubing-Bogen für mich Heimat wurde“.
Es redet sich leichter
Die beiden Mitbrüder im Konvent der Weißen Chorherren der Prämonstratenserabtei Windberg sind jeden Tag auf dem Gäubodenvolksfest anzutreffen. Sie haben dann ihren weißen Habit gegen Lederhose und kariertes Hemd getauscht. „Volksfest ist ein Lebensgefühl. Und wir möchten da sein, wo die Menschen sind“: So weisen sie auf das hin, was völlig normal für sie ist. – Denn auf dem Volksfest wird „über Gott und die Welt“ gesprochen.
Es redet sich leichter, alles vermischt sich so angenehm, und ein schöner Austausch von Gedanken ist möglich. Pater Martin findet, dass die ganz Atmosphäre dazu beiträgt: das Zelt, die Musik, die Lichter, das Essen, die Getränke, die Gerüche. Alles trifft sich hier am schönsten Platz der Stadt Straubing – alle Generationen, egal ob jung oder alt, Arme oder Reiche, Menschen von der Stadt, Waidler, vom Gäuboden oder Auswärtige. „Es ist ein riesiges Begegnungszentrum“, resümieren Pater Martin und Frater Philipp.
Wenn die beiden auf dem Volksfest sind, dann treffen sie viele Bekannte aus den Pfarreien, vom Dekanat, aus Jugendgruppen und anderem mehr. „Und hier redet es sich leichter. Da gehen seelsorgliche Gespräche oft spontan. Schließlich erfordert unser Beruf ein Miteinander – und hier freut man sich auch miteinander“, erklärt Pater Martin. Aber auch wenn sie „einfach im Bierzelt sitzen“, lernen sie täglich neue Leute kennen und kommen ins Gespräch.
Junges Paar war verblüfft
Da ist es schon vorgekommen, dass ein junges Paar plötzlich fragt, was sie denn für einen Beruf haben, „ihr müsst ja ganz schön bekannt sein“, weil so viele Leute winken, grüßen, für einen kurzen Ratsch am Tisch stehenbleiben. Als sie das Geheimnis – das ja nicht wirklich ein Geheimnis ist – gelüftet haben und sich als „Pfarrer, Pater, Frater, Theologiestudent“ geoutet haben, kam der überraschte Ausruf von den jungen Leuten: „Ja, aber nicht katholisch?!“ – Protest von Pater Martin und Frater Philipp. Die Erklärung der jungen Leute für ihre Annahme: „Weil ihr so lustig seid.“
Übrigens hat das junge Paar Monate später im Pfarrhaus Hunderdorf angerufen und wollte von Pater Martin getraut ‚werden. „Das sind Anschlussgeschäfte für die Kirche“, sagen die beiden und lachen. Sie sind gerne mitten unter den Menschen, hören von ihren Freuden, aber auch von den Sorgen und Nöten. Ihr Vorbild dafür ist Jesus: „Auch er war vor über 2000 Jahren dort, wo die Menschen waren, dort, wo man sich zum Essen und Trinken traf. Denken wir nur an die Hochzeit zu Kana oder an die Speisung der 5000.“
Bei den Leuten sein
Damals wie auch hier auf dem Volksfest, gebe es nur eine Ebene, „man ist einer unter vielen“. Niemand stehe auf einem Podest. „Da wird nicht zwischen Kleriker und Laie unterschieden“, resümiert Frater Philipp, den als gebürtigen Rottaler das „Karpfhamer Volksfest“ schon von Kindesbeinen an begleitet hat. Ihn fasziniert es, wie leicht hier über Lebens- und Glaubensfragen gesprochen wird. Und er erinnert an seinen Namenspatron, den Heiligen Philipp Neri, der auch mitten unter die Leute ging, um das Christentum bekannter zu machen. Als Prediger, als Verkünder, müsse man „bei“ den Leuten sein, mit ihnen, unter ihnen.
Frater Philipp selbst hat in diesem Jahr noch eine besondere Erfahrung gemacht: Im letzten Jahr hat er in einem Fernsehbeitrag einige kritische Äußerungen getan – und wird heuer auf dem Gäubodenvolksfest sehr häufig darauf angesprochen, und es entstehen gute Diskussionen. Hier wird er angesprochen von Leuten, die er in der Kirche nicht trifft. „Wenn wir bei der Kirchenzählung 13 Prozent haben, dann kann man sagen, dass man hier auch die anderen 87 Prozent trifft“, sagt Pater Martin und ergänzt, dass es natürlich auch total schön sei, von den 13 Prozent viele zu treffen. Zum Beispiel seine Ministranten, die sich über ein Treffen freuen. Auch einen gemeinsamen Volksfestbesuch mit den Priestern und Mitarbeitern des Dekanates Bogenberg-Pondorf gibt es, den er vor zwei Jahren eingeführt hat.
Verbindung zu Weihnachten
„Ich kann vom Volksfest auch die Brücke zu Weihnachten schlagen: Alle kommen heim, alle treffen sich“, merkt Pater Martin an und lacht. Als kleines Kind ist er schon liebend gerne mit seinen Eltern von Mitterfels aus ins Straubinger Volksfest gefahren. Treffpunkt Vogeljakob oder Riesenrad und in der Jugendzeit beim Distel-Autoscooter. Und schmunzelnd erzählt Pater Martin, dass es in seiner Pfarrei ganz normal ist, ihn im Juli/August mit einem „also Pater -Martin, ein schönes Volksfest dann“ zu verabschieden. So, wie man sich auch in den Wochen vor Weihnachten „ein frohes Fest“ wünscht.
Etwas freilich ist in der Volksfestzeit entschieden anders: In diesen zehn Tagen hat Pater Martin immer Besuch im Pfarrhaus Hunderdorf. Drei Freunde aus Cham, die er während seiner Kaplanszeit kennengelernt hat, bilden in der Volksfestzeit mit ihm eine Wohngemeinschaft. Die drei jungen Männer arbeiten als Kellner im Nothaft-Zelt und genießen die Gastfreundschaft bei ihrem „Hausvater“, der für das Frühstück oder auch das Wechselgeld sorgt.
Heute Abend werden Pater Martin und Frater Philipp ein letztes Mal den Anmarsch vom Parkplatz über die Donaubrücke, das Herzogschloss, den Blick zu den Türmen der Stadt, zum Riesenrad und die „einfach tolle Kulisse“ genießen. Und wenn es dann zum Abschluss am Gurkenstand noch ein letztes Mal eine Gurke als Wegzehrung gibt, dann heißt es endgültig Abschied nehmen vom Gäubodenvolksfest 2015 – aber daheim in der Küche hängt ja schon der Kalender für die Vorfreude aufs Fest im nächsten Jahr.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.2015


Au vorm Wald. Dorfgemeinschaft: Freitag, 28.8., Fahrt zum Karpfhamer Volksfest. Busabfahrt 15 Uhr, Vereinslokal Freudenstein. Anmeldung bis 21.8. unter Tel. 0151/11900694. Mitfahrgelegenheit für alle.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.2015

Hunderdorf. Skiclub: Herbstausflug 19./20.9. zum Weltkulturerbe Krumau und Budweis (auch für Nichtmitglieder). Anmeldung bei Charly Hofmann unter k.hofinann@skiclub-Hunderdorf.de oder 0152/38 730 103.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.08.2015


Lernen, Spaß und Spiel
Ferienaktion der Fußballer in der Oberpfalz
Hunderdorf.
(sd) Die Jugendabteilung der Fußballer des SV Hunderdorf hat im oberpfälzischen Hirschau im Rahmen der Ferienaktion zum wiederholten Male eine mehrtägige Jugendbildungsmaßnahme für interessierte Kinder und Jugendliche organisiert. Der Campingplatz Monte Kaolino bot. Dem SV Hunderdorf für seine größte Bildungsveranstaltung ideale

Viel Spaß hatten die Hunderdorfer Kinder mit ihren Betreuern in Hirschau beim „Monte Kaolino“. (Foto: sd)

Voraussetzungen, um Lernen, Spaß und Spiel zu vereinen. Nach den Vorgaben der Bayerischen Sportjugend werden den Kindern während dieser Tage Lernfelder angeboten, in denen sie ihre eigene Lebenssituation und die sie bestimmenden inneren und äußeren Faktoren erfahren und ihr eigenes Verhalten überprüfen können. Das diesjährige Programm beinhaltete die Vermittlung von Grundlagen der gesunden Ernährung, der Ersten Hilfe und die Behandlung von Umweltschutzfragen. Ergänzt wurde dieses Programm durch verschiedene Aktionen für die Kids – Fußball zählte zu den täglichen Aktivitäten. Es blieb natürlich auch genügend Zeit, um das Dünenfreibad mit Sprungturm, die Coasterbahn oder die Beachvolleyballanlage zu nutzen. Gerne erklommen die Kinder und Jugendlichen den 120 Meter hohen Quarzsandberg Monte Kaolino. Zusätzlich wurden eine Nachtwanderung, ein Minigolf und ein Fußballturnier organisiert. Adolf Reiner, Leiter der Maßnahme; betont: „Gerade als Fußballabteilung ist es in der heutigen Zeit wichtig, mehr als nur Sport anzubieten. Der SV Hunderdorf hält diese JUBI-Maßnahme nicht nur für die eigenen Jugendlichen ab, es fahren auch Kids aus anderen Gemeinden und Vereinen mit.“ Möglich ist die Durchführung nur durch großes ehrenamtliches Engagement. So werden die Kinder und Jugendlichen eine Woche lang von zehn Vereinsmitgliedern betreut.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.08.2015


Herzlicher Empfang für ungarische Freunde
38 Bürger aus Gyöngyöspata vier Tage in der Region — Gegenbesuch geplant
Windberg.
(ws) Die seit 2007 bestehenden partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Windberg und Gyöngyöspata sind von Donnerstag bis Sonntag weiter vertieft und ausgebaut worden. Denn eine 38-köpfige Abordnung aus Ungarn, darunter zur Freude der Gastgeber auch viele Jugendliche, besuchte vier Tage lang die Region. Die Windberger bereiteten ihren ungarischen Freunden einen herzlichen Empfang am Freitag auf dem Dorfplatz. Der Windberger Partnerschaftsverein hatte in mehreren Sitzungen für die Gäste während ihres Aufenthalts ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

Beim Eintrag ins Goldene Buch (sitzend, von links): Organisationsleiter Läszlö Paziczki, Bürgermeisterin Hevör Läszlö und Bürgermeister Hans Gstettenbauer mit den Freunden aus Gyöngyöspata. (Foto: ws)

Die Freunde aus Ungarn wurden am Donnerstagmittag von einer Abordnung des Windberger Partnerschaftsvereins in Passau empfangen. Nach einem stärkenden Mittagessen besuchten die Gäste in der Drei-Flüsse-Stadt das Grab der Heiligen Gisela, die die Gattin des Königs Stephan I. von Ungarn war. Anschließend erfolgte die Fahrt nach Grün und Irensfelden, wo sie während ihres Aufenthaltes in der Region einquartiert waren. Nach einem Sektempfang durch die Gastwirtsfamilie Mühlbauer in Irensfelden wurde das Gäubodenvolksfest in Straubing besucht. Viele der ungarischen Freunde waren überrascht und dankbar, denn bei einem so großen Volksfest hatten sie noch nie in ihrem Leben aktiv dabei sein dürfen.
Abwechslungsreicher Aufenthalt
Am Freitagvormittag bereitete Landrat Josef Laumer den Gästen aus Ungarn einen großen Empfang im Landratsamt (wir berichteten). Anschließend ging es zurück nach Windberg, wo die Freunde aus Gyöngyöspata offiziell von den Bürgern am Dorfplatz empfangen wurden. Mesnerin Gisela Biendl führte anschließend durch die Pfarr- und Klosterkirche und Bürgermeister Hans Gstettenbauer durch den historischen Ortskern von Windberg und erklärte ihnen ausführlich das neue Bio-Heizwerk im Klosterdorf. Am Nachmittag wurden der Waldwipfelweg in Maibrunn und die Sommerrodelbahn in Grün besucht.
Am Abend fand ein gemütliches Beisammensein mit Festreden, Überreichung von Gastgeschenken und musikalischer Unterhaltung durch Alleinunterhalter Klaus Bauer statt. Bürgermeister Hans Gstettenbauer und Abt Hermann-Josef Kugler konnten zu ihrer Freude dabei auch die neue Bürgermeisterin Hever Läszlö kennenlernen.
Neue Fahne als Gastgeschenk überreicht
Gstettenbauer überreichte ihr, den Organisationsleitern der Reisegruppe Läszlo Paziczki und Attila Maka, dem Mitarbeiter im Parlament Csaba Gyula, der Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Läszlöne Varga sowie dem Leiter der Jugendgruppe Läszlö Töth im Namen der Gemeinde Erinnerungsgeschenke aus Windberg. Eine angenehme Überraschung war, dass die beiden Vorsitzenden des Windberger Partnerschaftsvereins, Thomas Zistler und Hans-Jürgen Amann, an die Bürgermeisterin von Gyöngyöspata, zu deren Freude eine neu angefertigte Fahne der beiden Partnerschaftsvereine überreichten.
Die Freunde aus Ungarn hatten viele Gastgeschenke mitgebracht, unter anderem für die beiden Vorsitzenden des Windberger Partnerschaftsvereins, Bürgermeister Hans Gstettenbauer, Abt Hermann-Josef und der früheren Bürgermeister Josef Wurm und Knut Clausnitzer, die viel für den Aufbau dieser Partnerschaft geleistet haben.
Anschließend wurde sehr lang bis in die Nacht unter den musikalischen Klängen von „Klaus“ die herzliche Partnerschaft gefeiert. Am Samstag ging ih Begleitung der Freunde aus Windberg die Busfahrt nach Kehlheim, anschließend führte eine Schifffahrt durch den Donaudurchbruch nach Weltenburg zum Kloster.
Dort gab es eine Führung durch das Kloster sowie eine Besichtigung der Brauerei mit Bierprobe. Am späten Nachmittag ging es mit dem Reisebus weiter zu einem Besuch mit Besichtigung zur Befreiungshalle nach Kehlheim. Am Abend war gemütliches Beisammensein im Gasthaus Mühlbauer in Irensfelden angesagt.
Gemeinsames Weiß wurstfrühstück
Am Sonntag zelebrierte Abt Hermann-Josef Kugler einen gemeinsamen deutsch-ungarischen Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche in Windberg. Nach der Messe fand ein Weißwurstfrühstück der ungarischen Freunde im Kellergewölbe des Amtshauses statt. Danach folgte der Eintrag ins Goldene Buch aller Gäste und gegen 12 Uhr die offizielle Verabschiedung. Stellvertretender Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, Hans-Jürgen Amann, würdigte noch die Dolmetscherin Zsöfia Maka, die dafür sorgte, dass während des Aufenthalts der Gäste fast keine Sprachprobleme entstanden sind.
Die Gäste aus Gyöngyöspata luden die Windberger Freunde bereits jetzt für nächstes Jahr zu einem Gegenbesuch in ihre Region ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.08.2015


Ein bisschen wie „Hogwarts“
„Zauberlehrlinge“ beim ersten Ferienprogramm
Hunderdorf.
(xk) Zum ersten Mal gibt es heuer in Hunderdorf ein Sommerferienprogramm der Gemeinde, das mit Unterstützung der Vereine und von Privatpersonen für Kinder und Jugendliche angeboten wird. Die ersten Aktionen sind bereits auf Begeisterung gestoßen, etwa der Kerzen-Workshop am Montag mit Claudia Obermeier, Inhaberin von „Allesaußergewöhnlich“ in Aiterhofen.

Zaubertricks lernen mit Marlene Aigner machte den Kindern viel Spaß.
Auch beim Kerzenbasteln waren alle mit Freude dabei. (Fotos: xk)

Mit Eifer lernten die acht Buben und Mädchen, Kerzen zu tauchen und zu ziehen. Es wurden die fertigen Kerzen verschieden tief und gegebenenfalls wiederholt  für eine knappe Sekunde in die Tauchstation mit verschiedenfarbigem Wachs gehalten und wieder herausgezogen. So entwickelten sich unterschiedliche Farbschichten, es entstanden kreative Kerzendesigns.
So ähnlich ging es auch beim Kerzenziehen, beim dem der Docht zum Vollsaugen immer wieder in das geschmolzene Wachs getaucht wurde, bis der gewünschte Kerzenumfang erzielt wurde. Von Claudia Obermeier erfuhren die Kinder außerdem Interessantes über die Wachskunde und zum Dochtmaterial. Die Teilnehmer nahmen vier selbstgefertigte bunte Kerzen und einen Kerzen- und Teelichtständer mit nach Hause.
„Zauberhaftes und Zaubereien für Dieses und Jenes“, war das Motto des Zauberkurses mit Marlene Aigner aus Kirchaithnach am Dienstag im Pfarrheim. Von der Hobbyzauberin, die auch Schiller zur Deutschen Meisterschaft trainiert und von denen zwei den Deutsche Vizemeister-Titel gewonnen haben, lernten die teilnehmenden vier Mädchen und zwei Buben allerlei Kartentricks, Gummiband-Tricks, Zauberhaftes mit Papier und zauberhafte Spiele. Die  dann selbst erprobten Kniffe klappten schon meist recht gut.
„Wer ein guter Zauberer werden will, der muss natürlich auch viel üben, Geduld haben, sich konzentrieren können — und auch ein bisschen Schauspielern gehört dazu“, gab Aigner den „Zauberlehrlingen“ mit auf den Weg. – Unter der Gesamtorganisation der Jugendbeauftragten und Gemeinderätin Michaela Kunze-Venus entstand ein umfassendes Programmangebot, das bis zum. Ferienende noch verschiedene Veranstaltungstermine und zum Abschluss ein Familienfest am 12. September enthält.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.08.2015


Gekämpft, gehofft und doch verloren!

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Herrn Erwin Weber
Mitglied der Hubertus-Schützen Meidendorf

geb. 10. Januar 1952 gest. 22. August 2015
Mitterbühl, Bogen, Feldkirchen, den 25. August 2015
In stiller Trauer:
Deine Mutter Elisabeth
Deine Annemarie
Deine Kinder Martin und Andrea
Deine Geschwister Josef, Elisabeth und Gerhard
mit Familien
Aussegnung mit anschließendem Sterberosenkranz am Mittwoch, den 26. August 2015, um 17.00 Uhr in Windberg. Trauergottesdienst am Donnerstag, den 27. August 2015, um 14.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche  Windberg mit anschließender Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken ,vir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.08.2015


Einsatz gegen Kombiklassen
Josef Zellmeier (CSU) fordert Überprüfung besonders belasteter Schulen
Hunderdorf/Mallersdorf-Pfaffenberg
. (ta) Der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier (CSU) setzt sich dafür ein, dass an den Grundschulen Hunderdorf und Mallersdorf-Pfaffenberg auf Kombiklassen verzichtet wird. Wie Zellmeier mitteilte, habe er sich schon  vor Wochen deswegen an Kultusminister Ludwig Spaenle gewandt. In der Hinsicht ziehe er mit Hubert Aiwanger (Freie Wähler) an einem Strang, so Zellmeier. Der FW-Bundesvorsitzende Aiwanger hat sich erst kürzlich gegen die Kombiklasse an der Grundschule Mallersdorf-Pfaffenberg ausgesprochen (wir berichteten).
Anlass für Zellmeiers Anliegen ist die steigende Anzahl von Flüchtlingskindern, deren Integration in die Schulfamilie besonders hohen Aufwand erfordere. „Sollte die Bildung jahrgangsreiner Klassen allerdings nicht möglich sein, so wäre es für die Eltern eine große Hilfe, wenn der jeweiligen Schule die höchstmögliche Zahl an zusätzlichen Lehrerstunden gewährt werden könnte,“ schrieb der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landtagsfraktion an Spaenle.
Bei Staatssekretär Bernd Sibler und Schulamtsleiter Johannes Müller habe er die Einrichtung von Übergangsklassen mit spezieller Deutschförderung angeregt, falls viele Schüler • mit erheblichen Sprachproblemen ‚an einer der beiden Grundschulen vorhanden ist, so Zellmeier.
Den betroffenen Bürgermeistern Karl Wellenhofer (Mallersdorf Pfaffenberg) und Hans Hornberger (Hunderdorf, beide CSU) wie auch den bei ihm vorstellig gewordenen Eltern habe er aber auch klar gemacht, dass Kombiklassen nach einem erfolgreichen Schulversuch vor über zehn Jahren in Bayern wieder verstärkt gebildet worden sind und mittlerweile an mehreren hundert Grundschulen praktiziert werden, so Zellmeier.
Zudem sehe das neue Konzept der flexiblen Grundschule sogar grundsätzlich mehr jahrgangsübergreifenden Unterricht vor. Auch im Landkreis Straubing-Bogen seien Kombiklassen nichts Neues. Während sie in den letzten Jahren an einigen Standorten problemlos angelaufen seien, habe es an anderen Schulen Widerstand gegeben, der trotz seiner politischen Unterstützung aber erfolglos geblieben sei. Die besondere Situation durch den Zustrom von Flüchtlingen erfordere nun eine Überprüfung der Entscheidungen an besonders belasteten Grundschulen wie Mallersdorf-Pfaffenberg und Hunderdorf.
Positiv äußerte sich Zellmeier über die Pressemitteilung von Hubert Aiwanger bezüglich der Grundschule in Mallersdorf-Pfaffenberg (wir berichteten am Mittwoch). „Es freut mich, dass wir hier an einem Strang ziehen können. In der Vergangenheit war dies leider nicht der Fall, wenn es um die Interessen des Landkreises Straubing-Bogen ging“, sagte Zellmeier. So habe Hubert Aiwanger massiv gegen Mallersdorf-Pfaffenberg gearbeitet, indem er versucht hat, den Standort des neuen Landshuter Landkreisgymnasiums im Einzugsbereich des Burkhart-Gymnasiums durchzudrücken, was zu massiven Schülerverlusten geführt hätte.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.08.2015


Familienfest zum Abschluss
Ferienprogramm geht mit Spaß und Spiel zu Ende
Hunderdorf.
(xk) Zum Ausklang des erstmalig durchgeführten Ferienprogramms in Hunderdorf veranstaltet die Gemeinde am Samstag, 12. September, ab 15 Uhr, am Schulhof ein Familienfest mit viel Spiel, Spaß, Musik durchgeführt.
Willkommen sind alle Kinder und Jugendlichen mit ihren Eltern, Großeltern, sonstigen Verwandten und Freunden. Geboten wird ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit Kinderschminken (Bibliotheksteam), einer Hüpfburg, Bewegungsspielen und Torwandschießen (SV Hunderdorf) und einem Luftballonflugwettbewerb. Die örtlichen Vereine sorgen für die Verpflegung mit Speisen, Getränken, Kaffee und Kuchen. Eine kleine Fotoausstellung zeigt zudem Impressionen zum Sommerferienprogramm, für dessen Organisation die Jugendbeauftragte der Gemeinde, Gemeinderätin Michaela Kunze- Venus, verantwortlich war.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.08.2015

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