2012# 09

Verwaltungsgemeinschaft fährt auf Elektro ab
Kommunen testen Elektroauto von Eon Bayern
Hunderdorf.
(xlz) Zwei Wochen lang testen die Bürgermeister Hans Hornberger (Hunderdorf), Rudi Seidenader (Neukirchen) und Johann Gstettenbauer (Windberg) sowie Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Hunderdorf einen umgebauten Kleinwagen vom Typ „Peugeot iON“, den Eon Bayern interessierten Städten und Gemeinden zu Testzwecken zur Verfügung stellt.

Bei der Fahrzeugübergabe vor dem Rathaus: Die Bürgermeister Hans Gstettenbauer, Rudi Seidenader und Hans Hornberger (Erster, Zweiter und Vierter von rechts) sowie Eon-Kommunalbetreuer Stephan Leibl (Dritter von rechts) und Verwaltungsleiter Xaver Kern. (Fo-to: xk)

Stephan Leibl, Kommunalbetreuer von Eon Bayern, übergab die Autoschlüssel an Bürgermeister und Verwaltungsvorsitzenden Hans Hornberger. „Elektroautos liegen im Trend“, zeigte sich Leibl überzeugt. Zukunftsforscher würden dies bestätigen. Zudem zeigten jüngst veröffentliche Verkehrsstudien, dass rund 90 Prozent aller Fahrstrecken in Deutschland mit dem Auto sich in einem Radius von 50 Kilometern bewegten. „Für ein Elektroauto ideal“, so Leibl.
Eon Bayern setzt auf die zukunftsweisende Technologie der ‚Elektromobilität. Das Energieunternehmen bietet Kommunen die Möglichkeit, Elektroautos für Dienstfahrten zu testen. Die Bürgermeister der drei Verwaltungsgemeinden sowie die Mitarbeiter der Verwaltungs-Geschäftsstelle haben dabei insgesamt zwei Wochen Gelegenheit, mit dem Fahrzeug, das eine Reichweite von bis zu 120 Kilometern hat, auf ihren Dienstfahrten unterwegs zu sein. Dabei können sie erste Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln.
Und die ersten Testaussagen sind alle positiv: „Ich bin überrascht von der Leistungsfähigkeit“ bis hin zu „ich bin begeistert“ von diesem Elektroauto. Gerade auch die Gemeinden Hunderdorf und Neukirchen haben ihre Beteiligung am Projekt „Elektromobilität Bayerischer Wald“ (E-Wald) beschlossen, mit dem unter anderem die Errichtung von Elektro-Tankstellen im jeweiligen Ortszentrum an der vielbefahrenen Staatsstraße unterstützt und gefördert wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.09.2012


Eheschließungen im Standesamt Bogen
Melanie Schattenkirchner und Matthias Johannes Pahl, Bogen
Katharina Maria Krettenauer und Ludwig Johannes Marchl, Breitenweinzier, Bogen
Nermina Mustafk und Enes Bai , Bogen
Stefanie Barbara Knott, Laberweinting, und Robert Michael Gruber, Bogen.

Geburten in der Klinik Bogen
Laura Elena Maier, Feldkirchen; Maria Viktoria Shubov, Straubing; Anna-Lena Schmid, Straubing; Micah Emilio Kötterl, Stallwang; Markus Obermeier, Bogen; Xaver Dittmannsberger, Mariaposching, GT Loham; Michail Belaev, Deggendorf; Elias Seubert, Steinach; Nele Gütlhuber, Straßkirchen; Desiree Bräuer, Regensburg; Julia Penzkofer, Kleinlintach, Bogen; Carino Rigo Wagner, Straubing; Lena Sophie Gahr, Schwarzach; Greta Stowitz, Pfelling, Bogen; Colin Bechtoldt, Kollnburg; Rebecca Freundorfer, Bernried; Bastian Johann Rankl, Viechtach; Bastian Saller, Hinterviechtach, Kollnburg; Amra Bgic, Bogen; Simon Benedikt Kräh, Großlintach, Bogen; Julian Hilmer, Bogen; Sophie Muslov, Osterhofen, GT Altenmarkt Raphael Michael Wirth, Neukirchen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.09.2012


Neuer Unimog für den Bauhof
Straße Starzenberg-Sandweg wird ausgebaut — Planung für Gewerbegebiet
Hunderdorf.
(xk) Themenschwerpunkt der kürzlich im Rathaus Hunderdorf abgehaltenen Ratssitzung war der Ankauf eines neuen Unimogs mit Winterdienstausstattung für den gemeindlichen Bauhof. Beschluss gefasst wurde auch über die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Starzenberg-Sandweg im Jahr 2013 bei Kosten von rund 365000 Euro. Weiterhin billigte der Gemeinderat die geänderten Planentwürfe für die Einbeziehungssatzung Gaishausen sowie das Gewerbegebiet Hofdorf.
Eingangs der Sitzung erläuterten Bürgermeister Hans Hornberger und Bauhofleiter Franz Bugl die notwendige Ersatzbeschaffung für den zwölf Jahre alten, reparaturanfälligeren Unimog. Dazu wurde das Angebot vorgelegt für einen Unimog U400 mit Streugerät und Schneepflug. Damit wäre der Bauhof auf einem technisch modernen Stand und bereits für den anstehenden Winterdienst 2012/13 wieder bestens gerüstet. Nach Erörterung stimmten die Ratsmitglieder einmütig für den Neuankauf bei Kosten von rund 240000 Euro. Der Kaufpreis ist in der Finanzplanung für 2013 bereits vorgetragen. Der bisherige Unimog mit Winterdienstgeräten wird in Zahlung gegeben.
Sodann legte der Bürgermeister den geänderten Planentwurf für die Einbeziehungssatzung Gaishausen vor. Darin ist der Geltungsbereich aufgrund der Stellungnahmen im öffentlichen Auslegungsverfahren stark zurückgenommen worden im Hinblick auf die geforderte Absicherung der privaten Ausgleichsflächen. Vorrangig soll nunmehr nur für ein Grundstück Baurecht geschaffen werden. Der Gemeinderat fasste den Abwägungsbeschluss zu den vorliegenden Anregungen und Bedenken. Zugleich wurde die geänderte Fassung der vorgelegten Bausatzung der Architektengesellschaft Hornberger, Illner und Weny, Straubing, gebilligt und die erneute öffentliche Auslegung beschlossen.
Fahrbahn soll breiter werden
Der Gemeinderat genehmigte das Straßenbauprojekt Haselquanten-Starzenberg-Sandweg und beschloss die Durchführung der Maßnahme im nächsten Jahr vorbehaltlich der gesicherten Finanzierung durch Zuwendung. Bürgermeister Hans Hornberger hatte dazu die Planung aufgezeigt, wobei im Streckenabschnitt Starzenberg bis Sandweg eine Verbreiterung auf 4,5 Metern vorgesehen ist. Diese Fahrbahnbreite ist bereits auf der mit einer Asphalttragschicht zu sanierenden und in das Bauprojekt ebenso einbezogenen Strecke von Haselquanten bis Starzenberg gegeben. Die Gesamtkosten beziffern sich auf rund 365 000 Euro, wobei auf die Gemeinde Windberg ein Anteil von rund 85 000 Euro entfällt.
Zustimmung des Ratsgremiums fand auch die vorgelegte Deckblattänderung Nr. 8 für die Flächennutzungs- und Landschaftsplanung für das angestrebte Gewerbegebiet Hofdorf, bei der Autobahnanschlussstelle. Die Änderung bezieht sich insbesondere auf den um die F1Nr. 877 verkleinerten Planungsbereich sowie auf die eingearbeitete Kartierung und Bewertung bezüglich der Brutvogelfauna. Das geänderte Deckblatt wird demnächst öffentlich ausgelegt. Einvernehmen wurde vom Gemeinderat hergestellt zu den Baugesuchen Anbau eines Kühlraumes an das Wohn- und Geschäftshaus in Quellenweg 1 und Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage in der Brunnenstr. 43. Zur Information gab der Gemeindechef die derzeitig für Fahrteste zur Verfügung gestellten Elektroautos vom E-Wald-Projekt sowie von Eon Bayern.
Elektroautos im Test
Die Resonanz auf die Fahreigenschaften sei äußerst positiv und die Kilometerreichweite für die Klärwärteraufgaben würde voll ausreichen. Zudem gab der Ratsvorsitzende die von der Autobahndirektion Regensburg angekündigte Grabenräumung entlang der Autobahn bekannt. Bekrittelt wurde, dass in der Gemeinde einzelne Anlieger nicht die Straße reinigen, wozu laut Verordnung gehört, dass Laubfall oder Unkraut bei Gehwegen und Fahrbahnkanten beseitigt wird. Angesprochen wurde ferner, dass aufgrund der regen Nachfrage Baugrundstücke nach einem bestimmten Kriterienkatalog vergeben werden sollten, wobei Einwohner der Gemeinde vorrangig berücksichtigt werden sollten. Nähere Regelungen für ein Baugrundstücksmodell sind vom Gemeinderat zum entsprechenden Zeitpunkt aufzustellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.09.2012


Rathaus geschlossen
Hunderdorf/Neukirchen.
(ta) Die VG-Geschäftsstelle Hunderdorf und das Gemeinde- und Tourismusamt Neukirchen sind am Donnerstag, 27. September, ganztägig geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.2012


Ortsmeisterschaft
Hunderdorf.
(he) Die Eisstockabteilung des SV Hunderdorf führt am Samstag, 29. September, die Ortsmeisterschaft auf Asphalt durch. Das Turnier beginnt um 14 Uhr auf den Asphaltbahnen in Hunderdorf. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Hans Hornberger übernommen. Alle Vereine, Betriebe und privaten Mannschaften können teilnehmen. Startberechtigt ist jede Mannschaft, bei der mindestens eine Person im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf wohnt oder Mitglied des SV ist. Das Einschreiben erfolgt eine halbe Stunde vor Turnierbeginn. Die Preisverteilung findet nach den Wettkämpfen beim Vereinsheim statt. Jede Mannschaft erhält einen Pokal. Anmeldung bei Abteilungsleiter Söldner unter 09422/3655.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.2012


Für langjährigen Dienst ausgezeichnet
Aktive und passive Feuerwehrler standen im Mittelpunkt — Urkunden und Ehrenzeichen
Gaishausen.
(hk) Am Samstagabend fand im Gasthaus Karl Solcher in Hunderdorf ein Abend zu Ehren verdienter aktiver und langjähriger Vereinsmitglieder der Feuerwehr Gaishausen statt. Stellvertretender Landrat Josef Laumer betonte dabei, dass es die aktiven Feuerwehrler verdient hätten, dass man sie in den Vordergrund stelle, „denn sie bringen sich mit ihrem uneigennützigen Dienst in das Gemeinwesen ein“. Stellvertretender Bürgermeister und Kreisrat Jürgen Tanne hob hervor, dass die Bedeutung des Ehrenamtes auch von Staatsseiten anerkannt werde und dabei die Feuerwehrarbeit, helfen und retten in Not, ganz oben stehe.

Die geehrten aktiven Feuerwehrler mit Kommandant Werner Bugl, Kreisbrandinspektor Rein-hard Krieger, Kreisbrandrat Albert Uttendorfer (links, von unten nach oben), Bürgermeister und Kreisrat Jürgen Tanne (rechts) sowie stellvertretendem Landrat Josef Laumer (oben, drit-ter von rechts). (Fotos: hk

Dem Ehrenabend ging ein Gottesdienst voraus, den Dekan Pater Martin Müller zelebrierte. Im Gasthaus Solcher hob der Vorsitzende Dieter Kricke die Bedeutung ihrer Arbeit und die Unterstützung der Feuerwehrmitglieder bei Veranstaltungen hervor. Während des gemeinsamen Essens unterhielten die Musiker „Grenzwaidler“ die Anwesenden.
Anschließend wurden folgende aktive Feuerwehrmänner mit Ehrenzeichen und einer Urkunde des Freistaates Bayern ausgezeichnet: in gold für 40 Jahre aktiven Dienst Josef Bugl, Otto Engl, Herbert Fuchs, Franz Lehner, Johann Lehner, Norbert Schneider und Helmut Waas; in silber für 25 Jahre aktiven Dienst Werner Bugl, Herbert Dilger, Martin Gütlhuber und Helmut Hastreiter.

Die anwesenden geehrten langjährigen Feuerwehrmitglieder mit Ehrenmitglied Max Fendl senior (Mitte) und Vorsitzendem Dieter Kricke (rechts).

„Gemeinsam stark“
Landrat Laumer beglückwünschte die geehrten Feuerwehrler und lobte die Gemeinde Hunderdorf für die gute Ausstattung der Gemeindefeuerwehren, die dadurch eine gute Arbeit leisten könnten. Kreisbrandrat Albert Uttendorfer sagte: „Gemeinsam sind wir stark, auch die kleinste Wehr, denn die Kleinen müssen den Großen helfen und umgekehrt.“ Dabei, so Uttendorfer, seien die Jugendlichen die Multiplikatoren. ‚Sie sollten das heurige Motto der Feuerwehren „Ich bin dabei – wo bleibst du?“ weiter tragen.
Zweiter Bürgermeister und Kreisrat Jürgen Tanne betonte, dass man Leistungsbereitschaft bei der Feuerwehr nur bringen könne, wenn man sich aktiv und gesellschaftlich einbringe. Dabei sei es für die Gemeinde ein großes Anliegen die Feuerwehren gut auszustatten. Tanne hob auch die Arbeit der Schriftführerin Hildegard Kricke hervor, die nicht als Frau in „Uniform“, sondern im Hintergrund schon seit mehr als 25 Jahren ihre ehrenamtliche Arbeit bei der Feuerwehr Gaishausen verrichte.
Anschließend folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder, die früher auch aktiven Dienst geleistet haben und nun als passive Mitglieder dem Verein angehören. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet: Christian Schedlbauer, Johann Schuhmann, Karl Hastreiter und Hildegard Kricke. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden ausgezeichnet: Dieter Kricke, Jakob Kronberger, Josef Kronfeldner senior, Friedrich Steineck, Bruno Weithaler, Konrad Wittmann, Josef Pellkofer, Xaver Hanner und Hans Gierl. Für 50 Jahre Vereinstreue wurden ausgezeichnet: Josef Schuhbauer, Karl Solcher, Xaver Neuberger, Alois Mühlbauer senior, Johann Höcherl, Georg Feldmeier, Herbert Falk und Berthold Baumgartner. 60 Jahre gehören der Verein Ehrenvorstand Johann Dietl und Ludwig Bugl an.
Ehrenmitglieder ernannt
Eine besondere Ehre war es dem Vorsitzenden Dieter Kricke Max Fendl senior als Dank und Anerkennung für seine 65-jährige Mitgliedschaft auf Beschluss der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied zu ernennen und ihm eine Ehrenurkunde zu überreichen. Fendl war viele Jahre Kassier des Vereins und gehört auch bis 1992 als Beisitzer der Vorstandschaft an. Für seinen aktiven Dienst wurde er bereits mit dem silbernen und goldenen Ehrenzeichen des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Ebenfalls zum Ehrenmitglied wurde Ludwig Bugl für sein 60-jährige Vereinszugehörigkeit ernannt. Er diente der Feuerwehr lange Jahre als Zeugwart und Maschinist und wurde ebenfalls vom Freistaat für seinen aktiven Dienst mit den Ehrenzeichen ausgezeichnet. Bugl konnte aus gesundheitlichen Gründen die Ehrung nicht persönlich erfahren.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.2012


Der Mensch, den wir lieben,
ist nicht mehr da, wo er war.
Aber er ist überall,
wo wir sind und seiner gedenken.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, meinem herzensguten Vater, Schwiegervater und Sohn
Herrn Ewald Reiniger
Mitglied des Bezirksfischereivereins Bogen

geb. 24. August 1938 gest. 21. September 2012
Hunderdorf, den 24. September 2012
In stiller Trauer:
Frieda Remiger, Ehefrau
Christa Becker, Tochter mit Helmut
Anna Remiger, Mutter
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung morgen, Dienstag, den 25. September 2012, um 18.15 Uhr in Hunderdorf, anschließend Sterberosenkranz; Trauergottesdienst am Mittwoch, den 26. September 2012, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf, anschließend Beerdigung im engsten Familienkreis.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.09.2012


Parzellen ab dem kommenden Jahr
Baugebiet Wegern III soll erweitert werden — Abwasser-Schmutzfrachtsimulation vorgestellt
Hunderdorf.
(xk) Bei der Sitzung des Gemeinderates Hunderdorf nahmen Beschlüsse über Bebauungspläne einen breiten Raum ein. Am Lindfeld II sollen demnach ab Mitte 2013 Parzellen zur Bebauung zur Verfügung stehen. Das Baugebiet Wegern HI soll erweitert und an das bestehende Baugebiet Wegern II angeschlossen werden.
Die Überrechnung der gemeindlichen Mischwasserentlastungsanlagen mittels einer Schmutzfracht-Langzeitsimulation für die Abwasseranlage war notwendig geworden, um den Vorbehalt der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Einstauung des Regenüberlaufbeckens III in der Windberger Straße von der Bahnhofstraße zu widerlegen und um Lösungsmöglichkeiten des aufgetretenen Abflussproblems in der Apoiger Straße und Bahnhofstraße bei einmaligen, schweren Regenereignissen zu finden, konstatierte eingangs Bürgermeister Hans Hornberger.
Diplomingenieur Wolfgang Kuschel vom Ingenieurbüro Sehlhoff, Straubing, erläuterte das Ergebnis dieser Studie, in die Regenreihen der letzten 40 Jahre, die Trockenwetterabflusswerte und die Schmutzwasserganglinie einbezogen und auch die Einleitungsmengen der Schmutzwasserabflüsse der derzeit geplanten Baugebiete berücksichtigt wurden. Aufgrund des Ergebnisses beschloss der Gemeinderat, die Variante Wiederinbetriebnahme des Ablaufkanals vom ehemaligen Regenüberlaufbecken II, samt Bau eines neuen Regenüberlaufes mit Stauraumkanal, beides an der Bahnhofstraße, zu verfolgen und hierzu eine genaue Kostenermittlung einzuholen.
Lindfeld II als Satzung
Nach Fassung des Abwägungsbeschlusses, beschloss der Gemeinderat, den Bebauungs- und Grünordnungsplan Lindfeld II als Satzung. Mitte des Jahres 2013 könnten dann voraussichtlich 21 Bauparzellen zur Bebauung zur Verfügung stehen, so der Gemeindechef Hans Hornberger. Dass für dieses Baugebiet bereits zahlreiche Vormerkungen vorliegen, sei sehr erfreulich und zeige, dass die Gemeinde Hunderdorf als Wohnstandort attraktiv sei und Nachfrage nach Bauparzellen bestehe. Deshalb fand auch die weiterhin von Bürgermeister Hans Hornberger dem Gemeindegremium vorgestellte Baugebietserweiterung Wegern III im östlichen Anschluss an das bestehende Baugebiet Wegern II mit eventuell zu erschließenden fünf Bauparzellen die Zustimmung des Gremiums. Die Aufstellung der entsprechenden Bauleitplanung wurde dazu beschlossen.
Ausgelöst durch die positive Mitarbeiterentwicklung der Beschichtungsfirma alpha im Gewerbegebiet Thananger Straße könnte nunmehr durch Schaffung eines Stellplatzbereiches, nördlich des Gewerbegebietes und des Radweges gelegen, eine Lösung des Parkplatzproblems gefunden werden, so der Ratsvorsitzende. Hierzu fasste der Gemeinderat ebenso den Beschluss zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans sowie zur Aufstellung eines Bebauungs- und Grünordnungsplans im Parallelverfahren. Beplant wird eine Fläche von rund 9000 Quadratmetern als Gewerbegebiet mit Grünordnung für rund 140 betriebsbezogene Stellplätze. Den Baugesuchen Tekturplan zur Hallenerweiterung mit verkleinerter Grundfläche, Thananger Straße und Nutzungsänderung der Tankstelle mit Shop und Stehausschank, Bahnhofstraße wurde vom Gemeinderat zugestimmt.
Rohre für das Breitband
Ebenso billigte das Gemeindegremium die Mitverlegung von Leerrohren für die spätere Nutzung zum Ausbau der schnellen, glasfasergebundenen Breitbandversorgung im Rahmen der Erdgasleitungsverlegung vom Volksfestplatz bis zum Baugebiet Brunnenstraße. Die Auftragsvergabe erfolgte an die Firma Streicher, Deggendorf, bei Kosten von rund 6500 Euro.
Ab dem Kindergartenjahr 2012/13 hat die Gemeinde für den Betrieb der Kindertagesstätte Sankt Nikolaus gegenüber der katholischen Kirchenstiftung als Betriebsträgerin eine 100-prozentige Defizitübernahme zugesichert. Dem Gemeinderat lag eine Anfrage der Kirchenverwaltung vor, inwieweit bezüglich der zu erwartenden Mehrbelastung für die Gemeinde von rund 15000 Euro für die Betriebskosten eine Gebührenerhöhung in Erwägung gezogen werden sollte. Man war sich einig, dass eine solche nicht vorgenommen werden soll.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.2012


Herbst-Winterbasar
Hunderdorf.
(xk) Der Elternbeirat des Kindergartens Sankt Nikolaus in Hunderdorf veranstaltet am Samstag, 29. September, in der Aula der Mittelschule Hunderdorf von 9 bis 11.30 Uhr einen Herbst-Winterbasar. Einlass für Schwangere ist bereits ab 8.30 Uhr. Zum Verkauf kommt alles rund ums Kind. Die mit Verkaufsnummern und Preisen ausgezeichneten Artikel werden am Freitag, den 28. September von 16 bis 17.30 Uhr in der Mittelschule Hunderdorf angenommen. Am Samstag, den 29. September können die nichtverkauften Artikel von 16 bis 17 Uhr abgeholt werden. Zehn Prozent des Verkaufserlöses und ein Euro Materialgebühr kommen dem Kindergarten zugute. Es werden auch wieder Kuchen gegen eine Spende angeboten.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.2012


Ortsmeisterschaft
Hunderdorf.
(he) Die Eisstockabteilung des SV Hunderdorf führt am Samstag, 29. September, eine Ortsmeisterschaft auf Asphalt durch. Das Turnier beginnt um 14 Uhr auf den Asphaltbahnen in Hunderdorf. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Hans Hornberger übernommen. Alle Vereine, Betriebe und private Mannschaften können teilnehmen. Startberechtigt ist jede Mannschaft, bei der mindestens eine Person im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf wohnt oder Mitglied des SV Hunderdorf ist. Das Einschreiben erfolgt eine halbe Stunde vor Turnierbeginn. Die Preisverteilung findet nach den Wettkämpfen beim Vereinsheim statt. Jede Mannschaft erhält einen Pokal. Anmeldung bei Abteilungsleiter Hans Söldner, Telefon 09455/3655.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.2012


Mit Blumen ist sie immer gut Freund
Rosalie Weindl hat im Seniorenheim einen eigenen Garten angelegt
Mitterfels.
(erö) Wer das BRK-Seniorenzentrum Mitterfels durch den Seiteneingang betritt, bemerkt sofort den kleinen, bunten Garten vor einer der Terrassentüren. Das Zimmer bewohnt Rosalie Weindl, eine Blumenfreundin, die ihren blumigen Vornamen zu Recht trägt. Denn für das, was dort sprießt, ist sie „verantwortlich“.
Vor drei Jahren zog die gebürtige Oberschlesierin Rosalie Weindl aus gesundheitlichen Gründen von Hunderdorf in das Seniorenheim, und das Zimmer im Erdgeschoss mit kleiner Terrasse hat ihr sofort gefallen. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen hat sie sich gleich zu Beginn daran gemacht, das kleine Gärtchen an der Terrasse zu pflegen, hat gejätet und neu gepflanzt und sich ein richtiges kleines Blumenparadies geschaffen. Hier blüht es vom Frühjahr bis zum Herbst. Auch die Vögel haben jetzt im Herbst ihre Freude und picken eifrig reife Kerne von hohen Sonnenblumen.
Die Liebe zur Natur war schon immer da
Die Liebe zur Natur und zu den Blumen ist Rosalie Weindl in die Wiege gelegt worden. Schon als Kind in der elterlichen Landwirtschaft bei Groß Strehlitz und später daheim im Garten in Hunderdorf hat das „Garteln“ ihr große Freude gemacht. „Jeden freien Platz habe ich mit Blumen bepflanzt“, erzählt die Seniorin. Das hat sie auch im Seniorenheim so gehalten. Im Herbst wurden Narzissen und Tulpenzwiebeln gesteckt, im Sommer gab es Rosen, Lavendel, Rittersporn und Stockrosen, im Herbst ist das kleine Beet von hohen Sonnenblumenstauden eingerahmt. Auch eine große Tomatenstaude und einige Erdbeerpflanzen fehlen nicht. Besondere Freude macht Rosalie ein kleiner Weidenzweig aus einem Kräuterbüschel, den sie in die Erde gesteckt hat und dem sie jetzt beim Wachsen zusehen kann.
Doch damit nicht genug: die Seniorin hat ihr kleines Gärtchen mit blauen und grünen Glaskugeln geschmückt. Und mittendrin thront ein stolzer Hahn, den sie mit bunten Farben bemalt hat. Auch eine lustig bemalte Ente fehlt nicht.
Lieblingsblumen gibt es für Rosalie nicht. „Aber Rosen sind doch die schönsten Blumen, denn sie duften so wunderbar“, schwärmt sie. Gern erinnert sich Rosalie Weindl auch an zwei gefüllte Trompetenblumen, die so gut gediehen, dass sie ihr buchstäblich über den Kopf gewachsen sind. Beim Gärtnern ist ihr der erste Schlaganfall zugestoßen. „Aber im Kopf bin ich noch ganz klar“, betont Rosalie. Und auch wenn jetzt ein Bein nicht mehr so recht mitmachen will, erschüttert das die Seniorin nicht. Sie holt sich einen Hocker und macht ihre Arbeit im Sitzen. „Mit Pflanzen und Blumen war ich immer gut Freund“.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.2012


Die Polizei meldet
Bei Feier zusammengeschlagen
Hunderdorf.
Am Sonntag in der Nacht, gegen 22 Uhr, trafen sich Gastarbeiter in einer Wohnung im Keller der Hochfeldstraße zum Feiern. Auch gingen dort erhebliche Ruhestörungen für die dortigen Anwohner aus. Da sie erheblich alkoholisiert waren, schlug einer dem anderen mit der Faust ins Gesicht und in den Bauch. Die Schläge waren so heftig, dass der Geschädigte einen Rettungswagen benötigte und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.09.2012

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