Gemeinde trägt FSJ-Beschäftigung mit
Gelblicht statt Quecksilberdampflampen — Interesse für „Streuobst-Projekt“ nachgefragt
Hunderdorf. (xk) Das Gemeinderatsgremium entschied sich in der umfangreichen Tagesordnung der kürzlich abgehaltenen Sitzung dafür, die aufgrund der EuP-Richtlinie ab April 2015 ohnehin nicht mehr zulässigen Quecksilberdampflampen auf umweltfreundliches Gelblicht umzurüsten. Zusammen mit der Umstellung der Peitschenmastlampen auf Gelblicht und der Ausstattung der Langfeldleuchten mit Thermoröhren wird bei einer Investitionssumme von 16000 Euro eine rund 30-prozentige Stromeinsparung von 30200 Kilowatt pro Stunde im Jahr erreicht werden.
Ein möglicher Beitritt zum von der Regierung und vom Amt für Ländliche Entwicklung geförderten Netzwerk Streuobst im Rahmen der ILE nord23 wurde von den Ratsmitgliedern vertagt. Diplomingenieur agr. Thomas Schwarz vom Planungsbüro Landimpuls erläuterte die Teilbereiche des Projektes wie Arten- und Biotopschutz sowie Projektmanagement mit den daraus resultierenden Vorteilen wie Streuobstkartierung, Erfassung der Obstbäume, Bezuschussung von Neu- und Nachpflanzungen, Beratung von Privatpersonen und einhergehende Naturschutzaktionen für Kinder und Jugendliche.
„Das Hauptziel ist es, das auf den erhaltenen oder neu angelegten Streuobstwiesen gewonnene Obst auch regional zu vermarkten und eine Wertschöpfung damit zu erzielen“, so der Redner. Obstsammelaktionen und der bereits feststehende Vermarktungsname „Vorwald Ganz nah am Ursprung“ sowie die Erweiterung der Vermarktungskette seien weitere Ziele. Der Gemeinderat sprach sich zunächst dafür aus, die Nachfrage zu erkunden. Alle Bürger, die Interesse an der Erhaltung, Erweiterung oder Neuanlage von Streuobstwiesen haben, sind aufgerufen, sich im Rathaus Hunderdorf zu melden (Telefon 09422/85700). Erst danach wird eine Entscheidung im Ratsgremium gefällt.
Der Bericht über die Prüfung und Feststellung der Jahresrechnung mit bereinigten Soll-Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 7 65000 Euro für das Jahr 2011 wurde genehmigt. Zugleich wurde die Entlastung erteilt.
Fünf Varianten für Nahwärmeversorgung
Zur geplanten Nahwärmeversorgung für die Grund- und Mittelschule stellte EnergyManager Otto Huml die neu überarbeiteten fünf Varianten vor. Nachdem Standorterkundungen durch den Gemeinderat ergeben haben, dass die Varianten mit Hackschnitzeleinsatz aufgrund zu erwartender Staub- und Geruchsemissionen im Mittelschulgebäude nicht weiter verfolgt werden, war die Einbeziehung eines externen Standortes für ein Heizhaus mit Hackschnitzelbunker in die Kalkulationen mit aufgenommen worden, ebenso eine sechste Variante mit Grundlastversorgung Gas und Spitzenlastabdeckung Pellet. Das Gremium wird in der nächsten Sitzung eine Entscheidung herbeiführen, so das Beratungsergebnis.
Dem Musikverein Hunderdorf wurde für die Erstausbildung und die Unterrichtskosten der Musikschüler eine Förderung von 2 835 Euro bewilligt. Dem Eisstockclub Steinburg wurde für die Sanierung der Asphaltbahnen ein Zuschuss in Höhe von 1 500 Euro zugesprochen.
FSJ-Vollzeitstelle in Fußballabteilung
Auf Initiative des Öffentlichkeitsbeauftragten der Fußballteilung des Sportvereins Hunderdorf, Stefan Diewald, wurde von der Bayerischen Sportjugend eine Vollzeitstelle für einen Beschäftigten im Freiwilligen Sozialen Jahr mit einer Bezuschussung von 50 Prozent der Kosten gewährt. Die Gemeinde beteiligt sich an den Refinanzierungskosten von 2 640 Euro. Als weiterer Einsatzbereich käme vorbehaltlich der Zustimmung der Schulverbandsversammlung ein Einsatz in der Essens- und Projektbetreuung für Ganztagesklassen und die Mittagsbetreuung infrage. Schulleiter Kornelius Klar teilte mit, dass ab dem neuen Schuljahr der Kooperationspartner der Ganztagesklassen, die AWO Straubing, nicht mehr zur Verfügung steht. Erfreulich ist, dass im Schuljahr 2012/13 zwei Ganztagesklassen gebildet werden können, wogegen eine offene Ganztagesklasse ab dem neuen Schuljahr mangels ungenügend angemeldeter Schüler nicht zustande kommt. Auch bestünden‘ für erweiterte Mittagsbetreuungsgruppen in Kombination mit/ zusätzlichen Sport- oder Kulturangeboten neue Fördermöglichkeiten, so der Schulleiter.
Das Gemeindeoberhaupt zeigte sich erfreut über die Verleihung des Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland an Waldfride Holzapfel für die Pflegeleistung seit fünf Jahrzehnten für ihren spastisch gelähmten Bruders Günther.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.06.2012
Ein Volksfest mit mehreren Jubiläen
Fest ist eröffnet — Bürgermeister Hornberger zapfte an — Musikverein feiert am Sonntag
Hunderdorf. (xk) Den musikalischen Auftakt für das viertägige traditionelle Hunderdorfer Volksfest gab die Blaskapelle Hunderdorf am Freitag mit dem schneidigen Standkonzert am Schulhof. Nach dem Festausmarsch mit den stark vertretenen Ortsvereinen stach Bürgermeister Hans Hornberger das erste Fass Bier an und sprach das traditionelle „O’zapft is“. Der Gemeindechef ist auch Schirmherr beim Fest zum 30-jährigen Bestehen des Musikvereins, das am Sonntag groß gefeiert wird. Zugleich ist das 25-jährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft mit Sankt Johann ins Fest integriert.

Bis einschließlich Montag wird es auf dem Volksfestplatz täglich attraktive Musik und viel Unterhaltung für Jung und Alt geben. Dazu tragen auch die Fahr- und Vergnügungsgeschäfte einschließlich Autoskooter bei. Neben den schmissigen Klängen der Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein kündigten ‚auch die Böllerschüsse der Winith-Schützen das Festereignis an. Angeführt von den Blasmusikanten zogen Bürgermeister und Schirmherr Hans Hornberger mit Gemeinderat und MdL Josef Zellmeier unter zahlreicher Beteiligung des Festvereins und der Ortsvereine zum Festzelt.
Das 57. Volksfest

Frohgelaunt nahm sodann Hunderdorfs Gemeindeoberhaupt den Bieranstich vor, mit dem das Fest offiziell eröffnet war. Es handelt sich um das 57. Volksfest, ausgeschenkt wird Karmeliten-Festbier, fürs Essen sorgt die Festküche Gierl. MdL Josef Zellmeier gratulierte dem Musikverein zum 30-jährigen Bestehen und der Blaskapelle zum 15-jährigen Bestehen. Der Landtagsgeordnete lobte die gute Jugendarbeit des Vereins. Erfreulicherweise seien auch viele Nachwuchsmusikanten in Ausbildung. „Der Musikverein leistet einen wertvollen Beitrag zum Erhalt bayerischen Kulturgutes“, unterstrich Zellmeier. Die gut 20-köpfige Blaskapelle Hunderdorf, die am Sonntag zugleich auch ihr 15-jähriges Bestehen feiert, spielte „zünftig, bayerisch und modern“ auf und zeigten damit bereits, was die Gäste in den vier Tagen erwartet. Das fest dauert bis einschließlich Montag.

Abends „Die Ganoven“
Am heutigen Samstag, dem Tag der Jugend und der Betriebe“ ist ab 19 Uhr im Zelt Stimmung mit der Band „Die Ganoven“ angesagt. Der Volksfestsonntag steht im Zeichen des 30-jährigen Musikvereins- Gründungsfestes. Ab 8 Uhr erfolgt das Einholen der teilnehmenden Ortsvereine, der österreichischen Freunde aus Sankt Johann sowie der weiteren Ehrengäste. Um 9.30 Uhr ist Kirchenzug, um 10 Uhr beginnt der von Pfarrer Martin Müller zelebrierte Festgottesdienst. Anschließend erfolgen der Rückmarsch zum Festzelt und das gemeinsame Mittagessen.
Festakt und Umzug
Gegen 13 Uhr wird in einem kleinen Festakt die Gemeindepartnerschaft gewürdigt und bekräftigt. Um 14 Uhr folgt dann ein Festzug mit rund 25 teilnehmenden Ortsvereinen in zwei getrennten Zügen — über Lindfelder Weg beziehungsweise Hauptstraße — zum Schulhof. Hier folgt gegen 14.15 Uhr ein besonderes Musikevent mit vier Musikkapellen. Ab 18 Uhr gibt es dann mit dem Musiktrio „Die Grenzwaidler“ im Festzelt stimmungsvolle Unterhaltungsmusik. Zum Festausklang am Montagabend ist der „Tag der Gemeinden“ proklamiert. Zuvor findet bereits von‘ 14 bis 18 Uhr der Kindernachmittag mit ermäßigten Fahrpreisen statt. Ab 16 Uhr sind die Senioren aus der Pfarrgemeinde (ab 65 Jahre) ins Festzelt eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.06.2012
Gemeindepartnerschaft bekräftigt
25-jähriges Jubiläum begangen — Musikverein feierte 30. Geburtstag
Hunderdorf. (xk) Im Rahmen des Hunderdorfer Volks- und Musikfestes feierte der Musikverein Hunderdorf am Sonntag beeindruckend sein 30-jähriges Gründungsfest. Dem Fest- und

Dankgottesdienst ging ein farbenfroher Kirchenzug voraus. Gefeiert wurde zudem das 25-jährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft Sankt Johann am Wimberg (Oberösterreich) und Hunderdorf. Nachmittags folgte der Festzug mit imposantem Musikertreffen. „Schee ham’s gspuit. Schee war’s“ waren dazu anerkennende Worte neben dem Applaus für die Akteure.

Nach dem Einholen der Gastvereine, der Abordnung aus der Partnergemeinde sowie der Ehrengäste und deren Begrüßung durch Festleiter Max Höcherl formierte sich der Kirchenzug zur Pfarrkirche. Dort zelebrierte Pfarrer Martin Müller in Konzelebration mit Pfarrer i. R. Pater Wolfgang Vos den feierlichen Festgottesdienst. Er wurde musikalisch gestaltet von der Blaskapelle Sankt Johann unter der Leitung von Ewald Ramerstorfer mit dem Deutschen Hochamt von Haydn.
Auf die richtige Note kommt es immer an
Pfarrer Martin Müller thematisierte in seiner Predigt ganz treffend das Musikvereins- und Partnerschaftsjubiläum: „Egal ob ein Orchester, eine Blaskapelle, eine Dorfgemeinschaft, eine

Gemeindepartnerschaft oder eine Beziehung zweier Menschen, da kommt es auf die richtige Note an.“ Der gemeinsame Einsatz folge auf das Zeichen des Dirigenten. Wie in einem schönen Musikstück seien Sankt Johann und Hunderdorf aufeinander abgestimmt, spielten miteinander an der Melodie der Partnerschaft und Kameradschaft. Nach dem Gottesdienst übermittelte der Schirmherr, Bürgermeister Hans Hornberger, dem Musikverein zum 30-jährigen Vereinsjubiläum und der Blaskapelle Hunderdorf zum 15-jährigen Bestehen die besten Glückwünsche. Seit 1982 begleite der Verein das kulturelle Leben in der Gemeinde, sagte er, und leiste unersetzliche Jugendarbeit, die auch von der Gemeinde gefördert werde. Die Blaskapelle als Herzstück des Vereins sei auch ein Aushängeschild als musikalischer Botschafter für die Gemeinde Hunderdorf.

Der Vorsitzende des Musikvereins, Hans Pollmann, betonte, der Verein habe beide Ziele der Vereinssatzung erfüllt, nämlich die Jugend in der musikalischen Ausbildung zu fördern und eine Blaskapelle zu führen. Anerkennung zollte Pollmann „allen, die in den 30 Jahren mitgewirkt haben, vom Gründungsvorstand Egon Weinzierl bis hin zu den Musikanten“, ganz besonders jedoch dem Musiklehrer Hans Hallmen und Kapellmeister Lothar Klein.
Nach dem Rückmarsch ins Festzelt, bei dem ein Regenschauer die Teilnehmer überraschte, würdigte Bundestagsabgeordneter Ernst Hinsken das kombinierte Musikvereins- und Partnerschaftsjubiläum als ein einmaliges Fest. „Wo Musik das bestimmende Element ist, da stimmt es im Ganzen“, resümierte er. Engagierte Vereine und Bürger wie in Hunderdorf und Sankt Johann prägten diese Verbindungen, von denen viele positive Impulse für ein Zusammenwachsen in Europa ausgehen. Weiter gratulierte er Musikverein und Blaskapelle. Es sei hervorragend und anerkennenswert, was hier geleistet werde, gerade auch in der Jugendarbeit.
Partnerschaft nach 25 Jahren bekräftigt

Bürgermeister Hans Hornberger konstatierte in seiner Ansprache zur Gemeindepartnerschaft: „Heute gehört die Partnerschaft auf beiden Seiten zum kommunalen Leben. Gerade die Musik ist ein unverrückbares Bindeglied zwischen unseren beiden Gemeinden“. Dieses Jubiläum sollte auch Verpflichtung sein, in dem Bemühen für Freundschaft und Partnerschaft, nicht nachzulassen und neue Kontakte zu knüpfen, insbesondere seitens der Jugend, so Hornberger. Sankt Johanns Bürgermeister Albert Stürmer unterstrich, dass die Partnerschaftsgeschichte viele Höhepunkte, Bekanntschaften und Freundschaften in den 25 Jahren geprägt haben. „Wir sind stolz auf diese partnerschaftliche Verbindung, die so gelebt worden ist, dass sie lebenswert ist, immer im Bemühen, ehrenvolle Freundschaften zu pflegen“, betonte er, „Wir freuen uns, auch künftig Partner sein zu dürfen in gegenseitigen freundschaftlichen Begegnungen.“ „30 Jahre Musikverein, 25 Jahre Partnerschaft, 15 Jahre Blaskapelle können sich sehen lassen und Hunderdorf und ihre Bürger können darauf stolz sein“, so Landrat Alfred Reisinger.

Die Bürgermeister der Partnergemeinden unterzeichneten eine Partnerschaftsurkunde, in der die Fortsetzung der Partnerschaft von 1987 bekräftigt wurde. Zur Erinnerung wurden Präsente überreicht an Personen, beziehungsweise Vereine, stellvertretend für alle, die sich für die Partnerverbindung besonders engagiert haben oder jetzt engagieren: Aus Sankt Johann waren es Bürgermeister Albert Stürmer, sein Amtsvorgänger Josef Radler, der frühere Musikobmann Rudi Dorner, Musikvereinsobmann Hans Wolfesberger, Hans Neumüller, Kommandant der Feuerwehr Sankt Petersberg. Aus Hunderdorf erhielten Altbürgermeister Gerd Peschke, Verwaltungsleiter Xaver Kern, Musikvereinsvorsitzender Hans Pollmann, und Franz Häusler, Vorsitzender der Feuerwehr Steinburg Präsente.

Nachdem sich die Wolken gelichtet hatten, konnte sich gegen 14 Uhr auch der auf zwei Routen aufgeteilte Festzug in Bewegungen setzen. Die vier Blaskapellen und die rund 30 teilnehmenden Vereine boten dabei ein farbenfrohes Bild. Im gemeinsamen Spiel der Blaskapellen Sankt Johann, Neukirchen, Perasdorf und Hunderdorf wurde ein musikalisches Highlight geboten. Das Arrangement wurde dann im Festzelt fortgesetzt und so wurde ein klangvoller Schlusspunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten gesetzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.06.2012
Vortrag zum Thema Vatikanisches Konzil
Windberg. (ta) Am Mittwoch, 13. Juni, findet in der Abtei Windberg wieder ein Vortrags- und Gesprächsabend in der Reihe „Grundkurs Zweites Vatikanisches Konzil“ statt. Frater Felix Biebl OPraem wird dabei Grundlinien der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ vorstellen. In diesem Dokument setzten sich die Konzilsväter mit der Frage auseinander, wie die Kirche der modernen Welt mit ihren vielfältigen Fragen und Ansprüchen in offener und fruchtbarer Weise begegnen könne. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in den Räumen der Jugendbildungsstätte; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.06.2012

Fröhlicher Ausklang
Volks- und Musikfest endete mit Tag der Kinder
Hunderdorf. (xk) Am Montag klang das viertägige Hunderdorfer Volks- und Musikfest mit einem Kinder- und Seniorentag und dem Tag der Gemeinden aus. Bereits beim Kindernachmittag ging es rund bei den Fahrgeschäften zu ermäßigten Preisen. Bei der Freichip-Aktion der Schaustellerfamilie Zimmermann und der Gemeinde waren die Verteiler Pfarrer Martin Müller, Bürgermeister Hans Hornberger und Verwaltungsleiter Xaver Kern bei den Kindern gefragt.
Es gab kostenlose Chips für Autoscooter und Kinderkarussell sowie Freimarken für Eis, Popkorn oder Zuckerwatte. Zum Seniorennachmittag trafen sich die älteren Bürger für ein paar vergnügte Stunden in geselliger Bierzeltatmosphäre. Die Vorsitzende des Seniorenclubs, Maria Wölfl, hatte sich in bewährter Weise um das Organisatorische gekümmert.

Pfarrer Martin Müller freute sich über die rund 130 anwesenden Senioren und wünschte ihnen „Freude und Spaß beim Volksfest“.
Ein besonderer Gruß galt dem Ehrenbürger Pater Wolfgang, der lange Zeit Seelsorger in Hunderdorf war. Die Seniorenrunde genoss die angenehme musikalische Unterhaltung mit Maxi Reiner auf seiner Steirischen, Lukas Blasini auf dem Bariton und dem Bürgermeister auf der Gitarre. Die Senioren waren von Pfarrei, Gemeinde und Festwirt zu einer Maß und einem Hendl eingeladen.
Abends empfing der Rathauschef zum „Tag der Gemeinden“ eine Vielzahl von Bürgermeisterkollegen mit den Ratsmitgliedern, gemeindliche Institutionen und Planungsbüros sowie zahlreiche Festbesucher. Die Kapelle „Hofdorfer Buam“ sorgte zum Festausklang für musikalische Unterhaltung. Aus der Festküche kamen nochmals herzhafte Wiesenschmankerl- und von der Karmelitenbrauerei das Festbier.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.06.2012
Nach Gottes heiligem Willen verstarb nach längerer Krankheit
Herr Josef Ostermeier
geb. 20. Dezember 1933 gest. 4. Juni 2012
Gaishausen, Blaibach, Hirschberg, den 11. Juni 2012
In stiller Trauer:
Aurelia Ostermeier, Ehefrau
Werner Ostermeier, Sohn mit Petra
Josef Ostermeier, Sohn mit Eva
Gerda Aumer, Tochter mit Hans
Florian, Steffi, Martin, Tanja, Simon und Verena, Enkel
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 13. Juni 2012, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2012
KLEINE „ÄRZTINNEN UND ÄRZTE“ AUF VISITE. Einen Blick hinter
die Bogener Krankenhauskulissen geworfen haben am Dienstagvormittag die Vorschulkinder des Kindergartens Hunderdorf mit ihren Betreuerinnen Anna Vetter und Gaby Schaubeck sowie der Kindergartenleiterin Alexandra Stadler. Mit OP-Hauben und Mundschutz ausgerüstet zogen die „kleinen Ärzte“ bei ihrem Rundgang alle Blicke auf sich. Große Augen machten die Gäste bei der Vielzahl an Schnitzeln, die Küchenchef Max Springer mit seinem Team in der Küche zubereitete. Ums Essen ging es auch in der Endoskopieabteilung, wo der Leitende Oberarzt Dr. Mathias Grohmann an einem „Roboter“ zeigte, wie eine Magenspiegelung funktioniert. Conny Hartmannsgruber, Leiterin der Röntgenabteilung, erklärte die Röntgengeräte und ließ die Kinder auf Beispielbildern Körperteile erraten. – Bild: Das ganze Jahr über besuchen Kindergartenkinder das Kreisklinikum in Bogen. Hier mit Leitendem Oberarzt Dr. Mathias Grohmann beim endoskopischen Gummibärchen-Angeln.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.06.2012
Bescheiden war Dein Leben, fleißig Deine Hand,
Frieden hat Dir Gott gegeben, Du gutes Mutterherz hab Dank!
Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit, nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante
Frau Elli Lauschner
geb. 22. Juli 1927 gest. 17. Juni 2012
Hunderdorf, Arget, den 19. Juni 2012
In stiller Trauer:
Sohn Klaus mit Klara
Sohn Reinhard mit Helga
und übrige Verwandtschaft
Evanglische Beerdigung am Mittwoch, den 20. Juni 2012, um 14.30 Uhr am Friedhof in Hunderdorf.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.06.2012
Buntes Programm beim Kirta
Erstmals ein Oldtimertreffen — Fahrzeugsegnung
Steinburg. (xk) Der Steinburger Johanni-Kirta findet heuer am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Juni, statt. Der Festbetrieb beim FFW-Gerätehaus beginnt am Samstag ab 18 Uhr. Zugleich beginnt das Dartturnier. Die FFW Steinburg ist Organisator des Festes und ihr liegt daran, diesen traditionellen Kirta aufrechtzuerhalten. Die gesamte Bevölkerung ist daher an beiden Kirtatagen willkommen. Am Sonntag zelebriert Pfarrer Martin Müller um 10.30 Uhr den Kirchweihgottesdienst beim Gerätehaus. Der Messfeier schließt sich eine Fahrzeugsegnung an. Dann ist Festbetrieb und auch Gelegenheit zum Mittagstisch. Am Sonntag ist von 10 bis 16 Uhr erstmals ein Oldtimertreffen angesagt. Dazu sind Oldtimerfreunde und Oldtimerclubs aus nah und fern mit ihren Fahrzeugen aller Art gerne gesehen, ob Schlepper, Auto, Motorrad, ob restauriert oder im Originalzustand. Um 14 Uhr wird dann eine Oldtimerparade durch Steinburg gestartet. Nähere Informationen unter 0175/4046978.
Beim Ortsmeisterschafts-Dartturnier am Samstag können Firmen-, Vereins- und Privatmannschaften teilnehmen, auch mit mehreren Mannschaften. Ein Team besteht aus vier Personen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Spielzeit ist am Kirta-Samstag ab 18 Uhr. Es winken Sachpreise.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.2012
SPD: Umschwung ist nötig
Infoveranstaltung der SPD und der Parteilosen
Hunderdorf. (ta) Die Wählergemeinschaft SPD und Parteilose Hunderdorf hielt eine Informationsveranstaltung für die Bürger der Gemeinde Hunderdorf ab. Für die gut besuchte Versammlung konnte der SPD Landtagsabgeordnete Reinhold Perlak als Referent gewonnen werden.
Die aufgegriffenen Themen umfassten allgemeine Bundes- und Landespolitik, die Situation der Bayern SPD sowie den zentralen Punkt der kommunalen Daseinsvorsorge. Der Landtagsabgeordnete begann mit der politischen Situation auf Bundesebene. Die Kritik an der Bundeskanzlerin Merkel wachse nicht unbegründet, da sie zu spät Entscheidungen träfe und diese noch dazu nicht die Richtigen seien. Die schwarz-gelbe Regierung in Berlin setzt die gleichen falschen Zeichen, wie die in München. All dies sei Motivation für die Parteibasis in den Ortsvereinen, die nun bayernweit verstärkt aktiv werden, um den erhofften Umschwung zu schaffen, weg von der CSU-Herrschaft, hin zu einer Landesregierung mit sozialdemokratischer Handschrift.
Im Anschluss erläuterte MdL Reinhold Perlak den Zuhörern, warum ein Umschwung dringend notwendig sei und ging dabei ausführlich auf die Stärken der SPD ein. Der Ortsvorsitzende Stefan Diewald erläuterte den Anwesenden die politischen Absichten und Ideen der Hunderdorfer SPD für eine moderne und aktive Gemeinde. Der Ortsverein mit seiner Gemeinderatsfraktion ist und will auch weiterhin Ansprechpartner für die Gemeindebürger sein. Er stellt der Versammlung das Neumitglied Anita Amann vor und überreichte ihr das Parteibuch. Bei der anschließenden Diskussionsrunde beantwortete Reinhold Perlak noch offene Fragen, wie zum Beispiel das Gemeinschaftsschulkonzept der Bayern SPD. Es wurden verschiedene interessante Anregungen vorgebracht, welche gerne aufgenommen wurden. Mit einem herzlichen Dankeschön an die Teilnehmer beendete Stefan Diewald die Veranstaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.2012
Ferienspaß für Schüler
Agenda-21-Team bietet drei Tage Programm
Windberg. (ws) In Windberg gibt es wieder gleich zu Beginn der großen Ferien für Kinder der ersten bis sechsten Klasse den dreitägigen Ferienspaß. Diese Agenda-Veranstaltung wird vom Ferienspaß-Team unter Leitung von Jana Welz mit dem Motto „ebbs dalehm mit Hend & Fiaß“ angeboten. Am Mittwoch, 1. August, erfolgt ab 8.45 Uhr eine Fahrt mit der Bahn nach Nürnberg. Brotzeit und Getränke sind mitzunehmen, außerdem feste Schuhe und eine Regenjacke. Dort erwarten alle Kinder überraschende Sinneserfahrungen zum Thema „Hand und Fuß“ an „verrückten“ Stationen, bei denen man viel ausprobieren kann. Im nahe gelegenen Hirschvogelbunker gibt es Lichtblicke in absoluter Finsternis.
Am Donnerstag, 2. August, erfolgt eine Fahrt mit Privatautos um 13.30 Uhr vom Dorfplatz nach Straubing. Die Erfindungswerkstatt des ZAW schafft Raum für kreativen Umgang mit verschiedenem Material. Ab 18 Uhr beginnt der Aufbau der Zelte am Bolzplatz am Bauhof in Windberg zur gemeinsamen Übernachtung – (bei sehr schlechtem Wetter Übernachtung in der Turnhalle). Ab 18.30 Uhr gibt es ein Lagerfeuer Am Freitag, 3. August, ist Frühstück am Übernachtungsort. Ab 14 Uhr erfolgen Spiele, Spaß und Wettkämpfe mit abschließender Siegerehrung beim alten Pfarrhof. Die Programm- und Anmeldezettel wurden bereits über die Grund- und Mittelschule Hunderdorf verteilt.
Anmeldung bis Sonntag, 8. Juli, bei Sandra Gilch, Telefon 09422/807189, oder Jana Welz, Telefon 09422/807277. Man kann an einen, zwei oder drei Tage mitmachen. Der „Ferienspaß“ ist eine Aktion im Rahmen der Agenda 21 Windberg. Die Kinder sind während des Programms über die Gemeinde Windberg versichert.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.2012
Kreisbrandmeister Horst Hagn verabschiedet
Vom Landrat zum Ehren-KBM ernannt — Dank von allen Seiten für gute 45-jährige Tätigkeit
Straubing-Bogen. (xk) Mit Kreisbrandmeister (KBM) Horst Hagn, Hunderdorf, wurde am Sonntag bei einem festlichen Ehrenabend im Gasthaus Mühlerbauer, Irensfelden, ein mit viel Engagement und Kompetenz qualifizierter Feuerwehrmann im Landkreis Straubing-Bogen aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Landrat Alfred Reisinger, FF-Führungskräfte auf Landkreisebene und Bürgermeister Hans Hornberger zollten Horst Hagn ein dickes Lob für einen tatkräftigen FF-Einsatz über 45 Jahre hinweg.
KBM und Kommandant Klaus Weninger (Hunderdorf) war es nach seiner Begrüßung vorbehalten, in seiner Laudatio die besonderen Verdienste des langjährigen, zum 18. April aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen, Kreisbrandmeisters Horst Hagn, Hunderdorf, zu würdigen. Wie der Redner ausführte, schied nach über 45- jähriger FF-Dienstzeit KBM Horst Hagn mit erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus.
Mut und Entschlossenheit von Feuerwehren gefordert
Horst Hagn trat am 18. Mai 1966 in die FF Hunderdorf ein, absolvierte die feuerwehrtechnische Grundausbildung und wurde am 1. März 1986 als 1. Kommandant gewählt. Seine Amtszeit betrug zwölf Jahre. Ab 21. April 1995 wurde er vom damaligen KBI Franz Zitzelsberger als Schiedsrichter im KBI- Bereich II eingesetzt, und kam dabei erstmals schon in den Kontakt zu seinen späteren Feuerwehren, die er als KBM betreute. Zum 1. Januar 2001 folgte die Berufung zum KBM des Landkreises Straubing-Bogen für den Bereich Land 2/3. Dieses Amt hatte er inne bis zum 31. März 2012.
„In seinen elf Dienstjahren als KBM haben wir ihn als einen ruhigen und besonnen Vorgesetzten kennengelernt, der immer ein offenes Ohr für seine Feuerwehren hatte“, so Wenninger. Dies sei bei manch schwierigen Einsätzen, sei es auf der Autobahn oder bei Katastrophen wie dem Hochwasser, nicht immer einfach gewesen. „Dafür möchten wir alle recht herzlich danken.“

Landrat Alfred Reisinger konstatierte, dass Einsätze bei der Brandbekämpfung, bei Unfällen und Katastrophen besonderen Mut, Entschlossenheit, rasche Auffassungsgabe und gekonnte Improvisation erfordern. Damit stehen die Feuerwehren und mit ihnen die Feuerwehrführungskräfte, so auch die Kreisbrandmeister, immer im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Für ein solch kompetentes Handeln stehe Horst Hagn, der dies in den vielen Jahren der Zusammenarbeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe mit dem Landkreis und den 18 Feuerwehren im KBM-Dienstbereich II/3. „Sie waren die personifizierte ständige Einsatzbereitschaft“ unterstrich der Landkreischef. Als Dank für die besonderen Verdienste überreichte Reisinger als FF-Dienstherr an Horst Hagn eine Ehrenurkunde mit Ernennung zum Ehrenkreisbrandmeister.
Ein Feuerwehrler mit Leib und Seele
Kreisbrandinspektor (KBI) Reinhard Krieger zollte Horst Hagn für seinen Einsatz im Bereich seiner 18 zu betreuenden Feuerwehren. Mit ein paar Anekdoten der vergangenen elf Jahre lies Krieger die KBM-Dienstzeit von Horst Hagn Revue passieren. Kreisbrandrat (KBR) Hans Leidl rief die gemeinsame Zeit in der Landkreisführung der Feuerwehren in Erinnerung. Bürgermeister Hans Hornberger bezeichnete Horst Hagn als einen Feuerwehrler mit Leib und Seele: „Die Gemeinschaft braucht Menschen wie dich, Leute, die jederzeit engagiert und ehrenamtlich zum Einsatz bereitstehen und sich für das Allgemeinwohl und die Mitmenschen einsetzen“. Der neue Ehren-KBM Horst Hagn zeigte sich überwältigt von der Feierstunde und lobte die gute Zusammenarbeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.06.2012
Still und leise gingst Du von Deinen Lieben fort,
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still und unvergessen.
Gott, der Herr, hat nach einem erfüllten Leben
Frau Anna Obermeier
geb. 13. März 1921 gest. 19. Juni 2012
in seine ewige Heimat aufgenommen.
Hunderdorf, Frommried, Deggendorf, den 21. Juni 2012
In stiller Trauer:
Tochter Annemarie Herrmann
Tochter Christine Kartmann mit Ehemann
Enkel Andreas mit Daniel
Enkel Sabine mit Familie
Enkel Helmut mit Rebecca
Enkel Beate mit Familie
Enkel Claudia mit Familie
Bruder Xaver Schlecht mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Freitag, den 22. Juni 2012, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.06.2012
Blaskapelle hat ihr Niveau nochmals gesteigert
Lothar Klein löst Hans Pollmann als langjährigen Vorsitzenden des Musikvereins ab
Hunderdorf. (xk) „Der Musikverein steht nunmehr unter der Leitung von Lothar Klein. Er löst damit Hans Pollmann ab, der für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand, nach 16 Jahren an der Vereinsspitze. Als Kapellmeister hat Lothar Klein die Hunderdorfer Blaskapelle weiter auf Erfolgskurs gehalten und Hunderdorf weithin gut „vertreten“. Dies ergab die Jahresversammlung mit Vorstandsneuwahlen am Freitagabend im Gasthaus Baier-Edbauer. Vorsitzender Hans Pollmann ließ in seinem Rechenschaftsbericht das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren, in dem der Verein ein gelungenes 30-jähriges Gründungsfest feierte. Bürgermeister Hans Hornberger würdigte den Erfolg der Blaskapelle.
Wie Vorsitzender Hans Pollmann in seinem Jahresrückblick anführte, verzeichne der Verein derzeitig 193 Mitglieder und damit einen neuen Höchststand. Derzeitig seien rund 25 Musikschüler und Musikschülerinnen bei Musiklehrer Hans Hallmen in Ausbildung, wobei der Nachwuchsauftritt beim Herbstkonzert großen Anklang fand. Erfreulicherweise entwickelte sich die Jungbläsergruppe unter der Leitung von Richard Stadler erfolgreich weiter. Der Vorsitzende weiter: „Das musikalische Niveau der Hunderdorfer Blaskapelle konnte dank unseres Kapellmeisters Lothar Klein und der Begeisterung und Freude der Musiker nochmals gesteigert werden. Die Vielzahl an Engagements zeigt auch, dass die hervorragend dargebotene Musik erfreut und Anklang findet.“
Gute Zusammenarbeit
Pollmann lobte die Zusammenarbeit und Unterstützung der Vorstandsmitglieder, Musiklehrer Hans Hallmen, Richard Stadler für die Nachwuchsarbeit und Kapellmeister Lothar Klein, den Musikerinnen und Musikern sowie der Gemeinde, voran Bürgermeister Hans Hornberger.
Das 30-jährige Gründungsfest mit 15-jährigem Bestehen der Blaskapelle mit Schirmherrn Bürgermeister Hornberger war eine gelungene Sache. Er überreichte an Franz Schönauer für seine langjährige ausgezeichnete Führung der Vereinschronik ein Weinpräsent. Da der Vorsitzende aus beruflichen und persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehe, bedankte er sich bei allen, die ihn in irgendeiner Weise unterstützt haben. „Es waren für mich 16 schöne Jahre, in denen es mir gegönnt war, die Geschicke des Vereins positiv zu gestalten und die Blaskapelle mit aufzubauen. Es waren unvergessliche Erlebnisse und Höhepunkte dabei.“
Lob vom Bürgermeister
Bürgermeister Hans Hornberger sprach in seinem Grußwort vom zurückliegenden 30-jährigen Gründungsfest des Musikvereins mit 15 jährigem Bestehen der Blaskapelle „von einem schönen und gelungenen Fest, das in guter Erinnerung bleibt“. Von gemeindlicher Seite und persönlich sei er als Bürgermeister sehr stolz auf den Musikverein, der die Gemeinde mit seiner Blaskapelle auch weit über die Gemeindegrenzen hinaus in hervorragende Weise repräsentiere. Der Verein könne weiterhin mit der Unterstützung durch die Gemeinde rechnen. Der Gemeindechef zollte dem scheidenden Vereinsvorsitzenden Hans Pollmann für die in 16 Jahren geleistete gute Vorstandsarbeit ein dickes Lob. Pollmann habe den Verein in dieser Zeit erfolgreich geführt und auch geprägt. Dirigent Lothar Klein bedankte sich beim scheidenden Vorsitzenden für die langjährige sehr gute und freundschaftliche Zusammenarbeit.

Bei den Neuwahlen wurde zum neuen Vorsitzenden einmütig Kapellmeister Lothar Klein gewählt, Stellv. Vorstand bleibt Christian Michl, ebenso bleibt das Schriftführeramt bei Josef Breu. Neuer Kassier wurde Max Höcherl, der das Amt von Stefan Eyerer übernimmt. Als Beisitzer fungiert weiterhin Hans Hornberger, neue weitere Beisitzerinnen wurden Manuela Aumer und Marietta Maier. Rechnungsprüfer sind Franz Schönauer und Xaver Neumaier. Weiterhin wurden beratende Vorstandsmitglieder bestimmt: Chronik: Josef Ulrich u. Kathrin Schedlbauer, Jugend: Max Höcherl jun. Bekleidung: Maria Marchl, Internet: Marina Schießl.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.06.2012
Gesprächsabend im Kloster
Windberg. (ta) Am Mittwoch, 4. Juli, findet in der Abtei Windberg der letzte Vortrags- und Gesprächsabend in der Reihe „Grundkurs Zweites Vatikanisches Konzil“ statt. Frater Felix Biebl OPraem wird dabei die Position des Konzils im Verhältnis der katholischen Kirche zu den anderen Religionen vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in den Räumen der Jugendbildungsstätte; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.06.2012
Baugebietserweiterung ist auf gutem Weg
Blockheizkraftwerk für die Schule — Gemeinde beteiligt sich an [-Wald-Projekt
Hunderdorf. (xk) Die Vorstellung für einen REWE-Markt-Neubau, die Entscheidung über die Nahwärmeversorgung mit Gas und Blockheizkraftwerk für das Schulzentrum sowie die Billigung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes für die Baugebietserweiterung Lindfeld II waren die Schwerpunkte der kürzlich im Rathaus stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.
Zum Tagesordnungspunkt „Vorstellung Planvorentwurf für Neubau REWE-Markt an der Bahnhofstr.“ merkte Bürgermeister Hans Hornberger an, dass dies nun ein weiterer Markt mit Vollsortiment wäre, nachdem auch auf dem Gelände „Gewerbepark“ ein EDEKA-Markt errichtet werden soll. Es gelte, in der nächsten Sitzung hierüber zu entscheiden, da für die Gemeinde nur ein Markt mit einer Verkaufsfläche von 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche baurechtlich genehmigt wird. Sodann stellte Architekt Herbert Weny von der Architektengesellschaft Hornberger, Illner und Weny (HIW) das Projekt vor, das an der Bahnhofstraße/Staatsstraße bei der Kläranlagenzufahrt in Richtung Hofdorf vorgesehen ist. Es soll ein Neubau für einen REWE-Vollsortimenter mit einer Verkaufsfläche von rund 1200 Quadratmetern auf einer Grundstücksfläche von rund 8000 Quadratmetern errichtet werden. Die Zufahrt wäre in Erweiterung der Kläranlagenzufahrt vorgesehen mit Linksabbiegespur, Geh- und Radweganbindung, Parkflächen, Eingrünung, Ökoausgleichsfläche und Regenrückhaltung:
22 neue Bauparzellen
Dann behandelte der Gemeinderat die im Zuge der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen zum Bebauungs- und Grünordnungsplan Lindfeld II (Baugebietserweiterung bei der Florianstraße). Damit werden 22 Bauparzellen ausgewiesen in westlicher Richtung des jetzigen Baugebietes. Nachdem keine grundsätzlich negative Stellungnahme vorlag und Anregungen laut Architekt. Herbert Weny übernommen werden können, billigte der Gemeinderat den geringfügig ergänzten Planentwurf und beschloss nunmehr, die öffentliche Auslegung und Behördenbeteiligung durchzuführen.
Bei der anschließenden Behandlung der Stellungnahmen zur Deckblattänderung Nr. 2 des Bebauungs- und Grünordnungsplans „GE-GI Breitfeld“ ging es um die Verlegung einer bestehenden Grünfläche um gut zehn Meter im Gewerbepark. Die Untere Naturschutzbehörde hatte dazu Bedenken angemeldet und auch eine Ökoausgleichsfläche gefordert. Dazu wurde im Benehmen mit dem Eigentümer, der Unternehmensgruppe Buchbauer, entschieden, dass nunmehr die Grünfläche mit Ökoausgleichsfläche am westlichen Rand angebracht werde und so auch ein Schattenwurf der Bäume auf die Halle mit Photovoltaikanlage vermieden wird. Es wurde die erneute öffentliche Auslegung und Behördenbeteiligung beschlossen mit verkürzter Frist.
Beitritt zur ILE beraten
Wie Bürgermeister Hans Hornberger zur Beratung über den Beitritt zu ILE nord 23, Netzwerk Streuobst vortrug, ist seitens der Bevölkerung kein Interesse an dem Projekt für den Erhalt und die Entwicklung der Obstkultur sichtbar geworden, das die Teilbereiche Naturschutz und Vermarktung beinhaltet. So würden die Streuobstbestände kartiert und bewertet, Neuanpflanzungen und die regionale Vermarktung gefördert. Der Gemeinderat entschied sich deshalb nicht dafür, dem Netzwerk Streuobst beizutreten, das von den Gemeinden Ascha, Falkenfels und Neukirchen im Vorjahr gestartet wurde.
Eine Gemeindebeteiligung erfolgt beim neuen Umsetzungskonzept sowie Finanzierungsmodell „E-Wald“(Elektromobilität Bayer. Wald). Aus förderrechtlichen Grundsätzen soll nunmehr eine GmbH gegründet werden. Die Gemeinde hat nun 15000 Euro einzubringen. Wie der Gemeindechef berichtete, werden wohl alle bzw. nahezu alle bisherigen Gemeinden auch bei der GmbH-Gründung dabei sein, um die E-Tankstellen in der Region nun doch bald zu realisieren.
Thema Nahwärme
Eine wichtige Beschlussfassung erfolgte auch zur Nahwärmeversorgung der Grund- und Mittelschule mit Turnhalle. Nach der Vorbereitung in der vorhergehenden Sitzung entschied sich der Gemeinderat aufgrund der Machbarkeitsstudie für die Variante 1, wonach eine Grund- und Spitzenlastabdeckung mit Erdgas und kombiniertem Blockheizkraftwerk zur Stromgewinnung die jetzige Ölheizung ersetzen wird. Die Kosten sind mit rund 460000 Euro geschätzt. Die Haushaltsmittel für den Neubau des Waschplatzes am Bauhof mit einem Ausgabebedarf von rund 20000 Euro wurden bewilligt durch Abdeckung an anderer Haushaltsstelle.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.06.2012
Zum Fest kommt auch der Bischof
75. Kirchweihfeier der Pfarrkirche Sankt Nikolaus wird im Juli begangen
Hunderdorf. (ta) Zum 75. Mal jährt sich die Weihe der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Hunderdorf. Das soll im Juli groß gefeiert werden. Vor 75 Jahren haben die Bürger für das damals noch kleine Hunderdorf unter Opferbereitschaft und Glaubensbegeisterung die Pfarrkirche Sankt Nikolaus erbaut. Am 30. Mai 1937 wurde die Pfarrkirche durch den damaligen Bischof und späteren Erzbischof von Regensburg, Michael Buchberger, geweiht. Dieser Geburtstag der Kirche soll festlich begangen werden.

Zum großen Hauptfest am 22. Juli hat sich Bischof Manfred Müller aus Regensburg angekündigt. Am Vormittag soll es mit ihm einen festlichen Pontifikalgottesdienst geben und am Nachmittag sind alle Kinder aus der Pfarrei zur Kindersegnung eingeladen. Ortspfarrer Dekan Pater Martin Müller hat am Fest des heiligen Johannes in seiner Einladung zum Weihefest gesagt, dass Johannes sein Volk auf den kommenden Christus hingewiesen habe und dass der präsente Sohn Gottes auch unter den Menschen erkannt werde. Dieses Hinweisen des Johannes, so der Prediger, ist auch die Aufgabe der Kirche im Großen wie im Kleinen. Besonders unsere Kirchengebäude, und ganz konkret die Pfarrkirche Sankt Nikolaus, sei nicht nur ein Wahrzeichen, sondern der religiöse Mittelpunkt Hunderdorfs und zeige, dass der große Gott mitten unter uns ein Zuhause habe.
An den drei Sonntag-Vorabendgottesdiensten vor dem Hauptfest zum Jubiläum soll mit einer Predigtreihe auf das Kirchweihjubiläum eingestimmt werden. Die Vorbereitungsgottesdienste sollen zum Thema „Wesen von Kirche“ Impulse aus unterschiedlichen Blickwinkeln des Lebens geben und werden unterschiedlich musikalisch gestaltet.
So findet der erste Vorbereitungsgottesdienst bereits am Samstag, 30. Juni, um 18 Uhr statt. Die Predigt, mit dem Titel „Unsere Kirche — als Schicksalsgemeinschaft der Menschen“ hält Diakon Norbert Spagert aus Neufahrn, der Sekretär von Bischof ein. Manfred Müller. Die Blaskapelle Hunderdorf untermalt den Gottesdienst mit ihrer Musik.
Ein weiterer Gottesdienst schließt sich an am Samstag, 7. Juli,um 18 Uhr. Zum Thema: „UnsereKirche — Als Volk Gottes unterwegs“ predigt Frater Philipp Schmidbauer vom Kloster Windberg. Musikalisch umrahmt den Gottesdienst der Kirchenchor.
Der dritte Vorbereitungsgottesdienst findet dann am Samstag, 14. Juli, um 18 Uhr statt. Als Prediger zum Thema: „Unsere Kirche — Als Ort der Gottesbegegnung und des Gebetes“ konnte der ehemalige Pfarrer von Hunderdorf, Dekan Anton Högner aus Landshut gewonnen werden.
Bei diesem Vorbereitungsgottesdienst hat der Chor ,;Friends“ die musikalische Gestaltung übernommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.2012
ERDGASANSCHLUSS. Für den Erdgasanschluss in Hunderdorf wird seit rund acht Wochen entlang des Donau-Regen-Radweges gebaut. Nun wurde das Ortszentrum Hunderdorf erreicht. Wie bei einem Baustellentermin der für Planung und Bau zuständige Martin Gloß von Energie-Südbayern (ESB) Bürgermeister Hans Hornberger mitteilte, ist der erste Bauabschnitt der rund 4,5 Kilometer langen Leitungstrasse bis zum Gewerbegebiet an der Thananger Straße in vier Wochen beendet. — Bild: Bauleiter Markus Lallinger (Firma Streicher) und Martin Gloß (ESB) erläutern Bürgermeister Hans Hornberger (von links) die Erdgas-Leitungsverlegung. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 28.06.2012
Radweg neben vielbefahrener Staatsstraße
Hunderdorf/Steinburg. (ta) „Es ist erfreulich, dass heuer wieder ein Stück des ersehnten Geh- und Radweges Hunderdorf-Steinburg an der vielbefahrenen Staatsstraße 2139 bei Schafberg-Wegern ausgebaut wird“, sagte Bürgermeister Hans Hornberger (links) beim Termin mit Baudirektor Kurt Stümpfl (rechts) vom Staatlichen Bauamt, Servicestelle Deggendorf. Die Teilmaßnahme wurde Ende Mai begonnen und ist in rund vier Wochen beendet. — Mit im Bild Polier Helmut Fürst (Firma Streicher), Bautechniker Franz Xaver Fleischmann (Ingenieur Büro KEB) und Bauleiter Alexander Holzbauer (von links).
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.2012
Hunderdorf. Oldtimerfreunde: Donnerstag, 9., bis Sonntag, 12.5.2013, Vier-Tagesfahrt mit Bus nach Wien mit Stadtbesichtigungen, Weinfest, Oldtimermuseum und vielem mehr. Infos und Anmeldung ab sofort beim Vorsitzenden Alois Knott, Tel. 09422/2457.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.2012
Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Samstag, 30.6. 18 Uhr, 1. Vorbereitungsgottesdienst zum Kirchweihjubiläum, Prediger Diakon Norbert Spagert, Neufahrn; Musik Blaskapelle Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.2012
Hunderdorf. SVH-Eisstock: Heute, Freitag, ab 18.30 ‚Uhr Training, Asphaltbahnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.2012
Hunderdorf. Trachtenverein: Samstag, 30.6., 20 Uhr, Vereinsabend, Gasthaus Baier.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.2012
Steinburg. EC: Heute, Freitag, ab 18 Uhr Training auf den Asphaltbahnen in Ehren.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.06.2012