Ins Goldene Buch der Gemeinde eingetragen
Hunderdorf. „Die Gemeinde Hunderdorf hat sich ausgezeichnet entwickelt. Allen Verantwortlichen alles Gute und Gottes Segen.“ Diese Widmung schrieb Innenstaatssekretär Gerhard Eck ins Goldene Buch der Gemeinde Hunderdorf. Ecks Besuch ging auf eine Initiative von MdL Josef Zellmeier zurück, der Staatssekretär besuchte das Feuerwehrzentrum und erörterte aktuelle Anliegen mit der Feuerwehrspitze. – Bild: Innenstaatssekretär Gerhard Eck (vorne, Zweiter von links) beim Eintrag ins Goldene Buch. Mit im Bild (sitzend, von links) Bürgermeister Hans Hornberger, MdL Josef Zellmeier und MdB Alois Rainer sowie (stehend, von rechts) Landrat Josef Laumer, Feuerwehrkommandant Michael Krieg, Bezirkstagsvizepräsident Franz Schedlbauer, Kreisbrandrat Albert Uttendorfer, MdL Hans Ritt, Feuerwehrvorsitzender Max Holzapfel, 2. Bürgermeister Helmut Kronfelner, Kreisbrandinspektor Werner Schmitzer, zweiter Kommandant Klaus Hirtreiter und Kreisbrandinspektor Klaus Weninger. (Foto: erö)
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2015
Großlintach. Stammtisch Lintach-Hunderdorf: Samstag, 17.1., 19.30 Uhr, Schützenball, Gasthaus Plötz. Samstag, 24.1., Skifahrt, Infos bei Achatz H. J.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2015
Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Bis Mittwoch, 14.1.‘ Anmeldung für Kinderbibeltag in Schule der P. Martin oder bis Donnerstag, 15.1., Pfarrbüro (Briefkasten) abgeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2015
Hunderdorf. Skiclub: Mittwoch, 14.1., 19 Uhr Skigymnastik für Jugendliehe, Erwachsene, Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2015
Windberg. SV/Ski: Samstag, 24.1., 5 Uhr Apres-Skifahrt nach Flachau (Rückkehr gegen 20 Uhr). Infos bei Johannes Franld., Tel. 0179/1268480 oder Rudi Höpfl, Tel. 0171/4434582.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.01.2015
In 21 Gruppen zum Skikurs auf den Pröller
Hunderdorf. (sd) Da hatte der Hunderdorfer Skiclub Glück: Pünktlich zum Beginn des Skikurses von 2. bis 6. Januar waren die Pisten am Pröller-Skigebiet mit ausreichend Schnee bedeckt. 42 ausgebildete Skilehrer und Helfer betreuten die in 21 Gruppen nach Leistungsstufen aufgeteilten Kinder und Erwachsenen. Die 120 Skikursteilnehmer erlernten und verbessernten ihre Ski- und Snowboardtechniken. Am letzten Tag stellten dann die Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein ihr erlerntes Können im Abschlussrennen unter Beweis. Eltern und Verwandte feuerten am Pistenrand die Rennläufer an und spendeten Applaus. Bei der anschließenden Feier mit Siegerehrung gab es bei allen Beteiligten nur strahlende Gesichter.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.2015
Exerzitien im Alltag
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg bietet während der Fastenzeit Exerzitien im Alltag an. Sie sind ein Angebot, inmitten des Alltags Momente der Ruhe und Besinnung zu erhalten. An den fünf Mittwoch-Abenden in der Fastenzeit treffen sich die Teilnehmer zu gegenseitigem Austausch, Gebet und Meditation. Sr. Sophie/H1. Kreuz begleitet die Teilnehmer durch diese Exerzitien. Das erste Treffen findet am Aschermittwoch, 18. Februar, statt. Anmeldung ist unter Telefon 09422/80 9230.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.2015
Neuer Standort für Gedenkstein
Gedächtnis an sozial engagierten Betriebsratsvorsitzenden des Nolte-Werkes
Hunderdorf. (xk) 1986 wurde von der damaligen Gewerkschaft Holz und Kunststoff (heute IG Metall) für den Betriebsratsvorsitzenden Ludwig Kapfenberger als verdienten Bürger ein Granit-Gedenkstein gewidmet. Jetzt wurde das Denkmal seitens der Gemeinde versetzt und fand gleich einige Meter nebenan einen neuen Standort beim Parkplatz bei der Bäckerei Kalm.

Am Samstag trafen sich im ehrenden Gedenken an Ludwig Kapfenberger beim Gedenkstein Gewerkschaftsmitglieder, wobei Stefan Rückert ein Blumengebinde niederlegte. Dabei anwesend waren auch Uschi Hochstraßer, die Tochter von Ludwig Kapfenberger, und Gemeinderätin Alrun Simmich. Danach wurde der Abendgottesdienst in der Pfarrkirche zum Gedächtnis an Ludwig Kapfenberger und an alle gestorbenen Kollegen im vormaligen Nolte-Werk besucht.
Nachdem die Gemeinde einen neuen Standplatz für den Maibaum am Grundschulvorplatz beim Gedenkstein in Augenschein genommen hatte, setzten sich Stefan Rückert als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender des Nolte-Werks und Xaver Diewald als ehemaliges Betriebsratsmitglied und seinerzeitiges Gemeinderatsmitglied für den Erhalt des Gedenksteins ein. Mit Bürgermeister Hans Hornberger und Gemeinderat konnte eine gute Standortlösung gefunden werden.
„Von einem kleinen Sägewerk zu einem stattlichen Großbetrieb, von einem kleinen Ort zu einer über die Grenzen hinweg bekannten Gemeinde im Landkreis. So könnte man heute die Entwicklung der ehemaligen Möbelfabrik Nolte und der Gemeinde Hunderdorf von 1954 bis 1989 beschreiben“, blicken Stefan Rückert und Xaver Diewald zurück. Das vor gut 25 Jahren geschlossene Nolte-Werk beschäftigte in den besten Jahren 650 Mitarbeiter in Hunderdorf. Mindestens weitere 100 Leute fanden Heimarbeit oder Arbeit in Zulieferbetrieben in der Umgebung. Schon früh in der Entwicklung des Nolte-Werkes in den 50er-Jahren wählten die Beschäftigten einen Betriebsrat mit dem Vorsitzenden Ludwig Kapfenberger als Interessenvertreter. Stefan Rückert betonte, dass Nolte-Geschäftsführer Roland Schäfer und der Betriebsratsvorsitzende Ludwig Kapfenberger sich einig waren, dass ein aufstrebender Betrieb wie die Firma Nolte nur erfolgreich sein könne, wenn ein beiderseitiges Geben und Nehmen stattfinde.
Ludwig Kapfenberger und sein Betriebsrat bestanden darauf, dass die Entlohnung der Mitarbeiter auf der Basis des Tarifvertrages der Holz- und Kunststoffindustrie erfolgte. Jährliche Lohnerhöhungen für die Mitarbeiter und damit eine erhöhte Kaufkraft waren die Folge. Die Gemeinde Hunderdorf, auch die vormalige Gemeinde Steinburg, profitierten von den Steuereinnahmen. „Der Löwenanteil an diesem Erfolg für beide Seiten komme dem weit vorausschauenden und über Gebühr sozial denkenden Menschen Ludwig Kapfenberger zu. Ihm ging es nie um persönliche Aufmerksamkeit, sondern vielmehr um die arbeitenden Menschen und die Gemeinde Hunderdorf. Er war von 1956 bis 1960 sowie von 1969 bis 1972 auch im Gemeinderat Hunderdorf engagiert. Sein plötzlicher Tod im Jahr 1986 beendete sein soziales Engagement“, so Stefan Rückert, der hervorhob: Die seinerzeitige Gewerkschaft war sich deshalb einig, das herausragende Streben und Wirken als Betriebsratsvorsitzender und für die Gemeinde Hunderdorf nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Noch im Jahr 1986 konnte der aus den Beiträgen der Gewerkschaftsmitglieder finanzierte Gedenkstein an der Grundschule gesetzt werden. Stefan Rückert und Xaver Diewald war es im Namen vieler ehemaliger Mitarbeiter des Nolte-Werkes deshalb mit ihrer Eingabe an die Gemeinde ein Anliegen, das Ehrenmal weiterhin an einem zentralen Ort zu wissen. „Es soll insbesondere die jungen Menschen in der Gemeinde Hunderdorf an das soziale und politische Handeln von Ludwig Kapfenberger erinnern“, so die Antragsteller.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.2015
„Über den Drogen stehen“
Junge Union und KLJB vereint gegen Drogen
Hunderdorf. (xk) „Nicht unter, sondern über Drogen stehen!“ Unter diesem Motto fand in Hunderdorf ein Informationsabend der Kriminalpolizei Straubing im Gasthaus Baier statt. Um die jungen Leute, aber auch Eltern vor Drogenmissbrauch zu warnen, informierte Kriminalhauptkommissar Franz Listl bei einem gut besuchten Vortrag im Gasthaus Baier die Zuhörer zum Thema Drogen, speziell zu Crystal Meth.
Mit dem Präventionsvortrag, den Peter Henke,, Ortsvorsitzender der CSU, initiiert hatte, wandten sich Junge Union und KLJB Hunderdorf vereint gegen den Drogenkonsum. „Seit 2010 ist Crystal in Deutschland ein massives Problem. Deutschland wird von dieser Horrordroge überschwemmt. 1 002 Menschen (plus sechs Prozent gegenüber 2012) starben 2013 an illegalen Drogen“, wies Kriminalhauptkommissar Franz Listl auf eine tragische Drogenbilanz hin. Weltweit sorge diese Monsterdroge jedoch schon lange für Aufsehen, denn sie gehöre zu den am schnellsten zerstörenden Drogen. Ihr Konsum ziehe dramatische gesundheitliche und soziale Folgen nach sich.
Die Schlagzeilen unter anderem aus dem Straubinger Tagblatt sprechen Bände: „Horror-Crash auf der B20 bei Ascha mit vier Toten. Die Verursacherin hatte vorher Crystal konsumiert. Sie verlor ihre beiden Kinder.“ Die Politik habe das Problem erkannt und setze sich für enge, länderübergreifende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden ein. Der Kampf gegen Crystal zeige auch erste Erfolge. Es sei gelungen, die Crystal-Flut aus tschechischen Drogenlaboren etwas zu bremsen. „Aber solange sich Menschen auf Drogen einlassen, wird es auch die Leute geben, die das Zeug herstellen und vertreiben. Deshalb muss das Problem an der Wurzel gepackt werden, um durch Aufklärung der Bevölkerung ein Abrutschen in die Abhängigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen“, so Listl und erläuterte fortfahrend: Etwa 2008 wurde Crystal vor allem von Vietnamesen als höchst lukratives Geschäftsfeld entdeckt. Verkauft werde überwiegend auf deren Märkten, aber auch in Spielhallen, Bordellen und Bars rund um die Uhr. Crystal werde vorwiegend in Untergrundlabors in Tschechien hergestellt. Mithilfe div. Chemikalien und Benzin wird aus frei verkäuflichen ephedrinhaltigen Grippemitteln der stimulierende Wirkstoff Pseudoepheclrin extrahiert. Kombiniert mit Zutaten wie etwa Batteriesäure, Abflussreiniger, Lampenöl oder Frostschutzmittel werde die Stärke der Droge intensiviert. Bei Langzeitkonsumenten sei ein starker körperlicher Verfall zu beobachten: Nierenschäden, Schädigung aller inneren Organe, extremer Gewichtsverlust, Magenschmerzen bis Magendurchbruch, das Immunsystem werde geschwächt, Blutverdickung, Bluthochdruck, Hirnschädigungen, Hirninfarkt, Herzrhythmusstörungen, Herzversagen, Potenzstörungen, beschleunigter Alterungsprozess, Zahnschmelzzerfall, Ausfall der Zähne, Austrocknung der Mundschleimhäute, chronische Hautentzündungen, Wundstarrkrampf, HIV, Hepatitis B/C, Abszesse. Psychische Folgen seien Depressionen, Angstzustände, Panikattacken, aggressives und autoaggressives Verhalten, Paranoia bis zur Psychose, Verfolgungswahn, Halluzinationen, Zwangsgedanken, Persönlichkeitsveränderung und hohes Suizidrisiko. „Man zerstört sein eigenes Leben und das Leben seiner Lieben“, warnte er und wies darauf hin, dass es Hilfe gebe bei der Suchtberatungsstelle der Diakonie oder der Caritas, Landratsamt – Fachbereich Gesundheit und der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.01.2015

Wohl wieder kein Skijöring
MSC hatte letztes Jahr zwei Großveranstaltungen
Windberg/Meidendorf. (ws) Erfreulicherweise habe man mit dem Seifenkistenrennen und einem Speed-O-Cross-Lauf zwei Großveranstaltungen abhalten können: Darüber zeigte sich der Vorstand des Motorsportclubs Meidendorf (MSC) im Deutschen Motorsport Verband (DMV) bei seiner Jahresversammlung am Samstag im Gasthaus Mühlbauer in Irensfelden sehr erfreut. Man blickte auf ein bewegtes und erfolgreiches Jahr zurück. Der MSC hat derzeit vier Spitzenläufer, die bei nationalen und internationalen Rennen gute bis sehr gute Plätze belegten.
Der Vorsitzende des MSC, Josef Wurm, sagte, leider habe der Verein durch den Tod von Karl Bauer sein sehr aktives Gründungsmitglied verloren, das bis zuletzt bei allen Veranstaltungen aktiv präsent war und mitgeholfen hat. Bei allen weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen im Klosterdorf sei der MSC mit großer Anzahl präsent gewesen, wie etwa beim Neujahrsempfang der Gemeinde und Pfarrei, an den Ortsmeisterschaften der Winith-Schützen, des Sportvereins und der FFW oder beim Maibaumaufstellen.
Beim Freilichtspiel „Die lustigen Weiber von Windsor“ beteiligte sich der Verein beim Tribünenaufbau und -abbau sowie bei der Verpflegung für die Besucher bei den sechs Aufführungen. Wurm würdigte die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Mitglieder für ihre uneigennützige Arbeit während des Jahres, besonders bei den Großveranstaltungen, die ohne deren Mithilfe gar nicht durchgeführt werden könnten. Die Grundstücksbesitzer Marianne und Martin Mühlbauer hätten kostenlos ihren Grund für die Motorradrennen zur Verfügung gestellt.
Für die Abhaltung künftiger Veranstaltungen waren im Rennbüro einige Umbauten notwendig. Des Weiteren werden für alle interessierten Mitglieder Vereins-Poloshirts kostenlos zur Verfügung gestellt. Kassier Klaus Erben berichtete über einen positiven Kassenstand mit einem Zuwachs von etwa 760 Euro. Die zwei durchgeführten Groß-Veranstaltungen in Windberg und Irensfelden ermöglichten durch ihren Erlös zusammen mit den Mitgliedsbeiträgen ein reibungsloses Vereinsleben.
„Bedauerlicherweise , konnte wegen Schneemangels auch wie im vorigen Jahr erneut das beliebte Skijöring nicht abgehalten werden“, sagte Sportleiter Hans-Jörg Amann. Das geplante BMX- und Geschicklichkeitsturnier für Kinder sollte zusammen mit einem Ortsfest in teil. Ein Höhepunkt war das dritte lizenzfreie DMV-Speed-O-Cross-Rennen im Oktober in Irensfelden. Rasante und spektakuläre Rennen der 57 teilnehmenden Spitzenrennfahrer aus der Region und darüber hinaus boten Rennsport auf höchstem Niveau.
Die momentan vier aktiven Spitzenrennfahrer des MSC haben bei allen niederbayerischen, deutschen und internationalen Läufen gute bis sehr guten Erfolge erzielt und trugen den Namen des Meidendorfer Vereins sowie des Klosterdorfes Windberg positiv nach außen. Hans-Jürgen Amann zeigte sich auch glücklich darüber, dass bei den Rennen keine gravierende, sondern nur kleinere Verletzungen zu verzeichnen waren. „Der MSC hat wieder ein sehr aufwendiges und erfolgreiches Jahr hinter sich, bei dem aber wieder viele freiwillige Arbeitsstunden von den Mitgliedern aufgebracht werden mussten.“ Das Landratsamt habe immer ein offenes Ohr für die Belange des Vereins bei Großveranstaltungen. An diesen wirkten auch das BRK sowie „Bahnärzte“ mit, die bei den Rennen nötig sind.
Für das kommende Jahr sind ein MMX- und Geschicklichkeitsturnier, ein Seifenkistenrennen und ein Speed-O-Cross-Rennen geplant. Für die Abhaltung eines Skijörings sind die Aussichten in nächster Zeit wegen des fehlenden Schnees mit entsprechender gefrorener Bodenunterlage wiederum nicht rosig, besonders auch da eine dreiwöchige Vorbereitungszeit für ein solches Rennen notwendig ist. Zum Schluss zeigte Hans-Jürgen Amann noch einen Film über das Vereinsjahr des MSC mit allen Höhepunkten.
Bürgermeister Johann Gstettenbauer war voll des Lobes über die hervorragende Arbeit des MSC für den Motorsport national sowie übernational und darüber, dass sich die Mitglieder voll im Gemeindeleben aktiv mit einbringen. „Die ziemlich ramponierte Kreuzbergstraße wird im Frühjahr saniert, und ich hoffe, dass die Arbeiten rechtzeitig bis zum geplanten Seifenkistenrennen im Mai abgeschlossen sind“, sagte das Gemeindeoberhaupt noch.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.2015
Pläne „Hochfeld-West“ liegen ab heute aus
Hunderdorf. (xk) Der Gemeinderat Hunderdorf hat die Aufstellung des Bebauungsplans „WA Hochfeld-West“ beschlossen sowie die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans, durch Deckblatt Nummer 13. Es folgt nun im Aufstellungsverfahren die öffentliche Auslegung.
Die Planentwürfe liegen in der Zeit von heute, Montag, bis einschließlich Freitag, 20. Februar, während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf in Zimmer Nummer 4 zur öffentlichen Einsicht aus.
Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Gleichzeitig ist während der Auslegung Gelegenheit zur Äußerung gegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.2015
Einen Einblick in die Schöpfung
Kinderbibeltag zu schwierigem Thema mit großem Zulauf
Hunderdorf. (hk) 73 Kinder nahmen am Bibeltag am Samstagnachmittag teil. Er fand in der Pfarrei Sankt Nikolaus statt und wurde von Dekan Pater Martin Müller geleitet. Die Mitglieder des Familien-Gottesdienstkreises hatten mit ihm zusammen den Nachmittag vorbereitet. Das Thema lautete: „Die Erde ist schön – mit Kindern die Schöpfung entdecken“.
Mit dem Kreuzzeichenlied „Im Namen des Vaters“ luden die Kinder auch Gott ein, dass er den Tag begleite. Ein Diavortrag zeigte dann die sieben Tage der Schöpfung und ein vorgelesener Text dazu erzählte die Geschichte von Himmel und Erde als der erschaffenen Welt. Nach einer kurzen Trinkpause wurden die Kinder in vier Gruppen aufgeteilt, die von den Mitgliedern des Familien-Gottesdienstkreises betreut wurden.
In einer Gruppe wurde das Thema durch Erstellung eines Liegebildes vertieft. In der Bewegungsgruppe erstellte man ein Puzzle über die einzelnen Erdteile, veranstaltete ein Eisschollenhüpfen und bewegte ein großes, buntes Tuch, das die Erde darstellte. In der Bastelgruppe wurden Gebetswürfel mit Gebeten auf allen sechs Seiten hergestellt, und in der
Meditationsgruppe machte man eine Fantasiereise. In allen Gruppen wurde die Arbeit mit Hintergrundmusik wie Klangschalen, Flöte und meditativer Musik begleitet. Später trafen sich dann wieder alle Gruppen im großen Pfarrsaal zur Brotzeit und nachdem die Kinder gestärkt waren, bereiteten sie sich auf den Gottesdienst, der zum Abschluss des Kinderbibeltages gefeiert wurde, vor.
Der Gottesdienst wurde vom Kinderchor unter der Leitung von Alexandra Dilger musikalisch mitgestaltet. Ein Mitglied des Familien-Gottesdienstkreises las die Geschichte „Tobias Traum“ vor, in dem es um den Traum von Einsamkeit in einem dunklen Raum ging. „Gott sei Dank, dass die Erde nicht dunkel und leer ist, wie ich gerade geträumt habe“, dachte Tobias, als er erwachte.
In seiner Predigt sagte Pater Martin, dass am Nachmittag ein schwieriges Thema der Bibel, die Schöpfung, behandelt wurde. Er erwähnte, dass Gott am siebten Tag ruhte und sich von daher der Sonntag als Ruhetag ableite. Die Zahl sieben habe auch eine andere Bedeutung: Er nannte dabei die Dreifaltigkeit, in der Gott erscheint, und die vier Elemente der Erde. Zum Abschluss des Gottesdienstes konnten alle Bibeltagsteilnehmer einen Gebetswürfel, den sie am Nachmittag gebastelt hatten, mit nach Hause nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.2015
Aufträge für den Krippenausbau vergeben
Zuschuss für den EC Steinburg — Kein zweiter Zugang zum Kinderspielplatz
Hunderdorf. (xk) Der Kinderkrippenan- und ausbau bei der Kindertagesstätte „Sankt Nikolaus“ soll zügig voranschreiten. Deshalb vergab der Gemeinderat bei seiner Sitzung im Rathaus weitere Bauaufträge mit einer Gesamtsumme von rund 256000 Euro. Weiterhin wurden Beschlüsse für eine gentechnikfreie Anbauzone im Rahmen von ILE nord23 sowie zum Vollzug der Privatisierungsklausel gefasst.
Bürgermeister Hans Hornberger gab die im Wege der beschränkten Ausschreibung eingegangenen Angebote und die Vergabevorschläge von Architekt Robert Troiber und der Fachplanungsbüros Otto Huml sowie Josef Wittenzellner bekannt. Sodann wurden die Aufträge jeweils einstimmig an den wirtschaftlichsten Anbieter vergeben. Mit den Baumeisterarbeiten wurde das Bauunternehmen Rupert Feldmeier, Meidendorf, bei einer Auftragssumme von rund 44 000 Euro betraut.
Das Gewerk „Ausbauhaus“ wurde der Firma Haydn Holzbau, Röhrnbach, zugeschlagen bei einer Angebotssumme von rund 89000 Euro. Das Gewerk „Heizung-Lüftung-Sanitär“ wurde an die Firma Haustechnik Kastl, Zandt, bei Kosten von rund 70 000 Euro erteilt. Der Auftrag für die Elektroarbeiten ging an Elektro Johann Reiner, Kollnburg, bei einer Wertungssumme von rund 50 000 Euro. Das Gewerk „Blitzschutz“ wurde bei der Firma Elektro Maier, Aidenbach, beauftragt bei einem Kostenbetrag von rund 2 000 Euro.
Die Jugendarbeit fördern
Fortfahrend gab der Ratsvorsitzende einen Antrag des EC Steinburg auf Gewährung eines Zuschusses für die Jugendarbeit bekannt. Um die Talente und den sportlichen Eifer der Jungschützen optimal fördern zu können, plant der Verein die Anschaffung einer ergänzenden Sportausrüstung für die Jugendlichen bei Kosten von rund 2 500 Euro. Die Beschaffung wird bezuschusst.
Sodann informierte das Gemeindeoberhaupt über die Hinweise seitens des Landratsamtes beziehungsweise der Regierung zum Vollzug der Privatisierungsklausel nach Artikel 61 der Gemeindeordnung. Danach sollen die Kommunen ihre Aufgaben in geeigneten Fällen prüfen, ob und in welchem Umfang diese insbesondere auch durch private Dritte mindestens ebenso gut erledigt werden können. Die Gemeinden sollen diese Prüfung mindestens alle fünf Jahre durchführen und das Ergebnis der Rechtsaufsichtsbehörde mitteilen. Der Gemeinderat konstatierte, dass im Berichtszeitraum 2009 bis 2014 die Erledigung der Bestattungsdienstleistungen sowie ein Teilbereich des Winterdienstes an Dienstleister vergeben wurden. Zudem wurde für weitere Übertragungen kein Bedarf gesehen. Der Vollzug der Privatisierungsrichtlinie werde im Rahmen künftiger Haushaltsberatungen Berücksichtigung finden.
Zur Kenntnis genommen wurde der in der Beteiligtenversammlung der ILE nord 23 (Integrierte Ländliche Entwicklung) gebilligte Beschlussvorschlag zur „Grünen Gentechnik“. Bürgermeister Hornberger erwähnte auch die Beschlusslage des Gemeinderats von 2009. Danach hatte sich das Beschlussgremium bereits damals der Meinungsbildung des Landkreises angeschlossen, deren Fassung bereits nahezu gleichlautend mit dem jetzt vorliegenden ILE-Beschlussvorschlag war. Das Ratsgremium billigte nunmehr auch den vorgelegten Beschlussvorschlag der Beteiligtenversammlung der ILE nord23 unverändert. Hinsichtlich der freiwilligen Selbstverpflichtung zum Verzicht auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen durch die Landwirte werde der Ortsobmann des BBV, Hans Häusler, informiert und gebeten, entsprechend an die Landwirte heranzutreten. Im Falle deren Unterzeichnung der Selbstverpflichtungen werden diese Verzichtserklärungen der Gemeinde Hunderdorf zugeleitet.
Ja sagte der Rat zum Anbau einer Garage, Fichtenstraße 4. Die Befreiung von der Bebauung außerhalb der Baugrenze wurde mit zehn gegen fünf Stimmen erteilt. Der Gemeindechef berichtete weiter über den Besuch des Innenstaatssekretärs Gerhard Eck am 12. Januar mit Besichtigung des Feuerwehrgerätehauses Hunderdorf (wir berichteten).
Gefahr für Kinder zu groß
Auch berichtete er über einen Ortstermin mit ASID (Management für Sicherheit, Prüfung für Kinderspielplätze) bezüglich der unfallrechtlichen Prüfung für einen — wiederholt angeregten — direkten Zugang vom Wohnbaugebiet „Brunnenstraße“ zum Kinderspielplatz Quellenweg. Der Sachverständige für Kinderspielplätze rät von einem dortigen direkten zweiten Zugang ab. Er sieht eine mögliche Gefährdung der Kinder, die dann die vielbefahrende Straße nach Lindfeld überqueren. Bekanntgegeben wurde ferner der in der fünften Kalenderwoche geplante Start der Ausschreibung für die Straßenbaumaßnahme Hunderdorf-Hoch-Rammersberg. — Zu einer Gemeinderatsanfrage sagte der Geschäftsleiter, dass es grundsätzlich aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht zulässig ist, dass den von Anliegern zu leistenden Winterdienst auf den Gehwegen gegen Entgelt der gemeindliche Bauhof übernimmt.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.01.2015
„Kein Geschenk des Himmels“
MdB Alois Rainer: Zur Vorzeigeregion entwickelt
Hunderdorf. (xk) „Es ist kein Geschenk des Himmels, dass unser Landkreis so gut dasteht, sondern das Ergebnis von harter Arbeit und hervorragender Politik. Dafür danken wir allen, die über vier Jahrzehnte hinweg tatkräftig daran mitgewirkt haben. Das Vertrauen haben wir erhalten, weil die CSU eine verlässliche Politik macht. Gehen Sie am 1. Februar zur Kreistagswahl und schenken sie den CSU-Kandidaten wieder das Vertrauen! So eröffnete der Ortsvorsitzende Peter Henke die Wahlversammlung der örtlichen CSU im Gasthaus Baier-Edbauer.
In seinem Vortrag zeigte MdB und Kreistagskandidat Alois Rainer die positive Entwicklung des Landkreises Straubing-Bogen auf, der sich zu einer Vorzeigeregion Bayerns und Deutschlands entwickelt habe. Auch im Politikbetrieb in Berlin sei der Landkreis ein gängiger Begriff, wenn es um erfolgreiche Politik gehe. „Eine konsequente Politik des Sparens bei gleichzeitigen Investitionen in Bildung und Infrastruktur bot die passenden Rahmenbedingungen für eine extrem niedrige Arbeitslosigkeit und sozialen Wohlstand.“ Rainer betonte, dass es in erster Linie aber die Bürgerinnen und Bürger seien, die durch ihren Fleiß und ihre Tatkraft den Landkreis von einer relativ armen Gegend zur Aufsteigerregion entwickelt haben. Die CSU habe bei den politischen Beschlüssen immer das Wohl der Menschen im Auge behalten und sich auch ,bei schwierigen Entscheidungen nicht von ihrem Kurs abbringen lassen. Im Jahr 2020 werde der Landkreis somit schuldenfrei sein und so zusätzliche Investitionsmittel zur Verfügung haben. Im Anschluss appellierte der Bundestagsabgeordnete, wie auch Bürgermeister Hans Hornberger als Kreistagsbewerber, am 1. Februar bei der Kreistags-Nachwahl vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Hornberger zeichnete sodann eine positive Bilanz im Gemeindegeschehen. Auch hier gelinge es trotz des erheblichen Schuldenabbaues in große Zukunftsvorhaben zu investieren und die Gemeinde weiterzuentwickeln.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.2015
Fundfahrrad im Bauhof
Hunderdorf. Seit rund einer Woche stand in der Sollacher Straße an der dortigen Bushaltestelle ein unversperrtes Fahrrad. Es handelt sich um ein rot/weißes Mountainbike der Marke Mc Kenzy, Typ 500 Hill. Dieses wartet nun am gemeindlichen Bauhof auf seinen Besitzer zur Abholung.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.2015
CSU-Führungsmannschaft bestätigt
MdB Rainer referierte — Ortshauptversammlung mit Wahlen und Ehrungen
Hunderdorf. (xk) Ausgesprochen positive Stimmung gab es bei der sehr gut besuchten Ortshauptversammlung der CSU, die im Gasthaus Baier-Edbauer stattfand. Ortsvorsitzender Peter Henke zog eine sehr erfolgreiche Jahresbilanz.
In seinen Begrüßungsworten zeigte sich CSU-Ortsvorsitzender Peter Henke hocherfreut, dass neben den zahlreichen Mitgliedern auch sehr viele interessierte Zuhörer gekommen waren. Das große Interesse an der Versammlung führte er auf den Ehrengast MdB Alois Rainer und die Wiederholung der Kreistagswahl zurück. In

seinem Tätigkeitsbericht von der letzten Versammlung im Oktober zeigte Henke die zahlreichen Aktivitäten des Ortsverbandes auf, für die viel organisatorische Arbeit geleistet wurde. Am politischen Aschermittwoch werde man teilnehmen und im September fährt der Ortsverband auf Einladung des MdB Alois Rainer nach Berlin mit Besuch des Bundestages. Weiterhin sind eine Besichtigung der Firma Tanne Kunststofftechnik und ein Museumsbesuch geplant.
Bürgermeister Hans Hornberger zeigte in seinem Rückblick die positive Bilanz der Gemeinde auf. So wurde in Steinburg ein neues Baugebiet ausgewiesen und im Baugebiet Lindfeld II seien alle Grundstücke verkauft. Trotz erheblichem Schuldenabbau seien größere Vorhaben geplant. Neben der Erweiterung der Kindertagesstätte seien die Ausweisung eines neuen Baugebietes, die Breitbandversorgung, die Kanalsanierung in Steinburg im Zuge des Geh- und Radwegeausbaus und die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße Hoch —Rammersberg (bis Ortsende) sowie die neue Zufahrt zur Mittelschule und die Erneuerung des Allwetterplatzes die größten Baustellen.
In einem interessanten Referat informierte MdB Alois Rainer über die Landkreis- und Bundespolitik. Er hob hervor, dass die CSU eine Politik des Maßhaltens, aber auch für das Wachstum und Arbeitsplätze mache. Fairness und Gerechtigkeit seien die Grundlagen der CSU.
Bei den Neuwahlen wurde Ortsvorsitzender Peter Henke einstimmig wiedergewählt. Ebenso wurden die beiden Stellvertreter Helmut Kronfeldner und Lothar Klein in ihren Ämtern bestätigt. Kassier ist weiterhin Gerhard Scherz, Schriftführer Max Höcherl. Als Beisitzer fungieren Hans Hornberger, Peter Häusler, Martin Tanne, Markus Gütlhuber. Neu als Beisitzer im Vorstand sind Michaela Kunze-Venus und Christoph Paukner. Kassenprüfer sind Max Holzapfel und Erich Schötz. Delegierte in die Kreisvertreterversammlung sind nunmehr Hans Hornberger, Peter Henke, Helmut Kronfeldner und Max Höcherl. Ersatzdelegierte sind Peter Häusler, Lothar Klein, Michaela Kunze-Venus und Martin Tanne.
Bei den Ehrungen betonten der Ortsvorsitzende wie auch MdB Rainer die Bedeutung vom Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Ohne das Mitwirken und das persönliche Engagement der Mitglieder ginge es nicht. „Wir wollen die Bedürfnisse und Interessen der Bürger aufnehmen und vertreten. Dazu brauchen wir den Dialog mit allen. Auch in einer politischen Partei kann man Freundschaft und Kameradschaft pflegen“, so Henke, der allen Geehrten für ihre Treue und Mitarbeit besonderen Dank zollte.
Die Geehrten für 20 Jahre: Max Steckler; 25 Jahre: Peter Müller; 30 Jahre: Christian Hillmeier, Horst Hagn, Winfried Myrtek und Hans Hornberger. Außerdem wurden weitere Mitglieder für zehn- und 15-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.2015
650 Euro vom Stammtisch
Seit über 36 Jahren gibt es in Au vorm Wald den Stammtisch der „Au’inger“. Das ist eine fest zusammen haltende Gemeinschaft von gestandenen Männern und natürlich auch Frauen, die in regelmäßigen Zusammenkünften nicht nur Geselligkeit pflegen, sondern sich genauso der Unterstützung von sozialen Projekten verschrieben haben. So stand auch am 6. Dezember 2014 die Nikolausaktion auf ihrem Programm, in deren Verlauf 17 Familien in Au vorm Wald, Steinburg und Neukirchen besucht wurden. Die Stammtischler Nikolauspaare Gerhard Kronfeldner und Stefan Kronfeldner, ganz standesgemäß von Ewald Brunner von seinen beiden Pferden Eric und Vitus mit der Kutsche befördert, sowie Hans Hornberger und Michael Kronfeldner mit Fahrerin Claudia Hornberger klopften an den Haustüren und erzielten dabei den ihnen dann gern gespendeten Gesamterlös von insgesamt 650 Euro. „Den Betrag stellen wir selbstverständlich wieder der Bettina-Bräu-Stiftung „Mehr Leben für krebskranke Kinder“ zur Verfügung“, waren sich die Au’inger mit ihren beiden gleichberechtigten ersten Vorsitzenden Michael Kronfeldner und Stefan Kronfeldner einig. Am Montagabend übergaben sie diese Spende an die mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ dankende Irmgard Bräu. Bräu und ihr Mann Alois, die Eltern ihrer an Krebs gestorbenen kleinen Tochter Bettina, tragen unermüdlich mit Spenden dazu bei, dass Mittel zur Durchführung von konkreten Vorhaben der Bettina-Bräu-Stiftung „Mehr Leben für krebskranke Kinder“ zur Therapie der vielen, an dieser schrecklichen Krankheit leidenden kleinen Patienten zur Verfügung stehen. — Bild: Irmgard Bräu freute sich über die von Ewald Brunner, Gerhard Kronfeldner und Stefan Kronfeldner (von links) überreichte Spende im Wert von 650 Euro.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.01.2015
Tagesseminar über das Herzensgebet
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet ein Tagesseminar über das Herzensgebet an. Das Herzensgebet ist ein „einfacher“ Weg des Gebetes. Dieser Tag will auf den Weg des Herzensgebetes führen, um so Gott in allen Dingen zu suchen und zu finden. Es braucht für diesen Tag keine Grundkenntnisse. Mit Dr. Wolfgang Holzschuh aus Regensburg konnte ein Referent gewonnen werden, der selbst seit vielen Jahren mit dem Herzensgebet auf dem Weg ist. Der Kurs findet in der Jugendbildungsstätte Windberg am Samstag, 21. Februar von 9 bis 17 Uhr statt. Anmeldung unter der Telefonnummer 09422/809230 oder gzw@klosterwindberg.de
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.2015
Pläne liegen aus
Hunderdorf. (xk) Die Planentwürfe zur Aufstellung des Bebauungsplans „WA Hochfeld-West“ liegen in der Zeit bis Freitag, 20. Februar, während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf zur Einsicht aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.2015
Kinderfasching mit närrischem Umzug
Windberg. (ws) Der Elternbeirat des Kindergarten Sankt Sabinus veranstaltet am Faschingsdienstag, 17. Februar, einen Kinderfasching in Windberg. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Dorfplatz zum Faschingsumzug durchs Klosterdorf. Musikalisch begleitet wird der närrische Zug von Klaus Bauer und Thomas Schießl, wobei zum Abschluss das närrische Kindervolk mit einem Bonbonregen von Bürgermeister Johann Gstettenbauer am historischen Dorfplatz empfangen wird. Im Saal des Gasthauses Amann erfolgt eine zünftige Faschingsfeier mit Tänzen und Spielen. Den Reinerlös vom Verkauf von Torten und Kuchen, dem Losverkauf einer Tombola sowie dem Mini-Eintritt kommt dem Kindergarten zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.2015
„Es kann nicht nur Erfolge geben“
Meisterfeier für Katharina Riepl — Deutsche Meisterin im Stockschießen
Hunderdorf/Ehren. (hk) Am Mittwochabend fand im Gasthaus Karl Solcher, Ehren eine Meisterschaftsfeier für die frisch gekürte Deutsche Meisterin im Stockschießen, Katharina Riepl vom EC Steinburg, statt. Sie hat sich den Titel am Samstag bei der Deutschen Meisterschaft im Zielwettbewerb U 16 in Waldkirchen geholt und verwies dabei ihre Mitstreiterinnen mit 515 Punkten und einem Vorsprung von 37 Punkten auf die Plätze. Gerade erst vor ein paar Wochen holte sie sich den Titel Bayerische Meisterin in der höchsten Spielklasse für Jugendliche in der Gruppe U 14. Aber Katharina Riepl wollte noch mehr erreichen. Und so bot sich, wegen ihrer guten Leistungen, nach langem hin und her mit dem Deutschen Eissport Verband, die Möglichkeit zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft U 16.

Der Deutsche-Meister-Titel war eine große Freude für die Fünfzehnjährige und der bisher größte Erfolg in ihrer sportlichen Laufbahn. Denn begonnen hat sie das Stockschießen schon bevor sie zur Schule kam. Wenn sich auf der Asphaltbahn oder am Eisweiher, gleich in der Nähe ihres Elternhauses, etwas rührte, kam Katharina mit ihrem Kindereisstock an und schon bald durfte sie auch mit den Großen mitschießen. Ihr Vater Wolfgang Riepl, der ihr größter Förderer ist, erkannte bald ihr Talent und meldete sie auf Kreisebene zu Meisterschaften an. Ihre Erfolge steigerten sich und nachdem sie schon mehrere vordere Plätze in den höheren Spielklassen erreichte und auch mehrere Auszeichnungen seitens der Gemeinde erhielt, gelang ihr nun in dieser Wintersaison der Durchbruch.
Natürlich hat sich ihr Verein, der EC Steinburg, über diesen Erfolg sehr gefreut und ist stolz auf seine erfolgreiche Jugend-Stockschützin. Zur Meisterschaftsfeier im Vereinslokal gab der Vorsitzende Manfred Aich einen Einblick in die Vereinsgeschichte und Jugendarbeit, bevor er den sportlichen Werdegang von Katharina Riepl aufzeigte. Stellvertretender Vorstand Hanns-Peter Gröschl betonte, dass der EC Steinburg es sich zur Aufgabe gemacht habe, die Jugendlichen für den Eisstocksport zu begeistern und sie dabei auch zu unterstützen. Er dankte der Gemeinde Hunderdorf für die großzügige finanzielle Unterstützung der Jugendarbeit des Vereins und sprach auch den Jugendtrainern Wolfgang und Karl Riepl für ihre Jugendarbeit seinen Dank aus. Als Belohnung für ihre Meistertitel in dieser Wintersaison, Bayerische und Deutsche Meisterin, erhielt Katharina Riepl von den Vorständen Urkunden, Straubing-Schecks, einen Gutschein für Sportmaterial und Blumen.
Landrat Josef Laumer sagte, dass er der Meisterschaftsfeier für die frischgebackene Deutsche Meisterin gerne gefolgt sei und drückte auch seitens des Landkreises die Freude über den großen Erfolg der jungen Sportlerin aus. Er meinte, dass zum Erreichen dieses Meistertitels auch viel Training und Selbstbeherrschung sowie Glück gehörten. Diese sportliche Haltung sei auch wichtig für die Entwicklung junger Menschen. Abschließend betonte er, dass der Landkreis stolz auf Katharina Riepl sei und gab ihr noch einen guten Rat mit auf ihren zukünftigen Weg: „Es kann nicht immer nur Siege und Erfolge geben, auch die andere Phase muss man durchstehen. Bleibe auf dem Teppich und trainiere fleißig weiter!“ Er überreichte ein kleines Geschenk in Form eines Sportbuches und schriftliche Glückwünsche.
Bürgermeister Hans Hornberger richtete auch lobende Worte an die Deutsche Meisterin und hob hervor, dass auch die Gemeinde Hunderdorf stolz auf den großen Erfolg von Katharina Riepl sei. Er sagte, dass er eine positive Zukunft der Sportlerin sehe und lobte die Erfolgsgeschichte des EC Steinburgs. Dabei, so meinte der Bürgermeister, bürge auch der Name Riepl für sportlichen Erfolg. Auch er beschenkte die Meisterin und den Erfolgstrainern Wolfgang und Karl Riepl gab er einen Bürgermeistersekt als Dank für ihre Jugendtrainer-Arbeit.
Kreisobmann Franz Xaver Eyerer vom Eisschützenkreis 105 gratulierte ebenfalls der jungen Stockschützin zu dem Erfolg und forderte Katharina auf, auch in Zukunft so weiter zu machen. Von ihm erhielt sie einen Blumenstrauß und eine Torte. Eyerer sagte auch, dass eine Ehrung für Katharina Riepl auch auf Kreisebene zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen werde. Der Abend wurde mit einer Brotzeit und einem geselligen Beisammensein fortgesetzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.01.2015
Wasserpreis jahrzehntelang zu niedrig
Erhöhung war längst überfällig — Feuerwehr muss anbauen — Der Marktrat tagte
Mitterfels. (erö) Der Wasserpreis ird um 35 Prozent erhöht. Grund dafür seien Fehlbeträge, hohe Wasserverluste, ein Investitionsstau sowie eine jahrzehntelange Unterdeckung des Wasserpreises, so Marktrat Johannes Hötzl, Verbandsrat im Wasserzweckverband Bogenbachtalgruppe, bei der Sitzung des Marktgemeinderates am Donnerstag. Außerdem hatten die Marktgemeinderäte weitere Punkte zu beraten.
Neben der Diskussion über die Aufnahme von Asylbewerbern im ehemaligen Ferienhotel (wir berichteten) stand auch die Erhöhung des Wasserpreises auf dem Programm. Doch zunächst kam Andreas Huber vom Planungsbüro Coplan AG zu Wort, der den Energienutzungsplan des Landkreises Straubing-Bogen vorstellte.
Landkreis könnte sich komplett selbst mit Energie versorgen
Ziel sei es, die Einzelmaßnahmen im Landkreis zu einem Gesamtkonzept zusammen zuführen. Fazit: Würden sämtliche Potenzialflächen ausgenutzt, könnte sich der Landkreis mit Energie komplett selbst versorgen. In der Marktgemeinde Mitterfels sei der Anteil an regenerativer Energie dank Biomasseheizwerk und Photovoltaikanlagen sehr hoch.
Beraten wurde noch einmal der Antrag auf ein großes Einfamilienhaus an der Burgstraße, nähe Seniorenheim. Es werde nur privat genutzt, das Landratsamt habe keine Bedenken, daher sei es genehmigungsfähig, erklärte Stenzel. Dem Antrag wurde zugestimmt. Trotz Problemen bei der Wandhöhe von geplanten Einfamilienhäusern im neuen Baugebiet Pimaisset wurden Freistellungen ausgesprochen und die Anträge bewilligt. Bewilligt wurde auch der Antrag der Feuerwehr auf Anbau des Feuerwehrhauses wegen Platzbedarfs. Ein Kostenvoranschlag wird erstellt, der Plan eingereicht. Für die Beschaffung von neuen Anzügen sind noch Haushaltsmittel vorhanden, so Stenzel. Der Kauf eines neuen Mannschaftstransportwagen wurde zurückgestellt. Abgelehnt wurde der Antrag des Waldkindergartens Bogen auf Zuschuss für den Bau einer Waldhütte. In den vergangenen Jahren habe kein Mitterfelser Kind den Kindergarten besucht. Für die Betreuung des Wertstoffhofes ist künftig die Marktgemeinde allein zuständig. Der ZAW hat kein Mitspracherecht mehr. Zugestimmt wurde allen Anträgen auf Jugendförderung ebenso wie dem Antrag der Kirchenverwaltung auf einen Zuschuss in Höhe von 30000 Euro für den Kindergartenbetrieb 2015.
Diskussion um Erhöhung des Wasserpreises um 35 Prozent
Ausführlich diskutiert wurde die überraschende Erhöhung des Wasserpreises um 35 Prozent mit zusätzlicher Erhöhung der Grundgebühr um 50 Prozent, wozu von der CSU ebenfalls ein Antrag mit Fragenkatalog an Bürgermeister Heinrich Stenzel vorlag. Stenzel ist stellvertretender Vorsitzender des WZV Bogenbachtalgruppe. Bei den Verbrauchspreisen sei die Marktgemeinde damit fast doppelt so teuer wie die anderen Zweckverbände dieser Gruppe. Auch werde mit der Erhöhung auf Gewerbebetriebe und Landwirte eine unverhältnismäßige Belastung zukommen, meinte man bei der CSU-Fraktion: Sie wollte unter anderem wissen, ob diese enorme Preissteigerung auf Defizite in der Vergangenheit oder nur auf den Bau des neuen Hochbehälters zurückzuführen sei.
Zunächst informierte Marktrat Johannes Hötzl, Verbandsrat im Wasserzweckverband Bogenbachtalgruppe, über den Haushalt des WZV. Er sprach von Fehlbeträgen, von hohen Wasserverlusten, einem Investitionsstau und einer jahrzehntelangen Unterdeckung des Wasserpreises. Eine Erhöhung habe schon 2014 im Raum gestanden. Die Aufnahme in den neuen Geschäftsstellen-Zweckverband mit Sitz in Straubing sei zwar nicht kostenneutral, aber längst überfällig gewesen, meinte Bürgermeister Stenzel. Damit gehe .auch die neue Gebührensatzung einher.
Der aktuelle Schuldenstand des WZV betrage 1,7 Millionen Euro inklusive des neuen Hochbehälters in Hinterbuchberg. Darüber hinaus werde es keine finanziellen Forderungen an den WZV geben. Mit einem regulären Bereitschaftsdienst endeten ab April die hohen Überstundenzahlen durch zu wenig Personal, so Stenzel.
Günter Metzger, Verbandsrat und Mitglied im Werksausschuss, stellte klar: Nicht allein der neue Hochbehälter habe die hohen Wassergebühren verursacht. Sanierungsbedürftige Anlagen, Reparaturen, gestiegene Strompreise, eine teurere Wasserförderung durch hohe Pumpleistungen und vieles mehr hätten zu dieser längst fälligen Preiserhöhung geführt.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.2015
Ich gehe zur Wahl…
Abt Hermann Josef Kugler, Prämonstratenserabtei Windberg:
…weil wir – Gott sei Dank – in einer freiheitlichen Demokratie leben, die uns die Möglichkeit gibt, mitzubestimmen,, wer die Geschicke unserer Kommunen und unseres Landes lenken soll. Das ist nicht überall in der Welt der Fall. Ich kann natürlich auch Bürger verstehen, die gefrustet sind von der Politik und manchen Vertretern, denen es nur um die eigenen Interessen geht und weniger um das Gemeinwohl. Aber gerade das motiviert mich, „meinen“ Kandidat(inn)en, von denen ich glaube, dass sie redlich und glaubwürdig sind, meine Stimme zu geben. Dass die Kreistagswahl, jetzt wiederholt werden muss, ist ärgerlich, aber rechtsstaatlich notwendig. Das ändert für mich persönlich aber nichts an meiner Wahlentscheidung. Da ich am 1. Februar in Windberg bin, werde ich auch persönlich ins Wahllokal gehen und so aufs Neue meinem Wahlrecht nachkommen.
Wahlwissen …
Der SPD-Kreisvorsitzende Heinz Uekermann wurde bei der Kreistagswahl im März in puncto eingefahrene Stimmen von seiner Tochter Johanna überholt. Die Juso-Bundesvorsitzende konnte sich bei ihrer ersten Kreistagskandidatur prompt 14599 Wählerstimmen sichern, ihr Vater kam auf 13 799.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.2015
Ausbau der Kinderkrippe
Hunderdorf. (jp) Mit dem Restausbau des Dachgeschosses der Kinderkrippe Sankt Nikolaus startete nun der erste Bauabschnitt der von der Gemeinde Hunderdorf beschlossenen Baumaßnahme zur Schaffung von Betreuungsraum für 17 weitere Kinderkrippenplätze in der Kindertagesstätte St. Nikolaus. Bürgermeister Hans Hornberger sagte, die Schaffung der weiteren Plätze zur Betreuung der Kinderkrippenkinder sei der Gemeinde Hunderdorf ein Anliegen. Das Investitionsvolumen umfasst rund 600 000 Euro, zu der Fördermittel aus dem Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 bis 2014 des Freistaates mit Haushaltsmitteln des Bayerischen Familienministeriums an die beiden Gemeinden von rund 442 000 Euro bewilligt sind. Bürgermeister Hans Hornberger, Architekt Robert Troiber, Sankt Englmar, und die Leiterin der Kindertagesstätte Alexandra Stadler stimmten mit den Fachplanern für Heizung-Lüftung-Sanitär, Otto Huml, Waldkirchen, beziehungsweise Josef Wittenzellner, Straßkirchen, für die Elektroplanung, sowie Haustechnik Kastl GmbH & Co. KG, Zandt, für Heizung-Lüftung-Sanitär und Firma Johann Reiner, Kollnburg, für die Elektroarbeiten und H. Zitzelsberger von der Trockenbaufirma Kramhöller, Plattling, die jeweiligen Bauschritte ab. – Bild: Bürgermeister Hans Hornberger (Mitte) mit Architekt Robert Troiber (Zweiter von links), dem Fachplaner Otto Huml (rechts), Alexandra Stadler, Leiterin der Kindertagesstätte (Vierte von links) und Rudolf Kastl (links).
Quelle: Bogener Zeitung, 27.01.2015
Wann kommt die nächste Gebührenanpassung?
Zum Bericht „Wasserpreis jahrzehntelang zu niedrig“ in der Ausgabe vom 22. Januar:
Als jahrzehntelanger Kunde des Zweckverbandes Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe habe ich, wie wohl jeder Hausbesitzer, Landwirt oder Gewerbetreibender, am 31. Dezember 2014 einen auf 17. Dezember 2014 datierten Gebührenbescheid mit der Wasserabrechnung für 2014 erhalten. In einem Nachsatz wurde in diesem Bescheid „mit der Bitte um Verständnis“ kurz mitgeteilt, dass sich die Wassergebühr ab 1. Januar von netto 1,45 Euro/cbm auf netto 1,95 Euro/cbm, also um 35 Prozent, sowie meine Grundgebühr sich von 60 Euro auf 90 Euro, hier um 50 Prozent, erhöhen würde.
Wie ich nun unter der Überschrift „Wasserpreis jahrzehntelang zu niedrig“ lese, hat sich der Mitterfelser Marktgemeinderat mit möglichen Ursachen für diese Erhöhung befasst. Wenn ich den Bericht richtig verstehe, dann dürfen wir uns als Wasserverbraucher über diese drastische Erhöhung von einem Tag auf den anderen nicht wundern. Wir sollten uns dagegen glücklich schätzen, dass wir über Jahrzehnte zu niedrige Wassergebühren bezahlt haben, denn eine Erhöhung sei längst überfällig gewesen.
Sind die in dem Bericht genannten Gründe wirklich die ganze Wahrheit? Einige dieser Begründungen verstehe ich nicht: Wieso können die Wassergebühren über Jahrzehnte zu niedrig gewesen sein? Gibt es für den Zweckverband Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe nicht Kontrollgremien die überwachen, ob der Zweckverband kostendeckend arbeitet? Wie kann es über etliche Jahre zu hohen Wasserverlusten kommen — wie hoch sind diese eigentlich — ohne dass hier durch Sanierungsmaßnahmen rechtzeitig gegengesteuert wird? Wie werden diese Verluste kompensiert, müssen wir als Kunde diese Kosten über unsere Gebühren mittragen Wäre überhaupt der Bau eines neuen Hochbehälters notwendig gewesen, wenn man vorher diese hohen Wasserverluste in den Griff gebracht hätte? Wieso soll eigentlich in Mitterfels der Wasserpreis jahrzehntelang zu niedrig gewesen sein, wenn gleichzeitig unser Wasserpreis angeblich fast doppelt so teuer ist wie bei den anderen Zweckverbänden dieser Gruppe? Kann es dagegen nicht sein, dass andere Zweckverbände mit den Gebühren ihrer Kunden besser gewirtschaftet haben, als der für Mitterfels zuständige Zweckverband?
Daher zwei abschließende Fragen an die Verantwortlichen im Zweckverband Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe und an die zuständigen Kontrollgremien: Sind die im Pressebericht dargelegten Gründe als Ursachen dieser für uns Abnehmer so unvorhergesehenen, drastischen Preiserhöhung wirklich die ganze ‚Wahrheit? Wann und warum stehen uns womöglich in welcher Höhe die nächsten „Gebührenanpassungen“ bevor?
Günter Spießl
Mitterfels
Quelle: Bogener Zeitung, 29.01.2015
Unverschämte Erhöhung
Zum Leserbrief „Wann kommt die nächste Gebührenanpassung?“ in der Ausgabe vom 29. Januar:
Mit großen Interesse habe ich den Leserbrief zum Artikel „Wasserpreis jahrzehntelang zu niedrig“ über den Zweckverband Wasserversorgung Bogenbachtalgruppe gelesen. Diesem Brief kann ich nur voll und ganz zustimmen. Auch ich bin, wie der Schreiber des Leserbriefes, sowie viele Betroffene aus meinem Bekanntenkreis über die Vorkommnisse beim Wasserzweckverband Bogenbachtalgruppe und dessen Gebaren seinen Kunden gegenüber mit einer unverschämt hohen Gebührenerhöhung total verärgert.
Mit einem Schreiben vom 5. Januar 2015 an den Zweckverband habe ich meinen Unmut bereits deutlich zum Ausdruck gebracht. Ich habe daraufhin auch einen Brief mit einigen Unterlagen erhalten, aber über die Ursachen, die zu dieser sehr kurzfristigen und extrem hohen Anpassung der Gebühren geführt haben, habe ich keine klare Antwort bekommen.
Wie kann behauptet werden, der Wasserpreis sei jahrzehntelang zu niedrig, wenn erst mit der 8. Änderungsatzung die Gebühren zum 1. Januar 2012 angehoben wurden? Die betroffenen Abnehmer haben ein Recht, von der Geschäftsleitung, den Verbandsmitgliedern mit ihrem Vorsitzenden und der Aufsichtsbehörde zu erfahren, wieso wir als Kunden des Zweckverbandes Wasserversorgung Bogenbachtalgruppe wesentlich höhere Gebühren bezahlen müssen als andere Gemeinden in unserer Region.
Gertraud Gleich
Aign, Mitterfels
Quelle: Bogener Zeitung, 31.01.2015





