2012# 05

Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr
Gemeinde investierte rund 400000 Euro — Pfarrer Martin Müller erteilte Segen
Hunderdorf.
(xk) Modern und zeitgerecht ist die Freiwillige Feuerwehr Hunderdorf nun ausgestattet. Am Samstag erteilte Pfarrer Martin Müller den kirchlichen Segen für das neue Mehrzweckfahrzeug und für das Tanklöschfahrzeug. „Heute, am Florianitag, ist ein großer Tag für die Feuerwehr, aber auch für die Gemeinde“, konstatierte Bürgermeister Hans Hornberger. Die enorme Bedeutung der Feuerwehren, ihren ehrenamtlichen Dienst sowie die notwendige bestmögliche Ausstattung unterstrichen Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier, Landrat Alfred Reisinger und KBI Reinhard Krieger.

Pfarrer Martin Müller erteilte den neuen Einsatzfahrzeuge und den Feuerwehrdienstleistenden den Segen. (Foto: xk)

Pfarrer Martin Müller bezeichnete beim Gottesdienst der vier Gemeindefeuerwehren in der Pfarrkirche zum Florianitag den Feuerwehrdienst als „Dienst der Nächstenhilfe“. Am heutigen Tag werde für die geistliche Berufung gebetet, so der Pfarrer. Gerade auch beim Feuerwehrdienst werde deutlich:
„Du bist ausgewählt, wir stehen hinter dir, wir trauen dir bestimmte Fähigkeiten zu.“ Nach dem von der Blaskapelle Hunderdorf angeführten gemeinsamen Ausmarsch der Gemeindefeuerwehren Hunderdorf, Au vorm Wald, Gaishausen und Steinburg sowie einer Abordnung der Patenwehr Windberg wurde Aufstellung beim Gerätehaus genommen. Pfarrer Martin Müller sprach nach Fürbitten das Segensgebet für die zwei aufgestellten neuen Einsatzfahrzeuge und rief Gottes Segen herab.
Kommandant Klaus Weninger freute sich für die Wehr, dass gleich zwei Einsatzfahrzeuge in den Dienst gestellt werden, die die technisch bedarfsgerechte und zukunftsträchtige Ausrüstung komplettieren. Das alte Tanklöschfahrzeug stand mittlerweile schon rund 30 Jahre im Dienst und war aufgrund des technischen und reparaturanfälligen Zustandes zu ersetzen. Damit verbunden war auch  eine Neuausrichtung des Fahrzeugkonzeptes für die Feuerwehr Hunderdorf. Nach Überwindung einiger Beschaffungskriterien wurde im Jahr 2010 in Hunderdorf der Entschluss gefasst, diese neuen Einsatzfahrzeuge anzuschaffen, so Bürgermeister Hans Hornberger. Er bezifferte die Kosten auf insgesamt rund 345 000 Euro, wobei ein staatlicher Zuschuss vom Land Bayern in Höhe von 57 000 Euro und vom Landkreis in Höhe von 15 000 Euro bewilligt wurde. In eine Zusatzausstattung wurden weitere knapp 50 000 Euro investiert.
Zu den ursprünglichen Brandschutzaufgaben kommen insbesondere die Einsätze für die technische Hilfeleistung hinzu. Das neue Mehrzweckfahrzeug werde diesem  vermehrten Einsatzbereich gerecht, so der Bürgermeister. Er würdigte auch die Eigeninitiative der Wehr beim notwendig gewordenen Umbau des vorhandenen LF 8. Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier verwies auf das gemeinsame Gespräch im Ministerium bezüglich der Auflastung des TLF-Fahrzeuges, die er gerne unterstützt habe, da Hunderdorf gerade mit der nahen Autobahn schwierige und mannigfaltige Einsätze in technischer Hilfeleistung habe.
Anerkennung zollte Zellmeier der Wehr für ihre vielfältigen Einsätze und der Gemeinde für deren bestmögliche Ausrüstung, wie sie mit den Fahrzeugbeschaffungen erneut bewiesen wurde. Eine bestmögliche Ausstattung sei notwendig, um auch gute Nachwuchsarbeit betreiben zu können. Es sei allgemein nicht immer einfach, Jugendliche zu gewinnen. Hunderdorf habe keine Nachwuchssorgen.
Zu der 48-Stunden EU-Arbeitszeitrichtlinie, die den ehrenamtlichen Dienst in den Feuerwehren gefährden könnte, sagte der Landtagsabgeordnete, dass sich der Bayer. Landtag und der Bundestag dagegen gewandt haben. Von der EU sei diese Regelung momentan schon gestoppt, aber es gelte, hier weiter wachsam zu sein. „Heute ist ein stolzer Tag für die FFW Hunderdorf und die gesamte Gemeinde“, konstatierte Landrat Alfred Reisinger. Reisinger zollte der großen Zukunftsinvestition in die Fahrzeuge besondere Anerkennung.
Die Fahrzeuge seien ein wichtiges Element der „Daseinsvorsorge“ und kämen so der Gemeinde, der Heimat, der ganzen Region und seiner Bevölkerung zugute. Hunderdorf als eine der 133 Feuerwehren im Landkreise stelle gemeinsam mit den weiteren Hilfsorganisationen ein „hervorragendes Sicherheitsnetz“ dar, auf das man sich verlassen könne.
Die Feuerwehr Hunderdorf habe in den letzten zwei Jahren insgesamt 100 Einsätze gefahren, darunter 79 technische Hilfeleistungen und hierfür 2122 Einsatzstunden erbracht, konstatierte der Landrat anerkennend. KBI Reinhard Krieger resümierte: „Mit den zwei neuen Fahrzeugen und dem Konzept für die nächsten Jahre ist die Feuerwehr auf dem richtigen Weg.“
Quelle: Bogener Zeitung, 01.05.2012


Feuerwehren sind die älteste Bürgerinitiative
Landrat ehrt elf aktive Wehrmänner — Floriansmedaille für Karl Englmeier und Horst Hagn
Hunderdorf.
(xk) Beim Festakt anlässlich der Segnung von zwei neuen Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Hunderdorf wurde das ehrenamtliche Engagement von elf Wehrmännern von Landrat Alfred Reisinger mit dem staatlichen Ehrenzeichen für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst gewürdigt. Zudem wurden FFW-Vereinsehrungen für langjährige treue Mitgliedschaft vorgenommen. „Die Gemeinschaft braucht Menschen wie euch, die sich für das Allgemeinwohl einsetzen“, unterstrichen die Grußwortredner MdL Josef Zellmeier, Kreisbrandinspektor (KM) Reinhard Krieger, Bürgermeister Hans Hornberger sowie FFW-Kreisverbandsvorsitzender Werner Schmitzer.
MdL Josef Zellmeier betonte, gerade die FFW Hunderdorf habe viele Einsätze zu verzeichnen. Der Landtagsabgeordnete wünschte der Wehr eine hervorragende Zukunft unter bewährter Führung und überreichte an Kommandant Klaus Weninger einen Wappenteller.

Für langjährige Treue geehrt: die FFW-Mitglieder mit 2. Vorsitzenden Winfried Myrtek (links), Bürgermeister Hans Hornberger, stellvertretendem Kommandanten Klaus Hirtreiter und Kommandanten Klaus Weninger (von rechts).

Landrat Alfred Reisinger konstatierte an die Adresse der elf mit dem staatlichen Ehrenzeichen auszuzeichnenden Wehrmänner: „Ihr habt diese Auszeichnung verdient für Euren ehrenamtlichen aktiven Dienst, bei dem nicht zuerst an sich, sondern an denjenigen gedacht wird, der sich in Not befindet und Hilfe benötigt.“ Das staatliche Ehrenzeichen sei Dank und Anerkennung des Freistaates Bayern für die langjährige Bindung an die älteste Bürgerinitiative.
Zusammen mit KBI Krieger und Kreisbrandmeister (KBM) Uttendorfer wurden dann die Urkunden mit Ehrenzeichen wie folgt verliehen: Für 25 Jahre aktive Dienstzeit das Ehrenzeichen in Silber an Hans-Jürgen Achatz, Josef Baier (Hofdorf), Konrad Eidenschink, Siegfried Fellinger, Klaus Hirtreiter, Rudolf Höpfl junior, Josef Poiger (Stetten), Josef Poiger junior (Hunderdorf) und Christian Schlecht; Für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten das Ehrenzeichen in „Gold“ Gerhard Scherz und Hans Weinzierl.

Die mit dem staatlichen Ehrenzeichen ausgezeichneten Wehrmänner mit FFW-Führungskräften, Landrat Alfred Reisinger (Vierter von links), MdL Josef Zellmeier und Bür-germeister Hans Hornberger (Vierter und Erster von rechts).

KBI Reinhard Krieger beglückwünschte auch im Namen von Kreisbrandrat (KBR) Hans Leidl und der FFW-Führungskräfte auf Landkreisebene die Geehrten.
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Werner Schmitzer, gratulierte der FFW und der Gemeinde zu den zwei neuen Fahrzeugen und zollte den ausgezeichneten Feuerwehrlern ein Lob. „Tragen Sie die Auszeichnung mit Stolz. Sie haben es sich verdient“, so Schmitzer. Zusammen mit dem stellvertretenden Verbandsvorsitzenden KBM Uttendorfer nahm er mit der Verleihung der Floriansmedaille in „Gold“ des Kreisverbandes für Karl Englmeier und Horst Hagn zwei besondere Ehrungen vor. Karl Englmeier war neben der langjährigen Tätigkeit als zweiter Kommandant und Kassier zwölf Jahre 1. Kommandant, von 2006 an im Fachbereich 2 „Einsatz/Löschmittel/Umweltschutz“ im Kreisfeuerwehrverband tätig, den er gut eineinhalb Jahre auch als Fachbereichsleiter führte. Zudem war er als Vertreter der Kommandanten aus dem KBI-Bereich II von 2008 bis 2010 im Verbandsausschuss. Horst Hagn war 14 Jahre erster Kommandant, seit 1995 war er als Schiedsrichter eingesetzt, 2001 wurde er zum KBM ernannt und war für 18 Feuerwehren im KBI-Bereich II verantwortlich. Er gehörte als Vertreter der Kreisbrandmeister rund sechs Jahre dem Verbandsausschuss an.

Die Goldene Floriansmedaille überreichte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Werner Schmitzer an Karl Englmeier (rechts) und Horst Hagn (links). (Fotos: xk)

Von 2. FFW-Vorsitzendem Winfried Myrtek und Bürgermeister Hans Hornberger folgten die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im FFW-Verein. Für 25 Jahre geehrt wurden Hans-Jürgen Achatz, Christian Bugl, Konrad Eidenschink, Siegfried Fellinger, Xaver Hagn, Karl Hornberger und Christian Schlecht; Für 40 Jahre: Günther Baierl, Georg Deschl, Bürgermeister Hans Hornberger, Xaver Karmann, Josef Meier, Hans Weinzierl, Karl Wölfl und Gerhard Scherz; Für 50 Jahre: Willi Huber, Josef Maier, Josef Poiger senior; 60 Jahre: Paul Feldmeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.2012


Autofahrergottesdienst mit Fahrzeugsegnung
Hunderdorf.
(xk) Am kommenden Sonntag, 6. Mai, nach dem 9-Uhr-Gottesdienst, werden am Schulhof, am Weg dorthin und am Kirchplatz die Fahrzeuge mit ihren Fahrern von Pfarrer Martin Müller gesegnet um Gottes Schutz im Straßenverkehr zu erbeten. Teilnehmen können Fahrer und Fahrzeuge aller Art. Mitorganisator sind die Oldtimerfreunde Hunderdorf, die sich mit Oldtimerschleppern, Motorrad- und Autoveteranen beteiligen. Ab 8.30 Uhr treffen die Fahrzeuge am Schulhof, wo ein extra Parkbereich an der linken Seite freigehalten wird, ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.05.2012


Neue Spielgeräte für den Spielplatz
Hunderdorf.
(xk) Die Gemeinde Hunderdorf hat dieser Tage den großzügig angelegten Kinderspielplatz am Quellenweg im Sandbereich mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Bürgermeister Hans Hornberger freute sich, dass die Auf stellarbeiten vom gemeindlichen Bauhof zügig durchgeführt wurden. Kinder können ihre Freizeit hier nun wieder in einem ansprechenden Spielplatzambiente verbringen, womit Aktivitäten gefördert werden.
Für die ergänzende Neuausstattung des Kinderspielplatzes mit einem Kostenvolumen von rund 20000 Euro gaben Bürgermeister und die Mitglieder des Gemeinderates bereits in der Februarsitzung grünes Licht mit der Auftragsvergabe . Die jetzige Geräteausstattung umfasst ein kombiniertes Dschungelkletterplateau mit Spielhaus und Rutsche, ein Drehkarussell, eine Wippschaukel, eine Wippschüssel sowie ein Balancegerät. Zudem wurde der gesamte Sandbereich ausgetauscht. Jetzt sollen noch die vorhandene Seilbahn und die Röhrenrutsche auf Vordermann gebracht werden.
„Durch die Maßnahme wurden die inzwischen veralteten Spielgeräte durch neuzeitliche moderne Geräte ersetzt. Damit unterstreichen wir, dass wir eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde sind“, konstatierte der Rathauschef. – Bild: Bürgermeister Hans Hornberger (Mitte) verfolgt das Aufstellen der Spielgeräte durch die Bauhofmitarbeiter.   (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.2012


Auf Schusters Rappen
Es wird gewandert — Bürgermeister ist Schirmherr
Hunderdorf.
(xk) Seinen 40. Internationalen Volksportabzeichen (IVV) Wandertag organisiert heuer der Bayerwaldverein in Hunderdorf. Die Wanderveranstaltung findet, wie erstmals im Vorjahr, wieder am Samstag statt, und zwar am 19. Mai.
Zu diesem Wandertagsjubiläum hat Bürgermeister Hans Hornberger gerne die Schirmherrschaft übernommen. Einmal mehr Gelegenheit, die Heimat auf Schusters Rappen auf den fünf oder zehn Kilometerstrecken zu durchwandern.
An den Start beim Sport- und Schützenheim kann ab 8 Uhr früh bis 16 Uhr nachmittags gegangen werden. „Jeder mit Lust an Bewegung ist willkommen, mit zu wandern, selbstverständlich auch Nordic Walker“, so Vereinsvorstand Werner Schwarzensteiner. Heuer wird zum vierzehnten Male auch der DVV-Kinder- und Jugendwandertag ausgerichtet. Ein echter Spaß also gerade auch für junge Leute.
Zur Auswahl stehen heuer wieder zwei Strecken mit fünf und zehn Kilometern. Die Veranstaltung wird auch für das IVV gewertet.
Die Wanderrouten fünf Kilometer: Vom Ausgangspunkt über die Windberger Straße und den Breitfelderweg geht es nach Breitfeld, von dort auf dem Geh- und Radweg in Richtung Au vorm Wald (Brotzeit- und Stempelstelle). Von dort führt die Strecke über den Wirtschaftsweg und Nolteweg zurück zum Geh- und Radweg zum Start/Ziel. Die Zehn-Kilometer-Strecke zweigt in Au vorm Wald von der Fünf-Kilometer-Route ab und lenkt weiter in die Ortschaft Wegern, von dort links abzweigend kurz den Bach entlang zum Steinburger Kreisverkehr.
Auf dem Zufahrtsweg geht es am Steinburger Schloss vorbei Zur Wassertretanlage im Perlbachtal und/ weiter zum FF-Gerätehaus Steinburg. (Brotzeitstelle). Über die Auwiesen, Gaishausen und dem Geh- und Radweg wird zum Ausgangspunkt am Sportzentrum zurückgewandert. Die Organisatoren, Vorsitzender Werner, Schwarzensteiner und Wanderwart Konrad Groß, haben auch heuer wieder schöne Wanderrouten ausgewählt, die den Teilnehmern ein herrliches Panorama des Bayerischen Vorwaldes bieten.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.2012


Jugendraute
Klaus Weninger aus Hunderdorf wurde mit der Verleihung der Jugendraute vom neuen Vorsitzenden des Kreisjugendrings Robert. Dollmann beim Festakt der FFW-Hunderdorf anlässlich der Mitgliederehrung und Fahrzeugsegnung überrascht. Der Kreisjugendring Straubing-Bogen stiftet zur Auszeichnung von Einzelpersonen, die sich um die außerschulische Jugendarbeit im Landkreis Straubing-Bogen auf örtlicher und überörtlicher Ebene verdient gemacht haben, die Jugendraute. Voraussetzung ist mehrjährige aktive Tätigkeit in verantwortlicher Position, wie Dollmann, der kürzlich die Nachfolge als Vorsitzender des Kreisjugendringes von MdL Josef Zellmeier antrat, in seiner Laudatio zur Auszeichnung betonte, fungiere Klaus Weninger seit 1999 als engagierter Jugendwart bei der FF Hunderdorf. Seit 2010 übe er außerdem das Amt des ersten Kommandanten aus. — Bild: Der Vorsitzende des Kreisjugendringes Robert (Zweiter von rechts) zeichnet Kommandant Klaus Weninger (Dritter von rechts) mit der Jugendraute aus. Mit dabei waren auch der stellvertretende Vorsitzende desKreisjugendringes Max Höcherl junior (links) und zweitem FF-Vorsitzenden Winfried Myrtek (rechts).
Quelle: Bogener Zeitung, 04.05.2012


Auch die Ganoven kommen
Volks- und Musikfest beginnt bereits am 1. Juni
Hunderdorf.
(xk) Heuer findet das traditionelle Hunderdorfer Volksfest bereits von Freitag, 1. Juni, bis Montag, 4. Juni, statt. Die Vorbereitungen dazu sind bereits in vollem Gange. Am Volksfestsonntag feiert der Musikverein Hunderdorf sein 30-jähriges Gründungsfest und die Blaskapelle Hunderdorf mit Kapellmeister Lothar Klein das 15-jährige Bestehen. Schirmherr ist Bürgermeister Hans Hornberger. Zugleich begeht die Gemeinde das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit der Gemeinde Sankt Johann (Oberösterreich).
Der Auftakt zum Fest erfolgt am Freitag mit dem Standkonzert am Schulhof um 18 Uhr und dem anschließenden Festausmarsch. Beim Zeltbetrieb spielt die Blaskapelle Hunderdorf auf. Am Samstag, dem Tag der Jugend und der Betriebe, sorgen abends „Die Ganoven“ für musikalische Stimmung. Der Sonntag wird eingeleitet mit dem Einholen der Vereine ab 8 Uhr und anschließend der Ehrengäste. Zum Festgottesdienst um 10 Uhr erfolgt ein Kirchenzug mit den teilnehmenden Vereinen, anschließend ist Rückmarsch zum Festzelt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgt ein kleiner Festakt zur 25-jährigen Gemeindepartnerschaft. Danach wird zum Festzug aufgestellt, der zum Schulhof führt. Dort findet anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Musikvereins Hunderdorf ein Musikevent mit vier Blaskapellen statt. Anschließend geht es zum Festzelt zurück, wo die Musikkapellen nochmals gemeinsam zünftig musizieren. Tagsüber unterhält die Blaskapelle Hunderdorf im Festzelt, abends spielen die „Grenzwaidler“ auf. Am Montag ist wieder ab 14 Uhr Kindernachmittag und ab 16 Uhr Zeltbetrieb und Seniorennachmittag. Abends ist „Tag der Gemeinden“ mit der Kapelle „D‘ Hofdorfer“.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.05.2012


Erweiterungsbau geplant
Kunststofftechnik Tanne expandiert weiter
Hunderdorf.
(xk) Das Familienunternehmen Kunststofftechnik Tanne wächst weiter und plant eine Betriebserweiterung mit einem Hallenneubau im Ausmaß von rund 1000 Quadratmetern auf dem Firmengelände an der Thananger Straße in Hunderdorf. Diese weiteren Expansionspläne haben Juniorchef Martin Tanne und Seniorchef Jürgen Tanne dieser Tage dem 1. Bürgermeister Hans Hornberger vorgestellt. Dabei überraschten sie das Gemeindeoberhaupt mit einem durchwegs positiven Blick in die zukünftige Firmenentwicklung.

In der voll belegten, 2009 gebauten Produktionshalle, zeigten Martin (rechts) und Jürgen Tanne (links) Bürgermeister Hornberger bei einem Betriebsrundgang einen Ausschnitt aus der vielfältigen Produktionspalette. (Foto: xk)

Der erst im Jahr 2009 vom damaligen Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg eröffnete hochmoderne Neubau in einer Größe platzt buchstäblich schon wieder aus allen Nähten. Seinerzeit wurde damit die Produktionsfläche des Unternehmens verdoppelt. Aufgrund der boomenden Auftragslage  werden Auslastung und Produktionsschiene an der Oberkante gefahren. Wie Geschäftsführer Martin Tanne und Jürgen Tanne erfreut konstatierten, sei ein großer Projektauftrag aus dem Automobilsektor die Initialzündung für eine nochmalige Erweiterung. Im Anschluss an den Erweiterungsbau 2009 soll nun spiegelbildlich ein weiteres Firmengebäude als reine Versandhalle mit den Maßen 40 mal 25 Meter gebaut werden.
Die Eingabepläne für die baurechtliche Genehmigung werden derzeitig erstellt und es ist geplant, dass der Hallenneubau dann bis September bezugsfertig wird. Die Räumlichkeiten in der vor drei Jahren errichteten Halle werden gänzlich als Produktionshalle benötigt, bilanzierten die Verantwortlichen des Unternehmens. Tanne Kunststofftechnik ist heute mit gut 80 Beschäftigten das größte Familienunternehmen in der Gemeinde Hunderdorf. So zeigte sich Bürgermeister Hans Hornberger besonders zufrieden ob der guten Firmenentwicklung, die nun mit einem zusätzlichen Erweiterungsbau als Zukunftsprojekt aufhorchen lässt. „Wir sind froh, dass das innovative Unternehmen das Potenzial hat, weiter wachsen zu können.“ Er sieht darin auch die Möglichkeit, Arbeitsplätze vor Ort zu sichern. Dazu trage auch die von der Gemeinde vorgenommene Ausweisung des Gewerbegebietes an der Thananger Straße bei.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.05.2012


„Von Mission der Apostel anziehen lassen“
Weihbischof Reinhard Pappenberger spendete 74 jungen Christen das Firmsakrament
Hunderdorf/Windberg.
(xk) Das Sakrament der Firmung empfingen 60 Mädchen und Buben der Pfarrei „Sankt Nikolaus“ in Hunderdorf und 14 aus der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ in Windberg am Freitag in der Pfarrkirche in Hunderdorf. Firmspender war Weihbischof Reinhard Pappenberger. Der Gottesdienst als gemeinsames Fest des

74 junge Christen empfingen das Sakrament der Firmung von Weihbischof Reinhard Pappenberger, im Bild links oben Pater Jakob Seitz und Pfarrer Martin Müller. (Foto: xk)

Glaubens war ein großes Ereignis für die jungen Christen, aber auch für die Paten, Familien und für die ganze Pfarrgemeinde. Er wurde vom Kinderchor unter der Leitung von Alexandra Dilger sowie Joachim Schreiber an der Kirchenorgel festlich mitgestaltet.
Schon lange hatten sich die Firmlinge mit Pfarrer Martin Müller, den Firmhelfern, im Religionsunterricht, in Gottesdiensten und mit verschiedenen Aktionen auf diesen bedeutenden Tag vorbereitet, um „Ja“ sagen zu können für die Erneuerung des Taufgelübdes und der Gemeinschaft mit „Jesu Christi“. Gleiches galt für die Firmvorbereitung in der Pfarrei Windberg unter Mithilfe von Pater Jakob Seitz. Unter festlichem Glockengeläute zogen feierlich Weihbischof Reinhard Pappenberger, Pfarrer Martin Müller, Pater Jakob Seitz und eine große Ministrantenschar in das voll besetzte Gotteshaus ein. Bereits nach dem Einzug hatte Weihbischof Pappenberger seine Mitra und den Bischofsstab abgelegt als Zeichen, dass sich auch der Ordinarius ganz in die Glaubensgemeinde einreiht. Beim Kyrie sprachen Firmlinge Fürbitten. Pater Jakob Seitz las dann das Matthäus-Evangelium mit der Kernbotschaft Jesu: „Macht alle Menschen zu meinen Jüngern“.
Zeugnis geben
In seiner Predigt verdeutlichte der Weihbischof, dass der Weg des Glaubens an den auferstandenen Jesus die ganze Welt erreicht habe. „Die Botschaft der Apostel und ihr Glaube an Gott leuchten auch in eure Firmstunde herein.“ Es gelte Zeugnis von Christus, zu geben, ohne ihn gebe es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Das Christus-Zeichen symbolisiere: „Christen folgen einer Spur, die zum Licht führt, Christen sind deshalb stark und tapfer“. Was bringe es den Menschen, wenn sie alles im Leben gewinnen, aber ihre Seele verlieren. „Das Firmsakrament will euch Jugendliche auf dem Lebensweg stärken, lasst euch von der Mission der Apostel anziehen, weil bei Jesus Licht ist. Macht euch auf diesen Weg, vom Dunkeln ins Licht, von Not und Bedrängnis ins Leben. Es gelte Christus zu folgen, heute, morgen und alle Tage“, so die abschließende Botschaft des Firmspenders. Zum Glaubensbekenntnis erneuerten die Firmlinge das Taufgelübde. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ trat zur Spendung des Firmsakraments jeder Firmling mit seinem Paten und unter Nennung seines Vornamens vor den Weihbischof. Dieser zeichnete das Kreuzzeichen mit Chrisamöl auf die Stirn, legte ihm die Hand auf und sprach die Worte: „Sei besiegelt durch die Gaben Gottes, des Heiligen Geistes“. Der Firmgottesdienst wurde vom Weihbischof in Konzelebration mit den Seelsorgern Pater Martin Müller und Pater Jakob Seitz gefeiert.
Antrieb fürs Leben
Am Ende richtete Pfarrer Martin Müller ein „Vergelts-Gott“ an Weihbischof Reinhard Pappenberger für die Spendung der heiligen Firmung. Der Dank galt auch allen Firmlingen, den Mithelfern aus den Reihen der Eltern und Paten in den Pfarreien Hunderdorf und Windberg sowie für die wertvolle Unterstützung auch der Schulleitung, den Religionslehrern und den Lehrkräften. Der Pfarrherr wünschte, dass die Firmlinge den Heiligen Geist als Antrieb und Kraft Gottes in ihrem Leben spüren und gestärkt durch ihn ihre Charismen als Christen einsetzen. Zwei Firmlinge bedankten sich beim Weihbischof, „dass Sie uns die Kraft des heiligen Geistes zugesprochen haben“ und überreichten ein Erinnerungspräsent. Zum Schluss des Festgottesdienstes wurde das Lied „Großer Gott wir loben Dich“ abgestimmt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.2012


Die Polzei meldet
Unfall bei Ausweichmanöver
Hunderdorf.
Ein 27-Jähriger fuhr mit seinem Auto am Freitagmittag auf der Staatsstraße von Hunderdorf Richtung Bogen. Kurz nach Ortsausgang kam ihm ein Lastwagen entgegen. Dieser fuhr nicht rechts, so dass der Autofahrer ausweichen musste. Er geriet dabei  nach rechts in den Graben und fuhr gegen ein Betonrohr. Verletzt wurde niemand. Der Lastwagenfahrer fuhr ohne anzuhalten weiter. Hinweise an die Polizeiinspektion Bogen, Tel. 09422/85090.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.05.2012


Gottes Segen auf den Straßen
Fahrzeugsegnung – Oldtimerfreunde nahmen teil
Hunderdorf.
(xk) Am Sonntag hatten sich viele Fahrzeugführer mit ihrem Gefährt zur Fahrzeug- und Fahrersegnung eingefunden. Pfarrer Martin Müller rief nach dem Gottesdienst am Sdhulhof Gottes Schutz und Segen im Straßenverkehr herab. Der Schulhof war mit Fahrzeugen aller Art voll geparkt. Zum 7. Mal waren auch die „Oldtimerfreunde Hunderdorf“ mit einigen Traktoren vertreten.
Pfarrer Martin Müller verdeutlichte, dass gerade mit der

Pfarrer Martin Müller segnete die Fahrzeuge. (Foto: xk)

Fahrzeugsegnung ein besonderes Zeichen gesetzt werde und man sich den Segen Gottes im Alltag bewusst werden lassen solle.
Der Priester führte aus: „Der Segen lade ein, unser Tun als Verkehrsteilnehmer zu überdenken. Mögen wir stets Gottes Schutz und Segen bei uns haben und vor Unfällenverschont werden“. Im Leben Wie im Straßenverkehr gelte es, immer Wegstrecken zurücklegen, seien es freudige und schöne Anlässe oder aber auch traurige Beweggründe. Er rief nach Fürbitten, Gebeten und einem gemeinsam gesungenen Marienlied Gottes Segen für alle Fahrer sowie die Fahrzeuge herab.
Abschließend luden die Oldtimerfreunde zu einem gemütlichen Beisammensein ein und boten eine kleine Bewirtung.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.05.2012


Viele Aktivitäten bei der Landjugend
Auch in diesem Jahr viele Aktionen geplant – Lob für das Engagement
Hunderdorf.
(xk) Die KLJB war im zurückliegenden Jahr aktiv mit vielen Aktionen und Beteiligungen im örtlichen Vereins- und Gemeindegeschehen. Dies wurde bei der Jahresversammlung am Sonntagabend im Pfarrheim deutlich. Auch heuer werden viele Aktivitäten an den Tag gelegt, so Vorsitzende Nathalie Obermeier. Kreisjugendringvorsitzender Robert Dollmann sowie weitere Grußwortredner zollten dem KLJB-Engagement ein dickes Lob.
Recht gut besucht war die Jahresversammlung am Sonntagnachmittag im Jugendheim. Nach der Begrüßung der Ehrengäste konstatierte die Vorsitzende Nathalie Obermeier: „Für die KLJB Hunderdorf geht ein erlebnisreiches Jahr zu Ende. Es galt, den Zusammenhalt und die Kameradschaft zu fördern.“ In ihrer Vorschau verwies die KLJB-Vorsitzende auf Aktionen, die neue Attraktivität ins KLJB-Geschehen bringen sollen. Fest wolle man sich auch wieder im kirchlichen und vereinsmäßigen Leben einbringen. Terminschwerpunkte seien die Teilnahme bei der Young-Walkers-Tour des Bayerwaldvereins und beim Sommernachtsfest der FF-Hunderdorf (jeweils 19. Mai), an der Jugendwallfahrt am Bogenberg (20. M ai) am Volksfestauszug (1. Juni) und Volksfestsonntag mit Gründungsfest des Musikvereins und dem Jubiläum der Gemeindepartnerschaft (3. Juni) und dem Sonnwendfeuer des SVH (23. Juni). Besucht werden auch die Gründungsfeste der Winithschützen Windberg (15. Juli) und der KLJB Stallwang (3. bis 6. August). Nachdem die Anziehungskraft der langjährig durchgeführten Bildersuchwanderung zurückging, werde die KLJB mit dem Hunderdorf er Quiz-Mobil am 1. September etwas Neues bieten, so Nathalie Obermeier. Sie erhoffe sich dazu stärkeres Teilnehmerinteresse.  Zu den Gruppenstunden könne sich jedes Mitglied einbringen, denn neue Ideen sind erwünscht. Ein bestmögliches KLJB-Geschehen sei nur möglich, wenn ein starkes Team Rückhalt gibt und sich die Mitglieder engagieren.
 Rückblick auf das Jahr
Die Schriftführerin Christina Knott, unterstützt von der weiteren Schriftführerin Lisa Hacker, gab einen Rückblick auf die KLJB-Arbeit im zurückliegenden Berichtsjahr, untermalt mit einer Bilderpräsentation. Demnach zähle die KLJB aktuell 34 Mitglieder. In vier Vorstandssitzungen habe man versucht, den Aufgaben gerecht zu werden und verschiedene Vorhaben beraten.  Aus den einzeln aufgeführten  Veranstaltungen wurde unterstrichen, dass sich die KLJB aktiv ins örtliche Geschehen eingebracht habe. Unter anderem wurde an der Abfallaktion „Sauber macht lustig“ teilgenommen, das FF-Gründungsfest in Au vorm Wald besucht sowie am Volksfestauszug teilgenommen. Viel Engagement wurde in die ausgerichtete Bildersuchwanderung gesteckt, ferner eine -Altkleidersammlung, ein Glühweinverkauf beim Adventskonzert, eine Weihnachtsfeier sowie ein. Sektempfang nach der Jahresschlussmesse organisiert. Weiterhin wurden diverse KLJB- und Vereinsveranstaltungen besucht, um die Gemeinschaft zu stärken. „Die KLJB hat ein tolles Programm absolviert mit vielfältigen Aktivitäten“, stellte der kürzlich zum neuen Vorsitzenden des Kreisjugendringes (KJR) gewählte Robert Dollmann fest. Erfreulich sei, dass die Gruppe bei verschiedenen Veranstaltungen der Ortsvereine sowie bei KLJB-Festlichkeiten teilnimmt und so gute Kontakte pflegt. Dollmann wünschte eine weitere erfolgreiche Arbeit und rief auch zur Mitarbeit in der KJR-Arge auf. Sodann stellte sich die BDKJ-Vorsitzende des Kreisverbandes Straubing-Bogen Katharina Margezeder sowie auch Tanja Hollauer vom KLJB-Kreisverband vor. Beide zollten der geleisteten KLJB-Arbeit mit der Organisation vieler eigener Veranstaltungen und dem Besuch anderweitiger Veranstaltungen ein dickes Lob. Auch seitens der Kreisverbände werde die Jugendarbeit vor Ort gerne unterstützt. Zugleich wurde auf die anstehenden Termine auf den Kreisverbandsebenen hingewiesen, so unter anderem auf die neue Punkteaktion „Landgewinn“.
„Ich finde die Arbeit der KLJB großartig“, resümierte sodann der stellvertretende Vorsitzende des KJR Max Höcherl. Er betonte, dass das Auftreten der KLJB in den einheitlichen T-Shirts bei den anderen Vereinen gut angekommen sei und hier sicher wieder ein Gegenbesuch bei der KLJB erfolge. Er unterstütze gerne die Jugendarbeit und stehe bei Anliegen und Problemen gerne als örtlicher Ansprechpartner zur Verfügung.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.05.2012


SPD wählte ihre Delegierten
Hunderdorf.
(ta) Der SPD Ortsverein führte die Delegiertenwahlen zur Stimmkreiskonferenz für Landtags- und Bezirkstagskonferenz sowie für die Bundeswahlkreiskonferenz durch.
Nachdem die Mitglieder des Ortsvereins sich zum Gedenken der verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche Hunderdorf einfanden, konnte der SPD Ortsvorsitzende Stefan Diewald im Gasthaus Amann eine gut besuchte Mitgliederversammlung eröffnen.
Wichtigster Tagespunkt waren die Delegiertenwahlen, die unter der Leitung des Gemeinderates Helmut R. Jakob zügig und harmonisch abliefen. Die Wahlen ergaben folgende Ergebnisse: Delegierter für die Bundeswahlkreiskonferenz ist Stefan Diewald, Ersatzdelegierter Willibald Richter. Die zwei Delegierten für die Stimmkreiskonferenz sind Stefan Diewald und Willibald Richter, als Ersatz wurden Leonhard Reiner und Rolf Januszewski bestimmt.
Im Anschluss berichtete Stefan Diewald von der Sitzung des Kreisvorstandes sowie von den Eindrücken des kommunalpolitischen Seminars des SPD-Unterbezirks Straubing. Kreisrat Gerd Peschke und Ortsvorsitzender Stefan Diewald konnten vom Erfahrungsaustausch mit OB Jürgen Dupper aus Passau und Roland Eichmann, der Geschäftsführer der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik ist, berichten.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.05.20125


Hunderdorf verabschiedet Haushaltssatzung
Im Jahr 2012 ist keine Neuverschuldung vorgesehen — Hebesätze bleiben weiter stabil
Hunderdorf.
(fk) Aufgrund der positiven Einnahmeentwicklung können auch heuer große Investitionsmaßnahmen in Angriff genommen werden. Rund 2,4 Millionen Euro werden für anstehende Hoch und Tiefbaumaßnahmen verplant. Dies ist das Beschlussergebnis der kürzlich im Rathaus stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates.
Eingangs erfolgte die Haushaltsberatung. Bürgermeister Hans Hornberger legte das umfassende Zahlenwerk des Haushaltes 2012 vor. Kämmerer Josef Michl erörterte die einzelnen Haushaltsposten im Vermögenshaushalt. Der Gesamthaushalt 2012, der die Teilbereiche Verwaltungshaushalt mit 3787900 Euro und Vermögenshaushalt mit 3324400 Euro umfasst, kann die anstehenden kommunalen Aufgaben der Gemeinde ohne Fremdmittel abdecken.
Hebesätze bleiben weiterhin stabil
Die Verschuldung liegt derzeit bei 517 Euro je Einwohner und wird sich bis zum Ende des Jahres um rund 141 Euro auf 376 Euro je Einwohner senken. Mittelfristig wird sich jedoch eine Neuverschuldung nicht mehr umgehen lassen, da große Investitionsmaßnahmen zu verwirklichen sind.
Die Hebesätze betragen für die Grundsteuern A und B, sowie Gewerbesteuer jeweils 330 v. H. Die größten Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind die Grundsteuern A u. B mit 327 000 Euro (Vorjahr 329200 Euro), die Gewerbesteuer mit 460000 Euro (Vorjahr 450000 Euro), der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 1040000 Euro (Vorjahr 914 000 Euro) sowie die Schlüsselzuweisung mit 708300 Euro (Vorjahr 783300). Zu den größten Ausgaben zählen die Personalausgaben mit 348400 Euro (Vorjahr 329800 Euro), die Kreisumlage mit 992500 Euro (Vorjahr 929000 Euro), die VG-Umlage mit 249900 Euro (Vorjahr 259500 Euro), die Schulverbandsumlage mit 183500 Euro (Vorjahr 180400 Euro), die Kostenbeteiligung für die Grundschule mit 126000 Euro (Vorjahr 94 300 Euro) und der Schuldendienst mit 530000 Euro (Vorjahr 323400 Euro). Die Ausgaben für den Brandschutz betragen insgesamt 56900 Euro (Vorjahr 53 100 Euro), für den Kindergarten 329400 Euro (Vorjahr 263 000 Euro), für die Sportanlage 27700 Euro (Vorjahr 18400 Euro), für den Straßenunterhalt 250400 Euro (Vorjahr 236400 Euro), für die Abwasserbeseitigung 357 800 Euro (Vorjahr 357 800 Euro) und für das Bestattungswesen 45900 Euro (Vorjahr 45700).
Infrastrukturbeitrag für Erdgasleitung
Zahlreiche Investitionsmaßnahmen sind dieses Jahr eingeplant, -dazu zählen insbesondere die Restausgaben für die Kindergrippe Hunderdorf mit ‚60000 Euro, die Ausgaben für die Baugebiete Lindfeld-Erweiterung mit insgesamt 913 000 Euro, der Straßenbau der Gemeindeverbindungsstraße Hoch mit 160000 Euro, der Ausbau der GVStr. Hunderdorf-Lintach mit 360000 Euro, die Sanierung verschiedener Gemeindestraßen mit 50 000 Euro, das Installieren der E-Tankstelle mit 52 000 Euro, der Infrastrukturbeitrag für die Erdgasleitung mit 90 000 Euro und der Neubau der Trauerhalle mit Glockenturm mit 260000 Euro.
Im Anschluss an die Haushaltsberatung legte der Vorsitzende nochmals den Bebauungs- und Grünordnungsplan „WA Lindfeld I“ (Erweiterung) vor. Nach eingehender Beratung änderte der Gemeinderat die Planung geringfügig und billigte sie einmütig. Des Weiteren wurde beschlossen, dass das Verfahren für die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingeleitet wird.
Beschluss gefasst wurde auch über die Gestaltung des Glockenturms im Zuge des Trauerhallen-Neubaus. Man war sich einig, dass der Glockenturm separat aufgestellt werden soll. Das Gemeindegremium billigte die vorgelegte Planung, die das Aufstellen eines Glockenturms aus Granit vorsieht. Das Bauwerk besteht aus drei Granitstelen mit einer Höhe von etwa 4,50 Metern. Ebenso genehmigte der Gemeinderat die Vereinbarung zwischen dem Bauamt Passau und der Gemeinde Hunderdorf wegen Bau des Geh- und Radweges von Haselquanten bis Schafberg.
Abschließend informierte Hornberger über die Besichtigung von Heizungsanlagen im Raum Passau wegen Planung einer Heizungsanlage in der Hunderdorfer Schule.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.20125


Wallfahrt zum Schopf
Windberg.
(ws) Am Donnerstag, 17. Mai, findet die Wallfahrt zum Gipfelkreuz auf dem Schopf bei Grandsberg statt. Das Kreuz wurde 1947 vom Windberger Burschenverein unter Führung von Pater Siard Meier aufgestellt, die Einweihung an Christi Himmelfahrt war verbunden mit einem Jugendtreff in Kostenz und Rettenbach. Die Pfarrei Windberg erinnerte sich 1997 an Christi Himmelfahrt wieder dieser Leistung der damaligen Windberger Jugend, ließ das Gipfelkreuz erneuern und seitdem pilgern jedes Jahr einige hundert Wallfahrer auf den Schopf und feiern dort einen Berggottesdienst. Abmarsch der Fußwallfahrer ist am Donnerstag, 17. Mai, um 7 Uhr am Dorfplatz und es geht unter Pilgerführung von Ewald Zeitlhofer über Irensfelden, Meidendorf, Perasdorf, Hintersollach und Gransberg zum Schopf. Für die Wallfahrer, die nicht zu Fußgehen, fährt um 9.30 Uhr am Dorfplatz über Irensfelden, Meidendorf,, Einfürst, Schwarzach ein Bus zum Grandsberg. Vom Grandsberg -wird dann mit den ankommenden Fußpilgern gemeinsam zum Schopf gewandert. Gehbehinderte und ältere Pilger werden mit Geländewagen von Grandsberg auf den Berg gefahren. Um 10.30 Uhr zelebriert Pater Jakob Seitz einen Berggottesdienst, der musikalisch von der Blaskapelle „De Andern“ mitgestaltet wird. Im Anschluss erfolgt der Abstieg zum Grandsberg, wo alle Wallfahrer mit dem Bus nach Windberg zurückgefahren werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.20125


Wortgottesdienst
Windberg.
(ws) Das geistliche Zentrum der Abtei bietet am Samstag, 19. Mai, um 15.30 Uhr einen Wortgottesdienst mit dem Thema „Wie ein Licht in dunkler Nacht“ unter der Leitung von Kordula Schaffer und Diakon Erhard Schaffer in der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz bei Windberg an. Zu diesem Wortgottesdienst sind alle willkommen, die unter Einschränkungen und Verlusten leiden oder die in ihrer Umgebung einen Menschen wissen, den sie in ganz besonderer Weise in ihr Gebet nehmen möchten. Infos unter Telefon 09422/824-0.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.20125


Maiandacht
Steinburg.
(ta) Der Heimat- und Fremdenverkehrsverein veranstaltet eine Maiandacht im Freien. Diese findet beim Gedenkkreuz oberhalb des Anwesens Petzendorfer in Wegern statt. Heuer übernimmt die spirituelle Leitung Diakon Willibald Irrgang aus Straubing. Beginn ist am Freitag, 11. Mai, um 19 Uhr. Erforderliche Texte werden ausgeteilt.  Die Durchführung erfolgt nur bei eindeutig regenfreiem Wetter.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.20125


Die Kisten rollen wieder
Schnelle und originelle Kisten gewinnen
Windberg/Meidendorf.
(ws) Der Motorsportclub Meidendorf veranstaltet sein viertes Seifenkistenrennen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Gstettenbauet Am Sonntag, 20. Mai, werden die „Kisten“ wieder rollen und zwar 400 Meter die Kreuzbergstraße hinab.

Nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Originalität ist gefragt beim Seifenkistenrennen in Windberg. (Foto: ws)

Alle Bastler, Tüftler, Denker und Lenker sind aufgefordert, nicht nur die schnellsten, sondern auch die originellsten Kisten zu bauen. Kreativität ist gefragt. Die Seifenkisten müssen drei bis vier Räder haben und Platz für einen Piloten muss vorhanden sein. Notwendig sind eine funktionierende Lenkung und Bremsen: Verboten sind Ketten, Zahnräder, Lenkschnecken oder Lenkgestänge. Als Material der Lenkung ist nur Metall zugelassen. Die Bremsen müssen so beschaffen sein, dass bei voller Bremskraft das Fahrzeug nicht mit einer geringen Zugkraft – etwa 20 Kilo – weggezogen werden kann. Die Karosserie kann geschlossen sein, muss aber vom Piloten selbst zu öffnen und zu schließen sein. Ein Start von der Rampe aus muss möglich sein. Die Maximalmaße der Fahrzeuge sind 250 Zentimeter Länge und 120 Zentimeter Breite. Das Gewicht darf 200 Kilo – inklusiv Fahrer – nicht überschreiten.
Die Teilnahme am Seifenkistenrennen ist ab acht Jahren möglich. Die Rennläufe finden ab 14 Uhr statt. Von 12 bis 13 Uhr ist technische Abnahme der Fahrzeuge im Startbereich.
Die Siegerehrung findet nach dem Rennen im Zielbereich statt und die Sieger erhalten Ehrenpreise in Form  von Pokalen.
Anmeldungen unter info@mscmeidendorf.de. Anmeldeformulare unter www.msc-meidendorf.de herunterladen und an 09962/90054 faxen. Die Anmeldung ist aber auch am Renntag vor Ort möglich.‘
Quelle: Bogener Zeitung, 10.05.20125


Schnell und originell
Viertes Seifenkistenrennen am Sonntag, 20. Mai
Windberg/Meidendorf.
(ws) Der^Motorsportclub Meidendorf veranstaltet sein viertes Seifenkistenrennen unter der Schirmherrnschaft von Bürgermeister Hans Gstettenbauer. Am Sonntag, 20. Mai, werden die „Kisten“ wieder rollen, und zwar 400 Meter die Kreuzbergstraße hinab.

Nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Originalität ist gefragt beim Seifenkistenrennen in Windberg. (Foton: ws)

Alle Bastler, Tüftler, Denker und Lenker sind aufgefordert, nicht nur die schnellsten, sondern auch die originellsten Kisten zu bauen. Kreativität ist gefragt. Die Seifenkisten müssen drei bis vier Räder haben und Platz für einen Piloten muss vorhanden sein. Notwendig sind eine funktionierende Lenkung und Bremsen. Verboten sind Ketten, Zahnräder, Lenkschnecken oder Lenkgestänge. Als Material der Lenkung ist nur Metall zugelassen. Die Bremsen müssen so beschaffen sein, dass bei voller Bremskraft das Fahrzeug nicht mit einer geringen Zugkraft – etwa 20 Kilo – weggezogen werden kann. Die Karosserie kann geschlossen sein, muss aber vom Piloten selbst zu öffnen und zu schließen sein. Ein Start von der Rampe aus muss möglich sein. Dabei ist ein Rampenwinkel von etwa 30 Grad zu beachten. Die Maximalmaße der Fahrzeuge sind 250 Zentimeter Länge und 120 Zentimeter Breite. Das Gewicht darf 200 Kilo – inclusive Fahrer – nicht überschreiten.
Die Teilnahme am Seifenkistenrennen ist ab acht Jahren möglich.Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist das Einverständnis der Eltern nötig. Die Rennläufe finden ab 14 Uhr statt.
Von 12 bis 13 Uhr ist technische Abnahme der Fahrzeuge im Startbereich und es können Probeläufe durchgeführt werden. Die Siegerehrung findet nach dem Rennen im Zielbereich statt und die Sieger erhalten Ehrenpreise in Form von Pokalen. Anmeldungen unter info@msc-meidendorf.de. Anmeldeformulare unter www.msc-meidendorf.de herunterladen und an 09962/90054 faxen. Die Anmeldung ist aber auch am Renntag vor Ort möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.05.20125


Lieder und Gedichte
Muttertagsfeier für die Senioren der Pfarrei
Hunderdorf.
(hk) Mit einem „Grüß Gott“ konnte die Seniorenbetreuerin Maria Wölfl am Donnerstagnachmittag im Gasthaus Baier-Edbauer, Hunderdorf, eine große Anzahl Seniorinnen und Senioren zur Muttertagsfeier willkommen heißen.

Die Kindergartenkinder bei ihrem Lied „Trip, Trab, ich wink dir zu“. (Foto: hk)

Der Feier vorausgegangen war eine Marienmesse, zelebriert von Pfarrer Pater Martin Müller. Eine Gruppe von Kindergartenkindern sang zu Beginn für die Senioren das Lied: „Trip, Trab, ich wink dir zu“, dem dann ein Muttertagsgedicht folgte. Dabei stellten die Kleinen fest: „ich sitze gerne auf der Schaukel und im Frühlingsmoos, aber am allerliebsten auf Mutti’s Schoß“.
Mit der „Hymne an die Freude“, gespielt von zwei Kindern auf der Flöte, endete der Auftritt der Kindergartenkinder, die anschließend noch kleine Wunschkärtchen mit einer Süßigkeit an die Omas verteilten. Pfarrer Pater Martin gratulierte den Müttern, die inzwischen Großmütter geworden sind, auch recht herzlich zum Muttertag. Maria Wölfl gratulierte dann noch den Geburtstagskindern des letzten Monats.
Dabei bedachte sie besonders das älteste und treueste Mitglied des Seniorenclubs, Sofie Primbs, zu ihrem 92. Geburtstag mit einem Blumengeschenk. Bei Kaffee und einem reichhaltigen Kuchenbuffet, an dem man sich nach Herzenswunsch bedienen konnte, verbrachten die Senioren wieder einen unterhaltsamen Nachmittag.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.05.20125


Maiandachten
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 20. Mai, um 19 Uhr ist die nächste Maiandacht. Diese Andacht wird von den Geschwistern Ursula Rasch und Hedwig Steinhauser mitgestaltet. Sie singen Marienlieder von Michael Haydn und anderen Komponisten, wobei Hedwig Steinhauser nicht nur singt, sondern wich auf der Violine spielt. Begleitet werden sie von Joachim Schreiber an der Orgel. Die letzte Maiandacht in diesem Jahr findet am Pfingstmontag, 28. Mai, um 19 Uhr statt. In dieser  Maiandacht wird die Straubinger Sopranistin Magdalena Hinterdobler verschiedene „Ave-Maria“-Vertonungen vortragen. Zum Schluss singt sie „The blessed virgin’s expostulation“, eine bekannte Komposition von Henry Purcell über die heilige Jungfrau und ihren Gefühlszustand, während sie guter Hoffnung ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.05.20125


Gedichte und Geschichte
Dichter Bergmann war zu Gast in der Schule
Hunderdorf.
(as) „Das war aber cool. Ich mag solche Lieder.“ lautete der Kommentar eines Viertklässlers aus Hunderdorf zur etwas anderen Unterrichtsstunde mit dem Autor Ulf Borgmann. „Solche Lieder“ handeln von der Oma, die im Hühnerstall Motorrad fährt und den zehn dicken Räuberchen, die immer weniger werden, bis der letzte sich entschließt, auf Polizist „umzuschulen“. Damit hat der Dichter aus Norddeutschland auch auf der letzten Station seiner Lese- und ‚Urlaubsreise im Bayerischen Wald neue Freunde gefunden. Die Hunderdorfer Grundschüler und ihre Lehrer zeigten sich begeistert von dem bunten Mix aus Zungenbrechern, Reimen, Nonsensgedichten und Liedern, der viele Gelegenheiten zum Mitmachen bot.

Schulleiter Kornelius Klar (rechts) rezitierte mit dem Autor „Schmidts Katze“. (Foto: os)

In den Klassen 6 und 7 der Mittelschule nahmen nicht nur Gediente, sondern die Zeitgeschichte einen großen Platz ein. Ulf Borgmann erzählte von seiner Kindheit und Jugend in der DDR – von seinen Träumen und Plänen, die auch durch staatliche „Eingriffe“ gelenkt wurden, was ihn so manchen Umweg nehmen seit seiner Kindheit begleitete ihn die Dichterleidenschaft, aber seine Arbeit als Mathematiker litt darunter. Dichter kennen keine geregelten Arbeitszeiten – kommt eine Idee, will sie sofort zu Papier gebracht werden. So entstand 1981 also der Entschluss, sich voll und ganz dem Schreiben zu widmen. Trafen seine Gedichte für Erwachsene auf Unmut, bei den staatlichen Kontrollorganen erschloss sich ihm mit der Arbeit für Kinder ein neues Betätigungsfeld.
Der Autor hat sich der „konkreten und visuellen Poesie“ verschrieben. Klingt, kompliziert, aber es handelt sich ganz einfach um Lautgedichte, wie man sie beispielsweise von Christian Morgenstern kennt. Mutige Schüler erprobten sich beim Lesen der Verse, die viele Stolpersteine enthalten und deren Sinn sich nicht immer sofort erschließt. Setzte aber Borgmann selbst mit Mimik und Gestik die Werke in Szene, konnten die jungen Zuhörer seine Poesie „mit den Augen hören und den Ohren sehen“. Viel Applaus e ntete die anschauliche Interpretation der „Wut des Niesens“ oder der bekannten Geschichte von „Ottos Mops“. Die moderne Version des „Schlaraffenlands“ stimmte nachdenklich – war sie doch in unserem Video- und Internetzeitalter angesiedelt und hielt uns allen den Spiegel vor Augen. Borgmann möchte nicht nur zum Lachen anregen und die Fantasie beflügeln – seine Botschaften sind gut verpackt, Lerninhalte spielend zu verstehen. Nach der Schlussetappe der Lesereise ging es für Borgmann wieder auf gen Norden in die Heimat. In Hunderdorf blieben die Eindrücke außergewöhnlich unterhaltsamer Unterrichtsstunden und verschiedene Bücher des Autors zum Nachlesen und Weiterlachen in der Gemeindebibliothek.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.05.20125


Ein „Ja“ des Bürgermeisters:
Hornberger ist Schirmherr
Musikverein feiert im Juni 30-jähriges Bestehen
Hunderdorf.
(xk) Der Musikverein Hunderdorf feiert am Volksfestsonntag, 3. Juni, im Rahmen des Hunderdorfer Volksfestes sein 30-jähriges Bestehen mit einem hörens- und sehenswerten Musikevent. Zu einem Gründungsfest gehört natürlich auch ein Schirmherr. So marschierte am Freitagabend die Hunderdorf er Blaskapelle, angeführt vom Vereinsvorsitzenden Hans Pollmann und Kapellmeister Lothar Klein, unter musikalischen Klängen zum ersten Bürgermeister Hans Hornberger, um ihm die Schirmherrschaft für das Fest zum .30-jährigen Bestehen anzutragen.
Vorsitzender Johann Pollmann trug im Beisein des 2. Vorsitzenden Christian Michl, Schriftführers Josef Breu, Vorstandsmitglieds Max Höcherl und der gut 20 Blasmusikanten in Prologform das Anliegen des Vereins vor und brachte es kurzum auf den Punkt: „An Schirmherrn brauch ma nach alter Sitt, und wir hoffand, du schloagst uns ned ob de Bitt. Denk ned z‘lang no und sog schnei ja, deswein wad ma eigentlich da. In Hunderdorf ist bekannt, für’n Musikverein hot da Buagermoasta imma a offene Hand. Drum war’s uns recht und hoffa dat mas a, das ma fürn Schirmherrn kriegsn dei. Ja“.
Allerdings kam von Bürgermeister Hans Hornberger dazu nicht gleich die Antwort, sondern zunächst gab’s ein Lob des Gemeindechefs. „Ich bin stolz auf den Musikverein. Zudem weiß ich auch als Musiker den Verein sehr zu schätzen. Er ist ein Aushängeschild und ein Botschafter im positiven Sinne für die Gemeinde Hunderdorf“. Mit einem kräftigen „Ja“ sicherte Hornberger sodann gerne die Übernahme der Schirmherrschaft zu und konstatierte: „Es ist mir eine Ehre, als Schirmherr dem Verein zur Seite stehen zu dürfen“.

Bürgermeister Hans Hornberger (mit Schirm) sicherte dem Musikverein mit Johann Pollmann (hinter dem Taferl) an der Spitze die Übernahme der Schirmherrschaft zu. Mit im Bild Edeltraud Hornberger (daneben), die Vorstandsmitglieder Josef Breu und Max Höcherl sowie Kapellmeister Lothar Klein mit den Blasmusikanten. (Foto: xk)

Nachfolgend überreichte der Vereinsvorsitzende an Hans Hornberger den obligatorischen blau-weißen Schirm mit der Hoffnung, das Gemeindeoberhaupt möge das Fest gut beschirmen. Pollmann bedankte sich beim Schirmherrn für die Zusage und überreichte dessen Frau Edeltraud einen Blumenstrauß. Im Anschluss weiterer dargebotener Musikstücke der Blaskapelle mit Kapellmeister Lothar Klein, die in der jetzigen Zusammensetzung beim Gründungsfest zugleich ihr 15-jähriges Bestehen feiern kann, lud Familie Hornberger die Beteiligten zum Essen und Umtrunk ein. Bei dem geselligen Beisammensein spielte die Musikkapelle wiederum etliche zünftige Weisen, die weithin durch den Ort schallten und auf das bevorstehende Musikereignis Vorfreude aufkommen ließen.
Das 30-Jährige wird am Sonntag, 3. Juni, beim Hunderdorfer Volksfest (1. bis 4. Juni) gefeiert. Zugleich feiert die Gemeinde mit der Partnergemeinde St. Johann a.W. (Österreich) das 25-jährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft. Nach dem Empfang der teilnehmenden Vereine und der Ehrengäste folgt der Kirchenzug und am Nachmittag ein Festzug zum Schulhof. Dort gibt es mit vier Blaskapellen ein Musikevent und auch nach dem Rückmarsch musizieren die vier Musikkapellen weiterhin gemeinsam im Festzelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.05.20125


Die Besten gekürt
Manfred Zahnweh neuer König der Schützen
Großlintach.
(ta) Nach einem Gedenkgottesdienst zelebriert von Pater Kilian Saum in der Pfarrkirche zu Oberalteich fand die Saisonabschlussfeier des Schützenvereins „Geselligkeit“ mit Ehrung der Könige und Vereinsmeister im Gasthaus Plötz-Schlecht in Großlintach statt. Höhepunkt dieses Beisammenseins ist die Kür sowohl des Schützenkönigs als auch des Wurst- und Brezenkönigs. Mit Spannung wurde nach dem Schützenmahl die Bekanntgabe der Ergebnisse erwartet. Manfred Zahnweh wurde mit einem 58/68 Teiler zum Schützenkönig, Hans Zahnweh mit einem 58/97 Teiler zum Wurstkönig und Sylvia Schlecht mit einem 111-Teiler zur Brezenkönigin gekürt.
Eingeleitet wurde das Ehrungszeremoniell mit der Bekanntgabe der Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft im Luftgewehrschießen. Bester Schütze wurde mit 1790 Ringen bei einem Schnitt von 89,5 Ringen Hans Zahnweh, gefolgt von Josef Altschäffl mit 1703 Ringen und einen Ringdurchschnitt von 85,2 und Manfred Zahnweh mit 1689 Ringen und einem Durchschnitt von 84,5 Ringen. Die weiteren Platzierungen sicherten sich Hans Schroll (1665), Bilmeier Robert (1544) und Bilmeier Karin (1508) Ringe.

Höhepunkt der Saisonabschlussfeier war die Kür der Schützenkönige und Vereinsmeister (von links): Der Wurstkönig und Vereinsmeister Hans Zahnweh, der Schützenkönig Manfred Zahnweh, die Brezenkönigin Sylvia Schlecht und der Schützenmeister Ludwig Schlecht.

Bei der Vereinsmeisterschaft im Luftpistolenschießen siegte ebenso Hans Zahnweh mit 1828 Ringen bei einem Durchschnitt von 91,4 Ringen gefolgt von Hans Schroll mit 1814 Ringen mit einem Ringdurchschnitt von 90,7 Ringen und Manfred Zahnweh mit 1676 Ringen und einem Durchschnitt von 83,8 Ringen. Die weiteren Plätze belegten Otto Schlecht (1476) und Alois Zahnweh (1462).
Besonders viel Beifall gab es für die besten Teiler der Saison. Hans Zahnweh sicherte sich mit einem 16,0 Teiler den begehrten Wanderpokal. Zweit- und Drittplatzierte waren Sylvia Schlecht mit einem 17,0 Teiler und Manfred Zahnweh mit einem 20,0 Teiler. Für die erfolgreichsten Schützen gab es neben Anstecknadeln für die Erstplatzierten eine Menge Sachpreise. Nach Bekanntgabe der anstehenden Termine, wobei das 50-jährige Gründungsfest der Winith-Schützen Windberg durch die Annahme der Patenschaft eine besondere Herausforderung darstellt, beschloss man den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.05.20125


Au-vorm Wald. FFW: Samstag, 19.5., Sommernachtsfest der FFW Hunderdorf um 18 Uhr mit T-Shirt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Au vorm Wald. Stammtisch: Heute, Mittwoch, ab 18.30 Uhr Fußball, Turnplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Au vorm Wald. Stammtisch/FFW/Dorfgemeinschaft: Sonntag, 20.5. 13 Uhr, Familienwanderung nach Neukirchen; Treffpunkt Vereinslokal Freudenstein.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Großlintach/Hunderdorf. Stamm tisch Lintach-Hunderdorf: Donnerstag, 17.5., Abfahrt zum Gardasee für angemeldete Personen, 3.45 Uhr Großlintach, 4 Uhr. Hunderdorf. Personalausweis nicht vergessen. Samstag, 19.5., 19 Uhr, Sommernachtsfest FFW Hunderdorf, FFW-Haus, im Vereins- T-Shirt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Hunderdorf. Kirchenchor: Donnerstag, 17.5., 9 Uhr, Mitgestaltung des Gottesdienstes zu Christi Himmelfahrt, 9.30 Uhr Einsingen im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Heute, Mittwoch, 18.30 Uhr, Bittgang nach Hofdorf. Donnerstag, 17.5., 9 Uhr, Messe zu Christi Himmelfahrt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Donnerstag, 17.5., Vatertagswanderung; Treffen 10 Uhr, alte Schule, Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Hunderdorf. SPD: Samstag, 19.5., Wandertag; Treffen 10.15 Uhr, Sportplatz/ Start.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Hunderdorf. Trachtenverein-Kindergruppe: Freitag, 18.5., 17.30 Uhr, Gruppenstunde, Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Hunderdorf. Trachtenverein: Samstag, 19.5., 18 Uhr, Sommernachtsfest der FFW, FFW-Haus.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 25.5., 19 Uhr, Bierprobe zum Gründungsfest, Vereinslokal Hüttinger; für alle Mitglieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


In Wanderstiefeln durch die Heimat
Bayerwaldverein richtet 40. IVV-Wandertag aus
Straubing-Bogen.
(xk) Seinen 40. IVV Wandertag organisiert der Bayerwaldverein Hunderdorf am Samstag, 19. Mai. Schirmherr bei diesem Wandertagsjubiläum ist Bürgermeister Hans Hornberger.
Gestartet beim Sport- und Schützenheim wird von 8 bis 16 Uhr.

Der IVV-Wandertag führt auch dieses Jahr über idyllische Wiesen. (Foto: xk)

„Jeder mit Lust an Bewegung ist willkommen, mit zu wandern, selbstverständlich auch Nordic Walker“, so Vereinsvorsitzender Werner Schwarzensteiner. Heuer wird zum 14. Mal auch der DVV-Kinder- und Jugendwandertag ausgerichtet. Zur Auswahl stehen heuer wieder zwei schöne Strecken mit fünf und zehn Kilometern. Die Veranstaltung wird auch für das Internationale Volkssportabzeichen (IVV) gewertet. Schirmherr Hans Hornberger und der Bayerwaldverein freuen sich auf eine zahlreiche Beteiligung bei diesem Jubiläumswandertag.
Bei der fünf Kilometer langen Wanderrute geht es vom Ausgangspunkt über die Windberger Straße und den Breitfelderweg nach Breitfeld, von dort auf dem Geh- und Radweg in Richtung Au vorm Wald (Brotzeit- und Stempelstelle). Von dort führt die Strecke über den Wirtschaftsweg und Nolteweg Zurück zum Geh- und Radweg zum Start/Ziel. Die Zehn-Kilometer- Strecke zweigt in Au vorm Wald von der Fünf-Kilometer-Route ab und lenkt weiter in die Ortschaft Wegern, von dort links abzweigend kurz den Bach entlang zum Steinburger Kreisverkehr.
Auf dem Zufahrtsweg geht es am Steinburger Schloss vorbei zur Wassertretanlage im Perlbachtal und weiter zum Feuerwehrgerätehaus Steinburg. Über die Auwiesen, Gaishausen und dem Geh- und Radweg wird zum Ausgangspunkt am Sportzentrum zurückgewandert.
Die Organisatoren, Vorsitzender Werner Schwarzensteiner und Wanderwart Konrad Groß, haben auch heuer wieder Wanderrouten ausgewählt, die den Teilnehmern ein herrliches Panorama des Bayerischen Vorwaldes bieten.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es beim Bayerwaldverein unter der Telefonnummer 09422/2475. Anmeldungen für kurzentschlossene Teilnehmer sind auch noch am Start möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Mitglieder für Treue ausgezeichnet
Sportverein blickt auf aktives Jahr zurück – Auszeichnungen vom Landessportverband
Hunderdorf.
(he) Auf sportliche und gesellige Ereignisse aus dem vergangenen Vereinsjahr hat kürzlich der Sportverein Hunderdorf bei seiner Jahresversammlung zurückgeblickt. Auch wurden Mitglieder für langjährige Vereinszugehörigkeit und verdienstvolle ehrenamtliche Funktionärstätigkeit ·ausgezeichnet. Der Sportverein zählt momentan in den acht Abteilungen 1178 Mitglieder.

Ein Teil der Geehrten mit Vorsitzendem Hans Freundorfer (links), 2. Bürgermeister Jürgen Tanne (Fünfter von links) und zweitem Kreisvorsitzenden des BLSV, Adi Pöschl (Siebter von links). (Foto: he)

Vorsitzender Hans Freundorfer betonte, dass in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Vorstandes und den Abteilungen und deren Leitungen die Hauptaufgaben des Vereines organisiert und durchgeführt worden seien. So standen neben der Jugendarbeit sportliche, kulturelle und die Gemeinschaft fördernde Aktionen und Unternehmungen hoch im Kurs. Um die um- fangreichen Aufgaben auch erfüllen zu können, sei eine große Anzahl von ehrenamtlich tätigen Mitgliedern notwendig. Dieter Schmidla von der Fußballabteilung konnte mit Stolz auf die Doppelmeisterschaft der ersten und Mannschaft hinweisen. Etwa 100 Jugendliche spielten Fuß- beim SV Hunderdorf und betonte, dass sich eine große Anzahl von Trainern und Betreuern in der Jugendarbeit engagierten. Franz Hornberger berichtete von den Aktivitäten der Skiabteilung. Im Mittelpunkt standen die Ski- und Snowboardkurse, an denen 130 Kinder und Jugendliche teilgenommen hatten. Der Skiclub sei auch bestrebt, die Ausbildung von Übungsleitern und Skilehrern zu forcieren.
Bei 18 Turnieren
Josef Ammer von der Eisstockabteilung betonte, dass 19 aktive Stockschützen an 18 Turnieren teilgenommen hätten. Dabei sei man Kreismeister auf Asphalt geworden und somit in die Bezirksliga aufgestiegen. Für die Tischtennisabteilung konnte Ewald Scherl den größten Erfolg in der der Abteilungsgeschichte vermelden. Denn man ist von der vierten in die dritte Kreisliga aufgestiegen. Helmut Waas gab Rückblick von der Leichtathletikabteilung. Neben der Teilnahma an verschieden Läufen wie dem ,,Lauf für Frieden und Toleranz“ hob Waas auch die erfolgreiche Ablegung des deutschen Sportabzeichens (neun mal Gold) hervor. Armin Mauerer trug den Bericht für die Tennisabteilung vor. Herausragendes sportliches Ereignis seien die Meisterschaft der Herren und der Aufstieg in die Bezirksklasse 2 gewesen. Die Knaben 14 ,seien ebenfalls in diese Klasse aufgestiegen. Mit einer weiteren Meisterschaft wartete Isolde Freundorfer, die zweite Abteilungsleiterin Volleyball auf. Das Damenteam hat nämlich die Straubinger Runde gewonnen. Ein weiteres Highlight sei vor allem für die Nachwuchsspielerinnen der Besuch des Bundesligaspieles Rote Raben Vilsbiburg gegen SC Dresden gewesen. Ilse Rittscher, die neue Chefin der Abteilung Frauenturnen, berichtete, dass sich die Frauenregelmäßig zu den Gymnastikstunden mit anschließendem Schwimmen treffen.
Zweiter Bürgermeister Jürgen Tanne bezeichnete die Aktivitäten Abteilungen als „hervorragend und sehr erfolgreich“. Aus der Sicht der Gemeinde bringe sich der SV Hunderdorf für die Allgemeinheit ein. Ganz besonders zu loben sei, dass den Jugendlichen Perspektiven für die Freizeitgestaltung geboten werden, so Tanne.
Ehrenvorsitzender Peter Henke und dritter Vorsitzender Herbert Hüttinger nahmen die Ehrungen vor. Für 20-jährige Mitgliedschaft erhielten das Vereinsabzeichen in Silber: Heidi Neumaier, Ilse Rittscher, Markus Feldmeier, Christopher Hanner, Ernst Hastreiter, Christian Höpfl, Johannes Hüttinger, Michael Hüttinger, Florian Kleehart, Sascha Landstorfer, Markus Reiner, Roland Scheibenthaler und Markus Waldherr. Das Vereinsabzeichen in Silber mit Gold für 40-jährige Mitgliedschaft konnten Manfred Fries, Hans Holmer und Helmut Jakob in Empfang nehmen.
Ehrungen der Mitglieder
Gemäß der Ehrenordnung des SV Hunderdorf wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet: Mit der Verdienstnadel in Bronze: Daniela Klar, Reinhold Beck, Werner Beck, Klaus Hornberger, Martin Scheitinger, Manfred Huber, Armin Mauerer. Die Verdienstnadel in Silber bekam Dieter Hainz; die Nadel in Silber mit Goldkranz Karl Zitzelsberger und in Gold mit geschlossenem Goldkranz Peter Hartmannsgruber. Die Nadel in Gold mit geschlossenem Goldkranz und Eindruck für 30 Jahre bekam Klaus Solcher; die Nadel mit Eindruck für 35 Jahre bekam Heinz Hentschirsch.
Adi Pöschl: stellvertretender Kreisvorsitzender des Bayerischen·Landessportverbandes betonte, dass der Sportverein Hunderdorf stolz sein könne, denn es werde hervorragende Arbeit in jeder Hinsicht geleistet. Er nahm die Ehrung durch den BLSV vor. Es erhielten die Verdienstnadel des BLSV in Bronze: Daniela Klar, Klaus Hornberger,·Manfred Huber und Armin Mauerer. Die Verdienstnadel in Silber erhielt Hans Freundorfer und die Verdienstnadel in Gold Klaus Solcher.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


Bilderbuchkino
Hunderdorf.
(as) „Upps, komm Zähne putzen“ — heißt es am Freitag, 18. Mai, ab 16 Uhr beim Bilderbuchkino in der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg. Der kleine Außerirdische vom Planeten Maxnix kämpft diesmal gegen schlechte Zähne, denn: „Wenn Zähne ewig kleben, haben sie ein kurzes Leben.“ Die witzig aufbereitete Geschichte ist geeignet für Kinder ab fünf Jahren. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


,,Ihr seid das Licht der Welt“
Zwölf Kinder erstmals am Tisch des Herrn
Hunderdorf.
(xk) Unter dem Leitwort „Ihr seid das Licht der Welt“ feierten am Sonntag zwölf junge Christen Erstkommunion in der Pfarrei Sankt Nikolaus. Es war ein bedeutender Festtag für die Kinder, die erstmals an den Tisch des Herrn treten durften und die heilige Kommunion aus der Hand von Pfarrer Martin Müller empfingen.

Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Martin Müller, Klasslehrerin Daniela Seidl und Schulleiter Kornel Klar. (Foto: xk)

Frohgemut zogen die fünf Mädchen und sieben Buben mit Pfarrer Martin Müller und den Ministranten unter Glockengeläute in die Pfarrkirche ein. Eltern, Geschwister, Paten und die Pfarrgemeinde feierten mit. Der Gottesdienst wurde vom Chor „Friends“ unter der Leitung von Konrad Zach sowie Sebastian Obermeier an der Kirchenorgel festlich mitgestaltet.
Schon lange hatten sich die Erstkommunikanten auf diesen Festtag mit Pfarrer Martin Müller im Religionsunterricht und mit Aktionen vorbereitet, die von der Schule, Müttern und Vätern unterstützt wurden. Nach dem Einzug wurden die Erstkommunionkerzen entzündet in Erinnerung an die Taufe. Es folgten das Taufgedächtnis und das gemeinsame Lied: „Fest soll mein Taufbund immer stehen“. Die Kinder bekannten sich dabei zu ihrem Glauben.
Das in der Vorbereitung gefertigte Sinnbild mit einem Kreuz und brennenden Kerzen in der Mitte sowie Lichtstrahlen mit den aufgebrachten Fotos und Namen der Erstkommunionkinder wurde vor dem Altar aufgestellt für das Leitwort: „Ihr seid das Licht der Welt“.
In seiner Predigt führte Pfarrer Martin Müller aus‘: „Jesus lädt euch Kommunionkinder, wie einst seine Apostel beim letzten Abendmahl, ein zum heiligen Mahl. Mit diesem Brot will die ganze Persönlichkeit, die ganze Kraft und Liebe von Jesus Christus ausstrahlen: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Einige Kinder brachten in die Predigt Erzählungen ein und legten Gegenstände vor den Altar, um zu verdeutlichen, was Jesus damit sagte. So stünden die Namenstafel für „Unsere Namen sind wie Lichtstrahlen“, die Laterne für „Gottes Liebe lässt uns leuchten“, die Weltkugel für „Die ganze Welt braucht Gottes Licht“, die Bibel für „Jesus gibt uns sein Wort“, Brot und Wein für „Im hl. Mahl stärkt er uns“.
„Diese Einladung solltest ihr nicht nur heute, sondern immer wieder im Mitfeiern des Gottesdienstes erfahren und spüren, dass ihr in Jesus einen treuen Begleiter durch das Leben habt“, so Pfarrer Müller. Nach der Wandlung schritten alle Kinder zum Tisch des Herrn und bildeten zum Vaterunser einen Kreis.
Danach durften sie zum ersten Mal die Hostie aus der Hand des Priesters in Empfang nehmen. Beendet wurde die Erstkommunionfeier mit dem Schlusslied „Großer Gott, wir loben dich“. Mit der Dankandacht und dem Kommunionausflug am Montag wurde der Erstkommuniontag abgeschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.05.2012


1200 Wanderer unterwegs
Wandertag führte in die Umgebung Hunderdorfs
Hunderdorf.
(hk) Am Samstag der 40. IVV-Wandertag und zugleich der 14. Kinder und Jugendwandertag des Bayerwaldvereins Hunderdorf statt. Der Start erfolgte am Sportplatzgelände in Hunderdorf. Die zur Auswahl stehenden Strecken über fünf oder zehn Kilometer führten durch die Umgebung Hunderdorfs in Richtung Windberg, Steinburg mit Perlbachtal und

Die platzierten Vereine und Wanderfreunde,'(rechts) Schirmherr und Bürgermeister Hans Hornberger, (links) Vorsitzender Werner Schwarzensteiner und Wanderwart Konrad Groß. (Foto: hk)

Wassertretanlage über die Auwiesen nach Gaishausen und dem Radweg zurück nach Hunderdorf zum Ausgangspunkt mit einem herrlichen Blick auf den Bayerischen Vorwald. 55 Vereine und circa 1200 Wanderfreunde nahmen an der diesjährigen Veranstaltung teil. Die Schirmherrschaft für diesen Jubiläums-Wandertag hatte Bürgermeister Hans Hornberger übernommen. Bei der Siegerehrung am Nachmittag überbrachte Hornberger die Grüße der Gemeinde Hunderdorf und dankte dem Bayerwaldverein, besonders dem Vorsitzenden Werner Schwarzensteiner, für die Ausrichtung und Organisation dieses Wandertages und den Vereinen und Wanderfreunden für ihr Kommen. Vorstand Schwarzensteiner nahm dann, nachdem er seinen Mitgliedern für die Mithilfe und das Geld- und Sachspendern dankte, zusammen mit dem Bürgermeister und Wanderwart Konrad Groß die Siegerehrung vor. Bei den Ortsvereinen belegten die vorderen Plätze: 1. SPD Ortsverein Hunderdorf, 2. SV Hunderdorf, 3. Frauenbund Hunderdorf, 4.Trachtenverein Hunderdorf, 5. Stammtisch Lintach. Als beste auswärtige Vereine platzierten sich: 1. Gäubodenwanderer Ittling, 2. WF Untergrießbach, 3, WF Willerszell, 4. WF Teunz, 5. WF Gallspach/Österreich. Alle Platzierten erhielten Geschenkkörbe als Preis für ihre Teilnahme.
Für die Kinder und Jugendwanderer gab es zum Abschluss noch eine Überraschung. Unter ihnen wurden noch zwei Fahrräder, die von einer ortsansässigen Firma gestiftet wurden, ausgelost. Das Los fiel auf Verena Aumer vom Trachtenverein Hunderdorf und auf Natalie Wendl von den Wanderfreunden Sandsbach.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.05.2012


Verdienstkreuz für Waldfride Holzapfel
Hunderdorf/München.
(ta) Sozialministerin Christine Haderthauer hat Waldfride Holzapfel aus Hunderdorf am Montag das Verdienstkreuz verliehen. Bei einem Festakt in München würdigte die Ministerin die beispielhafte Pflegeleistung Holzapfels, die seit fünf Jahrzehnten „liebevoll und mit großem persönlichem Einsatz“ ihren spastisch gelähmten Bruder, den bekannten Fußmaler Günther Holzapfel pflegt. Dieser war zweieinhalb Monate zu früh geboren und bei der Geburt so schwer verletzt worden, dass dies seine Behinderungen zur Folge hatte. Im Laufe der Jahre hat sich seine Erkrankung verschlimmert, seine ohnehin beschränkte Bewegungsfreiheit und seine Artikulation haben sich immer mehr reduziert. „Mittlerweile sind Sie die einzige Person, die problemlos mit ihm kommunizieren kann. Sie ermöglichen Ihrem Bruder durch Ihre gelebte Nächstenliebe ein erfülltes Leben in der gewohnten familiären Umgebung“, sagte Ministerin Haderthauer in ihrer Laudatio. „So hat sich Ihr Bruder hat bereits vor Jahren einen Namen als Kunst- und Fußmaler gemacht, ohne dabei fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen.“ Neben der aufwendigen Pflege engagiere sich Waldfride Holzapfel noch ehrenamtlich. Sie leitet „sehr engagiert“ feit 30 Jahren den Kirchenchor der katholischen Pfarrei Sankt Nikolaus in Hunderdorf.
Ihre aufopferungsvolle und bewundernswerte Pflegeleistung, die in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich sei, verdiene hohen Respekt und besondere Anerkennung. Der Bundespräsident habe ihr hierfür das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. – Bild: Christine Haderthauer gratuliert Waldfride Holzapfel.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.05.2012


Neuinszenierung des „Jedermann“
Windberg: Die zweiten Festspiele auf der Freitreppe vor der Kirche
Heuer finden zum zweiten Mal die „Windberger. Festspiele“ statt mit dem „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. In einer Neuinszenierung wird das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ vor der eindrucksvollen Kulisse der Pfau- und Klosterkirche mit 80 Schauspielern, Sängern, Musikern und Bühnenhelfern aufgeführt. Premiere ist am 21. Juni, weitere Aufführungen sind am 23., 24., 28., 29. und 30. Juni. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr, Einlass bereits um 19 Uhr (nummerierte Plätze).

Der Windberger Abteichor probt fleißig für „Jedermann“. (Foto: ws)

Vor dem Spiel und in der Pause sorgen Windberger Vereine für Verköstigung. Nach dem großartigen Erfolg 2010 wird heuer wieder der „Jedermann“ in der Originalfassung von Hugo von Hofmannsthal,, veranstaltet von der Gemeinde Windberg, in einer Neuinszenierung aufgeführt.
Ganz im Sinne des „Spiels vom Sterben des reichen Mannes“ treten die Akteure auf der Freitreppe zur romanischen Klosterkirche auf. „Jedermann“ wird wegen seiner Hartherzigkeit vor Gottes Richterstuhl zitiert.
All sein Reichtum nützt ihm nichts mehr. Erst als er auf den Glauben hört und Gott um Gnade bittet, wird seine Seele mit Unterstützung der guten Werke gerettet. Der Windberger Abteichor probt fleißig für „Jedermann“. In sprudelnder Lebendigkeit, ganz im Stil barocker Mysterienspiele, mit szenischen Neuerungen wird die diesjährige Inszenierung zu sehen sein. Spielfreudig, komödiantisch und doch mit dem notwendigen Ernst werden die Akteure, unter der Regie von Wolfgang Folger, die Jedermann-Botschaft vermitteln. Neben dem Abteichor, unter Leitung von Joachim Schreiber, wirkt heuer auch eine Bläsergruppe mit.
Vorverkauf stellen: Straubinger Tagblatt, Telefon 09421/940-6700 und Klosterladen Windberg, Telefon 09422/09-230. Eintritt zwölf Euro, zehn Euro ermäßigt, Sitzplätze nummeriert.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.05.2012


250 Euro JU-Spende
Den Betrag von 250 Euro spendete die Junge Union (JU) Hunderdorf dem Kindergarten „Sankt Nikolaus“ in Hunderdorf. Wie JU-Vorsitzender Christoph Leid l im Beisein der stellvertretenden Vorsitzenden Teresa Haimerl, weiterer Vorstandsmitglieder, des CSU-Ortsvorsitzenden Peter Henke und Bürgermeister Hans Hornberger bei der kürzlichen Spendenübergabe an die Elternbeiratsvorsitzende Sonja Hitzelberger betonte, wolle die JU den Spendenbetrag für die Beschaffung von einheitlichen T-Shirts in den Gruppen der Kindertagesstätte fördern und damit die Bemühungen des Elternbeirates unterstützen. Der JU-Vorsitzende führte aus, dass der Erlös -aus dem diesjährigen, wiederum guten, JU-Kalenderverkauf stamme. Der Kalender mit ortsbezogenen Hunderdorf -Bildmotiven komme in der Bevölkerung gut an. Damit zeigte die JU erneut ihr Herz für Kinder, nachdem bereits seit Jahren stattliche Spendenbeträge für soziale Zwecke gespendet wurden, wurde von den JU-lern konstatiert. Allen Sponsoren und Käufern gebühre daher auch ein besonderes Dankeschön. Die Spende wolle man in der Heimatgemeinde für einen gemeinnützigen Zweck, diesmal wieder für den Kindergarten zur Verfügung stellen, denn insbesondere kauften und unterstützten auch Hunderdorfer diesen Kalender, wurde betont. Elternbeiratsvorsitzende Sonja Hitzelberger bedankte sich für die Zuwendung, womit die Kleinen in der Gemeinde unterstützt werden. Die Unterstützung der Elternbeiratsaktion sei eine schöne Sache und der Spendenbeitrag gut zu gebrauchen. Bürgermeister Hans Hornberger zollte dem Engagement der JU, mit dem sie sich ins Gemeindegeschehen mit einbringen, ein „Dankeschön“. – Bild: Spendenübergabe: JU-Vorsitzender Christoph Leidl, 2. Vorsitzende Teresa Haimerl, Elternbeiratsvorsitzende Sonja Hitzelberger (vorne, mit Scheck, von rechts), JU-Vorstandsmitglieder, Elternbeiratsmitglieder, CSU-Ortsvorsitzender Peter Henke, JU- und Gemeinderatsmitglied Peter Häusler (hinten, Erster und Zweiter von rechts) und Bürgermeister Hans Hornberger (links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 23.05.2012


Musikevent zum 30-Jährigen
Hunderdorf: Zwei Jubiläen werden beim Volks- und Musikfest gefeiert
Beim Volks- und Musikfest in Hunderdorf von Freitag, 1. bis Montag, 4. Juni, gibt’s „A frische Maß, dazua a guade Musi“. Unter diesem Motto feiert der Musikverein Hunderdorf am Volksfestsonntag, 3. Juni, im Festzelt sein 30-jähriges Bestehen mit 15-jährigem Bestehen der jetzigen Blaskapelle mit Dirigent Lothar Klein.

Die Musikkapelle Hunderdorf wird, zusammen mit weiteren Kapellen, beim Volks- und Musikfest aufspielen. (Foto: xk)

Schirmherr ist Bürgermeister Hans Hornberger. Die Musikkapellen Sankt Johann (Oberösterreich) sowie die Blaskapellen Perasdorf, Neukirchen und Hunderdorf sorgen für schneidige Musik und treten auch zum gemeinsamen Spiel auf. Zugleich gefeiert wird das 25-jährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft Sankt Johann a.W. – Hunderdorf am Volksfestsonntag. Dazu werden auch rund 50 österreichische Freunde mit Bürgermeister Albert Stürmer an der Spitze erwartet. Die Bevölkerung aus nah und fern ist zum Mitfeiern des Gründungsfestes des Musikvereins und Partnerschaftsjubiläums willkommen.
1987 wurde beim Hunderdorfer Volks- und Musikfest diese Partnerschaft begründet. Am Sonntag erwartet die Besucher ein Kirchenzug, ein kleiner Festakt im Festzelt und ab 14 Uhr ein Festzug, in dessen Verlauf am Schulhof ein Musikevent mit vier Blaskapellen das Highlight sein wird, ebenso das weitere gemeinsame Musizieren im Festzelt. Bereits am Freitag spielt die gut 20-köpfige Blaskapelle Hunderdorf – mal zünftig, mal modern – zur musikalischen Unterhaltung im Festzelt auf. Am Montag klingt dann das viertägige Fest aus. Nähere Programminfo und Gewinnspiel unter www.hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.2012


MMC-Maiandacht
Windberg.
(ws) Am Pfingstmontag, 28. Mai, gestaltet die Marianische Männerkongregation Windberg um 19 Uhr die Maiandacht in der Pfarr- und Klosterkirche unter dem Motto „Maria und Elisabeth – zwei Mütter begegnen sich“. Die Sopranistin Magdalena Hinterdobler singt außerdem verschiedene ,,Ave-Maria“ -Vertonungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.05.2012


,;Blasmusik vom feinsten: zünftig und modern“
Musikverein Hunderdorf feiert 30-jähriges Bestehen – Bürgermeister Hans Hornberger zollt Lob
Hunderdorf.
(xk) Der Musikverein Hunderdorf feiert sein 30-jähriges Bestehen am Sonntag, 3. Juni, im Rahmen des Hunderdorfer Volksfestes. Dieser Anlass wird ganz nach dem Sprichwort „Wo man singt und musiziert, da lass dich nieder, denn böse Menschen haben keine Lieder“ gewürdigt und gefeiert. Dazu steht Bürgermeister Hans Hornberger als Schirmherr zur Seite. Seine Ziele, die Musikausbildung der Jugend und die Pflege des Musikgutes, verfolge und verwirkliche der Verein mit viel Engagement, lobt der Bürgermeister.

Die jungen Blasmusikanten 1986 in Sankt Johann.

Hunderdorf kann sich auch mit der von Kapellmeister Lothar Klein neu aufgebauten gut 20-köpfigen Blaskapelle freuen, die ihr 15-jähriges Bestehen feiert. Insgesamt sind rund 30 Schülerinnen und Schüler in Musikausbildung bei Musiklehrer Hans Hallmen. Im vergangenen Jahr wurde auch eine Nachwuchsbläsergruppe unter der Leitung von Richard Stadler gebildet.
Im Jahre 1982 erfolgte die Gründungsversammlung des Vereins mit 36 Mitgliedern, Gründungsvorsitzender war Bürgermeister Egon Weinzierl, zweiter Vorsitzender Karl Härtenberger, Kassier Franz Söldner und Schriftführer Xaver Kern. Der erste Auftritt der Jugendblaskapelle war am 3. Januar 1982 beim Pfarrgottesdienst. Schon zum Jahresende zählte der junge Verein 115 Mitglieder und 41 Kinder in der Ausbildung bei Musiklehrer und Dirigent Toni Niedermayer. Heute zeigen sich 200 Mitglieder mit dem Verein verbunden. Höhepunkte in der Vereinsgeschichte waren 1984 die musikalische Umrahmung der Verkehrseröffnung der neuen Autobahnteilstrecke Regensburg – Passau, 1985 folgte erstmals die Teilnahme am Bogener Faschingszug sowie bei der Gemeinde-Wappenverleihung in Sankt Johann am Wimberg (Oberösterreich). 1987 wurde das 50-jährige Jubiläum der Pfarrkirche Hunderdorf musikalisch umrahmt. Im Rahmen des fünften Musikvereins-Gründungsfestes wurde auch die Gemeindepartnerschaft Hunderdorf – Sankt Johann am Wimberg begründet. 1988 wurde Franz Söldner erster Vorsitzender.

Jugend-Blaskapelle 1982 mit dem damaligen Dirigenten Tony Niedermayer bei ihrem ersten Auftritt in der Pfarrkirche.

Jugendblaskapelle seit 1997
1989 folgte der Auftritt bei der Landesgartenschau in Straubing. In diesem Jahr löste sich die Jugendblaskapelle des Vereins auf, weil sich etliche Jugendliche neu orientierten. In den Jahren 1990/91 wurde Horst Lemmer Dirigent. Seit 1992 ist Hans Hallmen Musiklehrer für die Nachwuchsmusikanten. 1997 übernahm Hans Pollmann den Vereinsvorsitz, Max Höcherl wurde zweiter Vorsitzender und Josef Breu neuer Schriftführer. Mit Christian Michl als zweiter Vorsitzender steht seit 2008 auch ein aktiver Blasmusikant in der Vereinsführung. Am 9. November 1997 hatte die neu formierte Jugendblaskapelle mit Kapellmeister Lothar Klein beim Herbstkonzert ihren ersten Auftritt. Im Jahr 2000 wurde der Frühschoppen mit Bundesinnenminister Schily beim Volksfest gespielt und am großen Bezirksmusikfest in Sankt Johann teilgenommen. Im Jahr 2001 war die Blaskapelle dann wieder voll auf der Höhe und fand beim Hunderdorfer Volksfest sowie bei verschiedenen Gründungsfesten großen Anklang. Im Jahr 2002 waren die Fahrt nach Abos zur Partnergemeinde von Windberg sowie das erste Jahreskonzert des Musikvereins mit Dr. Gumpenberger in Steinburg Höhepunkte. 2003 wurde das 20-jährige Bestehen gefeiert, 2005 das Bundeswehrgelöbnis musikalisch gestaltet.
2006 unternahmen die Bläser einen Ausflug nach Berlin und Dresden. Höhepunkte des Jahres 2007 waren die Feier des 25-jährigen Bestehens des Vereins zusammen mit dem 20-jährigen Jubiläum der Partnerschaft der Gemeinden Hunderdorf und Sankt Johann. Einmaliger Glanzpunkt in der bisherigen Historie war die Teilnahme an der Benedetto-Parade im Vatikan 2008. Seit 2009 gehören auch Auftritte beim Straubinger Gäubodenvolksfest zu den Jahreshöhepunkten. 2011 brachte die Blaskapelle die erste eigene CD mit dem Titel „A frische Maß, dazua a Musi“ heraus.
Musikverein im Aufwind
„Unsere Blaskapelle mit Kapellmeister Lothar Klein hat überzeugt und bietet Blasmusik vom Feinsten, zünftig und modern, so dass man viele Jahre als Festkapelle, beim Gäubodenvolksfest und anderen größeren Festlichkeiten engagiert wurde“, bilanziert Vorsitzender Hans Pollmann. Er freut sich zum 30-jährigen Bestehen, dass der Musikverein durch vielfältiges Engagement weiter im Aufwind ist. Eine besondere Freundschaft besteht mit der Musikkapelle Sankt Johann. Aus ersten Kontakten der Kapellen 1984 entwickelte sich sogar eine Gemeindepartnerschaft. Schirmherr und Bürgermeister Hans Hornberger, betont, dass seitens der Gemeinde dem Musikverein ein hoher Stellenwert beigemessen werde. Deshalb habe er auch gerne die Schirmherrschaft übernommen. Anlässlich des 30-jährigen Gründungsfestes bietet der Musiklehrer Hans Hallmen für interessierte Kinder und Jugendliche eine Stunde kostenlosen, Musik-Probeunterricht an. Anmeldung dazu bei ihm unter Telefon 09962/2298.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.2012


Zentral-örtliche Bedeutung
In Hunderdorf lässt es sich ‚gut leben und arbeiten
Hunderdorf.
(xk) In Hunderdorf lässt es sich gut wohnen und arbeiten. Die Gemeinde hat mit dem Verwaltungssitz zentralörtliche Bedeutung. Schule, Kindergarten, Ärzte, eine Apotheke und viele örtliche Geschäfte und Unternehmen sichern hier die Grundversorgung.
Auch in punkto Familienfreundlichkeit hat die Gemeinde Einiges zu bieten: Grund- und Mittelschule mit Mittagsbetreuung und Ganztagsklassen, Kindertagesstätte und neue Kinderkrippe mit Ferienbetreuung für Grundschulkinder, einen großzügigen Spielplatz sowie das Sportzentrum. Zudem bieten zahlreiche Ortsvereine ein breites Spektrum: vom Sportverein über den Schützenverein bis zum Trachtenverein wird engagierte Jugendarbeit betrieben.
Auf ihre kleineren und größeren Geschäfte und Unternehmen ist die Gemeinde stolz, sind sie doch von großer Bedeutung im örtlichen Gemeindeleben. Sie bieten auch zahlreiche Arbeitsplätze. Hunderdorf hat die ökonomischen und infrastrukturellen Herausforderungen angenommen und dadurch sein Gesicht positiv verändert.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.2012


Drei Jubiläen werden gefeiert
Viertägiges Volks- und Musikfest – Festtagsprogramm Teil eins
Hunderdorf.
(xk) Morgen heißt es wieder „O zapft is!“ für das traditionelle Hunderdorfer Volksfest, das von Freitag, 1. Juni, bis einschließlich Montag, 4. Juni, stattfindet. Heuer wird es auch ein zünftiges Musikfest, denn der Musikverein Hunderdorf feiert am Volksfestsonntag sein 30-jähriges Gründungsfest und das 15-jährige Bestehen seiner Blaskapelle Hunderdorf. Auch das 25-jährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft mit Sankt Johann am Wimberg (Österreich) ist in die Festivitäten eingebunden. Da ist natürlich ein „Prosit der Gemütlichkeit“ angesagt.
Das Hunderdorfer Volks- und Heimatfest findet heuer zum 57. mal statt und kann so schon berechtigt als ein traditionelles Fest bezeichnet werden. Seine Anfänge gehen in die 50er Jahre zurück. Heuer liegt zum 18. Mal die Festzeltbewirtung bei der Familie Gierl. Aus der Festküche kommen leckere Wiesenschmankerl, dazu gibt es Karmeliten-Festbier und Alkoholfreies.

BeimVolks- und Musikfest 1987 wurde die Gemeindepartnerschaft besiegelt. Von rechts: Musikobmann Rudi Dorner, Altbürgermeister Winkler, Bürgermeister Josef Radler und Egon Weinzierl, Stellvertretender Landrat Franz Buchner und Verwaltender Leiter Xaver Kern.

Neben den Erwachsenen freuen sich besonders auch die Kinder und Jugendlichen schon immer auf das Volksfest. So steht für die Jugend wieder der beliebte Autoscooter bereit, die Kleinen vergnügen sich mit Karussellfahrten oder Schiffschaukel. Weiter bieten der Süßwarenstand, der Glückshafen, der Schießstand und die Spikerbude der seit Jahren bewährten Schaustellerfamilie Zimmermann willkommene Abwechslung.
Das 57. Volks- und Musikfest wird am morgigen Freitag um 18 Uhr mit dem Standkonzert der Hunderdorfer Blaskapelle am Schulhof eröffnet. Dann folgt um 18.30 Uhr der gemeinsame Einzug ins Festzelt mit Bürgermeister und Gemeinderat, dem Festwirt und den Bedienungen so wie den örtlichen Vereinen. Ein stattlicher Festauszug wird sich so wieder über die Hauptstraße und entlang der Bahnhofsstraße bewegen. Anschließend wird Bürgermeister Hans Hornberger das erste Fassl Bier anzapfen und das Fest für eröffnet erklären. Im Festzelt sorgt dann die fesche Blaskapelle Hunderdorf des Musikvereins mit Kapellmeister Lothar Klein für zünftige Musik.
Der Samstag ist als „Tag der Betriebe und der Jugend“ proklamiert. Ab 19 Uhr ist im Zelt Stimmung mit der Band „Die Ganoven“ angesagt.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.2012


Woher kommt der Name Hunderdorf?
Der Name hat mit dem Hund im Wappen überhaupt nichts zu tun. Pater Fink von Metten glaubt, dass der Name von Hinderendorf kommt, was so viel wie der „Ort hinter den Hügeln“ bedeutet. Die Verfasserin des ersten Hunderdorfer Heimatbuches, Bonaventura Härtenberger, leitet den Namen von Hunderendorf ab, ein Ort mit hundert Anwesen. Eine weitere Version ist, die Grafen von Windberg-Bogen hätten hier einen größeren Hundezwinger besessen. Der Name könnte auch von Hunthari abgeleitet sein, der auf den Sitz eines Unterbeamten oder einer Hundertschaft hinweist. Weitere Namenserklärungen beziehen sich auf „hunt“, was so viel wie Siedlung am Moos bedeutet, sowie auf „hundari“, ein mit Gewalt besetztes Gebiet. Hunderdorf wurde 1065 erstmals urkundlich erwähnt. – Bild: „Ort hinter den Hügeln“ könnte Hunderdorf, das zwischen den Hügeln des Bogenbachtals liegt, ursprünglich geheißen haben. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.2012


„Do spuit Musi“ am Volksfestsonntag
Ein Tag steht im Zeichen des Musikvereinsjubiläums – Festtagsprogramm Teil zwei
Hunderdorf.
(xk) Der Volksfestsonntag in Hunderdorf steht nach dem Motto „Do spuit Musi“ ganz im Zeichen des 30-jährigen Gründungsfestes des Musikvereins Hunderdorf. Zugleich feiert die von Kapellmeister Lothar Klein aufgebaute Blaskapelle ihr 15-jähriges Bestehen.- Zu diesem Festtag werden auch die Kapellen aus Neukirchen, Perasdorf und aus Hunderdorfs Partnergemeinde Sankt Johann kommen.

Auf dem Rummelplatz gibt es unter anderem eine Autoscooter-Anlage

Den Festtag startet die Blaskapelle Hunderdorf um 6 Uhr mit einem Weckruf. Bereits ab 8 Uhr erfolgt das Einholen der teilnehmenden Ortsvereine, der österreichischen Freunde aus Sankt Johann sowie der weiteren Ehrengäste. Die Jubiläumskapelle Hunderdorf wartet im Festzelt mit zünftiger Blasmusik auf. Um 9.30 Uhr führt der Kirchenzug entlang der Bahnhofstraße, Hauptstraße und Sollacher Straße führt. Bei diesem Zug sind auch die Blasmusikanten aus Sankt Johann, Neukirchen und Perasdorf vertreten. Um 10 Uhr beginnt der von Pfarrer Martin Müller zelebrierte Festgottesdienst. Gegen 13 Uhr wird in einem kleinen Festakt die Gemeindepartnerschaft bekräftigt. Um 14 Uhr folgt ein Festzug mit rund 25 teilnehmenden Ortsvereinen in zwei getrennten Zügen. Ein Zug marschiert auf dem Radfahrweg bis Einmündung in Hauptstraße bei Rewe-Markt, weiter entlang der Hauptstraße über die Sollacher Straße bis zum Schulhof. Der zweite Zug bewegt sich über den Lindfelderweg, den Quellenweg und die Sollacher Straße zum Schulhof. Gegen 14.15 Uhr folgt auf dem Schulhof ein Musikevent der vier Musikkapellen (Hunderdorf, Neukirchen, Perasdorf und Sankt Johann).

Die fesche Blaskapelle mit Kapellmeister Lothar Klein, die auf 15 Jahre des Bestehens zurückblickt.

Dieses musikalische Highlight wird nach der Rückkehr in einem gemeinsamen Zug im Festzelt fortgesetzt.
Ab 18 Uhr unterhält dann das Musiktrio „Die Grenzwaidler“ im Festzelt. Am Montag beginnt ab 14 Uhr der Kindernachmittag. Dabei gibt es bei den Fahrgeschäften bis 18 Uhr Preisermäßigungen. Um 15 Uhr ist die bei den Kindern beliebte Freichip-Aktion. Das Bierzelt ist ab 16 Uhr geöffnet und bei einem Extraprogramm können Senioren vergnügte Stunden verbringen. Musik machen dabei Maxi Reiner auf der Steirischen, Lukas Blasini mit seinem Bariton und Bürgermeister Hans Hornberger mit der Gitarre. Abends zum Festausklang ist Stimmung mit den „Hofdorfer Buam“ angesagt. Zum Tag der Gemeinden und Behörden begrüßt Gemeindeoberhaupt Gäste aus der Kommunalpolitik. Gegen 23 Uhr verlost Gastwirt Johann Gierl noch Sachpreise. Die Lose gibt es gratis zu jeder Maß.
Nähere Programminformationen und ein Gewinnspiel gibt es unter www.hunderdorf.de

Die Blaskapelle Hunderdorf ist das Herzstück des Musikvereins. (Foto: Fotostudio Eiglsperger)

Die Gemeinde
(xk) Hunderdorf (338 Meter über dem Meeresspiegel) hat heute 3 286 Einwohner und eine Gebietsgröße von 22,24 Quadratkilometer. Es besteht aus 38 Ortsteilen und Weilern. Die Partnergemeinde Sankt Johann am Wimberg (Bundesland Oberösterreich) zählt 1129 Einwohner und weist eine Fläche von 19,77 Quadratkilometer aus.
Die Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf seit 1949 sind: Karl Reiner (1949 bis 1966), Karl Härtenberger (1966 bis 1984), Egon Weinzierl (1984 bis 1992), Gerd Peschke (1992 bis 2008 und Hans Hornberger (seit 2008).
Quelle: Bogener Zeitung, 31.05.2012

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