2013# 11

Straße offiziell freigegeben
Gesamtkosten von 442000 Euro — 230000 Euro Förderung
Hunderdorf/Wndberg.
(xk) Mit dem Durchschneiden des Bandes durch die Bürgermeister der Gemeinden Hunderdorf und Windberg erfolgte am Donnerstag die symbolische offizielle Freigabe der gemeindeübergreifenden Straßenausbaumaßnahme „Oberbauverstärkung und Verbreiterung der Gemeindeverbindungsstraße Haselquanten-Starzenberg-Sandweg“. Die Gesamtkosten der rund 1,4 Kilometer langen Ausbaumaßnahme beziffern sich auf rund 442000 Euro.
Einleitend durchschnitten an der Gemeindegrenze bei Starzenberg die Bürgermeister Hans Hornberger (Hunderdorf) und Hans Gstettenbauer (Windberg) zusammen mit ihren Bürgermeister-Stellvertretern, den Vertretern des Ingenieurbüros Sehlhoff und der Baufirma Max Streicher (Deggendorf) das über die Fahrbahn gespannte weiß-blau Band. Damit wurde symbolisch die Straßenbaumaßnahme offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Beteiligten wünschten allen Verkehrsteilnehmern eine stets unfallfreie Fahrt.

Beim Durschneiden des Bandes mit offizieller Verkehrsfreigabe (von links): Büroleiter Dipl.Ing. Peter Baier, die beiden Bürgermeister Hans Hornberger und Hans Gstettenbauer, die Bürgermeisterstellvertreter Gerhard Mühlbauer, Jürgen Tanne und Helmut Kronfeldner, Abteilungsleiter Straßenbau Alfons Straßer, Bauleiter Alex Holzbauer, sowie Bautechniker Gerhard Reisinger. (Foto: xk)

Zusammenarbeit der Gemeinden
Bürgermeister Hans Hornberger  von der federführenden Gemeinde Hunderdorf stellte anschließend beim kleinen Festakt die interkommunale Zusammenarbeit bei diesem Straßenausbauprojekt mit der weiterhin beteiligten Gemeinde Windberg heraus. Nur durch die gemeindeübergreifende Maßnahme konnte zu den Gesamtkosten von rund 442 000 Euro eine Zuwendung in Höhe von voraussichtlich 230 000 Euro aus dem Programm nach dem Bayerischen Gemeindefinanzierungsgesetz (BayGVFG) von der Regierung von Niederbayern bewilligt werden und damit ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung. „Nach positiven Beschlussfassungen der Ratsgremien in Hunderdorf und Windberg Anfang 2012 konnte die Straßenausbaumaßnahme am 10. Juni durch die Baufirma Max Streicher begonnen werden, verzögerte sich aber wegen des vordringlichen Hochwasser-Einsatzes des Bauunternehmens in Deggendorf-Fischerdorf“, so Hornberger und bemerkte: „Die insgesamt 1358 Meter lange Ausbaustrecke erfuhr eine Oberbauverstärkung nach den heutigen technischen Anforderungen und zudem hauptsächlich im Gemeindebereich Windberg eine zusätzliche Verbreiterung der Fahrbahn um 1,50 Meter auf nunmehr durchgehend 4,5 Metern“. Von der Bausumme entfallen ein Kostenanteil von rund 337 000 Euro auf die Gemeinde Hunderdorf und ein Beteiligungsbetrag von 95 000 Euro auf die Gemeinde Windberg. Aufgrund der Mehrversiegelung war auch eine ökologische Ausgleichsfläche bereitzustellen. Abschließend resümierte Bürgermeister Hornberger: „Die Straße wird künftig den Anforderungen an die straßenbauliche Infrastruktur gerecht. Zugleich werden die Verkehrssicherheit und die Fahrqualität durch die Verbreiterung und Fahrbahnverstärkung erhöht“.
Der Redner zollte allen Projektbeteiligten für die gute Zusammenarbeit ein besonderes Dankeschön, voran dem Staatl. Bauamt Passau-Service-Stelle Deggendorf, der Regierung von Niederbayern, der Baufirma ax Streicher und dem Ingenieurbüro Sehlhoff, den Ratsgremien und den gemeindlichen Bauhöfen. Das schöne Zusammenwirken und die gute Maßnahmenabwicklung unterstrich auch Windbergs Bürgermeister Hans Gstettenbauer, der zudem an seinen Bürgermeisterkollegen Hans Hornberger für das harmonische Miteinander Dankesworte richtete.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2013


Kurs zum Thema Totentanz
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet von Freitag, 15., bis Sonntag, 17. November, einen Kurs zum Thema Totentanz an. Der Totentanz ist eine Kunstform, mit deren Hilfe sich Künstler seit dem Mittelalter in Malerei oder Musik mit Tod und Sterben auseinandersetzen. Totentanzbilder erinnern an die ständige Gegenwart des Todes, ohne dabei das Leben, aus dem Spiel zu lassen. In diesem Kurs werden Totentanzkapellen in der Region besucht und aus den Bildern Verbindungen zum eigenen Leben erschlossen. Der Kurs findet in der Jugendbildungsstätte statt. Informationen unter Telefon 09422/824112.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2013


Kontemplationskurs
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet von Freitag, 15., bis Sonntag, 17. November, in der Jugendbildungsstätte einen Kontemplationskurs an. Der Kurs gibt die Möglichkeit, sich und dem eigenen Leben in einer Atmosphäre der Ruhe und Stille näher zu kommen. Informationen unter Telefon 09422/824112.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2013


Bürgerversammlung
Windberg.
(xk) Am Samstag, 23. November, findet um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Amtshauses Windberg eine Bürgerversammlung für die Bürger des gesamten Ortsbereiches Windberg statt. Bürgermeister Hans Gstettenbauer berichtet dabei über Aktuelles aus der Gemeinde. In der anschließenden Diskussion  kann die Bevölkerung Wünsche und Anregungen zur Kommunalpolitik vorbringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2013


Martinsfeier
Windberg.
(ws) Am Montag, 11. November, feiert der Kindergarten Sankt Sabinus Windberg das Martinsfest. Beginn ist um 17.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche, anschließend ist Martinsumzug durch den Ortskern des Klosterdorfes bis zum Pfarrplatz. Beim Martinsfeuer vor dem Amtshaus bietet der Kindergartenbeirat Glühwein, Kinderpunsch, belegte Brötchen, Gebäck und diverse Getränke an. Die gesamte Bevölkerung ist willkommen
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2013


Vorsorge treffen ist wichtig
Vortrag der Hanns-Seidel-Stiftung
Hunderdorf.
(xk) „Jeder von uns kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbstverantwortlich regeln zu können“. Diese wichtige Thematik hatte der Ortsvorsitzende der CSU Hunderdorf, Peter Henke, in Zusammenarbeit mit der JU Hunderdorf aufgegriffen und organisierte einen gutbesuchten Vortrag zur „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ dazu kürzlich im Gasthaus Baier-Edbauer.
Dieser Vortrag wurde von der Hanns-Seidel-Stiftung im Zusammenwirken mit dem Regionalbeauftragten Rudolf Mahlmeister durchgeführt, der kurz die Aufgaben und Inhalte der Stiftung vorstellte. Anschließend erfolgte der Vortrag der Referentin Bettina Wurzel, Diplom Sozialpädagogin aus Bayreuth. Sie ist in einer Betreuungsbehörde in leitender Funktion tätig und gab einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügung. „Jeder sollte sich auch einmal die Frage stellen, wer im Ernstfall Entscheidungen für ihn treffen soll, wenn er selbst vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr hierzu in der Lage ist“, so die Referentin.
„Ein wichtiger Baustein ist dabei die Vorsorgevollmacht. Sie ist eine umfassende Vollmacht, die eine rechtliche Betreuung ersetzt. Die Einschaltung des Betreuungsgerichtes ist also nicht erforderlich. Diese Vollmacht setzt jedoch ein gewachsenes Vertrauensverhältnis voraus. Die Möglichkeit der Erteilung einer umfassenden Vollmacht wird mittlerweile von vielen Bürgern genutzt“, verdeutlichte die Diplom-Sozialpädagogin. Aber auch die Betreuungsverfügung seit sinnvoll, sofern keine umfassende Vorsorgevollmacht erteilt werden könne. In dem er schriftliche Wünsche für die Auswahl eines möglichen Betreuers wie auch die Vorstellungen für dessen Amtsführung werden die Person des Betreuers und andere Wünsche festgelegt. Diese müssen bei der Bestellung der Betreuung durch das Gericht berücksichtigt werden.
In jedem Fall sollte neben der Abfassung einer Vollmacht oder einer Betreuungsverfügung auch daran gedacht werden, Wünsche und Vorstellungen in Form einer Patientenverfügung niederzulegen. Insbesondere in der letzten Lebensphase kann jeder in eine Situation kommen, in der schwierige Entscheidungen anstehen. Sollen auch im Fall einer unheilbaren Erkrankung lebenserhaltende Maßnahmen wie intensivmedizinische Behandlung, künstliche Ernährung oder Ähnliches begonnen beziehungsweise fortgesetzt werden? Oder soll – auch unter Berücksichtigung der Vorstellungen des Patienten von Würde im Leben wie im Sterben – auf den Eingriff in einen natürlichen Verlauf verzichtet werden, wenn keine Hoffnung auf Heilung oder wenigstens nur Besserung besteht? „Dies sind schwierige Fragen, die in einer Patientenverfügung schriftlich dargelegt werden können. Sie gibt in der letzten Lebensphase Hinweise auf den Willen den Patienten, wenn dieser ihn nicht mehr selbst ausdrücken kann. 2009 wurde das BGB geändert. Patientenverfügungen und damit der Patientenwille ist nun verbindlich, für Betreuer, Bevollmächtigte, aber auch für Pflegepersonal und Arzt. Damit wird dem Gedanken der Selbstbestimmung immer stärker Rechnung getragen“, führte Bettina Wurzel weiterhin aus und resümierte: „Insgesamt ist festzustellen, dass die Möglichkeit der Vorsorge durch den einzelnen Bürger immer stärker genutzt wird“.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2013


JUGENDLEISTUNGS- UND TRUPPMANNPRÜFUNG. Die Feuerwehr Windberg legte am Mittwoch zusammen mit Teilnehmern der Feuerwehr Pillnach erfolgreich die Jugendleistungs- und Truppmannprüfung ab. Das Prüfungsabnehmerteam um KBI Weninger, KBM Fahl sowie die Schiedsrichter Kieninger und Sötz bescheinigten eine hervorragende Prüfungsleistung und gratulierten zusammen mit Bürgermeister Hans Gstettenbauer, Jugendwart Helmut Christi und Vorsitzendem Johann Mayer. Die jungen Kameraden wurden für ihr Engagement und ihre Prüfungsvorbereitung gelobt. In einer kleinen Feierstunde fand die Abzeichen- beziehungsweise Urkundenverleihung nach den erfolgreichen Prüfungen statt.   (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2013


Adrian Sandbiller aus Hunderdorf ist Bayerns bester Jungmetzger
Der Hunderdorfer Adrian Sandbiller hat kürzlich den Titel „Bayerischer Meister im Leistungswettbewerb des Handwerks 2013″ errungen und damit einen großartigen Erfolg als Bayerns bester Jungmetzger. Schon als Kind half Adrian Sandbiller im elterlichen Betrieb der Schmankerl-Metzgerei Sandbiller mit. So stand sein Berufswunsch nach seinem Abitur auf dem Benediktinergymnasium in Metten fest: Er wollte Metzger werden. Er trat seine Ausbildung im renommierten und bekannten Betrieb von Karl Weber in Lenggries an. Wie der elterliche Betrieb ist auch die Metzgerei Weber vom  Feinschmecker als eine der 400 besten Metzgereien Deutschlands gelistet. Und wie die Metzgerei Sandbiller wird auch in Lenggries noch selbst geschlachtet und die verkauften Produkte in handwerklicher Tradition selbst hergestellt. Bereits nach zwei Jahren bestand Adrian als Bester seiner Innung die Gesellenprüfung. Zudem war seine Gesellenprüfung die beste sämtlicher Handwerksberufe. Er erhielt dafür den bayerischen Löwen als Ehrenpreis der Handwerkskammer. Mit diesem hervorragendem Ergebnis qualifizierte er sich zur Teilnahme am Kammerwettbewerb des gesamten Bereichs München und Oberbayern. Hier trafen sich die besten Absolventen, um mit ihrem Fachwissen gegeneinander anzutreten. Adrian Sandbiller konnte den ersten Platz erringen und war damit Kammersieger. So kam es, dass ein Niederbayer Kammersieger von ganz München und Oberbayern wurde. Die besten der Besten aus ganz Bayern kamen nun Anfang Oktober in Augsburg zusammen, um den Titel Bayerns bester Jungmetzger auszutragen. Adrian Sandbiller musste bei diesem Wettbewerb ein Rinderviertel auslösen, exakt zuschneiden und sortieren. Weitere Disziplinen waren: Die Herstellung einer Pastete im Teigmantel, das Präsentieren eines Hauptgerichtes, die Herstellung von küchenfertigen Erzeugnissen und das Anrichten einer Grillplatte. Auf der Grillplatte waren Surf and Turf vom Schweinewammerl und Räucherlachs, Bratwurst trifft Rinderlende, Grillmuscheln vom Entrecote und Rettungsringe gegen den Grillhunger aus der Schweinehüfte, gefüllt mit Bergkäse. Dabei konnte Adrian in allen Disziplinen überzeugen und erreichte die höchste Gesamtpunktzahl. Kürzlich fand nun im Kongresscentrum in Coburg die feierliche Preisverleihung statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von der bekannten Radiomoderatorin Nina Pietschmann. Die Samba Gruppe Terra Brazil mit der Sängerin Nice Ferreira unterhielt die Festgäste mit Ihren flotten Rhythmen. Zur Preisverleihung war auch viel Prominenz angereist. So erwiesen die Europa-Abgeordnete Monika Hohlmeier, mehrere Bundes-. und Landtagsabgeordnete und führende Persönlichkeiten des Handwerks den Siegern Ihre Anerkennung. Adrian Sandbiller hat somit den Titel Bayerischer Meister im Leistungswettbewerb des Handwerks in den Landkreis gebracht. Er befindet sich momentan in den Vorbereitungen zur Meisterprüfung und möchte sein Fachwissen dann im Ausland erweitern und später den Betriebswirt HWK erwerben. – Bild: Freudestrahlend präsentiert Adrian Sandbiller die Auszeichnung als „Bayerns bester Jungmetzger 2013″.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2013


80. Geburtstag gefeiert
Rosa Miedaner aus Gaishausen konnte am Donnerstag im Kreise ihrer Verwandten ihren 80. Geburtstag feiern. Am Ehrentag war als Gratulant auch persönlich Bürgermeister Hans Hornberger gekommen. Im Namen der Gemeinde und des Gemeinderates übermittelte er die besten Glückwünsche für noch viele frohe Lebensjahre bei guter Gesundheit und überreichte ein Präsent. Pfarrgemeinderatsmitglied Monika Ammer sprach für die katholische Pfarrgemeinde und im Auftrag von Pfarrer Martin Müller, die besten Glück- und Segenswünsche aus und erfreute ebenso mit einem Geburtstagsgeschenk.
Die Jubilarin, eine gebürtige Hornberger, erblickte am 7. November 1933 in Starzenberg das Licht der Welt. Dort war sie zeitlebens „ dahoam“. Sie wuchs als Jüngste von vier Geschwistern auf und besuchte die Schule in Au vorm Wald.. Nach der Schulzeit arbeitete sie in der Landwirtschaft der Eltern und übernahm auch später das Anwesen. Am 29. April 1966 führte sie Alfons Miedaner aus Konzell zum Traualtar. Mit viel Fleiß, harter Arbeit und Mühen wurde gemeinsam ein neues Wohnhaus errichtet und auch die landwirtschaftlichen Gebäude durch einen Neubau ersetzt. So war sie es gewohnt, über Jahrzehnte hinweg stets fest zuzupacken, gerade auch in der Landwirtschaft, da der Ehemann ja noch in der Berufsarbeit stand. Der Ehegatte verschied im Jahre 2003. Der Besitz wurde an Neffen Hans Hornberger übergeben, der sich mit Frau Claudia fürsorglich um Rosa Miedaner kümmert. Die Jubilarin, der das Gehwerk nicht mehr so mitmacht, verfolgt interessiert das Zeitgeschehen. – Bild: Die Jubilarin mit Bürgermeister Hans Hornberger (links), Pfarrgemeinderatsmitglied Monika Ammer (rechts) sowie ihrem Neffen Hans Hornberger und seiner Frau Claudia. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2013


Freiwilliges Soziales Jahr im Sportbereich
In Bayern gibt es rund 300 Sportvereine, die einen Platz im freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Sport besetzen. Der SV Hunderdorf ist einer von ihnen und bietet seit dem 26. August die Möglichkeit Freude an der sportlichen Jugendarbeit und gleichzeitiges Sammeln vielfältiger Erfahrungen zu verbinden. Mit dem 18-jährigen Abiturienten Andreas Frank aus Burgheim (Oberbayern) fand sich ein junger Mann, der Spaß hat, Kinder und Jugendliche beim Fußball und in der Grund- und Mittelschule Hunderdorf zu betreuen. Der FSJ-Teilnehmer erhält durch den Träger, der Bayerischen Sportjugend (BSJ), fachliche und pädagogische Fortbildungen im Rahmen von Übungsleiterausbildung und Seminaren. Für zwölf Monate hat sich Andreas Frank für den SV Hunderdorf und die Gemeinde Hunderdorf entschieden und leistet wöchentlich 38,5 Stunden Arbeit. Sein Aufgabengebiet erstreckt sich in der Schule von Mittags- und Hausaufgabenbetreuung, Essensausgabe und Freizeitbetreuung mit Sport der Ganztagsschule, bis hin zur Hilfe beim Sport- und Schwimmunterricht. Bei der Fußballabteilung des SV Hunderdorf leistet er Trainingsarbeit mit den Jugendmannschaften sowie Hilfe bei der Organisation und Durchführungen von Vereinsfesten. Andreas Frank wird im Rahmen einer Projektarbeit darüber hinaus eine Aktion planen und durchführen, die von Nutzen für die Gemeinde Hunderdorf sein wird. Für das Einsatzjahr 2013/2014 übernehmen der BFV und die Gemeinde Hunderdorf die Kosten von monatlich 440 Euro. Der Umstand, dass es gelungen ist, zum zweiten Mal dieses Zukunftsprojekt zu realisieren, bestärkt die Hoffnung, das Freiwilligen Soziale Jahr im Sport zu einer festen Einrichtung in der Gemeinde Hunderdorf wird. – Bild (von links): Schuldirektor Kornel Klar, FSJ-Teilnehmer Andreas Frank, FSJ-Anleiter Stefan Diewald vom SVH und Bürgermeister Hans Hornberger.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2013


70 Jahre alt geworden
Familie, Freunde, Gemeinde- und Vereinsvertreter gratulierten am vergangenen Wochenende bei Berta Schätz zum 70. Geburtstag. Berta Schätz ist 1943 in Windberg-Staudach geboren, und seit 50 Jahren mit ihrem Mann Albert verheiratet. Seit ihrer Heirat ist Berta Schätz als Hausfrau und Landwirtin tätig. Sie ist Mutter von zwei Kindern und stolze Oma ihrer drei Enkel Christoph, Lucas und Antonia. Zu den Gratulanten zählte natürlich die ganze Familie, aber auch Gemeindevertreter sowie die FFW Perasdorf, bei der sie dreimal als Fahnenmutter der Feuerwehr bei ihren Fahnenweihen zur Seite stand. Die FFW Perasdorf nahm dies zum Anlass und ernannte Berta Schätz am 2. Februar 2003 zur Ehrenfahnenmutter. 70 Jahre muss man feiern, meinte Berta Schätz, und dies wurde auch gemacht. In der Hanslhütte bei Elisabethszell ging’s zünftig her. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und die Musi brachte gute Laune in die Runde.. – Bild: Enkel Lucas, die Jubilarin und Enkel Christoph (vorne, von links) sowie 2. Bürgermeister Thomas Schuster, Karl Stieglmeier, FFW-Gruppenführer Josef Stettmer und FFW-Kommandant Christian Dietl.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2013


Kinderbibeltag
Hunderdorf.
(hk) Am Samstag, 16. November, findet im Pfarrheim in Hunderdorf wieder ein Kinderbibeltag statt. Der Nachmittag beginnt um 13 Uhr und endet nach dem Abschlussgottesdienst um 18.45 Uhr. Mit Spielen, Singen, Tanzen und Basteln sollen die Kinder den Tag gemeinsam erleben und dabei die Heilige Schrift näher kennenlernen. Handzettel mit Anmeldung gibt es in der Schule und in der Kirche. Darauf stehen nähere Informationen und was mitzubringen ist. Es wird ein geringer Kostenbeitrag für Essen und Material erhoben. Die schriftliche Anmeldung soll bis Donnerstag, 14. November, im Pfarrbüro, in der Sakristei, bei Pater Martin, in der Schule oder in der Gemeindebibliothek abgegeben werden. Das Vorbereitungsteam und Pater Martin freuen sich, diesen Tag mit möglichst vielen Kindern zu verbringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2013


Der Opfer der Kriege gedacht
Volkstrauertag ein Tag gegen das Vergessen
Steinburg.
(xk), Vorgezogen zum Volkstrauertag wurde am Sonntag am Ehrenmal in Steinburg den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht, insbesondere den Gefallenen und Vermissten der schrecklichen Weltkriege aus der ehemaligen Gemeinde Steinburg.
Pfarrer Martin Müller sprach Fürbitten und Gebete zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt und rief Gottes Segen für eine friedvolle Welt herab. „Gib uns Liebe und Zuversicht, dass wir in unserem Umfeld tun, was dem Frieden dient“, so der Seelsorger. Franz Xaver Häusler, der Vorsitzende der FFW Steinburg, sagte in deiner anschließenden Ansprache: „Der Volkstrauertag führt uns jedes Jahr zusammen, um der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie den in Gefangenschaft, durch Gewaltherrschaft und Vertreibung gestorbenen Menschen zu gedenken, aber auch der Opfer von Krieg und Gewalt in den Kriegs- und Krisenregionen dieser Tage. In der Erinnerung daran setzen wir uns mit dem Verlust von unvorstellbar vielen Menschen auseinander, von rund 65 Millionen Toten.“ 34 Namen von Männern der damaligen Gemeinde Steinburg seien ins Kriegerdenkmal eingemeißelt. Sie alle mussten ihr junges Leben lassen für Willkür, den damaligen Zeitgeist und die Gewaltherrschaft des Regimes.

Gedenkfeier zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt. (Foto: xk)

„Ihrer zu gedenken, ist unser Anliegen und Verpflichtung“, so der Redner und fügte hinzu: „68 Jahre ununterbrochener Friede sollten in uns die Dankbarkeit wachhalten, den Frieden in unserem Land und in Europa zu erhalten. Dann waren die Opfer, die diese Männer bringen mussten, nicht umsonst“. Häusler legte anschließend am Ehrenmal für die Gefallenen und Verstorbenen aus Steinburg einen Kranz nieder. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf umrahmte die Gedenkfeier mit Chorälen und setzte mit dem Lied vom „guten Kameraden“ einen der Bedeutung des Tages würdigen Abschluss. Böllerschüsse der Bogenbachtaler Böllerschützen durchbrachen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse. Nach der Gedenkfeier durch die FFW in Steinburg zelebrierte der Seelsorger in der Pfarrkirche zu Hunderdorf dann den Gedenkgottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2013


Landjugend ist Aktivposten
Lob für KLJB-Engagement — Für 2014 viel geplant
Hunderdorf.
(xk) Die KLJB Hunderdorf war im zurückliegenden Jahr recht aktiv und hat sich mit vielen Aktionen in das örtliche Vereins- und Gemeindegeschehen eingebracht – dies resümierte Vorsitzende Claudia Englmeier bei der Jahresversammlung am Sonntagabend im Gasthaus Plötz-Schlecht, Großlintach. Zugleich wurde deutlich, dass auch für nächstes Jahr wieder viele Aktionen geplant sind. Pfarrer Martin Müller und die anderen Grußwortredner zollten dem ehrenamtlichen Engagement viel Dank und Anerkennung und wünschten: „Macht’s weiter so bei gutem Zusammenhalt.“
Einleitend stellte die Vorsitzende Claudia Englmeier fest: „Für die KLJB Hunderdorf geht ein ereignisreiches Jahr mit vielen eigenen Aktionen und Beteiligungen im Gemeinde- und Vereinsgeschehen, und darüber hinaus, zu Ende. Die KLJB verzeichnet aktuell 33 Mitglieder, einem Austritt stünden seit Beginn des Jahres neun Neuanmeldungen gegenüber“, bilanzierte die Rednerin nicht ohne Stolz. Dies unterstreiche den Zusammenhalt und das Teilnehmerinteresse für die Aktivitäten und das Engagement in den vielfältigen Bereichen.
Höhepunkte im Jahr waren das von der KLJB heuer initiierte und wiederbelebte traditionelle Maibaurnaufstellen in Zusammenarbeit mit dem Musikverein und weiteren Ortsvereinen sowie die von der KLJB organisierte „Summer Sunset Party“ am Festplatz. Tatkräftig beteiligt war man auch bei der „72-Stunden-Aktion“ für die Erneuerung des Kinderspielplatzes am Sportzentrum. Besucht wurden der Faschingsball einer benachbarten KLJB-Gruppe, der Sportlerball, das SVH-Sonnwendfeuer mit Bocciaturnier, das FFW-Sommerfest und das SVH-Weinfest. Weiterhin erfolgten Teilnahmen bei der Fronleichnamsprozession, beim Volksfestauszug, beim Sommernachtsfest des Stammtisches Lintach, bei der Dorfolympiade sowie beim Stammtischgründungsfest in Au vorm Wald mit Menschenkickerturnier. Mit großem Erfolg wurden auch zwei Altkleidersammlungen durchgeführt. Die Ausrichtung des Umtrunks nach dem Jahresschlussgottesdienst, das Ostereierverstecken für die Kinder bei der Pfarrkirche sowie die Beteiligung bei der Abfallaktion „Sauber macht lustig“ waren weitere Aktivitäten.
Im kurzen Ausblick verwies die Vorsitzende auf einige Veranstaltungen im kirchlichen und vereinsmäßigen Leben, bei denen sich die kljb EINBRINGEN WERDE: In der Versammlung sprach man sich dafür aus, das Maibaumaufstellen am 30. April wieder aufzugreifen und eine Verköstigung anzubieten. Diskutiert wurde auch, wie die geplante „ Summer Sunset Party“ kosten- und arbeitseffektiver organisiert werden könnte. Kassenwart Jenny Grüll informierte sodann über die Einnahmen und Ausgaben und bilanzierte einen zufriedenstellenden Kassenstand.
Pfarrer Martin Müller zollte den vielen Aktivitäten der KLJB, der Vorsitzenden Claudia Englmeier und der zweiten Vorsitzenden Lukas Blasini Dank und Anerkennung. „Ihr habt euch neben dem kirchlichen Engagement auch in das örtliche Gemeinde- und Vereinsleben aktiv eingebracht. Ich habe den Eindruck, dass ein schöner konfliktloser Zusammenhalt gegeben ist. Es war mutig von euch, die Initiative für das Maibaumaufstellen ergriffen zu haben“, lobte der Seelsorger und zeigte sich sehr erfreut, dass die KLJB auch ihren Gruppenraum zur Benutzung im Zuge der Gottesdienstverlagerung in das Pfarrheim bei der anstehenden Kirchenrenovierung angeboten habe.
Gemeinderat und Jugendsprecher Lothar Klein zollte auch im Namen von Bürgermeister Hans Hornberger der Arbeit der KLJB ein dickes Lob und stellte als Musikvereinsvorsitzender zudem das schöne Miteinander beim Maibaumaufstellen heraus. „Das war eine schöne Erfahrung für mich“, sagte er.
Vom KLJB-Kreisverband würdigten der stellvertretende Kreisvorsitzende Matthias Barth sowie das Vorstandsmitglied Sabrina Früchtl die anerkennungswürdige Arbeit der Hunderdorfer, wiesen auf anstehende Kreisverbandstermine hin und sicherten dazu ihre bestmögliche Unterstützung zu. „Ihr habt ein tolles Programm, mit der 72-Stunden-Aktion und der Summer Sunset Party tolle Aktionen gemacht und mit dem Maibaumaufstellen die Tradition belebt“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Kreisjugendringes (KJR) Max Höcherl auch im Namen des Vorsitzenden Robert Dollmann. Höcherl hob im Besonderen auch die Altkleidersammlungen heraus, die auch heuer wieder sehr gut gelaufen waren und mit denen alljährlich auch die Jugendarbeit unterstützt wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2013


„Krieg kennt keinen Sieger“
Wieder der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht
Hunderdorf.
(xk) „Wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt, insbesondere der Gefallenen und Vermissten der Weltkriege aus der Gemeinde“. Dies führte Bürgermeister Hans Hornberger bei der vorgezogenen Gedenkfeier zum Volkstrauertag der Gemeinde und Pfarrei am Sonntag aus. Pfarrer Martin Müller rief dazu auf, mit Nächstenliebe für den Frieden als kostbarstes Gut einzustehen.
Zuvor hatte Pfarrer Martin Müller beim Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche in seiner Predigt unter Bezug auf das Namensfest des Heiligen Martin ausgeführt, dass gerade der Totenmonat November und der Volkstrauertag verdeutlichen, wie Gott Licht und Hoffnung für die Menschen sei. Sankt Martin mache spürbar, wie Gott sich liebend anderen Menschen zuwende, und dürfe sich nicht abschaffen, so der Seelsorger auf die aufgekommenen Diskussionen dieser Tage. St. Martin war als Soldat und Bischof nahe am Menschen, kannte Not und Angst und verdeutlichte mit seiner Mantelteilung „Gottes hoffnungsvolles Licht“. Mit Nächstenliebe könnten wir auch für die Mitmenschen Licht ins Leben bringen und für Frieden und Gerechtigkeit eintreten.

Bürgermeister Hans Hornberger erinnerte bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag an die Opfer von Krieg und Gewalt. (Foto: xk)

Nach der Messfeier nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, KuSK, der VdK-Ortsverein und die vier Feuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg und einige Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal. Sodann sprach Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete zum Gedenken für die Opfer von Krieg und Gewalt und für den Frieden in der Welt. Nachdem Hunderdorfs Bundeswehr-Patenkompanie im Vorjahr aufgelöst wurde, war heuer leider keine Soldatenabordnung mehr vertreten. So hielt heuer wieder Bürgermeister Hans Hornberger die Gedenkrede und sagte dabei: Kriege kennen keine Sieger, nur Besiegte und Opfer. Dies werde jedem bewusst, angesichts der fast täglichen Schreckensbilder, die aus vielen Teilen der Welt gesendet werden. Das Gemeindeoberhaupt fortfahrend: „Wir gedenken heute den Opfern von Krieg und Gewalt, den Soldaten, die in den Weltkriegen starben, den Menschen, die durch Kriegshandlungen, in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. Wir trauern auch um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren. Unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung und Versöhnung unter den Menschen und Völkern. Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt“.
Als äußeres Zeichen des Gedenkens der Gefallenen und vermissten Gemeindebürger legte sodann Bürgermeister Hans Hornberger zusammen mit den Vertretern der KuSK und auch Namens des VdK-Ortsverbandes einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf gestaltete die Gedenkfeier mit Chorälen und beim Lied vom „guten Kameraden“ durchbrachen die Schüsse der Bogenbachtaler Böllerschützen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die, schrecklichen Kriegsgeschehnisse.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.11.2013


Erste Flamme entzündet
Gemeinde ist an das Erdgasnetz angeschlossen — Festakt für die Bevölkerung
Hunderdorf.
(xk) Mit einem Fest der „Ersten Flamme“ wurde am Montag in Hunderdorf die örtliche Erdgasversorgung offiziell in Betrieb genommen. Im Rahmen einer Neuerschließung ermöglicht die Energie Südbayern GmbH seit November die Versorgung der Gemeinde mit Erdgas. Anlässlich des geschichtsträchtigen Moments gab es auch eine Feuerschau und schon ab 13 Uhr hatte das Energiemobil Station im Ort gemacht, in dem sich die Bevölkerung über das Thema informieren konnte.

Mit dem Entzünden der Erdgas-Fackel nahmen EBS-Geschäftsführer Werner Bähre, EBS-Fachverantwortlicher Netzbetrieb Johann Windpassinger und Bürgermeister Hans Hornberger (Erster, Dritter und Vierter von links) das Erdgasnetz symbolisch in Betrieb. (Foto: xk)

Um die Aufnahme der Erdgasversorgung in der Gemeinde Hunderdorf zu feiern, hatte Energie Südbayern (ESB) ein Fest der „Ersten Flamme“ in der Mittelschule Hunderdorf organisiert. Seit Baubeginn im März konnten rund 50 Erdgasnetzanschlüsse für Häuser vor Ort realisiert werden, das örtliche Erdgasnetz wurde um über vier Kilometer Leitungsstrecke erweitert. Darüber hinaus wurde durch die Erschließungsmaßnahmen auch der Anschluss der örtlichen Mittelschule mit Nahwärmeverbund Grundschule, Turnhalle und Hallenschwimmbad an das Erdgasnetz ermöglicht und in Betrieb genommen.
Hunderdorf verfüge nun über eine weitere energieeffiziente Infrastruktur, die auch zum Klimaschutz durch die deutliche CO2-Reduzierung beitrage, sagte Werner Bähre, Geschäftsführer der Energie Südbayern GmbH. Die Gemeinde habe mit der energetischen Konzeption für das Schulzentrum ein entsprechendes Zeichen gesetzt und bewiesen, wie einfach Energiewende und Klimapolitik sein könnten, konstatierte Bähre.
In seiner Ansprache freute sich Bürgermeister Hans Hornberger darüber, dass mit dem Erdgasnetzanschluss ein weiterer wichtiger Eckstein zur Stärkung der bürgernahen Infrastruktur in Hunderdorf gesetzt wurde und damit zur kontinuierlichen Weiterentwicklung. Der Rathauschef bilanzierte die Bemühungen der Gemeinde für den Erdgasanschluss seit 2011 und verwies auf den vom Gemeinderat genehmigten Infrastrukturzuschuss von 90 000 Euro. „Wenn heute bereits  rund 50 Haushalte im Ortszentrum und in den zwei neuen Baugebieten auf eine Versorgung mit Erdgas umgestellt oder bei den Neubauten gleich einen Anschluss genommen haben, so meine ich, dass wir mit unseren Entscheidungen die richtigen Schritte getan und zukunftsweisend gehandelt haben.“
Für die Region und die Kunden vor Ort biete Erdgas als günstiger, effizienter und zukunftsträchtiger Energieträger zahlreiche Vorteile, erklärte Johann Windpassinger, Fachverantwortlicher Netzvertrieb, Planung und Bau bei Energie Südbayern, und erläuterte die technische Ausführung der Anschluss und Ortsnetzleitungen, für die rund 750 000 Euro investiert wurden. Nach einer Feuerschau entzündeten die zuständigen ESB-Ansprechpartner mit Bürgermeister Hans Hornberger zur Aufnahme der Erdgasversorgung für symbolisch die erste Flamme im Beisein von Gemeinderat, Verwaltung und Firmenmitarbeitern. Neben einem Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie stand das Energiemobil von Energie Südbayern bereits ab 13 Uhr vor Ort für alle Fragen rund um „Energieversorgung und neue Technologien“ zur Verfügung.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2013


Grünes Licht für Fachmarkt-Center
Gemeinderat billigt Rewe-Niederlassung in der Bahnhofstraße — neuer Postfilialenstandort
Hunderdorf.
(xk) Mit der Einleitung der Bauleitplanung gab der Gemeinderat Hunderdorf in seiner kürzlich stattgefundenen Sitzung grundsätzlich grünes Licht für ein Fachmarkt-Center in der Bahnhofstraße. Zudem wurde die Schaffung von weiteren benötigten Krippenplätzen für Kleinkinder auf den Weg gebracht.
Der vom Vorhabensträger beauftragte Architekt Harald Brunner stellte dem Gemeinderat und den rund 25 Zuhörern eingangs das Planungskonzept für den Neubau eines Rewe-Marktes in Hunderdorf, Bahnhofstraße/Am Sportplatz, vor.
Von Anliegerseite wurde nach dem angekündigten Edeka-Markt auch die Bedarfsfrage für einen zweiten Markt aufgeworfen. Der Planer bemerkte zu den vorgetragenen Anliegerbedenken, dass Aufschüttungen erforderlich werden und im Zuge des Planungsverfahrens auch die konfliktlose Ableitung des Niederschlagswassers sowie ein ausreichender Schallschutz mit einer Lärmschutzwand geprüft werden. Auch eine Beweissicherung für etwaige Schäden an benachbarten Gebäuden werde erfolgen. Von Bürgermeister und Gemeinderat wurde ein Markt im Ortszentrum grundsätzlich positiv gesehen, wobei aber auch Verständnis für die Anliegerinteressen gezeigt werde.
Nach abschließender allgemeiner Diskussion beschloss der Gemeinderat einstimmig die Einleitung der Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes sowie die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplans mit Festsetzung eines Sondergebietes „Fachmarkt-Center Bahnhofstraße“. Planungskostenträger ist die Wohn- und Gewerbebau GmbH Kiermeier und die Rosenberger GmbH, Straubing.
Nichts gegen Familienpark
Zur Kenntnis genommen wurde die Bauleitplanung „Bayerwald Familienpark“ der Gemeinde Neukirchen. Dazu wurde festgestellt, dass Belange Hunderdorfs nicht berührt sind und daher keine Bedenken vorgetragen werden.
Zum Thema „Schaffung weiterer Krippenplätze für Kleinkinder“ erläuterte Gerlinde Gietl vom Jugendamt des Landratsamtes Straubing-Bogen die allgemeine Bedarfsentwicklung bei den Kinderkrippen. „Derzeit sind im Kindergarten Hunderdorf 18 Kinder unter drei Jahren, davon zwei von auswärts, untergebracht“, so die Rednerin, die zudem auf die erforderliche Erweiterung der Personal- und Küchenräume sowie einen zusätzlichen Platz für die Mittagsverköstigung aufmerksam machte. Vom Jugendamt und der Regierung werde die gemeindliche Ausbauvariante 1 favorisiert. Architekt Troiber sprach bei der bevorzugten Variante 1 mit der Umnutzung des Gruppenraumes 1 im Kindergarten für weitere zwölf Krippenplätze und dem dafür zu schaffenden ersatzweisen Gruppenraum im Dachgeschoss der Kinderkrippe von einem Kostenpunkt von 403 000 Euro. Die Variante 2 mit Einbau der neuen Kinderkrippengruppe im Dachgeschoss des Krippengebäudes ist mit 314 700 Euro veranschlagt. Bei beiden Varianten kommen zudem der Umbau des Küchentraktes (47 900 Euro) und eine Erweiterung der Personalräume (184700 Euro) hinzu. Nach Diskussion sprach sich das Ratsgremium mit 13 zu zwei Stimmen für die Variante 1 einschließlich Küchen- und Personalraumerweiterung mit Gesamtkosten von rund 636 000 Euro aus. Alternativ wird aber auch vorsorglich die Variante 2 zur Förderung mit Gesamtkosten von 547 400 Euro beantragt.
Bürgermeister Hans Hornberger informierte den Gemeinderat über die Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten der geplanten Oberbauverstärkung der Gemeindeverbindungsstraße Hunderdorf—Hoch—Rammersberg, die mit Kosten von circa 425 000 Euro veranschlagt ist und darüber, dass auch dringende andere Investitionen anstehen. So wurde eine Entscheidung vertagt und eine etwaige Zuschussbewilligung zur Übertragung musste auf das nächste Jahr abgeklärt werden.
Zur Diskussion gestellt und abgeschlossen wurde das Thema „Straßenasphaltierung nach Leitungsverlegung“. Bürgermeister Hornberger verwies auf den vom Gemeinderat gebilligten Konzessionsvertrag mit ESB für die Erdgasversorgung, wonach sich der neu zu asphaltierende Fahrbahnbereich nach den allgemein geltenden Grundsätzen richte. Zu den nachstehenden Baugesuchen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Neuer Stromlieferant Bürgermeister Hornberger gab die Mitteilung der Deutschen Post bekannt, wonach die Postfiliale nach Ehren (Außenbereich) verlegt werden soll. Dies löste nicht allgemeine Freude im Ratsgremium aus und man war sich einig, ein Gesuch für einen zentralen Standort einzureichen. Anschließend beschloss der Gemeinderat die sofortige Durchführung eines erforderlichen Neuanschlusses des Schulhallenbades an den Abwasserkanal und beauftragte dazu das Bauunternehmen Streicher. Abschließend gebilligt wurde der neue Stromenergielieferungsvertrag mit der In(n) Energie GmbH, Simbach am Inn, die günstigster Stromanbieter bei der Bündelausschreibung des Bayerischen Gemeindetags war, bei der sich die Gemeinde beteiligt hatte. Dadurch ergibt sich in den nächsten drei Jahren bei den Liegenschaften eine deutliche Stromeinsparung.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2013


Vortrag und Seminar entfallen
Windberg.
(ws) Der für Freitag, 22. November, angekündigte Vortrag über Sören Kierkegaard und das für Samstag, 23. November, geplante Seminar über Gustav Mahler beim Geistlichen Zentrum Windberg müssen aufgrund einer Krankheit des Referenten entfallen. Beide Veranstaltungen werden im Frühjahr 2014 neu angeboten.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2013


Volkstrauertag
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 17. November, begehen die Ortsvereine, der Gemeinderat und die Bevölkerung von Windberg den Volkstrauertag. Treffpunkt und Aufstellung zum Kirchenzug sind um 8.45 Uhr für alle Mitglieder der Ortsvereine mit Fahnen und Vereinskleidung sowie des Gemeinderates am Dorfplatz. Um 9 Uhr findet der Gottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche statt, anschließend ist Totenehrung und Kranzniederlegung für die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege, aber auch der Kriegs- und Gewaltopfer dieser Tage am Ehrenmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2013


Bibel-Intensivtag
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg veranstaltet einen Bibelintensivtag. In diesem Seminar geht es darum, die Welt des Neuen Testamentes besser kennenzulernen. Der Kurs findet statt am Samstag, 23. November, von 10 bis 16 Uhr. Information über Kosten und Anmeldung unter der Nummer 09422/824112 oder unter gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2013


Spende für Jugendarbeit
Die Aufnahme der Erdgasversorgung durch die Energie Südbayern GmbH (ESB) in Hunderdorf wurde kürzlich mit dem Fest der „ersten Flamme“ gefeiert. Bei diesem Anlass wurde vom ESB-Geschäftsführer Werner Bähre und Johann Windpassinger (ESB-Fachverantwortlicher Netzbetrieb, Planung und Bau) eine stattliche Spende in Höhe von 1 000 Euro an Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger überreicht. Damit, so die Ansprechpartner von ESB wolle man die Jugendarbeit im sportlichen und kulturellen Bereich in der Gemeinde Hunderdorf unterstützen. ESB sei nicht nur zuverlässiger Erdgas-Versorger, sondern ihr liege auch die Förderung von gemeinnützigem Engagement am Herzen. Der Rathauschef dankte 1.000€ seitens der Gemeinde für den erfreulichen Spendenbetrag, der zweckentsprechend verwendet werde. „Viele Vereine sind in der Jugendarbeit äußerst engagiert und es ist uns ein großes Anliegen seitens der Kommune, diese bestmöglich zu unterstützen. Wir sind deshalb froh, dass wir bei ESB, unserem Partner für die Erdgasversorgung, auf ein offenes Ohr gestoßen sind.“ – Bild: Die Verantwortlichen bei der Spendenübergabe. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2013


Spende für die Jugendarbeit
Am Mittwoch überreichten Josef Feldmaier, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank Straubing, Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf, und sein Stellvertreter Tobias Bachmeier einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an Vertreter des Sportvereins Hunderdorf. „Die willkommene Spende wird für die eigenständige Jugendarbeit der Abteilung Fußball verwendet“, sagte Vereinsehrenamtsbeauftragter Stefan Diewald. Der 1966 gegründeten Sportverein zählt über 100 Kinder und Jugendliche als Mitglieder und in allen Jugendklassen von F bis A beziehungsweise. U9 bis U19 wird hier Fußball gespielt. Besonders erwähnenswert sind Teilnahmen an mehrtägigen speziellen Jugendbildungsmaßnahmen, beispielsweise in Regen und Hirschau. Ebenso werden Jugendturniere mit meist um die 250 Jungfußballern ausgetragen. Die Spende findet so zur Unterstützung des Nachwuchses eine sinnvolle Verwendung. Die Mittel, die solche Spenden ermöglichen, stammen aus dem sogenannten Gewinnsparen. Aus dem daraus gebildeten und zugeteilten Zweckertrag des Gewinnsparvereins Bayern kann die Raiffeisenbank Straubing alljährlich örtliche Einrichtungen unterstützen. „Eist uns in diesem Jahr eine besondere Freude, mit 500 Euro dem Sportverein Hunderdorf, Abteilung Fußball, finanziell helfen zu können“, so Josef Feldmaier. Bild: Der Geschäftsstellenleiter Josef Feldmaier von der Raiffeisenbank Hunderdorf (rechts) und sein Stellvertreter Tobias Bachmeier (links) überreichen den Spendenscheck an Jugendleiter Fußball Klaus Hornberger und Vereinsehrenamtsbeauftragten Stefan Diewald vom Sportverein Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2013


Hans Hornberger wieder CSU-Bürgermeisterkandidat
Hinsken: Er hat exzellente Arbeit geleistet
Hunderdorf.
(xk) Mit einem einhundertprozentigen Votum kürten die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes den Bürgermeister Hans Hornberger zum Bürgermeisterkandidaten für die nächste Kommunalwahlperiode, über die am 16. März nächsten Jahres entschieden wird. Ortsvorsitzender Peter Henke betonte, dass es ein gutes Zeichen für die Wähler sei, dass die örtliche CSU einmütig hinter ihrem Bürgermeister steht.
Hans Hornberger blickte in seiner Vorstellung auf die vergangene Amtszeit zurück, in der er mit viel Engagement an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Gemeinde gearbeitet habe und viel Positives für die Gemeinde erreichen konnte. Mit dem Leitspruch „Hunderdorf im Herzen und die Zukunft im Blick“ sei er 2008 angetreten und so wolle er 2014 weiter machen. Die  Straßen in der Gemeinde und die zeitgemäße Ausrüstung des Bauhofes in maschineller sowie personeller Hinsicht stünden immer im Blickfeld des Bürgermeisters. So konnten in der Vergangenheit neben verschiedenen Hoferschließungsmaßnahmen jährlich hohe Beträge für die Straßensanierung gewidmet werden wie der in Au vorm Wald, im Nolteweg, in der Eichenfeldstraße oder der Gemeindestraße von Hunderdorf nach Gaishausen.
Auf schulischem Gebiet verwies der Bürgermeister auf die Gründung eines Schulverbundes mit den Schulverbänden Mitterfels und Stallwang, die bei ausreichender Schülerzahl langfristig den Mittelschulabschluss sichere. Mit der völligen Neuausrichtung der Gemeindebibliothek seien der Leserzuspruch und die Entleihzahlen in den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft groß gesteigert worden. Erfreulich sei auch die energieeffiziente Ausrichtung durch den Einbau eines Erdgas-Blockheizkraftwerks im Mittelschulzentrum, mit dem gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt würden. In die Zukunft gerichtet seien auch die umweltfreundlichen Energiemaßnahmen wie die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Feuerwehrhäusern in Au v. Wald und Gaishausen, die Errichtung eines Hackschnitzelheizwerkes im Bauhof oder die energieeffiziente Umrüstung der Straßenbeleuchtung bzw. die stromsparenden LED-Leuchten im Neubaugebiet. Nachdem die Gemeinde erst in einen Kinderkrippenneubau investiert habe, sei sie schon wieder mit der Planung einer Erweiterung um eine Kinderkrippengruppe beschäftigt, die Kosten von rund 650000 Euro verursachen wird. Mit dem Versprechen, weiter ein guter Bürgermeister für die ganze Gemeinde sein zu wollen und in einem sachlichen Miteinander das Beste für alle erreichen zu wollen, schloss Hans Hornberger seine Vorstellung. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Ernst Hinsken führte die Abstimmungshandlung durch und betonte nach der Bekanntgabe des einstimmigen Ergebnisses für Hornberger, dass es nicht egal sei, wer die Gemeinde in der nächsten Periode führe. Hornberger habe bisher eine Politik aus einem Guss gemacht, in Hunderdorf exzellente Arbeit geleistet und sich als „Meister der Bürger“ einen guten Namen gemacht.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2013


Die Geschichte vom Propheten Jona
Rund 80 Kinder nahmen am Kinderbibeltag der Pfarrei teil
Hunderdorf.
(hk) Am Samstagnachmittag fand im Pfarrheim der Kinderbibeltag der Pfarrei Sankt Nikolaus statt. Etwa 80 Kinder, von der ersten bis zur vierten Klasse, nahmen an dem Bibeltag teil. Mit Singen, Spielen, Basteln und Meditation sollte ihnen die Bibelgeschichte vom Propheten Jona nähergebracht werden. Frauen des Familien-Gottesdienstkreises bereiteten gemeinsam mit Dekan Pater Martin Müller den Nachmittag vor.
Mit dem Kreuzzeichenlied „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ stimmten die Kinder den Bibeltag ein, bevor die Helfer vom Familien-Gottesdienstkreis in einem

Kinder beim Kreuzzeichenlied zusammen mit Pater Martin. (Fotos: hk)

Schattenspiel die Geschichte von Jona, mit dem Titel: „Einer der glaubt, zweifelt und gerettet wird“, präsentierten. Dabei handelte es sich um die Geschichte von dem Propheten Jona, den Gott nach Ninive sandte und ihn beauftragte, die Menschen dort zu warnen, denn sie richteten großes Unheil an. Jona wollte erst nicht hingehen und meinte, wenn er weglaufe, könne Gott ihn nicht finden und so lief er zum Hafen und fuhr mit einem Schiff nach Taris. Als plötzlich ein Unwetter aufzog, erschraken die Matrosen und beteten zu ihren Göttern. Als Jona den Sturm und die Wellen sah, da wusste er, Gott hatte ihn gefunden. Jona sagte zu den Matrosen: „Werft mich in das Wasser, dann hört der Sturm bestimmt auf. Ich bin vor Gott geflohen, darum hat er diesen Sturm geschickt.“ Als die Matrosen Jona in das Wasser warfen, hörte der Sturm auf und Gott schickte einen riesigen Fisch, der Jona verschluckte. Er war gerettet. Da sang Jona ein Danklied. Nach drei Tagen spuckte der Fisch Jona aus und schleuderte ihn an die Küste. Da sprach Gott noch einmal: „Jona, steh auf, geh nach Ninive! Sag den Menschen dort alles, was ich dir sage.“ Und Jona ging nach Ninive und sah wie brutal und schrecklich die Menschen dort waren. Und plötzlich wusste Jona, was er diesen Menschen von Gott mitteilen sollte.

Eine Szene aus dem Schattenspiel.

Vier Spielegruppen
Nach dem Halleluja-Lied teilten sich die Kinder in vier Gruppen auf In einer Gruppe vertieften sie die Geschichte mit ihrer Gruppenleiterin, indem sie ein Legebild erstellten und besprachen, wie man Angst und Wut besser beherrschen könne. In der Spielgruppe erzeugten die Kinder mit einem großen bunten Tuch den Wind und die Wellen des Meeres und erkannten so, wie stark und mächtig diese sein können. In der Bastelgruppe wurden Säckchen, die sogenannten „Mut-mach-Säckchen“ mit Fisch, Wasser und Segelbootsymbolen bemalt und in der Meditationsgruppe wurde den Kindern die Klangschale vorgestellt und sie lernten „das Dampf ablassen“ und wie man mit Wut umgeht.
Großer Familiengottesdienst
Nach einer kleinen gemeinsamen Stärkung marschierten die Kinder zur Kirche, wo dann ein Familiengottesdienst, den der Kinderchor unter der Leitung von Frau Dilger musikalisch umrahmte, stattfand. Auch /bei diesem Gottesdienst zog sich die Geschichte von Jona wie ein roter Faden durch.
Ein Mitglied des Familien-Gottesdienstkreises war als Jona verkleidet und erzählte noch einmal was in der Bibelgeschichte, die am Nachmittag ausführlich besprochen wurde, mit ihm geschehen ist. Eingangs meinte Pater Martin, wenn wir Gottesdienst feiern und das tun, was Gott uns sage, können wir uns mit Jona vereint fühlen. In seiner Ansprache fuhr Pater Martin weiter:  „Die Mut-mach-Säckchen, die wir heute gebastelt haben, können uns noch lange an Jona erinnern.“ Gott habe einen bestimmen Plan mit den Menschen, stellte der Pfarrherr fest und er sagte weiter: „Wie Gott auf Jona geschaut hat, so schaut er auch auf uns.“

In der Spielgruppe erzeugten die Kinder mit einem großen bunten Tuch den Wind und die Wellen des Meeres.

Jona hatte Mut
Weil Jona Mut gehabt habe, konnten die Menschen in Ninive einen guten Weg weitergehen. Deshalb müsse man unterscheiden, wo der richtige Weg hingehe. Oft komme dabei auch viel Gutes durch andere Menschen. Oft möchte man sich verstecken wie Jona. Aber dann erkenne man, dass es wieder weitergehe, weil Gott uns mit leiser Stimme begleite, erkannte Pater Martin.
In seinen Abschlussworten betete Pater Martin: „Herr, lass uns begreifen wie Jona, dass Wir frei werden, wenn wir dir gehorchen.“ Zum Schluss des Gottesdienstes erhielten alle Kinder ihre „Mut-mach-Säckchen“.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2013


Adventssingen
Hunderdorf.
(hk) In der Pfarrkirche Sankt Nikolaus findet am Sonntag, 1. Dezember, um 16 Uhr ein Adventssingen statt. Die Organisation und textliche Gestaltung dafür hat der. Chor Friends übernommen. Mitwirken werden: die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf, der Kirchenchor, der Kinder und Jugendchor Hunderdorf, der Schützenchor Asche, die Gruppe Enjoy, der Chor Friends, der Frauengesang und Sebastian Obermeier an der Orgel. Nach dem Adventsingen werden vom Pfarrgemeinderat Glühwein, Kinderpunsch und Adventsgebäck angeboten. Der Eintritt für die Veranstaltung ist kostenlos. Spenden werden gerne angenommen. Der Erlös kommt der Kirchenrenovierung in Hunderdorf zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2013


Im nächsten Jahr wieder Windberger Festspiele
Vereine und Verbände legen Termine fest – MSC-Seifenkistenrennen
Windberg.
(ws) Die Vorsitzenden der Vereine, Organisationen und Institutionen der Gemeinde Windberg haben sich kürzlich im Sitzungssaal des Amtshauses getroffen, um unter Leitung des Koordinators Walter Schneider und Bürgermeister Hans Gstettenbauer die Veranstaltungen bis einschließlich Juli 2014 festzulegen. Einen Höhepunkt stellen dabei die sechs Aufführungen des Windberger Freiluft-Festspieles „Die lustigen Weiber von Windsor“, eine. Komödie von Wilhelm Shakespeare, dar.
November: 21., Seniorenclub, Einkehrtag in Schwimmbach; 23., 19.30 Uhr Bürgerversammlung, Amtshaus-Bürgersaal; 27., Seniorenclub, 14.30 Uhr „Die staade Zeit will kommen“, Seniorenraum im Alten Pfarrhof; 29., Deutsch-Ungarischer Partnerschaftsverein, 18 Uhr Abend über diesjährige Ungarnfahrt, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden.
Dezember: 1., Trachtenverein, 10.30 Uhr Gedenkgottesdienst, anschl. Adventsfeier im Gasthaus Hüttinger; 6., Winith-Schützen, ab 18 Uhr Strohbauschenschießen, anschließen Versteigerung, Gasthaus Hüttinger; 7., SV, 5 Uhr Ski-Saison-Eröffnungsfahrt nach Flachau (Ski amade); 7., MSC, 19.30 Uhr Weihnachtsfeier mit Nikolausbesuch und Ehrungen, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden; 8., Gemeinde, 13 Uhr Senioren-Adventsfeier, Amtshaus-Bürgersaal; 11., Seniorenclub, 14.30 Uhr Advents-Nikolausfeier, Seniorenraum im Alten Pfarrhof; 13., Hubertus-Schützen, 19.30 Uhr Weihnachtsfeier mit Strohbauschenschießen, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden; 20., SV, 19.30 Uhr Weihnachtsfeier, Gasthaus Amann; 21., Winith-Schützen, 19 Uhr Weihnachtsfeier mit Nikolausbesuch, Gasthaus Hüttinger; 22., Pfarrei, 17 Uhr Waldadvent in Oberbucha, 26., Pfarrei, 16 Uhr Weihnachtskonzert, Pfarr- und Klosterkirche; 26., Hubertus-Schützen, 19.30 Uhr Christbaumversteigerung, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden; 27. bis Mo. 30., SV, Kinder-Ski-Snowboard-Kurs in Sankt Englmar am Predigtstuhl bzw. Markbuchen-Lift (jeweils von 8 bis 16 Uhr).
2014
Januar: 1., Winith-Schützen, 13.30 Uhr Neujahrsanschießen der Böllergruppe auf der Hüttingerwiese; 1., Gemeinde/Pfarrei, 17 Uhr Neujahrsgottesdienst, Pfarr- und Klosterkirche, anschl. Neujahrsempfang für alle Bürger im Amtshaus; 5., MSC, 13 Uhr Skijöring (Franz-Klimmer-Gedächtnisrennen), Irensfelden; 6., FFW, 13.30 Uhr Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen (unter anderem eines Kommandanten), Gasthaus Hüttinger; 8., Seniorenclub, 14.30 Uhr Besinnlicher Nachmittag „Ein Stern für 2014″, Seniorenraum im Alten Pfarrhof; 11., Bauernhilfsverein, 10 Uhr Gottesdienst in Heilig Kreuz, anschl. Bauernjahrtag in Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden; 11., MSC, 19.30 Uhr Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Gasthaus Mühlbauer. Irensfelden; 17., Pfarrei „50+“, 19.30 Uhr Vortrag- und Gesprächsabend, Alter Pfarrhof; 19., Winith-Schützen, 18 Uhr Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, Gasthaus Hüttinger; 25., FFW, 19.30 Uhr Feuerwehrball, Amtshaus Bürgersaal.
Februar: 8., Trachtenverein, 19.30 Uhr Trachtlerball, Gasthaus Amann; 21., Jagdgenossenschaft, 19 Uhr Jagdversammlung mit Neuwahlen, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden; 28., Gasthaus Amann, 19 Uhr Musikantenfasching.
März: 1., SV, 5 Uhr Apre-Skifahrt nach Saalbach; 4., Gemeinde, 13 Uhr Kinderfasching, Umzug durchs Dorf, Faschingsgaudi im Gasthaus Amann; 12., Seniorenclub; 14.30 Uhr Quizspiel „Fitness für die grauen Zellen“; Seniorenraum im Alten. Pfarrhof; 13., Senioren, Caritas-Tages-Wallfahrt nach Altötting; 15., SV, 19 Uhr Preisschafkopfen, Gasthaus Amann; 19., Gasthaus Amann, 19.30 Uhr Josefifeier; 21., Deutsch- Ungarischer Partnerschaftsverein, 19 Uhr Jahreshauptversammlung, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden; 22. und So. 23., SV, Ski-Wochenende-Ausflug nach Kitzbühel/Hollersbach; 23., Trachtenverein, 19 Uhr Jahreshauptversammlung, Gasthaus Amann; 27., OGV, 19 Uhr Jahreshauptversammlung, Gasthaus Hüttinger; 29., MMC, 18 Uhr Pfarrkonvent mit Einführung zum neuen Gotteslob, nicht nur für Sodalen, sondern alle Interessierten, Gasthaus Hüttinger.
April: 5., Hubertus-Schützen, 19.30 Uhr Saisonabschlussfeier, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden; 6., Pfarrei, 10 Uhr Misereor-Gottesdienst, anschl. Fastenessen im Alten Pfarrhof; 10., Senioren, Caritas-Tagesfahrt nach Landshut (Rosenmehl); 12., Pfarrei, 9 Uhr Palmbüschenbinden für Kinder, Alter Pfarrhof; 12., Hubertus-Schützen, 19.30 Uhr Preisgrasoberin, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden 30., Trachtenverein, 18 Uhr Maibaumaufstellen, Dorfplatz.
Mai: 3., OGV, 11 bis 14 Uhr Pflanzenbörse, Pfarrplatz vor Amtshaus; 3., Winith-Schützen, 19 Uhr Gedenkgottesdienst, anschl. Saisonabschluss mit Königsproklamation, Gasthaus Hüttinger; 4., Pfarrei, 9 Uhr Erstkommunion, 14 Uhr Andacht, Pfarr- und Klosterkirche; 4., MSC, 14 Uhr Seifenkistenrennen, Kreuzbergstraße; 14., Seniorenclub, 14.30 Uhr „Großeltern-Nachmittag“, Kindergartenbesuch, Seniorenraum im Alten Pfarrhof; 15., Senioren, Caritas-Tagesfahrt nach Abensberg; 24., Pfarrei „50+“ Tagesausflug nach Freising – Flughafen München; 26., Pfarrei, 18 Uhr Bittgang nach Heilig Kreuz; 27., Pfarrei, 18 Uhr Bittgang nach Irensfelden; 28., Pfarrei, 18 Uhr Bittgang von Irensfelden nach Meidendorf; 29., Pfarrei, 7 Uhr Fußwallfahrt zum Schopf, 9.30 Uhr Busfahrt, 10.30 Uhr Berggottesdienst unterm Gipfelkreuz; 29., Winith-Schützen, 12 Uhr, Gartenfest beim Gasthaus Hüttinger.
Juni: 19., Pfarrei, 8 Uhr Gottesdienst, anschl. Fronleichnamsprozession bei schönem Wetter; 19., SV, 12 Uhr, Gartenfest, Gasthaus Amann; 21., Trachtenverein, 19, Uhr Sonnwendfeier beim Bauhof; 24. bis 26., Senioren, Caritas-Drei-Tagesfahrt nach Serfaus/Tirol; 28. und 29, Hubertus-Schützen, Vereinsausflug (Ziel noch nicht bekannt).
Juli: 2., Seniorenclub, 14:30 Uhr Diashow „Wenn einer eine Reise tut“ von Kordula Schaffer, Seniorenraum im Alten Pfarrhof; 12., Senioren, Sonnenzug (Ziel noch nicht bekannt); 17., Gemeinde, 20.30 Uhr Windberger Festspiele „Die lustigen Weiber von Windsor“, Komödie von William Shakespeare (Premiere), Pfarrplatz; 19., Gemeinde, 20.30 Uhr Windberger Festspiele „Die lustigen Weiber von Windsor“, Komödie von William Shakespeare, Pfarrplatz; 20., Gemeinde, 20.30 Uhr Windberger Festspiele „Die lustigen Weiber von Windsor“, Komödie von William Shakespeare, Pfarrplatz; 25., Gemeinde, 20.30 Uhr Windberger Festspiele „Die lustigen Weiber von Windsor“, Komödie von William Shakespeare, Pfarrplatz; 26., OGV, Vereinsausflug (Ziel noch nicht bekannt); 26., Gemeinde, 20.30 Uhr Windberger Festspiele „Die lustigen Weiber von Windsor“, eine Komödie von William Shakespeare, Pfarrplatz Windberg; 27., Gemeinde, 20.30 Uhr Windberger Festspiele „Die lustigen Weiber von Windsor“, eine Komödie von William Shakespeare, Pfarrplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2013


„Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden“
Wieder Opfern von Krieg und Gewalt gedacht
Windberg.
(ws) „Das Gedenken  am Volkstrauertag führt hier und heute Menschen zusammen mit völlig unterschiedlichen Lebenserfahrungen, Erinnerungen und Schicksalen:, dies führte Bürgermeister Hans Gstettenbauer bei der Gedenkfeier am Sonntag beim Ehrenmal an und Pfarrer Abt Hermann Kugler rief dazu auf, dass die düsteren Botschaften dieser Zeit uns nicht in Entsetzen versetzen sollten, sondern unser Vertrauen an Gott zu stärken. Zuvor betonte Abt Hermann-Josef beim Gottesdienst in seiner Predigt: Die Toten waren Menschen wie wir. Jeder von ihnen hatte einen Namen und eine ganz eigene Lebensgeschichte. Die Toten haben es verdient, dass wir ihrer gedenken und wir haben die Pflicht, uns damit zu bemühen, dass Vergleichbares nie wieder geschieht.“

Bürgermeister Hans Gstettenbauer und Abt Hermann-Josef gedachten bei der, Gedenkfeier zum Volkstrauertag an die Opfer von Krieg und Gewalt. (Foto: ws)

Nach der Messfeier nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, Vereine und einige Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal. Sodann sprach Abt Hermann-Josef Fürbitten und Gebete zum Gedenken für die Opfer von Krieg und Gewalt und für den Frieden in der Welt.
Bürgermeister Hans Gstettenbauer betonte in seiner Gedenkrede, dass sich unter uns solche befinden, die den NS-Terror miterlebt haben, den Weltkrieg, die Bombennächte sowie Flucht und Vertreibung, ebenso Angehörige der Nachkriegsgeneration, die in friedlicheren Zeiten aufwuchsen, und junge Leute, die so leben können, als wäre Frieden und Freiheit hier in Europa ganz normal. Seit den 1960er Jahren wird am Volkstrauertag auch der Opfer politischer, religiöser oder rassistischer Verfolgung gedacht. Im Mittelpunkt stehen somit sämtliche Frauen, Männer und Kinder, die in Zeiten von Krieg und Terror ihr Leben lassen mussten. Ganz gleich ob in Europa, Afrika, Asien oder wo immer auf der Welt, die meisten Menschen wünschen sich nichts sehnlicher, als in Frieden leben zu können. „Am Volkstrauertag gedenken wir der Opfer von Krieg und Gewalt in Vergangenheit und Gegenwart. Wer diesem Tag keinen Platz mehr einräumen will, dem muss in Erinnerung gebracht werden, dass es in der Geschichte der Menschheit niemals so viele Opfer von Kriegen, Verfolgung, brutaler Gewalt und Terroranschlägen gab wie im vergangenen Jahrhundert“, so der Redner.
Als äußeres Zeichen der Anteilnahme und des Gedenkens legten Bürgermeister Hans Gstettenbauer im Namen der Gemeinde und Josef Kiss im Namen der KuSK je einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle „Bogenbachthaler“ gestaltete die Gedenkfeier mit Chorälen beim Lied vom „guten Kameraden“ durchbrachen die Schüsse der Böllergruppe der Winith-Schützen die Intonierung und erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2013


Neuer Stromvertrag abgeschlossen
Festlegungen für Kommunalwahl 2014 — Entlastung zu den Jahresrechnungen
Windberg.
(xk) Die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen laufen an. Mit Verwaltungsamtmann Mario Ehrnböck wurde der Gemeindewahlleiter und mit Gemeinderat Michael Häusler sein Stellvertreter bestellt. Weitere Themen in der kürzlich unter Vorsitz von Bürgermeister Hans Gstettenbauer stattgefundenen Ratssitzung im Amtshaus waren der Abschluss eines neuen Stromliefervertrages, die Entlastung zu den geprüften Jahresrechnungen 2004 bis 2012 und die Stellungnahme zum Bayerwald-Familienpark in Neukirchen.
Eingangs wurde Verwaltungsamtmann Mario Ehrnböck von der Verwaltungsgemeinschaft vom Gemeinderat einstimmig zum Gemeindewahlleiter der am 16. März 2014 stattfindenden Kommunalwahl bestellt. Zum Stellvertreter wurde Gemeinderat Michael Häusler ebenso einmütig berufen, der für eine erneute Ratskandidatur nicht mehr zur Verfügung steht und daher die Bestellungskriterien erfüllt. Zudem beschloss das Ratsgremium, einen allgemeinen Stimmbezirk für den gesamten Gemeindebereich Windberg zu bilden und als Wahllokal das Amtshaus im Klosterdorf festzulegen. Zudem wurde ein Briefwahlbezirk beschlossen, der seinen Auszählungsraum ebenso im Amtshaus hat. Abschließend wurde die Aufwandsentschädigung (sogenanntes Erfrischungsgeld) für die ehrenamtlichen Wahlhelfer in den Wahlvorständen festgelegt und zwar in Höhe von 30 Euro für den allgemeinen Stimmbezirk und in Höhe von 20 Euro für den Briefwahlbezirk.
Sodann nahmen die Gemeinderatsmitglieder im Zuge der Anhörung als Träger öffentlicher Belange Kenntnis von der Bauleitplanung der Gemeinde Neukirchen zum „Bayerwald Familienpark“ sowie Ausweisung eines neuen Sport- und Freizeitgeländes. Dazu wurde mit acht gegen fünf Stimmen mehrheitlich entschieden, dass Belange der Gemeinde Windberg nicht berührt sind und Einwendungen nicht vorgebracht werden.
Zum nächsten Tagesordnungspunkt legte Bürgermeister Hans Gstettenbauer erfreut den neuen Stromenergielieferungsvertrag mit der In(n) Energie GmbH, Simbach am Inn, mit einer Vertragslaufzeit vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2016 vor. Das Versorgungsunternehmen war bei der Bündelausschreibung des Bayerischen Gemeindetags, an der sich auch die Gemeinde beteiligt hatte, günstigster Anbieter. Dieses Ergebnis bedeutet erhebliche Einsparungen beim Strombezug für die gemeindlichen Gebäude im Vergleich zum bisherigen Tarif für die nächsten drei Jahre. So wurde der Abschluss des Stromliefervertrages rasch und einhellig durchgewunken.
Bekanntgegeben wurde sodann vom Gemeindeoberhaupt das kurzfristig vor der Sitzung eingereichte Baugesuch für die Bebauung des Grundstückes „Riedfeld 5, (Fl. Nr. 264/6) mit einem Wohnhaus. Dafür sind umfangreichere Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes beantragt. Um die Auswirkungen der beantragten Abweichungen von den Bebauungsplanbestimmungen näher prüfen zu können, wurde eine Entscheidung zur nächsten Sitzung vertagt. Abschließend wurde Beschluss gefasst zum Bericht der überörtlichen Rechnungsprüfung durch die Staatliche Rechnungsprüfungsstelle beim Landratsamt der gemeindlichen Jahresrechnungen 2004 bis 2012. Dazu wurde der Gemeindeführung von den Ratsmitgliedern Entlastung erteilt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.11.2013


Für aktiven Dienst und treue Mitgliedschaft geehrt
Ehrenabend bei der Feuerwehr – Stellvertretender Landrat Laumer würdigte die Feuerwehrleute
Steinburg.
(xk) „Ich habe die Ehre, heute im Namen des Freistaates Bayern zwei Feuerwehrmänner für 25- beziehungsweise 40 Jahre ehrenamtlichen, aktiven Dienst auszuzeichnen“, sagte stellvertretender Landrat Josef Laumer beim Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Steinburg. Zugleich wurden auch von der Wehr verdiente, langjährige Mitglieder geehrt.
Schön angerichtet war der Festakt am Samstagabend im Steinburger Hof, dem ein Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche vorausging. Zu Beginn leitete FFW-Vorsitzender Franz Häusler über zum „Dankeschön-Essen“. Fortfahrend dankte der Vorsitzende, wie auch Kommandant Stefan Altmann allen Feuerwehrlern für die Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft und Mitarbeit. „Wenn heute Aktive und langjährige Mitglieder für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet werden, so unterstreiche dies den mannigfaltig aufgebrachten Kameradschafts- und Gemeinschaftssinn im Dienst am Nächsten“, resümierte Altmann weiterhin.

Ehrung für aktive 40- beziehungsweise 25-jährige Dienstzeit für Franz Häusler und Thomas Steckler (Zweiter und Vierter von rechts) mit KBR Albert Uttendorfer, stellvertretendem Landrat Josef Laumer, Kommandant Stefan Altmann, Bürgermeister Hans Hornberger, KBI Klaus Weninger und KBM Joachim Faltl (Erster, Dritter, Fünfter bis Achter von rechts).

Bürgermeister Hans Hornberger gratulierte den Geehrten und zollte ihnen für ihren langjährigen aktiven Dienst beziehungsweise ihre langjährige treue Mitarbeit ein Lob. „Für diesen großartigen Einsatz für die örtliche Gemeinschaft gebühren allen Feuerwehrlern Respekt, Anerkennung und Dank. Der Feuerwehrdienst, der Einsatz, des Einzelnen für die Mitmenschen, die Bereitschaft und die Einsatzfreude, sind ein Musterbeispiel ehrenamtlichen Engagements und gelebter Solidarität, die heue nicht mehr überall selbstverständlich sind“, so der Rathauschef. Umso mehr wisse die Gemeinde diesen engagierten Dienst zu schätzen, was sie mit der bestmöglichen Unterstützung der vier Gemeindefeuerwehren bei der Ausrüstung und den Ergänzungsbeschaffungen unterstreiche. In Steinburg stehe gerade die Feuerwehr auch dafür, die dörfliche Gemeinschaft zu pflegen und zu fördern.
Kreisbrandrat (KBR) Albert Uttendorfer sprach auch namens von Kreisbrandinspektor Klaus Weninger und Kreisbrandmeister Joachim Fahl besonderen Dank an die Geehrten, aber auch an alle FFW-Dienstleistenden aus. Der Feuerwehrdienst sei Ehrensache und damit werde Zivilcourage gezeigt. „Ohne die Frauen geht gar nichts“, so der KBR und lobte die Frauen, „die Verständnis für den Dienst des Partners aufbringen oder selbst aktiv dabei sind oder bei vielen Gelegenheiten mithelfen“.

Die für bis zu 71 Jahre treue Mitgliedschaft Geehrten mit Vorstand Franz Häusler, stellvertretendem Landrat Laumer, Kommandant Stefan Altmann (Erster bis Dritter von links) und Bürgermeister Hornberger (rechts). (Fotos: xk)

Frauen mit viel Verständnis
Die FFW Steinburg sei Bestandteil der 132 Feuerwehren im Landkreis und mit einer Riesenleistung an harter Arbeit habe man gemeinsam die gefährliche Hochwassersituation im Zusammenwirken mit anderen Hilfsorganisationen bewältigt. Ausbildung, Jugendarbeit und die Einsatzbereitschaft bei der Steinburger Wehr sowie die technische Ausrüstung durch die Gemeinde seien -auf einem hohen Level. Uttendorfer resümierte: „Dies alles seien Grundvoraussetzungen, dass wir so stark sein können für die notwendigen Herausforderungen und Einsätze nach dem Leitspruch: Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“.
„Sie haben sich diese Ehrenzeichen verdient, leisten sie doch 25 oder 40 Jahre hinweg ehrenamtlichen aktiven Dienst am Nächsten. Dies ist Anerkennung des Freistaates Bayern für die viele Zeit und für das Engagement, die sie in die Feuerwehr als älteste Bürgerinitiative eingebracht haben“, betonte der stellvertretende Landrat Josef Laumer und konstatierte: „2013 war ein Jahr der Herausforderungen.
„Unsere Feuerwehren verkörpern eine lebendige Tradition, Gemeinschaftssinn und Solidarität, auf die unsere Gesellschaft nicht verzichten kann“, zeigte sich Laumer stolz und dankbar. Er nahm sodann im Namen des Freistaates Bayern die Ehrung von Franz Häusler mit dem Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst vor. Thomas Steckler erhielt die Auszeichnung in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst.
Anschließend zeichnete die Feuerwehr von Vereinsseite her langjährige Mitglieder aus. FFW-Vorsitzender Franz Häusler, Kommandant Stefan Altmann und Bürgermeister Hans Hornberger überreichten die Auszeichnungen: für 20 Jahre und darüber hinaus: Harald Reichhardt, Peter Haimerl, Jürgen Fronauer, Josef Pielmeier, Hermann Spennesberger, Stanislaus Wrona, Thomas Steckler, Klaus Glöckl, Franz Mauritz, Burkhard Ecker, Siegfried Kaspar, Franz Wieser; für 30 Jahre und mehr: Christian Ecker, Günther Holzapfel, Christian Häusler, Josef Wein, Klaus Weninger, Stefan Dorfner, Franz Hornberger, Mathias Oberoi, Anton Häusler, Alfons Meier, Franz Solcher, Karl-Heinz Solcher, Josef Dorfner, Manfred Illner, Helmut SchindLmeier, Franz Hanner, Wolfgang Ecker, Reinhardt Dorfner, Dr. Thomas Freiherr von Poschinger-Bray, Tassilo Freiherr von Poschinger-Bray, Franz Gabriel Freiherr von Poschinger-Bray, Adolf Ecker jun., Franz Höfl.
Seit 71 Jahren dabei
Für 40 Jahre und mehr: Helmut Gmeinwieser, Franz Häusler, Wolfgang Altmann, Josef Lipp, Adolf Ecker sen., Xaver Hornberger, Ludwig Berger, Johann Fuchs; für 50 Jähre und darüber hinaus: Max Hornberger, Adolf Weninger, Willi Schießl, Josef Liebl, Anton Schindlmeier, Johann .Schreiner: für 62 Jahre: Max Fronauer und Max Häusler sowie für 71 Jahre Xaver Oischinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2013


Goldene Raute mit Ähre
Klaus Hornberger Ehrenamtlicher des Jahres 2013
Hunderdorf.
(ta) Mit einem feierlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen würdigte die Abteilung Fußball des SV Hunderdorf bereits zum fünften Mal die Arbeit ihrer ehrenamtlichen Helfer, Trainer und Funktionäre. Bürgermeister Hans Hornberger und der Gesamtvorstand des SV, Hans Freundorfer, betonten die großartigen Leistungen der Ehrenamtlichen für den Verein und für die Gesellschaft. Ohne ihr uneigennütziges Engagement wäre kein Vereinsleben möglich und ohne Vereinsleben ginge es auch mit der Lebensqualität hier bergab.

Bürgermeister Hornberger mit Gesamtvorstand SVH Hans Freundorfer, stellvertretendem Abteilungsleiter Josef Gütlhuber, Ehrenamtlichem des Jahres Klaus Hornberger, Ehrenvorstand Peter Henke, VEAB Stefan Diewald, KEAB Walter Kammerer (von links).

Kreisehrenamtsbeauftragter des BFV, Walter Kammerer, der das Gütesiegel für Vereinsarbeit des BFV, „die goldene Raute mit Ähre“ verlieh, betonte in seiner Laudatio, dass der SV Hunderdorf ein mustergültiger Verein sei. Mit seinen Vereinsstrukturen, seinen sozialen und sportlichen Leistungen für alle Altersstrukturen, sowie der guten Jugendarbeit seien die Hunderdorfer Fußballer zum wiederholten Male den hohen Anforderungen des BFV gerecht geworden. Den Ehrennachmittag würdigte er als tolle Veranstaltung, die einen würdigen Rahmen für die Verleihung der Goldenen Raute abgebe, betonte Kammerer. Der Kreisehrenamtsbeauftragte wartete mit einem kleinen Präsent für den SV Hunderdorf auf. Der Vereinsehrenamtsbeauftragte Stefan Diewald nahm die warmen Worte und die hohe Auszeichnung für den SV Hunderdorf sichtlich gerne entgegen und würdigte seinerseits alle Ehrenamtlichen in der Abteilung Fußball für ihre großartige Arbeit. Diewald sagte, sie könnten mit Fug und Recht stolz darauf sein, Ehrenamtliche des SV Hunderdorf zu sein.
Eine Person aus der geselligen Runde wurde besonders hervorgehoben. Der Jugendleiter Klaus Hornberger wurde zum „Ehrenamtlichen des Jahres 2013″ ernannt. Ohne sein außerordentliches Engagement wäre die Abteilung Fußball in keinem solch guten Zustand. Klaus Hornberger erhielt neben einer Urkunde ein Präsent.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2013


Die Polizei meldet
Diesel entwendet
Hunderdorf.
In der Nacht zum Montag wurden aus einem an der Rastanlage Bayerischer Wald geparkten Lastwagen von bislang unbekannten Tätern etwa 750 Liter Diesel abgezapft. Der oder die Täter brachen den verschlossenen Tank des Lkw auf und saugten den Diesel ab. Der Sachschaden beträgt zirka 1100 Euro. Hinweise beim Polizeipräsidium Niederbayern, Telefon 09421/868-0.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2013


Leserbriefe
Bedauernswerter Entschluss
Zum Bericht „Grünes Licht für Fachmarkt-Center – neuer Postfilialenstandort“ in der Ausgabe vom 15. November.
Mit Ablauf des Jahres wird voraussichtlich der bisherige REWE-Markt in Hunderdorf geschlossen. Damit wird auch der Betrieb der integrierten Postfiliale eingestellt. Zunächst erklärte sich auf eine Umfrage kein Hunderdorfer Unternehmen für eine Weiterführung bereit, weshalb von der Deutschen Post AG bereits die Aufstellung eines Containers im Ortskern von Hunderdorf vorgesehen war. Aufgrund einer Ausschreibung soll nach einer Bewerbung aus dem Außenbereich der Gemeinde die Postfiliale künftig in einem Getränkemarkt in Ehren eingerichtet werden. Ein bedauernswerter Entschluss für die Hunderdorfer Bürger.
Anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung forderte ich den Bürgermeister und die übrigen Gemeinderatsmitglieder auf, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen anzugehen. Statt mein Bestreben parteiübergreifend zu unterstützen, um das drohende Vorhaben abzuwenden, kritisierte der 3. Bürgermeister Kronfeldner meinen Vorschlag mit dem Argument, bisher müssten die Bürger aus Ehren auch die Postfiliale in Hunderdorf aufsuchen. Der Einsatz für Außenbereiche mag in gewissen Situationen durchaus angebracht sein, in diesem Fall jedoch nicht. Es ist ein gravierender Unterschied, ob zirka 50 Haushalte aus Ehren ihre Postgeschäfte in Hunderdorf erledigen oder an die 1300 Haushalte aus Hunderdorf, je nach Wohnortlage, dafür eine Wegstrecke, bis zu fünf Kilometern zurücklegen müssen. Unverantwortlich sind hinsichtlich der Energiewende und des Klimawandels der dadurch entstehende höhere Spritverbrauch und die vermehrte Abgasbelastung. Kronfeldner sind die enormen Probleme beim Zurücklegen der Entfernung für Postkunden ohne Auto, hauptsächlich für ältere Menschen, offensichtlich gleichgültig. (…)
Ich hoffe gemeinsam mit den betroffenen Bürgern auf eine befriedigende Lösung, auf ein Einlenken der Post, ohne dass dabei die Kostenfrage im Vordergrund steht.
Helmut R. Jakob
Gemeinderat
SPD-Fraktion Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2013


Besondere Auszeichnungen
Ehrenkommandant und Ehrenmitglied ernannt
Steinburg.
(xk) Beim Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Steinburg wurde Altkommandant Wolfgang Altmann die Ernennung zum Ehrenkommandanten zuteil, Josef Lipp wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Das ausgezeichnete Ehrenmitglied Josef Lipp (Dritter von links) und der neue Ehrenkommandant Wolfgang Altmann (Dritter von rechts) unter (von links) Bürgermeister Hans Hornberger, zweitem Vorsitzenden Adolf Ecker junior,, stellvertretendem Kommandanten Thomas Röckl, Kommandanten Stefan Altmann und dem FFW-Vorsitzenden Franz Häusler. (Foto: xk)

Wie FFW-Vorsitzender Franz Häusler in seiner Laudatio sagte, habe sich Wolfgang Altmann außerordentlich um die FFW verdient gemacht. 1966 eingetreten, fungierte er gleich als Fahnenjunker. 1981 wurde er zweiter Vorsitzender und beim Neubau des Feuerwehrhauses 1987/88 habe er viele Arbeitsstunden eingebracht. Von 1990 bis 2012 übte er engagiert und umsichtig das Amt des Kommandanten aus. In diesen 23 Jahren habe Altmann die Übungen immer interessant gestaltet, so dass sie stets gut besucht waren, und es fanden auch zahlreiche Leistungsprüfungen statt. Insgesamt waren es rund 250 Übungs- und Lehrgangsabende und rund 75 Einsätze, die Altmann als Kommandant in bewährter und fachkundiger Manier meisterte, darunter auch dramatische, wie der Wohnhausbrand mit drei toten Kindern. In seiner Amtszeit erfolgten 1996 auch die Neubeschaffung des TS-Einsatzfahrzeuges sowie erstmals die Aufnahme von jungen Damen im aktiven Feuerwehrdienst. Bei der 100-jährigen Bestehensfeier war er Fahnenjunker, das 125-jährige Gründungsfest lief unter seiner Kommandantenführung. Bei den Veranstaltungen und FFW-Jubiläumsfesten war Altmann immer dabei und man konnte in all den Jahren stets auf ihn zählen, bei den eigenen Festorganisationen sowie bei vielen diversen Arbeiten in Eigenregie beim Feuerwehrgerätehaus. „Er hat viel Herzblut für seine Wehr eingebracht und war immer ein super Weggefährte“, so Häusler, der sodann die Ehrenurkunde und Anerkennungspräsente überreichte.
Wie der FFW-Vorsitzende zu Josef Lipp ausführte, sei dieser ebenso seit 1966 der Wehr zugehörig und seit 47 Jahren engagiertes Mitglied. 1974 habe Lipp das Amt des Schriftführers übernommen und sei nun seit nahezu 40 Jahren ein gewissenhafter Funktionär in den schriftlichen Angelegenheiten der Wehr. Auch ein riesiges Fotoarchiv habe er angelegt. „Er war immer zur Stelle, wenn es um die Feuerwehr ging, gerade auch in seinem Beruf als Elektriker und aufgrund seiner Nähe zum Feuerwehrhaus haben wir ihn oft eingespannt“, resümierte der Redner, der zudem unter anderem auf die Mitarbeit bei den örtlichen FFW-Festen wie beim Steinburger Kirta als „Grillmeister“ und die Lautsprecherinstallation bei den Gottesdiensten und vieles mehr verwies. Mit der entsprechenden Ernennungsurkunde verlieh der Vorsitzende die Ehrenmitgliedschaft an Josef Lipp in Anerkennung seiner besonderen Verdienste und übergab dazu eine Statue des Heiligen Florian sowie einen Präsentgutschein.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2013


Baugebiet wird erschlossen
Aus der Bürgerversammlung — Krippenplätze sollen geschaffen werden
Hunderdorf.
(hp) „Mit dem 8,3-Millionen-Euro-Haushaltsetat 2013 wurden wieder viele Investitionsmaßnahmen mit den Schwerpunkten Sanierungen in der Mittelschule, Straßenbau und Baugebietserschließung durchgeführt und trotzdem konnte der Schuldenstand reduziert werden.“ Dies resümierte Bürgermeister Hans Hornberger bei der Bürgerversammlung am Freitagabend vor etwa 50 Zuhörern im Gasthof Steinburger Hof und zog damit eine insgesamt recht positive Bilanz. Zugleich gab der Bürgermeister einen Ausblick auf die geplanten größeren Gemeindevorhaben.
Eingangs konnte Hornberger vermelden, dass der Schuldenstand am 31. Dezember 1053 308 Euro betragen wird und somit auf 321 Euro pro Einwohner gesenkt werden konnte. Im August konnte das Baugebiet Lindfeld II erschließungsmäßig mit Kosten in Höhe von rund 657 000 Euro fertiggestellt werden. Von den 23 Baugrundstücken sind bereits 17 veräußert, für fünf Grundstücke liegen Vormerkungen vor und nur noch eines ist zu vergeben. Dadurch konnten im Gegenzug bereits 232 000 Euro an Erschließungs- und Anschlussbeiträgen wieder vereinnahmt werden. Der Gemeinderat hat die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, sodass 2014 die Erschließung des Baugebiets Wegern III“, in Erweiterung des Baugebietes Wegern II in östliche Richtung, mit vier frei zu veräußernden Bauparzellen und einer privaten Bauparzelle erfolgen und damit auch im Bereich Steinburg/Wegern wieder eine baugebietsmäßige Weiterentwicklung erfolgen kann.
Die politische Gemeinde, aber auch die kirchliche Gemeinde, zeigten sich sehr erfreut über den in diesem Jahr fertiggestellten Neubau der Trauerhalle. Hervorzuheben sei dazu, dass der Kostenrahmen für den Trauerhallenneubau, Abriss des ehemaligen Leichenhauses und den bereits 2012 errichteten neuen Glockenturm mit rund 244 000 Euro punktgenau eingehalten werden konnte. Hervor hob das Gemeindeoberhaupt auch die positive Entwicklung der Erschließung des Innerortsbereiches Hunderdorf durch ein mittlerweile 1,4 Kilometer langes, von der Energie Südbayern GmbH errichtetes Erdgasversorgungsnetz. Mittlerweile sind bereits rund 50 Erdgasnetzanschlüsse von Privateigentümern erstellt.
Mit der Sanierung der Heizungsanlage mit Versorgungsleitung zwischen Grund- und Mittelschule, Turnhalle und Schwimmbad wurde eine umweltfreundliche und energiesparende Heizversorgung mittels Einbau eines Blockheizkraftwerkes, versorgt mit Erdgas, verwirklicht. Die durch strengere Vorgaben der Trinkwasserverordnung notwendig gewordene Sanierung der Trinkwasserversorgung und des Sanitärbereichs der Turnhalle und des Schwimmbades mit einer Kostenhöhe von zirka 210 000 Euro und die damit für diesen Bereich erfolgte Brandschutzsanierung in Höhe von 65 000 Euro machten die größte Investitionsmaßnahme des Jahres aus, so der Bürgermeister.
Straßenprojekte erfolgreich
Am 31. Oktober konnte auch das interkommunale Straßenbauobjekt zwischen den Gemeinden Hunderdorf und Windberg, die Oberbauverstärkung und teilweise Verbreiterung der Gemeindeverbindungsstraße Haselquanten-Starzenberg-Sandweg abgeschlossen werden,  freute sich der Bürgermeister. Für die rund 441 000 Euro teure Maßnahme entfallen auf die Gemeinde Hunderdorf anteilige Kosten in Höhe von rund 353 000 Euro. Mit Baukosten in Höhe von rund 120 000 Euro konnte zugleich mit der Errichtung eines Regenrückhaltebeckens und eines 430 Meter langen Oberflächenwasserableitungskanals in Starzenberg eine nach wasserrechtlichen Vorgaben notwenige Lösung verwirklicht werden.
Die Katholische Landjugend und die Abteilung Fußball des Sportvereins haben unter Federführung der FSJ-Kraft Max Weigl im Rahmen der 72-Stunden-Aktion den Spielplatz am Sportplatz durch Aufstellung der von der Gemeinde mit rund 13 000 Euro finanzierten Spielgeräte Erneuert. Kürzlich machte der Gemeinderat mit dem Aufstellungsbeschluss für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Fachmarkt-Center Bahnhofstraße“ den Weg frei für einen neuen REWE-Markt, so der Gemeindechef. Zugleich laufen derzeit die Planungen eines weiteren Bauvorhabenträgers für eine Linksabbiegespur in der Bayerwaldstraße, um die notwendigen Voraussetzungen zur Schaffung eines EDEKA-Marktes im Gewerbepark zu schaffen. Die Gemeinde sei in das Förderverfahren des Breitbandförderprogramms der Bayerischen Staatsregierung eingestiegen, in der Hoffnung, die flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetverbindungen verbessern zu können. Für die Verwirklichung einer E-WALD-Elektrotankstelle in der Gemeinde, der ersten kreisangehörigen Gemeinde im Landkreis, mit Eigenkosten von rund 3 000 Euro habe die Gemeinde einen weiteren Schritt in Richtung Elektromobilität getan.
Um dem Bedarf an weiteren Kinderkrippenplätzen für Kinder unter drei Jahren gerecht zu werden, aber auch um zukünftig Mittagsverpflegung und bedarfsgerechtes Raumangebot anbieten zu können, steht die Schaffung weiterer Krippenplätze an. Voraussichtlich 2014 verwirklicht wird nunmehr die Weiterführung des Ausbaus des Geh- und Radwegs an der Staatsstraße St 2139 durch das Staatliche Bauamt. Zur Dorferneuerung Steinburg konstatierte der Bürgermeister, dass Grundstücksverhandlungen anstünden. Vonseiten der Bürger wurden in der sich anschließenden Diskussion Detailfragen zum Geh- und Radweg Steinburg und zur Breitbandversorgung erörtert, Fragen zu einer künftigen Dorferneuerung Steinburg eingebracht, die Problematik der Motorrad-Lärmimmissionen und die Geschwindigkeitsproblematik auf der Staatsstraße im Bereich Steinburg geäußert, Verbesserungen der Fremdenverkehrsinfrastruktur für den Ortsteil Steinburg angeregt. Auch die Ausleuchtung eines Anwohnerweges und Tonnagesperrung für Schwerlastverkehr einer Gemeindeverbindungsstraße wurde bei der Versammlung hinterfragt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2013


Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot, er ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwester und Tante
Frau Helene Hüttinger
geb. Hartmannsgruber – Gastwirtin von Windberg
Herbergsmutter und Mitglied bei den Winith-Schützen, Herbergsmutter der Feuerwehr, des
Obst- und Gartenbauvereins sowie der Skiabteilung des Sportvereins

* 17. August 1930   + 19. November 2013
Windberg, Hunderdorf, Bogen und München, den 21. November 2013
In Liebe und Dankbarkeit:
Helmut, Sohn mit Maria
Hans, Sohn mit Johanna
Werner, Sohn mit Elisabeth
Heribert, Sohn mit Dana
Thomas, Sohn
Tino, Enkel mit Kerstin und Amelie
Johannes, Michael
und Martin, Enkel
Maria Schroll, Schwester
mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung mit Sterberosenkranz heute, Donnerstag, um 17.00 Uhr. Trauergottesdienst am Freitag, den 22. November 2013, um 14.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg, anschließend Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2013


Gründungsmitglied geehrt
Vorstand wurde bestätigt — Zwei Neuschützen
Großlintach.
(ta) Am Samstag fand die Jahresversammlung des Schützenvereins „Geselligkeit“ Großlintach im Vereinslokal Plötz-Schlecht statt. Der Schützenmeister Ludwig Schlecht konnte neben zahlreichen Mitgliedern auch den Dritten Bürgermeister der Stadt Bogen Veri Eckl, die Fahnenmutter Therese Breu und das Ehrenmitglied Xaver Schlecht willkommen heißen.
Nach einer Gedenkminute für das verstorbene Mitglied Hans Grill aus Kleinlintach stellte der Vorsitzende fest, dass der Verein aufgrund zweier Neuaufnahmen nun 65 Mitglieder habe. Der Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Jahr gab Aufschluss über die Aktivitäten des Vereins. Dem Kassenbericht von Sandra Baumgartner konnte man entnehmen, dass der Verein auch finanziell auf gesunden Füßen stehe. Einblicke in die sportliche Situation beider Rundenwettkampfmannschaften gab Sportleiter Hans Zahnweh in seinem ausführlichen Vortrag.

Die geehrten Mitglieder (vorne von links) Josef Altschäffl, Michael Achatz und Xaver Schlecht, Josef Breu (hinten links) und (weiter hinten von links) 3. Bürgermeister Veri Eckl und 1. Schützenmeister Ludwig Schlecht.

Bei den Neuwahlen, die von Wahlleiter Josef Breu durchgeführt wurden, ergaben sich keine Änderungen. So wurden Ludwig Schlecht (1. Schützenmeister), Hans Hartl (2. Schützenmeister), Sandra Baumgartner (Kassiererin) und Rita Schlecht (Schriftführerin), die alle bereits 20 Jahre tätig sind, für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Die weitere Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen: Hans Zahnweh (Sportleiter), Andreas Schlecht (Jugendleiter) sowie Josef Altschäffl, Siegfried Attenberger, Xaver Schlecht und Robert Stelzer (Ausschussmitglieder). Zu Kassenprüfern wurden Rita Schlecht und Josef Breu bestimmt. Als Waffenwart fungiert wie in den letzten Jahren Alois Zahnweh.
Den Höhepunkt des Abends bildete die Mitgliederehrung, bei der Xaver Schlecht (Gründungsmitglied bei der Wiedergründung 1963) für 50-jährige Treue sowie Michael Achatz, Josef Altschäffl und Josef Breu für 40-jährige Mitgliedschaft beim Bayerischen Sportschützenbund eine Ehrenurkunde in Empfang ’nehmen konnten. Nach Bekanntgabe der anstehenden Termine würdigte Schützenmeister Ludwig Schlecht die gesamte Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit und bat um deren Fortsetzung in den kommenden zwei Jahren.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2013


Neue Ministranten
Am Samstagabend, beim Vorabendgottesdienst zum Christkönigsfest, wurden in der Pfarrei Sankt Nikolaus in Hunderdorf 13 neue Ministranten in den Messdienst aufgenommen. Zu Beginn des Gottesdienstes sagte Dekan Pater Martin Müller: „13 neue Ministranten wollen miteinander unterwegs sein, Jesus Christus dienen und Freude am Glauben haben.“ In seiner Predigt sagte er, dass wir jeden Tag durch verschiedene Türen gehen. Das Kirchenportal erschließe einen Raum des Wohlwollens. Hier seien wir eingeladen, ein Zuhause bei Christus zu spüren. Er wünschte den neuen Ministranten, dass sie recht oft durch das Kirchenportal ziehen und Gottesdienst feiern dürfen. Die Oberministranten Gregor Gall und Christine Knott riefen die Neuen auf zum Altar zu kommen und sie antworteten: „Hier bin ich“. Pater Martin fragte sie nach ihrer Bereitschaft und die neuen Ministranten Simon Freudenstein, Benjamin Halbritter, Lukas Klein, Quirin Pollmann, Korbinian Seidl, Simon Vetter, Katharina Fuchs, Apollonia Halbritter, Corinna Hastreiter, Lisa-Marie Meier, Antonia Meindl, Hanna Schlecht und Selina Vetter antworteten auf alle Fragen mit „wir wollen“. Dann gab er ihnen mit auf den Weg: „Seid gute Diener für Christus.“ Nachdem die „Neuen“ auch von den großen Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen wurden, durften sie zur Gabenbereitung Brot und Wein zum Altar bringen und die Kollekte einsammeln. Anschließend traf man sich im Pfarrheim zum Beisammensein. – Bild: Die neuen Ministranten mit ihren Ausbildern und Gruppenleitern und Dekan Pater-Martin Müller (rechts). (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.2013


Ausstattung für Kinderkrippe
Am Donnerstag überreichten Josef Feldmaier, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank Straubing, Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf, und sein Stellvertreter Tobias Bachmeier einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an den örtlichen Kindergarten. „Wir benötigen Ausstattung in der Kinderkrippe, insbesondere für eine neue zweite Gruppe“, erläuterte die Leiterin Alexandra Stadler. 54 Jahre werden bereits Kinder in Hunderdorf bis hin zum Vorschulalter betreut. Aktuell zählt man in fünf Gruppen zehn Krippenkinder und 94 Drei- bis Sechsjährige. Ausreichend Platz ist dabei sehr wichtig. Erster Bürgermeister Hans Hornberger sowie Pfarrer und Dekan Martin Müller fügten hinzu, dass es mit den vorhandenen Etats nicht immer leicht sei, so wichtige Finanzierungen für den Kinderhort zu verwirklichen. Die Spende der Raiffeisenbank komme hier als willkommener. Geldsegen. Die Mittel, die solche Spenden ermöglichen, stammen aus dem sogenannten Gewinnsparen. Aus dem daraus gebildeten und zugeteilten Zweckertrag des Gewinnsparvereins Bayern kann die Raiffeisenbank Straubing eG alljährlich örtliche Einrichtungen unterstützen. „Mit der wertvollen Arbeit, die hier im Kindergarten Hunderdorf geleistet wird, sind die 500 Euro sicher sehr sinnvoll investiert“, so die Bankvertreter Feldmaier und Bachmeier. – Bild (von links): Tobias Bachmeier und Josef Feldmaier von der Raiffeisenbank Hunderdorf überreichen den Spendenscheck an Kindergartenleiterin Alexandra Stadler, Pfarrer und Dekan Martin Müller sowie Ersten Bürgermeister Hans Hornberger im Beisein einiger Kindergartenkinder. (Foto: jf)
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.2013

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