2015# 06

In Liebe und Dankbarkeit nehme ich Abschied von meinem lieben Ehemann
Herrn
Hans Gensberger

geb. 21. Mai 1927 gest. 2. Juni 2015
Gaishausen, Burgheim, den 9. Juni 2015
In tiefer Trauer:
Deine Ehefrau Theres Marie
im Namen aller Angehörigen
Trauergottesdienst am Freitag, den 12. Juni 2015, um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im Familiengrab in Burgheim statt.
Allen, die sich in Trauer mit mir verbunden fühlen, danke ich von Herzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.06.2015


Wir haben unseren geliebten
Ernst Meier

geb. 19. Mai 1948 gest. 28. Mai 2015
nach seinem Willen in aller Stille auf seinem letzten Weg begleitet.
Danke, dass Du ein Teil von uns warst.
Hunderdorf, Straubing, Hengersberg, Mitterfels, Ascha, Haselbach, Großlintach, den 10. Juni 2015
In Liebe:  Maria
Wolfgang
Tobias
mit Steffi
Kornelia mit Siegi
Deine Enkel: Emanuel mit Christine
Daniel
mit Line
Laura
Christian mit Kerstin und Luca
Gedenkgottesdienst am Samstag, den 13. Juni 2015, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf. Allen, die sich in Trauer mit uns verbunden fühlen, danken wir von Herzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.06.2015


Politik, Oldtimerschau und Schlager
Am Freitag ist Auftakt zum Volks- und Heimatfest — Bürgermeister zapft an

Seit sechs Jahrzehnten hat in Hunderdorf das Volks- und Heimatfest Tradition. Jetzt feiern die Hunderdorfer das 60. Volks- und Heimatfest von Freitag, 12. Juni, bis Montag, 15. Juni. Das viertägige Traditionsfest ist und bleibt ein Ereignis, das man am besten

Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger (links) wird zusammen mit Festwirt Franz Wartner (rechts) wieder das erste Fassl Festbier anzapfen.

mitfeiert bei einer frischen Maß, einem Hendl und stimmungsvoller Musik im Festzelt der Familie Franz Wartner. Abwechslung bietet auch der gut bestückte Vergnügungspark.
Am Volksfestsonntag spricht um 11 Uhr MdB und SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold beim politischen Frühschoppen. Ab 13 Uhr wird live die „Schlagerrallye“ präsentiert. Die Oldtimerfreunde organisieren zudem eine Oldtimerschau.
Salutschüsse zu Beginn
Den schmissigen Auftakt legt am Freitag um 18 Uhr die Blaskapelle Hunderdorf beim Standkonzert auf dem Schulhof hin. Und spätestens wenn die Bogenbachtaler Böllerschützen ihre Salutschüsse krachen lassen, weiß jeder: Der Ausmarsch zum Festplatz steht bevor. Um 18.30 Uhr ziehen Bürgermeister Hans Hornberger und die Gemeinderäte, Festwirt Franz Wartner mit Bedienungen sowie die örtlichen Vereine zum Festplatz. Ein farbenfroher Festauszug bewegt sich über die Hauptstraße und

Volksfestauszug mit Festwirt, Bedienungen, Bürgermeister und Gemeinderat.

entlang der Bahnhofstraße. Bürgermeister Hans Hornberger wird das erste Fass Festbier der Schlossbrauerei Irlbach anzapfen und mit einem Prosit auf die Gemütlichkeit das Fest eröffnen. Mal zünftig, mal modern werden die gut 20 Hunderdorfer Blasmusikanten mit Kapellmeister Lothar Klein zur Unterhaltung im Festzelt aufspielen. Der Samstag ist als „Tag der Betriebe und der Jugend“ proklamiert. Ab 19 Uhr ist Stimmung mit der Band „The Actionsdays“ angesagt.
Am Sonntag Oldtimerparade
Am Volksfestsonntag ist Festzeltbetrieb ab 10 Uhr und die Oldtimerfreunde Hunderdorfer warten ab diesem Zeitpunkt auch das Eintreffen der Old- und Youngtimerfahrzeuge zur Oldtimerschau, die mit einer Parade durch den Ort gegen 14 Uhr endet. Ab 11 Uhr findet ein politischer Frühschoppen mit MdB Florian Pronold statt. Dazu spielen die Hunderdorf er Blasmusikanten auf. Ab 13 Uhr bis in den Abend präsentiert der Festwirt die „Schlagerrallye“. Dabei tritt in einer Liveshow mit deutschen Schlagerhits, Disco Fox und volkstümlichen Schlagern der

Die Blaskapelle Hunderdorf mit Kapellmeister Lothar Klein wird den Festauszug anführen und schneidig aufspielen. (Fotos: xk)

„Immer wieder sonntags“- Sommerhitkönig Andreas Hastreiter auf, ebenso Robin Marc, Steiff & The Bluejeans, Günther Sturm, Mike Knorr, Die Stimmen der Berge, Peter Sebastian, Tom Mandl und Marco Konegger. Letzterer gewann auch fürs Jahr 2014/2015 den Schlager- und Volksmusik-Nachwuchswettbewerb.

Auch die „Stimmen der Berge“ werden vertreten sein.

Kindernachmittag
Am Montag zum Festausklang geht es nochmals rund. Ab 14 Uhr beginnt der Kindernachmittag bis 18 Uhr. Um 15 Uhr gibt es die bei den Kindern beliebte Freichip-Aktion der Schaustellerfamilie Zimmermann und der Gemeinde. Das Bierzelt ist ab 16 Uhr geöffnet und die Senioren der Gemeinde ab 65 Jahren sind für ein paar vergnügte Stunden zur geselligen Bierzeltatmosphäre von Pfarrei, Gemeinde und Festwirt eingeladen. Für Unterhaltung sorgen dabei 3. Bürgermeister Max Höcherl auf seinem Bariton und Maxi Reiner auf seiner Steirischen. Abends zum Festausklang sorgt die Band „Steiff & The Bluejeans“ für gute musikalische Unterhaltung. (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2015

Politfrühschoppen der SPD mit Florian Pronold
Am Sonntag, 14. Juni, ab 11 Uhr, veranstaltet der SPD-Ortsverein Hunderdorf einen politischen Frühschoppen im Festzelt. Dabei spricht als prominenter Hauptredner Florian Pronold, parlamentarischer Staatssekretär, Mitglied des Deutschen Bundestages und Landesvorsitzender der Bayern-SPD. Pronold wird dabei aktuelle politische Themen ansprechen und die Schwerpunkte der SPD-Politik darstellen. Die Blasmusikanten spielen vor und nach der Politkundgebung im Festzelt. Florian Pronold (42) ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 2013 parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Seine Funktionen in der SPD sind Landesvorsitzender der Bayern-SPD (seit 2009), Mitglied im Parteivorstand (seit 2007) und im Präsidium (seit 2009) der Bundes-SPD, Mitglied im Landesvorstand (seit 1993) und im Präsidium (seit 1999) der Bayern-SPD, Beisitzer im Bezirksvorstand der Niederbayern-SPD (seit 2002). (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2015


Rollende Raritäten im Autokorso
Oldtimerfahrzeugschau am Volksfestsonntag — Vom Traktor bis zum Motorrad ist alles mit dabei

Der Volksfestsonntag steht wieder im Zeichen einer Oldtimerfahrzeugschau. Die Oldtimerfreunde Hunderdorf mit Vorsitzendem Christian Steger an der Spitze erwarten dazu viele Oldtimerfans. Neben den Clubmitgliedern, die im Vereins-T-Shirt kommen werden, sind auch zahlreiche Szenefreunde mit ihren Oldtimern und „Youngtimern“, ob restauriert oder im

Sicher wieder eine Attraktion für Fans vom „alten Eisen“: Die Oldtimerschau am Volksfestsonntag. (Fotos: xk)

Originalzustand aus nah und fern willkommen. Das Eintreffen der Fahrzeuge gegenüber dem Festplatz ist am Sonntag von 10 Uhr bis 12 Uhr vorgesehen. Willkommen sind alle Oldtimerfreunde mit ihren Schleppern, Autos, Unimogs, Motorrädern, Rollern und Blaulichtfahrzeugen. Jeder Teilnehmer mit einem Oldtimer- oder Youngtimerfahrzeug wird mit einer Wertmarke für ein Freigetränk im Festzelt belohnt. Nachdem heuer der Club sein zehnjähriges Bestehen begeht, ist auch ein Teilbereich den Einsatz-Blaulichtfahrzeugen gewidmet, deren Fahrer zudem eine Essensmarke erhalten.
Die Oldtimerschau soll wieder ein echter Blickfang an schönen Gefährten für alle Besucher werden und ein Treffen Gleichgesinnter. Die Erinnerung an frühere Zeiten sollen lebendig bleiben und das Interesse an den älteren Fahrzeugen geweckt werden, über die man fachsimpeln kann. Die Oldtimerschau ist kostenlos. Die bisherigen Fahrzeugschauen auf den Volksfestem in den Vorjahren waren viel beachtet und ließen die Besucherherzen höher schlagen.

Auch alte landwirtschaftliche Traktoren und Bulldogs werden zahlreich zur Oldtimerschau erwartet und bestaunt.

Abgeschlossen wird das Oldtimertreffen dann gegen 14 Uhr mit einem Oldtimerkorso über den Lindfelder Weg, Quellenweg und die Hauptstraße in das Ortszentrum und zurück zum Festplatz. Der Club wünscht sich möglichst viele teilnehmende Oldtimerbesitzer und zahlreiche Betrachter bei der Ausstellung und bei der Ortsrundfahrt. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.oldtimerfreunde-hunderdorf.de. Das Ziel der im Jahr 2005 gegründeten Oldtimerfreunde ist, die historischen Fahrzeuge originalgetreu zu erhalten, den Heimatgedanken und das traditionelle Brauchtum zu fördern. So passt die Oldtimerpräsentation recht gut zum Volks- und Heimatfest. Derzeit zählt der Club 70 Mitglieder, weitere Zugänge sind erwünscht. (xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2015


Wiesenschmankerl und Rummelplatz
Für das Vergnügen ist an den Festtagen wieder einiges geboten
Für Essen und Trinken und das Irlbacher Festbier sorgt wie in den Vorjahren wieder die Festwirtsfamilie Franz Wartner. Die diversen Wiesenschmankerl kommen aus der Festküche von Ernst Hiebl. In Zusammenarbeit mit Bürgermeister Hans Hornberger und der Rathausverwaltung wurde ein ansprechendes Festprogramm auf die Beine gestellt.

Süße Verführung: Mandeln und Zuckerwatte für Naschkatzen.
Adlerauge gefragt: Wer trifft ins Schwarze am Schießstand?
Im Kinderkarussell können die Kleinen schon mal ihre Fahrkünste testen.

So setzt der Festwirt Franz Wartner, bekannt auch als Wies-Wirt (bei Rattenberg) mit seinen Söhnen Mario und Christian alles daran, unterstützt vom Serviceteam um Sylvia Saller, das Volksfest zu einem schönen viertägigen Fest werden zu lassen.
Für das Gemeindeoberhaupt mit Gemeinderat war und ist es ein Anliegen, die jahrzehntelange Volksfesttradition fortzuführen. Die Gemeinde ist auch Veranstalter des Hunderdorf er Volks- und Heimatfestes. Bürgermeister Hornberger würde sich freuen, bei hoffentlich idealem Volksfestwetter an allen Tagen zahlreiche Festgäste zu treffen. Das Volksfest ist und bleibt ein Ereignis, das man am besten mit Freunden, Nachbarn und der Familie feiert und dabei auch neue Kontakte knüpft. Die Verantwortlichen waren bemüht, um das Volksfest für Jung und Alt wieder zu einem vergnüglichen Erlebnis werden zu lassen. Bei der Musikauswahl mischt sich Bewährtes mit Neuem. Dazu gehört ein ansprechendes Rummelplatzvergnügen.

Das wilde Autoscooterfahren ist bei Kindern beliebt wie eh und je. (Fotos: xk)

So wird der Autoscooter wieder von der Jugend umlagert sein und das bunte Kinderkarussell dreht sich für die Kleinen. Auch Los-, Wurf- und Schießstände gehören, zum typischen  Volksfest, ebenso gebrannte Mandeln, Zuckerwatte, Eis und noch einiges mehr.
Weitere Infos rund ums Volksfest: www.volksfest-hunderdorf.de. (xk)

Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2015


Die Kirche ist „umgezogen“
In 100 Jahren hat sich Hunderdorfs Ortsbild gänzlich geändert

So hat Hunderdorf laut Gemeindearchiv um 1920 ausgesehen.
Eine Hunderdorfer Luftansicht von 1960.
So sieht Hunderdorf heute aus. [2015] (Fotos: xk)

Hunderdorf, früher landwirtschaftlich geprägt, ist heute eine moderne, aufgeschlossene und fortschrittliche Gemeinde, prädestiniert für „Wohnen und Gewerbe“. Die Gemeinde (rund 3300 Einwohner) hat zentralörtliche Bedeutung und verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur mit allen wichtigen Einrichtungen. Durch zahlreiche Baugebiete hat sich der Ort großflächig entwickelt. Rund 25 Vereine bereichern das gesellschaftliche Leben und fördern Zusammenhalt und Gemeinsinn, aber auch Traditionsbewusstsein. Hunderdorfs Zentrum hat sich im Verlauf von rund 100 Jahren verändert, wie die Ansichtskarte um 1920 und die Luftbildaufnahmen von 1960 und 2015 verdeutlichen. Sichtbares Zeichen der Dorfmitte ist die Pfarrkirche Sankt Nikolaus. War es um 1920 noch die 1699 erbaute Kirche mit Treppengiebel, so ist es jetzt der 1936 erfolgte Neubau.
Alt und Neu im Vergleich
Sind im Bild von 1960 noch das Kindergartengebäude (früheres Knaben-Schulhaus), der alte Friedhof und das Steckler-Haus zu erkennen, so ist dieser Teilbereich heute mit der Kindertagesstätte bebaut und als Freifläche genutzt. Wo früher der Pfarrerstadel war, steht heute das Pfarrheim. Raiffeisenbank- und Apothekengebäude sowie das Rathaus entstanden auch neu. Gegenüber ist das heutige Sparkassengebäude zu sehen, wo früher die Schreinerei Paul Hornberger ansässig war. Auch das Bäckerei- und Zahnarztgebäude, Elektro Reiner und weitere Wohnhäuser sind Neubauten. Die kolorierte Ansicht um 1920 gibt einen Einblick in die damalige Zeit. In der linken unteren Ecke sind der Pfarrhof mit dem Pfarrstadel und das obere Mädchen-Schulhaus (heute Arztpraxis), vor der damaligen Kirche das Edbauer- und Wanninger-Anwesen, daneben das Groß/Drexler-Haus, heute Wohn- und Geschäftshausneubau, zu erkennen. Hinter der Kirche das Steckler-Haus und das frühere Schulgebäude, die Gastwirtschaft Baier-Edbauer und das Haus der seinerzeitigen Baier-Krämerei.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2015


60 Jahre Volksfest
Die Historie einer Hunderdorfer Tradition
Das Hunderdorfer Volksfest hat schon eine langjährige Tradition, sodass heuer das Jubiläum „60. Volksfest“ gefeiert werden kann. Auch die Schaustellerfamilie blickt auf ein kleines Jubiläum zurück: Zum 25. Mal ist sie mit ihrem Vergnügungspark dabei. Die Volksfestanfänge gehen in die 50er-Jahre zurück, eine Zeit, in der solche Feste noch eine Seltenheit waren. Die Familie Weinzierl war es, die die Initiative ergriff und das Volksfest Jahr für Jahr ausrichtete.
Damals saßen die Markln noch nicht so locker, war noch nicht so viel Geld unter den Leuten wie heute, wo landauf und landab Feste gefeiert werden. Erstmals in der Chronik erwähnt ist das Hunderdorfer Volksfest im Jahre 1952 wie folgt: „Vom 19. mit 21. Juli fand auch heuer wieder in Apoig ein Volksfest statt mit Aufstellung eines Karussells, einer Luftschaukel, mehreren Schießbuden und Zelten. Ein Gartenkonzert und Tanzgelegenheit sowie zum Abschluss ein Feuerwerk lockte viele Besucher an.“
Anfänglich wurde es vom Gastwirt und Cafebesitzer Josef Weinzierl, später vom Sohn Richard, in Fortsetzung der Familientradition bis 1983 ausgerichtet. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung ist das Volksfest wieder fester Bestandteil des Gemeindegeschehens.
Dazu leistete der seinerzeit mit der Jugendblaskapelle recht aktive Musikverein mit Vorsitzendem Bürgermeister Egon Weinzierl einen gewaltigen Beitrag. 1987 wagte sich der Verein mit dem Volks- und Musikfest wieder ans Abhalten des Festes, nachdem es sich im Dornröschenschlaf befunden hatte. Gemeindechef Egon Weinzierl, unterstützt vom damaligen Geschäftsleiter Xaver Kern, hat sich bemüht, dass das Volksfest wieder auflebte. Nach einjähriger Pause wurde die Volksfesttradition dann mit Festwirt Josef Baier 1989 bis 1991 weitergeführt. Von 1992 bis 1994 oblag Lothar Kammerl die Festzeltbewirtung. Von 1995 bis 2012 war Hans Gierl Festwirt. Ab 2013 ist Franz Wartner mit den Festwirtsaufgaben betraut und die Festküche betreibt Ernst Hiebl. Seit 1989 ist der Vergnügungspark größer geworden. Mittelpunkt für die Jugend ist der Autoscooter. Das ehemalige Bahnhofsgelände liegt zentral und gibt einen hervorragenden Festplatz. 2008 wurde der Festplatz umgestaltet, 2009 konnte erstmals auf dem neuen Festplatz das Volksfest gefeiert werden. (xk)

Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2015


Volkstanz für guten Zweck
Rattiszell: Musik der Grachalsümphoniker

Einen Volkstanzabend der besonderen Art bieten die Oberpfälzer Volkstanzfreunde am Samstag, 20. Juni, im Gasthof Ettl in Rattiszell.

Bayerische Tanzmusik werden die Grachalsümphoniker spielen.

Beginn ist um 20 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse. Bereits zum dritten Mal organisieren die Volkstanzfreunde unter Leitung von Petra Schweizer einen Benefizvolkstanz für die gesamte Bevölkerung in Rattiszell. Willkommen ist jeder aus nah und fern, der in geselliger Runde zu Walzer, Polka und Zwiefachen tanzen möchte. Für zünftige Musik sorgen wiederum die Unterholzer Grachalsümphoniker. Die sechs Musikanten haben bereits bei früheren Benefizveranstaltungen der Oberpfälzer Volksmusikfreunde bewiesen, dass sie für eine volle Tanzfläche sorgen können und mit ihren Zugaben sicherlich nicht  geizen werden. Der Erlös des Abends wird wieder für einen sozialen Zweck verwendet. Einer vom Schicksal besonders betroffenen Familie aus der Region wird in diesem Jahr mit einer hoffentlich großzügigen Spende unter die Arme gegriffen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2015


Peer-Review erfolgreich bestanden
Im Rahmen des Qualitätsmanagements der Jugendbildungsstätten in Bayern finden im zweijährigen Rhythmus Peer-Reviews zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung dieser Jugendbildungseinrichtungen und ihrer Seminarprogramme statt. Dazu haben die anerkannten bayerischen Jugendbildungsstätten ein eigenes Zertifizierungssystem entwickelt, das verbindliche Qualitätskriterien für die Bildungsarbeit festlegt. Nach den Peer-Reviews 2011 und 2013 fand im ersten Halbjahr 2015 ein dritter Durchlauf statt, den nun alle zwölf Häuser erfolgreich absolviert haben. Im Rahmen dieses Prozesses wurde die Jugendbildungsstätte Windberg von zwei Kollegen aus Waldmünchen und Schliersee am 18. Februar 2015 überprüft. Die Ergebnisse des Peer-Reviews sind in einem Bericht festgehalten. In Windberg besonders hervorgehoben wurden von den beiden Kollegen die sehr gelungene jugendgerechte Verbindung von nachhaltiger Entwicklung, Spiritualität und Offenheit für Neues. Inhaltlicher Schwerpunkt des aktuellen Peer-Reviews 2015 war eine Umfeldanalyse der Jugendbildungsstätte mit Fokus auf ihre Entwicklungspotenziale und die wichtigsten Zukunftsanforderungen. Die Hintergrundfolie der Analyse bildeten das Hausprofil und das Leitbild der Einrichtung. Alle Jugendbildungsstätten haben sich im Zertifizierungsprozess zur gegenseitigen kollegialen Beratung verpflichtet. Fester Bestandteil jedes Peer-Reviews ist daher die hoch qualifizierte Beratung durch zwei Kollegen, die eine Jugendbildungsstätte leiten. Die anerkannten Jugendbildungsstätten in Bayern entwickeln seit 2008 ihr eigenes Zertifizierungssystem kontinuierlich weiter und überlegen nun, diese Expertise künftig auch anderen Einrichtungen der Jugendbildung zur Verfügung zu stellen. – Bild: Die Leiter der zwölf bayerischen Jugendbildungsstätten bei der Übergabe der Zertifikate im Institut für Jugendarbeit in Gauting; (Zweiter von links): Frater Felix Biebl OPraem, pädagogischer Leiter der Jugendbildungsstätte Windberg. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.06.2015


Josef Baier feierte Achtzigsten
Viele Glück- und Segenswünsche gab’s am Dienstag für Gastwirt Josef Baier aus Hunderdorf zu seinem 80. Geburtstag. Ehefrau Martha, Verwandte und Bekannte wünschten Gesundheit und alles Gute: Pfarrer Martin Müller, Bürgermeister Hans Hornberger sowie Seniorenclubleiterin Maria Wölfl. Zudem gratulierten Abordnungen der Vereine ihrem langjährigen Mitglied und Herbergsvater mit Gratulationswünschen des Bayerwaldvereins, CSU-Ortsverbands, der FFW Hunderdorf, des Heimat- und Volkstrachtenverein, der KuSK und des Musikvereins. Die Blaskapelle Hunderdorf erfreute mit einem Geburtstagsständchen und gestaltete die Geburtstagsfeier musikalisch. Josef Baier erblickte am 9. Juni 1935 in Hofdorf (Gemeinde Hunderdorf) das Licht der Welt. Dort wuchs er mit fünf Geschwistern auf und ging in Hunderdorf zur Schule. Nach der Schulentlassung erlernte er den Metzgerberuf. So lernte er die Gastwirtstocher Martha Edbauer aus Hunderdorf kennen und lieben. Am 18. Juli 1960 führte er sie zum Traualtar in der Pfarrkirche zu Hunderdorf. Vor fünf Jahren konnten sie ihre Goldene Hochzeit feiern. Im Jahr der Eheschließung übernahmen sie Gastwirtschaft und Metzgerei. Gemeinsam wurde der Familienbetrieb „Baier-Edbauer“ weitergeführt und die Landwirtschaft betrieben. Auch ein Saal wurde angebaut. Als Wirt kümmerte er sich mit seiner Ehefrau um seine Gäste. Die Gaststätte wird auch jetzt noch selbst geführt, unterstützt bei Veranstaltungen aus dem Verwandtenkreis. Die Metzgerei ist seit 2006 aufgegeben und die Landwirtschaft verpachtet. Neben der vielen Arbeit in Metzgerei, Gaststätte und Hof fand Baier auch Zeit für ein kommunalpolitisches Engagement. Von 1972 bis 1990 arbeitete er engagiert im Gemeinderat Hunderdorf. Auch so manche Anekdoten aus dem politischen Leben in und um Hunderdorf weiß er zu erzählen, die sich vor, während und nach der Gebietsreform im Jahre 1978 zugetragen hatten. Dem CSU-Ortsverband gehört Baier über 50 Jahre an. Er ist langjähriges Mitglied bei der FFW Hunderdorf und bei vielen Ortsvereinen. — Bild: Viele Glückwünsche gab es für Josef Baier (Vierter von Hornberger, Pfarrer Martin Müller (Zweiter und Dritter von rechts) und den Repräsentanten der Ortsvereine. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 12.06.2015


Ein Volksfestauftakt nach Maß
Bürgermeister Hornberger zapfte an — Oldtimerschau, Kundgebung und Schlagerrallye
Hunderdorf.
(xk) Es ist wieder Volksfestzeit. Die Sonne strahlte, als die Blaskapelle Hunderdorf mit schneidiger Musik beim Standkonzert am Schulhof den Auftakt für das viertägige

Ein langer Festauszug mit den stark vertretenen Ortsvereinen bewegte sich zum Festplatz.

Hunderdorfer Volks- und Heimatfest gab. Nach dem Festausmarsch mit den stark vertretenen Ortsvereinen trieb Bürgermeister Hans Hornberger gekonnt den Wechsel in das erste Fass Irlbacher Festbier und mit einem „Prosit auf die Gemütlichkeit“ wurde auf vergnügliche Festtage angestoßen.
Die schmissigen Klänge der Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein, begleitet von Böllerschüssen der Bogenbachtaler Böllerschützen, leiteten das Festereignis ein. Angeführt von den Blasmusikanten zogen Bürgermeister Hans Hornberger mit Gemeinderat, Festwirt Franz Wartner mit Bedienungen, Brauereivertreter sowie den zahlreich vertretenen Ortsvereinen in einem farbenfrohen Festausmarsch zum Festzelt.

Volksfestvergnügen für die Kleinen.

Für Hunderdorfs Gemeindeoberhaupt war dann der Bieranstich im Beisein von Festwirt Franz Wartner eine klare Sache. Schnell war der Hahn im Fass und Mit dem obligatorischen „O zapft is“ wurde die offizielle Festeröffnung verkündet. Hornberger wünschte dem Fest einen guten Verlauf, dankte den Vereinen für die starke Beteiligung und hieß die zahlreichen Besucher aus nah und fern willkommen. „A frische Maß, dazua a guade Musi!“ Dieser Ausspruch steht für das zum 60. Mal stattfindende Traditionsfest. Die Bedienungen kredenzten das Premium-Festbier der Schlossbrauerei Irlbach. Dazu mundeten die diversen Wiesenschmankerl aus der Festküche Ernst Hiebl. Die gut 20-köpfige Blaskapelle Hunderdorf spielte „zünftig, bayrisch und modern“ auf. Sie zeigte bereits eindrucksvoll auf, dass an den vier Tagen zünftige musikalische Unterhaltung Trumpf sein wird, wobei sich Bewährtes mit Neuem wechselt. In dem gut besetzten Festzelt und im Biergarten im Außenbereich herrschte Gemütlichkeit. Am

Mit der kühlen Maß anstoßen auf ein Prosit der Gemütlichkeit (von links): Bürgermeister Hans Hornberger, 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner, Heinrich Egerer (von der Geschäftsleitung der Schlossbrauerei JHbach), Braumeister Dr. Klaus Heller, Festwirt Franz Wartner, Kapellmeister Lothar Klein und 3. Bürgermeister Max Höcherl.

gut bestückten Fahr- und Vergnügungspark mit Autoskooter der Schaustellerfamilie Zimmermann gab’s ein frohes Treiben. Noch drei Tage, bis einschließlich Montag, dauert das Volksfest. Am heutigen Samstag, dem Tag der Jugend und der Betriebe“ ist ab 19 Uhr die Partyband „The Actiondays“ aus Straubing Garant für ausgelassene „Feier-Stimmung“, die sicher den Besucherwünschen gerecht und gerade auch der Jugend entsprechend „musikalisch einheizen“ wird.
Politischer Frühschoppen
Am Volksfestsonntag ist ab 10 Uhr wieder Festzeltbetrieb. Ab 11 Uhr spielen die Hunderdorf er Blasmusikanten zum politischen Frühschoppen zu „60 Jahre SPD-Ortsverein Hunderdorf“ mit Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär, MdB, und SPD-Landesvorsitzender Bayern. Von 10 bis 12 Uhr ist auch das Eintreffen der Fahrzeuge zur Oldtimerschau der Oldtimerfreunde Hunderdorf (jeder Teilnehmer erhält ein Freigetränk – für Besucher ist der Eintritt frei). Gegen 14 Uhr ist dann noch eine Oldtimer-Ortsrundfahrt geplant. Dem musikalischen Stelldichein mit der Blaskapelle Hunderdorf folgt als Highlight ab 13 Uhr bis hin zum Abend die Schlagerrallye-Liveshow. Dabei treten bekannte Interpreten mit deutschen Schlagerhits, Disco Fox und volkstümlichen Schlagern auf: „Immer wieder Sonntags“-

Immer ein schönes Bild: die Trachtler beim Festausmarsch. (Fotos: xk)

Sommernitkönig Andreas Hastreiter, Robin Marc, Steffi & Bluejeans, Günther Sturm, Mike Knorr, Die Stimmen der Berge, Peter Sebastian, Tom Mandl und Marco Konegger, der auch den Schlager-und Volksmusik-Nachwuchswettbewerb 2014/2015 gewann.
Zum Festausklang am Montagabend, der als „Tag der Gemeinden“ proklamiert ist, übernimmt dann die Stimmungsband „Steffi & The Bluejeans“ den musikalischen Part. Zuvor findet bereits von 14 bis 18 Uhr der Kindernachmittag mit ermäßigten Fahrpreisen statt. Um 15 Uhr gibt’s wieder die Freichipaktion. Ab 16 Uhr ist dann wieder Seniorentreff. Senioren ab 65 Jahren der Pfarrgemeinde werden im Festzelt gemeinsam von Pfarrei, Gemeinde und Festwirt bewirtet.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.2015


Zahlreiche Baumaßnahmen
Hunderdorf.
(xk) Derzeit erfolgt der Lückenschluss beim Geh- und Radweg in Steinburg an der Staatsstraße 2139. Vom Baufortschritt überzeugten sich beim gemeinsamen Baustellentermin am Mittwoch Markus Zitzelsberger vom Staatlichen Bauamt Passau, Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger und Vertreter des KEB-Planungsbüros, wobei mit Vertretern der beauftragten Baufirma Max Streicher weitere Baueinzelheiten vor Ort abgesprochen wurden. Wie Markus Zitzelsberger ausführte, ist das Bauamt Bauherr der mit Kosten von 285000 Euro vergebenen Maßnahme für den an der Westseite der Staatsstraße 2139 nun weitergeführten Geh- und Radweg sowie für die Neuasphaltierung des schadhaften Fahrbahnbelages. Die Gemeinde lässt zudem den schadhaften Mischwasser-Abwasserkanal und den nordöstlichen Bürgersteig bei Kosten von rund 190 000 Euro erneuern. Der Wasserzweckverband hat die Erneuerung der Wasserleitung (25000 Euro) beauftragt und die Telekom lässt Leerrohre für den Breitbandausbau mitverlegen. Dem Ingenieurbüro KEB, Straubing, obliegt die Bauoberleitung. Aufgrund der Arbeiten ist die Ortsdurchfahrt bis Ende Juli für den Durchgangsverkehr gesperrt. — Bild: (von links) Franz Xaver Fleischmann (Planungsbüro KEB), 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner, Markus Zitzelsberger, Bürgermeister Hans Hornberger, Bauleiter Alex Holzbauer (Fa. Streicher) und Dipl.-Ingenieur Manfred Hacker (KEB). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.2015


Zwei Gruppen erfolgreich
Hunderdorf.
(xk) Zwei Gruppen der Feuerwehr Hunderdorf legten die Leistungsprüfung mit Bravour ab. Vor dem Schiedsrichterteam mit Kreisbrandinspektor Klaus Weninger, Kreisbrandmeister Joachim Fahl und FFW-Kommandant Martin Kieninger (Steinach) stellten die zwölf Teilnehmer ihr Können unter Beweis, wobei Gruppenführer Kommandant Michael Krieg war. Das Leistungsabzeichen wurde wie folgt abgelegt: Stufe 1: Christoph Maier, Clara Sandbiller; Stufe 2: Andreas Wagner, Gabriel Geiger, Jürgen Hauner; Stufe 3: Ricardo Rudolph, Manuel Achatz, Thorsten Hagn; Stufe 4: Tobias Venus; Stufe 5: Michael Krieg, Tobias Englmeier; Stufe 6: Klaus Hornberger. Als Ausbilder fungierte zweiter FFW-Kommandant Klaus Hirtreiter. Zweiter Bürgermeister Helmut Kronfeldner dankte den Gruppen und den Führungskräften für deren Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft. — Bild: Die erfolgreichen zwei Gruppen mit den Offiziellen der Feuerwehr und 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.2015


Gemeinderat tagt
Windberg.
(xk) Am Mittwoch, 17. Juni, findet um 19.30 Uhr im Rathaus Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt. Tagesordnung: Änderung des Gemeindeteilnamens „Unterbuchaberg“ in „Buchaberg“: Ablehnender Bescheid des Landratsamtes vom 13. April 2015, Beratung und Beschlussfassung. Gestaltung der Außenwand des Heizwerkes im Rahmen des Umweltbildungsprojektes „Girls.Boys.Nature“ , Information und Beschluss über Zuschuss. Bauangelegenheiten, Informationen und Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.2015


Vortrag für Imker
Steinburg/Neukirchen.
(eh) Der Fachberater für Imker, Erhard Härtl, hält am Dienstag, 16. Juni, einen Vortrag über Honigernte und Jungvölker-Erstellung im Lehrbienenstand in Neukirchen-Prünst. Zudem finden Vorführungen zum Thema Honigernte und zur Erstellung von Ablegern und Kunstschwärmen statt. Der Lehrgang richtet sich an alle Imker und beginnt gegen 18.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.06.2015


„Seehofer ist der Sheriff von Nottingham“
Landesvorsitzender der SPD Bayern Florian Pronold mit politischem Frühschoppen
Hunderdorf.
Florian Pronold, Landesvorsitzender der SPD Bayern, war Ehrengast am Sonntag des Volks- und Heimatfestes Hunderdorf. Beim politischen Frühschoppen feierte er mit der SPD

Politischer Frühschoppen mit Florian Pronold, SPD Bayern. (Foto: vro)

Ortsgruppe Hunderdorf deren 60-jähriges Bestehen. Damals wie heute sei die Aufgabe der Partei, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen.
Landesvorsitzender der SPD Bayern, Mitglied des Deutschen Bundestages und Staatssekretär Florian Pronold sprach bei einem politischen Frühschoppen über die aktuelle Politik und die Rolle der SPD. „Wo die Sozis regieren, geht es den Menschen besser.“ Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssten auf einer Augenhöhe behandelt werden. Arbeitnehmer sollten auch anständig von ihrer Hände Arbeit leben können. Mit diesem Grundprinzip sei die SPD gegründet worden und dies sei bis heute ihr Auftrag: die soziale Gerechtigkeit.
Mindestlohn und Rente
Der gebürtige Niederbayer zeigte sich sehr heimatverbunden: „Es macht Spaß, das einzige Mitglied der Bundesregierung aus Niederbayern zu sein!“ Pronold steht solidarisch hinter den Befürwortern des Mindestlohngesetzes und verurteilte Seehofer für dessen Sprunghaftigkeit in seiner Meinung über das Mindestlohngesetz. „Seehofer gibt sich als Robin Hood, aber eigentlich ist er der Sheriff von Nottingham“, sagte Pronold. Dieser hätte kürzlich erwähnt, es sei Kellnern und Bedienungen nicht zuzumuten, ihre Arbeitszeiten konkret aufzuschreiben. „Wie viel eine solche Bedienung ständig aufschreiben muss“, sinnierte Pronold. „Sie keimen das ja mit den Bierdeckeln, wie viel da draufsteht. Ohne diese Bierdeckel gäbe es schnell Streits darum, ob das jetzt die dritte oder erst die zweite Maß war. Da wird ihnen doch wohl zuzutrauen sein, ihre Arbeitszeiten korrekt aufzuschreiben.“
Pronold sprach auch über das, was nach der Arbeit kommt, die Rente. Er kennt die Angst der Bürger bezüglich der Zuverlässigkeit ihrer Rente und befürwortete die Einführung einer Erwerbsunfähigkeitsrente ohne Abschläge. Die Arbeit einer Hausfrau sei außerdem ebenfalls eine Rente wert. „Mehr Gerechtigkeit durch die Mütterrente“, forderte Pronold. Man erlebe es immer wieder, dass Arbeitnehmerschutzgesetze von den Arbeitgebern umgangen würden. Werkverträge und Lohnarbeit sollten abgeschafft werden. Diese Arbeitnehmer sollten für die gleiche Arbeit das Gleiche verdienen, das sei nur fair.
Auch die Energiewende war Teil des Frühschoppens. Pronold bezog sich dabei auf Seehofer. Dieser habe damals angekündigt, die Energiewende im Alleingang durchziehen zu wollen. Bisher sei aber noch nichts passiert. „Wenn man Seehofers heiße Luft, die er ständig produziert, in erneuerbare Energie umwandeln könnte, könnte man damit ganz Europa mit Energie versorgen“, sagte Pronold. „Wenn wir wollen, dass die Lichter nicht ausgehen, brauchen wir bezahlbare Energie und eine sichere Energieversorgung.“
Das Wichtigste sei, den Kommunen mehr Handlungsspielraum einzuräumen. Dies ginge vor allem durch die Einführung schnelleren Internets. „Unsere Heimat bleibt nur lebens- und liebenswert durch Veränderungen“, sagte Pronold. Durch die Städtebauförderung würden jährlich zehn Milliarden Euro in die Verschönerung der Landkreise gesteckt. Es gebe auch durch die Mietpreisbremse ein Programm für Studentenwohnungen. „Es muss nicht nur die Energie sondern auch die Miete bezahlbar sein“, sagte Pronold. „Das zu erreichen, ist ein Projekt für die nächsten zehn Jahre.“
TTIP und Flüchtlinge
Ein weiteres großes Projekt ist die Einführung des TTIP. Die SPD sei die einzige Partei, die das Thema TTIP tatsächlich ernst nehme, meinte Florian Pronold. „Bei uns gäbe es kein TTIP, bei dem die Verbrauchermärkte angegriffen werden. Wir wollen demokratisch legitimierte Entscheidungsprozesse.“
Auch die aktuelle Flüchtlingslage war ein großes Thema. Die SPD Ortsgruppe Hunderdorf sei einst vor 60 Jahren aus politischen Flüchtlingen entstanden. Und genauso würden die aktuellen Flüchtlinge ihre Chance nutzen. „Diese Menschen werden in 20 oder 30 Jahren in ihren Heimatländern die ersten demokratischen Präsidenten stellen“, verkündete Pronold. Er wünsche sich eine Zukunftsperspektive, Frieden und den Aufbau einer Zivilgesellschaft in den Flüchtlingsländern.

Florian Pronold trägt sich unter den Augen des stolzen Gemeinderats in das Goldene Buch der Gemeinde Hunderdorf ein. (Foto: vro)

Zum Schluss trug sich Florian Pronold in das Goldene Buch der Gemeinde Hunderdorf ein.
SPD-Unterbezirks- und Kreisfraktionsvorsitzender Heinz Uekermann bedauerte den Ansehensverlust des Landkreises Straubing-Bogen aufgrund des Wahlbetrugs und warnte vor der Krankenhausreform. Ländliche Krankenhäuser sollten erhalten bleiben. SPD Kreisvorsitzender Martin Kreuz bestärkte Florian Pronold in seinem Rückhalt für das Mindestlohngesetz. Das sei eine gute Sache. -vor-
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.2015


Ein paar Schluck zu viel
Hunderdorf.
Am Samstag gegen 23 Uhr willigte ein 42-jähriger Mann aus Windberg in den von der Polizei angebotenen Alkotest ein. Da die „Rote Linie“ knapp überschritten war, musste er sein Fahrzeug an der Kontrollstelle in Hunderdorf abstellen. Jetzt drohen eine Geldbuße und Fahrverbot.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.06.2015


Auftrag für die neuen Krippenmöbel vergeben
Sanierung der Asphaltbahnen — Probleme nach Gewitter im Gemeinderat angesprochen
Hunderdorf.
(xk) Im Mittelpunkt der umfangreichen Tagesordnung der Ratssitzung am Donnerstag standen die Auftragsvergaben für die Möbel der neuen Kinderkrippe, für die Beckenkronenabdeckung bei der Kläranlage und für eine Sanierung der schadhaften Fußwege im Friedhof. Zustimmung fanden auch das Leader-Kooperationsprojekt „Bewegtes Niederbayern“, bauliche Maßnahmen im Kreuzungsbereich Quellenweg/Straße Lindfeld und die Sanierung der Asphaltbahnen am Sportzentrum.
Bürgermeister Hans Hornberger legte die Angebote für die weitere Ausstattung für den An- und Ausbau der Kinderkrippe vor. Der Auftrag für die Personal- und Kinderküche im Erdgeschoss ging an die Firma Küblbeck, Straubing, bei einer Angebotssumme von rund 8500 Euro. Den Zuschlag für die Ausstattung mit Möbeln für den Kinderkrippenaus- und -anbau erhielt die Firma Wehrfritz, Bad Rodach, Höhe rund 27000 Euro.
Der Ratsvorsitzende zeigte die vom Ingenieurbüro Sehlhoff erstellte Entwurfsplanung für bauliche Maßnahmen im Kreuzungsbereich Quellenweg-Straße Lindfeld vor. Die Kosten sind mit etwa 40000 bis 45000 Euro geschätzt. Beim Leader-Kooperationsprojekt „Bewegtes Niederbayern“ wird ein Bewegungsparcours in Verbindung mit dem möglicherweise im Rahmen der Dorferneuerung Steinburg geplanten Biotoplehrpfad angemeldet. Die Planung zur Gestaltung und Ausstattung soll 2016 erfolgen, di Umsetzung ist für 2016/2017 geplant Standort am Donau-Regen-Radweg (Tour Mitterfels I) .
Weiterhin Street-Hockey
Bürgermeister Hornberger berichtete aufgrund der Ortseinsicht des Bau- und Wegeausschusses mit den Verantwortlichen des EC Hunderdorf und der EC Steinburg, dass die Vereine den Bedarf für eine Sanierung der Asphaltbahnen vorgetragen haben und eine zukünftige gemeinsame Nutzung erfolgen werde. Zugleich wurde von beiden Vereinen der Street-Hockey-Jugend weiterhin die Nutzung des östlichen Drittels des Asphaltplatzes zugestanden. Die verbleibenden sechs Asphaltbahnen sind für die Turniernutzung ausreichend. Der EC Hunderdorf und der EC Steinburg sichern zu, gemeinsam die Kosten für die Markierung der Stockbahnen zu tragen. Der Gemeinderat unterstützt die Sanierung und entschied, ergänzend Angebote anzufordern für Pflasterarbeiten mit Stockbelag für sechs Asphaltbahnen und für das Aufbringen einer Asphaltbetondeckschicht für den Street-Hockey-Bereich.
Schadhafte Fußwege
In einem Teilbereich des Friedhofes erhalten die schadhaften Fußwege eine Oberbauverstärkung. Den Auftrag erhielt das Unternehmen Strabag, Straubing, Kosten etwa 12000 Euro. Für die Kläranlage wurde eine Beckenkronenabdeckung in Edelstahlausführung mit Diebstahlsicherung für das Nachklärbecken bei der Firma Scharrtec, Neukirchen, bei Kosten von etwa 21000 Euro beauftragt. Der Zuschlag für das Membran-Druckausdehnungsgefäß mit 800 Liter Fassungsvermögen fiel an die Firma Josef Primbs, Straubing, bei einer Angebotssumme von knapp 3500 Euro.
Die ILE nord23 will ein Kernwegenetz erstellen, in einen zu bildenden Arbeitskreis wurden berufen: Bürgermeister Hornberger, 2. Bürgermeister Kronfeldner, Gemeinderat Häusler und Bauhofmitarbeiter Markus Feldmeier als Vertreter der Kommune. Der Bürgermeister wurde beauftragt, weitere Personen aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe zu gewinnen.
Das Baugesuch für die Errichtung einer Produktionshalle im Gewerbegebiet durch die Firma Robert Dilger an der Thananger Straße wird im Genehmigungsfreistellungsverfahren behandelt. Die Regierung hat für den geplanten Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeuges für die FFW Gaishausen eine Zuwendung von 23 000 Euro bewilligt. Am Bauhof werden zwei Asylbewerber im wöchentlich wechselnden Turnus beschäftigt.
Überspannungsschaden
Jüngst ist, wie der Bürgermeister mitteilte, bei einem Gewitter ein Überspannungsschaden in der Steuerungszentrale der Mittelschule/Hallenbad aufgetreten. Dadurch sind unter anderem die Entwässerungspumpen ausgefallen, und der Technikraum unter dem Hallenbad stand einen halben Meter unter Wasser. Ein Versicherungsgutachter ist eingeschaltet worden. Aus dem Gemeinderat wurden das Starkregenereignis und der damit einhergehenden teilweisen Überflutung mit Erdeintrag in der Windberger Straße angesprochen sowie mögliche Abhilfe. Der Gemeindechef machte für den ursächlichen Schlammeintrag erfolgte Ausschwemmungen von den Maisfeldern im Bereich Ried und auch große Oberflächenwassermengen aus dem Windberger Einzugsbereich verantwortlich. Mit der bereits kontaktierten Gemeinde Windberg wolle man gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Sehlhoff einen Lösungsvorschlag erarbeiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.2015


Neben Motorrädern waren Autos und Schlepper zu bestaunen. (Foto: xk)

130 Schmuckstücke
Oldtimerfreunde organisierten Fahrzeugschau
Hunderdorf.
(xk) Am Volksfestsonntag reihten sich rund 130 Oldtimerfahrzeuge beim Festplatz zur Schau der Oldtimerfreunde Hunderdorf auf. Alte Traktoren, Autos, Motorräder und Mopeds faszinierten dabei die zahlreichen Besucher. Mit einer Oldtimer-Parade am Nachmittag durch die Ortshauptstraßen fand das Treffen einen gelungenen Abschluss.
Club-Vorsitzender Christian Steger freute sich, dass trotz weiterer Treffen in der Umgebung und der hochsommerlichen Temperaturen viele Teilnehmer und Zuschauer nach Hunderdorf gekommen waren. Bei der gutbestückten Ausstellung mit Oldtimern und Youngtimern zogen liebevoll restaurierte oder in ihrem Originalzustand belassene Traktoren, Autos und Blaulichtfahrzeuge sowie motorisierte Zweiräder die vielen Besucher in ihren Bann. Dabei wurde so manche Erinnerung an früher wach. Neben vielen anderen historischen Fahrzeugen gab es unter anderem einen Buick Le Sabre, (Baujahr 1960), einen BWM-Isetta (1959) oder die geliebten • VW-Käfer zu bestaunen. Auch Traktoren von Normag, Lanz, Schlüter und zahlreiche weitere Schlepper vom Hanomag, Eicher, Porsche, MAN waren zu sehen. Um 14 Uhr starteten viele Oldtimerfahrzeuge zu einer Ortsrundfahrt. Bürgermeister Hans Hornberger, der mit Festwirt Franz Wartner im Mercedes-Oldtimer-Cabrio mitfuhr, freute sich mit über die gelungene Oldtimerschau, die das Rahmenprogramm des Volks- und Heimatfestes bereicherte.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.2015


Michael Häusler ist 95
Michael Häusler aus Meidendorf in der Gemeinde Windberg hat am Sonntag im Kreise seiner Familie seinen 95. Geburtstag gefeiert. Bis vor drei Monaten war der Jubilar noch sehr rüstig, fuhr noch selbst mit dem Auto und konnte ohne Mühe seinen Haushalt selbstständig erledigen. Nun zollt sein Alter seinen Tribut und er baut körperlich immer mehr ab. Sein hintergründiger Humor und sein Optimismus blitzen aber zwischendurch immer wieder auf. Er besteht weiterhin darauf, in seinem Haus wohnen zu bleiben. Sein Sohn Michael und Schwiegertochter Anneliese wohnen im Haus nebenan und versorgen ihn so gut wie möglich. Den ganzen Nachmittag gratulierten dem „Häusler-Mich“ neben seiner Familie viele Verwandte, Nachbarn, Bekannte und Freunde zu seinem hohen Geburtstag. Neben einigen notwendigen Ruhepausen feierte der Jubilar zur Freude seiner Gäste für einige Stunden mit. Stellvertretend für die Gemeinde Windberg gratulierte Bürgermeister Hans Gstettenbauer und für den Landkreis der stellvertretende Landrat Franz-Xaver Eckl. Kirchenverwaltungsmitglied Evi Feldmeier überbrachte die Segenswünsche der Pfarrei. Sie hatten alle auch je ein kleines Präsent mitgebracht. Michael Häusler ist am 14. Juni 1920 in Meidendorf geboren, besuchte die Schule in Windberg und erlernte das Zimmereihandwerk. Er war in einigen Betrieben in der Region als Zimmerer bis zum Rentenalter 1978 beschäftigt. 1948 heiratete er Therese Artmeier ans Meidendorf und er bewirtschaftete neben seiner Arbeit mit seiner Frau das kleine Anwesen. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Zwei schwere Schicksalsschläge trafen ihn, als 1983 seine Tochter mit erst 32 Jahren und dann 1989 seine Frau Theresa starben. – Bild: Jubilar Michael Häusler und Kirchenverwaltungsmitglied Evi Feldmeier (sitzend) vor (von links) einer Nichte mit Mann, Bürgermeister Hans Gstettenbauer, stellvertretender Landrat Franz-Xaver Eckl und Sohn Michael. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 16.06.2015


Am Volksfest ging es rund
Fröhlicher Ausklang mit dem „Tag der Gemeinden“
Hunderdorf.
(xk) Rund ging es am Montag nochmals beim Hunderdorfer Volksfest, Ab 14 Uhr stand beim Kindernachmittag bei ermäßigten Preisen Volksfestvergnügen der jüngeren Besucher auf dem Programm. Auch die große Freichip-Aktion kam wieder gut an. Pfarrer Martin Müller, 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner und Verwaltungsleiter Hans Pollmann verteilten die begehrten Chips und waren vielfach umringt.
Zum Seniorennachmittag trafen sich auch die älteren Bürger für ein paar vergnügte Stunden zur geselligen Bierzeltatmosphäre. Helmut Kronfeldner wünschte den rund 120 Senioren frohe Stunden beim Volksfest. Die Senioren ab 65 Jahre waren, wie bisher jedes Jahr, von der Pfarrei, Gemeinde und vom Festwirt zu einer Maß und einem Hendl eingeladen. Der 2. Bürgermeister lobte die Vorsitzende des Seniorenclubs, Maria Wölfl, die sich in bewährter Weise um das

Volksfestvergnügen gab es auch für die Senioren. Im Hintergrund mittig stehend (von links): die Musikanten Maxi Reiner und Max Höcherl, 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner, Seniorenclubleiterin Maria Wölfl und Pfarrer Martin Müller. (Foto: xk)

Organisatorische kümmerte. Für die musikalische Umrahmung sorgten Maxi Reiner auf seiner Steirischen und 3. Bürgermeister Max Höcherl mit seinem Bariton. Nach dem SPD-Frühschoppen mit Landesvorsitzendem Florian Pronold und der Oldtimerschau ging es am Sonntag-Nachmittag bei der Schlagerrallye Schlag auf Schlag. In der Live-Show traten mit viel Elan auf: Sommerhit- König Andreas Hastreiter (Kollnburg), Robin Marc, Steffi & The Bluejeans (Bogen), Günther Sturm, Mike Knorr, Die Stimmen der Berge, Peter Sebastian, Marco Konegger und Florian Binder.
Mit dem „Tag der Gemeinden“ klang am Montag das viertägige Hunderdorfer Volks- und Heimatfest aus. Im sehr gut besetzten Festzelt konnte dazu Bürgermeister Hans Hornberger neben den vielen Besuchern eine Vielzahl von kommunalen Mandatsträgern willkommen heißen. Festwirt Franz Wartner freute sich ebenso über die schöne Besucherresonanz. Zum Festausklang kamen nochmals die frischen Festbier-Maßn der Schlossbrauerei Irlbach sowie herzhafte Wiesenschmankerl auf den Tisch und die Band „Steffi & The Bluejeans“ sorgte für die musikalische Unterhaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.2015


Längsten Tag im Jahr mit Gartenfest feiern
Hunderdorf.
(sd) Die Nacht zum 21. Juni ist die kürzeste Nacht des Jahres und markiert den Beginn des Sommers, vielerorts finden Feiern statt, die den Sommer und die Sonne, die nun ihren höchsten Stand erreicht hat, mit Feuern begrüßen. Solche Feste waren in Europa bei Kelten, Germanen und Slawen bekannt. Auch in Hunderdorf bietet die Abteilung Fußball des Sportvereins am Samstag, 20. Juni, ab 19 Uhr mit einem Gartenfest am Sportgelände der Allgemeinheit an, dieses Naturereignis feierlich zu begehen. Mit Grillschmankerln und Getränken kann man sich vor der Entzündung des Feuers (bei Einbruch der Dunkelheit) stärken. In der Nähe des Sonnwendfeuers wird mit einer Bar und Musik von DJ Schinken die kürzeste Nacht des Jahres zum Tag gemacht. Am Nachmittag wird als Rahmenprogramm ein Bocciaturnier abgehalten, für welches sich Zweierteams bei Thomas Ziesler, 01716530023, thomasziesler@web.de anmelden können.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.2015


Sommernachtslauf
Hunderdorf.
(xk) Nach dem erfolgreichen und gut besuchten Jubiläumslauf in Sommer 2014 wartet der LC Tanne in diesem Sommer mit einer weiteren Laufaktion auf. Am Freitag, 19. Juni, bietet der LC Tanne einen „Sommernachtslauf“ an – Lauf und Walken ohne Zeitnahme und ohne Platzierung. Jeder kann teilnehmen und die gesamte Bevölkerung ist willkommen: Erwachsene, Jugendliche, Kinder. Angeboten wird eine Rundstrecke mit sechs Kilometern Länge im Gebiet Hunderdorf – Hofdorf. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Bus- und Festplatzgelände (Bahnhofstraße) in Hunderdorf. Information und Voranmeldung beim LC Tanne Hunderdorf, Familie Waas 09961/1379.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.2015


Feier der Sonnwende
Windberg.
(ws) Am Samstag, 20. Juni, wird in Windberg bei Einbruch der Dunkelheit ein Sonnwendfeuer angezündet. Ab 19 Uhr kann sich die Bevölkerung am Bauhof darauf vorbereiten. Um Wiesenschmankerln, wie Grillspezialitäten, Käse und Getränke, kümmert sich der Trachtenverein „Dö gmüatlichen Waldler“. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.06.2015


Spaß an Technik
Projekt an Mittelschule ging in zweite Runde
Hunderdorf.
(as) „Begeistern durch Machen“ lautet der Grundgedanke des Vereins „Technik für Kinder“. Mit dem Kurs „Schüler entdecken Technik“ sollen Schulen und Unternehmen vernetzt und die Kinder frühzeitig und nachhaltig mit Technik und Handwerk vertraut gemacht werden, informierte Organisatorin Johanna Hirtreiter von TfK bei ihrem Besuch in Hunderdorf. An der Hunderdorfer Mittelschule kann dieser frühe Orientierungshilfe bietende Kurs nun schon zum zweiten Mal durchgeführt werden. Möglich machte dies die Firma Magna aus Straubing, an die Rektor Kornelius Klar ein großes Lob richtete. Das Unternehmen übernahm als Pate zum einen den finanziellen Aufwand für die Werkzeugkoffer und das Material und stellt zum anderen mit Ausbildungsleiter Stephan Dütsch und einigen Auszubildenden den Schülern

Johanna Hirtreiter von TfK, Schulleiter Kornelius Klar, Lehrerin Lydia Bauer, Siegfried Zitzelsberger und Stephan Dütsch als Vertreter der Firma Magna (hinten, von links) freuen sich mit den Auszubildenden über die Begeisterung der Kinder für den Technikunterricht. (Foto: as)

kompetente Tutoren zur Seite. „Dieses Engagement ist uns wichtig und ist für uns ein Baustein in Sachen Nachwuchsgewinnung“, betonte Siegfried Zitzelsberger, der sich als Vertreter von Magna vor Ort vom Erfolg des Projektes überzeugen konnte. „Die Ausbildung spielt in unserem Unternehmen eine herausragende Rolle. Die Firma investiert viel in die Ausbildung von Technikern in der Metall- beziehungsweise Kunststoffverarbeitung und Elektrotechnik.“ Grundlage für die richtige Berufswahl sei natürlich das frühe Erkennen von Talenten und Interessen – hierfür liefere „Schüler entdecken Technik“ eine gute Gelegenheit. An sechs Nachmittagen werkeln, verdrahten und löten nun 18 Schüler ohne Hemmungen und ohne Schulnoten unter fachkundiger Anleitung. Die drei Auszubildenden sind immer zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.06.2015


Wir nehmen Abschied von
Frau Waltraud
Hartmannsgruber
geborene Fischer
Mitglied beim Trachtenverein Windberg

* 17. November 1933    + 13. Juni 2015
Windberg, den 19. Juni 2015
In stiller Trauer: Josef und Agnes Dorfner
Conny Binner mit Familie
Gaby, Sabine und Tobi
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 24. Juni 2015, um 15.00 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg, anschließend Urnenbestattung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.06.2015


Bei Forum ist die Meinung der Jugendlichen gefragt
Ansprechpartner der Vereine stellen sich vor
Hunderdorf.
(xk) Die Jugendbeauftragte im Gemeinderat, Michaela Kunze-Venus, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Hunderdorfer Kinder-, Jugend- und Familienarbeit genau unter die Lupe zu nehmen. Dieses Ansinnen hat bei Bürgermeister Hans Hornberger und den anderen Gemeinderäten großen Anklang gefunden. Um eine abschließende Auswertung der Informationen vornehmen zu können und um daraus Ziele für das weitere gemeindliche Vorgehen entwickeln zu können, findet zum Abschluss der Analyse das erste Hunderdorfer Jugendforum am Freitag, 26. Juni, 18.30 Uhr, im Pfarrheim statt, zu dem alle Jugendlichen des Gemeindegebiets willkommen sind. Bei der Veranstaltung werden durch Vereinsvertreter auch die Vereine in der Gemeinde mit ihren Ansprechpartnern vorgestellt und das Sommerferienprogramm sowie die neue Jugendförderung erläutert.
Zum detaillierten Kennenlernen der sozialen Infrastruktur der Gemeinde fanden bereits zwei Gesprächsrunden statt. Am 17. April waren Jugendwarte und -betreuer aller Hunderdorfer Vereine und Jugendvertreter anderer Organisationen zum Austausch ins Pfarrheim geladen. Die Resonanz der Teilnehmerzahl spiegelte das Interesse der Jugendvertreter, mit der Gemeinde in Austausch treten und das Angebot für Kinder und Jugendliche weiterhin vielfältig gestalten zu wollen. Im Gespräch wurden nur wenige Wünsche oder Beschwerden an die Gemeinde herangetragen. Es wurde die neue Jugendförderung vorgestellt, die regen Zuspruch fand. Einige Vereine bekundeten auch ihr Interesse, am geplanten Sommerferienprogramm mitwirken zu wollen.
Am 30. April fand das Koordinierungsgespräch mit den hauptamtlich in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit Tätigen statt. Vertreter des Kindergartens, der Schule, der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), der Pfarrei, der Bibliothek, Elternbeiräte und eine Logopädin fanden sich zum Austausch im Pfarrheim ein. In der offenen und konstruktiven Diskussion konnten Ideen gesammelt werden, wie die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde attraktiver gestaltet werden könnte. Zudem entstand ein Austausch über bestehende Hilfsangebote der Jugendhilfe, die in der täglichen Arbeit nützlich sein können. Einigkeit bestand darin, dass Hunderdorf mit seiner sozialen Infrastruktur für junge Familien viel zu bieten hat, da die Kinder von klein an sehr gut versorgt, betreut und gefördert werden. Gerade in diesem Gremium war man sich einig, in regelmäßigem Austausch bleiben zu wollen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.06.2015


Kickern und Oldtimerschau
Kirchweihgottesdienst mit Pfarrer Martin Müller
Steinburg.
(xk) Obwohl es das Wetter nicht ganz so gut meinte, war der von der FFW Steinburg ausgerichtete Steinburger Johanni-Kirta an beiden Veranstaltungstagen gut besucht. Am Samstag war der Tag der Vereine angesagt.
Beim Kickerturnier traten 24 Teams von Vereinen und Privatpersonen an, die sich spannende Kämpfe lieferten. Turniergewinner war Erich Geiger mit Sohn (Hunderdorf), gefolgt auf Rang zwei vom Team Biomasse Ecker (Au vorm Wald). Am Sonntagvormittag zelebrierte Pfarrer Martin Müller den Kirchweihgottesdienst beim FFWGerätehaus. Dann war Festbetrieb mit der Blaskapelle „De Andern“ und Gelegenheit zum

Viele Oldtimer konnte man erst einmal bestaunen, bevor sie zur Oldtimerparade durch Steinburg starteten. (Foto: xk)

Mittagstisch. Viele fleißige Hände sorgten mit Speisen und Getränke für die vielen Besucher, obwohl es zwischendurch gelegentlich regnete. Das 4. Oldtimertreffen am Sonntag war ebenso ein schöner Erfolg. Rund 90 Oldtimerfahrzeuge, vorwiegend Traktoren, aber auch Auto-Klassiker und sehenswerte Motorräder und Mopeds, stellten Oldtimerfreunde und Oldtimerclubs aus nah und fern zur Schau. Jeder Teilnehmer wurde mit einer Maß Bier oder einem alkoholfreien Getränk belohnt. Die Fahrer der fünf schönsten Oldtimerfahrzeuge, die von den Teilnehmern selbst per Stimmzettel ermittelt wurden, konnten schöne Sachpreise in Empfang nehmen.
Die Oldtimerfahrzeuge stießen bei freiem Eintritt auf großes Interesse der zahlreichen Besucher. So gab’s viele historische Fahrzeuge, liebevoll restauriert oder im Originalzustand, zu bestaunen und einen spannenden Ausflug in die Geschichte. Die Oldtimerschau wurde begeistert angenommen, da wurde gefachsimpelt und auch so manche Erinnerung an frühere Zeiten wachgerufen. Um 14 Uhr starteten dann die Fahrer mit ihren Oldtimergefährten zur Ortsrundfahrt durch Steinburg, die auch für die vielen Zuschauer ein interessanter Ausflug in die Geschichte wurde. FFW-Vorsitzender Franz Häusler resümierte: „Obwohl das Wetter nicht optimal war, haben uns die Besucher nicht im Stich gelassen.“
Quelle: Bogener Zeitung, 23.06.2015


Gesprächsforum für Jugend
Gemeinde an Wünschen Jugendlicher interessiert
Hunderdorf.
(xk) „Deine Meinung zählt“ und „Mach mit“: Nach. diesen Mottos findet das erste Hunderdorfer Jugendforum der Gemeinde am Freitag, 26. Juni, um 18.30 Uhr, im Pfarrheim statt. Bürgermeister Hans Hornberger und die Jugendbeauftragte im Gemeinderat, Michaela Kunze-Venus, haben dazu aufgerufen und hoffen auf gute Beteiligung, denn man will die Meinung der Jugend und deren Wünsche und Probleme hören.
Kunze-Venus hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Hunderdorfer Kinder-, Jugend- und Familienarbeit genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieses Ansinnen hat beim Bürgermeister Hans Hornberger und den anderen Gemeinderätinnen und -räten ein positives Echo gefunden. Um eine Auswertung der Informationen vornehmen zu können und um daraus Ziele für das weitere gemeindliche Vorgehen entwickeln zu können, findet zum Abschluss der Analyse dieses erste Hunderdorfer Jugendforum statt.
Es bietet die Möglichkeit, mitzureden und über aktuelle Themen zu diskutieren. Bei der Veranstaltung werden durch Vereinsvertreter auch die Vereine in der Gemeinde mit Ansprechpartnern vorgestellt und das Sommerferienprogramm sowie die neue Jugendförderung erläutert.
Zum detaillierten Kennenlernen der sozialen Infrastruktur der Gemeinde fanden bereits zwei Gesprächsrunden statt. Zum einen waren Jugendwarte und-betreuer aller Hunderdorfer Vereine und Jugendvertreter anderer Organisationen zum Austausch ins Pfarrheim geladen. Zum anderen fand ein Koordinierungsgespräch mit den hauptamtlich in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit Tätigen statt. Vertreter des Kindergartens, der Schule, der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), der Pfarrei, der Bibliothek, Elternbeiräte und eine Logopädin sammelten in einer konstruktiven Diskussion einige Ideen, wie die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde noch attraktiver gestaltet werden könnte.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.2015


Erstmals Tiersegnung
Hunderdorf.
(xk) Zum ersten Mal findet in der Pfarrgemeinde am Sonntag, 28. Juni, um 10.30 Uhr auf dem Kirchenvorplatz eine Tiersegnung statt. „Das Gebet und der Segen kennen keine Grenzen und umspannen die ganze Welt. Die Tiere als Lebewesen in Gottes Schöpfung und als Gefährten für uns Menschen haben ihren besonderen Wert“, sagt Pfarrer Martin Müller. Gleichzeitig haben die Menschen die Verantwortung gegenüber allen Lebewesen.
Der heilige Franziskus habe in einer geschwisterlichen Verbundenheit mit der Schöpfung und allen Kreaturen gelebt und deutlich gemacht: Eine Welt ohne Tiere ist vom biblischen Glauben her unvorstellbar und von Gott nicht gewollt. Es gibt mehr, was Mensch und Tier verbindet, als was sie voneinander trennt. Zur Tiersegnung der Pfarrei „Sankt Nikolaus“ in Hunderdorf sind alle Tierfreunde mit ihren kleinen und größeren Haustieren – etwa Hund, Katze, Hase, Vogel -, aber auch mit großen Tieren – wie Pony, Pferd und dergleichen – willkommen. Bei einer kleinen Andacht im Freien segnet Pfarrer Martin Müller die Tiere und ihre Halter.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.06.2015


Wallfahrt bis Fahrradtour
Viele Veranstaltungen sind geboten — Programm bis zum Dezember
Hunderdorf.
(xk) Auch in diesem Jahr ist in Hunderdorf wieder einiges geboten. Folgende Veranstaltungen bis zum Dezember wurden bisher bei der Gemeinde gemeldet.
Juli: 1., Jahresversammlung Frauenbund; 3., Fahrradtour mit Eisessen der Ministranten; , 3. bis 5., Fahrt zum Partnerort Steinburg in Schleswig-Holstein, Fremdenverkehrsverein Steinburg; 4., Sommernachtsfest, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 11., VG-Meisterschaft im Stockschießen, EC Steinburg; 12., Pfarrfest, Pfarrei Hunderdorf; 18., Sommernachtsfest, Stammtisch Au vorm Wald; 18., Dorffest, Feuerwehr Gaishausen; 19., Gartenfest, Feuerwehr Gaishausen.
August: 1., Steinburger Dorfabend, Fremdenverkehrsverein Steinburg; 1., Beach-Turnier der SVH-Abteilung Volleyball; 14., Kräuterbuschenbinden des Frauenbundes; 14., Volksfestfahrt, Stammtisch Au vorm Wald; 14., Herrenturnier im Stockschießen, EC Steinburg; 15., Kräuterweihe und Kräuterbuschenverkauf des Frauenbundes; 22., Internes Grillfest, FFW Steinburg.
September: 6., Drei-Tages-Ausflug Bayerwaldverein Hunderdorf ins Erzgebirge; 5. bis 6., Zwei-Tages-Ausflug Frauenbund; 12., Weinfest, Feuerwehr Au vorm Wald; 19., Ausflug SVH-Abteilung Volleyball; 19. bis 20., Herbstausflug mit Wandermöglichkeiten, SVH-Abteilung Ski; 20., Pfarrwallfahrt zum Bogenberg.
Oktober: 3., Weinfest, SVH-Abteilung Fußball; 7., Monatsversammlung Frauenbund; 9., Herbstversammlung OGV; 10., Herrenabend, Stammtisch Au vorm Wald; 10., Saisonabschlussfeier SVH-Abteilung Volleyball; Sonntag, 11., Pfarrausflug nach Kloster Roggenburg in Neu-Ulm; 18., Kirchweihmarkt; 22., Senioren-Wallfahrt nach Mindelstetten; 24., Ehejubilare- Abend in Kirche und Pfarrheim; 24. Herbstversammlung mit Neuwahlen, Stammtisch Au vorm Wald.
November: 4., Monatsversammlung Frauenbund; 7., Damenabend, Stammtisch Au vorm Wald; 8., Heldengedenktag in Hunderdorf und Steinburg; 14., Kinder-Bibel-Tag der Pfarrei; 14., Bürgerversammlung im Gasthaus Gierl; 21., Ministranten-Aufnahme der Pfarrei; 21., Internes Watterturnier, Stammtisch Au vorm Wald; 27., Christbaumversteigerung, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 28., Christbaumversteigerung, Feuerwehr Hunderdorf.
Dezember: 5., Christbaumversteigerung, Feuerwehr Au vorm Wald; 6., Interne Weihnachtsfeier, Stammtisch Lintach-Hunderdorf; 6., Nikolausgehen, Stammtisch Au vorm Wald; 9., Adventfeier, Frauenbund; 12., Weihnachtsfeier, Feuerwehr Steinburg; 13., Weihnachtsfeier mit Jahresabschluss, Heimat- und Volkstrachtenverein; 19., Wintersonnwendfeier, SVH-Abteilung Fußball; 19., Weihnachtsfeier, Stammtisch Au vorm Wald.
Die Vereine sollen noch nicht gemeldete Veranstaltungen baldmöglichst anmelden. Ein aktueller Stand des gemeindlichen Terminkalenders kann im Internet unter www.hunderdorf.de eingesehen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.06.2015


Sportabzeichen
Hunderdorf.
(xk) Die Leichtathletikabteilung des Sportvereins Hunderdorf, LC Tanne Hunderdorf, bietet auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit an, für das Deutsche Sportabzeichen zu trainieren und es abzulegen. Hierfür sind Leistungen in folgenden Disziplinen zu erbringen: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die eingeforderten Leistungen richten sich nach Geschlecht und Alter. Trainiert wird im Monat Juli jeweils donnerstags von 18.30 bis 19.30 Uhr am Sportplatz in Hunderdorf. Treffpunkt ist das Sportheim. Das Sportabzeichen kann an diesen Terminen zugleich abgelegt werden. Neben dem Nachweis der eigenen Fitness können mit dem Sportabzeichen auch beim Prämienprogramm einiger Krankenkassen Punkte gesammelt werden. Anmeldung bei Familie Waas, Telefon 09961/1379, beziehungsweise E-Mail: alexander.waasereenet . de.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.06.2015


Große Aktionen in den Sommerferien
Anmeldungen von 1. bis 22. Juli im Rathaus – Volles Programm von August bis September
Hunderdorf.
(xk) Erstmalig bietet in diesem Jahr Hunderdorf ein vielfältiges Sommerferienprogramm der Gemeinde mit Unterstützung der Vereine und von Privatpersonen für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen an. Spiel, Spaß und Aktionen sind dabei angesagt. Anmeldeschluss ist für das Zeltlager des SV Hunderdorf bereits der 7. Juli, für die weiteren Ferienaktionen spätestens der 22. Juli im Rathaus.
Unter der Organisation der Jugendbeauftragten und Gemeinderätin Michaela Kunze-Venus entstandin den vergangenen Monaten ein umfassendes Programm für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen, mit Angeboten im musischen, kreativen, sportlichen, handwerklichen, religiösen und traditionellen Bereich. „Wir hoffen euch mit den vielseitigen Möglichkeiten über die ganzen Ferien verteilt, die Ferienzeit etwas zu versüßen und abwechslungsreicher zu gestalten. Wir bieten ein umfassendes Programm, das hoffentlich auch gut angenommen wird“, sagen Kunze-Venus und Bürgermeister Hans Hornberger unisono zu den Aktionen.
So geben einige Hunderdorfer Vereine Einblick ins Vereinsgeschehen und zeigen, wie viel Spaß ihre ehrenamtliche Tätigkeit macht. Zudem konnten einige Privatpersonen gewonnen werden, die der oftmals eintretenden Langeweile in den Sommerferien ebenso Einhalt gebieten wollen.
Das Programm wird bereits am Freitag, 26. Juni, um 18.30 Uhr, beim ersten Hunderdorfer Jugendforum im Pfarrheim genauer vorgestellt. Es kann im ausführlichen Detail auch auf der Homepage der Gemeinde unter www.hunderdorf.de eingesehen werden. Des Weiteren wird ein Programmheft mit Anmeldeformular ab Ende Juni in Hunderdorfer Geschäften ausliegen und im Kindergarten und in der Schule verteilt werden. Die Anmeldung erfolgt mit Hilfe eines entsprechenden Formulars, das ausgefüllt in der Zeit von 1. bis 22. Juli im Rathaus der Gemeinde Hunderdorf abzugeben ist.
Zum Abschluss des Sommerferienprogramms findet voraussichtlich am 12. September von 15 bis 21 Uhr ein Familienfest am Schulhof statt, bei dem mit Spiel, Spaß, Musik und Essen die Sommerferien für alle Familien ausklingen sollen.
Das Sommerferienprogramm im Überblick:
August: 3.: „Holiday Start up“, Spiele, Bewegung und Spaß, FSJ Simon Wenzl; 4.: „Mia spuin bayrisch“, Schussern, Prackl, Roafdrahn & Co, Heimat- und Volkstrachtenjugend Hunderdorf; 5.: „Auftanzt wird! „, Traditionelle Kinder- und Jugendtänze, Heimat- und Volkstrachtenjugend Hunderdorf; 5.: Eisstockschießen, EC Steinburg; 3. bis 7.: „Sport, Spiel, Spaß – gemeinsam stark!“, Zeltlager in Monte Kaolino, SV Hunderdorf, Abteilung Fußball; 14.: Kräuterwanderung – Kräuterbuschen binden für Mariä Himmelfahrt, Paula Fuchs; 17.: Kerzen-Workshop – Kerzen tauchen und ziehen, Entspannungstherapie Obermeier; 18.: Zauberhaftes und Zaubereien für Dieses und Jenes, Zauberkurs, Marlene Aigner; 19.: Relax-Workshop, Entspannen mit allen Sinnen, Entspannungstherapie Obermeier; 21.: Ferienspaß – Schnuppertraining, Kampfkunstschule Kodokan; 25.: Ferienspaß – Schnuppertraining, Kampfkunstschule Kodokan; 26.: Schnupperstunden am Beachplatz – Spaß beim Beachen, SV Hunderdorf, Abteilung Volleyball; 28.: Musik, basteln und Bewegung, Alexandra Dilger; 28.: Ferienspaß – Schnuppertraining, Kampfkunstschule Kodokan; 29.: Fahrt zum Kulturmobil in Konzell, Bezirk Niederbayern.
September: 1.: Ferienspaß – Schnuppertraining, Kampfkunstschule Kodokan; 2.: Nistkastenbaukurs, Schreinerei Lothar Klein; 4.: Entdecke deine Heimat neu – Bildersuchwanderung für Kids, KLJB Hunderdorf; 8.: Ferienspaß – Schnuppertraining, Kampfkunstschule Kodokan; 9.: Eisstockschießen, EC Steinburg; 11.: Ferienspaß – Schnuppertraining, Kampfkunstschule Kodokan; 12.: Wasser marsch! – Entdecke die Aufgaben der Feuerwehr, FFW Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.06.2015


Schätze, Blumen und Lateinamerika
Schulfamilie gratuliert Rektor Klar zum 65. Geburtstag mit einem Fest
Hunderdorf.
(as) „Weil du heut Geburtstag hast, ist bei uns was los“, sang der große Chor der Schüler und Lehrer auf dem Schulhof. Er brachte dem Geburtstagskind, Rektor Kornelius Klar, aber mehr als nur ein Ständchen dar.
Alexandra Dilger hatte die musikalischen Geburtstagsgrüße mit den Gratulanten einstudiert und die große bunte Schar hielt auch noch so manch andere Überraschung für den Schulleiter bereit. Glückwünsche überbrachten auch der Schulverbandsvorsitzende Johann Gstettenbauer, die Bürgermeister Hans Hornberger und Rudi Seidenader sowie Pfarrer Martin Müller, die Kollegen des Schul- und Hauspersonals und die Mitarbeiter der Mittagsbetreuung.
Code war zu knacken

Rektor Kornelius Klar erhält im Rahmen der Überraschungsgratulationsrunde Geschenke der Schüler und Lehrer. (Foto: as)

„Geschenke gibt es natürlich auch, allerdings nicht einfach so — die müssen erst erarbeitet werden“, kündigte Markus Tosch als Moderator der Gratulationsrunde an. Eine Schatztruhe war die erste Gabe, überreicht von Schülern der M10. Sie war mit einem Schloss versehen, dessen Zahlencode es zu knacken galt. Die als Hinweise dienenden Knobelaufgaben löste der Rektor mit Bravour und konnte sich über viele, viele Taler freuen. Dass das Gold nicht echt war, trübte die Freude keineswegs, denn die „Münzen“ enthielten liebevoll gestaltete Glückwünsche der Schüler und Lehrer, die nicht mit Gold aufzuwiegen sind. Dazu gab es noch einen weiteren „ Schatz „: Eintrittskarten für den „Schatz des Kaufmanns“ der Neukirchner Festspielgruppe. Viele der Kinder hatten Blumen dabei und so entstand ein wunderschöner Strauß, der enorme Ausmaße annahm.
Lateinamerika-Flair
Der Elternbeirat brachte mit seinem Geschenk lateinamerikanisches Flair in die Geburtstagsrunde. Agnes Heilbrunner und Karin Altmann übergaben eine Piriata — eine aus Papier gestaltete Figur, die mit Überraschungen gefüllt ist. Die für den sportlichen Rektor und leidenschaftlichen Tennisspieler speziell gefertigte Piriata hatte — wie naheliegend — die Form eines Tennisschlägers. Gemäß der lateinamerikanischen Tradition musste nun dieser am Seil hängende Schläger vom Jubilar mit verbundenen Augen mit einem Stock geschlagen werden, bis er zerbrach. Die Aufgabe brachte den Rektor gehörig ins Schwitzen, bevor dann endlich der Konfetti-Geschenke-Regen über ihn niederging.
Sichtlich gerührt und überwältigt würdigte Klar alle Gratulanten: „Toll, wie ihr das hier alles organisiert habt — damit habe ich nicht gerechnet. Mein Herz ist bei euch“, versicherte er den Schülern. „Es war bisher eine schöne Zeit als Lehrer und Rektor an dieser Schule und es kann gern noch so weiter gehen — aber für mich nur noch für ein halbes Jahr.“ Ein enttäuschtes „Ooch“ war die Reaktion der Kinder.
Aber spätestens bei dem Argument, 40 Jahre an der Schule seien doch eine lange Zeit und ein Ende sollte absehbar sein, zeigten die Schüler Verständnis für ihren Schulleiter. Mit dem Versprechen, sich bei allen Schülern mit einer kleinen Überraschung zu bedanken, verabschiedete Klar seine Schützlinge. Für die Erwachsenen gab es noch einen Imbiss mit Kaffee und Kuchen im Lehrerzimmer. Hier wurde das Motto des Tages weitergeführt. Die Kolleginnen Dagmar Herrnberger und Margit Stahl hatten die Tische mit Schokomünzen dekoriert, Glitzersteine zierten Blütenblätter und das Highlight des Tages war die von Margit Stahl kunstvoll gebackene Schatztruhe. Kornelius Klar konnte sich nur langsam daran gewöhnen, mit so vielen Aufmerksamkeiten und Überraschungen bedacht zu werden, aber: „Du hast es dir verdient“, war die einhellige Meinung seines Teams.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.06.2015


Auftragsvergabe für Kinderkrippen-Ausbau
Hunderdorf.
(xk) Am Donnerstag, 2. Juli, findet um 19.30 Uhr im Rathaus eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: An- und Ausbau der Kinderkrippe (Auftragsvergaben, Schließanlage), Errichtung Allwetterplatz inklusive Einzäunung und einer Parkplatz-Anlage (Erstellung Geländeaufmaß, Auftragsvergabe), Fortschreibung des Regionalplans Donau-Wald (Siedlungswesen), Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen zur Änderung des Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan „Wegern I“ (Satzungsbeschluss), Änderung der Geschäftsordnung für den Gemeinderat wegen neuem Standort der Gemeindetafel Hunderdorf, Bauangelegenheiten; Informationen und Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.06.2015


Kirchenlied mit Bell-Einsatz
Erste Tiersegnung auf dem Kirchplatz abgehalten
Hunderdorf.
(xk) Zum ersten Mal fand in der Pfarrgemeinde am Sonntag eine Tiersegnung auf dem Kirchenvorplatz statt. Zu dieser Segnungsandacht im Freien hatten sich viele Herrchen , und Frauchen und auch Kinder mit ihren Lieblingen auf vier Beinen eingefunden.

Pfarrer Martin Müller beim Segensgebet bei der ersten Hunderdorfer Tiersegnung. (Foto: xk)

Rund 40 Tierfreunde hatten ihre kleinen und großen Tiere mitgebracht, um-. sie segnen zu lassen. Diese wussten natürlich nicht, was sie erwartet vor der Pfarrkirche Sankt Nikolaus. Da bellten anfänglich etliche Hunde oder zogen an der Leine, und die Kleinen wurden vom Besitzer, auf den Arm genommen. Daneben lugten einige süße Katzen oder auch ein Häslein a den Transportboxen, und sogar Schildkröten und Fischlein hatten freudestrahlend Kinder mitgebracht.
„Es passiert nicht alle Tage, dass Menschen und Tiere zusammen den Segen Gottes feiern“, so Pfarrei Martin Müller einleitend. Als hätten sie es wahrgenommen: Beim ersten gemeinsamen Lied stimmten auch zahlreiche Hunde mit ihrem Bellen in den Lobgesang ein. In seiner Hinführung sagte der Priester: „Die .Tiere als Lebewesen in Gottes Schöpfung und als Gefährten für den Menschen haben ihren besonderen Wert. Gleichzeitig haben die Menschen Verantwortung gegenüber allen Tieren und Lebewesen. Mit dem Gebet für Menschen und Tiere als unsere Gefährten zeigen wir, wie Segen in Gottes Schöpfung liegt“. Durch die Segnung werde Gott für alle Geschöpfe gedankt.
Bereits der Heilige Franziskus hatte ein besonderes Verhältnis zu Tieren, lebte in einer geschwisterlichen Verbundenheit mit der Schöpfung und allen Kreaturen. Er predigte nicht nur den Menschen, sondern auch den Tieren, um sie zum Lob Gottes aufzufordern. Er machte deutlich: Eine Welt ohne Tiere ist vom biblischen Glauben her unvorstellbar und von Gott nicht gewollt.
Nach der Lesung zur Schöpfungsgeschichte und den Fürbitten sprach Pfarrer Martin Müller das Segensgebet und rief Gottes Schutz herab. Danach schritt er durch die Reihen und segnete die Tiere und ihre Halter mit Weihwasser und bedachte sie mit guten Wünschen. Pfarrer Martin Müller zeigte sich zusammen mit Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer erfreut darüber, dass der Wunsch auf möglichst viele Teilnehmer in Erfüllung gegangen ist und diese „andere Form des Gottesdienstes“ gut angenommen wurde. Der Priester sagte, die Idee zu dieser ersten Tiersegnung hatte die PGR-Sprecherin.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.06.2015

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