2012# 02

Zusammenstoß mit Schulbus endet tödlich
Vier Kinder und Busfahrer leicht verletzt
Kreisbrandinspektor lobt Besonnenheit des Busfahrers — Krisen-Team eingesetzt
Mitterfels.
(ih) Ein Toter, vier leicht verletzte Kinder und rund 30 000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Mittwochmittag auf der Staatsstraße zwischen Mitterfels und Steinburg. Ein 82-Jähriger war aus ungeklärter Ursache mit seinem Auto in den Schulbus geprallt. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die Kinder wurden und werden weiterhin

Eine kurvige und unübersichtliche Strecke auf der Staatsstraße 2147 zwischen Mitterfels und Steinburg wurde einem 82-jährigen Autofahrer zum Verhängnis. Er prallte mit seinem Wagen gegen einen mit 41 Kindern besetzten Schulbus und erlitt tödliche Verletzungen. (Foto: ih)

betreut, damit sie das schockierende Erlebnis besser verarbeiten können. Die Mädchen und Buben im Alter zwischen sechs und zehn Jahren waren auf der Rückfahrt von einem Skitag in Grün.
Tiefe Betroffenheit herrschte am Unfallort am Mittwochmittag, denn für die Feuerwehr Mitterfels galt es, nicht nur einen toten Vereinskameraden zu bergen, sondern auch ein Teil der in den Unfall verwickelten Schulkinder aus Mitterfels und Haselbach und der Busfahrer waren den Einsatzkräften persönlich bekannt. Die integrierte Leitstelle (ILS) hatte um 10.52 Uhr zur Staatsstraße 2147 zwischen Mitterfels und Steinburg alarmiert: „Verkehrsunfall PKW/mit eingeklemmter Person/ PKW gegen Bus/im Waldstück“. Die Feuerwehren Mitterfels und Hunderdorf, Beamte der Polizeiinspektion Bogen und Rettungsdienst rückten daraufhin aus. Nach ersten Erkenntnissen war ein 82-jähriger Autofahrer von Mitterfels in Richtung Steinburg unterwegs.
Aus ungeklärter Ursache kam er zwischen den Weilern Wiespoint und Riglberg nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte in einen entgegenkommenden Schulbus. Der Audi des Mannes wurde auf die andere Straßenseite in den Graben geschleudert, der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Noch an der Unfallstelle erlag er seinen schweren Verletzungen.
Ersatzbus brachte Kinder zur Grundschule
Die 41 Schulkinder der Grundschule
Mitterfels waren im Alter von sechs bis zehn Jahren. Sie waren mit ihrem 27-jährigen Busfahrer auf der Rückfahrt von einem sonnigen Skitag in Grün. Die sofort eingeleiteten Rettungs- und Betreuungsmaßnahmen funktionierten im Zusammenwirken zwischen Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Notfallseelsorgern, Gemeinde, Landratsamt und Schule reibungslos. Ein Ersatzbus brachte die Kinder zur Grundschule Mitterfels, vier leicht verletzte Kinder wurden mit Prellungen in die Krankenhäuser gebracht und der unter Schock stehende Busfahrer ambulant ärztlich betreut. Drei Notfallseelsorger sowie ein Sozialpädagoge an der Schule bildeten gemeinsam mit den Lehrkräften das Kriseninterventionsteam für die Kinder. Deren Eltern wurden verständigt und innerhalb kurzer Zeit konnten alle Kinder von vertrauten Personen abgeholt werden. Die Notfallseelsorger bemühten sich auch um die Angehörigen des verstorbenen Unfallopfers. Als Führungskräfte  der Landkreisfeuerwehr waren Kreisbrandinspektor Manfred Sußbauer, Kreisbrandmeister Markus Weber und Kreisbrandmeister Adolf Irlbeck am Unglücksort.
In Ausnahmesituation Kontrolle über Bus behalten
„Bei aller Trauer um den tödlich verunglückten Autofahrer darf man dennoch vom Glück im Unglück sprechen“, resümierte-KBI Manfred. Sußbauer, „denn dem Busfahrer kann man ein sehr besonnenes Verhalten bescheinigen“. Direkt beim Unfall habe er in einer absoluten Ausnahmesituation die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten, denn wenige Zentimeter weiter rechts neben der Leitplanke beginnt eine tiefe Böschung. „Nicht auszudenken, was da passieren könnte“, so Sußbauer. Der 27-Jährige habe sofort nach dem Zusammenprall und der Alarmierung nach den Verletzten geschaut und die Kinder gemeinsam mit den Lehrkräften aufgefordert, ruhig im Bus zu bleiben und die Vorhänge zu schließen. „Damit wurde den Kindern der Blick auf die Unfallstelle und die Bergungsmaßnahmen mittels Rettungsspreizer und Hub-Zylinder erspart, bevor sie durch den Ersatzbus an einen sicheren Ort gebracht werden konnten“ erklärte Sußbauer.
Kooperation „hervorragend abgelaufen“
Die Kooperation zwischen den Rettungskräften sowie der Gemeinde Mitterfels mit Bürgermeister Heinrich Stenzel, der sofort die nötigen Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, sei hervorragend gelaufen. Auch Landrat Alfred Reisinger habe sich über die Sachlage telefonisch informieren lassen. Die Staatsstraße war nach dem Unfall stundenlang komplett gesperrt. Ein Gutachter der Dekra wurde als Sachverständiger zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Straubing hinzugezogen. Der Sachschaden wurde auf rund 30 000 Euro geschätzt.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Auto angefahren und geflüchtet
Hunderdorf.
Am Mittwoch gegen 0.30 Uhr fuhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer im Lindfeld gegen einen geparkten Opel Corsa und verursachte Sachschaden in Höhe von 1 500 Euro. Im Anschluss entfernte sich der Schadenverursacher unerlaubt von der Unfallstelle. Sein Fahrzeug müsste blaufarben sein, da entsprechende Lackspuren gesichert werden konnten.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Bogen-Hunderdorf. Bogana-Rauten-Hummel: Heute, Donnerstag, 19 Uhr, Versammlung, Gasthaus Amann, Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Hunderdorf. AOK-Geschäftsstelle Bogen: Mittwoch, 8.2., 9 bis 10 Uhr, Sprechstunde für alle Versicherten, Arbeitgeber und Interessenten, in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft (Rathaus), Sollacher Str. 4.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Hunderdorf. Chor Friends: Heute, Donnerstag, 17.30 Uhr, Abfahrt Jugendheim zur Spendenübergabe zur Straubinger Tafel um 18 Uhr; 19 Uhr Probe, Jugendheim. Freitag, 3.2., 16 Uhr, Abfahrt am Jugendheim zur Spendenübergabe im Kinderheim Kostenz um 16.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Hunderdorf. Gemeinde: Freitag, 3.2., Öffnungszeit Hallenbad in der Mittelschule, 17 bis 19 Uhr insbesondere für  Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene, 19 bis 20 Uhr nur Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Heute, Donnerstag, Feier von- Lichtmess (mit Blasius-Segen), 11.15 Uhr Kinder-Gottesdienst, 19 Uhr Festgottesdienst mit Kerzenweihe am Kriegerdenkmal und Prozession zur Kirche, anschließend Blasius-Segen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Hunderdorf. SV-Fußball: Samstag, 4.2., Sportlerball, Gasthaus Solcher, Ehren; Einlass 19 Uhr. Motto Nacht der Märchen, Bustransfer ab 18.45 Uhr, Schulhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Windberg. Pfarrei: Freitag, 3.2., 19 Uhr, am Ende des Gottesdienst nach der Segnung von Ministranten werden „Blasiuszeltl“ , in kleinen Tüten, verteilt.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Windberg. SV: Freitag, 3.2., 17 Uhr, Spiel- und Spaßstunde für Kinder, 18 Uhr für Erwachsene, ehemaliges Schulhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 11.2., 19.30 Uhr, Trachtlerball mit Tombola und Einlagen. Spenden für Tombola können im Gasthaus Amann abgegeben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Vorstand wieder vollständig
Udo Englmeier zum zweiten Vorsitzenden gewählt
Steinburg.
(jf) Bei der Jahresversammlung des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg (HuFv) ist heuer die Neuwahl eines stellvertretender. Vorsitzenden erforderlich gewesen. Der bisherige Vize hatte .nach wenigen Monaten im Amt den Verein verlassen. Udo Englmeier ist einstimmig zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt worden.
Vorsitzender Johännes Fuchs ging in seinem Rechenschaftsbericht auf einige Schwerpunkte des Vereinsgeschehens ein. So war der Besuch im Partnerort Steinburg in Schleswig-Holstein anlässlich des 25-jährigen Partnerschaftsjubiläums, ein echter Höhepunkt.
Nach fünf Jahren ist heuer erstmals wieder ein Maibaum aufgestellt worden, was ebenfalls einige Zusatztermine forderte. Das war es aber allen wert, da ‚dieser für die nächsten Jahre die Ortsmitte ziert. Der Dorfabend hingegen hat, womöglich wegen des schlechten Wetters, nicht die gewünschten Erwartungen erfüllt. Ein guter Besuch hierzu ist für den Verein wichtig, da die Ausgaben eines ganzen Geschäftsjahres fast ausschließlich vom Erlös dieser Veranstaltung geschultert werden.
Damit die ständig wiederkehrenden Aufgaben und Veranstaltungen gemeistert werden konnten, waren sieben Ausschusssitzungen und elf Arbeitseinsätze notwendig.
Dem Vereinskassier Rudi Obermeier wurde eine fehlerlose Kassenführung bestätigt. Nachdem er detailliert über Ausgaben und Einnahmen berichtete, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Bei seinem Ausblick in das neue Geschäftsjahr, hob Fuchs hervor, dass bereits jetzt drei Einladungen zu Vereinsjubiläen vorliegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner guten Mutter, Schwiegermutter und unserer Oma
Frau Theresia Söldner
geb. 20. Mai 1931 gest. 27. Januar 2012
Wegern, Elisabethszell, Oberpiebing, den 2. Februar 2012
In stiller Trauer:
Christine Stegbauer, Tochter mit Gatten Rupert
Renate Söldner, Schwiegertochter
Stefan, Julia und Sabine, Enkel
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Samstag, den 4. Februar 2012, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf. Die Urnenbeisetzung findet vorher im engten Familienkreis statt.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.02.2012


Bibliothek wächst und gedeiht
17 851 Entleihungen – Jahresbericht der Gemeindebibliothek vorgelegt
Hunderdorf.
(as) Beim ersten Treffen des Freundeskreises der Gemeindebibliothek Hunderdorf -Neukirchen-Windberg 2012 ist Rückschau gehalten und für die Zukunft geplant worden. Die im Jahresbericht dokumentierten statistischen Zahlen von 2011 können sich sehen lassen:  17851 Entleihungen sind zu verzeichnen, 603 Leser nutzten die Medienangebote. 800 ehrenamtliche Stunden absolvierten die Mitglieder des Freundeskreises.

Schmökerstunde in der Bibliothek: Bewacht von Eragons Drachen macht Lesen noch mehr Spaß. (Foto: as)

Dienstags und donnerstags von 16 bis 19 Uhr und mittwochs von 9 bis 11 Uhr kann die Bevölkerung seit mehr als einem Jahr in Hunderdorf Bücher, Zeitschriften, Spiele, CDs und auch DVDs ausleihen. Im vorgelegten Jahresbericht wurde deutlich, wie gut die Bibliothek angenommen wird. Der Anteil der aktiven Leser konnte im Vergleich zum Eröffnungsjahr um 21 Prozent gesteigert werden. 48 Erwachsene, 19 Kinder und Jugendliche und 66 Schüler der Grund- und Mittelschule meldeten sich 2011 neu in der Bibliothek an.
10 000 Euro Medienbudget, 500 Euro Spenden, 250 Euro Erlös aus Bücherflohmarktverkäufen und 1 000 Euro Preisgeld von Eon für besonderes Engagement in der Leseförderung standen im letzten Jahr zum Ankauf von Medien und die ausleihfertige Bearbeitung zur Verfügung: Mehr Zeitschriftenabonnements wurden von Firmen oder Privatpersonen gesponsert, auch Buchspenden trafen ein und so waren insgesamt 1 799 Neuzugänge zu verzeichnen. Im Gegenzug wurden 927 Bücher und Zeitschriften aussortiert – zahlreiche der aus dem Altbestand übernommenen Bücher erwiesen sich als nicht mehr „vermittelbar“. Ende Dezember standen 4 325 Medien zur Verfügung – das ist die einzige Kennzahl, die vergleichsweise niedrig ausfällt. Die Bibliothek befindet sich noch im Aufbaustadium und das nächste Etappenziel ist das Erreichen des empfohlenen Mindestbestands von 1,5 Medien pro Einwohner – davon ist man noch etwa 600 Medien entfernt.
Gefreut hat sich das Bibliotheksteam in diesem Zusammenhang über die Unterstützung der Gemeinden: auch für dieses Jahr wurde das erhöhte Medienbudget zugesagt. Das Angebot wird so kontinuierlich erweitert – die ersten 160 neuen Bücher und DVDs sind im Januar bereits eingetroffen, im Februar werden 75 Sachbücher für Kinder folgen. Dass die Gesamtauswahl in der Bibliothek stimmt, zeigen die 17 851 Entleihungen.
Ein Viertel der vom ehrenamtlichen Team geleisteten 800 Arbeitsstunden entfiel auf die Organisation und Durchführung zahlreicher Veranstaltungen wie Leseabende und Kindernachmittage.
Wieder Leseabende
Nach dem Blick auf das Geleistete beschäftigten sich die Mitglieder des Freundeskreises mit der Planung zukünftiger Veranstaltungen. Die beiden von Reinhard Dietz für die Leseabende vorgeschlagenen Autoren bieten auch was fürs Auge: im Frühjahr besonders den Gartenliebhabern und im Herbst all jenen, die neugierig auf beeindruckende Bilder gepaart mit Kurzgeschichten und Kommentaren sind. Das Bilderbuchkino bleibt ein fester Bestandteil im Programm und an den Markttagen ist der Freundeskreis wieder mit Aktionen präsent.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.2012


80 Jahre
Pfarrer Kilian Saum von der Pfarrei Oberalteich und Bürgermeister Franz Schedlbauer von der Stadt Bogen fanden sich als Gratulanten ein, als am letzten Dienstag der Rentner Heribert Miethaner von Kleinlintach im Kreis von Verwandten seinen 80. Geburtstag feierte. Geboren wurde er am 31. Januar 1932 im Krankenhaus in Bogen. Er wuchs in einer kleinen Landwirtschaft in Kleinlintach auf zusammen mit einer Schwester, die im Kindesalter starb. Die Schule besuchte er in Oberalteich. Nachher half er in der Landwirtschaft. 1957 heiratete er. Von den vier Kindern, die aus der Ehe hervorgingen, kam ein Mädchen bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Fünf Enkelkinder haben sich dazu gesellt. Das Ehepaar bewirtschaftete das Anwesen und betrieb ein kleines Lebensmittelgeschäft, das aber 1980 aufgegeben wurde. Der Jubilar arbeitete bei der Firma Nolte in Hunderdorf und Thyssen in Bogen. 1973 wurde der Jubilar als Gemeindearbeiter von Oberalteich eingestellt. Bei der Gemeindegebietsreform wurde er 1978 von der Stadt Bogen übernommen. 1994 ging Miethaner in Rente. Er hat zwar sein Anwesen schon seinem Sohn übergeben, aber der große Obstgarten sorgt weiterhin für Beschäftigung.Pfarrer Saum und der Bürgermeister, die beide ein kleines Geschenk mitgebracht hatten, wünschten dem Jubilar noch viele gesunde Jahre. – Bild: Pfarrer Kilian Saum von Oberalteich, die 16-jährige Vanessa, die gleichzeitig mit dem Opa Geburtstag feiern konnte, der Jubilar und Bogens Bürgermeister Franz Schedlbauer. (Foto: ho)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.02.2012


18 Teams gaben ihr Bestes
Ortsmeisterschaft: KSK gewinnt Wettkampf
Steinburg.
(ta) Am Sonntag konnte der EC Steinburg bei besten Natureisverhältnissen und herrlichem Winterwetter seine diesjährige Ortsmeisterschaft durchführen. 18 Mannschaften nahmen an der Meisterschaft teil und so musste in zwei Gruppen geschossen werden.

Die Dorfmeister auf Natureis, links Vorsitzender Manfred Aich, rechts Schiedsrichter Dieter Kricke. (Foto: hk)

Nach spannenden Kämpfen musste zwischen den Siegern derbeiden Gruppen, KSK Hunderdorf und „De wuidn vier“, die jeweils mit 14:2 Punkten Gruppenbeste waren, ein Endkampf bestritten werden. Hier war das Glück und auch das bessere Ziel bei der Mannschaft der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf mit den Schützen Karl Riepl, Wolfgang Riepl, Matthias Riepl und Hans-Peter Gröschl. Sie siegten letztlich mit 14:121 Punkten und holten sich den Ortsmeistertitel und Vizemeister wurden somit „De wuidn vier“ mit den Schützen Ewald Bauer, Julian Bauer, Stefan Wirth und Manfred Schießl.
In der Gruppe A belegten die Hüttenhandler mit 12:4 Punkten den zweiten Platz und der Stammtisch Lintach kam mit 11:5 Punkten auf Platz drei. In der Gruppe B wurde der EC Steinburg mit ebenfalls 12:4 Punkten zweiter und die Verwandtschaft kam mit 10:6 Punkten auf Platz drei. Als Schiedsrichter fungierte Dieter Kricke. Bei der Siegerehrung im Vereinslokal Karl Solcher, die der Vorsitzende Manfred Aich leitete, gab es für die ersten zwei Platzierten jeder Gruppe schöne Pokale und für alle Teilnehmer eine wohl verdiente Brotzeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.2012


Beschau des letzten Wilderers
Windberg: „Schwarzvogelhias“ wird hingerichtet

Am Freitag, 17. Februar, um 19 Uhr trifft sich das königlich-bayerische Land- und Forstgericht zu einem Termin im Gasthof Amann in Windberg. In einer feierlichen Verhandlung haben alle interessierten Jagersleut und Wildschützen bei einer allgemeinen Volksbelustigung mit Musik und Tanz die Möglichkeit einer öffentlichen Beschau des letzten Windberger Wildschützen Matthias Amsel, genannt „Schwarzvoglhias „.
Dieser hundsgemeine Wilderer trieb seit Jahren sein Unwesen hauptsächlich in der Umgebung von Windberg. Im Jagdrevier Haselquanten schädigte er den dortigen Wildbestand enorm. In zahlreichen Pirsch- und Kontrollgängen gelang es dem Oberjäger Sepp, diesen Verbrecher dingfest zu machen. Nachdem er mit einem Rehbock im Rucksack auf frischer Tat erwischt, in Ketten gelegt und bis zur Verhandlung in einem geheimen Verlies in den Gewölben des Klosterkellers verwahrt wurde, kann die örtliche Bevölkerung dem „Schwarzvogelhias“ im Saal des Gasthofes Amann in Windberg noch einmal ins kriminelle Antlitz blicken. Der bayerische Prinzregent persönlich wird erscheinen, um mit den Jägern und der Bevölkerung der Umgebung diesen Triumph der land- und forstwirtschaftlichen Jagdgerechtigkeit gebührend zu feiern. Da befürchtet wird, dass die anwesenden Wildschützen den „Schwarzvogelhias“ befreien könnten, ist bereits für 21.21 Uhr dessen öffentliche Hinrichtung durch das Fallbeil an der Richtstätte am „Lac de Lösch“ anberaumt.
Nach dem vollstreckten Urteil werden der Leichnam und der abgeschlagene Kopf des Wildschützen in einem Trauermarsch zum Veranstaltungslokal zurückgetragen. Dort finden ein Leichenschmaus und die Fortsetzung des Tanzvergnügens statt. Beteiligen Sie sich im originellen Gewand an diesem historischen Spektakel und feiern Sie gemeinsam mit den Organisatoren des Windberger Musikantenballes die diesjährige Veranstaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.02.2012


FASCHINGSFEIER FÜR SENIOREN: Zur Faschingsfeier mit Sketchen und Vorträgen sowie Liedern trafen sich kürzlich viele Senioren im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf. Sogar die Schönheitskönigin von Schnaitzlreit, nachgemacht von Ida Zitzelsberger, machte ihre Aufwartung.  Seniorenbetreuerin Maria Wölfl und Melanie Bergbauer spielten den Sketch „Vor der Waschanlage“ und Maria Länger und Werner Fischer trugen ein Zwiegespräch zwischen Bauer und Knecht vor. Anneliese Breu erfreute mit einem lustigen Gedicht. Auch Pfarrer Pater Martin Müller wohnte im Faschingskostüm dem närrischen Treiben bei. Bei Kaffee und Faschingskrapfen verlief der weitere Nachmittag für die Senioren wieder einmal viel zu schnell. — Bild: Es wurden Sketche gespielt.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.02.2012


Flächennutzungsplan wird geändert
Neues Baugebiet angestrebt — Beteiligung an Ladestation für Elektroautos
Hunderdorf.
(xk) Die Gemeinde Hunderdorf strebt an, im Bereich Bahnhofstraße/Sportzentrum ein Wohnbaugebiet zu schaffen. Die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanesstand bei der vergangenen Gemeinderatssitzung auf dem Programm. Daneben stand die geplante Beteiligung am E-Wald-Projekt auf der Agenda.
Zunächst legte Bürgermeister Hans Hornberger die eingegangenen Stellungnahmen im Zuge der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes für ein Wohnbauvorhaben im Gebiet Bahnhofstraße/ Sportzentrum vor. Es wurden keine besonderen Bedenken oder Anregungen vorgebracht. Einige Hinweise werden ergänzend in die Bauleitplanung aufgenommen, entschied der Gemeinderat bei der Abwägung der Stellungnahmen. Zugleich wurde die öffentliche Auslegung der Deckblattänderung beschlossen.
Neue Spielgeräte
Im nächsten Tagesordnungspunkt gab der Gemeindechef ein Kostenangebot für die ergänzende Neuausstattung des Kinderspielplatzes am Quellenweg bekannt. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, neue Spielplatzgeräte mit einem Kostenvolumen von rund 20000 Euro anzukaufen. Die zum Frühjahr vorgesehene Neuausstattung umfasst ein kombiniertes Dschungelkletterplateau mit Spielhaus und Rutsche, ein Drehkarussell, eine Wippschaukel, eine Wippschüssel sowie ein Balancegerät. In diesem Zusammenhang wurde die Anregung eines weiteren (dritten) Zuganges vom neuen Baugebiet an der Brunnenstraße her nicht befürwortet; da der Spielplatzbereich möglichst geschlossen sein sollte. Es wird allerdings eine verkehrssichere Zuwegung zum Haupteingang angestrebt.
Im Folgenden ging es um die Beteiligung der Gemeinde beim E-Wald-Projekt mit Ladestation für Elektroautos. Wie dazu Bürgermeister Hornberger berichtete, hat sich die Gemeinde mit zwei Standorten beworben, und zwar in Hunderdorf beim Busparkplatz sowie in Steinburg in der Nähe des Kreisverkehrs. Bei der Projektprüfung wurde die Ladestation Hunderdorf in das Ausbauprojekt E-Wald aufgenommen. Für die Finanzierung mit Förderung für das gesamte E-Wald-Projekt müsse sich die Gemeinde an der neu zu gründenden Aktiengesellschaft mit 51 000 Euro beteiligen, wobei die Gemeinde für die bereitgestellte Infrastruktur mit zwei Parkplätzen für Elektroautos und dem Stromanschluss einen Betrag von 40 000 Euro sowie Mieteinahmen von insgesamt 9550 Euro erhält. Die Eigenbeteiligung der Gemeinde beläuft sich somit auf rund 1 500 Euro, so dass sich der Gemeinderat für die E-Wald-Beteiligung aussprach.
Deckenbauverstärkung
Fortfahrend führte Bürgermeister Hans Hornberger zur anstehenden Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Starzenberg-Sandweg aus, dass die Deckensanierung staatlich gefördert werde, wenn durchgehend eine 4,50-Meter-Ausbaubreite von. Starzenberg bis Sandweg bestehe. Ab dem Anwesen Starzenberg 6 wäre somit ein Ausbau vorzunehmen. Erfolgt nur eine Deckenbauverstärkung auf der jetzigen Fahrbahnbreite, so ist die Maßnahme nicht förderfähig. Die Deckenbauverstärkung einschließlich Verbreiterung wurde überschlägig mit rund 320 000 Euro veranschlagt.
Nach Erörterung sprach sich der Gemeinderat für die Straßensanierung einschließlich Verbreiterung aus, sofern die diesbezüglich anstehenden Grunderwerbsverhandlungen positiv zum Abschluss gebracht werden können.
Zu diversen nachstehenden Baugesuchen erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen. Dann legte das Gemeindeoberhaupt ein Angebot von Gold-Solar-Wind für die Errichtung einer rund acht-KwP-Photovoltaikanlage auf der neu erstellten Hackschnitzellagerhalle vor. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, das Dach zur Verfügung zu stellen, nachdem bereits das angrenzende Dach des Wertstoffhofes im Rahmen eines Bürgersolarmodells zur Verfügung gestellt wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.2012


Bei MMC-Pfarrkonvent Vortrag über Israelfahrt
Windberg.
(ws) Nach dem Gottesdienst um 17 Uhr mit Gedanken an die Verstorbenen Sodalen der MMC findet am Samstag, 25. Februar, der Pfarrkonvent der Marianischen Männercongregation statt. Er beginnt mit einer Kirchenführung durch die Pfarr- und Klosterkirche Windberg. Die Pfarrangehörigen gehen zwar regelmäßig in die Windberger Kirche, sind sich aber nicht unbedingt bewusst, welche Schätze und Geschichten sich hinter einzelnen Figuren und Einrichtungen befinden. Der zweite Teil wird anschließend um etwa 18.45 Uhr im Gasthaus Amann durchgeführt. Nach einem kurzen Geschäftsbericht mit Neuwahl des Vorstands und Ehrung langjähriger Mitglieder wird ein Bildervortrag über die Israelfahrt unter dem Motto „Auf den Spuren Jesu“ gezeigt. Den Vortrag werden Abt Hermann-Josef Kugler und Frater Felix Biebl gestalten. Er bezieht sich vor allem auf die von 6. bis 16. Februar durchgeführte Fahrt, welche von der Abtei Windberg organisiert wurde. Zu dieser Veranstaltung sind nicht nur die Sodalen, sondern alle Pfarrmitglieder und Interessierten willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.02.2012


Info für die Eltern der Schulanfänger
Hunderdorf.
(ta) Am Dienstag, 28. Februar, findet um 19.30 Uhr an der Grundschule Hunderdorf (im Musikzimmer) eine Informationsveranstaltung mit dem Thema „Mein Kind kommt in die Schule“ statt. Lehrkräfte der Grundschule und Erzieherinnen der Kindergärten Hunderdorf und Windberg werden über Aspekte der Schulfähigkeit informieren. Der Schulleiter wird Fragen zur Gestaltung des Einschulungsprozesses (Übergang vom Kindergarten in die Grundschule), zur Organisation und zu rechtlichen Vorgaben der Einschulung beantworten. Es ergeht herzliche Einladung an alle Eltern, deren Kinder im kommenden Schuljahr in die Grundschule Hunderdorf eingeschult werden. Für interessierte Eltern besteht bereits um 19 Uhr die Möglichkeit, das Grundschulgebäude zu besichtigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.2012


Regisseur Wolfgang Folger (Zweiter von links) bedankt sich bei Abt Hermann Josef Kugler (Vierter von links) für die Übernahme der Patenschaft. Mit Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Dritter von links) freuen sich Michaela Hafner (Vierte von rechts), „Jedermann“ Günther Lex (Zweiter von rechts), Christoph Breu (rechts) sowie Organisationsleiter Sascha Edenhofer (links) und der Leiter des Abteichores, Joachim Schreiber (Dritter von rechts). (Foto: ws)

Abt als Pate fürs Festspiel
Sechs „Jedermann“-Aufführungen geplant
Windberg.
(ws) „Nach dem großartigen Erfolg vor zwei Jahren bin ich überzeugt, dass die Zuschauer auch heuer wieder begeistert sein werden“, gibt sich der Abt Hermann Josef Kugler vom Kloster Windberg beim Pressetermin zum Auftakt des „Windberger Festspiels 2012″ zuversichtlich. Er habe sehr gern wieder die Patenschaft für den „Jedermann“ übernommen, denn der „Jedermann“ stecke voller dramatischer Gegensätze.

Regisseur Wolfgang Folger (Zweiter von links) bedankt sich bei Abt Hermann Josef Kugler (Vierter von links) für die Übernahme der Patenschaft. Mit Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Dritter von links) freuen sich Michaela Hafner (Vierte von rechts), „Jedermann“ Günther Lex (Zweiter von rechts), Christoph Breu (rechts) sowie Organisationsleiter Sascha Edenhofer (links) und der Leiter des Abteichores, Joachim Schreiber (Dritter von rechts). (Foto: ws)

Gespielt wird der „Jedermann“ in der Originalfassung von Hugo von Hoffmannsthal. „Für das Spiel vom Sterben des reichen Mannes, ganz in der Tradition mittelalterlicher Mysterienspiele, ist die Freitreppe zum romanischen Portal unserer Windberger Pfarr- und Klosterkirche genau der ideale Ort“, freute sich  Abt Hermann-Josef. Der „Jedermann“ gilt mit seiner zeitlosen Botschaft als Klassiker. Der Autor lässt den reichen Jedermann geizig, hartherzig gegen Mitmenschen, taub für Sorgen seiner Nächsten und verfallen den Reizen seiner Buhlschaft agieren. Es kommen Tod, Teufel und Mammon, aber auch der Glaube und die „Guten Werke“ ins Spiel. Denn es ist von Gott beschlossen: Jedermann muss sterben.
„Die Gemeinde Windberg als Veranstalter hat mit Wolfgang Folger als Regisseur einen erfahrenen Theatermann beauftragt, der das Stück einfühlsam inszenieren wird. Und mit Sascha Edenhofer haben wir einen erfahrenen Organisationsleiter, der für einen reibungslosen Verlauf der Festspiele sorgen wird“, ist sich Bürgermeister Hans Gstettenbauer sicher. Zeitgenössische Kostüme, barocke Musik sowie der Abteichor, unter Leitung von Joachim Schreiber, lassen einen angenehmen Theaterabend erwarten. Zudem freut sich das Gemeindeoberhaupt, „dass sich auch heuer wieder Windberger Vereine um das leibliche Wohl der Theaterbesucher und Akteure kümmern und den Erlös für soziale Zwecke zur Verfügung stellen“.
Die ungewohnte Sprache in Reimform des Mysterienspiels sowie die anspruchsvollen Szenen in barockem Zeitalter haben es in sich und stellen auch für erfahrene Laienspieler, allen voran Günther Lex (Jedermann), Michaela Hafner (Buhlschaft) oder Christoph Breu (Tod) eine Herausforderung dar. „Doch ich bin überzeugt, dass alle Spieler ihre Rolle bestens verkörpern werden wie bereits vor zwei Jahren und die Zuschauer einen unvergesslichen Theaterabend erleben werden“, so Folger. Insgesamt sechs Aufführungen, bei denen über 80 Personen mitwirken, sind geplant. Premiere ist am Donnerstag, 21. Juni. Weitere Aufführungen sind am Samstag, 23. Juni, Sonntag, 24. Juni, Donnerstag, 28. Juni, Freitag, 29. Juni und Samstag, 30. Juni. Beginn ist jeweils uni 20.30 Uhr, Einlass bereits um 19 Uhr Vor dem Spiel und in der Pause sorgen Windberger Vereine für Verköstigung. Vorverkaufsstellen: Straubinger Tagblatt, Telefon 09421/940-6700, Bogener Zeitung, Telefon 09422/8585-0, Klosterladen Windberg, Telefon 09422/809-230. Eintritt: zwölf Euro, zehn Euro ermäßigt — Sitzplätze nummeriert.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.2012


Einkehr und Besinnung
Windberg.
(ws) Am dritten Fastensonntag, 11. März, findet in Windberg wieder ein Einkehr- und Besinnungstag für Männer unter der Leitung von Pater Ephrem van Helvoirt O’Praem statt. Das Thema lautet: „Vater unser — ein Programm fürs Leben“. Infos und Anmeldung für alle Interessierten unter Telefon 09422/824200.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.2012


Rückblick auf Jubiläum
Jahreshauptversammlung der Feuerwehr
Au vorm Wald.
(hb) Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der FFW stand die ausführliche Bilanz des 2011 veranstalteten 75-jährigen Gründungsfestes. Bürgermeister Hans Hornberger, der als Schirmherr mitwirkte, lobte die glänzend organisierte Veranstaltung. In seinen Ausführungen bedankte sich der Vorsitzende Markus Freudenstein für die Mitarbeit. Neben dem Gründungsfest, das den Höhepunkt darstellte, wurden die übrigen Veranstaltungen wiederum sehr gut besucht. Zusammenhalt und Kameradschaft sind bei der FFW Au vorm Wald nicht nur Floskeln, sondern gelebtes Vereinsleben.
Drei junge Männer wurden unter dem Beifall der Anwesenden in die Wehr aufgenommen-In seiner Vorschau auf das Kalenderjahr verwies der Vorsitzende auf zahlreiche Veranstaltungen, bei denen man teilnehmen werde. Er verwies explizit auf den ausgeteilten Terminplan. Hier können die wichtigsten Termine immer abgerufen werden.
Kommandant Helmut Kronfeldner sprach von einem trotz des Gründungsfestes umfangreichen Übungsbetrieb. Bei den insgesamt 18 Ausbildungseinheiten war, die Beteiligung sehr gut. Die Wehr wurde im Berichtszeitraum zu vier Einsätzen gerufen.
Anschließend konnte der Aktivenführer Christian Wintermeier zum bestandenen Gruppenführerlehrgang an der Feuerwehrschule in Regensburg und der damit verbundenen Beförderung zum Löschmeister gratulieren. Georg Ecker, und Werner Haimerl wurden vom Kommandanten mit einem Zinnkrug aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Kronfeldner bedankte sich für den jahrzehntelangen aktiven Dienst der beiden. In seiner Vorschau ging Kronfeldner auf den wiederum mit 18 Ausbildungseinheiten gefüllten Übungsplan ein. Eindringlich wies er auf die Notwendigkeit der Ausbildungen hin. Schwerpunktmäßig stehen in diesem Jahr die Feuerwehrübergreifenden Fortbildungen mit den Gemeindewehren im Mittelpunkt. Außerdem liegt der Fokus in diesem Jahr auf der Truppmannausbildung und den anstehenden Leistungsprüfungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausbildung im Rahmen des neuen Feuerwehrführerscheines.
Zweiter Kommandant Josef Schießl berichtete von den Ausbildungen in Zusammenhang mit der 18-Mann-starken Atemschutzmannschaft. Jugendwart Christian Wintermeier informierte über die Schulungsmaßnahmen der Jugendgruppe. Mit viel Spaß, aber auch mit dem notwendigen Ernst, wurden die Buben und Mädchen in insgesamt 35 Ausbildungsstunden auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. In diesem Jahr steht die Truppmann- und Truppführerausbildung im Fokus. Kassier Johann Hornberger gab der Versammlung einen umfangreichen Bericht über den Verlauf des Gründungsfestes. Es sei dank des Zusammenhalts und der Kameradschaft ein voller Erfolg gewesen.
Bürgermeister Hans Hornberger betonte, die Kommune wisse um die Bedeutung der gemeindlichen Feuerwehren und unterstütze diese nach Kräften. Ein wichtiger Baustein ist die FFW Au vorm Wald, die sowohl im gesellschaftlichen als auch im Übungs- und Einsatzbetrieb eine verlässliche Stütze sei. Hornberger ging in kurzen Worten  nochmals auf das Gründungsfest ein. Es war ihm, so Hornberger, eine große Freude und Ehre als Schirmherr aktiv mitwirken zu können. Die überaus positive Resonanz der Bevölkerung spiegle die gelungene Durchführung eindrucksvoll wieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.02.2012


Der Maler Günther Holzapfel
Hunderdorf: Abend über den Steinburger Künstler

(hk) Am Samstag, 3. März, veranstaltet der Pfarrgemeinderat nach der Vorabendmesse im Pfarrheim einen Info-Abend über und mit den Steinburger Fußmaler Günther Holzapfel.

Ölgemälde von Günther Holzapfel: »Im Perlbachtal“.

Er gehört mit seiner besonderen Art zu leben und seiner speziellen Ausstrahlung fest zum Bild der Pfarrgemeinde und zum Gemeindeleben. Sein Leben begann 1942 mit einem Frühstart: Der Fußmaler Günther Holzapfel wurde zweieinhalb Monate zu früh geboren. Durch Komplikationen bei der Geburt kam es zu solch schwerwiegenden Verletzungen, dass er spastisch gelähmt blieb. Schon früh hat Günther Holzapfel seine Begeisterung für das Malen entdeckt: Er war gerade sechs Jahre alt, als er zum ersten Mal versucht hat, mit dem Fuß zu malen – damals noch mit Buntstiften.
Heute spricht seine Freude am Malen aus seinen Ölbildern, für die er besonders gerne Motive aus seiner Heimat, dem Bayerischen Wald, wählt. Über sein Leben, seine Malkunst mit Behinderung und seinen Alltag ist ein Film entstanden, den Günther Holzapfel an diesem Abend vorführen wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.02.2012

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