1993-11

Feuerwehren Lob und Anerkennung zollen
„Hauptamtlichkeit könnte nicht bezahlt werden“ — Ehrenabend für langjährige Mitglieder
Hunderdorf. (xk) Beim Ehrenabend der FFW Hunderdorf am Samstag abend im Gasthaus Baier-Edbauer wurden 13 verdiente Feuerwehrmänner für 25jährige bzw. 40jährige aktive Dienstzeit mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet, des weiteren wurden 18 Feuerwehrleute für langjährige Mitgliedschaft mit einer Ehrenurkunde bedacht. Der Stellvertreter des Landrats, Max Löw, sprach dabei den Geehrten sowie der Hunderdorfer Wehr ein dickes Lob für das Geleistete aus und konstatierte, „daß mit der Führungsspitze und den guten Feuerwehrkameraden der Hunderdorfer Wehr nichts fehlen kann.“
Nach der Begrüßung durch FFW-Vorsitzendem Josef Paukner betonte Bürgermeister Gerhard Peschke, daß man sich bei der langjährigen Erfahrung der Feuerwehrmitglieder fest auf sie verlassen könne. „Wir Bürger schlafen oftmals, wenn unsere Wehrmänner einen Brand

Die für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst geehrten Feuerwehrleute mit Fahnenmutter Maria Fruhstorfer, Bürgermeister Peschke, Landrat-Stellvertreter Max Löw, Pfarrer Vos und den Feuerwehrführungskräften (oben) sowie die für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichneten Feuerwehrangehörigen. (Foto: xk)

löschen, erste Hilfe leisten oder bei sonstigen technischen Einsätzen helfen, die nicht in den eigentlichen Brandschutzbereich fallen“. Der Gemeindechef zollte den Männern für 25- und 40jährigen aktiven Dienst ein herzliches Dankeschön, ebenso den Mitgliedern, die für langjährige Vereinsmitgliedschaft geehrt werden. Bürgermeister Peschke abschließend: „Das Engagement unserer Feuerwehrmänner ist unbezahlbar. Man kann es nicht genug honorieren. Sie tun etwas, was gerade in unserer Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich ist: Sie leisten uneigennützige Hilfe.“
Kommandant Horst Hagn konstatierte, daß sich die geehrten Kameraden 40 bzw. 25 Jahre selbstlos dem Dienst der Gemeinde und der benachbarten Bevölkerung zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie bei jeder Witterung zur Verfügung gestellt hätten. Idealisten, so Hagn, seien heute bei der Feuerwehr genauso wichtig wie vor 40 Jahren. Sie alle hätten sich in jungen Jahren zum Dienst in der Feuerwehr entschieden, um zu helfen, wenn Not am Mann gewesen sei, oder es gegolten habe. Hab und Gut zu retten.
Ihre Arbeit und Treue habe sich gelohnt. Entscheidend sei nicht immer der Erfolg, sondern der Wille zu helfen unter dem Motto „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“. Kritisch merkte der Kommandant an, daß die Leistungen der Wehr nicht immer so anerkannt und gewürdigt würden, wie sie es verdient hätten, manchmal auch von verantwortlichen Mandatsträgern.
„Leistungen anerkannt“
Max Löw übermittelte die Grüße von Landrat Ingo Weiß und betonte: „Wir sind stolz auf die Feuerwehren und ihre Leistungen werden sehr wohl anerkannt“. Hier bei der Feuerwehr seien die Leute, die ehrenamtlich engagiert ihren Dienst leisteten und Dank und Anerkennung verdienten. Die FFW-Leute seien es, die ihren schweren Dienst, sei es Brandschutz oder Autobahneinsatz und vieles mehr, ohne Entgelt in ehrenamtlichem Engagement verrichteten.
Eine hauptamtliche Wehr, so resümierte Löw, könnte nicht bezahlt werden. Den Wehren vor Ort komme nach wie vor besondere Bedeutung zu, sei sie doch schnell und ortskundig vor Ort. Ehre und Respekt seien gerade auch den Kommandanten zu zollen, denn sie hätten eine gewichtige Funktion, müßten sie sich doch in die vielfältigsten Aufgaben hineindenken und vorausschauend planen. Der Landrat-Stellvertreter: „Feuerwehr heißt Tradition, Zusammengehörigkeit in der Gemeinde/Bevölkerung. Die Verantwortlichen stehen hinter der Wehr und hinter ihren Leistungen.“
Mit einem herzlichen Dank für das Geleistete und mit den besten Wünschen überreichte Max Löw im Auftrag des bayerischen Staatsministers Günter Beckstein das Feuerwehr-Ehrenzeichen an folgende Wehrmänner für 25 Jahre aktive Dienstzeit: Kommandant Horst Hagn, Josef Aumer, Josef Baier, Xaver Groß, Willi Gütlhuber, Hans Holmer, Paul Homberger, Hans Klein, Xaver Schlecht und Wenzel Schmidt. Für 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden geehrt: Xaver Baier sen., Paul Feldmeier, Josef Weber.
Keine Nachwuchssorgen
Kreisbrandinspektor Fred Wittmann dankte den Geehrten ebenso für ihre Tätigkeit im Dienste der Feuerwehr, sie sollten für die jungen Kameraden Ansporn sein. Ein besonderes Lob zollte der Redner der Hunderdorfer Wehr: „Sie hat eine hohe Rangstellung und steht mit an der Spitze der Landkreiswehren.“ Zu einem guten und in vielen Leistungsprüfungen bewiesenen guten Ausbildungsstand seien jedoch wegen der technischen Einsatzleistungen auch weitere umfangreiche Kenntnisse notwendig, und auch eine gute Kameradschaft gehöre dazu. Wenn jemand in die Feuerwehr eintrete, dann übernehme er Pflichtaufgaben, die weit mehr seien als der freiwillige Eintritt, sagte Wittmann, der abschließend den Wehrmännern zurief: „Macht so weiter.“
Kreisbrandmeister Josef Jungmayer gratulierte den Geehrten für ihre vorbildliche Diensterfüllung. Die Feststellung, je größer der Ort, desto weniger kümmern sich um den Nächsten, treffe erfreulicherweise in Hunderdorf nicht zu. Jungmayer wertete es überaus positiv, daß die Hunderdorfer Feuerwehr acht junge Leute in ihre Reihen aufnehmen konnte und man glücklicherweise keine Nachwuchssorgen habe.
In dankbarer Anerkennung für treue Mitgliedschaft überreichte Bürgermeister Gerhard Peschke und FFW-Vorsitzender Josef Paukner Ehrenurkunden an folgende Feuerwehrmitglieder. 50 Jahre: Xaver Anleitner, Hans Bornschlegl, Ludwig Fellinger, Sebastian Gmeinwieser, Xaver Gütlhuber, Paul Hornberger sen., Max Kronfeldner, Anton Obermeier, Hans Pollmann, Hans Schaubeck, Ludwig° Schmidbauer. 40 Jahre: Alois Beck, Willi Hornberger, Adolf Sandbiller, Xaver Schuhbauer, Otto Weinzierl. 25 Jahre: Otto Sachs, Konrad Lehrer. Für die musikalische Umrahmung des Ehrenabends sorgten die Stadler-Blasmusikanten.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1993


Totengedenken am Sonntag
Hunderdorf.
(xk) Am Sonntag, 7. November, gedenken Gemeinde und Pfarrei der Opfer von Krieg und Gewalt. Die Gedenkstunde ist zugleich Hoffnung und Gebet für Frieden unter den Menschen in der Welt. Um 9 Uhr ist in Steinburg Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal, dann ist um 9.30 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche zu Hunderdorf. Anschließend ist die Gedenkfeier beim Ehrenmal in Hunderdorf mit Ansprachen und Kranzniederlegungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1993


Vereinsmeisterschaft auf Asphalt
Franz Hanner siegte bei den Herren, Heidi Altmann bei den Damen
Steinburg. (hk) Der EC Steinburg führte auf der Asphaltanlage in Hunderdorf seine Vereinsmeisterschaft durch. Im Mannschaftsschießen konnten sich die Schützen Otto Solcher, Wolfgang Riepl, Arno Gerhard und Armin Altmann mit 6:2 Punkten und der Note 1.952 knapp vor der Mannschaft Josef Schießl, Franz Solcher und Thomas Scharmach mit ebenfalls 6:2 Punkten und der Note 1,362 den Vereinsmeistertitel für 1993 holen. Den dritten Platz errang die Mannschaft Erwin Kronberger,

Die Vereinsmeister 1993 des EC Steinburg mit Vorsitzendem Gerd Altmann  (Foto: hk)

Johann Schlecht, Hannelore Solcher und Heidi Altmann mit 4:4 Punkten.
In der Einzelmeisterschaft holte sich Franz Hanner mit 112 Punkten den Vereinsmeistertitel. Nur mit einem Punkt weniger folgte ihm Ludwig Schießl auf dem zweiten Platz und Dritter wurde mit ebenfalls 111 Punkten Otto Solcher. Auf Rang vier folgte mit 104 Punkten Armin Altmann und Platz fünf belegte mit 97 Punkten Gerhard Arno. Bei den Damen wurde Heidi Altmann mit 97 Punkten Vereinsmeisterin 1993. Den zweiten Platz belegte mit 94 Punkten Hildegard Kricke vor Renate Scharmach, die mit ebenfalls 94 Punkten den dritten Platz erreichte. Auf Platz vier folgte mit 92 Punkten Rita Kronberger und Platz fünf belegte mit 88 Punkten Bärbel Hanner.
Bei der Siegerehrung im Vereinslokal Karl Solcher erhielten alle Teilnehmer Brotzeitpreise. Die Vereinsmeisterschaft 1993 und zugleich Saisonabschluß wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen beendet.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.1993


Direktor Biegerl verabschiedet
30 Jahre Geschäftsführer der Raiffeisenbank — Als Pionier gewürdigt
Hunderdorf. (ta) Der Geschäftsführer der Raiffeisenbank Hunderdorf wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Gasthof Sandbiller in den Ruhestand verabschiedet. Er hatte die Geschichte der Bank über Jahrzehnte hinweg geprägt.
Direktor Biegerl hatte am 1. Januar 1963 die Raiffeisenbank Hunderdorf als hauptamtlicher Geschäftsführer übernommen. Von Kunden und Personal war er als Banker und Mitmensch geschätzt und anerkannt. Mit stetem Weitblick und enormem Fleiß hat er die einst kleine

Hauptrevisor Schultheiß, der scheidende Direktor Biegerl mit Frau, Prokurist Josef Länger, Direktor Pellkofer, Herr Rohrmeier, Direktor Weikl und Direktor Mirtl (v. l.)

Warengenossenschaft zu einem leistungsfähigen Kreditinstitut auf- und ausgebaut. Als wichtige Stationen zählen die Verschmelzung der Raiffeisenkasse Windberg im Jahre 1963, die Verschmelzung der Raiffeisenkasse Neukirchen im Jahre 1971, die Aussiedlung des Warengeschäftes von Hunderdorf nach Steinburg im Jahre 1976, die Eröffnung einer neuen Raiffeisenbankstelle in der Stadt Bogen im Jahre 1979 sowie der Neubau der Bankgebäude in Hunderdorf und Windberg in den Jahren 1981 und 1986. Ferner stellte er die Weichen für den Zusammenschluß der Raiffeisenbank Hunderdorf mit der Raiffeisenbank Straubing eG im Jahr 1992.
Der Direktor der Raiffeisenbank Straubing eG, Weikl, bezeichnete den scheidenden Kollegen Biegerl als angenehmen Partner und bedankte sich für die stets gute und harmonische Zusammenarbeit. Im Namen des Personals bedankte sich Prokurist Josef Länger für das Vertrauen, das der scheidende Chef über die vielen Jahre jedem einzelnen Mitarbeiter entgegengebracht habe. Sie seien ihrem Vorgesetzten in den Jahren des Auf- und Ausbaues der Bank gerne gefolgt, da durch gemeinsamen Fleiß und großen Weitblick ihres Geschäftsführers der Erfolg zum ständigen Begleiter geworden sei. Zum Andenken an die Mitarbeiter überreichte er ein Erinnerungsgeschenk. Hauptrevisor Schultheiß vom Genossenschaftsverband Bayern würdigte Biegerl als großen Pionier, der die Raiffeisenbank Hunderdorf in beispielhafter Weise zu einer tragenden Säule in der Raiffeisenorganisation aufgebaut habe. Der scheidende Genossenschaftler habe immer durch großen Sachverstand und mit großer Übersicht richtungsweisend an der Entwicklung der Raiffeisenorganisation mitgewirkt. Er wünschte Biegerl nach all den Jahren des Schaffens noch viele Jahre der Gesundheit im Ruhestand.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1993


Hallenbad geschlossen
Hunderdorf.
(xk) Das Hallenbad in der Schule in Hunderdorf ist wegen Reparaturarbeiten von Montag bis Mittwoch geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1993


Beratung für Mütter
Hunderdorf.
(ta) Das Gesundheitsamt Straubing führt in der Volksschule Hunderdorf am Donnerstag, 11. November, um 14 Uhr eine ärztlich geleitete Beratung für Mütter mit Säuglingen und Kindern jeder Altersstufe durch. Die Beratungen können auch von werdenden Müttern, die sich zu. B. über Impfungen und anderes informieren wollen, in Anspruch genommen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1993


VdK-Brücke für soziale Gerechtigkeit
Kreisvorsitzender Dachauer und Ortsvorsitzender Karl referierten — Mitglieder geehrt
Hunderdorf. (xk) Zur Aufklärungsversammlung des Sozialverbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner (VdK) hatten sich am Wochenende über 50 Personen im Gasthaus Sandbiller eingefunden. Kreisvorsitzender Felix Dachauer befaßte sich mit aktueller Sozialpolitik. Über das „Kinderpflege-Krankengeld“ informierte Ortsvorsitzender Rudolf Karl. Anschließend wurden langjährige Mitglieder geehrt.
Vorsitzender Rudolf Karl sagte, in der Verbandsarbeit habe neben der

Die geehrten VdK-Mitglieder mit Kreisvorsitzendem Felix Dachauer (1.) und Ortsvorsitzendem Rudolf Karl (r.)

Mitgliederberatung und -aufklärung die Teilnahme an verschiedenen Verbandsarbeitstagungen auf dem Programm gestanden. Im abgelaufenen Jahr sei sehr viel Wert auf die Betreuung der älteren Mitglieder gelegt worden. Beim Ausflug sowie bei Halbtagsfahrten für Senioren seien die Kameradschaft und Freundschaft im Ortsverband gepflegt worden.
Karl erklärte in seinem Rechenschaftsbericht, daß der Ortsverband einen rückläufigen Mitgliederstand von 124 Personen nachweisen könne. Hier machen sich die Probleme mit dem Kreis- und Landesverband negativ bemerkbar. Karl dankte zum Abschluß der Hauptkassiererin Anna Heilmann für ihre gewissenhafte Buch- und Kassenführung.
In seinem Hauptreferat befaßte sich Kreisvorsitzender Felix Dachauer besonders mit der sozialpolitischen Situation aus der Sicht des VdK. So habe das Gesundheitsreformgesetz nur zum Teil sein Ziel erreicht, um Ausgaben einzuschränken. Neue Sparmaßnahmen seien die weitere Konsequenz. Er legte im einzelnen dar, welche Möglichkeiten die Sozialgesetze für den Bürger bieten und bat, in Zweifelsfragen mit der Kreisgeschäftsstelle Rücksprache zu halten. Der VdK sei zu einer Brücke für die Durchsetzung berechtigter Interessen geworden.
Zur Behindertenpolitik meinte er, es sei nicht gelungen, die arbeitslosen Schwerbehinderten so in den Arbeitsprozeß einzugliedern wie Nichtbehinderte. Auch die Zuzahlung bei stationärer Behandlung und Probleme beim Zahnersatz erörterte der Referent. Ein Riesenproblem für den Staat und die Rentenversicherung sei, daß sich die Bevölkerungsstruktur „alterslästig“ verschoben habe. Der VdK fordere, daß es weiterhin Aufgabe der gesetzlichen Rentenversicherung sein müsse, den Versicherten, der aus dem Erwerbsleben ausscheidet, wirtschaftlich so zu stellen, daß er seinen Lebensstandard angemessen aufrechterhalten kann. Hinsichtlich der Pflegeversicherung führte der Referent aus, daß die Einführung dieser Versicherung als letztes Standbein im sozialen Bereich unerläßlich sei.
Im zweiten Teil der Versammlung informierte Kreisvorstandsmitglied Rudolf Karl über das „Kinderpflege-Krankengeld“ und die Umstellung von Krankenscheinen auf die Versichertenkarte. Ab dem zweiten Quartal 1994 werde die AOK-Versichertenkarte eingeführt. Alle Versicherten erhalten eine eigene Karte. Die Versichertenkarte ersetze den althergebrachten Krankenschein. Für das Jahr 1994 erhalten die Mitglieder deshalb kein Krankenscheinheft mehr. Kinderpflege-Krankengeld, erläuterte Karl, gibt es seit dem Jahr 1989. Je Elternteil können höchstens zehn Arbeitstage im Jahr zur Betreuung eines Kindes in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist auch, daß das Kind bei der gesetzlichen Krankenkasse familienversichert ist, die Notwendigkeit der Betreuung durch einen Arzt bescheingt wird und keine andere im Haushalt lebende Person die Betreuung des Kindes übernehmen kann. Weitere Auskunft, so Karl, erteilen hierzu die gesetzlichen Krankenkassen und die VdK-Geschäftsstelle in Straubing, Am Hagen 12, Tel. 09421/1506.
Nach einer Pause wurden eine silberne und vier goldene Treuenadeln verliehen. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurde Theresia Rother, Windberg, geehrt. Ausgezeichnet wurden für 20 Jahre Mitgliedschaft Karl Zitzelsberger, Hofdorf, für 30 Jahre Mitgliedschaft mit Urkunde Johann Grill, Hunderdorf. Die goldene Nadel mit Urkunde erhielten für 40jährige Mitgliedschaft Heinrich Hartmannsgruber, Windberg, und Alois Füchsl, Hunderdorf.
Zum Abschluß baten Kreisvorsitzender Dachauer und Ortsvorsitzender Karl um verstärkte Mitgliederwerbung. Es hat sich bereits in der Bevölkerung herumgesprochen, daß der VdK nicht nur aus Kriegsopfern, sondern auch aus Behinderten, Unfallverletzten und Rentnern bestehe. Der VdK sei daher auch für jüngere Mitglieder offen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1993


Volkstrauertag: Mahnung und Gedenken
Pfarrei und Gemeinde gedachten der Opfer von Krieg und Gewalt— Kranzniederlegungen
Hunderdorf (xk) Die Pfarrei und die politische Gemeinde Hunderdorf gedachten bereits am Sonntag der Opfer von Krieg und Gewalt, insbesondere der Gefallenen und Vermißten beider Weltkriege. Mit ehrenden Ansprachen von FFW-Ehrenkommandant Anton Häusler in Steinburg und Bürgermeister Gerhard Peschke, VdK-Ortsvorsitzendem Rudolf Karl und KuSKVorstand Ludwig Fellinger in Hunderdorf, erinnerten die Redner an die 60 Millionen Toten der furchtbaren Kriege. Die Gedenkstunde stand auch im Zeichen der Hoffnung auf Frieden in der Welt.
Zunächst versammelten sich die teilnehmenden vier örtlichen Feuerwehren sowie die KuSK, Pfarrer Pater Wolfgang Vos, Bürgermeister mit Gemeinderäten am Kriegerdenkmal in Steinburg.


In Hunderdorf wurde der Gefallenen und Vermißten gedacht. (Foto: xk)

Dort hielt FFW-Ehrenkommandant Anton Häusler eine ehrende Gedenkrede und FFW-Vorstand Adolf Ecker legte zur Totenehrung einen Kranz nieder. Dann zog man gemeinsam in die Pfarrkirche in Hunderdorf. Pfarrer Pater Wolfgang Vos sagte, gerade im November gedenken wir besonders der Toten und heute besonders der Gefallenen und Vermißten aus der Pfarrgemeinde.
Nach dem Pfarrgottesdienst versammelten sich die Vereinsangehörigen, die Kommunalpolitiker und einige Pfarrangehörige am Kriegerdenkmal. Dort sprach Pfarrer Vos Fürbitten und Gebete für die Opfer von Krieg und Gewalt.
Bürgermeister Gerhard Peschke sagte in seiner Rede, „Die Toten mahnen uns, sie bitten uns, sie warnen uns“. Dies gelte, so Peschke, für alle gefallenen Soldaten und Menschen aller Kriege, vor allem aber für die Gefallenen der zwei Weltkriege.“ Haben wir aus dieser Zeit gelernt, sind wir aus dem Elend jüngster Geschichte klüger geworden“, fragte das Gemeindeoberhaupt, das darauf ein Nein konstatieren mußte, denn auch 1993 ist kein Jahr des Friedens geworden. Peschke abschließend: „Die Gefallenen und Toten müssen uns jeden Tag mahnen und erinnern, nie wieder Krieg, Zerstörung und Haß in unserem Volke zuzulassen, denn das sind wir auch unseren Gefallenen der Gemeinde Hunderdorf schuldig.“
„Ein Tag zum Nachdenken“
„Wir wollen den Gedenktag der Öffentlichkeit, der Pfarrgemeinde und vor allem auch der Jugend als unverzichtbar in Erinnerung bringen“, leitete VdK-Ortsvorsitzender Rudolf Karl seine Ansprache ein und forderte, der Volkstrauertag dürfe doch nicht nur ein Gedenktag derer sein, die es „noch etwas angeht“. Der Volkstrauertag sei ein Tag zum Nachdenken und müsse denen gewidmet sein, die ihr Leben einsetzten und gegeben haben. Karl weiterhin wörtlich: „In einer Zeit, wo die Welt voller Kriege und Grausamkeiten ist, soll er ein Gedenktag der Mahnung zum Frieden sein. Es ist ja der Mensch, der den Menschen bedroht“.
Der Vorsitzende der KuSK, Ludwig Fellinger, erinnerte in seinem Gedenken an die Gefallenen und Vermissten. „Die Toten wollen nicht vergessen sein. Sie mahnen zum Frieden in unseren Herzen, zu Hause, in Deutschland und auf der ganzen Welt.“
Als Zeichen der Verbundenheit zu den Toten legten Bürgermeister Gerhard Peschke für die Gemeinde Hunderdorf, VdK-Ortsvorsitzender Rudolf Karl für den VdK-Ortsverband sowie erster Vorstand Ludwig Fellinger für the KuSK Hunderdorf jeweils einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle „Bogenbachtaler“ umrahmte die Gedenkfeier in Steinburg und Hunderdorf mit Chorälen sowie abschließend mit dem Lied vom „guten Kameraden“ und der Deutschlandhymne.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1993


Unbeschwert durch die Wechseljahre
Dr. Renate Raab sprach vor Mitgliedern des Katholischen Frauenbundes
Hunderdorf.
(ih) Mitglieder des Katholischen Frauenbundes und der Landfrauen Hunderdorf sowie weitere interessierte Frauen der Pfarrei waren zu einem Vortragsabend gekommen, der hauptsächlich für Frauen von großer Bedeutung war. Vorsitzende Angela Söldner hieß die Referentin, Frauenärztin Dr. Renate Raab, willkommen. Diese führte mit einem Film in die Thematik ein. In diesem Film kam eine Reihe von Frauen zu Wort, the mitten im sogenannten Klimakterium standen, also Frauen, die etwa 45 bis 55 Jahre alt waren.
Dabei wurden die verschiedensten Fragen im Zusammenhang mit den Wechseljahren angesprochen. So erfuhren die Zuhörerinnen, wann man in die Wechseljahre komme und welche Vorgänge im Körper gewisse Veränderungen hervorriefen. Es wurden auch die typischen Beschwerden in dieser Zeit beschrieben. Natürlich fehlte es nicht an Hinweisen, wie man sich richtig verhalten solle.
Auch Fachärzte kamen im Film zu den Aussagen der Frauen zu Wort und gaben weitere Erläuterungen ab. Hierbei standen folgende Fragen im Vordergrund: „Wann soll man den Arzt aufsuchen?“ und „Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es gegen die Beschwerden?“ Frau Raab stellte, nachdem sie noch einmal näher an bestimmte Anzeichen in den Wechseljahren eingegangen war, das Für und Wider der Einnahme von Hormonen heraus. Es gebe verschiedene Verabreichungsformen von Hormonen: Am bekanntesten seien Präparate, die eingenommen werden müßten. Daneben gebe es die Hormonspritzen. Ein neuartiges System sei das Anbringen eines Pflasters. Frau Raab stellte dar, daß ein Kombinationspräparat, in der richtigen Dosierung gegeben, der Frau Vorteile bringen könne. Solche Vorteile seien glattere Haut, weinige oder keine Hitzewallungen und ein geringeres Risiko, an Arteriosklerose zu erkranken. Weiterhin seien günstigere Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel und bessere Durchblutung der Schleimhäute zu nennen.
Natürlich gebe es auch Ausnahmen, bei denen mit dem Geben von Hormonen sehr vorsichtig umgegangen werden solle. Die Referentin sprach in diesem Zusammenhang speziell die Anwendung von Hormonen bei Brust- bzw. Gebärmutterkrebs und im allgemeinen vor und nach Operationen an. Nach den Ausführungen von Dr. Raab wurden von den anwesenden Frauen viele Fragen gestellt, die von der Referentin eingehend beantwortet wurden.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.1993


Johannes Fuchs bleibt HuFV-Vorsitzender
Finanzlage des Fremdenverkehrsvereins gut — Kontakte mit Partnergemeinde in Sachsen-Anhalt
Steinburg.
(jf) Am Wochenende hielt der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Steinburg (HuFV) seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstands ab. Vorsitzender Johannes Fuchs konnte im Vereinslokal „Zum Bergerbräu“ eine gutbesuchte Versammlung eröffnen, in der Rückblick und Vorausschau gehalten wurde.
Kassier Johann Hornberger berichtete über die Finanzlage des Vereins, die optimistisch in die Zukunft blicken läßt. In einem detaillierten Geschäftsbericht beschrieb Johannes Fuchs die Vielfalt von Aufgaben und Verpflichtungen des Vereins. Als Hauptereignisse nannte er das 25jährige Gründungsfest und die Kontaktaufnahme mit der Gemeinde Steinburg in Sachsen-Anhalt.
Bereits im Herbst des vergangenen Jahres sei eine kleine Abordnung des Vereins nach Sachsen-Anhalt gefahren, um die dortigen ‚Namensvettern“ zu besuchen. Der Gegenbesuch fand im August statt. Übereinstimmend wurde auf beiden Seiten festgestellt, daß nur die direkte Begegnung die noch vorhandene „Mauer in den Köpfen“ abbauen kann.
Von Einheimischen und Feriengästen gleichermaßen anerkannt, so Fuchs, ist die Erhaltung von Traditionen (Sonnwendfeuer, Maiandacht beim Gedenkkreuz, Kappenabend) und auch die Pflege von Ruhebänken, Beschilderung von Wanderwegen, Teilnahme an örtlichen Veranstaltungen und überörtlichen Fachtagungen. Für das nächste Jahr ist unter anderem geplant, daß ein neuer Werbeprospekt angeschafft wird und ein Vereinsausflug nach Sachsen-Anhalt durchgeführt wird.
Am Ende seines Rechenschaftsberichtes dankte Fuchs dem bisherigen Schriftführer, Kornel Klar. Klar, der nicht wieder für dieses Amt kandidierte, sei weit mehr als ein „Protokollführer“ gewesen. Er habe sich stets um die aktuelle Beschilderung von Wandertafeln gekümmert und sei mit seinen Heimatbüchern und -chroniken weit über die lokalen Grenzen hinaus bekannt geworden. Nachdem ein Wahlausschuß gebildet und der Vorstand einstimmig entlastet worden war, wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand.
Es wurden gewählt: Vorsitzender Johannes Fuchs, Stellvertreter: Johann Feldmeier, Kassier: Johann Hornberger, Schriftführer: Andrea Petzendorfer. In den Vereinsausschuß wurden gewählt: Maria Geiger, Hermine Obermeier, Ludwig Berger senior, Thomas Gürster, Josef Hornberger junior, Rudi Obermeier, Helmut Schilling, Max Schötz, Uwe Volstedt.
Johannes Fuchs dankte allen für das Vertrauen, sowie für das Engagement und die Treue zum Verein. Mit der Vorführung des neuen Landkreis-Werbefilms, der allseits gefiel, fand die Versammlung ihren Ausklang.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.1993


Martinsfeier: Gedanken zum Teilen
Instrumentalgruppe, Schattenspiel und Laternentanz der Kinder
Hunderdorf. (xk) Der Kindergarten St. Nikolaus hatte am Freitagabend zum Martinsfest eingeladen. Die Kinder eröffneten die Feier in der Pfarrkirche mit dem Lied „… so wia mei Latern, so mecht a i gern für andere leucht’n, a Liacht eana werd’n“. Dann begrüßte Pfarrer Pater

Die Martinsfeier in der Pfarrkirche.

Wolfgang Vos die Kinder recht herzlich und stellte heraus, daß St. Martin ein guter Bischof war, der viel für andere getan hat.
Kindergartenleiterin Roswitha Häringer trug die Geschichte von St. Martin vor, der als junger Soldat gedient hatte. Als ihm ein Bettler begegnete und um ein Almosen bat, habe Martin mit dem Schwert seinen Mäntel in zwei Stücke geteilt und dem Bettler eine Hälfte davon überlassen. Dieser Bettler erschien ihm wieder in Gestalt Jesu und letztlich wurde Martin Bischof.
Die Kinder gestalteten mit Liedern, begleitet von der Instrumentalgruppe, einem Schattenspiel und dem Laternentanz die Martinsfeier, die die kindliche Anteilnahme an der Not sowie die Bereitschaft zum Teilen und Helfen fördern sollte. Angeführt von Sankt Martin hoch zu Roß zogen danach die Kindergartenkinder mit ihren buntleuchtenden Laternen in Begleitung vieles Eltern, Geschwister, Omas und Opas durch die Straße am Quellenweg und Hochfeld.
Dabei sangen die Kinder begeistert Laternen-Lieder. Abschließend versammelten sich alle um das Martinsfeuer. Daneben hatten die Mitglieder des Elternbeirates alle Hände voll zu tun, um die Kinder, Eltern und Begleitpersonen mit Tee, Punsch und Gebäck zu versorgen. Die Eltern der Kindergartenkinder hatten hierfür fleißig gebacken und gespendet.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.1993


Forderungen zur Ortsumgehung
Verschiedene Gehwegbaumaßnahmen angestrebt — Vom Gemeinderat
Hunderdorf.
(xk) Bei der Gemeinderatssitzung befaßten sich die Räte nochmals mit der vom Straßenbauamt vorgelegten, überarbeiteten Staatsstraßenplanung für die Ortsumgehung Steinburg. Nach Erörterung zeigte sich der Gemeinderat grundsätzlich mit der Vorhabensplanung einverstanden, wenn entsprechende Forderungen berücksichtigt werden. Zum einen wird gefordert, daß zwischen der vorgesehenen höhengleichen Kreuzung des Verbindungsweges Au vorm Wald – Gaishausen und der geplanten Unterführung des Weges Steinburg ein Verbindungsweg geschaffen werden sollte, der es auch landwirtschaftlichen Fahrzeugen ermöglicht, höhenfrei die Staatsstraße zu unterqueren.
Als weiteres wurde der Bau des Geh- und Radweges Hunderdorf – Industriegebiet „Breitfeld“ – Steinburg erneut gefordert und er soll bereits im Vorgriff auf die Ortsumgehungsmaßnahme zumindest bis zum Industriegebiet erstellt werden. Der Geh- und Radweg sollte bei der neuen Staatsstraße unterführt werden. Des weiteren war man der Auffassung, daß die vorgesehenen Ausgleichsflächen von rund 13 Hektar im Rahmen des Natur- und Landschaftsschutzes entfallen sollen, da sowieso wegen der Bachnähe viele Feuchtwiesen vorhanden sind. Die Planung soll auch mit den Anliegern erörtert werden und weitere Maßnahmevorschläge bleiben vorbehalten.
Zu den eingereichten Bauplänen Umbau des Getreidebodens am bestehenden Wohnhaus als Wohnung in Lintach 21 und Vorbescheid auf Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage in Starzenberg 6 wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Zur Kenntnis gab Bürgermeister Gerhard Peschke sodann das Schreiben des KLJB-Kreisverbandes bekannt. Darin wird gefordert, daß künftig nur noch Kaffee bei den Ratsausschußsitzungen und Einrichtungen der Gemeinde verwendet werden soll, der aus sozial verträglichem Anbau und fairem Handel stammt. Zur Kenntnis genommen wurde auch ein Anliegerantrag, wonach die Errichtung eines Gehweges gefordert wird als Verbindung Nolteweg – Hauptstraße und entsprechende Beschilderungsmaßnahmen zur Einschränkung der Verkehrsgeschwindigkeit. Der Gemeinderat war dafür,, hierzu die Stellungnahme der Polizei einzuholen und die Bürgereingabe unterstreicht auch die Forderungen der Gemeinde zur Schaffung des Geh- und Radweges Hunderdorf – Industriegebiet „Breitfeld“ – Steinburg.
Die Zustimmung des Gemeinderates fand auch eine Vereinbarung zwischen dem Landkreis und der Gemeinde. Hiernach wird beim Geh- und Radweg ein weiterer Durchlass beim Grundstück Härtenberger vorgesehen. Gebilligt wurde vom Gemeinderat auch eine Vereinbarung mit dem Straßenbauamt. Hiernach beteiligt sich der Freistaat Bayern, vertreten durch das Straßenbauamt, mit einem Kostenbetrag von rund 142 000 Mark an den Kanalbaukosten an der Staatsstraße 2139 in Steinburg, denn dieser Mischkanal wird auch für die Ablehnung von Oberflächenwasser der Staatsstraße genutzt.
Befürwortet wurde vom Gemeinderat die bereits geförderte Gehweganbindung in Hofdorf – Grabmühl. Nach Mitteilung der Flurbereinigung kostet die Maßnahme rund 15 000 Mark zuzüglich Grunderwerb, wobei die Hälfte der Kosten von der Gemeinde zu tragen wären und noch Grunderwerbskosten hinzukommen. Abschließend informierte Bürgermeister Peschke über den Besuch bei der Ostgemeinde Tröbigau. Dort seien mit den Wasser- und Kanalprojekten und der Gebietsreform drückende Probleme gegeben, so Peschke.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.1993


Ludwig Schlecht Schützenmeister
Hans Hartl Stellvertreter — Viele Aktionen im Jahresablauf
Großlintach. (rn) Bei der Jahreshauptversammlung der Lintacher Schützen mit Neuwahl des Vorstandes wurde Schützenbruder Ludwig Schlecht zum Schützenmeister gewählt. Stellvertreter wurde Hans

Schützenmeister Ludwig Schlecht zusammen mit den weiteren Vorstandsmitgliedern. (Foto: rn)

Hartl, der in der letzten Wahlperiode das Amt des Erstverantwortlichen innegehabt hatte. Hans Hartl war es auch, der den 34 (von 51) Mitgliedern im Gasthaus Plötz/Schlecht seinen Bericht über die abgelaufene Schießsaison vortrug. Der Schützenmeister erwähnte die Teilnahme an Christbaumversteigerungen, Fahnenweihen und Gründungsfesten und an der Oberalteicher Fronleichnamsprozession. Die Versammlungsteilnehmer wurden aber auch über den ersten Platz beim Kegelturnier in Scheibelsgrub informiert und über den Vergleichswettkampf in Hunderdorf. Der Schützenmeister eröffnete den Anwesenden, daß er sich für die neue Periode nicht mehr zur Wahl stelle.
Sportleiter Siegfried Attenberger gab bekannt, daß der Vorstand 1992 den Kauf eines Luftgewehres und in diesem Jahr einer Luftpistole beschlossen habe. An Hans Zahnweh überreichte er die Urkunde über den vierten Platz und drei folgten Susi Schlecht und Sigi Attenberger. Die Rundenwettkampfmeisterschaft habe dem Schützenverein „Geselligkeit Großlintach 1950 e.V. einen beachtlichen vierten Platz beschert. Ab der Schießsaison 1993/94 werde es auch Rundenwettkämpfe mit der Pistole geben, sagte Siegfried Attenberger. Die satzungsmäßig fälligen Neuwahlen des Schützenmeisteramtes gingen relativ schnell über die Bühne. Stadt- und Kreisrat Franz Schedlbauer gab folgende Ergebnisse bekannt: 1. Schützenmeister Ludwig Schlecht, 2. Schützenmeister Johann Hartl, Kassier Sandra Stelzer, Schriftführerin Rita Schlecht, Sportleiter Siegfried Attenberger, Jugendleiter Hans Zahnweh, 1. Fahnenjunker Armin Baumgartner, 2. Fahnenjunker Alois Zahnweh, Kassenprüfer Josef Breu, Waffenwart Alois Zahnweh. In den Vereinsausschuß wurden berufen: Marian Fellinger, Armin Baumgartner, Xaver Schlecht, Josef Altschäffl und Siegfried Attenberger.
Der neugewählte Schützenmeister Ludwig Schlecht bedankte sich für das große Vertrauen. Er versprach, im Sinne seiner bewährten Vorgänger weiterzuarbeiten und sich um gute Kameradschaft und stete Verbesserung der schießsportlichen Leistungen zu bemühen. Schlecht gab außerdem bekannt, daß vom 2. mit 5. Juni 1994 die befreundeten Villingdorfer Schützen ihre Fahnenweihe abhalten; man werde in stattlicher Anzahl an dieser Festlichkeit teilnehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1993


Abschlußfeier des Gründungsfestes
Frauenbund hatte 25jähriges Bestehen mit Standartenweihe begangen
Hunderdorf. (xk) Ein glanzvolles Gründungsfest mit Standartenweihe anläßlich des 25jährigen Bestehens hatte heuer der Katholische Frauenbund im Rahmen des heurigen Hunderdorfer Volksfestes gefeiert. Der Frauenbund und die Festwirtsfamilie Kammerl hatten am

Dankgeschenke gab’s beim Festabschluß für Bürgermeister und Schirmherrn Peschke, Vorsitzende Angela Söldner, Festleiter Wenzel Schmidt (v. r.), daneben Pfarrer Vos und Schatzmeisterin Anna Hanner. (Foto: xk)

Dienstagabend zur Festabschlußfeier in das Sportheim eingeladen.
Frauenbundvorsitzende Angela Söldner konstatierte: „Wenn ein Fest gelungen ist, gebührt auch ein ehrenvoller Abschluß“. Die Rednerin sprach dann ein Lob aus an alle Mitglieder des Frauenbundes sowie an alle, die in irgend einer Weise durch ihre Mithilfe zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben. Dies gelte für die Helfer beim Zeltauf- und -abbau, für das Kuchenbuffet sowie für die Festausschußmitglieder. Ebenso dankte die Frauenbund-Vorsitzende für die Spenden zur Finanzierung der neuen Frauenbund-Standarte sowie Pfarrer Vos für den feierlichen Festgottesdienst. Als Dank und Anerkennung überreichte Angela Söldner an Bürgermeister und Schirmherrn Gerhard Peschke sowie an Festleiter Wenzel Schmidt Keramik-Erinnerungsteller.
Bürgermeister Gerhard Peschke als Schirmherr zollte dem gelungenen Fest nochmals ein „dickes Lob“. Es sei nicht nur ein Erfolg für den Frauenbund gewesen, sondern auch für den Festwirt und die Gemeinde, meinte Peschke. Der Frauenbund habe mit dem Fest Großartiges geleistet und es gelte für nachfolgende Vereine, dem nachzueifern. Peschke: „Mit der Vorsitzenden Angela Söldner und den Vorstandsmitgliedern stehen engagierte Frauen an der Spitze.“ Der Gemeindechef bat die Mitglieder, auch weiterhin treu zum Frauenbund zu stehen. Schatzmeisterin Anna Hanner überreichte an die Vorsitzende Angela Söldner für ihren besonderen Einsatz und für die ausgezeichnete Festorganisation einen Trockenblumenstrauß mit Vase.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1993


Wir trauern um meinen lieben Gatten, unseren guten Opa, Bruder und Schwager
Herrn Franz Xaver Primbs
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, der Krieger- und Soldatenkameradschaft, des Sportvereins, des Bayerwaldvereins Hunderdorf und des EC Steinburg

* 16. 5. 1928     + 20. 11. 1993
Hunderdorf, Sassanfahrt, Kötzting, Delitzsch, den 22. 11. 1993
In stiller Trauer:
Sophie Primbs, Gattin
Margarete und Otto Sachs
Rudolf und Anna Müller
Waltraud und Heinz Zeh
die Enkelkinder
Silvia mit Werner
Sonja, Iris, Carmen, Lydia und Sonja
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Aussegnung am Dienstag, den 23. 11. 1993, um 18.15 Uhr in Hunderdorf; anschließend Sterberosenkranz. Trauergottesdienst am Mittwoch, den 24. 11. 1993, 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1993

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