1983# 04

Quelle: Bogener Zeitung, 01.04.1983


Beim Wandern die Heimat entdecken (1)
Mit dem Frühling erwacht im Menschen der Drang, die engen Räume der Häuser zu verlassen und die wiedererwachende Natur zu entdecken. Dazu sind kurze oder längere Wanderungen besonders geeignet. Unser Raum ist für diese Vorhaben wie von Gott geschaffen. Wir müssen uns nur zusammenreißen, das Auto in der Garage lassen und mit Stock und Hut auf „Schusters Rappen“ geeignete Wege zum Wandern suchen. Um noch Unschlüssigen den ersten Versuch zu erleichtern, wollen wir in unregelmäßigen Folgen Wandervorschläge veröffentlichen. Dabei können wir die Heimat geschichtlich etwas näher kennenlernen und Sehenswürdigkeiten entdecken, die sozusagen vor der Haustür liegen. Gruppen und Vereine, aber auch Familien können dabei die Freundschaft und Gemeinschaft pflegen und für Stunden die Alltagssorgen vergessen.
1. Wandervorschlag: Hunderdorf – HI. Kreuz – Buchaberg – Haggn bei Neukirchen – Perlbachtal -Steinburg- Hunderdorf
2. Beschreibung der Wanderung:
Vom Bahnhof in Hunderdorf gehen wir auf der Teerstraße in Richtung Windberg. Bei der Brücke über den Bogenbach sehen wir 70 km links die frühere Mühle von Apoig, die heute nur elektrischen Strom erzeugt. Das ist das Geburtshaus des legendären Mühlhiasl, der durch seine Prophezeiungen weithin bekannt ist. Nach 10 Minuten, in Ried, verlassen wir hinter dem Hause Frankl die Teerstraße und steigen einen Wiesenweg hoch, der links von Windberg in die Straße nach Hl. Kreuz mündet.
Auf dieser Straße wandern wir bis zu einigen Totenbrettern (siehe Bild) . Wir nehmen den Feldweg nach links und erreichen nach 150 m die Wallfahrtskriche.
Im Jahre 1695 wurde sie nach einem Traumgesicht des Pfarrers Seidenbusch von Aufhausen errichtet. Die neu renovierte Kirche ist sehenswert, besonders das Bildnis des Gekreuzigten über dem Altar, das über 200 Jahre unter einem Schutthaufen zu Regensburg gelegen haben soll. Westlich der Kirche befindet sich gleich beim Eingang die Klausnerwohnung . Der dort wohnende Eremit übernimmt gerne die Führung durch die Wallfahrtsstätte.
Von hier schlagen wir den Weg links ein und gelangen auf die Teerstraße. Nach wenigen Metern biegen wir hinter dem Haus links ab und kommen nach 100 m an einem Windrad vorbei (siehe Bild), das früher und zum Teil noch heute Wasser für die Häuser am Kreuzberg liefert.
Bald sind wir in Unterbucha. Beim letzten Haus führt der Weg rechts durch den Hof, der uns nach wenigen Minuten in den Wald lenkt.
Nach etwa 15 Min. erreichen wir die „Girgelbauernkapelle“auf dem Buchaberg. In dieser vom Volke verehrten Kapelle soll sich früher ein schwarzes Kruzifix befunden haben, das bei einem Brande des Klosters Windberg auf seltsame Weise gerettet wurde. Das Kreuz wurde vor längerer Zeit von „Sammlern“ gestohlen. Einige zum Teil alte Votivtafeln sind innen und außen aufgehängt.
Der Buchaberg ist 593 m hoch und Ziel vieler Wanderer aus dem Neukirchener und Windberger Raum. Der Sage nach soll auch einmal eine Burg auf dem Gipfel gestanden sein.
Doch gibt es keine Zeugnisse für diese Ausnahme.
Wir setzen unsere Wanderung fort. Nur wenige Schritte von der Kapelle zweigt der Weg nach links ab. Bergab gelangen wir auf markiertem Wegen zuerst nach Rimbach und dann nach Haggn oder je nach Wunsch nach Neukirchen, wo wir in einer Gaststätte einkehren können.
Sehenswert ist in Haggn das ehemalige Wasserschloß (siehe Bild) mit seinen Türmchen und Erkern. Es ist bewohnt und kann nicht besichtigt werden. Die Wohnräume im Schloß beherbergen eine Anzahl von Altertümern und historisch wertvolle Einrichtungsgegenstände. Das Schloß war im 14. u. 15. Jahrhundert Sitz der uradeligen Steinberger auf Steinburg. Den Herrn von Haggn gehörte einst auch das Gebiet um Pürgl und Sparr.
Den Rückweg treten wir bei der Mühle in Schickersgrub an. Hier wird noch heute Korn gemahlen und in einer Säge Holz geschnitten. Unser Weg führt uns zurück nach Rimbach und links des Bogenbaches bald in den Wald. Durch das Perlbachtal wandern wir in Richtung Steinburg. Auf halbem Wege führt eine breite Brücke über den rauschenden Bach. Hier ist eine Kneipp-Tretanlage, die im Sommer gerne von Feriengästen in Anspruch genommen wird. Von hier bieten sich zwei Wege zum Weiterwandern an. Rechts und links des Baches gelangen wir ohne Mühe nach Steinburg.
Auf der Höhe liegt die dem Verfall preisgegebene alte Schloßanlage, von der nur die Kapelle sehenswert ist. Steinburg ist im 12. Jahrhundert entstanden und war der Sitz der Ministerialen der Grafen von Bogen. Die Steinberger waren bis 1406 Besitzer des Schlosses. Heute gehört es dem Grafen Bray von Irlbach.
Auf dem Gehsteig gehen wir jetzt entlang der Straße über Wegern und Schafberg in Richtung Hunderdorf. Wo das Gelände der Firma Nolte beginnt, biegen wir links ab und gelangen über Breitfeld und Apoig zum Bahnhof Hunderdorf zurück.
Reine Wanderzeit ohne Besichtigungen und Einkehr in einem Gasthaus etwa 3 Stunden.
K.K.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Memoiren eines Steinburger Bürgers
6.
Aus meiner Schulzeit

Weil ich ein guter Schüler war, schrieben meine Mitschüler gerne von mir ab. Von dieser Abschreiberei muß ich dazu noch berichten, daß einmal bei einer Schulprüfung sich folgendes zutrug: Bei der alljährlichen Schulprüfung waren der Lokalschulinspektor, der Lehrer von Neukirchen als Prüfungsinteressent, unser Lehrer natürlich selber, außerdem manchmal noch 1 oder 2 Väter der Kinder als Interessenten zugegen. Ich war der erste Schüler in der Bankreihe, also wie immer der erste, der mit der Prüfungsaufgabe zur Kontrolle aufweisen mußte. Als nun der Lehrer von Neukirchen meine Rechnungsaufgabe inspizierte, fand er die Rechnung wohl richtig, aber die Anschreibweise kritisierte er, wohl deshalb, weil unsere Schule immer die beste war und nicht die seine. Es entspann sich nun eine längere Debatte. Meine Schulspezln aber kamen dabei ins Schwitzen, weil sie nicht mehr abschreiben konnten. Ich hatte jedoch schnell auf einem Zettel die Aufgabe noch einmal gemacht und meinen Abschreibern heimlich zugesteckt. Nun ging‘s aber los. Unser Lehrer mochte dies wohl beobachtet haben und deshalb nach Möglichkeit die Debatte hinausgeschoben haben, weil dann die meisten Mitschüler schon zur Probemusterung fertig wären und alle hatten mit der Rechnung Erfolg dazu. Also wieder eine prima Prüfung. Dafür erhielt ich vom Lehrer wieder eine Ausnahmestellung beim Prügelverteilen, also meistens das kleinste Quantum Prügel. Ich hatte auch sonst eine gute Nummer bei ihm, so daß ich bei mancher Unterrichtsfrage eine hinterlistige, dummfreche Antwort gab, wofür alle anderen Schüler eine Tracht Prügel bekommen hätten. Unser Lehrer war nämlich streng in seinem Beruf, hatte aber auch von seinem ganzen Schulsprengel die beste Schule, obwohl er meist 70 bis 80 Kinder als einzige Lehrkraft zu unterrichten hatte. Daß er wohl dabei öfter ein Auge für meine Mithilfe zudrücken mußte, war ihm klar, weshalb er mir das Schulentlassungszeugnis nur mit lauter Noten „Sehr gut“ bestückte, – ich mußte mir‘s wohl auch verdienen. Freilich, mein Entlassungszeugnis aus der Sonntagsschule, welche ich in Ittling und Mitterfels durchmachte, war nicht mehr ganz so obenauf, wenn ich auch noch als der beste Schüler, obwohl ich gleich nach meiner Entlassung aus der Werktagsschule schon als junges Bürschlein mein Brot und etwas Geldlohn unter den Bauern selbst verdienen mußte. Aber dennoch erhielt ich noch Hauptnote „Eins“.
Nun muß ich aber nochmals auf eine merkwürdige Begebenheit in meiner Schulzeit zurückkommen, etwa in den Jahren 1906 oder 1907. Damals war unser Vater an der Lunge schwer erkrankt. Nach Aussage von Dr. Breitenbach in Bogen handelte es sich um einen schweren Lungentumor, so daß dieser Arzt keine Zusage auf Lebenserhaltung gegenüber unserer Mutter machen konnte. Daraufhin organisierte meine Mutter auf Anraten mehrerer anteilnehmender christlicher Familien doch eine Bittwallfahrt zu unserer lieben Frau nach Heiligkreuz um Wiedergesundung unseres lieben Vaters. Ich weiß noch sehr gut, wie wir Kinder in den nahen Orten Steinburg und Au vorm Wald sowie Schafberg bei den Leuten einsagten, für die Teilnahme am nächsten Sonntag nachmittag baten und dann auch mitbeteten. Es hatten sich dazu etwa 50 – 60 Beter, darunter eine Anzahl Männer, eingefunden. Es hatte also ein schönes Häuflein Wallfahrer die Gottesmutter von Heiligkreuz (etwa 2 km entfernt) um Fürbitte für unseren kranken Vater bestürmt. In dieser Not hatte auch unsere Großmutter den Himmel gebeten, für unseren Vater doch ihr Lebensopfer anzunehmen, da sie doch schon mit 70 Jahren nichts mehr schaffen könnte und der Vater für seine Familie unentbehrlich sei.
Und was sich niemand mehr zu hoffen getraute, trat nun ein. Wohl hatte der Vater schwer mit dem Tode zu kämpfen. Er wäre bald erstickt, als sich der mit Eiter gefüllte Tumor entleerte und er erholte sich nur langsam wieder. Doch die Großmutter mußte nun für ihn aufs Sterbebett. Ich weiß noch sehr gut, wie uns die Mutter vom Spiel weg ans Sterbebett der Großmutter rief und wie diese mit dem Tode rang und stöhnte, bis ihr mit einem hörbaren Krachen das Mutterherz brach. Des Vaters erster Gang bei seiner Erholung war, eine schmerzlindernde Medizin für die schwerleidende Großmutter zu holen, es war jedoch zu spät. Sie wurde bald schon vom Tod erlöst. Des lieben Vaters Erholung ging nur langsam vonstatten, so daß sich die Mutter nochmals bei Dr. Breitenbach in Bogen um eine Medizin für ihn bemühte. Dieser äußerte sich sogleich mit den Worten: „Ja, lebt denn der Mann noch“? Der Vater erholte sich, doch hatte er immer mit dem Husten zu tun.
Nun sage mir jemand, „Ach das wäre wohl auch ohne Bittgang gekommen, ich kann deshalb noch lang nicht an so was wie Erhörung glauben“, dem könnte ich erwidern, das sei wohl seine Sache. Für mich jedoch ist es ein Hinweis auf ein höheres Wesen, das uns zur gegebenen Zeit Anlaß gibt, zu bedenken, daß alles nach dem Willen eines Gottes geschieht, dem wir zu jeder Zeit vertrauensvoll unsere Fürbitten vorbringen können.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Volkszählung:
Für Infrastrukturmaßnahmen unerläßlich

Seit der letzten Volkszählung im Jahre 1970 haben sich die wirtschaftliche Situation und die gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik entscheidend verändert. Mit den neuen Daten aus der Volks-, Berufs,- Wohnungs- und Arbeitsstättenzählung hofft man, die Lösung der in den nächsten Jahren anstehenden Probleme besser planen zu können.
Nach den Unterlegen der Volkszählung werden die neuen Einwohnerzahlen der Städte und Gemeinden festgestellt, die in über 100 Gesetzen von Bedeutung sind. Wichtig sind die Ergebnisse auch für künftige Infrastrukturmaßnahmen, wie den Schul- oder Kindergartenbau sowie den Straßenbau und anstehende Verkehrsprobleme. Zahlreiche politische und wirtschaftspolitische Entscheidungen hängen von der umfassenden Bestandsaufnahme ab. Die wichtigen Daten können nur über eine totale Bestandsaufnahme und nicht aus Stichprobenerhebungen gewonnen werden. Dies gilt in besonderer Weise für kleinere Verwaltungseinheiten wie Kreise und Gemeinden. Beim Ausfüllen der Erhebungsbogen sind die geschulten Befrager behilflich. Sie sind aber auch zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet.
Schon bei der Aufbereitung der Fragebögen werden die Namen nicht auf die maschinellen Datenträger übernommen, alle Angaben verlieren somit in den Computern ihren persönlichen Bezug. Eine spätere Verbindung der Daten mit bestimmten Personen ist nicht möglich.
Was wird bei der Volkszählung 1983 gefragt?
Der Fragebogen der Volks,-Berufs- und Wohnungszählung 1983 gliedert sich in einen Wohnungsbogen mit gebäudestatistischen Angaben und einen Haushaltsbogen in den bis zu fünf Personen eines Haushalts eingetragen werden können.
Folgende Tatbestände werden im Wohnungs- und Haushaltsbogen erfaßt:
WOHNUNGSBOGEN
Für alle Haushalte
– Bewohnen Sie die Wohnung/Räume als Eigentümer, Hauptmieter, Untermieter?
– Sind Sie Angehöriger ausländischer Streitkräfte oder diplomatischer Vertretungen?
Für Eigentümer und Hauptmieter
– ist die Wohnung eine Freizeitwohnung?
– Wann ist der Haushalt in diese Wohnung eingezogen?
– Hat die Wohnung: Küche/Wohnküche, Kochnische/Kochschrank, Toilette (innerhalb der Wohnung), Bad/Dusche?
–  Wird die Wohnung überwiegend beheizt mit Fern-, Blockheizung, Zentralheizung, Etagenheizung, Einzel- oder Mehrraumöfen
– welcher Brennstoff, welche Wärmequelle wird verwendet?
– Wie viele Räume haben mindestens sechs Quadratmeter? (Anzahl der untervermieteten oder gewerblich genutzten Räume)
– Wie groß ist die Fläche der gesamten Wohnung?
– Ist die Wohnung mit Mitteln aus öffentlichen Haushalten gefördert?
– Ist in der Wohnung Telefonanschluß?
Für Hauptmieter
– Wie hoch ist die Monatsmiete?
– Handelt es sich um eine Dienst-, Werks-, Hausmeister-, Stiftswohnung, Berufs- oder Geschäftsmietwohnung oder ist die Wohnung vom Eigentümer verbilligt, kostenlos überlassen oder ist die Miete wegen finanzieller Vorleistungen ermäßigt?
Gebäudeangaben (nur auszufüllen vom Eigentümer, dessen Vertreter oder Verwalter)
– Gebäudeart
– Wer ist Eigentümer, Kaufanwärter bzw. Erbbauberechtigter?
– Baujahr des Gebäudes
– Sind Wohnungen im Gebäude mit Mitteln aus öffentlichen Haushalten gefördert?
– Seit wie vielen Monaten steht die Wohnung leer?
HAUSHALTSBOGEN
Für alle Personen
– Geburtsdatum
– Geschlecht
– Familienstand (ledig, verheiratet, verwitwet, geschieden)
– Rechtliche Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft
– Staatsangehörigkeit
– Wird außer der hiesigen Wohnung noch eine weitere Wohnung (Unterkunft/Zimmer) in der Bundesrepublik Deutschland einschl. Berlin (West) bewohnt?
Falls ja,
a) für Verheiratete, die nicht dauernd getrennt leben: Ist die hiesige Wohnung die vorwiegend benutzte Wohnung der Familie?
b) für alle übrigen Personen: Ist die hiesige Wohnung die vorwiegend benutzte Wohnung?
c) für Erwerbstätige , Schüler/Studenten: Gehen Sie vorwiegend von der hiesigen Wohnung aus zur Arbeit oder Schule/Hochschule?
– Welche Person ist erwerbstätig (Vollzeit/Teilzeit), arbeitslos/arbeitssuchend, nicht erwerbstätig, Hausfrau, Schüler/Student?
– Überwiegender Lebensunterhalt jeder Person: Erwerbs-/Berufstätigkeit, Arbeitslosengeld/-hilfe, eigene Rente/Pension, Unterhalt durch Eltern/Ehegatten, usw., eigenes Vermögen/Vermietung/Zinsen/Altenteil, Sonstige Unterstützungen (z. B. Sozialhilfe, BAföG).
FürPersonen mit Schulabschluß bzw. über 14 Jahre
– Allgemeiner Schulabschluß – Volksschule/Hauptschule, Realschule/gleichwertiger Abschluß, Hochschule-/Fachhochschulreife
– Abschluß an einer berufsbildenden Schule/Hochschule, Berufsschule, Berufsfachschule, Fachschule, Fachhochschule, Hochschule
– Falls eine praktische Berufsausbildung abgeschlossen wurde:
Auf welchen Lehrberuf bezog sich diese Ausbildung? Dauer dieser Ausbildung?
– Falls ein Abschluß an einer Berufsfach-, Fach-, Fachoch-, Hochschule vorliegt: Hauptfachrichtung des letzten Abschlusses.
Für Erwerbstätige
– Zur Zeit tätig als: Facharbeiter/Geselle/Vorarbeiter, sonstiger Arbeiter, Angestellter, Auszubildender, Beamter/Richter/Beamtenanwärter/Soldat/Zivildienstleistender, Selbständiger, mithelfender Familienangehöriger
– Falls noch eine weitere Erwerbstätigkeit ausgeübt wird, handelt es sich um eine landwirtschaftliche Tätigkeit, sonstige Erwerbstätigkeit?
– Zu welchem Geschäftszweig gehört der Betrieb, in dem Sie tätig sind?
– Welche Tätigkeit, welchen Beruf üben Sie aus? Stichwortartige Beschreibung dieser Tätigkeit
Für Erwerbstätige sowie Schüler/Studenten
– Name und Anschrift der Arbeitsstätte/Schule/Hochschule
– Hauptsächlich benutztes Verkehrsmittel auf dem Hinweg zur Arbeit oder Schule/Hochschule
– Normalerweise für den Hinweg zur Arbeit oder Schule/Hochschule benötigte Zeit.
Für Personen in Anstalten, Heimen, Wohnheimen u. ä.
– Gehören Sie zum Personal oder sind Sie Insasse?
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Überprüfung von landwirtschaftlichen Zugmaschinen nach § 29 StVZO
Die nächste Überprüfung von landwirtschaftlichen Zugmaschinen nach § 29 StVZO findet für Steinburg, Hunderdorf, Neukirchen und Gaishausen am Donnerstag, dem 21. 4. 1983 in Steinburg von 8— 16 Uhr (Mittagspause v. 12 bis 12.45 Uhr) beim Gasthaus Berger statt.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Satzung für die Erhebung einer Kommunalabgabe zur Abwälzung der Abwasserabgabe für Kleineinleiter
Aufgrund des Art. 8 Abs. 3 des Gesetzes zur Ausführung des Abwasserabgabengesetzes (BayAbwAG) vom 21. Aug. 1981 (GVBI. S. 344) und des Art. 2 des Kommunalabgabengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. Febr. 1977 in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. Febr. 1977 (GVBI. S.82) erläßt die Gemeinde Windberg folgende mit Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen vom 16.3. 1983 Az. 11/1-632 genehmigte Satzung für die Erhebung einer Kommunalabgabe zur Abwälzung der Abwasserabgabe:
§1
Abgabeerhebung
Die Gemeinde erhebt zur Abwälzung der von ihr nach § 9 Abs. 2 Satz 2 des Abwasserabgabengesetzes (AbwAG) in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 BayAbwAG zu zahlenden Abwasserabgabe eine jährliche Kommunalabgabe.
§2
Abgabetatbestand
Die Abgabe wird für Grundstücke erhoben, auf denen Abwasser anfällt, für dessen Einleitung die Gemeinde nach Art. 8 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 7 BayAbwAG anstelle des Einleiters abgabepflichtig ist.
§3
Entstehen und Fälligkeit
(1) Die Abgabeschuld entsteht am 20. Februar für das vorausgegangene Kalenderjahr, frühestens einen Monat nach Zustellung des Abwasserabgabebescheides an die Gemeinde (Art. 12 Abs. 4 Satz 1 BayAbwAG).
(2) Die Abgabeschuld wird einen Monat nach Zustellung des Abgabebescheids fällig.
§4
Abgabeschuldner
Abgabepflichtig ist, wer im Zeitpunkt des Entstehens der Abgabepflicht Eigentümer des Grundstücks oder Erbbauberechtigter ist. Abgabepflichtig ist auch der Inhaber eines auf dem Grundstück befindlichen Betriebs, soweit dieser Einleiter im Sinn des Abwasserabgabengesetzes ist. Mehrere Abgabeschuldner sind Gesamtschuldner.
§5
Abgabemaßstab
Die Abgabe wird nach der Zahl der Einwohner auf dem Grundstück berechnet. Maßgebend für die Zahl der Einwohner ist der 30. Juni des Kalenderjahres, für das die Abgabe zu entrichten ist.
§6
Abgabesatz
(1) Der Abgabesatz beträgt je Einwohner
für das Jahr 1982 9 DM
für das Jahr 1983 12 DM
für das Jahr 1984 15 DM
für das Jahr 1985 18 DM
für die folgenden Jahre je 20 DM.
(2) Der Abgabesatz vermindert sich um 80 v. H. für Grundstücke, die an eine vollbiologische Kläranlage angeschlossen werden
bei Anschluß vor dem 1. Juli eines Jahres für die vorausgehenden drei Kalenderjahre,
bei Anschluß nach dem 30. Juni eines Jahres für das laufende und die beiden vorhergehenden Kalenderjahre.
Die Ermäßigung wird im voraus gewährt, sobald der Anschluß absehbar ist.
§7
Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am Tage nach der Bekanntmachung in Kraft.
Hunderdorf, den 25.3. 1983
Gemeinde Windberg
Kleikamp
1. Bürgermeister
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Bekanntgabe der Wasserhärtebereiche an die Abnehmer
Laut Waschmittelgesetz vom 20. 8. 1975 (BGBI. S. 2255) hat das Wasserversorgungsunternehmen jährlich den Härtebereich des abgegebenen Trinkwassers bekanntzugeben. Auszug MABI. Nr. 56/1975:
„Die jeweilige Wasserhärte beeinflußt die Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln. Bei härterem Wasser wird mehr, bei weicherem Wasser weniger Waschmittel benötigt, um den gleichen Reinigungsgrad zu erzielen“.
Das vom Zweckverband Fernwasserversorgung für die Wasserversorgung Meidendorf-Irensfelden abgegebene Trinkwasser wird geliefert aus der Fassung Moos und Altholz. Das Wasser ist dem Härtebereich 4 zuzuordnen.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Bekanntmachung der Gemeinde Windberg über die Genehmigung der Änderung eines Bebauungsplanes
Der Gemeinderat hat am 28. 1. 1983 die Änderung des Bebauungsplanes Hochgarten—Riedfeld durch Deckblatt Nr. 8 als Satzung beschlossen. Diese Änderung des Bebauungsplanes ist vom Landratsamt Straubing-Bogen mit Schreiben vom 21. 2. 1983 Nr. IV/2 -610-3/2 genehmigt worden.
Das Deckblatt liegt samt Begründung ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Kirchgasse 8, Zimmer Nr. 1, während der allgemeinen Dienststunden öffentlich aus und kann dort eingesehen werden.
Gemäß § 12 des BBauG wird die Änderung des Bebauungsplanes mit der Bekanntmachung rechtsverbindlich.
Auf die Vorschriften des § 44 c Abs. 1 Sätze 1 u. 2 und Abs. 2 des BBauG, über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.
Gemäß § 155 a des Bundesbaugesetzes ist eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften des Bundesbaugesetzes beim Zustandekommen eines Bebauungsplanes unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich unter Bezeichnung der Verletzung innerhalb eines Jahres seit Inkrafttreten des Bebauungsplanes gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden ist; das gilt nicht, wenn die Vorschriften über die Genehmigung oder die Veröffentlichung des Bebauungsplanes verletzt worden sind.
Hunderdorf, den 17. März 1983
Kleikamp
1. Bürgermeister
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Die Gemeinde Hunderdorf gratulierte
Am 12. 3. 1983 konnte Maria Feldmeier, eine geborene Schmelmer, wohnhaft in Hunderdorf, Hofdorf, ihren 85. Geburtstag begehen. Im Namen der Gemeinde Hunderdorf und von Bürgermeister Härtenberger gratulierte 2. Bürgermeister Egon Weinzierl der Jubilarin recht herzlich und überreichte einen schönen Geschenkkorb.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Trachtenverein ist ein Treff für die Jugend
Hunderdorf
— Recht viel vorgenommen hat man sich beim Heimat- und Volkstrachtenverein für die Kinder- und Jugendgruppe. Jugendleiter Hans Wölfl konnte kürzlich sein Jahresprogramm bekanntgeben, das neben dem Erlernen von Volkstänzen und dem Mitwirken bei verschiedenen Festanlässen auch etliche Freizeitaktionen enthält, an denen der Vereinsnachwuchs bestimmt seine Freude und seinen Spaß haben wird.
Jugendleiter Wölfl berichtete, daß alle 14 Tage für die Kinder- und Jugendgruppe der Trachtler eine eigene Gruppenstunde abgehalten werde. Dabei stehe neben dem Erlernen und Proben der Volkstänze auch das Basteln auf dem Programm, um Abwechslung in die Jugendtreffs zu bringen. Es wird dabei sehr viel Mühe und Geduld aufgebracht, versicherte der Jugendbetreuer. Er versichert auch, daß für das Jahr 1983 neben der Teilnahme an bevorstehenden Festlichkeiten und Veranstaltungen zudem verschiedene Freizeitaktivitäten ins Auge gefaßt sind. So sind vorgesehen eine Wanderung, Besuch des Freibades und ein Wochenendaufenthalt in einer Jugendherberge. Auch bei verschiedenen Gaufesten und bei einigen Gründungsfesten wird der

Die Kinder der Trachtlergruppe mit Jugendleiter Hans Wölfl

Trachtenverein mit der Jugendgruppe vertreten sein und sich so mit den bodenständigen bunten Trachten präsentieren. Als Höhepunkt im heurigen Jahr wertet der Jugendleiter die Ausrichtung des Bezirksgaujugendtages durch den Hunderdorfer Trachtenverein, der im Bergerbräu -Saal in Steinburg stattfindet. Hierzu hat die Schirmherrschaft Bürgermeister Härtenberger übernommen. Insbesondere ist bei diesem Gaujugendtag neben anderen Jugendgruppen auch der Hunderdorfer Trachtennachwuchs mit Volksliedern und Volkstänzen vertreten.
Die angestrebten Vereinsaktivitäten sollen die Kinder und Jugendlichen hinführen und begeistern zur Brauchtumspflege, aber auch den Kameradschaftsgeist und den Gemeinschaftssinn fördern. Ausdrücklich weist Jugendleiter Hans Wölfl darauf hin, daß beim Heimat- und Volkstrachtenverein weiterer Vereinsnachwuchs gern gesehen und herzlich willkommen ist, denn auch der Trachtenverein habe eine gewissen Fluktuation. Daß man beim Trachtenverein für den Vereinsnachwuchs etwas tut, beweist auch, daß Kinder und Jugendliche bis zu 16 Jahren von der Beitragsentrichtung ausgenommen sind und die passenden Trachten kostenlos gestellt werden. Eltern, die Interesse haben, ihr Kind bzw. ihre Kinder (ab 5 Jahre) beim Trachtenverein mitwirken zu lassen, können Anmeldungen bei Jugendleiter Hans Wölfl, Hunderdorf, Hochfeldstraße 2, oder bei der nächsten Gruppenstunde im Pfarrheim tätigen (Termin siehe Veranstaltungskalender in der Bogener Zeitung).
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Ehrungen bei der Krieger- u. Soldatenkameradschaft
Hunderdorf— Kurz und bündig verlief die diesjährige Generalversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf, bei der außer Mitgliederehrungen und dem Vereinsbericht keine besonderen Tagesordnungspunkte zu behandeln waren.
Zunächst hatte 2. Vorstand Alfons Bugl in Vertretung des wegen eines Trauerfalles in der Familie verhinderten 1. Vorstandes Alfons Pflügl die Jahreshauptversammlung eröffnet und dabei insbesondere auch 2. Bürgermeister Egon Weinzierl begrüßt. Sodann folgte in stilles Gedenken an die verstorbenen Vereinskameraden. Den Kassenbericht trug anschließend Kassier Josef Retzer vor und informierte dabei über die getätigten Einnahmen und Ausgaben der Vereinskasse. Der Vereinskassier dankte alien für die Spendenunterstützung bei verschiedenen Anlässen. Die Kassenprüfer bestätigten zudem eine ordentliche Kassenführung.
Dann nahmen 2. Vorstand Alfons Bugl und 2. Bürgermeister Egon Weinzierl die Mitgliederehrungen vor. Besitzzeugnis mit dem Ehrenzeichen in Gold konnten in Empfang nehmen die Mitglieder Alfons Bugl, Alfred Bugl und Karl Hirtreiter. Eine besondere Ehrung wurde der Festmutter Marianne Spielbauer und der Fahnenmutter Maria Meier zuteil. Aufgrund der Verdienste um den Verein wurden beide Frauen mit Ehrenurkunde zu Ehrenmitgliedern der Krieger- und Soldatenkameradschaft ernannt. Mit einem Bierkrügerl aus der Hand des 2. Vereinsvorstandes wurden zudem der langjährige Fahnenträger Karl Hagn und der langjährige Vereinskassier Josef Retzer bedacht. Bugl verband damit an die beiden Kameraden den Dank für eifrige Mitarbeit im Verein. Weiterhin gab 2. Vorstand Bugl die anstehenden Veranstaltungen, an denen sich die Krieger- und Soldatenkameradschaft beteiligt, bekannt. So kommt am 23. 4. der Nachbarverein Windberg zum Patenbitten nach Hunderdorf, das sich am Schulhof und anschl. im Gasthaus Sandbiller abspielt. Vom 10. – 13. 6. folgt sodann das Gründungsfest mit Fahnenweihe beim Patenverein in Windberg. Ferner, so führte der stellvertretende Vorsitzende aus, beteilige sich der Verein an den Jubiläumsfesten in Hunderdorf (BRK Ortsgruppe, v. 24. – 27. 6.), Atting (15. – 18. 7.), Niederwinkling (22. – 25. 7.), Perasdorf (29.7. – 1.8.) und in Teisnach (13. – 14.8.).
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


19 Absolventen bei Rot-Kreuz-Kursus
Unter dem Motto „Helfen wollen ist gut, helfen können ist besser“ richtete die BRK-Ortsgruppe Hunderdorf in der Zeit vom 18. 2. bis 11. 3. wieder einen Erste-Hilfe-Kurs im Gasthaus Baier-Edbauer aus, zu dem sich 19 Teilnehmer aus dem Gemeindebereich Hunderdorf und Parkstetten einfanden. In acht Doppelstunden brachten Ausbilder Ludwig Niedermeier und Werner Fischer den Anwesenden Sofortmaßnahmen in Erster Hilfe näher, wobei der theoretischen Unterrichtung viel praktische Arbeit folgte. Erfreulich ist, daß neben Erstabsolventen auch viele Kursteilnehmer dabei waren, um die Kenntnisse der Erste-Hilfe-Maßnahmen aufzufrischen. Am Freitag war es denn soweit, daß unter der fachkundigen Aufsicht von Dr. Jürgen Lichte die Abschlußprüfung abgelegt wurde. Dabei galt es, die erlernten Fertigkeiten zur Erstversorgung von Verletzungen unter Beweis zu stellen, so z. B. bei einem angenommenen Hundebiß, Schnitt in die Fingerglieder, Verletzung der Schlagader und bei verschiedenartigen Unfallverletzungen. Zum Schluß konnte der Arzt allen Kursbesuchern ein „Bestanden“ verkünden. Zugleich lobte der praktische Arzt die Ausbildungstätigkeit der BRK-Ortsgruppe, voran Ludwig Niedermeier. Sodann konnten die Teilnehmer aus der Hand von 2. Bürgermeister Egon Weinzierl die Kursbescheinigungen in Empfang nehmen, Weinzierl nannte es dabei als wichtig, daß sich junge Leute und Erwachsene der Ersten Hilfe widmen und dann auch wirklich Hilfe leisten können, wenn Hilfe nötig sei. Aus dieser Sicht sei es auch aus der Sicht der Gemeinde erfreulich, wiederum Absolventen eines Rot-Kreuz-Kurses in Hunderdorf verzeichnen zu können.
Abschließend riet der Bürgermeister den Teilnehmern, bei einen etwaigen Unglücksfall Ruhe zu bewahren, keine Nervosität aufkommen und sich nicht von angeblichen Besserwissern  dreinreden zu lassen. Im Namen der Kursteilnehmer dankte die Sprecherin Maria Schötz insbesondere Ausbilder Ludwig Niedermeier, Werner Fischer und Dr. Lichte.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


FFW hielt Jahreshauptversammlung
Zahlreiche Feuerwehrkameraden konnte Vorstand Max Wagner am vergangenen Samstag bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der FFW Au vorm Wald begrüßen. Weitere Grußworte galten Bürgermeister Egon Weinzierl und dem neuen KBM Max Löw. Anschließend hielt der 1. Kommandant Johann Breu, kurz Rückschau auf das Jahr 1982. Breu konnte einen Neuzugang (Alfons Retzer) verzeichnen. Ferner stellte er fest, daß die Auinger Wehr zweimal zu Bränden ausrücken mußte. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte der Kommandant das hervorragende Gesellschaftsleben der Auinger Feuerwehr: an vielen Veranstaltungen wurde teilgenommen, wie z. B. an Fahnenweihen, Christbaumversteigerungen, Leichtathletikfest u. v. m. Außerdem wurden wieder zwei Vereinsausflüge bestens organisiert. Besonderes Lob zollte er den jungen Feuerwehrkameraden: 1982 konnte wiederum eine neue Gruppe aufgestellt werden. Besonders hob er in diesem Zusammenhang den Fleiß und das Pflichtbewußtsein, das sich nicht nur auf die Leistungsprüfungen beziehe, der Jungfeuerwehrler hervor. Anschließend gab Kassier Max Schötz seinen Kassenbericht. Er stellte fest, daß sich im vergangenen Vereinsjahr die Einnahmen und Ausgaben einigermaßen die Waage gehalten haben. Von den Kassenprüfern wurde ihm eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt.
Dem neuen KBM Max Löw war es vorbehalten, die wichtigsten Änderungen des neuen Feuerwehrgesetzes zu erläutern. Sowohl den Löw, als auch von den Feuerwehrkameraden wurde das neue Gesetz stark kritisiert. Auch Bürgermeister Weinzierl zeigte sich äußerst enttäuscht über die neuen Rechtsvorschriften.
Zum Schluß bekräftigte Kommandant Breu noch einmal seine jährliche Bitte an seine Kameraden, auch heuer wieder zahlreich bei den Übungen bzw. Leistungsabzeichen mitzumachen. Mit einer Brotzeit und einer frischen Maß Bier ging man dann zum gemütlichen Teil des Abends über.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Hans Glas zum Ehrenvorstand berufen
Ehrung auch für langjährigen Kassier Arno Gerhard

Hunderdorf — Im Rahmen einer Mitgliederversammlung am Samstagabend im Gasthaus Sandbiller erhielt der langjährige Vorstand des Bayerwaldvereins Hunderdorf e.V., Hans Glas, eine Ehrenurkunde, mit der er zum Ehrenvorstand berufen wurde. Zugleich wurde der jahrelang als Kassier tätige Arno Gerhard geehrt.
Der neue Vorstand des Bayerwaldvereins, Werner Schwarzensteiner, nahm im Anschluß an die Regularien der Monatsversammlung die Ehrung der beiden verdienten Vereinskameraden vor. Den Dank für die 12jährige Kassiertätigkeit an den nunmehr ausgeschiedenen Kassier Arno Gerhard verband der Vorstand mit der Überreichung einer Ehrenurkunde und einem schönen Bierseidel. „In Anerkennung der langjährigen aufopferungsvollen Tätigkeit und in Würdigung der Verdienste um den Bayerwaldverein “ überreichte sodann Vorstand Werner Schwarzensteiner an Hans Glas die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorstand des Vereins. Zudem konnte der nunmehrige Ehrenvorstand Hans Glas einen stattlichen Präsentkorb in Empfang nehmen.
Glas stellte sich altersbedingt bei der kürzlich stattgefundenen Neuwahl nicht mehr für das Vorstandsamt zur Verfügung und schied nach 12jähriger Vorstandstätigkeit aus.
Bürgermeister Härtenberger betonte in seiner Rede, es sei doch für viele eine Überraschung gewesen, als er nicht mehr kandidierte, doch seine Entscheidung sei zu respektieren. Härtenberger unterstrich, daß Hans Glas viel Zeit als Vorstand aufgewandt habe und sich viele Verdienste um den Verein erworben habe. Der Bürgermeister bezeichnete Hans Glas als einen Vorstand mit viel Idealismus, der auch eigenen finanziellen Aufwand nicht scheute. Glas habe es auch verstanden, im Verein ausgleichend zu wirken. Bürgermeister Härtenberger würdigte besonders auch die Arbeit als „Jugendförderer“ und die vielen abgehaltenen Veranstaltungen, die zur Stärkung des Gemeinschaftssinnes beigetragen haben. Im Namen der Gemeinde Hunderdorf sprach das Gemeindeoberhaupt abschließend Dankesworte an Hans Glas und überreichte ein Wachswappen von • Hunderdorf. Pater Wolfgang Vos, Ehrenmitglied des Vereins, freute sich, daß Glas zum Ehrenvorstand berufen wurde und gratulierte ihm zur ehrenvollen Ernennung recht herzlich. Zum Schluß dankte Hans Glas für die ihm zuteil gewordene Ehrung und versicherte, auch weiterhin für den Verein da zu sein.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


SV Hunderdorf Abt. Fußball
Zum Start in die Rückrunde, bzw. Nachholspiel am 2.4.83 in Kagers und am 10.4.83 gegen Kirchroth in Hunderdorf, wurden einige Vorbereitungsspiele ausgetragen.
Das erste Spiel in Irlbach am 27.2. wurde 2:0 verloren, die II. Mannschaft spielte 2:2.
An einem Mittwoch spielte die I. Mannschaft gegen Alburg I in Hunderdorf auf dem Trainingsplatz und gewann 2:1.
Am 6.3, in Aiterhofen spielte die I. Mannschaft auf Sieg und gewann 1:6, die II. Mannschaft verlor 6:4.
In Hunderdorf wieder an einem Mittwoch spielte die I. Mannschaft gegen Mariaposching und es wurde wieder ein Sieg; wir gewannen 4:3.
Am Samstag, 12.3.83, spielte der FSV Straubing mit 3 Mannschaften in Hunderdorf.
SVH III gegen FSV Straubing II 8:3 gewonnen
SVH II gegen FSV Straubing Ill . 4:1 gewonnen
SVH I gegen FSV Straubing I. 3:4 verloren
Am 13.3. spielte man in Otzing:die I. Mannschaft ging mit einem Unentschieden 2:2 und die II. Mannschaft mit einem Sieg von 0:2 heim. Die III. Mannschaft spielte in Hunderdorf gegen Falkenfels I und verlor 2:5.
Das am 20.3. angesagte DFB-Pokalspiel in Hunderdorf gegen Irlbach wurde wegen schlechtem Platzverhältnis abgesagt. Auch das Spiel der III. Mannschaft, die in die Rückrunde trat, gegen die Grasshoppers Straubing mußte abgesagt werden.
Die Mannschaften mit Betreuer Eberth Sepp geben die Hoffnung auch noch nicht auf.
Der derzeitige Tabellenstand der Fußballer läßt noch einiges erwarten.
Die III. Mannschaft liegt auf Platz 1 und die Meisterschaft rückt immer näher.
Auch die II. Mannschaft spielt noch um die Meisterschaft mit.
Die I. Mannschaft gibt die Hoffnung auch noch nicht auf. Trainer Trollmann hofft noch auf einen besseren Trainingsbesuch der Spieler, denn ohne Fleiß kein Preis.
Mit Trainingsfleiß und guter Kameradschaft der Spieler kann man was erreichen.
Abtl. Grill bedankt sich für die finanzielle Unterstützung von einem Gönner der Fußballer; auch von einem Fußball-Fan ging eine Spende ein. Herzlichen Dank!
Das DFB-Pokalspiel findet am Ostermontag, um 14.30 Uhr statt. Vorspiel der II. Mannschaft: 12.45 Uhr
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Skiclub setzte Sporttreffen fort
Nachdem im Herbst letzten Jahres andere Abteilungen des Sportvereins Hunderdorf den freundschaftlichen Kontakt mit der Union Ulrichsberg im österreichischen Mühlviertel aufgenommen hatte, war nun der Jahreszeit entsprechend die Skiabteilung an der Reihe, den Kontakt aufrecht zu erhalten. So starteten ca. 50 Teilnehmer unter der Reiseleitung von Abteilungsleiter Max Leonhardt nach Ulrichsberg. Im Januar hatten nämlich die Witterungsverhältnisse es nicht erlaubt, den sportlichen Wettbewerb mit den Ulrichsbergern aufzunehmen. Dafür hatte man jetzt mit dem Wetter umso mehr Glück. Am ersten Tag des Aufenthaltes konnten die Teilnehmer am Hochficht, dem dortigen Skigebiet , bei relativ guten Schneeverhältnissen ihrem Hobby auf sechs Skipisten nachgehen. Den Abend verbrachte man in gemütlicher Runde, wozu der Obmann der Union Ulrichsberg Fritz Scherrer, und der Bürgermeister Pröll des Ortes die Hunderdorfer aufs herzlichste begrüßten. Sie gaben ihrer Freude darüber Ausdruck, daß sich die Sportfreundschaft zwischen Hunderdorf und Ulrichsberg so gut entwickelt habe. Diese solle auch weiterhin andauern. Vorsitzender H. Hentschirsch vom SV Hunderdorf bedankte sich im Namen der Hunderdorfer für die herzliche Aufnahme.
Der Sonntag brachte dann bei herrlichem Wetter das Vergleichsrennen zwischen den beiden Skiclubs. Die Ulrichsberger Organisatoren boten einen Riesentorlauf an, der für alle Teilnehmer fair gesteckt war. Trotzdem mußten einige Skiläufer vorzeitig ihre guten Eindrücke im Schnee hinterlassen. Bei der Siegerehrung, die der Ulrichsberger Bürgermeister mit dem Hunderdorfer Vorstand vornahm, konnten die Hunderdorfer vor allem in den Schüler- und Jugendklassen mit den Österreichern gut mithalten.
Tagesbestzeiten allerdings erzielten die aus der Skination Österreich kommenden Oberösterreicher.
Heinz Hentschirsch überreichte vor der Verleihung der Urkunden und Medaillen zur Erinnerung einen Krug an den Obmann der Union Ulrichsberg und erinnerte dabei auch an den Urheber der Sportkameradschaft, Hans Schönauer. Zudem wurden die Ulrichsberger zu einem Gegenbesuch eingeladen, der ihnen auch im Skigebiet St. Englmar Gelegenheit geben solle, sich zum Vergleich zu stellen. Die Ergebnisse der Hunderdorfer Teilnehmer an dem Rennen, das insgesamt 105 Teilnehmer am Start sah:
Kinder I weiblich: 1. Hilmer Manuela ; 2. Axinger Sandra; 3.Hilmer Petra. Kinder II männlich: 3. Leimbeck Holger; Schüler I weiblich: 3. Schuhbauer Sandra. Schüler I männlich: 3. Neumaier Werner; 4. Zitzelsberger Werner; 6. Ziesler Thomas; 7. Hilmer Günter. Schüler II weiblich: 1. Hentschirsch Evi; 2. Kühnel Marion; Schüler II männlich: 4. Buchs Manfred; 7. Harald Holmer; 8. Kalm Peter. Jugend weiblich: 1. Peschke Birgit. Jugend männlich: 1. Neumaier Robert. Damenklasse I: 2. Axinger Hermine. Damen: Allgemeine Klasse: 6. Scherz Christiane. Altersklasse Herren: 7. Ziesler Josef ; 9. Buchs Ludwig; 11. Axinger Ewald, 12. Zitzelsberger Josef. Allgemeine Herrenklasse: 16. Hiller Armin, 20. Schlecht Otto, 21. Englmeier Rudi, 22. Schaubeck Josef, 23. Scherz Gerhard , 24. Scherl Ewald, 25. Herrnberger Johann.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 01.04.1983


Jagdpachtschilling für Wegeunterhalt
Gaishausen.
Im Gasthaus Solcher in Ehren fand die nichtöffentliche Versammlung der Jagdgenossenschaft Gaisgausen statt. Jagdvorsteher Karl Schneider hieß dazu besonders 2. Bürgermeister Egon Weinzierl, Jagdpächter Otto Beckmann und Jäger Reichel willkommen. 38 abstimmungsberechtigte Jagdgenossen, die eine jagdbare Fläche von 315,19 Hektar vertraten, waren da. Kassier Johann Lehner gab den Kassenbericht. Die Kassenprüfer Max Fendl und Alois Fuchs kontrollierten die Kassengeschäfte und bestätigten abschließend eine ordnungsgemäße Finanzverwaltung. Der gesamte Vorstand wurde entlastet. Jagdvorsteher Schneider schlug vor, den Jagdpachtschilling 1983 grundsätzlich wieder zu verwenden für den Schotterankauf zur Instandsetzung der öffentlichen Feld- und Waldwege. Die Jagdgenossen nahmen diesen Vorschlag ohne Gegenstimme an. Weiterhin wurde der Landfrauengruppe Gaishausen aufgrund eines Gesuches ein Zuschuß in Höhe von 250 Mark genehmigt. Zusätzlich eingebracht wurde noch der Antrag auf Ankauf eines modernen Klauenpflegestandes. Die Abstimmung ergab, daß sich 18 Jagdgenossen mit einer Fläche von 169,93 Hektar für einen Ankauf und 17 Jagdgenossen mit einer Fläche von 122,91 Hektar gegen einen Ankauf ausgesprochen hatten. Weiterhin wurden zwei Stimmzettel leer abgegeben und einer überhaupt nicht zurückgegeben. Laut Mitteilung der Unteren Jagdbehörde sind nach dem derzeitig noch geltenden Jagd- bzw. Satzungsrecht jedoch Stimmenenthaltungen nicht möglich, sondern als Gegenstimmen zu werten. Der Antrag hat demnach mit 18 Ja-Stimmen und 20 Nein-Stimmen nicht die erforderliche Mehrheit der 38 anwesenden Jagdgenossen erhalten, wobei die Hektarfläche nicht mehr ins Gewicht fiel. Jagdpächter Beckmann übermittelte zum Schluß der Versammlung die Grüße von Jagdpächter Dr. Hirsch.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1983


Auf richtige Brandversicherung achten
Brandvorbeugung mit Heusonde — Film- und Vortragsabend der Feuerwehr
Hunderdorf.
Zu einem Filmabend hatte kürzlich die Freiwillige Feuerwehr Hunderdorf eingeladen. Vorsitzender Maier konnte im Gasthaus Baier-Edbauer zahlreiche Feuerwehrkameraden der Nachbarwehren Gaishausen, Steinburg, Au vorm Wald, Steinburg und Windberg sowie die eigenen Kameraden begrüßen. Einen besonderen Gruß entbot Maier dem zweiten Bürgermeister Egon Weinzierl und dem Referenten Lindwurm von der Bayerischen Versicherungskammer.
Im ersten Film „Gefahr im Heu“ wurde vor allem aufgezeigt, welche Gefahren entstehen, wenn feuchtes oder naßes Erntegut eingefahren und gelagert wird. Es wurde eindrucksvoll vor Augen geführt, daß sich feucht eingebrachte Ernteerzeugnisse durch die Lagerung selbst entzünden können. Es sei angebracht, die Ernte nach dem zweiten Tag der Einlagerung über einen Zeitraum von vier Monaten mit einer Heumeßsonde zu prüfen, ob sich die Temperatur, z. B. im Heustock, verändere. Wenn sich beim Messen des Heustockes zeige, daß die Temperatur bis 70 Grad steige, sollte umgehend die Feuerwehr gerufen werden. Bei weiterer Erhöhung der Temperatur müsse das Heuwehrgerät eingesetzt werden.
H. Lindwurm von der Bayerischen Versicherungskammer, Brandversicherungsamt Straubing, hielt dann einen Fachvortrag zur Brandversicherung. Dabei erläuterte der Referent den möglichen. Versicherungsschutz, Beginn, Umfang und Anmeldung zur Brandversicherung und deren Kosten. Lindwurm erläuterte dabei auch die Begriffe der Zeitwertversicherung und der Neuwertversicherung sowie die Möglichkeit der Vorsorgeversicherung. Der Sprecher warnte auch vor den Folgen bestehender Unterversicherung und riet, gegebenenfalls die Versicherungswerte zu überprüfen, um mögliche Nachteile hieraus im Brandfalle zu vermeiden. Es sollte der Versicherungsnehmer deshalb die Nachprüfung schriftlich beim zuständigen Brandversicherungsamt veranlassen, um Nachteile einer Unterversicherung auszuschließen. Der Sprecher: „Wer sein Anwesen nur zum halben Wert versichert hat, kann im Schadensfall den tatsächlichen Schaden — gleichgültig, ob es sich hierbei um größere oder kleinere Schäden handelt — auch nur zur Hälfe vergütet erhalten“. Weiterhin informierte Lindwurm über das Verfahren der Sachschadensmeldung, die binnen drei Tagen zu erfolgen habe, sowie über die Berechnung und Auszahlung der Entschädigung.
Der zweite Film hatte den Titel „Florian bitte kommen“. Dieser Streifen zeigte die verschiedensten Einsätze der Berufsfeuerwehr München und anderer Freiwilligen Feuerwehren auf. Dabei kam zum Ausdruck, daß sich die Einsätze der Feuerwehren nicht nur auf die Brandbekämpfung beschränken, sondern eine Vielzahl anderer Hilfeleistungen betreffen. Zum Schluß stellte Kommandant Hartmannsgruber die feuerwehreigene Heumeßsonde vor und wies darauf hin, daß sie jederzeit den Landwirten zur Verfügung stehe und möglichst oft davon Gebrauch gemacht werden sollte. Die Heusonde sei im Feuerwehrgerätehaus untergebracht und könne über den ersten Kommandanten Ferdl Hartmannsgruber oder zweiten Korn-mandanten Karl Englmeier jun. ausgeliehen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1983


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Wochenversammlung im Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1983


Blaskapelle brachte Ständchen dar
Hunderdorf.
Am Ostermontag versammelte sich die Kapelle des Musikvereins Hunderdorf unter der Leitung von Toni Niedermaier im Schulhof, um dem Hausmeister Ferdinand Hartmannsgruber ein Standkonzert zu spielen. Anlaß war der 50. Geburtstag, den „Ferdl“ Hartmannsgruber an diesem Tag feiern konnte. Vorsitzender Egon Weinzierl überbrachte die Glückwünsche des jungen Musikvereins. Diesen schloß sich die FFW Hunderdorf mit Vorstand Josef Maier an. Hartmannsgruber ist schon seit dreizehn Jahren Kommandant der Hun-derdorfer Wehr. Zwei Feuerwehrleute überreichten einen Geschenkkorb als Anerkennung und Vorstand Maier gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Jubilar noch viele Jahre die Feuerwehr „kommandieren“ möge. Josef Breu gratulierte im Namen des CSU-Ortsverbandes und H. Hentschirsch sowie Hans Grill übermittelten die besten Glückwünsche des Sportvereins. Die Familie Hartmannsgruber säubert nämlich die Turnhalle, nachdem sie von den Sportlern der verschiedenen Abteilungen zum Üben benützt wurde. Erster Bürgermeister Karl Härtenberger brachte den Dank der Gemeinde für die Arbeit als Hausmeister an der großen Verbandsschule. Des weiteren würdigte Härtenberger die Verdienste des Jubilars im öffentlichen Leben der Gemeinde und hob besonders die Tätigkeit bei der Feuerwehr hervor. Die flotten Weisen der Blaskapelle erfreuten das Geburtstagskind und alle Gäste, die sich zum Gratulieren eingefunden hatten. Unser Bild zeigt den Jubilar mit einigen Gratulanten sowie die Musiker.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1983


Wechsel in der Leitung des Eisstockclubs
Otto Sachs gab nach fünfjähriger Tätigkeit das Amt ab –
Mit Josef Ammer fand man einen geeigneten Nachfolger
Hunderdorf. Zur Jahreshauptversammlung der Eisstockabteilung des SV Hunderdorf konnte Abteilungsleiter Otto Sachs neben den Mitgliedern auch den 1. Vorsitzenden Heinz Hentschirsch und den 2. Vorsitzenden und Fußballabteilungsleiter Hans Grill begrüßen. Nachdem die Tagesordnung durch die Versammlung angenommen wurde, gab Sachs seinen Tätigkeitsbericht ab. Dieser umfaßte den Zeitraum von zwei Jahren. Sachs konnte von einer großen Aktivität der Eisschützen berichten. So haben diese an 57 Turnieren auf Asphaltbahnen, 6 auf Natureis und an 24 auf Kunsteis teilgenommen. Dabei habe man sechsmal den 1. Platz, siebenmal den 2. Platz und sechsmal den 3. Platz belegt. Je drei Orts- bzw. Vereinsmeisterschaften seien durchgeführt worden.
Die Mitglieder seien zu 39 Versammlungen zusammengekommen und in drei Vorstandssitzungen wären die wichtigsten Angelegenheiten der Abteilung besprochen worden. Nicht unerwähnt blieb auch die Sportbegegnung mit der Union Ulrichsberg in Österreich, wo man den 1. Platz im Vergleichskampf erringen konnte. Als Höhepunkt der letzten zwei Jahre nannte der Abteilungsleiter die Zehn-Jahres-Feier, die als sehr gelungen bezeichnet werden darf und die die letzten Jahre so richtig abgerundet habe. Sachs nannte noch einige gesellige

Die neue Abteilungsleitung

Veranstaltungen und Feste anderer Vereine, an der sich Abordnungen des Eisstockclubs beteiligt hätten.
Dann zählte der Abteilungsleiter die Schützen mit den meisten Einsätzen auf. Hier waren Franz Primbs mit 33, Willi Schießl mit 31 und Emil Gerhardt mit 29 Teilnahmen an Turnieren am meisten „beschäftigt“. Zur Zeit habe die Eisstockabteilung 2 Mannschaften in der B-Klasse; eine in der C-Klasse und eine Mannschaft habe den Aufstieg in die D-Klasse geschafft.
Zum Schluß seiner Ausführungen dankte Otto Sachs allen Mitgliedern in der Abteilungsleitung. Hier habe jeder Funktionär immer mit vollstem Einsatz seinen Mann gestanden und beste Arbeit geleistet. Doch auch alle Schützen und Mitglieder der Abteilung hätten Anerkennung für ihren Einsatz und ihr Mitmachen verdient. Mit der Vorstandschaft des Hauptvereins hätte es nie Schwierigkeiten gegeben.
Aus dem Bericht des Jugendleiters Emil Gerhardt ging leider hervor, daß es momentan praktisch keine aktive Jugendarbeit gebe. Man habe sich von seiten der Abteilung stets bemüht, aber es fehlte auch an interessierten Jugendlichen. Zum Schluß hätte deshalb auch eine Jugendmannschaft nicht mehr zum aktiven Spielbetrieb melden können. Andere Sportarten seien zudem für bestimmte Jugendliche anziehender.
Schriftführer und Kassier Kornel Klar sen. gab nun den Kassenbericht ab. Daraus konnten die Zuhörer erfahren, daß eine Vielzahl von Ausgaben und Einnahmen verbucht werden mußten, die zum Teil erhebliche Beträge ausmachten. Der derzeitige Kassenstand darf aber als zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Kassenprüfer Josef Osen und Johann Söldner bescheinigten eine tadellose und sehr sorgfältige Kassenführung, was dem Kassier verdienten Beifall einbrachte.
Vorsitzender Hentschirsch nahm die Gelegenheit wahr, der Abteilung für die Aktivität seine Anerkennung auszusprechen.. Man merkte auch, daß innerhalb der Eisschützen Zusammenhalt herrsche. Der Vorsitzende appellierte m Hinblick auf die Neuwahlen an die Anwesenden, sich zur Übernahme einer Tätigkeit in der Abteilungsleitung bereitzufinden. Es ginge halt einmal nicht ohne Führung in Vereinen und deren Abteilungen. Hentschirsch dankte allen Schützen, den Mitglijedern in der Abteilungsleitung und vor allem Otto Sachs, der den Eisstockclub in den letzten fünf Jahren geleitet habe. Sachs konnte als Anerkennung für sein verdienstvolles Wirken ein Geschenk in Empfang nehmen. Zudem erntete er von der Versammlung aufrichtigen Applaus.
Nachdem der bisherigen Abteilungsleitung die Entlastung ausgesprochen worden war, konnten die Neuwahlen durchgeführt werden. Da Otto Sachs bat, von seiner Wiederwahl abzusehen, mußte das Amt des 1. Abteilungsleiters neu besetzt werden. Die Wahlen gingen dann zügig über die Bühne und brachten folgendes Ergebnis: 1. Abteilungsleiter: Josef Ammer, 2. Abteilungsleiter: Otto Sachs, Schriftführer und 1. Kassier: Kornel Klar sen., 2. Kassier: Georg Hagn. Jugendleiter: Gerhardt Emil, Platzwart Eisweiher: Erwin Feldmeier, Platzwart Asphaltbahn: Franz Primbs. Josef Ammer bedankte sich für das Vertrauen, das ihm durch die Wahl entgegengebracht worden wäre, und versprach, sich für den Eisstockclub voll einzusetzen. Er bat auch um die Unterstützung aller Mitglieder.
Unter Punkt Wünsche und Anträge wurden interne Angelegenheiten wie die Abhaltung von Turnieren und die Aufstellung von Mannschaften angesprochen. Auch das Anmieten einer Bahn in der Straubinger Halle kam zur Diskussion.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1983


Drei Straßenbaumaßnahmen laufen an
Unmumerierung Hoch/Bauernholz für Abschluß — Zuschüsse vergeben — Grünordnungsplan
Hunderdorf.
Bei der kürzlich im Gemeindeamt Hunderdorf stattgefundenen Sitzung wurden die Bauarbeiten für die Lindfeider Straße sowie die Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet Thananger Straße vergeben. Auch die Straßenbauarbeiten ”Breitfelder Weg“, „Eichenfeldstraße“ sollen demnächst anlaufen.
Ingenieur Weber gab die Submissionsergebnisse der ausgeschriebenen Arbeiten für die Straße „Lindfeld“ und für die Erschließung des Gewerbegebietes „Thananger Straße“ und die jeweilige Angebotswertung hierzu bekannt. Nach Beratung beschloß der Gemeinderat, die Arbeiten für die Straße Lindfeld an die Fa. ARI-Bau in Bogen/Furth zu erteilen. Die Auftragssumme beziffert sich auf 211 523,20 Mark. Für die Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet „Thananger Straße“ erhielt die Fa. Ohneis, Straubing, als billigster Angebotssteller den Zuschlag. Die Gesamtkosten der Erschließungsarbeiten belaufen sich auf 166 238 Mark.
Kenntnis nahm der Gemeinderat auch von einem Zuschußgesuch der Schützenkameradschaft Hunderdorf. Der Gemeinderat bewilligte einstimmig eine Zuwendung für den Ankauf der elektrischen Zugbahnen im neuen Schützenheim. Ebenso wurde der BRK-Ortsgruppe in Anerkennung ihrer Arbeit aufgrund eines eingereichten Antrages ein einmaliger Zuschuß bewilligt.
Erneut befaßte sich der Gemeinderat mit der Neunumerierung der Hausnummern im Bereich Bauernholz-Hoch. Ein entsprechender Entwurf lag dem Gemeinderat vor. Es bestand hierzu Einverständnis, daß die Neunumerierung und Umbenennung hiernach vorgenommen werden soll. Vor endgültiger Zuteilung sind die noch von der Umgliederung nach Hoch betroffenen Grundstückseigentümer aus Ellaberg zu benachrichten. Weiterhin wird der noch verbleibende Ortsbereich Bauernholz mit der Nr. „eins“ beginnend neu numeriert. In diesem Zusammenhang sollen auch zwei Anwesen aus Eglsee nunmehr dem Ortsteil Bauernholz zugeordnet werden.
Angenommen wurde vom Gemeinderat auch eine Satzung zur Erhebung von Verwaltungskosten für Amtshandlungen im eigenen Wirkungskreis sowie das entsprechende Kommunale Kostenverzeichnis hierzu. Damit wird auch die Gebührenerhebung im eigenen Wirkungskreis den neueren Rechtsvorschriften angepaßt. Mit dem Erlaß der Satzung sind besondere Gebührenerhebungen nicht verbunden, da die Kosten bereits nach dem allgemeinen Kostenverzeichnis erhoben wurden und für Aufgaben des übertragenen Wirkungskreises sowie das staatliche Kostenverzeichnis Anwendung findet.
Weiterhin befaßte sich der Gemeinderat mit den Vermittlungsvorschlägen des Arbeitsamtes zur Einstellung von Arbeitern im Zuge der neuen ABM-Maßnahme. Weiterhin wurde die Zusammenkunft des Wegeausschusses zur Wegebegehung festgelegt. Ferner genehmigte der Gemeinderat den Grünordnungsplan zum Bebauungsplan „Ge-Th-nanger Straße“ als Satzung. Dabei wurden zuvor die eingegangenen Stellungnahmen hierzu behandelt. Zur Stellungnahme des Landratsamtes wurde konstatiert, daß das Straßenbegleitgrün seitens der Gemeinde erstellt wird, jedoch der Pflanzstreifen selbst in das Eigentum des jeweiligen Grundstücksbesitzers übergehen soll. Weiterhin wurde die Festsetzung aufgenommen, daß die im Grünordnungsplan aufgezeigte Bepflanzung im Bauantrag des jeweiligen Bauherrn detailliert darzustellen ist. Der vom Landratsamt vorgeschlagenen Strauchbepflanzung kann hier nicht nachgekommen werden, da die geforderten Sichtwinkel zu den Bahnübergängen eingehalten werden müssen. Zur Stellungnahme der Bundesbahn wurde beschlossen, daß die entsprechenden Bedenken zum Grünordnungsplan wurde nicht 16,880 bis 16,925 Kilometer zu berücksichtigen sind, wie vorgeschlagen. Weitere Anregungen oder Sichtwinkel und das Bepflanzungsverbot bei vorgebracht.
Nach Beratung entschied sich der Gemeinderat auch dafür, die bereits im August 1982 vergebene Erschließungsstraßenbaumaßnahme „Breitfelder Weg“ und „Eichenfeldstraße“ demnächst anlaufen zu lassen, um die gegebenen tatsächlich schlechten Wegeverhältnisse zu beheben. Dem Vorbringen der Bürgeraktion bezüglich der Finanzierung der Maßnahme konnte jedoch nicht entsprochen werden, nachdem Zuschüsse für diese Maßnahme nicht in Aussicht gestellt wurden und die Ausbaustrecke innerhalb eines Bebauungsplanes liegt. Das diesbezügliche Schreiben der Interessengruppierung hatte der Gemeinderat bereits in seiner vorherigen Sitzung zur Kenntnis genommen. Es wird somit auch demnächst der Straßenbau im Bereich des Baugebietes „Apoig“ beginnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1983


Tennisabteilung hielt Rückschau
Kornelius Klar als Vorsitzender bestätigt — Aufruf zu mehr Mitarbeit
Hunderdorf.
Einen Rückblick auf die vergangenen zwei Vereinsjahre hielt kürzlich die Tennisabteilung des SV Hunderdorf. Als wiedergewählter erster Vorsitzender rief Kornelius Klar die Mitglieder zu mehr Mitarbeit und mehr Engagement im Club auf. Dies betrifft in erster Linie die Teilnahme an den Monatsversammlungen und den Arbeitseinsätzen.
Vorsitzender Heinz Hentschirsch begrüßte im Namen des Hauptvereins. Die Besucherzahl lasse, so Hentschirsch, auf das Interesse an der Tennisabteilung schließen, was auch bei anderen Anlässen wieder der Fall sein sollte. Der Vorsitzende erinnerte an die heuer durchzuführenden Neuwahlen und forderte die Anwesenden auf, sich bei entsprechender Notwendigkeit für ein Amt in der Tennisabteilung zur Verfügung zu stellen. Er dankte allen Mitgliedern der bisherigen Abteilungsleitung und wünschte auch für die Zukunft eine offene und gedeihliche Zusammenarbeit wie bisher. Kornelius Klar konnte für seine Arbeit ein Geschenk des Hauptvereins in Empfang nehmen.
Es folgte der Tätigkeitsbericht des 1. Abteilungsleiters. In den abgelaufenen zwei Jahren habe sich in der Abteilung einiges getan, sowohl Positives als auch Negatives, meinte Klar. 1981 hätte eine Aufnahmesperre eingeführt werden müssen. Da aber die Belegung der Plätze trotz höherer Mitgliederzahl rückläufig sei, hätten getrost wieder neue Mitglieder aufgenommen werden können. Derzeit belaufe sich die Zahl auf 127 Mitglieder.
Die Monatsversammlungen seien mäßig besucht; gewesen, so der Abteilungsleiter. 1981 sei ein Tenniskurs für Erwachsene und 1982 für Kinder durchgeführt worden. Der Tennisball habe weniger Resonanz gefunden, dafür seien die Jahresabschlußfeiern und das Sommernachtsfest umso stärker besucht gewesen. Vereinsmeisterschaften in den Einzel- und Doppelwettbewerben standen ebenfalls auf dem Programm. Schwierigkeiten habe es bei der Mannschaftsaufstellung für die Wundermühlrunde gegeben. In der Winterzeit überbrückte man die Pause mit Volleyballspielen in der Turnhalle.
Auf den Arbeitsdienst eingehend, konnte Klar von der Fertigstellung des Unterstellplatzes für die Platzwalze berichten. Beim Arbeitsdienst seien sehr häufig dieselben Gesichter zu sehen. Ihnen müsse aber besonders gedankt werden, da sie auch für die anderen die Plätze herrichten. Harald Spierhansl, Wolfgang Zimmer, Reinhold Krieg und Josef Zollner hätten über die Hälfte aller Arbeitsstunden geleistet. Sie erhielten dafür als Anerkennung ein Präsent; eine kleine Anerkennung erhielt auch Heinz Hentschirsch für die Leitung der Volleyballstunden.
Zum Schluß seiner Ausführungen richtete Klar seinen Dank an die Vorstandsmitglieder der Abteilung und an den Gesamtverein, mit dem man gut zusammengearbeitet hätte. Auch für die Gönner und Spender fand Klar Worte des Dankes. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß das Interesse der Abteilung wieder zunehme, wie es die heutige Jahreshauptversammlung gezeigt habe.
Über die finanzielle Situation sprach Kassier Wolfgang Zimmer. Ein großes Loch in die Kasse habe die Anschaffung der Walze gerissen. Man habe aber durch die Mitgliedsbeiträge diese und viele andere Ausgaben bestreiten können, so daß der jetzige Kassenstand als recht zufriedenstellend bezeichnet sei. Die Kassenprüfer Xaver Kern und Josef Hanner bescheinigten Zimmer eine ordentliche und gewissenhafte Kassenführung. Die Neuwahlen, die von Hans Grill und Heinz Hentschirsch durchgeführt wurden, erbrachten folgendes Ergebnis: 1. Abteilungsleiter: Kornelius Klar, 2. Abteilungsleiter und Kassier: Wolfgang Zimmer, Schriftführer: Hermine Axinger, Jugendwart: Werner Haimerl, Sportwart: Josef Hanner, Vergnügungswart: Hans Grill. Letztere haben auch das Amt eines Beisitzers inne.
Schließlich wurde festgelegt, daß die Meisterschaften wieder auf mehrere Tage ausgedehnt werden sollen. Die Regelung des Arbeitsdienstes sieht wie folgt aus: Während einer Saison hat jedes männliche Mitglied ab 18 Jahren drei Arbeitsstunden zu leisten. Bei nicht erbrachter Arbeitsleistung müssen pro fehlende Stunde zehn Mark bezahlt werden. Zum Schluß einige Termine: Am 16. April, ab 9 Uhr, Instandsetzung der Plätze. Die erste Monatsversammlung ist am 5. Mai.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1983


Hunderdorf. Musikverein: Freitag, 15. 4., 19.30 Uhr, Mitgliederversammlung im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.1983


Hunderdorf. Evangelischer Altenclub: Heute, Mittwoch, 15 Uhr, Treffen in der Kirchwohnung der Friedenskirche. Anhand einer Diareihe soll über das Leben und Wirken Martin Luthers nachgedacht werden. Abholung: Gaishausen 14.35 Uhr, Neukirchen 14.45 Uhr, Steinburg 14.50 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.1983


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 16. 4., 19.30 Uhr, Jahreshauptversammlung und Proklamation des Schützenkönigs und des Vereinsmeisters im Gasthaus Deschl, Hofdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.1983


Hunderdorf. Frauenbund: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Abendmesse; anschließend Zusammenkunft bei Baier-Edbauer mit Vortrag über Balkonblumen, Bepflanzung von Trägen und Schalen, Anregungen für Gestecke für Muttertag und Kommunion.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.1983


„Der Jugend eine Chance geben“
Saisonabschlußfeier des Schützenvereins Großlintach – Ludwig Treimer Schützenkönig
Großlintach.
Zum Saisonabschluß trafen sich vor kurzem im Vereinslokal die Mitglieder des Schützenvereins Großlintach. In Vertretung des ersten Schützenmeisters dankte dabei Sportwart Siegfried Attenberger besonders den aktiven Schützen, dem Vereinskameraden Georg Fisch für die gestifteten Schützentafeln sowie Vereinskassier Xaver Schlecht. In seinem Ausblick berichtete Sportwart Attenberger, daß wieder versucht worden sei, Mannschaften für die Rundenwettkämpfe aufzustellen. Bis jetzt habe die Damenmannschaft gut abgeschnitten und auch die Leistungen des Herrenteams seien zufriedenstellend gewesen. Man sei bestrebt, in nächster Zeit auch Jungschützen in die Teams einzubauen. Für die Schützen besonders erfreulich wertete Attenberger die Tatsache, daß durch die geplanten Erweiterungsmaßnahmen auch ein neuer Schießstand geschaffen werden könne. Attenberger: „Ein schöner Schießstand und ein schönes Vereinslokal stehen in Aussicht.“ Die neue Anlage ermögliche es, daß hinsichtlich von Schützenveranstaltungen noch mehr Aktivität entwickelt werden könne. In diesem Zusammenhang bedankte Attenberger sich im Namen der Schützen für die Unterstützung durch die Gastwirtsleute. Weiterhin wies der Sportwart auf den gemeinsam mit dem Stammtisch vorgesehenen Vereinsausflug am 11. und 12. Juni in den Schwarzwald hin, für den noch Anmeldungen vorgenommen werden können.
In seinen Ausführungen hatte Sportwart Attenberger auch eine kurze Rückschau auf das Vereinsjahr gehalten und dabei in erster Linie den gut verlaufenen Schützenball und die Christbaumversteigerung erwähnt. Dann folgte die Proklamation des Vereinsmeisters und des Schützenkönigs. Den Titel des Vereinsmeisters holte sich Roswitha Bauer mit 2 105 Ringen. Die Nächstplazierten waren: 2. Siegfried Attenberger 1 858, 3. Xaver Schlecht 1 824, 4. Hans Schroll 1 771, 5. Anna Plötz 1 755 Ringe. Mit einem 72-Teiler sicherte sich Ludwig Treimer zum drittenmal die Schützenkönigswürde. Annerl Plötz wurde „Wurstkönigin“ (167-Teiler) und Xaver Schlecht Brezenkönig (174-Teiler). Unser Bild zeigt die Wurstkönigin Annerl Plötz, Sportwart Siegfried Attenberger, Schützenkönig Ludwig Treimer, Vereinsmeister Roswitha Bauer und Brezenkönig Xaver Schlecht.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.1983


Der Ochsentritt in der Kirche zu Windberg
An einem blinden Fenster des südlichen Querschiffes, nahe der Sakristei der jetzigen Pfarrkirche und ehemaligen Klosterkirche befindet sich ein alter rostiger Nagel, unter welchem sich folgende Inschrift befindet: „Sack., worinnen ein Ochs den Leib des hl. Sabinus überbracht“. Der Sack, ehemals aus Leder, der einst an diesem Nagel hing, fiel dem Zeitlaufe zum Opfer, während der Nagel und die Inschrift allen Unbilden der Zeit erhalten geblieben sind bis zur Gegenwart. Die Inschrift weist deutlich an, daß in einem Sacke die Reliquien des hl. Sabinus nach Windberg überbracht wurden.
Der hl. Sabinus, der zweite Patron der ehemaligen Klosterkirche, war zur Zeit des römischen Kaisers Diökletian Bischof von Assisi. Als Bischof u. Christ wurde er vom Statthalter Venustianus in den Kerker geworfen. Bei der gegen ihn geführten Gerichtsverhandlung zertrümmerte er ein heidnisches Götterbild, worauf ihm beide Hände abgehackt wurden. Im Kerker wirkte der gemarterte Bischof Wunder. Einem Enkel der hl. Serena gab er mit Gottes Hilfe das Augenlicht wieder. Als der Statthalter, der auch ein Augenleiden hatte und furchtbare Schmerzen erdulden mußte, dies hörte, bat er den Heiligen, auch ihm zu helfen. Bischof Sabinus erteilte ihm Unterricht im Glauben und befreite ihn vom Augenleiden. Daraufhin ließ sich der Statthalter taufen. Als Kaiser Diokletian dies hörte, ließ er den Statthalter mit seiner gesamten Familie enthaupten und den heiligen Bischof Sabinus zu Tode geißeln.
Viele Jahrhunderte später, im Jahre 1197, überbrachte Graf Albert III. von Bogen die Gebeine des hl. Sabinus nach Windberg. Graf Albert hatte in seiner bewegten Jugend nichts von der Frömmigkeit des Grafen Albert I., seines Großvaters, aufzuweisen. Er war ein streitsüchtiger, kriegsliebender Mann, der zu seinen Kriegen viel Geld benötigte, er hieß deshalb auch Albert der Wilde. Neben seinen Untertanen mußten auch die Stifte Windberg und Oberalteich immer wieder ihre Kassen leeren und das Geld dem Grafen übergeben. Wegen seines dauernden Unfriedens wurde der Graf durch Kaiser Heinrich VI. nach Apulien in Unteritalien verbannt.
In der Verbannung diente er dem römischen Kaiser. Nach langen Wochen des Trotzes versuchte der Bogener, dem Kaiser Beweise seiner Loyalität zu liefern. Aber dieser übersah ihn. So wartete er auf eine günstige Gelegenheit, um den Kaiser für sich milde zu stimmen. Dies sollte sich ihm bald bieten. Kaiserin Konstanze, eine ehemalige Nonne, war nach neun Jahren Ehe endlich guter Hoffnung. Im Herbst des Jahres 1194 brach der Kaiser nach Sizilien auf, um sich zum Nachfolger der „Könige von Afrika“ krönen zu lassen. Gerade in dieser Zeit brachte Kaiserin Konstanze einen gesunden Jungen zur Welt. Dies schien Albert die günstige Gelegenheit zu sein.
Unter den größten Strapazen brachte er von Ascona aus reitend die Nachricht auf den Hof von Palermo. Die Freude des Kaisers war übergroß und er sprach zu dem Grafen: „Geh zurück in deinen Grafengau im Nordwald, zur böhmischen Ludmilla und deinen drei Söhnen. Und wähl dir nach südländischem Muster ein Wappen für deinen Schild“.
Albert nahm helle und dunkle Schiefecke für alle die Tage und Nächte, die er als Verfemter durchleben mußte. Dann zog er nordwärts.
Um dem Kloster Windberg für die an ihm verübten Ungerechtigkeiten eine Entschädigung zu bieten, stahl er in der von Kaiser Barbarossa niedergeworfenen Stadt Spolet in einer Seitenkapelle des Doms die vollständig erhaltenen Gebeine des Märtyrers Sabinus. Er erbrach den kostbaren, mit Edelsteinen besetzten Schrein und brachte die Reliquien des hl. Sabinus in einem Ledersack nach Windberg und schenkte sie dem Kloster.
Der Sage nach beförderte ein Ochse auf seinem Rücken den kostbaren Schatz. Der Ochse blieb in Windberg auf einem Felsstein stehen und hinterließ in diesem den Abdruck seiner Klauen, denn der Stein war wachsweich geworden. Der Stein wird heute noch der „Ochsentritt“ genannt und ist neben dem Sabinusaltar eingemauert. Hier ist er noch heute zu sehen.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Memoiren eines Steinburger Bürgers
7.
Meine Jugendstreiche – Stallknecht statt Student

Nun möchte ich auch noch kurz von meinen Jugendstreichen erzählen, denn daß ich gar ein so junger Engel gewesen sei, das wird wohl kaum jemand glauben, denn Neugier und Übermut waren auch bei mir jugendliche Tugenden.
Schon mit 4 ½ Jahren lockte mich ein etwas größerer Schüler mit, an einem schönen Sonntagmorgen mit ihm in den Schloßgarten zu gehen, um blühenden Flieder zu holen. Wir krochen beide am steilen Hang bei einer Haselnußstaude unterm Zaun hindurch, und nun war ich das erstemal im Schloßgarten. Beim Fliederabreißen verschwand jedoch der begleitende Spitzbube, so daß ich den Schloßgarten absuchte, aber das Eingangsloch nicht mehr fand. Ich kam dann an der etwa 3 m hohen Steinmauer beim Hoftor an. Nun kannte ich mich wieder aus, aber auf den Zufahrtsweg hinunterzuspringen getraute ich mich nicht und ich fing deshalb wohl ziemlich laut zu weinen an. Das muß die Schmiedin vom Dorf gehört haben, denn sie kam, um zu schauen, was da los sei. Sie fing mich beim Abrutschen von der Mauer auf, so daß ich schuldbeladen, aber herzlich froh den Heimweg antreten konnte. Meine Eltern erfuhren erst davon, als die Schmiedin bei meiner Mutter einmal einen Auftrag für eine Näharbeit vorbrachte.
In der Schule jedoch konnte ich meine Streiche nur vorsichtig ausführen, weil ich bei meiner nicht sehr robusten Natur von einer besonders starken Schülerin wohl Schläge hätte einstecken müssen, und wir Buben waren den Mädchen gegenüber stark in der Minderheit. Eines Tages bekamen wir vom Lehrer den Auftrag, für sein Terrarium lebende Reptilien zu fangen, oder seltene Käferarten zu bringen. Ich fing mir nun eine lebende Blindschleiche schon mit dem ausdrücklichen Vorhaben, die Mädchen damit in die Flucht zu schlagen, was auch anderntags prompt hinter der Schultür ausgeführt wurde. Auf das Geschrei derselben erschien unser gestrenger Herr Lehrer und beschimpfte diesmal die Mädchen wegen ihrer Dummheit, ich aber kam gegen meine Erwartungen mit einem scharfen Verweis davon.
Ein anderes Mal legte ich der überstarken Mitschülerin von der Wäscheleine der Frau Lehrer eine Schlinge vor die Schulzimmertür, und zwar so, daß beim Hineintreten durch einen starken Riß an der Leine ihr Fuß in der Schlinge, sie selbst aber am Boden lag. Ich stand dabei in Deckung hinter der Dachbodenstiege. Der Streich, den ich sorgfältig ausführte, gelang mir ausgezeichnet und beim Lehrer gingen keine Klagen mehr ein. Solche Streiche geschahen öfter – ich brauchte nicht immer der Urheber zu sein.
Nun noch eine ernstere Sache. Man schrieb die Jahreszahl 1909. Ich ging in die siebte Volksschulklasse , als einmal unser Religionslehrer, Herr Kooperator Senft von Hunderdorf zu uns ins Haus kam und mich im Beisein der Eltern fragte, ob ich gerne studieren möchte. Ein hocherfreutes „Ja“ war meine Antwort.
Das kam so. Unser Pfarrer, namens Wolfgang Gruber, wohl schon ziemlich alt, erhielt von einem Studienfreund, einem alten Pfarrer, die Mitteilung, er beabsichtigte, von seinen Ersparnissen einen armen talentierten Knaben zum Studium auf einen späteren Geistlichen, wie das früher so gesagt wurde, zu verhelfen. Da sich in der Schule zu Hunderdorf kein passender Bub fand, wurde ich in der Schule ausgefragt, worauf mich Lehrer Wagner aufs Beste empfahl.
Nur setz darob ein Briefwechsel ein und bei mir ein spannendes Abwarten. Endlich , nach etwa 3 Wochen, sagte vor dem Neun-Uhr-Gottesdienst der Herr Pfarrer zu mir: „Sepperl, nach der Christenlehre (die Religionsstunde für Feiertagsschüler) kommt du zu mir in den Pfarrhof“. In Erwartung des Bescheides der da kommen werde, vergaß ich wohl auch das Beten. Die Aussprache aber lautete für mich: „Sepperl, mit unserer Sache stimmt es nicht. Der alte Studienfreund teilte mir mit, er habe bereits einen anderen Knaben gefunden“. Ich konnte nicht gleich antworten, worauf er zu mir sagte: „Gell, Sepperl, hättest wohl gerne studiert? „, was ich wohl mit einem enttäuschten „Ja“ beantwortete. Hierauf kam die weitere Frage für mich, ob ich die Karmelitenpatres mit den Holzschuhsandaletten in Straubing kenne, was ich wiederum mit einem gedämpften „Ja“ beantwortete. Nun sagte er zu mir: „Siehst Sepperl! Bei denen könntest im Kloster unentgeltlich studieren, also ein solcher Pater werden. Willst du das nicht? “ Die Antwort meinerseits war ein klares „Nein“. Auf ein weiteres Zureden des Pfarrers, ich könnte eventuell bei den Karmeliten studieren und noch vor der Profess austreten, um dann meine Studien zu einem weltlichen Priester mit eigenen Mitteln oder Spenden zu vollenden, wie er einen solchen Fall kenne, kam bei mir nicht an. Der Betreffende hatte dann seine Endstudien unter Veräußerung seiner ganzen Habe in Amerika vollendet. Dieses Gespräch beendete ich wiederum mit einem klaren „Nein“, wegen des zu groß erscheinenden Risikos. Also trat ich mit Enttäuschung, statt mit einem großen Arm voller Studierbücher , den Heimweg an. Mein Vater sagte darauf zu mir: „Bub, hast recht getan! Wenn du zum Studium im Kloster keine Lust hast, so laß es bleiben“. Also mußte auch ich nach meiner Schulzeit mein Brot bei den Bauern verdienen. Später erkannte ich es als gütige Vorsehung, daß ich nicht zum Studium gekommen war, nämlich, als ich im ersten Weltkrieg von dem oft wiederholten, zwecklosen Anrennen der deutschen Jugend (bestehend aus freiwilligen Kämpfern, von denen fast 80 % Theologiestudenten waren) bei Langenmark las. Diese Jugendlichen ‚anfangs etwa vierzehntausend an der Zahl, mußten im französischen Maschinengewehrfeuer bis auf nicht mehr ganz dreitausend junge Männer verbluten. Darunter wäre wohl auch ich gewesen, denn die Studenten gingen geschlossen zum Kampf und damit in den ihnen bereiteten Heldentod. Oh, welch verblendete Welt hüben wie drüben!
Also war’s aus mit dem Studieren, und ich mußte notgedrungen den Umgang mit landwirtschaftlichen Geräten erlernen. Das heißt: Ich mußte Bauernpraktikant werden. Damals begann das Bauerndienstjahr mit dem „Maria Lichtmeßtag“ und endete auch mit diesem Tag, also mit dem 2. Februar . Dabei wurde immer der Lohn für das ganze Dienstjahr ausgehandelt. Ich erhielt im ersten Dienstjahr 60,– Mark Jahreslohn. Diese große Summe mußte ich mir bei meines Vaters Bruder in Hinterbuchberg verdienen, wofür ich dann einen Anzug und übrige Wäsche und Schulzeug kaufte und einige Mark blieben übrig für mich selbst. Das nächste Dienstjahr verdingte ich mich nach Amselfing auf einen größeren Bauernhof als Stallbub mit einem Jahreslohn von 130.–Mark. Da standen schon 10‚ nicht gerade die frömmsten Rosse im Stall. Denen hatte ich mit einer großen Kirm das Heu von der Scheune in den Stall zu bringen. Dabei bürdete ich das Heu noch mit einem Strick über der Kirm auf, so daß man mich bald nicht mehr unterm Heu dem Stall zuwandern sah. Das Roßputzen der oft störrischen Häutern ging anfangs wohl etwas furchtsam vonstatten, aber bald hatte ich ihnen den Schneid abgekauft.
Die Bilder zeigen Pfarrer Gruber, in Hunderdorf von 1895 — 1916 und den Schulhof im Schloß zu Au v. Wald . Im 1. Stock befand sich das Schulzimmer.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Aktuelle Sonderinformation
Nach Druck des Mitteilungsblattes bat sich noch Aktuelles ergeben, sodaß insoweit die Veröffentlichungen im „Gemeindeboten“ hiermit wie folgt ergänzt bzw. richtiggestellt werden:
Volkszählung findet nicht statt
Lt. dem am Mittwoch, den 13. April 1983, 10.00 Uhr, verkündeten Entscheid des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe ist die Durchführung der Volkszählung zum Stichtag 27.4.1983 bis zum Entscheid über die Hauptsache ausgesetzt worden. Die angekündigte Volkszählung findet deshalb zum vorgesehenen Zeitpunkt nicht statt. Mit einer Entscheidung über die Klagen gegen die Durchführung der Volkszählung ist nach dem jetzigen Stand der Mitteilungen nicht vor dem Herbst 1983 zu rechnen. Wenn abschließend die Zulässigkeit der Volkszählung durch die Bundesrichter in Karlsruhe bejaht werden sollte, so ist mit einem erneuten Anlaufen der Zählung wohl nicht vor dem Frühjahr 1984 zu rechnen.
Besonders recht herzlichen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich zur Übernahme einer Zählertätigkeit bei der Volkszählung bereit erklärt hatten. Die ausgehändigten Unterlagen können behalten oder an die Gemeinde/Verwaltungsgemeinschaft zurückgegeben werden.
Beilage zu Nr. 8/1983 „Aus dem Perlbachtal“


Neues Meldegesetz in Kraft
Aufgrund des Melderechtsrahmengesetzes vom 16. 8. 1980 hat nunmehr der Landtag das Bayer. Meldegesetz beschlossen, das zum 1.4.1983 in Kraft getreten ist. § 12 des Bundesgesetzes erfordert zwingend auch die untenstehende Fassung des § 16 Bayer. Meldegesetz.
Meldepflichten
Art. 13
Allgemeine Meldepflicht

(1) Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde anzumelden. Bei der Anmeldung soll die Bestätigung über die Abmeldung vorgelegt werden, wenn eine Abmeldung nach Absatz 2 erforderlich ist.
(2) Wer aus einer Wohnung auszieht, hat sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde abzumelden. Satz 1 gilt nicht, wenn der Einwohner innerhalb dieses Zeitraumes in derselben Gemeinde eine neue Wohnung bezieht.
(3) Die Pflicht zur An- oder Abmeldung obliegt demjenigen, der eine Wohnung bezieht oder aus einer Wohnung auszieht. Für Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr obliegt diese Pflicht den gesetzlichen Vertretern. Für Entmündigte obliegt die Meldepflicht dem Vormund, für Personen, für die ein Pfleger bestellt ist , der den Aufenthalt bestimmen kann, dem Pfleger.
(4) Neugeborene, die im Geltungsbereich des Melderechtsrahmengesetzes geboren werden, sind nur anzumelden, wenn sie in eine andere als in die Wohnung der Eltern oder der Mutter aufgenommen werden.
Art. 14
Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers

(1) Der Wohnungsgeber ist verpflichtet, bei der Anmeldung mitzuwirken. Der Wohnungsgeber oder sein Beauftragter hat sich durch Einsicht in die amtliche Meldebestätigung (Art. 17 Abs. 4) davon zu überzeugen, daß sich der Meldepflichtige angemeldet hat.

(2) Legt der Meldepflichtige die amtliche Meldebestätigung (Art. 17 Abs. 4) nicht innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug vor oder sind die Angaben in der amtlichen Meldebestätigung nach der Kenntnis des Wohnungsgebers unrichtig, so teilt der Wohnungsgeber oder sein Beauftragter den Familiennamen, Vornamen, akademischen Grad, die Anschrift und den Tag des Einzuges des Mieters (Art. 18 Abs. 2) der Meldebehörde binnen eines Monats mit.
Art. 15
Begriff der Wohnung

Wohnung im Sinn dieses Gesetzes ist jeder umschlossene Raum, der zum Wohnen oder Schlafen benutzt wird. Wohnwagen und Wohnschiffe sind jedoch nur dann als Wohnungen anzusehen, wenn sie nicht oder nur gelegentlich fortbewegt werden. Art. 22 bleibt unberührt.
Art. 16
Mehrere Wohnungen

(1) Hat ein Einwohner mehrere Wohnungen im Geltungsbereich des Melderechtsrahmengesetzes, so ist eine dieser Wohnungen seine Hauptwohnung.
(2) Hauptwohnung ist die vorwiegend benutzte Wohnung des Einwohners, Hauptwohnung eines verheirateten Einwohners, der nichtdauernd getrennt von seiner Familie lebt, ist die vorwiegend benutzte Wohnung der Familie. In Zweifelsfällen ist die vorwiegend :benutzte Wohnung dort, wo der Schwerpunkt der Lebensbeziehungen des Einwohners liegt.
(3) Nebenwohnung ist jede weitere Wohnung des Einwohners.
(4) Der Einwohner hat bei jeder An- oder Abmeldung mitzuteilen, welche weiteren Wohnungen er hat und welche Wohnung seine Hauptwohnung ist. Er hat der Meldebehörde der neuen Hauptwohnung jede Änderung der Hauptwohnung mitzuteilen.
Art. 17
Erfüllung der allgemeinen Meldepflicht

(1) Der Meldepflichtige hat einen Meldeschein auszufüllen, zu unterschreiben und der Meldebehörde zuzuleiten (Art. 18).
(2) Wird das Melderegister automatisiert geführt, kann von dem Ausfüllen des Meldescheines abgesehen werden, wenn der Meldepflichtige persönlich bei der Meldebehörde erscheint und einen Ausdruck der Daten erhält, die von ihm erhoben werden.
(3) Ehegatten, Eltern und Kinder mit denselben bisherigen und künftigen Wohnungen sollen gemeinsam einen Meldeschein verwenden; es genügt, wenn einer der Meldepflichtigen den Meldeschein unterschreibt.
(4) Der Meldepflichtige erhält eine kostenfreie Bestätigung (amtliche Meldebestätigung) über die Meldung.
(5) Meldescheine sind kostenfrei bei der Meldebehörde bereitzuhalten.

Übergangs- und Schlußbestimmungen
Art. 40
Überleitungsbestimmungen für mehrere Wohnungen
Bewohnt ein Einwohner im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes mehrere Wohnungen, so haben die Meldebehörden die Hauptwohnung im Sinn des Art. 16 Abs. 2 auf der Grundlage der Erhebungen der Volkszählung 1983 innerhalb von achtzehn Monaten vom Stichtag der Volkszählung an zu bestimmen.
Bis zur Entscheidung nach Satz 1 bestimmt sich die Hauptwohnung nach der Erklärung des Einwohners. Art. 30 Abs. 2 gilt entsprechend. Art. 16 Abs. 4 bleibt unberührt.
HINWEIS: Für Personen mit mehreren Wohnungen gilt künftig folgende Regelung:
Für Verheiratete, auch wenn sie aus wirtschaftlichen oder beruflichen Gründen nicht ständig zusammenleben (z.B. Wochenend- oder Monatspendler, Arbeitnehmer auf Montage), ist nach dem neuen Melderecht die Wohnung der Familia die vorwiegend benutzte Wohnung (Hauptwohnung). Für alle übrigen Personen (Ledige, Verwitwete, Geschiedene sowie Verheiratete, die dauernd getrennt leben) ist nach dem neuen Melderecht die vorwiegend benutzte Wohnung (Hauptwohnung) diejenige, die mehr als die Hälfte des Jahres bewohnt wird.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Ungültigkeitserklärung eines Fünfjahresfischereischeines
Der von der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf am 9.2.1982 unter der Nr. 2/82 ausgestellte Fünfjahresfischereischein für Herrn Franz Siebinger, geb. am 24. Oktober 1937 in Neukirchen/Inn, Baggerführer, wohnhaft in Neukirchen, Auf der Au 10, ist abhandengekommen. Der Fünfjahresfischereischein wird für ungültig erklärt.
Hunderdorf, den 7.4.1983
VG Hunderdorf
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Vom Gemeinderat Hunderdorf (Sitzung am 28. 2. 8?)
Straßenbau Lindfeld vergeben
Eingangs gab Ingenieur Weber die Submissionsergebnisse der ausgeschriebenen Arbeiten für die Straße „Lindfeld“ und für die Erschließung des Gewerbegebietes „Thananger Straße“ und die jeweilige Angebotswertung hierzu bekannt. Nach Beratung beschloß der Gemeinderat, die Arbeiten für die Straße Lindfeld an die Fa. ARI-Bau in Bogen/Furth zu erteilen. Die Auftragssumme beziffert sich auf 211.523,20 DM. Für die Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet „Thananger Straße“ erhielt die Fa. Ohneis, Straubing, als billigster Angebotssteller den Zuschlag. Die Gesamtkosten der Erschließungsarbeiten beziffern sich auf 166.238 DM.
Zuschüsse zugesichert
Kenntnis nahm der Gemeinderat auch von einem Zuschußgesuch der Schützenkameradschaft Hunderdorf. Der Gemeinderat bewilligte einstimmig eine Zuwendung für den Ankauf der elektrischen Zugbahnen im neuen Schützenheim. Ebenso wurde der BRK- Ortsgruppe in Anerkennung der Arbeit aufgrund eines eingereichten Antrages ein einmaliger Zuschuß bewilligt.
Umbenennung Hoch/Bauernholz vor Abschluß
Erneut befaßte sich der Gemeinderat mit der Neunumerierung der Hausnummern im Bereich Bauernholz-Hoch. Ein entsprechender Entwurf lag dem Gemeinderat vor. Es bestand hierzu Einverständnis, daß die Neunumerierung und Umbenennung hiernach vorgenommen werden soll. Vor endgültiger Zuteilung sind die noch von der Umgliederung nach Hoch betroffenen Grundstückseigentümer aus Ellaberg zu benachrichtigen. Weiterhin wird der noch verbleibende Ortsbereich Bauernholz mit der Nr. 1 beginnend neu numeriert. In diesem Zusammenhang sollen auch zwei Anwesen aus Eglsee nunmehr dem Ortsteil Bauernholz zugeordnet werden.
Kostensatzung für Verwaltungsgebühren
Angenommen wurde vom Gemeinderat auch eine Satzung zur Erhebung von Verwaltungskosten für Amtshandlungen im eigenen Wirkungskreis sowie das entsprechende Kommunale Kostenverzeichnis hierzu. Damit wird auch die Gebührenerhebung im eigenen Wirkungskreis den neueren Rechtsvorschriften angepaßt. Mit dem Erlaß der Satzung sind besondere Gebührenerhebungen nicht verbunden, da die Kosten bereits nach dem allgemeinen Kostenverzeichnis erhoben wurden und für Aufgaben des übertragenen Wirkungskreises sowieso das Staatl. Kostenverzeichnis Anwendung findet.
Grünordnungsplan für Gewerbegebiet
Weiterhin befaßte sich der Gemeinderat mit den Vermittlungsvorschlägen des Arbeitsamtes zur Einstellung von Arbeitern im Zuge der neuen ABM-Maßnahme. Weiterhin wurde die Zusammenkunft des Wegeausschusses zur Wegebegehung festgelegt. Ferner genehmigte der Gemeinderat den Grünordnungsplan zum Bebauungsplan „GE-Thananger Str.“ als Satzung. Dabei wurden zuvor die eingegangenen Stellungnahmen hierzu behandelt. Zur Stellungnahme des Landratsamtes wurde konstatiert, daß das Straßenbegleitgrün seitens der Gemeinde erstellt wird, jedoch der Pflanzstreifen selbst in das Eigentum des jeweiligen Grundstücksbesitzers übergehen soll. Weiterhin wurde die Festsetzung aufgenommen, daß die im Grünordnungsplan aufgezeigte Bepflanzung im Bauantrag des jeweiligen Bauherrn detailliert darzustellen ist. Der vom Landratsamt vorgeschlagenen Strauchbepflanzung kann nicht nachgekommen werden, da die geforderten Sichtwinkel zu den Bahnübergängen eingehalten werden müssen. Zur Stellungnahme der Bundesbahn wurde beschlossen, daß die entsprechenden Sichtwinkel und das Bepflanzungsverbot bei km 16,880 – km 16,925 zu berücksichtigen sind, wie vorgeschlagen. Weitere Anregungen oder Bedenken zum Grünordnungsplan wurden nicht vorgebracht.
Erschließungsstraßenbau im Baugebiet „Apoig“
Nach Beratung entschied sich der Gemeinderat auch dafür, die bereits im August 1982 vergebene Erschließungsstraßenbaumaßnahme „Breitfelder Weg“ und “ Eichenfeldstraße“ demnächst anlaufen zu lassen, um die gegebenen tatsächlich schlechten Wegeverhältnisse zu beheben. Dem Vorbringen der Bürgeraktion bezüglich der Finanzierung der Maßnahme konnte jedoch nicht entsprochen werden, nachdem Zuschüsse für diese Maßnahme nicht in Aussicht gestellt wurden und die Ausbaustrecke innerhalb eines Bebauungsplanes liegt. Das diesbezügliche Schreiben der Interessengruppierung hatte der Gemeinderat bereits in seiner vorherigen Sitzung zur Kenntnis genommen. Es wird somit auch demnächst der Straßenbau im Bereich des Baugebietes „Apoig“ beginnen.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Informations- und Aufklärungsversammlung des Bundesverbandes für Selbstschutz
Am Mittwoch, dem 27. April 1983, 19.30 Uhr, findet im Gasthaus- Baier-Edbauer eine Informations- und Aufklärungsversammlung des Bundesverbandes für Selbstschutz statt.
Hierbei werden Referenten des Bundesverbandes für Selbstschutz über praktische Hinweise zum „zivilen Bevölkerungsschutz heute“ informieren, sowie über Selbstschutz im Verteidigungsfall, Brandschutz im Selbstschutz, Schutzbaumaßnahmen.
Der Vortrag ist für jedermann interessant. Die gesamte Bevölkerung der Gemeinde ist hierzu herzlich eingeladen.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Termimänderung bei Informationsversammlung des Bundesverbandes für Selbstschutz
Die für Mittwoch, den 27. April 1983, 19.30 Uhr, im Gasthaus Baier-Edbauer angekündigte Informations- und Aufklärungsversammlung findet nicht zu diesem genannten Termin statt.
Ein neuer Veranstaltungstermin steht noch nicht fest, wird aber demnächst rechtzeitig bekanntgegeben.
Beilage zu Nr. 8/1983 „Aus dem Perlbachtal“


Widmung
Betr.: Schmiedfeldstraße

Die in der Gemeinde Windberg neu gebaute Straße wird mit Wirkung vom 28. 1. 1983 zur Ortsstraße gewidmet.
Die gewidmete Strecke beginn bei (km 0,000) Abzweigung Kreisstraße i. H. FlurNr. 278/13 u. 278/5 und endet i. H. Flur-Nr. 266/2 (km 0,165).

Widmung
Betr.: Obere Schmiedfeldstraße

Die in der Gemeinde Windberg gelegene Straße wird mit Wirkung vom 28. 1. 1983 zur Ortsstraße gewidmet.
Die gewidmete Strecke beginnt bei (km 0,000) Abzweigung von Kreisstraße bei FlNr. 280 u. 68 und endet bei FI.Nr. 266/2 und 278/7 (km 0,125).
Träger der Straßenbaulast ist die Gemeinde Windberg.
Hunderdorf, den 6. 4.1983
Kleikamp , Bürgermeister
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Schulnachrichten
Haushaltssatzung des Schulverbandes Hunderdorf (Landkreis Straubing-Bogen) für das Haushaltsjahr 1983.
Auf Grund der Art. 40, 48 und 55 ff. des Volksschulgesetzes sowie der Art. 63 ff. der Gemeindeordnung erläßt der Schulverband folgende Haushaltssatzung:
§1
Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 1983 wird im Vermögenshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben auf 570.500,— DM und im Vermögenshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben auf 44.900,– DM festgesetzt.
§2
Kredite zur Finanzierung von Ausgaben im Vermögenshaushalt werden nicht aufgenommen.
§3
Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt werden nicht festgesetzt.
§4
(1) Verwaltungsumlage
1. Der durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Bedarf (Umlagesoll) zur Finanzierung von Ausgaben im Verwaltungshaushalt wird für das Haushaltsjahr 1983 auf 419.000,—DM festgesetzt und nach der Zahl der Verbandsschüler auf die Mitglieder des Schulverbandes umgelegt.
2. Für die Berechnung der Schulverbandsumlage wird die maßgebende Schülerzahl nach dem Stand vom 1. Oktober 1982 auf 469 Verbandsschüler festgesetzt.
3. Die Verwaltungsumlage wird je Verbandsschüler auf 893,3902 DM festgesetzt.
§5
1. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird auf 50.000,– DM festgesetzt.
§6
Weitere Festsetzungen werden nicht vorgenommen.
§7
Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 1.Jan. 1983 in Kraft.
Hunderdorf, den 7. 2. 1983
Schulverband
Vorsitzender des Schulverbandsausschusses
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Auf richtige Brandversicherung achten
Brandvorbeugung mit Heimsonde – Film- und Vortragsabend der FFW
Hunderdorf. Zu einem Filmabend hatte kürzlich die FFW Hunderdorf eingeladen. Hierzu konnte Vorstand Josef Maier im Gasthaus Baier-Edbauer zahlreiche Feuerwehrkameraden der Nachbarwehren von Gaishausen, Steinburg, Au vorm Wald, Steinburg und Windberg sowie die Kameraden der FFW Hunderdorf begrüßen. Einen besonderen Gruß entbot Vorstand Maier dem 2. Bürgermeister Egon Weinzierl und dem Referenten Lindwurm von der Bayer. Versicherungskammer.
Im ersten Film „Gefahr im Heu“ wurde vor allem den anwesenden Landwirten aufgezeigt, welche Gefahren entstehen, wenn feuchtes oder nasses Erntegut eingefahren und gelagert werde. Es wurde eindrucksvoll vor Augen geführt, daß feucht eingebrachte Ernteerzeugnisse durch die Lagerung sich selbst entzünden können. Es sei angebracht, es nach dem zweiten Tag der Einlagerung über einen Zeitraum von vier Monaten mit einer Heumeßsonde zu prüfen, ob sich die Temperatur z.B. im Heustock, verändere. Wenn sich beim Messen des Heustocks zeige, daß die Temperatur bis 70° C steige, sollte umgehend die Feuerwehr gerufen werden. Bei weiterer Erhöhung der Temperatur müßte das Heuwehrgerät eingesetzt werden, dokumentierte der Filmvortrag weiterhin.
Dann folgte Referent Lindwurm von der Bayer. Versicherungskammer, Brandversicherungsamt Straubing mit seinem Fachvortrag zur Brandversicherung. Dabei erläuterte der Referent den möglichen Versicherungsschutz, den Beginn, Umfang und Anmeldung zur Brandversicherung und Kosten. Lindwurm erläuterte dabei auch die Begriffe der Zeitwertversicherung und der Neuwertversicherung sowie die Möglichkeit der Vorsorgeversicherung. Der Sprecher warnte auch vor den Folgen bestehender Unterversicherung und riet, ggf. die Versicherungswerte zu überprüfen, um mögliche Nachteile hieraus im Brandfalle zu vermeiden. Es sollte der Versicherungsnehmer deshalb ggf. die Nachprüfung schriftlich beim zuständigen Brandversicherungsamt veranlassen, um Nachteile einer Unterversicherung auszuschließen. Der Sprecher: „Wer z. B. sein Anwesen nur zum halben Wert versichert hat, kann im Schadenfall den tatsächlichen Schaden -gleichgültig ‚ob es sich hierbei um größere oder kleinere Schäden handelt – auch nur zur Hälfte vergütet erhalten“. Weiterhin informierte Referent Lindwurm über das Verfahren der Schadensanmeldung, die binnen drei Tagen zu erfolgen habe, sowie über die Berechnung und Auszahlung der Entschädigung.
Als dritter Punkt des Abends folgte der zweite Film mit dem Titel „Florian bitte kommen“. Dieser Bildstreifen zeigte die verschiedensten Einsätze der Berufsfeuerwehr München und anderer Freiw. Feuerwehren auf. Dabei kam zum Ausdruck, daß sich die Einsätze der Feuerwehren nicht nur auf die Brandbekämpfung beschränken, sondern eine Vielzahl anderer Hilfeleistungen betreffen. So werde die Feuerwehr z.B. gerufen bei Verkehrsunfällen, bei der Bergung von verirrten Haustieren, bei Selbstmordversuchen von Gebäuden herab, bei Hochwasser, und vielen mehr.
Zum Schluß stellte Kommandant Hartmannsgruber die feuerwehreigene Heumeßsonde vor und wies darauf hin, daß sie jederzeit den Landwirten zur Verfügung stehe und möglichst oft davon Gebrauch gemacht werden sollte. Die Heusonde sei im FFW-Gerätehaus untergebracht und könne über den 1. Kommandanten Ferdl Hartmannsgruber oder 2. Kommandanten Karl Englmeier jun. ausgeliehen werden.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Blaskapelle brachte „Ständchen“ dar
Am Ostermontag versammelte sich die Kapelle des Musikvereins Hunderdorf unter der Leitung von Toni Niedermaier im Schulhof, um dem Hausmeister Ferdinand Hartmannsgruber ein Standkonzert zu spielen. Anlaß war der 50. Geburtstag , den „Ferdl“ Hartmannsgruber an diesem Tag feiern konnte. Vorsitzender Egon Weinzierl überbrachte die Glückwünsche des jungen Musikvereins. Diesen schloß sich die FFW Hunderdorf mit Vorstand Josef Maier an. Hartmannsgruber ist schon seit dreizehn Jahren Kommandant der Hunderdorfer Wehr. Zwei Feuerwehrleute überreichten einen Geschenkkorb als Anerkennung und Vorstand Maier gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Jubilar noch viele Jahre die Feuerwehr „kommandieren“ möge. Josef Breu gartulierte im Namen des CSU-Ortsverbandes und H. Hentschirsch sowie Hans Grill übermittelten die besten Glückwünsche vorn Sportverein. Die Familie Hartmannsgruber säubert nämlich die Turnhalle, nachdem sie von den Sportlern der verschiedenen Abteilungen zum Üben benützt wurde. 1. Bürgermeister Karl Härtenberger brachte den Dank der Gemeinde für die Arbeit als Hausmeister an -der großen Verbandsschule. Desweiteren würdigte Härtenberger die Verdienste des Jubilars im öffentlichen Leben der Gemeinde und hob besonders die Tätigkeit bei der Feuerwehr hervor. Die flotten Weisen der Blaskapelle erfreuten das Geburtstagskind und alle Gäste, die sich zum Gratulieren eingefunden hatten.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Leichtathletik-Club Tanne im SV Hunderdorf
Alle Leute, die gern laufen und sich fit halten wollen, werden von der Leichtathlethikabteilung des SV Hunderdorf zum ersten Trimm-Trab, der heuer unter dem Motto „Trimming 130, Bewegung ist die beste Medizin“ steht, eingeladen.
Treffpunkt am Samstag, dem 23. April 1983 um 15.30 Uhr in Steinburg-Perlbachtal. Jeder Teilnehmer erhält den Trimm-Taler.
Die folgenden Lauf- und Trainingszeiten sind Dienstag und Donnerstag um 18 Uhr in Hunderdorf ab Sportplatz und Samstag um 15.30 Uhr in Steinburg-Perlbachtal .
Die Lauftreff-Leiter würden sich freuen, möglichst viele Teilnehmer begrüßen zu dürfen.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Leichtathlethik-Talente gesucht!
LC Tanne Hunderdorf sucht Mädchen und Buben ab 10 Jahren die gern laufen, springen und werfen, denn das sind die Grundbewegungsformen der Leichtathletik. Aber auch Gymnastik, Fußball, Basketball und Schwimmen stehen auf dem Programm. Laut Statistik steht laufen nach schwimmen in der gesundheitlichen Bewegung an erster, in der Unfallstatistik an letzter Stelle. Bei Teilnahme an Veranstaltungen könnt ihr Sportfreunde und Land in ganz Bayern kennenlernen. Wer Lust zu dieser Sportart hat schaut mal bei unseren Trainingszeiten: Dienstag 18 Uhr Turnhalle, Donnerstag am Sportplatz und am Samstag 15.30 Uhr Steinburg Perlbachtal vorbei. Auch für Erwachsene gibt es ein Breitensportprogramm und einen Platz beim LC. Beim 2 mal wöchentlichen Lauf-Treff, welcher 1983 unter dem Motto „Trimming 130 Bewegung ist die beste Medizin“ steht. das vom Deutschen Sportbund und den Krankenkassen unterstützt und empfohlen wird. Das Deutsche Sportabzeichen, welches alle Jahre erworben werden kann, wenn man 5 von 15 Disziplinen je nach Altersgruppe in einer bestimmten Zeit erreicht und vieles mehr! Aufzählung nützlicher Auswirkungen sportlicher Aktivität für Gesundheit und Wohlbefinden vom Deutschen Sportärzteverband.
Voll Energie voll Kraft und Schwung den ganzen Tag, keine schlaffen Muskeln, kein wachsender Bauch, kein unruhiger Atem nach Treppensteigen, keine Müdigkeit und Unlust am Feierabend, voll Gelenkigkeit und Gewandtheit, voll Reaktionsfähigkeit und Schnellkraft durch Spaß beim Trimmen!
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Jagd für weitere neun Jahre vergeben
Dr. Kinast u. A. Poiger bis 1994 Jagdpächter — Übungsplatz würde Eigenjagdrevier bringen

Hunderdorf. Bei der kürzlich im Gasthaus Sandbiller stattgefundenen nicht öffentlichen Versammlung der Jagdgenossen Hunderdorf wurde der bestehende Jagdpachtvertrag mit den bisherigen Jagdpächtern Dr. Kinast und Alfons Poiger über den 31. 3. 1985 hinaus um weitere neun Jagdjahre bis einschließlich 31. 3. 1994 verlängert. Ferner wurde beschlossen, den Jagdpachtschilling grundsätzlich wieder für den Unterhalt der öffentlichen Feld- und Waldwege zu verwenden:
Jagdvorsteher Xaver Neumaier jun. eröffnete die Versammlung und begrüßte insbesondere Jagdsachbearbeiter Feineis vom Landratsamt Straubing-Bogen sowie Bürgermeister Härtenberger, die Jagdpächter und die 55 gekommenen Jagdgenossen, die eine Fläche von 438,57 ha vertraten. Jagdvorsteher Neumaier gab dann einen kurzen Rechenschaftsbericht, wobei er darauf hinwies, daß der neubeschaffte Rinderhebestand bereits 17mal im Einsatz gewesen sei. Es folgte der Kassenbericht durch Kassenverwalter Xaver Fruhstorfer. Die Kassenprüfer Josef Weber und Josef Meier bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Sodann wurde der beantragten Entlastung der Vorstandschaft einstimmig zugestimmt. Zum 2. Tagesordnungspunkt verlas Jagdsachbearbeiter Feineis den Antrag der Jagdpächter auf Pachtverlängerung. Zugleich verwies Feineis, daß sich die Grundfläche des Gemeinschaftsjagdreviers auf 1.013 ha verringert habe und sich nochmals durch den Bau der Autobahn verkleinern werde. Die anschließende Abstimmung ergab, daß sich 51 Jagdgenossen für die Verlängerung des bestehenden Jagdpachtvertrages mit Dr. Fritz Kinast und Alfons Poiger über den 31.3. 1985 hinaus um weitere neun Jahre bis 31.3. 1994 aussprachen. Es votierte somit eine überaus große Mehrheit für die angestrebte Pachtzeitverlängerung. Als weitere Abstimmung erfolgte die Entscheidung über die Verwendung des Jagdpachtschillings.42 Jagdgenossen mit einer jagdbaren Grundfläche von 333,50 ha, und damit weitaus die anwesende Mehrheit, stimmten dafür, den Jagdpachtschilling bei der Jagdgenossenschaft zu belassen, um ihn dann vom Wegeausschuß zu verteilen zur Unterhaltung und Instandsetzung der öffentlichen Feld- und Waldwege im Bereich der Jagdgenossenschaft Hunderdorf.
In diesem Zusammenhang abgelehnt wurde ein Zuschußantrag der Landfrauen-Ortsgruppe auf finanzielle Unterstützung der Landfrauenarbeit aus dem Jagdpachtschilling.
Zudem wurde der Eigentumsschutz für Jagdgenossenschaften beim Bau einer Bundesautobahn aufgegriffen. Nach Beratung wurde der Jagdvorsteher einstimmig beauftragt, wegen des Entschädigungsanspruches der Jagdgenossenschaft Hunderdorf gegenüber dem Bund wegen dessen Eingriffs in das Gemeinschaftsjagdrevier Hunderdorf infolge des Autobahnbaues, ein bereits in anderweitigen Fällen tätiges Rechtsanwaltbüro mit der Rechtsvertretung zu bevollmächtigen. Kosten für die Jagdgenossenschaft seien damit nicht verbunden. Eine weitere Diskussion folgte über die Neuanlage des Truppenübungsplatzes im „Sollinger Loch“. Die hierfür benötigten Flächen werden so groß sein, daß ein Eigenjagdrevier entstehe.“ Käme das Eigenjagdrevier des Bundes noch vor dem 31.5. 1985 zustande, so hätte der heute beschlossene Verlängerungsvertrag keinen Einfluß mehr auf die Entstehung des Eigenjagdrevieres, weil dieser Vertrag als sogenannter Anschlußvertrag erst am 1. 4. 1985 zu laufen beginne,“ folgerte Jagdsachbearbeiter Feineis hierzu aufgrund neuerer Rechtsprechung.
Abschließend bezeichnete es Bürgermeister Härtenberger als gute Lösung, den Jagdpachtschilling wieder für den Wegeunterhalt zu verwenden, weil so die Jagdgenossen als Anlieger entlastet würden. Weiterhin würdigte Bürgermeister Härtenberger das gute Verhältnis zwischen Jagdgenossenschaft und Gemeinde. FFW-Vorstand Sepp Maier dankte den Jagdpächtern für die jährliche Spende. Zum Schluß ließen die Jagdpächter die für die Pachtverlängerung dankten und auf ein weiteres einvernehmliches Miteinander hoffen, den Anwesenden eine Bewirtung mit Bier und Brotzeit zukommen.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Jagdpachtschilling für Wegeunterhalt
Gaishausen: Kürzlich fand im Gasthaus Solcher in Ehren die desjährige nicht öffentliche Versammlung der Jagdgenossenschaft Gaishausen statt. Jagdvorsteher Karl Schneider hieß hierbei insbesondere 2. Bürgermeister Egon Weinzierl, Jagdpächter Otto Beckmann und Jäger Reichel willkommen. Anwesend waren 38 abstimmungsberechtigte Jagdgenossen, die eine jagdbare Fläche von 315,19 ha vertraten. Dann erstattete Kassier Johann Lehner den Kassenbericht und informierte über die Einnahmen und Ausgaben im Berichtszeitraum. Die Kassenprüfer Max Fendl und Alois Fuchs kontrollierten daraufhin die Kassengeschäfte und bestätigten abschließend eine ordnungsgemäße Finanzverwaltung. Die Vorstandschaft wurde sodann entlastet. Jagdvorsteher Schneider schlug vor, den Jagdpachtpachtschilling 1983 grundsätzlich wieder zu verwenden für den Schotterankauf zur Instandsetzung der öffentlichen Feld- und Waldwege. Die anwesenden Jagdgenossen nahmen diesen Vorschlag ohne Gegenstimme an. Weiterhin wurde der Landfrauengruppe Gaishausen aufgrund eines Gesuches ein Zuschuß in Höhe von 250 DM genehmigt. Zusätzlich eingebracht wurde noch der Antrag auf Ankauf eines modernen Klauenpflegestandes. Die Abstimmung ergab, daß sich 18 Jagdgenossen mit einer Fläche von 169,93 ha für einen Ankauf und 17 Jagdgenossen mit einer Fläche von 122,91 ha gegen einen Ankauf ausgesprochen hatten. Weiterhin wurden zwei Stimmzettel leer abgegeben(Stimmenthaltung) und einer überhaupt nicht zurückgegeben. Laut Mitteilung der Unteren Jagdbehörde sind nach dem derzeitig noch geltenden Jagd- bzw. Satzungsrecht jedoch Stimmenthaltungen nicht möglich, sondern als Gegenstimmen zu werten. Der Antrag hat demnach mit 18 Ja-Stimmen und 20 Nein-Stimmen nicht die erforderliche Mehrheit der 38 anwesenden Jagdgenossen erhalten, wobei die Hektarfläche nicht mehr ins Gewicht fällt. Jagdpächter Beckmann übermittelte zum Schluß der Versammlung die Grüße von Jagdpächter Dr. Hirsch und lud gemeinsam zu einer Brotzeit und Freibier ein.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Verwendung des Jagdpachtschillings der Jagdgenossenschaft Gaishausen
Die Jagdgenossenschaft Gaishausen hat in der Versammlung am 23. März 1983 beschlossen, den Jagdpachtschilling für das Jahr 1983 zu verwenden für Schottermaterial zur Instandsetzung von öffentlichen Feld- und Waldwegen. Nach § 10 Abs. 3 BJagdG kann jeder Jagdgenosse, der dem Beschluß nicht zugestimmt hat, die Auszahlung seines Anteils verlangen. Der Anspruch erlischt, wenn er nicht binnen eines Monats nach der Bekanntmachung der Beschlußfassung schriftlich oder mündlich zu Protokoll des Jagdvorstehers geltend gemacht wird. Die Auszahlung ist demnach bis spätestens 28. April 1983 (Ausschlußfrist) zu beantragen.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins Windberg
Am 27. 3. 1983 hielten „Dö gmüatlichen Waldler“ Windberg ihre Generalversammlung. Vorstand Josef Dorfner begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder. Besonders begrüßen konnte er auch Bürgermeister Franz Kleikamp, der dem Trachtenverein für 1984 wieder einen Zuschuß in Aussicht stellte. Für 1982/83 gab es von der Gemeinde nichts, da, so Bürgermeister Kleikamp, die Kasse leer ist. Kleikamp sagte auch, daß gerade ein Trachtenverein die alten Sitten und Bräuche erhalten kann und muß und deshalb müssen solche Vereine unterstützt werden, nicht nur in Windberg, sondern im ganzen Landkreis und auch darüber hinaus.
Nach den Auführungen des Bürgermeisters bat Vorstand Dorfner den Kassier Franz Schlecht um seinen Bericht, der zufriedenstellend ausgefallen ist.
Anschließend wurde Schriftführer und Jugendleiter Adolf Schlecht jun. zum Rednerpult gebeten. Er berichtete über das Geschehen im vergangenen Vereinsjahr. Er bat auch die Eltern, ihre Kinder weiterhin, so wie bisher, zur Tanzprobe anzuhalten.
Nun kam der Zeitpunkt für Vorstand Dorfner die Ehrung für 25jährige Mitgliedschaft vorzunehmen. Geehrt wurden Maria und Michael Zöllner, Otto Wanninger und Georg Leidner. Wanninger und Leidner waren nicht anwesend, da sie auswärts wohnen. Geehrt wurde auch Adolf Schlecht sen. für achtjährige Arbeit als Vorstand des Trachtenvereins Windberg. Vorstand Josef Dorfner sagte: Alle werden geehrt, allen wird gedankt, aber einem Vorstand, der die meiste Arbeit hat, sagt man nichts. Deshalb, so Dorfner wörtlich, danke ich meinem Vorgänger Adolf Schlecht sen. von ganzem Herzen und überreiche ihm eine Ehrenurkunde.
Auch Maria und Michael Zöllner erhielten eine Urkunde und ein Ehrenzeichen. Nach einer kurzen Diskussion schloß Vorstand Josef Dorfner die Versammlung mit den Worten „Treu der Sitt, Treu der Tracht und Treu der Heimat“.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 15.04.1983


Musikverein bestand Bewährungsprobe
Viele Aktivitäten in Hunderdorf seit der Gründung – Bürgermeister dankte für Arbeit der Vorstandschaft
Hunderdorf.
Recht harmonisch verlief die Mitgliederversammlung des jungen Musikvereins Hunderdorf. Vorsitzender Egon Weinzierl erstattete dabei Bericht über das erste Vereinsjahr und gab einen Ausblick auf die Vereinsaktivitäten im Jahr 1983. Besonders herzlich dankte Weinzierl allen Vereinsmitgliedern und Gönnern für die großartige Unterstützung in allen Bereichen.
Zu Beginn entbot Vorsitzender Egon Weinzierl den jungen Musikanten insbesondere Bürgermeister und zweitem Vereinsvorsitzendem Karl Härtenberger einen herzlichen Willkommensgruß. Weinzierl: „Im ersten Vereinsjahr ist es durch ein erfreuliches Miteinander gelungen, den Aufgaben und Zielen des Vereins gerecht zu werden und sie zu verwirklichen. An erster Stelle stand die Ausbildung der Jugend auf dem Gebiete der Musik sowie die Förderung der Kameradschaft und des Gemeinschaftssinnes.“ Weinzierl rief kurz nochmals die am 27. 1. 1982 erfolgte Gründungsversammlung, die Mitgliederversammlung, in der die eigene Vereinssatzung angenommen wurde, die am 23. 6. 1982 vollzogene Eintragung in das Vereinsregister sowie die steuerliche Gemeinnützigkeitsanerkennung durch das Finanzamt ins Gedächtnis.
Als herausragende Ereignisse des ersten Vereinsjahres nannte Weinzierl das Gründungsfest, das Dank der uneigennützigen Unterstützung vieler Mitglieder und Gönner zu einem gelungenen und harmonischen Fest geworden sei. Als weitere Vereinsgeschehnisse führte der erste Vorsitzende die Beschaffung einer einheitlichen „Tracht“ für die aktiven Spieler, den organisierten Vereinsausflug sowie die besinnliche Weihnachtsfeier an. Als erfreulich wertete Vorsitzender Weinzierl auch die 22 Auftritte im Jahre 1982 und die vier Auftritte im laufenden Jahr. Der Sprecher betonte, daß man bisher recht guten Anklang gefunden habe. Auch die Vorstandschaft, so berichtete der Vorsitzende, sei nicht untätig gewesen. Sie sei bemüht gewesen, den Aufgaben des Vereins in neun Vorstandssitzungen gerecht zu werden. Als besonders erfreulich bezeichnete der Vereinsleiter den stetigen Mitgliederzuwachs. Derzeit gehörten dem Verein 140 Mitglieder an. Waren es bei der Gründungsversammlung 36 eingeschriebene Mitglieder, so sind es heute bereits 94 passive Mitglieder und 46 aktive Jugendliche.
Als besonders positiv wertete es Weinzierl, daß als Dirigent Tony Niedermeier gewonnen werden konnte, der ein großes Augenmerk auf eine gute Jugendarbeit lege. In seinem anschließenden Ausblick auf das Geschehen im Jahre 1983 versicherte Vorsitzender Weinzierl sein Bemühen, wieder verschiedene Auftritte zu organisieren. Eventuell steht auch der Besuch des Musikvereins aus Brilon an. Weiter ist die Abhaltung eines kleinen Musikfestes und nach Möglichkeit auch ein Vereinsausflug sowie eine Weihnachtsfeier geplant. Abschließend dankte Vorsitzender Weinzierl allen Mitgliedern und Gönnern, Musiklehrer Tony Niedermeier, Dirigentenstellvertreter Heinz Schroll, Musikschul-Chef Harald Rieder sowie Bürgermeister und dem Gemeinderat für die finanzielle Unterstützung. Ein besonderes Dankeschön richtete Weinzierl an alle jungen Musizierenden, die recht eifrig bei der Ausbildung und bei den Auftritten dabei waren. „Macht weiter so, ist meine herzliche Bitte an euch alle“, sagte Weinzierl abschließend.
In seinen Grußworten brachte Bürgermeister Karl Härtenberger die Freude der Gemeinde zum Ausdruck, daß der Musikverein eine gute Entwicklung nehme. Insbesondere das Kernstück „Blaskapelle“ habe einen guten Fortschritt gemacht. Härtenberger wertete es als erfreulich, daß nunmehr Tony Niedermeier als Dirigent und Heinz Schroll als Stellvertreter zur Verfügung stünden. Dank richtete das Gemeindeoberhaupt auch an die Eltern für die Aufwendungen, aber auch an Vorstand Weinzierl für seine Aktivitäten. Abschließend wünschte Härtenberger dem jungen Verein weiterhin viel Erfolg und versicherte, daß die Gemeinde gerne bereit sei, Zuschüsse zu leisten, wenn damit eine gute Sache gefördert werde.
Kassier Franz Söldner trug den Kassenbericht vor und informierte über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Die Kassenprüfung ergab die Bestätigung für eine ordentliche Finanzverwaltung, so daß die Entlastung der Vorstandschaft von der Mitgliederversammlung einstimmig gebilligt wurde. Angenommen wurde auch der Beschlußvorschlag der Vorstandschaft, bis auf weiteres den Mitgliedsbeitrag auf zwölf Mark jährlich festzusetzen, wobei aktive Spieler beitragsfrei sind. Neben Anfragen wegen der Fahrten zu den jeweiligen Auftritten und der Unterbringung der Gäste aus Brilon wurden keine weiteren Wünsche vorgebracht, so daß Vorsitzender Weinzierl mit einem Dank an alle sowie der Hoffnung auf eine weitere gute Zusammenarbeit die Mitgliederversammlung schloß.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.04.1983


Stammtisch veranstaltet Orientierungsfahrt
Au vorm Wald.
Zahlreiche Mitglied konnte kürzlich der 1. Vorstand, Johann Hornberger bei der Versammlung des Auinger Stammtisches im Gasthaus Wagner-Freudenstein, Au vorm Walds begrüßen. Der Schwerpunkt der Versammlung lag bei der Durchführung der Orientierungsfahrt. Da die im Vorjahr organisierte Veranstaltung bei der Bevölkerung großen Anklang gefunden hatte, beschlossen die Mitglieder, auch heuer wieder eine ähnliche Fahrt zu organisieren. Stattfinden wird diese Fahrt, zu der auch sämtliche Interessenten eingeladen sind, am Sonntag, 1. Mai 1983. Gestartet wird in Au vorm Wald gegen 8 Uhr, jedoch sollten sich die Teilnehmer bereits um 7.30 Uhr im Gasthaus Wagner-Freudenstein zur Fahrerbesprechung einfinden. Die Strecke selbst umfaßt wieder einen Rundkurs von ca. 50 Kilometern im Landkreis Straubing-Bogen. Die Route ist anhand einer Streckenbeschreibung, die jedes Team am Start erhält, zu bewältigen. Unterwegs wird die Fahrt durch einige besonders gekennzeichnete Kontrollstellen unterbrochen. Hier haben die Mannschaften Fragen aus dem Allgemeinwissen zu beantworten. Interessenten können sich bis spätestens Donnerstag, 28. April, im Gasthaus Wagner-Freudenstein (Tel. 09961/388) anmelden. Auch Nachmeldungen werden bis Startbeginn angenommen. Ferner beschloß die Versammlung, auch heuer wieder einen internen Ausflug zu organisieren. Die Fahrt geht diesmal für zwei Tage nach Österreich zur Taublitz-Alm. Vorstand Hans Hornberger jun. freute sich, auch drei neue Mitglieder begrüßen zu können, so daß der Mitgliederstand auf über 60 angestiegen ist. Zum Schluß wurden noch diverse interne Veranstaltungen für das Jahr 1983 festgelegt.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.04.1983


Gemeinderat beschloß 6,4-Millionen-Haushalt
Viele Investitionsmaßnahmen möglich – Bauhofbau soll bald beginnen— Für 1984 wird mit knappen Kassen gerechnet

Hunderdorf. Knapp 6,4 Millionen DM weist der Haushaltsplan 1983 an Einnahmen und Ausgaben aus, den der Gemeinderat in seiner Sitzung im Verwaltungsamt Hunderdorf verabschiedet hat. Einen ungewöhnlich hohen Anteil, insgesamt zwei Millionen DM, kann die Gemeinde für den Bauhof, Straßenbauten, Grundstückserwerbe investieren.
Eingangs trug Bürgermeister Härtenberger die Haushaltsansätze des Haushaltsplanes 1983 in den Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt vor. Nach Beratung beschloß der Gemeinderat, den vorgelegten Haushaltsplan 1983 anzunehmen und die entsprechende Haushaltssatzung zu erlassen. Gleichzeitig wurden auch der entsprechende Stellenplan sowie der Finanz- und Investitionsplan für die Jahre 1982 bis 1986 gebilligt. In einer Zeit der allgemeinen knappen Finanzmittel kann die Gemeinde heuer insgesamt viel investieren und gleichzeitig eine Rücklage anlegen. Diesjähriges „Finanzglück“ brachte insbesondere die überraschende Mehreinnahme aus der Gewerbesteuer des Vorjahres. Insgesamt wird für 1984 wieder ein finanzieller Engpaß erwartet, da Investitionen der gewerbesteuerzahlenden Be-triebe Mindereinnahmen bringen werden, jedoch aufgrund der guten Steuereinnahmen 1982 hohe Umlagen abzuführen sind, aber nur niedrige Schlüsselzuweisungen vereinnahmt werden können.
Das Gesamthaushaltsvolumen 1983 beträgt 6 368 300 DM in den Einnahmen und Ausgaben, wovon im Verwaltungshaushalt 3 361 150 DM und im Vermögenshaushalt 3 007 150 DM festgesetzt sind. Im Zusammenhang mit dem Erlaß der Haushaltssatzung beschloß der Gemeinderat auch die unveränderte Beibehaltung der Realsteuerhebesätze. Die Grundsteuer und Gewerbesteuer wurden so vom gemeindlichen Hebesatz her nicht erhöht und wie seit Jahren bei 300 v. H. belassen. Haupteinnahmequellen im Verwaltungshaushalt stellen dar die Schulhausmiete mit 143 000 DM. Grundsteuer A 52 000 DM, Grundsteuer B 239 000 DM, Gewerbesteuer 950 000 DM, Einkommensteueranteil 814 000 DM, Schlüsselzuweisungen 709 000 DM. Außerdem werden Zinserträge mit 25 000 DM und eine Schulddienstbeihilfe von 42 500 DM erwartet. Die gewichtigeren Ausgaben im Verwaltungshaushalt fallen an für Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeit 66 400 DM, Unterhalt der Feuerwehren 26 200 DM, Schulverbandsumlage 268 000 DM, Kostenbeteiligung Kindergarten 41 400 DM, Straßenunterhalt und Winterdienst einschließlich zusätzliche ABM-Maßnahme 216 900 DM, für die Abwasserbeseitigung 40 200 DM. Ausgaben, die die Gemeindekasse arg strapazieren, sind vor allem auch die Gewerbesteuerumlage von etwa 850 000 DM, die Kreisumlage mit 697 200 DM und die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft 154 800 DM sowie die Kreditzinsen in Höhe von 126 500 DM.
Im Vermögenshaushalt sind für 1983 viele Investitionsmaßnahmen vorgesehen. So sind für die Restabwicklung des Kindergartenbaues 20 000 DM sowie für die Erschließung des Baugebietes „Hochfeld-Süd“ 35 000 DM vorgesehen. Die Straßenausbaumaßnahme Lindfeld ist mit Ausgaben von 270 000 DM vorgetragen, wozu heuer Zuschuß- und Beitragseinnahmen von 50 000 DM erhofft werden. Für Zusatzgeräte zum Gemeindeunimog will man 148 000 DM investieren. Weiterhin will man den Ausbau der Breitfelder Straße und Eichenfeldstraße mit Ausgaben von 180 000 DM so-wie der Erschließungsstraße im Gewerbegebiet „Thananger Straße“ mit 147 000 DM an Ausgaben bewältigen. Für den Neubau des Bauhofes, BA I, sind Ausgaben von 630 000 DM vorgesehen. Die Erweiterung der Kanalisation im Gewerbegebiet ist mit 40 000 DM vorgetragen und weitere 149 000 DM werden für Kredittilgungen benötigt.
Befaßt hat sich der Gemeinderat auch mit der Ausschreibung der Bauarbeiten für den Neubau des Bauhofes, wobei man sich für eine beschränkte Ausschreibung mit offiziellem Eröffnungstermin aussprach. Zugleich wurden die Firmen und Betriebe festgelegt, die man zur Angebotsabgabe bitten will. Nach den Vorstellungen des Gemeinderates soll der Baubeginn beim Bauhof Ende Mai sein.
Kenntnis nahm der Gemeinderat von einem Zuschußgesuch der BRK-Ortsgruppe Steinburg. Der Gemeinderat bewilligte eine Zuwendung zum Ankauf von neuer Dienstkleidung in Anerkennung der gemeinnützigen Arbeit des Roten Kreuzes.
Erneut zu befassen hatte sich der Gemeinderat auch mit der Vergabe der Straße Lindfeld. Nach einem Schreiben der Regierung von Niederbayern mußte man die vorgenommene Vergabepraxis noch einmal überprüfen. Bürgermeister Härtenberger verwies zudem auch auf das zwischenzeitlich vorgenommene Bietergespräch. Unter Zugrundelegung dieses Sachverhalts beschloß der Gemeinderat, den Auftrag an die Fa. Troiber, Bauunternehmung aus Achslach, zu vergeben bei einer Auftragssumme von 198 575 DM. Festgelegt wurden auch die Termine für die Bürgerversammlungen 1983 wie folgt: 29. 4. in Hunderdorf, 5. 5. in Gaishausen und 7. 5. in Steinburg.
Befaßt hatte sich der Gemeinderat zudem mit der Jahresrechnung 1982, die von Kämmerer Josef Michl vorgetragen wurde. Die Haushaltsrechnung mit insgesamt 6 926 917 DM in den Einnahmen und Ausgaben wurde ohne Einwendungen zur Kenntnis genommen und an den Rechnungsprüfungsausschuß verwiesen. Weiterhin legte Bürgermeister Härtenberger den Bericht des Bau- und Wegeausschusses vor. Zu den verschiedenen Punkten beschloß der Gemeinderat, inwieweit und auf welche Art die angesprochenen Wegeinstandsetzungen erfolgen sollen. Etliche Wege sind bereits im Rahmen der laufenden Frühjahrsinstandsetzung ausgebessert und aufgeschottert worden. In diesem Zusammenhang mußte der Wegeausschuß auch bemängeln, daß in Einzelfällen von Landwirten zu nahe an oder bereits in den Gemeindeweg geackert worden sei, was eigentlich nicht geschehen sollte und auch unnötige Unterhaltungsarbeiten erfordere bzw. diese umsonst werden lasse.
Bekanntgegeben wurde abschließend vorn Bürgermeister ein Schreiben der Polizei Straubing wegen der eingeengten Sichtverhältnisse am Bahnhofsplatz. In dem Schreiben heißt es, daß der Bahnbus nur kurze Zeit hält und die kurzfristige Sichtbeeinträchtigung den Verkehrsteilnehmern zugemutet werden könne.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1983


„Zum Patenbitten sama kemma“
KuSK Hunderdorf steht bei KuSK Windberg Pate
Windberg/Hunderdorf. Auf ihr 75jähriges Bestehen kann die Krieger- und Soldatenkameradschaft Windberg heuer zurückblicken. In der Zeit vom 10. bis 13. Juni wird das Gründungsfest mit Weihe einer neuen Fahne gefeiert. Nach althergebrachtem Brauch braucht man für ein derartiges Jubiläumsfest auch einen Paten und nach dem offiziellen Patenbitten steht die Übernahme der Patenschaft durch die Hunderdorfer KuSK fest.

Pferdegespann und Mitglieder des Festvereins Windberg.

Die Kameraden der KuSK Hunderdorf hatten sich beim Schulhof in Hunderdorf eingefunden, um die Kameraden des Festvereins Windberg zu empfangen. Gegen 15.30 Uhr marschierten die Windberger in Begleitung der Kapelle Bugl an. Der Festakt des Patenbittens nach altem Zeremoniell konnte beginnen. In Versform wurde sodann von KuSK-Vorstand Otto Häusler bei den Hunderdorfern die Übernahme der Patenschaft für die 75jährige Bestehensfeier, verbunden mit der Weihe einer neuen Fahne, erbeten. Alfons Pflügl, KuSK-Vorstand, erklärte im Namen des Hunderdorfer Vereins die angetragene Patenschaft anzunehmen und ein guter Pate sein zu wollen. Nachdem die Patenschaft durch Handschlag der beiden Vorstände besiegelt war, zerschnitt die Fahnenmutter des Festvereins, Ursula Laumer, das weiß-blaue Band.
Bürgermeister Kleikamp, der als Windberger Gemeindeoberhaupt zum Patenbitten mitgekommen war, zeigte sich erfreut über die Übernahme der Patenschaft durch die Hunderdorfer. „Möge gemeinsam ein guter Festverlauf gelingen“, wünschte Kleikamp abschließend.
Damit den Hunderdorfern das Ja-Sagen nicht so schwer falle, hatten die Windberger auch ein Faß Bier auf einem schmucken Pferdegespann mitgebracht. Nach dem Anzapfen wurde in kameradschaftlicher Runde auf einen guten Festverlauf zugeprostet und die Kapelle Bugl unterhielt mit Blasmusik.
Dann folgte, angeführt von der Musikkapelle und dem Pferdefuhrwerk mit Bürgermeister Kleikamp, der gemeinsame Festzug zum Gasthaus Sandbiller. Dort fand ein gemütliches Beisammen-sein statt. Der Festverein stellte dabei jedem eine Maß Bier und eine Brotzeit zur Verfügung und die Musiker sorgten für schneidige Klänge. Nachdem auch das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte und das Patenbitten in bestem kameradschaftlichen Einvernehmen vonstatten ging, hat das Jubiläumsfest der KuSK Windberg einen ersten Glanzpunkt erhalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1983


Stolz auf die Schützenkönigin
Brigitte Artmann gewann — Neues Schützenheim in Hunderdorf errichtet
Hunderdorf. Besonders stolz ist man bei der Schützenkameradschaft Hunderdorf auf den diesjährigen Schützenkönig. Zum erstenmal in der Vereinsgeschichte gab es mit Brigitte Artmann einen weiblichen Schützenkönig. Schützenkönig der Jugend wurde Alexander Eberth, den Titel des Vereinsmeisters sicherten sich Egon Höcherl und Franz Poiger.

Die Vereinsmeister und Schützenkönige

Zur Proklamationsfeier des Schützenkönigs und der Vereinsmeister am vergangenen Samstag im Gasthaus Deschl in Hofdorf hieß 1. Schützenmeister Ludwig Wagner insbesondere Sektionsschützenmeister Josef Michl (Neukirchen) und Herbergsvater Georg Deschl willkommen. Sodann wurde zum Gedächtnis an die verstorbenen Vereinsmitglieder eine Gedenkminute eingelegt.
In seinem kurzen Bericht dankte Schützenmeister Wagner insbesondere der Gemeinde Hunderdorf für den Zuschuß zum Kauf der elektrischen Zugbahnen im neuen Schützenheim, aber auch Georg Deschl, der die Räumlichkeiten und das Material für den nunmehr sechsbahnigen Schießstand zur Verfügung stellte. In diesem Zusammenhang sprach der Schützenmeister herzliche Dankesworte auch an die Mitglieder für die tatkräftige Unterstützung und Mithilfe beim Neubau des Schützenheimes.
1. Sektionsschützenmeister Josef Michl freute sich über die Neuzugänge vor allem der Jugend, bei der Hunderdorf er Schützenkameradschaft und bat, besonders ein Augenmerk auf die Förderung der Nachwuchsarbeit zu richten. „Die Jugend sichert die Zukunft des Vereins“, sagte Michl weiterhin. Er bewertete zudem die erzielten Erfolge der Hunderdorfer bei den Rundenwettkämpfen als erfreulich. Recht zufrieden äußerte sich der Sektionschef über die neuen Schießräume, in denen auch einmal eine Sektionsmeisterschaft ausgetragen werden könnte. Darauf folgte die Bekanntgabe der Veranstaltungen und Versammlungen der Schützen im Vereinsjahr 1982/83 durch Schriftführer Waldemar Rabies. Dann gab Kassier Xaver Hagn den Rechnungsbericht und bei der anschließenden Kassenprüfung wurde die Kasse für „in Ordung“ befunden.
Mannschaftsführer Max Höcherl bedankte sich beim ersten Jugendleiter Karl Obermeier für die gute Betreuung und die Unterstützung bei den Rundenwettkämpfen. Zugleich übermittelte Höcherl die Grüße des Schützengaues Straubing und überreichte in dessen Namen an Egon Höcherl eine Ehrenmedaille für den erzielten dritten Platz in der Einzelwertung bei den Rundenwettkämpfen. Egon Höcherl erreichte dabei einen Durchschnitt von 256 Ringen. Weiterhin nannte Mannschaftsführer Max Höcherl die verschiedenen Schützenveranstaltungen, bei denen eine gute Plazierung geschafft wurde. Erster Jugendleiter Karl Obermeier bedankte sich seinerseits beim Mannschaftsführer und bei den Jungschützen für den vorbildlichen Einsatz bei den Rundenwettkämpfen. Obermeier wünschte ein weiteres erfolgreiches Abschneiden in den Wettkämpfen und die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit.
Dann folgte die Proklamation der Vereinsmeister und der Schützenkönige 1983/84. Vereinsmeister der Senioren wurde Egon Höcherl mit 1 736 Ringen vor Otto Hirtreiter jun. (1635) und Max Höcherl (1626). Die Jugendvereinsmeisterschaft sicherte sich Franz Poiger (1662 Ringe) vor Helmut Meier (1638) und Bettina Leidl (1343).
Schützenkönig des Vereins wurde Brigitte Artmann; sie ist der erste weibliche Schützenkönig in der bisherigen Vereinsgeschichte. Den 2. Platz belegte Otto Hirtreiter jun. (Wurstkette) und den 3. Platz sicherte sich Ludwig Wagner (Brezenkette). Bei der Jugend wurde Alexander Eberth Schützenkönig, Franz Schiederer Wurstkönig und Helmut Maier Brezenkönig.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1983


Damals lange im Gespräch
Unglücksfälle in der Pfarrei Neukirchen um die Jahrhundertwende

Wir leben heute in einer hektischen und unruhigen Zeit, bestimmt von der Motorisierung und Mechanisierung. Alles muß schnell gehen, man hat nie richtig Zeit. Diese Tatsachen bewirken zwangsläufig Unfälle, die bei einer ruhigeren „Gangart“ hätten auch vermieden werden können. Besonders viel junge Leute sind davon betroffen. Unbeteiligte nehmen solche Unglücksfälle zur Kenntnis, um sie bald wieder zu vergessen, weil neue Unfälle die vorangegangenen vergessen lassen.
Ganz anders war das in der sog. „guten alten Zeit“. Damals waren Unglücksfälle Gesprächsstoff für Wochen und Monate. Pfarrer Peter Poiger von Neukirchen hat uns solche Unglücksfälle aus seiner Pfarrei Neukirchen niedergeschrieben. Die sehr alten Leute werden sich beim Lesen dieser Zeilen noch daran erinnern.
Am 22. August 1879 ging in der Elisabethszeller Flur ein schwerer Wolkenbruch nieder, der den Elisabethszeller Bach in einen reißenden Gießbach verwandelte. Neben anderen Schäden, die mit dieser Überschwemmung verbunden waren, wurde die Hammerschmiede in Pürgl, die damals im Besitze der Koppenberger Familie war ( später übersiedelte sie nach Prünst), durch die Wasserfluten fast gänzlich demoliert, ist die Hammerschmiede eingegangen und wurde dann nur mehr als Schmiede weitergeführt. Der Nachfolger Früchtl hat nur noch den Blasbalg mit Wasserkraft betrieben. Bei dieser Überschwemmung fand die sog. Englberger-Schusterin Theres Keckenberger von Pürgl in den Wasserfluten ihren Tod.
Im Jahre 1901 und am 9. Juli 1926 gab es weitere Hochwasserschäden am Elisabethszellerbach.
Die 20jährige Bauerstochter Franziska Feldmeier von Untermühlbach wurde am 11. Juni 1894, als sie auf der Wiese mit Heuarbeiten beschäftigt war, vom Blitze erschlagen. Kurz vorher hatte sie bei einer Wallfahrt nach Altötting die hl. Sakramente empfangen.
Der 19 jährige Bauerssohn Karl Primbs von Inderbogen, der einzige Sohn der Familie, wurde am 2. August 1893 bei einer Rauferei erschlagen. Der Hof ist jetzt im Besitze der Familie Hartmannsgruber.
Der 37jährige Reiserbauer Johann Kraus von Reisach wurde im Jahre 1893 in Bühel am Morgen vor einem Hause tot aufgefunden. Man wußte nicht, ob er erfroren ist oder erschlagen wurde. Der Krämer Johann Hilmer von Haggn wurde nachträglich für seinen Tod verantwortlich gemacht und bestraft, da die Recherchen es zutage brachten, daß er bei einem Streite in seiner Schnapsstube den Kraus mit einem Tabakglase auf den Kopf geschlagen haben soll. Seine Schuld wurde allerdings in Zweifel gezogen, da er ein ruhiger Mann war. Es kamen auch noch andere Mittäter in Frage. Das Reiserbauernanwesen ging später in Besitz der Aschaffenberger Aktiengesellschaft über.
Der Schneiderssohn Xaver Kittenhofer von Neukirchen schoß aus Unvorsichtigkeit am 2. 2. 1899 mit einem Flobertgewehr in die rechte Hand und starb am Starrkrampf.
Förg Johann, Söldner von Irlach ist am 14. Jan. 1916 beim Baumfahren tödlich verunglückt.
Am 14. April 1911 wurde der junge Wirt Josef Laschinger von Haggn auf der Straße vor seinem Hause ohne jeglichen Grund und ohne Wortwechsel von dem Waldaufseher Kammerl, der einen Schnapsrausch hatte, erstochen. Laschinger hatte dem Kammerl viele Wohltaten erwiesen. Kammerl, dem sein Zustand der Trunkenheit als Milderungsgrund für seine Untat angerechnet wurde, wurde zu einigen Jahren Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung führte er in seinem Blockhaus oberhalb des Urberloches das Leben eines Einsiedlers.
Johann Hilmer, Austragskrämer in Haggn, gebürtig aus Oberwachsenberg, der für den Tod von Johann Kraus verantwortlich gemacht wurde, starb am 9. Dez. 1912 als Waldarbeiter des Schlosses Haggn im Waldteil „Paradies“ unter der Last eines umgestürzten Baumes.
Der in Neukirchen in seinem von ihm erbauten Ausnahmhause privatisierende alte Bierbrauer Johann Edbauer, früher auf dem Anwesen in Obermühlbach, ein sehr braver und religiöser Mann, verdienter Vorstand des Veteranenvereins, half während des Krieges zeitweise aus auf dem Anwesen seines im Heeresdienste stehenden Schwiegersohnes Joseph Wintermeier in Untermühlbach (Bürgermeisters). Als er mit der Reparatur eines Zaunes beschäftigt war, am 15. März 1917, verletzte er sich durch eine schwere eicherne Gartensäule so schwer am Unterleib, daß er alsbald verschied.
Jakob Häusler, Söldner in Obermühlbach, ein sehr gutgesinnter Mann, einer der besten in der ganzen Pfarrei, der auch eine Wahlperiode lang verdienstvoller Bürgermeister der Gemeinde Obermühlbach war, und der im Kriege vier seiner Söhne verloren hatte, war mit der Nußernte beschäftigt. Am 5. Oktober 1923 fiel er vom Nußbaum und war auf der Stelle tot.
Michael Kilger, Maurer von Bachersgrub, hatte beim Bauern Otto Wintermeier in Obermühlbach ein Kellergewölbe hergestellt, dessen gutes Gelingen ihm große Befriedigung hervorgerufen hatte. Als er nach vollendeter Arbeit die Gewölbestützen entfernen wollte, fiel am 24. Oktober 1923 das Gewölbe , das oben ungleich mit Erde belastet worden war, plötzlich ein. Kilger wurde durch die Steinmassen erdrückt. Sein Sohn Josef, der gleichfalls im Keller sich befand, kam, allerdings mit einigen Verletzungen, mit dem Leben davon.
Kilger Michael war ein sehr braver ‚gut religiöser Mann und sehr tüchtiger Maurer gewesen.
Wintermeier Max, Bauerssohn von Obermühlbach, ist am 25. Juni 1911 tödlich verunglückt neben dem Schulhause, indem er vom Pferde gestürzt ist und sich an einem Stein das Genick brach.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Memoiren eines Steinburger Bürgers
8.
Der Tod des Vaters

Täglich wurde um 3 Uhr früh aufgestanden, denn die Stallarbeit dauerte mit Morgensuppenzeit 2 Stunden, und um 5 Uhr gings mit dem Pferdegespann aus dem Hof zur Feldarbeit oder einer sonstigen anbefohlenen Arbeit. Wir Dienstboten mußten dann um 10 Uhr wieder zum Mittagessen eintreffen. Das Essen war sehr gut, es gab wöchentlich 3mal Fleisch, womit es im Bayerischen Wald schon spärlicher runterging. Um 12 Uhr mußten wir aus dem Hof sein bis um 5 Uhr abends, wo wir dann nach 2 Stunden Füttern wieder unsere Ruhe hatten, um welche Zeit im Sommer noch die Sonne heiß am Himmel stand. Im Spätherbst einmal war ich allein mit zwei Pferden und Pflug vorm Dorf draußen und mußte die Morgendämmerung abwarten, weil ich im Finstern das Feld nicht fand, um es noch fertig zu pflügen. Die Arbeitszeit war damals bei den Bauern so einfach eingeführt. Zur Winterszeit gings um 5 Uhr früh mit der Laterne entweder zum Maschinen-Dreschen in die Scheune oder zum Holzmachen in den Holzschuppen. Nachmittags aber war schon um 3 Uhr Feierabend. Diese Tagesordnung wurde damals im Gäuboden strikt eingehalten. Mein Vater hatte mich schon nach einer Woche an einem Sonntag besucht, mich aber nicht angetroffen, weil ich gerade zu meinem Firmpaten nach Aiterhofen (4 km) ging. Ihn hätte wohl alles interessiert, aber leider konnte er seinen Besuch nicht wiederholen, er wurde immer kränklicher und mußte schon im nächsten Winter sein Leben abschließen.
Es ist noch zu berichten, daß ich auf diesem Hof bald in der Gunst des Bauern stand, der mich durch Lohnaufbesserungen und sonstigen Arbeitsbedingungen zum Bleiben für das nächste Jahr bewog. Auf diesem Hof war ein älterer Oberknecht schon längere Jahre ganzjährlich, ein zweiter Knecht (Anderknecht) für Sommerszeit und dritter und vierter Knecht ganzjährlich bedungen, sowie ein Pferdeknecht, ebenso meine Wenigkeit und ein älterer Schweizer für den Kuhstall engagiert. Haus und Küche versorgte die Bäuerin, unterstützt von einer alten Dorffrau. Die Bäuerin war übrigens eine nur gute Frau mit 3 Buben und 2 Töchterchen. Der zweite Bub, Sepp, war ein richtiger Flegel. Er hatte einmal beim Schweinehirten mit dem Dorfeber den Kempf aufgenommen und wurde von diesem am Oberschenkel aufgerissen. Es wäre ihm dabei wohl schlecht ergangen, wenn ihm nicht des Dorfhirten Kinder mit dem großen Hirtenhund zu Hilfe gekommen wären. Er sagte aber zu Hause nichts von der Sache, bis anderntags die Bäuerin beim Bettmachen die Blutlache entdeckte. Ein anderes Mal in der Ernte, beim Gersteeinfahren, stieg er ungesehen hinten am Seil auf die Fuhre und ließ sich unterm Kastanienbaum an der Dorstraße am hängenden Ast durchziehen, wobei er jedoch auf die Straße fiel. Er verletzte sich so schwer am Rückgrat, daß er trotz sofortiger ärztlicher Hilfe nach zwei Tagen verstarb.
Es war am 4. Jan. 1913, als ich vormittags beim Maschinendreschen in der Scheune ein Telegramm erhielt, daß heute nacht der Vater verstorben sei. Ich fuhr sofort mit der Bahn nach Hause und half, den lieben Vater in der Schlafkammer aufbahren (denn damals gabs auf dem Lande noch keine Leichenhäuser). Da die Mutter fast am Zusammenbrechen war, mußte ich die Anordnungen für die Beerdigung treffen. Unfaßbares Leid wohl für uns alle! Der jüngste Bub, ½ Jahr alt, lag in der Wiege, zwei weitere gingen nicht einmal noch zur Schule, ich war 15 Jahre alt und der ältere Bruder im 19. Lebensjahr, eine Schwester war mit einem schweren Augenleiden in Straubing im Krankenhaus (12 Jahre alt) , 3 weitere gingen zur Schule. Mein ältester Bruder hatte als Schneiderlehrling und Geselle bisher wenig Verdienst, also eine trostlose Lage für unsere gute Mutter. Nur felsenfestes Gottvertrauen war ihr noch geblieben, durch eine einzige wahrhaft gute Erziehung. Ich gestatte mir, die Trauerrede des Hr. Kooperator Ebner bei der Beerdigung unseres guten Vaters zu wiederholen. Ich kann sie heute noch auswendig. Sie lautete:
Bitter ist der Tod, ja, er kann grausam sein. Er kann tiefe Wunden schlagen, die nur langsam heilen. Das fühlen wir alle, die wir hier an diesem Grebe stehen, wo eine trostlose Witwe mit ihren 9 unmündigen Kindern den so frühen Tod ihres lieben Gatten und Vaters beweint. Es ist der ehrengeachtete Herr Josef Feldmeier, Schneidermeister von Wegern, welcher am 4. 1. 1913 nach schwerem Leiden und Empfang der Sterbesakramente , gottergeben von seiner Familie im Alter von 53 Jahren scheiden mußte. Er war schon öfter schwer erkrankt, raffte sich aber immer wieder auf, durfte er doch nicht ans Sterben denken, da er doch den Seinigen so notwendig war. Aber schon der Psalmist sagt: „Gottes Gedanken sind nicht eure Gedanken und Gottes Wege sind nicht eure Wege, denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch seine Gedanken höher als eure Wege. „So ergeben wir uns seinem Willen. Und dir, trauernde Witwe, sei gesagt: „Er hat es nun besser als du es ihm bei treuester Pflege hättest machen können. Ein Trost sei dir auch noch, daß du gute Kinder besitzt, das Unterpfand euerer ehelichen Liebe. Das irdische Band der Liebe ist zwar getrennt, doch das geistige Band der Liebe und des Gebetes bleibt bestehen über das Grab hinaus.
Und ihr lieben Kinder! Gedenkt oft im Gebete eures guten Vaters und kehrt oft hierher zurück. Da werdet ihr immer wieder Trost und Kraft finden. Gott ist ja der Vater aller Witwen und Waisen, er wird für euch sorgen, er wird euch immer wieder Menschen finden lassen, die ein gutes Herz und eine offene Hand für euch haben. Und wir alle, die wir hier sind, wollen gerne, soweit es in unserer Macht steht, hier mit Rat und Tat beistehen um Gottes Lohn“.
So wollen wir nun unser Fürbittgebet in christlicher Liebe für seine Seelenruhe zum Himmel senden mit einem andächtigen Vaterunser und dem englischen Gruß“.
Ich möchte dazu extra noch erwähnen, daß eine äußerst selten große Beteiligung an dieser Trauerfeier war.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Bodennutzungshaupterhebung 1983 (2. Teil)
Alle Landwirte im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, die bereits im Jan.1983 bei der Bodenerhebung 1. Teil erfaßt wurden, werden gebeten, bis spätestens 15. Mai 1983 zur Bodenerhebung 2. Teil vorzusprechen. Hierbei sind Angaben über die Bewirtschaftung des Ackerlandes zu machen. Gleichzeitig kann ggf. auch Antrag auf Bergbauernhilfe gestellt werden.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Gewährung von Ausgleichszulagen in Berg- und Kerngebieten für das Kalenderjahr 1983
Wie in den vergangenen Jahren können auch heuer wieder Ausgleichszulagen an Landwirte in den Kerngebieten der benachteiligten Agrarzonen gewährt werden. Das Hauptziel der Förderung ist, die Weiterbewirtschaftung von ungünstigen Ertragslagen auch in Zukunft zu gewährleisten. Antragsberechtigt sind landw. Unternehmen als Einzelunternehmer oder als Mitglied von Kooperationen, Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen, sofern sie zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens 3 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche in den für die Förderung abgegrenzten Berg- oder Kerngebieten bewirtschaften und Rindvieh, Schafe oder Ziegen halten. Landwirtschaftliche Kleinbetriebe, bis zu 3 ha, die keine Ausgleichszulage erhalten, können evtl. eine Förderung über das Bayer. Alpen- und Mittelgebirgsprogramm beantragen. Auskunft erhalten Sie bei der Abt. L 1 beim Amt für Landwirtschaft, Straubing.
Keine Ausgleichszulage erhalten Unternehmer, die landw. Altersgeld oder eine Landabgaberente beziehen.
Antragsschluß ist 15. Mai 1983- Ausschlußfrist!
Stichtag für die Flächen – und Viehausstattung ist der 1. Mai 83.
GEMEINDE HUNDERDORF:
Anträge können ab sofort bei der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf ‚Zimmer 1, gestellt werden.
GEMEINDE WINDBERG:
Antragstellung ab sofort jeden Mittwoch bis einschl. 11. 5. von 13.30 – 17.00 Uhr in Windberg (Schule), ansonsten bei der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf.
GEMEINDE NEUKIRCHEN:
Antragstellung ab sofort im Gemeindeamt Neukirchen.
In diesem Zusammenhang wird auch die Bodennutzungshaupterhebung (2. Teil) durchgeführt. Es wird ausdrücklich nochmals auf die Antragsfrist aus dem Bergbauernprogramm v. 15. Mai 1983 hingewiesen. Später eingereichte Anträge können nicht berücksichtigt werden!
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Bekanntmachung der Haushaltssatzung
(durch Niederlegung in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft und Bekanntgabe der Niederlegung durch Anschlag an den für öffentliche Bekanntmachungen allgemein bestimmten Stellen oder durch Mitteilung in einer Tageszeitung nach Vorlage bei der Rechtsaufsichtsbehörde)
I.
Die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf hat die Haushaltssatzung für das Jahr 1983 erlassen. Die Haushaltssatzung tritt mit dem 1. Jan. 1983 in Kraft. Die Haushaltssatzung mit ihren Anlagen wurde in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Kirchgasse 8, 8441 Hunderdorf‚ Zimmer Nr. 3, niedergelegt. (Art. 10 Abs. 1 VGemO) und zur Einsicht während des ganzen Jahres innerhalb der allgemeinen Geschäftsstunden bereitgelegt. (Art. 10 Abs. 2 VGemO, Art. 41 KommZG, § 4 Abs. 2 Bekanntmachungsverordnung). Dort wurde auch der Haushaltsplan gemäß Art. 10 Abs. 2 VgemO, Art. 41 KommZG, Art. 65 Abs. 3 GO öffentlich aufgelegt.
II.
Die Haushaltssatzung enthält keine genehmigungspflichtigen Teile.
Hunderdorf, den 21. 4. 1983
Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Haushaltssatzung der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Landkreis Straubing—Bogen) für das Haushaltsjahr 1983
Auf Grund der Art. 8 Abs. 2, Art. 10 VGem0, §§ 41, 42 KommZG sowie der Art. 63 ff. der Gemeindeordnung (GO) erläßt die Verwaltungsgemeinschaft folgende Haushaltssatzung:
§1
Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 1983 wird im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben auf 448.900,– DM und im Vermögenshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben auf 58.700,— DM festgesetzt.
§2
Kredite zur Finanzierung von Ausgaben im Vermögenshaushalt werden nicht aufgenommen.
§3
Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt werden nicht festgesetzt.
§4
(1) Verwaltungsumlage
1. Der durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Finanzbedarf (Umlagesoll) zur Finanzierung von Ausgaben im Verwaltungshaushalt wird für das Haushaltsjahr 1983 auf 280.650,– DM festgesetzt und nach dem Verhältnis der Einwohnerzahl der Mitgliedsgemeinden bemessen.
2. Für die Berechnung der Verwaltungsumlage wird die maßgebende Einwohnerzahl nach dem Stand vom 30.6. 1982 auf 5071 Einwohner festgesetzt.
3. Die Verwaltungsumlage wird je Einwohner auf 55.3441 DM festgesetzt.
§5
1. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird auf 50.000,– DM festgesetzt.
§6
Weitere Festsetzungen werden nicht vorgenommen.
§7
Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 1. Jan. 1983 in Kraft.
Hunderdorf, den 16. 2. 1983
Verwaltungsgemeinschaft
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Vom Gemeinderat Hunderdorf
Sitzung am 13. 4. 1983

In dieser Sitzung nahm der Gemeinderat die Jahresrechnung 1982, die in Gesamteinnahmen und Ausgaben mit 6.926.917 DM abschließt, zur Kenntnis. Weiterhin befaßte sich der Gemeinderat mit dem Bericht des Wegeausschusses über verschiedene Wegeinstandsetzungen.
Als ersten Tagesordnungspunkt behandelte der Gemeinderat die Rechnungslegung für das Haushaltsjahr 1982. Kämmerer Michl gab dabei die Jahresrechnung 1982 in den Haushaltsansätzen und in den Abschlußziffern des Verwaltungshaushalts und des Vermögenshaushaltes bekannt. Die Jahresrechnung 1982 schließt demnach ab mit Einnahmen und Ausgaben im Gesamthaushalt von 6.926.917,47 DM. Einwände gegen die Jahresrechnung wurden seitens des Gemeinderates nicht erhoben. Die Jahresrechnungsbücher und Belege wurden zur Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuß verwiesen.
Zur Kenntnis gab Bürgermeister Härtenberger dem Gemeinderat den Bericht des örtlichen Bau- und Wegeausschusses. Der Wegeausschuß hatte kürzlich die verschiedenen Gemeindewege besichtigt und einen Bericht über die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten und dgl. vorgelegt. Zu verschiedenen offenen Punkten beschloß der Gemeinderat nunmehr, in wie weit oder in welcher Weise die Behebung evtl. bestehender Mängel erfolgen soll. Verschiedene Wege sind zwischenzeitlich auch bereits instandgesetzt bzw. aufgeschottert worden im Rahmen der laufenden Wegeinstandsetzung im Frühjahr. Verschiedene Mängelbehebungen sind jedoch noch zu beheben, wie z. B. verschiedene Nacharbeiten, Anlegen von Querrinnen und Räumen von Entwässerungsgräben und dgl. Wie der Wegeausschuß leider auch verschiedentlich feststellen mußte, ist seitens von Landwirten zu nahe an oder bereits in den Gemeindeweg geackert worden. Die Gemeinde bittet deshalb, in den Einzelfällen wieder besser auf die Grenzen der Wegegrundstücke zu achten, da ansonsten auch verschiedentliche Wegeinstandsetzungsarbeiten umsonst wären.
Weiterhin wurde vom Bauausschuß auch die Errichtung von zwei Ortstafeln in Au vorm Wald angeregt und so die entsprechende Geschwindigkeitsbeschränkung innerhalb der bebauten Ortslage festzulegen. Die jeweiligen Standorte der Ortsschilder sind noch im Benehmen mit der Polizei festzulegen. Weiterhin legte Bürgermeister Härtenberger ein Schreiben der Polizeiinspektion Straubing betreffend die Sichtverhältnisse am Bahnhofsplatz/Einmündung des Lidfelder Weges an der Staatsstraße 2139 vor. Hierin teilt die Polizeiinspektion mit, daß die kurzfristige Beeinträchtigung während des Haltens des Bahnbusses beim Bahnhofsgelände den Verkehrsteilnehmern zugemutet werden könne, wenn sich das Halten des Busses auf das Ein- und Aussteigenlassen der Fahrgäste beschränkt. Von der Bundesbahnverkehrsstelle sei versichert worden, daß bei längeren Haltepausen in das Bundesbahngelände einzufahren sei. Ferner teilt die Polizei die Ankündigung der Bundesbahn mit, daß mit Inkrafttreten des Sommerfahrplanes am 28.5. 1983 eine längere Wartezeit des Busses ohnehin entfällt, da der Bus dann in Bogen wendet.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Vom Gemeinderat Hunderdorf
(Sitzung am 19. 4. 1983)

Knapp 6,4 Mill. DM weist der Haushaltsplan 1983 an Einnahmen und Ausgaben aus, den der Gemeinderat in seiner kürzlich stattgefundenen Sitzung im Verwaltungsamt Hunderdorf verabschiedet hat. Einen ungewöhnlich hohen Anteil, insgesamt rd. 2 Mill. DM, kann die Gemeinde für den Bauhof, Straßenbauten, Grundstückserwerbe investieren.
Haushalt 1983 beschlossen
Eingangs trug Bürgermeister Härtenberger die Haushaltsansätze des Haushaltsplanes 1983 in den Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt vor. Nach Beratung beschloß der Gemeinderat, den vorgelegten Haushaltsplan 1983 anzunehmen und die entsprechende Haushaltssatzung zu erlassen. Gleichzeitig wurde auch der entsprechende Stellenplan sowie der Finanz- und Investitionsplan für die Jahre 1982 bis 1986 gebilligt. In einer Zeit der allgemein knappen Finanzmittel kann die Gemeinde heuer insgesamt viel investieren und gleichzeitig eine Rücklage anlegen. Diesjähriges Finanzglück brachte insbesondere die überraschende Mehreinnahme aus der Gewerbesteuer des Vorjahres. Insgesamt wird für 1984 wieder ein finanzieller Engpaß erwartet, da Investitionen der Gewerbesteuer zahlenden Betriebe Mindereinnahmen bringen werden, jedoch aufgrund der guten Steuereinnahmen 1982 hohe Umlagen abzuführen sind, aber nur niedrige Schlüsselzuweisungen vereinnahmt werden können. Um diese finanziellen Engpässe abzufangen, ist die Gemeinde mit der beabsichtigten und eingeplanten Rücklagenbildung sicher auf dem richtigen Wege.
6,36 Mio. DM an Haushaltsvolumen
Das Gesamthaushaltsvolumen 1983 beträgt 6.368.300 DM in den Einnahmen und Ausgaben, wovon im Verwaltungshaushalt 3.361.150 DM und im Vermögenshaushalt 3.007.150 DM festgesetzt sind. Im Zusammenhang mit dem Erlaß der Haushaltssatzung beschloß der Gemeinderat auch die unveränderte Beibehaltung der Realsteuerhebesätze. Die Grundsteuer und Gewerbesteuer wurden so vom gemeindlichen Hebesatz her nicht erhöht und wie seit Jahren bei 300 v. H. belassen. Haupteinnahmequellen im Verwaltungshaushalt stellen dar die Schulhausmiete mit 143.000,– DM, Grundsteuer A 52.000 DM, Grundsteuer B 239.000,–DM, Gewerbesteuer 950.000 DM, Einkommensteueranteil 814.400 DM, Schlüsselzuweisungen 709.000 DM. Außerdem werden Zinserträge mit 25.000 DM und eine Schuldienstbeihilfe von 42.500 DM erwartet. Die gewichtigeren Ausgaben im Verwaltungshaushalt fallen an für Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeit 66.400,–DM. Unterhalt der Feuerwehren 26.200 DM, Schulverbandsumlage 268.000 DM, Kostenbeteiligung Kindergarten 41.400 DM, Straßenunterhalt und Winterdienst einschl. zusätzliche ABM-Maßnahme 216.000 DM, für die Abwasserbeseitigung 40.200 DM. Weitere Ausgaben , die die Gemeindekasse belasten, sind vor allem auch die Gewerbesteuerumlage von etwa 850.000 DM, die Kreisumlage mit 697.200 DM, aber auch die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft 154.800 DM sowie die Kreditzinsen in Höhe von 126.500 DM.
Die Investitionen 1983
Im Vermögenshaushalt sind für 1983 viele Investitionsmaßnahmen vorgesehen. So sind für die Restabwicklung des Kindergartenbaues 20.000 DM sowie für die Erschließung des Baugebietes „Hochfeld-Süd“ 35.000 DM vorgesehen. Die Straßenausbaumaßnahme Lindfeld ist mit Ausgaben von 270.000 DM vorgetragen , wozu heuer Zuschuß- und Beitragseinnahmen von 50.000 DM erhofft werden. Für Zusatzgeräte zum Gemeindeunimog will man 148.000 DM investieren. Weiterhin will man den Ausbau der Breitfelder Straße und Eichenfeldstraße mit Ausgaben von 180.000 DM sowie der Erschließungsstraße im Gewerbegebiet „Thananger Straße „mit 147.000 DM an Ausgaben bewältigen. Für den Neubau des Bauhofes, BA I, sind Ausgaben von 630.000 DM vorgesehen. Die Erweiterung der Kanalisation im Gewerbegebiet ist mit 40.000 DM vorgetragen und weitere 149.000 DM werden für Kredittilgungen benötigt. Der Etat 1983 stimmt so insgesamt recht optimistisch. Bürgermeister, Gemeinderat und Kämmerer können damit recht zufrieden sein.
Neubau des Bauhofes voraussichtlich Ende Mai
Befaßt hat sich der Gemeinderat auch mit der Ausschreibung der Bauarbeiten für den Neubau des Bauhofes, wobei man sich für eine beschränkte Ausschreibung mit offiziellen Eröffnungstermin aussprach. Zugleich wurden die Firmen und Betriebe festgelegt, die man zur Angebotsabgabe bitten will. Nach den Vorstellungen des Gemeinderates soll der Baubeginn beim Bauhof Ende Mai d. J. sein.
Zuschuss bewilligt
Kenntnis nahm der Gemeinderat von einem Zuschußgesuch der BRK-Ortsgruppe Steinburg. Der Gemeinderat bewilligte eine Zuwendung zum Ankauf von neuer Dienstkleidung in Anerkennung der gemeinnützigen Arbeit des Roten Kreuzes.
Strassenbau Lindfeld endgültig vergeben
Erneut zu befassen hatte sich der Gemeinderat auch mit der Vergabe der Straße Lindfeld. Nach einem Schreiben der Regierung von Niederbayern mußte man die vorgenommene Vergabepraxis noch einmal überprüfen. Bürgermeister Härtenberger verwies zudem auch auf das zwischenzeitlich vorgenommene Bietergespräch. Unter Zugrundelegung dieses Sachverhaltes beschloß der Gemeinderat nunmehr den Auftrag an die Fa. Troiber, Bauunternehmung aus Achslach, zu vergeben bei einer Auftragssumme von 198.575 DM.
Ferner wurden die Termine für die Bürgerversammlungen 1983 festgelegt.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Bürgerversammlung in der Gemeinde Hunderdorf
Zur Erörterung gemeindlicher Angelegenheiten finden drei Bürgerversammlungen der Gemeinde Hunderdorf statt. Hierzu sind alle Gemeindeangehörigen , die in der hiesigen Gemeinde wohnen, herzlich eingeladen.
Die Termine für die Bürgerversammlungen sind wie folgt festgesetzt worden:
Bereich Hunderdorf:
Freitag, 29.4. 1983, 19.30 Uhr Gasthaus Baier-Edbauer
Bereich Gaishausen:
Donnerstag, 5. 5.1983, 19.30 Uhr Gesthaus Solcher, Ehren
Bereich Steinburg:
Samstag, 7. 5. 1983, 19.30 Uhr, Gasthaus Wagner-Freudenstein, Au vorm Wald
Nach Artikel 15 der Bayer. Gemeindeordnung können das Wort grundsätzlich nur Gemeindebürger erhalten. Ausnahmen davon kann jedoch die Bürgerversammlung beschließen.
Empfehlungen der Bürgerversammlung müssen innerhalb einer Frist von drei Monaten vom Gemeinderat behandelt werden.
Tagesordnung:
1. Bericht des Bürgermeisters über die Haushaltsabwicklung der Gemeinde 1982/83
2. Behandlung aktueller Themen im Gemeindegeschehen
3. Wünsche und Anträge.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Informations- und Aufklärungsveranstaltung des Bundesverbandes für den Selbstschutz
Im Benehmen mit den örtlichen Selbstschutzberatern und der Gemeinde führt der Bundesverband für den Selbstschutz, Dienststelle Deggendorf, für die Bürger der Gemeinde Hunderdorf einen Informationsvortrag durch. Fachbearb. Hackl wird dabei aktuelle Hinweise über den zivilen Bevölkerungsschutz heute geben. Der Vortrag ist für jedermann interessant. Die gesamte Bevölkerung ist herzlich eingeladen.
Versammlungstag: Freitag, 6. Mai 1983
Ort: Hunderdorf, Gasthaus Baier-Edbauer
Beginn: 19.30 Uhr – Ende: ca. 21 Uhr
Thema: Selbstschutz- Wichtiger Bestand des Zivilschutzes
– Allgemeines -Was ist Zivilschutz?
– Selbstschutz der Bevölkerung
– Schutzbau – Warndienst- Katastrophenschutz
– Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit
– Maßnahmen zum Schutz von Kulturgut
– Filmvorführung – Diskussion
Nach Abschluß der Informationsveranstaltung erhalten die Teilnehmer kostenlos Informationsmaterial durch den Bundesverband für den Selbstschutz.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Information zum Thema „Haus und Hausbau“
Die Errichtung privater Schutzräume wird vom Staat mitfinanziert. Bauherren können Zuschüsse bis zu 16.800 DM und bedeutende Steuervorteile erhalten.
Nutzen Sie diese Chance!
Der Schutzraum bietet mehr Sicherheit für die Hausbewohner.
Der Schutzraum ist vielseitig verwendbar.
Der Schutzraum erhöht den Wert des Hauses.
BVS-Dienststellen bieten kostenlose Fachberatung in Fragen Schutzraumbau. (Adressen sind bei der Gemeindeverwaltung zu erfragen).
Fordern Sie die Schutzbaufibel an, eine kostenlose Broschüre über Bautechnik und Finanzierung. — Bundesverband für den Selbstschutz, BVS-Service, Eupener Straße 74, 5000 Köln 41.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Gemeinde Windberg
Veranstaltungen
Freitag, 29. 4. 83 18.30 Uhr Min. Patenbitten des Schützenvereins Neukirchen b. Windberger Schützen
Samstag, 30. 4. 83 18 Uhr Stammtisch Dorfner —Maibaumaufstellung, 19.30 Uhr Mühlbauer – Heimatabend
Sonntag, 1.5.83 MSC Geschicklichkeitsturnier in Meidendorf
Samstag, 7. 5.83 16 Uhr SV-Vergleichskampf um 19 Uhr SV Essen
Sonntag, 8. 5. 83 — Muttertag
11. Mai: 19.30 Uhr Schießabschluß-Königsfeier bei Hüttinger
Samstag, 14. 5.83 Hochzeit in Windberg
Sonntag, 15. 5.83 Erstkommunion in Windberg
Samstag/Sonntag/Montag, 21./22./23. 5. 83 FFW- Windberg Geburtstagsfeier
Samstag, 28. 5. 83 Hochzeit Gierl bei Amann
Sonntag, 29. 5.83 FFW ist in Prünstfehlburg, Gartenfest Schützen Hunderdorf
Donnerstag, 2. 6. 83 — Fronleichnam – Gartenfest Sportverein bei Amann
Samstag, 4. 6. 83 Schülertreffen bei Dorfner Entl. Jahre 1950/1951/1952
Freitag/Samstag/Sonntag/Montag, 10./11./12./13. 6. 83 Gründungsfest K u. S. K. Windberg
14.00 Uhr SV Herrenpokalturnier mit Siegerehrung im Bierzelt
Samstag, 18. 6. 83 15 Uhr SV – TT – Vereinsmeisterschaft
Sonntag, 19. 6. 83 Fahnenweihe in Breitenhausen, 7.30 Uhr SV-Damenturnier
Freitag, 24. 6. 83 Von 24. 6. – 27. 6. BRK-Gründungsfest Hunderdorf
Samstag, 25. 6. 83 und Sonntag, 26. 6. 83 MSC-Ausflug
Freitag, 1. 7. 83 1. – 4. 7. Fahnenweihe Schützen Neukirchen – Kriegerverein Bogenberg
Samstag/Sonntag, 9./10. 7. 83 Wandertag in Hunderdorf – 13 Uhr SV-Jugendturnier, 18 Uhr Hüttenfest der FFW
Samstag, 16.7. 83 18 Uhr Hüttenfest der Schützen Windberg
Freitag, 22. 7. 83 22. 7. – 25.7. Volksfest Hunderdorf, 22. – 24. 7. 83 Intern. Plattlschießen SV Windberg
Samstag, 30. 7. 83 MSC Deutsche Meisterschaft Irensfelden
Sonntag, 31. 7. 83 KuSK Perasdorf, Trachtenverein Gartenfest im Schulhof
Samstag, 6. 8. 83 Hochzeit Schlecht bei Mühlbauer
Sonntag, 7. 8. 83 SV-Ortsmeisterschaft
Freitag, 12. 8. 83 12. – 22. 8. Volksfest Straubing
Sonntag, 21. 8. 83 12.30 Uhr Orientierungsfahrt u. 14 Uhr Gartenfest Stammtisch Dorfner
Samstag, 27. 8. 83 SV-Ausflug
Samstag, 3. 9. 83 Trachtenvereinsausflug
Samstag, 17. 9. 83 SV-Vereinsmeisterschaften
Sonntag, 25. 9. 83 MSC-Speed-Cross in Irensfelden
Samstag, 15. 10. 83 15. u. 16. 10. Altes Bier Dorfner
Samstag, 5. 11. 83 5. u. 6. 11. Altes Bier Hilmer, Irensfelden
Samstag, 12. 11.83 Bürgerversammlung bei Dorfner
Sonntag, 13. 11. 83 Heldengedenktag
Sonntag, 20. 11.83 Altes Bier Amann
Samstag, 26. 11. 83 Dorfabend
Freitag, 2. 12. 83 Christbaumversteigerung Stammtisch Dorfner
Samstag, 10. 12. 83 Weihnachtsfeier Trachtenverein
Samstag, 17. 12. 83 Weihnachtsfeier MSC und Schützen Windberg
Freitag, 23. 12. 83 Weihnachtsfeier SV
Montag, 26. 12. 83 Christbaumversteigerung KuSK u. Skijöring
Freitag, 6. 1. 84 FFW Jahresversammlung
Samstag7. 1. 84 Trachtenball bei Mühlbauer
Sonntag, 8. 1.84 : Ski-Jöring
Freitag, 13. 1.84 MSC Jahreshauptversammlung
Samstag, 14. 1. 84 Schützenball bei Mühlbauer
Samstag, 21. 1. 84 Bauernjahrtag – Hausball Mühlbauer
Samstag, 28. 1. 84 Hausball Dorfner
Samstag; 4. 2. 84 Feuerwehrball bei Mühlbauer
Samstag, 11. 2. 84 Kappenabend Stammtisch Dorfner
Freitag, 17. 2.84 Pfarrfasching
Samstag, 18. 2.84 MSC-Ball in Irensfelden
Samstag, 3.3.84 Sportvereinsball
Montag, 5. 3. 84 Krieger- und Sold.Kam.-Ball
Dienstag, 6.3.84 Starkbierfest bei Amann
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Erhöhung des Wasserpreises unumgänglich
Haselbach – Hunderdorf: Kürzlich fand in Haselbach die 26. ordentliche Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe mit Sitz in Hunderdorf statt. Zum Beschluß standen im wesentlichen der Jahresabschluß und die Erfolgsrechnung 1982 und der Haushalts,- Wirtschafts- und Finanzplan für 1983 an. Behandelt wurden auch Fragen nach einem weiteren Hochbehälter für Mitterfels, die Regenerierung eines Tiefbrunnens, weitere Investitionen und die Erhöhung des Wasserbezugspreises.
In seinem Bericht erläuterte Vorsitzender Bürgermeister Karl Härtenberger das Wasseraufkommen, wonach aus den Tiefbrunnen im vergangenen Jahr 256 520 cbm, aus den Quellen 37 590 cbm, von der Fernwasserversorgung Bayer. Wald 47 753 cbm und vom Wasserbeschaffungsverband Windberg 15 647 cbm bezogen worden seien. Gegenüber der verkauften Wassermenge sei ein Verlust von ca. 11 % errechnet worden, die auf die notwendigen Rückspülungen, den Feuerschutz, Bauwasser und vor allem auf die zahlreichen Rohrbrüche zurückzuführen sei.
Desweiteren erläuterte der Vorsitzende die einzelnen Investitionen im Jahr 82, die einen Gesamtbetrag von rund 300 000 DM ausmachten. So seien, u. a. für die Anschaffung eines Notstromaggregats 48 000 DM, für den Umbau der Aufbereitungsanlage 47 000 DM ausgegeben worden. Hausanschlüsse und Erweiterungen des Versorgungsnetzes stünden mit 39 000 zu Buch, die Restkosten für das Projekt Dachsberg und den Hochbehälter in Hoch betrügen 137 000 DM. Für die Erhöhung der Bezugsmenge aus der Fernwasserversorgung Bayer. Wald seien ebenfalls 15 000 DM angefallen.
Bezüglich des Umbaus der Aufbereitungsanlage konnte Härtenberger den Verbandsräten mitteilen, daß diese im Hinblick auf die erhöhte Durchflußmenge und die Qualität des aufbereiteten Wassers einwandfrei arbeite.
Bürgermeister Schmid gab den Bericht der örtlichen Kassenprüfung, die der Versammlung die Annahme der Jahresrechnung ohne Änderung empfahl.
Der von Geschäftsleiter Breu vorgetragene Jahresabschluß 1982 fand die einstimmige Annahme ebenso wie die Jahreserfolgsrechnung mit ihren jeweiligen Abweichungen. Der ausgewiesene Jahresverlust von 113 944 DM sei dabei auf höhere Stromkosten, höheren Fernwasserbezug, Reparaturen im Fernkabel und am Notstromaggregat sowie auf höhere Abschreibungen durch die Maßnahmen Hochbehälter Hoch und Dachsberg zurückzuführen. Negativ hatte sich in der Hinsicht auch das Ausbleiben des Restzuschusses für das Projekt Dachsberg bemerkbar gemacht. Gebilligt wurde der Haushaltsplan für 1983 der die Einnahmen und die Ausgaben im Verwaltungshaushalt auf 505 600 DM und im Vermögenshaushalt auf 203 600 DM festsetzt. Im Erfolgsplan für 1983 errechnet sich wieder ein Jahresverlust von 107 600 DM.
Vorsitzender Härtenberger unterrichtete die Versammlung von den im Jahr 83 geplanten Baumaßnahmen, wo vorerst nur die Erschließung des Neubaugebietes „Waldsiedlung“ in Haselbach und des Baugebietes „Hochfeld“ in Mitterfels anstünden. Durch das Abfallen der Förderleistung beim Tiefbrunnen 4 sei eine Regenerierung notwendig geworden, deren Erfolg aber nicht abzusehen sei. Um die Haushaltslage zu verbessern, käme man nicht umhin, vielleicht schon für das Jahr 84 den Wasserpreis von derzeit 65 Pfg/cbm auf ca. 80 Pfg/cbm zu erhöhen. Aufgefangen werden müßten durch die Erhöhung vor allem die gestiegenen Stromkosten und der erhöhte Einstandspreis des Fernwassers, der zur Zeit je cbm 90 Pfg. betrage.
Bei der Forderung nach einem weiteren Hochbehälter für Mitterfels gelte es vorerst die Frage zu beantworten, ob der Wassermangel an einigen Sommertagen auch nach dem Umbau der Aufbereitungsanlage auf eine zu geringe Förderungsmenge zurückzuführen sei. Sollte die Förderung nicht ausreichen, helfe ein weiterer Hochbehälter nichts, da er dann in den kritischen Tagen nicht mehr ausreichend gefüllt werden könne. In diesem Falle müsse man nach neuen Möglichkeiten eines höheren Wasserbezuges, z. B. durch die Fernwasserversorgung suchen. Grundsätzlich bejahte die Versammlung den Bau eines Hochbehälters‚wenn allein dadurch die Versorgungssituation für Mitterfels nachhaltig verbessert werde.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


SV Hunderdorf: Abteilung Fußball
Anläßlich des Hunderdorfer Volksfestes veranstaltet der SVH ein Fußballturnier. Es wurden drei Mannschaften eingeladen. Es haben zugesagt:
TSV Oberalteich aus der C-Klasse Straubing
SV Pfelling aus der C-Klasse Deggendorf und ASV Elisabethszell I aus der C-Klasse Bogen
als 4. Mannschaft der SV Hunderdorf I.
Gespielt wird am Samstag, 23.7. 83, Beginn 15.30 Uhr das 1. Spiel, 17.15 Uhr das 2.Spiel.
Am Sonntag wird um 14.30 Uhr um den 3. Platz gespielt und das Endspiel des Hunderdorfer Volksfestturniers findet um 16.15 Uhr statt.
Die Mannschaften erhalten je einen Spielball und einen Erinnerungsteller.
Die Siegesfeier findet um 20 Uhr im Bierzelt statt.
VORANZEIGE:
Um Erinnerungen aufzufrischen, veranstaltet der SVH Abt. Fußball ein Sportlertreffen des Vereins, der 1966 gegründet wurde.
Das Treffen findet am 4.Juni 1983 um 20 Uhr im Vereinslokal Sandbiller statt. Damit es ein gemütliches Treffen wird, laden wir alle ein, ob Funktionäre, Spieler oder Zuschauer. Damit ein Fußballspiel geplant werden kann (wer noch spielen kann oder will), bitten wir alle zu dem Treffen zu kommen. Ferner bitten wir alle alten Fotos und Zeitungsausschnitte mitzubringen, wenn noch welche aufgefunden werden können.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Fahrt zum Bundesligaspiel FC Bayern München – FC Kaiserslautern
Am Samstag, dem 14. 5. 83 fahren die Schüler – und Bambinomannschaft nach München zum Fußballspiel. Abfahrt: 11 Uhr bei Salon Schönauer.
Der Sportverein erwartet ca. 30 —35 begeisterte Anhänger des FC Bayern-München zur Mitfahrt. Der Eintritt für die Schüler- und Bambinospieler des Sportvereins ist kostenlos. Es fahren auch Erwachsene mit, zur Betreuung des Vereinsnachwuchses, damit alle wieder gut nach Hause kommen.
Anmeldungen möglichst bald bei Schülerleiter Hans Schönauer oder Abteilungsleiter Hans Grill.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Musikverein: Erfolgreiches erstes Bewährungsjahr
Eingangs entbot Vorsitzender Egon Weinzierl im Gasthaus Baier-Edbauer neben den gekommenen Mitgliedern und jung Musikanten insbesondere Bürgermeister und 2. Vereinsvorsitzenden Karl Härtenberger einen herzlichen Willkommensgruß. Sodann wurde zum Gedächtnis an das verstorbene Vereinsmitglied Johannes Meergans eine Gedenkminute eingelegt. Den Tätigkeitsbericht einleitend, resümierte Vorsitzender Weinzierl wörtlich: „Im ersten Vereinsjahr ist es durch ein erfreuliches Miteinander gelungen, den Aufgaben und Zielen des Vereins gerecht zu werden und zu verwirklichen und zwar die Ausbildung der Jugend auf dem Gebiete der Musik sowie die Förderung der Kameradschaft und des Gemeinschaftssinnes. “ Weinzierl rief kurz nochmals die am 27. 1. 1982 erfolgte Gründungsversammlung‚ die am 23.4. 1982 stattgefundene Mitgliederversammlung, in der die eigene Vereinssatzung angenommen wurde, die am 23.6. 1982 vollzogene Eintragung in das Vereinsregister sowie die darauf folgende steuerliche Gemeinnützigkeitsanerkennung durch das Finanzamt.
Als herausragende Ereignisse des ersten Vereinsjahres nannte Weinzierl das abgehaltene Gründungsfest, das Dank der uneigennützigen Unterstützung vieler Mitglieder und Gönner sowie des guten Besuches zu einem gelungenen und harmonischen Fest geworden sei. Als weitere Vereinsgeschehnisse führte der 1. Vorsitzende an die Beschaffung einer einheitlichen „Tracht“ für die aktiven Spieler, den organisierten Vereinsausflug sowie die besinnliche Weihnachtsfeier. Als erfreulich wertete Vorsitzender Weinzierl auch die 22 Auftritte im Jahre 1982 und die vier Auftritte im heurigen Jahr, wobei einige Male auch die Akkordeongruppe mit dabei war. Der Sprecher betonte, daß man bisher überall recht guten Anklang gefunden habe, sei es gewesen bei der Gottesdienstmitgestaltung, bei verschiedenen öffentlichen Festakten und caritativen Veranstaltungen und sonstigen Festanlässen.
Auch die Vorstandschaft, so berichtete der Vorsitzende, sei nicht untätig gewesen, sondern bemüht gewesen, den Aufgaben des Vereins in neun Vorstandssitzungen gerecht zu werden. Als besonders erfreulich bezeichnete der Vereinsleiter den stetigen Mitgliederzuwachs, wobei derzeit dem Verein 140 Mitglieder angehören. Waren es bei der Gründungsversammlung 36 eingeschriebene Mitglieder, so sind es heute bereits 94 passive Mitglieder und 46 aktive Jugendliche im Musikverein.
Als besonders positiv mit Blick in die Zukunft wertete es Weinzierl, daß als Dirigent Tony Niedermeier gewonnen werden konnte, der ein großes Augenmerk auf eine gute Jugendarbeit lege.
In seinem anschließenden Ausblick auf das Geschehen im Jahre 1983 versicherte Vorsitzender Weinzierl sein Bemühen, wieder verschiedene Auftritte zu organisieren. Evtl. steht auch der Besuch des Musikvereins aus Brilon an, die Abhaltung eines kleinen Musikfestes und nach Möglichkeit auch ein Vereinsausflug sowie eine Weihnachtsfeier, so umriß der Redner die wichtigsten bevorstehenden Vereinsstationen im heurigen Jahr. Abschließend sprach Vorsitzender Weinzierl recht herzlichen Dank aus an alle Mitglieder und Gönner, an Musiklehrer Tony Niedermeier, Dirigentenstellvertreter Heinz Schroll und an Musikschul-Chef Harald Rieder, an die Vorstandschaft sowie an Bürgermeister und Gemeinderat für die finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde. Ein besonderes Dankeschön richtete Weinzierl an alle jungen Musizierenden, die recht eifrig bei der Ausbildung und bei den Auftritten dabei waren. „Macht weiter so“, ist meine herzliche Bitte an alle“, sagte der Vorstand abschließend.
In seinen Grußworten brachte Bürgermeister Karl Härtenberger die Freude der Gemeinde zum Ausdruck, daß der Musikverein eine gute Entwicklung nehme. Insbesondere das Kernstück „Blaskapelle“ hat einen guten Fortschritt gemacht. Härtenberger wertete es erfreulich, wenn nunmehr auch zukünftig Tony Niedermeier als Dirigent und Heinz Schroll als sein Stellvertreter zur Verfügung stehe. Dank richtete das Gemeindeoberhaupt auch an die Eltern für die Aufwendungen für die musikbegeisterten Jugendlichen , aber auch an Vorstand Weinzierl für seine Aktivitäten. Abschließend wünschte Härtenberger dem jungen Verein weiterhin viel Erfolg und versicherte, die Gemeinde ist gerne bereit, die Zuschüsse zu leisten, wenn damit eine gute Sache gefördert werde.
Kassier Franz Söldner trug sodann den Kassenbericht vor und informierte über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Die durchgeführte Kassenprüfung ergab die Bestätigung für eine ordentliche Finanzverwaltung, so daß die Entlastung der Vorstandschaft von der Mitgliederversammlung einstimmig gebilligt wurde. Angenommen wurde auch der Beschlußvorschlag der Vorstandschaft, bis auf weites den Mitgliedsbeitrag auf 12,– DM jährlich festzusetzen, wobei aktive Spieler beitragsfrei sind.
Neben Anfragen wegen der Fahrten zu den jeweiligen Auftritten und der Unterbringung der Gäste aus Brilon wurden keine weiteren Wünsche vorgebracht, so daß Vorsitzender Weinzierl mit einem Dank an alle sowie der Hoffnung auf eine weitere gute und gedeihliche Zusammenarbeit die recht harmonisch verlaufene Mitgliederversammlung schloß.
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


42 Schützenteams bei Ortsmeisterschaft
Hunderdorf- Nach einer längeren Pause organisierte die Schützenkameradschaft Hunderdorf wieder eine Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen. An zwei Tagen wurde auf der neuen sechsbahnigen

Die Pokalgewinner mit Schützenmeister Ludwig Wagner und 2. Bürgermeister Weinzierl

Schießanlage in Hofdorf im sportlichen Wettkampf um die Siegerringe geschossen. Am Sonntagabend standen die Ortsmeister fest.
Schützenmeister Ludwig Wagner hieß bei der Pokalverleihung insbesondere 2. Bürgermeister Egon Weinzierl willkommen. Der Schützenmeister dankte den 29 teilnehmenden Firmen und Verbänden recht herzlich, die 42 Mannschaften an den Schießstand schickten. Dann gab der Schützenmeister die Ergebnisse bekannt und überreichte an die Bestplazierten Schützenteams Pokale und Erinnerungspräsente.
Damenmannschaftswertung:
1. Sieger Stammtisch Hofdorf, Damen 455 Ringe Wenninger Waltraut, Artmann Brigitte, Eberth Elke, Obermeier Anna
2. Sieger Stammtisch Lintach, Damen 411 Ringe Achatz Renate, Spranger Maria, Schlecht Sofie, Plötz Anna
3.Sieger S + G Baier Hunderdorf, Damen I 331 Ringe Aumeier Anneliese, Scharmach Bettina, Laumer Birgit , Zwickenpflug Rosi
4. Sieger Bayerwaldverein Hunderdorf, Damen I 295 Ringe
5. Sieger Bayerwaldverein Hunderdorf, Damen II 225 Ringe
6.Sieger S + G Baier Hunderdorf, Damen II 208 Ringe
Einzelwertung
1. Sieger Scherz Karl 97 Ringe
2. Sieger Höcherl Egon 96 Ringe
3. Sieger Maier Helmut 93 Ringe
4. Sieger Schuller Franz 91 Ringe
5. Sieger Poiger Franz 89 Ringe
6. Sieger Buchmeier Max 88 Ringe
7. Sieger Höcherl Max 87 Ringe
8. Sieger Scherz Gerhard 81 Ringe
9. Sieger Liebl Karl 75 Ringe
10. Sieger Reiner Siegfried 67 Ringe
Mannschaftswertung
1. Sieger Deschl Georg, Privatmannschaft 619 Ringe Deschl Georg, Hirtreiter Otto, Weindl Helmut, Meier Peter
2. Sieger Nolte Möbel Hunderdorf – Montage – 610 Ringe Dietl, Meier Siegfried, Wörgetter, Scheitinger Alois
3. Sieger Sparkasse Hunderdorf 593 Ringe Kammerl Alois, Schätz Oskar, Schötz Robert, Nirschl Peter
4. Sieger Fa. Askota, Hunderdorf 578 Ringe
5. Sieger Stammtisch Hofdorf I 571 Ringe
6. Sieger Fa. Altschäffl, Lintach 560 Ringe
7. Sieger Stammtisch Hofdorf II 558 Ringe
8. Sieger Ski- Club Hunderdorf 552 Ringe
9. Sieger EC Hunderdorf 534 Ringe
10. Sieger Happy Music Hoch 531 Ringe
11. Sieger SV Hunderdorf Abt. Fußball 516 Ringe
12. Sieger SV Hunderdorf Abt. TT 510 Ringe
13. Sieger Nolte Möbel Hunderdorf -Werkstatt – I 484 Ringe
14. Sieger Stammtisch Lintach – Hunderdorf 462 Ringe
15. Sieger Bayerwaldverein Hunderdorf II 435 Ringe
16. Sieger Gemeinderat Hunderdorf 425 Ringe
17. Sieger Bayerwaldverein Hunderdorf I 424 Ringe
18. Sieger FFW Hunderdorf I 417 Ringe
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983


Atting gewann Mannschaftspokal-Schießen
Winithschützen richteten das Pokalturnier aus

Recht zahlreich beteiligten sich die Schützenvereine des Schützengaues Straubing—Bogen am Mannschaftspokalschießen 1982 im Luftgewehr, das die Winith-Schützen Windberg ausgezeichnet organisiert hatten und das in recht erfreulicher Weise verlaufen ist. Gleich an vier Tagen, nämlich von Donnerstag bis Sonntag wurde auf dem Winith-Schießstand auf die Zielringe abgedrückt. Bei der Siegerehrung am Sonntag-Abend dankte Schützenmeister Helmut Haimerl den Vereinen für die rege Teilnahme. Zudem richtete Haimerl Dank an Sportleiter Erich Kräh und die Mithelfer für Organisation und Abwicklung dieses Mannschaftspokalschießens sowie an die Pokalspender. Jede teilnehmende Mannschaft konnte einen Pokal in Empfang nehmen. Sieger des Mannschaftspokalschießens wurden die Sportschützen Atting vor dem Schützenverein „Eichenlaub Neukirchen-Balbini.
Die Siegerliste bis Platz 16
1. Sportschützen Atting
Bründl Ludwig 286
Huber Klaus 282
Wanninger Heinrich 278
Buchmeier Max 269
insgesamt 1115 Ringe
2. Eichenlaub Neukirchen Balbini I
Decker Barbara 281
Dommer Josef 274
Scherz Manfred 273
Gleixner Helmut 273
insgesamt 1101 Ringe
3. Vorwaldschützen Steinach
Heigl Josef 283
Brunner Heinz 282
Landshofer Alois 276
Ameismeier Rudolf
insgesamt 1099 Ringe.
4. Edelweis Feldkirchen 1092 Ringe
5. Grüne Au Geraszell 1080 Ringe
6. Hubertus Welchenberg 1077 Ringe
7. Waldeslust Kirchroth 1075 Ringe
8. Sportschützen Neukirchen 1071 Ringe
9. Löwenschützen Zinsenzell 1069 Ringe
10.Kgl.priv.Schützenges. Mitterfels 1054 Ringe
11.Schützenverein Oberwinkling 1051 Ringe
12.Donaujäger Sossau I 1044 Ringe
13.Hohenau Haigrub 1041 Ringe
14.Eichenlaub Neukirchen Balbini 1040 Ringe II
15.Tell-Schützen Parkstetten 1039 Ringe
16.Edelweis Ascha1039 Ringe
Quelle: Aus dem Perlbachtal, 29.04.1983

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