1977# 03-04

Amalie Reiner feierte 80. Geburtstag
Hunderdorf. Bei guter körperlicher und geistiger Regsamkeit konnte

Amalie Reiner mit ihrem Urenkel

Amalie Reiner, wohn-haft in Hunderdorf, Bauernholz, am Samstag ihren 80. Geburtstag feiern. Als Gratulant stellte sich auch Bürgermeister Härtenberger ein. Er übermittelte die Glückwünsche und überreichte einen Geschenkkorb im Namen der Gemeinde Hunderdorf.
Amalie Reiner, eine geborene Santl, erblickte am 26. Februar 1897 in Elisabethszell das Licht der Welt. Seit ihrer Schulzeit wohnt die Jubilarin in Hunderdorf. Sie mußte sich bald auf eigene Füße stellen und bereits in jungen Jahren den Lebensunterhalt bei den Bauern verdienen. 1920 führte sie Johann Reiner zum Traualtar; er ist seit 1945 in Polen vermißt. Fünf Kinder hat die Jubilarin in ihrer Ehe geboren und zu rechtschaffenen Menschen erzogen. Ihren Lebensabend verbringt sie beim Sohn Xaver und dessen Familie, bei dem sie sich in bester Obhut fühlt. Zum Ehrentag konnten der Reiner-Oma auch 15 Enkelkinder und ein Urenkel gratulieren.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1977


50 Jahre Freud und Leid geteilt
Hunderdorf.
Am Sonntag beging das Ehepaar Isidor Kalka und Martha Kalka, geborene Motytschka, im Rahmen einer kleinen Familienfeier im Gasthaus Sandbiller das Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar stammt aus Groß-Strehlitz und hatte am 23. Februar 1927 die Ehe geschlossen. Aus der Ehe gingen vier Söhne und zwei Töchter hervor. Das Ehepaar kam erst im Mai 1966 im Zuge der Familienzusammenführung über das Aussiedlerlager Landshut nach Hunderdorf, wo es beim Sohn Heinrich eine zweite Heimat gefunden hat. Neben der Verwandtschaft, Enkel und Urenkel gratulierten dem Jubiläumspaar zum Ehrentag auch Bürgermeister Härtenberger im Namen der Gemeinde Hunderdorf und stellvertretender Landrat Schäffer im Namen des Landkreises Straubing-Bogen (unser Bild).
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1977


Weiterbildung als zentrales Thema
Bergwacht Bogen leistete 7 646 Einsatzstunden und über 200 Hilfeleistungen

Bogen / Steinburg.
Im Rahmen der letzten Zusammenkunft der Bergwachtbereitschaft Bogen im BRK die im Gasthaus Berger-Höfelsauer in Steinburg stattfand, erstattete Abteilungsleiter Heinrich Lobmeier den Jahresbericht für das zu Ende gegangene Jahr 1976. Dabei durfte er feststellen, daß nicht weniger als 7 646 Einsatzstunden zum Wohle der Allgemeinheit erbracht wurden und daß auch im vergangenen Jahr die kontinuierliche Weiterbildung im Mittelpunkt der Bergwachtsarbeit stand. In seinem Bericht stellte Lobmeier fest, daß der Bergwachtdienst im Bayerischen Wald zwar nicht mit dem im hochalpinen Bergland zu vergleichen sei, daß aber auch hier der Bergwacht das ganze Jahr über allerhand abverlangt werde. Das zeige sich nicht nur bei der langen Ausbildung, sondern auch im echten Einsatz. Insbesondere in den Wintermonaten in den Wintersportzentren im Raum Sankt Englmar.
Der Sprecher dankte zunächst für den guten Besuch der Jahreshauptversammlung und freute sich auch über die Anwesenheit des Bergwachtarztes Dr. Buczowski vom Kreiskrankenhaus Bogen. Dieser sprach im Laufe des Abends über „Die Wirbelsäulenverletzungen und deren richtige Versorgung im Rahmen der Ersten Hilfe“. Da derartige Verletzungen sehr schwerwiegende Folgen haben können, z. B. Querschnittslähmung, sei vor allem eine richtige Lagerung und ein fachgerechter Transport von lebensentscheidender Bedeutung, meinte der Arzt.
Dem anschließenden Jahresbericht des BW-Abteilungsleiters war zu entnehmen, daß der Bergwachtbereitschaft Bogen am 31. 12. 1976 nicht weniger als 52 aktive Kameraden und zwölf Anwärter angehörten und daß 104 Förderer die Arbeit dieser Gemeinschaft unterstütz-ten. In der Berichtszeit wurden über 200 Hilfeleistungen verrichtet und 28 Krankentransporte mit Sanka und Akia durchgeführt. Mehrere Geländeübungen bereicherten das umfangreiche Ausbildungsprogramm, das in 27 Zusammenkünften abgewickelt wurde. Lobmeier ließ dabei auch die Errichtung von 14 Unfallmeldestellen und die Bergwacht-Einsatzleitstelle in Grün nicht unerwähnt, ebensowenig den Leistungsvergleich im Arbergebiet, bei dem ein dritter und ein elfter Platz belegt werden konnten.
Die weiteren Ausführungen betrafen die BW-Aufklärungsabende über Naturschutz bei den verschiedensten Vereinen, die Durchführung von Naturschutzstreifen, die Jugendrotkreuzaufenthalte und Wettbewerbe auf der BW-Hütte in Grün, die Teilnahme an Ausbilderlehrgängen durch die Kameraden Grüll und Himmer, den Erwerb der Leistungsabzeichen in Silber und die Anbringung von Naturschutzmarterln.
Die Bergwacht hielt 1976 im Raum Neukirchen wieder einen internationalen Volkswandertag ab, besichtigte das Kreiskrankenhaus Bogen und bereitete mit einem gelungenen Faschings-ball viel Freude. Die Teilnahme an verschiedenen Großveranstaltungen und RK-Jubiläen war geradezu eine Selbstverständlichkeit. Man freue sich auch, so Lobmeier, wieder einige Neuanschaffungen vornehmen und die BW-Hütte noch besser ausstatten zu können.
Des Sprechers anschließender Dank galt allen Kameraden, die durch ihre Treue und Hilfsbereitschaft die Bergwachtsarbeit überhaupt erst ermöglichten, nicht minder Bergwachtarzt Dr. Sauckel, Dr. Buczowski für seine tatkräftige Unterstützung, dem BRK-Kreisverband Straubing mit Landrat Hafner an der Spitze, den beiden Geschäftsführern Schattenhofer und Nowak und ebenso auch dem BW-Abschnitt Bayerwald für die stete Hilfestellung. Anerkennung wurde auch den Gerichten für die Überlassung von Geldbußen und allen Freunden und Förderern für ihre Treue ausgesprochen.
Im Jahre 1977 wolle man sich vor allem der Funkausstattung annehmen, weitere Leistungsprüfungen ablegen und wiederum am Arber-Leistungsvergleich teilnehmen, meinte der Abteilungsleiter abschließend.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1977


Der Erste-Hilfe-Kurs beginnt
Au vorm Wald.
Die FFW Au vorm Wald veranstaltet ab Samstag, 5. März, im Gasthaus Wagner-Freudenstein einen Erste-Hilfe-Kurs. Den Feuerwehrmännern und besonders den Führerscheinbewerbern wird der Kurs empfohlen. Teilnehmen können aber auch andere Interessenten, auch solche, die den Kurs schon einmal absolviert haben. Anmeldungen nimmt ab sofort Alois Freudenstein (Gasthaus Wagner-Freudenstein) entgegen, aber auch bei Kursbeginn am Samstag, 5. 3., um 20 Uhr, ist Anmeldung noch möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1977


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Es wird noch einmal darauf aufmerksam gemacht, daß die Frauengymnastikstunde mit anschließendem Schwimmen jetzt immer mittwochs um 19.30 Uhr stattfindet.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1977


Löschfahrzeug macht viel Freude
Die meisten Übungen wurden mit dem neuen Wagen absolviert – Zwei Leistungsprüfungen stehen an
Au vorm Wald.
Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Au vorm Wald hatte zur Jahreshauptversammlung ins Gasthaus Wagner-Freudenstein eingeladen. Vorsitzender Wagner konnte auch diesmal wieder überaus zahlreich erschienene aktive und passive Mitglieder sowie das Ehrenmitglied Karl Hubel begrüßen. Kommandant Breu schloß sich den Begrüßungsworten des Vorsitzenden an und legte zuerst für die im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden Josef Haimerl, Josef Hacker, Ludwig Guggeis und Xaver Maier eine Gedenkminute ein.
Kommandant Breu trug einen ausführlichen Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr vor. Besonders erfreulich war, daß ein langersehnter Wunsch des Vereins in Erfüllung ging: das neue Löschfahrzeug wurde angeschafft. Zur Weihe dieses Fahrzeuges wurde ein gelungener Kameradschaftsabend veranstaltet, der durch den günstigen Verkauf des alten Fahrzeuges finanziert wurde.
Die Übungen wurden im vorigen Jahr hauptsächlich mit dem neuen Löschfahrzeug ausgeführt, um eine perfekte Handhabung zu gewährleisten. Leistungsprüfungen fallen erst wieder in diesem Jahr an, und zwar zwei Gruppen mit der Zwischenprüfung und eine Gruppe zum goldenen Abzeichen. Eventuell finden sich noch einige Interessenten, die ebenfalls die Leistungsprüfung in Bronze absolvieren wollen. Es sei besonders wichtig, Übungen zu halten und Leistungsprüfungen abzulegen, denn daran orientieren sich jeweilige Zuschüsse für die Wehr. Übungspläne würden von den jeweiligen Gruppenführern erarbeitet und den betreffen-den Wehrmännern persönlich zugestellt. Die Vorbereitungszeit für die Leistungsprüfungen wird Ende August und Oktober liegen.
Im vergangenen Jahr waren sechs Fahnenweihen zu besuchen. Leider mußte Kommandant Breu erwähnen, daß die Teilnahme an diesen Veranstaltungen immer spärlicher werde. Da auch heuer wieder zu vielen Feuerwehrfesten eingeladen wurde, soll jeder Feuerwehrmann eine Aufstellung der Veranstaltungen bekommen. Zu den einzelnen Terminen werde dann nur noch in der Tagespresse zur Teilnahme aufgerufen.
Kassier Max Schötz erstattete den Kassenbericht und erläuterte die Einnahmen und Ausgaben im vergangenen Jahr: Der Kassenstand sei zufriedenstellend. Kassenprüfer Johann Schindlmeier und Rupert Kronfeldner lobten die vorbildliche Kassenführung und gaben bekannt, daß sich keinerlei Beanstandungen ergeben hätten. Anschließend dankte Kommandant Breu dem Mitglied Hans Meergans, der in selbstlosem Einsatz alle Kleingeräte der Feuerwehr mit dem Namen der Wehr versehen hat. Ferner dankte er dein Zeugwart Josef Ecker für seine Mitarbeit, besonders für die schöne Gestaltung des Heldengrabes.
Kamerad Manfred Mauermayer stellte anschließend den Feuerwehrmännern die neuangeschafften Rauchschutzmasken mit Asbestschutz und Handschuhen vor. Er erklärte genau die Anwendung, Handhabung, Reinigung und dergleichen. Es wurde jedoch festgestellt, daß diese Geräte noch nicht einsatzfähig sind, da erst noch die erforderlichen Filter besorgt werden müssen. Ferner wäre wünschenswert, daß zu diesen Rauchschutzmasken noch Tragetaschen angeschafft würden, die die Aufbewahrung und den Transport sehr schonend ermöglichen würden.
Der Feuerwehrausschuß hat Angebote über einen Ausflug eingeholt. Die Mehrzahl der An-wesenden entschied sich für die Chiemseefahrt, die am 15. Mai stattfinden soll. Die Fahrtkosten für jeden teilnehmenden Feuerwehrmann werden aus der Vereinskasse bestritten. Sollte die Teilnahme so gut sein, daß ein zweiter Bus besetzt werden kann, können auch Nichtmitglieder an der Fahrt teilnehmen, die dann die Fahrtkosten selbst bestreiten müssen. Der Preis hierfür wird noch bekanntgegeben. Für die Organisation dieses Ausfluges wurde Josef Retzer sen. gewonnen.
Am Samstag, 5. März, veranstaltet die FFW einen Erste-Hilfe-Kurs, zu dem Kommandant, Breu seine Kameraden besonders herzlich einlud. Teilnehmen können aber auch andere Interessenten. Von den neuen Mützen, die Breu besorgen ließ, wurde kein Gebrauch gemacht. Die Mehrheit der Mitglieder war für die Beibehaltung der bisherigen „Bergmützen“.
Abschließend dankten Kommandant und Vorsitzender Wagner für den harmonischen Verlauf der Versammlung und gaben der Hoffnung Ausdruck, weiterhin so gut zusammenzuarbeiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1977


Nach Gottes heiligem Willen verschied am 28. Februar 1977 unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Oma
Frau Anna Weinzierl
geb. Bogner

im Alter von 86 Jahren im Herrn.
Hunderdorf, 1. März 1977
In stiller Trauer:
Die Kinder mit Angehörigen
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 16 Uhr; anschließend Sterberosenkranz. Mittwoch um 16 Uhr Sterberosenkranz.
Trauergottesdienst am Donnerstag, 3. 3. 1977, um 15 Uhr, mit anschließender Beerdigung. Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1977


Der Leser hat das Wort:
„Sachlichkeit nicht gefragt“

Abschließende Antwort des KLV Bogen auf den Leserbrief des „Herrn Weber, Kößnach, vom 25. 2. 1977.
Wir haben nach einer Leserzuschrift des Herrn Scholz vom 9. 2. 1977, in dem er das Mißverhältnis zwischen Ausbildung, Tätigkeit und Besoldung der „Hauptschullehrer“ kritisierte, in sachlicher Form und ohne persönliche Anfeindung diese Angelegenheit von seiten der Lehrer aus klarzustellen versucht.
In einer Antwort auf diesen Leserbrief hat „Herr Weber“ am 25. 2. 1977 jedoch deutlich gezeigt, daß er nicht gewillt ist, diese echten Probleme, vor allem die Lehramtsanwärter betreffend, in sachlicher und objektiver Form zu diskutieren. Im Gegenteil, er benutzte die Zeitung als Forum, um seine, aus welchen Gründen auch immer, aufgetauchten Ressentiments und emotionellen Aversionen gegen Lehrer abzureagieren, seine negative Einstellung zum Lehrerberuf überdeutlich zu glossieren. Die Gehässigkeit, mit der er dabei u. a. Lehrern Fakten als Negativismen ankreidet, die in anderen Berufen ebenfalls gang und gäbe sind (Doppelverdiener), läßt vermuten, daß es sich bei diesem Elaborat um Auswüchse handelt, die in unbewältigten eigenen Schulkomplexen oder beruflicher Unzufriedenheit zu suchen sind.
Wer jedoch glaubt, in einer Auseinandersetzung, wie dies durch Leserbriefe geschieht, seinen seelischen Müll und seine unverdauten Enttäuschungen auf andere abladen zu können, der verwechselt das Diskussionsfeld mit dem Schuttabladeplatz und ist, so meinen wir, in der Zeitung fehl am Platze.
Kreislehrerverband Bogen
Häusler, Kalm
Hunderdorf

Anmerkung der Redaktion: Mit dieser Zuschrift beenden wir die Leserbrief-Diskussion um das „Lehrerproblem“. Insbesondere auch deshalb, weil sich — nach Mitteilung des Bürgermeisters von Kößnach — herausgestellt hat, daß es in Kößnach keinen „Herrn Weber“ gibt. Wenn sich jemand mißbräuchlicherweise der Möglichkeit bedient, öffentlich seine Meinung zu sagen, aber nicht den Mut hat, mit seinem Namen dafür geradezustehen, wird jede ernsthafte Diskussion zur Farce.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1977


Wasser wird abgesperrt
Steinburg/Gaishausen.
Wegen Reparaturarbeiten wird am Samstag, den 5. März von 8 bis 9 Uhr in den Ortsteilen Ehren und Gaishausen das Wasser abgesperrt.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Morgen, Samstag, 16.15 Uhr, Abfahrt bei Anleitner zur C-Meisterschaft nach Straubing, Eisschützen: Anleitner, Klar, Höpfl, Poiger; 19 Uhr, Abfahrt bei Sandbiller zum Preisschafkopfen nach Windberg, Gasthaus Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Sonntag, 6. März, 6 Uhr, Abfahrt bei Sandbiller zur B-Meisterschaft in Straubing, Eisschützen: Biendl, Primbs, Hagn, Hartmannsgruber.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.1977


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Freitag, 18.15 Uhr, Abfahrt bei Sandbiller zum Training in die Bundeswehrhalle. Anschließend Spielerversammlung
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.1977


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 6. März, 14 Uhr, Jahreshauptversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 5. 3., beteiligt sich der Trachtenverein am Preisschafkopfen des Schützenvereins im Gasthaus Hüttinger. Treffpunkt 18.45 Uhr im Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.1977


Windberg. SV: Heute, Freitag, ab 13.30 Uhr und Samstag ab 7.30 Uhr, freiwilliger Arbeitseinsatz auf dem Beigelände der Asphaltbahn. Um Erscheinen wird gebeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.1977


Windberg. SV: Der Sportverein beteiligt sich am Preisschafkopf der Schützen am Samstag. Die Mitglieder treffen sich um 18.45 Uhr im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.1977


5. Wandertag in Hunderdorf
Hunderdorf. Der 5. Internationale Wandertag in Hunderdorf findet am Samstag/Sonntag, 19./20. März. statt. Ausrichter dieses Wandertages, der auch für das internationale Volkssportabzeichen gewertet wird, ist wieder der Bayerwaldverein e.V. Die Wanderstrecke führt wieder in die herrliche Landschaft des bayerischen Vorwaldes. Es kann die 10- oder 15-km-Strecke gewählt werden. Die Veranstaltung ist für jedermann geeignet Als Medaille ist ein holzimitierter Wandschmuck-Teller, der die Mühle des Waldpropheten Mühlhiasl zeigt, zu erwandern_ Die sieben stärksten auswärtigen Gruppen und die zwei stärksten Ortsgruppen erhalten einen Pokal. Weiterhin gibt es Ehrenpreise für die ältesten Teilnehmer sowie Wandergruppen mit mehr als 25 Teilnehmern. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Start und Ziel befinden sich wieder beim Gasthaus Sandbiller, wo auch ausreichende Parkmöglichkeit besteht. Startzeit ist an beiden Tagen von 6 bis 11 Uhr und Zielschluß jeweils um 16 Uhr. Anmeldungen können schriftlich bei Hans Achatz, Hunderdorf. oder telefonisch bei Scheibenthaler (09422/1479) vorgenommen werden. Als Unkostenbeitrag werden 6,50 DM (einschließlich Medaille) bzw. 1,50 Mark erhoben. Anmeldeschluß ist der 7. März. Nachmeldungen sind an den beiden Veranstaltungstagen noch bis jeweils 11 Uhr möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1977


Ein Dämmerschoppen für Frauen
Windberg.
Am Mittwochabend lud der Pfarrgemeinderat zum ersten Mal. alle Frauen und Mütter zu einem Dämmerschoppen in die neuen Jugendräume im Pfarrhof ein. Pater Ephrem und Paula Fischer, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, konnten zur großen Freude viele Frauen aller Altersgruppen begrüßen, die sich gerne ein paar Stunden Erholung gönnten. Pater Ephrem zeigte ein kurzes Tonbild mit dem Titel: „Zeit haben“. Für den ersten Abend gab es kein festes Programm, man sollte sich nur mal treffen, sich kennenlernen und miteinander reden. Der Wunsch aller Frauen war, sich in Zukunft monatlich beim Dämmerschoppen zu treffen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1977


Hunderdorf. Kegelclub: „Gut Holz“, Heute, Samstag, 20 Uhr, Jahreshauptversammlung mit gemeinsamen Essen im Vereinslokal Cafe Weinzierl, Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 5. März, 20 Uhr, Generalversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1977


Windberg. Schützenverein: Heute, Samstag, 19 Uhr, Preisschafkopfen bei Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1977


Meidendorf. MSC: Sonntag, 5. 3., Busfahrt nach Inzell (Eisspeedway); Abfahrt 7 Uhr in Meidendorf, noch fünf Plätze sind frei.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1977


Nach kurzer, schwerer Krankheit verschied am 4. 3. 1977, im 84. Lebensjahr
Herr Heinrich Fuhrmann
Kaufm. Angestellter aus Breslau
Steinburg,
den 7.3. 1977
In stiller Trauer:
Familie Dorfner
Beerdigung am Dienstag, den 8. 3. 1977, um 10.00 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.03.1977


Jagdgenossenschaft Hunderdorf
Am Freitag, 11. 3. 1977, um 19.30 Uhr, findet im Gasthaus Baier-Edbauer eine nichtöffentliche
Jagdgenossenschaft-
Versammlung

statt, zu der alle Jagdgenossen höflichst eingeladen werden.
Tagesordnung:
1. Kassenbericht
2. Verwendung des Jagdpachtschillings
3. Wünsche und Anträge
Neumaier, Jagdvorsteher
Quelle: Bogener Zeitung, 07.03.1977


Mit dem Auto durch die Sahara
Mike Seifert und Evi Drechsler präsentierten Farbfilm über ihre Wüstenreise
Schwarzach.
Auf Einladung des Pfarrgemeinderates und des Volksbildungswerkes Schwarzach zeigten Mike Seifert und Evi Drechsler vor kurzem einen Schmalfilm über ihre Sahara-Reise. Pfarrer Ernst konnte eine große Zahl Besucher zu diesem Abend begrüßen.
Mike Seifert erklärte zu Beginn, diese Sahara-Tour sei eine Reise und kein Urlaub gewesen. Eine große Hilfe seien ihnen dabei die Erfahrungen gewesen, die sie bereits 1972 während der Marokko-Reise gesammelt hatten. Eine Individualreise habe den Vorteil, daß man ungebunden sei und sich das ansehen könne, was einen interessiert. Der moderne Massentourismus jage die Reiseteilnehmer nur von einem zum anderen, meinte Seifert.
Im August 76 wagten Mike Seifert und Evi Drechsler mit einem 10 Jahre alten Auto die 10 000 Kilometer-Reise. Sie führte von Straubing über Lyon (Frankreich) – Barcelona (Spanien) – Gibraltar nach Afrika. Von dort (Tanger) nach Rabat, in die Hauptstadt des arabischen Marokko Dieses nordafrikanische Land sei fast doppelt so groß wie die Bundesrepublik, habe aber nur 16 Millionen Einwohner. Ein großer Teil von Marokko sei Wüste. Staatsreligion sei der Islam, es würden aber auch 15 000 Katholiken und 3 000 Protestanten dort leben sowie 3 000 Araber jüdischen Glaubens in Marokko, erklärte Seifert.
Der Farbfilm, den Seifert selbst vertont hat, führte dann die Zuschauer in ferne Länder und Kulturen. Tiefblaues Meer, strahlender Himmel und Wüstensand ließen die Zuschauer schnell das kühle deutsche Wetter vergessen. Temperaturen von 50 Grad Celsius seien in Marokko keine Seltenheit. Während der Fahrt durch die Wüste hatten die beiden auf dem Autodach einen Wasserbehälter befestigt, so daß sie sich durch einen Schlauch in das Wageninnere ständig mit dem kostbaren Naß versorgen konnten. In diesen Tagen mußten sie täglich fünf Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Prachtvolle Moscheen, exotische Pflanzen und unendlich weite Wüstenlandschaften zeigte der Film. Aufs modernste präsentierte sich die 1960 von einem Erdbeben zerstörte Stadt Agadir. Keine alten Stadtmauern und Türme — nur noch kühne und kahle Betonbauten.
Tief in der Wüste Sahara traten die beiden Straubinger eine kleine Gruppe junger Deutscher. Auf der Rückreise hatte einer dieser Gruppen einen Unfall. Er fuhr einen marokkanischen Radfahrer an und verletzte ihn leicht. Trotzdem wurde er von der Polizei verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Unter größten Schwierigkeiten und Strapazen bekamen die übrigen Deutschen ihren Landsmann nach neun Tagen Haft gegen Kaution frei. So hatte diese spannende Reise auch einen Wermutstropfen erhalten. Mit viel Beifall bedankten sich die zahlreichen Zuschauer bei Mike Seifert und Evi Drechsler.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.1977


Neuer Aufschwung in der Pfarrei
Nicht nur ein ansteigender Kirchenbesuch zeugt von einer positiven Bilanz
Hunderdorf.
Zur ersten Sitzung im neuen Jahr trafen sich kürzlich Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung im Pfarrheim. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger konnte hierzu alle Mitglieder beider Pfarrgremien sowie insbesondere Pfarrer Reitinger und Fräulein Amann herzlich begrüßen. Erfreulicherweise waren auch einige Gäste zur Sitzung gekommen. An Tagesordnungspunkten standen folgende Punkte an: Jahresrückblick, Vorhaben für das Jahr 1977, Schloßkapelle Steinburg, Pflege des Grabes von Schwester Josefine, Kindergarten, Neuregelung des Totengedenkens, eventuelle Anstellung eines Mesners.
Herausragendes Ereignis im Pfarrleben des vergangenen Jahres, so betonte Hamberger, war natürlich der Wechsel des Seelsorgers in der Pfarrei. Mit großer Spannung blickte die ganze Pfarrgemeinde auf das Kommen des vom Bischof für die Pfarrei Hunderdorf neu ernannten Pfarrers und die überaus große Beteiligung der Bevölkerung beim Empfang ihres neuen Seelsorgers zeigte die großen Erwartungen der ganzen Pfarrgemeinde. Daß diese Erwartungen erfüllt wurden und es in der Pfarrei Hunderdorf in jeder Beziehung aufwärts geht, so meinte Hamberger, zeigen einige Beispiele, so der ansteigende Kirchenbesuch, die erheblich größere Spendenfreudigkeit und die wieder erfolgreiche Jugendarbeit. Die Jugend der Pfarrei habe inzwischen wieder mit mehreren Aktionen gezeigt, daß sie bereit sei, aktiv am Pfarrleben mitzuwirken. Hamberger er wähnte bei dieser Gelegenheit die besonderen Verdienste von Fräulein Amann in der Jugendarbeit und beim Kirchenchor.
Als weitere herausragende Ereignisse im Pfarrleben des vergangenen Jahres nannte Hamberger die noch von Pfarrer Vilsmeier eindrucksvoll gestaltete Feier der Erstkommunion und der Firmung. An Tagesordnungspunkten, die im vergangenen Jahr von Pfarrgemeinderat und- Kirchenverwaltung besprochen wurden, seien hier nur einige genannt: Die jetzige Beerdigungsordnung, die Vortragsreihe, die Altenfahrt nach Altötting, Hausordnung für das Pfarrheim, Neuordnung der ewigen Anbetung, Besprechung des Kirchenhaushaltes und Fragen des Kindergartens, die Wahl der neuen Kirchenverwaltung usw.
Diese nicht vollständig genannten Tagesordnungspunkte wurden in sechs — zum Teil gemeinsamen Sitzungen von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung — behandelt. Insgesamt hatte sich der Pfarrgemeinderat seit seiner konstituierenden Sitzung am 3. April 1974 zu fünf-zehn Sitzungen getroffen.
Zum Schluß seiner Ausführungen dankte Hamberger allen Mitgliedern — insbesondere auch den beiden Seelsorgern. Pfarrer Vilsmeier und Pfarrer Reitinger — für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und sprach die Hoffnung aus, daß dies auch in Zukunft so bleiben möge.
Durch den guten Besuch der Vortragsabende im vergangenen Jahr angeregt, beschloß der Pfarrgemeinderat einstimmig, auch in diesem Jahr in der Fastenzeit wieder Vortragsabende zu veranstalten. Man kam überein, wieder drei Einzelvorträge (zwei Vorträge und einen Film-abend) anzubieten. Es konnten hierzu die im Vorjahr bewährten Referenten gewonnen wer-den. Ida Krinner, MdL (Hadersbach), spricht am Samstag, 12. März, über das Thema: „Hat die Familie noch Zukunft“?, Pfarrer Albersdörfer, Pfelling, referiert am Samstag, 29. März, über das Thema „Aus dem Sonntag leben“ und Herr Herrmann, Drachselsried, zeigt am Samstag, 25. März, den mit vielen Preisen ausgezeichneten Farbtonfilm „Waldlerisch g’lebt — Waldlerisch g’feiert — Ein Jahr im Leben des Waldlers“ (zusätzlich zeigt Herr Herrmann noch Dias über „Märchenwinter“). Die ganze Bevölkerung ist zu diesen Vorträgen eingeladen! Als Unkostenbeitrag werden zu den beiden Vorträgen je eine und für den Film zwei Mark Eintritt verlangt.
Was den Punkt „Schloßkapelle Steinburg“ betraf, so lag hier ein Schreiben der Bischöfl. Finanzkammer vor, worin die Kirchenverwaltung um eine Stellungnahme wegen einer Bezuschussung zur Schloßkapelle gebeten wurde. Hier war man der Meinung, daß man hierzu vor allem die Meinung der Steinburger hören sollte. Um den Steinburgern die Möglichkeit der Meinungsäußerung zu geben, beschloß man, sich im Gasthaus Berger-Höfelsauer in nächster Zeit zu einer Aussprache zu treffen und dann erst die Stellungnahme an die Bischöfl. Finanzkammer abzugeben. Man wolle sich auch die Schloßkapelle gemeinsam ansehen.
Als weiterer Tagesordnungspunkt stand die Neuregelung des sogenannten „Totengedenkens“ an. Man kam hier zu folgender Regelung: Am Allerseelensonntag wird namentlich aller Pfarrangehörigen gedacht, welche in den letzten 15 Jahren verstorben sind. Da die Namen der Verstorbenen aus dem Totenregister der Pfarrei ersichtlich sind und keine Geldspende für das Gedenken gefordert wird, erübrigt sich künftig das herkömmliche Einschreiben.
Die Kindergartenabrechnung für das Jahr 1976 brachte diesmal „nur“ ein Defizit von 1 836,10 Mark. Hier wirkte sich einmal der neue Beitragssatz von 50 Mark ab September günstig aus, zum anderen konnten ab Oktober noch einige Kinder nachmittags aufgenommen werden. Um den vielen Anmeldungen zum Kindergartenbesuch künftig besser entsprechen zu können, soll in nächster Zeit der Kindergarten in zwei Halbtagsgruppen geführt werden. Einzelheiten sollen in nächster Zeit mit dem Kindergartenbeirat und den beiden Kindergärtnerinnen besprochen werden.
Obwohl sich die Kindergartenräume selbstverständlich in einem einwandfreien Zustand befinden, bereitet doch der Gesamtzustand des Kindergartengebäudes erhebliche Sorgen. Man ist sich darüber einig, daß größere Renovierungsarbeiten an diesem Gebäude nicht mehr sinnvoll seien und in nächster Zeit eine andere — dauerhafte — Lösung dieses Problems gefunden werden muß. Das in der Pfarrei Hunderdorf seit Jahren anstehende Mesnerproblem kann in nächster Zeit gelöst werden. Herr Meergans wird ab einer noch festzusetzenden Zeit das Amt des Mesners übernehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.1977


FFW ist auch „Mädchen für alles“
Wehrmänner kamen nicht nur bei Brandfällen zum Einsatz — Neuer Unterrichtsraum
Hunderdorf.
Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr fand im Gasthaus Baier-Edbauer statt. Vorsitzender Anleitner eröffnete die Versammlung und begrüßte insbesondere den Ehrenvorsitzenden und Bürgermeister Härtenberger. Nach der Einlegung einer Gedenkminute für die im letzten Jahr verstorbenen drei Vereinskameraden erstatteten der Vorsitzende und der Kommandant den Jahresbericht des Jahres 1976.
Vorsitzender Anleitner verlas das Protokoll der Generalversammlung 1975 und von zwei Vorstandssitzungen. Dann erwähnte er den Ausbau des Dachgeschosses im Feuerwehrgerätehaus zu einem Unterrichtsraum. In zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden und mit Unterstützung der Firmen Hieninger, Härtenberger, Raiffeisenbank und Dr. Lichte konnte mit einem Kostenaufwand von nur 2 700 Mark dieser Umbau geschaffen werden. Dieser Raum dient nun als Unterrichts- und Gruppenschulungsraum und soll der Ausbildung für den aktiven Dienst, insbesondere auch für die Einweisung der Preßluftatem-Träger, förderlich sein. Weiterhin ging Anleitner auf das Vereinsleben ein. So habe die Feuerwehr bei verschiedenen Ortsmeisterschaften teilgenommen und einen gutbesuchten Faschingsball abgehalten. Abschließend bemerkte Anleitner, daß die Zahl der Mitglieder (123) im Berichtsjahr stagniert habe.
In seinem Tätigkeitsbericht nannte Kommandant Hartmannsgruber den zweimaligen Ernst-fall-Einsatz bei einem Zimmerbrand sowie einem Autobrand. Die Feuerwehr sei jedoch „Mädchen für alles“ und habe so Einsätze geleistet bei Hochwasser, Sportplatzbewässerung und Durchspülungen der Ortskanalisation. Weiterhin sei die Feuerwache beim Volksfest und die Absperrung bei den zwei Straßenläufen sowie die Parkplatzeinweisung beim Wandertag. Ferner sei in der Brandschutzwoche an zwei Einsatz-Übungen mit Nachbarwehren und bei einer Übung der Werksfeuerwehr Nolte teilgenommen worden, bei denen auch die ersten Einsätze mit den Atemschutzgeräten erprobt wurden.
Hartmannsgruber erwähnte die erfreuliche Tatsache, daß die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr weiter ergänzt worden ist. So seien vier Preßluftatmer (ca. 7 000 DM), fünf C-Schläuche, Werkbank und verschiedene kleinere Ausrüstungsgegenstände gekauft worden. Derzeitig, so Hartmannsgruber, stünden 14 Kameraden als Atemschutzträger zur Verfügung, die den besonderen gesundheitlichen Anforderungen genügen. An zwei Abenden sei ein Einführungskurs für die Atemschutzträger vorgenommen worden. Feuerwehrkameraden haben auch noch an anderweitigen Lehrgängen teilgenommen. Abschließend nannte der Kommandant die Beteiligung der FFW an verschiedenen festlichen Anlässen im Ort und an sieben Gründungsfesten/Fahnenweihen. Für 1977 rief Kommandant Hartmannsgruber zu einem besseren Besuch der Übungsveranstaltungen auf und kündigte die Ablegung von Leistungsabzeichen für drei Gruppen sowie die Teilnahme an verschiedenen Fahnenweihen und Gründungsfesten an.
Dann wartete Kassier Hans Schaubeck mit dem Kassenbericht auf und gab den Mitgliedern die Einnahmen und Ausgaben im abgelaufenen Jahr bekannt. Bürgermeister Härtenberger sprach von einem guten Verhältnis und Zusammenwirken zwischen Gemeinde und Feuerwehr. Härtenberger dankte der Vorstandschaft und den Feuerwehrkameraden für ihren aktiven Einsatz zum Wohle der gesamten Gemeinde.
Bei der darauffolgenden Diskussion einigten sich die Anwesenden auf eine geringfügige Anhebung des Jahresbeitrages von nunmehr 5 DM. Uniformen, so wurde weiterhin beschlossen, werden in Zukunft je zur Hälfte von der Gemeinde und der Feuerwehrkasse bezahlt.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1977


Windberg. Rotes Kreuz: Freitag, 11. 3., Dienstabend in Windberg. Referent ist Kolonnenfüh-rer Franz Rosenhammer.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1977


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, wichtige Mitgliederversammlung im Gasthaus Amann. Um Erscheinen wird gebeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1977


Nur zwei Hochzeiten im Februar
18 Geburten stehen 13 Sterbefälle gegenüber — Eintragungen des Bogener Standesamtes
Bogen.
Mehr Geburten als Sterbefälle hat das Bogener Standesamt im Februar zu verzeichnen. Dagegen läßt die Ehefreudigkeit im Februar zu wünschen übrig. Das Standesamt registrierte:
Geburten: 1. Februar: Eine Tochter Renate Stefanie den Eheleuten Groß, Hunderdorf-Hofdorf … 8. Februar: Ein Sohn Robert Peter den Eheleuten Mühlbauer, Windberg-Irensfelden …
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1977


Trachtler planen einen Festzug
Trachtenverein feiert vom 24. bis 27. Juni — Aus der Generalversammlung
Hunderdorf.
Im Gasthaus Sandbiller fand die diesjährige Generalversammlung des Heimat- und Volkstrachtenvereins statt. Hierzu konnte Vorsitzender Ernst Sacher besonders Pater Wolfgang Vos (Windberg) begrüßen. Sacher übermittelte die Grüße von Landrat Hafner und Bürgermeister Härtenberger, die sich wegen anderweitiger Termine entschuldigt hatten. Für die verstorbenen Vereinsmitglieder, insbesondere für den im letzten Jahr verstorbenen Hans Seidl, wurde eine Gedenkminute eingelegt.
Eingangs verlas die Schriftführerin Betty Sacher das Protokoll der letzten Generalversammlung, das einstimmig gutgeheißen wurde. Dann dankte Vorsitzender Sacher den weiteren Vorstandsmitgliedern, den Vereinsmitgliedern und allen Freunden und Gönnern des Vereins für die Unterstützung zum Wohle des Trachtenvereins. Dankesworte übermittelte Sacher dem Landrat für die Bewilligung eines Kreiszuschusses von 200 Mark für die Beschaffung von Trachten und dem Kreisjugendring für die Zusage eines Zuschusses von 200 Mark für das Jugendzeltlager. In seinem Tätigkeitsbericht erwähnte Sacher insbesondere die Aufstellung des Nepomuk an der Bogenbachbrücke, die Abhaltung eines Zeltlagers für die jungen Trachtler, die Aufstellung des Hunderdorfer Maibaumes und die Teilnahme beim Gautrachtenfest und der Arberkirchweih. Weiterhin haben die Trachtler bei im örtlichen Ortsmeisterschaften anderer Vereine teilgenommen und beteiligten sich auch bei den festlichen Anlässen im Ort und bei auswärtigen Gründungs- und Fahnenweihen. Der interne Faschingsball und besonders der Faschingsball mit Entführung des Bürgermeisters sei ein großer Erfolg gewesen, sagte Sacher, der hier seinen Dank auch den beteiligten Lehrkräften (Kohlbeck, Hentschirsch, Häusler, Klar) sowie Faschingsoberbürgermeister Piening aussprach. Im vergangenen Jahr sei der Verein auch in das Vereinsregister eingetragen worden.
Im heurigen Jahr, so Vorsitzender Sacher, beschäftige den Trachtenverein insbesondere die Vorbereitung und Durchführung des 25. Gründungsfestes. Es soll am 24. bis 27. Juni in Verbindung mit dem Hunderdorfer Volksfest stattfinden. Dazu sei auch wieder ein großer Festzug geplant, an dem viele auswärtige Trachtenvereine beteiligt sein werden. Auch eine Festschrift soll zu diesem Jubiläumsfest herausgegeben werden. Weiterhin erwähnte Sacher die vorgesehene Teilnahme der Trachtler bei verschiedenen. örtlichen Veranstaltungen, bei Trachtenfesten und bei vier Gründungsfesten im Jahr 1977. Abschließend rief der Vorsitzende die Eltern auf, ihre Kinder zuverlässig zu den Tanzproben zu schicken.
Dann erstattete Vereinskassiererin Agnes Klumbies den Kassenbericht und informierte über die größeren Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Die durchgeführte Kassenprüfung bestätigte eine ordnungsgemäße Führung der Vereinskasse. Neuwahlen standen diesmal nicht an und bei dem Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ ging’s sehr ruhig zu, was sicher ein Beweis dafür ist, daß die Trachtler mit ihrer Vereinsführung recht zufrieden sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1977


Vorstandschaft im Amt bestätigt
KuSK bei festlichen Anlässen immer dabei — Vier Vereinskameraden geehrt
Hunderdorf.
Die Krieger- und Soldatenkameradschaft hielt am Sonntag im Gasthaus Sandbiller die diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Dabei wurde vom Vorsitzenden Pflügl ein kurzer Rückblick gegeben und vier Verein-mitglieder mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet. Die durchgeführte Neuwahl brachte die Wiederwahl der bisherigen Vorstandschaft.
Eingangs begrüßte Alfons Pflügl insbesondere Bürgermeister Härtenberger und Ehrenmitglied Ludwig Meier (Mitterfels). Dann wurde in einer Gedenkminute der verstorbenen Vereinskameraden gedacht. Vorsitzender Pflügl wartete anschließend mit einem kurzen Tätigkeitsbericht auf. Hierbei erwähnte er sieben Neuzugänge beim Verein und die Teilnahme an verschiedenen festlichen Anlässen sowie die Durchführung der Kriegsgräbersammlung. Pflügl rief die Kameraden zur Mitgliederwerbung auf, insbesondere sollen auch junge Soldaten dem Verein beitreten. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern für den gezeigten Zusammenhalt und die Mithilfe zum Wohle des Vereins. Dankesworte sprach der Vorsitzende auch an Bürgermeister Härtenberger, denn die Gemeinde habe in Vereinsangelegenheiten immer bestmögliche Unterstützung gewährt.
Mit einer Urkunde und Ehrennadel zeichnete der Vorsitzende die Vereinsangehörigen Johann Kerscher, Georg Spielbauer, Karl Ecker und Alfons Poiger aus. Vereinskassier Josef Retzer wartete mit dem Kassenbericht auf und erläuterte die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Retzer dankte allen, die mit einer Spende den Verein finanziell unterstützt haben.
Nach der Entlastung der bisherigen Vorstandschaft wurde eine Neuwahl durchgeführt, wobei es nur wenige Veränderungen gab. Die Vorstandschaft des Vereins setzt sich für die kommenden vier Jahre wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Alfons Pflügl, 2. Vorsitzender Alfons Bugl, Schriftführer Jakob Hirtreiter, Kassier Josef Retzer, Fahnenträger Karl Hagn, Schußmeister Jakob Söldner, Ausschußmitglieder: Josef Feldmeier, Michael Feldmer, Hans Petzendorfer, Hans Schötz, Alois Fürst, Hans Schroll.
Bürgermeister Härtenberger lobte die Arbeit der Vorstandschaft und die Aktivität des Vereins bei der Teilnahme an den örtlichen Veranstaltungen, bei denen die Krieger- und Soldatenkameradschaft immer gut vertreten war. Härtenberger begrüßte das Vereinsleben in der Gemeinde, denn durch die gesellschaftlichen Veranstaltungen werde auch der Gemeinschafts-sinn gefördert. Abschließend sprach Härtenberger von seiten der Gemeinde Dankesworte an die Vorstandschaft und die Mitglieder aus und bat weiterhin um aktive Mitarbeit bei öffentlichen Anlässen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1977


Skiclub führt nach Österreich
Hunderdorf.
Die Skiclub-Abteilung des SV Hunderdorf organisiert auch heuer wieder einen Vereinsausflug, der nochmals Gelegenheit zum Skifahren, aber auch zum Wandern u. a. bietet. Stattfinden wird die Fahrt am Samstag/Sonntag, den 26. Und 27. März. Sie führt nach Figen im Zillertal/Österreich (1 800 m). Die Unterbringung erfolgt in einem neu erstellten Hotel, in dessen unmittelbarer Nähe sich auch der Skilift befindet. Der Fahr und Übernachtungspreis ist äußerst günstig. Auskunft und Anmeldung bei Abteilungsleiter Otto Sachs, Telefon 1795.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.1977


Wandertag-Anmeldung auch bei Vereinen
Hunderdorf.
Der Bayerwaldverein e. V. richtet am Samstag/Sonntag, 19. und 20. März, seinen 5. internationalen Volkswandertag aus. Die Wanderstrecke (10 oder 15 km) führt durch die herrliche Landschaft des bayerischen Vorwaldes und als Erinnerung kann ein Wandschmuckteller mit der Mühlhiasl-Mühle als Motiv, erwandert werden. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß Anmeldungen für den Wandertag auch bei den sämtlichen örtlichen Vereinen vorgenommen werden können.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.1977


Hunderdorf. SV-Vorstandschaft: Wanderkarten für Wandertag des Bayerwaldvereins am 20. und 21. 3. können noch von allen Abteilungen empfangen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.1977


Hunderdorf. SV-Abteilung Tennis: Samstag, 3.,14 Uhr, Vereinsmeisterschaft im Tischtennis mit Siegerehrung und Neuwahlen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.1977


Hunderdorf. SV-Abteilung Fußball: Heute, Freitag, 13.30 Uhr, Training am Sportplatz. An-schließend Spielerversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 12. März, 19.30 Uhr, Vereinsabend mit Volkstanzprobe im Vereinslokal Amann. Um 13.30 Uhr Tanzprobe für die Jugend- und Kindergruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.1977


Meidendorf. MSC: Heute, Freitag, 20 Uhr, Monatsversammlung im Gasthaus Hilmer, Irensfelden, mit Filmvorführung.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.03.1977


Vortragsreihe des Pfarrgemeinderates
Hunderdorf.
Die vom Pfarrgemeinderat geplante Vortragsreihe (zwei Vorträge und ein Filmabend) beginnt heute, Samstag, 12. März, um 20 Uhr, im Pfarrheim. Referentin des heutigen Vortrages ist MdL Ida Krinner. Sie spricht über das Thema „Hat die Familie noch Zukunft“? Ein weiterer Vortrag findet am Samstag, 19. März, zum Thema „Aus dem Sonntag leben“ statt. Referent ist Pfarrer Albersdörfer, Pfelling. Am Samstag, 26. 3., wird der Farbtonfilm Waldlerisch gelebt — Waldlerisch gefeiert – von H. Herrmann, Drachselsried. gezeigt. Die Bevölkerung ist zu den Vorträgen herzlich eingeladen. Als Unkostenbeitrag wird zu den beiden Vorträgen je eine Mark und für den Film zwei Mark erhoben.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.1977


Wer wandert mit in Hunderdorf?
Rattenberg-Wies.
Der Wanderverein Rattenberg-Wies beteiligt sich am 19. und 20. März beim Wandertag in Hunderdorf. Anmeldung bis Montag, 14. 3., bei Max Maurer, Rattenberg. Hermann Stöger, Voggenzell, Hans Grimm, Untergschwandt, und Siegfried Dietl, Konzell.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.1977


Neuregelungen beim. Kindergarten
In Hunderdorf: Vormittags- und Nachmittagsgruppe eingeführt
Hunderdorf.
Die Kirchenverwaltung g beschloß in ihrer letzten Sitzung einige Neuregelungen über den Betrieb des Kindergartens St. Josef in Hunderdorf. Wichtigste Änderung für das laufende Jahr ist die Einführung einer vollwertigen Nachmittagsgruppe. So haben ab 1. März 1977 mehr Kinder die Möglichkeiten, an der vorschulischen Erziehung teilzunehmen: Im Zuge dieser Neuordnung ergibt sich eine Beitragsänderung. Der Betrag vermindert sich nun auf 40 DM pro Kind monatlich für jede Halbtagsgruppe.
Die Öffnungszeiten des Kindergartens sind nunmehr wie folgt festgelegt worden: Vormittag: 7.30 bis 11.30 Uhr, nachmittag: 12.30 bis 16.30 Uhr. In der Vormittags- und in der Nachmittagsgruppe wird qualitativ das gleiche Erziehungsprogramm geboten. Obwohl weiterhin die Möglichkeit besteht, ein Kind ganztags im Kindergarten unterzubringen, sollten Eltern sich diese Maßnahme gut überlegen. Nach Aussagen namhafter Psychologen und Pädagogen ist ein Kind mit vier Stunden Kindergartenbesuch voll ausgelastet. Ein längerer Aufenthalt erweist sich für viele Kinder als Überforderung.
Alle Eltern, die an einer Aufnahme ihres Kindes in die neue Nachmittagsgruppe interessiert-sind, sollen sich umgehend bei der Kindergartenleitung melden. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr Kind bereits 1977/78 gemeldet ist oder nicht. Unabhängig von dieser Neuregelung muß auch bereits geplant werden für das kommende Kindergartenjahr ab September 1977. Eltern, die ihre Kinder schon für 1977/78 angemeldet haben, müssen noch melden, ob ihr Kind vormittags, nachmittags oder ganztags den Kindergarten besuchen soll. Eltern, die ihr Kind noch für das Jahr 1977/78 anmelden wollen, sollen dies bis 1. April tun.
Außerdem wurde beschlossen, den Eltern, für die der Beitrag eine soziale Härte ergibt, entgegenzukommen, so daß niemand aus finanziellen Gründen vom Kindergarten ausgeschlossen ist. Hierfür ist beim Träger (Pfarramt oder Kirchenverwaltung) in formloser Antrag zu stellen, der streng vertraulich behandelt wird. Dies trifft auch für Geschwisterbeiträge zu. Es besteht außerdem die Möglichkeit. über das Landratsamt einen Zuschuß für die Kindergarten-Beitragsaufwendungen zu erhalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.1977


Der „Muina-Schorsch“ wurde 80.
Hunderdorf.
Am 11. März konnte der ehemalige Landarbeiter Georg Feldmeier, im Volksmund genannt der „Muina (Müller) Schorsch“, Hunderdorf, Mühlhiaslweg 3, seinen 80. Geburtstag feiern. Er stammt aus Obermühlbach und war bereits seit seinem zehnten Lebensjahr auf Wanderschaft, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. An Lichtmeß waren es heuer auch 68 Jahre, daß er auf der Mühlhiasl-Mühle zu Apoig als 20jähriger beim damaligen Mühlen- und Sägewerksbesitzer Hobmeier eingestanden ist. Damals arbeitete der Schorsch hauptsächlich in der Landwirtschaft als Knecht, hat aber auch in der Mühle und Säge bis zu deren Stillegung im Jahre 1950 tatkräftig mitgeholfen. Wegen seines Fleißes und seiner Tüchtigkeit war er bekannt und geschätzt. Auch seit der Aufgabe der Landwirtschaft im Jahre 1968 hat sich der Schorsch noch nicht gänzlich zur Ruhe gesetzt, denn er braucht Bewegung und verrichtet noch gerne leichtere Tätigkeiten. Beim Jubilar, der sich noch guter körperlicher und geistiger Regsamkeit erfreuen kann, stellte t sich auch Bürgermeister Härtenberger als Gratulant ein. Er übermittelte die Glückwünsche sowie einen Geschenkkorb der Gemeinde Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.1977


Am Freitag „Windberger Abend“
Straubing-Bogen.
(dtwi) „Wer anderen hilft, kann damit sich selbst helfen“. Unter diesem Motto steht der „Windberger Abend“ am Freitag, 18. März, 20 Uhr, den diesmal der „Soziale Arbeitskreis“ der KLJB veranstaltet. Dazu sind alle Jugendlichen aus dem Landkreis Straubing-Bogen und der Stadt Straubing eingeladen. Das Treffen soll alle sozial interessierten jungen Leute über die Lage hilfsbedürftiger Menschen in unserem Raum informieren und aufzeigen, welche Möglichkeiten sich jedem von uns bieten, die Not von Behinderten, von alten und einsamen Leuten sowie von verwaisten Kindern zu lindern. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion, bei der ein Sozialarbeiter, die Leiter einer Behindertenwerkstätte und eines Waisenhauses, Altenbetreuer und Mitglieder des Sozialen Arbeitskreises der Stadt Straubing teilnehmen werden, soll das Feld der sozialen Aktivitäten abgesteckt werden. Die Mitglieder des Sozialen Arbeitskreises der KLJB würden sich freuen, wenn sich einige der Anwesenden bereiterklären würden, künftig ihre Arbeit zu unterstützen. Als Einstieg in den Abend dient ein Kurzfilm mit dem Titel „Weekend“. Vor der Podiumsdiskussion soll allen die Gelegenheit gegeben werden, sich in Kleingruppen mit den Gästen über ihre Tätigkeiten zu unterhalten.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1977


Ausschußsitzung des Schulverbandes
Hunderdorf.
Heute, Mittwoch, 16. März. 19 Uhr, findet im Gemeindeamt Hunderdorf eine Schulverbandsausschußsitzung statt. Die Tagesordnung: 1. Jahresrechnung 1976, 2. Beratung und evtl. Beschlußfassung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes 1977.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1977


Urkunde für Kirchenpfleger Baier
Hunderdorf.
Zu einer kleinen Abschiedsfeier hatte das Pfarramt die aus der Kirchenverwaltung ausscheidenden Mitglieder ins Pfarrheim eingeladen. Dies waren der langjährige Kirchenpfleger Xaver Baier und die Kirchenratsmitglieder Xaver Bergbauer, Heinrich Greipl, Heinrich Schreiner und Wilhelm Steckler. Eingangs erwähnte Pfarrer Reitinger die langjährige und anzuerkennende Tätigkeit des nunmehr scheidenden Kirchenpflegers Xaver Baier. Er gehörte seit 1948 der Kirchenverwaltung an und seit 1951 war er zum Kirchenpfleger bestellt. Bei 81 Beschlüssen hat X. Baier mitberaten und mitgestimmt. Als Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche 25jährige Tätigkeit als Kirchenpfleger überreichte Pfarrer Reitinger an Xaver Baier eine Ehrenurkunde (unser Bild) und eine Hunderdorf-Silbermünze, deren Motivmittelpunkt die Hunderdorfer Pfarrkirche ist. Dankesworte fand der Pfarrer auch für die aus-scheidenden Kirchenverwaltungsmitglieder und überreichte ihnen ebenfalls die Hunderdorf-Silbermünze. Xaver Baier seinerseits zeigte sich erfreut über die Ehrung und sprach Worte des Dankes an die Pfarrherren und an alle Pfarrangehörigen, die mit ihrer finanziellen Unterstützung zur Verwirklichung der Hunderdorfer Pfarrangelegenheiten und Baumaßnahmen bei-getragen haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1977


Windberg. Stammtischfreunde: Alle Teilnehmer des Kicker-Turniers treffen sich heute um 19.30 Uhr im Gasthaus Dorfner zu einer Aussprache.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1977


Hunderdorf. SV-Abteilung Skiclub: Anmeldungen zur Fahrt nach Österreich werden noch entgegengenommen von Abteilungsleiter Sachs. Abfahrt am 26. 3., Rückkehr 27. 3. Die Uhrzeit wird noch bekanntgegeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1977


Hunderdorf. SV-Abteilung Tischtennis: Samtag, 19. 3., 14 Uhr, in der Schulturnhalle Vereinsmeisterschaft. Siegerehrung anschließend im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag. 19. 3., ab 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Freitag, 18.3, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1977


Steinburg. VdK-Ortsverband: Samstag, 19. 3., 14 Uhr, im Gasthaus Josef Solcher (Wegern) Generalversammlung, im Anschluß daran gemeinsames Essen.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1977


Gemeinderat strebt gute Zusammenarbeit an
Vorbereitungsgespräche zur Verwaltungsgemeinschaft mit Nachbargemeinden – Denkmallisten wurden geprüft
Hunderdorf.
Der Gemeinderat befaßte sich in seiner kürzlich Im Gemeindeamt stattgefundenen Sitzung mit den ersten Vorbereitungen zur Bildung der Verwaltungsgemeinschaft ab 1. Mai 1978 mit Verwaltungssitz in Hunderdorf. Dabei wurden die Entwürfe der Verwaltung bezüglich der Raumeinteilung, der Verwaltungsaufteilung in vier Sachgebiete, der Aufgabengliederungsplan und die mögliche personelle Besetzung zur Kenntnis genommen. Der Gemeinderat sprach sich für eine baldige Aufnahme von Vorbereitungsgesprächen mit den beteiligten Gemeinden aus, damit ein reibungsloser Übergang der Verwaltungsgeschäfte auf die Verwaltungsgemeinschaft gesichert werden kann. Desweiteren billigte der Gemeinderat den erneuten Antrag auf Ausweisung Hunderdorfs zum Kleinzentrum sowie die Stellungnahme zur weiteren personellen Besetzung des Bahnhofes in Hunderdorf ab Mai 1977.
Eingangs informierte der Bürgermeister den Gemeinderat ausführlich über die ersten Vorbereitungen zur Bildung der Verwaltungsgemeinschaft ab 1. 5. 1978. So sei die Aufteilung der künftigen Verwaltung in vier Sachgebiete, nämlich Hauptverwaltung, Ordnungswesen, Kämmerei und Kasse vorgesehen. Als Verwaltungsgebäude bietet sich die Gemeindekanzlei in Hunderdorf an, deren Räumlichkeiten für die Unterbringung der künftigen Verwaltung ausreichend sind. Vorgenommen werden müßten kleinere bauliche Veränderungen und eine Renovierung. Auch über die personelle Besetzung wurde beraten, wobei festgestellt wurde, daß ein Beamter des gehobenen Dienstes als Geschäftsführer nicht unbedingt erforderlich werde. Ein Kämmerer müßte jedoch jedenfalls neu eingestellt werden. Mit einer Personalzahl von sieben bis acht Beschäftigten müßte ausgekommen werden. Die Sitzverteilung in der Gemeinschaftsversammlung, dem beschließenden Organ der Verwaltungsgemeinschaft, würde derzeitig wie folgt aussehen: Hunderdorf vier Mitglieder, Neukirchen drei Mitglieder und Windberg zwei Mitglieder.
Der Gemeinderat sprach sich für eine baldige Kontaktaufnahme mit den weiteren beteiligten Gemeinden zu Vorbereitungsgesprächen über die Bildung der Verwaltungsgemeinschaft aus, denn nur rechtzeitige Vorkehrungen können ein reibungsloses Übergehen der Verwaltungsgeschäfte auf die Verwaltungsgemeinschaft zum 1. 5. 1978 sichern. Bezüglich der Finanzierung des Umbaues und der Einrichtung schlug der Gemeinderat eine Lösung vor, wonach die Gemeinde Hunderdorf die Kosten des Umbaues und der Renovierungsarbeiten trägt. Das gesamte Verwaltungsgebäude soll dann an die Verwaltungsgemeinschaft vermietet werden. Die Kosten für die Inneneinrichtung und die Büroausstattung sind von der Verwaltungsgemeinschaft zu tragen. Der Bürgermeister wird beauftragt, bei den bevorstehenden Gesprächen mit den Nachbargemeinden in diesem Sinne zu verhandeln. Angestrebt werde eine gute Zusammenarbeit, damit eine leistungsfähige, funktionierende Verwaltung zum Wohle der Gemein-den und deren Bürger geschaffen werden könne.
Kenntnis nahm der Gemeinderat vom Entwurf der Denkmalliste nach Art. 2 des Denkmal-schutzgesetzes. Mit der Aufnahme der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus, der Filialkirche St. Edigna, der Kapelle in Sollach, der beiden Bildstöcke in Hofdorf und am Fußweg nach Windberg, des Traidkastens und des Wohnhauses bei Windberger Straße 21 besteht Einverständnis. Nicht aufgenommen sollen werden die Seelenkapelle auf dem alten Friedhof und das Wohnhaus, Hauptstraße 20, da sie nach Ansicht des Gemeinderates keinen besonderen historischen Wert darstellen und die Unterhaltung nur erschwert vorgenommen werden kann.
Eine Beratung erfolgt aufgrund des Schreibens von Max Plötz, wonach infolge des Straßenbaues Sollach auf dessen Hausanschlußleitung für die Wasserversorgung Schäden aufgetreten sind. Es besteht Einverständnis, wenn die Erdarbeiten und die Verlegung der Leitungsrohre auf Kosten der Gemeinde vorgenommen werden. An den Kosten für den Ankauf der neuen Leitungsrohre hat sich der Grundstückseigentümer angemessen zu beteiligen.
Der Bürgermeister gab dem Gemeinderat zur Kenntnis, daß die personelle Besetzung des Bahnhofes in Hunderdorf ab 22. Mai dieses Jahres nicht mehr erfolgen soll. Der Gemeinderat stimmte der Stellungnahme der Gemeindeverwaltung vom 4. 3. 1977 zu, worin man sich gegen diese beabsichtigte Maßnahme ausspricht, denn Hunderdorf hatte die größte Fahrkartenausgabe auf der gesamten Strecke Straubing — Miltach und der Fahrkartenverkauf sei 1976 um 14 000 DM gestiegen. Weiterhin wäre dann der Warteraum geschlossen und Schalterauskünfte könnten ebenfalls nicht mehr erteilt werden. Durch diese Maßnahme würde selbst die Gemeinde Hunderdorf, eine überwiegende Wohngemeinde mit zentralörtlicher Funktion und Sitz der künftigen Verwaltungsgemeinschaft, eine Abwertung erfahren, heißt es abschließend in der Begründung.
Vom Gemeinderat wurde der erneute Antrag vom 7. März an den Regionalen Planungsverband zur Ausweisung der Gemeinde Hunderdorf als Kleinzentrum zur Kenntnis genommen und einstimmig gebilligt. Hierin wird auf die jahrelangen Bemühungen der Gemeinde Hunderdorf zur Bestimmung als Kleinzentrum hingewiesen, nachdem die Gemeinde aufgrund der Gegebenheiten und ihrer positiven Entwicklung im Bayernprogramm I der Bayerischen Staatsregierung bereits als Kleinzentrum vorgeschlagen war. Es kann nach wie vor nicht verstanden werden, daß die Gemeinde Hunderdorf trotz der erfüllten Auswahlkriterien nicht Kleinzentrum werden soll, obwohl Orte, die die Anforderungen an ein Kleinzentrum nicht in dem Maße erfüllen, als Kleinzentrum vorgesehen sind. Im Rahmen einer Alternative zeigt sich die Gemeinde mit der Ausweisung als gemeinsames Unterzentrum Bogen-Hunderdorf einverstanden mit der Möglichkeit der Weiterentwicklung zu einem möglichen Mittelzentrum Bogen-Hunderdorf.
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die Stellungnahme des Dipl.-Ing. Weber vom 4. 3. 1977 bezüglich der aufgetretenen Mißstände beim Regenüberlauf an der Kläranlage. Wie Ing. Weber anführte, gelangen bei plötzlichen größeren Regenfällen vereinzelt Feststoffe über den Regenüberlauf. Dies komme jedoch nur sehr selten vor und ergebe sich bei den meisten Regenüberläufen. Eine Minderung könnte ggf. noch durch die Einregulierung des Schiebers erreicht werden. Im übrigen sei dies auch noch zurückzuführen auf die derzeit noch geringe Menge des Schmutzwassers.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1977


„Öffentlich reden und schreiben”
Windberg.
Die Jugendbildungsstätte Windberg bietet einen sechstägigen Kurs „Öffentlich reden und schreiben“ an. Dieser Kurs soll helfen, die Scheu vor dem Veröffentlichen seiner Meinung abzubauen. Dabei soll nicht die Kunst der freien Rede vor großer Menge geübt werden; vielmehr geht es um kleine, aber wirkungsvolle Aktionen. Wie schaffe ich einen gelungenen Diskussionsbeitrag? Wie schreibe ich einen Leserbrief? Wie reagiere ich auf Rundfunk- und Fernsehsendungen. Ein Kurs also für alle, die etwas mehr Demokratie verwirklichen wollen. Der Kurs dauert vom 12. 4. (15 Uhr) bis 17. 4., die Kosten betragen 80 Mark. Referent ist Bernhard G. Suttner von der Jugendbildungsstätte Windberg. Anmeldungen an die Jugendbildungsstätte Windberg, 8441 Hunderdorf, Tel.: 09422/1337.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1977


Windberg. FFW: Die für Sonntag. 20. 3., angesetzte Schulübung in Irensfelden fällt aus und findet am 27. 3. zur gleichen Zeit statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.03.1977


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 20 Uhr, Vereinsabend mit anschließender Volkstanzprobe im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.03.1977


Steinburg. VdK-Ortsverband Steinburg Heute, Samstag, 14 Uhr, Generalversammlung mit anschließendem Essen im Gasthaus Josef Solcher, Wegern.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.03.1977


Vortragsreihe des Pfarrgemeinderates
Hunderdorf.
Die Vortragsreihe des Pfarrgemeinderates wird heute mit dem 2. Vortrag fortgesetzt. Referent des heutigen Vortrages ist Pfarrer Albersdörfer, Pfelling. Pfarrer Albersdörfer spricht über das Thema „Aus dem Sonntag leben“. Der Vortrag findet um 20 Uhr im Pfarrheim statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.03.1977


Mit tatenlosem Abwarten Zeit vergeuden
Windberger Abend mit dem sozialen Arbeitskreis der KLJB – Behinderten zu Hilfe kommen — Unterstützung ist gefragt

Straubing-Bogen. (diwi) Geistig und körperlich behinderten Kindern möglichst trüb die richtige Hilfestellung zu geben, damit sie später nicht in ein Leben der Isolation geraten, war der Grundtenor des letzten Windberger Abends, den der Soziale Arbeitskreis der KLJB

Viele Informationen brachten die fachkundigen Gesprächspartner bei der Podiumsdiskussion vor (v. l. Franz Buchner, Schwester Nadine, Rudi Landstorfer, Schwester Rita, Max Eisenreich und Manfred Schreyer) eingefunden.

im Kloster Windberg veranstaltete. Von entsprechenden Fachleuten wurden etwa 50 interessierte Jugendliche über Möglichkeiten informiert, wie sie diesen von der Gesellschaft benachteiligten Menschen helfen können. Kreisjugendseelsorger Trimpl machte dabei den Vorschlag, den Erlös aus der diesjährigen Osterkerzen-Aktion der Behindertenwerkstätte in Straubing zukommen zu lassen.
Während eingangs der Sprecher des Sozialen Arbeitskreises der KLJB, Hans Schuhbauer (Bogen), stellvertretenden Landrat Franz Buchner, Kreisjugendpfleger Rudi Landstorfer, Kreisjugendseelsorger Hans Trimpl, Schwester Nadine von der Pädagogischen Frühförderungsstelle in Straubing, Schwester Rita vom Kinderheim Kostenz, Max Eisenreich, den Leiter der

Etwa 50 junge Leute hatten sich zu dem Windberger Abend eingefunden.

Behindertenwerkstätte in Straubing und den Sprecher des Sozialen Arbeitskreises Straubing, Manfred Schreyer, begrüßen konnte, führte Ludwig Amann (Metting) mit dem Kurzfilm „Weekend“ auf die Thematik des Abends hin.
In kleinen Gesprächsgruppen stellten die Leiter der verschiedenen Institutionen ihr Tätigkeitsfeld vor. Dabei brachten alle zum Ausdruck, daß es ihnen an der Mitarbeit von Freiwilligen mangele und sie es gerne sehen würden, wenn sie in ihrer Arbeit von jungen Leuten unterstützt würden. Sie gaben dabei auch zu verstehen, daß in manchen Fällen nicht jedermann eingesetzt werden könne, vor allem in solchen nicht, die viel Einfühlungsvermögen und Pflichtbewußtsein voraussetzten. Franz Buchner, der als Vorkämpfer für Einrichtungen im Landkreis gilt, die behinderten Kindern dienen, beeindruckte vor allem mit seinen eigenen Erfahrungen. Er trat dafür ein, daß das Wichtigste für Behinderte sei, gelegentlich kleine Erfolgserlebnisse zu haben. Buchner drängte darauf, sich gegen Mißerfolge und Rückschläge, mit denen der Weg dieser Menschen gepflastert sei, zu behaupten.
Auf die Frage des BDKJ-Kreisvorsitzenden Georg Glöbl, wie künftig den Abgangsschülern von Sonderschulen geholfen werden könne, eine Lehrstelle zu finden, zeigte sich Buchner auch ratlos. Er verwies lediglich darauf, daß der Kreis jährlich fünf Millionen Mark für das Sozialwesen dazuzahle, für den Straßenbau wären es dagegen nur 1,5 Mio. Mark.
Buchner wandte sich dagegen, daß heute aus Kostengründen viele Arbeitsplätze — vor allem auch für junge Leute — wegrationalisiert würden. Der stellvertretende Landrat meinte weiter, er wolle nicht den Zustand sehen, daß nur die Maschinen arbeiten und die Menschen arbeitslos zusehen müssen.
In der abschließenden Podiumsdiskussion, die Rudi Landstorfer leitete, bekamen die jungen Leute einen Überblick über verschiedene soziale Tätigkeitsbereiche.
Schwester Nadine von der Pädagogischen Frühförderungsstelle des Sozialzentrums in Straubing erklärte sich zuständig für alle Säuglinge und Kleinkinder der Stadt und des Land-kreises, bei denen die Eltern oder ein Arzt einen Entwicklungsrückstand oder eine drohende Behinderung feststellten. Durch tatenloses Abwarten werde oft kostbare Zeit vergeudet, betonte die Schwester.
Ebenfalls auf das Leben vorbereiten möchte Schwester Rita die etwa 80 Kinder des Heimes Kostenz. Die in dem Heim untergebrachten Kinder im Alter von eineinhalb bis 17 Jahren kommen vor allem aus sozialgeschädigten und geschiedenen Familien. Schwester Rita bedauerte den schlechten Kontakt mit der Außenwelt, was nach ihrer Meinung auch auf die ungünstige Lage des Heimes zurückzuführen sei.
47 geistig und körperlich Behinderte im Alter von 17 bis 30 Jahren betreut derzeit Max Eisen-reich mit sechs Kollegen in der Behindertenwerkstätte in Straubing. Dort würden Behinderte, die nach dem Bundessozialhilfegesetz gefördert werden, Beschäftigung in einer Metallwerkstätte, einer Schreinerei und in Trainingsgruppen finden. Eisenreich rief alle dazu auf, die in manchen Dörfern fast versteckt gehaltenen Behinderten anzusprechen und sie aufzufordern, sich bei ihm in Straubing-Hornstorf, Alte Wörther Straße 11, zu erkundigen. Erfreut konnte er feststellen, daß voraussichtlich am 1. September 1977 die neue Werkstatt in Straubing/Ittling, Elbinger Straße, in Betrieb genommen werden kann. Eisenreich gab zu verstehen, daß er es gerne sehe, wenn er von interessierten Gruppen besucht würde. Abschließend brachte er noch die Klage vor, daß er in seinen Möglichkeiten aus finanziellen Schwierigkeiten sehr eingeengt sei. So könnten derzeit keine Ausflüge mit den Behinderten unternommen werden, da in der Kasse ein Loch von 2 000 DM klaffe. Kreisjugendseelsorger Trimpl schlug deshalb vor, den Erlös aus der diesjährigen Osterkerzen-Aktion der Behindertenwerkstätte zur Verfügung zu stellen.
Manfred Schreyer vom Sozialen Arbeitskreis der Stadt Straubing schlug seinen Kollegen vom KLJB-Arbeitskreis vor, in erster Linie mit sozialen Instituten zusammenzuarbeiten und warnte davor, fiebrig nach Problemen zu suchen, bei denen man sich engagieren könne.
Abschließend lud Christine Heilmeier (Schwimmbach) noch alle Interessierten zum nächsten Treffen des Sozialen Arbeitskreises am Dienstag, 5. April, 20 Uhr im Pfarrheim in Bogen ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.1977


Über 4000 Wanderfreunde am Start
5. Wandertag des Bayerwaldvereins – Das Wandern gewinnt mehr und mehr Freunde

Hunderdorf. Der 5. Internationale Volkswandertag, ausgerichtet vom Bayerwaldverein, ist trotz des nicht gerade idealen Wanderwetters wieder ein Erfolg gewesen. Über 4 000 Wanderer stellten sich am Start und absolvierten die 10- oder 15-km-Marschstrecke und nahmen an-schließend Wanderplaketten in Empfang. Gruppen über 25 Teilnehmer erhielten Erinnerungs-geschenke und die am stärksten vertretenen Vereine wurden mit Pokalen ausgezeichnet. Als auswärtiger Verein bildeten die

Bei Start und Ziel herrschte reger Betrieb.

Gäubodenwanderer Ittling mit 174 Teilnehmern die größte Wandergruppe, bei den Ortsvereinen stellte der SV Hunderdorf mit 126 Wanderern die größte Gruppe.
In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bayerwaldvereins hieß Hans Glas alle Wanderer aus nah und fern herzlich willkommen und bedankte sich für die Teilnahme. Seinen Dank sprach Glas auch den Ortsvereinen für die gute Zusammenarbeit aus, insbesondere der Freiwilligen Feuerwehr für die Parkplatzeinweisung und der BR K-Ortsgruppe für den Strecken-dienst.
Anschließend sprach der Schirmherr des 5. Internationalen Wandertages in Hunderdorf, Kreisrat und Bürgermeister Karl Härtenberger, Grußworte an die Gäste. Härtenberger betonte, daß die Bemühungen des Vorsitzenden Hans Glas und des Wanderwarts Hans Achatz mit ihren Mitarbeitern durch den überaus großen Besuch honoriert worden seien. Es sei eine besondere Freude, daß von der schönen Sportart des Wanderns immer mehr Gebrauch gemacht werde. Leider sei den Wanderern durch die Witterung das herrliche Panorama des Vorwaldes teilweise verwehrt geblieben. In kurzen Umrissen berichtete der Schirmherr noch vom Waldpropheten „Mühlhiasl“, der einst in Hunderdorf auf der Mühle zu Apoig gelebt habe und durch seine Prophezeiungen weithin bekannt geworden sei.
Gewandert wurde am Samstag und Sonntag, wobei sich Start und Ziel beim Gasthaus Sandbiller befanden. Die Wanderstrecke führte über Breitfeld, Gaishausen, Hoch, Bauernholz und Lintach. Nachdem die Wanderer die gewühlte Wegstrecke (10 oder 15 km) durchmarschiert waren, konnte die Wandermedaille in Form eines Wandschmucktellers in Empfang genommen werden. Das Motiv dieser Wandererinnerung beinhaltete diesmal den weithin bekanntgewordenen Hellseher Mühlhiasl
Die stärksten auswärtigen und örtlichen Wandergruppen erhielten aus der Hand des Schirm-herrn Härtenberger Pokale überreicht. Dies waren bei den auswärtigen Vereinen: 1. Gäubodenwanderer Ittling 174 Teilnehmer; 2. Schützenverein Windberg 148; 3. SV Schwarzach Abt. Wandern 144; 4. SV Windberg 122; 5. Wanderfreunde Teisbach (119), 6. Wanderfreunde Chambthaler (119), 7. Wanderfreunde Parsdorf-Feldkirchen (104) und 8. Trachtenverein Kollnburg (94).
Die größte Teilnehmerzahl bei den Ortsvereinen stellten: 1. SV Hunderdorf 126, 2. Kegel-club 95 und 3. Trachtenverein 90.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.1977


Hunderdorf. CSU: Freitag, 25. 3. 1977, 19.30 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus Edbauer-Baier. Es spricht Kreisrat Ernst Hinsken.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.1977


Beichte als Gespräch
Windberg.
Heute, Donnerstag, 20 Uhr, besteht im Jugendhaus Windberg im Rahmen des „Windberger Abend“ die Möglichkeit zum Beichtgespräch. Nach einer meditativen Hinführung mit dem Thema „In jeder Umkehr steckt Hoffnung“ bieten sich über zehn Seelsorger zum Beichtgespräch in den verschiedenen Räumen des Jugendhauses an.
Mit diesem Abend will man Hilfestellung geben zum Thema Beichte. Wohl keines der christlichen Sakramente wird so mißverstanden und für überflüssig gehalten wie das Sakrament der Buße. Dies hat sowohl gesellschaftliche als auch kirchliche und persönliche Gründe. Der Gedanke der Umkehr stößt auf Widerstand, der Empfang des Bußsakramentes schrumpft. Die Feier des Bußgottesdienstes wird oft als Buße zu herabgesetzten Preisen empfunden und damit mißverstanden. Daher soll in Windberg ein Angebot zur Jugendbeichte gemacht werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.1977


„Hat die Familie Zukunft?”
Hunderdorf.
Nachdem die vorjährige Vortragsreihe bei den Pfarrangehörigen gut angekommen war, entschloß sich der Pfarrgemeinderat, auch heuer wieder, solche Abendvorträge mit bekannten und guten Referenten zu organisieren. Auch die gewählten Themen sind wieder ansprechend und für jeden Pfarrangehörigen interessant. Zum ersten Vortrag dieses Bildungsseminars hatten sich über 50 Zuhörer im Pfarrsaal eingefunden. Eingangs hieß Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Hamberger insbesondere die Referentin MdL Ida Krinner, Pfarrer Reitinger, Pfarrgemeindeassistentin Amann und Bürgermeister Härtenberger willkommen. In ihrem anschließenden Vortrag verstand es Ida Krinner ausgezeichnet, auf lebendige Art die Anwesenden zu aufmerksamen Zuhören zu gewinnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.1977


Hunderdorf. SV-Fußball-Abteilung: Heute, Freitag, 18.30 Uhr, Training am Sportplatz, an-schließend Spielerversammlung im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


Windberg. Sportverein: Sonntag, 27. März, ab 13 Uhr, wird die Wanderstrecke für den 4. Internationalen Volkswandertag abgegrenzt. Abmarsch beim Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


Windberg. Asphaltbahn-Freunde: Freitagnachmittag und Samstagvormittag Treffen der frei-willigen Helfer auf der Baustelle.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


Windberg. Trachtenverein: Der Vereinsabend wird wegen der Bürgerversammlung auf den 2. April verlegt.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


Windberg. SV: Anmeldung für den Wandertag in Sinzing bei A. Haimerl
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


Meidendorf. Hubertusschützen Das Endschießen wird auf den 2. April verlegt.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Freitag, 25. 3., 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus „Zum Bergerbrau“.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


Felix Dachauer/VdK-Kreisverband:
„VdK plant Protestkundgebungen“
Kriegsopfer werden nicht bevorzugt — Wahlen und Ehrungen beint VdK-Ortsverband
Steinburg.
Zur diesjährigen Generalversammlung des VdK-Ortsverbandes Steinburg konnte der 2. Vorsitzende, Anton Grüneisl, wieder zahlreiche Verbandsmitglieder begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem Kreisverbandsvorsitzenden Felix Dachauer. In einem Referat zur Lage in der Rentenversicherung versicherte Dachauer, daß alle Betroffenen sicherlich noch eine schwere Zelt durchzustehen haben dürften, bis die günstigste Lösung für die Kriegsopfer gefunden werde.
Stellvertretend für den verstorbenen 1. Vorsitzenden gab Kassier Johann Feldmeier die reichhaltige Tagesordnung bekannt. Zuerst. wurde in einer Schweigeminute der verstorbenen Kameraden und Kameradinnen gedacht. 1975 sind verstorben: Josef Feldmeier (langjähriger 2. Ortsverbands-Vorsitzender), Kreszenz Feldmeier, Johann Petzendorfer, Michael Reitberger; 1976 Anna Dorfner und Ludwig Guggeis und im Jahre 1977 Heinrich Fuhrmann (28 Jahre, 1. Ortsverbands-Vorsitzender).
Anschließend trug Kassier Feldmeier den Tätigkeitsbericht sowie einen ausführlichen Kassenbericht vor. Der Ortsverband Steinburg zählt trotz zahlreicher Abgänge 39 Mitglieder. Aufgrund des Todes des 1. Ortsverbands-Vorsitzenden, Heinrich Fuhrmann, waren Neuwahlen der Vorstandschaft notwendig. Kreisverbandsvorsitzender Dachauer gab Aufklärung über den Verlauf der Neuwahlen. Durch Handzeichen wurde die bisherige Vorstandschaft entlastet. Dachauer sprach den Mitgliedern besonderen Dank aus, die bislang bereit waren, im Verbandsgeschehen mitzuarbeiten.
Dachauer meinte, es sei immer schwer, Kameraden und Kameradinnen zu finden, die sich ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Aber gerade jetzt sei es wichtig, wieder starke Ortsverbände zu haben. Wenn man auch nicht alles so regeln könne, wie man es sich vorstelle, so müsse doch versucht werden, gemeinsam auf die Abwicklung der Rentenangelegenheiten Einfluß zu erwirken.
Zum Thema „Zusammenlegung der Ortsverbände“ sagte Dachauer, daß VdK-Ortsverbände mit der Zusammenlegung der Gemeinden nichts zu tun hätten. Die einzelnen Ortsverbände bleiben bestehen, solange es die Mitglieder wünschen und solange noch immer genügend Mitglieder vorhanden seien.
Zur Wahl wurden vorgeschlagen: 1. Ortsverbands-Vorsitzender Anton Grüneisl, als 2. Ortsverbands-Vorsitzender Max Schötz, als Hinterbliebenen-Betreuerin Veronika Dietl; als Schriftführer Walter Reichhardt, als Kassier Johann Feldmeier und als Beisitzender Alois Fürst. Alle vorgeschlagenen Kandidaten wurden einstimmig durch Handzeichen gewählt und nahmen die Wahl an.
Anschließend sprach der Kreisverbandsvorsitzende Felix Dachauer über die Sozialpolitik. Zu diesem Punkt, sagte er, gäbe es nichts Schönes zu berichten. Ohne politisch zu werden, müsse jedoch der Verband auf Vorgänge zurückgreifen, die sich im Bundestagswahlkampf zugetragen hätten. Der Wahlkampf sei bitter und hart gewesen und auch mit sehr viel Unwahrheiten geführt worden. Die Politiker hätten wohl gewußt, wie es um die Finanzierung der Renten-versicherungen gestellt sei. Obwohl man im Wahlkampf davon gesprochen habe, daß die Rentenversicherung finanziell gesichert sei, hätten alle kurze Zeit nach der Wahl das Gegenteil feststellen müssen. Heute noch wisse man nicht, wie hoch das Defizit in der Rentenversicherung sei.
Die Defizite rührten größtenteils daher, daß der Bund mit den abzuführenden Zuschüssen an die Versicherungsanstalten stark im Rückstand sei, meinte Dachauer. Daraus sei zu ersehen, wie weit es komme, wenn ein Staat seinen Verpflichtungen den Rentenversicherungsträgern gegenüber nicht nachkomme. Zudem seien weitere Schwierigkeiten aufgetreten durch Kurzarbeiten und hohe Arbeitslosenzahlen. Demzufolge seien die Beitragszahlungen ausgeblieben, andererseits hätten die Renten angepaßt werden müssen. Die Kriegsopfer würden gleich zweimal zur Kasse gebeten. Die Kriegsopferversorgung sollte mit der Rentenversicherung gekoppelt werden.
Mit Protestkundgebungen wolle der VdK an die Öffentlichkeit treten, um den Eindruck vom Tisch zu fegen, daß die Kriegsopfer mehr Rente erhalten würden als die übrigen. Der Verband sei nicht bereit, die Finanzierung und die Unsicherheiten auf seinem Rücken austragen zu lassen. „Wir werden zusammen eine sehr schwere Zeit durchstehen müssen vereint versuchen, die günstigste Lösung für die Kriegsopfer zu finden“, schloß Dachauer.
Zum Abschluß nahm der Kreisvorritzend die Verleihung von Treueabzeichen für 10jährige Mitgliedschaft (Silber) und 25jährige Mitgliedschaft (Gold) vor. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Veronika Dietl, Helene Kricke, Juliane Schweizer, Josef Wanninger, Xaver Zollner; für zehn Jahre Mitgliedschaft erhielten das Abzeichen Rudolf Bayer, Amalie Ecker, Therese Graßl und Ludwig Maier.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


Bürgerversammlung am Samstag
Windberg.
Am Samstag, 26. März, findet um 19.45 Uhr im Gasthaus Hüttinger in Windberg eine Bürgerversammlung statt. Alle Gemeindebürger werden um ihr Erscheinen gebeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


„Jeden Sonntag richtig nutzen”
Auch zu den Mitmenschen und zu Gott finden – Studienrat Albersdörfer hielt Vortrag
Hunderdorf.
Zum zweiten Referat der vom Pfarrgemeinderat veranstalteten Vortragsreihe hatten sich rund 75 Zuhörer im Pfarrheim eingefunden. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Hans Hamberger, freute sich über den guten Besuch und begrüßte insbesondere den Referenten des Abends, Studienrat Pfarrer Albersdörfer (Pfelling), Pfarrer Reitinger, Pfarrgemeindeassistentin Amann sowie die Bürgermeister Härtenberger und Anleitner. Anschließend sprach Studienrat Albersdörfer zum Thema „Aus dem Sonntag leben“. Mit seiner unkomplizierten eindrucksvollen Vortragsweise fand er von Anfang an aufmerksame Zuhörer:
Die Ansprüche, die das Leben stelle, seien auf Leistung getrimmt. Dies bedeute körperliche Beanspruchung von Geist und Seele. Damit man nicht am Montag physisch und psychisch belastet wieder der Arbeit nachgehe, brauche man den Sonntag überhaupt, sagte eingangs Referent Albersdörfer. Im heutigen Alltag fehle oft die Zeit und die Kraft zum Nachdenken und Besinnen. Auch das religiöse Leben komme durch die Werktagshetze ins Hintertreffen. Es gebe wochentags meist keine Zeit zum gemeinsamen Gebet und Gespräch aller Familienangehörigen. So entstehe in der Woche auch ein religiöses Defizit, das der Sonntag ausgleichen müsse. Am Sonntag müsse man Mensch bleiben und zu anderen Mitmenschen finden.
Manchmal bringe der Sonntag nicht die erhoffte Entspannung durch weite Ausflüge, Verkehrsstaus, übermäßigen Alkohol- und Nikotingenuß usw. Jeder müsse sich ernsthaft fragen: „Was mache ich aus meinem Sonntag“, meinte Albersdörfer. Der sinnvoll verlebte Sonntag müsse deshalb nicht langweilig sein, sondern sollte eine Herausforderung sein, die vorhandene Freizeit zur Erholung und Entspannung einzusetzen, um die Bedürfnisse zu befriedigen, die den Menschen innerlich erfüllen. Der Sonntag sei die Chance, zu sich selber zu finden, zur Familie und zum Gespräch mit sämtlichen Familienmitgliedern. Der Sonntag müsse also auch ein Tag der Familie sein. Albersdörfer forderte auch mehr Menschlichkeit am Sonntag. Man müsse mehr aufeinander eingehen, verstehen, verzeihen und verantwortungsbewußt handeln sowie Liebe und Verständnis aufbringen.
Zum „Aus dem Sonntag leben“ gehöre auch der Gottesdienstbesuch, meinte der Studienrat weiterhin. Beim Sonntagsgottesdienst werde die Liebe und Güte Gottes nähergebracht. Gemeinsam werde die Auferstehung Gottes gefeiert und um Vergebung der Schuld gebeten. Das Erlebnis der Glaubensgemeinschaft müsse jedem Kraft geben und der Glaube selbst lebe auch nur von der Gemeinschaft. „Wir brauchen den Gottessohn auch in der heutigen Zeit, um das Wort, das Beispiel Christi und das Sakrament zu erleben, um so bessere Menschen zu wer-den“, sagte der Sprecher weiterhin. Und wie stehe es mit der Jugend und dem Gottesdienst. so fragte Albersdörfer dann an-schließend. Die Jugend stehe in der Konfrontation mit Schule, Beruf und Autorität im Elternhaus. Die Abweisung der Kirche sei oftmals eine Trotzreaktion und selbst Eltern verlangten von ihren Kindern den Kirchenbesuch, obwohl sie selbst auch nicht zum Gottesdienst kämen. Es gelte hier, den Kindern von selten der Elternschaft nahezulegen und zu begründen, daß Glaube viel bringen könne, was derzeitig materiell nicht meßbar sei.
„Sonntag in der Familie, aber wie?“ Diese Frage stellte Referent Albersdörfer abschließend den Zuhörern. Albersdörfer sagte, die Familienmitglieder müßten sich zusammensetzen und gemeinsam „Mahlhalten“, denn meist biete nur der Sonntag Gelegenheit, daß sich alle Familienangehörigen zur gleichen Zeit zusammenfinden können. Entstehen müsse echte Partnerschaft, man müsse Zeit füreinander haben und gemeinsame Unternehmungen veranstalten, die wirklich zur Entspannung und Erholung beitrügen. Nur dann, so Albersdörfer zusammenfassend, sei der Sonntag richtig verlebt und gebe neue Kraft für die Werktage, wenn jeder zu sich selbst, zu den Mitmenschen und zu Gott finde.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.03.1977


Vortragsreihe des Pfarrgemeinderates
Hunderdorf.
Zum Abschluß der diesjährigen Vortragsreihe des Pfarrgemeinderates zeigt heute, Samstag, um 20 Uhr, im Pfarrheim Hans Herrmann, Drachselsried, den Farbtonfilm „Waldlerisch g’lebt – Waldlerisch gfeiert – Ein Jahr im Leben des Waldlers”. Dieser Film von Hans Herrmann — mehrere seiner Filme liefen bereits mit großem Erfolg bei vielen internationalen Veranstaltungen – verspricht wiederum ein großer Filmgenuß zu werden. Die ganze Bevölkerung ist herzlich eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.03.1977


Hunderdorf. Eisstock-Club: Samstag, 26. März, 19 Uhr, Abfahrt bei Sandbiller zum Schafkopf- und Watturnier nach Waltersdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.03.1977


Windberg. FFW: Morgen, Sonntag, 8.30 Uhr. Ausbildung für alle aktiven Kameraden im Gasthaus Hilmer, Irensfelden. Gelegenheit zum Uniformentausch und Bestellung.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.03.1977


Gemeinde Windberg bleibt erhalten
Wichtigstes Vorhaben: Fernwasserversorgung für Meidendorf — Gut besuchte Bürgerversammlung
Windberg.
Am Samstag fand im Gasthaus Hüttinger die erste Bürgerversammlung 1977 für die Gemeinde Windberg statt. Bürgermeister Kleikamp konnte neben den Gemeindebürgern besonders stellvertretenden Landrat Alfons Schäffer begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht über die geleistete Arbeit des Gemeinderates hob der Bürgermeister den Abschluß des Kanalisationsbaues hervor. Bis auf die Erstellung der Endabrechnungen für die Anschließer sei das gesamte Bauprojekt abgeschlossen. Diese Endabrechnung werde innerhalb der nächsten Wochen erstellt. Als besonders erfreulich bezeichnete es der Bürgermeister, daß eventuell sogar eine Rückzahlung von Geldern an die Anschließer möglich sei.
In seinem Finanzbericht stellte Bürgermeister Kleikamp fest, daß die Gemeinde teilweise noch mit Darlehen belastet sei, die bis 1958 zurückreichen. Da aber andere Darlehen bereits abbezahlt seien, habe sich die finanzielle Lage der Gemeinde in den letzten Jahren spürbar gebessert. Besonders nützlich habe sich auch im Gemeinderat die Gründung eines Finanzausschusses mit Pater Andreas Hamberger und eines Bauausschusses mit dem 2. Bürgermeister Helmut Feldmeier an der Spitze erwiesen.
Das größte Projekt für die nächste Zeit wird die Sicherung der Wasserversorgung für die Ortschaft Meidendorf und andere, kleinere Gemeindeteile darstellen. Der Bürgermeister habe bereits mit dem Fernwasserverband Deggendorf Kontakt aufgenommen, nachdem bei einer Ortsversammlung in Meidendorf im Januar dieses Jahres sich zwei Drittel der Betroffenen für eine Fernwasserversorgung ausgesprochen hatten. Allerdings wird sich der Baubeginn aus technischen Gründen verzögern, während die Finanzierung bereits vollständig geklärt ist.
Ein weiteres Projekt, das nach Möglichkeit mit dem Bau der Fernwasserversorgung zeitlich gekoppelt werden soll, sei die Ortsteerung von Irensfelden und der Bau der Straße Irensfelden—Netzstuhl. Ferner erwäge die Gemeinde aus ABM-Mitteln einen Arbeiter zu beschäftigen, der in erster Linie zur Erhaltung der Gemeindewege eingesetzt würde.
Zur Zeit sei der neue Sportplatz im Bau. Der Bürgermeister erklärte, daß für dieses Bauvor-haben noch Bundes- und Landesmittel in Aussicht gestellt worden seien. Nach Fertigstellung werde der Sportplatz neben dem Sportverein Windberg auch allen übrigen Gemeindebürgern zur Verfügung stehen. Ferner wird ein neuer Kinderspielplatz erstellt, da der bisherige dem Sportplatz weichen mußte.
Weiterhin wurde angeregt, daß die Gemeinde Windberg sich der Flurbereinigung anschließen solle. Bürgermeister Kleikamp erklärte hierzu, daß ein entsprechender Antrag bereits gestellt sei. Windberg werde aber frühestens 1978 in das Projekt einbezogen werden.
In seinem Grußwort überbrachte stellvertretender Landrat Schäffer die Grüße des Landkreises und bedankte sich für die Einladung zur Bürgerversammlung. Schäffer bezeichnete die bisherigen Leistungen in der Gemeinde als einen Beweis für die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Bürgerschaft. Zugleich zeigte er sich erfreut, daß sich Windberg an die Flurbereinigung anschließen wolle.
Als begrüßenswert nannte Schäffer die Tatsache, daß auch in Zukunft die Eigenständigkeit der Gemeinde Windberg im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft mit Hunderdorf und Neukirchen erhalten bleibt. Schäffer betonte, daß alle wichtigen Entscheidungsbefugnisse bei der Gemeinde blieben. Ferner gab er einen kurzen Überblick über die Probleme im Landkreis, der durch völlig verschiedene Probleme in den einzelnen Landkreisteilen geprägt sei. Als vordringliche Aufgabe für die nächste Zeit bezeichnete er es, daß der Landkreis zu einem einheitlichen Ganzen zusammenwachse.
Bei der abschließenden Diskussion standen Probleme der Finanzierung des Kanals im Vordergrund. Abschließend dankte Bürgermeister Kleikamp den Gemeindebürgern für das gezeigte Interesse und gab seiner Hoffnung auf eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und Gemeindebürgern Ausdruck.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.03.1977


Am Samstag Sperrmüllabfuhr
Hunderdorf.
Für die an der öffentlichen Müllabfuhr angeschlossenen Haushalte findet am Samstag, 2. April, die Abfuhr des Sperrmülls statt. Das abzufahrende Sperrgut ist ab 7 Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Schwerere und größere Gegenstände sind entsprechend zu verkleinern.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.03.1977


Sperrmüll wird abgefahren
Steinburg.
Am Samstag, 2. April, wird in Steinburg der Sperrmüll abgefahren. Die abzufahrenden Gegenstände sind ab 7 Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Dies betrifft auch die angeschlossenen Ortsteile von Gaishausen und Unterwachsenberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.03.1977


Schützen veranstalten Ortsmeisterschaft
Hunderdorf.
Die Schützenkameradschaft Hunderdorf richtet am Samstag/Sonntag, 16. und 17. April, ihre 3. Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen aus. Austragungsort ist das Schützenheim des Vereins. Geschossen kann werden am Samstag von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag von 9 bis 16 Uhr. Für die fünf erstplazierten Mannschaften stehen Pokale zur Verfügung. Außerdem wird die beste Damenmannschaft mit einem Pokal ausgezeichnet. Die Siegerehrung und Pokalüberreichung ist am Sonntag, 17. April, gegen 19 Uhr, im Schützenheim. Der Schützenverein lädt alle örtlichen Vereine, Verbände, Firmen und Behörden zur Teilnahme an dieser 3. Ortsmeisterschaft ein. Von den vier Schützen jeder Mannschaft müssen mindestens zwei Schützen in Hunderdorf wohnen oder beschäftigt sein. Interessierte Teilnehmermannschaften können ihre Anmeldungen bis zum 14. April 1977 bei der Sparkasse in Hunderdorf — P. Nirschl — abgeben. Trainingsmöglichkeiten für die teilnehmenden Mannschaften bestehen am Samstag, 9. April, und vom 12. bis 15. April jeweils von 18 bis 21 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1977


Vorgespräche wegen Verwaltungsgemeinschaft
Hunderdorf.
Heute, Mittwoch, 30. März, findet um 19 Uhr im Gemeindeamt Hunderdorf eine erste Gesprächsrunde zwischen den an der künftigen Verwaltungsgemeinschaft beteiligten Gemeinden statt. Hierbei geht es vor allem um grundsätzliche Fragen zur Vorbereitung der Verwaltungsgemeinschaft. An diesem Vorbereitungsgespräch nehmen die ersten Bürgermeister und ihre Stellvertreter teil.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1977


Lehrer diskutierten Standesfragen
Teilzeitbeschäftigung soll dazu beitragen, die Arbeitslosigkeit der Lehrer zu dämpfen
Bogen-Steinburg.
Die letzte Monatsversammlung des Kreislehrervereins Bogen fand im Gasthaus Berger statt. Vorsitzender Ludwig Häusler berichtete von der Bezirksausschußsitzung in Passau und Schuljugendberater Rektor Alois Czerwenka gab Hilfen für die Erstellung einer Schülerskizze.
Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Ehrenvorsitzenden Rektor a. D. Franz Hösl referierte Häusler über das umstrittene und als Gesetz des Jahrhunderts angekündigte Lehrerbildungsgesetz, das als Amputation erschien und eine nun schulartenbezogene anstelle einer schulstufenbezogenen Ausbildung vorsieht. Der Forderung des Lehrerverbandes nach einem umfassenderen fachwissenschaftlichen Studium wurde dabei nicht Rechnung getragen.
Bei der Delegiertentagung wurde auch betont, daß als dringende Maßnahmen zur Beseitigung der Lehrerarbeitslosigkeit der BLLV eine Stellenmehrung in einer Umschichtung, in einer Referendarzeit und in einer Teilzeitbeschäftigung sehen würde.
Den besonderen Problemen, die sich aus den zu erstellenden Schülerbeurteilungen ergeben, wandte sich der Schuljugendberater zu. Er stellte fest, daß jeder Schüler in der Eigenart seiner Entwicklung und in seiner Gesamtpersönlichkeit erfaßt werden müsse. Der Notwendigkeit einer planmäßigen Schülerbeurteilung können verschiedene Anlässe zugrunde liegen. Dabei werden folgende Arten unterschieden: Schülerbeschreibung oder Schülerskizze, Kurzgutachten, Teilgutachten oder auch Testuntersuchungen, die aber in die Zuständigkeit eines Psychologen fallen. Als Handreichung für die Praxis konnten die Kolleginnen und Kollegen die ausgearbeiteten Richtlinien für ein einheitlicheres Abfassen von solchen Beurteilungen entgegennehmen.
Neben verschiedenen verbandsinternen Ausführungen wurden die Versammlungsteilnehmer vom Vorsitzenden Häusler noch auf zwei anstehende Termine aufmerksam gemacht, nämlich auf die Gemeinschaftsveranstaltung mit dein BLLV-Kreisverband, Straubing in Sossau am 27. April. wozu der Leiter der schulpolitischen Hauptstelle im Landesverband Simon Maier erwartet wird. Außerdem soll am 14. Mai 1977 eine berufswissenschaftliche Tagung über den curikularen Lehrplan für das Fach Arbeitslehre als „Passauer Seminar“ in Passau stattfinden.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag. 2. 4., 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl (auch Kinder, die nicht Vereinsmitglieder sind, können teilnehmen).
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.1977


Kardinal Otunga begrüßt Begegnungsarbeit
Delegation aus der Diözese Regensburg in Kenia — Undugu Folklore- und Musikgruppe kommt im Juli in die Diözese

Windberg. Prior P. Thomas Handgrätinger, Jugendbildungsreferent der Jugendbildungsstätte Windberg, Dozent Dr. Paul-Gerd Müller, Mitarbeiter des Arbeitskreises Solidarität und Partnerschaft mit den Menschen in der 3. Weit (SuP), und der politische Referent des Bischöflichen Jugendamtes, Otmar Dostal, weilten auf Einladung der Verantwortlichen der Katholischen Jugend der Erzdiözese Nairobi und der Diözese Mombasa für eine Woche in Kenia. Die

Kardinal Otunga empfing die Delegation aus der Diözese Regensburg zu einem einstündigen Gespräch. Von links nach rechts: Pater Arnold Grol, Nairobi, Kardinal Otunga, Prior und Jugendbildungsreferent Thomas Handgrätinger, Kloster Windberg, und Dozent Dr. Paul Gerd Müller, Regensburg.

Reise diente vor allem der Vorbereitung des Besuches der Undugu-Gruppe (eine 20köpfige Folklore- und Musikgruppe aus Nairobi), die vom 28. 5. bis 14.7. 1977 in der Diözese Regensburg weilt.
Darüber hinaus erkundigten sich die Vertreter aus Regensburg über den Fortschritt der Arbeiten des Jugendzentrums in Taveta. Die Förderung dieses Projekts in Höhe von DM 26 000,—hat der BDKJ der Diözese Regensburg übernommen. Der dritte Schwerpunkt war die Vorbereitung der nächsten Jugendbegegnungsreise, die vorn 20. 8. bis 15. 9. 77 in Nairobi — Taveta Mombasa stattfindet. Bei zahlreichen Gesprächen mit Missionaren und Priestern der afrikanischen Kirche kam zum Ausdruck, daß der Tourismus, von dem vor allem Mombasa und die Küste des Indischen Ozeans betroffen sind, negative Auswirkungen zeigt. Die Menschen, die in dieses ‚Land kommen, kennen die Mentalität und die Umgangsformen der Afrikaner nicht. In ihrer Urlaubsstimmung glauben sie, daß mit Geld alles zu erreichen sei. Im alkoholischen Zustand zeigen sie den Afrikanern, wer sie sind und was sie von den Afrikanern halten.
In Nairobi fanden zahlreiche Gespräche mit Journalisten, mit Vertretern der Botschaft, mit Professoren und Theologiestudenten des Priesterseminars statt. Kardinal Otunga aus Nairobi und Bischof Butler aus Mombasa bedankten Sich für die Initiativen des Bischöflichen Jugendamtes und des BDKJ Regensburg. Der Kardinal


Die Undugu Folklore- und Musikgruppe, die Ende Mai bis Mitte Juli in die Diözese Regensburg kommt. Zwei Wochen lang hält sie sich in der Jugendbildungsstätte Windberg auf und wird im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing öfters auftreten.

ermutigte die Partner aus Regensburg, in dieser Arbeit fortzufahren und hofft, daß die Begegnungen von jungen Erwachsenen in Kenia und Deutschland fortgeführt werden. Der Kardinal erläuterte in seinem einstündigen Gespräch seine Vorstellungen: Er findet es für sehr gut, wenn junge Katholiken aus Afrika und Europa sich begegnen. Beide können voneinander lernen. Es gibt viele Informationen auszutauschen, Vorurteile abzubauen und neue Freundschaften zu schließen.
Die Eindrücke in Nairobi, Mombasa und Taveta waren so verschieden, wie die gesamte Landschaft verschiedene Schwerpunkte hat: In Mombasa eine große Zahl von Indern, die dort das Geschäftsleben beherrschen; in Taveta —mitten im Busch — ländliches Gebiet; in Nairobi, einer westlichen Großstadt, große Bauten und Einkaufszentren auf der einen Seite und auf der anderen Seite ein großes Slum-Viertel am Rande der Stadt. In Mathare-Valley, dem größten Slum-Viertel von Nairobi wohnen heute ca. 80 000 Menschen. Dieses Gebiet wird von Pater Grol, einem holländischen Missionar, betreut. Die Jugendlichen, die nach Regensburg kommen, kommen teilweise aus diesem Gebiet und haben es geschafft, aus dieser tristen Umwelt emporzusteigen. Sie wohnen jetzt in neuen Siedlungshäusern und können einiges von der Existenznot dieser Menschen berichten.
Der Aufenthalt gab einen guten Einblick in die Situation in Kenia. Dadurch, daß die Partner ein sehr umfangreiches Programm aufgestellt hatten, waren die Tage sehr ausgefüllt. Die kirchliche Jugendarbeit der Diözese Regensburg ist in den beiden Diözesen bei den Jugendlichen und bei der Amtskirche ein Begriff. So ist es für die katholische Jugend der Diözese Regensburg eine große Freude, dieses Jahr eine kenianische Gruppe junger Leute hier in Deutschland begrüßen zu dürfen; nach dem herzlichen „Jambo“ der letzten beiden Jahre in Kenia ein ebenso ehrliches „Grüß Gott“ dieses Jahr in Deutschland.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.1977


Bildungs-Osterei für junge Leute
Windberg.
Für nur 50 Mark kann man in der Osterwoche (vom 12. bis 17. April) in der Jugendbildungsstätte Windberg demokratische Grund-Fertigkeiten erwerben und Freizeit erleben. Öffentlich reden und schreiben ist (k)eine Kunst. Dieser Kurs will helfen, die Scheu vor dem Veröffentlichen seiner Meinung abzubauen. Dabei soll nicht die „Kunst der freien Rede“ vor einer großen Menschenmenge geübt werden; vielmehr geht es um kleine aber wirkungsvolle Aktionen: Wie schaffe ich einen gelungenen Diskussionsbeitrag? Wie schreibe ich einen Leserbrief? Wie reagiert man am besten auf Rundfunk- und Fernsehsendungen? Ein Kurs für alle jungen Leute. die etwas mehr Demokratie verwirklichen wollen; Anmeldung bis 5. April an: Jugendbildungsstätte Windberg, 8441 Hunderdorf, Tel. 09422/1337.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.04.1977


Sitzung des Gemeinderates
Hunderdorf.
Am kommenden Montag, 4, April, 19 Uhr, findet im Gemeindeamt Hunderdorf eine Sitzung des Gemeinderates statt. Folgende Sitzungsgegenstände stehen zur Beratung an: 1. Stellungnahme zum Bau einer Erdgasleitung, 2. Einbau von Jalousien bei den Fenstern der Grundschule, 3. Aktenausscheidungsverfahren, 4. Gebietsänderung Steinburg – Neukirchen, 5. Informationen und 6. Feuerschutzabgabe, Hundesteuer, Kanalbenutzungsgebühren.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.04.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 2. April, ab 19 Uhr letztes Pflichtschießen dieser Saison im Schützenheim, Samstag, 9. April, Königsschießen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.04.1977


Windberg. Trachtenverein: Samstag. 2. 4., 19.30 Uhr, Vereinsabend des Trachtenvereins im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.04.1977


Windberg. SV: Heute, Freitag, 13 Uhr, freiwilliger Arbeitseinsatz auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.04.1977


Meidendorf. BRK: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.04.1977


Palmsonntag

Oamal blos im ganzn Jahr
is Palmsonntag, dös is klar,
und a jeder junga Bua
hat sei Palmgert na dazua.

Dort am Kirchplatz kommans zam
und was’s für a Gaudi ham!
Kaum vostehst mehr dei eigns Wort,
grauft wird aa net seltn dort.

D‘ Glockn läutn scho vom Turm
und da Pfarrer mahnt dö Buam:
tuats an Gottesdienst net störn,
denn da kann i grantö wern!

Und scho geht jetzt d‘ Kircha o,
d‘ Orgel hört ma brumma scho;
wo ma hischaut ringsumher,
segst a farbigs Bandlmeer.

Drobn da heilige Isidori
hat heut Angst vorm Meier Schori;
wie er heut s‘ Gssicht voziahgt,
wenn er’s aufm Gibskopf kriagt.

Ja, a Wachln is’s, a Zausn
und an Pfarrer möcht schier graus’n
Gottseidank is d‘ Kirch bald aus
dann is wieda Ruah im Haus.

Und scho gengans hoam dö Buam,
d‘ Bandl flattern jetzt im Sturm,
langsam knurrt eahna da Magn,
Hunga hams vom Palmgerttragn.

Ludwig Hieninger
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.1977


Hunderdorf. SV, Abteilung Fußball: Samstag, 2. 4., Fußballspiel gegen eine Schweizer Privat-Mannschaft aus Zürich. Beginn 15.30 Uhr. Anschließend gemütliches Beisammensein mit den Schweizer Kameraden im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.1977


Windberg. Stammtischgemeinschaft: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag, 3. April, 14.30 Uhr Jahreshauptversammlung im Gasthaus Höfelsauer-Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.1977


„Waldlerisch g`sunga und glebt”
Vortragsreihe des Pfarrgemeinderates abgeschlossen — 150 Gäste beim Filmabend
Hunderdorf.
Das vom Pfarrgemeinderat im heurigen Jahr veranstaltete, drei Vortragsreihen umfassende, Bildungsseminar fand mit einem Filmvortrag einen gelungenen Abschluß. Der Pfarrsaal war diesmal bis auf den letzten Platz besetzt, als Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Hamberger besonders die Filmvorführerin Frau Herrmann sowie Bürgermeister Anleitner, Bürgermeister Weinzierl (Gaishausen), Pfarrer Reitinger und Pfarrgemeindeassistentin Amann begrüßte. Einen echten Filmgenuß stellte der anschließend gezeigte Film „Waldlerisch g’feiert“ von Hans Herrmann aus Draxelsried dar.
Die Anwesenden durften miterleben, was Hans Herrmann in seinem Brauchtums- und Landschaftsfilm mit viel Fleiß und Können in jahrelanger Arbeit aufgenommen hatte. Eindrucksvoll und aussagekräftig verfilmt konnte das -Brauchtum im Wechsel der Jahreszeiten bewundert werden wie z. B. das Dreikönigssingen, Losnächte, Rauhnacht, Habergoaß, Winteraustreiben, Englmarisuchen, Pfingstritt usw. Land und Leute, Brauchtum, Kultur, Handwerk und Walderleben, umrahmt von der herrlichen Farbsinfonie der Natur sowie die besonders sorgfältig ausgewählte Musik, das alles bot der Film in seiner bisher unerreichten Art.
Es wurden keine üblichen Postkartenmotive, die dem Bayerischen Wald nur sehr oberflächlich gerecht werden, gezeigt, sondern der Bayerische Wald wird als die Summe der verschiedensten Faktoren eindrucksvoll dargestellt. Die Bilder vom Leben und der Landschaft, die vielfältigen Details aus Natur und menschlichem Schaffen formte Hans Herrmann zu einer echten Aussage. Diese läßt den Bayerischen Wald nicht nur sehen, sondern ihn auch erfühlen und seinen wahren Charakter besser begreifen. Der Film zeigte das echte, wenn auch für manchen oft verborgene Gesicht der engeren Heimat. Der Film stellte auch eine große Dokumentation der aussterbenden Brauchtumswelt im Bayerischen Wald dar und beinhaltete viele Bereiche, die selbst den Einheimischen nicht mehr bekannt sind. Der Film — wie alle von Hans Herrmann — werden zudem vom Kultusministerium empfohlen und von der Landesbildstelle München zum Unterricht an Schulen freigegeben.
Dieser Filmvortrag war ein gelungener Abschluß der diesjährigen Vortragsreihe. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger brachte abschließend zum Ausdruck, daß die drei Abendveranstaltungen erfreulich gut besucht waren. Dies könne als positives Zeichen gewertet werden, daß die Pfarrangehörigen Interesse an dem Bildungsseminar hatten. Hamberger freute -sich, zudem, daß ausgezeichnete Referenten für die Vorträge nach Hunderdorf gekommen waren.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.04.1977


Hunderdorf. Wegen der Osterfeiertage tritt eine Änderung bei den Müllabfuhrzeiten wie folgt ein: Die Müllabfuhr in der kommenden Woche findet nicht am Gründonnerstag, sondern bereits am Mittwoch, dem 6. April, statt. In der darauffolgenden Woche wird die Müllabfuhr statt Donnerstag erst am Freitag, dem 15. April, durchgeführt.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.1977


Ernst Hinsken:
JU startet Informationskampagne
Bevölkerung über die Jusos aufklären — Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes
Hunderdorf.
Rechenschaftsberichte, Neu-wahlen und ein Streifzug durch die aktuelle Politik standen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Hunderdorf. Als Gäste konnte Ortsvorsitzender Hamberger den JU-Kreisvorsitzenden Ernst Hinsken als Referenten und die Bürgermeister Weinzierl und Kleikamp begrüßen. Bei den Wahlen wurde Hambergcr in seinem Amt bestätigt.
Eingangs eines Referates wertete es Hinsken als Verdienst Härtenbergers, daß es nun gelungen sei; Hunderdorf als Kleinzentrum auszuweisen, ohne das Mittelzentrum Bogen zu gefährden. Gerade die Vorstöße Härtenhergers im Kreistag und im Regionalen Planungsverband hätten dafür die Weichen gestellt, betonte Hinsken. Die Zukunft werde bestimmt zeigen. von welch großer Bedeutung diese Ausweisung für Hunderdorf sei.
Im weiteren Verlauf seines Referats ging Hinsken vor allein auf die Situation der Jusos ein. Die -CSU und vor allem die Junge Union würden sich in den kommenden Monaten im ganzen Land mit dem orthodox-marxistischen Kurs der Jungsozialisten, den führenden Leuten der SPD in den 80er Jahren, auseinandersetzen. Seine Organisation, so Hinsken, bereite deshalb eine Informationskampagne für die Bevölkerung vor. Dabei gelte es, vor allem junge Arbeitnehmer davon zu überzeugen, daß die marxistische Politik der Jungsozialisten gegen ihre Interessen gerichtet ist und die JU der einzige politische Jugendverband sei, der soziale, aber nicht sozialistische, Vorstellungen verfolge.
Hinsken meinte auch, daß manche der „königlich bayerischen Sozialdemokraten“ im Landkreis doch sehen müßten, wo die derzeitige Politik hinführe. Sie sollten Konsequenzen daraus ziehen, so wie es vielfach schon in anderen Orten geschehen ist. In der anschließenden Diskussion wurden neben der Bundespolitik der Jusos vor allem landespolitische Fragen angesprochen. So wurden die anstehende Kabinettsumbildung und die Nachfolge von Strauß als bayerischer Ministerpräsident erläutert.
Bei den Wahlen wurde Hamberger in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt. Als seine Stellvertreter fungieren Bürgermeister Egon Weinzierl und Xaver Anleitner. Zum Schriftführer wurde Johann Altschäffl gewählt und zum Kassier Arnold Watzl. Der Vorstandschaft gehören weiterhin die JU-Ortsvorsitzende Heidi Watzl, Freimut Höber und Bürgermeister Härtenberger an. Als Delegierte zur Kreisvertreterversammlung wurden gewählt: Härtenberger, Hamberger und Heidi Watzl. Ersatzdelegierte sind Anleitner, Weinzierl und Kleikamp.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.1977


Hunderdorf. SV-Abteilung Leichtathletik: Dienstag, 5. April, 19.30 Uhr, im Gasthaus Sandbiller Lichtbildervortrag (Griechenland- und Afrikareise). Zutritt auch für Nichtmitglieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.1977


Windberg. SV: Morgen, Donnerstag, 19 Uhr, Mitgliederversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 9. April, ab 19 Uhr, Königsschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1977


Hunderdorf. SV-Fußballsenioren: Gründonnerstag, 7. April, 18.30 Uhr, Training am Sportplatz, anschließend Spielerversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Morgen, Karfreitag, 19 Uhr, Versammlung im Gasthaus Sandbiller wegen Seniorenturniere in Mitterharthausen, Straßkirchen und Haberkofen und Jugendturnier in Mitterharthausen.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1977


Das Hallenbad ist geschlossen
Hunderdorf.
Das Hallenbad in der Schulanlage ist während der Osterferien geschlossen. Nächster Badetag für die Öffentlichkeit ist somit der 22. April.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1977


Maria Paisdzior 80 Jahre alt
Hunderdorf.
Bei guter körperlicher Rüstigkeit konnte die frühere Köchin Maria Paisdzior, geb. Sappich, wohnhaft in Hunderdorf, Hofdorf, ihren 80. Geburtstag feiern. Geboren wurde die Jubilarin am 3. April 1897 in Jendrin, Kreis Großstrehlitz. Seit April 1971 ist sie in Westdeutschland und seit Herbst 1971 in Hunderdorf. Als Gratulant stellte sich auch Bürgermeister Härtenberger ein. Er übermittelte die Glückwünsche im Namen der Gemeinde und überreichte einen schönen Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1977


Fahrrad-Trial für Kinder
Meidendorf.
Wie jeden Ostermontag startet auch heuer wieder der Motorsportclub Meiden-dorf e. V. am Ostermontag, 11. 4., einen Trialwettbewerb für unsere jüngsten Trialfreunde bei dem es wie üblich, sehr schöne Pokale zu gewinnen gibt. Neben den üblichen Klassen für Solo-Fahrräder, wird diesmal auch eine Gespannklasse gestartet und man darf gespannt sein, wie sich diese Seitenwagenfahrräder durch die schwierigen Sektionen schlagen. Alle Kinder sind mit ihren Eltern herzlichst eingeladen. Veranstaltungsort ist das MSC-Gelände in Meidendorf. — Fahrerbesprechung und Fahrzeugabnahme: 13.45 Uhr. Start: 14 Uhr. Startgebühr: Solo-Klasse zwei Mark, Gespann 4 Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.1977


Windberg. Rotes Kreuz- Dienstag, 12. 4., 19.30 Uhr, Beginn eines Erste-Hilfe-Lehrganges (acht Doppelstunden) im RK-Heim, der Kurs ist kostenlos und besonders für Führerscheinbewerber geeignet.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.1977


Windberg. Rotes Kreuz: Freitag, 15. 4., nächster Dienstabend der Gruppe in der Unfallhilfe-stelle. Dienstausweise mitnehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.1977


Sport- und Freizeitanlage wird nun gebaut
Gemeinde ist Baulastträger — Unterstützung der Sport- und Freizeitbelange – Bauzeit 1977/79
Hunderdorf.
Der Baubeginn der nächsten Großbaumaßnahme der Gemeinde, das geplante Freizeit- und Sportzentrum, ist nähergerückt. Gehen die erforderlichen Genehmigungen hierzu rechtzeitig ein, so kann der erste Spatenstich des 1,6 Millionen-DM-Projektes voraussichtlich im Sommer dieses Jahres vorgenommen werden. Die Finanzierung der Maßnahme wird die Gemeindekasse voraussichtlich mit 633 400 Mark belasten, an Zuwendungen werden 675 100 Mark erwartet, ferner ist eine Darlehensaufnahme voll 272 500 Mark vorgesehen. „Hunderdorf — eine sportliche Gemeinde“, das kann mit Recht festgestellt werden, wenn zugrunde gelegt werden die beispielhafte Aufbauarbeit im Sportverein sowie die Aufgeschlossenheit des Bürgermeisters und des Gemeinderates für die Sport- und Freizeitbelange.
Die Sportanlage soll im südöstlichen Gemeindebereich — im Bereich des jetzigen Sportplatz-geländes — entstehen. Der Bauplatz, eine etwa zehn Tagwerk große Fläche, ist nahe dem Ortskern und liegt in einer landschaftlich reizvollen Gegend. Die geplante Sportanlage wird im nördlichen Bereich vom Bogenbach tangiert. Die Gründe für den Bau dieser Freizeit- und Sportanlage sind hauptsächlich, daß der Grund- und Hauptschule derzeitig ein geeigneter Rasensportplatz mit entsprechenden Leichtathletikanlagen fehlt und der Sportverein Hunderdorf, der zur Zeit über 700 Mitgliedern in sechs Abteilungen echten Breitensport anbietet, insbesondere keine ausreichenden Umkleide- und Duschräume sowie Anlagen für den Leichtathletiksport besitzt. Die Schulsportanlage zusammen mit der Freizeit- und Erholungsanlage soll den bestehenden Bedürfnissen nach vielseitigen und modernen Sportstätten des Schul- und Breitensports Rechnung tragen.
Folgende Sportanlagen sollen errichtet werden: Rasenspielfeld 68 x 105 in, Bolz- und Trainingsplatz, 400-m-Laufbahn, Weitsprung-, Kugelstoß- und Hochsprunganlage, siebenbahnige Sommerstockschießbahn sowie Tennisplatz mit Doppelspielfeld. Das Sportheim sieht insbesondere vor zwei Umkleide- und Waschräume. Aufenthaltsraum und zwei Räume für Platzpflege- und Außengeräte. Die Gestaltung des Gebäudes ist einfach gehalten mit Satteldach und äußerer Holzverkleidung. An Freizeiteinrichtungen werden zudem geschaffen: Ein Rundwanderweg, der über den Bogenbach und entlang des Baches führt und auch Anschluß an vorhandene Wanderwege bietet, sowie ein Grillplatz, Rastplätze und ferner ein Kinderspielplatz.
Durch die Maßnahme soll die Möglichkeit geboten werden, jung und alt an sportlichen Veranstaltungen teilhaben zu lassen. Denn das Leben in einer Gemeinde soll sich nicht nur auf die Verwaltung und auf die allgemeine Daseinsfürsorge beschränken, sondern sich auch auf den sportlichen Bereich erstrecken. Mit der Verwirklichung des Freizeit- und Sportstätten-baues entsteht ein breites Angebot zur körperlichen Ertüchtigung der Schuljugend. Für die Bevölkerung wird die Möglichkeit zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung und sportlichen Betätigung erheblich verbessert.
Kosten und Finanzierung
Die Baukosten des Gesamtprojektes belaufen sich nach den derzeitigen Kostenvoranschlägen auf 1 581 000 Mark. Diese Kosten verteilen sich auf folgende Positionen: Rasenspielfeld und Zuschauertribüne 213 000 Mark, Laufbahn 400 m 266 000 Mark, Weitsprunganlage 6 000 Mark, Hochsprung 6 000 Mark, Kugelstoßanlage 12 000 Mark, Stockschießbahn 59 000 Mark, Tennisplatz 35 200 Mark, Kinderspielplatz 36 600 Mark. Bolzplatz 110 000 Mark, Rast- und Picknickplatz einschließlich Erdarbeiten und Bepflanzung 56 200 Mark, Wanderweg 35 500 Mark, Sportheim 274 080 Mark, Grunderwerb 185 935 Mark. Geräteausstattung 25 000 Mark. Planier- und Rasennebenflächen 96 260 Mark, Parkplatz und Straße 96 175 Mark und Planung, Bauleitung 68 150 Mark.
Die Gesamtfinanzierung ist vorgesehen mit Zuwendungen des Staates in Höhe von 675 120 Mark, mit Eigenmitteln der Gemeinde von 633 380 Mark sowie einer Darlehensaufnahme von 272 500 Mark. Die erforderlichen Zuschußanträge sind von der Gemeinde im September 1976 gestellt worden. Beantragt wurden Mittel des Finanzausgleichs nach Art. 10 FAG für Schulsport (426 620 Mark), Zuwendungen aus dem Programm „Freizeit- und Erholung“ (126 500 Mark und günstiges Darlehen in Höhe von 122 500 Mark) sowie Bundesmittel zur Spitzenfinanzierung des Baues von Turn- und Sportstätten (122 000 Mark). Im Verhältnis zu den Gesamtkosten sind demnach Zuschüsse in Höhe von rund 43 Prozent (ohne Darlehen) zu erwarten.
Für den Baubeginn und dem Grundstückserwerb ist auch die schulaufsichtliche Genehmigung der Regierung von Niederbayern erforderlich. Hierüber und auch über die Zuwendungsgewährungen ist derzeit Jedoch noch nicht vorbeschieden worden. Eine Verzögerung ist hier insoweit eingetreten durch die notwendig gewordene Tektur bezüglich des Sportheimes und der vorzusehenden Erweiterungsmöglichkeit des Tennisplatzes. Diese Planüberarbeitung war notwendig geworden, weil von der Obersten Baubehörde zwischenzeitlich neue Baurichtlinien herausgegeben wurden und die bereits vorhandene Projektierung auf diese Bestimmungen umgeplant werden mußte, Die Planung beruht nunmehr auf den Plänen vom 15. Februar 1971 des Architekten Erich Gruber, Straubing.
Die Gemeinde hofft auf eine baldige positive Entscheidung in Sachen Baugenehmigung und Zuwendungsgewährungen, so daß mit einem Baubeginn Mitte dieses Jahres gerechnet wer-den kann. Die Bauzeit wird sich voraussichtlich auf die Jahre 1977 bis 1979 erstrecken. Je nach der Höhe der gewährten Zuwendungen soll im Jahre 1977 der Baubeginn erfolgen. Vordringlich gebaut werden nach derzeitigen Vorstellungen der Trainingsplatz, die Eisstockbahnen und eventuell Rasenspielfeld mit Leichtathletikanlagen sowie die Umkleide- und Duschräume.
Mit der Verwirklichung des Vorhabens wird den Wünschen der Sportler und dem Bedarf an Freizeiteinrichtungen Rechnung getragen. Der Grund für die Ausführung des Bauvorhabens. das die Gemeindekasse arg strapaziert, ist hauptsächlich zu sehen in der beispielhaften Aufbauarbeit im Sportverein sowie in der Aufgeschlossenheit des Bürgermeisters Härtenberger und des Gemeinderates für die Sport- und Freizeitbelange. Dieses Bauprojekt stellt auch eine weitere Verbesserung der Einrichtungen der örtlichen Infrastruktur dar. Die Gemeinde wird damit einer weiteren Aufgabe, die an ein Kleinzentrum gestellt wird, gerecht, und dies kommt der Bevölkerung im Nahbereich zugute.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.1977


Tanzlokal Wagner, Au v. Wald
Am Ostersonntag, den 10. April 1977,
TANZ
Es spielen für Sie die beliebten und bekannten
THE FERNANDOS
Auf Ihren Besuch freuen sich: Familien Wagner-Freudenstein
Wir wünschen allen Gästen und Kunden unseres Hauses
ein recht frohes Osterfest!
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.1977


Tanzlokal Solcher
Steinburg-Bahnhof

Ostersonntag
TANZ
Es faszinieren Sie:
The Bavarian FLIPPERS
Auf Ihren Besuch freut sich:
FAMILIE SOLCHER
Wir wünschen unseren Gästen ein frohes Osterfest!
Nächsten Samstag Tanz.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.04.1977


Wasserzweckverband ist finanziell gesund
Anschluß Aign, Pürstenberg und Dunk bereitet Sorgen — Tiefbrunnenbau vorrangig – Zähler werden ausgewechselt
Haselbach/Hunderdorf/Mitterfels.
Im Gasthaus Häuslbetz in Haselbach fand die Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe statt. Dem Verband gehören die Gemeinden Haselbach, Hunderdorf und Mitterfels ganz an, dazu kommen Teile von den Gemeinden Haibach, Oberalteich und Gaishausen. 1. Vorsitzender Härtenberger, Bürgermeister von Hunderdorf, begrüßte die vollzählig erschienenen Verbandsräte und betonte, daß der Zweckverband am 1. Mai 1977 15 Jahre alt werde.
In seinem Jahresrückblick berichtete Härtenberger vom Wasseraufkommen 1976, das insgesamt 335 000 Kubikmeter betragen habe, davon seien 241 000 Kubikmeter aus den Tiefbrunnen. 87 000 von den Quellen im Buchet und von der Fernwasserversorgung Bayerischer Wald und 7 000 Kubikmeter von Windberg gekommen. Verkauft seien allerdings nur 286 000 Kubikmeter worden, das entspräche einem Verlust von 15 Prozent. Dieser sei zwar ziemlich normal, aber interessant seien doch die Ursachen dieses Verlustes: auffallend viele Rohrbrüche, Wasserentnahme aus den Hydranten wegen des trockenen Jahres zur Versorgung in Notfällen, keine Zähler im Friedhof von Mitterfels, auch bei der Umkleidekabine des TSV Mitterfels. Im Jahre 1977 müßten sämtliche Zähler ausgewechselt werden, weil das neue Eichgesetz es vor-schreibe. Ausgenommen seien nur diejenigen Zähler, die in den letzten zwei Jahren eingebaut worden seien. Den Wasserabnehmern entstünden durch die Aktion keinerlei Kosten.
Der durchschnittliche Tagesverbrauch an Wasser im gesamten Zweckverbandsgebiet betrage 920 Kubikmeter, der Spitzenverbrauch sei im Juli 1976 auf 1692 Kubikmeter gestiegen. Da nur eine Speichermöglichkeit von 1 250 Kubikmetern vorhanden sei, zeige dies die Notwendigkeit des Baues eines neuen Hochbehälters. Für diesen Spitzenverbrauch seien übrigens 15 Pumpstunden notwendig. Wegen der Trockenheit im vergangenen Jahr hätte der Stromverbrauch etwa 8 000 DM mehr betragen. Der Prüfungsbericht des Bayerischen Prüfungsverbandes öffentlicher Kassen für die Jahre 1972 – 1975  wurde von Geschäftsführer Lang vorgetragen. Die finanzielle Lage des Wasserzweckverbandes sei gesund und einer Anerkennung der Jahresrechnungen für den Prüfungszeitraum stünde nichts im Wege. Dies geschah dann auch einstimmig. Ebenso anerkannt wurde das Ergebnis der örtlichen Prüfung der Jahresrechnung 1976, das vorn 2. Vorsitzenden Stahl vorgetragen wurde.
Den Jahresabschluß 1976, den Erfolgsplan 1977 und die Haushaltssatzung 2977 trug Geschäftsführer Lang vor. Die Investitionen des Jahres hatten sich in Grenzen gehalten, sie hätten zusammen 30 907,25 DM betragen, wobei für die Erhöhung der Bestellmenge bei der Fernwasserversorgung Bayerischer Wald allein 15 000 DM aufgebracht hätten werden müssen. Die Zahl von Neuanschließern sei gegenüber den Vorjahren konstant geblieben, zur Zeit gebe es insgesamt 1 215 Wasserabnehmer (im Vorjahr 1185). Der Wasserbezug von der Fernwasserversorgung sei durch den trockenen Sommer erheblich gestiegen, ebenso die Stromkosten. Die liquiden Mittel des Zweckverbandes seien jederzeit ausreichend gewesen und hätten sich durch die Zinszuflüsse weiter verbessert. Unter Berücksichtigung aller Abschreibungen sei trotzdem ein Jahresverlust von insgesamt rund 47 000 DM entstanden. Die Erfolgsrechnung für 1976, mit 335 700 DM geplant, habe mit 324 226 DM in Einnahmen und Ausgaben abgeglichen werden können. Für 1977 sei ein Erfolgsplan mit 352 100 DM in Einnahmen und Ausgaben vorgesehen. Die Bilanz sei mit 5 230 096 DM in Aktiva und Passiva abgeglichen.
Eine längere Diskussion gab es beim nächsten Tagesordnungspunkt: Anschluß der Gemeinde-teile Aign, Pürstenberg und Dunk der Marktgemeinde Mitterfels an die Wasserleitung. Vorsitzender Härtenberger berichtete, was sich seit der letzten Verbandsversammlung im Dezember 1976 getan habe. Eine Einigung mit der Marktgemeinde Mitterfels über die Kostenverteilung sei schon fest gewesen, da habe Mitterfels seinen Antrag an das Arbeitsamt für ABM-Mittel zurückgezogen, damit gleichzeitig die Eigenbeteiligung abgelehnt. Der Zweckverband sei bereit, eine Lösung zu suchen, sei aber auch auf die Mitarbeit der Marktgemeinde Mitterfels angewiesen. Man wolle helfen, wo es möglich sei, man wolle aber auch nicht die gesunde Finanzlage des Zweckverbandes kaputt machen. In der Zeit seit der letzten Verbandsversammlung sei ermittelt worden, daß noch immer 151 Anwesen im Verbandsgebiet ohne Wasserversorgung durch den Wasserzewckverband seien. Zusammen mit dem Bau eines Tiefbrunnens und eines Hochbehälters entstünden damit Kosten von etwa 2 755 000 DM. Das Landesamt für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung halte den Bau eines Tiefbrunnens für vorrangig, für neue Baumaßnahmen könne man nur dann einen Zuschuß des Staates erwarten, wenn für das gesamte Zweckverbandsgebiet der Wasserpreis auf das derzeitige durchschnittliche Niveau von ca. 1 bis 1,20 DM pro Kubikmeter erhöht werde. Das könne man aber der übergroßen Mehrheit der Wasserabnehmer nicht zumuten.
Schließlich wurden die Anträge des Mitterfelser Bürgermeisters angenommen: 1. Der Vorsitzende wird beauftragt, Verbindung mit den Anwesenbesitzern in Aign, Pürstenberg und Dunk aufzunehmen, um festzustellen, zu welchen zusätzlichen Zugeständnissen diese bereit sind. 2. Der Vorsitzende wird beauftragt, mit dem Arbeitsamt zu verhandeln, inwieweit ABM-Mittel für den Bau dieser Wasserversorgung zu erwarten sind. 3. Vom Wasserzweckverband soll in den Gemeinden eine Befragungsaktion durchgeführt werden, welche Hausbesitzer dringend an einem Anschluß an die öffentliche Wasserversorgung interessiert sind. Der Werkausschuß wird sich nach Erledigung dieser Punkte damit befassen und in einer nächsten Verbandsversammlung darüber berichten.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1977


Bürgerversammlung in Steinburg
Steinburg.
Am Sonntag, 17. April, findet im Gasthaus Josef Solcher um 14 Uhr die diesjährige Bürgerversammlung statt, zu der die gesamte Steinburger Bevölkerung eingeladen ist.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1977


DAS FREIZEIT- UND SPORTZENTRUM HUNDERDORF ist in der Planung perfekt. Jetzt stehen nur noch einige Genehmigungen aus. Wenn sie rechtzeitig eingehen, kann möglicherweise schon im Sommer mit dem Baubeginn gerechnet werden. (Wir berichteten ausführlich in unserer Oster-Ausgabe der Bogener Zeitung). Unsere Skizze zeigt das geplante Zentrum mit dem Rasenspielfeld, dem Bolzplatz, den Tennisplätzen, Sommerstockschießbahn und dem Sportheim. Vervollständigt wird das Gelände von einem Kinderspielplatz und einem Grillplatz. Auch für Parkmöglichkeiten wird gesorgt sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1977


Ein gutes Mutterherz, hat aufgehört zu schlagen.
Nach Gottes hl. Willen verschied am 8. April 1977 meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Schwiegertochter, Oma und Patin
Frau Theresia Hofmeister
geb. Schröttinger – verwitwete Treimer
vorbereitet mit den hl. Sterbesakramenten, im Alter von, 62 Jahren. selig im Herrn.
Lintach, Brandlberg, Ittling, den 12. April 1977
In tiefer Trauer:
Xaver Hofmeister, Gatte
Xaver Hofmeister, Sohn
Ludwig Treimer, Sohn mit Frau
und Enkelkinder
Anna Hofmeister, Schwiegermutter
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst heute, Dienstag, den 12. April 1977, um 15 Uhr, in Hunderdorf, mit anschl. Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1977


Gott, der Allmächtige, hat meine liebe Mutter, Schwiegermutter, unsere gute Oma, Uroma, meine liebe Schwester und Tante
Frau Maria Kreupl
geb. Meier
Pensionistenwitwe aus München

am 9. April schnell und unerwartet im Alter von 82 Jahren zu sich gerufen.
Hochholz, München, Kassel, Mainz, Grub, 12. 4. 1977
In tiefer Trauer:
Emi Ostermann, Tochter mit Gatten
Michael Ostermann
Henriette Ostermann
Margot Malcherek
Dr. Alfred Malcherek

und die Urenkel:
Julia, Martin, Johannes und Merit
Berta Reitberger, Schwester
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Mittwoch, 13. 4. 1977, nachmittags 15 Uhr, in der Pfarrkirche zu Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1977


Fünf Eheschließungen im März
Bogen.
Mit 17 Geburten, fünf Eheschließungen und neun Sterbefällen konnte das Standesamt Bogen das März-Register abschließen.
Geburten: … 4. März: Michael Leopoldi, Bogen, Goethestraße 26 … 10. März: Christoph Johannes Watzl, Hunderdorf, Friedenstraße 14 …
Sterbefälle: … Am 4. März der Rentner Heinrich Paul Fuhrmann, Steinburg, 83 Jahre alt …
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.1977


Hunderdorf. Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, gemeinsame Sitzung im Pfarrhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.1977


Bei der FFW bleibt die Zeit nicht stehen
Anschluß an Funkalarmierung vollzogen – Neues Fahrzeug erhielt die Weihe – Feldmeier kommissarischer Kassier
Steinburg.
Daß in Steinburg die Zeit nicht stehengeblieben ist, konnte man in der letzten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Gasthaus Höfelsauer-Berger merken, denn mit dem Anschluß an die Funkalarmierung und dem Einsatz eines modernen Fahrzeuges wird die freiwillige Feuerwehr den Anforderungen der Zeit gerecht. In diesem Sinne konnte 1. Bürgermeister Alfons Berger als 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feierwehr unter reger Teilnahme der Mitglieder die Kommandanten Häusler und Solcher, den 2. Bürgermeister Johann Feldmeier, die Mitglieder des Gemeinderats, den Vorsitzenden des Krieger- und Soldatenvereins Pflügl und die Ehrenmitglieder herzlich willkommen heißen. Auf der Tagesordnung standen der Jahresbericht und Rechenschaftsbericht, der Kassenbericht, die Bestimmung eines kommissarischen Kassiers, Bekanntgabe der Termine und eine allgemeine Aussprache. So wurde Johann Feldmeier als kommissarischer Kassier gewählt. Nach langer Zeit erfolgt am Samstag, 23. 4., um 19.30 Uhr ein Kameradschaftsabend im Berger-Saal, um die Verbundenheit mit dem Verein zu fördern.
Nach Annahme der Tagesordnung gab Kommandant Anton Häusler einen umfangreichen Jahres- und Rechenschaftsbericht. Zunächst gedachte man der Verstorbenen Rudi Hochstraßer, Josef Hacker und Ludwig Guggeis. Danach berichtete der Referent über acht erfolgte Übungen, acht Vorstandssitzungen und die Teilnahme an den Fahnenweihen zusammen mit dem 2. Kommandanten Franz Solcher. Erfreulicherweise gab es nur zwei Einsätze (Schuttplatz Neukirchen, Ölunfall Walker). Besonders freudige Anlässe des Zusammenseins waren die Installation des neuen Pfarrherrn, Pfarrer Reitinger, und die Fahrzeugweihe, die man am 23.4. um 19.30 Uhr im Berger-Saal im Rahmen eines nach langer Zeit wieder notwendigen Kameradschaftsabends feiern will.
Hervorheben konnte Häusler die Arbeiten am Gerätehaus, die gegen geringe Entlohnung Adolf Ecker jun. ausgeführt habe. Auch Hans Altschäffl galt es, für die Tätigkeit als Zeugwart zu danken, ebenso dem langjährigen Kassier Stoiber, der nach gut und ordnungsgemäß befundener Kassenprüfung diese an den 2. BM und Gemeindekassier Feldmeier übergab, wobei zur allgemeinen Zufriedenheit auf einen guten Kassenstand hingewiesen werden konnte. Aber auch den Feuerwehrkameraden gebühre für die zufriedenstellende Teilnahme an Übungen und Veranstaltungen der Dank, der den Kameraden auch wegen ihres freiwilligen Dienstes am 9. 5. (Motorradrallye) ausgesprochen worden sei, stellte Kommandant Häusler fest. Rege Teilnahme an Feuerwehrfesten wünschte sich u. a. auch Kommandant Solcher angesichts der Gründungsfeste und Fahnenweihen: Am 27.-29. Mai in Dachsberg, am 4.-6. Juni in Gschwendt, am 10.-13. Juni in Klinglbach, am 1.-4. Juli in Mariaposching, am 8.-11. Juli in Albertsried, am 15.-18. Juli in Rattiszell, am 22.-25. Juli in Heilbrunn und am 29. 7.-1. 8. inPerasdorf. Zugleich wurden die Termine für die Übungen bekanntgegeben. Dann folgte der Kassenbericht durch den kommissarisch eingesetzten und anschließend bis zu den Wahlen im nächsten Jahr einstimmig gewählten Kassier Johann Feldmeier (2. BM). Dieser gab einen ausführlichen Bericht in Ausgaben und Einnahmen. Laut Satzung wurden Johann Schreiner und Josef Bielmeier zu Kassenprüfern bestimmt. Der ordnungsgemäße und gute Kassenstand wurde allgemein erfreut zur Kenntnis genommen. Dazu trug auch die Spendenfreudigkeit der Feuerwehrmänner und der Bevölkerung bei, wofür man zu danken habe.
Beim letzten Punkt beteiligte man sich aktiv an der Aussprache und Diskussion, Kamerad Lipp und Gemeinderat Retzer brachten Argumente, wie man u. a. Kameradschaft und Treue zum Verein fördern und belohnen müsse und solle. Dem Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr, Bürgermeister Alfons Berger, und dem Kommandanten Anton Häusler oblag es schließlich, allen für ihr Erscheinen und ihre rege Teilnahme zu danken. Sie sprachen die Hoffnung aus, auch heuer wieder wie bisher dem Verein die Treue zu halten.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.1977


Wandertag am 23. und 24. April
Windberg.
Der Sportverein Windberg veranstaltet am 23. und 24. April seinen 4. Internationalen Wandertag. Auch heuer wieder ist die Streckenführung der beiden Wanderwege über 10 bzw. 20 km so gewählt, daß sie durch besonders reizvolle Gegenden des Vorwaldes führen und jeden Wanderer begeistern werden. Die Vorstandschaft des Sportvereins möchte besonders darauf hinweisen, daß der Reinerlös des Wandertages ausschließlich für den Bau der Mehrzwecksportanlage verwendet wird. Jeder Teilnehmer am Wandertag erhält eine Medaille, die in diesem Jahr, entsprechend der Praxis der letzten Jahre, historische Baudenkmäler Windbergs zeigen. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat heuer wieder Bürgermeister Kleikamp übernommen, der auch sonst für die Belange des Vereins stets ein offenes Ohr hat. Der Sportverein lädt besonders die Bevölkerung von Windberg und Umgebung, aber auch die Wanderfreunde aus nah und fern zu dieser Veranstaltung ein und wünscht einen angenehmen Aufenthalt in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.04.1977


Der VdH auf Gratulationstour
Zwei verdiente Mitglieder des Kreisverbandes Bogen wurden 75 Jahre alt
Bogen/Hunderdorf.
An Ostern befand sich die Vorstandschaft des VdH-Kreisverbandes Bogen auf Gratulationstour. Zwei verdiente und langjährige Mitglieder feierten ihren 75. Geburtstag. Zuerst besuchte man in Hunderdorf den Katecheten L R. Paul Lange. Der in Breslau geborene frühere Buchhalter und Bankkaufmann heiratete im Jahre 1927, machte den Zweiten Weltkrieg mit und geriet in jugoslawische Gefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde. In Mitterfels konnte er nur noch das Grab seiner Frau besuchen. Anschließend wurde er zum Katecheten ausgebildet und heiratete zum zweiten Mal. Seine Frau war als Organistin und Leiterin des Kirchenchors der evangelischen Kirchengemeinde tätig und starb 1971. Paul Lange heiratete zum dritten Male und erwählte sich als Ehefrau seine Jugendfreundin Charlotte aus Berlin, eine pensionierte Katechetin. Auch jetzt steht Paul Lange, der früher in 15 Schulen des Altlandkreises Bogen Religionsunterricht versah, der Kirche immer wieder gern als Aushilfskraft zur Verfügung.
Der zweite Besuch galt dem jetzigen Rentner und früheren Eisendreher Karl Lorz in der Hartwigstraße in Bogen. Auch er ist ein gebürtiger Schlesier aus Bergstadt bei St. Annaberg, kam 1945 aus Gefangenschaft und hatte seinen ersten Wohnsitz in Loham-Mariaposching. Seit 1962 lebt Karl Lorz in Bogen. Beide Altersjubilare sind Gründungsmitglieder des Kreisverbandes Bogen des VdH, dessen Vorsitzender Fritz Zollner, begleitet von den Vorstandsmitgliedern Pongratz und König, unter Überreichung von schönen Geschenken ihnen zu ihrem Ehrentag gratulierten (unsere Bilder: Oben der Besuch bei Paul Lange, unten bei Karl Lorz).
Quelle: Bogener Zeitung, 14.04.1977


Hunderdorf. SV-Fußballsenioren: Freitag, 15. April, 18.30 Uhr, Training am Sportplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.04.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: 16./17. April Ortsmeisterschaft; (soweit noch nicht er-folgt) Rückgabe der Startlisten der teilnehmenden Mannschaften bis 15. 4. bei der Sparkasse in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.04.1977


Grundsätzliche Einigung bei den Gemeinden
Erste Besprechungen zur Verwaltungsgemeinschaft verliefen positiv Frühzeitige – Vorbereitung nützlich
Hunderdorf.
Aufgrund der Rechtsverordnung der Regierung von Niederbayern ist ab 1. 5. 1978 eine Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Hunderdorf zu bilden, der künftig die Gemeinden Neukirchen, Windberg und Hunderdorf angehören werden. Gaishausen und Steinburg gehören dann zu Hunderdorf infolge Eingemeindung. Damit zu diesem Zeitpunkt ein reibungsloses Übergehen der Verwaltungsgeschäfte auf die Verwaltungsgemeinschaft gesichert wird, hatte die Gemeinde Hunderdorf die ersten und zweiten Bürgermeister der beteiligten Gemeinden Gaishausen, Neukirchen, Windberg und Steinburg zu einer Besprechung eingeladen. Dabei wurden richtungsweisende Gespräche geführt, insbesondere bezüglich der räumlichen Unterbringung, der personellen Besetzung und der Verwaltungsgliederung.
Eingangs begrüßte Hunderdorfs Bürgermeister Härtenberger die Bürgermeisterkollegen Weinzierl und Fuchs (Gaishausen), Primbs und Naimer (Neukirchen), Berger und Feldmeier (Steinburg), Kleikamp und Feldmeier (Windberg) und Anleitner (Hunderdorf). Anschließend berichtete Härtenberger über die beabsichtigte Renovierung und den Umbau der Gemeindekanzlei in Hunderdorf sowie die geplante Aufteilung der künftigen Verwaltung in vier Sachgebiete und über eine mögliche personelle Besetzung der künftigen Verwaltungsgemeinschaft.
Folgendes Besprechungsergebnis hat sich in dieser 1. Sitzung des „Arbeitskreises Verwaltungsgemeinschaft“ ergeben. Es besteht von allen beteiligten Gemeinden Einverständnis, daß die Vorbereitung der räumlichen Unterbringung der ab 1. 5. 1978 zu bildenden Verwaltungsgemeinschaft von der Gemeinde Hunderdorf als künftiger Sitz der Verwaltungsgemeinschaft vorgenommen wird. Als Verwaltungsgebäude bietet sich die Gemeindekanzlei in Hunderdorf an, deren Räumlichkeiten für die Unterbringung der künftigen Verwaltung ausreichend sein werden.
Die Gemeinde Hunderdorf als Eigentümerin des Verwaltungsgebäudes wird die Räume auf die kommende Verwaltungsgemeinschaft abstimmen und entsprechend umbauen. Insbesondere müssen kleinere bauliche Veränderungen und eine Renovierung vorgenommen werden. Die entsprechenden Räumlichkeiten werden dann von der Verwaltungsgemeinschaft angemietet. Ein angemessener Mietzins ist zu gegebener Zeit noch festzulegen. Die Büroeinrichtung und -ausstattung erfolgt auf Kosten der Verwaltungsgemeinschaft. Soweit verwendbar und zweckmäßig, werden von der Verwaltungsgemeinschaft Büromobiliar und sonstige Verwaltungshilfsmittel der Mitgliedsgemeinden übernommen und entsprechend abgegolten.
Aufgrund der bestehenden Rechtslage ist die künftige Verwaltungsgemeinschaft gehalten, einen Leiter der Geschäftsstelle anzustellen. Dies muß ein Beamter des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes sein. Der Verwaltungsgemeinschaft bleibt es aber unbenommen, einen geeigneten Angestellten mit Fachprüfung II zu beschäftigen. Es wurde dem Vorschlag zugestimmt, daß der von der Gemeinde Hunderdorf zu übernehmende Angestellte Kern (Fachprüfung II) als Geschäftsführer fungieren soll. Weiterhin werden sämtliche Angestellten der Mitgliedsgemeinden von der Verwaltungsgemeinschaft übernommen, soweit hierzu eine Verpflichtung besteht. In den übrigen Fällen (z. B. Halbtagskräfte) ist zu gegebener Zeit noch ein Beschluß des Arbeitskreises herbeizuführen. Zudem ist beabsichtigt, eine Fachkraft als Kämmerer einzustellen. Dieser sollte bereits nach Möglichkeit hinreichend gute Erfahrungen im kommunalen Finanz- und Kassenwesen haben.
Diese neu zu besetzende Stelle soll in nächster Zeit öffentlich ausgeschrieben werden, wobei einem Angestellten mit den entsprechenden Voraussetzungen gegenüber der Einstellung eines Beamten der Vorzug gegeben wird. Sofern sich ein Bedarf an weiteren Schreibkräften ergeben soll, wird noch ein diesbezüglicher Beschluß herbeigeführt.
Der von der Gemeindeverwaltung Hunderdorf entworfene mögliche Verwaltungsgliederungsplan und der Aufgabengliederungsplan wurden zur Kenntnis genommen. Hiermit besteht grundsätzlich Einverständnis. Die künftige Verwaltung wird hiernach in vier Sachgebiete nämlich Hauptverwaltung, Ordnungswesen, Kasse und Kämmerei, eingeteilt. Über die Geschäfts- und Arbeitsverteilung sowie über die Personalausstattung ist zu gegebener Zeit noch ein entsprechender endgültiger Plan zu erarbeiten.
Abschließend wurde vereinbart, daß der .,Arbeitskreis Verwaltungsgemeinschaft“ als zuständiges Gremium für die Vorbereitung zur Bildung der Verwaltungsgemeinschaft weiterhin aus den 1. und 2. Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden bestehen soll. Bei gegebenen Anlässen zur Beratung wird der Bürgermeister der künftigen Verwaltungssitzgemeinde zu den Sitzungen einladen und die Gesprächsrunden leiten. Die Vielzahl von Fragen, die schon während der Vorbereitungsphase der Verwaltungsgemeinschaft zu klären sind, zeigt, daß unverzüglich die Vorbereitung durchgeführt werden soll, damit die noch verbleibende Zeit bis Mai 1978 richtig genutzt wird. Die Neuorganisation der Verwaltung, wie es die Verwaltungsgemein-schaft ist, wird umso leichter zu meistern sein, je größer der Wille der Mitgliedsgemeinden zur Zusammenarbeit ist. Und dieser Wille ist, nach der ersten gemeinsamen Sitzung zu urteilen, vorhanden.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 16. April, 19.30 Uhr, Generalversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 16. April, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein e. V.: Beteiligung am Frühlings-Volkswandertag am 23./24. April in Windberg. Anmeldungen nehmen entgegen Hans Achatz und Kathi Scheibenthaler (Tel. 09422/1479).
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.1977


Nur Arbeit war Dein Leben,
nie dachtest Du an Dich,
nur für die Deinen streben,
war Deine höchste Pflicht.
Gott, der Herr über Leben und Tod, hat am 13. 4. 1977 unseren lieben Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Paten
Herrn Johann Klein
Austragslandwirt

nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 72 Jahren zu sich abberufen.
Thananger, Bauernholz, Burglengenfeld, München, Poppenhausen/Rhön, den 15. 4. 1977
In tiefer Trauer:
Johann Klein, Sohn mit Familie
Alfons Klein, Sohn mit Familie
Anna Sieber, Tochter mit Familie
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, 19 Uhr. Trauergottesdienst am Samstag, den 16. April um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.1977


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Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.1977


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Quelle: Bogener Zeitung, 15.04.1977


Morgen Bürgerversammlung
Steinburg.
Am Sonntag findet um 14 Uhr eine Bürgerversammlung im Gasthaus Josef Solcher, Wegern, statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.1977


Hunderdorf. SV-Leichtathletik: Abfahrt zum Waldlauf nach Münchsmünster Sonntag, 14. April, vorm. 7 Uhr, Bahnhof Hunderdorf, Pkw-Gestellung erbeten.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.1977


Hunderdorf. SV-Eisschützen. Heute, Samstag, 19 Uhr, Abfahrt bei Gasthaus Sandbiller zum Preisschafkopfen nach Degernbach.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.1977


Hunderdorf. SPD: Sonntag, 10 Uhr, Mitgliederversammlung im Cafe Weinzierl mit MdL Fritz Geisperger.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.1977


Windberg. FFW: Morgen, Sonntag, 8.30 Uhr, Wassererkundung für alle Feuerwehrleute. Treffpunkt: Feuerwehrbaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.1977


Steinburg. Heute, Samstag, um 19.30 Uhr nichtöffentliche Jagdversammlung im Gasthaus Wagner-Freudenstein mit Jagdessen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.04.1977


Gemeindekanzlei geschlossen
Windberg.
Am Dienstagnachmittag ist die Gemeindekanzlei geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.04.1977


Nach einem arbeitsreichen Leben verschied gestern unerwartet, nach Empfang der Letzten hl. Ölung, mein lieber Mann, unser guter Vater, Opa und Bruder
HERR JOHANN HIENINGER
Zimmerer von Oberwachsenberg

im 74 Lebensjahr selig im Herrn.
Unterwachsenberg, Hunderdorf, München, Pielenhofen, Hungerzell, Bad Abbach, den 17. 4. 1977
In stillem Gedenken:
Lina Hieninger, Gattin
Hans Hieninger, Sohn mit Familie
Willi Hieninger, Sohn mit Familie
Otto Hieninger, Sohn mit Familie
Albert Hieninger, Sohn mit Familie
Franz Petzenhauser, Pflegesohn
Elisabeth Maugsch, Tochter mit Familie
Erna Weigert, Tochter mit Familie
Trauergottesdienst am Dienstag, den 19, April 1977, um 15 Uhr, in Neukirchen mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.04.1977


Windberg. SV: Heute, Dienstag, 19 Uhr, wichtige Besprechung im Vereinslokal wegen Arbeitseinsatz beim Wandertag.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.04.1977


SPD unterstützt Sportzentrumbau
MdL Fritz Geisperger referierte bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereines
Hunderdorf.
Die SPD werde mit aller Kraft den Bau des Sportzentrums in Hunderdorf unterstützen, erklärte Ortsvorsitzender Xaver Diewald bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins. Landtagsabgeordneter Fritz Geisperger sagte neben seiner eigenen Unterstützung auch die Hilfe durch Bundestagsabgeordneten Otto Wittmann und Bezirksrat Robert Leidinger zu. Alle Mandatsträger würden zusammenhelfen, um Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der Grenzlandhilfe und anderer Fördererprogramme ausfindig zu machen. Der Bund habe in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel für Sportstätten zur Verfügung gestellt. Ein gutes Beispiel sei das Sportstadion in Bogen.
Diewald kündigte an, daß die SPD bei der Gemeinderatswahl mit allen Kräften zusammenarbeiten werde, die sich gegen eine einseitige CSU-Politik wendeten. Auf der SPD-Listenverbindung werde für alle Kandidaten Platz sein, die eine positive Gemeindepolitik zum Nutzen der Bürger wollten. Auch die Vertreter der Bürger von Gaishausen und Steinburg müßten auf der SPD-Liste eine faire Chance haben. Die SPD trete für eine vertrauensvolle Zusammen-arbeit mit den Gemeinden Neukirchen und Windberg im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft ein.
Landtagsabgeordneter Fritz Geisperger wies in seinem Referat auf die Doppelzüngigkeit der CSU-Politiker hin. Bei der Einweihung der B 20-Donaubrücke werde man es wieder erleben können, wie die CSU versuchen werde, die Brücke, die mit 55 Millionen Bundesgeld erbaut worden sei, als eine Leistung der bayerischen CSU-Regierung hinzustellen. Richtig sei, daß die Planungen auch für die Bundesautobahnen und Bundesstraßen in München gemacht würden. Die Bundesregierung behalte sich lediglich die letzte Entscheidung über die bayerischen Vorschläge vor. Es sei noch niemals vorgekommen, daß die Bundesregierung den Bau einer Bundesstraße verlangt habe, die von Bayern nicht vorgeschlagen worden sei. Die CSU wisse genau, daß höhere Mittel für den Bau von Bundesstraßen und Autobahnen in Bayern nur zu erreichen seien, wenn die übrigen Bundesländer mit einer Kürzung ihrer Anteile einverstanden seien. Auch die CDU-regierten Bundesländer seien nicht bereit, zugunsten Bayerns auf Straßenbaumittel zu verzichten. Bis 1983 werde die Bundesautobahn von Regensburg nach Deggendorf mit Kosten von 34 Millionen fertiggestellt sein. Damit hätten die jahrelangen Bemühungen des Straubinger Bundestagsabgeordneten Otto Wittmann zu einem für alle Bürger unserer Heimat erfreulichen Erfolg geführt. Würde der bayerische CSU-Staat auch nur einen Bruchteil der Bundesmittel für den Straßenbau in Bayern für den Bau der Staatsstraßen aufwenden, dann bräuchten die Fremdenverkehrsorte im Bayerischen Wald nicht zu fürchten, daß die neue Autobahn die Fremden am Bayerischen Wald vorbeiführen werde. Fehlten nämlich die ausgebauten Staatsstraßen als Anbindung an die Autobahn, dann bestehe die große Gefahr, daß die Gäste aus Nürnberg-Fürth-Erlangen lieber auf der Autobahn nach Oberösterreich fahren als im Bayerischen Wald einzukehren.
Nur durch politischen Druck könne die CSU-Regierung veranlaßt werden, mehr für Ostbayern zu tun. Solange sich die CSU der Stimmen der Bürger bei allen Wahlen auch dann sicher sein könne, wenn sie praktisch nichts für unser Gebiet tue, könne man keinen Sinneswandel bei der CSU in München erwarten. Der Wink mit dem Stimmzettel sei der einzige Wink, den auch die CSU-Regierung versteht.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.04.1977


Altes Schriftgut wird archiviert
Erdgasleitung berührt das Gemeindegebiet – Wohin mit Amtskaten bei Sandbiller – Vom Gemeinderat
Hunderdorf.
Bei der zuletzt im Gemeindeamt stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates stand wieder eine Reihe von Tagesordnungspunkten an. So wurde zur geplanten Erdgasleitung Oberkappel-Schwandorf eine e positive Stellungnahme gefaßt und ein förmliches Aktenausscheidungsverfahren zur Erstellung eines Gemeindearchives angeordnet. Weiterhin wurde ein Beschluß gefaßt bezüglich der Gebietsänderung zwischen den Gemeinden Steinburg und Neukirchen sowie über die Aufstellung eines Amtskastens bei Sandbiller.
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über das zur Zeit bei der Regierung von Niederbayern laufende Raumordnungsverfahren für den Trassenabschnitt der Erdgasleitung Oberkappel, Untergriesbach-Schwandorf der MEGAL GmbH. Diese Erdgasleitung soll dem Transport von sowjetischem und iranischem Erdgas, das die Ruhrgas AG einkauft, dienen. Der Ausbau ist als Doppelleitung vorgesehen, wobei die erste Leitung in den Jahren 1978/1979 gebaut werden soll. Die Leitung wird unterirdisch verlegt und nach Beendigung der Bauarbeiten kann der Gesamtstreifen wieder wie bisher bewirtschaftet werden. Vom geplanten Trassenverlauf wird auch das Gebiet der Gemeinde Hunderdorf im Bereich Starzenberg von der geplanten Erdgasleitung berührt. Der Gemeinderat stellte fest, daß von seiten der Gemeinde Hunderdorf gegen das internationale Projekt keine Einwendungen bestehen. Die Gemeinde ist auch bereit, zu weiteren unverbindlichen Gesprächen zur Information über verschiedene Möglichkeiten der Erdgasnutzung im Gemeindegebiet.
Auf Antrag der Schulleitung ist der Gemeinderat grundsätzlich mit dem Einbau von Jalousien im Grundschulgebäude einverstanden. Das vorliegende Angebot der Firma Katzendobler in Bogen wurde zur Kenntnis genommen. Vor Auftragsvergabe ist jedoch noch ein weiteres Kostenangebot einzuholen. Der Auftrag wird dann dem billigsten Bieter erteilt. Zur Kenntnis genommen wurden auch die Berichte des Archivpflegers Rupert Eder. Hiernach wird der Gemeinde nahegelegt, vorhandenes altes Schriftgut (z. B. Akten, Bücher, Register, Gesetzesblätter usw), gewissenhaft zu erfassen und den vorhandenen Bestand in einem Verzeichnis zu registrieren. Die einzelnen, in der Gemeinderegistratur nicht mehr benötigten Schriftstücke, könnten dann ohne langes Suchen aufgrund des nach der Nummernfolge angelegten Verzeichnisses schnell gefunden werden. Das so erstellte Gemeindearchiv soll in einem geeigneten Raum untergebracht werden, damit es vor späterer Verwahrlosung und Verschleuderung geschützt und für die Zwecke der Gemeindeverwaltung oder der historischen Forschung zugänglich bleibt. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat zum Zwecke der Einrichtung eines Gemeindearchives für die förmliche Einleitung des Aktenausscheidungsverfahrens bezüglich aller in der Registratur nicht mehr benötigten alten Gemeindeakten aus. Als Archivverwalter wird der Verwaltungsangestellte Kern bestimmt. Die Bestandsaufnahme ist durchzuführen, wenn es personell möglich ist.
Zur Kenntnis genommen wurde das Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen vom 23. 3. 1977 bezüglich der Gebietsänderung zwischen den Gemeinden Steinburg und Neukirchen. Die Gemeinde Hunderdorf wurde dazu gehört, da im Rahmen der Gemeindegebietsreform die Gemeinde Steinburg der Gemeinde Hunderdorf ab 1. 5. 1978 zugeordnet wird. Von seiten des Gemeinderates Hunderdorf wurde eine Umgliederung der Gemeindeteile Rimbach, Birkhof, Öd und Dürnau aus der Gemeinde Steinburg in die Gemeinde Neukirchen nicht befürwortet. Es besteht die Auffassung, daß für die Einwohner keine Nachteile auftreten, wenn das Gebiet unverändert bleibt. Die betroffenen Ortsteile werden nämlich ab 1. 5. 1978 durch die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf verwaltet. Gegen die Umgliederung des Flurstücks 250a der Gemeinde Steinburg in die Gemeinde Neukirchen bestehen keine Einwendungen. Durch diese Flurnummer verläuft derzeit die Gemeindegrenze zwischen Steinburg und Neukirchen, so daß hier eine Bereinigung sinnvoll und zweckmäßig ist.
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über eingeholte Kostenangebote für einen Amtskasten, der in der Nähe der Gastwirtschaft Sandbiller aufgestellt werden soll. In diesen Schaukasten sollen ein neuer Ortsplan und amtliche Bekanntmachungen untergebracht werden. Leider habe sich bisher kein geeigneter Standplatz gefunden. Der Bürgermeister wurde beauftragt, wegen der Standortfrage und der Einteilung des Kastens noch neue Möglichkeiten zu erkunden.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1977


Beste Voraussetzungen für Kleinzentrum
Feuerschutzabgabe und Hundesteuer nicht erhöht – Kanalbenutzungsgebühr angehoben – Bahnhof bleibt besetzt
Hunderdorf.
Bei der kürzlich stattgefundenen Sitzung des Gemeinderates informierte Bürgermeister Härtenberger die Gemeinderäte über den Vorschlag des Planungsausschusses, Hunderdorf als Kleinzentrum auszuweisen. Nunmehr ist man in Sachen Kleinzentrum einen bedeutsamen Schritt vorangekommen. Eine ausführliche Debatte ergab sich wegen der Verpflichtung zum kostendeckenden Betrieb der Abwasseranlage. Mit 8 gegen 3 Stimmen entschloß sich der Gemeinderat zu einer Gebührenerhöhung. Der Bahnhof Hunderdorf bleibt nach dem jetzigen Sachstand auch nach dem 22. Mai 1977 besetzt.
Zunächst gab Bürgermeister Härtenberger das Schreiben der Deutschen Bundesbahngeneraldirektion in Regensburg vom 29. 3. 1977 bekannt. Hiernach ist die Bundesbahn bereit, die personelle Besetzung des Bahnhofes in Hunderdorf auch weiterhin beizubehalten, wenn die Bahnagentin mit der Umwandlung des Beschäftigungsverhältnisses auf Provisionsbasis einverstanden ist. Die Annahme und Abgabe von Reisegepäck und Expreßgut muß jedoch wegen zu geringer Inanspruchnahme trotz der Beibehaltung der Besetzung an 22. 5. eingestellt werden. Als Ausweichbahnhöfe sind die Bahnhöfe Bogen und Steinburg vorgeschlagen.
Bezüglich der Einstufung der Gemeinde Hunderdorf als Kleinzentrum gab der Bürgermeister ein Schreiben der Stadt Bogen sowie von Staatssekretär Dick zur Kenntnis. Härtenberger berichtete weiterhin, daß der Regionale Planungsausschuß der Einstufung Hunderdorfs als Kleinzentrum nunmehr zugestimmt hat. Entscheidend war bei dieser Sitzung, daß auch Landrat Hafner für ein Kleinzentrum Hunderdorf eingetreten ist Hunderdorf und Geiselhöring sind im Landkreis Straubing-Bogen die einzigen von den acht vorgeschlagenen Kleinzentren, die derzeitig sämtliche Voraussetzungen für eine Einstufung erfüllen. Die jahrelangen Bemühungen der Gemeinde Hunderdorf zur Ausweisung als Kleinzentrum scheinen nun endlich Erfolg zu haben. Endgültig festgelegt werden die Kleinzentren aber erst in der Planungsversammlung. Es sind jedoch nunmehr die besten Voraussetzungen für eine endgültige Bestimmung der Gemeinde Hunderdorf als Kleinzentrum durch den Regionalen planungsverband Donau-Wald geschaffen.
Nach der kommunalen Haushaltsordnung ist die Gemeinde verpflichtet, die Abwasseranlage kostendeckend zu führen, d. h. die kalkulatorischen Kosten (Abschreibungen) und die Betriebskosten müssen durch die Benutzungsgebühren gedeckt werden. Erstellte Berechnungen haben ergeben, daß die derzeitig erhobene Gebühr für die Kanalbenützung die Betriebskosten (17 000 DM) und die kalkulatorischen Kosten (56 300 DM) nicht decken. Es müßte derzeitig eine Gebühr je cbm Wasserverbrauch von 1,16 DM erhoben werden. Dies sei nach Ansicht des Bürgermeisters und des Gemeinderates den Abwasseranlagenbenutzern nicht zumutbar. Da jedoch derzeitig der Bauabschnitt II noch nicht angeschlossen ist, setzt der Gemeinderat die kalkulatorischen Kosten zur Gebührenberechnung nur mit 50 v. H an. Wenn der Bauabschnitt II angeschlossen wird, ist der Wasserverbrauch etwa ein Drittel höher als jetzt, so daß dann die kalkulatorischen Kosten sowie die laufenden Betriebsausgaben ohne weitere Gebührenerhöhung voll gedeckt sind. Mit acht gegen drei Stimmen entschloß sich der Gemeinderat zu der unpopulären Maßnahme, die Abwassergebühren zu erhöhen. Die Abgabesatzung soll in der Weise geändert werden, daß die Grundgebühr monatlich um eine Mark erhöht wird und die Verbrauchsgebühr pro cbm Wasserverbrauch 0,80 DM beträgt. Die Satzungsänderung soll mit dem 1. 7. 1977 in Kraft treten. Der Entwurf der Änderungssatzung ist dem Landratsamt Straubing-Bogen zur Genehmigung vorzulegen.
Für die Gemeinde Windberg wurde der Gebührenanteil für die Abwasseranlagenbenützung der Gemeinde Hunderdorf auf 10 700 DM festgesetzt, wobei die Betriebskosten und die Abschreibung für die Kläranlage als Berechnungsgrundlage diente. Nicht erhöht wurden dagegen die Feuerschutzabgabe und die Hundesteuer. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, im Jahre 1977 die Feuerschuttabgabe bei 12 DM zu belassen und die Hundesteuer nach dem gesetzlichen Mindestsatz von 20 DM zu erheben.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.04.1977


Zum Wandertag in Windberg
Windberg.
Alle Mitglieder des Sportvereins Windberg werden gebeten, sich zum freiwilligen Arbeitseinsatz am Wandertag zur Verfügung zu stellen; auch die Jugendgruppen. Am Samstag bitte um 5.30 Uhr am Startplatz erscheinen. Sonntag bitte bereits um 5.15 Uhr erscheinen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.04.1977


Arbeitseinsatz am Freitag
Windberg.
Alle Herren und jugendlichen Mitglieder des Sportvereins Windberg werden gebeten, zum freiwilligen Arbeitseinsatz am Freitag um 13 Uhr zur Erledigung der noch anfallenden Arbeiten für den 4. Internationalen Volkswandertag am Samstag und Sonntag in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.04.1977


Müllabfuhr wird vorverlegt
Windberg.
Die Müllabfuhr findet in dieser Woche bereits am Freitag statt. Die Müllbehälter sind also einen Tag früher zur Abfuhr bereitzustellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.04.1977


Maria Hartmann wurde 85
Windberg.
Maria Hartmann konnte im Kreise ihrer Angehörigen, Freunde und Bekannten ihren 85. Geburtstag feiern. Die Jubilarin erfreut sich trotz ihres hohen Alters noch guter geistiger und körperlicher Verfassung. Seit 1972 verbringt sie ihren Lebensabend bei ihrer Schwester in Windberg. Bürgermeister Kleikamp überreichte ihr im Namen der Gemeinde einen Geschenkkorb und wünschte noch viele frohe und gesunde Lebensjahre. Diese Glückwünsche überbrachten auch der Pfarrgemeinderat, der Seniorenclub und viele Bekannte.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.04.1977


Und wieder krähte der rote Hahn
Hunderdorf.
Ein Großbrand in der Metzgerei und Gastwirtschaft Baier in Hunderdorf verursachte einen Schaden, der nach Schätzungen des Architekten bereits die 500 000-Mark-Grenze überschritten hat. Kurz vor 20 Uhr entdeckte die 13jährige Tochter des Hauses das Feuer im Speicher. Die alarmierten Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun, um die lodernden Flammen unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund der neuen Funkalarmierung konnten sich die Wehrleute in der Löscharbeit einteilen. Hilfsbereit angetreten waren die Wehren aus Straubing, Bogen, Steinburg, Hunderdorf, Gaishausen, Neukirchen, Windberg, Bogenberg und Au vorm Wald. Die Brandursache konnte bis zum Redaktionsschluß noch nicht festgestellt werden.                  -anka-
Quelle: Bogener Zeitung, 21.04.1977


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Freitag, 22. April, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus „Zum Bergerbräu“. Dienstausweise mitbringen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.04.1977


Windberger Abend mit Pater Zils
Straubing-Bogen/Windberg.
Der Windberger Abend am Dienstag führte an die hundert Jugendliche um den Dominikanerpater Diethard Zils zusammen, dem es innerhalb kürzester Zeit gelungen ist, alle zum frohen Mitsingen neuer Weisen aus dem In- und Ausland zu begeistern. Ignaz Hiendl (Bogen) begrüßte als stellvertretender AG-Vorsitzender den Pater, während der kirchliche Jugendpfleger Heiner Nebel Informationen über den Ablauf der Jugendwallfahrt am 15. Mai gab. Mit Pater Zils wurden dann die Lieder geübt, die bei der Jugendwallfahrt gesungen werden. In der Folge wechselten dann Lieder religiösen Inhalts mit modernen Gesängen aus Israel, Bolivien, Afrika und Amerika, zu denen teilweise auch getanzt wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.04.1977


Großlintach. Schützenverein: Heute, Freitag, 19,30 Uhr, erstes Königsschießen und Nachschießen auf Vereinsmeisterschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.04.1977


Hunderdorf. SV-Skiclub: Samstag, 22. April, 19.30 Uhr, Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.04.1977


Hunderdorf. Kath. Landjugend: Heute, Freitag, 20 Uhr, Neuwahlen im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.04.1977


Bayerwaldverein war sehr aktiv
Neuwahl der Vorstandschaft – Erfreulicher Tätigkeitsbericht — Wandertafeln aufgestellt
Hunderdorf.
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Bayerwaldvereins e. V. im Gasthaus Sandbiller konnte Vorsitzender Hans Glas rund 60 Vereinsmitglieder sowie besonders 2. Bürgermeister Anleitner und Pater Wolfgang Vos begrüßen. Anschließend erstattete er einen Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Vereinsjahr. Die durchgeführte Vorstandschaftswahl bestätigte Hans Glas wieder in seinem Amt.
Eingangs wartete Vorsitzender Glas mit dem Jahresbericht für das Vereinsjahr 1976/77 auf. Glas nannte dabei sieben abgehaltene Vorstandschaftssitzungen sowie elf Mitgliederversammlungen. Im Bereich der Naherholung und der Brauchtumspflege habe der Verein aktiv gearbeitet. So wurde vom Vereinsmitglied Georg Schneider eine große Wandertafel mit verschiedenen Wanderrouten beim Bahnhof in Hunderdorf aufgestellt. Sie bietet hauptsächlich den auswärtigen Gästen ein echtes Angebot an Wanderstrecken und eine nützliche Orientierungshilfe. Weiterhin wurden zwei Ruhebänke an den Wanderwegen errichtet.
Die Vereinsmitglieder Georg Schneider und Anton Hirtreiter fertigten etliche Totenbretter an, die aufgestellt wurden in Lintach (bei Hamberger) und in Hoch (bei Höpfl), berichtete Vor-stand Glas weiterhin. Der Verein habe auch eine Verstärkeranlage gekauft, damit kann der Ablauf des Wandertages bei Start und Ziel besser gestaltet werden. Ferner habe sich der Verein bei örtlichen Anlässen beteiligt wie z. B. Sportfest, Installierung von Pfarrer Reitinger u. ä. Zudem seien ein Faschingsball und ein Kappenabend veranstaltet worden. Teilgenommen wurde auch bei den Ortsmeisterschaften des Kegelclubs und der Schützenkameradschaft. Der Dank des Vorstandes galt allen Vereinsmitgliedern, die mitgeholfen haben, das Vereinsleben so aktiv zu gestalten sowie allen Freunden und Gönnern des Vereins.
Für die Wanderabteilung erstattete Katharina Scheibenthaler Bericht. So sei auch heuer der Wandertag mit rund 4 000 Teilnehmen wieder ein Erfolg gewesen. Der Bayerwaldverein selbst habe an 46 auswärtigen Wanderveranstaltungen teilgenommen. Scheibenthaler bat auch in Zukunft um aktive Mitarbeit. Anschließend berichtete Kassiererin Elfriede Siedersbeck über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Dann wurde ein Wahlausschuß gebildet und der bisherigen Vorstandschaft Entlastung erteilt.
Die durchgeführte Neuwahl der Vereinsführung brachte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Hans Glas, 2. Vorsitzender: Hans Hamberger, Schriftführerin: Gerlinde Schuhbauer, 1. Kassier: Elfriede Siedersbeck, 2. Kassier: Arno Gerhard, 1. Wanderwart: Hans Achatz, 2. Wanderwart: Katharina Scheibenthaler. Weitere Wanderwarte: Walter Thoma, Manfred Wein-zierl, Max Foierl, Anton Eidenschink, Gerätewart: Albert Scheibenthaler, Jugendleiterin: Martha Hofmann, Beisitzer: Georg Schneider und Hans Altschäffl.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.04.1977


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, 19 Uhr, Generalversammlung im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.04.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Kameradschaftsabend im Bergersaal.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.04.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Anmeldungen zum Wandertag am 1 Mai in Kötzting oder Geltofing bei Achatz oder Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1977


Größtes Vorhaben: Kanalisation
Gemeindegebietsreform erregt die Gemüter der Steinburger — Aus der Bürgerversammlung
Steinburg. Am Sonntag fand im Gasthaus Josef Solcher in Wegern die diesjährige Bürgerversammlung der Gemeinde Steinburg statt. Bürgermeister Berger begrüßte die zahlreich erschienenen Gemeindebürger, die Gemeinderatsmitglieder und besonders den Vertreter des Landratsamtes Straubing-Bogen, Kreisinspektor Alois Brandl. Bürgermeister Feldmeier gab anschließend die Tagesordnung bekannt. Die wichtigsten Punkte waren der Rechenschaftsbericht für das Jahr 1976, die finanzielle Lage der Gemeinde sowie das Thema Gemeindegebietsreform.
Die Gemeinde Steinburg habe im vergangenen Rechnungsjahr sehr kurz treten müssen, sagte Bürgermeister Berger. Die Schulden aus den umfangreichen Straßenbaumaßnahmen der Vorjahre lasteten noch immer auf dem Gemeindehaushalt, da seinerzeit die Zuschüsse nicht wie versprochen eingegangen seien. Angeschafft wurde ein Löschfahrzeug für die FFW Au vorm Wald sowie Schläuche zur Vervollständigung der Bestände beider Feuerwehren. Ferner wurden beide Feuerwehrsirenen an das Funkalarmnetz angeschlossen.
Kreisinspektor Brandl übermittelte die Grüße des Landrates. Bereits im Vorjahr habe man darauf hingewiesen, daß der Gemeindehaushalt durch den Straßenbau ins Schleudern gekommen sei, meinte Brandl. Die Zuschüsse seien nicht so geflossen, wie zugesagt. Gewerbesteuereinnahmen seien aufgrund der angestrengten Wirtschaftslage ausgeblieben, die Kosten jedoch trotzdem gestiegen. Die größten Summen verschlangen die enorm hohe Kreisumlage und die Schulverbandsumlage. Die Schulverbandskosten werden aber noch höher ansteigen, da ab September die Schulwegkosten ebenfalls der Gemeinde angelastet wurden.
In diesem Jahr könnten aber aufgrund einer erheblichen Gewerbesteuernachzahlung sämtliche Sollfehlbeträge ausgeglichen werden. Die Hebesätze der Grundsteuer A und B würden gleich bleiben. Die Schlüsselzuweisung und Finanzzuweisung steige an, andererseits gehe die Einkommensteuerbeteiligung und die Kreisumlage zurück, weil die Gemeinde im Vorjahr ein sehr geringes Steueraufkommen hatte.
Trotz dem hohen Steueraufkommens 1977, das sich aus Nachzahlungen und Nachveranlagungen ergebe, sei es der Gemeinde nicht möglich, überaus viel zu investieren. Der Haushaltsplan sei bereits erstellt, müsse jedoch der Gemeinde Hunderdorf vorgelegt werden. Dies sei ein Beschluß des Bayerischen Landtages.
Zur Gemeindegebietsreform konnte 2. Bürgermeister Feldmeier keine Neuigkeiten berichten. Wie bereits im Vorjahr berichtet, war im Anhörungsverfahren der Regierung vorgesehen gewesen, daß Steinburg als selbständige Verwaltungsgemeinde bestehen bleibe. Die Zielplanung zeigte jedoch, daß Steinburg nach Hunderdorf eingemeindet werden soll. Gegen diese Zielplanung wurde ein Normenkontrollverfahren eingeleitet. Der Bayer. Verwaltungsgerichtshof in München wird im Juli 1977 zu einer Ortsbesichtigung nach Steinburg kommen. Diese Mitteilung machte Bürgermeister Härtenberger, Hunderdorf. In diesem Zusammenhang ergab sich eine sehr heftige Diskussion unter den anwesenden Bürgern.
Bürgermeister Feldmeier brachte anschließend eine Vorschau über die Vorhaben der Gemeinde im Jahr 1977. Auf Antrag des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Steinburg soll im Perlbachtal ein Kneipp-Durchschreitebecken errichtet werden. Auf dem gemeindeeigenen Grundstück an der Schule soll ein Kinderspielplatz eingerichtet werden. Ferner steht die Einzäunung der beiden Schutzzonen an den Tiefbrunnen an. Alle Gemeinde-, wie auch die öffentlichen Feld- und Waldwege sollen, falls notwendig, instandgesetzt werden. Zu diesem Zwecke hat die Jagdgenossenschaft den Jagdpachtschilling 1977 wieder der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Die größte Investition wird jedoch der Bau der Kanalisation und der Kläranlage sein. Die Projektierung soll noch in diesem Jahr fertig werden. Ein Zusammenschluß mit Hunderdorf dürfte nicht interessant sein, weil die Kosten für den Leitungsbau bis zur Kläranlage Hunderdorf die gleichen Summen verschlingen dürfte, als der Bau einer eigenen Anlage. Ferner ist das Wasserwirtschaftsamt daran interessiert, daß Gaishausen sich an diesem Projekt beteiligt.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1977


Schnell und unerwartet verschied am 24. 4. 1977
Herr Georg Wittwer
im Alter von 68 ½ Jahren.
Hunderdorf, den 26. 4, 1977
In stiller Trauer:
Die Gattin und Kinder
Beerdigung am Mittwoch, den 27. 4. 1977, um 15 Uhr in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1977


Anna Altschäffl wurde 75 Jahre alt
Steinburg.
Am vergangenen Samstag konnte Anna Altschäffl ihren 75. Geburtstag begehen. Neben zahlreichen Gratulanten übermittelte Bürgermeister Berger die Glückwünsche der Gemeinde Steinburg und überreichte der Jubilarin einen Geschenkkorb. Anna Altschäffl wurde 1902 in Oberhag (Gemeinde St. Englmar) geboren, verbrachte ihre Kindheit im landwirtschaftlichen Anwesen der Eltern und übersiedelte 1915 mit ihnen nach Oberhardtberg (Gemeinde Mitterfels). Nach der Schulentlassung arbeitete die Jubilarin in verschiedenen Stellen als Haus- und Dienstmagd, bis sie 1936 mit Johann Altschäffl aus Steinburg den Bund der Ehe schloß. Zwei Söhnen hat sie das Leben geschenkt. Trotz ihres sehr arbeitsreichen Lebens ist die Jubilarin noch gesund und rüstig und auf dem Hof des jüngeren Sohnes noch immer eine große Hilfe. Ihre besondere Liebe gehört den drei Enkelkindern.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1977


Jakob Gürster 85 Jahre alt
Steinburg.
In erstaunlicher Rüstigkeit konnte am Sonntag der Austragslandwirt Jakob Gürster seinen 85. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlaß gratulierte Bürgermeister Berger im Namen der ganzen Gemeinde und überreichte dem Jubilar einen Geschenkkorb. Jakob Gürster wurde am 24. 4. 1892 in Scheibelsgrub, Gemeinde Mitterfels, geboren und ist mit sieben Geschwistern am elterlichen Anwesen aufgewachsen. Nach seiner Schulzeit in Mitterfels lernte er zunächst das Bäckerhandwerk, wechselte aber dann zum Metzgerberuf über. Aber schon 1912 wurde er zum 11. Infanterie-Regiment nach Regensburg eingezogen, machte 1914 den Frankreichfeldzug mit und wurde 1916 von den Franzosen gefangen genommen. Erst 1920 wurde er entlassen und kam wieder nach Hause. Im Jahre 1923 schloß der Jubilar den Bund der Ehe und bewirtschaftete mit seiner Frau ein kleines landwirtschaftliches Anwesen in Stetten, Gemeinde Hunderdorf. Zwei Kinder zogen sie groß. Seit 1970 verbringt Jakob Gürster nun seinen Lebensabend bei seinem Sohn Thomas in Wegern, aber nicht um sich auszuruhen. Er ist morgens der erste, der aufsteht und ruht nicht, bis um Haus und Hof alles in Ordnung ist. Jakob Gürster war bislang nicht ernsthaft krank, mit Ausnahme des leichten Schlaganfalls, den er vor etwa fünf Wochen erlitt. Von seinen Geschwistern ist nur noch eine Schwester am Leben.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1977


Jagdpachtschilling für Gemeindewege
Steinburg/Au vorm Wald.
Am vergangenen Samstag trafen sich die Jagdgenossen der Gemeinde Steinburg zur diesjährigen, nicht öffentlichen Jagdversammlung im Gasthaus Wagner-Freudenstein. Der Jagdvorstand Max Schötz konnte unter den Gästen Bürgermeister Berger, Bürgermeister Feldmeier, die Gemeinderatsmitglieder und nicht zuletzt Freiherrn Adalbert von Poschinger-Bray aufs herzlichste begrüßen. Ein genauer Kassenbericht erübrigte sich, weil der Jagdpachtschilling im vergangenen Jahr der Gemeinde Steinburg zum Wegebau zur Verfügung gestellt wurde. Die Jagdversammlung hat beschlossen, auch noch in diesem Jahr auf den Jagdpachtschilling zu verzichten und das Geld wieder der Gemeinde zum Ausbau und zur Instandsetzung von öffentlichen Feld- und Waldwegen zu überlassen. Bürgermeister Berger sagte zu, daß noch in diesem Jahr der Gemeindeverbindungsweg nach Gaishausen und der Gemeindeweg „Hunderdorfer Feldweg“ ausgebaut wird und alle öffentlichen Feld- und Waldwege ordnungsgemäß instandgesetzt werden.
Jagdpächter Johann Petzendorfer brachte ferner den Antrag ein, daß die Gemeinde Steinburg sein Bemühen im Zuge der Gemeindegebietsreform unterstützen möge, damit die Gemeindejagd Steinburg eine selbständige Jagd bleibe. Diesem Antrag stimmten alle anwesenden Jagdgenossen geschlossen zu.
Außerdem ist es der Wunsch der Jagdgenossen, am Ortseingang (Ortsteil Haselquanten) und am Ortsausgang (hinter dem Anwesen Hanner) das Gefahrenzeichen „Wildwechsel“ aufzustellen. Bürgermeister Berger sagte zu, den Antrag an die zuständige Stelle weiterzuleiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1977


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann (Windberg); am 1. Mai Beteiligung am Wandertag in Kötzting (Anmeldung bei Frau Haimerl).
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1977


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, anstelle von Gymnastik und Schwimmen Wanderung (nur bei gutem Wetter); Treffpunkt am Schulhaus Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1977


Sie wanderten im strömenden Regen
Trotzdem nahmen über 2 000 Wanderer am 4. Internationalen Wandertag in Windberg teil
Windberg.
Der am Wochenende vom Sportverein Windberg ausgerichtete 4. Internationale Volkswandertag war trotz des sehr schlechten Wetters gut besucht. Etwa 2100 Wanderer gingen auf die Wanderstrecke, darunter konnten 39 Wandergruppen begrüßt werden. Bei der Preisverteilung konnten an die Ortsvereine durch Schirmherrn Bürgermeister Franz Klei-kamp Gruppenpreise überreicht werden und zwar an Schützenverein Windberg (257 Teilnehmer), Trachtenverein Windberg (241) und Stammtischgemeinschaft Dorfner (60). Die auswärtigen Gruppen: Bayerwaldverein Hunderdorf (140), Schützenverein St. Englmar (115), Gaubodenwanderer Ittling (100). Wanderfreunde SV Zwiesel (91), Wanderverein Rattenberg-Wies (83). Wanderverein Kollnburg (81) und Wanderfreunde Frohsinn Straubing (70), konnten ebenfalls aus der Hand Schirmherrn schöne Preise in Empfang nehmen. Der Sportverein Windberg bedankt sich nochmals bei allen Wanderern sowie bei allen, die mithalfen, die Veranstaltung durchzuführen. Der Reinerlös dieser Veranstaltung dient dem Bau der Asphaltanlage, die noch in diesem Sommer fertiggestellt werden soll und dann allen Einwohnern zur Verfügung steht.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1977


Zum ersten Mal am Tisch des Herrn
Hunderdorf.
Der vergangene Sonntag war für 49 Kinder der Pfarrei ein großer, bedeutungsvoller Tag, nämlich der Tag der Erstkommunionfeier. Unter feierlichem Glockengeläut zogen die 29 Mädchen und 20 Buben vorn Jugendheim in die Pfarrkirche, wo der Pfarrgottesdienst und die Erstkommunion abgehalten wurde. In seiner Ansprache hatte Pfarrer Reitinger den Erstkommunikanten die Symbolik der Kommunionkerze erklärt. Das Licht versinnbilde Christus. Auch wenn das Licht der Kommunionkerze ausgeblasen sei, müsse das Licht Christi im Herzen weiterbrennen. Die Eltern rief der Priester auf, dieses entfachte Christus-Licht in ihren Kindern zu hüten. Dies sei für sie eine lebenslange Aufgabe. Der Erstkommuniontag solle diese Aufgabe neu bewußt machen. „Seien Sie deshalb ihrem Kinde ein gutes Vorbild als gläubige Eltern, als betende Eltern und als kommunizierende Eltern“, appellierte Pfarrer Reitinger. Mit einer Dankandacht am Abend fand der Tag der Erstkommunion in der Pfarrei Hunderdorf seinen Abschluß.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.1977


Hunderdorf. Sportverein: Freitag, 29. 4., 17 Uhr, Spiel der AH gegen die Betriebsmannschaft Bischof & Klein, Konzell.
Hunderdorf. Kath. Landjugend: 20. April, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.1977


Windberg. Rotes Kreuz: Sonntag, 1. 5., 13 Uhr, Abfahrt zur Wahl nach Straubing von der Unfallhilfsstelle weg.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.1977


Schuleinschreibung
Hunderdorf.
Am kommenden Donnerstag, 5. Mai, findet im Grundschulgebäude der Verbandsschule Hunderdorf von 15 bis 17 Uhr die Schuleinschreibung für das Schuljahr 1977/1978 statt. Schulpflichtig sind alle Kinder, die bis zum 30.6. daß 6. Lebensjahr vollenden. Bei Kindern, die in der Zeit vom 1. 7. 77 bis 31. 12. 77 sechs Jahre alt werden, können die Erziehungsberechtigten Antrag auf vorzeitige Aufnahme stellen. Mitzubringen sind eine Geburtsurkunde und Impfbescheinigungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.1977


Großlintach. Schützenverein: Heute, Freitag, ab 19.30 Uhr, 2. Königsschießen und Nachschießen für die Vereinsmeisterschaft; außerdem wird eine Ehrenscheibe im Wert von über 400 Mark ausgeschossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.1977


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 30. 4., 15 Uhr, Treffen der Jugendgruppe im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.1977


Windberg. SV: Freitag, 29. 4., 13 Uhr, Treffen auf der Asphaltbahnbaustelle zum freiw. Arbeitseinsatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.1977


Windberg. SV: 21. 5., Fahrt nach München zu einem Fußballspiel. Es sind noch Plätze frei, Anmeldungen bei Sigi Niedermeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.1977


Irensfelden/Windberg. FFW: Sonntag, 1. 5., 9 Uhr, musikalischer Frühschoppen im Gasthaus Hilmer, Irensfelden, mit der Feuerwehrkapelle Degernbach.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.1977


Schützen suchten das beste Team
Hunderdorf.
Am Wochenende richtete die Schützenkameradschaft die dritte Ortsmeisterschaft im Luftgewehrschießen aus. 33 Teams (je vier Schützen) hatten sich an diesem Schießturnier beteiligt und recht beachtliche Ergebnisse erzielt. Schützenmeister Schönauer bedankte sich bei den teilnehmenden Mannschaften sowie bei den neutralen Auswerten Altschäffl und Michl. An die fünf bestplazierten Mannschaften überreichte der Schützenmeister dann die Siegerpokale. Dies waren: 1. Fa. S. und G. Baier, 516 Ringe (Schützen: Laumer, Kräh, Hagn und Manfred Scherz; 2. Fa. Max Obermeier, 509 Ringe; 3. Fa. Skoula & Tanne, 507 Ringe; 4. Stammtisch Hunderdorf-Windberg VIII, 505 Ringe und 5. Stammtisch Hunderdorf-Windberg IX, 481 Ringe. Weiterhin erhielt als beste teilnehmende Damenmannschaft die Mannschaft des Trachtenvereins Hunderdorf (13. Platz) einen Ehrenpokal. Als erfolgreichster Schütze des Turniers bekam. Manfred Scherz für die Ringzahl von 139 einen Ehrenpreis.
Für die drei bestplazierten Mannschaften nahmen Jürgen Tanne, Laura Baier und Manfred Scherz (auf unserem Bild von links) die Pokale entgegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.1977


Heute Freitag letzter Tag
unseres Räumungsverkaufes!

Infolge des Brandfalles Ausverkauf sämtlicher
Rauchfleisch- und Wurstwaren.
Preisnachlaß 30%!

Ihre Fleischerei
S. + G. Baier
Hauptstraße 27
8441 Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.1977


Gasthof Hilmer
Irensfelden

Am Sonntag, 1. Mai 1977,
ab 10 Uhr
musikalischer
Frühschoppen

umrahmt von der
Jugendblaskapelle der Freiw.
Feuerwehr Degernbach.

Auf Ihren Besuch freuen sich:
Familie Hilmer und die
Freiw. Feuerwehr Windberg

Mittagstisch ab 12 Uhr
Quelle: Bogener Zeitung, 29.04.1977


Steinburg. Freiwillige Feuerwehr: Sonntag, 1. 5., 9 Uhr, Feuerwehrübung am Gerätehaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1977


Die FFW pflegte die Kameradschaft
Steinburg.
Gut besucht war der Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr im Bergersaal, zu dem Vorsitzender Bürgermeister Alfons Berger und Kommandant Anton Häusler den 2. Bürgermeister Johann Feldmeier, den Gemeinderat und die aktiven und passiven Mit-glieder der Feuerwehr mit ihren Frauen herzlich begrüßen konnten. Berger lobte die Feuerwehrmänner für ihre stete Einsatzbereitschaft und die notwendige Kameradschaft. Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr unterstrich, welche Bedeutung auch ein gemütliches Zusammenkommen habe und wünschte ein nettes Beisammensein. Die vielfachen Austragungen und Bemühungen der Feuerwehr, die es auch durch gesellschaftliche Ereignisse wie dieses Festessen zu würdigen gelte, würdigte 1. Kommandant Häusler in seinen Ausführungen. In diesem Zusammenhang dankte er auch als Gemeinderatskollege Bürgermeister Berger samt Gemeinderat für die Unterstützung, mit der man auch in Zukunft rechnen dürfe. Schließlich sagte der Referent: „Die Feuerwehr ist das Schaufenster der Gemeinde. Stimmt es in der Feuerwehr, so bietet auch die Gemeinde ein gutes Bild.“ Daher beschwor Häusler erneut Einsatzbereitschaft, Kameradschaft und Treue zum Verein, der nun auch über ein Fahrzeug verfüge, meinte der Kommandant, das den gestellten Ansprüchen genüge, wenn man wie bisher die Übungen ernst nehme und auch in Zukunft kameradschaftlich zusammenstehe. Während des Festessens und des gemütlichen Beisammenseins stellte sich Englmeier „Mich“ in den Dienst der guten Sache, der für seine musikalischen Darbietungen viel Beifall erhielt.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1977


Durch das Perlbachtal
Zwei verträumte Ortschaften im reizvollen Perlbachtal sind Steinburg und Neukirchen, aber gerade dem Wanderfreund bieten sie viel Erholung und Abwechslung. Eine Reihe von Wanderwegen sorgt auch hier dafür, daß der Wandersmann auf seine Kosten kommt.
Spazierweg um Neukirchen
Neukirchen ist am Sonntag bequem mit dem Bahnbus zu erreichen. Wer mit seinem Privatwagen ankommt, dem steht der große Parkplatz am Gemeindehaus zur Verfügung. Hier gibt auch eine große Wandertafel Auskunft über die Wanderwege, während in den Geschäften und bei der Zimmervermittlung auch eine Wanderkarte für Neukirchen erhältlich ist. Von den vielen Spazierwegen von Neukirchen aus seien nur einige genannt.
Autsdorf (1 ½ Std). Dieser Weg führt ebenfalls über die Hochstraß, vorbei an alten Totenbrettern, hinauf nach Autsdorf. Man wendet sich nach links über die blühenden Felder dem Langholz zu, mit weitem Blick über das Tal, bis zum Bogenberg. Der Weg führt über die Gärtnerei Naimer durch den Wald zum Lohhof am Wald entlang nach Neukirchen zurück.
Lohhof (1 Std.). Wir wandern über die Hochstraß, vorbei an der Wasserreserve, bis kurz vor den Ort Hochstraß. Man geht den ersten Weg links durch blühende Felder in Richtung Wald zum Lohhof. Durch den Wald die Grader Straße in Richtung Grad, wo man auf der rechten Seite ein kleines Tal vor sich hat. Dort steht auch ein altes Bauernhaus, das wohl nicht mehr lange steht.
Niederhofen (2 Std). Steil windet sich der Weg hinauf zur Nußbaumerhöhe. Herrlicher Blick auf Neukirchen. Durch den Wald geht der Weg vorbei an dem sagenumwobenen Ochsentritt nach Niederhofen, Prünst. Von oben hat man einen sehr weiten Blick über die Donauebene. Auf der der neuen Straße gelangt man wieder nach Neukirchen zurück.
Stauweiher (1 ½ Std.). Vorbei an Bühel windet sich der Weg hoch durch wogende Ährenfelder zum Bühelberg in Richtung Stauweiher. Unterwegs kann man den herrlichen Blick nach Neukirchen genießen. Am Stauweiher angelangt, finden Sie für sich und die Kinder einen geruhsamen Platz und einen Schnitzbaum. Über Dießenbach, an einem alten Bauernhaus vorbei, führt der Weg zurück.
Windberg (1 ½ Std.). Über Buchaberg durch schattigen Wald, windet sich der Weg hinauf auf den Gipfel des Berges. Von dort herrlicher Ausblick. Weiter führt der Weg nach Hl. Kreuz zum Kloster Windberg; über Hunderdorf, am Bogenbach entlang, gelangen Sie wieder zurück.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1977

Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1977


Mit dem Bayerwaldbockerl nach Hunderdorf.
Hunderdorf ist. seit Jahrzehnten ein typischer Wandererort. Schon

Auch das gibt es noch: Ein Ochsengespann vor dem Hintergrund Windberg. Hier gehen die Uhren noch anders. Es gibt keine Hetze. keinen Lärm und keine stinkenden Benzinesel. Wer möchte da nicht mit Goethe sagen „Verweile, Augenblick. du bist so schön …“

um die Jahrhundertwende kamen viele Naturfreunde mit dem „Bayerwaldbockerl“ angereist, um von Hunderdorf aus den Vorwald zu erwandern. Schon nach kurzer Zeit kann man die Anhöhen rund um das Bogenbachtal erklimmen und von dort aus den Ausblick genießen, der bis zur Donauebene und an klaren Tagen bis zu den Vorgebirgen der Alpen reicht.
Die Wanderwege
Quellenweg: Bahnhof Hunderdorf – Lindfelder Weg – Quellenweg nach links — Wasserhaus Hofdorf — vor Bahnübergang rechts ab nach Sollach — kurzer Weg auf der Teerstraße – vor der Kapelle nach rechts — bis Stetten nach links Richtung Oberstetten, Lintach – Bauernholz – Hunderdorf (Strecke: ca. 8 km — Dauer ca. 2 ½ Stunden).
Klostermühlweg: Bahnhof Hunderdorf — Lindfelder Weg — Quellenweg nach links —Wasserhaus — über Bahnübergang – Hofdorf – Bogenbach — Steinbruch — Wiesenweg – Hunderdorf (Nur bei trockenem Wetter zu empfehlen; Strecke: ca. 5 km — Dauer ca. 1 ½ Stunden).
Hl. Kreuz-Weg: Bahnhof Hunderdorf – Windberger Straße — Muihiaslweg — Breitfeld – Starzenberg — hinauf nach Brandstatt – rechts ab nach Hl. Kreuz (Wallfahrtskapelle) – herrlicher Ausblick auf das Bogenbachtal – Windberg – Klosterkirche — auf dem Rückweg nach dein Richtertor scharf links über Wiesenweg nach Apoig – Hunderdorf.
Kapellenweg: Bahnhof Hunderdorf — Lindfelder Weg – Lindfeld — Teerstraße überqueren und darauf in Richtung Eglsee — vorher rechts ab — Lindenbrunn — vor den Fischweihern rechts ab — später Teerstraße überqueren – kleine weiße Kapelle —  Gedächtniskreuz am Waldrand (schöner Rastplatz mit guter Fernsicht). Rückweg über Hoch — Oberhunderdorf— Hunderdorf (Strecke ca. 6 km – Dauer ca. 2 Stunden).
Mühlenweg: Bahnhof Hunderdorf — Windberger Straße — Muihiaslweg — übers Wehr – Wiesenweg — Breitfeld — Straßenüberquerung – nördlich am Holzplatz der Firma Nolte-Möbel vorbei — Wiesenweg — Au vorm Wald — links ab in Richtung Mühle Oberhunderdorf — Überquerung des Bogenbaches und der Bahnlinie — Thannanger — Ortsstraße links nach Oberhunderdorf – Hunderdorf. (Strecke ca. 7 km – Dauer ca. 2 ½ Stunden)
Bogenbachweg: Bahnhof Hunderdorf – Windberger Straße – vor der Brücke links – Muihiaslweg übers Wehr — nach etwa 300 m links – Wiesenweg – Überquerung der Staatsstraße – am Bach entlang – Mühle in Oberhunderdorf – weiter den Bach entlang bis zur nächsten Brücke – links ab nach Gaishausen – Teerstraße Richtung Ebenthann – Grub (rechts bei der Bushaltestelle) – Ellaberg – Hoch – Thannanger – Oberhunderdorf – Hunderdorf. (Strecke ca. 11 km Dauer 3 ½ Stunden)
Panoramaweg: Hunderdorf — Oberhunderdorf – links nach Hoch – Überquerung des Teerstraße nach Mitterfels – Rammersberg (Ausblick in Donauebene) — am Ortsende (auch Ende der Teerstraße) nach etwa 100 m nach links – ca. 200 m auf der Teerstraße nach Mitterfels – rechts ab nach Weinberg (Aussicht ins Bogenbachtal).— Grub – Thannanger – Oberhunderdorf – Hunderdorf. (Strecke ca. 10 km – Dauer ca. 3 Stunden)
Wanderungen um Hunderdorf und die Rückkehr nach Hunderdorf sind auch für unerfahrene Wanderfreunde unproblematisch, da die Ortschaft im Talkessel liegt und von allen umgebenden Höhen aus gut eingesehen werden kann. Auch die ziellose Wanderung ist daher völlig unproblematisch und dürfte sogar für Naturfreunde und Spaziergänger nicht ohne Reiz sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1977

Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1977

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