1979# 04


Ausflug geht nach Südtirol
Großlintach.
Der Schützenverein entwickelt in diesem Jahr wieder einige Aktivitäten. Im Verlauf der letzten Mitgliederversammlung im Gasthaus Schlecht wurden Termine für eigene Veranstaltungen und die Teilnahme an Festen anderer Vereine besprochen.
Schützenmeister Michael Seifert, der die Mitglieder begrüßte, gab zunächst bekannt, daß die Angebote verschiedener Busunternehmer für den diesjährigen zweitägigen Vereinsausflug eingegangen seien. Seifert wies auf die verschiedenen Preise und Fahrtrouten hin. Nachdem bereits in einer vorausgegangenen Versammlung drei Ziele, Prag, das Rhein-Mosel-Gebiet und Südtirol zur Wahl gestanden hatten, entschied man nun endgültig in diesem Jahr am 19. und 20. Mai zwei Tage nach Südtirol zu fahren. Der Schützenmeister wies ausdrücklich darauf hin, daß auch bei diesem Ausflug Mitglieder wieder nur den halben Fahrpreis zu zahlen hätten. Der volle Fahrpreis betrage 65 Mark für Fahrt, Übernachtung und Frühstück, die Nichtmitglieder, die sich gerne an dieser Fahrt des Schützenvereins beteiligen könnten, entrichten den Fahrpreis bei der Anmeldung im Vereinslokal Schlecht.
Der Schützenverein veranstaltet heuer auch wieder ein Preis-Schafkopfen für das der Termin mittlerweile auf Samstag, 7. April, festgelegt wurde. Zu diesem Turnier stehen wertvolle Sachpreise wie ein Fahrrad, eine Herrenarmbanduhr sowie ein Gutschein für eine kostenlose Teilnahme, an der Zweitagefahrt nach Südtirol neben vielen anderen Preisen zur Verfügung. Die Startgebühr zu diesem Schafkopf-Turnier, das wieder im Gasthaus Schlecht unter Leitung von Otto Weber stattfindet, beträgt sechs Mark. Die Versammlung beschloß außerdem, nach langer Zeit wieder ein „Gemeindeschießen“ durchzuführen, welches voraussichtlich Anfang Mai stattfinden soll und zu dem alle Bürger und Ortsvereine eingeladen werden. Zum Abschluß der Saison steht das traditionelle Schützenessen auf dem Programm, dem das Königsschießen vorausgehen wird und bei dem die Vereinsmeister und der neue Schützenkönig geehrt werden.
Sportleiter Siegfried Attenberger gab abschließend einen Überblick über den Stand der ersten und der Damen-Mannschaft in den Rundenwettkämpfen des Schützengaues Straubing-Bogen. Er verwies noch darauf, daß bald neue Schützenpässe eingeführt würden, wozu bei der Vorstandschaft Antragsformulare erhältlich seien.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.1979


Totaler Einsatz für den Nächsten
Das Lebensbild Pater Rupert Mayers stand im Mittelpunkt – Programm erläutert
Hunderdorf.
Vor kurzem sprach der Präses der Marianischen Männerkongregation Straubing, Geistlicher Rat Josef Niedermeier aus Leiblfing, zu den Mitgliedern der Kongregation aus der Hunderdorfer Pfarrei. Pfarrer Franz Reitinger begrüßte die Gäste und freute sich sichtlich, daß so viele Sodalen und interessierte Zuhörer der Einladung zu diesem Abend gefolgt waren.
Mit einem Tonbild über Pater Rupert Mayer, eröffnete der Präses den Abend. „Pater Rupert Mayer wurde am 23. 1. 1876 geboren. Sein Vater war nicht damit einverstanden, daß der Sohn Jesuit werden wollte, hatte jedoch nichts dagegen, daß er Theologie studierte, um Priester zu werden. Der junge Student war im übrigen auch ein ausgezeichneter Reiter und Fechter. Mit 23 Jahren wurde er zu Rottenburg zum Priester geweiht und kam, inzwischen in den Jesuitenorden eingetreten, 1911 nach München. Dort wurde er Seelsorger der Zugewanderten. Im 1. Weltkrieg war er Sanitäter und Seelsorger und erhielt das Eiserne Kreuz I. Klasse. Eine schwere Verwundung hatte die Amputation eines Beines zur Folge. Nach dem Krieg kam er nach München zurück und da begann seine Arbeit für den Nächsten erst richtig. Er hatte immer Zeit für die Menschen und ihren vielfältigen Anliegen der damaligen Zeit. Er schenkte den Armen, kannte keinen Unterschied zwischen arm und reich. Natürlich tat er auch viel für die Kirche“, berichtete Niedermeier.
„1921 wurde Pater Mayer von Kardinal Faulhaber zum Präses der Münchner Marianischen Kongregation ernannt. Die Predigten des unermüdlichen Streiters für die kirchliche Sache wurden immer schärfer. Er griff die Nazis sogar von der Kanzel herab an. Daraufhin wurde Pater Mayer von der Gestapo verwarnt Er aber predigte weiter. So blieb es nicht aus, daß er Redeverbot erhielt und schließlich im Juni 1937 verhaftet wurde. Nach einer Gefängnisstrafe, die Pater Mayer in Landsberg verbüßte, kam er im Mai 1938 wieder frei und zurück nach München, wo er, nach eigenen Worten, einfach nicht schweigen konnte. Eine erneute Verhaftung blieb nicht aus. Einen Tag vor Weihnachten 1939 wurde er ins KZ Sachsenhausen/Oranienburg eingeliefert, wo er in Einzelhaft genommen wurde. Anschließend wurde er eines Tages ins Benediktinerkloster Ettal verbannt. Hier mußte er schweigen, durfte nicht predigen, keine Beichte hören, war sozusagen lebendig tot. Als 1945 die Amerikaner einrückten, wurde auch Pater Rupert Mayer aus seiner Verbannung befreit. Sein erster Weg führte ihn zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes. Dann wollte er natürlich sofort wieder nach München zurück, wo er auch von den MC-Männern begeistert empfangen wurde. Schon begann er wieder zu predigen. Am 1. November erlitt er während einer Predigt einen Gehirnschlag. Er stand vor dem Altar, bis man ihn aus der Kirche trug. „Nicht einmal im Tode ist Pater Rupert Mayer umgefallen“, sagten die Leute. Sein Tod im Stehen war wohl bezeichnend für einen aufrichtigen Bekenner der Kirche“. meinte Niedermeier.
Der Referent stellte dann zwei Losungen Pater Rupert Mayers in den Vordergrund seiner Ausführungen und besprach sie. Zum Schluß blendete der Präses noch auf die Geschichte der Kongregation zurück.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.1979


Hunderdorf. PGR: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Sitzung des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.1979


Josef Heigl wurde 80
Windberg.
Am Montag konnte Josef Heigl aus Meidendorf im Kreise seiner Angehörigen den 80. Geburtstag feiern. Der Bürgermeister der Gemeinde Windberg, Franz Kleikamp, überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Jagdpachtschilling für Wegebau
Windberg.
Bei der kürzlich erfolgten Jagdgenossenschaftsversammlung fanden die Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Als Jagdvorsteher wurde Peter Faltl von Feiertaghof wiedergewählt. Als Stellvertreter ging Otto Huber aus der Wahl hervor. Kassier der Genossenschaft ist wieder Alfons Haimerl von Dambach. Der Jagdpachtschilling, soweit er nicht ausbezahlt werden muß, fließt wieder in die Gemeindekasse zur Aufschotterung der Gemeindewege. Jagdvorsteher Faltl stellte aufgrund der Anwesenheitsliste fest, daß das Interesse für diese Versammlung sehr gering sei und hoffte, daß die kommenden Versammlungen wieder besser besucht würden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Hunderdorf. SV Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training in der Turnhalle. – Freitag, 6. 4., 18 Uhr, Training bzw. Lauftreff, Treffpunkt bei Sandbiller. Anschließend Spielerversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Hunderdorf. SV-LC Tanne: Freitag, 6. April, um 17.30 Uhr Lauftraining für alle. Samstag, 7. April, um 9 Uhr Hochsprungtraining für Jugend und Schüler A.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Hunderdorf. Frauen: Freitag, 6. 4., 19.30 Uhr, letzter Tortengarnierkurs im Pfarrheim Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Waldbesitzer werden informiert
Windberg/Irensfelden.
Am Sonntag, 8 April, 19.30 Uhr, findet im Gasthaus Hilmer, Irensfelden, eine Waldbesitzerversammlung statt. Hauptthema des Abends ist die Aufbereitung von Schadholz nach der Schneekatastrophe. Alle Waldbesitzer der Gemeinde Windberg sind zu diesem Informationsabend eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


„Wann ist mein Kind schulreif?”
Aufschlußreicher Elternabend in der Grundschule – Rektor Czerwenka referierte
Hunderdorf.
„Ist mein Kind schulreif? Wie erfolgt die Leistungsbewertung im schulischen Bereich? Ist mein Kind zum Übertritt in eine weiterführende Schule befähigt?“ Diese drei Themenbereiche umriß Rektor Czerwenka in einer gut besuchten Elternversammlung der Grundschule Hunderdorf. Außer den Erziehungsberechtigten waren noch Mitglieder des Elternbeirates mit Vorsitzendem Gruber und sämtliche Klassleiter anwesend.
Der Schulleiter behandelte zuerst das Problem der Einschulung. Dabei informierte er die Eltern über vorschulische Erziehungsarbeit und hob das Wirken der Kindergärten für den Übergang zum schulischen Lernen hervor. Im Mittelpunkt aller Überlegungen und Entscheidungen müsse das Kind stehen, das mit der Einschulung am Anfang eines wichtigen Lebensabschnittes stehe. Dann befaßte sich Rektor Czerwenka mit der Frage, was unter Schulreife zu verstehen sei. Er sprach in diesem Zusammenhang über die Kennzeichen der körperlichen, geistigen und sozialen Schulreife. Der Themenbereich wurde abgerundet mit Auszügen aus dem Schulpflichtgesetz und einer ausführliehen Information über die Praxis der Schulreifefeststellung an der Verbandsschule Hunderdorf wobei die Durchführung eines sprachfreien Eignungstestes für alle Schulneulinge das Kernstück bilde.
Im Anschluß daran ging es um die Leistungsbewertung im Grundschulbereich. Hier seien andere Maßstäbe als in der Hauptschule anzulegen, so der Redner. Hohe Verantwortung trügen Elternhaus und Schule bezüglich der Erziehung und des ständig fortschreitenden Lernprozesses. Bereits in der Grundschule müsse schulische Arbeit bewertet und eine dem kindlichen Entwicklungsstand gemäße Leistung erbracht werden. Rektor Czerweka erläuterte hierauf die diesbezüglichen Bestimmungen der Allgemeinen Schulordnung und betonte nachdrücklich, daß Leistungskontrollen mehr als Leistungsanreize zu verstehen seien, Ergebnisse der Unterrichtsarbeit seien und nicht als „Proben“ empfunden werden sollten. Umfang und Dauer lägen im Ermessen der Lehrkraft und sollten sich zahlenmäßig nur auf die Notenfindung beschränken.
In seinen weiteren Ausführungen nannte der Schulleiter die Voraussetzungen für die schulische Leistung. Auch hier sei das Vorbild der Familie von größter Bedeutung hinsichtlich der Einstellung zur Arbeit und zur Leistung. Ausschlaggebend seien für das Kind außerdem die Bereitschaft zur Hilfestellung durch Elternhaus und Schule, der Leistungswille, die Verfolgung eines Zieles, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, ein gewisses Maß an Intelligenz und eine gute Gesundheit. Nicht vergessen werden dürften Frohsinn und Arbeitsfreude des Lehrers und der Kinder. Mit der inhaltlichen Erläuterung der verschiedenen Notenstufen und der Aussagekraft der Zeugnisse wurde dieser Teil des Elternabends abgeschlossen.
Schließlich beleuchtete Rektor Czerwenka die Probleme des Übertritts. Er behandelte eingehend die Fragen über die Eignung eines Kindes. welche Voraussetzungen das Kind mitbringen sollte und welche Anforderungen seitens der Gymnasien gestellt werden. Für ein erfolgversprechendes Fortkommen müßte der Schüler unter anderem ein überdurchschnittliches Intelligenzvermögen besitzen, da mangelnde geistige Produktivität nicht immer durch vermehrten Fleiß ausgeglichen werden könne und schulische Schwierigkeiten die Folgen seien. Mit einer Unterrichtung über das Feststellungsverfahrens zum Übertritt an weiterführende Schulen und dem Film „Verpaßte Bildungschancen“ endete die Elternversammlung. Anschließend hatten die Eltern noch Gelegenheit, mit den Lehrkräften zu sprechen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


H. Hofer gewann Schafkopfturnier
Hunderdorf. Mit einem Schafkopfturnier wartete die Eisstockabteilung des SV Hunderdorf auf. Abteilungsleiter Otto Sachs konnte zahlreiche Teilnehmer begrüßen. Es waren auch sehr viele Eisstockfreunde und Mitglieder aus örtlichen und benachbarten Vereinen erschienen. Sachs bedankte sich bei den Spendern von Preisen und wünschte allen viel Glück bei dem beliebten bayerischen Kartenspiel. Dann wurde kräftig auf den Tisch geklopft. Den ersten Preis, ein Spanferkel, holte sich Hubert Hofer aus Mitterfels mit 112 Punkten (s. Bild). Auf den nächsten Plätzen folgten: Wolfgang Riepl (92 Punkte), Georg Bachl (90), Rainer Holzknecht (89), Werner Schedlbauer und Alfons Niedermeier mit jeweils 80 Punkten.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Gelungener Kameradschaftsabend
Au v. Wald.
Kürzlich hielt die FFW Au vorm Wald einen gelungenen Kameradschaftsabend ab. Der 1. Vorstand, Max Wagner, konnte neben Pfarrer Franz Reitinger, dem 1. Bürgermeister Härtenberger, dem 2. Bürgermeister Weinzierl und dem KBM Jungmeier auch den Ehrenkommandanten Alois Schötz, die Fahnenmutter, sowie die Ehrengäste Wutz, Holzner und Hubel begrüßen.
Kommandant Hans Breu sprach kurz den Sinn dieses Abends an: dieses Beisammensein solle vor allem ein Lohn für die Ehefrauen sein, die infolge der vielen Leistungsprüfungen bei manchen Arbeiten allein gelassen werden müssen. Dieser Abend und ein Essen sollten eine Entschädigung dafür sein.
Höhepunkt war die Überreichung eines Schecks in Höhe von 1 000 Mark durch den Vorstand Max Wagner, an Pfarrer Franz Reitinger. Dieser Betrag war von der FFW Au vorm Wald als Sende für das Fahnenkirchlein Au vorm Wald gedacht. Pfarrer Reitinger war außerordentlich erstaunt über diese Spende, da in der Regel ja die Feuerwehren unterstützt werden müßten. Er sprach der Feuerwehr ein Lob aus, da sie stets eine Wehr sei, auf die Verlaß sei und in der eine gute Kameradschaft herrsche.
Auch der 1. Bürgermeister Härtenberger richtete ein paar Worte an die Feuerwehrkameraden. Er bekundete, daß eine Zusammenkunft der Feuerwehrkameraden nicht immer dienstlich sein müsse, sondern auch gesellschaftlich bedingt sein könne. Kreisbrandmeister Jungmeier versicherte, daß er zur Abnahme der Leistungsabzeichen jederzeit zur Verfügung stehe.
Zu später Stunde trug dann Alois Winter mit Gesangseinlagen und Schlagzeugsolos zum guten Gelingen des Kameradschaftsabend bei. Für Unterhaltung und Musik sorgten außerdem die „Los Amigos“. Alfons Meier und Max Wagner trugen mit Gstanzln ebenfalls zur Unterhaltung bei.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Vollversammlung mit Neuwahlen im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Windberg. Stammtisch Dorfner: Heutet, Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung wegen Ausflug.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Meidendorf. BRK: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Steinburg/
Bahnhof

Am Samstag, den 7. 4. 1979,
Tanz
Es faszinieren Sie
The Bavarian Flippers
Auf Ihren Besuch freut sich: FAMILIE SOLCHER
Ostersonntag TANZ.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Urkunden für neue Mitglieder
Hunderdorf.
Zur Jahreshauptversammlung des Krieger- und Soldatenvereins konnte Vorsitzender Pflügl eine ansehnliche Zahl von Mitgliedern begrüßen. Nachdem man eingangs der verstorbenen Mitglieder gedacht hatte, erstattete Kassier Retzer den Kassenbericht. Für die mustergültige Kassenführung dankte Vorsitzender Pflügl herzlich. Anschließend wurde für 1980 eine Hundertjahr-Feier beschlossen, wozu ein Festausschuß gebildet wurde. Am 20. Mai werden die Kameraden des KuSK Degernbach in Steinburg zum Patenbitten erscheinen. Schließlich wurden noch die neu aufgenommenen Mitglieder von Bürgermeister Härtenberger mit einer Urkunde bedacht. Mit einer regen Diskussion endete die Versammlung und ein Mitglied stiftete unter großem Beifall Freibier.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Großlintach. Schützenverein: Heute, Samstag, ab 19.30 Uhr großes Preisschafkopfen im Saal des Gasthauses Schlecht. Einsatz sechs Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 7. 4., 19 Uhr, Freundschaftskegeln der Damenmannschaft gegen Damen der Firma Anger im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag. 7. 4., 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 7. 4., 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann. 16 Uhr Tanzprobe für Kindergruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Steinburg. Imkerverein: Sonntag, 8. 4., 9.30 Uhr, Frühschoppen im. Gasthaus Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Sitzung des Gemeinderats
Windberg.
Am Dienstag, 10. April, um 19.30 Uhr findet im Sitzungssaal der Gemeinde Windberg eine Gemeinderatssitzung statt. Es werden folgende Punkte beraten. Jahresrechnung 1978, Beratung und Beschlußfassung über Haushaltsplan für das Jahr 1979 und Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.1979


Kindergarten in bester Ordnung
Aus der Beiratssitzung des Kindergartens St. Josef — Ab Donnerstag Osterferien
Hunderdorf.
Kürzlich konnte Beiratsvorsitzende Ingrid Hentschirsch die Kindergartenbeiräte sowie Pfarrer Franz Reitinger mit Gemeindeassistentin Amann und die Leiterin des Kindergartens, Roswitha Bergbauer, zu einer Beiratssitzung begrüßen.
Eingangs lobten sowohl der Pfarrer als Träger des Kindergartens als auch die versammelten Beiräte die wirkungsvolle Arbeit der Kindergärtnerinnen und die gute Zusammenarbeit mit der Kindergartenleitung. Das erste Thema des Abends befaßte sich mit der Verkehrsbeschilderung beim Kindergarten. Die Elternbeiräte waren sich einig, daß es angebracht wäre, wenn auf den Straßen, die zum Kindergarten führen, gut sichtbare Verkehrszeichen „Achtung, Kin-der! Kindergarten“ aufgestellt würden. Die Autofahrer würden damit zu einer vorsichtigen Fahrweise veranlaßt. Diesbezüglich wird der Kindergartenbeirat einen Antrag an die Gemeinde stellen. Zum Falle eines Brandes im Kindergarten meinte die Leiterin, daß die Sicherheit der Kinder gewährleistet sei. Erstens sei ein Feuerlöschgerät vorhanden, welches vom Personal jederzeit bedient werden könne. Zweitens führe eine Tür vom Gruppenzimmer unmittelbar ins Freie und drittens gebe es keine Treppen oder sonstige Hindernisse.
Zum Jahr des Kindes will der Hunderdorfer Kindergarten keine eigene Aktion veranstalten. Jedoch werden der Kindergartenbeirat und die Kindergarteneltern – die vom Pfarrgemeinderat veranstaltete SOS Kinderdorf-Werbeaktion am 28. April unterstützen.
Roswitha Bergbauer gab bekannt, daß die Anmeldungen für das kommende Kindergartenjahr jederzeit zu den üblichen Öffnungszeiten des Kindergartens dort erfolgen können. Die Osterferien des Kindergartens beginnen am Donnerstag, 12. 4 , und dauern bis einschließlich Dienstag, 17. 4. Am letzten Kindergartentag vor Ostern wird ein Ostereiersuchen für die Kleinen veranstaltet.
Die Spielgeräte im Freien seien für die kommenden Monate durchaus ausreichend. Auf die Frage, ob für den Kindergarten eventuell Holzspielzeug angeschafft werden sollte, meinte die Kindergartenleiterin, daß dies auf der Wunschliste stehe. Pfarrer Franz Reitinger will sich um die Anschaffung dieses Spielzeugs bemühen.
Die abschließende Diskussion bezüglich des geplanten Sommerfestes ergab folgendes Ergebnis. Nach einer Rücksprache mit dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hamberger wird man versuchen, auch weitere kirchliche Vereine für dieses Fest zu gewinnen. Der Reinerlös soll als Beitrag für die Anschaffung einer neuen Orgel in der Pfarrkirche gespendet werden.
Als letzter Tagesordnungspunkt stand die Frage, ob noch ein Elternabend im Mai gehalten werden soll. Man einigte sich dabei auf ein Thema, dies speziell die Eltern der Kinder anspricht, die aus dem Kindergarten ausscheiden und in die Schule eintreten. Man wird versuchen, dafür einen passenden Referenten zu finden.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.1979


Hunderdorf. Altenclub: Heute, Montag, um 14 Uhr im Pfarrheim Treffen aller Mitglieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.1979


Nach Gottes heiligem Willen, verschied unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Josef Poiger
Landwirt von Hunderdorf
Mitglied der FFW Hunderdorf und Jubelsodale der Mar.

Männerkongregation in Straubing
im Alter von 71 Jahren, selig im Herrn.
Hunderdorf, Günzburg, München, Haar, Unterschleichach b. Haßfurth, den 9. April 1979
In tiefer Trauer:
Josef Poiger, Sohn mit Familie
Anton Poiger, Sohn mit Familie
Johann Poiger, Bruder mit Familie
Otto Poiger, Bruder mit Familie
Ottilie Roßner, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 18.00 Uhr, darauffolgendem Rosenkranz. Trauergottesdienst mit anschl. Beerdigung am Dienstag, den 10. April 1979, um 15 Uhr, in Hunderdorf. Von Beileidsbezeigungen bitten wir höflich Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.1979

Windberg. SV: Heute, Dienstag, 18 Uhr, Asphalt-Stock-Training. Morgen, Mittwoch, um 19 Uhr Wochenversammlung im Vereinslokal Amann. Vorher TT-Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.04.1979


Osternachtfeier am Ostermorgen
Sorgen wegen Orgel – Sitzung des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung
Hunderdorf.
Pfarrer Franz Reitinger begrüßte die Mitglieder des Pfarrgemeinderates sowie die der Kirchenverwaltung zu einer gemeinsamen Sitzung im Pfarrheim. Tagesordnungspunkte waren das Problem Orgel und die liturgische Umgestaltung der Osternachtfeier. Nachdem Pfarrer Reitinger die Kostenangebote für eine neue Orgel von fünf Orgelbaufirmen vorgetragen hatte, entwickelte sich eine lange Diskussion.
Auf Anregung von Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Hans Hamberger wird nun die Bevölkerung in den nächsten zwei Wochen durch einen Pfarrbrief über das ganze Problem Orgel informiert werden. Jeder Pfarrangehörige soll durch dieses Informationsblatt Klarheit über die Anschaffung einer neuen Orgel erhalten. In Anbetracht der schwierigen finanziellen Lage, die nun in nächster Zeit auf die Pfarrei zukommt, ist es unumgänglich, an die Pfarrangehörigen mit einer Spendenbitte heranzutreten. Erst nach Rückgabe des Extra-Pfarrbriefes an das Pfarramt können Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung entscheiden, ob nun eine Orgel, deren Lieferzeit 20 bis 26 Monate beträgt, gekauft wird.
Nach dem Stand der Dinge sollen nun bei der Kirchenrenovierung in der nächsten Zeit nur die allernotwendigsten und wichtigen Arbeiten erledigt werden. Allerdings hat das Kultusministerium einen Zuschuß von 25 000 DM nur zugestimmt, wenn im Jahre 1979 noch 200 000 DM an Baukosten aufgewendet bzw. ausgegeben werden. Notwendig wäre noch die Renovierung der Turmdecken. Diese soll jedoch momentan zurückgestellt werden. Heier will man noch mit der Neugestaltung des Kirchenraumes beginnen. Alle weiteren Planungen werden konsequent fortgeführt.
Zum Thema Osternachtfeier regte Pfarrer Reitinger an, diese doch von Karsamstag auf den Morgen des Ostersonntag zu verlegen. Karsamstag sei der Tag der Grabesruhe des Herrn, also finde kein liturgischer Gottesdienst statt. Die Osternachtfeier jedoch solle der gottesdienstliche Höhepunkt des gesamten Kirchenjahres sein. Als passender Zeitpunkt für alle Kirchenbesucher wurde der Gottesdienst für 7 Uhr angesetzt.
Zum Abschluß der Sitzung sprach Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger noch ein paar Worte bezüglich des letzten Vortrags von Pater Norbert Backmund. Er lobte den besonders guten Brauch und meinte, daß man im Juli der Bevölkerung einen weiteren Bildungsabend wieder mit dem gleichen Referenten anbieten sollte. Diesmal sollen die Schwammerlsucher und -freunde angesprochen werden Zu der für den 28 April angesetzten Werbeaktion „SOS-Kinderdorf“ versicherten die Pfarrgemeinderäte dem Vorsitzenden ihre Unterstützung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.04.1979


Interesse am Bürgerverein nahm zu
Erste Jahreshauptversammlung gut besucht – Vorstand satzungsgemäß erweitert
Interessenvertretung der Bürger im Vordergrund
Steinburg.
Die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins zur Pflege von örtlicher Tradition und Gemeinschaft im Gasthaus Josef Solcher am Samstagabend zeigte, daß sich der Verein im Aufwind bewegt, weil er die Interessen der Steinburger Bürger nach der Gemeindegebietsreform gewissenhaft vertritt. Nicht nur die Mitgliederzahl hat sich mehr als verdoppelt, auch die Vereinsarbeit konnte durch die Wahl von Ausschußmitgliedern intensiviert werden.
Vorsitzender Johann Feldmeier wies auf die Schreiben von Ministerpräsident F. J. Strauß und der Staatsminister A. Dick und G. Tandler hin, bei denen sich der Verein auch weiter für eine Gleichbehandlung aller Bürger im Rahmen der Gemeindegebietsreform einsetzen werde. Resi Schießl wurde für die gewissenhafte Kassenführung, Adelheid Altmann für die sorgfältige Arbeit als Schriftführerin gedankt.
Johann Feldmeier, der sich über den regen Besuch und das große Interesse der Mitglieder freute, gab zunächst die Tagesordnung bekannt und gab dann den Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden. Ausführlich berichtete er dabei über die Bemühungen der Aktionsgemeinschaft demokratischer Gemeindegebietsreform und zwei Ausschußsitzungen. Den Kassenbericht gab Resi Schießl, der der Vorsitzende J. Feldmeier für die geleistete Arbeit und Mühe herzlich dankte. Über die Gründungsversammlung und Mustersatzung des Vereins berichtete Schrift-führerin Adelheid Altmann, die allen Mitgliedern die Schreiben und Antworten von Ministerpräsident Strauß und der Staatsminister Tandler und Dick bezüglich der Gemeindegebietsreform zur Kenntnis brachte.
In einem eigenen Tagesordnungspunkt erläuterte Johann Feldmeier nochmals Sinn und Zweck des Bürgervereins, der örtliche Tradition und Gemeinschaft pflegen und die Probleme der Bürger kennenlernen wolle. Die Anregung, dafür eine Sprechstunde einzurichten, wurdes gutgeheißen. Der neugewählte Ausschuß wird sich mit diesem Vorschlag beschäftigen. Walter Reichardt, Hans Kraus, Karl Hanner jun., Rupert Kronfeldner, Hans Hornberger und Franz Retzer wurden einstimmig in die Vorstandschaft gewählt. Laut Beschluß ist diese Vorstandschaft auf vier Jahre von der Gründungsversammlung an, gewählt. Neben der Satzungsänderung sprach sich die Mitgliederversammlung für eine Eintragung des Bürgervereins ins Vereinsregister aus, nachdem das Für und Wider abgewogen wurde.
Auf reges Interesse stießen die letzten drei Tagesordnungspunkte bei den Anwesenden, weil sie sich mit der Gemeindegebietsreform und deren Auswirkung für die Bürger Steinburgs befaßten. Von der Aktionsgemeinschaft demokratischer Gemeindegebietsreform, die sich mit einer Resolution an das Bayerische Innenministerium wenden wird, erwarte man, sagte Feldmeier, daß sie sich für die Gleichbehandlung aller Bürger einsetze und die zwangsweise Eingemeindung von Gemeinden in Einheitsgemeinden erneut überprüfe. Probleme in der eigenen Gemeinde wurden vorgebracht und von den anwesenden Gemeinderäten sachlich beantwortet. Anregungen zur Aktivierung der Vereinsarbeit, die die Geschlossenheit des Bürgervereins in der Öffentlichkeit zeigen, wurden von den Mitgliedern offen diskutiert. Vorsitzender Johann Feldmeier bedankte sich deshalb am Schluß bei allen für die rege Teilnahme und das Vertrauen, das sich der Bürgerverein innerhalb eines Jahres erworben habe. Auch in Zukunft wolle man, besonders durch Abhaltung einer Sprechstunde, dem Bürger Gelegenheit geben, seine Probleme vorzutragen, sagte Johann Feldmeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


Klasse 9a Sieger beim Hallenturnier
Hunderdorf.
Erstmals führte die Volksschule Hunderdorf ein Handballturnier in der Halle durch. Wenn auch die Ausmaße der Halle nicht einem Normalfeld in einer großen Halle entsprechen, konnte dieses Turnier mit einigen Abänderungen der offiziellen Regeln doch „fachgerecht“ abgehalten werden. Zudem sind im differenzierten Sportunterricht Möglichkeiten des Übens gegeben. Bei dem vom Sportbeauftragten der Schule, Lehrer Heinz Hentschirsch, organisierten und geleiteten Turnier kämpften fünf Mannschaften der Klassen 7a, 7b, 8a, 9a und 9b um den Turniersieg. Es entwickelten sich spannende Spiele, bei denen auch Überraschungen nicht ausblieben. So konnten die „Kleinen“ der 7a die „Großen“ der neunten Klasse b schlagen, womit für diese der Traum vom Turniersieg ausgeträumt war. Nach zehn Spielen ergab sich folgendes Endergebnis: Sieger wurde die Mannschaft der Klasse 9a (Bild) mit 8:0 Punkten und 11:4 Toren. Den zweiten Platz belegte die 8a mit 6:2 Punkten und 10:6 Toren. Durch das bessere Torverhältnis erreichte die Klasse 9b (2:6 Punkte, 7:10 Tore) den dritten Platz vor den ebenfalls punktgleichen Mannschaften der Klassen 7b (2:6 Punkte, 9:13 Tore) und der 7a (2:6 Punkte, 6:10 Tore).
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Mittwoch, 18 Uhr, Training der Jugend, je nach Witterung in der Halle bzw. auf dem Sportplatz. Morgen, Donnerstag, 18 Uhr, Training der Senioren auf dem Sportplatz. Anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag/Sonntag, 21./22. 4., Beteiligung am Wandertag in Windberg. Anmeldung bei Scheibenthaler, Apoiger Straße 8.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


23 Geburten und 21 Sterbefälle
Aus dein Standesamtsregister der Stadt Bogen – Nur eine Eheschließung
Bogen. Die Eintragungen im Standesamtsregister der Stadt Bogen verzeichnen im Monat März 23 Geburten, eine Heirat und 21 Sterbefälle. Drei Paare haben die Absicht zu heiraten, kundgetan.
Geboren wurden: Am 4. März eine Tochter Ramona Maria den Eltern Karl und Maria Theresia Spranger, Lintach. – Am 5. März eine Tochter Tamara Maria den Eltern Peter Herbert und Hannelore Anna Sand, Lintach.  … Am 16. März eine Tochter Anja Katrin den Eltern Franz Xaver und Gabriele Maria Hagn, Hunderdorf, Hauptstraße 38. …  Am 26. März eine Tochter Sonja den Eltern Rudolf und Theresia Thekla Attenberger, Hunderdorf/Thananger. …
Gestorben sind:  … Am 3. März Emma Klara Höhn, geb. Becker, Hunderdorf, Hochweg 7, 74 Jahre alt … Am 19. März die Hausfrau Maria Kern, geb. Frankenberger, Hunderdorf, Lindfeld, 73 Jahre alt. … Am 25. März die Hausfrau Zäzilia Feldmer, geb. Edenhofer, Großlintach, 78 Jahre alt. … Am 26. März die Friseuse Therese Schönauer, geb.Wurm, Hunderdorf. Am Sportplatz 4 …
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


Wer baut wo und was im Landkreis?
Aufstellung über die im März beim Landratsamt eingereichten Baugesuche

Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf:
Gemeinde Hunderdorf: Rudolf Attenberger, Thananger 3, Ausbau des Dachgeschosses; Gemeinde Hunderdorf, Einfriedung des Tennisplatzes, Ballfanggitter für den Bolzplatz; Herrman Fuchs, Hoch 13, Wohnhaus mit Garage; Konrad Stelzer, Hoch ½ , Einbau einer Stallung; Maria Geith, Au v, Wald 11 ½ , 8441 Steinburg, Ausbau des Dachgeschosses; Georg Ecker, Schafberg. 8441 Steinburg, Erweiterung der Gerätehalle; Franz Söldner, Sollach 7, Wohnhaus …
Gemeinde Windberg: Bruno und Hans Reinhold, Windberg 11 ½ , 8441 Hunderdorf, Anbau an Wohnhaus und Garage; Max Schuster, Oberbucha, 8441 Hunderdorf, Einbau von Fremdenzimmern; HOBI GmbH, Hauptstr. 2 , 8441 Hunderdorf, Wohnhaus. …
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979

Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1979


Bald eine EC-Damenmannschaft?
Otto Sachs bleibt Abteilungsleiter – EC hielt Rückschau auf erfolgreiches Jahr
Hunderdorf.
Zu der Generalversammlung der Eisstockabteilung des Sportvereins Hunderdorf waren zahlreiche Mitglieder erschienen. Der besondere Gruß des Abteilungsleiters Otto Sachs galt ersten Vorsitzenden Joachim Kaldonek und Gemeinderat Xaver Anleitner als Vertreter der Gemeinde. Zunächst dankte Sachs seinem Vorgänger Wenz Schmidt sowie seinen Mitarbeitern, die ihn wirklich in jeder Weise tatkräftig unterstützt hätten. Zu besonderem Dank aber sei man der Gemeinde für die Erstellung der schönen Asphaltanlage verpflichtet.
In seinem Rückblick sagte Otto Sachs, daß sich die Mitgliederzahl derzeit auf 97 Mitglieder belaufe. Er wünsche sich, daß es in Bälde 100 seien, die dem Eisstocksport nachgehen. Die Eisschützen des SV Hunderdorf hätten Im abgelaufenen Jahr an nicht weniger als 39 Turnieren mit insgesamt 64 Moarschaften teilgenommen. Dreimal habe man als Sieger ein Turnier beendet, viermal den zweiten Platz belegt und dreimal den dritten Platz erreicht. Als besonderen Erfolg wertete Sachs den ersten Platz beim eigenen Eröffnungsturnier, denn es sei der erste Platz überhaupt gewesen. Die Meisterschaftsturniere habe man mit wechselndem Erfolg bestritten. Die A-Moarschaft erreichte bei A-Klassenmeisterschaft den zweiten Platz. Die B-Mannschaft müßte eigentlich absteigen, konnte aber aufgrund einer Entscheidung am grünen Tisch die Klasse halten. Die C-Mannschaft hat ebenfalls den Erhalt der Klasse geschafft.
Auch an den Weitschießmeisterschaften hat die Abteilung teilgenommen. Dabei schnitten die Schützen ebenfalls gut ab. Rudi Wirth belegte den zweiten Platz, Gerd Altmann wurde sechster und Willi Schießl 12. Weiter in seinem Bericht nannte Sachs die guten freundschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarvereinen Mitterfels und Windberg. So wurden Vergleichsschießen mit diesen Vereinen abgehalten, denen sich stets ein kameradschaftliches Beisammensein anschloß. Bemängelt wurde vom Abteilungsleiter die mangelnde Teilnahme von seiten der Eisschützen an den gesellschaftlichen Veranstaltungen des Hauptvereins wie zum Beispiel Weihnachtsfeier, Christbaumversteigerung usw.
Kassier Klar sen. meinte in seinem Bericht, daß die Abteilung schon erhebliche Ausgaben hätte, diese aber auch durch Veranstaltungen und Beiträge wieder hereinkämen. Zusammenfassend sagte er, daß die finanzielle Lage der Abteilung gesichert sei. Die Kassenführung wurde von Xaver Anleitner und Hans Grill geprüft. Es gab keine Beanstandungen und dem Kassenführer wurde für die gewissenhafte Arbeit Lob und Dank ausgesprochen.
Jugendleiter Klaus Klar berichtete von neun Turnieren, an denen sich die Jugendmannschaft beteiligte und dabei großartige Erfolge verzeichnen konnte. Zwei erste Plätze, zwei zweite und ein dritter Platz hätten sich auf alle Fälle sehen lassen können. Dabei sei auch der Kreispokal gewonnen worden und man habe sich sogar für die niederbayerischen Meisterschaften qualifizierte. Recht erfreulich sei auch die Beteiligung an den Trainingsstunden gewesen, was natürlich auch Grundlage für die Erfolge sei.
Der erste Vorsitzende umriß die Arbeit der Eisstockabteilung. Dabei vergaß er aber nicht den Verantwortlichen Dank auszusprechen. Er hoffe, daß die Arbeit, so wie bisher getan, fortgesetzt werde. Kaldonek appellierte an die Kameradschaft, ohne die es nun einfach nicht gehe, wenn es auch manchmal Schwierigkeiten und Reiberein gebe. Die nun folgenden Neuwahlen liefen schnell und glatt ab. Alle Kandidaten erklärten sich bereit, bei einer Wahl das jeweilige Amt zu übernehmen. Sie wurden auch einstimmig gewählt. Erster Abteilungsleiter wurde Otto Sachs, sein Vertreter ist Josef Poiger. Schriftführung und Kassiertätigkeit liegen weiter in den Händen von Klar sen. Georg Hagn wird ihn als zweiter Kassier unterstützen. Mit Emil Gerhardt fand man einen Jugendleiter. Ihm zur Seite steht wie bisher Rupert Höpfl. Für Asphalt- bzw. Eisplatz stellten sich Franz Primbs und Erwin Feldmeier als Platzwarte zur Verfügung.
Zum Abschluß umriß Otto Sachs die Planung für die kommende Saison. Es werden etwa 50 Turniere besucht. Daneben finden natürlich auch die Vereinsmeisterschaften wieder statt. Es ist auch an einen Ausflug gedacht. Nachdem noch die Anregung für die Gründung einer Damenmannschaft gekommen war, schloß Abteilungsleiter Sachs die harmonisch verlaufene Generalversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1979


Geschicklichkeitsturnier des MSC
Meidendorf.
Am Ostermontag veranstaltet der Motorsportclub Meidendorf auf seinem Clubgelände in Meidendorf ein Geschicklichkeitsturnier für Fahrräder, Mofas, Mopeds, Motorräder und Spezialmaschinen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr. Auf einem 200 Meter langen Rundkurs mit sechs Hindernissen müssen die Fahrer der einzelnen Klassen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die drei besten Fahrer jeder Klasse erhalten schöne Preise. Die Siegerehrung erfolgt nach Beerdigung der Veranstaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1979


Meidendorf/Irensfelden. MSC: Freitag, 13. April, 20 Uhr, im Gasthaus Hilmer, Irensfelden wichtige Monatsversammlung. Besprechungspunkte: DMV Trial und Werbung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1979


Jugendliche suchen Orientierung im Gottesdienst
Kürzlich fand im Jugendhaus Windberg ein Seminar zum Thema „Gottesdienst — Orientierung am Weg Jesu“ statt. Elf Teilnehmer begannen ihre positiven Erfahrungen zu erzählen, die sie bisher mit Gottesdiensten gemacht hatten. Aber sie sprachen auch von den vielen Pflichtübungen, von Langeweile und Weltfremdheit, von der „Unechtheit der Funktionäre, der Routine des kirchlichen Vollzugs, der veräußerlichten Rituale und der Beziehungslosigkeit der Gläubigen untereinander“. Die Frage nach dem Stellenwert des Gottesdienstes im Leben eines jeden einzelnen der Teilnehmer führte in eine lebhafte Diskussion.
Nach diesem Auftakt setzte sich der Kreis ausführlich mit dem Synodenbeschluß „GOTTESDIENST“ von 1975 auseinander. Dieser allen Teilnehmern bisher unbekannte Text brachte die Sicht der Kirche zum Sonntag, zum Sonntagsgottesdienst und zum Jugendgottesdienst nahe. Nach dieser Sicht kann es im liturgischen Bereich keinen Stillstand geben, kann die Gestalt der Liturgie nicht starr bleiben, weil sich auch die Situation der Glaubenden ständig wandelt.
So fragten die Teilnehmer — mit der Synode, — wo in unserer Diözese Gemeinden zu Modellversuchen ermutigt wurden und werden, wo in unserem Raum innovatorische Kräfte am Werk sind, die sich bemühen, „gottesdienstliche Reformen nach einem verheißungsvollen Beginn“ weiterzuentwickeln. Die Teilnehmer unterstützen vor allem die Bitte der Synode an die Bischofskonferenz, neue Hochgebete für die besonderen Umstände der Meßfeier mit Jugendlichen zu beantragen. „Die katechumenale Situation der Jugendlichen, einmal ganz ernst genommen, bedeutet doch, daß Jugendliche mit der bisherigen Form des Gottesdienstes überfordert sind, wenn nicht der Versuch gemacht wird, durch eine verständlichere Sprache der „Fassungskraft der Gläubigen“, hier der Jugendlichen, zu entsprechen“, wurde festgestellt.
Die Teilnehmer interessierten sich besonders für die Empfehlung der Synode, daß sich einzelne oder Gruppen in den Gemeinden an der Vorbereitung und Feier von Gottesdiensten beteiligen sollten In diesem Zusammenhang spricht nämlich die Synode von den Sachausschüssen Liturgie in den Pfarrgemeinderäten.
Die Frage, wo solche liturgische Arbeitskreise schon gebildet wurden und auch tatsächlich arbeiten, konnte nicht beantwortet werden, ebenso wenig die Frage, was denn mit dem Satz genau gemeint ist, daß diese Arbeitskreise „mit Phantasie den Raum der freien Gestaltungsmöglichkeiten nutzen“ sollen. Der Schwerpunkt des Nachdenkens war die Deutung des Gottesdienstes als Orientierung am Weg Jesu. Im Gottesdienst erinnert sich die feiernde Gemeinde des neuen, provozierenden Weges Jesu, so wie er im Evangelium geschildert und im Todesgeschehen am Kreuze besiegelt wird. Wer Gottesdienst feiert, richtet sich neu aus an diesem Weg Jesu, an Jesus selbst, er ist „gerichtet“, wenn er geht sowohl hinsichtlich seines bisherigen Weges wie auch seines weiteren Vorgehens. In dieser Einstellung versuchten die Teilnehmer am Fahrtsonntag Gottesdienst zu feiern.
Am Ende des Kurses wurden von der ganzen Gruppe einige Anregungen für die weitere Arbeit zu Hause zusammengestellt:
1. Jede Gemeinde sollte dem Bemühen der Jugendlichen um einen selbst erarbeiteten Jugendgottesdienst eine Chance geben.
2. Wenn möglich, könnten sich auch Erwachsene mit in die Vorbereitung eines Jugendgottesdienstes einschalten.
3. Die Jugendlichen sollten in der Gestaltung der Texte und in der Auswahl der Lieder auch die Erwachsenen im Gottesdienst mitberücksichtigen.
4. Von oben verordnete und anberaumte Jugendgottesdienste verstärken eigentlich die „Objektstellung“ der Jugendlichen und lassen Initiativen und Kräfte der Jugendlichen brach liegen.
5. Verantwortliche und Gottesdienstgruppen sollten sich etwas einfallen lassen, wie denn die Lebensfragen der Jugendlichen im Gottesdienst Eingang finden können.
6. Bevor ein Jugendgottesdienst gelingen kann, muß schon ein Kontakt zwischen Jugend und Gemeinde bestehen und müssen die Jugendlichen erfahren haben, daß die Gemeinde sich um sie müht.
Für die nahe Zukunft wünschten sich die Teilnehmer erneut ein Angebot in dieser Richtung. Aber voraussichtlich erst im nächsten Jahr vor Ostern wird ein Kurs zum Thema Gottesdienst wieder stattfinden.
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Möbel-Truhe eröffnet am Dienstag
Klein-Möbel, exklusiv aus China, und einheimische Besonderheiten neben Geschenkboutique

Steinburg. Am Dienstag öffnet um 9.30 Uhr im ehemaligen Steinburger Schulhaus ein Möbelgeschäft besonderer Art, die Möbel-Truhe, die Georgine Berger führt. Dieses Möbelhaus, gelegen an der Staatsstraße Straubing — St. Englmar, bietet auf 400

Ein reich geschnitzter chinesischer Barschrank.

Quadratmeter Ausstellungsfläche eine geschmackvolle Auswahl an Wohn-, Schlaf- und Gästezimmern, Jugendstudios, Essgruppen und Küchen. Auf anspruchsvolle Kunden warten China-Möbel, eine Geschenkeboutique und Bauernschränke. Wenig Verkaufspersonal, geringe Lagerhaltung, mäßiger Dekorationsaufwand und andere Einsparungen sollen die Preise niedrig halten.
In der Möbel-Truhe kann man in aller Ruhe nach Herzenslust kramen und kaufen. Den Besucher erwartet keine prächtige Dekoration, aber ständig wechselnde Sonderangebote, ein großer Parkplatz und ein Kinderspielplatz am Haus. Noch dazu nimmt die Möbel-Truhe gebrauchte Möbel in Zahlung.
Nach Angaben der Firmenleitung werden als wohl einmalig in Niederbayern Exclusivmöbel aus China angeboten. Chinesischer Wandschmuck fehlt in der bunten Palette dieses Angebots nicht, passend zu den Wohnmöbeln. Polstermöbel, Gebrauchtmöbel, Bauerschränke, Teppichböden, Antiquitäten, Küchen. Essgruppen, Jugendstudios, Wohn- und Schlafzimmer führt Möbel-Truhe in den Verkaufsräumen oder werden auf Bestellung geliefert.
Die Nachteile, daß der Kunde auf prächtige Dekoration verzichten muß und mit wenig Personal vorliebnehmen muß, gleichen sich durch die Einkaufspreise aus. Möbel-Truhe Preise sind knallhart kalkulierte Nettopreise. Montag bis Freitag ist vom 9.30 bis 18 Uhr, am Samstag bis 14 Uhr und am langen Samstag von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979

Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 14. April, Vergleichskampf zwischen der 1. und 2. Mannschaft im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Windberg. Trachtenverein: Teilnahme am Preisschafkopfen des Schützenvereins Meidendorf. Treffpunkt am Ostersonntag um 19 Uhr im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Meidendorf
Preisschafkopfen

am Ostersonntag.
Beginn 19.30 Uhr im Gasthaus
Pavlicek.
Es laden ein:
Die Hubertusschützen
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Tanzlokal Wagner, Au vorm Wald
Am Ostersonntag, den 15. April 1979.
TANZ
Es spielen für Sie die beliebten
THE FERNANDOS
Auf Ihren Besuch freuen sich
Familien Wagner – Freudenstein
Nächsten Samstag
TANZ mit den beliebten „The Royals“
Wir wünschen unseren Kunden und Gästen
„FROHE OSTERN!“
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Ostereier im Schnee versteckt
Hunderdorf. Ein lustiges Ostereiersuchen für Kinder veranstaltete die Skiabteilung des SV Hunderdorf. „Der Osterhase“ hatte nämlich die Nester in den noch vorhandenen Schnee nahe der Skihütte versteckt. So mußten die Kinder, nachdem sie und ihre Eltern von Abteilungsleiter Josef Helmbrecht begrüßt worden waren, einen Weg durch den Schnee nehmen, um an die bunten Eier und die Schokoladenhasen heranzukommen. Anschließend wurden die Sachen in der Hütte verzehrt. Hier wurde dann noch ein „echter“ Osterhase verschenkt. Wer nämlich das Gewicht des Hasen am genauesten schätzte, der wurde Besitzer des Tieres. Der glückliche Gewinner war der Schüler Werner Riedl.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Dienstag, 18 Uhr, Training für die Senioren auf dem Sportplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.04.1979


Wandertag in Windberg
Windberg.
Der Sportverein veranstaltet am 21.4., und Sonntag, 22. 4., seinen 6. Internationalen Wandertag. Der Verein hat sich Bemüht, die Wanderstrecke im vorderen Bayerischen Wald so angenehm wie möglich zu machen. Es können zehn oder 20 Kilometer gewandert werden. Start und Ziel ist das Schulhaus in Windberg. Startzeiten sind an beiden Tagen von 5.30 bis 11.30 Uhr. Ein Wanderbild in Silber bzw. in Gold gibt es als Medaille.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.04.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe bei Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.04.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, um 19 Uhr, wichtige Wochenversammlung wegen Arbeitseinteilung für den Wandertag am Wochenende. Die Versammlung findet im Gasthaus Hüttinger statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.04.1979


Negative Einstellung zu Europa abbauen!
Junge Union beschäftigte sich mit Direktwahl des europäischen Parlaments – Zeitschrift des Kreisverbandes erscheint
Hunderdorf.
Bei der letzten Mitgliederversammlung des Ortsverbandes der Jungen Union im Gasthaus Höfelsauer in Steinburg stand die Direktwahl des europäischen Parlaments im Mittelpunkt. Eingangs informierte Ortsvorsitzender Josef Breu über die Ergebnisse der Ortsvorstandswahlen der CSU und die Neuwahlen des Vorstandes des CSU-Kreisverbandes. Mit Genugtuung nahm man zur Kenntnis, daß es wieder einigen Mitgliedern der Jungen Union gelungen ist, in die Kreisvorstandschaft gewählt zu werden. Ebenso erfreut zeigte man sich über die gute Plazierung der Hunderdorfer JU-Mannschaft beim Preiskegeln der Jungen Union Niederwinkling.
Bei einer kurzen Einführung, sprach der Ortsvorsitzende unter anderem folgende Punkte an: Ein wichtiger Aspekt dieser Wahl sei es, die Einstellung der Bürger zu Europa zum Positiven zu ändern. Es herrsche in weiten Kreisen der Bevölkerung noch eine große Europaverdrossenheit. Viele dächten, wenn sie das Wort „Europa“ hörten, zuerst an den Butterberg, den Milchsee, die Weinschwemme usw. oder auch nur an die Kosten von Europa. Diese negative Einstellung gelte es vor der Wahl und nach der Wahl durch Aufklärung und Werbung für den Europagedanken abzubauen.
Auf die Entwicklung dieses Europagedankens zurückblickend, stellte der Vorsitzende fest, daß vor allem auch die Jugend die Einigung der europäischen Staaten gefordert und gefördert habe. So habe der Deutschlandrat der Jungen Union bereits im Jahr 1948 folgende Forderung an den parlamentarischen Rat, der gerade dabei gewesen sei, das Grundgesetz für die Bundesrepublik zu erarbeiten, gerichtet: „Die JU tritt für ein einiges und ungeteiltes Deutschland als künftiges Mitglied der Europäischen Union ein“. Für die JU sei die Forderung heute so aktuell wie 1948.
Als Grund für die europäischen Einigungsbemühungen würde einmal das Entstehen eines kommunistischen Blocks in Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg gelten. Auf der westlichen Seite müsse ein ebenso gewichtiger Block gegenüberstehen. Es sei das Bestreben eines jeden Anschauungsblockes, sich nach innen zu festigen und sich nach außen abzuschirmen und dementsprechende politische, militärische und wirtschaftliche Macht auf- und auszubauen. Gerade der Aufbau eines starken Westblocks lasse in den europäischen Völkern die politische Einigung anstreben.
Ein weiterer Grund, die Einigung voranzutreiben, sei in der Frage der Energieversorgung gegeben. Die Abhängigkeit Europas von den Ölquellen des Vorderen Orients lasse die Notwendigkeit eines einigen Europas augenscheinlich werden. Der Iranölschock habe wieder deutlich vor Augen geführt, daß Europa nur dann in Frieden und Wohlstand werde leben können, wenn es in der Energiefrage mit einer Stimme sprechen werde. Nationale Souveränitäten seien längst zu Schein-Souveränitäten geworden. Sei es, daß es um Probleme der Wirtschafts- oder Konjunkturpolitikgeht, sei es Umwelt- oder Währungspolitik. Keines dieser Probleme, ebenso wie die Verteidigungs- und Außenpolitik, sei im Grund noch national lösbar. Diese und viele weitere Gründe würden die europäische Einigung unbedingt notwendig machen.
Auf die Frage, wie eine zukünftige Union auf europäischer Ebene aussehen solle, erklärte Breu, daß die JU und die CSU ein Europa wollen, in dem der Bürger auch weiterhin seine Freiheit behalte. Diese Union müsse nach drei Ordnungsgesichtspunkten aufgebaut sein. Es müsse ein demokratischer Rechtsstaat sein, dieser müsse eine parlamentarische Demokratie haben und als Wirtschaftsordnung der sozialen Marktwirtschaft den Vorzug geben. Man wolle weder ein Unternehmer- noch ein Beamten-Europa, weder ein Polizei- noch ein Gewerkschaftseuropa, schon gar kein sozialistisches Europa. Man wolle eine Gesellschaftsordnung ohne den erdrückenden Machtanspruch des Staates, aber auch ohne den Machtanspruch einer Gesellschaft, die von Funktionären gesteuert ist. Gerade die soziale Marktwirtschaft als eine freiheitliche und menschenwürdige Ordnung garantiere für Europa inneren Frieden und Wohlstand und soziale Sicherung für alle. Es gelte zu verhindern, daß dieser Kontinent auf den Irrweg sozialistischer Funktionärs- und Staatswirtschaft gerate.
In der anschließenden Diskussion befaßte man sich ausführlich mit der Frage des Wahlverfahrens und der zur Wahl stehenden Parteien. Weiter beriet man darüber, was man als Ortsverband zur Aufklärung der Bürger und zur Förderung des Europagedankens unternehmen könne. Man dachte dabei an eine Wahlversammlung oder an eine Flugblattaktion. Mit Interesse vernahm man abschließend, daß der JU-Kreisverband in Zukunft eine vierteljährlich er-scheinende Zeitschrift herausgeben wird, um so jedem Mitglied Informationen aus erster Hand zukommen zu lassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.04.1979


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, bei gutem Wetter Wandern. Treffpunkt 19.30 Uhr an der Schule Hunderdorf oder 19.40 Uhr in Windberg auf dem Dorfplatz. Quelle: Bogener Zeitung, 19.04.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 21. April, um 14 Uhr Treffen der Jugendgruppe bei Scheibenthaler; um 20 Uhr Mitgliederversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.04.1979


Sportheim im Rohbau erstellt
Baukosten belaufen sich auf rund 276 000 DM Ausbau heuer aber fraglich

Hunderdorf. Nahezu unbemerkt ist im Freizeit- und Sportgelände in Hunderdorf während der Winterzeit der Rohbau des Sportheims erstellt worden. Kürzlich konnte bereits das Richtfest gefeiert werden.
Mit den Bauarbeiten wurde am 15. Februar von der mit der


Im Rohbau ist nun das Sportheim fertiggestellt.

Bauausführung beauftragten Bauunternehmung Hans Altschäffl, Lintach, begonnen. Das Gebäude hat die Außenmaße 14,5 m x 21 m und ist in massiver Bauweise erstellt. Als Dachform wurde ein Satteldach gewählt, wobei die Eindeckung mit Wellasbestzementplatten in ziegelroter Färbung erfolgte. Die seitlichen Wände werden mit einer Holzverschalung versehen, so daß auch hier dem landschaftsgebundenen Bauen Rechnung getragen wird.
Die Baukosten für das Sportheim sind von Architekt Erich Gruber, Straubing, mit rund 276 000 DM veranschlagt. Das Gebäude entspricht den Anforderungen für den Schulsport und wurde zudem auf die Bedürfnisse des Breitensports abgestimmt. Im einzelnen sind im Gebäudekomplex vorgesehen vier Umkleideräume mit rund 50 qm, zwei Duschräume mit rund 16 qm, ein Vorraum mit 29 qm, ein Aufenthaltsraum mit 32 qm für etwa 36 Plätze, ein Verkaufskiosk, ein Geräteraum mit 36 qm und ein Schiedsrichterraum mit 12 qm.
Ob im heurigen Jahr nur der Rohbau erfolgt oder ein weiterer Schritt zur Fertigstellung getan wird, hängt von den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde ab. Eine Vorentscheidung wird hierbei bei der anstehenden Haushaltsberatung fallen. Von seiten der Sportler wäre es sehnlichster Wunsch, wenn die Umkleide- und Duschmöglichkeiten noch in diesem Jahr benützt werden könnten, da diese Sache bisher ein leidiges Problem darstellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, um 20 Uhr Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, um 19.30 Uhr Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf/Rammersberg. Stammtisch: Heute, Freitag, um 20 Uhr Mitgliederversammlung mit Geburtstagsfeier im Gasthaus Gierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf. Rotes Kreuz: Heute, Freitag, um 20 Uhr Dienstabend Im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Freitag, um 18 Uhr Training auf dem Sportplatz; anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Windberg. Rotes Kreuz: Heute, Freitag, Dienstabend in Bogen. Treffpunkt um 19.30 Uhr am Schulhof in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 21. 4., 19 Uhr, Sitzung der Vorstandschaft; 19.30 Uhr Vereinsabend im Gasthaus Amann. 16 Uhr Tanzprobe der Kindergruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Nach Gottes heiligem Willen verschied schnell und unerwartet
Herr Wilhelm Sagsteter
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 65 Jahren im Herrn.
Lintach, Bauernholz, den 20. April 1979
In stiller Trauer:
Anton Eidenschink mit Frau
Anni Sagsteter, Schwägerin
Überführung mit anschließendem Rosenkranz heute, 19.00 Uhr.
Trauergottesdienst am Samstag, den 21. April 1979, um 14.00 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Veronika Schmidbauer 75 Jahre alt
Windberg.
Veronika Schmidbauer von Meidendorf konnte im Kreise ihrer Angehörigen in körperlicher und geistiger Frische vor kurzem den 75. Geburtstag feiern. Die Jubilarin, die in Faustendorf geboren wurde, verehelichte sich 1927 mit Albert Schmidbauer von Meidendorf. Aus einem kleinen landwirtschaftlichen Anwesen erarbeiteten die Eheleute ihren Lebensunterhalt. Bürgermeister Kleikamp überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Windberg und überreichte einen Geschenkkorb. Auch der Pfarrgemeinderat Windberg überbrachte der Jubilarin herzliche Glückwünsche.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Omnibuslinie wurde erweitert
Hunderdorf.
Die Firma Ludwig Berger, Omnibusunternehmen Hunderdorf, hat mit Genehmigung der Regierung von Niederbayern die bereits bestehende öffentliche Linie von Obermühlbach über Bogen nach Straubing um folgende Haltestellen zwischen Windberg und Straubing und in umgekehrte Richtung erweitert: Eglsee ab 7.03 Uhr, Stetten 7.06, Sollach 7.09, Bogen Nord 7.12. Rückfahrt wie üblich ab Bogen 13 Uhr. Verboten ist das Zusteigen von Bogen nach Straubing und umgekehrt. Es handelt sich hierbei um eine öffentliche Linie mit Schülerbeförderung.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.04.1979


Hunderdorf. PGR: Mittwoch, 25. 4., 19.30 Uhr, gemeinsame Sitzung des PGR und Kirchenverwaltung im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, 18 Uhr, Training auf dem Sportplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.04.1979


Hunderdorf. Pfarrgemeinderat: Die für heute Mittwoch, angekündigte Pfarrgemeinderatsitzung findet erst eine Woche später (am Mittwoch, 2. Mai) statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.04.1979


Windberg. SV: Donnerstag. 26. 4., Wochenversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.04.1979


Größte Aufgabe der Ärzte:
„Menschenleben retten und nicht töten!“
Zu unserem Artikel »Nicht noch länger ungeborene Kinder töten“ und dem Leserbrief von Birgit Stolzewski aus München
Straubing.
In unserer Ausgabe vom Donnerstag, 19. 4., veröffentlichten wir einen offenen Brief, unterzeichnet von 63 Ärzten aus dem nördlichen Niederbayern und der Oberpfalz, an Politiker, Kirchen und Ärztekammern, in dem eine neue und eine echte Reform des § 218 (Abtreibung) gefordert wird, um „nicht noch länger ungeborene Kinder zu töten“ (wie auch der Titel lautete). Ein darauf folgender Leserbrief von Birgit Stolzewski (München) in der Ausgabe von Montag, 23. 4., hat eine Flut weiterer Leserbriefe ausgelöst, die wir teilweise und teils auch gekürzt, veröffentlichen:
Als Christin und Frau kann ich den von einer angehende Ärztin verfaßten Brief zum Thema Abtreibung nicht unentgegnet lassen. Es ärgert mich schon lange, wenn die Gleichberechtigungsbewegung dazu mißbraucht wird, die Frau als das wichtigste und beste Mitglied der Gesellschaft zu sehen und gleichzeitig damit rechtfertigt, daß die Rechte anderer Menschen deswegen untergeordnet werden.
Das Recht auf Leben steht für mich höher als das auf Selbstverwirklichung (obwohl nicht einzusehen ist, warum ein Kind Selbstverwirklichung verhindert — zur Selbstverwirklichung gehören doch Menschen), Freizügigkeit, Berufswahl- und Ausübung usw. Für mich ist Engagement gegen die Abtreibung nicht frauenverachtend, sondern lebensachtend! Dieses Lebensrecht gilt für alle: Arm und reich, faul und fleißig, gut und böse, behindert und nicht behindert, geboren und ungeboren.
Die Abtreibungsfrage ist zudem keine reine Frauenfrage, obwohl Feministinnen mit Aussprüchen wie: „Mein Bauch gehört mir“ sie gerne dazu machen würden, sondern geht uns alle, auch und besonders die Männer an, die durch Erziehung und in der Erziehung mit in die Verantwortung gezogen werden sollen und wollen. Allen möglichen Aufklärungsmaßnahmen möchte ich noch zwei Lösungen anfügen:
1. Langfristig hilft wohl nur eine Einflußnahme auf öffentliche und politische Verbesserung sozialer Situationen in unserem Staat. Dazu gehört auch Verbesserung der psychosozialen und ökologischen Umwelt, um die Zukunftsbedingungen für eine intakte Umwelt zu schaffen und zu erhalten.
2. Kurzfristig muß man wohl an die Freunde der Schwangeren appellieren, auch Freunde zu sein, wenn es darauf ankommt. Entbindet ein Schwangerschaftsabbruch nicht auch von einer Last, nämlich jahrelang zu helfen, echte Gemeinschaft und Zusammenarbeit zu beweisen, Verantwortung mitzutragen und einzuspringen, wenn man gebraucht wird? So gesehen ist eine Abtreibung für manche Menschen genauso einfach wie für den Staat — durch Beseitigung das Problem zu lösen ohne echte Alternativen anzubieten. Abtreibung kann niemals der Weisheit letzter Schluß sein — denn Abtreibung als Schluß hat nichts mit Weisheit, nur mit Tod zu tun.
Eva Suttner
Windberg
(Landkreis Straubing-Bogen)

Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Der „Wirts-Bertl“ ist 85
Bogen.
Am Sonntag gratulierte Bürgermeister Sepp Deschl im Ortsteil Großlintach dem an diesem Tage 85 Jahre alt gewordenen Gast- und Landwirt Albert Schlecht. Da sich der Altersjubilar gerade an seinem Ehrentag nicht ganz wohl fühlte, blieb er ausnahmsweise einmal im Bett liegen, und Bürgermeister Deschl mußte ihm den obligatorischen Geschenkkorb und die Glückwünsche der Stadt Bogen, der Stadtverwaltung und des Stadtrats an sein Ruhelager überbringen (unser Bild). Trotzdem war der „Wirts-Bertl“, wie er allgemein genannt wird, guten Muts und freute steh sehr über den Besuch und die Gratulationen, die ihm bereits am Vorabend und den ganzen Sonntag über zuteil geworden waren.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Anna Schießl 90 Jahre alt
Hunderdorf.
Ihren 90. Geburtstag konnte Anna Schießl, wohnhaft in Gaishausen, Gemeinde Hunderdorf, begehen. Die Jubilarin, eine gebürtige Haimerl, wurde am 23. April 1880 in Gaishausen geboren. Im Juli 1919 hatte sie mit Josef Schießl die Ehe geschlossen. Aus der Ehe entstammen sechs Kinder, wobei ein Sohn seit dem zweiten Weltkrieg vermißt ist. Der Ehegatte verschied im Jahre 1978. Ihren Lebensabend verbringt die Jubilarin bei der Tochter Maria Schießl. Anna Schießl kann leider seit Sommer vorigen Jahres aus gesundheitlichen Gründen das Bett kaum mehr verlassene Für die Jubilarin war es eine besondere Freude, als sie zu ihrem Ehrentag verschiedene Gratulanten einstellten. So übermittelten die besten Glückwünsche der Gemeinde Hunderdorf dessen erster Bürgermeister Karl Härtenberger. Stellvertretender Landrat Alfons Schäffer sprach die besten Wünsche im Namen des Landkreises aus und übergab ebenso ein Präsent. Auch die Pfarrgemeinde, vertreten durch die Pfarrgemeinderatsmitglieder Hans Dietl und Hans Hamberger, gratulierte und überbrachte einen Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Berufung für Rudolf Karl
Hunderdorf.
Zugleich mit Aushändigung einer Urkunde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit Und Sozialordnung wurde Rudolf Karl auf die Dauer von vier Jahren zum ehrenamtlichen Richter beim Arbeitsgericht Regensburg berufen. Als ehrenamtlicher Arbeitsrichter ist er in persönlicher und sachlicher Unabhängigkeit nur dem Gesetz unterworfen. Die Arbeitskraft, so Karl, sei keine Ware wie jede andere. Die besonders geregelte Gerichtsbarkeit in den Arbeitssachen werde zum Bereich der Zivilrechtspflege gerechnet, erläuterte Karl in einem Informationsgespräch das Verfahren beim Arbeitsgericht. Die Liste der Verhandlungsfälle, die an die Arbeitsgerichte herangetragen würden, sei vielfältig und lang. Da gehe es, um nur einige Beispiele zu nennen, um Fragen des Kündigungsschutzes, um Urlaubsregelungen, Lohn- und Gehaltsforderungen, Eingruppierungen, Arbeitsschutz, um Abfindungen beim Ausscheiden aus dem jeweiligen Unternehmen, Mutterschutz, sowie um die Rechte der Betriebsräte. Die Schlichtung dieser angesprochenen, arbeitsrechtlichen Streitigkeiten habe man besonders fachkundigen Organen, den Arbeitsgerichten, anvertraut. Diese Gerichte seien mit Berufsrichtern, die fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet des Arbeitsrechtes und des Arbeitslebens hätten, besetzt und paritätisch mit Beisitzern aus den Kreisen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber (also auch sachverständige Berufspraktiker mit erweiterten Kenntnissen im Arbeits- und Tarifrecht), die auch in der Lage seien, ein gerechtes Urteil zu finden, bestückt. Karl ist im Vorstand des DGB-Kreisangestelltenausschusses des Landkreises tätig und ist 1. Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Orgelkonzert in Windberg
Windberg.
Zum Auftakt der Orgelkonzerte 1979 wurde vorn Orgelkreis Windberg der begabte Künstler Klemens Schnorr, München, verpflichtet. Der in Amorbach/Odenwald geb. Solist machte nach seinem Abitur das Studium in Orgel, Kirchenmusik und Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und an der Universität in München, und die Meisterklasse bei Professor Franz Lehrndorfer. Klemens Schnorr war bis 1976 hauptamtlicher Kirchenmusiker München-Fürstenried und ist seither freischaffend tätig als Organist. Als Orgelsachverständiger und Musiklehrer erhielt er 1978 einen Lehrauftrag für Orgel an der Musikhochschule München. Er wurde mehrmals Preisträger bei den internationalen Wettbewerben von Avila, Bologna, München und Arnheim und wirkte des öfteren mit bei Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen. Schnorr konzertierte in den letzten Jahren in verschiedenen Städten Europas u. a. in Mannheim, Heidelberg, Konstanz, Straßburg, Paris, Bordeaux, Saragossa, Palermo, Venedig usw. Am kommenden Sonntag, 29. April, 16 Uhr, spielt Klemens Schnorr in Windberg Werke von Kerll, J.S. Bach, Mozart, Fr. Liszt und Jehan Alain. Programme sind am Eingang der Kirche zu 3.50 DM erhältlich. Nach dem Konzert gibt es Gelegenheit zu einem Rendezvous mit dem Solisten im Pfarrjugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Erdgasleitungsbau in Windberg
Windberg.
Der Bau der Erdgasleitung erfolgt derzeitig im Bereich der Gemeinde Windberg. Hierbei ist die Überquerung der Gemeindestraße nach Oberbucha sowie der Kreisstraße SR 49 Windberg—Irensfelden erforderlich. In den genannten Straßenbereichen ist kurzfristig mit Behinderungen zu rechnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


FFW hielt Jahreshauptversammlung ab
Gaishausen
. Zur fälligen Jahreshauptversammlung konnte Kommandant Dietl kürzlich im Gasthaus Solcher eine große Zahl von Mitgliedern begrüßen. Nachdem man eingangs der verstorbenen Mitglieder gedachte, gab der Kommandant den Tätigkeitsbericht. Anschließend erstattete Kassier Fendl den Kassenbericht. Die Anwesenden wurden mit den vielfachen Ausgaben konfrontiert, die auch auf eine kleinere Wehr zukommen. Dann erörterte Kommandant Dietl einige wichtige Fragen. Auch wurden Termine für Beteiligungen bei Fahnenweihen bekanntgegeben. Es sind dies: Münster, 1. August, Aufroth, 8. Juli, sowie Welchenberg 29. Juli. Dietl appellierte an die aktiven Feuerwehrleute, sich vor allem mit dem Atemschutzgerät vertraut zu machen, eine Aufgabe, die sich besonders im Brandfalle bezahlt mache. Ein Termin zum Patenbitten in Hunderdorf wird noch rechtzeitig bekanntgegeben. Bürgermeister Härtenberger sprach anschl. Worte des Dankes und der Anerkennung und betonte das gute Einvernehmen der Feuerwehr Gaishausen mit der Gemeinde. 2. Bürgermeister Weinzierl ersuchte die Anwesenden, sich bei den Vorbereitungen für das im Juni stattfindende Feuerwehrjubiläum recht eifrig zur Verfügung zu stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Beitrag zum Jahr des Kindes
Hundedorf.
Der Pfarrgemeinderat veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Kindergartenbeirat und der Kindergartenleitung eine Werbeaktion für ein SOS-Kinderdorf. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger führt im Rahmen dieser Aktion am morgigen Samstag nach der Abendmesse gegen 20 Uhr im Pfarrheim einige Kurzfilme vor. Beim ersten Film handelt es sich um SOS-Kinderdörfer im allgemeinen. Der Film soll Einblick in das Leben in einem SOS-Kinderdorf geben. Als zweiten Filmvortrag wählten die Veranstalter das Thema „Verdammt zum Leben“. Zum Abschluß des Abends könnten die Besucher noch einen Film über Hermann Gmeiner, den Begründer der SOS-Kinderdörfer, sehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Filmabend für die Jugend
Hunderdorf.
Die Junge Union und die Katholische Landjugend veranstalten am Montag, 30. April, um 19.30 Uhr im Pfarrheim einen gemeinsamen Filmabend, zu dem Jung und Alt eingeladen sind. Gezeigt wird der mit dem Goldenen Filmpreis 1976 ausgezeichnete Spielfilm „Es herrscht Ruhe im Land“. Regisseur Peter Lilienthal zeigt in diesem engagierten Spielfilm, daß jede Form absoluter Macht im Staat menschenfeindlich ist. Ganz allgemein werden jene Mechanismen geschildert, mit denen jede Diktatur Macht mißbraucht und wie andererseits das ,,unpolitische Volk“ auf Terror und Rechtsverletzungen zu reagieren fähig ist. In mosaikartigen Bildfolgen wird der zynische Slogan von Ruhe und Ordnung ungeschminkt ad absurdum geführt. Anliegen dieses Films, der in einem fiktiven südamerikanischen Land spielt, ist, deutlich zu machen, wie ganz unheroische Bürger und Alltagsmenschen auf Gewalt reagieren und wie der „Mann von der Straße“ sich im Widerstand solidarisiert. Mit diesem Filmabend wollen die beiden Jugendorganisationen vor allem die Jugendlichen auffordern, sich mehr in der Jugendarbeit zu engagieren und am öffentlichen Leben teilzunehmen. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training auf dem Sportplatz. Anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 28. 4., 19.30 Uhr, Vergleichs-Kegeln Damenmannschaft gegen dritte Herrenmannschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Freitag, 20 Uhr, Volkstanzprobe bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, ab 18 Uhr, Training auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 28. 4., 19 Uhr, Beteiligung am Preisschafkopfen des Stammtisches Dorfner. Treffpunkt Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 8 Uhr, alten Maibaum umlegen, Treffpunkt: Georg Baier; um 20 Uhr Maibaumversteigerung hei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, 19 Uhr, Generalversammlung im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.1979


Steinburg. FFW: Sonntag, 29. 4., 14.30 Uhr, Generalversammlung im Gasthaus Höfelsauer-Berger Erscheinen ist für Mitglieder Pflicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.1979


Schuleinschreibung an der Verbandsschule
Hunderdorf.
Die Schuleinschreibung an der Verbandsschule Hunderdorf 1979/80 wird am Montag, 7. Mai. im Grundschulgebäude zwischen 14 Uhr und 15.30 ‚Uhr durchgeführt. Anzumelden sind alle Kinder, die bis zum 30. 6. 1979 sechs Jahre alt werden. Sie sind schulpflichtig. Kinder, die im Zeitraum zwischen 1. 7. 79 und 31. 12. 1979 das sechste Lebensjahr vollenden, können vorzeitig angemeldet werden. Auch die im Vorjahr zurückgestellten Kinder sind nochmals vorzustellen. Mitzubringen sind zur Einschreibung Geburtsurkunde und Impfbescheinigungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1979


Hunderdorf. Junge Union und KLJB: Heute, Montag, 19.30 Uhr, Filmabend (Titel: „Es herrscht Ruhe im Land“) im Pfarrheim. Jung und alt sind eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1979


Hunderdorf. Trachtenverein: Dienstag, 1. 5., 11 Uhr, Aufstellen des Maibaumes in der Nähe der Raiffeisenbank.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1979

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