1979# 03-04

Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, den 3. 3. um 19.30 Uhr Mitgliederversammlung bei Sandbiller. (Besprechung wegen Wandertag).
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1979


Hunderdorf. SV-LC Tanne: Samstag 3. 3., 11 Uhr Abfahrt zu den Kreiswaldlaufmeisterschaften für alle Teilnehmer. Für Schlachtenbummler ist noch Platz – Fahrpreis 1.50 Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1979


Hunderdorf. Sportverein: Freitag, 2, 3., 19.30 Uhr, Vorstandssitzung des Gesamtvereins in der Skihütte, Ahornwies.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training. Anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.03.1979


Drei neue Tischtennisplatten
Hunderdorf.
Über drei neue Tischtennisturnierplatten kann sich die Tischtennisabteilung des SV Hunderdorf freuen. Eine konnte aus Spenden der Hunderdorfer Geschäftsleute beschafft werden, eine weitere Tennisplatte wurde aus Eigenmitteln der Mitglieder angekauft. Kürzlich konnte die dritte Spielplatte mit Bezuschussung durch die Regierung von Niederbayern – Sportausschuß – erworben werden. Die Trainingszeiten für Tischtennis sind jeweils am Freitag von 18 bis 20 Uhr in der Schulturnhalle in Hunderdorf. Hierzu sind auch neue Freunde des Tischtennissports eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1979


VBW mit neuem Kurs
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk hält einen neuen Bastelabend mit Frau Paulus, Laberweinting, ab. Am Dienstag, 6. März, treffen sich die Teilnehmer um 20 Uhr in der Hauptschule in Hunderdorf. Hergestellt werden Osterglockensträuße, die aus mundgeblasenen Glaskugeln mit Blüten und Samtbändern verbunden werden (Preis 8,50 Mark). Daneben bietet die Kursleiterin die Herstellung eines zwei Meter langen naturfarbenen Holzrosenkranzes an. Um das Holzkreuz dieses sehr dekorativen Werkstücks sind handgeschnitzte Strahlen angeordnet. (Preis 27,50 Mark). Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, zu wählen, welche Arbeit sie beginnen wollen, es können aber auch Osterglocken und Rosenkranz hergestellt werden. Mindestteilnehmerzahl ist 15 Personen. Anmeldung (unbedingt erforderlich bis spätestens 3. 3.) bei Außenstellenleiter Helmut Kalm (Tel. 09422’2474), nur von 17 bis 18 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1979


Gewinner im Jugendwettbewerb ermittelt
Hunderdorf.
Bereits zum neunten Male wurde ein Internationaler Jugendwettbewerb von der gesamten Raiffeisen-Organisation durchgeführt. Für das Jahr 1978 wurde als Thema „Musik erleben“ als Motto gewählt. Die rege Beteiligung bewies, daß auch an diesem Wettbewerb, für den kein Geringerer wie Bundespräsident Walter Scheel die Schirmherrschaft übernommen hatte, zahlreiche Jugendliche ihr Interesse bekundet haben. Auch im Einzugsgebiet der Raiffeisenbank Hunderdorf eG, mit ihren Zweigstellen in Neukirchen bei Haggn und Windberg hatten sich rund 200 Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren an dem Wettbewerb beteiligt. Kürzlich fand nun unter Aufsicht von Lehrer Kalm aus Hunderdorf in den Räumen der Raiffeisenbank die Auslosung der Gewinner für 1978 statt.
Je eine Freifahrt nach München zu einer Sonderveranstaltung im Circus Krone haben gewonnen: Gertraud Niedermaier, Pürgl, Hannes Schmid, Schwarzendachsberg, Karin Schranz, Windberg, Annemarie Wrona, Stippich 109, Daniela Wrona, Stippich 109, Tina Bahr, Pürgl, Jutta Lex, Sparr 76, Sandra Rother, Neukirchen, Joachim Rinkl, Neukirchen, Rosa Lex, Sparr 76, Roswitha Popp, Inderbogen, Thomas Kerbl, Notzling, Sonja Reichl, Windberg, Konrad Pielmeier, Obermühlbach, Erwin Schmid, Neukirchen, Alfons Retzer, Wegern, Christian Rink], Neukirchen, Josef Stoiber, Oberwachsenberg, Christine Schedlbauer, Grad, Andreas Rinkl, Neukirchen, Ludwig Maier, Brandstatt, Franz Baumgartner, Ebenthann 18, Elke Müller, Quellenweg 28, Zusätzlich verloste die Raiffeisenbank noch zehn Trostpreise.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1979


Leonhardt behielt Meistertitel
Skiclub führte Riesentorlauf durch — Evelyn Kaldonek Vereinsmeisterin

Hunderdorf. Die Schneeverhältnisse waren wieder recht gut geworden, was die Skiabteilung des SV Hunderdorf kürzlich veranlaßte, die Vereinsmeisterschaft im alpinen Skilauf durchzuführen. Ausgetragen wurde im Riesentorlauf am Pröller, wo die Skilift-Gesellschaft Pröller die linke Seite der „Fuchsenabfahrt“ zur Verfügung stellte.

Die Sieger mit ihren Urkunden und Pokalen vor der Skihütte

Über 40 Teilnehmer in allen Klassen nahmen an dem Rennen teil. Sie kamen gut und sicher durch den von Josef Helmbrecht, Josef Ziesler and Kornel Klar ausgesteckten Kurs. Mit den elektronischen Zeitnahmegeräten des Skiclubs Neukirchen ging der Torlauf mit zwei Durch-gängen schnell über die Bühne.
Anschließend fand in der vereinseigenen Skihütte in Ahornwies die Siegerehrung statt. Ab-teilungsleiter Sepp Helmbrecht konnte dazu auch Vereinsvorsitzenden Joachim Kaldonek und etliche Gäste begrüßen. Helmbrecht bedankte sich bei den zahlreichen Helfern. Pokale waren der Lohn für die besten Skifahrer in den einzelnen Klassen. Vereinsmeister wurde Dieter Leonhardt mit Tagesbestzeit, während sich die Jugendliche Evelyn Kaldonek den Titel einer Vereinsmeisterin sicherte.
Die Siegerliste im einzelnen: Weibliche Schülerklasse II: Evi Hentschirsch, weibliche Schülerklasse III: Andrea Kaldonek, weibliche Schülerklasse IV: Bettina Grill, weibliche Jugend: Evelyn Kaldonek (Vereinsmeisterin), Damen AK II: Marianne Kaldonek. Damen: Claudia Kaldonek, männliche Schülerklasse III: Michael Kapfenberger, männliche Schülerklasse IV: Armin Altmann, Herren AK IV: Adolf Fries, Herren AK II: Joachim Kaldonek, Herren AK I: Heinz Hentschirsch, Herren: Dieter Leonhardt (Vereinsmeister).
Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1979


Hunderdorf. VBW: Mittwoch, 7.3., 19.30 Uhr, 3. Garnierkurs in der Hauptschule Hunderdorf. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Dienstag, 6.3., 20 Uhr, Beginn des neuen Englischkurses für Anfänger in der Hauptschule Hunderdorf. Interessenten können sich an diesem Abend noch anmelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag. 3. 3., 19 Uhr, erstes Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1979


Großlintach. Stammtisch: Samstag, 3.3., 19 Uhr. Treffen zur gemeinsamen Abfahrt zum Preisschafkopfen nach Scheibelsgrub.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1979


Windberg. Stammtisch: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Dorfner. Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1979


Windberg. Flurbereinigung: Heute, Freitag, 19 Uhr, im Gasthaus Hilmer in Irensfelden Aufklärungsversammlung über die Flurbereinigung in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.03.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Samstag, 14 Uhr, Training auf dem Sportplatz. Morgen I. II. Mannschaft Spiel gegen Grafentraubach. Abfahrt und Aufstellung im Schaukasten.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.03.1979


Hunderdorf. CSU: Sonntag, 4. 3., 19,30 Uhr, im Gasthaus Edbauer-Baier Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Anschließend sprechen Bürgermeister Karl Härtenberger und Geschäftsführer Josef Zängl.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.03.1979


BW-Übungsplatz Sollinger-Loch fast sicher
Informationsversammlung für die Landwirte – Kritik an mangelnden Auskünften
Straubing-Bogen.
Zu einer Informationsversammlung über die Errichtung eines zweiten Standortübungsplatzes hatte die Gemeinde Hunderdorf und die Stadt Bogen die betroffenen Landwirte ins Gasthaus Deschl in Hofdorf eingeladen. Hierbei kam zum Ausdruck, daß dem „Sollinger-Loch“ als geeignetes Gelände gegenüber den anderen im Gespräch befindlichen Standorten von seiten der Bundeswehr der Vorzug gegeben wird. Im Verlauf der Versammlung wurde gefordert, daß, wenn in diesem Bereich mit der Errichtung gerechnet werden müsse, dann auch eine zufriedenstellende Entschädigungsregelung erreicht werden müsse.
Eingangs begrüßte Bürgermeister Härtenberger insbesondere Regierungsdirektor Voggenreiter und Regierungsoberinspektor Richtarsky (beide Landratsamt Straubing-Bogen) sowie Bürgermeister Deschl (Bogen). In den folgenden Ausführungen erläuterte der Hunderdorfer Bürgermeister nochmals die wichtigsten Sachvorgänge in Sachen Truppenübungsplatz. Härten-berger  bemängelte, daß nichts konkretes in Erfahrung gebracht werden könne und auch jetzt noch keine konkrete und verbindliche Aussage getroffen werden könne. Aufgrund der Tatsache, daß von den zuständigen Stellen bisher keine klare Aussage erfolgte, habe dies zu verschiedenen Gerüchten geführt. Die Gemeinde habe deshalb bisher bewußt auf eine Informationsversammlung verzichtet, da es bisher nichts Neues zu berichten gegeben habe. Härtenberger meinte, daß mit der Errichtung des Truppenübungsplatzes aufgrund neuer Mitteilungen zu rechnen sei und es gehe im jetzigen Zeitpunkt darum, frühzeitig vorzubauen und gemeinsam das beste aus der vorgegebenen Situation herauszuholen.
Härtenberger berichtete, daß im Jahre 1971 erstmals von seiten der Bundeswehr die Errichtung eines zweiten Übungsplatzes ins Gespräch gebracht wurde. Das hierzu veranlaßte Raum-ordnungsverfahren für das vorgesehene Gebiet im Sollinger-Loch sei jedoch 1972 negativ ab-geschlossen worden. Im Jahre 1976 sei diese Frage jedoch erneut aktuell geworden und das eingeleitete Raumordnungsverfahren für die drei in die Erwägungen einbezogenen Stand-plätze „Sollinger-Loch“, Hörabach und Breitenweinzier habe abschließend ergeben, daß dem Sollinger-Loch unter Berücksichtigung aller Härtefälle doch der Vorzug zu geben sei. Von seiten der Gemeinde habe man stets im Interesse der betroffenen Landwirte (beste Bodenbonitäten, Vollerwerbsbetriebe), die teilweise ihre Existenz aufgeben müßten oder stark beeinträchtigt wären, die Errichtung des zweiten Übungsplatzes abgelehnt. In einem Schreiben der Wehrbereichsverwaltung VI vom 21. Februar 1979 heiße es, daß die Bundeswehr nach wie vor an der Planung „Sollinger-Loch“ festhalte. Dies besage also, daß diesem Gebiet erste Priorität gegeben werde und das zuletzt ins Gespräch gebrachte Gebiet südlich der Donau nur eine nachrangige Möglichkeit darstelle, die raumordnungsmäßig nicht geprüft wurde. Die Gemeinde habe nichts unversucht gelassen, um den Übungsplatz im Gemeindebereich abzuwenden, was jedoch bisher keinen Erfolg brachte, sagte Härtenberger.
Regierungsdirektor Voggenreither nannte es enorm, welche Flächen von den Landwirten für derzeitig in der Ausführung begriffene Maßnahmen wie den Donauausbau, B 20, Kreis- und Gemeindestraße, Autobahn usw. beansprucht werden. Der Regierungsdirektor betonte, daß die Bundeswehr eine notwendige Sache sei und Unterkünfte und Übungsplätze benötige, um ihren Auftrag erfüllen zu können. Sie sei nun einmal im Bereich Bogen da und sei auch ein wirtschaftlicher Faktor. Dann gab Voggenreither als neueste Information ein Schreiben der Wehrbereichsverwaltung München zur Kenntnis. Hierin heißt es, daß die Erweiterung des Übungsplatzes unabdingbar sei und das Anhörverfahren für das Sollinger-Loch grundsätzlich positiv abgeschlossen worden sei, wobei jedoch aufgezeigte Einschränkungen und Auflagen zu berücksichtigen seien. Weiterhin wird festgestellt, daß für die Geländefläche südlich der Donau eine Prüfung auf militärische Eignung erbeten wurde. Ein Anhörungsverfahren für dieses Gebiet sei jedoch bisher nicht beantragt und es sei derzeitig auch nicht beabsichtigt, ein solches Verfahren zu beantragen. Ferner wird in dem Schreiben angeführt, die Erteilung des Grunderwerbsauftrages sei beim Bundesminister für Verteidigung bereits beantragt und dem Ermessen nach sei mit einer Genehmigung hierfür noch in diesem Jahr zu rechnen. Da im dortigen Bereich weitere einschneidende Baumaßnahmen geplant seien, wurde ein Besprechungstermin bei der Regierung von Niederbayern vorgeschlagen, der zum Ziele habe, die anstehenden Planungen miteinander abzustimmen. Hierzu führte Dr. Voggenreiter ergänzend aus, daß der erwähnte Platz südlich der Donau nur in Frage käme, wenn das „Sollinger-Loch“ aufgrund von Bodenuntersuchungen nicht tauglich wäre. Es stehe daher zu 95 Prozent fest, daß das Sollinger-Loch das Übungsgelände werde.
Es gelte, den Grundbedarf möglichst so gering wie möglich halten zu können. Den Umfang bestimme die Bundeswehr. Diese und die Bayerische Staatskanzlei lege fest, wo der Übungsplatz hinkomme. Die Gemeinde und das Landratsamt könne keinen maßgeblichen Einfluß ausüben und hierzu nur Stellung nehmen. Es seien gemeinsam alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um eine volle Entschädigung in Ersatzgrund oder in Geld für die betroffenen Landwirte zu erreichen.
Bürgermeister Deschl berichtete in seinen Ausführungen über die verschiedenen Schwierigkeiten, die im Anhörverfahren für das Sollinger-Loch mitaufgenommen wurden. Demnach gebe es ein Problem für die Dachziegelwerke. Aufgrund der landwirtschaftlichen Härtefälle sei auch das vorgesehene Gelände verkleinert worden, wobei die Sicherheitsstreifen auch für die landwirtschaftliche Nutzung weiterhin zur Verfügung zu stellen seien. In einem Behördentermin, so Deschl weiter, sei versichert worden, daß keine neuen Truppen nach Bogen kommen. Das Stadtoberhaupt meinte, daß die Belastungen für den einzelnen dadurch gemindert werden könnten, daß ein größerer Bereich in die Flurbereinigung miteinbezogen werde. Weiterhin stellte Deschl fest, daß leider von den kompetenten Stellen nichts Konkretes ausgesagt wurde und derzeitig für das Sollinger-Loch noch Bodenuntersuchungen stattfinden, die Aufschluß bringen sollen über die Befahrbarkeit des Geländes und die Abbauflächen für die Dachziegelwerke. Erst nach dem Bekanntwerden dieses Untersuchungsergebnisses wurde das Verteidigungsministerium endgültig entscheiden. Es müsse jedoch mit dem Übungsplatz im Sollinger-Loch gerechnet werden, wobei die nördliche Grenze die Autobahn, die westliche Grenze die Straße Sollach-Bogen, die östliche Grenze die Bahnlinie, sein werde. Unklar sei noch die südliche Abgrenzung im Gebiet der Dachziegelwerke ließ Bürgermeister Desch abschließend verlauten.
Dann leitete Bürgermeister Härtenberger zur Diskussion über. Abteilungspräsident Kütt von der Wehrbereichsverwaltung habe persönliche Unterstützung für die Entschädigungsfälle zugesichert, sagte Härtenberger. In den Diskussionsbeitragen wurde unter anderem folgendes angeführt: Dem Bürger sei es nicht verständlich, daß das 100 Hektar große jetzige Übungsgelände unbedingt vergrößert werden muß. Ohne diese Erweiterung könnten erhebliche Kosten eingespart werden und wichtige landwirtschaftliche Flächen müßten nicht beansprucht werden. Von seiten der Gemeinde Hunderdorf und der Stadt Bogen solle der Übungsplatz nach wie vor abgelehnt werden. Für das Gelände südlich der Donau (Irlbacher Au) soll die Einleitung des Raumordnungsverfahrens beantragt werden. Für die Übungsplatzerweiterung wurden beste Böden beansprucht. Der Grundverlust-Ausgleich durch die Autobahn täuschte, da auch Teilflächen der von der Autobahndirektion erworbenen Ersatzflächen im Bereich des Truppenübungsplatzes liegen. Es müßten auch künftig Bachregulierungen zulässig sein, um die Nutzflächen und Bodenerträge zu erhöhen. Die Unterstützung für die heimische Landwirtschaft lasse im allgemeinen zu wünschen übrig. Welche Maßnahmen werden getroffen, um dem zu erwartenden Lärmschutz für die Ortschaft Sollach zu begegnen? Wurde ebenfalls gefragt.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1979


Letztmals Servierkurs
Bogen-Hunderdorf.
Der vom Volksbildungswerk durchgeführte Kurs ,.Kalte Platten“ in der Schule Hunderdorf findet letztmals am Mittwoch um 19.30 Uhr statt. Weitere Kurse sind vorerst nicht vorgesehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1979


Kleikamp CSU-Ortsvorsitzender
Neuwahlen beim CSU-Ortsverband – Rückblick auf ein Jahr gute Arbeit
Windberg.
Am Freitag fand im Gasthaus Mühlbauer die Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Windberg statt. Ortsvorsitzender Freimuth Höber konnte dazu die Mitglieder und CSU-Geschäftsführer Josef Zängl begrüßen. In seinem Tätigkeitsbericht verwies Freimuth Höber auf die geleistete Arbeit im Ortsverband, der vor einem Jahr neu gegründet worden sei. Neben der gut verlaufenen Kommunalwahl habe man auch die Landtags- und Bezirkstagswahlen erfolgreich bestritten. Es gelte, in der Zukunft diese sachbezogene Arbeit fortzusetzen.
CSU-Geschäftsführer Josef Zängl lobte die Arbeit im CSU-Ortsverband Windberg und meinte. daß die CSU wie bisher durch eine große Zahl von Ortsverbänden eine ortsbezogene Arbeit leisten könne. Der Bürger müsse wissen, daß seine Anliegen durch die CSU und ihre Mandatsträger vertreten würden. Die großen anstehenden Aufgaben in den kommenden Jahren könnten nur dann erfolgreich gelöst werden, wenn die CSU bei den Wahlen eine regierungsfältige Mehrheit erhalten könne. Es genüge nicht, an der Spitze in Bonn und München ausgezeichnete Leute zu wissen, vielmehr sei das örtliche Erscheinungsbild der CSU mit ausschlaggebend. So gebühre allen örtlichen Mandatsträgern, dem Ortsvorstand, allen Mitgliedern, dem Bürgermeister und den Gemeinderäten Dank und Anerkennung.
CSU-Ortsvorsitzender Höber, der aus beruflichen Gründen darum bat, nicht mehr zum Ortsvorsitzenden gewählt zu werden, konnte als Dank ein Buch, verfaßt von Staatsminister Alfred Dick, in Empfang nehmen. Neuer Ortsvorsitzender wurde durch einstimmige Wahl Bürgermeister Franz Kleikamp. Stellvertretende Ortsvorsitzende wurden Dietmar Schmidbauer und Freimuth Höber. Das Amt des Schriftführers übernahm Erwin Mühlbauer, Kassier wurde Anni Kleikamp. Als weitere Mitglieder gehören Helmut Haimerl, Max Schuster und Christa Teynor dem Ortsvorstand an. Mitglieder der Kreisvertreterversammlung wurden Freimuth Höber und Franz Kleikamp. Stellvertreter sind Walter Hornberger und Dietmar Schmidbauer.
Bürgermeister Kleikamp bedankte sich für das Vertrauen der Mitglieder. Er sagte, die CSU werde für den Bürger und zum Wohle der Gemeinde eine sachbezogene und einsatzbereite Arbeit leisten. Es gelte, dem Bürger die Heimat als Lebens- und Wirkungsraum zu erhalten und dafür zu sorgen, daß dieser in der Gemeinde sich sein „Häusl“ bauen und einen ortsnahen Arbeitsplatz finden könne.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1979


Wir trauern um meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma
FRAU EMMA HÖHN
geb. 15. 10. 1904        gest. 3. 3. 1979
Hunderdorf,
Salzgitter, Straubing, den 5. 3. 1979
In Liebe und Dankbarkeit:
August Höhn
Johanna Hornberger mit Familie
Günter Höhn mit Familie
Gunda Brückner mit Familie
Beerdigung am Dienstag, den 6. 3. 1979, um 15 Uhr in Hunderdorf.
Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.03.1979


„Wählerauftrag ist für CSU Verpflichtung”
Hamberger wiedergewählt — „Nahezu zwei Drittel der Wählerstimmen erreicht“ „Europawahl gewichtige Entscheidung“
Hunderdorf.
Bei der am Sonntag im Gasthaus Baier-Edbauer abgehaltenen Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Hunderdorf wurde die Vorstandschaft fast ausnahmslos in ihrem Amt bestätigt. Ortsvorsitzender Hans Hamberger betonte, daß die CSU im Gemeindebereich eine starke politische Kraft darstelle und das Vertrauen von rund zwei Dritteln der Wahlberechtigten besitze, was für die örtliche CSU Ansporn und Verpflichtung sei.
Bei seinem Tätigkeitsbericht gab CSU-Ortsvorsitzender Hamberger bekannt, daß der Ortsverband Hunderdorf 42 Mitglieder zähle. Der Redner rief dazu auf, neue Mitglieder zu werben, um eine noch stärkere Basis im Ortsverband zu schaffen. Auf die Kommunalwahl eingehend, berichtete Hamberger, daß die örtliche CSU mit nahezu zwei Drittel der Stimmen in Hunderdorf ein beachtliches Ergebnis erzielt habe. Die Wahl habe einen eindeutigen Vertrauensbeweis für Bürgermeister Härtenberger und die Gemeinderatskandidaten gebracht. Im Gemeinderat könne die CSU acht von 14 Sitzen stellen.
Drei politische Veranstaltungen seien abgehalten worden. Der veranstaltete Heimatabend sei ein besonderer Erfolg geworden. Hamberger dankte Bezirksgeschäftsführer Zängl für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit. Der Ortsvorsitzende dankte auch den Ortsverbandsmitgliedern, den Gemeinderatskandidaten sowie dem JU-Vorstand Breu. Abschließend erwähnte Hamberger auch die Europawahl, die sehr wichtig sei und den entsprechenden Einsatz erfordere.
Bezirksgeschäftsführer Zängl sprach über die Beitragsregelung und die Beitragsverwendung. Zängl dankte Vorstand Hamberger und den Wählern im Namen des Kreisvorsitzenden Alois Rainer für ihre Arbeit. Hunderdorf sei ein Markstein in der Aufwärtsentwicklung der CSU. Hier hätten Freunde der CSU gute Arbeit geleistet. Eine starke örtliche Basis sei eine wichtige Grundlage für die Partei. Der Bezirksgeschäftsführer stellte fest, die CSU arbeite heimatnah, da sie die örtlichen Probleme kenne und in Angriff nehme. Der Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig zugestimmt. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Hans Hamberger; 1. Stellvertreter Egon Weinzierl; 2. Stellvertreter Xaver Anleitner; Schrift-führer Hans Altschäffl; Kassier Arnold Watzl. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden gewählt: Karl Härtenberger, Heidi Watzl, Franz Neumaier. Zu Kreisdelegierten bestimmte die Versammlung: Karl Härtenberger, Heidi Watzl und Josef Breu; Ersatzdelegierte wurden Hans Hamberger, Xaver Anleitner und Egon Weinzierl.
Anschließend sprach Bürgermeister Härtenberger über die örtliche Kommunalpolitik, wobei er betonte, daß er sich im Gemeinderat um ein gutes Klima bemüht habe. Es sei festzustellen, daß auch im neuen Gemeinderat und nach der Gebietsreform ein gutes Klima herrsche wobei vernünftige Arbeit im Gemeinderat geleistet werde. Zum aktuellen Thema ,,Truppenübungsplatz“ betonte Härtenberger, daß trotz aller Bemühungen der Gemeinde der vorgesehene Standort nicht abgewendet werden könne und mit der Errichtung gerechnet werden müsse. Dies sei keine erfreuliche Tatsache für die Landwirte. Es gelte jetzt, sich für eine zufriedenstellende Entschädigungsregelung einzusetzen. Zur Neubildung der Verwaltungsgemeinschaft im Zuge der Gemeindereform sagte Härtenberger, daß in Hunderdorf die Verwaltungsgemeinschaft funktioniere und man bestrebt sei, mit den Mitgliedsgemeinden und den Bürgen einvernehmlich zu arbeiten.
Bezirksgeschäftsführer Zängl sprach über die bayerische Landespolitik und die von Ministerpräsident Strauß angekündigte Änderung in der Gemeindegebietsreform. Hier werde die Einwohnerrichtzahl von 5 000 nicht mehr so starr angewandt. Zängl betonte, daß sich die Änderungen nur bei den Verwaltungsgemeinschaften nicht aber bei den Einheitsgemeinden, ergeben ; würden, wobei im Landkreis nur die Änderung im Fall Feldkirchen angestrebt werde und insgesamt in Niederbayern nur zwölf oder dreizehn Fälle korrigiert würden. Zur Europawahl führte der Sprecher an, daß Europa eine Verpflichtung für Frieden und Freiheit sei und es gelte, mit der CSU eine klare Entscheidung gegen die SPD und die Volksfront zu treffen.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.1979


Die Orgel bereitet Sorgen
Domorganist Kraus: Nicht reparabel — Pfarrgemeinde- und Kirchenrat tagten
Hunderdorf.
Vor kurzem traten der Pfarrgemeinderat und der Kirchenrat zu ihrer zweiten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Vorsitzender Hamberger hatte einige Probleme auf die Tagesordnung gesetzt. In der Hauptsache die mußten sich die Pfarrgemeinderatsmitglieder dem dem Thema Orgel in der Pfarrkirche beschäftigen. Dann ging es auch um Veranstaltungen und kirchliche Angelegenheiten.
Anhand des Haushaltsbuches und der Kassenbelege wurde die Jahresrechnung 1978 erläutert. Sie enthält auch den Sonderhaushalt über die Dachstuhlrenovierung. Die Kirchenrechnung liegt bis zum 18. März bis zur endgültigen Beschlußfassung beim Pfarramt zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Ob bei den Gottesdiensten auch Bekanntgaben oder Termine von nicht-kirchlichen Vereinen abgegeben werden, beschäftigte ebenfalls den Pfarrgemeinderat, nach-dem von einem Mitglied der Antrag gestellt wurde, darüber zu entscheiden. Man beschloß, daß für Vereine keine Ankündigungen gemacht werden sollen.
Für einen Bildungsabend konnte Pater Norbert Backmund (Kloster Windberg) gewonnen werden. Er wird am Mittwoch, 14. März, nach der Abendmesse im Pfarrsaal über das Thema „Hellsehen“ sprechen. Der Pfarrgemeinderat startet auch eine Werbeaktion für SOS Kinder-dörfer. Dies wird vor allem im Werben von neuen Mitgliedern der Fall sein. Ein Filmabend über das Werk „SOS Kinderdörfer“ soll am 28. April die Aktion einleiten.
Ein besonders wichtiger Punkt der Tagesordnung war die Diskussion über die Orgel in der Pfarrkirche. Seit Wochen ist die Orgel trotz Reparatur im vergangenen Herbst nicht mehr bespielbar. Die Pfarrangehörigen, Pfarrer Franz Reitinger und alle Mitglieder des Pfarrgemeinderates, bedauern diesen Zustand und hoffen auf baldige Lösung des Problems. Domorganist Eberhard Kraus, der Orgelsachverständige der Diözese Regensburg, besichtigte die Orgel und erstellte ein Planungsgutachten. Dieses wurde dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenrat vor-getragen.
Demnach entstammt der Pfeifenbestand der Orgel verschiedenen Zeiten. Ein Teil dürfte um die Jahrhundertwende gebaut sein und aus alten Orgeln stammen. Sie seien zum Teil wesentlich verändert und abgeschnitten worden. Der Großteil der Zinkpfeifen stamme aus dem Umbau von 1950. Klanglich sei das Instrument genauso buntscheckig wie seine Baugeschichte und sein Pfeifenbestand. Insgesamt habe das Werk wenig Kraft und leide an technischen Mängeln. Viele Töne würden hängen, andere blieben stumm. Es sei offensichtlich ein schon gebrauchter Spieltisch eingebaut worden. Nach der Meinung von Eberhard Kraus sei eine Reparatur nicht mehr rentabel.
Von seiten des Pfarrgemeinderates einigte man sich dahingehend, daß Kraus seine Vorschläge machen soll. Danach findet eine weitere Sitzung des Pfarrgemeinderates statt, in der das Problem Orgel wieder zur Diskussion und zur Entscheidung kommen soll. Die Mehrheit der anwesenden Pfarrgemeinderatsmitglieder ließ aber schon in der Sitzung erkennen, daß sie für den Kauf einer Orgel wären. Die Kirchenräte votierten ebenfalls dafür.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.1979


Hunderdorf. -SV-LC Tanne: Samstag, 10. 3., 13 Uhr, Arbeitsdienst an der Meisterschaftslaufstrecke für alle Jugendlichen und aktiven Mitglieder. 19 Uhr Kampfrichterbesprechung und Meisterfeier im Brotzeitstüberl.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.1979


Hunderdorf. SV Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training für die Seniorenspieler. An-schließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.1979


Windberg. Rotes Kreuz: Freitag, 9. März, 20 Uhr, Dienstabend bei Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.03.1979


Bildungsfreizeit „Existiert Gott‘
Windberg.
Die Jugendbildungsstatte Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) lädt interessierte junge Menschen zu einer Wochenendbildungsfreizeit ein, bei der über eine uralte Menschheitsfrage nachgedacht werden soll: Existiert Gott? Es geht dabei nicht so sehr um eine streng wissenschaftlich-theologische Erörterung, sondern vor allem um die Folgen für das ganz persönliche Leben: Die Existenz Gottes hat Folgen für die Existenz des Menschen. Wie unterscheidet sich das Leben eines glaubenden Menschen von demjenigen eines nicht glaubenden? – Dieses Wochenendseminar beginnt am Freitag, 16. März, 19 Uhr, und endet am Sonntag, 18. März, mit dem Mittagessen. Die Kosten betragen 25 Mark — Anmeldungen sind zu richten an: Jugendbildungsstätte Windberg, 8441 Hunderdorf, Telefon 09422/1337.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1979


Elf Geburten und elf Todesfälle
Eintragungen in das Standesamtsregister der Stadt Bogen im Monat Februar
Bogen.
Mit der Eintragung von elf Geburten, elf Sterbefällen und drei Eheschließungen schloß das Bogener Standesamt sein Register für den Monat Februar ab.
Geboren wurden: …
Gestorben sind: … Am 13. Februar die Hausgehilfin und Rentnerin Crescentia Hornberger, wohnhaft in Hunderdorf, Kirchgasse 2, 88 Jahre alt … Am 26. Februar die Hausfrau Cäcilia Holmer, geborene Bugl, wohnhaft in Hunderdorf, Bahnhofstraße 41, 74 Jahre alt …
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 10. März, 20 Uhr. Generalversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1979


Hunderdorf. FFW: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Jahreshauptversammlung im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1979


Hunderdorf. Volksbildungswerk: Englischkurs für Anfänger, Anmeldungen werden noch von Außenstellenleiter Helmut Kalm (Tel. 2474 von 17 bis 18 Uhr) entgegengenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag. 10. März, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1979


Am Sonntag Waldlaufmeisterschaft
LC Tanne richtet bayerische Meisterschaften aus — Landrat Weiß als Schirmherr
Hunderdorf.
Die Leichtathletikabteilung „LC Tanne“ im Sportverein wartet mit einer weiteren Aktivität auf. Am kommenden Sonntag werden die bayerischen Waldlaufmeisterschaften für Altersklassen und Schüler männlich und weiblich ausgerichtet.
Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Landrat Ingo Weiß übernommen. Die Läufe beginnen am Sonntag um 10 Uhr. Start und Ziel befinden sich beim Schloßhof in Steinburg. Die Laufstrecke führt in das Gelände im dortigen Perlbachtalgebiet. Zuschauer sind willkommen. Für sie besteht zugleich Möglichkeit zur Wanderung im landschaftlich reizvollen Perlbachtal. Auch ein Getränke- und Imbißstand wird errichtet.
Die Leichtathletikabteilung bittet alle Kampfrichter, an der Vorbesprechung am Samstag um 19 Uhr im Brotzeitstüberl Georg Baier teilzunehmen. Die letzte Kampfrichtereinweisung erfolgt am Sonntag um 9.30 Uhr beim Start- und Zielplatz. Die Siegerehrung findet am Veranstaltungstag gegen 16.30 Uhr im Gasthaus Sandbiller statt.
Die Organisatoren weisen darauf hin, daß die Auffahrt zum Steinburger Schloß nicht befahren werden darf. Zum Ausgleich hierfür ist zwischen Hunderdorf und Steinburg ein Omnibus-Pendelverkehr eingerichtet. Die Fahrzeiten können dem an der Schulturnhalle in Hunderdorf angebrachten Fahrplan entnommen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1979


Neueröffnung einer Raiffeisenbank in der Stadt Bogen
Ein weiteres Geldinstitut mit umfassenden Service – Sonntag „Tag der offenen Tür“ – Geschäftsbeginn Montag, 12. März

Bogen.
Ein seit Jahren seitens der Raiffeisen-Organisation bestehender Wunsch, mit einer Raiffeisenbank in Bogen präsent zu sein, wird nun Wirklichkeit. Am 12. März 1979 eröffnet die Raiffeisenbank Hunderdorf eG eine neue Geschäftestelle in Bogen, Stadtplatz 16.

So präsentiert sich die neue Raiffeisenbank vom Stadtplatz aus.

Aus dem früheren Card Pacher wurde durch Architekt Pfeiffer, Bogen, eine moderne, nach den neuesten Gesichtspunkten gebaute Bankfiliale, die sich auch städtebaulich in das Stadt-bild von Bogen einfügt. Die neue Raiffeisenbank auf dem Stadtplatz in Bogen besticht durch ihre wohltuende und dezente Ausstattung. Ganz gleich, ob es die faszinierende Einrichtung im Mobilar- und Deckenbereich ist, ob der Fußboden, die Beleuchtungskörper oder die Vor-hänge, alles ist so harmonisch aufeinander abgestimmt, daß man nicht nur den am Bau und der Einrichtung beteiligten einheimischen Firmen, sondern auch dem Bauherrn Lob zollen kann.
Die Entwicklung der Raiffeisenbanken im Landkreis Straubing-Bogen war in den letzten Jahren sehr positiv. Nahezu 60 000 Kundenkonten werden z. Z. von den Raiffeisenbanken des Landkreises verwaltet. Über 8 000 Mitglieder sind gleichzeitig Miteigentümer der Raiffeisen-banken. Mitgliedschaft bei einer

Blick in den Schalterraum der neuen Bank.

Raiffeisenbank bedeutet gleichzeitig Mitbestimmung und Miteigentum. Zum 31. 12. 1978 betrug die Bilanzsumme der Raiffeisenbanken im Landkreis Straubing-Bogen 265 Millionen DM. An Einlagen wurden 238 Millionen verwaltet. Ausleihungen an Kunden erreichten die 128-Millionen-Grenze. Der Gesamtumsatz 1978 belief sich auf fast drei Milliarden DM. Eine große Zahl von Raiffeisenbanken betreibt noch zusätzlich das Warengeschäft — der hier erzielte Umsatz 1978 belief sich auf 53 Millionen. Die Kunden der Raiffeisenbanken im Landkreis werden zur Zeit an 25 Bankstellen von rd. 200 Mitarbeitern betreut. An über 4 100 Plätzen in Bayern gibt es eine Raiffeisenbank. Zweigstellenleiter der neuen Raiffeisenbank in Bogen ist Bankkaufmann Heinz Müller, der sich nicht nur in den Jahren von 1951 bis 1978 in der Raiffeisenzentralbank in Straubing eine umfangreiche Berufserfahrung angeeignet hat, sondern anschließend auch in großen Banken in Augsburg und Nürnberg. All das wird den neuen und bisherigen Raiffeisenkunden auch in Bogen zugute kommen, deren Anliegen individuell behandelt werden. Aus Anlaß der Neueröffnung der Raiffeisenbank in Bogen findet am kommenden Sonntag, den 11. März, von 9 bis 17 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ statt, zu dem auch an dieser Stelle freundliche Einladung ergeht.
Als Verbundpartner in allen Geldfragen sorgen noch zusätzlich führende Spezialunternehmen für kompletten Service, wie die Deutsche Genossenschaftsbank Frankfurt, Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Münchener Hypothekenbank, Deutsche Genossenschafts-Hypotheken-Bank Hamburg, UNION — Investmentgesellschaft, ADIG — Investmentgesellschaft, Bayern-Versicherung und Allianz-Versicherung.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1979

Quelle: Bogener Zeitung, 09.03.1979


Appell der Jungen Union im Jahr des Kindes
Zweitägige Klausurtagung des JU-Kreisverbandes – Aktivitäten der Jungen Union für ein vereinigtes Europa

Straubing-Bogen. Mit einem deutlichen Appel, das von den Vereinten Nationen proklamierte „Internationale Jahr des Kindes 1979″ ernst zu nehmen, und Veranstaltungen oder Aktionen hierzu nicht in „Showveranstaltungen“ ausarten zu lassen, wandten sich die Mitglieder des JU-Kreisverbandsausschusses an alle

Der JU-Kreisverbandsausschuß Straubing-Bogen bei der Klausurtagung in Gneissen

Verantwortlichen in Staat, Gemeinden und Verbänden. Die Junge Union will sich in diesem Jahr besonders aktiv für den Abbau kinderfeindlicher Verhältnisse in der Gesellschaft einsetzen. Neben der Erarbeitung eines umfangreichen Aktionskataloges zum „Jahr des Kindes“ beschäftigten sich die Mitglieder des Kreisverbandsausschusses im Rahmen ihrer zweitägigen Klausurtagung in Gneissen auch mit den bevorstehenden Europawahlen, mit der internen Verbandsstruktur, der künftigen Mitgliederwerbung sowie der Planung von Veranstaltungen auf JU-Orts- und Kreisverbandsebene.
Kreisvorsitzende der Jungen Union Straubing-Bogen, Alfred Reisinger konnte eingangs der Tagung eine große Anzahl von Mitgliedern des Kreisverbandsausschusses (Kreisvorstandschaft und Ortsvorsitzende) im Gästehaus Anleitner in Gneissen, Gemeinde Rattenberg, willkommen heissen. Reisinger meinte zu Sinn und Zweck der schon zur Tradition gewordenen zweitägigen Tagung der JU-Führungskräfte im Landkreis, daß sich die Abgeschiedenheit des Bayerischen Waldes besonders dazu eigne, das künftige Aktionsprogramm abzustecken sowie das gegenseitige Kennenlernen der JU-Führungsleute auf Landkreisebene untereinander zu fördern.
Am ersten Tag durchleuchtete man selbstkritisch die Arbeit der Jungen Union im abgelaufenen Jahr. Die Ortsvorsitzenden hatten dabei ‚Gelegenheit zu den 17 Veranstaltungen des Kreisverbandes im abgelaufenen Jahr ihre Meinung kund zu tun und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Zum Jungwählerverhalten bei den letzten Landtagswahlen 1978 meinte man, daß der „Puls an der Jugend“ künftig noch stärker schlagen müsse. Allen politischen Parteien und Jugendorganisationen müsse es bedenklich vorkommen, wenn bei der Landtagswahl 1978 gegenüber der Wahl vor vier Jahren, bei den Jungwählern um 3,4 Prozent weniger Jugendliche den Gang zur Wahlurne angetreten haben.
In der anstehenden Arbeit werde die JU der Mitgliederwerbung wieder großes Augenmerk mit speziell jugendpolitischen Themen widmen. Mit speziell jugendpolitischen Themen will man besonders die Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren für eine Mitarbeit gewinnen. „Die JU biete allen eine offene Tür, die engagiert in einer politischen Jugendorganisation mitarbeiten wollen, und für eine staatliche Ordnung in demokratischer Freiheit und sozialer Verantwortung auf der Grundlage des christlichen Welt- und Menschenbildes eintreten,“ erklärte der JU-Kreisvorsitzende Reisinger. In diesem Jahr stehen auch wieder eine Reihe von Ortsverbandsneuwahlen, so in Perasdorf, Haibach, Oberschneiding, Strafkirchen, Aiterhofen, Irlbach, Geiselhöring und Mitterfels an. An Veranstaltungen im kommenden Halbjahr 1979 wurden beschlossen: JU-Kreisdelegiertenversammlung am 27.4.1979, in Parkstetten (Hauptreferent: JU-Spitzenkandidat auf der Europaliste Reinhold Bocklet): Gespräch mit dem CSU-Kreisvorstand Mitte Mai; Diskussionsabende zum Thema „Jahr des Kindes“ (evtl. mit Kinderschutzbund) sowie zum Thema „Natur- und Denkmalschutz“; Informationsfahrt zur Jungen ÖVP Österreich am 25./26.5.; Berlinfahrt am 31.10. – 3.11.; auch wurde ein umfangreiches Veranstaltungsangebot auf JU-Bezirks- und Landesebene bekanntgegeben.
Noch im Monat April soll die erste Nummer der neuen Informationsschrift der Jungen Union an alle Mitglieder versandt werden. Herbert Blindzellner (Bogen) unterbreitete den Tagungsteilnehmern die Absicht des Kreisverbandes künftig eine Info-Schrift (12 bis 16 Seiten, DIN A 5) herauszugeben, worin aktuelle politische Informationen, Berichte zur Arbeit der Ortsverbände und des Kreisverbandes, Termine, Kommunalpolitik und dergleichen Aufnahme finden sollen. Die Gesamtkosten der Schrift, welche vierteljährlich erscheinen soll, belaufen sich auf 2 200 DM. JU-Kreisvorstand verspricht sich von dieser Schrift eine spürbare Verbesserung des Informationsflusses vom Kreisverband zu jedem einzelnen Mitglied. Ein Team, bestehend aus Herbert Blindzellner, Wolfgang Folger, Karl Mühlbauer, Ignaz Hiendl, Josef Ehrl und Josef Breu wird sich um die weitere Vorbereitung und Herausgabe des Info-Heftes bemühen.
Abgelehnt wurde ein Antrag der Jungdemokraten der Stadt Straubing auf Gründung eines Ringes Politischer Jugend auf Landkreisebene. Die Junge Union Straubing-Bogen stellte fest, daß sie grundsätzlich zur Zusammenarbeit mit anderen politischen Jugendorganisationen bereit sei. Eine gleichwertige Zusammenarbeit auf der Ebene der vorgelegten Mustersatzung des Landesverbandes der Jungdemokraten erscheine zum jetzigen Zeitpunkt aber wenig sinnvoll.
Ausführlich nahm die Kreisvorstandschaft zu dem von den Vereinten Nationen proklamierten „Internationalen Jahr des Kindes 1979″ Stellung. Es sei erschreckend feststellen zu müssen, daß derzeit hunderte Millionen von Kindern hungern, in Slums hausen oder anderweitig unter erbarmungswürdigen Zuständen leiden müssen. Rund 30 000 Kinder werden jährlich in der Bundesrepublik Deutschland mißhandelt, 70 000 verunglücken auf den Straßen. Unter Leitung des Stellvertretenden JU-Kreisvorsitzenden Wolfgang Folger erarbeitete man einen umfangreichen Aktionskatalog, der den Ortsverbänden in den nächsten Tagen zugeleitet werden soll. Das Jahr des Kindes dürfe nicht von leeren Worten oder Lippenbekenntnissen geprägt werden. Die Regierungen und die Verantwortlichen besonders in den Kommunen wurden aufgefordert, für kinderfreundliche Verhältnisse einzutreten (z.B. mehr Kinderspielplätze, Kinderfeste, Freizeitbetreuung, stark ermäßigte Eintrittspreise für Kinder bei der Benützung kommunaler Einrichtungen, kinderfreundliche Wohnumgebung, günstiges Bauland für junge Familien usw.). Nach Ansicht der JU müssen aber alle Bekenntnisse zum Kind reine „Showveranstaltungen“ bleiben, solange die Bundesregierung nicht die familienfeindlichen Akzente ihrer Politik aufzugeben bereit sei. „Der Bestand der Familie wurde empfindlich gestört, ihr ursprünglicher Wert in Frage gestellt.“ Das Wohl des Kindes sei nach Ansicht der JU am besten in der Geborgenheit der Familie gesichert. Deshalb garantiere auch das uneingeschränkte Erziehungsrecht der Eltern am besten die individuelle Entfaltung des Kindes. „Kinder dürfen nicht zu Objekten staatlicher Fremdbestimmung werden“, meinte ein Diskussionsteilnehmer.
Anstelle des erkrankten Bundesvorsitzenden der Paneuropa-Jugend, Bernd Posselt, referierte das Kreisvorstandschaftsmitglied der Europa-Union Straubing-Bogens Hans Huber, zum Thema „Europawahlen 1919″, Huber gab eingangs einen kurzen geschichtlichen Abriß zur bisherigen Entwicklung Europas. Die Ziele eines Vereinigten Europas seien in den Römischen Verträgen von 1957 festgelegt worden, in dem es u.a. heißt; ein vereintes Europa soll durch gemeinsames Handeln den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Bürger sichern, die unterschiedliche Wirtschaftskraft bestimmter Regionen in Europa ausgleichen, und Frieden und Freiheit wahren. Die ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlament am 10. Juni, die direkte Anteilnahme der Bevölkerung, bedeute einen wichtigen Schritt hin in Richtung „Vereinigtes Europa“, meinte Huber. Für die Junge Union sei es eine wichtige Aufgabe, den Gedanken der politischen Einigung eines freien Europas vor allem in der jungen Generation populär zu machen. In der sich anschließenden, sehr lebhaften Diskussion wurde der SPD „Doppelzüngigkeit“ vorgeworfen. „Während sie in der Bundesrepublik Deutschland die Forderung nach Investitionslenkung und Investitionsmeldestellen fast nur von den JUSOS vertreten lassen will, bekennt sich die SPD in ihrem Europa-Wahlprogramm geschlossen dazu“. Auch sei die „Vettern“-Wirtschaft zwischen SPD und Spitzenfunktionären der Gewerkschaft nicht mehr zu leugnen, nachdem die Gewerkschaftsbosse mit besten Plätzen auf der SPD-Liste bedient wurden.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1979


Einkehrtag des Frauenbundes
Hunderdorf.
Am Montag, 12. 3., findet in der Pfarrei der Einkehrtag des Frauenbundes statt. Geistlicher Rat Niedermeier gestaltet diesen besinnlichen Tag. Bereits um 9 Uhr beginnen die Vorträge im Pfarrsaal. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ist Gelegenheit zur Beichte . Die gemeinsame Eucharistiefeier um 15 Uhr bildet den feierlichen Abschluß. Eingeladen sind alle Frauen der hiesigen und umliegenden Pfarreien. Die Organisatoren müssen unbedingt die Zahl der Teilnehmerinnen erfahren. Anmeldungen sind bis spätestens Sonntagvormittag an Martha Hofmann zu richten.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1979


Windberg. Trachtenverein: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann. Um 16 Uhr Tanzprobe für die Jugendgruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, ab 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung aller Mitglieder wichtige Versammlung aller Mitglieder im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1979


Hunderdorf. Staatliches Gesundheitsamt: Mittwoch, 14.3., um 14 Uhr in der Volksschule Mütterberatung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1979


Steinburg. Imkerverein: Sonntag, 11. März, 9.30 Uhr, Imkerfrühschoppen im Gasthaus Berger-Höfelsauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1979


Die Fleischer-Fachgeschäfte
Karl Hecht Bogen
Hans Harlander Bogen
S. u. G. Baier Hunderdorf
laden Sie ein zum
Großen Hausfrauenabend in Bogen
am Dienstag, den 13. März 1979 um 19.30 Uhr
im Heuwischer Hof (Stadtplatz – Eckl-Saal)
Musikalische Umrahmung durch das Musikhaus Ohlsen
Über 60 Gewinne erwarten Sie!
Wir haben einen international erfahrenen Fachmann zu Ihrer Information zu Gast.
Ehemänner, Junggesellen und Hobbyköche sind ebenfalls herzlichst eingeladen.

Unter dem Motto: Fleisch
Zerlegung – Auswahl – Verwendung
informieren wir Sie über:
1. Das Fleisch und seine Zubereitung
2. Zerlegung einer Schweinehälfte
3. Zerlegung eines Bullenviertels
4. Was eignet sich zum Grillen
5. Wie grillt man
6. Verlosung der Gewinne
Gewürzproben und Rezepte gratis!
Zur Verlosung kommt ein Spanferkel und Einkaufsgutscheine über je 10.- DM
Wir halten für jeden Besucher eine
kostenlose bayerische Brotzeit bereit!
Auf Ihren Besuch freuen sich die oben
genannten Fleischer-Fachgeschäfte
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1979


Die Liebe, die der Tod getrennt,
vereint der Himmel wieder.
Gott, der Herr nahm am Freitagvormittag nach längerer, schwerer Krankheit, meinen lieben Gatten, unseren lieben guten Vater, Schwiegervater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager, Onkel und Paten
Herrn Wolfgang Fuchs
Austragslandwirt von Hoch
Jubelsodale der Marianischen Männerkongregation Straubing
Mitglied der FFW, der Krieger- und Soldatenkameradschaft und der
Rosenkranzbruderschaft Hunderdorf

im Alter von fast 77 Jahren zu sich in ein besseres Jenseits.
Hoch, Holzkirchen, Espern, Kleinlintach, Rammersberg, den 10. März 1979
In tiefer Trauer:
Maria Fuchs, Gattin
Hermann Fuchs, Sohn mit Familie
Michael Fuchs, Sohn mit Familie
Wolfgang Fuchs, Sohn mit Frau
Maria Retzer, Tochter mit Familie
Klara Miethaner, Tochter mit Familie
Schwestern und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Samstag, um 18.30 Uhr in Hunderdorf.
Trauergottesdienst am Montag, den 12. März 1979, um 16 Uhr, in Hunderdorf, mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.1979


Die Polizei im Einsatz:
… Zu einem Unfall kam es gestern gegen 14.15 Uhr bei Hofdorf, als ein Pkw zwischen Hunderdorf und Bogen auf schneeglatter Fahrbahn einen Pkw überholte und danach ins Schleudern kam. Das Fahrzeug stieß zuerst mit einem entgegenkommenden Wagen leicht zusammen und prallte dann gegen einen weiteren Pkw. Drei Personen wurden erheblich und zwei leicht verletzt. Den Schaden an den drei Fahrzeugen schätzt die Polizei auf 13 000 Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.1979


Garnierkurs mit 150 Teilnehmern
Hunderdorf.
Im Volksbildungswerk Hunderdorf fanden vor kurzem vier Veranstaltungen mit insgesamt 200 Teilnehmern statt. Höhepunkt war mit 150 Besuchern der Garnierkurs, den Laura Baier wieder gestaltete. Das Volksbildungswerk hält auch in den nächsten Wochen empfehlenswerte Kurse ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.1979


DIE ANHALTENDEN NIEDERSCHLÄGE in der Nacht zum Montag haben die Talsohle zwischen Steinburg und Hunderdorf wieder einmal zur Seenplatte werden lassen. Wenn die Regenfälle weiter anhalten, bedroht das Hochwasser neben einigen Gehöften auch den Bahndamm.  -hif-
Quelle: Bogener Zeitung, 13.03.1979


Neue Raiffeisenbank Bogen erhielt Weihe
Eine Bereicherung für die Stadt — Viele Gratulanten fanden sich ein — Aus der Geschichte der Raiffeisenbanken berichtet

Bogen. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste wurde am Freitagnachmittag die neue Zweigstelle der Raiffeisenbank Hunderdorf eingeweiht und Ihrer Bestimmung übergeben. Nicht nur die neuen Mitarbeiter der Raiffeisenbank und die Vertreter der übergeordneten Institutionen freuen sich über das gelungene Werk, sondern auch die Kunden der „Bank mit dem freundlichen Service“. Die Raiffeisenbank auf dem Stadtplatz fügt sich harmonisch in das Gesamtbild der Stadt ein, nicht nur vom Äußeren her, sondern auch was die wohltuende und dezente Einrichtung betrifft. Planer und Handwerker haben vorzügliche Arbeit geleistet.
In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Aufsichtsrates der


Die Segnung der neuen Bank nahmen die Stadtpfarrer Nagl und Künzel vor. Ein Teil der Ehrengäste in der Eingangshalle.

Raiffeisenbank Hunderdorf hieß Bürgermeister Karl Härtenberger die Gäste im neuen Bankhaus willkommen, besonders aber die Stadtpfarrer Nagl und Künzel, die Bürgermeister Sepp Deschl, Heitzer und Fredl, mehrere Stadt- und Kreisräte, Oberrevisionsrat Günther vom Bayerischen Raiffeisenverband München, Bezirksanwalt Hensler vom Bayerischen Raiffeisen-Bezirksverband Niederbayern, Bezirksrevisor Kirschner, Bezirksdirektor a. D. Gerstle, die Direktoren Roth und Fröhler als Vertreter der Raiffeisenzentralbanken Regensburg und Straubing, BayWa-Direktor Trager, Regensburg, und BayWa-Hauptverwalter Graham, Bogen, die Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrates der Nachbarbanken Oberalteich und Schwarzach, die Geschäftsleiter sämtlicher Raiffeisenbanken des Landkreises Straubing-Bogen, Polizeihauptkommissar Kremhöller, die Bezirksleiter und Direktoren der Bausparkasse Schwäbisch-Hall, Allianz- und Bayernversicherung, Weber, Fuchs, Beck und Huber, Architekt Herbert Pfeiffer, Diplom-Ing. Berger als zuständigen Statiker und Bauleiter, Familie Edi Pacher als Hausbesitzer, Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Hunderdorf, geschäftsführendes Vorstandsmitglied Biegerl und den neuen Zweigstellenleiter der Bogener Bank, Heinz Müller, mit seinem Mitarbeiter Schindler. <
Der Aufsichtsratsvorsitzende dankte neben den Planern auch sämtlichen Handwerkern für die hervorragende Arbeit an und in dieser neuen Raiffeisenbank in Bogen. Damit habe das einheimische Handwerk einen erneuten Leistungsbeweis handwerklichen Könnens erbracht. Die Stadtpfarrer Nagl und Künzel dankten für die Einladung der Vertreter der beiden Kirchen. Die Menschen sollten nicht alle Hoffnung auf Reichtum setzen, sondern auf Gott, meinten sie. Nach der Weihe wurde gemeinsam das „Gebet des Herrn“ gesprochen.
Der Führung durch die einzelnen Bankräume folgte ein Festakt im


Die Festansprache im ”Hotel Stadt Bogen“ hielt Oberrevisionsrat Günther vom Bayerischen Raiffeisenverband München.

„Hotel Stadt Bogen“, wo sich Aufsichtsratsvorsitzender Karl Härtenberger noch einmal über den Besuch so vieler Ehrengäste freute und wissen ließ, daß sich Vorstand. Aufsichtsrat und Mitarbeiter bemühen würden, den Wünschen der Kunden so gut wie nur möglich entgegenzukommen. Den Rednerreigen eröffnete das geschäftsführende Vorstandsmitglied Biegerl. Er stellte zunächst einmal die im Jahre 1911 gegründete Raiffeisenbank Hunderdorf vor und wies darauf hin, daß diese bis zum Jahre 1963 ehrenamtlich geführt worden sei. Erst ab diesem Zeitpunkt sei die Geschäftsführung auf eine hauptamtliche Tätigkeit umgestellt und die bis dahin selbständige Raiffeisenkasse Windberg mit nach Hunderdorf einbezogen worden. Im Jahre 1970 sei die Fusion mit der Raiffeisenkasse Neukirchen erfolgt.
Auf die Bilanzsumme eingehend meinte Biegerl, daß sie am 31. Dezember 1978 bereits 17 Millionen Mark betragen habe. An Einlagen seien zum gleichen Stichtag nicht weniger als 4 000 Konten mit einer Einlagensumme von 14,5 Millionen Mark unterhalten worden. Diesen Einlagen stünden elf Millionen Mark Ausleihungen und Anleihen gegenüber. Der Sprecher kam auch auf das florierende Warengeschäft zu sprechen, wobei er den Warenumsatz allein des Jahres 1978 auf rund 2,3 Millionen Mark bezifferte.
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied- Biegerl erläuterte anschließend auch die Gründe, die zu einer Zweigstelleneröffnung in Bogen geführt hätten. Die steigende Einwohnerzahl der Stadt Bogen durch die Eingemeindung von Oberalteich, Pfelling, Bogenberg und Degernbach habe die primäre Rolle gespielt. Andererseits kämen auch die Raiffeisenbanken nicht umhin, sich zusammenzuschließen, um den immer härter werdenden Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können, meinte Biegerl, der auch mit dem Gedanken spielte, die Raiffeisenbank Oberalteich in den Gesamtverbund miteinzubeziehen.
Abschließend stellte Biegerl den neuen Zweigstellenleiter Heinz Müller vor, der zusammen mit seinem Mitarbeiter Schindler in Bogen tätig sein wird.
Oberrevisionsrat Günther vom Bayerischen Raiffeisenverband München übermittelte Grüße und Glückwünsche und befaßte sich vordergründig mit der Organisation von Raiffeisen als Selbsthilfeeinrichtung. Der Gründer habe seinerzeit den notwendigen Erfordernissen gerecht zu werden versucht, was man auch heute und in der Zukunft zu tun gedenke. Die Eröffnung einer so gut eingerichteten und leistungsfähigen Zweigstelle in Bogen dürfe gewiß als ein Markstein in der Geschichte der Raiffeisenbanken bezeichnet werden, meinte der Redner, der die Verantwortlichen von Hunderdorf und Bogen mit einem hübschen Präsent erfreute.
Direktor Josef Roth machte sich zum Sprecher der Bayerischen Raiffeisenzentralbank München und stellte fest, daß die Mitglieder der Raiffeisenkassen als Unternehmer mitbestimmten und daß Raiffeisen heute in über 140 Ländern der Erde vertreten sei. Seine weiteren Ausführungen bezogen sich auf das Europäische Währungssystem und auf die Möglichkeit der Übertragung des bundesdeutschen Stabilitätskurses auf eben dieses europäische Währungssystem. An Bürgermeister Deschl gewandt, meinte Direktor Roth, daß die neue Raiffeisenbank Bogen nicht zuletzt auch zur Stärkung der Steuerkraft in der Stadt Bogen beitragen werde.
Darüber freute sich Bürgermeister Deschl. Er teilte mit, daß er schon von Kindheit an Beziehungen zu Raiffeisen und BayWa habe, sei doch sein Vater von 1918 bis 1945 BayWa-Lagerhausmeister in Bogen gewesen. Wenn man die Post miteinrechne, gebe es jetzt in der Stadt Bogen nicht weniger als fünf Banken, zählte das Stadtoberhaupt auf. Damit sei das Image dieser rührigen Stadt wieder gehoben und der Zentralitätsverlust ein wenig ausgeglichen worden. Was ihn aber besonders freue, sagte Bürgermeister Deschl, sei die Tatsache, „daß die Hunderdorfer nach Bogen gezogen sind“. Sein Dank galt neben den Initiatoren der Raiffeisenbank Bogen besonders auch Familie Pacher für die Überlassung der erdgeschossigen Räume und allen Handwerkern für die herrliche Ausgestaltung.
Ein herzlich gehaltenes Grußwort entbot zu guter Letzt auch noch BayWa-Direktor Trager als Vertreter der BayWa-Zweigniederlassung Regensburg. Er hob die gute Zusammenarbeit zwischen Raiffeisenbanken und BayWa im Warengeschäft hervor. Mit einem gemeinsamen Imbiß und einem fröhlichen Umtrunk fand die Einweihung der Raiffeisenbank Bogen ihren Abschluß.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.03.1979


Leistungsabzeichen in Gold-grün erhalten
1978 kein Brandeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr – Tanklöschfahrzeug soll beschafft werden – Dank an die Wehrmänner
Hunderdorf.
Die Freiwillige Feuerwehr hielt Ihre Jahreshauptversammlung im Gasthaus Baier-Edbauer ab. Der Tätigkeitsbericht des Kommandanten zeigte, daß die Wehrmänner zwar zu keinem Brandfall gerufen, dafür jedoch anderweitig Aktivitäten entwickelt wurden. So fanden mehrere gemeinnützige Einsätze statt, und Leistungsabzeichen wurden erworben. Von seiten der Gemeinde dankte 2. Bürgermeister Weinzierl den Feuerwehrmännern für ihre Tätigkeit zum Wohle des Gemeinwesens.
Xaver Anleitner begrüßte insbesondere 2. Bürgermeister Egon Weinzierl. Für die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder legte man eine Gedenkminute ein. In seinem Jahresbericht berichtete Anleitner, die Freiwillige Feuerwehr zähle zur Zeit 177 Mitglieder, wobei der Mitgliederstand gleich geblieben sei. Weiterhin berichtete der Vorsitzende über einen gelungenen Tagesausflug. Bezüglich des gewünschten Tanklöschfahrzeuges habe sich eine Lösung abgezeichnet. Die Gemeinde habe die Bezuschussung des Feuerwehrfahrzeuges beantragt, und von seiten der Regierung sei mitgeteilt worden, daß die Fördermittel derzeitig zwar verplant seien, jedoch gegen einen vorzeitigen Ankauf und eine Vorfinanzierung keine Einwendungen bestünden. „Ein Zuschuß wurde in Aussicht gestellt, über Zeitpunkt und Höhe der Förderung erfolgten jedoch keine Zusagen“, berichtete Anleitner. 1979 werde die Feuerwehr an Atemschutzlehrgängen der Feuerwehrschule teilnehmen, teilte Anleitner mit. 1980 könne eine Heizung im Feuerwehrgerätehaus eingebaut und 1981 solle möglichst das Fahrzeug beschafft werden, meinte Anleitner ferner. Abschließend nannte der Vorsitzende eine Reihe örtlicher Veranstaltungen, welche die Feuerwehr organisiert oder an denen sie teilgenommen habe.
Schriftführer Xaver Groß gab das Protokoll der vorjährigen Generalversammlung sowie der verschiedenen, zwischenzeitlich stattgefundenen Ausschußsitzungen zur Kenntnis. Anschließend wartete Kommandant Ferdl Hartmannsgruber mit seinem Tätigkeitsbericht auf, wobei er insbesondere die Ausbildungs- und Übungstätigkeit ansprach. Hartmannsgruber führte an, die Feuerwehr sei im Berichtszeitraum einmal alarmiert worden. Ein Einsatz sei jedoch nicht mehr erforderlich geworden. Verschiedene Einsätze wie Beseitigung von Öl bei einem Verkehrsunfall, Hilfeleistungen bei Sturmschäden, bei Hochwasser, bei Straßen- und Kanalreinigungen sowie Platzeinweisungen beim Wandertag und Straßenlauf, zählte er auf. Hartmannsgruber betonte, es seien auch wieder Leistungsprüfungen abgelegt worden, wodurch den Anforderungen an einen guten Leistungsstand Rechnung getragen worden sei. Insbesondere die Übungstätigkeit für den Atemschutz müsse noch intensiviert werden, meinte Hartmannsgruber. Er gab bekannt, daß die Neuaufnahme einer jungen Gruppe (neun Mann) beabsichtigt sei, die für den aktiven Dienst und für die Ablegung von Leistungsprüfungen gewonnen werden soll. Hartmannsgruber rief zu einer diesbezüglichen Mitgliederwerbung auf. Interessenten für den Feuerwehrdienst könnten sich bei Kommandant Hartmannsgruber oder Vorsitzenden Anleitner informieren und anmelden.
Zweiter Bürgermeister Weinzierl begrüßte es, wenn für den Feuerwehrdienst junge Leute gewonnen werden. Sie würden schließlich den Fortbestand der Wehr sichern. Weinzierl sprach sich dafür aus, auch junge Feuerwehrkameraden in einen erweiterten Vorstand mit aufzunehmen und so eine aktive Mitarbeit zu ermöglichen. Der Gemeindevertreter sprach allen Feuerwehrmännern des Vorstands bis hin zu den jungen Mitgliedern den Dank der Gemeinde aus für die zahlreichen Tätigkeiten zum Wohle des Gemeinwesens. Abschließend nahm Bürger-meister Weinzierl die Verleihung der Leistungsabzeichen in Gold-Grün vor. Die Auszeichnung erhielten: Bürgermeister Härtenberger (wohl der einzige Bürgermeister im Landkreis mit diesem Leistungsabzeichen), Kommandant Ferdl Hartmannsgruber, Vorsitzender Xaver Anleitner, Wenz Schmidt, Gerd Klumbies, Hans Holmer, Josef Maier und Rudolf Höpfl.
Vereinskassier Hans Schaubeck berichtete über die Kassenführung im Berichtszeitraum und gab einen zufriedenstellenden Kassenstand bekannt. Zum Schluß der Versammlung dankte Vorsitzender Anleitner besonders Kommandant Hartmannsgruber, Stellvertreter Huber, Kassier Schaubeck und Schröttinger, Schriftführer Groß sowie allen Mitgliedern für die positive Jahresarbeit. In der Diskussion wurden vor allem die Themen „Jungfeuerwehr“ und „Vereinsausflug“ angesprochen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.1979


Hunderdorf. Pfarrgemeinderat: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Vortrag über „Hellsehen“ im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19 Uhr, Wochenversammlung im Gasthaus Amann Vor-her TT- und Asphalt-Stock-Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.1979


Der Glaube in der heutigen Zeit
Hunderdorf.
Die Vorsitzende des Hunderdorfer Frauenbundes, Martha Hofmann, konnte im vollbesetzten Pfarrsaal neben den Mitgliedern des Frauenbundes und den Frauen der Pfarrei auch Gäste aus Elisabethszell und Mitterfels begrüßen. Ihr besonderer Willkommensgruß galt dem Referenten, Bischöflich Geistlichem Rat Niedermeier aus Leiblfing. Die Kirche habe seit dem letzten Konzil einen großen Schritt nach vorne gemacht, sagte Niedermeier. Auch in der religiösen Erkenntnis, die unser Leben beeinflusse, hätten sich viele Dinge auf liturgischem Gebiet geändert. Der Redner hob jedoch hervor, daß von Gott offenbarte Wahrheiten nicht verändert werden dürfen. Wichtig sei die Ehrfurcht vor Gott, und wir Menschen müßten die Lehre und Botschaft Christi, d. h. die Liebe, weiter verkünden.
Auf den Schöpfungsglauben eingehend, meinte Pfarrer Niedermeier, wir dürften nicht an einen Zufall denken, denn woher kämen denn Geist und Seele des Menschen? Nur unser Glaube lasse uns das Schöpfungswunder verstehen. Der dialektische Materialismus hingegen halte nur an dem fest, was man hört, sieht und erlebt. Doch auch modernste Entwicklungstechnik lasse den größten Schöpfer im Weltanschaulichen nicht untergehen.
Der Referent ermunterte alle Anwesenden, doch die Bibel als Zeugnis eines allmächtigen Schöpfers und als Glaubensbuch zu verwenden. Zusammenfassend meinte der Redner: „Ändern kann sich in unserer modernen Zeit die Gottauffassung, niemals aber ändern können sich der Gottesglaube und die Gottesvorstellung“. Gerade in unserer Gesellschaft sei der Fortschrittsglaube von besonderer Bedeutung. Auf allen Gebieten der Technik und der Wirtschaft müsse gleichzeitig etwas geändert werden, wenn nicht eine Katastrophenkette auf uns zukommen soll. Je mehr Macht wir heute besitzen, umso mehr Verantwortung sollte jeder einzelne haben, nicht zuletzt auch Verantwortung gegenüber Gott.
Beim zweiten Vortrag handelte es sich um den “Glauben an die göttliche Vorsehung“. Wir müßten immer bedenken, daß das Böse, also die Sünde, von einem Mißbrauch der menschlichen Geisteskräfte komme. Nicht immer sei der Mensch imstande, die von Gott gegebenen Kräfte zum Guten zu lenken. Manchmal könnten wir durch Schicksalsschläge, wie Unfall, Leid, Krankheit oder plötzlicher Tod. zur Um-kehr gerufen werden, denn viele Menschen hörten nicht mehr durch das Gewissen auf Gott.
Die Vorträge wurden von Teilnehmerinnen des Einkehrtages mit großem Interesse verfolgt, und mit viel Beifall wurde der Redner für seine eindrucksvollen Worte belohnt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen war den Frauen Gelegenheit zur Beichte gegeben. Ein Gottesdienst am Nachmittag beschloß diesen besinnlichen Tag.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.03.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training. Anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller. Am Samstag, 17. März, 9 Uhr, Arbeitseinsatz am Sportplatz (Beleuchtungsanlage).
Quelle: Bogener Zeitung, 15.03.1979


Wer baut wo und was im Landkreis?
Aufstellung über die im Februar beim Landratsamt Straubing-Bogen eingereichten  Baugesuche
Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf:
Gemeinde Hunderdorf: Rupert Kronfeldner, Hs.Nr. 8, 8441 Au vorm Wald, Einfamilienhaus; Josef Weindl, Hochfeldstr. 9, Um- und Anbau von Wohnräumen und Errichtung einer Doppelgarage; Xaver Schlecht, Lintach 20, Anbau und Aufstockung des Wohnhauses; Josef Heller, Straubinger Str. 4 a, 8441 Parkstetten, Einbau einer Garage, bauliche Änderungen. …
Gemeinde Windberg: Xaver Bauer, Meidendorf, 8445 Schwarzach, Wohnhausanbau; Walter Auerbacher, Windberg 21, 8411 Hunderdorf, Wohnhaus; Megal GmbH, Mittel-Europäische Gasleitungsgesellschaft, Postfach 1130, 4300 Essen 1, Antennenmast; Josef Diewald, Max-Planck-Str. 34 a, 8440 Straubing, Wohnhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1979


Grasoberl-Turnier wird besprochen
Rammersberg.
Der Stammtischverein hält heute, Freitag. eine Mitgliederversammlung im Gasthaus Gierl ab. Im Mittelpunkt der Erörterungen stehen die Vorbereitungen für das geplante Grasoberl-Turnier. Die Mitglieder werden gebeten, vollzählig zu erscheinen und bereits Preisspenden mitzubringen. Im Anschluß an den offiziellen Teil findet eine kleine Feier statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1979


Hunderdorf-Hofdorf. Reisighackgemeinschaft und Mitglieder der Gemeinschaftswaage: Samstag, 17. 3., 20 Uhr, Mitgliederversammlung im Gasthaus Deschl in Hofdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Freitag, 20 Uhr, Volkstanzprobe im Gasthaus Deschl, Hofdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1979


Windberg. SV: Heute, Freitag, 14 Uhr, Arbeitseinsatz aller aktiven Eisschützen auf der vereinseigenen Asphaltanlage. Die Begehung der diesjährigen Wanderstrecke wird vom 18. auf 25. März verschoben.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 17. März, Teilnahme am Preisschafkopfen des Schützenvereins. Treffpunkt um 19 Uhr im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1979


Windberg. Stammtisch: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Richterschenke.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.03.1979


In dieser Woche
Der Rebellenkaplan

In dieser Woche gingen wieder zahlreiche Spenden auf das Spendenkonto Jugendtagungshaus ein. Spenden auch von Erwachsenen, Pfarrern, alten Leuten oder auch Parteifunktionären. Sie alle wollen damit beweisen, daß ihnen die Probleme der Jugend nicht egal sind, daß sie etwas für die Jugend tun wollen. Eine großzügige Geste, gegen die nichts einzuwenden ist. Aber weit wichtiger als die materielle Hilfe wäre in machen bitteren Stunden die ideelle Unterstützung. Und hier hapert es in unserem Landkreis manchmal doch ganz gewaltig.
Kreisjugendpfleger Rudi Landstorfer hat in seinen „14 Sargnägeln für die Jugendarbeit“, die in dieser Woche vielerorts diskutiert wurden, einen Punkt angeführt, auf den näher eingegangen werden muß. „Versuche, alternative Lebensformen zu praktizieren, die durchaus aus christlichem Geist entstanden sind, werden als linke Utopistereien und Spinnereien abgetan“, heißt es da. Dies ist ein fürwahr schwerer Vorwurf. Er läßt sich aber durch einige prägnante Beispiele beweisen. Einer der Leidtragenden des bei einigen Zeitgenossen vorhandenen meterdicken Walles aus Ignoranz und Intoleranz ist der Kreisjugendseelsorger Hans Trimpl (Rain). Seit vielen Jahren versucht der junge Priester, die durch die ständig steigenden Mehr-belastungen der Jugendlichen von Rückschlägen arg gebeutelte Jugendarbeit, und hier besonders die katholische Jugendarbeit, am Leben zu erhalten, wiederzubeleben und mit neuen Impulsen auszustatten. Auf diesem arg dornigen Weg werden ihm ständig Stolpersteine zwischen die Füße geworfen. Weil bei den im engsten Kreis zelebrierten Jugendgottesdiensten die Luft nicht weihrauchgeschwängert ist, weil diese Gottesdienste nicht in der Kirche, sondern auch mal in einem Jugendraum abgehalten werden und weil nicht auf das Gotteslob zu-rückgegriffen wird, sondern die Jugendlichen (in stundenlanger Vorbereitungszeit) die Meßtexte selber zusammenstellen, deshalb „verführt“ Hans Trimpl, wie einst Sokrates, die Jugend.
Sokrates mußte den Giftbecher trinken. Gegen Hans Trimpl geht man auf andere Weise vor. Nicht öffentlich, versteht sich! Hintenrum lassen sich ja derartige Intrigen viel leichter spinnen. Zuerst bringt man einmal die Gerüchteküche zum Brodeln. Trimpl sei ein roter, ein linker Pfarrer, ist zu vernehmen. Er wird als „Rebellenkaplan“ betitelt. „Wer weiß, was der den Jugendlichen alles einredet“, wird geargwöhnt. Aber damit nicht genug. Man weiß sich auch noch mit anderen Mitteln zu helfen. Weil der Kreisjugendseelsorger bei einer Faschingsfeier der Landjugend mitgemacht hat, dort auch noch maskiert war und am Ende gar noch getanzt hat — und dies auch noch in aller Öffentlichkeit, weil das Bild sogar in der Zeitung veröffentlicht wurde! — griff jemand zur Feder und schrieb dem Generalvikar in Regensburg einen Beschwerdebrief. Denn ein Pfarrer hat ja schließlich auch Vorgesetzte …
Diese ‚“christlichen“ Heckenschützen verkennen die Absichten eines Mannes, der sein Leben nicht auf materiellen Gewinn, sondern auf ideelle Erfolge ausrichtet. Hans Trimpl ist ein Vertreter der neuen Generation junger katholischer Priester, die begriffen hat, daß auch die Kirche mit der Zeit gehen muß. Die Erfolge liegen klar auf der Hand. In unserem Landkreis zählen eben die Jugendlichen noch nicht zu den bundesdeutschen Rauschgiftkohorten, und die Sektenpäpste müssen ihre Rekrutierungen in anderen Landesteilen vornehmen, weil hier den Jugendlichen eine Art der christlichen Lebensführung angeboten wird, die sie anspricht, und für sie kein Bedürfnis besteht, sich ins „Nirwana“ zu flüchten. Welchen Unterschied macht es denn, ob bei der Jugendwallfahrt 5 000 Jugendliche einen Gospelsong, mit christlichem Text singen, oder bei der Holzkirchner Kerzenwallfahrt der Rosenkranz gebetet wird? Es steckt doch der gleiche Sinn dahinter. Dies muß endlich einmal begriffen werden. Denn auch Leute wie der Kreisjugendseelsorger sind Menschen. Der Rücktritt von Hans Trimpl aus der Projektgruppe Jugendtagungshaus beweist, daß auch ein Priester irgendwann an einem Punkt anlangt, wo er resigniert und sich anderen wichtigen Aufgaben (Kirchenbau in Rain) zuwendet. Die Folgen für die Jugendarbeit werden noch zu spüren sein!
Hans Trimpl ist kein Einzelfall. Ähnlichen Verdächtigungen ist das altehrwürdige Kloster Windberg ausgesetzt. Weil hier eine Gemeinschaft von einem Dutzend junger Priester sich der Jugendarbeit verschrieben hat, wirft man ihr vor (auch in Pfarrerkreisen), die Aufgabe des Ordens zu vernachlässigen. Windberg sei „kein g`scheites Kloster“ mehr, heißt es. Welches sind denn dann die Aufgaben des Ordens anno 1979? Ist es nicht vielmehr die einzige Chance, die ein Orden heute noch hat, sich den brennenden Problemen zuzuwenden, sie anzupacken und mit ihnen fertig zu werden? Würde man den Prämonstratensern von Windberg denn nicht mit viel mehr Berechtigung Weltflucht vorwerfen können, wenn sie sich aus der Jugendarbeit zurückziehen und nur mehr mit Gebet und Fasten beschäftigen würden?
Es ist endlich an der Zeit, die Rolläden hochzuziehen, und den Chancen, die eine zukunftsorientierte Jugendarbeit bietet, ins Auge zu sehen. Eine derart rückständige Haltung gegenüber den Organen der Jugendarbeit im Landkreis hat mit einem vorsichtigen und durchaus gesunden Konservatismus absolut nichts zu tun. Für die völlig unberechtigt Attackierten aber bleibt ein Trost: Auch Jesus wurde von einigen Mächtigen seiner Zeit völlig verkannt.
Franz Hirtreiter
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1979


Am Wochenende ist Wandertag
Hunderdorf.
Heute, Samstag, und am Sonntag, 18. März, findet eine Winterwanderung, ausgerichtet vom Bayerwaldverein Hunderdorf statt. Start und Ziel befinden sich beim Gasthaus Sandbiller. Die Wanderstrecke weist eine Länge von 10 km aus und führt durch das Perlbachtal und die Vorwaldlandschaft des Bayerischen Waldes. Nachmeldungen sind an den beiden Wandertagen noch möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1979


London-Flugreise des VBW
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk Hunderdorf veranstaltet an Christi-Himmelfahrt, 25. bis 27. Mai, eine Flugreise nach London. Auskunft und Anmeldung ab sofort bei Außenstellenleiter Helmut Kalm, Tel. 2474 von 17 bis 18 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag ab 19 Uhr Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1979


Windberg. Winith-Schützen: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Preisschafkopfen im Gasthaus Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.1979


Fachvortrag über Gartenbau
Hunderdorf.
Dienstag, 20. 3., findet um 19.30 Uhr im Cafe Weinzierl ein Vortrag des Gartenbaufachberaters Lehner über „Stauden, Sträucher im Garten“ statt. Ergänzt werden diese Ausführungen durch einen Dia-Vortrag. Hierzu lädt die Ortsbäuerin Fruhstorfer alle interessierten Frauen und Männer aus dem Gemeindebereich Hunderdorf, Gaishausen, Steinburg und Windberg ein. Im Anschluß an diese Veranstaltung nimmt Maria Fruhstorfer Anmeldungen entgegen für die am 27. und 30. März sowie am 6. April eingeplanten „Tortengarnierkurse“. Interessenten können sich außerdem telefonisch bei der Ortsbäuerin, Tel. 09422/2333, ab 18 Uhr, anmelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.03.1979


London-Flugreise des VBW
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk Hunderdorf veranstaltet vom 24. 5. bis 27. 5. (Christi Himmelfahrt) eine viertägige Flugreise nach London. Anmeldungen sind nur noch bis Frei-tag, 23. März, bei Außenstellenleiter Helmut Kalm (Tel. 2474 von 17 bis 18 Uhr) möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.03.1979


Windberg. SV: Heute, Dienstag, 18 Uhr, Asphalt-Stocktraining. Morgen, Mittwoch, 19 Uhr, Wochenversammlung im Vereinslokal Amann. Vorher TT-Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.03.1979


Nach Gottes hl. Willen verschied am 19. März 1979 meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Maria Kern
geb. Frankenberger

im Alter von 73 Jahren selig im Herrn.
Lindfeld, Degenfelden, Hunderdorf, den 20. März 1979
In tiefer Trauer:
Josef Kern, Gatte
Albert Poiger, Sohn mit Familie
Hans Poiger, Sohn mit Familie
Berta Schmidbauer, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute um 16 Uhr.
Trauergottesdienst am Mittwoch, den 21. März 1979, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.03.1979


Auf Schusters Rappen durchs Perlbachtal
Rund 3 000 Wanderer nahmen am siebten internationalen Wandertag in Hunderdorf teil – SV Windberg stärkste Gruppe

Hunderdorf. Der siebte Internationale Wandertag, ausgerichtet als Winterwanderung vom Bayerwaldverein Hunderdorf, fand am Wochenende wieder den Zuspruch von zahlreichen Wanderfreunden aus nah und fern. Mit der Beteiligung von rund 3 000 Wanderern wurde die Veranstaltung ein Erfolg und bewies, daß dem Wandersport nach wie vor reges Interesse entgegengebracht wird. Die Pokalverleihung an die stärksten Wandergruppen nahm zweiter Bürgermeister Egon Weinzierl vor.
Vor der Preisverteilung im Gasthaus Sandbiller hieß

Auswärtige Vereinsvertreter, die einen Ehrenpokal überreicht bekamen.

Vereinsvorsitzender Hans Glas die zahlreichen Wanderfreunde willkommen. Er dankte für die rege Beteiligung und teilte mit, daß aufgrund des idealen Wanderwetters am Sonntag auch noch viele Nachmeldungen zu verzeichnen gewesen seien. Ein Dankeschön sprach Glas vor allem jenen aus, die bei der Organisation und Ausrichtung dieses Wandertages geholfen haben. Glas führte aus, die Wanderstrecke habe diesmal durch das idyllische Perlbachtal geführt. Auch das ganze Jahr über stünden im Bereich Hunderdorf sieben Wanderwege zur Verfügung. Eine Wanderkarte habe der Verein beim Bahnhof aufgestellt. Wanderwegevorschläge in der schönen Berglandschaft des Bayerischen Vorwaldes seien daraus zu ersehen. Als Dank für die erfreuliche Unterstützung überreichte der Vorstand je ein Präsent im Namen des Bayerwaldvereins an Bezirksvor-sitzenden Hutterer und Abzeichenwartin Hutterer.
Als Vertreter von Bürgermeister Härtenberger, der die

Die Vertreter der örtlichen Vereine, die einen Ehrenpreis erhielten.

Schirmherrschaft übernommen hatte, schloß sich zweiter Bürgermeister Egon Weinzierl den Grußworten des Vorsitzenden Glas an. Weinzierl sagte, mit der überaus guten Beteiligung sei das Bemühen des Bayerwaldvereins entsprechend honoriert worden. Es sei erfreulich, daß von der schönen Sportart des Wanderns immer mehr und mehr Gebrauch gemacht werde. Weinzierl meinte, der Wandertag solle in erster Linie Ansporn geben, die Heimat ‚zu durchwandern, ihre Schönheit zu suchen und sie dadurch wieder mehr schätzen und lieben zu lernen. Den Organisatoren, insbesondere dem Vorstand und der Wanderwartin Kathi Scheibenthaler, dankte der Bürgermeister für ihren Einsatz. Anschließend nahm stellvertretender Schirmherr Weinzierl die Pokalverleihung an die stärksten auswärtigen Wandergruppen sowie an die örtlichen Vereine vor. Max Wühr (82 Jahre) wurde als ältester Teilnehmer geehrt.
Folgende Vereine konnten Pokale bzw. Ehrenpreise in Empfang nehmen: Auswärtige Ver-eine: SV Windberg (150 Teilnehmer), SV Schwarzach (140), Gäubodenwanderer Ittling (116), Wanderfreunde Kollnberg (104), Chamtal-Wanderer (104), Wanderverein Nittenau (91), Wanderfreunde Parsdorf b. München (86), Wanderfreunde Sengkofen (81) und Wanderverein „Frohsinn Straubing“ (74). Örtliche Vereine: SV Hunderdorf (70), Stammtisch Rammersberg (65), Trachtenverein Hunderdorf (64), Schülergruppe Mädchen (57), Kegelclub (54), Freiw. Feuerwehr (41), Kath. Landjugend (37), Jugendgruppe Knaben (34), Junge Union (31) und Rotkreuz-Ortsgruppe (25).
Quelle: Bogener Zeitung, 21.03.1979


Sitzung des Gemeinderates Windberg
Windberg.
Am heutigen Mittwoch, 21. März, 19 Uhr, findet im Sitzungssaal Windberg eine Gemeinderatssitzung statt. Es stehen folgende Tagesordnungspunkte zur Behandlung: 1. Er-richtung eines Kinderspielplatzes, 2. Ausbau der Bauschuttdeponie, 3. Erstellung des Regionalplanes Donau-Wald (Stellungnahme zu den einzelnen Fachkapiteln), 4. Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.03.1979


Ist das Hellsehen ein Wunder?
Pater Norbert Backmund referierte beim Bildungsabend des Pfarrgemeinderates
Hunderdorf.
Groß war das Interesse am Bildungsabend, den der Pfarrgemeinderat in Verbindung mit dem katholischen Bildungswerk kürzlich veranstaltete. Der Pfarrsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Hamberger die Gäste begrüßte. Sein besonderer Gruß galt dem Referenten des Abends, Pater Norbert Backmund vom Kloster Windberg.
„Gibt es Hellsehen?“, diese Frage stellte Pater Norbert an den Beginn seines Vortrages und erinnerte dabei an Fernsehsendungen, wo derlei Dinge gezeigt worden seien. Früher habe man an Wunder gedacht oder geglaubt, daß es sich um eine Rache des Teufels handle. Selbst Goethe und Schopenhauer, Dichter und Philosophen ersten Ranges, hätten diesen Dingen großes Interesse entgegengebracht. Parapsychologie, hypnotisieren, Tischerl rucken usw., das alles sei natürlich, nur könnten sich die Menschen nicht alles erklären. Einwirken Gottes und dämonischer Einfluß seien möglich. Die Wissenschaft der Parapsychologie beschäftige sich sehr mit diesen Problemen. Sie möchte Helligkeit in das Dunkle des Unerklärlichen bringen und suche aus diesem Grund nach geordneten Zusammenhängen.
Die Parapsychologie christlicher Richtung sei der Meinung, daß es Menschen gäbe, welche die Gaben hätten, die Grenzen des Natürlichen zu überschreiten. Vielfach gebe es aber keine Erklärungen. Das Wünschelrutengehen sei eine unleugbare Tatsache. Gedankenlesen sei ebenfalls in bewundernswerter Weise praktiziert worden. Eindeutige Erklärungen dieses wunderbaren Tuns von Menschen würden sich aber einfach nicht geben lassen. Pater Norbert meinte, daß es eben telepathisch begabte Menschen gebe. Als Beispiele führte er Theres Neu-mann und den allseits bekannten Mühl-Hiasl, den gerade in unserem Gebiet oft zitierten Propheten, an.
Der Referent sagte aber auch, daß Irrtümer nicht ausgeschlossen seien, was eben wieder alles natürlich erscheinen lasse. Viele Leute und Wissenschaftler seien sich im Grunde darüber einig, daß Hellsehen einfach etwas Natürliches sei. So könnten auch Tiere, wie Tauben, Pferde und Ratten, „hellsehen“, also Geschöpfe der Natur. Daß hier natürlich vielerlei Faktoren eine bedeutende Rolle spielten, müßten alle, die sich mit dem Problem oder dem Phänomen des Hellsehens beschäftigen, berücksichtigen. Selbst der Atheismus beschäftige sich seit neuesten mit dem Hellsehen. Eine ausgedehnte und mit persönlichen Erlebnissen des Referenten und der interessierten Zuhörer angereicherte Diskussion beendete den mit großem Interesse der Anwesenden verfolgten Vortrag über vermeintlich übernatürliche Dinge.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.03.1979


Hunderdorf. VBW: Sonntag, 1. 4., Fahrt zum Nationaltheater München zur Aufführung „Fidelio“. Bei einer Teilnahme von mindestens zehn Personen fährt der Bus ab Hunderdorf, sonst ab Straubing. Anmeldungen ab sofort bei Außenstellenleiter Helmut Kalm (Tel. 2474, ab 18 Uhr).
Quelle: Bogener Zeitung, 22.03.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training in der Turnhalle. Morgen, Freitag, 17.30 Uhr, Training auf dem Sportplatz. Anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller. Am Samstag, 9 Uhr, Arbeitseinsatz am Sportplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.03.1979


Hunderdorf. BRK-Ortsgruppe: Freitag, den 23. 3., 20 Uhr, Dienstabend in Gemeinschaft mit der Ortsgruppe Steinburg bei Berger-Bräu in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.03.1979


Das Leben der „Waldler“
Hunderdorf.
Die Volksbildungswerk-Außenstelle Hunderdorf hat den bekannten Heimat- und Brauchtumsreferenten Alois Kerscher eingeladen. Er zeigt Dias vom Leben und Schaffen der Waldler im vorigen Jahrhundert. Der Vortrag findet am Dienstag, 27. März, um 20 Uhr in der Hauptschule Hunderdorf statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 24. März, 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.1979


Hunderdorf. KuSK: Sonntag, 1. April, 14 Uhr, Jahreshauptversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.1979


Rammersberg/Hunderdorf. Stammtischverein: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, großes Grasoberl-Turnier im Gasthaus Gierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.1979


Windberg. Winithschützen: Heute, Freitag, 19 Uhr, Pflichtschießen, ab 20.30 Uhr Mitgliederversammlung im Gasthaus Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.1979


Steinburg. Rot-Kreuz-Gruppe: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus „Zum Berger-Bräu“.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.1979


Den bewährten Feuerwehrvorstand gewählt
Ausführlichen Rückblick über die letzten fünf Jahre gegeben — Kommandant Breu geehrt — Spende für Schloßkapelle
Au vorm Wald.
Die Freiwillige Feuerwehr Au vorm Wald hielt ihre Generalversammlung vor kurzem im Gasthaus Wagner-Freudenstein, ab. Vorsitzender Max Wagner begrüßte besonders stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf, Egon Weinzierl. Aus Anlaß der zehnjährigen Tätigkeit von Kommandant Johann Breu überreichte ihm der Vorsitzende einen schönen Zinnbecher mit einem Blumengebinde. Mit lobenden Worten bedankte sich Wagner für die vorbildliche Arbeit, die Breu in den vergangenen Jahren für die Wehr geleistet habe. In einer Schweigeminute wurde des im vergangenen Jahr verstorbenen Feuerwehrmannes Johann Niedermeier gedacht. Der Kommandant gab einen ausführlichen Rückblick auf die letzten fünf Jahre seiner Tätigkeit.
Die wichtigsten Ereignisse waren 1974 die Fahnenweihe, 1976 erhielt die Wehr ein neues Löschfahrzeug, 1977 veranstaltete sie einen Vereinsausflug nach Reit im Winkel. Die Feuerwehrmänner nahmen an der „Goldenen Hochzeit” des Ehrenkommandanten Alois Schötz teil. Ein Fahnenkasten und ein Schaukasten wurden angeschafft. 1978 wurde für das Feuerwehrhaus ein neuer Bekleidungsschrank gekauft. Bei einer sportlichen Veranstaltung holte sich eine Mannschaft beim Stapellauf den ersten Platz. Heribert Riedl jun. wurde Sieger beim Crosslauf, eine weitere Gruppe errang den dritten Platz im Preiskegeln. Der Kommandant lobt die Teilnahme an solchen Veranstaltungen. Sie diene zur freundschaftlichen Kontaktaufnahme mit anderen Vereinen sowie zur körperlichen Ertüchtigung der Feuerwehrmänner. In diesem Zusammenhang wurde bekanntgegeben, daß voraussichtlich für ein Jahr die Startgelder zur Teilnahme an Veranstaltungen der Ortsvereine aus der Vereinskasse bestritten werden.
Als besonderer Erfolg konnte die Wehr bestandene Leistungsprüfungen in Gold, Zwischenprüfungen zu Gold und Prüfungen von zwei Gruppen in Silber aufweisen. Für das kommende Jahr ist eine Jugendgruppe zur Leistungsprüfung vorgesehen. Verschiedene Renovierungsarbeiten am Feuerwehrgerätehaus wurden von den Wehrmännern durchgeführt, wozu die Gemeinde Steinburg und nachfolgend die Gemeinde Hunderdorf das Material zur Verfügung gestellt hat. Ganz besonders stolz ist die Feuerwehr auf das Funkgerät im Löschfahrzeug mit den dazugehörigen Handsprechfunkgeräten. Die Gesamtkosten von etwa 11 000 Mark wurden wiederum von der Gemeinde finanziert. Zu Brandeinsätzen mußte die Wehr im Jahre 1978 nicht gerufen werden.
Die FFW Au vorm Wald umfaßt zur Zeit 77 Mitglieder, davon vier Ehrenmitglieder. Das bedeute, daß der kleine Ort keineswegs die kleinste und schwächste Wehr habe, sagte Kommandant Breu. Er konnte auch heuer wieder zwei weitere Mitglieder verpflichten. Ferner gab der Kommandant bekannt, daß von der Firma Jungmeier sämtliche Handfeuerlöscher überprüft werden. Als voraussichtlicher Termin wurde der 31. März angegeben. Alle Handfeuerlöscher sollen aber bereits am Tag vorher zum Gasthaus Wagner-Freudenstein gebracht werden, damit die Überprüfung reibungslos ablaufen kann.
Der Übungsplan für 1979 für die gesamte Wehr, die wiederum fünf Gruppen umfassen wird, wird umgehend zusammengestellt und durch die einzelnen Gruppenführer bekanntgegeben. Jede Gruppe hat außer den Leistungsprüfungen und den Fahnenweihen drei Pflichtübungen zu veranstalten.
Abschließend dankte der Kommandant Zeugwart Josef Ecker für die vorbildliche Instandhaltung des Heldengrabes und die Aufräumungsarbeiten im Gerätehaus. Auch dem Fahnenjunker und seinen Begleiterinnen dankte er für die gute Zusammenarbeit mit den Wehrmännern, und dem Vorstand sagte er ebenfalls Dankesworte. Kassier Max Schötz erläuterte den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 1978, der wie jedes Jahr zufriedenstellend war. Die Kassenprüfer lobten die vorbildliche Kassenführung. In diesem Zusammenhang schlug der Vorstand vor, für die zu renovierende Schloßkapelle Au vorm Wald aus der Feuerwehrkasse eine Spende von 1 000 Mark zu geben, was die Versammlung einstimmig billigte.
Bürgermeister Egon Weinzierl übermittelte die Grüße des ersten Bürgermeisters Karl Härtenberger. Er stellte fest, daß die Wehr in Ausbildung wie auch finanziell gut gestellt sei. Besonders lobend hob er hervor, daß weit über die Hälfte aller Mitglieder junge Männer seien. Das weise auf guten Vereinsgeist und gute Führungskraft hin. Mit besonderem Nachdruck er-klärte er, auf keinen Fall müsse befürchtet werden, daß die jetzige Gemeinde Hunderdorf eine der örtlichen Feuerwehren auflösen wolle.
Da Neuwahlen des gesamten Vorstands anfielen, wurde der bisherige entlastet und ein Wahlausschuß unter Vorsitz von Bürgermeister Weinzierl gebildet. Es wurden folgende Wahlergebnisse erzielt: Vereinsvorsitzender Max Wagner (56 von 60 abgegebenen Stimmen), erster Kommandant Johann Breu (55 Stimmen), zweiter Kommandant Manfred Mauermayer (44 Stimmen), Kassier Max Schötz (56 Stimmen) und Schriftführer Alois Freudenstein (53 Stimmen). Weitere Ausschußmitglieder wurden auf Zuruf gewählt und zwar Hans Schindlmeier, Rupert Kronfeldner, Alois Haimerl, Franz Retzer, Karl Heigl, Heribert Riedl, Josef Hornberger jun. und Franz Reiner. Daraus wurden Schindlmeier und Kronfeldner wieder als Kassenprüfer bestimmt. Zeugwart ist nach wie vor Josef Ecker. Die Gruppenführer sind wie bisher Alois Schötz, Manfred Mauermayer, Heribert Riedl, Johann Breu und neu dazugekommen Helmut Kronfeldner. Zum Abschluß wurde abgestimmt, ob in diesem Jahr ein Vereinsausflug oder ein Kameradschaftsabend veranstaltet werden soll. Die Mehrheit der Versammlung entschied sich für einen Kameradschaftsabend, der am 31. März im Gasthaus Wagner, Freuden-stein, stattfinden wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.1979


Elternversammlung für die Grundschule
Hunderdorf.
Die Schulleitung Hunderdorf führt am kommenden Donnerstag, 29. März, um 19 Uhr im Grundschulgebäude der Volksschule eine Elternversammlung durch. Behandelt werden vor allem Probleme der Schulreife, des Übertritts in weiterführende Schulen und die Leistungsbewertung. Eingeladen sind vor allem die Erziehungsberechtigten aus den Grundschulklassen und Eltern, deren Kinder in weiterführende Schulen übertreten, oder in der 1. Klasse der Grundschule eingeschrieben werden sollen.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.1979


Naturschutz zwischen Romantik und Politik
Windberg.
Beim vierten „Windberger Thesenmarkt“, der sich mit dem Thema „Naturschutz zwischen Romantik und Politik“ beschäftigte, wurde kaum kontrovers diskutiert. Nur bereits Überzeugte waren gekommen, um sich mit den Thesen von Adolf Neuhofer, Vorsitzender der Kreisgruppe des Bund Naturschutz, auseinanderzusetzen. Darin liege, sagte Neuhofer, ein grundsätzliches Problem der gesamten Naturschutzbewegung: viele Bürger meinten, der Ein-satz für die Natur sei ein „Vereinszweck“ wie viele andere auch. Daß es um die Rettung der Lebensgrundlagen für Tier, Pflanze und – untrennbar damit verbunden — auch für den Menschen selbst gehe, werde nur wenigen bewußt. Neuhofer meinte, daß der Naturschutz sicher als romantische Bewegung begonnen habe. Heute – angesichts so gigantischer Zerstörungsprojekte wie etwa die Donaukanalisierung – sei die Romantik vorbei und der Naturschutz habe sich zwangsweise zu einer eminent politischen Sache entwickelt. Trotzdem dürfe man nicht ohne Emotion an die Sache herangehen: „Nur was man liebt, kann man auch mit letztem Einsatz verteidigen.“ Neuhofer rief dazu auf, die Schönheit der Schöpfung gerade im pädagogischen Bemühen hervorzuheben Leider sei heute eine Vergötzung des vorn Menschen Gemachten und eine Geringschätzung des „nur“ von Gott Geschaffenen zu beobachten. Der Bund-Naturschutzvorsitzende nannte dies „die Sünde unserer Zeit“.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.1979


Oskar Bugl feierte 70. Geburtstag
Windberg.
Am Dienstag konnte Oskar Bugl von Ochsenweiher bei Windberg in körperlicher und geistiger Frische im Kreise seiner Angehörigen den 70. Geburtstag feiern. Der Jubilar wurde als jüngster Sohn der Landwirtsehegatten Xaver und Maria Bugl von Hohenthann geboren. Mit 16 Jahren erlernte er bei Lehrer Binder in Windberg das Violinspiel und führte dann eine Schrammelkapelle. Später erlernte er bei Kapellmeister Klein in Hunderdorf, und Bielmeier in Straubing Blasmusik. Als Musiker ist Oskar Bugl in der engeren und weiteren Heimat bekannt. Im Jahre 1940 rief ihn der zweite Weltkrieg zu den Waffen, 1941 reichte er Rosa Venus von Altenried die Hand zum Lebensbund. Aus dem Kriege heimgekehrt, erwarb er sich in Ochsenweiher eine kleine Landwirtschaft, die er noch heute selbst bewirtschaftet. Drei Töchter und fünf Enkelkinder entboten dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche neben vielen Verwandten, Freunden und Bekannten.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.03.1979


Hunderdorf. Frauen: Dienstag, 27. 3., um 19.30 Uhr im Cafe Weinzierl erster Tortengarnierkurs.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.03.1979


Dia-Vortrag über das „Waldler-Leben“
Hunderdorf.
Die Volksbildungswerk-Außenstelle Hunderdorf, hat den bekannten Heimat-und Brauchtumsreferenten Alois Kerscher für einen Vortragsabend gewonnen. Dias vom Leben und Schaffen der Waldler im vorigen Jahrhundert zeigt er im Rahmen eines Vortrags am Dienstag, 27, März, um 20 Uhr in der Hauptschule.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.03.1979


Kinderbücherei wird eröffnet
Windberg.
Ein kleiner Anfang zum „Jahr des Kindes“ soll in Windberg die derzeit noch kleine Kinderbücherei sein. Jeden Mittwoch, zu den üblichen Sprechstunden (13.30 bis 17 Uhr), können die Bücher in der Gemeindekanzlei in Windberg ausgeliehen werden. Die Leihgebühr beträgt je Buch und Woche 0,20 DM. Die Ausleihzeit ist immer von Mittwoch zu Mittwoch. Unter den Büchern befinden sich auch eine kleine Anzahl Bücher für Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.03.1979


Gott, der Herr, nahm am 26. März 1979, schnell und unerwartet, meine liebe Gattin, meine herzensgute Mutti, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante
FRAU RESI SCHÖNAUER
geb. Wurm

im Alter von 47 Jahren heim ins Reich.
Hunderdorf, den 27. März 1979
In tiefem Schmerz:
Hans Schönauer, Gatte
Werner Schönauer, Sohn
Maria und Josef Schönauer, Schwiegereltern
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 18.00 Uhr, anschließend Sterberosenkranz. Mittwoch, Sterberosenkranz um 18.30 Uhr.
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 29. März 1979, um 15.00 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Von Beileidsbezeigungen am Grabe bitten wir Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.03.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Donnerstag, 29. März, Teilnahme an der Beerdigung der Schützenschwester Resi Schönauer. Treffen in Vereinskleidung um 14.30 Uhr bei der Pfarrkirche.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.03.1979


Morgen Tortengarnierkurs
Hunderdorf.
Morgen, Freitag, um 19.30 Uhr, findet im Pfarrheim der zweite Tortengarnier-kurs statt, in dem neue Sorten vorgestellt werden. Am 6. April findet der nächste Kurs statt, zu dem sich die Teilnehmerinnen rechtzeitig unter Telefon 09422/2333 (ab 18 Uhr) anmelden sollen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.03.1979


Lauftreff wird erweitert
Hunderdorf.
Der bisher an den Samstagen um 15.30 Uhr stattfindende Lauftreff wird weiterhin beibehalten, soll aber durch einen zweiten, so wie dies auch im letzten Sommer der Fall war, jeweils am Mittwoch um 18.30 Uhr erweitert werden.
Die Strecke ist das reizende Perlbachtal mit seinen Wanderwegen. Die Teilnehmer laufen entsprechend ihrem Leistungsniveau in vier verschiedenen Laufgruppen. Treffpunkt für die jeweiligen Lauftreffs ist die Schule in Steinburg. Für die Hunderdorfer Teilnehmer erfolgt gemeinsame Abfahrt fünf Minuten vor Beginn am Schulplatz. Pkw-Besitzer sollten ihre Autos zur Mitfahrt anbieten. Die Leiter der Lauftreffs, sämtliche aus dem Lager des LC Tanne Hunderdorf, sind bereit, die Bedingungen zum Erwerb des Laufabzeichens des Deutschen Leichtathletikverbandes abzunehmen. Als Leistungen werden für die verschiedenen Auszeichnungen 15 Minuten, 30 Minuten oder eine Stunde Lauf ohne Unterbrechung verlangt. Die Lauftreffs eignen sich aber auch sehr gut als Vorbereitungen für das 2. Staffelfest am 14. Juni und die Gemeindemeisterschaften im Geländelauf am 16. Juni. Unter dem Motto „Laufen ohne zu schnaufen“ findet der erste Mittwochlauftreff am 4. April statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.03.1979


Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Heute, Donnerstag, 19.30 Uhr, spricht Präses Josef Niedermeier im Gasthaus Baier-Edbauer zu den Männern und Burschen der Pfarrei über die Marianische Kongregation.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.03.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training in der Turnhalle. Morgen, Freitag, ab 17,30 Uhr Training auf dem Sportplatz. Um 20 Uhr Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.03.1979


Hunderdorf. SV-Frauengymnastik: Heute, Donnerstag, keine Turnstunde wegen Elternsprechtag in der Schule.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.03.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Freitag. 30. 3., 19 Uhr. Freundschaftskegeln der 1. Mannschaft gegen Firma Nolte.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.03.1979


Au vorm Wald. Freiwillige Feuerwehr: Samstag, 1. 3., von 8 bis 12 Uhr Feuerlöscherüberprüfung beim Gasthaus Wagner.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.03.1979


Der VG-Haushalt 1979 umfaßt 451 000 Mark
Verbandsumlage mit effektiv 48,50 DM relativ günstig – Jahresrechnung 1978 festgestellt – Haushaltsplan genehmigt
Hunderdorf.
Die Gemeinschaftsversammlung, das beschließende Organ der Verwaltungs-gemeinschaft Hunderdorf, hat in seiner kürzlich im Gemeindeamt Windberg abgehaltenen Sitzung den Haushaltsplan 1979 verabschiedet und hierzu die entsprechende Haushaltssatzung erlassen. Demnach beträgt das Haushaltsvolumen 450 930 DM. Die Verwaltungsumlage, die die Mitgliedsgemeinden an die Verwaltungsgemeinschaft zu entrichten haben, beläuft sich effektiv auf 247 430 DM. Demnach beträgt der Betrag für einen Einwohner 48,50 DM. Weiterhin wurde die Herausgabe eines gemeinsamen Informationsblattes beschlossen.
Eingangs wurde die Jahresrechnung 1978 vom Kämmerer Hans Pollmann vorgetragen. Die Jahresrechnung wurde mit ihren Abschlußziffern in Einnahmen und Ausgaben von 225 993 DM im Verwaltungshaushalt und mit 63 000 DM im Vermögenshaushalt festgestellt, vorbehaltlich der Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuß. Die wichtigsten Einnahmeposten im Verwaltungshaushalt waren hierbei die Verwaltungsgebühren und Auslagen in Höhe von 2 883 DM, die Standesamtsgebühren in Höhe von 1 296 DM, die AB-Personalförderung in Höhe von 5 800 DM, die Erstattung von Verwaltungsausgaben vom Schulverband 6 959 DM, die Förderung nach FAG in Höhe von 37 120 DM sowie die allgemeine Zuweisung nach FAG in Höhe von 41 508 DM sowie die Umlage der Mitgliedsgemeinden in Höhe von 125 097 DM. Die Ausgaben für Aufwandsentschädigungen, Angestelltenvergütungen, Bürobedarf betrugen 149 230 DM. Für die Miete der Verwaltungsräume wurden 5 992 DM ausgegeben.
An Nebenkosten wie Heizungskosten, Reinigung, Strom, Wasser wurden 2 913 DM verausgabt. Für den Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung wurde eine Ausgabe von 45 236 DM erforderlich. Weiterhin wurden Verkehrszeichen und Baustellenbeschilderungen mit einem Kostenaufwand von 2 200 DM angeschafft. Im Vermögenshaushalt wurden 63 000 DM in Einnahmen durch die Investitionsumlage von den Mitgliedsgemeinden gebucht. Die Ausgabeposten im Vermögenshaushalt setzen sich wie folgt zusammen: Panzerschrank 8 331 DM, Paßschreibmaschine 2 813 DM, Büromaschinen 6 004 DM sowie die Erstausstattung der Verwaltungsräume einschließlich Ablösung der übernommenen Einrichtungsgegenstände von den Mitgliedsgemeinden 44 707 DM.
Der vorgelegte Entwurf der Verwaltung zum Haushaltsplan für das Jahr 1979 wurde in den einzelnen Gruppenabschnitten und Unterabschnitten bekanntgegeben und beraten. Im folgenden wurde die Haushaltssatzung einstimmig beschlossen. Dabei wurde auf der Basis einer sparsamen Haushaltswirtschaft der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 1979 ohne Änderungen einstimmig angenommen. Er enthält im Verwaltungshaushalt Einnahmen und Ausgaben von je 436 630 DM und im Vermögenshaushalt Einnahmen und Ausgaben von je 14 300 DM. Die Höhe des durch sonstige Einnahmen im Verwaltungshaushalt nicht gedeckten Bedarfs (Verwaltungsumlage) wird auf 284 550 DM festgesetzt. Für die Bemessung der Umlage werden die Einwohnerzahlen vom 30. Juni zugrunde gelegt. Die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft hatten am 30. Juni 1978 insgesamt 5 102 Einwohner. Für die Bemessung der Umlage nach der Einwohnerzahl trägt der Betrag je Einwohner im Verwaltungshaushalt 55,77 DM. Eine Investitionsumlage wurde nicht festgesetzt. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan Wird auf 35 000 DM festgelegt. Die Haushaltssatzung samt Anlagen wird der Rechtsaufsichtsbehörde zur Genehmigung vorgelegt. Bei der Errechnung des Umlagebedarfes wurde die Förderung nach Art. 3 b, die den Mitgliedsgemeinden anteilmäßig anzurechnen ist, nicht in Abzug gebracht. Nach Anrechnung dieser Beträge ergibt sich ein tatsächlicher effektiver Umlagebedarf von 247 439 DM, was eine Verwaltungsgemeinschaftsumlage von 48,50 DM je Einwohner ergibt. Es konnte deshalb zufriedenstellend die Feststellung getroffen werden, daß im Vergleich zu anderen Verwaltungsgemeinschaften ein zumindest durchschnittlicher Umlagebedarf je Einwohner zugrunde gelegt werden kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1979


Grasoberl-Turnier fand Anklang
Rammersberg.
Kürzlich fand im Gasthaus Gierl ein Grasoberlturnier des Stammtischvereins statt. Karl Wanninger, Vorstand des noch jungen Vereins, konnte dazu 88 Grasoberlfreunde begrüßen. Nach der Erläuterung der Spielregeln und der Schreibweise wetteiferten die Mitspieler an 22 Tischen um die mehr als 30 Preise im Gesamtwert von über 500 DM. die ausschließlich von den Stammtischfreunden gestiftet wurden. Geschrieben wurde in Plus- und Minuspunkten, was die Spieler zu einer überlegten Spielweise veranlaßte, aber auch die Auswertung durch Schriftführer Breu in die Länge zog. Die Gaststube war berstend voll, als Vorstand Wanninger gegen 23.45 Uhr zur Preisverteilung schritt. Den ersten Preis konnte er an Hans Erber (Ellaberg) mit 61 Punkten überreichen, der sich den Radiowecker aussuchte. Den 2. Preis, ein Faßl Bier, erhielt Karl Eyerer (Gschwendt) mit 49 Punkten. Den dritten Preis erzielte Sepp Schwarzensteiner (Degernbach) mit 39 Punkten. Er gewann einen Bayerwaldrundflug im Wert von 100 DM. Den vierten, Preis machte Rudi Höpfl (Hoch) mit ebenfalls 31 Punkten. Den fünften Preis erhielt Siegfried Heinz (Hunderdorf) mit 38 Punkten. Nach Verleihung der weiteren Preise und des Trostpreises an Franz Mühlbauer mit 49 Minuspunkten dankte Wanninger allen Mitspielern für ihre Teilnahme.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1979


Au v. Wald. FFW: Samstag, 31. 3., 8 bis 12 Uhr, Feuerlöscherüberprüfung beim Gasthof Wagner.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1979


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft Sonntag, 1. 4., im Gasthof Sandbiller Jahreshauptversammlung mit Aussprache über Hundertjahrfeier des Vereins im Jahr 1980.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1979


Hunderdorf. Trachtenverein: Heute, Freitag, 20 Uhr, Volkstanzprobe im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 31. 3., 15 Uhr, Tanzprobe der Kinder und Jugendgruppe. Verschoben auf Samstag, 7. 4., ist der Vereinsabend.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1979

Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.1979


Windberg. FFW: Sonntag, 1. 4., 8.45 Uhr, Dienst laut Übungsplan.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.1979


Gott, der Herr, nahm schnell und unerwartet am 30. 3. 1979 meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Anna Gütlhuber
geb. Rothmeier
Landwirtsgattin

im Alter von 70 Jahren, heim ins Reich.
Rammersberg, Mitterfels, Rain, Hoch, Asham, den 31. 3. 1979
In tiefer Trauer:
Albert Gütlhuber, Gatte
Richard Gütlhuber, Sohn mit Fam.
Lina Handwerker, Tochter mit Fam.
Johann Gütlhuber, Sohn mit Fam.
Centa Weinzierl, Schwester mit Fam.
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute 18.30 Uhr.
Trauergottesdienst am Montag, den 2. 4. 1979, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.1979


Ausflug geht nach Südtirol
Großlintach.
Der Schützenverein entwickelt in diesem Jahr wieder einige Aktivitäten. Im Verlauf der letzten Mitgliederversammlung im Gasthaus Schlecht wurden Termine für eigene Veranstaltungen und die Teilnahme an Festen anderer Vereine besprochen.
Schützenmeister Michael Seifert, der die Mitglieder begrüßte, gab zunächst bekannt, daß die Angebote verschiedener Busunternehmer für den diesjährigen zweitägigen Vereinsausflug eingegangen seien. Seifert wies auf die verschiedenen Preise und Fahrtrouten hin. Nachdem bereits in einer vorausgegangenen Versammlung drei Ziele, Prag, das Rhein-Mosel-Gebiet und Südtirol zur Wahl gestanden hatten, entschied man nun endgültig in diesem Jahr am 19. und 20. Mai zwei Tage nach Südtirol zu fahren. Der Schützenmeister wies ausdrücklich darauf hin, daß auch bei diesem Ausflug Mitglieder wieder nur den halben Fahrpreis zu zahlen hätten. Der volle Fahrpreis betrage 65 Mark für Fahrt, Übernachtung und Frühstück, die Nichtmitglieder, die sich gerne an dieser Fahrt des Schützenvereins beteiligen könnten, entrichten den Fahrpreis bei der Anmeldung im Vereinslokal Schlecht.
Der Schützenverein veranstaltet heuer auch wieder ein Preis-Schafkopfen für das der Termin mittlerweile auf Samstag, 7. April, festgelegt wurde. Zu diesem Turnier stehen wertvolle Sachpreise wie ein Fahrrad, eine Herrenarmbanduhr sowie ein Gutschein für eine kostenlose Teilnahme, an der Zweitagefahrt nach Südtirol neben vielen anderen Preisen zur Verfügung. Die Startgebühr zu diesem Schafkopf-Turnier, das wieder im Gasthaus Schlecht unter Leitung von Otto Weber stattfindet, beträgt sechs Mark. Die Versammlung beschloß außerdem, nach langer Zeit wieder ein „Gemeindeschießen“ durchzuführen, welches voraussichtlich Anfang Mai stattfinden soll und zu dem alle Bürger und Ortsvereine eingeladen werden. Zum Abschluß der Saison steht das traditionelle Schützenessen auf dem Programm, dem das Königsschießen vorausgehen wird und bei dem die Vereinsmeister und der neue Schützenkönig geehrt werden.
Sportleiter Siegfried Attenberger gab abschließend einen Überblick über den Stand der ersten und der Damen-Mannschaft in den Rundenwettkämpfen des Schützengaues Straubing-Bogen. Er verwies noch darauf, daß bald neue Schützenpässe eingeführt würden, wozu bei der Vorstandschaft Antragsformulare erhältlich seien.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.1979


Totaler Einsatz für den Nächsten
Das Lebensbild Pater Rupert Mayers stand im Mittelpunkt – Programm erläutert
Hunderdorf.
Vor kurzem sprach der Präses der Marianischen Männerkongregation Straubing, Geistlicher Rat Josef Niedermeier aus Leiblfing, zu den Mitgliedern der Kongregation aus der Hunderdorfer Pfarrei. Pfarrer Franz Reitinger begrüßte die Gäste und freute sich sichtlich, daß so viele Sodalen und interessierte Zuhörer der Einladung zu diesem Abend gefolgt waren.
Mit einem Tonbild über Pater Rupert Mayer, eröffnete der Präses den Abend. „Pater Rupert Mayer wurde am 23. 1. 1876 geboren. Sein Vater war nicht damit einverstanden, daß der Sohn Jesuit werden wollte, hatte jedoch nichts dagegen, daß er Theologie studierte, um Priester zu werden. Der junge Student war im übrigen auch ein ausgezeichneter Reiter und Fechter. Mit 23 Jahren wurde er zu Rottenburg zum Priester geweiht und kam, inzwischen in den Jesuitenorden eingetreten, 1911 nach München. Dort wurde er Seelsorger der Zugewanderten. Im 1. Weltkrieg war er Sanitäter und Seelsorger und erhielt das Eiserne Kreuz I. Klasse. Eine schwere Verwundung hatte die Amputation eines Beines zur Folge. Nach dem Krieg kam er nach München zurück und da begann seine Arbeit für den Nächsten erst richtig. Er hatte immer Zeit für die Menschen und ihren vielfältigen Anliegen der damaligen Zeit. Er schenkte den Armen, kannte keinen Unterschied zwischen arm und reich. Natürlich tat er auch viel für die Kirche“, berichtete Niedermeier.
„1921 wurde Pater Mayer von Kardinal Faulhaber zum Präses der Münchner Marianischen Kongregation ernannt. Die Predigten des unermüdlichen Streiters für die kirchliche Sache wurden immer schärfer. Er griff die Nazis sogar von der Kanzel herab an. Daraufhin wurde Pater Mayer von der Gestapo verwarnt Er aber predigte weiter. So blieb es nicht aus, daß er Redeverbot erhielt und schließlich im Juni 1937 verhaftet wurde. Nach einer Gefängnisstrafe, die Pater Mayer in Landsberg verbüßte, kam er im Mai 1938 wieder frei und zurück nach München, wo er, nach eigenen Worten, einfach nicht schweigen konnte. Eine erneute Verhaftung blieb nicht aus. Einen Tag vor Weihnachten 1939 wurde er ins KZ Sachsenhausen/Oranienburg eingeliefert, wo er in Einzelhaft genommen wurde. Anschließend wurde er eines Tages ins Benediktinerkloster Ettal verbannt. Hier mußte er schweigen, durfte nicht predigen, keine Beichte hören, war sozusagen lebendig tot. Als 1945 die Amerikaner einrückten, wurde auch Pater Rupert Mayer aus seiner Verbannung befreit. Sein erster Weg führte ihn zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes. Dann wollte er natürlich sofort wieder nach München zurück, wo er auch von den MC-Männern begeistert empfangen wurde. Schon begann er wieder zu predigen. Am 1. November erlitt er während einer Predigt einen Gehirnschlag. Er stand vor dem Altar, bis man ihn aus der Kirche trug. „Nicht einmal im Tode ist Pater Rupert Mayer umgefallen“, sagten die Leute. Sein Tod im Stehen war wohl bezeichnend für einen aufrichtigen Bekenner der Kirche“. meinte Niedermeier.
Der Referent stellte dann zwei Losungen Pater Rupert Mayers in den Vordergrund seiner Ausführungen und besprach sie. Zum Schluß blendete der Präses noch auf die Geschichte der Kongregation zurück.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.1979


Hunderdorf. PGR: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Sitzung des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.04.1979


Josef Heigl wurde 80
Windberg.
Am Montag konnte Josef Heigl aus Meidendorf im Kreise seiner Angehörigen den 80. Geburtstag feiern. Der Bürgermeister der Gemeinde Windberg, Franz Kleikamp, überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Jagdpachtschilling für Wegebau
Windberg.
Bei der kürzlich erfolgten Jagdgenossenschaftsversammlung fanden die Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Als Jagdvorsteher wurde Peter Faltl von Feiertaghof wiedergewählt. Als Stellvertreter ging Otto Huber aus der Wahl hervor. Kassier der Genossenschaft ist wieder Alfons Haimerl von Dambach. Der Jagdpachtschilling, soweit er nicht ausbezahlt werden muß, fließt wieder in die Gemeindekasse zur Aufschotterung der Gemeindewege. Jagdvorsteher Faltl stellte aufgrund der Anwesenheitsliste fest, daß das Interesse für diese Versammlung sehr gering sei und hoffte, daß die kommenden Versammlungen wieder besser besucht würden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Hunderdorf. SV Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr, Training in der Turnhalle. – Freitag, 6. 4., 18 Uhr, Training bzw. Lauftreff, Treffpunkt bei Sandbiller. Anschließend Spielerversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Hunderdorf. SV-LC Tanne: Freitag, 6. April, um 17.30 Uhr Lauftraining für alle. Samstag, 7. April, um 9 Uhr Hochsprungtraining für Jugend und Schüler A.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Hunderdorf. Frauen: Freitag, 6. 4., 19.30 Uhr, letzter Tortengarnierkurs im Pfarrheim Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.04.1979


Waldbesitzer werden informiert
Windberg/Irensfelden.
Am Sonntag, 8 April, 19.30 Uhr, findet im Gasthaus Hilmer, Irensfelden, eine Waldbesitzerversammlung statt. Hauptthema des Abends ist die Aufbereitung von Schadholz nach der Schneekatastrophe. Alle Waldbesitzer der Gemeinde Windberg sind zu diesem Informationsabend eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


„Wann ist mein Kind schulreif?”
Aufschlußreicher Elternabend in der Grundschule – Rektor Czerwenka referierte
Hunderdorf.
„Ist mein Kind schulreif? Wie erfolgt die Leistungsbewertung im schulischen Bereich? Ist mein Kind zum Übertritt in eine weiterführende Schule befähigt?“ Diese drei Themenbereiche umriß Rektor Czerwenka in einer gut besuchten Elternversammlung der Grundschule Hunderdorf. Außer den Erziehungsberechtigten waren noch Mitglieder des Elternbeirates mit Vorsitzendem Gruber und sämtliche Klassleiter anwesend.
Der Schulleiter behandelte zuerst das Problem der Einschulung. Dabei informierte er die Eltern über vorschulische Erziehungsarbeit und hob das Wirken der Kindergärten für den Übergang zum schulischen Lernen hervor. Im Mittelpunkt aller Überlegungen und Entscheidungen müsse das Kind stehen, das mit der Einschulung am Anfang eines wichtigen Lebensabschnittes stehe. Dann befaßte sich Rektor Czerwenka mit der Frage, was unter Schulreife zu verstehen sei. Er sprach in diesem Zusammenhang über die Kennzeichen der körperlichen, geistigen und sozialen Schulreife. Der Themenbereich wurde abgerundet mit Auszügen aus dem Schulpflichtgesetz und einer ausführliehen Information über die Praxis der Schulreifefeststellung an der Verbandsschule Hunderdorf wobei die Durchführung eines sprachfreien Eignungstestes für alle Schulneulinge das Kernstück bilde.
Im Anschluß daran ging es um die Leistungsbewertung im Grundschulbereich. Hier seien andere Maßstäbe als in der Hauptschule anzulegen, so der Redner. Hohe Verantwortung trügen Elternhaus und Schule bezüglich der Erziehung und des ständig fortschreitenden Lernprozesses. Bereits in der Grundschule müsse schulische Arbeit bewertet und eine dem kindlichen Entwicklungsstand gemäße Leistung erbracht werden. Rektor Czerweka erläuterte hierauf die diesbezüglichen Bestimmungen der Allgemeinen Schulordnung und betonte nachdrücklich, daß Leistungskontrollen mehr als Leistungsanreize zu verstehen seien, Ergebnisse der Unterrichtsarbeit seien und nicht als „Proben“ empfunden werden sollten. Umfang und Dauer lägen im Ermessen der Lehrkraft und sollten sich zahlenmäßig nur auf die Notenfindung beschränken.
In seinen weiteren Ausführungen nannte der Schulleiter die Voraussetzungen für die schulische Leistung. Auch hier sei das Vorbild der Familie von größter Bedeutung hinsichtlich der Einstellung zur Arbeit und zur Leistung. Ausschlaggebend seien für das Kind außerdem die Bereitschaft zur Hilfestellung durch Elternhaus und Schule, der Leistungswille, die Verfolgung eines Zieles, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, ein gewisses Maß an Intelligenz und eine gute Gesundheit. Nicht vergessen werden dürften Frohsinn und Arbeitsfreude des Lehrers und der Kinder. Mit der inhaltlichen Erläuterung der verschiedenen Notenstufen und der Aussagekraft der Zeugnisse wurde dieser Teil des Elternabends abgeschlossen.
Schließlich beleuchtete Rektor Czerwenka die Probleme des Übertritts. Er behandelte eingehend die Fragen über die Eignung eines Kindes. welche Voraussetzungen das Kind mitbringen sollte und welche Anforderungen seitens der Gymnasien gestellt werden. Für ein erfolgversprechendes Fortkommen müßte der Schüler unter anderem ein überdurchschnittliches Intelligenzvermögen besitzen, da mangelnde geistige Produktivität nicht immer durch vermehrten Fleiß ausgeglichen werden könne und schulische Schwierigkeiten die Folgen seien. Mit einer Unterrichtung über das Feststellungsverfahrens zum Übertritt an weiterführende Schulen und dem Film „Verpaßte Bildungschancen“ endete die Elternversammlung. Anschließend hatten die Eltern noch Gelegenheit, mit den Lehrkräften zu sprechen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


H. Hofer gewann Schafkopfturnier
Hunderdorf. Mit einem Schafkopfturnier wartete die Eisstockabteilung des SV Hunderdorf auf. Abteilungsleiter Otto Sachs konnte zahlreiche Teilnehmer begrüßen. Es waren auch sehr viele Eisstockfreunde und Mitglieder aus örtlichen und benachbarten Vereinen erschienen. Sachs bedankte sich bei den Spendern von Preisen und wünschte allen viel Glück bei dem beliebten bayerischen Kartenspiel. Dann wurde kräftig auf den Tisch geklopft. Den ersten Preis, ein Spanferkel, holte sich Hubert Hofer aus Mitterfels mit 112 Punkten (s. Bild). Auf den nächsten Plätzen folgten: Wolfgang Riepl (92 Punkte), Georg Bachl (90), Rainer Holzknecht (89), Werner Schedlbauer und Alfons Niedermeier mit jeweils 80 Punkten.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Gelungener Kameradschaftsabend
Au v. Wald.
Kürzlich hielt die FFW Au vorm Wald einen gelungenen Kameradschaftsabend ab. Der 1. Vorstand, Max Wagner, konnte neben Pfarrer Franz Reitinger, dem 1. Bürgermeister Härtenberger, dem 2. Bürgermeister Weinzierl und dem KBM Jungmeier auch den Ehrenkommandanten Alois Schötz, die Fahnenmutter, sowie die Ehrengäste Wutz, Holzner und Hubel begrüßen.
Kommandant Hans Breu sprach kurz den Sinn dieses Abends an: dieses Beisammensein solle vor allem ein Lohn für die Ehefrauen sein, die infolge der vielen Leistungsprüfungen bei manchen Arbeiten allein gelassen werden müssen. Dieser Abend und ein Essen sollten eine Entschädigung dafür sein.
Höhepunkt war die Überreichung eines Schecks in Höhe von 1 000 Mark durch den Vorstand Max Wagner, an Pfarrer Franz Reitinger. Dieser Betrag war von der FFW Au vorm Wald als Sende für das Fahnenkirchlein Au vorm Wald gedacht. Pfarrer Reitinger war außerordentlich erstaunt über diese Spende, da in der Regel ja die Feuerwehren unterstützt werden müßten. Er sprach der Feuerwehr ein Lob aus, da sie stets eine Wehr sei, auf die Verlaß sei und in der eine gute Kameradschaft herrsche.
Auch der 1. Bürgermeister Härtenberger richtete ein paar Worte an die Feuerwehrkameraden. Er bekundete, daß eine Zusammenkunft der Feuerwehrkameraden nicht immer dienstlich sein müsse, sondern auch gesellschaftlich bedingt sein könne. Kreisbrandmeister Jungmeier versicherte, daß er zur Abnahme der Leistungsabzeichen jederzeit zur Verfügung stehe.
Zu später Stunde trug dann Alois Winter mit Gesangseinlagen und Schlagzeugsolos zum guten Gelingen des Kameradschaftsabend bei. Für Unterhaltung und Musik sorgten außerdem die „Los Amigos“. Alfons Meier und Max Wagner trugen mit Gstanzln ebenfalls zur Unterhaltung bei.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Vollversammlung mit Neuwahlen im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Windberg. Stammtisch Dorfner: Heutet, Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung wegen Ausflug.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Meidendorf. BRK: Heute, Freitag, 20 Uhr, Dienstabend im Gasthaus Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Steinburg/
Bahnhof

Am Samstag, den 7. 4. 1979,
Tanz
Es faszinieren Sie
The Bavarian Flippers
Auf Ihren Besuch freut sich: FAMILIE SOLCHER
Ostersonntag TANZ.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.04.1979


Urkunden für neue Mitglieder
Hunderdorf.
Zur Jahreshauptversammlung des Krieger- und Soldatenvereins konnte Vorsitzender Pflügl eine ansehnliche Zahl von Mitgliedern begrüßen. Nachdem man eingangs der verstorbenen Mitglieder gedacht hatte, erstattete Kassier Retzer den Kassenbericht. Für die mustergültige Kassenführung dankte Vorsitzender Pflügl herzlich. Anschließend wurde für 1980 eine Hundertjahr-Feier beschlossen, wozu ein Festausschuß gebildet wurde. Am 20. Mai werden die Kameraden des KuSK Degernbach in Steinburg zum Patenbitten erscheinen. Schließlich wurden noch die neu aufgenommenen Mitglieder von Bürgermeister Härtenberger mit einer Urkunde bedacht. Mit einer regen Diskussion endete die Versammlung und ein Mitglied stiftete unter großem Beifall Freibier.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Großlintach. Schützenverein: Heute, Samstag, ab 19.30 Uhr großes Preisschafkopfen im Saal des Gasthauses Schlecht. Einsatz sechs Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 7. 4., 19 Uhr, Freundschaftskegeln der Damenmannschaft gegen Damen der Firma Anger im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag. 7. 4., 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 7. 4., 19.30 Uhr, Vereinsabend im Gasthaus Amann. 16 Uhr Tanzprobe für Kindergruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Steinburg. Imkerverein: Sonntag, 8. 4., 9.30 Uhr, Frühschoppen im. Gasthaus Berger.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.04.1979


Sitzung des Gemeinderats
Windberg.
Am Dienstag, 10. April, um 19.30 Uhr findet im Sitzungssaal der Gemeinde Windberg eine Gemeinderatssitzung statt. Es werden folgende Punkte beraten. Jahresrechnung 1978, Beratung und Beschlußfassung über Haushaltsplan für das Jahr 1979 und Verschiedenes.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.1979


Kindergarten in bester Ordnung
Aus der Beiratssitzung des Kindergartens St. Josef — Ab Donnerstag Osterferien
Hunderdorf.
Kürzlich konnte Beiratsvorsitzende Ingrid Hentschirsch die Kindergartenbeiräte sowie Pfarrer Franz Reitinger mit Gemeindeassistentin Amann und die Leiterin des Kindergartens, Roswitha Bergbauer, zu einer Beiratssitzung begrüßen.
Eingangs lobten sowohl der Pfarrer als Träger des Kindergartens als auch die versammelten Beiräte die wirkungsvolle Arbeit der Kindergärtnerinnen und die gute Zusammenarbeit mit der Kindergartenleitung. Das erste Thema des Abends befaßte sich mit der Verkehrsbeschilderung beim Kindergarten. Die Elternbeiräte waren sich einig, daß es angebracht wäre, wenn auf den Straßen, die zum Kindergarten führen, gut sichtbare Verkehrszeichen „Achtung, Kin-der! Kindergarten“ aufgestellt würden. Die Autofahrer würden damit zu einer vorsichtigen Fahrweise veranlaßt. Diesbezüglich wird der Kindergartenbeirat einen Antrag an die Gemeinde stellen. Zum Falle eines Brandes im Kindergarten meinte die Leiterin, daß die Sicherheit der Kinder gewährleistet sei. Erstens sei ein Feuerlöschgerät vorhanden, welches vom Personal jederzeit bedient werden könne. Zweitens führe eine Tür vom Gruppenzimmer unmittelbar ins Freie und drittens gebe es keine Treppen oder sonstige Hindernisse.
Zum Jahr des Kindes will der Hunderdorfer Kindergarten keine eigene Aktion veranstalten. Jedoch werden der Kindergartenbeirat und die Kindergarteneltern – die vom Pfarrgemeinderat veranstaltete SOS Kinderdorf-Werbeaktion am 28. April unterstützen.
Roswitha Bergbauer gab bekannt, daß die Anmeldungen für das kommende Kindergartenjahr jederzeit zu den üblichen Öffnungszeiten des Kindergartens dort erfolgen können. Die Osterferien des Kindergartens beginnen am Donnerstag, 12. 4 , und dauern bis einschließlich Dienstag, 17. 4. Am letzten Kindergartentag vor Ostern wird ein Ostereiersuchen für die Kleinen veranstaltet.
Die Spielgeräte im Freien seien für die kommenden Monate durchaus ausreichend. Auf die Frage, ob für den Kindergarten eventuell Holzspielzeug angeschafft werden sollte, meinte die Kindergartenleiterin, daß dies auf der Wunschliste stehe. Pfarrer Franz Reitinger will sich um die Anschaffung dieses Spielzeugs bemühen.
Die abschließende Diskussion bezüglich des geplanten Sommerfestes ergab folgendes Ergebnis. Nach einer Rücksprache mit dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hamberger wird man versuchen, auch weitere kirchliche Vereine für dieses Fest zu gewinnen. Der Reinerlös soll als Beitrag für die Anschaffung einer neuen Orgel in der Pfarrkirche gespendet werden.
Als letzter Tagesordnungspunkt stand die Frage, ob noch ein Elternabend im Mai gehalten werden soll. Man einigte sich dabei auf ein Thema, dies speziell die Eltern der Kinder anspricht, die aus dem Kindergarten ausscheiden und in die Schule eintreten. Man wird versuchen, dafür einen passenden Referenten zu finden.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.1979


Hunderdorf. Altenclub: Heute, Montag, um 14 Uhr im Pfarrheim Treffen aller Mitglieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.1979


Nach Gottes heiligem Willen, verschied unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Josef Poiger
Landwirt von Hunderdorf
Mitglied der FFW Hunderdorf und Jubelsodale der Mar.

Männerkongregation in Straubing
im Alter von 71 Jahren, selig im Herrn.
Hunderdorf, Günzburg, München, Haar, Unterschleichach b. Haßfurth, den 9. April 1979
In tiefer Trauer:
Josef Poiger, Sohn mit Familie
Anton Poiger, Sohn mit Familie
Johann Poiger, Bruder mit Familie
Otto Poiger, Bruder mit Familie
Ottilie Roßner, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Überführung heute, 18.00 Uhr, darauffolgendem Rosenkranz. Trauergottesdienst mit anschl. Beerdigung am Dienstag, den 10. April 1979, um 15 Uhr, in Hunderdorf. Von Beileidsbezeigungen bitten wir höflich Abstand zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.04.1979

Windberg. SV: Heute, Dienstag, 18 Uhr, Asphalt-Stock-Training. Morgen, Mittwoch, um 19 Uhr Wochenversammlung im Vereinslokal Amann. Vorher TT-Training.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.04.1979


Osternachtfeier am Ostermorgen
Sorgen wegen Orgel – Sitzung des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung
Hunderdorf.
Pfarrer Franz Reitinger begrüßte die Mitglieder des Pfarrgemeinderates sowie die der Kirchenverwaltung zu einer gemeinsamen Sitzung im Pfarrheim. Tagesordnungspunkte waren das Problem Orgel und die liturgische Umgestaltung der Osternachtfeier. Nachdem Pfarrer Reitinger die Kostenangebote für eine neue Orgel von fünf Orgelbaufirmen vorgetragen hatte, entwickelte sich eine lange Diskussion.
Auf Anregung von Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Hans Hamberger wird nun die Bevölkerung in den nächsten zwei Wochen durch einen Pfarrbrief über das ganze Problem Orgel informiert werden. Jeder Pfarrangehörige soll durch dieses Informationsblatt Klarheit über die Anschaffung einer neuen Orgel erhalten. In Anbetracht der schwierigen finanziellen Lage, die nun in nächster Zeit auf die Pfarrei zukommt, ist es unumgänglich, an die Pfarrangehörigen mit einer Spendenbitte heranzutreten. Erst nach Rückgabe des Extra-Pfarrbriefes an das Pfarramt können Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung entscheiden, ob nun eine Orgel, deren Lieferzeit 20 bis 26 Monate beträgt, gekauft wird.
Nach dem Stand der Dinge sollen nun bei der Kirchenrenovierung in der nächsten Zeit nur die allernotwendigsten und wichtigen Arbeiten erledigt werden. Allerdings hat das Kultusministerium einen Zuschuß von 25 000 DM nur zugestimmt, wenn im Jahre 1979 noch 200 000 DM an Baukosten aufgewendet bzw. ausgegeben werden. Notwendig wäre noch die Renovierung der Turmdecken. Diese soll jedoch momentan zurückgestellt werden. Heier will man noch mit der Neugestaltung des Kirchenraumes beginnen. Alle weiteren Planungen werden konsequent fortgeführt.
Zum Thema Osternachtfeier regte Pfarrer Reitinger an, diese doch von Karsamstag auf den Morgen des Ostersonntag zu verlegen. Karsamstag sei der Tag der Grabesruhe des Herrn, also finde kein liturgischer Gottesdienst statt. Die Osternachtfeier jedoch solle der gottesdienstliche Höhepunkt des gesamten Kirchenjahres sein. Als passender Zeitpunkt für alle Kirchenbesucher wurde der Gottesdienst für 7 Uhr angesetzt.
Zum Abschluß der Sitzung sprach Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger noch ein paar Worte bezüglich des letzten Vortrags von Pater Norbert Backmund. Er lobte den besonders guten Brauch und meinte, daß man im Juli der Bevölkerung einen weiteren Bildungsabend wieder mit dem gleichen Referenten anbieten sollte. Diesmal sollen die Schwammerlsucher und -freunde angesprochen werden Zu der für den 28 April angesetzten Werbeaktion „SOS-Kinderdorf“ versicherten die Pfarrgemeinderäte dem Vorsitzenden ihre Unterstützung.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.04.1979


Interesse am Bürgerverein nahm zu
Erste Jahreshauptversammlung gut besucht – Vorstand satzungsgemäß erweitert
Interessenvertretung der Bürger im Vordergrund
Steinburg.
Die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins zur Pflege von örtlicher Tradition und Gemeinschaft im Gasthaus Josef Solcher am Samstagabend zeigte, daß sich der Verein im Aufwind bewegt, weil er die Interessen der Steinburger Bürger nach der Gemeindegebietsreform gewissenhaft vertritt. Nicht nur die Mitgliederzahl hat sich mehr als verdoppelt, auch die Vereinsarbeit konnte durch die Wahl von Ausschußmitgliedern intensiviert werden.
Vorsitzender Johann Feldmeier wies auf die Schreiben von Ministerpräsident F. J. Strauß und der Staatsminister A. Dick und G. Tandler hin, bei denen sich der Verein auch weiter für eine Gleichbehandlung aller Bürger im Rahmen der Gemeindegebietsreform einsetzen werde. Resi Schießl wurde für die gewissenhafte Kassenführung, Adelheid Altmann für die sorgfältige Arbeit als Schriftführerin gedankt.
Johann Feldmeier, der sich über den regen Besuch und das große Interesse der Mitglieder freute, gab zunächst die Tagesordnung bekannt und gab dann den Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden. Ausführlich berichtete er dabei über die Bemühungen der Aktionsgemeinschaft demokratischer Gemeindegebietsreform und zwei Ausschußsitzungen. Den Kassenbericht gab Resi Schießl, der der Vorsitzende J. Feldmeier für die geleistete Arbeit und Mühe herzlich dankte. Über die Gründungsversammlung und Mustersatzung des Vereins berichtete Schrift-führerin Adelheid Altmann, die allen Mitgliedern die Schreiben und Antworten von Ministerpräsident Strauß und der Staatsminister Tandler und Dick bezüglich der Gemeindegebietsreform zur Kenntnis brachte.
In einem eigenen Tagesordnungspunkt erläuterte Johann Feldmeier nochmals Sinn und Zweck des Bürgervereins, der örtliche Tradition und Gemeinschaft pflegen und die Probleme der Bürger kennenlernen wolle. Die Anregung, dafür eine Sprechstunde einzurichten, wurdes gutgeheißen. Der neugewählte Ausschuß wird sich mit diesem Vorschlag beschäftigen. Walter Reichardt, Hans Kraus, Karl Hanner jun., Rupert Kronfeldner, Hans Hornberger und Franz Retzer wurden einstimmig in die Vorstandschaft gewählt. Laut Beschluß ist diese Vorstandschaft auf vier Jahre von der Gründungsversammlung an, gewählt. Neben der Satzungsänderung sprach sich die Mitgliederversammlung für eine Eintragung des Bürgervereins ins Vereinsregister aus, nachdem das Für und Wider abgewogen wurde.
Auf reges Interesse stießen die letzten drei Tagesordnungspunkte bei den Anwesenden, weil sie sich mit der Gemeindegebietsreform und deren Auswirkung für die Bürger Steinburgs befaßten. Von der Aktionsgemeinschaft demokratischer Gemeindegebietsreform, die sich mit einer Resolution an das Bayerische Innenministerium wenden wird, erwarte man, sagte Feldmeier, daß sie sich für die Gleichbehandlung aller Bürger einsetze und die zwangsweise Eingemeindung von Gemeinden in Einheitsgemeinden erneut überprüfe. Probleme in der eigenen Gemeinde wurden vorgebracht und von den anwesenden Gemeinderäten sachlich beantwortet. Anregungen zur Aktivierung der Vereinsarbeit, die die Geschlossenheit des Bürgervereins in der Öffentlichkeit zeigen, wurden von den Mitgliedern offen diskutiert. Vorsitzender Johann Feldmeier bedankte sich deshalb am Schluß bei allen für die rege Teilnahme und das Vertrauen, das sich der Bürgerverein innerhalb eines Jahres erworben habe. Auch in Zukunft wolle man, besonders durch Abhaltung einer Sprechstunde, dem Bürger Gelegenheit geben, seine Probleme vorzutragen, sagte Johann Feldmeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


Klasse 9a Sieger beim Hallenturnier
Hunderdorf.
Erstmals führte die Volksschule Hunderdorf ein Handballturnier in der Halle durch. Wenn auch die Ausmaße der Halle nicht einem Normalfeld in einer großen Halle entsprechen, konnte dieses Turnier mit einigen Abänderungen der offiziellen Regeln doch „fachgerecht“ abgehalten werden. Zudem sind im differenzierten Sportunterricht Möglichkeiten des Übens gegeben. Bei dem vom Sportbeauftragten der Schule, Lehrer Heinz Hentschirsch, organisierten und geleiteten Turnier kämpften fünf Mannschaften der Klassen 7a, 7b, 8a, 9a und 9b um den Turniersieg. Es entwickelten sich spannende Spiele, bei denen auch Überraschungen nicht ausblieben. So konnten die „Kleinen“ der 7a die „Großen“ der neunten Klasse b schlagen, womit für diese der Traum vom Turniersieg ausgeträumt war. Nach zehn Spielen ergab sich folgendes Endergebnis: Sieger wurde die Mannschaft der Klasse 9a (Bild) mit 8:0 Punkten und 11:4 Toren. Den zweiten Platz belegte die 8a mit 6:2 Punkten und 10:6 Toren. Durch das bessere Torverhältnis erreichte die Klasse 9b (2:6 Punkte, 7:10 Tore) den dritten Platz vor den ebenfalls punktgleichen Mannschaften der Klassen 7b (2:6 Punkte, 9:13 Tore) und der 7a (2:6 Punkte, 6:10 Tore).
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Mittwoch, 18 Uhr, Training der Jugend, je nach Witterung in der Halle bzw. auf dem Sportplatz. Morgen, Donnerstag, 18 Uhr, Training der Senioren auf dem Sportplatz. Anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag/Sonntag, 21./22. 4., Beteiligung am Wandertag in Windberg. Anmeldung bei Scheibenthaler, Apoiger Straße 8.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


23 Geburten und 21 Sterbefälle
Aus dein Standesamtsregister der Stadt Bogen – Nur eine Eheschließung
Bogen. Die Eintragungen im Standesamtsregister der Stadt Bogen verzeichnen im Monat März 23 Geburten, eine Heirat und 21 Sterbefälle. Drei Paare haben die Absicht zu heiraten, kundgetan.
Geboren wurden: Am 4. März eine Tochter Ramona Maria den Eltern Karl und Maria Theresia Spranger, Lintach. – Am 5. März eine Tochter Tamara Maria den Eltern Peter Herbert und Hannelore Anna Sand, Lintach.  … Am 16. März eine Tochter Anja Katrin den Eltern Franz Xaver und Gabriele Maria Hagn, Hunderdorf, Hauptstraße 38. …  Am 26. März eine Tochter Sonja den Eltern Rudolf und Theresia Thekla Attenberger, Hunderdorf/Thananger. …
Gestorben sind:  … Am 3. März Emma Klara Höhn, geb. Becker, Hunderdorf, Hochweg 7, 74 Jahre alt … Am 19. März die Hausfrau Maria Kern, geb. Frankenberger, Hunderdorf, Lindfeld, 73 Jahre alt. … Am 25. März die Hausfrau Zäzilia Feldmer, geb. Edenhofer, Großlintach, 78 Jahre alt. … Am 26. März die Friseuse Therese Schönauer, geb.Wurm, Hunderdorf. Am Sportplatz 4 …
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979


Wer baut wo und was im Landkreis?
Aufstellung über die im März beim Landratsamt eingereichten Baugesuche

Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf:
Gemeinde Hunderdorf: Rudolf Attenberger, Thananger 3, Ausbau des Dachgeschosses; Gemeinde Hunderdorf, Einfriedung des Tennisplatzes, Ballfanggitter für den Bolzplatz; Herrman Fuchs, Hoch 13, Wohnhaus mit Garage; Konrad Stelzer, Hoch ½ , Einbau einer Stallung; Maria Geith, Au v, Wald 11 ½ , 8441 Steinburg, Ausbau des Dachgeschosses; Georg Ecker, Schafberg. 8441 Steinburg, Erweiterung der Gerätehalle; Franz Söldner, Sollach 7, Wohnhaus …
Gemeinde Windberg: Bruno und Hans Reinhold, Windberg 11 ½ , 8441 Hunderdorf, Anbau an Wohnhaus und Garage; Max Schuster, Oberbucha, 8441 Hunderdorf, Einbau von Fremdenzimmern; HOBI GmbH, Hauptstr. 2 , 8441 Hunderdorf, Wohnhaus. …
Quelle: Bogener Zeitung, 11.04.1979

Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1979


Bald eine EC-Damenmannschaft?
Otto Sachs bleibt Abteilungsleiter – EC hielt Rückschau auf erfolgreiches Jahr
Hunderdorf.
Zu der Generalversammlung der Eisstockabteilung des Sportvereins Hunderdorf waren zahlreiche Mitglieder erschienen. Der besondere Gruß des Abteilungsleiters Otto Sachs galt ersten Vorsitzenden Joachim Kaldonek und Gemeinderat Xaver Anleitner als Vertreter der Gemeinde. Zunächst dankte Sachs seinem Vorgänger Wenz Schmidt sowie seinen Mitarbeitern, die ihn wirklich in jeder Weise tatkräftig unterstützt hätten. Zu besonderem Dank aber sei man der Gemeinde für die Erstellung der schönen Asphaltanlage verpflichtet.
In seinem Rückblick sagte Otto Sachs, daß sich die Mitgliederzahl derzeit auf 97 Mitglieder belaufe. Er wünsche sich, daß es in Bälde 100 seien, die dem Eisstocksport nachgehen. Die Eisschützen des SV Hunderdorf hätten Im abgelaufenen Jahr an nicht weniger als 39 Turnieren mit insgesamt 64 Moarschaften teilgenommen. Dreimal habe man als Sieger ein Turnier beendet, viermal den zweiten Platz belegt und dreimal den dritten Platz erreicht. Als besonderen Erfolg wertete Sachs den ersten Platz beim eigenen Eröffnungsturnier, denn es sei der erste Platz überhaupt gewesen. Die Meisterschaftsturniere habe man mit wechselndem Erfolg bestritten. Die A-Moarschaft erreichte bei A-Klassenmeisterschaft den zweiten Platz. Die B-Mannschaft müßte eigentlich absteigen, konnte aber aufgrund einer Entscheidung am grünen Tisch die Klasse halten. Die C-Mannschaft hat ebenfalls den Erhalt der Klasse geschafft.
Auch an den Weitschießmeisterschaften hat die Abteilung teilgenommen. Dabei schnitten die Schützen ebenfalls gut ab. Rudi Wirth belegte den zweiten Platz, Gerd Altmann wurde sechster und Willi Schießl 12. Weiter in seinem Bericht nannte Sachs die guten freundschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarvereinen Mitterfels und Windberg. So wurden Vergleichsschießen mit diesen Vereinen abgehalten, denen sich stets ein kameradschaftliches Beisammensein anschloß. Bemängelt wurde vom Abteilungsleiter die mangelnde Teilnahme von seiten der Eisschützen an den gesellschaftlichen Veranstaltungen des Hauptvereins wie zum Beispiel Weihnachtsfeier, Christbaumversteigerung usw.
Kassier Klar sen. meinte in seinem Bericht, daß die Abteilung schon erhebliche Ausgaben hätte, diese aber auch durch Veranstaltungen und Beiträge wieder hereinkämen. Zusammenfassend sagte er, daß die finanzielle Lage der Abteilung gesichert sei. Die Kassenführung wurde von Xaver Anleitner und Hans Grill geprüft. Es gab keine Beanstandungen und dem Kassenführer wurde für die gewissenhafte Arbeit Lob und Dank ausgesprochen.
Jugendleiter Klaus Klar berichtete von neun Turnieren, an denen sich die Jugendmannschaft beteiligte und dabei großartige Erfolge verzeichnen konnte. Zwei erste Plätze, zwei zweite und ein dritter Platz hätten sich auf alle Fälle sehen lassen können. Dabei sei auch der Kreispokal gewonnen worden und man habe sich sogar für die niederbayerischen Meisterschaften qualifizierte. Recht erfreulich sei auch die Beteiligung an den Trainingsstunden gewesen, was natürlich auch Grundlage für die Erfolge sei.
Der erste Vorsitzende umriß die Arbeit der Eisstockabteilung. Dabei vergaß er aber nicht den Verantwortlichen Dank auszusprechen. Er hoffe, daß die Arbeit, so wie bisher getan, fortgesetzt werde. Kaldonek appellierte an die Kameradschaft, ohne die es nun einfach nicht gehe, wenn es auch manchmal Schwierigkeiten und Reiberein gebe. Die nun folgenden Neuwahlen liefen schnell und glatt ab. Alle Kandidaten erklärten sich bereit, bei einer Wahl das jeweilige Amt zu übernehmen. Sie wurden auch einstimmig gewählt. Erster Abteilungsleiter wurde Otto Sachs, sein Vertreter ist Josef Poiger. Schriftführung und Kassiertätigkeit liegen weiter in den Händen von Klar sen. Georg Hagn wird ihn als zweiter Kassier unterstützen. Mit Emil Gerhardt fand man einen Jugendleiter. Ihm zur Seite steht wie bisher Rupert Höpfl. Für Asphalt- bzw. Eisplatz stellten sich Franz Primbs und Erwin Feldmeier als Platzwarte zur Verfügung.
Zum Abschluß umriß Otto Sachs die Planung für die kommende Saison. Es werden etwa 50 Turniere besucht. Daneben finden natürlich auch die Vereinsmeisterschaften wieder statt. Es ist auch an einen Ausflug gedacht. Nachdem noch die Anregung für die Gründung einer Damenmannschaft gekommen war, schloß Abteilungsleiter Sachs die harmonisch verlaufene Generalversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1979


Geschicklichkeitsturnier des MSC
Meidendorf.
Am Ostermontag veranstaltet der Motorsportclub Meidendorf auf seinem Clubgelände in Meidendorf ein Geschicklichkeitsturnier für Fahrräder, Mofas, Mopeds, Motorräder und Spezialmaschinen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr. Auf einem 200 Meter langen Rundkurs mit sechs Hindernissen müssen die Fahrer der einzelnen Klassen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die drei besten Fahrer jeder Klasse erhalten schöne Preise. Die Siegerehrung erfolgt nach Beerdigung der Veranstaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1979


Meidendorf/Irensfelden. MSC: Freitag, 13. April, 20 Uhr, im Gasthaus Hilmer, Irensfelden wichtige Monatsversammlung. Besprechungspunkte: DMV Trial und Werbung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.04.1979


Jugendliche suchen Orientierung im Gottesdienst
Kürzlich fand im Jugendhaus Windberg ein Seminar zum Thema „Gottesdienst — Orientierung am Weg Jesu“ statt. Elf Teilnehmer begannen ihre positiven Erfahrungen zu erzählen, die sie bisher mit Gottesdiensten gemacht hatten. Aber sie sprachen auch von den vielen Pflichtübungen, von Langeweile und Weltfremdheit, von der „Unechtheit der Funktionäre, der Routine des kirchlichen Vollzugs, der veräußerlichten Rituale und der Beziehungslosigkeit der Gläubigen untereinander“. Die Frage nach dem Stellenwert des Gottesdienstes im Leben eines jeden einzelnen der Teilnehmer führte in eine lebhafte Diskussion.
Nach diesem Auftakt setzte sich der Kreis ausführlich mit dem Synodenbeschluß „GOTTESDIENST“ von 1975 auseinander. Dieser allen Teilnehmern bisher unbekannte Text brachte die Sicht der Kirche zum Sonntag, zum Sonntagsgottesdienst und zum Jugendgottesdienst nahe. Nach dieser Sicht kann es im liturgischen Bereich keinen Stillstand geben, kann die Gestalt der Liturgie nicht starr bleiben, weil sich auch die Situation der Glaubenden ständig wandelt.
So fragten die Teilnehmer — mit der Synode, — wo in unserer Diözese Gemeinden zu Modellversuchen ermutigt wurden und werden, wo in unserem Raum innovatorische Kräfte am Werk sind, die sich bemühen, „gottesdienstliche Reformen nach einem verheißungsvollen Beginn“ weiterzuentwickeln. Die Teilnehmer unterstützen vor allem die Bitte der Synode an die Bischofskonferenz, neue Hochgebete für die besonderen Umstände der Meßfeier mit Jugendlichen zu beantragen. „Die katechumenale Situation der Jugendlichen, einmal ganz ernst genommen, bedeutet doch, daß Jugendliche mit der bisherigen Form des Gottesdienstes überfordert sind, wenn nicht der Versuch gemacht wird, durch eine verständlichere Sprache der „Fassungskraft der Gläubigen“, hier der Jugendlichen, zu entsprechen“, wurde festgestellt.
Die Teilnehmer interessierten sich besonders für die Empfehlung der Synode, daß sich einzelne oder Gruppen in den Gemeinden an der Vorbereitung und Feier von Gottesdiensten beteiligen sollten In diesem Zusammenhang spricht nämlich die Synode von den Sachausschüssen Liturgie in den Pfarrgemeinderäten.
Die Frage, wo solche liturgische Arbeitskreise schon gebildet wurden und auch tatsächlich arbeiten, konnte nicht beantwortet werden, ebenso wenig die Frage, was denn mit dem Satz genau gemeint ist, daß diese Arbeitskreise „mit Phantasie den Raum der freien Gestaltungsmöglichkeiten nutzen“ sollen. Der Schwerpunkt des Nachdenkens war die Deutung des Gottesdienstes als Orientierung am Weg Jesu. Im Gottesdienst erinnert sich die feiernde Gemeinde des neuen, provozierenden Weges Jesu, so wie er im Evangelium geschildert und im Todesgeschehen am Kreuze besiegelt wird. Wer Gottesdienst feiert, richtet sich neu aus an diesem Weg Jesu, an Jesus selbst, er ist „gerichtet“, wenn er geht sowohl hinsichtlich seines bisherigen Weges wie auch seines weiteren Vorgehens. In dieser Einstellung versuchten die Teilnehmer am Fahrtsonntag Gottesdienst zu feiern.
Am Ende des Kurses wurden von der ganzen Gruppe einige Anregungen für die weitere Arbeit zu Hause zusammengestellt:
1. Jede Gemeinde sollte dem Bemühen der Jugendlichen um einen selbst erarbeiteten Jugendgottesdienst eine Chance geben.
2. Wenn möglich, könnten sich auch Erwachsene mit in die Vorbereitung eines Jugendgottesdienstes einschalten.
3. Die Jugendlichen sollten in der Gestaltung der Texte und in der Auswahl der Lieder auch die Erwachsenen im Gottesdienst mitberücksichtigen.
4. Von oben verordnete und anberaumte Jugendgottesdienste verstärken eigentlich die „Objektstellung“ der Jugendlichen und lassen Initiativen und Kräfte der Jugendlichen brach liegen.
5. Verantwortliche und Gottesdienstgruppen sollten sich etwas einfallen lassen, wie denn die Lebensfragen der Jugendlichen im Gottesdienst Eingang finden können.
6. Bevor ein Jugendgottesdienst gelingen kann, muß schon ein Kontakt zwischen Jugend und Gemeinde bestehen und müssen die Jugendlichen erfahren haben, daß die Gemeinde sich um sie müht.
Für die nahe Zukunft wünschten sich die Teilnehmer erneut ein Angebot in dieser Richtung. Aber voraussichtlich erst im nächsten Jahr vor Ostern wird ein Kurs zum Thema Gottesdienst wieder stattfinden.
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Möbel-Truhe eröffnet am Dienstag
Klein-Möbel, exklusiv aus China, und einheimische Besonderheiten neben Geschenkboutique

Steinburg. Am Dienstag öffnet um 9.30 Uhr im ehemaligen Steinburger Schulhaus ein Möbelgeschäft besonderer Art, die Möbel-Truhe, die Georgine Berger führt. Dieses Möbelhaus, gelegen an der Staatsstraße Straubing — St. Englmar, bietet auf 400

Ein reich geschnitzter chinesischer Barschrank.

Quadratmeter Ausstellungsfläche eine geschmackvolle Auswahl an Wohn-, Schlaf- und Gästezimmern, Jugendstudios, Essgruppen und Küchen. Auf anspruchsvolle Kunden warten China-Möbel, eine Geschenkeboutique und Bauernschränke. Wenig Verkaufspersonal, geringe Lagerhaltung, mäßiger Dekorationsaufwand und andere Einsparungen sollen die Preise niedrig halten.
In der Möbel-Truhe kann man in aller Ruhe nach Herzenslust kramen und kaufen. Den Besucher erwartet keine prächtige Dekoration, aber ständig wechselnde Sonderangebote, ein großer Parkplatz und ein Kinderspielplatz am Haus. Noch dazu nimmt die Möbel-Truhe gebrauchte Möbel in Zahlung.
Nach Angaben der Firmenleitung werden als wohl einmalig in Niederbayern Exclusivmöbel aus China angeboten. Chinesischer Wandschmuck fehlt in der bunten Palette dieses Angebots nicht, passend zu den Wohnmöbeln. Polstermöbel, Gebrauchtmöbel, Bauerschränke, Teppichböden, Antiquitäten, Küchen. Essgruppen, Jugendstudios, Wohn- und Schlafzimmer führt Möbel-Truhe in den Verkaufsräumen oder werden auf Bestellung geliefert.
Die Nachteile, daß der Kunde auf prächtige Dekoration verzichten muß und mit wenig Personal vorliebnehmen muß, gleichen sich durch die Einkaufspreise aus. Möbel-Truhe Preise sind knallhart kalkulierte Nettopreise. Montag bis Freitag ist vom 9.30 bis 18 Uhr, am Samstag bis 14 Uhr und am langen Samstag von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979

Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 14. April, Vergleichskampf zwischen der 1. und 2. Mannschaft im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Windberg. Trachtenverein: Teilnahme am Preisschafkopfen des Schützenvereins Meidendorf. Treffpunkt am Ostersonntag um 19 Uhr im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Meidendorf
Preisschafkopfen

am Ostersonntag.
Beginn 19.30 Uhr im Gasthaus
Pavlicek.
Es laden ein:
Die Hubertusschützen
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Tanzlokal Wagner, Au vorm Wald
Am Ostersonntag, den 15. April 1979.
TANZ
Es spielen für Sie die beliebten
THE FERNANDOS
Auf Ihren Besuch freuen sich
Familien Wagner – Freudenstein
Nächsten Samstag
TANZ mit den beliebten „The Royals“
Wir wünschen unseren Kunden und Gästen
„FROHE OSTERN!“
Quelle: Bogener Zeitung, Ostern, 13.04.1979


Ostereier im Schnee versteckt
Hunderdorf. Ein lustiges Ostereiersuchen für Kinder veranstaltete die Skiabteilung des SV Hunderdorf. „Der Osterhase“ hatte nämlich die Nester in den noch vorhandenen Schnee nahe der Skihütte versteckt. So mußten die Kinder, nachdem sie und ihre Eltern von Abteilungsleiter Josef Helmbrecht begrüßt worden waren, einen Weg durch den Schnee nehmen, um an die bunten Eier und die Schokoladenhasen heranzukommen. Anschließend wurden die Sachen in der Hütte verzehrt. Hier wurde dann noch ein „echter“ Osterhase verschenkt. Wer nämlich das Gewicht des Hasen am genauesten schätzte, der wurde Besitzer des Tieres. Der glückliche Gewinner war der Schüler Werner Riedl.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Dienstag, 18 Uhr, Training für die Senioren auf dem Sportplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.04.1979


Wandertag in Windberg
Windberg.
Der Sportverein veranstaltet am 21.4., und Sonntag, 22. 4., seinen 6. Internationalen Wandertag. Der Verein hat sich Bemüht, die Wanderstrecke im vorderen Bayerischen Wald so angenehm wie möglich zu machen. Es können zehn oder 20 Kilometer gewandert werden. Start und Ziel ist das Schulhaus in Windberg. Startzeiten sind an beiden Tagen von 5.30 bis 11.30 Uhr. Ein Wanderbild in Silber bzw. in Gold gibt es als Medaille.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.04.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 14 Uhr, Treffen der Jugendgruppe bei Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.04.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, um 19 Uhr, wichtige Wochenversammlung wegen Arbeitseinteilung für den Wandertag am Wochenende. Die Versammlung findet im Gasthaus Hüttinger statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.04.1979


Negative Einstellung zu Europa abbauen!
Junge Union beschäftigte sich mit Direktwahl des europäischen Parlaments – Zeitschrift des Kreisverbandes erscheint
Hunderdorf.
Bei der letzten Mitgliederversammlung des Ortsverbandes der Jungen Union im Gasthaus Höfelsauer in Steinburg stand die Direktwahl des europäischen Parlaments im Mittelpunkt. Eingangs informierte Ortsvorsitzender Josef Breu über die Ergebnisse der Ortsvorstandswahlen der CSU und die Neuwahlen des Vorstandes des CSU-Kreisverbandes. Mit Genugtuung nahm man zur Kenntnis, daß es wieder einigen Mitgliedern der Jungen Union gelungen ist, in die Kreisvorstandschaft gewählt zu werden. Ebenso erfreut zeigte man sich über die gute Plazierung der Hunderdorfer JU-Mannschaft beim Preiskegeln der Jungen Union Niederwinkling.
Bei einer kurzen Einführung, sprach der Ortsvorsitzende unter anderem folgende Punkte an: Ein wichtiger Aspekt dieser Wahl sei es, die Einstellung der Bürger zu Europa zum Positiven zu ändern. Es herrsche in weiten Kreisen der Bevölkerung noch eine große Europaverdrossenheit. Viele dächten, wenn sie das Wort „Europa“ hörten, zuerst an den Butterberg, den Milchsee, die Weinschwemme usw. oder auch nur an die Kosten von Europa. Diese negative Einstellung gelte es vor der Wahl und nach der Wahl durch Aufklärung und Werbung für den Europagedanken abzubauen.
Auf die Entwicklung dieses Europagedankens zurückblickend, stellte der Vorsitzende fest, daß vor allem auch die Jugend die Einigung der europäischen Staaten gefordert und gefördert habe. So habe der Deutschlandrat der Jungen Union bereits im Jahr 1948 folgende Forderung an den parlamentarischen Rat, der gerade dabei gewesen sei, das Grundgesetz für die Bundesrepublik zu erarbeiten, gerichtet: „Die JU tritt für ein einiges und ungeteiltes Deutschland als künftiges Mitglied der Europäischen Union ein“. Für die JU sei die Forderung heute so aktuell wie 1948.
Als Grund für die europäischen Einigungsbemühungen würde einmal das Entstehen eines kommunistischen Blocks in Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg gelten. Auf der westlichen Seite müsse ein ebenso gewichtiger Block gegenüberstehen. Es sei das Bestreben eines jeden Anschauungsblockes, sich nach innen zu festigen und sich nach außen abzuschirmen und dementsprechende politische, militärische und wirtschaftliche Macht auf- und auszubauen. Gerade der Aufbau eines starken Westblocks lasse in den europäischen Völkern die politische Einigung anstreben.
Ein weiterer Grund, die Einigung voranzutreiben, sei in der Frage der Energieversorgung gegeben. Die Abhängigkeit Europas von den Ölquellen des Vorderen Orients lasse die Notwendigkeit eines einigen Europas augenscheinlich werden. Der Iranölschock habe wieder deutlich vor Augen geführt, daß Europa nur dann in Frieden und Wohlstand werde leben können, wenn es in der Energiefrage mit einer Stimme sprechen werde. Nationale Souveränitäten seien längst zu Schein-Souveränitäten geworden. Sei es, daß es um Probleme der Wirtschafts- oder Konjunkturpolitikgeht, sei es Umwelt- oder Währungspolitik. Keines dieser Probleme, ebenso wie die Verteidigungs- und Außenpolitik, sei im Grund noch national lösbar. Diese und viele weitere Gründe würden die europäische Einigung unbedingt notwendig machen.
Auf die Frage, wie eine zukünftige Union auf europäischer Ebene aussehen solle, erklärte Breu, daß die JU und die CSU ein Europa wollen, in dem der Bürger auch weiterhin seine Freiheit behalte. Diese Union müsse nach drei Ordnungsgesichtspunkten aufgebaut sein. Es müsse ein demokratischer Rechtsstaat sein, dieser müsse eine parlamentarische Demokratie haben und als Wirtschaftsordnung der sozialen Marktwirtschaft den Vorzug geben. Man wolle weder ein Unternehmer- noch ein Beamten-Europa, weder ein Polizei- noch ein Gewerkschaftseuropa, schon gar kein sozialistisches Europa. Man wolle eine Gesellschaftsordnung ohne den erdrückenden Machtanspruch des Staates, aber auch ohne den Machtanspruch einer Gesellschaft, die von Funktionären gesteuert ist. Gerade die soziale Marktwirtschaft als eine freiheitliche und menschenwürdige Ordnung garantiere für Europa inneren Frieden und Wohlstand und soziale Sicherung für alle. Es gelte zu verhindern, daß dieser Kontinent auf den Irrweg sozialistischer Funktionärs- und Staatswirtschaft gerate.
In der anschließenden Diskussion befaßte man sich ausführlich mit der Frage des Wahlverfahrens und der zur Wahl stehenden Parteien. Weiter beriet man darüber, was man als Ortsverband zur Aufklärung der Bürger und zur Förderung des Europagedankens unternehmen könne. Man dachte dabei an eine Wahlversammlung oder an eine Flugblattaktion. Mit Interesse vernahm man abschließend, daß der JU-Kreisverband in Zukunft eine vierteljährlich er-scheinende Zeitschrift herausgeben wird, um so jedem Mitglied Informationen aus erster Hand zukommen zu lassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.04.1979


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, bei gutem Wetter Wandern. Treffpunkt 19.30 Uhr an der Schule Hunderdorf oder 19.40 Uhr in Windberg auf dem Dorfplatz. Quelle: Bogener Zeitung, 19.04.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 21. April, um 14 Uhr Treffen der Jugendgruppe bei Scheibenthaler; um 20 Uhr Mitgliederversammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.04.1979


Sportheim im Rohbau erstellt
Baukosten belaufen sich auf rund 276 000 DM Ausbau heuer aber fraglich

Hunderdorf. Nahezu unbemerkt ist im Freizeit- und Sportgelände in Hunderdorf während der Winterzeit der Rohbau des Sportheims erstellt worden. Kürzlich konnte bereits das Richtfest gefeiert werden.
Mit den Bauarbeiten wurde am 15. Februar von der mit der


Im Rohbau ist nun das Sportheim fertiggestellt.

Bauausführung beauftragten Bauunternehmung Hans Altschäffl, Lintach, begonnen. Das Gebäude hat die Außenmaße 14,5 m x 21 m und ist in massiver Bauweise erstellt. Als Dachform wurde ein Satteldach gewählt, wobei die Eindeckung mit Wellasbestzementplatten in ziegelroter Färbung erfolgte. Die seitlichen Wände werden mit einer Holzverschalung versehen, so daß auch hier dem landschaftsgebundenen Bauen Rechnung getragen wird.
Die Baukosten für das Sportheim sind von Architekt Erich Gruber, Straubing, mit rund 276 000 DM veranschlagt. Das Gebäude entspricht den Anforderungen für den Schulsport und wurde zudem auf die Bedürfnisse des Breitensports abgestimmt. Im einzelnen sind im Gebäudekomplex vorgesehen vier Umkleideräume mit rund 50 qm, zwei Duschräume mit rund 16 qm, ein Vorraum mit 29 qm, ein Aufenthaltsraum mit 32 qm für etwa 36 Plätze, ein Verkaufskiosk, ein Geräteraum mit 36 qm und ein Schiedsrichterraum mit 12 qm.
Ob im heurigen Jahr nur der Rohbau erfolgt oder ein weiterer Schritt zur Fertigstellung getan wird, hängt von den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde ab. Eine Vorentscheidung wird hierbei bei der anstehenden Haushaltsberatung fallen. Von seiten der Sportler wäre es sehnlichster Wunsch, wenn die Umkleide- und Duschmöglichkeiten noch in diesem Jahr benützt werden könnten, da diese Sache bisher ein leidiges Problem darstellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, um 20 Uhr Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, um 19.30 Uhr Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf/Rammersberg. Stammtisch: Heute, Freitag, um 20 Uhr Mitgliederversammlung mit Geburtstagsfeier im Gasthaus Gierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf. Rotes Kreuz: Heute, Freitag, um 20 Uhr Dienstabend Im Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Freitag, um 18 Uhr Training auf dem Sportplatz; anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Windberg. Rotes Kreuz: Heute, Freitag, Dienstabend in Bogen. Treffpunkt um 19.30 Uhr am Schulhof in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 21. 4., 19 Uhr, Sitzung der Vorstandschaft; 19.30 Uhr Vereinsabend im Gasthaus Amann. 16 Uhr Tanzprobe der Kindergruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Nach Gottes heiligem Willen verschied schnell und unerwartet
Herr Wilhelm Sagsteter
Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf

im Alter von 65 Jahren im Herrn.
Lintach, Bauernholz, den 20. April 1979
In stiller Trauer:
Anton Eidenschink mit Frau
Anni Sagsteter, Schwägerin
Überführung mit anschließendem Rosenkranz heute, 19.00 Uhr.
Trauergottesdienst am Samstag, den 21. April 1979, um 14.00 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Veronika Schmidbauer 75 Jahre alt
Windberg.
Veronika Schmidbauer von Meidendorf konnte im Kreise ihrer Angehörigen in körperlicher und geistiger Frische vor kurzem den 75. Geburtstag feiern. Die Jubilarin, die in Faustendorf geboren wurde, verehelichte sich 1927 mit Albert Schmidbauer von Meidendorf. Aus einem kleinen landwirtschaftlichen Anwesen erarbeiteten die Eheleute ihren Lebensunterhalt. Bürgermeister Kleikamp überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Windberg und überreichte einen Geschenkkorb. Auch der Pfarrgemeinderat Windberg überbrachte der Jubilarin herzliche Glückwünsche.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.04.1979


Omnibuslinie wurde erweitert
Hunderdorf.
Die Firma Ludwig Berger, Omnibusunternehmen Hunderdorf, hat mit Genehmigung der Regierung von Niederbayern die bereits bestehende öffentliche Linie von Obermühlbach über Bogen nach Straubing um folgende Haltestellen zwischen Windberg und Straubing und in umgekehrte Richtung erweitert: Eglsee ab 7.03 Uhr, Stetten 7.06, Sollach 7.09, Bogen Nord 7.12. Rückfahrt wie üblich ab Bogen 13 Uhr. Verboten ist das Zusteigen von Bogen nach Straubing und umgekehrt. Es handelt sich hierbei um eine öffentliche Linie mit Schülerbeförderung.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.04.1979


Hunderdorf. PGR: Mittwoch, 25. 4., 19.30 Uhr, gemeinsame Sitzung des PGR und Kirchenverwaltung im Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, 18 Uhr, Training auf dem Sportplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.04.1979


Hunderdorf. Pfarrgemeinderat: Die für heute Mittwoch, angekündigte Pfarrgemeinderatsitzung findet erst eine Woche später (am Mittwoch, 2. Mai) statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.04.1979


Windberg. SV: Donnerstag. 26. 4., Wochenversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.04.1979


Größte Aufgabe der Ärzte:
„Menschenleben retten und nicht töten!“
Zu unserem Artikel »Nicht noch länger ungeborene Kinder töten“ und dem Leserbrief von Birgit Stolzewski aus München
Straubing.
In unserer Ausgabe vom Donnerstag, 19. 4., veröffentlichten wir einen offenen Brief, unterzeichnet von 63 Ärzten aus dem nördlichen Niederbayern und der Oberpfalz, an Politiker, Kirchen und Ärztekammern, in dem eine neue und eine echte Reform des § 218 (Abtreibung) gefordert wird, um „nicht noch länger ungeborene Kinder zu töten“ (wie auch der Titel lautete). Ein darauf folgender Leserbrief von Birgit Stolzewski (München) in der Ausgabe von Montag, 23. 4., hat eine Flut weiterer Leserbriefe ausgelöst, die wir teilweise und teils auch gekürzt, veröffentlichen:
Als Christin und Frau kann ich den von einer angehende Ärztin verfaßten Brief zum Thema Abtreibung nicht unentgegnet lassen. Es ärgert mich schon lange, wenn die Gleichberechtigungsbewegung dazu mißbraucht wird, die Frau als das wichtigste und beste Mitglied der Gesellschaft zu sehen und gleichzeitig damit rechtfertigt, daß die Rechte anderer Menschen deswegen untergeordnet werden.
Das Recht auf Leben steht für mich höher als das auf Selbstverwirklichung (obwohl nicht einzusehen ist, warum ein Kind Selbstverwirklichung verhindert — zur Selbstverwirklichung gehören doch Menschen), Freizügigkeit, Berufswahl- und Ausübung usw. Für mich ist Engagement gegen die Abtreibung nicht frauenverachtend, sondern lebensachtend! Dieses Lebensrecht gilt für alle: Arm und reich, faul und fleißig, gut und böse, behindert und nicht behindert, geboren und ungeboren.
Die Abtreibungsfrage ist zudem keine reine Frauenfrage, obwohl Feministinnen mit Aussprüchen wie: „Mein Bauch gehört mir“ sie gerne dazu machen würden, sondern geht uns alle, auch und besonders die Männer an, die durch Erziehung und in der Erziehung mit in die Verantwortung gezogen werden sollen und wollen. Allen möglichen Aufklärungsmaßnahmen möchte ich noch zwei Lösungen anfügen:
1. Langfristig hilft wohl nur eine Einflußnahme auf öffentliche und politische Verbesserung sozialer Situationen in unserem Staat. Dazu gehört auch Verbesserung der psychosozialen und ökologischen Umwelt, um die Zukunftsbedingungen für eine intakte Umwelt zu schaffen und zu erhalten.
2. Kurzfristig muß man wohl an die Freunde der Schwangeren appellieren, auch Freunde zu sein, wenn es darauf ankommt. Entbindet ein Schwangerschaftsabbruch nicht auch von einer Last, nämlich jahrelang zu helfen, echte Gemeinschaft und Zusammenarbeit zu beweisen, Verantwortung mitzutragen und einzuspringen, wenn man gebraucht wird? So gesehen ist eine Abtreibung für manche Menschen genauso einfach wie für den Staat — durch Beseitigung das Problem zu lösen ohne echte Alternativen anzubieten. Abtreibung kann niemals der Weisheit letzter Schluß sein — denn Abtreibung als Schluß hat nichts mit Weisheit, nur mit Tod zu tun.
Eva Suttner
Windberg
(Landkreis Straubing-Bogen)

Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Der „Wirts-Bertl“ ist 85
Bogen.
Am Sonntag gratulierte Bürgermeister Sepp Deschl im Ortsteil Großlintach dem an diesem Tage 85 Jahre alt gewordenen Gast- und Landwirt Albert Schlecht. Da sich der Altersjubilar gerade an seinem Ehrentag nicht ganz wohl fühlte, blieb er ausnahmsweise einmal im Bett liegen, und Bürgermeister Deschl mußte ihm den obligatorischen Geschenkkorb und die Glückwünsche der Stadt Bogen, der Stadtverwaltung und des Stadtrats an sein Ruhelager überbringen (unser Bild). Trotzdem war der „Wirts-Bertl“, wie er allgemein genannt wird, guten Muts und freute steh sehr über den Besuch und die Gratulationen, die ihm bereits am Vorabend und den ganzen Sonntag über zuteil geworden waren.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Anna Schießl 90 Jahre alt
Hunderdorf.
Ihren 90. Geburtstag konnte Anna Schießl, wohnhaft in Gaishausen, Gemeinde Hunderdorf, begehen. Die Jubilarin, eine gebürtige Haimerl, wurde am 23. April 1880 in Gaishausen geboren. Im Juli 1919 hatte sie mit Josef Schießl die Ehe geschlossen. Aus der Ehe entstammen sechs Kinder, wobei ein Sohn seit dem zweiten Weltkrieg vermißt ist. Der Ehegatte verschied im Jahre 1978. Ihren Lebensabend verbringt die Jubilarin bei der Tochter Maria Schießl. Anna Schießl kann leider seit Sommer vorigen Jahres aus gesundheitlichen Gründen das Bett kaum mehr verlassene Für die Jubilarin war es eine besondere Freude, als sie zu ihrem Ehrentag verschiedene Gratulanten einstellten. So übermittelten die besten Glückwünsche der Gemeinde Hunderdorf dessen erster Bürgermeister Karl Härtenberger. Stellvertretender Landrat Alfons Schäffer sprach die besten Wünsche im Namen des Landkreises aus und übergab ebenso ein Präsent. Auch die Pfarrgemeinde, vertreten durch die Pfarrgemeinderatsmitglieder Hans Dietl und Hans Hamberger, gratulierte und überbrachte einen Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Berufung für Rudolf Karl
Hunderdorf.
Zugleich mit Aushändigung einer Urkunde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit Und Sozialordnung wurde Rudolf Karl auf die Dauer von vier Jahren zum ehrenamtlichen Richter beim Arbeitsgericht Regensburg berufen. Als ehrenamtlicher Arbeitsrichter ist er in persönlicher und sachlicher Unabhängigkeit nur dem Gesetz unterworfen. Die Arbeitskraft, so Karl, sei keine Ware wie jede andere. Die besonders geregelte Gerichtsbarkeit in den Arbeitssachen werde zum Bereich der Zivilrechtspflege gerechnet, erläuterte Karl in einem Informationsgespräch das Verfahren beim Arbeitsgericht. Die Liste der Verhandlungsfälle, die an die Arbeitsgerichte herangetragen würden, sei vielfältig und lang. Da gehe es, um nur einige Beispiele zu nennen, um Fragen des Kündigungsschutzes, um Urlaubsregelungen, Lohn- und Gehaltsforderungen, Eingruppierungen, Arbeitsschutz, um Abfindungen beim Ausscheiden aus dem jeweiligen Unternehmen, Mutterschutz, sowie um die Rechte der Betriebsräte. Die Schlichtung dieser angesprochenen, arbeitsrechtlichen Streitigkeiten habe man besonders fachkundigen Organen, den Arbeitsgerichten, anvertraut. Diese Gerichte seien mit Berufsrichtern, die fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet des Arbeitsrechtes und des Arbeitslebens hätten, besetzt und paritätisch mit Beisitzern aus den Kreisen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber (also auch sachverständige Berufspraktiker mit erweiterten Kenntnissen im Arbeits- und Tarifrecht), die auch in der Lage seien, ein gerechtes Urteil zu finden, bestückt. Karl ist im Vorstand des DGB-Kreisangestelltenausschusses des Landkreises tätig und ist 1. Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Orgelkonzert in Windberg
Windberg.
Zum Auftakt der Orgelkonzerte 1979 wurde vorn Orgelkreis Windberg der begabte Künstler Klemens Schnorr, München, verpflichtet. Der in Amorbach/Odenwald geb. Solist machte nach seinem Abitur das Studium in Orgel, Kirchenmusik und Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und an der Universität in München, und die Meisterklasse bei Professor Franz Lehrndorfer. Klemens Schnorr war bis 1976 hauptamtlicher Kirchenmusiker München-Fürstenried und ist seither freischaffend tätig als Organist. Als Orgelsachverständiger und Musiklehrer erhielt er 1978 einen Lehrauftrag für Orgel an der Musikhochschule München. Er wurde mehrmals Preisträger bei den internationalen Wettbewerben von Avila, Bologna, München und Arnheim und wirkte des öfteren mit bei Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen. Schnorr konzertierte in den letzten Jahren in verschiedenen Städten Europas u. a. in Mannheim, Heidelberg, Konstanz, Straßburg, Paris, Bordeaux, Saragossa, Palermo, Venedig usw. Am kommenden Sonntag, 29. April, 16 Uhr, spielt Klemens Schnorr in Windberg Werke von Kerll, J.S. Bach, Mozart, Fr. Liszt und Jehan Alain. Programme sind am Eingang der Kirche zu 3.50 DM erhältlich. Nach dem Konzert gibt es Gelegenheit zu einem Rendezvous mit dem Solisten im Pfarrjugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Erdgasleitungsbau in Windberg
Windberg.
Der Bau der Erdgasleitung erfolgt derzeitig im Bereich der Gemeinde Windberg. Hierbei ist die Überquerung der Gemeindestraße nach Oberbucha sowie der Kreisstraße SR 49 Windberg—Irensfelden erforderlich. In den genannten Straßenbereichen ist kurzfristig mit Behinderungen zu rechnen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


FFW hielt Jahreshauptversammlung ab
Gaishausen
. Zur fälligen Jahreshauptversammlung konnte Kommandant Dietl kürzlich im Gasthaus Solcher eine große Zahl von Mitgliedern begrüßen. Nachdem man eingangs der verstorbenen Mitglieder gedachte, gab der Kommandant den Tätigkeitsbericht. Anschließend erstattete Kassier Fendl den Kassenbericht. Die Anwesenden wurden mit den vielfachen Ausgaben konfrontiert, die auch auf eine kleinere Wehr zukommen. Dann erörterte Kommandant Dietl einige wichtige Fragen. Auch wurden Termine für Beteiligungen bei Fahnenweihen bekanntgegeben. Es sind dies: Münster, 1. August, Aufroth, 8. Juli, sowie Welchenberg 29. Juli. Dietl appellierte an die aktiven Feuerwehrleute, sich vor allem mit dem Atemschutzgerät vertraut zu machen, eine Aufgabe, die sich besonders im Brandfalle bezahlt mache. Ein Termin zum Patenbitten in Hunderdorf wird noch rechtzeitig bekanntgegeben. Bürgermeister Härtenberger sprach anschl. Worte des Dankes und der Anerkennung und betonte das gute Einvernehmen der Feuerwehr Gaishausen mit der Gemeinde. 2. Bürgermeister Weinzierl ersuchte die Anwesenden, sich bei den Vorbereitungen für das im Juni stattfindende Feuerwehrjubiläum recht eifrig zur Verfügung zu stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.04.1979


Beitrag zum Jahr des Kindes
Hundedorf.
Der Pfarrgemeinderat veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Kindergartenbeirat und der Kindergartenleitung eine Werbeaktion für ein SOS-Kinderdorf. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hamberger führt im Rahmen dieser Aktion am morgigen Samstag nach der Abendmesse gegen 20 Uhr im Pfarrheim einige Kurzfilme vor. Beim ersten Film handelt es sich um SOS-Kinderdörfer im allgemeinen. Der Film soll Einblick in das Leben in einem SOS-Kinderdorf geben. Als zweiten Filmvortrag wählten die Veranstalter das Thema „Verdammt zum Leben“. Zum Abschluß des Abends könnten die Besucher noch einen Film über Hermann Gmeiner, den Begründer der SOS-Kinderdörfer, sehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Filmabend für die Jugend
Hunderdorf.
Die Junge Union und die Katholische Landjugend veranstalten am Montag, 30. April, um 19.30 Uhr im Pfarrheim einen gemeinsamen Filmabend, zu dem Jung und Alt eingeladen sind. Gezeigt wird der mit dem Goldenen Filmpreis 1976 ausgezeichnete Spielfilm „Es herrscht Ruhe im Land“. Regisseur Peter Lilienthal zeigt in diesem engagierten Spielfilm, daß jede Form absoluter Macht im Staat menschenfeindlich ist. Ganz allgemein werden jene Mechanismen geschildert, mit denen jede Diktatur Macht mißbraucht und wie andererseits das ,,unpolitische Volk“ auf Terror und Rechtsverletzungen zu reagieren fähig ist. In mosaikartigen Bildfolgen wird der zynische Slogan von Ruhe und Ordnung ungeschminkt ad absurdum geführt. Anliegen dieses Films, der in einem fiktiven südamerikanischen Land spielt, ist, deutlich zu machen, wie ganz unheroische Bürger und Alltagsmenschen auf Gewalt reagieren und wie der „Mann von der Straße“ sich im Widerstand solidarisiert. Mit diesem Filmabend wollen die beiden Jugendorganisationen vor allem die Jugendlichen auffordern, sich mehr in der Jugendarbeit zu engagieren und am öffentlichen Leben teilzunehmen. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Heute, Freitag, 18 Uhr, Training auf dem Sportplatz. Anschließend Spielerversammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 28. 4., 19.30 Uhr, Vergleichs-Kegeln Damenmannschaft gegen dritte Herrenmannschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Freitag, 20 Uhr, Volkstanzprobe bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, ab 18 Uhr, Training auf der Asphaltbahn.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Gruppenstunde im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 28. 4., 19 Uhr, Beteiligung am Preisschafkopfen des Stammtisches Dorfner. Treffpunkt Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.04.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Heute, Samstag, 8 Uhr, alten Maibaum umlegen, Treffpunkt: Georg Baier; um 20 Uhr Maibaumversteigerung hei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, 19 Uhr, Generalversammlung im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.1979


Steinburg. FFW: Sonntag, 29. 4., 14.30 Uhr, Generalversammlung im Gasthaus Höfelsauer-Berger Erscheinen ist für Mitglieder Pflicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.04.1979


Schuleinschreibung an der Verbandsschule
Hunderdorf.
Die Schuleinschreibung an der Verbandsschule Hunderdorf 1979/80 wird am Montag, 7. Mai. im Grundschulgebäude zwischen 14 Uhr und 15.30 ‚Uhr durchgeführt. Anzumelden sind alle Kinder, die bis zum 30. 6. 1979 sechs Jahre alt werden. Sie sind schulpflichtig. Kinder, die im Zeitraum zwischen 1. 7. 79 und 31. 12. 1979 das sechste Lebensjahr vollenden, können vorzeitig angemeldet werden. Auch die im Vorjahr zurückgestellten Kinder sind nochmals vorzustellen. Mitzubringen sind zur Einschreibung Geburtsurkunde und Impfbescheinigungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1979


Hunderdorf. Junge Union und KLJB: Heute, Montag, 19.30 Uhr, Filmabend (Titel: „Es herrscht Ruhe im Land“) im Pfarrheim. Jung und alt sind eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1979


Hunderdorf. Trachtenverein: Dienstag, 1. 5., 11 Uhr, Aufstellen des Maibaumes in der Nähe der Raiffeisenbank.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.04.1979

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