1999-12

Spende
„Das können wir gut gebrauchen“, so die Vertreter der drei Kindergärten aus Hunderdorf, Windberg und Neukirchen über die Spende von 1 500 Mark der Labertaler Heil- und Mineralquellen Getränke Hausler GmbH Schierling anlässlich der Eröffnung des Getränkemarktes von Therese Kreuz. Die Vertreter des Elternbeirates hatten sich beim Losverkauf abgewechselt und dabei klappte alles bestens, bestätigte ihnen Therese Kreuz. Labertaler hatte Preise von rund 5 000 Mark bereitgestellt. Der Losverkauf ging sehr gut, so Verkaufsberater Gerhard Massinger bei der Scheckübergabe und es freue ihn, dass der Reinerlös nun den Kindergärten zufließe.
Der Kindergarten Windberg war durch die Leiterin Frau Stiglbauer vertreten und der Elternbeirat durch Claudia Schmidbauer und Daniela Ring. Vom Kindergarten Neukirchen kam Claudia Rükl und vom Elternbeirat Carmen Pickl, vom Kindergarten Hunderdorf Alexandra Stadler und vom Elternbeirat Petra Beck. Bürgermeister Peschke wünschte sich, dass dieses Beispiel Schule macht und gratulierte den Abordnungen der Kindergärten, weil sie sicher für diese Spende eine gute Verwendung haben, so das Gemeindeoberhaupt. Schließlich lud Therese Krenz alle zu Kaffee und Kuchen ein.
– Bild: Spende für die drei Kindergärten in Hunderdorf, Windberg und Neukirchen; links Bürgermeister Peschke und Marktleiterin Therese Kreuz und daneben die Abordnungen der drei Kindergärten. (Foto: mb)
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1999


In der Kirche ist es zehn Grad kalt
Diözese empfiehlt diese Einstellung — Der Pfarrgemeinderat tagte
Hunderdorf.
(hk) Eingangs der letzten Pfarrgemeinderatssitzung hielt Vorsitzender Josef Zollner Rückschau. Dabei gab er bekannt, dass die Caritas-Sammlung und auch der Dritte-Welt-Warenverkauf wieder ein guter Erfolg waren. Auch die Pfarrwallfahrt habe trotz schlechter Witterung, gute Beteiligung erfahren. Der Dekanatstag in Windberg sei von den Hunderdorfern nicht gut angenommen worden. Die Beteiligung am Dekanatseinkehrtag habe zu wünschen übrig gelassen, stellte Zollner fest.
Dann berichteten die einzelnen Sprecher über ihr Sachgebiet. Frau Wölfl teilte mit, dass die Monatstreffs der Senioren wieder gut ankommen und dass am Samstag, 11. Dezember, die Weihnachtsfeier der Senioren stattfindet. Die Katholische Landjugend sei wieder sehr aktiv. Regelmäßig fanden Gruppentreffs statt und man treffe sich auch zu Diskussionsabenden. Die Jugendlichen werden auch eine Adventsfeier abhalten. Bei den Minis gab es auch Positives zu berichten. Es gab heuer 15 Neuaufnahmen, die bis heute noch dabei sind. Für die Minis ist eine Waldweihnacht geplant.
Das Kirchenpatrozinium wird am Nikolaustag, 6. Dezember, um 18.30 Uhr mit einer Vesper und um 19 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst gefeiert. Nach dem Gottesdienst werden wieder Orangen verteilt. Ein Bußgottesdienst ist am 17. Dezember um 19 Uhr. Auch die Vorbereitungen für das Adventssingen laufen auf vollen Touren. Es findet am Sonntag, 12. Dezember, in der Pfarrkirche statt. Es beteiligen sich wieder einheimische Gruppen und nach dem Konzert werden vor der Kirche Glühwein und Weihnachtsgebäck gegen eine Spende angeboten. Auch Kindergarten, Landfrauen und Frauenbund beteiligen sich an der Veranstaltung. Aus dem Reinerlös wird eine Spende für die Typisierung einer erkrankten jungen Frau aus Ittling geleistet. Die Abgabe des Weihnachtsgebäcks für die Veranstaltung ist am Freitag, 10. Dezember, um 17 Uhr im Pfarrheim.
Ebenfalls besprochen wurden die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest und über die Neuorganisation im Pfarrheim wurde diskutiert. Dabei wurde beschlossen, die Angelegenheit mit den Benutzern des Pfarrheimes und Vertretern der Kirchenverwaltung zu besprechen.
Ein Antrag über das Anbringen von Fächern an den Kirchenbänken zum Ablegen des Gotteslobes wurde vorgebracht. Bei der Diskussion darüber kam es jedoch zu keinem Ergebnis und man meinte, dass der Antrag bei der Kirchenverwaltung gestellt werden solle. Es trat auch die Klage darüber auf, dass es in der Kirche zu kalt sei. Dazu nahm die Mesnerin Stellung und gab bekannt, dass von der Diözese empfohlen wurde, die Heizung auf zehn Grad einzustellen. Abschließend wurde der 7. Januar 2000 als Termin für das Jahresabschlussessen für alle „guten Geister der Pfarrei“ festgelegt. Es findet um 18 Uhr im Gasthaus Sandbiller statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.1999


Viele gratulierten zum 85.
Bogen. (sh) Am vergangenen Freitag konnte Therese Wanninger aus Großlintach ihren 85. Geburtstag feiern. Am 1. Dezember 1914 wurde sie in Tiefenthal geboren und wuchs mit einer Schwester auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Eltern auf. Nach der


Tochter Therese, Jubilarin Therese Wanninger, Urenkelin Marina und Bürgermeister Elmar Eckl. (Foto: sh)

Feiertagsschule in Wörth/Donau musste sie zu Hause mithelfen. Auch war sie bei verschiedenen Bauern in Diensten. 1947 trat sie mit Johann Wanninger in Wörth vor den Traualtar. Der Ehe entstammen fünf Kinder, drei Söhne und zwei Töchter. Mittlerweile gesellten sich neun Enkel- und sechs Urenkelkinder dazu. Die Eheleute Wanninger betrieben zuerst die elterliche Landwirtschaft in Tiefenthal und übersiedelten dann nach Großlintach.1993 verstarb Ehemann Johann. Die Jubilarin verbringt bei ihrer Tochter Theresia ihren Lebensabend. Neben den Kindern, Verwandten und Bekannten gratulierte auch Bürgermeister Elmar Eckl und überraschte mit einem Geschenkkorb.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.12.1999


Vorplanung für Kläranlage fortgeschrieben
Straßenbauamt arbeitet an kleiner Ortsumgehung Steinburg – Veränderungssperre erlassen
Hunderdorf.
(xk) Die Fortschreibung der Abwasserplanung hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend beschlossen. Damit sind die Weichen für anstehende Ausbau- und Sanierungsarbeiten gestellt. Daneben gab Bürgermeister Peschke einen Bescheid der Regierung von Niederbayern bekannt. Danach wird vom Straßenbauamt derzeit an der kleinen Ortsumgehung Steinburg gearbeitet. In den betroffenen Grundstücken dürfen keine wertsteigernden Veränderungen vorgenommen werden; eine Liste der Flurnummern liegt in der Gemeinde auf.
Ingenieur Peter Baier vom Planungsbüro Sehlhoff stellte dem Gemeinderat die Abwasser-Gesamtplanungen seit 1970 vor, insbesondere auch die Ausführungsmaßnahmen nach dem Gesamtkonzept 1992 für Steinburg-Gaishausen. Jetzt gelte es, so der Redner, die Voruntersuchung aus dem Jahre 1994 für den Kläranlagenbereich fortzuschreiben, nachdem mit der Erweiterung des Betriebsgebäudes, eines neuen Rechen- und Sandfanges sowie dem Regenüberlaufbecken bereits ein positiver Ist-Zustand geschaffen wurde, der die Reinigungsleistung verbessert.
In der Fortschreibung der Studie soll der neue Technikstand aufgezeigt und Lösungen für die Schlammbehandlung, Belebungsbecken und Nachklärbecken erarbeitet werden, da hier kurz- und mittelfristig Verbesserungsmaßnahmen anstünden. Zur Kapazitätserweiterung wäre nach neuerem Stand, laut Planer, ein Belebungsbecken die richtige Lösung. Die Gesamtkonzeption ist notwendig, so erläuterte Baier, damit die dringend anstehende Schlammsilolösung so integriert werden könne, dass man später für eine neue Belebungsanlage sich nichts verbaut. Der Gemeinderat beauftragte einstimmig das Ingenieurbüro, die Vorplanungen für die Kläranlage Hunderdorf entsprechend fortzuschreiben, um danach die anstehenden Maßnahmen Zug um Zug in den nächsten Jahren ausführen zu können.
Dann gab der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Gemeinderat Jürgen Tanne, den örtlichen Prüfbericht zur Jahresrechnung 1998 bekannt. Besondere Prüfungsfeststellungen wurden nicht getroffen. Der Gemeinderat stimmte dem Prüfbericht und der Feststellung der Jahresrechnung 1998 mit Gesamteinnahmen und -ausgaben von 10 015 578 Mark zu.
Schülerzahl angestiegen
Nachdem die Schülerzahlen der Gemeinde Hunderdorf auf 308 gegenüber dem Vorjahr von 295 angestiegen sind, steht der Gemeinde ein weiteres Schulverbandsmitglied im Schulverband Hunderdorf zu. Dabei wurden die Gemeinderatsmitglieder Angela Söldner und als Stellvertreter Josef Breu wieder in das Schulverbandsgremium berufen. Sie waren im Vorjahr abberufen worden, weil die Schülerzahl unter 300 lag. Einmütig beschlossen wurde vom Gemeinderat auch die Änderung des Bebauungsplanes Thananger Straße. Die Baugrenzen werden so geändert, so dass ein vorgesehener Hallenbau ermöglicht werden kann. Mit der Planung wurde das Architekturbüro Hornberger, Illner und Weny beauftragt. Der Grundstückseigentümer hat die Kosten der Planänderung zu übernehmen.
Bürgermeister Gerd Peschke informierte über den zu zahlenden Kreismusikschulbeitrag in Höhe von 7 140 Mark für 1999 und gab dazu die Vergleichszahlen der Vorjahre bekannt, die sich etwa durchschnittlich in diesem Rahmen bewegten. Zur Kenntnis gegeben wurde vom Bürgermeister auch ein Bescheid der Regierung von Niederbayern. Danach wird vom Straßenbauamt derzeitig an der kleinen Ortsumgehung Steinburg gearbeitet und eine Veränderungssperre für die im Planungsgebiet liegenden Flächen erlassen. Danach dürfen wesentlich wertsteigernde oder den geplanten Straßenausbau erheblich erschwerende Veränderungen nicht vorgenommen werden. Ein Vorabzug der Planung und die Auflistung der betroffenen Flurnummern liegt in der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf zur Einsicht auf.
Zuschuss für Ortskernsanierung
Weiter konnte der Bürgermeister berichten, dass seitens der Regierung aus dem Städtebauförderprogramm ein Zuschuss von 420 000 Mark zum ersten Bauabschnitt der Ortskernsanierung zur Auszahlung angewiesen wurde. Zur Information gab der Gemeindechef auch eine OBAG-Übersicht über die Stromzahlungen der Gemeinde. Danach belaufen sich die laufenden Stromentgelte zum Beispiel für gemeindliche Einrichtungen, Bauhof, Sportheim, Abwasserpumpstationen, Feuerwehrhäuser auf rund 3 200 Mark im Monat. Gebilligt wurde vom Gemeinderat abschließend noch der Vorabzug des Bebauungsplanes Gewerbegebiet Thananger Straße Erweiterung III mit der Variante I. Hier soll auf einem Bereich von 1,6 Hektar ein neues Gewerbegebiet entstehen. Im nicht öffentlichen Teil wurden sodann noch Ingenieurvereinbarungen und Architektenverträge für das Baugebiet Ehren, die Straße Hochholz und für einen weiteren Bauabschnitt der Ortskernsanierung Hunderdorf genehmigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.12.1999


Schulhofbereich wieder befahrbar
Asphaltierungen gerade noch vor Wintereinbruch abgeschlossen
Hunderdorf. (xk) Erleichtert zeigte sich Bürgermeister Gerd Peschke über die in dieser Woche gerade etwas ins Plus angestiegenen Temperaturen, so dass noch die Asphaltierungen der Gemeindeverbindungsstraße Hoch sowie beim Schulhof durchgeführt werden konnten. Nachdem gerade beim vorgesehenen Ausführungstermin Mitte November die ersten

Straßenteerung in Hoch, li. Bürgermeister Gerd Peschke, Firmenchef Alois Rothammer und Bauleiter Gerhard Reisinger vom Ingenieurbüro. (Foto: xk)

Schneefälle die Teerung verhinderten, konnten jetzt gerade vor dem bevorstehenden Wintereinbruch die Maßnahmen abgewickelt werden. So können der Schulhofbereich jetzt wieder in Anspruch genommen werden und die im Rahmen der Schulplatzgestaltungen gepflasterten Parkplätze benützt werden. Auch der Schulbus fährt ab diesem Zeitpunkt wieder in den Schulhofbereich ein.
Seitens der Gemeinde wird darauf hingewiesen, dass nur die in Rasenfugenpflaster erstellten Parkplätze an der nördlichen Seite (Grundstücke Bäckerei Kalm/Geschäftshaus Wirth) zum Parken zugelassen sind. Ab dem Wendekreis ist das Einfahren in den Schulhofbereich von Privatautos unzulässig. Das Pflasterband an der Grundschulseite bis hin zur Hauptschule ist Gehwegbereich und für einen ungehinderten, verkehrssicheren Zugang der Schüler vorgesehen. Wäre die Asphaltierung heuer nicht mehr durchzuführen gewesen, hätte es bei der Schneeräumung im Schulhofbereich wegen der unterschiedlichen Höhen von. Pflaster- und Teerflächen doch einige Probleme gegeben.
Die Asphaltierung der Fahrbahn mit einer Feinschicht der Gemeindeverbindungsstraße Hoch ist der Abschluss der Kanalbaumaßnahme Hoch. Nachdem die Fahrbahn teilweise im Restbereich größere Schäden aufwies, bekam nicht nur die im Zuge der Kanalisation betroffene Wegefläche, sondern gleich die gesamte Fahrbahnbreite einen neuen bituminösen Oberbelag. Nachdem zur Vorbereitung der Teerung Mitte November bereits die Wasserschieber und Kanaldeckel angehoben waren, zeigte sich der Bürgermeister nunmehr froh, dass die Feinschicht noch aufgebracht werden konnte. So ist auch bei dieser Gemeindeverbindungsstraße der ungehinderte Räum- und Streudienst möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1999


17-Jähriger mit Schlagring
Hunderdorf.
Bei einer Routineverkehrskontrolle am späten Freitagabend in Hunderdorf entdeckten die Polizeibeamten in einem Auto einen Schlagring, der dem 17-jährigen Beifahrer gehörte. Da der Schlagring nach dem Waffengesetz ein so genannter verbotener Gegenstand ist, wurde er sichergestellt. Der Jugendliche wird angezeigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1999


Der Polizei nicht entkommen
Hunderdorf.
Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle wurde in der Nacht zum Samstag bei einem .33-jährigen Autofahrer, der zuvor versucht hatte, zu entkommen, aber trotzdem nach kurzer Verfolgung gestellt werden konnte, Alkoholgeruch festgestellt. Ein Alkotest ergab einen Wert über dem Erlaubten, weshalb eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1999


Adventssingen in Pfarrkirche
Hunderdorf.
(hk) Am Sonntag, 12. Dezember, findet um 15 Uhr in der Pfarrkirche ein Adventssingen statt. Es wirken mit: Blaskapelle Hunderdorf, Hofdorfer Drei G’sang, Kiga Singers, Hunderdorfer Kirchenchor, Instrumentalgruppe Hoch, Akkordeongruppe des Musikvereins Hunderdorf, Bergwachtchor, Firmare, Männer-G’sangverein; Textbeiträge Jakob Helmut. Nach dem Adventssingen werden vor der Kirche Punsch und Weihnachtsgebäck angeboten. Der Erlös wird der an Leukämie erkrankten F. Heigl aus Ittling zur Verfügung gestellt. Das Organisationsteam, Pfarrgemeinderat, Kindergarten, Landfrauen und Frauenbund, haben das Adventssingen unter das Motto „Licht im Leben der Menschen“ gestellt.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.12.1999


„Die Werte der Heimat weitergegeben“
Jugendoskar für Barbara und Ernst Sacher – Trachtenjugend verschrieben
Straubing-Bogen. (js) Anlässlich der Adventsfeier des Heimat- und Volkstrachtenvereins „Dö gmüatlichen Perlbachtaler“ Hunderdorf ,, zeichnete der Kreisjugendring (KJR) Straubing-Bogen Barbara und Ernst Sacher für ihr Engagement zum Wohl der Jugend aus. „Ihr gesamtes Lebenswerk habe sich um den Erhalt der Werte, der Kultur, Sitt und Tracht der Vorfahren gedreht“, sagte KJR-Vorsitzender Josef Zellmeier bei der Überreichung des Jugendoskars.
Gerade das Wissen um die Werte und die Tradition der Heimat sei es, die heute der Jugend oft fehle. Damit ließen sich vielleicht auch

KJR-Vorsitzender Josef Zellmeier, die Oskarpreisträger Barbara und Ernst Sacher, Vorsitzender Albert Maurer und Bürgermeister Gerhard Peschke (von links).

manche Probleme erklären, die jugendliche Aussiedler und Ausländer in Deutschland hätten. Denn eine Entwurzelung sei immer eine schlechte Startvoraussetzung für ein gelungenes Leben. Sicher solle man niemand einen bestimmten Lebensstil aufdrängen. Jedoch brauche man die nötige Basis, auf der man eine freie Entscheidung treffen könne. Diese zu vermitteln, hätten sich Barbara und Ernst Sacher stets bemüht.
Deshalb hätten beide vor rund 30 Jahren an der Gründung einer Kindergruppe des Trachtenvereins mitgewirkt und diese über mehrere Jahre gemeinsam geleitet. Zeltlager seien durchgeführt worden und, im Jahre 1972 sei eine eigene Jugendstandarte angeschafft und geweiht worden. Daneben hätten beide Vereinsämter im Erwachsenenbereich ausgeübt: Ernst Sacher war von 1958 bis 1995 Vorsitzender des Trachtenvereins und seine Frau hatte lange die Funktion der Schriftführerin inne.
Auch in diesen Funktionen hätten sie den späteren Jugendleitern Hans Wölfl und Hans Lobmeier stets Unterstützung gewährt. Zusätzlich habe sich Ernst Sacher auf Kreisebene für die Jugend stark gemacht. Als Vertreter der Trachtenjugend gehörte er eine Amtsperiode dem Vorstand des Kreisjugendringes an und setzte sich dort für die gesamte Jugend des Landkreises ein.
Abschließend wies Zellmeier noch darauf hin, dass die Adventszeit eine besondere Verbindung zum Ehrenamt habe. Denn seit einigen Jahren werde Anfang Dezember immer der internationale Tag des Ehrenamtes begangen. Dadurch sei nunmehr auch weltweit festgehalten, dass ehrenamtliche Tätigkeit für unsere Gesellschaft wichtig und für die ganze Menschheit von Bedeutung sei. In der Jugendarbeit biete das Ehrenamt die Möglichkeit, Selbstverantwortung und Mitbestimmung zu erlernen. Im spielerischen Umgang miteinander würden soziale Eigenschaften vermittelt, die in unserer technisierten Lebenswelt ansonsten zu kurz kämen. Neben Elternhaus und Schule sei die ehrenamtliche Jugendarbeit die dritte Säule der Heranbildung junger Menschen zu verantwortlichen Staatsbürgern.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1999


Kurse der Abtei Windberg
Windberg.
(ta) Ganzheitliche Körpererfahrung steht im Mittelpunkt des Kursangebotes im Geistlichen Zentrum der Abtei Windberg in der ersten Jahreshälfte 2000.
Von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. Februar, können Interessierte in einer „Meditation des Tanzes: Jahreszeiten – Lebenszeiten“ dem eigenen Leben nachspüren. Die Erde, Heimat des Menschen und Lebensraum, ist eingebettet und gehalten im Schwingkreis des Universums. Im Rhythmus der Jahreszeiten erleben die Teilnehmer das schöpferische Verwandlungsspiel göttlichen Wirkens in unendlicher Vielfalt. In der Stille des Klosters ist Raum und Zeit gegeben, um dem Jahreskreis der Natur mit Tanz und Gebärde nachzuspüren, vielleicht die noch schlummernden Kräfte im eigenen Wesen zu erahnen, zu entdecken oder auch sich ermutigt zu fühlen, sie erwachen, ausgestalten und leben zulassen. Neben meditativen Kreistänzen zu vorwiegend klassischer Musik besteht die Möglichkeit, sich durch Gespräch, mit Gedichten oder auch im Schweigen Zugang zum Thema dieses Wochenendes zu eröffnen und es mit allen Sinnen zu vertiefen.
Der Körper steht vom Freitag, 7., bis Sonntag; 9. April, im Seminar „Die Feldenkreis-Methode: Bewusstheit durch Bewegung“ im besonderen „Augenmerk“. Feldenkreis ist eine moderne Bewegungslehre, die in das gesamte Spektrum des persönlichen Wachstums hineinwirkt. Das Lernen zeigt, dass Wohlbefinden nicht nur ein Signal des Körpers sondern unseres ganzen Selbst ist. Dieser Kurs setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus. Anmeldungen an Abtei Windberg, z. H. P. Samuel C. Geng, Pfarrplatz 22, 94336 Windberg, Telefon 09422/8240, Fax 09422/824123.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1999


Wieder Waldweihnacht
Windberg.
(vs) Der Pfarrgemeinderat hält am Freitag, 17. Dezember, wieder eine Waldweihnacht ab. Treffpunkt ist um 17 Uhr in Oberbucha beim Baugeschäft Schuster. Von dort zieht man mit Kerzen oder Laternen in den Wald zu einem festlich geschmückten Tannenbaum. Die Abgeschiedenheit des Waldes sowie Geschichten, Gedichte, Lieder und Instrumentalmusik sollen genügend Ruhe schenken, um den tieferen Sinn des Weihnachtsfestes zu erahnen. Gerade auch Kinder werden angesprochen. Gegen 18 Uhr kommt man zum Ausgangspunkt zurück. Die Waldweihnacht fällt nur bei starkem Regen aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.1999


„Musikalisches Hunderdorf“
Hunderdorf.
(xk) „Musikalisches Hunderdorf“, unter diesem Titel ist jetzt kurz vor Weihnachten die erste Hunderdorfer CD aufgelegt worden, die ein musikalisches Porträt von Musik und Gesang aus Hunderdorf gibt. „Musikern und Sängern hört man gerne uneingeschränkt zu und ich hoffe, dass dies auch bei diesen musikalischen Grüßen der Fall sein wird“, schreibt in seinem Grußwort Bürgermeister Gerd Peschke. Neu und erstmals zu hören sein wird auch das Hunderdorfer „Hoamatlied“. Mundartdichter Helmut Jakob schrieb den auf Hunderdorf zugeschnittenen Liedtext zur Melodie „Wisst’s wo mei Hoamat ist“. Die CD entstand in Zusammenarbeit der Gemeinde Hunderdorf und der beteiligten Gruppen mit dem Studio Promusica aus Heusenstamm. Sie ist ab sofort im Rathaus in Hunderdorf erhältlich. Insgesamt wirken 13 Musik- und Gesangsgruppen mit: Blaskapelle, Combo und Akkordeongruppe des Musikvereins, Blaskapelle Bogenbachtaler, die Musikkapellen „Gaudimax“ und „Mendocinos“, die Gruppe „Firmare“, der Männeresangsverein Kirchchor, die Perlbachtaler Alphornbläser, das Duo „Lu und Flo“ (Claudia Hübel), die Stub’n Musik Hoch sowie Andreas Sagstetter mit einem Orgelkonzertausschnitt.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.1999


Viele Baustellen prägten das Ortsbild
Mit Rekordhaushalt ging Hunderdorf ins Jahr 1999 – Höchster Einwohnerstand
(xk) Mit einem Rekordhaushalt von rund 14,7 Millionen Mark ging die Gemeinde Hunderdorf ins letzte Jahr des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Baustellen prägten das Geschehen mit dem Ziel, den Ort lebens- und liebenswert zu erhalten und zu gestalten. Mit 3 427 Einwohnern verzeichnete die Gemeinde auch den bisher höchsten Einwohnerstand in ihrer Geschichte (Vorjahr 3371).
Für die seit acht Jahren laufende Hauptschulsanierung (Kostenpunkt rund 7,6 Millionen Mark) wurde als Abschluss die Schulhofgestaltung eingeleitet, wobei eine ansprechende Gestaltung mit wenig Asphalt und vermehrten Pflaster- und Grünflächen der bisherigen Flächenversiegelung entgegenwirkt. Abgeschlossen konnte die im vorjährigen Herbst begonnene 2,9 Millionen Mark teure Sanierungsmaßnahme der Grundschule. Für die beiden Schulbauten wurden 1999 Investitionen von 1,8 Millionen getätigt.
Zum 21. Juni wurde die Ortskernsanierung begonnen, wobei an der Hauptstraße, Kindergartenvorplatz, Friedhofbereich mit Gehweganbindung und Parkplätze die ersten Ergebnisse für ein schöneres, teilweise verkehrsberuhigtes Ortsbild sichtbar wurden. Rund eine Million Mark wurden heuer aufgewendet, wobei eine Zuschuss von 420 000 Mark aus der Städtebauförderung vereinnahmt werden konnte.
Die Kanalisation Hoch (Kostenschätzung 960 000 Mark) wurde heuer mit dem Bau des restlichen Abzweigkanals und der Hausanschlüsse fertiggestellt. Als Abschluss erhielt die Straße nach Hoch Anfang Dezember eine neue Asphalt-Feinschicht. Bei der Kläranlage wurde die Betonsanierung am Kläranlagenturm und -zulauf vorgenommen. Saniert mittels Roboter wurden auch die schadhaften Stellen am Kanalnetz der Bahnhofsiedlung. Für diesen Bereich begannen im Dezember auch noch die Straßen- und Gehwegsanierungen.
Der Wasserzweckverband baute im Bereich Hoch und im Ortsbereich seine Versorgungsleitung weiter aus.
Zum Juni fertig wurde die Geh- und  Radweganbindung Hunderdorf – Gewerbepark-Bayerwald entlang der Staatsstraße. Diese mit knapp 500 000 Mark veranschlagte Maßnahme führte das Straßenbauamt aus unter Kostenbeteiligung der Gemeinde in einem kurzen Teilstück an der Hauptstraße. Au vorm Wald erhielt einen Kinderspielplatz (rund 15 000 Mark) und die Kapelle ein richtiges Fundament und einen heuen Außenputz (rund 30 000 Mark). Mit Planungsvergaben den zweiten Bauabschnitt der Ortskernsanierung, für die Gewerbegebietserweiterung Thananger Straße, dem Straßenbau Hochholz, dem kleinen Baugebiet Ehren und der Kläranlagenstudie wurden vom engagierten Bürgermeister Gerd Peschke und Gemeinderat die Weichen für Maßnahmen ins Jahr 2000 gestellt. Nachdem die Regierung Anfang des Jahres die große Ortsumgehung Steinburg als, nicht mehr machbar bezeichnete, griff das Straßenbauamt übers Jahr die Planung für die kleine Lösung auf, die bis zum Frühjahr 2000 planfestgestellt werden soll.
Der EC Steinburg feierte vom 23. bis 25. Juli sein 20jähriges Bestehen mit einem Gründungsturnier und ehrte verdiente Mitglieder. Die Mannschaft des EC Hunderdorf stieg in die Kreis-A-Klasse auf. Die Volksschule errang im Stockschießen den erstmals ausgespielten Titel „Bayerischer Meister der Schulmannschaften“.
Die E-1-Junioren errangen die Meisterschaft und die C-Jugend-Fußballer schafften den Aufstieg in die Bezirks-Oberliga. Mit zahlreichen Aktivitäten sorgten die Ortsvereine für ein reges Vereinsgeschehen. Ortschronist Kornel Klar war unermüdlich dabei, diverse Geschichtsbände zusammenzustellen.
Erfreulich große Resonanz fand auch der erste Kirchweihmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag.

Am 25. Juli verabschiedet die Pfarrgemeinde nach zweijähriger Seelsorgetätigkeit Pater Dominik Daschner; Andrea Gierl wird Pfarrreferentin.
Fertiggestellt wurde im Frühjahr der Geh- und Radweg von der Hauptstraße zum Gewerbepark. Das Straßenbauamt als Bauträger übergibt mit der Schlussabnahme am 16. Juni das Bauwerk und die Unterhaltslast an die Gemeinde.
Keine Nachwuchssorgen bei den Feuerwehren: Dreizehn Floriansjünger aus Hunderdorf, Au vorm Wald und Steinburg absolvierten erfolgreich der Prüfung zur Jugendleistungsspange.
Am 23. September beginnt die Sanierung der im Eigentum der Gemeinde stehenden Schlosskapelle Au vorm Wald.
Auf dem Abwassersektor beispielhaft: Mit Hoch wurde der vorerst letzte Bereich an die zentrale Abwasserbeseitigung angeschlossen und zum November die gesamte Fahrbahn mit einer neuen Asphaltfeinschicht überzogen.
Während sich nach der seit 1992 laufenden Generalsanierung das Hauptschulgebäude schon stattlich präsentiert, begann im August die Außenbereichsgestaltung des Schulhofe. Nachdem die Arbeiten nicht wie erhofft voranschritten, wurden zum Dezember Zugangs- und Zufahrtsbereich doch noch weitgehendst fertig und benutzbar. – Kleines Bild: Auf Hochtouren liefen übers Jahr die Generalsanierungsarbeiten beim Grundschulgebäude, die zum Herbst abgeschlossen wurden.
Am 21. Juni begann die Ortskernsanierung: Hunderdorf erhält mit dem ersten Bauabschnitt insbesondere im unteren Dorfplatzbereich eine ansprechende Platzgestaltung. (Fotos: Kern)
Im Juli feierte der EC Steinburg 20jähriges Gründungsfest. – Vorsitzender Gerd Altmann zeichnete Mitglieder aus. (Foto: Kricke)

Quelle: Bogener Zeitung, 16.12.1999

Kapelle
Mit einem Spendenscheck in Höhe von 1 3000 Mark überraschte der Vorstand des Stammtisches der Au’inger in Au vorm Wald Kirchenpfleger Max Schötz, Pater Wolfgang Vos und Bürgermeister Gerd Peschke. „Der Betrag ist das Ergebnis eines gelungenen Dorfabends, der im Herbst 1999 durchgeführt wurde“, so Vorsitzender Helmut Pielmeier. Er bedankte sich in diesem Zusammenhang bei allen Mitgliedern sowie bei der ganzen Bevölkerung, die das Engagement des Stammtisches immer wieder durch Geld- und Sachspenden und ihre Anwesenheit bei Veranstaltungen unterstützen. Sein Dank galt auch dem „Weinstadl-Duo“, das den Abend im Oktober 1999 musikalisch ohne Gage umrahmte. Ebenso bedankte er sich bei den Laienschauspielern des Stammtisches der Au’inger, die durch ihre Beiträge und Sketche für lockere Unterhaltung sorgten. In seine Dankesrede schloss Pielmeier auch den 2. Vorsitzenden Gerhard Kronfeldner mit ein, der für die Organisation und Durchführung des Dorfabends verantwortlich war. Dankesworte fand Pielmeier auch für Pater Wolfgang Vos, der auf seine Art und Weise zum Erfolg beitrug. Hohes Lob sprach Pielmeier auch Kirchenpfleger Max Schötz aus. „Trotz Ruhestand kümmert sich Max Schötz in hervorragender Weise um die Au’inger Schlosskapelle“, so Helmut Pielmeier. Bürgermeister Gerd Peschke stellte fest, dass der erste Teil der Sanierung der Schlosskapelle Au v. Wald nunmehr abgeschlossen wurde. Hierfür seien Zuschüsse vom Denkmalamt und der Bischöflichen Finanzkammer geflossen. Die zweite Maßnahme betrifft vor allem das Gebäudeinnere. Auch hier sei die Finanzierung gesichert. Lobend erwähnte Peschke das uneigennützige Engagement des Stammtisches der Au’inger, der mit dem Betrag von 1300 Mark zur Innenausstattung der Schlosskapelle beiträgt. – Bild: Kirchenpfleger Max Schötz, Bürgermeister Gerd Peschke, Pfarrer Wolfgang Vos, Vorsitzender Helmut Pielmeier, zweiter Vorsitzender Gerhard Kronfeldner und Kassier Christian Hillmeier. (Foto: ar)
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.1999


In „Ehren“ sind acht Bauparzellen geplant
Gemeinderat billigt Bebauungsplan – Dankesworte des Bürgermeisters bei Jahresabschlusssitzung
Hunderdorf. (xk) Rückblick und Ausblick standen im Mittelpunkt der Jahresschlusssitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend im Gasthaus Sandbiller. Dabei ging ein besonderer Dank an den engagierten Ortschronisten Kornel Klar. Zuvor waren die Gemeinderäte im Sitzungssaal zusammengekommen, wo sie unter anderem den Bebauungsplan „Ehren“ billigten.
In „Ehren“ sollen acht Bauparzellen ausgewiesen werden mit der Bauweise Erdgeschoss und Dachgeschoss (E und DG). Der Entwurf wird nunmehr demnächst öffentlich ausgelegt und den Behörden zur Stellungnahme vorgelegt.
Baugesuch für Gerätehaus
Zu den Eingabeplänen für die Errichtung von Dachgauben in der Hinterfeldstraße wurde einmütig das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Dann zeigte Bürgermeister Gerd Peschke das Baugesuch für den Neubau des FFW-Gerätehauses Au vorm Wald mit Abrissplan für das alte, zu kleine FFW-Haus auf. Der Gemeinderat stimmte einstimmig der Eingabeplanung zu. Gleichzeitig wird die staatliche Förderung beantragt. Weiterhin beschlossen wurde die Kostenübernahme seitens der Gemeinde für die Hochstammbäume, die bei der Bepflanzung entlang des Geh- und Radweges zum Gewerbepark zu erstellen sind.
Nach Erledigung dieser Tagesordnungspunkte fand der gemeinsame Jahresabschluss, zu dem auch Pfarrer Vos, die Bediensteten von Verwaltung, Schule und Gemeinde gekommen waren, im Gasthaus Sandbiller statt. Bürgermeister Gerd Peschke zog eine positive Bilanz der gemeindlichen Arbeit, die hauptsächlich geprägt war von zahlreichen Investitionsmaßnahmen.
So zum Beispiel bei der Grund- und Hauptschule, Ortskernsanierung, Kanalbau, Hoch und Betonsanierungsarbeiten bei der Kläranlage und Robotersanierung bei den Ortskanälen in der Bahnhofsiedlung.
Rekordhaushalt abgewickelt
Dazu wurde mit 14,7 Millionen Mark ein  neuer Rekordhaushalt abgewickelt, wobei 9,2 Millionen Mark auf den Investitionshaushalt entfallen. Der zu Jahresbeginn prognostizierte Schuldenstand von 1 152 Mark je Einwohner wurde nicht erreicht und die Pro-Kopf-Verschuldung blieb unter der 1 000-Mark-Grenze, so Peschke. Mit verschiedenen Beschlüssen wie Baugebietsausweisung und Planungen für FFW-Gerätehäuser und BA II der Ortskernsanierung habe man auch die Weichen ins Jahr 2000 gestellt. In seinem Ausblick auf das neue Jahr betonte der Gemeindechef: „Wir wollen die kontinuierliche Entwicklung für Hunderdorf fortsetzen und die Gemeinde weiter nach vorne bringen“.
Ausblick auf das Jahr 2000
Neben der Fortführung der Ortskernsanierung in Hauptstraße und Rathausbereich werden Schwerpunkte im neuen Jahr sein der Abschluss der Grund- und Hauptschulsanierung, die Erschließung von Baugebieten, Ausbau der Straße Hochholz, Erweiterung des Gewerbegebietes an der Thananger Straße sowie Sanierung von verschiedenen Gemeindestraßen.
In einer Zeit der knappen Finanzmittel müssen wohl Abstriche vom Wünschenswerten gemacht werden und Prioritäten gesetzt werden“, resümierte das Gemeindeoberhaupt.
Peschke dankte allen, die die gemeindliche Arbeit übers Jahr unterstützt haben, insbesondere dem Gemeinderat, Bürgermeistervertretern, Pfarrer Vos, Schulleitung, Verwaltung, den verschiedenen Gemeindebediensteten, den Feuerwehren und Vereinen.
Lob an die Bürger
Zum Schluss zollte er den Bürgern ein Lob für die

Bürgermeister Gerd Peschke dankt Ehrenbürger Kornel Klar für seine unermüdliche Chronikarbeit. (Foto: xk)

Aufgeschlossenheit und für die größtenteils gute Unterstützung bei den gemeindlichen Maßnahmen.
Mit einem Präsent bedachte Peschke sodann Ortschronisten Kornel Klar und führte in seiner kurzen Laudatio aus: „Klar gebühre besonderer Dank und Anerkennung für seine vielfältige Chroniksammlung übers ganze Jahr hinweg.
Diese freiwillige unentgeltliche Arbeit und die zusammengestellten Chronikbände seien für die Ortsgeschichte einmalig und unbezahlbar. Als neuestes Werk hatte Klar zur Abschlusssitzung den Band „Reise durch neun Jahrhunderte — Hunderdorf 1000 – 1999″ vorgestellt.
Pfarrer Vos sagte ein Vergelts Gott zum einen für die persönlich gute Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und zum zweiten für die stetige Unterstützung beim Kindergarten und Kirchenumfeld. Zweiter Bürgermeister Hans Hornberger dankte auch im Namen des Gemeinderates dem ersten Bürgermeister Gerd Peschke für die harmonische Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates und für seine engagierte, erfolgreiche Politik für die Bürger und die Gemeinde. Gerade bei den zahlreichen Baumaßnahmen habe der Bürgermeister zum Teil einen schweren Stand gehabt.
Erfolgreiche Arbeit
„Herzlichen Dank für ein Jahr guter partnerschaftlicher Zusammenarbeit“, sagte sodann Geschäftsleiter Xaver Kern besonders an Bürgermeister Gerd Peschke und resümierte: So mancher Baustellenärger werde durch eine schöne Ortsgestaltung wieder aufgewogen und dies sei ein Erfolg der engagierten Arbeit des Bürgermeisters. Kern dankte weiterhin dem Gemeinderat, dem Verwaltungspersonal und allen, die die Verwaltungsarbeit unterstützt haben.
Kornel Klar stellte sodann mit einem TV-Videofilm noch seine neuesten „Mühlhiasl-Forschungsergebnisse“ vor.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.1999


DAS HUNDERDORFER HEIMATLIED feierte bei der Jahresschlusssitzung am Donnerstag Premiere. Vorgetragen wurde es vom Männergesangverein unter Leitung von zweitem Bürgermeister Hornberger, der ein loser Zusammenschluss von Bürgermeister und Gemeinderäten ist. Das Lied ist eines der insgesamt 24 Musiktitel von heimischen Musik- und Gesangsgruppen auf der ersten Hunderdorfer CD. Sie ist vor einigen Tagen mit dem Titel „Musikalisches Hunderdorf“ erschienen und im Rathaus erhältlich. Den Liedtext hatte Gemeinderat und Mundartdichter Helmut R. Jakob geschrieben. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.1999


Adventfeier mit Aussiedlerfamilien
Gegenseitig aufeinander zugehen – Kleine Päckchen für die Kinder
Hunderdorf. (xk) Wie in den Vorjahren, hatten Pfarrei und Gemeinde die Familien des Aussiedler-Wohnheimes zu einem Advents- und Begegnungsnachmittag in das Sportheim eingeladen. Aufeinander zugehen und gegenseitiges Kennenlernen stand dabei im Vordergrund.
In seinem Grußwort sagte Bürgermeister Gerhard Peschke, daß seit 1993 das Aussiedlerheim in Hunderdorf sei. Der Gemeinde sei an einem guten Verhältnis mit den Aussiedler im Übergangsheim gelegen. Bisher habe man keinerlei Gewaltprobleme in Hunderdorf gehabt, wie man sie leider andererorts in der Presse lesen müsse. Der Gemeindechef: „Helfen Sie mit, daß es auch zukünftig ohne Probleme bleibt“. Peschke wünschte für die Zukunft alles Gute und empfahl den Aussiedlern, möglichst schnell die deutsche Sprache zu lernen. Dazu sei für die Kinder die von der Caritas eingerichtete Hausaufgabenstube ein positiver Beitrag. Jeder sei aufgerufen, zu

Erstmals trugen Aussiedler-Kinder mit einem Lied und Versen selbst zur Adventfeier bei. (Foto: xk)

einem guten Klima zwischen Aussiedlern und Einheimischen beizutragen und mit dem Sportverein, KLJB, Frauenbund und weiteren Vereinen gebe es gute Gelegenheiten, sich zu integrieren.
Das Sportheim war voll besetzt und etwa 20 Kinder erhielten zur Überraschung jeweils ein kleines Geschenk, ebenso wurden die Frauen mit einer Aufmerksamkeit bedacht. Peschke dankte abschließend dem Frauenbund und dem Sportverein für die Unterstützung dieser Adventfeier, die musikalisch mit Akkordeonklängen von Tobias Proksch umrahmt wurde.
Bei Kerzenschein, Glühwein, Kaffee, Plätzchen und Stollen, gab’s vorweihnachtliche Stimmung im Sportheim. Dazu trugen auch verschiedene Aussiedler-Kinder mit ihrer Hausaufgabenbetreuerin Larissa Hunger bei, die mit einem Lied von Weihnachten in Rußland sowie verschiedenen Adventgedichten frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünschten. Die Vorträge folgten in deutscher Sprache auch damit zeigten die Kinder, daß sie schon eifrig deutsch gelernt haben.
Pfarrer Wolfgang Vos lud die Aussiedler auch im neuen Lebensabschnitt zur Kirche ein. Mit seinem Wunsch für ein gesegnetes Weihnachtsfest verband der Pfarrherr die Hoffnung, daß die Aussiedler Anschluß finden und im gegenseitigen Verständnis ein gutes Miteinander im Ort erfolge. Der Pfarrherr abschließend: „Wir versuchen, zu helfen und ich bin auch persönlich ein Ansprechpartner für sie“. Auch die Pfarrgemeindereferentin Andrea Gierl stellte sich vor und verwies auf die Gruppen- und Ministrantenstunden für Kinder und Jugendliche.
Sportvereins-Vorsitzender Peter Henke hieß Sportinteressierte beim Fußball oder in den anderen Sportarten willkommen und appellierte an alle: „Helfen sie mit ordentlichem Verhalten mit, daß hier Ängste der Bevölkerung gar nicht entstehen“. Das erwünschte Volleyballfeld werde im nächsten Jahr erstellt, so Henke. Die Vorsitzende des Frauenbundes, Angela Söldner, lud die Frauen zu den regelmäßigen Monatsversammlungen des Frauenbundes ein. Dorothea Piendl, zuständig für die Aussiedlerberatung des Diakonischen Werkes Regensburg, freute sich, daß man in Hunderdorf aufeinander zugehe und sagte an die Aussiedler: „Sie können sich glücklich schätzen, nach Hunderdorf gekommen zu sein“. Es gelte für alle, zur Verständigung beizutragen. Sie verwies auch auf die Donnerstag-Sprechstunde in Hunderdorf und erklärte, sich um auftretende Probleme zu kümmern. Seitens der Verwaltung bemühe man sich, die Aussiedler bei den verschiedenen Antragstellungen zu unterstützen, so Geschäftsleiter Xaver Kern. Es gelte, daß alle zu einem guten Miteinander beitragen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.1999


Gemeinde im Internet
Hunderdorf.
(xk) Seit Anfang Dezember ist die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf von überall auf der Welt erreichbar. Die Gemeinde hat ihre eigenen Internetseiten, eine „Homepage“ veröffentlicht, die zahlreiche Informationen über die Geschäftswelt, Vereine, Schulen und Privatpersonen enthält. Selbstverständlich präsentiert sich auch die Gemeinde selbst mit aktuellen Informationen, sowie Wissenswertem zur Geschichte Hunderdorfs. Für erfahrene Surfer steht auf den Seiten ein Chat zur Verfügung, sowie das obligatorische Gästebuch. Außerdem besteht die Möglichkeit für jeden, der glaubt eine Neuigkeit zu haben, die für die Allgemeinheit von Interesse ist, diese in der Rubrik „News“ zu veröffentlichen. Zu erreichen ist die Seite unter folgender Internet-Adresse: http://www.hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1999


SPENDE FÜR PROJEKT „OMNIBUS“. Die Mitglieder des Elternbeirates des Kindergartens Sankt Nikolaus in Hunderdorf haben anlässlich einer Adventsausstellung im Floristikgeschäft „Die Blume“ Glühwein und Kuchen gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Aus der Aktion wurde ein Betrag von 210 Mark gesammelt, der dieser Tage überreicht wurde an das Projekt „Omnibus“, das krebskranke Kinder an der Haunerschen Klinik in München unterstützt. – Bild: Elternbeiratsvorsitzende Petra Beck, Erzieherin Gaby Schaubeck und der neue Leiter des Projektes Omnibus, Pater Korbinian Klinger (v. r.)
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1999


Typisierung
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Zollner konnte zusammen mit einer Abordnung des Pfarrgemeinderates, des Elternbeirates des Kindergartens, der Landfrauen und des Frauenbundes Hunderdorf sowie Pfarrer Pater Wolfgang Vos am Sonntag nach dem Gottesdienst einen Scheck in der stattlichen Höhe von 3 000 Mark an Gabriele Igney, der Organisatorin der Aktion „Hilfe für Gerlinde Heigl“ überreichen. Die Spende wird für die Typisierung zugunsten der an Leukämie erkrankten jungen Mutter zweier Kinder aus Ittling verwendet. Da es sich bei der Erkrankung von Gerlinde Heigl um eine akute Leukämie handelt, pressiert es umso mehr, einen richtigen Spender zu finden, um ihr helfen zu können. Wenn auch die Kosten in Höhe von 56 800 Mark für die Ersttypisierung, bei der sich 568 Personen typisieren liesen, gedeckt sind, sind noch viele Spenden notwendig, um weitere Typisierungen durchführen zu können. Eine weitere Typisierungsaktion findet am Samstag, 15.,Januar, von 9 bis 13 Uhr beim THW in Straubing statt. Die Hilfsaktion der Hunderdorfer Pfarrgemeinde kam aus den Spenden beim diesjährigen Adventssingen und dem anschließenden Verkauf von Gebäck und Punsch zustande. Die Organisatoren dieser Veranstaltung, Pfarrgemeinderat, Elternbeirat des Kindergartens, Landfrauen und Frauenbund, hatten beschlossen, den Erlös für dieUnterstützung der Aktion „Hilfe für Gerlinde Heigl“ zur Verfügung zu stellen. Einen Großteil dazu trugen auch die Akteure des Adventssingens: die Blaskapelle Hunderdorf, der Hofdorfer Dreigesang, KiGa-Singers, Hunderdorfer Kirchenchor, Instrumentalgruppe Hoch, Akkordeongruppe des Musikvereins Hunderdorf, Bergwachtchor, Gruppe Firmare und der Männer-Gesangsverein sowie Jakob Helmut mit seinen Textbeiträgen bei. – Bild: Pfarrgemeinderatsvorsitzender Zollner übergibt den Scheck an Gabriele Igney. Mit im Bild: Abordnungen des PGR, des Kindergarten-Elternbeirates, der Landfrauen und des Frauenbundes sowie Pfarrer Pater Wolfgang Vos. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1999


Nach Gottes heiligen Willen verschied mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Herr Georg Ecker
Mitglied der KuSK Hunderdorf, der FFW Au vorm Wald, der Marianischen Männerkongregation, des Sportvereins Neukirchen-Steinburg und des Bauernhilfsvereins Neukirchen-Windberg

geb. am 1. 4. 1913   gest. am 30. 12. 1999
Schafberg, den 31. 12. 1999
In stiller Trauer:
Maria Ecker, Gattin
Georg Ecker, Sohn mit Familie
Maria Handwerker, Tochter mit Familie
Sofie Ecker, Schwester
und übrige Verwandtschaft
Aussegnung heute, Freitag, um 15.15 Uhr in Hunderdorf; anschließend Sterberosenkranz. Sterberosenkranz am Sonntag, den 2. 1. 2000, um 13.00 Uhr in Au vorm Wald. Trauergottesdienst am Montag, den 3. 1. 2000, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.12.1999

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