1979# 11-12

Hunderdorf. FFW: Sonntag, 4. 11., 9.15 Uhr, Aufstellung zur Teilnahme an der Heldengedenkfeier beim Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag/ Sonntag, 4. /5. 11., Freundschaftsschießen mit benachbarten Schützenvereinen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.1979


Hunderdorf. SV-Eisstock: Freitag, 2. 11., ab 18 Uhr, Training auf der Asphaltbahn Windberg, anschl. Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Freitag, 2. 11., von 17 bis 19 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.1979


Steinburg. EC: Freitag, 2. 11., 20 Uhr, wichtige Eisschützenversammlung im Gasthaus Josef Solcher, Wegern.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.1979


DIE VIERTE UND FÜNFTE GRUPPE DER FFW AU V. WALD stellte sich der Prüfungskommission unter der Leitung des KBI Wanninger zur Abnahme der Leistungsprüfung. Beide Gruppen bestanden die Prüfung und bekamen ihre Leistungsabzeichen im Gasthaus Wagner-Freudenstein durch KBI Wanninger ausgehändigt. Dritter Bürgermeister Feldmeier bedankte sich im Namen der Gemeinde für die gute Arbeit bei der FFW Au v. Wald. Folgende Wehrmänner wurden ausgezeichnet: Kommandant Johann Breu sen. für Gold-Blau; Stufe Gold: Heigl, Retzer, Lehner, Baumgartner, Hastreiter, Maier, Stufe III/1; Gruppe 5  unter Gruppenführer Mauermayer, Stufe II Silber: Kauer, Riedl, Riedl, Rainer, Kronfeldner, Hornberger; Stufe I Bronze: Heigl.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.1979


Zahlreiche Kurse sind geplant
Hunderdorf.
Die Ortsbäuerin hat für das Winterhalbjahr folgende Kurse geplant: Hinterglasmalerei, Bauernmalerei, Makramee-Knüpfen, verschiedene Sträuße und Bastelarbeiten sowie mehrere Gebäckkurse wie Biskuit, Tortenboden und Rouladen auf ganz einfache Art und ausgezogene Küchel, außerdem das Garnieren von Kalten Platten und Grillen. Auch eine Fahrt zur Schulküche der OBAG in Teisnach ist vorgesehen. Die Kurse werden nur bei genügender Beteiligung abgehalten, und zwar je nach Absprache nachmittags oder abends. Anmeldung bei der Ortsbäuerin Fruhstorfer, Telefon 09422/2333.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.1979


Am Sonntag Heldengedenktag
Hunderdorf.
Am kommenden Sonntag findet nach dem Hauptgottesdienst in Hunderdorf die Heldengedenkfeier statt. Die beteiligten Vereine treffen sich um 9.15 Uhr zum gemeinsamen Kirchenzug beim Gasthaus Baier-Edbauer Eine weitere Gedenkfeier folgt am Sonntag, 11. November, in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.1979


Neue Mitglieder bei der FFW
Hunderdorf.
Die FFW konnte den Zugang einer jungen Nachwuchsgruppe verzeichnen, so daß es derzeitig Nachwuchssorgen für den aktiven Feuerwehrdienst nicht gibt Zehn junge Wehrleute traten neu in die FFW ein. Vorstand Anleitner informierte die neuen Feuerwehrkameraden über ihre Rechte und Pflichten in der Feuerwehr. Mit Handschlag wurde jeder Neuzugang von Vorstand und Kommandant Hartmannsgruber in die Feuerwehr aufgenommen. Zwei Gruppen der FFW legten Leistungsabzeichen in Silber und Gold ab. Dabei wurde mit guten Prüfungsergebnissen gegenüber der Prüfungskommission, bestehend aus Kreisbrandinspektor Mühlbauer und Kreisbrandmeister Löw, aufgewartet. Zur Prüfung für das Leistungsabzeichen in Gold stellten sich: Hagn Horst, Deschl Georg, Hornberger Johann, Karmann Xaver, Härtenberger Karl jun., Schötz Max, Hornberger Paul, Baierl Günther und Achatz Johann.
Die Leistungsprüfung für das Silber-Abzeichen legten ab: Zollner Josef, Zitzelsberger Johann, Myrtek Winfried, Weinzierl Hans, Bugl Franz, Häusler Franz, Paukner Albert, Spannfeldner Ludwig, Lobmeier Johann.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.1979


Aktivität in der Jugendarbeit
Der älteren Jugend soll eine Heimstatt geboten werden – Interview mit Diakon Tepp
Bogen/Hunderdorf. Die Jugendarbeit der evangelisch-lutherischen Kirche Bogens befindet sich derzeit im Aufwind. Diakon Tepp, der der älteren Jugend eine Heimstatt bieten möchte, will für ehemalige Konfirmanden Gruppenstunden abhalten, die zu einer wöchentlichen Einrichtung werden sollen. Bei einem Interview mit Diakon Tepp, der in Hunderdorf seinen Wohnsitz hat, berichtete dieser über seine Ansichten und Absichten hinsichtlich der Forcierung der Jugendarbeit innerhalb der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.
Was wird mit der Einrichtung einer solchen Gruppe bezweckt?
• Die Jugendlichen sollen einen Platz wissen und einen Ansprechpartner haben, mit dem sie außerhalb der Familie Kontakt aufnehmen und ihre Probleme unter Gleichaltrigen und mit fachlicher Beratung diskutieren und möglichst lösen können.
• Die Gruppenstunde soll ein Festpunkt im schulischen oder Lehrlingsalltag werden, der bewußt herauslöst und eines seiner Ziele in einer bewußt gelebten Gemeinschaft junger evangelischer Christen sieht. — Der Abend soll kein Ersatz, aber auch keine Konkurrenz für Disco-Veranstaltungen sein.
• Neben geselligen Veranstaltungen soll die Kreativität des Einzelnen angeregt und gefördert werden. Dazu sollen Abende der Gestaltung, wie Formen, Malen, Basteln usw. dienen. — Ein Eckpfeiler allen Tuns wird aber auch das Evangelium sein, die Beschäftigung mit dem Wort Gottes und die damit verbundene Frage nach dem Sinn eines jungen Lebens. Im übrigen soll der Teilnehmer seine Wünsche und Bedürfnisse artikulieren lernen und sich einbringen, damit eine Arbeit betrieben werden kann, die nicht am Jugendlichen vorbeigeht, sondern ihn dort abholt, wo er gerade steht.
Diakon Tepp teilte bei dieser Gelegenheit mit, daß zur Forcierung der Jugendarbeit in der Gemeinde Bogen in den Monaten November und Dezember je eine Wochenendschulung für zukünftige ehrenamtliche Jugendgruppenleiter abgehalten werde. Diese Schulungen würden am Labenbachhof bei Ruhpolding durchgeführt, einem Haus der Rummelsberger Anstalten. Die Termine sind: Freitag, 16. November, Abfahrt 15 Uhr, bis Sonntag nach dem Mittagessen. Freitag, 21. Dezember, bis Sonntag, 23. Dezember, nach der Morgenandacht. – Die Kosten trägt die Kirchengemeinde Bogen. Für die erste Wochenendschulung sind als Themen vorgesehen: Die Situation junger Menschen. (Altersbedingte Probleme, Einflüsse der Umwelt, Konsumzwang, Werbung usw., schulische und berufliche Belastung, Erwartungen, Zwänge. – Warum evangelische Jugendarbeit?)
Im Dezember sollen Planung von Abendprogrammen, Aufstellung eines Jahresprogramms und Team-Arbeit besprochen werden. Darüber hinaus werden noch behandelt: Zielsetzung evangelischer Jugendarbeit, Struktur und Aufbau der evangelischen Jugend in Bayern, Rechtsfragen in der Jugendarbeit. — Die Ausbildung wird mit einem Zertifikat über die Teilnahme abschließen. Der Gruppenleiterausweis wird bei der Übernahme einer Gruppe ausgehändigt.
Diesem Grundkurs werden im nächsten Jahr weitere Abende folgen, in denen das Erlernte vertieft und die inzwischen gesammelten praktischen Erfahrungen ausgetauscht und ausgewertet werden. Im übrigen versicherte Diakon Tepp, daß die ehrenamtlichen Gruppenleiter auch dann, wenn sie selbständig eine Gruppe führen, nicht allein gelassen werden, sondern ständig an ihm einen Rückhalt hätten.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1979


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Sonntag, 4. 11., 9 Uhr, Aufstellung bei Baier-Edbauer. Abmarsch zum Gottesdienst mit anschließender Heldenehrung am Ehrenmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1979


Hunderdorf. CSU: Sonntag, 4. 11., um 10.30 Uhr im Gasthaus Baier-Edbauer politischer Frühschoppen mit Kreisrat Ernst Hinsken.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1979


Unser 63 Jahre lang treudienender lieber Schorsch, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel
Herr Georg Feldmeier
Mitglied des VdK

ist im 83. Lebensjahr nach einem arbeitsreichen Leben in ein besseres Jenseits abberufen worden.
Mühle-Apoig, Obermühlbach, Schwarzach, Albertsried, Breitenweinzier, den 3. November 1979
In stiller Trauer:
Maria Gerstner
mit Schwester Betty und Gatten
Geschwister und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst heute, Samstag, 3. 11. 1979, um 15 Uhr in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1979


Irensfelden
Zu unserem am Samstag, den
3. 11. 79, und Sonntag, den
4. 11. 79 stattfindenden
Letzten Alten Bier
laden wir Sie mit Ihren
Angehörigen herzlichst ein:
Fam. Hilmer
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.1979


IN GANZ NIEDERBAYERN sammelten am Samstag Mitglieder der Jungen Union für das „Haus für das Leben“, das in Straubing errichtet wird und schwangeren Frauen in Not aus ganz Niederbayern und der Oberpfalz eine Alternative zur Abtreibung bieten soll. In Straubing (unser Bild) hatten die JU-Verantwortlichen aus dem Landkreis Straubing-Bogen und der Stadt Straubing zwei Informationsstände aufgebaut und eine Straßensammlung durchgeführt.           – hif –
Quelle: Bogener Zeitung, 05.11.1979


Erstes Treffen ein voller Erfolg
„Evangelischer Jugendtreff“ zweimal im Monat – Paragraph 218 erstes Diskussionsthema
Bogen/Hunderdorf.
Die erste Zusammenkunft der konfirmierten Jugend der evangelischen Kirchengemeinde Bogen bescherte Diakon Tepp ein volles Haus. Die Jugendlichen kamen aus Hunderdorf, Schwarzach, Niederwinkling, Loham, Oberalteich, Parkstetten und auch aus Bogen selbst. Die erste Zusammenkunft galt organisatorischen Dingen und der Frage „Was erwarten wir vom Diakon?“. Die Jugend beschloß, sich alle vierzehn Tage in den Jugendräumen der Erlöserkirche zu treffen. Beginn dieses „Evangelischen Jugendtreffs“ ist jeweils um 19 Uhr.
Damit auch die Auswärtigen nach Bogen und wieder nach Hause kommen, wurde beschlossen, daß Diakon Tepp diese abholt und zurückbringt. Die Fahrzeiten sind wie folgt: Hunderdorf 18.15 Uhr, Schwarzach 18.30 Uhr, Loham 18.40 Uhr und Parkstetten 18.50 Uhr.
Der nächste evangelische Jugendtreff findet am Mittwoch, 14. November, statt. Zu dem Thema „Was erwarten Wir vom Diakon?“ wurden als Wünsche eingebracht: Der Diakon soll sich und sein Wissen zur Verfügung stellen. Er soll auf die Probleme der Jugendlichen eingehen und im Teamwork mit der Gruppe zusammenarbeiten. Außerdem wurden noch folgende Wünsche artikuliert: Gemeinsame Unternehmungen, das Kennenlernen untereinander und der Probleme der einzelnen, Spiele, Singen und musikalische Betätigung, aktuelle Diskussionen, Ausflüge und das Evangelium.
Der erste Abend soll daher auch unter einem aktuellen Thema stehen, nämlich „Der Paragraph 218″. dazu wird Diakon Tepp den Film „Die ersten Tage des Lebens“ von Claude Edelmann und einige Dias zeigen. Es wird auch die Frage angeschnitten, ob ein „Haus des Lebens“ zur Lösung dieser Probleme beitragen kann und ob die Arbeit an der Basis, im Elternhaus, in der Schule, in der Kirche, in Einrichtungen der Jugendhilfe nicht notwendiger und fruchtbringender ist.
Diakon Tepp legte am ersten Abend auch dar, wie er sich seine Arbeit im evangelischen Jugendtreff vorstellt, die sich zwar im wesentlichen mit den Wünschen und Anregungen der Jugendlichen deckt, aber von ihm noch präziser akzentuiert wurde. Er sagte, die Gruppenstunde solle sich aus dem schulischen oder Lehrlingsalltag herausheben. Eines seiner Ziele sei eine bewußt gelebte Gemeinschaft junger evangelischer Christen. Zur Forcierung der Jugendarbeit in der Gemeinde finden im November und Dezember Wochenendschulungen für künftige ehrenamtliche Jugendgruppenleiter statt. Diese Veranstaltungen werden am Labenbachhof bei Ruhpolding durchgeführt, einem Haus der Rummelsberger Anstalten. Das erste Schulungstreffen ist am 16. November und endet am 18. November nach dem Mittagessen. Das zweite Treffen ist vom Freitag, 21. Dezember, und endet am Sonntag, 23. Dezember. Die Kosten der Wochenendschulung trägt die Kirchengemeinde Bogen. Als Themen werden geboten: Die Situation junger Menschen, Gruppenpädagogik, Gruppendynamik, Gespräche in der Gruppe, Spiele, Feste und Geselligkeiten. Außerdem sollen im Dezember innerhalb der Bogener Gruppe noch Planungen von Abendprogrammen, die Aufstellung eines Jahresprogramms und die Forcierung der Team-Arbeit besprochen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1979


Zwei Bundestagskandidaten
Wahlkreisversammlung nominiert Elmar Eckt als Direkt- und Dieter Schmitt als Listenkandidat
Straubing-Bogen.
Mit einer gutbesuchten Wahlkreisversammlung beendeten die beiden FDP-Kreisverbände Straubing-Bogen und Regen des Wahlkreises 217 die Aufstellung der Kandidaten zur Bundestagswahl im nächsten Jahr. Bezirksvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Hans Paintner, Landshut, freute sich nicht nur über die Nominierung von Elmar Eckl, Bogen, und Dieter Schmitt, Perasdorf, sondern auch über die Neugründung eines Ortsverbandes Neukirchen, dem nun Peter Ströher vorsteht.


Die gewählte Vorstandschaft des neugegründeten FDP-Ortsverbandes Neukirchen mit Bezirksvorsitzendem MdB Hans Paintner (Mitte), Kreisvorsitzendem Elmar Eckl (2.v.1.), Vorsitzendem Peter Ströher (2.v.r.) stellvertretendem Vorsitzenden Ludwig Fellinger (rechts) und Ingeborg Schmitt (links).

Dieser Versammlung war bereits eine Sitzung vorausgegangen, in der der FDP-Kreisverband Regen beschlossen hatte, selbst keinen Kandidaten zu nominieren. Wie Regens Kreisvorsitzender Stoiber auch bei der Wahlkreisversammlung wiederholte, berücksichtige er dabei die höheren FDP-Stimmenanteile bei Wahlen im Landkreis Straubing-Bogen. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Straubing-Bogen, Elmar Eckl, begrüßte zu Beginn der Wahlkreisversammlung im Gasthaus Hiebl besonders Bezirksvorsitzenden MdB Hans Paintner, die Kreisvorstandschaften aus Straubing-Bogen und Regen, einige Ortsvorsitzende sowie Kreisrat Alfons Kain.
In seinen Ausführungen hob Paintner vor allem das seit zehn Jahren andauernde gute Funktionieren des SPD/FDP-Koalition in Bonn hervor. Als eines der ersten Ziele dieser sozial-liberalen Koalition bezeichnete er die Erhöhung der Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeit der Bundesrepublik in der Außenpolitik, ferner auch die Stärkung der Rechte des Einzelnen gegenüber dem Staat sowie in Wirtschaft und Gesellschaft. Auch seien, und dies betonte Paintner besonders, die Voraussetzungen für einen wirkungsvollen Umweltschutz geschaffen und dennoch das wirtschaftliche Wachstum stabilisiert worden. Liberale Innenminister hätten ein Umweltrecht geschaffen, das in Europa seinesgleichen suche. Paintner erinnerte dabei an die Einführung des Verursacherprinzips. Umweltschutz lasse sich nicht allein durch Verbote und Gebote bewältigen, vielmehr sei dies eine Aufgabe, für die sich alle Bürger solidarisch verantwortlich fühlen müßten.
Die Zwischenbilanz nach einem Jahrzehnt sei durchaus positiv. Vor allem die Politik der FDP habe die Bundesrepublik damals vor einer außenpolitischen Isolierung bewahrt. Paintner erinnerte auch an das zehnjährige Jubiläum von Landwirtschaftsminister Josef Ertl, der als liberaler Politiker und Agrarfachmann stets zum besten der Landwirtschaft gearbeitet habe, auch wenn dies oft im Rahmen der EG nicht einfach gewesen sei.
Bei der Wahl zur Vorstandschaft des neugegründeten Ortsverbandes Neukirchen ging Peter Ströher als erster Vorsitzender hervor. Er war es auch, der mit Dieter Schmitt die Initiative zur Gründung eines FDP-Ortsverbandes ergriffen hatte. Zum Stellvertreter wurde Ludwig Fellinger gewählt und als drittes Vorstandsmitglied Ingeborg Schmitt. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden die Wahlen der Bundestagskandidaten durchgeführt. So wurde bei der schriftlichen Abstimmung Kreis- und Stadtrat Elmar Eckl, Bogen, als Direktkandidat und als Listenkandidat Dieter Schmitt, Perasdorf, nominiert.
Als Delegierte des Kreisverbandes Straubing-Bogen wurden gewählt: Adolf Bauer, Elmar Eckl, Franz Wiegand, Manfred Grahl, Dieter Schmitt, vom Kreisverband Regen Manfred Stoiber und H. Vollmar. Ersatzdelegierte sind Michael Seifert, Hans Weber, Hans Völkl, Dieter Riege und Peter Ströher sowie für den Kreisverband Regen Vollmar und H. Schargemann. Zu Vertrauensleuten wurden Evelyne Minarzick vom FDP-Bezirksverband und der Öffentlichkeitsbeauftragte des Kreisverbandes Straubing-Bogen, Michael Seifert, bestimmt. Als Vertreter für den Wahlkreisausschuß wurde schließlich noch der Vorsitzende des Ortsverbandes Straubing, Franz Wiegand, gewählt.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1979


Hunderdorf. Frauenbund: Die für Montag, 12. 11., angekündigte Besichtigungsfahrt fällt wegen terminlicher Schwierigkeiten seitens des Versandhauses aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1979


Hunderdorf. Skiclub: Mittwoch, 7. 11., Skigymnastik für Kinder von 17 bis 18 Uhr, für Erwachsene von 19 bis 20 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.1979


GOLD/ROT FÜR ZWEI GRUPPEN DER FFW WINDBERG. „Wenn dies auch die letzte Stufe in den Leistungsprüfungen darstellt, so wird die Vorbereitungszeit für diese Prüfung für die ausgezeichneten Kameraden der FFW Windberg gewiß nicht die letzte Aktivität der Feuerwehr darstellen.“ Der Dienst als Feuerwehrmann verlange ständige Einsatzbereitschaft und fortwährenden Willen zur Übung und Festigung des Gelernten. Dies betonte KBI Wanninger nach abgenommener Prüfung bei Verleihung der Abzeichen im Gasthaus Dorfner. Kommandant Helmut Haimerl lobte die gute Kameradschaft und dankte allen Prüflingen für ihr Durchalten über einen Zeitraum von 18 Jahren. Er hob ferner hervor, daß der Anstoß zur Teilnahme an den Leistungsprüfungen vom damaligen Kommandanten Karl Holmer er ausgegangen war. Die zwei Gruppen setzten sich zusammen aus: Helmut Haimerl und Heinrich Hartmannsgruber (Löschmeister), Helmut Hartmannsgruber und Anton Kittenhofer (Maschinist), Eugen Anneser, Hermann Bruckmüller, Peter Faltl, Siegfried Häusler, Willi Häusler, Manfred Hiller, Rudolf Hofmann, Karl Holmer, Josef Schmidbauer, Otto Schötz, Ludwig Wagner, Josef Wurm und Alfons Schroll (III/4).
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1979


Jahreshauptversammlung des VdK
Hunderdorf.
Der Ortsverband Hunderdorf des VdK (Verband der Kriegsbeschädigten, Sozialrentner und Behinderten) hält am Freitag, 9. November, um 15 Uhr im Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf seine Jahres- und Informationsversammlung ab. Neben dem Geschäfts- und Kassenbericht, der Unterrichtung der Anwesenden über sozialpolitische Fragen (Referent: Kreisgeschäftsführer Oswald Maier, Straubing — der sich dabei erstmals auch den Mitgliedern in Hunderdorf vorstellt) und den üblichen Verbandsangelegenheiten wird auch die künftige Arbeit des Ortsverbandes besprochen. Unter anderem stehen die umfassende Neuordnung der Freifahrtregelung, die am 1. Oktober in Kraft trat, und die damit bis jetzt gemachten Erfahrungen auf der Tagesordnung. Anschließend werden durch den Kreisgeschäftsführer und durch den Ortsverbandsvorsitzenden Rudolf Karl Mitglieder für 20- oder 30jährige treue Mitgliedschaft geehrt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Vereinsversammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1979


Windberg. Rotes Kreuz: Freitag, 9. 11., um 20 Uhr, Dienstabend bei Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1979


Hunderdorf. KLJB: Freitag, 9. 11., Gruppenstunde im Jugendheim; Samstag ab 8 Uhr Kleidersammlung, 13 Uhr Singprobe.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1979


Missio-Jugendaktion: 3 000 Mark
Tombola und Markt der tausend Möglichkeiten — Bruderschaftstrunk nach jedem Gottesdienst
Windberg.
Nach mehreren Wochen intensiver Vorbereitung öffneten die Schüler der siebten und achten Klassen und die Windberger Pfarrjugend die Türen des Pfarrjugendheimes für die jährliche Missio-Jugendaktion 1979. Diese Aktion anläßlich des Weltmissionssonntags ist ein Festtag für die ganze Pfarrgemeinde und der Zahltag für die Weltkirche geworden.
Die Durchführung der Missio-Jugendaktion, angeregt von der Missio-Geschäftsstelle München, bringt für einige Zeit wiederum viel Leben in die pfarrliche Jugendarbeit. Um einer Aktion wie dieser zu einem Erfolg, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war, zu verhelfen, bedarf es vieler Phantasie und einer großen Anzahl engagierter Mitarbeiter.
Um den Nachwuchs in der kirchlichen Jugendarbeit zu sichern, wurden bei dieser Jugendaktion vor allem die Schüler der siebten und achten Klasse für die Vorbereitungen des Weltmissions-sonntags animiert und sie hatten sich mit ihrem Seelsorger wieder etwas einfallen lassen: eine großartige Tombola mit 350 Treffen. Weiter wurde ein „Markt der tausend Möglichkeiten“ veranstaltet: Grablichter, Missio-Kerzen und Taufkerzen, Kristallgläser, die einen regen Absatz fanden, schöne Bastelarbeiten aus Südafrika, Missionsrosenkränze, Streichhölzer, Ansichtskarten, die zum Teil von der Norbertusschwester Gertrud gebastelt worden waren, Steck-, Kunst- und Lesekalender für Erwachsene und Kinder, Indienpuzzles und Orgelpfeifen aus Zinn und Holz.
Verkaufsknüller der heurigen Jugendaktion war Tee aus Sri Lanka in netter Verpackung, der den ganzen Tag zum „Bruderschaftstrunk“ von den Jugendlichen serviert wurde. Gerade dieser Bruderschaftstrunk sollte allen Besuchern klarmachen, daß Mission keine Einbahnstraße sein soll, sondern gegenseitiges Geben und Empfangen. Darum stand die diesjährige Missio-Jugendaktion auch unter dem Thema: „Fremde werden Freunde“. Für die Windberger Jugend waren Fremde nicht nur die Fernen im Ausland, sondern auch die Nahen in der eigenen Gemeinde. Auf zwei großen Transparenten „Fremde werden Freunde in der Pfarrkirche“ und „Fremde werden Freunde im Pfarrjugendheim“ wurden die Leute zum Gottesdienst und zum Teetrinken eingeladen.
Am Sonntagnachmittag wurde die Pfarrgemeinde zum Kaffee eingeladen, wobei Kuchen serviert wurde, den einige Jugendliche und Erwachsene selbst gebacken hatten. Durch den zahlreichen Besuch vieler Eltern, Erwachsener, der Kirchenverwaltung und fast aller Pfarrgemeinderatsmitglieder wurde zum Ausdruck gebracht, daß die Initiative der Schüler und Jugend geschätzt wurde. Die Jugendaktion erbrachte die Gesamtsumme in Höhe von 3 060 Mark.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1979


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Quelle: Bogener Zeitung, 07.11.1979


Politik des Landkreises erläutert
Kreisrat Ernst Hinsken referierte in einer Veranstaltung der CSU und JU in Hunderdorf
Hunderdorf.
Die Hunderdorfer Ortsverbände der CSU und der JU hielten kürzlich im Gasthaus Baier-Edbauer eine Veranstaltung ab, bei der Kreisrat Ernst Hinsken über aktuelle Fragen der Kreispolitik des Landkreises Straubing-Bogen Stellung nahm. Zu Beginn der gutbesuchten Veranstaltung begrüßte CSU-Ortsvorsitzender Hans Hamberger besonders Kreisrat Ernst Hinsken, Bürgermeister Härtenberger und mehrere Gemeinderäte, JU-Vorsitzenden Breu sowie Altbürgermeister Berger.
Kreisrat Hinsken betonte, Kreispolitik sei Gesellschaftspolitik, die ebenso den Bürger interessiere wie die „große Politik“. Die Kommunalpolitik sei Dienst am Bürger, wobei die CSU ihre derzeitige Mehrheit nicht ausnutze, sondern auch die Opposition in den Ausschüssen und Entscheidungen eingeschaltet werde. Im Landkreis Straubing-Bogen bestünden an der Schwelle der 80er Jahre Zielvorgaben. Die Weichen seien gestellt.
So sei die Gemeindegebietsreform abgeschlossen. Im Landkreis gibt es nunmehr 36 Gemeinden, wovon 13 Einheitsgemeinden und 23 Mitgliedsgemeinden von Verwaltungsgemeinschaften sind. Die damit verbundene Funktionalreform, die bestimmte Aufgaben auf die Gemeinden verlagerte; wie Paßwesen, Fischereischeinerteilung und Rundfunkgebührenbefreiung müsse weiter verfolgt werden, um weitere bürgernahe Verwaltung zu sichern. Es müßten Aufgaben von der Regierung an das Landratsamt und vom Landratsamt an die Gemeinden übertragen werden. Auf den Kreishaushalt eingehend erläuterte Hinsken den rund 103 Millionen Mark umfassenden Haushalt (einschließlich der Krankenhäuser in Bogen und Mallersdorf). Der Kreis habe etwa 800 Beschäftigte, davon etwa 200 in den beiden Krankenhäusern. Es sei eine Finanz- und Wirtschaftspolitik verfolgt worden, die „maßvoll und hervorragend“ von der Landkreisverwaltung abgewickelt worden sei. Der Landkreis habe im gesamtwirtschaftlichen Interesse dem Haushalt 1978 ein besonderes Augenmerk geschenkt und auf eine expansive oder antizyklische Investitionspolitik Wert gelegt, die sich schon in der Ausweitung des Volumens im Vermögenshaushalt um rund 6 Millionen Mark oder 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigt, und den Willen, einen Teil zur Arbeitsbeschaffung beizutragen dokumentiert. Es fehle also nicht an der Bereitschaft zur Investition, und auch nicht an dem Mut zur Verschuldung, aber manchmal an den notwendigen Eigenmitteln, um überhaupt Investitionszuschüsse beantragen zu können. „Es ist weitsichtig und vernünftig geplant worden“, versicherte Hinsken. Man dürfe sich nicht Hals über Kopf in Schulden stürzen, sagte der Sprecher, der die Ausführungen des SPD-Fraktionsführer Robert Leidinger zurückwies, der Landkreis müsse bedeutend mehr Schulden eingehen. Der Landkreis habe als zusätzliche Förderung 4,5 Millionen Mark an Bedarfszuweisungen erhalten.
Auf die mittelfristige Finanzplanung eingehend erörterte Hinsken, daß der Kreis bis zum Jahre 1982 rund 100 Millionen investiere. Die Grundlage für künftige Maßnahmen sei der Kreisentwicklungsplan. Es gelte, insbesondere den ländlichen Nahverkehr zu verbessern, wobei auch ein Busbahnhof in Straubing errichtet werden solle. Auch im Bereich der Naherholung für die Stadt- und Landkreisbewohner müsse ein erweitertes Freizeitprogramm angeboten werden. Zudem müsse dem Fremdenverkehr ein großes Augenmerk geschenkt werden, wobei der Landkreis die Gemeinden noch verstärkt unterstützen solle. Neben den abgeschlossenen Krankenhäuser-Maßnahmen gelte es, auch der Forderung nach einem Ausbau der Orthopädie-Klinik in Schwarzach nachzukommen Ferner müssen beim Ausbau oder der Erneuerung der Kreisstraßen Prioritäten gesetzt werden. Mit rund 470 Kilometer Kreisstraßen stelle dies für den Landkreis eine problematische Aufgabe dar, da der Kreis eines der größten Straßennetze zu betreuen habe.
Hinsken führte weiter aus, daß trotzdem an freiwilligen Leistungen 330 000 Mark für den Fremdenverkehr, die Feuerwehren, dem Roten Kreuz, den Jugend- und Sportverbänden erbracht wurden. Zudem sei die Kreisumlage zur Entlastung der Gemeinden gesenkt worden_ Eine weitere Kreisumlagensenkung, so Hinsken, solle überlegt und geprüft werden. An anstehenden Maßnahmen nannte der Redner den Landratsamt-Erweiterungsbau (6,5 Mio. DM), der 1980 begonnen und 1981 abgeschlossen werden soll sowie den Bau der landwirtschaftlichen Berufsschule mit einem Kostenaufwand von rund 10 Millionen Mark. Ferner ist der Bau der Sondervolksschule (4,6 Mio.), der Donaubrücke (23 Mio.) sowie verschiedene Maßnahmen und Zuwendungen aus dem Bereich der Heimat- und Denkmalpflege, der Feuerwehren und der Jugendförderung vorgesehen.
Abschließend betonte Hinsken, es würden enorme Leistungen vom Kreis auf dem Investitionssektor erbracht. In bewußter Verantwortung sei man von seiten der CSU-Fraktion bereit, die Weichen zu stellen. Der Kreis werde so in eine gesicherte Zukunft gehen, ohne große Verschuldung.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1979


Sportschützen Neukirchen siegten
Schützenkameradschaft Hunderdorf veranstaltete Freundschaftsschießen – Gute Beteiligung

Die Verterter der erfolgreichen Mannschaften mit ihren Preisen.

Hunderdorf. Vor einigen Tagen richtete die Schützenkameradschaft Hunderdorf erstmals ein Freundschaftsschießen im Schützenheim aus. Sechs benachbarte Schützenverbände und die gastgebende Schützenkameradschaft nahmen daran teil. Sieger des Schießens wurden nach spannenden Wettkämpfen die Sportschützen aus Neukirchen, die 351 Ringe erreichten.
Das Schießen wurde ausgerichtet für Mannschaften mit je vier Schützen. Gewertet wurden alle vier Schützen bei zehn Schuß auf die zehnkreisige Ringscheibe. Zusätzlich erfolgte eine Wertung im Einzelschießen (Tiefschuß), wobei jeweils der beste Teiler eines Schützen gewertet wurde. An beiden Tagen herrschte jeweils reger Betrieb am Schützenstand.
Bei der Siegerehrung am Sonntagabend begrüßte Hunderdorfs Schützenmeister Hans Schönauer insbesondere die Schützenmeister der benachbarten Schützenverbände, Wirth (Neukirchen), Niemeier (Waltersdorf) und Kräh (Windberg). Schönauers Dank galt für die zahlreiche Beteiligung an diesem Freundschafts- und Pokalschießen. Der Schützenmeister dankte auch den Vereinsmitgliedern, die durch Spenden die Sachpreise ermöglicht haben. Dann nahm er die Preisverteilung vor.
Die Sieger in der Einzelwertung (30 teilnehmende Schützen): 1. Alois Wirth (24-Teiler), 2. Roswitha Treimer (57-Teiler), 3. Manfred Scherz (66-Teiler), 4. Hans Freundorfer, 5. Franz Siebinger, 6. Josef Dietl, 7. Helmut Stelzer, 8. Josef Förg, 9. Uschi Hochstraßer, 10. Karl Obermeier, 11. Sigi Attenberger, 12. Christian Hirtreiter, 13. Egon Höcherl.
Die Siegerliste der Mannschaftswertung: 1. Sportschützen Neukirchen (Alois Wirth, Karl Scherz, Ursula Hochstraßer, Josef Dietl) 351 Ringe, 2. Winith-Schützen Windberg (Erich Kräh, Manfred Scherz, Josef Förg, Hüttinger) 343 Ringe, 3. Schützenverein Großlintach (Siegfried Attenberger, Helmut Stelzer, Josef Altschäffl, Roswitha Treimer) 333 Ringe; 4. Schützenkameradschaft Hunderdorf (Egon Höcherl, Max Höcherl, Otto Hirtreiter jun., Hans Freundorfer) 322 Ringe: 5. Schützengesellschaft Waltersdorf I (Franz Siebinger, Ernst Fuchs, Helga Schießl, Josef Niemeier) 317 Ringe; 6. Schützengesellschaft Waltersdorf II, 288 R.; 7. Schützenverein Pürgl, 261 R.; 8. Hubertusschützen Meidendorf, 236 R.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1979


Kinderspielplatz dringend notwendig
Hunderdorf.
Der SPD-Ortsverein hatte vor kurzem seine Mitglieder zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Es wurden allgemeine kommunale Probleme angesprochen, so auch ein möglicher Kinderspielplatz in Hunderdorf. Der Antrag an die Gemeinde Hunderdorf, gestellt von den Gemeinderäten Xaver Reiner und Xaver Diewald, im Baugebiet II-III einen Kinderspielplatz zu errichten bzw. dafür Gelder bereitzustellen, wurde zur Sprache gebracht. Da zur Zeit noch kein Grundstück zur Verfügung steht und die Gemeinde finanzielle Schwierigkeiten hat, war es nicht möglich, im Haushalt 1979 Mittel dafür bereitzustellen. Trotzdem dürfe dieses Problem nicht aus dem Auge verloren werden, da es dringend notwendig sei, hier etwas zu tun, forderte Ortsvorsitzender Xaver Diewald. Weiterer Punkt der Tagesordnung war die Wahl der Delegierten zur Wahlkreiskonferenz. In geheimer Wahl wurden Xaver Diewald als Delegierter und Günter Baierl und Josef Attenberger als Ersatz-Delegierte gewählt. In der anschließenden Diskussion sprach man sich einstimmig dafür aus, den Bezirksrat und Kreisvorsitzenden Robert Leidinger zu unterstützen. Leidinger habe enorm viel Aufbauarbeit geleistet, auch im Kommunalgebiet sei seine Arbeit anerkennenswert.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1979


Windberg. Winith-Schützen: Freitag, 9. 11., Pflichtschießen, anschließend Mitgliederversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, 19.30 Uhr Gruppenstunde im Jugendheim. Samstag, 10. 11., 13 Uhr Singprobe im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, ab 17 Uhr Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 10. 11., um 14 Uhr, Treffen der Jugend bei Sandbiller. Texte nicht vergessen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.1979


Hunderdorf. KuSK: Sonntag, 10. 11., 9 Uhr, Treffen bei Gastwirtschaft Berger/Höfelsauer in Steinburg. Beteiligung am Gottesdienst um 9.30 Uhr mit anschließender Heldenehrung am Ehrenmal.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 10. 11., um 19.30 Uhr Vereinsabend im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.1979


Vereinsmeisterschaft durchgeführt
Hunderdorf.
Der Kegelclub „Gut Holz“ führte seine fünfte Vereinsmeisterschaft durch, wobei die ersten drei Plätze bei den Männern Franz Primbs, Helmut Lachinger und Erwin Feldmeier, bei den Frauen Maria Niedermeier, Maria Hofbauer und Katharina Scheibenthaler belegten. Am Samstag, 10. 11., und Sonntag, 11. 11., findet die fünfte Dorfmeisterschaft statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.1979


Freiwillige Feuerwehr trifft sich
Steinburg.
Freiw. Feuerwehr: Sonntag. 11. 11., 9 Uhr, Treffpunkt beim Gasthaus Josef Solcher in Wegern. 9 15 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug 9.30 Uhr Gottesdienst im Bergersaal. Anschließend Gefallenen-Ehrung am Kriegerdenkmal Dienstag, 13. 11., 19 Uhr, Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder Georg Huber und Reinhard Glöckl im Bergersaal.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.1979


Tanzlokal Solcher
Steinburg/Bahnhof

Am Samstag., 10. 11. 79
TANZ
Es spielt für Sie
die Spitzenkapelle
The BAVARIAN Flippes
Auf Ihren Besuch freut sich:  Familie Solcher
Voranzeige: Nächster Samstag TANZ
mit “The Bavarian-Flippers!“
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.1979


Tanzlokal Wagner – Au vorm Wald
Am Samstag, den 10. November 1979
TANZ
Es spielen für Sie die beliebten
The Blue Diamonds
Auf ihren Besuch freuen sich:
Familien Wagner-Freudenstein
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.1979



Hunderdorf. Kegelclub: Heute, Samstag, von 12 bis 24 Uhr und morgen, Sonntag, von 10 bis 18 Uhr Dorfmeisterschaft im Kegeln bei Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.1979


Hunderdorf. FFW: Sonntag, 11. 11., 9 Uhr, Treffpunkt bei Gasthaus Baier-Edbauer zur Teilnahme an der Heldengedenkfeier in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 10. 11., ab 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.1979


Hunderdorf. Heimat- und Volkstrachtenverein: Samstag, 10. 11., 20 Uhr, wichtige Besprechung im Bierstüberl Georg Baier.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.1979


Hunderdorf-Lintach. Stammtisch: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Treffen zum Spanferkelessen im Gasthaus Schlecht.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.1979


Steinburg. Imkerverein: Sonntag, 11. 11., fällt der monatliche Imker-Frühschoppen aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.1979


”Uns der Opfer würdig erweisen!“
Gedenkgottesdienst und Kranzniederlegung am Ehrenmal in Hunderdorf

VdK-Vorsitzender Rudolf Karl und Xaver Hagn bei der Kranzniederlegung.

Hunderdorf. Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche und der anschließenden Gedenkfeier am Kriegerdenkmal gedachte die Hunderdorfer Bevölkerung der Toten der beiden Weltkriege.
In seiner Ansprache am Kriegerdenkmal erinnerte der Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes, Rudolf Karl, an die vielen Toten, die auf dem Schlachtfeld, durch Bombenangriffe und bei der Flucht ihr Leben lassen mußten. Keine noch so gute finanzielle Hilfe des Staates könne menschliches Leben oder körperliche Unversehrtheit ersetzen. „Wenn wir heute das Glück haben, in Frieden und Wohlstand leben zu können, sollten wir uns dennoch der Opfer würdig erweisen, indem wir wenigstens die Erinnerung, ob erlebt oder mitgeteilt nicht verblassen lassen. Möge der Friede lange währen und Gott den Gefallenen lohnen, daß sie ihr Leben geopfert haben.“
Pfarrer Reitinger betete mit den versammelten Vereinen und Pfarrangehörigen Fürbitten für die Gefallenen und Vermißten der Gemeinde. Der VdK-Ortsverband, Bürgermeister Härtenberger und die Feuerwehren legten Kränze am Kriegerdenkmal nieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.11.1979


Matinsfeier der ganz Kleinen
Hunderdorf. Die Kindergartenleitung sowie der Kindergartenbeirat luden für vergangenen Freitag die Eltern mit ihren Kindern und auch die Grundschüler zu einer Martinsfeier in den Pfarrsaal ein. Interessiert betrachteten die Kleinen die Dias, welche Pfarrer Franz Reitinger zeigte, und lauschten gespannt den erklärenden Worten des Geistlichen. Die Bilder gaben Einblick in das Leben des hl. Martin. Anschließend zogen die Kindergärtnerinnen mit den Kindern, die ihre mit viel Mühe selbst gefertigten Laternen bei sich trugen, hinter dem auf einem Pferd sitzenden „St. Martin“ her. Diesem Laternenzug schlossen sich die übrigen Kinder und Erwachsenen an. Nach dem Umzug verteilte der „hl. Martin“ vom Pferd aus an alle Kinder das Martinsbrot. Diese Geste sollte den Kindern zeigen, wie selbstlos dieser Mann einstmals für die Armen und Bettler da war. Dann versammelten sich die Kinder wieder im Pfarrsaal, trugen Gedichte und Lieder zu Ehren des hl. Martin vor. Ein Laternentanz sowie ein kleines Spiel „St. Martin teilt seinen Mantel“ beschlossen die Feier.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1979


Mit der Flurbereinigung wird 1980 begonnen
Gesamtkosten 6,6 Millionen DM — Staatliche Förderung rund 5 Millionen DM — „Flurbereinigung bringt viele Vorteile“

Hunderdorf. Kürzlich hatte eine Aufklärungsversammlung der Flurbereinigungsdirektion Landau, betreffend die Anordnung der Flurbereinigung Hunderdorf, im Gasthaus Sandbiller stattgefunden. Baudirektor Zitzelsberger erläuterte dabei ausführlich das Verfahren, die Ziele und die Finanzierung. Besonders wurden auch die Wegebauten und wasserwirtschaftlichen Maßnahmen angesprochen. Weitere Behördenvertreter referierten hierbei zum Flurbereinigungsverfahren.
Bürgermeister Härtenberger eröffnete die Versammlung zur Einleitung des Flurbereinigungsverfahrens in Hunderdorf, die Aufschluß über die Flurbereinigung geben sollte. Härtenberger begrüßte besonders die Behördenvertreter und freute sich über den guten Besuch der Versammlung. Baudirektor Zitzelsberger nannte den eigentlichen Anlaß für die Flurbereinigung den Autobahnbau. Das Flurbereinigungsgebiet Hunderdorf umfasse 1100 ha. Zur Flurbereinigung Hunderdorf sei bereits 1976 ein Nahbereichsgutachten erstellt worden. Die Flurbereinigung sei notwendig, um agrarstrukturelle Verbesserungen zu erreichen. Die Grenze des Flurbereinigungsgebietes Hunderdorf umfasse insbesondere den Bereich der früheren Gemeinde Hunderdorf (ohne Gebietsreform) und ein Gebiet von ca. 40 ha im nördlichen Bereich der Gemarkung Au vorm Wald und Steinburg sowie Gaishausen.
Eine moderne Flurbereinigung, so Zitzelsberger, habe als Ziele die Verbesserungen der Agrarstruktur. Die Verbesserungen von Entwässerungs- und Abflußverhältnissen, von Bepflanzungsmaßnahmen, den Katasterplan völlig zu erneuern, etwaige Fahrtrechte abzulösen und Wegstreitigkeiten zu beenden sowie Durchschneidungsschäden im Zuge der Autobahnbaumaßnahme zu beseitigen. Zum Verfahrensablauf sagte Zitzelsberger, daß der Anordnungsbeschluß erfolge, wobei auch eine Karte ausgelegt wird mit der genauen Abgrenzung des Flurbereinigungsgebiets. Im Frühjahr 1980 erfolge eine Teilnehmerversammlung mit der Wahl der örtlichen Vorstandschaftsmitglieder, Wobei der künftige Vorsitzende Bauoberrat Rauprich sein wird. Der Entwurf des Wegenetzausbaues wird noch 1980 gefertigt. Ebenso werden die wasserwirtschaftlichen und landschaftsgestaltenden Maßnahmen erfaßt. Verschiedene Fachstellen und Behörden werden im Rahmen eines Anhörungsverfahrens um Stellungnahme zu den beabsichtigten Maßnahmen gebeten. Anschließend erfolgt die Planfeststellung und die Erstellung der Finanzierung. Dies könne voraussichtlich 1980 abgeschlossen werden. Die Baubereinigungsmaßnahmen seien nicht vor 1982 zu erwarten. Nach Abschluß der Wege- und Wasserbaumaßnahmen erfolgt die Wertermittlung der Grundstücke. Als nächster Schritt wird die Vermessung und Vermarkung der Grundflächen erfolgen. Zitzelsberger führte aus, daß bei untergeordneten Wegebaumaßnahmen und bei Dränmaßnahmen auch Hand- und Spanndienste möglich sind, wodurch die Flurbereinigungskosten vermindert werden. Nach derzeitigem Stand werde eine Arbeitsstunde mit 6,60 DM und eine Traktorstunde mit rd. 14.— DM angerechnet. In etwa 4-5 Jahren erfolgt dann die Wunschentgegennahme der Betroffenen hinsichtlich der Zuteilung der Grundstücke. Die Neuverteilung erfolge etwa 1987. Mit dem Abschluß der Flurbereinigung sei etwa 1989 zu rechnen.
Die Gesamtkosten der Flurbereinigungsmaßnahmen bezifferte der Baudirektor mit 6,6 Millionen DM. Diese Kosten gliedern sich in Wegebaumaßnahmen (4,6 Mill. DM), wasserwirtschaftl. Maßnahmen (1,65 Mill. DM), Planierungsmaßnahmen (60.000 DM), kleine Dorferneuerung (40.000 DM), Naturschutz- u. Landschaftspflege (20.000 DM), Vermessung u. Verwaltung (242.000 DM). Die vorläufige Finanzierung sieht folgendes vor: Eigenleistung (Baumittel, Hand- u. Spanndienst) 1,6 Mill. DM, Förderung von Bund und Land 5,0 Mill. DM, Darlehen 600.000 DM.
Zitzelsberger betonte, daß der Eigenanteil sich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit richte. Hier sei ein Wert von 44,0 DM, festgestellt worden; vervielfacht mit dem Faktor 21, errechne sich ein Betrag von 924 DM. Durch die Unternehmensflurbereinigung (Autobahn) sowie durch Landwirtschaftsförderungen sei effektiv ein Betrag pro Hektar von rd. 750 DM umzulegen. Das Flurbereinigungsgebiet umfasse 1113 ha, wobei 813 ha beitragspflichtig (ohne Waldgrundstücke) berechnet sind. Für die erstmalige Erschließung von Hofstellen und für die Drän- und Planiermaßnahmen werden noch Sonderkosten festgesetzt.
Angestellter Tanderer vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf führte aus, daß in Hunderdorf große dränbedürftige Maßnahmen erforderlich werden. Für die Maßnahmen sei ein Gutachten vom Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur einzuholen, wobei eine Prüfung hinsichtlich der Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit erfolge. Die erfaßten Maßnahmen beinhalten 360 ha Dränflächen (Vorflut- und Dränmaßnahmen). Auf Anfragen führte Tanderer weiter aus, daß die Bachböschungen saniert werden können und abflußhemmender Bewuchs beseitigt werden könnte. Es werde jedenfalls so verbessert, daß Dränagen erfolgreich seien, da mit den angestrebten Maßnahmen auch der Wasserspiegel gesenkt werde.
Oberlandwirtschaftrat Pils (Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur in Deggendorf) führte aus, daß sein Amt bei der Errechnung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit mitwirke. Gefertigt werden auch die Drängutachten, wobei bei der Festlegung der Dränflächen auch die Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft werden müßten. Ferner werde mitgewirkt bei der Festlegung der landschaftspflegerischen Maßnahmen.
Landwirtschaftsrat Meier (Amt für Landwirtschaft in Straubing) führte aus, daß sich der Satz der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit noch erniedrigen könne wegen der zahlreichen Nebenerwerbsbetriebe. Meier empfahl, frühzeitig und vor Beginn der Maßnahmen beim Amt für Landwirtschaft vorzusprechen, um nähere Auskünfte einzuholen. Eine nachträgliche Förderung komme nicht in Betracht. Geschäftsführer Hanisch vom Bayerischen Bauernverband betonte, daß die Gebiete der Unternehmensflurbereinigung der Autobahn so-weit wie möglich ausgedehnt werden. Eine einschneidende Maßnahme sei auch der Truppenübungsplatz, der schwerwiegende Probleme nach sich ziehen würde. Die Flurbereinigung bringe insgesamt Vorteile für die Betroffenen, sagte der Sprecher.
Amtmann Richtarsky vom Landratsamt Straubing-Bogen meinte eingehend auf die Frage des Übungsplatzes, daß die Untersuchung des Geländes südlich der Donau negativ ausgefallen sei. Es bleibe so deshalb das Sollinger Loch im Gespräch. Weitere Maßnahmen von seiten der Bundeswehr für die Erweiterung des Übungsplatzes seien jedoch nicht bekannt. Baudirektor Zitzelsberger führte hierzu an, daß die Autobahn die Flächenansprüche voll decken könne und die Straßenausbauten soweit wie möglich von der Autobahnmaßnahme erfolgen werden. Das Sollinger Loch sei ein Problem, da von seiten der Wehrbereichsverwaltung und vom Bonner Ministerium noch keine konkrete Aussage vorliege. Zitzelsberger betonte, daß bis zum Beginn der Baumaßnahmen diesbezüglich eine Klärung herbeigeführt werden müsse.
Von seiten der Gemeinde Hunderdorf sprach Bürgermeister Härtenberger aus, daß man der Flurbereinigung positiv gegenüberstehe, wobei insbesondere ein großer Vorteil beim Ausbau von Straßen und Zufahrtswegen liege. Die Gemeinde beabsichtige hinsichtlich der Flurbereinigung keine großen Erwerbe, jedoch sollten die Unteressen für ein mögliches Baugebiet und Industriegebiet gewahrt werden.
Ein heiße Debatte gab es über die Frage, ob die Flurbereinigung überhaupt gewünscht werde. Otto Bugl setzte sich hier an die Spitze der Flurbereinigungsgegner und sprach sich gegen eine allgemeine Flurbereinigung im Bereich Hunderdorf aus. Otto Bugl veranlaßte auch eine Abstimmung, wer für oder gegen die Flurbereinigung sei. Es wurde eine Erklärung verlesen, der sich eine Unterschriftenliste anschloß, wonach sich die Unterzeichneten energisch gegen eine Flurbereinigung aussprechen und gegen die Anordnung Widerspruch und Klage ergeben werde.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1979


„Die Toten mahnen zum Frieden“
Steinburg.
„Die Toten der beiden Weitkriege sind nicht abgeschrieben“. Dies erklärte Pfarrer Franz Reitinger während des Totengedenkens am Sonntag in Steinburg. Die Feuerwehren Steinburg, Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf, die Krieger- und Soldatenkameradschaft, die Bevölkerung und der Hunderdorfer Gemeinderat beteiligten sich am Gottesdienst im Bergensaal und der Kranzniederlegung am Ehrenmal. Die Blaskapelle Otto Bugl umrahmte die würdevolle Feier musikalisch. Pfarrer Franz Reitinger wies in seiner Ansprache darauf hin, daß 34 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg die Wunden noch nicht vernarbt seien und bat vor allem die Jugend, aus Pietät und Dankbarkeit würdig sich an der Gedächtnisfeier zu beteiligen. „Die Toten mahnen zum Frieden“, erklärte er, indem er auf den Teufelskreis des Wettrüstens aufmerksam machte. Trotz Fortschrittsglaube führe am Tod kein Weg vorbei. Die christliche Antwort auf den Tod sei jedoch die Auferstehung. „Wir hoffen mit den Toten auf die ewige Gemeinschaft“, sagte Pfarrer Franz Reitinger. Der Geistliche gedachte am Ehrenmal aller Opfer der beiden Weltkriege. Feuerwehrkommandant Anton Häusler legte im Namen der Kameraden einen Kranz nieder. Unser Bild zeigt Feuerwehrkommandant Anton Häusler (FFW Steinburg), Pfarrer Franz Reitinger, Altbürgermeister Alfons Berger (Steinburg), Bürgermeister Karl Härtenberger (Hunderdorf), und die Vereine und die Bevölkerung vor dem Ehrenmal in Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.11.1979


Die Polizei im Einsatz:
Zwei Verletzte bei Zusammenstoß
Straubing-Bogen.
Auf der Staatstraße 2139 kam es in Höhe des Werks Nolte bei Hunderdorf am gestrigen Dienstag zu einem Verkehrsunfall. Ein Autofahrer rutschte wegen Schneeglätte und total abgefahrener Reifen auf die linke Fahrbahnseite und prallte gegen einen Personenwagen. Zwei Personen wurden verletzt; der Suchschaden wird auf 10 000 Mark beziffert. …
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.1979


22 verdienstvolle VdK-Mitglieder geehrt
Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Hunderdorf / Windberg — Neue Mitglieder wurden aufgenommen
Hunderdorf / Windberg.
Der Verband der Kriegsbeschädigten, Sozialrentner und Behinderten (VdK), Ortsverband Hunderdorf / Windberg, hielt am vergangenen Wochenende im Gasthaus Sandbiller seine Jahreshauptversammlung ab. In seinem Jahresbericht stellte der erste Vorsitzende Rudolf Karl fest, daß trotz altersbedingter Abgänger der Mitgliederstand konstant geblieben sei. Dies sei ein Beweis dafür, daß die Rentner den VdK als Ortsverband anerkennen und unterstützen.
Vorsitzender Rudolf Karl konnte neben zahlreichen Mitgliedern auch den Kreisgeschäftsführer Oswald Maier aus Straubing sowie Gemeinderat Xaver Diewald aus Hunderdorf begrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenvorsitzenden Otto Unger aus Bogen. In einer Gedenkminute wurde eingangs der im abgelaufenen Verbandsjahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Es waren dies: Johann Niedermeier, Henriette Mühlbauer, Norbert Zöllner, Cäcilia Holmer, Willibald Helmbrecht, Maria Fischer und Georg Feldmeier.
Vorsitzender Karl betonte in seinem Referat, daß der Ortsverband Hunderdorf-Windberg derzeit einen ausgewogenen Mitgliederstand von 142 Personen aufweise. Fünf Mitglieder konnten neu aufgenommen werden. Karl wertete dies als Erfolg für die Arbeit des VdK. Im abgelaufenen Jahr wurde nach den Worten des Vorsitzenden sehr viel Wert auf Mitgliederversammlungen und Alters- bzw. Mitgliederehrungen gelegt. Daneben wurden wichtige Angelegenheiten in den Vorstandssitzungen besprochen. Neben der Mitgliederbetreuung habe der Ortsverband auch an verschiedenen Anlässen teilgenommen, so bei der Heldengedenkfeier. Besonders der diesjährige Ausflug nach Kreuzberg und die Fahrt ins Blaue seien ein echter Beitrag gewesen, um die Kameradschaft zu erhalten, meinte Karl. Die Bundesbahn-Streckenstillegung sei bei einer Vorstandssitzung sehr umfangreich behandelt worden. Ein entsprechendes Schreiben sei an die Gemeindeverwaltung Hunderdorf gerichtet worden. Man habe darin gebeten, daß sich auch die Gemeinde für die Erhaltung der Bahnlinie einsetzen solle.
Im Kassenbericht wurde ein solider Kassenstand festgestellt. Er zeigte auch eine gewisse Sparsamkeit auf, wobei Karl besonders der Hautkassiererin Anna Heilmann für ihre gewissenhafte Arbeit dankte. Kreisgeschäftsführer Oswald behandelte in seinem Referat das Thema „Die weiteren Aufgaben des VdK“. Im einzelnen stellte Maier der Preissteigerung die Rentenerhöhung gegenüber und stellte dabei fest, daß der VdK künftig verstärkt für einen Teuerungszuschlag eintreten müsse. Auch die jahrelange Rechtslage in der Kriegsopferversorgung und der Rentenversicherung müsse gehalten werden. Der VdK habe sich noch immer das mühsam Erreichte hart erkämpfen müssen, betonte Oswald Maier.
Etwas länger beschäftigte sich Maier mit der nunmehr sehr akuten Frage des Heizölkostenzuschusses. Bezuschußt werden nur Kosten für Heizöl, wenn in der Zeit vom 1. 6. 79 bis zum 30. 4. 80 zum Beheizen selbstgenutzten Wohnraumes leichtes Heizöl bezogen worden ist. Anspruch auf Zuschuß haben im allgemeinen die Bezieher von Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz oder bei Personen, deren monatliches Einkommen mit den im Haushalt lebenden Personen im Durchschnitt den Betrag von 900 Mark nicht übersteigt. Dieser Betrag erhöht sich um 350 Mark für die zweite und um 250 Mark für jede weitere im Haushalt lebende Person. Antragsformulare liegen ab 20. November bei den zuständigen Gemeindeverwaltungen und Sozialhilfeverwaltungen und auch bei der Kriegsopferfürsorgestelle — Dienststelle Bogen — auf. Die Anträge können dann über die Gemeinden beim Landratsamt eingereicht werden. Beim Ausfüllen ist die VdK-Kreisgeschäftsstelle selbstverständlich behilflich.
Anschließend konnte Ehrenvorsitzender Otto Unger für 30jährige Mitgliedschaft 16 goldene Treuenadeln verleihen. Der 1. Vorsitzende Karl hatte die Aufgabe, 12 Frauen und vier Männern die dazugehörige Dankurkunde zu überreichen und zu beglückwünschen: Es waren dies: Xaver Bauer, Maria Csasa, Hildegard Dorfner, Franz Xaver Eichinger, Maria Gütlhuber, Oswald Hüller, Theres Kasper, Anna Knitsch, Josef Kohlbeck, Else Lorenz, Erna Lindner, Alma Myrtek, Maria Piermeier, Karolina Plattetschläger, Emma Raschke, Kreszenz Schlecht. Die goldene Treuenadel mit Urkunde für 20jährige Mitgliedschaft erhielten: Theres Fuchs, Josef Kern, Katharina Mauthner. Die silberne Treuenadel für 10jährige Mitgliedschaft konnten folgende Personen in Empfang nehmen: Karl Reiner, Elisabeth Schranz, Karl Wölfl. Unger dankte den Geehrten für die bewiesene Treue zum Verband und hat sie, auch weiterhin dem VdK die Treue zu halten, denn nur Einigkeit mache stark.
Nach einer kleinen Pause wurden die freiwilligen Sammler für die Sammlung „Helft Wunden heilen“, die in der Zeit vom 12. bis 21. November stattfindet, auf die einzelnen Ortssammelbereiche eingeteilt. Für den Bereich der Gemeinden Hunderdorf und Windberg haben sich folgende Sammler selbstlos zur Verfügung gestellt: Josef Greppmeier, Anna Kohlbeck, Resi Kasper, Anna Heilmann, Anna Remiger und Xaver Hagn. Man appellierte an die Bevölkerung von Hunderdorf und Windberg, die Aktion zu unterstützen.
Zum Abschluß bat Ortsvorsitzender Karl alle Anwesenden, mitzuwirken, daß neue Mitglieder aufgenommen werden können. Mit Worten des Dankes an alle Mitglieder, besonders an die Versammlungsteilnehmer, wurde die Jahreshauptversammlung mit einem Weißwurstessen geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.1979


17 Geburten und 19 Sterbefälle
Das Standesamtsregister der Stadt Bogen im Monat Oktober
Bogen.
Das Standesamtsregister der Stadt Bogen schloß im Monat Oktober mit 17 Geburten, 19 Sterbefällen und drei Eheschließungen.
Geboren wurden … Am 15. Oktober eine Tochter Sandra Maria Regina den Eltern Gerhard und Karin Gegenfurtner, Steinburg 22 ½ … Am 31. Oktober eine Tochter Tanja Hildegard Karin den Eltern Helmut und Hildegard Hartmannsgruber, Windberg.
… Gestorben sind: … Am 20. Oktober der Austragslandwirt Franz Xaver Retzer, Windberg / Buchaberg. 74 Jahre …
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.1979


Der Leser hat das Wort:
Fragen an die CSU und Minister Dick
Die CSU Niederbayern ist also eindeutig für die Atomkraft-Nutzung und befürwortet den Bau eines solchen Kraftwerkes in unserer Heimat. Die Atomkraft sei sicher und vor allem notwendig, wird argumentiert. Wer gegen die Nutzung dieser Energie-Gewinnungsart sei, provoziere sozialen Unfrieden, weit der Wohlstand unseres Volkes mit der Kernkraft direkt zusammenhänge. Es ist leider nicht möglich, im Rahmen eines Leserbriefes noch einmal die ganze wissenschaftliche Literatur zum „Pro und Kontra Atomkraft“ aufzuarbeiten – der mündige Bürger wird sich bei seiner Meinungsbildung die Lektüre solcher (leider nicht besonders unterhaltsamer) Bücher nicht schenken können. Hier seien wegen der gebotenen Kürze nur einige Fragen an die CSU und Herrn Minister Dick gestellt:
1. Wie ist es zu erklären, daß Atomkraftwerke durch die Bank in der Nähe kleiner Dörfer und in dünnbesiedelten Landstrichen gebaut wurden und werden? Warum werden diese Anlagen nicht dort gebaut, wo der Strom gebraucht wird und außerdem die anfallende riesige Abwärme-Menge sinnvoll als Fernheizung für eine Unzahl von Wohnblocks genutzt werden könnte? Diese gewaltigen Wärmemassen müssen in Ohu, Gundremmingen, Kahl und an allen anderen deutschen Atomkraftstandorten ungenutzt in die Luft geblasen bzw. den Flüssen zugeleitet werden, wo sie das natürliche Leben durcheinanderbringen.
2. Wie konnten verantwortungsbewußte Politiker Genehmigungen für den Bau von Atomkraftwerken erteilen, obwohl nach wie vor die sichere Beseitigung des anfallenden Atommülls ein ungelöstes Problem ist? Warum werden immer noch solche Genehmigungen erteilt, obwohl niemand weiß, wo der tödlich strahlende Müll abgelagert werden soll? Knapp 40 Jahre nach dem Krieg weiß niemand mehr genau zu sagen, wo überall Giftgas und Munition versteckt wurde, und da wollen unsere heutigen Politiker dafür garantieren, daß Atommüll über 100 000 Jahre (so lange strahlt der anfallende Müll!) sicher gelagert werden kann?
3. Selbst wenn es uns gelingen sollte, den armen Ländern und den anderen Industrienationen in den nächsten 30 Jahren möglichst viel von dem äußerst knappen Uran auf dem Weltmarkt wegzukaufen, was wollen wir danach verkaufen, wenn wir auf dem einzig wirklich expansiven Markt der energiesparenden Technologien hoffnungslos im Rückschritt sind, weil wir ja, im atomaren Überfluß lebend, nicht dazu gezwungen waren, diese Seite des technischen Fortschritts ins Auge zu fassen? Schon heute lassen sich Atomkraftwerke kaum noch absetzen, weil die Entwicklungsländer erkannt haben, daß sie ganz andere, nämlich energiesparende, arbeitsintensivere, angepaßte Kleintechnik brauchen. Gerade wer die langfristige Sicherung unserer Stellung als Export-Land betreiben will, muß schnell aus der Sackgasse der Atomtechnik und der damit verbundenen Energieverschwendung heraus.
Es wären noch viele weitere Fragen zu stellen (ob z. B. die CSU wirklich in gut materialistischer Weise den sozialen Frieden vom Wohlstand abhängig sehen, hier jedoch nur noch eine Bemerkung: Bei genauem Hinsehen haben sich die CSU-Delegierten eigentlich für einen Stopp der Atomanlagen ausgesprochen, wenn sie im Punkt 4 ihres Beschlusses das „Ja zur Kernenergie“ von einer „ausreichenden Entsorgung“ abhängig machen. Eben diese Entsorgung gibt es nirgends auf der Welt, auch nicht bei uns in Niederbayern. Das was momentan als sog. Kompakt-Zwischenlager-Lösung betrieben wird, ist nichts anderes, als eine gigantische Selbsttäuschung: man versteckt den Müll für höchstens 20 Jahre und hofft auf bessere Zeiten.
Bernhard G. Suttner M. A.
8441 Windberg
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 17. November, 19.30 Uhr, Versammlung bei Sandbiller. – 1./2. Dezember Teilnahme am Wandertag in Straubing. Anmeldung bei Frau Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.1979


Hunderdorf. CSU: Freitag, 16. November, 19.30 Uhr. im Gasthaus Baier-Edbauer Ortshauptversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.1979


Eisstockclub wurde Ortsmeister
Bei den Damen siegte die Firmenmannschaft Hofmark – Große Beteiligung


Die Gewinner in der Einzelmeisterschaft

Hunderdorf. Der Kegelclub Hunderdorf richtete seine 5. Ortsmeisterschaft im Kegeln aus. Vorstand Helmut Lachinger begrüßte bei der Siegerehrung insbesondere Bürgermeister Härtenberger mit den Gemeinderäten. Lachinger freute sich, daß noch eine weitaus größere Beteiligung wie im Jahr vorher zu verzeichnen gewesen sei.
Bürgermeister Härtenberger dankte dem Veranstalter mit Vorstand Lachinger an der Spitze. Erfreulich sei die große Beteiligung an der Ortsmeisterschaft, die sicher ein Zeichen des Zusammenhalts der örtlichen Vereine darstelle. Dann nahm Bürgermeister Härtenberger die Siegerehrung vor, wobei jeweils an die bestplazierten Mannschaften und die Gewinner der Einzelwertung Pokale und anderweitige Ehrenpreise vergeben wurden.
Die Gewinner waren:
Damenmannschaft: 1. Firma Hofmark (319 Kegel), 2. Bayerwaldverein I (277), 3. Donnerstagkegler (264), 4. Stammtisch Au (245).
Einzelwertung Damen: 1. Maria Niedermeier (87), 2. Rosemarie Reiner (84), 3. Maria Hofbauer (84), 4. Katharina Scheibenthaler (74).
Herrenmannschaft: 1. SV-Eisstock Hunderdorf I (305), 2. SV Windberg I (301), 3. Schützenverein Meidendorf (301), 4. Vorwärts Hofdorf (300), 5. Gewerkschaft Holz (297), 6. SV Windberg II (295), 7. Edeka Hunderdorf/Straubing (293), 8. FFW Au vorm Wald (292), 9. Stammtisch Weinzierl I (286), 10. Tanzlokal Wagner-Freudenstein (286).
Einzelwertung Herren: 1. Gerd Altmann (98), 2. Albert Decker (96), 3. Arno Gerhard (90), 4. Manfred Mauermeier (89).
Der Wanderpokal wurde so vom SV-Eisstockclub gewonnen. Als Verein mit den meistgemeldeten Mannschaften (sechs) erhielt der Bayerwaldverein einen Ehrenpreis.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.1979


Windberg. Stammtisch Richterschänke: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag. 19.30 Uhr, Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, ab 17 Uhr Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 17. 11., ab 19 Uhr Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.1979


Windberg
Gasthaus Amann

Am Samstag, den 17. 11. und Sonntag, den 18. 11. 1979,
Letztes altes Bier
Hierzu laden wir alle Geschäftsfreunde und Bekannten recht herzlich ein.
Familie Amann
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.1979


Die 63. Medaille für S. u. G. Baier
Hunderdorf.
Beim diesjährigen internationalen Blutwurst-Wettbewerb um den Anuga-Flönz-Cup in Köln hat die Fleischerei S. u. G. Baier ein beachtlich gutes Ergebnis erzielt. Bei diesem von der Fleischerinnung Köln ausgerichteten internationalen Fachwettbewerb holte sich die Firma S. u. G. Baier eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille sowie eine Ehrenurkunde. Mit diesen beiden Auszeichnungen hat das Fleischerfachgeschäft nunmehr bereits 63 Medaillen für die erfolgreiche Beteiligung an verschiedenen Fachwettbewerben in Empfang nehmen können.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.1979


Am 16. November verschied selig im Herrn
Fräulein Maria Plager
Rentnerin von Windberg

im 88. Lebensjahr, nach Empfang der hl. Sterbesakramente, in Haselbach.
Windberg, München, Haselbach, Bogen, den 18. November 1979
Anna Plager, Schwägerin
Albert Plager
Paul Plager
Josef Plager, Neffen mit Familien
Sterberosenkranz, Gottesdienst und Beerdigung heute, Montag, 19. 11., um 14.30 Uhr in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.1979


Viel Spaß mit „D’Welt geht unter“
Steinburg.
„Die Proben für den lustigen bayerischen Schwank ,D! Welt geht unter‘ machen viel Spaß.“ Dies erklärte Spielleiter Alois Winter, der mit seinen Schauspielern und Akteuren von der Spielgruppe Lintach-Hunderdorf (Bild) mit großer Begeisterung bei der Sache ist. Der Gesamterlös aus den vier Aufführungen am Samstag, 1. Dezember, um 20 Uhr, Sonntag, 2. Dezember, um 20 Uhr und am 8. und 9. Dezember um 20 Uhr im Saal des Gasthauses Berger-Höfelsauer in Steinburg geht zugunsten der Kirchenorgel Hunderdorf. Seit Montag, 19. November, läuft der Kartenvorverkauf in der Raiffeisenkasse Hunderdorf mit Zweigstellen im Friseursalon Hafner, Mitterfels, in der Sparkasse Hunderdorf, bei Textil Kaldonek, Hunderdorf, und in den Gasthäusern Schlecht, Großlintach, und Berger-Höfelsauer, Steinburg.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1979


Hunderdorf. PG R und Kirchenrat: Heute, Dienstag, 20 Uhr, gemeinsame Sitzung im Pfarrsaal.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Donnerstag, 18 Uhr, Training der Senioren in der Turnhalle; Frei-tag 23. 11., 19.30 Uhr, Saisonschlußfeier der Seniorenmannschaften mit Frauen und Freundinnen bei Solcher.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.1979


Hunderdorf. JU/Landjugend: Heute, Mittwoch, 20 Uhr, Filmabend im Pfarrheim, Titel: Ganghofers „Waldrausch“.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1979


Wer baut wo und was im Landkreis?
Aufstellung aber die im Oktober beim Landratsamt eingereichten Baugesuche
… Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf:
Gemeinde Hunderdorf.
Gemeinde Hunderdorf, Kirchgasse 8, 8441 Hunderdorf, Löschwasserbehälter; Rudolf Hanner, Oberstetten 3, 8441 Hunderdorf, Wohnhausanbau; Adolf Fries, Quellenweg 21, 8441 Hunderdorf, Stahlbeton-Fertiggarage; Rudi Breu, Hs.Nr. 22 ½ , 8441 Schafberg, Wohnhausumbau  …
Gemeinde Windberg: Albert Heigl, Meidendorf 115, Wohnhaus. …
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.1979


Drei Bürgerversammlungen
Hunderdorf.
Die Termine für die Bürgerversammlungen für das Jahr 1979 stehen fest. Nach-dem erstmals nach Abschluß der Gemeindegebietsreform eine Bürgerversammlung ansteht, findet je eine gesonderte Versammlung in den Bereichen der drei ehemaligen Gemeinden statt. Bürgermeister Härtenberger wird dabei einen Rechenschaftsbericht geben und die Gemeindeaufgaben erläutern. Weiterhin können durch die Bürger Anträge an die Gemeinde gestellt werden. Folgende Bürgerversammlungen finden statt: Dienstag, 27. November, 19 Uhr, für Gaishausen im Gasthaus Solcher, Freitag, 30. November, 19 Uhr, für Steinburg, im Gasthaus Wagner-Freudenstein in Au vorm Wald und Freitag, 7. Dezember, 19 Uhr, für Hunderdorf im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1979


Hunderdorf. BRK: Der November-Dienstabend in Steinburg fällt wegen einer Dienstbesprechung aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1979


Windberg. CSU- Freitag, 23 11., 19,30 Uhr, Ortshauptversammlung mit Wahl der Mitglieder der „besonderen Kreisvertreterversammlung“ und kommunalpolitischer Aussprache im Gasthaus Mühlbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.1979


Viel Spaß mit „D‘ Welt geht unter“
Steinburg.
Unter der Leitung von Alois Winter wird von den Akteuren der Spielgruppe Lintach-Hunderdorf derzeit das Volksstück „D‘ WeIt geht unter“ einstudiert. Vier Aufführungen finden statt: Am Samstag, 1. Dezember, 20 Uhr, am Sonntag, 2. Dezember. 20 Uhr, und am 8. und 9. Dezember um 20 Uhr im Saal des Gasthauses Berger-Höfelsauer in Steinburg. Karten gibt es in der Raiffeisenkasse Hunderdorf, Friseursalon Hafner Mitterfels, Sparkasse Hunderdorf, Textil Kaldonek Hunderdorf, Gasthaus Schlecht, Großlintach und Berger, Steinburg. Der Reinerlös wird für die neue Orgel in Hunderdorf verwendet.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Samstag, 24. 11., 14 Uhr. Treffen der Jugend bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1979


Hunderdorf. KLJB: Heute, Freitag, Spielabend im Jugendheim
Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag. ab 17 Uhr. Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, ab 19 Uhr Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1979


Windberg. Winith-Schützen: Heute ab 19 Uhr Strohbauschenschießen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 24. 11., 19.30 Uhr. Vereinsabend im Gasthaus Amann. 16 Uhr Tanzprobe für die Kindergruppe.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1979


Irensfelden. MSC Meidendorf: Samstag. 24. November, 18.30 Uhr, Treff im Gasthaus Hüttinger Windberg zum Hochzeitszug von Clubkamerad Xaver Neuberger.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1979


Wir sind immer für Sie da!
Auch am Samstag, 24. 11. 79, bis 18 Uhr,
Sonntag, 25. 11. 79, 14-16 Uhr.
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Quelle: Bogener Zeitung, 23.11.1979



Gedenken der Gefallenen und Vermißten
Windberg.
Alle Vereine der Pfarrei treffen sich am Sonntag zum Gedenken aller Gefallenen und Vermißten beider Weltkriege. Um 9.15 Uhr ist am Dorfplatz Aufstellung zum Kirchenzug. Die Mitglieder des Sportvereins und Trachtenvereins treffen sich um 9 Uhr im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.1979


Hunderdorf. Kegelclub: Samstag, 19.30 Uhr, Kegeln um Gedächtnispokal Willi Scheibenthaler.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.11.1979


Josef Breu führt den Elternbeirat
Hunderdorf.
Vor kurzem wurde die Wahl des Elternbeirates an der Volksschule Hunderdorf durchgeführt. Der Elternbeirat setzt sich aus Klassenelternsprechern zusammen. Folgende Personen wurden als Elternbeiräte gewählt: Klaus Plank, Hunderdorf; Rudolf Altschäffl, Stippich; Anna Hanner, Ehrn; Franz Söldner, Sollach; Josef Breu, Hunderdorf, Karl Schedlbauer, Grad; Hans Lobmeier, Neukirchen; Theresia Schießl, Au v. Wald, Max Fronauer, Wegern Als Ersatzleute fungieren: Maria Baumgartner, Ebenthan; Gertrud Thoma, Hunderdorf; Siglinde Hastreiter, Hunderdorf; Maria Kittenhofer, Windberg. 1. Vorsitzender des Elternbeirates ist Josef Breu, Hunderdorf. Das Amt des 2. Vorsitzenden nimmt Anna Hanner, Ehrn, ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.1979


Filmabend zum Jahr des Kindes
Hunderdorf.
Der Katholische Frauenbund veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat im Rahmen seines Programmes am Mittwoch, 28. November um 20 Uhr im Pfarrsaal einen Filmabend. Die Veranstaltung soll ein Beitrag zum Jahr des Kindes sein. Das Thema des Filmes heißt: „Das Werden des Kindes — das Sterben des Kindes.“ Dr. Jürgen Lichte hat sich zu einer anschließenden Diskussion bereiterklärt. Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.1979


Bürgerversammlung in Gaishausen
Hunderdorf / Gaishausen.
Am kommenden Dienstag. 19 Uhr, findet im Gasthaus Solcher in Steinburg/Bahnhof eine Bürgerversammlung, insbesondere für den Ortsteil Gaishausen statt. Bürgermeister Härtenberger wird dabei einen Überblick auf das Gemeindegeschehen geben. Auch Landrat Ingo Weiß wird anwesend sein. Die Bürger sind hierzu eingeladen. Es können auch Anfragen und Anträge in dieser Versammlung gestellt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.1979


„Regierungskoalition 1980 ablösen”
„In wichtigen Fragen keine klaren Aussagen von Kanzler Schmidt“ – Kreisrat Pongratz referierte
Hunderdorf.
Bei der CSU-Ortshauptversammlung im Gasthaus Baier-Edbauer wurden die Delegierten in die Kreisvertreterversammlung für die Bundestagswahl bestimmt. Besprochen wurde auch das neue Finanzstatut. Kreisrat Pongratz sprach zur Bundestagswahl 1980, bei der die jetzige Regierungskoalition abgelöst werden müsse und mit Strauß ein neuer Umbruch erfolgen müsse.
Eingangs hatte CSU-Ortsvorsitzender Hans Hamberger insbesondere begrüßt Kreisrat Pongratz, Pfarrer Reitinger, Bürgermeister Hartenberger, die CSU-Gemeinderäte und JU-Vorsitzenden Breu. Dann erfolgte die Wahl der Delegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung für die Bundestagswahl. Es wurden gewählt: Josef Breu, Karl Härtenberger, Heidi Watzl und Hans Hamberger. Als Ersatzdelegierte wurden bestimmt Hans Altschäffl, Xaver Anleitner, Josef Baier und Franz Neumaier. Anschließend erläuterte Vorsitzender Hamberger das neue Finanzstatut. Es wurde ein Richtbeitrag festgelegt, jedoch könne jeder je nach seinem Einkommen mehr oder weniger an Beitrag entrichten, betonte Hamberger. Der Ortsvorsitzende dankte auch der CSU-Geschäftsstelle Straubing für die gute Unterstützung.
Kreisrat Anton Pongratz sagte, 1980 stehe man vor einer bedeutenden Wahl, wobei entschieden werde zwischen mehr Freiheit oder mehr Sozialismus. Pongratz sagte, die Koalition müsse abgelöst werden und mit Strauß müsse ein neuer Umbruch erfolgen. Der Vorwahlkampf habe begonnen und hier gelte es, die eigentlichen Aufgaben in den Sachfragen zu sehen. Die Chance liege hierin und müsse Schwerpunkt der Auseinandersetzung sein.
Der Redner führte aus, daß in der Frage der Rentenversorgung von Kanzler Schmidt vier Tage vor der Wahl Darstellungen erfolgt seien, die an den Tatsachen vorbeigingen und von Rentenbetrug gesprochen werden müsse. Minister Arendt sei entlassen worden, auf den Kern der Dinge sei man jedoch nicht mehr eingegangen. Über eine Million Arbeitslose und eine 5prozentige Inflationsrate seien Dinge, die Schmidt in der eigenen Partei Schwierigkeiten bereiteten. Die SPD halte nur der Wille zur Macht noch einigermaßen zusammen. Ein weiterer Punkt seien die Verfassungsfeinde und der Terrorismus. Von seiten der Regierung werde der Terror verniedlicht. Der Beginn sei die Aufweichung des Demonstrationsrechts gewesen. Staatsfeinde wie Kommunisten würden nicht überprüft. Sie hätten im Sinn, die Demokratie abzuschaffen und das System zu überwinden, wobei auch eine Unterhöhlung im öffentlichen Dienst geschehe. Hierzu komme kein klares Wort vom Bundes-kanzler.
Eine bedeutende Frage sei die künftige Energieversorgung. Kanzler Schmidt sei hier nicht in der Lage, ein klares Wort zu sprechen, weil die SPD in den eigenen Reihen zerstritten sei. Der SPD-Slogan „Frieden sicherer machen“ könne nicht darüber hinwegtäuschen, daß das Mißverhältnis an Machtpotential noch größer geworden sei zwischen Nato und Warschauer-Pakt. Die Nato müsse mithalten, um den Frieden zu sichern, rief Pongratz aus. Wenn die Jusos und Wehner verbreiteten, die Ostblock-Waffen hätten defensiven Charakter, so würden die Dinge auf den Kopf gestellt, betonte der CSU-Politiker. In Sachen „Familienpolitik“ sei die Regierung dabei, die Kernzelle der Gemeinschaft, die Familie, kaputtzumachen (Scheidungsgesetz, Neuregelung der elterlichen Sorge, § 218). Wenn dadurch die Zerstörung der moralischen Werte und der Familien gelinge, so seien dem Sozialismus und der Unfreiheit Tür und Tor geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.1979


Frauen basteln Gewürzsträuße
Hunderdorf.
Der Katholische Frauenbund hatte am Donnerstag zu einem Bastelabend eingeladen. Etliche Frauen kamen bei Martha Hofmann zusammen, um eine Gepflogenheit früherer Jahre wieder lebendig werden zu lassen, das gemeinsame Basteln. Unter der Anleitung der Gastgeberin waren bald mit viel Geschick, aber auch Geduld Gewürzsträußchen und Stoffblumen aller Art entstanden.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.1979


Hunderdorf. Volksbildungswerk: Dienstag, 27. 11., 19 Uhr, im Hauptschulgebäude Englischkurs für Anfänger. Für Neuanmeldungen sind noch Plätze frei.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.11.1979


Hunderdorf. Evangelisch-Lutherische Jugend: Heute, 16.30 Uhr, Jungschar (5. Bis 9. Kl.) in der Fichtenstr 26 Gruppenstunde (Diakon H. Tepp). – Morgen, Donnerstag, 15 Uhr, Kindergruppe (Vorschule bis 4. Klasse) in der Fichtenstr. 28 Gruppenstunde mit Frau Erika Tepp.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.1979


Hunderdorf. PGR und Frauenbund: Heute, Mittwoch, 20 Uhr, Filmabend im Pfarrsaal für gesamte Bevölkerung von Hunderdorf und Umgebung.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.1979


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, Skigymnastik in der Turnhalle, 17 bis 18 Uhr für Kinder, 19 bis 20 Uhr für Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Morgen, Donnerstag, 29. 11., 18 Uhr, Training der Senioren in der Turnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Amann (Turnierbesprechung).
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.1979


Windberger Abend zum Adventsbeginn
Straubing-Bogen.
„Advent für Vor-Sichtige“ ist das Motto des Windberger Abends, zu dem am Freitag, 30. November die KLJB ArGe-Bogen alle Jugendlichen nach Windberg einlädt. Rechtzeitig am Beginn der Adventszeit möchte die ArGe interessierte Jugendliche und die Verantwortlichen der Landjugendgruppen auf den Advent einstimmen und ihnen Anregungen geben, in der Gruppenstunde einmal über die Adventzeit als Zeit der Besinnung und des Ausschaltens nachzudenken und zu sprechen. Im großen Saal es Jugendhauses beginnt um 20 Uhr ein zweiteiliger Adventsabend mit folgendem Ablauf: Nach Kleingruppengesprächen und Interviews zum Thema „Was erwarte in von der Zukunft?“ werden verschiedene Personentypen vorgestellt und befragt, „Oder sollen wir auf einen anderen warten“, diese Frage der Johannesjünger, auf die bewußt angespielt wird, drückt Zweifel- und Offenheit zugleich aus. Advent soll eigentlich offen halten, zumindest vor-sichtig machen, vorausschauend für das Kommende, für den Kommenden. Der Windberger Abend möchte anstoßen, die Adventszeit intensiv zur „Vor-Schau“ und zum „Nach-Denken“ zu nützen. Die Gruppenleiter erhalten eine kleine Arbeitsmappe mit Bausteinen für Gruppenstunden im Advent. Der Abend soll gemütlich ausklingen bei Gesprächen, Punsch und Kerzenschein.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.1979


Heute Elternversammlung
Hunderdorf.
Heute, Donnerstag, wird um 19 Uhr im Hauptschulgebäude Hunderdorf für alle Klassen eine allgemeine Elternversammlung durchgeführt. Dabei werden, die Eltern und Erziehungsberechtigten über die Möglichkeiten der Beratung im Volksschulbereich unterrichtet. Es stehen Beratungslehrer und Seminarleiter Helmut Kalm, Schuljugendberater Rektor Cerwenka und eine Vertreterin der Erziehungsberatungsstelle in Straubing bei Fragen zur Verfügung. Diplompsychologin Treml wird in diesem Zusammenhang über die Aufgabenbereiche der Erziehungsberatungsstelle sprechen. Für die Eltern besteht zugleich die Möglichkeit, mit den einzelnen Lehrkräften zu sprechen. Dies kann vom 18.30 bis 19 Uhr und ab 20 Uhr geschehen. Die Schulleitung hofft, daß möglichst viele Eltern von der Möglichkeit der Information Gebrauch machen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.1979


Bürgerversammlung in Steinburg
Hunderdorf / Steinburg.
Die Gemeinde Hunderdorf hält am Freitag, 30. November, 19 Uhr, im Gasthaus Wagner-Freudenstein eine Bürgerversammlung ab. Hierzu sind insbesondere die Gemeindeangehörigen aus dem Bereich der ehemaligen Gemeinde Steinburg eingeladen. Bürgermeister Härtenberger wird dabei einen Überblick des Gemeindegeschehens geben, sowie über anstehende Gemeindeaufgaben informieren. Die Bürger haben Gelegenheit, Fragen und Anträge zu stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.1979


Skiclub veranstaltet Skikurse
Hunderdorf.
Der Skiclub Hunderdorf veranstaltet auch in diesem Winter wieder Skikurse. Teilnehmer könne Schüler, Jugendliche und Erwachsene vom 5. Bis 20. Lebensjahr. Die Kurse werden von geeigneten Übungsleitern betreut. Der erste Kurs findet vom 26. 12. bis 30. 12., der zweite vom 2. 1. bis 6. 1. In Ahornwies statt. Abfahrt ist täglich um 8 Uhr im Schulhof zu Hunderdorf. Rückkehr wird gegen 18 Uhr sein. Näheres sowie Anmeldung, Preis usw. bei Joachim Kaldonek in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.1979


Hunderdorf.-Bogen. Gewerkschaft IG Bau-Steine-Erden: Samstag, 1. 12., 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier mit anschl. Tanz im Gasthaus Sandbiller in Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 17 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 1.12., 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Hunderdorf. Heimat- u. Volkstrachtenverein: Sonntag, 2. 12., 14 Uhr, Nikolausfeier im Gasthaus Sandbiller
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Meidendorf. Schützenverein: Samstag, 1. 12., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Pavlicec.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Windberg. Trachtenverein: Samstag, 1. 12., Fahrt zur Christbaumversteigerung nach Meidendorf. Treffpunkt 19 Uhr, Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Windberg. Winith-Schützen: Samstag, 1. 12., 19 Uhr, interne Christbaumversteigerung im Vereinslokal Hüttinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Auch heuer wieder Weihnachtsaktion
Hunderdorf.
Zur gemeinsamen Sitzung im Pfarrsaal trafen sich kürzlich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung. Nach der Begrüßung gab Pfarrer Franz Reitinger über den Verlauf der Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche einen kurzen Lagebericht. Infolge dieser Arbeiten müssen die Gottesdienste im Pfarrheim abgehalten werden. Dadurch erhöhte sich auch die Zahl der Gottesdienste. So findet jetzt zusätzlich ein Vorabendgottesdienste um 17 Uhr statt. Dieser soll auch nach Abschluß der Arbeiten in den Wintermonaten im Gotteshaus stattfinden. Wie schon in vielen anderen Pfarreien üblich, soll nun auch in Hunderdorf und Steinburg eine sogenannte Hostienschale bei den Gottesdiensten aufgestellt werden. Jeder Gottesdienstbesucher, der die hl. Kommunion empfangen möchte, legt eine Hostie in die Schale. Durch Beschluß des Pfarrgemeinderates soll auch heuer wieder eine Weihnachtsaktion durchgeführt werden. In Zusammenarbeit mit der Katholischen Landjugend werden Pfarrgemeinderäte und Mitglieder der KLJB Weihnachtskarten und Weihnachtsbriefmarken vor und nach den Gottesdiensten am kommenden Wochenende, 1. und 2. Dezember, zum Verkauf anbieten. Zum Abschluß der Sitzung stellte Pfarrer Franz Reitinger einige Modelle für die Neugestaltung der Altarzone vor.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Untersuchung des Trinkwassers
Hunderdorf / Neukirchen.
In den Gemeinden Hunderdorf und Neukirchen sind bei verschiedenen privaten Einzel- und Teilversorgungsanlagen Trinkwasseruntersuchungen vorzunehmen. Falls die Betroffenen die Untersuchung noch nicht veranlaßt haben, bieten die Gemeinden die Möglichkeit an, einen Sammelauftrag zu erteilen, wobei Kosteneinsparungen erreicht werden sollen. Falls an diesem Sammelauftrag Interesse besteht, bitten die Gemeinden, eine Auftragserteilung bis zum 5. Dezember vorzunehmen. Anmeldungen sind zu richten an die Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft in Hunderdorf (Verwaltungsamt) oder an die Außenstelle in Neukirchen (Gemeindeamt).
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.1979


Nach einem erfüllten Leben verstarb am 29. November 1979 unser, herzensgute Mutter, Oma und Uroma
Frau Therese Vogl
geb. Kern
aus Meidendorf
zuletzt wohnhaft in Straubing
versehen mit den hL Sterbesakramenten, im gesegneten Alter von fast 93 Jahren, selig im Herrn.
Schanzlweg, den 30. 11. 1979
In tiefer Trauer:
Max Vogl, Sohn mit Familie
Albert Vogl, Sohn mit Familie
Therese Brunner, Tochter
Helga Griesbeck, Pflegetochter mit Familie
nebst Enkeln und übriger Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Samstag, den 1. 12. 1979, um 12.45 Uhr in St. Michael mit anschließender Beerdigung um 13.45 Uhr in Straubing.


Am Grab der „Schmied-Marie“
Windberg.
Eine ansehnliche Trauergemeinde versammelte sich am Montag auf dem Windberger Friedhof, um von Maria Plager (unser Bild) Abschied zu nehmen. Am 13. Juli 1892 kam sie in Windberg als Schmiedemeisterstochter in der alten Klosterschmiede zur Welt. Sie half in der Familie und in der kleinen Landwirtschaft mit. Ruhig und unauffällig verlief ihr ganzes Leben, doch gerade in kleinen, wenig beachteten Diensten an den Mitmenschen zeichnete sie sich aus. Sie pflegte öfters ältere und alleinstehende Windberger, versorgte die Gräber auswärtiger Familien, stellte sich für caritative Sammlungen, Ludwig-Missionsverein, Altöttinger Marienwerk und andere gern zur Verfügung, diente als Aushilfsköchin im wiedergegründeten Kloster, versorgte einige Jahre die kleinen Buben ihres Bruders, als deren Mutter überraschend gestorben war Zeitlebens blieb sie in ihrem Heimatort, aber recht häufig unternahm sie weite Fußmärsche und Reisen, besonders zu Wallfahrtsorten. Ihr größter Schmerz war, daß sie im hohen Alter nicht mehr in Windberg im Elternhaus, das sie zuletzt allein bewohnte, bleiben konnte. Glücklicherweise fand sie in den letzten Lebensjahren bei ihrem Neffen Paul in Haselbach liebevolle Betreuung. Pfarrer Pater Ephrem übergab den Sarg der geweihten Erde und würdigte das vorbildlich christliche Leben der Verstorbenen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1979


Auf der Bühne: „D’Welt geht unter“
Hunderdorf.
Am heutigen Samstag wird das lustige Theaterstück „D‘ Welt geht unter“ im Saal des Gasthauses Berger-Höfelsauer gezeigt. Die zweite Aufführung folgt am Sonntag, 2. Dezember. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Der Kartenvorverkauf für die beiden Veranstaltungen ist bereits abgeschlossen, es sind jedoch für die Aufführungen am Samstag und Sonntag noch Eintrittskarten an der Abendkasse erhältlich. Die Spielgruppe mit Regisseur Alois Winter, Bühneninspizienten Willi Sterr, dem Vorsitzenden des Stammtisches Hunderdorf/Lintach, Hans Achatz, und die weiteren Mithelfer haben alles daran gesetzt mit einer besonders guten Aufführung aufwarten zu können. Der gesamte Reinerlös wird zugunsten der neuen Kirchenorgel in der Pfarrkirche in Hunderdorf an Pfarrer Reitinger überreicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1979


Hunderdorf. Skiclub: Sonntag, 2. 12., Hüttenbetrieb in Ahornwies.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, 18.30 Uhr, Abfahrt zur Christbaumversteigerung nach Meidendorf. Sonntag 2. Dezember, 9 Uhr, Abfahrt nach Pürgl zum Pokalschießen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1979


Windberg. Sportverein: Beteiligung an der Christbaumversteigerung in Meidendorf am Samstag, 1. 12. Gemeinsame Abfahrt um 18.45 Uhr ab Vereinslokal Amann. Um 18 Uhr Ausschußsitzung. Der Sportverein stellt auch heuer wieder einen Nikolaus. Bestellungen bei Walter Hornberger, Tel. 09422 – 1885.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.12.1979


Nikotin und Alkohol bedrohen die Gesundheit
Schüler der achten Klassen über Gefahren der Drogenabhängigkeit aufgeklärt – Interessanter Vortrag von H. Jachthuber
Hunderdorf.
Von der psychosozialen Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenabhängigkeit sprach H. Jachthuber zu den Schülern der beiden achten Klassen, die von seinem Referat sehr beeindruckt waren. Nachdem der Referent die verschiedenen Beratungsstellen vorgestellt hatte – er arbeitet bei der psychosozialen Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenabhängigkeit – zeigte Jachthuber auf, was eine Sucht ist. Er sagte, neben vielen Arten von Sucht gebe es auch die Giftsucht. Der Sucht liege die menschliche Neigung zugrunde, die Wirklichkeit vergessen oder verbessern zu wollen. Suchtfähig sei grundsätzlich jeder Mensch. Suchtmittel könnten alle Mittel werden, die Einfluß auf den Körper oder die Seele des Menschen haben. Betäubungsmittel wie Opiate, Schlafmittel, Schmerzmittel usw. könnten einen Menschen abhängig machen und diese Abhängigkeit stelle die große Gefahr dar.
Das eigentliche Thema des Vortrages waren Nikotin und Alkohol. Nikotin sei ein Nervengift, berichtete Jachthuber. „Etwa 30 Schadstoffe befinden sich im Rauch, von denen einige krebserregend sind“, erklärte er und zeigte an einem Beispiel auf, daß Nikotin sogar tödliche Wirkung haben kann. Als besonders schwerwiegende Folgen des Rauchens nannte Jachthuber die Krebserkrankungen an Lippe, Zunge und Kehlkopf. Bei letzterer könne der erkrankte und schließlich operierte Mensch nicht mehr sprechen. Weiterhin seien die Bronchien, die Lungen und der Magen gefährdet. Als spezieller Fall kam das Raucherbein zur Sprache, welches sogar zum Tod führen könne. Natürlich würden nicht alle Raucher von dieser Krankheit befallen. Festgestellt sei auf alle Fälle, daß Raucher gegenüber Nichtrauchern mehr Gesundheitsschäden aufweisen. Diese müßten auch nicht gleich zum Tode führen, aber körperlich seien die Raucher nicht mehr so leistungsfähig. Raucher seien nervöser und glaubten, daß sie ruhiger würden, wenn sie rauchen. Es sei aber nicht die Zigarette, die den Menschen beruhige, sondern das darin enthaltene Gift, welches bewirke, daß der Körper auf ein bestimmtes Unwohlsein nicht mehr reagiere.
Beim Rauchen spreche man auch nicht von einer klassischen Sucht, sondern von einer Gewöhnung. Die Gewöhnung sei so stark, daß bei Fehlen des Nikotins Entzugserscheinungen aufträten. Nun ging Jachthuber noch speziell auf das Thema Frauen und Rauchen ein. Die Wissenschaft habe durch Versuche festgestellt, daß bei Frauen, die während ‘der Schwangerschaft rauchten, ein Drittel mehr Fehlgeburten und ein Viertel mehr Totgeburten registriert worden seien, daß Kinder von Raucherinnen gegenüber Kindern von Nichtraucherinnen weniger Gewicht hätten und daß die Körperlänge geringer sei. Auch die Intelligenz dieser Kinder sei gemindert.
Nachdem die Schüler und Schülerinnen einige Fragen zu diesem Thema an den Referenten gestellt hatten und von diesem beantwortet worden waren, ging er auf das Problem Alkohol ein. Zunächst zeigte er die Geschichte des Alkohols auf: So ist etwa vor viereinhalbtausend Jahren die Gärung von kohlehydrathaltigen Flüssigkeiten entdeckt worden. Bei Getreideabkochungen kam man auf das Bier, Traubentaft ergab Wein, Honigsaft wurde zu Met. Bei Gärung von naturreinen Getränken ist der Alkoholgehalt nicht höher als zehn bis 11 Prozent. Man kam aber auch darauf, daß durch Destillation der Alkoholgehalt erhöht werden konnte. Heute werde Alkohol auf der ganzen Welt getrunken, wenn es auch Länder mit totalem Alkoholverbot gibt, sagte der Referent. Alkohol wirke auf das Nervensystem. In einer Konzentration an fünf Promille könne er sogar tödlich sein. Alkoholvergiftung rufe eine Atemlähmung hervor, was wiederum zum Herzstillstand führe. Bei Alkoholmengen, die unter fünf Promille liegen, gingen Millionen von Gehirnzellen kaputt. Alkoholismus sei eine Krankheit. Man wisse heute noch nicht, warum der eine Mensch abhängig werde, der andere aber nicht. Jeder könne aber süchtig werden. Alle vom Alkohol abhängigen Menschen weisen gleiche Merkmale auf. Sie seien sehr empfindlich, schwankend in ihren Stimmungen und leicht beeinflußbar. Allerdings dürfe man nicht jeden labilen Menschen als Süchtigen oder Alkoholiker bezeichnen.
Viele Leute würden glauben, daß Alkohol die Leistung fördere. Dem sei nicht so. Man überschätze im Gegenteil das eigene Leistungsvermögen. Es werde nämlich die Kritikfähigkeit über die eigene Leistungsfähigkeit herabgesetzt. Alkohol beseitige auch Hemmungen. Jachthuber führte weiter aus, daß der Alkohol ganz verschieden je nach dem Typ eines Menschen wirke. Jachthuber zählte auch die Phasen eines Alkoholkranken auf. Nach einer sogenannten Vorphase, in welcher der Alkoholkonsum langsam gesteigert werde, beginne eine kritische Phase. Es werde heimlich getrunken und hastig getrunken. Es entstünden Schuldgefühle, das Verlangen nach Alkohol werde immer größer. Der Kranke lege zwar größere Pausen ein, werde aber immer wieder rückfällig. Das letzte Stadium sei die chronische Phase. Es komme dann zu Schwierigkeiten im Beruf und in der Familie. Der soziale Abstieg sei ebenfalls häufig damit verbunden. Im letzten Teil seiner Ausführungen ging Jachthuber auf die körperlichen Auswirkungen des Alkohols ein. Gehirnschäden, Erkrankungen im Magen-Darmtrakt wie Schleimhautentzündung, Magengeschwüre, Zwölffingerdarmgeschwür und letztlich Krebs seien Folgen unmäßigen Alkoholkonsums. Die Leber werde ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen Es komme zur Leberschwellung, zur Fettleber und zum Leberkrebs, genannt Leberzirrhose. Dies bedeute den Tod. Die Herzkranzgefäße wurden sehr stark beeinträchtigt. Es komme zur Herzverfettung und Herzvergrößerung. Akute Geisteskrankheiten seien ebenfalls bei Alkoholikern zu beobachten. Jachthuber nannte auch noch als Symptome seelische Veränderungen wie schlechte Laune, Unverträglichkeit, Streitsucht usw. Der Alkoholwahn wurde schließlich noch erwähnt. Die Korsakow’sche Krankheit sei der Name für das Verlieren des Frischgedächtnisses. Manche Kranke litten auch an Verfolgungswahn. Nicht selten versuchten solche Leute, sich das Leben zu nehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.1979


Beifall und Geld für Kirchenorgel
Laienspieler-Ensemble begeisterte mit „D`Welt geht unter“ – Aufführung wird wiederholt
Steinburg.
Mit stürmischen Beifall bedachte das Publikum am Samstag- und Sonntagabend die Laienspieler der Stammtischfreunde Lintach-Hunderdorf, die unter der rührigen Regie von Alois Winter den Dreiakter „D`Welt geht unter“ auf die Bühne und gelungen über die Bühne brachten. Vierzehn Akteure spielten sich in die Herzen der nicht mit Beifall geizenden Zuschauer. Zwei weitere Aufführungen am Samstag, 8. Dezember und Sonntag, 9. Dezember, geben der Bevölkerung Gelegenheit, echtes Volkstheater zu sehen und mit ihrem Eintrittspreis zugleich auch zur Finanzierung der Kirchenorgel Hunderdorf beizutragen.
Regisseur Alois Winter dankte für die gezeigten schauspielerischen Leistungen und die geleistete Arbeit aller Aktiven hinter der Bühne ebenso wie für den ausgezeichneten Besuch im ausverkauften Saal des Gasthauses Höfelsauer. Zur Premiere am Samstag begrüßte Alois Winter besonders die Vorstände der Vereine, die Kommandanten der Feuerwehren und unter den vielen Gästen Regisseur Leo Reitmeier aus Straubing. Die zweite Aufführung am Sonntag war wieder ausverkauft, unter den Zuschauern befanden sich die Repräsentanten der Pfarrgemeinde und der politischen Gemeinde Hunderdorf. Nicht die Arbeit und das Können eines einzelnen stehe im Vordergrund, sondern das Bemühen aller, den Zuschauern einen schönen Abend zu gestalten und zugleich einen guten Zweck zu fördern, sagte Winter. Nicht nur die vierzehn Laienspieler und Laienspielerinnen gehörten zum geschlossenen Ensemble, sondern auch Inspizient Willi Sterr, Bertl Riedel (Bühnenbild), Sterr und Achatz (Souffleusen), die ihr Können in den Dienst der guten Sache stellten, erklärte Regisseur Alois Winter.
„Unser oana hat koa Glück“, erklärte Hausknecht Korbi (Josef Zollner) der Dienstbotin Emerenz (Petra Janker), die bei Florian Gaudinger (Reinhard Korte) in Diensten stand. Gaudinger hatte sein Dienstbotendasein vergessen und glaubte, seinen sich scheinheilig krank stellenden Schwager Irenäus Fleckerl als „Arzt“ kurieren zu können. Kuni (Agnes Freundorfer) und Irenäus Fleckerl (Lothar Schießl) spielten verschlagene Erbschleicher, die, als das Kommen eines Kometen Unheil verkündet, als Ehepaar wieder zueinanderfinden. Der Postexpedientin Elly (Karin Feiler) gelang es, mit Hilfe des Pfarrers (Alfons Bugl) nach langem Hin und Her mit mancherlei List von Florian Gaudinger die Heiratserlaubnis zu erhalten, auf die der aus Amerika heimgekehrte Sohn Schorsch (Karl Englmeier) wartete. Weitere, fast auf den Leib zugeschnittene Rollen, spielten Josef Biendl als Vitus, Annerl Schlecht als Kellnerin „Gustl“, Ernst Sacher als „Barometer-Simmerl“, Hans Achatz (Forstwart), Hias (Klaus Klar) und Hans Lobmeier als Hofbauer Sepperl. Wie alle Personen auf die Ankündigung des vermeintlichen Weltuntergangs reagierten, machte die Komik des Dreiakters aus. Die Spielerinnen verstanden es, diese Komik in gelungenes Spiel mit betonter Gestik und sprechender Mimik umzusetzen. Die führende Hand des Regisseurs Alois Winter war bedacht, daß die vielfachen Talente der Darsteller (innen) sich im Spiel wie von selbst entfalteten. Nur so läßt sich erklären, daß sowohl die Charakterrollen als auch die Nebenrollen so viel Beifall erhielten, den die Stammtischfreunde Lintach-Hunderdorf auch am kommenden Samstag und Sonntag um 20 Uhr sich wieder redlich durch engagiertes Theaterspiel verdienen wollen. Jetzt läßt sich bereits der Erfolg absehen, den diese Benefiz-Veranstaltungen für die Kirchenorgel bedeuten.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.12.1979


Die ersten Tage sind entscheidend
Entwicklung eines ungeborenen Kindes und Abtreibung im Mittelpunkt eines Filmabends
Hunderdorf.
Das Pfarrheim reichte gerade noch aus, um die zahlreichen Besucher des Filmabends über die ersten Tage im Leben eines Kindes, welcher vom Pfarrgemeinderat und vom Katholischen Frauenbund veranstaltet wurde, aufnehmen zu können. Die Vorsitzende des Frauenbundes Martha Hofmann war darüber sehr erfreut, als sie die Gäste begrüßte und unter ihnen vor allem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hamberger, Dr. Jürgen Lichte und Pfarrer Franz Reitinger willkommen hieß.
Den ersten Teil des Abends füllte der Film „Die ersten Tage des Lebens“ von Claude Edelmann aus. Zunächst wurde eine Geburt gezeigt. Schon die ersten Tage würden das gesamte Leben eines Menschen beeinflussen, hieß es in dem Streifen. Das Kind brauche den Dialog mit einer Bezugsperson, es brauche vor allem aber Liebe. So würden in den ersten Tagen des Lebens die Zukunft eines Menschen mitbestimmt.
Die Besucher konnten die Entwicklung des Kindes im Mutterleib mitverfolgen. Nach etwa vier Wochen sei der Embryo etwa vier Millimeter groß, nach sieben Wochen zwei Zentimeter. Nach und nach nähmen Hand und Finger Gestalt an. Im Stadium von zwei Monaten zeichneten sich Nase und Mund ab und die Muskeln wüchsen. Es seien auch schon leichte Bewegungen möglich. Im dritten Monat der Entwicklung seien alle Organe an ihrem Platz. Für Nikotin, Alkohol und Viren sei das Baby besonders anfällig. Nach fünf Monaten habe der Embryo etwa die Länge von 30 Zentimeter und das Gewicht von 500 Gramm erreicht. Die Entwicklung sei zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen, nur Gewicht und Länge nähmen noch zu.
Ein weiterer Film, der aus England stammt, zeigte die Entfernung eines abgestorbenen Kindes aus dem Mutterleib. Dr. Lichte erklärte die Bilder. Er meinte auch, daß eine sogenannte Ausschabung, wie sie im Film zu sehen war, bei Vollnarkose geschehe, aber für eine Frau nicht ungefährlich sei. Es sei nämlich leicht möglich, daß die Gebärmutter verletzt würde. Ein Durchstoßen sei möglich, da die Gebärmutter sehr weich sei. Blutungen und Verbluten seien ebenfalls mögliche Folgen.
In der anschließenden Diskussion gab Dr. Lichte fachkundig über Fragen im Zusammenhang mit Abtreibung Auskunft. Er ging auch auf die beiden Indikationen, nämlich die medizinische und die soziale Indikation ein. Für einen Arzt sei es fast unmöglich, abwägen zu können, ob ein weiteres Kind eine Familie in eine soziale Notlage versetze. Es könnte sein, sagte Dr. Lichte, daß der Paragraph 218 wieder geändert werde. Dr. Lichte erwähnte auch den Schritt seines Kollegen Dr. Krätzschmar, Wiesenfelden, zur Gründung des Vereins „Haus für das Leben“. Zum Schluß dankte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Hamberger Dr. Lichte für seine Ausführungen. Hamberger ging auch auf den Verein „Haus für das Leben“ ein. Ein Informationsblatt, das über Sinn und Zweck des Vereins Aufschluß gibt und das die Besucher des Abends erhielten, soll nach den Worten des Vorsitzenden an alle Haushalte verteilt werden. Jeder könne durch seinen Beitritt zu oben genannten Verein diesen unterstützen. Der bei dieser Veranstaltung eingegangene Unkostenbeitrag in Höhe von 100 Mark wird dem Verein überwiesen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.12.1979


Jugendliche fühlen sich als Randgruppe
Windberg. Zu einem „sozialen Grundkurs“ hatte die Jugendbildungsstätte Windberg eingeladen. Dabei sollte den teilnehmenden Jugendlichen ein Anstoß gegeben werden, die Problemen von Behinderten, Obdachlosen, Suchtkranken, Außenseitern usw. zu sehen und danach zu fragen, welche Möglichkeiten der Hilfe für jeden einzelnen besehen. Aus dem Heim für behinderte Kinder Offenstetten war Albert Steber gekommen, um von seiner Arbeit und seiner Erfahrung zu berichten. Er wies vor allem darauf hin, daß viele Menschen den Kontakt zu Behinderten scheuten; gerade dies fördere aber die weit verbreiteten Vorurteile. In einem einfachen aber eindrucksvollen Spiel wurde dies während des Kurses festgestellt. Teilnehmer stellten sich zunächst in einer Entfernung von 30 Metern gegenüber und versuchten sich aus dieser Entfernung zu beschreiben. Dann ging man einige Schritte aufeinander zu und wiederholte die Beschreibung. Es wurde ganz deutlich, daß man ein zutreffendes Bild vom anderen nur dadurch gewinnen kann, daß man sich diesem Gegenüber nähert. Von der Distanz könne nur ein Fehlurteil kommen. Steber wies auch darauf hin, daß soziales Engagement langfristig sein müsse. Soziale Arbeitskreis Straubing beispielsweise bemühe sich um dauernde Kontakte zu Kindern und Jugendlichen im Heim Kostenz. Allerdings, berichtete eine Vertreterin dieses Kreises, leide dieser zur Zeit an großem Personalmangel. Interessenten sollten sich in der kirchlichen Jugendpflegestelle Straubing melden.
Ein Höhepunkt des sozialen Grundkurses in Windberg war die Diskussion. Dabei stellte sich heraus, daß sich die Jugendlichen häufig selbst als eine Randgruppe fühlen. Es fehle am nötigen Raum, um sich zu treffen, die Jugend stehe häufig in einem schlechten Ruf und niemand nehme sich der Jugendfrage an, wurde moniert. Man beschloß, in nächster Zukunft in dieser Sache aktiv zu werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.12.1979


Hunderdorf. Skiclub: Heute, Mittwoch, wegen Nikolaus keine Skigymnastik für Kinder und Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.12.1979


Hunderdorf. SV: Heute, Mittwoch, kein Jugendtraining.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.12.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.12.1979


Nach Gottes heiligem Willen verschied am 4. 12. 1979 unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma, Schwägerin und Tante
Frau Helena Niedermeier
geb. Gstetenbauer
Mitglied des VdK Hunderdorf,
der Schutzengelbruderschaft Oberalteich und der Marienbruderschaft Hunderdorf
im Alter von 79 Jahren selig im Herrn.
Hunderdorf, Lintach, Furth, Hainsacker, den 5. 12. 1979
In stiller Trauer:
Ludwig Niedermeier, Sohn mit Familie
Xaver Niedermeier, Sohn mit Familie
Theres Riethig, Tochter mit Familie
Maria Lechner, Tochter mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, 18.30 Uhr; Trauergottesdienst am Don-nerstag, den 6. 12. 1979, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf (Pfarrsaal) mit anschließender Beerdigung.


Bürgerversammlung am Freitag
Hunderdorf.
Die diesjährige Bürgerversammlung der Gemeinde Hunderdorf findet am- 7. Dezember, 19 Uhr, im Gasthaus Sandbiller statt. Alle Gemeindeangehörigen sind eingeladen. Bürgermeister Härtenberger wird einen Überblick über das Gemeindegeschehen geben. Auch Anfragen und Anträge können bei dieser Versammlung gestellt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1979


Am Freitag Bastelabend
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk – Außenstelle Hunderdorf — veranstaltet am Freitag 7. Dezember, 19 Uhr, in der Hauptschule einen Bastelabend. Frau Paulus stellt sich als Leiterin des Abends wieder zur Verfügung. Es wird ein Kerzenkranz hergestellt. Die Materialkosten belaufen sich auf 45 DM. Die Kursgebühr beträgt 1 DM. Die Veranstaltung wird nur bei genügender Beteiligung durchgeführt. Voranmeldung ist unbedingt erforderlich (Tel. 2474 Helmut Kalm).
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1979


Weihnachtliches Brauchtum im Wald
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk veranstaltet heuer wieder einen Lichtbildervortrag mit dem bekannten Heimatforscher Otto Kerscher. Im Vorjahr war sein Vortrag ein großer Erfolg. Heuer zeigt er Bilder vom „Weihnachtlichen Brauchtum Bayerischen Wald.“ Außerdem erzählt er über die Arbeit der Waldbauern im vorigen Jahrhunderten. Die Bevölkerung ist dazu am Sonntag, 12. Dezember, 20 Uhr, in die Hauptschule eingeladen. Unkostenbeitrag 2 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1979


Nikolausfeier der Skiabteilung
Hunderdorf.
Am Samstag, 8. Dezember, findet um 14 Uhr in der Schihütte in Ahornwies eine Nikolausfeier für die Kinder der Mitglieder bei der Skiabteilung des Sportvereins Hunderdorf statt. Das Programm gestalten die Kinder selbst. Wenn Kinder keine Fahrgelegenheit haben, sollen sie sich bei Ingrid Hentschirsch melden. Gemeinsame Abfahrt erfolgt um 13 Uhr bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1979


Kameradschaft als oberstes Ziel
Hans Altschäffl zum neuen Schützenmeister gewählt – Christbaumversteigerung
Großlintach.
Der Schützenverein hat nach dem Rücktritt von Schützenmeister Michael Seifert nun wieder einen Vorsitzenden. Bei der Neuwahl ging als neuer Schützenmeister Hans Altschäffl hervor. Altschäffl betonte, daß er besonders für die Stärkung der Kameradschaft im Verein eintreten und auch mit den anderen Vereinen und Verbänden eine gute Zusammenarbeit anstreben werde.
Nachdem der bisherige Schützenmeister Michael Seifert mit Schreiben vom 28. September seinen Rücktritt erklärte, galt es, für den Schützenverein eine neue Vorstandschaft zu finden. Die Neuwahl. im Gasthaus Schlecht brachte mit Hans Altschäffl einen neuen Schützenmeister. Altschäffl stand bereits zu früheren Zeiten elf Jahre ununterbrochen dem Schützenverein Großlintach vor. Die Neuwahlen ergaben folgende Zusammensetzung der Vorstandschaft: Erster Schützenmeister Hans Altschäffl, zweiter Schützenmeister Josef Altschäffl jun., dritter Schützenmeister und Sportwart Sigi Attenberger, erster Kassier Xaver Schlecht, zweiter Kassier Ludwig Treimer, Schriftführer Hannelore Attenberger, Ausschußmitglieder Rupert Lummer, Albert Kellner und Rosi Treimer, Kassenprüfer Sepp Breu und Sepp Altschäffl sen.
Der neugewählte Schützenmeister Altschäffl dankte für das Vertrauen und sprach die Hoffnung aus, neue Impulse für den Verein bringen zu können. Hauptanliegen sei, Zusammenhalt und Kameradschaft im Verein zu fördern. Altschäffl rief die Mitglieder dazu auf, im Interesse des Vereins Zusammengehörigkeit zu zeigen. Wie der neue Schützenmeister weiterhin ausführte, sei besonders auf eine gute harmonische Zusammenarbeit mit den benachbarten Schützenvereinen und mit allen Vereinen und Verbänden angestrebt. Insbesondere wolle man auch mit Herbergsmutter Schlecht gut auskommen, versicherte Altschäffl.
In einem kurzen Vereinsrückblick gab Sigi Attenberger bekannt, daß die Mannschaft derzeit in der Schützenklasse B-Donau den fünften Platz belege. Die Damenmannschaft nehme ebenfalls, den fünften Platz in der Damen-Sonderrunde ein. Abschließend wurde auf die bevorstehenden Veranstaltungen des Schützenvereins hingewiesen. So findet am 15. Dezember die Christbaumversteigerung und am 26. Januar der Schützenball statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1979


Erziehung wieder mehr in Vordergrund!
Diplompsychologin Treml informierte bei gut besuchter Elternversammlung der Volksschule über Beratungsmöglichkeiten
Hunderdorf.
Mit der Forderung, daß die Schule auch Erziehungsarbeit leisten müsse und der Feststellung, daß Leistung im Unterricht noch lange nicht alles sei, wies Diplompsychologin Treml aus Straubing bei einer Elternversammlung in der Volksschule auf die verschiedenen Möglichkeiten hin, sich bei Erziehungsschwierigkeiten beraten zu lassen. Sie ging dabei auf die Probleme ein die Eltern häufig mit ihren Kindern hätten und zeigte die Arbeitsweise der Erziehungsberatungsstelle auf. Auch Rektor Czerwenka betonte die Notwendigkeit, das Erzieherische in der Schule wieder mehr in den Vordergrund zu rücken und forderte die Eltern auf, mit der Schule vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.
Rektor Alois Czerwenka gab seiner Freude über den außerordentlich guten Besuch Ausdruck; es waren nämlich rund 170 Erziehungsberechtigte erschienen, Besonders herzlich hieß er die Vertreterin der Erziehungsstelle Straubing, Diplom-Psychologin Treml willkommen. Einleitend befaßte sich der Schulleiter mit den vielfach negativen Auswirkungen der Leistungsgesellschaft auf den Menschen. Er stellte auch die Frage, ob sich diese Gesellschaft mit ihrer Konsumgläubigkeit nicht auf dem falschen Wege befinde. Viele Menschen seien dem ständigen Zwang, möglichst hohe Leistungen zu bringen, sowohl physisch als auch psychisch nicht gewachsen. Folge dieser Überbelastungen seien Lebensangst, Drogenabhängigkeit, Zerfall von Familien, Morde aus niedrigsten Motiven und Selbstmorde wegen Sinnentleerung des Lebens. Rektor Czerwenka forderte die Eltern auf, sich ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gegenüber ihren Kindern bewußt zu werden.
Die letzten zehn Jahre, sagte Czerwenka, seien geprägt gewesen von der Neuorganisation des Schulwesens, durch die Neueinführung von Bildungsplänen mit zum Teil überhöhten Zielsetzungen. Dabei sei die Erziehungsfrage der Schule weitgehend in den Hintergrund gedrängt worden. Man habe vergessen, von unten nach oben aufzubauen. Erst als es offenbar geworden sei, daß sich das Zusammenleben in Familie, Gemeinde und Gesellschaft negativ zu entwickeln beginne, habe an sich noch rechtzeitig daran erinnert, daß es höher einzuschätzende Werte im Leben gebe als das rein Materielle. Demzufolge stünden heute Unterricht und Bildung der Erziehung gleichrangig gegenüber.
Czerwenka gab seiner Überzeugung Ausdruck, daß es in erster Linie nicht darum gehen könne, ob die Kinder in einer Schulart mehr oder weniger Wissen übermittelt bekämen oder ob man in dieser oder jener Schule angeblich mehr lerne, nachdem ein Großteil des Gelernten bald wieder vergessen sei. Schwerpunkt aller pädagogischen Arbeit müsse bleiben, den jungen Menschen mit seinen Problemen nicht allein zu lassen. Unerläßliche Voraussetzung bleibe deshalb eine auf Vertrauen beruhende Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen den Eltern und allen mit Erziehung befaßten Institutionen. Erziehung in Elternhaus und Schule müßten im Einklang stehen.
Über die vielfältigen Störfaktoren in den Jahren der Erziehungsfähigkeit des jungen Menschen berichtete der Referent abschließend. Diese könnten als Entwicklungsstörungen in Erscheinung treten, könnten aus der Umwelt kommen oder in der Schule selbst begründet sein, aber sich auch aus einer Familiensituation heraus entwickeln. Von den umfangreichen Ursachen für Störungen nannte er den Wohlstand mit seinem Konsumüberfluß, verwöhnende Erziehungsformen, autoritären Erziehungsstil von Eltern, auch in der Person des Lehrers, Konzentrationsmangel, Mangel im geistigen Leistungsbereich, übertriebenen Ehrgeiz und Vernachlässigung.
Es folgte die Information über die verschiedenen Beratungsmöglichkeiten. Zuerst umriß Seminarleiter für pädagogische Assistenten und bisheriger Beratungslehrer an der Schule Hunderdorf, Helmut Kalm, seinen Aufgabenbereich. Die Beratung, sagte Kalm, sei ein Teil der Erziehungsaufgabe der Schule. Die Schulberatung helfe dem Schüler, seine Anlagen zu erkennen, seine Fähigkeiten zu nutzen und die Bildungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Es gebe so viele Schularten und so viele Fächer, daß Schüler und auch Eltern die Beratung bräuchten. Der Schulberater könne in der Wahl der Schullaufbahn beraten.
Bei der Wahl von Kursen, die heute in verschiedenster Form angeboten würden, stehe der Beratungslehrer ebenfalls zur Verfügung. Oft müsse dem Schüler in der Hauptschule, der den qualifizierenden Abschluß machen möchte, zur richtigen Prüfungsfächerwahl Hilfe angeboten werden. Der Beratungslehrer kann aber auch bei Erziehungsfragen herangezogen werden. Er arbeite auch sehr eng mit allen Lehrern der Schule zusammen und stehe — wenn nötig — die Verbindung mit dem Schuljugendberater und dem Schulpsychologen her. Helmut Kalm machte die Eltern noch darauf aufmerksam, daß der Beratungslehrer an der Schule eigens für seinen Aufgabenbereich Sprechstunden habe und er über die Gespräche Verschwiegenheit bewahren müsse. Kalm stellte noch seinen Nachfolger, den neuen Beratungslehrer an der Verbandsschule, Lehrer Heinz Hentschirsch, vor.
Anschließend berichtete Rektor Czerwenka als Schuljugendberater über seine Tätigkeit. Er hob hervor, daß die in der allgemeinen Schulordnung aufgezeigten Aufgaben aus verschiedenen Gründen nicht zufriedenstellend erfüllt werden könnten. Als Schwerpunkte der Arbeit hätten sich Möglichkeiten der Mitwirkung an folgenden Problemen ergeben: Schulaufnahme, Schulreifefeststellung, vorzeitige Schulaufnahme, Wiederholung von Klassen, Übertritt in weiterführende Schulen, Lernschwierigkeiten, Auffälligkeiten im Verhalten und Konzentrationsmängel. Die Eltern bekamen Einsicht in die Arbeitsweise des Schuljugendberaters.
Diplompsychologin Treml von der Erziehungsberatungsstelle in Straubing stellte an den Anfang ihres Referats die Forderung, daß Schule auch Erziehungsarbeit leisten müsse und daß Leistung in den einzelnen Unterrichtsfächern nicht alles bedeute. Der junge Mensch solle zum mitmenschlichen Umgang fähig sein. Er müsse selbständig zu seinem Glück finden. Es solle ihm von der Schule geholfen werden, ausfindig zu machen, auf welchem Gebiet er etwas könne.
Die Psychologin Treml ging auf die Frage ein, mit welchen Problemen die Eltern mit ihren Kindern zur Beratungsstelle kommen könnten. Da seien einmal Auffälligkeiten im emotionalen Bereich. Dies zeige sich, wenn die Kinder traurig seien, Angst vor Personen, speziell vor Lehrern, hätten. Weiterhin erschienen Eltern, wenn im Sozialverhalten Veränderungen aufträten. Die Kinder sagten beispielsweise nicht mehr die Wahrheit, würden stehlen oder aggressiv werden. Die Eltern kämen auch, wenn die Kinder kaum mehr etwas zu Hause erzählten oder keine Freunde hätten. Natürlich würden auch Schwierigkeiten im Leistungsbereich der Schule den Weg zur Beratungsstelle eröffnen. Die Erziehungsberechtigten suchten aber auch die Beratung auf, wenn das sprachliche Verhalten dazu Anlaß gebe. Nicht zuletzt aber sei die Beratungsstelle dann Ziel der Eltern, wenn die Kinder Drogen und Genußmittel mißbrauchten.
Psychologin Treml erläuterte die Aufgaben der Beratungsstelle: das beratende Gespräch, therapeutische Maßnahmen, Kontaktaufnahme mit der Schule, der Berufsberatung oder dem Seelsorger, und medizinische Maßnahmen. Anschließend wurde den Eltern der Weg aufgezeigt, wie man zur Beratung kommt. Bei der Anmeldung (Tel. 09421/ 2004) werde schon versucht, das Problem kurz zu umschreiben. Als nächstes finde ein sogenanntes Erstgespräch statt, wozu in den meisten Fällen die Mutter des Kindes miteingeladen werde. Es könnte aber auch die ganze Familie teilnehmen. Sodann müsse die Diagnose gestellt werden. Psychologin Treml betonte, daß nicht viele Tests gemacht, sondern gezielte Beobachtungen angestellt würden. Sicherlich sei dagegen bei Intelligenzprüfungen ein Test notwendig. Die Therapie sei der nächste Schritt. Es gebe auch ein sogenanntes Elterntraining Hier kämen Eltern abends zusammen und erführen Möglichkeiten, um selbst „therapeutisch“ helfen zu können. Mit der Bitte an die Eltern, bei auftauchenden Problemen sofort zur Beratung zu kommen und keine Scheu zu zeigen, schloß die Psychologin ihr Referat.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Am Samstag, 8.12. Treffen der Jugend um 14 Uhr bei Sandbiller, Kinderprobe um 13 Uhr. Am Sonntag, 9.12., 14 Uhr, Weihnachtsfeier.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1979


Hunderdorf. SV Fußball: Heute, Donnerstag, 18 Uhr Training der Senioren in der Turnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.12.1979


Ortsumgehung Hunderdorf-Steinburg kommt
Eine Maßnahme in Zusammenhang mit Autobahnbau – Wasserversorgung gesichert – Aus der Bürgerversammlung
Hunderdorf/Steinburg.
Zur Bürgerversammlung für den Bereich Steinburg im Gasthaus Wagner-Freudenstein in Au vorm Wald konnte Bürgermeister Härtenberger auch Altbürgermeister Berger und die Mehrzahl der Gemeinderäte begrüßen. In seinem Überblick über das Gemeindegeschehen des Jahres 1979 sowie über die anstehenden Projekte sprach Härtenberger insbesondere die Gemeindefinanzen, die Wasserversorgung, den Kläranalgenbau und die Ortsumgehung Hunderdorf-Steinburg an. Eine rege Diskussion schloß sich an.
Eingangs die Finanzpolitik der Gemeinde ansprechend sagte Härtenberger, daß erstmals der Haushalt für den gesamten neuen Bereich Hunderdorf aufgestellt worden sei. Härtenberger betonte, daß man dabei den berechtigten Forderungen der Feuerwehren entgegengekommen sei, und so laufende Ausgaben von 17 000 Mark für Feuerlöschzwecke vorgesehen habe. Die Feuerwehrschutzabgabe sei auf 15 Mark festgesetzt worden, was für den Bereich Steinburg keine Erhöhung bedeute. Weiterhin sei für den Bereich Schafberg eine Löschwasserzisterne gebaut worden, die leider noch nicht fertig sei. Die Kosten hierfür betrügen 15 000 Mark. Weiter erklärte Härtenberger, daß sich die Wasserversorgungsanlage Steinburg trage. Die Gemeinde habe auch die Renovierung der Schloßkapelle Au vorm Wald in Angriff genommen, die demnächst zum Abschluß gebracht werden solle. Die Kosten hierfür beliefen sich auf rund 24 000 Mark. Veranlaßt habe die Gemeinde auch die Renovierung des Schulhauses in Steinburg und die Planierung und Aufschüttung beim Tiefbrunnengelände.
Zu den Realsteuerhebesätzen bemerkte Härtenberger, daß für den Bereich der Gemeinde Steinburg eine Erhöhung infolge der Gemeindegebietsreform eingetreten sei, da die Gemeinde Steinburg bisher einen äußerst niedrigen Hebesatz angewandt habe. Ab 1. 1. 1979 sei der Hebesatz mit jeweils 300 Punkten bei der Gewerbesteuer, Grundsteuer A und B festgesetzt worden, was bei den Grundsteuern im Verhältnis zu Hunderdorf und Gaishausen eine Erhöhung gebracht habe. Die Hebesätze der Gemeinde lägen jedoch noch jeweils unter dem Landkreisdurchschnitt.
Zu den anstehenden Maßnahmen führte Härtenberger aus, daß die Abwasseranlage Steinburg-Gaishausen projektiert worden sei, wobei Kosten von rund 5,5 Millionen Mark veranschlagt wurden. Die Finanzierung dieser Maßnahme werde sicher Schwierigkeiten bereiten und sei noch nicht spruchreif. Der Bürgermeister meinte, man müsse sich Gedanken machen und eine Lösung finden, denn die nach dem jetzigen Stand anfallenden Anschlußkosten seien nicht zumutbar. Es müsse zu gegebener Zeit eine Regelung, die auch den Betroffenen gerecht werde, gefunden werden, wenn das Projekt verwirklicht werden sollte. Eventuell könnte auch im Zusammenhang mit der Einführung des Abwasserabgabengesetzes eine bessere Förderung möglich werden. Härtenberger versicherte, daß die Gemeinde nicht anstrebe, das Projekt bereits in nächster Zeit in Angriff zu nehmen. Grundsätzlicher Abwägungen bedürfe es bei der Einführung des Abwasserabgabengesetzes, das jeden einzelnen voraussichtlich belasten werde, so daß zu gegebener Zeit noch entsprechende Beratungen anstehen würden. Zur Wasserversorgung sagte Härtenberger, daß insbesondere in den Außenbereichen von Steinburg sowie im Bereich Gaishausen noch eine technisch einwandfreie Lösung der zentralen Wasserversorgung angestrebt werde. Als Möglichkeit biete sich hier eine Ringleitung an. Da diese Wasserversorgung auch eine Nachfolge der Gebietsreform sei, könne hier mit einer staatlichen Förderung gerechnet werden. Es sei beabsichtigt, die Wasserversorgung im Bereich der Gemeinde Hunderdorf gänzlich sicherzustellen.
Dann sprach er das Baugebiet „Wegern I“ an und erklärte, er habe sich dafür eingesetzt, auch die noch nicht bebaute Fläche im Bebauungsgebiet für Bebauungszwecke zu erhalten. Aufgrund der vorhandenen Bebauung sei dies jedoch neuerdings nicht mehr möglich, wie eine örtliche Besichtigung ergeben habe. Es werde möglicherweise für eine Baugebietserweiterung ein neuer Bebauungsplan aufgestellt und eine entsprechende Bestandsaufnahme erfolgen. In einem neuen Aufstellungsverfahren seien jedoch härtere Auflagen zu erwarten.
Wie Härtenberger weiter ausführte, habe die Gemeinde direkt mit der Flurbereinigung nichts zu tun. Die Gemeinde habe aber einen Vorschlag unterbreitet, daß es aufgrund der vorhandenen Grundstücksüberschneidungen sinnvoll wäre, wenn im Bereich Hoch und im Bereich Au vorm Wald und Schafberg eine geringfügige Abweichung von der Gemeindegrenze erfolgen würde. Weiterhin habe die Gemeinde gesagt, in welcher Breite die Straßen im Zuge der Flurbereinigung ausgebaut werden sollten. Gegen die Anordnung der Flurbereinigung Hunderdorf, die den Bereich der ehemaligen Gemeinde Hunderdorf mit geringen Änderungen umfasse, seien gewaltige Gegenstimmen laut geworden. Härtenberger versicherte, einer Flurbereinigung positiv gegenüberzustehen. Ob die Flurbereinigung komme oder nicht, werde sich im Flurbereinigungsverfahren herausstellen. Die Gemeinde als solche werde sich weder befürwortend noch ablehnend verhalten. Härterberger gab noch bekannt, daß für den Bereich Steinburg-Gaishausen die Anordnung der Flurbereinigung im Jahre 1982 vorgesehen sei.
Ferner berichtete der Bürgermeister, daß der Gehwegausbau für den Bereich Steinburg entlang der Staatsstraße beabsichtigt sei. Da man einen Teilbereich bereits 1967 gefördert habe, sei für diesen bereits ausgebauten Teil ein Zuschuß nicht mehr zu erwarten, „Dabei wird leider berücksichtigt“, betonte Härtenberger, ,,daß der Gehweg bereits abgefahren ist und dies am starken Verkehr an der Staatsstraße zurückzuführen ist, wobei auch insbesondere schwere Fahrzeuge im Bereich der Kurven auf den Gehweg auffahren.“ Von seiten der Gemeinde sei beabsichtigt, im Jahre 1980 den Gehweg neu auszubauen, um eine entsprechende Bezuschussung werde man nochmals nachsuchen und diesbezüglich bei den Behörden vorstellig werden.
Härtenberger informierte die Anwesenden auch noch über den Verlauf der Trassenführungen der geplanten Ortsumgehungsstraße Hunderdorf – Steinburg.  Dabei handle es sich um keinen Ausbau durch die Gemeinde, sondern um eine Maßnahme von seiten des Staates im Zusammenhang mit dem Autobahnbau, denn die Staatsstraße werde künftig zubringende Straße zur Autobahnanschlußstelle in Grabmühl bei Hofdorf sein. Da hierbei auch ein vermehrter Verkehr zu verzeichnen sei, würden die bisherigen Ortsdurchfahrten diesen Verkehr nicht mehr aufnehmen können. Deshalb sei die Ortsumgehung geplant. Härtenberger unterstrich, daß im Bereich Hunderdorf-Breitfeld eine Trassenänderung von seiten des Gemeinderates dem Straßenbauamt Deggendorf unterbreitet worden sei, und die Trasse sich nunmehr entlang der Gemeindegrenze Windberg – Hunderdorf erstrecken solle. So können im Bereich Breitfeld größere Durchschneidungsschäden von Grundstücken vermieden werden. Im Bereich Au vorm Wald sei eine Änderung nicht angestrebt worden, da nach den dortigen Erkenntnissen, Grundstücksdurchschneidungsschäden nicht vorteilhaft abgewendet werden könnten. Härtenberger stellte hierzu heraus, daß im Interesse der Verkehrssicherheit jeweils kreuzungsfreie Überführungen im Bereich Au vorm Wald, im Bereich des Wirtschaftsweges Au-Gaishausen sowie im Bereich Breitfeld bei der jetzigen Staatsstraße 2139 und im Bereich der Windberger Straße in Hunderdorf gefordert worden seien. Bei der Staatsstraße 2139 im Bereich Breitfeld sollte zugleich eine Auf- und Abfahrtsmöglichkeit vorgesehen werden.
Abschließend gab der Bürgermeister zur Kenntnis, daß man sich auch für eine Wiederbesetzung der Zahnarztstelle in Hunderdorf verstärkt bemühe. Nach dem ein ausländischer Zahnarzt zugesichert habe, nach Hunderdorf zu kommen, gebe es noch verschiedene Schwierigkeiten mit der zuständigen Kassenzahnärztlichen Vereinigung. Härtenberger versicherte, es werde mit Nachdruck gefordert, daß das Kleinzentrum Hunderdorf wieder einen Zahnarzt erhalte, der dringend benötigt werde.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Heute Bastelabend
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk – Außenstelle Hunderdorf — veranstaltet am heutigen Freitag um 19 Uhr in der Hauptschule einen Bastelabend. Es wird ein Kerzenkranz hergestellt. Die Materialkosten belaufen sich auf 45 Mark. Die Kursgebühr beträgt 1 Mark. Die Veranstaltung wird nur bei genügender Beteiligung durchgeführt. Voranmeldung ist unbedingt erforderlich (Tel. 2474 Helmut Kalm).
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Nikolaus beschenkte 50 Kinder
Pfarrer Reitinger und Diakon Tepp hielten Ansprache beim Trachtenverein
Hunderdorf.
Der Heimat- und Volkstrachtenverein Hunderdorf hielt im Gasthaus Sandbiller seine diesjährige Nikolaus- und Weihnachtsfeier ab. Pfarrer Reitinger hielt dabei wiederum die traditionelle Adventsansprache. Auch der neue evangelische Diakon Tepp sprach zu den Trachtlern. Die Kindergruppe des Vereins unterhielt mit weihnachtlichen Gedichten und Liedern. Zudem stattete auch der Nikolaus dem Verein einen Besuch ab.
Eingangs begrüßte Vorstand Ernst Sacher insbesondere Pfarrer Reitinger, Pfarrassistentin Amann, Diakon Tepp, Bürgermeister Härtenberger und verschiedene Mitglieder des Gemeinderates. Dann hielt Pfarrer Reitinger im besinnlichen Teil der Weihnachtsfeier die schon zur Tradition gewordene Adventsansprache. Eingehend auf das Jahr des Kindes, führte der Pfarrer aus, ein Kind sei klein und angewiesen auf die Erwachsenen. Trotz allem, Kinder verändern die Welt, die Menschen. Ein Kind kann verschiedene Kräfte erwecken wie z. B. Verständnis, Liebe, Zärtlichkeit und Treue. Das Kind, das wir zu Weihnachten erwarten, so Reitinger, will uns die Kräfte des Innern, unsere Persönlichkeit entfalten und Verbindungen erwecken, sei es in der Familie, im Verein oder im Leben der Gemeinde. Das Jesuskind möchte die Menschen auf der ganzen Erde verbinden.
Der neue evangelische Diakon, Bruder Tepp, freute sich, in so eine Gemeinde gekommen zu sein, in der ein reges Vereinsleben ist und wo auch die Kinder betreut werden und auch aktiv am Vereinsgeschehen teilnehmen können. Die Vereine sind so eine Heimstatt für Kinder. Mit den Worten „Gehet hin“ sind wir Erwachsenen gemeint, betonte Diakon Tepp. Lassen wir uns zu den Kindern herab, sprechen wir mit ihnen und erwecken wir Verständnis. Abschließend wünschte der Diakon, die Kinder mögen viel Freude haben im Verein.
Bürgermeister Härtenberger sprach ebenso zum Trachtenverein. Der Verein, so der Sprecher, habe sich zur Aufgabe gesetzt, das Brauchtum zu pflegen und diese Aufgabe werde vom Hunderdorfer Trachtenverein wahrgenommen. Der Trachtenverein sorge dafür, daß der Volkstanz und weiteres Brauchtum erhalten bleiben. Den Mitgliedern mit Vorstand Ernst Sacher an der Spitze sprach Härtenberger Dank für die aktive Mitarbeit an Gemeindeleben aus. Abschließend wünschte das Gemeindeoberhaupt auch im Jahre 1980 viel Erfolg im Verein und im persönlichen Bereich.
Dann stattete der Nikolaus (Georg Schneider) dem Heimat- und Volkstrachtenverein einen Besuch ab. Abschließend hatte der Nikolaus an jedes der 50 anwesenden Kinder ein Päckchen, gefüllt mit Süßigkeiten, verteilt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Fernwasserbezug wurde vereinbart
Wappenmotive werden erkundet — Jagdreviere geändert
Windberg.
Bei der im Sitzungsstil in Windberg abgehaltenen Sitzung wurden in öffentlicher Beratung insbesondere behandelt die Bezugsmenge des Wassers für die Wasserversorgung Meidendorf-Irensfelden sowie die Gestaltungsmöglichkeiten des Gemeindewappens und die Beibehaltung des Ortsteilnamens „Fischbehälter“.
Gebilligt wurde eine Vereinbarung mit dem Fernwasserzweckverband Bayerischer Wald bezüglich der künftigen Wasserlieferungen für die gemeindliche Wasserversorgungsanlage Meidendorf-Irensfelden. Der Gemeinderat billigte diese Vereinbarung einstimmig, wonach zwischen der Gemeinde Windberg und dem Zweckverband Fernwasserversorgung Bayerischer Wald eine Fernwasserbestellmenge von 13 000 cbm jährlich festgelegt wird. Die Wasserlieferung soll nach Fertigstellung der beiderseitigen Anlagenteile aufgenommen werden. Nachdem das von seiten des Gemeinderates für ein Gemeindewappen Windberg vorgesehene Motiv (Rautenwappen und springender Windhund) nicht verwendet werden darf, da dieses Wappen das Kloster Windberg führt, sind neue Gestaltungsmöglichkeiten zu erkunden. Nunmehr hat der Gemeinderat von einem neuen Wappenvorschlag Kenntnis genommen. Es sollen zudem weitere Wappengestaltungsmöglichkeiten geprüft werden. Hierzu soll eine Vorsprache bei der Generaldirektion der Bayerischen Staatlichen Archive in München erfolgen durch den Bürgermeister und einige Gemeinderäte.
Der Gemeinderat hat Kenntnis genommen vorn Bescheid des Landratsamtes Straubing-Bogen vorn 23. Oktober 1979, wonach die im Zuge der Gebietsreform zu der Gemarkung Degernbach gekommenen Flächen nunmehr auch aus dem Jagdrevier Windberg aus- und an das Gemeinschaftsjagdrevier Degernbach angegliedert wurden. Bereits früher hatte die Gemeinde Windberg beantragt, daß diese Flächen nicht in dem gesamten Umfang der Stadt Bogen zugeordnet werden sollten und ebenso die Jagdgrenze anders verlaufen sollte. Dies wurde jedoch bereits in einem früheren Antragsverfahren abgelehnt.
Aufgrund einer Anfrage der Gemeinde Neukirchen erklärte sich der Gemeinderat damit einverstanden, im Anschluß an die Gemeindegrenze Windberg im Bereich Oberbucha die Wegestrecke auf dem Gebiet der Gemeinde Neukirchen auf einer Länge von rund 300 Metern mitzuräumen. Dadurch wird dieser Gemeindeverbindungsweg für den Durchgangsverkehr auf der gesamten Strecke geräumt. Zur Kenntnis genommen hat der Gemeinderat auch ein Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen bezüglich der Aufhebung des Gemeindeteilnamens „Fischbehälter“. Da der Gemeindeteil auch weiterhin bewohnt ist, soll die Aufhebung dieses Ortsteilnamens nicht erfolgen, stellte der Gemeinderat hierzu fest.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, 17 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Samstag, 8.12., 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Hunderdorf. Skiclub: Die Nikolausfeier in Ahornwies findet aus Termingründen am Samstag, 8. Dezember, erst um 15 Uhr statt. Abfahrt um 14 Uhr bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Hunderdorf. KLJB: Gruppenstunde im Jugendheim, 19.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Windberg. SV: Die Mitglieder treffen sich am Sonntag, 9. Dezember, um 14.30 Uhr im Gasthaus Amann zur Teilnahme an der Christbaumversteigerung des Trachtenvereins.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Windberg. Stammtisch-Richterschänke: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, wichtige Versammlung wegen Christbaumversteigerung im Gasthaus Dorfner.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Windberg. Trachtenverein: Sonntag, 9.12., 14.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Meidendorf. Motorsportclub: Samstag, 8.12., 19 Uhr, Weihnachtsfeier im Clublokal Hilmer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979


Au vorm Wald
Am Sonntag, den 9. Dezember 1979
Christbaumversteigerung
Beginn 14 Uhr.
Auf Ihren Besuch freuen sich:
FFW Au vorm Wald
Gastwirt Wagner-Freudenstein

Quelle: Bogener Zeitung, 07.12.1979



Straßenbau und Wasserversorgung stehen an
Bürgermeister Härtenberger informierte bei Bürgerversammlung in Gaishausen – Landrat Weiß lobte Aktivität der Gemeinde

Hunderdorf.
Eine gut besuchte Bürgerversammlung der Gemeinde Hunderdorf fand insbesondere für den Bereich Gaishausen im Gasthaus Solcher statt. Bürgermeister Härtenberger begrüßte neben den zahlreichen Besuchern besonders Landrat Ingo Weiß und die Gemeinderäte. Der Bürgermeister berichtete über die Maßnahmen im Haushalt 1979, der erstmals für die gesamte neue Gemeinde Hunderdorf nach der Gebietsreform aufgestellt worden war.
Nachdem noch vom früheren Gemeinderat Gaishausen die Maßnahmen Feuerwehrhaus und die Ortsteerungen abgeschlossen bzw. von der Gemeinde Hunderdorf vollendet worden seien, sei die neue Gemeinde Hunderdorf ihren Verpflichtungen gegenüber Gaishausen nachgekommen. Dann erläuterte der Bürgermeister den Haushaltsplan, wobei er betonte, daß auch die Gemeinde Hunderdorf eine Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft sei und einen Verwaltungsumlagebetrag von 142 000 DM zu entrichten habe, ebenso eine Schulverbandsumlage von 305 000 DM. An Miete für das Schulhaus könne eine Einnahme von 144 000 DM verzeichnet werden. Zur Feuerschutzabgabe betonte Härtenberger, daß eine Einnahme von 5 600 DM verzeichnet worden sei, wobei eine Erhöhung für den Bereich Gaishausen nicht eingetreten sei. Die Aufwendungen für die Feuerwehr hätten 17 000 DM betragen, so daß auch die Gemeinde noch Eigenmittel für die Wehren aufgewendet habe. Der Bürgermeister betonte, daß je nach Bedarf die Anschaffungen und Nachrüstungen für die Feuerwehr erfolgen würden. Für die Straßeninstandhaltung sei ein Betrag von 55 000 DM eingeplant.
Infolge der Gebietsreform sei durchschnittlich der Steuerhebesatz nicht erhöht worden. Der Bürgermeister betonte, daß man mit den Hebesätzen (je 300 Punkte) noch unter dem Kreisdurchschnitt liege. An Einkommensteuerbeteiligung sei ein Betrag von 546 000 DM in Einnahme veranschlagt worden, die Schlüsselzuweisungen betrügen 209 900 DM und die Schulddienstbeihilfen 42 600 DM. Die Hundesteuer stehe mit 4 200 DM zu Buche. Wesentliche Ausgaben der Gemeinde seien weiterhin die Kreisumlage mit 794 400 DM, der Zinsaufwand mit 168 000 DM und die Tilgungen mit 218 000 DM. Aufgrund der hohen Kreisumlage 1979 wegen guter Gewerbesteuereinnahmen im Jahre 1977 und der damit verbundenen geringen Schlüsselzuweisungen sei die Haushaltslage angespannt. Die Verschuldung pro Einwohner habe 1978 793 DM und 1979 879 DM betragen, was jedoch noch etwa Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden sei. Für die Gewerbesteuerausfälle im heurigen Jahr sei auch eine Bedarfszuweisung beantragt worden, wobei eine Entscheidung über diesen Antrag Mitte Dezember erfolge.
Straßenbau und Wasserversorgung
Für den Wirtschaftswegebau Au — Gaishausen sei die Planung (Kosten 26 000 DM) erstellt und die Förderung beantragt worden, führte der Bürgermeister weiterhin aus. Die Gemeindeverbindungsstraße Grub-Ellaberg sei in Angriff genommen worden, wobei heuer noch 165 000 DM verbaut werden sollen. Ein Zuschuß von 100 000 DM zu den Ausgaben werde erwartet. Dann erläuterte Härtenberger das Abwasseranlagenprojekt Steinburg —Gaishausen. Demnach koste der Kanal Gaishausen 1,8 Millionen Mark, Kanal Steinburg 1,9 Millionen Mark und die Kläranlage 1,8 Millionen Mark. Es ergäben sich so Gesamtkosten von 5,5 Millionen Mark. Hinsichtlich der Finanzierung, die Schwierigkeiten bereiten werde, müsse man sich noch nach Möglichkeiten erkundigen. Der Erhebung von maßvollen Anschlußgebühren müsse große Bedeutung zugemessen werden, versicherte Härtenberger.
Der Bürgermeister sprach auch den Ausbau der Wasserversorgungsanlage im Bereich Gaishausen und Steinburg an. Hierbei betonte der Sprecher, daß es als Nachfolgeausbau im Zusammenhang mit der Gebietsreform eine einmalige Gelegenheit sei, mit guter staatlicher Förderung für den gesamten Bereich durch eine Ringleitung die Wasserversorgung sicherzustellen. Härtenberger rief auf, diesem Projekt aufgeschlossen gegenüberzustehen. Zu den Wasseruntersuchungen versicherte Härtenberger, daß diese aufgrund der Trinkwasserverordnung durchzuführen seien, auch von Einzelbrunnen-Besitzern. Die Gemeinde biete die Möglichkeit einer Sammelbestellung an, wobei insbesondere für die Betroffenen ein günstigerer Kostenbetrag mit den Untersuchungslabors ausgehandelt werden kann. Der Bürgermeister ließ weiterhin verlauten, daß aufgrund eines Autobahnbaus eine Flurbereinigung erfolge, wobei sich eine Bereinigung für den gesamten Bereich der Gemeinde Hunderdorf angeboten habe. Die Grenze des Flurbereinigungsgebietes Hunderdorf umfasse den Bereich der früheren Gemeinde Hunderdorf und einen Bereich der Gemarkung Gaishausen im Bereich Hoch sowie in der Gemarkung Au vorm Wald, wobei verschiedene Grundstücksüberschneidungen gegeben seien, so daß hier eine Bereinigung ebenso zweckmäßig sei. Die Flurbereinigung Gaishausen-Steinburg sei zwei Jahre später zur Anordnung vorgesehen.
Bürgermeister Härtenberger gab bekannt, daß die Gemeinde seit November dieses Jahres auch über einen gemeindlichen Unimog mit Anhänger verfüge. Dieser sei insbesondere für den Winterdiensteinsatz (Räum- und Streudienst) im Gemeindebereich vorgesehen. Daneben würden jedoch auch weiterhin die Schneeräumeinsätze von Egon und Otto Weinzierl erfolgen. Der Unimog solle auch bei der Straßeninstandsetzung verwendet werden, wobei auch Schottermaterial nunmehr in Eigenregie angefahren werden könne.
„Eine aktive Gemeinde“

Landrat Ingo Weiß fand lobende Worte für die Gemeinde Hunderdorf

Landrat Ingo Weiß betonte, daß die Gemeinde Hunderdorf sehr aktiv sei. Aufgrund der Finanzkraft könne die Gemeinde mehr leisten, wobei insbesondere der Gewerbebetrieb, die Firma Nolte, eine große Bedeutung für den hiesigen Bereich habe. Der Landrat betonte, daß die Firma Nolte mit der Zahl der Beschäftigten eine der größten Firmen im Landkreis sei. Bei der Verschuldung liege die Gemeinde geringfügig über dem Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden. Von seiten des Kreises, sagte der Landrat, sei heuer auch die Kreisumlage erheblich gesenkt worden, was zugunsten der Gemeinden geschehen sei. Landrat Weiß nannte insbesondere die große Rolle beim Straßenausbau im hiesigen Kreisgebiet. So sei ein großes Kreisstraßennetz vorhanden, das in seiner Länge das drittgrößte in Bayern darstelle. Auch das Netz der Gemeindestraßen sei riesig. Der Landrat betonte, daß eine Menge geschehen sei, hinsichtlich des Ausbaus. Er dankte auch dem Freistaat Bayern für die Zuwendung aus Mitteln der Kfz-Steuer. Für den Ausbau seien erhebliche Zuschüsse an die Gemeinden gewährt worden. Ebenso sei der Unterhaltsbetrag für Gemeindestraßen in letzter Zeit ständig angehoben worden und liege derzeit bei 2 000 DM je Kilometer.
Ein weiterer Punkt, bei dem Hunderdorf mit zu den führenden Gemeinden zähle, sei das Sportzentrum, fuhr der Landrat fort. Der Landrat betonte, für einen Ort wie Hunderdorf seien diese Anlagen notwendig. Hinter manchen Vorhaben der Gemeinden des Landkreises müsse man jedoch ein Fragezeichen setzen, meinte der Landrat. Zu dem 5,5 Millionen-Kanalprojekt Steinburg-Gaishausen sagte der Landrat, daß die Finanzierung sicher ein Problem darstelle. Nicht problemlos werde auch die Einführung des Abwasserabgabengesetzes, ein Bundesgesetz, sein. Sinn und Zweck dieses Gesetzes werde unter anderem sein, die Kanalisationsprojekte zu fördern. Bezüglich dieses Gesetzes sei bereits ein Beamter mit den diesbezüglichen Vorarbeiten beschäftigt.
Auf die Brunnenuntersuchungen eingehend, sagte der Landrat, daß das Landratsamt diese Untersuchungspflicht nicht erfunden habe. Grundlage hierfür sei eine Verordnung, beschlossen vom Bundestag, gültig in allen Bundesländern. Dieses Gesetz sehe vor, daß das Gesundheitsamt die Brunnen begutachte und dann diese Liste dem Landratsamt als staatliche Behörde vorlege. Das Landratsamt sei verpflichtet, die Brunnenbesitzer aufzufordern, eventuelle Beanstandungen hinsichtlich der hygienischen Verhältnisse zu beseitigen und darüber zu wachen, daß die entsprechenden chemischen und mikrobiologischen Untersuchungen durchgeführt werden. Der Landrat versprach, sich dafür einzusetzen, daß bei einer Gesetzänderung noch weitere Erleichterungen vorgesehen werden. Abschließend betonte er, Hunderdorf gehöre zu den führenden Gemeinden und sein Gesamteindruck von ihr sei positiv. Auch die Einwohnerzahl habe sich in den letzten Jahren konstant gehalten. Bürgermeister Härtenberger und der Gemeinderat seien bemüht, diese positive Entwicklung auch weiterhin beizubehalten. Der Landrat versicherte, den weiteren Aufschwung von Hunderdorf auch künftig gerne zu unterstützen. Dabei hob er auch noch das gute Verhältnis zu Gaishausen hervor.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.1979


Diavortrag mit Otto Kerscher
Hunderdorf.
Das Volksbildungswerk veranstaltet einen Lichtbildervortrag mit dem bekannten Heimatforscher Otto Kerscher. Er zeigt Bilder vom „Weihnachtlichen Brauchtum im Bayerischen Wald“. Außerdem erzählt er über die Arbeit der Waldbauern im vorigen Jahrhundert. Die ‚Bevölkerung ist am Sonntag, 12. Dezember, 20 Uhr, in die Hauptschule eingeladen. Unkostenbeitrag 2 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Samstag, Nikolausfeier bei Sandbiller um 19.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.1979


Steinburg. Imkerverein: Sonntag, 9. Dezember, 9.30 Uhr, Frühschoppen im Gasthaus Berger-Höfelsauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.12.1979


Hunderdorf. SV: Samstag, 15. Dezember, Weihnachtsfeier (Vorverlegung!) mit den Neukirchner Sängern.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.12.1979


Weihnachtsaktion war ein Erfolg
Hunderdorf.
Auch heuer wieder hatte der Pfarrgemeinderat in Zusammenarbeit mit der Katholischen Landjugend eine Weihnachtsaktion gestartet. Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Landjugend boten Weihnachtskarten und Sondermarken an. Die Gottesdienstbesucher machten von dem Angebot regen Gebrauch. So konnten insgesamt fünfhundert Karten und sechshundert Weihnachtswohlfahrtsmarken verkauft werden. Der Reinerlös der Kartenaktion von 200 DM konnte an das Bonifatiuswerk in Paderborn überwiesen werden, während die 180 DM aus dem Zuschlag der Briefmarken an die Caritas gehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.1979


Adventsfeier selbst gestaltet
Hunderdorf.
Mit dem „Vorspruch auf eine Weihnachtsfeier“ begann die Adventsstunde der jüngsten Mitglieder des Skiclub Hunderdorf in der vereinseigenen Skihütte in Ahornwies. Nachdem Abteilungsleiter Illmann die Kinder mit ihren Eltern begrüßt hatte, lief ein Programm ab, das die Kinder unter Anleitung von Ingrid Hentschirsch selbst gestalteten. Lieder, Musikstücke und Gedichte wechselten dabei. Die Weihnachtsgeschichte „Heit Nacht hat‘s a Schneeberl g’schneit“ gefiel allen Zuhörern. Zur Freude aller Kinder erschien auch er Nikolaus und überreichte jedem ein Säckchen mit Süßigkeiten. Auch für die Leiter der Skigymnastik, Claudia Kaldonek und Kornel Klar, hatte der Nikolaus eine kleine Anerkennung.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.1979


Hunderdorf. Evangelisch-Lutherische Gemeinde: Morgen, Mittwoch, 16.30 Uhr Jungschar Fichtenstraße (Frau Tepp).
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.1979


Josef Retzer wurde 75 Jahre alt
Viele Vereine gratulierten dem beliebten Jubilar und früheren Gemeinderat

Anton Häusler (FFW Steinburg) und Vorstand Alfons Pflügl (KuSK Hunderdorf) gratulierten dem ehemaligen Gemeinderat Josef Retzer (Mitte) zum 75. Geburtstag.

Au vorm Wald. „Mit meinem Herzschrittmacher bin ich sehr zufrieden“, erklärte Josef Retzer anläßlich seines 75. Geburtstages, zu dem ihm die ehemaligen Bürgermeister und Gemeinderäte Steinburgs, Alfons Berger und Johann Feldmeier, sowie die Vorstände zahlreicher Vereine gratulierten, deren Mitglied oder Ehrenmitglied der rührige Jubilar ist.
Alfons Pflügl gratulierte namens der Vorstandschaft der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf. Er betonte, für seine langjährige Mitgliedschaft, seinen unermüdlichen persönlichen Einsatz und seine 15jährige Tätigkeit als Kassier sei Josef Retzer zum Ehrenmitglied ernannt worden. Weiter gratulierten die Wehren Au vorm Wald, Gaishausen und Steinburg, die BRK-Ortsgruppe Steinburg und der Heimat- und Fremdenverkehrsverein.
Wie beliebt Josef Retzer bei der gesamten Bevölkerung ist, die ihm als tüchtigen Hausschlachter ebenso wie als guten Nachbarn und Mitmenschen schätzen lernte, zeigen die vielen Glückwünsche und Präsente. Der Heimatdichter Ludwig Hieninger überraschte den 75jährigen Jubilar mit einem Gedicht. Johann Feldmeier bedankte sich bei dem ehemaligen Gemeinderatskollegen, der 28 Jahre im Gemeinderat Au vorm Wald und schließlich in Steinburg gewirkt habe, für viele gute Ratschläge. Altbürgermeister Alfons Berger würdigte die Schaffenskraft des unermüdlich tätigen Gemeinderats und Bürgers Josef Retzer. FFW-Kommandant Anton Häusler und andere Vereinsmitglieder schilderten harte Zeiten, aber auch Humorvolles aus dem arbeitsreichen Leben des allseits beliebten Jubilars, der für die Familie, für alle und die ehemalige Gemeinde immer da gewesen sei und alles getan habe.
Dem Jubilar, der in Degernbach geboren wurde, 1934 die Landwirtstochter Maria Haimerl aus Au vorm Wald heiratete, Kriegsteilnehmer von 1940 bis 1945 und in russischer Kriegsgefangenschaft war, wünschten mit zwei Söhnen und drei Töchtern elf Enkelkinder alles Gute und viel Gesundheit.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.12.1979


Johann Feldmeier feierte Geburtstag
Au vorm Wald.
Am vergangenen Montag könnte Johann Feldmeier in Au vorm Wald seinen 80. Geburtstag feiern. Trotz dieses hohen Alters fühlt sich der Jubilar noch recht gesund und hat bis heute seinen Humor nicht verloren. Neben zahlreichen Gratulanten überreichte Bürgermeister Feldmeier im Namen der Gemeinde Hunderdorf einen Geschenkkorb und übermittelte die herzlichsten Glückwünsche. Johann Feldmeier wurde ans 10. 12. l899 in Kager bei Obermühlbach geboren. Mit drei Geschwistern verbrachte er seine Jugendzeit am elterlichen Anwesen. 1934 schloß er mit Franziska Breu den Bund fürs Leben. Bis 1956 bewirtschaftete er mit seiner Frau und einer Tochter in Mitterberg ein kleines landwirtschaftliches Anwesen. Als das Wohnhaus niederbrannte, erwarb der Jubilar in Au vorm Wald erneut eine Landwirtschaft. Hier verbringt er mit seiner Frau den Lebensabend.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.1979


Mit altbairischer Musik gefeiert
Hunderdorf.
Abteilungsleiter Otto Sachs konnte zur Weihnachtsfeier der Eisschützen viele Gäste begrüßen, darunter Bürgermeister Egon Weinzierl und den ersten Vorsitzenden des SV Hunderdorf, Joachim Kaldonek. Sachs nahm die Gelegenheit wahr, einmal allen, die sich für den Eisstockclub in irgendeiner Weise verdient gemacht hatten, zu danken. Bürgermeister Weinzierl hob die Fertigstellung des Sportzentrums hervor, wobei auch die Eisschützen ihre Bahn erhalten hätten, während erster SV-Vorsitzender Kaldonek die Stockschützen als eine große Familie bezeichnete, die gern auch das Gesellige pflege. Von einer Gesangs- und Instrumentalgruppe, bestehend aus Hermann Mühlbauer, Rita Wagner und Angelika Engel, wurden im Stil der altbairischen Stubenmusik alte Weihnachtsweisen und die Herbergssuche dargeboten. Vor dem Festessen erschien der Nikolaus, der so manches in humorvoller Weise kritisierte, aber auch die Schützen, welche bei Turnieren im Einsatz waren, mit einem Bierkrügerl beschenkte. Beim gemütlichen Beisammensein spielte der „Bichl Sepp“ auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.1979


Hunderdorf. Evang.-Luth. Jugend: Donnerstag, 13. 12., 15 Uhr, Kindertreff (Vorschule bis 4. Kl.) in der Fichtenstraße 28 (Erika Tepp). Heute, Mittwoch, 16 30 Uhr, Jungschar (5. bis 9. Kl.) in der Fichtenstraße 28 (Diakon Tepp).
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, um 19.30 Uhr wichtige Vereinsversammlung, bereits um 19 Uhr Ausschußsitzung.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.1979


Windberg. Rotes Kreuz: Der Dienstabend findet bereits am Donnerstag, 13. 12., bei Mühlbauer statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.1979


Der Leser hat das Wort:
„Jugend fühlt sich als Randgruppe“
Wir Jugendlichen aus Hunderdorf und Umgebung waren bei dem „sozialen Grundkurs“ im Jugendhaus Windberg als Teilnehmer dabei. Gerade in unserer Gegend gibt es keinen geeigneten Treffpunkt für uns Jugendliche. Weil wir uns daher immer auf der Straße (Schulhof) treffen, sind wir der Meinung weiter Teile der Bevölkerung tatsächlich eine Art „Randgruppe“. Wir werden als ,,asoszial, Rocker, Halbstarke. Schläger etc“ bezeichnet. Deshalb ist es natürlich auch nicht verwunderlich, daß sich niemand für uns einsetzt. Um diese weitverbreitete Ansicht aufzuheben, um zu erklären, warum wir zu dieser negativen Einschätzung gekommen sind aber auch um klarzumachen, daß wir in Zukunft bemüht sind, nur noch positiv aufzufallen, wäre ein Gespräch aller Interessierten sinnvoll. Wir als Gruppe von jungen Leuten aus der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf planen daher eine Art „Frühschoppen“, zu dem wir alle Eltern und andere interessierte Mitbürger einladen werden. Es dürfte — so glauben wir — niemandem egal sein, wo wir uns treffen können, was wir Tag für Tag machen und wie wir uns unsere Zukunft vorstellen. Wir bitten daher die Verantwortlichen in der Gemeinde zu überlegen, wie wir zu einem geeigneten Raum kommen können.
Willi Hornberger
Kirchgasse 2 Hunderdorf
Jürgen Müller
Quellenweg 28 Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 12.12.1979


20 Geburten im November
Geburten und Sterbefälle hielten sich die Waage – Sechs Eheschließungen
Bogen.
Mit 20 Geburten, 20 Sterbefüllen und sechs Eheschließungen wurde das Standesamtsregister für den Monat November abgeschlossen.
Geboren wurden: … Eine Tochter Sabine Gertraud, den Eltern Siegfried und Gertraud Attenberger, Mariaposching/Breitenrain … Eine Tochter Monika, der Mutter Heidi Spierhansl, Hunderdorf/Lintach …
Geheiratet haben: … Der kaufm. Angestellte Horst Wolfgang Buckow, Bogen, Tassilo-Straße 5, um die Köchin Regina Waltraud Anna Zimmer, Bogen, Tassilo-Straße 5. …
Gestorben sind: …
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Flurbereinigungsbeschluß liegt auf
Hunderdorf.
Der Flurbereinigungsbeschluß mit Begründung sowie die Gebietskarte liegen im Verwaltungsamt Hunderdorf in der Zeit vom 13. bis einschließlich 27. Dezember zur öffentlichen Einsichtnahme während der allgemeinen Dienststunden auf. Der Flurbereinigungsbeschluß ist ferner an den Anschlagtafeln der Gemeinde Hunderdorf ausgehängt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Rummelsberg wurde besucht
Brüderhaus, Kirche, Berufsbildungswerk, Stephanusheim und Jugendhilfezentrum besichtigt

Bogen / Hunderdorf. Eine Gruppe konfirmierter Jugendlicher der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bogen besuchte am Wochenende mit Diakon Tepp Rummelsberg.
Der Ausflug begann mit der Teilnahme am Brüdergebet in der Ausbildungs- und Wohnstätte der zukünftigen Rummelsberger Diakone. Brüderhausvater Feitl begrüßte auch die Teilnehmer und

Der Altarraum der Philippuskirche in Rummels-berg mit den sieben Bildern der Barmherzigkeit

freute sich, daß sich so viele junge Menschen für Rummelsberg seine Häuser und die Brüderausbildung interessieren. Als weiteres Ziel stand die Philippuskirche auf dem Programm. Der große Sandsteinquaderbau wurde von den Brüdern selbst erbaut. Sie brachen Stein um Stein aus dem Sandsteinfels, zogen diese Steine dann im Winter eigenhändig mit Schlitten nach Rummelsberg und bauten mit Hilfe zweier Maurer — so geht es aus den alten Lohnlisten hervor — dieses Gotteshaus. Den Altarraum beherrschen die sieben Bilder der Barmherzigkeit aus Matthäus 25, 35 und 36. Der gekreuzigte Christus beherrscht den Chorraum. Es ist nicht der „leidende“. sondern der „triumphierende Christus“, die Hände in fast segnender Geste, die Augen offen und den Lorbeerkranz statt der Dornenkrone auf dem Haupt — so stellt er sich dem Urheber dar.
Dann ging es durch die Läutekammer auf den Glockenturm, wo heute und wohl auch in Zukunft Glocken noch mit Hand geläutet werden. Von hier aus hatten die Teilnehmer einen Überblick über das, was sich „Rummelsberger Anstalten“ in Rummelsberg nennt ein Stadtteil, der nichts anderes beherbergt als Menschlichkeit, brüderliche Seelsorge und Hilfe im Sinne der sieben Werke der Barmherzigkeit. Kein Privatgrundstück und kein Privathaus gibt es in diesem Ort. Jedes Gebäude dient dem Mitbruder und der Mitschwester. Drei dieser großen Häuser galt es zu besichtigen. Als erstes stand das Berufsbildungswerk auf dem Programm. 380 junge, körperlich behinderte Menschen bekommen hier eine gründliche Ausbildung. Es handelt sich ausnahmslos um Jugendliche mit Schäden am Skelett oder mit Geburtsschäden, die irreparabel sind, und die früher — von den Familien versteckt — keine Chance für einen Ausbildungsplatz hatten und als Frührentner oder Sozialhilfeempfänger dahindämmerten. Alles in diesem Komplex ist auf den Behinderten zugeschnitten: Telefone für „80-cm-Große“ und für Normalgrößen, Türen, die sich für Rollstuhlfahrer automatisch öffnen, Toiletten, die auch von einem an den Stuhl Gebundenen benutzt werden können, und nirgendwo ein Raum, der nicht ohne Treppe erreicht werden kann. — Achtzehn Berufe werden angeboten, und so kann ein „Conterganmädchen“, das ohne Arme und Hände leben muß, zu einer „flotten Sekretärin“ ausgebildet werden, die mit den Füßen ihr Stenogramm aufnimmt und anschließend „zehnzehenblind“ den Brief tippt.
Im Stephanusheim, einem Heim für Menschen, die ständiger Pflege bedürfen, konnten die Konfirmierten den Rummelsberger Bruder und Diakon Oskar Hornung begrüßen, der dieses Haus leitet und früher Heimleiter in Bogen war. Er führte die Gruppe durch das Haus, machte die jungen Menschen mit den Problemen Behinderten bekannt und erläuterte die Arbeit und die Aufgaben des Personals. Er wies dabei auch auf die Möglichkeit hin, in den Rummelsberger Häusern ein diakonisches Jahr zu verbringen.
Bruder Liedtke schließlich führte die jungen Bogener durch das Jugendhilfezentrum wo auch ein Gruppenhaus besichtigt werden konnte, in dem ein Dutzend Kinder wohnt. Vier Erzieher sorgen für das seelische und leibliche Wohl der Schutzempfohlenen. Diakon Liedtke führte in seiner Ansprache aus, daß die Kinder zum Großteil durch die Situation der Familie geschädigt seien, und Diakon Tepp ergänzte diese Feststellung noch mit dem Hinweis, daß bei vielen Kindern, die in einem solchen Heim landen, nicht diese, sondern die Eltern in ein Heim gehörten. Ein Großteil der Kinder sei „frühgeschädigt“ oder stamme aus einem Milieu, in dem eine Erziehung nicht möglich war.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit den Ausbildungsbrüdern bildete eine Fahrt zum Waldheim in Rummelsberg den Abschluß. Hier wird ein Teil der Jugendlichen aus Bogen am vierten Advent zu einem Grundkurs für ehrenamtliche Gruppenleiter zusammenkommen. Der Nürnberger Christkindlesmarkt rundete das Wochenende ab ein Wochenende, das den Jugendlichen einmal die andere Seite der von Reklame und Weihnachtsrummel gekennzeichneten Medaille zeigte, aber auch Wege und Möglichkeiten wies, sich selbst künftig in den Dienst am Nächsten und in den Dienst der, Nachfolge Christi zu stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Hunderdorf. KLJB: Freitag, 14. 12., 19 Uhr, Vollversammlung im Jugendheim
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Hunderdorf. SV-Frauenabteilung: Heute, Donnerstag, 19.30 Uhr, gemütliches Beisammensein zum Jahresabschluß für alle Mitglieder im Gasthaus „Zum Bergerbräu“. Abfahrt ab Schule Hunderdorf möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Heute, Donnerstag, 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung:
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Freitag, 14. 12., 19.30 Uhr, Versammlung um Cafe Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Windberg. SV: Freitag, 14. 12., 19 Uhr, Weihnachtsfeier für alle Vereinsmitglieder im Schulhaus-Turnsaal.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Steinburg. FFW: Samstag. 15.12., 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier mit Versteigerung und Tombola im Berger-Saal.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


„Naturtalente” bleiben zusammen
Nach der vierten gelungenen Vorführung jetzt Pläne für die Zukunft
Steinburg.
Brechend voll war am Samstag und Sonntag der Bergersaal, als die Stammtischfreunde Lintach-Hunderdorf zum dritten und vierten Male unter der Regie ihres Ehrenvorsitzenden Alois Winter aus Straubing das zwerchfellerschütternde Stück „D‘ Welt geht unter“ spielten. Die Laienspieler gaben ihr Bestes, Lachsalven und herzhafter Beifall des Publikums zeigten, daß alle Darsteller — ob mit großer oder kleiner Rolle — echten bayerischen Volkshumor auszudrücken verstanden.
„D‘ Welt geht unter!“ In einem weltabgeschiedenen Dorfe, das Regisseur Alois Winter nach Steinburg und Schafberg verlegte, hat sich dieses Gerücht verbreitet. Einige merkwürdige Naturerscheinungen und Vorkommnisse scheinen die bevorstehende Weltkatastrophe zu bestätigen. Emerenzen’s schwerer Traum, Barometer-Simmerl’s drei Wetter-Deuter am eigenem Leibe: „Frostbeuln am Haxn“ „gebrochener Arm“ und „a Zahnstumpn“, die ihm alle zu gleicher Zeit wehtun, und des Forstwarts Naturbeobachtungen während der verflossenen Nacht. Was liegt auch näher, als dies alles in Zusammenhang zu bringen, mit einem soeben im Orte bekanntgewordenen Zeitungsbericht über den heute bevorstehenden Zusammenprall eines Kometen mit der Erde. Als sich nun auch noch der Herr Ortspfarrer den Anschein gibt, als glaube auch er an den Weltuntergang, ist’s mit der Ruhe des Dörfchens aus. Man ahnt ja nicht, daß sich der Herr Pfarrer nur deshalb dieses Mittels bedient, um ein langjähriges Zerwürfnis zwischen dem Gamskogl-Wirt und seinem Sohn, dessen Verhältnis mit Elly dem Vater ein Dorn im Auge ist, zu beseitigen.
Doch die besten Absichten des Pfarrers lösen verheerende Folgen aus: Alle Bande der Moral lösen sich, die Menschen gebärden sich wie Geblendete und Verwandelte: Der Pantoffelheld Irenäus Fleckerl (Lothar Schießl) wird zum Haustyrannen, der Knecht (Josef Zollner) spielt sich zum Herrn auf, der Forstwart (Hans Achatz) versöhnt sich mit dem Wilddieb (Klaus Klar), Emerenz (Petra Janker) bedauert, sittsam gelebt zu haben, Florian Gaudinger (Reinhard Korte) aber willigt letztlich in die Heirat seines Sohnes Schorschl (Karl Englmeier) mit Elly (Karin Feiler) ein und Kuni (Agnes Freundorfer) lernt endlich ihren „Haustyrannen“ als kerniges Mannsbild schätzen. Vitus (Josef Biendl) und Kellnerin Gustl (Annerl Schlecht), Pfarrer (Alfons Bugl) und Barometer-Simmerl (Ernst Sacher) sind gelungene Kontrastfiguren, die dem Spiel der Hauptakteure Glanz verleihen. Dank einer ausgefeilten Regie und einer guten Hand für Schauspieler-Naturtalente gewinnt auch die winzige Rolle des Hofbauern-Sepperl (Hans Lobmeier) unter Winters Regie Geltung.
Alle Spieler erhielten viel Beifall. Besonders Irenäus, Kuni, Gaudinger und Barometer-Simmerl, dessen Stotterer gekonnt waren, spielten alle Situationen mit urwüchsiger Kraft, guter Gestik und Mimik, so daß die Zwerchfellmuskeln der Zuschauer arg strapaziert wurden. Nichts Gekünsteltes, gesunde Natürlichkeit strahlte Elly in ihrer Liebhaber-Rolle aus. Ihr geliebter Schorschi trat als selbstbewußter Amerikaner und Bayer, der sein Madel nicht vergessen hat, in dem Augenblick mit einem Feuerwerk für den hart — und doch endlich nachgebenden — Vater auf, einem Feuerwerk, das ein ergötzliches Durcheinander auslöst und von den Anwesenden als der befürchtete Kometenzusammenprall gedeutet wird.
Trinkend, essend, singend, liebend erwarten die „Leizachhausener“ den Weltuntergang, der aber ausbleibt, nachdem man entdeckt hat, daß das Datum dieser Zeitungsnotiz genau zehn Jahre zurückliegt. Korbi Rasch zieht den Anzug seines Herrn untertänig zum Gaudium der Zuschauer aus, Emerenz und Gusti finden wieder zu sich, Wilddieb und Forstwart „stehen sich erneut als Gejagter und Jäger“ gegenüber. Aber einige wandelte der „Weltuntergang“ doch: Gaudinger will kein „Heilpraktiker“ mehr sein, Kuni und Irenäus söhnen sich als Ehepaar aus und freuen sich, daß Elly endlich ihren Schorschl, den der Vater vom Erbe ausschließen wollte, glücklich in die Arme schließt.
Am Schluß der vierten Vorstellung bedankte sich Vorstand Hans Achatz beim Publikum, das aus Begeisterung das „Weltuntergangslied“ nach der Vorstellung mitgesungen hatte, sehr herzlich. Zur Regiearbeit von Alois Winter meinte er, daß nur durch die Fähigkeiten des engagierten Regisseurs echte Zusammenarbeit und großer Beifall erreicht wurden. Winter selbst lobte seine „Naturtalente“, die mit ihrem Können viel Erfolg geerntet haben. Er äußerte, es liege an den Schauspielern, so wie durch diese vier Aufführungen für die Kirchenorgel, auch für jeden anderen guten Zweck zu spielen, wozu alle ihre Bereitschaft erklärten. Achatz und Winter dankten auch Inspizient Willi Sterr, Bertl Riedl (Bühnenbild), Christine Sterr und Frau Achatz (Maskenbildnerin und Souffleusen) und allen, die vor und hinter der Bühne auf ihre Freizeit verzichtet hatten, um ihr Können in den Dienst der guten Sache zu stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


SV Windberg e.V.
Zu unserer am Freitag, den 14. 12. 1979,
stattfindenden
Weihnachtsfeier
mit Filmvorführung laden wir alle Mitglieder mit
ihren werten Angehörigen malt recht herzlich ein.
Beginn. 19 Uhr im Schulhaus Windberg.
Die Vorstandschaft
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


SV Hunderdorf
Samstag, 15. Dezember,
19.30 Uhr
Weihnachtsfeier
des Gesamtsportvereins bei
Sandbiller mit den
„Neukircher Sängern“

Es ergeht Einladung an alle
Mitglieder
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Hunderdorf
Zu unserer
Christbaum-
versteigerung

am Freitag, den 14. 12. 1979,
um 19.30 Uhr bei Sandbiller,
laden wir die Bevölkerung,
Vereine und Gönner recht
herzlich ein.
Bayerwaldverein Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 13.12.1979


Weitschauende Planungspolitik der Gemeinde
Bürgermeister informierte über das Gemeindegeschehen — Positive Entwicklung — Flurbereinigung ein heißes Eisen
Hunderdorf.
Für den Bereich Hunderdorf fand im Gasthaus Sandbiller die diesjährige Bürgerversammlung statt. Bürgermeister Härtenberger berichtete über das Gemeindegeschehen und erläuterte den Haushalt und die entsprechenden Maßnahmen der Gemeinde wie Straßenbau, Bau des Sportzentrums und weitere Projekte. Baudirektor Dr. Antusch übermittelte Grüße von Landrat Ingo Weiß und sprach über die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde, wobei er insbesondere die vorbildliche Planungspolitik der Gemeinde lobte. In der anschließenden Diskussion stand Bürgermeister Härtenberger Rede und Antwort zu Fragen und Anträgen. Ein heiß diskutiertes Thema war wiederum die Flurbereinigung.
Eingangs erläuterte der Bürgermeister den Haushalt der Gemeinde, der erstmals nach der Gebietsreform für die drei ehemaligen Gemeinden in einem Gesamthaushalt festgestellt wurde. Hierbei nannte der Bürgermeister unter anderem die Verwaltungsumlage an die Verwaltungsgemeinschaft mit Ausgaben von 142 000 DM sowie die Schulverbandsumlage mit 305 000 DM. Aus der Einkommensbeteiligung vom Bund erhalte die Gemeinde 546 000 DM, weiterhin Schlüsselzuweisungen 209 900 DM sowie eine Schulddienstbeihilfe für die Schulhausbaumaßnahme in Höhe von 42 600 DM. An größeren Ausgaben stehen die Kreisumlage mit 794 400 DM, die den Gemeindehaushalt arg beanspruche, zu Buche. Die Verschuldung sei etwas angestiegen und belaufe sich nunmehr Ende 1979 auf 899 DM, was etwas über dem Kreisdurchschnitt sei. Infolge von Gewerbesteuerausfällen, die die Gemeinde unvorhergesehen zu verzeichnen gehabt habe, sei im Dezember eine Überbrückungsbeihilfe von 400 000 DM vom Land Bayern bewilligt worden. Wie Bürgermeister Härtenberger weiter ausführte, seien die Steuerhebesätze mit 300 Prozentpunkte im Verhältnis zum Landkreisdurchschnitt um zehn bis zu 30 Punkte niedriger.
Eine der Maßnahmen im Vermögenshaushalt, insbesondere im Bereich Hunderdorf, sei die Kanalisation Hunderdorf (Bauabschnitt II), die insgesamt mit 880 000 DM veranschlagt sei. Im Jahr 1979 seien Ausgaben von 550 000 DM sowie hierzu Anliegerbeiträge von 275 000 DM sowie ein Staatszuschuß von 275 000 DM vorgesehen. Für Sportgeräte zur Sportplatzpflege wie z. B. Rasenmäher, Kehrmaschine usw. seien 16 000 DM aufgewendet worden. Das Sportzentrum in Hunderdorf, sagte Härtenberger, sei in zwei Bereiche gegliedert; der Teil Freizeit und Erholung sehe Einnahmen von 211 000 DM gegenüber Ausgaben von 325 000 DM vor. Die Schulsportanlage stehe mit Einnahmen von 295 000 DM und Ausgaben von 425 000 DM im Haushaltsplan. Die abgeschlossene Wirtschaftswegebaumaßnahme Starzenberg — Lintach sei noch mit Ausgaben von 221 000 DM veranschlagt, wogegen Einnahmen von 199 000 DM eingeplant seien. Die Maßnahme Ortsdurchfahrt Hofdorf sei ebenfalls 1979 abgeschlossen worden, wobei Ausgaben von 335 000 DM, Einnahmen von 179 000 DM, Zuschuß aus Kfz-Mitteln des Landkreises, gegenüberstünden.
Die anstehenden Maßnahmen ansprechend, führte Härtenberger aus, daß für den gesamten Gemeindebereich nach der Gebietsreform der Wasserversorgung durch eine Ringversorgung geplant sei. Hier könne mit einer entsprechend guten Förderung gerechnet werden, da dies eine Nachfolgemaßnahme der Gebietsreform sei. Weiterhin stehe die Erweiterung des Baugebietes „Hochfeld-Süd“ an, wo bisher acht Bauparzellen verkauft werden konnten. Man hoffe, hier noch weitere Grundstückserwerbe und Wiederveräußerung an interessierte Baubewerber in der kommenden Zeit vornehmen zu können. Als weiteres nannte Härtenberger die demnächst vorgesehene Planung der Ortsumgehungsstraße Hunderdorf. Hier sei von seiten der Gemeinde im Bereich Breitfeld eine Trassenveränderung vorgeschlagen worden, damit möglichst größere Grundstücksabschneidungen vermieden werden. Zudem wurde von der Gemeinde im Bereich Windberger Straße, Staatsstraße 2139 bei Nolte sowie in Au vorm Wald eine höhenfreie Überführung gefordert. Weiterhin nannte Bürgermeister Härtenberger die Bemühungen wieder einen Zahnarzt nach Hunderdorf zu bekommen. Dies sei besonders schwierig, da sich bisher trotz intensiver Bemühungen Zahnärzte nicht für eine Praxiseröffnung in Hunderdorf ausgesprochen hätten. Nun habe sich ein Zahnarzt für Hunderdorf interessiert, jedoch gebe es noch verschiedene Schwierigkeiten mit der Zahnärztlichen Vereinigung. Die Gemeinde werde diesbezüglich jedoch weiterhin verstärkt für die baldige Besetzung Hunderdorfs mit einer Zahnarztpraxis eintreten, versicherte Hartenberger.
Die Flurbereinigung ansprechend sagte Härtenberger, daß die Gemeinde selbst mit der Flurbereinigung wenig zu tun habe. Von seiten der Gemeinde seien jedoch Vorschläge für den Wegeausbau und eine geringfügige Änderung der Flurbereinigungsgebiete im Bereich Au vorm Wald und Hoch vorgeschlagen worden. Zum Antrag der Flurbereinigungsgegner, die Gemeinde möge sich gegenüber der Flurbereinigung ablehnend verhalten, führte Härtenberger aus, man wolle sich hier neutral zeigen. Härtenberger meinte, daß es auch besser wäre, gegebenenfalls die Flurbereinigung zu bejahen, wenn diese und jene Maßnahmen durchgeführt werden. Insoweit entspreche die Unterschriftsliste gegen die Flurbereinigung auch nicht absolut den richtigen Verhältnissen.
Bürgermeister Härtenberger gab bekannt, daß die Gemeinde nach der Gebietsreform 2885 Einwohner habe, die Gebietsfläche nunmehr 2185 Hektar umfasse, Gemeindestraßen seien 47,6 Kilometer vorhanden, wobei jedoch nur 21,7 Kilometer mit einer Teerdecke versehen seien. Zurückkommend auf die Gebietsreform und die Neugründung der Verwaltungsgemeinschaft stellte Härtenberger fest, daß der Verwaltungsaufwand für die Gemeinde einschließlich der Aufwandsentschädigungen nicht teuerer geworden sei und so die Befürchtungen, die Verwaltungsgemeinschaft sei erheblich teuerer, bisher für die Gemeinde nicht eingetreten seien. Härtenberger sprach in diesem Zusammenhang den Dank an Geschäftsleiter Kern und dem weiteren Verwaltungspersonal aus. Dann sprach Härtenberger von seiten der Gemeinde den Glückwunsch an Xaver Baier, Hofdorf, aus, der kürzlich die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten hat für seine Berichterstattungstätigkeit auf dem Sektor Wachstum und Ernte gegenüber dem Bayerischen Statistischen Landesamt.
Die Großbaumaßnahme Autobahn und die Verlegung der Staatsstraße stünden an, so daß die Flurbereinigungsdirektion von sich aus initiativ geworden sei. Neben der Flurbereinigung sei auch eine allgemeine Flurbereinigung vorzusehen. Für die Anordnung sei allein zuständig die Flurbereinigungsdirektion. Dr. Antusch nannte die Flurbereinigung ein gutes Instrument, da auch eine Erschließung der Einzelgehöfte erfolge und bei entsprechender Flächeneinbringung der Gemeinde eventuell auch allgemeine Bedarfsflächen freigehalten werden könnten. Abschließend dankte Dr. Antusch Bürgermeister Härtenberger und seinem Gemeinderat für ihren Einsatz. Die Gemeinde Hunderdorf weise weiterhin aufsteigende Tendenz auf und die Finanzen seien geregelt, betonte Dr. Antusch.
In der anschließenden Diskussion gab es insbesondere ausführliche Debatten hinsichtlich der Flurbereinigung. Dr. Antusch meinte, man solle sich zuerst einmal anhören und feststellen, welche Maßnahmen die Flurbereinigung vorsehe, dann bestehe immer noch die Möglichkeit, Einspruch einzulegen. Die Gegner der Flurbereinigung verlasen und übergaben anschließend ein Schreiben an die Gemeinde, wonach der Gemeinderat beschließen möge, ebenfalls die Flurbereinigung abzulehnen. Dies wurde insbesondere mit der im Durchschnitt großen Zahl von Kleinbetrieben mit rund drei Hektar begründet. Für diese bringe eine Flurbereinigung wenig, koste jedoch einiges. im übrigen, so stellte man fest, sei bei der Neuverteilung der Grundstücke mit Unzufriedenheit zu rechnen, so daß auch der örtliche Dorffriede gefährdet sei und Anfeindungen nicht ausgeschlossen seien. Weitere Anfragen galten in der Hauptsache der geplanten Trassenführung der Ortsumgehung Hunderdorf sowie der Errichtung eines Kinderspielplatzes im Baugebiet „Bahnhofsiedlung. Hierzu stellte der Bürgermeister fest, daß ein Kinderspielplatz im Baugebiet insbesondere an der Grundstücksfrage gescheitert sei, da man diesbezüglich benötigte Flächen bisher nicht erwerben habe können. Beantragt wurde auch eine Hausnummernänderung im Bereich Hoch-Bauernholz.
Baudirektor Antusch sprach auch über Daten der Gemeinde und die künftigen Entwicklungs-möglichkeiten. Die Gemeinde Hunderdorf habe sich einwohnermäßig gut entwickelt und insbesondere Positives zu verzeichnen auf dem Bereich „Wohnstandort“. Der Baudirektor lobte auch die vorbildliche Planungspolitik der Gemeinde, die insbesondere mit der Erstellung des Flächennutzungsplanes um 1970 erfolgt sei sowie die rechtzeitige Ausweisung von Baugebieten. Zur Erwerbsstruktur führte Dr. Antusch aus, im Gemeindebereich seien insgesamt 50 Prozent Erwerbstätige, das produzierende Gewerbe habe eine hohe Zahl von Beschäftigten, dagegen seien die Zahlen der Arbeiter im Dienstleistungsgewerbe niedrig. Erstaunlich sei auch noch die Zahl der Auspendler mit rund 330, wogegen wiederum in gleicher Zahl etwa Einpendler gegenüberstehen.
Zur Lage der Gemeinde sagte der Sprecher, daß durch die Staatsstraße 2139 die Gemeinde gut erschlossen sei. Insbesondere durch die Autobahnanschlußstelle werde jedoch der Verkehr zunehmen, der jedoch durch die Verlegung der Staatsstraße das innerörtliche Leben nicht mehr mitbestimmen werde. In Zukunft, sagte Dr. Antusch, werde die Gemeinde noch mehr Arbeitsplätze benötigen hinsichtlich der künftigen Bevölkerungsentwicklung und der Aufgabe von landwirtschaftlichen Betriebsstellen. Vorbildlich nannte der Redner auch die Schaffung von gemeindlichen Anlagen in Hunderdorf wie z. B. die Schulanlage, das Sportzentrum, die insbesondere wichtige Funktionen für den Sektor „Wohnen“ und Versorgung im Nahbereich wichtig sind. Dr. Antusch meinte, die künftigen Schwerpunkte der Gemeinde lägen besonders im Bereich „Wohnen, Gewerbe und Nahbereichsversorgung“. Auch die Bahnstrecke Stein-burg — Straubing bleibe vorerst erhalten, ließ der Sprecher weiterhin verlauten. Auch ein Baulandflächenbedarf von rund zehn Hektar im nächsten Jahrzehnt sei zu erwarten insbesondere auch um den Bedarf der Ortsansässigen zu decken. Eine Bebauung sollte auch im Bereich Steinburg in bestimmtem Umfange möglich sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.1979


1979: Ein ereignisreiches Jahr
Katholischer Frauenbund hielt Rückblick — Adventfeier im Pfarrheim
Hunderdorf.
Zu einer vorweihnachtlichen Feier trafen sich die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes im Pfarrheim. Vorsitzende Martha Hofmann konnte zu diesem Abend auch Pfarrer Franz Reitinger begrüßen. Die Vorsitzende nahm die Gelegenheit wahr, über das abgelaufene Jahr einen Tätigkeitsbericht zu geben.
Den Reigen der Veranstaltungen habe ein Ausflug in Zusammenarbeit mit dem Altenclub nach St. Englmar eröffnet. Ein Höhepunkt sei auch der Faschingsabend gewesen, wo die Frauen die „Mode der Nacht“ vorgeführt und beim Tanz die Sorgen und den Ärger des Alltages vergessen hätten. Zum Einkehrtag im März seien auch Gäste aus den Pfarreien Elisabethszell und Mitterfels eingeladen gewesen und auch in einer stattlichen Anzahl erschienen. Der Referent, Pfarrer Niedermeier, habe den Frauen mit dem Vortrag über den Schöpfungsglauben wirklich einige Stunden der Einkehr bereitet. Ein großes Erlebnis sei für viele Mitglieder die Teilnahme an der Landeswallfahrt nach Passau gewesen. „Dieser Tag wird lange in Erinnerung bleiben“, sagte Martha Hofmann.
Für das Pfarrfest hätten die Frauen durch den Verkauf von selbstgebackenem Kuchen und Kaffee einen Beitrag geleistet. So habe der Frauenbund 1 000 Mark als Spende zum Kauf der neuen Orgel dem Pfarramt überweisen können. Sehr neugierig sei man gewesen, als ein weiterer Ausflug die Teilnehmer in die Werkstatt des Herrgottsschnitzers von Bodenmais führte, wo die Muttergottesstatue für die Pfarrkirche gerade im Entstehen war. Besondere Freude habe den Frauen der Bastelabend bei Martha Hofmann bereitet, wo duftende Gewürzsträußchen angefertigt worden seien. Um auch für das Jahr des Kindes einen Beitrag zu leisten, habe der Frauenbund in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat einen Filmabend organisiert. Dieser Abend habe großes Echo bei der Bevölkerung gefunden. So sei das Pfarrheim bis zum letzten Platz besetzt gewesen, als Filme über das Werden eines Kindes im Mutterleib und die Abtreibung gezeigt wurden. Martha Hofmann dankte zum Schluß allen, die in irgendeiner Weise bei den abgehaltenen Veranstaltungen mitgeholfen haben.
Pfarrer Franz Reitinger stimmte mit Gedanken zur Vorweihnachtszeit auf das große Fest der Christenheit, wie er die Weihnacht nannte, ein. Er ermunterte die Frauen aber auch, weiterhin eifrig im Frauenbund mitzuarbeiten. Weihnachtliche Weisen und Geschichten sowie ein anschließendes gemütliches Beisammensein beschlossen die Feier.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.1979


Hunderdorf. KuSK: Samstag, 15.12 , 19,30 Uhr, Beteiligung an der Christbaumversteigerung des Patenvereins Degernbach im Gasthaus Primbs in Waltersdorf Abfahrt um 19 Uhr bei Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Heute, Freitag, um 19.30 Uhr Christbaumversteigerung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.1979


Hunderdorf. Sportverein: Die Weihnachtsfeier ist vorverlegt. Sie findet am Samstag, 15. Dezember, um 19.30 Uhr bei Sandbiller statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.1979


Windberg. SV: Samstag, 15.12., 19 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.1979


Windberg. Trachtenverein: Beteiligung an der Christbaumversteigerung des Sportvereins. Treffpunkt um 19 Uhr im Gasthaus Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.1979


Steinburg
Am Samstag, 15. 12. 1979, um 19.30 Uhr
Weihnachtsfeier
mit Versteigerung und Tombola im Berger-Saal.
Es lädt freundlichst ein: Freiw. Feuerwehr Steinburg
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.1979


Großlintach – Schützenverein
Morgen, Samstag, 15, 12,, 19.00 Uhr
Christbaumversteigerung
im Gasthaus Schlecht.

Hierzu ladet die örtlichen/benachbarten Vereine, die Bevölkerung und die Vereinsmitglieder herzlich ein.
Schützenverein Großlintach
Quelle: Bogener Zeitung, 14.12.1979


400 000 Mark Finanzzuweisung
Hunderdorf.
Bürgermeister Härtenberger wurde von Staatsminister Dick unterrichtet, daß das Bayerische Staatsministerium der Finanzen der Gemeinde Hunderdorf eine Bedarfszuweisung gemäß Artikel 11 FAG in Höhe von 400 000 Mark für das Jahr 1979 gewährt hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.1979


Fröhliche Weihnachten!
Jetzt ist sie wieder da, die Zeit der Punsch- und Rotweinorgien, der „Vereinsbesäufnisse“ und Christbaumversteigerungen – „Weihnachtsfeiern“ genannt! Gott lob gibt es noch Orte und Vereine, die sich bemühen, Weihnachtsfeiern zu gestalten, in denen noch auf den Sinn der Festtage  eingegangen wird, an denen man einmal im Jahr wenigstens versucht, etwas abzuschalten und zur Ruhe zu kommen, und in denen überliefertes Brauchtum erhalten wird, ohne es lächerlich zu machen.
Ein Trauerspiel geht aber bei immer mehr Vereinen über die Bühne. Die Weihnachtsfeier beginnt mit Glühwein und Punsch. Schnaps darf selbstverständlich nicht fehlen. Um die rechte „Weihnachtsstimmung“ aufkommen zu lassen, läßt der Vereinsvorstand dann auch noch einige „Goaßmaßen“ auf die Tische stellen, denn der Punsch allein wäre ja „zu dünn“. Und dann geht es so richtig los. Der „Heilige Nikolaus“ kommt herein, von tosendem Beifall und Gelächter begrüßt (alle wissen, wer ihn darstellt), der Krampus drischt seinen Ruten auf die Biertische ein und Verse werden aufgesagt, in denen die Vereinsmitglieder auf nicht immer feine Art und Weise aufs Korn genommen werden. Selbstverständlich gehört das zusammen gegrölte „Stille Nacht, Heilige Nacht“ auch zu solch einer zünftigen Weihnachtsfeier, selbst wenn kaum jemand den Text der ersten, geschweige der zweiten Strophe kennt. Und weils so schön war, findet such dann auch einer, der hinterher gleich das „In München steht ein Hofbräuhaus“ anstimmt …
Im zweiten Akt der Tragödie beginnt allgemeiner Päckchen-Tauschmarkt, Päckchen im Wert von fünf oder mehr Mark sollen von den Vereinsmitgliedern mitgebracht werden, die dann anonym vertauscht werden. Was beim Auspacken dieser „Geschenke“ alles zum Vorschein kommt, spottet jeder Beschreibung und hat viele Vereinsvorstände schon dazu gebracht, auf diese „Bescherung“ wieder zu verzichten.
Inzwischen ist der Alkoholpegel so weit angestiegen, daß man zur berüchtigten Christbaumversteigerung schreiten kann. Ein Vereinsfunktionär stellt sich als „Schreier“ zur Verfügung, dann kann es losgehen. Sektflaschen wechseln zu Bordellpreisen ihren Besitzer, fünf Stück „Gselchtes“ kostet soviel wie ein komplettes Mittagessen für das Kreiskinderheim, und auch wertloser Tand wird in Sekundenschnelle versteigert. Und dann erst der Christbaum! Wehe dem, der ihn ersteigert und mit nach Hause nimmt. Er hat sein Gesicht für alle Zeiten verloren. Mindestens dreimal muß der Christbaum den Verein wieder geschenkt werden, erst dann, ist die Gier nach Auffüllung der Vereinskasse gestillt. Reinerlöse von mehreren Tausend Mark sind keine Seltenheit. Und das alles im Namen des Christkindes!
Abgesehen davon, daß dieser „Spaß“ die Vereinsfunktionäre selbst mehrere hundert Mark kostet, weil sie zu allen Vereinen gehen müssen, die zur eigenen Christbaumversteigerung eine Abordnung geschickt haben, ist diese Versteigerung gerade auch für die Bürgermeister und Kommunalpolitiker eine große Belastung. Mancher schleppt dann einen „Korb voll Glump“ nach Hause, für das er eine horrende Summe ausgegeben hat. Würde er sich weigern, wäre er ein „schlechter Bürgermeister“.
Der Zweck wird erreicht, die Vereinskasse ist wieder gefüllt, der nächste Ausflug kommt bestimmt! An die Mitmenschen, denen es gerade zur Weihnachtszeit nicht so gut geht, die im gesellschaftlichen Abseits stehen, denkt niemand. Aber der Deckmantel „Weihnachtsfeier“ wird skrupellos dafür hergenommen, Geld zu scheffeln, das man sich durch intelligentere Veranstaltungen während der übrigen Jahreszeit auch verschaffen könnte. Zum Schluß der „Weihnachtsfeier“ darf natürlich ein zünftiger Schafkopf nicht fehlen.
So eine Weihnachtsfeier ist doch eine harmonische Sache!
Franz Hirtreiter
Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Samstag, 15. Dezember, ab 13 Uhr Dorfmeisterschaft im Tischtennis in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.1979


Hunderdorf. FFW: Die Christbaumversteigerung findet nicht wie geplant am 15. Dezember, sondern am 22. Dezember statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.1979


Tanzlokal
Solcher
Steinburg / Bahnhof

Heute
TANZ
mit Weinfest
1 Flasche gratis
Es spielen
The Blizzards
Familie Solcher

Quelle: Bogener Zeitung, 15.12.1979


4711 DM für die neue Kirchenorgel
Stammtischfreunde Lintach-Hunderdorf spielten den Betrag mit einem Schwank ein.


Regisseur Winter übergab den Scheck an Pfarrer Reitinger.

Lintach-Hunderdorf. Viermal spielten die Stammtischfreunde Lintach-Hunderdorf zugunsten der neuen Hunderdorfer Kirchenorgel den Schwank „D‘ Welt geht unter“ im Bergersaal in Steinburg bei fast immer ausverkauftem Haus. Im Namen der mit viel Beifall bedachten Laienspieler und des Vorstandes Hans Achatz überreichte Ehrenvorsitzender und Regisseur Alois Winter am Sonntagnachmittag im Vereinslokal Schlecht in Lintach an Pfarrer Franz Reitinger (Hunderdorf) einen Scheck in Höhe von 4711,60 DM als Reinerlös aus allen Aufführungen.
Vorstand Hans Achatz, Inspizient Willi Sterr und Regisseur Alois Winter wiesen bei der Überreichung des Schecks vor allem auf die große Kameradschaft aller Stammtischmitglieder hin, ohne die dieser Erfolg nicht denkbar gewesen wäre. Achatz und Sterr hoben aber auch die Fähigkeiten ihres Ehrenmitgliedes Alois Winter hervor, dessen eiserne Regiearbeit wesentliche Voraussetzung für den Applaus, den das Team erhalten habe, gewesen sei. Allen wurde nochmals namentlich gedankt, vor allem auch denen, die Verständnis für die wochenlangen Proben gezeigt hätten. Inspizient Willi Sterr überreichte Regisseur Alois Winter als Präsent eine urige Wachsfigur.
Pfarrer Reitinger zeigte sich über die Höhe dieses Betrages sehr erfreut, lobte die hervorragende spielerische Leistung aller und die ausgezeichnete Regie. Im Namen der Kirchenverwaltung dankte Pfarrer Reitinger für die großartige Spende und überreichte als Zeichen der Anerkennung für viel geopferte Freizeit einen schönen großen Maßkrug, erzählte manch lustige Begebenheit aus dem Theaterleben in seiner Kaplanzeit und ermunterte die Stammtischfreunde zum Weiterspielen.
Voll des Lobes war auch Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Hamberger, der im Namen des Pfarrgemeinderates diese Aktion des Stammtisches Lintach-Hunderdorf ausführlich würdigte. Zum Zeichen der Anerkennung für die geleistete Arbeit erhielt Regisseur Alois Winter einen prächtigen Blumenstrauß. Winter selbst gab den Dank weiter an alle, denen das Theaterspielen soviel Spaß gemacht habe.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.1979


Die Feuerwehr in trauter Runde
Steinburg.
Kommandant Anton Häusler konnte zur Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr am Samstagabend im Bergersaal viele Gäste grüßen, darunter 1. Vorstand Altbürgermeister Berger, 2. Vorstand Adolf Ecker, 2. Kommandant Franz Solcher, Lehrerin W. Holzapfel mit Schulkinder, Kommandant Hans Breu (Au vorm Wald), Uwe Vollstedt (BRK-Ortsgruppe), die Ehrenmitglieder und Mitglieder anderer Vereine. Häusler bedankte sich auch bei allen Freunden und Förderern der Wehr und bei W. Holzapfel für die Einstudierung der Gedichte, Lieder und Musikstücke sowie bei den Kindern für ihr freudiges Mitmachen.
„Zündet an das Licht, das die Nacht durchbricht, das uns kündet, daß das Heil wird kommen“, klang es dann aus Kindermund. Andrea Petzendorfer, Heide-Rosi Altmann, Ralf Schießl, Werner Neumaier und Birgit Schötz verherrlichten im Gedichtvortrag den blühenden Weihnachtsbaum. Claudia und Alexandra Schötz sangen „Wir kennen eine Straße…“ Christian Häusler spielte Gitarre, und Evi Schießl und Birgit Schätz trugen mit Flötenspiel zur Gestaltung der Weihnachtsfeier bei.
Nach einer Pause begann die Versteigerung. Auch die Tombola erfreute sich großer Beliebtheit. Mit der traditionellen Christbaumversteigerung klang die Feierlichkeit aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.12.1979


Lieder, Gedichte und Geschichten
Weihnachtsfeier beim Sportverein – Pfarrer Reitinger und Diakon Tepp sprachen

Hunderdorf. Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern konnte 1. Vorsitzender Joachim Kaldonek zur Weihnachtsfeier des Sportvereins im Sandbillersaal willkommen heißen. Sein besonderer Gruß galt 1. Bürgermeister Karl Härtenberger und 2. Bürgermeister Egon Weinzierl mit den Gemeinderäten, Pfarrer Franz Reitinger, Diakon Hasso Tepp, dem Geschäftsführer der VG Hunderdorf, Xaver Kern, dem Direktor der Raiffeisenbank, Sebastian Biegerl, FFW-Vorstand Xaver Anleitner und FFW-Kommandanten Ferdinand Hartmannsgruber, sämtlichen Abteilungsleitern des SV Hunderdorf, den ehemaligen Abteilungsleitern Schmidt, Leonhardt und Helmbrecht und nicht zuletzt dem Ehrenvorsitzenden Hugo Kvech.
Kaldonek nahm die Gelegenheit wahr, um speziell der politischen


Die Neukirchner Sänger umrahmten die Weihnachtsfeier des Sportvereins musikalisch

Gemeinde für ihre Bemühungen in Sachen Sportplatzbau zu danken. Er honorierte aber auch die mühevolle Kleinarbeit der Abteilungs-, Jugend- und Schülerleiter sowie aller Funktionäre, deren Tätigkeit nicht immer im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehe. Nicht vergessen wollte er in seinen Dankesworten alle Mitglieder, aktive wie passive, die Gönner und Freunde, ohne die nun einmal ein Verein nicht existieren könne. Kaldonek meinte weiterhin, daß auch ein Verein gerade wegen der Hetze der heutigen Zeit dazu beitragen solle, wenigstens einige Stunden der Besinnung zu gestalten. Er wünsche sich, daß die gemeinsame Weihnachtsfeier den Zusammenhalt im Hauptverein fördere.
1. Bürgermeister Karl Härtenberger bedankte sich für die Einladung. Zu Beginn seiner Ausführungen betonte er, daß er es als gut empfinde, eine gemeinsame Feier zu halten. Auch über den so zahlreichen Besuch sei er sehr erfreut. Nachdem er in den vergangenen Jahren nur immer auf den Fortschritt der Baumaßnahmen am Sportzentrum habe eingehen können, sei er jetzt sehr glücklich, verkünden zu können, daß alles fertig sei. Durch Einsparungen sei es gelungen, die Baukosten im Rahmen des Geplanten zu halten, ja sogar unterschreiten zu können. Nicht ganz zufrieden dürften die Leichtathleten damit sein, meinte Härtenberger, daß der Bau 400-m-Bahn hinausgeschoben werden müsse. Der Bürgermeister sichtete dann an alle die Bitte: Benützen Sie die Anlagen, aber vernünftig und schonend.!“
Pfarrer Franz Reitinger stellte in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, was Johannes der Täufer heute einem Sportler sagen würde, wenn er wie damals gefragt werden würde „Was sollen wir tun?“ Er würde sicher antworten: „Kämpfe tapfer, Kämpfe fair, sei einsatzbereit. Vergiß aber nicht, daß der Sonntag der Tag des Herrn ist, vergiß auch nicht vor lauter Sport die Familie und die Angehörigen!“
Man solle die Gabe, die Gott einem gebe, voll einsetzen für die Jugend. Mit diesen Worten wandte sich Diakon Hasso Tepp an die Anwesenden. Folgender Spruch aus der Bibel treffe auch für den Sportler zu, meinte er, speziell für einen, der in der Vereinsarbeit stehe: „Wer sät, kann auch ernten.“ Solange man könne, so der Diakon, solle man sich für den Verein einsetzen. Er erinnerte hier besonders an die Jugendarbeit, die ein Verein leisten könne, um den jungen Menschen nicht nur auf sportlichem Gebiet zu fördern.
Mit einem Weihnachtsgedicht, vorgetragen von Silvia Müller und Ute Hentschirsch, wurde anschließend der jahrhundertealte Gedanke des Advents zum Ausdruck gebracht. Ein „Kinderdreigesang“ (Andrea Kaldonek, Karin Grill und Evi Hentschirsch) brachte die baierische Weise „Es is da eis’ge Winter da“ zum Vortrag.
Dann wurden an die Familie Hartmannsgruber für die Hallenreinigung, an Emma Lichey für Waschen der Sportkleidung, an Erna Dilger für das Reinigen der Wasch- und Umkleideräume, an Hermann Fellinger für die Arbeit als Platzwart und an den Trainer Carlo Reinhardt Geschenke als Anerkennung für die geleistete Arbeit überreicht. Die Fußballjugend bedankte sich bei Jugendleiter Siegmund Wölfl und Trainer Kornel Klar ebenfalls mit einem Präsent.
Das weitere Programm gestalteten die Neukirchner Sänger mit dem Vortrag von alten bairischen Weihnachtsliedern. Zwischen dem Gesang ließen Gedichte und Geschichten die Anwesenden Ernstes und Heiteres über „Weihnachten“ erfahren. Ein Essen mit anschließendem gemütlichen Beisammensein, das die Neukirchner Sänger musikalisch umrahmten, beschloß die Feier.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1979


Hunderdorf. Ski-Club: Heute, Mittwoch, Skigymnastik für Kinder von 17 bis 18 Uhr, für Erwachsene von 19 bis 20 Uhr. Während der Ferien keine Skigymnastik.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Donnerstag 20, 12., 18 Uhr, Training für Senioren in der Turnhalle. Während der Ferien kein Training. Nach dem Training Versammlung bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1979


Hunderdorf. Freitag, 21. 12., 20 Uhr, Adventsfeier bei Weinzierl.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch., 19.30 Uhr, Wochenversammlung im Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1979


Windberg. SV: Heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, wichtige Vereinsversammlung im Vereinslokal Amann.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1979


Für die vielen Glückwünsche, Blumen und Geschenke anläßlich meines
Geburtstages
danke ich allen herzlichst.
Sophie Baier
Hunderdorf
Quelle: Bogener Zeitung, 19.12.1979


Kinderfilmnachmittag der JU
Hunderdorf.
Am 4. Adventsonntag (23. Dezember), um 13.30 Uhr, veranstaltet die Junge Union zum ersten Mal Kinderfilmnachmittag im Pfarrsaal, zu dem Groß und Klein eingeladen sind.
Folgende Farbfilme werden gezeigt:
„Pamphylos, der Mann mit dem Autotick“: In diesem Zeichentrick-Farbfilm der 20 Minuten dauert wird gezeigt, wie ein Zeichentrickfilm entsteht.
„Kleiner Hund ganz groß“: Dieser 30minütige Farbfilm den Hund eines Försters zum Mittelpunkt. Aus der Hundeperspektive erlebt der Zuschauer den Tagesablauf eines Hundes und seines Försters, lernt Bäume, Tiere und noch vieles andere kennen und erlebt zum Schluß, wie der Hund noch eine Prüfung über sich ergehen lassen muß.
„Leuchtturminsel“: Dieser aber 47 Minuten laufende Zeichentrickfilm beschreibt die Einsamkeit eines Mannes auf dem Leuchtturm und wie dann Abwechslung in sein Leben kommt, als der Leuchtturm repariert werden muß und er lustige Abenteuer und Streiche erlebt.
„Reise durchs Ernährungsland“: In einer leicht verständlichen ländlichen Form stellt dieser kurze Film die Wichtigkeit einer richtigen und abwechslungsreichen Ernährung dar, was gerade im Hinblick auf die kommenden Feiertage interessant sein dürfte.
Der Eintritt ist kostenlos, Spenden zur Deckung der Unkosten werden jedoch entgegengenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.1979


Heute Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
Heute, Donnerstag, 18 Uhr, findet im Gasthaus Solcher in Wegern eine Jahresabschlußsitzung des Gemeinderates statt. Die Tagesordnung beinhaltet folgende Punkte: 1. Widerspruch gegen die geplante Flurbereinigung; 2. Fußgängerübergang bei Schule; 3. Informationen; 4. Verschiedenes, anschließend Jahrsabschlußessen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.1979


Großlintach. Stammtisch Lintach-Hunderdorf: Freitag, 21. 12., 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Schlecht.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.12.1979


MSC ehrte seine Clubmeister 1979
Auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt — Motorsportclub feierte Weihnachten


Sämtliche Sieger der Abteilung Sportfahrer.

Meidendorf. Ein arbeitsreiches Jahr des Motorsportclubs wurde mit der Weihnachtsfeier beschlossen. Im festlich geschmückten Hilmer-Saal in Irensfelden hatten sich fast alle MSC-ler eingefunden. Erster Vorsitzender Manfred Hiller gab einen kurzen Rückblick auf die Veranstaltungen, die während dieses Jahres durchgeführt worden waren und ehrte mehrere Mitglieder .
Bereits im Januar wurde die Saison mit einem Skijöring in Irensfelden eröffnet, bei dem auf einer ebenen Schneebahn für die Zuschauer guter Motorradsport geboten wurde. Danach folgte ein großes Geschicklichkeitsturnier, für Kinder mit Fahrrädern, für alle anderen Teilnehmer mit Mofa, Moped und Motorrädern. Am 17. Juni schließlich wurde in Meidendorf ein Lauf zur Deutschen Trialmeisterschaft unter sehr widrigen Wetterbedingungen durchgeführt. Nur wenige Wochen später hatte man Trialfahrer aus ganz Bayern zum Niederbayernpokallauf zu Gast. Im Oktober schließlich führte man eine clubinterne Orientierungsfahrt rund um Meidendorf durch, kurz darauf fand auf dem Clubgelände in Meidendorf ein vereinsinternes Gespann-Trial statt.
„Alles in allem gesehen war dies ein großes Programm“, sagte Manfred Hiller und bedankte sich bei allen Funktionären, deren Ehefrauen und Freundinnen mit Blumensträußen, die bei diesen Veranstaltungen zum guten Gelingen beigetragen hatten. Nach einer kurzen Pause schließlich wurden die Mitglieder geehrt, die seit dem Gründungsjahr 1969 dem Verein immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden hatten. Anschließend wurden die Clubmeister des Jahres 1979 geehrt. Es waren dies in der Gruppe der Arbeiter Wurm Sepp, Max Schuster und Elmar Maier.
In der Gruppe der Sportfahrer gewannen die Gespannfahrer Max Schuster und Hans Huber den ersten Preis. Sie belegten bei der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft im Trialgespannfahren unter 25 Teilnehmern den fünften Platz und im Niederbayernpokal den dritten Platz. Aauf dem zweiten Platz folgten Albert Schwarzensteiner und Max Erl, Dritte wurde das Team Grimm und Christoph. Nach dem Besuch des Nikolaus und der darauf-folgenden Versteigerung einer zünftigen Brotzeit wies Manfred Hiller darauf hin, daß am 13. Januar oder am 20. Januar wieder ein Skijoring stattfindet.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1979


Freiwillige Feuerwehr gratulierte
Steinburg.
Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr und Altbürgermeister Berger würdigte bei der Feier anläßlich des 50. Geburtstages des langjährigen Fahnenjunkers und ersten Kommandanten Josef Solcher dessen Verdienste als aktiver Feuerwehrmann. Er habe in einer schweren Zeit die Freiwillige Feuerwehr Steinburg geführt. Berger und Kommandant Häusler lobten die gute Zusammenarbeit und Kameradschaft des Jubilars, dem der EC-Steinburg sowie die Krieger- und Soldatenkameradschaft Hunderdorf mit Vorstand Alfons Pflügl herzliche Glückwünsche aussprachen. Neben älteren und gleichaltrigen Feuerwehrkameraden gratulierten Josef Solcher auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, unter ihnen Sohn Heinz.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1979


Hunderdorf. SV-Tischtennis: Heute, Freitag, ab 17 Uhr, Training in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1979


Hunderdorf. KLJB: Morgen, Samstag, 15.30 Uhr, Weihnachtsfeier im Jugendheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1979


Hunderdorf. Skiclub: Diejenigen Kinder, die am Skikurs teilnehmen möchten, sollen sich umgehend bei Sport Kaldonek anmelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1979


Hunderdorf. Kirchenchor: Sonntag, 23. Dezember, 13,30 Uhr, Probe für die Christmette.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1979


Windberg. Winithschützen: Samstag, 22. 12., 19.30 Uhr, Weihnachtsfeier im Gasthaus Hüttinger (mit Schützenanzug!).
Quelle: Bogener Zeitung, 21.12.1979


VG-Geschäftsstelle geschlossen
Hunderdorf.
Am Montag, 24. Dezember (Hl. Abend) und am Montag, 31. Dezember (Silvester) ist die Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf ganztägig geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.1979


Hunderdorf. FFW: Heute, Samstag, 19.30 Uhr, Christbaumversteigerung im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.1979


Hunderdorf. Krieger- und Soldatenkameradschaft: Heute, Samstag, 19 Uhr, Beteiligung an der Christbaumversteigerung der Freiwilligen Feuerwehr im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.1979


Änderung der Müllabfuhr
Hunderdorf / Neukirchen.
Im Bereich Hunderdorf — Steinburg – Gaishausen wird die Müllabfuhr am Freitag. 28. Dezember, und am Donnerstag, 3. Januar, durchgeführt. Im Bereich Neukirchen ist die Müllabfuhr am Montag. 24. Dezember und am Montag, 31. Dezember.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.1979


Langjährige Mitarbeiter geehrt
Hunderdorf.
Die Bau- und Möbelschreinerei Härtenberger ehrte im Rahmen einer Betriebsfeier im Bierstüberl Baier verdiente langjährige Mitarbeiter. 25 Jahre bei Härtenberger tätig sind Hans Holzapfel und Xaver Haimerl. Auch der Vizepräsident der Handwerkskammer, H. Michaelis (Straubing), überreichte jeweils eine Ehrenurkunde und Silbermedaille. Weiterhin wurden vier Mitarbeiter mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.
Zu Beginn wartete Schreinermeister Karl Härtenberger mit einem Überblick auf die Betriebs-gründung und die weitere Entwicklung auf. Zu seinen Jubiläums-Mitarbeitern sagte Härtenberger, Hans Holzapfel und Xaver Hairnerl seien qualifizierte Mitarbeiter, deren Fachwissen er zu schätzen wisse. Härtenberger dankte für diese Betriebstreue und übergab je ein Präsent. Weiterhin dankte Härtenberger Alois Adam (21 Jahre im Betrieb) sowie Hans Zirngibl, Max Herrnberger und Hans Klein, die jeweils dem Betrieb zehn Jahre angehören. Auch sie erhielten als Anerkennung ein Geschenk.
Vizepräsident Michaelis übermittelte die Glückwünsche der Handwerkskammer. Er betonte, hier sei ein Zusammenhalt zwischen Arbeitnehmern und Chef zu erkennen. Der Sprecher führte weiter aus, der Betrieb biete gesicherte Arbeitsplätze und es sei sicher auch erfreulich, daß der Chef jeden Mitarbeiter noch persönlich kenne. Wenn jemand 25 Jahre in einem Betrieb tätig sei, so sei damit auch großes Können verbunden. Von seiten der Handwerkskammer freue man sich, daß der Betrieb auch ausbilde. Michaelis überreichte Holzapfel und Haimerl für ihre 25jährige Betriebstreue eine Ehrenurkunde und eine Silbermedaille. Für die langjährige Betriebszugehörigkeit erhielten auch die Mitarbeiter Adam, Zirngiebl, Herrnberger und Klein eine Ehrenurkunde.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.12.1979


Christkind war im Kindergarten
Hunderdorf.
Mit glänzenden Augen und glühenden Backen erwarteten am letzten Tag vor den Weihnachtsferien die Kindergartenkinder das Christkind. Auch Eltern hatten sich zu der Feierstunde im Kindergarten eingefunden. Eifrig trugen die Mädchen und Buben ihre Weihnachtslieder vor. Dann stellte Kindergartenleiterin Roswitha Bergbauer anhand von Bildern den Kleinen die Weihnachtsgeschichte vor (unser Bild). Ehe nun jedes einzelne Kind mit einem kleinen Päckchen beschert wurde, verbrachte die Kinderschar bei Tee und selbstgebackenen Plätzchen in fröhlicher Runde.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.1979


Hunderdorf. Skiclub: Der 1. Skikurs (zwischen Weihnachten und Neujahr) muß wegen Schneemangels ausfallen. Sollte über die Feiertage genügend Schnee fallen, werden die Teilnehmer verständigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.1979


Unseren verehrten Kunden
und Geschäftsfreunden
ein frohes Weihnachtsfest
und gute Fahrt im neuen Jahr!

TOYOTA
Ströher
fahrzeugtechnik

Vertragshandler 8441 Neukirchen
Telefon (09961) 6125
Quelle: Bogener Zeitung, 23.12.1979


Winterfreizeit in Windberg
Windberg.
Die Jugendbildungsstätte Windberg (Landkreis Straubing-Bogen) führt wie bereits gemeldet, vom 2. – 7. 1. 1980 eine Bildungsfreizeit für junge Leute durch. Das Thema des Kurses heißt „Die 80er Jahre – was werden sie uns bringen?“ An den Vormittagen und Abenden wird programmatisch gearbeitet, die Nachmittage stehen für Wintersport und Geselligkeit zur Verfügung. Es sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen sofort an die Jugendbildungsstätte Windberg, 8441 Hunderdorf, Tel. 09422/1337. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Programm betragen 65 DM.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1979


Orgel- und Chorkonzert in Windberg
Windberg.
Für das letzte Konzert der Jahresreihe 1979 hat der Orgelkreis Windberg den jungen Solisten Jan Raas und den Chor ,,Quod Libet“, Niederlande, verpflichtet. Der bekannte holländische Organist Jan Raas ist 1942 in Amsterdam geboren und studierte am dortigen Musiklyzeum bei Piet Kee. 1973 machte er sein Abschlußexamen im Solospiel mit Auszeichnungen, darunter auch der Eugen-Calkoen-Preis. Am 24. Mai 1977 erwarb er bei einem öffentlichen Orgelkonzert den Preis „Vorzüglich“. Ein Jahr später gewann er das Nationale Orgelimprovisations-Wettspiel zu Bolsward. Noch beachtlicher war die Tatsache, daß Jan Raus 1975-77 dreimal nacheinander den Internationalen Orgel-Improvisationswettbewerb in Haarlem gewann.
Quod Libet ist entstanden aus einem größeren Chor namens „De Boxtelsche Cantorij“. Diese fünf Mann starke Gruppe betreibt Chormusik aus alter und neuer Zeit, klassische und leichte Musik. Sie wollen keine fünf Solisten sein, sondern stets ein kleiner Chor, der keinen eigentlichen Dirigenten hat. Jeder trägt das Seine bei zur Musik und zu ihrer Interpretierung. Geselliges Gemeinschaftssingen ist notwendig, aber Leistungen und das Bestreben, gemeinsam das Beste zu tun, steht bei ihnen an erster Stelle. Quod Libet ist eine kleine Gruppe vors Liebhabern, die es den „Profis“ nach besten Kräften gleich tun will. Zweimal sangen sie in Canterburry, und wirkten mehrmals mit bei dem Niederländischen Rundfunk KRO.
Das Konzert findet am Sonntag, 30 Dezember, um 16 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg statt. Werke vor Orlando Gibbons, J. S. Bach, Palestrina, Flor Peters, Franck, Badings, Howells und Poulenc werden aufgeführt. Programme sind am Eingang der Kirche erhältlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1979


Kindermette fand großen Anklang
Weihnachtsgeschichte von Carl Orff aufgeführt – Ansprechende Leistung der Kleinen
Hunderdorf.
Der zahlreiche Besuch zeigte, welch großer Beliebtheit sich die schon zur Tradition gewordene Kindermette am Hl. Abend erfreut. Ein dreistimmiges Flötenspiel leitete die Weihnachtsgeschichte von Carl Orff, die zu Beginn des Gottesdienstes von Mitgliedern des Kinderchores unter Leitung von Angela Amann aufgeführt wurde, ein. In dem Weihnachtsspiel konnten die Gottesdienstbesucher miterleben, wie einst den Hirten die Botschaft der Geburt Christi mitgeteilt wurde und wie sie zur Krippe kamen und das göttliche Kind verehrten. Sowohl Darsteller als auch Sänger und Instrumentalisten zeigten großes Können bei diesem anspruchsvollen Musikspiel. Mit dem Lied „Dormi, Jesu“ wurde das Spiel beendet. Beim Gottesdienst selbst trugen auch Kinder die Fürbitten vor, in denen für die einsamen und verlassenen Menschen Gottes Hilfe erbeten wurde. Pfarrer Franz Reitinger forderte die Kinder bei seiner kurzen Ansprache auf, dem Christuskind ganz privat zu sagen, was ihnen am Herzen liege. Die kindgerechte Eucharistiefeier, in der die Kinder auch ihre Gaben für das Bonifatiuswerk und die Mission schenkten, wurde mit dem Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ beendet.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1979


Senioren Freude bereitet
Windberg.
Die Rotkreuz-Gruppe Meidendorf lud die über 65 Jahre alten Bürger der Gemeinde Windberg zu einem gemütlichen Nachmittag ein. Die Rotkreuzhelfer holten sie in den einzelnen Ortschaften ab und brachten sie abends auch wieder wohlbehalten heim. Bei Kaffee und Kuchen, den die fleißigen Rotkreuzlerinnen selbst zubereitet hatten und auch servierten, wurde von H. Schmidt, Straubing, und Walter Schneider, Windberg, ein Heimatfilm gezeigt sowie ein Film vom kürzlich verstorbenen Franz Retzer. Die Filme fanden großen Anklang, da sie noch manches stille Eckchen zeigten, die manche bis ins hohe Alter hinein in ihrer Heimat noch nicht gesehen hatten. Pater Backmund vom Kloster Windberg schilderte in einer kurzen Ansprache den Werdegang des Klosters Windberg in den letzten 60 Jahren. Alle Senioren dankten Bürgermeister Kleikamp für die Grüße der Gemeinde, Kornel Klar und den Helfern und Helferinnen der Rotkreuzgruppe Meidendorf für diesen gelungenen Nachmittag.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1979


Anna Tittiger 75 Jahre alt
Windberg.
Am Tag vor Heilig Abend konnte Anna Tittiger von Windberg ihren 75. Geburtstag bei guter Gesundheit feiern. Die Jubilarin wurde in Weißkirchen im Banat geboren und kam im Jahre 1945 nach Windberg, wo sie einige Zeit als Lehrerin in der Volksschule Windberg Unterricht gab Jetzt genießt sie in Windberg, das ihre zweite Heimat wurde, ihren wohlverdienten Ruhestand.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1979


Hunderdorf. Altenclub: Samstag, 29. 12., ab 13 Uhr Altennachmittag im Pfarrheim für alle Senioren der Pfarrgemeinde ab 65 Jahren.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1979


Hunderdorf. SV-Fußball: Freitag, 28. 12., abends Treffen bei Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.12.1979


Hunderdorf. SV-Eisschützen: Heute, Freitag, 19.30 Uhr, Versammlung im Gasthaus Baier-Edbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.12.1979


Hunderdorf. Schützenkameradschaft: Heute, Samstag, 19 Uhr, Pflichtschießen im Schützenheim. Montag, 31. 12., ab 19 Uhr Silvesterball im Schützenheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.12.1979


Hunderdorf. Bayerwaldverein: Heute, Samstag, 19 Uhr, Generalversammlung mit Neuwahl im Gasthaus Sandbiller.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.12.1979

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