2014# 10

Holz Thema beim Markt
Verkaufsoffene Geschäfte und Fachausstellung
Hunderdorf.
(xk) Ein buntes Markttreiben, viele Aktionen und verkaufsoffene Geschäfte gibt es beim Kirchweihmarkt in Hunderdorf am Sonntag, 19. Oktober, von 10 bis 17 Uhr am Schulhof bis zum Rathausplatz. Mit gut 60 bis 70 Fieranten und Ausstellern wird der von der Gemeinde veranstaltete und von Stephan Härtenberger und Hans Staudinger von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute organisierte Markt wieder gut bestückt sein.
Schwerpunkt ist zum zweiten Mal eine Fachausstellung zum Thema „Holz in seinen Dimensionen“, wobei die fachbezogenen Aussteller vielfältige Facetten und Innovationen rund ums Holz präsentieren und Beratung bieten. Die Aktion wird unterstützt vom Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald. Fachleute beantworten Fragen rund um das Thema Holz im Info-Pavillon gegenüber dem Rathaus. Dabei werden etwa Holzbrennstoffe mit Häcksler zur Hackschnitzelherstellung, Holzhaus-Bauten, Möbelwerkstätte, Ökodämmstoffe, Drechselarbeiten, klappbarer Holz-Pavillon, Möbelrestauration und vieles mehr speziell thematisiert. Rund zehn Unternehmen sind zur Fachausstellung bereits angemeldet, und weitere Aussteller werden noch erwartet. Am Marktgeschehen können sich noch weitere interessierte Fachaussteller zur Holz-Thematik, Fieranten mit Kunst- und Handwerk, Hobbyaussteller sowie einheimische Selbstvermarkter, wie beispielsweise von Obsterzeugnissen, am Marktgeschehen beteiligen. Dazu sind jedoch eine Voranmeldung und Zulassung unter Telefon 0 94 22/17 78 erforderlich. Allgemein ist zum Markt für die „ganze Familie“ ein buntes Rahmenprogramm aufgestellt, Die Bundeswehr ist mit einem Fuchs-Panzer bei der Fahrzeugschau präsent. Bei einem Ratespiel ist ein Hubschrauberrundflug über Hunderdorf – beim Mühlhiaslmarkt im Frühjahr – zu gewinnen. Der Pfarrgemeinderat bietet Kaffee und Kuchen vertreten und verlost ebenso einen Rundflug und Gutscheinpreise. Der Erlös ist für die Kirchenrenovierung.
Beim SPD-Infostand gibt es auch ein Gewinnspiel mit drei Rundflug-Hauptpreisen. Eine Wanderausstellung des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge zeigt Bilder zum Beginn des Ersten Weltkrieges. Die THW-Jugend vom Ortsverband Bogen wird sich vorstellen. Von 10.30 bis 12 Uhr spielen Alphornbläser. JU-Luftballon-Wettbewerb, Kinderschminken und Bücherflohmarkt sowie Cafeteria in der Bibliothek, Ponyreiten, Pferdekutschenfahrten, Mini-Eisenbahn und ein Flohmarkt für Kindersachen runden das Begleitprogramm ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.2014


Der Anfang vom Ende der Hinterlandbahn
Vor 30 Jahren wurde der Reisezugverkehr zwischen Straubing und Cham eingestellt

Man schrieb Freitag, den 28. September 1984, als morgens um 5.30 Uhr der letzte Zug mit der Nummer 8401 von Miltach im Landkreis Cham nach Straubing fuhr. Damit endete, nach gerade einmal 79 Jahren, der Reisezugverkehr zwischen Straubing und Cham und es begann der schrittweise Niedergang der Hinterlandbahn in den Bayerwald. Heute existiert von der einstmals 49,15 Kilometer langen Bahnstrecke nur noch das 9,7 Kilometer lange Reststück bis Bogen.
Genauso wie ihr Niedergang erfolgte auch der ‚Bau der Hinterlandbahn in Schritten. Zwar gab es bereits 1869 erste Überlegungen seitens der Bayrischen Ostbahnen eine Strecke von Straubing nach Cham zu bauen. Jedoch verwarf man sehr zum Bedauern der Stadt diesen Plan und baute stattdessen die Strecke Plattling – Bayrisch Eisenstein. Man gab sich von Straubinger Seite her aber nicht geschlagen und forderte 1884 vom Staat eine Bahn ins sogenannte „Hinterland“ nach Viechtach, um Waren von dort schneller nach Straubing transportieren zu können. Dieses Projekt scheiterte jedoch aus Topografischen Gründen.
Konzell und Stallwang rückten ins Blickfeld
So rückten nun Konzell und Stallwang als Endpunkte einer Straubinger Hinterlandbahn ins Blickfeld. Man entschied sich schließlich für das damals 200 Einwohner zählende Konzell als Endpunkt einer Lokalbahn, da man dadurch möglichst viele Orte und vor allem Bogen mit erschließen konnte. Am 26. Mai 1892 wurde der Bahnbau genehmigt und die Bahn schrittweise an den Stationen Bogen (am 8. Dezember 1895), Steinburg (am 16.Mai 1896) und schließlich Konzell (am 5. Dezember) 1896 eröffnet.
Die Hinterlandbahn übertraf alle Erwartungen. So wurde nur zwei Jahre nach der Inbetriebnahme bereits ein Überschuss von 53156 Mark erwirtschaftet. Aufgrund dieses guten Ergebnisses drängten nicht nur Straubing, sondern auch die Märkte Mitterfels und Kötzting auf eine Verlängerung zu der bereits seit 1892 existierenden Strecke Cham – Kötzting. Es wurde argumentiert, dass nur ein Lückenschluss das überleben der Strecke langfristig sichere und man so doch noch Straubing mit Cham verbinden konnte.
Lückenschluss wurde am 3. Juni 1900 genehmigt
Am 30. Juni 1900 wurde die 14,95 Kilometer lange Verlängerung von Konzell nach Miltach zum Lückenschluss genehmigt und am 1. Juni 1905 fuhr der erste Zug von Straubing nach Cham.
Damit ging nun endlich der lange gehegte Wunsch einer direkten Bahnverbindung beider Städte in Erfüllung. Der Erfolg dieser durchgehenden Nord-Süd-Bahnverbindung zeigte sich über 70 Jahre lang. Verkehrten doch über diesen Zeitraum hinweg im Reisezugverkehr durchschnittlich täglich sechs Zugpaare über die gesamte Strecke sowie einzelne Zugpaare im unteren Streckenstück bis Konzell.
Dieses für eine Nebenbahn absolut untypische Zugangebot resultierte aus der Vielzahl von Arbeitern und Schülern, welche diese nutzten, um aus den Wald in die Wirtschaftszentren Straubing und Cham zu gelangen. Auch der Güterverkehr konnte sich sehen lassen. Die Steinindustrie bei Rattenberg, die Firma Bischoff und Klein in Konzell Streifenau sowie die Lagerhäuser im Vorwald und im Gäuboden sorgten für ein reges Güteraufkommen auf der Strecke.
Anfang der 1970er Jahre bekam auch die Strecke den immer stärker werdenden Individualverkehr zu spüren. Dies war bei ziemlich genau zwei Stunden Fahrzeit von Cham nach Straubing kein Wunder. Mit dem Auto brauchte man ja schließlich nur die Hälfte der Zeit. Jetzt rächte es sich halt, dass man die Bahn nur als „langsame“ Nebenbahn ausgeführt hatte. Die Bundesbahn reagierte darauf wie üblich mit Streichungen, statt mit Angebotsverbesserungen wie etwa einer Fahrzeitbeschleunigung. Die Einsparmaßnahmen begannen schließlich ab 1975 mit der Einstellung des Sonntagverkehrs.
Innerhalb von acht Jahren reduzierte man dann das Zugangebot nach Einstellung des Samstagsverkehrs auf nur noch ein werktäglich durchgehendes Zugpaar, dem sogenannten Alibizugpaar sowie auf je ein Zugpaar nach Konzell Süd, Steinburg und Bogen. Diese Fahrplangestaltung hatte zur Folge, dass das Fahrgastaufkommen zwischen Miltach und Steinburg in diesem Zeitraum von 165 auf 23 Reisende pro Tag sank.
Am 28. September 1984 endete der Reiseverkehr
Nachdem eine Übergabe des Verkehrs von der Bundesbahn an die Regentalbahn AG scheiterte, genehmigte das Bundesverkehrsministerium am 10. Mai 1984 schließlich die Einstellung des Reisezugverkehrs zwischen Miltach und Steinburg zum Fahrplanwechsel am 28. September 1984. Damit endete nach 79 Jahren der Reisezugverkehr zwischen Straubing und Cham. Fortan sollten nur noch Güterzüge und gelegentlich Sonderzüge zwischen den beiden Städten verkehren.
Schnell wurde jedoch klar, dass eine durchgehende Bahn nur für den Güterverkehr wenig Sinn macht. Nennenswerter Güterverkehr fand ja, wie schon erwähnt nur im oberen und unteren Streckenstück statt. Der Mittlere Teil von Konzell bis Bogen bot damals nur noch gelegentliches Güteraufkommen. Auch erwies sich der Reisezugverkehr zwischen Bogen Ost und Steinburg als nicht mehr rentabel — was nicht weiter verwundert, lag doch der Bahnhof von Steinburg abseits des Ortes.
Ab 1. Dezember 1986 fuhr gar kein Zug mehr
Dies führte dazu, dass die Bundesbahn schließlich zum 1. Dezember 1986 den Gesamtverkehr zwischen Bogen Ost und Konzell Streifenau einstellte. Es folgte darauf hin die Stilllegung des Streckenteils und der Abbau im Jahr 1987. Für das verbliebene obere Streckenstück von Miltach nach Konzell Streifenau schlug das letzte Stündlein mit der Einstellung des Güterverkehrs am 15. Oktober 1994. Der nun privatwirtschaftlichen Bahn AG waren die von Bischoff und Klein verladenen stattlichen 10000 Tonnen pro Jahr und der in der Steinindustrie bei Rattenberg reichlich verladene Schotter zu gering, um die Strecke zu erhalten. Es folgten zum 1. September 1995 die Stilllegung und 1996 der Abbau der Strecke sowie die Reduzierung des einstmals größten Niederbayrischen Nebenbahnbahnhofs Miltach zu einem Haltepunkt mit nur noch dem durchgehenden Gleis von Cham nach Lam. Heute existiert von der Hinterlandbahn nach der Einstellung des Reisezugverkehrs nach Bogen Ost am 28. Mai 1994 nur noch das klägliche 9,7 Kilometer lange Reststück bis Bogen. Zwar zeigt hier sowohl der Personenzugverkehr mit seinem Stundentakt als auch der rege Güterverkehr zum Straubinger Hafen noch deutlich Präsenz, dennoch trügt der Schein. Die mittlerweile fast 120 Jahre alte 547 Meter lange Donaubrücke ist nämlich zu einer Art tickenden Zeitbombe für den Fortbestand der jetzigen „Bogenbahn“ geworden. So wurde die Brücke schon einmal im Februar 2006 mangels Tragfähigkeit für den Schienenverkehr gesperrt. Damals ertüchtigte man sie mittelfristig so, dass zumindest die nächsten Jahre noch weiterhin leichte Triebwagen auf ihr verkehren können. Ein weiteres Problem ist auch noch, dass die Brücke wegen ihrer geringen Höhe ein Hindernis für die Donauschifffahrt darstellt. Diese beiden Probleme lassen sich nur durch einen Brückenneubau, wie bei der Eisenbahnbrücke in Deggendorf beheben. Einen entsprechenden Plan soll es dafür schon geben, und man kann hoffen, dass der Reisezugverkehr nach Bogen auch in Zukunft weiter besteht.
Stefan Zwingenberger
Vom Autor verwendete Quellen:
• Siegfried Bufe: Nebenbahnen zwischen Arber und der Hallertau.
• Siegfried Bufe: Eisenbahn in Niederbayern
• Walter Zeitler: die Eisenbahn im Bayrischen Wald
• Walter Zeitler: Eisenbahnen in Niederbayern und der Oberpfalz
• Kuhfall/Alteneder: Die Nebenbahnen der BD Nürnberg
• Kuhfall/Hoch: Nebenbahnen in der Oberpfalz
• Manfred Bräunlein: Die Ostbahnen
• Josef Dollhofer: Feuerross und Flügelrad in Ostbayern
• Fritz Winter: Historische Nebenbahnen in Niederbayern und der Oberpfalz
• Diverse Zeitungsartikel (LZ, MZ)
• BR-Beitrag: „Aus Schwaben und Altbayern“, 1994.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.2014


Die Meister ermittelt
Steinburg.
(hk) Der EC Steinburg hielt auf der Asphaltanlage in Ehren seine Vereinsmeisterschaft ab. Bei der Einzelmeisterschaft siegte Otto Solcher mit 115 Punkten knapp vor dem Vorsitzenden Manfred Aich mit 114 Punkten. Auf Platz drei folgte Stefan Wirth mit 111 Punkten. Bei der Jugend siegte Katharina Riepl mit 110 Punkten vor Eileen Hitzelberger mit 99 Punkten und Nico Wanninger mit 98, Punkten. Auf Platz vier kam Markus Gürster mit 93 Punkten. Den Schülertitel holte sich Maximilian Schedlbauer mit 46 Punkten vor Florian Schedlbauer mit ebenfalls 46 Punkten. In der Mannschaftswertung siegten Markus Gürster, Otto Solcher, Dennis Hitzelberger und Wolfgang Riepl. Mit 8:4 Punkten und der Stocknote 1,507 knapp vor Nico Wanninger, Manfred Schießl, Katharina Riepl und Hanns-Peter Gröschl mit ebenfalls 8:4 Punkten und der Note 1.271. Den dritten Platz belegten die Stockschützen Armin Altmann, Manfred Aich, Karl Riepl und Heinz Völkl. Die Sieger ehrte Manfred Aich zusammen mit seinem Stellvertreter Hanns-Peter Gröschl, es gab Brotzeitpreise und für die Einzelmeister Pokale. Außerdem geehrt wurde Jugend-Stockschützin Katharina Riepl, die in diesem Jahr in der Deutschen Meisterschaft den dritten Platz belegte. Nico Wanninger wurde zweiter Bayerischer Meister im Zielwettbewerb.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.2014


Abtei bietet „Kul-Tour“
Windberg.
(ws) „Kul-Tour“ lautet ein Angebot des Geistlichen Zentrums der Abtei Windberg. Es möchte Kunstschätze in der näheren Umgebung ins Bewusstsein rücken. Am Samstag, 18. Oktober, wird die ehemalige Wallfahrt von Windberg, die Kirche in Sossau, besichtigt. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Kirche in Sossau. Anmeldung unter Telefon 09422-809230 oder gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.10.2014


Volksmusik auf einem Höhenflug im Internet
Nun gibt es auch in Hunderdorf ein Studio — Dem Sender „Bayerwaldradio“ angeschlossen
Hunderdorf.
(xk) Die Volksmusik scheint derzeit eine Renaissance zu erleben – ablesen kann man das auch daran, dass es im Landkreis Straubing-Bogen inzwischen ein weiteres Radiostudio gibt, aus dem für eine Internetstation die Musik gesendet wird, die in Bayern zu Hause ist. Im Frühjahr dieses Jahres hat das Studio in Hunderdorf den Betrieb aufgenommen, an jedem Sonntagabend werden von dort drei moderierte Stunden gesendet. Angeschlossen ist das kleine Studio an den Internetsender „Bayerwaldradio“ mit Hauptsitz in Zuckenried bei Patersdorf im Landkreis Regen.
Im Landkreis Straubing-Bogen bereits Furore gemacht hat der Aiterhofener Markus Schwannberger mit seinem „Radio Schwany“. Seinen Internetsender gibt es, wie berichtet, seit Jahresbeginn 2011. Demnächst wird das bereits neunte Programm seiner Senderfamilie im Netz übertragen, zwei seiner Programme senden rund um die Uhr ausschließlich echte Volks- beziehungsweise Blasmusik. – Ebenfalls der heimischen Musik verschrieben hat sich das „Bayerwaldradio“, das 2010 aus der Taufe gehoben wurde. Diesem Anbieter hat sich nun Hunderdorf angeschlossen.

Das Studio Hunderdorf ist jüngstes Kind des Bayerwaldradios, von links Moderator Sepp Drexler, Co-Moderatorin Iris Hartmann und Sendeleiter Wolfgang Leidl. (Foto: xk)

24 Stunden Volksmusik
Der Internetsender „www.bayerwaldradio.de“ sendet Volksmusik ebenfalls 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr aus mittlerweile vier Studios in die ganze Welt. Das jüngste der Studios befindet sich in Hunderdorf, dort sitzen Sepp Drexler und Co-Moderatorin Iris Hartmann vor dem Mikrofon. „So, do hama wieda ausm Studio Hunderdorf“, so eröffnet Sepp Drexler um 19 Uhr die dreistündige sonntägliche Wunschkonzertsendung. Er ist selber Musikant, und wenn er dann einen Titel wie „Von ganzem Herzen bin i a Musikant“ von den Bergbuam aus Pilgramsberg ansagen darf, ist er in seinem Element. Wie bei „Schwany“ ist auch beim Bayerwaldradio das regionale Element stark vertreten.
Weltweit Hörer
„Unser Internetradiosender hat sich gut etabliert“, sagt Sendeleiter Wolfgang Leidl, „Bayerwaldradio“ befinde sich mittlerweile unter den zehn größten privaten Internet-Radiosendern und habe pro Monat über 100000 Hörer. Sie schreiben E-Mails in die Sendestudios oder rufen im Studio an, wünschen sich dabei Musikstücke und lassen Grüße an Freunde und Bekannte durchsagen.  Da durch das Internet der Sender weltweit zu empfangen ist, hat er Hörer auch zum Beispiel aus den USA und Kanada, aus Thailand oder Finnland. Überall hören Menschen zu, die Volksmusik aus dem Bayerischen Wald mögen.
„Dass mittlerweile einige Hotels als Hintergrundmusik das ‚Bayerwaldradio‘ nutzen, macht uns stolz“, betont Leid‘. „Unsere Anlagen laufen sehr stabil. Wir hatten übers Jahr noch keine Stunde Ausfall.“ – Im Dachgeschoss seines Wohnhauses in Oberhunderdorf hat sich Sepp Drexler, im Brotberuf Verwaltungsangestellter und privat leidenschaftlicher Musiker, sein Studio eingerichtet. Auf dem -Schreibtisch ein Laptop und -zwei Monitore, Mischpult, Mikrofon, ein Mini-Laptop für eingehende E-Mails und ein Telefon für Höreranrufe. Die Moderation von ihm und Iris – für beide ist das Radiomachen wie für die anderen Moderatoren ein Hobby – kommt offenbar an, wie die dann gesteigerten Hörerzahlen zeigen.
Auch Studiogäste
„Nach Voranmeldung können auch Gäste ins Studio kommen, sagt Sepp Drexler. Bürgermeister Hans Hornberger und 3. Bürgermeister Max Höcherl waren schon zur Livesendung da, auch seine Musikerkollegen. Die Musiktitel kommen von der zentralen Datenbank für die vier Studios in Zuckenried mit insgesamt rund 70000 Titeln, auf die direkt vom Moderator im aktiven Studio zugegriffen werden kann.
Jeden Tag, außer montags, werden von 19 bis gegen 22 Uhr Sendungen von Moderatoren gestaltet. Der reguläre Termin für Hunderdorf ist der Sonntag. Ebenfalls sonntags gibt es ab 7.30 Uhr zwei Stunden lang Blasmusik, gefolgt von einem musikalischen Frühschoppen bis 13 Uhr. Außerhalb von moderierten Sendungen übernimmt der „Automat“ die Musikauswahl. Aus der Tagespolitik und dem aktuellen Tagesgeschehen in der Welt hält sich der Radiosender heraus, es geht nur um Musik zur Unterhaltung. Der Internet-Service-Provider sei Deg-Net aus Deggendorf, der für die Lastverteilung an hörerstarken Tagen die Spitzen auffange.
Erfolg ja — Geld nein
„Richtig Geld verdienen kann man mit Internetradio trotz der Erfolgsgeschichte nicht“, betont Leidl. Die Einnahmen von Sponsoren und von Firmen, die Werbejingles abspielen lassen, reichten gerade für den laufenden Betrieb, um Serverhosting, GEMA-Gebühren und Studiosoftware zu finanzieren. Die „Moderatoren“ arbeiten alle ehrenamtlich fürs Bayerwaldradio und haben auch ihre Studios selbst finanziert. Moderatoren und Helfer des „Bayerwaldradios“ sind Elisabeth Ertl, Franz Ertl, Thomas Achatz, Wolfgang Leidl, Andreas Bauer, Jürgen Mader, Albert Preis, Sepp Drexler, Iris Hartmann und Bernd Wolz.
Ins digitale Archiv überführt wurden auch viele, viele CD’s, Musikkassetten und Langspielplatten – auch echte Raritäten sind dabei, die es heute nicht mehr gibt, wie etwa die Grassl-Buam, Lindberger Oberkrainer, Bayrisch-Böhmische Musikanten oder Fritz Stoiber. Durch den Besuch von unzähligen Musikantentreffen und den stetigen Kontakt zu Musikern und Musikgruppen ist das Repertoire auf eine sehr große Anzahl von Musikstücken angewachsen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2014


Au vorm Wald. Stammtisch: Samstag, 11.10., 14.30 Uhr, Herren-Wandertag am Vereinslokal zur „Hornberger-Ranch“. Samstag, 18.10., 19.30 Uhr, Herbstversammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2014


Hunderdorf. KLJB: Samstag, 11.10., ab 8 Uhr Altkleidersammlung im Gemeindebereich. Kleiderspenden gut sichtbar am Straßenrand bereitstellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2014


Hunderdorf. LC Tanne: Heute, Donnerstag, Lauf für Frieden und Toleranz, Treffen 18.30 Uhr im Stadion in Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2014


Hunderdorf. Ministranten: Freitag, 10.10., 14.30 Uhr, Schnitzeljagd. Hunderdorf. Pfarrgemeinde: Samstag, 11.10. 18 Uhr, Ehejubilaretag. Sonntag, 12.10. 18 Uhr, Marienandacht zum Rosenkranzmonat.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2014


Hunderdorf. Trachtenverein Kindergruppe: Freitag, 10.10., 17.30 Uhr, Gruppenstunde mit Tanzprobe, Pavillon Mittelschule.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2014


Windberg. SV: Heute, Donnerstag, 19 Uhr, Beginn der Skigymnastik, im .ehem. Schulhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2014


Windberg. Trachtenverein: Freitag, 10.10., 16 Uhr, Kinder- und Jugendtanzprobe, 19.30 Uhr Vereinsabend mit Tanzprobe, ehemaliges Schulhaus.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2014


Windberg/Meidendorf. MS : Freitag, 10.10., 20 Uhr, Monatsversammlung, Gasthaus Mühlbauer, Irensfelden.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2014


Anekdoten aus dem Leben
Hunderdorf: Andreas Dick begeisterte mit Mundart
(hk) Am Mittwochabend sorgte der Mundartautor Andreas Dick aus Wenzenbach mit seiner Lesung über kurzweilige Alltagsgeschichten in Hochsprache und gepflegten Mundart-Gedichten bei den Mitgliedern des Hunderdorfer Frauenbundes für gute Laune.
Der gebürtige Straubinger hatte sich sehr gefreut, in Hunderdorf, wo er in engem Kontakt zu Bekannten steht, eine Lesung aus seinen- Büchern „A Jeds von uns“, „Bhoit’s ‚Glück a weng bei dia“ und „Wohin dei Weg di führt“ vortragen zu können.
Seine Devise ist, mit offenen Augen und Ohren durch den Alltag zu marschieren. .Seine Geschichten sprudeln nur so vor Leben und seine gefühlvollen und feinsinnigen Mundartgedichte gehen anrührend unter die Haut.
Ein Quell der Heiterkeit, mit herrlichen Versprechern, witzigen Verwechslungen und unbekümmerten Äußerungen – wie etwa Sohn Alexander die Erotik-Messe kurzerhand in die Kirche verlegt, oder als – Jungkoch gerne Marihuana statt Majoran nimmt – sind in seinen Büchern meist die Anekdoten über seine Kinder, die sich auch an der Autorenlesung beteiligten. Dick schöpft auch aus seinem Beruf ,als gelernter Pädagoge, wo er als Nachhilfelehrer mit einem „Gscheithaferl“ über die Chinesische Mauer in „Japan“ diskutiert und der die Hauptstadt der Schweiz nach längerer Überlegung mit „Rucula“ benennt.
Er erzählt in seinen Geschichten auch von seiner Jugend als Klosterschüler, wo er immer Hunger hatte und von der gnadenlosen Notengebung. Oder von seiner Liebe zu antiken Möbeln, die sein Freund mit dem Fazit: „Mei für des Geld hättst a fast an neier Schrank griagt“, abspeist.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.2014


Als Gott merkte, dass Dir die Wege zu weit
und zu steil wurden, nahm er Dich in seine Arme
und führte Dich.

Nach Gottes heiligem Willen verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit
Frau Agnes Heigl
geb. 9. März 1930 gest. 8. Oktober 2014
Wegern, den 10. Oktober 2014
In stiller Trauer:
Josef Lipp mit Familie
im Namen aller Angehörigen
Trauerfeier am Samstag, den 11. Oktober 2014, um 10.00 Uhr in der Trauerhalle in Hunderdorf mit anschließender Beerdigung. Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.2014


Auf Hochzeit zurückgeblickt
Ehepaare feierten gemeinsam Jubiläum
Hunderdorf.
(hk) Beim Vorabendgottesdienst am Samstagabend konnten 16 Ehepaare aus der Pfarrgemeinde Hunderdorf, die in diesem Jahr ein Ehejubiläum feiern, ihren Dank für ihren bisherigen gemeinsamen Weg in der Ehe vor Gott bringen. Zu Beginn des feierlichen Gottesdienstes sagte Dekan Pater Martin Müller: „Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie vor Gott „Ja“ gesagt haben zu ihrem Partner und sie miteinander dieses „Ja-Wort“ durchgetragen haben – in guten und in bösen Tagen“. Weiter meinte Pater Martin, dass alle bei so einem Anlass ganz bewusst den weiteren Lebensweg neu unter Gottes Segen stellen, so wie Eheleute es am Tag ihrer Hochzeit ganz besonders tun.

Die Ehejubilare mit Dekan Pater Martin Müller und Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer. (Foto: xk)

Seine Predigt stellte der Pfarrherr unter den Titel „Eingeladen zum Fest des Lebens“. Dabei stellte er die Frage: „Was bringt mir das, wenn ich diesem freundlichen Ruf folge?“ Auf die Feier des Ehejubiläums bezogen gab Pater Martin dazu die Antwort: „Wir sind da in diesem Raum, der nach dem Bild Jesu so etwas wie ein Vorraum des Hochzeitssaals ist, auf den unser aller Leben zuläuft“, und er meinte weiter, dass Gott uns täglich das Fest des Lebens ausrichtet, zu dem wir jeden Morgen neu aufstehen dürfen. Pater Martin betonte in seiner Predigt, dass alle heute mit den Ehejubilaren auf den Hochzeitssaal des Lebens besonders blicken, nämlich auf den Hochzeitssaal der Kirche und des Festes, auf das die Ehepaare heuer mit einem Jubiläum für inzwischen 20 bis 25 Jahre zurückschauen. „Sie sollen heute innehalten dürfen und spüren, dass Gottes Einladung in guten und schweren Tagen so bleibt, wie es damals bei ihrer Trauung ausgerufen wurde und dass Gottes Segen mit ihnen geht“, wünschte der Pfarrherr zum Schluss seiner Predigt. Nach dem Schlusssegen konnten sich die Ehepaare auf Wunsch einzeln Gottes Segen von Pater Martin zusprechen lassen. Anschließend organisierte der Pfarrgemeinderat noch einen kleinen Empfang, wo man noch in fröhlicher Runde und bei guter Unterhaltung auf das Ehejubiläum anstoßen konnte.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.2014


Jubiläumsfeier geplant
SPD-Ortsverein legt Eckpunkte für 2015 fest
Hunderdorf.
(sd) Der SPD-Ortsverein Hunderdorf hielt vor Kurzem im Gasthaus Deschl seine Herbstversammlung ab. Ortsvorsitzender Stefan Diewald führte durch die Tagesordnung. Als Erstes wurde die Teilnahme mit einem Infostand am Hunderdorfer Kirchweihmarkt behandelt. Nachdem die organisatorischen Punkte abgearbeitet waren, gab Diewald noch bekannt, dass es am diesjährigen Stand drei Hubschrauberrundflüge zu gewinnen gibt. Im Anschluss plante die Mitgliederversammlung den gemeinsamen Jahresabschluss.
Einmütig zeigten sich die Mitglieder bei dem Thema der anstehenden Ehrungen. Sie sollen im Jahre 2015 bei der Feier des 60-jährigen Jubiläums nachgeholt werden. „Die Planungen für dieses Jubiläum laufen schon“, informierte der Ortsvorsitzende Stefan Diewald. Geplant sind ein Ehrenabend sowie ein politischer Frühschoppen im Rahmen des Hunderdorfer Volksfestes. Den Termin für den Ehrenabend werde die Mitgliederversammlung am Jahresanfang 2015 festlegen, waren sich die anwesenden Mitglieder einig.
Die Gemeinderäte Roland Peschke und Stefan Diewald informierten die SPD-Mitglieder über die aktuelle Situation im Gemeinderat. Die SPD/PWG-Fraktion unterstützt nicht nur notwendige oder sinnvolle aktuelle Projekte, sondern die fünf Gemeinderäte der Fraktion bringen sich aktiv mit eigenen Vorschlägen ein. „Wir bemühen uns sehr, unserem Wählerauftrag gerecht zu werden“ so der Fraktionsvorsitzende Stefan Diewald.
Danach wurde die Mitgliederversammlung noch über die aktuellen Ist-Zustände im Ortsverein in Kenntnis gesetzt. So wurde über Mitgliederentwicklung, Kassenstand und organisatorische Abläufe innerhalb der Vorstandschaft informiert. Bevor die Versammlung in die freie Diskussion über die „große“ Politik überging, stellte der SPD-Ortsvorsitzende Stefan Diewald und zugleich Beisitzer im Kreisverband die Situation auf Landkreisebene dar, was gerade hinsichtlich der notwendig gewordenen Nachwahlen für den Kreistag auf großes Interesse stieß.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2014


Straßensperrung wegen Kirchweihmarkt
Hunderdorf.
(xk) Aufgrund des Kirchweihmarktes in Hunderdorf sind am Sonntag, 19. Oktober, die Ortsstraßen Quellenweg und Sollacher Straße von der Bäckerei Kalm bis Rathaus/Elektro Reiner ab 6 Uhr früh bis circa 19 Uhr für den Fahrverkehr gesperrt. Auch die Hauptstraße von der Abzweigung Bahnhofstraße/Tankstelle bis zum Marktgeschehen ist nur für den Anliegerverkehr frei. Zum Kirchweihgottesdienst um 9 Uhr besteht die Möglichkeit der Zufahrt in die Hauptstraße zur Ersatzpfarrkirche.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2014


Gemeinderat tagt
Hunderdorf.
(xk) Am Donnerstag, 16. Oktober, findet um 19.30 Uhr eine Sitzung des Gemeinderates Hunderdorf im Sitzungssaal des Rathauses Hunderdorf, statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: Behandlung der Stellungnahmen der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Bürgerbeteiligung zum Bebauungs- und Grünordnungsplan „WA Hochfeld West“, sowie Beschlussfassung über die öffentliche Auslegung; Behandlung der Stellungnahmen der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Bürgerbeteiligung zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt Nr. 13 („WA Hochfest West“), sowie Beschlussfassung über die öffentliche Auslegung; Behandlung der Stellungnahmen der öffentlichen Auslegung des Deckblattes Nr. 3 zur Änderung des Bebauungsplanes GE/GI Breitfeld, gegebenenfalls Satzungsbeschluss; Satzung über Auf wendungs- und Kostenersatz für Einsätze und Leistungen gemeindlicher Feuerwehren – Beratung des Satzungsentwurfs und gegebenenfalls Beschlussfassung; Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen, Beratung und Beschlussfassung über 2. Änderungssatzung; Auftragsvergabe Steinmetzarbeiten Sanierung Kriegerdenkmal Hunderdorf; Stellungnahmen zu Bauplänen; Informationen und Sonstiges. Ein nicht öffentlicher Teil schließt sich an.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2014


Defibrillator-Anschaffung unterstützt
Am Freitag überreichte Josef Feldmaier, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank Straubing, Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf, einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Steinburg. Verwendung findet der Betrag für den in diesem Jahr angeschafften Defibrillator, der außen am 1988 neu erbauten Feuerwehrhaus angebracht ist, um für jedermann zugänglich zu sein. „Dadurch kostete das Gerät in der Anschaffung rund 1700 Euro und so ist die Spende der Raiffeisenbank umso willkommener. Die Installation gerade an diesem Ort hat einige Gründe. So soll der ,Defi` sowohl den Steinburger Bürgern als auch den Gästen, Spaziergängern und Läufern, die sich sehr zahlreich im angrenzenden Perlbachtal einfinden, ein möglicher Lebensretter sein“, ergänzten die Vorstände und Kommandanten einmütig. Mit ihren 103 Mitgliedern hat die 1873 gegründete Steinburger Feuerwehr Tradition am Ort und in der Gemeinde. Ebenso wiederkehrend fließen alljährlich Spenden aus dem Reinertrag des sogenannten Gewinnsparens über die Raiffeisenbank den Vereinen und anderen örtlichen Einrichtungen zu. „In diesem Jahr ist es uns eine besondere Freude, mit 500 Euro die Steinburger. Feuerwehr zu unterstützen“, so Josef Feldmaier. – Bild (von links): Thomas Röckl, zweiter Kommandant, Franz Xaver Häusler, Vorstand, Stefan Altmann, Kommandant, Adolf Ecker, zweiter Vorstand, und Josef Feldmaier von der Raiffeisenbank Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.10.2014


Buntes Treiben beim Kirchweihmarkt
Verkaufsoffener Sonntag und Ausstellung „Holz in seinen Dimensionen“
Hunderdorf.
(xk) Mit einem bunten Markttreiben, vielen Aktionen und Beratung rund ums Holz beim Kirchweihmarkt zeigt sich Hunderdorf ,am Sonntag, 19. Oktober, von 10 bis 17 Uhr von seiner attraktiven Seite. Mit etwa 70 Fieranten und Ausstellern wird der von der Gemeinde veranstaltete und von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute organisierte Markt vom Schulhof bis zum Rathaus wieder gut bestückt sein. Zudem haben rund ein Dutzend Geschäfte von 12 bis 17 Uhr verkaufsoffen.

Zum bunten Markttreiben in Hunderdorf wünschen sich die Veranstalter schönes Herbstwetter und wieder viele Besucher. (Foto: xk)

Es soll wieder ein schöner Markttag für die ganze Familie sein, der aber auch Fachinformationen und Kunsthandwerkliches bietet. Unter dieser Zielsetzung haben mit viel Engagement Stephan Härtenberger und Hans Staudinger von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute nicht nur die Marktfieranten organisiert, sondern auch für eine interessante Produktberatung zum vielfältigen Thema „Holz“ gesorgt und ein buntes Rahmenprogramm aufgestellt.
Bundeswehr zeigt Fuchs-Panzer
So ist die Bundeswehr mit einem Info-Stand vertreten und stellt in ihrer Fahrzeugschau einen Fuchs-Panzer zur Besichtigung aus. Der Pfarrgemeinderat ist mit einem Kaffee- und Kuchenstand vertreten. Hierbei kommen die Einnahmen der Renovierung der Pfarrkirche zugute. Die SPD betreibt einen Infostand.
Geboten ist auch eine Wanderausstellung des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge zum Beginn des Ersten Weltkrieges in der Aula der Grundschule. Die THW-Jugend vom Ortsverband Bogen wird sich ebenso präsentieren und gibt einen Einblick in die Aufgaben, Arbeitsweise und Ausstattung. Von 10.30 bis 12 Uhr spielen Alphornbläser auf. Die JU lädt zur Teilnahme am Luftballon-Weitflugwettbewerb ein. Das Team der Gemeindebibliothek ist ab 13 Uhr wieder mit einer Cafeteria und einem Bücherflohmarkt in der Mittelschule vertreten. Und ein Drechsler gibt Einblick in sein Handwerk. Für Kinder gibt es zudem Ponyreiten, Pferdekutschenfahrten, eine Mini-Eisenbahn und einen Flohmarkt für Kindersachen.
Ab 10 Uhr, nach dem 9-Uhr-Kirchweihgottesdienst, beginnt das bunte Markttreiben, bei dem wieder ein stattliches Angebot marktüblicher Waren feilgeboten wird. Es gibt Spielsachen, Modeschmuck, Floristik, Textilien, Geschenkartikel, aber auch Deko- Und Kunsthandwerkliches für Haus und Garten sowie heimische Selbstvermarktungsprodukte. Auch für Essen und Trinken ist mit diversen Angeboten am Marktplatz gesorgt. Mit rund 70 angemeldeten Fieranten und Fachberatern zum Thema „Holz“ soll der Markt wieder etwas Besonderes sein, nach dem Motto „Bummeln, informieren, kaufen und Freunde treffen“
Aufgrund des breitgefächerten Angebotes ist die Kreisstraße im Bereich des Quellenweges (Bäckerei Kalm bis zum Rathaus) für den gesamten Fahrverkehr gesperrt. Eine Zufahrt zur Ersatzpfarrkirche für den Kirchweihgottesdienst ist aber möglich. Zu den bereits bekannten Parkplätzen stehen zudem zur Verfügung: Volksfestwiese am Lindfelderweg, Wiese hinter Gasthaus/Metzgerei Sandbiller an der Windberger Straße sowie beim Friedhof. Außerdem haben ab 12,Uhr das Modehaus Kaldonek und einige weitere Geschäfte zum „verkaufsoffenen Sonntag“ geöffnet.
Mit ein Schwerpunkt ist heuer zum zweiten Mal eine Fachausstellung zum Thema „Holz in seinen Dimensionen“. Die Aktion wird auch unterstützt vom Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald. Fachleute stehen für alle Fragen rund um das Thema Holz im Info-Pavillon gegenüber dem Rathaus zur Verfügung.
Holz: Brennstoff, Möbelwerkstoff, Dämmstoff
Dabei werden beispielsweise speziell Holzbrennstoffe mit Häcksler zur Hackschnitzelherstellung, Holzhaus-Bauten, Möbelwerkstätte, Ökodämmstoffe, Drechselarbeiten, klappbarer Holz-Pavillon, Möbelrestauration und vieles mehr thematisiert. Rund ein Dutzend Unternehmer und Aussteller stehen für fachliche Informationen und mit Ausstellungsprodukten den interessierten Besuchern zur Verfügung.
Holz ist der Roh-, Bau und Werkstoff der Zukunft und der Bayerische Wald eine der holzreichsten Regionen Europas. Nirgendwo wachsen mehr Bäume pro Hektar als hier und in Niederbayern sind knapp 65000 Menschen direkt oder indirekt in der Holzbranche beschäftigt. Trotz dieses großen Potenzials wird der Rohstoff Holz bei uns noch immer nicht optimal genutzt. Hier setzt das Netzwerk Forst und Holz, der regionale Partner der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern, an.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2014


70 Fieranten und rund 8000 Besucher
Großer Besucherandrang beim Kirchweihmarkt — Beratung rund ums Holz
Hunderdorf.
(xk) „Es war der beste Kirchweihmarkt, den wir bisher gehabt haben“, schwärmte Organisator Stephan Härtenberger von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute. Der sonnige Herbsttag lockte am Sonntag um die 8 000 Besucher zum bunten Markttreiben mit rund 70 Fieranten, Ausstellern und Aktionsständen. Für die kleinen und großen Gäste war ein attraktives Begleitprogramm geboten. Einmal mehr wurde unterstrichen, dass Hunderdorf vieles zu bieten hat.

Holz, einmal informativ und einmal dekorativ: Fachberatung zum Thema „Holz“ gab es vom Netzwerk Forst und Holz, von links Karl Hornberger, Franz Reiner, Kirstin Lang, Alexander Schulze, Sebastian Ecker, Stephan Härtenberger, Peter Fraundorfer und Kurt Reiß.

Das Kirtafest am Allerweltskirta wurde eingeleitet mit dem von Pfarrer Martin Müller zelebrierten festlichen Kirchweihgottesdienst. Bereits ab 10 Uhr fanden sich schon viele Besucher zum bunten Markttreiben ein, das zum gemütlichen Bummeln einlud und auch zum Treffen mit Freunden und Bekannten wurde. Es mögen um die 8 000 Besucher gewesen sein, die durch den Markt schlenderten. Nachmittags war der Andrang am Größten. So konnten sich die Standler, die eine vielfältige Angebotspalette bereithielten, und die Veranstalter über den großen Zuspruch freuen.

Bei idealem Herbstwetter lockten aber auch Kunsthandwerker Besuchermassen an.

Für Essen und Trinken, musikalische Unterhaltung, Kaffee und Kuchen war ebenso gesorgt. Die Kinder hatten ihren Spaß beim Ponyreiten, den Pferdekutschenfahrten oder den Rundfahrten mit der Minieisenbahn. Es gab auch einen Luftballon-Weitflugwettbewerb der JU, ebenso Luftballons beim SPD-Infostand. Die „Alphorniker“ erfreuten mit ihren Musikdarbietungen. Auch die Bundeswehr war mit einem Info-Stand präsent und stellte den Fennik-Panzer zur Schau. Regen Zuspruch fanden die Gemeindebibliothek in der Mittelschule mit Bücherflohmarkt und Cafeteria sowie die Ausstellung des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge zum Ersten Weltkrieg.
Alle Hände voll zu tun hatten die Mitglieder des Pfarrgemeinderates mit ihrem Kaffee- und Kuchenstand, dessen Erlös der Pfarrkirchenrenovierung zugutekommt. Zum Thema Holz passend hatte die Jugend des THW Bogen ein Holz-Labyrinth aufgebaut und gab einen Einblick in die Aufgaben sowie die Fahrzeugausstattung. Insgesamt waren auch fünf Hubschrauberrundflüge beim nächsten Mühlhiaslmarkt zu gewinnen.

Die Bundeswehr war mit Info-Stand und Fennik-Panzer da. (Fotos: xk)

„Der Markt ist wieder gut angekommen und war bisher der Beste. Hunderdorf hat Flagge gezeigt“, so Organisator Stephan Härtenberger. Auch vom Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald, bei dessen- Info-Pavillon Fachleute für Beratung rund um die Qualitätsmarke „Holz“ zur Verfügung standen, war man zufrieden. Zu diesem Thema waren auch verschiedene Fachaussteller präsent, die „Holz vom Wald bis ins Haus“ aufzeigten, wie beispielsweise Hackschnitzel-Häcksler, Ökobaustoffe, Schiebetüren, Holzbau,Möbelrestaurierung, Deko-Artikel aus Holz und vieles mehr.
„Ein Riesenerfolg“: Es zeigte sich auch Bürgermeister Hans Hornberger erfreut zum einen über das mannigfaltige Marktgeschehen mit der großen Vielfalt der Fieranten, Aktionen und der zahlreichen Besucher und zum anderen voll des Lobes über das Organisationsteam Stephan Härtenberger und Hans Staudinger. Zudem hatten das Modehaus und weitere Geschäfte am Markttag geöffnet und zeigten, dass auch Hunderdorf Einiges zu bieten hat, wo Bummeln und Einkaufen Freude machen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.2014


Baugebiet wird weiter ausgewiesen
Aus dem Gemeinderat: Heizungssystem wird für Kinderkrippen-Anbau erweitert
Hunderdorf.
(xk) Die Bauleitplanung für das neue Wohnbaugebiet „Hochfeld-West“ in Hunderdorf kommt voran. Nach dem Abwägungs- und Billigungsbeschluss folgt nunmehr die öffentliche Auslegung, entschied der Gemeinderat kürzlich in seiner Sitzung. Weitere Beschlussfassungen waren die Änderung des Bebauungsplanes GE/GI Breitfeld, der Erlass einer neuen Aufwendungs- und Kostensatzung für Feuerwehreinsätze und die Zustimmung zum Planungsentwurf für Heizung/Sanitär beim Anbau an die Kinderkrippe.
Eingangs nahm Bürgermeister Hans Hornberger Bezug auf die bei der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen für die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan „WA Hochfeld West“. Das Ratsgremium fasste nach Erörterung der Beschlussempfehlung den Abwägungsbeschluss zu den Stellungnahmen.
Bauleitpläne gebilligt
Weiterhin wurden die auf der Grundlage des Beschlusses ausgearbeiteten Bauleitpläne für das neu zur Ausweisung vorgesehen Wohnbaugebiet „WA Hochfeld West“ gebilligt. Die Verwaltung wurde beauftragt, nunmehr die öffentliche Auslegung und Behördenbeteiligung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes durchzuführen.
Fortfahrend wurden für die Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes „GE/GI Breitfeld“ die eingegangenen Stellungnahmen im Zuge der öffentlichen Auslegung und die Empfehlung der HIW-Architektengesellschaft, Straubing, bekannt gegeben. Der Gemeinderat fasste nach Diskussion den Beschluss zu den Stellungnahmen, wonach sich keine Änderung der Deckblattfassung ergab.
Gewerbliche Halle
Mit der Änderung soll der Neubau einer gewerblichen Halle auf der Flurnummer 206 im westlichen Teil des Gewerbegebietes Breitfeld ermöglicht werden, unter Anpassung der festgesetzten Baugrenzen und einer Änderung der Pflanzzonenabgrenzung. Der von der HIW-Architektengesellschaft gefertigte Deckblattentwurf Nr. 3 wurde als Satzung beschlossen. Maßgabe für die Inkraftsetzung ist der Nachweis einer Reallast für die geforderte Ausgleichsfläche von privater Seite.
Im Folgenden befassten sich die Ratsmitglieder mit dem vorgelegten Entwurf über den Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren. Wie Sitzungsleiter Hornberger informierte, entspreche die Satzungsvorlage einer ausgearbeiteten Mustersatzung und im Interesse der Rechtssicherheit sei der Neuerlass geboten. Die Satzung wurde beschlossen, damit werden die Aufwendungs- und Kostensätze dem aktuellen Stand angepasst.
Anschließend erläuterte Bürgermeister Hornberger die Entwurfsplanung des Planungsbüros Huml Heizsystemkonzepte, Waldkirchen, zur Gebäudebeheizung und Warmwasseraufbereitung des geplanten Krippenanbaus und des auszubauenden Speichers mittels bestehender Erdwärmepumpe. Gemäß Heizlastberechnung für den Krippenanbau und den Speicherausbau ist die Heizleistung der bestehenden Wärmepumpe ausreichend, sollte aber mit einer 5,5 Quadratmeter großen thermischen Solaranlage unterstützt werden. Für die Warmwasserbereitung ist ein Multifunktionsspeicher mit 600 Liter Speichervolumenmit direkter Einbindung der Wärmepumpe, thermischer Solaranlage und Warmwasserbereitung im Frischwassersystem zu verwenden. Der ermittelte Kostenrahmen wird mit rund 85 000 Euro veranschlagt. Das Ratsgremium stimmte der Entwurfsplanung zu.
Zudem verwies der Gemeindechef auf die Beschlussfassung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe, wonach Antrag auf Übernahme in den Geschäftsstellenzweckverband der Aitrachtal-, Buchberg-, Irlbach- und Spitzberggruppe gestellt wird.
Der Antrag des Vereins Naturpädagogik für den Waldkindergarten „Waldwichtel“ für einen Baukostenzuschuss  zur Erstellung einer neuen Schutzhütte in Höhe von 6 600 Euro wurde abgelehnt.
Ferner berichtete das Gemeindeoberhaupt über das weitere Vorgehen bei der Weiterentwicklung der Dorferneuerung Steinburg. Danach werde beim Amt für Ländliche Entwicklung eine einfache Dorferneuerung mit den Bereichen Biotoplehrpfad, Umfeldgestaltung Bereich Steinburger Hof einschließlich E-Tankstelle, Umfeldgestaltung Feuerwehrhaus Steinburg und dorfgerechte Umgestaltung der ehemaligen Staatsstraßen-Ortsdurchfahrt verfolgt.
Container verlagert
Zu einem vorliegenden Antrag aus dem Gemeinderat auf Verbesserung der zeitweise auftretenden Probleme bei der Grüngutanlieferung beim Wertstoffhof Wurde zugesichert, verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu prüfen. Als erste Abhilfe wird der Alteisencontainer neben dem Bauschuttcontainer aufgestellt, um im Bereich der An- und Abfahrzone für das Grüngut zusätzlichen Freiraum zu schaffen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.2014


Missio-Sonntag
Windberg.
(ws) Die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat veranstalten am Sonntag, 26. Oktober, ab 13.30 Uhr den Weltmissionssonntag. Alle Pfarrangehörigen können sich im Blauen Saal des „Alten Pfarrhofes“ mit Missionskaffee, selbst gebackenen Kuchen und Torten sowie Herzhaftem verwöhnen lassen.
Es besteht auch Gelegenheit, Missio durch den Kauf von Eine-Welt-Waren zu unterstützen. Kuchenspenden der Ortsvereine und Pfarrangehörigen werden gerne angenommen. Diese können am Sonntag, 26. Oktober, vor und nach den Gottesdiensten im „Alten Pfarrhof“ abgegeben werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.10.2014


Veranstaltung zum Kinderschutzgesetz
Hunderdorf.
(xk) Für den Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf findet am Freitag, 24. September, um 19.30 Uhr im Gasthaus „Steinburger Hof“ eine Informationsveranstaltung zum Bundeskinderschutzgesetz statt. Der Leiter des Jugendamtes Straubing-Bogen gibt wichtige Hinweise zum Ablauf und Vollzug des Gesetzes. Eingeladen sind Vereinsvorstände und Vertreter anderer Organisationen, die ehrenamtlich Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2014


„Überregional hervorragend repräsentiert“
Leichtathletikabteilung des SVH feierte 40-jähriges Gründungsfest — Mitgliederehrung
Hunderdorf.
(xk) Die Leichtathletikabteilung LC Tanne des Sportvereins Hunderdorf feierte bei einem Festabend im Gasthaus Plötz ihr 40-jähriges Bestehen. Abteilungsleiter Alexander Waas erinnerte in seiner Jubiläumsrückschau an die wichtigsten Ereignisse und konstatierte, dass man nicht weniger aktiv in die Zukunft gehen wolle. Bürgermeister Hans Hornberger und Sportverein-Gesamtvorsitzender Hans Freundorfer unterstrichen die wichtige Bedeutung des LC Tanne für den Breitensport vor Ort.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft oder verdienstvolle Funktionärstätigkeit wurden geehrt: Maria Janda, Thomas Schießt, Josef Schießt (Zweite bis Vierter von links) vom Gesamtvorsitzenden des SVH, Hans Freundorfer (rechts), und Heribert Hüttinger (links) im Beisein von LA-Abteilungsleiter Alexander Waas.

Mit einem Festabend mit musikalischer Umrahmung blickte die Leichtathletik-Abteilung „LC Tanne“ des Sportvereins Hunderdorf auf ihr 40-jähriges Bestehen zurück. Abteilungsleiter Alexander Waas ließ die wichtigsten Ereignisse der vier Jahrzehnte Revue passieren. Am 26. August 1974 sei die Abteilung beim BLSV angemeldet worden. 1977 erfolgte die Umbenennung nach der Firma Tanne, die die Abteilung sponserte. 1978 war das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte der damals 160 Mitglieder zählenden Abteilung, bilanzierte Waas. Es wurden vier überregionale Veranstaltungen in Hunderdorf ausgerichtet. Beim Staffelfest mit rund 200 Teilnehmern war auch der Olympiasieger im Sperrwurf, Klaus Wolfermann, dabei. Zudem nahmen die Leichtathleten an rund 800 Starts teil und erzielten dabei 120 Siege, 104 zweite und 100 dritte Plätze. Erfolgreichste Starter waren Herbert Franke (Männer), Günter Riedl (Schüler) und Stephan Kraus (Schüler B). 1984 errang Stephan Kraus den niederbayerischen Rekord im Hochsprung (2,16 Meter), der zugleich die deutsche Jahresbestleistung der männlichen Jugend A war. Weitere gute Leistungen in dieser Zeit erzielten Martin Kraus, Thomas und Josef Schießl sowie Rosi Schlecht und Silvia Schießl. In den nächsten Jahren folgten wiederum Top-Leistungen. 18 Mal wurde der „Jedermann-Lauf“ ausgerichtet, der 1992 mit 120 Läufern am erfolgreichsten war, aber dann 2006 mangels Teilnehmer eingestellt werden musste.
Wie der Abteilungsleiter weiter ausführte, erzielten von 1992 bis 2000 mit Robert Schönberger, Benedikt Suttner und Harald Waas drei Mitglieder besondere Erfolge. 2002 wurde die Kindergruppe von Thomas Schießl neu gegründet, die schnell 40 Kinder verzeichnen konnte, aber 2007 wegen fehlender Trainer aufgegeben werden musste Seit 2004 Wird das Deutsche Sportabzeichen abgenommen und seit 2012 beteiligt sich die Abteilung bei der Aktion „Lauf 10″ des Bayerischen Rundfunks.

Von seinem Abteilungsleitungsteam wurde Abteilungsleiter Alexander Waas (Zweiter von links) mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet: Schriftführerin Maria Janda, Alexander Waas mit Ehefrau Simone, 2. Abteilungsleiter Michael Würfel und Kassiererin Theresia Schießl (von links). (Fotos: xk)

Jubiläumslauf
Diese fand regen Zuspruch, ebenso der heurige Jubiläumslauf „Hunderdorf bewegt sich“ mit 75 Teilnehmern. „Momentan haben wir drei Trainingsangebote pro Woche, wobei sich rund 20 Läufer beteiligen, und eine neue Kindergruppe umfasst montags etwa 15 Kinder“, resümierte Waas. Er verwies auch auf die Teilnahme im örtlichen Vereinsgeschehen sowie den jährlichen Zwei-Tages-Ausflug. Auch das Gesellschaftliche kommt nicht zu kurz. „Das Bild der Leichtathletikabteilung hat sich in den vergangenen Jahren etwas geändert, was aber nicht heißt, dass wir weniger aktiv sind“, sagte der Redner. Die Abteilungsleiter in den 40 Jahren waren Dieter Klug (1974 – 1980), Jürgen Tanne (1980 – 1985), Johann Kraus (1985 – 1989), Anna Kraus (1989 – 1991), Hermann Fuchs (1991 – 1993), Martin Tanne (1993 – 1997), Helmut Waas (1997 – 2001) und Helmut Kerscher (2001 – 2003). Seit 2003 leitet Alexander Waas die Geschicke des LC Tanne.
Bürgermeister Hans Hornberger gratulierte seitens der Gemeinde und des Gemeinderates und unterstrich die Verbundenheit zu der erfolgreichen Abteilung des SVH. „40 Jahre LC Tanne“ sei ein begründeter Anlass, eine stolze Bilanz der Vereinsarbeit zu ziehen.
Großartige Erfolge
Mit den Sportlern, die die Abteilung hervorgebracht hat, konnten großartige Erfolge auf Bezirks-, Landes- und auch auf Bundesebene gefeiert werden. „Ihr habt unser Hunderdorf in sportlichen Belangen überregional hervorragend repräsentiert.“ In der Leichtathletikabteilung sei der echte Sportsgeist lebendig geblieben, denn nach wie vor würden bei verschiedenen Läufen in der Region mit ansprechenden Erfolgen teilgenommen und auch eigene Veranstaltungen ausgerichtet. Es gehe nicht um Starwesen, sondern um den Jugend- und Breitensport, dem der LC Tanne innerhalb der Gemeinde einen guten Dienst erwiesen habe. Hans Freundorfer, Vorsitzender des Gesamtsportvereins, übermittelte die Glückwünsche an die Abteilung. „Der SVH ist stolz, so eine Abteilung zu haben, die den Verein weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt gemacht hat“, sagte der Vereinsvorsitzende. Er sprach die besten Wünsche für eine gute Zukunft des LC Tanne und für viele sportliche Erfolge aus. Martin Tanne, jetziger Geschäftsführer von Tanne Kunststofftechnik, erinnerte sich an seine Kinderzeit. Hier sei er bereits zur Leichtathletik-Abteilung gekommen und habe die Liebe zum Sport gewonnen. Erfreulich sei, dass der LC Tanne wieder durch viele aktive Sportler geprägt sei, nach dem Motto: „Dabei sein ist alles!“ Das mache sympathisch, so Tanne, der zusicherte, als Sponsor unterstützend zur Seite zu stehen. Seitens des Gesamtvereins wurden von Vorsitzendem Hans Freundorfer und 3. Vorsitzenden Heribert Hüttinger langjährige verdiente Mitglieder geehrt: Für 20 Jahre Jakob Schuster sowie für 40 Jahre Jörg Lichte und Markus Tanne. Josef und Thomas Schießl und Maria Janda wurden für langjährige verdienstvolle Funktionärstätigkeit mit der Ehrennadel des SVH ausgezeichnet. Maria Janda erhielt zudem die BLSV-Verdienstmedaille in Bronze. Sodann wurde Abteilungsleiter Alexander Waas von seinem Abteilungsvorstand mit einer Ehrenurkunde überrascht. Darin wird ihm besondere Anerkennung gezollt für seine herausragenden Verdienste in elfjähriger Abteilungsleitung und für seine Trainingstätigkeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2014


Leistungsprüfung: „Die Gruppe im Löscheinsatz“
Steinburg.
(xk) Zwei Gruppen der FFW Steinburg absolvierten die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Nach intensiver Vorbereitung durch die beiden Kommandanten, Stefan Altmann und Thomas Röckl, meisterten die zwölf Frauen und Männer die gestellten Aufgaben. So konnte Kreisbrandinspektor Klaus Weninger, der zusammen mit den Schiedsrichterkollegen Andreas Sötz (FFW Schwarzach) und Martin Kieninger (FFW Steinach) die Prüfung abnahm, abschließend ein „Bestanden“ verkünden. Zweiter Bürgermeister Helmut Kronfeldner zollte der ständigen Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute Anerkennung. Die erfolgreichen Teilnehmer der verschiedenen Stufen: Stufe 1: Christoph Häusler; Stufe 2: Matthias Häusler, Raphaela Petzendorfer, Maike Weinzierl; Stufe 3: Richard Hirtreiter, Sebastian Ecker, Erwin Ecker; Stufe 4: Roland Ecker, Sven Schedlbauer; Stufe 5: Martin Hornberger, Alexander Waas; Stufe 6: Andreas Bergbauer. — Bild: Die Prüflinge mit den Kommandanten, FFW-Vorsitzenden, Schiedsrichtern und 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner (rechts). – (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2014


Rückblick auf sportliche Erfolge
Jahresversammlung des Sportvereins — Gute Jugendarbeit— Ehrungen
Windberg.
(ws) Am Samstag fand im Vereinslokal Amann die Jahreshauptversammlung des Sportverein Windbergs statt. Obwohl keine Neuwahlen anstanden, fanden sich zahlreiche Mitglieder ein. Im Mittelpunkt stand ein Rückblick auf sportliche Erfolge. Weiterhin wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen.
Nach Eröffnung und Verlesung der Tagesordnung blickte der Vorsitzende Erwin Schießl auf das 39. Jahr des 1975 gegründeten Vereins zurück. Angesichts der konstanten Mitgliederzahlen erörterte er stolz, dass der Verein auch 82 Kinder und Jugendliche zählt. Des Weiteren ging Schießl auf die zahlreichen Termine rund um das Ortsgeschehen ein, an denen der Sportverein im vergangenen Jahr teilnahm. Exemplarisch seien hier die Großveranstaltungen Maibaumaufstellen, Gartenfest der Winith-Schützen, Feuerwehrfest und die Freilichtspiele „Die lustigen Weiber von Windsor“ genannt.

Die Geehrten: Klaus Klentz, Christine Hornberger, Elvira Klentz, Martina Kräh,
Roland Auerbacher und Simon Kraus mit Vorsitzendem Erwin Schießl (von
links). (Foto: ws)

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge berichtete Siegfried Niedermeier über das abgelaufene Jahr der Abteilung Tischtennis. Hier erörterte er, dass der Verein zu Beginn dieser Saison keine Herrenmannschaft mehr stellen kann. Demgegenüber stehen aber die zahlreichen Erfolge der Windberger Damenmannschaft, die in der abgelaufenen Saison den 5. Platz in der Bezirksliga belegte. Aktuell rangieren die erfolgreichen Tischtennisdamen auf dem 2. Platz in der Bezirksliga.
Im Anschluss berichtete Rudi Höpfl über die abgelaufene Saison der Abteilung Ski. So verfügt die Abteilung mittlerweile über ein umfangreiches Lehrteam von sieben Übungsleitern mit Ober- und Grundstufe, zwei Inhaber der allgemeinen Übungsleiterlizenz und einem Helferteam. So konnten im vergangenen Winter neben der Skigymnastik auch drei Fahrten nach Osterreich durchgeführt werden. Wegen des akuten Schneemangels im Skigebiet Sankt Englmar konnte der Kinderskikurs im vergangenen Winter nicht stattfinden. Ab sofort findet jeden Mittwoch in der Turnhalle des ehemaligen Schulgebäudes in Windberg wieder eine Skigymnastik statt. Beginnend um 19 Uhr werden Interessierte ohne Altersbeschränkung fit für  die Skisaison gemacht. Am Samstag, 13. Dezember, startet der SV zur Saisoneröffnungsfahrt (Tagesfahrt) in die Skiregion „Wilder Kaiser“. Vom Samstag, 27., bis Dienstag, 30. Dezember findet der traditionelle Kinderskikurs statt. Anmeldung und nähere Informationen ab sofort bei Johannes Frankl, unter Telefon 0179/1268480 oder Rudi Höpfl 0171/4434582 oder in Kürze Online unter www.sv-windberg.de.
Abteilungsleiter Martin Mühlbauer blickte auf die abgelaufene Saison der Abteilung Eisstock zurück. Bei einer Anzahl von aktuell zwölf Jugend- und Juniorenschützen fand er lobende Worte für die Erfolge des Nachwuchses. Hierbei hob er gesondert die zwei Teilnahmen der U14 und der U16 Mannschaften an den bayerischen Meisterschaften hervor. Größter Erfolg im Bereich der Jugend war wiederum die Qualifikation von Jonas Häusler für die deutsche Meisterschaft, bei der er im Einzelwettbewerb Platz acht erreichte. Äußerst erfolgreich präsentieren sich in den vergangenen Jahren die Herrenmannschaften des SV Windberg. So konnte die erste Mannschaft im vergangenen Sommer den fünften Aufstieg binnen drei Jahren feiern und spielt somit in der kommenden Saison in der Bayernliga. Mit einem Doppelaufstieg konnte die zweite Mannschaft aufwarten: Dem Aufstieg in die Bezirksoberliga in der Wintersaison folgte der Aufstieg in die Bezirksliga in der Sommersaison 2014. Ebenfalls erfolgreich präsentierte sich die dritte und vierte Mannschaft, die in der Kreisliga jeweils den Klassenerhalt schaffte. Abschließend wurden vom Vorsitzenden Erwin Schießl zahlreiche Ehrungen durchgeführt. So wurden neun Mitglieder für zehn Jahre und sieben Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2014


Seminar über das Herzensgebet
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet ein Tagesseminar über das Herzensgebet an. Das Herzensgebet ist ein „einfacher“ Weg des Gebetes, ein Weg der Achtsamkeit. Dieser Tag will auf den Weg des Herzensgebetes führen, um so Gott in allen Dingen zu suchen und zu finden. Es braucht für diesen Tag keine Grundkenntnisse. Mit Dr. Wolfgang Holzschuh aus Regensburg konnte ein Referent gewonnen werden, der selbst seit vielen Jahren mit dem Herzensgebet auf dem Weg ist. Der Kurs findet statt in der Jugendbildungsstätte Windberg am Samstag, 8. November, von 9 bis 17 Uhr. Anmeldung unter Telefon 09422/824112 öder per E-Mail an: gzw@kloster-windberg.de .
Quelle: Bogener Zeitung, 22.10.2014


Jugendraute für Manuela Fuchs
(xk) Überraschung für Manuela Fuchs! Sie wurde bei der Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen der Leichtathletikabteilung LC Tanne im SV Hunderdorf mit der Jugendraute des Kreisjugendringes (KJR) Straubing-Bogen ausgezeichnet. Bei der Verleihung im Gasthaus Plötz unterstrichen der Vorsitzende des Kreisjugendringes, Robert Dollmann, und sein Stellvertreter Max Höcherl die eminent wichtige Bedeutung der Jugendarbeit, die in der heutigen Zeit kein Selbstläufer mehr sei. Es bedarf motivierter Jugendleiter, die die jungen Leute begeistern können. In diesem Sinne stehe seit zehn Jahren engagiert Manuela Fuchs für hervorragende Nachwuchsarbeit beim LC Tanne. In der Laudatio wurde hervorgehoben, dass Manuela Fuchs viel Zeit in das Kinderturnen investiere und diese Jugendarbeit „super“ mache. Es sei wertvoll, die Kinder bereits in jungen Jahren für Fitness und Sport zu begeistern. Dies werde seit einem Jahrzehnt vorbildhaft von Fuchs mit rund 20 Kindern ausgeführt, die Spaß und Freude beim wöchentlichen Kinderturnen in der Schulturnhalle haben. Die Jugendraute des Kreisjugendringes sei Anerkennung für diese beispielgebende Jugendförderung, betonten die KJR-Vorsitzenden. — Bild: Die Jugendraute an Manuela .Fuchs für ihre ausgezeichnete Jugendarbeit in der Leichtathletikabteilung LC Tanne überreichten KJR-Vorsitzender Robert Dollmann (rechts) und stellvertretende KJR-Vorsitzender Max Höcherl (Zweiter von links) im Beisein von Abteilungsleiter Alexander Waas. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2014


Die Kandidaten tatkräftig unterstützt
CSU-Ortsvorsitzender Henke zieht positive Bilanz — „Richtiger Weg“
Hunderdorf.
(xk) „Gemeinsam für unsere Gemeinde“ war das Resümee der kürzlich statt gefundenen Ortshauptversammlung der CSU Hunderdorf. Ortsvorsitzender Peter Henke zog eine erfolgreiche Bilanz des vergangenen Jahres.
In seinem Jahresrückblick ließ Ortsvorsitzender Peter Henke die vergangenen Wahlen noch einmal Revue passieren und berichtete von den vielen Veranstaltungen, die anlässlich von Bezirkstags-, Landtags-, Bundestags-, und Europawahlen organisiert wurden. Die jeweiligen CSU-Kandidaten erreichten in Hunderdorf sehr gute Ergebnisse, was der Ortsvorsitzende auch auf die aktive Unterstützung desOrtsverbandes während der Wahlkämpfe zurückführte. So habe man es mit Infoständen, Plakaten und

Ortsvorsitzender Peter Henke (links) und Bürgermeister Hans Hornberger (rechts) ehrten Erich Schütz und Bianca Wintermaier für 25-jährige CSU-Zugehörigkeit. (Foto: xk)

Kundgebungen verstanden, die Menschen von den eigenen Kandidaten zu überzeugen. Die diesjährige Kommunalwahl brachte für die CSU ebenfalls gute Ergebnisse, so dass man neben dem Bürgermeister acht weitere Mitglieder in das Gremium des Gemeinderates brachte. Mit Bürgermeister Hans Hornberger gelang es sogar, im Kreistag vertreten zu sein. Dass die Kreistagswahl nun wiederholt werden müsse, sei zwar sehr bedauerlich, doch die Unterstützung bei den Nachwahlen sei dem Gemeindeoberhaupt sicher, ebenso dem zweiten Hunderdorfer CSU-Kreistagsbewerber Max Höcherl, aber auch den weiteren Kandidaten auf der Liste. Bürgermeister Hans Hornberger zeigte in einem Rückblick die positive Bilanz des neunen Gemeinderates auf. Speziell der An- und Ausbau der Kinderkrippe war allen Ratsmitgliedern ein wichtiges Anliegen.
Junge Leute im Ort halten
Der Neubau des Allwetterplatzes, verbunden mit einer zweiten Zufahrt zum Schulzentrum und der Errichtung von weiteren Parkmöglichkeiten im Ort seien nur einige der Punkte, deren zeitnahe Realisierung nun im Aufgabenbereich des neuen Gremiums liege. Mit der angestrebten Schaffung des Baugebietes „Hochfeld-West“ biete man vor allem den jungen Gemeindebürgern eine Möglichkeit, in ihrer Heimatgemeinde bleiben zu können. Die Vormerkungen auf die jeweiligen Bauparzellen zeigen, dass man den richtigen Weg gehe. Das Gemeindeoberhaupt betonte, dass dem neuen Gemeinderat der Ausbau des Breitbandnetzes ein besonderes Anliegen sei und dieses Thema deshalb ganz oben auf der Agenda stehe. Für ihre 25-jährige CSU-Mitgliedschaft wurden Erich Schötz und Bianca Wintermaier von Bürgermeister Hornberger und Ortsvorsitzenden Henke mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet und mit Dankesworten bedacht. Die weiterhin angestandene Ehrung von Josef Baier für 50-jährige Treue zur CSU wird krankheitsbedingt zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2014


Wie Fleiß einst belohnt wurde
Windberg: Ausstellung nur noch am Wochenende

(ws) Wer kennt sie denn noch, die farbenprächtigen Fleiß- und Hauchbildchen, mit denen einst Schulkinder von ihren Lehrern belohnt wurden, wenn sie ganz brav und fleißig waren. Ausgestellt werden diese Fleißbilder in allen Unterschiedlichkeiten nur noch an diesem Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 17.30 Uhr im Windberger Amtshaus. Eine große Besonderheit bilden die aus einer Gelatinemasse gefertigten und stark farbigen Hauchbilder, die heute kaum noch jemand kennt. Mit keinem Geldstück war aufzuwiegen, was früher Kindern ein sogenanntes Fleißbildchen als Lohn ihrer Leistung galt. In Mäppchen, Schachteln und Alben

Die Organisatoren der Ausstellung: Frater Raphael Sperber und Prof. Dr. Hans Gärtner. (Foro: ws)

wurden sie eingeordnet. Hergegeben wurde keins. Höchstens getauscht. Denn ein Fleißbildchen war ein persönliches Geschenk der Lehrer oder des Katecheten. Die Vielfalt der von Frater Raphael Sperber vom Kloster Windberg zusammengetragenen Fleißbildchen ist atemberaubend. In Wort und Bild waren den Künstlern von einst kaum Grenzen gesetzt. So sind auf den von Hand gezeichneten oder zumeist gedruckten Bildchen Ameisen oder Bienen für den sprichwörtlichen Fleiß zu sehen; ein Hahn steht für pünktliches Aufstehen. Und erst die Texte: „Fängst du dein Werk mit Beten an, ist’s um die Hälfte schon getan.“
Willi Goetz aus Straßkirchen stellte dazu aus seinem Schulmuseum ein Klassenzimmer mit Schulbänken und Einrichtung aus den 30-er Jahren zur Verfügung. Die alten Möbel lassen die alte Zeit und Erinnerungen auferstehen. Die Bildchen in der Ausstellung stammen im Großteil aus der Sammlung von Frater Raphael Sperber. Angereichert wird die Schau durch die Sammlung von Prof. Dr. Hans Gärtner aus Polling und noch weitere Besonderheiten anderer Sammlerfreunde. Der Professor für Pädagogik und Mitstreiter in dieser Ausstellung hat eine bebilderte Begleitschrift zum Thema vorgelegt: „Dem braven Kind.“, die erste kompakte Publikation über „Fleißbildchen“ als ein Stück Schulkultur. So gehen, auch wenn die Ausstellung zu Ende ist, die Forschungen zum Thema Fleißbilder in dieser Schrift weiter. Professor Dr. Hans Gärtner ist am Sonntag bei der Ausstellung anwesend, steht für Fragen zur Verfügung und signiert auch dieses Buch.
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2014


Leichtathleten spenden für Bettina-Bräu-Stiftung
Den stattlichen Spendenbetrag von 1 147 Euro überreichte Alexander Waas, Leichtathletik-Abteilungsleiter des LC Tanne im SV Hunderdorf, bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen der Abteilung an Irmgard Bräu. Die Spende geht an die Bettina-Bräu-Stiftung „Mehr Leben für krebskranke Kinder“. „Dies sei der Reinerlös des im Juli ausgerichteten Jubiläumslaufes nach dem Motto „Huhderdorf bewegt sich für einen guten Zweck“. Zu unserer Freude starteten rund 75 Läufer und Walker. Auch das anschließend organisierte kleine Gartenfest war gutbesucht. Als Startgeld wurde eine freiwillige Spende erbeten und auch der Reinerlös aus der Bewirtung werde von der Leichtathletikabteilung zur Verfügung gestellt“, ließ Waas wissen. Der Abteilungsleiter würdigte auch alle teilnehmenden Vereine und Privatpersonen sowie alle Sponsoren und Gönner für Unterstützung. Irmgard Bräu drückte ihre besondere Freude über den Beitrag zur Spendenaktion für krebskranke Kinder aus. Die Station im Haunerschen Kinderspital in München sei mit 100 Kindern voll belegt, sagte Bräu, und stellte die Arbeit der von ihr mitbegründeten Stiftung „Mehr Leben für krebskranke Kinder“ vor. „Wir wollen die Überlebenschancen der jungen Patienten erhöhen und die Lebensqualität während der Zeit der Erkrankung verbessern, auch durch nahe Elternwohnungen. Wir wollen die Forschungsprojekte fördern, damit möglichst keine Kinder mehr sterben müssen“. Jede Spende für das Projekt komme zu 100 Prozent an. – Bild: Das LC Tanne-Abteilungsleitungsteam mit Alexander Waas, Michael Würfel, Theresia Schießl und Maria Janda überreichte an Irmgard Bräu den symbolischen Spendenscheck. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 24.10.2014

2500 Euro für krebskranke Kinder
„Es gibt nichts Gutes – außer man tut es“, nach diesem Zitat von Schriftsteller Erich Kästner  hat Franz Hornberger, Chef des Skoda-Autohauses aus Starzenberg, Gemeinde Hunderdorf, den beträchtlichen Spendenbetrag in Höhe von 2500 Euro an Irmgard Bräu zugunsten der Bettina-Bräu-Stiftung überreicht. Hornberger hatte seinen 50. Geburtstag mit Verwandten, Angestellten, Geschäftspartnern und engsten Freunden gefeiert. Nach dem Motto „lieber soziale Spenden statt Geschenke“ hatte er auf der Einladung für seine Geburtstagsgäste freundlich um Zuwendungen für die Bettina-Bräu-Stiftung gebeten. Auch der ausrichtende Gastronom Thomas Knoll vom Gasthof Auerhof in Neukirchen beteiligte sich. Irmgard Bräu freute sich ganz besonders über die -großzügige Spendenunterstützung. Es sei schön, wenn gerade auch anlässlich von solch runden Geburtstagsfeiern die Aktion „Mehr Leben für krebskranke Kinder“ unterstützt werde. Dieses Beispiel unterstreiche, dass der Unternehmer nicht nur um das Wohl seiner Kundschaft bemüht ist, sondern auch ein Herz für krebskranke Kinder hat, die gerade nicht so auf der Sonnenseite des Lebens stehen. – -Bild: Franz Hornberger und Irmgard Bräu bei der Spendenübergabe. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.2014


Abgeschoben — aufgehoben
Windberg.
(ws) „Abgeschoben – aufgehoben: Wenn das Pflegheim die letzte Möglichkeit für Väter oder Mütter ist.“ So lautet das Thema des ersten Abends der Windberger Feierabendgespräche, zu dem die Pfarrei 50+ am Freitag, 14. November, um 19.30 Uhr in dem Blauen Saal im Alten Pfarrhof alle Interessierten willkommen heißt. Pater Dr. Jakob Seitz wird sich an dieses wichtige und auch schwierige Thema, das für jeden zur Realität werden kann, heranwagen und Antworten auf die Fragen suchen, die alle bewegen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.2014

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