In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Frau
Maria Schmidbauer
geborene Zitzelsberger
* 2. Dezember 1932 + 29. Juni 2016
Meidendorf, den 4. Juli 2016
In stiller Trauer:
Maria Schmidbauer, Tochter mit Walter
Philip, Enkel
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 7. Juli 2016, um 14.30 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg, anschließend Urnenbestattung. Auf Wunsch der Verstorbenen bitte keine Kranz-, Schalen- und Blumenspenden. Von Beileidsbezeigungen bitte Abstand nehmen.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.07.2016
Im Zeichen der Ortepartnerschaft
Heimat- und Fremdenverkehrsverein feierte 50-jähriges Jubiläum
Steinburg. (xk) Im festlichen Rahmen feierte der Heimat- und Fremdenverkehrsverein (HuFV) Steinburg sein 50-jähriges

Bestehen unter der Schirmherrschaft von Irmentraud Freifrau von Poschinger- Bray und Dr. Thomas Freiherr von Poschinger-Bray. Verbunden war die 30- beziehungsweise 15-jährige Jubiläumsfeier der Partnerschaft der drei „Steinburg“-Orte. Die Verbindungen wurden dabei auch für die Zukunft mit der Unterzeichnung von neuen Partnerschaftsurkunden bekräftigt.
Die Festlichkeiten nahmen am ‚Freitagnachmittag mit dem Empfang der Gäste aus den Partnerorten Steinburg (Schleswig-Holstein) und Steinburg (Sachsen-Anhalt) und dem abendlichen Begegnungsabend mit Grillfest seinen Lauf. Der Samstag wurde eingeleitet mit einem Ausflug in das Glasdorf in Arnbruck, das die Gäste beeindruckte. Der Höhepunkt war am Abend mit dem Kirchenzug und dem von Pfarrer Martin Müller feierlich zelebrierten Festgottesdienst.
Angeführt von der Blaskapelle „De Andern“ zogen die Ehrengäste, die Mitglieder des Festvereins mit den Abordnungen der weiteren Steinburg-Orte sowie den Ortsvereinen vom Schulhof zur Pfarrkirche. Die Messfeier wurde mitgestaltet vom Parkstettener Männerchor und der Reißinger Stubnmusi.
„…und do bin i dahoam!“
Pfarrer Müller griff in seiner Predigt den bayerischen Slogan „ …und do bin i dahoam!“ auf. Weil unser „Dahoam“, so schön sei, weil es engagierte Menschen gebe, weil diese Heimat auch Gästen und Besuchern, den damals sogenannten „Fremden“, präsentiert werden solle, sei vor 50 Jahren der HuFV Steinburg gegründet worden. Im Laufe der Jahre kamen die Partnerschaften mit den weiteren Steinbürg-Orten dazu, was die Freude über die Begegnungen mit Menschen über die Grenzen Bayern hinaus zeige. Es gelte „auch den heutigen Fremden die neue Heimat zu vermitteln“. Beim abendlichen Festabend im „Steinburger Hof“, den die Blaskapelle „De Andern“ schmissig gestaltete, sagte der Vereinsvorsitzende Johannes Fuchs vor zahlreichen Gästen, dass sich der Verein „der Pflege der Heimatliebe, Heimatkunde und Erschließung der


heimatlichen Schönheiten, der Bauten und Kulturstätten, aber auch die Pflege freundschaftlicher Beziehungen im Wege internationaler Zusammenarbeit“ verschrieben habe. Bürger und Freunde bringen sich in das Vereinsleben ein, organisieren Feste und andere Veranstaltungen, pflegen vereinseigene Anlagen und leisten durch Verschönerungsmaßnahmen einen Beitrag zur Gestaltung des Ortsbildes.

Mit 41 Mitgliedern sei der Verein zahlenmäßig klein, aber aktiv und gestärkt durch die Aktionen mit einem „Wir-Gefühl“. „Es ist mir eine Ehre und Freude, Vorsitzender dieses Vereins zu sein“, so Fuchs, der über 23 Jahre hinweg an der Vereinsspitze steht.
„Die Heimat bleibt doch immer der schönste Fleck der Welt“. In diesem Zitat des Schriftsteller J. N. Vogl sah Bürgermeister Hans Hornberger die Beweggründe seiner Steinburger für die Gründung des Vereins. Die Bürger sahen ihre Heimat nicht nur als schönsten Ort an, sie wollten ihn auch weiter verschönern, pflegen, die Denkmäler instand halten, um den Gästen aus nah und fern ihre geliebte Heimat zu präsentieren. Besondere Anerkennung richtete das Gemeindeoberhaupt an Vorsitzenden Johannes Fuchs für sein großes Engagement um den Verein sowie die begründeten und gelebten Partnerschaften, aber auch an alle Vereinsmitglieder für die Vereinsaktivitäten über 50 Jahre hinweg.
Bürgermeister Peter Wischmann von Steinburg/Süderau (Schleswig-Holstein) nannte das 30-jährige Partnerschaftsjubiläum etwas Besonderes: „Alle Beteiligten freuen sich auf das nächste Treffen und können stets interessante und sehenswerte Dinge zeigen und sich darüber austauschen.“ Es seien viele Freundschaften entstanden und Johannes Fuchs sei das „Herz der Partnerschaft“. „Mach weiter so als Motor!“, rief ihm Wischmann zu. Rupert Schlosser als Bürgermeister von Steinburg/Finneland (Sachsen-Anhalt) bekräftigte: „Obwohl die formelle Partnerschaft erst im Jahr 2001 unterzeichnet wurde, ist es uns eine große Freude, dass unsere Verbindung schon fast die „Silberhochzeit“ feiern kann“. Man sei froh, dass bereits Anfang 1992, kurz nach dem Mauerfall, die ersten Kontakte geknüpft wurden.
Mitglieder wurden geehrt
Als Schirmherrschaftspaar entboten Irmentraud Freifrau von Poschinger-Bray und Dr. Thomas Freiherr von Poschinger-Bray den Festgästen ein Willkommen und gratulierten dem HuFV zum 50-jährigen Gründungsfest. Sie würdigten die tatkräftige Arbeit für „unsere“ schöne Heimat, für die Fremdenverkehrsförderung und Heimatpflege in- dem- „halben Jahrhundert“ des Vereinsbestehens. Die besten Wünsche galten dem ganzen Verein für ein gutes Miteinander und eine erfolgreiche Zukunft.
„Es ist uns ein Bestreben, diese Partnerschaft zu erhalten, zu festigen und auszubauen“, bekräftigten der HuFV Steinburg, die Bürgermeister der drei „Steinburg-Orte“ und das Schirmherrschaftspaar und unterzeichneten gemeinsam eine neue Partnerschaftsurkunde.
Für langjährige Treue zum HuFV wurden sodann geehrt: 45 Jahre: Josef Liebl; 40 Jahre: Gottfried Höfelsauer, Rudi Obermeier, Maria Steckler; 35 Jahre: Kornel Klar; 30 Jahre: Johannes Fuchs, Josef Hornberger, Willi Lindemann, Franz Xaver Oischinger, Hermine Obermeier, Andrea Petzendorf er, Erich Seile, Christa Volstedt, Josef Wein; 25 Jahre: Günther Holzapfel, Gerd Peschke. Für 20 Jahre wurde Resi Schießl geehrt. Am Sonntag trafen sich die Abordnungen der drei „Steinburgs“ zum Weißwurstfrühstück und zur Verabschiedung bei der Glaserei Liebl, in Hunderdorf, mit dem Wunsch auf ein „frohes Wiedersehen“.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.07.2016
Kollekte und Spende für Hochwasseropfer
Am Montagnachmittag trafen sich die Organisatoren, Dekan Pater Martin Müller, Pater Petrus Lerchenmüller, Pater Philipp Schmidbauer, Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer und
Kirchenpfleger Josef Breu, der Spendenaktion für die Hochwasser-Geschädigten in Simbach im Kloster Windberg zur Gesamt-Spendenübergabe an den Neupriester Pater Philipp der in Simbach geboren und in Tettenweis aufgewachsen ist und der den Scheck dann an den Simbacher Pfarrer Franz Haringer weiter leiten wird. Der Pfarrer von Simbach wird die Gelder an betroffene Personen und Familien, bei denen die Soforthilfe und die staatlichen Zuschüsse alleine nicht reichen werden, weiterreichen. Die große Spendenaktion wurde auf Initiative der Pfarrei Sankt Nikolaus, Hunderdorf eingeleitet. Spontan wurde beim Gottesdienst zur Nachprimiz bei der Kollekte für die Hochwassergeschädigten gesammelt und es kam ein Betrag von rund 1900 Euro zusammen. Bei nachträglichen Kollekten an den folgenden Sonntagen kam wiederum ein Betrag von 725 Euro zusammen. Die Landfrauen spendeten 500 Euro und der Pfarrgemeinderat tat ebenfalls das seine dazu bei und spendete auch 500 Euro aus dem Teilerlös vom Mühlhiaslmarkt. An nachträglichen Spenden gingen 820 Euro ein. Pater Martin bekam dann noch anlässlich seiner Festpredigt beim Patrozinium in Steingarden, einem ehemaligen Prämonstratenserkloster, wo Pater Petrus aus Windberg seit einigen Jahren Pfarrer .ist, eine Spende in Höhe von 846,23 Euro mit und der dortige Frauenbund gab nach dem Spendenaufruf in der Steingadener Kirche spontan eine großzügige Spende von 3000 Euro dazu. Insgesamt sind somit rund 8292 Euro zusammen gekommen. Mit dieser Spendenaktion haben die ,Spender große Solidarität mit den Mitmenschen in Simbach gezeigt und der Simbacher Pfarrer Franz Haringer schrieb schon im Voraus in seinem Dankschreiben an Dekan Pater Martin Müller: „Das ist wirklich ein schönes Zeichen des Zusammenhaltens unter Christen“ und er versicherte, dass die Spenden umsichtig verwendet werden. — Bild von links: Kirchenpfleger Josef Breu, Pater Petrus, Pater Philipp, Dekan Pater Martin und Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 06.07.2016
Pausenhof wird neu gestaltet
Auftragsvergaben für Allwetterplatz und Erweiterung der Bibliothek
Hunderdorf. (jp) „Mittels der Vornahme verschiedener baulicher und gestalterischer Maßnahmen soll der Grundschulpausenhof attraktiver und bedarfsgerechter für die Schüler umgestaltet werden. Die Gemeinde, Schule und Elternbeirat gestalten gemeinsam“. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates in der kürzlich stattgefundenen Sitzung. Genehmigt wurden weiterhin Auftragsvergaben für einen Nachtrag für den Allwetterplatz in Höhe von rund 16 700 Euro und für die Erweiterung der Gemeindebibliothekbei Kosten von rund 15 000 Euro.
Zum ersten Tagesordnungspunkt „Neugestaltung Grundschulpausenhof- durchzuführende Maßnahmen“ wurde vonseiten der Elternbeiratsvorsitzenden der Grund- und Mittelschule Agnes Heilbrunner eine neue, dem haushaltsmäßigen Kostenrahmen der Gemeinde angepasste Maßnahmenzusammenstellung dem Gemeindebeirat bei geschätzten Kosten von rund 18 000 Euro vorgestellt. Begrüßt wurde vom Gremium auch die Initiative der Schulleitung der Grund- und Mittelschule, dass im Rahmen eines Schülerprojekts die Gestaltung und die Erarbeitung einer sogenannten Baumschlange zur temporären Aufstellung im Gleditschienhof in Aussicht gestellt wurde. Mittels Baumhalbstämmen sollen von und für die Schüler Sitz- und zugleich Bewegungselemente geschaffen werden, die bei anderweitiger Nutzung des Bereiches auch andernorts aufgestellt werden können.
Auch der Elternbeirat unterstützt die Gesamtkonzeption, so sollen durch Spendeninitiativen Finanzmittel vereinnahmt werden, um langfristig die Anschaffung einer Hangrutsche zu ermöglichen, in Eigenregie soll seitens des Elternbeirats eine Baum-Sitzbank aufgestellt werden. Der Gemeinderat sprach sich für den Ersatz des reparaturbedürftigen Kunststoffbelags des „Blauen Platzes“ durch ein farblich ansprechend zu gestaltendes Betonpflaster aus. Neben eines Splittaustausches für die gesamte Fläche des Gleditischienhofes, wird dieser auch an der Süd- und der Westseite mittels von Pflanzung mehrerer Randeingrünungsbereiche ansprechender gestaltet.
Eingang leichter begehbar
Um die Nutzung des vorhandenen Außenklassenzimmers nicht nur zum Pausenaufenthalt der Schüler, sondern auch verstärkt zu Unterrichtszwecken nutzen zu können, wird künftig der Eingangsbereich von der Ostseite her angelegt und mittels Anbringung von Zwischenstufen auch leichter begehbar gemacht. Der bisherige Zutrittsbereich im Süden wird bepflanzt und dadurch solle eine Verbesserung des Lärm- und Sichtschutzes erzielt werden. Genehmigt hat der Gemeinderat auch einen Nachtragsauftrag an die Fa. Strabag bei Kosten von rund 16 700 Euro für Transportarbeiten, Bodenprobenahme und die Entsorgung von geringfügig belastetem Erdreich, das während der Bauphase des Parkplatzes beim Allwetterplatz zutage getreten ist. Die einstimmige Auftragserteilung durch das Gemeindegremium erfolgte auch für die Maurerarbeiten für einen Wanddurchbruch zur Schaffung einer Durchgangsmöglichkeit zwischen bestehender Gemeindebibliothek und dem künftigen Erweiterungsraum im Erdgeschoss der Mittelschule bei einer Auftragssumme von rund 10 000 Euro an die Fa. ABS-Bau.
Den Auftrag für die bedarfsmäßig notwendig werdenden Sitzmöbel für die Bibliothekserweiterung vergab der Gemeinderat an die Fa. Demco, bei Kosten von rund 4 000 Euro. Sein Einvernehmen zum Neubau eines Wirtschafts- und Lagergebäudes für die Imkerei in Ehren erteilte der Gemeinderat ebenso wie zur Nutzungsänderung der Lagerhalle und Errichtung einer Lagefläche im Freien im Nolteweg 12.
Erfreut zeigte sich Bürgermeister Hans Hornberger darüber, dass das neue Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr Gaishausen am 2. Juli zur Abholung bereit steht. Zugleich informierte er, dass Helma Holmer aus Thananger für die Pflege ihrer Schwiegermutter durch die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml mit dem „Weißen Engel“ ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung, die er stellvertretend in Landshut entgegengenommen habe, wird am 4. Juli im Beisein von Landrat Josef Laumer an Holmer überreicht. Zu einem Schreiben einer Bürgerin aus Rammersberg die durch die Starkregenereignisse Schädigungen am Wohnhaus erlitten habe, konnte der Bürgermeister melden, dass zwischenzeitlich veranlasst wurde, zwei weitere Straßensinkkästen einzubauen, um künftig eine verbesserte Niederschlagswasserableitung zu schaffen.
Neue Reviereinteilung
Aus der Mitte des Gemeinderates wurde die Empfehlung eingebracht, aufgrund der positiven Erfahrungen des durch die Feuerwehr Hunderdorf bei den letzten Starkregenereignissen eingesetzten Nasssaugers, vonseiten der Gemeinde alle Ortsfeuerwehren mit einem solchen Gerät auszustatten. Informiert wurde auch über die neue Reviereinteilung, wonach nach Mitteilung des Amtes für Landwirtschaft und Forsten ab Juli für Hunderdorf das Forstrevier Aiterhofen zuständig ist. Bekannt geben konnte der Bürgermeister auch, dass die Gemeinde vom Ingenieurbüro Sehlhoff, Straubing anlässlich des 50-jährigen Betriebsjubiläums vier Pflanzbäume als Spende erhält, die für Ersatzplanzungen im Sportplatzparkplatz verwendet werden sollen. Ein nichtöffentlicher Teil mit Vorkaufsrechtsanfragen und Vertragsangelegenheiten schloss sich an.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.07.2016
„Weißer Engel“ für Helma Holmer
Landrat und Bürgermeister übergeben Urkunde und Auszeichnung

Hunderdorf. (jp) Am 24. Juni hatte Bürgermeister Hans Hornberger die Urkunde und die Auszeichnung „Weißer Engel“ stellvertretend für Helma Holmer aus Hunderdorf aus den Händen der bayerischen Staatsministerin Huml in Landshut entgegengenommen. Nachdem Holmer am Verleihungstag verhindert war, überreichte am Montag Landrat Josef Laumer zusammen mit Bürgermeister Hans Hornberger die Auszeichnung an die Preisträgerin.
Helma Holmer hat seit 1971 ihren Schwiegervater Hans Holmer und ihre Schwiegermutter Rosina Holmer in den häuslichen Angelegenheiten unterstützt, und als sich ihr gesundheitlicher Zustand verschlechterte und sie auf Fürsorge und ganzheitliche Pflege angewiesen waren, diese bis zu deren Tod übernommen. „Namens des Landkreises gilt es Vergelt’s Gott zu sagen für diese großartige Pflegeleistung, denn das ist nicht für jeden Menschen selbstverständlich“, sagte Landrat Laumer in seiner Laudatio. Er sprach auch seinen Dank an das Ministerium aus, dass diese herausragende Leistung staatlicherseits gewürdigt werde.
Auch Bürgermeister Hans Hornberger würdigte mit Stolz die langjährige, aufopferungsvolle Leistung von Helma Holmer, zusammen mit ihrem Ehemann Hans. „Ich weiß, dass ihr bescheidene Leute seid und die Aufgabe aus Überzeugung geleistet habt.“ Hornberger sei aber überzeugt, dass sie etwas ganz Besonderes geleistet hätten. Helma Holmer schilderte, dass auch ihre im vergangenen Jahr verstorbene Schwiegermutter Rosina Holmer es ihr immer wieder gedankt habe. Sie habe ihr den Verbleib im eigenen Heim ermöglicht. Insbesondere ihr Ehemann habe sie all die Jahre sehr viel unterstützt und sich mit ihr gemeinsam dieser Aufgabe angenommen.
Ergriffen nahm Frau Helma Holmer die von Staatsministerin Melanie Huml unterzeichnete Urkunde, die Ehrennadel „Weißer Engel“ des Staatministeriums, ein Landkreisbuch aus den Händen des Landrats, sowie einen Blumenstrauß von Bürgermeister Hans Hornberger entgegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.2016
VG-Meisterschaft im Sommerstockschießen
Steinburg. (hk) Der EC Steinburg führt am Samstag, 9. Juli, auf den Asphaltbahnen in Hunderdorf seine VG-Meisterschaft im Sommerstockschießen durch. Beginn ist um 13.30 Uhr. Alle Vereine, Betriebe und privaten Mannschaften können teilnehmen und jede teilnehmende Mannschaft erhält einen Preis. Anmeldungen bis einschließlich heute schriftlich, telefonisch oder per E-Mail beim Vorsitzenden Manfred Aich, Telefon 09422/4549, 01703358320, E-Mail manfred.aich@ginx.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.07.2016
Wieder Sportabzeichen
Hunderdorf. (xk) Die Leichtathletikabteilung des Sportvereins Hunderdorf (LC Tanne Hunderdorf) bietet wieder die Möglichkeit, für das Deutsche Sportabzeichen zu trainieren und es abzulegen. Hierfür sind Leistungen in den Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination zu erbringen: Die eingeforderten Leistungen richten sich nach Geschlecht und Alter. Trainiert wird im Monat Juli jeweils donnerstags von 18.30 bis 19.30 Uhr am Sportplatz in Hunderdorf. Treffpunkt ist das Sportheim. Das Sportabzeichen kann an diesen Terminen zugleich abgelegt werden. Neben dem Nachweis der eigenen Fitness können mit dem Sportabzeichen auch beim Prämienprogramm einiger Krankenkassen Punkte gesammelt werden. Anmeldung beim LC Tanne Hunderdorf, Fam. Waas, 09961/1379, alexander.waas@freenet.de, www.sv-hunderdorf.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.2016
Vier erlebnisreiche Tage in Ungarn
Windberger zu Gast in Gyöngyöspata — Zehnjährige Partnerschaft gefeiert
Windberg. (ws) Die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Windberg und Gyöngyöspata bestehen nun schon seit zehn Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums sowie des traditionellen ungarischen PalöcFestes erlebte eine 32-köpfige Delegation aus Windberg vom Freitag bis Montag vier erlebnisreiche Tage im schönen Ungarn. Die ungarischen Freunde bereiteten den Gästen aus Deutschland einen überwältigenden Empfang mit überaus großer Gastfreundschaft.
Die Windberger Delegation machte sich am Freitag um 4 Uhr früh auf die Reise nach Ungarn. Um 12 Uhr erreichte man Budapest, wo man von einigen Mitgliedern des ungarischen Partnerschaftsvereins aus Gyöngyöspata – an der Spitze der „Motor“ Läszio Paziczki — empfangen wurde. Nach einem Mittagessen erfolgte ein Spaziergang auf der Margit-Brücke, Fahrt zum Heldenplatz sowie eine Besichtigung der Vajdahunyad-Burg. Danach fuhr man zur Gemeinde Gyöngyöspata, die etwa 80 Kilometer von Budapest entfernt ist und am Südrand der Matra im Norden von Ungarn liegt.
Dort erfolgte ein überwältigender Empfang der Bürger von Gyöngyöspata in ungarischer Tracht beim Patavär-Panziö-Gästehaus. Mit Pogäcsa und Pälinka hießen sie die Windberger Delegation willkommen. Nach der Zimmerverteilung und einem Abendessen mit original ungarischer Gulasch-Suppe und Früchte-Pälinka-Wein wurde das Wiedersehen bei einem gemütlichen Abend gefeiert. Am Samstag stellte Bürgermeisterin Hev6r Läszlö den Gästen kurz ihre Gemeinde vor. Anschließend begann das traditionelle ungarische Palöc-Fest. Bei der Besichtigung des Vereinsheimes des Partnerschaftsvereins wurde durch die Vorsitzenden Läszlönd Varga, Thomas Zistler und Hans-Jürgen Amann anlässlich der zehnjährigen Partnerschaft eine Sommerlinde gepflanzt. Außerdem wurde die beeindruckende Palöc-Hochzeit mit den herrlichen Trachten und Festzug und ein Volkstanz im Nändi-Gästehaus angeschaut.
Überfüllter Saal am Festabend
Am Sonntag fand ein deutsch-ungarischer Gottesdienst statt. Anschließend ging die. Fahrt nach Hollökö mit Führung durch die Stadt und Besichtigung der Burg. Es folgte die Fahrt nach Hatvanu mit Besichtigung des Grassaljovich-Schlosses und des Jagdmuseums. An Abend wurde in Gyöngyöspata in einem überfüllten Saal das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft mit ungarischen und deutschen Trachten, Tänzen und Gesang sowie ungarischen Brot, Schnaps und Wein gebührend gefeiert.
Am Montagmorgen erfolgte in Anwesenheit vieler einheimischer Bürger die Verabschiedung der Windberger Reisegruppe. Thomas Zistler, der Vorsitzende des Windberger Partnerschaftsvereins, bedankte sich im Namen aller bei den ungarischen Freunden für die freundliche Aufnahme, die erlebnisreichen Tage und alle hatten viele Gastgeschenke mitgebracht. Auch der ungarische Organisationsleiterleiter Läszio Paziczki überreichte allen deutschen Reiseteilnehmern Geschenke. Beide Redner würdigten die nun bereits zehn Jahre bestehende länderübergreifende Freundschaft und versprachen auch zukünftig dafür zu arbeiten, um diese Partnerschaft weiter zu stärken und zu festigen. Zistler lud die ungarischen Freunde zu einem Gegenbesuch im nächsten Jahr nach Windberg ein. Beim gesamten viertägigen Aufenthalt der Windberger-Reisegruppe sorgte Dolmetscherin Zsöfia Mako dafür, dass fast keine Sprachprobleme untereinander entstanden sind.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.2016
Aufgaben gerecht geworden
Frauenbund hielt seine Jahresversammlung ab
Hunderdorf. (hk) Am Mittwochabend fand im Gasthaus Baier-Edbauer die Jahreshauptversammlung des Frauenbundes statt. Die Vorsitzende Angela Söldner dankte allen Mitgliedern für ihr stetes Mittun und für den Besuch der monatlichen Versammlungen. Auch bei der Vorstandschaft bedankte sie sich für die stets gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Dann folgte ein umfangreicher Tätigkeitsbericht von der Schriftführerin Hildegard Kricke, aus dem hervorging, dass der Frauenbund seinen Aufgaben wieder gerecht wurde. Bei statt gefundenen Vorträgen konnten sich die Frauenbund-Mitglieder wieder über verschiedene Themen informieren. Eine Muttertagsfeier und eine Adventfeier wurden wieder traditionsgemäß abgehalten, eine Faschingsfeier mit Tombola und lustigen Sketchen heiterte das Programm auf. Auch ein Zweitagesausflug in Allgäu stand wieder auf dem Programm. Die Mitglieder nahmen auch an kirchlichen Veranstaltungen und an Veranstaltungen der Vereine im Gemeindebereich teil.
Auch auf dem sozialen und caritativen Sektor kam der Frauenbund wieder seinen Aufgaben nach. Zahlreiche Spenden für die Rumänienhilfe wurden wieder gesammelt und hilfsbedürftige Organisationen finanziell unterstützt. Die Vorstandsmitglieder besuchten zur Information und zur Weiterbildung auch überörtliche Versammlungen des Diözesanverbandes. Um das umfangreiche Programm aufstellen zu können, waren auch wieder einige Vorstandssitzungen von Nöten. Einige Frauen wurden für fünfzehnjährige Zugehörigkeit zum Frauenbund mit einer Urkunde ausgezeichnet. Für 25 Jahre Vereinstreue erhielten Maria Freundorfer, Annemarie Neumaier und Heidi Stumhofer die silberne Ehrennadel des Diözesanverbandes. Für 30-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Anita Helmbrecht, Gertraud Holzapfel, Josefine Holzapfel, Maria Länger und Helga Pellkof er geehrt.
Pater Felix Biebl verlas ein Grußschreiben des verhinderten Geistlichen Beirates Dekan Pater Martin Müller, der darin betonte, dass es schön sei, dass sich alle Mitglieder für die Sache des Frauenbundes einsetzen und er bedankte sich auch für die Mitarbeit und den Einsatz des Frauenbundes in der Pfarrgemeinde und besonders bei der Vorstandschaft für ihr Engagement. Allen Geehrten sprach er seine Glückwünsche aus. Auch Pater Felix würdigte seinerseits die Arbeit des Frauenbundes.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ erinnerte die Vorsitzende noch an bevorstehende Termine und an den Tagesausflug am 10. September, der diesmal nach Mittenwald und Umgebung geht.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.07.2016
„Stolz auf Jugendarbeit“
Jugend der Fußballer feiert Saisonabschluss
Hunderdorf. (sd) Die Jugend der Fußballabteilung des SV feierte mit ihren Jugendmannschaften den Saisonabschluss 2015/2016. Neben den aktiven Buben und Mädchen waren auch deren Familien willkommen. Heribert Hüttinger hob die hervorragende Arbeit der beiden Jugendleiter Matthias Feldmeier und Tobias Kunze hervor. Der SV könne stolz auf die tolle Jugendarbeit bei den. Fußballern sein. Nur durch den Einsatz der Trainer und Betreuer, aber auch vieler Eltern komme diese erfolgreiche Arbeit zustande.
Der Abteilungsleiter Fußball Dieter Schmidla schloss sich den Grußworten seiner Vorredner an. „Es macht mich stolz“, so Schmidla, wenn er diese große Anzahl an Kindern und Jugendlichen sieht, die beim SV Fußball spielen. Es ist nicht selbstverständlich als kleiner Verein alle Altersklassen im Juniorenbereich ohne Spielgemeinschaft oder einer Jugendfördergemeinschaft zu stemmen. Aber dies wird auch in der nächsten Spielzeit gelingen und dazu noch mit Mannschaften in den höchsten Klassen im Spielkreis Straubing. Diese herausragende Jugendarbeit ist nur durch das Engagement der ehrenamtlichen Trainer und Betreuer möglich.
Hier ist die qualifizierte Trainingsarbeit aller Altersklassen die Grundlage für den Erfolg, wie die Meisterschaft der A-Junioren in der Kreisklasse zeigt. Darüber hinaus wird den Jugendlichen beim SV vieles angeboten, was über den sportlichen Bereich hinausgeht. Ob Trainingslager im In- und Ausland, eine Jugendbildungsmaßnahme in der Oberpfalz oder Ausflüge zum Klettern. Damit werden Teamgeist, Kameradschaft, aber auch soziale Kompetenz vermittelt.
„Es bereitet uns große Freude mit einem so tollen Team in der Jugendabteilung zusammenarbeiteten zu dürfen“, begann Jugendleiter Matthias Feldmeier, auch im Namen seines Vertreters Tobias Kunze, seine Rede. 120 Jugendliche spielten in der abgelaufenen Saison Fußball beim SV. Um diese große Anzahl von Jungen und Mädchen betreuen zu können, braucht es viele Jugendtrainer. Die Zahl der Trainingsstunden und der Einsätze bei Vereinsveranstaltungen sind unglaublich. Aber durch diese hohe ehrenamtliche Einsatzbereitschaft fühlen sich die Jugendlichen beim SV so wohl. Hervorheben möchte er den Zusammenhalt der Altersklassen untereinander. Den Anderen beim Spiel zusehen und sie anzufeuern ist für fast alle eine Selbstverständlichkeit.
Die Berichte über die Altersklassen begann Adolf Reiner, Trainer der F-Junioren. Die Fußballer spielen in einer Fairplay Liga ohne Tabelle. Der Schwerpunkt liege hier auf elementaren Dinge und auf der Koordination. Reiner und sein Co-Trainer Patrick Hilmer würden sich über mehr fünfjährige Spieler freuen. Ihm folgte der Bericht der E-Junioren durch Franz Heilbrunner. Auch hier trat der SV mit einer Vielzahl von jüngeren Spielern an. Im Laufe der Saison zahlte sich aber die Trainingsarbeit aus und so konnten zum Ende noch tolle Ergebnisse erzielt werden.
Die D-Junioren waren sogar mit zwei Mannschaften am Spielbetrieb vertreten, was die Trainer Christopher Hanner und Ivan Scherz forderte. Ohne Unterstützung von A-Juniorenspielern wäre die Aufgabe nicht zu meistern gewesen. Mit den Platzierungen sind die Trainer nicht unzufrieden, denn die Mannschaften haben immer ihr Bestes gegeben. „Solche Jungs kann man sich als Trainer nur wünschen.“ Mit dem Saisonrückblick der C-Jugend durch Fabian Hainz und Tobias Hainz ging es weiter. Es konnte der Abstieg aus der Kreisklasse nicht verhindert werden. Es wollte sich kein erfolgreiches Team formen lassen.
Erst zum. Ende der Spielzeit besserte sich dies. Die B-Jugend konnte dagegen die Kreisliga mit einem 6. Platz halten, berichtete Philip Schmidbauer. Die Mannschaft zeigte Kampf- und Teamgeist und gutes fußballerisches Können, so Dr. Franz Fuchs, ebenfalls Trainer. Zuletzt zogen Dieter Hainz und Andreas Janda Bilanz. Die A-Junioren sind Meister der Kreisklasse Straubing. Ein herausragender Erfolg, da die Mannschaft kein Spiel verloren hat. Lediglich vier Unentschieden. ließen die Spieler zu. Klaus Krämer ist in der Jugendabteilung als Torwarttrainer und Organisator von Aktionen zuständig. Jugendleiter Matthias Feldmeier lobte z den Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres beim SV Daniel Ernecker. Dieser hilft seit September beim Trainingsbetrieb und bei Aktionen der Abteilung Fußball mit.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.07.2016
Abt-Gebhard-Haus bleibt vorbildhaft
Gelungenes Bionikfest zum Anlass des 25-jährigen Bestehens — Festvortrag von Suttner
Windberg. Mit Freude blickten die Initiatoren, Förderer, Planer und Gäste, darunter viel politische Prominenz, bei einer sehr zwanglosen Festlichkeit im Klostergarten auf die 25 Jahre zurück, die das Abt-Gebhard-Haus nun besteht. In seiner Ausführung stellt das Haus auch heute noch ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit dar.
Das herrliche Sommerwetter am Sonntag beruhigte nicht nur die Organisatoren des Bionikfestes zum Anlass 25 Jahre Abt-Gebhard-Haus, die für diese Festlichkeit den Klostergarten gewählt hatten, sondern versetzte auch die Gäste in eine gut gelaunte Festgemeinschaft. Bei dem Sektempfang zu Beginn hatten die Gäste ausreichend Gelegenheit zu Begrüßungsworten untereinander und mit dem musikalischen Auftritt der Keks-Singers, ein Quintett mit zwei weiblichen und drei männlichen Mitgliedern, die noch mehrmals ihr Können an diesem Nachmittag zeigen durften, wurde die Aufmerksamkeit auf das weitere Festprogramm gelenkt.
Als ersten Redner war es Franz Xaver Geiger, dem pädagogischen Leiter der Jugendbildungsstätte Windberg, einiges zu dem Jubiläumsobjekt zu sagen. Dabei machte er den Reinigungskräften und den Kräften, denen die Haustechnik obliegt, ein besonderes Kompliment mit den Aussagen von Gästen, denen es unverständlich erscheint, dass der vorzügliche Zustand des Gäste- und Bettenhauses mit 100 Betten und Zusatzräumen 25 Jahre aufrecht erhalten werden konnte.
Es wird Energie gespart
Die innovativen Einrichtungen in dem großen Gebäude, das Warmwasser zum Duschen und Heizen wird durch Sonnenkollektoren erwärmt. Eine Wärmerückgewinnung sei ebenfalls integriert und die Raumheizung im Erd- und Obergeschoss erfolge nach dem Prinzip Eisbärenfell mit einer lichtdurchlässigen Wärmedämmwand, die Wärme aufnimmt und an das Gebäude abgibt, aber keine Wärme nach außen entweichen lässt. Zwischenzeitlich bezieht man die notwendige Energie vom gemeindlichen Hackschnitzelkraftwerk.
Bei der Verwirklichung dieses Projektes, dessen Gesamtbaukosten sechs Millionen Mark betrugen und am 1. Mai 1991 seine offizielle Einweihung erfuhr, waren mithelfenden Menschen aus verschiedenen Bereichen, wie der Abtei, vom Bayerischen Jugendring, der Bischöflichen Finanzkammer, dem Bezirk Niederbayern, dem Heimatlandkreis Straubing-Bogen, dem Architekturbüro, vielen innovativen Handwerkern und unterstützenden Politikern und Politikerinnen notwendig. Der namentlichen Begrüßung schob der Pädagogische Leiter gleich seine Freude über die im letzten Jahr erreichte Anerkennung als 53 Umweltstation nach.
Erläuterungen gab es auch zu dem Überbegriff dieses Festes, das überall als Bionikfest angekündigt wurde. Dazu wurden von dem Worten Biologie die drei ersten und von Technik die letzten drei Buchstaben zusammengesetzt. Nach seinen Hinweisen auf den Infostand, die Hausführungen mit erlebnispädagogischen Übungen und die Vesper fand Geiger einen willkommenen Übergang auf den Hauptredner, seinen Vorgänger an der Jugendbildungsstätte, Bernhard Suttner.
Die Lacher auf seiner Seite hatte Bernhard Suttner mit seinen Einleitungsworten, „Der Verbrecher kehrt an den Ort seiner Taten zurück“ und nach einer Kurzform der Päpstlichen Enzyklika Laudato Si` zeigte er seine uneingeschränkte Unterstützung für die Forderung des Münchner Sozialethikers Markus Vogt, der als viertes Grundprinzip der Katholischen Soziallehre neben Personalität, Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohlorientierung die Sustainability, die Nachhaltigkeit mit aufgenommen sehen will.
Mit Maß und Klugheit
In seiner ausführlichen und mit Beispielen und Zahlen untermauerten Aussagen, arbeitete Suttner immer wieder Kernaussagen heraus. Dabei sprach er der Industriegesellschaft, die auf Renditeerwartungen und in der Folge auf Wachstum ausgerichtet ist, Nachhaltigkeit mit der Begründung ab, weil massiv die Substanz des Planeten Erde angegriffen wird und trotz großer Klimakonferenzen die Biosphäre weiter mit festen, flüssigen und gasförmigen Abfällen angereichert wird.
Um Nachhaltigkeit zu erreichen seien Aussagen in der Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz im Jahr 1980 hilfreich, die dazu die vier Kardinaltugenden Maß, Klugheit, Starkmut und Gerechtigkeit voraussetzen. Dass Menschen die biologische Vielfalt in der göttlichen Schöpfung zerstören, dass Menschen die Unversehrtheit der Erde zerstören, indem sie Klimawandel verursachen, indem sie die Erde von ihren natürlichen Wäldern entblößen und ihre Feuchtgebiete zerstören, dass Menschen anderen Menschen Schaden zufügen und sie krank machen, indem sie die Gewässer der Erde, ihren Boden und ihre Luft mit giftigen Substanzen verschmutzen – all das sind Sünden, zitierte Suttner aus der Päpstlichen Enzyklika Laudato Si` zum Ende seiner Festansprache.
Informationen zum Namensgeber: Der Kölner Gebhard aus Bedburg kam in den Jahren nach 1140 als dritter Probst nach Windberg und wurde 1146 zum Abt geweiht. Gebhard schrieb selbst Bücher und ließ auch viele Bücher abschreiben, weil damals gab es noch keine Drucker. Während seiner Zeit wurdenim Kloster Windberg die Psalmen aus der Bibel von Latein auf Deutsch übersetzt. Der Bau der Kirche in Windberg erfolgte zu seinen Lebzeiten. Er starb am 6. Mai 1191 nach 40 Jahren in Windberg.
Johann Groß
Quelle: Bogener Zeitung, 12.07.2016
Verband tagt
Hunderdorf. (en) Am Montag, 18. Juli, findet um 19 Uhr im Rathaus der Gemeinde Hunderdorf eine Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe statt. Tagesordnung: Genehmigung Niederschrift über die 94. Verbandsversammlung; Kenntnisnahme von einer Änderung bei der Zusammensetzung der Verbandsversammlung; Vorstellung der Untersuchungsergebnisse der Bauzustandsanalysen von den Hochbehältern in Ried, Semmersdorf und Hoch durch das Ingenieurbüro Hausmann & Rieger; Vorlage der Jahresrechnung 2015; Bericht über Stand der Sanierungsmaßnahmen am Brunnen 4 bei Hunderdorf; Kenntnisnahme von der Bündelausschreibung der Stromlieferung für die Jahre 2017 bis 2019; Beantragung einer Änderung des Wasserlieferungsvertrages mit der Wasserversorgung Bayerischer Wald (WBW); Sonstiges. Ein nicht öffentlicher Teil schließ sich an.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.07.2016
Ortsmeisterschaft
Hunderdorf. (he) Die Eisstockabteilung des SV Hunderdorf führt im Auftrag der Gemeinde Hunderdorf und anlässlich des 50-jährigen Gründungsfestes des SV Hunderdorf die Ortsmeisterschaft auf Asphalt durch. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Hans Hornberger übernommen. Alle Vereine, Betriebe und private Mannschaften können teilnehmen. Startberechtigt ist jede Mannschaft, bei der mindestens eine Person im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf wohnhaft ist oder Mitglied des SV Hunderdorf ist. Das Turnier findet am Samstag, 16. Juli, auf den Asphaltbahnen in Hunderdorf statt und beginnt um 14 Uhr. Einschreiben erfolgt eine halbe Stunde vor Turnierbeginn. Blaue Platten sind nicht zugelassen. Die Preisverteilung erfolgt nach dem Turnier, wobei jede Mannschaft Sachpreise erhält. Es ist wegen der Beschaffung und Bereitstellung der Sachpreise erforderlich, die Teilnahme frühzeitig anzumelden. Anmeldung mündlich oder telefonisch bei Abteilungsleiter Josef Ammer, Telefon 09422/4570.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.07.2016
Oldtimer unter den Autos
Fahrzeugsegnung durch Pater Felix Biebl
Hunderdorf. (xk) Die Fahrzeugsegnung fand am Sonntag im Anschluss an den 9-Uhr-Gottesdienst für alle Fahrzeuge statt. Viele Fahrzeughalter waren zur Fahrzeug- und Fahrersegnung der Pfarrei Sankt -Nikolaus gekommen. Mit dabei waren die Oldtimerfreunde mit verschiedenen Oldtimerfahrzeugen. Pater Felix Biebl rief nach der Messfeier am Schulhof Gottes Schutz und Segen im Straßenverkehr herab. Der Schulhof war, hauptsächlich von Autos, aber auch von Zweirädern und Schleppern voll geparkt. Zum elften Male waren die „Oldtimerfreunde Hunderdorf“ dabei, die mit Clubvorsitzenden Christian Steger beim Gedenkgottesdienst teilnahmen.
Pater Felix Biebl verdeutlichte, „dass mit der Fahrzeugsegnung der Segen Gottes für alle Verkehrsteilnehmer erbeten werde für einen guten Weg und eine glückliche Heimkehr“. Verkehrsmittel gehören heute zum Alltag der Menschen, um Entfernungen zu überwinden. „Bleib bei uns in Gefahr und beschütze uns“, hieß eine der Fürbitten, mit der ein besonderes Zeichen gesetzt werde und wir unser Tun Gottes Schutz anvertrauen. Es gelte, füreinander im Verkehr Verantwortung zu übernehmen und Rücksichtnahme gegenüber den Anderen zu zeigen, um Unglück und Schaden abzuwenden. Der Seelsorger segnete die Andachtsgegenstände und alle Fahrer und Mitfahrer sowie die Fahrzeuge. Danach schritt Pater Felix Biebl durch die Fahrzeugreihen am Schulhof und am Weg _zurück zum Kirchplatz und besprengte mit dem Weihwasser als Segenszeichen die Straßenfahrzeuge. Abschließend starteten die Oldtimerfreunde mit ihren Oldtimerfahrzeugen nach Großlintach zum gemütlichen Beisammensein im Vereinslokal.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.07.2016
Großangelegter Ehrenabend bei SVH-Jubiläum
Gründungsmitglieder und Funktionäre ausgezeichnet — Ehrenzeichen auch vom BLSV
Hunderdorf. (xk) Anlässlich des 50-jährigen Bestehens, das von 5. bis 17. Juli gefeiert wird, war es den Verantwortlichen des Sportvereins Hunderdorf (SVH) ein Anliegen, im festlichen Rahmen verdiente Mitglieder zu ehren. So wurden am Freitag beim Ehrenabend im Saal des Amtshauses in Windberg 25 Gründungsmitgliedern und zahlreichen ehrenamtlichen Sportfunktionären, die sich an verantwortungsvoller Stelle für das Vereinsleben besondere Verdienste erworben haben, mit der Verleihung von Urkunden und Ehrennadeln Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Vorsitzender Hans Freundorfer sagte: „Beim heutigen Ehrenabend möchten wir uns bei allen Mitgliedern bedanken, die für den SV ehrenamtlich tätig sind oder waren. Besonders bedanken wir uns bei den Gründungsmitgliedern, ohne deren Engagement gäbs unseren SVH nicht“. Wie er ausführte, wurde der heute 999 Mitglieder zählende Sportverein am 7. Mai 1966 als Fußballverein gegründet. Vier Jahre später folgte die Gründung der Abteilung Skiclub, danach folgten die Abteilungen Frauenturnen, Tischtennis, Leichtathletik, Tennis und Volleyball. Fußball habe mit neun Mannschaften den größten Anteil, aber auch die anderen Abteilungen bieten Breitensport und vertreten Hunderdorf als sportbegeisterte Gemeinde weit über die Landkreisgrenzen hinaus. „Die Gemeinde Hunderdorf mit Bürgermeister Hornberger und den Gemeinderäten haben für die Belange des Sportvereins stets ein offenes Ohr.“
Bürgermeister Hans Hornberger, Schirmherr des 50-jährigen Gründungsfestes, betonte: „Die Gemeinde wisse die ehrenamtliche Vereinsarbeit zu schätzen und versuche, sie bestmöglich zu unterstützen, wie es erfolgt sei im vorigen Jahr mit den neu

gestalteten Richtlinien zur Jugendförderung, mit der Sanierung des Haupt-Rasenspielfeldes und der Sanierung der Asphaltbahnen für die EC-Abteilung und die Streethockey-Jugend. Nach dem Zitat „Kapital lässt sich beschaffen, Fabriken kann man bauen, Menschen muss man gewinnen“, appellierte der Bürgermeister, Vorbild für diejenigen zu sein, die das Ehrenamt noch nicht für sich entdeckt haben.
110 Kinder und Jugendliche
Zweiter Vorsitzender und Ehrenvorsitzender Peter Henke sprach in seinem Grußwort vom Mut und dem Einsatzwillen der Gründungsmitglieder, die vor 50 Jahren den Grundstock für den bis heute funktionierenden SVH gelegt haben. „Unser Gründungsfest ist ein guter Anlass, um das Ehrenamt heraus zu stellen und allen ein Vergelts-Gott zu sagen“.
Klaus Bayer, der Kreisvorsitzende des Bayerischen Fußballverbandes, bekundete, „dass 50 Jahre Amateurfußball auch ehrenamtliche Arbeit, soziales und gesellschaftliches Engagement bedeuten mit Höhen und Tiefen“. In Hunderdorf werde gute Arbeit geleistet, gerade auch in der Jugendarbeit werden über 110 Kinder und Jugendliche von Trainern betreut. „Ihr seid gut aufgestellt, von der Vorstandschaft bis zu den Mannschaften von der F-Jugend bis AH.“
„Der BLSV ist stolz auf den SVH“, sagte BLSV-Kreisvorsitzender Alfred Gegenfurtner und zollte der Vereins- und Jugendarbeit ein Lob. Die Gründungsmitglieder können ebenso stolz sein, denn der Verein habe sich prächtig entwickelt und zähle acht Abteilungen. Es gebe im Landkreis wenige Gemeinden, die den Breitensport so fördern wie Hunderdorf. Er überreichte folgende Ehrennadeln: Bronze an Elisabeth Naimer; Bronze mit Kranz an Michael Würfel; Silber an Stefan Diewald, Helmut Eidenschink, Dieter Schmidla, Alexander Waas; Gold mit Kranz an Rudolf Höpfl; Gold mit Brillanten: Heinz Hentschirsch und Robert Schindler.
Viele Mitglieder geehrt
Dann ehrten Vorsitzender Hans Freundorfer, zweiter Vorsitzender und Ehrenvorsitzender Peter Henke und dritter Vorsitzender Heribert Hüttinger verdienstvolle Mitglieder: „Wir wollen diejenigen ehren, die sich das ganze Jahr über und sogar jahrzehntelang, in den Dienst stellten und sich in ehrenamtlicher, Arbeit um den Verein verdient gemacht haben. Für langjährige Funktionärstätigkeit wurden ausgezeichnet: Bronze an vier Mitglieder, Silber mit offenem Silberkranz: Manuela Fuchs, Hans Holmer, Christian Lobmeier, Karlheinz Schießl, Helmut Waas; Silber mit offenem Goldkranz (15 Jahre): Helmut Eidenschink, Dieter Hainz, Alexander Waas; Gold mit offenem Goldkranz (20 Jahre): Stefan Diewald; Gold mit geschlossenem Goldkranz und Eindruck der Jahre der Funktionärstätigkeit: Rudolf Höpfl (30 Jahre), Erwin Feldmeier sen. und Robert Schindler (40 Jahre) sowie Hans Grill (50 Jahre). Er brachte es als „SVH-Urgestein“ in den 50 Jahren in verschiedenen Abteilungen auf rund 130 Ehrenamtsjahre. Zudem wurde Theresia Schießl zum Ehrenmitglied ernanntaufgrund ihres 32 Jahre langen Engagements als Kassiererin bei der Leichtathletikabteilung LC Tanne.
Weiterhin wurde den Gründungsmitgliedern mit der Ehrennadel in Gold besondere Anerkennung zuteil: Alfred Bugl, Xaver Diewald, Josef Eichmeier, Herbert Fuchs, Johann Gall, Arno Gerhardt, Johann Grill, Helmut Grill, Manfred Hainz, Josef Helmbrecht, Franz Hermann, Xaver Kern, Kornel Klar, Kornelius Klar, Edmund Laumer, Rudolf Müller, Xaver Neumaier, Josef Poiger, Max Prommersberger, Otto Sachs, Adolf Sandbiller, Alois Scheibenthaler, Erich Schindler, Josef Schlecht, Karl Zitzelsberger.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.07.2016
Trachten bestimmten das Bild
Hunderdorfer Schulfamilie feiert Sommerfest bei bestem Wetter
Hunderdorf. (as) Fesche Dirndl, zünftige Lederhosen und Trachtenhemden bestimmten das Bild des Sommerfestes der Hunderdorfer Grund- und Mittelschule. „Typisch boarisch“ ging es zu — mit Musik, Tanz und gutem Essen.
Obwohl man an der Hunderdorfer Schule auch lernt, über den „Weißwurstäquator“ hinauszublicken, wie Schulleiterin Heidi Leidl versicherte, stand an diesem schönen Sommertag die Heimat im Mittelpunkt. Wo kommt eigentlich der Name Bayern her, welche „Verwandte“ hat die bayerische Brezen? Dies und vieles Interessante mehr über Bier, Weißwurst, Kultur und Geschichte gab es auf den von den Schülern angefertigten Schautafeln zu lesen.
Auf der großen Bühne war ein buntes Programm geboten. Die Musik AG unter der Leitung von Alexandra Dilger begrüßte die vielen Besucher im schön geschmückten Schulhof ganz herzlich mit einem Willkommenslied. Schon während der Musikaktionstage in der Grundschule hatte man die beiden besten Tanzlehrerinnen aus Hunderdorf, Manuela Aumer und Karin Müller vom Hunderdorfer Trachtenverein engagiert und verschiedene Volkstänze einstudiert, die Klasse 1 bis 2 zeigte gleich drei davon. Die „Profis“ von der Trachtenjugend waren beim Fest dabei und bedankten sich für die Einladung mit Tanzdarbietungen. Musikalisch ging es weiter mit der dritten Klasse, die den „Rollmops und den Haring“ besang, das bayerische Tanzlied „Kikeriki“ bot die erste Klasse dar.
„Schuihausgstanzl“
So richtig komplett wird ein bayerisches Fest mit Gstanzln – gut, dass die Klassen 3 bis 4-und-4 die passenden Verse in ihrem „Schuihausgstanzl“ parat hatten. Themen waren das Ausscheiden der Fußballer bei der EM, natürlich die Lehrer und die Wünsche an den neu zu gestaltenden Pausenhof: Ein Trampolin wäre cool, begnügen würde man sich aber auch mit einem ganz großen Pool. Für die Sternpolka der Kombiklasse reichte der Platz auf der Bühne nicht, so wich man auf den Vorplatz aus. Die Bühne und die Musikanlage zum Beben brachte die letzte Programmnummer – bei „Rock mi heit Nacht“ waren alle gefordert.
Wer für sein bayerisches Outfit ein i-Tüpferl oder Deko für daheim suchte, wurde an diversen Ständen fündig. Besonders begehrt waren der gebastelte Trachtenschmuck und die selbst genähten Schürzentaschen der Klasse 4. Leckere, eher exotische Cocktails mit bayerischen Namen wie „Da hupfade Beda“ mixte die Klasse M8a. Ob man eigentlich ein richtiger Bayer ist, konnte man auch testen — im Quiz der M8b oder beim Masskrugstemmen und Armdrücken unter den strengen Augen der Schüler aus der R9. Geschicklichkeit und Schnelligkeit waren an den Spielstationen der G5 gefragt. Auf der Naturbühne, etwas versteckt hinter dem Schulgarten, präsentierte die G6 Szenen aus dem „Räuber Hotzenplotz“ und machte Appetit auf den Besuch der Aufführung des kompletten Stücks am Dienstagabend.
Erlös für Pausenhof
Fürs leibliche Wohl sorgte der Elternbeirat mit Köstlichkeiten aus dem Backofen und vom Grill. Ein Teil der Einnahmen des Festes fließt in ein Projekt ein, das den engagierten Eltern besonders am Herzen liegt: die Gestaltung eines naturnahen und kindgerechten Grundschulpausenhofes mit Bewegungsanreizen und Rückzugsmöglichkeiten. An einer Infotafel konnte man sich den Gestaltungsplan ansehen und sich über den Stand der Dinge in Kenntnis setzen. Nicht alle Ideen sind sofort realisierbar, aber schon in diesem Jahr wird durch die Gemeinde ein Teilbereich des Geländes umgestaltet und könnte durch eine Rutsche komplettiert werden, für die der Elternbeirat kräftig Spenden sammelt.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.07.2016
Hunderdorfs Tennisdamenteam steigt auf
(ta) Die Damen des SV Hunderdorf, Abteilung Tennis, sicherten sich am Wochenende mit 11:3 Punkten die Meisterschaft in der Bezirksklasse 2 des niederbayerischen Tennisverbandes. Damit ist das Aufstiegsrecht in die Bezirksklasse 1, zweithöchste Klasse in
Niederbayern, für das Spieljahr 2017 verbunden. Dort wird der Wettbewerb jeweils mit sechs Einzeln und drei Doppeln ausgetragen. Die Damen gingen stets hochmotiviert in die Wettkämpfe mit den Teams vom TC Viechtach, TC Kirchdorf i. Wald, TC RW Straubing II, TC Grün Weiß Teisnach, TC Otzing, ESV Deggendorf und TC Rotwald Zwiesel. Sie boten dabei begeisternden Tennissport, was immer eine beachtliche Zuschaueranzahl anlockte. Die Sportfamilie des SV Hunderdorf (derzeit 1001 Mitglieder, davon hat die Tennisabteilung 192) ist stolz auf diesen überragenden Erfolg. Die Meisterschaft kann beim 50-jährigen Gründungsfest des SV Hunderdorf an diesem Wochenende ausgiebig gefeiert werden. – Im Bild die Meistermannschaft (von vorne): Mannschaftsführerin Veronika Hanner, Verena Krieg, Waltraud Bauer, Kathrin Wilhelm, Theresa Wührl, Claudia Miedaner und Trainer Klaus Gebhardt.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.07.2016
Wer glaubt, hat das ewige Leben.
(Johannes 6,47)
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Frau
Theresia Merklein
geb. Murr
Oberlehrerin a. D.
* 2. Juni 1926 + 11. Juli 2016
Es war ein wunderbares Leben mit dir
in allen hellen und dunklen Tagen unseres Zusammenseins.
Bogen, den 15. Juli 2016
In christlicher Trauer:
Josef Merklein, Ehegatte
im Namen aller Angehörigen
Rosenkranz am Sonntag, den 17. Juli 2016, um 18.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche Bogen.
Auferstehungsfeier am Dienstag, den 19. Juli 2016, um 14.00 Uhr in St. Florian Bogen mit anschließender Urnenbeisetzung im Waldfriedhof.
Statt Blumen bitte ich um Zuwendungen zugunsten der Stiftung „Projekt Omnibus, München“, IBAN DE13 742 500 000 570 402 156, BIC BYLADEM1SRG, Kennwort: Theresia Merklein.
Von Beileidsbezeigungen am Grab bitten wir abzusehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.07.2016
Du warst der Mittelpunkt unseres Lebens.
In inniger Liebe und unermesslicher Trauer nehmen wir Abschied von meiner geliebten Gattin, unserer herzensguten Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Patin
Frau Edeltraud Pfisterer
geb. Hornberger
geb. 22. Dezember 1962 gest. 11. Juli 2016
Au vorm Wald, Hunderdorf, Plattling
Wir werden Dich sehr vermissen:
Günther Pfisterer, Ehemann
Christoph Pfisterer, Sohn
Tamara Pfisterer, Tochter
Elisabeth Hornberger, Mutter
Walter Hornberger, Bruder mit Kerstin
im Namen aller Verwandten
Auf Wunsch der Verstorbenen fand die Beisetzung im engsten Familienkreis statt.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme ein herzliches Vergelt’s Gott.
Quelle: Bogener Zeitung, 15(?).07.2016
Gemeinderat: Breitfeld Ost und Kirchenorgel
Hunderdorf. (xk) Am Donnerstag, 21. Juli, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung statt. Auf der Tagesordnung im öffentlichen Teil stehen: Aufstellung eines Bebauungsplans mit integriertem Grünordnungsplan „GE Breitfeld Ost“, Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen, Billigungs- und Auslegungsbeschluss; Neugestaltung Grundschulpausenhof, Vorstellung Konzeptvorschlag und ggf. Auftragsvergaben; Kleinod St. Edigna in Hofdorf, Gemeinde Hunderdorf, Freigabe der öffentlichen Ausschreibung für Inwertsetzungsarbeiten der Kirchenorgel, Beratung und Beschlussfassung; Bauangelegenheiten, Herrnberger Michael und Elisabeth, Flurnummer 87/2 Gemarkung Hunderdorf, Neubau einer Doppelgarage, Wittke Stefan und Angelika, Flurnummer 126, 93/2 Gemarkung Steinburg, Abbruch des alten Wohnhauses bis zum erdgeschossigen Anbau; Gemeindehaus Eglsee 1, Erörterung der zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten; Informationen und Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.07.2016
Gartenfest mit Fahrzeugvorstellung
Gaishausen. (hk) Die Freiwillige Feuerwehr Gaishausen veranstaltet am Sonntag, 24. Juli, am Feuerwehr-Gerätehaus ab 11 Uhr ein Gartenfest. Es gibt wieder Gutes vom Grill, süffiges Bier vom Fass und alkoholfreie Getränke, sowie Kaffee und selbst gebackene Kuchen und Torten. Auch für die Unterhaltung der Kinder ist bestens gesorgt. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung (im Zelt) statt. Bei dieser Gelegenheit stellt die Feuerwehr auch ihr neues Feuerwehreinsatzfahrzeug vor. Die gesamte Bevölkerung hat die Möglichkeit das neue Fahrzeug mit der Ausstattung zu besichtigen.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.07.2016
„Bürgersaalkirche“ im Amtshaus
Gemeinderat billigt Nutzung während der Kirchen-Innenrenovierung
Windberg. (xk) Nachdem für die Pfarr- und Klosterkirche eine zweijährige Innenrenovierung ansteht, hat der Gemeinderat auf Pfarreianfrage entschieden, den Bürgersaal im Amtshaus während der Renovierungsphase als „Bürgersaalkirche“ zur Verfügung zu stellen. Keine Bedenken wurden gegen die von der Nachbargemeinde Hunderdorf angestrebte Gewerbegebietserweiterung in Breitfeld geäußert. Bezuschusst wird auch heuer wieder die Ferienspaßaktion im Klosterdorf.
Eingangs verwies Bürgermeister Hans Gstettenbauer auf den von der Nachbargemeinde Hunderdorf im Rahmen der frühzeitigen Behördenbeteiligung vorgelegten Bebauungsplanentwurf samt integriertem Grünordnungsplan zur Entwicklung einer Gewerbegebietserweiterung GE Breitfeld-Ost. Verwaltungsleiter Hans Pollmann erläuterte dazu ergänzend verschiedene Planungsdetails. Der Gemeinderat entschied mit zwölf zu einer Stimme, dass Belange der Gemeinde Windberg nicht berührt sind und gegen das Bauleitplanungsverfahren keine Anregungen oder Bedenken vorgebracht werden.
Sodann informierte das Gemeindeoberhaupt über die Voranfrage des Katholischen Pfarramts Windberg für die Nutzung des Bürgersaales im Amtshaus während der zweijährigen Bauphase der Innenrenovierung der Pfarr- und Klosterkirche „Mariä Himmelfahrt“ als „Bürgersaalkirche“ und den etwaig zu erwarteten Konditionen. Das Ratsgremium war sich einig, den Bürgersaal des Amtshauses kostenlos zur Benutzung für die wöchentlichen abzuhaltenden Gottesdienste, Trauungen, Beerdigungen und sonstigen Messfeiern mit größerer Teilnehmerzahl während der Renovierungszeit der Pfarr- und Klosterkirche zur Verfügung zu stellen. Die Benutzungstermine sind mit der Gemeinde jeweils frühzeitig abzustimmen.
Zuschüsse für Ferienaktionen
Begrüßt wurde von den Ratsmitgliedern, dass vom Ferienspaß- Team wieder verschiedene Aktionen für die Kinder durchgeführt werden. So wurde antragsgemäß entschieden, zur Finanzierung der Fahrtkosten und einer Museumsführung für den Ausflug zum Silberberg in Bodenmais vom 30. Juli bis 1. August im Rahmen der Jugendförderung einen Zuschuss in Höhe von 550 Euro zur Verfügung zu stellen.
Der Sitzungsleiter informierte sodann über ein Schreiben der Gebietsverkehrswacht Bogen, wonach gegen eine geringe Gebühr die Geschwindigkeitswarnanlage für fünf Tage angefordert werden könnte. Der Gemeinderat sprach sich einvernehmlich dafür aus, die Anlage anzufordern. Als Einsatzort wurde die Kreuzbergstraße auf Höhe Kreuzbergstraße 11 (Haimerl) vorgesehen. Wie weiter zur Information gegeben wurde, hat die Sehlhoff IngenieurGmbH, Straubing, anlässlich des 40-jährigen Bestehens am Standort in Straubing allen Kunden, darunter auch der Gemeinde Windberg, vier Baumsetzlinge in einer Größe von etwa 1,5 bis 2,0 Meter gespendet. Dazu wurden vom Ratsgremium als Pflanzstandorte für je einen Ahorn- und Lindenbaum vorgeschlagen eine Fläche im Baugebiet Hochfeld und eine weitere erst noch festzulegende Grünfläche. Weiterhin verwies der Gemeindechef auf die in der Bürgermeisterversammlung von Frau Reuschl, Regierung von Niederbayern, vorgestellte Wohnraumförderung nach dem „Wohnungspakt Bayern“. Heuer, so der Bürgermeister weiter, finde auch der Start für den neu anstehenden Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ statt. Eine Beteiligung der Gemeinde wurde erst für einen der späteren Wettbewerbe angedacht.
Fahrzeuge zu schnell durch die Klostergasse
Aufgezeigt wurde auch der Antrag der Jugendbildungsstätte Windberg auf Anbringung von zwei Bodenschwellen in der Klostergasse. Als Begründung wurde darauf verwiesen, dass in den vergangenen Monaten regelmäßig Kraftfahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit den auf dem auf Tempo 20 beschränkten Abschnitt der Klostergasse befahren haben und darin eine Gefährdung für die Kinder und Jugendlichen gesehen werde. Der Bürgermeister sicherte eine verwaltungsmäßige Prüfung des Antrags zu.
Solarkraft erzielt gute Erträge
Gemeinderat Roland Auerbacher berichtete übe die erfreulich guten Erträge der vom Verein Windberger Solarkraftwerk installierten Solaranlage am gemeindlichen Bauhof. Das Guthaben solle für die Errichtung und den Betrieb modellhafter Anlagen zur Solarenergienutzung in Form des Einbaus eines Batteriespeichers zur Versorgung von Bauhof und Feuerwehr verwendet werden. Näheres dazu werde in der Mitgliederversammlung am 25. Juli festgelegt, zu der Bürgermeister Hans Gstettenbauer und Feuerwehrkommandant Johannes Frankl zur Teilnahme namens von Josef Gold eingeladen wurden.
Zu einer Anfrage bezüglich des Warnschildes „Sturmschaden“ in Dambach sagte der Bürgermeister, dass dieses wegen des noch laufenden Harvestereinsatzes noch mindestens eine Woche bestehen bleibt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.07.2016
Leitungswechsel bei Senioren
Dank an Maria Wölfl — Maria Länger übernimmt
Hunderdorf. (hk) Am Donnerstag fand im Gasthaus Baier-Edbauer die monatliche Zusammenkunft der Senioren statt. Der Versammlung ging ein Gottesdienst voraus, den der Neupriester Pater Felix Biebl zusammen mit Pater Wolfgang Vos zelebrierte. Bei seiner Predigt ging Pater Felix auf die Bibelgeschichte von Maria und Martha, die vorher im Evangelium zu hören war, ein. Maria und Martha waren zwei ungleiche Schwestern, die unterschiedlich auf Jesus zugingen. Martha bewirtete Jesus, Maria dagegen hörte dem Herrn zu, so heißt es in der Bibel. Pater Felix meinte, dass es heutzutage auch viele Menschen gebe, die in den Gemeinden alle möglichen Aufgaben übernehmen und zu denen gehören auch Maria Wölfl, die sich gerade als Betreuerin der Senioren verabschiedet und Maria Länger, die dieses Amt neu aufnimmt. Pater Felix bedankte sich bei beiden Frauen. Beiden überreichte er eine kleine Ikone.
Maria Länger begrüßte dann im Gasthaus die Anwesenden mit den Worten „Da bin i“ erstmals als neue Seniorenbetreuerin und

wünschte sich ebenso eine so gute Zusammenarbeit wie es die Senioren mit Maria Wölfl hielten. Pater Wolfgang war auch wieder einmal unter den Senioren und wurde herzlich aufgenommen. Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer durfte dann die langjährige Seniorenbetreuerin Maria Wölfl in den „Ruhestand“ verabschieden. Seit 1998 leitete sie den Seniorenclub. Erst sollten es nur zwei Jahre sein und daraus wurden schließlich 18 Jahre. Mit viel Herzblut und Liebe zu „ihren Senioren“ hat sie die monatlichen Treffen organisiert und viele Ausflüge und Wallfahren geplant. In diesen Jahren, so die Pfarrgemeinderatssprecherin, hat sie immer das Beste gegeben und dabei die Wünsche der Senioren berücksichtigt. Während ihrer Amtszeit war Maria Wölfl auch Mitglied des Pfarrgemeinderates und vertrat dort die Interessen der Senioren. Ammer hob auch hervor, dass die große Mitgliederzahl zeigt, dass ihre Arbeit geschätzt wurde. Als Zeichen ihrer Anerkennung überreichte sie Maria Wölfl einen großen Blumenstrauß.
Auch Maria Länger bekam von der Sprecherin zum Beginn ihres Amtes einen Blumenstrauß und sie betonte, dass die Senioren in Maria Länger eine geeignete Nachfolgerin gefunden haben. Maria Wölfl bedanke sich bei den Senioren für die gute Zusammenarbeit während der langen Zeit in Freud und in Leid. Anschließend zeigte Pater Felix eine Diaschau von der Primiz im Kloster Windberg und zum Abschluss gab es zum Neuanfang eine Brotzeit für die Senioren.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.07.2016
„Dem SVH die Treue halten“
Sportverein mit 1001 Mitgliedern feiert sein 50-jähriges Bestehen — Kirchenzug mit 41 Vereinen

Hunderdorf. (xk) Der Sportverein Hunderdorf (SVH) hat sein 50-jähriges Bestehen an drei Festtagen gefeiert. Höhepunkt war am Sonntag der Kirchenzug mit 41 Vereinen und dem von Pfarrer Martin Müller zelebrierten Festgottesdienst. Der Schirmherr Bürgermeister Hans Hornberger und weitere Grußwortredner bezeichneten den mit 1001 Mitgliedern stärksten Ortsverein als „Garant für den Breitensport in der Gemeinde“.
Gleich am Freitag gab’s einen Auftakt nach Maß mit dem von den Hunderdorfer Blasmusikanten angeführten Festausmarsch mit 16 Vereinen zum Festzelt am Sportzentrum. Schirmherr Hornberger zapfte mit zwei Schlägen das erste Fass Festbier an. SVH-Vorsitzender Hans Freundorfer freute sich wie auch an den weiteren Festtagen über das volle Festzelt.
Hornberger lobte zum Festauftakt den guten Zusammenhalt. Als singender Schirmherr mit seinem extra kreierten Lied „Dem SVH die Treue halten“ und mit „Die schwarz-weiße Fahne wird nie untergehen“ erwies er sich zusammen mit der Blaskapelle Hunderdorf mit Kapellmeister Lothar Klein gleich als Stimmungsmacher, ebenso am Jubiläumssonntag. Landrat Josef Laumer beglückwünschte den Festverein und unterstrich: Die Gemeinde könne froh sein, mit dem Verein im Breitensport „gesegnet zu sein“, der 1 000 Mitglieder in acht Abteilungen zähle und für 350 junge Leute gute Jugendarbeit leiste. „Auf diese 50 Jahre SVH könnt ihr, können wir alle stolz sein“, betonte der Landrat und verband damit seinen Respekt vor den Leistungen der Gründungsmitglieder, aller Funktionäre und Mitglieder. Am Samstagabend herrschte wieder gute Zeltstimmung mit der Band „Steffi & The Blue Jeans“.
Böllerschüsse und Blasmusik
Böllerschüsse und schneidige Blasmusik kündigten am Sonntagmorgen das Einholen der Gastvereine an. Nach der Begrüßung der Ehrengäste und Vereine im Festzelt durch Festleiter Heribert Hüttinger formierte sich der große Kirchenzug mit der Blaskapelle Hunderdorf und den Blasmusikanten „De Andern“, den Ehrengästen und 41 Vereinen durch die Ortshauptstraße zur Pfarrkirche. Pfarrer Martin Müller zelebrierte den von den Hunderdorfer Blasmusikanten und Sebastian Obermeier an der Orgel musikalisch mitgestalteten Festgottesdienst. In seiner Predigt führte der Priester aus, dass Sport und Glaube ganz nahe beieinander lägen: Beides gelinge nur, wenn die Leute „mitspielen“ und ihre Kräfte und Begabungen für das gemeinsame Ziel einsetzen.
Zurück im Festzelt verwies Vorsitzender Freundorfer auf die Gründung des Vereins am 7. Mai 1966, der nunmehr in 50 Jahren organisierten Sport betreibe, heute 1 001 Mitglieder zähle und gerade auch für Jugendliche eine große Auswahl im Breitensport anbiete. Der Sport fördere die Vitalität, den Wetteifer, die Selbstdisziplin, das „Wir-Gefühl“ und verbinde Generationen und Nationen.
„Dem SVH kommt als mitgliederstärkster Verein der Kommune eine herausragende Bedeutung zu“, betonte Bürgermeister Hornberger. Er würdigte, „dass der SVH seit fünf Jahrzehnten einen überaus wertvollen Beitrag zum Breitensport und zum Gemeinschaftsleben in Hunderdorf leistet“. Gerade in der heutigen Zeit sei der Verein für die Jugendlichen ein wichtiger Stabilisator, ein Garant für Kameradschaft und Gemeinschaftssinn. Der mannigfaltigen ehrenamtlichen Arbeit des Vorstands, der Abteilungsleitungen und der Treue der Mitglieder nach dem Motto „Meine Heimat, meine Liebe, mein Verein!“ sprach der Schirmherr Anerkennung aus.
MdL Josef Zellmeier unterstrich, „50 Jahre SVH bedeuten 50 Jahre Freude am Sport und ehrenamtliche Leistungen“. Mit acht Abteilungen gehöre der SVH zu den Spitzenreitern im Landkreis. Der Redner würdigte, wie auch MdL Hans Ritt, alle Sportler und Funktionäre, ohne die nichts „funktionieren“ würde.
Sportliche Turniere

Stellvertretender Landrat Franz Xaver Eckl und der Landkreis-Sportbeauftragte Erwin Kammermeier betonten den hohen Stellenwert des Sports und zollten der ausgezeichneten Vorstandsarbeit und allen Mitgliedern Respekt. Der stellvertretende BLSV-Kreisvorsitzende Adolf Pöschl rief dem Jubelverein zu: „Ihr könnt stolz sein, es ist wunderschön, wie vielseitig hier Sport betrieben werden kann.“ Aus Hunderdorfs Partnergemeinde überbrachte Hans Hartl für die Sportunion Sankt Johann am Walde (Oberösterreich) die Glückwünsche end verwies auf die seit 1987 begründeten freundschaftlichen Verbindungen. Abschließend war es dem zweiten Vorsitzenden Peter Henke vorbehalten, besondere Anerkennung für die Übernahme der Schirmherrschaft und die Unterstützung an Bürgermeister Hans Hornberger auszusprechen, ebenso für die unermüdliche Arbeit an Festleiter Heribert Hüttinger.
Auch der Sport kam an diesem Wochenende nicht zu kurz. So kämpften am Samstagnachmittag die ersten Mannschaften ASV Degernbach, SV Neukirchen, SV Schwarzach und SV Hunderdorf um den Fußball-Toto-Pokal, die. Eisstockabteilung richtete eine Ortsmeisterschaft aus, die Tischtennisabteilung ein Turnier mit insgesamt vier Mannschaften, die Volleyballabteilung ein Beachvolleyballturnier und die Leichtathletikabteilung organisierte den Lauf „Hunderdorf bewegt sich“. Am Sonntag gab es Jugendfußballturniere der F- bis D-Jugend und ein Tennisturnier.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.07.2016
„Hunderdorf bewegt sich“
Zahlreiche Läufer und Walker mit dabei
Hunderdorf. (xk) Einen Lauf für die Bevölkerung nach dem Motto „Hunderdorf bewegt sich“ richtete die Leichtathletikabteilung des LC Tanne zum Vereinsjubiläum „50 Jahre Sportverein Hunderdorf“

am Samstag aus. Im Vordergrund stand dabei der Leitspruch „Dabeisein ist alles“, denn das Laufangebot war ohne Zeitnahme und Platzierung ausgerichtet. Den Läufern und Walkern stand eine Strecke mit sechs Kilometern und zehn Kilometern im Bereich Hunderdorf-Hofdorf zur Verfügung. Am Start und Ziel beim Bus- und Festplatz (ehemaligen Bahnhof) in Hunderdorf fanden sich erfreulicherweise rund 50 Läufer ein. Mit dabei waren auch zehn Walker. Alexander Waas, Leiter der Leichtathletikabteilung des LC Tanne im Sportverein, hieß die Teilnehmer willkommen. Den offiziellen Start gab Hans Freundorfer, Vorsitzender des Sportvereins Hunderdorf. Bei angenehmer Temperatur bei einem Mix von Sonne und Wolken bewältigten die Läufer und Walker problemlos den Rundkurs. Anschließend nutzten viele Laufteilnehmer die Gelegenheit zum Mitfeiern des SVH-Jubiläums im Festzelt. Wer Näheres über das sportliche Angebot der Leichtathletikabteilung LC Tanne erfahren und sich ihr anschließen möchte, kann unter www.sv-hunderdorf.dex3eLeichtathletik.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.07.2016
Sommerferien-Aktion
Anmeldeschluss ist am Montag, 25. Juli
Hunderdorf. (xk) In diesem Jahr wird erneut in Hunderdorf ein Sommerferienprogramm der Gemeinde mit Unterstützung der Vereine und von Privatpersonen angeboten für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen. Spiel, Spaß und Aktionen sind angesagt. Anmeldeschluss für die Ferienaktionen ist Montag, 25. Juli, im Rathaus.
Unter der Organisation von der Jugendbeauftragten Michaela Kunze-Venus entstand ein umfassendes Programm für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen, mit Angeboten im kreativen, sportlichen, und naturbezogenen Bereich. „Wir hoffen euch mit den vielseitigen Möglichkeiten, die Ferienzeit zu versüßen und abwechslungsreicher zu gestalten“, sagen Michaela Kunze-Venus und Bürgermeister Hans Hornberger zu den Aktionen.
So geben Hunderdorf er Vereine Einblick ins Vereinsgeschehen und zeigen, wie viel Spaß beispielsweise sportliche und feuerwehrtechnische Tätigkeit macht oder führen zum Naturerlebnis. Zudem konnten einige Privatpersonen gewonnen werden, die der Langeweile in den Sommerferien ebenso Einhalt gebieten wollen. Die Angebote verteilen sich über die Sommerferienzeit vom August bis Anfang September.
Das Programm kann im ausführlichen Detail auf der Homepage der Gemeinde unter www.hunderdorf.de eingesehen werden. Des Weiteren liegt der Fleyer mit Anmeldeformular ab sofort in der Raiffeisenbank, der Sparkasse, im Kindergarten und dem Rathaus zur Abholung bereit.
Die Anmeldung erfolgt mit Hilfe des Vordrucks, der ausgefüllt bis zum Montag, 25. Juli im Rathaus der Gemeinde Hunderdorf, abzugeben ist. Freie Plätze können von Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Gemeinden besetzt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.07.2016
Hochbehälter müssen saniert werden
Zweckverband stellt die Bauzustandsanalysen dar — Wasserbestellmenge wird reduziert
Hunderdorf. (en) Im Mittelpunkt der Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe haben die Vorstellung der Ergebnisse der durchgeführten Bauzustandsanalysen bei den Hochbehältern Hoch, Semmersdorf und Ried gestanden. Die Versammlung fand am Montag im Rathaus der Gemeinde Hunderdorf statt.
Verbandsvorsitzender Hans Hornberger gab bekannt, dass die Gemeinde Hunderdorf für den ausgeschiedenen Gemeinderat Claus Iturralde Bluhme nun Johann Häusler als neuen Verbandsrat bei der Bogenbachtalgruppe bestellt hat.
Anschließend machte Ulrich Dirscherl vom Ingenieurbüro Hausmann und Rieger aus Buch am Erlbach deutlich, dass die Hochbehälter des Zweckverbandes in Hoch und Ried, Gemeinde Hunderdorf, beziehungsweise in Semmersdorf, Gemeinde Haibach, saniert werden müssen.
Verbesserungen erforderlich
Im Rahmen der durchgeführten Bauzustandsanalysen wurden die Zuwegung zu den Gebäuden, der Gebäudezustand im Innen- und Außenbereich inklusive Wasserkammern sowie die hydraulische und elektrische Anlage in den Hochbehältern geprüft. Demnach sind bei allen Behältern deutliche Verbesserungen an den Zugängen zu den Gebäuden, Wasserkammern und Rohrkellern erforderlich. Im Innenbereich der Behälter sind die Rohrleitungen sowie Rohrdurchführungen zu erneuern. Außerdem müssen Lüftungsanlagen installiert werden. Nach einer Sanierung der beschädigten Betonflächen muss die Beschichtung in den Wasserkammern neu aufgetragen werden. Hier käme entweder eine mineralische Beschichtung oder eine Auskleidung aus Edelstahl oder Polyethylen infrage.
Neue Abdichtungen
Im Außenbereich sind die Erdbehälterabdichtungen sowie die Dämmungen komplett zu erneuern. Der Standort sowie die Absicherung der vorhandenen Netzersatzanlage im Hochbehälter Hoch sollten überarbeitet werden. Das Ingenieurbüro schätzt die Kosten für die Sanierung der beiden Hochbehälter in Hoch auf rund 1,1 Millionen Euro. Für die Hochbehälter in Semmersdorf und Ried ist jeweils ein Betrag von rund 530 000 Euro anzusetzen. Bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird, sieht das Ingenieurbüro eine Rohrnetzberechnung für zwingend erforderlich an. Stellvertretender Geschäftsleiter Manfred Engl erläuterte das Ergebnis der Jahresrechnung 2015. Demnach konnte im Verwaltungshaushalt ein Überschuss in Höhe von rund 198 000 Euro erwirtschaftet werden. Am Jahresende wurde ein Betrag von rund 634 000 Euro an die allgemeine Rücklage zugeführt. Darin enthalten ist jedoch ein Darlehen in Höhe von 450 000 Euro, das bereits für anstehende Maßnahmen im Jahr 2016 abgerufen war.
Die Sanierung des Brunnen vier bei Hunderdorf brachte den gewünschten Erfolg. Inzwischen wurden die Überbohrung sowie der Neuausbau mit Voll- und Filterrohren und die Einbringung des Filtermaterials in den Brunnen abgeschlossen. Im Rahmen eines Pumpversuches wurde eine Brunnenleistung von zehn Litern pro Sekunde nachgewiesen. Auch der neue Brunnenschacht wurde bereits montiert. Bisher wurden bereits rund 445 000 Euro für die Sanierung aufgewendet. Die Inbetriebnahme des Brunnens soll spätestens Ende September 2016 erfolgen.
Deutliche Einsparung
Eine deutliche Einsparung von jeweils rund 8 000 Euro ergibt sich in den Jahren 2017 bis 2019 bei den Stromkosten durch das Ergebnis der Bündelausschreibung für die Stromlieferung. Eine weitere Kostenreduzierung soll durch die Änderung des Wasserlieferungsvertrages mit der Wasserversorgung Bayerischer Wald erreicht werden. Demnach wird der Zweckverband eine Reduzierung der Bestellmenge von 45 000 auf 30 000 Kubikmeter pro Jahr beantragen. Der Verbandsvorsitzende referierte über die derzeit laufende Wasserleitungserneuerung in Mitterfels, Hubrichstraße. Dabei musste die ursprüngliche Planung etwas geändert werden. Die Arbeiten gehen aber zügig voran und können wohl Anfang August abgeschlossen werden. Fertiggestellt wurde inzwischen der Ausbau eines Büroraumes.
Im weiteren Sitzungsverlauf wurden die Aufträge für die Ausführung der hydraulischen und elektrischen Arbeiten im Zuge der Sanierung des Brunnen vier sowie die Erneuerung der Zaunanlage rund um das Brunnengrundstück vergeben. Nach Fertigstellung des Brunnen vier soll der Brunnen 3.1 regeneriert werden. Auch hier wurde der Auftrag an den wirtschaftlichsten Anbieter vergeben.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.2016
Gartenfest der FFW
Gaishausen. (hk) Die Freiwillige Feuerwehr Gaishausen veranstaltet am Sonntag, 24. Juli, am Feuerwehrgerätehaus ihr traditionelles Gartenfest. Beginn ist um 11 Uhr. Für das leibliche Wohl und die Unterhaltung der Kinder ist gesorgt. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Bei dieser Gelegenheit stellt die Feuerwehr auch ihr neues Einsatzfahrzeug vor. Die gesamte Bevölkerung hat die Möglichkeit, das neue Fahrzeug zu besichtigen. Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.2016
Ausflug der Pfarrei
Windberg. (esch) Nach mehrjähriger Pause geht die Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt wieder auf Reisen. Am Wochenende, 3. und 4. September, führt sie der Gemeindeausflug nach Garmisch-Partenkirchen und Umgebung. Nach der Ankunft führt eine Fahrt mit der Seilbahn auf Osterfelderkopf. Nachmittags geht es weiter zur Olympia-Skisprungschanze in Partenkirchen. Als Alternative dazu ist die Besichtigung der Partnachklamm vorgeschlagen. Die Übernachtung und ein gemütlicher Abend sind im Hotel Bergland im österreichischen Lermoos eingeplant. Am Sonntag geht es zurück nach Partenkirchen, wo um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt der Gottesdienst mitgefeiert wird. Das Mittagessen wird am Walchensee eingenommen. Für 15 Uhr ist die Heimfahrt nach Windberg angesetzt. Anmeldungen nimmt das Pfarramt Windberg bis 31. Juli entgegen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.2016
Führung entfällt
Windberg. (ta) Die Führung durch die Pfarr- und Klosterkirche Windberg, die im Programm und auf der Internetseite des Geistlichen Zentrums Windberg für Sonntag, 24. Juli, angekündigt ist, entfällt.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.2016
Bibelpflanzen
Windberg. (ta) Eine Kräuterwanderung rund um das Kloster Windberg veranstaltet das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg. Sie hat die Heilkräuter der Bibel zum Thema. Die Wanderung findet am Samstag, 6. August von 16 bis 18 Uhr statt. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in einen Seminarraum verlegt. Anmeldung unter gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.07.2016
Talente entdecken und ausbauen
Abschlussschüler an der Mittelschule verabschiedet – Alle bestanden
Hunderdorf. (ta) Hohe Erwartungen, verschiedene Talente, Siege, Teamgeist, aber auch Niederlagen — das erinnert noch an die Fußball-EM in Frankreich. Doch genauso lässt es sich auf die Situation der Abschlussschüler übertragen. Pater Martin hat in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Hunderdorf mit den Entlassschülern, ihren Eltern, Angehörigen, der Schulfamilie und den Vertretern des Schulverbandes einen feierlichen Gottesdienst gefeiert, der von den Schülern aktiv mitgestaltet wurde.

Beim Fußball wie in der Schule und auch später im Leben spielen Siege und Niederlagen eine Rolle. Immer gehören die drei kirchlichen Tugenden „Glaube, Hoffnung und Liebe“ unabdingbar dazu, um am „Ball zu bleiben“. Im Schlossgasthof in Neukirchen fand die Abschlussfeier mit Zeugnisübergabe statt. Als Schulverbandsvorsitzender übernahm Hans Gstettenbauer das Wort. Er habe sich Gedanken zur Einladungskarte der Schüler gemacht, wo von der „Krone des Erfolgs“ die Rede war. Er wies darauf hin, dass mit dem Abschluss die Krone noch nicht komplett sei, dass diese aber mit der Ausbildung künftig vervollständigt werde.
Anschließend merkte die Schulleiterin Heidl Leidl augenzwinkernd an, dass sie den Vorschlag einiger Schüler, sie in der Abschlussrede als „ coolste und tollste Klasse“ zu bezeichnen, leider so nicht übernehmen könne. Es habe nämlich vor ihnen schon tolle Klassen gegeben und es werde sicher auch in Zukunft coole Klassen geben. Aber sie konnte allen bestätigen, dass je- jeder Einzelne in Ordnung gewesen war und sie sich freue, dass nun zum Finale alle ihren Preis abholen konnten. Alle Schüler der M10 hatten den Mittleren Bildungsabschluss und die Mehrheit der R9 hatte den Qualifizierenden Mittelschulabschluss geschafft. Dank ihrer eigenen Verdienste, aber auch durch die Unterstützung der Trainer, dies waren Eltern, Lehrer, Berufsberater und der unermüdliche Einsatz der Sozialpädagogin Ingeborg Peter, könnten sie nun ihre Talente auf neuen Spielfeldern und in neuen Mannschaften ausbauen.
Dranbleiben ist wichtig
Frei nach dem Buch „Dranbleiben – Warum Talent nur der Anfang ist!“ von Profifußballer Lukas Podolski legte Leidl den Schülern ans Herz, dass sie ihre Talente entdecken und diese ausbauen sollten.
Weiterhin forderte sie dazu auf entschlossen zu sein und verantwortungsvoll mit eigenen Fehlern umzugehen. Lernen sei wie Rudern gegen den Strom, hört man damit auf, treibt man zurück. Die Wörter „hätte, wäre, wenn“ müssten durch Eigeninitiative ersetzt werde. Deshalb hoffe sie, dass jeder in der Schule gelernt habe, wie man trainiert – und die Spielrichtung bestimmt. „Dranbleiben“ sei die Zauberformel, um im Sport wie im Leben bestehen zu können. Musikalisch aufgelockert wurde die Feier nochmals von der Chorgruppe, die mit den Liedern „Letzter Schultag hier im Haus“ und „Zukunft“ den Abschlussschülern alles Gute wünschten.
Rohbau fertiggestellt
Nun kam es zur Zeugnisüberreichung. Dagmar Herrnberger verglich die Situation in der Klasse mit einer Baustelle. Viele Schüler hätten sich zu fleißigen Arbeitern entwickelt und den Rohbau fertiggestellt. Sie wünschte sich, dass alle künftig Einsatz zeigen und sich die Freude, die ihnen während der Praktika anzusehen war, erhalten dann könne bei der Fertigstellung des Baus nicht viel schief gehen. Statt einer langen Ansprache ließ Markus Tosch die Schulzeit seiner Schüler mit einer Präsentation von Klassenfotos und dem ein oder anderen lustigen Bild aus der Schullaufbahn Revue passieren und rundete so den offiziellen Teil ab, bevor dieser laue Sommerabend bei einem Essen gemütlich ausklang.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.07.2016
Bauleitplanung für geht voran
Neugestaltung des Grundschulpausenhofes — Beratung über Gemeindehaus
Hunderdorf. (xk) Mit der öffentlichen Auslegung geht die Bauleitplanung für die Gewerbegebietserweiterung „GE Breitfeld Ost“ in die nächste Runde. Das ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates in der kürzlich stattgefundenen Gemeinderatssitzung.
Der Bebauungsplan für die Gewerbegebietserweiterung „GE Breitfeld Ost“ nimmt Formen an. Dem Gemeinderat wurden von Bürgermeister Hans Hornberger die im Zuge der frühzeitigen Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangenen Anregungen und Bedenken und dazu die Abwägungsempfehlungen des Architektengemeinschaft Hornberger, Illner & Weny, zur Kenntnis gegeben. Nach Erörterung wurde die Änderungsfassung der Bauleitpläne vom 21. Juli gebilligt.
Der Sitzungsleiter erläuterte die Planung zur Neugestaltung des Pausenhofes bei der Grundschule. Hierin sind die Maßnahmen Klassenzimmer im Freien, Gleditschienhof, Terrassen-Hang-Gestaltung, Betonpflasterverlegung am blauen Platz, grünordnerische Maßnahmen und Fundamentarbeiten für Belebungselemente im Südbereich enthalten. Das Ratsgremium beauftragte das Bauunternehmen Stelzer, Hunderdorf, mit der Durchführung der Maßnahmen. Die Angebotssumme umfasst knapp 20 000 Euro.
Orgel wird restauriert
Es wurde beschlossen, für die Inwertsetzung der Kirchenorgel in der Filialkirche „Selige Edigna“ in Hofdorf die öffentliche Ausschreibung freizugeben. Es wurde entschieden, die verlängerte Fertigstellungsfrist zu beantragen, den Leistungsumfang für die Ausschreibung entsprechend der vorliegenden Kostenschätzung festzulegen, ebenso die Wertungs- und Eignungskriterien und der mögliche Vergabetermin Mitte September. Die mit rund 153 000 Euro veranschlagte Orgelrestaurierung wird von der Europäischen Union im Rahmen der Leader-Förderung mit über 72 000 Euro finanziell gefördert, sowie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Landesamt für Denkmalpflege, der Bayerischen Landesstiftung und der Diözese Regensburg. Das gemeindliche Einvernehmen wurde zu den Baugesuchen Neubau einer Doppelgarage in Lintach 14 hergestellt, Abbruch des alten Wohnhauses bis zum erdgeschossigen Anbau in Ehren 5 und Errichtung von Fahrsilo, Schafunterstand, Dungstätte und Bodenaustauschmaßnahme in Nolteweg 11. Dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Hoch 14 a Wurde die Zustimmung gegeben, wobei darauf hingewiesen wurde, dass Niederschlagswasser weder in den Schmutzwasserkanal noch in den Straßengraben eingeleitet werden darf. Beigepflichtet wurde zudem dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Wegern 49 a und der Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes bezüglich der Baugrenzüberschreitung bei der der Garage, Aufschüttungen/Abgrabungen sowie die Nichterrichtung eines Kellergeschosses. Er verweist im Punkt „Gemeindehaus Eglsee 1, Erörterung der zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten“ auf den nicht mehr zeitgemäßen Gebäudezustand. Nach dem Förderprogramm wäre eine Förderung von 30 Prozent und ein zinsverbilligtes Darlehen von bis zu 60 Prozent möglich. Der Gemeinderat sieht keinen Bedarf, einen Ersatzbau in Eglsee zu errichten.
Der Bürgermeister informierte über die Mitteilung der Deutschen Telekom, wonach die neue LTE-Anlage am Standort Thananger Straße 28 Mitte August in Betrieb gehen wird. Zudem wird der Fußgängerüberweg mit der Beleuchtungsanlage in der Bahnhofstraße abgebaut und eine neue Fußgängerampel installiert — voraussichtlich bis zum Schuljahresbeginn 2016/2017.
Wieder Ferienprogramm
Wegen der Starkregenereignisse sollen die Abwasserkonzepte erneut aufgegriffen und nach kostengünstigeren Lösungsmöglichkeiten gesucht werden. Das Ingenieurbüro Sehlhoff prüfe schnell umsetzbare Maßnahmen, ebenso die Gemeinde Windberg. Am 21. Juli habe der erste Baustellentermin zur Errichtung der Abbiegespur an der Staatsstraße für den neuen Edeka-Markt im Gewerbepark stattgefunden. Die Jugendbeauftragte im Gemeinderat, Michaela Kunze-Venus wies auf das Sommerferienprogramm mit zehn verschiedene Aktionsangeboten hin, wobei heuer kein Familienfest stattfinden werde.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.07.2016
Auf dem Weg zum Landwirtschaftsmeister
Stefan Bogner, 24, hat seine Ausbildung zum Landwirt abgeschlossen. Er entdeckte schon als Kind seine Liebe zur Landwirtschaft, stammt aber aus keinem Betrieb. Er entschied sich deshalb für eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Wegen seiner Freundin, die einen landwirtschaftlichen Betrieb hat, entschied er sich für eine zweite Ausbildung zum Landwirt in Vollzeit. Zunächst nahm er am Bildungsprogramm Landwirtschaft teil, merkte aber bald, dass ihm dies zu wenig ist. Die Ausbildung sei interessant und vielseitig gewesen, er könne sie nur empfehlen, stellt Stefan Bogner fest, der nach der vorgeschriebenen Praxiszeit den Besuch der Landwirtschaftsschule Straubing sowie die Meisterprüfung anstrebt. -eam-
Quelle: Bogener Zeitung, 29.07.2016





















