2017# 10

Rasante und spektakuläre Läufe
DMV Speed-O-Cross-Rennen am kommenden Sonntag
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 8. Oktober, ab 13 Uhr wird in Irensfelden wieder Motorsport auf höchstem Niveau geboten. Der Motorsportclub Meidendorf veranstaltet zum fünften Mal unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Gstettenbauer ein DMV Speed-O-Cross Rennen, dass allen Motorradfans rasante und spektakuläre Läufe verspricht.

In Irensfelden ist am nächsten Sonntag wieder Motorradsport auf höchstem Niveau zu erwarten. (Foto: ws)


Der Vorsitzende Josef Wurm, der zweite Vorsitzende Martin Mühlbauer senior und der Sportleiter Hans-Jürgen Amann sowie zahlreiche Helfer werden die Rennstrecke für diese Großveranstaltung mit viel Arbeitsaufwand entsprechend präparieren, damit alle Teilnehmer optimale Rennbedingungen vorfinden. Das Rennen wird auf einem Ackergelände durchgeführt. Die Strecke beinhaltet keine Sprünge. An dieser lizenzfreien Veranstaltung können alle Motorsportler mit zwei-, drei- und vierräderigen Fahrzeugen teilnehmen, wie etwa Moto-Cross, Enduro, Short-Track und Quard (Gespanne/Seitenwagen sind leider ausgenommen).
Nennung bis Dienstag
Die Nennung der teilnehmenden Fahrer kann ausschließlich bis Dienstag, 3. Oktober, 24 Uhr (Eingang der Nennung beim MSC Meidendorf), mittels Nennformulars unter www.msc-meidendorf.de erfolgen. Bei Nachnennungen wird eine Zusatzgebühr erhoben. Die Fahrerausrüstung muss den technischen Bestimmungen der FIM/des DMSB entsprechen. Es liegt in Verantwortung jedes Fahrers/Beifahrers geeignete Schutzkleidung zu verwenden. Ein industriell hergestellter Brust- und Rückenschutz, der in seiner Ausführung nicht verändert werden darf, ist vorgeschrieben. Handschuhe und Schutzbrillen müssen beim Start eines jeden Trainings und Rennens getragen werden. Es dürfen nur unversehrte Schutzhelme eingesetzt werden. Das Benutzen tragbarer Musik-Player und Helmkameras ist während der Fahrt verboten. Jeder Fahrer ist für seine Schutzausrüstung und das Einhalten der Vorschriften selbst verantwortlich.
Die technische Abnahme der Fahrzeuge erfolgt am Renntag von 8 bis 10.15 Uhr. Von 10.45 bis 12 Uhr besteht die Möglichkeit für ein zehnminütiges freies Training pro Fahrer. Der Start des Rennens erfolgt pünktlich um 13 Uhr. Dabei können sich die Motorradfans bis um 16 Uhr auf spektakuläre und spannende Läufe freuen, denn die Rennfahrer werden fahren, was ihre Maschinen hergeben. Auch die Fahrer des MSC Meidendorf werden dabei kräftig mitmischen.
Besucher willkommen
Die Siegerehrung findet gegen 17 Uhr im Vereinslokal Mühlbauer in Irensfelden statt. Die bestplatzierten Teilnehmer erhalten Pokale als Preise. Parkmöglichkeiten für die erwartenden zahlreichen Besucher sind an und um der Rennstrecke reichlich vorhanden.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.2017


Der „Mörtel der Liebe“ verbindet
Dankgottesdienst der Ehejubilare — Zurückblicken auf den Lebensweg
Windberg.
(esch) Es ist gute Tradition, dass die Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt in Windberg am Vorabend des Erntedankfestes die Ehejubilare des laufenden Jahres zur Feier eines Gottesdienstes einlädt, um „zurückzublicken auf die schönen und schweren Zeiten des gemeinsamen Lebensweges“. Die Messe wurde von Pater Felix Biebl zelebriert. Schade war es, dass nur zwei Paare der Einladung gefolgt sind, ein drittes musste wegen Krankheit absagen.

Nach dem Gottesdienst stellten sich die Jubelpaare mit Pater Felix Biebl zu einem Foto vor dem Altar auf. (Foto: esch)


In seiner Predigt stellte er mit einem Ziegelstein ein Baustellenutensil in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Der Ziegel müsse zunächst  aus feuchtem Ton geformt und dann beim Brennen gehärtet werden, ehe er in den Bau eingefügt werden könne, führte der Geistliche aus.
Ähnlich sei es auch in der Ehe. Sie werde durch verschiedene Erlebnisse in der Partnerschaft geformt. Und so manche – auch kritische – Situationen trugen letztendlich dazu bei, „gestärkt in die Zukunft zu gehen“.
Als Paar sei man eingefügt, so Pater Felix weiter, „in ein großes Ganzes, in Familie, Gemeinde und die Gemeinschaft der Kirche“. Wenn auch an dem Stein eine Ecke fehlen sollte, so sei es doch „der Mörtel der Liebe, der alles verbindet und viele Unebenheiten ausgleicht“.
Nach der Eucharistiefeier, die in diesem Jahr in der zum Erntedankfest vom Obst- und Gartenbauverein geschmückten „Bürgersaalkirche“ des Amtshauses stattfand, trafen sich die Jubelpaare zu einem gemütlichen Beisammensein. Dazu hatten die Mitglieder des Pfarrgemeinderates den Blauen Saal in der ehemaligen Prälatur wieder stilvoll herbstlich geschmückt.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.2017


Kirchweihmarkt mit verkaufsoffenen Geschäften
Standler können sich für 15. Oktober noch melden
Hunderdorf.
(xk) Der Kirchweihmarkt mit verkaufsoffenen Geschäften am Sonntag, 15. Oktober, von 10 bis 17 Uhr am Schulhof bis zum Rathausplatz rückt näher. Man erhoffe sich für den von der Gemeinde veranstalteten und von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute organisierten Markt mit zahlreichen Fieranten und Ausstellern wieder gut bestücken zu können.

Bei der Kirta-Ausstellung sind auch Kunstwerke des schwerstbehinderten Fußmalers Günther Holzapfel in der Mittelschule zu bestaunen. (Foto: xk)


Zum Marktgeschehen für die ganze Familie wird ein buntes Rahmenprogramm aufgestellt. Die Gebietsverkehrswacht Straubing-Bogen kommt mit einem Verkehrs-Infostand und mit der Präventivaktion „Sicherheit im Auto für Kinder und Erwachsene“. Dazu ist auch ein Kinderaufprallschlitten vor Ort. Kinderschminken und Bücherflohmarkt sowie eine Cafeteria bietet ab 13 Uhr das Bibliotheks-Team in der Mittelschule. Weiterhin gibt es wieder das beim Mühlhialsmarkt im Frühjahr erstmals vorgestellte „Mühlhiasibier“. In der Aula der Mittelschule wird zudem eine interessante Bilder-Ausstellung des heimischen Künstlers Günter Holzapfel aus Steinburg präsentiert. Es sind imposante Werke des schwerstbehinderten Fußmalers zu betrachten.
Pferdekutschenfahrten durch den Ort und beim Markttreiben Mini-Eisenbahnfahrten, Hüpfburg, JU-Luftballon-Weitflugwettbewerb und ein Flohmarkt für Kindersachen (hier ist keine Anmeldung erforderlich) runden das Begleitprogramm ab. Auch der Pfarrgemeinderat Hunderdorf beteiligt sich erfreulicherweise am Marktgeschehen und hält ab 12 Uhr Kaffee und Kuchen im Pfarrheim bereit. Und in der Filialkirche Selige Edigna in Hofdorf wird um 14 Uhr die restaurierte Kirchenorgel von Pfarrer Martin Müller im Laufe des Gottesdienstes gesegnet. Nach dem anschließenden Festakt folgt um 15 Uhr ein Eröffnungskonzert mit Siegfried Seyfried an der Orgel und Andreas Friedländer (Klarinette). Zudem ist um 16.30 Uhr Gelegenheit, in einer Bildpräsentation mit dem sachverständigen Dipl.-Ing. Regierungsbaumeister Reinhard Böllermann.Näheres über die historische Orgel zu erfahren.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.2017


Gemeindebibliothek zweimal geschlossen
Hunderdorf.
(as) Die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg hat an den nächsten zwei Mittwochen nicht geöffnet. Am 4. Oktober und am 11. Oktober bleibt sie geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.2017


Bücher- und Lesecamp in den Herbstferien
Windberg.
(esch) Für junge Leute, die gerne in die spannende Welt des Lesens und der Bücher eintauchen wollen, veranstaltet die Jugendbildungsstätte Windberg in den Herbstferien von Sonntag, 29. Oktober, bis Mittwoch, 1. November, ein Bücher- und Lesecamp. Angesprochen sind alle Kinder ab acht Jahren. Unter der fachkundigen Leitung des Buchhändlers und Buchautors Sebastian Thomann sowie von Veronika Gräfe und Lennart Dörrer werden sie Bücher entdecken und unbekannte Geschichten selbst erfinden. Die Kinder spielen dabei Theater, versuchen sich selbst als Schriftsteller und erleben Abenteuer mit Hexen, Räubern und Königen. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon 09422/824-200 oder unter kontakt@jugendbildungsstaette-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.2017


Kleinod neu in Szene gesetzt
Segnungsgottesdienst für Hofdorfer Orgel am Sonntag, 15. Oktober
Wenn im kleinen Örtchen Hofdorf in der Gemeinde Hunderdorf wieder Orgelklänge zu hören sind, dann hat das nicht nur für die Ortschaft, sondern für die ganze Region eine große Bedeutung. Mithilfe der Leader-Förderung konnte ein historisch bedeutsames Kleinod restauriert und damit für die kommenden Generationen erhalten werden.

So sieht die restaurierte Orgel aus — wie das barocke Instrument klingt, ist bei einem Auftaktkonzert nach dem Segnungsgottesdienst zu erfahren.


Bei dem vorhandenen Orgelbestand handelt es sich um ein herausragendes Dokument für den barocken Orgelbau in Süddeutschland, dem auch überregional besondere organologische und denkmalpflegerische Bedeutung. zukommt: Die Kirche Sankt Edigna stammt aus dem Jahr 1701, die Orgel wurde etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts eingebaut. Im Kern stammt das Instrument allerdings bereits aus dem 17. Jahrhundert. Die renommierte Orgelmanufaktur Vleugels aus Hardheim bekam nach öffentlicher Ausschreibung den Auftrag für die Restaurierung der nach dem Zweiten Weltkrieg in Verwahrlosung geratenen Orgel. Sie hat die historische Substanz gesichert, die fehlenden Teile ergänzt und das Instrument wieder zum Klingen gebracht. Ein unerwartet gut klingendes Musikinstrument wurde wiedergewonnen.
Treffpunkt für Musikbegeisterte
Der Hauptteil der Leader-Fördermaßnahme mit dem Projektnamen „Kleinod St. Edigna in Hofdorf, Gemeinde Hunderdorf“, die Orgelrestaurierung, konnte damit erfolgreich umgesetzt werden. Der Gemeinde wurde hierzu eine Leader-Förderung der Europäischen Union gemäß einer Richtlinie des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung und Forsten bewilligt.
Als weitere Geber finanzieren die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Bayerische Landesstiftung, das Landesamt für Denkmalpflege und die Diözese Regensburg die Inwertsetzung dieses historischen Instruments mit. Beabsichtigt sind Kirchenführungen, Seminare für zeitgenössischen Orgelbau vor Ort und die Positionierung eines touristischen Treffpunktes für Musikbegeisterte — dies auch als zusätzliche Attraktion des Donau-Regen-Radweges. Am Sonntag, 15. Oktober, findet der Segnungsgottesdienst statt, den Pfarrer Pater Martin Müller zelebriert. Anschließend können sich die Bevölkerung und alle Liebhaber barocker Orgelmusik im Rahmen eines Eröffnungskonzerts von der Klangfülle der neu restaurierten Orgel überraschen lassen. Für das Auftaktkonzert konnte der Musiklehrer und Leiter für Volksmusikpflege an der Kreismusikschule Straubing-Bogen, Stefan Seyfried, als Organist gewonnen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.10.2017


Zu schnell gefahren
Hunderdorf.
(ta) Die Geschwindigkeitswarnanlage der Verkehrswacht Bogen war in der Zeit vom 13. bis 17. September auf dem Nolteweg in Hunderdorf aufgestellt. Dort ist die Geschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt. Die Messung brachte folgendes Ergebnis: Von insgesamt 1955 von der Anlage erfassten Fahrzeugen fuhren 967 in dem erlaubten Bereich bis 30 km/h. Zwischen 31 und 45 km/h fuhren 869 Kraftfahrer, 113 in dem Bereich zwischen 46 und 60 km/h. Sechs waren sogar mit einem Tempo zwischen 61 und 70 km/h unterwegs.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2017


Zwei Gruppen legen Leistungsprüfung ab


Hunderdorf.
Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Hunderdorf stellten sich der Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“. Unter den Augen des Schiedsrichterteams mit Kreisbrandinspektor Klaus Weninger und Kreisbrandmeister Thomas Schießl stellten beide Gruppen ihr Können unter Beweis. 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner lobte die Feuerwehrleute und Ausbilder für ihre Bereitschaft, sich neben den Einsätzen zusätzlich Zeit zu nehmen und sich den Leistungsprüfungen zu stellen. Kommandant Michael Krieg bedankte sich bei stellvertretendem Kommandanten Klaus Hirtreiter für die Ausrichtung der Übungen. Die Leistungsprüfung absolvierten: Stufe 1: Karin Maier, Sophie Itturalde, Linda Fank, Patrick Preihs, Stufe 2: Christoph Maier, Stufe 3: Jürgen Hauner, Gabriel Geiger, Stufe 4: Manuel Achatz, Stufe 5: Tobias Venus, Christian Lobmeier, Stufe 6: Michael Krieg, Tobias Englmeier, Thomas Sagstetter. — Bild: Die Prüflinge mit 2. Bürgermeister Kronfeldner und 2. Kommandant Klaus Hirtreiter (Erster und Dritter von rechts) sowie den Schiedsrichtern KBM Thomas Schießl und KBI Klaus Weninger (von links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2017


In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer guten Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma und Patin
Frau Maria Hüttinger
geborene Feldmeier
von Meidendorf


* 23. Juni 1935    4. Oktober 2017
Meidendorf, München, den 6. Oktober 2017
In stiller Trauer:
Max Hüttinger, Sohn mit Roswitha
Manfred Hüttinger, Sohn mit Irmgard
Deine Enkelkinder: Tamara mit Sepp
Sabrina mit Familie
Stefan
Gabriele
mit Familie
Maximilian mit Kathi
und Urenkelkinder
im Namen aller Verwandten
Trauergottesdienst am Samstag, den 7. Oktober 2017, um 15.00 Uhr im Bürgersaal des Amtshauses in Windberg, anschließend Beerdigung.
Für erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme herzlichen Dank.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.10.2017


Weitere Form der Bestattung auf dem Friedhof möglich
Neues Urnengräberfeld wird gesegnet
Hunderdorf.
(xk) Am Sonntag, 8. Oktober, feiert die Pfarrgemeinde Hunderdorf um 9 Uhr einen Sonntagsgottesdienst mit anschließender Segnung des neuen Urnengräberfeldes am Friedhof. Dazu ist die gesamte Bevölkerung willkommen. Mit dem neuen Urnengräberfeld ist auf dem Friedhof eine weitere Form der Bestattung möglich geworden. Bisher konnten die Urnen in einem bestehenden Familiengrab, in einem eigenen Urnen-Erdgrab oder in der Urnenwand beigesetzt werden.
„Das neue Urnengräberfeld bietet nun einen weiteren alternativen würdevollen Ort der Beerdigung, an dem die Urne nicht nur „abgestellt“, sondern nach guter christlicher Tradition auch wirklich in der Erde beigesetzt wird“, so Pfarrer Martin Müller. Es ist ein persönlicheres Gedenken möglich als an der Urnenwand, da an jeder Grabstelle nur die Angehörigen der eigenen Familie bestattet werden. Ähnlich wie die Urnenwand benötigt das Urnengräberfeld keine Grabpflege. Dennoch ist es für die Angehörigen möglich, Blumen im kleineren Stil niederzulegen oder Kerzen abzustellen. Dem gegenüber bleibt natürlich die schöne klassische Art, die Urne weiterhin im Familiengrab oder in einem eigenen Urnen-Erdgrab zu bestatten, konstatiert der Pfarrherr.
Bauträger der neuen Stelenanlage für Urnenerdbestattungen mit Kosten von rund 20000 Euro ist die Gemeinde Hunderdorf, Bürgermeister Hans Hornberger hebt hervor, dass es wegen der steigenden Nachfrage nach Urnenbegräbnismöglichkeiten geboten war, auch in diesem Bereich pietätvolle Grabstätten bereitzustellen. Im südwestlichen Teil des Friedhofs sind nun 26 Urnenerdgräber entstanden. An jeder Grabstelle, die Platz für zwei Urnen hat, erhebt sich eine 70 Zentimeter hohe Granitstele mit einer Inschriftplatte und einer Ablageplatte. Im Zentrum der Anlage erhebt sich eine 125 Zentimeter hohe Granitstele, mit der Darstellung einer Himmelspforte. Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.2017


Familienbetrieb wird 50
Mode Kaldonek gibt es seit drei Generationen
Hunderdorf.
(jp) Die Gemeinde könne stolz sein, ein Modehaus dieser Größe und mit diesem Bekanntheitsgrad in ihrer Ortsmitte zu haben, sagte Bürgermeister Hans Hornberger anlässlich des 50. Geburtstages des Modehauses Kaldonek. Am Mittwoch feierte Kaldonek sein 50-jähriges Bestehen als Familienbetrieb im ländlichen Raum.

Bürgermeister Hans Hornberger gratuliert Claudia und Hans Staudinger, Andrea Kaldonek und Julia Beinhölzl zum Firmenjubiläum (von rechts). (Foto: jp)


„In einer Branche, die dem ständigen Wandel unterworfen ist, gegen große Modeketten und den immer stärker zunehmenden Internet-Handel zu bestehen, das ist nicht reine Glückssache“, betonte Hornberger. „Wer es. schafft, in der dritten Generation in Familienhand ein Modegeschäft zu führen, der versteht einerseits viel von Mode und Qualität, andererseits aber auch viel von Menschen und deren Bedürfnissen“, hob der Bürgermeister hervor, als er am Mittwoch vonseiten der Gemeinde gratulierte. Er überreichte Blumensträuße und einen Silberbarren.
Das Modehaus sei nicht ohne Grund von einem renommierten Wirtschaftsverlag als „1-a-Fachhändler“ ausgezeichnet worden, resümierte der Bürgermeister rückblickend.
Als sich Joachim und Marianne Kaldonek vor 50 Jahren entschlossen, in Hunderdorf ein Textilgeschäft zu eröffnen, dachte niemand daran, dass sich der Laden so vergrößern würde. Am 1. April 1967 wurde mit einer Verkaufsfläche von 50 Quadratmetern begonnen. Nach mehrmaligem Umbau und Anbauten hat das Modehaus im Jubiläumsjahr seine Verkaufsfläche mit 500 Quadratmeter verzehnfacht. Im Laufe der Jahre wurde das Modeangebot kontinuierlich erweitert und namhafte Marken in das Sortiment aufgenommen.
Seit dem Jahr 1998 führen die Töchter Andrea Kaldonek und Claudia Staudinger zusammen mit Schwiegersohn Hans das Modehaus. Seit dem Jahr 2000 ist die Enkelin Julia im Familienunternehmen mit beteiligt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.10.2017


Zusammen durch die Zeit
Ehejubiläumsfeier in der Pfarrei abgehalten
Hunderdorf.
(hk) Am Samstagabend, beim Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus, wurden die Ehejubilare in der Pfarrgemeinde gefeiert. Die Ehepaare, die ein durch fünf teilbares Jubiläum von zehn bis fünfundfünfzig Jahren in diesem Jahr feierten, brachten ihren Dank für den bisherigen gemeinsamen Weg in der Ehe vor Gott, baten um seine weitere Begleitung und stellten ihr gemeinsames Eheleben wieder bewusst und neu unter Gottes Segen – so, wie sie es am Tag ihrer Hochzeit getan hatten. Dazu empfing Dekan Pater Martin Müller 13 Ehepaare.

Die Ehejubilare, links oben Dekan Pater Martin Müller und PGR-Sprecherin Monika Ammer. (Foto: hk)


Wie in dem schönen Lied „Da berühren sich Himmel und Erde“ aus dem Repertoire „Neue Geistliche Lieder“ sei es geschehen, als sie sich das Ja-Wort vor Gott in der Kirche gegeben hätten und sich mit der Zusage von Gottes Begleitung und Segen „bis der Tod euch scheidet“ Treue versprochen hätten — so leitete Pater Martin seine Predigt ein. Dass sich in der Ehe immer gleich Himmel und Erde berühren, werde wohl kaum im wirklichen, alltäglichen Leben zu bemerken sein. Gott bleibt jedoch treu.
„Was er im Sakrament der Ehe mitgegeben hat, ist keine Eintagsfliege, sondern etwas Beständiges: Nämlich, dass er sich mit hinein mischt in den Bund der Ehe und das, was er verbunden hat auch stärken, schützen und froh machen will“, stellte der Pfarrherr fest und betonte: „In guten wie in schweren Tagen wollte Gott Ihnen nahe sein, damit Sie sich treu bleiben konnten.“, Er wies ferner darauf hin, dass Freude im Alltag, Glück in der Familie, sich verzeihen, manchmal sich aushalten, Halt und Stütze füreinander sein, gerade bei schicksalhaften Herausforderungen und Krankheiten, keine Selbstverständlichkeit sei. Es seien die kleinen und großen Zeichen, wie sich in einer Ehe „Himmel und Erde berühren“, wie immer wieder ein Schub neue Kraft für den weiteren Weg des Miteinanders erfolge.
Abschließend sagte Pater Martin, dass die Ehejubilare danken und gleichzeitig um einen guten weiteren gemeinsamen Weg bitten dürfen und sich neu in der Zusage bestärken lassen sollten, dass Gott den Weg der Ehe segnen und begleiten will. Nach dem Schluss-Segen konnten sich alle Ehejubilare von Pater Martin den Einzelsegen erteilen lassen, bevor der Pfarrgemeinderat in den herbstlich geschmückten Pfarrsaal, wo sie Pfarrgemeinderatssprecherin Monika Ammer begrüßte, zu einem Umtrunk und einem gemütlichen Beisammensein einlud. Monika Ammer und Renate Schindler belustigten hier auch noch die Anwesenden mit einer Einlage.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2017


Kein Schein, aber jede Menge Drogen
Großes Ecstasy-Paket im Auto — 30-Jähriger hatte noch nie eine Fahrerlaubnis
Hunderdorf/A 3.
(ta) Eine größere Menge Drogen hat die Polizei am Sonntag bei der Kontrolle eines Personenwagens an der A3-Rastanlage Bayerwald gefunden. Obendrein hatte der Fahrer Rauschgift konsumiert – was ihm dafür fehlte, war ein Führerschein.
Wie die Polizei berichtet, kontrollierten Schleierfahnder den 30-jährigen Saarländer, der in Richtung Österreich unterwegs war, als er am frühen Sonntagmorgen an der Rastanlage einen Tankstopp einlegte. Bei der Durchsuchung des Mietwagens entdeckten die Zivilfahnder der Verkehrspolizei Deggendorf zunächst in der Mittelarmlehne geringe Mengen Marihuana und Amphetamin. Unter einem Vorwand beugte sich der Beschuldigte nochmals in das Fahrzeuginnere und wollte ein auf dem Beifahrersitz liegendes Päckchen dem Zugriff der Polizisten entziehen. Der Plan, dieses unter dem Auto zu „entsorgen“ blieb den geschulten Blicken der Schleierfahnder allerdings nicht verborgen, und das verdächtige „Gepäckstück“ ging ebenso in amtliche Verwahrung über.
In dem mit Klebeband umwickelten Behältnis kamen nach der Öffnung auf der Dienststelle weitere 600 Gramm Amphetamin und rund 500 Ecstasy-Tabletten zum Vorschein. Der Beschuldigte gab bei der Kontrolle zunächst falsche Personalien an. Ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv. Erschwerend kommt hinzu, dass der 30-Jährige noch nie im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die weitere Bearbeitung des Falls wurde vom Kriminaldauerdienst der Kripo Straubing übernommen. Nach Rücksprache mit einem Jour-Staatsanwalt bleibt der Festgenommene vorläufig in Polizeiarrest.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2017


Rhetorik für Schüler
Windberg.
(esch) Zum Alltag von Schülern gehört es auch, vor der Klasse Referate zu halten, von seinen Mitschülern zum vorgetragenen Thema ausgefragt zu werden oder auch ad hoc Inhalte dazu zu präsentieren. Von Freitag, 13. Oktober, bis Sonntag, 15. Oktober, veranstaltet die Jugendbildungsstätte Windberg unter der Leitung von Bildungsreferent Sebastian Knipper für Schüler von 13 bis 18 Jahren einen Workshop mit dem Thema „Erfolgreich auftreten und präsentieren – Rhetorik für Schüler“. Das Programm umfasst Elemente zur Entwicklung von Schlagfertigkeit, zu Präsenz und selbstsicherem Auftreten vor einer größeren Anzahl von Menschen. Es vermittelt darüber hinaus, wie Eloquenz, Spontaneität und Selbstsicherheit eingesetzt werden können, wenn es darum geht, ohne schwitzige Hände, erhöhten Pulsschlag oder zitternde Knie -vor der Klasse zu stehen. Anmeldungen unter Telefon 09422/824-200 oder unter kontakt@jugendbildungsstaette-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2017


Am Morgen des 30. September 2017 verschied plötzlich und unerwartet aus einem Leben voll Aufopferung für die Seinen, mein geliebter Ehemann, Vater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel
Konrad
Wanninger


geb. 27. September 1934
Hunderdorf, den 9. Oktober 2017
In Liebe:
Deine Familie
im Namen aller Angehörigen
Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.10.2017


Erfolgreich mit schöner Mode
Mode Kaldonek feiert 50-jähriges Jubiläum — Kompetenz und Auswahl
Hunderdorf.
(sp) Erstklassiger Service, ausgezeichnete Qualität, Kompetenz und große Auswahl sind die Grundsteine des Erfolgsrezeptes bei Mode Kaldonek. Das Familienunternehmen für Damen-, Herren- und Babymode feiert in diesen Tagen einen besonderen Geburtstag – und zwar den 50.

Die Kaldonek-Führungsspitze mit Hans und Claudia Staudinger sowie mit Andrea Kaldonek und Julia Beinhölzl (von links) freut sich auf die Jubiläumsaktion. (Foto: sp)


Mode Kaldonek ist ein guter Beweis dafür, dass ein Modehaus im ländlichen Raum großen Modeketten und Interneteinkäufen trotzen kann. Seit fünf Jahrzehnten ist das Unternehmen erfolgreich mit anziehend schöner Mode und genießt einen Kundenstamm, der weit über die Region hinaus führt.
Das Team mit Claudia Staudinger und Andrea Kaldonek an der Führungsspitze weiß Männer und Frauen mit Markenmode glücklich zu machen. Die Mitarbeiter des familiengeführten Unternehmens kennen sich in Sachen Lifestyle bestens aus und verstehen es, auf persönliche Bedürfnisse und individuelle Anlässe entsprechend einzugehen. Den kompetenten „Rundum-Service“ im Fachgeschäft zeichnen ferner Qualität, Passform und Stil aus. Die Modeexperten sorgen stets für individuelle Looks und geben mit Farben und Trends vielseitige Impulse.
Kontinuierlich vergrößert
„Prämisse ist, dass sich unsere Kunden mit den ausgewählten Outfits identifizieren können und sich darin rundum wohlfühlen“, erklärt Andrea Kaldonek. Ein weiterer Leistungspluspunkt ist der hauseigene Änderungsservice.
Als sich Joachim und Marianne Kaldonek 1967 auf einer Verkaufsfläche von 50 Quadratmetern mit einem Textilgeschäft in Hunderdorf selbstständig machten, dachte wohl niemand, dass sich der damalige kleine Laden zu einem stattlichen, gutsortierten Modegeschäft entwickeln würde. Dank Unternehmergeist und geschäftlichem Weitblick wurde das Fachgeschäft nach mehrmaligem Um- und Anbauarbeiten kontinuierlich auf 500 Quadratmeter vergrößert. Dass sich Mode Kaldonek stets am Puls der Zeit befindet, verdeutlicht einmal mehr die Renovierung im letzten Jahr. Das Geschäftsambiente verleiht den Kunden bereits beim Betreten ein wohliges Gefühl.
Die Sortimentserweiterung in den letzten Jahren ermöglichte nicht nur eine breitere Vielfalt an namhaften Marken, sondern weist nun ferner Accessoires, Gürtel, Taschen und seit dem Jahr 2009 sogar auch Schuhe vor. Von Kopf bis Fuß einkleiden lassen, das ist inzwischen bei Mode Kaldonek gut möglich. Damen finden in den Größen 34 bis 50 eine facettenreiche Modeauswahl. Im Herrenbereich gibt es ’neben der sportiven Mode auch Anzüge und Kombinationen für besondere Anlässe. Ganz entspannt können Damen und Herren – in den bei Bedarf klimatisierten Räumen — ihren Einkaufsbummel genießen und sich von neuen Trends oder eleganten Looks überzeugen. Sogar ein Auswahl-Service für Zuhause ist möglich. Die Wäscheabteilung des Hauses rundet mit Nacht- und Unterwäsche das Sortiment ab.
Eigene Gardinen-Abteilung
Für kleine Erdenbürger bereichert eine geschmackvolle Auswahl an Babybekleidung in den Größen 50 bis 92 das Modehaus. Geschenke werden gerne verpackt, natürlich gibt es auch Einkaufsgutscheine. Neben dem Modesektor setzt das Traditionsunternehmen nach wie vor auf die eigene Gardinen-Abteilung. Auch hier können Kunden vom Rundum-Service inklusive ausmessen, nähen und aufmachen der Gardinen und Stores profitieren. Das Kaldonek-Team steht neben den üblichen Geschäftszeiten ebenso am 15. Oktober beim verkaufsoffenen Sonntag gerne mit Rat und Tat zur Seite
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.2017


Räume der Hoffnung
Dekan Müller segnet Stelen-Urnengrabanlage
Hunderdorf.
(jp) Bereits in seiner Predigt zum Sonntagsgottesdienst ging Pfarrer Martin Müller darauf ein, dass nach der Trauerhalle im Friedhof mit dem Urnengräberfeld ein neuer Ort mit einer weiteren Form der Bestattung möglich geworden ist. Dieser Ort gibt an der Stele in der Mitte allen Menschen den Trost, dass sich hier „Himmel und Erde berühren“ und sich neue Räume der Hoffnung auftun können. Er gab zu bedenken, dass die Beisetzung in der Urnenwand unter pragmatischen Gesichtspunkten sinnvoll erscheinen mag, es aber zu bedenken sei: „Die Urnenwand ist nur die vorletzte Ruhestätte, da das Urnenfach eines Tages wieder geräumt werden muss und die Urne im Sammelgrab ihren Platz finden wird.“ Er hob hervor, dass das neue Urnengräberfeld eine Alternative bietet: „Einen Ort der Beerdigung, an dem die Urne nicht nur abgestellt, sondern nach guter christlicher Tradition auch wirklich in der Erde beigesetzt wird.“ An jeder Grabstelle würden nur die Angehörigen der eigenen Familie bestattet.

Bürgermeister Hans Hornberger und Pfarrer Pater Martin (Fünfter und Sechster von links) mit Gemeinderäten, Bestattungsfrau und ausführendem Unternehmer hinter der Stelen-Urnengrabanlage. (Foto: jp)


Vor der Segnung brachte Pater Martin seine Hoffnung zum Ausdruck: „Mögen alle Trauernden an diesem neuen Ort spüren dürfen, dass sie gehalten sind von einer Kraft, die alles Leid der Welt übersteigt und dass sich trotz des dunklen Abschiedsschmerzes Himmel und Erde berühren und sich neue Räume der Hoffnung auftun“.
Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich auch Gläubige, um mit Bürgermeister Hans Hornberger und Mitgliedern des Gemeinderates der feierlichen Segnung des neu errichteten Bereiches im südwestlichen Teil der Friedhofanlage beizuwohnen. Bürgermeister Hans Hornberger betonte in seiner Ansprache, dass es auch sein persönlicher Wunsch und der des Pfarrers war, im Friedhof eine derartige Begräbnisstätte zu schaffen. „Aber insbesondere aus der steigenden Nachfrage an weiteren würdigen Grabstätten zur Beisetzung von Urnen in Erdgräbern, entwickelte sich eine gewisse Bedarfsnotwendigkeit für die Gemeinde, dahingehend tätig zu werden“, so der Gemeindechef. Er freue sich, dass nach intensivem und zielführendem Zusammenwirken bei der Vorplanung mit Pfarrer, mit Bestattungsfrau Irene Scheibenthaler, mit der vollen Mittragung des Projektes durch den Gemeinderat und der fachmännischen Ausführung durch Steinmetz Rudi Geiger die Stelen-Urnengrabanlage die kirchliche Segnung erhalten konnte.
Damit stehe sein weiterer, in würdevoller Weise gestalteter Bereich in der Friedhofanlage den Trauernden zur Verfügung und er dankte allen die hierzu beigetragen haben, insbesondere Pfarrer Pater Martin für das gute Zusammenwirken zum Wohle dieses Projektes und für die Durchführung der Segnungsfeier. Dieser Aufwertung des Friedhofs stehe ein Kostenaufwand von rund 20000 Euro gegenüber, wie der Gemeindechef feststellte.
Die Urnengrabanlage mit 26 Granitstelen hat mit ihrem zentralen, darüber hinausragenden Stelenstein mit der Darstellung einer Himmelspforte und der Inschrift „Da berühren sich Himmel und Erde“ auch einen symbolischen Mittelpunkt mit einem Zugang nach „oben“, stellte der Bürgermeister fest.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.2017



Missio-Sonntag
Windberg.
(esch) Am vierten Sonntag im Oktober begehen die Pfarrgemeinden traditionsgemäß den „Sonntag der Weltmission“. Jedes Jahr wird dabei das Augenmerk auf ein anderes Land gelenkt. Im Mittelpunkt der Informationen und der Unterstützungsarbeit stehen in diesem Jahr die Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen im westafrikanischen Burkina Faso, dem ehemaligen Obervolta. Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat der Windberger Pfarrei Mariä Himmelfahrt laden auch in diesem Jahr zum 22. Oktober wieder ein, die Arbeit des Internationalen Missionswerkes „Missio“ zu unterstützen.
Die Kollekten aus der Vorabendmesse am Samstag und den Gottesdiensten am Sonntag kommen ebenso dem Hilfswerk zugute wie der Erlös aus dem nachmittags ab 13.30 Uhr stattfindenden Missionscafe. Es werden selbst gebackener Kuchen, Torten, Kaffee sowie Herzhaftes angeboten und Eine-Welt-Waren verkauft.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.2017


Hallenbad-Sanierung wird teurer als geplant
Aus der Multigenerationenoase wird nun ein Kinderspielplatz — Aus der Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
(jp) Schwerpunkte der letzten Gemeinderatssitzung waren die Billigung der angepassten Entwurfsplanung für die Generalsanierung des Hallenbades mit Lehrschwimmbecken, die Änderungen zur Friedhofssatzung und zur Friedhofsgebührensatzung wegen der neuen Stelen-Urnengrabanlage und die Beratungen zum Abschluss von Elementarversicherungen für gemeindliche Objekte.
Eingangs informierte Bürgermeister Hans Hornberger über die beabsichtigte Maßnahme der Bayerischen Staatsregierung, Anpassungen bei den Finanzhilfen nach Naturkatastrophen vornehmen zu wollen. Die staatlichen Hilfen sollen nur dann nicht mehr gewährt werden, wenn die eingetretenen Schäden versicherbar waren. Dies wurde seitens der Verwaltung zum Anlass genommen, dem Gemeinderat die hinsichtlich der Elementarrisiken versicherbaren gemeindlichen Liegenschaften bekannt zu geben. Der Gemeinderat beschloss einmütig, dass von der Verwaltung Angebote von Versicherungsgesellschaften eingeholt werden sollen.
In Bezug auf die Generalsanierung des Hallenbads mit Lehrschwimmbecken ergaben sich im Rahmen einer vertieften Ausarbeitung der Entwurfsplanung Kostenmehrungen. Die durch Architekt Christian Illner vorgestellte und detailliert erläuterte Planungsfortschreibung erbrachte zusätzlich erforderliche Arbeiten zur Kostensicherheit der Gesamtmaßnahme
Alte Böden müssen abgebrochen werden
Unumgänglich ist die Sanierung der kompletten Schmutzwasserentwässerung, die einen Abbruch der Bodenflächen in fast allen Neben-, Umkleide- und WC-Räumen erforderlich macht. Sie erfordert auch die Komplettsanierung dieser Räume mit allen Wand- und Deckenflächen, ebenso sämtlicher technischen Einbauten wie etwa Lüftung und Elektro. Für die wirtschaftliche Neuverlegung der Schmutzwasserleitungen werden die WC-Bereiche in die Waschräume verlegt.
Der vorliegenden Kostenberechnung liegen bereits Leistungsverzeichnisse  zugrunde. Auch Fachplaner Otto Huml erläuterte die größeren Kostenmehrungen in den Bereichen Schwimmbadtechnik, Elektro, Heizung und Trinkwasser. Gegenüber der Vorplanung mit rund 80 Kostenpositionen weise die nun erarbeitete Entwurfsplanung rund 800 Kostenpositionen auf. Der Gemeinderat stimmte der Entwurfsplanung auf der Grundlage der Kostenberechnung mit Gesamtkosten in Höhe von rund 1574000 Euro zu und beschloss einen abgeänderten Förderantrag bei der Regierung von Niederbayern einzureichen.
Die im Südbereich des Friedhofs neu errichtete Stelen-Urnengrabanlage mit 26 Grabstätten war der A lass, dass eine 1. Änderungssatzung zur Friedhofssatzung auf den Weg zu bringen war, die der Gemeinderat einstimmig billigte. Schwerpunkte waren Gestaltungsregelungen für die Urnengrabstätten mit Granitstelen festzulegen sowie weitere Anpassungen entsprechend der Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetags vorzunehmen, wie Geschäftsstellenleiter Hans Pollmann aufzeigte.
Aus gleichem Grunde waren nach der seitens der Verwaltung erarbeiteten Gebührenkalkulation Anpassungen bei den Grab- und Bestattungsgebühren veranlasst, die das Gremium mit einstimmiger Beschlussentscheidung billigte. Festgelegt wurde auch die Schrift- und Gestaltungsform für die Inschriftplatten für die Granitstelen der neuen Urnengrabanlage.
Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Beratung über das weitere Vorgehen zur Errichtung einer Multigenerationenoase im Baugebiet Hochfeld-West.. Hierzu informierte Hornberger über das Ergebnis einer Fachstellenbesprechung zur Vorstellung der geplanten Leader-Einzelmaßnahme im Landratsteam. Aufgrund der aktuellen Förderrichtlinien ist das Projekt, falls die Fördervoraussetzungen gemäß der Leader-Förderbestimmungen erreicht werden können und vorbehaltlich einer Mittelbereitstellung, eine 50-prozentige Förderung, jedoch nur noch aus den Nettokosten (keine Förderung der Mehrwertsteuer) möglich.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Projekt „Multigenerationenoase“ in Form einer Leader-Einzelmaßnahme nicht weiter zu verfolgen. Die Umsetzung soll als Kinderspielplatz, mit dem Schwerpunkt wasserbezogene Spielgeräte darin zu integrieren, erfolgen, weil für das Grundstück ein Wasserhausanschluss und ein Kanal-Schmutzwasseranschluss realisiert wurden.
Tennisabteilung plant Anbau an Tennisheim
Unter dem Tagesordnungspunkt Informationen dankte der Bürgermeister allen Wahlhelfern für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft bei der Bundestagswahl am 24. September. Vorerst nur informiert wurde über einen eingegangenen Antrag der Abteilung Tennis des Sportvereins Hunderdorf auf Bezuschussung der Anschaffung einer neuen Motorwalze als Ersatz der jetzigen, wartungs- und reparaturintensiven, rund 30 Jahre alten Tennisplatzwalze und zu einem geplanten Tennisheimanbau. Im nicht öffentlichen Teil galt es Beschlussfassungen zu Grundstücks- und Personalangelegenheiten vorzunehmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.10.2017


500 Euro für Vereinskleidung und Noten


Am Montagabend überbrachte Josef Feldmaier von der Raiffeisenbank Straubing, Hauptgeschäftsstelle Hunderdorf, während der Probe des Musikvereins Hunderdorf einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro. Sichtlich erfreut zeigten sich die Musikanten und Vorsitzender Lothar Klein. „Wir danken für die Unterstützung im Jubiläumsjahr. Mit dem Geldbetrag können nötige Vereinskleidung und Notenmaterial beschafft werden“, so Klein und führte weiter aus: „Gegründet wurde der Musikverein 1982. Wir feiern dieses Jahr neben den 35 Jahren auch noch 20 Jahre Blaskapelle Hunderdorf. Gesamt zählen wir 190 Mitglieder, davon 50 aktive Musiker. Gespielt werden neben Blasinstrumenten aller Art unter anderem auch noch Akkordeon, Keyboard sowie Schlagzeug. Neben den zahlreichen Auftritten das ganze Jahr von kirchlichen Veranstaltungen bis Fahnenweihen und Volksfesten wird regelmäßig geprobt sowie Musikunterricht gegeben“, erläuterte der Vorstand. „Es freut uns sehr, einen so aktiven Verein mit 500 Euro unterstützen zu können“, so Feldmaier als zuständiger Leiter für den Marktbereich Hunderdorf. „Diese Geldzuwendung wird durch das traditionelle Gewinnsparen ermöglicht. Von fünf Euro Losbeitrag bekommen unsere Kunden am Jahresende wieder vier Euro zurück. Monat für Monat winken zahlreiche Geld– und Sachgewinne. Von dem verbleibenden einen Euro fließt ein Teil in den Zweckertrag des Gewinnsparens. Daraus können wir als Raiffeisenbank direkt vor Ort verschiedene Einrichtungen, Institutionen und Vereine, wie diesmal den Musikverein Hunderdorf, finanziell unterstützen“, erläuterte Feldmaier. – Bild: Josef Feldmaier (Dritter von links) von der Raiffeisenbank bei der Scheckübergabe an die Musikanten des Musikvereins Hunderdorf mit Vorsitzender Lothar Klein (Siebter von links). (Foto: jf)
Quelle: Bogener Zeitung, 11.10.2017


Hunderdorf segnet restaurierte Orgel ein
Kriegszeit endet in gewisser Weise

Am Sonntag, den 15. Oktober 2017 feiert die Gemeinde Hunderdorf mit einem Festpro-gramm den Abschluss der Restaurierungsarbeiten an der barocken Orgel in der St. Edigna-Kirche in Hofdorf. Um 14.00 Uhr wird das kostbare Musikinstrument gesegnet, dann folgen die Festansprachen der Ehrengäste. Um 15.00 Uhr spielen Siegfried Seyfried an der Orgel und Andreas Friedländer auf der Klarinette das Eröffnungskonzert, bevor ab 16.30 Uhr Besichtigungsmöglichkeiten mit Erläuterungen von Regierungsbaumeister Reinhard Böllmann bestehen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützte die Wiederherstellung des Kleinods – konkret die Restaurierung des Orgelwerks und des Orgelprospekts – mit 10.000 Euro.
Die der Heiligen Edigna gewidmete Kirche stammt aus dem Jahr 1701. Die Fassade wurde mit Granitquadern verkleidet, den Dachreiter im Westen überragt eine Zwiebelkuppel. Der 1897 restaurierte Sakralbau zeigt im Inneren einen leicht eingezogenen Rechteckchor mit abgeschrägten Ostecken. Den Chor überfängt ein Tonnengewölbe mit Stichkappen. Der von Pilastern gestützte Chorbogen leitet in das Langhaus über, das eine Flachdecke abschließt. Im Westen wird eine Empore von zwei Holzsäulen getragen.
Der neuzeitliche Hochaltar ist mit bauzeitlichen Elementen kombiniert. Zur Ausstattung gehören auch 14 Kreuzwegstationen, das Chorbogenkruzifix aus der Zeit um 1700 sowie die Glocke. Die Orgel in der Mitte der Westempore datiert aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Zwei Gehäusetürme mit zur Mitte abfallendem Pfeifenverband gruppieren sich um das westliche Fassadenfenster und gewähren dem Organisten den Blick zum Altar. Die Spielanlage befindet sich rückwärtig in der Mitte des Gehäuseunterbaus. Die Orgel bietet eine andernorts längst verlorengegangene Befundsituation. Die letzten Spuren einer Veränderung, ersichtlich bei den Windkastenverschlüssen, datieren in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Das hinterspielige Brüstungswerk hatte ursprünglich fünf Register á 45 Töne mit kurzer Bassoktave und dem Um-fang bis c´´´´. Ehemals vorhanden war eine angehängte Pedalklaviatur in Form eines Repetiti-onspedals mit Tasten. Das historische barocke Pfeifenwerk ist noch zu etwa 80 Prozent vorhanden. Die Herkunft des Instruments könnte nach den vorliegenden Anhaltspunkten wie Bauart, Anlage, Gehäuseform, Hinweise in den Windkästen auf eines der Mitglieder der Orgelbauerfamilie Ehrlich hindeuten.
Die Orgel, deren Pfeifen während des Zweiten Weltkriegs ausgebaut waren, war nach dem Krieg in einem nicht mehr bespielbaren Zustand. Das Instrument gehört zu den über 380 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.
Quelle: Deutsche Stiftung Denkmalschutz – Pressemeldungen – 11.10.2017 – Bayern
https://www.denkmalschutz.de/presse/archiv/artikel/hunderdorf-segnet-restaurierte-orgel-ein.html


Rathaus, Gemeinde und Tourismusamt zu
Hunderdorf/Neukirchen.
(ta) Das Rathaus Hunderdorf und das Gemeinde- und Tourismusamt Neukirchen sind am Montag, 16. Oktober, ab 12 Uhr geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.10.2017


Bevölkerungsstand der Gemeinden des Landkreises Straubing-Bogen nach dem Stand 30.06.2016 (Basis Zensus 2011)
Städte, Märkte, Gemeinden undVerwaltungsgemeinschaften im Landkreis Straubing-Bogen
Nachstehend werden die fortgeschriebenen Einwohnerzahlen des Landkreises Straubing-Bogen vom 30.06.2016 (Basis Zensus 2011) bekannt gegeben. Bevölkerungsstand am 30.06.2016
09278000Landkreis Straubing-Bogen Niederbayern
Gemeinde     Einwohner insgesamt
09278112 Aholfing 1 811
 09278113 Aiterhofen 3 299
09278116 Ascha 1 587
09278117 Atting 1 660
09278118 Bogen, St 9 865
09278120 Falkenfels 1 021
09278121 Feldkirchen 2 006
09278123 Geiselhöring, St 6 898
09278129 Haibach 2 115
09278134 Haselbach 1 826
09278139 Hunderdorf 3 307
09278140 Irlbach 1 123
09278141 Kirchroth 3 682
09278143 Konzell 1 815
09278144 Laberweinting 3 401
09278146 Leiblfing 4 151
09278147 Loitzendorf 611
09278148 Mallersdorf-Pfaffenberg, M 6 648
09278149 Mariaposching 1 418
09278151 Mitterfels, M 2 679
09278154 Neukirchen 1 727
09278159Niederwinkling 2 629
09278167 Oberschneiding 2 850
09278170 Parkstetten 3 130
09278171Perasdorf 566
09278172 Perkam 1 502
09278177 Rain 2 784
09278178Rattenberg 1 737
09278179 Rattiszell 1 541
09278182 Salching 2 582
09278184 Sankt Englmar 1 757
09278187 Schwarzach, M 2 792
09278189 Stallwang 1 411
09278190 Steinach 3 123
09278192 Straßkirchen 3 193
09278197 Wiesenfelden 3 723
09278198 Windberg 1 059
zusammen 99 029
Straubing, 11.10.2017
Landratsamt Straubing-Bogen
gez.Pledl
Regierungsoberinspektorin
Quelle: Amtsblatt Landkreis Straubing-Bogen  Nr. 20  11. Oktober 2017


Kirtavergnügen für große und kleine Besucher
Am Sonntag findet der Kirchweihmarkt statt — Rund 70 Marktstände

Hunderdorf. „Willkommen zum Kirchweihmarkt“ heißt es am kommenden Sonntag, den 15. Oktober. Es wird wieder was geboten für die ganze Familie. Rund 70 Standler verschiedener Couleur sorgen für ein breitgefächertes Angebot auf der Marktmeile vom Rathausplatz über den ganzen Schulhof und durchgehend zur Hauptstraße (bei Mode Kaldonek). Los geht’s ab 10 Uhr und um 17 Uhr ist Schluss. Abwechslung verspricht das bunte Rahmenprogramm, bei dem etliche Aktionen für Kinder eingebunden sind. Zudem haben einige Geschäfte von 12 bis 17 Uhr „verkaufsoffen“ und laden zum Bummeln und Einkaufen ein.
Das Organisationsteam von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute mit Stephan Härtenberger, Hans Staudinger und Ulrich Söldner, war bestrebt, wieder ein breitgefächertes Marktgeschehen samt Begleitprogramm auf die Beine zu stellen. Bürgermeister Hans Hornberger dankte den Organisatoren für ihr ehrenamtliches Engagement bereits im Voraus und heißt nun die Besucher zum Kirchweihbummel willkommen. „Hunderdorf hat auch Einiges zu bieten!“, so das Gemeindeoberhaupt. Stephan Härtenberger freut sich, dass sich der Markt gut etabliert hat und wieder rund 70 Standler ihr Kommen zugesagt haben. Die Marktfieranten präsentieren bei ihren Am Sonntag findet der Kirchweihmarkt statt — Rund 70 Marktstände Ständen und Buden diverse Artikel, von vielfältig Nützlichem im Haushalt, Kleidung und Accessoires, Kinderspielzeug und vieles mehr. Zudem wird allerhand Kunsthandwerkliches einschließlich Deko-Artikel für Haus und Garten sowie Allerheiligengestecke angeboten. Eingerichtet ist der bewährte zentrale „Info-Punkt“ bei der Raiffeisenbank/Bäckerei Kalm. Dort haben die Besucher eine Anlaufstelle für allgemeine Marktfragen sowie bei Such- oder Notfällen.   Ebenso gibt es wieder das „Mühlhiaslbier“.
Gebietsverkehrswacht und Bilderausstellung
Daneben wird allgemein zum Marktgeschehen für die ganze Familie ein buntes Rahmenprogramm geboten. Die Gebietsverkehrswacht Straubing-Bogen kommt mit einem Verkehrs-lnfostand und zeigt die Präventivaktion „Sicherheit im Auto für Kinder und Erwachsene“. Die Wirkung von Kinderrückhaltesystemen wird anhand eines Kinderaufprallschlittens vor Ort demonstriert.
Einen Bücherflohmarkt sowie eine Cafeteria bietet ab 13 Uhr der Förderverein der Gemeindebibliothek in der Mittelschule. In der Aula der Mittelschule wird ebenso ab 13 Uhr eine interessante Bilder-Ausstellung des heimischen Künstlers Günter Holzapfel aus Steinburg präsentiert. Es sind imposante Werke des schwerstbehinderten Fußmalers, der anfangs bei der Bilderpräsentation persönlich vor Ort ist, zu betrachten. Preise zu gewinnen sind beim JU-Luftballon-Weitflugwettbewerb. Der Bayerwaldverein bietet unter anderem alte Wandermedaillen an. Pferdekutschenfahrten, Mini-Eisenbahnfahrten, Hüpfburg und ein Flohmarkt für Kindersachen (keine Anmeldung erforderlich) runden das Begleitprogramm ab. Auch der Pfarrgemeinderat Hunderdorf beteiligt sich und hält ab 12 Uhr Kaffee und leckere Kuchen im Pfarrheim bereit. Gebäckvariationen, Kaffee, süße Leckereien sowie Grillschmankerl und Getränke werden für die Besucher natürlich auch an der Marktmeile bereitgehalten. In der Filialkirche St. Edigna in Hofdorf findet um 14 Uhr für die restaurierte Kirchenorgel eine Segnungsfeier statt, anschließend folgt um 15 Uhr ein Eröffnungskonzert mit Siegfried Seyfried an der Orgel. Zudem ist um 16.30 Uhr Gelegenheit, in einer Bildpräsentation und anschließender Besichtigung Näheres über die barocke Orgel zu erfahren.
Verkaufsoffene Geschäfte
Aufgrund des breitgefächerten Angebotes ist die Kreisstraße im Bereich des Quellenweges (Bäckerei Kalm bis zum Rathaus) für den gesamten Fahrverkehr gesperrt. Eine Zufahrt zur Pfarrkirche für den 9 Uhr-Kirchweihgottesdienst ist öglich. Aber nicht nur am Markt, sondern auch bei rund einem halben Dutzend verkaufsoffenen Geschäften, kann man von 12 bis 17 Uhr einkaufen, wobei persönliche Beratung geboten wird. So hoffen die Veranstalter wieder, die Erwartungen der kleinen und großen Besucher erfüllen zu können. Weitere Informationen über Standler und verkaufsoffene Geschäfte unter www.kirchweihmarkt.de.
Text und Bilder: Xaver Kern

Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.2017


Nach Unfall geflüchtet
Steinburg.
Auf dem Parkplatz des Gasthofes „Steinburger Hof“ wurde am Dienstagmittag durch einen unbekannten Fahrzeugführer ein Oberflurhydrant stark beschädigt. Vermutlich fuhr der Unbekannte mit seinem Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken an den Hydranten. Dieser musste durch den Zweckverband Wasserversorgung ausgewechselt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 300 Euro. Hinweise an die Polizei Bogen.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.10.2017


Kreativ arbeiten mit Bienenwachs
Windberg.
(esch) Theorie und Praxis sind angesagt, wenn sich die Teilnehmer zum Workshop „Kreativ arbeiten mit Bienenwachs“ in der Jugendbildungsstätte Windberg (JBW) am Freitag, 27. Oktober, von 15 bis 20.30 Uhr treffen. Unter der Leitung von Erhard Härtel, Fachberater für Bienenzucht bei der Regierung von Niederbayern, informieren sich die an der Schulung teilnehmenden Imker über die Gewinnung und Verarbeitung von Bienenwachs sowie die Herstellung und Vermarktung von Bienenwachskerzen. Nicht zu kurz kommen Vorführungen und praktische Übungen der Teilnehmer. Wegen der beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bei der JBW unter Telefon 09422/824-200 beziehungsweise unter E-Mail kontakt@jugendbildungsstaette-windberg.de erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2017


Kreisstraße gesperrt wegen Kirchweihmarkt
Hunderdorf.
(jp) Die Kreisstraße SR 71 ist am Sonntag, 15. Oktober, wegen des Kirchweihmarktes im Ortszentrum Hunderdorf zwischen den Einmündungen „Dekan-Kiermaier-Straße“ und „Hauptstraße“ von 6 bis 19.30 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2017


Verwaltung geschlossen
Hunderdorf/Neukirchen.
(ta) Das Rathaus Hunderdorf und das Gemeinde- und Tourismusamt Neukirchen sind am Montag, 16. Oktober, ab 12 Uhr geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2017


Kirtamarkt mit 70 Ausstellern
Vielseitiges Rahmenprogramm am Sonntag
Hunderdorf.
(xk) Am Sonntag, 15. Oktober, ist Kirchweihmarkt in Hunderdorf. Bei dem bunten Markttreiben mit rund 70 angemeldeten Fieranten und Ausstellern wird von 10 bis 17 Uhr im Ortskern eine große Angebotsvielfalt präsentiert. Eine Gelegenheit zum Einkauf bieten viele Geschäfte, die von 12 bis 17 Uhr geöffnet haben. Eingeleitet wird der Festtag mit einem Kirchweihgottesdienst um 9 Uhr in der Pfarrkirche. Bei dem Markt „für die ganze Familie“ ist neben dem vielfältigen Angebotssortiment auch ein interessantes

Viel geboten wird den Besuchern beim Kirchweihmarkt in Hunderdorf am Sonntag. (Foto: xk)

Rahmenprogramm aufgestellt. Die Gebietsverkehrswacht Straubing Bogen ist mit einem Verkehrs-Infostand und mit der Präventivaktion „Sicherheit im Auto für Kinder und Erwachsene“ vertreten. Dazu ist auch ein Kinderaufprallschlitten zu Demonstrationszwecken vor Ort Das Team des Fördervereins der Gemeindebibliothek veranstaltet ab 13 Uhr in der Mittelschule einen Bücherflohmarkt sowie eine Cafeteria. Dort wird zudem eine Bilderausstellung des Künstlers Günter Holzapfel aus Steinburg präsentiert. Es sind imposante Werke des schwerstbehinderten Fußmalers, der auch persönlich vor Ort ist, zu betrachten.
Das Begleitprogramm runden Pferdekutschenfahrten durch den Flohmarkt für Kindersachen und ein Luftballon-Weitflug-Wettbewerb der Jungen Union ab. Willkommen ist man zur Einkehr auch beim Pfarrgemeinderat, der ab 12 Uhr im Pfarrheim Kaffee und Kuchen bereithält. In der Filialkirche Selige Edigna in Hofdorf ist um 14 Uhr Segnungsfeier für die restaurierte Kirchenorgel. Um 15 Uhr folgt ein Eröffnungskonzert mit Siegfried Seyfried. Um 16.30 Uhr ist ein Vortrag über die historische Orgel mit Besichtigungsmöglichkeit geplant.
Gebäckschmankerl, Kaffee und süße Leckereien werden für die Besucher an der Marktmeile angeboten, ebenso ist beim Imbiss-Pavillon mit Getränken, Steaks und Grillwürstl für alle gesorgt. Weiterhin gibt es wieder das beim Mühlhiaslmarkt im Frühjahr erstmals vorgestellte „Mühlhiaslbier“.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2017


Auto angefahren
Hunderdorf.
Am Donnerstag um 11.30 Uhr hat ein Fahrer mit seinem Kleintransporter beim Ausparken auf dem Parkplatz des Edeka im Gewerbepark ein. geparktes Auto angefahren. Der Kleintransporterfahrer setzte seine Fahrt jedoch fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zwei Zeugen bemerkten den Zusammenstoß und konnten ein Teilkennzeichen des roten Kleintransporters ablesen. Am Auto entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 500 Euro. Die Ermittlungen zum flüchtigen Fahrzeugführer dauern noch an.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2017


Orgel ist ein musikalisches Klangerlebnis
Segnungsfeier und Orgelkonzert in der Filialkirche Sankt Edigna in Hofdorf
Hunderdorf.
(xk) Die Gemeinde Hunderdorf hat als Eigentümerin der aus dem Jahr 1701 stammenden Filialkirche „Sankt Edigna“ in Hofdorf auf Initiative der Hofdorfer Dorfgemeinschaft die Kirchenorgel restaurieren lassen.

Mit der Restaurierung wurde eine gut klingende Kirchenorgel wiedergewonnen.


Bei dem vorhandenen Orgelbestand handelt es sich nämlich um ein herausragendes Dokument für den barocken Orgelbau in Süddeutschland, dem auch überregional besondere denkmalpflegerische Bedeutung zukommt. Es ist ein musikalisches Klangerlebnis, das die von der renommierten Fa. Orgelbau Vleugels aus Hardheim restaurierte Orgel jetzt wieder von sich gibt. Die Klaviaturen und Trakturen sind nun wieder vervollständigt, die Windladen und Pfeifenstöcke dicht, die alten Pfeifen wiederhergestellt, wie auch die Windanlage mit den restaurierten zwei Bälgen. Von Orgelrestaurator Prock wurde zudem das Gehäuse ausgebessert. Anlass genug, am Kirchweihsonntag, 15. Oktober, um 14 Uhr in  Hofdorf für die

Das Pfeifenwerk nach der Wiederherstellung. (Fotos: Matthias Feldmeier

restaurierte Kirchenorgel eine Segnungsfeier mit Pfarrer Martin Müller unter musikalischer Orgelbegleitung abzuhalten. Nach den Festansprachen folgt um 15 Uhr ein Eröffnungskonzert mit Siegfried Seyfried an der Orgel und Andreas Friedländer (Klarinette). Zudem ist um 16.30 Uhr Gelegenheit, in einem Vortrag mit Bildpräsentation von Orgelsachverständigem Dipl.-Ing. Reinhard Böllmann und Besichtigung Näheres über die barocke Orgel zu erfahren. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Bevölkerung und alle Freunde barocker Orgelmusik sind willkommen. Die historische Orgel von Hofdorf passt so gut in das barocke Kirchlein, als wäre sie dafür geballt worden. Auf dem in die Brüstung eingebauten Unterkasten stehen die Pfeifen in zwei Türmen links und rechts. Dabei ist das Ensemble so erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden und wohl durch den Straubinger Orgelbauer Anton Ehrlich eingebaut worden. Im Kern stammt das Instrument aus dem 17. Jahrhundert. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet es in Verwahrlosung. Spielanlage, Mechanik und Pfeifenwerk waren nur noch Ruinen. Allein die Orgelrestauration kostet knapp 90000 Euro. Zur Maßnahme wurde eine Leader-Förderung der Europäischen Union bewilligt.
Als weitere Fördergeber finanzieren die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Bayerische Landesstiftung, das Landesamt für Denkmalpflege und die Diözese Regensburg diese Inwertsetzung.


Quelle: Bogener Zeitung, 14.10.2017


30 Jahre Engagement für die Patienten
Vereinsjubiläum und Mitgliederehrung der Freunde und Förderer der Klinik Bogen
Bogen.
(ta) Der Verein der Freunde und Förderer der Klinik Bogen hat am Samstag sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Auftakt zelebrierten der Stadtpfarrer Johann Schön und die Pfarrerin Susanne Kim mit den zahlreich erschienenen Mitgliedern, Vorsitzenden und Ehrengästen aus Politik und Kommunalunternehmen einen ökumenischen Festgottesdienst in der Kapelle der Klinik Bogen. Dieser wurde wie auch die anschließende Feier von den AH-Sängern Bogen unter der Leitung von Herbert Schedlbauer musikalisch gestaltet.
Anschließend versammelten sich die Festgäste im Klinikspeisesaal, wo der Vorsitzende des Fördervereins Wilhelm Lindinger sagte: „30 Jahre sind zwar verschwindend wenig im Vergleich zur 155-jährigen Krankenhausgeschichte in Bogen; trotzdem erscheinen uns 30 Jahre als ausreichend, ein Jubiläum zu feiern.“

Fördervereinsvorsitzender Wilhelm Lindinger (r.) mit den ausgezeichneten Gründungsmitgliedern sowie dem 2. Vorsitzenden, Bürgermeister Franz Schedlbauer (I.), (daneben stehend v. l.) Kreiskliniken-Vorstand Robert Betz, Landrat Josef Laumer, MdL Josef Zellmeier, MdB Alois Rainer, Ärztlicher Direktor Dr. Dionys Daller.


Wohnungsnahe medizinische Versorgung
Der Förderverein unterstützte über 30 Jahre hinweg die Klinik Bogen mit beachtlichen finanziellen Mitteln zum Erhalt der wohnungsnahen medizinischen Versorgung, zum Erhalt der hohen Leistungsfähigkeit am Standort Bogen, zum Erhalt der familienfreundlichen und angenehmen Aufenthaltsqualität für Patienten, Besucher und das Personal. Er unterstützte die Klinik ferner bei der optischen und sozialen Gestaltung ihres Umfelds sowie bei Fortbildungsveranstaltungen und bei der Vernetzung vor Ort und in der Region.
Landrat Laumer waren bei seiner Würdigung des Fördervereins sogleich Erich Kästners Worte in den Sinn gekommen: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ MdL Zellmeier und MdB Rainer gingen kurz auf die politische Situation der Finanzierung der kleinen Kliniken im Allgemeinen ein. Ärztlicher Direktor Dr. Dionys Daller stellte die Klinik Bogen vor, insbesondere deren moderne medizinische Ausstattung, die unterschätzt wird.
Wie der Förderverein diesen Weg in die Moderne unterstützt hat, schilderte Bürgermeister Franz Schedlbauer bei seinem Rückblick auf die Vereinsgeschichte. 36 Gründungsmitglieder hatten den Verein am 16. Oktober 1987 aus der Taufe gehoben. Hauptinitiatoren waren Altlandrat Xaver Hafner, der damalige Landrat Ingo Weiß sowie der Bogener Allgemeinarzt Friedrich Sauckel, der anfangs den ersten Vorsitz übernahm. 2002 folgte ihm Reinhard Daniels, Oberst a. D., und 2012 Wilhelm Lindinger. Schedlbauer selbst bekleidet das Amt des Stellvertreters seit Vereinsgründung. Schon in ihren ersten Jahren gelang es den Freunden und Förderern mit Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Flohmarkterlösen, die Medizintechnik und das Erscheinungsbild der Klinik auf dem neuesten Stand zu halten, zum Beispiel mit neuen Ultraschallgeräten und einem Brunnen. So konnte auch damals schon eine Zeit großer Herausforderungen für die Klinik abgefedert werden.
Für Patienten bedienbare Schmerztherapiepumpen
Es folgten bis zum heutigen Tag zahlreiche weitere Investitionen in die Patientenfreundlichkeit des Hauses im Gesamtwert von über 100 000 Euro. So wurden zahlreiche hochwertige medizinische Geräte und technische Einrichtungen angeschafft, zum Beispiel vom Patienten bedienbare Schmerztherapiepumpen, modernste Endoskopietechnik und neuartige Trainingsgeräte in der Physiotherapie. Gefördert wurden auch der fachliche Austausch und die Weiterbildung in Form von regelmäßigen ärztlichen Fortbildungsveranstaltungen oder Kursen für die Pflege. Die Förderer setzen sich zudem für die Wohlfühlatmosphäre im Innen- und Außenbereich der Klinik ein zum Beispiel mit Gemäldeausstellungen. Als aktuelles Förderprojekt stellte Schedlbauer eine Fundraising-Aktion vor. Geplant ist die Anschubfinanzierung für den Bau eines Außenaufzugs. Dieser solle die Mussinanstraße mit dem erhöht liegenden Haupteingang verbinden – ein Gewinn besonders für gehbehinderte Patienten. Das Spendenziel von 25 000 Euro sei laut den Vorsitzenden dank zahlreicher großzügiger Firmenspenden bereits in greifbare Nähe gerückt, sodass im Rahmen der bevorstehenden Sanierung der Mussinanstraße 2019/2020 auch diese Baumaßnahme ermöglicht werden dürfte.
Nach diesem Rück- und Ausblick gab es eine besondere Anerkennung für die anwesenden Gründungsmitglieder, die zugleich ihre 30-jährige Mitgliedschaft feierten. Den Jubilaren überreichte Lindinger für ihre jahrzehntelange Treue und Unterstützung Ehrenurkunden. Robert Betz, Vorstand der Kreisldiniken Bogen-Mallersdorf bedankte sich für das Engagement des Vereins und lud die Gäste zu einem Mittagessen aus der Klinikküche ein.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2017


Wieder Orgelklänge im „Dom von Hofdorf“
Feierliche Einweihung der restaurierten Orgel mit vielen Ehrengästen
Hofdorf/Hunderdorf.
(eh)  „Nimm den Lobgesang der Orgel an“, bat Pater Martin Müller in seinem Segensgebet am Sonntagnachmittag in der Kirche Sankt Edigna in Hofdorf bei der feierlichen Einweihung der restaurierten Orgel. Bürgermeister Hans Hornberger überbrachte die Glückwünsche von Ministerpräsident Horst Seehofer. Mit einem Orgelkonzert wurde das Instrument vorgestellt.

Pater Martin Müller bei der Weihe der restaurierten Orgel. (Fotos: eh)


Viele Jahre war die Orgel in der Kirche Sankt Edigna in Hofdorf nicht bespielbar, doch am Sonntag wurde ihre feierliche Restauration und Wiederinbetriebnahme gebührlich gefeiert. Pater Martin Müller sagte in seiner Ansprache, dass es keinen trefflicheren Tag und Zeitpunkt als den Kirchweihsonntag gäbe, diesen Anlass zu begehen. „Kirche, sind wir alle“ argumentierte der Geistliche.“ „Aber wir brauchen Gebäude dazu, unseren Glauben zu begehen und zu feiern. Und auch diese Gebäude müssen entsprechend eingerichtet sein um Liturgie zu feiern. Gerade die Musik ist ein wichtiges Element davon.“ Nach der Segnung erschallte die Orgel dann wieder in den reinsten Tönen und ein „Großer Gott wir loben dich“ erfüllte die kleine Kirche.
Bürgermeister Hans Hornberger, als Hausherr des Kirchengebäudes verlas in seiner Ansprache die Glückwünsche des Ministerpräsidenten, der als Vorsitzender der Bayerischen Landestiftung die Leistung der Restauration und deren verwaltungstechnischen Aufwand würdigte. Hornberger schilderte die Wege der Erneuerung des sehr alten Musikinstrumentes und zeigte sich dankbar für alle Mitwirkenden, die mit einer Menge Herzblut alle Schwierigkeiten gemeistert haben. Die restaurierte Orgel bezeichnete er als Schmuckstück, nicht nur für Hofdorf, sondern für die Gemeinde Hunderdorf.
Geringere Kosten als zunächst angenommen
Die Gemeinde als Kostenträger könne sich freuen, weil sich die förderfähigen Ausgaben durch ein günstigeres Ausschreibungsverfahren reduziert haben. Hornberger freute sich auch über die Unterstützung, die bei diesem Projekt auch durch das Leader-Regionalverfahren möglich war. Besonders hob er den Sachverständigen, Diplom Ingenieur und Regierungsbaumeister Reinhard Böllmann, hervor, der sich, so der Bürgermeister, in die altehrwürdige Orgel“ verliebt habe. Am meisten beeindruckt war er davon, dass die Initiative von den „Hofdorfern“ selbst ausging.
„Viele Gottesdienste und Konzerte“

Für ihre tatkräftige Unterstützung würdigte Bürgermeister Hornberger alle Beteiligten.

Landrat Josef Laumer freute sich für die Hofdorfer und ihre erneuerte Orgel, die nun im „Dom zu Hofdorf“ wieder erklingen kann. Er wünschte den Einwohnern viele gemeinsame Gottesdienste mit dem Instrument, aber auch kulturelle ‚Ereignisse in Form von Konzerten.  Er, als Landrat fühle sich stolz auf diese Leistung, die im eigenen Landkreis vollbracht wurde.
Josef Zellmeier als Vertreter des Bayerischen Landtages würdigte ebenfalls das Engagement aller Mitwirkenden und motivierte zum Besuch von Gottesdiensten um die heimatliche Tradition, verbunden mit unserem Glauben, lebendig zu gestalten.
Dr. Eduard Pex, der regionale Leader-Koordinator, bestätigte die sinnvolle Verwendung von EU- Fördermitteln aus dem Topf der Landwirtschaftlichen Fördergelder für die Restaurierung der wertvollen Orgel, das wahrlich als Kleinod bezeichnet werden darf. Josefine Hilmer, die Leiterin des Leader-Projektes am Landratsamt Straubing-Bogen, hob die gute Zusammenarbeit, vor allem auch mit den Bürgern von Hofdorf hervor.
Xaver Groß wandte sich in Namen der Dorfgemeinschaft von Hofdorf an alle Gäste und gedachte des verstorbenen Paters Anselm Scholz, der, so der Redner, der eigentliche Urheber war und den Stein ins Rollen brachte. Allen Beteiligten sagte er ein Vergelt’s Gott für ihren Einsatz. Allen Mitwirkenden am Projekt der Restaurierung überreichte Bürgermeister Hans Hornberger mit seinem Verwaltungsstellenleiter Hans Pollman entsprechende Geschenke der Würdigung und des Dankes.
Konzert mit Orgel und Klarinette
Im Anschluss konnten die Besucher den Klängen der Orgel in einem Konzert lauschen. Organist Stefan Seyfried spielte Werke alter Meister und wurde von Andreas Friedländer auf der Klarinette begleitet. Regierungsbaumeister Reinhard Böllmann zeigte zum Schluss eine Bilderpräsentation zu dem Instrument und natürlich konnte die Orgel von den Besuchern auf der Empore besichtigt werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.10.2017


Wieder ein buntes Treiben
Angebotsvielfalt bei 80 Fieranten und Aktionsständen – Erfolgreicher Markt
Hunderdorf.
(xk) Mit rund 80 Fieranten, Ausstellern und Aktionsständen war am Sonntag der Kirchweihmarkt bei strahlend sonnigem Herbstwetter ein Besuchermagnet. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die kleinen und großen Gäste rundete das bunte Marktgeschehen „für die ganze Familie“ ab. Es mögen geschätzt rund 7 000 Besucher gewesen sein, die im Marktbereich vom Schulzentrum bis Rathaus bummelten und einkauften, sodass der Markt wieder ein voller Erfolg wurde.

Der Hunderdorfer Kirchweihmarkt war bei schönstem Herbstwetter wieder ein Besuchermagnet. (Fotos: xk)


Das Kirtafest am Allerweltskirta wurde eingeleitet mit dem von Pfarrer Martin Müller zelebrierten festlichen Kirchweihgottesdienst. In der Predigt erinnerte der Priester an den Weihetag der Pfarrkirche Sankt Nikolaus vor 80 Jahren und verdeutlichte, Kirche sei nicht nur das Haus aus Steinen.

Mit Gebäck und Kaffee wartete erstmals der Pfarrgemeinderat auf.


Schon ab dem frühen Morgen hatten die Fieranten ihre Verkaufs und Infostände aufgebaut für das ab 10 Uhr beginnende Marktgeschehen. Es wurde auch ein Treff mit Freunden und Bekannten. Ab Mittag bis in den späteren Nachmittag hinein gab es erwartungsgemäß den größten Besucherandrang. So konnten sich die Standler und die Veranstalter freuen, dass zahlreiche Besucher durch den Markt schlenderten und dem Warenangebot zusprachen. Für Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen war mit kulinarischen Angeboten gesorgt.

Gemeinsam für die Verkehrssicherheit von Kindern (von links): stellvertretender Dienststellenleiter Polizeihauptkommissar Armin Soller (PI Bogen), Sparkassendirektor Josef Loibl (Bogen), Verkehrswacht-Schatzmeister Anton Niemeier, Bürgermeister Hans Hornberger, Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht MdB Alois Rainer, stellv. Landrat Franz Xaver Eckl, Polizeihauptkommissar Hans Pleischl und Polizeioberkommissar Udo Meinhardt.


Das Organisationsteam von der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute mit Stephan Härtenberger, Hans Staudinger und Ulrich Söldner konnte so eine erfreulich positive Bilanz ziehen. Härtenberger resümierte: „Es haben wieder rund 7 000 Besucher den Weg nach Hunderdorf gefunden. Rund 80 Fieranten- und Aktionsstände haben für eine gute Standbestückung und Angebotsvielfalt gesorgt. Die neue Platzorganisation hat gut funktioniert. Es war ein erfolgreicher Markt für die Händler und Hunderdorf“.

Immer beliebt bei Klein und Groß: die Pferde-Kutschenfahrten.


„Das schaff ich nicht mal mit meinen Händen“
Regen Zuspruch gabs für die Gemeindebibliothek in der Mittelschule beim „Tag der offenen Tür“ mit Bücherflohmarkt und Cafeteria. Einen besonderen Eindruck der künstlerischen Schaffenskraft des heimischen Fußmalers Günther Holzapfel nahmen die Betrachter seiner umfangreichen Bilderausstellung mit. Die Besucher staunten über die farb- und aussagekräftigen Kunstwerke und veranlassten so manchen zum anerkennenden Ausspruch: „Das schaff ich ja in keiner Weise mit meinen Händen“. Die imposanten Exponate fanden große Beachtung, was den anwesenden, auch Autogramme schreibenden, Malkünstler freute.

Kunsthandwerkliches, Deko-Artikel, Nützliches für Haus und Garten umfasste die Angebotspalette.


Die Bundeswehr stellte einen Fennek-Panzerspähwagen vor und präsentierte den „Arbeitgeber Bundeswehr — Wir dienen Deutschland“. Viel Aufmerksamkeit fand die Gebietsverkehrswacht Bogen mit ihrem Infostand „für mehr Verkehrssicherheit“ und der Prävention „Sicherheit im Auto für Kinder und gegen Alkohol am Steuer. Dabei wurde mit einem Kinderaufprallschlitten bei einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern vor Ort demonstriert, wie wichtig gute Kinder-Rückhalte-Systeme sind. Wie Alkohol das Sehen verändert, machte die einen Alkoholwert von 1,3 Promille simulierende Rauschbrille den Testgehern beim „Rauschparcours“ deutlich.

Bewundert wurde die Bilderausstellung des schwerstbehinderten Fußmalers Günther Holzapfel, hier im Bild mit 2. Bürgermeister Helmut Kronfeldner, Bürgermeister Hans Hornberger und Hauptorganisator Robert Hornberger (von links).


Der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht Bogen, MdB Alois Rainer, hob hervor: „Wir versuchen bei öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen, wie hier auf die Verkehrssicherheitsaktionen „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ aufmerksam zu machen in guter, dankeswerter Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen der Verkehrswacht und den Hauptamtlichen bei der Polizei. „Was da engagierte Leute der Verkehrswacht mit der Polizei machen, auch zum Schutz der Kinder, ist super“, konstatierte stellvertretender Landrat Franz Xaver Eckl. Bürgermeister Hans Hornberger lobte die Aktion der Verkehrswacht: „Der Info- und Aktionsstand tut dem Marktgeschehen gut und ist für jeden interessant, was die rege Resonanz am Stand unterstreicht“. Eine Fahrt nach München mit Besuch des Bayerischen Landtags war der ausgelobte Preis beim Luftballon-Weitflugwettbewerb der Jungen Union (JU) Hunderdorf. Mit einem Info-Stand waren der SPD-Ortsverein und das Straubinger Tagblatt präsent. Willkommen war man ferner zur Einkehr beim Pfarrgemeinderat im Pfarrheim bei Kaffee und Gebäck. Zudem hatte der Kindergarten „Sankt Nikolaus“ seine Pforten geöffnet.

Beim großen Bücherflohmarkt gab’s die Bücher zum Kilopreis.


„Auch Hunderdorf hat vieles zu bieten“
Mini-Eisenbahnfahrten, Hüpfburg und ein Flohmarkt für Kindersachen sowie die bei den Kindern sehr beliebten Pferdekutschenfahrten durch den Ort rundeten das Begleitprogramm ab. Ferner hatten ein halbes Dutzend Geschäfte, unter anderem Modehaus, Farben- und Eisenwaren, Bäckerei, Teeladen, „verkaufsoffen“. So freute sich auch Bürgermeister Hornberger, der von einem äußerst erfreulichen „Besucherandrang“ sprach und dem Organisationsteam großes Lob zollte. „Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass auch Hunderdorf vieles zu bieten hat“.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2017


Tagesseminar über Herzensgebet
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum Windberg bietet ein Tagesseminar über das Herzensgebet an. Das Herzensgebet ist ein „einfacher“ Weg des Gebetes, ein Weg der Achtsamkeit.
Dieser Tag will auf den Weg des Herzensgebetes führen, um so Gott in allen Dingen zu suchen und zu finden. Es braucht für diesen Tag keine Grundkenntnisse. Referent Dr. Wolfgang Holzschuh aus Regensburg ist selbst seit vielen Jahren mit dem Herzensgebet auf dem Weg.
Der Kurs findet in der Jugendbildungsstätte Windberg am Samstag, 4. November, von 9 bis 17 Uhr statt. Anmeldung unter Telefon 09422/809230 oder gzw@kloster-windberg.de
Quelle: Bogener Zeitung, 18.10.2017


Spezialitäten aus dem Garten
Kräuterpädagogin referierte bei OGV-Versammlung
Hunderdorf.
(xk) Bei der Herbstversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Hunderdorf im Gasthaus Baier konnte Vorsitzende Bernadette Fries viele Interessierte willkommen heißen. Mit einem Vortrag der Kräuterpädagogin Erika Stelzl ließ man sich dann auf den Gartenherbst einstimmen. Stelzl vermittelte sie den Zuhörern einen Einblick in die Geschmacks- und Aromenvielfalt der Gartenkräuter. „Diese enthalten eine Vielzahl von sekundären Pflanzenstoffen, helfen beim Kochen Salz sparen und sind alle auch Heilkräuter mit der dementsprechend positiven Wirkung auf die Gesundheit, aber durchaus auch mit negativen Nebenwirkungen bei falscher Dosierung“ merkte die Referentin einleitend an. Für den Anbau sind verschiedene Kriterien zu beachten, denn die Gartenkräuter haben jeweils unterschiedliche Standortbedingungen. Mediterrane Kräuter lieben magere Böden in geschützter Lage und natürlich Sonne, umso höher ist dadurch der Anteil an ätherischen Ölen. Waldmeister und Bärlauch mögen es lieber schattig und etwas feuchter. Boretsch, Schnittlauch und Petersilie wachsen überall. Bei manchen sollte man auf die Kulturfolge achten und regelmäßig den Standort wechseln.
Stelzl hatte auch den einen oder anderen Tipp für die Ernte und Konservierung und zum Einfrieren, sodass man den Geschmack und die Fülle des Sommers auch noch im Baugebiet, kurz vor der Fertigstellung Stallwang. Die Erschließungsarbeiten des neuen Wohnbaugebietes „Aumerhöhe-Erweiterung“ in Stallwang befinden sich auf der Zielgeraden. Alle 15 Bauparzellen wurden mit modernsten Glasfaser-Winter genießen kann: „Kräuter für die Aufbewahrung müssen unbedingt trocken geerntet werden. Frisch aufgebrüht als Tee schmeckt Zitronenmelisse köstlich und wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem. Thymian, Salbei und Minze wirken antiseptisch. Ebenso Organo oder Majoran, nebenbei ein bekanntes Wurstgewürz“, führte die Rednerin aus.
Bei der Verwendung der Kräuter in der Küche sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Sei es als selbst hergestelltes Kräutersalz zum Würzen. Oder als Kräuterzucker mit Minze oder Lavendel, welcher hervorragend geeignet ist zum aromatisieren von Kuchen, Sahne, Obstsalat oder Eis. Selbst hergestellte Kräuterbutter, Kräuterquark oder Pesto zum Beispiel einmal mit Kapuzinerkresse schmecken hervorragend. Ein frisch aufgesetzter Kräuteressig zum Würzen von Salat oder ein Kräuterwürzöl zum marinieren von Fleisch und Gemüse beim Grillen sind auch einmal ein schönes Mitbringsel. Pikant hörte sich auch das Rezept für Kräutergelee an.
So gab Stelzl noch viele Tipps und Anregungen, welches Kraut zu welchem Gericht passt, welche man bereits zum Kochen mit in den Topf gibt und welche erst nach dem Kochen zugegeben werden, damit sich die Aromen richtig entfalten können beziehungsweise nicht zerstört werden. Zuingelungenen Abschluss gab es dann noch einen Kuchen und Pfefferminze zum Verkosten.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.2017


Leistungsabzeichen erfolgreich abgelegt
Au vorm Wald.
Nach intensiven Übungseinheiten, die unter der Leitung von den Gruppenführern Michael Kronfeldner und Christian Handwerker standen, legten zwei Löschgruppen der Auinger Wehr erfolgreich die Prüfung zum Leistungsabzeichen ab. Unter den Augen der Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Klaus Wenninger,

Kreisbrandmeister Günther Neuhierl und des zweiten Kommandanten der Feuerwehr Hunderdorf, Klaus Hirtreiter, wurden die geforderten Leistungen gezeigt. Bei der Verleihung hob der Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf die Wichtigkeit der ständigen Fort- und Weiterbildung hervor. Nur so könne im Einsatz das Gerät optimal eingesetzt werden. Es wurden folgende Stufen abgelegt: Stufe 6 Christian Wintermeier; Stufe 5 Stefan Kronfeldner, Christoph Leidl; Stufe 4 Lisa Hacker, Carina Hacker, Marco Riedl, Michael Kronfeldner; Stufe 3 Johannes Semmelmann, Christof Pfisterer; Stufe 2 Tobias Kronfeldner, Kathrin Kronfeldner; Stufe 1 Hanne Zimmerer, Mathias Kronfeldner. – Bild: Die erfolgreichen Prüflinge mit der Feuerwehrführung und dem Bürgermeister. (Foto: hb)
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.2017


Gemeinderat tagt
Hunderdorf.
(xk) Am Donnerstag, 26. Oktober, findet um 19.30 Uhr im Rathaus Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt: Grundschule Hunderdorf (brandschutztechnische Ertüchtigung, Beratung und Beschlussfassung über das weitere Vorgehen); Antrag Sportverein, Abteilung Tennis, auf Mitfinanzierung des Ankaufs einer Tenniswalze und eines Geräteschuppenneubaus; Antrag Musikverein auf Förderung der Erstausbildung der Musikschüler; Stadt Bogen, Entwicklungssatzung Großlintach (Erweiterung Süd, öffentliche Auslegung, Beteiligung der Gemeinde als Träger öffentlicher Belange); Bauangelegenheiten; Informationen und Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.10.2017


Lesecamp in Ferien
Windberg.
(esch) Für junge Leute, die gerne in die spannende Welt des Lesens und der Bücher eintauchen wollen, veranstaltet die Jugendbildungsstätte Windberg in den Herbstferien von Sonntag, 29. Oktober, bis Mittwoch, 1. November, ein Bücher- und Lesecamp. Angesprochen sind alle Kinder ab acht Jahre. Unter der fachkundigen Leitung des Buchhändlers und Buchautors Sebastian Thomann sowie von Veronika Gräfe und Lennart Dörrer werden sie Bücher entdecken und unbekannte Geschichten selbst erfinden. Die Kinder spielen Theater, versuchen sich selbst als Schriftsteller und erleben Abenteuer mit Hexen, Räubern und Königen. Anmeldung unter Telefon 09422/824-200 oder kontakt@jugendbildungsstaette-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2017


Sozialkompetenz
Windberg.
(esch) Ein dreiteiliges Seminar führt die Jugendbildungsstätte Windberg durch um, ehrenamtliche Mitarbeiter zu befähigen, selbstverantwortlich in Jugendgruppen und Schulklassen Sozialkompetenztrainings durchzuführen. Es findet von Freitag, 17., bis Sonntag, 19. November, unter der Leitung von Bildungsreferent Sebastian Knipper statt. Kommunikation, Kooperation und Konflikt bilden die Module des Trainings. Dabei werden der wissenschaftliche Hintergrund rund um soziale, emotionale und kommunikative Kompetenzen erarbeitet sowie Methoden selbstreflexiv ausprobiert. Anmeldungen unter Telefon 09422/324-200 oder kontakt@jugendbildungsstaette-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2017


40-jähriges Jubiläum steht an
Stefan Kronfeldner wurde wiedergewählt
Au vorm Wald.
(ta) Keinerlei Nachwuchssorgen kennt der 1978 gegründete Stammtisch der Au’inger. Eine große Anzahl der insgesamt 91 Mitglieder hat an der Herbstversammlung teilgenommen. Vorstand Stefan Kronfeldner freute sich über die große Resonanz und gab einen kurzen Rückblick über das Vereinsgeschehen der letzten Monate.
„Wir sind ein aktiver Baustein im Dorfleben und auch darüber hinaus“, so die Worte von Kronfeldner. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern, besonders bei der gesamten Vorstandschaft, für die harmonische Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung der letzten zwei Jahre. Nur so war es möglich, mit sozialen Aktivitäten auch Mitmenschen zu unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. So wurden wiederholt die Einnahmen aus dem traditionellen Nikolausgehen an die „Bettina-Bräu-Stiftung“ gespendet. Kassier Christian Hillmeier gab anschließend einen detaillierten Kassenbericht. Die Kassenlage sei trotz vieler Anschaffungen zufriedenstellend, stellte er fest. „Trotz hoher Ausgaben sind wir auch in Zukunft gut aufgestellt“, so der langjährige Kassier.
Anschließend wurden die turnusmäßigen Neuwahlen der Vereinsgremien durchführt. Dabei wurde Stefan Kronfeldner als Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. Ihm zur Seite steht als neuer zweiter Vorstand Martin Lipp. Kassier und Schriftführer bleibt wie bisher Christian Hillmeier. Die gesamte Vorstandschaft komplettieren die Ausschussmitglieder Freudenstein Alois senior, Hillmeier Kristina, Hornberger Sonja, Kronfeldner Gerhard, Kronfeldner Kathrin, Kronfeldner Michael, Retzer Markus und Wagner Christian.
Die gewählte Vorstandschaft bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Stefan Kronfeldner bekräftigte, dass auf der bisherigen Grundlage weitergearbeitet wird: Förderung der Gemeinschaft, des Zusammenhaltens und der Menschlichkeit. Dazu appellierte er an die Mitglieder, auch weiterhin aktiv am Vereinsgeschehen teilzunehmenund sich mit Elan und Engagement einzubringen. Dies könne bereits am 18. November (Watterturnier) und am 5. Dezember (Nikolausgehen) geschehen. Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung wird im nächsten Jahr am 13. und 14. Juli das 40-jährige Bestehen gefeiert. Mit einem Aufruf, auch weiterhin so zusammenzuhalten wie bisher, schloss Kronfeldner die Versammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2017


Wertstoffhof geschlossen
Hunderdorf.
(ta) Der Wertstoffhof in Hunderdorf ist am Mittwoch, 1. November (Allerheiligen), geschlossen. Ab Mittwoch, 8. November, gilt mittwochs wieder die Winteröffnungszeit von 13 bis 15.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.10.2017


„Gefällt Ihnen das Amt?“
Schülerbesuch der vierten Klassen im Rathaus
Hunderdorf.
(hp) Das Thema „Wir informieren uns über die Aufgaben der Gemeinde“ wird in den zwei vierten Klassen der Grundschule Hunderdorf behandelt. Die Schüler wollten den damit verbundenen Unterrichtsstoff nicht nur theoretisch im Klassenzimmer abhandeln.
Die Klasse 4 a und die Klasse 4 b waren deshalb mit den Lehrkräften Melanie Kölbl, Andreas Mayer und Michael Krottenthaler im Rathaus Hunderdorf zu Besuch, um die wichtigsten Informationen einzuholen und die praktische Arbeit in einer Kommunalverwaltung kennenzulernen. Sie durften in die Abteilungen Hauptverwaltung, Ordnungs- und Standesamt, Bauamt, Kasse und Kämmerei und Geschäftsleitung Einblick nehmen. Nachdem die Schulkinder das Thema bereits im Unterricht behandelt hatten, war es sehr interessant, einen praxisnahen Eindruck von der vermeintlich „trockenen“ Arbeit in ihrem Rathaus zu erleben.

Die Schüler der Klassen 4 a und 4 b mit Bürgermeister Hans Hornberger (sitzend, hinten Mitte) und den Lehrkräften Michael Krottenthaler, Andreas Mayer und Melanie Kölbl (stehend, hinten von links) im Sitzungssaal. (Foto: hp)


Neben den Abteilungen im Rathaus wurden beide Klassen vom Bürgermeister Hans Hornberger in den Sitzungssaal der Gemeinde Hunderdorf eingeladen, wo sie dem Gemeindechef viele Fragen über die Aufgaben einer Gemeinde und an den Bürgermeister stellen konnten. „Bestimmt ist es manchmal schwierig, Bürgermeister zu sein?“, „Gefällt Ihnen das Amt?“, „Ist der Haushaltsplan immer ausgeglichen oder macht die Gemeinde manchmal Schulden?, „Wofür gibt die Gemeinde das meiste Geld aus?“, „Wie lange sind Sie schon im Amt?“, „Wie viele Kinder werden jährlich geboren?“, „Wie läuft eine Gemeinderatssitzung ab?“ „Was hat der neue Kletterparcours im Schulhof gekostet?“, waren die wichtigsten Fragen der Schulkinder.
Die Sanierung der WC-Anlage im Erdgeschoss der Grund- und Mittelschule wurde vor Kurzem abgeschlossen, die der WC-Anlagen im Obergeschoss ist in vollem Gange, informierte das Gemeindeoberhaupt die Schulkinder und Lehrkräfte. Die Gemeinde plant in Hinblick auf Baumaßnahmen für die Grund- und Mittelschule die Generalsanierung des Hallenbades mit Lehrschwimmbecken, die Anfang des. nächsten Jahres beginnen soll, so Bürgermeister Hornberger.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.10.2017


Wertstoffhof zu
Hunderdorf.
(ta) Der Wertstoffhof in Hunderdorf ist am Mittwoch, 1. November (Allerheiligen) geschlossen. Ab Mittwoch, 8. November, gilt mittwochs wieder die Winteröffnungszeit von 13 bis 15.30 Uhr.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.2017


Schaltkreise und Stecker
Metallbranche und Elektroindustrie kennengelernt
Hunderdorf.
(ta) Seit über 25 Jahren informiert die Metall- und Elektroindustrie mit dem „M und E“-Info-Mobil über Ausbildungsberufe in dieser Branche. Vor Kurzem hat der Truck in Hunderdorf Halt gemacht. Die siebten Klassen der Mittelschule Mitterfels und die achten Klassen der Mittelschule Hunderdorf bekamen dadurch einen Einblick in diesen Berufszweig.

Die Schüler aus Hunderdorf und Mitterfels informieren sich über die Berufe.


Auf die Frage, nach welchen Kriterien sich die Jugendlichen einen Beruf aussuchen würden, waren sich die Schüler einig: die Arbeit soll Spaß machen, die Jugendlichen wollen Geld verdienen und mit den Kollegen gut auskommen. Berufe in der Metall- und Elektrobranche würden vielfältige Möglichkeiten bieten, sagten die Veranstalter. Sie erläuterten die Bandbreite in diesem Berufsfeld und gaben einen Einblick in die Arbeitswelt der Metall- und Elektrobranche.
An verschiedenen Stationen wurden die Schüler selbst tätig und lösten unterschiedliche Aufgaben. So mussten sie unter anderem Stecker zuordnen und benennen, Schaltkreise konstruieren und die Funktionsweise eines Aufzuges nachvollziehen. Im ersten Stock des Trucks informierten sich die Jugendlichen mithilfe von Filmen über die Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektrobranche. An zwei großen Touch-Screen-Monitoren verfolgten sie die Produktionsabläufe in einer Automobilfirma und lernten die Anforderungen in den einzelnen Berufen kennen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.2017


Öffnungszeiten des Wertstoffhofs geändert
Windberg.
(esch) Der Wertstoffhof in Windberg weist auf geänderte Öffnungszeiten hin. Statt an Allerheiligen, Mittwoch, 1. November, ist er am Donnerstag, 2. November, von 16 bis 18 Uhr geöffnet.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.10.2017


Der Brunnen 1 wird saniert


Hunderdorf.
(en) Der Brunnen 1 des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe in unmittelbarer Nähe zum Wasserwerk Hunderdorf musste im Juni 2015 aufgrund einer aufgetretenen Verkeimung des Brunnenwassers außer Betrieb genommen werden. Durch nicht bündige Rohrstöße gelangte Filterkies und Oberflächenwasserin den Brunnen. Dies führte schließlich zur Verkeimung des Wassers. Im Juli wurde nun von der Verbandsversammlung des Zweckverbandes der Auftrag für die Sanierung des Brunnens 1 erteilt. Nach der Sanierung soll der Brunnen wieder seine ursprüngliche Förderleistung von vier Litern pro Sekunde erreichen. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Brunnens werden rund 400 000 Euro betragen. Am Donnerstag ließen sich Zweckverbandsvorsitzender Hans Hornberger sowie Geschäftsleitung und technisches Personal vom Geologen Dr. Klaus Dieter Raum vom Sachverständigenbüro Anders und Raum aus Velden sowie vom Werkspolier der ausführenden Firma Ochs vor Ort über den aktuellen Stand der Baumaßnahme informieren. Der Brunnen soll Mitte 2018 wieder in Betrieb gehen. — Bild: Verbandsvorsitzender Hans Hornberger (Dritter von links) und Werkpolier Liebe, Firma Ochs (Vierter von rechts), sowie Geologe Dr. Klaus Dieter Raum (Zweiter von rechts) mit Mitarbeitern des Zweckverbandes vor dem ausgebauten alten Brunnenkopf.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.2017


Bürgerversammlung
Hunderdorf.
(ta) Am Freitag, 17. November, findet um 19.30 Uhr im Gasthaus Solcher, Ehren, eine Bürgerversammlung für die Bürger des gesamten Gemeindebereiches statt. Bürgermeister Hans Hornberger berichtet dabei aktuell über das Gemeindegeschehen. In der anschließenden Diskussion besteht die Möglichkeit, Wünsche und Anregungen zur Kommunalpolitik vorzubringen: Alle Gemeindebürger sind hierzu willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.10.2017


Die Mutter war’s, was braucht’s der Worte mehr!
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma
Frau Maria Schröter


geb. 8. Mai 1926 gest. 26. Oktober 2017
Hunderdorf, Straubing, Leiblfing, den 31. Oktober 2017
Geliebt und unvergessen:
Linda mit Familie
Gertrud mit Familie
Andrea mit Familie
Birgit und Uwe
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Freitag, den 3. November 2017, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf, anschließend Beerdigung im engsten Familienkreis.
Von Beileidsbezeigungen bitten wir Abstand zu nehmen.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.10.2017

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