Alternativen bei der Schule suchen
Gemeinde gewährt Zuschüsse an Musikverein und-Tennis-Abteilung des SV
Hunderdorf. (jp) Schwerpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung in Hunderdorf war das geplante Brandschutzkonzept für die Grundschule. Außerdem ging es um die Zuschüsse für die Anschaffung einer Tenniswalze und die Errichtung eines Geräteschuppens für die Tennisabteilung des Sportvereins sowie um einen Zuschuss für die Jugendförderung des Musikvereins.
Vor der Sitzung hatte sich das Gemeindegremium unter der Führung und. erläuternden Worten durch Bürgermeister Hans Hornberger ein Bild vom derzeitigen Stand der Brandschutzsituation im Rahmen einer Besichtigung der Grundschule gemacht. Das Landratsamt hatte der Gemeinde angeraten, eine sichere und schnelle Evakuierung der Schüler. im Brandfall zu gewährleisten, eine Bypasslösung zu verwirklichen sowie weitere technische und bautechnische Maßnahmen vorzunehmen. Dazu gehöre unter anderem die Erweiterung der Brandmeldeanlage, die Vergrößerung der Rauchabzugsmöglichkeiten in der Fensterfront der Aula und die Abtrennung des Kellergeschosses durch eine Brandschutztür. Dies erläuterte Bürgermeister Hans Hornberger während der Sitzung.
Die Umsetzung dieser Bypasslösung würde den Einbau von Verbindungstüren zwischen den Klassenzimmern, sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss bedeuten, um im Falle einer in einem Brandfall auftretenden Verqualmung der Aula ein Verlassen der Klassenzimmer ohne Betreten der Flure zu ermöglichen. Seitens des Gremiums bestand die Auffassung, dass versucht werden sollte, andere Lösungswege zu finden, die ebenfalls den notwendigen Brandschutzstandard gewährleisten. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, die BLWS Gesellschaft für Bauwesen mbH & Co.KG, Bodenmais, zu beauftragen, mögliche Alternativlösungen aufzuzeigen und ein Brandschutzkonzept in Abstimmung mit dem Landratsamt zu erstellen.
Weiter informierte der Gemeindechef über den Antrag des Sportvereins Hunderdorf, Abteilung Tennis, wonach diese beabsichtigt, anstelle der jetzigen, wartungs- und reparaturintensiven, rund 30 Jahre alten Tenniswalze, eine neue Motorwalze zu beschaffen und in Zukunft zu unterhalten. Zudem ist von der Tennisabteilung geplant, den baufälligen Tennisheimanbau und den alten Tennisschuppen abzureißen und einen größeren, stabileren Tennisschuppen neu und in Eigenregie zu errichten.
Einwände berücksichtigt
Der Gemeinderat gewährte zum Geräteankauf und zu den Materialkosten für den Gebäudeneubau eine Bezuschussung in Höhe von 3000 Euro. Seitens des Gemeindegremiums wurde auch das Zuschussgesuch des Musikvereins auf Förderung der Erstausbildung der Musikschüler für das Ausbildungsjahr 2016 in Höhe von rund 820 Euro positiv befürwortet. Im Rahmen der Beteiligung der Gemeinde Hunderdorf als Träger öffentliche Belange zum Vorhaben der Stadt Bogen im Rahmen der öffentlichen Auslegung für eine Erweiterung Süd zur Entwicklungssatzung Großlintach hatte der Gemeinderat keine Einwendungen vorzubringen. Der Einwand der Gemeinde in der vorherigen Anhörung, dass der gemeindlichen Abwasseranlage kein Niederschlagswasser zugeleitet werden darf, war im nun vorgelegten Satzungsentwurf berücksichtigt worden.
Bauanträge genehmigt
Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt, jeweils einstimmig, den Bauanträgen zur Erweiterung der Erdgeschosswohnung im Hochweg 6 und der Erweiterung des bestehenden Gewerbebetriebes durch Umnutzung der ehemaligen Wohnräume im Erdgeschoss des bestehenden Wohnhauses in Oberhunderdorf 3. Bekannt geben konnte der Gemeindechef Hornberger auch die seitens der Kirchenverwaltung vorgelegte Abrechnung des Kindergartens Sankt Nikolaus für das Kindergartenjahr 2016/2017, das mit einem Überschuss in Höhe von 22.500 Euro abgeschlossen werden konnte. Der Überhang wird der Rücklage zugeführt. Hingewiesen wurde auf den Termin der Bürgerversammlung am Freitag, 17. November, um 19.30 Uhr im Gasthaus Solcher, an dem den Bürgern ein Rückblick‘ über das Gemeindegeschehen im abgelaufenen Jahr und ein Ausblick auf das Jahr 2018 mittels PowerPoint-Präsentation gegeben wird. Dabei haben diese aber auch die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge und Anregungen vorzutragen.
Quelle: Bogener Zeitung, 01.11.2017
Die Stunde ist gekommen, beendet ist dein Tun,
Die Kraft ward dir genommen, die niemals wollte ruh’n.
Du hast ein liebes Herz besessen, nun ruht es still und unvergessen.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Frau Erika Thoma

geb. 21. Oktober 1948 gest. 25. Oktober 2017
Hunderdorf, Markstetten, den 3. November 2017
Du wirst uns sehr fehlen:
Dein Sohn Martin mit Sandra
im Namen aller Angehörigen
Trauergottesdienst am Dienstag, den 7. November 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2017
Du siehst den Garten nicht mehr grünen,
in dem Du so froh geschafft.
Siehst Deine Pflanzen nicht mehr blühen,
weil der Tod Dir nahm die Kraft.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Frau
Hertha Eidenschink
geborene Gerhardt

geb. 1. August 1939 gest. 5. November 2017
Hunderdorf, den 8. November 2017
In stiller Trauer:
Arno Gerhardt, Bruder mit Familie
Sonja Hitzelberger mit Eileen und Samuel
Agnes Wahl
Brigitte Attenberger mit Familie
Wilma Reitmeier mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Donnerstag, den 9. November 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf, anschließend Beerdigung im engsten Familienkreis.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.11.2017
Wir nehmen Abschied von
Herrn Konrad Huber

geb. 28. Juni 1935 gest. 7. November 2017
Au v. Wald, Schwarzach, Aiterhofen, den 9. November 2017
In stiller Trauer: Dora Huber, Ehefrau
Rudi Huber, Sohn mit Lene, Tina und Simon
Silvia Eisenreich, Tochter mit Gery, Laura und Daniel
Rosa Hallek, Schwester mit Familie
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz am Freitag, den 10. November 2017, um 18.00 Uhr in der Filialkirche Au v. Wald. Trauergottesdienst am Samstag, den 11. November 2017, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Beerdigung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.11.2017
Robert Eberth führt die KuSK
Neuwahlen ergaben ein neues Vorstandsteam — Mitglieder ausgezeichnet
Hunderdorf. (xk) Im Zuge der Neuwahlen der KuSK bei ihrer Jahresversammlung am Sonntag im Gasthaus Baier-Edbauer ist Robert Eberth einhellig zum neuen Vorsitzenden gewählt worden, nachdem sich der bisherige Vorsitzende Roland Peschke nicht mehr zur Wahl stellte. Aus Peschkes Jahresbilanz ging hervor, dass die KuSK als aktiver Verein im Gemeinde- und Vereinsgeschehen vertreten war.

KuSK-Vorsitzender Roland Peschke ließ im Rechenschaftsbericht zahlreiche Aktivitäten der KuSK im zurückliegenden Vereinsjahr Revue passieren. Der Mitgliederstand beläuft sich derzeit auf 93 Mitglieder (Vorjahr 97) und ist tendenziell weiter fallend, was in drei Todesfällen und einem Ausschluss begründet sei. Aber bei einer ausgesetzten Wehrpflicht und immer mehr mangelnder Bereitschaft von jungen freiwillig Dienenden aus dem Gemeindebereich sei es nicht einfach, neue Mitglieder zu erreichen. Das Vereinsjahr wurde eingeleitet mit dem vereinsinternen Wild-Essen.
Die Aktivitäten zeigten sich unter anderem bei der Teilnahme an der Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewalt, bei der Fronleichnamsprozession, beim Volksfestauszug und bei den Dorf- und Vereinsveranstaltungen anderer Ortsvereine. Vorsitzender Peschke bekräftigte, dass er bei den Neuwahlen aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehe, nachdem er acht Jahre Vorsitzender und acht Jahre Stellvertreter sowie 16 Jahre alleiniger Schriftführer war. Solide Finanzbasis Kassenführer Ludwig Schuhbauer vermeldete abschließend eine sehr solide Finanzbasis der KuSK. In Anerkennung für treue Mitgliedschaft wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet: 20 Jahre im Verein sind Alfons Ostermeier, Karl-Heinz Killinger; seit 40 Jahren gehören Franz Gmeinwieser, Johann Herrnberger, Michael Achatz und Ludwig Schuhbauer dazu. Zudem wurden auch langjährig in der Vorstandschaft engagierte Kameraden geehrt und ihnen Anerkennung ausgesprochen. Diese Ehrung wurde Reinhold Schuhbauer und Robert Eberth ausgesprochen. Sodann wurde eine vorgeschlagene Satzungsänderung einstimmig angenommen, die Näheres über die Verteilung der Geldmittel regelt, sollte es nach einer etwaigen Vereinsauflösung innerhalb von zwei Jahren zu keiner Neugründung kommen.
Bürgermeister Hans Hornberger lobte die gute Vereinsarbeit und den Gemeinschaftssinn des KuSK-Vorstandsteams mit Roland Peschke an der Spitze und zollte ihm für seine achtjährige Tätigkeit als Vorsitzender besondere Anerkennung. Es erfolgte eine erfreuliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde bei der Neuregelung bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag, der Renovierung des Ehrenmals und bei der Bundeswehr-Patenschaft. „Der Verein bringt sich erfreulich aktiv in das Gemeindegeschehen ein“, so der Bürgermeister. „Peschke hat viel für Den Verein getan“, konstatierte der stellvertretende Vorsitzende Ludwig Schuhbauer.

Im Rahmen der Versammlung wurde der Vorstand für die nächsten vier Jahre gewählt: Neuer Vorsitzender ist nun Robert Eberth, Stellvertreter und Kassier ist Ludwig Schuhbauer und zweiter Stellvertreter und Schriftführer ist Robert Schaubeck. Zum Fahnenträger und Ausschussmitglied wurde Reinhold Schuhbauer gewählt, zum zweiten Kassier und Ausschussmitglied Hans Lobmeier, zum zweiten Schriftführer und Ausschussmitglied Karl-Heinz Killinger. Weitere Ausschussmitglieder sind Josef Helmbrecht, Karl Riepl und Leo Reiner. Zu Kassenprüfern wurden Ludwig Schlecht und Josef Blasini bestellt.
„Neue Mitglieder werben“ Hornberger sicherte dem neuen Vorstand bestmögliche Unterstützung seitens der Gemeinde zu. Robert Eberth hoffte, gut in die Fußstapfen seines Vorgängers treten zu können. Sein Ziel sei es, mit der KuSK verstärkt bei den Festen teilzunehmen und den Fokus auf die Neugewinnung von Mitgliedern zu richten, um den Verein zukunftsfähig zu festigen. Dazu rief er zur aktiven Mitgliederwerbung im Verwandten- und Bekanntenkreis auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2017
Keine Sprechstunde
Hunderdorf. (ta) Heute, Dienstag, entfällt die Bürgermeister-Sprechstunde wegen Terminüberschneidungen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2017
Bürgerversammlung
Hunderdorf. (ta) Am Freitag, 17. November, findet um 19.30 Uhr im Gagthaus Solcher, Ehren, eine Bürgerversammlung für die Bürger des Gemeindebereiches statt. Bürgermeister Hans Hornberger berichtet aktuell über das Gemeindegeschehen. Sodann können von der Bevölkerung in der Diskussion Wünsche und Anregungen zur Kommunalpolitik vorgebracht werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2017
Gemeinderat tagt
Hunderdorf. (ta) Am Donnerstag, 16. November, ist um 19 Uhr im Rathaus Hunderdorf Gemeinderatssitzung mit diesen öffentlichen Punkten:
Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt 15 (WA Lindfeld III), Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen und gegebenenfalls Feststellungsbeschluss. Aufstellung eines Bebauungsplans mit integriertem Grünordnungsplan „WA Lindfeld III, Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen und gegebenenfalls Satzungsbeschluss. Teilflächennutzungsplan Windkraft Planungsgebiet Straubing-Bogen Ost, Beschlussfassung über Verfahrenseinstellung. Vorstellung von Projektvarianten zur Verbesserung der Niederschlagswasserableitung nach Starkregenereignissen in der Windberger Straße, Beratung und Beschlussfassung. Kanalsanierungsmaßnahmen in Bereichen des Baugebietes Hochfeld-Süd, Beratung und Beschlussfassung. Bauangelegenheiten; Neubau eines Holzschuppens, Florianstraße 8, Errichtung von drei freistehenden Werbeanlagen, Im Gewerbepark 1.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2017
„Mahnung zum Frieden“
Vorgezogene Gedenkfeier zum Volkstrauertag
Hunderdorf. (xk) Vorgezogen zum Volkstrauertag gedachten am Sonntag die Pfarrei und die politische Gemeinde der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege, aber auch der Kriegs- und Gewaltopfer dieser Tage. Ihr Tod mahnt, für den Frieden einzutreten.
Beim Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche führte Pfarrer Martin Müller in seiner Predigt aus: „So wie einst Sankt Martin seinen Mantel teilte, brauchen wir heute alle Schutzmäntel und Menschen, die

anhalten, die dem schreienden Elend von Krieg und Gewalt ins Auge schauen. Wir brauchen Fremde, die uns zu Nächsten werden. Wir sind keine Heiligen und wollen doch wache Zeitgenossen sein, die das Notwendige tun für den Frieden.“ Martin Luthers letztes schriftliches Zeugnis einen Tag vor seinem Tod solle gelautet haben. „Gott, lass uns Menschen begegnen, die die Güte haben, diese Welt und unsere um Liebe und Frieden bettelnden Seelen zu bekleiden und zu wärmen.“
Im Anschluss an die Messfeier nahmen bei nasskaltem Wetter Bürgermeister, Gemeinderäte, KuSK, der VdK-Ortsverein und die vier Feuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg sowie etliche Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal. Sodann sprach Pfarrer Martin Müller Fürbitten und das Segensgebet zum Gedenken für die Opfer von Krieg und Gewalt.
Bürgermeister Hans Hornberger sagte in seiner Gedenkrede: „Wir gedenken derer, die im vergangenen Jahrhundert in zwei Weltkriegen ihr Leben lassen mussten, insbesondere unserer gefallenen und vermissten Soldaten aus beiden Weltkriegen.“ Der Volkstrauertag sei ein Tag der Erinnerung und des Gedenkens, aber auch Anlass zur Dankbarkeit, „dass wir seit 72 Jahren in unserem Land ohne Krieg leben und unsere Kinder seit der Wiedervereinigung in einer freiheitlichen Demokratie aufwachsen können“.
„Die Gedanken richten wir auch auf die Terror-Opfer der heutigen Zeit, denn auch diese Toten verpflichten uns ebenso, dem Hass zwischen Völkern, Rassen und Religionen entgegenzutreten. Wir müssen uns aktiv für unsere Werte, für Frieden und Freiheit einsetzen“, bedeutete Bürgermeister Hans Hornberger. Er legte abschließend als äußeres Zeichen des Gedenkens zusammen mit KuSK-Vorsitzendem Roland Peschke und auch namens des VdK-Ortsverbandes einen Kranz am Ehrenmal nieder.
Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf gestaltete die Gedenkfeier mit Chorälen und Böllerschüsse der Bogenbachtaler Böllerschützen erinnerten symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse. Mit der „Deutschlandhymne“ fand der Gedenktag einen seiner Bedeutung angemessenen würdigen Abschluss.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.11.2017
Von „zeckerlfoast“ bis „pudelnackert“
Hunderdorf: Stammtisch des Bayerischen Waldgaues im Zeichen der Mundart
Zum letzten Mal in diesem Jahr haben sich am Donnerstag die Trachtler des Bayerischen Waldgaues zu ihrer Stammtischrunde versammelt, die diesmal in Hunderdorf im Gasthaus Baier-Edbauer stattfand. „Dö lustigen Perlbachtaler“ Hunderdorf um den Vorsitzenden Werner Fischer waren 2013 schon einmal Gastgeber. Gauvorstand Andreas Tax wies auf die Nikolaus-Aktion des Bayerischen Trachtenverbandes hin, die traditionell Schokonikoläuse statt -weihnachtsmännern anbietet.

Das einleitende Gedicht von Werner Fischer über die warm klingenden Grußformeln „Grüaß Gott und Pfüat Gott“ stimmte schon bestens auf das nun Folgende ein, denn Kulturreferent Klaus Bielmeier aus dem nahen Perasdorf hatte sich für die Gestaltung des Abends einiges zur Dialektpflege einfallen lassen. Als ehemaligem Lehrer war es ihm stets ein Anliegen, seine Schüler nicht nur in der Hochsprache zu unterrichten, sondern auch den Dialekt nicht zu vernachlässigen. „Unsere Mundart ist ein Kulturgut wie unsere Tracht, Volkslied, Volksmusik, Brauchtum, Heimatgeschichte oder Literatur“, sagte Bielmeier eingangs.
Mitgebracht hatte er mehrere lustige Ratespiele, bei denen es galt, die richtigen Dialektwörter einzusetzen und zuzuordnen.. Typisch bayerisch waren die zusammengesetzten Wörter, die einen Sachverhalt nochmals verstärken. Als Beispiel nannte er „zeckerlfoast“, „pumperlgsund“, „wacherlwoam“, „strohdumm“, pudelnackert“ oder „kugelrund“. Auch ganz alte, teils nicht mehr im täglichen Sprachgebrauch der modernen Menschen vorhandene Wörter kamen zur Sprache: „Dö Hosn schludert eahm um d’Haxn umtue“, „Mia brauchst du ned a so hersoin“, „Am Ellbogen is d’Joppn scho ganz schieder“, „Ohne Zähn kon ma s’Brout bloß mumfeln“, „Fertn hods vuj Zweschb’n gebm“, „Boid leimt a Weda, weil’s scho himatzt“, „Fenster auf, do is so döwe herin“ und vieles mehr. Zum Schmunzeln gab es jede Menge und so mancher – vor allem ältere – Trachtler konnte noch so einige alte Wörter beisteuern. Dabei wurden auch die regionalen sprachlichen Unterschiede, die oft schon. von Dorf zu Dorf variieren, deutlich. Was bei dem einen ein „Grand“ ist, war beim anderen ein „Dusch“ (granitener Wassertrog), der Kartoffelpuffer war ein „Ritsehe“ oder ein ,,,Dotsch“. Und wer kennt schon einen „Weidling“ (Milchgefäß aus Ton)? Aufgefrischt wurde das muntere Wörtererklären durch kleine Mundartbeiträge und Anekdoten.
Bielmeier schloss mit der Bemerkung, dass man alte Wörter nicht nur sammeln, sondern diese auch umgangssprachlich pflegen soll. Fleißig spielten die beiden Musiker Max Schötz und David Janker von der Blaskapelle „De Andern“ auf und auch für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt. Für süße Gaumenfreuden sorgte das Kuchenbuffet der weiblichen Vereinsmitglieder der Perlbachtaler.
Auch im nächsten Jahr lädt der Bayerische Waldgau wieder zu den Stammtischen ein, für die teils noch ausrichtende Vereine gesucht werden. Termine dafür sind Donnerstag, 1. März, 3. Mai (Bischofsmais), 5. Juli, 6. September und 8. November (Ottenzell).
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2017
Gedenken in der Kirche und am Ehrenmal
Windberg. (ws) Am Sonntag, 19. November, begehen der Gemeinderat, die Ortsvereine und die gesamte Bevölkerung von Windberg den Volkstrauertag. Treffpunkt und Aufstellung zum Kirchenzug ist um 8.45 Uhr auf dem Dorfplatz. Um 9 Uhr findet der Gedenkgottesdienst im Bürgersaal des Amtshauses statt; anschließend ist beim Ehrenmal ein Totengedenken.
Die Gedenkfeier wird von der Blaskapelle „Bogenbachthaler“ musikalisch mitgestaltet.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2017
Apostel Paulus ist Thema beim Bibeltag
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg veranstaltet einen Bibeltag. In diesem Seminar geht es darum, die Welt des Neuen Testamentes besser kennenzulernen. Der Tag findet statt am Samstag, 18. November, von 9 bis 16 Uhr. Thema des Tages ist der Apostel Paulus. Anmeldung bis Freitag, 17. November, unter der Telefonnummer 09422/809230 oder unter gzw@kloster-windberg.de.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2017
Die Toten mahnen: Nie wieder Krieg
Volkstrauertag als Tag des Erinnerns begangen
Steinburg. (xk) Bei dem vorgezogenen Gedenkakt zum Volkstrauertag wurde am Sonntag bei Ehrenmal in Steinburg an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert. Der Gedenkzug, angeführt von der Blaskapelle Hunderdorf unter der Leitung von Lothar Klein, mit Bürgermeister Hans Hornberger, Gemeinderatsmitgliedern und Abordnungen der KuSK Hunderdorf, des VdK-Ortsverbandes sowie der vier

Gemeindefeuerwehren führte vom Feuerwehrgerätehaus zum Ehrenmal. Pfarrer Martin Müller sprach Fürbitten und Gebete zum Gedenken an die Opfer von Gewalt, Krieg und Terror – auch die in unserer heutigen Zeit. „Wir bitten Gott um Frieden, den die Welt nicht geben kann“, so der Priester.
„Die beiden Weltkriege haben unendlich viel Leid, Elend und Trauer über alle Völker dieser Erde gebracht. Wir gedenken der gefallenen Soldaten und der Menschen, die durch Gefangenschaft, Vertreibung und Bombenkrieg zu Opfern wurden. Wir gedenken aber auch der Opfer von Krieg und Gewalt in der heutigen Zeit“, sagte der Steinburger FFW-Vorsitzende Franz Xaver Häusler in seiner Gedenkrede. Die Medien berichten täglich von Gewalt- und Kriegsgeschehen aus vielen Teilen der Erde. Deshalb solle der Volkstrauertag Mahnung zum Frieden für alle sein.
Es müsse jedem Einzelnen ein großes Anliegen sein, nach 72 Jahren in Frieden und Freiheit sich für den Frieden einzusetzen, angefangen im Alltag, in der Gemeinschaft und auf der Welt. Wenn wir uns beim Gottesdienst die Hand reichen zum „der Friede sei mit dir“, sollte dies den Willen zum friedvollen Miteinander in uns immer wieder erneuern, so der Redner. Im Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der schrecklichen Weltkriege aus der ehemaligen Gemeinde Steinburg erfolgte eine Kranzniederlegung durch den FFW-Vorsitzenden Franz Xaver Häusler.
Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf sorgte mit Chorälen für den würdigen musikalischen Rahmen der Gedenkfeier. Böllerschüsse der Bogenbachtaler Böllerschützen erinnerten dazwischen symbolisch an die schrecklichen Kriegsgeschehnisse mit rund 65 Millionen Toten in den beiden Weltkriegen. Nach dem Totengedenken zelebrierte Pfarrer Martin Müller in der Pfarrkirche zu Hunderdorf den Gedenkgottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 15.11.2017
Langjährige Ehrenamtstätigkeit

Die Abteilung Volleyball des SV Hunderdorf hat ihre Jahresabschlussfeier durchgeführt. Verbunden damit war auch die Feier der Meisterschaft, welche das Damenteam in der Volleyballrunde Straubing-Bogen 2017/18 geholt hatte. Nach einem Essen nahm die neue Abteilungsleiterin Nadine Kunze die Gelegenheit wahr, die Funktionärstätigkeit ihrer Vorgängerin im Amt Isolde Freundorfer und deren Stellvertreterin Anita Englmeier zu würdigen: Seit der Gründung der Abteilung im Jahre 1998 standen beide an der Spitze der Volleyballer des SV Hunderdorf. Sie kümmerten sich engagiert um den Aufbau der Abteilung und ‚organisierten viele gesellschaftliche Veranstaltungen und Unternehmungen wie Ausflugsfahrten. Sie spielten aber auch selbst aktiv in der Damenmannschaft. Nadine Kunze dankte den beiden für den Einsatz und überreichte ihnen mit zweiter Abteilungsleiterin Lisa Buchner als Zeichen der Anerkennung jeweils einen Blumenstrauß sowie ein Präsent. Von der Versammlung ernteten die Geehrten einen Applaus. Isolde Freundorfer wünschte der Abteilung in jeder Hinsicht viel Erfolg. Nadine Kunze versäumte es nicht, Heinz Hentschirsch für dessen 19-jährige Tätigkeit als Trainer und Sportwart Lob und Dank auszusprechen. Sodann ging es in den gemütlichen Teil über, wobei die Meisterschaft der Damen gefeiert wurde. – Bild: Isolde Freundorfer, Nadine Kunze, Lisa Buchner und Anita Englmeier (von links). (Foto: he)
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.2017

Silvia Ziergöbel aus Hunderdorf, geb. 10.11.1962, ist am 16.11.2017 verstorben.
Bescheid und Plan
Niederschlagswasser: Einsichtnahme im Rathaus
Hunderdorf. (jp) Der Gemeinde Hunderdorf wird bis auf Widerruf die gehobene Erlaubnis zur Benutzung des Lintacher Grabens (Gewässer III. Ordnung) durch Einleiten von Niederschlagswasser aus dem Baugebiet WA „Hochfeld West“ erteilt. Die Ausfertigung des Bescheids und der dazugehörige Plan, aus denen Art und Umfang der Erlaubnis zu ersehen sind, liegen vom 20. November bis 5. Dezember im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Zimmer 4, öffentlich zur Einsichtnahme für die gesamte Bevölkerung während der allgemeinen Dienststunden aus. Es wird darauf hingewiesen, dass die gehobene Erlaubnis mit dem Ende der Auslegungsfrist den übrigen Betroffenen als zugestellt gilt.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.2017
„Positives Schulklima“
Unterstützung vielfältiger Projekte als Ziel — Wahl
Bogen. (dw) Der Verein der Freunde und Förderer des Veit-Höser-Gymnasiums unterstützt die Schule bei besonderen Projekten, welche die Weiterentwicklung der Schüler fördern und auch in außergewöhnlichen Veranstaltungen über den sonstigen Unterrichtsstoff hinausgehen. Am Dienstagabend fand die Jahreshauptversammlung statt, in deren Rahmen der neue VHG-Direktor Clemens Kink willkommen geheißen wurde. Außerdem wurden bei den Neuwahlen der bisherige Vorsitzende Dr. Peter Holzner sowie seine Vorstandskollegen im Amt bestätigt.
Peter Holzner freute sich über die Anwesenheit des seit Oktober als neuer VHG-Leiter amtierenden Clemens Kink. 3. Bogener Bürgermeister Fritz Bittner hob in seinen lobenden Grußworten das beeindruckend hohe Ansehen des Gymnasiums hervor. Auf die Ziele des Fördervereins eingehend, betonte Holzner: „Um die vielen kreativen Projekte unseres Gymnasiums, für die von staatlicher Seite kein oder nicht genügend Geld zur Verfügung steht, in die Tat umzusetzen, wird ein Sponsor benötigt. Und als ein solcher springt unser Förderverein gern ein.“ So habe man mit einem Zuschuss zu einem neuen Kickerkasten für die Kollegstufe verholfen, das Schulorchester sowie die Schülergruppen von Musiktheater, Tanz-AG und SMV unterstützt, Autorenlesungen, Theaterfahrten und finanziell aufwendige Seminare mit Zuschüssen ermöglicht und für den Schüleraustausch mit Australien. ebenso wie für die Teilnahme von besonders engagierten Schülern am Modell European Parlament in Kerkrade namhafte Beträge zur Verfügung gestellt.
Clemens Kink, der 22 Jahre als Lehrer am Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf wirkte, stellte sich in seiner neuen Aufgabe als Direktor des renommierten Veit-Höser-Gymnasiums vor und betonte: „Ich bin schon jetzt beeindruckt vom so überaus positiven Schulklima und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem und die Unterstützung durch den Förderverein.“
Die Neuwahlen ergaben: Vorsitzender Dr., Peter Holzner, Stellvertreterin Carmen Schnupp, Schriftführer Josef Breu, Kassier Dr. Martin Kreuzer, Kassenprüfer Thomas Beckerle und Ulrich Borowiak. Mit der Zusicherung eng mit dem Schulleiter zusammenzuarbeiten und das VHG auch weiterhin mit allen Möglichkeiten zu unterstützen, schloss die Veranstaltung.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2017
Hunderdorf. Skiclub: Heute, Freitag, ab 18.30 Uhr, „Fit für den Skiwinter“, Skigymnastik für Jugendliche und Erwachsene in der Schulturnhalle.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2017
Hunderdorf/Steinburg. Landfrauen: Samstag, 25.11., 12 Uhr, Beisammensein mit Spendenübergabe bei Freudenstein in Au vorm Wald.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2017
Windberg. Gemeinderat/Vereine: Sonntag, 19.11., 8.45 Uhr, Kirchenzug zum VoLkstrauertag, in Vereinskleidungen u. Fahnen am Dorfplatz, 9 Uhr Gottesdienst im Bürgersaal, anschl. Gedenkfeier (Ehrenmal Pfarrplatz).
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2017
Legt alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz,
den Anfang und das Ende.
Dankbar und in liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von
Frau Beda Fronauer

* 17. Juli 1937 + 13. November 2017
Wegern, Hohenkammer, Buchaberg, den 18. November 2017
In stiller Trauer:
Max Fronauer, Ehemann
Max Fronauer, Sohn mit Karin
Petra Meier, Tochter mit Hans
Jürgen Fronauer, Sohn mit Ingrid
Deine Enkel:
Eva-Maria mit Tobias, Tobias, Johannes mit Lisa,
Johanna und Josefine
Deine Urenkel:
Hanna und Lisa
und übrige Verwandtschaft
Trauergottesdienst am Dienstag, den 21. November 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Besonders danken wir dem Hausarzt Dr. Miller und dem Pflegedienst Marianne Maier für die liebevolle Betreuung.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.11.2017
„Du bist mein Schatz“
Gelungener Kinderbibeltag in Sankt Nikolaus
Hunderdorf. (hk) Großen Anklang fand der Kinderbibeltag in der Pfarrei Sankt Nikolaus. 68 Kinder, von der ersten bis vierten Klasse kamen ins Pfarrheim, um beim Singen, Spielen, Tanzen, Besinnen und Basteln die Heilige Schrift besser kennenzulernen. Das Vorbereitungsteam aus Mitgliedern des Familien-Gottesdienstkreises und Pater Martin haben das Gleichnis: „Du bist mein Schatz“ — wir im Gleichnis der kostbaren Perle ausgewählt. Dazu haben die Organisatoren einen Basar mit Perlen, Münzen, Schmuck, Schmuckschatullen, Kerzenständer und so weiter, sowie für den Hausstand Teppich, Glassteine, Muscheln, Geldsack und Gewand aufgebaut.

Nachdem die Kinder sich mit dem Begrüßungslied: „Einfach Spitze dass du da bist, komm wir loben Gott den Herrn“ begrüßten, präsentierten einige Erwachsene in einem Rollenspiel die Bibelstelle. Eigentlich wollte ein Moderator den Kindern den Bibeltext vorlesen, aber ein Zeitungsjunge kam mit einem Stapel Zeitungen und unterbrach den Moderator immer wieder mit den Neuigkeiten, die er aus der Zeitung vorlas. Auf der Bühne wurde rund um den Basar die Geschichte von der kostbaren Perle aufgeführt. Nach einer Getränkepause vertieften die Kinder in vier Gruppen die Bibelstelle. Bei der thematischen Vertiefung durften sich die Kinder aus vielen bunten Perlen eine für sie besondere Perle aussuchen und dazu sagen, warum die Perle besonders wertvoll für sie ist. In der Bewegungsgruppe vertieften die Kinder das Bibelthema mit passenden Spielen. In der Bastelgruppe bastelte man Armbänder mit bunten Perlen und einer Schatzperle in der Mitte und in der vierten Gruppe besprach man meditative Elemente zum Thema.
Der Familien-Gottesdienst, der vom Kinderchor musikalisch begleitet wurde, eröffnete mit dem Lied: „Wo zwei oder drei zusammen sind, da bin ich Mitten unter ihnen“ und Pater Martin sagte: „Heute waren wir achtundsechzig Kinder und wir haben gelernt, was Gott in den Gleichnissen mit dem Menschen tut, was er uns sagen will und uns mitgeben will. Der Zeitungsjunge wollte wieder aus der Zeitung vorlesen. Aber nachdem er hörte, was Jesus im Evangelium sagte, stellte er fest:
„Du bist mein Schatz!“ Das sagt sich leicht und drückt so viel aus. Hinter Schatz kann sich allerlei verbergen: Eine Liebe, eine Freundschaft. Der größte Schatz ist Gott. Das haben wir heute erarbeitet. Für Jesus ist das Reich Gottes wie ein Schatz, wie eine kostbare Perle. Diesen Schatz zu suchen rentiert sich. Gottes Schatz ist der Gewinn fürs Leben.“ In den Fürbitten baten d ie Kinder darum, dass viele Menschen diesen Schatz entdecken sollen. Abschließend freute sich Dekan Pater Martin Müller über den gelungenen Bibeltag und bedankte sich bei allen.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2017
Ableitung wird verbessert
Gemeinderat beriet über Kanalsanierungsmaßnahme und Baumaßnahmen
Hunderdorf. (jp) Die Schwerpunkte bei der Sitzung des Hunderdorfer Gemeinderats am Dienstag waren der Abschluss des Bauleitplanverfahrens für das allgemeine Wohngebiet Lindfeld III, Beschlussfassungen zur Verbesserung der Niederschlagswasserableitung in der Windberger Straße und Kanalsanierungsmaßnahme für Teilbereiche des Baugebietes Hochfeld Süd sowie die Behandlung von fünf Bauanträgen.
Eingangs der Sitzung stellte Dipl.-Ing. Wolfgang Kuschel vom Ingenieurbüro Sehlhoff, Straubing Lösungsvarianten zur Verbesserung der Niederschlagswasserableitung nach Starkregenereignissen in der Windberger Straße vor. Die Varianten I und II stellen jeweils auf den Einbau eines Drosselschachtes an der Übergabe des Mischwasser aus dem Kanalnetz der Gemeinde Windberg in das Kanalnetz der Gemeinde Hunderdorf und den Neubau einer Entlastungsleitung nördlich von Apoig in den Bogenbach ab, jedoch bei unterschiedlicher Leitungsführung.
Zwei Varianten
Beide Varianten erfordern aber eine weitere wasserrechtliche Einleitungsstelle in den Bogenbach. Bei der Variante III erfolgt die Ableitung mittels Neubaus einer rund 468 Meter langen Entlastungsleitung mit einen Leitungsdurchmesser DN 600 bis DN 800 entlang der Windberger Straße zum Bogenbach. Mit dieser Variante könnte außerdem das Oberflächenwasser aus der Kreisstraße SR 49 (Windberger Straße) aufgenommen und der bestehende Regenwasserkanal könnte aufgelassen werden. Dadurch erfolgt auch eine Entlastung der vorhandenen Mischwasserkanäle in der Eichenfeldstraße, im Breifelder Weg und in der Windberger Straße. Die Kosten für die Ausführung der Variante III werden vom Planungsbüro mit brutto rund 280 000 Euro ohne Baunebenkosten geschätzt.
Der Gemeinderat beschloss die Umsetzung der Variante III im Haushaltsjahr 2018. Die Kanalsanierung von in schlechtem baulichen Zustand (Schadensklassen 4 und 5) befindlicher Kanalhaltungen in den Baugebieten Bahnhofsiedlung und dem Baugebiet Hochfeld-Süd ebenfalls 2018 vorzunehmen, beschloss das Gremium. Gemäß vorliegender Kostenschätzung für eine Sanierung der Kanalhaltungen und Anschlussleitungen mittels Roboter- oder Inlinersanierung und der Schächte ist von einem Bruttokostenaufwand von rund 450 000 Euro auszugehen.
Stellungnahmen gingen ein
Die Abwägungsbeschlüsse zu den eingegangenen Stellungnahmen Träger öffentlicher Belange in den Bauleitplanverfahren zur Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes durch Deckblatt 15 und zur Aufstellung des Bebauungsplans WA Lindfeld III“ fasste der Gemeinderat. Insbesondere den immissionsschutzrechtlichen Vorgaben wird nunmehr dadurch Rechnung getragen, dass im Bebauungsplan entlang der östlichen Grenze als Abgrenzung zur Kreisstraße eine aktive Lärmschutzmaßnahme in Form einer vier Meter hohen Wall-Wand-Kombination festgesetzt wurde. Das Deckblatt 15 zum Flächennutzungsplan wurde vom Gemeinderat festgestellt und der Bebauungsplan „WA Lindfeld III“ als Satzung beschlossen.
Der Tagesordnungspunkt zur Einstellung des Aufstellungsverfahren für einen Sachlichen Teilflächennutzungsplanes „Windkraft“ im Planungsgebiet Straubing-Bogen Ost wurde vertagt, um eine eventuelle zusammenfassende Stellungnahme des Landratsamtes Straubing-Bogen oder des Kreisverbandes des Bayerischen Gemeindetages abzuwarten. Das Einvernehmen des Gemeindegremiums erteilt wurde dem Bauantrag auf Neubau eines Holzschuppens in Florianstraße 8 und dem Bauvorhaben auf Errichtung von drei freistehenden Werbeanlagen Im Gewerbepark 1. Die notwendigen Befreiungen von den jeweiligen Festsetzungen der entsprechenden Bebauungspläne wurden erteilt. Ein Genehmigungsverfahren nicht einzuleiten galt es für den Neubau einer Wohnanlage in Ringstraße 20 und dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Friedenstraße 1, weil beide im Genehmigungsfreistellungsverfahren zu behandeln sind, so die Beschlusslage.
Tekturplanung
Das Einvernehmen zur vorliegenden Tekturplanung zum Neubau eines Carports (jetzt Doppelgarage) in Schafberg 2 wurde ebenfalls erteilt. Erfreut informierte Bürgermeister Hans Hornberger, dass das neue Feuerwehrfahrzeugs HLF 10 der FFW Hunderdorf eingetroffen ist und die Segnung durch Pfarrer Pater Martin Müller am Sonntag, 26. November, erfolgt. Vermelden konnte der Gemeindechef, dass die offizielle Einleitung der einfachen Dorferneuerung Steinburg am Montag, 4. Dezember, durch Roland Spiller, Amtsleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung erfolgen wird. Der Gemeindechef informierte auch über den eingegangenen Antrag mit Unterschriftensammlung auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h für Lintach 23 bis 30. Der Antrag wird zur Stellungnahme an die Polizeiinspektion Bogen weitergeleitet.
Im Rahmen einer Fraktionsanfrage sprach sich der Gemeinderat Hunderdorf schließlich auch einmütig dafür aus, verschiedene Straßensanierungs- und Asphaltierungsmaßnahmen in der Thananger Straße, an der Straße Am Bauhof, einem Teilbereich der Ortsdurchfahrt Gaishausen und eines Teilstückes im Breitfelder Weg sowie den Ausbau der Freifläche zwischen Waschplatte und Salzfager am Wertstoffhof in den Haushalt 2018 einzuplanen und umzusetzen. Auch wurde der Auftrag zur Erstellung eines Brandschutzkonzeptes vergeben und ein Abschluss eines Brandschutzvertrages genehmigt.
Quelle: Bogener Zeitung, 20.11.2017
Fröhliches Wiedersehen nach 45 Jahren

Hunderdorf. (xk) Die Klassen 9a und 9b des Entlassjahrgangs 1972 der Volksschule Hunderdorf feierten im Gasthaus Hiebl in Neukirchen ihr mittlerweile fünftes Klassentreffen. 45 Jahre ist es her, dass die Schulentlassung erfolgte. Das Klassentreffen begann am Samstag um 15 Uhr mit einem Willkommensgruß des Organisators Alfons Bugl. Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen sowie Gebäck, das vom Organisationsteam um Evi, Josefine und Kornelia selbst gebacken wurde. Mit über 43 Teilnehmern war das Klassentreffen gut besucht. Zudem konnte der ehemalige Lehrer Franz Höfinger in der Runde willkommen geheißen werden. Er hatte auch ein Album dabei, in der die besten Entschuldigungen seiner damaligen Klasse abgebildet waren. Diese Entschuldigungen waren mit netten Pointen gespickt, die für viel Gesprächsstoff und Lacher sorgten. Weiterhin wurde ein von Alfons Bugl zusammengestellter Rückblick mit Bildern der letzten zwei Treffen der Runde kurzweilig vorgestellt. Groß war die Freude des Wiedersehens und es gab viel zu erzählen. – Bild: Die Schulabgänger von 1972 freuten sich über das Wiedersehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2017
Am Altar treu gedient
Dankeschönnachmittag für Ministranten
Windberg. (esch) Zum Ende des Kirchenjahres lädt die Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt immer die Ministranten und deren Eltern zu einem Dankeschönnachmittag ein. In diesem Jahr trafen sie sich entgegen der sonstigen Gepflogenheiten nicht erst am Christkönigssonntag, sondern bereits eine Woche früher, am Nachmittag des Volkstrauertages, zu einer gemütlichen Kaffeerunde mit Rückblick, Ausblick und Ehrungen.
Windbergs Pfarrer, Abt Hermann Josef Kugler, und Pater Felix Biebl, nehmen dabei immer die Gelegenheit wahr, sich bei der Ministrantenschar für ihren zuverlässigen und treuen Dienst im abgelaufenen Jahr zu bedanken, den sie auch zu außergewöhnlichen Zeiten, an ungewöhnlichen Orten und bei den unterschiedlichsten, zum Teil sehr widrigen, Wetterlagen ausüben.
Eva Mühlbauer ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Dabei erinnerte sie an Aktionen wie Sternsingen, Faschingsdisco, Karfreitagsratschen, Bowling, die Sommerfreizeit in Benediktbeuren, den Grillabend oder den Lasertag. Pater Felix erwähnte in seinem Ausblick auf kommende Vorhaben die große internationale Romwallfahrt für die Älteren, die mit den Minis aus Steingaden durchgeführt wird, wo der Windberger Pater Petrus Adrian Lerchenmüller als Pfarrer wirkt. Weil die jüngeren Ministranten wegen der Altersgrenze noch nicht mit gegen Ende der Sommerferien eine eigene Freizeit vorgesehen.
Mit ihrem „Vergelt’s Gott“ an die Minis verbanden Abt und „Kaplan“ auch den Dank an die Eltern der jungen Leute für ihre Bereitschaft, sie in ihrem Dienst am Altar zu unterstützen und bei nicht liturgischen Anlässen immer wieder Fahrdienste zu übernehmen, Aufsichtspersonen zu sein oder für Kuchenspenden zu sorgen. Fester Bestandteil ist immer die Ehrung der Minis, die im abgelaufenen Jahr am eifrigsten ihren Altardienst versehen haben. In diesem Jahr bildeten Josefine Adam, die Geschwister Laura, Lisa und Thomas Hafner sowie Johannes Stöckl die Spitzengruppe. Sie erhielten als Dankeschön für ihren häufigen Dienst am Altar zusätzlich zum allgemeinen Geschenk je einen Kino-Gutschein.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.11.2017
In Straßen und Grundkauf investiert
Bürgermeister informierte – Nutzung des alten Schulhauses noch offen
Windberg. (jp) Vor rund 65 Zuhörern erläuterte Bürgermeister Hans Gstettenbauer bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Amann die wichtigsten Zahlen und Maßnahmen des 3,35 Millionen Euro umfassenden Haushalts 2017 (Vorjahr 3,11 Millionen Euro) der Gemeinde Windberg und gab einen Ausblick auf die anstehenden Vorhaben. Besonders würdigte der Bürgermeister das Engagement der Mitglieder seiner Gemeinde.
Bürgermeister Gstettenbauer stellte zunächst die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben des mit 3,35 Millionen Euro aufgestellten Haushalt 2017 vor und erläuterte, dass gerade im Bereich Schule und Kindergarten viel für die Kinder geleistet werde, aber auch beim Straßenunterhalt einschließlich Winterdienst sich deutliche Ausgaben ergeben. Eine erfreulich positive Entwicklung gab es bei der Gewerbesteuer, die um das Zweieinhalbfache gegenüber 2016 steigen wird. Auch die Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer steigen weiter an, während die Schlüsselzuweisungen leicht gefallen sind. Erfreulich sei, dass der Schuldenstand weiter gesenkt werden konnte. Lässt man die Kreditaufnahme für das Biomasseheizwerk unberücksichtigt, dessen Kosten von den Entgelten für die Wärmelieferung und Stromeinspeisung gedeckt werden, ist die Gemeinde Windberg Ende 2017 sogar schuldenfrei.
Die größeren Ausgaben im Verwaltungshaushalt sind die erneut gestiegene Kreisumlage mit 395 200 Euro, die Personalkosten mit 291 600 Euro, die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft mit 144 200 Euro und die Umlagen für die Grund- und Mittelschule mit 125 900 Euro.
Einen der Schwerpunkte der Investitionen in 2017 stellen die rund 124 000 Euro Ausgaben beim allgemeinen Grunderwerb und die Planungskosten in Höhe von knapp 33 000 Euro zur zurückgestellten Oberbauverstärkung der Straßen Riedfeld, Riedfeldplatz und Bergstraße dar, die ursprünglich mit 685 000 Euro im Haushaltsplan angesetzt waren. Weitere Maßnahmen waren die Errichtung von Lagerbuchten mit knapp 15 000 Euro und der Umbau von Fertiggaragen zu WC-Anlagen beim Bauhof mit 5600 Euro. Im Bereich Brandschutz wurden für den Einbau der vorgeschriebenen Abgasanlage in der Fahrzeughalle und für die Anschaffung eines neuen Hebekissens etwa 3 500 Euro ausgegeben. Die Errichtung einer E-Bike-Station bei den öffentlichen Toiletten beim Amtshaus (Torbogen), die im Haushalt 2017 mit 5 000 Euro angesetzt war, wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 durchgeführt.
Der restliche Kostenanteil an die Gemeinde Hunderdorf für fünf der insgesamt 17 neuen Krippenplätze bei der Kindertagesstätte „St: Nikolaus“ in Hunderdorf mit 30000 Euro wird nach Prüfung des‘ Verwendungsnachweises durch die Regierung von Niederbayern voraussichtlich erst im Kalenderjahr 2018 zur Zahlung fällig.
Bürgermeister Gstettenbauer berichtete fortfahrend, dass die geplante Sanierung der Bergstraße und der Straßen „Riedfeldplatz/Riedfeld“ bei geschätzten Kosten von 685 000 Euro nach den Einwendungen von einer Mehrheit der betroffenen Bürger und Anlieger vom Gemeinderat bis auf Weiteres zurückgestellt wurde. Er verwies darauf, dass diese Entscheidung einer späteren Durchführung von Straßenausbaumaßnahmen und der satzungsmäßigen Erhebung von Straßenausbaubeiträgen nicht entgegensteht.
Auch der Umbau des ehemaligen Schulhauses zum „Haus der Vereine“ konnte aufgrund der großen finanziellen Belastungen, die den Handlungsspielraum der Gemeinde auf Dauer einschränken würden, nicht umgesetzt werden.
Anschließend ließ der Bürgermeister in der Bildpräsentation Ereignisse in Pfarrei und Kloster sowie die mannigfaltigen Vereins- und Feuerwehraktivitäten Revue passieren, die für ein buntes Leben im Klosterdorf sorgten.
„Für 2018 werden wieder vielfältige Aufgaben auf die Kommune zukommen“, so Gstettenbauer. Die Sanierung von mehreren Gemeindestraßen und des. Dorfweihers, die Fortführung der Kanalsanierungsmaßnahmen, der barrierefreie Umbau des Amtshauses, die Überdachung der Lagerbuchten am Bauhof, das 2. Verfahren für die Breitbanderschließung nach dem Bayerischen Breitbandförderprogramm und nicht zuletzt die Planungen für eine zukünftige Nutzung des ehemaligen Schulhauses sind dabei nur einige der geplanten Vorhaben.
Eine erfolgreiche Arbeit in der Gemeinde sei auch auf die ständige Unterstützung der Mitbürgerinnen und Mitbürger angewiesen, resümierte das Gemeindeoberhaupt und dankte allen für die engagierte Mitarbeit. In der anschließenden Diskussion konnten die Fragen der Bürger zu verschiedenen Themen beantwortet werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2017
„Große lesen für Kleine“
Vielfältiges Programm mit vielfältigen Gästen
Hunderdorf. (sp) Der Freitag stand an der Grund- und Mittelschule Hunderdorf ganz unter dem Motto „Große lesen für Kleine“. Alle Klassen beteiligten sich an diesem Vorlesetag. Nicht nur Mittelschüler lasen den Grundschülern vor, sondern die 6. Klasse der Mittelschule hatte dieses Jahr als Lesetext mit Spieleinlagen den Klassiker „Romeo und Julia“ vorbereitet.

Aber auch ganz „Große“ waren an diesem Tag zu Gast und lasen aus Kinderbüchern vor. So erklärten sich der Bürgermeister von Hunderdorf Hans Hornberger sowie der 3. Bürgermeister Max Höcherl bereit für eine Vorlesestunde in den 4. Klassen.
Bürgermeister Hornberger stellte das Bilderbuch „Ritter Rüstig und Ritter Rostig“ vor und verdeutlichte das Gelesene gar mit einer Tafelzeichnung. Mit schwungvollen Strichen — manchmal über sich selbst schmunzelnd — zauberte er Blumen und Burgen auf die Tafel und zog mit seinem Vortrag die Schüler in den Bann. Der dritte Bürgermeister, Max Höcherl, las das Bilderbuch „Guten Tag, lieber Feind“ von Gudrun Pausewang vor, in dem die gerade in der jetzigen Zeit so bedeutenden Themen „Toleranz und Unvoreingenommenheit“ im Mittelpunkt stehen. Mit seinem mitgebrachten Fernglas ermunterte Höcherl die Schüler dazu, immer zuerst offen auf ihre Mitmenschen zuzugehen, ganz genau hinzusehen und sich ein eigenes Bild von ihnen zu machen. In einer weiteren Stunde kamen auch noch die „großen Mitschüler“, die Schüler der achten Klasse, und lasen eine Geschichte von Kommissar Kugelblitz vor. Dazu entwickelten sie sogar einen eigenen Fragebogen, um zu kontrollieren, ob die Schüler auch alles verstanden hatten. Außerdem waren Mamas, eine Oma und auch eine ehemalige Lehrkraft in den Klassen zu Gast.
So wurden im Rahmen des Vorlesetages die Kinder der Kombiklasse 1/2 von Klassenelternsprecherin Kathrin Wirth und ihrer Mutter Irma Exner besucht. Aufmerksam lauschten die Kinder voller Begeisterung dem Erzähltheater (Kamishibai) zum „Sterntaler-Märchen“. Ein weiterer Höhepunkt war dann anschließend die gestalterische Umsetzung. Die Kinder durften unter Anleitung von Kathrin Wirth mitgebrachte Holzsterne mit Farben, Glitzern und Perlen gestalten. In der 1. Klasse war die ehemalige Grundschullehrerin F. Stierstorfer zu Gast sowie in der-2—Klasse das Elternbeiratsmitglied und Klassenelternsprecherin Plötz. Sie trug den aufmerksam zuhörenden Kindern die Erzählung „Der Nussknacker“ von E.T.A. Hoffmann vor, motivierend und anschaulich untermalt mit Bildern und Musik von Tschaikowsky. Auch die Klassenelternsprecherinnen der 3b, F. Hafner und F. Gilch, nahmen sich Zeit und lasen vor.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2017
Neue Wohnflächen ausgewiesen
Auch Gewerbegebiet — Bürgermeister informiert bei Bürgerversammlung
Hunderdorf. (jp) „Es hat sich viel getan tim Gemeindegeschehen“, leitete Bürgermeister Hans Hornberger seine umfangreichen Ausführungen bei der Bürgerversammlung am Freitag vor gut 50 Zuhörern im Gasthaus Solcher in Ehren ein und informierte über die wichtigsten Maßnahmen und Planungen zur Stärkung der Infrastruktur. Dazu gehören Wohn- und Gewerbegebietsausweisungen, Straßensanierungen und etliche weitere Projekte, die im Rahmen des Zwölf-Millionen-Haushalts durchgeführt wurden. Der Ausblick auf die Vorhaben der nächsten Jahre verdeutlichte, dass die Gemeinde auch für die Zukunft viel vorhat.
„Viele Ziele, die wir uns gesteckt haben, konnten wir wieder erreichen oder zumindest die Weichen für die nächsten Jahre stellen durch ein tatkräftiges Zusammenwirken aller Beteiligten und der Bürger auf einer breiten Vertrauensbasis“, so der Rathauschef. Nachdem er über die wichtigsten Haushaltszahlen informiert hatte, ging er auf die Einwohner ein. Um die Einwohnerzahlen zu steigern, sei die Gemeinde auch weiterhin um Baugebiete bemüht. „Durch neue Wohnbaugebiete werden jungen Familien Anreize geboten, in der Gemeinde zu bleiben oder dafür einen Zuzug zu schaffen.“ Dazu wurden aufgezeigt die abgeschlossenen Baugebietserschließungen mit sieben Bauplätzen im Baugebiet Hochfeld-Süd II bei Lindfeld und der neue Wohnbaubereich „Hochfeld-West“ mit 20 Bauparzellen im ersten Planungsabschnitt, in Anbindung an die Florianstraße Richtung Friedhof.
Zudem wurde das Bauleitplanungsverfahren „Allgemeines Wohngebiet Lindfeld III“ für ein künftiges Wohnbaugebiet mit 26 Bauparzellen mit dem Satzungsbeschluss des Gemeindegremiums abgeschlossen. Ebenfalls fertiggestellt werden konnten die Erschließungsarbeiten für das neue Gewerbegebiet Breitfeld-Ost; zum Erschließungsmaßnahmenumfang gehören neben den Straßenbauarbeiten für die Erschließungsstraße auch eine Fahrbahnverbreiterung mit Abbiegespur entlang der Staatsstraße St 2139 mit Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer inklusive der Verlegung eines Teilstückes des Schmutzwasserkanals in der bestehenden Industriestraße. Hornberger verwies weiterhin auf die Fertigstellung und den barrierefreien Ausbau der WC-Anlagen im Erdgeschoss der Mittelschule bei zu erwartenden Kosten von rund 108 000 Euro. Derzeit voll im Gange ist die Erneuerung der WC-Anlagen im Obergeschoss des gleichen Gebäudes mit einem Kostenaufwand von ebenfalls rund 108 000 Euro.
Bibliothek gewinnt Preis
Darauffolgend berichtete er über die Sanierung der Straße Lindfeld mit linksseitig asphaltiertem Gehweg und einem Regenwasserkanal bei einem Kostenaufwand von rund 330 000 Euro. Besonderen Erfolg konnte die Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg verzeichnen, konnte diese doch den Kinderbibliothekspreis gewinnen, dotiert mit 5 000 Euro. Der Rathauschef berichtete weiterhin vom zweiten Verfahrenseinstieg nach der Bayerischen Breitbandförderrichtlinie zur Fortschreibung des Breitbandausbaus für die restlichen Ortsteile. Die einfache Dorferneuerung Steinburg wird am 4. Dezember vom Behördenleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung, Roland Spiller, offiziell eingeleitet. Auch wurde die barocke Orgel in der gemeindlichen Kirche St. Edigna in Hofdorf restauriert. Zudem gibt es nunmehr im Friedhof in Hunderdorf auch eine Stelenanlage für Urnenerdbestattungen.
Der Bürgermeister führte als Investitionspläne die Generalsanierung des Hallenbades mit Lehrschwimmbecken und Sanitärräumen (1,6 Millionen Euro) an, welche 2018 durchgeführt wird. 2019 soll die Anlage der Schule, den Vereinen und der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stehen. Zudem sind Straßensanierungen eingeplant. Die Erschließung des in Richtung Eglsee geplanten Wohnbaugebietes „WA Lindfeld III“ ist für den Frühherbst anvisiert. Ein größeres Vorhaben ist der Bau eines Entlastungskanals samt Regenüberlaufrückhaltung in der Windberger Straße zur Verbesserung der Niederschlagswasserableitung bei Starkregenereignissen.
In der Fragestellung wurde eine Folgenutzung des Grundstücks des ehemaligen Rewe-Marktes für eine Senioreneinrichtung hinterfragt. Hier stellte Hornberger, die grundsätzliche Eignung des Grundstücks aufgrund seiner bauplanungsrechtlichen Situation für derartige Einrichtungen infrage. Angeregt wurde die durchgängige Öffnung der Toiletten in der Trauerhalle.
Antrag: Öffnung der Toilette
Die gängige Praxis, dass die Einrichtung nur vor und nach Beerdigungen geöffnet sei, sei gewählt worden, um Vandalismus vorzubeugen und kein zusätzliches Betreuungs- und Reinigungspersonal vorhalten zu müssen. Vorgetragen wurden Anfragen zur vorübergehenden Freigabe der Gehweganbindurig vom Baugebiet Hochfeld-West zur Lintacher Straße zur Kraftfahrzeugnutzung bzw. zur Erweiterung um Parkplatzmöglichkeiten.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2017
Knaben 16 wurden Meister
Rückblick bei Jahresabschluss der Tennisabteilung
Hunderdorf. (he) Die Abteilung Tennis des SV Hunderdorf hat kürzlich ihre Jahresabschlussfeier im Gasthaus Hüttinger in Windberg durchgeführt, im Rahmen derer Abteilungsleiter Matthias Bugl einen Rückblick auf die zurückliegenden sportlichen Ereignisse präsentierte.
Einen Teilnehmerrekord gab es mit 27 Spielern beim Schleiferlturnier zum Saisonbeginn am 1. Mai. Mit zwei U-10-, zwei Bambini-, einer Knaben-14-, einer Knaben-16-, zwei Herren- und einer Damenmannschaft beteiligten sich insgesamt zehn Mannschaften der Abteilung an den Verbandsspielrunden. Zudem spielte ein Team als Spielgemeinschaft mit dem TSV Bogen in einer Privatrunde. Diese Mannschaft erreichte in der Vorwahlrunde, die der Hunderdorfer Kornelius Klar organisierte, einen sehr guten zweiten Platz. Natürlich war die Meisterschaft der Knaben 16 in der Bezirksklasse 1 der Höhepunkt der Saison, so der Abteilungsleiter.
Die Vereinsmeisterschaften 2017 brachten folgende Ergebnisse: Damen: 1. Claudia Miedaner, 2. Veronika Hanner, 3. Verena Krieg und Teresa Prietsch. Herren: 1. Florian Schötz, 2. Ewald Scherl, 3. Christopher Hanner und Karl-Heinz Schießl. Herren 50: 1. Hans Freundorfer, 2. Kornelius Klar, 3. Heinz Hentschirsch. Die Meisterschaften im Damen- und Herren-Doppel mussten wegen widriger Wetterverhältnisse ausfallen. Die Ergebnisse der Mixedmeisterschaften lauten wie folgt: 1. Claudia Miedaner/Julius John, 2. Teresa Prietsch/Matthias Bugl, 3. Quirin Weber/Karl Miedaner. Für die Mixedteams erfolgte dann die Siegerehrung. In vielerlei Hinsicht war das Weinfest, welches im Anschluss an das Mixed-Turnier stattfand, ein voller Erfolg.
Die Erwartungen bei der Durchführung von drei Leistungsklassenturnieren mit insgesamt 61 Aktiven wurden bei Weitem übertroffen, so der Abteilungsleiter. Er sprach in diesem Zusammenhang Christopher Hanner, der maßgeblich bei der Organisation mitgewirkt hat, seine Anerkennung aus. Für das unermüdliche Engagement im Schüler- und Jugendbereich wurden Heinz Hentschirsch und Andi Diewald gelobt.
Matthias Bugl hob auch die Arbeit von Martha Prommersberger in der Sorge um das Tennisheim und von Hannah und Heribert Melchner für die Bereitstellung von Zierpflanzen und deren Pflege hervor. Hans Peter Pott sorgte mit vielen Arbeitsstunden für stets gut bespielbare Tennisplätze., Für das nächste Jahr steht die Feier des 40-jährigen Bestehens der Abteilung Tennis an, und es sind auch verschiedene Baumaßnahmen wie zum Beispiel ein Geräteschuppenanbau geplant, schloss der Abteilungsleiter seine Ausführungen ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.11.2017
„Ehrenamtlichen des Jahres“ ernannt

Mit einem feierlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen bedankte sich die Abteilung Fußball des SV Hunderdorf bei ihren ehrenamtlichen Helfern, Trainern und Funktionären. Mit dieser Veranstaltung sagt die Abteilung Fußball Dankeschön zu ihren Ehrenamtlichen und deren Partnern. Der 3. Bürgermeister Max Höcherl jun. und der Vorstand des SV Hunderdorf, Heribert Hüttinger, betonten die großartigen Leistungen der Ehrenamtlichen für den Verein und für die Gesellschaft. Ohne ihr uneigennütziges Engagement wäre kein Vereinsleben möglich und ohne Vereinsleben verliert auch die Gemeinde Hunderdorf an Lebensqualität. Im Anschluss bedankte sich der Vereinsehrenamtsbeauftragte Fabian Hainz für die lobenden Worte und im Namen der Abteilung Fußball bei allen Ehrenamtlichen für die Arbeit. Hainz ermutigte die Anwesenden, öffentlich zu ihren Leistungen zu stehen, denn sie können mit Stolz behaupten Ehrenamtliche des SV zu sein. Außerdem betonte er in seiner Laudatio, dass der SV ein mustergültig geführter ‚Verein sei. Mit seinen Vereinsstrukturen, seinen sozialen und sportlichen Leistungen für alle Altersklassen, sowie der guten Jugendarbeit seien die Hunderdorfer Fußballer zum wiederholten Male den hohen Anforderungen des BFV gerecht geworden. Aufgrund dieser Leistungen präsentierte der Vereinsehrenamtsbeauftragte die von BFV überreichte Wiederholung der „Goldenen Raute mit Ähre“. Eine Person aus der geselligen Runde wurde besonders hervorgehoben. Der Jugendleiter Matthias Feldmeier wurde zum „Ehrenamtlichen des Jahres 2017″ ernannt. Ohne sein außerordentliches Engagement wäre die Abteilung in keinem solch guten Zustand. Matthias Feldmeier erhielt neben einer Urkunde ein Präsent. Bild (von links): SVH-Vorstand Heribert Hüttinger, Öffentlichkeitsbeauftragter Andreas Janda, Ehrenamtlicher des Jahres, Matthias Feldmeier, Jugendleiter Tobias Kunze, Vereins-Ehrenamtsbeauftragter Fabian Hainz, stellvertretender Abteilungsleiter Fußball Florian Freundorfer, 3. Bürgermeister Max Höcherl jun., stellvertretender Abteilungsleiter Fußball Lukas Schmalzl. (Foto: sd)
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2017
Jubiläum in aller Stille
Windberger Kirche wurde vor 850 Jahren geweiht
Windberg. (esch) Der Gedenktag an die Weihe einer Kirche, besonders dann, wenn es sich um ein rundes Jubiläum handelt, ist gemeinhin Anlass für größere Festlichkeiten. Dies hätten auch gerne Pfarrei und Prämonstratenserabtei Mariä Himmelfahrt anlässlich des 850. Jubiläums der Weihe der heutigen Pfarr- und Klosterkirche getan. Doch die derzeit laufenden Arbeiten der Innensanierung der Kirche ließen die Verantwortlichen von Gemeinde und Kloster von besonderen Feierlichkeiten Abstand nehmen. Das Ereignis wird stattdessen am Dienstag, 28. November, in aller Stille gefeiert. Die offizielle Jubiläumsfeier soll später in Zusammenhang mit der Wiedereröffnung des Gotteshauses im Frühjahr 2019 in würdigem Rahmen nachgeholt werden.

Die Weihe der Kirche liegt 850 Jahre zurück. Sie nahm damals am 28. November 1167 Bischof Johannes IV von Olmütz, der vormalige Prämonstratenserabt von Leitomischl, vor. Er weihte nicht nur die Kirche zu Ehren Marias, sondern auch vier Altäre, den Kreuzaltar, den Ägidiusaltar sowie den der heiligen Mauritus, Gereon, Victor und Genossen gewidmeten Altar und den Nikolausaltar. Mit der Kirchweihe 1167 ging eine mehr als. 25-jährige Bauzeit der Kirche zu Ende. Dies kann daraus geschlossen werden, weil am 21. Mai 1142, also vor 875 Jahren, Bischof Heinrich II. Zdik von Olmütz, ebenfalls ein Prämonstratenser, in dem nur angefangenen Bau drei Altäre in den Apsiden weihte. Der südliche Altar war den Apostelfürsten Petrus und Paulus geweiht, der nördliche St. Johannes Evangelist und St. Andreas, der Hochaltar in der Apsis des Hauptschiffes war der heiligsten Dreifaltigkeit, der Muttergottes und dem Regelvater der Prämonstratenser, dem heiligen Augustinus gewidmet. Es zeigt sich also, dass in der Windberger Klosterkirche einstmals mehr Altäre standen, die heute zum Teil nicht mehr vorhanden sind.
Klostergemeinschaft und Gemeinde werden des Weihetages der Kirche in kleinem Rahmen gedenken. Am Dienstag, 28. November, ist um neun Uhr in der Sakristei eine Eucharistiefeier mit Gedenken an die Toten aus der langen Geschichte des Kloster’s vorgesehen. Abends findet eine „Nacht der Lichter“ statt. „In dieser abendlichen Gebetsstunde wollen wir“, so Abt und Pfarrer Hermann Josef Kugler, „als „lebendige Steine“ in der Kirche von Windberg beten und singen.“
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2017
15 neue Ministranten aufgenommen

Beim Vorabendgottesdienst zum Christkönigssonntag wurden in der Pfarrei Sankt Nikolaus in Hunderdorf wieder 15 neue Ministranten aufgenommen, sodass sich die Zahl der Messdiener nun auf insgesamt 98 erhöht hat, worüber sich der Pfarrherr sehr freut zeigte. In seiner Predigt sagte Dekan Pater Martin Müller: „Bei eurer Erstkommunion in diesem Jahr ist Jesus euch als Menschenfischer verkündet worden und heute seid ihr, durch die Bereitschaft euren Dienst in der Kirche zu tun, eine weitere Freundschaft mit Jesus eingegangen. Nun seid ihr eingegliedert in die große Gemeinschaft der Ministranten.“ Pater Martin sagte den „Neuen“ zu, dass sie nun ganz nahe am Geschehen am Altar seien wie die Jünger beim letzten Abendmahl und empfahl ihnen, miteinander am Weg zu bleiben und mit Jesus eine enge Freundschaft zu knüpfen. Die Oberministranten Magdalena Gall und Florian Knott riefen dann die neuen Ministranten Josephine Dütsch, Bastian Gütlhuber, Felix Hauner, Andreas Janker, Jan Kapitza, Melanie Kerscher, Lina Mühlbauer, Marius Nusko, Simon Obermeier, Patrick Paulus, Laura Schlecht, Leo Stegbauer-Weiss, Tia-Lena Tanne, Marleen Thomas und Fabio Verdile zum Altar und sie antworteten: „Hier bin ich!“ Die Ministranten gelobten, ihren Dienst am Altar zu verrichten und Pater Martin sprach ihnen den Segen Gottes zu. Dann hießen er und alle Ministranten die neuen Ministranten herzlich willkommen. Mit dem Lied: „Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt, dass unser Licht vor allen Menschen brennt“ endete der Gottesdienst und Pater Martin dankte noch den Eltern für die Unterstützung und den Gruppenleitern und Oberministranten für die Ausbildung. Im Pfarrheim traf man sich noch zum Kennenlernen und zum gemütlichen Beisammensein. – Bild: Pater Martin (links), obere Reihe Oberministranten und Gruppenleiter, erste und zweite Reihe die 15 neuen Ministranten. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2017
800 Euro für die Bettina-Bräu-Stiftung
Die Landfrauen aus Hunderdorf und Steinburg trafen sich am Samstagnachmittag zu einem gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Freudenstein in Au vorm Wald. Ortsbäuerin Jutta Hacker dankte den Frauen für ihr stetes Mittun bei allen Unternehmungen. Sie hielt einen kurzen Rückblick auf das Geschehen im fast abgelaufenen Jahr. Dabei hob sie besonders das Kuchenbacken und den Kaffee- und

Kuchenverkauf beim Mühlhiaslmarkt hervor an dem sich auch die Landfrauen aus Gaishausen immer beteiligen. Durch die Einnahmen aus dieser Aktion ist es den Landfrauen auch möglich, immer wieder soziale Einrichtungen zu unterstützen. Pfarrherr Pater Martin Müller bedankte sich bei den Landfrauen für ihr Engagement. Ortsbäuerin Jutta Hacker hatte auch in diesem Jahr wieder eine großzügige Spende in Höhe von 800 Euro für die Bettina-Bräu-Stiftung. Sie übergab die Geldscheine in Form eines Engels an Irmgard Bräu. Irmgard Bräu sagte ein herzliches Vergelt’s Gott für die Unterstützung der Stiftung und im Namen der krebskranken Kinder und sie hoffte, dass eines Tages kein Kind mehr an der Krankheit Krebs versterbe. Zum Schluss des Beisammenseins sagte Jutta Hacker einfach: „Danke für die guate Zeit“ und sprach dabei ihren Dank auch ganz besonders ihrer Vertreterin Manuela Aumer und ihren Kolleginnen Andrea Gütlhuber und Petra Hastreiter für die gute Zusammenarbeit aus. (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2017
Klaus Bielmeier feierte 75.
Klaus Bielmeier aus Unterholzen bei Perasdorf feierte in diesen Tagen inmitten seiner Familie mit zahlreichen Gratulanten seinen 75. Geburtstag. Schon seine Kindheit verbrachte er in diesem Ortsteil der

Gemeinde, ehe er als Jugendlicher ins Internat des Humanistischen Gymnasiums nach Straubing zog. Sein Abitur legte Bielmeier am Neuen Gymnasium in Regensburg ab, wo er schließlich auch sein Lehramtsstudium begann. Nach Einsätzen in Neukirchen vorm Wald, in Obermühlbach als Schulleiter und in Perasdorf arbeitete er den Großteil seiner beruflichen Laufbahn als Lehrer an der Hauptschule in Schwarzach. Bielmeier, der die Interessen der Perasdorfer drei Perioden lang im Gemeinderat und lange Jahre im Pfarrgemeinderat vertrat, ist leidenschaftlicher Hobbygärtner – im Windberger OGV bekleidet er ein Vorstandsamt – und langjähriger Basssänger im Perasdorfer Kirchenchor. Besonders erwähnenswert aber ist sein Engagement als Kulturreferent für 36 Trachtenvereine des Bayerischen Waldgaus. Bielmeier, selbst Schriftführer im Windberger Trachtenverein, versucht hierbei, unsere Heimatkultur und die zeitgenössische Mundart der Region einzufangen und mithilfe von Lesungen an Grundschulkinder weiterzugeben. Mit seinen Erkenntnissen unterstützt er die linguistische Mundartforschung der LMU München. Privat lebt er mit seiner Frau Anna, mit der er seit nunmehr 50 Jahren verheiratet ist und zwei Kinder hat, im gemeinsamen Haus in Unterholzen. Das Pflegen seines Obstgartens erfreut ihn ebenso wie bayerische und zeitgenössische Literatur. – Bild: Jubilar Klaus Bielmeier in seiner Tracht.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2017
Ewig wird es still in jedem Leben
und die Füße gehen müde ihren Gang.
Einmal muss man aus den Händen geben,
was man festhielt viele Jahre lang.
Schweren Herzens nahmen wir Abschied von
Herrn Josef Poiger

geb. 3. August 1939 gest. 14. November 2017
Hunderdorf, Ittling, Günzburg, den 27. November 2017
Du wirst uns sehr fehlen:
Deine Fanny
Deine Monika mit Detlef
Dein Sepp mit Sandra
Deine Evi mit Helmut
Deine Enkel: Tabea und Elias
Dein Bruder Anton mit Familie
im Namen aller Angehörigen
Die Urnenbeisetzung fand auf Wunsch des Verstorbenen im engsten Familienkreis statt.
Allen, die sich im Gebet mit uns verbunden fühlen, danken wir von Herzen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2017
Neues Einsatzfahrzeug gesegnet
Kosten liegen bei 360000 Euro — Dankesworte für engagierte Feuerwehrler
Hunderdorf. (xk) Einen großen Meilenstein hat am Sonntag die Freiwillige Feuerwehr Hunderdorf gefeiert: Nachdem Pfarrer Martin Müller das neue Hilfeleistungs-Löschfahrzeugs 10 (HLF 10) gesegnet hatte, erfolgte die offizielle Indienststellung durch Bürgermeister Hans Hornberger. Damit ist die Wehr, die heuer bereits 61 mal alarmiert worden ist, technisch und funktional bestens gerüstet. KBI Klaus Weninger betonte, dass eine bestmögliche Ausrüstung für die heutigen Anforderungen der einsatzstarken Wehr unerlässlich sei.

Zunächst besuchten die Hunderdorfer Feuerwehrzugehörigen in Uniform den von Pfarrer Martin Müller zelebrierten Gottesdienst in der Pfarrkirche „Sankt Nikolaus“, der vom Kirchenchor unter der Leitung von Sebastian Obermeier an der Orgel eine festliche Mitgestaltung erfuhr.
Im Anschluss an die Messfeier fand auf dem Kirchenvorplatz der Segnungsakt für das neue Löschfahrzeug statt. Feuerwehrvorsitzender Manuel Achatz dankte Pfarrer Müller für die auf die Feuerwehr abgestimmte Messfeier und die Fahrzeugsegnung. In den von Feuerwehrleuten vorgetragenen Fürbitten wurde die Hilfe des Schutzheiligen erbeten für alle ehrenamtlich Dienstleistenden und unfallfreie Einsätze. Fortfahrend sprach Pfarrer Martin Müller das Segensgebet und erteilte dem neuen Einsatzfahrzeug den kirchlichen Segen. „Mit dem neuen HLF 10 haben wir ein Fahrzeug erhalten, das technisch und funktional auf dem neuesten Stand ist. Wir sind so zusammen mit dem neueren vorhandenen Fahrzeugbestand bestens gerüstet“, bilanzierte Kommandant Michael Krieg. Zur Ausstattung des neuen Fahrzeugs, ein 13-Tonner mit 290 PS und Allradantrieb, verwies der Redner auf einen 1200 Liter Löschwassertank, 125 Liter Schaummittel für Flüssigkeitsbrände, einen Lichtmast, einem vom Fahrzeug angetriebenen Stromgenerator, vier Atemschutzgeräte, einen kompletten Satz für die technische Hilfeleistung, Verkehrsabsicherungsmaterial und Ausrüstung für Chemieunfälle. Weiterhin befinden sich weitere 200 Ausrüstungsgegenstände in diesem universell einsetzbaren Fahrzeug.
Ersatz war dringend nötig
Erfreut über diese Fahrzeugbeschaffung richtete der Kommandant Dankesworte an alle Beteiligten, von Bürgermeister und Gemeinderat, dem FF-Beschaffungsteam über die FF-Landkreisführung bis hin zu seinen engagierten und geforderten Feuerwehrleuten. Bürgermeister Hans Hornberger unterstrich, dass für das in die Jahre gekommene bisherige Löschfahrzeug LF 8 eine Ersatzbeschaffung dringend notwendig war. Die Gesamtkosten beziffern sich auf rund 360 000 Euro, wobei ein Zuschuss des Freistaates Bayern von 83 000 Euro und ein Landkreiszuschuss von 27 700 Euro zu Buche stehen. Der Gemeindechef richtete abschließend Dank an alle Beteiligten bei der Beschaffungsmaßnahme, voran den FF-Führungskräften der Wehr und des Landkreises, sowie an alle Dienstleistenden und übergab das Löschfahrzeug offiziell an die Wehr mit dem Wunsch, stets unfallfrei von Einsätzen zurückzukehren.
Wehr stark gefordert
Kreisbrandinspektor (KBI) Klaus Weninger gratulierte seitens des Landkreises und der FF-Landkreisführungskräfte zum-neuen-HLF 10. Die Hunderdorfer Wehr sei sehr stark gefordert sowohl im eigenen Gemeindebereich als auch überörtlich. Sie sei eine tragende Säule im KBI Bereich II. Um bestmöglichen Einsatz erbringen zu können, brauche es entsprechendes Gerät und das stehe mit dem neuen HLF 10 bereit. Wie wichtig das Fahrzeug ist, zeigte sich gleich nach dem Eintreffen, als auf die Autobahn alarmiert wurde und die Gerätschaften zum Einsatz kamen. Für den Weitblick und für die Beschaffung gebühren dem Kommandanten und seinem FF-Team sowie Bürgermeister und Gemeinderat besonderer Dank, aber auch allen Feuerwehrleuten für ihr vielfältiges Engagement im ehrenamtlichen Dienst, so KBI Weninger abschließend.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2017
Mit dem Tod eines Menschen verliert man vieles,
niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Frau Melanie Bergbauer

geb. 30. September 1934 gest. 22. November 2017
Schafberg, Volxheim, den 28. November 2017
In liebevoller Erinnerung:
Dein Ehemann
Deine Kinder
im Namen aller Angehörigen
Sterberosenkranz am Freitag, den 1. Dezember 2017, um 18.00 Uhr in der Filialkirche Au v. Wald. Trauergottesdienst am Samstag, den 2. Dezember 2017, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Anstelle von Kranz- und Blumenspenden bitten wir um eine Spende zugunsten der Bettina-Bräu-Stiftung bei der Stadtsparkasse München, BIC: SSKMDEMMXXX, IBAN: DE 73 7015 0000 0907 2190 00.
Für bereits erwiesene und noch zugedachte Anteilnahme bedanken wir uns recht herzlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.11.2017
Neue Ministranten aufgenommen

Der Christkönig-Sonntag ist in der Pfarrei Sankt Martin in Schwarzach der Tag, an, dem neue Ministranten, dieses Jahr sind es acht, in die Schar der Altardiener aufgenommen und andere Messdiener verabschiedet werden. In einem feierlichen Einzug zogen Pfarrer Alfons Dirscherl und Gemeindeassistent Martin Bartlreiher mit den Ministranten in die Pfarrkirche ein, um den Christkönig-Gottesdienst zu feiern. Pfarrer Dirscherl zeigte sich erfreut über den großen Zuwachs in der Ministrantenschar und bedankte sich mit einem Präsent für den zum Teil jahrelangen Altardienst bei: Tamara Petzendorfer, Matthias Feldmeier, Roman Strele und Fabian Schwarzensteiner, Stefan Kress und Paul Sommer waren nicht anwesend. Von Oberministrant Adrian Murrer wurde den neuen Altardienern das „Zubehör“ für den Ministrantendienst vorgestellt. Nachdem Pfarrer Dirscherl die Ministranten-Plaketten gesegnet hatte, bekamen die acht Neuen von Gemeindeassistent Martin Bartlreiher und Pfarrer Dirscherl diese Plakette überreicht. Der Pfarrer gab den neuen Altardienern auf den Weg, dass Ministrant von Minister abgeleitet wird. Es gibt Minister der Regierung, aber Ministranten sind Minister eines noch „Größeren“. Die acht neuen Ministranten sind: Philipp Zwickl, Theresa Fuchs, Leonie Wintermeier, Benedikt Breu, Katharina Breu, Isabella Kerscher, Lena Dobler und Franziska Echinger. Auch bedankte sich Gemeindeassistent Martin Bartlreiher bei den Eltern für ihre Unterstützung. – Bild: Die neuen Ministranten mit Tamara Petzendorfer, Matthias Kellermeier (ausgeschieden), Pfarrer Alfons Dirscherl, Martin Bartlreiher, Mesnerin Stefanie Karl und weiteren Ministranten. (Foto: ml)
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2017
Mitglieder geehrt
SPD-Ortsverein feiert Jahresabschluss
Hunderdorf. (sd) Zur Jahresabschlussversammlung des SPD-Ortsvereins Hunderdorf trafen sich die Mitglieder im Gasthaus Amann in Windberg unter der Leitung des Ortsvereinsvorsitzenden und Gemeinderats Stefan Diewald. Die Teilnehmer blickten zunächst auf die politische Arbeit des vergangenen Jahres zurück. Dies war auf

Gemeindeebene unter anderem der Jahresauftakt in Hofdorf, die Teilnahmen am Mühlhiasl- und Kirchweihmarkt und die turnusmäßigen Neuwahlen, welche in Rammersberg durchgeführt wurden. Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes organisierte der Ortsverein einen Infostand mit Johanna Uekermann. Die Delegierten des Ortsvereins Hunderdorf nahmen an den entsprechenden Veranstaltungen teil.
Der Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger, verdienter Mitglieder. Zur Freude der übrigen Teilnehmer wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Gemeinderat Leonhard Reiner sowie Arno Gerhardt geehrt. Für 40-jährige Treue zur Sozialdemokratie konnte Günter Baierl geehrt werden. Günter Baierl brachte sich darüber hinaus jahrelang auch als Mitglied der Vorstandschaft aktiv ein.
In Funktion des stellvertretenden Kreisvorsitzenden zeigte Stefan Diewald die Arbeit des SPD-Kreisverbandes Straubing-Bogen auf. Zuletzt fand die Stimmkreiskonferenz mit Wahl des Landtagskandidaten für die Landtagswahl statt.
Als nächster Tagesordnungspunkt stand „Aktuelles“ auf der Agenda. Hier wurde die Bundestagswahl mit ihrem Ergebnis eingehend erörtert, steht die SPD im Bund doch vor großen Herausforderungen in Hinblick auf die Auswirkungen nach der geplatzten Jamaika-Koalition. Die Gemeinderatsmitglieder berichteten über aktuelle Vorhaben der Gemeinde, darunter die Hallenbadsanierung sowie die Ertüchtigungen des Kanalnetzes. Die SPD/PWG-Gemeinderatsfraktion beantragte die Einführung eines „Tags des Ehrenamts“. Wie in vielen Kommunen in der Umgebung längst üblich, könnte verdienten Gemeindebürgern gedankt und das Ehrenamt gestärkt werden. Zum Abschluss des offiziellen Teils wurde noch mal lebhaft über die geplante Urwahl zur Aufnahme möglicher Sondierungsgespräche für eine GroKo debattiert.
Alle waren sich einig, dass man sich ersten Gesprächen zum Wohle des Landes keinesfalls verschließen sollte. Einer Neuauflage einer möglichen Koalition mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin erteilten die Teilnehmer aber eine deutliche Absage. Zum Schluss wurden die nächsten Termine für das neue Jahr besprochen. So wird auch nächstes Jahr fest mit der SPD zu rechnen sein.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2017
Am Freitag Bilderbuchkino
Hunderdorf. (as) Das nächste Bilderbuchkino findet am Freitag, 1. Dezember, in der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg statt. „Ein kleines Stück vom Glück“ steht auf dem Programm, ein Weihnachtsklassiker mit der schönen Botschaft: Teilen bringt Freude.
Herrn Willobies Weihnachtsbaum passt einfach nicht ins Haus. Deshalb muss die lange Spitze ab. So kommen auch Diener Baxter und Gärtner Tim zu ihrem Traum von einem Weihnachtsbaum. Doch der ist immer noch zu groß. Schnipp, schnapp, die Spitze ab! Bär, Fuchs, Hase und Maus warten nur darauf.
So bekommt ein jeder seinen ganz persönlichen Weihnachtsbaum und ein kleines Stück vom großen Weihnachtsglück. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2017
„Es ist genug, so nimm nun Herr meine Seele“
(1 Kön 19.4)
Im Vertrauen, dass Gott alle Sehnsucht erfüllen kann und Erlösung schenkt, ist
P. Samuel
Christian Geng OPraem
Prämonstratenser der Abtei Windberg

im 48. Lebensjahr, nach 26 Jahren als Mitbruder unserer Gemeinschaft und nach 20 Jahren im Dienst als Priester allzu früh an den Folgen einer schweren Krankheit gestorben. Wir haben uns von ihm in einer Trauerfeier im Bürgersaal in Windberg (als Ausweichort für die wegen Renovierung geschlossene Kirche) im Kreis der Mitbrüder, Familie, Freunde und Kollegen verabschiedet und seine Urne im Konventgrab auf dem Friedhof beigesetzt.
Die meiste Zeit seines priesterlichen Lebens war P. Samuel als Religionslehrer tätig, vor allem am Veit-Höser-Gymnasium und an der Ludmilla-Realschule in Bogen. Seinen priesterlichen Dienst übte er desweiteren als Aushilfe in verschiedenen Pfarrgemeinden aus. Nach seiner Lehrertätigkeit war er in den letzten Jahren in Regenstauf und in Ingolstadt beschäftigt. Vielen war er bekannt durch sein musikalisches Engagement.
Wir danken allen für die Anteilnahme am Tod unseres Mitbruders und Sohnes. Ein besonderer Dank gilt dem Ehepaar Hans und Irmgard Meier aus Stammham, die sich vor allem in der letzten schweren Phase seines Lebens um ihn gekümmert haben.
Gott lasse nun P. Samuel Frieden und Heil finden!
Windberg/Plattling, 29. November 2017
Abt Hermann Josef und Konvent der Abtei Windberg
Roland und Erna Geng, Eltern
Roland, Bruder mit Josefine
Josef Bernhard, Onkel und Taufpate
Quelle: Bogener Zeitung, 29.11.2017