2007# 07

„Eine große Herausforderung“
Jubiläumsgottesdienst von Franz Baumgartner in der Heimat
Hunderdorf.
(hk) „Voll Freude war ich, als sie mir sagten, wir ziehen zum Hause des Herrn“. Mit diesem Chorgesang, unter der Leitung von Walfriede Holzapfel, zog am Samstagabend Pfarrer Franz Baumgartner zusammen mit Pfarrer Pater Martin Müller und Pater Wolfgang Vos sowie einer großen Schar Ministranten in die Pfarrkirche Sankt Nikolaus ein, um hier einen Gottesdienst anlässlich seines zehnten Jahrestages der Priesterweihe zu feiern.
Ortspfarrer Pater Martin sagte, dass der gebürtige Hunderdorfer einst fest zur Dorfgemeinschaft gehörte habe und hier das Glauben gelernt habe. Auch eine Abordnung aus der Seelsorgeeinheit Dalking-Gleißenberg, wo Franz Baumgartner seit 2001 als Pfarrer das Wort Gottes verkündet, war nach Hunderdorf gekommen. Am 28. Juni 1997 wurde Pfarrer Franz Baumgartner im Dom zu Regensburg zum Priester geweiht.

Pater Martin, Pfarrer Franz Baumgartner und Pater Wolfgang. (Foto: hk)

Die Primizfeier am 6. Juli 1997 in Hunderdorf war ein großes Ereignis. „Sein Leben in den Dienst der Kirche zu stellen war eine große Herausforderung“, sagte Pater Martin. Deshalb wollen wir auch in diesem Gottesdienst besonders darum beten, dass viele junge Menschen auch diesen Ruf verspüren und ausleben wollen. Pfarrer Baumgartner freute sich über die Einladung seinen Jubel-Gottesdienst in seiner Heimatpfarrei Hunderdorf feiern zu dürfen. Heimat, so meinte Pfarrer Baumgartner, ist ein Ort, wo man leben könne und wo man sich geborgen fühle. Hier habe ihn vor vielen Jahren der Ruf Gottes, Priester zu werden, getroffen.
Die Zwischengesänge „Freut euch, wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade“, leiteten dann über zur Festpredigt von Pfarrer Franz Baumgartner. Zu Beginn seiner ersten Kaplanstelle in Waldmünchen stellten sich die Leute dort die Frage: „Was, der kommt zu uns?“ Was einen Pfarrer ausmache, so der Prediger, sei, dass er sich für etwas entscheide. Er meinte: „Ich habe vor Jahren mit etwas begonnen, weil es mich reizte. Der Weg war beschwerlich und ich dachte mir, hätte ich bloß nicht angefangen – gehe ich weiter oder zurück? Das Weitergehen erforderte Mühe und Opfer, aber letztlich war ich der Beschenkte.“ Anschließend zog man zum Pfarrgarten, wo bei einem Umtrunk und einer kleinen Stärkung auch noch Zeit war, mit dem einstiegen Hunderdorfer und heutigen Pfarrer Franz Baumgartner einige Worte des Wiedersehens auszutauschen.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.07.2007


Sommerfest ein Erfolg
Motto „Unterm bunten Regenbogen“ lockte viele Gäste
Hunderdorf.
(ta) „Unterm bunten Regenbogen“ — so lautete das Motto des diesjährigen Sommerfestes im Kindergarten Sankt Nikolaus in Hunderdorf. Feierlich eröffnet wurde des Fest um 14 Uhr mit dem Einzug der vier Gruppen, die entsprechend der Regenbogenfarben gelbe, rote, grüne und blaue T-Shirts trugen. Nach dem Eingangslied „Singen unterm Regenbogen“ begrüßte die Kindergartenleitung, Pia Andritzky, alle Gäste.
Anschließend zeigten die Kinder was sie in den vergangenen Wochen passend zu Ihrer jeweiligen Farbe einstudiert hatten. Sogar die Kleinsten aus der Krabbelgruppe konnten die Gäste bereits als rote Sonnenkäfer mit einer Darbietung erfreuen. Darauf folgte ein Regentanz der blau angezogenen Bärengruppe. Diesen schien Petrus allerdings sehr wörtlich zu nehmen und so fing es gleich nach den ersten Takten der Musik heftig zu regnen an. Gäste und Kinder suchten eilig Schutz im Kindergarten, doch schon nach kurzer Zeit ließ das Gewitter nach und die Aufführung konnte fortgesetzt werden.

Die Kinder hatten verschiedene Aufführungen einstudiert.

Es folgten die grün angezogenen Tausendfüßler mit dem Singspiel „Die Raupe Nimmersatt“ und die Vogelnest-Gruppe, die mit ihren gelben T-Shirts „Ab in den Süden“ flogen. Nach der gelungenen Aufführung überreichte der Elternbeirat jeder der vier Gruppen eine Spende von 200 Euro zur freien Verfügung. Im Anschluss an die Darbietungen wurden vom Personal des Kindergartens verschiedene Attraktionen wie Kinderschminken, Losen und eine Spielstraße mit verschiedenen Stationen angeboten. Der Elternbeirat hatte sich um das leibliche Wohl der Gäste angenommen und versorgte die Anwesenden im Biergarten des Gasthofs Edbauer mit herzhaften Brotzeiten und Salaten sowie mit Kaffee und Kuchen.
Zur Verabschiedung der Kinder kam sogar der Kasperl direkt aus Kasperldorf mit einer spannenden Sommerfest-Geschichte in den Hunderdorfer Kindergarten. So wurde dieses Sommerfest 2007 ein gelungener Nachmittag, der aufgrund des Wetters seinem Motto „Unterm bunten Regenbogen“ alle Ehre machte.
Quelle: Bogener Zeitung, 02.07.2007


Wieder schöne Wanderrouten
Bayerwaldverein veranstaltet seinen 35. IVV-Wandertag
Hunderdorf.
(xk) Seinen 35. IVV-Wandertag veranstaltet der Bayerwaldverein Hunderdorf am Samstag, 7., und Sonntag, 8. Juli, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Gerd Peschke. Los geht es am Samstag ab 13 bis 16 Uhr, am Sonntag von 5.30 bis 11 Uhr. Start und Ziel befinden sich heuer erstmals am Sportzentrum beim Sport- und Schützenheim. Jeder mit Lust an Bewegung ist eingeladen, mitzuwandern.
Der 35. IVV-Wandertag wird zum neunten Male auch als DVV-Kinderund Jugendwandertag organisiert. Ein echter Spaß also gerade auch für junge Leute. Kinder- und Jugendwandergruppen sowie Schulklassen sind dazu willkommen. Informationen zur Veranstaltung gibt es beim Bayerwaldverein, Telefon 09422/2475. Anmeldungen sind für kurzentschlossene Teilnehmer auch an Start und Ziel möglich.
Zur Auswahl stehen Strecken von fünf, zehn und 20 Kilometern. Auch , Nordic Walker sind willkommen. Schirmherr der Veranstaltung, die auch für das Internationale Volkssportabzeichen (IVV) gewertet wird, ist Bürgermeister Gerd Peschke. Folgende Wanderrouten werden angeboten: Fünf Kilometer: Vom Ausgangspunkt über die Windberger Straße nach Breitfeld, weiter zur Stempelstelle am Nolteweg, dann links am Gewerbepark vorbei nach Neidau. Von dort geht’s über Oberhunderdorf auf dem Geh- und Radweg zurück. Die Zehn-Kilometer-Strecke trennt sich bei der Stempelstelle am Nolteweg und führt weiter nach Au vorm Wald und Gaishausen (Brotzeit- und Stempelstelle).
Über Hochholz, Grub, Hoch und Thananger führt, die Route schließlich am Radweg nach Hunderdorf zurück. Die 20-Kilometer-Strecke steuert nach der Streckentrennung in Gaishausen in Richtung auf dem Fahrradweg nach Öd, dann weiter über den Wirtschaftsweg nach Steinburg und übers Perlbachtal nach Schickersgrub. Über Neukirchen, Grad, Stippich kommt man nach Öd und Unterwachsenberg (Stempelstelle) bis nach Uttendorf und weiter nach Hochholz. Dort trifft man auf die Zehn-Kilometer-Strecke und wandert zum Ausgangspunkt zurück.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.07.2007


Windberg. Agenda-Gesundheit: Donnerstag, 5.7., 9 Uhr, Nordic Walking, Bushaltestelle Steinhöhe.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.07.2007


Windberg. Trachtenverein: Freitag, 6.7., 17 Uhr, Teilnahme in Tracht beim Bogener Volksfestauszug. Treffpunkt Dorfplatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.07.2007


Windberg/Hunderdorf. VdK: Freitag, 20.7., 12 Uhr, Senioren-Halbtagsfahrt nach Bad Füssing. Anmeldung bei Anna Remiger, Tel. 09422/5822, oder Rudolf Karl, Tel. 09422/3630 (auch für Nichtmitglieder).
Quelle: Bogener Zeitung, 04.07.2007


Schwerpunkt bei Abwasser und Straßenbau
Bürgermeister berichtete über das Gemeindegeschehen – Baugebiet und Gewerbeflächen
Hunderdorf.
(xk) Rund 30 Zuhörer, einschließlich Gemeinderäte, waren zur Bürgerversammlung ins Gasthaus „Baier-Edbauer“ gekommen, bei der Bürgermeister Gerd Peschke mit detaillierten Aussagen über das Gemeindegeschehen sowie die geplanten Vorhaben aufwartete. „Nachdem das Jahresrechnungsergebnis des Vorjahres bei 4,4 Millionen Euro lag, gibt es heuer mit dem 6,9 Millionen , Euro umfassenden Haushalt einen „Investitionshaushalt mit dem Schwerpunkt bei den Abwassermaßnahmen sowie beim Straßenbau“, bilanzierte Peschke.
Es werde eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung verfolgt, so der Gemeindechef, wobei Prioritäten gesetzt werden müssen. Dank der positiven Haushaltsentwicklung konnten die Fertigstellung der Kläranlagensanierung, die Erschließung des Gewerbegebietes sowie Straßenbauten und Straßeninstandsetzungen fortgesetzt oder neu begonnen werden. Trotz der vielen Investitionen wurden die gemeindlichen Steuerhebesätze nicht erhöht und liegen mit 330 Prozent unter dem Landkreisdurchschnitt. Die Pro-Kopf-Verschuldung steige auf etwa 777 Euro.
Wie der Bürgermeister zum Gemeindegeschehen berichtete, stehen im Baugebiet „Lindfeld“ zwei Bauplätze zum Verkauf an und auch bei der Baugebietserweiterung „Hochfeld Süd – Am Wasserwerk“ zeigte er sich zuversichtlich, dass die restliche Grundabwicklung demnächst erfolgen kann und die Erschließung für insgesamt 31 Bauparzellen in Angriff genommen werden könne.
Nach dem Bau des Schlammsilos und des Nachklärbeckens in den Vorjahren kann heuer mit dem Neubau des Belebungsbeckens die Kläranlagensanierung abgeschlossen werden. Die Kosten für das Belebungsbecken beziffern sich auf rund 800 000 Euro, wobei die Kläranlage künftig auf 5 500 Einwohnergleichwerte (bisher 4900) ausgelegt ist. Das Belebungsbecken geht voraussichtlich im Juli in Betrieb. Die bisherigen Sanierungsmaßnahmen konnten mit der Gebührenfinanzierung abgedeckt werden. „Wir hoffen, auch das restliche Sanierungsobjekt ohne Verbesserungsbeiträge über die Bühne zu bringen“, so Peschke. Zum Kanalbau konstatierte er, dass heuer der Bauabschnitt 11 fertiggestellt werden soll. Im Bauabschnitt 13, der für das Jahr 2008 nunmehr zur Ausführung vorgesehen ist, werden die Bereiche Lintach, Rammersberg, Großlintach, Stetten, Eglsee und Öd an die zentrale Kanalisation angeschlossen.
Erfreut konnte er feststellen, dass die Erschließung des. Gewerbegebietes an der „Thananger Straße“ im Dezember weitgehend abgeschlossen werden konnte und nun eine Gebietsfläche von 1,7 Hektar mit reinen Gewerbeflächen von 1,3 Hektar zur Verfügung stehe für ansiedlungswillige Firmen. Weiterhin sei es gelungen, eine neue Firma in die leerstehende, Gewerbehalle an der „Thananger Straße“ zu bekommen, wobei voraussichtlich im August der Betrieb von einem Autozulieferbetrieb aufgenommen wird. Es sei von 40 bis 70 neuen Arbeitsplätzen die Rede.
Heuer konnten auch die seit mehreren Jahren zur ,Finanzierung beantragten Hof erschließungsmaßnahmen in Oberhunderdorf, Hoch und Weinberg in Angriff genommen werden. Weiterhin ist die Straßensanierung in Wegern vergeben bei Kosten von rund 165 000 Euro. Für weitere Straßensanierungen sind noch 100 000 Euro verfügbar. Die Geh- und Radweganbindung Hunderdorf-Steinburg scheiterte bisher an den restlichen Grunderwerben. Man hoffe, dass diese doch positiv abgeschlossen werden können. Weiterhin zeigte der Bürgermeister die Bemühungen um eine weitere Ortskernsanierung im Bereich des ehemaligen Bahnhofsgeländes mit Kreisverkehr im Kreuzungsbereich auf.
In Kooperation mit der Schule in Mitterfels sei vorerst die M-Klasse vor Ort gesichert. Auch eine Ganztagsschule wurde beantragt, ebenso in Kooperation mit der Volksschule Mitterfels. Im Hunderdorfer Kindergarten in der Trägerschaft der Pfarrei seien derzeit 90 Kinder (Vorjahr 81), wovon mit 13 Kindern die Kleinkindergruppe ganz gut belegt ist. Mit der Pfarrei gibt es eine sehr gute Zusammenarbeit, wobei die Gemeinde jährlich rund 100 000 Euro zum Kindergartenbetrieb beisteuert.
Wie der Bürgermeister informierte, werde heuer eine Entscheidung über die Errichtung der Urnenwand im Friedhof fallen, ferner über die Sanierung der Fenster und der Holzverschalung beim Rathaus. In seinem Ausblick auf anstehende Maßnahmen führte er insbesondere Investitionen an bei der weiteren Straßensanierung sowie bei Gehwegen, wie Lintach-Bauernholz, der Hauptstraße sowie Gehweg an der Bahnhofstraße, Fortführung der Kanalbaumaßnahmen mit Bauabschnitt 11 und 13, Verkauf von Baugrundstücken und deren Erschließung.
Ein Anliegen seien zudem die Unterstützung und der Grundverkauf für Gewerbegebietsansiedlungen sowie die Fortführung der Ortskernsanierung. „Damit dürfte der Rahmen bereits abgesteckt sein“. In der anschließenden Diskussion wurde lediglich die Neueinstellung des Verkehrsspiegels in Au vorm Wald/Ausfahrt Schafberg sowie das Busparken angesprochen. Parkplätze für Busse und Lastwagen könne die Gemeinde jedoch nicht zur Verfügung stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.07.2007


Gemeinderatssitzung
Hunderdorf.
(xk) Am heutigen Donnerstag findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal Hunderdorf eine Gemeinderatssitzung mit folgenden öffentlichen Punkten statt. Tagesordnung: Baupläne, Darlehensaufnahme zur Umschuldung, Informationen/Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.07.2007


Viele langjährige Mitglieder geehrt
Frauenbund war sehr aktiv — Aus der Jahresversammlung des Frauenbundes
Hunderdorf.
(hk) Am Mittwochabend fand im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf die Jahresversammlung des Frauenbundes statt. Neben den Tätigkeitsberichten wurde auch eine Ehrung für 27 langjährige Mitglieder durchgeführt. Vorsitzende Angela Söldner leitet seit 25 Jahren den Frauenbund. Geistlicher Beirat Pfarrer Pater Martin Müller sprach für die Arbeit des Frauenbundes Anerkennung aus.
Vorsitzende Angela Söldner sagte, dass man in dem sich nun schließenden Vereinsjahr wieder positive aber auch negative Erfahrungen gemacht habe. Sie dankte den Mitgliedern für ihr stetes Mittun bei allen Vereinsunternehmungen, für das Backen von Torten und Kuchen bei verschiedenen Anlässen, für viele Geldspenden und vor allem für das gute Miteinander. Ihr besonderer Dank galt dem Geistlichen Beirat Pfarrer Pater Martin für sein Wohlwollen gegenüber dem Frauenbund und den Vorstandsmitgliedern für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit.
Pfarrer Pater Martin meinte, dass der Slogan von Ikea „lebst du schon oder wohnst du noch“ auch für das Leben miteinander treffend sei. Nicht nur wohnen, sondern auch etwas erleben, was das Leben schön mache, dies mache die Vereinigung des Frauenbundes aus. Man treffe sich, um sich auszutauschen und Kontakt zu pflegen und auch einen Beitrag zur Pfarrgemeinde zu leisten.

Mitglieder die für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden mit Geistlichem Beirat Pater Martin (links hinten) und Vorsitzender Angela Söldner (rechts). (Foto: hk)

Der Pfarrherr würdigte die Arbeit des Frauenbundes, vor allem das Engagement des Vorstands, und bezeichnete sie als wichtig in der Pfarrei. Dann folgte der Rechenschaftsbericht der Schriftführerin Hildegard Kricke. Sie ließ das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Dabei konnte man feststellen, dass der Frauenbund Hunderdorf wieder an vielen Veranstaltungen, sei es im gemeindlichen oder kulturellen Bereich, teilgenommen hat.
Einige aufschlussreiche Vorträge über Partnerschaft, Gesundheit und Haushalt wurden abgehalten. Die Vorsitzende besuchte mit Vorstandsmitgliedern zur Information und Bildung die Bezirksversammlung in Straubing. Auch auf dem karitativen Sektor wurde wieder viel geleistet. Es gingen Geldspenden an „Kuno“, „Hilfe für Leukämiekranke“, Frauen helfen Frauen in Not“ und viele Kleider und Sachspenden gingen an die Rumänienhilfe.
Eine Adventfeier und eine Muttertagsfeier im Pfarrheim, bei der die Frauen viel Kulinarisches boten, und auch eine Faschingsveranstaltung mit Tombola und lustigen Einlagen wurde abgehalten. Selbstverständlich beteiligte man sich an allen kirchlichen und religiösen Aktionen. Den Mitgliedern wurde wieder zu Geburtstagen gratuliert und auch kranke Mitglieder wurden besucht. Auch ein zweitägiger Ausflug nach Straßburg wurde unternommen und kam bei den Teilnehmern gut an.
Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Gertraud Holzapfel wies eine einwandfreie Kassenführung auf und man konnte erfreulicherweise feststellen, dass durch Veranstaltungen, bei denen der Frauenbund auch in Zusammenarbeit mit den Landfrauen gespendete Torten und Kuchen verkaufen konnte, viele Einnahmen erzielt werden konnten, die als Spenden weitergegeben wurden. Dann nahm die Vorsitzende mit dem Geistlichen Beirat die Ehrung langjähriger und treuer Mitglieder vor. Dabei wurde sie selbst für 25 Jahre Mitgliedschaft und Vereinsführung geehrt und von Pater Martin mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Weitere Mitglieder wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet: Ottilie Bugl, Marianne Aumer, Maria Schötz, Ida Maier, Martha Gütlhuber, Elfriede Gross, Hildegard Kricke, Anneliese Hornberger, Hunderdorf, Anneliese Hornberger, Schafberg, Ingrid Hentschirsch, Josefine Hacker, Adelinde Schlecht, Theresia Breu, Christa Hilmer. Für 20 Jahre Zugehörigkeit wurden ausgezeichnet: Monika Ostermeier, Christa Engl, Gabriele Hagn, Henriette Obermeier, Maria Baumgartner. Für 30 Jahre Zugehörigkeit: Heidi Watzl, Helga Feldmeier. Außerdem wurden noch fünf Mitglieder für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt.
Abschließend wies Angela Söldner auf Termine hin. Dabei nannte sie den 15. August, den hohen Frauentag, für den die Frauenbundmitglieder wieder Kräuterbuschen herstellen und vor den Gottesdiensten verkaufen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.07.2007


Wieder schöne Wanderungen
Bayerwaldverein hielt 35. Internationalen Wandertag ab
Hunderdorf.
(hk) Am Wochenende veranstaltete der Bayerwaldverein Hunderdorf seinen 35. Internationalen Wandertag. Bürgermeister Gerd Peschke hatte die Schirmherrschaft übernommen. An zwei Tagen konnten die Wanderfreunde wieder auf Wald und Flur die schöne Landschaft rund um Hunderdorf genießen. Die von Vorsitzendem Werner Schwarzensteiner und Wanderwart Konrad Groß sowie den Helfern ausgesuchte Route führte über fünf bis zehn und 20 Kilometer und startete am Sportplatz in Hunderdorf.
Auf der Strecke gab es auch immer wieder Versorgung mit Tee und Traubenzucker und am Ziel beim Sportheim war Möglichkeit geboten, Hunger und Durst zu stillen. Natürlich musste man sich an verschiedenen Stellen einen Kontrollstempel nach den Richtlinien des DVV holen, um sein Soll auch gültig zu erfüllen.
Bei der Siegerehrung am Sonntagmittag war auch der Präsident des DVV Josef Gigl anwesend. Zusammen mit Vorsitzendem Schwarzensteiner und Schirmherrn Gerd Peschke nahm er die Siegerehrung vor. Schwarzensteiner freute sich über die große Teilnahme am Wandertag und dankte den Mitgliedern, dem Schirmherrn, der Gemeinde Hunderdorf sowie dem Sportverein für die Überlassung der Räumlichkeiten und des Geländes.

Die stärksten Wandergruppen (Ortsvereine) mit Schirmherrn und Bürgermeister Gerd Pesch-ke, rechts außen, links Präsident Gigl und Vorsitzenden Schwarzensteiner, sowie Mitte Wan-derwart Groß. (Foto: hk)

Schirmherr und Bürgermeister Gerd Peschke sagte, dass sich der Bayerwaldverein wieder bemüht habe mit seinem 35. Wandertag, dass man auf neuen Strecken die Natur und die schöne Umgebung Hunderdorfs erkunden konnte. Zu diesem Erfolg gratulierte er dem Bayerwaldverein. Bei den Wandergruppen konnten als stärkste Vereine auftreten: 1. Wanderfreunde Willerszell, 2. Wanderfreunde Ittling, 3. Wanderfreunde Gallspach/Österreich, 4. Wanderfreunde Lahnhofen, 5. Wanderfreunde Untergriesbach. Bei den Ortsvereinen waren die stärksten Gruppen: 1. SV Hunderdorf, 2. Frauenbund Hunderdorf, 3. SPD Hunderdorf, 4. Obst- und Gartenbauverein Hunderdorf, 5. Trachtenverein Hunderdorf.
Quelle: Bogener Zeitung, 09.07.2007


Feier auf der „Kejgred“
Liedgut, Tänze und Kulturflohmarkt
Windberg.
(ws) Am Sonntag, 15. uli, findet das siebte Windberger „Kejgredfest“ statt. Die Veranstalter, der Heimat- und Volkstrachtenverein „Dö gmüatlichen Waldler“ und die Agenda-21-Gruppe, sind bemüht, bodenständiges Lied- und Musikgut, aber auch Unterhaltungsmusik sowie Volkstänze und Mundartdichtungen vorzustellen.
ie geschichtliche „Kejgred“ am historischen Dorfplatz von Windberg ist ein Teil des „neuen Ökonomiehofes“, der um 1720 bis 1735 erbaut wurde. Nach 1803 wurde der „Ökonomiehof“ verkauft und zertrümmert. Heute teilen sich sechs Einzelbesitzer die „Kejgred“. Allerdings ist der Charakter eines Gesamthauses trotz individueller Gestaltung der Teile erkennbar.
Mit diesem Fest soll die „Kejgred“ jetzt und in Zukunft jedes Jahr einmal mit Leben gefüllt werden. Der Trachtenverein und die Agenda-21-Gruppe haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Um 10.30 Uhr besteht für alle Gäste die Möglichkeit, den Konventgottesdienst in der Pfarr- und Klosterkirche zu besuchen. Ab 13 Uhr werden alle Gäste mit „Kejgredschmankerl“ vom Grill, Käse und Getränken bewirtet. Am Nachmittag gibt es Kaffee und selbstgebackene Torten und Kuchen. Für musikalische Unterhaltung sorgt Herbert Glasschröder. Des Weiteren zeigen auch Lokalmatador Michael Maier und sein jüngerer Bruder Marco ihr Können mit der Steirischen. Zwischendurch wird die Kindergruppe des Trachtenvereins den Besuchern ihre erlernten Volkstänze vorführen. Weiterhin werden von Gertraud Heubl Sketche und Mundartgedichte vorgetragen. Auch mit einigen Überraschungseinlagen ist zu rechnen.
Im Rahmen des „Kejgredfestes“ veranstaltet der Windberger Agenda-21-Kreis einen „Kulturflohmarkt“. Jedermann kann Bücher, Schallplatten, CDs, Bilder und Skulpturen (keinen Trödel) anbieten. Ein Standgeld wird nicht erhoben, eine Spende zu Gunsten der Indiohilfe von Pfarrer Gallmeier ist jedoch erwünscht. Wer nicht selber verkaufen möchte, wer Bücher oder CDs abzugeben hat, kann diese bei Bernhard Suttner, Dorfplatz 9, Telefon 09422/2651, abgeben oder abholen lassen. Diese Sachen werden dann am Stand der Agenda 21 angeboten, wobei der Reinerlös aus diesem Verkauf an die Indio-Hilfe geht. Das „Kejgredfest“ findet bei jedem Wetter statt – bei schlechtem Wetter im Bürgersaal des Amtshauses.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.07.2007


Schlaglöcher provisorisch ausbessern
Abwasserprojekte in der Dringlichkeitsliste 2007 — Darlehens-Umschulung
Hunderdorf.
(xk) Zunächst befasste sich der Gemeinderat Hunderdorf bei der Sitzung mit der etwaigen Umschuldung der Kredite in Höhe von rund 620 000 Euro, nachdem eine Festzinsschreibung demnächst abläuft. Dabei wurde der Gemeinderat über neue Darlehensfinanzierungsmodelle von der Sparkasse Niederbayern Mitte informiert.
Die Modelle für eine Umschuldung seien Instrumente, um künftige Zinsentwicklungen in den Griff zu bekommen, wobei Sondertilgungen und eine vorzeitige Rückzahlung jederzeit möglich seien. Der Gemeinderat zeigte sich nicht abgeneigt, eines der Darlehensmodelle anzunehmen; jedoch sollen hierfür konkrete Zinssätze zu einem bestimmten Stichtag genannt werden. Ebenso sollten Konditionen für Kredite mit variablen und festen Zinssätzen eingeholt werden.
Zu den nachstehenden Bauplänen stellte der Gemeinderat sein Einvernehmen fest: Anbau an die bestimmte Schweinestallung zur Anpassung an die Vorgaben der Tierschutz- und Nutztierhaltungsverordnung in Hofdorf 11, Erweiterung der Lagerhalle in Thananger Straße 9; Errichtung eines überdachten Holzlagerplatzes und Geräteschuppens in der Lärchenstraße 14.
Wie Bürgermeister Gerd Peschke berichtet, soll nach Inbetriebnahme des neuen Belebungsbeckens der alte  Tropfkörper bei der Kläranlage abgebaut werden. Der Gemeinderat stimmte diesbezüglich einem Ingenieurvertrag über die diesbezügliche Beratung zu. Weiterhin sollen zwei Straßenzüge für eine Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz angemeldet werden, wobei demnächst auch eine Planungsvergabe ansteht. Laut Peschke stehe in der nächsten Sitzung ein Grundsatzbeschluss für eine Flächenumwidmung in der Nähe des Gewerbeparks Bayerwald für einen Einkaufsmarkt an. Weiter informierte er erfreut über ein Schreiben des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf, wonach die Aufnahme des Kanalbauabschnitts elf (Grub, Ellaberg, Stockwies, Hoch, Oberhunderdorf) sowie der Bauabschnitt zwölf (Kläranlagensanierung und Erweiterung) in die Dringlichkeitsliste 2007 aufgenommen wurden. Es könnten so die entsprechenden Zuschussanträge eingereicht werden und es stehen so die Förderungen in Aussicht.
Ebenso solle aus dem Bauabschnitt 13, für den der vorzeitige Baubeginn beantragt ist, im Zusammenwirken mit dem Bauabschnitt der Stadt Bogen die Ortschaft Sollach mit einem zentralen Kanalanschluss noch heuer versorgt werden. Die Abwasser werden in das Kanalnetz der Stadt Bogen zugeleitet. Weiterhin gab der Bürgermeister bekannt, dass die Mühlhiasl-Freilichtbühne im Jahre 2008 das Volksschauspiel „Mühlhiasl – Die Legende von Apoig“ neu aufführen wird. Es sind fünf Aufführungen Ende Mai geplant. Aus dem Gemeinderat wurde noch die Instandsetzung des Autobahnlängsweges vorgebracht, wobei insbesondere die schadhaften Schlaglöcher baldmöglichst provisorisch ausgebessert werden sollten.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.07.2007


Perlbach „überbrückt“
Seit Freitagmorgen, 7 Uhr, war die KLJB Hunderdorf auf den Beinen, um das Perlbachtal bei Steinburg zu. verschönern. In Rekordzeit wurde eine neue Brücke über den Perlbach gebaut, die nun den Wanderweg für Urlauber, Spaziergänger und Sportler wieder sicher verbindet. Den alten und maroden Steg hatte man vorher abgerissen, bevor zwölf Meter lange Holzträger über den Bach gezogen und mit Querlatten verschraubt werden mussten. Gleichzeitig machten sich die jüngeren Helfer daran, einen Damm aufzuschütten und das Wasser abzusperren, um anschließend das Wassertretbecken reinigen zu können. Dabei kamen am Boden der Tretanlage mehrere Risse zum Vorschein, so dass die Jugendlichen zusätzlich den alten Beton abtragen und neuen einfüllen mussten. Aufgrund dessen kam die Katholische Landjugend Hunderdorf in erhebliche zeitliche Bedrängnis, so dass die 25 jungen Leute am Samstag bis spät in die Nacht bei Scheinwerferlicht unermüdlich weiterarbeiteten. Durch diesen unvorhergesehenen Zwischenfall nicht entmutigt, waren einige Mädels zudem noch sehr kreativ und gestalteten sogar eigene „Heldenjeans“, bunt verziert mit Logos und Unterschriften, die sie mit Stolz präsentierten. Bereits am Sonntagnachmittag konnten die Mitglieder der KLJB Hunderdorf auf ihr gelungenes Projekt blicken und beendeten die Arbeiten in gemütlicher Runde. — Bild: Auf dem neuen Steg können Urlauber und Wanderer künftig wieder sicher und trockenen Fußes den Perlbach überqueren.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.07.2007


Musikraum
Der Musikverein Hunderdorf bekam vom Kreisjugendring die Renovierung des gemeindlichen Mehrzweckraumes aufgetragen. Der Raum wird regelmäßig von anderen Vereinen und Organisationen belegt, aber insbesondere auch von der Musikgruppe für ihre Proben und Ausbildungszwecke genutzt. Von Beginn an setzte sich der Heldentrupp neben der eigentlichen Projektaufgabe such noch die Umsetzung des zweiten Konzeptes mit dem Bau eines Musikschrankes zum Ziel. Während sich eine Gruppe der Jugendlichen anschickte, dem Mehrzweckraum einen jugendlichen und farbenfrohen Anstrich zu verpassen, schreinerten die anderen bereits am Musikschrank. Dieser soll mit einer Länge von über zwei Metern viel Stauraum zur Aufbewahrung von Noten und andere Unterlagen bieten. Des Weiteren können daneben in einer Glasvitrine sämtliche Pokale und Trophäen Platz finden und ausgestellt werden. Die Jugendlichen konnten ihre Aufgabe nur unter erschwerten Bedingungen erfüllen, da sie am Aktions-Sonntag zugleich einen Auftritt zu meistern hatten. Aus diesem Grund beendeten die Musiker ihr Projekt erst am Sonntagabend mit Aufräumen und Saubermachen, was viel Durchhaltevermögen erforderte, nachdem die Truppe tagsüber bei rund 30 Grad im Bierzelt musizierte. Im neu und attraktiv gestalteten Proberaum werden sich die jungen Musiker jedoch künftig sicherlich sehr wohlfühlen und noch eifriger üben. – Bild: Die musikalischen Helden werden künftig im eigenhändig ausgestalteten Probenraum viel flottere Töne spielen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.07.2007


13 Moarschaften kämpften bei der Ortsmeisterschaft
Die SVH-Eisstockfreunde sicherten sich den Titel
Großlintach/Hunderdorf.
(xk) 13 Moarschaften beteiligten sich heuer bei der Asphalt-Ortsmeisterschaft, die die EC-Abteilung des Stammtisches Lintach-Hunderdorf auf der Sommerstockbahn in Hunderdorf ausrichtete. Bei großer Sommerhitze wurde im Turnier in fairen Spielen um den Ortsmeisterschaftstitel in zwei Gruppen gerungen. In Gruppe A belegte den 1. Platz die KuSK Hunderdorf, den 2. Rang sicherte sich der Schützenverein Großlintach, vor dem Gasthaus Plötz. Rangvierter wurde der Stammtisch Au vorm Wald vor dem Fünftplatzierten, FFW Hunderdorf. In Gruppe B standen die SV Hunderdorf-Eisstockfreunde auf dem 1. Rang, gefolgt vom Schützenverein Hunderdorf und der Schreinerei Feldmeier. Den 4. Platz errang der Trachtenverein Hunderdorf vor der Metzgerei Holmer. Die jeweiligen Gruppenersten bestritten das Endspiel, bei dem die SVH-Eisstockfreunde mit den Schützen Werner Beck,

Die Vertreter der Teams mit EC-Abteilungsleiter Karl Spranger (Dritter von links) und Stammtisch-Vorsitzendem Hans-Jürgen Achatz (rechts). (Foto: xk)

Ludwig Buchs, Hans Freundorfer und Rainer Stalker gegen die KuSK Hunderdorf mit Albert Grill, Josef Schröttinger, Friedl Steineck und Karl Riepl siegten und somit den Ortsmeistertitel gewannen.
Die Preisverleihung im Anschluss an das Turnier beim sehr gut besuchten Sommernachtsfest beim Vereinslokal Gasthaus Plötz-Schlecht, Großlintach, nahmen Stammtischvorstand Hans Jürgen Achatz und EC-Abteilungsleiter Karl Spranger vor. Sie richteten Dank an die teilnehmenden Moarschaften. Die jeweils ersten drei Mannschaften der jeweiligen Gruppe bekamen Pokale, zudem erhielten alle teilnehmenden Mannschaften Sachpreise.
Die fünf erstmals auftretenden Musikanten der „Stammtisch-Musi“ spielten im Verlauf des Abends ohne Verstärker zünftig auf und fanden großen Anklang. Die Helfer beim Verkauf hatten alle Hände voll zu tun, um mit diversen Getränken und Grillschmankerln für das leibliche Wohl zu sorgen.
Quelle: Bogener Zeitung, 18.07.2007


Rüstzeug fürs Leben mitbekommen
Schulabschlussfeier mit Gottesdienst — Zeugnisse an 45 Schüler verteilt
Hunderdorf.
(k1) In einer feierlichen und zugleich entspannten Atmosphäre wurden die Abschlussklassen der Volksschule Hunderdorf verabschiedet. Neben den Schülern der 9. Klasse wurden auch die Schüler der M 10 aus der großen Schulfamilie entlassen. Nach einem Gottesdienst fand im festlich geschmückten Pavillon der Hauptschule der offizielle Festakt statt. An 45 Schüler wurden die Zeugnisse verteilt und es wurden zum Teil herausragende Leistungen erzielt.
Die Abschlussfeier der Klassen 9 und M 10 begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche Sankt Nikolaus in Hunderdorf. Pater Martin und F. Löffler gestalteten den ökumenischen Gottesdienst, in dessen Mittelpunkt stand, dass es im Leben für alles eine bestimmte Zeit gibt. Dabei erfuhren die Schüler von Pater Martin, dass „Tempus fugit“ heißt: „Die Zeit vergeht“. Wie schnell diese Zeit in der Schule verging, zeigte Frau Löffler, die evangelische Religionslehrerin, auf, indem sie den Gottesdienstbesuchern vor Augen führte, dass die Schüler nun insgesamt 22 545 000 Sekunden ihres Lebens in der Schule verbracht hätten. Für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes sorgte Alexander Dietz, der den Chor leitete und mit dem Klavier begleitete.

Gratulation für die Klassenbesten: vorne von links: E Wenninger, Rektor Dietz, I. Babakov, F. Bauer; hinten von links: H. Klar, A. Bugl, A. Schedlbauer, M. Hieninger, R. Schneider, R. Dilger, Bürgermeister Wurm. (Foto: kl)

Anschließend traf en sich Schüler, Eltern, Lehrer und eine Reihe von Ehrengästen im Pavillon der Hauptschule. Nach dem „Regenschirmtanz“ der Jazztanzgruppe, die von Daniela Schaubeck geleitet wird, begrüßten zwei Schüler der Klasse M 10, Lina Spieth und Maximilian Meier, die Gäste. Der Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeister von Hunderdorf, Gerd Peschke, sagte in seinem Grußwort, dass die Schüler an dem Ziel, das sie so sehr angestrebt hätten, nämlich den Schulabschluss zu erreichen, jetzt zwar angelangt seien, dieses aber nur eine Etappe auf dem weiteren Lebensweg darstelle. Die Schule habe ihnen das Rüstzeug dazu gegeben, es liege nun an ihnen, daraus etwas Sinnvolles zu machen. Für den Elternbeirat wünschte dessen Vorsitzende Wenninger den Schülern viel Glück, Ausdauer und Erfolg für die weitere Zukunft. Sie verglich das Leben mit einem Boxkampf, der über mehrere Runden geht. Einige Runden hätten die Schüler nun überstanden. Dank ihrer Betreuer (Eltern) und Trainer (Lehrer) seien sie gut auf die Abschlussprüfungen vorbereitet worden und können auf eine erfolgreiche Schullaufbahn zurückblicken.
Schulleiter Reinhard Dietz stellte fest, dass die Abschlussschüler ihre Schülerrolle insgesamt gut angenommen und ausgeführt haben. Erfreulich sei das Abschneiden der 9. Klasse, da alle 25 Schüler den Hauptschulabschluss schafften, 22 davon den Quali. Hervorzuheben sei auch das Abschneiden der Schüler der M 10, die allesamt den mittleren Schulabschluss erreichten. Besonders glücklich sei er darüber, dass fast alle Schüler von den 45 Abgängern eine Ausbildungsstelle bzw. einen Platz in einer schulischen Einrichtung haben.
Zwischen den Redebeiträgen begeisterten die Kinder des Schulchors, der seit einiger Zeit unter den Fittichen von Brigitte Henrich steht, mit einem Singspiel in vier Akten. Nach einem Disco-Tanz der Jazztanzgruppe, schritten die Klassenleiterin der 9. Klasse, Lydia Bauer, und der Klassenleiter der 10. Klasse, Kornelius Klar, dann zur Übergabe der Abschlusszeugnisse. Beide brachten ihre Freude über die guten Ergebnisse zum Ausdruck und wünschten den Schülern viel Glück und großes Durchhaltevermögen auf ihrem weiteren Weg. Stellvertretend für ihre Klassenkameraden bedankten sich die Klassensprecher Robin Kerscher (Kl. 9) und Andreas Bugl (M 10) bei den Klassenlehrern und den Lehrern, die sie während ihrer Schulzeit begleitet haben.
Von der 9. Klasse schnitten Matthias Hieninger (1,22), Robert Schneider (1,61) und Robert Dilger (1,66) am erfolgreichsten ab. Die Klassenbesten der M 10 waren Andreas Bugl (1,13), Inna Babakov (2,13) und Andreas Schedlbauer (2,13).
Quelle: Bogener Zeitung, 26.07.2007


Neuer Einkaufsmarkt wird geplant
Rückstausicherung ist Hauseigentümersache — Bürgermeister lobt Jugendaktion
Hunderdorf.
(xk) Eingangs der Sitzung am Donnerstagabend besichtigte der Gemeinderat das renovierte Wassertretbecken und den Stegneubau im Perlbachtal, bewerkstelligt von der KLJB sowie den renovierten Mehrzweckraum im Rathaus, ausgeführt von der Musikvereinsjugend im Zuge der Jugendaktion „Drei Tage Zeit für Helden“.
Bürgermeister Gerd Peschke konstatierte, dass die Aktionen eine gelungene Sache waren und etwa je rund 2000 Euro Materialkosten für die beiden Maßnahmen seitens der Gemeinde übernommen wurden. Peschke wörtlich: „Ich kann die beteiligte Jugend nur loben und allen herzlichen Dank sagen für das aufgebrachte Engagement“. Peschke dankte auch den Gönnern, die die Jugend mit Spenden unterstützten. Das vom Rathauschef den beteiligten Jugendlichen versprochene Dankeschön-Abschlussessen wurde vom Gemeinderat sodann auch einmütig begrüßt und gutgeheißen.
Sodann wies Bürgermeister Gerd Peschke auf die mit der Sitzungseinladung übersandten Discountmarkt-Projektunterlagen hin. Danach soll vor dem Gewerbepark „Bayerwald“ auf einer Teilfläche der Plannummer 204/3 ein Netto-Einkaufsmarkt entstehen und mit den vorgesehenen Planänderungen hierfür die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Der Leiter der Expansion, Oliver Stöhr, von der Bauträgerfirma Ratisbona, Regensburg, stellte zusammen mit Günther Schmidl die Nettomarkt-Konzeption und das Unternehmen vor. Danach soll in Hunderdorf ein Netto-Markendiscount mit dem ganzen Sortiment errichtet werden mit Obst, Gemüse und herkömmlichem Lebensmittelsortiment, ebenso Pfandgetränken und Drogeriewaren. Für Backwaren werde eine eigene Fachabteilung geboten, die auch eine örtliche Bäckerei betreiben könnte. Nach dem jetzigen Planungsstand sei keine Metzgerei vorgesehen. Entstehen sollen insgesamt etwa neun bis zwölf Arbeitsplätze, davon etwa drei Vollzeit. Nach kurzer Erörterung entschied der Gemeinderat „pro Einkaufsmarkt“ mit 13 zu eins Stimmen. Zugleich wurde damit Beschluss gefasst über die Einleitung der Deckblattänderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes sowie des Bebauungsplanes „GE Breitfeld“. Wenn die näheren Planunterlagen erstellt sind, ist die vorgezogene Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung durchzuführen.
Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Baugesuch auf Ausbau des Dachgeschosses mit Gauben und Balkonen am best. Wohnhaus in Hoch 46 und stellte hierzu das gemeindliche Einvernehmen fest. Zu einem Vorbescheidantrag auf Errichtung eines Wohnhauses in Wegern sieht sich der Gemeinderat nur im Rahmen der Bebauungsplanaufstellung in der Lage, das gemeindliche Einvernehmen zum Baugesuch zu prüfen, denn das zur Bebauung vorgesehene Gebiet ist grundsätzlich als allgemeines Wohnbaugebiet vorgeplant.
Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat über die massiven Regenfälle, wo vereinzelt auch Wasser in Kellern eingedrungen ist. Dazu konstatierte der Redner, dass jeder Hauseigentümer verpflichtet ist, sich gegen Rückstau abzusichern. Sind funktionierende Rückstauklappen vorhanden, so kann bei größeren Regenereignissen in die Keller kein Wasser aus der Kanalisation eindringen. Eine gemeindliche Haftung bestehe grundsätzlich nicht. Weiter gab Bürgermeister Peschke zur Information wiederholt bei der Gemeinde eingegangene Beschwerden bekannt, wonach hereinragende Äste und Sträucher die Benutzung der Gehwege oder auch der Fahrbahn beeinträchtigen. Zum anderen wurde bekrittelt, dass auch verschiedene Pkw auf dem Gehweg parken und so ebenso die sichere Gehbahn nicht benutzt werden kann. Der Bürgermeister wies nochmals darauf hin, dass die Grundstückseigentümer verpflichtet sind, die Äste und Sträucher jeweils zurückzuschneiden, ansonsten sind sie auch für etwaige diesbezügliche Unfälle und Schäden haftbar. Weiterhin solle das unberechtigte Parken auf Gehwegen und unübersichtlichen Stellen unterlassen werden.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.07.2007


Fußballfest
Windberg.
(ws) Die Feuerwehr Windberg veranstaltet am Freitag, 3., und Samstag, 4. August, ein Kleinfeld-Fußballturnier am Fußballplatz bei , Bauhof in Windberg. Dieses freundschaftliche Turnier um den Josef-Förg-Gedächtnispokal mit den Ortsvereinen und den Nachbarfeuerwehren erinnert an den Kommandanten der Feuerwehr Windberg. Schirmherr der Veranstaltung ist 2. Bürgermeister Johann Gstettenbauer. Am Freitag beginnt die Ortsmeisterschaft um 15.30 Uhr. Um 19.45 Uhr findet das Endspiel statt, gegen 21.30 Uhr ist Siegerehrung. Am Samstag spielen ab 13 Uhr die Feuerwehren um den Josef-Förg-Gedächtnispokal, ein Wanderpokal, der heuer vom Patenverein Hunderdorf verteidigt wird. Um 19 Uhr wird das Endspiel stattfinden, gegen 21 Uhr die Siegerehrung. Mehr Informationen gibt es unter www.feuerwehrwindberg. de. Die Bevölkerung aus Windberg und den Nachbargemeinden ist zum Anfeuern und Mitfeiern willkommen. Für Unterhaltung beim Festbetrieb mit Grillschmankerln und Getränken sorgen am Freitag die Blaskapelle „De Andern“ und am Samstag die Partyband „Made in Bayern“.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.07.2007


Gemeindeamt zu
Windberg.
(xk) Jeweils am Mittwoch, 1. August und 8. August, entfallen die Amtsstunden und Bürgermeistersprechstunden im Gemeindeamt Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.07.2007


Dress-Spende
Einen kompletten Spieler-Dress-Satz für die 1. Mannschaft in Höhe von weit über 500 Euro konnte kürzlich die Fußballabteilung des Sportvereins Hunderdorf von der Arbeitszeitfirma Trenkwalder, Regensburg, in Empfang nehmen. Mit der weiß-roten Trikotausstattung unterstützt das Regensburger Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern erneut den Hunderdorfer Sportverein. Geschäftsstellenleiter Alfons Sonleitner überreichte die Spielerdress-Garnitur mit dem Wunsch, dass sie dem SVH Glück bringe, an Fußballabteilungsleiter Dieter Schmidla im Beisein von 3. SVH-Gesamtvorstand Robert Hainz und Sportkameraden Karl Riepl. Sonleitner konstatierte, dass Personaldienste Trenkwalder die Sportförderung am Herzen liege. Mit einer Hunderdorfer Firma bestehe seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit. 3. Vorstand Hainz und Abteilungsleiter Schmidla bedankten sich für diese Trikotspende recht herzlich. Das Unternehmen ist auch Hauptsponsor des TSV 1860 München. — Bild: Bei der Spendenübergabe: Karl Riepl, Geschäftsstellenleiter Alfons Sonleitner, Dieter Schmidla (von links). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 31.07.2007


Neue Anna-Kapelle eingeweiht
Mit Eigenleistungen und Spenden errichtet
Kleinlintach/Moos.
(rn) Was Gemeinschaftsgeist und eigenes Zupacken vermögen, das bewiesen die Dorfbewohner des Ortsteiles Moos mehr als eindrucksvoll. Ludwig Röckl, dem Ideengeber und „Motor“ dieses Gemeinschaftswerkes gelang es, mit

Blick in den Altarraum mit dem Bildnis der heiligen Mutter Anna.
Pater Kilian Saum vollzog das kirchliche Zeremoniell.

Überzeugungskraft und eigenem Handanlagen, die ganze Dorfgemeinschaft dafür zu begeistern, auf einem wunderschönen Fleckchen Erde, zu Ehren der heiligen Mutter Anna eine Kapelle zu erbauen. Sie wurde am Freitagnachmittag vom Seelsorger der Pfarrei Oberalteich, Pater Kilian Saum, in feierlicher Weise eingeweiht. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Bogener AH-Chor unter Leitung von Herbert Schedlbauer, der dem Anlass entsprechend sogar ein eigenes Lied mit dem Titel „Muada Anna im Moos“ geschrieben hat, das am Freitagabend uraufgeführt wurde. Dessen letzter Vierzeiler lautet: „Geschützt von Wetter und Wind, d’Muada Anna mit Kind. Bitt für uns sog i bloß: Muada Anna im Moos!“
Fast vollzählig waren die Dorfbewohner zur Einweihung mit Pater Kilian erschienen. Die Sankt-Anna-Kapelle solle nicht nur zum persönlichen Gebet anregen, sondern bei besonderen Anlässen auch zu größeren Zusammenkünften Anlass zum Beten und Danken sein, sagte der Geistliche.
Bürgermeister Franz Schedlbauer beglückwünschte die Dorfbewohner des Ortsteiles Kleinlintach-Moos zu ihrem gelungenen Werk. Dankbar zeigte sich der Bürgermeister auch gegenüber dem Initiator dieses Kapellenbaues, aber auch gegenüber jenen Dorfbewohnern, die als Fachleute ohne viel zu fragen, über längere Zeit hinweg fleißig mit Hand angelegt hätten.

Die Kapelleneinweihung wurde vom Bogener AH-Chor unter der Leitung von Herbert Sched-lbauer (links) musikalisch gestaltet. (Fotos: rn)

Lobend erwähnte Schedlbauer auch die Spender aus der näheren und weiteren Umgebung, vergaß aber auch diejenigen nicht, die mit Hilfe von Maschinen die Handarbeit erleichtert hätten. Dann überreichte er an den „Organisator des Kapellenbaues“, Robert Katzendobler, einen Geldbetrag, verbunden mit der Zusage, dass der Ortsteil Moos in Bälde auch an die Kanalisation angeschlossen und anschließend die Dorfstraße neu gebaut werde.
Nach weiteren Liedbeiträgen des AH-Chores meldete sich Robert Katzendobler noch einmal zu Wort und verkündete, dass mit der heutigen Kapelleneinweihung ein Lebenstraum von Ludwig Röckl in Erfüllung gegangen sei. Nach einem Rückblick auf die Baugeschichte wurde noch gemeinsam gefeiert.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.07.2007


SPANNENDE ENDSPIELE: Neben den herkömmlichen Finalspielen der Damen und Herren der Tennisabteilung des SV Hunderdorf wurde heuer erstmalig auch ein Vereinsmeister bei den Herren 40 gesucht. Die Endspielteilnehmer dieses Wettbewerbs wurden aus zwei Gruppen ermittelt. Heribert Melchner setzte sich in einem spannenden Match knapp mit 8:6 durch und holte sich somit den Titel. Bei den Damen verlief das Finale noch spannender. Nachdem sich Claudia Miedaner gegen das Nachwuchstalent Verena Krieg und Waltraud Hornberger gegen Marianne Klar durchgesetzt hatten, lieferten sich die beiden Endspielteilnehmerinnen im ersten Durchgang viele packende Ballwechsel auf hohem spielerischen Niveau. Letztendlich ging aber der Sieg an Claudia Miedaner. In der Herrenvorschlussrunde gewannen Vorjahressieger Armin Mauerer und Alfred Huber. Die Entscheidung wurde dann erstmals in einem sogenannten Champions-Tiebreak ausgespielt. Nachdem Armin Mauerer vier Matchbälle nicht nutzen konnte, machte es Manfred Huber besser und holte sich mit seinem ersten Matchball den Vereinsmeistertitel zurück. – Bild: Die Endspielteilnehmer (von links): Hans Freundorf er, Heribert Melchner, Waltraud Hornberger, Claudia Miedaner, Manfred Huber und Armin Mauerer. (Foto: he)
Quelle: Bogener Zeitung, 31.07.2007

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