2009# 03

Kurs Spiritualität
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg bietet in diesem Frühjahr wieder einen „Grundkurs Spiritualität“ an. An fünf Abenden soll eine Einführung in die christliche Spiritualität gegeben werden. Für die Teilnahme an diesem Grundkurs sind keine Grundkenntnisse nötig. Der Kurs will im Gegenteil in die christliche Spiritualität einführen. Der Grundkurs behandelt Ignatius von Loyola und seine Gedanken zur „Unterscheidung der Geister“. Der Grundkurs Spiritualität findet zum ersten Mal am Montag, 9. März, von 19.30 bis 21 Uhr statt. Nähere Informationen über Ort, Zeiten sowie Kosten und Anmeldung zum Kurs im Klosterladen Windberg unter der Nummer 09422/809230
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.2009


Schafkopfturnier
Windberg.
(ws) Der Sportverein Windberg veranstaltet ein Preisschafkopfturnier für alle Kartenspieler aus Windberg und Umgebung, bei dem es Geld- und Sachpreise zu gewinnen gibt. Das Turnier findet am Samstag, 7. März, um 19.30 Uhr im Gasthaus Amann, Windberg, statt.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.2009


Vorstand im Amt bestätigt
Gstettenbauer bleibt „Chef“ — Konjunkturpaket II
Windberg.
(ws) Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Windberg am Samstag im Gasthaus Mühlbauer in Irensfelden standen die Neuwahlen. Ortsvorsitzender Johann Gstettenbauer informierte über das Konjunkturpaket II und seine Umsetzung in Bayern.
In seinem Arbeitsbericht ging Gstettenbauer auf die wichtigsten Aktivitäten im abgelaufenen Jahr ein. Zahlreiche Veranstaltungen, wie Kreisvertreterversammlungen und verschiedene Kundgebungen, wurden besucht. Er gab auch einen Überblick über die Mitgliederentwicklung und Strukturdaten des CSU-Ortsverbandes. In diesem Jahr stehen wichtige Wahlen an. Bei der Europa- und Bundestagswahl sei es wichtig, ein gutes Ergebnis zu erreichen, um weiterhin erfolgreich zu sein. Am 10. Februar hat die Bayerische Staatsregierung den Startschuss zur Umsetzung des Konjunkturpaketes II in Bayern gegeben. Mit zusätzlichen 1,96 Milliarden Euro für zusätzliche Investitionen werde, ein Signal zur Stützung unserer Wirtschaft und zum Erhalt von Arbeitsplätzen in einer weltweit schwierigen Situation gesetzt. Investitionsschwerpunkte sind energetische Sanierung von Schulen, energetische Sanierung von sonstigen Bildungseinrichtungen wie Kindergärten und Weiterbildungseinrichtungen, Behinderteneinrichtungen und Heime, Krankenhausbaumaßnahmen und Energieeinsparung in Krankenhäusern, energetische Sanierung kommunaler . Verwaltungsgebäude und sonstiger Infrastruktur, Städtebau und Dorferneuerung, Breitbandförderung, Lärmsanierung von kommunalen Straßen oder Hochwasserschutz: Die Mittel für solche Maßnahmen müssen in den Jahren 2009 bis 2010 verwendet werden. Gstettenbauer informierte noch; dass die Breitbandinitiative im Landkreis sich momentan in der Markterforschungsphase befindet und Angebote von Firmen eingeholt werden, die dies durchführen.
Die Neuwahlen brachten keine Veränderungen im Vorstand. Ortsvorsitzender bleibt Johann Gstettenbauer und sein Stellvertreter bleibt Gerhard Mühlbauer. Schriftführer Helmut Haimerl sen., Schatzmeister Hans Heigl und als Kassenprüfer fungieren Helmut Haimerl jun. und Josef Wurm. Als Delegierte zur Kreisvertreterversammlung entsendet der Ortsverband Johann Gstettenbauer und Gerhard Mühlbauer. Im Verhinderungsfall werden sie von Martin Mühlbauer und Erich Kräh vertreten.
Zum Schluss erfolgte noch eine rege Diskussion über die momentan weltweit schwierige Wirtschaftslage und über die Schulreform.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.2009


Mühlhiasl-Markt an 5. April
Großes Begleitprogramm — Anmeldung noch möglich
Hunderdorf.
(xk) Bei der Interessengemeinschaft der Hunderdorfer Geschäftsleute sind die Vorbereitungen für den 10. Mühlhiasl-Markt als Künstler- und Handwerkermarkt am Palmsonntag, 5. April, von 12 bis 17 Uhr am Schulhof in vollem Gange. Interessierte örtliche Künstler und Selbstvermarkter können sich noch anmelden unter Telefon 09422/1778. Aufgrund des breitgefächerten Angebotes und der erwarteten Besucher wird diesmal auch die Kreisstraße im Bereich des Quellenweges (Bäckerei Kalm und Grundschule) im Markteingangsbereich für den gesamten Fahrverkehr gesperrt. Zugleich ist verkaufsoffener Sonntag bei örtlichen Geschäften in der Zeit von 12 bis 17 Uhr.
Eröffnet wird der Markt mit musikalischen Klängen der Blaskapelle Hunderdorf sowie dem Europaabgeordneten Manfred Weber. Im Begleitprogramni ist auch die Hauptschule beteiligt mit Bastel- und Werksachen sowie einer Negerkuss-Wurfmaschine, der Elternbeirat ist mit Kaffee und Kuchen vertreten. Weiterhin verspricht das erstmals veranstaltete, ungewöhnliche Kuhbingo-Gewinnspiel spannenden Unterhaltungswert. Der Musikverein wartet wiederum mit einem Konzert auf und auch die Oldtimerfreunde präsentieren sich wieder beim Markttreiben. Zudem geben die Landfrauen im Pfarrheim Kaffee und Kuchen gegen eine Spende ab, wobei der Reinerlös sozialen Zwecken zugutekommen wird.
Mühlhiasl-Markt heißt das Marktgeschehen, da Hunderdorf die Heimat des legendären Waldpropheten Mühlhiasl ist. Die Gemeinde hat sich den Namen auch markenrechtlich schützen lassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.03.2009


Viel Platz im Hunderdorfer Schulhaus
Schulverband und Orts-CSU für Kooperation mit Ludmilla-Realschule – Modellversuch?
Hunderdorf.
(erö) Steigende Schülerzahlen und qualvolle Raumnot auf der einen Seite, leer stehende Klassenzimmer an Hauptschulen auf der anderen Seite. Ein Problem, das auch im Landkreis Straubing-Bogen aktuell ist, beispielsweise in der Ludmilla-Realschule in Bogen. Hunderdorfs 2. Bürgermeister, Kreisrat und Kreishandwerksmeister Jürgen Tanne, hat jetzt vorgeschlagen, die Bogener Realschüler vorübergehend in Hunderdorf unterzubringen – und ist damit beim Schulverband Hunderdorf auf offene Ohren gestoßen. Die Entscheidung fällt allerdings der Kreistag.
An der Ludmilla-Realschule in Bogen müssen Schüler zum Teil in Schulcontainern unterrichtet werden. Ein Anbau mit Kosten in Millionenhöhe wurde angedacht; eine weitere Lösung, Realschüler in leer stehende Klassenräume der Berufsschule auszusiedeln, ist inzwischen vom Tisch. Nun machte CSU-Kreisrat Jürgen Tanne, 2. Bürgermeister in Hunderdorf, den Vorschlag, Realschulklassen vorübergehend in nicht genutzten Räumen der Volksschule Hunderdorf zu unterrichten.
Die Schule, die vor einigen Jahren mit Millionenaufwand saniert und modernisiert wurde, besitzt neben Sportstätten auch mehrere Informatik- und andere Fachräume, die ebenfalls sofort genutzt werden könnten. Es sei davon auszugehen, so Tanne, dass aufgrund des Geburtenrückganges auch die Schülerzahlen an der Realschule zurückgehen werden und dass bereits mittelfristig das bisherige Raumangebot der Realschule ausreichen wird. Mit der vorgeschlagenen Lösung könnte sich der Landkreis mehr als eine Million Euro einsparen.
Geburtenrückgang in Überlegungen einbeziehen
Der Schulverband Hunderdorf griff diesen Vorschlag sofort auf. Nach Rücksprache mit Schulleiter Reinhard Dietz wurden die Gesprächsergebnisse in einem Schreiben der Bürgermeister aus den Mitgliedsgemeinden Landrat Alfred Reisinger mitgeteilt. Demnach ist es bereits im kommenden Schuljahr problemlos möglich, vier modern ausgestattete Klassenzimmer der Ludmilla-Realschule Bogen zur Verfügung zu stellen.
Vorschlagsweise wurde an einen ganzen Jahrgang, beispielsweise an alle fünften Klassen, gedacht. Die Sporthalle, das Hallenbad, zwei modern ausgestattete Informatikräume, zwei Handarbeitsräume, ein großer Werk- und Zeichenraum sowie der Physiksaal sind aufgrund des Schülerrückganges nicht mehr voll ausgelastet. Auch die Schülerbücherei und die Schulküche könnten die Gastschüler nutzen. „Die Schulleitung der Volksschule Hunderdorf ist zu einer engen Zusammenarbeit mit der Realschulleitung bereit“, heißt es in dem Schreiben weiter. Der Schulverband wies in seinem Schreiben an Landrat Reisinger auch auf Bestrebungen der bayerischen Staatsregierung hin, Modellversuche zur Zusammenarbeit von Hauptschule und Realschule einzurichten.
„Die Auslastung unseres Hauptschulgebäudes und die Kooperation mit der Realschule würden eine deutliche Aufwertung für den Schulstandort Hunderdorf und eine Bereicherung der Schullandschaft im Landkreis Straubing-Bogen bedeuten“, sind die Mitglieder des Schulverbandes überzeugt. In Zeiten des Wandels, der im Bereich der Schule im ländlichen Raum dramatisch ist, seien auch schulübergreifende Lösungen machbar, sinnvoll, zeitgemäß und nicht zuletzt kosteneffektiv.
Noch sind alle Möglichkeiten offen
Diese Meinung vertritt auch Stephan Härtenberger, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Hunderdorf. Ihm geht es vor allem um die Zukunft der ländlichen Struktur. „Alle reden von der aktiven Unterstützung der Hauptschule. Die Verantwortlichen können in diesem Problemfall – Schulraumnot auf der einen, und leer stehende Klassenräume auf der anderen Seite – deutlich Zeichen setzen“. In der Schülerbeförderung sehen Tanne und Härtenberger kein Problem: Die Mehrkosten von rund 12000 Euro jährlich seien verkraftbar im Vergleich zum Millionenprojekt eines Anbaus.
Noch sind alle Möglichkeiten offen. Eine erste Vorentscheidung ist für kommenden Montag in der CSU-Fraktionssitzung des Kreistages anberaumt.
Quelle: Bogener Zeitung, 07.03.2009


Gemeinsames Übungskonzept bewährt sich
Integrierte Leitstelle soll 2010 in Betrieb gehen
Versammlung der Feuerwehr — 48 Mitglieder geehrt — 31 Einsätze im vergangenen Jahr
Hunderdorf
. (xk) Vor Beginn der Jahreshaupt- und Dienstversammlung am Samstagabend traf sich die Hunderdorfer Feuerwehr zum Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Hunderdorf. Bei der anschließenden Versammlung im Gasthaus Baier-Edbauer wurden 48 Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt.
Die silberne Vereinsnadel für 25-jährige Mitgliedschaft bekamen 28 Mitglieder. Die goldene Vereinsnadel für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten acht Feuerwehrleute. Für 50-jährige Vereinstreue wurden Georg Baier, Rudolf Bugl, Josef Drexler senior, Rudolf Höpfl senior, Xaver Kalm, Karl Kastl, Max Plötz und Karl Zollner senior geehrt. Das 60-jährige Vereinsjubiläum feierte Alois Beck, Ludwig Fellinger senior und Paul Hornberger senior feierten das 65-jährige und Hans Schaubeck das 70-jährige. Vorsitzender Max Holzapfel überreichte gemeinsam mit Kommandant Karl Englmeier sowie Bürgermeister und 2. Vorsitzenden Hans Hornberger die Urkunden und Ehrennadeln. Der Vorsitzende teilte mit, dass im vergangenen Jahr die Mitgliederzahl konstant bei 159 blieb. Erfreulich sei die rege Teilnahme der Mitglieder an den Veranstaltungen.
Gemeinsames Üben sinnvoll
Kommandant Englmeier erstattete Bericht über 31 Einsätze: vier Sicherheitswachen, sieben Brandeinsätze, zwei Verkehrsunfälle, 13 THL-Einsätze, zwei Fehlalarme und drei Insekten-Einsätze. Dabei wurden 591 Dienststunden geleistet. Hinzu kamen 72 Ausbildungsveranstaltungen mit insgesamt 2 091 Dienststunden. Die Gerätewarte wendeten 346 Stunden für Fahrzeug- und Gerätewartung auf.
Gemeinsam mit den Gemeindefeuerwehren beziehungsweise der Feuerwehr Windberg wurden mehrere Einsatzübungen, die Prüfung zur Jugendleistungsspange und der Wissenstest abgehalten. Die Zusammenarbeit der Gemeindefeuerwehren funktioniere großartig. Es zeige sich, dass alle davon profitierten und gemeinsam viel erreicht und effektiver gearbeitet werden könne, so der Kommandant.
Die Ersatzbeschaffung für das 29 Jahre alte Tanklöschfahrzeug stellt die Feuerwehr und Gemeinde noch vor Probleme. Das bisherige Fahrzeug ist nicht mehr in der Norm und somit auch nicht zuschussfähig. Bei einem Termin mit der Regierung von Niederbayern wurden verschiedene Fahrzeugkonzepte durchgesprochen, die aber noch weiter geprüft werden müssen. Eine Fahrzeugbeschaffung ist aber definitiv für das Jahr 2010 eingeplant.
24-Stunden-Übung
Jugendwart Klaus Weninger sprach über 24 Ausbildungen mit 490 Stunden. Besonders angetan waren die Jungfeuerwehrler von der 24-Stunden-Übung. Seine beiden Stellvertreter Klaus Hirtreiter und Detlef Pohl hätten ihn immer unterstützt, wenn er berufsbedingt nicht zur Verfügung stehen konnte, so Weninger. Heuer soll auch wieder Jugendwerbung betrieben werden. Gerätewart Michael Wagner erwähnte, dass bei der Schlauchpflege 219 B-Schläuche und 334 C-Schläuche für alle Gemeindefeuerwehren bearbeite ‚wurden, was eine Steigerung von 66 Prozent bedeute. Die zentrale Schlauchpflege werde also gut angenommen.
Bürgermeister und 2. Vorsitzender Hans Hornberger würdigte den Einsatz der Feuerwehrleute sowie den hohen Ausbildungsstand. Die optimale Ausstattung verlange auch der Gemeinde finanziell einiges ab. So seien jährlich rund 50 000 Euro für den laufenden Unterhalt der vier Gemeindefeuerwehren aufzubringen, so der Bürgermeister.
Kreisbrandmeister Horst Hagn informierte dann über den Stand bei der Integrierten Leitstelle, die 2010 in Betrieb gehen wird. Momentan werden die Alarmierungspläne erstellt. Allein für den Gemeindebereich Hunderdorf seien dies 38. Das aufgestellte Hilfeleistungskontingent des Landkreises Straubing-Bogen wurde im Rahmen einer Übung im Herbst 2008 getestet. Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.2009


Reinhard Kraus bleibt im Amt
Jagdpachtschilling wird ausbezahlt
Windberg.
(ws) Bei der nicht öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Windberg am Freitag im Gasthaus Hüttinger standen die Neuwahlen im Mittelpunkt. Der gesamte Vorstand wurde erneut bestätigt. Nur für den aus Altersgründen ausscheidenden Beisitzer Josef Wurm wurde sein Sohn Thomas gewählt. Jagdpächter Dr. Thomas Negele konnte mitteilen, dass es ihnen im letzten Jahr gelungen sei, sieben Wildschweine zu schießen. Der in der Kasse vorhandene Jagdpachtschilling wird im Mai an die Genossen ausbezahlt.
Jagdvorsteher Reinhard Kraus gab einen kurzen Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Jähr und informierte die Mitglieder über die der Genossenschaft gehörenden Maschinen, die bei Alt-Jagdvorsteher Otto Huber gelagert sind und von ihm und seinem Sohn Christian gewartet werden und von jedem Genossen bei Bedarf gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden können.
Dies sind zwei Straßenhobel, zwei Holzspalter sowie je eine Seilwinde, Hochentaster, Rüttelplatte und Stampfer, Erdbohrer und Rüttelplatte. Auf einer vorhandenen Tafel sollen die Mitglieder die von ihnen ausgeliehenen Maschinen eintragen und sie wieder in einwandfreiem Zustand nach Gebrauch zurückbringen. Der Jagdvorsteher gab noch eine kurze Unterweisung für den Gebrauch der Maschinen, des Weiteren wurde von der Genossenschaft eine Haftpflichtversicherung für eventuelle Schadensfälle abgeschlossen.
Da Kassier Werner Feldmeier über eine positive Kassenlage berichten konnte, bat er die Versammlung um Vorschläge für die Verwendung dieser Gelder. Da die Genossenschaft derzeit mit genügend Maschinen ausgestattet ist, wurde beschlossen, keine weiteren zu kaufen. Reinhard Kraus schlug vor, dass sich die im Ort vorhandenen Landwirte zu einer Vereinigung zusammenschließen sollten und die Genossenschaft ihnen einen Zuschuss von 1 000 Euro für den Kauf eines Unkrautspritzers gewährt. Hierfür sprach sich die Mehrheit der Mitglieder aus. Weiterhin beschloss die Versammlung, den Rest des vorhandenen Jagdpachtschillings an die Genossen ab Mai dieses Jahres, aufgeteilt auf den jeweiligen Grundbesitz, auszuzahlen. Ein Betrag von 1 000 Euro verbleibt für Notfälle in der Kasse.
Die Mitglieder sprachen sich außerdem dafür aus, dass Otto und Christian Huber für das Unterstellen und Warten der Maschinen sowie Kassier Werner Feldmeier für seinen zeitlichen Aufwand eine kleine finanzielle Zuwendung pro Jahr erhalten sollen. 2. Bürgermeister Gerhard Mühlbauer bedankte sich bei der Jagdgenossenschaft für die Pflege der landwirtschaftlichen Flächen und Erhaltung der Kulturlandschaft, was für die Gemeinde sehr wichtig sei.
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Jagdvorsteher Reinhard Kraus, Stellvertreter Alfred Hafner, Beisitzer Otto Schötz junior und Thomas Wurm, Kassier und Schriftführer Werner Feldmeier. Als Rechnungsprüfer fungieren Xaver Hafner und Christian Ecker. Jagdpächter Dr. Thomas Negele war erfreut, dass die Vorstandschaft der Genossenschaft im Amt bleibt, denn dies gewähre auch weiterhin die gute und harmonische Zusammenarbeit wie bisher.
Erleichtert zeigte sich der Jagdpächter darüber, dass es neben dem üblichen Abschuss im letzten Jahr gelungen sei, sieben Wildschweine zu schießen. Dies sei nicht so einfach, da die Schweine ihre Aufenthaltsorte laufend wechseln. Ein weiteres Problem sei, dass viele Regularien und Sicherheitsvorschriften beachten seien. Die Wildschweine verursachten erhebliche Flurschäden, für die der Pächter aufkommen muss. Er hoffe nun, in nächster Zeit durch weitere Abschüsse der Plage Herr zu werden. Der Jagdpächter gab für alle Mitglieder ein Jagdessen aus und spendete für die Landfrauen einen Betrag für ein Kaffeekränzchen.
Quelle: Bogener Zeitung, 10.03.2009


Hallenbad wieder offen
Hunderdorf.
(xk) Das Hallenbad in der Hauptschule ist am Freitag, 13. März, und künftig freitags wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Badezeiten sind von 17 bis 19 Uhr insbesondere für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene, von 19 bis 20 Uhr nur für Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.2009


Leserbrief
Keine gute Idee
Zum Artikel „Viel Platz im Hunderdorfer Schulhaus“ in der Ausgabe vom 7. März.
Der 2. Bürgermeister von Hunderdorf Jürgen Tanne schlägt eine Auslagerung von Realschulklassen in freien Räumen der Volksschule Hunderdorf zur Behebung der Raumnot an der Ludmilla-Realschule vor.
Aus Sicht der Realschule beurteilen wir die Auslagerung als problematisch: Hunderdorf liegt in einer Entfernung vom Realschulstandort, der eine rund 15-minütige Transferzeit für an beiden Standorten eingesetzte Lehrkräfte bedeuten und dadurch zu einem Verlust an Unterrichtszeit führen würde.
Aus pädagogischen Gründen wäre die Auslagerung der gesamten 5. Jahrgangsstufe erforderlich — mit der Folge, dass Schüler, die nicht in Hunderdorf und unmittelbarer Umgebung wohnen, erst mit erheblichem Aufwand transportiert werden müssten. Ferner stehen Lehrkräfte für Schülerfragen in Pausen aufgrund des Pendelverkehrs nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Nicht zu unterschätzen ist die Problematik bei Aufsicht und Organisation von Krankheitsvertretungen sowie die erschwerte Abwicklung von Verwaltungsaufgaben wie die Überprüfung abwesender Schüler.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Teilnahme der ausgelagerten Schulklassen an gemeinsamen Schulveranstaltungen erschwert wird. Das an unserer Schule eingeführte erfolgreiche Tutorensystem, in dem sich ältere Schüler um die Fünftklässler kümmern, könnte im Falle einer Auslagerung nicht mehr angeboten werden. Schließlich wäre auch die Nutzung der Nachmittagsbetreuung im Rahmen der Offenen Ganztagsschule in dem neuen Ganztagesgebäude durch die ausgelagerten Schüler in Frage gestellt. Die Schulgemeinschaft würde durch die Auslagerung in ihrem Recht auf räumliche, organisatorische und pädagogische Einheit beeinträchtigt.
Auch sehen wir den von Herrn Tanne mittelfristig prognostizierten starken Schülerrückgang an der Realschule aus folgenden Gründen nicht: zum einen angesichts der neuen Beschlüsse der Staatsregierung zum Übertrittsverfahren und zum anderen aufgrund der massiven Überbelegung der Schule sowie des in Aussicht genommenen Abbaus der hohen Klassenstärken an den Realschulen in den kommenden Jahren.
Bei allem Verständnis für den Wunsch nach einer sinnvollen Nutzung leerstehender Schulräume und einer Kosteneinsparung sollten diese Überlegungen nicht auf dem Rücken der Schüler und mit der Folge eines Qualitätsverlusts für die Realschule ausgetragen werden. Wir sperren uns nicht gegen eine sinnvolle Kooperation mit anderen Schularten, wo sich diese anbietet. Wesentlich dabei erscheint uns, dass solche Kooperationen den Schülern zugute kommen und nicht vornehmlich der Kostenminimierung dienen.
Ingrid Meggl
Schulleiterin der Ludmilla-Schule und Bezirksvorsitzende der Vereinigung der Bayerischen Realschuldirektoren
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.2009


Motto: Wir halten uns daran
Klaus Grüll referiert in der Schule über Jugendschutz
Hunderdorf.
(ws) In der Hauptschule Hunderdorf referierte am Donnerstagabend vor vielen Eltern Klaus Grüll, Leiter des Amtes für Jugend und Familie vom Landratsamt, über Grundsätzliches zum Jugendschutz, die Erziehungsaufgaben der Eltern, die wichtigsten Vorschriften des Jugendschutzgesetzes sowie Verantwortlichkeiten und Straf- und Bußgeldvorschriften. Organisiert hatte diese Veranstaltung der Elternbeirat unter Leitung der Vorsitzenden Manuela Wenninger sowie Rektor Reinhard Dietz.
„Jugendschutz ist und bleibt wichtig. Hier sind Sie persönlich gefordert. Denn gesetzliche Vorschriften müssen im täglichen Leben Beachtung finden und befolgt werden“, so Grüll. Alle, die mit jungen Menschen zusammenkommen, sind in der Verantwortung, ob in Gaststätten, Tankstellen, Einzelhandel oder die Eltern. Jeder Erwachsene und sein Verhalten seien wichtig für die Einhaltung der Schutzstandards. Dieser Verantwortung müssen sich alle bewusst sein.
Deshalb darf man kein Auge zudrücken oder gar wegschauen, wenn es um Jugendschutz geht. Die Verpflichtung „Jugendschutz: Wir halten uns daran“, ist ein Motto, das konsequent beherzigt werden muss. Die Jugend müsse geschützt werden vor Gefahren, die überall lauern. Die Kinder müssten Grenzen kennen in Anlehnung der Gesetze und Eltern sollen sich von ihnen nicht gegenseitig ausspielen lassen. Wenn Eltern mit positiven Beispielen vorangehen, komme dies auch bei den Kindern positiv an.
Grüll erläuterte mit Beispielen, was für Jugendliche nach dem Gesetz erlaubt oder nicht erlaubt ist. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen sich grundsätzlich nicht in Gaststätten aufhalten. Erlaubt sei dies nur, wenn sie in Begleitung der Eltern oder einer erziehungsbeauftragten Person sind. Als Ausnahme sei es auch erlaubt, wenn Kinder sich dort zwischen 5 und 23 Uhr aufhalten, um ein Getränk oder eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.
Ebenfalls erlaubt sei die Anwesenheit von Jugendlichen bei Veranstaltungen von anerkannten Trägern der Jugendhilfe, bei künstlerischer Betätigung, zur Brauchtumspflege oder ähnlichem. Der Verkauf sowie Konsum von Bier und Wein unter 16 Jahren ist verboten. Spirituosen und Alkopops Sind für unter 18-Jährige ebenfalls verboten. Kein Verkauf von Tabakwaren an Kinder Und Jugendliche. Auch der Konsum ist erst mit 18 Jahren erlaubt. Filme und Computerspiele dürften an Kinder und Jugendliche nur gemäß der Alterskennzeichnung auf der Verpackung verkauft werden.
Da in der heutigen Zeit ohne Internet nichts mehr geht, könnten Jugendliche internationale Seiten aufrufen, die den deutschen Gesetzen nicht unterliegen und für die Entwicklung eines jungen Menschen schädlich sind. Auch das Chatten im Internet berge viele Gefahren für die Kinder. So könne das Herunterladen von irgendwelchen Dingen schnell eine Kostenfalle werden. Auch bei Handys sollten Eltern vorsichtig sein. „Bitte überprüfen Sie was ihre Kinder im Internet oder mit ihren Handys machen. Reden Sie mit ihnen und machen Sie diese auf die Gefahren aufmerksam“, so Grüll.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.2009


Hans Söldner weiter Chef der Hunderdorfer Stockschützen
Jahresversammlung der Eisstockschützen des SV
Hunderdorf.
(he) Bei der Jahresversammlung der Eisstockabteilung des SV Hunderdorf legte Abteilungsleiter Hans Söldner einen ausführlichen Rechenschaftsbericht ab. Dabei stellte er heraus, dass die Hunderdorfer Stockschützen in den letzten zwei Jahren wieder besondere Aktivitäten sowohl im sportlichen is auch im gesellschaftlichen Bereich an den Tag gelegt hätten. So habe man an -vielen Turnieren teilgenommen, wobei auch stolze Erfolge nicht

Die ausgezeichneten Stockschützen mit der neuen Abteilungsleitung und Bürgermeister Hans Hornberger (Zweiter von rechts) und 2. Vorsitzenden des SV Hunderdorf Peter Henke (Erster von links). (Foto: he)

ausgeblieben seien. Orts- und Vereinsmeisterschaften seien ebenfalls auf dem sportlichen Programm gestanden.
Hans Söldner zeichnete dann Mitglieder‘ aus, die in den letzten zwei Jahren die meisten Einsätze bei Turnieren aufwiesen. Es sind dies: Werner Beck 23 Einsätze, Klaus Dietl 19 Einsätze, Josef ‚Ammer 17 Einsätze, Xaver Baier und Karl Spranger je 16 Einsätze. Bürgermeister Hans Hornberger und zweiter Vorsitzender Peter Henke würdigten die Aktivitäten und den Zusammenhalt der Eisstockabteilung.
Bei den Neuwahlen wurden für die nächsten zwei Jahre gewählt: Abteilungsleiter: Hans Söldner, 2. Abteilungsleiter: Josef Ammer, Schriftführer und Kassier: Max Holzapfel und Hans Söldner. Platzwarte: Erwin Bierlmeier, Erwin Feldmeier, Karl Zitzelsberger und Josef Hagn. Beisitzer: Karl Spranger, Xaver Baier, Werner Beck.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.2009


Oasentag
Windberg.
(ws) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg veranstaltet am Samstag, 21. März, von 10 bis 16 Uhr einen Oasentag für Trauernde in der Jugendbildungsstätte Windberg in Begleitung von Kordula Schaffer und Diakon Erhard Schaffer. „ …dass durch Trauer Perlen wachsen“. In Gemeinschaft und im Gespräch mit gleichbetroffenen Frauen und Männern Trost und Hilfe für den nächsten Schritt auf dem Weg der Trauer finden. Anmeldung bis Dienstag, 17. März, unter Telefon 09422/824-0.
Quelle: Bogener Zeitung, 12.03.2009


Bibelabend
Windberg.
(ta) Der Bibelabend des geistlichen Zentrums der Prärnonstratenserabtei Windberg am heutigen Freitag findet statt zum Thema „Der Gang Jesu auf dem Wasser“. Treffen ist um 19 Uhr an der Pforte der Jugendbildungsstätte. Eine Teilnahme am Chorgebet der Klostergemeinschaft um 18.30 Uhr ist möglich. Unkosten entstehen keine.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.03.2009


Josefifeier
Windberg.
(ws) Um die bayerische Tradition des Josefstages neu zu beleben, will die Pfarrgemeinde Windberg das Fest gebührend feiern. Interessierte sind willkommen zum Gottesdienst am Donnerstag, 19. März, um 19 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche. Musikalisch mitgestaltet wird die Festmesse von den Wolfsteiner Musikanten. Anschließend spielen sie im Gasthaus Amann auf.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.03.2009


Der Mond und sein Einfluss
Sandra Franke-Sperrer referierte beim Frauenbund
Hunderdorf.
(hk) Am Mittwochabend kamen zahlreiche Besucherinnen ins Gasthaus Baier-Edbauer, wo der Frauenbund und die Landfrauen zu einem interessanten Vortrag einluden. Das gewählte Thema, über das die Diplom-Sozial-Pädagogin Sandra Franke-Sperrer referierte, hieß: „Der Einklang mit dem Mond — Der Einfluss des Mondes auf das Leben“.
Die Referentin gab bei diesem Vortrag Tipps, wie man den Einfluss des Mondes in den unterschiedlichsten Lebensbereichen praktisch nutzen kann. Mit einem Gedicht von Heinz Erhard über den Mond, leitete sie ihre Ausführungen ein. Der Mond sei einer von vielen Planeten und er spreche uns deshalb an, weil er mit Gefühlen zu tun habe und deshalb spüren wir ihn so sehr. Es dauere aber ein paar Jahre, für sich selbst Erfahrungen mit den Mondregeln zu sammeln, meinte sie.
Vieles, was dem Einfluss des Mondes zugerechnet werde, sei nur schwer beweisbar. Behauptungen, dass zum Beispiel Mondlicht, das aufs Bett scheine, Unglück bringe oder dass Geld, dass man bei abnehmendem Mond zähle, weniger werde, ordnet deshalb die moderne Wissenschaft dem Volksglauben zu, sagte die Referentin.
Die Impulse des Mondes, Neumond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond, der jeweilige Stand des Mondes in einem Sternzeichen des Tierkreises sowie aufsteigender und absteigender Mond, nahmen in den Ausführungen der Rednerin ein größeres Kapitel ein. Sie meinte, dass alles, was man für das Wohlergehen einer Körperregion tue, die von dem Sternzeichen regiert werde, das der Mond gerade durchschreite, wirksamer als an anderen Tagen sei. So wirken sich Widdertage besonders negativ oder positiv auf Augen und Kopf aus. An den Stiertagen seien in erster Linie Hals, Nacken und die Sprachorgane betroffen.
An Löwetage Herz und Kreislauf und an Fischtagen alles rund um den Fuß. Der Neumond sei auch förderlich für Ausgewogenheit und Vitalität. Bei zunehmendem Mond ließen sich Mangelerscheinungen am besten beheben. Dies sei auch die Zeit der Planung und des Aufbaues. Man könne hier schwierige Aufgaben am besten erledigen und Energie sammeln und speichern. Zu Vollmondzeiten stelle sich häufig das Phänomen der Schlaflosigkeit ein und auch die Anfälligkeit für Gicht, Rheuma sowie Migräne sei dann größer.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.03.2009


Bedarfsplan für Kindertagesstätte gebilligt
Viergruppiger Kindergarten ist voll belegt — Auftragsvergabe für Urnenwand
Hunderdorf
(xk) „Der Gemeinderat billigt den vorliegenden Bedarfsplan und die Anerkennung von Kindertageseinrichtungen und die Tagespflege für die Jahre 2009 bis 2012″. Dies ist das einmütige Beschlussergebnis der kürzlich im Rathaus stattgefundenen Sitzung. Hierzu lag dem Gemeinderat der im Einvernehmen mit Bürgermeister Hans Hornberger von der Verwaltung verfasste Bedarfsplanentwurf vor.
Verwaltungsleiter Xaver Kern erläuterte noch einige Bedarfsfestlegungen, die grundsätzlich auch mit dem Landratsamt, Amt für Jugend und Familie, abgestimmt sind. Weiterhin wurde über eine geringfügige Änderung zur Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren im Rahmen der Altersmischung informiert, die sich auch in Hunderdorf bewährt hat. Mit dem Bedarfsplan wurden im kirchlichen Kindergarten „Sankt Nikolaus“ in Hunderdorf 120 Plätze für das Kindergartenjahr 2009/2010 sowie 100 Plätze für die Jahre 2010/2011 und 2011/2012 als bedarfsnotwendig anerkannt. In diesen Plätzen sind bis zu zwölf Plätze für Kinder unter drei Jahren im Rahmen der Altersmischung enthalten. Verdeutlicht wurde vom Verwaltungsleiter in Abstimmung mit der Kindergartenleitung, dass es aufgrund der neuen Anmeldungen neben den vier geführten Gruppen im Kindergarten für das Kindergartenjahr 2009/2010 vorübergehend einer fünften Gruppe am Vormittag bedarf, um auch den Elternwünschen gerecht zu werden. Dies ist aufgrund der Entwicklung eines geburtenstarken Jahrganges und der Einschulungssituation begründet. Von der Kirchenstiftung als Kindergartenträger wurden hierfür im Einvernehmen mit der Gemeinde bereits die notwendigen Schritte eingeleitet und vom Landratsamt eine vorläufige Genehmigung in Aussicht gestellt. Die räumliche Unterbringung ist noch abzuklären.
Erweitertes Angebot
Einige Plätze wurden im Bedarfsfall, wie es nach der Planung und Umfrageauswertung geboten ist, auch in benachbarten Kindergärten anerkannt unter Bezug auf Vereinbarung von Beruf und Familie, dem Wunsch- und Wahlrecht, auf integrative Plätze, Krippenplätze und Hortbetreuung sowie in der Tagespflege. Bezüglich der Hortplätze vor Ort konnte erfreulicherweise auf das erweiterte Angebot in der Schule für die Mittagsbetreuung in der Grundschule sowie auf die erweiterte Mittags- und Nachmittagsbetreuung Bezug genommen werden.
Sodann wurde von Bürgermeister Hans Hornberger ein Antrag der SV-Tennisabteilung auf grundlegende Instandsetzung von zwei Tennisplätzen im Jahre 2010 bekannt gegeben, wobei sich die Kosten auf rd. 19:000 Euro beziffern. Der Verein bemühe sich auch um eine BLSV-Förderung. Der Antrag wurde zur Haushaltsberatung und zur Aufnahme in das Investitionsprogramm 2010 verwiesen.
Der Gemeindechef informierte über die eingeholten Kostenangebote für eine Urnenwand im Stelensystem mit mittiger Flamme und Kreuz entsprechend der Beratung in der vorangegangenen Sitzung. Vom Gemeinderat wurden abschließend die Aufträge bei einer Angebotssumme von insgesamt rund 19.000 Euro mit 15 : 1 Stimmen vergeben. Die Fa. Kronimus erhielt den Zuschlag für das Stelensystem mit 28 Urnenkammern und Flamme-Mittelblock, die Fa. Schedlbauer für 32 Abschlussplatten. Zudem wird ein Bronzekreuz auf dem Flammenkorpus angebracht.
Ferner beschloss der Gemeinderat zur Förderung aus dem Konjunkturpaket II schnellstmöglich einzureichen die energetische Gesamtsanierung des Rathauses mit erster Priorität. Weiterhin sollen energetische Sanierungsmaßnahmen für den Kindergarten sowie für den Turnhallenbereich in der Schule eingereicht werden.
Thema Hauptschulen
Zur Schulthematik „Stärkung der Hauptschulen“ wurde aus dem Gemeinderat auf die Realschulsituation hingewiesen, wonach der Landkreis für 1,5 Millionen Euro das Gebäude in Bogen erweitern möchte. Die fünf Realschulklassen könnten in Hunderdorf in leer stehenden Räumen untergebracht und ein staatlicherseits propagiertes Kooperationsmodell erprobt werden, wofür sich 2. Bürgermeister und Kreisrat Jürgen Tanne stark gemacht habe. Es wäre schön, wenn auch die anderen Fraktionen diesen Antrag unterstützen würden.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.03.2009


Wolfgang Ecker bleibt Jagdvorsteher
Jahresversammlung der Jagdgenossen — Neuwahlen durchgeführt
Steinburg/Au vorm Wald.
(xk) Eine für den Verein erfreuliche Anzahl von Mitgliedern der Jagdgenossenschaft Steinburg traf sich am Sonntag zur Jahresversammlung im Gasthof Freudenstein. Jagdvorsteher Wolfgang Ecker konnte dabei 18 Anwesende willkommen heißen.
In seinem Rechenschaftsbericht stellte Ecker die rege Ausleihpraxis der genossenschaftseigenen Geräte heraus, wobei keine Schäden durch die Benützung festgestellt worden seien. Man habe auch neue Angebot zur Haftpflichtversicherung eingeholt, um den Versicherungsschutz sachdienlich und optimal zu gestalten, was von den Anwesenden positiv aufgenommen wurde.
Ebenso gab es Zustimmung beim Kassenbericht von Helmut Kronfeldner, der eine positive Bilanz zog, und dem eine korrekte Kassenführung bescheinigt wurde. Die Neuwahl der Vorstandschaft brachte dann folgendes Ergebnis: Vorsteher Wolfgang Ecker, dessen Stellvertreter Sepp Hacker, Kassenführer Helmut Kronfeldner, Schriftführer Anton Häusler, Beisitzer Wolfgang Altmann und Wolfgang Diewald, Rechnungsprüfer Ewald Brunner und Georg Ecker.
Bei der Verwendung des Jagdpachtschillings soll die Arbeit der Landfrauen unterstützt werden. Wenn Schotter zum Wegebau benötigt wird, könne dem Wunsch ebenfalls entsprochen werden. Zum letzten Tagesordnungspunkt trug Anton Häusler, der neugewählte Schriftführer, seinen Hinweis aus der letzten Vorstandssitzung den Teilnehmern vor, man möge den Häcksler für die Benutzung auf öffentlichen Straßen mit einer Beleuchtungsanlage ausstatten. Dieser Vorschlag erntete Zustimmung, zumal die Kosten nicht weltbewegend sind. Alsdann meldete sich Johannes Fuchs zu Wort, um auf den ungepflegten Eindruck aufmerksam zu machen, den die vielen abgestorbenen Erlen am Bachufer hervorrufen. Weiterhin kam von ihm der Vorschlag, bei der Gerätebeschaffung sollten sich die drei in der Gemeinde Hunderdorf tätigen Jagdgenossenschaften zusammentun, um den Kostenfaktor zu senken. Bürgermeister Hornberger meinte auf die Beobachtung von Gemeinderat Fuchs eingehend, bei der Sauberhaltung und Pflege ihrer Bachgrundstücke seien die Grundstückseigentümer gefordert.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2009


Gemeinderatssitzung
Windberg.
(xk) Am Mittwoch, 18. März, findet um 19.30 Uhr, im Sitzungssaal des Amtshauses Windberg eine Gemeinderatssitzung mit folgenden Punkten statt: Bericht über die Prüfung der Jahresrechnung 2008; Feststellung der Jahresrechnung 2008 und Entlastung; Beschlussfassung über Haushaltsplan und Haushaltssatzung 2008 sowie Informationen und Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.03.2009


Maschine zum Entasten wird angekauft
Gaishausen.
(xk) Harmonisch verlief die nicht öffentliche Versammlung der Jagdgenossen Gaishausen im Gasthaus Gierl in Rammersberg. Bei den Neuwahlen gab es einen einmütigen Vertrauensbeweis für die bewährte Vorstandschaft mit Norbert Schneider an der Spitze. Anwesend waren 27 Jagdgenossen, die eine jagdbare Fläche von 199 Hektar vertraten.
Zunächst berichtete Jagdvorsteher Norbert Schneider in seinem Tätigkeitsbericht über die stattgefundene Vorstandssitzung und Kassenprüfung. Der Jagdpachtschilling sei beschlussmäßig für den Ankauf einer neuen Seilwinde sowie für den Schotterankauf zur Instandsetzung der öffentlichen Feld- und Waldwege verwendet worden. Heuer sei wieder ein Verbissgutachten zu erstellen und für die Maschinen der Jagdgenossenschaft ein Begleitbuch zu führen. Abschließend dankte Schneider Jagdpächter Otto Beckmann für die gute Zusammenarbeit in nunmehr gut drei Jahrzehnten.
Sodann trug Kassier Herbert Fuchs den Kassenbericht vor und informierte detailliert über die Einnahmen und die Ausgaben im Berichtszeitraum. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, so dass der Vorstandschaft einschließlich Kassenführer einstimmig die Entlastung erteilt wurde.
Bei den turnusmäßigen Neuwahlen für die Amtszeit von fünf Jahren gab es keine Veränderungen im Vorstand. Die bisherigen Amtsinhaber stellten sich zur Wiederwahl und erhielten einen einmütigen Vertrauensbeweis. So amtiert Norbert Schneider (Röhrnau) als Jagdvorsteher weiterhin an der Spitze der Jagdgenossenschaft Gaishausen. Als Stellvertreter steht Josef Kronfeldner, Grub, zur Seite. Als Beisitzer fungieren Helmut Hastreiter, Ebenthann, und Hans Erber, Ellaberg. Die Tätigkeit als Schriftführer bleibt in den Händen von Xaver Kern, Lintach, die Kassenführung bei Herbert Fuchs, Gaishausen. Als Kassenrevisoren wurden Otto Engl, Gaishausen, und Max Höcherl, Grub bestimmt. Sodann wurde Beschluss gefasst, aus dem Jagdpachtschilling 2009 einen Hochentaster anzukaufen, weiterhin werden die Jagdpachteinnahmen für den Ankauf von Schottermaterial zur Unterhaltung öffentlicher Feld- und Waldwege verwendet. Die Landfrauen erhalten zudem, wie.in den Vorjahren, einen kleinen Zuschuss.
Jagdpächter Otto Beckmann führte aus, dass das Jahr 2008 geprägt war von der Zunahme des Wildsauenbestandes bei gleichzeitigem Rückgang des Rehwildes, was nicht positiv für das Jagdrevier sei. Auch der Interessenspagat zwischen dem Schutz des Waldes und den vorgegebenen Abschusszahlen beim Rehwild, die niedriger festgelegt werden sollen, sei nicht einfach. Bürgermeister Hans Hornberger gratulierte der wiedergewählten Vorstandschaft und zollte der guten Zusammenarbeit zwischen der Vorstandschaft und dein Jagdpächter ein Lob. Die Landwirte rief das Gemeindeoberhaupt auf, nicht zu weit an die Grenze zu ackern oder die Grenzsteine herauszuackern.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.2009


Starkbierfest
Hunderdorf.
(xk) Am Samstag, 28. März, veranstaltet der Musikverein Hunderdorf ein Starkbierfest im Steinburger Hof. Um 19.30 Uhr wird mit dem Einzug der Blaskapelle und dem Starkbieranstich durch Bürgermeister Hans Hornberger das Fest eröffnet. Durch das Programm moderieren die Musiker der Blaskapelle, die sich unter der Leitung von Kapellmeister Lothar Klein mit bayerisch-böhmischer Blasmusik von ihrer besten Seite zeigen. Weiterhin sorgt Michael Maier auf der Steirischen für Schwung. Ein aus der Blaskapelle formiertes Trio „Die Grenzwaidler“ hat Premiere und erfreut mit bayerischer Stimmungsmusik. Zudem führt der Trachtenverein Hunderdorf Volkstänze auf. Dazu gibt es Bayerische Schmankerl aus der Küche des Festwirts Stephan Weckmann und das Irlbacher Starkbier.
Quelle: Bogener Zeitung, 17.03.2009


Das Gründungsfest soll groß gefeiert werden
Ludwig und Heinrich Schießl zu Ehrenmitgliedern ernannt — FFW-Jahresversammlung
Au vorm Wald.
(hb) Bei der sehr gut besuchten Jahresversammlung der Feuerwehr wurde mit großer Mehrheit beschlossen, dass man das 75-jährige Gründungsfest 2011 in einem großen Rahmen feiern wird. Vorsitzender Markus Freudenstein stellte in seinem umfangreichen Rückblick die wichtigsten Ereignisse des abgelaufenen Jahres nochmals heraus.
Die Besuche der weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen bezeichnete er als gut. In seinem ersten Jahr als Vorstand wurde gut zusammengearbeitet. Kommandant Helmut Kronfeldner konnte wiederum von einem arbeitsintensiven Jahr Bericht erstatten. In der abgelaufenen Zeitspanne wurde die Wehr zu drei Einsätzen gerufen. Insgesamt wurden über 20 Übungen und Ausbildungen zum Teil im gemeindlichen Verbund bewerkstelligt. Neben den Übungen legte eine Gruppe die Leistungsprüfung mit Erfolg ab.
18 Atemschutzträger
Zweiter Kommandant Josef Schießl erstattete Bericht über die Atemschutzgruppe. Man könne im Verbund mit der FFW Steinburg auf insgesamt 18 Atemschutzträger zurückgreifen. In verschiedenen Ausbildungen wurden die Atemschutzträger für ihre Aufgabe geschult. Erfreulich, dass gegenüber einem Abgang drei Neuzugänge zu verzeichnen sind.
Jugendwart Christian Wintermeier konnte von zahlreichen Ausbildungsstunden mit der Jugendgruppe berichten. Derzeit beträgt die Stärke der Jugendgruppe insgesamt elf Mädchen und Jungen. Als Höhepunkt bezeichnete er die Ablegung des Wissenstestes, der von allen Teilnehmern erfolgreich abgelegt wurde.

Die beiden Ehrenmitglieder zusammen mit Bürgermeister Hornberger, Vorsitzender
Freudenstein und Kommandant Kronfeldner. (Foto: hb)

Als Höhepunkt wurde Ludwig und Heinrich Schießl durch Vorstand Markus Freudenstein die Ehrenmitgliedschaft übertragen. Freudenstein stellte die hervorragenden Leistungen der beiden Kameraden in seiner Laudatio heraus. Unter dem Beifall der Anwesenden übergab er die Ernennungsurkunden.
Bürgermeister Hans Hornberger gratulierte den neuen Ehrenmitgliedern zu deren Ernennung. „Die Gemeinschaft braucht Menschen, die sich über das normale Maß hinaus für das Gemeinwohl einsetzen“, so das Gemeindeoberhaupt. Hornberger stellte in seinen weiteren Ausführungen die Leistungen der Gemeinde für die Feuerwehren heraus. „Wir wissen welch großartige Arbeit in den Feuerwehren geleistet wird, deshalb ist es für die Gemeinde überhaupt keine Frage, diesen die notwendige Unterstützung zu geben“, so der Bürgermeister. Allein in diesem Haushalt steht eine größere Summe dafür bereit. Erfreut zeigte sich das Gemeindeoberhaupt über die sehr gute Jugendarbeit. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich die FFW Au vorm Wald weiterhin so gut entwickelt und so auch weiterhin eine feste Größe im Gemeindeverbund darstellt.
In seiner Vorschau auf das kommende Dienstjahr stellte der Kommandant wiederum die anberaumten Übungen in den Vordergrund. Er appellierte an die Aktiven, sich weiterhin der Ausbildung zu stellen, um den Anforderungen des modernen Feuerwehrdienstes auch in Zukunft gewachsen zu sein.
Festausschuss gegründet
Einen breiten Raum nahm das bevorstehende 75-jährige Gründungsfest 2011 ein. Vorstand Freudenstein gab eingangs erläuternde Hinweise, bevor die Versammlung über die Variante VG-Fest oder gemeindeübergreifendes Fest abstimmte. Mit großer Mehrheit stimmten die Teilnehmer für ein „großes“ Fest. Bei der anschließenden Wahl des Festausschusses wurden neben den Funktionsträgern die Kameraden Alois Freudenstein senior, Josef Hacker, Christian Wintermeier, Helmut Pielmeier und Gerhard Kronfeldner in diesen gewählt.
Abschließend gab der Vorsitzende einen Ausblick auf die gesellschaftlichen Veranstaltungen. Er bat auch weiterhin um rege Beteiligung aller Kameraden. Mit dem Appell an die Besucher. „Lasst uns gemeinsam weiterhin so zusammen halten wie bisher, dann sehen wir einer guten Zukunft entgegen“, schloss er die Versammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 21.03.2009


Stephan Härtenberger führt CSU
Kreisrat Stefan Hinsken referierte zu Ursachen und Folgen der Finanzkrise
Hunderdorf.
(xk) Bei der Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes wurden Josef Baier für 45-jährige Treue und Erich Schötz für 20-jährige Mitgliedschaft bei der CSU ausgezeichnet. Die Neuwahlen unter Leitung von Kreisrat Stefan Hinsken bestätigten im Wesentlichen die bisherige Vorstandschaft.
Danach führt Stephan Härtenberger weiter den Ortsverband und wird von Kreisrat und zweiten Bürgermeister Jürgen Tanne und dritten Bürgermeister Helmut Kronfeldner vertreten. Als Schriftführer und Schatzmeister fungieren Josef Breu und Angela Söldner, während Peter Henke, Bürgermeister Hans Hornberger, Lothar Klein, Hans Landstorfer und Gerhart Scherz dem erweiterten Vorstand wie JU-Ortsvorsitzender Peter Häusler angehören. Als Kassenprüfer stellten sich Max Holzapfel und Erich Schötz zur Verfügung. Die Versammlung benannte Stephan Härtenberger,


Bürgermeister Hornberger und Ortsvorsitzender Stephan Härtenberger mit den Geehrten. (Foto: xk)

Hans Hornberger, Helmut Kronfeldner und Jürgen Tanne zu Delegierten sowie Peter Henke, Hans Landstorfer, Gerhart Scherz und Angela Söldner als Ersatzdelegierte für die Kreisversammlung.
In seinem Rückblick auf die vergangene Periode stellte der Ortsvorsitzende fest, dass diese vor allem durch die Vorbereitung der Kommunalwahl geprägt war. Er freue sich, dass nach anfänglichen Startschwierigkeiten die CSU-Fraktion jetzt ein umso geschlosseneres Team bilde, in dem Jürgen Tanne als Kreisrat die Verbindung zum Kreistag halte. Die Besetzung der Ausschüsse aufzählend, erwähnte Härtenberger auch, dass auf Initiative der CSU zum ersten Mal ein Umwelt- und Energieausschuss im Gemeinderat gebildet worden sei, der sich bereits intensiv dem Thema nachwachsende Rohstoffe angenommen habe. Auf das Thema Auslastung der Hauptschule eingehend, wiederholte Härtenberger die Forderung, zuerst die leerstehenden Räume in Hunderdorf zu nutzen als in einen 1,5-Millionen-Anbau in Bogen zu investieren. Wenn dies nicht durch Verlagerung von Realschulklassen möglich sei, wäre doch zu prüfen, ob nicht durch Verlagerung von Klassen mit demselben Unterrichtsinhalt Räume in Bogen freigemacht werden könnten.
Viele Projekte
Bürgermeister Hornberger freute sich über den Riesenerfolg der CSU bei der Kommunalwahl und stellte kurz die nächst erforderlichen Aktivitäten der Gemeinde vor. So habe man beispielsweise jüngst im Rahmen des Konjunkturprogramms II beantragt, das Rathaus mit einem Vollwärmeschutz, und die Turnhalle mit einer Wärmedämmung zu versehen.
Kreisrat Stefan Hinsken befasste sich in seinem Referat mit den Ursachen und Folgen der weltweiten Finanzkrise. Er zählte auf, wie bereits Ende der 90er-Jahre in den USA durch günstige Zinsen in großem Maße Immobilienerwerb für Bevölkerungsgruppen gefördert wurde, die sich diesen nicht in dem Umfang haben leisten können. Wohneigenturn und steigende Immobilienpreise seien die Grundlage für die Konsumfinanzierung und die steigende Privatverschuldung gewesen, die mit einer unkritischen und unsoliden Kreditvergabe einher gegangen sei. So seien beispielsweise die Kreditkartenschulden in USA bis Ende 2007 auf 944 Milliarden Dollar angewachsen. Diese Kredite bekamen durch Ratingagenturen eine gute Bewertung und wurden weltweit gehandelt. Als dann wegen steigender Zinsen Kredite nicht mehr gezahlt werden konnten, kam es zu einem Überangebot an Immobilien mit rasant fallenden Preisen.
Hinsken verteidigte abschließend das Rettungspaket der Regierung mit den Bürgschaften für die Banken. Es sei richtig gewesen, um noch größere Schäden zu verhindern. Ebenso seien die beschlossenen Konjunkturpakete zielführend für eine Wiederbelebung der Wirtschaft.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.2009


Haushalt ohne Neuverschuldung verabschiedet
Haushalt mit einem Volumen von 1, 6 Millionen Euro – Steuerhebesätze nicht erhöht
Windberg.
(xk) Schwerpunkte der Beratungen im Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Hans Gstettenbauer waren die Haushaltsplanaufstellung und die Beschlussfassung über die Haushaltssatzung 2009. Der Gemeinderat beschloss das umfangreiche Zahlenwerk nach eingehender Debatte einstimmig in der kürzlich im Amtshaus stattgefundenen Sitzung.
„Wir haben uns bemüht, den Sachanforderungen gerecht zu werden  unter Beachtung wirtschaftlicher Gesichtspunkte“, resümierte der Gemeindechef. Er verwies darauf, dass aufgrund der Finanzsituation für Maßnahmen auch Prioritäten gesetzt werden mussten. Die Einnahmen und Ausgaben des beschlossenen diesjährigen Haushalts betragen insgesamt 1 577 300 Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 1 098 700 Euro und auf den Vermögenshaushalt 478 600 Euro. Als wichtigste Einnahmen sind dabei die Einkommensteuer mit 335 000 Euro (Vorjahr 317 000 Euro) und die Schlüsselzuweisung mit 308 400 Euro (Vorjahr 319 200 Euro) hervorzuheben. Die Grundsteuern erhöhen sich aufgrund von Neuveranlagungen nur unwesentlich und betragen dieses Jahr voraussichtlich 84 400 Euro (Vorjahr 82 400 Euro). Der Ansatz für die Gewerbesteuereinnahmen wird auf 33 000 Euro (Vorjahr 29 000 Euro) festgesetzt.
Als größte Ausgaben im Verwaltungshaushalt stehen insbesondere zu • Buche die Kreisumlage mit 274 900 Euro (Vorjahr 237 300 Euro), die Schulverbandsumlage 118 000 Euro (Vorjahr 108 000 Euro) sowie die Verwaltungsumlage mit 81 900 Euro (Vorjahr 78 200 Euro).
96600 Euro für Kindergarten
Die Gesamtausgaben für den Kindergarten betragen 96 600 Euro (Vorjahr 90 800 Euro), die Einnahmen dazu werden mit 50 500 Euro (Vorjahr 40 000 Euro) angesetzt. Die laufenden Ausgaben für den Straßenunterhalt beziffern sich auf ins gesamt 97 300 Euro (Vorjahr 98 800 Euro), die Abwasserbeseitigung wird auf 80 000 Euro (Vorjahr 85 900 Euro) und die Wasserversorgung auf 71 000 Euro (Vorjahr 81 400 Euro) veranschlagt.
Der Vermögenshaushalt umfasst ein Volumen von 478 600 Euro (Vorjahr 950 200 Euro). Die größten Investitionsmaßnahmen sind die Restfinanzierung des Baugebietes Hochfeld-Erweiterung I und der Ausbau Schulgasse mit 36 000 Euro, die Investitionskosten für den Ausbau der Breitbandversorgung mit 100 000 Euro, der Bau eines Geräteschuppens am Bauhof mit 40 000 Euro, die Sanierung verschiedener Straßen mit 20 000 Euro, der Ankauf eines Traktors für den Bauhof mit 50 000 Euro, die Restfinanzierung für den Unimog mit 42 000 Euro, die Sanierung des Kanals in der Hunderdorfer Straße mit 30 000 Euro und die Überdachung des Nebeneinganges und Sanierung der Fenster im Amtshaus mit 10 000 Euro.
„Die Finanzierung all dieser Maßnahmen ist ohne Kreditaufnahme möglich, sodass der Schuldenstand dieses Jahr weiter gesenkt werden kann. Er beträgt zum Jahresende voraussichtlich 226 182 Euro“, zeigte sich Bürgermeister Hans Gstettenbauer erfreut. Es errechnet sich eine Pro-Kopf-Verschuldung von 212 Euro. Erfreulich ist auch, dass die Steuerhebesätze stabil gehalten werden können. Sie betragen, wie vom Vorjahr, für die Grundsteuer A und B 380 und für die Gewerbesteuer 360 v. H.
Aktionen in diesem Jahr
Zuvor, wurde dem Gemeinderat bereits die Jahresrechnung 2008 mit Prüfbericht zur Kenntnis gegeben. Nach Erörterung wurde das Rechnungsergebnis festgestellt mit gesamten Einnahmen und Ausgaben von 2 085 466 Euro und Entlastung erteilt. Im Anschluss informierte Bürgermeister Hans Gstettenbauer über die anstehende ZAW-Abfallaktion „Sauber macht lustig“ am 4. April, an der sich auch die Gemeinde beteiligt. Vor dieser Aktion ist ein Informationsabend für alle Beteiligten zur Koordination dieser Säuberungsmaßnahme anberaumt. Er findet am 24. März, 19.30 Uhr, im Gasthaus Hüttinger statt. Ebenso wurde dem Gemeinderat zur Kenntnis gegeben, dass der Kreisjugendring die neue große Aktion „Helden .24″ durchführt. Bereits im Juli 2007 wurde mit Erfolg eine ähnliche Aktion „Drei Tage Zeit für Helden“ veranstaltet. Die Anmeldung muss bis zum 23. März erfolgen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.2009


Wandervereine werden weniger
Jahresbeitrag von zehn auf 15 Euro erhöht — Wieder viele Termine
Hunderdorf.
(ws) Bei der Jahresversammlung des Bayerwaldvereins Hunderdorf am Samstag im Gasthaus Deschl in Hofdorf wurde beschlossen, den Jahresbeitrag von derzeit zehn auf nunmehr 15 Euro anzuheben. Ein großes Problem sei, dass in der näheren Umgebung die Wandervereine immer weniger werden und daher wesentlich weitere Fahrten zu Wandertagen notwendig geworden sind. Der jährlich stattfindende Wandertag in Hunderdorf sei für den Verein überlebenswichtig. Das 40-jährige Gründungsfest im vergangenen Jahr wurde im kleinen Kreis in gemütlicher Atmosphäre gebührend gefeiert.
Vorsitzender Werner Schwarzensteiner gab in seinem Rechenschaftsbericht bekannt, dass der Verein zurzeit 90 Mitglieder hat. In zwei Ausschusssitzungen und zwei Versammlungen wurden die Weichen des Vereins gestellt. Die Wanderfreunde beteiligten sich an allen kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen im Ort, wie etwa Fronleichnam, Auszug zum Volksfest und mehr. Beim Kirchweihmarkt war der Bayerwaldverein mit einem Stand präsent. Auch bei Anlässen der ortsansässigen Vereine war man vertreten. Die Christbaumversteigerung war überaus gut besucht. Der Zwei-Tagesausflug in die Fränkische Schweiz und die Besuche vieler auswärtiger Wandertage förderten das Gemeinschaftsgefühl wesentlich. Da aber in der näheren Umgebung die Wandervereine immer weniger und daher die Fahrten zu Wandertagen immer weiter werden – zum großen Teil bis nach Österreich – werden die Teilnehmer an diesen Veranstaltungen wegen der dadurch entstehenden Kosten auch immer weniger.
Zwei Bänke aufgestellt
Erfreulicherweise stellt der Sportverein zeitweise seinen vereinseigenen Bus dem Bayerwaldverein zur Verfügung, um dieses Problem etwas zu mildern. „Bitte begleitet und unterstützt uns mit Eurer Teilnahme an den auswärtigen Wandertagen, denn nur so ist es uns möglich, unseren Wandertag in Hunderdorf auch in Zukunft durchführen zu können“,, appellierte Schwarzensteiner an die Mitglieder.
Der Bayerwaldverein stellte im Friedhof und Richtung Lintach bei Elektro-Reiner zwei neue Verweilbänke auf, da an den bisherigen schon der Zahn der Zeit nagte. Die Höhepunkte im vergangenen Jahr waren das 40-jährige Gründungsfest und der 36. internationale Wandertag in Hunderdorf unter der Schirmherrschaft durch Werner Hornig von der Karmelitenbrauerei, für dessen Abhaltung enorm viele freiwillige Helfer notwendig waren. Bei der Veranstaltung kamen viele Wanderfreunde aus nah und fern, darunter 62 auswärtige Gruppen und zehn Ortsvereine. Des Weiteren fanden wieder die alljährliche Maiandacht und eine Brauereibesichtigung statt. Nachdem 2007 in Windberg ein permanenter Wanderweg angelegt wurde, konnte 2008 auch in Mitterfels ein solcher ausgewiesen werden. Beide Wanderwege werden gut besucht.
Zweiter Bürgermeister Jürgen Tanne hob den hohen Stellenwert des Bayerwaldvereins in der Gemeinde hervor und betonte, dass fast unscheinbar viele kleine Bequemlichkeiten, wie etwa Sitzbänke, in Hunderdorf durch ihn gepflegt werden. Er hofft, dass den Verein in Zukunft wieder mehr Wanderfreunde, besonders Jugendliche, bei auswärtigen Veranstaltungen begleiten werden. Die Gemeinde wird sich außerdem bemühen einen geeigneten Ort zur Aufstellung eines Schaukastens über die Aktivitäten des Bayerwaldvereins zur Verfügung zu stellen.
Quelle: Bogener Zeitung, 23.03.2009


75 Jahre
Im Kreise ihrer. Familie konnte Rosa Feldmeier, geborene Stahl, aus Meidendorf, Gemeinde Windberg am Sonntag ihren 75. Geburtstag feiern. Sie wurde am 22. März 1934 in Wörth an der Donau geboren und besuchte dort die Schule. Anschließend war sie in der Landwirtschaft und bei der Firma Nolte in Hunderdorf beschäftigt. 1957 heiratete sie Josef Feldmeier aus Meidendorf und 1959 erbte das Ehepaar ein Anwesen am Weinhanslweg, das sie mit viel Liebe und Mühe bewirtschafteten. Der Ehe entstammen eine Tochter und ein Sohn. Rosa Feldmeier hatte neben der Erziehung ihrer Kinder viel Arbeit im Haushalt und auf dem Anwesen. Vor etwa zwölf Jahren verpachtete das Ehepaar seine Wiesen und stellte den Viehbetrieb ein. Ein schwerer Schicksalsschlag traf die Jubilarin, als Sohn Josef im Juni 2006 mit erst 50 Jahren verstarb. Sie ist noch sehr rüstig und kann alle Arbeiten im Haushalt und auf dem Grundstück selbst erledigen. Sie ist auch sehr gesellig und nimmt am öffentlichen Leben gerne teil. Sehr viel Freude bereiten ihr die Besuche ihrer Tochter und Enkelkinder. Zu ihrem Ehrentag gratulierte Rosa Feldmeier neben ihrer Familie, Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunden auch Bürgermeister Johann Gstettenbauer, der ihr im Namen der Gemeinde noch viele gesunde und schöne Lebensjahre wünschte. – Bild: Bürgermeister Johann Gstettenbauer überbrachte an Rosa Feldmeier die Glückwünsche der Gemeinde. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 26.03.2009


Preisvergabe
Am Dienstag herrschte bei Rektor Reinhard Dietz sowie bei den Schülern der Grundschule Hunderdorf helle Freude, als stellvertretender Zweigstellenleiter Josef Feldmaier und sein Kollege Stefan Spranger sowie Maria Hierlmayer, Abteilung Marketing von der Raiffeisenbank, die Schule besuchten, um Fabian Winter aus Windberg als Zweitbesten des Malwettbewerbes der Altersgruppe 1. und 2. Klasse auszuzeichnen. Das Thema „Mehr Miteinander, mehr Menschlichkeit – auf dich kommt’s an“, hatte Fabian Winter hervorragend getroffen, befand die Jury und somit ging einer von 30. Gewinnpreise an ihn. Des Weiteren schafften es weitere sieben Schüler aus der Hunderdorfer Schule mit ihren Malarbeiten unter die 30 besten zu kommen: Elisabeth Kraus, Windberg, Eva Schleinkofer, Windberg, Florian Schindlbeck, Steinburg, Simon Kraus, Irensfelden, Andrea Schießl, Neukirchen, Diana Altmann, Sparr und Michael Brandl, Bauernholz. Zusätzlich wurden noch zwei weitere Arbeiten prämiert und zwar von Julia Hornberger, Starzenberg und Bettina Riepl, Gaishausen. Weitere Sachpreise wurden an die Quizsieger, welches parallel zum Malwettbewerb stattgefunden hatte, vergeben. So wurden Vreni Achatz, Hunderdorf, Eileen Hoffmann, Hunderdorf, Daniel Schiederer, Hofdorf, Julia Hafner, Windberg, Patrick Hilmer, Hunderdorf und Stephanie Flieher, Meidendorf ebenfalls belohnt. Im Grunde seien alle Gewinner, denn 240 Malarbeiten und 216 Quizscheine aus der Schule Hunderdorf seien schon beachtlich. Aus diesem Grund hatte stellvertretender Geschäftsstellenleiter Josef Feldmaier einen Spendenbetrag von 250 Euro an Schulleiter Reinhard Dietz zu übergeben. Gerade das zeichne die Schule Hunderdorf aus, dass alle Schüler immer voll hinter einer Sache stünden und ihre Geschlossenheit zeigen, so Dietz und freute sich über ‚ den Scheck. – Bild: Stellvertretender Geschäftsstellenleiter Josef Feldmaier, sein Kollege Stefan Spranger, Maria Hierlmayer von der Abteilung Marketing und Rektor Reinhard Dietz mit Hauptpreisträger Fabian Winter und den weiteren Preisträgern des Malarbeiten- und Quizwettbewerbs. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 26.03.2009


Palmbüscherlbinden: Beitrag zur Fastenzeit
Seit 20 Jahren wird in Hunderdorf gebastelt — Erlös für Projekt „Omnibus“
Hunderdorf.
(sp) In vielen Orten wird derzeit wieder eifrig gebastelt, denn der Palmsonntag naht. An dem Sonntag vor Ostern wird in der katholischen Kirche der Einzug von Jesus in Jerusalem mit bunten Palmbuschen gefeiert. Nach altem christlichen Brauch sollen diese geweihten Palmkätzchen-Gebinde vor Blitz und Unwetter schützen. Seit zwei Jahrzehnten werden auch in Hunderdorf diese Basteleien gefertigt. Der Erlös aus der Aktion kommt seither dem Projekt „Omnibus“ zugute.

In Hunderdorf wird seit 20 Jahren für das Projekt Omnibus gebastelt. (Foto: sp)

20 Jahre ist es nun her, dass ein einschneidendes Ereignis das Leben der Familie Kielmanowiecz veränderte. Ihre Tochter Tanja, damals acht Jahre, kämpfte über Monate in der Haunerschen Kinderklinik gegen einen bösartigen Tumor – ums Überleben. Die kleine Herberge namens „Omnibus“, in der Lindwurmstraße – unmittelbar gegenüber des Münchner Hospitals, lernte das Bogener Ehepaar als einen wohltuenden Zufluchtsort kennen und schätzen. Die beiden durften damals – zusammen mit anderen betroffenen Eltern – in der kleinen Wohnung des Klinikseelsorgers Pater Michael Förg übernachten und wohnen, zusammen reden, lachen und weinen. Im Jahr 2003 ist das 1985 gegründete Sozialprojekt in eine Stiftung umgewandelt worden und dient allen Eltern von Krebspatienten, Stoffwechselerkrankten, Unfallopfern, schwerstbehinderten Kindern, als Rettungsanker. Von der „Urzelle“ ist die damalige Notunterkunft heute auf drei Stockwerke mit knapp 30 Zimmern angewachsen. Klinikseelsorger und Geschäftsführer Pater Korbinian hat seit 1998 für den verstorbenen Franziskanerpater die Nachfolge angetreten. Viele Mamas und Papas nutzen das Angebot, im „Omnibus für eine Zeitlang mitzufahren“, was heißt, dass die Räumlichkeiten meist voll belegt sind.
Obwohl Tanja heute als erwachsene Frau ihr Leben meistert, setzt sich die Familie Kielmanowiecz zusammen mit treuen Wegbegleitern unentwegt für den Erhalt der segensreichen Unterkunft in der Landeshauptstadt ein. Eine von vielen liebevollen Aktionen ist das Palmbüscherlbinden, das Theresia Schroll 1999 ins Leben gerufen hat. Die Kinderpflegerin wurde auf das Leid der Bogener Familie aufmerksam und bastelte spontan mit Kindern im Kindergarten Sankt Nikolaus Palmbüscherl für diese Aktion. Unterstützt wurde sie schon damals von engagierten Eltern. „Der Kern“ von damals ist bis heute geblieben und wird jedes Jahr einige Wochen vor dem Osterfest aktiv. An mehreren Abenden heißt es dann für das Frauenteam auf zur „Bastelstunde für kleine kranke Patienten“. Die Damen sehen diese aufwendigen Arbeiten als kleinen Fastenopfer-Beitrag. Buchs, Thujen, Palmzweige, buntes Krepppapier und jede Menge Klebstoff dienen als Grundstock für ihre liebevollen kleinen Kunstwerke. „Jede von uns ist schon individuell spezialisiert“, erklärten sie mit einem Lächeln in geselliger Runde. Während die einen Büschen l binden, formen die anderen farbenfrohe Rosetten oder kleben Palmkätzchen auf. Das geht wie im Akkord, denn rund 800 Palmbüscherl und Kränzchen sollen schließlich zum Verkauf angeboten werden. In der Osternacht wird der Erlös – wie jedes Jahr – nach dem feierlichen Gottesdienst in der Klinikkapelle von den Geschwistern Schroll und Marianne Kielmanowiecz im Omnibus übergeben.
Info
Die Palmbüscherl werden am Samstag in Hunderdorf vor der Metzgerei Sandbiller und am Dorfplatz verkauft, ebenso sind die Basteleien vor den Gottesdiensten, beim Kindergarten St. Nikolaus und in der Praxis Dr. Hartmann erhältlich. In Bogen werden die Palmbüscherl bei der Bogener Zeitung verkauft.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.03.2009


Palmbuschenverkauf des Kindergartens
Windberg.
(ws) Die Eltern der Kindergartenkinder Sankt Sabinus in Windberg werden wieder Palmbuschen binden und diese am Samstag, 28., und Sonntag, 29. März, vor und nach den Gottesdiensten verkaufen. Der Erlös wird wie immer für durch Krankheit in Not geratene Kinder verwendet.
Quelle: Bogener Zeitung, 26.03.2009


Gerhard Kronfeldner bestätigt
Neuwahlen beim Stammtisch der Auinger — Rückblick
Hunderdorf -Au.
(hb) Bei der Frühjahrsversammlung des Stammtisches der Auinger gab Vorstand Gerhard Kronfeldner im Vereinslokal Freudenstein einen Überblick über die abgehaltenen Veranstaltungen des letzten Jahres. Er konnte mit Freude auf die Teilnahme und den Verlauf der eigenen Veranstaltungen zurückblicken. „Wir sind ein aktiver Baustein im Dorfleben und wollen dies auch bleiben“, so Kronfeldner. Als Höhepunkte nannte er das traditionelle Nikolausgehen und die heuer erstmals zusammen mit der Feuerwehr veranstaltete „Schneeparty“. Kassier Chris Hillmeier gab anschließend einen detaillierten Kassenbericht, „die Kassenlage ist zufriedenstellend, wir sind gut aufgestellt“, so Hillmeier. Er nahm dann die Siegerehrung des am Nachmittag stattfindenden Kickerturnieres vor.
In seinem Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen zeigte der Vorstand eine Vielzahl von eigenen und zu besuchenden Veranstaltungen auf. Er bat auch im kommenden Jahr wieder um zahlreiche Beteiligung. Anschließend wurden die Neuwahlen der Vereinsgremien eingeläutet. Als erster Vorstand wurde wiederum Gerhard Kronfeldner einstimmig gewählt. Desgleichen der zweite Vorstand Helga Heigl sowie Kassier und Schriftführer Chris Hillmeier. Bei der Wahl des Vereinsausschusses kam es zu gravierenden Veränderungen. Die überwiegende Mehrheit der bisherigen Mitglieder stellte sich wegen anderer Aufgaben nicht mehr zur Wiederwahl. So wurden in einem zügigen Aufstellungs- und Wahlgang Magdalena Meier, Stefan Kronfeldner, Michael Kornelius, Gabi Bachmeier und Thomas Homberger in den Vereinsvorstand gewählt.
Der neue und alte Vorstand Gerhard Kronfeldner dankte den bisherigen Ausschussmitgliedern für ihre teilweise langjährige Mitarbeit und bat die neuen sich mit gleichem Elan und Engagement einzubringen. Mit einem Appell, auch weiterhin so zusammenzuhalten wie bisher, schloss Kronfeldner die Versammlung.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.03.2009


Fröhliches Starkbierfest
Musikverein war Veranstalter — Blasmusik begeisterte
Hunderdorf.
(xk) Das erste Starkbierfest veranstaltete der Musikverein am Samstagabend im Steinburger Hof. Viele Besucher im voll besetzten Saal genossen im Verlauf des Abends das fröhliche Programm mit zünftiger Musik, Gstanzln und Trachtentänzen, aber auch das süffige Irlbacher Starkbier und die bayerischen Schmankerl aus der Festwirtsküche von Stephan Weekmann. Die Gäste zeigten sich von dem ansprechenden kurzweiligen Programm recht begeistert.

Die Blaskapelle Hunderdorf begeisterte im Steinburger Hof mit schmissiger Musik. (Foto: xk)

Den Auftakt dazu gab die rund 25-köpfige Blaskapelle Hunderdorf, als sie unter musikalischen Klängen in den Saal einzog. Danach nahm Bürgermeister Hans Hornberger mit gekonnten Schlägen den traditionellen Starkbieranstich vor und eröffnete das Fest offiziell. Bundestagsabgeordneter Ernst Hinsken wünschte gute Unterhaltung und zollte dem engagierten Musikverein ein Lob nach dem Sinnspruch „Was das Öl ist für das Getriebe, der Umweltschutz für die Natur, ist die Musik für die Seele“.
Die Blaskapelle Hunderdorf, die eine beachtliche musikalische Entwicklung genommen hat, leitete mit der Polka „Lasst Euch grüßen“ den weiteren musikalischen Reigen ein und erfreute fortan mit zünftigen bayerisch-böhmischen Blasmusikklängen. Die feschen Blasmusikerinnen und Blasmusiker mit Dirigent Lothar Klein waren so richtig in ihrem Element und zeigten sich mit stimmiger Spielfreude von ihrer besten Seite.
Weiterhin sorgte im Verlauf des Abends das aus der Blaskapelle formierte Musiktrio „Grenzwaidler“ mit Max Höcherl, Benedikt Schedlbauer und Michi Maier auf der Steirischen für musikalischen Schwung. Die drei Musiker, unterstützt von Christian Michl, sorgten auch mit ihren humorigen Gstanzleinlagen für Heiterkeit, als sie nacheinander den Bürgermeister, Pfarrherrn, Bundestagsabgeordneten, Musikvereinsvorsitzenden, Kapellmeister und letztlich die Blaskapelle selbst bezüglich des Oktoberfestmitwirkens mit ihren Reimen aufs Korn nahmen. Mit diesen Darbietungen ließen sie eine traditionelle Starkbierrede mit „Derblecken“ vergessen. Das Publikum hatte auch seine Freude an den Volkstanzeinlagen der Hunderdorfer Trachtler, die musikalisch von Stephan Eyerer auf dem Akkordeon begleitet wurden.
In ihrem ersten Auftritt zeigten auch sechs Nachwuchsmusiker unter Leitung von Benedikt Schedlbauer ihr erlerntes Können. Für alle Akteure gab es viel Applaus. Mit Zugaberufen wurde abschließend die Blaskapelle bedacht, was unterstreicht, dass der gut vierstündige Programmverlauf den Erwartungen des Publikums entsprach.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.2009



Pfarrbüro zu
Hunderdorf.
(ta) Das Pfarrbüro ist diese Woche geöffnet, dann zwei Wochen geschlossen.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.2009


Frühjahrsauftakt beim OGV
Neuwahlen und Vortrag über Gartenprobleme
Hunderdorf.
(xk) Bei der Frühjahrsversammlung des OGV Hunderdorf am 27. März im Gasthaus Baier wurden turnusgemäß die Neuwahlen durchgeführt.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Bernadette Fries folgte die Neuwahl. Als Vorsitzende wurde Bernadette Fries im Amt bestätigt, 2. Vorsitzender ist Franz Wirth, Kassenwart Marianne Klar und Schriftführerin Maria Hintermeier. Zum Beisitzer wurden Erich Hager, Dr. Eva Hager, Theresia Mauthner, Willi Huber und zum Kassenprüfer Frau Kaldonek und Frau Krieg bestellt. Nach zwölfjähriger Mitarbeit in der Vorstandschaft wurden Max Holzapfel und Dr. Eva Hager als Schriftführerin verabschiedet.

Die neue Vorstandschaft des OGV Hunderdorf (von links): Willi Huber, Maria Hintermeier, Marianne Klar, Theresia Mautner, Gisela Krieg, Marianne Kaldonek, 2. Bürgermeister Jürgen Tanne, Erich Hager, Franz Wirth, Bernadette Fries und Kreisfachberater Harald Götz. (Foto: xk)

Im Anschluss an die Wahlen hielt Kreisfachberater Harald Götz einen Diavortrag zum Thema „Gartenprobleme – naturnah gelöst“. Hierzu konnte er den Gartenfreunden allerlei interessante Hinweise geben, wie sich zum Beispiel durch gezielte Auswahl der Sorten und Verwendung moderner Anbaumethoden vielfach Krankheiten oder Schädlinge verhindern oder minimieren lassen. Dabei ist bereits bei der Anlage eines Gartens auf die besonderen Ansprüche der jeweiligen Lebensbereiche der Pflanzen zu achten. Anhand dieses Gartenspaziergangs wies Kreisfachberater Götz darauf hin, dass der Garten ein Ort der Ruhe und der Erholung sein sollte.
Die Anmeldung für den Vereinsausflug zur Gartenschau nach Rain am Lech ist bis Mitte Mai bei Frau Marianne Klar möglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.2009


Neue Öffnungszeiten
Windberg.
(ws) Die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes in Windberg sind für Mittwoch während der Sommerzeit von 16 bis 18 Uhr, erst ab Beginn der Winterzeit wieder von 14 bis 16 Uhr. Die Öffnungszeiten für Samstag von 8.30 bis 11.30 Uhr bleiben unverändert. Die Sammelcontainer für Glas, Papier und ,Altkleider sind jederzeit zugänglich.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.2009


Musik und Texte
Windberg.
(ws) Am Palmsonntag, 5. April, findet um 16 Uhr in der Pfarr- und Klosterkirche zu Windberg eine besinnliche Stunde mit Musik und Texten zur Passion statt. Die Geschwister Dr. Eva Hentschirsch (Sopran) und Ulrike Seidl (Alt) singen die Eröffnung aus dem „Stabat Mater“ von Pergolesi und „Inclina Domine“ von Rheinberger. Die beiden Sängerinnen werden von Kirchenmusiker Joachim Schreiber an der Orgel begleitet. Zwischendurchliest  Pater Jakob Seitz passende Texte. Der Eintritt zu dieser besinnlichen Stunde ist frei. Spenden werden gerne angenommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.2009


Durchfahrt gesperrt
Windberg.
(ws) Am Donnerstag, 2. April, ist die Durchfahrt beim Torbogen von 8 bis 12 Uhr wegen Dacharbeiten gesperrt. Zufahrt zum Pfarrplatz über die Klostergasse.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.03.2009

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