2009# 05

BALD NEUE BAUGRUNDSTÜCKE: Es gibt bald erschlossene Baugrundstücke in Hunderdorf. Zum- Auftakt der Erschließungsarbeiten wurde am Donnerstag der erste Spatenstich von Bürgermeister Hans Hornberger sowie Vertretern der Baufirma, des Ingenieurbüros und des Wasserzweckverbandes vollzogen. Mit den Baumaßnahmen werden 31 Bauparzellen am südöstlichen Ortsrand unweit des Hunderdorfer Ortszentrums erschlossen. Bürgermeister Hans Hornberger freute sich, dass mit dieser Investition der Gemeinde endlich dieses Gebiet erschlossen werden kann. Es seien auch bereits etliche Grundstücksinteressenten vorgemerkt. Bild: Beim Spatenstich (von links): Bautechniker Gerhard Reisinger (TB Sehlhoff) Bauleiter Matthias Sogerer, Oberbauleiter Christian Kelbel (Firma Ohneis), Bauingenieur Christian Ruhland (IB Sehlhoff) Bürgermeister Hans Hornberger, Schachtmeister Hans Bielmeier (Ohneis) und Wassermeister Reinhold Beck. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 05.05.2009


Segen für die Fahrzeuge
Oldtimerfreunde fuhren danach durchs Dorf
Hunderdorf.
(xk) Viele Fahrzeugführer mit ihren Gefährten fanden sich am Sonntagvormittag auf dem Schulhof zur traditionellen Fahrzeug- und Fahrersegnung durch Pfarrer Martin Müller ein, der verdeutlichte: „Mobilität und Freiheit gehören wesentlich zusammen. Deswegen ist es sinnvoll, mit der Fahrzeugsegnung ein Zeichen zu setzen und sich Gottes Segen im Alltag bewusst werden zu lassen.“

Pfarrer Martin Müller nahm die Fahrzeugsegnung vor. (Foto: xk)

Der Schulhof war mit Fahrzeugen aller Art – Personenwagen, Motorrädern, Traktoren – vollgeparkt. Auch einige Kinder und Jugendliche waren mit ihren Fahrrädern und Mofas dabei. Zudem beteiligten -sich die „Oldtimerfreunde Hunderdorf“ zum vierten Mal und waren mit knapp 30 Fahrzeugen, vor allem Schleppern und einigen Motorrädern und Autos, vertreten. Es waren auch von auswärts einige Oldtimerfreunde mit ihrem Gefährt gekommen.
Nach dem Gottesdienst wurden von Pfarrer Martin Müller auf dem Schulhof, dem Weg dorthin und auf dem Kirchplatz die Fahrzeuge mit ihren Fahrern und Mitfahrern gesegnet. Der Priester führte aus: „Wir kennen die Gefahren auf der Straße. So erbitten wir Gottes Segen und des Christophorus als Schutzheiligen für alle Fahrer sowie die Fahrzeuge und Maschinen. Möge Gott uns begleiten für ein unfallfreies Fahren und eine stets sichere Heimkehr. Jeder soll auch den Weg der inneren Einkehr finden“.
Nach Fürbitten und Gebeten schritt der Seelsorger mit den Ministranten durch die Fahrzeugreihen und nahm die Segnung vor. Eine kleine Fahrzeugschau boten wieder die Oldtimerfreunde für viele interessierte Zuschauer. Die Oldtimer-Fahrzeuge, die auf einem extra ausgewiesenen Schulhofbereich standen, weckten bei so manchen Erinnerungen an eigene früher gefahrene Wagen. Die Oldtimerfreunde starteten sodann gemeinsam zu einer Ortsrunde über die Hauptstraße, Lindfelder Weg und Quellenweg, um dann nach Großlintach zum Vereinslokal Plötz-Schlecht zu gelangen.
Alois Knott, der Vorsitzende der nunmehr gut 50 Mitglieder zählenden Oldtimerfreunde, dankte allen für die Beteiligung. Im Rahmen des Neukirchener Heimatfestes am Sonntag, 17. Mai, sowie beim Volksfestsonntag, 7. Juni, werde sich, so Knott, der Oldtimerverein mit einer großen Fahrzeugschau und Traktorziehen präsentieren.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.05.2009


Leichtathleten recht aktiv
Maria Janda neu in der Abteilungsleitung
Hunderdorf.
(he) Die Mitglieder der Leichtathletikabteilung LC Tanne trafen sich zur Jahresversammlung im Sportheim Hunderdorf. Abteilungsleiter Alexander Waas nannte bei seinem Jahresrückblick die Mitgliederzahl, die sich auf derzeit 185 belaufe. Bei der Lauftrefferöffnung 2008 seien 14 Aktive an den Start gegangen, während die Zahl heuer auf 23 Läuferinnen und Läufer angewachsen sei. Waas berichtete von weiteren Veranstaltungen wie dem Besuch von Festen anderer Abteilungen oder, anderer Vereine, die von geselligem Charakter geprägt gewesen seien.
Leider sei die Wanderung zur Benediktenwand wegen schlechten Wetters ausgefallen. Auch an sportlichen Wettkämpfen haben sich die Leichtathleten beteiligt. Dies sei beim Gäubodenlauf des FTSV Straubing und beim Silvesterlauf des TSV Bogen der Fall gewesen. Die Trainingsstunden für Kinder, Jugendliche und Erwachsene seien stets gut besucht gewesen. So sei man für den Halbmarathon in Straubing am kommenden Sonntag bestens vorbereitet, so Waas.
Hauptvereinsvorsitzender Hans Freundorfer dankte der Abteilung für die geleistete Arbeit innerhalb des Sportvereins Hunderdorf. Hoch einzuschätzen sei auch der Einsatz der Funktionäre und der Übungsleiter. 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner hob in seinem Grußwort die Kinder- und Jugendarbeit des LC Tanne hervor, wobei er den Beitrag für eine sinnvolle Freizeitgestaltung unterstrich. Dies wisse die Gemeinde zu honorieren. Aus dem Bericht, der von Kassenführerin Theresia Schießl dargelegt wurde, ging hervor, dass die Abteilung auf einer guten Basis stehe. Für ihre Arbeit in der Abteilung wurden mit Präsenten bedacht: Manuela Fuchs, Resi Schießl, Thomas Schießl, Josef Schießl, Susi Sagstetter und Michael Würfel. Sie haben sich um die Abteilung verdient gemacht. Dann überreichte der Abteilungsleiter das Deutsche Sportabzeichen. In Silber erhielten dies: Rudi Achatz, Rosi Hartl, Maria Janda, Simone Plötz, Rita Schlecht, Michael Würfel, Helmut Waas und Hildegard Waas. Das Deutsche Sportabzeichen in Bronze onnten Helga Kagernmeier und Erich Zißler in Empfang nehmen.
Die Neuwahlen der Abteilungsleitung brachten folgendes Ergebnis: Abteilungsleiter Alexander Waas; Stellvertreter Michael Würfel; Schriftführerin Maria Janda (neu), Kassenführerin Resi Schießl. Abschließend wurde auf den Ausflug mit Wanderung zur Kampenwand am 11./12. Juli aufmerksam gemacht.
Quelle: Bogener Zeitung, 05.05.2009


Dankeschön an die Mütter
Feier für die Senioren — Wallfahrt nach Mindelstetten
Hunderdorf.
(hk) Am Montagnachmittag feierten die Senioren der Pfarrei Sankt Nikolaus Hunderdorf im Gasthaus Baier-Edbauer Muttertag. Zu Beginn gratulierte die Seniorenbetreuerin Maria Wölfl den Geburtstagskindern des vergangenen Monats und alle

Die Kindergartenkinder erfreuten die Senioren mit Liedern, Tänzen und Flötenspiel. (Foto: hk)

Anwesenden sangen ihnen ein Geburtstagslied. Pfarrer Pater Martin Müller begrüßte alle und wünschte den Müttern und Großmüttern alles Gute zum bevorstehenden Ehrentag. Dabei sagte er,  dass sie wichtige Eckpfeiler in den Familien seien.
Maria Wölfl wies in ihrer Programmvorschau – besonders auf die Wallfahrt am 25. Juni nach Mindelstetten hin. Dann lasen einige Frau en Besinnliches zum Muttertag vor, bevor die Kindergartenkinder mit ihrem Auftritt erfreuten. Unter der Leitung der Kindergärtnerinnen Schaubeck und Schötz sangen sie lustige Lieder, erfreuten mit einem Muttertagsgedicht und führten Tänze auf und zwei Flötengruppen erfreuten mit ihrer musikalischen Einlage die anwesenden Senioren. Zum Schluss verteilten die Kindergartenkinder noch kleine Geschenke, die sie selber gebastelt hatten. Die Senioren ließen sich derweilen Kaffee und Kuchen, der von der Pfarrei gespendet wurde, schmecken und beim Heimgehen wurden sie noch mit einem Geranieristöckerl zum Muttertag beschenkt.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2009


Bibelabend
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg veranstaltet wieder einen öffentlichen Bibelabend. Schwerpunkt dieses Jahres ist das Markusevangelium. Der nächste Bibelabend findet statt am Freitag, 8. Mai, zum Thema „Warnung vor der Verführung“. Die Teilnehmer treffen sich um 19 Uhr an der Pforte der Jugendbildungsstätte. Auch eine Teilnahme am Chorgebet der Klostergemeinschaft um 18.30 Uhr ist möglich. Das Angebot ist kostenlos.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.05.2009


Zehn Sterbefälle im April
Bogen.
(ma) Im Monat April wurden beim Standesamt Bogen die Sterbefälle von zehn Personen beurkundet. Im Einzelnen: 4., Johann Urban, Bayerwaldstraße 10, 94374 Schwarzach; 7., Sofie Urban, geb. Wintermeier, Pfelling 58;94327 Bogen; 11., Xaver Josef Baier, Oberhofen 2, 94374 Schwarzach; Georg Foierl, Riederszell 19, 94350 Falkenfels; 14., Agnes Anna Maria Hertreiter, geb. Geislinger, Schulstraße 12, 94559 Niederwinkling; 15., Adolf Maximilian Erber, Taußersdorf 13, 94362 Neukirchen; 19., Margarete Groß, geb. Schindler, Mitterschida 1, 94327 Bogen; Brigitte Anna Schmidt, geb. Adolph, Landshuter Straße 146, 94315 Straubing; 22., Sebastian Bielmeier, Pfelling 106, 94327 Bogen; 23., Theresa Linsinger, Adalbert-Stifter-Str. 8, 94374 Schwarzach.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.05.2009


Skiclub mit neuem Vorstand
Rückblick auf erfolgreiche Saison — Viele Fahrten
Hunderdorf.
(kl) In den vergangenen Tagen trafen sich die Mitglieder des Skiclubs Hunderdorf im Gasthaus Steinburger Hof zur Jahresversammlung. Abteilungsleiter Thomas Ziesler blickte auf zahlreiche Aktivitäten des Skiclubs seit der letzten Jahresversammlung zurück. So hatte man im Mai zusammen mit dem Trachtenverein den Maibaum aufgestellt, zusammen mit der Fußballabteilung die Sonnwendfeier ausgerichtet und im Zuge dessen auch am Beachvolleyballturnier teilgenommen. Bei zahlreichen Arbeitseinsätzen an der vereinseigenen Skihütte wurde zum Beispiel die Quelle fertiggestellt und es wurden Betonsohlen für den Lift betoniert.
Die Vorbereitung durch Skigymnastik und ein guter Winter hatten für eine tolle Skisaison gesorgt, in deren Mittelpunkt der Skikurs stand. 107 Kursteilnehmer wurden dabei von 60 Ski- und Snowboardlehrern und Helfern mit viel Spaß und Freude geschult. Erstmals gab es einen sogenannten Skikindergarten „SkittyWorld“ für die Kleinsten ab drei Jahren, der sowohl bei Eltern als auch bei Kindern großen Anklang fand. Daneben gab es zahlreiche Ausflugsfahrten. In Fortbildungslehrgängen wurden die Übungsleiter weitergebildet, in der Vereinsmeisterschaft konnten sich die Mitglieder messen, ein in den Faschingsferien veranstaltetes Skilager in Südtirol soll auch in der nächsten Saison wiederholt werden. Der Abteilungsleiter berichtete auch vom „Team Extrem“ unter der Leitung von Martin Scheitinger. Seit zwei Jahren kümmert sich dieser zusammen mit Willi Himmelstoß um den angehenden Übungsleiternachwuchs.
Heinz Hentschirsch überbrachte die Grüße vom Hauptverein, der den Mitgliedern seinen Dank für das Geleistete und Anerkennung für die getane Arbeit aussprach. Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis: Abteilungsleiter Thomas Ziesler, 2. Abteilungsleiterin Conny Hartmannsgruber, Kassier Rudi Englmeier, Sportlicher Leiter Alpin, Martin Scheitinger, Sportlicher Leiter Snowboard, Christopher Hanner, Öffentlichkeitsarbeit, Daniela Klar, Reiseleiter, Franz Hornberger, Technischer Leiter, Reinhold Beck, Hüttenwart, Josef Schötz. Die Wahl eines Schriftführers wurde zunächst vertagt, mittlerweile wurde Karl Hofmann gewählt.
Quelle: Bogener Zeitung, 08.05.2009


CSU-Kundgebung mit Dorothee Bär
Großlintach/Oberalteich.
(ta) Am Freitag, 15. Mai, findet um 19 Uhr eine gemeinsame Veranstaltung der CSU und JU Bogen und Oberalteich im Gasthaus Plötz-Schlecht in Großlintach mit der stellvertretenden Generalsekretärin Dorothee Bär, MdL, im Rahmen des Europa- und Bundestagswahlkampfes statt. Sie spricht zum Thema: „Nur wer CSU wählt gibt Bayern eine Stimme in Europa: Unser Freistaat vor der Europawahl“. Die Bevölkerung ist dazu willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.05.2009


Baumängel am Gerätehaus der Feuerwehr
Für Straßenleuchten mit Gelblicht votiert
Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft ILE — Straßenbeleuchtung für neues Baugebiet vergeben
Hunderdorf.
(xk) Der Gemeinderat befasste sich in seiner Sitzung im Rathaus unter Bezugnahme auf ein Schreiben der Gemeinde Ascha mit der interkommunalen Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft „ILE Straubing-Nord“ und beschloss einmütig den — vorerst befristeten — Beitritt. Den Ratsmitgliedern lagen die Satzungsfestlegungen vor und Bürgermeister Hans Hornberger stellte fest, dass dieser Arbeitsgemeinschaft „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE) 14 Gemeinden angehören.
Eingangs wurde vom Gemeinderat Ortseinsicht genommen beim, FFW-Gerätehaus Hunderdorf, bei der Gemeindeverbindungsstraße Öd-Ehren, der Ortsstraße Au vorm Wald sowie beim Geh- und Radweg an der Hauptstraße (bei Steckler). Bei der Ortseinsicht beim FFW-Gerätehaus wurde festgestellt, dass an der Außenwand Baumängel auftreten beim Farbanstrich und/oder Putz. Es soll über, das Architekturbüro beziehungsweise über einen Sachverständigen die Mängelursache festgestellt und im Rahmen der Gewährleistung die Mängelbeseitigung veranlasst werden, konstatierte der Gemeinderat. Die Beratung über die Geh- und Radweganbindung wurde aufgrund der angeforderten Stellungnahme des Staatlichen Bauamtes zurückgestellt.
Zersiedelung befürchtet
Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde unter Bezugnahme auf die Stellungnahme des Landratsamtes und der darin geäußerten größeren Bedenken hinsichtlich der Landschaftszersiedelung sowie dem Beschlussvorschlag des Architekturbüros Hornberger, Illner und Weny beschlossen, das Aufstellungsverfahren für die erste Änderung der Außenbereichssatzung Lintach einzustellen.
Der Bürgermeister gab die zwei eingeholten Angebote für die Straßeninstandsetzung mit einer Zehn-Zentimeter-Tragschicht der Gemeindeverbindungsstraße Öd-Ehren bekannt bei Kosten von knapp 20 000 Euro. Nach Erörterung entschied sich der Gemeinderat für eine Vertagung. Die Asphaltierungsmaßnahme soll zum Beispiel mit einer anderen Maßnahme verbunden und damit eine wirtschaftlichere Ausführung erreicht werden. Zudem seien der Kostenbetrag und die Anliegerbeteiligung für eine etwaige Verlängerung der Ausbaustrecke und gegebenenfalls ein durchgehender Ausbau zusammen mit der Nachbargemeinde zu erkunden. Dem Gemeinderat wurde von Bürgermeister Hans Hornberger die Gegenüberstellung der Kosten und der Vorteile der frühzeitigen Umsetzung der Ökoausgleichsfläche Nummer zwei in Ehren bekannt gegeben, wie sie vom Landschaftsarchitekturbüro Eska dargelegt wurden. Ergänzend wird der Gemeinderat informiert, dass zusätzliche gestalterische Ausgleichsmaßnahmen erforderlich sind, um die Anerkennung als Ökokonto zu erreichen. Nach Erörterung wurde beschlossen, etwa die Hälfte der insgesamt mit rund 5 000 Quadratmetern bepflanzten Ausgleichsfläche im Jahre 2009 herzustellen und für die Flächenverzinsung zu melden.
Fiktive Wahl
Kornelius Klar berichtete, dass seitens der Verwaltung das Wahllokal „Schule“ für die fiktive Bundestagswahl U 18, für unter 18-Jährige, angemeldet wurde. In der Vorbereitung sei ein entsprechender Wahlablauf, die Wahlziele der angetretenen Parteien und ein Abstimmungsraum einzurichten sowie die Altersgruppe festzulegen und nach der fiktiven Wahl auch das Ergebnis zu vergleichen. Dazu wurde aus insgesamt vier Gemeinderatsmitgliedern und dem Bürgermeister ein Arbeitsgremium gebildet.
Enttäuscht informierte der Gemeindechef über die Entscheidung der Regierung über das Konjunkturprogramm II, dass die drei von Gemeinde und Pfarrei eingereichten Projekte für Rathaus, Schule und Kindergarten nicht berücksichtigt wurden. Weiterhin gab der Ratsvorsitzende ein Schreiben der Landkreis-Vhs bezüglich eines neuen Außenstellenleiters in Hunderdorf bekannt. Hornberger kam auf den ansprechenden Festakt bei der Bundeswehr zur Gründung der Patenschaft mit der 5. Kompanie des Pionierbataillons 4 in Bogen zu sprechen, wobei Dank an Gemeinderat und Stabsfeldwebel Roland Pesehke ausgesprochen wurde.
Vom Bürgermeister wurde das Angebot von E.on Bayern für 21 Straßenleuchten für das neue Baugebiet „Hochfeld-Süd-Erweiterung III“ mit rund 37 500 Euro bekannt gegeben, ebenso mögliche Kosteneinsparungen. Der Gemeinderat billigte den Zuschlag für die Erstellung der energiesparenden und umweltfreundlichen Gelblicht-Straßenleuchten an E.on Bayern unter Berücksichtigung der dargelegten Einsparmöglichkeiten. Der Leuchtentyp selbst wird erst bei der nächsten Sitzung festgelegt.
Quelle: Bogener Zeitung, 14.05.2009


Strom abgeschaltet
Hunderdorf.
(ta) Wegen Instandhaltungsarbeiten an der Transformatorstation muss die E.on Bayern am Mittwoch, 20. Mai-, den Strom abschalten. Betroffen von der Abschaltung von 7.30 bis 10 Uhr ist die Ortschaft Thananger.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.05.2009


EHRUNGEN DURCH DEN LANDESSPORTVERBAND gab es bei der Jahresversammlung des SV Hunderdorf durch Alfred Gegenfurtner, Vorsitzender des BLSV-Sportkreises Straubing-Bogen, für ehrenamtliche Funktionäre. Die Verdienstnadel in Bronze mit Kranz erhielten Anita Englmeier, Isolde Freundorfer, Irmgard Häusler, Susanne Sagstetter und Karl Hornberger für zehn Jahre Tätigkeit an verantwortlicher Stelle, Werner Neumaier die Verdienstnadel in Silber für 15 Jahre, Theresia Schießl, Ewald Scherl und Josef Zitzelsberger die Verdienstnadel in Gold für 25 Jahre, Hans Grill und Gerhard Scherz die Verdienstnadel in Gold mit Kranz für 30 Jahre, Adelheid Altman die Verdienstnadel in Gold mit großem Kranz für 35 Jahre. – Bild: Alfred Gegenfurtner (links sitzend ) mit Geehrten und Vorsitzendem Hans Freundorfer (Zweiter von rechts stehend) sowie 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner (rechts stehend). (Foto: he)
Quelle: Bogener Zeitung, 26.05.2009


VEREINSMEISTER. Die Stockschützen des SV Hunderdorf eröffneten die Sommersaison mit der Vereinsmeisterschaft im Plattlschießen, im Zielschießen und im Mannschaftschießen. Karl Riepl erreichte 47,5 Punkte und gewann somit diese Disziplin. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Karl Spranger und Erwin Feldmeier sen. mit jeweils 47 Punkten. Beim Zielschießen gingen 16 Schützen an den Start. Werner Beck brachte es auf 167 Punkte und sicherte sich den Meistertitel. Die weitere Rangfolge: 2. Klaus Dietl, 3. Erwin Bierlmeier, 4. Karl Spranger, 5. Josef Ammer. Zum Mannschaftsschießen traten vier Mannschaften an. Ewald Bauer, Josef Ammer, Klaus Dietl und Karl Riepl holten sich verdient die Meisterschaft 2009. Platz zwei ging an Wolfgang Tinauer, Erwin Schuhbauer, Karl Spranger und Alfons Niedermeier vor dem Team Xaver Baier, Hans Holmer, Max Holzapfel und Josef Hagn. (Foto: he)
Quelle: Bogener Zeitung, 26.05.2009


Ehemalige Schreinerei brannte lichterloh
250000 Euro Schaden — Keine Verletzten — Mehrere Wehren vor Ort
Hunderdorf.
(xk) Es war ein Großeinsatz, den die Feuerwehr von Hunderdorf am Dienstagabend während und nach dem Unwetter zu bewältigen hatte. Erst mussten die Einsatzkräfte überflutete Keller leerpumpen – unter anderem in der Grund- und Hauptschule – dann wurde plötzlich auch noch Feueralarm ausgelöst: Ein ehemaliges Schreinereigebäude in Bauernholz stand in Flammen. 250 000 Euro Schaden entstand bei diesem Brand verletzt wurde niemand.
Es war gegen 20 Uhr, als die Brandalarmierung kam. Alle Einsatzkräfte der Feuerweht Hunderdorf wurden von den Wasser-Einsatzstellen abgezogen und zu dem bereits im Vollbrand stehenden Schreiner- und Lagerhalle in Bauernholz gerufen. Zusätzlich wurden noch die Feuerwehren Windberg, Au vorm Wald, Steinburg, Gaishausen und Bogen alarmiert.

250000 Euro Schaden entstand bei einem Brand in einem ehemaligen Schreinereigebäude bei Hunderdorf. (Foto: xk)

Neben dem Hunderdorfer Tanklöschfahrzeug war die FFW Bogen mit Drehleiter und mit Tanklöschfahrzeug vor Ort. Die Einsatzleitung oblag Kreisbrandrat Hans Leidl, der die Einsatzkräfte bei dem klassischen Brandeinsatz koordinierte. Auch das BRK Bogen war vor Ort und betreute vorsorglich den Besitzer.
Der Schaden wird laut Polizei bislang auf rund 250 000 Euro geschätzt. Brandursuche ist vermutlich ein Blitzschlag. Der Besitzer des Schreinereigebäudes wurde vom Brand völlig überrascht und durch einen Nachbarn informiert. Das Gebäude brannte innerhalb kürzester Zeit lichterloh, da neben diverser Flohmarktware auch Holz- und Spanplattenmaterial gelagert war. Die Kriminalpolizei Straubing ermittelt derzeit noch zur genauen Brandursache.
Auch nachdem der Brand in der ehemaligen Schreinerei unter Kontrolle war, war die Feuerwehr Hunderdorf noch bis spät in die Nacht unterwegs, da immer noch einige Keller ausgepumpt werden mussten. Kommandant Karl Englmeier und sein Stellvertreter Klaus Weninger hatten alle Hände voll zu tun. Während des Brandes war zudem die Feuerwehr Perasdorf im Gemeindebereich Hunderdorf unterwegs und pumpte vollgelaufene Keller aus. Zudem unterstützte die FFW Neukirchen den Einsatz der FFW Gaishausen im dortigen Ortsbereich im Einsatz gegen die Straßenüberflutung. Bürgermeister Hans Hornberger war vor Ort und zollte den Einsatzkräften ein Lob für die Brandbekämpfung, mit der auch ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus mit Garagen verhindert werden konnte.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.05.2009


Unwetter setzt viele Keller unter Wasser
Umgestürzte Bäume blockieren die Straßen — Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz
Straubing-Bogen.
Innerhalb von Minuten war der Himmel pechschwarz, gewaltige Gewitterwolken türmten sich auf. Für einen Moment schien es, als ginge die Welt unter, bevor der Sturm wirklich losbrach. Mit heftigen Windböen, peitschenden Regengüssen, Blitz und Donner fegte am Dienstagabend das Unwetter auch über den Landkreis Straubing-Bogen hinweg.‘

Vom Blitz getroffen – zahlreiche Bäume, wie hier in Parkstetten und Agendorf, wurden durch das Unwetter in Mitleidenschaft gezogen.

Vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume hielten Polizei und Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch ordentlich auf Trab. Menschen kamen aber nicht zu Schaden.
Gegen 19 Uhr gingen die ersten Regenfälle hernieder, -später fegte ein schweres Unwetter über den gesamten Landkreis hinweg. Dabei wurden Bäume entwurzelt, Äste und Dachziegel auf die Straße geschleudert. Laut Markus Mühlbauer, Pressesprecher des Landratsamts Straubing-Bogen, waren im nördlichen Landkreis 34 Feuerwehren im Einsatz, alleine die Floriansjünger aus Bogen mussten 17 Mal ausrücken. Und auch im Labertal waren 16 verschiedene Feuerwehren unterwegs.
Wasser in der Schule

Feuerwehrmänner beim Auspumpen einer Kellergarage.

Am schlimmsten betroffen waren die Stadt Bogen sowie Hunderdorf und Mitterfels. Zahlreiche Keller liefen voll, die die Feuerwehren leerpumpen mussten. Da die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr fassen konnte, drückte es das Wasser auch in der Grund- und Hauptschule Hunderdorf aus Ablaufschächten und Waschbecken. „Das war für den Hausmeister heute morgen eine mittlere Katastrophe“, sagte Schulleiter Reinhard Dietz am Mittwoch. In beiden Gebäuden der Schule standen Fachräume im Keller unter Wasser, die Folgeschäden beispielsweise an Parkettböden und Einbauschränken seien noch nicht absehbar. Von 22 bis 2 Uhr war die Feuerwehr Hunderdorf damit beschäftigt, den Keller der Schule vom Wasser zu befreien. Zuvor hatte bereits ein Blitzschlag ein ehemaliges Schreinereigebäude in Bauernholz in Brand gesetzt. Und laut Kreisbrandrat Johann Leidl hatten auch die Betriebe im Gewerbepark Hunderdorf mit dem vielen Regenwasser zu kämpfen.

Ein Feuerwehrmann beseitigt die letzten Wasserreste im Keller der Hunderdorfer Schule. (Fotos: xk/tf/aw)

Die Polizei hatte am Dienstagabend ebenfalls alle Hände voll zu tun. „Die Kollegen waren sehr oft im Einsatz“, sagte Ingo Wühr von der Polizeiinspektion Straubing. Zu größeren Zwischenfällen sei es jedoch nicht gekommen. Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit dem Sturm wurden nicht gemeldet. Die Beamten waren stattdessen damit beschäftigt, Äste und Bäume von den Straßen und Gehwegen zu entfernen sowie Mülltonnen und Schilder, die der Wind mitgerissen hatte, einzusammeln und wieder an ihren Platz zu stellen.
Einige Stromausfälle
Zu beklagen waren allerdings einige Stromausfälle. So mussten nicht nur die Salchinger Fußballer nach dem Training im Dunkeln duschen, sondern es ging unter anderem auch in Mitterfels und Geiselhöring für einige Stunden das Licht aus. Bayernweit seien etwa 1500 Stationen ausgefallen, sagte Josef Schönhammer, Pressesprecher von E.on Bayern. „Da war der Landkreis Straubing-Bogen sicher auch betroffen.“ Meist seien Bäume ursächlich gewesen, die in die Leitungen gefallen waren. Zum Teil seien Servicetechniker noch den gesamten Mittwoch unterwegs gewesen, um die Störungen zu beseitigen.
Insgesamt verlief das Unwetter ohne schwerwiegende Folgen. Es wurden keine Menschen verletzt, auch alle Feuerwehreinsätze seien unproblematisch verlaufen, wie Kreisbrandrat Leidl betonte. „Obwohl der Wind recht stark war, sind wir wieder einmal relativ glimpflich davongekommen“, fasste Ingo Wühr das Geschehen zusammen. Und am Mittwoch waren ja auch schon wieder Sonne und blauer Himmel zu sehen.  -sr-
Quelle: Bogener Zeitung, 28.05.2009


Hunderdorf. Chor „Friends“: Freitag, 29.5., 19 Uhr, Chorprobe für Hochzeit am 6.6. Samstag, 6.6., 10.30 Uhr, Treffen zum Aufbauen und Einsingen in der Kirche in Hunderdorf; 12.30 Uhr, Gestaltung Hochzeit.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.05.2009


Hunderdorf. Ministranten: Samstag, 30.5., 10 Uhr, Probe für alle für Pfingsten und Fronleichnam.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.05.2009


Hunderdorf. Pfarrei: Freitag, 29:5., 19 Uhr, Maiandacht für Kinder in der St.-Anna-Kapelle im alten Friedhof.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.05.2009


Windberg. SV: Heute, Donnerstag, 19 Uhr, Beachvolleyball, Volleyballplatz am Prügelfalter.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.05.2009


Wenn die Bilder schon verblassen
Fischermann zeigte Schülern Dokumentarfilm über KZ Theresienstadt
Hunderdorf.
(ws) Salle Fischermann hat sich zur Aufgabe gemacht, für die Versöhnung von Juden und Nicht-Juden zu wirken. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, mit Jugendlichen über die Perfidie und die Grausamkeit des nationalsozialistischen Systems zu diskutieren. Am Montag stand er vor Jungen und Mädchen der Hauptschulen Hunderdorf und Mitterfels und hatte einen Film mitgebracht, der die „furchtbarste“ Zeit seines Lebens dokumentiert. Rektor Reinhard Dietz und F. Peter hatten ihn dazu eingeladen.
Salle Fischermann ist Däne und Jude. Und es gibt eine Frage, die hat er in seinem Leben oft gehört: Was denkt dieser Mann über Deutschland? Das fragen ihn alle, vor denen er aus seinem Leben erzählt.

Rektor Reinhard Dietz (links) und F. Peter (Zweite von links) hatten Salle Fischermann (Dritter von links) eingeladen. Mit im Bild H. Staude (Zweiter von rechts hinten) und F. Hofmann (rechts). (Foto: ws)

„Das Furchtbare kam mitten in der Nacht“
Das Furchtbare kam mitten in der Nacht am 2. Oktober 1943 um halb drei Uhr zur Familie Fischermann. Da klopften sie an die Tür und schrien „Polizei“. „Der Vater sprang noch schnell aus dem Fenster“, erzählt Salle, „erst dann machten wir auf“. Wenige Stunden später saß der 14-jährige Junge mit Mutter, zwei Geschwistern und 60 anderen dänischen Juden in einem Viehtransporter nach Theresienstadt. Alles was sie dabei hatten, war: Etwas zu essen für zwei Tage und warme Kleidung. Nach 1945, als die Nazis den Krieg verloren hatten, gab es die Familie Fischermann so nicht mehr. Vater .und Bruder waren tot. Salle, seine Mutter und drei Geschwister überlebten.
Fischermann als einer der 450 dänischen Juden, die 1943 nach Theresienstadt kamen, stellte im mitgebrachten Film die Wirklichkeit des Propagandafilms – in dem er als Beleuchter mitwirken musste – und die tatsächlich erlebte Wirklichkeit des KZ Theresienstadt gegenüber. Theresienstadt war „ein Durchgangslager“. Die meisten Deportierten sind nur vorübergehend dort geblieben und dann in die Vernichtungslager weitergeschickt worden. 88 000 Theresienstädter wurden in Auschwitz ermordet. Terezin war einmal eine kleine Stadt für 6 000 Einwohner in Nordböhmen. 65 000 Menschen pferchten die Nazis hier in einem Ghetto zusammen, nachdem sie die Stadt zu einem Konzentrationslager gemacht hatten. 1944 aber wurde das KZ zur „schönen Stadt“ für einen Propaganda-Film umfunktioniert. Der offizielle Titel: „Theresienstadt – Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“. Da wurden Bilder zur Beruhigung für die Welt gedreht: Lachende Menschen, die in blühenden Gärten auf Bänken in der Sonne sitzen oder munter ihrer Arbeit nachgehen. Eine Bilderbuchstadt mit Bücherei, Kindertheater oder Musikpavilion. Es waren zynische Lügengebäude der Nazis, sogar eine Rotkreuz-Delegation, die im Juni 1944 das Lager inspizierte, ließ sich täuschen.
Mit 14 Jahren wurde Salle aus seiner dänischen Heimat von den deutschen Besatzern ins /CZ nach Theresienstadt deportiert, mit Mutter und drei Geschwistern. Der Vater und ein Bruder wollten mit dem Boot ins neutrale Schweden fliehen. Sie ertranken. Was also denkt so ein Mann von Deutschland, der das „Furchtbare“ überlebt hat? Salle Fischermann sagte: „Wenn man hasst, dann kommt man nicht weiter“. Mehr nicht. Alle Schiller verfolgten die Ausführungen von Salle Fischermann und den Film sehr aufmerksam und tief berührt und stellten bei der Diskussion einige Fragen, wie etwa „warum hat keiner von den Häftlingen etwas gesagt“. Salle Fischermann: „Die Aufseher haben vorher gewarnt, wer etwas sagt, was uns nicht passt, der geht auf Transport“. Und das wussten alle in Theresienstadt: Der „Transport“ ging nach Auschwitz. Und dort wartete die Gaskammer.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.05.2009


Oldtimerschau und Traktor-Ziehen
Historische Fahrzeuge beim Volksfestsonntag — Kürzlich schon Wettkampf
Hunderdorf.
(xk) Die Oldtimerfreunde Hunderdorf richten am Volksfestsonntag, 7. Juni, eine Oldtimer-Fahrzeugschau nahe dem Festgelände aus. Oldtimer-Clubvorsitzender Alois Knott teilt mit,

Viele Zuschauer verfolgten das Traktorteistungsziehen. (Fotos: xk)

dass sowohl Motorräder als auch Traktoren und Autos erwartet werden. Dazu sind Szenefreunde mit ihren Old- und Youngtimern aus nah und fern willkommen. Ab 12 Uhr treffen die Fahrzeuge ein, ab etwa 12.30 Uhr bis gegen 15.30 Uhr ist Fahrzeugschau und Treffen Gleichgesinnter. Es wird kein Eintrittsgeld erhoben.
Eine Attraktion wird ab 14 Uhr zudem das Oldtimer-Traktor-Pulling sein, ein Leistungsziehen mit Traktor gegen Traktor und Traktor gegen Bremswagen. Gezogen wird in zwei Kategorien und zwar von 12 bis 28 PS sowie von 29 bis 50 PS. Um 15.30 Uhr ist Preisverleihung, prämiert werden die schönsten Fahrzeuge in den drei Kategorien Auto, Traktotr, Motorrad sowie die stärksten Schlepper im Leistungsziehen. Gestartet wird auch zu einer

Bei der Preisverleihung (von links): Manfred Feldbauer, Franz Diewald, Karl-Heinz Meindorfer, Vorsitzender Alois Knott und M. Schwarzensteiner.

Ortsrundfahrt über den Lindfelderweg, Quellenweg und über die Ortshauptstraße zurück zum Festplatz. Anlässlich des kürzlich abgehaltenen Sport- und Heimatfestes mit 50-jährigem Gründungsjubiläum des CSU-Ortsverbandes in Neukirchen richteten die Oldtimerfreunde eine Oldtimerschau in Neukirchen-Haggn aus. Gut 50 Fahrzeuge, Schlepper, Pkw und Motorräder, waren dabei vertreten und versetzten die zahlreichen Besucher in so manche Erinnerung an frühere Zeiten. Großes Interesse fand auch das erstmals vom Club veranstaltete Traktor-Pulling mit Bremswagen bei einer Zuglast von rund 5,5 Tonnen. In der Kategorie eins (Kleinschlepper) gewann Franz Diewald mit seinem Schanzlin, in der zweiten Kategorie Manfred Feldbauer mit seinem Hanomag-Schlepper.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.05.2009


Ehrung
In einer kleinen Feierstunde wurde Fanny Mayer, die seit 20 Jahren den Seniorenclub Windberg leitet, von Pfarrer Abt Hermann-Josef Kugler und Bürgermeister Hans Gstettenbauer geehrt. Im Jahre 1989 war sie beim 20-jährigen Bestehen des Seniorenclubs als Vertretung-des Pfarrgemeinderats zum ersten Mal dabei und übernahm auf Wunsch der damaligen Leiterin P. Ammer die Vertretung. Nach etwa einem Jahr übernahm sie die Leitung bis zum heutigen Tag alleine. Bald schon half sie bei Fahrten. der Caritas als Reiseleiterin und Küchenfee für siebzehn Altenclubs im Landkreis aktiv mit. Der Seniorenclub Windberg ist der einzige im Landkreis, der sich jeden Mittwoch im Seniorenraum des Pfarrhofes trifft. Alle 14 Tage findet ein Seniorengottesdienst in der Klosterkirche statt. Fanny Mayer besucht auch immer wieder ältere kranke Menschen, die einsam sind. Abt Hermann-Josef sagte Fanny Mayer ein herzliches Vergelt’s Gott für ihr großes Engagement bei der Seniorenarbeit. Er überreichte ihr ein Buch mit vielen Reisezielen, die sie noch in Angriff nehmen könne und hofft, dass sie sich noch viele Jahre für ihre Senioren einsetzen Wird. Bürgermeister Hans Gstettenbauer dankte Fanny Mayer ebenfalls für ihre Arbeit und überreichte ihr einen Blumenstrauß. „Mein Ehrenamt macht mir trotz meines fortgeschrittenen Alters immer noch viel Spaß. Trotzdem wäre ich dankbar, wenn sich in absehbarer Zeit eine Person finden könnte, die mich unterstützen und vielleicht später den Club übernehmen würde“, so Fanny Mayer. – Bild: Bürgermeister Hans Gstettenbauer (links) und Abt Hermann-Josef dankten Fanny Mayer für 20 Jahre Leitung Seniorenclub und ihr besonderes Engagement für die älteren Mitbürger in der Gemeinde. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 29.05.2009

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