2009# 08

Kosten rund 28000 Euro — 28 Urnennischen
Hunderdorf.
(xk) „Ich glaube, wir haben mit dem Urnensystem und der Platzgestaltung einen würdevollen Platz gefunden, den wir heute einsegnen und seiner künftigen Bestimmung übergeben wollen“, dies sagte Bürgermeister Hans Hornberger bei der Einweihung der ersten Urnenwand am Friedhof in Hunderdorf. Anschließend rief Pfarrer Martin Müller im Beisein von Bürgermeister und Gemeinderat sowie Altbürgermeister Gerd Peschke Gottes Segen auf die Urnenwand herab.

Pfarrer Martin Müller segnet die neue Urnenwand. (Foto: xk)

Wie das Gemeindeoberhaupt weiterhin ausführte, habe sich bereits seit einigen Jahren der Gemeinderat unter Bürgermeister Gerd Peschke mit der Errichtung einer Urnenwand befasst. Es war nicht leicht, hier nach gestalterischen Gesichtspunkten eine Entscheidung zu treffen. Nachdem ein Grundsatzbeschluss gefasst wurde, gingen die Steinmetzangebote nicht so ein, wie sich die Gemeinde das vorgestellt hatte. „Letztlich haben wir uns dann im Gemeinderat heuer am 5. März für diese Stelenwand in Edelsplittbeton entschieden“, resümierte der Gemeindechef und meinte fortfahrend: „Das Kronimus-System ist würdevoll, wirtschaftlich, edel und jederzeit flexibel erweiterbar“. Hornberger erläuterte, dass jetzt in den jeweils vier Stelen seitlich des Flammenblocks mit Kreuz und Pflanzschale insgesamt 28 Urnennischen errichtet wurden. Die Kosten der Maßnahme bezifferte der Bürgermeister auf rund 20 000 Euro für die Stelenwand und rund 8 000 Euro für die Platzgestaltung.
„In diesem Sinne meine ich, dass diese Urnenwand neben den Normalgräbern sowie den Urnen-Erdgräbern eine weitere friedliche und würdige Ruhestätte ist und ebenso auch Ort der Erinnerung wie auch des Trostes wird“, so Hornberger.
Pfarrer Martin Müller betonte, dass auch bei dieser Urnenwand Pfarrei und Gemeinde Hand in Hand arbeiteten und gemeinsam eine der heutigen Zeit entsprechende Urnenwand geschaffen wurde. Der Pfarrherr freute sich, in den Entscheidungsprozess mit einbezogen worden zu sein und richtete besonderen Dank an die Gemeinde mit Bürgermeister und Gemeinderat sowie an die Bestattungsfrau Irene Scheibenthaler für die gute Zusammenarbeit. Sodann rief der Seelsorger Gottes Segen herab im Gedenken an die Verstorbenen und die Angehörigen, die hier in traurigen Momenten stehen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.08.2009


90 Jahre
90 Jahre alt wurde am Sonntag Franziska Ecker aus Brandstatt, Gemeinde Hunderdorf. Zum Ehrentag stellte sich auch Kreisrat Jürgen Tanne ein und übermittelte die Wünsche seitens des Landrates Alfred Reisinger sowie des Kreistages. Namens der Gemeinde Hunderdorf gratulierte Bürgermeister Hans Hornberger. Die Glück- und Segenswünsche für die Pfarrei und Pfarrer Martin Müller übermittelte Kirchenpfleger Josef Breu. Weiterhin gratulierten viele Verwandte und Bekannte. Franziska Ecker erblickte am 2. August 1919 in Brandstatt, jetzt Gemeinde Hunderdorf, das Licht der Welt. Dort wuchs sie mit elf Geschwistern auf und arbeitete auf dem elterlichen Anwesen. Später erlernte sie den Beruf einer Krankenschwester. 1965 wurde sie Pfarrhaushälterin in Ebranshausen, nach sechs Jahren folgte eine Tätigkeit als Pfarrerköchin in Ilmendorf. 1973 kehrte sie ins Elternhaus nach Brandstatt zurück, wo ihr eine Zwei-Zimmer-Wohnung zur Verfügung steht. Jetzt wird sie, soweit notwendig, umsorgt vom Neffen Wolfgang mit Familie. Denn die Jubilarin ist noch recht rüstig mit ihren 90 Jahren. Bis vor Kurzem ging sie noch zu Fuß die weite Strecke zum Gottesdienstbesuch in die Kirche nach Hunderdorf sowie auch nach Heilig Kreuz. Mit Gottvertrauen, Menschlichkeit und positiver Einstellung nach dem Motto „Lachen und das Schwierige hinter sich lassen“ ist sie ihren Lebensweg gegangen. Auch im hohen Alter nimmt die Jubilarin noch recht interessiert Anteil am Tagesgeschehen. Das tägliche Lesen der Heimatzeitung bewältigt sie noch ohne Brille. Auch kleine Tätigkeiten rund um den Hof verrichtet sie noch gerne. – Bild Jubilarin Franziska Ecker mit (von links) Bürgermeister Hans Hornberger, Kreisrat Jürgen Tanne und Kirchenpfleger Josef Breu.(Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 06.08.2009


Max Schuster 75
Im Kreise seiner Familie feierte am Dienstag Max Schuster aus Oberbucha, Gemeinde Windberg, seinen 75. Geburtstag. Geboren am 4. August 1934 kam er schon mit einem Jahr nach Oberbucha, wuchs mit vier Geschwistern auf und besuchte die Schule in Windberg. Anschließend erlernte er das Wagner-Handwerk in Haibach bei seinem Großvater und war drei Jahre bei Ski-Völkl, zehn Jahre bei der Firma Nolte und bis zu seinem Rentenalter 1995 beim Straßenbau als Schachtmeister in München beschäftigt. Am 15. Oktober 1956 heiratete er Rosa Wirth aus Bühelberg. Der Ehe entstammen fünf Kinder. 1958 baute sich das Ehepaar ein Haus in Oberbucha. Inzwischen ist Max Schuster stolzer Großvater von elf Enkeln. Er ist sehr rüstig und kann alle anfallenden Arbeiten im Haus und auf dem Grundstück gut ereldigen. Große Freude bereitet dem Jubilar sein täglicher Süpaziergang nach Heilig Kreuz. Außerdem betet er in den Sommermonaten jeden zweiten Sonntag zusammen mit Pilgern einen Rosenkranz in der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz. Mit diesem Gotteshaus sind viele Erinnerungen aus seinem Leben verbunden, er hat vor 53 Jahren dort auch geheiratet. Außer Verwandten und Bekannten gratulierten auch Ewald Zeitlhofer vom Pfarrgemeinderat für die Pfarrei und für die Gemeinde Bürgermeister Hans Gstettenbauer. – Bild, von links: Pfarrgemeinderat Ewald Zeitlhofer, Rosa Schuster, Jubilar Max Schuster und Bürgermeister Hans Gstettenbauer.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.08.2009


Erste Wohnbauvorhaben im neuen Baugebiet „Am Wasserwerk“
Bebauungsplanänderung — Kommt Freiland-Fotovoltaik an Lintacher Straße?
Hunderdorf.
(xk) Der Bebauungsplan „Hochfeld-Süd-Erweiterung III (Am Wasserwerk)“ soll geändert werden. Dies hat der Gemeinderat bei seiner Sitzung im Rathaus beschlossen. Damit soll der aus dem Jahr 1992 stammende Bebauungsplan angepasst werden bezüglich der zulässigen Wandhöhe – maximal 5,50 beziehungsweise 6,50 Meter – anstelle der bisherigen Kniestockfestsetzungen.
Weiterhin werden die Dachform sowie der Dachneigungsspielraum von 24 bis 35 Grad festgesetzt sowie als Dachdeckung Dachziegel oder Blechdeckung in rot-braunen oder grauen Farbtönen zugelassen. Auch die Regelung bezüglich der Dachgauben wird modifiziert. „Die Aktualisierung ist geboten, um den heutigen textlichen Festsetzungen zu genügen“, ‚führte Bürgermeister Hans Hornberger aus. Einstimmig geändert wurde auch die Friedhofs- und Bestattungssatzung sowie die Gebührensatzung dazu. Neu aufgenommen wurde der Punkt Urnennischen in der kürzlich errichteten Stelenwand. Diese Urnenstätten können mit zwei Überurnen beziehungsweise drei Aschenkapseln belegt werden und werden erst im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit von zwölf Jahren bereitgestellt.
Weiterhin wurden Regelungen zur Gestaltung der Urnennischen getroffen. Die Abdeckplatten werden mit Namen, Vornamen sowie Geburts- und Sterbedatum beschriftet. Die Gebühr für eine Urnennische wurde mit jährlich 55 Euro festgesetzt inklusiv Abdeckplatte. Nur die Beschriftung der Abdeckplatte fällt für den Nutzungsberechtigten noch zusätzlich an.
Geh- und Radweg
Dann zeigte Bürgermeister Hans Hornberger die überarbeitete Planung für den Ausbau des Geh- und Radweges an der Hauptstraße (Steckler) mit Fahrbahninstandsetzung auf. Es wird so der bisherige Gehweg in einer Breite von 1,20 Metern beibehalten. Auf der anderen Seite wird die durchgehende Geh- und Radweganbindung geschaffen mit einer Breite von 2,20 Metern. Die Fahrbahn der Ortshauptstraße verbleibt bei 5 Metern und wird neu asphaltiert. Die Kosten der Maßnahme beziffern sich auf gut 100 000 Euro. Der Gemeinderat sprach sich einmütig dafür aus, die Maßnahme noch heuer auszuführen.
Eine Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt Passau, Straßenbauverwaltung Deggendorf, wegen des Baues und der Unterhaltung des Geh- und Radweges entlang des Gewerbeparkes „Bayerwald“ wurde abgeschlossen. Danach wird seitens des Bauamtes die Gehwegbaumaßnahme finanziert. Der künftige Unterhalt liegt bei der Gemeinde.
Zu den Baugesuchen Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage (Am Wasserwerk, Parzelle 4), Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage (Am Wasserwerk, Parzelle 12) und Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage (Am Wasserwerk, Parzelle 19) wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Es handelt sich dabei um die ersten drei Neubauvorhaben im neuen Baugebiet, für das die Erschließung Ende August fertiggestellt wird.
Nachdem energetische Einsparmaßnahmen in der Schule aus dem Konjunkturpaket II nicht gefördert wurden, werden jetzt als einfache Teilmaßnahme neue, wassersparende Duscharmaturen mit einem Kostenaufwand von rund 3 500 Euro eingebaut, beschloss der Gemeinderat. Er zeigte sodann im Vorfeld des geplanten Raumordnungsverfahrens im Oktober 2009 die Entwurfspläne für den Bau einer neuen Erdgasleitung durch das Gemeindegebiet auf. Die Trasse dieser zweiten Leitung soll grundsätzlich im Abstand von zehn Metern parallel zur bisherigen Leitung verlaufen.
Thema Fotovoltaik
Für das Projekt „Arge ILE Straubing-Nord“ wurden für den gemeindeübergreifenden Arbeitskreis die Gemeinderäte Johannes Fuchs und Johann Landstorfer zur Mitarbeit benannt. Zur Kenntnis gab der Bürgermeister die Stellungnahme des Landratsamtes Straubing-Bogen zur Errichtung einer Freiland-Fotovoltaikanlage an der. Lintacher Straße auf einer Fläche von rund 7,5 Hektar. Danach müsste die Bauleitplanung der Gemeinde geändert werden. Aufgrund der Ortsrandlage und der großen Maßnahme werden auch verschiedene Auflagen und Gestaltungsmaßnahmen zu treffen und zu planen sein. Der Gemeinderat wird sich in der nächsten Sitzung näher damit befassen.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.08.2009


Schulverband tagt im Rathaus
Hunderdorf.
(xk) Am Dienstag, 18. August, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Hunderdorf eine Schulverbandsversammlung mit folgender Tagesordnung statt: 19.30 Uhr Besichtigung der Schulräume für Ganztagsklassen (Treffpunkt Hauptschule), 20 Uhr Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit (im Sitzungssaal Rathaus). Anschließend werden folgende Tagesordnungspunkte beraten: Beschlussfassung über Ankauf einer Schulküche/Speiseraum für Ganztagsklassen, Ausstattung der Räumlichkeiten für Ganztagesschule, Kooperationskonzept/Schulstruktur für Anerkennung der Hauptschule als Mittelschule.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.08.2009


Grundkurs Philosophie
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum der Abtei Windberg bietet in diesem Herbst wieder einen „Philosophischen Grundkurs“ an. An fünf Abenden soll eine Einführung in das philosophische Denken gegeben werden. Für die Teilnahme an diesem Grundkurs sind weder ein philosophisches Grundwissen noch andere Grundkenntnisse nötig.
Es geht in diesem Kurs neben der Vermittlung philosophiegeschichtlicher Daten vor allem um die Schulung des Denkens. Das Thema des diesjährigen Grundkurses ist der antike Denker Aristoteles. Der philosophische Grundkurs findet zum ersten Mal am Montag, 14. September, von 19.30 bis 21 Uhr statt. Informationen gibt es unter Telefon 09422/809230.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.08.2009


Beim Baustellengespräch freuten sich über den weiteren Abschnittausbau: Bauamtsdirektor Robert Wufka, MdB Ernst Hinsken, Bürgermeister Hans Hornberger, 2. Bürgermeister Jürgen Tanne und MdL Josef Zellmeier. (Foto: xk)

Weitere Teilstrecke fertiggestellt
Bau des Geh- und Radwegs schreitet voran — Lückenschluss bis 2010?
Hunderdorf.
(xk) „Es ist erfreulich, dass heuer wieder ein Teilstück des Geh- und Radwegs in Höhe des Gewerbeparks Bayerwald ausgebaut wird. Wunsch der Gemeinde ist es, dass 2010 das restliche Teilstück im Bereich Haselquanten-Wegern geschlossen wird.“ Dies hob Bürgermeister Hans Hornberger bei einem Baustellentermin mit MdB Ernst Hinsken, MdL Josef Zellmeier und dem Leiter des Straßenbauamts Passau, Robert Wufka, hervor.
Hornberger verwies darauf, dass mit rund 6 000 Fahrzeugen täglich die Staatsstraße 2139 von Hunderdorf nach Steinburg stark frequentiert und im Interesse der Verkehrssicherheit ein Geh- und Radweg dringend geboten sei. Dieser wurde auch bei der Staatsstraßenverlegung vor mehr als sieben Jahren zugesichert. Nach einem weiteren 2006 gebauten Teilabschnitt hat sich sonst leider nichts mehr bewegt, so der Gemeindechef.
Bundestagsabgeordneter Ernst Hinsken nannte es äußerst wichtig, dass diese Maßnahme weitergehe. Er betonte, dass Baudirektor Wufka es mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm ermöglichte, dieses Teilstück doch noch auf das heurige Jahr vorzuziehen. Der Geh- und Radwegmaßnahme werde besondere Bedeutung beigemessen, was auch die Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Zellmeier unterstreiche. „Denn die Staatsstraßen fallen in den Finanzierungsbereich des Freistaates“, betonte Hinsken, der sich Hornberger zufolge hartnäckig für die Maßnahme eingesetzt hat.
„Positive Weichenstellung“
Es gebe 73 Millionen Fahrräder in der Bundesrepublik, ,so Hinsken weiter. Das heiße, etwa 80 Prozent der Bevölkerung besäßen ein Fahrrad. Der Fahrradtourismus gewinne an Bedeutung und werde weiter zunehmen. Dem sollte Rechnung getragen werden. In diesem Sinne sei auch dieses wichtige Ergänzungsstuck der Geh- und Radwegverbindung in Hunderdorf zu sehen und als eine positive Weichenstellung.
„Das Staatliche Bauamt tätigt massive Investitionen. Gerade im Raum Mitterfels, Steinburg und Hunderdorf werden heuer 1,5 Millionen Euro in die Staatsstraßenprojekte investiert“, bilanzierte sodann Bauamtsleiter Wufka. Das Teilstück des Geh- und Radwegs, mit dem auch die ansonsten noch zurückgestellte Fahrbahnsanierung an der Staatsstraße einhergehe, koste allein 150 000 Euro. Hierfür konnten Mittel umgeschichtet und die Maßnahme bereits jetzt fertiggestellt werden, bis auf die Deckschicht.
„Ein knapper Kilometer fehlt jetzt noch, um die durchgehende Geh- und Radwegeverbindung zu schaffen“, wurde sodann von Bürgermeister Hans Hornberger und MdB Hinsken verdeutlicht. Auch MdL Zellmeier sicherte seinen Einsatz für verstärkte Ausbau-Mittel zu, nachdem Wufka darauf verwies, dass insgesamt im Jahresetat nur 200 Millionen Euro für den Staatsstraßenbereich in ganz Bayern zu Verfügung stünden. „Sind entsprechende Mittel verfügbar, so kann in den nächsten Jahren, gegebenenfalls nach‘ einem weiteren Teilabschnitt, die Maßnahme abgeschlossen werden“, stellte Wufka abschließend in Aussicht.
Quelle: Bogener Zeitung, 13.08.2009


Neue Räume werden eingerichtet
Schulverbandsversammlung — Küche und Computer für die Ganztagesklasse
Hunderdorf.
(xk) Vorsitzender Hans Gstettenbauer informierte die Schulverbandsversammlung im Rathaus kürzlich über die Einrichtung einer offenen und gebundenen Ganztagesklasse in der Volksschule Hunderdorf ab dem Schuljahr 2009/10. Der Schulverband Hunderdorf/Neukirchen/Windberg unternehme alle Anstrengungen, um das Schulangebot an der Hauptschule breit gefächert und attraktiv vorzuhalten, so das Fazit dieser Versammlung.
Aus diesem Grund wurde beschlossen, neben den zwei Klassenräumen den erforderlichen Raum für die Essenausgabe, einen Aufenthaltsraum und ein Büro einzurichten. Damit können die Schüler dann auch mittags verköstigt werden. Nachdem die entsprechenden Räumlichkeiten durch die Mitglieder der Schulverbandsversammlung besichtigt wurden, gab der Vorsitzende der Versammlung die eingeholten Angebote zum Ankauf von Küchenmöbeln, Transportbehältern für das Essen, Geschirr und Besteck zur Kenntnis.
Der Auftrag zur Lieferung der Küchenmöbel wurde mit einem Auftragsvolumen in Höhe von rund 11 000 Euro vergeben. Die Ausgaben für die Lieferung der Transportbehälter, Geschirr und Besteck betragen etwa 6 000 Euro. Außerdem wurde der Ankauf eines Computers, eines Druckers, eines Monitors sowie die Erweiterung der Telefonanlage für das Büro und verschiedene Ausstattungsgegenstände für den Aufenthaltsraum bewilligt. Dazu sind noch Angebotspreise einzuholen.
Im Anschluss daran berichteten Verbandsvorsitzender Gstettenbauer und Rektor Reinhard Dietz über die Voraussetzungen zur künftigen Anerkennung der Hauptschule als Mittelschule. Die wichtigsten Voraussetzungen sind unter anderem die Mindestschülerzahl von 300 Schülern und das Anbieten eines mittleren Schulabschlusses sowie einer Ganztagesschule. Durch Verbünde mit anderen Schulen könnten Hauptschulstandorte gehalten werden. Dies hat dann durch Kooperationsverträge zu erfolgen. Geplant sei die Bildung von Dialogforen mit anderen Gemeinde beziehungsweise Schulen, damit eine neue, sinnvolle Schullandschaft entstehen kann.
Quelle: Bogener Zeitung, 28.08.2009


Abwasser-Pumpstation wird erneuert
Zuschuss für Hoferschließungsmaßnahmen bewilligt — Vom Gemeinderat
Hunderdorf.
(xk) „Die Straßensanierung an der Hauptstraße (Steckler—Rewe-Markt) wird vorgenommen. Zugleich wird die Geh- und Radweganbindung an dieser Straßentrasse gebaut“. Das ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates der letzten Sitzung. Dazu hatte Bürgermeister Hans Hornberger das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung bekannt gegeben. Nach Erörterung wurde entschieden, trotz Kostenerhöhung die gebotene Instandsetzungs- und Ausbaumaßnahme  zu vergeben. Den Zuschlag erhielt die Firma Ohneis, als wirtschaftlichster Angebotsteller bei Kosten von rund 150000 Euro.
Anschließend wurde die Erneuerung der Abwasserpumpstation an der Hauptstraße (bei Härtenberger) vergeben bei Kosten von rund 30 000 Euro. Der Bürgermeister hatte die Submissionsergebnisse der beschränkten Ausschreibung bekanntgegeben. Zum einen wurde die hy-draulische Pumpstation vergeben. Zunächst ist aber noch die technische Klärung hinsichtlich der Pumpenleistung und deren mögliche Erhöhung vorzunehmen. Grundsätzlich fiel der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot der Firma Scharr-Tec, Neukirchen. Den Auftrag für die Tiefbauarbeiten erhielt als wirtschaftlichster Angebotsteller das Bauunternehmen Ohneis, Straubing.
Zu den Baugesuchen Tekturplan zur Errichtung eines Doppelhauses am Hochweg, Nutzungsänderung des Mehrzweckraumes im Kindergarten zu einem Gruppenraum in Hauptstraße 26, Tektur für Dachgeschossausbau in Bahnhofstraße 51 sowie Einbau einer Dachgaube in Amselstraße 3 wurde das gemeindliche Einvernehmen festgestellt. Erörtert wurde auch der Vorschlag eines Gemeinderatsmitgliedes auf Ausweisung von Behinderten-Parkplätzen beim Rathauseingang, beim Eingang zur Arztpraxis und beim Friedhof/Haupteingang. In der Beratung wurde deutlich, dass ein unmittelbares Parkplatzangebot gegeben ist. Aufgrund der Größenordnung und der Situation in Hunderdorf unter Berücksichtigung der Freihaltungspflicht des Behinderten-Parkplatzes und der wenigen tatsächlichen Behinderten-Parkberechtigten wurde die Ausweisung nicht als erforderlich erachtet.
Sodann informierte der Gemeindechef über den Verwaltungsvorschlag zur Einteilung der Gemeinderäte in die Wahlvorstände für die Bundestagswahl am 27. September, womit Einverständnis bestand. Weiterhin konnte der Ratsvorsitzende die Bewilligung des Amtes für Ländliche Entwicklung für die Hoferschließungsmaßnahmen Hoch, Öd und Stockwies mit einem Zuschuss von 77 620 Euro (55 Prozent) zu den veranschlagten Kosten von rund 141 000 Euro zur Kenntnis geben. Die Maßnahme werde umgehend ausgeschrieben, wenn die restlichen Grundstücksvereinbarungen abgeschlossen sind.
Weiterhin erläuterte Hornberger die Situation bezüglich der Kinderkrippe beim Kindergarten in Hunderdorf, wobei voraussichtlich nach durchzuführender genauerer Bedarfserhebung ein Neubau oder Anbau erforderlich wird und hierfür nur kurzzeitig eine Förderung der Maßnahme möglich wäre. Weiterhin informierte er über Termine mit der Bundeswehr-Patenkompanie. Auf Anfrage sprach sich der Gemeinderat für eine Gelöbnisfeier der Bundeswehr in Hunderdorf aus, die am 25. November 2010 stattfinden wird.
Aus dem Gemeinderat wurde ferner das Problem der Staubbelästigung am Lindfelder Weg und Quellenweg angesprochen. Ferner wurde ein unzureichender Regenwasserablauf am ehemaligen Bahnhofsplatz im Bereich des Geh- und Radwegs und dem seitlichen Längsweg in Höhe der evangelischen Kirche angesprochen.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.08.2009


Kreative Talente im Bild
Windberg: Aquarellmalerei in Kloster-Kunst-Werkstatt

(dw) Nicht nur durch die in ihren Räumen beheimatete Jugendbildungsstätte und als geistliches Fortbildungszentrum ist die Prämonstratenserabtei Windberg weit über unsere Region hinaus ein Begriff. Seit fast 20 Jahren hat sich das Kloster auch als Kunstwerkstatt einen Namen gemacht und ist zum Anziehungspunkt für aus dem In- und sogar aus dem Ausland angereiste Malbegeisterte geworden. Denn hier ist die „Heribert-Losert-Akademie zu Hause, die als Vermächtnis des vor sieben Jahren gestorbenen international bekannten Kunstprofessors seine von ihm initiierten und immer ausgebuchten Sommerkurse fortführt.

Dozentin Roswitha Lehmann und Frater Raphael Sperber (von links) sowie die Kursteilneh-mer freuen sich über ihre Maskenaquarelle. (Foto: dw)

Am Samstag ging ein einwöchiger Kurs mit der Präsentation von in allen Farbschattierungen leuchtenden Aquarellen zu Ende. Zum Kernthema dieser sechs Tage hatte Dozentin Roswitha Lehmann (Leiblfing) Masken, gestaltet in Komplementärfarben, und Ovale in verschiedenen Strukturen gewählt. Bereits seit 1991 Akademiemitglied und mit Grund-, Aufbau- und Fortgeschrittenenkursen vertreten, versteht sie es mit viel Einfühlungsvermögen und Kompetenz, die manchmal noch schlummernden Maltalente ihrer Teilnehmer zu wecken, zu fördern und in Bildern einzufangen.

Ungewöhnliche Ovalinspirationen.

„Im engen Bezug zu den didaktischen Ideen von Professor Losert sehe ich meine Arbeit, eingeschlossen die Farbenlehre, Kompositionsgrundsätze und schließlich die Abstraktion im fertigen Werk, ganz in seinem Sinne und vermittle seine große Begeisterung für Kunst weiter“, betonte Lehmann.
Sie selbst sehe sich als Impulsgeberin und Vermittlerin der Malkenntnisse, die die Malenden dann selbstständig und im eigenen Stil umsetzten. So entstanden in diesem Fortgeschrittenenkurs in wunderschöner Leuchtkraft Maskenkompositionen in Nass- in Nasstechnik und in Nass- in Trockenlasurtechnik ganz individuell gestaltete Möglichkeiten, ovale Formen zu erfassen.
Dozentin Lehmann freute sich anlässlich der Präsentation, als Vertreter der Klostergemeinschaft Frater Raphael Sperber begrüßen zu können und betonte: „Immer aufs Neue sind wir alle begeistert von der heiteren Atmosphäre des Klosters, von den Begegnungen mit Ihren Mitbrüdern und von der in allen Bereichen zu spürenden Herzlichkeit, die uns Gästen entgegengebracht wird“.
Lobende Worte, die der Frater mit gleicher Münze erwiderte, indem er ebenfalls mit Bewunderung für die ausgestellten Exponate nicht sparte.
Quelle: Bogener Zeitung, 31.08.2009

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