2009# 09

ENDE LETZTER WOCHE WURDE DIE STRASSE IM BAUGEBIET „Am Wasserwerk“ in Hunderdorf asphaltiert. Bürgermeister Hornberger zeigte sich erfreut, dass fast die Hälfte der 31 Bauparzellen schon veräußert werden konnte. Somit können die Bauwilligen nun mit dem Bau ihres Eigenheimes beginnen. Interessenten können sich bei der Gemeinde melden. —  Bild: Bürgermeister Hans Hornberger, Ingenieur Gerhard Reisinger vom Ing. Büro Sehlhoff und Bauleiter Matthias Sogerer von der Fa. Ohneis. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 08.09.2009


Wenn Zehnjährige bereits zur Wahl gehen dürfen
U-18-Wahl in Hunderdorf: Wie Schüler fit für Politik und Demokratie gemacht werden sollen
Hunderdorf.
Am 18. September wird sich der Pavillon der Grundschule Hunderdorf in ein Wahllokal verwandeln. Das ist erst einmal nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich sind allerdings die Wähler, die in diesem Wahllokal ihre Stimmzettel abgeben werden: Denn die dürfen auf keinen Fall älter als 17 Jahre sein. Die

Kornelius Klar hatte die Idee, dass sich seine Schule an der U-18-Wahl beteiligt.

Volksschule Hunderdorf beteiligt sich an der U-18-Wahl, einem bundesweiten Projekt, das politisches Interesse bei jungen Menschen wecken soll. Dabei können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren abstimmen, wie bei einer richtigen Bundestagswahl.
Die Idee, an dieser Aktion teilzunehmen, kam von Kornelius Klar, stellvertretender Leiter der Volksschule Hunderdorf. „Ihm war bislang nur die amerikanische Version „Kids Voting“ bekannt, worüber er im Englisch-Unterricht auch schon oft mit seinen Schülern gesprochen hat. „Als ich dann in der Zeitung gelesen habe, dass es auch bei uns in Deutschland ein vergleichbare Aktion gibt, war ich sofort begeistert und wollte unbedingt, dass meine Schule da mitmacht.“
Einige Helfer im Einsatz
Nachdem Klar seine Kollegen über sein Vorhaben informiert hatte, führte ihn sein nächster Weg zum Bürgermeister, der ebenfalls sofort für die U-18-Wahl zu begeistern war. Ohne die Unterstützung der Gemeinde wäre die Durchführung der U-18-Wahl laut Klar nämlich nicht möglich. Denn wie bei der normalen Bundestagswahl auch, sind bei der U-18-Wahl einige Helfer im Einsatz. Ein etwa

Der Stimmzettel für die Jugendlichen ist genauso aufgebaut, wie der „echte“. Jeder Schüler hat eine Erst- und eine Zweitstimme. (Fotos: ver)

sechsköpfiges Wahlteam, bestehend aus Gemeinderäten, wird am 18. September im Hunderdorfer U-18-Wahllokal im Einsatz sein, teilt Stimmzettel aus und wird am Abend auch die Auszählung vornehmen. Zudem werden die Wahlhelfer auch die Ausweise der Schüler kontrollieren. „Denn keiner sollte älter als 17 Jahre sein und jeder darf auch nur einmal wählen“, sagt Klar.
Mitmachen bei der U-18-Wahl dürfen im Grunde alle Jugendlichen, die noch nicht volljährig sind. Primär sind bislang allerdings nur die Schiller der Volksschule Hunderdorf, die auch Jugendliche aus Neukirchen, Windberg und Mitterfels besuchen, angesprochen worden. „Aber jeder, der Lust hat, darf natürlich seine Stimme bei uns abgeben.“ Geöffnet ist das Wahllokal ab 11 Uhr. Bis 13 Uhr dürfen die Schüler der Hauptschule Hunderdorf wählen. Von 15 bis 18 Uhr dann alle anderen Jugendlichen. Der Stimmzettel, den die Jugendlichen bekommen, sieht nicht sehr viel anders aus, als der, den die erwachsenen Wähler am 27. September ausgehändigt bekommen. Es stehen dieselben Parteien zur Wahl, dieselben Direktkandidaten und jeder Schüler hat eine Erst- und eine Zweitstimme, mit der er einen Direktkandidaten und eine Partei wählen kann. „Ausgezählt werden allerdings nur die Zweitstimmen“, erklärt Klar. Damit die Schüler auch gut auf ihre erste Wahl vorbereitet werden, stehen in den ersten Tagen nach den Ferien für die Schüler in Hunderdorf neben dem deutschen Wahlsystem auch die Wahlprogramme von Parteien auf dem Lehrplan.
„Das ist eine gute Sache“
„Die U-18-Wahl ist eine wirklich gute Sache“, sagt Kornelis Klar. Damit könne bei den Schülern zum einen das politische Interesse gefördert werden, zum anderen erhalten sie bereits früh einen Einblick in einen Demokratie-Staat. Klar hält es auch für wichtig, dass mit den Kindern und Jugendlichen über Parteiprogramme gesprochen wird. „Dabei sollten auch Parteien, wie beispielsweise die NPD, nicht ausgeklammert werden.“ Nur so könne jungen Menschen beigebracht werden, dass nicht alles, was Parteien suggerieren, etwas Gutes ist und dass sie auch nicht alles für bare Münze nehmen, was Politiker sagen oder versprechen. „Das ist auch ein Beitrag zur eigenen Meinungs- und Persönlichkeitsbildung.“
Das U-18-Wahllokal schließt am 18. September – wie ein normales Wahllokal auch – um 18 Uhr. Danach werden die Wahlhelfer die einzelnen Stimmen auszählen und per Computer an eine zentrale Datenbank weiter gegeben. Dort werden die Daten aller U-18-Wahlloka1le in ganz Deutschland zusammenkommen und ausgewertet. -ver
Quelle: Bogener Zeitung, 16.09.2009


U-18-Wahl: Stau vor den Wahlkabinen
Kinder und Jugendliche begeistert von Aktion — Sogar in Pausen über Wahl geredet“
Hunderdorf.
Die Kinder und Jugendlichen im Alter von zehn bis 17 Jahren können es kaum erwarten, endlich mit ihren Stimmzetteln hinter einen der vier blauen Vorhänge zu huschen. Die Wahlkabinen bei der U-18-Wahl an der Volksschule Hunderdorf am Freitagvormittag sind heiß begehrt und jeder der rund 160 „wahlberechtigten“ Schüler will seinen Zettel schnell in die Wahlurne werfen. „Die U-18-Wahl ist freiwillig, aber alle wollten ihre Stimme abgeben“, freut sich der stellvertretende Leiter der Volksschule, Kornelius Klar.

Die Wahlhelfer Teresa Haimerl, Leonhard Reiner (sitzend) und der stellvertretende Schulleiter Kornelius Klar (rechts) erklären einer Klasse, was sie bei der Wahl beachten müssen. (Fotos: rom)

Kurz vor zehn Uhr bereitet Leonhard Reiner, Hausmeister der Volksschule und Gemeinderat, die Stimmzettel vor und kontrolliert ein letztes Mal die Wahlurne. Zusammen mit der Studentin und ehemaligen Schülerin Teresa Haimerl wird er den Schülern als Wahlhelfer mit Rat und Tat bei ihr ersten Wahl zur Seite stehen. Als die ersten Wähler der fünften Klasse eintreffen, wird noch einmal kurz erklärt, wie es geht: Jeder bekommt einen Stimmzettel, auf dem er zwei Kreuze machen darf. „Angaben über Geschlecht und Alter nicht vergessen“, erinnert die 21-jährige Studentin. Die Ergebnisse werden nämlich in einer bundesweiten Statistik ausgewertet. Dann dürfen die ersten vier Schüler in die Wahlkabinen. „Diese Kabinen werden auch bei einer normalen Wahl verwendet“, sagt Reiner. Die Schüler erhielten daher einen guten Eindruck, wie eine echte Wahl ablaufe.
Und schon schlüpfen die ersten Fünftklässler wieder hinter den Vorhängen hervor und werfen ihre gefalteten Zettel mit einem Strahlen im Gesicht in die Wahlurne. „Die U-18 Wahl ist eine gute Sache“, findet der Wahlhelfer Reiner. Die Schüler sollen sich mit der Politik auseinandersetzen. „Sogar in den Pausen haben die Schüler über die Wahl geredet“, hat der Hausmeister beobachtet. „Genau das war das Ziel der Wahl.“
Einmal erwachsen sein
Der Initiator der Aktion, Kornelius Klar, steht aufmerksam neben

Zehn Jahre mussten die Schüler in Hunderdorf mindestens alt sein, um an der U-18-Wahl teil-nehmen zu dürfen.

der Wahlurne und überwacht die Stimmabgabe. Die nächste Klasse kommt in die Aula, die kurzerhand zum „Wahllokal“ umfunktioniert wurde. „Die Schüler haben sich im Unterricht auf die Wahl vorbereitet“, erklärt der stellvertretende Schulleiter, während die Schüler nacheinander an die Wahlurne treten. Wie ein Stimmzettel aussieht und die Inhalte der einzelnen Parteien seien besprochen worden. „Die älteren Schüler haben durchaus schon eigene Meinungen.“ Von 15 bis 18 Uhr können dann auch alle anderen im wahlberechtigten Alter aus dem Umkreis zur Wahl kommen. Die Vereine habe er auch darüber informiert, damit alle Jugendlichen diese Chance nützen könnten, so Klar.
Die Initiative seines Stellvertreters sieht Rektor Reinhard Dietz als einmalige Chance für die Schüler, das Wählen vor dem Ernst der Wahl einmal testen zu können. Während die Stimmabgabe in vollem Gange ist, sieht der Schulleiter immer wieder nach dem Rechten. „Den Schülern gefällt es sichtlich, sich einmal als Staatsbürger auszuprobieren.“
Jugendliche ernst nehmen
Auch der Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf, Hans Hornberger, zeigt sich erfreut über den Andrang vonseiten der Volksschüler. „Die Jugendlichen müssen ernst genommen werden, später müssen schließlich sie die Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen.“
Um kurz vor halb zwölf haben alle Schüler ihre Entscheidung getroffen und sind schon wieder zurück in ihren Klassenzimmern. Der Unterricht geht weiter. Die Wahl ist gelaufen, die Spannung auf das Ergebnis aber bleibt. Erst um 18 Uhr – wie bei einer normalen Wahl – werden die Stimmen ausgezählt. „Ich bin total gespannt auf das Ergebnis“, fiebert die zehnjährige Jasmin Hornberger aus Windberg dem Ergebnis entgegen, nachdem sie als eine der Jüngsten ihre zwei Kreuzchen gesetzt hat. Gegen 17 Uhr zieht Klar bereits eine positive Bilanz: Rund 30 weitere Jugendliche sind am Nachmittag noch zur U-18-Wahl gekommen. „Damit sind wir sehr zufrieden.“ -rom-
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.2009


„Die U-1 8-Wahl ist toll”
Jasmin Hornberger
, 10 Jahre, 5. Klasse, aus Windberg: „Mir hat die Wahl gut gefallen. Ich habe schon vorher gewusst, was ich wählen werde, weil ich mich mit meinen Eltern und in der Schule vorbereitet habe. Ich bin gespannt auf das Ergebnis. Denn was meine Klassenkameraden und ich wählen, haben wir untereinander geheim gehalten.“


Klaus Dilger, 15 Jahre, Klasse M10, aus Hunderdorf: „Ich habe mich vor der Wahl mit den verschiedenen Parteien auseinandergesetzt und mit Eltern und Freunden darüber geredet. Die U-18-Wahl hat mein Interesse für Politik geweckt. Ich finde, es ist ein wichtiges Thema. Es ist schön, dass wir an unserer Schule diese Chance bekommen haben.“


Andre Hofmann, 13 Jahre, 8. Klasse, aus Windberg: „Mich hat Politik vorher nicht so interessiert. Aber durch die U-18- Wahl haben meine Freunde und ich darüber geredet. Jeder hat sich aber eigenständig entschieden, was er wählt. Ich bin schon gespannt auf das Ergebnis.“ Maximilian Oswald, 14 Jahre, 8. Klasse, aus Neukirchen: „Ich habe eine eigene Meinung und ich wusste schon, vor der Wahl, für was ich stimmen werde. Zum einen bin ich gegen Tierversuche. Zum anderen hat meine Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb. Die Milchpreise sind momentan viel zu niedrig, das muss die Politik unbedingt ändern. Danach habe ich gewählt.“


Annabell Wiesbeck, 12 Jahre, 7. Klasse, aus Windberg: „Ich fand die U-18-Wahl toll. Sonst dürfen immer nur Erwachsene wählen, das ist schon etwas unfair. Dass die Stimmen nicht zählen, macht mir nichts aus, die Hauptsache Ist, dass wir Kinder auch einmal abstimmen durften. Alle aus meiner Klasse haben sich informiert und nicht irgendetwas angekreuzt. Das Wählen an sich war einfach, das haben auch wir Kinder verstanden.“ -rom-
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.2009


Fahrradwallfahrt
Windberg.
(ws) Bis zur Aufhebung des Prämonstratenserklosters Windberg im Jahr 1803 wurde die Wallfahrtskirche Sossau von den Windberger Prämonstratensern betreut. Um diese alte Verbindung wieder ins Gedächtnis zu rufen, veranstaltet die Pfarrgemeinde Windberg in diesem Jahr zum ersten Mal eine Fahrradwallfahrt nach Sossau, zu der alle Pfarrangehörigen mit Familien willkommen sind. Abfahrt ist am Sonntag, 20. September, um 12.30 Uhr am Dorfplatz in Windberg. Um 14 Uhr findet in der Wallfahrtskirche Sossau, gemeinsam mit dem Marianischen Frauenbund Sossau, eine Andacht statt. Anschließend ist die Möglichkeit zur gemütlichen Einkehr im Gasthaus Reisinger.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.2009


Sakraler Tanz
Windberg.
(ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenser-Abtei Windberg bietet am Sonntag, 20. September, einen sakralen Tanz unter der Leitung von Pater Simeon Rupprecht an. Beginn ist um 19 Uhr im großen Saal der Bildungsstätte in Windberg.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.09.2009


Sozial statt radikal
SPD-Bundestagskandidat Adam in Hunderdorf
Hunderdorf.
(ws) Bei der Wahlversammlung im Gasthaus Amann erläuterte SPD-Bundestagskandidat Michael Adam das Regierungsprogramm, das im Internet nachzulesen ist. Konjunkturprogramm, Abwrackprämie und Kurzarbeitergeld auf 24 Monate tragen deutlich die Handschrift des SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier und wirken sich positiv aus. Die Arbeit der SPD im Regierungsbündnis sei weitaus besser als dies die derzeitigen Umfragewerte wiedergeben.
Adam forderte alle Wähler/innen auf, bei der richtungweisenden Wahl ihr Stimmrecht in Anspruch zu nehmen. Eindringlich warnte er vor einer schwarz/gelben Koalition, die in Bayern völlig zerstritten sei. Das „Guttenbergpapier“ offenbare die soziale Kälte und das Vorhaben der CSU: Auflösung des Flächentarifvertrages, Aufhebung des Kündigungsschutzes, Rücknahme der Mindestlohnvereinbarung und vieles mehr. Die FDP ist für Privatisierung und radikale Marktordnung und beabsichtige die Zerschlagung unseres Gesundheitssystems. Wie in Amerika sollen Patienten Behandlungskosten aus eigener Tasche bezahlen und hinterher mit der Krankenkasse abrechnen. Wer kann sich das leisten? Die Versprechungen beider Parteien über Steuersenkungen sind in Anbetracht der Finanz- und Wirtschaftslage unhaltbar oder nur durch drastische Einsparungen im sozialen Bereich zu finanzieren.
Mit der SPD stehe Adam für eine soziale Marktordnung und für regenerative Energien. Wie sicher Reaktoren tatsächlich sind, hätten die Störfälle in der Vergangenheit gezeigt. Eine gravierende Panne im Atomkraftwerk oder ein Anschlag legen ein ganzes Land in Schutt und Asche. Wer wie CSU und FDP auf Atomenergie setze, handle verantwortungslos gegenüber seinen Mitmenschen.
Wer nur warte, dass Feriengäste von selber kämen, sich auf Podiumsdiskussionen und Sonntagsreden verlasse, sei im Nachteil. Als Bürgermeister praktiziere er neue Vermarktungskonzepte. Während andernorts Tourismuszahlen stark rückläufig sind, kann sein Heimatort Bodenmais ein Plus von über 20 Prozent verzeichnen. Parteiübergreif end berate er gerne andere Orte, was eigentlich Aufgabe des Tourismusbeauftragten sei. Eine deutliche Erhöhung des Bundesbudget, das unter der Stadt Wien liegt, ist notwendig. Er forderte eine rasche DSL-Anbindung, geeignete Infrastrukturmaßnahmen und den Verzicht auf Donaustaustufen. Ostbayern dürfe nicht länger benachteiligt werden. In Bayern sind gleiche Lebensbedingungen für alle herzustellen. Eine bessere Bildungspolitik, Erhalt und Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen haben für Adam hohe Stellenwerte. Für junge Menschen wirke sich das Fehlen eines Hochschulstandortes im Wahlkreis nachteilig aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.2009


Landrat Alfred Reisinger spricht in Hunderdorf
Hunderdorf.
(ta) Der CSU-Ortsverband Hunderdorf hält heute, Dienstag, um 19.30 Uhr im Gasthaus Baier-Edbauer in Hunderdorf eine Wahlversammlung mit Landrat Alfred Reisinger als Gastredner ab.-Die Bevölkerung ist willkommen.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.2009


Alte Verbindung wiederbelebt
Pfarrei unternahm erstmals Radwallfahrt nach Sossau
Windberg/Sossau
. (ws) Bis zur Aufhebung des Klosters Windberg im Jahr 1803 wurde die Wallfahrtskirche Sossau seelsorglich von den Prämonstratensern aus Windberg über viele Jahrhunderte hinweg betreut. Bis heute finden sich in der restaurierten Wallfahrtskirche Hinweise auf das Wirken der Prämonstratenser. Um diese Verbindung nach Sossau wieder ins Bewusstsein zu rücken, unternahm die Pfarrei Windberg in diesem Jahr erstmals eine Fahrradwallfahrt mit dem Ziel Sossau. Mehr als 30 Personen, darunter auch stellvertretender Pfarradministrator Pater Jakob

Pater Jakob (hinten Mitte) spendete den Segen vor der endgültigen Abfahrt in Hunderdorf, da dort noch einige Pilger dazukamen. (Foto: ws)

Seitz und viele Kinder, trafen sich zur Abfahrt am Dorfplatz in Windberg. Über Bogen ging es dann zum Donauradweg. Nach einer kurzen Rast radelte die Gruppe durch Reibersdorf und Hornstorf hinaus nach Sossau, wo sie schon von der Pfarrei Sossau erwartet wurde. Dort beging der Marianische Frauenbund Sossau sein jährliches Hauptfest. Zusammen mit ihm feierten die Windberger Pilger, denen sich noch einige mit dem Auto dazugesellt hatten, am Nachmittag eine feierliche Andacht. Regionaldekan Hofmann verwies dabei auf die lange Tradition des Marianischen Frauenbundes, die möglicherweise noch auf das Wirken der Prämonstratenser zurückginge.
Im Anschluss an die Andacht fanden sich viele der Pilger noch zu einer gemütlichen Einkehr im Gasthaus Reisinger ein, bevor dann der Rückweg angetreten wurde.
Quelle: Bogener Zeitung, 22.09.2009


Neuer Heizkessel fürs Rathaus
Die Pumpstation an der Hauptstraße wird erneuert
Hunderdorf.
(xk) Bei seiner Sitzung im Rathaus hat der Gemeinderat Hunderdorf die Arbeiten für die Maschinentechnik zur Erneuerung der Hydraulischen Pumpstation in der Hauptstraße vergeben. Der Gemeinderat sprach sich dabei für den Einbau der stärkeren Pumpen aus in Ergänzung der Beschlussfassung der vorangegangenen Ratssitzung.
Der Auftrag ging an den wirtschaftlichsten Anbieter, die Firma Scharr-Tec, Neukirchen, mit einer Angebotssumme von rund 21 000 Euro. Bereits in der vorhergehenden Sitzung wurde für den Neubau der Pumpstation der Zuschlag für die Tiefbauarbeiten erteilt bei Kosten von rund 10 000 Euro.
Weiterhin beschloss der Gemeinderat die Auftragsvergabe für die Erneuerung des Heizkessels im Rathaus Hunderdorf. Auch hier ging der Auftrag an den günstigsten Anbieter, der Firma HST Auerbacher GmbH, Windberg, mit einer Angebotssumme von rund 6 000 Euro.
Zu den vorliegenden Baugesuchen zur Errichtung einer Druckerhöhungsstation in Öd sowie Voranfrage zur Befreiung von den Bauvorschriften bezüglich eines Flachdaches und geringer Baugrenzüberschreitung im neuen Baugebiet Wasserwerk wurde Zustimmung erteilt. Weiter informierte Bürgermeister Hans Hornberger. den Gemeinderat über die Einladung der KLJB Hunderdorf zur Bildersuchwanderung, die Einladung der Landvolkbewegung zum Ausflug und die mit dem Landratsamt geführten Gespräche zur Ausweisung einer Öko-Fläche beim Kinderspielplatz Ehren und Regenrückhaltebecken Hunderdorf.
Von Seiten des Gemeinderates wurden verschiedene Straßenabschnitte angesprochen, die noch vor Wintereinbruch saniert werden sollen und die Behinderungen durch Sträucher beim Gehweg in Hofdorf. Zu einer Wegegrundstücksangelegenheit in Au vorm Wald entschied der Gemeinderat zunächst eine Ortseinsicht vorzunehmen.
Ein nicht öffentlicher Teil mit Grundstücks- und Beitragsangelegenheiten sowie notariellen Verträgen schloss die Sitzung ab.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.09.2009


„Grundschule für die angehenden Soldaten“
Kompaniechefwechsel: Hauptmann Rohr wird Nachfolger von Hauptmann Kramer
Hunderdorf.
(xk) „Stillgestanden, richt euch, Augen gerade aus“, dieses Kommando am Schulhof gehörte nicht zum neuen Schulalltag, sondern galt der einmarschierenden 5. Kompanie des Bogener Panzerpionierbataillons 4 am Mittwochabend anlässlich des Übergabeappells. Der bisherige Kompaniechef Hauptmann Steffen Kramer meldete seine 5. Kompanie, die Patenkompanie der Gemeinde Hunderdorf, gegenüber dem Bataillonskommandeur Oberstleutnant Klaus Raab ab und dieser übertrug sodann dem Nachfolger Karsten Rohr das Kommando.
„Nach zwei Jahren erfährt die 5. Kompanie wieder einen Wechsel auf dem Kompaniechef-Dienstposten“, so der Kommandeur des Panzerpionierbataillons 4, Oberstleutnant Klaus Raab in seiner Ansprache. Er freue sich, dass mit Unterstützung der Patengemeinde diese Übergabe in Hunderdorf stattfinden könne. Zudem hieß Raab eine Abordnung des Panzerpionierbataillons 4 sowie der Pionierschule mit Oberstleutnant Nagel und Steinweg an der Spitze willkommen.

Kompaniechefwechsel: Symbolisch wird der Kompaniewimpel übergeben. Neuer Kompanie-chef Hauptmann Karsten Rohr, Kommandeur des Panzerpionierbataillons 4, Oberstleutnant Klaus Raab, bisheriger Kompaniechef Hauptmann Steffen Kramer und Wimpelträger Stabs-feldwebel Siegfried Politanow (von links).

Bataillonskommandeur Raab bezeichnete die 5. Kompanie als die „Grundschule für die angehenden Soldaten“. Sie präge ganz entscheidend den Eindruck, den die Wehrpflichtigen von der Bundeswehr gewinnen und den sie als Multiplikatoren mitnehmen, wenn sie aus der Bundeswehr ausscheiden. Die allgemeine Grundausbildung sei das notwendige Rüstzeug für die Soldaten, um in einem Einsatz bestehen und überleben zu können.
1 200 Rekruten ausgebildet
Raab führte an Hauptmann Kramer gewandt aus: „Sie haben neun Grundausbildungen geleitet und dabei mehr als 1200 Rekruten ausgebildet und ausbilden lassen.“ Zudem sei er mit dem Brigadekommandeur im Kosovo im Einsatz gewesen und habe sich dort ausgezeichnet bewährt. Parallel dazu habe er ein Zweitstudium erfolgreich absolviert. „Sie können mit Stolz auf die Zeit als Chef der 5. Kompanie zurückblicken, die sie über zwei Jahre lang geprägt, geformt und zu ihrer Kompanie gemacht haben“, würdigte Raab den scheidenden Kompaniechef und verlieh ihm die Bataillon-Ehrennadel. Zum Ausdruck der Wertschätzung wurden zudem mit Oberleutnant Rene Drechsel (Ehrenkreuz der Bundeswehr in Bronze) und Stabsfeldwebel Siegfried Politanow (Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold) zwei Kameraden, stellvertretend für alle Soldaten der 5. Kompanie, ausgezeichnet.
Danach stellte Oberstleutnant Raab den neuen Kompaniechef Hauptmann Karsten Rohr und seinen Werdegang vor. „Sie bringen gute Voraussetzungen mit, um erfolgreich eine Kompanie mi führen.“ Erfreut zeigte sich der Bataillonskommandeur auch, dass die 5. Kompanie mit Hauptfeldwebel Dittrich endlich wieder über einen Kompaniefeldwebel verfügt, nachdem der Dienstposten seit März vakant war. In seiner Rede an die Kompanie zeigte Hauptmann Kramer Höhen und Tiefen auf und führte positiv den erfolgreich bewältigten Umzug von Grafenwöhr nach Regensburg an, die Ausbildung von etwa 1200 Rekruten und rund 2000 Einsatzsoldaten.
Beim Empfang in der Schulaula zollte Hauptmann Kramer der Gemeinde Hunderdorf, voran Bürgermeister Hans Hornberger und seinem Stellvertreter Jürgen Tanne, Dank und Anerkennung für die im April begründete Patenschaft. „Die Patenschaft war kurz, dafür aber sehr intensiv. Ich habe viele interessante Einblicke in Gesprächen und Veranstaltungen genießen dürfen“, so Kramer, der auf das Bataillon einging und besonderen Dank an den Kommandeur Oberstleutnant Raab richtete für die sechs Monate der Zusammenarbeit, „in der wir viel miteinander erlebt haben, auch wenn hier die räumliche Trennung nicht immer förderlich war“. Seinem Nachfolger Hauptmann Rohr wünschte der scheidende Kompaniechef eine glückliche Hand bei der Führung der Kompanie.
Integration der Soldaten
„Seit der Gründung der Patenschaft hat seitens der Bundeswehr Hauptmann Steffen Kramer großen Anteil, dass diese junge Patenschaft mit der Gemeinde, unterstützt von der KuSK, mit Leben erfüllt wurde“, konstatierte Bürgermeister Hornberger. „Wir haben Kramer als verantwortungsvollen Führungssoldaten, und umgänglichen Menschen in Freundschaft erfahren und durften Einblick in das Bundeswehrleben nehmen. “ Der Kompaniechef habe der Patenschaft mit Hunderdorf besondere Bedeutung beigemessen und damit auch unterstrichen, wie wichtig die Einbindung und Integration der Soldaten in der Bevölkerung sei. Er hieß sodann den neuen Kompaniechef Hauptmann Karsten Rohr sowie den Kompaniefeldwebel Andreas Dittrich willkommen und wünschte viel Glück und Erfolg bei der Führung und Tätigkeit in der 5. Kompanie.
Hauptmann Rohr versicherte der Gemeinde, er werde sich alle Mühe geben, in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten. Beim Bataillonskommandeur und bei den Dienstgraden bedankte sich Rohr für die Begleitung und wünschte sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Kompanieübergabe und den anschließenden Empfang gestaltete die Blaskapelle Hunderdorf in bewährter Weise.
Quelle: Bogener Zeitung, 29.09.2009


„Ganztagsschule gut angenommen”
Pater Martin segnete die neu geschaffenen Räumlichkeiten der Schule
Hunderdorf.
(ws) In der Volksschule Hunderdorf wurde der Ganztagsbetrieb aufgenommen. 66 Schüler besuchen in diesem Schuljahr die verschiedenen Ganztagseinrichtungen, wie „gebundene Ganztagsklasse“ und „offene Ganztagsschule“ für Hauptschüler sowie die „erweiterte Mittagsbetreuung“ für Grundschüler. Zur Einweihungsfeier mit Mittagessen versammelte man sich im Speisesaal.

Pfarrer Pater Martin Müller segnete in einer kleinen Feier den neuen Speiseraum für die Ganz-tagsschüler. (Foto: ws)

Schulleiter Reinhard Dietz freute sich bei der Einweihung der neu geschaffenen Räumlichkeiten über zahlreiche Ehrengäste in der Schulmensa. Er bedankte sich bei Hans Gstettenbauer, dem Vorsitzenden des Schulverbandes Hunderdorf, und den Bürgermeistern Hans Hornberger (Hunderdorf) und Rudi Seidenader (Neukirchen) für das große Interesse und die Zeit, die sie in das Projekt „Ganztagsschule Hunderdorf „investiert haben und für die kurzfristige Bereitstellung der Finanzmittel, um die notwendigen Umbaumaßnahmen in den großen Ferien durchführen zu können und um die erforderlichen Möbel und Ausstattungsgegenstände anzuschaffen.
Essen vom Seniorenheim
„Mit Beginn dieses Schuljahres kann die Volksschule Hunderdorf erstmals in der Schulgeschichte Schüler mit einem warmen Mittagessen versorgen“, so Dietz, der sich bei Christian Herrmann, Leiter des BRK-Seniorenheimes und H. Kienberger, dem Küchenchef des Heimes, für die Bereitschaft bedankte, die Volksschule Hunderdorf mit warmem Mittagessen zu versorgen. In speziellen Warmhaltebehältern wird das zubereitete Essen vom Hausmeister zur Volksschule Hunderdorf transportiert. Rund 60 Schüler nehmen an der Mittagsverpflegung teil.
Ganztagsangebote
Erstmals gibt es eine Ganztagsklasse an der Volksschule Hunderdorf – und zwar in Kooperation mit der Volksschule Mitterfels -, in der sich 20 Schüler der 5. Jahrgangsstufe aus dem Einzugsbereich der Schulverbände Mitterfels und Hunderdorf befinden.
31 Schüler der Hauptschule aus den 5. bis 9. Klassen wurden für die sogenannte „offene Ganztagsschule“ angemeldet. Diese Schüler werden nach dem Vormittagsunterricht an vier Tagen in der Woche bis 15.30 oder 16.30 Uhr betreut, das heißt: Sie fertigen unter Aufsicht und Anleitung von Erzieherinnen in Kleingruppen die Hausaufgaben an und können im Anschluss daran sportliche, musische oder gestalterische Angebote wahrnehmen.
Derzeit gibt es folgende Arbeitsgemeinschaften: Autogenes Training, Jazzdance, Turnen und Spiel, Schulgarten und Projektarbeit. Hinsichtlich des Bildungs- und Betreuungsangebotes kooperiert die Volksschule Hunderdorf mit der AWO Straubing, die mit eigenem Personal das gemeinsame pädagogische Konzept umsetzt. Die Leitung der „offenen Ganztagsschule“ liegt in den Händen von Martina Borchert. Die „erweiterte Mittagsbetreuung“ ist ein Betreuungsangebot für die Grundschulkinder. Diese Einrichtung gibt es bereits seit dem Schuljahr 2008/09 in Hunderdorf. In diesem Schuljahr sind 16 Kinder in dieser Einrichtung, die von Gabi Obermeier geleitet wird.
Pater Martin segnete nach der Ansprache des Schulleiters den neuen Speiseraum, schenkte den Kindern einen Gebetswürfel und eine Sammlung mit Tischgebeten, stimmte den Kanon ,;Segne du Herr unsere Gaben“ an und sprach das Mittagsgebet. Anschließend ließ man sich das Essen – Hähnchenschnitzel natur mit Zwiebelsoße, Nudeln und Salat schmecken. Danach besichtigten die Ehrengäste die Räumlichkeiten für die Ganztagsschule.
Dazu gehören ein gemütlich eingerichteter Aufenthaltsraum mit Kickerkasten, Tischtennisplatte und vielen Spielen, die Hausaufgabenräume und ein Büro für das Betreuungspersonal.
Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der AWO Straubing, und Markus Crzyb, zuständig als Abteilungsleiter für die Tagesstätten der AWO, stellten den Bürgermeistern gegenüber anerkennend fest: „Die Ganztagsschule startet in Hunderdorf mit optimalen Rahmenbedingungen ins neue Schuljahr.“
Quelle: Bogener Zeitung, 26.09.2009


Spende
Unterstützung erfuhr die Volksschule Hunderdorf bei der Ausstattung des Aufenthaltsraumes für die Ganztagsschule vom Elternbeirat. Manuela Weninger, die Vorsitzende des Elternbeirats der Schule, übergab zu Beginn des Schuljahres an die Schüler der Ganztagsschule einen Profi-Kicker und verschiedene Spiele im Wert von 1000 Euro. Schulleiter Reinhard Dietz und die Bürgerrneister der Verwaltungsgemeinschaft bedankten sich im Namen der Schule für diese großzügige Spende, die, wie sie sagten, ein wichtiger Beitrag für eine sinnvolle Freizeitgestaltung für die Schüler der Ganztagsschule seien. – Bild (hinten, von links): Die Leiterin der offenen Ganztagsschule, Martina Borchert, Windbergs Bürgermeister Hans Gstettenbauer, Elternbeiratsvorsitzende Manuela Weninger, Hunderdorfs Bürgermeister Hans Hornberger und der Abteilungsleiter der AWO-Kindertagesstätten, Marco G:rzyb, sowie Schüler um den Profi-Kicker. (Foto: ws)
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2009


50. Hochzeitstag
Viele Glückwünsche gab’s zur goldenen Hochzeit am Montag für Franziska und Max Fendl aus Gaishausen, Gemeinde Hunderdorf. Zu den Gratulanten gehörten auch Pfarrer Martin Müller, Hunderdorf, Bürgermeister Hans Hornberger und Kreisrat Jürgen Tanne. Am 28. September 1959 beim Standesamt Au vorm Wald sowie in der Pfarrkirche zu Hunderdorf hatte sich das Jubelpaar vor 50 Jahren das Jawort gegeben. Der Ehe entstammen vier Kinder. Die zehn Enkelkinder haben die Großeltern ebenso in ihr Herz geschlossen. Das elterliche Anwesen des Mannes wurde seit der Heirat übernommen und fortan gemeinsam bewirtschaftet. Vor 14 Jahren erfolgte die Übergabe an die jüngste Tochter. Die Wiege des heute 79 Jahre alten Max Fendl stand in Gaishausen. Dort wuchs er als jüngstes Kind mit fünf Geschwistern auf. Nach der Schule arbeitete er im elterlichen Anwesen. Fendl war auch viele Jahre Kassier bei der FFW Gaishausen, der er 62 Jahre hinweg als aktives Mitglied angehört. Zudem verwaltete er lange die Kasse der Jagdgenossen Gaishausen und war über 15 Jahre hinweg Ortsobmann des BBV. Auch nach der Hofübergabe verrichtete Fendl gerne Arbeiten rund ums Haus und den Hof. Von einem Schlaganfall 2007 hat er sich wieder gut erholt. Die 70-jährige Franziska Fendl, eine gebürtige Menacher, erblickte als neuntes von 13 Kindern in Ahornwies, Gemeinde Sankt Englmar, das Licht der Welt. Nach dem Besuch der Schule in Klinglbach arbeitete sie im elterlichen Anwesen mit bis zur Heirat. Sie kümmerte sich um die vier Kinder, den Haushalt und arbeitete im Anwesen mit. Den Haushalt führt Franziska Fendl noch heute selbst. Ihre Hobbys sind das Garteln und die Blumenpflege. – Bild: Glückwünsche gab es für Franziska und Max Fendl auch von Pfarrer Martin Müller (links), Bürgermeister Hans Hornberger (Zweiter von rechts) und Kreisrat Jürgen Tanne (rechts). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 30.09.2009

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