Grünes Licht für Freiland-Fotovoltaikanlage
Eventuell auch als Bürgersolaranlage gedacht
Begrünung am Bahnhofsplatz und Hoferschließung in Öd vergeben — Gemeinderatssitzung
Hunderdorf. (xk) Grünes Licht gab der Gemeinderat bei der Sitzung in Hunderdorf für eine Freiland-Fotovoltaikanlage auf einer Fläche von insgesamt 7,5 Hektar an der Lintacher Straße. Es wurde beschlossen, hierfür die Bauleitplanung zu ändern. Das Projekt wurde von Franz Hornberger beantragt und soll 2010, eventuell auch als Bürgersolaranlage, zur Ausführung kommen, wenn das Bauleitplanverfahren positiv zum Abschluss gebracht werden kann.
Wie dazu Bürgermeister Hans Hornberger ausführte, wurde für die Freiland-Fotovoltaikanlage seitens des Landratsamtes zu einer Voranfrage grundsätzlich eine „Genehmigung“ in Aussicht gestellt, da die Standortfläche die Vorgaben an die Ortsanbindung und das Ackerland erfülle. Um die Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Anlage zu schaffen, müsse die Gemeinde in einem Bauleitplanverfahren den Flächennutzungsplan ändern und einen sogenannten „vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ aufstellen, so der Gemeindechef. Derartige Anlagen stellten immer einen Eingriff in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild dar, der in der Regel mit Ausgleichsflächen und grünordnerischen Maßnahmen ausgeglichen werden könne. Zudem habe der Standort eine gewisse Fernwirkung, beispielsweise vom Höhenzug Lintach oder der Windberger Seite aus, und damit eine prägende Einwirkung auf das Ortsbild. Eine Abmilderung könnte durch eine markante Randeingrünung erreicht werden. So fiel abschließend die Entscheidung für das Projekt.
Bepflanzung steht noch an
Zum Abschluss der Neugestaltung des ehemaligen Bahnhofsplatzes steht noch die Bepflanzung an. Dazu legte Bürgermeister Hans Hornberger das Ergebnis der beschränkten Ausschreibung vor. Der Auftrag wurde an den wirtschaftlichsten Angebotssteller, dem Garten- und Landschaftsbau Leibl, Straubing, erteilt bei einer Auftragssumme unter 30 000 . Euro. Nachdem die Grunderwerbsgespräche positiv abgeschlossen werden konnten, vergab der Gemeinderat als weitere Hoferschließungsmaßnahme den Zufahrtsausbau in Öd mit Kosten von rund 40 000 Euro. Sodann wurde das Einvernehmen hergestellt zu einem Baugesuch für die Errichtung einer Garage an die bestehende landwirtschaftliche Garage in Röhrnau 2.
Nahwärmeversorgung
Stephan Härtenberger, Gemeinderat und möglicher Betreiber einer Biomasseheizwerk-GmbH in Hunderdorf, stellte anschließend sein Projekt „Nahwärmeversorgung“ vor als weiteren Beitrag zur Nutzung regenerativer Energien und damit für ein energieautarkes Hunderdorf. Wie Härtenberger ausführte, sei mit dem vom Gemeinderat grundsätzlich positiv aufgegriffenen Vorhaben die Versorgung des Gewerbe- und Industriegebietes sowie der öffentlichen Gebäude im Ortskern mit Biomasseenergie (Hackschnitzelgut) vorgesehen. Weitere Versorgungen von Siedlungsgebieten seien machbar. Vorteile seien der Verbleib der Heizkosten in der Region sowie eine umweltfreundliche Heizung mit minimiertem CO2-Ausstoß. Zur Frage der Wirtschaftlichkeit stehe eine Entscheidung der Gemeinde an, inwieweit die notwendige Verlegung im Ortsstraßenbereich gestattet werde. Bürgermeister Hans Hornberger verwies bezüglich der möglichen Anschlussnahme der Schule auf die Zuständigkeit des Schulverbandes. Nach Erörterung fasste der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss für die Gestattung der Installation der Wärmeleitungen in den Ortsstraßen, soweit anderweitig keine Lösung möglich ist. Die Straßen sind möglichst komplett mit einer Feinschicht wieder herzustellen.
Beschlossen wurde von den Ratsmitgliedern auch die Widmung der neu gebauten „Brunnenstraße“ im Baugebiet „Hochfeld-Süd III“ mit einer Länge von 530 Metern. Bürgermeister Hans Hornberger verwies zudem auf die am Freitag, 13. November, 19.30 Uhr, im Gasthaus Freudenstein, Au vorm Wald, stattfindende Bürgerversammlung sowie auf die erfolgreichen gemeinsamen Bemühungen für die Beschaffung des vorgesehenen neuen FFW-Fahrzeuges TLF 16/24-TR für Hunderdorf. Zudem verwies der Bürgermeister auf die anstehende Entscheidung bezüglich der baulichen Integration einer Kinderkrippe im Kindergarten nach den ergänzenden Vorgaben.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2009
Sakraler Tanz
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenser-Abtei Windberg kann den für Sonntag, 8. November, angesetzten sakralen Tanz wegen Terminüberschneidung nicht durchführen.
Quelle: Bogener Zeitung, 03.11.2009
Kinder anmelden
Hunderdorf. (xk) Am Mittwoch, 18. und Donnerstag, 19. November, findet im Kindergarten Sankt Nikolaus in Hunderdorf die Anmeldung für das Kindergartenjahr 2009/2010 statt. Jeweils von 8 4is 12 und von 14 bis 16 Uhr haben Eltern Gelegenheit, ihr Kind im Kindergarten anzumelden. Angemeldet werden können Kinder, die im September das dritte Lebensjahr vollendet haben. Auch Kinder, die während des Jahres das dritte Lebensjahr vollenden, sollten angemeldet werden. Außerdem können auch Kinder im Alter von null bis drei Jahren für die Kleinkindergruppe angemeldet werden. Aufgenommen werden können auch Kinder außerhalb es Einzugsbereichs der Gemeinde. Informationen bei Alexandra Stadler, Telefon 09422/3006 oder E-Mail: kindergarten.hunderdorf@tonline.de
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2009
Satzung liegt aus
Windberg. (xk) Die Gemeinde Windberg hat am 21. Oktober eine 3. Änderungssatzung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung der Gemeinde Windberg beschlossen. Diese Änderungssatzung tritt zum 1. Januar 2010 in Kraft. Sie liegt im Rathaus, Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Sollacher Straße 4 (Zimmer vier), öffentlich zur Einsichtnahme während der allgemeinen Dienststunden aus.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2009
Bibelabend
Windberg. (ta) Das Geistliche Zentrum der Prämonstratenserabtei Windberg beginnt eine neue Reihe der Bibelabende. Schwerpunkt dieses Jahres ist das Lukasevangelium. Der erste Bibelabend findet statt am Freitag, 6. November„ zum Thema, „Die Ablehnung Jesu in seiner Heimat“ . Die Teilnehmer treffen sich um 19 Uhr an der Pforte der Jugendbildungsstätte. Auch eine Teilnahme am Chorgebet der Klostergemeinschaft um 18.30 Uhr ist möglich. Kosten entstehen keine.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2009
Der Zauberer war da
Kindergarten feierte sein 50-jähriges Bestehen
Hunderdorf. (xk) In diesem Jahr wurde der Kindergarten Sankt Nikolaus in Hunderdorf 50 Jahre alt. Dies wurde, wie berichtet, schon beim Sommerfest fleißig gefeiert. Im Oktober standen nun auch die Türen ,für die Gesamtbevölkerung offen. Der Tag der offenen Tür wurde gut besucht. Da sich die Kinder auf beide Ereignisse vorbereitet hatten und so toll gestalteten, wurde aus diesem Anlass ein Zauberer eingeladen.

Jürgen Dietz aus Altötting bot den Kindern eine Zaubervorstellung aus seiner Zauberkiste. Nahezu 100 Kinder versammelten sich im Pfarrheim Sankt Wolfgang in Hunderdorf. ‚Sie warteten voller Spannung auf die Attraktionen des Zauberers. Dieser brachte auch noch seine Gehilfen, nämlich eine Schnecke, eine Schlange und einen Hasen mit, die kräftig mitzauberten.
Aber auch die Hilfe der Kinder wurde benötigt. Mit diversen Zauberstäben und Zaubersprüchen wurde fleißig mitgezaubert. Die Kinder waren begeistert, als immer wieder Dinge verschwanden und an anderen Orten wieder auftauchten. Auch die ganz Kleinen waren begeistert und voll im Geschehen mit dabei. Beim „Ampelzauber“ wurden zum Beispiel die drei Farben in einem Rohr immer wieder vertauscht und die Kinder konnten sich nicht mehr beruhigen vor lauter Lachen.
Auch der Hase gefiel ihnen sehr gut, weil er sich ohne „Erlaubnis“ des Zauberers immer wieder einen Hut aufsetzte. Der Höhepunkt der Vorstellung war, dass Zauberer Dietz aus Milch und einem Zauberspruch Schokolade für -alle Kinder zauberte, die natürlich, ausgeteilt und aufgegessen werden durfte.
Quelle: Bogener Zeitung, 04.11.2009
Neue Elternbeiräte
Windberg. (ws) Bei einem Elternabend des Kindergartens Sankt Sabinus im Amtshaus in Windberg wurden die Elternbeiräte gewählt. Bürgermeister Johann Gstettenbauer bedankte sich beim Kindergartenpersonal und dem Elternbeirat für die harmonische Zusammenarbeit. Die bisherige Elternbeiratsvorsitzende gab einen Rechenschaftsbericht über das vergangene Kindergartenjahr. So veranstaltete man ein Martinsfest, einen Kinderfasching sowie einen Palmbuschenverkauf. Aus den Erlösen der Veranstaltungen konnten Ausführungen für den Kindergarten getätigt und ein Ausflug nach Reisbach in den Bayernpark durchgeführt werden.
In den neuen Elternbeirat wurden gewählt: Vorsitzende Franziska Hafner, Stellvertreterin Elke Koller und Schriftführerin Claudia Heininger. Weitere Beiräte sind Madlen Auerbacher, Dagmar Herrnberger und Alexander Länger. In einem Referat informierten Kindergartenleiterin Sylvia Stiglbauer und ihre beiden Kolleginnen die Eltern über die Teamfortbildung „Dialog Bildung“, an dem das Team teilnimmt. Inhalt des Referats war das Bild vom Kind und wie es sich verändert hat.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2009
Vor-Adventsmarkt für einen guten Zweck
Großlintach/Hunderdorf. (xk) Am Samstag, 21. November, findet von 14.30 bis 20 Uhr der sechste Lintacher Vor-Adventsmarkt beim Gasthaus Plötz-Schlecht, Großlintach, statt. Organisator ist wieder der Stammtischverein Lintach-Hunderdorf mit Vorsitzendem Hans-Jürgen ‚ Achatz an der Spitze. Nach den Erfolgen in den Vorjahren will der Veranstalter wieder für eine vielfältige und adventliche Atmosphäre sorgen.
Die Besucher erwartet auf etwa 20 Ständen Geschenkartikel, Adventsund Weihnachtsdeko, Bastelsachen, und vieles mehr. Natürlich fehlen ) nicht Würstlgrill, Glühweinstand, Gebäck, Kaffee und Kuchen. Der Stammtischverein spendet aus dem Erlös wieder für einen sozialen Zweck. Heuer wird die Bettina-Bräu-Stiftung zugunsten krebskranker Kinder unterstützt. Im Begleitprogramm sorgen im Verlaufe des Nachmittags bis in den Abend mit staadenWeisen der Stammtisch-Männerchor, die „Stammtisch-Mu-Si“ sowie die Blasmusikanten „D’Andern“.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2009
Scientology:ein Seelenfänger.
Bernhard Suttner hielt Vortrag über Sekten
Hunderdorf. (hk) Vor den Zuhörerinnen des Frauenbundes Hunderdorf hielt Bernhard Suttner am Mittwochabend im Gasthaus Baier-Edbauer einen Vortrag über die Sekte Scientology.
Dabei meinte der Referent, dass die schlimmsten Seelenfänger im letzten Jahrhundert nicht die Sekten waren, sondern politische Verführer. Millionen Menschen seien einer Verbrecherorganisation nachgelaufen. „Menschen werden zu Marionetten, sie entscheiden nicht mehr selbst und werden an Fäden geführt“, sagte Suttner. In verschiedenen Lebenslagen mache der Mensch oft Erfahrungen, die ihm den Boden unter den Füßen wegziehen. Die traditionellen Religionen seien hier vielleicht nicht mehr so tragbar, wenn sie geprüft werden, und Glaubenszweifel treten auf. Diese Situationen seien der Ansatzpunkt für die Seelenfänger. Scientology verspricht, den Menschen in die „totale Freiheit“ zu tragen und bietet als Einstieg einen Persönlichkeitstest mit zweihundert Fragen an.
Die Scientologen behaupten, dass der Mensch nur zehn Prozent der Kapazität seiner persönlichen Fähigkeiten nutze. Die Auswertung der Fragen ergebe jedoch, dass man viel mehr Fähigkeiten habe und daran arbeiten könne. Sie versprechen dabei auch geistiges und körperliches Wohlbefinden auf höchstem Niveau und mehr Geld zu verdienen. Der menschliche Geist solle deshalb durch „Auditing“ rehabilitiert werden. Ausgebildete Auditoren finden mit Einsatz eines Elektrometers geistige Verstimmungen heraus, die einer Erreichung höherer Bewusstseinsstufen im Wege stehen. Durch diese Auditings erhält die Organisation intimste Auskünfte ihres Gegenübers, die Seele wird offengelegt. Scientology versucht auch insbesondere Schauspieler und andere Personen des öffentlichen Lebens zu rekrutieren, weil sie die Welt besonders beeinflussen. Die Sekte hat damit in den USA große Erfolge.
Die traditionellen Religionen gehen davon aus, so der Redner, dass wir nicht perfekt sind und auch nicht perfekt werden, sondern dass wir uns durchschlagen müssen mit Leistung, Glück und dem Gegenteil. Sie sagen im Endeffekt, ich muss mich öffnen und erwarten, dass eines Tages meine dunklen Seiten aufgelöst werden und ich eintauchen kann in die ewige Seligkeit. Das könne ich nicht selbst organisieren, sondern es komme mir auf dem Gnadenwege zu, so Suttner.
Die Seelenfänger sagen jedoch, „du bist selbst für die Erlösung zuständig“. Dazu musst du Kurse machen und zahlen, dann wirst du selber deinen Thetan, das unsterbliche Wesen, das durch traumatische Erlebnisse in seiner Funktionsweise beeinträchtigt worden sei, befreien, Nachdem ein Mensch den Zustand Clear erreicht habe, führe der Weg zur völligen Befreiung, das Leben zu verbessern, insbesondere sein geistiges und körperliches Wohlbefinden zu steigern und mehr Geld zu verdienen. „Erfolg ist alles, der Schwachegilt nichts“, behauptet Scientology und das Leitbild des- Gründers der Scientologen, L. Ron Hubbard, ist: „Macht Geld, macht mehr Geld und bringt andere dazu Geld zu machen“.
Quelle: Bogener Zeitung, 06.11.2009
Eine Mahnung zum Frieden
Gemeinsames Gedenken am Ehrenmal abgehalten
Steinburg. (xk) „Gemeinsam halten wir an diesem Tag die Erinnerungen wach und rufen uns das dunkelste Kapitel unserer Geschichte ins Gedächtnis. Wir gedenken der Opfer von Krieg. und Gewalt, von Völkermord, Vertreibung und Verfolgung. Es soll aber auch Erinnerung sein an die Gefallenen der beiden Weltkriege aus unserer Gemeinde, unserem Dorf.“ Dies sagte der Vorsitzende der FFW Steinburg, Franz Xaver Häusler, bei der vorgezogen am Sonntag am Kriegerdenkmal stattgefundenen Gedenkfeier zum Volkstrauertag.

Dazu hatten sich die Abordnungen der KuSK Hunderdorf, des VdK-Ortsverbandes sowie der vier Gemeindefeuerwehren eingefunden. Jeder einzelne Name auf dem Gedenkstein mahne, den Frieden als kostbares Gut zu pflegen und zu bewahren, so der Sprecher. Häusler betonte: „Wir dürfen niemals aufhören, uns die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt vor Augen zu führen. Der Volkstrauertag hat somit seine uneingeschränkte Berechtigung.“
Er legte seitens der FFW am Ehrenmal als Zeichen des Gedenkens ein Kranzgebinde für die Gefallenen und Vermissten der ehemaligen Gemeinde Steinburg nieder. Eingangs hatte Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete gesprochen und Gottes Segen für eine friedvolle Welt herabgerufen. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf spielte Choräle. Für Böllerschüsse sorgten die Winithschützen. Nach der Gedenkfeier durch die FFW in Steinburg zelebrierte der Seelsorger in der Pfarrkirche zu Hunderdorf den Gedenkgottesdienst.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2009
Zum Frieden gemahnt
Vorgezogene Gedenkfeier zum Volkstrauertag
Hunderdorf. (xk) Bei der vorgezogenen Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag gedachten Pfarrei und Gemeinde der Gefallenen und Vermissten, aber auch der Kriegs- und Gewaltopfer dieser Tage. Nach dem Gedenken durch die FFW in Steinburg zelebrierte Pfarrer Martin Müller in der Pfarrkirche zu Hunderdorf den Gedenkgottesdienst. „Wir verbinden mit dem Volkstrauertag die Hoffnung auf Leben und auf Frieden, den die Welt nicht geben kann“, so der Seelsorger. Auch die Wiedervereinigung mit dem Mauerfall vor 20 Jahren, 60 Jahre Bundesrepublik, Allerheiligen;

Allerseelen, seien wichtige Gedenktage gegen das Vergessen.
Nach der Messfeier nahmen Bürgermeister, Gemeinderäte, der VdK-Ortsverein, KuSK und die vier Feuerwehren Au vorm Wald, Gaishausen, Hunderdorf und Steinburg und einige Pfarrangehörige Aufstellung am Ehrenmal, bei dem zwei Soldaten der Bundeswehr Bogen Mahnwache standen. Sodann sprach Pfarrer Martin Müller Fürbitten und Gebete für die Opfer von Krieg und Gewalt und Frieden auf der Welt.
„Mit dem Lied ,Ich hatte einen Kameraden – einen besseren findest du nicht‘ verbinden wir das Gedenken an die gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege“, so Hauptmann Carsten Rohr. Der Kompaniechef der 5. Kompanie, Panzerpionierbataillon 4 in Bogen, von Hunderdorfs Patenkompanie, hielt auch namens der Gemeinde die Gedenkansprache am Ehrenmal. „Ich habe einen Kameraden – einen besseren findest du nicht“, so wandelte Rohr fortfahrend den Liedtext treffend auf die heutigen Bundeswehrsoldaten um.
Heute stünden für friedenssichernde Maßnahmen Kameraden in der tropischen Sonne, am Hindukusch, im Herzen Europas im ehemaligen Jugoslawien oder leisten ihren Dienst am Meer. Der Kompaniechef: „In Afghanistan sterben unsere Soldaten. Wir hoffen, dass es nicht mehr Gefallene werden. Wir sollten unserer Soldaten im Friedenseinsatz gedenken“.
Bürgermeister Hans Hornberger legte sodann im ehrenden Gedenken für die Gemeinde ein Kranzgebinde am Mahnmal nieder. „Unser Gedenken gilt den gefallenen und vermissten Kameraden, aber auch den Terror- und Kriegsopfern dieser Tage“, konstatierte sodann KuSK-Vorsitzender Friedrich Steineck. Die KuSK sowie der VdK-Ortsverband legten Kränze am Ehrenmal nieder. Die Blaskapelle des Musikvereins Hunderdorf umrahmte die Gedenkfeier mit Chorälen.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2009
Neuer KuSK-Vorsitzender gewählt
Partnerschaft mit 5. Kompanie — Ehrungen für 30-jährige Mitgliedschaft
Hunderdorf. (xk) Die KuSK hat mit Roland Peschke einen neuen Vorsitzenden. Er wurde einstimmig bei der Jahresversammlung am Sonntag im Gasthaus Baier-Edbauer gewählt. Peschke tritt die Nachfolge von Friedrich Steineck an, den die Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Zugleich wurden langjährige Mitglieder geehrt und eine Bundeswehr-Partnerschaft begründet.
Vorsitzender Friedrich Steineck bilanzierte Steineck den

Mitgliederstand mit 109 bei rückläufiger Tendenz sowie die Aktivitäten der KuSK im zurückliegenden Vereinsjahr. So habe sich der Verein aktiv bei verschiedenen Veranstaltungen ins Gemeindegeschehen eingebracht. Es erfolgte die Beteiligung beim Hunderdorfer Volksfest, bei der Patenschaftsbegründung der Gemeinde mit der 5. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen, bei der Kompaniechefübergabe sowie beim Abschluss der Rekrutenausbildung.
Wie Kassier Ludwig Schuhbauer in seinem kurzgehaltenen Bericht aufzeigte, stehe der Verein finanziell auf gesunden Füßen.
Danach folgte die Auszeichnung langjähriger verdienter Mitglieder. Ihnen wurde in Würdigung ihrer Verdienste um den Verein Dank und Anerkennung ausgesprochen. Folgende Mitglieder konnten von Vorsitzendem Friedrich Steineck und Bürgermeister Hans Hornberger die Ehrenurkunde für 30-jährige Vereinstreue mit dem Ehrenkreuz in Silber entgegennehmen: Josef und Ludwig Schießl, Manfred Mauermayer, Werner Schwarzensteiner und Karl Riepl. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Josef Eberth mit dem Ehrenkreuz in Gold geehrt.
Vereinssatzung genehmigt
Schriftführer Roland Peschke legte sodann den Entwurf einer neuen Vereinssatzung vor, der ohne Gegenstimme angenommen wurde. Bürgermeister Hans Hornberger sagte, die KuSK habe das Gemeinde- und Vereinsleben bereichert und bei vielen Anlässen zu einem festlichen Rahmen beigetragen. Besonders gefordert war der Verein bei der Patenschaftsbegründung mit der Bundeswehr und weiteren Veranstaltungen zur Pflege der Patenschaft. „Die Patenschaft sei für die KuSK eine positive Sache“, resümierte der Gemeindechef, der abschließend auch bestmögliche Unterstützung als Bürgermeister und seitens der Gemeinde zusicherte.
Die jeweils mit einmütigem Vertrauensbeweis durchgeführten Neuwahlen der Vorstandschaft für die nächsten vier Jahre brachten einige Änderungen. So wurde Roland Peschke zum neuen Vorsitzenden gewählt. Gleichberechtigte Stellvertreter sind Ludwig Schuhbauer (zugleich Kassier) und Karl Riepl (zugleich Schriftführer). Zu Ausschussmitgliedern wurden bestimmt Leo Reiner (zugleich stellv. Kassier), Ernst Sacher (zugleich stellv. Schriftführer), Alois Knott, Sepp Helmbrecht und Karl-Heinz Killinger. Als Fahnenträger fungiert Markus Attenberger und als Kassenrevisoren wurden Sepp Blasini und Christian Greipl bestimmt.
Neuer Ehrenvorsitzender

Der neue Vorsitzende Roland Peschke bedankte sich für das Vertrauen und versprach neue Wege zu gehen, um die KuSK attraktiver zu machen. Auf Vorschlag von Peschke wurde Friedrich Steineck, der acht Jahre an der Spitze der KuSK stand und den Verein in schwieriger Zeit übernommen hatte, einmütig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Zum Schluss wurden zwischen Peschke für die KuSK sowie Kompaniechef Hauptmann Karsten Rohr für die 5. Kompanie Partnerschaftsurkunden ausgetauscht in Anerkennung der engen Verbindung. In der Urkunde heißt es: „Möge die Partnerschaft förderlich für die Soldaten der 5. Kompanie und der Mitglieder der KuSK sein. Sie soll der Vertiefung der menschlichen Kontakte zwischen aktiven und ehemaligen Soldaten dienen“.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2009
Der lange steinige Weg ist zu Ende gegangen
und das Licht am Ende des Tunnels erreicht.
Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann und Vater
Herrn
Franz Xaver Weindl
geb. 3. Mai 1932 gest. 6. November 2009
Hofdorf, Mitterfels, Straubing, den 11. November 2009
In stiller Trauer: Ehefrau Rosa
Sohn Robert mit Marina
und übrige Verwandtschaft
Sterberosenkranz heute, Mittwoch, um 19.00 Uhr in der Kapelle Hofdorf; Trauergottesdienst am Freitag, den 13. November 2009, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hunderdorf mit anschließender Urnenbeisetzung.
Quelle: Bogener Zeitung, 11.11.2009
Sturm auf dem See
Fast 80 Teilnehmer beim Kinderbibeltag
Hunderdorf. (hk) Am Samstagnachmittag lud die Pfarrei Sankt Nikolaus zum Kinderbibeltag ins Pfarrheim ein. Pfarrer Pater Martin Müller und Frauen des Familien-Gottesdienstkreises bereiteten den Nachmittag vor, bei dem es diesmal um die biblische Geschichte vom Sturm auf dem See ging. 79 Kinder nahmen heuer daran teil.
Die Kinder und Betreuer stellten sich mit dem Kennenlernspiel „Sag mir, wer bist du?“ vor. Dann spielten die Mitglieder des Familien-Gottesdienstkreises die Geschichte mit dem Titel „Der Sturm auf dem See — wir gehen nicht unter“ und wollten damit den Kindern näherbringen, wie Jesus zu uns sein will.

Anschließend wurden die Kinder in vier Gruppen aufgeteilt, wo sie jeweils mit ihren Betreuerinnen die Bibelgeschichte vertieften. In einer Gruppe erzählten die Kinder die eigenen Gefühle zur Geschichte und bastelten Wellen und ein Legebild, mit denen sie ihre Gedanken zum Ausdruck brachten. In einer anderen Gruppe wurde das Thema durch Spielen erörtert. Dabei wurde zum Beispiel ein Bibelquiz beantwortet. In der nächsten Gruppe wurde ein Schiff gebastelt und mit der Aufschrift „gut, dass Jesus mit uns im Boot ist“ verziert. In der letzten Gruppe wurde mit einem Legebild, das den Titel „die Inselreise“ trug und mit meditativer Musik das Motto des Nachmittags verarbeitet.
Zum Abschluss des Bibeltages zogen die Kinder in die Pfarrkirche zum Familien-Gottesdienst, den der Kinderchor, unter der Leitung von Alexandra Dilger, Musikalisch umrahmte, ein und legten ihre am Nachmittag selbst gebastelten Schiffchen auf den Altarstufen nieder. Pfarrer Pater Martin Müller sagte eingangs, dass Jesus, wie damals im Boot der Jünger, auch heute in unserem Lebensboot sitze, denn er wolle Großes auch an uns tun. In den Fürbitten vertrauten die Kinder die Menschen, die auch wie die Jünger in großen Nöten stecken, die ängstlich und verzweifelt sind, die nicht wissen, was sie morgen essen sollen, die nur auf die eigene Kraft vertrauen und die, die ihren Glauben an Gott verloren haben, Gott an. Zum Schluss des Gottesdienstes erhielten die Kinder als Erinnerung an den Bibeltag ein Bild mit der Geschichte vom Sturm auf dem See.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.2009
Sitzung des Gemeinderates
Windberg. (xk) Am Mittwoch, 18. November, 19.30 Uhr, findet im Sitzungssaal des Amtshauses Windberg eine Gemeinderatssitzung statt. Tagesordnungspunkte: Sachstand zur Hauptschul-/Mittelschulreform sowie zum zentralen Übungsplatz-Standort für Verkehrsunterricht 4. Klasse Grundschule. Informationen und Sonstiges.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.2009
Kinderbibelnachmittag
Windberg. (ws) In der Pfarrei Windberg findet am Samstag, 28. November, ab 13 Uhr ein Kinderbibelnachmittag zum Thema „Mit Heiligen durch den Advent“ in den Räumen des alten Pfarrhofes statt. Kinder der ersten bis fünften Klasse sind willkommen, um in interessanten Workshops etwas über Heilige Personen der Bibel zu. erfahren. Nach einer gemeinsamen Stärkung wird zusammen um 17 Uhr der erste Rorategottesdienst gefeiert, den die Kinder mit gestalten dürfen. Anmeldungen bis Montag, 15. November, im Pfarrbüro, Telefon 09422/805780.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.2009
Heilende Kräuter
Windberg. (ws) Auf Einladung der MMC Windberg hält „Kräuterpater“ Kilian Saum, ein ausgebildeter Heilpraktiker und Physiotherapeut, am Freitag, 20. November, um 19.30 Uhr im Gasthaus Hüttinger einen Vortrag zum Thema „Heilende Kräuter in Verbindung mit Maria“. Bereits seit vielen Jahrhunderten wird die Mutter Gottes in Verbindung mit Heilkräutern gebracht. Der Referent wird sowohl konkret auf die Wirkung einzelner Heilkräuter eingehen als auch die Beziehung zwischen Heilkräutern und der Jungfrau: Maria erläutern. Alle Interessierten sind hierzu willkommen. Der Eintritt ist frei.
Quelle: Bogener Zeitung, 16.11.2009
MIT DEN WEGEBAUTEN in den Ortsteilen Hoch, Stockwies und Öd sind derzeitig drei Hoferschließungsmaßnahmen der Gemeinde Hunderdorf im Laufen. Derzeitig wird im dritten Abschnitt in Öd noch der Unterbau erstellt. Im Verlauf der nächsten Woche ist vorgesehen, die drei Ausbauteilbereiche mit der Deck- und Feinschicht zu asphaltieren. Bürgermeister Hans Hornberger freute sich anlässlich einer Baustellenbegehung, dass diese Maßnahmen bei veranschlagten Kosten von rund 140 000 Euro durchgeführt werden können. Die Fahrbahn erhält eine Breite von drei Metern zuzüglich Bankett und teilweise Straßengraben. — Bild: Bürgermeister Hornberger (Mitte) im Gespräch mit dem Firmenchef Alois Rothammer (rechts) und Bautechniker Franz Xaver Fleischmann (Ing.- Büro KEB) bei der Hoferschließung in Öd. (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2009
Großlintach. Stammtisch Lintach Hunderdorf: Samstag, 21.11., 14.30 Uhr, 6. Lintacher Vor-Adventsmarkt. Samstag, 5.12., Nikolaus Hausbesuche. Anmeldung bei Renate Achatz.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2009
Hunderdorf. Gemeinde: Freitag, 20.11., Öffnungszeit Hallenbad Hauptschule, 17 bis 19 Uhr für Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, 19 bis 20 Uhr nur Erwachsene.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2009
Hunderdorf. Kirchenchor: Freitag, 20.11., 18.30 Uhr, Probe, zusammen mit Kinderchor, Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2009
Hunderdorf. LC Tanne: Heute, Donnerstag, 19.15 Uhr, Hallentraining, anschließend Schwimmen.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2009
Hunderdorf. Oldtimerfreunde: Samstag, 21.11., 19 Uhr, Abfahrt am Schulhof/Gasthaus Plötz-Schlecht, zum Weinfest nach Kruckenberg, Wahl der Weinkönigin; Anmeldung bei Vorsitzenden Knott, Tel. 09422/2457, auch für Nichtmitglieder.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2009
Hunderdorf. Skiclub: Freitag, 20.11., 17.30 Uhr, Kinderskigymnastik, Turnhalle, für Kinder von 5 bis 10 Jahren.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2009
Hunderdorf. Trachtenverein-Kinder-gruppe: Freitag, 20.11., 17.30 Uhr, Gruppenstunde (Probe Weihnachtsfeier), Pfarrheim.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2009
Hunderdorf. Volksbücherei: Heute, Donnerstag, keine Büchereistunde wegen Krankheit; nächster Termin Mittwoch, 2.12., Hauptschulgebäude.
Windberg. Trachtenverein: Freitag, 20.11., Kinder- und Jugendtanzprobe um 16 Uhr entfällt.
Quelle: Bogener Zeitung, 19.11.2009
Feuerwehr bekommt Löschfahrzeug
Neubau einer Kinderkrippe — Aus der Gemeinderatssitzung
Hunderdorf. (xk) „Die FFW Hunderdorf erhält ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF) sowie ein Mehrzweckfahrzeug (MZF)“ – Diesen Grundsatzbeschluss fasste der Gemeinderat in seiner kürzlich im Rathaus stattgefundenen Sitzung. Bürgermeister Hans Hornberger hatte dazu eingangs über den neuen Sachstand berichtet, der sich aufgrund der Gespräche bei der Regierung und im Innenministerium ergeben hat.
Jetzt solle, so der Gemeindechef, das alte TLF 16/25 ersetzt werden, mit einem TLF 16/24 sowie mit einem MZF, wofür zwischenzeitlich Zuschussbewilligungen der Regierung in Höhe von 45 000 und 12 000 Euro vorliegen. FFW-Kommandant Karl Englmeier erläuterte den aktuellen Fahrzeugbestand, das aktuelle Neubeschaffungskonzept 2010 sowie die für 2016, nach seiner Ansicht, anstehenden weiteren Ersatzbeschaffungsmaßnahmen für das Löschfahrzeug acht und den Versorgungs-LKW.
Der Gemeinderat stimmte grundsätzlich dem Ankauf eines neuen Tanklöschfahrzeugs im nächsten Jahr bei Kosten von etwa 240 000 Euro zu. Zugleich wurde das dazu konzeptionell notwendige Mehrzweckfahrzeug mit Sonderbeladung gebilligt, bei Kosten von etwa 100 000 Euro. Der Bürgermeister und die Verwaltung werden beauftragt die Kostengrundlagen zu ermitteln und die notwendigen Ausschreibungen zu veranlassen.
Zur geplanten Einführung der Bayerischen Mittelschule ab dem Schuljahr 2010/2011 wolle Hunderdorf zukunftsweisend Mittelschulstandort sein, informierte Hornberger. Neben den M- und Ganztagsklassen werde diesbezüglich eine weitergehende Kooperation mit Mitterfels angestrebt, um langfristig die Schulstandorte mit den geforderten etwa 500 Hauptschülern zu sichern. Diesem neuen Schulverbund werde sich voraussichtlich auch der Hauptschulbereich Stallwang anschließen und möglicherweise auch Schwarzach. Erste Dialoggespräche zu dieser Schulreform hätten bereits landkreisweit mit dem Landratsamt und dem Schulamt stattgefunden. Diese Zukunftskonzeption werde leider auch eine weitergehende Schülerbeförderung erfordern. „Wir wollen unseren Hunderdorfer Schulstandort attraktiv und zukunftsweisend halten“, sagte Bürgermeister Hornberger.
Weiterhin informiert der Gemeindechef über die drei vorgesehenen möglichen Standorte für Jugendverkehrsschulen im Landkreis. Der Verkehrsunterricht ist für die vierten Klassen der Grundschule Pflicht. Hunderdorf wurde im Konzept zunächst für Bogen vorgeschlagen. Aufgrund der zu übernehmenden Investitionskosten wurde unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vom Schulverband im Einvernehmen die Zuordnung nach Haibach beantragt.
Der Gemeinderat sprach einen zu gestaltenden sicheren Aufgang zur Filialkirche in Hofdorf an, ebenso verschiedene Instandsetzungen nicht asphaltierter Wege. Allerdings war zu den angesprochenen Wegzuständen festzustellen, dass hier auch das Herausackern bis an die Fahrbahnfläche und die verschwindenden seitlichen Ablaufgräben teilweise mit ursächlich sind.
Im nicht öffentlichen Teil erfolgte sodann die Vergabe der Planungsleistungen für den Neubau der geplanten Kinderkrippe (für Kleinkinder von bis zu drei Jahren) an Architekt Troiber aus Sankt Englmar. Das Bauprojekt im Anschluss an den jetzigen Kindergarten wird aufgrund der möglichen staatlichen Zuwendungsgewährung vordringlich für das nächste Jahr angestrebt. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 400 000 Euro.
Abschließend zeigte Bürgermeister Hans Hornberger die Notwendigkeit zur hydrodynamischen Berechnung des Kanalnetzes im Ortsbereich auf. Damit sollten auch etwaige Problembereiche festgestellt werden, um bei Sanierungsbedarf Druckentlastungen bei starkem Regen zu erreichen.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2009
Stromabschaltung
Hunderdorf. (ta) Wegen Instandhaltungsarbeiten an der Trafostation schaltet der Energieversorger E.on Bayern in der Gemeinde Hunderdorf am Donnerstag, 26. November von etwa 8 bis12 Uhr den Strom ab. Betroffen sind die Ortschaften Stetten, Eglsee, Lintach 1, Egern 1 und 2, und Bauernholz 11 bis 15.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2009
Ministrantenaufnahme
Am Samstag, beim Vorabendgottesdienst zum Christkönigsfest, konnten zwölf Buben und Mädchen in die große Gemeinschaft der Ministranten der Pfarrei Sankt Nikolaus, Hunderdorf aufgenommen werden. Pfarrer Pater Martin Müller sagte zu Beginn des
Gottesdienstes, dass an diesem letzten Sonntag im Kirchenjahr die Botschaft von Christus als König stehe und wir Christen ihm dienen dürfen. So dürfen sich auch die neuen Ministranten, nach einer guten und intensiven Ausbildung durch die Oberministranten und Gruppenleiter, erstmals am Altar versammeln um Gott zu dienen. Bei seiner Predigt betonte Pater Martin, dass die Ministrantenaufnahme etwas ganz besonderes sei und er sagte, dass die neuen Ministranten in Zukunft auch die Gemeinschaft miteinander und zu Gott pflegen werden und ganz nahe daran sein werden, wo Eucharistie gefeiert werde. Er erinnerte an das Motto der Erstkommunion, die die Buben und Mädchen in diesem Jahr feiern konnten, „nehmt Gottes Melodie in euch auf“. Wie man mit einer Stimmgabel von einem Ton viele Töne ableiten könne und diese dann eine Einheit bilden, so ähnlich seien wir auch als Pfarrgemeinde und Gott schlägt uns dabei den Grundton an, meinte Pfarrer Pater Martin. Die beiden Oberministranten Nadin Kunze und Maximilian Höcherl riefen dann die Aspiranten zum Altar und diese antworteten: „Hier bin ich“. In die Ministrantengemeinschaft wurden aufgenommen: Daniela Drexler, Thomas Fuchs, Hunderdorf, , Thomas Fuchs, Weinberg, Leo Härtenberger, Christoph Hartl, Matthias Kronfeldner, Kilian Meindl, Tamara Pfisterer, Daniel Schiederer, Johannes Wagner, Michael Wagner und Melissa Ebenbeck. Anschließend fragte sie Pater Martin nach der Bereitschaft für den Dienst in der Kirche und die „Neuen“ gelobten ihn zu verrichten und ihren Glauben auch im Ministrantendienst zu bezeugen. Nachdem der Priester noch das Segensgebet über sie sprach hieß er sie herzlich willkommen. Zum Schluss sprach er den Gruppenleitern und Oberministranten für die Ausbildung und Vorbereitung ein „Vergelts Gott“ aus . Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Oberministranten und Gruppenleiter ihre neuen Kollegen mit deren Eltern ins Pfarrheim zu einem kleinen Empfang ein. – Bild: (Obere Reihe) Gruppenleiter und Oberministranten, darunter die neuen Ministranten und Pfarrer Pater Martin (links). (Foto: hk)
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2009
Hans Gstettenbauer ist der neue Schussmeister
Böllerschützen-Versammlung — Talschießen geplant
Windberg. (ws) Die Böllerschützen Windberg, eine Abteilung der Winith-Schützen, hielten am Sonntag ihre diesjährige Mitgliederversammlung im Gasthaus Hüttinger ab. Da der Schussmeister Albert Kuffner aus persönlichen Gründen nicht mehr für sein Ehrenamt zur Verfügung steht, musste dieser Posten neu besetzt werden. Neuer Schussmeister ist nunmehr Hans Gstettenbauer. Die Böllergruppe hat derzeit 18 Mitglieder, hiervon sechs Frauen und zwölf Männer. Das Neujahrsanschießen ist am 1. Januar um 13.30 Uhr und nicht wie angekündigt um 13 Uhr auf der Hüttinger-Wiese bei der Ortseinfahrt.

Schussmeister Albert Kuffner gab einen kurzen Rückblick über das abgelaufene Jahr. Es gab viele Termine, die ordentlich von der Böllergruppe durchgeführt wurden, wie etwa bei Fronleichnam, den Volkstrauertagen in Steinburg, Hunderdorf und Windberg, bei Beerdigungen, runden Geburtstagen von Mitgliedern der Winith-Schützen, beim Neujahrsanschießen, Volksfest Hunderdorf und einigem mehr. Beim 60-jährigen Gründungsfest des Trachtenvereins Windberg veranstaltete die Böllergruppe ein beeindruckendes Panoramaschießen zusammen mit auswärtigen Vereinen. Die Windberger Kulturlandschaft bot dabei ein herrliches Ambiente. Kuffner bedankte sich bei allen Schützen für die fleißige Teilnahme und deren Disziplin bei allen Veranstaltungen. Er gab seinen Rücktritt von Amt des Schussmeisters bekannt, das er aus persönlichen Gründen nicht mehr ausführen kann, versprach aber die Böllergruppe nach seinen Möglichkeiten bei künftigen Veranstaltungen zu unterstützen.
Bei den Neuwahlen wurde Hans Gstettenbauer als Schussmeister vorgeschlagen. Dieser stellte sich gerne für dieses Ehrenamt zur Verfügung, da die Böllerschützen ihm sehr am Herzen liegen, denn gerade er hat lange Zeit für die Gründung dieser Abteilung der Winith-Schützen gekämpft. Er stellte jedoch zur Bedingung, dass er bei terminlichen Überschneidungen in Verbindung mit seinem Amt als Windberger Bürgermeister von seinem Stellvertreter bedingungslos unterstützt wird. Nach dessen Zusage erklärte er sich zur Kandidatur bereit. Die Wahl hatte folgendes Ergebnis: Schussmeister Hans Gstettenbauer, Steilvertreter Konrad Pielmeier, Kassier Karl Wanninger und Schriftführerin Annette Pielmeier.
Die Versammlung regte an, im nächsten Jahr ein „Talschießen“, natürlich bei optimalem Wetter, zu organisieren. Dazu sind jedoch alle aktiven Schützen notwendig, da je die Hälfte in Lintach und Windberg Böllerschüsse abgeben sollten, damit dies für die gesamte Bevölkerung ein besonderes Erlebnis wird.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2009
Gemeinde will Machbarkeitsstudie für zentrale Hackschnitzelheizung
Vorgespräche zwischen Kloster, Pfarrei und Gemeinde — Gemeinderat tagte
Windberg. (xk) Über den Sachstand zur Hauptschul-, Mittelschulreform sowie zum zentralen Übungsplatzstandort für Verkehrsunterricht, 4. Klasse Grundschule, informierte Bürgermeister Hans Gstettenbauer die Mitglieder des Gemeinderates bei der jüngsten Sitzung. Der Gemeindechef verwies auf die von der Staatsregierung angestrebte Einführung der Bayerischen Mittelschule ab dem Schuljahr 2010/2011.
Dazu sind weitergehende Schulverbünde notwendig, denn es müssten langfristig über 300 Kinder im Mittelschulbereich gegeben sein. In den Vorgesprächen hat sich ergeben, dass für einen möglichen Mittelschulstandort, wie bei den M-Klassen, für die Hauptschule Hunderdorf die Kooperation mit Mitterfels angestrebt werde, wobei sich ergänzend in diesen Schulverbund auch Stallwang und gegebenenfalls Schwarzach anschließen werden. Seitens der Schulverbandsgemeinden werde alles getan, zukunftsweisend Mittelschul-Standort zu sein, so Gstettenbauer, der als Schulverbandsvorsitzender betonte, zusammen mit den Bürgermeisterkollegen Hans Hornberger (Hunderdorf) und Rudi Seidenader (Neukirchen) an einem Strang zu ziehen.
Weiterhin informierte der Bürgermeister über die möglichen drei Standorte für Jugendverkehrsschulen im Landkreis. Der Verkehrsunterricht ist für die 4. Klassen der Grundschule Pflicht. Für den Schulverband wurde eine Zuordnung nach Haibach beantragt, aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Vom Gemeinderat wurde sodann zu einem Baugesuch auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Hochfeldstraße 10, mit Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes unter gewissen Maßgaben, das Einvernehmen hergestellt. Ferner wurde zu einer Bauvorlage auf Errichtung einer Dachgaube beim Wohnhaus im Girletweg 2 das gemeindliche Einvernehmen beschlossen und dazu eine Abweichung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes gebilligt. Keine Bedenken wurden auch erhoben gegen einen im Verwaltungsweg behandelten Tekturplan zur Nutzungsänderung eines Geschäftsraumes am Pfarrplatz. Weiterhin wurde einem Verlängerungsantrag der Baugenehmigung für den Neubau eines Wohnhauses in Ochsenweiher zugestimmt.
Bürgermeister Gstettenbauer informierte im nächsten Tagesordnungspunkt, dass für eine etwaige zentrale Hackschnitzelheizung Vorgespräche mit Kloster, Pfarrei und Gemeinde stattfanden. Dabei komme der möglichen Standortfrage und der Wirtschaftlichkeit Bedeutung zu. Es sei angestrebt, für das angestrebte Projekt über C.A.R.M.E.N. eine einfache Machbarkeitsstudie fertigen zu lassen, die auch seitens des Landkreises gefördert werde. Dieses Vorgehen wurde vom Gemeinderat begrüßt.
Verärgert zeigten sich Bürgermeister und Gemeinderat über unberechtigt blockierte Wanderwegstrecken durch einen Grundstückseigentümer in Klostermühl. Hierzu war man sich einig, nun weitergehende rechtliche Schritte einzuleiten. Erfreut zeigte sich der Ratsvorsitzende Über die Zustimmung der Nachbargemeinde Perasdorf für die Ökoflächengestaltung an der Gemeindegrenze in der Talaue des Lengfelder Baches/Dicklbachl. Die Ausführung der Uferabflachung ist nun im nächsten Jahr vorgesehen.
Weiterhin informierte der Redner über die Eintragungszeiten für das Volksbegehren „Nichtraucherschutz“ in der VG-Geschäftsstelle in Hunderdorf sowie im Gemeindeamt Windberg, über die aus Sicherheitsgründen nachgerüstete automatische Glaszugangstür im Amtshaus sowie über den Ankauf des alten Laderfahrzeugs.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2009
Kinderbibelnachmittag
Windberg. (ws) In der Pfarrei Windberg findet am Samstag, 28. November, ab 13 Uhr ein Kinderbibelnachmittag zum Thema „Mit Heiligen durch den Advent“ in den Räumen des alten Pfarrhofes statt. Kinder der ersten bis fünften Klasse sind willkommen, um in Workshops etwas über Menschen in der Bibel zu erfahren.
Nach einer gemeinsamen Stärkung wird zusammen um 17 Uhr der erste Rorategottesdienst gefeiert, den die Kinder mitgestalten dürfen. Anmeldungen im Pfarrbüro, Telefon 09422/805780.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2009
Oasentag für Trauernde
Windberg. (ws) Das Geistliche Zentrum veranstaltet am Samstag, 12. Dezember, von 10.30 bis 16.30 Uhr einen Oasentag mit dem Thema „Auch in das Dunkel meiner Trauer will das Licht der Weihnacht leuchten“. Die dunkle Jahreszeit, vor allem aber die Weihnachtstage, sind für Trauernde oft besonders schwer zu durchleben. Mit diesem Oasentag wollen Gemeindereferentin Kordula Schaffer und Diakon Erhard Schaffer Trauernden helfen, ein wenig Licht und Trost für die weihnachtliche Zeit zu erfahren. Anmeldung bis Freitag, 4. Dezember, unter Telefon Tel. 09422/824-0.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2009
Dankeschön für kleine Helfer
Oberministranten verabschiedet — Feier im Bürgersaal
Windberg. (ws) Am Sonntag veranstaltete die Pfarrei Windberg die traditionelle Dankesfeier mit einem Jahresrückblick für die Ministranten im voll besetzten Bürgersaal des Amtshauses, der vom Pfarrgemeinderat liebevoll geschmückt wurde. Bei diesem Anlass erfolgte auch die Verabschiedung von drei verdienten langjährigen Oberministranten.
Der Sprecher des Pfarrgemeinderates, Siegfried Attenberger, freute sich über die große Anzahl von fast 50 Minis in der Pfarrei und lobte deren Fleiß und angenehmes Auftreten in der Öffentlichkeit. Es sei nicht immer einfach, wenn andere Kinder am Sonntag schlafen, zum Ministrieren anzutreten. Diese positive Einstellung aller sei in erster Linie dem von allen Minis sehr beliebten Leiter, Pater Jakob, zuzuschreiben, , der mit jungen Leuten besonders gut umgehen könne und mit ihnen auch vieles gemeinsam unternimmt. Pater Jakob Seitz wiederum freute sich besonders über die Anwesenheit so vieler Erwachsener, darunter auch Bürgermeister Hans Gstettenbauer und einige Gemeinderäte.
Oberministrant Oliver Scherl gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten neben ihrem Dienst am Altar im letzten Jahr. Höhepunkte waren der Miniausflug nach Garmisch und der OMI-Ausflug M die Schweiz. Oberministrantin Kerstin Schmidbauer gab dann noch die geplanten Aktivitäten im nächsten Jahr bekannt, der Mini-Ausflug ist im Juli vorgesehen. Weiterhin findet im nächsten Jahr die internationale Mini-Wallfahrt nach Rom für die Ministranten ab 13 Jahre statt. Als Ausgleich für die unter 13-Jährigen ist für diese ein 3-Tagesausflug geplant, der in gleicher Höhe wie die Rom-Wallfahrt aus der Mini-Kasse bezuschusst wird.
Es folgte dann die Ehrung der fleißigsten Ministranten im vergangenen Jahr durch Oberministrantin Kerstin Schmidbauer: 1. Selina Wanninger, 2. Andreas Henrich, 3. Carolin Hafner und 4. Jasmin Hornberger und Christine Schmidbauer. Pfarrer Abt Hermann-Josef Kugler lobte den guten Gemeinschaftsgeist der Ministranten und dankte Pater Jakob für seine Mühe mit seinen Schützlingen. Ein großes Lob galt aber auch der Mini-Mama, Mesnerin Gisela Biendl, die allen Minis bei den Gottesdiensten immer hilfreich zur Seite steht.
Zum Schluss hieß es dann Abschied nehmen von den drei langjährigen Oberministranten Maria Poiger, Melanie Spranger und Johannes Trum, die heuer aus ihrem Dienst am Altar ausschieden. Alle drei wurden für ihre Verdienste von Pater Jakob zu Ehren-Ministranten ernannt.
Quelle: Bogener Zeitung, 25.11.2009
500 Euro Spende
Ein großer Erfolg war der „Tag der offenen Tür“ im Kindergarten Sankt Nikolaus in Hunderdorf. Im Rahmen des Herbstmarktes bot der Elternbeirat Kaffee und Kuchen gegen Spende an. Die Gruppenräume konnten besichtigt werden und in jedem Raum wurden andere Aktivitäten, wie Kinderschminken, Basteln, Serviettentechnik und Bügelperlen angeboten. Viele Eltern,
Großeltern und ehemalige Kindergartenkinder besuchten an diesem Tag den neu renovierten Kindergarten. Aus Anlass des heurigen 50-jährigen Bestehens des Kindergartens war auch eine Chronik- und Bilderausstellung zu sehen Die Besucher nutzten auch die Möglichkeit, sich beim gemütlichen Kaffee und Kuchen zu stärken. Ein stattlicher Betrag von 351 Euro kam so aus den diversen Aktivitäten zusammen. Der Elternbeirat stockte auf runde 500 Euro auf. So konnte jeder Kindergartengruppe ein Betrag von 100 Euro übergeben werden. Davon können zusätzliche wünschenswerte Spielmaterialien angeschafft werden. An dieser Stelle richtet die Kindergartenleitung und der Elternbeirat vielen Dank an alle fleißigen Kuchenbäcker und Helfer sowie an alle Besucher, die an diesem Tag für den Kindergarten großzügig gespendet haben. – Bild: Elternbeiratsvorsitzende Manuela Fuchs (3. von rechts) übergibt im Beisein von Mitgliedern des Elternbeirates den Spendenbetrag an die Kindergartenleiterin Alexandra Stadler (rechts). (Foto: xk)
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2009
Neue Kurse beim Musikverein
Praktischer Unterricht mit Blechblasinstrumenten
Hunderdorf. (xk) Der Musikverein Hunderdorf bietet wieder Ausbildungskurse für verschiedene Instrumente an, vor allem für Blechblasinstrumente. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung der Volksschule Hunderdorf wurde dieser Tage erstmalig ein gemeinsamer Versuch. gestartet, bei den Kindern das Interesse am Erlernen eines Blasinstruments zu wecken.
Im Rahmen einer Unterrichtsstunde im Fach Musik wurde, beziehungsweise wird die Möglichkeit geboten, den Schulkindern die verschiedenen Blechblasinstrumente im Probenlokal des Musikvereins im Rathaus in Hunderdorf vorzustellen und zu erläutern. Viel Spaß bereiteten da den Schülern, die ersten „Blasversuche“ auf den bereitgestellten Instrumenten selbst vornehmen zu können. Hierzu standen der langjährige Vereins-Musiklehrer Hans Hallmen, die Fachlehrer, und mehrere Musiker der Blaskapelle bei Fragen zu .technischen Funktionen der Blasinstrumente, der allgemeinen Blastechnik und für die ersten Anblasübungen zur Seite.

Wie der Vorsitzende des Musikvereins, Hans Pollmann, ausführte, könnten bei Interesse erste Ausbildungskurse ab Dezember starten. Das Blasinstrument, das dem künftigen Musikschüler gefallen würde, könnte selbst gekauft oder gemietet werden. Bei Anmietung (Mindestmietdauer: sechs Monate) kann es nach den sechs Monaten gekauft werden unter Anrechnung der geleisteten Mietzahlungen oder aber zurückgegeben werden. Der Mietpreis liegt je nach Wert des jeweiligen Instruments zwischen 18 und 45 Euro im Monat. Die Preise für die Musikausbildung richten sich danach, ob Einzelunterricht erteilt wird oder ob zwei oder drei zugleich unterrichtet werden. Diesbezügliche Informationen erteilt Musiklehrer Hallmen, so Pollmann. Er verweist auch darauf, dass auch die Gemeinde Hunderdorf die musikalische Förderung der Kinder aus dem Gemeindebereich mit einer monatlichen Ausbildungsförderung unterstützt, die einmal jährlich ausbezahlt wird.
Abschließend dankte Pollmann Schulleiter Dietz und den Lehrkräften des Faches Musik für die Bereitschaft, dass diese Aktion ins Leben gerufen werden konnte. Dank richtete der Vorsitzende auch an die Gemeinde Hunderdorf für die Bereitstellung des Ausbildungsraums und für die Ausbildungsförderung: „Mit der Ausbildung weiterer Musikschüler fördern sie ihr Kind, unserer Blaskapelle erwächst wieder junger Nachwuchs“ resümiert der Vereinschef und appellierte an die Eltern, den etwaigen Wunsch des Kindes für das Erlernen eines Instruments zu unterstützen.
Quelle: Bogener Zeitung, 27.11.2009
Leuchten für kranke Kinder
Weihnachtshaus-Aktion: Erlös ist wieder für einen guten Zweck
Hunderdorf. (xk) Das Weihnachtshaus in Hunderdorf an der Friedenstraße leuchtet wieder für einen sozialen Zweck. Am Samstagabend eröffneten Schirmherr MdL Josef Zellmeier und stellvertretender Landrat Josef Laumer im Beisein von Bürgermeister Hans Hornberger diese Weihnachtsaktion.

Der Landtagsabgeordnete würdigte das Engagement der Familien Thomas und Gegenfurtner zur Unterstützung des Vereins zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder (VKKK) mit Sitz in Regensburg. Der Verein wolle den Eltern die Möglichkeit geben, in Kli- niknähe übernachten zu können und so bestmöglich bei den erkrankten Kindern zu bleiben. „Schön, wenn sich Menschen hierfür besonders engagieren. Ich wünsche, dass viele Besucher kommen und die Aktion für krebskranke und körperbehinderte Kinder mit unterstützen“, so Zellmeier. Für den VKKK bedankte sich Vereinsmitglied Scherübl. Er freute sich, „dass mit dem Lichterhaus ein Hobby in den Dienst einer guten Sache gestellt werde“. Hilfe werde für das neue Elternhaus „Ostbayern“ dringend benötigt, denn das 3,5 Millionen-Projekt werde mit Spenden finanziert.
An den weiteren Adventswochen- enden öffnet das Weihnachtshaus wiederum seine Pforten von 17.30 bis 22 Uhr für die Besucher. Zugunsten des Vereins werden Glühwein, Weihnachtsgebäck und Bratwürstl gegen freiwillige Spenden abgegeben. Insgesamt über 25 000 weihnachtliche Lichter, winkende Weihnachtsmänner, freundlich lachende Schneemänner und zierliche Rentiere mit ihren Schlitten bringen nicht nur die Kinderaugen zum Leuchten. Das Weihnachtshaus in Hunderdorf war im Jahr 2008 von der Zeitschrift Bild am Sonntag nach einer Online-Abstimmung zum schönsten Weihnachtshaus Deutschlands gewählt worden.
Quelle: Bogener Zeitung, 30.11.2009